26 Gedanken zu “„Unterdrückte Mehrheit“

  1. Ich finde es bezeichnend, dass die Nachteile, die Männer erfahren „dürfen“ komplett ausgeblendet werden: vermehrte Obdachlosigkeit, mehr Selbstmorde, öfter Opfer von Gewaltverbrechen, Verlierer beim Sorgerecht, Großteil der tödlichen Arbeitsunfälle, etc.

    Fast möchte man naiv fragen, warum diese Themen nicht gezeigt werden… honi soit qui mal y pense!

    • Dir ist aber schon bewusst, warum das so ist? Das liegt jedenfalls nicht daran, dass eine soz. Gruppe jedweder Couleur „die“ Männer dazu gezwungen hätte.
      Wenn nicht, skizzier ich dir das mal:

      Vermehrte Obdachlosigkeit: erh. Risikobereitschaft v. idR Männern, höhere Bereitschaft zum Missbrauch harter Drogen und Alkohol, schlechtere Bildung (Frauen haben stat. häufiger bis deutlich häufiger höhere Bildungsabschlüsse), höhere Kriminalitäts- und Gewalltätigkeit von Männern insb. bei verkorkster Jugend usw usf
      Darüber hinaus haben Frauen oft das „Glück“, Obdach gegen Sex oder „Beziehung“ zu bekommen bzw in Frauenhäuser zu kommen. Auch bei Obdachlosenheimen haben Frauen besser Chancen, was insb. bei allein umherziehenden obdachlosen Frauen auch keine dumme Idee ist (man mag es nicht glauben, aber es gibt genug Männer die diese vergewaltigen) – sicher gibt es auch genug männliche Obdachlose, die vergewaltigt werden – leider. Aber das Zahlenverhältnis ist doch ein anderes (trotzdem sollte allg. die Arbeit für vergewaltigte Männer deutlich zunehmen!)

      Mehr Selbstmorde: liegt u.a. an der Risikobereitschaft, am Drogenabusus, psychische Erkankungen wie Schizophrenie (die wiederum auch oft mit Drogen zusammenhängt), ein fehlendes stützendes soziales Umfeld (idR sprechen Männer nicht über ihre Depressionen und wenn sie es tun werden sie meist als Muschies ausgelacht), aber auch hohe Anforderungen im Berufsleben, usw usf

      Öfter Opfer von Gewaltverbrechen: Das ist ein bisschen hanebüchen. Die Studie, die du ansprichst hat ergeben, dass das Verhältnis Täter: Männer/Frauen 34/30 Prozent ist und das Verhältnis Opfer: Männer/Frauen 45/41 Prozent ist.
      Wer irgendwas studiert hat, das mit Studien u.v.a. quantitativer empirischer Forschung zu tun hat, dann weiß man folgendes: Einen Unterschied aus der Differenz dieser Zahlen zu ziehen, ist haarsträubend. Für eine einigermaßen repräsentative Studie werden 5000 Menschen befragt (mindestens) – in der Studie waren es nicht mal 3000. Und selbst bei 10.000 Befragten: wer garantiert, dass das Ergebnis aussagekräftig ist? Selbst bei iterativen Methoden und Sampling kann man das nicht sagen. Was wäre gewesen, wenn wir so viel Menschen befragt hätten, dass wir auf 5.000 Befragte gekommen wären – hätte sich vielleicht ein signifikanter Unterschied ergeben? Hätte sich ergeben, dass Frauen vielleicht noch gewalttätiger wären? Oder Männer? Oder gewaltloser? Wer wäre mehr das Opfer gewesen? Oder weniger?
      Bei aller Liebe, aber wer bei diesen Daten sagt, dass die Studie einen Unterschied erwiesen hätte, der hat nix von Forschung verstanden – naja, oder wahrscheinlciher: sich nie damit beschäftigen müssen.

      Zumal die Studie inhaltlich auch aussperren aus der gemeinsamen Wohnung als Gewalt einstuft – und damit ein sehr, sehr soziologisches Verständnis von Gewalt hat – und das ist schon süß, nachdem man hier an der Soziologie kein gutes Haar zu lassen weiß.
      Und wer öfters eins aufs Maul bekommt, vergewaltigt (ist auch Gewalt), missbraucht, gezüchtigt, etc pp wird, weiß keiner so genau. Dunkelfeldziffern und -Studien sind halt auch nichts anderes als methodische Vorstöße in luftleere Räume.

