Selbermach Samstag LXIII

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

151 Gedanken zu “Selbermach Samstag LXIII

  1. Jippiiiiiiieeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder allsamstägler Einsatz gegen den männer-, kinder-, familienfeindlichen und somit auch letztlich frauenfeindlichen Feminismus, solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/).

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Erstmal die Spezialdemokraten:

    http://blog.jusos.de/2012/09/die-dekonstruktion-der-geschlechter-und-ihre-politischen-folgen/

    Wer heute niedrigen Blutdruck hat – da hat die SPD was gegen, dann jibbet auch keine Kreislaufprobleme mehr:

    http://www.manuela-schwesig.de/aktuelle_themen/frauen-haben-mehr-verdient1

    Warum ich den Text verlinkt habe? Weil sie in Kürze Bundesfamilienministerin sein könnte.

    Einigen CDU-Wählern geht sie ziemlich gegen den Strich: http://www.kath.net/news/43927

    Dann Alice Schwarzer:

    Sie bezeichnet den „Biologismus“, mit dem sie meiner Einschätzung nach auch seriöse Formen der biologischen Sichtweise auf die Geschlechter meint, als den „Islamismus des Westens“.

    Quelle: http://www.emma.de/artikel/der-sehr-kleine-unterschied-265377

    Für Leute mit wirklich niedrigem Blutdruck. Steht u.a. auch Folgendes drin:

    „Das von Feministinnen seit Jahrhunderten zurückgewiesene Konzept vom „weiblichen Gefühl“ und „männlichen Verstand“ ist heute also auch naturwissenschaftlich nachprüfbar unhaltbar. Dennoch wird immer wieder auch im Namen der Wissenschaft das Gegenteil behauptet.
    Forscherinnen wie die deutsche Biologin Sigrid Schmitz, die an der Universität Freiburg hauptberuflich „Genderforschung in Informatik und Naturwissenschaften“ betreibt, beklagen schon lange: „Die meisten öffentlichen Studien sind weder neutral noch objektiv, sondern ergebnisorientiert.““

    Mehr kann man Tatsachen nicht mehr verdrehen!

    Weitere Quellen für „Biologismus als Islamismus des Westens“:

    http://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/EMMA+7-8-2007-Biologismus-Aus-zwei-mach-eins/id/A01rS9jz01ZZc

    http://www.emma.de/artikel/emma-das-heft-42007-263550

    Es zeugt in meinen Augen von einem gehörigen Maß an Radikalität, „Biologismus“ als „Islamismus des Westens“ zu bezeichnen – zumal hier meines Erachtens mit „Biologismus“ gar kein richtiger Biologismus gemäß seriöser Definitionen dieses Begriffs gemeint ist.

    Besonders hingewiesen sei noch auf:

    http://cuncti.net/lebbar/644-sauberer-sex

    http://man-tau.blogspot.de/2013/12/kleine-schnitte-groe-konflikte-und.html

    Top-Leseempfehlung: http://dschindschin.blogspot.de/2013/12/alpha-fucks-and-beta-bucks-der.html

    So ist es – die treuen und guten Männer sind heutzutage die Dummen!

    Ansonsten empfehle ich, gerade auch Journalisten, einen täglichen Blick auf

    genderama.blogspot.com

    Ansonsten die IIte sag ich nur weiterverbreiten (Extra-Leseempfehlung für Journalisten!):

    https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/selbermach-samstag-xxix/#comment-72249

    Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Moschusochsen, harter Kampf unter Männchen um Weibchen

    Teil I: http://www.youtube.com/watch?v=Qx11ptyWyzs

    Erste Szene bereits im Trailer sichtbar, die nächste am 00:35.

    Teil II: http://www.youtube.com/watch?v=pp-dQik1ZEo

    Teil III: http://www.youtube.com/watch?v=6VphFP0OhwE

    In Teil III ab nach 8 Minuten kommt das Entscheidende.

    Das Letzte:

    http://www.genderama.blogspot.de/2013/12/durchgeknallte-professorin-weibliche.html

    (Zum Thema „häusliche Gewalt“ hat hoffentlich jeder, auch jeder Journalist, das hier https://allesevolution.wordpress.com/2013/12/11/das-wird-im-feminismus-doch-gar-nicht-vertreten/#comment-104187 mitgekriegt!)

    • „Top-Leseempfehlung: http://dschindschin.blogspot.de/2013/12/alpha-fucks-and-beta-bucks-der.html

      So ist es – die treuen und guten Männer sind heutzutage die Dummen!“

      Das ist es, was mich so annervt. Stammtischgenörgel über die achsobösen Frauen. Es täte Dir und anderen gut, nicht nur PU-Sprech zu verwenden, sondern PU auch mal wirklich zu verstehen. Vielleicht würdest Du dann verstehen warum solche Sätze nichts weiter als peinliches passiv-aggressives Selbstmitleid sind. Fast hätte ich Male Tears geschrieben. Mannomann.

      • @ Gerhard

        Nee, nicht Stammtischgenörgel, sondern Wahrheit. Von bösen Frauen war keine Rede, sie verhalten sich eben von Natur aus so. Männer werden Frauen von Natur aus ja auch nicht gerecht, es gibt ja biologisch bedingte Interessenskonflikte zwischen beiden Seiten, hab ich nie anders dargestellt.

        Ich verstehe PU – es ist im Einklang mit biologischen Erklärungen.

        Und es ist ein sehr wichtiges Thema, dass gerade die treuen, verantwortungsvollen Männer leicht weggekickt werden – es zerstört Familien und lässt neue Familien gar nicht erst entstehen.

        Peinlich? Passiv-aggressiv? Selbstmitleid? Male tears? Mannomann? Ja, spring Du auf Männer drauf, die klagen. Hauptsache, Männer werden sich nie dazu trauen, ihre Interessen zu vertreten, während Frauen dies volles Rohr seit 40 Jahren tun.

        • Männer ihre Interessen vertreten – das klingt so kämpferisch, so „soldatisch“. Was würde den Männern das bringen, wenn sie mit dem Vertreten ihrer Interessen Erfolg hätten? Manche Frauen vertreten als Feministinnen ihre Interessen, vordergründig erfolgreich, darum wollen die Maskulisten ihnen nacheifern – aber sind die Feministinnen durch ihren Erfolg glücklich geworden? Sind Feministinnen nicht eher die ungeliebten, verbiesterten?

          Ich lese im pickupforum.de mit. Die Männer dort verstehen sich nicht nur auf Game, sie wissen auch sehr gut Bescheid über die Stellung von Männern in Deutschland, was Familienrecht, Sorgerecht für Kinder, Frauenquoten (dort wird auch viel über Karriere gesprochen) usw. angeht. Trotzdem grenzen sich die meisten dort vom Maskulismus ab, er verkörpert für sie das Reaktionäre, während sie sich als Männer weiterentwickeln, emanzipieren wollen.

          Wenn Du, @Matthias, schreibst, daß die „treuen und guten Männer heutzutage die Dummen sind“, dann klingt für mich schon durch, daß Du das Ideal des Betas in der Ehe hochhälst, denn den Mann, der sich ausnutzen läßt, nennst Du ja „gut“.

          Kann man vielleicht sagen, daß mann sich entweder am Ideal eines „Soldaten“ oder an dem eines „Players“ orientieren kann und diese Ideale in der heutigen Situation ein Gegensatzpaar bilden?

          Nach dem Ideal eines „Soldaten“ würden sich die Männer dann in einer maskulistischen Bewegung engagieren, sich dafür aufopfern und irgendwann politisch Erfolg haben. Nach dem Ideal eines „Players“ würden die Männer stattdessen die gegebene Situation für sich meistern, die Frauen gamen, das System austricksen und glücklich sein. Und bis heute waren die deutschen Männer eher „Soldaten“, was sie dazu prädestinierte, als Betas ausgenutzt zu werden. Viele deutsche Frauen, vor allem die Feministinnen, verhalten sich auch eher „soldatisch“, haben im politischen Kampf, sind aber unweiblich und privat eher unglücklich. Ich denke, die deutschen Männer sollten sich eher am Ideal eines „Players“ orientieren.

