Verstehen, was sie meint

Südländerin meint, ich habe etwas falsch gemacht. Zuwenig Aufmerksamkeit gegeben (der Blog kostet eben zu viel Zeit). Sie schmollt etwas, dreht sich auf dem Bett weg.

„Komm her“, sage ich, und lade sie zum Kuscheln ein.

„Nein“ Klingt es trotzig herüber.

Ich ziehe sie zu mir rüber, sie grummelt noch kurz etwas, dann kuschelt sie sich an mich.

„Ich hatte aber Nein gesagt“ schmollt sie dennoch noch etwas.

„So seid ihr Frauen, sagt Nein und meint Ja“ ziehe ich sie etwas auf.

Sie erwidert: „Das ist doch gar nicht kompliziert. Wir wollen einen Freund der versteht, was wir meinen, auch wenn wir es nicht sagen“

130 Gedanken zu “Verstehen, was sie meint

  1. Zu mir sagte einmal eine Ex, ich müsse doch ihre Stimme hören, wenn ich Nachrichten von ihr lesen würde, dann könnte ich auch verstehen, wie sie diese gemeint hat!

    Richtig: Wir Männer müssen jetzt auch noch geschriebenen Worten Töne und Klänge zuordnen, damit wir sie verstehen.

    Meine eindeutig geschriebenen Texte, die ich extra mit Smileys versehen habe, hat sie nie verstanden. Ich aber sollte ihren Mails, SMS usw. zum Verständnis einen Klang ihrer Stimme zuordnen.

    Eigentlich ganz einfach. 😉

  2. Frauen zu kritisieren, ist noch wichtiger, als den Feminismus zu kritisieren. Leider wissen wir noch viel zu wenig darüber, wie das geht.

    Fangen wir also mit kleinen Beispielen an.

    Meine Erfahrung ist, daß Frauen soziale Situationen sehr schnell künstlich simplifizieren im Sinne von

    i) Dieses-und-jenes spricht dafür, daß du was von mir willst.
    ii) Wenn du was von mir willst, dann mache ich die Regeln.
    iiii) Was du gemacht hast, entsprecht meinen nachträglich verkündeten Regeln nicht.
    iv) Ohne dieses-oder-jenes zu machen, geht jetzt sowieso gar nichts.

    Teilt ihr diese Erfahrung?

    Wichtig daran, ist, daß es gar nicht mehr darum geht, wer was gemacht hat, um gute Gründe, darum, wie die Realität aussieht, sondern die Sache wird auf das Machtspiel des Pferdehandels reduziert.

    Langweilig und eindimensional und vorallem führt es mit ziemlicher Sicherheit dazu, daß ich das interesse an so einer Plinse mit Titten verliere – was dann von der Frau unter keinen Umständen geglaubt wird.

    Gelegentlich wird sogar darum gebettelt, daß ich zugeben soll, daß dieses-und-jenes dafür spricht, daß ich was von ihr wolle.

    Na ja … Männer kriegt frau eben nicht im Bett rum.

    • Es wird eben meist klappen. Viele Männer lassen sich problemlos auf den deal ein. Warum soll sie es dann nicht ausprobieren? Lässt aber im Sinne eines shittests nach meiner Erfahrung schnell nach, wenn man deutlich macht, dass man ihren Frame nicht akzeptiert und es entspannt sieht.

      Es ist ja häufig der Versuch, dass derjenige sich qualifizieren soll, dass kann man leicht umdrehen, indem man von ihr verlangt, sich zu qualifizieren.

      • „Viele Männer lassen sich problemlos auf den deal ein. Warum soll sie es dann nicht ausprobieren?“

        Mein Fehler: ich wollte darauf hinaus, daß eigentlich nur selten eine andere Kooperation angeboten wird, also auch dann, wenn sie sich nicht bewährt hat.

        Es kommt mir of vor, als seine diese Frauen zu mehr gar nicht in der Lage als zur Ausübung hegemonialer Weiblichkeit.

        Und entsprechend schnell bin ich verknallt, wenn eine Frau mal mehr kann.

        „Lässt aber im Sinne eines shittests nach meiner Erfahrung schnell nach, wenn man deutlich macht, dass man ihren Frame nicht akzeptiert und es entspannt sieht.“

        Ja, klar, aber darauf wollte ich nicht hinaus.

        Ich hatte eigentlich auf eine Diskussion gehofft, in der überlegt wird, wie Frauen durch diese Art von Verweigung die soziale Realität dominieren.

      • „i) Dieses-und-jenes spricht dafür, daß du was von mir willst.
        ii) Wenn du was von mir willst, dann mache ich die Regeln.
        iiii) Was du gemacht hast, entsprecht meinen nachträglich verkündeten Regeln nicht.
        iv) Ohne dieses-oder-jenes zu machen, geht jetzt sowieso gar nichts.“

        „Lässt aber im Sinne eines shittests nach meiner Erfahrung schnell nach, wenn man deutlich macht, dass man ihren Frame nicht akzeptiert und es entspannt sieht.“

        This.

        A strange game. The winning move is not to play by her rules.

    • „Teilt ihr diese Erfahrung?“

      Nein.

      Kann schon sein, dass sie sich Dinge denkt und Regeln macht. Ich bemerke das dann allerdings nicht. Es interessiert mich auch nicht.
      Auch hatte ich noch nie das Gefühl, dass es mich interessieren müsste. Es ist überhaupt nicht nötig, sich auf ein Spiel einzulassen, das du nicht spielen willst. Ist sie wirklich interessiert, folgt sie dir sowieso, ist sie es nicht, vergiss es einfach.

    • Teilt ihr diese Erfahrung?

      Entspricht auch meiner Erfahrung.
      Wenn es mich persönlich direkt,
      z.B. als Shittest betrifft,
      erfolgen meine Gegenmassnahmen fast
      schon unbewusst.
      In Gesprächen mit meiner Frau zu
      zweit oder in einer Gruppe über
      das Verhalten Anderer beobachte
      ich auch dieses Beurteilen nach
      starren eindimensionalen Regeln.
      Diese weiblichen Beurteilungen
      sozialen Verhaltens ist immer
      sehr moralisch konnotiert und
      enthält praktisch immer Bezüge
      auf die Frau selbst.
      Typische Aussage: Also das würde
      ich von einem Mann nie akzeptieren.
      Wenn Mann aber einmal begriffen
      hat, wie schnell Frauen situativ
      Prinzipien von denen sie behaupten
      sie wären in Stein gemeisselt,
      über Bord werfen, der wird solche
      weibliche Aussagen nicht mehr zum
      Nennwert nehmen.

    • @ Elmar

      *Teilt ihr diese Erfahrung?*

      In der Regel ja, mit Tippse – nein.

      Ja-Sager-Männer, die nach ihrer Pfeife tanzen, werden von Frauen ohnehin in der Regel verachtet und fordern gerade durch ihre Nachgiebigkeit = „Schwäche“ noch mehr Häme und Kritik an ihrem Verhalten heraus.