      Was das mit dem Sorgerecht anbelangt, gebe ich dir aber Recht. Das ist wirklich scheiße und ich finde es extrem ungerechtfertigt, dass die Dyade Frau-Kind so stark in den Schädeln der Leute und der Juristen vorhanden ist. Für beide Elternteile sollten die gleichen Rechte vor Gericht bestehen, frei nach dem Credo des GG: „Alle Menschen sind vor dem Gesetze gleich“.
      Ich finde es nur lächerlich, dass auf populärwissenschaftlich-evolutionistischen Blogs mehr Rechte für Väter gefordert werden. Läuft ziemlich dem entgegen, was uns diese Ideologie erzählen will. Es müsste Ressourcenverschwendung für einen Mann sein, eins seiner zaaaaaahlreichen Nachkommen so zu umkämpfen, wenn er in der Zwischenzeit doch neue, bessere mit geileren Weibern zeugen – oder zumindest an nem Gangbang teilnehmen könnte (wie schon mal in dem Blog als große Errungenschaft für den Mann dargestellt) 😉
      Naja, geschenkt.

      Großteil der Arbeitsunfälle: liegt am idR freiwillig gewählten Berufsbild. Wer in den Fabriken Maschinen justiert, kann nicht behauptet, er habe nicht gewusst, dass er dabei auch sterben kann. Es ist nicht gut, dass sie sterben, das auf keinen Fall. Aber das ist das so genannte Berufsrisiko. Die Frauen, die sich für körp. Arbeit entscheiden, werden auch öfter betroffen von Unfällen, als solche die es nicht tun. Der Durchschnittsdeutsche ist zwischen 35-45 Jahre alt. Das heißt sehr viele alte, viele mittleren Alters und wenig Junge.
      Es sind idR die Frauen unter 30, die sich für einen Nicht-Frauen-Beruf oder einen Männerberuf entscheiden. Die drüber arbeiten idR Frauenberufe oder nichts oder sind Hausfrauen. Das ist potentiell natürlich nicht so gefährlich. Und die Frauen über 50 arbeiten zu sehr minimalen Prozentsätzen.
      Unterschiedliche Zeiten, unterschiedliche Ansichten. Eine Gesellschaft ändert sich nicht in einer Generation. Mit der Weiterschreibung des ggw. Trends wird das in 10-15 Generationen auch keine Frage mehr sein (außer es setzt wieder ein Gegentrend ein, aber das ist eher unwahrscheinlich, da die Wirtschaft mittlerweile darauf baut, dass beide Geschlechter sich nicht stringent stereotyp an Rollenbilder im Bezug auf die Berufswahl halten. Die Regierung denkt da auch ans Geld wenn sie versucht, mit Geldausgaben wie dem Girls Day was zu reissen – so feministisch und frauen-positiv-diskriminierend ist der Beamtenapparat auch nicht – außer wenns um die Mutter-Kind-Dyade geht natürlich.)

      • „höhere Bereitschaft zum Missbrauch harter Drogen und Alkohol,“
        Du hast den Teil vergessen, in dem eine Frau eine viermal höhere Wahrscheinlichkeit hat, dass ein Arzt ihre Depression als solche diagnostiziert.

        Interessieren würde mich die Wahrscheinlichkeit, dass ein depressiver oder arbeitsloser Mann von seiner Partnerin verlassen wird im Vergleich zur depressiven oder arbeitslosen Frau, aber dafür habe ich noch von keiner Studie gelesen.

      • @ Erklärbär

        *… skizzier ich dir das mal:

        Vermehrte Obdachlosigkeit: erh. Risikobereitschaft v. idR Männern, höhere Bereitschaft zum Missbrauch harter Drogen und Alkohol, schlechtere Bildung …

        Großteil der Arbeitsunfälle: liegt am idR freiwillig gewählten Berufsbild. Wer in den Fabriken Maschinen justiert, kann nicht behauptet, er habe nicht gewusst, dass er dabei auch sterben kann.*

        Jetzt müsste doch bei soziologischen Erklärbären der Teil mit der strukturellen Gewalt kommen.

        Fällt der hier aus, weil Männer immer selber schuld sind, wo Frauen zu Opfan werden?

        *Mit der Weiterschreibung des ggw. Trends wird das in 10-15 Generationen auch keine Frage mehr sein *

        In der Tat.

        Mit Weiterschreibung des ggw. Trends sind wir in 10-15 Generationen ein islamisches Land mit einer winzigen ethnodeutschen Minderheit, dafür Teil der Umma.

        Ist ja auch was wert.

        Das Arbeitsrecht regelt die Scharia und Erklärbären stehen auf Minaretten und loben Allah.

        Meine Güte.

