Gendermainstreaming und der Weihnachtsmann

Hier ein schöner Text zum Gendermainstreaming und Weihnachten:

Betrachtet man die zentralen „Figuren“ der Weihnachtszeit im Hinblick auf deren Geschlechter, so wird schnell klar, dass das weibliche Geschlecht hierbei völlig vernachlässigt wird. Weder der Weihnachtsmann, das Christkind, Knecht Ruprecht noch Santa Claus oder das Jesuskind treten im Rahmen von Weihnachten mittels weiblichen Geschlechts auf. Die Charaktere und weihnachtlichen Figuren sind folglich entweder männlich oder neutral. Von einer weiblichen Weihnachtsfigur ist dabei nie die Rede und war es auch nie. Seit jeher wird der „Weihnachtsbote“ als männliche Figur klassifiziert ; Merkmale wie eine raue Stimme, ein langer weißer Bart, ein etwas dicklicher Bauch sowie ein rotes Kostüm sind dabei besonders essentiell. Eigentlich geben bereits diese Merkmale darüber Aufschluss, dass eine weibliche Weihnachtsfigur absolut untypisch und überhaupt nicht passend wäre. Ein weiblicher Weihnachtsmann? – Also eine richtige WeihnachtsFRAU mit weißen langen Haaren, keinem Bart, normaler Figur? Alleine die Vorstellung eines solchen Charakters würde gar nicht erst zu Weihnachten passen.

Tatsache ist, dass die rund um Weihnachten präsenten Weihnachtscharaktere nicht den Prinzipien des Gender Mainstreamings entsprechen. Doch weshalb ist das so? Liegt es vielleicht daran, dass eine Weihnachtsfrau nicht stark genug ist, um den Sack voller Geschenke zu tragen? Und warum wird dem eigentlichen Christkind kein eindeutiges Geschlecht zugewiesen?

Würde man die Thematik „Weihnachten“ den Grundsätzen des Gender Mainstreams gerecht betrachten, so müssten weibliche und männliche Weihnachtsfiguren gleichermaßen existieren und auch so behandelt werden. Diesen Leitsätzen kann jedoch nicht entsprochen werden, da ein Geschlecht, nämlich das weibliche, gar nicht erst existiert, sondern nur das männliche. Folglich existiert im Rahmen von Weihnachten keine Geschlechtergerechtigkeit bzw. Gleichstellung beider Geschlechter, wodurch das Regelwerk „Gender Mainstreaming“ auf Weihnachten und die damit verbundenen Figuren und Charaktere nicht angewendet werden kann.

Scheint also als wäre Weihnachten damit bezüglich der Figuren kein Fall des Gender Mainstreaming. ist ja auch etwas festliches

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83 Gedanken zu “Gendermainstreaming und der Weihnachtsmann

  1. Pingback: Warum der Weihnachtsmann noch nicht gegendert wurde | stefanolix

  2. Oh, haben die ein Rad ab! Lustig wird es unter „http://www.gendermainstreaming.at/gender-mainstream-kraftsport/“ auf der tollen von Christian genannten Seite.

    „Frauen und Männer erfahren im Rahmen des Kraftsports demnach eine wahrhaftige Gleichstellung. Ihre Interessen werden gleichorientiert behandelt, wonach beide Geschlechter, gemäß ihren Vorstellungen und Bedürfnissen, gleichermaßen in die Gender Mainstream – behaftete Konzeptgestaltung integriert werden.“

    Also Männer und Frauen gemäß ihren Bedürfnissen und Vorstellungen! Hört sich gut an, ist aber doch wohl zuviel des Guten, denn: „Bodybuilding“ ist schlimm, weil „.. Frauen und Männer hinsichtlich eines gleichrangigen Wettbewerbes des Bodybuildings keinesfalls die gemäß den Grundsätzen des Gender Mainstreamings so wichtige Gleichstellung erfahren.“

    Also sind verschiedene Bedürfnisse der Menschen NUR erlaubt und gut, wenn Gendersens dies auch so sehen.

    Das also sind die Ergebnisse der Genderforschung? Zumindest in Östrogenreich? Na, wenn das mal nicht super abgelegtes Geld ist. 🙂

  3. An der Diskussion über den Nivea-Werbespot merkt man ja, dass Weihnachten eine große emotionale Bedeutung hat. Somit ist zu befürchten, dass sich die radikalen Vertreterinnen der Gender(pseudo)wissenschaft auf dieses Thema stürzen werden. Ich habe mir jedenfalls auch ein paar Gedanken über das Thema gemacht, warum es keine Weihnachtsfrau gibt und was der Weihnachtsmann mit den heutigen Führungskräften zu tun hat.

  4. An solchen „Weihnachtstexten“ wird einmal mehr bewusst, wie banal die Konsumkultur des Westens, wie sinnentleert und hohl der ganze umtriebige Betrieb hier geworden ist, reif für die Implosion.

    Der Weihnachtsmann ist meines Wissens ein im 19. Jhdt. erfundener säkularisierter Ersatz für den heiligen Nikolaus, im 20. Jhdt. popularisiert von der Marketingabteilung der Coca-Cola-Company, um einen Konsumbooster zu schaffen.

    Selbstverständlich gibt es Weihnachtsfrauen, dem Weihnachtsmann ebenbürtig, natürlich nicht kindertauglich, aber effiziente Propagandist.I.nnen der Käuflichkeit sind sie allemal.

    http://m-dessous.de/Bilder/Obsessive/santas_helper_set

    Das chritliche Weihnachtsfest hat durchaus eine weibliche „Weihnachtsfigur“, nennt sich Maria und ist die Gottesgebärerin.

      • @ Adrian

        *Ob dir Jesusgeschichte nun mehr Sinn ergibt als der Weihnachtsmann, solltest Du doch wohl den einzelnen Menschen entscheiden lassen.*

        Wenn er Augen hat zu sehen, dürfte ihm die Entscheidung nicht schwer fallen, denn: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!“

        Dabei solltest Du noch froh sein, dass ich darauf verzichtete, eine Gay Santa Claus zu verlinken.

        • @ Red Pill

          Das Baby ist ein Wickelkind wie im 17.Jdht. zwecks Rationalisierung der Kinderbeaufsichtigung üblich.

          Über die „Milchleistung“ der Frauen vermag ich keine Aussage zu treffen, denn die Größe des Vorbaues macht’s ja nicht.

