“Don’t stick your dick in crazy” und “Don’t fuck bad boys”

Yacv hat einmal zwei sehr einfache Regeln vorgestellt, die eine Absicherung vor unliebsamen Überraschungen beim anderen Geschlecht bieten sollen:

Für Männer:

“Don’t stick your dick in crazy”

und für Frauen

“Don’t fuck bad boys”

Eigentlich sehr einfache Regeln, gegen die aber immer wieder verstoßen wird. Bei den Männer meist, weil „crazy“ oft einfachen Sex bereitstellt und diesen eben auch als Mittel der Beeinflussung einsetzt, bei Frauen, weil der Bad Boy eine Vielzahl von Attraktivitätsmerkmalen gerade für Sex bedient.

Dennoch scheint es mir eine Regel zu sein, die viel zum eigenen Glück beitragen kann.

52 Gedanken zu ““Don’t stick your dick in crazy” und “Don’t fuck bad boys”

  1. Wer ist denn nun eigentlich „crazy“? Jede Frau, die….? Jede Feministin? Jede – man verzeihe mir den Ausdruck! – „Schlampe“, also jede leicht zum Sex zu überredende Frau?
    Das ist nun bisher alles noch sehr nebulös!

    • Und wer ist „bad“? Jeder Maskulist? Zumal diese Nazis bekanntlich alle bei Mutti wohnen und einen winzigen Schwanz haben. Alles sehr mysteriös.

      • Vielleicht kann sie sich unter „bad“ ja tatsächlich eher was vorstellen als unter „crazy“.

        Ich habe spontan an emotional-instabile, dependente Frauen gedacht.

        Spricht etwas dagegen, mit einer Feministin eine sexuelle Beziehung einzugeben? Nun, abgesehen davon dass ich nur eine attraktive jemals kennengelernt habe, würde ich sagen prinzipiell nein. Eine funktionierende langfristige Beziehung mit einer Feministin kann ich mir aber nicht vorstellen, als jemand der einen Funken Selbstrespekt hat.

        Eine promiske Frau wäre für mich auch nur was, wenn ich noch mal zeitweise eine Kurzzeit-Strategie fahren würde.

    • „crazy“ ist jede Frau mit hohem Neurotisierungsgrad…schlimmstenfalls sogar borderline…jeder Mensch mit lebenserfahrung weiss, was mit „crazy“ gemeint ist und spürt es relativ schnell, wird er damit konfrontiert.

      Leider fühlen sich viele zu „crazy“ hingezogen und zwar nicht, weil es „einfachen Sex“ verspricht, sondern weil es mit dem eigenen „crazy“sein interagiert, Da liegt der Hund begraben….

      • @ratloser

        So ist es. Man fühlt sich von einer ganz bestimmten Form des Neurotischen (meine ich jetzt nicht diagnostisch und auch nicht abwertend) angezogen, weil es so schön zur eigenen komplementären Neurotik passt.

        Jörg Willi hat die Muster sehr schön beschrieben und den Begriff „Kollusion“ dafür geprägt.

        Aus meiner Sicht es es das, was die Sogkraft beim „verliebt sein“ – im Gegensatz zu „lieben“ – ausmacht.

        • @ virtualcd

          Immer und überall das gleiche Problem…wir sind vernunftbegabt aber gefühlsgesteuert…ich denke, auch der Feminismus hat eine Bedeutungsebene, die dem Versuch einer Rationalisierung der eigenen Neurose entspricht.

          Womöglich ist das sogar die dominierende….

    • @Tanja Werdenberg

      Gute Frage.

      Als einen Teil einer ersten Annäherung würde ich sagen:

      * Häufige Doppelte Botschaften
      * Starke Tendenz, manipulative „Spielchen“ zu spielen (wird durch vieles in der an Frauen adressierten Ratgeberliteratur befeuert)
      * Erkennbare starke narzisstische Tendenzen (insbesondere in der Form des Opfernarzissumus)
      * Starke emotionale Labilität, überschäumende Affekte die nur sehr lose kontextualisiert sind

      Sind so die ersten Sachen, die mir einfallen. Aber bitte!: Alles immer zu verstehen im Sinne von „stark und dem Kontext nicht angemessen ausgeprägt“.
      Ein wenig machen wir das alle und in diesen Grenzen ist es ebenso alltäglich wie unvermeidbar.

  2. Auch wenn es sich nach Pickup anhört, klingt das für mich nach einer stimmigen Betrachtung, auch die Analogie crazy/bad boys scheint zu passen.

    Das sind ja auch nur ganz allgemeine Regeln, ich denke nicht dass man das spezifizieren braucht @Tanja.

    Ich würde es für mich subjektiv formulieren: rational möglichst gut abwägen, ob die Person zum Führen der Art von Beziehung, die man mit ihr einzugehen gedenkt, realistischerweise in der Lage ist.
    Und ob die Person einen Abbruch der Beziehung wegstecken kann, ohne das unvertretbares Leid entsteht.

    Jemanden mit einer F-Diagnose als Partner auszuschließen, halte ich für Quatsch. Eine Borderline-Störung bzw alle Persönlichkeitsstörungen sowie Esstörungen wären aber für mich ebenso wie überdurchschnittlich feministische Überzeugungen ein KO-Kriterium.