      • Großteil der Arbeitsunfälle: liegt am idR freiwillig gewählten Berufsbild. Wer in den Fabriken Maschinen justiert, kann nicht behauptet, er habe nicht gewusst, dass er dabei auch sterben kann

        Die sterben sozusagen freiwillig! 🙂
        Ich wär gern Papst geworden, aber die wollten mich nicht. Das mit dem freiwillig und der freien Wahl ist so eine Sache…

        Ich finde es nur lächerlich, dass auf populärwissenschaftlich-evolutionistischen Blogs mehr Rechte für Väter gefordert werden. Läuft ziemlich dem entgegen, was uns diese Ideologie erzählen will. Es müsste Ressourcenverschwendung für einen Mann sein, eins seiner zaaaaaahlreichen Nachkommen so zu umkämpfen, wenn er in der Zwischenzeit doch neue, bessere mit geileren Weibern zeugen …

        Naja, die Evolutionisten sind ja nicht die Speerspitze der Emanzipationsbewegung der Männer. Dazu sind sie viel zu sehr auf Frauen fixiert.

        • @ Monsignore Pietro

          *Ich wär gern Papst geworden, aber die wollten mich nicht. *

          Was?

          Dich auch nicht?

          Gut, dafür habe ich ein gewisses Verständnis, schließlich bist Du nicht mal katholisch. Obwohl, wenn man jemanden wirklich will, sollte das auch kein Hinderungsgrund sein.

          Taufe, Diakon-, Priester-, Bischofsweihe – alles an einem Tag. Mit ein bißchen Druck und gutem Willen sollte das zu schaffen sein.

          Ist ja alles Nötige vorhanden im Vatikan.

          Mir haben die nicht mal geantwortet. Kein Sterbenswörtchen.

          Hat mich ein wenig gekränkt, das muss ich zugeben.

          War kurzzeitig sogar angefochten, ob ich in einem Verein noch angehören will, der mich für seinen Vorsitz nicht mal in die engere Wahl kommen lässt.

          Nun ja, vielleicht das nächste Mal.

          Ich nehme an, dass mir die vorsichtige Anfrage, wie man Tippse im Apostolischen Palast diskret, aber angemessen in der Nähe mieiner Gemächer unterbringen will, etwas geschadet hat.

          Dabei hätte man auch hier eine befriedigende Lösung finden können, habe schließlich extra ausführliche Pläne des Corps de Logis von Versailles mitgeschickt (als PDF).

          So teuer hätte das auch gar nicht werden müssen, schließlich ist Tippse nicht die Dubarry, sondern ein bescheidenes Mädchen und obendrein Kummer gewohnt.

          Aber nichts da – keine Reaktion, gar nichts.

          Und das, obwohl ich ausdrücklich auf die Anrede „Meine Heili … , äh, „Eure Heiligkeit“ bis auf weiteres verzichtet hatte, AUSDRÜCKLICH, bis alles in trockenen Tüchern wäre.

          Hat nichts genützt.

          Ich glaube, zu bescheiden, darf man bei solchen Initiativbewerbungen auch nicht auftreten, wenn man ernstgenommen werden will.

          PS:

          Das nächste Mal bewirbst Du Dich als Oberkommandeur der Schweizer Garde.

          Das ist aussichtsreicher.

          Ich unterstütze Dich mit all meinem Einfluss und wenn Du’s wirst, putschen wir und Du machst mich zum Papst.

          Ich mache Dich dann zum Obereunuchen …, äh, Oberaufseher = VISITATOR aller katholischen Frauenklöster weltweit.

          Du sorgst dort für Nachwuchs und ich bin endlich Papst.

      • Das liegt jedenfalls nicht daran, dass eine soz. Gruppe jedweder Couleur “die” Männer dazu gezwungen hätte.

        You’ve completely missed the point: Das wird idR auch nicht behauptet.

        Du kannst deine Kritik gerne dort anbringen, wo behauptet wird dass angebliche Geschlechterkollektive andere strukturell zu etwas zwingen.

  2. Ich weiß ja, was mir der Film sagen will, aber irgendwie kommt es nicht an. Kann mir jemand erklären, wie man den bei 3:20 angebotenen Blowjob als Mann wahnsinning negativ interpretieren kann (die Frau ist abgefuckt, aber irgendwie… nicht so schlimm…); sich mit einer pöbelnden Gang anzulegen ist ganz geschlechtsunabhängig keine gute Idee, die Darstellung bei der Polizei ist lächerlich, und die Reaktion der Ehefrau einfach nur widerlich – das hat einfach keine gegengeschlechtliche Parallele irL.

    Wenn die feministischen Filmemacher mir aber sagen wollten, dass man Geschlechterrollen nicht einfach tauschen kann: Wusste ich vorher. Wusstet ihr das auch?

