Selbermach Samstag LXV

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

125 Gedanken zu “Selbermach Samstag LXV

  1. Jippiiiiiiieeeeh, letzter Selbermach-Samstag des Jahres. Einmal noch öffentlich „rumtrollen“, solange das noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/).

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Weihnachten 2013 – ein Fest im Zeitalter des Radikalfeminismus:

    Erst machte uns ein Kosmetik-Hersteller klar, das Weihnachten zwar ein Familienfest ist, aber wenn, dann bitte ohne den blöden Vater. Denn der stört ja nur:

    http://www.marketingfish.de/aktuell/werbung/niveas-weihnachtswerbekampagne-wo-ist-papa-1000218/ (weitere Artikel dazu & Petition auf genderama.blogspot.com)

    Hier das Video direkt – wer es noch nicht geguckt hat, unbedingt gucken:

    Dazu passend: http://man-tau.blogspot.de/2013/12/josef-und-nivea-und-eine.html

    Merke: Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Familie, aber nur, solange der blöde Vater nicht da ist und stört, sondern nur stillschweigend die Zeche bezahlt. Onkel dagegen sind wie üblich in Matriarchaten als Brutpflegehelfer willkommen, sofern es die Brüder der Mutter sind.

    Was hier Abhilfe schafft? Ganz einfach: Nicht kaufen. Nivea for men Rasierwasser usw. kann man ja im Kaufhaus stehen lassen, zumindest so lange, bis die sich öffentlich dafür entschuldigt haben.

    Weihnachten 2013, Teil II:

    Wir befinden uns am morgen des ersten Weihnachtstages im Kölner Dom, Festhochamt. Die Messe hält ein Kardinal an seinem 80sten Geburtstag. Plötzlich reißt sich eine Feministin fast alle Kleider vom Leib, springt mit freiliegenden Nippeln auf den Alter und krakeelt feministische Parolen herum. Auf ihrem Körper steht: „I am god“…

    Wer es nicht glaubt, sehe selbst:

    http://www.bild.de/politik/inland/femen/josephine-oben-ohne-auf-koelner-dom-altar-33992238.bild.html

    http://www.express.de/koeln/oben-ohne-protest-im-koelner-dom-kirche-erstattet-anzeige-gegen-femen-frau,2856,25728840.html (mit sehenswertem Video)

    Sie war es: http://de.wikipedia.org/wiki/Josephine_Witt

    Hier zeigt der Feminismus mal wieder sein wahres Ich: Dummheit, Radikalität, hochgradige Geschmacklosigkeit, Respektlosigkeit vor dem Glauben – oder einfach eine ideologie, die psychisch Schwerkranke anzieht.

    Lesenswert dazu auch Birgit Kelle:

    http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/7777-femen-aktion-im-koelner-dom

    Sonstiges Meldungen:

    http://manndat.de/feministische-mythen/berufsleben/die-frauenquote-und-ihr-rattenschwanz.html

    http://cuncti.net/lebbar/648-bildung-schuetzt-nicht

    http://man-tau.blogspot.de/2013/12/erzahlmirnix-nun-sag-wie-hast-dus-mit.html

    http://www.genderama.blogspot.de/2013/12/erkaltung-manner-leiden-starker.html (kein Wunder: Testosteron hemmt das Immunsystem.)

    Gewalt zwischen den Geschlechtern:

    http://www.theblaze.com/stories/2013/12/19/insane-video-has-people-asking-if-a-woman-hits-a-man-is-it-ever-ok-for-a-man-to-hit-back/

    Desweiteren empfehle ich, gerade auch Journalisten, einen täglichen Blick auf

    genderama.blogspot.com

    Ansonsten sag ich nur weiterverbreiten (Extra-Leseempfehlung für Journalisten!):

    https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/selbermach-samstag-xxix/#comment-72249

    Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Damhirsche

      • @ Stephi

        Wie Matthias versteh‘ ich den Witz nicht ganz.

        Warum sollte sich Putin mit einem Cookie zufrieden geben?

        Angeblich hat er gerade – im Sommer geschieden – seine Mätresse heimlich geheiratet. Also wird er in der Lage sein, der jede Menge Cookies zu schenken und sich auch selbst welche kaufen können.

        Alina Kabajewa, jetzt vielleicht schon Frau Putina.

        Ihre Vorgängerin:

        Erkennt da jemand vielleicht ein evolutionspsychologisches Muster (weibliche Hypergamie versus männliche Suche nach Jugend und Schönheit)?

        Oder schützt Feminismus davor?

        Schön ist er ja nicht, der Putin, jung auch nicht mehr, aber mächtig und das heißt, gerade in Russland, immer auch reich.

        Das scheint ihn schön zu machen in Frau Kabajewas Augen.

        Zur angeblichen Hochzeit:

        http://news.nationalpost.com/2013/09/26/putin-and-kabayeva-are-crowned-guards-remark-suggests-russian-president-has-married-his-mistress/

        • Nebenbei: 70 Jahre Sowjetunion haben demnach auch nicht den Neuen Menschen geschaffen, obwohl man an soziokultureller Feuerkraft nun wirklich alles, ALLES aufgeboten hat, was an soziokulturellen Einflussmöglichkeiten zur Verfügung stand, bis hin zu nacktem, offenem Terror.

          Und was ist?

          Frauen verhalten sich wie … äh, Frauen und Männer wie … äh, richtig, wie Männer.

          Ich bin überrascht.

        • Was ist denn mit der MM los? Da stehen ja kritische Kommentare unter dem Artikel? Ich werd nicht mehr.

          Ich muss mal kurz in mich gehen, mein Weltbild ist gerade zusammengebrochen.

        • @ Neuer Peter

          *Ach, sogar Roslin ist mit einem Kommentar dort durchgekommen. Das ist ja eine echte Fundgrube.*

          Ja, und kurz darauf wurde ich gesperrt, ohne Vorankündigung, ohne Kommentar.

          Damals war ich noch jung und naiv, glaubte tatsächlich, Feminist.I.nnen seien an Diskussionen interessiert, d.h., ich dachte wirklich ca. 1 Woche lang, es läge an meinem Webprovider/Browser od. dgl., dass ich ihre Webseite nicht mehr erreichen konnte.

          Erst dann dämmerte mir allmählich, dass die damals ja (angeblich) noch nicht radikale Mädchenmannschaft mit all den aufgeschlossenen weltoffenen Feminist.I.nnen der Gründergeneration ihr Weltbild doch nie nicht zur Diskussion gestellt sehen wollte.

          Abnicken war gefragt, Zustimmung zu den Glaubensprämissen, den Dogmen, aus denen sich das ganze empiriefreie Konstrukt herleitet.

          Wer die Prämissen ihres Glaubens infrage stellte, flog raus.

          Conclusio:

          Feminist.I.nnen wissen ganz genau, auf welch wackliger Grundlage ihr Kartenhaus errichtet ist.

          Wüssten sie es nicht, würden sie Diskussionen nicht ausweichen.

          Sie weichen aus, verhindern, blocken ab, zensieren, schweben in Filterbubbles, weil sie wissen, dass sie in offener Diskussion nicht bestehen können.

          Ein weiterer Grund, warum ich Hoffnungen und Bemühungen, mit ihnen in’s Gespräch zu kommen, für müßig halte.

          Sie haben nichts auf der Pfanne und das soll bitte schön niemand bemerken.

          Deshalb wohl hat Twitter jetzt auch Blockwarte bekommen, freiheitlich und gegen rechts wie man ist, siehe Michael Kleins Post auf sciencefiles:

          http://sciencefiles.org/2013/12/28/gelebter-faschismus-blockempfehlung/

          Hier findet man die Blockwarte

          Zitat:

          *Blockempfehlung

          @blockempfehlung

          Keinen Bock auf Maskus, Nazis, Macker, Derailing, Rechtsstaatmeinungsfreiheitgeschrei und Diskriminierung? Hier gibt’s die Blockempfehlung.*

          Interessantes Amalgam.

          Wie zur Stalinzeit: Man setze ainen Kinderschänder, einen Mörder und einen Stalinismuskritiker auf dieselbe Anklagebank im selben Prozess – und schon denkt die Öffentlichkeit: ALLES KINDERSCHÄNDER, ALLES MÖRDER, STALINISMUSKRITIKER =KINDERSCHÄNDER= MÖRDER.

          Hier also: MASKUS = NAZIS = MACKER = DERAILER = RECHTSSTAATSMEINUNGSFREIHEITSSCHREIER = DISKRIMINIERER.

          Nun, immerhin wissen wir jetzt, dass wenn die Blockwarte an die Macht kommen – ich nehme an, es handelt sich um enorm progressive, um enorm feministische, um enorm von ihrer Gutheit überzeugte gute Gutmenschen – muss so sein, denn sie sind ja gegen Nazis und Maskus und Diskriminierung und Macker und all so Sachen – dann gibt es keine Meinungsfreiheit mehr, zumindest nicht für Maskus, Nazis, Derailer, Macker und dergleichen und wer Masku, Nazi, Macker, Derailer ist,, wer nach Meinungsfreiheit schreit, dem kann man sie guten Gewissens verweigern.

          Wer Meinungsfreiheit verdient, das bestimmen die Blockwarte ganz allein, denn die fühlen das Richtige, fühlen wahrscheinlich, dass alle, die nicht ihrer Meinung sind, Nazis sind, die keine Meinungsfreiheit verdient haben.

          Schließlich haben nur die Anständigen Meinungsfreiheit verdient.

          Und wer anständig ist, das bestimmen SIE in ihrem großen dumpfen WIR.

          @ Christian

          Wurde für Alles Evolution schon eine Blockempfehlung von den Blockwarten ausgesprochen oder ist Dein Blog noch nicht weichtig genug?

    • Noch einmal Nicholas Wade, der Genetik-Experte der NYT – ein Beispiel für seine Berichterstattung:

      Er berichtet in dem Artikel über eine HapMap-Studie mit Yoruba-Probanden (afrikanische Volksgruppe/Nigeria), Han-Chinesen (Peking), Japanern (Tokio) und Weißen (USA/Utah).

      Zitat:

      *Providing the strongest evidence yet that humans are still evolving, researchers have detected some 700 regions of the human genome where genes appear to have been reshaped by natural selection, a principal force of evolution, within the last 5,000 to 15,000 years.

      The genes that show this evolutionary change include some responsible for the senses of taste and smell, digestion, bone structure, skin color and brain function [!].

      Their data is based on DNA changes in three populations gathered by the HapMap project, which built on the decoding of the human genome in 2003. The data, though collected to help identify variant genes that contribute to disease, also give evidence of evolutionary change.