      Nein-Sager-Männer, die einer Frau eindeutig klar machen „Bis hierher und nicht weiter!“ werden häufig erleben, dass Frauen gegen sie mehr oder weniger heftig wüten, abe sie werden in der Regel auch respektiert und oft sogar geliebt bzw. heiß begehrt.

      Denn sie werden als „stark“ wahrgenommen, als selbstbewusst.

      Das mögen viele Frauen bei Männern.

      Heartiste, drastisch wie immer:

      http://heartiste.wordpress.com/2013/12/20/a-woman-needs-a-man-to-put-her-in-her-place/

      Frauen begehren in der Regel sanft dominante Männer.

      Das (anzu-)erkennen, davor scheuen viele Männer ängstlich zurück, feministisch dressiert wie sie durch Kindergarten/Schule/Hochschule/Massenmedien sind.

      Wer zum ersten Mal den Mut hat, sich konsequent auf die Hinterbeine zu stellen, wird angenehme Überraschungen erleben.

      Bei mir hat es bis Mitte 20 gedauert, bis ich mich endlich aus dem feministischen Lügengespinst befreit hatte und darauf vertrauen konnte, dass es viel wichtiger ist, auf das zu achten, was eine Frau tut als darauf, was sie sagt.

      Denn das ist selten kongruent.

      Das „Ich hasse Dich“ und das „Ich liebe Dich, darum küsse ich Dich, owohl ich Dich ja hasse!“ kann bei Frauen problemlos coexistieren.

      Es ist sogar besser, wenn man auf Geliebt-Werden hofft, gehasst zu werden als den sanften, lieben Trottel und nachgiebigen Langweiler zu geben, der allenfalls zur besten Freundin taugt.

      • Ich würd es anders deuten:

        Der Ja-Sager traut sich nicht seine eigene Meinung zu sagen.
        Man weiß nicht was er wirklich denkt. Er täuscht was vor.
        Natürlich ist das unattraktiv.

        Jemand der seine eigene Meinung sagt ohne vorzutäuschen jemand anderes zu sein, wird sicher mehr geachtet, weil dieser „berechenbarer“ wird. Man kann einschätzen was man von dem erwarten kann und was nicht. Die Rollen sind klar verteilt.

        Wer will schon mit einem unberechenbaren Partner zusammen sein?

        Die wahrscheinlichkeit, dass jemand der auch mal negatives sagt „ehrlicher“ ist, ist nunmal größer als bei einem Ja-Sager.

        Das ist alles.

        Was dann aber auch bedeutet: wer sich wie die Axt im Walde verhält, ist zwar ehrlicher, aber nicht unbedingt attraktiver.

        Dummerweise wird genau das falsch verstanden.
        Ehrlich-sein wird oft mit „Arschloch-sein“ gleich gesetzt.
        Nicht jeder Ehrliche ist ein Arschloch, nicht jedes Arschloch ist ehrlich.

    • Reale Beispiele haben immer das Problem, daß wesentlich mehr exemplifizieren, als nur ein Prinzip. Vermutlich wird nun der Überblick verloren gehen. Mindestens hier vermutlich gleich wird behauptet werden, daß mein Beispiel irgendwie extrem und daher ungültig wäre.

      Aber probieren wir es: email-verkehr

      SIE:

      Hallo,
      ich fuehl mich noch ein bisschen verloren im neuen Zimmer…Ich umarme dich und wuensche dir eine besinnliche Nacht. Hast du lust mal ueber den weihnachtsmarkt zu gehen oder irgendwas anderes schoenes zu unternehmen ?

      ICH:

      Nein, danke. Als Person machst du dich uninteressant, insofern du nicht bereit bist, dich deiner Vergangenheit [in Berkeley] mit mir zu stellen. Wenn du hier [in Berlin] nur neu anfangen und alles vergessen willst … ok, ist deine Entscheidung, aber ich falle dann ebene mit hinten runter.

      Als Frau hast du dich im letzten Jahr so leider runtergewirtschaftet, daß du deine Attraktivität völlig verloren hast und ich kann nicht nur von Erinnerungen leben. Außerdem stinkt alles an dir – inklusive der Haut – so dermaßen nach Zigaretten, daß ich dir nicht nahe kommen kann.

      Ich schlage vor, du bringst erst mal ein paar Sachen in Ordnung.

      SIE:

      So geht das nicht. Du weisst genauso gut wie ich, dass man so kein Vertrauen aufbauen kann…also wieso tust du das ?
      Meinst du nicht es waere besser, wenn wir uns langsam und behutsam naehern ?

      ICH:

      Ich hab genau das gesagt, was ich auch gestern abend gesagt habe. Und ich bleibe dabei. Der einzige Unterschied ist der, daß du meine Worte wie üblich nicht ernst genommen hast.

      >Du weisst genauso gut wie ich, dass man so kein Vertrauen >aufbauen kann…also wieso tust du das ?

      Du brauchst dein Vertrauen in mich erst dann, wenn du für mich als Frau in Frage kommst. Du scheinst das für selbstverständlich zu halten. Ist es aber nicht. Willst du, daß ich mich für dich interessiere, dann gibt mir, was mich interessiert. Momentan tust du das nicht.

      >Meinst du nicht, es waere besser, wenn wir uns langsam und
      >behutsam naehern ?

      Ich will mich dir unter diesen Umständen nicht nähern. Ist doch nicht schwer zu verstehen, oder?

      Du braucht mal jemanden, der dir die Wahrheit sagt. Das ist besser als all die Frauen, die dir immer nur sagen, wie toll du angeblich bist.

      SIE:

      Stimmt, ich habe Schwierigkeiten damit, deine respektlose Art ernst zu nehmen. Da ich einfach mehr erwarte von dir…, aber es mag sein, dass ich mich in dir getaeuscht habe.

      >Du brauchst dein Vertrauen in mich erst dann, wenn du für mich
      >als Frau in Frage kommst.

      Das ist totaler Quatsch. Vertrauen brauch ich zu dir schon beim ersten Wortwechsel, da wir ueber persoenliche Dinge reden wollen….

      >Ich will mich dir unter diesen Umständen nicht nähern. Ist doch
      >nicht schwer zu verstehen, oder?

      Was meinst du mit naehern? Koerperlich ? Du haettest gestern ja wohl durchaus mit mir geschlafen, also erzaehl hier keine Scheisse…

      >Du braucht mal jemanden, der dir die Wahrheit sagt. Das ist
      >besser als all die Frauen, die dir immer nur sagen, wie toll du
      >angeblich bist.

      Kritik an meiner Person wird gern angenommen, aber nicht in Form von Beleidigungen.

      -ENDE-

      Darauf habe ich nicht mehr geantwortet – ist mangels Realismus einfach sinnlos.

