Kritik an biologischen Theorien und die fehlende Verwendung gleicher Kriterien bei soziologischen Theorien

Leser David hatte neulich noch etwas Gutes geschrieben, was ich hier noch einmal mehr in den Vordergrund rücken möchte:

Mir ist das schon häufig als antibiologische Diskursstrategie aufgefallen. Man findet (teilweise berechtigte) Hinweise auf eine höhere Komplexität und kleinstmögliche Ansätze für Alternativerklärungen, und lässt damit biologische Theorien in Ockhams Messer laufen.*
Was übrig bleibt, ist die behauptete soziokulturelle Nullhypothese, die sich denselben Anforderungen nicht stellen muss.
Wie genau z.B. die omnipotente Gesellschaft, das Patriarchat, die Sprache, der Diskurs, die Genderscripts ein stabiles stereotyp-konformes Verhalten erzeugt, muss nicht erklärt werden.
Die Macht der gendernden Sprache, die in scheinbar unendlich vielen kommunikativen Handlungen Genderscripe entwirft und dazugehörige Mikroexpressionen der Eltern, die das Verhalten schon im Kleinkindesalter formen, werden einfach vorausgesetzt.
Warum es so vielen Menschen dennoch möglich ist, diese Matrix zu überwinden, warum zum Beispiel Frauen den Bereich der Biologie erschlossen haben aber nicht den der Physik, bedarf keiner Erklärung. Denn Diversität ist grundsätzlich soziologisch bedingt, die Biologie kennt so etwas ja nun überhaupt nicht.

Biologische Teilerklärungen müssen immer schon an der Wurzel attackiert werden, müssen axiomatisch disqualifiziert werden, um am Wettbewerb der Erklärungen gar nicht mehr teilnehmen zu dürfen. Denn als Alternativerklärung für einen konkreten empirischen Befund kommt man ihr möglicherweise nicht mehr bei.

*Ein Beispiel hierfür die gestrigen, und mir schon oft untergekommenen Widerlegungsversuche des höheren männlichen Sextriebs. Dass wir enorme kulturelle Varianzen beobachten können und teilweise auch Ausnahmen wie Umkehrungen erleben, ist ein wichtiger Hinweis, dass ja alles doch “nicht so einfach” ist und die Umwelt hier weitreichende Überformungen schaffen kann.
Damit soll wiederum eine soziokulturelle Nullhypothese etabliert werden. Dabei kann man auf eine plausible Theorie verzichten, die den überwältigend konsistenten empirischen Befund erklärt, dass Männer unter fast allen Bedingungen häufiger masturbieren, öfter an Sex denken, mehr Prostitution, Pornographie und casual Sex nachfragen.
Wodurch wird dies gefördert? Finden sich Hinweise in der praktischen Pädagogik, den Medien, der Sprache, die ein so differenziell wirksames Appetenzverhalten erklären könnten?

Zum Nachdenken gebracht hat mich Elmars Idee schon, dass Biologi(smus) der Männerrechtsbewegung mehr schadet als nutzt, da könnte durchaus was dran sein.
Ich halte es dennoch für notwendig, die Relevanz biologischer Erklärungen für das Verhalten der Geschlechter zu verteidigen.
Im Grunde ist das zurückdrängen biologischer Erklärungen ja nur ein verkappter Gleichheits-Biologismus, der die behauptete Insuffizienz biologischer Erklärungen mit ihrer Widerlegung gleichsetzt und dadurch allerhand Gleichstellungsmaßnahmen legitimiert, die Individuen und ihrer Diversität nicht gerecht werden.
Antibiologistische Maskulisten behaupten nun, dass man deren Illegitimität auch ohne Rückgriff auf biologische Ansätze durchsetzen kann.

Dazu mal ein Beispiel analog zu einer Patriarchatstheorie: nehmen wir an, ein blonder Fanatiker schafft eine Diktatur und setzt eine kranke Ideologie durch, die den blonden Übermenschen propagiert. Zum Zeitpunkt seiner Absetzung sind tatsächlich Verhältnisse eingetreten die dafür sorgen, dass Blonde 22% mehr verdienen als Dunkelhaarige, in verschiedenen Bereichen überrepräsentiert sind und auch teilweise andere Präferenzen zeigen.
Man kann also leicht darstellen, dass hier ein natürliches Gleichgewicht wie es vor der Diktatur bestanden haben soll (obwohl keiner es gemessen hat), verloren gegangen ist.
Ich wäre der erste, der gleichstellende Maßnahmen und affirmative action begrüßt, um die Gleichheit wiederherzustellen.

Diese konstruierte Vorstellung eines natürlichen Gleichgewichts der Geschlechter kann man jedoch nur mit Biologie dekonstruieren.

129 Gedanken zu “Kritik an biologischen Theorien und die fehlende Verwendung gleicher Kriterien bei soziologischen Theorien

  1. „Ich wäre der erste, der gleichstellende Maßnahmen und affirmative action begrüßt, um die Gleichheit wiederherzustellen.“

    Da ist sie wieder, die Idee vergangenes Unrecht mit gegenwärtigem und zukünftigen Unrecht zu rächen. Denn dieses neue Unrecht trifft ja sicher auch Unbeteiligte, zB solche die zu Zeiten des hier genannten blonden Diktators noch nicht geboren waren.

    Es wird also auch Menschen ihr jeweiliges Recht anhand von Geburtsmerkmahlen zugestanden.

    • Gleichstellung und Kompensation ist ja auch per se Unrecht. Behindertenparkplätze sind zum Beispiel faschistoid, da stimmst du mir sicher zu.

      • @ david

        Ausschwitz.

        Was haben übrigens „Gleichstellung und Kompensation“ mit „Behindertenparkplätzen“ zu tun
        ??????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????

  2. Kann nur voll zustimmen. Grundsatzdiskussionen über Sozialkonstruktivismus, Relativismus usw. werden grundsätzlich vermieden. Wer versucht, mit sowas anzufangen, dem wird unmissverständlich klar gemacht, dass er ein halbgebildeter ist, der XYZ nicht gelesen hat und besser das Maul halten sollte. Gestützt wird das ganze von einer moralischen Druckkulisse, nachdem es eine Unverschämtheit (und ein zeichen von Rassismus) ist, den soziologischen Relativismus überhautp nur in Frage zu stellen.

    ich denke genau das ist der Punkt, an dem man sie kriegen kann und muss.

  3. Biologische Teilerklärungen müssen immer schon an der Wurzel attackiert werden, müssen axiomatisch disqualifiziert werden, um am Wettbewerb der Erklärungen gar nicht mehr teilnehmen zu dürfen.”

    Nein, das ist nicht das Problem.

    Ihr Biologisten merkt nicht, daß die Relevanz biologischer Erklärungen in der Aufklärung über die Rand- und Starbedingungen des Handelns liegt. Dort können und sollen sie auch was leisten.

    Eine Ideologie wird in dem Moment daraus, indem von biologischen Erklärungen noch mehr verlangt wird.

    Deshalb ist es eben auch keine sichere Burg, “sich in die Biologie zu setzen” und ruhig die Angriffe des Feminismus abzuwarten. Einfach deshalb, weil nicht klar ist, wie die soziologischen und die biologischen Teile einer vollständig naturalistischen Erklärung miteinander zusammenpassen.

    Um es mal ganz deutlich zu sagen: Niemand auf der Welt weiß bisher ganz genau, wie das eigentlich geschieht. Und schon gar nicht in Einzelfällen.

    Und Biologismus wird daraus,

    i) wenn die biologischen Tatsachen falsch zur Erklärung verwendet werden. Das passiert hier regelmäßig in diesem blog.
    ii) wenn soziale Komponenten ignoriert werden.
    iii) wenn, was nicht biologisch erklärt wird, als unerheblich angesehen wird.

    Für seriöse Biologen, die das ihre beitragen wollen, wären das eigentlich Herausforderungen, denn natürlich wird auch euch einleuchten, daß man mit Biologie klug und weniger klug umgehen kann.

    Doch – und das macht euch zu Ideologen – dafür interessiert ihr euch überhaupt nicht.

    Und deshalb schadet ihr dem Maskulismus: Denn schaut euch mal an, was gestern bei den positiven Seiten des Männerbildes herausgekommen ist. Hat irgendwas davon einen emanzipatorischen Beitrag geleistet? Und war vielleicht auch noch biologisch?

    Ich seh da nichts.

    Ihr könntet helfen. Wenn ihr bessere Arbeit machen würdet. Den Feminismus werdet ihr allein niemals kleinkriegen. Und es zu versuchen schadet dem Maskulismus ebenfalls.

      • Ich hatte versucht, es anzudeuten, bis Christian mich gestern gebeten hat, nichts mehr zu sagen – was ich natürlich respektiere: Es ist sein blog und er entscheidet selbst, welche Diskussionen hier stattfinden und welche nicht.

        Was letztlich gestern nur passiert ist, ist eine Beschreibung des Ist-Zustandes. Man hätte eine Diskussion gebraucht über

        a) die von Frauen gewünschten Eigenschaften von Männern
        b) die von Männern gewünschten Eigenschaften von Männern
        c) Eigenschaften der Geschlechter, die gebraucht werden, damit sie sich wechselseitig noch attraktiv finden und sich lieben und miteinander kooperieren wollen.

        Und last not least eine Diskussion darüber, ob alle diese Eigenschaften nicht nur gewünscht, sondern auch gut sind – .das geht es auch darum, wie welche Gesellschaft gut ist.

        Aber all das ist nicht passiert – das meinte ich in meinem letzten post mit der Formulierung, daß uns eine sozialpolitische Vision fehlt.

        Wenn weil der Biologismus falsch ist, können wir uns eine Menge selbst aussuchen, welche Person wir darstellen und wie wir leben wollen.

        Da hat der Feminismus nicht ganz unrecht, wenngleich er sich zu oft und zu sehr auf den Konstruktivismus verläßt – den man (anders als El Mocho denkt) durchaus widerlegen kann.

        Und solange das alles ignoriert wird, werden euch die noch vom Maskulismus unbleckten Menschen nicht ernst nehmen.

        Und schon gar nicht ernstnehmen, werden sie unter diesen Bedingungen die von mir favorisierte Idee, daß sich Maskulismus als eine besondere Art von Humanismus verstehen läßt.

    • @elmar

      „Ihr Biologisten merkt nicht, daß die Relevanz biologischer Erklärungen in der Aufklärung über die Rand- und Starbedingungen des Handelns liegt“

      Immerhin sind wir jetzt schon bei Rand- und Startbedingungen. Es fehlt aber ein Argument dafür.

      Wenn Männer zB unterstellt einen biologisch deutlich höheren Sexualtrieb haben, dann sind das nicht nur Startbedingungen oder Randbedingungen, es verändert den gesamten sexuellen Markt hin zu dem, was wir eben auch in der Gesellschaft beobachten.
      Ebenso wenn sie mehr Interesse an Statusaufbau und Hierarchien haben.
      Zudem wirken sich auch kleine Unterschiede aus: Wenn Frauen etwas lieber beruflich aussetzen, weil sie als Säugetiere eher die Brutpflege übernehmen und Männer etwas lieber nicht aussetzen, weil sie im Beruf mehr Status aufbauen können, dann ist die klassische Arbeitsteilung „sie setzt aus, er versorgt“ die beste Entscheidung für jedes Paar. Und wenn in Erwartung dieser Umstände Lebenswege gestaltet werden, er also einen Beruf ergreift der viel Geld und möglichst Status bringt und sie einen Beruf, der ein Aussetzen erlaubt, auch wenn es weniger bringt, dann vertieft sich das noch.

      Deine Prämisse, dass es Randbedingungen sind wird von dir leider absolut gesetzt. Argumenten dafür bringst du leider nicht.
      Ein wesentlicher Schwachpunkt deiner Argumentation, der sich auf den Rest entscheidend auswirkt

      Von dieser unbegründeten Prämisse aus mögen wir dir als reine Ideologen erscheinen. Tatsächlich allerdings ist es recht ideologisch eine solche Prämisse nicht zu hinterfragen

      „Denn schaut euch mal an, was gestern bei den positiven Seiten des Männerbildes herausgekommen ist. Hat irgendwas davon einen emanzipatorischen Beitrag geleistet? Und war vielleicht auch noch biologisch?“

      Wir haben gestern nicht über die Gründe für verschiedene Eigenschaften gesprochen. Du findest aber hier im Blog einiges dazu, etwa warum die meisten Erfinder männlich sind
      https://allesevolution.wordpress.com/2013/09/02/frauen-in-der-wissenschaft-und-die-biologischen-faktoren/
      https://allesevolution.wordpress.com/2012/03/17/geschlechtsunterschiede-beim-raumliche-denken/

      „Ihr könntet helfen. Wenn ihr bessere Arbeit machen würdet“

      Dann hilf uns mit einer sachlichen Diskussion. Dazu müsstest du allerdings etwas von deinem hohen Ross herunterkommen

      • „Wenn Frauen etwas lieber beruflich aussetzen, weil sie als Säugetiere eher die Brutpflege übernehmen“

        Sind Männer etwa keine Säugetiere?
        Impotente zwar, aber dennoch?