      The finding adds substantially to the evidence that human evolution did not grind to a halt in the distant past, as is tacitly assumed by many social scientists [u.a. auch von Jared Diamond, weshalb sein Bestseller auch so hochgelobt wurde im Müllstrom]. Even evolutionary psychologists, who interpret human behavior in terms of what the brain evolved to do, hold that the work of natural selection in shaping the human mind was completed in the pre-agricultural past, more than 10,000 years ago.

      There is ample evidence that selection has been a major driving point in our evolution during the last 10,000 years, and there is no reason to suppose that it has stopped,“ said Jonathan Pritchard, a population geneticist at the University of Chicago who headed the study.

      But the authors of the HapMap study released last October found many other regions where selection seemed to have occurred, as did an analysis published in December by Robert K. Moysis of the University of California, Irvine.*

      Die Moyzis-Studie identifizierte 1800 Gene, viele davon in Beziehung zu kognitiven Eigenschaften, die erst kürzlich (also < 50000 Jahren) evolvierten, nach Out of Africa, sich also bei afrikanischen/europäischen/ostasiatischen Populationen UNTERSCHEIDEN.

      http://www.pnas.org/content/103/1/135.full.pdf+html

      Bob Holmes schrieb im New Scientist über die Moyzis-Studie, Zitat:

      *A detailed look at human DNA has shown that a significant percentage of our genes have been shaped by natural selection in the past 50,000 years, probably in response to aspects of modern human culture such as the emergence of agriculture and the shift towards living in densely populated settlements…

      This analysis suggested that around 1800 genes, or roughly 7% of the total in the human genome, have changed under the influence of natural selection within the past 50,000 years… That is roughly the same proportion of genes that were altered in maize ] when humans domesticated it from its wild ancestors. Moyzis speculates that we may have similarly 'domesticated' ourselves with the emergence of modern civilization.[eben durch genetisch-kulturelle Coevolution, wobei kulturelle Regeln die "Zuchtbedingungen" definieren, natürlich unbewusst, nichts destotrotz wirksam, die dann wiederum den Genpool verändern, was auch Auswirkungen hat auf die Kultur, die aus und über diesem Genpool errichtet wird, die erfolgreich arbeiten muss mit den Menschen und ihren durch ihre Genmuster geprägten Eigenheiten, die UNTERSCHIEDLICH sind – nicht alles passt für alle Ethnien gleichermaßen gut, funktioniert gleichermaßen gut, weil Menschen nicht gleichartig sind, nicht austauschbar, als Individuen nicht, aber auch nicht als distinkte Gruppen!].

      One of the major things that has happened in the last 50,000 years is the development of culture,' he says. By so radically and rapidly changing our environment through our culture, we've put new kinds of selection [pressures] on ourselves.

      Genes that aid protein metabolism—perhaps related to a change in diet with the dawn of agriculture—turn up unusually often in Moyzis's list of recently selected genes. So do genes involved in resisting infections, which would be important in a species settling into more densely populated villages where diseases would spread more easily. Other selected genes include those involved in brain function, which could be important in the development of culture.*

      Quelle für Bob Holmes Artikel über die Moyzis-Studie:

      http://www.newscientist.com/article/dn8483

      Weiter mit dem Artikel von Nicholas Wade:

      *Dr. Pritchard also detected selection at work in brain genes, including a group known as microcephaly genes because, when disrupted, they cause people to be born with unusually small brains.

      Dr. Bruce Lahn, also of the University of Chicago, theorizes that successive changes in the microcephaly genes may have enabled the brain to enlarge in primate evolution, a process that may have continued in the recent human past.

      Last September, Dr. Lahn reported that one microcephaly gene had recently changed in Europeans and another in Europeans and Asians. He predicted that other brain genes would be found to have changed in other populations.

      Dr. Pritchard's test measures the difference in DNA diversity between those who carry a new gene and those who do not, and a significantly lesser diversity is taken as a sign of selection. The difference disappears when the improved gene has swept through the entire population, as eventually happens, so the test picks up only new gene variants on their way to becoming universal.

      The selected genes turned out to be quite different from one racial group to another. Dr. Pritchard's test identified 206 regions of the genome that are under selection in the Yorubans, 185 regions in East Asians and 188 in Europeans. The few overlaps between races concern genes that could have been spread by migration or else be instances of independent evolution, Dr. Pritchard said.*

  2. Hans Nyborg, „kontroverser“ (Codewort für politisch unkorrekt oder „nicht-links“) dänischer Psychologe, hat mal wieder, zum 2. (offiziellen) Mal in seiner Karriere, die PC-Inquisition auf dem Hals (Summers, Richwine, Watson sind analoge, prominentere Fälle im angelsächsichen Bereich).

    Peter Frost berichtet auf seinem Blog.

    http://www.evoandproud.blogspot.de/2013/11/cleansing-scientific-literature.html

    Unsere Eliten unternehmen erhebliche Anstrengungen, damit ihre Untertanen bestimmte Themen nur in höchst einseitiger Weise präsentiert bekommen und die Medien spielen willig mit.

    Ohne Internet herrschte das große, fast komplette, dröhnende Schweigen der politisch-ideologisch Einverständigen und Korrekten.

    Der McCarthyismus von links spielt sich weitgehend unbemerkt von einer breiteren Öffentlichkeit ab.

    Wir sind ja stolze Demokraten, kämpfen gegen Rechts, wohl und umfassend informiert, vor allem auch völlig unparteiisch, nein, uns kann nichts passieren – „Gehen Sie bitte weiter, bleiben Sie nicht stehen, hier gibt es nichts zu sehen!“

  3. In Ergänzung zum „Fall Nyborg“, noch mal mein Posting zu Peter Collier, wohl auch bald (oder schon llängst) ein „kontroverser“ Wissenschaftler

    Paul Collier,

    http://en.wikipedia.org/wiki/Paul_Collier

    britischer Ökonom und Experte für Afrika, über die mit Migration verbunden Folgen für die aufnehmenden Gesellschaften, Zitat:

    *As part of my research, I have come up with ten building blocks needed for reasoned analysis of migration. Some are straightforward; others are analytically tricky and you will need to chew on them. Indeed – with apologies for a self-serving remark – you will need to read the book.

    Block 1 Around 40 per cent of the population of poor countries say that they would emigrate if they could. There is evidence that suggests this figure is not a wild exaggeration of how people would behave. If migration happened on anything approaching this scale, the host societies would suffer substantial reductions in living standards. Hence, in attractive countries, immigration controls are essential.

    Block 2 Diasporas accelerate migration. … These links cut the costs of migration and so fuel it. As a result, while diasporas are growing, migration is accelerating.

    Block 3 Most immigrants prefer to retain their own culture and hence to cluster together. This reduces the speed at which diasporas are absorbed into the general population. The slower the rate at which they are absorbed, the lower the rate of immigration that is compatible with stable diasporas and migration. By design, absorption is slower with multicultural policies than with assimilative policies.

    Block 4 Migration from poor countries to rich ones is driven by the wide gap in income between them. … Migrants are escaping the consequences of their systems but usually bring their culture with them.

    Block 5 In economic terms, migrants are the principal beneficiaries of migration but many suffer a wrenching psychological shock. …

    Block 6 Because migration is costly, migrants are not among the poorest people in their home countries. The effect on those left behind depends ultimately on whether emigrants speed political and social change back home or slow it down. A modest rate of emigration, as experienced by China and India, helps, especially if many migrants return home. However, an exodus of the young and skilled – as suffered by Haiti, for example – causes a haemorrhage that traps the society in poverty.

    Block 7 In high-income societies, the effect of immigration on the average incomes of the indigenous population is trivial.

    Block 8 The social effects of immigration outweigh the economic, so they should be the main criteria for policy. These effects come from diversity. Diversity increases variety and this widening of choices and horizons is a social gain.
    Yet diversity also potentially jeopardises co-operation and generosity. Co-operation rests on co-ordination games that support both the provision of public goods and myriad socially enforced conventions. Generosity rests on a widespread sense of mutual regard that supports welfare systems. Both public goods and welfare systems benefit the indigenous poor, which means they are the group most at risk of loss. As diversity increases, the additional benefits of variety get smaller, whereas the risks to co-operation and generosity get greater. …

    Block 9 The control of immigration is a human right. The group instinct to defend territory is common throughout the animal kingdom; it is likely to be even more fundamental than the individual right to property. … It sometimes makes sense to grant the right to migrate on a reciprocal basis. Thousands of French people want to live in Britain, while thousands of Britons want to live in France.

    Block 10 Migration is not an inevitable consequence of globalisation. The vast expansion in trade and capital flows among developed countries has coincided with a decline in migration between them.

    These ten building blocks are not incontrovertible truths but the weight of evidence favours them to varying degrees. If your views on migration are incompatible with them, they rest on a base too fragile for passionate conviction.*

    Quelle:

    http://www.newstatesman.com/global-issues/2013/11/new-exodus

    Wenn 40 % der armen Weltbevölkerung emigrieren wollen, wenn sie denn könnten, so wären das ca. 2 Mrd. Menschen.

    Wenn nur 500 Mio. es tatsächlich tuen, wäre das das Ende der westlichen Zivilisation, wie wir sie kennen.

    • @ ezm

      *“Paradoxe Forschung: Laut einer amerikanischen Studie der Universität Tennessee spielt es für das Glück in einer Beziehung eine gewichtige Rolle, wie viele Kilos die Partner auf die Waage bringen. Der Aussage der Forscher folgend, besteht das Geheimnis einer glückliche Ehe darin, dass die Ehefrau schlanker ist als ihr Mann. Schlichtweg seien beide Ehepartner zufriedener, wenn die Frau einen geringeren Body Mass Index (BMI) aufweist als ihr Ehemann.“*

      Stimmt.

      Glücklich sehen sie nicht aus, die beiden.

      Ob’s nur daran liegt, dass er schlanker ist als sie?

      Ich glaube nicht.

    • @ Alexander

      „Glücklich sehen sie nicht aus, die beiden.

      Ob’s nur daran liegt, dass er schlanker ist als sie?

      Ich glaube nicht.“

      Gute Illustration des Mythos der Midlifecrisis
      der Männer. Das Problem liegt nicht beim Mann
      sondern darin, dass die sexuelle Attraktivität
      der Frau in den Keller rutscht.
      Gerade wenn sich der Mann noch in einer Phase
      befindet, wo sein Status, seine Macht noch am
      zunehmen ist.