        • Ich wollte damit höflich sagen: Also, wenn das eine ernst gemeinte Auseinandersetzung gewesen ist, dann tust Du mir leid.

          Bitte berücksichtige dabei, dass ich den Kontext nicht kenne. Vielelicht ist „SIE“ ja echt eine realitätsferne Schreckschraube, aber berücksichtigt man nur diesen Mailverkehr, kommst Du als schlichtes A****loch rüber.

        • „Ein einfaches: “Ich habe kein Interesse” hätte auch gereicht.“

          Sicher – wenn man voraussetzt, daß es einem Menschen mehr schadet, wenn er die Wahrheit hört, als wenn er sie nicht hört.

          Meiner Ansicht ist diese Bewertung Teil der feministischen Ideologie.

          Damit will ich dich, Adrian oder was du sagst, keineswegs entwerten. Ich will nur darauf hinweisen, daß deine Sichtweise nicht selbstverständlich ist und mein Vorgehen der Frau viel mehr nützt.

        • „Meiner Ansicht ist diese Bewertung Teil der feministischen Ideologie.“

          Könnte Teil eines Problems sein: Du siehst keine Frauen mehr, sondern nur noch feministische Ideologie.

          „Ich will nur darauf hinweisen, daß deine Sichtweise nicht selbstverständlich ist“

          Wenn meine Vorgehensweise nicht (mehr) selbstverständlich ist, dann muss ich, gleich Roslin, tatsächlich von einer dekadenten, dem Untergang geweihten Kultur ausgehen.

          „und mein Vorgehen der Frau viel mehr nützt.“

          Möglicherweise. Deshalb ja meine vorsorgliche Einschränkung, dass wir den Kontext Deines Dialogs nicht kennen.

        • @Adrian

          „Du siehst keine Frauen mehr, sondern nur noch feministische Ideologie.“

          Ich verstehe deine Vermutung, kann sie aber entkräften. Denn erstens ist diese Frau von Feminismus weit entfernt und zweitens unterstellte ich ja dir eine unabsichtliche Praxis feministischer Wertung.

          „Wenn meine Vorgehensweise nicht (mehr) selbstverständlich ist, dann muss ich, gleich Roslin, tatsächlich von einer dekadenten, dem Untergang geweihten Kultur ausgehen.“

          Findest du nicht, daß es ein wenig übertrieben ist, gleich den Untergang des Abendlandes heraufzubeschwören, wenn Männer gegenüber Frauen keine königliche Ehrerbietung darbringen? 😉

          „Möglicherweise. Deshalb ja meine vorsorgliche Einschränkung, dass wir den Kontext Deines Dialogs nicht kennen.“

          Nun ja … durch welche Information kann ich an dieser Stelle weiterhelfen?

        • @ elmardiederichs
          „und zweitens unterstellte ich ja dir eine unabsichtliche Praxis feministischer Wertung.“

          Höre ich selten. Was werte ich denn feministisch?

          „Findest du nicht, daß es ein wenig übertrieben ist, gleich den Untergang des Abendlandes heraufzubeschwören, wenn Männer gegenüber Frauen keine königliche Ehrerbietung darbringen? ;-)“

          Ich bin eigentlich nicht dafür bekannt, Frauen in irgendeiner Art und Weise königliche Ehrerbietung entgegenzubringen. Aber es ist eben keine königliche Ehrerbietung, darauf zu verzichten, zu direkt und unhöflich zu sein.

          Im stimme Roslin im Großen und Ganzen zu: Im Kontext betrachtet sind Deine Äußerungen gar nicht so schlecht. Aber direkte Unhöflichkeit kann eben alles verderben.
          Ich gebe allerdings zu: Vielleicht stinkt sie wirklich nach Rauch und macht keinerlei Anstalten, sich dahingehend ein wenig zu beherrschen.

        • Mein Gefühl ist auch, dass du dich wie ein Arschloch benommen hast.

          Dabei geht es nicht unbedingt darum, was du sagst, sondern um den Tonfall.

          Es gibt einen Unterschied zwischen „Ich mag keine Raucher“ zu „alles an dir stinkt“.

        • „Was ist denn beleidigend daran, wenn man jemandem ehrlich die Wahrheit sagt?“

          Es gehört zu normalen Umgangston und zum friedlichen Zusammenleben dazu, nicht immer das zu sagen was man denkt, und wenn man es denn doch sagt, dann auf eine höfliche, dezente Art und Weise.

        • Doch, hab ich schon verstanden 😉

          Die Wahrheit und Beleidigungen haben manchmal eine Schnittmenge, aber dann spricht man diese halt nicht aus, wenn es nicht sein muss.

          Aber okay, es geht dir darum dass sie wie selbstverständlich davon ausgeht, dass du etwas von ihr willst.

          Mag schon sein, dass da einen weiblichen kulturellen bias gibt, das ist glaub ich deine Hypothese.
          Ich würde aber mal behaupten, Männer wollen tatsächlich häufiger etwas von Frauen als umgekehrt, das fließt in ihre Wahrnehmung mit ein. Dich mit den biologischen Ursachen auszusöhnen, könnte also auch weiterhelfen 😉

        • @Adrian

          „Es gehört zu normalen Umgangston und zum friedlichen Zusammenleben dazu, nicht immer das zu sagen was man denkt, und wenn man es denn doch sagt, dann auf eine höfliche, dezente Art und Weise.“

          Im Geschäftsleben auf der Strasse oder im Job gebe ich dir absolut recht.

          Im privaten Bereich sehe ich das ganz anders.

        • „Ich würde aber mal behaupten, Männer wollen tatsächlich häufiger etwas von Frauen als umgekehrt, das fließt in ihre Wahrnehmung mit ein. Dich mit den biologischen Ursachen auszusöhnen, könnte also auch weiterhelfen“

          Christian zitiert dazu ja immer eine Menge Studien, die das belegen sollen.

          Aber meine persönliche Erfahrung ist anders. Oft – nicht immer – machen Frauen mit ihrer Ablehnung oder sonstigen Drohungen, zu gehen, den Kontakt abzubrechen etc. eben nicht ernst, wenn man ihnen sagt: „Gut, du willst nicht so wie ich will, du willst gehen… ok, jederzeit, ich bin dagegen machtlos.“.

          Und dafür spielt die Geilheit natürlich eine wesentliche Rolle.

          Ich glaube solchen Studien generell nicht: Bei keinem Thema wird so gnadenlos gelogen wie bei Sexualität.

        • @Adrian

          „Man sollte halt die Balance finden zwischen Aufrichtigkeit und respektvoller Höflichkeit.“

          Du hast recht – ehrlich.

          Was mich iinteressiert, sind die Kriterien dafür.

          Und meine These ist, daß die Komfortzone eines Menschen unter jeder Bedingung zu respektieren, Intimität ausschließt – und daher nur die Frauen von einer solchen Regelung profitieren.

          Wenn wir uns auf dieses Thema einigen könnten, wäre das toll.

