Robin Urban und die Frage, ob im Maskulismus nicht mehr über Männer geredet werden sollte

Robin hat ein paar Fragen und rantet vorher noch etwas über maskulistische Blogs. (zu vorheriger Kritik am Begriff des Antifeminismus vergleiche auch hier)

Tja, ne. Komm ich mittwochs (ja, MITTWOCHS!!! Verklagt mich doch!) leicht angetrunken von einem Besuch von der Arbeit und will mich einfach nur noch ein bisschen durchs Internet klicken.

Meine Güte, schon in der Einleitung Rebellion! Eine Studentin, die an einem Mittwoch betrunken ist. Wer hätte das jemals gehört (außer so ziemlich alle Clubs und Studentenkneipen, die Mittwochs Studentenabend haben, weil man an dem Tag eben nur Studenten locken kann).Aber gut, weiter geht es.

Und was seh ich da, mal wieder? Auf irgend so ner Maskulistenseite? Oder etwas, was sich dafür hält?

Klar: “Feminismus, Feminismus, Feminismus”. Oder wahlweise auch: “Frauen, Frauen, Frauen”. Und ich so: Meh, meh, meh.

Meine These ist ja, dass es Robin insbesondere so stört, dass so viel über Feminismus und Frauen geredet wird, weil sie gerne möchte, dass der Feminismus recht hat und sie sich aufregen kann, sie aber recht wenig Argumente für ihre Positionen und gegen die Kritik am Feminismus hat. Sie möchte insofern gerne, dass man den Feminismus einfach mal in Ruhe lässt.

Aber schauen wir mal:

Ich weiß nicht, warum mich das gerade so nervt. Eigentlich geht’s mir total gut. Super Abend gehabt, jetzt war der Plan eigentlich: noch was cooles lesen und dann schlafen gehen.

Es freut mich immerhin, dass Robin den Plan, etwas cooles zu lesen, umsetzt, indem sie auf eine Maskulistenseite (oder etwas, was sich dafür hält) geht. Das spricht immerhin trotz ihres Ungemaches für sie.

Ich habe ja schon mehrmals kritisiert, dass sich der Maskulismus meiner Meinung nach zu sehr am Feminismus abarbeitet, statt sich mal um existentielle Fragen rund um Männlichkeit zu kümmern.

Aus meiner Sicht ist Feminismus natürlich ein Kernthema im Maskulismus, weil diese Theorien eben momentan auf der politischen Ebene für viele Probleme für Männer sorgen – gemeinsam mit konservativen Strömungen, die ebenfalls stark auf Frauenschutz abstellen, diese aber aus einer anderen Sicht angehen. Natürlich muss es Männer interessieren, wenn in der Geschlechterpolitik die Stimmen vorherrschen, die von einem Gegeneinander der Geschlechter ausgehen und alles als Machtkampf um Gruppenrechte gehen. Natürlich muss es Männer interessieren, wenn in diesen Strömungen vertreten wird, dass man Männer überhaupt nicht diskriminieren kann und diese eine RapeCulture unterhalten um Frauen durch Angst zu unterdrücken. Natürlich muss es sie interessieren, wenn Frauenförderung auf Gleichheit bei eigentlicher Ungleichheit abstellt und die eigentlich unterschiedlichen wie erheblich mehr Überstunden, karrierefördernde Studiengänge, weniger Aussetzen über Jahre etc nicht gewertet wird.

Aber mal sehen, was Robin für die existentiellen Fragen der Männlichkeit hält.

Nun könnte man einwenden, dass ich die Sache vielleicht zu, hm, feminin angehe. Zu emotional. Aber ich frage mich echt, ob es nicht Dinge, Fragen, Erfahrungen gibt, über die Männer sich gerne austauschen würden, über die ich aber trotzdem noch nie was auf maskulistischen Seiten (oder die, die sich dafür halten) gelesen habe?

Ja, das könnte durchaus sein.

Ich habe das schon so oft in meinem Leben erlebt: Da sitzt frau mit ein paar anderen Frauen zusammen und plötzlich dreht sich das Gespräch um die erste Menstruation. Oder überhaupt um Menstruation. Ein sehr, SEHR ergiebiges Thema.

Echt? Frauen reden über ihre erste Menstruation? Und das sind dann existentiellen Fragen der Weiblichkeit? Warum? Natürlich gehört die Menstruation zur Weiblichkeit (und auch zur Partnerschaft mit Frauen, ich hatte auch schon einen Artikel dazu, wobei mich in dem Fall Maren nur fragte, was ich mit solchen Artikeln bezwecke). Ich kann mir den tiefen Sinn solcher Unterhaltungen allerdings über ein Bonding der jeweiligen Frauen tatsächlich nicht erschließen. Wenn die existentiellen Fragen der Weiblichkeit in Diskussionen über die ersten Tage behandelt werde können, dann wäre das aus meiner Sicht sogar der beste Beleg dafür, dass der Feminismus tatsächlich unnötig geworden ist.

Sicherlich kann das für viele Frauen peinlich, überraschend und besonders gewesen sein oder auch aus anderen Gründen sowohl eine Geschichte abgeben als auch den Übergang in eine neue Lebensphase deutlich gemacht haben, aber es klingt mir eher nach einer Übermystifizierug von einem biologischen Vorgang. Persönlich hätte ich vermutet, dass sich in dem Zusammenleben mit anderen eher etwas durch Brüste verändert, da diese immerhin nach außen sichtbar sind und auch deutlicher Begehren wecken.

Und wenn ich so darüber nachdenke, was für ein Einschnitt meine erste Periode in meinem Leben dargestellt hat, wie sehr ich mir darüber einen Kopf gemacht habe, wie oft ich darüber in der BRAVO las – geht es Männern/Jungs nicht genau so? Klar, die menstruieren nicht – aber auch bei denen ist der Übergang zur Geschlechtsreife mit einem unverhofften Verlust an Körpersäften markiert. Stichwort: erster Samenerguss.

Ich glaube, dass die Anzahl von Männerrunden, die sich jemals als Erwachsene über ihren ersten Samenergusss unterhalten hat, verschwindend gering ist. Ich habe das konkrete Ereignis noch nicht einmal im Kopf. Sicher war es damals etwas besonderes und sicher hat man danach die Masturbation zu einem wichtigen Bestandteil seines Lebens gemacht und Penisgefühle noch etwas anderes bewertet, aber der erste Samenerguss kommt entweder bei ersten Masturbationsversuchen oder eben nachts und auch dann muss man nicht so viel machen, Blut macht da wohl die schwierigeren Flecken als Samen.

Vielleicht verdrehen jetzt einige die Augen. Vielleicht findet ihr es saublöd, dass ich mich frage, wie sich ein Junge wohl so fühlt, wenn er plötzlich morgens aufwacht und die Bettdecke an ihm klebt. Oder wie es ist, darauf zu warten, man sich vielleicht nicht normal fühlt, weil alle anderen in der Klasse schon “können”, nur man selber nicht – oder umgekehrt.

Ich kann mich ehrlich gesagt auch an keine Gespräche dazu erinnern, ob ein Freund schon kommen kann oder nicht. Es ist ja auch  nichts, was man dann monatlich vortäuschen muss, wie eine Menstruation und bei dem es vielleicht deswegen mehr auffällt. Man könnte hier recht einfach lügen, wenn man sein Gesicht wahren will. Aber wie gesagt, diesbezügliches Austauschen habe ich nicht erlebt.

Der Feminismus beschäftigt sich ja nicht nur mit Sexismus.

Der Maskulismus auch nicht. Er beschäftigt sich mit dem Verhältnis der Geschlechter untereinander, mit Sex, mit Partnerschaft, mit Familienmodellen, aber auch mit den Männerkrankheiten, Beschneidungen, den Unterschieden zwischen Mann und Frau etc. Im Feminismus nimmt allerdings der Sexismus einen sehr großen Platz ein, da ja quasi alles Sexismus ist, das Private nach Ansicht vieler dort eben auch immer politisch ist, jedes geschlechterkonforme Verhalten oder auch nur die Darstellung typischer Situationen die Geschlechterrollen prägt und damit Sexismus ist, weil dadurch Frauen an der freien Entfaltung gehindert werden. Hierzu schreibt Robin lieber nichts, weil ab und zu über Menstruationstassen geredet wird.

Nein, es geht ja auch um Weiblichkeit oder das, was darunter verstanden wird. Den weiblichen Körper, seine Funktionen etc.pp. Und da gibt es nun halt einige Baustellen. Die erste Periode (oder halt die Menstruation überhaupt) habe ich ja schon genannt. Was noch? Tja, Mutterschaft. Ist natürlich nur Müttern vergönnt (aber trotzdem – sind wir nicht alle dem Druck unterworfen, uns fortzupflanzen?). Dann diese vielen Fragen, die in der Pubertät erstmals auftauchen (und sich leider oft darüber hinaus retten). Das erste Mal und die Angst davor. Sind meine Brüste zu klein/zu groß/zu seltsam etc.? Findet er meinen Geruch/Geschmack eklig? Rasur, ja oder nein? Masturbation und die Scham, die damit einher geht? etc.etc.

Allerdings wird dies auch nicht abstrakt gemacht, als reine Erfahrung der Weiblichkeit, sondern Mutterschaft wird entweder als Rollenbild kritisiert („warum eigentlich die Mutter und nicht der Vater? Warum darf die Mutter dies oder das nicht?“) oder idealisiert dazu genutzt, eine besondere Vormachtstellung der Frau zu begründen. Die biologischen Vorgänge darum herum wären schnell schon wieder Biologismus.

Das erste Mal und die Angst davor ist eben etwas typisch weibliches. Die Angst der meisten Jungs geht eher darum, dass sie das erste Mal erst sehr spät erleben. Sie haben keine Angst vor dem ersten Mal, sie haben Angst davor, dass das nicht passiert und man in der Friendzone stecken bleibt. Dazu wiederum findet sich in diese Blog einiges (was Robin dann aber auch wieder nicht gefällt). Natürlich gibt es die Angst, dass der Penis zu klein ist . Aber auch hier hat man einmal den Vorteil, dass die Größe weit weniger thematisiert wird, weil den steifen Penis kaum ein anderer Junge sieht und die Unterschiede im schlaffen Zustand eben nicht so deutlich sind und das es auch ein Thema ist, über welches man nicht redet. Warum auch, man kann es eh nicht ändern.

Ja, vielleicht denke ich da grade zu “weibisch”. Aber sind das nicht alles tiefemotionale, da hochintime Fragen, die auch ein männliches Äquivalent haben? Und warum redet darüber keineR?

Weil es für Männer keine solchen tiefemotionalen, dafür aber durchaus hochintime Fragen sind. Wir haben schlicht nichts davon uns mit Freunden darüber auszutauschen. Im Gegensatz zur besten Freundin bei Freunden untereinander wissen unsere besten Freunde häufig wenig über das intime Leben innerhalb von unseren Beziehungen.

Was hindert X anonyme maskulistische Blogger daran, sich mal mit diesen durchaus persönlichen Themen rund um Männlichkeit zu beschäftigen?

Wir sehen keinen Sinn darin würde ich vermuten. Anscheinend sehen das die meisten feministichen Blogger ähnlich, ich sehe da auch keine Artikel, die wirklich das erste Mal und die erste Menstruation oder ihr Sexleben nur unter den Aspekten von Weiblichkeit (und nicht Unterdrückung oder Sexismus) besprechen. Robin selbst macht das meines Wissens nach auch nicht, obwohl sie ja auch anonym bloggt. Oder habe ich einen Artikel zu ihrem ersten Mal und ihren Tagen verpasst?

Sich auszutauschen? Ohne blöde Flapsigkeiten? Wo Frauen das doch auch so gut hinkriegen?

Da hätte ich doch gerne mal ein paar Links zu Artikeln aus dem Feminismus, wo Frauen das so gut hinbekommen.

Warum dieses Schweigen… oder diese Scham? Findet ihr das etwa alle völlig unwichtig?

Bisher hat Robin auch noch nicht wirklich dargestellt, wofür das genau wichtig sein soll. Was bringt es, wenn wir hier über unseres erstes Mal oder die typische Unsicherheit der Pupertät diskutieren. Es sind Phasen, die man durchläuft, aber ich habe nicht das Gefühl, dass sie mich wesentlich prägen. Und auch hier erscheint es mir wichtiger, das man darüber diskutiert, wie man die Dämonierung männlicher Sexualität heute angeht, damit Jungs entspannter in die Pubertät gehen können und wissen, dass es okay ist, nackte Frauen toll zu finden. Wenn ich Jungs über ihre Unsicherheit hinweghelfen will, dann bringt es mir nichts, lange über diese Unsicherheit zu reflektieren, sondern eher über Lösungswege nachzudenken, die ihnen im Umgang mit Frauen helfen. Das man am Anfang unsicher ist und das man vielleicht auch sich seiner Sexualität schämt, dass ist aus meiner Sicht etwas, auf das sich die meisten Männer recht schnell einigen können, es braucht keine hundert Artikel dazu, in denen jeder über sein erstes Mal berichtet.

Übertrage ich hier meine ach so hysterisch-feminine Gefühlswelt auf Männer, die das gar nicht wollen oder was?

Wahrscheinlich eher ja. Mehr würden wir wissen, wenn du uns über deine erste Menstruation und dein erstes Mal etc erzählst und uns dann sagst, warum das so wichtig für die Diskussion und die Selbstfindung ist.

Aber mal sehen, was Robin wissen will:

– Wie hast du deinen ersten Samenerguss erlebt? Wie waren deine Gefühle/Gedanken davor und danach?

Ich habe tatsächlich keine Erinnerung daran.

– Wie hast du, gerade als Junge, Masturbation erfahren? Wie ist es heute? Hattest du Schuldgefühle etc.?

Als Befreiung von einem gewissen Druck, aber auch als eine gewisse Sucht. Als einen wichtigen Grund einen eigenen Zimmerschlüssel zu haben. Als Suche nach ansprechenden Bildern und Texten (Vorinternetzeit) und dem verstecken dieser.

Teilweise fühlte ich mich etwas schmutzig. Ich erinnere mich, ein Mädchen, in das ich etwas verliebt war, in meinen Phantasien auszulassen, weil es mir falsch vorkam.

– Wie sind deine Eltern mit dem Einsetzen deiner Pubertät umgegangen? Wie hat sich das Verhältnis geändert?

Pubertät ist kein Ein-Aus-Zustand. Es gibt fließende Übergängen. Natürlich werde ich mich ungerecht behandelt gefühlt haben und sie sich über mich aufgeregt haben. Aber ansonsten hat es aus meiner Sicht keinen so deutlichen Übergang gegeben.

– Was fühltest/dachtest du bei deinem ersten Mal?

„Wow, das ist großartig! Es fühlt sich wunderbar an, richtig geil, etwas zu geil… Mist!“ Glücklicherweise ist die Erholungsphase in jungen Jahren ja sehr kurz.

„Hast du jemals mit deinem Körper gehadert bzw. dich unzulänglich gefühlt?“

Klar, wer nicht. Natürlich wäre man gerne sportlicher, größer, hätte dies und das anders. Wäre gerne allgemein schöner.

Speziell auf intime Stellen bezogen? (hach, wie sie das Wort “Penis” vermeidet… höhö.)

Jeder Junge hat irgendwann ein Maßband in der Hand und Vergleichswerte für heranwachsende Penise sind schwer zu finden. Klischeehafterweise kann ich ich aber nicht beschweren.

Hattest du, obschon (heute) heterosexuell, jemals erotische Gefühle zu einem männlichen Freund/Bekannten/Lehrer etc.? Wie war das für dich?

Nein. Es gab tatsächlich noch keinen Jungen, bei dem ich dachte, dass ich ihn gern küssen würde. Ich fand einige Stellen bei „Queer as Folk“ durchaus ansprechend, aber wohl eher, weil es Sex war.

– Gibt es Dinge, die du dich nicht traust, gegenüber deiner Frau/Freundin/Sexualpartnerin anzusprechen?

Es gibt bestimmte Sachen, über die ich gar nicht reden möchte, weil es weder ihr noch mir etwas bringen würde. In sexueller Hinsicht bin ich da allerdings sehr offen. Da würde ich eigentlich alles ansprechen

Das sind alles Fragen, direkt abgeleitet und umgepolt aus meiner weiblichen Erfahrungswelt heraus und von Dingen, die ich erlebt/diskutiert/mit anderen Frauen thematisiert habe.