      • @ Red Pill

        *Gerade wenn sich der Mann noch in einer Phase
        befindet, wo sein Status, seine Macht noch am
        zunehmen ist.*

        Vielleicht haben ja normale Männer tatsächlich eine Midlife-Crisis, denn eine Ex-Olympionikin, die nun die Titelseite der russischen „Vogue“ ziert, wird sich für einen 60-jährigen Bauarbeiter nicht interessieren, wohl aber für Putin, Berlusconi & Co.

        Der 60-jährige Bauarbeiter, so er denn überhaupt bei irgendiener Frau als Langzeitpartner zum Zuge kam und nicht bereits gegen den Alphamann Sozialstaat verlor, weiß oder spürt, dass er froh sein muss, wenigstens überhaupt eine ergattert zu haben, auch wenn die sich im Laufe der Zeit in einen Landwal verwandelt hat, mit dem er nun bis an’s Ende seiner Tage ausharren muss – da kann mann schon depressiv werden, wenn man nicht mal die Hoffnung hat, dafür mit dem ewigen Leben belohnt zu werden.

        • Umgekehrt ist die Aussicht, noch mit 60, 65, 70 Zugang zu bekommen zu einer jungen, attraktiven Frau, mit der mann dann veilleicht noch eigene Kinder haben kann, auch ein mächtiger Faktor, der dazu begabte, also sehr kluge Männer hochgradig motiviert, nach so viel Geld und Macht zu streben wie irgend möglich, denn sehr hoher Status ist natürlich Vorraussetzung, um eine hypergame Frau dazu zu veranlassen, einen alten Mann „schön“ zu finden, eine Kompensationsmöglichkeit, die Frauen nicht in gleichem Maße haben, weil Männer stärker „optisch“ orientiert sind.

          Hinzu kommt, dass bei einer Frau mit 50, 60, 70 einfach Schluss ist mit der Reproduktion. Mit der wird ein junger Mann keine Kinder haben können (trotz aller Wundergeschichten, die muttersheera immer wieder hier einstreut). Während eine junge Frau eben auch mit einem 70-jährigen noch Kinder machen kann und oft auch will, wenn, ja, wenn er denn nur reich und mächtig genug ist.

        • @ Alexander

          „weil Männer stärker “optisch” orientiert sind.“

          Gehen wir doch etwas tiefer und analysieren
          dieses “optisch” im Lichte der Evolution.

          A number of authors have argued that men are sexually attracted to features associated with RV In particular, some authors have argued that men are attracted to features associated with women’s age of maximum RV, late adolescence. And, indeed, many studies show
          that sexually attractive features are maximally developed in women at these ages. Women’s breasts, for instance, develop at puberty, reaching
          adult size by late adolescence. Men are particularly attracted to breasts that are firm.

          RV steht für Reproduktions Wert und dieser
          ist eben über das ganze Leben gesehen nicht
          in der Phase der höchsten Fruchtbarkeit,
          sondern kurz nach der Pubertät gegeben.

          http://heartiste.wordpress.com/2013/05/10/scientific-evidence-that-men-dig-barely-legal-chicks/

        • @ david

          „Alphamann Sozialstaat“

          Der Sozialstaat ist, solange er nicht
          zusammen kracht ein zuverlässiger
          Beta-Provider mit Alpha Qualitäten,
          was Macht und Schutz anbelangt.
          Er kann z.B. einen für die Frau
          lästigen Mann aus dem Verkehr
          ziehen. Wie in vergangenen Zeiten
          wo das der Alpha in Fleisch und
          Blut gemacht hat.

      • @ David

        Als Akteur auf dem Heiratsmarkt ist der Sozialstaat ein Alphamann. Die AE-Mutti kann ihn „heiraten“ und sich von ihm schützen und versorgen lassen.

        Gegen ihn müssen nierdrigrangige Männer mit dem, was sie zum Verhandlungstisch bringen (können, das ist so viel nicht), konkurrieren.

        Allerdings ist der Sozialstaat kein Abstraktum, sondern ist gezwungen, das was er vor allem an Frauen verteilt (die vom Sozialstaat viel mehr erhalten als sie einzahlen), von Männern einzukassieren, die etwa ca. 75 % der Lohnsteuersumme dieses Sozialstaates erwirtschaften müssen.

        Das Geld, dass diese Männer an den Alphamann Sozialstaat abdrücken müssen, fehlt ihnen dann wieder, um sich selbst auf dem Partnermarkt attraktiv zu machen für Frauen, fehlt ihnen als Investitionvermögen, das sie z.B. in die Partnerwerbung, in die EIGENEN Kinder stecken könnten.

        Weil sie gezwungen werden, Kinder anderer Männer (und deren Frauen) zu versorgen anstatt ihre eigenen.

        Das Sorgen für EIGENE Kinder und EIGENE Frauen ist aber ein wichtiger Motivationsfaktor, der Männer dazu veranlasst, mehr zu erwirtschaften, als sie selbst verbrauchen > Sürplus, von dem der Sozialstaat leben kann.

        Wenn aber immer mehr Männer gegenüber dem Alphamann Sozialstaat nicht mehr konkurrenzfähig sind, es für immer mehr Frauen attraktiver wird, den zu heiraten als Versorger/Schützer als einen realen (niedrigrangigen) Mann, werden immer mehr niedrigrangige Männer sich kaum noch anstrengen – sie haben ja eh keine Chance auf EIGENE Kinder und eine EIGENE Frau, für die sie sorgen müssten und wollten.

        Sie werden nur noch so viel arbeiten, dass es gerade für sie selbst reicht oder sich sogar von Nettozahlern zu Netttokonsumenten (sozialstaatlicher Leistungen) entwickeln > Ende des Sürplus > Ende des Sozialstaates.

        • Ich finde deine Argumentation überhaupt nicht so abwegig, das bringt mich ehrlich gesagt immer wieder zum Nachdenken.

          Ich fand nur die Formulierung so herrlich überzogen, im positiven Sinn.

  4. *Wenngleich die Studie etwas geschmäcklerisch erscheint, erwähnenswert ist ein Ergebnis: Frauen jeglichen Gewichts können in ihrer Beziehung glücklich sein, wenn sie den richtigen Partner haben, ganz egal, ob der Mann ein paar Pfunde mehr auf der Waage bringt als sie selber.*

    Ja, liebe Frauen, ihr könnt nicht mehr gut genug Kochen oder überhaupt nicht mehr oder lehnt es sogar ab den Mann zu bekochen, da seht ihr es, ihr steht eurem Beziehungsglück sebst im Weg.

    Das bekochen hätte auch einen weiteren Vorteil: Der satte und stattliche Mann ist weniger beweglich und kommt weniger in Kontakt mit schlankeren Frauen die eure Beziehung gefährden könnten.

    Erfahrene, reife Frauen wissen das noch, Liebe geht durch den Magen.
    Aber Vorsicht, nicht übertreiben und den Mann zu früh ins Grab kochen!

    Ich habe schon wieder festgestellt dass ich in Deutschland schlechte Chancen auf eine glückliche Beziehung habe:

    Dem BMI nach und mit meiner Vorliebe für Asiatinnen empfiehlt sich hier Thailand, Japan, Phillippinen, Kambodscha, Indonesien, Indien, Vietnam, Sri Lanka und Bangladesh.

    Hoffentlich steckt mich unsere neue Familineministerin nicht in eine Mastklinik damit unsere Frauen endlich Kind und Karriere vereinbaren können.

    Erschreckend ist auch dass nur wenige Länder ein hohes Potential für glückliche Beziehungen haben: BMI Frau<BMI Mann.

    Überraschenderweise sind das angeblich wenige Länder und Deutschland gehört dazu.

    Deutsche Frauen sind im Schnitt schon ganz schöne Brummer, aber wieder nix gegen Frauen aus Kuweit, Jamaica, Trinidad und Ägypten.

  5. Selten gewordener konservativer Klartext im Zeitgeistgeplätscher des Müllstromes, wieder einmal von Bettina Röhl, der Tochter von Ulrike Meinhof und Klaus Reiner Röhl.

    Offenbar hat eine dezidiert linke Erziehung diese Frau immunisiert gegen das Gedudel der linken Schlalmeiencombos.

    Bettina Roehl schreibt in der Wirtschaftswoche, Zitat:

    *Sie trennen die Mädchen, die sie fördern, die Migranten, die sie fördern, die Leistungsschwachen, die sie fördern von den bösen Bengels, die künstlich benachteiligt werden und die permanent belehrt werden, warum sie nicht richtig sind, dass das Jungesein und das Hormon Testosteron im Prinzip ein Makel wären. Den höchsten Mehrwert für die Karriere hat es heute sich als Anti-Diskriminierungskämpfer, als Anti-Deutscher, als Anti-Weißer-Mann, als Anti-Amerikaner, Anti-Abendländer, Anti-Westler, Anti-Europäer und natürlich als Antichrist (Antikatholik) zu verkaufen und auch hier Leistung durch ideologisches Geschwafel zu substituieren. Auf diese Weise wird die Gesellschaft vertikal atomisiert. Schichten und Klassen innerhalb der Gesellschaft werden bekämpft, und gleichzeitig werden neue Schichtungen und Klassifizierungen geschaffen.*

    Ich sehe darin ja ein Muster: Die „Koalition der Minderheiten“ = DIE UNTERDRÜCKTEN (Frauen, Schwule, Lesben, Farbige, Migranten, Behinderte etc.) wird gefördert und in Stellung gebracht gegen den WHM (White Heterosexual Male), den es zu entmachten gilt, um die böse westliche Zivilisation samt ihrem Kapitalismus = Ursache aller Übel dieser Welt, zur Strecke zu bringen.

    Das scheint mir das strategische Ziel dieser an vielen einzelnen Fronten vorangetriebenen Politik zu sein, der große gemeinsame Nenner all der vielen Einzelaktionen in vielen Bereichen.

    Mehr hier:

    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-der-alles-erdrueckende-konsens-der-bundesrepublik-seite-all/9226806-all.html

    *Die Republik ist dem politisch korrekten Mainstream ausgeliefert. Dieser Anonymus ist gleichsam die wahre Regierung.

    Eine zerfallende Gesellschaft ist entsprechend dem Fortgang ihres Zerfalls zunehmend weniger in der Lage, einen Staat auszubilden und zu tragen.

    Wer am Abgrund entlang tanzt, ohne zu wissen, dass da ein Abgrund ist, tanzt subjektiv gesehen überhaupt nicht am Abgrund. Ihm kann nicht schwindelig werden und er kann folglich wegen Schwindel auch nicht abstürzen. Aber er kann natürlich trotzdem abstürzen, weil es den Abgrund gibt, den er nicht sieht/ nicht sehen will.