    Es stimmt aber durchaus, dass man als Mann immer wieder mal vor diesem Tradeoff steht (analog dazu Frauen wohl auch hinsichtlich „Bad Boys“), oder auch bittere Lernerfahrungen macht.
    Ich habe vor 2 Jahren einem Bekannten geraten, die Beziehung zu einer sehr gutaussehenden Borderlinerin abzubrechen bzw. nicht einzugehen. Heute ist er von ihr getrennt, aber durch einen gemeinsamen Sohn an den Kontakt mit ihr gebunden und durchlebt die reinste Hölle.

    Angst vor Falschbeschuldigungen halte ich auch für irrational, außer man hat wirklich einen extrem schrägen Frauengeschmack. Falschbeschuldigungen passieren sicherlich auch nicht häufiger als echte Vergewaltigungen oder tödliche Autounfälle. Ausnahme ist höchstens der Kontext Sorgerechtsstreit.

  3. Interessant wird’s ja, wenn Bad Boy und Crazy heiraten.

    Zumindest für das geneigte Publikum.

    Wie im Falle dieser Dame: Seymour Dorothiy Fleming

    Süße 18 war sie da (1776), als Sir Joshua Reynolds sie in ihrem schmucken roten Reitkostüm porträtierte.

    Und seit einem Jahr verehelichte Lady Worsley.

    6 Jahre und geschätzt 27 Liebhaber später verklagte ihr Ehemann einen davon auf sagenhafte 20 000 Pfund Schadenersatz, seinen ehemaligen besten Freund, der mit ihr eine Tochter zustande gebracht hatte (war wohl der Schaden).

    Die Jury bewilligte ihm jedoch nur einen erbärmlichen Shilling Schadenersatz, weil herauskam, dass er selbst seinem Freund die heimliche Begutachtung seiner nackten Frau in einem Badehaus ermöglicht hatte, eine Karikatur aus der Zeit:

    Immerhin führte der Skandal, den der Prozess 1782 verursachte, zur Trennung des Ehepaares, wenn auch nicht zur Scheidung. Lord Worsley hätte sonst die 70000 Pfund Mitgift herausrücken müssen, mit der die flotte Reiterin in die Ehe galoppiert war.

    Was allerdings seine Ehefrau zu einem Leben als hochbezahltes Escort Girl zwang. Trotzdem geriet sie in Schulden, vor denen sie nach Paris floh.

    Ihr Mann reiste unterdessen seit dem Prozess durch die Länder rund um’s Mittelmeer und trug die größte Sammlung antiker Skulpturen seiner Epoche in England zusammen.

    Erst 1788 kehrte Immer-noch-Lady-Worsley nach London zurück mit ihrem aktuellen Liebhaber, dem ersten farbigen Stardirigenten, Violinvirtuosen und Komponisten, dem Chevalier de Saint-George (Sohn eines schwerreichen französischen Zuckerrohrplantagenbesitzers und Sklavenhalters und einer Sklavin, langjähriger Dirigent des bedeutendsten Sinfonieorchesters im Paris vor der Revolution).

    Sie handelte nun mit ihrem Immer-noch-Ehemann die Konditionen der Scheidung aus, die ein 4 jähriges Exil in Frankreich beinhalteten – offenbar um eine dichte Grasnarbe über die endlosen Affären wachsen zu lassen.

    Bei Erfüllung dieser Auflage geriet sie jedoch in den Strudel der Ereignisse der Französischen Revolution, wurde 1793 kurz vor Ablauf der 4-Jahres-Frist verhaftet und beinahe hingerichtet.

    So konnte sie erst 1797 nach England zurückkommen – Auflage nicht erfüllt, keine Scheidung, kein Geld.

    Sie lebte danach von der Freigebigkeit ihrer reichen Verwandtschaft.

    Die 70000-Pfund-Mitgift bekam sie erst mit dem Tode ihres Ehemannes 1805 wieder, heiratete prompt einen Monat später einen Mitgiftjäger, der aber immerhin auch ihren Namen annahm und nicht nur ihr Geld – ein neuer Mann und das schon 1805!

    1814, nach dem Sturz Napoleons, kaufte das Paar eine Villa in Passey bei Paris, in der sie 1818 starb.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Seymour_Dorothy_Fleming

    Das Haus, in dem sie ihre umtriebigen Ehejahre verlebte, war auch nicht gerade vom Glück verfolgt.

    Einst einer der schönsten Landsitze auf der Isle of Wight, ließ im Frühjahr 1943 ein schwerer deutscher Bomber seine letzte Seemine im Notabwurf – die Maschine war am Abstürzen wie das ganze III. Reich – ausgerechnet in der Nähe des Schlosses fallen, das seitdem eine Ruine ist.

    • Ich glaube Lady Worsely war durch das Patriarchat so furchtbar unterdrückt. In Wirklichkeit hätte Sie lieber Skulpturen statt Liebhaber gesammelt, hätte eigentlich den Sauerstoff entdeckt und an der Grundlegung der Variationsrechnung mitgearbeitet. Aber weil sie eine Frau war, durfte sie nur Villen bauen.

