Zur Schnittmenge konservativer und feministischer Weltanschauungen

Zwei Kommentare stellten bereits eine Verbindung zwischen einer konservativen Haltung und einer feministischen Haltung dar:

Adrian kommentiere wie folgt:

Und gerade konservative Antifeministen/Maskulisten sind die größten Anwender der Gender-Theorie.

– sie behaupten, eine richtige Frau sei nur, wer die Mutterolle schätzt und zu Hause bleibt
– sie behaupten, ein echter Mann wird man nur, wenn man sich in der Welt bewährt
– sie behauten, man könne Kinder verschwulen

Das finde ich immer wieder witzig:)

Und Nick kommentierte in einem anderen Beitrag:

Darüber reden wir doch hier schon seit Jahr und Tag.

->Unmündigkeitsfeminismus; ->weibliche Unschuld; ->Männlichkeit als Sexdämon etc.

Das ganze konservative Geschlechterbild stellt darauf ab, dass Frauen vielfältiger Kompensationen und eines besonderen Schutzes bedürfen, also als Geschlecht eine Klasse bilden, die außerhalb der nur für Männer geltenden “allgemeinen Regeln” steht.

Aus meiner Sicht kann eine konservative Einstellung in der Tat für Männer sehr schädlich sein:

Sie geht oft mit sehr starren Geschlechterrollen und einem essentialistischen Weltbild einher, welches ein „richtiges“ Verhalten von Männern und auch Frauen fordert und wenig Abweichungen zulässt. Gleichzeitig wird auch aus diesem Lager häufig ignoriert, dass man Menschen, die diesen Idealen nicht entsprechen, nicht beliebig formen kann. Hier vertritt die Evolutionsbiologie aus meiner Sicht ein wesentlich differenzierteres Bild.

Es werden über die klassischen Rollenbilder dann auch Pflichten übernommen, wie eben der Schutz der Frauen vor anderen Männern, deren Sexualität oder allgemeiner Konkurrenz. Insofern hat das Bild der unschuldigen Frau, die von dem weißen Ritter in strahlender Rüstung geschützt werden muss einiges mit dem Bild der unmündigen Frau im Feminismus gemeinsam, deren Situation verbessert werden muss.

Das erklärt auch, warum gerade konservative Parteien wie die CDU viele für Männer nachteilige Zustände aufrechterhalten und Aktionen wie etwa eine Frauenquote dort anklang findet.

62 Gedanken zu “Zur Schnittmenge konservativer und feministischer Weltanschauungen

  1. Konservativ ist, was Adrian als solches phantasiert und die CDU ist eine “ konservative“ Partei?

    Das erinnert mich jetzt an Woody Allen’s ‚was sie schon immer uber Sex wissen wollten….‘

  2. @ Cristian

    “ Gleichzeitig wird auch aus diesem Lager häufig ignoriert, dass man Menschen, die diesen Idealen nicht entsprechen, nicht beliebig formen kann.“

    Die Leute die glauben mit Methoden des
    Socialengineerigs den neuen Menschen
    formen zu können und gleichzeitig
    biologische, genetische Einflüsse
    auf Verhaltensdispositionen vehement
    verneinen, sind von ihrer Ausrichtung
    doch mehrheitlich links.

  3. @ Christian

    Rechte Parteien sind oft femizentrisch („Der guten, reinen, schwachen Frau muss geholfen werden!“), linke Parteien oft kulturmarxistisch-feministisch („Das Frauenproletariat muss an die Macht gebracht werden, die Männerbourgeoisie gestürzt – dann zieht die neue klassenlose Gesellschaft herauf!“).

    Verschiedene Begründugnen – praktisch kein Unterschied.

    Beide Ansätze führen zu Frauenprivilegierung und Männerbenachteiligung.

    Eine konservative Partei gibt es in Deutschland im Augenblick nicht. Der Augenblick dauert schon recht lange.

    Aber selbst wenn es eine gäbe, würde das geschlechterpolitisch nicht viel ändern.

    Die zugrundeliegenden Instinkte, die für Frauenprivilegierung verantwortlich zeichnen, wären ja nach wie vor vorhanden und wirkten.

    Ob sie nun rechts, konservativ oder links rationalisiert werden ist gleichgültig.

    Solange der Wohlstand Frauenprivilegierung und bevorzugte Frauenversorgung ermöglicht, wird das praktiziert.

    Dafür werden nicht zuletzt die Alphamännersorgen, die „Haremsbildner“.

    Wenn der Wohlstand aufgezehrt ist, die Voraussetzung seiner Erzeugung und Behauptung – MOTIVIERTE Männer – zerstört ist, wird das enden.

    Nicht vorher.

    Not wendet.

    Das dauert noch eine Weile.

    Aber der Beginn des Endspiels ist absehbar.

    Die Zahl der Männer, die sich aus dieser Geselslchaft verabschieden, demotiviert sind, lustlos – sie wächst.

    Und wächst.

    Und wächst.

  4. PS:

    Ein „Frontbericht“, aus Kanada.