    Alles ist längst Realität und das Ist gestaltet das Bewusstsein, frei nach Karl Marx. Und das Bewusstsein ist auf Beliebigkeit gestellt. Beliebigkeit wirkt allerdings besonders destruktiv, wenn gleichzeitig tradierte Werte gezielt zerstört werden und zwar nach wie vor von einem ganz unsichtbar gewordenen, ehedem kommunistischen, antikapitalistischen Ideologismus. Der Anfang einer sehr unguten Entwicklung.

    Die vertikale, teils sogar territoriale Zerlegung des Gemeinwesens in Parallelgesellschaften zeitigt irreversible Zerstörungen des Staates, den es zunehmend nicht mehr gibt. Und diese Feststellung ist leider weder Alarmismus noch düstere Ahnung einer fernen Zukunft, sondern die Beschreibung einer Realität, die man noch allzu locker und leicht verkennen kann, wenn man es gern möchte.

    Die Zerlegung der Gesellschaft in gendernde Frauen und gegenderte Männer zerstört nicht nur die Familien und Familienverbände, fördert und perpetuiert das ohnehin schon gigantische Singletum in der Gesellschaft, sondern verstört viele Menschen auch in ihrem eigenen Inneren. Die Gender-Politik spaltet auch die deutsche von den migrantischen Gesellschaften innerhalb Deutschlands, wirkt also desintegrativ. Und Genderpolitik schafft auch Konflikte zwischen den Generationen in allen Gesellschaften, in dem die gendernden Kinder von den eigenen Kindern entfernt werden. Ein fehl geleiteter Feminismus ist unstreitig mitverantwortlich für demographische Fehlentwicklungen.

    Die permanente Bildungsreformwut, der die Gesellschaft hilflos ausgeliefert ist, dient dem Ziel allen Menschen vor Augen zu führen, dass alle Menschen gleich, gleich leistungsfähig und intelligent wären und bei entsprechender Förderung auch die gleichen Lernleistungen erbrächten.

    Um die Gleichheit rasch herzustellen, wird allerdings das Niveau kurzerhand soweit gedrosselt, bis alle Unterschiede beseitigt sind.

    Und es gibt einen übermächtigen, alles erstickenden Konsens in dieser Gesellschaft, nämlich den, dass alle relevanten politischen Themen tabu sind.*

    Das Ticken der Totenuhr – Bettina Röhl hört es wohl auch.

    • Korrektur des Originaltextes von Frau Röhl:

      *Und Genderpolitik schafft auch Konflikte zwischen den Generationen in allen Gesellschaften, in dem die gendernden Kinder von den eigenen Kindern entfernt werden. Ein fehl geleiteter Feminismus ist unstreitig mitverantwortlich für demographische Fehlentwicklungen.*

      Hier sollte es wohl heißen

      *Und Genderpolitik schafft auch Konflikte zwischen den Generationen in allen Gesellschaften, in dem die gendernden Kinder von den eigenen ELTERN entfernt werden. Ein fehl geleiteter Feminismus ist unstreitig mitverantwortlich für demographische Fehlentwicklungen.*

      Trifft natürlich noch mehr die Großeltern, so oder so ein wirksames Mittel zur Zerlegung der (Rest-) Familienverbände der Autochthonen.

      Die (islamischen) Migranten sind davon kaum betroffen.

      Weshalb sie gute Aussichten haben, dieses Land zu erben.

  6. Pingback: Wikipedia und die Wahrnehmung | p e l z blog

  7. „The finding adds substantially to the evidence that human evolution did not grind to a halt in the distant past, as is tacitly assumed by many social scientists [u.a. auch von Jared Diamond, weshalb sein Bestseller auch so hochgelobt wurde im Müllstrom]. Even evolutionary psychologists, who interpret human behavior in terms of what the brain evolved to do, hold that the work of natural selection in shaping the human mind was completed in the pre-agricultural past, more than 10,000 years ago.“

    Die angeführten populationsgenetischen Studien beschreiben bislang nur, dass genetische Unterschiede bestehen (wobei sich das vorwiegend auf Allelfrequenzen bezieht, deutlich seltener auf Allele die nur in der einen oder der anderen Population vorkommen), sagen aber nichts über die phänotypischen Auswirkungen aus.
    Der Vorteil von Erklärungsmodellen von Jared Diamond (oder auch von sozialwissenschaftlicher orientierten Werken wie z.B. David S. Landes‘, The Wealth and Poverty of Nations: Why Some Are So Rich and Some So Poor (1998)) ist, dass sie auf die Annahme biologischer Unterschiede verzichten eben weil der Charakter solcher Unterschiede bisher kaum fassbar ist und wenn, dann nur auf individueller Ebene aber nicht in Ihren Auswirkungen auf gesellschaftliche Entwicklungen.
    Dazu kommt, dass die verschiedenen Erklärungsansätze eine ganze Reihe von plausiblen und (historisch) nachprüfbaren Mechanismen kultürlicher und sozioökonomischer Differenzierung identifiziert haben, ganz ohne auf die Annahme systematischer biologischer Unterschiede zurückgreifen zu müssen.

    • Pass nur auf! Sonst bestrafen dich die Maskulimimimiministentrolle mit 50er Jahre Hausfrauen-Am-Herd-Unterdrückung wie dieser:

      Persilwerbung? Lahmes Ding, ich kenn nur Männer die selbst waschen können. Ein Mann der das nicht kann gibt es nur noch in der feministischen Mottenkiste oder im Altenheim.

      • Ui, Frauengold, da gehen Frauen in einer Szene ja Arbeiten im Büro (wer hat denen das eigentlich erlaubt?), werden vom Chef dort unterdrückt und dann bestimmt zuhause vom Pascha auch.

        Dann bekommen sie Psychoph…äh.. Frauengold und sind wieder ganz lieb zum Unterdr..äh..Herr Direktor.

        Jetzt mal ganz im Ernst, hat sich das heute signifikant geändert außer dass Frauengold in Pillen kommt, Frauen heute „Kind und Karriere“ ja so schlecht vereinbaren können und Studien sagen sie würden immer unglücklicher?

      • Da stellen sich doch zwei Fragen:

        – 1. Wie hat es der patriarchale Machtkomplex geschafft, ein derart ursurpatorisches, frauenverachtendes und sie auch ihre vorgegebene Geschlechterrollen normierendes Rollenbild als gesellschaftliche Normalität zu verankern?

        – 2. Wo bekomme ich das Zeug?

      • @ marenleinchen

        *Gibts noch andere Meinungen?*

        Bin ich der Weihnachtsmann?!

        Ich guck doch keine Waschmittelwerbung!

        Tippse erst recht nicht.

        Sonst kommt sie noch auf dumme Gedanken.

        Schließlich ist die Waschmittelherstellung Weiberarbeit. Die Anwendung sowieso!

        Tippse hat zu Weihnachten ein neues Waschbrett geschenkt bekommen (ökologisch nachhaltige Haushaltsführung ist bei mir ganz zentral, außerdem isses billiger, Tippse ist weniger reparaturanfällig als eine Waschmaschine und sie verbraucht keinen Strom).

        Was soll ich sagen: Das Mädchen ist überglücklich.

        Und so dankbar.

        Na ja, das alte war schon ein wenig verschlissen, hat sich daran immer wieder die Hände aufgerissen – unangenehm rau, wenn sie mir den … äh, … , ja, den Rücken massierte. Dann erst die Blutflecken auf meinen tailiert-eleganten Arztkitteln (Eppendorfer Mäntel mit Stehkragen natürlich) – erklärungsbedürftig..

        So haben wir beide etwas davon.

        • @david
          Ich würde meinen, dass ein erwachsener Mann, dem Aussagen wie: „Früher war ich ja eher fürs Dreckigmachen zuständig, aber damit krieg SOGAR ICH das sauber!“ ein wenig problematisch ist. Das sind eher Aussagen die ich bei Kindern sinnig fände

        • @ Maren
          „Das sind eher Aussagen die ich bei Kindern sinnig fände“

          Aber wir Männer sind doch ein bisschen wie Kinder. Der spielerische Elan, die Begeisterungsfähigkeit, die Neugier, die Lust am Experimentieren und Entdecken.
          Die Aussage „damit krieg SOGAR ICH das sauber“ stört mich persönlich nicht. Ich denke für die meisten Männer steht Wäsche waschen nicht ganz oen auf ihrer Prioritätenliste, so dass sie froh sind, wenn so etwas langweiliges noch simpler gemacht wird.
          Der Satz zeugt m.E. von Ironie und Humor. Würde allerdings eine Frau sagen, damit bekommt sogar er das sauber, sähe die Sache ganz anders aus.

        • @ Adrian

          „Ich denke für die meisten Männer steht Wäsche waschen nicht ganz oen auf ihrer Prioritätenliste, so dass sie froh sind, wenn so etwas langweiliges noch simpler gemacht wird.“

          Deshalb teilen ja Männer die selber
          waschen ihre Wäsche, im Gegensatz zu
          Frauen, nur in zwei Kategorien ein:
          1. Verfilzt
          2. Verfilzt aber noch tragbar
          Für heiklere Sachen haben sie ein
          Abo bei einem Hemdenservice.

        • @Adrian
          *Aber wir Männer sind doch ein bisschen wie Kinder. Der spielerische Elan, die Begeisterungsfähigkeit, die Neugier, die Lust am Experimentieren und Entdecken.*

          …Die komplette Unfähigkeit einfachste Aufgaben durchzuführen…

          *Ich denke für die meisten Männer steht Wäsche waschen nicht ganz oen auf ihrer Prioritätenliste, so dass sie froh sind, wenn so etwas langweiliges noch simpler gemacht wird.*

          Es geht da nicht um Wollen (ich hab auch meistens keinen Nerv zum Waschen) sondern ums KÖNNEN. Endlich können auch Männer ohne Mutti oder Frau waschen, waren sie doch vorher aufgrund ihrer Disposition unfähig, diese Höllenmaschine zu bedienen, endlich ein Schritt weg von der Verwahrlosung!
          Tut mir leid, ich würde mich verarscht fühlen.

        • Der Aufschrei bzgl Nivea-Spot, Marenchen, ging nicht allein durch die „maskulistische Welt“, sondern durch die Männerwelt. Naturgemäß wird die Mein-Bauch-mein-Kind-Fraktion jene Kritik an einer zutiefst väterdiskriminierenden Rechtslage feministischer Provenienz gern wieder als Maskutrollerei abtun – wenn sie sie nicht gleich ganz ignoriert. Die Macht dazu scheint gegeben, wie ein Blick in die Medien zeigt.