        • „Bisschen mehr Substanz (und schöne Bilder):
          http://pfannkuch.net/stillende-maenner/

          LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL

          Aber davon abgesehen, klingt es eigentlich logisch, auch wenn ich das zum ersten Mal höre.
          Stillen beruhigt, je stärker man noch in der oralen Phase ist desto besser.
          Wenn bei einem Ureinwohnerstamm die Frau also wunde Brustwarzen hat oder die Brust von einem neugeborenen Geschwisterchen belegt wird, kann vielleicht auch eine männliche Brust das Bedürfnis erfüllen auch wenn nichts rauskommt, eine anderweitige Deckung des Nahrungsbedürfnisses vorausgesetzt.
          trotzdem kurios XD

        • Muttern,

          schick doch mal die Bildchen ergänzt um gebärende Männer an Manu Schwesig. Die hat schließlich immer noch wie weiland Potenzhochsieben-Uschi allein bei Frauen Kind und Karriere aufm Zettel.

        • „Wenn bei einem Ureinwohnerstamm die Frau also wunde Brustwarzen hat oder die Brust von einem neugeborenen Geschwisterchen belegt wird, kann vielleicht auch eine männliche Brust das Bedürfnis erfüllen auch wenn nichts rauskommt,“

          Da heute viele Männer als Manginas
          sozialisiert werden besteht da eine
          gewisse Hoffnung. Durch übermässige
          Ernährung und der Aufnahme von
          weiblichen Hormonen aus dem Wasser
          entwickeln zum Teil auch Männer
          Brüste.
          Dieses Problem medizintechnisch
          hin zu echter Stillfähigkeit zu
          lösen dürfte wesentlich einfacher
          zu lösen sein, als die Fähigkeit
          der Frauen in Sachen technologischer
          Kreativität, Produktivität an den
          Level der Männer anzugleichen.

        • @ Atacama

          Ja, warum hörst Du davon zum ersten Mal (kein Vorwurf), wo doch Darwin höchstselbst bereits darüber nachsinnte, ob Stillen nicht zumindest in grauer Vorzeit eine universale menschliche Fähigkeit gewesen sein könnte, und wo auch das von Alexander von Humboldt aufgezeichnete Beispiel seit Jahrhunderten bekannt ist? Nächstes fun fact (in der Wiederholung): selbst bei Kindern kann die Milchproduktion künstlich, d.h. einzig durch langanhaltendes Saugen, angeregt werden (ist aber mit Sicherheit äußerst schmerzhaft).

          Ich denke übrigens nicht, dass wir auf eine Gesellschaft zusteuern, in der auch frischgebackene Väter noch am Wochenbett von StillberaterInnen begleitet und zur Entfaltung ihres natürlichen Potentials ermuntert werden. Z. B., weil *wir* so festgefahren sind, dass wir uns bestimmte kleine Unterschiede zwischen den Geschlechtern kulturell durchaus erhalten wollen. Welche das sind, ist _relativ_ beliebig (siehe z. B. die MINT-Frauenstudiumsquoten im Iran oder in Saudi-Arabien) – aber nicht völlig. Der Bereich „body politics“, in den ich das Stillen einsortiere, ist aber ne besonders harte Nuss für unser dichotomes Denken.

          @AMB alias ReVolte

          Austragen und Gebären sind m.E. die einzigen urweiblichen Fähigkeiten. Wobei ich Transsexuellen wie Thomas Beatie, die diese Leistung erbracht haben, ihre Männlichkeit nicht absprechen würde.

          Und Du?

        • „Nächstes fun fact (in der Wiederholung): selbst bei Kindern kann die Milchproduktion künstlich, d.h. einzig durch langanhaltendes Saugen, angeregt werden (ist aber mit Sicherheit äußerst schmerzhaft).“

          Wie jetzt? Wenn ich mir ganz lange (3 stunden täglich?) an den Brüsten saugen lassen würde, würde ich Milch geben? oO

          „Ich denke übrigens nicht, dass wir auf eine Gesellschaft zusteuern, in der auch frischgebackene Väter noch am Wochenbett von StillberaterInnen begleitet und zur Entfaltung ihres natürlichen Potentials ermuntert werden. Z. B., weil *wir* so festgefahren sind, dass wir uns bestimmte kleine Unterschiede zwischen den Geschlechtern kulturell durchaus erhalten wollen. “

          Du willst mir doch nicht sagen, dass (heutige) Männer theoretisch Milch geben könnten oder? Dazu bräuchten sie doch Milchdrüsen. Habne Männer die`?
          Geben diese Afrikaner denn Milch? ich dachte es erfüllt dann eher die Funktion eines „natürlichen Schnullers“.

        • @Mutter RF

          „Austragen und Gebären sind m.E. die einzigen urweiblichen Fähigkeiten. Wobei ich Transsexuellen wie Thomas Beatie, die diese Leistung erbracht haben, ihre Männlichkeit nicht absprechen würde.“

          Na sicher, urweibliche Männlichkeit ist der irrationale Urschleim an dem die Genderista hängt wie das Trinker_*_In an der Flasche.

        • Thema männliche Brüste: das Entstehen weiblicher Brüste ist ein Problem bei Prostatakrebs-Therapien mit weiblichen Hormonen. Mit einiger Wahrscheinlichkeit kann man diese Brüste auch dazu bringen, Milch zu produzieren (was aber niemand ernsthaft versucht). Zeigt einmal mehr, wie sehr die Hormone uns formen.

          Solche Extremfälle (völlig falscher Hormoncocktail für einen männlichen Körper) darf man aber nicht verabsolutieren. Einem normalen Mann steht diese Option nicht zur Verfügung.

          Ich habe auch den Verdacht, daß es sich bei den Berichten über skurrile Fälle stillender Männer eventuell um unerkannte Intersexuelle handelt, die einen völlig atypischen Hormonhaushalt haben. Solange derartige Faktoren nicht ausgeschlossen sind, kann man aus diesen Einzelfällen keine allgemeingültigen Theorien ableiten.

        • @ muttersheera

          Mal wieder Wundergeschichten von Mutter Sheera. Liest Du eigentlich, was Du verlinkst?

          *http://www.scientificamerican.com/article.cfm?id=strange-but-true-males-can-lactate&sc=rss*

          *In her 1978 book The Tender Gift: Breastfeeding, medical anthropologist Dana Raphael claimed that men could induce lactation simply by stimulating their nipples. The eminent endocrinologist Robert Greenblatt of the Medical College of Georgia concurred. But Jack Newman, a Toronto-based doctor and breast-feeding expert, insists that in order to produce milk, a hormone spike must occur. „That Tolstoy quote suggests that the father just put the baby to the breast and he would produce milk; I think that’s pretty unlikely,“ he says. „It could be that you have this man with this pituitary tumor and he produces milk once the baby starts suckling.“

          Newman explains that medical disruptions involving prolactin, the hormone necessary to produce milk, have resulted in spontaneous lactation. Thorazine, a popular antipsychotic used in the mid-20th century, impacted the pituitary gland—the pea-size endocrine gland located near the base of the brain—often causing it to overproduce prolactin. If prolactin levels remained high, milk could follow. According to Newman, lactation is listed as a possible side effect of the heart medication digoxin. A pituitary tumor could also induce milk production: „It would be the same reason—increased prolactin levels&mdashin the one case drug-induced, in the other due to a tumor or some other sort of neurological problem.“

          In a 1995 article for Discover titled „Father’s Milk,“ Pulitzer Prize-winning author and one-time physiologist Jared Diamond reconciles the nipple stimulation and hormone quandary, pointing out that such stimulation can release prolactin. He also notes that starvation—which inhibits the functioning of hormone-producing glands as well as the hormone-absorbing liver—can cause spontaneous lactation, as observed in survivors of Nazi concentration camps and Japanese POW camps in World War II. „The glands recover much faster than the liver when normal nutrition is resumed,“ he writes, „so hormone levels soar unchecked.“*

          Was mir nebenbei nur erneut beweist, wie sehr Jared Diamond auch ein Schwätzer mit einer politischen Agenda ist, um derentwillen er so manche „Kleinigkeit“ übersieht.

          Hauptsache, das präferierte Narrativ der geschwätzfürhrenden Klassen wird „wissenschaftlich“ unterfüttert.

          Leider hat der Endokrinologe Newman die Empirie auf seiner Seite, nicht der geschwätzführende und darum so hoch beliebte Jared Diamond, der so prächtig zu liefern versteht, was die „kulturell führenden“ Eliten des niedergehenden Westens von ihm (und anderen) hören wollen und darum auch massenmedial propagieren.

          Verschwörungstheorie?

          Ich denke nicht.

        • @ Man

          *Solche Extremfälle (völlig falscher Hormoncocktail für einen männlichen Körper) darf man aber nicht verabsolutieren. Einem normalen Mann steht diese Option nicht zur Verfügung.*

          Beliebtes Argumentationsmuster der Soziokulturaiisten („Bongo-Bongo-Anthropologie“): Die Existenz von Ausnhahmen wird als Bestätigung dafür benutzt, dass die Regel auch ganz anders sein könnte, dass eine Regel eigentlich keine natürliche Basis hat, ohne dass sie verstanden hätten, welchen Sinn denn die Regel im Naturgefüge hat.

          Weshalb man die Regel mit ein bißchen soziokulturalistischem Vodoo (sprich: Erziehung, Volksaufklärung und Propaganda) auch ändern könne.

          Wenn man’s denn nur angestrengt genug versucht.

          Empirische Bestätigung dieser Hoffnungen: FEHLANZEIGE.

          Wer sich also darauf verlässt, dass der Vater schon das Stillen des Babys übernehmen wird und kann, sollte sich rechtzeitig um eine hübsche, kleine Grabstelle kümmern.

          Wie blöd kann man sein?

          DEKADENZ.


        • Mal wieder Wundergeschichten von Mutter Sheera. Liest Du eigentlich, was Du verlinkst?

          Offensichtlich nicht.

          Ich bin mir inzwischen sicher, dass Sheeras Methode etwa so abläuft: google-> „Frauen gleicher Testosteronspiegel wie Männer“ oder hier: „Männer können stillen“ -> den ersten Treffer nach groben Inkonsistenzen screenen und ab dafür.

          Geschenkt, dass die von ihr verlinkte Anthropologin* in der Welt hauptsächlich Dinge schreibt die ihren eigenen Ansichten diametral entgegen stehen und die Sheera nie über die Lippen bringen würde (Stichwort „Bürogamie“). Wenn man eine aus dem Kontext gerissene Aussage dieser hochgeschätzten Wissenschaftlerin über die biologische Anomalie stillender Männer irgendwie diffus generalisieren kann („eher kulturelle Gründe“ 🙂 LOL?!) , warum sollte man das nicht tun?
          Ich habe selten eine intelligente Person mit einem derart geringen Kohärenzbedürfnis gesehen.

          *auch die anderen Veröffentlichungen sind ganz interessant.
          Misandrisch zwar, aber unkonventionell, ehrlich und wahrscheinlich mit mehr wahrem Kern als der X-te feministische all-nurture Aufguss, der seinen Männerhass hinter pseudohumanistischen Rollenbild-Erlösungsversprechen verschleiert.

          http://www.amazon.de/Frauen-M%C3%A4nner-Willen-gl%C3%BCcklich-machen/dp/3800038625

          http://www.amazon.de/Mimosen-Hosen-Eine-Naturgeschichte-Mannes/dp/380007026X/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1388761921&sr=1-2

        • (“Bongo-Bongo-Anthropologie”): Die Existenz von Ausnhahmen wird als Bestätigung dafür benutzt, dass die Regel auch ganz anders sein könnte, dass eine Regel eigentlich keine natürliche Basis hat, ohne dass sie verstanden hätten, welchen Sinn denn die Regel im Naturgefüge hat.

          Was auch für die MINT-Geschlechterquoten im Iran oder Saudi-Arabien gilt.
          Dort, wo die sozialen Verwerfungen, die kulturelllen Extrembedigungen tatsächlich und am offensichtlichsten vorhanden sind, wo der Einfluss von inhärenten Präferenzmustern aufgrund geringer Freiheitsgrade am stärksten manipuliert ist, gerade dort meint man die Manifestation der soziokulturellen Nullhypothese greifen zu können.