          Auch blutarm erscheinen sie mir nicht, vielleicht entsteht der Eindruck aufgrund des warmen Kerzenlichtes/des roten Kleides in Kontrast zum Hautton bei Dir?

          Nicht bei mir.

          Ein ungewöhnlich inniges, gedankentiefes, zärtliches, warmes Bild.

          Ich denke, der Säugling hat es sehr gut bei den beiden, ist bestens versorgt, kann friedlich schlummern, ist SATT in jeder Hinsicht.

          Und Maria staunt über das Wunder, an dem sie mitgewirkt hat, das sie in Händen hält – ein neuer Mensch.

          Ein Wunder, an dem jede Schwangere mitwirkt, die nicht abtreibt.

          Wundert mich nicht, dass viele Frauen den Dienst an diesem Wunder dem Aktenschubsen oder Klingeltöneerfinden vorziehen.

          Männlich disponierte Feminist.I.nnen, die tendenziell an ihrer Weiblichkeit leiden, die Weltverbesserer mit dem unglücklichen Bewusstsein, deren Weltverbesserung oft darin besteht, dass sie versuchen, die Welt ihrem Bewusstsein anzupassen, die mag das wundernehmen.

          Die finden es logisch, alleine aus Ungleichverteilungen auf Unterdrückung zu schließen.

          Für die ist Schwangerschaft und Säuglingsversorgung wahrscheinlich wirklich Unterdrückung.

          Wie für viele Männer auch.

        • „Wenn er Augen hat zu sehen, dürfte ihm die Entscheidung nicht schwer fallen, “

          Ich finde sowohl das Bild mit dem Weihnachtsmann, als auch das mit dem lesbischen Elternpaar ganz nett.

          „Dabei solltest Du noch froh sein, dass ich darauf verzichtete, eine Gay Santa Claus zu verlinken.“

          Wie schade.

        • @ Adrian

          *Ich finde sowohl das Bild mit dem Weihnachtsmann, als auch das mit dem lesbischen Elternpaar ganz nett.*

          Das habe ich befürchtet.

          *Wie schade.*

          Das auch.

          Trotzdem, frohe Weihnachten auch Dir.

    • „Selbstverständlich gibt es Weihnachtsfrauen, dem Weihnachtsmann ebenbürtig, natürlich nicht kindertauglich …“

      Sehe ich genau so:

      http://www.hussel.de/Weihnachten/Weihnachtsfrau-Nicole-125g.html

      Finde auch, dass die pädagogische Botschaft, „Vernasche mich!“, nicht ganz kindertauglich ist.

      Womit klar wird, dass weibliche Weihnachtsfiguren solchen archaischen Assoziationen ausgesetzt sind.

      Das Problem ist also nur durch eine Gehirnwäsche zu lösen.

      Damit hätten wir den Kern des Gender Mainstreaming erkannt.

      • „Das Problem ist also nur durch eine Gehirnwäsche zu lösen.“

        Nicht einmal damit lässt das lösen.
        Diese setzt ja primär auf der bewussten
        und emotionalen Ebene an. Weiter unten
        liegende Bereiche, wo quasi für das
        Überleben und die Reproduktion wichtige
        Dispositionen seit Äonen fest verdrahtet
        sind, sind damit kaum zu ändern.
        Zum Glück!

    • @roslin
      *Der Weihnachtsmann ist meines Wissens ein im 19. Jhdt. erfundener säkularisierter Ersatz für den heiligen Nikolaus, im 20. Jhdt. popularisiert von der Marketingabteilung der Coca-Cola-Company, um einen Konsumbooster zu schaffen.*

      Hachseufz. Ich empfehle den Dialog mit Skandinaviern, Holländern, Engländern und Osteuropäern, wer denn die Weihnachtsgeschenke traditionell bringt. Es dürften die Namen Sinter Klaas, Father Christmas, Väterchen Frost etc. fallen. Oder einfach Weihnachtsmann. Und er wurde mitnichten von Coca Cola erfunden.

      *Das chritliche Weihnachtsfest hat durchaus eine weibliche “Weihnachtsfigur”, nennt sich Maria und ist die Gottesgebärerin.*

      Obacht, du setzt wieder „christlich“ mit „katholisch“ gleich. Und wieso ist das Christkind in populären Darstellungen immer ein Mädchen?

        • @ Marenleinchen

          *BTW, wie ich grade sehe solltest du als Hardcore-Kathole eigentlich dem heiligen Nikolaus für deine Geschenke danken. Und zwar entweder am 6. oder 28. Dezember.*

          Ich danke Gott, der Jungfrau Maria, den 14 Nothelfern, dem ganzen Pantheon der Heiligen der Römisch-Katholischen Kirche nicht nur am 6. und 28. Dezember dafür, dass Hardcorefemanzen mit Leseschwäche wie Du nicht Teil meines persönlichen Umfeldes sind – ein unschätzbares Geschenk.

          Frohe Weihnachten.

        • @ Borat

          *Du machst mit deinem maskulistischen Hatespeech wie man das von Männern ja nicht anders kennt das Fest der Liebe kaputt!*

          Ich weiß, ich weiß.

          Ich bin leider von einem Heiligen so weit entfernt wie Maren von der Jungfrau Maria. Darum ist es so wichtig, Dich als Stimme der ausgleichenden Vernunft hier im Forum zu halten.

          Vers(h)öhnen statt spalten – wer vermöchte das besser als Du.

          Deshalb hoffe ich, dass Du uns erhalten bleibst und Dich von Thailand aus ab und an meldest.

          Du fehltest dem Forum.

          Natürlich, würdest Du gelyncht – wofür ich durchaus ein gewisses Verständnis aufbrächte, nicht, dass ich das billigte, das nicht – wärst Du entschuldigt.

          Aber solange Dein Hauch noch von lebendigem Odem schwillt, solange solltest Du uns hier nicht mit Maren alleine lassen.

          Ich tät mich ja fürchten wie vor Knecht Ruprecht ohne Nikolaus.

          Gar so wehrlos bin ich, zumal meine Weihnachtskugeln viel kleiner sind als die von Tippse.

          Und die sind schon nicht groß.

        • @ DDBZ

          *Feines für Deinen feministischen Weihnachtsbaum. *

          Es gibt keine feministischen Weihnachtsbäume!