        • @ Maren
          „Die komplette Unfähigkeit einfachste Aufgaben durchzuführen…“

          Die „Unfähigkeit“ resultiert aus dem Desinteresse. Männer haben keinen Nestbautrieb, weshalb sie Hausarbeit auch kaum interessiert. Die Sorgfalt dagegen, mit der viele Frauen die Hausarbeit verrichten, zeigt m.E. schon, dass Frauen tatsächlich interessiert an dieser Arbeit sind.

          „Tut mir leid, ich würde mich verarscht fühlen.“

          Würde ich auch, wenn es eine Frau sagen würde. Aber wenn ein Mann das sagt… Wen juckt’s?

        • „Tut mir leid, ich würde mich verarscht fühlen.“

          Wegen Waschmaschine? Derlei dämliche Misandrie ist inzwischen so alltäglich und feministischer Mainstream, dass Mann nicht fertig würde mit aufschreien. Zumal unsere durch und durch feminisierten Medien auf dem Ohr ohnehin stocktaub sind.

        • @revolte
          *Derlei dämliche Misandrie ist inzwischen so alltäglich und feministischer Mainstream, dass Mann nicht fertig würde mit aufschreien.*

          Und wird offenbar nichtmal als falsch angesehen… Männer sind halt so, was?

          @adrian
          *Die “Unfähigkeit” resultiert aus dem Desinteresse. Männer haben keinen Nestbautrieb, weshalb sie Hausarbeit auch kaum interessiert.*

          Oh, bitte….

          *Würde ich auch, wenn es eine Frau sagen würde. Aber wenn ein Mann das sagt… Wen juckt’s?*

          Wo ist da der Unterschied?

          • @maren

            „Wo ist da der Unterschied?“

            Ein Gruppenzugehöriger, der auf bestimmte Weise über Mitglieder seiner Gruppe redet, wirkt anders, als ein Nichtgruppenzugehöriger, der das gleiche macht. Das ist ja nun ein altes Phänomen

        • @ Maren
          „Oh, bitte….“

          Nix „oh bitte“. Ich halte das für eine sehr gute Erklärung.

          „Wo ist da der Unterschied?“

          Oh bitte! Wenn ich meinen Freund eine Tucke nenne, ist das was ganz anderes, als wenn ein Hetero das tut.

        • Ok, ich ziehe also aus den Reaktionen, dass eine Werbung, in der ein Vater nicht erwähnt wird, superduper diskriminierend ist, TROTZDEM es einfach nur die Realität abbildet, eine Werbung die hingegen Männer als zu doof zum Wäsche waschen hinstellt völlig ok ist, WEIL es die Realität abbildet.

          (Wo sind eigentlich in den ganzen Waschmittelwerbungen die Väter der schmutzig gewandeten Kinder?)

        • marenleinchen, ich muss dir hier recht geben, ich finde diese Aussage „jetzt krieg ich das sogar sauber“ auch nicht schmeichelhaft und verbuche das, so wie du wahrscheinlich auch, unter sexistisch. Und das das von einem Mann in dieser Werbung gesagt wird ändert daran erstmal garnix.

        • „Und wird offenbar nichtmal als falsch angesehen… Männer sind halt so, was?“

          Männer sind natürlich nicht so wie unsere durch und durch feminisierten Medien-Filterblasen es für gewöhnlich darstellen. Aber wie gesagt, Mann dringt eh nicht durch und hat überdies seinen auferlegten Pflichten nachzukommen. Wobei Waschmaschinen-Werbung gemeinhin so strunzdumm und banal ist, dass nur Personengruppen sich darob entrüsten, die die nötige Zeit dafür übrig haben: Frauen (siehe Fussball-WM).
          Zumal diese Werbung bekanntlich wieder mal Frauen verantworten.

        • @maren: stell dich doch nicht blöder als du bist.

          Fändest du den Nivea-Spot, wenn die ganze Familie exklusive der wundersam fehlenden Mutter aufgezählt wird, nicht auch sehr befremdlich? Gut, man könnte hier keine offensichtliche Agenda erkennen und würde sich wohl einfach nur wundern was das soll. Aber eine Realität sind alleinerziehende Väter ja nun auch.

          Und dass eine Werbung, in der nur der Papa oder nur die Mama zu sehen ist, nicht gleich explizit jemanden ausschließt, sollte doch auch klar sein.

          Warum akzeptierst du es nicht einfach, dass den Waschmittelspot niemanden juckt?

          Kann ja gut sein, dass das „sogar er“ umgekehrt für Feministinnen mal wieder einen #Aufschrei und blankgezogene Titten vor der Werbeagentur wert wäre.
          Als Mann ist man aber den ständigen medialen Spott mittlerweile gewohnt, und das Männer sich im Haushalt oftmals blöd anstellen hat ja auch eine reale Grundlage.

          Letztlich gibt es diese Klischees ja auf beiden Seiten, und sie kommen nicht von ungefähr. Meine Freundin stellt sich auch an, wenn man ne Spinne entfernen muss oder nen Regal zusammenbauen. Dabei sind fast alle männertypischen wie frauentypischen Tätigkeiten ja gleichermaßen trivial.

          Mich wundert eigentlich, dass die einzig anspruchsvolle, kreative und wirklich wertgeschätzte Hausarbeit, das Kochen, von Frauen so oft als degradierend empfunden wird.

          In der heutigen Studentengeneration haben die Jungs da praktisch schon aufgeschlossen oder gar einen Vorsprung.

        • @atacama:

          Es gibt übrigens auch Werbung ohne sichtbare Mutter.

          Wollte auch grade Beispiele posten, gibt auch wiederum ganz viele ohne Väter, über die sich niemand aufregt.

          Ich denke aber mal in deinem Fall ist dir der Unterschied zur Nivea-Kampagne schon klar, oder?

        • @david
          Ich war nur neugierig, weil ich persönlich den Persilspot unheimlich nervig und sexistisch finde, wie denn die anwesenden MRAs darüber denken.

          *Aber eine Realität sind alleinerziehende Väter ja nun auch.*

          „In Deutschland sind neun von zehn Alleinerziehenden weiblich; hierbei definiert das Statistische Bundesamt Alleinerziehende als Mütter und Väter, die ohne Ehe- oder Lebenspartner mit einem oder mehr minderjährigen Kindern zusammenleben“

          http://de.wikipedia.org/wiki/Alleinerziehende

          Aber ich will mich nicht darüber streiten. Zu dem Nivea Spot hab ich eigentlich keine Meinung. Ausser dass ich mich sehr gefreut hätte, wenn Heiligabend meine Onkel und meine Großeltern zu Besuch gekommen wären. Dann hätte meine Ma einen Erwachsenen zur Hilfe und Unterhaltung gehabt.

          *Als Mann ist man aber den ständigen medialen Spott mittlerweile gewohnt, und das Männer sich im Haushalt oftmals blöd anstellen hat ja auch eine reale Grundlage.*

          David, Wäsche waschen ist keine Quantenphysik. Wenn du dich nicht daran störst, in eine komische „special needs“ Ecke gestellt zu werden, bitte. Ich finds scheiße.

        • @david

          „Ich denke aber mal in deinem Fall ist dir der Unterschied zur Nivea-Kampagne schon klar, oder?“

          Nein, ich halte es ehrlichgesagt nicht für irgendeine tiefergehende „Agenda“ von Nivea, da die Wrebung von ihnen ja relativ variantenreich ist.
          Es gibt alleinerziehende Haushalte. Fakt. Es ist als Werbethema diesmal eine solche verwendet worden. Mutmaßlich. Vielleicht ist der Vater ja auch grade in Somalia und impft Waisenkinder gegen Polio und kann deshalb nicht da sein.
          Vielleicht war der Vater in Somalia beim Kinderimpfen und wurde dann leider von Rebellen erschossen.
          Man kann nicht erwarten, dass in einer Werbung alles erläutert wird, was man ggf. reininterpretiert.
          Der Vater ist eben nicht da. Sowas gibt es. Und auch solche Leute feiern Weihnachten. Gibt es ein Gesetz dass nur vollständige Familien in Werbungen mit weihnachtlichem Inhalt gezeigt werden? Ich dachte, ihr seid gegen Filterbubbles.

        • @maren:

          “In Deutschland sind neun von zehn Alleinerziehenden weiblich;

          Glaubst du wirklich, du musst hier darüber aufklären?

          Ich habe 2 Jahre mit einer der wenigen fairen Sorgerechtssachverständigen gearbeitet (als Assistent). Ich weiß was da los ist. Das war mein Einstieg in das Thema Männerrechte.

          Dass es mehr alleinerziehende Mütter als Männer gibt, ändert nichts an der Argumentation. Im Spot wird ganz klar ein Ideal vertreten, die Abwesenheit des Vaters explizit durch das Aufzählen aller (und benennen des Mannes als Onkel) deutlich gemacht, aber nicht erklärt, somit zur Norm verklärt. Das ist keine „zufällige“ Patchwork-Familie.
          Die Intention ist hier eine ganz eindeutige.

          David, Wäsche waschen ist keine Quantenphysik. Wenn du dich nicht daran störst, in eine komische “special needs” Ecke gestellt zu werden, bitte. Ich finds scheiße.

          Wäsche waschen ist sogar mit die einfachste Hausarbeit, die es gibt (was manche Frauen nicht abhält, darüber zu jammern als wäre es ein Fulltime-Job).
          Ich fühle mich dadurch nicht degradiert, selbst wenn jemand sagt, dass Männer etwas nicht könnten, wenn es doch so offensichtlich Bullshit ist.
          Eine solche Einstellung würde der feministischen Empörungskultur vielleicht auch mal weiter helfen, dann würde unser Achselzucken dich nicht so verwundern 😉


        • Der Vater ist eben nicht da. Sowas gibt es. Und auch solche Leute feiern Weihnachten. Gibt es ein Gesetz dass nur vollständige Familien in Werbungen mit weihnachtlichem Inhalt gezeigt werden? Ich dachte, ihr seid gegen Filterbubbles.

          @Atacama: Ich hatte bis hierhin einen wesentlich aufgeweckteren Eindruck von dir.

          Es gibt übrigens auch in der Realität dumme Frauen, die nichts können außer putzen und kichern. Spricht deiner Meinung nach was dagegen, wenn man die als Werbefiguren verwendet?

        • @david
          *Im Spot wird ganz klar ein Ideal vertreten, die Abwesenheit des Vaters explizit durch das Aufzählen aller (und benennen des Mannes als Onkel) deutlich gemacht, aber nicht erklärt, somit zur Norm verklärt.*

          Blödsinn. Wie atacama schon sagt, eine Werbung kann nur bedingt erklären. Es gibt eine Menge Kinder, die Heiligabend ohne Vater verbringen müssen, weil er tot ist, zu weit weg, eine neue Famile hat, ich finde es eigentlich schön, wenn diese mal angesprochen werden. Und Weihnachtswerbung mit PapaMamaKind gibt es zuhauf.

