„Du bist für Gleichberechtigung? Dann bist du Feminist!“

Ein immer wieder gerne genommenes Argument ist, dass alle, die für Gleichberechtigung sind, damit gleichzeitig auch Feministen sind oder dem Feminismus zuzuordnen sind. Diese sehr einfache Rechnung taucht immer wieder auf, blendet aber vollkommen aus, dass im Feminismus weitaus mehr vertreten wird und man mit deren Vorstellung, was Gleichberechtigung ist und was ihr entgegen steht, keineswegs übereinstimmen muss.

Andi Popp wies dabei in einer Diskussion auf eine sehr schöne grafische Veranschaulichungen der Kritik an dieser Vereinfachung hin.

Zunächst wurde dieses Bild getweetet:

Du bist für gleiche Rechte = Du bist Feminist

Du bist für gleiche Rechte = Du bist Feminist

 

Das Bild gibt im wesentlichen das oben behandelte Klischee wieder. Auf einen weiteren Posts dieses Bildes verlinkte Andi als Antwort dieses Bild:

Man ist nicht Feminist, nur weil man für gleiche Rechte ist

Man ist nicht Feminist, nur weil man für gleiche Rechte ist

 

Erläutert das oben gesagte aus meiner Sicht sehr gut.

54 Gedanken zu “„Du bist für Gleichberechtigung? Dann bist du Feminist!“

    • Nichtmal Gleichstellung ist auf dem feministischen Tisch. Es wird munter Gleichberechtigung und Gleichstellung dureinandergeworfen, ganz so als sei es das Gleiche. Es geht nicht um solche „Ideale“. Gleichstellung? Gleichberechtigung? Pfff, das sind für diese Leute nur leere Worthülsen. Mittel zum Zweck.

      Es geht um knallharte, eigennützige Geld-, Personal- und Machpolitik. Das ist doch der Zweck, das „Ziel“ der Sache.

      Es gibt sicher gläubige FeministInnen. Das sind aber nur nützliche Idioten, die wie in jedem Glaubenskrieg von ihren Führern, hier dann ja wohl oft Führerinnen, eiskalt be- und ausgenutzt werden.

    • @ ReVolte

      Ganz genau und man kann es nicht oft genug wiederholen: Weil Männer im Schnitt ungleich Frauen sind, kann Gleichstellung = Ergebnisgleichheit nur gelingen, wenn Freiheit und Gleichberechtigung abgeschafft werden.

      Wer sagt, er sei für Gleichstellung, sagt damit: „Ich bin gegen Freiheit und Gleichberechtigung!“

      Denn von Natur aus Ungleiches/Ungelichartiges bringt seine jeweilige Eigenart zum Ausdruck unter den Bedingungen von Freiheit und Gleichberechtigung.

      Das lässt sich nur verhindern, indem man eine Eigenart unterdrückt, ihr eine gleiche Freiheit, ein gleiches Recht auf Selbstverwirklichung verweigert wie man es der anderen Eigenart – der weiblichen – zugesteht.

      Denn es sollte klar sein, dass es die normalen, durchschnittlichen Männer sind in dieser feministsich-femizentrischen Ordnung, die Frauen und ihre Wünsche/Bedürfnisse umtanzt wie das Goldene Kalb, deren Rechte/Freiheiten abgebaut werden, um sie zu Dienern der weiblichen Selbstverwirklichung (und der alphamännlichen „Haremspflege“) zu machen.

      • Und so dreist und brachial staatsfeministische Politik und Medien inzwischen zu Werke gehen, brauchen wir uns auch keinen Illusionen hinzugeben. Es wird eher schlimmer als besser, denn die Entscheidung weg von Gleichberechtigung darf als richtungsweisend gedeutet werden. Wenn nach Geschlecht geteiltes Recht auf körperliche Unversehrtheit möglich ist, warum nicht auch eine Männersteuer?

      • @roslin, du bist zu milde. ergebnisgleichheit, lässt sich ebenso wie chancengleichheit nicht herstellen. wir müssten alle völlig identisch sein. ansonsten ergeben sich unterschiedliche chancen und letzlich unterschiedliche ergebnisse. selbst wenn alle menschen identisch wären, ist lediglich chancengleichheit gewährleistet. die dynamik könnte sogar unterschiedliche ergebnisse hervorbringen.

        wem das zu throretisch ist, soll mal konkrete vorschläge unterbreiten, wie man für ergebnisgleichheit beim gemischten fußball sorgen möchte, wenn ergebnisgleichheit nicht auf gleichen verdienst reduziert wird.