        • Ungefähr das was Graublau vom Neuen Peter bringt, Matthias.

          Dein Gejammere ist ebenso sinnvoll wie wenn man sich über die Erdanziehung beklagt weil einem der Apfel auf den Kopf fällt.

          Nur weil sich „Frauen von Natur aus“ so verhalten, heißt das nicht, daß das jeweilige Individuum so verhält. Aber genau das verargumentierst Du.

          Du darfst soft und ein Weichei sein. Du darfst Hausmann sein. Genau dafür stehen „wir“ Männerbewegte ja, für das Aufbrechen von Rollen. Du mußt nur ein paar Grundlagen im Verhältnis zwischen Mann und Frau beachten. Und laß die Jammerei, wo sie nichts bringt.

        • @ Gnito

          „Nach dem Ideal eines “Players” würden die Männer stattdessen die gegebene Situation für sich meistern, die Frauen gamen, das System austricksen und glücklich sein. Und “

          Nein, nur einige von ihnen würden glücklich. Frage ist wie glücklich, wenn es kaum noch Ehen und Familien gibt, sowie eine demographische Krise, und dann irgendwann den von Roslin zurecht postulierten Systemkollabs.

        • @ Gnito

          1. Ist dein „Player“ genau so von sexistischen Diskriminierungen im Beruf, vor Gericht und im Bildungssystem betroffen wie dein „Soldat“.

          2. Scheinst du nicht zu verstehen, dass dein Konzept vom Player, der Game benutzt um das System auszutricksen, nur so lange funktioniert, wie es eine Mehrheit der Betas gibt, die die Kontrastfolie zu ihm liefern. Fängt irgendwann eine Mehrheit der Männer mit der PU-Selbstverbesserung an, werden weiblicherseits einfach die Anforderungen hochgeschraubt. Es geht ja nicht darum, einen guten Mann abzubekommen, sondern den jeweils besten, den man sich angeln kann. Wir haben es beim sexuellen Markt mit einem Nullsummenspiel zu tun.

          Natürlich hat PU auch noch ganz andere positive Effekte, indem es Männern nämlich ermöglicht, besser mit sich selbst klar zu kommen. Aber das steht ja hier nicht zur Debatte.

          @ Christian

          Mich würde interessieren, was du zum 2. Punkt zu sagen hättest. Ich habe das Gefühl, dass dieser Punkt in der PU-Szene oft übersehen wird.

        • @ Genito

          „Kann man vielleicht sagen, daß mann sich entweder am Ideal eines “Soldaten” oder an dem eines “Players” orientieren kann und diese Ideale in der heutigen Situation ein Gegensatzpaar bilden?“

          Wenn Mann diesen Gegensatz thematisiert,
          verkennt Mann oder verhindert die volle
          Ausschöpfung des männlichen Potentials.
          Viele Männer haben das Zeug sowohl zum
          „Soldaten“ wie auch zum „Player“ und
          im optimalen Fall können sie sich Situativ
          in die entsprechende Rolle begeben.
          Ein Grund für den weiblichen Neid auf
          Männer ist ja gerade diese grosse Bandbreite
          von Lebensrealitäten die Männern im
          oberen Bereich der Nahrungskette, materiell
          und intellektuell, zugänglich ist.
          Kommt dazu noch die Obsolenz der einzigen
          weiblichen Exklusivität, Kinder gebären,
          dazu, gibt es wenig Möglichkeiten den
          Frust in Grenzen zu halten.

        • @ Gerhard

          „Dein Gejammere ist ebenso sinnvoll wie wenn man sich über die Erdanziehung beklagt weil einem der Apfel auf den Kopf fällt.“

          An der Erdanziehung kann man nichts ändern. An den Faktoren, die den Partnermarkt beeinflussen, schon was. Eine Vergleichbarkeit ist da sowieso nicht gegeben.

          Und der Begriff „Jammerei“ ist so unverschämt, dass ich weitere Postings von Dir erst gar nicht mehr beantworte. Ich habe besseres zu tun.

          Die ganze Art und Weise, Männern vorzuwerfen, sie würden „jammern“, ist eine der Hauptursachen dafür, dass es so schwer ist, die Interessen des männlichen Geschlechts zu vertreten. Zu denen gehört auch alles rund um Partnermarkt, Liebe und Sexualität.

          Männern aus ihrem sog. „Jammern“ einen Vorwurf zu machen, ist das Niveau von Feministinnen und vom Bundesforum Männer.

          Männliche Jugendliche haben meines Erachtens gerade deswegen eine 9-12 mal so hohe Suizidrate, weil sie nicht „jammern“ dürfen – denn „Jammern“ ist ja „Selbstmitleid“ und eine „passiv-aggressive Einstellung“ (Was sich Frauen alles erlauben können!). Das ist meiner Einschätzung nach einer der entscheidensten Gründe.

          „Nur weil sich “Frauen von Natur aus” so verhalten, heißt das nicht, daß das jeweilige Individuum so verhält.“

          Es gibt Ausnahmen, aber die Masse der Frauen ist z.B. ziemlich wählerisch bei der Partnerwahl. Eine Frau will umworben und erobert werden, die 2 von den 10000, die es nicht wollen, interessieren mich gar nicht in der Diskussion. Ich kann nicht jede auffällige individuelle Abweichung mitzählen. Auch nicht jede Persönlichkeitsstörung.

          „Aber genau das verargumentierst Du.“

          Nein, dann hast Du mich falsch verstanden.

          „Du darfst soft und ein Weichei sein. Du darfst Hausmann sein. Genau dafür stehen “wir” Männerbewegte ja, für das Aufbrechen von Rollen. Du mußt nur ein paar Grundlagen im Verhältnis zwischen Mann und Frau beachten.“

          Die kann ich beachten wie ich will, es bleibt dabei, dass von Natur aus ein gewisser Prozentsatz aller Männer keine Frau abkriegt. Es bleibt auch beim Konfliktpotential zwischen beiden Seiten, beim hohen Trennungsrisiko. Und dabei, dass gerade nette, treue und fürsorgliche Männer oft keine mitkriegen oder wieder weggekickt werden.

          „Und laß die Jammerei, wo sie nichts bringt.“

          Lass Du Deine Unverschämtheiten, wo sie nichts bringen!

          Weißt Du, Gerhard, ich habe bei Dir den Eindruck, dass ich Dir hier irgendwie ein Dorn im Auge bin. Das las sich schon zwischen den Zeilen, als Du mich drauf aufmerksam machen wolltest, dass Roslin seinen Satz über einen Vergleich von Borat wohl ironisch gemeint hätte.

          Roslin teilte uns darauf mit, dass es nicht ironisch gemeint war.

          Wenn Du mich nicht leiden kannst oder meinen Standpunkt daneben findest (z.B. deshalb, weil Du aufgrund Deiner instinktiven Dispositionen eine gefühlsmäßige Abneigung dagegen hast, wenn Männer „jammern“ – dann sind sie ja schlechte Kämpfer, und mal will sie nicht in seiner Gruppe haben – aber klar doch!), steht es Dir frei, all meine Postings hier zu ignorieren.

          Aber auf Diskussionen mit einem wie Dir habe ich rein gar kein Interesse – ebenso wenig lass ich mir vordiktieren, im welchem Rahmen ich argumentieren darf oder nicht.

          Die Anliegen der Männerrechtlerszene gehen eben stromaufwärts gegen den Strom der instinktiven Dispositionen.

        • @ Gnito

          *Viele deutsche Frauen, vor allem die Feministinnen, verhalten sich auch eher “soldatisch”, haben im politischen Kampf, sind aber unweiblich und privat eher unglücklich. Ich denke, die deutschen Männer sollten sich eher am Ideal eines “Players” orientieren.*

          Nicht nur deutsche Frauen/Feminist.I.nnen sind privat unglücklich, wahrscheinlich eine der Voraussetzungen, um überhaupt links/feministisch zu denkfühlen, das unglückliche Bewusstsein.