          *Ich fühle mich dadurch nicht degradiert, selbst wenn jemand sagt, dass Männer etwas nicht könnten, wenn es doch so offensichtlich Bullshit ist.*

          Vielleicht würden Väter ihre Kinder eher zugesprochen werden, wenn nicht ständig impliziert würde, dass sie noch nichtmal in der Lage sind, für sich selbst zu sorgen, geschweige denn für ihre Kinder.

        • „Es gibt übrigens auch in der Realität dumme Frauen, die nichts können außer putzen und kichern. Spricht deiner Meinung nach was dagegen, wenn man die als Werbefiguren verwendet?“
          So als ob es keine Werbung mit „seichten“ Frauen gibt.

          Im Übrigen ist der Vater nicht negativ verwendet worden. Er ist nur einfach nicht da.
          Und man hat versäumt, in einem 30 Sekundenspot die Umstände seines Nicht-Vorhandenseins und das Bedauern darüber unterzubringen.

        • „@david
          *Im Spot wird ganz klar ein Ideal vertreten, die Abwesenheit des Vaters explizit durch das Aufzählen aller (und benennen des Mannes als Onkel) deutlich gemacht, aber nicht erklärt, somit zur Norm verklärt.*“

          Du bist einfach vorbelastet durch deine Ansichten über Väterrechte etc. in Deutschland. Deshalb suchst du in solchen Werbungen nach Beweisen die deine These (Väter sollen „abgeschafft“ werden, Frauen wollen eigentlich lieber alleine großziehen) stützen.
          Es ist aber alles nur deine Interpretation.

        • @maren: Lustig, anscheinend ist dir grade doch eine Meinung zu dem Nivea-Spot eingefallen, die ist aber schnell gewachsen.

          Es spricht natürlich grundsätzlich überhaupt nichts dagegen , eine Patchwork- oder Alleinerziehenden-Konstellation zu porträtieren.
          Es geht um die Intention, die Message. Wenn eine heile Familienwelt beschrieben wird, die ein biologisches Elternteil ziemlich explizit exkludiert, dann hat das Methode, die hinterfragt gehört.
          Wenn zum Beispiel 2 homosexuelle Eltern oder ein alleinerziehender Vater auf diese stark markierte Weise gezeigt würde, wäre hier ja auch eine Intention zu erkennen (die ihr dann sicher nicht verleugnen bräuchtet). Auch da wäre Normalisierung das herauszuarbeitende Thema, auf das jeder Achtklässler kommen würde. Nur wäre die angesichts der Zustände im Sorgerecht weniger zynisch.

          Die Intention anzuerkennen ist aber hier Voraussetzung, dass man über den Spot diskutieren kann. Wenn ihr auf doof stellen wollt, kann man natürlich an dem Punkt abbrechen.

          Geht aber umgekehrt mit frauenfeindlicher Werbung genauso.


        • So als ob es keine Werbung mit “seichten” Frauen gibt.

          Natürlich, es gibt ja auch jede Menge sexistische Werbung, ist dir das etwa neu? Ich bin es nicht, der ein Problem hat Sexismus auf beiden Seiten zu erkennen und zu benennen. Euch fällt das wohl schwer.

          Auch bei den beiden verlinkten Spots gilt: es ist immer eine Frage der Intention. Bei witzig gemeinten Spots lässt sich schon etwas mehr über die Interpretation streiten. Beispielsweise wird in den beiden Beispielen ja mit sexistischen Klischees gespielt, diese werden markiert.
          Ich gebe hier aber mal keine Beurteilung ab.

          Du bist einfach vorbelastet durch deine Ansichten über Väterrechte etc. in Deutschland. Deshalb suchst du in solchen Werbungen nach Beweisen die deine These (Väter sollen “abgeschafft” werden, Frauen wollen eigentlich lieber alleine großziehen) stützen.
          Es ist aber alles nur deine Interpretation.

          Ähm nein, das ist eher DEINE küchenpsychologische Interpretation.
          Die Intention des Nivea-Spots ist eindeutig.

          Was ist denn mit diesem Spot? Ist die Frau da auch nur zufällig etwas doof und in der Ehe für den Kaffee-Erwerb zuständig?
          Oder soll es etwa ein Gesetz geben, nachdem solche Aufteilungen nicht gezeigt werden dürfen? (um mal die bescheuerte Argumentation umzudrehen)

        • @david
          *Lustig, anscheinend ist dir grade doch eine Meinung zu dem Nivea-Spot eingefallen, die ist aber schnell gewachsen.*

          Ja, das passiert komischerweise immer, wenn jemand Bullshit redet.

          *Wenn eine heile Familienwelt beschrieben wird, die ein biologisches Elternteil ziemlich explizit exkludiert, dann hat das Methode, die hinterfragt gehört.*

          Also, man darf Patchwork-/AE-Familien darstellen, aber sie müssen erstmal erklären wo der Papa denn ist und dass sie so doll traurig darüber sind, dass sie sich über nichts freuen und mit nichts beschäftigen können? Ausser mit diesem tollen neuen Waschmittel, womit SOGAR der Opa… nevermind.

          Du erwartest glaub ich zuviel von einem 30sek Spot.

          *Auch da wäre Normalisierung das herauszuarbeitende Thema, auf das jeder Achtklässler kommen würde.*

          Ich glaube du verwechselst da was, der Spot kann natürlich eine Normalisierung anstreben, das bedeutet aber nicht, dass er normativ ist.
          Fakt: Es gibt Alleinerziehende. Auch die feiern Weihnachten. Auch die kaufen Creme. Auch ein Kind ohne Vater kann es Weihnachten schön haben.
          Das ist rein deskriptiv.

          Normativ wäre es, wenn in IRGENDEINER ART und Weise impliziert würde, dass die Familie ohne Vater besser dran ist. Das tut der Spot aber nicht, kann er auch gar nicht. (30sek.)

        • „Ähm nein, das ist eher DEINE küchenpsychologische Interpretation.
          Die Intention des Nivea-Spots ist eindeutig.“

          Wäre die Intention eindeutig, würden wir nicht diskutieren.

          Was ist denn deine Lösung? Keine potentiell alleinerziehenden Familienkonstellationen im TV zeigen? Die Werbung so einrichten, dass deutlich wird, dass man alleinerziehen doof findet?
          Ich finde jedenfalls weit hergeholt, Nivea absichtliche Diskreditierung von Vätern zu unterstellen.

          „Was ist denn mit diesem Spot? Ist die Frau da auch nur zufällig etwas doof und in der Ehe für den Kaffee-Erwerb zuständig?
          Oder soll es etwa ein Gesetz geben, nachdem solche Aufteilungen nicht gezeigt werden dürfen? (um mal die bescheuerte Argumentation umzudrehen)“

          Also ich bin nicht empört.

        • „Fakt: Es gibt Alleinerziehende. Auch die feiern Weihnachten. Auch die kaufen Creme. Auch ein Kind ohne Vater kann es Weihnachten schön haben.
          Das ist rein deskriptiv.“

          Auch Fakt: Es gibt Frauen, die in ihrer Familie für den Lebensmitteleinkauf zuständig sind und denen wichtig ist, dass ihre Lieben auch mögen, was auf den Tisch kommt.
          Der Kaffee-Spot von David ist also nicht genderpolitisch bedenklich, sondern rein deskriptiv.

          „Ja, das passiert komischerweise immer, wenn jemand Bullshit redet.“

          LoL. Deswegen schreibt Maren hier hin und wieder: wenn sie liest, was sie schreibt, bekommt sie gleich eine neue Meinung 🙂

        • Wie gesagt, wenn ihr kein Statement sondern nur einen zufälligen Ausschnitt aus der Realität darin sehen wollt, kann ich euch nicht helfen, denn formal beweisbar ist Sexismus praktisch nie.
          Wenn ich Erwartungen bewusst unterlaufe, steckt darin ein Statement. Der Spot verwendet bis zum Eintreffen der Großeltern seine ganzen 60 Sekunden und Dramaturgie darauf, die natürliche Erwartung eines Vaters zu unterlaufen. „Am meisten freue ich mich auf….Oma und Opa“ (und das dann mit Familie untertitelt) ist eine intendierte Pointe, das schnallt ihr schon?
          Hätte der Opa nun entgegen der Erwartung bloß einen Arm, wäre das ja ebenfalls nicht rein deskriptiv, sondern ein Statement.

          Es ist übrigens auch bei Alleinerziehenden nicht die Norm, dass der Vater nicht wenigstens an Heilig Abend da ist, oder dass das Kind die Familie nach dem Eintreffen der Großeltern offensichtlich als komplett empfindet.

          Es ist natürlich eine mögliche Realität. Diese soll wie du richtig sagst, normalisiert werden. Angesichts der gesellschaftlichen Zustände ist das nichts anderes als zynisch.

          Wenn atacama nun sagt, Werbung verfolge solche Ansprüche nicht bzw sie vollkommen liberal ist, indem was Werbung aussagt, finde ich das konsequent und kann das so akzeptieren.

          Man darf dann halt nur nicht mit sexistischen Darstellungen von Frauen kommen. Denn die kann genauso „deskriptiv“ sein.

        • „Auch Fakt: Es gibt Frauen, die in ihrer Familie für den Lebensmitteleinkauf zuständig sind und denen wichtig ist, dass ihre Lieben auch mögen, was auf den Tisch kommt.
          Der Kaffee-Spot von David ist also nicht genderpolitisch bedenklich, sondern rein deskriptiv.“

          Korrekt, deshalb gibt es ja auch solche Werbungen.

          ich mag jetzt nicht schon wieder nach sämtlichen Werbungen suchen, die eine glückliche Rama-Familie zum Thema haben und deren Familienleben positiv vom zu kaufenden Produkt beeinflusst wird.

        • *Wenn ich Erwartungen bewusst unterlaufe, steckt darin ein Statement. Der Spot verwendet bis zum Eintreffen der Großeltern seine ganzen 60 Sekunden und Dramaturgie darauf, die natürliche Erwartung eines Vaters zu unterlaufen. “Am meisten freue ich mich auf….Oma und Opa” *

          Die natürliche Erwartung eines Vaters, witzig.
          Soll ich dir mal was verraten: Es war für mich nicht so ein riesiger „plot twist“ wie für dich. Eigentlich kam ich jetzt grade erst darauf, dass es ja so hätte ablaufen können.
          Warum? In meiner Familie gab es keinen Vater, der ist nämlich gestorben als wir alle noch klein waren.
          Von daher war für mich persönlich die Auflösung sehr natürlich.
          So unterscheiden sich die „natürlichen Erwartungen“

          Wenn ich so darüber nachdenke, finde ich es tatsächlich ganz schön, mal sowas zu machen, dieses ganze VaterMutterKind-Gedöns ist nämlich teilweise sehr schwer zu ertragen gewesen.