        • „Bei keinem Thema wird so gnadenlos gelogen wie bei Sexualität.“

          Schau Dir das Angebot von Porno-Seiten an. Von Bordellen. Strip-Clubs. Schau Dir an, wer mehr Sex hat und will: Schwule oder Lesben.
          Es ist offensichtlich, dass Männer mehr Sex wollen als Frauen – im Schnitt. Die gesamte Kultur ist davon durchdrungen. Und: Wollten Frauen ebenso viel Sex wie Männer, gäbe es Feminismus nicht.

      • Ich glaube dir zwar dass du nichts von ihr willst, denn ansonsten wärst du sozial ziemlich inkompetent.

        Aber der Teil mit „insofern du nicht bereit bist, dich deiner Vergangenheit [in Berkeley] mit mir zu stellen.“ lässt schon Raum für Spekulation. Ich kann also in Verbindung mit deiner emotional wirkenden Reaktion (die du wohl als nicht emotional bezeichnen wirst) durchaus verstehen, wenn sie in dem Frame bleibt.

        • “ lässt schon Raum für Spekulation.“

          Ja, das war mal was zwischen uns im letzten Jahr.

          Aber die Details darüber sind dann doch zu privat und hier auch unwichtig, denn von meiner Seite aus, wurde die Sache schon vor über einem Jahr beendet.

          Sie mag da Wünsche haben oder gehabt, aber von meiner Seite aus gab es keinerlei Grund zur Hoffnung.

          Ich hoffe, das vereinfacht die Situation für dich.

        • „Ja, das war mal was zwischen uns im letzten Jahr.

          Aber die Details darüber sind dann doch zu privat und hier auch unwichtig“

          Du hast Dich selbst ans Messer geliefert mit diesem E-mail-Auszug (obwohl Du eigentlich die unbekannte sie vorführen wolltest).

          Sollte sie – z. B. – nicht gerad erst innerhalb des letzten Jahres mit dem Rauchen begonnen haben, ist das was Du schriebst sowieso total unglaubwürdig und illustriert vielmehr, inwiefern die obig-erwähnten Punkte iiii) und iv) Deiner Methode zu entsprechen scheinen.

          Aber klar: wir wissen halt Alle nicht, was damals in Berkeley zwischen Euch passiert ist und wie der Abend vor der Mail verlief. Irgendwelche Gründe wird es vermutlich gegeben haben. Vorläufig bleibts für uns Außenstehende in mehrfacher Hinsicht ein grandios-eingefädeltes Eigentor.

          Schwamm drüber.

      • Finde gar nicht so schlecht, wie Elmar agierte. Allerdings das „Stinken“ hätte ich mir verkniffen und meine Abneigung gegen Rauchergeruch etwas milder artikuliert.

        Ansonsten hat er für mich nicht viel falsch gemacht, selbst dann nicht, wenn er sich insgeheim doch noch etwas von der Frau erhoffen sollte, ja gerade dann nicht.

        Er hat sie in eine Position gebracht, in der sie sich qualifizieren muss.

        Das zeigt Selbstbewusstsein an und einen gewissen „Leck-mich-am-Allerwertesten-Charme“.

        Könnte gut sein, dass er von ihr nochmal hört.

        • „Er hat sie in eine Position gebracht, in der sie sich qualifizieren muss.“

          Ja, ganz genau,.

          Ist das nicht eine Auslegung des Durchbrechen der Geschlechterrollen?

          Wenn wir Frauen einfach häufiger klarmachen würden, das man ohne Arme keine Kekse bekommt, würden sie sich vielleicht zu interessanten Menschen entwickeln, die etwas leisten und mit denen eine Beziehung zu führen sich lohnt.

          Und das wollen wir doch haben, oder?

          „Könnte gut sein, dass er von ihr nochmal hört.“

          Danke, das möchte ich wirklich nicht.

        • „Wenn wir Frauen einfach häufiger klarmachen würden, das man ohne Arme keine Kekse bekommt, würden sie sich vielleicht zu interessanten Menschen entwickeln“

          Da muss ich Dir allerdings zustimmen.

        • @ Elmar

          *Und das wollen wir doch haben, oder?*

          Das Problem ist, dass es Dir leicht(er) fällt, eine solche Strategie zu fahren.

          Du bist über 1,90, also alleine schon physisch ein eindrucksvoller Mann (Größe ist das wichtigste körperliche Schönheitsmerkmal für Männer – Frauen schauen beim Küssen sehr gerne nach oben), Du bist eloquent, Akademiker mit guten Berufs-/Verdienstaussichten, Du kannst also relativ risikolos Frauen in eine Position bringen, in der sie sich qualifizieren müssen.

          Ein per se unattraktiverer Mann (klein, schmächtig, arbeitslos) läuft viel eher Gefahr, von der Dame nichts mehr zu hören, allerdings müsste ihm auch klar sein, dass er als Lieber/Netter ebenfalls keine gute Chance hat, ja erst recht keine, dass er überhaupt wenig Chancen hat, wenn es ihm nicht gelingt, sein Aussehen (bißchen Body Building oder Sport) und vor allem auch seinen Status (falls er eine Langzeitbeziehung will) zu verbessern.

          C’est la règle du jeu.

          Die Regeln sind nicht gerecht, die sind nicht angenehm.

          Aber wer sie kennt und nach ihnen spielt, spielt mit höherer Chance auf Gewinn.

          Auch dazu noch mal Heartiste:

          http://heartiste.wordpress.com/2013/03/21/the-fundamental-premise/

        • @Roslin

          „Ein per se unattraktiverer Mann (klein, schmächtig, arbeitslos) läuft viel eher Gefahr, von der Dame nichts mehr zu hören, “

          Na ja … aber erinnern wir uns daran, daß die häßlichen und fetten Frauen ja auch – und mit Erfolg – so tun, daß könnten sie sich alles rausnehmen, weil jeder Mann sie haben will.

          Und deiner Theorie nach dürfte es die nicht geben, oder?

      • @elmar

        Zuviele Worte. Damit warst du weitaus mehr investiert, als du dir selbst vorgemacht hast.

        Dementsprechend hat sie dich zerpflückt. Schlechtes Game.

        • Ich will sie gar nicht erziehen.

          Sie läuft einfach nur gegen die Wand.

          Was sie daraus macht, ist ihre Sache und ich kontrolliere das auch nicht.

          Fällt es dir zu schwer zu glauben, daß mich eine bestimmte Frau nicht interessiert? Wirklich gar nicht?

        • @ elmardiederichs

          „Dieses PU-Zeug verstehe ich leider nicht.“

          Und trotzdem hast DU gewisse wichtige
          Prinzipien daraus angewendet.
          Ist übrigens fast das erste mal, dass
          ich mit deinen Posts etwas anfangen
          kann.

        • Glaub ich dir ja.