          Wenn’s um’s Glücklichsein geht, erhöhst Du Deine Wahrscheinlichkeit, glücklich zu werden, indem Du konservativ wirst.

          Zumindest in den USA.

          Dort sind konservative Frauen am glücklichsten, konservative Männer knapp dahinter.

          Unglücklich sind linke Frauen (liberal = links im heutigen US-Sprachgebrauch) und am allerunglücklichsten sind deren Allies, die linken Männer – arme Würstchen offenbar, kommen vor lauter Selbstgeißelung, Büßerhemdstärkung und Selbstverachtung kaum noch zum Atemholen.

          Und dann sollen/wollen sie auch noch die Welt verbessern.

          An ihrem Wesen wird die gewiss genesen.

          *Beneath these averages are some demographic differences. For many years, researchers found that women were happier than men, although recent studies contend that the gap has narrowed or may even have been reversed. Political junkies might be interested to learn that conservative women are particularly blissful: about 40 percent say they are very happy. That makes them slightly happier than conservative men and significantly happier than liberal women. The unhappiest of all are liberal men; only about a fifth consider themselves very happy.*

        • @Matthias

          Ob man glücklich wird oder nicht, hängt nicht davon ab, ob man Ehe und Familie hat. Und ich glaube, daß der von den Rechtsknallern herbeigesehnte „Systemkollaps“ nicht als Kollaps kommen wird, sondern als Transformation. Dieser Prozeß ist nicht aufzuhalten, es lohnt sich nicht, sich dagegen anzustemmen.

          @Neuer Peter

          ad 1: Ist mir klar. Nur sind diese sexistischen Diskriminierung bei weitem nicht so schlimm, daß sie Männern verunmöglichen würden, glücklich zu werden. Die meisten Männer kümmern sie gar nicht. Und ganz abschaffen wird man sie sowieso niemals können.

          ad 2: Das ist falsch, nach meinem vielleicht unzureichendem Verständnis jedenfalls. Die Leute im pickupforum.de sind aber auch dieser Meinung: PU-Fähigkeiten nützen auch dann, wenn sie jeder Mann hat. Vielleicht kann man sagen, daß es nicht nur darum geht, die anderen Männer im Alpha-sein zu übertrumpfen, sondern die „sanfte Dominanz“ bieten zu können, die Männer für Frauen attraktiv macht? Aber das kann Christian vielleicht besser erklären.

          Es ist also kein Nullsummenspiel. Bei strikter Monogamie wäre es das vielleicht. Aber rein logistisch wäre es ja gar kein Problem, daß jeder Mann jede Nacht eine andere Frau fickt.

          @Red Pill

          Du hast recht. Aber es erschien mir hilfreich, diese beiden Ideale einander gegenüberzustellen. Mein Name ist übrigens „Gnito“, ohne „e“.

        • „Wenn’s um’s Glücklichsein geht, erhöhst Du Deine Wahrscheinlichkeit, glücklich zu werden, indem Du konservativ wirst.“

          Am glücklichsten scheinen mir diejenigen zu sein, die sich um ihr eigenes Wohl kümmern. So wie z.B. die Leute im pickupforum.de. Es ist eine deutsche Krankheit, sich für ein Ideal einsetzen zu müssen, statt für das eigene Wohl. Die Deutschen sind Glaubenskrieger, da nehmen sich Linke und Rechte nichts.

        • Ob man glücklich wird oder nicht, hängt nicht davon ab, ob man Ehe und Familie hat

          Doch, da scheint zumindest ein ziemlich starker Zusammenhang zu bestehen. Familie und Kinder zu haben ist wie die Forschung zeigt gerade für Männer immer noch der sicherste Weg, um glücklich und gesund zu sein.
          Wobei, eigentlich der riskanteste.

          Nur sind diese sexistischen Diskriminierung bei weitem nicht so schlimm, daß sie Männern verunmöglichen würden, glücklich zu werden

          Stimmt. Sich dagegen engagieren, verunmöglicht das allerdings genauso wenig.
          Sicher gibt es schlimmere Probleme, und man könnte seine Energie auch in funktionalere Bahnen lenken. Aber deine Ignoranz ist ziemlich unerträglich.

          Es ist also kein Nullsummenspiel.

          Eure Argumentation zu Punkt 2 finde ich ziemlich spannend, ich kann beiden Sichtweisen etwas abgewinnen.

          In Deutschland muss mehr gepoppt werden, die verfügbare Menge halte ich auch nicht für eine Natur-/Kulturkonstante. Aber im Moment wird PU von der Frauenwelt eher als Angriff denn als Bereicherung wahrgenommen, das spricht eher für den neuen Peter.

          Es scheinen sich ja Zerwürfnisse zwischen PU-Leuten und MRA zu häufen, sehr interessant.

        • Am glücklichsten scheinen mir diejenigen zu sein, die sich um ihr eigenes Wohl kümmern. So wie z.B. die Leute im pickupforum.de

          Buahaha. Also ich habe ja nicht all zu viele Einblicke bisher gehabt, aber wenn ich irgendwo unglückliche Leute suchen müsste, dann zuerst dort.

        • „ad 2: Das ist falsch, nach meinem vielleicht unzureichendem Verständnis jedenfalls. Die Leute im pickupforum.de sind aber auch dieser Meinung: PU-Fähigkeiten nützen auch dann, wenn sie jeder Mann hat. Vielleicht kann man sagen, daß es nicht nur darum geht, die anderen Männer im Alpha-sein zu übertrumpfen, sondern die “sanfte Dominanz” bieten zu können, die Männer für Frauen attraktiv macht? Aber das kann Christian vielleicht besser erklären.“

          Die Wahrheit ist wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Ich bin in meinem Beitrag oben davon ausgegangen, dass das weibliche „Angebot“ an Sex stets konstant bleibt. Das ist falsch. Aber beliebig steigerbar ist es nicht. Das ist es nur für einzelne Männer, nicht für die Mehrzahl von ihnen.

          Ich würde bei meinem Argument bleiben: Es geht Frauen weniger um die absolute als um die relative Güte ihrer Partner. Eine Anhebung der durchschnittlichen Männerqualität würde also zu einer ähnlichen Marktsituation führen, wie sie zuvor herrschte.

        • @david

          *Familie und Kinder zu haben ist wie die Forschung zeigt gerade für Männer immer noch der sicherste Weg, um glücklich und gesund zu sein.
          Wobei, eigentlich der riskanteste.*

          Ich denke die Kausalität ist andersrum, so wie sich vor allem reiche und erfolgreiche Unternehmen viel Frauenschmuck und Frauenquote leisten können.

          Nur gesunde und tendenziell glückliche Männer gehen überhaupt eine Ehe ein, glaubst du unsere Frauen, die besten der Welt, würden sich mit weniger zufrieden geben?

          Mit dem Konservativen ist es genauso, der eher gesunde und glückliche bleibt bei Bewährtem, spart Kraft.

          Deswegen kriegen Wohlstandsfrauen ihr Leben von dem sie frustriert sind auch mit einem Kind nicht wieder auf die Reihe, sondern das Kind kriegt Ritalin.

          Auch verstehe ich nicht wozu PU bei uns gut sein soll, die Frauen werden dadurch kaum besser, die zugrunde liegenden Probleme bleiben.

          PU ist aber schon gut weil viel drüber geredet wird und Frauen sich daran stören, es ihr Ego deflationiert.

        • Lieber Matthias,

          einerseits willst Du nicht mehr mit mir reden, andererseits leidest Du unter Logorrhoe. Wäre schön, wenn Du Deine Kritikpunkte an mich mal in klare Worte fassen könntest. So kann man ja nicht mit Dir diskutieren.