        • @Atacama: du brauchst keine Spots mehr suchen.

          Ich kann deine Haltung gut akzeptieren.

          Die allermeisten Menschen sehen den Kaffee-Spot zwar als sexistisch an, aber ich kann auch deine liberale Haltung nachvollziehen und gutheißen, nach der man vermeintliche Motive und Botschaften nicht vorschreiben oder auf die Goldwaage legen braucht.
          Wenn du dies konsequent so bewertest, habe ich damit absolut kein Problem, ehrlich nicht!

        • Es war für mich nicht so ein riesiger “plot twist” wie für dich.

          Dass der Vater gestorben sei kann man aber kaum beim durchschnittlichen Rezipienten voraussetzen.

          Maren, wenn du dich entweder dumm stellst oder tatsächlich nicht die Medienkompetenz hast, die Message dieses Spots zu erfassen dann ist die Diskussion tatsächlich sinnlos.

          Werbefilme sind ein Handwerk, das Implizite ist hier lesbar wie ein Buch. Man achte nur auf den Aspekt der Tiefenschärfe.

        • Eigentlich kam ich jetzt grade erst darauf, dass es ja so hätte ablaufen können.

          Du hast den Spot also die ganze Zeit über nicht verstanden. Okay.

        • *Dass der Vater gestorben sei kann man aber kaum beim durchschnittlichen Rezipienten voraussetzen.*

          Das kommt öfter vor als man so meint. Krebs ist ein Arschloch.
          Wie fühlt sich ein Kind oder ein Erwachsener, der (seit kurzem) keinen Vater mehr hat, warum auch immer, wenn der Vater als das Schönste an Weihnachten dargestellt wird? Scheiße oder?

          Was ich hier in erster Linie sehe ist die Darstellung eines Kindes, das trotzdem seine Familie nicht den Rama/Toffifee Standards entspricht ein schönes Weihnachten hat. Und von denen gibt es eine Menge.

          *Werbefilme sind ein Handwerk, das Implizite ist hier lesbar wie ein Buch. Man achte nur auf den Aspekt der Tiefenschärfe.*

          Ich hab Schoppes Blogeintrag auch gelesen, danke. Da wurde ja so einiges reingelesen, Väterentrechtung, Entwertung der Männlichkeit (effeminierter Onkel+ Mangel an Spielzeugzügen im Kinderzimmer des Döpses) und Omizentrierung.

        • @david
          Ich hätte eher „aber am meisten freue ich mich auf… den Weihnachtsmann/die Geschenke“ erwartet.
          Dass die Auflösung „Papa“ sein sollte, wäre mir tatsächlich nicht in den Sinn gekommen.

        • Hab mir jetzt mal den Nivea-Spot angeschaut. Dass „vorbelastete“ Mänerrechtler/Scheidungsväter den Spot als abwertend empfinden kann ich nachvollziehen. Der Überraschungseffekt mit Oma und Opa ist in der Tat vieldeutig. Auch ich hätte darauf gewettet, dass Papa dann doch noch durch die Tür kommt.
          Ich denke jeder identifiziert sich in dem Spot so, wie er selbst ist. Ich habe mich mit dem Onkel identifiziert, weil es das ist, was ich bin. Dass Väter sich in diesem Spot nicht identifizieren können, ist natürlich blöd. Allerdings würde ich daraus keine Verschwörungstheorie stricken.

        • @Nick
          Hat der Weihnachtsmann dir nix gebracht oder warum hast du wieder Sand in der Vagina?
          Ich hab erklärt, warum ich den Spot für einige Zielgruppen als durchaus gelungen empfinde, und du wirst direkt beleidigend.
          Classy.

        • Was soll an den Großeltern schon so interessant sein, dass sie den Höhepunkt des Spots darstellen? Die Pointe ist auch noch musikalisch untermalt.

          Es wird genau eine Botschaft erzählt: Kind happy ohne Papa. Nennt sich Familie. LG Nivea.

          Wenn es um etwas anderes, zum Beispiel Hautcreme gehen würde und nicht 50 sekunden lang erzählt würde, wer dabei und wer nicht dabei ist, und vor allem wenn die Väterrechtssituation nicht so wäre wie sie ist, würde doch keiner die Familienmitglieder zählen und sich über das Fehlen von Vater, Hund, Katze, Maus beschweren.
          Es sind diese beiden Aspekte, die offensichtliche Intention die den Spot zu einem zynischen Machwerk machen.

          Es ist für ein Kind nunmal nicht gerade optimal, keinen Vater (oder keine Mutter) zu haben.

          Gerade wenn es darum gehen würde, dass man trotz Schwierigkeiten oder dem Verlust des Vaters glücklich sein kann, hätte man ihn erwähnen müssen. Geht es aber nicht, es wird eine für das Kind defizitäre Situation in einer idyllischen Darstellung verklärt.

          Niveau ist halt keine Hautcreme,

        • „Kind happy ohne Papa. Nennt sich Familie.“

          Ist sie ja auch.

          „Es ist für ein Kind nunmal nicht gerade optimal, keinen Vater (oder keine Mutter) zu haben.“

          Darüber kann man streiten.

        • „Was soll an den Großeltern schon so interessant sein, dass sie den Höhepunkt des Spots darstellen? Die Pointe ist auch noch musikalisch untermalt.“

          Zum Beispiel, dass es die Großeltern sind? Sind oft ziemlich cool und beliebt bei Kindern und leben oft nicht in direkter Nähe sodass ein Besuch seltener ist.
          ihc habe mich jedenfalls auch immer sehr auf meine Großeltern gefreut.

        • Der Überraschungseffekt mit Oma und Opa ist in der Tat vieldeutig. Auch ich hätte darauf gewettet, dass Papa dann doch noch durch die Tür kommt.

          Am Anfang läuft ja ein mit Geschenken bepackter Mann durchs Bild (in Richtung „weg“), als das Kind zum erstenmal nach draußen schaut. Natürlich nur rein zufällig, Werbefilmer an sich lassen eben immer einfach die Kamera laufen während sie ihre Lines ziehen 😀

          Als das Kind zum zweiten mal aus dem Fenster schaut, rennt es zur Tür – die Kunstpause. Erstaunlicherweise redet es gar nicht über Geschenke, eine Spannung, die ebenfalls mit der Oma erwartungwidrig aufgelöst wird.

          Ich denke jeder identifiziert sich in dem Spot so, wie er selbst ist.

          Ja, das ist durchaus sehr häufig der Sinn von Werbefilmen 🙂

          Hier soll sich in erster Linie die Oma identifizieren: Nur sie, die Mutter und das Kind werden überhaupt scharf abgebildet. Der Onkel ist zwar nett, aber weiß noch nichteinmal dass das Kind sich selbst anziehen kann (und dass man Kinder sich selbst anziehen lassen sollte) Dabei stellt er sich auch noch so doof an, dass er die Reienfolge der Knöpfe vertauscht. Der Opa wiederum lächelt nur müde und taucht überhaupt nur für Sekundenbruchteile unscharf hinter der strahlenden Oma auf.

          Allerdings würde ich daraus keine Verschwörungstheorie stricken.

          Es ist keine Verschwörung, sondern eine Ode an die unheimlich moderne nichtpatriarchale Familie. Das bietet sich eben geradezu an als Identitätsstiftung für Omas, die eine wichtige Rolle für das Kind einnehmen wollen.

          Aus Sicht der Werber durchaus verständlich. Allerdings wird eben so an den Diskurs angeknüpft, dass Väter unwichtig seien. Durch das Statement von Niviea dazu bekommt es einen politischen Inhalt.

        • *Was soll an den Großeltern schon so interessant sein, dass sie den Höhepunkt des Spots darstellen?*

          Du grenzt jetzt aber massivst Großeltern aus!
          Oma und Opa sind supi, weil man alles, darf alles kriegt, niemals böse Wörter wie „Nein“ hört und auch ansonsten bis zum gehtnichtmehr verzogen und verwöhnt wird. 😀

          *Es ist für ein Kind nunmal nicht gerade optimal, keinen Vater (oder keine Mutter) zu haben.*

          Es ist aber auch keine ewige Verdammnis, sofern es denn ansonsten eine liebende Familie hat.

          *Gerade wenn es darum gehen würde, dass man trotz Schwierigkeiten oder dem Verlust des Vaters glücklich sein kann, hätte man ihn erwähnen müssen.*

          Das Kind ist 2 oder so. Es freut sich an dem was es hat. Dinge die ausser Sicht sind werden da vergessen, auch wenns am Ego kratzt.

          *Geht es aber nicht, es wird eine für das Kind defizitäre Situation in einer idyllischen Darstellung verklärt.*

          Wie hätten wir´s denn gern? Weinende Mutter die vom Onkel getröstet wird? Mißbilligende Großeltern, die ihrer Tochter die Schuld am Scheitern der Ehe geben?

        • Ich hab erklärt, warum ich den Spot für einige Zielgruppen als durchaus gelungen empfinde, und du wirst direkt beleidigend.

          Du hast erklärt, dass du etwas siehst und alle anderen „etwas reinlesen“. Für dieses „reinlesen“ gibt es aber durchaus objektive Anhaltspunkte, wie z.B. die Ausgestaltung der Schärfeebenen, die immer intentional ist. Davon willst du freilich nichts wissen..

          Sand in der Vagina

          Sowas habe ich nicht, jedenfalls nicht als eigenes Körperteil.

          Scheint mir so eine Art Marenleinsche Standardprojektion zu sein..

        • @nick
          *Der Onkel ist zwar nett, aber weiß noch nichteinmal dass das Kind sich selbst anziehen kann (und dass man Kinder sich selbst anziehen lassen sollte) Dabei stellt er sich auch noch so doof an, dass er die Reienfolge der Knöpfe vertauscht.*

          Mir Verlaub, mir deucht das war das KInd. Schonmal mit nem Kleinkind in der „ICH KANN DAS ALLEINE!“ Phase zu tun gehabt? Da muss man manchmal unterstützend eingreifen, alles andere wäre vernachlässigend. Der macht das schon ganz gut.