      • @ dummerjan

        Promiskuität kann Ausdruck purer Lebensfreude sein (z.B. bei Adrian) oder aber ein Hilfeschrei aus gequälten seelischen Kellerräumen (z.B. bei Frauen).

        Aileen Wuornos´s Serienmörder Karriere wurde ja auch so verwurstet, dass es sich um einen Hilfeschrei gegen männliche Gewalt gehandelt hätte…dabei besorgte sie sich einfach nur die Kohle, um ihre lesbische Liebhaberin, die sie aushielt, nicht zu verlieren…aber auch das war natürlich der patriachalischen Repression geschuldet. Lesben können schließlich nicht reich heiraten…

        • „Promiskuität kann Ausdruck purer Lebensfreude sein (z.B. bei Adrian) oder aber ein Hilfeschrei aus gequälten seelischen Kellerräumen (z.B. bei Frauen).“

          Da Du dir Wörter und Wendungen „kann“ und „z.B.“ verwendest ist die Aussage letzendlich völlig bedeutungslos.

          Im Übrigen: Definiere Promiskuität.

        • @ adrian

          Du bist echt ein richtig drolliger Wadenbeißer!

          Hätte ich die Wörter „z.B.“ und „kann“ nicht verwendet, hättest Du mir unzulässige Verallgemeinerung entgegengekläfft. Dir kann man´s wirklich nicht Recht machen…oder?!

        • „Dir kann man´s wirklich nicht Recht machen…oder?!“

          „Man“ schon, bloß Du offenbar nicht.

          Verwandeln wir Deinen Satz doch mal in eine konstruktive Aussage. Zum Beispiel so:

          „Promiskuität kann Ausdruck purer Lebensfreude sein, oder aber ein Hilfeschrei aus gequälten seelischen Kellerräumen. Für wen was zutrifft, da müsste man sich die Lebnsgeschichte der einzelnen Personen genauer anschauen.“

      • Aber doch nicht SIR Joshua!

        Der erste Präsident der neugegründeten Royal Academy of Arts, der allererste Vorgänger von SIR Frederic Leighton, den ich schon einmal Adrian als ehrenfestes ficktorianisches Role Model anempfahl.

        https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112605

        Allerdings hatte Sir Joshua einen Blick für Bad Girls.

        „Cupid Untying The Zone (!) of Venus“

        „Venus“, das ist in diesem Falle niemand anders als Emma Hamilton, damals keine Nutte eines Londoner Edelpuffs mehr, sondern bereits etablierte Mätresse eines Aristokraten, wenn auch eines erstaunlich armen, 23 Jahre jung.

        Arm natürlich relativ, arm unter den Reichen seiner Zeit. Oder vielleicht auch nur geizig.

        Ein Bad Girl also und „Künstlermodell“ (vor Reynolds bereits von Romney entdeckt, der sie dutzende Male in seinen Bildern verwendete – sie war schon eine ganz Süße), das gucken kann wie nur „Bad Girls“ gucken können.

        Eines der ersten bekannten Bilder von Romney mit Emma als „Psüüüühche“

        Na ja, viele „Bad Girls“ gehorchten damals tatsächlich der Not, es gab noch keinen Sozialstaat mit Hartz-IV.

        Not kannte auch die schöne Emma, die später die Geliebte und dann (1791) Ehefrau des britischen Gesandten im Königreich Neapel wurde, wo sie nach ein paar weiteren Jahren und ein paar weiteren (Fast- Nackt-)Tänzen, allerdings diesmal vor hocharistokratischem Publikum, selbst eine bekannte Persönlichkeit wurde aus eigenem Recht, vielleicht sogar die lesbische Busenfreundin der Königin von Neapel, der Schwester der unglücklichen Marie Antoinette (Gerüchte, Gerüchte der bösen revoluzzenden Revoluzzer).

        Vorher hatte sie ja noch ganz profan nackt getanzt, erst auf dem Tisch eines ihrer Liebhaber, vor dem und dessen oft besoffenen Freunden, dann, schon etwas sakraler, zu „Heilzwecken“ (Behandlung von „Unfruchtbarkeit“) im berühmt-berüchtigten „Temple of Health“ des Dr. James Graham, wo unfruchtbare Paare sich einer „Heilbehandlung“ unterziehen konnten, die u.a. im Beischlaf in einem Bett bestand, in dem die nicht ganz so Rührigen mittels milder Stromschläge angespornt wurden.

        Und eben im Betrachten von „Schönheitsgöttinnen“, Modelle physischer Gesundheit und praller, jugendfrischer Perfektion.

        Emma war äußerst gesund, proppengesund, posierte als „Hebe“ (einfach so naggisch ging halt noch nicht, nicht in den besseren Kreisen – antike Vorwände mussten schon sein).

        Emma bei der Arbeit, wie der böse Thomas Rowlandson sie sah (1790)

        Auch Goethe sah sie posieren, in durchscheinenden Gewändern, in Neapel, in Hämiltons Villa.

        Und war beeindruckt.

        Wie auch nicht. Er war ja leicht zu beeindrucken durch den Anblick weiblicher „Gesundheit“, der große Mann.