          Dieses grüne Phallussymbol der Zeugungskraft und des ewigen Lebens lässt Feminist.I.nnen erröten.

          Die einen vor Scham (die eisernen Jungfrauen), die anderen vor Wut.

          Ihnen einen Weihnachtsbaum in die Wohnungen zu rammen ist so unsensibel, als wolle man eine Veganer.I.n zum Gänsebraten überreden.

          Was ja obendrein eine Form des Kannibalismus wäre.

          Bei einer feministischen Veganer.I.n.

      • @ Marenleinchen

        *Und er wurde mitnichten von Coca Cola erfunden.*

        Habe ich das behauptet?

        Du hast mich doch selbst zitiert:

        *Der Weihnachtsmann ist meines Wissens ein im 19. Jhdt. erfundener säkularisierter Ersatz für den heiligen Nikolaus, im 20. Jhdt. popularisiert von der Marketingabteilung der Coca-Cola-Company, um einen Konsumbooster zu schaffen.“

        Der Weihnachtsmann, so wie er HEUTE BEI UNS erscheint.

        *Hachseufz. Ich empfehle den Dialog mit Skandinaviern, Holländern, Engländern und Osteuropäern, wer denn die Weihnachtsgeschenke traditionell bringt. Es dürften die Namen Sinter Klaas, Father Christmas, Väterchen Frost etc. fallen. Oder einfach Weihnachtsmann.*

        Ich empfehle Dir die Lektüre dieses Artikels:

        http://news.nationalgeographic.com/news/2013/12/131219-santa-claus-origin-history-christmas-facts-st-nicholas/

      • Und wieso ist das Christkind in populären Darstellungen immer ein Mädchen?

        Wo kämen wir denn da hin? Es ist die Männlichkeit, die FrauenUndKindern Ressourcen zu Füßen legen muss.

        Auch die Quote beruht schließlich auf den Weihnachtsmann, der schöne Pöstchen darzureichen hat.

  5. immerhin machen sie sich auch um männer gedanken^^

    „Das daraus resultierende Qualitätsmerkmal „Geschlechtergerechtigkeit“ formt eine moderne Strategie mit völlig neuen Perspektiven, wonach strukturelle Gerechtigkeit, d.h. im Beruf, im Alltag, im Privatleben, etc., für Frauen und Männer herrschen soll. Dies schürt einen Prozess der sogenannten partizipativen Emanzipation, derer gemäß Frauen und Männer auf einer Stufe idente und gleichrangige Behandlung erfahren sollen. Betrachtet man diese Deklaration bezogen auf die Thematik der Kinderbetreuung, so wird schnell klar, dass Männer, die einen Nebenjob als Babysitter suchen, eher wenige Chancen haben werden. Wer engagiert schon einen Mann als Babysitter, wenn man doch eine Frau, die sich so zahlreiche für diesen Jobbereich anbieten, haben kann? – Eine Frau, ein zartes Wesen, dem man womöglich eine behutsamere Fürsorge zutraut als einem Mann?

    Diese Tatsache, dass Frauen das „Berufsfeld“ Babysitting und Kinderbetreuung klar dominieren, entspricht keinesfalls den Grundsätzen des Gender Mainstreamings. Dementsprechend müssten Männer eine gleichberechtige Chance wie das weibliche Geschlecht haben, im Rahmen des Babysittings Jobmöglichkeiten zu erhalten. Aufgrund der Tatsache jedoch, dass Jobs im Bereich Babysitting stets mit Frauen in Verbindung gebracht werden, kommt Männern nicht mal ansatzweise die Chance zu, sich in diesem Berufsbild „bemerkbar“ zu machen, geschweige denn sich überhaupt durchzusetzen. „

    • @ erzaehlmirnix

      „Aufgrund der Tatsache jedoch, dass Jobs im Bereich Babysitting stets mit Frauen in Verbindung gebracht werden, kommt Männern nicht mal ansatzweise die Chance zu, sich in diesem Berufsbild „bemerkbar“ zu machen, geschweige denn sich überhaupt durchzusetzen. “

      Selbst unter der Generation der heutigen
      jungen Männern die im Schnitt schon
      ordentliche Schädigungen durch feministische
      Gehirnwäsche erlitten haben, ist halt
      nur ein unbedeutender Prozentsatz an
      einem Job in diesem Bereich interessiert.
      Träume weiter vom Socialengineering des
      zur Schaffung des neuen Mannes.

    • @erzählmirnix

      Klar, mit Gendermainstreaming kann kann theoretisch auch Rollen aufbrechen und das kann auch für Männer gut sein. Allerdings ist der Gleichstellungsansatz aus meiner Sicht das Problem. Es wird nicht nur versucht Möglichkeiten zu eröffnen, sondern das Ergebnis soll Gleichheit sein, was schlicht nicht machbar ist und aus meiner Sicht auch nicht per se erstrebenswert ist. Die Geschlechter sind eben im Schnitt nicht gleich.

      Man müsste mal drüber nachdenken, wie man von diesem Gleichstellungsgedanken wegkommt und hin zur Eröffnung von Chancen und der Einschätzung, dass die Geschlechter nicht per se unterschiedlich sind, sondern nur im Schnitt und nur in Eigenschaftsausprägungen im Schnitt und nicht in Eigenschaften an sich.

      • @ Christian

        „Man müsste mal drüber nachdenken, wie man von diesem Gleichstellungsgedanken wegkommt und hin zur Eröffnung von Chancen und der Einschätzung, dass die Geschlechter nicht per se unterschiedlich sind, sondern nur im Schnitt und nur in Eigenschaftsausprägungen im Schnitt und nicht in Eigenschaften an sich.“

        Wenn ich bedenke mit welcher Vorfreude
        ich dem heutigen Dessert entgegenschaue
        (Tiramisu und Mousse au Chocolat) und
        mir gleichzeitig vorstelle, wie sich
        Dein Hals beim Fressen von Kreide
        anfühlt, das Leben ist wirklich
        brutal. 🙂

    • Auf solche Gedanken, die sich Gendersens angeblich über Männer machen verzichte ich zumindest gerne.

      Die können ihre „strukturelle Gerechtigkeit“ welche „im Beruf, im Alltag, im Privatleben, etc., für Frauen und Männer herrschen soll“ behalten.

      Wir haben gesehen und sehen wohin sowas führt. Zu immer mehr Männerbenachteiligung und mehr Frauenbevorzugung.