          *Das bietet sich eben geradezu an als Identitätsstiftung für Omas, die eine wichtige Rolle für das Kind einnehmen wollen.*

          Wieso wollen? Sie tun´s.
          Die erweiterte Familie kann für ein Kind sehr wichtig sein, wichtiger als ein Elternteil. Das kommt natürlich auf das Elternteil an.

          *Am Anfang läuft ja ein mit Geschenken bepackter Mann durchs Bild (in Richtung “weg”), als das Kind zum erstenmal nach draußen schaut.*

          Stimmung erzeugen. Die Welt draussen und drinnen bereitet sich auf Weihnachten vor. Dass das ein Hinweis auf den potentiellen Vater sein soll ist deine Interpretation.

        • Wie hätten wir´s denn gern? Weinende Mutter die vom Onkel getröstet wird? Mißbilligende Großeltern, die ihrer Tochter die Schuld am Scheitern der Ehe geben?

          Man hätte z.B. darauf vezichten können, den Zuschauer regelrecht mit der Nase darauf zu schubsen dass der Vater nicht da ist.

          Als ob so ein Spot zwangsläufig erzählen muss wer alles da ist – und damit: wer nicht.

          Es gibt 1000 andere Wege zu erzählen, dass das Kind sich auf die Oma freut. Man hat eben den der Konkurrenz darum, wer nun für das Kind „das Beste“ ist, gewählt. Dabei hat man den Vater exkludiert, den Onkel zum Clown gemacht und den Opa zum Beiwerk von Oma.

          Deshalb ist ja das Kind eigentlich ziemlich unkindhaft: Es ist bloße Projektionsfläche für das soziale Distinktionsbedürfnis.

          „Kaufe Niviea und du bist eine ganz wichtige Oma!“

        • *Es gibt 1000 andere Wege zu erzählen, dass das Kind sich auf die Oma freut. Man hat eben den der Konkurrenz darum, wer nun für das Kind “das Beste” ist, gewählt. Dabei hat man den Vater exkludiert, den Onkel zum Clown gemacht und den Opa zum Beiwerk von Oma.*

          Alle Jahre wieder sitz ich mit meiner Nichte am Tisch und wir backen Plätzchen und sie erzählt mir, worauf sie sich Weihnachten am meisten freut. In Listenform.
          Und auch dass Oma und Opa (Oma in dem Alter noch mehr) ein Event für das KInd sind, wogegen alle anderen gerne ma abstinken können, ist nicht so realitätsfern.
          Übrigens, die besten Onkel sind Clowns. 😉

        • Man hätte z.B. darauf vezichten können, den Zuschauer regelrecht mit der Nase darauf zu schubsen dass der Vater nicht da ist.

          Eben, genau darum geht es.

          Maren und Atacama erkennen noch nicht mal, dass die Erwartung eines Vaters ganz bewusst aufgebaut und mit der Oma dann pointiert gebrochen wird.

          Ich frage mich die ganze Zeit, ob ich nun mehr an ihrer Interpretationsfähigkeit oder ihrer Redlichkeit zweifeln soll.

        • Da muss man manchmal unterstützend eingreifen, alles andere wäre vernachlässigend. Der macht das schon ganz gut.

          Reden wir vom gleichen Werbeclip? Der Onkel knöpft das Hemd „eins Versetzt“ zu (0:24), das Kind muss dann die Knöpfe wieder aufmachen (0:28)

          Wieso wollen? Sie tun´s.

          Aber eben allzuoft nicht in dem Maße, wie sie es sich wünschen. Die Streite mit der Oma darüber sind wohl ganz klar Legion, Omas wissen meistens alles besser wenn es um Kinder geht.

          Stimmung erzeugen. Die Welt draussen und drinnen bereitet sich auf Weihnachten vor.

          Ja, Maren: Das ist die einzige Stelle, an der (materielle) Geschenke überhaupt auftauchen. Es kommt auch niemand auf die Idee, dass Geschenke für Kinder eine zentrale Rolle spielen.

          Die sind doch so unschuldig-herzensrein unmaterialistisch, für sie ist eben die Oma das Weihnachtsgeschenk 😀

        • Alle Jahre wieder sitz ich mit meiner Nichte am Tisch und wir backen Plätzchen und sie erzählt mir, worauf sie sich Weihnachten am meisten freut.

          Ja, Maren, man war in dem Clip auch sonst sehr bemüht, das Kind authentisch als Kind darzustellen.

        • Zum Beispiel, dass es die Großeltern sind? Sind oft ziemlich cool und beliebt bei Kindern und leben oft nicht in direkter Nähe sodass ein Besuch seltener ist.
          ihc habe mich jedenfalls auch immer sehr auf meine Großeltern gefreut.

          Klar sind Großeltern super.
          Darum geht es aber nicht. Man kann eigentlich nicht viel älter als das Kind sein, wenn man im Auftauchen der Großeltern hier keine bewusst gesetzte Pointe sieht.
          Wir unterhalten uns hier den ganzen Mittag über einen Spot, dessen Message ihr nicht verstanden habt.

        • Schonmal mit nem Kleinkind in der “ICH KANN DAS ALLEINE!” Phase zu tun gehabt?

          Wenn man dem Kind den Raum nicht lässt, dann wird es natürlich trotzig.

          Natürlich dauert es 10x länger, wenn das Kind sich selber anzieht. Die Geduld muss man aber aufbringen, wenn man ein selbstbewußtes Kind heranziehen möchte. Sich selber anziehen zu können ist eben für ein Kind eine große Sache.

        • Die Persil-Werbung hat Männer als Zielgruppe und würde zurückgezogen werden, wenn die Zielgruppe sich beleidigt fühlen würde. Der Mann ist erkennbar als coole Sau dargestellt und offensichtlich desinteressiert am stundenlangen Waschen und Bügeln.

          Die Werbung wäre in ihr Gegenteil verkehrt, wenn der Mann verdreckt vom Fußballplatz käme, von seiner resoluten Frau dazu verdonnert werden würde, die Wäsche zu waschen und von ihr gesagt bekäme, mit den neuen Persil Caps sei sogar er in der Lage, das zu bewerkstelligen.

          Bei dem Nivea-Spot sind Männer offensichtlich NICHT die Zielgruppe.

          Zu den vertrottelten Frauen in der Werbung folgende Preisfrage: Wieso ist der folgende Spot frauenfeindlich, obwohl der Mann als vertrottelt dargestellt wird? (Dass er frauenfeindlich ist, darüber müssen wir uns ja wohl nicht streiten?)

    • „Ein guter Schalldämpfer schont die Nerven aller Beteiligten.“

      Da der anatomisch geschulte ja weiss wo
      er ansetzen muss, genügt ja ein Diät
      Kaliber.
      Bei früher oder später zu befürchtenden
      multikulturellen Ereignissen würden Mann
      eine Mauser doch eher der Kategorie
      Anklopfwaffen zuordnen.

  8. Was haltet ihr hiervon?
    Ich bin nicht gegen Pornographie und man könnte es ja auch nicht verbieten dank Internet. Das nur um nicht den Eindruck zu erwecken, ich wollte den „geplagten Männern“ jetzt auch das noch verwehren..
    Aber dass es irgendwelche Auswirkungen haben wird, wenn man, wenn man will, rund um die uhr Menschen jeder Coleur in Praktiken jeder Coleur sehen kann und das nicht real (und das auch wenn man noch nie reale Erfahrungen hatte), habe ich mir auhc schon gedacht.
    Das ist ja etwas mit dem der Mensch in seiner Existenz noch nie zu tun hatte.

    „Adolescent Brain Meets Highspeed Internet Porn“

    • „Aber dass es irgendwelche Auswirkungen haben wird, wenn man, wenn man will, rund um die uhr Menschen jeder Coleur in Praktiken jeder Coleur sehen kann“

      Das hat sicher Auswirkungen. Die Frage ist, ob diese Auswirkungen gravierend sind (ich würde sagen: eher nicht). Dass man von allem süchtig werden kann, geschenkt. Für alles gibt es ein richtiges Maß.

      Ich finde es eher interessant, warum sich hier auf Pornografie eingeschossen wird. Warum sollte Dauer-Pornografie schädlicher sein, als die ständig verfügbaren Liebesschnulzen im Fernsehen, die Frau so gerne konsumiert? Oder die ständige Gelegenheit zum Shoppen?

      • “ Die Frage ist, ob diese Auswirkungen gravierend sind (ich würde sagen: eher nicht). Dass man von allem süchtig werden kann, geschenkt. “

        Bei den meisten sicher. Ich schaue auch manchmal Pornos und kann das gut von der Realität trennen.
        Aber teilweise scheint es ja doch Probleme zu geben, ich bin mit dem Video noch nicht fertig.

    • Mir gefällt dieses Video besser. Ein Hetero-Mann ohne Shirt (er konnte es nicht anziehen, weil er unbedingt nach dem Aufstehen das Video drehen musste 😉 ) erklärt uns die Freuden der Abstinenz. Sehr antörnend 🙂

  9. @ Christian

    Amüsanter Beitrag bei Genderama:

    http://genderama.blogspot.de/2013/12/zum-jahresende-noch-was-zum-lachen-wie.html

    Zum Jahresende noch was zum Lachen: Wie Andreas Kemper die Männerbewegung sieht

    Christian, dein Blog „Alles Evolution“ ist auf dem Diagramm auch mit drauf:

    http://prezi.com/mutczfjpn6mw/maskulinismus-struktur/

    Allerdings habe ich den Eindruck, Andreas hat immer noch nicht verstanden, dass die evolutionär-psychologische Perspektive anti-essentialistisch ist.

    • Eine Tolle Übersicht!

      Vieleicht könnte man Herrn Kemper bitten, Links zu verknüpfen.
      Dann könnte ich seine Grafik zur Startseite machen und hätte alle Seiten der Männerrechtsbewegung im Überblick.

      Nett von Ihm.

    • Der Typ hat ja ’ne Meise. Aber schöne Illustration. Könnte genauso mit dem nationalen Judentum gemacht werden mit den Schwerpunkten:

      Degenerierter Intellektualismus, Finanzjudentum/Wucherjuden und noch irgendwas, vielleicht entartete Kunst.

      Es gibt also nur diese drei Koordinaten, um die Männerbewegung charakterisieren zu können. Was sind das für kranke Pharisäer? Aber ich erlebe so etwas auch im privaten Umfeld, wenn man bestimmte Gutmenschenheiligtümer infrage stellt. Dann mutieren diese Gutmenschen ganz schnell zu erbarmungs- und skrupellosen Meinungsoldaten und Gesinnungsterroristen.

      Schade, daß ich nicht in der Grafik bin. Ich habe mal indirekt erfahren, daß sogar ich in so einem Buch von dem Typen drinne bin.

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