          Lass mich nur folgendes festhalten.

          1) Niemand hat einen Anspruch darauf von jemand anderes als seinen Eltern geliebt zu werden.

          2) „Eine Frau will umworben und erobert werden“. Lies mal was zu Pickup.

          3) „dass gerade nette, treue und fürsorgliche Männer oft keine mitkriegen oder wieder weggekickt werden.“ Siehe (1). Die sind nicht nett. Die sind passiv-aggressiv.

          4) „dass von Natur aus ein gewisser Prozentsatz aller Männer keine Frau abkriegt.“ Und wie stehts umgekehrt? Ansonsten siehe (1). Und den Spruch mit Topf und Deckel.

          Eigentlich lese ich hier nur Kommentare und nicht Personen. Ich habe gar nichts gegen Dich, schon allein deshalb weil ich mir nicht jeden Mist hier merke. Du und ich hatten also schon irgendeine Diskussion? Aha. Und wenn ich mir den Unsinn durchschaue, den ich gerade aus Deinem Posting herausgeklaubt habe, dann erkenne ich warum wir bereits aneinandergerasselt sind. Weil Du ein Frauenfeind bist. Weil Du genau der Typ von Kommentator bist, der die Männerrechtler/Maskulisten/Antifeministen in Mißkredit bringt.

        • „Lieber“ Gerhard (gut, eine Antwort, nochm, mehr erstmal nicht),

          „einerseits willst Du nicht mehr mit mir reden, andererseits leidest Du unter Logorrhoe.“

          Das ist kein Leiden.

          „Wäre schön, wenn Du Deine Kritikpunkte an mich mal in klare Worte fassen könntest.“

          In Gottes Namen.

          „So kann man ja nicht mit Dir diskutieren.“

          Mit Dir kann man es nicht, weil Du beleidigend wirst und auf einem Niveau mit mir redest, das milde ausgedrückt zu niedrig ist.

          „Lass mich nur folgendes festhalten.

          1) Niemand hat einen Anspruch darauf von jemand anderes als seinen Eltern geliebt zu werden.“

          Von oben herab und belehrend, und tut nichts zu Sache. Ich habe nie behauptet, dass man ein Recht auf Liebe, Sexualität und Beziehung hat. Ich bin aber schon dafür, dass die Varianz bei den Männern im Erfolg bei den Frauen nicht zu groß wird. Das macht zu viel kaputt.

          „2) “Eine Frau will umworben und erobert werden”. Lies mal was zu Pickup.“

          Hab ich gelesen und mitberücksichtigt. Pick Up ist, wenn man es systematisch anwendet, sehr aufwendig. Selbst wenn man die einzelne Frau dabei nicht stark umwirbt bzw. sie selbst nicht besonders umworben werdwen will. Der Mann hat den großen Aufwand, sofern er nicht hochattraktiv ist.

          „3) “dass gerade nette, treue und fürsorgliche Männer oft keine mitkriegen oder wieder weggekickt werden.” Siehe (1). Die sind nicht nett. Die sind passiv-aggressiv.“

          Nein, es ist die Wahrheit. Und die sind nicht passiv-aggressiv, sondern wirklich nett. Ich beispielsweise war am Anfang, als ich noch gar keine Erfahrungen mit Frauen hatte, nicht passiv-aggressiv (Warum auch?), sondern wirklich sehr nett. Und das war ein großer Fehler. Nett sein wird von denen als rangnierdrig sein verstanden, höchstwahrscheinlich von Natur aus. Und das war mir damals nicht klar.

          „4) “dass von Natur aus ein gewisser Prozentsatz aller Männer keine Frau abkriegt.” Und wie stehts umgekehrt? Ansonsten siehe (1). Und den Spruch mit Topf und Deckel.“

          Umgekehrt kriegen viel mehr Frauen einen Mann (oder so viele, wie sie wollen ab) wie umgekehrt. Ist im ganzen Tierreich so, mit Ausnahme sehr weniger Arten, bei denen das Weibchen die höhere potentielle Reproduktionsrate hat.

          Von Natur aus findet nicht jeder Deckel einen Topf.

          „Eigentlich lese ich hier nur Kommentare und nicht Personen. Ich habe gar nichts gegen Dich, schon allein deshalb weil ich mir nicht jeden Mist hier merke. Du und ich hatten also schon irgendeine Diskussion? Aha.“

          Ich kann mir hier auch nicht alles merken. Ich hatte da neulich aus einem deiner Kommentare was Negatives rausgelesen, offenbar zu recht.

          „Und wenn ich mir den Unsinn durchschaue, den ich gerade aus Deinem Posting herausgeklaubt habe, dann erkenne ich warum wir bereits aneinandergerasselt sind. Weil Du ein Frauenfeind bist. Weil Du genau der Typ von Kommentator bist, der die Männerrechtler/Maskulisten/Antifeministen in Mißkredit bringt.“

          Und hier wird der lieber Gerhard mal wieder so persönlich, beleidigend und unsachlich, dass es mich ärgert, noch mal drauf eingegangen zu sein.

          Ich wünsche keinen weiteren Kommentare von dir. Ich muss mich nicht als Frauenfeind titulieren lassen. Ich muss mir nicht unterstellen lassen, dass ich der Männerrechtlerszene schade. Das ist ein Niveau unterste Schublade.

          Was ist das überhaupt für eine Männerrechtlerszene, in der Männer nicht über das klagen dürfen, was sie in Sachen Partnermarkt, Liebe, Sexualität erlebt haben, sondern nur über alles andere? Aber bloß nicht über das entscheidende? Mit dem übrigens viele andere Männerprobleme in kausalem Zusammenhang stehen!

          Ich bin ein Frauenfeind? Du bist meiner Meinung nach ein Lila Pudel! Such Dir doch einfach einen Job beim Bundesforum Männer! Die zahlen sicher auch gut!

        • Matthias, das macht ja richtig Spaß mit Dir. Du bietest ja eine Angriffsfläche nach der anderen.

          „Hab ich gelesen und mitberücksichtigt. Pick Up ist, wenn man es systematisch anwendet, sehr aufwendig. Selbst wenn man die einzelne Frau dabei nicht stark umwirbt bzw. sie selbst nicht besonders umworben werdwen will. “

          Lies lieber nochmal. Sei ihr eine Herausforderung. Wenn sie Dich nicht umwerben muß, macht es ihr keinen Spaß. Daran ist nichts aufwendig.

          „Ich beispielsweise war am Anfang, als ich noch gar keine Erfahrungen mit Frauen hatte, nicht passiv-aggressiv (Warum auch?), sondern wirklich sehr nett. Und das war ein großer Fehler. Nett sein wird von denen als rangnierdrig sein verstanden, höchstwahrscheinlich von Natur aus. Und das war mir damals nicht klar.“

          Bullshit. Alle Menschen mögen nette Menschen. Frauen sind Menschen. Frauen mögen nette Männer. Nur halt keine passiv-aggressiven eierlosen Weicheier. Hingegen darfst Du gerne verletzlich und emotional sein. Nur keine Wurst.

        • @ Gerhard

          „Bullshit. Alle Menschen mögen nette Menschen. Frauen sind Menschen. Frauen mögen nette Männer.“

          Klar mögen sie nette Männer, nur sind das
          nicht die Männer mit denen sie in erster
          Linie vögeln wollen.
          Die zugegeben stark vergröberte Aussage:
          Frauen lieben Arschlöcher ist mittlerweile
          auch wissenschaftlich bestätigt worden.
          Studiere mal wenigstens:

          The Sixteen Commandments Of Poon

          http://heartiste.wordpress.com/the-sixteen-commandments-of-poon/

        • @ Neuer Peter

          „Pickup ist für einige Männer tatsächlich recht anstrengend.“

          Ein Aspekt ist sicher gerade für den
          „Anfänger“ das Gefühl, dass Mann etwas
          macht was Mann eigentlich nicht machen
          möchte, denn wenn die Wellt so wäre
          wie sie sein sollte, sollte PU gar
          nicht nötig sein. Auch nach einem
          Erfolg bleibt bei vielen ein
          Schuldgefühl zurück.
          Viele scheitern auch nach anfänglichem
          Erfolg auf dem Weg zu einer stabilen
          LTR weil sie fälschlicherweise glauben,
          nun sei die Sache gegessen und sie
          könnten wieder auf „normal“ gehen.
          Der Paarungstanz ist nie zu Ende.