          Dabei bestätigt der Bildungserfolg von Frauen in tatsächlichen Patriarchaten, die Frauen kaum Rechte und Selbstbewusstsein zugestehen, sie in ihren Entfaltungsmöglichkeiten maximal beschneiden, die feministischen Theorien am allerwenigsten.
          Abgesehen von dem Aspekt, dass Patriarchate und bestimmte (relgiös geprägte) Rollenvorstellungen Männer ganz offensichtlich auch (oder im Bezug auf die akademische Bildung sogar weit mehr als Frauen) schaden können.

        • @ Red Pill

          *Da heute viele Männer als Manginas
          sozialisiert werden besteht da eine
          gewisse Hoffnung. *

          Wenn selbst Schweden scheitern?

          Trotz besten Willens und angestrengter Versuche:

          http://www.thelocal.se/20091201/23592

          Obwohl, er ist Bartträger und auch sonst ein mehr südländischer Typ (adoptierter „Beuteschwede“?).

          Vielleicht also noch nicht manginagisiert genug.

          Lehrer.I.nnen wie Mutter Sheera und Marenleinchen werden das hoffentlich noch rechtzeitig korrigieren.

          Bevor ein donnernd-grollendes Allahu akbar alle Genderistaträumereien mulitkultimäßig verstört.

        • @ Alexander

          „Bevor ein donnernd-grollendes Allahu akbar alle Genderistaträumereien mulitkultimäßig verstört.“

          Es ist nicht ausgeschlossen, dass eine
          Zeit kommt, wo B anders eingeschätzt wird.
          Zwar nicht seine brutalen Taten als
          solche, aber die Richtung in die er
          gezielt hat.

        • @ Red Pill

          *Es ist nicht ausgeschlossen, dass eine
          Zeit kommt, wo B anders eingeschätzt wird.
          Zwar nicht seine brutalen Taten als
          solche, aber die Richtung in die er
          gezielt hat.*

          Von mir bestimmt nicht.

          Aber welche neuen Verrücktheiten der kommende Zeitgeist mit sich bringen wird, mag ich mir ohnehin nicht ausmalen.

          Eher rechte wird er ausbrüten in Reaktion auf die gegenwärtig dominierenden linken Spinnereien, damit rechne ich wohl.

          Gewonnen wäre dadruch gar nichts.

          Linke Massenmörder nützen nur rechten Ideologen (und sich selbst), rechte Massenmröder nur linken Ideologen (und sich selbst).

          So gibt es keinen Fortschritt.

          Ob es den überhaupt gibt jenseits von Technik/Naturwissenschaft und durch sie ausgelöster oberflächlicher Entwicklungen/Veränderungen, bezweifle ich ohnehin.

          Und befinde mich damit in guter Gesellschaft – Nicolás Gómez Dávila:

          *Wirkliche Probleme haben keine Lösung, sondern Geschichte.*

          In der Tiefe ändert sich nicht viel, denn letzten Endes dient auch der technische Fortschritt nur unseren Trieben und deren Befriedigung, damit einem uralten Programm, das sich in historischer Zeit bisher nicht geändert hat.

          Hoffen wir also auf die Kombination von Gentechnik und Endokrinologie, vielleicht auch auf Kombinationen von Chips mit dem neurologischen System des Menschen.

          Allerdings muss das, worauf man hoffen kann, immer auch gefürchtet werden, denn alles, was wirkt, wird auch missbraucht.

        • @ Alexander

          „Ob es den überhaupt gibt jenseits von Technik/Naturwissenschaft und durch sie ausgelöster oberflächlicher Entwicklungen/Veränderungen, bezweifle ich ohnehin.“

          Sehe auch eine riesige Kluft zwischen
          den Naturwissenschaften die uns die
          Entwicklung immenser Möglichkeiten
          zur Veränderung unserer physischen
          Umwelt in die Hand gegeben hat und
          den doch vergleichsweise bescheidenen
          Fortschritten im Verständnis des
          Menschlichen, respektive unserer
          Weigerung diese Kenntnisse zu
          akzeptieren.

        • @ mitm

          „Solche Extremfälle (völlig falscher Hormoncocktail für einen männlichen Körper) darf man aber nicht verabsolutieren. Einem normalen Mann steht diese Option nicht zur Verfügung.“

          –>

          „Frauen weisen im Blut eine Prolaktinkonzentration von 5,2 bis 26,5 µg/l auf. […] Der Normwert nach PEG-Fällung beträgt bis 12,6 µg/l.

          Der normale Prolaktinwert des Mannes liegt bei 3,5 bis 19,4 µg/l (nach PEG-Fällung bis 12,3 µg/l).“

          http://www.apotheken-umschau.de/laborwerte/prolaktin

        • @ muttersheera

          Mir gefällt Dein Avatar übrigens sehr gut.

          Insbesondere die beiden niedlichen Öhrchen sind höchst apart.

          Es juckt mich immer in den Fingern, sie Dir lang zu ziehen.

          http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef3/lbef_prolaktin_prolactin.htm#Wiegesteuert

          *Während der Schwangerschaft steigt der Prolaktinspiegel. Nach der Geburt sinkt der Basisspiegel, aber während und nach Stillphasen kommt es zu etwa 1h dauernden markanten Anstiegen.*

          http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef3/lbef_prolaktin_prolactin.htm#Prol_Schwsch

          *Es ist normal, dass die Prolaktinspiegel in der Schwangerschaft deutlich ansteigen. Sehr stark erhöhte Prolaktinwerte in der Schwangerschaft (größer 300 µg/l im 2. Schwangerschaftsdrittel bzw. größer 1000 µg/l gegen Ende der Schwangerschaft) müssen aber abgeklärt werden.*

          Natürlich, wenn Männer schwanger werden, gelangen sie in ähnliche Höhenregionen wie bei Frauen. Dann können sie auch problemlos stillen.

          Für Hinübergeschlechtliche und anderweitig interessierte Männer*:

          Eierstöcke, Uterus und Brustdrüsengewebe bitte bei muttersheera ausleihen.

        • @ Alexander

          „Natürlich, wenn Männer schwanger werden, gelangen sie in ähnliche Höhenregionen wie bei Frauen. Dann können sie auch problemlos stillen.“

          Wir wissen aber doch bereits, dass Männer in 11-79% der Fälle (don’t judge me for that!) „mit-schwanger“ werden (wird als Couvade-Syndrom bezeichnet, was bestimmt nur zufällig wie eine Krankheit klingt und ein eher untererforschtes Phänomen zu sein scheint), wobei der T-Wert sinkt und der Prolaktinwert sich um ca. 20 % erhöhen kann, wie ich las.

          Jetzt müssten wir bloß noch eine Grenze wissen für einen hinreichenden Prolaktinwert – regelmäßige äußere Reizung vorausgesetzt – ab dem tatsächlich Milch gebildet werden kann.

          Hast Du die zufällig auf Lager?

          (Erster Ansatzpunkt meinerseits wäre nachzuschauen, obs Zwischennetz medizinische Berichte von Müttern kennt, denen das Stillen versagt blieb. Schätze aber, dass die dann einfach eher zum Milchpulver greifen anstatt zeit-aufwändige Untersuchungen anstellen zu lassen und ihr Problem in Foren durchzudeklinieren. Pragmatismus sticht Forscherinteresse aus, anytime)

        • Und was das Brustdrüsengewebe angeht:

          „Wie häufig ist weibliche Brustbildung bei Männern?

          Eigentlich sehr häufig. Man hat nachgewiesen, dass etwa 50 % aller Männer unterhalb der Brustwarze und des Warzenhofes mehr oder weniger große Nester weiblichen Brustdrüsengewebes haben.“

          http://www.enzyklopaedia-aesthetica.com/?id=46

          Neue Hypothese demgemäß: mindestens jeder zweite Mann wäre latent zum Stillen befähigt. Bevorzugt solche mit (üb)erhöhtem Körperfettanteil. (Und: ja, ich weiß, dass es Menschen gibt, die einfach nicht ansetzen)

        • @Sheera:

          mit „Prostatakrebs-Therapien mit weiblichen Hormonen“ hatte ich Östrogen-Therapien gemeint, die das Tumor-Wachstum bremsen oder stoppen, die neben ggf. höheren Prolaktinwerten auch diivese weitere Nebeneffekte wie Impotenz haben. Die ganze Diskussion, ob Männer ggf. zur Milchproduktion gebracht werden können, ist mMn aber off topic.

        • @ ReVolte

          Wirklich unglaublich.

          Lieber sollten sie für geeignete Vorbilder und (Motivations)trainerinnen sorgen.

          Erste Vorschläge:

          Ernestine Shepherd

          & Maria Kang

          @ mitm

          „Die ganze Diskussion, ob Männer ggf. zur Milchproduktion gebracht werden können, ist mMn aber off topic.“

          Ey komm: Christian beschrieb scheinbar ausschließlich Frauen als Säugetiere – Männer hingegen brachte er (no surprise here) lieber mit einem seiner Lieblingstermini, „Status“ nämlich, in Verbindung.

          Ich hatte hier nicht bloß Grundschulwissen beizusteuern, sondern konnte sogar dem Medizinmann ein bisserl auf die Sprünge helfen.

          Don’t get me wrong: I’m still somehow trying to be an Ally

          😉

        • @ muttersheera

          @muttersheera

          Deine Bemühungen, Männer dazu zu bringen, sich Titten wachsen zu lassen, damit sie Dir und Deinesgleichen das Stillen abnehmen können – damit ihr Beruf und Karriere besser vereinbaren könnt – sind ja aus feministischer Sicht recht löblich, für Otto und Ottilie Normalverbraucher aber leicht näwe de Kapp wie man unter uns Stahlarbeitern hierzulande sagt.

          Gegen Ende der Schwangerschaft liegt der Prolaktinwert in etwa im Schnitt bei ca. 150 Mikrogramm/l bei einer Frau, bei einem Mann mit „Mitschwangerschaft“ vielleicht bei 15 Mikrogramm > es reicht nicht zum Stillen.

          Natürlich wird man bei Männern das Brustwachstum durch hormonelle Stimulation anregen können, auch Prolaktinspray könnte man auf den Markt bringen.

          Männer, die das nutzen, werden dann zwar impotent sein, aber das ist ja Sinn und Zweck der Übung, nicht wahr?

          Stillen können sie dann bestimmt.

          Über das, was Frauen – also nicht Feminist.I.nnen – von Männern mit Titten halten, will ich gar nicht ausführlich spekulieren. Wahrscheinlich sind die für Frauen ähnlich attraktiv wie Frauen mit Vollbart für Männer.

          Auch das mag ja aus feministischer Perspektive hochgradig wünschenswert sein, würde es doch die Reproduktionsrate der verhassten westlichen Zivilisation endgültig gegen Null tendieren lassen und deren ersehnte Ablösung durch eine sozialistisch-geschlechtersozialistische Neuordnung mittels Machtübernahme der Koalition der Minderheiten durch Ablösung der abgrundtief bösen, abgrundtief böse gehassten WHM (Weiße Heterosexuelle Männer) in greifbare Nähe rücken – aber auch das ist näwe de Kapp, denn es stünde weniger die Machtübernahme der Koalition der Minderheiten zu erwarten als die islamischer und christlicher Fundamentalisten(männer).

          Die dann zwar nicht mehr unbedingt weiß wären, aber trotzdem noch Männer.

          Trotzdem, nur zu, avanti dilettanti.

          Solange ich noch lebe, lehne ich mich zurück und schaue mir das Drama aus meinem Ohrensessel heraus an, die Beine hochgelegt.

          Was die linke/linksliberale „Intelligentsia“ der Kulturmarxisten und Radikalhedonisten mit ihren Staats-/“Kultur“gebilden veranstaltet, kann mir ja im Grunde gleichgültig sein, denn ich bin katholisch.

          Hauptsache, die Kirche überlebt und danach sieht es aus.

          Wenn sich ihre Feinde selbst zerlegen – je nun, ich war’s nicht, wasche meine Hände in Unschuld.

        • @ Man

          *Die ganze Diskussion, ob Männer ggf. zur Milchproduktion gebracht werden können, ist mMn aber off topic.*

          Ich glaube das nicht.

          Es passt in’s Muster der intendierten feministisch-kulturmarxistischen Revolutionierung der Gesellschaft, passt in’s Bild des Kampfes gegen die WHMs.

          Männer sind das Rückgrat der Selbstbehauptungstendenzen und -fähigkeit einer jeden Kultur.

