31 Gedanken zu “Rape Culture Hysteria

  1. Ich hab so das Gefühl, dass die Reaktionen auf das Video anders ausfallen würden, würde ein Mann den Geschichtenerzähler geben. „Der hat doch nur Panik und Angst.“

  2. Ich finde das Video ermutigend.

    Zeigt es mir doch an, dass Präsident Obama noch überzeugender und routinierter in die Kamera hineinlügen kann als Präsident Putin.

    Der Westen ist nicht einfach nur progressiv, modern und kritisch, nein, er ist konkurreznfähig!

    • Zeigt es mir doch an, dass Präsident Obama noch überzeugender und routinierter in die Kamera hineinlügen kann als Präsident Putin.

      Da sagt er mal was Wahres.

      Der Westen ist nicht einfach nur progressiv, modern und kritisch, nein, er ist konkurreznfähig!

      Dabei von DEM Westen zu sprechen ist aber wohl .. etwas eupemistisch.

      Europäer haben wohl nur handfeste ökonomische Nachteile, wenn „wir“ Putin für das (ja, auch ich als „Antifeminist“ kritisiere das) Einknasten von Pussy Riot (da wäre eine Geldstrafe angemessener gewesen) kritisieren, aber ausgerechnet die USA als Hort der Menschenrechte bejubeln, obwohl sie gleichermaßen irgendwelche X-Beliebigen Männer wg. faktisch X-Beliebigem noch viel länger Einknasten.

      Was interessieren uns eigentlich irgendwelche Faschisten in der Ukraine, die ebenso bekloppt wie FEMEN Blumenkränze tragen, die natürlich den Zorn der Russen auf sich ziehen, weil sie ihnen deren stategisch kaum verzichtbaren Schwarzmeerhafen streitig machen?

      In Russland macht man Putin so nur noch stärker.

      • Europäer haben wohl nur handfeste ökonomische Nachteile, wenn “wir” Putin für das (ja, auch ich als “Antifeminist” kritisiere das) Einknasten von Pussy Riot (da wäre eine Geldstrafe angemessener gewesen) kritisieren

        Meinst du? In Deutschland wäre die Strafe nach Rechtslage deutlich härter ausgefallen. Selbstbefriedigung mit einem Suppenhuhn vor einem Kind ist sexueller Missbrauch.

  3. „Bald will niemand mehr dabei gewesen sein..“

    The times they are a-changing?

    Vielleicht gibt es ja wirklich so etwas wie ein Fass, das nun endich übergelaufen ist.

    • Und wenn es auch nur dafür sorgt, dass die Leute ihre geschlechterrassistischen Klischees demnächst mit „ich bin kein Feminist, aber…“ einleiten werden. Vielleicht erleben wir hier gerade den Dammbruch.

        • Das alte Hütchenspiel. Feminismus ist Gleichberechtigung, wer für Gleichberechtigung ist, ist Feminist. Kritisierst du feministische Forderungen und Aktionen, die der Gleichberechtigung diametral entgegenstehen, lass dir gesagt sein, dass das kein echter Feminismus (TM) sein kann. Darüber hinaus machst du dich verdächtig. Denn wer am Feminismus Kritik übt, ist schließlich gegen Gleichberechtigung.

        • Ich fasse den Artikel und seine Logik für die Faulen unter euch mal schnell zusammen:

          Seit Jahrzehnten schon arbeiten jene, die sich von emanzipierten Frauen bedroht fühlen, eifrig daran, das F-Wort zu beschmutzen. […] Männerhass und Hässlichkeit, Verbitterung, Verklemmtheit, Psychoschäden […] Hieran kann man trefflich ablesen, wie Machterhalt funktioniert. Wie kreativ und perfide Männer sein können, wenn es darum geht, Bastionen zu verteidigen.

          Alles klar? Dass Feministen in den Ruf geraten sind, Männer zu hassen, liegt nur daran, dass die perfiden Privilegienpenisse sich von starken Frauen bedroht fühlen und derartige Lügen streuen, um ihre Unterdrückungsmacht zu behalten.