        • Redpill, wir differieren hier glaube ich eher um Begrifflichkeiten. Was ist ein Arschloch und was ist nett? Dieses Poongesülze ist Teenagerpickup, zweidrittel davon mußt Du abziehen um den wahren Kern zu bekommen. Um mal das krasseste Beispiel zu nehmen, warum sollte ich sie durchvögeln als ob es der letzte wäre wenn ich da gar keine Lust zu habe? Mit solchen Methoden bekommst Du aber auch nur entsprechende Frauen.

          Neuer Peter, Du meinst die Sache mit dem Fels in der Brandung? Ja, das ist anstrengend. Da hast Du recht. Ein Mann zu sein ist anstrengend. Aber das ist ja für mich der Kern von Pickup, Selbstoptimierung. Der Mann zu werden vor dem man selbst Respekt hat und als Resultat auch der zu sein den man als Frau lieben möchte. Andererseits, eine alleinstehende Mutter auf H4 mit Arschlochkindsvater zu sein ist ebenso anstrengend. Und die meisten in dieser Situation machen ihren Job verdammt gut.

          Bevor hier jemand denkt, ich bin der PU-Guru: Ich bin kein guter Aufreißer. Ich vermeide nur endlich mal ein paar wirklich grobe Fehler.Und denke mehr über mich als Mann nach.

        • „Andererseits, eine alleinstehende Mutter auf H4 mit Arschlochkindsvater zu sein ist ebenso anstrengend. Und die meisten in dieser Situation machen ihren Job verdammt gut.“

          Und Soldat zu sein ist noch anstrengender.

          Mir ist nicht ganz klar, wie du jetzt darauf kommst und was das mit der Sache zu tun hat?

          • Neuer Peter, wegen der H4-Mutti, liegt das nicht auf der Hand? Warum ist Soldatsein anstrengender? Was ist, wenn der Soldat eine alleinerziehende Mutter ist? Spielen wir hier gerade Opferolympiade? Jeder hat sein Päckchen zu tragen und wir unterscheiden uns gar nicht so sehr. Es gibt die entsorgten Väter, aber die Arschlochväter sind sicherlich in der Mehrzahl. Das sollten gerade wir in der Männerblase nicht vergessen.

        • RedPill:

          „das Gefühl, dass Mann etwas
          macht was Mann eigentlich nicht machen
          möchte, denn wenn die Wellt so wäre
          wie sie sein sollte, sollte PU gar
          nicht nötig sein“

          Hervorragend ausgedrückt.

          Wie ich schon im anderen Thread schrieb: Wäre die Welt so, wie sie sein sollte, würde ich allerdings auch vom Steak fressen abnehmen. Sich darüber zu beschweren, hat nicht viel Sinn.

          Aber man sollte anerkennen, dass es für Männer ausgesprochen schwierig ist, ihr Bedürfnis nach Geborgenheit und Verletzlichkeit in einer heterosexuellen Beziehung zu befriedigen .

        • @ Gerhard

          „Ich vermeide nur endlich mal ein paar wirklich grobe Fehler.Und denke mehr über mich als Mann nach.“

          Dann bist Du weiter als die meisten
          Männer und wirst deinen Weg machen.

        • Ich habe eben keine Lust auf einen Opferwettbewerb, das wollte ich dir mit meinem Kommentar zu verstehen geben. Die Probleme alleinerziehender Mütter haben mit den Schwierigkeiten von Männern, die sich aus der heterosexuellen Partnerschaftsdynamik ergeben, erst einmal nichts zu tun.

          Deswegen habe ich nicht verstanden, warum du die alleinerziehende Mutter aufs Parkett bringst.

          „Es gibt die entsorgten Väter, aber die Arschlochväter sind sicherlich in der Mehrzahl.“

          Das kann durchaus sein, aber davon müsstest du uns erst einmal überzeugen. Des einen Terrorist ist des anderen Freiheitskämpfer.

          • NeuerPeter,

            „Die Probleme alleinerziehender Mütter haben mit den Schwierigkeiten von Männern, die sich aus der heterosexuellen Partnerschaftsdynamik ergeben, erst einmal nichts zu tun.“

            In Kurzform: PU ist anstrengend. Nein, Mannsein ist anstrengend. Frausein auch. Manchmal anders, aber auch oft anstrengend. Ich finde es einfach peinlich, sein eigenes Versagen und die eigene Bequemlichkeit auf das andere Geschlecht zu schieben. Ich bin ja nicht ohne Grund gegen Feminismus und dem dazugehörigen Sexismus.


            \“Es gibt die entsorgten Väter, aber die Arschlochväter sind sicherlich in der Mehrzahl.”

            Das kann durchaus sein, aber davon müsstest du uns erst einmal überzeugen. Des einen Terrorist ist des anderen Freiheitskämpfer.\““

            Ich schaue mich einfach in meinem Umfeld um. Und ich sehe deutlich mehr Mütter, die den Kindsvater zu den Kindbesuchen förmlich drängen, die Kindsväter haben, die sich nicht kümmern wollen als ich entsorgte Väter zähle. Das macht das Unrecht an den entsorgten Vätern nicht schmaler. Und da steckt auch durchaus eine komplexe Problematik dahinter, die oftmals gegen die Väter arbeitet. Aber das Zahlenverhältnis an Arschlochvätern ist in meinem Umfeld eindeutig.

        • Auf Arschlöcher stehen wirklich nur persönlichkeitsakzentuierte Frauen mit ausgeprägtem Vater- oder Selbstwertkomplex.

          Hier ist wohl die Modebedeutung von „Arschloch“ gemeint als jemand, der auch mal rücksichtslos und impulsiv in seinem Interesse handelt, dabei demonstriert dass er eher Regeln macht als dass er sie befolgt. Zu starke inhibitorische Mechanismen werden detektiert und machen Männer (und ebenfalls Frauen) unsexy. Also letztlich jemand attraktiv, der über eine funktionale und flexible Bedürfnis- und Affektregulation verfügt. Dass er sich dabei unter Umständen manchmal (aber nicht zwingend) wie ein „Arschloch“ verhält, ist eher eine Sekundärtugend als ein primäres Selektionskriterium.
          Eine überangepasste Frau verliert (wenn auch in geringerem Maße) ebenfalls an Attraktivität.

          Dieser PU-Kram ist dermaßen unterkomplex, dass es jeden mit halbwegs funktionierender Intuition für soziale Prozesse meist schaudert. Was auch kein Wunder ist, unsere soziale Intuition ist hochspezialisiert und wohl kaum durch ein Rational zu ersetzen, das auch noch zu 80% aus in sich widersprüchlicher Pseudoscience, Stereotypen und heißer Luft besteht. Und selbst da wo es eine sinnvolle Ergänzung für unsichere Persönlichkeiten sein könnte, wird die Diskrepanz des emulierten Verhaltens zu den Persönlichkeitsdispositionen wohl in aller Regel detektiert und ausselektiert vom mit überlegener Software ausgestatteten Weibchen.

          Ich denke trotzdem, dass in unserer Gesellschaft social skills und natürliches Balzverhalten derart verarmt und (auch durch feministische Grundannahmen) überformt sind, dass die unteren 30-40 Prozentile auf dem Partnermarkt durchaus von PU profitieren können, und sei es durch Sekundäreffekte oder die bloße Substitution einer prosozialen Verhaltenstendenz durch eine egoistischere, was dann zumindest eine leicht bessere Annäherung für die Modellierung attraktiven Verhaltens liefert.