Allerdings weniger in deinem Blog. Da arbeitest du dich lieber daran ab, dass der Maskulismus doch bitte mal den Feminismus in Ruhe lassen soll.

„Aber naja – wenn bei solchen Themen immer so getan wird, als wärt ihr alles beinharte Kerle, die niemals auch nur über irgendwas in Bezug auf eure Männlichkeit nachgedacht habt, dann erwartet bitte keine Taschentücherschlacht, wenn ihr dann doch mal eine sensible Seite zeigt.“

Nett. der Strohmann „wenn ihr bei bestimmten Themen, die ich wichtig finde, nicht sensibel seid, dann spreche ich euch das Recht ab, in anderen Bereichen sensibel zu sein“ ist aber leider doch sehr strohig. Vielleicht sind wir eben lieber sensibel bei der Frage, ob wir ein gemeinsames Sorgerecht bekommen oder ob man uns anderweitig dämonisiert als bei der Frage, wie unser erstes Mal war. Warum soll das eine dadurch entwertet werden, dass man das andere nicht sensibel sieht oder meint, dass es einem wenig bringt, wenn man sich darüber austauscht?

„Mich würde es extrem beeindrucken, ein paar dieser Fragen beantwortet zu sehen“

Und ein Mädchen zu beeindrucken ist schließlich das, was allen Männer wichtig sein sollte.

Gerade, weil sie völlig ohne irgendeinem Bezug zum Feminismus auskommen.

Redet gefälligst über eure Gefühle beim ersten Mal und lasst meinen Feminismus in Ruhe!!. Der ist gut und ich möchte nicht dauernd darüber lesen, was daran alles fehlerhaft ist.

Mich würde es übrigens sehr beeindrucken, wenn Robin sich mal Kernthesen des Genderfeminismus vornimmt und diese bespricht. Oder Punkte wie den Gender Pay Gap. Etwas, mit dem sie sich tatsächlich mit der eigentlichen Geschlechterdebatte auseinandersetzen muss. Aber gut.

Einen Maskulismus zu erleben, der sich tatsächlich mal nur mit Maskulinität auseinander setzt, wäre ja so wahnsinnig erfrischend.

Klar, dann kann man das interessiert lesen und muss sich nicht damit auseinandersetzen, wie das Geschlechterverhältnis sonst so ist und was im Feminismus sonst alles so vertreten wird. Das Äquivalent einer Frauenzeitschrift: Politik und Wissenschaft raus, statt dessen „wie hast du dich damals gefühlt und was sagt das über deine Männlichkeit aus“ rein.

153 Gedanken zu “Robin Urban und die Frage, ob im Maskulismus nicht mehr über Männer geredet werden sollte

  1. „Der Feminismus beschäftigt sich ja nicht nur mit Sexismus.“

    Das stimmt nicht! Feminismus IST Sexismus. Feminismus macht NIX ausser Sexismus.

    @C

    „Jeder Junge hat irgendwann ein Maßband in der Hand und Vergleichswerte für heranwachsende Penise sind schwer zu finden. Klischeehafterweise kann ich ich aber nicht beschweren.“

    War das irenisch gemeint? Hast Du wirklich mit Maßband nachgemessen? Wozu? Etwa für eine Kondommaßanfertigung? 😉

    Penislängen weltweit:http://www.ratgeber-und-hilfe.de/wp-content/uploads/penislaenge.png

    PS Wir tun doch alles für Frauenschutz: „Kondommaßband, das Männer bei der Wahl der richtigen Kondome unterstützt“

    Sollten wir alle bestellen, „Maximale Bestellmenge: 200“ – kost auch nix! 🙂 („Schutzgebühr keine“)

    http://www.bzga.de/infomaterialien/familienplanung/kondometer/

  2. Na Christian, hast Du PMS? Inhaltlich gefällt mir ja was Du schreibst, aber der Jammerton paßt nicht zu Dir.

    Ich bleib dabei, „wir“ arbeiten uns an Robin ab, weil sie gesprächsbereit ist. Weil ihre feministische und „unsere“ maskulistische Meinung gar nicht so weit voneinander entfernt ist. Und weil der Austausch in diesem Grenzgebiet spannend ist.

    • Jammerton?

      Lese ich gar nicht. Ich finde ihn sachlich, auch wenn ich mich mit diesem Beitrag von Frau Urban nicht wirklich so tief auseinandergesetzt hätte.

      Sie ist einfach nur eine Studentin, der es anscheinend öfter pasiert, alkoholisiert durch das Netz zu taumeln und tlw. aggressives Zeug abzusondern. Dabei vergleicht sie einen gerne mal mit Goebbels.

      Wie gesagt: Einen Jammerton stelle ich nicht fest.

      Ich stelle aber auch fest, dass an mir noch nie eine Decke geklebt hat, wie es Frau U. Jungs und Männern unterstellt. 😀

      Ich vermute, dass wir „Maskutrolls“ vielen Themen entwachsen sind, wir nicht so „Bravo-fixiert“ sind und es weitaus wichtigere Themen als der erste Samenerguss gibt.

      Mein erster Samenerguss? 😀 Weiß ich doch nicht mehr. Aber jetzt darf ich wohl nicht mehr sensibel, auf andere Geschehnisse reagieren, weil ich so ein Klotz bin… Da ist es wieder: Man darf nur sensibel sein, wenn Frau es versteht. Dass der Feminismus aber nicht gerade so vor Verständnis strotzt, wissen wir alle.
      Wir dürfen daher also praktisch nie sensibel sein, weil wir die Vorstellung von weiblicher Sensibilität, die sich anscheinend eher um das arme unterdrückte Mädchen, die Menstruation, den Geldbeutel, der sich ohne Anstrengung fühlen soll u. ä. dreht.

      Wir haben halt RICHTIGE Probleme, die Frauen oftmals verursachen. Kindesentzug, Falschanschuldigungen vor Gericht, berufliche Diskriminierung, weil Frauen bevorzugt werden, Probleme unserer Jungs in der Schule usw.

      WIR sind erwachsen und müssen nicht unser Leben lang darüber diskutieren, wie unser erster Samenerguss war. Die meisten werden sich gar nicht daran erinnern können; denn – Frau U. – Du weißt es doch schon lange: Wir sind alles Wichser. 😛

      • Wollepelz: „Sie ist einfach nur eine Studentin, der es anscheinend öfter pasiert, alkoholisiert durch das Netz zu taumeln und tlw. aggressives Zeug abzusondern. Dabei vergleicht sie einen gerne mal mit Goebbels.“

        Sowas ähnliches könnte ich auch über Dich sagen. Und ich glaube, ich lasse es besser über den Rest Deiner Meinungsabsonderung einzugehen. Nimm fein Platz neben Matthias.

        Der satisfationsfähige Rest sollte sich mal lieber überlegen, warum Robin hier gefühlt öfter Thema ist als die drei AS. Und ehrlich gesagt finde ich das gar nicht so schlecht. Irgendwie in Robins Sinne, daß wir uns nicht an den radikalen Feministinnenschwachköpfen abarbeiten. Nur das mit der Namensnennung und Abarbeitung an der Person muß echt nicht sein.

        • Ich finde, Gerhard hat da nicht ganz unrecht. Wenn man schon sowas liest:

          „Meine Güte, schon in der Einleitung Rebellion! Eine Studentin, die an einem Mittwoch betrunken ist. Wer hätte das jemals gehört (außer so ziemlich alle Clubs und Studentenkneipen, die Mittwochs Studentenabend haben, weil man an dem Tag eben nur Studenten locken kann).Aber gut, weiter geht es.“

          Das hat eine aggressive Süffisanz, welche mir auch in der Auseinandersetzung mit Elmar unangenehm aufgefallen ist. Dabei hat Christian in der Regel so einen entwaffnend sachlichen Duktus, auch wenn er mal persönlich beleidigt oder bedroht wird. Letzteres ist m.E. stärker und effektiver.

          Zu Robin Urbans Kritik am Feminismusbezug im Maskulismus:
          Tatsächlich wird in den herrschenden Strömungen des Feminismus jedes Einsetzen für Interessen von Männern als bedrohlich und zu bekämpfen wahrgenommen. Der einzige Ausweg ist, eine „profeministische“ Männerbewegung zu gründen, indem man sich ans Gängelband des Feminismus anschließt. Also wenn man sich darauf beschränkt, seine eigenen male-Privilegien zu reflektieren.

          http://feminismus101.de/was-ist-falsch-an-what-about-teh-menz/

          • @ichichich

            „Das hat eine aggressive Süffisanz, welche mir auch in der Auseinandersetzung mit Elmar unangenehm aufgefallen ist. Dabei hat Christian in der Regel so einen entwaffnend sachlichen Duktus, auch wenn er mal persönlich beleidigt oder bedroht wird. Letzteres ist m.E. stärker und effektiver.“

            Ich versuche es auch ganz überwiegend sachlich zu halten. Robin und Elmar scheinen mir allerdings an beidem nur in einem begrenzten Rahmen interessiert, so dass ich mir auch die ein oder andere Spitze erlaube.

        • ichichich: “ Der einzige Ausweg ist, eine “profeministische” Männerbewegung zu gründen, indem man sich ans Gängelband des Feminismus anschließt.“

          Nein, es ist einfach lohnender, sich an Robin abzuarbeiten. Das soll kein Widerspruch zu meinen eigenen Aussagen sein. Wenn man den persönlichen Bezug und den Hass wegnimmt, sind solche Diskussionen durchaus fruchtbar, wie auch Christian weiter unten halb zugibt.

          Ich habe letztens wieder zuviel auf hollaback, MM und sonstigen Hassseiten verbracht. Da habe ich mich ziemlich beschmutzt gefühlt. Interessanter sind die die öffentlichkeitswirksamen Sachen und die Gespräche mit Leuten leicht außerhalb der eigenen Filterbubble.

          Vergnügsam waren heute tatsächlich die Artikel von Danisch, Flesch und der Titanic zum Thema Schwarzer. In der Weltwoche war was mit Esther Vilar ( http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2007-51/artikel-2007-51-liebe-macht-unfr.html ) und die Behandlung von Väterthemen in der SZ war mir ein Fest ( http://www.sueddeutsche.de/politik/leben-mit-kindern-vaeter-berichten-aus-dem-alltagsdschungel-1.1876923 )

        • @ Gerhard

          Das mit der „profeministsichen Männerbewegung“ habe ich jetzt nicht als implizite Forderung von Robin Ubran gesehen, sondern als den Grund, weshalb Maskulsiten leider nicht darum herumkommen, sich am Feminismus abzuarbeiten (tun die Feministinnen übrigens auch mit dem Maskulismus).

          Dass manche einfach einen generellen Hass auf Frauen haben und/oder über Frauen herumjammern stimmt natürlich auch (da gibt es aber wiederum das äquivalente Phänomen im Feminismus).

          Ich finde es auch gut, zu sagen, mit Robin Urban gibt es gute Anknüpfungspunkte für eine Diskussion und man sollte diese Diskussion führen. Dazu gehört dann aber auch, zu schrieben, wenn Robin mal auf dem falschen Weg ist.

          Z.B. wenn sie bei Twitter über die „Meute“ hier schreibt, wo doch ziemliche Unterschiede zwischen den Kommmentatoren und -innen bestehen. Neben Feminismus und Maskulismus gibt es halt noch andere Unterschiede/Gemeinsamkeiten – links/rechts, jung/alt, Atheismus/Religon, homo/hetero.

          Gerade unter den „Maskulisten“ (möchte mich selbst nicht so bezeichnen) ist es doch so, dass diese Leute extrem inhomogen sind und viele, die sich hier in eine „LAger“ wiederfinden, ansonsten nichts miteinander zu tun hätten. Was haben Adrian und Roslin denn gemein außer dem Männerthema? Oder bspw. Auf der anderen Seite sind viele Feministinnen in der Definition von Sachen wie „Einkommensgerechtigkeit“ wieder so nah an Roslin, ohne es zu merken. Bspw. ist Maren da viel, viel näher an Roslin als ich.

          Usw.usf.

        • @Gerhard:

          Nein, könntest Du nicht. Ich trinke keinen Alkohol, ich rauche nicht und ich bin vegan.

          Ich ziehe auch nicht wie Robin Urban über maskulistische Blogs und vergleiche Menschen mit Goebbels und sage nachher: „Heul doch!“

          Da sie dies zu merkwürdigen Zeiten tut, ist die Wahrscheinlichkeit SEHR hoch, dass sie dies alkoholisiert tut.

          Daher ist es mir recht egal, was Du schreibst. Weil alles, was ich gesagt habe, wird von direkten Goebbels-Vergleichen geschlagen.

          Ich sehe: Frauenbonus.

          Sie ist genauso wenig fair, wie ich es wahr. Aber irgendwann ist es gut. Ich war lange genug Nazi, Maskutroll usw. Ich habe keine Bock mehr.

          Ich glaube auch nicht, dass die Dame von DIR verteidigt werden möchte.

        • Wollepelz: „Da sie dies zu merkwürdigen Zeiten tut, ist die Wahrscheinlichkeit SEHR hoch, dass sie dies alkoholisiert tut.“

          Jeder blamiert sich so gut er kann. Glückwunsch!

  3. „Aus meiner Sicht ist Feminismus natürlich ein Kernthema im Maskulismus“

    Aber hoffentlich nicht mehr lange. Nachdem Alice Schwarzer eindrucksvoll bewiesen hat, dass eine Welt in Frauenhand genau so läuft, wie eine Welt in Männerhand, stellt sich die grundsätzliche Frage:

    Wozu brauchen wir den Feminismus? Nur damit Robin ungestört über ihre Periode philosophiert? Die meisten Menschen sind aus der Pubertät schon raus.

    „Wer die menschliche Gesellschaft haben möchte, muss die männliche überwinden.“

    Alice, san wir schon überm Berg? In Zürich, oder Genf?

      • @ddbz
        Nee, warum soll ich die in Ruhe lassen?

        Hat die jemals etwas für uns Männer getan? Hat die etwas für Väter getan?

        Nein, im Gegenteil, sie hat immer gegen sie gehetzt.

        Sie hat sich als „moralische Instanz“ aufgeplustert und damit hat sie sich als Kernthema im Feminismus aufrecht erhalten. Also MUSS sie ein Kernthema des Maskulismus bleiben.

        Mehr noch, mann müsste jetzt – genau so wie im Fall ADAC – mal all ihre Aussagen zu Statistiken und Studien durch feministisch unabhängige Organisationen genauer unter die Lupe nehmen.

        Was meinst Du, was dabei rauskommt, wenn die Zahlen zur häuslichen Gewalt oder zum Gender-Pay-Gap als gefakt bei rauskommen?

        Denn die Grundsatzfrage bleibt:

        WOZU BRAUCHEN WIR EIN FEMINISMUS?

        Antwort: Um die Männer weiter und besser zu unterdrücken!

        • „Was meinst Du, was dabei rauskommt, wenn die Zahlen zur häuslichen Gewalt oder zum Gender-Pay-Gap als gefakt bei rauskommen?“

          So, Tastertur gewechselt. Die andere ist gerade im Tee ersoffen. Du kannst aber auch Witze machen!

          Wer es noch nicht gemerkt hat, daß das falsche Zahlen sind wird es nie merken (wollen)!

          Wenn die Alice S. etwas behauptet, kann man fast sicher davon ausgehen; Es ist gelogen und erfunden!

          Ich meine Du solltest Dich nicht an der abarbeiten, weil das nur in einem Aufrechnen endet. Die Gendersens und FeministInnen werden sagen, daß die Männer viel schlimmer sind und überhaupt Schuld haben. Diese Taktik fährt die Alice S. doch schon. Sie habe, prust, Angst vor Verfolgung gehabt!

          Die Gendersens werden im Zweifel sagen, daß die Alice S. nicht zu denen gehört. Am Feminismus und am Genderglauben hängen zuviel Existenzen, die können das nicht fallen lassen! Was bitte soll eine Genderprof. denn sonst machen? Wer gibt der Geld für deren „Leistung“. Gender hat noch nicht ein Ergebnis gebracht, daß die Menschheit 1mm weiter gebracht hätte! Die ganze Veranstaltung ist Lug und Betrug, mehr nicht!