          Frauen unterwerfen sich dem Sieger, tendenziell.

          Weshalb Frauen tendenziell eher vergewaltigt/geheiratet werden von den Siegern, Männer eher umgebracht, in Extremfällen, die aber das zurgrundeliegende Handlungsmuster besonders deutlich werden lassen.

          Sind Männer einer Kultur „entmannt“, also zerstört/aufgelöst/dekonstruiert, ist die entsprechende Zivilisation sturmreif geschossen = selbstbehauptungsunfähig gemacht.

          Aber der scharfsinnige Leszek wird das als Verschwörungstheorie erkennen.

          Ich erkenne darin ein Muster.

        • Korrektur

          … damit sie Dir und Deinesgleichen das Stillen abnehmen können – damit ihr Berufung (also, katholisch gesprochen, euer Charisma, eure „Gnadengabe“, Kinder zur Welt bringen zu können, die für die „moderne“ Frau allerdings keine mehr ist, sondern ein Fluch, dem sie mittels Pille und Abtreibung entgeht) und Karriere besser vereinbaren könnt – ..

          Falls es jemand nicht verstanden hat: näwe de Kapp = neben der Kappe = über der Hutschnur = außerhalb des vernünftigerweise Denkmöglichen.

        • @Muttern RF

          „Lieber sollten sie für geeignete Vorbilder und (Motivations)trainerinnen sorgen.“

          Du hast unsere Bundes-Uschi vergessen.

        • @ Alexander

          „Gegen Ende der Schwangerschaft liegt der Prolaktinwert in etwa im Schnitt bei ca. 150 Mikrogramm/l bei einer Frau, bei einem Mann mit “Mitschwangerschaft” vielleicht bei 15 Mikrogramm > es reicht nicht zum Stillen.“

          Nach PEG-Fällung? Wie hoch ist der Anstieg im Mittel durchs Saugen allein? Oder auch einfach: Quelle?

          „Männer, die das nutzen, werden dann zwar impotent sein, aber das ist ja Sinn und Zweck der Übung, nicht wahr?“

          Quark. Und glaub ich auch nicht ohne, dass Du mir den Zusammenhang genauer erläuterst.

          „Über das, was Frauen – also nicht Feminist.I.nnen – von Männern mit Titten halten, will ich gar nicht ausführlich spekulieren. Wahrscheinlich sind die für Frauen ähnlich attraktiv wie Frauen mit Vollbart für Männer.“

          Ich denke, Du übertreibst.

          Schau doch mal, was mir zu dem Thema spontan unterkam:

          (Inner) Game ist der Retter 😀

          Desweiteren missverstehst Du wohl meine Intention.

          Ich frage mich bzw. in dem Fall jetzt Dich eher:

          was wäre, wenn Darwin recht gehabt hätte?

        • @ muttersheera

          *Nach PEG-Fällung? Wie hoch ist der Anstieg im Mittel durchs Saugen allein? Oder auch einfach: Quelle?*

          Quelle:

          http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef3/lbef_prolaktin_prolactin.htm

          *Quark. Und glaub ich auch nicht ohne, dass Du mir den Zusammenhang genauer erläuterst.*

          Du glaubst zu viel in Bereichen, in denen man wissen kann, weil sie den Methoden der empirisch arbeitenden Naturwissenschaft zugänglich sind und dann auch nur das, was Du glauben willst.

          Wahrscheinlich die gesunde Grundlage einer feministischen Weltsicht.

          Wenn die denn gesund sein kann.

          *Als Symptome, die bei der Hyperprolaktinämie beim Mann auftreten können, sind u. a. eine Verminderung des Sexualtriebes, der Potenz, Unfruchtbarkeit, die Vergrößerung der Brustdrüse mit gelegentlicher Milchabsonderung, verminderter Bartwuchs und Kopfschmerzen zu nennen.*

          http://www.aok.de/bundesweit/91267.php?id=2079

          Auch die postkoitale Müdigkeit von Männern (dann können sie bekanntlich für eine Weile nicht mehr) ist prolaktinvermittelt.

          *Desweiteren missverstehst Du wohl meine Intention.*

          Welchen vernünftigen Grund könnte es denn geben, Männern das Stillen beizubringen, indem man sie impotent macht?

          Auch ohne Impotenz: Welchen vernünftigen Grund könnte es für stillende Männer geben, wenn doch Frauen ganz hervorragend von Natur aus für diesen Zweck ausgerüstet sind?

          Mir fallen da nur Gründe ein, die sich aus einer zutiefst kranken Rebellion gegen die Natur der Frau und des Mannes ergeben, der Wunsch, die Schöpfung zu verbessern in der Manier dilettierender Kurpfuscher, weil man bis in’s Mark der Seele hinein unglücklich ist, eine Frau zu sein.

          Das ist traurig für das betroffene Individuum, politisch gefährlich, wenn solcherart verstörte Seelen politisch einflussreich werden und Erlösung erhoffen, indem sie die ganze Gesellschaft krank machen, nur um sich selbst ENDLICH normal zu fühlen.

          Ohne dass sie dadurch glücklicher würden.

          Denn ihr eigentliches Unglück bleibt ja, das Unglück, eine Frau (bzw. bei Feminist.I.nnen/Allies/Raewyn Connell ein Mann – gewesen – zu sein).

          *was wäre, wenn Darwin recht gehabt hätte?*

          Ja, potzblitz, was wäre denn dann?

          Er hat ja Recht und ihr habt die Titten.

          Das hat seinen Grund.

          Welchen, darauf kommst Du bestimmt von ganz allein.

          Get over it.

          Gibt Schlimmeres und recht hübsch sind die Dingerchen auch.

          Zumindest bei Weibern.

        • Diese Quelle beantwortet meine Fragen nicht bzw. kaum.

          Einzig weiß ich nun, dass es unwahrscheinlich scheint, dass irgendwer einen verlässlichen Anstiegs-Wert zu nennen wüsste (wegen: „Stress und Brustwarzenmanipulation erhöhen den Prolaktinspiegel und müssen vor der Blutabnahme vermieden werden“).

          Ist aber im Grunde auch nicht so wichtig, wenn es denn stimmt (und ich sehe keinen Grund daran zu zweifeln), dass auch ohne vorherige Schwangerschaft der Milchfluss angeregt werden kann (natürlich nicht in jedem Fall, klappt ja schließlich auch nicht bei ausnahmslos jeder Wöchnerin).

          „Du glaubst zu viel in Bereichen, in denen man wissen kann, weil sie den Methoden der empirisch arbeitenden Naturwissenschaft zugänglich sind und dann auch nur das, was Du glauben willst.“

          Du verlinkst auf eine Seite gespickt mit Konjunktiven und tust dabei so als stündest Du fest auf dem Grund gesicherten Wissens? Witzig.

          „Als Symptome, die bei der Hyperprolaktinämie beim Mann auftreten können, sind u. a. eine Verminderung des Sexualtriebes, der Potenz, Unfruchtbarkeit, die Vergrößerung der Brustdrüse mit gelegentlicher Milchabsonderung, verminderter Bartwuchs und Kopfschmerzen zu nennen.“

          Der markanteste Unterschied gegenüber Frauen wäre also die Sache mit der Behaarung (Bei Männern möglicherweise vermindert, bei Frauen möglicherweise vermehrt, „Ob sie aber von diesen verursacht werden, ist noch nicht so klar“)?

          „weil man bis in’s Mark der Seele hinein unglücklich ist, eine Frau zu sein.“

          Silly.

          „Er hat ja Recht“

          Konkret: Hälst Du es ebenso wie Darwin für möglich, dass in prähistorischen Zeiten auch männliche (Früh-)Menschen regelmäßig gestillt haben könnten?

          Warum sonst auch sollte ein beachtlicher Anteil heutiger Männer mit „weiblichem“ Drüsengewebe und einem Prolaktinwert auf beinah demselben Niveau wie Frauen ausgestattet sein?

          Der spannende nächste Teil wäre dann a.m.S., inwiefern das z. B. die Evo-Psycho-Fritzen tangieren müsste…

        • @ muttersheera

          *Du verlinkst auf eine Seite gespickt mit Konjunktiven und tust dabei so als stündest Du fest auf dem Grund gesicherten Wissens? Witzig.*

          Lese- und/oder Verständnisschwäche?

          Deine verbohrte Realtätsverweigerung ist nicht witzig, sondern nur typisch für Feminismusgläubige, hoffnungslose Fälle.

          *Warum sonst auch sollte ein beachtlicher Anteil heutiger Männer mit “weiblichem” Drüsengewebe und einem Prolaktinwert auf beinah demselben Niveau wie Frauen ausgestattet sein?*

          Der Prolaktinwert ist nur im „Ruhezustand“ – wenn weder Männer noch Frauen stillen – vergleichbar.

          Die Schwangerschaft endet mit einem Prolaktinpeak, wie Du der Grafik hättest entnehmen können, der bei Frauen den Milchfluss anregt.

          Da Männer nicht schwanger werden, gibt es bei ihnen natürlicherweise diesen Peak, der den Milchfluss triggert, nicht.

          *Konkret: Hälst Du es ebenso wie Darwin für möglich, dass in prähistorischen Zeiten auch männliche (Früh-)Menschen regelmäßig gestillt haben könnten?*

          Nein.

          Zitat:

          *Charles Darwin, who commented on it in The Descent of Man, and Selection in Relation to Sex (1871):

          „It is well known that in the males of all mammals, including man, rudimentary mammae exist. These in several instances have become well developed, and have yielded a copious supply of milk. Their essential identity in the two sexes is likewise shown by their occasional sympathetic enlargement in both during an attack of the measles.“[2]

          Darwin later considered the nearly perfect function of male nipples in contrast to greatly reduced structures such as the vesicula prostatica, speculating that both sexes may have nursed young in early mammalian ancestors, and subsequently mammals evolved to inactivate them in males at an early age.[3]*

          Quelle:

          http://en.wikipedia.org/wiki/Male_lactation#Human_male_lactation

          Was spielt denn das für uns Heutige für eine Rolle, wenn männliche Säugetiere diese Funktion seit tausenden Generationen verloren haben, schon lange vor der Menschwerdung.

          Du müsstest die Evolution weit hinter die ersten Primaten zurückwerfen, um dahin zu kommen, wo das vielleicht einmal regelhaft stattfand.

          Merkst Du nicht, wie irrsinnig das ist?

          Darwin irrte, wenn er geglaubt haben sollte, dass männliche Laktation natürlich-normal vorkommt.

          Da er von Hormonen/hormonproduzierenden Tumoren/Störungen im Hormonstoffwechsel noch nichts wissen konnte, wäre ihm das nicht vorzuwerfen.

          Männliche Laktation ist meist Folge eines pathologischen Prozesses.

          Kranke Seelen jedoch scheinen sich kranke Männer zu wünschen.

      • “ Immerhin sind wir jetzt schon bei Rand- und Startbedingungen.“

        Das zeigt, daß du meine comments nie gelesen hast – oder nicht kapiert.

        Und deshalb halte ich euch weiterhin für Idioten, von denen nichts zu erwarten ist.

        Was zu tun ist, mach ich selbst.

          • @elmar

            Das ist schön für dich, allerdings ist ein Grundrespekt aus meiner Sicht erforderlich, wenn man sachlich diskutieren will. Dass du das nicht so siehst ändert nichts daran, dass es gängiger Höflichkeit entspricht, sich entsprechend zu verhalten.

            Es wäre nett, wenn du dich an meine Blogregeln für Kommentare halten würdest. Nach diesen sollten Kommentare höflich sein und andere Kommentatoren nicht beleidigen.

        • Eine solche Maßregelung, hochgeschätzte ClaudiaBerlin, ist an dieser Stelle nun wirklich absolut unpassend und gehört doch eher auf die Plattformen der mädchenmannschaft oder Antja Schrupp (um nur zwei feministische zu nennen), denn dort bekommt man eine wiederholte inhaltliche Auseinandersetzung mit Andersdenkenden erst gar nicht zu lesen.

        • @ elmar

          Hab jetzt sehr mit mir gerungen, ob ich diese winzige Anmerkung nicht lieber per PN mitteile, aber… im Grunde trifft das ja das konkrete „Problem“:

          Öffentliche und private Kommunikation klafft bei Dir unglaublich weit auseinander (also noch weiter als bei mir, bei der das auch bereits auf unterschiedlichen Kanälen abläuft). Wer nur Deine Kommentare hier kennt, kann sich womöglich kaum vorstellen, wie höflich, konstruktiv und umgänglich Du interagieren kannst, trotz mehr oder minder divergierender Standpunkte.