      Auch möchte ich nicht, daß diese Spinner in meinen Angelegenheiten rumschnüffeln um diese Wahnideen umzusetzen.

    • @Christian: m.E. interpretierst du (und andere) in „Gleichstellung“ etwas hinein, was gar nicht gemeint ist. Es kann und soll doch niemand gezwungen werden, z.B. andere Berufe anszustreben – es soll lediglich ERMÖGLICHT werden, dass alles Geschlechter alle Berufe wählen können, ohne dort Diskriminierungen zu erfahren.

      Hier ein Zitat aus derselben Quelle:

      http://www.gendermainstreaming.at/gleichstellungspolitik-der-europaeischen-union/

      „Frauen und Männer sollen auf allen gesellschaftlichen Ebenen gleichgestellt sein – unabhängig von ihren Lebenslagen und Einstellungen. Diskriminierung und Benachteiligung sollen vermieden und beide Geschlechter gleichermaßen akzeptiert und gefördert werden.

      Nachdem man das Gender Mainstreaming Anfang der 90er Jahre propagierte, wurde in den Amsterdamer Verträgen von 1997 sogar ein Konzept zum offiziellen Ziel der Gleichstellungspolitik der EU entworfen. Dieses Konzept beinhaltet Vertragsbestimmungen und Maßnahmen mit Zielen der Gleichstellung von Frau und Mann, welche bereits in der Gemeinschaftscharta von 1989 erwähnt wurden.

      Ein wichtiger Punkt in dem Vertrag ist der gleichberechtigte Zugang zu Beschäftigung und gerechte Lohnverteilung nach dem Leistungsprinzip und nicht etwas nach dem Geschlecht. Auch gute Arbeitsbedingungen und sozialer Schutz sind für beide Geschlechter gleichermaßen von Bedeutung, ebenso wie permanenter Zugang zur allgemeinen und beruflichen Bildung. Frauen und Männer sollten die gleichen Aufstiegschancen besitzen und sowohl berufliche als auch familiäre Pflichten vereinbaren können.

      Die Vertragspunkte sind zwar nicht rechtsverbindlich, aber sie dienen als Richtlinie zur Gleichstellungspolitik der Länder der EU. “

      Alsdenn: „gleichberechtigter Zugang“, „Lohnverteilung nach dem Leistungsprinzip“, sowie bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie für alle.

      Wie kann man denn GEGEN sowas sein?

      • „Wie kann man denn GEGEN sowas sein?“

        JEDER der für Gleichberechtigung ist muss gegen Gleichstellung sein!

        „Ein wichtiger Punkt in dem Vertrag ist der gleichberechtigte Zugang zu Beschäftigung (*)und gerechte Lohnverteilung nach dem Leistungsprinzip und nicht etwas nach dem Geschlecht.(**)“

        (*) Deswegen werden Frauen auch beforzugt eingestellt, wegen dem gleichberechtigten Zugang zu Beschäftigung. Dieses GM ist an Verlogenheit kaum zu überbieten.

        (**) WO genau wird denn nach Geschlecht bezahlt? Diese Gender Pay Gap ist eine weitere Lüge auf der dieses ganze GM aufbaut.

        Ziele der EU sind deswegen gut weil es Ziele der EU sind? Welche Wähler wurden genau nach solchen Zielen befragt und haben entsprechend ihr OK gegeben?

        • Zu: „Deswegen werden Frauen auch beforzugt eingestellt, wegen dem gleichberechtigten Zugang zu Beschäftigung. Dieses GM ist an Verlogenheit kaum zu überbieten.“

          Was du nicht alles da rein interpretierst! Unter „gender mainstreaming“ werden auch Männer bevorzugt behandelt, wenn sie in einem Bereich unterrepräsentiert sind – teste doch mal diese Suche:

          „Bewerbungen von Männern besonders erwünscht“
          http://url9.de/Qx9

          Ansonsten finde ich, dass man Trennen muss zwischen der Kritik an einer Regelung und der Kritik an deren UMSETZUNG.

          Wenn also Gender Mainstreaming nachweislich nur zu Gunsten von Frauen angewendet wird, dann spricht das nicht gegen die Regelung. sondern gegen jene, die das so einseitig umsetzen.

        • „“Bewerbungen von Männern besonders erwünscht”“ Wahrscheinlich damit Femis auch mal was zu lachen haben, die Bewerbungen landen doch so oder so in der Rundablage.

          Toller Link. Für mich wohl verboten. (*Forbidden

          You don’t have permission to access /Qx9 on this server.*)

          Wenn GM nachweislich nur Frauen begünstigt, ist GM nicht das Papier wert auf dem es geschrieben ist. Es sei denn GM ist tatsächlich als Frauenförderung angelegt.

          GM ist offensichtlich verlogen von Anfang an! Und Du willst mir was von fehlerhafter Umsetzung erzählen. Wozu gibt es eigentlich sowiele Genderprofs? Was machen die? Glaubt doch keiner, daß denen sowas nicht auffällt. Nein GM nur für Frauen ist gewollt.

        • @ Claudia

          *“Bewerbungen von Männern besonders erwünscht”
          http://url9.de/Qx9*

          Ja, Claudia, da steht, dass BEWERBUNGEN VON MÄNNERN BESONDERS ERWÜNSCHT SIND.

          Wenn also Männer unterrepräsentiert sind, dann weil sie sich nicht bewerben > selber schuld.

          Da steht nicht: „Männer werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.“

          Oder habe ich das überlesen.

          Gleich mal googeln nach „Männer werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.“

          Oh:

          https://www.google.de/search?q=m%C3%A4nner+werden+bevorzugt+eingestellt&oq=m%C3%A4nner+werden+bevorzugt+eingestellt&aqs=chrome..69i57j0.15163j0j7&sourceid=chrome&espv=210&es_sm=93&ie=UTF-8

      • @claudia das problem besteht darin, dass die gendervertreter vollkommen ausschließen, dass es unterschiede zwischen mann und frau geben könnte. wenn also irgendwo eine nicht-50/50-verteilung vorliegt, dann MUSS das wegen einer diskriminierung der fall sein und es muss alles getan werden um diese quote auf 50/50 zu bringen, damit es „gerecht“ ist. seis nun durch quoten oder penetrantes generve in richtung frau, gefälligst was technisches zu machen um eine „gute, emanzipierte frau“ zu sein. ich persönlich habe aber keine lust, mein leben darauf auszurichten, was irgendwelche idioten gerne für eine gesellschaft hätten – egal welche idioten das nun sind.