          Alles was darüber spielt, braucht kein Pickup.

          • David,

            „Alles was darüber spielt, braucht kein Pickup.“

            Dinge wie KINO funktionieren. Field tested. Mag „unterkomplex“ sein, aber das ist ja das schöne daran.

        • @ Neuer Peter

          „Aber man sollte anerkennen, dass es für Männer ausgesprochen schwierig ist, ihr Bedürfnis nach Geborgenheit und Verletzlichkeit in einer heterosexuellen Beziehung zu befriedigen.“

          Ich denke gerade in diesem Punkt müssen
          wir der brutalen Wirklichkeit ins Auge
          schauen. Die Frau die uns so liebt wie
          wir eigentlich geliebt werden möchten,
          gibt es schlicht nicht.
          Die Quelle der Liebe einer Frau ist primär
          Selbstliebe.

          http://www.the-spearhead.com/2011/12/12/decoding-the-female-happiness-paradox/

        • Überhaupt steht hinter dem „Arschloch“ viel mehr eine männliche Projektion als ein erklärmächtiger Archetyp des attraktiven Alphamännchens.

          Charlie Harper, Barney Stinson, Al Bundy, Bernd Stromberg (passt trotz Loserimage für mich trotzdem irgendwie rein), Bruce Wayne, Rockstars, Gladiatoren, Olympiasieger, Gangsterrapper, Pickup-Ikonen, all die Superhelden und weltrettenden Protagonisten aus Filmen, Helden und Anti-Helden…ja, wer fährt eigentlich auf die ab? Sie sind in erster Linie geschrieben für und erobern die Herzen aller…tataaa..Männer!

          Frauen stehen dann häufig doch mehr auf Justin Bieber oder Tobey Maguire.
          Wenn man die Augen auf macht sieht man auch tatsächlich eine nicht zu unterschätzende Anzahl an Frauen, die „Betas“ dem „Alpha“ vorziehen. Sicher, viele sind semi-pathologische Kontrollfreaks oder Feministinnen, aber dennoch.

          Männer fühlen halt, dass der bei Frauen erfolgreichere Mann irgendwie anders ist, sein muss. So ein Arschloch aber auch.

        • Wer sich mit dem wissenschaftlichen Forschungsstand zur Beziehungspsychologie beschäftigen möchte, dem sei empfohlen:

          Manfred Hassebrauck – Die Gesetze der Liebe: Warum wir lieben, wen wir lieben, wie wir die Liebe erhalten

          Verständlich und unterhaltsam geschriebene Zusammenfassung des sozialpsychologischen Forschungsstandes zur Beziehungspsychologie (geschrieben von einem bekannten sozialpsychologischen Beziehungsforscher). Evolutionär-psychologische Theorien werden berücksichtigt, ohne dass das Thema darauf reduziert wird.

        • @Leszek: Verständlich und unterhaltsam geschriebene Zusammenfassung des sozialpsychologischen Forschungsstandes zur Beziehungspsychologie (geschrieben von einem bekannten sozialpsychologischen Beziehungsforscher). Evolutionär-psychologische Theorien werden berücksichtigt, ohne dass das Thema darauf reduziert wird.

          Klingt interessant. Vorbehaltlose Empfehlung von dir?

        • @ David

          Speziell bei dir weiß ich jetzt nicht, ob da für dich viel Neues drin steht, du bist ja oft ziemlich gut über den aktuellen Forschungsstand bei psychologischen Themen informiert, aber im Allgemeinen ist das m.E. eine gute, verständliche Zusammenfassung des sozialpsychologischen Forschungsstandes zur Beziehungspsychologie.
          Du kannst es natürlich gerne lesen und mir dann deine Meinung (und eventuelle Kritik) mitteilen.

        • @ Gerhard

          „Nein, Mannsein ist anstrengend. Frausein auch.“

          Ich habe nirgendwo etwas anderes behauptet. Aber bei dir klang es so, als sorgte letzterer Umstand dafür, dass über ersteren Umstand nicht mehr gesprochen werden sollte.

          „Ich finde es einfach peinlich, sein eigenes Versagen und die eigene Bequemlichkeit auf das andere Geschlecht zu schieben.“

          Wo habe ich das denn bitte getan?

          „Ich schaue mich einfach in meinem Umfeld um.“

          Du wirst verstehen, dass mir das noch nicht reicht.

          • NeuerPeter,

            „\“Ich finde es einfach peinlich, sein eigenes Versagen und die eigene Bequemlichkeit auf das andere Geschlecht zu schieben.\”

            Wo habe ich das denn bitte getan?“

            Hast Du nicht. War Matthias.

        • @ david

          „Wenn man die Augen auf macht sieht man auch tatsächlich eine nicht zu unterschätzende Anzahl an Frauen, die “Betas” dem “Alpha” vorziehen.“

          Beide haben ihre Funktion in der doppelten
          Reproduktionsstrategie der Frauen.
          Die Vorliebe variiert kurzzeitig über den
          Zyklus.
          Nach dem Ende der Zeit au dem Karussell,
          wenn die Baby-Uhr tickt kommt wieder
          der Beta zu Ehren und wenn er Glück hat
          kommt sogar sein Sperma zum Zug.

          Das führt dann auch zu unterkomplexen
          wie: Seed from the cad deed from the dad.

        • @Leszek:

          Also richtig drin bin ich nur in ganz wenigen Themen, dafür ist die Psychologie ein viel zu weites Feld.
          Ich merke mir das Buch auf jeden Fall vor, falls ich mal was in die Richtung lesen will. Hatte da bis jetzt nichts auf dem Schirm, da eben schon auch mit unbequemen Wahrheiten gegeizt wird in solchen Büchern und ich mich auch von gewissen Vorbehalten nicht ganz frei machen kann.

          Aber selbst wenn, einem Buch das den Forschungsstand gut aufbereitet traue ich zu, ein besserer Ratgeber zu sein als jeder der selbsternannten Gurus mit ihrer anekdotischen, plakativen Evidenz.
          Wobei ich inzwischen zugeben muss, dass einige von denen, wie auch die hier öfter zitierten Roosh oder heartiste, sowohl ansprechend beobachten als auch schreiben können. Auch da kann man sich zwischen all dem Frauenhass Teilwahrheiten rauspicken und wird sogar noch unterhalten.

        • @Red Pill:
          Beide haben ihre Funktion in der doppelten
          Reproduktionsstrategie der Frauen.
          Die Vorliebe variiert kurzzeitig über den
          Zyklus.

          Das ist zum Beispiel mal prototypischer Biologismus. Diese zyklus-moderierten Interaktionseffekte sind sehr marginal.


          Nach dem Ende der Zeit au dem Karussell,
          wenn die Baby-Uhr tickt kommt wieder
          der Beta zu Ehren und wenn er Glück hat
          kommt sogar sein Sperma zum Zug.

          In der Tendenz will ich das nicht ganz abstreiten. Aber hast du mal Pärchen in deinem Alter (oder drüber) beobachtet, oder beziehst du dein Wissen nur aus Nerd-Foren, in denen sich gehörnte GIs ausheulen? Es gibt viele ältere Frauen die sind rundum glücklich und ausgefüllt mit ihrem vollständig dressierten Pantoffelhelden. Und ich sehe das mit gewisser Häufigkeit auch unter Studentinnen, die durchaus mehr Optionen haben.

        • @ david

          Was sind denn die Bereiche/Themen innerhalb des (in der Tat) sehr großen Feldes der Psychologie, die dich schwerpunktmäßig interessieren oder mit denen du dich in beruflicher Hinsicht besonders stark auseinandersetzt?

          Und dann wollte ich mal fragen: Gibt es eine psychologische Fachzeitschrift, die du besonders empfehlen würdest? (Ich wollte demnächst eventuell mal ein paar Zeitschriften abonieren.)

        • Dinge wie KINO funktionieren. Field tested.