          Vielleicht findest Du eine Möglichkeit, die Stellschräubchen in Deinem Kopf diesbezüglich neu zu justieren. Wäre für Dich und Deine Anliegen wahrscheinlich von Vorteil.

        • So, und in genau dieser Sekunde bereue ich meine Maßregelei auch schon. :/
          Als wüsstest Du nicht selbst, was für Dich richtig ist, als würdest Du das lesen und denken: ja, da sollte ich wohl wirklich was ändern…

        • „ich weiß, was ich tue.“

          Ich rate:
          exkludieren?

          Und der Tourette-artige Umgangston wäre dann als Anpassungsleistung an dieses Umfeld zu interpretieren?

          Erklär mir das bitte als wäre ich 5 Jahre alt.

          • Am Anfang bin ich eigentlich immer nett.

            Aber ein falsches Wort von Idioten und es setzt was. Denn diese Leute haben leichtfertig jede Toleranz und Geduld von meiner Seite verspielt und sie haben nicht darüber nachgedacht, daß ich nicht von ihnen abhängig bin.

        • „…jede Toleranz und Geduld von meiner Seite verspielt und sie haben nicht darüber nachgedacht, daß ich nicht von ihnen abhängig bin.“

          Ach memmo, jetzt hast Du uns Idioten aber ertappt.

          Sag mal, Du bist ernsthaft nur nett zu Leuten die Deiner Meinung sind oder zu denen von denen Du abhängig bist?

          Ein typischer Enddarmbewohner also? Nach unten treten und nach oben buckeln …

        • @ elmar

          „Aber ein falsches Wort von Idioten und es setzt was.“

          Da wir Alle davon ausgehen, dass Du wahrscheinlich
          über einen schwarzen Gürtel verfügst und auch
          sonst ein gefährliches Arsenal hast , nehmen wir
          Deine Drohung ernst, um nicht zu sagen todernst.

        • @ elmar

          Wenn Du wirklich „weisst, was“ Du „tust“, sprich, wenn Du Deine ganze autistische realitätsleugnende Sprachüberproduktion (deren „Sinn“ bei aufmerksamer Durchsicht ziemlich flüchtig ist) nicht, wie es mir schien, aus narzistischer Not oder aus Spaß an der Inszenierung einer hypertrophen Minderheitenposition sondern als Ausdruck einer „Strategie“ auf die Welt bringst, fange ich mir an, ernsthaft Sorgen zu machen….

        • @ Ratloser

          *Ist der Mensch nicht unabhängig von seinem Geschlecht ein Wesen, das ganz tief in seinem Herzen sich in der Mehrzahl hinzugeben wünscht…?*

          Nicht beide Geschlechter gleichermaßen. Die Hingabesehnsucht/-lust von Frauen scheint mir größer.

          Außerhalb feministischer Treibhäuser aufgezogene, selbstverständlich, unter „natürlicheren“ Bedingungen gewachsen, in einem Klima, das ein Weib noch zu schätzen weiß und keine „Männin“ aus ihm machen will/muss.

        • „Außerhalb feministischer Treibhäuser aufgezogene, selbstverständlich, unter “natürlicheren” Bedingungen gewachsen, in einem Klima, das ein Weib noch zu schätzen weiß und keine “Männin” aus ihm machen will/muss.“

          Also rein biologisch gesehen quasi unter
          Bedingungen einer artgerechten Haltung.
          🙂

          Women will often mid-ravishment blurt out words to the effect of “use me for your pleasure!” That’s the hindbrain talking. Women know they exist to satisfy the man in their lives be it ironing his shirts or swallowing his cum. Her hardwired state-of-nature survival strategy is to attach to a man and then make sure to keep him happy so he allows her to remain attached rather than casting her out into a world she is ill-equipped to navigate alone. Keep this in mind in your bedroom. She is there to satisfy you. Thanks to the wonder of nature her satisfying you will give her satisfaction and you don’t lose the frame.

        • Women will often mid-ravishment blurt out words to the effect of “use me for your pleasure!” That’s the hindbrain talking. Women know they exist to satisfy the man in their lives be it ironing his shirts or swallowing his cum. Her hardwired state-of-nature survival strategy is to attach to a man and then make sure to keep him happy so he allows her to remain attached rather than casting her out into a world she is ill-equipped to navigate alone. Keep this in mind in your bedroom. She is there to satisfy you. Thanks to the wonder of nature her satisfying you will give her satisfaction and you don’t lose the frame.

          Dass geistiger Abfall wie dieser leider meist unwidersprochen stehen bleibt, ist einer der größten Schwächen dieses Blogs.

          Jetzt aber: tschö mit ö.

        • „Dass geistiger Abfall wie dieser leider meist unwidersprochen stehen bleibt, ist einer der größten Schwächen dieses Blogs.“

          Nun was Mann schon in der Klassischen
          Literatur bis hin zu 50 shades of Gray
          über die sexuellen Phantasien von
          Frauen erfahren konnte, waren lediglich
          Ausgeburten perverser männlicher
          Gedanken ohne Bezug zu real existierenden
          Frauen?

        • @RedPill

          „Nun was Mann schon in der Klassischen
          Literatur bis hin zu 50 shades of Gray
          über die sexuellen Phantasien von
          Frauen erfahren konnte, waren lediglich
          Ausgeburten perverser männlicher
          Gedanken ohne Bezug zu real existierenden
          Frauen?“

          der Witz ist aber, dass die Shades of Gray Trulla bereits beim ersten Mal einen welterschütternden Orgasmus erhielt, ein Phänomen das von da an konstant auftrat weil Herr Grey offenbar ein Sexgott ist.

          Ich habe mal die Stelle mit ihrem ersten orgasmus herausgesucht.

          “ “Oh… please,” I beg, and I pull my head back, my mouth open as I groan, my legs stiffening. Holy hell, what’s happening to me?
          “Let go, baby,” he murmurs. His teeth close round my nipple, and his thumb and finger pull hard, and I fall apart in his hands, my body convulsing and shattering into a thousand pieces. He kisses me, deeply, his tongue in my mouth absorbing my cries.
          Oh my. That was extraordinary. Now I know what all the fuss is about. He gazes down at me, a satisfied smile on his face, while I’m sure there’s nothing but gratitude and awe on mine.“

          Klar macht es Spaß, einen Mann sexuell zu befrieidigen, aber wenn nie oder fast nie was zurückkommt, wird es schnell langweilig um nicht zu sagen frustrierend.
          Ich denke, eine Einstellung wie die obige lädt zur Faulheit und Selbstüberschätzung ein wenn man sie für bare Münze nimmt. Und dann wird sich gewundert, wenn es nach einer Zeit nicht mehr läuft.

          „She is there to satisfy you. Thanks to the wonder of nature her satisfying you will give her satisfaction and you don’t lose the frame.“
          Ist klar. Vielleicht sollten Lebewesen die keine Frauen sind nicht soviele „Ratschläge“ über die Sexualität von Frauen erteilen.

        • @ Atacama

          „Klar macht es Spaß, einen Mann sexuell zu befrieidigen, aber wenn nie oder fast nie was zurückkommt, wird es schnell langweilig um nicht zu sagen frustrierend.“

          200% Zustimmung. Das spannende ist ja
          gerade die enorme Bandbreite der
          Möglichkeiten des gegenseitigen
          Austausches.
          Wenn ich in vollster Geilheit mein
          Ding wegpumpe, bin ich ja vor Allem
          mit mir selbst beschäftigt. Dadurch
          sind meine Sinne in diesem Moment
          nicht primär auf das Erfassen von
          Subtilitäten im Befinden der
          Partnerin ausgerichtet.
          Ist ja bei quasi rein reproduktivem
          Sex nicht wirklich relevant.
          Das gilt auch wenn mich eine Frau
          manuell oder Oral bearbeitet. In
          meinem Kopfkino laufen Bilder, in
          denen O-Schreck auch noch andere
          Frauen vorkommen.
          Wenn ich mich aber selber in Bezug
          auf meine Erregung nur auf einer
          Zwischenebene befinde und meine
          Partnerin z.B. mit beiden Händen
          stimuliere, den Aufbau ihrer
          Erregung in allen Nuancen, nicht
          zuletzt auf ihrem Gesicht wahrnehmen
          kann, und sich ihre Lust dann in
          einem Mehrfach Orgasmus entlädt, ist
          das auch für mich ein Erlebnis das
          ich nicht missen möchte.

          Ist glaube ich etwas, was man nicht
          unbedingt bei einem ONS erlebt.

          Zwischen diesen zwei möglichen
          Extremen, von denen ich keine
          vermissen möchte, liegt ein weites
          Feld von individuellen Varianten.

      • @ Ratloser

        *Du kannst zappeln, wie Du willst…Du bist trotzdem ein Weibchen…*

        Ein zwar kleines, aber nichtsdestotrotz sehr hübsches.

        Trotzdem (oder vielleicht auch deshalb) LEIDET sie, möglicherweise die Raison d’être der Frau schlechthin: „Ich leide (dulde, lasse geschehen), also bin ich.“

        • @ roslin

          Die Weiber von heute (ich gebrauche den Begriff respektvoll) leiden an sich selbst…am eigenen Wunsch, Weib sein zu wollen…. an dem andressierten Anspruch, kein Weib sein zu wollen…das gebiert schlimmste ambivalente Dauerzickereien…jeder, der sein Eigenes leugnen muss, ist unglücklich…läufts gut, leidet er an sich selber… läufts blöd, lässt er die Anderen mitleiden….

        • @ ratloser

          Ja, die gegenwärtige Konstitution der „modernen“ Frau ist eine doppelt leidende: „Mann“ sein zu sollen, weil Weibsein kein Selbstbewusstsein mehr zu generieren vermag durch die Entwertung der Frauendomänen = Kinderproduktion, Nestbau, Haushaltsführung mittels technisch-industrieller Entwicklung > Arbeitsloswerdung der Frau in ihren ureigenen Domänen, dadurch mehr erzwungener als gewollter Einstieg in Männerdomänen, die nach einem mehr männlichen Ordnungsprinzip aufgebaut sind, da von Männern für mehr Männer aufgebaut und nun schlagen dort Frauen in einer für sie fremden Umwelt auf, in der sie sich unbehaglich fühlen > NOCH MEHR LEIDEN. Und gleichzeitig sind sie im Schnitt nicht gleichrangig konkurrenzfähig in den Männerdomänen, da evolutionär auf anderes hin optimiert > noch mehr Leiden, noch mehr Minderwertigkeitsgefühle, die als Diskriminierung/Unterdrückung den Männern angelastet werden.

          Aber darüberhinaus scheint mir, dass auch die vormoderne Frau GRUNDSÄTZLICH ein eher leidender, erleidender, erduldender Mensch ist, ein eher passiver, geschehenlassender Mensch.

          „Mir geschehe nach Deinem Willen!“

          Im Schnitt.

          Die bedeutendste Leistung der Frau, das Zur-Welt-Bringen eines neuen Menschen, ohnehin eine der bedeutendsten Leistungen, die von kaum einem Mann übertroffen werden kann – er müsste denn ein Einstein oder Michelangelo sein – wird ja nicht in erster Linie als aktive Leistung vollbracht, sondern aus einer Haltung des Geschehen-Lassens heraus, des Nicht-Eingreifens, des Nicht-Unterbrechens, des „Erduldens“.

          Wahrscheinlich sind Frauen daher genau daraufhin optimiert: die leichter Hinnehmenden, die Geduldigeren, die „Leidensfähigeren“ pflanzten sich besser fort als die Ungeduldigeren/Aggressiveren/Aktiveren, die keine Zeit /Lust hatten auf Stillen (!) und dergleichen Kinderbetüttelung.

          Ist ja heute im Zeitalter von Abtreibung/Pille deutlicher denn je.

          Da findet übrigens ein gewaltiges selektives Ausjäten statt, über dessen Folgen sich Feminist.I.nnen noch wundern dürften.

          Aber da sie von Evolution/Biologie ohnehin nicht viel wissen (außer, dass sie bedeutungslos ist für eine „konstruierte“ Kultur), werden sie ganz, ganz dolle überrascht sein.

          Wie üblich.

        • @ roslin

          Ist der Mensch nicht unabhängig von seinem Geschlecht ein Wesen, das ganz tief in seinem Herzen sich in der Mehrzahl hinzugeben wünscht…?

        • „über dessen Folgen sich Feminist.I.nnen noch wundern dürften.“

          Naaa, da wird’s immer genug Reservetruppen zu rekrutieren geben, eben weil Weib im Geiste deiner Beispiele auch konditioniert ist, dass die Welt sich um sie und ihr (Über-)leben dreht.