          • in letzter konsequenz gehts immer um 50% da das der anteil der bevölkerung ist.
            klar wird in erster instanz nicht immer auf 50% gezielt, z.b. wenn ein studiengang 20% frauen aber nur 5% weibliche professorinnen hat. da heisst es dann erstmal, dass mindestens 20% professorinnen da sein sollten. in zweiter instanz wird aber gefragt „warum haben wir nur 20% frauen? ist das studienfach etwa frauenbenachteiligend? oh je oh je, lasst uns an grundschulen gehen, schülerinnen damit nerven und frauenquoten für die bewerber einführen“

        • „Ist es denn belegt, dass die Formulierung “unterrepräsentiert” immer auf 50:50 bezogen wird?“

          Nein! Es gibt schon Forderungen nach 80 oder mehr % von Frauen. Wegen dem Aufholbedarf der Frauen, sprich Rache für vergangene „Untaten“ der Männer.

      • @ ClaudiaBerlin

        Ich bin gewöhnlich kein großer Fan von Birgit Kelle, lehne ihre konservativen Ansichten, insbesondere ihre Einstellung zu den Rechten von Homosexuellen entschieden ab. Der folgende Artikel zum Thema „Gleichstellungspolitik“ von Birgit Kelle ist allerdings wirklich sehr gut und bringt das Problem einer einseitigen feministischen Geschlechterpolitik gut auf den Punkt.

        Birgit Kelle – Nach außen Gleichstellung, von innen Feminismus

        http://www.focus.de/magazin/archiv/politik-nach-aussen-gleichstellung-von-innen-feminismus_aid_793513.html

      • Es kann und soll doch niemand gezwungen werden, z.B. andere Berufe anszustreben – es soll lediglich ERMÖGLICHT werden, dass alles Geschlechter alle Berufe wählen können, ohne dort Diskriminierungen zu erfahren.

        Hier ein Zitat aus derselben Quelle:

        Hier ein weiteres Zitat aus dieser radikal-vulgärfeministischen „Quelle“:

        Außerdem darf es keine geschlechtsbezogene Gewalt geben und Geschlechterstereotype müssen beseitigt werden.

        Die Utopie einer Kriminalitäts- und „Geschlechterstereotypen-“ freien Welt soll also kein totalitäres Gleichmachungsprogramm sein. Na dann..

        • „…Geschlechterstereotype müssen beseitigt werden.“

          Was genau diese „Stereotype“ sind, bstimmen bestimmt die Gendersens und die Machtmittel zu der Beseitigung gehören sicher auch in Gederhand. Das ist nicht totalitär, des neue Wort dafür ist Geschlechtergerecht! 😦

          Nur die Frauenförderung, die bleibt …

        • Das ist nicht totalitär, des neue Wort dafür ist Geschlechtergerecht! 😦

          Ich würde es, insbesondere durch den zusätzlichen Bezug zu „geschlechtsbezogene[r] Gewalt“, als simpel gestrickten klassischen Radikalfeminismus bezeichnen.

          „Patriarchat als Vater aller Ungerechtigkeit“ wird dann in der Abteilung „soziale Ungleichheit“ verkryptet.

      • @ClaudiaBerlin

        *es soll lediglich ERMÖGLICHT werden, dass alles Geschlechter alle Berufe wählen können, ohne dort Diskriminierungen zu erfahren.*

        Das ginge mir nicht weit genug.

        Es sollten auch alle Begabungen jeden gewünschten Beruf wählen können.

        Dyskalkulie ist doch kein Argument gegen einen MINT-Beruf, rechnen tut heute der Computer.

        • @ Borat

          *Es sollten auch alle Begabungen jeden gewünschten Beruf wählen können.*

          Völlig korrekt.

          Es gibt so viele Blinde, aber keinen einzigen blinden Neurochirurgen.

          Da stimmt doch etwas nicht!

          Die Barriere ist zu hoch oder das Old-Boys-Network der Sehprivilegierten blockiert für Blinde den Zugang.

          Das muss sich ändern.

        • @roslin

          Die visuelle Hegemonialität der Old-Boys ist ja überhaupt die Geißel unserer Frauen, gerade der Reiferen.

          Auch gebe ich zu Bedenken welch empathische Fähigkeiten gerade geistig behinderte Neurochirurg.I.nnen mit ihren Patienten (auch nach therapeutischen Misserfolgen, denn die kann man nie ganz ausschließen) haben könnten.

          Erst wenn auch Rainer Calmund bei seinem Umschulungswunsch zum Ballettänzer nicht mehr diskriminiert wird sind wir der gerechten, neuen Welt ein Stück näher gekommen.

          Erst wenn beim Stierkampf auch trächtige Kühe zugelassen werden kann unsere Welt wieder schön werden.

          Erst wenn unsere Frauen Kampfeinsatz und Kind mit mobilen Feldkrippen vereinbaren können wird das Patriarchat seinen Schrecken verlieren.

      • @ ClaudiaBerlin

        *“Ein wichtiger Punkt in dem Vertrag ist der gleichberechtigte Zugang zu Beschäftigung und gerechte Lohnverteilung nach dem Leistungsprinzip und nicht etwas nach dem Geschlecht. Auch gute Arbeitsbedingungen und sozialer Schutz sind für beide Geschlechter gleichermaßen von Bedeutung, ebenso wie permanenter Zugang zur allgemeinen und beruflichen Bildung. Frauen und Männer sollten die gleichen Aufstiegschancen besitzen und sowohl berufliche als auch familiäre Pflichten vereinbaren können.“*

        Das ist doch verschleiernder Wortmüll.

        Wenn in einem attraktiven Bereich mehr Männer als Frauen arbeiten, wird das unter feministischer Ägide so interpretiert, dass hier Frauen der Zugang verwehrt wird > Frauen müssen gefördert werden.

        Wenn Männer mehr verdienen, ist das ein Zeichen für leistungsungerechte Entlohnung wg. Geschlecht > Frauen müssen gefördert werden.

        Wenn Männer schneller aufsteigen als Frauen, ist das ein Symptom dafür, dass Frauen keine gleichen Aufstiegschancen haben > Frauen müssen gefördert werden.