  1. Habe ich bei Robin schon etliche Male geschrieben: Träfe diese Definition des Feminismus zu, ich wäre der überzeugteste Feminist aller Zeiten.

    Im Grunde läuft es so ab, dass Feminismus emotional mit Gleichberchtigung verknüpft wird und darüber hinaus nicht mehr reflektiert wird. Entweder werden die schädlichen Folgen des real existierenden Feminismus komplett ausgeblendet, oder es handelt sich bei Vertretern dieser Spielart dann eben um keine echten Schotten.

    Dass dieser Denkweise nach die meisten bekennenden Feministen aber eben keine wären, wird nicht als Problem wahrgenommen.

    Es ist in vielen Fällen reines Fühldenk. Da ist nicht viel mehr dahinter.

  2. Die Gleichsetzung von Emanzipationsbewegung mit Feminismus in der Öffentlichkeit war der genialste propagandistische Trick des letzteren.

    Im Deutschland des Jahres 2013 herrscht uneingeschränkte Gleichberechtigung. Gleichberechtigung ist allerdings etwas anderes als Egalitarismus, da er den natürlichen Bedürfnissen und Differenzierungsvorgängen einer Gesellschaft Raum lässt.

    Ziel des Feminismus ist es, dies zu verhindern, in dem man eine „Gleichstellung“ anstrebt, eine staatlich implementierte soziale Zwangsgleichmachung entgegen der individuell menschlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten.

    Dass dieser antiliberale Eingriff in die Individualrechte mit „Gleichberechtigungsdefiziten“ begründet wird, ist reine Propaganda.

    • Ich denke immer noch, dass „Egalitarismus“ der falsche Begriff ist, um den Proporz-Fetischismus unserer Gleichstellungsideologen zu beschreiben. Egalitarismus bezieht sich vor allen Dingen auf die Gleichheit vor dem Gesetz. Also im Grunde auf das Gegenteil dessen, was die Gleichstellung anstrebt.

    • „Im Deutschland des Jahres 2013 herrscht uneingeschränkte Gleichberechtigung.“

      Beschneidung?
      Darüber hinaus haben biologische Väter (Erzeuger) laut aktuellem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (Feministin Baer lässt grüßen) keinen Anspruch auf Anerkennung der Vaterschaft.
      Gilt das auch für biologische Mütter?

      ‚Erkämpft‘ jetzt Konservativfeministin UvDL die Wehrpflicht für Frauen? Hat Bundesfamilienministerin Schwesig den Equal Age Day und die juristische Abtreibung für Männer aufm Zettel?

    • „Im Deutschland des Jahres 2013 herrscht uneingeschränkte Gleichberechtigung.“

      Sehr komisch. Schon allein der völlig unterschiedliche gesetzliche Umgang mit weiblicher und männlicher Genitalverstümmelung zeigt das völlige Gegenteil, von all den anderen rechtlichen Benachteiligungen von Männern (fehlendes Sorgerecht unverheirateter Väter, kein Wahlrecht zu den Gleichstellungsbeauftragten, einseitige Quoten für Frauen etc. etc.) gar nicht zu reden.

    • @ Ratloser

      *Im Deutschland des Jahres 2013 herrscht uneingeschränkte Gleichberechtigung. Gleichberechtigung ist allerdings etwas anderes als Egalitarismus, da er den natürlichen Bedürfnissen und Differenzierungsvorgängen einer Gesellschaft Raum lässt.*

      So oft ich mir Dir übereinstimme – aber hier liegst Du falsch. Frauen sind privilegiert, Mädchen sind privilegiert. Nicht nur rechtlich, nicht nur in der Rechtsanwendung (geringeres Strafmaß bei Verbrechen gleicher Schwere z.B., Verbrechensdefinitionen, die Frauen begünstigen – sie können praktisch nicht vergewaltigen, auch wenn sie Männer zu Sex zwingen, da sie in der Regel nicht penetrieren, sondern zur Penetration zwingen usw.).

      Von den mädchen – und frauenexclusiven Fördermaßnahmen, Kümmerermaßnahmen, Beratungsstellen, der ganzen, vor allem von Männern finanzierten Helfer.I.nnenindustrie, die vor allem oder explizit ausschließlich denen zugute kommt, die den Pussypass am Eingang vorzeigen können, ganz zu schweigen.