          Ihr Christen solltet euren Töchtern ganz besonders die Zeile „und führe uns nicht in Versuchung“ mit großer Inbrunst lehren.

    • @ Elmar

      „Nein, das ist nicht das Problem.

      Ihr Biologisten merkt nicht, daß die Relevanz biologischer Erklärungen in der Aufklärung über die Rand- und Starbedingungen des Handelns liegt. Dort können und sollen sie auch was leisten.“

      Ach, auf einmal können biologische Erklärungen aus Deiner Sicht doch noch was leisten. Das klang bisher aber ganz anders.

      „Eine Ideologie wird in dem Moment daraus, indem von biologischen Erklärungen noch mehr verlangt wird.“

      Das können Leute wie Du, die platt gesagt keine Biologie können, ja auch sooooooo gut beurteilen.

      „Deshalb ist es eben auch keine sichere Burg, “sich in die Biologie zu setzen” und ruhig die Angriffe des Feminismus abzuwarten. Einfach deshalb, weil nicht klar ist, wie die soziologischen und die biologischen Teile einer vollständig naturalistischen Erklärung miteinander zusammenpassen.“

      Das ist Blödsinn. Selbst wenn eine Erklärung hochkomplex ist und sowohl biologische als auch kulturelle Anteile hat, und es dabei teilweise unklar ist, ob etwas biologisch bedingt ist oder nicht. Denn eines ist sicher: Feministische Theorien sind mit biologischen Erklärungen i.d.R. nicht in Einklang zu bringen. Mann kann sie mit Biologie widerlegen und auch empirische Befunde plausibler biologisch als „feministisch“ erklären.

      Beim Feminismus lässt sich eine regelrechte Hilflosigkeit feststellen, biologischen Argumenten zu begegnen. Deshalb die ständigen Dämonisierungen und Nazi-vergleiche aus dem Lila Lager.

      Um es mal ganz deutlich zu sagen: Niemand auf der Welt weiß bisher ganz genau, wie das eigentlich geschieht. Und schon gar nicht in Einzelfällen.

      „Und Biologismus wird daraus,

      i) wenn die biologischen Tatsachen falsch zur Erklärung verwendet werden. Das passiert hier regelmäßig in diesem blog.
      ii) wenn soziale Komponenten ignoriert werden.
      iii) wenn, was nicht biologisch erklärt wird, als unerheblich angesehen wird.“

      Nein, diese Fehler werden hier meist eben nicht gemacht. Du verstehst sie so.

      „Für seriöse Biologen, die das ihre beitragen wollen, wären das eigentlich Herausforderungen, denn natürlich wird auch euch einleuchten, daß man mit Biologie klug und weniger klug umgehen kann.“

      Vielleicht wollen seriöse Biologen auf dem Gebiet lieber keine „Nachhilfe“ von Leuten, die Mitose und Meiose durcheinander hauen und auf vergleichbarem Niveau auch sonst in der Biologie die einfachsten Sachen nicht draufhaben, dann aber mit ihrer ganzen Ausdrucksweise so tun, als würden sie in der Oberliga mitspielen, als würden sie regelmäßig Vorträge an Universitäten darüber halten und in seriösen Fachzeitschriften zum Thema regelmäßig veröffentlichen.

      „Doch – und das macht euch zu Ideologen – dafür interessiert ihr euch überhaupt nicht.“

      Du selbst hast mehrfach bewiesen, dass Du die Biologie in Geschlechterfragen ablehnst, obwohl Du sie gar nicht kennst und Dich nie richtig in dieses Fach eingearbeitet hast.

      „Und deshalb schadet ihr dem Maskulismus: Denn schaut euch mal an, was gestern bei den positiven Seiten des Männerbildes herausgekommen ist. Hat irgendwas davon einen emanzipatorischen Beitrag geleistet? Und war vielleicht auch noch biologisch?

      Ich seh da nichts.

      Ihr könntet helfen. Wenn ihr bessere Arbeit machen würdet. Den Feminismus werdet ihr allein niemals kleinkriegen. Und es zu versuchen schadet dem Maskulismus ebenfalls.“

      Nein.

        • „Diese Art von unterirdischem Mist werde ich in meinem blog keinesfalls dulden.“

          Das ist mir doch egal! Oder glaubst Du, dass ich dort nochmal kommentiere?

          Das einzige, was ich vielleicht bei Dir falsch gemacht habe, ist, die erste Kritik an allem nicht per E-Mail zu schicken, sondern gleich öffentlich. Aber Du hättest Deine Anti-Biologie-Hetzschriften deshalb nie im Leben revidiert oder gelöscht.

          Solltest Du aber wirklich (siehe unten) ein vom Feminat bezahltes U-Boot sein, hat es den Richtigen getroffen!

        • @ elmar

          Gibt es gute, ehrliche Vertraute in Deinem Leben? Ich meine nur wegen „Psychoscheiße“ und so…wir alle bedürfen mitunter einer korrigierenden Intervention von außen…

    • @Elmar:

      Und Biologismus wird daraus,

      i) wenn die biologischen Tatsachen falsch zur Erklärung verwendet werden. Das passiert hier regelmäßig in diesem blog.
      ii) wenn soziale Komponenten ignoriert werden.
      iii) wenn, was nicht biologisch erklärt wird, als unerheblich angesehen wird.

      Also mit der Biologismus-Definition kann ich leben, die ist absolut sinnvoll. Ich meine von dir aber auch schon Postings vernommen zu haben, nach der folgende Aussage von dir wohl auch darunter fallen würde:


      c) Eigenschaften der Geschlechter, die gebraucht werden, damit sie sich wechselseitig noch attraktiv finden und sich lieben und miteinander kooperieren wollen.

      Unterschiedliche bzw. gar komplementäre psychologische Dispositionen (darf ich das so interpretieren?) als zentraler Bestandteil heterosexueller Anziehung – das ist zwar eine These, die ich auch unterstütze, aber empirisch nachgewiesen ist sie (noch) nicht und mit dieser Annahme bewegst du dich wohl nahe an dem, was du bekämpfst, oder nicht?

      Mich würde ja interessieren, ob ich denn für dich Biologist bin und ob du dies auch an konkreten Aussagen, an biologistischen Fehlschlüssen von mir darlegen könntest.

  4. „weil nicht klar ist, wie die soziologischen und die biologischen Teile einer vollständig naturalistischen Erklärung miteinander zusammenpassen.“

    Sicher, es gibt bisher keine allumfasende naturalistische Theorie der Welt. Es gibt aber bisher auch keinen Hinweis darauf, dass eine solche Theorie nicht möglich ist, im Gegenteil, sie erscheint mit der Zeit (und zunehmendem Wissen) immer möglicher.

    Hingegen ist mir keine halbwegs überzeugende soziologische oder diskurstheoretische Erklärung für die Existenz der Gesellschaft (unter Ausblendung von Biologie und Physik) bekannt.

    Es ist doch eigentlich offensichtlich, wer sich hier in einer Sackgasse bewegt.

    • „Aber ich vergess euch nicht und lese hier mit, keine Sorge.“

      Inwiefern ist das für uns relevant? Soll soviel heißen wie: „Wartet nur ab, bis ich genug über euch Idioten gesammelt habe und auf meinem Blog zurückschreibe! Euch krieg ich noch dabei!!!“

      Da habe ich aber Angst! (HA HA HA HA HA HA)

      Deine eigenartige „antibiologistische“ Maskulismus-Variante wird sich eh nie durchsetzen. Dich versteht kaum einer, weil es zu kompliziert ausgedrückt ist, und weil Du Dich mit der biologischen Betrachtung der Geschlechter nicht auskennst, Dich nicht richtig eingearbeitet hast.

      „Wir“ haben die plausibleren Erklärungen.

      Manchmal hatte ich in letzter Zeit sogar den Verdacht, dass Du ein z.B. vom Bundesministerium für alles außer Männer oder vom Bundesforum Männer bezahltes U-Boot bist, dass den Auftrag hat, für Geld einen „antifeministischen“ Blog zu betreiben, in dem Du vorgeben sollst, gegen Feminismus zu sein, damit andere Maskulisten Dich überhaupt ernst nehmen, und in dem Du die Biologie versuchen sollst, sturmreif zu schießen, um die Männerrechtlerszene zu spalten und damit zu schwächen.

      Sollte dem so sein, ist Dein vermutlich gut bezahlter Versuch schief gegangen.

        • Ja, ne? Vor allem macht es Spaß, solche Ideen zu äußern!!!

          Ich glaube ja selbst, dass es eher unwahrscheinlich ist. Wir sollten aber stets auch in diese Richtung sehr wachsam sein.

          De Lila Miezekatze ist schließlich sehr böse, hinterlistig und verschlagen, und wird auf eine Art und Weise angreifen, mit der wir gar nicht rechnen!

        • „Der Hang zu Verschwörungstheorien hier ist immer wieder herrlich.“

          Danke, Leszek. Wir sind alle sehr bemüht, für dein Amusement zu sorgen.

        • @ Leszek

          Der Elmar ist aber schon ein komischer Vogel? Mit seinem ewigen Biologismusvorwurf, seinen dauernden Beleidigungen, seiner offenen Verachtung gegen die „Idioten“ hier usw…

          Also zutrauen würde ich ihm das schon und den Bundes- und StiftungsfeministInnen auch. Wer immer wieder vom Gender_Pay_Gap, wie diese FeministInnen, labert kann doch nicht ganz richtig sein.

      • >Inwiefern ist das für uns relevant?

        Es bedeutet, daß ich im Moment Dringenderes zu tun hab als den blog.

        „Sollte dem so sein, ist Dein vermutlich gut bezahlter Versuch schief gegangen.“

        Zeichnet sich da ein kleiner Verfolgungswahn ab? 😉

        Ich sag ja immer wieder: für Biologismus gibt es auch psychologische Motive, der Wunsch nach wahren Aussagen reicht da niemals aus.

        • „Es bedeutet, daß ich im Moment Dringenderes zu tun hab als den blog.“

          Das beantwortet meine Frage nicht. Die Frage war, inwiefern es relevant für „uns“ ist, dass Du im Moment Dringenderes zu tun hast.

          „Zeichnet sich da ein kleiner Verfolgungswahn ab? ;-)“

          Nö. Realismus.

          „Ich sag ja immer wieder: für Biologismus gibt es auch psychologische Motive, der Wunsch nach wahren Aussagen reicht da niemals aus.“

          Ich bin kein Biologist und war noch nie einer. Außer nach Deiner verrückten Definition dieses Begriffs. Das aber ist beleibe nichts Schlimmes.

    • Nachtrag: Das mit dem U-Boot wäre auch deshalb eine plausible Erklärung, weil die Femis hierzulande seit Harald Eia RICHTIG ANGST vor der Biologie haben. Und das zurecht.

      Robin U-Bahn könnte auch Kohle kriegen von besagtem Bundesministerium für ihre Beschneidungsartikel. Auch um die Männerrechtlerszene zu schwächen, in diesem Fall durch Unterwanderung. Und durch Dämonisierung aller Maskulismus-Varianten, die die Interessen des Feminismus berühren – was die Beschneidung ja nicht tut.

      Motto: „Seht her, so schlimm ist der Feminismus gar nicht. Es gibt heute moderne Netzfeministinnen, die gegen Beschneidung von Jungen sind. Die Männerrechtlerszene ist deshalb überflüssig!“

      Ist nur ein Vermutung. Es muss nicht so sein, es kann aber so sein. Das Bundesforum Männer ist ja auch so ein Versuch von oben, so zu tun, als hätte der Staat was für Männer getan. Verlogener geht es nicht mehr.

      Damals hinter der Freidnsbewegung stand ja teilweise auch die Stasi und/oder der KGB. Hinter irgend so einer „Generäle für den Frieden“-Schrift. Hätte damals auch keiner gedacht.

      Alles fällt unter „meiner Meinung/Einschätzung nach“.

      • Ich möchte bei der Gelegenheit aber schonmal feststellen, dass jedenfalls ich die Männerrechtlerszene in traditionell- anarchistischem Auftrag „unterwandere“ und nicht von Staates wegen. 🙂

      • @Matthias

        „Robin U-Bahn könnte auch Kohle kriegen von besagtem Bundesministerium für ihre Beschneidungsartikel. Auch um die Männerrechtlerszene zu schwächen, in diesem Fall durch Unterwanderung“

        Solche Verschwörungstheorien bringen gar nichts und lassen einen nur irrational klingen. Es bringt nichts, sie zu verfolgen

        • @ Christian.

          Ui, da ist es schon wieder, das politisch konditionierte Bullshit-Bingo-Trigger-Buzzword „Verschwörungstheorie“. Lasst uns die Fensterläden schließen und unsere Hände bei Kerzenschein in die Weihwasserbecken tauchen.