    Männer desertieren. In wachsender Zahl verweigern sie den „Minnedienst“.

    Wie fast überall im Westen.

    • Das MGTOW und vor allem die Konfrontation von Westfrauen hat was infantil-trotziges.

      Der nächste Schritt und eine Effektivierung ist die Zuwendung zu anderen Frauen ergo die Loslösung von der (alltags)feministischen Supermutter.

      Frei nach dem weiblichen Leitsatz intersexueller Konkurrenz: „Was hat sie was ich nicht habe?“

    • http://www.welt.de/debatte/kommentare/article126008558/Mann-oder-Memme-was-Frauen-wirklich-wollen.html#disqus_thread

      Mal wieder so ein Artikel über die heutigen Männer nach dem Schema „Was Frauen brauchen und wollen…“

      Zum Glück werden Männer bei sowas selten bis gar nicht gefragt. Das ganze Thema ist ja auch irgendwie lästig ^^

      Ich wollte den eigentlich noch kommentieren, aber anscheinend reichen 5 Stunden ausschließlicher negativer Kritik damit die Kommentarfunktion bei WELT-Artikeln deaktiviert wird.

      • Off-Topic
        Ich kann mich erinnern das mal jmd. im TV sagte das sich Männerrechtler im Internet organisieren würden um dann gezielt ein verzerrtes Meinungbild bei gewissen Themen oder zu bestimmten Artikel zu erzeugen. Wenn ich mir die Kommentare unter den Artikeln zum Geschlechterthema ansehe, könnte man das auch schon irgendwie glauben.

        Es sind ja bei fast allen Zeitungen nahezu ausschließlich Männer die kommentieren (EMN hat das bei sich ja auch schon beklagt) und bis auf ein paar Einzelfällen haben die auch eine ziemlich ähnliche Einstellung zu diesem Themengebiet..

        • @ Matze

          Die Feminist.I.nnen haben sich doch schon organisiert um Meinungsbilder zu erzeugen. Ich gucke bei jedem Femi-Artikel erstmal ob die Autor.I.n bei „pro quote“ auch einen schlauen Spruch abgelassen hat. Bei dieser Miriam Hollstein ist wegen ihrem nicht sehr hohem Alter zu stark zu vermuten, daß die dort auch aus Eigennutz mitspielt.

          Meinungsmache mit der immer gleichen Propaganda:

          „„It’s the economy, stupid!“ – Laut einer Studie von Ernst&Young schneiden Unternehmen mit gemischten Führungsteams wirtschaftlich besser ab.

          Miriam Hollstein, Welt-Gruppe, Welt am Sonntag, Berliner Morgenpost“

          http://www.pro-quote.de/unterzeichnerinnen/miriam-hollstein/

          Feminismus ist wohl doch die Mafia der Frauen …

  5. Beide, Konservative wie Gender-Feministinnen, gehen davon aus, dass es a) die Natur als einen dem menschlichen Zugriff teilweise entzogenen Bereich nicht gibt, und B) Moral für menschliches Handeln bestimmend ist bzw. sein sollte.

    Z.B. ist Homosexualität für Konservative eine schlechte Angewohnheit, die zü überwinden moralisch geboten ist, für Gender-Feministinnen eine jedem Menschen offen stehende positive Möglichkeit, die zu ergreifen ihn nur unmoralische Gesellschaftliche Kräfte hindern.

  6. @ El_Mocho

    <<Beide, Konservative wie Gender-Feministinnen, gehen davon aus, dass es a) die Natur als einen dem menschlichen Zugriff teilweise entzogenen Bereich nicht gibt, und B) Moral für menschliches Handeln bestimmend ist bzw. sein sollte. <<

    Ersetze " Konservative " durch " Linke ". Aussage stimmt dann wieder.

    @ Christian

    Hier werden ja richtig schöne Strohmänner gedroschen.

    Sind schon putzige Leutchen, die sog. Konservativen. Kommen von starren Geschlechterrollen ( Mutti bleibt zu Hause ) zur Frauenquote im Arbeitsleben ( " konservative Parteien wie die CDU " – der Witz war gut ! )

    Aber ok, wir haben ja Mutti am Herd des Kanzleramtes.

    Eigentlich sollte sie zuhause bleiben, Geschlechterrollen und so.

    Aber ( konservative ? ) Wähler habe da anders entschieden.

    • @h.o.

      „Hier werden ja richtig schöne Strohmänner gedroschen.“

      Wenn du anführen willst, dass auch die CDU inzwischen Karrierefrauen kennt und immerhin eine Frau Kanzlerin ist, dann hast du recht. Dass sie trotzdem auch gerade auf eine Gesetzgebung achten, die Schutzfunktionen für Frauen in traditionellen Rollen vorsieht bleibt dennoch bestehen

      • @ christian

        „trotzdem auch gerade auf eine Gesetzgebung achten, die Schutzfunktionen für Frauen in traditionellen Rollen vorsieht bleibt dennoch bestehen“

        die da wäre?