        Wenn Frauen mehr Familienarbeit leisten als Männer, ist das ein Symptom dafür, dass Männer sich auf Kosten von Frauen ausruhen > Männer müssen kujoniert werden.

        Wenn Männer in attraktiven Bereichen unterrepräsentiert sind > selber schuld, müssen nicht gefördert werden.

        Wenn Männer in bestimmten Bereichen weniger verdienen > selber schuld

        Wenn Männer in bestimmten unattraktiven Bereichen überrepräsentiert sind > selber schuld.

        Entscheidend ist doch nicht dieses phrasenhafte, gutmenschliche Wortgeklingel, sondern wer die Macht hat, das Geschwätz zu interpretieren.

        Die geschlechterpolitische Defma haben nun mal Feminist.I.nnen und Femizentriker.I.nnen in allen Parteien, die Blockpartei der Frauenförderer, -schützer und -versorger, so dass sich Gleichstellung regelmäßig in Frauenförderung übersetzt.

        Außerdem ist Gleichstellung per se Mumpitz, denn Gleichstellung und Freiheit genügen.

        Wer gleichstellen will, MUSS, Claudia, MUSS Freiheit und Gleichberechtigung abschaffen – das ist schlichte Logik.

        Denn Menschen sind nicht gleich, nicht als Individuen, nicht als Gruppen (im Schnitt) – das ist schlichte Empirie.

        Wer darüber hinwegtäuschen will, verfasst solche inhaltsleeren gutmenschlichen Absichtserklärungen.

        Die sich, wie gesagt, regelmäßig und zu 100 % in Frauenförderung übersetzen, wenn’s an die konkrete Formulierung politischer Maßnahmen geht.

        Die dann auch noch vom vor allem männlichen Steuerzahler geschlechtergerecht bezahlt werden darf.

        Der darf also auch noch seine eigene Benachteilgung subventionieren.

        • Jetzt falle ich selbst schon dem verlogenen Hütchenspielertrick der feministischen Wortakrobat.I.nnen, Gleichberechtigung durch Gleichstellung auszutauschen, zum Opfer.

          Also Korrektur:

          Außerdem ist Gleichstellung per se Mumpitz, denn GleichBERECHTIGUNG und Freiheit genügen.

        • „Außerdem ist Gleichstellung per se Mumpitz, denn GleichBERECHTIGUNG und Freiheit genügen.“

          Den Unterschied kennt Claudia so oder so nicht. 🙂

          Auch genügen diese eben nicht. Mit Gleichstellung lassen sich viel besser Pöstchen und Geld beschaffen und Quotentante wird man auch nur so.

          Darum geht es den GMlern, Gleichstellern und deren Freunde.

    • Wer noch an solchen Schwachsinn glaubt:
      „Eine Frau, ein zartes Wesen, dem man womöglich eine behutsamere Fürsorge zutraut als einem Mann?“

      der sollte sich doch dieses youtube-Video genau ansehen:

      Dem „bemerkbar machen“ der Männer im Bereich Babysitting stehen noch weitere gesellschaftliche Barrieren in den Weg: Die Bezahlung und die Missbrauchs-Falle!

      Wenn ein Mann diesen Job wählen sollte, muss er bei einer Familiengründung bedenken, dass er seine Familie davon nicht ernähren kann. Sowohl seine Frau, als auch seine Familie und vor allem die Gesellschaft erwartet von ihm, dass er arbeiten geht und Geld verdient, statt die KInder zu betreuen.

      Diese Haltung spiegelt sich in der Gesetzgebung und Rechtsprechung. Wer etwas anderes haben will, muss also diese Randbedingungen ändern: Wechselmodell (also Betreuung statt Unterhalt) als Standardmodell bei Trennung und Scheidung.

      So etwas übersteigt leider nicht nur die Vorstellungskraft der GenderMainstreamist.I.nnen sondern auch die der Feminist.I.nnen und der Maskulisten. Also, wird alles beim alten bleiben.

      Über die Missbrauchs-Falle in diesem Beruf brauche ich wohl nicht allzuviel zu erzählen, oder?

      • @ Michael

        Weiß gar nicht, was Du hast.

        Dieses hervorragend geschulte pädagogische Fachpersonal beherrscht doch vollkommen die menschliche Deeskalationsstrategie Nr. 1: „Vergreife Dich nur an eindeutig schwächeren Personen, bei denen Du sicher sein kannst, dass sie nicht wirksam zurückschlagen können!“

        Wieviele menschliche Verletzungen, wie viel Leid durch das Befolgen dieser einfachen Regel schon vermieden wurden – das ist doch gar nicht zu überschätzen.

        Darum sind Frauen doch auch weniger gewalttätig als Männer.

        Im Schnitt..

        • @roslin

          Das klingt etwas negativ.

          Man muss hier Aufwand und Nutzen gegeneinander abwägen.

          Dass aus so einem Waisenjungen mal ein mieser Vergewaltiger oder zumindest ein Frauenhasser oder einfach nur ein gewöhnlicher Verbrecher wird ist recht wahrscheinlich, so müssen die Handlungen der Pädagoginnen hier präventiv, reziprok und als Gewinn gewertet werden.

          Nich ohne Grund entschließt manche Mutter sich hier von ihrem Sohn auch wegen seiner geschlich-geschichtlichen Vorbelastung zu trennen.

      • Es scheint tatsächlich niemand zu diesen Texten stehen zu wollen. Ich habe auch lange gesucht, und „whois“ liefert auch nur eine PR-Agentur.