    • Uh… doch: die Ehefrau ist einfach einfach nur eine egoistische, Gefühllose Feministin, die nur an sich selsbt denkt. Der Film ist also eigentlich eine Warnung vor Feministen!
      Puh, bin ich froh, noch einen Sinn aus dem Film mitgenommen zu haben: Hüte dich davor, Feministen zu heiraten, denen bist du scheißegal.

  3. Der Film passt hinten und vorne nicht, denn weiblicher Sexismus äußert sich anders – und zwar in Schlappschwanz-, Versager-, Waschlappen-, Schwächling-, Memmesprüchen.

  4. interessant. Selbst wenn die frauen böse sind, sind sie immernoch leidlich gutaussehend..
    irgendwie trifft das nicht. da wollte wer einen film machen, um frauen zu bestärken, wie unterdrückt sie sind, nicht um männern das zu zeigen. kaum wer hätte was gegen barbusige joggerinen, auch einen angebotenenen blowjob von einer frau finde würden wohl die wenigsten männer als unterdrückung empfinden. wenn mir dann noch wer sagt, ich hab nen süssen hintern.. ok, danke.
    Die vergewaltigung.. straftat. dass die weder auf den Unis noch im echten leben auf der tagesordnung der frau steht…

    • Hm…Barbusige Joggerinnen

      …da werden längst vergessene Teenagerfantasien wieder lebendig
      Sportunterricht 8 Klasse den Mädchen beim Langstreckenlauf zuschauen.

  5. Szenenvorschläge für den sicherlich folgenden Teil 2:

    Cafes, in denen zur Mittagszeit fast nur Männer sitzen.

    Ein nicht allzu attraktiver Mann, der am Checkin-Schalter eine bevorzugte Behandlung erfährt, nur weil er die Angestellte anlächelt.

    Ein first date, bei dem die Frau den Mann mit dem Wagen abholt, sich den ganzen Abend ein Bein ausreisst, um das Gespräch im Gang zu halten, ein kleines Vermögen für Essen und Getränke ausgibt und am Ende ein hohles „War nett, danke“ (Bussi) zu bekommen.

    Eine Montage, die zeigt, wie ein Mädchen zur Armee muss, während ihr Bruder schon mal mit dem Studium anfängt.

    Frauen, die in der Mittagshitze eine Straße aufreißen, während männliche Sekretäre im klimatisierten Büro nebenan Kommentare über den Hintern der einen jüngeren Bauarbeiterin machen.

    Eine Frau, die von anderen Frauen zusammengeschlagen wird, weil sie einem Mann eine Backpfeife gegeben hat.

    Grimmig schauende Frauen mit Maschinengewehr in Homs, die zuschauen, wie Männer und Kinder die Stadt verlassen.

    Bin gespannt, ob die Produzenten offen für solche Vorschläge sind.

  6. Es ist scheinbar eine verkehrte, irreale Welt, in der ein Mann Opfer eines Gewaltverbrechens durch Frauen wird und ihm die Polizei nicht glaubt. Das soll wohl eines der absurden Elemente des Films sein.

  7. Die Autorin hat komplett einen an der Waffel und ist BoBo!

    1. Habe ich in 10 Jahren in Paris nicht einen einzigen Jogger ohne Shirt gesehen!!! Auch in ländlichen Bereichen nicht!
    2. Sind 50% der Kinder morgens im Kindergarten
    3. Sieht man spätestens beim Kopftuch das es sich bei der Filmemacherin um eine Bourgeoisie stammenden Tante handelt, die mit Subventionen in ihrer Lebensweise unterstützt wird um uns ein Leben vorzuspielen, von dem sie selbst NULL, wirklich NULL Ahnung hat!
    4. Wurde ich bis jetzt 25 mal von jüngeren SDF angemacht, 3 mal geschlagen. Unter anderem weil ich nicht sofort an die Seite gesprungen bin als die vorbei gingen. Das Problem ist aber, die haben keinen Job, keine Unterstützung und keine Perspektive! Unter anderem auch, weil die lieber Geld in solche „Künstlerinnen“ pumpen, wie in Programme gegen jugendl. Arbeitslosigkeit, auch für Männer.
    5. Wenn sie das Problem der Gruppe jugendlicher als Problem von Männern darstellt, hat die gute Frau Null Ahnung und ist auch noch eine dreckige Rassistin! Wobei dreckig jetzt noch ne Beleidigung ist!!
    6. Passieren die meisten Vergewaltigungen ja im sexuellen Nahraum! Huch, sogar in Frankreich!!!
    7. Nimmt in Frankreich eine Frau eine Anzeige zur Vergewaltigung auf…

    Dann habe ich aufgehört mir diesen Mist anzusehen und schaue jetzt lieber grosses franz. Kino „Der Gendarm von St. Tropez“… Aber wenn Frankreich wirklich so scheisse ist, wie sie darstellt, sollte sie auswandern, nach Deutschland!