        • @ Hans

          »Herdprämie« im Kontrast zu »Recht auf einen Kita-Platz«

          Wenn mit meinen Steuergeldern KITA-Plätze subventioniert werden, dann sollen mit meinen Steuergeldern auch Familien subventioniert werden, die ihre Kleinkinder keiner Fremdbetreuung überantworten wollen, sondern diese Aufgabe selbst übernehmen.

          Oder ist die elterliche Übernahme elterlicher Aufgaben heutzutage schon illegitim?

        • Oder ist die elterliche Übernahme elterlicher Aufgaben heutzutage schon illegitim?

          Gestern stand das sogar noch als besonderes Recht und ausdrückliche Pflicht im Grundgesetz Art.6 Abs. 2.

        • @ ratloser

          *Oder ist die elterliche Übernahme elterlicher Aufgaben heutzutage schon illegitim?*

          Illegitim (noch) nicht.

          Aber erstens ist die „Frühverstaatlichung“ der Kinder erwünscht (Sozialisation durch geschultes = richtig indoktriniertes „Fachperslonal“ in Kitas mit vielen Marenleinchen at work > Erzeugöung des Neuen Menschen, die Familien versagen da ja schmählich, ähnlich wie früher die Proleten, Stichwort: FALSCHES Bewusstsein) und zweitens behindert die Betreuung selbst erzeugter Kinder die totale Mobilmachung des letzten Aufgebotes („Volkssturm“) für die Produktionsschlacht.

          Eltern sollen ja nicht einfach so von der „Last“ ihrr Kinder befreit werden – wer das will, hat gleich gar keine, nein, sie sollen befreit werden zur ökonomischen Verwertung.

          Ich glaube, seit Jahrzehnten wächst die Produktivität/Arbeitskraft jedes Jahr um ca. 1-1,5 %. In ca. 10 Jahren beginnt die Zahl der Arbeitskräfte um mehr als 1, 5 %/Jahr zu schrumpfen, allein aufgrund der Demographie (über sinkende Ausbildungsfähigkeit/-willigkeit und daraus resultierende sinkende Produktivität ist da noch gar nicht geredet).

          D.h. ab dann würde es kein Wirtschaftswachstum mehr geben, wenn nicht unwahrscheinliche Produktivitätsprünge erzielt werden.

          Woher sollen die kommen bei immer weniger Ingenieuren?

          Von den Gendertussen, die überall in naturwissenschaftlich-technischen Fächern etabliert werden („Professorinnenprogramm“ – Frau in der Technik > Handys, mit Glitzerfolie und Swarowski-Kristallen beklebt werden zu Frauenhandys, Hadmut macht sich ständig lustig darüber, ist aber eigentlich todtraurig).

          Wenn also das Bruttosozialprodukt zu sinken beginnt, wie finanzieren wir dann den Sozialstaat, der mehr braucht für Renten, Altenpflege, Gesundheitskosten einer alternden Bevölkerung, wohl auch mehr Sozialhilfe für die wachsende Zahl nicht mehr produktiv zu Beschäftigender (wachsendes Bildungsprekariat), für die man den Lebensunterhalt subventionieren muss und sei es über „Als-ob-Arbeitsplätze“?

          Wenn das die gut Ausgebildeten mitkriegen – na, die hauen doch rechtzeitig ab und suchen sich in der großen, weiten Welt neue Arbeit, dort, wo ihnen mehr Netto vom Brutto bleibt.

          Wer Englisch kann, wer einen verwertbaren Job gelernt hat, der findet fast überall eine gute Stellung.

          Wir haben schon heute einen Netto-Abstrom von Leistungsträgern, vielleicht in den letzten Jahren gestoppt durch die Krisenzuwanderung aus Südeuropa.

          Aber die hilft uns ja auch nicht auf Dauer. Springt dort die Wirtschaft an, gehen die zurück.

          Springt sie nicht an, hängen wir mit den riesigen Garantiesummen für die Eurostabilisierung, die dann fällig werden, mit drin im Schlamassel.

          Also muss jeder, der halbwegs hinken kann, für die Produktionssschlacht rekrutiert werden, um das Unvermeidliche vielleicht doch noch hinauszuschieben.

        • @ roslin

          „Also muss jeder, der halbwegs hinken kann, für die Produktionssschlacht rekrutiert werden, um das Unvermeidliche vielleicht doch noch hinauszuschieben.“

          „Geisteswissenschaftlerinnen in der Mache“, pseudoakademisierte Kinderpflegerinnen und Barfußamazonen des Propagandakampfes „produzieren“ aber nichts, sondern kosten nur zusätzliche Ressourcen.

        • @ ratloser

          *“Geisteswissenschaftlerinnen in der Mache”, pseudoakademisierte Kinderpflegerinnen und Barfußamazonen des Propagandakampfes “produzieren” aber nichts, sondern kosten nur zusätzliche Ressourcen.*

          Davon ist auszugehen.

          Für den aber, der glaubt, mehr Feminismus sei die Lösung (und helfe den Männern auch), ist das Übersehen dieser Kleinigkeit doch eine der leichteren Übungen.