        Ihr „Tempeldienst“ für Dr. Grahams Heilunternehmen fand statt in den Adelphi Terraces, einer Luxuswohnanlage an der Themse, entworfen von keinen geringeren als den Gebrüdern Adam, leider später abgerissen.

        Romney skizzierte Emma 1785 als „Miranda“ (aus Shakespeares „Tempest“), sehr erregt, leicht erhitzt:

        Der Kunsthistoriker Richard Dorment schrieb dazu:

        *In the light of Emma’s subsequent fate, Romney’s decision to paint her as Miranda in the opening act of The Tempest is one of the little ironies of history.

        In 1786 the impoverished Greville [her lover when she met Romney] dispatched his Miranda to Naples to the care of his elderly uncle Sir William Hamilton (1730-1803), ambassador to the court of Naples. A kindly widower and scholar (an archaeologist and volcanologist), Sir William could easily have been cast in the role of the magician Prospero.

        He took Emma in, first, as his mistress, later, in September 1791, as his wife. As the wife of the British Minister to Naples during the first decade of the Napoleonic Wars, and as the intimate friend of the Bourbon Queen Caroline, Marie Antoinette’s sister, Lady Hamilton played her part in, and perhaps influenced, the history of Europe.

        Then, to complete the (imperfect) analogy to the story of The Tempest, Admiral Horatio Nelson (1758-1805), like Ferdinand in Shakespeare’s play, sailed into the Bay of Naples and won Emma’s heart. Their love affair, apparently condoned by Sir William, was the talk of Europe and lasted until Nelson’s death at the battle of Trafalgar in 1805. By that time Romney, the Caliban of the story, was also dead. There is little doubt that he had always loved Emma but never possessed her. His hundreds of portraits of her, of which Miranda is one of the finest, must, finally, be seen as his way of holding on to this remarkable woman. (324)*

        Und über Emma Hart (damals, noch nicht Frau Hamilton):

        *not exactly an actress, just as she was not exactly a prostitute*

        Quelle:

        http://www.english.emory.edu/classes/Shakespeare_Illustrated/Romney.Tempest.html

        In Neapel begegnete unsere Schöne auch dem Mann ihres Lebens, eben Lord Nelson, der mit seiner stolzen siegreichen Flotte die Stadt am Vesuv anlief.

        Mit dieser Flotte hatte er gerade Napoleons Ägyptenarmada samt dessen Hoffnungen, den Orient einschließlich Indiens erobern zu können für’s revolutionär-republikanische Frankreich (und für sich und Joséphine natürlich auch) vor Alexandria in den Grund des Mittelmeeres gebohrt.

        Emma besuchte das Flaggschiff des Seehelden (frühzeitig gealtert, fast gänzlich ohne Zähne, einarmig, von Hustenanfällen gequält, doch ach, EIN SIEGER), sah den großen Mann an Bord des Schlachtschiffes und … wurde ohnmächtig, fiel an seine Heldenbrust.

        Kann ja passieren.

        Dort blieb sie liegen, für lange, laaaange Zeit, lange genug, um dem Herrn Admiral ein eingehendes Studium ihrer „Gesundheit“ zu gestatten.

        Der war auch gebührend beeindruckt von der ohnmächtigen „Gesundheit“, die sich in seinen starken Arm errötend erholte.

        Und sie?

        Sie war auch beeindruckt.

        Frauen werden regelmäßig schwach beim Anblick von Helden und Siegern.

        Wenn sie noch so ramponiert snd.

        Mit 13 hatte Emmas Londoner Karriere begonnen, ganz weit unten, eine arme, halb verhungerte Halbwaise, Tochter eines Schmiedes, der starb, als sie 2 Monate alt war.

        Die Mutter hatte sie der Großmama überlassen und sich bereits nach London aus dem Staub gemacht. Die Großmutter hatte selbst nicht viel, entsprechend sah das Leben der kleinen Emma aus.

        Mit 12 machte sich das Mädchen ebenfalls nach London auf den Weg, in die große sündige Stadt, die aber doch Chancen bot und schlug sich durch auf eigene Rechnung, vielleicht auch. als Straßenhure (nichts Genaues weiß man nicht aus ihrer frühen Zeit).

        Sie arbeitete sich jedoch dank Schönheit und Klugheit rasch empor, mit 26 war sie wie gesagt bereits Ehefrau des schwerreichen Antikensammlers und Diplomaten William Hamilton, seit 1764 Botschafter ihrer Majestät in Neapel, damals noch nicht der Mülleimer der Camorra, sondern eine der schönsten und reichsten Städte Europas, eine glänzende Metropole, die neben Paris, London, Wien und St.Petersburg bestehen konnte.

        Hamilton war 60 als er die 26jährige Emma 1791 heiratete, die schon seit einigen Jahren seine Mätresse gewesen war, vorher die eines seiner Neffen.

        Familienbande oder Kin Selection.

        Aber das ist schon wieder eine ander „Schändergeschichte“ über „Schänderrollen“ aus dem elegantesten aller frivolen Jahrhunderte, dem 18.

        Kant und Goethe, Pompadour und Emma, Dubarry und Robespierre.

        Guillotine statt elektrischem Stuhl.