          Glaubst Du wirklich, zB die Mafia würde aufhören, weil eines der Mitglieder einer bösen Tat überführt wurde?

        • @ddbz
          „Glaubst Du wirklich, zB die Mafia würde aufhören, weil eines der Mitglieder einer bösen Tat überführt wurde?“

          Nö, so etwas glaube ich sicherlich nicht. Al Capone wurde allerdings aufgrund eines Steuervergehens aus dem Verkehr gezogen. Ein bisschen Gleichstellung wird die AS sicherlich nicht ablehnen können, oder?

          Und was genau soll mir das Schweigen bringen?

          Wenn die sowieso weiter machen, na dann ist es ein Grund mehr um denen offen die Meinung zu sagen, u. zw. je öter, umso besser.

        • die gender pay gap ist alleine deswegen schon quatsch, weil die werte doch gar nicht darauf geprüft wurden, wer sich zum zeitpunkt der erhebung grade als mann oder frau oder irgendetwas anderes gefühlt hat. vielleicht wurde der großteil zufällig als männlich interpretiert, obwohl diejenigen sich ganz anders definieren würden. hat da mal jemand nachgefragt? ich bin sicher, würde man das checken, sähe die lage anders aus. ohja!

        • @MB

          „Und was genau soll mir das Schweigen bringen?“

          Kann natürlich sein, die Leute wachen mal auf. Glaube ich aber nicht. Höchstens wird die Schwarzer ein Bauernopfer.

          An Gender und Gleichstellung hängen zuviel Erwerbs- und Machtstrukturen. Die werden Gender nie aufgeben!

        • @hf1d
          Siehe Abb. 1
          Lohnunterschiede von 100% sind in DE an der Tagesordnung. Ich nehme an, das auf der Abszisse das gefühlte Geschlecht eingetragen ist.

          Wenn mann die Tabelle auf Seite 27 betrachtet, dann haben wir ein Reallohn von 20,71 EUR/h in MV und 27,64 EUR/h in Hessen.

          Das sind nach Adam Riese 33% mehr Lohn in Hessen als in MV!

          Wieso haben wir da keine Opferdebatte? Haben die in MV kein Opferabo? Dann müssen die wohl EMMA abonnieren, damit sie es mitbekommen wie das geht.

          http://www.cesifo-group.de/portal/page/portal/lang-en/DocBase_Content/ZS/ZS-ifo_Dresden_berichtet/zs-drber-2012/zs-drber-2012-2/ifodb_2012_2_26_32.pdf

        • heroinefor1day über den gender Pay gap: „vielleicht wurde der großteil zufällig als männlich interpretiert, obwohl diejenigen sich ganz anders definieren würden. hat da mal jemand nachgefragt? “

          Das war nicht nur witzig, es trifft auch ein für mich weiterhin ungelöstes Femimysterium. *Gender* ist ja sozial konstruiert und deshalb müssen *Frauen* überall dabeisein.

          • @gerhard

            Das Mysterium lässt sich durchaus auflösen:

            Mit Gender werden soziale Regeln, die konstruiert sind, an körperlichen Merkmalen festgemacht, in diesem Fall an denen, die wir als „Frau“ bezeichnen. Es könnte aber genau so gut Rothaarigkeit sein. Dann wären die Regeln für rothaarige eine soziale Konstruktion, aber rothaarige eben nicht. Und man würde dann fordern, dass zur Abschaffung der sozialen Regeln eben rothaarige entgegen dieser Regeln voll an der Gesellschaft teilhaben können, weil Rothaarigkeit kein Kriterium für eine willkürliche Unterscheidung sein darf (ebensowenig wie die körperlichen Anzeichen, die man (willkürlich) unter „Frau“ zusammenfasst)

        • @Christian
          „Mit Gender werden soziale Regeln, die konstruiert sind, an körperlichen Merkmalen festgemacht, in diesem Fall an denen, die wir als “Frau” bezeichnen. Es könnte aber genau so gut Rothaarigkeit sein. Dann wären die Regeln für rothaarige eine soziale Konstruktion, aber rothaarige eben nicht. Und man würde dann fordern, dass zur Abschaffung der sozialen Regeln eben rothaarige entgegen dieser Regeln voll an der Gesellschaft teilhaben können, weil Rothaarigkeit kein Kriterium für eine willkürliche Unterscheidung sein darf (ebensowenig wie die körperlichen Anzeichen, die man (willkürlich) unter “Frau” zusammenfasst)“

          Danke für die Aufklärung.

          Deiner Auffassung nach sind also Bürger aus MV, die 33% weniger verdienen als Bürger in Hessen durch soziale Regeln daran gehindert, voll an der Gesellschaft teilzuhaben.

          Da also der Wohnort „kein Kriterium für eine willkürliche Unterscheidung sein darf (ebensowenig wie die körperlichen Anzeichen, die man (willkürlich) unter “Frau” zusammenfasst)“, müssten wir alle auf die Barrikaden gehen, um es den Bürgern in MV genau so gut gehen zu lassen, wie denen in Hessen, oder?

          Dann hätte ich eine Frage:

          – Wenn der Lohnunterschied zwischen MV und Hessen viel größer ist, als der zwischen Mann und Frau, warum hören wir nichts von der Diskriminierung der Bürger in MV, sondern nur von der Diskriminierung der Frauen?

          Könnte es sein, dass der Feminismus durch die Betonung einzig und allein des Kriteriums Frau, die Bürger in MV diskriminiert?

          Was steht denn in Art. 3 GG? „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“

          Abstammung, Heimat und Herkunft scheinen aber die Bürger in MV daran zu hindern, die gleichen Lohnbedingungen, wie diejenigen in Hessen zu haben, oder?

          Könnte es sein, dass der Feminismus sogar verfassungsfeindlich ist?

          Denn der Feminismus will ja nur die Frauen bevorzugen, denn sie verdienen ja mehr als die Menschen in MV.

        • Christian, danke für die Analogie mit den rothaarigen. Ich habe jetzt mehr verstanden.

          Michael Baleanu, Du hast da was falsch verstanden. Das war nicht Christians Meinung, sondern seine Hilfe an mich.

        • Ich weiß der Thread hier ist schon älter, aber das mit den Ostlöhnen hat mich jetzt nicht losgelassen.
          Wenn die Löhne im Osten niedriger sind, aber die Erwerbsquote (Voll- wie Teilzeit) unter Frauen im Osten höher ist als im Westen. Ist das dann nicht auch ein Teilaspekt für den Genderpaygap?

        • @ Michael

          Guter Punkt. Ja.

          Liegt aber daran, dass das Patriarchat die Männer im Osten alle arbeitslos macht. Das lässt sich ganz einfach durch mehr Frauenförderung lösen.

  4. Wenn es nur bei Einzelfällen bliebe. Jedoch findet sich jene Ubansche Haltung flächendeckend in den Schaltstellen etablierter Medien.

    Beispiel die FB-Präsenz der ZEIT. Dort heißt es:
    „Ist Manuela Schwesig zu hübsch für die Politik? Und Roland Koch zu hässlich? Das Thema „Politik und Schönheit“ wurde oft diskutiert. Wie steht es aber um den Einfluss von Gerüchen?“

    Bei meiner gleichermaßen flapsigen Antwort verstehen die Zensorinnen allerdings keinen Spass. „Der feministische Mief im Bundesministerium für alles außer Männer ist schon atemberaubend“ wurde gelöscht.

    Feminismuskritik europaweit zu verbieten ist gar nicht mehr nötig.

  5. „Ich habe das schon so oft in meinem Leben erlebt: Da sitzt frau mit ein paar anderen Frauen zusammen und plötzlich dreht sich das Gespräch um die erste Menstruation. Oder überhaupt um Menstruation. Ein sehr, SEHR ergiebiges Thema.“

    Sehr interessant! Aber auch peinlich. Ich selbst habe es noch nie erlebt über solche Themen mit einer Frau (egal ob Bekannte oder Freundin) zu diskutieren. Ich dachte erwachsene Frauen erzählen so was nicht mehr. Klar haben wir das mal gemacht, aber wann? Ach ja…als wir dreizehn waren.

    • Kommt mir auch komisch vor. Ich zB habe es noch nicht erlebt, daß sich meine Kumpels über ihre Schwanzlänge unterhalten haben …

      Sind das versteckte Welten des Feminismus, die sich hier auftun? Obwohl, wenn man so an „Feuchtgebiete“ und „Vagina-Dialoge“ denkt …

  6. @ Christian

    Warum das hier überhaupt zum Thema machen?

    Wenn Männer das Bedürfnis haben, über sich selbst zu reden, sollen sie es tun, wenn nicht, dann nicht.

    Wenn Frauen das Bedürfnis haben, über sich selbst zu reden, sollen sie es tun, wenn nicht, dann nicht.

    Wenn Frauen ein größeres Bedürfnis haben, im Schnitt, über sich selbst zu reden als Männer – na und?

    Let it be.

    Männer sind keine Frauen und Frauen keine Männer.

    Wenn Feminist.I.nnen meinen, Männer sollten sich mehr so verhalten wie Frauen, schlimmer noch, wie sie – warum sollte mich das kümmern?

    Das Dümmste, was Männer tun können, ist, sich daran zu orientieren, was Feminist.I.nnen ihnen raten.

    Links liegen lassen und fertig.

    „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber!“

    Nein, Feminist.I.nnen meinen es nicht gut mit Jungen/Männern, auch wenn sie sich das einbilden mögen.

    • @Roslin

      „Warum das hier überhaupt zum Thema machen? Wenn Männer das Bedürfnis haben, über sich selbst zu reden, sollen sie es tun, wenn nicht, dann nicht.“

      warum nicht? Vielleicht will ja hier jemand über seinen ersten Samenerguss reden oder über sein erstes Mal.

      • Nein; mein erstes Mal will keiner hören. Es lohnt auch nicht.

        Du beschriebst ja, die Panik nie dran zu sein. Die hat mich getrieben.

        Bin ich jetzt sensibel? 😀

        Ich habe viel zu wenig Probleme mit meiner eigenen und der Sexualität von anderen, so lange sie niemandem weh tut, dass ich da gar nicht drüber reden muss.

        Frau Urban will sich doch nur an unseren Geschichten für die Nacht fertig machen. 😀

      • @ Christian

        *warum nicht? Vielleicht will ja hier jemand über seinen ersten Samenerguss reden oder über sein erstes Mal.*

        Ja, bitte, wer’s tun will, soll’s tun. Steht doch ausdrücklich da.

        Nur ist das nicht Robins Problem, sondern die große Frage: „WARUM SIND DIE NICHT SO WIE WIR?!“

        Ja, Himmelherrgott, weil Männer anders als Frauen sind.

        In jedem Stall kann mehr über „Gender“ lernen als an geisteswissenschaftlichen Fakultäten.

        Versuche einen Stier wie eine Kuh zu behandeln und Du fliegst raus, achtkantig.

        Aus dem Stall, nicht aus der Hochschule.

        Stiere wissen, wie man mit Feminist.I.nnen diskutieren muss.

        Instinktiv.

        • „Stiere wissen, wie man mit Feminist.I.nnen diskutieren muss.“

          Nee, Stiere wissen, dass der Feminismus für die Katz ist, deswegen wird ein jeder, der so geschwollen daherredet ohne viel Bremborium mit einem kräftigen Tritt zur vorhin genannten Katz befördert.

        • „In jedem Stall kann mehr über “Gender” lernen als an geisteswissenschaftlichen Fakultäten.

          Versuche einen Stier wie eine Kuh zu behandeln und Du fliegst raus, achtkantig.“

          lol

        • „In jedem Stall kann mehr über “Gender” lernen als an geisteswissenschaftlichen Fakultäten.“

          Über Geschlecht, Roslin, nicht über Gender. Rindern werden höchst selten Gender zugeschrieben, Menschen schon.

        • „Versuche einen Stier wie eine Kuh zu behandeln und Du fliegst raus, achtkantig.”

          Stiereotypisch, die Selbstbestimmung der Kuh wird mit Füssen getreten. Es gibt noch viel zu tun!

        • @ Adrian

          *Über Geschlecht, Roslin, nicht über Gender. Rindern werden höchst selten Gender zugeschrieben, Menschen schon.*

          Allein schon die Trennung von Gender und Sex ist ein Hereinfallen auf die feministische Diskurslenkung. Die allermeisten Menschen fühlen sich eindeutig einem Geschleht zugehörig, das auch ihre soziale Rolle entscheidend beeinflusst.

          Probleme mit einem Auseinanderfallen von Geschecht und „Gender“ haben nur kleine Minderheiten „Hinübergeschlechtlicher“, die es aber geschafft haben, den Diskurs zu bestimmen, indem sie ihnen und ihren Interessen dienliche Definitionen und Kategorien durchsetzten, an denen sich nun die Mehrheit abarbeiten soll.

          Ich bin Mann und ich spiele keine Rolle, ich BIN es.

          Das gilt für geschätzt mindestens 95 % der Männer.

          Aber wir lassen uns von kleinen, verschrobenen Minderheiten die Diskursregeln diktieren.

          Absurdes Theater.

          Damit winzige Minderheiten sich wohl fühlen, sollen die Mehrheiten sich ihre Geschlechtsidentität problematisieren lassen.

        • @ Roslin
          „Probleme mit einem Auseinanderfallen von Geschecht und “Gender” haben nur kleine Minderheiten “Hinübergeschlechtlicher”“

          Ach, und deshalb gibt es soviele Probleme mit „Männlichkeit“, soviel Rollendruck und Rollenerwartungen darüber, was „männlich“ und „unmännlich“ ist und was ein „echter Mann“ zu leisten hat; gibt es Diskussionen über den „neuen Mann“ versus den „alten Mann“?

          Ich denke, Du machst Dir die ganze Sache zu einfach, und asoziierst Gender pauschal mit Feminismus.

        • @ Adrian

          *Ich denke, Du machst Dir die ganze Sache zu einfach, und asoziierst Gender pauschal mit Feminismus.*

          Das tue ich, Zu Recht.

          http://www.dijg.de/gender-mainstreaming/dale-o-leary-agenda-konzept-hintergrund/

          Der Genderbegriff wurde ja nicht geschaffen, um Männer zu entlasten, sie vor Überforderung, Fehleinschätzungen, Ausbeutung, Festlegungen etc. zu schützen, sondern um die biologische Fundierung der Geschlechter hinweg zu eskamotieren.

          Das ist seine eigentliche Zweckbestimmung.

          Er soll den Ideologen die Handhabe bieten, Mann und Frau, Vater und Mutter, die Vater-Mutter-Kind-Familie aufzulösen.

          Die von Dir angesprochenen Probleme werden durch den Genderbegriff nicht aus der Welt geschafft.

          Es SIND Männer (oder Frauen), die überfordert, ausgebeutet, eingrenzend festgelegt werden usw, ganzheitliche Wesen aus LEIB und SEELE, die nicht einfach eine sozial konstruierte Rolle spielen, sondern Mann und Frau SIND, leibhaftig.

          Eine winzige Minderheit wünscht sich aufgrund persönlicher Befindlichkeitsstörungen die freie Wählbarkeit ihrer Geschlechtsidentität, braucht darum aus (selbst-)therapeutischen Gründen den Genderbegriff und hat damit via Hintertreppe die Geschwätzführung übernommen.

          Wie?

          S.o.

        • „Allerdings sind Geschlechtsidentitaet und Gender nicht das Gleiche.“

          Was Gender nicht ist scheint auch niemand so genau zu wissen. Was Gender jetzt exakt bedeutet kannst Du uns bestimmt erklären …

          Bisher ist Gender tatsächlich nur Geschwätz ohne greifbaren Inhalt.

        • @ddbz
          „Bisher ist Gender tatsächlich nur Geschwätz ohne greifbaren Inhalt.“

          Der Inhalt kann schon mal töten:
          „„Gender-Studies haben nachgewiesen, dass es kein vorgefertigtes Geschlecht gibt – es ist ein Konstrukt, abhängig von historischen und kulturellen Kontexten“, sagt Thorsten Voß, Dozent für den Studiengang Gender-Studies an der Universität Bielefeld. Das ist die ideologische Grundlage, das Mantra dieser Disziplin. Sie beruht auf einer Theorie des Psychologen John Money, die in den 70er-Jahren von Feministinnen begeistert aufgenommen wurde.