        • @ Neuer Peter

          Ich würd ja sagen:
          dass Frauen sich vielleicht nicht als feministisch identifizieren, dabei aber dennoch häufig feministische Positionen vertreten 😀
          Was hast Du erwartet?

        • @muttersheera
          Könnte auch daher kommen, dass Frauen Feminismus, wenn auch unterbewusst, als Ideologie wahrnehmen.

          Das ist das gleiche Schema wie eine positive Haltung zur Begrenzung von Einwanderung. Zum Nazi macht einen das noch lange nicht.

        • @HansG

          Könnte aber auch daher kommen, dass Männer Feministinnen häufig einfach nicht mögen, was Frauen natürlich mitbekommen.
          Appeasement-Politik

          Kennste eigentlich:

          (an ein paar Stellen musste nur im Geiste ergänzen: „… oder den Frauen“)

          @ Neuer Peter

          Du hattest nach dem Grundtenor gefragt, aber gut, kram ichs halt nochmal raus…

          Aus dem Klappentext:
          „Der radikale Feminismus und der politische Konservatismus bilden eine gemeinsame Front. Unser Versagen, die Bedürfnisse von Kindern und die der Frauen, die sie versorgen, zu erfüllen, kommt uns teuer zu stehen.“

          Hab gerad nochmal Kapitel 4 („mit der sexuellen Befreiung leben“) überblättert, da gehts um die Bedrängung von Studentinnen zum Sex, ungewollte Schwangerschaften, Abtreibungen, die Wandelung des Moralbegriffs, „die Unsicherheit darüber, wie Promiskuität im Zeitalter der sexuellen Befreiung zu definieren sei“, Sexualkundeunterricht in der Schule… ui, schöne Passage, Achtung:

          „Mit ihnen stehen zahllose andere Frauen vor Problemen, die die meisten Frauen der Mittelschicht bisher kaum gekannt haben. Heute müsen Frauen aller Schichten und Rassen mit der neuen sexuellen Freiheit umzugehen lernen, die sie zwingt, auf sich selbst aufzupassen. Sogar verhältnismäßig wohlhabende junge Frauen mit Collegebildung, die ihre Freiheit und Autonomie besonders genießen können, haben gelernt, daß sie jedesmal, wenn sie mit einem Mann schlafen, auch mit ihren Vorgängerinnen ins Bett gehen. Bezeichnenderweise hatten die College-Absolventen, die die öffentliche Meinung so stark prägen, in den frühen neunziger Jahren mehr direkte Erfahrungen mit Aids als der Rest der Bevölkerung. Fast jeder dritte kennt jemanden, der Aids hat, und einer von drei Alleinstehenden befürchtet, daß er oder sie sich anstecken könnte.“

          S. 135f.

          Das klingt aber doch schon so ein bißchen heftig nach #moral panic.

        • Könnte aber auch daher kommen, dass Männer Feministinnen häufig einfach nicht mögen, was Frauen natürlich mitbekommen.

          Schön wäre es ja. Feminismus wird meiner Meinung nach viel zu häufig unreflektiert als Heillehre betrachtet. Auch von Männern.

          Sollte deine Interpretation stimmen brauchen wir noch viel mehr Männer die Feministinnen nicht mögen. Ich ahne langsam wie das Patriarchat zu seiner Macht kommt.

      • @ NP

        Dass Feminist.I.nnen dreist und empiriefrei an der Realtiät vorbei lügen, ist ja nichts Neues.

        Es hat ihrem Siegeszug bisher keinen Abbruch getan.

        Seit Jahrzehnten geht das Spielchen schon so.

        Ganz offen, ganz dreist, ganz schamlos.

        Viel zu viele haben ihre Karriere auf „Frauenschutz“ = Männerunterdrückung, auf „Frauenversorgung“(oft auch Selbstversorgung) = Männerausbeutung und „Gleichstellung“ = Selbstprivilegierung und leistungsarme Vorteilsnahme gegründet.