        Da ja nun bald die Prostitution europaweit verboten werden wird, werden solche Geschichten zwar immer noch stattfinden, aber – ganz im Stil der neuen Zeit – weniger elegant dokumentiert werden.

        Die Welt wird moralischer, gutmenschlicher, blaustrümpfiger, also vulgärer und verlogener.

        Bis auf weiteres keinesfalls katholischer, jedenfalls nicht das moribunde Europa in seiner lebensunlustigen Dekadenz.

        Sterbenslangweilig.

        Mit Edathy-Affären werden wir abgespeist, mit Edathy.

        Und Titten-raus-Feminismus.

        Wie sozial-demokratisch ist denn das?

        Damit wird wird die Welt auch nicht besser, nicht mal schöner.

        Besser wird sie ohnehin nie.

        Gleichstellung gelingt ja gut und leicht und schnell und umfassend immer nur nach unten, nach unten, nach unten.

        Nach oben dagegen – das ist mühsam, selten und schwer.

        Omnia praeclara rara.

        Zum Schluss der zeitgenössische Kommentar von Gillray zur Hamilton-Emma -Nelson – Affäre

        Emma als Kleopatra (barbusig links oben), daneben Nelson als Marc Anton, über Hamilton bricht der Vesuv aus und rechts unter’m Hirschgeweih Augustus Claudius, der Mann der Messalina.

        Für all das hat aber Hamilton keinen Blick.

        Er studiert die Antike.

    • @ Alexander

      „Erst 1788 kehrte Immer-noch-Lady-Worsley nach London zurück mit ihrem aktuellen Liebhaber, dem ersten farbigen Stardirigenten, Violinvirtuosen und Komponisten, dem Chevalier de Saint-George“

      Boah! Der scheint aber mal echt hübsch gewesen zu sein.

      Nicht nur verglichen mit ihrem Angetrauten, der sich 1776 folgendermaßen selbstporträtierte:

      – sondern wirklich auch objektiv.

      Das ist doch aber nun wirklich nicht überraschend, dass eine junge, hübsche, von Hause aus wohlhabende Frau sich nicht lebenslang mit sowas begnügen mag. Ich würde sogar behaupten: „crazy“ wärs vielmehr, wenn sie das getan hätte…

        • Schöner Artikel. Liefert nebenbei den Beweis, dass der Geist der white-feather-Frauen sehr lebendig ist:

          „Diejenigen Männer, die den Weg auf das Schlachtfeld gefunden haben, und dort zu Tode kamen, werden von den Dschihadistinnen als Helden stilisiert. ‚Er war ein Löwe dieser Ummah!‘, schrieb eine Kommentatorin unter das Foto eines in Syrien getöteten Terroristen. ‚Wo sind die Löwen, die ihm folgen? Wo sind die wahrhaftigen Männer?'“

          Genau! Echte Männer sprengen auch mal sich und andere in die Luft – natürlich für die gute Sache!

          Zugleich hat das was sehr pragmatisches: Romantische Gefühle kann man leichter gegenüber jemandem konservieren, der sich ruhmvoll in die Luft gesprengt hat, denn der kann ja nicht mehr widersprechen.

        • „Die Zahl der Mädchen, die aus Deutschland nach Syrien ziehen, um Islamisten zu heiraten, steigt.“

          Von 2 auf 3? Ernsthaft, ist das ein Ding?

          Ach so, hier:

          „Unter ihnen sind mindestens 20 Frauen, die aus „eigener dschihadistischer Motivation“ – wie es der Inlandsgeheimdienst nennt – den Weg in das Bürgerkriegsland gesucht haben.“

          Das ist ja mal ne echte Massenbewegung!

        • Das ist ja mal ne echte Massenbewegung!

          In der Tat, ne echte Massenbewegung ist es wohl eher, solche bad guys wie Evochris als „mittere Größe im Antifeminismus“ zu betrachten 😀

          (Ach Maren, hat dir niemand beigebracht dass der übermäßige Konsum trashiger Kriminalromane nur die klammheimliche Sehnsucht nach dem Vice-squad bedient?)

      • @ muttersheera

        Wieder ein kleines Fehlerchen:

        *Nicht nur verglichen mit ihrem Angetrauten, der sich 1776 folgendermaßen selbstporträtierte:

        – sondern wirklich auch objektiv.*

        Das ist objektiv ein hervorragendes Selbstporträt von Reynolds.

        Mit dem sie aber objektiv auch nicht verheiratet war.

        Sie hieß nicht Lady Reynolds, sondern Worsley, Lady Worsley.

        Reynolds hat sie nur porträtiert, im Auftrag ihres Angetrauten, der den (teuren!) Maler allerdings nicht bezahlen konnte.

        Der Angetraute war Sir Richard Worsley, hier porträtiert ebenfalls von Reynolds

        Lady Worsley hieß sie, nicht Reynolds.

        Und weil Worsley den Maler nicht bezahlen konnte (vielleicht ließ er deshalb seinen Freund seine Frau nackt sehen, weil der teuer dafür bezahlte, vielleicht auch noch mehr für mehr – ein Bad Boy eben), hängt das schöne Bild heute im Hause des Stiefvaters der jungen Hemmungslosen, in Harewood House über’m Sofa (links, rechts über’m Kamin der Stiefpapa, ebenfalls von Reynolds porträtiert – verdiente prächtig, der Reynolds)

        Denn der reiche Stiefpapa musste die Rechnung für den klammen Schwiegersohn übernehmen.