          Moneys Versuch, seine Theorie der erlernten Geschlechtsrollen durch „Geschlechtsneuzuweisung“ am lebenden Objekt zu belegen, endete tragisch mit dem Selbstmord seines Patienten.“
          http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung-medizin/forschung-innovation/gender-studies-feministinnen-erforschen-sich-selbst/v_detail_tab_print/2863394.html

          Während die Folgen des „gendern“ klar umrissen sind, weiss ich nicht ob die Definition hier tatsächlich weiter hilft: http://www.uni-bielefeld.de/gendertexte/gender.html

          Die scheinen ja die Begrifflichkeiten im 5-Jahresplanrhythmus zu ändern. Kaum benutzt Du eine Definition schon räkelt sich ein neuer Guru mit einer neuen Definition und entlarvt Dich als ewig Gestriger.

        • @Alice
          „“Versuche einen Stier wie eine Kuh zu behandeln und Du fliegst raus, achtkantig.”

          Stiereotypisch, die Selbstbestimmung der Kuh wird mit Füssen getreten. Es gibt noch viel zu tun!“

          Wenn ich Alexander Roslin richtig verstehe, dann hat er geschrieben, dass eben NICHT die Kuh rausfliegt, sondern derjenige, der einen Stier WIE eine Kuh behandelt. „Du fliegst raus“ steht da geschrieben, nicht die Kuh.

          Die Kuh scheint auch dem Stier heilig zu sen.

      • Christian: „warum nicht? Vielleicht will ja hier jemand über seinen ersten Samenerguss reden oder über sein erstes Mal.“

        Hast Du nicht in diesem Blogpost genau dagegen geranted, daß Robin danach fragt? Ich steh gerade auf dem Schlauch.

        • @gerhard

          „Hast Du nicht in diesem Blogpost genau dagegen geranted, daß Robin danach fragt? Ich steh gerade auf dem Schlauch.“

          Ich glaube auch nicht unbedingt, dass ein Mann seinen Samenerguss als so wichtig schildern wird. Aber ich kann mich natürlich irren. Wenn jetzt die männlichen Kommentatoren mich eines besseren belehren, dann hätte Robin recht gehabt.

  7. Sie hat recht. Robin hat recht!
    Eure Focussierung auf Frauen, Feminismus und die Gesellschaft ist genau so gestrig und vor allem: „frauenzentriert“, wie der Macho- Blick auf Titten, Ärsche und Flachlegen.
    „Wenn Du die Welt verbessern willst, ändere Dich selbst!“ (Sinngemäß ähnlich: Mark Twain und L. Wittgenstein)
    Der Blick auf „die Frauen“ ist dabei nicht nur nicht hilfreich, sondern lenkt ab vom Wesentlichen: der Entwicklung einer persönlichen, individuellen maskulinen Identität. Für alles andere gibts „mimimimi!“ – zu recht.
    Danke, Robin.

    • Ich glaube auch, dass sie Recht hat, aber aus anderen Gruenden als du (und auch als Robin)
      Zunächst einmal hat der Feminismus (oder von mir aus auch einige seine Strömungen) eine ganze Menge jener Probleme geschaffen oder zumindest so verstärkt, die eine Männerrechtsbewegung erst nötig machten. Daher auch die Fixierung auf den Feminismus, der ja offensichtlich kaum selbst dazu in der Lage ist, Kritik an seinen Theorien zu diskutieren.
      Es ist also auch nicht verwunderlich, dass Männerrechtler nicht (übermäßig) viel über das Mannsein schreiben.
      Aber warum eigentlich nicht? Warum lassen wir uns die männliche Sexualität im politischen Bereich eigentlich von Feministen erklären, meist Frauen, die absolut keine Ahnung davon haben, was es heißt, ein Mann zu sein?

      „Teilweise fühlte ich mich etwas schmutzig. Ich erinnere mich, ein Mädchen, in das ich etwas verliebt war, in meinen Phantasien auszulassen, weil es mir falsch vorkam.“

      Kenn ich. Ich kann mich eine ähnliche Situation in meiner Pubertät erinnern. Aber was denkst du, wie eine „Hardcore“-Feministin das beurteilen würde? Ich hör schon „das Patriarchat“ durch den Raum geistern. Warum nicht das Bild ein wenig zurechtrücken?
      Allein schon damit Männer, auch wenn sie nicht gerne darüber reden wollen, merken, dass ihre Sexualität im Normalfall nichts Unterdrückendes und/oder falsches an sich hat (wie viele Mainstream-Feministen immer wieder behaupten)

    • Verstehe ich auch nicht. Ich finde, fast jeder Beitrag von Robin liest sich wie trunken-emotionales Geblubber. Dieser setzt höchstens noch einen drauf und jetzt müssen „wir“ daraus eine relevante Kritik herauslesen und aufarbeiten?

    • @yacv

      „Soll man denn trunken-emotionales Geblubber so diskutieren, als sei das ein rationell argumentierender Gespächsbeitrag?
      Die arme Robin…“

      Sie scheint mir nicht so betrunken gewesen zu sein, sie schreibt ja noch gerade Sätze. Das „Geblubber“ hat sie im übrigen inhaltlich schon häufiger gebracht. „Lasst den Feminismus in Frieden und kümmert euch lieber um Männer“ ist eigentlich ihr Hauptmotiv

      ZB hier:

      http://robinsurbanlifestories.wordpress.com/2013/12/02/stellt-euch-vor-es-ist-eine-maskulistische-aktion-und-keiner-erwahnt-es/

      Solange die meisten Maskulisten einfach nur Antifeministen sind, die nichts besseres zu tun haben, als innerhalb von Minuten einen feministischen Hashtag zu okkupieren, sich von Erfahrungsberichten von belästigten Frauen persönlich beleidigt zu fühlen, darüber jammern, dass nur Frauen Kinder kriegen können, ein halbes Leben darauf verwenden, sich pubertäre, pseudowissenschaftliche Pickup-Konzepte auszudenken, nur damit Mann schneller zum nächsten Fick kommt, minutiös sämtliche biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern auflisten, als hätte das für den oder die Einzelne irgendeinen Belang außer, um sich geiler und überlegener zu fühlen, sich wie die Geier auf jedes von einer Frau begangene Verbrechen zu stürzen, das es in die Nachrichten schafft, sich über jeden noch so belanglosen Artikel einer Feministin zu euchauffieren unter hämischer Aufwendung sämtlicher Klischees – solange bleibt der Maskulismus ein Rohrkrepierer, der überhaupt nichts erreicht!

      Zudem hier:

      http://robinsurbanlifestories.wordpress.com/2013/12/28/noch-was-uber-maskulismus-ein-blogstockchen/

      Der Maskulismus muss aufhören, sich thematisch am Feminismus zu orientieren, wenn er jemals gesellschaftsfähig sein will. Es wirkt doch leicht erbärmlich, wenn 90% aller Themen mit einem “Und da hat diese Feministin gesagt…!” beginnen oder mit einem “Und gestern hat jene Frau folgendes gar schröcklich Ungemach verursacht…!” eingeleitet werden. Als gäbe es darüber hinaus nichts zu sagen.

      Sie steht zudem auch nüchtern hinter ihrem Artikel, wie man in den Kommentaren sieht

  8. Nun, ich gebe Robin in einer Hinsicht recht: Maskulisten beschäftigen sich in der Tat zu sehr mit dem Feminismus, sind allzu allzu oft lediglich Antifeministen.

    Allerdings sehe ich nicht, warum ein Maskulismus sich dadurch auszeichnen soll, über seinen ersten Samenerguss zu reden und das noch Jahre danach, so als könnte man es immer noch nicht fassen, dass es so etwas tatsächlich gibt.

    Meines Erachtens zeigt sich hier wieder einer der beeindruckensten Unterschiede zwischen Mann und Frau: Männer gehen pragmatischer und lösungsorientierter durchs Leben; der erste Samenerguss ist demnach für Männer kein einschneidendes Erlebnis, sondern ledglich der Zeitpunkt, ab dem man endlich vernünftig wichsen kann.

    Halt, doch, eines interessiert mich:
    @ Christian

    „Ich fand einige Stellen bei “Queer as Folk” durchaus ansprechend, aber wohl eher, weil es Sex war.“

    Bestimmt die Lesbenszenen, oder 🙂

    • der erste Samenerguss ist demnach für Männer kein einschneidendes Erlebnis.

      Das wäre ja, wenn man es nicht vor dem Hintergrund dieses pubertären Rants diskutieren müsste, ein ganz interessanter Punkt aus Geschlechtersicht.

      Es ist sicher weniger einschneidend, weil es ja auch weniger bedrohlich ist. Ist ja schließlich kein Blut und muss auch nicht mit Mutter oder Frauenarzt besprochen werden.

      Ich denke aber ganz wesentlich sind hier psychosoziale, kulturelle Gründe, die der Menstruation eine ganz andere Bedeutung geben.

      Ein Mädchen wird durch die Blutung zur Frau. Ein Junge durch den Samenerguss aber nicht zum Mann. Symbolisch natürlich, und subjektiv.

      Aus gesellschaftlicher Perspektive benötigt ein Mädchen eigentlich nur ein paar Brüste, ein paar neue Klamotten und muss ihre Puppe weglegen, um als Frau anerkannt zu werden.

      Die „Performanz“ von Männlichkeit ist da sehr viel anspruchsvoller bis nahezu unmöglich für pubertierende Jungs. Die körperlichen Veränderungen helfen natürlich auch ein wenig, aber viele Möglichkeiten haben „Halbstarke“ nicht, eine kulturell akzeptierte Form der Männlichkeit zu finden.
      Mir ist erst in den letzten Jahren klar geworden, das Jungs im Teenageralter die Bevölkerungsgruppe mit der schlechtesten Lobby sind, insbesondere bei Migrationshintergrund. Sie stellen sich förmlich auf den Kopf, um als sexuelle und erwachsene Wesen wahrgenommen zu werden. Oftmals gelingt das leider nur über einschüchterndes Verhalten.
      Ich habe eines Tages in der Straßenbahn zunächst an mir, dann an den Blicken aller Fahrgäste festgestellt, welche Skepsis, Misstrauen, bestenfalls spöttische Süffisanz pubertierenden (also nicht mehr niedlichen) Jungs entgegenschlägt, die an einer Haltestelle zusteigen.

      Heute entspricht meine Haltung absolutem Wohlwollen.
      Egal wie selbstbewusst sie tun, ihre Verunsicherung ist im Schnitt sicher nicht kleiner als die von Mädchen. Ganz im Gegenteil.

      • Nun ja, ich würde mal vermuten, jeder Junge weiß, dass sein Leben als Mann komplizierter wird. Er betritt damit schließlich die Lebensphase, wo er die Verantwortung für die gesamte Gesellschaft tragen soll.

        „Ein Junge durch den Samenerguss aber nicht zum Mann. Symbolisch natürlich, und subjektiv.“

        Da gebe ich Die absolut recht. Gesellschaftlich wird ein Mann nur dann zum Mann, wenn er sich durch bestimmte „männliche Eigenschaften“ auszeichnet: Verantwortungsbewusstsein, „Reife“, Selbstdisziplin und ein möglichst reibungsloses Funktionieren (alles natürlich auch in Bezug auf Frauen).
        Die allzu emanzipatorische Artikulation eigener Bedürfnisse, Wünsche und Träume gilt dagegen als unreif, unmännlich, verantwortungslos.
        Hier zeigt sich wieder das alte Spiel: EIn Mann hat zu Funktionieren, er hat sich aufzuopfern, er soll „seinen Mann stehen“.

        • Dieses Beschämen gilt übrigens auch für homos. Und damit gehörst du zu uns.

          Es ist genau dieses Bullying, dass immer wieder angelegt wir, um Männer auszubeuten. Hirr wird auch deutlich, dass wir eigentlich nicht als Menschen gesehen werden. Wie tief geht das? Sehr tief.

          Was ist wichtig im Leben? Wirklich wichtig? Die Freiheit zu haben zunächst einmal ohne Bedingungen als Mensch geachtet zu werden. Und genau das ist bei Hetero und Homo Männern und Buben nicht der Fall. Mehr noch, offenbar müssen uns sogar von einer offenbar Mittler weile im Kollektiv als maßlos dekadent erscheinenden Frauen lebenslang eine immer schlimmere scheinheilige Litanei anhören, die seit menschengedenken nicht nur schon immer Privilegien hatten und den Hals nicht vollkriegen, sondern sollen uns als eine Art 2. Klasse Mensch noch zur narzisstischen Ergötzung entwertet verdient zur Verfügung stellen. Mit tatsächlich er Verantwortungsübernahme erscheinen wir ja ständig der infantilen weiblichen weitgehend instutionalsiereten Drückebergerei als Oppressoren, die ja nichts anderes verdient haben.

      • Mir ist erst in den letzten Jahren klar geworden, das Jungs im Teenageralter die Bevölkerungsgruppe mit der schlechtesten Lobby sind, insbesondere bei Migrationshintergrund.

        Ja, und das hat auch eine ziemlich lange Tradition. Die Jugendbewegung des frühen 20. Jahrhunderts war eine Gegenbewegung dazu, die dann allerdings in den Weltkriegen ziemlich mißbraucht wurde. Gerade Hitler hat sich dabei besonders hervorgetan.

        Wenn allfällig von der „verdorbenen Jugend“ die Rede ist, sind Mädchen idR auch nicht „mitgemeint“.

        Aktuell sind sie allesamt Komasäufer, Comuterspielesüchtige und U-Bahntottreter. Auch das Label „Homophob“ ist offenbar derzeit ziemlich beliebt.

        ..aber viele Möglichkeiten haben “Halbstarke” nicht, eine kulturell akzeptierte Form der Männlichkeit zu finden.

        ..und „unmännlich“ ist eben für Mädchen reserviert. D.h.: Wenn sie nicht den Halbstarken raushängen lassen, werden sie allenfalls als deren Schatten wahrgenommen.

        Bei jugendlichen Mädchen gilt offenbar oft noch das Motto der Jugendbewegung: „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“. _Wenn_ Jugend als hoffnungsvolles Prospekt auf die Zukunft dargestellt wird, dann in meistens in weiblicher Form.

      • „Mir ist erst in den letzten Jahren klar geworden, das Jungs im Teenageralter die Bevölkerungsgruppe mit der schlechtesten Lobby sind, insbesondere bei Migrationshintergrund.“

        Ja, das ist häufig wirklich tragisch. Da gibt’s dann kaum Möglichkeiten, eine Rolle zu finden, die in allen Bereichen (Familie, Freunde, Schule, Gesellschaft allgemein, Arbeitgeber..) akzeptiert ist. Manchmal klappt das – ich habe den Eindruck, dass das häufig die sind, die gut in Familie, Vereinen oder Freundeskreis verwurzelt sind, und es geschafft haben, ein in sich ruhendes Selbstbewustsein zu entwicklen -, aber das ist definitiv nicht die Regel. Und viele werden erstmal wirklich als Bedrohung wahrgenommen* und bekommen das auch auf’s Brot geschmiert, was ungemein frustrierend sein muss. Realistische Vorbilder/Rollenmodelle gibt’s mangels männlicher Erzieher/Lehrer halt auch weniger.

        *(Es gibt sicherlich auch einige, die ganz objektiv eine Bedrohung sind, aber ausbaden müssen es halt alle, die in das Raster passen.)

      • @ David

        Große Zustimmung.

        Mädels sind schnell eine „richtige Frau“ und müssen sich dafür im Gegensatz zu Jungs nicht bewähren. Ihnen begegnet auch kaum jemand skeptisch bzw. gefühlsmäßig ablehnend.

        Ist ja auch ein Unterschied, ob man, ohne dafür was geleistet zu haben, bereits mit 16-18 Jahren anfängt, im Zenit seiner Attraktivität und sexuellen Macht zu stehen, oder ob man im selben Alter zwar im Zenit seiner Liebesfähigkeit und sexuellen Appetenz steht, aber noch als „Jüngelchen“ gilt, dass noch lange nicht im Zenit der eigenen Möglichkeiten auf dem Partnermarkt steht. Daran ändert nichts, dass einige oder die Mehrheit bereits erste Erfahrungen in dem Alter macht. So superleicht wie gleichaltrige Mädels haben sie es in Sachen Liebe und Sexualität nicht. Letztere sind nicht nur per se wertvolle Weibchen, sondern stehen aufgrund ihrer völlig anderen Attraktivitätsmerkmale viel früher im Zenit ihrer Attraktivität. Und haben dadurch einen viel leichteren Start ins Leben.

        Ein guter Grund dafür, warum männliche Jugendliche sich je nach Statistik 9-12 mal so oft umbringen wie weibliche. Sie haben es objektiv schlechter.

        Und sie werden, wie Du beschreibst, instinktiv schlechter behandelt, von der ganzen Gesellschaft. Es ist kein Wunder, dass Zwangsdienste militärischer oder ziviler Art junge Männer treffen. Die stören ja die wählerischen Weibchen und ihre Obermacker (Ich weiß, stark überspitzt, aber was Wahres dran! Gerade auf der Ebene der instinktiven Dispositionen.), und haben sich noch nicht bewährt – so ein Kroppzeug aber auch.

        Jedenfalls werden sie deshalb oft schlecht behandelt. Nicht nur pubertierende Jungs, sondern generell junge Männer.

        Aber man(n) versuche mal, Fräulein Urban sowas näher zu bringen. Und den EInfluss des Feminismus auf diese Problematik zu beleuchten. Die interessiert sich stattdessen als erwachsene Frau für Themen aus der „Bravo“.

    • @Adrian: Also Feminismus gewähren lassen? Ab wann ist deiner Meinung nach der Punkt erreicht, wo man in den Widerstand zum Feminismus gehen sollte? Schon bei der Frauenquote oder doch erst bei der Männersteuer?

  9. Nun ja, vielleicht haben „wir“ gute Gründe dafür, Vorbehalte gegen eine Politisierung des Privaten/Intimen zu haben.

    Politisierung – _Wenn_ Feminismus privates/intimes thematisiert, dann ist es in aller Regel genau das.

    Feminismus hat sich eben ein schönes allgegenwärtiges Patriarchat gebastelt, das jeden Winkel aber auch jeden Schlüpfers im besten Fall symbolisch penetriert.

    Die Thematisierung jeden intimen Winkels ist demzufolge eine mutige Widerstandshandlung.

    Feminismus soll sich weiterhin 24/7 am „Patriarchat“, also: an Männlichkeit abarbeiten, weshalb ein für Feminismus akzeptabler Maskulismus natürlich das Gleiche tun soll?

    Seit der industriellen Revolution wird die Geschlechterfrage als Frauenfrage definiert, Feminismus hat deshalb dabei fast ein Deutungsmonopol erlangt. Das will erstmal aufgebrochen werden.

    Da ist es wohl ganz klar erstmal wichtiger, den ganzen Berg an vorherrschenden Doppelstandards zu demontieren. Einem Unterdrückergeschlecht billigt man Intimität nämlich gar nicht erst zu.

  10. Da sich Maskulismus bzw. Antifeminismus als teil der Männerrechtsbewegung verstehen, sind themen wie „erster Samenerguss“ oder „wie war dein erstes mal“, selbst wenn Mann darüber reden wollte, komplett irreelavant für eine Bewegung der es um Männer- und oder Väterrechte geht,

    Das erklärt auch warum Maskulisten sich am Feminismus abarbeiten da ja der Feminismus durch seine Zielsetzung der Besserstellung und Bevorzugung der Frau mit ursächlich für die Entstehung der Männerrechtsbewegung ist.

  11. Ich fand den Artikel von Robin auch eher ärgerlich, trotzdem gibt’s ein paar Punkte, die eine Betrachtung wert sind.

    Fangen wir mal ganz willkürlich mit dem Ärgerlichen an:

    Erstens, Polemik und Übertreibung sind legitime Stilmittel, aber wenn man eine Diskussion um Tabus in Gang bringen will, doch eher wenig förderlich. Neben den von Christian angesprochenen Punkten blendet sie z.B. das Buch „Unberührt“ der Grade Dame des Maskulismus, Arne Hoffmann, komplett aus (obwohl sie es glaube ich sogar kennt). Er macht ja dass, was sie fordert, in geradezu vorbildlicher Weise, greift ein tabuisiertes, für die Betroffenen qualvolles Thema auf, grenzt Frauen nicht aus, da wo es sie auch betrifft… Müsste man lange nach suchen in der feministischen Literatur.

    Zweitens, die Punkte, die sie in ihren Fragen aufzählt, sind zum größten Teil irrelevant für die meisten Männer (erster Samenerguss.. seriously?). Das zeugt von einem gewissen Unwissen über Männer – was nichts schlimmes ist, aber dann sollte man denen, die die Frage als irrelevant empfinden, keine emotionale Unfähigkeit vorwerfen. In bestimmten Kreisen würde man das wohl womensplaining nennen :). Vielleicht sollte man eher mal Fragen, was typische intime Themen sind, die wichtig für Männer sind und die sie untereinander besprechen oder gerne besprechen würden, aber nicht können? Das könnte interessanter sein. Z.B. die von Christian angesprochene Angst, verschmäht zu werden, Partnerschaft und die Probleme damit, später auch Elternschaft.

    Ich habe übrigens nicht den Eindruck, dass sowas nicht besprochen wird… zumindest unter guten Freunden nach ein- zwei Bier ist das in meinem Umfeld normal. Man nagelt es halt nicht dem erstbesten an die Backe…

    Was an dem Artikel insgesamt nervt, ist die von Robin auch an anderen Stellen bewiesene Unfähigkeit, neutral und sachlich an eine Diskussion ranzugehen. Das scheint auch nicht ihr Ziel zu sein, wenn man das Motto des Blogs betrachtet, falls ihr aber wirklich Ergebnisse am Herzen liegen, sollte sie in der Lage sein, die eigene Befindlichkeit eben auch mal hintenanzustellen.

    Betrachtenswerte Punkte dagegen:

    Der Maskulismus (speziell im Netz) beschäftigt sich zu wenig mit Jugendlichen. Das mag einfach der Altersstruktur geschuldet sein,ich schätze die meisten sind so knapp 30-45, da ist die eigene Jugend schon weit weg und Kinder, wenn vorhanden, meist noch nicht in dem Alter. Schoppe (der als Lehrer Kontakt zu dieser Altersgruppe hat) und Manndats Jungen-Lesen-Projekt sind m.E. eher die Ausnahmen. Das ist im Feminismus anders, es gibt viele jüngere in der Szene, einfach weil’s eher Mainstream ist. Die Selbstmordrate männlicher Jugendlicher wird häufig zitiert, aber Ursachenforschung und Diskussionen, wie man die Situation verbessern kann, finden weniger statt.

    • Der Maskulismus (speziell im Netz) beschäftigt sich zu wenig mit Jugendlichen.

      Das ist wohl wahr.

      Allerdings ist dieses Brett nicht gerade dünn.

      Obgleich x-mal mehr Jugendliche sich umbringen als an Magersucht sterben, liegt der Fokus der Gesellschaft eben eher auf Letzerem. Entsprechend dann auch die Forschung, sodass man eben auch wenig weiß und wenig Angriffsfläche hat.

      Alle Reden von fotogechoppten Models und den daraus folgenden unerfüllbaren Erwartungen an junge Frauen, aber niemand redet von den Problemen junger Männer. Die _sind_ eher meistens ein Problem..

      Da leistet die feministische Lobby ganze Arbeit, gemeinsam mit Geschlechtertraditionalisten, um aus dem tief verwurzeltem Virginitätsmythos politisches Kapital zu schlagen.

      • „Allerdings ist dieses Brett nicht gerade dünn.“

        Absolut. Bin auch eher ratlos, wie man das anpacken sollte… außer nochmal auf Lehramt zu studieren ;).

        „Obgleich x-mal mehr Jugendliche sich umbringen als an Magersucht sterben, liegt der Fokus der Gesellschaft eben eher auf Letzerem. Entsprechend dann auch die Forschung, sodass man eben auch wenig weiß und wenig Angriffsfläche hat.“

        Kennt da jemand vielleicht Studien über Selbstmordgründe bei Jugendlichen? Ist naturgemäß sicherlich schwer zu untersuchen..

        „Da leistet die feministische Lobby ganze Arbeit, gemeinsam mit Geschlechtertraditionalisten, um aus dem tief verwurzeltem Virginitätsmythos politisches Kapital zu schlagen.“

        Wobei ich denke, dass im Grunde auch viele Frauen (auch im Erziehungsbereich), die sich selbst als femistisch bezeichnen, offen für eine Diskussion wären, was bei den Jungs im Argen liegt und was man tun könnte. Jedenfalls erlebe ich das häufiger im Gespräch. Diese unhinterfragte Vorstellung, das Mädchen Schutz brauchen und Jungs im Zaum gehalten werden müssen, ist halt sehr stark verwurzelt, aber wenn man überzeugend dagegen argumentieren kann, stelle ich häufig Zustimmung oder zumindest Interesse fest. Bei der „IG Betonfeminismus“ ist Diskussion sicherlich aussichtslos, die wissen sehr gut was Sache ist, eine realistische Darstellung würde aber der politischen Agenda schaden. Die traditionellen Stereotype werden ja auch sehr bewusst genutzt, eben weil sie so mächtig sind, siehe male tears und Mimimi. Bei gemäßigteren Kreisen wäre ich da nicht so pessimistisch. Ich nehme z.B. Robin ihre Sorge um Jungendliche wirklich ab, sie stellt sich m.E. da halt mit mangelnder Reflexionsfähigkeit selbst ein Bein und ist gegenüber den negativen Auswirkungen des Feminismus blind.

        • Ach so, kurze Ergänzung der Vollständigkeit halber:

          Natürlich ist bei weiblichen Jugendlichen auch nicht alles Friede Freude Eierkuchen. Schon allein um glaubwürdig zu sein, sollte ein männerrechtlicher Ansatz Mädchen da, wo sie gleichfalls betroffen sind, nicht ausklammern.

    • Kinder und Jugendliche leben in einer frauendominierten Welt. Bei Scheidungen erleben sie ihre Väter oft als macht-, kraft- und tatenlos.

      Unter dieser Männerabsenz leiden die Jungs stärker, empfinden die vorherrschend weibliche Macht in ihrer Welt als kränkend, als männliche Ohnmacht.

      Wie kriegt man Männer dazu, wieder dominanter in die Welt der Kinder einzutreten?

      -Die Lehrerposten sollten primär als Vollpensum vergeben werden. Klassenlehrer sollen echte Schulmeister sein mit mehr Verantwortung Weisungsbefugnissen.
      Teilpensen mit Teilverantwortung locken viele Frauen in den Beruf, schaden aber den Kindern.
      Der Lehrer und auch die Lehrerin ist doch kein Schmiedli, sondern ein Schmied!

      -Die erfahrenen Lehrer (m od f) sollten (offiziell bezahlte) Lehrmeister der unerfahrenen sein. So kann der Beruf für Männer wieder mehr zur Berufsperspektive werden, die Schule wieder zu einem jungen- und männerverträglicheren Ort werden.

      …Und natürlich die Familienrechtssprechung

    • @ Krams

      „Der Maskulismus (speziell im Netz) beschäftigt sich zu wenig mit Jugendlichen. Das mag einfach der Altersstruktur geschuldet sein,ich schätze die meisten sind so knapp 30-45, da ist die eigene Jugend schon weit weg“

      Das halte ich langsam für ein feministisches Klischee, dass Maskulismus so wass für „alternde Typen“ ist.

      Während für einen 30-jährigen „Masku“ die „eigene Jugend schon weit weg“ ist, ist die 31-jährige #Aufschrei-Erfinderin Anne Wizorek „sehr jung (sic), sehr wütend und ausgesprochen souverän“

      http://www.stern.de/panorama/anne-wizorek-die-frau-schreit-auf-1962125.html

      Der Feminismus versucht, sich jung und modern zu präsentieren („Mädchenmannschaft“ etc.), aber man sieht doch viele frustrierte alte Frauen in dem Milieu, die über frustrierte alte Männer ablästern.

      Gerade junge Männer oder Jungen machen Erfahrungen mit Diskriminierung an der Schule oder an der Uni, sei es bei der mündlcihen Benotung („stille Mitarbeit“ bei Mädchen, „mangelnde Mitarbeit“ bei Jungen) oder Stipendien, auf die sich nur Frauen bewerben können etc.

      „weitens, die Punkte, die sie in ihren Fragen aufzählt, sind zum größten Teil irrelevant für die meisten Männer (erster Samenerguss.. seriously?). Das zeugt von einem gewissen Unwissen über Männer – was nichts schlimmes ist, aber dann sollte man denen, die die Frage als irrelevant empfinden, keine emotionale Unfähigkeit vorwerfen.“

      Das mit dem ersten Samenerguss finde ich auch eher komisch, so was war sowohl in der Jungsumkleide als auch für einen selbst als Diskussionsthema völlig irrelevant. Man halt nicht auf Teufel komm raus ein Äquivalent konstruieren, wenn vielleicht für die meisten Mädchen die erste Menstruation ein Thema ist, für das Gesprächsbedarf besteht.

      • ichichich, das mit der Altersstruktur glaube ich –ohne irgendwelche Zahlen zu haben.

        Für mich ist die typische Klischeefeministin eine junge Soziologiestudentin. Genug Zeit, genug jugendliche Ahnungslosigkeit und gibt ein gutes Opfer für das Gendergedöns an der Uni ab, die sie indoktrinieren und bestärken.

        Die Jungs studieren eher Maschinenbau und haben erstens andere Probleme und zweitens keine Genderkader. Kann sein, daß sich das so langsam ändert, aber es gibt doch niemand, der ihre Haltung unterstützen könnte außer dem RCDS.

        Auf der anderen Seite sind doch eher mittelalte Männer zu finden, die durch die Frauenquote um ihre Karriere gebracht werden. Ein Großteil sind doch auch die entrechteten Väter. Da gibt es nicht soviele 20-jährige.

        Daß die Vorzeigefeministinnen in den Medien möglichst jung und am besten auch noch hübsch sein sollen, wundert mich allerdings auch. Vielleicht haben die nur einen so großen Anteil, da sie durch vorweggenommene Frauenquoten nach oben gespült werden. Und natürlich ist der Anteil der jüngeren im Netz größer.

      • „Das halte ich langsam für ein feministisches Klischee, dass Maskulismus so wass für “alternde Typen” ist.“

        Ist einfach meine (subjektive) Beobachtung. Zumindest bei mir war in Schule und Studium (Mitte letztes Jahrzehnt) keine deutlich fühlbare Benachteiligung vorhanden, Stipendien bekommt eh‘ nur ein kleiner Bruchteil, Seminare nur für Frauen gab’s kaum bei uns, der Umgang der Geschlechter ziemlich entspannt (die Studentinnen in den Naturwissenschaften waren/sind auch eher down-to-earth), Gender-Pflichtkurse gab’s keine. Allerdings auch schon Förderprofessuren teils für sehr umstrittene Frauen, aber nur Einzelfälle. Wie ich es sehe, hat sich da auch nicht viel geändert, es gibt teils Ungleichbehandlung (Einführungsveranstaltungen nur für Frauen etc), aber die trifft den einzelnen Studenten in meinem Fach noch nicht stark. Von Studentinnen und Wissenschaftlerinnen <35 hab' ich übrigens auf Nachfrage auch so gut wie nie Berichte über Ungleichbehandlung gehört. Die deutlich fühlbaren Ungerechtigkeiten (Väterrechte, häusliche Gewalt, vereinzelt eben Förderstellen für die Mann ausgeschlossen sind, in Zukunft ev. Quotenregelungen, die Karriere behindern) kommen einfach erst später im Leben, oder man beginnt sich aus irgend einem Grund intensiver mit Feminismus zu beschäftigen und stößt auf die Widersprüche, Doppelstandards und anderen unschönen Seiten (anerkennenswerte und progressive Aspekte gibt's ja auch).

        Im Feminismus gibt's m.E. zwei Hauptgruppen: Die jungen, meist unter 30, häufig mit entsprechendem Studienfach, und die alte Garde aus den 70ern, eher Generation 60+. Die haben sich aber auch nicht immer unbedingt viel zu sagen.

      • Die machen aus ihren Blutungen durchaus Events:

        http://www.menstruationshuette.at/pages/reisen.htm

        Ich menstruiere – also bin ich (oder so ähnlich). Es wäre mal spannend zu sehen, was eine ‚Ejakulationshütte‘ so an Resonanz im feministischen Lager erzeugen würde (diese ‚U-Bahn‘ fordert das ja geradezu heraus).

        Übrigens kann ich mich durchaus noch gut an meinen ersten nächtlichen Samenerguss als Heranwachsender erinnern. Und dieser war zu schön, als dass ich ich ihn öffentlich diskutieren bzw. breittreten möchte oder werde.

  12. Ist ja schön dass es Robin interessiert, wie sich Jungs fühlen. Von Christian weiß sie das jetzt. Ich leider auch, obwohl es mich überhaupt nicht interessiert hat. Wobei: “Wow, das ist großartig! Es fühlt sich wunderbar an, richtig geil, etwas zu geil… Mist!” ist eine wundervolle Formulierung.

    Anders formuliert: Wenn Robin wissen will, wie ich mich dabei fühle, wenn man mir einen bläst, kann sie das gerne fragen, nachdem sie es gemacht hat. Ansonsten ist das Private nicht politisch und sollte nicht in Blogs breitgetreten werden.

    Den Rest will ich nicht kommentieren, weil ich dafür keine Zeit habe. Ich muss mich nämlich der existenziellen Frage meiner Männlichkeit widmen: Wie komme ich zu einem Harem williger Sexsklavinnen?

    • „Wie könne ich zu einem Harem williger Sexsklavinnen?“

      Da musst Du nur auf den richtigen Seiten im Netz suchen, da findet man alles! Bestimmt auch willige Sexsklavinnen… 😉

  13. „Ja, vielleicht denke ich … weibisch? …hysterisch-feminine Gefühlswelt…“

    Angesoffen, frustriert, aber ehrlich.

    Sie suchte auf Maskuseiten Stoff für ihr Erotik-Kopfkino, keine ordinären Fotografien, sondern ordinäre Intimitäten. Kleine Spannerin!

    Das ist nicht weibisch oder hysterisch-feminin, nicht unnatürlich. Allerdings zeugt es von einer weiblich-pubertären Mischung aus Anlehnungsbedürfnis und Notgeilheit. Alles im grünen Bereich.

    • Falls Maskulismus einen Sinn machen sollte, dann einerseits als Kampf gegen Staatsfeminismus, der Männer zu Gunsten der Frauen diskriminiert, andererseits als Kampf gegen Paternalismus, der Männer benützt, um die Frauen erzwungenermassen und gegenleistungslos zu schützen und schonen.

      Ich will, dass der Staat die Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung der Individuen garantiert, unabhängig vom realen, gefühlten oder gewünschten Geschlecht.

      Wenn Frauenprivilegien, dann nur gegen Verzicht auf Bürgerrechte.

    • Ja, ich glaube wenn Feminstinnen keinen Maskulimimimiminismus hätten, dann müssten sie ihn glatt erfinden, so wie die allgegenwärtige, allesdurchdringende, teuflische und nicht zu überwindende Frauenunterdrückung.

  14. Meine eigenen Erfahrung sind wohl stark deckungsgleich mit denen vieler anderer Männer : Ich habe zwar mit Männern über mein erstes Mal (nie mit Frauen…) geredet, aber so spannend war das irgendwann dann doch nicht mehr. Wirkliches „Bonding“ passiert bei Männern wohl eher bei anderen Themen; zumindest ging es mir immer so. In meinem Fall ging es dann halt eher um Vorlieben bei Computerspielen oder die nächste Einheit bei Warhammer, die man sich kaufen wollte. Ich hatte generell nie grosse Probleme über intime Probleme zu sprechen (wohl auch dank meiner Eltern) und kann daher auch diese Einstellung im Sinne von „Männer reden nicht über ihre Probleme“ nicht ganz nachvollziehen – ich habe immer genau das Gegenteil erlebt. Ich könnte auch jetzt aus dem Stehgreif erzählen, was meine Freunde emotional belastet; aber ich denke Männern gibt das zu Tode diskutieren eines Problems nicht besonders viel; lieber wird man aktiv und versucht etwas an der Situation zu ändern. Aus weiblicher Perspektive mag das vielleicht wie eine Weigerung aussehen, ich weiss es nicht.

    • *…und kann daher auch diese Einstellung im Sinne von “Männer reden nicht über ihre Probleme” nicht ganz nachvollziehen – ich habe immer genau das Gegenteil erlebt.*

      Männer reden mit _Frauen_* nicht über ihre Probleme, vor allem nicht mit den Frauen die es Männern dann „Mimimimi“ dauernd vorhalten, darüber nörgeln, sie deswegen als Waschlappen hinstellen und sich über sie lustig machen und diese „Probleme“ zu ihrer narzisstischen Nahrung umkonstruieren oder sogar erst „aussähen“ um diese dann zu ernten.

      Es wäre ja wie in einem Krieg dem Gegner all seine Stützpunkte und Pläne zu offenbaren, deswegen fahren viele Männer auch instinktiv eine Art Desinformations- und Mangelinformationsstrategie.

      * Hier sind nicht generell Frauen, sondern vor allem die besten Frauen der Welt gemeint.

  15. “Wow, das ist großartig! Es fühlt sich wunderbar an, richtig geil, etwas zu geil… Mist!”
    Gerade etwas kaffee ausgespuckt 😀
    Bis zum „etwas zu geil“ deckt sich das mit meinem ersten mal.. ich wurde allerding jäh unterbrochen, ihr vater kam nach hause… da war schnell anziehen angesagt 😉

  16. „Das erste Mal und die Angst davor. Sind meine Brüste zu klein/zu groß/zu seltsam etc.? Findet er meinen Geruch/Geschmack eklig? Rasur, ja oder nein? Masturbation und die Scham, die damit einher geht? etc.etc.“

    Solche Probleme hätten viele Männer, gerade maskulistisch argumentierende, auch gern. Vermutlich sogar liebend gern.

    “ Übertrage ich hier meine ach so hysterisch-feminine Gefühlswelt auf Männer, die das gar nicht wollen oder was?“

    Ja. Männer unterscheiden sich eben von Frauen und reden nicht darüber, wie es sich angefühlt hat, als zum ersten Mal im Leben die „Bordkanone“ losging. Wieso auch? Manner führen von Natur aus ein anderes Leben als Frauen, und reden, da sie kompetiver sind, nicht gern über irgendwas, was sie schwach erscheinen lässt.

    “ – Wie hast du deinen ersten Samenerguss erlebt? Wie waren deine Gefühle/Gedanken davor und danach?“

    Geht eigentlich niemanden was an. Sich dran erinnern ist auch nicht unbedingt so einfach.

    Ich weiß noch, wie auf der Grundschule eine Lehrerin erst von der Periode der Frau redete, und dass das auf die Mädels bald zukäme, und dann sagte, die Jungs kriegten „dafür“ dann ihren ersten Samenerguss. Und das klang von der so, als sei das was vergleichbar Unangenehmes. Als wäre das ein einschneidendes, verstörendes Erlebnis, von dem man sich wie von einer Verletzung erholen müsste.

    Ich denke, wir haben es in der einen Hinsicht besser als die Frauen: Vor der ersten Ejakulation braucht man sich milde ausgedrückt nicht zu fürchten. Sie ist milde ausgedrückt nicht unangenehm oder mit sonstigen körperlichen oder seelischen Beschwerden verbunden.

    Ist ja auch kein Wunder, denn sooooooo stark ist der Rückstoss der „Bordkanone“ nun auch wieder nicht. Trotz Magnumkalibers. Und wenn er es doch mal wäre, würde man(n) nicht drüber klagen, weil das ja Jammern wäre. Und MALE TEARS. Darf man(n) ja nicht.

    „- Wie hast du, gerade als Junge, Masturbation erfahren? Wie ist es heute? Hattest du Schuldgefühle etc.?“

    Entweder, sie war wirklich voll, und/oder jetzt kommt wieder das Mimimi von der sexualfeindlichen Erziehung durch die bösen Konservativen, die den kleinen Jungs Schuldgefühle anerzogen haben. Und das sie dagegen ja viiiiiieeeeel männerfreundlicher ist – und der ganze Feminismus womöglich auch. Naja gut, in dem einen Punkt ist sie es, sofern man wirklich zu konservativ-sexualfeindliche Leute (z.B. Herrn Kellogs aus dem 19. Jahrhundert) mit ihr vergleicht.

  17. Man, was muss ich die Robin jetzt wichtig vorkommen. Das halbe Internet kümmert sich heute nur noch um eine andere Feministin (vgl. z.B. http://www.swr3.de/spass/comix/Radio-Sueleyman-Alice-Schwarzgeld/-/id=47438/did=2588442/x8o7aa/index.html), während sich einer der renommiertesten Blogs der Männerrechtlerszene voll und ganz auf sie konzentriert.

    Na, wenn die mal keinen Höhenflug kriegt.

    Wäre bei ihr aber meiner Meinung nach endlich mal eine Abwechslung nach all den Tiefflügen!!!

  18. Mann, Mann: Der feministische Lynchmob versucht gerade, mit vereinten Kräften – unsere Ministerin für alles außer Männer ist an vorderster Front mit dabei – Britische Verhältnisse beim Sexualstrafrecht zu schaffen, und Frau Urban meint, wir sollten uns doch nicht an Feminismus abarbeiten.

    Weiterhin sollen Nebenklägerinnen vollstes Akteneinsichtsrecht bekommen.

    Die Verteidingungsmöglichkeiten bei einer Falschbeschuldigung tendierten damit gegen Null.

    Wenn Frau Urban sich bzgl. dieses im Feminismus tief verwurzelten, vormodernen geschlechterreaktionären Sexdämonenmülles partout meterweise Bretter vor den Kopf nageln will, dann ist das ihre Sache.

    Sie soll nur nicht die aufgeklärte Feministin mimen, wenn sie jenseits von ein paar Kraftsprüchen keinerlei kritische Distanz zu den ekelhaftesten Feminismen hinkriegen kann.

    Kann man doch nicht mehr ernst nehmen.

    • @nick

      „Weiterhin sollen Nebenklägerinnen vollstes Akteneinsichtsrecht bekommen.“

      Haben sie das nicht schon?

      http://www.nebenklage.org/ratgeber/nebenklagemerkblatt/

      Akteneinsichtsrecht
      (§§ 397 Abs. 1, 385 Abs. 3 StPO)

      Mit der regelmäßigen Akteneinsicht, die nur über einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin erfolgen kann, kann der Fortgang des Ermittlungs-, als auch Strafverfahrens aktiv wahrgenommen werden. Es können Kenntnisse darüber erlangt werden, ob der Täter geständig ist, ob andere Zeugen ausgesagt haben als die Verletzte/der Verletzte selbst, oder was z. B. das verletzte Kind ausgesagt hat.

      „Die Verteidingungsmöglichkeiten bei einer Falschbeschuldigung tendierten damit gegen Null.“

      Die Akteneinsicht schränkt aus meiner Sicht die Verteidigung nicht unbedingt ein. Im Strafprozess wird eh nicht so viel geschrieben. Sie kann sich aber besser vorbereiten, was allerdings das Gericht in der Beweiswürdigung berücksichtigen kann

      Brisanter finde ich so etwas:

      2. EIGENSTÄNDIGE EXISTENZ VON BENACHTEILIGTEN GRUPPEN UND ÜBERLEBENDEN VON GEWALT UND MENSCHENHANDEL SICHERN!
      Eine eigenständige Existenz bildet die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und ist Voraussetzung für gleichberechtigte Geschlechterarrangements in unserer Gesellschaft. Für Frauen in Notsituationen ist eine eigenständige Existenz aber bis heute nicht gewährleistet, worunter häufig auch Migrantinnen sowie Überlebende von Menschenhandel und häuslicher Gewalt leiden. Wir fordern eine verbindliche materielle Grundsicherung für Überlebende von häuslicher und sexualisierter Gewalt, einen gesicherten Aufenthalts-Titel sowie bei verheirateten Frauen ein von der Ehedauer unabhängiges Aufenthaltsrecht für Betroffene mit Migrationshintergrund.

      Eine Grundsicherung für Überlebende häsulicher oder sexualisierter Gewalt? Warum?
      Und das Aufenthaltsrecht wenn man den passenden Vorwurf macht, kann es natürlich in einer Trennungssituation erst recht zu einer Zeitbombe machen…

      • „Eine Grundsicherung für Überlebende häsulicher oder sexualisierter Gewalt? Warum?“

        Damit wäre die Anzeige gegen den männlichen Lebenspartner wegen häuslicher Gewalt ein positiv zu bescheidender Antrag auf ein „bedingungsloses Grundeinkommen“.

        Bzw. „bei verheirateten Frauen ein von der Ehedauer unabhängiges Aufenthaltsrecht für Betroffene mit Migrationshintergrund“ die Anzeige gegen den „schwarzen Mann“ der Weg zum unbefristeten Aufenthaltstitel.

        Interessant ist, dass in der Forderung nach Medienzensur auch Diskriminierung von Männern erwähnt wird, in den anderen Forderungen explizit Männer als potentielle Opfer ausgeschlossen ist.

        „Ein Geschlechterbild, das Frauen- und Männerkörper abwertet, als käuflich darstellt, auf ein sexuelles Objekt reduziert oder als allzeit verfügbar darstellt, muss aus den Medien verbannt werden. “

        Krass übrigens, dass nicht mehr nur eine Zensur sexistischer Werbung, sondern eine umfassende Medienzensur, also ein faktische Aufhebung der Kunstfreiheit, gefordert wird.

        • @ichichich

          „Damit wäre die Anzeige gegen den männlichen Lebenspartner wegen häuslicher Gewalt ein positiv zu bescheidender Antrag auf ein “bedingungsloses Grundeinkommen”.“

          ich finde es immer wieder erstaunlich, dass das Thema so undifferenziert angegangen und anscheinend ein Ausnutzen dieser Regelungen noch nicht einmal in betracht kommen darf. Hier wird anscheinend nur die eine Seite bedacht, dass solche Opfer sich mitunter nicht trauen aus der Situation zu entfliehen, weil sie nicht das passende Geld haben (was dank Unterhaltsvorschußregelungen über den Staat und andere Absicherungen durchaus entkräftet werden kann) und deswegen eine Grundsicherung brauchen, dass sie Angst vor Abschiebung haben und deswegen in solchen Beziehungen bleiben etc.

          Der naheliegende Gedanke, dass man den Vorwurf als Mittel benutzt um etwas zu erreichen, was man eigentlich will, etwa wenn man sich aus unspektakulären Gründen trennt, aber dann eben keine Grundsicherung bekommt und kein Bleiberecht, dass scheint ein Tabu zu sein. Wahrscheinlich eine Ausformung der Deutungshoheit des Opfers.

      • Vielleicht dazu feministische Argumentationen.

        https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/juli/der-neue-antifeminismus

        Sie muten seltsam an und widersprechen meiner gesamten Lebenserfahrung, d.h. stellen das Verhalten der Gesellschaft und auch der Justiz Frauen gegenüber auf den Kopf. Behauptet wird, dass Frauen geschichtlich gesehen immer benachteiligt waren, insbesondere in Bezug auf die Justiz. Dem war deutlichst nicht so (selbst bei der sog. Inquisition wurden mehr Männer verfolgt). Auch heute ist die bevorzugte Behandlung vor dem Gesetz sehr offensichtlich und kaum erträglich. Und das war offenbar auch schon immer so.

        Es ist in allen Themen, Sichtweisen immer das gleiche Muster, wie Feministinnen ziemlich dreist und infam Wirklichkeit leugnen und verbiegen, frei nach dem (offenbar in propagandistischer Absicht verwendeten) Satz des Artikels

        „Dieses Bild der potentiell mächtigen Lügnerin ist zutiefst frauenfeindlich.“

        Ich denke nicht. Es erscheint wohl doch bedauerlicherweise eher realitätsnaher als wir bereit sind zu glauben und daher nicht wirklich frauenfeindlich, sondern leider tatsächlich Wirklichkeit. Man reibt sich die Augen und kann es eigentlich gar nicht glauben. U.a. passt dazu auch der kürzliche Genderama Beitrag:

        http://genderama.blogspot.de/2014/02/debatte-bedarf-der-radikalfeministische.html

        So etwas höhlt nicht nur den Rechtsstaat aus, es zerstört ihn. Und dazu bedarf es nicht viel von solchen „Gesetzen“. Die wären dann in meinen Augen nicht mehr legitimiert vertretbar (Grundgesetze werden ja angepasst und sind dann nutzlos). In den USA ist man ja bereits auf dem Weg dorthin (VAWA) und möchte es auch gern hierher exportieren (Hillary Clinton). MGTOW hat dort offenbar deshalb seit kurzem ein enormes Wachstum. Eine sog. Großmacht mit solchen Rechtsauffassungen (siehe NSA etc.)?

        UN mit radikalfeministischer Ausrichtung, pseudodemokratische EU mit dubiosen lobbyistischen Ein-oder-Mehr-Personen NGOs ohne wirkliche Mitgliederzahlen und immer gut besetzten partiell herausgegriffenen Werte-Anliegen, die in immer gleicher eigentümlicher Weise „mehr Rechte“ für bestimmte Gruppen vermeintlich legitim propagieren, aber höchste verfassungsrechtliche Grundwerte aller aushebeln … und Gesetze geradezu diktieren (ich hatte mir eine bessere europäische Entwicklung als diese Korruption erhofft und war auch bereit über vieles hinwegzusehen).

        … „Antidiskriminierungsgesetze“, die zu Ermächtigungsgesetzen werden können … in die Persönlichkeitsrechte eingreifender Genderismus …

      • @evochris:

        Haben sie das nicht schon?

        Meines Wissens nicht vollumfänglich:

        Die Rspr. geht von einer Gefährdung des Untersuchungszwecks u.a. auch dann aus, wenn der Verletzte im Verfahren noch als Zeuge benötigt wird und die Kenntnis des Zeugen vom Akteninhalt die Zuverlässigkeit und den Wahrheitsgehalt seiner Aussage beeinträchtigen könnte.

        http://www.burhoff.de/insert/?/vtips/I_2006/I_2006.htm#II1a

        Aber offenbar will man Einfluß auf das Strafvollstreckungsverfahren, ich habe das zunächst anders verstanden:

        Die Nebenklage muss sich auf das Strafvollstreckungsverfahren erstrecken und den Betroffenen muss ein Anhörungsrecht und Akteneinsichtsrecht gewährt werden.

        http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/fahnenaktion/fahnenaktion-2013/unterschriftenaktion

        Es geht aber letztlich doch massiv gegen Angeklagtenrechte:

        -Die Möglichkeit der Videovernehmung muss häufiger angewendet werden.

        -Auf Wunsch der Betroffenen sollte der Ausschluss der Öffentlichkeit aus dem Verfahren immer möglich sein.

        -Die freie Wahl des Dolmetschers bzw. der Dolmetscherin für Betroffene.

        Ganz abgesehen davon, dass die Bewieslast inhärent doch umgekehrt wird. Der Angeklagte muss letztlich zu seiner Verteidigung darlegen, warum er einen vernünftigen Grund für die Annahme eines Einverständnisses hatte.

        Die Nebenklägerin behauptet, sie habe dabei geweint: Wie sollte sie sich da in Widersprüche verwickeln?

        Die auffordernde Körpersprache „vergisst“ sie einfach: Da kann der Angeklagte zu seiner Verteitdigung nur noch vorbringen, dass er eben den Eindruck gehabt habe sie habe es gewollt. -> Das wird wohl jeder behaupten.

        Es wird dann nicht mehr über Tatbestände, sondern über Empfindungen gestritten. Wobei Sex unter den Grundverdacht einer Vergewaltigung steht, wenn kein vernünftiger Grund erkennbar ist wird verurteilt.

        Aus Britischen Kampagnen weiß man, dass diese Strafrechtsänderung dort als volkserzieherische Maßnahme gedacht war: Männer sollen Frauen ihre Ambiguität im Sexuellen aberziehen. Sie werden zu diesem Zweck strafrechtlich zur Verantwortungsübernahme für die Frau gezwungen. Alleine weil die Geschworenen dort nicht bereit sind, dieser Idee zu folgen gibt es dort keine Masseneinknastungen. Was unser Lnychmob dort natürlich scharf kritisiert.

        Brisanter finde ich so etwas:

        In der Tat.

        • @nick

          „Es geht aber letztlich doch massiv gegen Angeklagtenrechte:“

          Ja natürlich, dass sind ja auch nur Einschränkungen der Deutungshoheit des Opfers, die Unschuldsvermutung insofern auch nur „der Rotz der Aufklärung“ oder „unwort des Jahres“. Eigentlich bräuchte man nach deren Einschätzung vermutlich sowieso keine Prozess

    • Wie schön dass mir das gerade so was von am A. vorbei geht. Da kann man sich sogar mal von einem Ladyboy ausrauben lassen, Eventprostitution, das ist am Ende nervenschonender, wie ein lebensechter Thriller und kommt billiger als dieser ätzende Gynoterror in Deutschland.

    • Wenn Frau Urban sich bzgl. dieses im Feminismus tief verwurzelten, vormodernen geschlechterreaktionären Sexdämonenmülles partout meterweise Bretter vor den Kopf nageln will, dann ist das ihre Sache.

      Sie soll nur nicht die aufgeklärte Feministin mimen, wenn sie jenseits von ein paar Kraftsprüchen keinerlei kritische Distanz zu den ekelhaftesten Feminismen hinkriegen kann.

      Kann man doch nicht mehr ernst nehmen.

      This!

      @Nick: wie hat Schwesig sich zu diesem Dreck geäußert?

        • Übrigens, zu dem Freispruch eines der Vergewaltigung einer 15-Jährigen Angeklagten mit der angeblichen Begründung, diese habe sich „nicht genug gewehrt“, auf den sich auch diese Website bezieht, gibt es das Urteil online:

          LG Essen · Urteil vom 10. September 2012 · Az. 25 KLs 10/12

          http://openjur.de/u/554626.html

          Es ist natürlich ein heikler Fall, den ich ungern im Überfliegen des Urteilstextes bewerten möchte.

          Die Begründung, das Mädchen habe sich „nicht genug gewehrt“ ist dem Urteil allerdings nicht zu entnehmen. Diese angebliche Begründung war die Interpretation der „Hertener Allgemeinen“, die sich dabei offenbar auf die Darstellung der Staatsanwaltschaft bezieht, die sich im Laufe der Gerichtsverhandlung aber wohl nicht ganz bestätigt hat.

          („Was dann im Einzelnen geschah, konnte die Kammer nicht in allen Einzelheiten aufklären. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die Zeugin ihre zunächst abwehrende Haltung aufgab und sich freiwillig und selbständig und ohne weitere Einflussnahme des Angeklagten entkleidete.“)

          Es scheint sich daher wohl um einen „klassischen“ Freispruch aus Mangel an Beweisen zu handeln. Ob der gerechtfertigt war oder nicht, ist eine andere Frage. Aber ganz so eindeutig wie von der Presse wurde die Faktenlage von der Richterin wohl nicht gesehen.

          Es ist erstaunlich, dass sich auch ein Blatt wie der „Spiegel“ auf die Darstellung des Urteils in dem Zeitungsartikel beruft, anstatt den Urteilstext selbst in Augenschein zu nehmen.

          http://www.spiegel.de/panorama/justiz/vorwurf-der-vergewaltigung-landgericht-essen-spricht-angeklagten-frei-a-855639.html

          PS: Falls die angebliche Begründung „nicht genug gewehrt“ doch aus dem Urteil hervorgehen sollte, und ich sie überlesen habe, bitte korrigieren.

    • @ Matthias

      Ich finde es vollkommen in Ordnung, dass Frau Schwarzer das Bundesverdienstkreuz hat. Wenn man sich die Veridenste der meisten anderen Blechträger anschaut, passt das schon.

    • Das meinst Du ernst, Matthias?

      Otto Wiesheu hat das Bundesverdienstkreuz. Das ist der, der besoffen jemand totgefahren hat und einen weiteren schwer verletzt. Und jetzt kommen 300 Männerbewegte und stürzen die Ikone der Frauenbewegung? Deine Drogen möchte ich haben.

      • Deine Meinung ist mir vollig egal. Du störst hier meiner Meinung nach sowieso nur.

        „Und jetzt kommen 300 Männerbewegte und stürzen die Ikone der Frauenbewegung?“

        Es sind deutlich über 200 pro Stunde, die dort zur Zeit die Petition unterzeichnen.

        • @Matthias

          „Du störst hier meiner Meinung nach sowieso nur.“

          Hier sind natürlich Leute mit den verschiedensten Meinungen willkommen, gerade dann kann es ja zu einer schönen Diskussion kommen. Also bitte nicht solche Ausschlüsse in den Kommentaren

        • @ Christian

          Sag ihm das erstmal. Wie hat er sich mir gegenüber denn hier die letzte Zeit benommen? Oben bezeichnet er mich als „nicht satisfaktionsfähig“ und Wolle Pelz mit dazu. Vor ein Paar Wochen wurde er schon mal unverschämt. Ohne Not, ohne, dass ich ihm irgendwas vorher getan gehabt hätte.

          Ja, und wer unverschämt wird, der stört eigentlich nur.

          „Deine Drogen möchte ich haben.“ spricht doch schon für sich.

        • Wenn schon, dann die echte Europa-Hymne:

          Klingt viel zu gut für DIE Politik. Insbesondere für die von denen geplante Einschränkung der Meinungsfreiheit bezüglich des Thema Feminismus.

          Und zu gut dafür, dass Gerhard auch mit zur EU gehört!!!

          @ Christian

          „Das Motto sollte sein, dass wir uns alle lieb haben.“

          Glänzende Idee! Aber was ist, wenn der/die jeweils andere(r) anfängt mit dem Nichtliebhaben? Muss man den/die dann trotzdem selbst noch lieb haben?

          Ich meine: Die Alice zum Beispiel hat mich ganz bestimmt nicht lieb. Und ich sie auch nicht. Deshalb kriegt se ja auch eine mit der Kelle!

          In der Praxis ist das alles halt schwierig mit dem Liebhaben. Aber als Ideal ist’s natürlich gut!

          • @Matthias

            „Glänzende Idee! Aber was ist, wenn der/die jeweils andere(r) anfängt mit dem Nichtliebhaben? Muss man den/die dann trotzdem selbst noch lieb haben?“

            Eine freundliche Antwort verbunden mit der Aufforderung doch bitte ebenfalls freundlich zu sein kann der richtige Weg sein.

        • also Christian,
          das mit dem Alle-haben-sich-lieb ist Frauen geführter Kindergarten.
          Es reicht vollkommen, wenn sich alle respektieren.

          Wobei Höflichkeit immer hilfreich ist.

        • Wobei ich Gerhard doch recht witzig fand,

          eine direkte Grenzüberschreitung konnte ich nicht feststellen.

          Matthias, man sollte sich überlegen, von wem man sich beleidigen lässt.

        • Christian, „Respektieren und Sachlich bleiben würde mir auch reichen.“

          Das schließt Robin aber mit ein. Sie ist grundsätzlich diskussionsbereit, diskutiert mit und das auf einem Niveau, das als bereichernd einzustufen ist.

          Mal andersrum, würde der Feminismus von so vielen geistigen Tieffliegern dominiert, würde das Patriarchat längst mit eiserner Faust die Galaxis beherrschen. Und ich weiß, daß Du das weißt.

      • @ Gerhard

        Das diese Petition Frau Schwarzer vom Sockel stürzt, glaube ich auch nicht.
        Das schaftt sie selber.

        Aber der Gegenwind, der ihr ins Gesicht bläst, ist recht heftig, sogar in der TAZ.

        Ich glaube eher, dass Ihre Bigotterie und Rechthaberei vielen auf den Zeiger ging, Hochmut kommt vor dem Fall.

        • Klar, overthehills, Schwarzers Zeit ist längst abgelaufen. Und der Großteil der Bevölkerung ist von ihr nur noch genervt. Aber keine Kritik an ihr kommt aus ohne den direkt in Klammern gesetzte Hinweis auf ihre vorgeblichen großen Verdienste in der Vergangenheit. Die Frau ist 71, viel mehr wird von ihr nicht mehr kommen.

          Und die Petition wird ihre Popularität nur steigern.

    • So, und jetzt noch eine mit der Kelle:

      http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/7948-steuergestaendnis-von-alice-schwarzer

      Wichtig ist: Unbedingt die URL mit der Petition weiterverbreiten! Schnell! Ernstfall!!! (HA HA HA HA HA)

      Und zwar mit dem Hinweis, die dortige Kommentarfunktion zu nutzen, um deutlich zu machen, dass man eigentlich gegen den Feminismus & seine Ikone abstimmt. Steuerhinterziehung ist zwar auch schlimm, aber hier eigentlich nur der Anlass.

      • Hihi – witzig jetzt im Nachhinein mit dem verlinkten Bud Spencer-Video am Selbermach-Samstag.

        „Noch einen Schritt weiter dann gibt’s was mit der Kelle.“

        Alice ging einen Schritt weiter, und es gab was mit der Kelle!

        So gehört sich das.

  19. Grundsätzlich finde ich die Erkenntnis nicht so falsch.

    Solange wir uns nur am Feminismus abarbeiten, sind wir darin gefangen und bleiben eine reine Antibewegung, ohne eigene Kraft.

    Zur männlichen Emanzipation gehört nicht unbedingt eine ausführliche Nabelschau.
    Ich habe schon mit vielen Männern interessante Gespräche gehabt, meist dann, wenn man es nicht erwartet.
    Aber sie gingen nicht um den ersten Samenerguss.

    Wenn wir uns mit uns selbst beschäftigen, dann mehr mit den positiven Seiten, der Energie und der Schaffenskraft.
    Ein positiveres Selbstbild der Männer ist das beste Vorbild und Hilfe für Jungs, und schützt davor sich in die Schuldrolle drücken zu lassen.

    Schreibt lieber, worauf Ihr stolz seid, was Euch Freude macht, was Ihr für wichtig haltet.
    Wenn das klar ist, kann mann auch das anschauen, für was man sich schämt, was einen bedrückt und wo mann sich verzettelt.

    Ich halte es für wichtiger, sich aus dem Feministenspiel raus zu halten, und ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln, denn das fehlt unserer Gesellschaft und unseren Kindern sicher.

    • Es geht mittlerweile um mehr als Emanzipation. Es geht u.a um die Zerstörung unseres Rechtsstaats und legitimierten Geschlechts- und Gruppenrassismus der vorwiegend von radikalfeministisvhen Kreisen ausgeht, die auch Gewaltbereitschaft zeigen. Und hier sind nicht nur Frauen involviert und es geht um lsnge vergessen geglaubte irrlichternde Ideologien, die an Bolschewismus erinnern.

      • Das sehe ich schon auch,
        zum männlichen Selbstbewusstsein gehört auch, männliche Errungenschaften, wie unseren Liberalen Rechtsstaat zu verteidigen.
        Aber ich denke, aus einer Position der inneren Stärke kämpft es sich besser.
        Bevor mann kämpft sollte er sich im klaren sein, wer er ist und wofür er steht.

        Die Männerbewegung agiert nicht, sie reagiert nur.

  20. Sehe ich ähnlich.

    Nur müssen wir beides machen und uns nicht vom „Tease und denial“ einer RobinUrban aus dem Gleis bringen lassen. Manndat hat z.B. kürzlich auf Genderama zu dem obig von mir gebravhten Link Stellung bezogen und auf die wesentliche Relevanz der politisch-rechtlichrn Themen hingewiesen. Hier ist der Gegner der sich hinter der feministischen „Wertefassade“ (die im übrigen nicht notwendig ist, da tautologisch sowieso schon verwirklicht) totalitäre wie heimlich und heimtückisch vereinende. Und „er“ ist nicht demokratisch noch achtet „er“ Menschen, die sich nicht unterordnen.

    Das wird langsam deutlich erkennbar.

    • ich musste erst mal „tease and denial“ googeln.

      Aber ich glaube nicht, dass Robin so ausgefallene Sachen kennt.

      Was die starke Kraft hinter diesen Angriffen ist, verstehe ich auch nicht. Da versucht jemand mit starker Rückendeckung die Menschen um zu erziehen.
      Wer da wiklich ein Interesse dran hat, ist mir nicht klar.
      Und ob es gewünscht und gesteuert, oder nur eine Eigendynamik ist, eine Art Monsterwelle politischer Pseudokorrektheit, gegen die sich keiner auf zu lehnen traut.

      Sich dagegen zu wehren, braucht ein starkes Selbstbewussein, im besten Sinn des Wortes.
      Und dazu braucht es ein positives Selbstbild.

      Die kritische Auseinandersetzung soll ja nicht eingestellt werden, aber für eine Männerbewegung ist das zu wenig.

      Dir Frage ist nicht ohne,
      was macht den Mann aus, ausser dass er einen Schwanz hat.
      Sollten die Gendertheoretiker recht haben, und unser Wesen ist nur anerzogen?
      Die Breite der Selbstbilder ist, selbst in einer kleinen Gruppe wie hier, hoch

  21. Hinter dem (verzerrten) Selbstbild von uns Männern sind wir ja selbst Schuld, weil wir in Konkurrenz untereinander und um Weibliche Anerkennung nicht aus dem ausweglosen „Tease und Denial“ Bullying ausbrechen. Wir lassen uns weiterhin beschämen. Fast der gesamte Feminismus besteht daraus.

    Es geht soweit, dass uns unsere Menschlichkeit komplett verleugnet wird. Alles wird am Männlichen dämonisiert und manche fallen darauf herein und versuchen ggf gewaltsam auszubrechen. Hier geht es tatsächlich um weibliche Versuche legitimiert auszubeuten und sich über Männer und Menschen allgemein hinwegzusetzen. Zentral ist m.E. die hingenommen e Disponibilität, die damit viel zu tun hat (siehe „positive“ Diskriminierung etc.) Sehr wichtig ist auch die selbstsüchtige Missachtung von Vater und Kind duech Frauen, in diesem Fall Mütter.

    Solange es sich auch bei verantwortungslosen Verhalten Frauen andienende „weisse Ritterlichkeit“ auszahlt werden wir auch nicht weiterkommen. Know your enemy.

    • Sagen wir mal, wir sind schuld, weil wir uns nicht wehren, und es mit uns geschehen lassen.

      Nur es ist schwierig, aus zu brechen, seit dem Kindergarten bekommt mann das schizophrene Rollenbild eingeimpft.

      Um so wichtiger, unseren Kindern auch andere Vorbilder zu geben.

  22. Das wird bald nicht mehr möglich sein. Feminismus und auch Frauen allgemein müssen Grenzen gesetzt werden. Es ist eben menschlich nichts Gutes mehr gegenüber anderen Menschen rücksichtslosen anmassende wie maßlose Anspruchshaltungen aus einer missbrauchenden Opfer und Ursache-Wirkungs-Fakery wie Frauen sie verwenden durchzusetzen.

    Hier sind Werte narzisstisch eigennützig zum Nachteil anderer (nicht weiblich nutzniessenden) verschoben worden und instinktiv universelles zwischenmenschliches Wohlwollen wurde und wird manipulativ benutzt.

  23. @ Christian

    Erstmal grundsätzlich eine Frage zum Timing:

    Du weißt aber schon, dass sie sich gerade akut in einer heißen Phase befindet?

    Anyways…

    „Echt? Frauen reden über ihre erste Menstruation?“

    Viel zu selten. In meinem Fall glaube ich sogar: noch nie.

    Kann ich aber hier & jetzt nachholen, ist ja flott erzählt:
    ich war 10, es muss ein Dienstag oder Donnerstag gewesen sein, da ich gerade im Begriff war zum Leichtathletik-Training abzudampfen.
    Blutfleck entdeckt, Mama gerufen, nochmal umgezogen und mich den Rest des Tages und weit darüber hinaus über den Tragekomfort dieser Schlauchwindeln aus der prä-always-ultra-Zeit geärgert. War auch der festen Überzeugung, dass am Sportpark jede/r sie unter meiner Radlerhose wortlos bemerkt hätte.

    „Persönlich hätte ich vermutet, dass sich in dem Zusammenleben mit anderen eher etwas durch Brüste verändert“

    Würde ich natürlich bestätigen.

    „Als Suche nach ansprechenden Bildern und Texten (Vorinternetzeit) und dem verstecken dieser.“

    Das tät mich dann doch interessieren: woher kamen die Wichsvorlagen denn letztlich und wie gestaltete sich in etwa das Verhältnis mediengestützt vs. eigene Phantasie?

    „Ich erinnere mich, ein Mädchen, in das ich etwas verliebt war, in meinen Phantasien auszulassen, weil es mir falsch vorkam.“

    Was kam Dir falsch vor und warum (bzw. woher glaubst Du rührte dieser Gedanke)?

    “Wow, das ist großartig! Es fühlt sich wunderbar an, richtig geil, etwas zu geil… Mist!”

    Ja, so läuft das wohl für Jungs.

    Und damit nähern wir uns auch schon mit Glück dem etwaigen Grund dafür, weshalb Weibchen mehr Gesprächsbedarf sehen.

    M.M.n. ist es keine gar zu seltene Begebenheit, dass SIE beim ersten Mal sowas denkt wie: „Aua, scheiße, nein, das ist ja noch schlimmer als befürchtet. Raus, sofort! Was macht der Spacken da eigentlich? Hat der etwa auch noch SPASS? Merkt der nicht, wie weh mir das tut oder interessierts ihn nur nicht?…“

    Die positivste Beschreibung, die ich je live gehört habe, lautete demgegenüber:
    „Und DARUM machen alle so nen Wind? Pffft…“ (ergänzt um ein: „später hab ichs dann verstanden“)

    Man könnte jetzt ja rumspinnen, was diese i.d.R. divergierenden Erst-Eindrücke und Gedankengefühle für Auswirkungen haben könnten auf die gesamte Debatte…

    • @muttersheera

      „M.M.n. ist es keine gar zu seltene Begebenheit, dass SIE beim ersten Mal sowas denkt wie: “Aua, scheiße, nein, das ist ja noch schlimmer als befürchtet. Raus, sofort! Was macht der Spacken da eigentlich? Hat der etwa auch noch SPASS? Merkt der nicht, wie weh mir das tut oder interessierts ihn nur nicht?…”“

      Die meisten Männer interessiert es denke ich schon und sie wollen der Frau nicht wehtun. Sie wollen auch, dass es für sie ein schönes Ereignis ist und dass es ihr gefällt. Das wird den meisten Frauen auch bewußt sein oder?

      • Öhm, keine Ahnung.

        Mein „Entjungferer“, der vorher geradewegs rumgenölt hatte, er bekäme immer nur Jungfrauen ab, hat im anschließenden Gespräch gesagt, dass er nicht nur gemerkt hat, wie sehr es mich schmerzte, er hätte auch selbst den Widerstand des Hymens gespürt, gegen den er anarbeiten musste – fand aber gerade das so total geil, dass er nicht hätte aufhören können, selbst wenn er es mir zuliebe gewollt hätte (mir zuliebe wollte er aber natürlich zuendebringen was er angefangen hatte, und ich war ja auch tatsächlich erleichtert, es hinter mir zu haben).

        • @muttersheera

          Nun, das könnte dann eben auch ein gewisses Auswahlverschulden gewesen sein. Es muss aber nicht bedeuten, dass es den meisten Männern egal ist.

          Selbst wenn das erste Mal nicht gleich super ist und man gewisse Schmerzen hatte werden aber viele eben froh sein, es hinter sich zu haben und dann sexuelles Neuland entdecken zu können.

        • @ Christian

          „Nun, das könnte dann eben auch ein gewisses Auswahlverschulden gewesen sein.“

          Wieso? Zumindest war er ehrlich und insgesamt auch wahrlich kein schlechter Liebhaber, hat mich, wie ich bereits mal schrieb, immerhin dann ab dem dritten Mal regelmäßig zum Gipfel geführt (der Zweitversuch ein paar Stunden später war genauso furchtbar, da waren die Wunden halt noch zu frisch).

          „Selbst wenn das erste Mal nicht gleich super ist und man gewisse Schmerzen hatte“

          _frau_ hat gewisse Schmerzen, plus O-Wahrscheinlichkeit nahe Null beim ersten Mal zumindest.

          Man(n) dagegen kennt kein Aua im unmittelbaren Zusammenhang mit Sex oder allgemeiner seinen Genitalien/seinem Geschlecht, und obendrein ist mann glücklicher Besitzer eines O-Abos.

          (Gut ok, mir fällt da gerade ein Typ ein, der weder vaginal noch oral kommen konnte, einzig manuell – und das so wie er sagte generell, also nicht nur bei mir. Sowas ist aber vermutlich eine Rarität, meinst Du nicht?)

          „froh sein, es hinter sich zu haben und dann sexuelles Neuland entdecken zu können.“

          Aber hallo!
          Und wer feiert unsere wagemutige Opferbereitschaft eigentlich, oder erkennt sie zumindest zähneknirschend an?

          • @muttersheera

            „Und wer feiert unsere wagemutige Opferbereitschaft eigentlich, oder erkennt sie zumindest zähneknirschend an?“

            Wir brechen ja genauso ins sexuelle Neuland auf, dabei meist noch wie man an deinem Beitrag sieht mit wesentlich mehr Verantwortung für ihr erstes Mal und ihre Erfahrungen. Wenn dann solltest du unsere Opferbereitschaft anerkennen und nicht den Menschen, der dich in die Sexualität einführte und danach regelmäßig zum Gipfel führte wie eine unempathischen Menschen darstellen, dem es nur um deinen Schmerz ging.
            Das ist doch nun wirklich undank.

        • „Man(n) dagegen kennt kein Aua im unmittelbaren Zusammenhang mit Sex oder allgemeiner seinen Genitalien/seinem Geschlecht, und obendrein ist mann glücklicher Besitzer eines O-Abos.“

          Stimmt, ein Tritt zwischen die Beine tut ja gar nicht weh beim Mann! Und ansonsten:

          Kommentar von Kinch drüben aus dem Artikel von Robin:
          „Vor ein paar Tagen, war ich in einer etwas größere (weiblich dominierten) Gesprächsrunde und unter anderem war das Thema auch “Kuscheln”. Ich hab’ eingeworfen, dass ich bei meinem ersten Kuscheln eine stundenlange Erektion hatte, was sehr schmerzhaft war. Die Reaktionen waren hauptsächlich (dezentes) Entsetzen.“

          „Und wer feiert unsere wagemutige Opferbereitschaft eigentlich, oder erkennt sie zumindest zähneknirschend an?“

          Das muss man erst einmal schaffen: Da beschwert sich eine Frau, es würde zu wenig über Männerthemen geschrieben, und wenn man es dann macht, kommt die Beschwerde einer anderen Frau, die Opfer von Frauen würden zu wenig gewürdigt!

        • @ Christian

          „Wenn dann solltest du unsere Opferbereitschaft anerkennen“

          Dann sag mir doch nur eben kurz, worin denn D.M.n. das Opfer besteht(bestand), welches ich anzuerkennen hätte?

  24. Typisches Feministinnen-Lamentieren bzw. Frauen-Lamentieren.

    Wenn unsereins über Male Tears redet, werden wir doch nur ausgelacht. Im „Maskulismus“ geht es ständig um „Männlichkeiten“.

    Die Konservativen betonen eher das traditionell Männliche gerade auch als Abgrenzung gegen profeministisches zeitgeistiges Neuer-Mann-Gewäsch.

    Und die Progressiven betonen eben eher die Erweiterung des typisch Männlichen als neue Freiheiten.

    Wer nicht rum lamentieren will, der findet genug Diskussion über Männlichkeit.

    Ich zum Beispiel, der überragendste Männerrechtler aller Zeiten, habe den Begriff der pathologischen Männlichkeit geprägt – und den der pathologischen Weiblichkeit.

    Robin Urbans Gelamentiere fällt wohl eher in letztere Rubrik. Frauen emanzipiert euch! Macht euch nicht abhängig von uns pösen, rechten Maskulisten. Wir reden über das, was uns gefällt – und lassen uns da von niemandem und niefraudem reinreden – ganz klassisch männlich: zielstrebig, unabhängig und durchsetzungsstark.

    • @ Großadmiral Commodore Kirk

      *Wir reden über das, was uns gefällt – und lassen uns da von niemandem und niefraudem reinreden – ganz klassisch männlich: zielstrebig, unabhängig und durchsetzungsstark.*

      Jau, so muss das.

      Durchsetzungsstark?

      Eher weniger, da seien die Instinkte der Männchen und Weibchen vor.

      Aber der Zusammenbruch, der wird helfen.

      Braucht nur noch etwas Zeit.

      Nicht schön, aber durchschlagend.

      Wie Diarrhoe, nur schlimmer.

  25. Pingback: “zum Mann werden” bzw. “zur Frau werden” | Alles Evolution

  26. 😀 lustig…

    Darf ich auch unqualifizierte Kommentare abgeben? Beim Lesen deines Artikels ist mehr Zeit drauf gegangen als geplant… (nicht jede Frau kann Lesen und Schreiben gleichzeitig, wenn sie auch noch denken muss ^^)

    Ja, Frauen reden über ihre Menstruation miteinander. Über die erste habe ich allerdings nicht mehr nachgedacht, nachdem ich aus der Pubertät entlassen wurde. Heute rede ich darüber, wenn ich eine Ausrede brauche, warum ich keine Lust hab Sport zu machen. Über das Erwachen meiner Brust und der immerwährenden Existenz dieser rede ich hauptsächlich mit meinem Freund. Ihn scheint es zu interessieren.

    In der Tat glaube ich – als relativ selbstbewusste, emanzipierte Frau des 21. Jhd. mit so vielen Möglichkeiten, sich auszuleben, auszudrücken und die Meinungen anderer zu erfahren, wie noch nie – dass, bei aller gewünschter Gleichstellung (auch ich möchte so viel oder wenig arbeiten dürfen und so viel oder wenig verdienen dürfen wie jeder Mann) dass Frauen und Männer nicht gleich sind. Das zeichnet sich nicht nur durch äußerliche (manch einer mag behaupten „durch die Gesellschaft anerzogene) Geschlechtermerkmale aus, auch unsere Gehirne funktionieren einfach anders. Ich glaube dir aufs Wort, dass du nicht das ständige Bedürfnis hast, deine ersten sexuellen Male mit Linki, Rechti und deiner Ferienlagerromanze in langen intensiven Gesprächen bei einem Glas Wein und einem guten Gespräch verarbeiten musst. Ich denke, Männer fühlen, denken und erleben anders (kann ja nur denken, da ich=Frau kann ich nicht wissen, wie Mann fühlt) – mal unabhängig davon, dass wir alle nicht wissen können, wie die Person neben uns fühlt. Frauen und Männer können einander nicht stets dieselben Vorgehensweisen und Verhaltensweisen aufdrücken.

    Mit Gruß eines ungebildeten Laien

    • @fjoer

      „Ja, Frauen reden über ihre Menstruation miteinander. Über die erste habe ich allerdings nicht mehr nachgedacht, nachdem ich aus der Pubertät entlassen wurde. Heute rede ich darüber, wenn ich eine Ausrede brauche, warum ich keine Lust hab Sport zu machen. “

      Das die menstruation an sich ein Thema ist wundert mich auch nicht. Sie kann ja je nach Frau auch mit einigem Unannehmlichkeiten verbunden sein.
      Mich wundert eben, dass die erste Menstruation da so als wichtiges Thema in den Vordergrund gestellt wird. Wie gesagt: Für einen Bondingeffekt kann ich mir das durchaus vorstellen.

      „Das zeichnet sich nicht nur durch äußerliche (manch einer mag behaupten “durch die Gesellschaft anerzogene) Geschlechtermerkmale aus, auch unsere Gehirne funktionieren einfach anders.“

      ja, da gibt es denke ich deutliche Unterschiede im schnitt
      https://allesevolution.wordpress.com/tag/pranatales-testosteron-erzeugt-die-geschlechter/

    • Dein Freund _spricht_ gerne mit dir _über_ deine Brust? Mir fallen da spontan ein halbes Dutzend Verben und Adverben ein, die den Satz für den Durchschnittsmann* interessanter machen würden.

      Übrigens ist Gleichstellung nicht Gleichberechtigung.

      • Ja okay da warste Fuchs – von mir aus nennen wir es Gleichberechtigung. Ich streite mich hier nicht über Begriffsdefinitionen als Laiin, welche viel zu wenig die Begrifflichkeiten studiert hat 🙂

        Ja mein Freund redet über Brüste, sogar über meine. Weiß auch nicht, was er hat. ^^

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