          „Was sie daraus macht, ist ihre Sache…“

          Was soll sie schon daraus machen? Frauen sind keine Moralphilosophinnen, am allerwenigsten dann, wenn es um ihr eigenes Verhalten geht.

          Das einzige, was sie zumindest teilbewußt reflektiert hat, war: „Will der Typ was von mir?“ (Siehe letzte Mail).

        • „Was soll sie schon daraus machen?“

          Was ich an ihrer Stelle machen würde, kann ich dir sagen: nicht mehr rauchen, Sport machen, gute Ernährung, den Körper in Schuss bringen, sein Leben ordnen, sich eine Zukunftsperspektive aufbauen, sich Hobbies zulegen, damit ich was interessante zu erzählen habe, und über viele Probleme nachdenken, damit meine Freund gern bei mir sind und all das erzählen, was ich nicht mitbekomme.

          Kurz: Handeln wie ein Mann.

          „Frauen sind keine Moralphilosophinnen, am allerwenigsten dann, wenn es um ihr eigenes Verhalten geht.“

          Was kann ich daran ändern? Dann lieber keine Frau als einen Klotz am Bein haben. Punkt.

        • @Elmar

          „Was ich an ihrer Stelle machen würde, kann ich dir sagen: nicht mehr rauchen, Sport machen, gute Ernährung, den Körper in Schuss bringen, sein Leben ordnen, sich eine Zukunftsperspektive aufbauen, sich Hobbies zulegen, damit ich was interessante zu erzählen habe, und über viele Probleme nachdenken, damit meine Freund gern bei mir sind und all das erzählen, was ich nicht mitbekomme.

          Kurz: Handeln wie ein Mann.“

          Verstehe ich das richtig?
          Wenn du eine Frau fragst, ob ihr mal gemeinsam etwas Nettes unternehmen wollt und als Antwort „Nee lass mal, ich find dich einfach nur widerlich“ bekommst, wirst du ihr zuliebe dein ganzes Leben umstellen, damit ihr eine gemeinsame Zukunft haben könnt?
          In diesem Fall beginne zu verstehen, woher die vielen negativen Erfahrungen mit Frauen kommen.

        • „Fällt es dir zu schwer zu glauben, daß mich eine bestimmte Frau nicht interessiert? Wirklich gar nicht?“

          wenn mich jemand nicht interessiert, dann schreibe ich keine mails und keine blogkommentare.

      • @elmar
        Wenn sie als Person so indiskutabel ist, dann antworte doch nicht auf ihre Mails, mein Gott.

        *Was ich an ihrer Stelle machen würde, kann ich dir sagen: nicht mehr rauchen, Sport machen, gute Ernährung, den Körper in Schuss bringen, sein Leben ordnen, sich eine Zukunftsperspektive aufbauen, sich Hobbies zulegen, damit ich was interessante zu erzählen habe, und über viele Probleme nachdenken, damit meine Freund gern bei mir sind und all das erzählen, was ich nicht mitbekomme.*

        Ich bin mal neugierig, WARUM fühlst du denn bei diesem Menschen einen solchen missionarischen Eifer?
        Wenn sie dich nicht interessiert, ist es doch egal?

        Oder steht sie für all die blöden,öden Frauen, die du meinst zu besseren Menschen machen zu müssen?

      • Das lässt sich doch alles in dem Spruch zusammfassen:

        Wenn Frauen nicht weiter wissen, dann ziehen sie sich aus.

        Wenn eine Frau rhetorisch/logisch in der Klemme sitzt, dann sagt sie „Aber du willst mich/Frauen doch ficken!“.

        Die sexuelle Attraktion ist ihre letzte Rettung, wenn alles versagt, es ist das Backup „weiblicher Kommunikation“.

        Und wenn es die eigene sexuelle Attraktion nicht (mehr) ist, dann die anderer Frauen und diese immergeilen, sabbernden Männerschweine oder sogar Vergewaltigerschweine.

        Frauen leben über Mittelsmänner, sind von ihnen und vom Patriarchat unterdrückt, da sie sich an ihnen orientieren, sich von deren „Geilheit“ abhängig machen, sich dieser „Geilheit“ unterordnen, sich darüber definieren.

      • Ihr solltet alle mal als soziologisches Experiment ein halbes Jahr lang oder wenigstens 3 Monate lang Männer daten und/oder mit Männern Beziehungen führen.
        Mal sehen ob ihr dann immer noch der Meinung seid, mit Männern wäre es soviel leichter.
        (Und nein, dass ihr regelmässig mit männlichen Wesen Fussballgucken geht und jede Menge Spaß habt, ist kein Indiz. Denn das ist kein Beziehungsleben).
        Ihr macht den Fehler, die Meinung Frauen wären kompliziert sei allgemeingültig.
        Von Frauenseite gegenüber Männern kommen schliesslich auch eine Menge Kritikpunkte. Aber da kommt jetzt sicher, dass Frauen bloss zu (hier bitte beliebiges negatives Attribut einfügen) und deshalb sind sie nie zufrieden, dabei machen Männer doch flächendeckend alles richtig (in Beziehungen) und sind sowieso perfekt.

        • Du bist aber Single oder nicht? Zumindest hast du letztens von einem Sexdate geschrieben. Oder ist das eine offene Beziehung?

          Ich hab von einigen Schwulen jedenfalls schon gehört, dass es nicht so leicht ist eine Beziehung einzugehen und aufrechtzuhalten.

        • @ Atacama
          „Du bist aber Single oder nicht? “

          Worauf willst Du hinaus?

          „Ich hab von einigen Schwulen jedenfalls schon gehört, dass es nicht so leicht ist eine Beziehung einzugehen und aufrechtzuhalten.“

          Beziehung einzugehen und aufrechtzuhalten ist nie einfach. Aber ganz sicher einfacher als mit einer Frau. Zumindest für schwule Männer.

        • @atacama

          Deine Erfahrungen mit Männern müssen nicht unbedingt repräsentativ sein.“

          Ich sage nur, dass in einer Beziehung in der es ein Problem gibt oder eine Beziehungssituation in der es ein Problem gibt in der Regel beide Parteien unzufrieden sind, mittelfristig auf ejden Fall.

          „Jeder muss sich halt mit dem zufrieden geben was sich ihm anbietet.“

          Wieso? Es besteht doch keine „Kaufplicht“ bei „Angeboten“.

        • @Atacama „Mal sehen ob ihr dann immer noch der Meinung seid, mit Männern wäre es soviel leichter.“

          Das glaube ich Dir sogar. Herzliches Beileid 😉

          Männer und Frauen sind leider wie Hund und Katz, ich habe auch erst nach Lektüre einiger Eheratgeber so halb verstanden, wie verschieden Männer und Frauen ticken (im Rahmen einer Bandbreite) und welche Fallen alleine bei simpler Kommunikation drohen.