        Harewood House, das ließ der Stiefpapa für sich und seine Familie bauen, der hatte Geld, Sir Edwin Lascelles.

        Wie man sieht:

        Hier noch mal, die hübsche Schlampe, von REYNOLDS GEMALT, der NICHT IHR MANN WAR.

        Quelle der Bilder:

        http://loveisspeed.blogspot.de/2014/02/harewood-house-is-country-house-located.html

        Und weil’s so schön ist, von Robert Adam höchstselbst entworfen, das Paradeschalfzimmer des Schlosses, extra für Dich, zum Träumen:

        So bettet man schöne, unterdrückte Weiber.

        Wenn mann’s sich leisten kann.

        Rechts an der Wand unter dem Bild eine der schönsten Chippendale-Kommoden überhaupt, eine echte, von Thomas Chippendale gefertigte Kommode, kein Kaufhausschippendall.

        Die Diana-und-Minerva-Kommode (benannt nach den Intarsienmedaillons) aus Seidenholz mit Elfenbeinintarsien. Thomas Chippendale lieferte sie 1773 und bekam 83 Pfund dafür.

        Nur um abschätzen zu können, was 20000 Pfund Entschädigung damals wert waren, die 20000 Pfund, die Sir Worsley verlangte, der der Mann von Lady Worsley war, NICHT REYNOLDS!

        Nicht Reynolds, der Maler.

        Wie gerne hätte ich im 18. Jhdt. gelebt, vor einer Chippendale-Kommode Lady Worsley, 18jährig, in diesem Bett befummelt und ddafür 100 Pfund gezahlt.

        Wenn ich sie denn gehabt hätte.

        Wenn ich sie denn gehabt hätte, hätte ich sie allerdings noch lieber zu Thomas Chippendale getragen, mir eine Kommode bauen lassen und auf der dann Tippse befummelt.

        Und die Kommode gleich mit, denn das Holz edler Möbel fühlt sich fantastisch an, so gut und warm wie die Haut einer schönen Frau.

        • @ Alexander

          „Wieder ein kleines Fehlerchen“

          Dieses Mal hatte ich mich von ratlosers „Sir Joshua Reynolds war doch kein bad boy“-Kommentar in die Irre treiben lassen 😉

          „Der Angetraute war Sir Richard Worsley, hier porträtiert ebenfalls von Reynolds“

          Schon wesentlich besser/angemessener. Stinkt imho aber immernoch ab gegenüber dem Mulatten.

          Wo (bei wem/von wem betreut) lebten eigentlich ihre Kinder?

        • @ muttersheera

          Über die Kinder ist nicht viel bekannt.

          4 Geburten sind überliefert, ob sie mehr hatte, gut verhütete (sicher), abtrieb – ich weiß es nicht.

          Sie hatte 2 legitime Kinder in ihrer Ehe (NICHT MIT REYNOLDS!), einen Sohn, der wohl wirklich von ihrem Mann war, der früh starb und eine Tochter, jene von dem „besten“ Spannerfreund ihres Mannes, die dieser aber anerkannte, wohl um zunächst einen Skandal zu vermeiden (vielleicht verdiente er aber auch an der „Untreue“ seiner Frau – wer weiß, 27 Liebhaber in 6 Jahren Ehe sind ja doch eine Menge Holz, vielleicht war er auch ihr Zuhälter).

          Diese Tochter starb auch früh, ich glaube in ihrer Abwesenheit nach dem Skandalprozess.

          Dann noch 2 Kinder, eines davon wieder von Basset, dem Spanner und ein weiteres, wer sein Vater war, weiß ich nicht.

          Über beider Schicksal ist nichts weiter bekannt, nur dass sie eines zu Pflegeeltern in Belgien abgegeben hat, mehr nicht.

  4. „Bei den Männer meist, weil “crazy” oft einfachen Sex bereitstellt und diesen eben auch als Mittel der Beeinflussung einsetzt, bei Frauen, weil der Bad Boy eine Vielzahl von Attraktivitätsmerkmalen gerade für Sex bedient.“

    Das heißt doch im Klartext: Männer sollten die Finger von schnellem Sex mit Frauen lassen, und Frauen die Finger von Männern, die sie attraktiv finden.
    Kein Wunder, dass Heten so frustriert sind 🙂

    • @ adrian

      Das Hetending ist wichtig, oder? 😉

      Ich bin übrigens mit der Assoziation „schneller Sex – crazy“ nicht so ganz einverstanden.

      • „Das Hetending ist wichtig, oder?“

        Scheint so. Hier wird immerhin ständig darüber geschrieben. Ist Dir das noch nicht aufgefallen?

        „Ich bin übrigens mit der Assoziation “schneller Sex – crazy” nicht so ganz einverstanden.“

        Dann sag das dem Blogmaster, bzw. Yacv.