          Umso mehr, wenn man als aktivistische Aktivist.I.n in der Helfer.I.nnenindustrie unterzukommen beabsichtigt.

          Die Männer (mehrheitlich) bezahlen’s ja.

        • “Geisteswissenschaftlerinnen in der Mache”, pseudoakademisierte Kinderpflegerinnen und Barfußamazonen des Propagandakampfes “produzieren” aber nichts, sondern kosten nur zusätzliche Ressourcen.“

          Das wird aber später wieder rausgeholt. Was im Bereich frühkindlicher Bildung versäumt wird, ist später nicht mehr kompensierbar, auch nicht durch Fördermaßnahmen im Erwachsenenbereich.
          Der Bereich wird ziemlich unterschätzt, weil davon ausgegangen wird, dass Menschen die Kinder betreuen nur sinnlos rumalbern oder so.

          Was die Kitas angeht, gehen viele wohl davon aus, alle Eltern wären so motiviert, fördernd und interessiert wie sie. Dem ist aber nicht so.
          Kleinkinder müssen da nun wirklich nicht hin, aber 4 oder 5 jährige? Wo ist das Problem? Dann kommen sie wenigstens einigermassen vorbereitet in die Schule und werden nicht ins kalte Wasser geworfen. Von Kindern nicht deutsch sprechender Eltern garnicht erst zu reden.
          Mir wird bei dem Thema immer viel zu sehr pauschal von irgendwelchen „bösen Hintergrundplänen“ ausgegangen.

    • Ja OK, dann haben wir eben Konservative, Feministinnen und sozialkonstruktivistische Linke zusammen.

      Gegenüber ständen dann die Naturalisten oder Biologisten.

  7. @Christian

    <<Wenn du anführen willst, dass auch die CDU inzwischen Karrierefrauen kennt und immerhin eine Frau Kanzlerin ist, dann hast du recht. Dass sie trotzdem auch gerade auf eine Gesetzgebung achten, die Schutzfunktionen für Frauen in traditionellen Rollen vorsieht bleibt dennoch bestehen<<

    Und eine Verteidigungsministerin – gaaanz konservatives Rollenverständnis.

    Ich denke, es würde die Diskussion befruchten, wenn du einmal darstellen würdest welche Schutzfunktionen für Frauen in traditionellen Rollen denn von den vemeinlich " Konservativen " in der Gesetzgebung vorgesehen werden – in der Schnittmenge zum Feminismus.
    Und im Gegensatz zu den " Progessiven ", die diese Schutzfunktionen angeblich nicht kennen.

    • „Und eine Verteidigungsministerin – gaaanz konservatives Rollenverständnis.“

      Jein.
      Daß Frauen (ihre) Männer zum Kämpfen und Sterben wegschicken, zieht sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte.
      So gesehen ist eine Verteidigungsministerin eigentlich nichts Progressives.

      • @ Blacky

        Viele Männer ließen sich allerdings auch sehr gerne wegschicken, erfuhren sie doch so ihren Wert als Mann. Die Überlebenden wurden belohnt vom Staat (meistens mit Blech) und von ihren Frauen (geliebt-bewundert).

        Auch hier arbeiteten Männer und Frauen Hand in Hand, gibt es kein schuldigeres Geschlecht.

        Auch hier war die „patriarchale“ Gesellschaft eine männlich-weibliche KOproduktion.

        Erstaunlich ist, dass sich viele, allzu viele Männer immer noch schicken lassen, obwohl der Staat immer noch mit Blech zahlt, aber die Gesellschaft/die kultur/viele Fraun mit Verachtung „belohnen“ („WIR sind Pazifist.I.nnen, ihr Gewalttäterschweine! Ihr wollt doch nur killen und vergewaltigen!“).

        • @ roslin

          Interessanterweise zerbrechen viele Beziehungen in dem Moment, in dem Frauen ihren Partner einmal als „hilflos“ erlebt haben…bei Belästigungen auf der Straße…bei Überfällen…bei Auseinandersetzungen mit Institutionen…in seelischen Krisensituationen.

          Der permanente schrille Schrei nach Papa Staat zur Wahrnehmung der eigenen Interessen durch die feministische Lobby weist ja auch auf dieses Phänomen hin, dass „männliche“ Durchsetzung weiblicher Interessen durchaus gewünscht ist…es hapert allerdings weiblicherseits des öfteren an der Möglichkeit, so weit zu abstrahieren, dass nicht explizit als persönlich erlebte Interessen dennoch „eigene“ Interessen sein können.

          Lustig finde ich in dem Zusammenhang auch die ANTIFA-Groupies, die heftig lubrizierend mit den pösen Jungs marodieren gehen….

        • @ ratloser

          „Lustig finde ich in dem Zusammenhang auch die ANTIFA-Groupies, die heftig lubrizierend mit den pösen Jungs marodieren gehen….“

          Überall wo Jungs, Männer etwas Spannendes
          gefährliches machen, finden sich Groupies
          ein.“Chicks dig jerks“ bring es zwar stark
          vergröbert auf den Punkt.
          Auch hier der Unterschied im verhalten der
          Geschlechter.
          Viele Frauen SIND gestört.
          Viele Männer MACHEN gestörte Sachen
          und zwar im positiven wie im negativen
          Sinn.