    • ich habe gelernt, dass die burka gar nicht unbedingt zeichen der unterdrückung ist. das sehen nur wie in der westlichen welt so, weil unsere vorstellungen von freiheit den westlichen werten (menschenrechte dies das) unterworfen sind. so einen faux-pas in einem film von einer feministin erschüttert mich! wie kann sie diesem mann in der burka einfach so ihre westliche vorstellung von freiheit überstülpen? der fühlt sich bestimmt total wohl damit.

      ich als heterosexuelle frau schminke mich ja z.b. nur, um männern zu gefallen. denke, ich würde es für mich tun, weil ich nicht merke, wie ich frühkindlich internalisiert wurde – aber bei einer frau in burka ist der zusammenhang zwischen internalisierung (sie findet es prima in einer burka zu stecken und empfindet das als ihre persönliche form von freiheit – denkt aber nur, es beruhe auf ihrer persönlichen freiheit – in echt ist sie aber von ihrem ehemann heimlich indoktriniert worden, sodass sie am ende denkt, es sei ihre eigene entscheidung gewesen – tricky!) und burka-tragen völlig absurd und die westliche welt wird kritisiert, dass sie anstrebt jedem individuum dieselben rechte zuzugestehen (selbstverständlich kann burka-tragen DURCHAUS ein ausdruck von tatsächlicher persönlicher freiheit sein…).

      von einem feministischen film hätte ich so viel weitsicht aber erwartet! hier hat wohl eindeutig eine vorangegangene westlich geprägte indoktrinierung der regisseurin stattgefunden!
      ma déesse!

      • @heroine1day

        „wie kann sie diesem mann in der burka einfach so ihre westliche vorstellung von freiheit überstülpen?“

        Ich war auch nicht ganz sicher, ob sie damit zeigen wollten, dass man für Kleidung, die man wählt dauert Nachfragen bekommt und sich rechtfertigen muss obwohl man damit einverstanden ist oder ob sie auf die Lage dieser Frauen hinweisen wollten (oder beides?)

        • hm..der typ in der burka redet ja kaum und wirkt in der tat so, als würde er nicht drüber reden dürfen? der hauptcharakter sagt doch irgendwas zu ihm, dass er sich das nicht gefallen lassen soll. darum hab ich es eher so verstanden, dass sie es kritisiert, wie sich frauen von männern ihr ausleben von religion diktieren lassen und dann sogar in so einem sexuell blickdichten kleidungsteil rumrennen für sie, aus angst stress zu bekommen mit ihnen..
          dass der mann die burka selbst gewählt haben könnte, kam bei mir nicht an..

          • @heroine1day

            „dass der mann die burka selbst gewählt haben könnte, kam bei mir nicht an..“

            Man müsste wissen, welche Art von Feminismus die Filmmacher vertreten. Ich war etwas überrascht, dass der Protagonist immer wieder nachfragt, fast schon penetrant und der andere im Prinzip nur sagt, dass es okay ist.
            Wenn man wenigstens noch gesehen hätte, dass die Frau ihn tatsächlich unterdrückt wäre die Aussage in die eine Richtung klarer gewesen.

            So schien sie es ja zu akzeptieren und da gibt es eben auch Deutungshoheit etc zu. In Intersektionalität soll es ja gerade darum gehen, niemanden die westliche Welt aufzudrängen.

        • Ich glaube ihr beide erwartet von einem solchen Film zuviel. Es ist imho das typische anschneiden (ohne sich damit auseinander zu setzen) von diversen Themen um dem Film einen Pseudo-Inhalt zu geben.
          Damit er eben so wirkt, als wär der Inhalt mehr als etwas das man in drei Sätzen zusammenfassen kann. Es ist ferner wieder so der Versuch möglichst viel Mist an die Wand zu werfen, in der Hoffnung das etwas kleben bleibt und die Leute meinen „wow da hat jemand ja eine interessante Aussage getroffen“.

          Und da es ein solcher Film ist, würde ich mir eher noch einmal Iron Sky anschauen und dabei versuchen tief durchdachte Gesellschaftskritik zu als diesen Film in Hinsicht darauf zu schauen. Schon allein weil ich Iron Sky zumindest amusant fand.

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