        Kontext? Besonders unbeholfen-dämlich:

        Allgemein gesehen müssen soziale Unterschiede nicht zwangsweise als ausschließlich negativ betrachtet werden. Soziale Unterschiede meinen beispielsweise die Differenzierung zwischen einem Arzt und ein einem Friseur im Hinblick auf Ausbildung, Verdienst und Position im allgemeinen Berufsfeld. Das ist eine allgemein gültige Tatsache, dass ein Arzt höhere Verdienstmöglichkeiten hat als ein Friseur, geht jedoch nicht mit negativen Assoziationen einher. Hinsichtlich dieses Begriffs „soziale Ungleichheit“ sieht dies jedoch schon wieder anders aus: Ungleichheit wird klar und deutlich im gegensätzlichen Vergleich zu Gleichbehandlung und Gleichstellung angesehen. Es handelt sich bei „Ungleichheit“ also um einen normativen Terminus, der sich auf soziale Hierarchien bezieht. Genau genommen sind es im Rahmen der sozialen Ungleichheit exakt diese sozialen Hierarchien, die einer eindeutigen Benachteiligung sowie Diskriminierung ausgesetzt sind. Darüber hinaus stehen soziale Hierarchien in enger Verbindung zu systematischen und strukturellen Merkmalen wie Ethnie, Geschlecht bzw. Familienstand. Liegt beispielsweise ein systematischer Zusammenhang zwischen einem einzelnen Merkmal wie beispielsweise jenem des Geschlechts sowie einem darauf basierendem erschwerten Zugang zu Ressourcen vor, so sprechen wir von einer ausdrücklichen Benachteiligung.

        http://www.gendermainstreaming.at/soziale-ungleichheit/

        • Als ob es nicht auch sehr viele Ärztinnen gäbe …

          Soziale Hierarchien stehen eben in gar keinem eindeutigen Bezug zum Geschlecht mehr: Frauen können alles von der Milliardärin über die Ministerin und die Ingenieurin bis hin zur Billiglöhnerin sein. Signifikante Unterschiede zwischen den Einkommen von Frauen und Männern gibt es bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit kaum noch.

        • Es ist nicht so ohne weiteres nachzuvollziehen, was sich die Autorin da mithilfe einer gehörigen Portion Ignoranz versucht zurechtzudengeln.

          Es läuft offenbar darauf hinaus, dass Ärzte gegenüber Friseueren nicht privilegiert seinen, aber Männer gegenüber Frauen durchaus. Egal, ob die Frau nun Ärztin, Bundeskanzlerine oder Friseurin sei.

          Radikalfeminismus, halt, die Grrrößte Leiderin aller Zeiten (GrrrLaZ) ist die universelle Weiblichkeit.

          Das hat sich als selbstverständliches Dogma etabliert, und ist tatsächlich auch ein wesentlicher, wenn auch unausgesprochener, Kerngedanke des GM.

          Nun versucht sich unsere offenbar etwas .. unbeleckte Vulgärfeministin in einer Rechtfertigung, warum soziale Ungleichheit keineswegs gleich soziale Ungleichheit sein soll, wenn das Geschlechtsteil des Opferstatusbeanspruchenden nicht das richtige ist.

          Etwas elaboriertere Feministinnen ignorieren diese Frage einfach routiniert.

      • sorry, ich versand deine Äußerung bezogen auf DIESE Site

        Christian als infantile Vulgärfeministin? Nee, sry, dieses „du Mädchen!“ plus „alles, was sich der Kollaboration mit dem Weibesvolk auch nur verdächtig macht, ist Feminist!“ ist nicht mein Style.

  6. 1. „… welch oberflächlicher Leser, der die Quelle und die Kontexte, ja sogar den Namen des Verfassers keines Blickes würdigt …“

    Die Frage von „Nick“ ist durchaus berechtigt: Die Seite hat kein Impressum und der Vorwurf er hätte den „Namen des Verfassers“ keines Blickes gewürdigt greift ins Leere, denn ich habe als aufmerksamer Leser kein Verfasser entdecken können.

    2. Vermutlich können nur Insider, also eingeloggte User bzw. der Bloginhaber selbst, die Namen einsehen. Es wäre aber vermutlich zuviel verlangt, dass eine Gender Mainstreamingist.I.n solche Möglichkeiten in Erwägung zieht?! Es ist doch viel leichter einen (vermutlich) Mann als „oberflächlich“ zu bezeichnen.

    3. Selbst bei einer aufmerksamen Würdigung der „Quelle und Kontexte“ kann ich „Gender Mainstreaming“ nicht ernst nehmen! Es fehlen nämlich:

    a. Die Anprangerung der Diskriminierung des Mannes (siehe §1626a, BGB alte und neue Fassung)
    b. Die NIchtratifizierung des 7. Zusatzprotokolls der EMRK durch DE (in Reih und Glied mit der Türkei, was Diskriminierung eines Geschlechts betrifft)
    c. Die Abschaffung des aktiven und pasiven Wahlrechts durch §16 BGleiG für den Mann
    d. 90% alleinerziehende Frauen bedeuten nicht 90% nicht betreuungswillige Männer, sondern eine handfeste Diskriminierung des Mannes
    e. Die fehlende Kritik an die Herdprämie Unterhalt

    usw., usf.

    4. Wetten, dass ClaudiaBerlin, diese „Quellen und Kontexte“ der männlichen Diskriminierung mit keiner Antwort würdigen wird?

    • siehe meinen Kommentar weiter oben. Mein Missverständnis lag durch die Formulierung des Anwurfs durchaus nahe. Aber mal wieder typisch, dass gar nicht wahrgenommen wird, dass ich Christian als Herausgeber „dieser Site“ verteidigen wollte…

        • Du gibst dir aber auch alle Mühe, mich weiterhin misszuverstehen! Ich habe zu keiner Zeit etwas zum zitierten Artikel sagen wollen, der mir einfach zu läppisch ist, um drauf einzugehen. Wer natürlich Lust hat, anhand von „Weihnachtsfiguren“ ein bisschen Geschlechterkampf zu veranstalten – nur zu! Aber ohne mich.

        • Nein ich verstehe Dich schon. Du willst einfach nix zu Benachteiligung und Diskriminierung von Männern sagen.

          Siehe Deine Verteidigung von GM weiter oben.

          Daher hat MB seine, zugegeben einseitige, Wette wohl tatsächlich gewonnen. Hatte ich allerdings auch nicht anders erwartet.

        • Sorry Leute, meine Haltung zu „Benachteiligung von Männern“ ist nun mal nicht Topic dieses Blogposts gewesen. Und ich sehe nicht, dass Christian es irgendwo zur Bedingung gemacht hätte, dass Frauen hier erst persönliche Erklärungen „zur Männerfrage“ abgeben müssten, bevor sie hier kommentieren dürfen.

          Aber ich blogge gern bei Gelegenheit mal darüber – immerhin fordere ich sei Jahrzehnten eine männliche Emanzipationsbewegung und beobachte also interessiert, was sich da tut! 🙂

        • @Claudia

          Es ging um die von Christian zitierte Seite. Die Seite „Gendermainstreaming.at“, welche Du weiter oben ja auch verteidigt hast. Oder hast Du GM verteidigt?