    • @adrian

      „Das heißt doch im Klartext: Männer sollten die Finger von schnellem Sex mit Frauen lassen“

      Nein, nur vom schnellen (und noch mehr vom dauerhaften) Sex mit verrückten Frauen. Also insbesondere dann, wenn man denkt „Gott ist die verrückt, aber Sex wäre schon geil“

      „und Frauen die Finger von Männern, die sie attraktiv finden.“

      Das würde bedeuten, dass Frauen nur Bad Boys attraktiv finden. Man muss sich dann eben zumindest bewußt machen, dass man da auf eine gewisse Art mit dem Feuer spielt. Wer gut damit umgehen kann, der kann das ja machen, ebenso wie andersrum mit „Crazy“

        • Ich glaube, wir gehen hier von unterschiedlichen Grundannahmen aus. Mglws. bedenke ich nicht, dass man, bevor man eine Frau überhaupt ins Bett bekommt, zwangsläufig schon viel zu viel von ihrem Wesen mitbekommen hat.

        • @ Adrian

          Bei wievielen der etwas über ein Dutzend Sexpartner Deines Lebens war Dir deren Wesen eigentlich vorher völlig unbekannt? (ungefährer Anteil reicht)

        • @Adrian: gegen blossen Sex spricht nichts dagegen.
          Die beiden Ratschläge zielen ja in die Richtung „geh bloß keine Beziehung mit XYZZY ein“, weil man es nur bereuen wird (auch ein ONS kann ja tragisch enden, wenn der/die andere das als „Beziehungsbeginn“ interpretiert und dann z.B. stalkt …).

          Und ja: wir Heten haben hier ein Problem, weil im Schnitt Mann und Frau unterschiedliche Prioritäten und Interessen haben.

  5. Das Problem mit diesen „Richtlinien“ ist imho, dass sie letztlich eine Ausprägung der „Just world fallacy“ sind (http://en.wikipedia.org/wiki/Just-world_hypothesis).

    Auf den ersten blick wirken sie logisch und einfach, was es um so einfacher macht, die Schuld für das Unglück bei den Opfern zu suchen, und den meisten fällt sicher auch ein Beispiel ein, wo man selbst eine bessere Einschätzung eines Partners eines Freundes hatte als der Freund („crazy“ ist ja mehr eine skala, die nicht erst bei http://knowyourmeme.com/photos/321839-overly-attached-girlfriend anfängt).

    Aber was ist mit den Menschen, wo das Bad Boy/Crazy erst bei der ersten Enttäuschung (also typischerweise eben nicht in der Anfangsphase) sichtbar wird? Oder was ist mit denen, die ihr Crazy/Bad Boy-verhalten erst entwickeln, mit etwas Pech nach Hochzeit oder Nachwuchs?

    Das Problem ist die Annahme, dass „crazy“ oder „bad boy“ hinreichend gut erkennbar ist. Wie gesagt, Extrembeispiele wo man vielleicht zurecht wenig Mitleid hat, kann sicher jeder aufzeigen, nur was ist, wenn das erste Zeichen von echtem „Crazy“, über Anhänglichkeit hinaus, die Beschuldigung einer Vergewaltigung ist, weil man die anbahnende Beziehung beenden will? Ab wann ist er erkennbar ein „Bad Boy“, der dich schlagt, vergewaltigt, verlässt, etc? Wenn er nicht brav „ich möchte nun bei der Vaginalstimulation auch den Ringfinger hinzunehmen, darf ich das“ fragt? Wenn er kein Pazifist ist? Wenn er weiße Unterhemden trägt und „Pabst Blue Ribbon“ für trinkbar hält?

    Um es mal plakativ zu machen: dass einige Leute dumm genug sind, sich von Hütchenspielern über den Tisch ziehen zu lassen, sagt nicht, dass man nicht Betrogen werden kann, wenn man sich an die Richtlinie „meide Typen mit mehr als zwei Bechern“ hält.

    Ich vermute sogar, dass im Gegenteil diese Menschen wegen ihres naiven Weltbilds für minimal besser angepasste Betrüger/Partner sehr viel bessere Opfer sind.

    • @ keppla

      „Das Problem ist die Annahme, dass “crazy” oder “bad boy” hinreichend gut erkennbar ist. “

      Das ist hinreichend gut erkennbar. Es mangelt lediglich an der Fähigkeit, die „richtige“ Konsequenz daraus zu ziehen.

      • Was bringt dich zu dieser Annahme? Schließt du aus, dass Menschen sich ändern? Bist du sicher, dass es nur absolut offensichtliches Crazy neben komplett offensichtlicher Non-Crazyness gibt?

        Wie bereits, gesagt, Fälle aufzuzeigen kannst, in denen jemand eine dumme Entscheidung getroffen hat, sagt nichts darüber aus, ob „crazy“ generell erkennbar ist.

        • @ keppla

          Alles ist fließend…aber es gibt deutliche Polarisierungen…und wenn man eine solche Polarisierung wahrnimmt, sollte das eigentlich den Warnmodus aktivieren.

        • @ratloser: nochmal, ich zweifele nicht daran, dass es eindeutige fälle gibt.

          Aber, ist deine Erfahrung tatsächlich, dass es exakt zwei Sorten von Menschen gibt, in die du jeden, ohne mit ihm näheren Umgang zu haben, einsortieren kannst?