          Aha. Musste grade nochmal nochmal nachschauen was KINO ist. Also nicht der berühmte Filmabend-Trick mit Schwanz im Popcorn-Eimer auf dem Schoß verstecken, aber so ähnlich.

          Je mehr ihr eine Frau berührt, desto mehr wird sie sich zu euch hingezogen fühlen. Hört ihr auf sie zu berühren wird sie diese Nähe zu vermissen lernen.

          Sounds like massive bullshit.

          Ich streite nicht ab, dass Berührungen hilfreich sein können, wenn man es denn richtig macht. Entscheidend ist aber auch hier eine Intuition für Situation und Quantität, und die kann Pickup nicht vermitteln. Das ist ein schmaler Grad, der bei den meisten Schülern, die sich ohnehin schon auf der Grenze zur „Creepyness“ bewegen, wohl häufiger nach hinten als nach vorne losgehen wird.
          Auch hier wird trivialerweise „Alpha“-Verhalten emuliert, dabei ist die für mäßig attraktive Männer intuitive Strategie „lieber eine Berührung weniger als eine zu viel“ in den meisten Fällen die effizientere.
          Den nicht-anekdotischen Beleg, dass eine Horde PUAs an einem Abend mit vorher instruiertem KINO bessere Ergebnisse einfährt als ohne, würde ich gerne mal sehen.

        • @Leszek:

          Beruflich hab ich zurzeit am meisten mit Psychopathologie, insbesondere Autismus und eben Psychotherapie zu tun.

          Dann ein bisschen Sozialpsychologie, ein wenig Kognitionswissenschaft (ich habe da gerade ein Paper als Zweitautor mit einer internationalen Koryphäe eingereicht, wenngleich ich es für nicht besonders gut halte und mein Anteil eher bescheiden war 😉 ) und halt das Geschlechterzeugs. Ansonsten habe ich immer die Augen offen um mich auf verschiedenen Gebieten ansatzweise fit zu halten, lese aber nicht stur Fachzeitschriften, sondern recherchiere eher mal was, wenn mir ein Thema gerade im Alltag über den Weg läuft.
          Ehrlich gesagt hab ich auch psychologytoday gebookmarked.

          Ansonsten fällt mir spontan Ebbinghaus ein:

          http://www.psycontent.com/content/2190-8370

          Interessante aktuelle Reviews und Metastudien finden sich im Psychological Bulletin:

          http://www.apa.org/pubs/journals/bul/

        • @ david

          „In der Tendenz will ich das nicht ganz abstreiten.“

          Diese Tendenzen interagieren ja im praktischen
          Leben mit einer Vielzahl von Umständen die
          das Ganze modifizieren und komplizieren.
          Damit ergeben sich viele Möglichkeiten
          diese weiblichen Instinktdispositionen
          zu negieren.
          Wer sie direkt anspricht wird sofort
          als Frauenhasser bezeichnet.

          Es ist aber interessant zu sehen, dass dieses
          Phänomen schon in der klassischen Literatur
          thematisiert wurde.
          Ein neuerer Film der das sehr schön darlegt,
          ist Blue Valentine mit Ryan Gosling.

          Der Film hat sehr gute Kritiken erhalten.
          Diese sind durchwegs PC gehalten und
          gehen am Kern der Sache vorbei.

          Heartiste hat den Film unter dem
          Motto „Beta Valentine“ nach Kriterien
          von Ev-psych und Game analysiert.

          http://heartiste.wordpress.com/2011/01/18/beta-valentine/

        • Autismus? Interessant. Hast du nicht zufällig Lust da einen kurzen Gastartikel zum Forschungsstand zu schreiben? Mich interessiert natürlich gerade die Theorie um pränatale Hormone

          Keine Zeit. Der Anteil von pränatalem Testosteron an der Pathogenese ist aber sehr viel geringer als du wahrscheinlich denkst. Inzwischen ist es gängig, Autismus nur noch als 80% biologisch zu erklären, ansonsten ist er sehr heterogen und es sind schätzungsweise bis zu 80 Gene beteiligt.

          Auch hab ich inzwischen so viele autistische Frauen gesehen (oft etwas atypischer), dass ich geneigt bin zu sagen, das Verhältnis geht doch eher Richtung 3:1 als 6:1.

          @Red Pill: kenn ich, ist ein sehr guter Film!

          Was du beschreibst/siehst ist aber eben nur ein Muster von vielen und wird von so vielen ebenfalls disponierten Mustern überlagert, dass es für die einzelne Frau nur sehr marginal prädiktiv ist.

        • @ david

          „Was du beschreibst/siehst ist aber eben nur ein Muster von vielen und wird von so vielen ebenfalls disponierten Mustern überlagert, dass es für die einzelne Frau nur sehr marginal prädiktiv ist.“

          Persönlich bin ich ja eigentlich Dinosaurier
          auf diesem Gebiet. Über 30 Jahre mit der
          gleichen Frau zusammen, 3 Kinder xy, xy, xx
          und zwei Enkel, sozusagen aussen vor.
          Habe auch nie eine verletzende Trennung
          erlebt. Was ich aber in all meinen Beziehungen
          erlebt habe und was ich in Bezug auf
          Scheidungen im Bekannten und Kollegen
          Kreis erfahren habe, deckt sich doch
          recht gut mit den im Film gezeigten
          Muster. Deshalb liegt mein Model in
          Bezug auf das Verhalten von Frauen
          irgendwo zwischen NAVALT und AVALT.

      • @gerhard

        *Vielleicht würdest Du dann verstehen warum solche Sätze nichts weiter als peinliches passiv-aggressives Selbstmitleid sind. Fast hätte ich Male Tears geschrieben. Mannomann.*

        Reden wir doch mal über die Grrl Tears, das passiv-aggressive Gejammer der Frauen was uns über alle Medien erreicht, wäre es nur am „Frauenstammtisch“, dann wäre es ja halb so nervig.

        • @ Borat

          Müsste Dich doch freuen, s.o. NY-Times.

          Je empauerter die Frau, desto unglücklicher.

          Packen wir die Kuh bei den Hörnern und zerren sie in die Arena!

        • „@ Borat

          Sehr richtig!“

          Sehr richtig. Es sind zwar nicht die „Frauen“, was eine sexistische Verallgemeinerung ist, aber ansonsten stimmt es. Und deshalb soll es die Gegenpartei also auch machen?

        • @ Alexander

          Ein Paper das sich mit dem Paradox des
          abnehmenden subjektiven Wohlergehens der
          Frauen über die letzten 35 Jahre befasst.
          Girrl Power fordert halt einen viel
          höheren Preis als das viele wahrhaben
          wollen. Eine gewisse Schadenfreude kann
          ich mir nicht verkneifen.

          http://www.nber.org/papers/w14969

          The Paradox of Declining Female Happiness

          ABSTRACT
          By many objective measures the lives of women in the United States have improved over the past
          35 years, yet we show that measures of subjective well-being indicate that women’s happiness has
          declined both absolutely and relative to men. The paradox of women’s declining relative well-being
          is found across various datasets, measures of subjective well-being, and is pervasive across demographic
          groups and industrialized countries. Relative declines in female happiness have eroded a gender gap
          in happiness in which women in the 1970s typically reported higher subjective well-being than did
          men. These declines have continued and a new gender gap is emerging—one with higher subjective
          well-being for men.

        • @roslin

          *Müsste Dich doch freuen, s.o. NY-Times.*

          Das freut mich erst richtig wenn ich mehr Abstand (auch räumlich) zu unseren tendenziell frustrierten Frauen gewonnen habe, ich bin wohl bei weitem nicht so unsensibel wie es mir passiv-agressiv dauernd von unseren besten Frauen der Welt unterstellt wird.

        • @gerhard

          *Es sind zwar nicht die “Frauen”, was eine sexistische Verallgemeinerung ist, aber ansonsten stimmt es. Und deshalb soll es die Gegenpartei also auch machen?*

          Doch, es sind _die_ Frauen, die meisten Frauen als Medienkonsumentinnen und Bürgerinnen kaufen es, kaufen es der Politik ab. Männer sogar auch, trotz ihres emotionalen Versagens. Paradox.