          Wie auch immer. Du bist in diesem Zusammenhang nach Deiner Meinung über Diskriminierung von Männern gefragt worden. Nicht weil Du eine Frau bist. Das ist hier nämlich egal.

          Weil Du es selber ansprichst, was verstehst Du denn unter einer „männliche Emanzipationsbewegung“?

        • @ Claudia

          (Info: 1968 war ich 14 – eine GUTE ZEIT, um 14 zu sein!)

          War auch für mich eine gute Zeit.
          Frisch im Studium durch die Woche
          in einer „lustigen“ WG und am
          Wochenende 14 jährige Freundin
          auf dem Dorf. Da ihre Mutter
          mich wahrscheinlich schon als
          zukünftigen gesehen hat, keine
          logistischen Probleme.
          🙂

      • @ ClaudiaBerlin

        „Aber ich blogge gern bei Gelegenheit mal darüber…“

        Ich bin gespannt auf deinen Artikel zum Thema „männliche Benachteiligungen“. Hier noch einmal zwei bekannte Texte mit männerrechtlichen Forderungen:

        Arne Hoffmann – Was die Männerbewegung will

        http://www.vaetersorgen.de/Maennerbewegung.html

        Manndat – Was wir wollen

        http://manndat.de/ueber-manndat/was-wir-wollen

        Sowie der sehr gute Text von Arne Hoffmann – Eckpfeiler einer linken Männerpolitik

        http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8167/eckpfeiler-einer-linken-mannerpolitik

        • @Leszek

          Der Spiegelfechter bekommt aber ordentlich Feuer von den linken Feministen. 🙂

          Aus den Kommentaren:

          „..Ich hoffe nur, dass Herr Berger einer linken Feministin oder einem linken Feministen in guter linker Tradition ähnlich viel Platz für eine Replik einräumt! Gerade weil man eigentlich zu jedem zweiten Satz des Artikels etwas schreiben müsste…

          Sehr verwunderte Grüße,

          ein emanzipierter Mann“

          Ich vermute, daß Claudias emanzipierte Männer sicher auch keine Kritik aüssern würden …

  7. Also ich kenne mich mit dieser Plattform noch nicht sonderlich gut aus, aber ich gebe mal meinen Senf dazu.

    Betrachten wir das Weihnachtsfest rückblickend auf seinen Ursprung, so ist es allem voran das germanische Fest der Wintersonnenwende. Wie es bei den nordischen Völkern ablief, muss man ja nicht ausführlicher erklären. Da gab es eine klare Differenzierung zwischen Frau und Mann. Ebenfalls ist dies beim Christentum der Fall, welches sich nicht wirklich stark reformiert hat. Die Frau nimmt den Apfel etc…. Auch so hat selbst Luther, welcher ja als Reformer gilt die Frau noch als „entbehrlich“ deklariert. Und da die Kirche ja die Heiden durch die Übernahme des Fester ja langsam an die eigene Religion ranführen wollte, hat sich auch das Weltbild angeglichen. Dann noch der Weihnachtsmann und Ruprecht… Sie sollen ja das typische Maskulinum darstellen, immerhin bekommen nur die braven Kindern Präsente. Da hätte eine Frau zu damaliger Zeit nicht gepasst, denn diese (wie auch heute) werden ja oft als idealisierte Mutterfigur dargestellt. Und heute übernehmen wir Traditionen, wir dichten dem Christkind im nachhinein ja auch keine Multiplen Geschlechter zu… Wie man das alles findet sei wiederum subjektiv, jedenfalls ein interessantes Thema.

    Ich wünsche ein frohes Fest.

  8. Wer an die kulturelle Bedingtheit unserer Geschlechtlichkeit glaubt, der glaubt offenbar auch an den Weihnachtsmann. 🙂

    Man sollte diesen Typen erzählen, daß der Weihnachtsmann eine Erfindung ist, um Kinder mittels Drohungen ruhig zu stellen. So war das zumindest früher, als noch ungebrochene Schwarze Pädagogik herrschte.

    „Wenn du nicht artig bist, kriegst du keine Geschenke. Oder die Rute.“

    Man sollte diesen GM-Heinis noch erklären, daß die Lesben von Lesbos und die Nymphen von Ephesos oder so auch Erfindungen sind und daß man das gefälligst auch mainstreamen sollte. Nicht zu vergessen die Musen, von denen unser heutiger Begriff Museum herkommt (Museion=ein den Musen gewidmeter Tempel. Kirk ist gebildet!).

    Die Muse. Der Musos. Mainstreamt die griechische Mythologie!

  9. In Italien bringt m.W. „La Befana“ (die Weihnachtshexe) traditionell die Geschenke. Die müssen also wg. Gendermainstreaming da noch nen Mann einführen, oder? 😉

    • „Die müssen also wg. Gendermainstreaming da noch nen Mann einführen, oder?“

      Ich denke mit dem Berlusconi sind die
      schon gut bedient.
      Zumindest in Sachen Frauen hat der
      ja nicht alles falsch gemacht.
      Sobald sie ins Alter kommen, wo sie
      die Tendenz haben zu Hexen zu werden,
      wechselt er aus. 😉

  10. „…Weihnachtsmann, das Christkind, Knecht Ruprecht noch Santa Claus oder das Jesuskind …“
    Da muss ich mal ein bischen Klugscheißen:
    Das Christkind und Jesuskind sind die gleichen Personen.
    Auch der Weihnachtsmann, Santa Claus und der Nikolaus sind die gleichen Personen: Der Bischof Nikolaus von Myra wurde in einigen Kulturen als Weihnachtsmann auf den 24/25 verschoben (getunet von Coca Cola). Ja, den Weihnachtsmann gab es wirklich und war Türke (damals römisches Reich).
    Zusammen haben wir:
    – Jesus war ein Mann
    – Der Nikolaus war ein Mann
    – Knecht Ruprecht war ein Mann
    – Verkündigungsengel ist … was auch immer (wird aber gerne von einer sexy Blondiene gespielt)
    – Die heiligen drei Könige dürfen wir nicht vergessen
    Mann könnte die ganze Geschichte mal richtig gendern.
    Verkündigungsengel sollte von einer lesbischen, dicken POC gespielt werden (auf keinen Fall Black Facing)

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