        • @ ratloser

          *nteressanterweise zerbrechen viele Beziehungen in dem Moment, in dem Frauen ihren Partner einmal als “hilflos” erlebt haben…*

          Sehr verständlich.

          Ein wesentliches „Schönheitsmerkmal“ (des erweiterten männlichen Phänotyps) ist seine „Stärke“ = Potenz.

          Wenn einer Frau nachdrücklich demonstriert wird, dass ihr Partner so stark nicht ist, wird er „häßlich“.

          Frauen sind oft hypergam, eben drum, um den starken Mann herauszufiltern, den stärksten, den sie kriegen können, der ihnen erreichbar ist (der soll die Kastanien für sie aus dem Feuer holen = schützen und versorgen und überlebenstüchtige Kinder machen).

          Das Hässlich-Werden durch Schwäche ist dann die Umkehrung.

          Und der Sozialstaats“lover“ ist die starke Alphamann-Alternative.

          Wird darum oft und gerne „geheiratet“ von den AE-Muddis.

          Der hält mit staatlicher Macht die pösen Männer in Schach, versorgt und schützt.

          Und lässt Allemänner dafür zahlen, denen frau NICHTS schuldet („DAS STEHT MIR ZU! DAS GELD KOMMT JA VOM STAAT!!“).

          Und dem Staat schuldet die moderne = entpflichtete Frau auch nicht viel.

          Sie lebt heute in der besten aller Welten.

          Warum soll sie da Dialoge führen?

  8. @ christian

    ok…aber das sind wirklich nur noch irrelevante Relikte…ich denke, Steuer- und Unterhaltsrecht werden sich perspektivisch deutlich ändern…

  9. @HansG

    >>
    Schutzfunktionen für Frauen in traditionellen Rollen

    »Herdprämie« im Kontrast zu »Recht auf einen Kita-Platz« >>

    Welcher Schnittmengen – Feminismus fordert eine Herdprämie ??

    Zudem : wäre eine Herdprämie, die parallel zum Recht auf einen Kita – Platz implementiert wird, nicht vielmehr eine Option auf ein flexibleres Rollenverständnis ? Im Gegensatz zu der “ progressiven “ starren Forderung auf die Eingliederung der Frau ( Mutter ) in den Produktionsprozess als Geschlechterrolle ?

    @Christian

    O. T.
    Ich sehe im Kommentarfenster keine Möglichkeit meinen Text einen bestimmen Strang zuzuordnen. Übersehe ich hier etwas ?

    • Zudem : wäre eine Herdprämie, die parallel zum Recht auf einen Kita – Platz implementiert wird, nicht vielmehr eine Option auf ein flexibleres Rollenverständnis ?

      Natürlich. Stützt aber auch das klassische Rollenbild von Alleinverdiener/Haupternährer/Unterhaltszahler und Mutterrolle.

    • @h.o

      „Ich sehe im Kommentarfenster keine Möglichkeit meinen Text einen bestimmen Strang zuzuordnen. Übersehe ich hier etwas ?“

      Ab einer gewissen Gliederungsebene muss man es an den letzten Kommentar der oberen Gliederungsebene anhängen, wurde sonst mit mehr Ebenen zu unübersichtlich

  10. @Christian

    Mir ist schon klar, dass ich meinen Kommentar entsprechend
    anhängen muss.
    Nur steht mir bei der Darstellung der Webseite in meinem Browser
    kein Tool zum “ Anhängen “ bzw. Positionieren zur Verfügung. Ich habe
    es alternativ auch mit einem anderen Browser versucht.
    Ich kann das Kommentarfeld beschreiben und den Kommentar
    absenden, habe aber keinen ersichtlichen ( ! ) Einfluss auf die Position
    in der Gliederungsebene. Was läuft da bei mir verquer ?

  11. Gerade Homo-Aktivisten scheinen sehr schlicht zu sein.

    Zitat Adriano Schwulentano:

    – sie behauten, man könne Kinder verschwulen

    Das finde ich immer wieder witzig:)

    Das ist dümmlichste Homo-Propaganda. Normale Konservative denken das sowieso nicht. Frag mal jeden einzelnen CDU-Abgeordneten.

    Dann wurde dieser Schwachsinn ja immer den Anti-Bildungsplan-Petenten vorgeworfen. Die sprechen nicht von Homosexualisierung, sondern völlig zu recht von einer moralisch-ideologischen Umerziehung, die kritisches Reflektieren über Homosexualität unmöglich machen soll.

    Unsere Demokratie ist in einem perversen Zustand, wenn diese Homo-Fanatiker ständig und permanent mit solchen propagandistischen Mitteln arbeiten.

    Aber was schreibe ich das überhaupt. Da müssen wir durch.

    In 30 Jahren ist man klüger. Dann traut sich auch der Mainstream, der Wahrheit ins Auge zu sehen.