    • „Im Deutschland des Jahres 2013 herrscht uneingeschränkte Gleichberechtigung.“

      §16 Bundesgleichstellungsgesetz: „In jeder Dienststelle mit regelmäßig mindestens 100 Beschäftigten ist aus dem Kreis der weiblichen Beschäftigten eine Gleichstellungsbeauftragte nach geheimer Wahl durch die weiblichen Beschäftigten von der Dienststelle zu bestellen.“

      Dieses Apartheid-Gesetz spricht den Männern das aktive und passive Wahlrecht ab!

      Würde ich so etwas als „uneingeschränkte Gleichberechtigung“ betrachten, so würde ich meine Adventskerzen von einem Labor untersuchen lassen.

    • „Im Deutschland des Jahres 2013 herrscht uneingeschränkte Gleichberechtigung. “
      Warum existiert dann SGB IX §44 (1) Satz 3, StGB §183, einBeschneidungsgesetz? Warum gilt die Wehrpflich nur für Männer?
      Warum zahlen Männer in ALLEN Sozialsystemem mehr als sie rauskriegen?
      Ist es gleichberechtigt, wenn männliche Lebenserwartung 5 Jahre unter der von Frauen liegt, aber Frauen dennoch für die gleichen (oder geringere Beiträge) dieselbe Monatsrente erhalten?

      Das ist doch ein blutiger Witz…

    • Mit Gleichberechtigung meinte ich eigentlich nur die formale Gleichheit von Männern und Frauen vor dem Recht.

      Ich sehe Dinge wie den girls day (meinem Sohn wurde mal von seinem Direktor Faulheit vorgeworfen, als er den in seiner Schule nicht bekannt gegebenen boy´s day als Praktikant an einer psychiatrischen Einrichtung wahrnehmen wollte ) und den Gleichstellungsbeauftragtenblödsinn (wenn formal auch rechtlich verankert) jetzt für mich nicht als Ausdruck fehlender Gleichberechtigung.

      Dass es unter der formal rechtlichen Ebene allerlei gesellschaftliche weibliche Privilegierung gibt, schließt dies leider nicht aus.

      Warum regen sich eigentlich alle so über die Beschneidungskiste auf?

      • „Warum regen sich eigentlich alle so über die Beschneidungskiste auf?“
        Weil das Recht auf körperliche Unversehrtheit geschlechtsspezifisch eingeschränkt wird, und zwar für die wehrlosesten Bürger, die Kinder.

    • „Mit Gleichberechtigung meinte ich eigentlich nur die formale Gleichheit von Männern und Frauen vor dem Recht.“

      Und die ist doch AUCH NICHT gegeben, wie dir durch zahlreiche Kommentare und Hinweise auf männerdiskriminierende Gesetze erklärt worden ist.

    • Ich bin sogar dafür auf den Autobahnen mal richtig Gas zu geben. Mach ich kaum, denn auf Autobahnen schnell zu fahren find ich ziemlich langweilig, aber wer den Schwanzvergleich brauch …

      Wenn du auf meinen gelöschten Post anspielst, dann hättest du ihn ja mal ganz lesen können.

      Kannst ja hier noch mal meine Aussage nachlesen:

      http://patriarchilluminat.wordpress.com/2013/12/22/die-konzeptionelle-schwache-der-gleichberechtigung-zwischen-geschlechtern/

      • Wenn du auf meinen gelöschten Post anspielst, dann hättest du ihn ja mal ganz lesen können.

        Bin ich angesprochen? Den gelöschten Post hab ich nicht gesehen. Ich nahm eigentlich nur Bezug auf „bist du für Gleichberechtigung, dann bist du Feminist“.

        • Yep, von einem gelöschten Post wusste ich auch nichts.
          Aber Peter hat es so verstanden, wie ich es auch gemeint hatte.

          Es ist seltsam, wie die gesamte Bewegung gestrickt ist.
          Da ist keine Konsistenz dahinter.
          Die Erklärungen sind substanzlos und auf nichts gebaut.