          Mach dir doch keine Sorgen darum, wie Matthias klingen könnte. Für mich klingt er nicht irrational.

          „Es bringt nichts, sie zu verfolgen“. Woher weißt du das? Been there, done that oder so?

        • @ zip

          Danke!

          @ Christian

          Also allzu bierernst solltest Ideen der Marke „Er/Sie kriegt Geld vom Feminat“ nicht nehmen. Halte ich selbst nicht wirklich für besonders wahrscheinlich.

          So eine Idee kann, wenn auch nicht wirklich ernst gemeint, zugespitzte Kritik sein.

          Motto: Man könnte meinen, Du bist bei den Feministinnen in Lohn und Brot.

          Ist doch unterhaltsam? Bringt gar nichts? Doch. Spaß!

          Außerdem: Völlig unmöglich ist das nicht, dass feministische Einrichtungen, die ja ein gutes Budget haben, auch versuchen, mit welchen Methoden auch immer Einfluss auf die Blogger-Szene zu nehmen. Auch möglicherweise durch bezahlte Störer.

          Die Fiona Baine zum Beispiel: Kann doch sein, dass die für das ständige Wikipedia-Editieren bezahlt wird?!

          Die Feministinnen können sich so eine leisten!

          • @Matthias

            „Motto: Man könnte meinen, Du bist bei den Feministinnen in Lohn und Brot. Ist doch unterhaltsam? Bringt gar nichts? Doch. Spaß!“

            Ich halte davon wenig, immer dieses „bist du nicht meiner Meinung, dann bist du der Feind“. Wenn sollte man glaube ich recht deutlich machen, dass man es als Spass sieht, ich bin ja anscheinend auch ein feministisches U-Boot

        • @ Christian

          „“bist du nicht meiner Meinung, dann bist du der Feind”“

          Dieses Motto hatte ich hier noch nie und habe es nie. Jedenfalls nicht wegen einer anderen Meinung allein. Wenn dann noch Beleidigungen und Verdrehungen meines Standpunktes hinzukommen, ist es was anderes.

          „Wenn sollte man glaube ich recht deutlich machen, dass man es als Spass sieht,“

          Ich fand es im Extremfall Elmar okay.

          „ich bin ja anscheinend auch ein feministisches U-Boot“

          Wer erzählt denn sowas?

        • @ Christian

          In einer Zeit wo es im Gender War um
          die Sache geht, musst Du dich wirklich
          entscheiden auf welche Seite Du dich
          schlägst. 🙂 🙂 🙂

          Zwischentöne sind bloss Krampf im Klassenkampf.

  5. Leute, kommt mal runter, ja?

    Langsam wird das lächerlich, denn ein antibiologistischer Maskulismus wird die Männerrechtler nicht schwächen, sondern stärken.

    Denn wenn ihr mal schaut, wie vernagelt ihr seid, dann ist auf jeden Fall klar, daß es immer eine biologische Variante geben wird und wenn ihr euch an den Femis abarbeitet und die Femis an euch, dann ist mir das nur recht.

    Aber der Rest, der nichts mit euch zu tun haben will, der wird bei mir und anderen Strömungen unterkommen, die eine Chance haben werden, sich zu entwickeln, weil wir JETZT Transparenz schaffen.

    Ihr meckert doch immer, daß euch entgegen gehalten wird, daß es DEN Feminismus nicht gäbe (doch, es gibt ihn, ihr versteht das nur nicht) und er daher auch nicht generell kritisiert werden könnte. Und dasselbe Versteckspiel wollen wir gegenüber den Femis doch auch machen, hm?

    Im übrigens ist es nie verkehrt, eine soziale Strömung redundant anzulegen.

    Und wenn wir das alles diskutieren, dann werden Außenstehende unsere Reflexionsleistung würdigen (falls wir aufhören, uns so zu benehmen), sie werden den Maskulismus und seinen begrifflichen Resourcen besser verstehen, ihm mehr vertrauen als dem kruden Feminismus und vor allem werden sie weniger Angst vor einer Lobby haben, die nach außen wie eine Sekte rüberkommt.

    Denn das tut ihr.

    Und vor allem dokumentiert das, wie souverän wir sind und wie gut wir glauben, argumentativ im Sattel zu sitzen: Das hier ließt JEDER!!

    Herrje, denkt ihr denn überhaupt nicht nach???

    P.S.: Ich hab jetzt keine Zeit mehr für diese Scheisse.

    • „P.S.: Ich hab jetzt keine Zeit mehr für diese Scheisse.“

      Die hattest Du doch vorhin schon angeblich nicht. Dieses Wiederkommen nach dem letzten Abschied ist doch auch typisch für bestimmte Genderkreise. Zumindest stützt das die Verschwörungstheorie.

      Ich vermutete ja schon vor einiger Zeit, daß Du den „Weg“ eine Anatol S. gehen würdest. 😉

      • @ ddbz

        „Die hattest Du doch vorhin schon angeblich nicht.“

        Parallelwelten….

        In denen wird auch immer eine argumentative Antwort nachgereicht…später…oder so…

    • @ Elmar

      Nein, „wir“ kommen nicht wie eine Sekte rüber. Verhaltensbiologische Erklärungen für geschlechtsspezifisches, menschliches Verhalten hat mit Sektiererei nichts zu tun und wird von der Mehrheit auch nicht damit in Verbindung gebracht. Wir sind auch nicht vernagelt.

      „Langsam wird das lächerlich, denn ein antibiologistischer Maskulismus wird die Männerrechtler nicht schwächen, sondern stärken.“

      Ich weiß letztlich nicht, welchen Einfluss er hat. Er kann einerseits Leute mit ins Boot nehmen, die zwar gegen den Feminismus sind, aber wie Du eine Allergie gegen Biologie haben, aber es wäre dann eine Strömung, die Fehlvorstellungen über die biologische Wahrheit der Geschlechter vertritt.

      „Aber der Rest, der nichts mit euch zu tun haben will, der wird bei mir und anderen Strömungen unterkommen, die eine Chance haben werden, sich zu entwickeln, weil wir JETZT Transparenz schaffen.“

      Nein, Du schaffst keine Transparenz. Du hüllst Deinen Leser auf Deinem Blog derart in hochkomplizierte und hochtrabend klingene Texte ein, dass er u.U. Dir nur deshalb glaubt, weil Du dabei so „gebildet“ daher kommst. Weil Du dabei so klingst, als wüsstest Du allen Wunder was darüber. Das ganze gleicht aber, sofern Du selbst an das glaubst, was Du da schreibst, einer Vernebelungstaktik – oder ist sogar eine. Das ist nicht eine transparente Sachdiskussion, sondern ein Blenden.

      Bei Dir unterkommen? Du scheinst ja was werden zu wollen!

      „Ihr meckert doch immer, daß euch entgegen gehalten wird, daß es DEN Feminismus nicht gäbe (doch, es gibt ihn, ihr versteht das nur nicht) und er daher auch nicht generell kritisiert werden könnte. Und dasselbe Versteckspiel wollen wir gegenüber den Femis doch auch machen, hm?“

      DEN Feminismus gibt es einerseits schon, da es eine etablierte, typische Form gibt, andererseits nicht. Wieso sollte ich mit Feministinnen ein Versteckspiel spielen? Die Konfrontation mit Sachargumenten reicht doch.

      „Herrje, denkt ihr denn überhaupt nicht nach???“

      Herrje, denkst Du bzw. recherchierst Du nicht vernünftig nach, bevor Du Dich zur Biologie äußerst? Du willst eine „antibiologistische“ Männerrechtlerszene und den „Biologismus“ aus ihr tilgen.

      Ausgerechnet Du – ein Mann, der von Biologie überhaupt keine Ahnung hat und als promovierter Mehrfachakademiker Fehler auf dem Niveau eines 17jährigen in Klasse 11 macht. Von wegen „Genomverklebung“ und so. Dieses beknackte Wort findet man über Google nur deshalb, weil Du es in die Welt gesetzt hast. Die biologische Fachwelt kennt nämlich so komische Wörter gar nicht.

      „P.S.: Ich hab jetzt keine Zeit mehr für diese Scheisse.“

      „Scheiße“ ist Robin Urban-Jargon. Wie auch immer: Was Du machst, wird der Männerrechtler-Szene wenig bis gar nichts bringen, ihr eher schaden.

      Denn nichts freut Feministinnen mehr als Männerrechtler, die sich gegenseitig bekämpfen.

      Gut, Pluralismus innerhalb dieser Bewegung ist zwar viel wert, da es lächerlich wirken würde, wenn alle von uns dieselbe Meinung hätten. Aber was Du machst, ist was anderes. Du willst eine auf Fehlvorstellungen bzw. einem Nichtverstehen der Biologie basierende Ideologie in der Männerrechtlerszene etablieren.

      Oder die Männerrechtlerszene in Wahrheit wirklich für gut Geld schädigen.

  6. Ich denke die elendige Diskussion um Nature vs Nurture ist im jetzigen Augeblick relativ sinnlos. Gut möglich, dass das auch insgesamt mehr Schaden anrichtet, denn es ist ja sowieso nicht der Fall, dass das in der aktuellen Situation irgendeine Bedeutung hat, ausser der Selbstzerfleischung zu dienen.

    Bevor man überhaupt die Resourcen hat, sich so etwas zusammenzubauen und gegen aussen zu vetreten, müsste man sich wohl eher darüber Gedanken machen, wie man fast 30 Jahre an Indoktrination und Propaganda wieder durchbricht. Selbst wenn man eine definitive Antwort über die Innenbeschaffenheit der Gehirns hat (die sicherlich eine Mischung vieler Milliarden von Simulationen benötigt) würde das im Diskurs mit dem Feminismus kaum Vorteile bringen. Die Grundkentnisse über Biologie sind sowieso vorhanden und eine Ideologie, die es sich zum Ziel gemacht hat, einseitig die Faktenlage zu unterdrücken wird sich in keinster Weise dadurch verändern, dass man genau dazu Gegenbeweise bringt.

    Da ist es ungefähr gleich absurd zu versuchen, einer rassistischen Ideologie damit entgegenzukommen, das man beweist, dass die Varianz der Differenzen innerhalb der eigenen Gruppe wohlmöglich grösser ist, als die zwischen den ausgesuchten Feindbildern. Wer einer solchen Ideologie angehört, will ja genau das nicht hören und es hat schon eine gewisse Komik, wenn man annimmt, das man hier mit Fakten oder Beweisen auch nur ansatzweise jemanden umstimmen könnte. Solche Diskussionen sind vielleicht etwas wert, wenn sie in Anwesenheit von Unentschiedenen geführt werden.

    Viel wichtiger ist, genau zu beschreiben, warum der (radikale) Feminismus die wissenschaftliche Sachverhalte ablehnt (und ich weiss, dass das hier jeder schon weiss ;)) und welche Situation dadurch entsteht.

    • @ vanguard

      „Ich denke die elendige Diskussion um Nature vs Nurture ist im jetzigen Augeblick relativ sinnlos.“

      Sorry, aber diese Diskussion ist seit längerer Zeit beendet.

      Faktisch…empirisch.

      Natürlicht nicht auf der Glaubensebene…aber auf der gibt es auch keine Diskussion im eigentlich Sinn.

      Auf der wird geglaubt….bis zum bitteren Ende.

      • Korrekt; aber irgendwann muss man doch die Notbremse ziehen; ich glaube nicht, dass irgendjemand seine Meinung zu dem Thema noch ändert. Nicht nach dem ganzen Text und der Frontenbildung, wenn jetzt jemand nachgibt wäre das quasi ein vollständiger Gesichtsverlust. Das weiss auch jeder.

        Wenn Elmar gewisse Dinge anders sieht, bin ich gespannt darauf, wie sein Weg aussieht. Ich persönlich sehe die Dinge momentan eher anders; ich bin aber gleichzeitig auch nicht davon überzeugt, dass sein „nicht-biologischer“ Ansatz andere Ergebnisse produzieren wird (nämlich, das Männer in vielen Teilgebieten mächtig in der Scheisse sitzen…und das Feminismus eine der Hauptschadensquellen ist).