    Im Moment sind Schwule noch Heilige.

    • 30 Jahre? Man hatte jetzt 2000 Jahre Zeit um „klüger“ über Homosexualität zu werden, inklusive vieler Jahrzehnte unbedrängter Forschungs- und Wissenschaftsfreiheit mit allen bekannten Begleiterscheinungen.

      „Die sprechen nicht von Homosexualisierung, sondern völlig zu recht von einer moralisch-ideologischen Umerziehung, die kritisches Reflektieren über Homosexualität unmöglich machen soll.“

      Es soll das Bedürfnis, homosexuellen Artgenossen das Leben zur Hölle zu machen (auch auf dem Pausenhof) und ihre Grenzen skrupellos zu übertreten reduzieren.
      Was am einfachsten durch die Einsicht gewährleistet werden kann, dass sie nicht mehr als Perverse, Kranke, Gesellschaftsschädigende (potentielle) Kinderschänder und sowieso überhaupt in jedem Bereich „andres“, abweichend und abnrom angesehen werden.

      „Im Moment sind Schwule noch Heilige.“

      Das sehe ich nicht so. Sie sind oftmals nur allenfalls ok, solange man damit nichts oder nicht zuviel zu tun haben muss, es nicht sehen und nicht damit konfrontiert werden muss.
      Irgendwelche Zeitungsartikel sind nicht die Realität.

    • @ James T. Kirk

      *Im Moment sind Schwule noch Heilige.*

      Und deshalb verblöden Schwulenaktivisten.

      Nicht schwulenspezifisch.

      Die Protagonisten (die Vorturner) einer jeden Gruppe XY, für die gilt „Nichts Schlechtes über XY in der öffentlichen Darstellung/Propaganda“ verblöden mit traumwandlerischer Sicherheit.

      Ist dem Menschen inhärent – er verliert die Bodenhaftung, jede Demut.

      Ging Männern so, geht Frauen so, geht jeder auf’s Podest gestellten Gruppe so, auch den heiligen Kühen der Gegenwart, den OPFAgruppen aus der Koalition der Minderheiten.

  12. M.E. ist die Art und Weise der Argumentation und Meinungsvertretung sowohl bei Feministen als auch Konservativen ähnlich.
    Je nachdem was für welche Seite die „Säulenheilige“ darstellt, ist bar jeder Kritik. Sei es für die Femis Schwarzer mit ihren angeblichen „Verdiensten“ für die Sache der Frau in der Vergangenheit.
    Oder bspw. Sarrazin für die Konservativen. Außer auf Kosten der Steuerzahler und mit Populismus ihre Privatanlagen zu sanieren, haben beide nicht viel Substanzielles geleistet. Was bei den Amis vor 20-30 Jahren en vogue war und sich dann allmählich als Blödsinn rausgestellt hat (bspw. Dworkin hier vs. Murray da) wird in D nochmal aufgebrüht und als letzter Schrei vertrieben-
    Egal welchen Schwachsinn sie verbocken, der Fanblock bleibt halt treu, weil es dem Naturell entspricht und sich in der verqueren Weltsicht als „richtig“ anfühlt.
    Egal wie häufig sie in den Talkrunden rumgereicht werden, der Anbetergemeinde ist’s halt nie genug.

    Das Idiotentum fördert sich Gegenseitig, da die Schwäche des einen, als Rechtfertigung für die andere Seite benutzt wird.
    Unterm Strich bleibt nur die Idiotie – und die immer gleiche Tonart:
    Feindbilder aufbauen, sich als die (einfache) Lösung und das geringere Übel präsentieren. Seit hunderten Jahren immer derselbe Quark.
    Solange es einträglich ist, wird es auch immer so bleiben.
    Mir ist die Lebenszeit zu schade, um mich damit weiter zu beschäftigen.
    Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten Unsinn zu produzieren, als dass man Zeit hat, alles im Detail zu widerlegen.

    • @gedankenwerk

      >>Unterm Strich bleibt nur die Idiotie – und die immer gleiche Tonart:
      Feindbilder aufbauen, sich als die (einfache) Lösung und das geringere Übel präsentieren. Seit hunderten Jahren immer derselbe Quark.>>

      Wie schön, dass dein Beitrag so ganz ohne Feindbilder auskommt.

      Ist schon arg schlimm, wenn man keine Zeit hat “ alles im Detail zu widerlegen “ oder zu belegen ( ? ).

      • @homo oeconomicus

        Wie schön, dass dein Beitrag so ganz ohne Feindbilder auskommt.

        Ja, finde ich auch schön.

        Und das Beste: Jeder ist mindestens so happy wie vorher.
        Die Femis können von mir aus ihren Quark machen, die Konserven ebenso – nur ich richte mir das Leben so ein, dass ich möglichst weder mit den einen noch mit den andern zu tun haben muss.

        Ist schon arg schlimm, wenn man keine Zeit hat ” alles im Detail zu widerlegen ” oder zu belegen ( ? ).

        Nein, ganz im Gegenteil. Es ist überhaupt nicht schlimm.

        Wenn jeder, ANSTATT sich mit sinnlosen Aufschrei- oder Sarrazin-Debatten und Talkrunden zu befassen, sich um seine persönlichen und konkreten Probleme kümmern würde.
        Und diese Energie, die da sinnlos verpufft tatsächlich konstruktiven Tätigkeiten widmete, gäbe es kaum noch Probleme.
        Es interessiert mich schlichtweg nicht mehr.
        Lächeln, nicken und weitergehen.

  13. Ich sehe nicht viele Unterschiede zwischen europäischen konservativen und feministischen Positionen bezüglich Geschlechterthemen. Klar, die argumentieren sprachlich völlig anders und eignen sich verschiedene Buzzwords an, machen dann aber doch meistens das gleiche. Klar, die streiten sich dann noch darum, welche Form der Familienplanung die ideale Lösung darstellt (wobei sich die Linien schön nach eigener Lebenssituation teilen) und manchmal versuchen sie intrasexuelle Konkurrenz sogar über politische Parteien durchzusetzen.

    Ansonsten kann ich Adrian nur zustimmen, wer wirklich glaubt man könne Kinder „verschwulen“ hat defintiv zu viel Gender-Kool-Aid getrunken.

    • @toxicvanguard

      >>, machen dann aber doch meistens das gleiche. …….>>

      Und das wäre konkret ?? Wo sind denn nun genau die Schnittmengen ??

      • Dir haben doch schon welche geantwortet ;), konservative Positionen vertreten einfach nur eine andere Rollenverteilung, die sich noch stärker an der traditionellen Familie orientiert. Während Feministen die Schutz- und Transferleistungen vor allem vom Staat (und daher den Männern) einfordern, werden die gleichen Pflichten von konservativen Frauen einfach nur auf Einzelpersonen überwälzt. Dieser Zustand wird dann meist durch moralische bzw. religiöse Überzeugungen zementiert; Scheidung ist schlecht, es ist die Pflicht des Mannes für die Frau zu Sorgen und die Familie zu ernähren etc.

        Sowohl Feministen als auch Konservative sind der absoluten Überzeugung, dass Kinder besser von ihren Müttern versorgt werden; beide sind der Überzeugung, dass männliche Sexualität kontrolliert gehört (Keuschheit, Monogamie, Ehe – Rape Culture, schwanzgesteuert, Männer sind Schweine). Beide Seiten blenden regelmässig Gewalterfahrungen von Männern aus (verletzliche Männer werden von konservativer Seite als ungenügende Männer) und für Feministen sind Male Tears ein Grund zum Feiern.

        Ich bin mir relativ sicher, dass man die Liste beliebig erweitern könnte…

        • @toxicvanguard

          Ich bin erstaunt !

          Nach dieser Aufzählung würde es sich bei den Maskulisten im WgvdL – Forum weitgehend nicht um Konservative in deinem Sinne handeln.

          In dem Artikel war ( siehe die Bezugnahme auf Adrian`s Beitrag ) von “ konservativen Antifeministen / Maskulisten “ die Rede.

          Sprechen wir hier von verschiedenen Welten ?

        • @ homo oeconomicus

          Kann schon sein, weiss ich auch ehrlich gesagt nicht; spielt aber auch keine grosse Rolle. ich gehe bei Radikalmaskulisten und „normalen“ Konservativen nicht von sehr grossen Überschneidungen aus. Konservative verweisen ja meistens auf einen früheren, glücklicheren Zustand, den es zu bewahren gilt. Ich glaube das ist gerade eher ein Problem der Wortdeutung.

          Die Diskrepanz, die Adrian angesprochen hat, finde ich aber durchaus zutreffend, unabhängig davon, wie man die Leute etikettiert.

  14. @toxicvanguard

    Wenn konservative Nicht – Antifeministen soviel Gemeinsamkeiten mit dem Feminismus haben, der seinerseits wiederum in der parlamentarischen Linken ( vermutlich auch in der ausserparlamentarischen ) einen ausserordentlich starken Rückhalt hat, kommt man ein wenig ins Grübeln.

    Sollten die Linken weitaus konservativer sein als bislang vermutet ??

    Oder könnte es sein, dass man hier zu sehr Äpfel und Birnen vergleicht und es vielleicht nicht allzu viel Sinn macht, von vermeintlichen Schnittmengen konservativer und feministischer Weltanschauungen zu reden, ohne diese zuvor klar abzugrenzen ?

    Vielleicht sollte Christian zur Klärung einmal einen Beitrag über die Schnittmengen linker und feministischer Weltanschauungen verfassen und zur Diskussion stellen.

    • Sollten die Linken weitaus konservativer sein als bislang vermutet ??

      Ich sehe, gerade wenn es um Feminismus geht, wenig was dagegen spräche.

      Im real existierenden Feminismus tobt sich die höchst autoritäre, real existierende „linke“ Spießbürgerseele nahezu ungehemmt aus.