          Wie stehts mit Veränderungen? Ist deine Erfahrung, dass Menschen unveränderlich sind? Wenn ja, müsstest du bisher in entweder 0 oder 1 Beziehung gewesen sein 😉

          @jck5000: Mein Eindruck ist, dass der Zweifelsfall nicht notwendigerweise vor der Eskalation des „crazy“ Eintritt.
          Und das meine ich nicht als Rechtfertigung von Fehltritten meinerseits, sondern als Beobachtung bei Dritten.

        • @ keppla

          „ist deine Erfahrung tatsächlich, dass es exakt zwei Sorten von Menschen gibt, in die du jeden, ohne mit ihm näheren Umgang zu haben, einsortieren kannst?“

          Als Selektionskriterium reicht unter pragmatischen Gesichtspunkten die Fühlbarkeit von craziness. Das reicht, um gut durchs Leben zu kommen. Fühlt man craziness, erübrigt sich (unter Beziehungsgesichtspunkten!!!!!) weitere Mühe.

          Weitere formale Subdifferenzierungen der Persönlichkeitstypen sind immer möglich, aber für den angegebenen Zweck nicht notwendig.

          „Wie stehts mit Veränderungen? Ist deine Erfahrung, dass Menschen unveränderlich sind? “

          Die klassische Diskussion.

          Menschen sind veränderbar.

          In geringerem Maße als angenommen und seltener als erhofft.

          In und vor Beziehungen auf Veränderbarkeit zu hoffen, ist töricht.

          Sie nicht zu befürchten, ist leichtsinnig.

          Die Annahme, „einmal crazy, immer crazy“ ist grob vereinfachend und im Einzelfall schrecklich ungerecht.

          Aber ebenfalls für unseren Zweck, sich größeren Ärger zu ersparen, völlig ausreichend.

          🙂

  6. Die Finger zu lassen von „verrückten“ Frauen, ist eine der wichtigsten Regeln, die jeder Mann im Umgang mit Frauen beherzigen sollte.

    Machen wir uns aber Nichts vor, crazy-sein und gern Sex haben bei Frauen stehen im Prinzip in keinem Zusammenhang.
    Drama Queens, und um solche handelt es sich bei crazy Frauen meistens, machen tendenziell aus allem ein Problem, auch aus Sex.

    Frauen, die gern Sex haben, sind einfach Frauen, die gern Sex haben. Davon gibt es viele. Promiskuität, Schlampen und was weiß ich sind prüde puritanische Konzepte. Im Grunde existiert so etwas gar nicht. Solche Ausdrücke sagen mehr über den aus, der sie benutzt, als über die Adressatin.

    Die Beschreibung von VirtualCD der crazy Frau ist soweit zutreffend, auch wenn es schwierig ist, das zu beschreiben, es ist nämlich eher ein Gefühl.

    Man könnte allerdings crazy mit interessant verwechseln. Da liegt die Gefahr, nicht in deren sexueller Bereitschaft.

    Bei manchen Frauen geht nach kurzer Zeit der Interaktion eine rote Lampe an, die sagt: Vorsicht, Finger weg. Es reicht, wenn es nur so ein Gefühl ist. Ist das Gefühl aber da, sollte man auch danach handeln, egal wie attraktiv, interessant oder willig die Frau erscheint. Man erspart sich eine Menge Schwierigkeiten.

    • Machen wir uns aber Nichts vor, crazy-sein und gern Sex haben bei Frauen stehen im Prinzip in keinem Zusammenhang.

      Das kann man so auch wieder nicht sagen.

      Es besteht natürlich ein Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsvariablen, Krankheitsfaktoren und sexueller Appetenz bzw. Inhibition. Allerdings ist das ein wenig diffiziler als „crazy“ und „nicht crazy“.

      Mit einer Borderlinerin, Histrionikerin hast zu zum Beispiel ein anderes Sexleben zu erwarten als mit einer Anorektikerin oder Anankastin.

      • „Mit einer Borderlinerin, Histrionikerin hast zu zum Beispiel ein anderes Sexleben zu erwarten als mit einer Anorektikerin oder Anankastin.“

        Oder mit einer ganz normalen Frau – ja gibt es durchaus. 😉

        Und wenn sich dieser qualitativ sehr stark vom Sex mit einer Borderlinerin oder Nymphomanin unterscheidet, ist man gezwungen Kompromisse einzugehen – entweder extraordinärer oder normaler Sex.

        • @ ReVolte

          „ist man gezwungen Kompromisse einzugehen – entweder extraordinärer oder normaler Sex.“

          Kombination von Familien-Kutsche und
          Sportwagen geht funktioniert schlecht
          also mehr als ein Fahrzeug.
          Ev. nur mieten. 😉

      • @ david

        Starke sexuelle Appetenz ist sicherlich nicht crazy gebunden, Promiskuität im engeren Sinn schon eher.

        Es gibt sicherlich Differenzierungen der Sexualität, die abhängig von der Art der craziness sind.

        Aber der Beziehungs-Troublefaktor (english day today) ist allen Formen von crazyness zu eigen.

  7. Pingback: „Ich bin Feministin und ich hasse Männer“ | Alles Evolution

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