  7. Dass biologisch fokussierte Erklärungsmodelle in der (antifeministischen) Männerrechtsbewegung eine stärkere Bedeutung haben, liegt meiner Meinung nach vor allem daran, dass der Feminismus mit diesen nahezu inkompatibel ist. Wollte man feministischen Patriarchatstheorien nun wissenschaftlich fundiert etwas entgegensetzen, sind Verhaltensbiologie und Evolutionspsychologie schlicht die Mittel der Wahl.
    Dies mag manchmal den Eindruck erwecken, dass soziokulturelle Einflüsse (nurture) aus ideologischen Gründen unterschlagen oder absichtlich ignoriert würden. Ich behaupte aber, dass dies nicht der Fall, sondern lediglich der spezifischen Auseinandersetzung mit dem Standpunkt der Gegenseite geschuldet ist. Alleine, dass die Notwendigkeit interkultureller Studien zum Aufspüren biologisch begründeter Gemeinsamkeiten anerkannt wird, zeigt, dass die kulturelle Modulierung biologischer Dispositionen nicht unterschlagen wird. Ganz im Gegenteil. Und damit befindet man sich schlicht auf dem Stand der empirischen Forschung, und nicht in einem darwinistisch umnebelten ideologischen „Biologismus“.

    Mir scheint jedenfalls oft, dass biologische Erklärungen deshalb abgelehnt werden, weil sie eine absolute Unveränderlichkeit suggerieren. Dies ist aber nur in Teilen zutreffend. Gerade wenn wir über psychologische Prozesse und Verhalten sprechen, ist die Umwelt immer ein notwender Bestandteil der Verhaltensfunktion. Der in Relation zu Frauen höhere Sexualtrieb bei Männern, beispielsweise, ist zwar hochgradig biologisch determiniert – der absolute Sexualtrieb ist aber je nach Umwelteinflüssen stark schwankend. Dies wird jedem klar, wenn er sich seine eigenen intraindividuellen Unterschiede vergegenwärtigt. Wollte man nun (nur um beim Beispiel zu bleiben, ich hoffe niemand kommt hier auf dumme Gedanken) dem Sexualtrieb von Männern etwas beischneiden, könnte man die Umweltkriterien ermitteln, in denen er besonders niedrig ist und diese dann gesellschaftlich und politisch forcieren – obgleich die Geschlechterdifferenz im Sexualtrieb weiterhin starke biologische Ursachen hat.
    Über den Sinn und Unsinn solcher Maßnahmen könnte man sich im speziellen unterhalten, aber allgemein ist klar: Das schlichte Leugnen dieser biologischen Dispositionen ist nicht nur faktisch falsch, es verhindert auch eine erfolgreiche Verhaltensänderung – gender mainstreaming hin oder her.

    Desweitern stehen „Antibiologisten“ natürlich in der Pflicht, die Sonderstellung des Menschen im Tierreich zu begründen. Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass bei anderen Tieren auch (ausschließlich) sozialkonstruiertes Verhalten unterstellt wird.

    • @Faugor

      “Dass biologisch fokussierte Erklärungsmodelle in der (antifeministischen) Männerrechtsbewegung eine stärkere Bedeutung haben, liegt meiner Meinung nach vor allem daran, dass der Feminismus mit diesen nahezu inkompatibel ist. ”

      Wenn das so wäre, dann sollte ich tunlichst den Mund halten.

      Wenn es aber nicht so ist, dann kann der Biologismus nichts ausrichten. Und offensichtlich ist das keine biologische Frage, sondern es kommt darauf an, wie Feminismus eigentlich funktioniert.

      “Wollte man feministischen Patriarchatstheorien nun wissenschaftlich fundiert etwas entgegensetzen, sind Verhaltensbiologie und Evolutionspsychologie schlicht die Mittel der Wahl.”

      Meiner Ansicht nach ist Feminismus vor allem ein normatives Projekt, so daß der Biologsmus als empirisches Projekt eher zahnlos ist. Wenn das stimmt, dann könnten die Biologisten zu 102% recht haben und nichts wäre gewonnen. Dazu hatte ich auch gepostet, aber … na ja.

      Aber Biologist ist man meiner Ansicht nach gerade deshalb, weil man diese Fragen ignoriert – obwohl sie für MRA wesentlich sind, weil wir nicht gegen Frauen, sondern gegen Femismus und gegen Ausbeuter sind – die allerdings meistens weiblich sind. Trotzdem sind Maskulisten Antisexisten – jedenfalls die vernünftigen.

      “Und damit befindet man sich schlicht auf dem Stand der empirischen Forschung, und nicht in einem darwinistisch umnebelten ideologischen “Biologismus”.”

      Ok, dagegen hab ich auch nichts – wie schon unzählige Male wiederholt, hat aber bei den Biologisten keinerlei Minderung der Hysterie bewirkt.

      “Mir scheint jedenfalls oft, dass biologische Erklärungen deshalb abgelehnt werden, weil sie eine absolute Unveränderlichkeit suggerieren.”

      Vor allem Feministen denken das. Mir ist klar, daß das nicht der Fall ist.

      “Das schlichte Leugnen dieser biologischen Dispositionen ist nicht nur faktisch falsch, es verhindert auch eine erfolgreiche Verhaltensänderung – gender mainstreaming hin oder her.”

      Mein Argument besagt, daß es biologische Dispositionen geben mag, wir sie aber im alltagspsychologischen Verständnis intentionalen Verhaltens ex post nicht detektieren können. Auch darüber habe ich erfolglos gebloggt.

      “Desweitern stehen “Antibiologisten” natürlich in der Pflicht, die Sonderstellung des Menschen im Tierreich zu begründen.”

      Richtig. Hab ich schon angefangen, als ich darüber bloggte, daß ein kausales Handlungsverständnis falsch ist.

      Auch das wurde nicht verstanden.

      • @ Faulgor

        Zustimmung!

        @ Elmar

        „Aber Biologist ist man meiner Ansicht nach gerade deshalb, weil man diese Fragen ignoriert“

        Ich wüsste nicht, was z.B. Christian, Roslin, Red Pill, DDBZ oder ich hierbei ignoriert hätten.

        „“Und damit befindet man sich schlicht auf dem Stand der empirischen Forschung, und nicht in einem darwinistisch umnebelten ideologischen “Biologismus”.”

        Ok, dagegen hab ich auch nichts – wie schon unzählige Male wiederholt, hat aber bei den Biologisten keinerlei Minderung der Hysterie bewirkt.“

        Doch, dagegen hast Du was. Für Dich ist die hier vorherrschende sachliche biologische Betrachtung menschlichen Verhaltens Biologismus. Jetzt tust Du so, als hätetst Du nichts dagegen.

        “Mir scheint jedenfalls oft, dass biologische Erklärungen deshalb abgelehnt werden, weil sie eine absolute Unveränderlichkeit suggerieren.”

        Vor allem Feministen denken das. Mir ist klar, daß das nicht der Fall ist.“

        Eine absolute Unveränderlichkeit hat hier auch keiner oder kaum einer postuliert.

        „“Desweitern stehen “Antibiologisten” natürlich in der Pflicht, die Sonderstellung des Menschen im Tierreich zu begründen.”

        Richtig. Hab ich schon angefangen, als ich darüber bloggte, daß ein kausales Handlungsverständnis falsch ist.

        Auch das wurde nicht verstanden.“

        Nein, lieber Elmar, Du bist hier derjenige, der entweder nichts von der ganzen Materie versteht oder verstehen will!

    • Jep, bis auf den letzten Abschnitt imho ein absolut rundes Posting, mit dem man einen Deckel auf die Debatte machen könnte.

      Die offensichtliche Sonderstellung des Menschen zu begründen, sehe ich aber nun nicht als wirkliches Problem an.
      Die nature/nurture-Debatte ist ja schon quasi etwas humanspezifisches, sie erübrigt sich bei anderen Tierarten weitestgehend, weil diese keine vergleichbare kulturelle Evolution mit transgenerational wirksamen Phänomenen wie z.B. Sprache kennen.
      Schon die Grundannahmen der Evolutionspsychologie widersprechen der Annahme eines gewöhnlichen Säugetiers fundamental, denn der Neokortex hat verhaltenswirksame Umweltbedingungen geschaffen, die seine eigenen Selektionsbedingungen zigfach überrundet haben.

  8. Nach meinem Eindruck ist der Streit in dieser Diskussion Folge eines fehlenden Rahmens, in den die Themen eingeordnet werden, weswegen viel aneinander vorbeigeredet wird.

    Auf meinem blog habe ich hier versucht, einen einfachen Rahmen für die Geschlechterdebatte als Kette von Ausgangsannahmen und Schlußfolgerungen zu definieren:

    1. Grundannahmen (Grundwerte und Biologie)

    2. aufbauende soziale Theorien

    3. abgeleitete politische Forderungen

    Zur Biologie gibt es reihenweise Beiträge, z.B. von Christian oder Matthias.

    Elmar will, wenn ich ihn richtig interpretiere, eine (fast) biologiefreie soziale Theorie.

    El_Mocho (3.1., 11:30) argumentiert, daß alle drei Stationen der Kette gebraucht werden.

    vanguard (3.1. um 4:48) will eigentlich nur Politik machen (gut so! ich auch) und die beiden ersten Stationen hintanstellen. Auch Faulgor (3.1. 9:14) will vor allem den Feminismus widerlegen, aber nicht unbedingt eine eigene soziale Theorie aufstellen.

    Die Tücke dieser Kette liegt darin, daß man ein derart umfangreiches Gebiet nur interdisziplinär beackern kann. Man muß herunter von den hohen Roß, alles selber machen und entscheiden zu können. Eine besondere Tücke liegt darin, daß die involvierten Wissenschaften – auch wenn die Gebiete etwas überlappen – völlig andere Wissenschaftstheorien haben. Dazu habe ich mich hier http://maninthmiddle.blogspot.de/p/faq.html#mwt einige Punkte aufgeschrieben. Dies war eine Art erstes Resümee einer langen Diskussion bei achdomina.

    Kurz gesagt: Ihr seid mitten in den typischen Problemen eines großen interdisziplinären Projekts. Das wichtigste ist mMn in solchen Fällen eigentlich, die Rollen und Kompetenzen abzustecken, also in gewisser Weise Schnittstellen zu definieren, die Sprache „der anderen“ grundlegend zu lernen und die Beiträge der anderen einschätzen zu können.

    Nun ist ein Blog keine Organisationsform, wo eine heterogene Gruppe von Personen längerfristig koordiniert und ergebnisorientiert arbeiten kann. Hier bin ich ratlos und kann keine Lösung bieten.

    • @mitm: sehr gut!

      @all

      “Hier bin ich ratlos und kann keine Lösung bieten.”

      Ich bin ja immer für eine dicussion group, aber die letzte group wurde ja sehr schlecht angenommen.

      Ansonsten freut es mich, daß sich langsam die Erkenntnis durchsetzt, daß man mit Biologie allein nicht alles und sofort restlos erklären kann.

      Das ist schon mal ein Anfang auf dem Weg zum Aufspüren der Grenzen gegenwärtigen Wissens.

      • @ elmar

        „Ansonsten freut es mich, daß sich langsam die Erkenntnis durchsetzt, daß man mit Biologie allein nicht alles und sofort restlos erklären kann.“

        Es gab niemand auf diesem Blog der das
        behauptet hätte. Jeder der Biologie
        Evolutionsbiologie ins Spiel gebracht
        hat, betonte auch die Einflüsse von
        Umwelt, Kultur. Zudem hat auch niemand
        einen deterministischen Zusammenhang
        zwischen Biologie und Verhalten
        behauptet.

      • @ Elmar

        Hier muss ich Red Pill beipflichten. NIEMAND hier (Ich kann mich zumindest an keinen erinnern.) war oder ist der Meinung, dass die Biologie alles erklärt, und das auch noch sofort und restlos.

        Du unterstellst es uns, weil Du uns anders nicht dabei kriegen kannst. Oder Du verstehst uns hier wirklich die ganze Zeit falsch.

        In die Details gehen wir hier schon lange, zumindest unter anderem. Aufspüren der Grenzen gegenwertigen Wissens? Ich finde, die meisten hier kennen die Grenzen der Biologie ganz gut, ebenso die Grenzen der z.B. Sozialwissenschaften.

        Es liegt natürlich in der Natur der Sache, dass man häufiger von biologischen Einflüssen spricht, wenn man antideterministische Ideologien wie die Genderideologie kritisiert, die davon ausgehen, dass nichts oder nur extrem wenig biologisch bedingt ist. Man kann ja nicht bei jeder Richtigstellung dabei schreiben, dass man sehr wohl einsieht, dass auch nichtbiologische Faktoren das menschliche Verhalten beeinflussen bzw. dass innerhalb der biologischen Faktoren nicht alles genetisch bedingt ist.

        „Oder besser: ich muß das machen. “

        Ja, dann bring mal endlich richtige Argumente!

  9. Pingback: Übersicht: Evolution, Evolutionäre Psychologie und Partnerwahl | Alles Evolution

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