      Ein Paradebeispiel dafür ist wohl das Strafrecht: Wenn es um den männlichen Sexdämon geht, darf auch der sich als links verortende endlich mal gemeinsam mit der BLÖDZeitung seinen klammheimlichen Lynchmobinstinkten relativ freien Lauf lassen. Das wirkt dann regelmäßig wie ein Einfallstor: Im der Folge von Gehard Schröders „Wegsperren, für immer“ wurden bald auch Versicherungsbetrüger in (buchstäblich lebenslängliche) Sicherungsverwahrung genommen.

      Ich würde so weit gehen zu behaupten, dass die massive US-Einsperrpolitik (die USA hat eine höhere Inhaftierungsquote als die UdSSR zu Zeiten Breschnews) maßgeblich erst ermöglicht wurde durch die vom real existieren Feminismus induzierte Massenhystrie bzgl. sexueller Gewalt. Recht bald wurde das Ganze dann auf den männlichen Drogendämon ausgeweitet – wiederum ein schöner Vorwand für den klammheimlichen Rassismus linker Spießer. Es werden überwiegend männliche Schwarze inhaftiert, für Kokain mit Backpulver sind beispielsweise zweistellig höhere Gefängnisstrafen obligatorisch als für Kokain ohne Backpulver. Ohne Unterstützung der sich als Links verortenden wäre so eine Politik niemals durchsetzbar gewesen.

      Der Mann ist dem Tiere näher als die Frau, und der schwarze Mann erst recht. (Auch die Geschichte des US-Rassismus hat sehr viel mit Frauenbeschützen zu tun)

      Vielleicht sollte Christian zur Klärung einmal einen Beitrag über die Schnittmengen linker und feministischer Weltanschauungen verfassen und zur Diskussion stellen.

      Da kriegt man eben Schwierigkeiten zu definieren, was eigentlich Links sein soll. Der Vorliegende Artikel stellt auch gar nicht auf „Links vs. Rechts“, sondern auf Konservativ ab.

      Die passendere Antipode wäre also wohl „Progressiv“. Betrachtet man die Geschichte der Reformbewegungen des 19. Jahrhunderts, dann findet man dort tatsächlich die Fundierung sehr viele Elemente unseres real existierenden radikalen Feminismus. Und in der Tat knüpft viel von dem, was heute vorherrschend sich als Links identifiziert an diese Epoche an. Es war auch nicht alles schlecht daran.

  15. @ H.o.

    *Vielleicht sollte Christian zur Klärung einmal einen Beitrag über die Schnittmengen linker und feministischer Weltanschauungen verfassen und zur Diskussion stellen.*

    Die ist schnell gefunden: DER GLEICHHEITSWAHN.

    Der Überwert der Linken schlechthin, das Allheilmittel für alle Übel: DIE GLECHHEIT („Gleichheit, Gleichheit über alles, über alles in der Welt!“ – Bis diese zusammenfällt).

    Da Frauen ungleich sind (schwächer, ärmer, schutzbedürftiger – mann muss ihnen einfach helfen, gerade auch der linke Mann), stehen sie auch für das UNTERDRÜCKTE.

    Denn ungleich wird man ja nach linker Vorstellung nur durch Unterdrückung.

    Sonst wären wir alle gleich, wenn die böse Unterdrückung nicht wäre, die die gute Gleichheit schaffende Natur verdirbt = DER LINKE SÜNDENFALL, die Vertreibung aus dem linken Paradies.

    Die auch geheimnnisvollerweise dafür sorgt, dass die Unterdrückten = die Schwachen = die Ungleichen zu den besseren Menschen werden.

    An ihrem Wesen soll die Welt genesen.

    Wenn es gelingt, sie an die Stelle der Unterdrücker treten zu lassen (heute die weißen, heterosexuellen Männer = die Mächtigen = die Herrschenden = die (Noch-)Erfolgreichen) – und damit immer auch sich selbst, der edle Linke denkt an sich selbst zuerst, denn als Linker ist man Sachwalter der Schwachen und damit prädestiniert, die Macht zu übernehmen, wenn die Bösen denn erst mal gestürzt sind und alles, ALLES gut werden kann.

    Linke Ideologie ist eine formidable Mischung aus Gerechtigkeitsstreben, ausgeblendetem Egoismus, NEID, den man mit Gerechtigkeitsstreben verwechselt oder als solches tarnt, Roussauismus („Der Mensch ist von Natur aus gleich, gut und rein, nur die Ungleichheit = Macht und Unterdrückung verderben ihn), Selbsthass (linke, weiße, heterosexuelle Männer) und Bewältigungsversuchen eigener Minderwertigkeitsgefühle.

    • @ roslin

      „Die ist schnell gefunden: DER GLEICHHEITSWAHN.“

      Nein, das ist ein Mißverständnis.

      In beiden Fällen ideologischer Realitätsverleugnung geht es nicht um „Gleichheit“ sondern um Hybris und Manichäismus….

      „Gleichheit“ ist das terminologische Halluzinans für die Verfechtung einer zutiefst unfreiheitlichen, totalitären, diskriminierenden Ideologie.

      Es geht um narzistische Aufwertung und Privilegien….

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