          Von mir aus soll es keine Partei tun, aber wenn du die Männer als mimimimimi Jammerlappen bezeichnest, dann ruft das nach einer umfassenderen Darstellung.

        • Borat, das ist einfach super. „Von mir aus soll es keine Partei tun, aber wenn du die Männer als mimimimimi Jammerlappen bezeichnest, dann ruft das nach einer umfassenderen Darstellung.“

          Ich bezeichne nicht „die Männer“ als Jammerlappen. Nur Jammerlappen und andere Eierlose. Aber was Du vorschlägst, hat schon was. Eine Jammerwettbewerb. Eine Opferolympiade. Und wenn die Feministinnen ihre BHs verbrennen, dann kaufen wir uns auch welche und verbrennen die dann auch. Dann sehen die mal was die davon haben.

          Nur zur Klarstellung: Männer dürfen jammern. Aber nicht wenn sie den Grund ihres Jammers ändern können. Sie dürfen über den Verlust ihrer Kinder weinen. Aber nicht weil sie wieder ungefickt ins Bett gehen obwohl sie heute wieder drei Frauen die Tür aufgehalten haben. Diese undankbaren Schlampen.

        • @gerhard

          Ach, Deutschland ist doch das Land der passiv-aggressiven Jammerlappen, ob sie jetzt zwei oder sechs Lippen haben.

          Bei Frauen gibts einen #Aufschrei und bei Männern ein mimimimi, egal.

          Ich hab kein Bock mehr auf die deutsche Krankheit, ich mach mich erst mal 6 Monate nach Thailand, da will mir keiner passiv-aggressiv auf die Nerven gehen und mir die Laune verderben, die wollen einfach nur mein Geld, gar nicht mal viel.

          Echte Aggressivität und unverschleierter Egoismus kann so was von erfrischend sein!

          Aber bei einem muss ich dir Recht geben: Viele Männer „die ungefickt ins Bett gehen“ sind nicht nett, sondern passiv Aggressiv.

          Ich frag mich ja dabei ob die es nur den vielen passiv-aggressiven Schlampen gleich tun aber einfach nicht so gut und sogar mit politisch-medialem Segen damit durchkommen. Egal.

        • @ Red Pill

          *Eine gewisse Schadenfreude kann
          ich mir nicht verkneifen.*

          Die bleibt mir im Halse stecken.

          Aber es hilft nichts: Hic Rhodus, hic salta, das ist die Methode der Wahl = Frauen in die Verantwortung zwingen.

          Solange Männer in gemischten Teams mit Frauen arbeiten und die Teams sind erfolgreich, sind Frauen der Grund und werden überproportional belohnt.

          Sind sie nicht erfolgreich, sind die Männer der Grund, sie werden überproportional bestraft.

          Erst wenn keine Männer mehr in der Nähe sind, die Frau/Zeitgeist/Massenmedien/neue Linke, die gegen den weißen, heterosexuellen Mann kämpft, beschuldigen können, erst dann werden Frauen Verantwortung übernehmen müssen und noch viel unglücklicher werden, vermute ich.

          Bevor die Lektion nicht gelernt wurde, lohnt sich für Männer das Mittun in einer feministisch-femizentrischen Gesellschaft nicht.

          Belastung/Verantwortung/Bestrafung und Belohnung im Erfolgsfall stehen in keinem vernünftigen Verhältnis mehr.

          Was im Eherecht begann, wird auf immer mehr Felder der Justiz, Politik, Wirtschaft ausgedehnt.

          Mit totalitärem Anspruch.

          Darum sollte mann sich zurückziehen und privatisieren.

          Dann steht mann dem Fortschritt auch nicht im Wege.

          Die Folgen werden unschön sein, aber ich sehe keinen vernünftigen Ausweg, denn die Entwicklung ist nicht vernunftbestimmt, durch Argumente nicht zu stoppen.

          Das muss ausbrennen, das muss durchlitten werden.

          Ich bin zu pessimistisch, um Schadenfreude zu empfinden.

          Es wird ja auch und gerade für die nicht lustig, die keine oder nur geringe Verantwortung für die Entwicklung tragen.

          Fett schwimmt letzten Endes immer oben.

        • @ Alle – ein best of gerhard-Mix

          „Stammtischgenörgel über die achsobösen Frauen. Es täte Dir und anderen gut, nicht nur PU-Sprech zu verwenden, sondern PU auch mal wirklich zu verstehen. Vielleicht würdest Du dann verstehen warum solche Sätze nichts weiter als peinliches passiv-aggressives Selbstmitleid sind. Fast hätte ich Male Tears geschrieben. Mannomann.“

          Nicht nur die Wortwahl von Feministinnen, sondern auch ziemlich unsachlich. Das Nice Guy-Stereotyp und die Friendsone waren hier oft Thema. Einen diesbezüglichen Artikel zu verlinken und kurz mit einem „So ist es – die treuen und guten Männer sind heutzutage die Dummen!” zu kommentieren, ist völlig in Ordnung. Gerhard verharmlost das Schicksal der vielen Scheidungsväter, von denen mit sicherheit ein hoher Prozentsatz aus den in dem Artikel beschriebenen Gründen verlassen wurden und nun zahlesel sind. Erverharmlost das, was männliche ABs oder Männer mit AB-ähnlichem Leben durchgemacht haben. Wie eine Feministin will er nicht, dass Männer es wagen, über den Partnermarkt zu klagen.

          Für „böse“ habe ich die Frauen nicht erklärt. Ich habe es nie anders dargestellt, dass beide Seiten Eigenschaften haben, die für das jeweils andere Geschlecht ziemlich unangenehm sind. Betonen kann ich das natürlich nicht nach jedem Halbsatz.

          „Dein Gejammere ist ebenso sinnvoll wie wenn man sich über die Erdanziehung beklagt weil einem der Apfel auf den Kopf fällt.“

          „Dein Gejammere“ ist feministischer Beschämungsjargon. Damit wird die Männerrechtlerszene schon lange eingeschüchtert und klein gehalten. Ein völlig entfesselter Partnermarkt und Frauen, die sich total unfair verhalten, keine Umgangsformen und keine Fairness mehr nötig haben – und von denen gibt es sehr viele heute – haben nichts zu tun mit etwas wie der Erdanziehungskraft, an der man wirklich nichts ändern kann.

          „Nur weil sich “Frauen von Natur aus” so verhalten, heißt das nicht, daß das jeweilige Individuum so verhält. Aber genau das verargumentierst Du.“

          Nach der Logik darf man von gar keiner negativen erfahrung mehr erzählen. Auch nicht davon, dass man viele negative Erfahrungen gemacht hat. Sofort kommt das Gerotz, man würde allen Frauen so ein Verhalten unterstellen – dabei hat man nur erzählt, dass man selbst bisher fast jedesmal so ein Verhalten erlebt hat.

          „Logorrhoe“

          Gossensprache, ein vergleich dessen, was der andere schreibt, mit Durchfall

          „Niemand hat einen Anspruch darauf von jemand anderes als seinen Eltern geliebt zu werden.“

          Ich habe nie ein Recht auf Liebe und Partnerschaft gefordert. Bitte höflich und sachlich bleiben! Und nicht so von oben herab!

          „“Eine Frau will umworben und erobert werden”. Lies mal was zu Pickup.“

          Frecher geht es kaum noch. Ich bleibe dabei: frauen wollen umworben werden. Wenn auch auf eine teils widersrpüchliche Art. Aufwendig ist das fast immer, außer für sehr attraktive Männer.

          „“dass gerade nette, treue und fürsorgliche Männer oft keine mitkriegen oder wieder weggekickt werden.” Siehe (1). Die sind nicht nett. Die sind passiv-aggressiv“

          Nein, