22 Gedanken zu “Raewyn Connell – Masculinities

  1. Hummm, live aus der Klappsmuehle! Heute nacht hab ich bestimmt wieder Albtraeume. Echter Hardcorehorror den Christian uns hier serviert.

    • Die Frage ist, was das Gruselige erzeugt.
      Sicherlich spielen da auch „Kulturerzeugnisse“, wie der „Buffalo Bill“,
      aus „Schweigen der Lämmer“ oder Norman Bates, respektive deren reale Vorbilder, wie
      eben Ed Gein, Ottis Toole oder eben in Deutschland Wolfgang Schmidt alias der „Rosa Riese“ eine Rolle.
      Wobei da Experten der Meinung sind, diese sind hauptsächlich deswegen so gefährlich geworden, weil die Möglichkeit zur Geschlechts“umwandlung“ nicht bestand.
      Dass Connell trotzdem ein massives eigenes Problem bezüglich dem Thema Geschlecht hat, ist m.E. offensichtlich.
      Und die Frage bleibt m.E. offen, ob dieses Problem durch die Operation allein gelöst wurde.
      Von außen wirkt das immer noch sehr freakig und gruselig. Der Effekt wurde auch schon öfter mal in Horror-Filmen genutzt.
      Bei „Die toten Augen des Dr. Dracula“ (doofer deutscher Titel, ich weiss) hatte der Autor bewusst die Rolle des bösen kleinen Mädchens durch einen Jungen mit Perücke spielen lassen, wie ich erst viele Jahre später nachlas, und damit die Befremdlichkeit und Gruselwirkung verstärkt.
      Ich hab den Film als Kind (mit acht oder neun Jahren) heimlich gesehen und hab wirklich Alpträume danach gehabt und bin tags drauf krank gewesen.

      Das Thema, „das Gefühl zu haben im falschen Körper“ zu sein, ist für mich und wahrscheinlich für die meisten völlig unnachvollziehbar.
      Ich hab irgendwo mal gelesen – und das kann ich viel eher verstehen – dass jeder das Recht auf ein Geschlecht hat. Also in seltenen Fällen, wo beide Geschlechtsmerkmale vorliegen, dass diejenigen sich einem Geschlecht zuordnen können und dass das psychologisch ziemlich wichtig für diejenigen. ist. Weniger, welches Geschlecht das letztlich ist, als vielmehr, zu wissen ein Mann oder eine Frau zu sein.

      Wenn ich mir vorstelle, so wie ich jetzt von meinem Selbstempfinden bin, in einem Frauenkörper zu sein, wäre das zwar seltsam, aber
      damit könnte ich mich arrangieren. Dann wäre ich halt lesbisch,
      so what. Lieber ein gesunder Frauenkörper als ein m.E.
      verstümmelter Männerkörper oder umgekehrt.
      Und selbst bei den wenigen Anlässen, wo es wirklich stark eine Rolle spielt, ob man ein Mann bzw. eine Frau ist, wie jetzt beim Sex, hat man selbst mit Strap-on indirekt oder durch die Praktik mehr Gefühl als
      durch operierte Geschlechtsattrappen, durch die das Original und seine native Funktionsweise verloren geht.
      Es wird ja nichts Bestehendes „enhanced“ oder ausgestaltet, sondern vollkommen karikiert.
      Ein Elephantenmensch hat auch nichts mit einem Elephanten zu tun, nur weil sich die Physis verändert.

  2. @ Meister Peter

    *Echter Hardcorehorror den Christian uns hier serviert.*

    Unsinn.

    Ein Role Model für den modernen Mann!

    Werde ein Ally, mach den Connell.

    • Als dergestalt Role Nodel darf ‚Mann‘ dann plötzlich auch Blondzopf zum Camouflage tragen. Die Schlagkraft der Truppe trudelt ungeahnten Höhen entgegen.

      JETZT FRAU WERDEN!
      Profitieren Sie von staatlicher Förderung, garantierter Halbtagskarriere, geringeren Leistungsanforderungen und einem einzigartigem Familienrechtsvorteil.

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundeswehr-studie-soldaten-sehen-wegen-frauen-kampfkraft-schwinden-12767626.html

      • @ ReVolte

        Natürlich ist es pures patrirachales Vorurteil, wenn die Jungs falschnehmen, dass mit Frauen die Leistungsfähigkeit der Truppe sinke, diese trotzdem bevorzugt, geschützt, geschont und privilegiert werden.

        Wird das Arbeitsklima sicher verbessern, wenn sie erfahren, wie sehr sie sich doch im Irrtum befinden, was für patriarchale Ärsche und Frauenverächter sie doch sind, wenn sie nicht sehen können, was sie sehen sollen.

        Damit beweisen sie nur, dass sie keine guten, aufgeklärten, modernen, progressiven Männer sind.
        Man kennt das ja, wie Stereotype die Wahrnehmung strukturieren.

        Also umerziehen, die Jungs, aufklären darüber, dass sie ihrer eigenen WAHRnehmung nicht mehr trauen dürfen, sondern den Vorgaben der Wahrheitsministerien zu folgen haben.

        Die werden nämlich GENDERWISSENSCHAFTLICH erarbeitet, von Feminist.I.nnen durch Feminist.I.nnen für Feminist.I.nnen, sind also äußerst zuverlässig, objektiv und genderempirisch valide.

        Nicht, dass noch jemand auf die Idee kommt, wiederholte, konstante WAHRnehmung gerinne mit der Zeit zu Stereotypen.

        Nicht auszudenken, das, allem widersprechend, was moderne, progressive Wahrnehmungslenkung in den letzten 40 Jahren erreicht hat.

        Schließlich sind Männer und Frauen gleichartig, bis auf einige unwesentliche anatomische Details austauschbar.

        Wer anderes wahrnimmt, nimmt falsch wahr, weil er ein schlechter Mensch ist, der sich dem Fortschritt, der GERECHTIGKEIT, der GLEICHSTELLUNG gar verweigert.

        Wahrnehmung wird zum Ausweis bösen Willens und muss daher von Gutmenschen entschlossen bekämpft werden!

        Wahrnehmung ist ein Feind des Fortschritts!

        Wahrheit ist Lüge!

      • Die Kampfkraft schwindet? Das ist zu kurz gedacht. Wäre ich Soldat im Krieg und sähe dieses Elend, ich würde denen wahrscheinlich helfen anstatt sie totzuschiessen. Man hat schliesslich auch als Mann Mitgefühl.

        Ist heute der internationale Tag der Mysogynie? 🙂 Wo bleiben die Feministen, um ihr Fähnlein zu schwenken? Wo bleibt das hysterische Gekreische? Auf die ist auch kein Verlass mehr.

    • Habe mir den Mist auf arte nebenbei angesehen. Die waren immer kurz davor mit dem Füsschen aufzustampfen und zu sagen; Frauen sind garnicht kleiner als Männer…. Aber, oh Graus, die Welt ist soo böse! Frauen sind doch von kleinem Wuchs! 🙂

    • Das witzige war doch, dass am Ende von den ach so interdisziplinären Gender-Studies als Antwort kam:
      Frauen sind kleiner, weil sie zum Wachsen Fleisch gebraucht hätten. Und das haben ihnen die Männer immer weg gegessen.

      Schade, leider haben die Verantwortlichen der Sendung dazu keine Stellungnahme der der Tofu- und Veganerfraktion eingeholt – wäre doch zu interessant gewesen, was die dazu sagen. Frauen als natürliche Fleischesser, die von den Männern darum betrogen wurden – hm, das hätte doch Potential für neue, sehr amüsante Glaubenskriege zwischen den Sektiererfraktionen.

      • Und das haben ihnen die Männer immer weg gegessen.

        Genau, und das Proteindefizit haben die Mütter leider an die Töchter vererbt, weshalb auch nach mehreren Generationen besten und vielfältigen Proteinangebotes Frauen immer noch kleiner sind.

        (Die „Doku“ enthält so viele Fehler, Kurzschlüsse und direkte Widersprüche, dass man gar nicht weiß wo man anfangen sollte)

        Frauen als natürliche Fleischesser, die von den Männern darum betrogen wurden – hm, das hätte doch Potential für neue, sehr amüsante Glaubenskriege zwischen den Sektiererfraktionen.

        Das wird wohl nichts werden, man einigt sich natürlich sofort darauf, dass nicht Frauen zu klein, sondern Männer aufgrund ihrer inhärenten Schurkenhaftigkeit unbotmäßig groß sind.

        Sie „brauchen eigentlich nur Kohlenhydrate“, sprich: sie sollen bei Wasser und Brot ihr dasein fristen, bis sie _endlich_ auf das weibliche Normmaß gestaucht sind.

        Dann fällt hoffentlich endlich die männliche Sexualkonkurrenz weg

        Der Streit unter Frauen ginge dann wohl nur darum, wann in aufopferungsvoller Nothilfe für den Nachwuchs notgeschlachtet werden dürfe..

    • @ Dummerjan

      *Frauen sülzen vor sich her und nennen das wissenschaftliche Erkenntnisse.*

      Immrhin weiß ich jetzt, dass für manche Feminist.I.nnen das Blauwalweibchen, vielmehr -weib, Weibchen kann man die Wuchtbrumme ja nicht nennen, offenbar ein Role Model ist.

      Die Verwalung weiter Teile der westlichen Frauschaft erscheint mir jetzt in einem ganz neuen Licht.

      Nicht allein Frustfuttern ist der Grund, nein: Fressen für die Kulturrevolution ist angesagt.

      Inwieweit der Feminismus die Frustration der holden Weiblichkeit verstärkt und diese wieder das Futtern und damit den Feminismus – das ist eine andere Frage, die in’s Zentrum des feministischen Perpetuum mobiles zielt, dort, wo die Triebkräfte des Spinnrades ansetzen.

      Aber alles wird gut:

  3. Ich bin jetzt verstört. Und konnte dem Video auch nicht ordentlich zuhören, weil ich mich konstant fragen musste, welches Geschlecht „Raewyn“ denn nun hat.

      • Und das ist sie, weil Gesellschaften die Attribute „männlich“ und weiblich“ alleine anhand des biologischen Geschlechts definieren und es keinerlei kulturellen Normen gibt, wie sich Mann und Frau zu verhalten haben, um als männlich und weiblich zu gelten?

        • @Adrian

          Genau! Wenn das kulturelle Normen sind, hätte Connell auf die OPs verzichten können. Einfach die Dinge für sich selber anders betrachten und die doch nicht risikolosen Eingriffe vermeiden. Wäre erstmal für ihn/sie besser*, würde die Gendertheorie stützen und könnte als leuchtendes Beispiel dienen. Aber nein, ein anderer Körper musste her.

          (*Besser, wenn denn die kulturelle Geschlechtszuschreibung Hand und Fuß hätte.)

          Übrigens sind auch Frauenquoten ein Beleg für die Unsinnigkeit von Gendersens Forschungen. Alles biologistisch begründet!

          Sonst müsste es doch zB Frauenrollenquote heissen? Und warum haben Frauen bei der Bundeswehr geringere Leistungsanforderungen? Wegen Kultur und so Zeug, oder weil Frauen körperlich doch erheblich anders sind als es Männer so sind?

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