        Das ändert sich nicht einfach, nur weil wieder einmal eine feministische Propagandadreistigkeit in sich zusammenfällt.

        DIE MENSCHEN GLAUBEN, WAS SIE GLAUBEN WOLLEN.

        Und dass Frauen schwach und hilfsbedürftig, aber gut und uneigennützig (MÜTTER!) sind, Männer stark, böse und EGOISTISCH, DAS WOLLEN MENSCHEN GLAUBEN, denn es kommt unseren Instinktdispositionen entgegen, erlaubt es Männer- und Frauenrollen ganz klassisch, aber in einem neuen, „modernen“, „klritischen“, „progressiven“ Licht zu sehen und sie ganz „neu“, ganz „modern“, ganz „anders“ zuzuweisen.

        Nichts Neues unter der Sonne.

        „Es muss sich etwas ändern, damit alles beim Alten bleiben kann!“

        Sagt der Leopard.

        • PS:

          *Seit Jahrzehnten geht das Spielchen schon so.*

          Dreistes Lügen von Anfang an.

          Die Parteien setzen, vor allem auf der Linken, auf Mehrheiten, die sie dank der Koalition der Minderheiten formieren, zu denen die Frauenmehrheit gehört.

          Dem haben Männer nichts entgegen zu setzen, zumal ein Teil der Männer immer mitmacht bei diesem Spiel und dabei mitgewinnt.

          Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern (s. Obamas Demokraten oder hierzulande Grüne, SPD, Linkspartei).

          Männer können sich dem nur entziehen, indem sie diesem System den Geldhahn zudrehen, denn dieses System lebt vor allem von männlicher Leistung, ist überlebennotwendig angewiesen auf männliche Leistungsbereitschaft.

          Es sind nicht Frauen, die dieses System in erster Linie tragen, schützen, stützen, finanzieren, abschirmen, verteidigen.

          Sondern unempanzipierte Männer tun das immer noch.

          Sie sollten sich emanzipieren > gleiche Recht und gleiche Pflichten.

          Oder ein sie benachteiligendes, ausbeutendes, verleumdendes System seinem Schicksal überlassen, ihm den Rücken zukehren.

          Dass sie für „ihre“ Sache Mehrheiten finden könnten, halte ich für sehr unwahrscheinlich, angesichts unserer demographiscen Zukunft (Minderheiten, die allmählich zu Mehrheiten werden) und unserer Instinktdispositionen, die eine offfene Flanke darstellen, in die immer wieder leicht hineinzustoßen ist.

          Erst NOTwendigkeit, fürchte ich, wird diese Flanke decken.

          Zu Obama und die zukünftige Ausrichtung der Demokraten (die Republikander bedienen als Femizentriker die gleiche Klientel mit anderer Begründung wie linke Feministen, mit denselben Auswirkungen für normale Männer, die auch in den USA VOR ALLEM den Staat tragen und finanzieren).

          http://genderama.blogspot.de/search?q=obama

        • Ein gewaltloses Heilmittel gibt es, das wenigstens den Krankheitsverlauf abkürzen kann, das Siechtum verkürzen kann und das damit zwar keine leichte Lösung herbeiführt – die gibt es nicht mehr, dafür ist es zu spät, steckt der Karren mit zu vielen Rädern zu tief im Morast, die aber die Krisis weniger schwer zu machen verspricht, wenn sie früher eintritt.

          Denn je früher das, was nicht mehr zu halten ist, einstürzt, desto besser.

          Oder mit Nietzsche: „Was ohnhin fallen wird, soll man stoßen!“

          Gewaltlos stoßen, so „stoßen“:

        • Das Beste kommt zum Schluss. Genau genommen meine ich die letzten paar Sätze von Frau Schwarzergeld. Frauen sterben durch die Doppelbelastung 5 Jahre früher. Die Tendenz zeigt eher in die andere Richtung. Eigentlich könnten Frauen sogar 7 Jahre länger arbeiten bis zur Rente. Die Bezugsdauer wäre dann Der der Männer gleichgestellt. 😀

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