          Evolutionär gesehen macht das leider Sinn. Wenn Männlein und Weiblein sich nämlich immer auf Anhieb und 10 m Abstand völlig verstehen würden, dann lägen wir den halben Tag in der Kiste und wären nie frustriert. Frustration ist aber eine enorme Antriebskraft, wenn man versucht, das geliebte, aber noch nicht eroberte andere Wesen (m/w) durch Erfindungen, intellektuelle Höchstleistungen und andere teure Signale zu beeindrucken.

          Das Gute an der evolutionären These: keiner handelt mit Absicht so ungeschickt, man kann also mildernde Umstände in Anspruch nehmen. Manche Frauen kommen entlang dieser Denklinie zum Glauben, sie könnten Männer umerziehen. Da sage ich lieber nichts zu.

        • @adrian Ich finde, es ist ein unterschied ob man eine unverfängliche Affäre oder One Night Stand hat oder eine Beziehung wo auch viel Alltag notwendigerweise mit rienspielt.

          „Beziehung einzugehen und aufrechtzuhalten ist nie einfach. Aber ganz sicher einfacher als mit einer Frau. Zumindest für schwule Männer.“

          Da wäre ich nicht so sicher ob sich das viel nimmt. Ich denke, solche Sachen haben auch viel mit Charakterlichem Zusammenpassen zu tun vielleicht noch mehr als mit dem Geschlecht.

        • „Männer und Frauen sind leider wie Hund und Katz“

          Nö, Hund und Katz sind zwei verschiedene Spezies.

          „dann lägen wir den halben Tag in der Kiste und wären nie frustriert. Frustration ist aber eine enorme Antriebskraft, wenn man versucht, das geliebte, aber noch nicht eroberte andere Wesen (m/w) durch Erfindungen, intellektuelle Höchstleistungen und andere teure Signale zu beeindrucken.“

          Wozu sollte man jemanden durch Erfindungen, intellektuelle Höchstleistungen und andere teure Signale beeindrucken, wenn wir den halben Tag in der Kiste liegen könnten und nie frustriert wären? Und seit wann versuchen Frauen Männer durch Erfindungen, intellektuelle Höchstleistungen und andere teure Signale zu beeindrucken?

      • Du bist echt komisch.
        die Frau aber auch. Spätestens nach
        „Als Frau hast du dich im letzten Jahr so leider runtergewirtschaftet, daß du deine Attraktivität völlig verloren hast und ich kann nicht nur von Erinnerungen leben. Außerdem stinkt alles an dir – inklusive der Haut – so dermaßen nach Zigaretten, daß ich dir nicht nahe kommen kann.

        Ich schlage vor, du bringst erst mal ein paar Sachen in Ordnung.“

        hätte ich „Fick dich“ geschrieben und mich nicht mehr gemeldet. Aber sicher nicht noch stundenlang diskutiert.
        Ob das nun wahr ist oder nicht, ob Politische Korrektheit voll doof ist doer nicht, ob freie Meinungsäußerung ein hohes Gut ist oder nicht, ich finde, solche Sprüche stehen anderen Menschen nicht zu. Ein gewisser Umgangston sollte gewahrt bleiben, besonders wenn dem keine extreme Beleidigung voranging.
        Wenn man ständig sagen würde, was man über andere Menschen denkt – Deutschlands Strassen wären eine einzige Prügel-Orgie.

        • @mitm

          „Männer und Frauen sind leider wie Hund und Katz, ich habe auch erst nach Lektüre einiger Eheratgeber so halb verstanden, wie verschieden Männer und Frauen ticken (im Rahmen einer Bandbreite) und welche Fallen alleine bei simpler Kommunikation drohen.“

          Eben.
          Auch Männer sind Menschen mit bestimmten Schwachpunkten, Empfindlichkeiten, Macken, Charakterzügen etc.
          Mich nervt das dass immer so getan wird, als bräuchten Männer nur, satt und sexuell befriedet zu sein und dann sind sie dauerhaft zufrieden und deshalb sei doch so einfach mit ihnen, während bei Frauen alles so furchtbar kompliziert sei.
          Letztendlich muss man mit einem anderen Menschen klarkommen und jeder der in einer Familie aufgewachsen ist, kann wohl bestätigen, dass das selbst mit blutsverwandten nicht immer super harmonisch ist.

        • @atacama, männer sind glatt rechtsgestrickt.

          der rat der mutter an ihre tochter:
          when you see your husband without an erection, make him a sandwich.

          in unserer männer-wg zu studentenzeiten, war lediglich das putzen ein problem. nach anlaufschwierigkeiten haben wir es in den griff bekommen und es gab keinen stress.

          ich habe wirklich keine plausible, rationale, auf biologistische argumente verzichtende, erklärung dafür, dass ich nicht schwul bin, @atacama 😉

      • @elmar

        „SIE: Hallo, ich fuehl mich noch ein bisschen verloren im neuen Zimmer…Ich umarme dich und wuensche dir eine besinnliche Nacht. Hast du lust mal ueber den weihnachtsmarkt zu gehen oder irgendwas anderes schoenes zu unternehmen ?“

        finde ich ohne vorgeschichte eine vollkommen normale und freundliche Email. Jemand scheint umgezogen zu sein und versucht über einen Kontakt, mit dem er mal was hatte eine Verbindung herzustellen. Es ist eine freundliche Anfrage

        „ICH: Nein, danke. Als Person machst du dich uninteressant, insofern du nicht bereit bist, dich deiner Vergangenheit [in Berkeley] mit mir zu stellen. Wenn du hier [in Berlin] nur neu anfangen und alles vergessen willst … ok, ist deine Entscheidung, aber ich falle dann ebene mit hinten runter.“

        Da nicht klar ist, was damals passiert ist ist die Passage nicht nachvollziehbar. Im Verhältnis zu ihrer Email ist der Ton sehr hart und klingt irgendwie verletzt.

        „Als Frau hast du dich im letzten Jahr so leider runtergewirtschaftet, daß du deine Attraktivität völlig verloren hast und ich kann nicht nur von Erinnerungen leben. Außerdem stinkt alles an dir – inklusive der Haut – so dermaßen nach Zigaretten, daß ich dir nicht nahe kommen kann. Ich schlage vor, du bringst erst mal ein paar Sachen in Ordnung.“

        Sehr hart. Durch ihre Email jedenfalls nicht veranlasst. Wenn sie dir nicht damals etwas sehr schlimmes angetan hat, dann sehe ich nicht womit sie das verdient hat.

        „SIE: So geht das nicht. Du weisst genauso gut wie ich, dass man so kein Vertrauen aufbauen kann…also wieso tust du das ? Meinst du nicht es waere besser, wenn wir uns langsam und behutsam naehern ?“

        Da ist sie immerhin freundlich. Sie scheint es nicht zu verstehen. Ich finde jetzt nichts falsches an ihrer Email, außer, dass sie dir überhaupt noch zurückschreibt

        „ICH: Ich hab genau das gesagt, was ich auch gestern abend gesagt habe. Und ich bleibe dabei. Der einzige Unterschied ist der, daß du meine Worte wie üblich nicht ernst genommen hast.“

        Das ist in der Tat ihr Fehler. Immerhin wäre es verständlich, wenn sie dein harter Ton überrascht und sie nicht versteht, warum du ihn anschlägst

        „Du brauchst dein Vertrauen in mich erst dann, wenn du für mich als Frau in Frage kommst. Du scheinst das für selbstverständlich zu halten. Ist es aber nicht. Willst du, daß ich mich für dich interessiere, dann gibt mir, was mich interessiert. Momentan tust du das nicht.“

        Gott, wenn mir so etwas eine Frau schreiben würde, dann wäre ich weg. Es klingt unglaublich arrogant. Es würde mich interessieren, was sie damals so fatales gemacht hat oder ob du einfach meinst, dass man die Wahrheit immer so hart aussprechen soll

        „Ich will mich dir unter diesen Umständen nicht nähern. Ist doch nicht schwer zu verstehen, oder?“

        Sollte sie verstehen. Zu ihrem eigenen Besten. Aber immerhin ein eindrucksvoller Nachweis, dass einige Frauen auf Arschlöcher stehen.

        „SIE: Stimmt, ich habe Schwierigkeiten damit, deine respektlose Art ernst zu nehmen. Da ich einfach mehr erwarte von dir…, aber es mag sein, dass ich mich in dir getaeuscht habe.“

        Ich verstehe ihr Problem: Ich hatte auch mehr erwartet in unserer Diskussion als beständige Beleidigungen und abwertungen. Allerdings habe ich dich ja auch nicht in Person getroffen. Sie scheint einen gewissen Widerspruch zwischen deinem sonstigen Verhalten und deinem Verhalten in der Email zu sehen

        „Das ist totaler Quatsch. Vertrauen brauch ich zu dir schon beim ersten Wortwechsel, da wir ueber persoenliche Dinge reden wollen….“

        Das ist das Problem, wenn man über Comfortbereiche redet: Der andere öffnet sich und fühlt sich dann um so verletzter, wenn man ihn zurückstößt

        „Was meinst du mit naehern? Koerperlich ? Du haettest gestern ja wohl durchaus mit mir geschlafen, also erzaehl hier keine Scheisse…“

        Da müsste man natürlich den gestrigen Abend kennen und wissen, welche Signale du ihr gesendet hast-

        „Kritik an meiner Person wird gern angenommen, aber nicht in Form von Beleidigungen.“

        Seufz, das wäre in der Tat ein Fortschritt

    • @ david

      Damit ich das auch verstehe, von was ihr redet: wie läuft denn konkret die Interaktion von i) bis iii) ab?

      Das Du behauptest nicht zu verstehen,
      was hier abgeht, ist doch wohl nicht
      Dein ernst?

  3. Wow, anscheinend stecke ich noch in irgendeiner “ Matrix“ . Denn ich finde dein verhalten ihr gegenüber ziemlich respektlos und ihres ganz normal. Ok sie geht offenbar fälschlicherweise(?)davon aus, dass du etwas von ihr willst. Aber ich wüsste nicht, was es da zu verallgemeinern gäbe

      • Ich frage mich, was passiert wäre, wäre diese Kommunikation unter umgedrehten Geschlechtervorzeichen veröffentlicht worden. Ich wette, es hätte empört geheißen „Boah, typisch Frau!!! Er fragt ganz normal ob man was zusammen unternimmt und anstatt „ja“ oder „nein“ zu antworten fängt sie eine Grundsatzdiskussion an, kramt irgendwelche alten Geschichten hervor und verlangt, dass er sich gefälligst ändern muss um ihrer Würdig zu sein.“

          • Wenn du sie weder als Frau, noch als Mensch interessant findest, warum lehnst du nicht ab?

            Dieses „Bedingungen stellen“ klingt allzu sehr nach „Leg dich ins Zeug, dann landest du vielleicht.“ – Wenn ich kein Interesse an jemandem habe, der offensichtlich in mich verknallt ist, dann gebe ich ihm doch keine „ToDo-Liste“, wie er vielleicht doch noch gut genug für mich wird.

          • Das ist eben eine bedingte Ablehnung, aber eben doch eine Ablehnung.

            Es ist interessant, wie unglaublich schwer es den Kommentatoren dieses blogs fällt, zu glauben, daß ein Mann, was er gegenüber der Frau tut, nicht tut, um etwas bei ihr zu erreichen.

            Die emails wiederholen nur, was bereits mündlich gesagt wurde.

          • Ist dir mal der Gedanke gekommen, dass es den Kommentatoren nicht wegen der Geschlechterthematik schwer fällt zu glauben, dass du kein Interesse hast, sondern deshalb weil dein Verhalten eine andere Sprache spricht?

            Wenn man kein Interesse hat, beschäftigt man sich auch nicht intensiv mit einer Person. Tut man es doch, hat man eben irgendein Interesse, und seis nur, das eigene Ego aufzuplolieren.

        • Ist dir mal der Gedanke gekommen, dass es den Kommentatoren nicht wegen der Geschlechterthematik schwer fällt zu glauben, dass du kein Interesse hast, sondern deshalb weil dein Verhalten eine andere Sprache spricht?

          Absolut. Allerdings kann ich mir bei Elmar durchaus vorstellen, dass er tatsächlich kein Interesse hat und dass das, was man auf einer appellativen Ebene heraushört, nicht an sie, sondern im Grunde an alle Frauen richtet

          Ich frage mich, was passiert wäre, wäre diese Kommunikation unter umgedrehten Geschlechtervorzeichen veröffentlicht worden.

          Ganz ehrlich, beim Lesen des Dialogs dachte ich Elmar präsentiert uns wieder den (von ihm schonmal in einem interessanten Artikel von ihm angewendeten) Trick. Man soll „sein“ Verhalten unmöglich arrogant finden, um dann als Pointe mit der Auflösung unverfälschte Bewertungen des weiblichen Verhaltens zu bekommen.
          Erst gegen Ende des Dialogs verwarf ich die Idee, „ICH“ sei „SIE“, da es dann doch nicht zum vorigen Kontext gepasst hätte.

          Schade, dieses Beispiel eignet sich schlecht zu dem Eingangs postulierten Frame. Wäre ja sonst durchaus interessant.
          Allerdings unmöglich, so etwas auf Basis der eigenen subjektiven Erfahrungen mit Frauen zu beantworten.

          Ich hatte früher durchaus oft das Gefühl, dass fast jede potentiell interessante Frau mit der ich rede, von meinem grundsätzlichen Interesse ausgeht und ich mich „qualifizieren“ muss.
          Inzwischen ist das überhaupt nicht mehr der Fall.
          Was sicher nicht an der Frauenwelt, sondern an meinem geänderten Verhalten, meinen Bedürfnissen und meiner Wahrnehmung liegt,

  4. Ok, Leute, ich könnt mich ja noch ein wenig auseinander nehmen, aber ich hab heute noch ein date und muß mich von dem Zombie, in das mich die Party gestern verwandelt hat, in was Leckers verwandeln … SPORT!!

    Die Literaturliste habe ich nicht vergessen.

  5. *“So seid ihr Frauen, sagt Nein und meint Ja” ziehe ich sie etwas auf.*

    Das „Nein“ ist ja auch nur eine Trotzreaktion, sie will ihren Wert bewiesen bekommen.

    Je nach kränklichem Selbstwert der Frau kann soetwas groteske, theatralische Züge annehmen.

    Dieser Wert ergibt sich aus der Menge an Verneinung/Ablehnung wenn der Mann diese mit Annäherung aufwiegt.

    Es ist dann wie ein Kompliment, ihre Verneinung und Ablehnung ist wie ein „Fishing for Compliments“.

    So ist nun mal der weibliche Charackter der mehr oder weniger zu passiv-aggressivem Verhalten in dieser Art neigt.

    Nimmt der Mann die Frau wörtlich dann hat er kein Interesse mehr, der worst case für die Frau und es ist bald vorbei.

    Dieses passiv-aggressive weibliche Verhalten geht mir selbst wenn ich Frauen meide gewaltig auf den Sack.

    Jeder hat vielleicht schon mal erlebt dass gerade Frauen irgend eine Selbstverständlichkeit gewähren und dafür einen Dank erwarten, kommt dieser nicht dann sagen sie in ihrer passiv-aggressiven Art: „Danke“.

    Sind meist PW-Frauen die sich so verhalten.

  6. “Das ist doch gar nicht kompliziert. Wir wollen einen Freund der versteht, was wir meinen, auch wenn wir es nicht sagen”.

    Eine unreife Frau. So was brauchen Kinder und nicht erwachsene Frauen.

      • ich vermute es geht eher um so etwas wie „Seelenverwandschaft“

        gute Freunde kennen sich auch so gut, dass sie sich fast wortlos verstehen.
        Da braucht der eine nur die Augenbraue heben, und der andere weiß bereits, was derjenige meint, weil er ihn kennt und weiß, dass dieses Mimikspiel bei diesem Menschen meistens auf ein bestimmtes Gefühl oder einen bestimmten Gedanken hinweist.

        Das ist eine Form von Wertschätzung und Aufmerksamkeit.
        Aber auch ein Ideal.

        Und wie das mit Idealen, besten Freunden und überglücklichen Beziehungen so ist: sie sind sehr sehr sehr selten zu finden.

      • @unkraut, Du lebst im Wolkenkuckucksheim. Valentina hat zurecht darauf hingewiesen, dass Kinder darauf angewiesen sind, dass Erwachsene Ihre Gedanken lesen können, eben weil Kinder sich nicht oder nur unzureichend artikulieren können.

        Das ist bei Erwachsenen nicht der Fall. Gedankenlesen hat sich als Mittel der Kommunikation zwischen Erwachsenen NICHT bewährt und wird üblicherweise NICHT praktiziert. Falls Gedankenlesen mal gelingt ist es schön und man freut sich. Falls es nicht gelingt gibt es KEINEN Grund eingeschnappt zu sein. Gedankenlesen im Rahmen einer Beziehung einzufordern ist unreifes Verhalten. Probleme sind vorprogrammiert, außer man ist mit einem äußerst talentierten Medium befreundet.

      • „Ich vermute mal dann gibt es sehr viele unreife Frauen.“

        Viele Frauen mit solchem Verhalten sind „reif“, sprich ausgewachsen.

        Was ist denn die #aufschrei- Kiste anderes? Hier sollen die Männer doch erkennen was Frauen (erlauben) wollen, so ganz ohne Worte.

        Männer sollen an sich arbeiten, damit sie sich keines Sexismus schuldig machen, den die Frau je nach Lust und Laune fühlt…

        • Mich hatten Satz 1 und 2 auf die offenbar/womöglich falsche Fährte gelockt, sie hätte ihr Problem vor diesem Kurz-Dialog zunächst erst irgendwie verbalisiert.

          Hätte mir als Prolog vorstellen können, sie hätte „Drama geschoben“, Du dann gefragt was los wär, sie hätte darauf erst nicht antworten wollen und am Ende wär sie doch mit der Sprache rausgerückt – in der Art: „Alles Andere ist Dir ja wichtiger als ich, jeden Tag verbringst Du Stunden im Internet…“ etc. – liest sie eigentlich hier mit bzw. kennt sie den Blog? 😀

          In dem Zusammenhang dann hätt ich ihre als unreif kritisierte Äußerung auch völlig normal (≠ optimal) gefunden.

          So – wenn Du tatsächlich erraten haben solltest, wo der Schuh bei ihr drückte – ergäbe dies Statement von ihr für mich an der Stelle eher nich sooo viel Sinn…

        • Wo soll da ein Schuh gedrückt haben? Die beiden haben – was uns Christian gentlemanlike verschweigt – nachher feinen Sex gehabt und alles war in feuchten Tüchern.

          Was an der Episode bloß hängenbleibt, ist die unterschiedliche Denkart, Anspruchserwartung, und nicht zuletzt das völlig unterschiedliche Verhalten von Mann und Frau. Ich glaube nicht, dass eine Frau eine solche Äußerung ihres Partners auf derart spielerische Art hätte meistern können oder – andersherum – dass ein Mann seiner Partnerin gegenüber ein solches Spielchen jemals aufziehen würde.

        • Die Elmar-Episode innerhalb dieses Strangs hattest Du überlesen?

          Evo-Psycho-mäßig könnte man sich natürlich zusammenreimen, wenn man will, warum die Entwicklung manches Allürenhaftig-erscheinenden Verhaltens für Frauen evolutionär sinnvoll gewesen sein könnte.

          I.m.A. tendenziell großer Kokolores.

      • „Ich vermute mal dann gibt es sehr viele unreife Frauen.“

        Brauchst du gar nicht zu vermuten. Die gibt es tatsächlich. Es sind vor allem Frauen, die unter der Infantilisierung leiden.

      • @ zip

        „und je mehr die väter aus dem dialog mit ihren töchtern entfernt werden, umso mehr unreife frauen werden wir haben.“

        Deshalb ist die wichtigste und vornehmste
        Aufgabe von uns Männern gegenüber der Tochter
        der Lebenspartnerin der Ehefrau:
        „Put Her In Her Place“
        Hier haben wir Männer in den letzten
        Jahrzehnten kläglich versagt.

      • @red pill, Du sagst es:

        *Männer haben in den letzten 30 Jahren, Tendenz steigend, bei der Erziehung der Frauen kläglich versagt!*

        Das sollte sich jeder Mann vergegenwärtigen, den Spruch einrahmen, ins Wohnzimmer hängen und täglich rezitieren.

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