          Vielleicht wirkt es auch deswegen nochmal umso künstlicher und so leer, weil das meiste aus dem US-amerikanischen Kulturkreis 1:1 übernommen wird.
          Allerdings ist es schon verwunderlich, wie professionell das Ganze dann manchmal präsentiert wird:
          Jetzt zum Beispiel dieses Monchhichi-Gesicht-Mädchen mit dem Holzfällerhemd und den Seegelohren, das einem die Welt in einer YouTube Serie erklärt (wie angeblich falsches Bild, das vom Feminismus in Comics erzeugt wird).

  3. Du bist Feminist, wenn Du nicht verstehst dass es dabei längst nicht mehr um Gleichberechtigung geht. Und Du handelst wie ein Feminist, wenn Du missliebige Kommentare löschst.

  4. Tut mir leid, wenn ich Feminist.I.nnen eine schlechte Nachricht überbringen muss: Ich bin Antifeminist, WEIL ich für gleiche Rechte und gleiche Pflichten bin.

    Feminist.I.nnen stehen für Mädchen – und Frauenprfivilegierung, für weibliche Rosinenpickerei, für weibliche Sinekuren, Versorgungs-und Schutzansprüche, für die Männer aufkommen sollen, gegenleistungslos, für die Männer sich aufopfern sollen.

    Dummdreiste Vorteilsnahme, das ist der real existierende Feminismus, der dummdreist genug ist, diesen ordinären, weiblichen Egoismus auch noch als Gutmenschentum zu verkaufen, als Altruismus und Streben nach Gerechtigkeit zu tarnen.

    Ohne diese Tartüffiade wäre die Ideologie zwar immer noch erbärmlicher, geistiger Müll, aber leichter zu ertragen, denn sie verwandelte goldene Werte, die Achtung verdienten, nicht auch noch in Scheixxe.

    Die Königin Sadim = Feminimus verwandelt alles, was sie berührt, wessen sie sich annimmt, in Scheixxe, sie verwandelt Gold in Scheixxe.

    Und so wird unserer Gesellschaft langsam, langsam umgebaut unter feministischer Ägide.

    • Ich halte Gleichberechtigung und gleiche Pflichten zwischen Arbeitsteiligen für eine Schnapsidee.

      Es ist wie dem Bäcker und dem Metzger zu erlauben was im Brötchenteig sein darf. Den Metzger kratzt das wenig, er tut alles in seine Leberwurst was ihm gefällt. Und an der Autowerkstatt geht es ganz vorbei.

      Prosperierende Gesellschaften waren wohl immer ungleichberechtigt und damit waren im Optimalfall die Machtverhältnisse der Geschlechter ausgeglichen.

      Wenn man sich aus welchen Gründen auch immer die Unterschiedlichkeit und Arbeitsteiligkeit der Geschlechter nicht eingestehen kann oder will, dann neigt man natürlich dazu „Gleichberechtigung“ zu propagieren.

      Das scheint ein ganz wunder Punkt unserer Zeit zu sein.

      • @ Broat

        *Ich halte Gleichberechtigung und gleiche Pflichten zwischen Arbeitsteiligen für eine Schnapsidee.*

        Gleichberechtigung ist keine Schnapsidee, gleiche Pflichten formal auch nicht.

        Praktisch gebe ich Dir Recht, was die Pflichten angeht, aber die sollen Mann und Frau, also die, die zusammenleben wollen, gefälligst selbst aushandeln.

        Gibt ja eine Minderheit von Frauen, die „männlich“ leben wollen und eine Minderheit weiblich disponierter Männer, die einen „weiblichen“ Lebenszuschnitt präferierieren.

        Sollen sie sich halt zusammenraufen.

        Dazu müssen sie zunächst gleichberechtigt und gleichverpflichtet sein.

        Dann muss der Teil, der gleiche Pflichten an den anderen delegiert, diesem Kompensation zahlen und umgekehrt.

        Heute können Frauen darauf setzen, dass der Staat mit Macht Männer verpflichtet, während sie selbst, ganz SELBSTverwirklichung, überhaupt keinen Gedanken daran verschwenden, sie könnten zu irgendwelchen Gegenleistungen verpflichtet sein („DAS STEHT MIR ZU!“).

        Schließlich bekommt frau ihr Geld vom Staat.

        Dass der es vor allem von Männern nimmt (zu gut 75 %) muss frau nicht wissen (s. die Negativbilanz, die Männer mit allen Einzahlungen in Sozialkassen einfahren, sie blechen mehr, subventionieren damit Frauen und die haben keinerlei Drang, auch nur mal Danke zu sagen, im Gegenteil – die nutzlosen Kerle sollen sich gefälligst noch ein bißchen mehr anstrengen, seht ja jeden Tag in der Zeitung, wie viel mehr Frauen arbeiten und wie viel weniger sie verdienen!!).

        Aber Du bist ja bald weg.

        Deshalb noch eine Frage:

        Wie ist das eigentlich Borat?

        Wirst Du Dich von Thailand aus auch ab und an melden?

        Ich glaube, die haben da unten im Dschungel jetzt auch vereinzelt Internet, habsch läuten hören.

        Das wär‘ nämlich spannend.

        Gut, wenn dort bald das Militär putscht, wird das Internet wohl abgestöpselt, bis ein paar Leute verhaftet und erschossen wurden.

        Muss ja nicht jeder mitkriegen.

        Aber wenn danach der Bürgerkrieg ausbricht, hätten wir einen Exclusivkorrespondenten dort unten.

        Du könntest berichten, wie es sich anfühlt, wenn Thainationalisten im Überschwang Weiße jagen, die die Töchter des Landes vögeln.

        Wäre ja durchaus zu erwarten, wenn die Stimmung hochkocht und machte evolutionstheoretisch Sinn.

        Natürlich möchte ich nicht, dass Du Dich unnötig gefährdest.

        Flüchte Dich auf einen hohen Baum, WLAN-taugliches Notebook im Rucksack und wir hocken gebannt an unseren Bildschirmen und drücken Dir die Daumen.

        Außer muttersheera vielleicht.

        Die setzt bestimmt auf die Thais.

        Wär‘ überhaupt ’ne Idee.

        Christian könnte nebenher Wetten annehmen und so vielleicht eine Korrekturfunktion finanzieren.

        Oder er würde richtig reich und aus wär’s mit diesem Forum.

        • *Flüchte Dich auf einen hohen Baum, WLAN-taugliches Notebook im Rucksack und wir hocken gebannt an unseren Bildschirmen und drücken Dir die Daumen.*

          Du machst dir ja Sorgen.

          Also eins ist schon mal klar: Der Thai, etwas ärmer, etwas kleiner, noch kleinerer Penis aber nicht so klein wie Koreanische (sollen die kleinsten sein) hasst mich natürlich als ungeliebten Konkurrent und schickt mir seine ausgestoßenen Frauen nach um mir mein Geld abzunehmen.

          Hass gibt es überall.

          Hier werde ich sowieso gehasst, denn:

          Der Durchschnitt hat das Talent zum Feind.

          Oder einfach nur als Mountainbiker.
          Wir haben hier den „Stöckchenlegertrail“. Ich tippe mal ein „Umweltschützer“ macht sich fast täglich die Mühe Stöckchen und Baumstämme als möglichst gefährliche Hindernisse auf einem beliebten Trail auszulegen. Ist natürlich jetzt durch Laub getarnt am schönsten zu fahren und macht es etwas interessanter.

          Allerdings muss man die Mühe, also den Hass, der in diese Aktionen geht sehen, es ist nur noch eine Frage der Zeit bis für den Umweltschutz vor den Mountainbikern die den ganzen Wald kaputt machen härtere Waffen eingesetzt werden. (Tretminen, Sprengfallen, Stahldrähte, Stacheldraht?)

          Das ist auch nicht viel anders als ein phantasierter Militärputsch. Da Thailand 23% seines Geldes mit Prostitution machen soll, Tourismus & Expats ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind, glaube ich nicht dass man mich erschießen wird, eher dass man versuchen wird mir mehr Geld abzunehmen.

          Die haben ja auch Berge mit Kolonien in denen chinesische/burmesische Flüchtlinge versteckt leben.

          So wird es im Ernstfall eine Farangkolonie irgend wo in Bergen versteckt geben.

          Logisch hab ich ein WLAN Notebook & Mobile Broadband Internet übers Smartphone, sogar 3G in Ballungszentren seit 2013.

          Vermutlich könnte es mir aber etwas an Motivation mangeln zu berichten weil die politischen Probleme sich darin erstrecken dass der Thai seinen Flattv sehr laut dreht um ja nichts politisch relevantes zu verpassen statt mir eine Nudelsuppe zu verkaufen.

          Und dann bricht auch eine andere Motivation weg: Unsere besten Frauen der Welt.

          Also mal eine kurze Bilanz:

          Hier hassen mich Männer und Frauen weil ich ein Machoschwein bin und so gar keine Anstalten mache zu gefallen in dem ich mich zwischen Macho und Frauenversteher zerreiße und die Neurosen unserer besten Frauen der Welt pampere.

          In Thailand hassen mich Männer auch aber manche Frauen begehren mich weil ich der weiße Westprinz mit extragroßem Pekuniärpenis bin und dort kein Hautpflegeprodukt ohne Hautweißungsfeature verkauft wird.

          Natürlich haben diese Frauen einen höheren Leidensdruck weswegen sie sich nicht (mehr) mit dem Bekannten, gewohnten paaren wollen, doch sind das ja oft fast schon lächerliche Probleme gegen die Probleme die unserer besten Frauen der Welt mit ihrer Karriere (Entgeltgleicheit, Quote!) und deren Vereinbarung mit dem Kind haben. Von den Problemen ihrer Kinder brauch ich ja gar nicht anfangen.

          Ist also in evolutionärer Hinsicht durchaus eine natürlichere, produktivere Situation dort.

        • @ Borat

          *Du machst dir ja Sorgen.*

          Je nun, Genosse Sagdijev (Du musst entschuldigen, für mich ist jeder slawisch klingende Name mit dem Zusatz „Genosse“ verbunden, hätte mich fast einmal blamiert mit „Genosse Woytila“, natürlich nicht in Gegenwart des Genossen, das wird sich in diesem Leben auch nicht mehr ändern), ich bin in Weihnachtsstimmung – Liebe, Liebe, Liebe allüberall, urbi et orbi.

          Genosse Franziskus hat mich heute mittag gesegnet und so ist mir danach, die ganze Welt zu umarmen.

          Sogar Dich.

          Ich bin freundlich zu Tippse, selbst zu Feminist.I.nnen, ja sogar zu Adrian. Ich habe heute noch nicht einmal eine Frau geprügelt, nicht eine, keine einzige!

          Ich glaube, ich werde doch noch ein guter Mensch, ein Gutmensch gar.

  5. Du bist FeministIn – dann bist du gegen Gleichberechtigung.

    Das ist zwar auch keine formal zulässige Konklusion, aber wenigstens in der Mehrzahl der Fälle zutreffend.

    Der westliche Feminismus und und der Kampf um Gleichberechtigung haben schon seit langem praktisch keine Schnittmenge mehr – wo sollte die auch liegen?

    Spannender ist doch die Frage, ob dem modernen Feminismus wirklich an GleichSTELLUNG, also Ergebnisgleichheit gelegen ist, oder ob dies den Privilegierungswünschen bis hin zu totalitären Fantasien nur vorgeschoben ist.

  6. @ David

    *Spannender ist doch die Frage, ob dem modernen Feminismus wirklich an GleichSTELLUNG, also Ergebnisgleichheit gelegen ist, oder ob dies den Privilegierungswünschen bis hin zu totalitären Fantasien nur vorgeschoben ist.*

    Wo siehst Du denn da einen Widerspruch?

    Das Ungleiche gleichzustellen kann nur gelingen durch Privilegierung/Benachteiligung.

    Es gibt Läufer und Läufer.

    Wenn ich die langsamen den schnellen gleichstellen will, muss ich den schnellen Gewichte an die Füße hängen.

    Dann können alle die 100-Meter gleich schnell durchsprinten.

    Pech für die von Natur aus schnell Laufenden.

    Dass Frauen den Männern nicht gleichgestellt werden sollen bei den Toten/Unfällen in der Erwerbsarbeit, bei den Selbsttötungen, in der Lebenserwartung etc. ist eh klar.

    Das bedeutete ja eine Verschlechterung ihrer Situation.

    Die Lage der Männer verbessern?

    Ich bitte Dich, wo denkst Du hin?

    Wir brauchen all unser Geld, all unsere Kraft, um Frauen gleichzustellen.

    Wer sollte denn für die Besserung der Situtaiton der Männer zahlen?

    Frauen?!

    • Wo siehst Du denn da einen Widerspruch?

      Na da gibt es schon Widersprüche. Wer soll mit wem gleichgestellt werden? Herr Durchschnitt mit Frau Durchschnitt?
      Meister Roslin, Du siehst das viel zu ideologisch. Das Gleichstellungsgetröte ist nur ein billiger Vorwand, um sich Privilegien zu verschaffen. Da hat David recht. Deine Interpretation ist viel zu ideologisch-ausschweifend. Es ist viel banaler.

      • @ Meister Peter

        Wer mit wem gleichgestellt werden soll?

        Ist doch ganz einfach: Frau Durchschnitt mit Herrn Vorstandsvorsitzenden.

        Ist doch klar, dass man sich da nicht um Männer kümmern kann.

        Die sollen schließlich nicht nur die Bezüge von Herrn Vorstand erwirtschaften, sondern auch die für Frau Pseudovorstand plus die Auspolsterung der Quotensänfte, damit man darin nicht so hart sitzt.

        Und Leute (also Männer, wer denn sonst), die die Quotensänften schleppen, werden ja auch noch gebraucht.

  7. Der Tag, an dem eine/ein Feminist für die Abschaffung SGB IX § 44 eintritt, oder die beschneidung von Kindern endgültig verbietet, dann glaube ich das vorher nicht.

    • „Der Tag, an dem eine/ein Feminist für die Abschaffung SGB IX § 44 eintritt“

      Du meintest doch sicherlich: eine Erweiterung des Paragraphen um Jungen und Männer?

      „oder die beschneidung von Kindern endgültig verbietet“

      auch die medizinisch-induziierte?

      • „auch die medizinisch-induziierte?“

        Hmm…verdammt. Du hast recht. Dann muss man auch die religiös-kulturelle Beschneidung hinnehmen.

        Komm schon. Du weißt ganz genau was Dummerjan meint.

      • Natürlich weiß sie genau was er meint.

        Aber warum sollte man denn auch als Feministin Stellung zu solch offensichtlichen Ungerechtigkeiten nehmen, wenn sich ein Fehler in der Formulierung doch so anbietet?

        @Sheera:

        auch die medizinisch-induziierte?

        Du meinst sicher die medizinisch-indizierte? 🙂

        Die wäre nach medizinischen Rechtlinien eigentlich extrem selten, seitdem man endlich mal geblickt hat, dass

        a) die physiologische Phimose vollkommen normal und gesund ist, sie tritt bei 96% aller Jungs auf
        b) sie bis zum Erwachsenenalter dauern kann
        c) bei einer sehr sehr seltenen pathologischen Phimose (Prävalenz ca. 1%) konservative Methoden (z.B. Salben) effektiv, günstig, nebenwirkungsarm und daher das offizielle Mittel der Wahl sind
        d) selbst im Falle einer Indikation für eine OP immer noch die erhaltende Präputiumsplastik der Beschneidung klar vorzuziehen wäre
        e) die Zirkumzision als ultima ratio daher in manchen Ländern (wie z.B. Finnland) eine Verbreitung von 0% hat

        In Deutschland leider nach wie vor finanziell lukrativ und daher die häufigste Operation bei den niedergelassenen Kinderchirurgen, mit dramatisch wachsenden Steigerungsraten von über 10% pro Jahr.
        Da nun jede/r ignorante Idiot/in sein Kind neuerdings auch ausdrücklich frei von religiösen Motiven verstümmeln lassen darf, dürften die Kassen erst recht weiter klingeln.

        • „..dürften die Kassen erst recht weiter klingeln.“

          Das dürfte auch ein Grund sein Phimosen festzustellen.

          @david, mach Dir keinen Kopf um mutters Beweggründe, sie wollte auchmal einen Spaß machen. Ansonsten gehen ihr die kleinen „Männer“ am A**** vorbei. Wenn den Bengels so’n Hautfetzen abgesäbelt wird; was solls?

          Immerhin hat sie doch die überwiegende Mehrheit der Politdarsteller im Bundestag auf ihrer Seite.

        • @ david

          „Du meinst sicher die medizinisch-indizierte?“

          Ääh, stenggenommen meine ich sogar beides (- überzähliges i)

          @ ddbz

          „Wenn den Bengels so’n Hautfetzen abgesäbelt wird; was solls?“

          Bereits vor dem legendären Kölner Urteil war meine Position, dass ich persönlich bei meinen Partnern Natürlichkeit bevorzuge, bei einem mir anvertrauten Jungen niemals einer überflüssigen, weitgehend irreversiblen medizinischen Prozedur an seinem Geschlechtsteil zustimmen würde – beschnittene Männer jedoch nicht als „Genitalverstümmelte“ betrachten kann. Die sich dem Urteil anschließende Diskussion fand ich sowohl (ohne Ironie) lehrreich wie auch hysterisch und der Betroffenengruppe gegenüber vom Ton her recht übergriffig geführt.

          Und @ dummerjan
          Den verlinkten Beitrag find ich relativ gut, sprich lesenswert.

        • @ Sheera

          „Die sich dem Urteil anschließende Diskussion fand ich sowohl (ohne Ironie) lehrreich wie auch hysterisch und der Betroffenengruppe gegenüber vom Ton her recht übergriffig geführt.“

          Wo hier schonmal von Betroffenengruppe die Rede ist:

          Jews against Circumcision

          http://www.jewsagainstcircumcision.org/

          „We are a group of educated and enlightened Jews who realize that the barbaric, primitive, torturous, and mutilating practice of circumcision has no place in modern Judaism.
          Rabbi Moses Maimonides himself acknowledged that circumcision is done to desensitize the penis and curb masturbation.
          Jews are some of the smartest people in the world. We are 1/3rd of 1% of the population, yet we hold 33% of Nobel prizes. We are smart enough to understand that mutilating a little boys‘ penis is not an acceptable practice in modern times.
          SAN FRANCISCO BALLOT MEASURE TO BAN CIRCUMCISION
          A current ballot measure in San Francisco seeks to ban circumcision with no religious exception. Many people have called this ballot anti-semitic and anti-muslim. This is simply not true. All babies deserve genital integrity and autonomy over their bodies. No one has the right to make a decision for a child to alter his body for non-medical reasons, including religion. Religous Freedom does not give one the right to mutilate someone elses’s body, even if that person is their child. Parents only have the right to make medically valid decisions for their minor child, like a tonsillectomy or appendectomy. Circumcision is not medically valid.“

          http://www.jewsagainstcircumcision.org/

          About Us

          „JAC, Jews Against Circumcision, is a diverse group of Jews from every english-speaking country on the planet. We range in observance from Secular Jews to Orthodox. We even have some Rabbis in our group. We also consist of people from every socio-economic class and education level.
          We have come to realize that mutilating a male’s genitalia in the name of religion is not acceptable. We are not superstitious and uneducated people anymore. No loving God would demand this. It is ridiculous to think so.
          As you read through this website, you will see the various arguments: medical, Jewish, sexual, etc. to not circumcise.“

      • Nein, Mann ist kein Bürger mit Grundrechten, kein Opfer gesellschaftlicher Strukturen und Zurichtungen wie Muttern etwa, sondern von Natur her ein gefühlloses daher schmerzunempfindliches, privilegiertes Monster, dass es ‚positiv‘ zu diskriminieren gilt – und zwar vom ersten Tag seines Lebens an.
        Derlei gehört dann wohl in den Bereich „positiver Sexismus“ und arbeitet selbstredend gänzlich frei von Ressentiments der gegenseitigen Anerkennung/Wertschätzung von Mann und Frau mithin einem emanzipatorischem Verhältnis auf Augenhöhe sehr entgegen.
        Sarcasm off. Wahrlich dämliche Zeiten.

        • Ich meine, es wäre interessant zu erfahren, wie es zu dieser Formulierung ursprünglich überhaupt gekommen ist, ob sie praktisch auch so wirkt wie anzunehmen wäre. Und darüber hinaus sehe ich nicht nur keinen Grund, warum hier „Mädchen und Frauen“ nicht durch „Menschen“ ersetzt werden sollte, eine entsprechende Forderung würde ich auch namentlich unterstützten.

          Hast Du (bzw. manndat, agens, oder so) dazu eigentlich schon ne Petition irgendwo gestartet?

      • „auch die medizinisch-induziierte?“
        Man darf im Falle eines außergesetzlichen Notstandes gegen jedes bliebige Gesetz verstoßen solange die Verhältnisse gewahrt bleiben.

        Wie wär’s mit Fachinformation statt mit provokatorischen und suggestiven Fragen, die nichts zur Informationsmenge beitragen?
        Wenn man über gesetzliche Gleichberechtigung diskutiert, hilft es ungemein einige grundlegende Rechtstechniken und -kenntnisse zu haben.

      • @muttersheera:
        Wie hälst DU ees mit der Wehrpflicht (ist nicht der Wehrdienst, sodnern die geschlechtsspezifische Einberufungspraxis im Kriegsfall)?

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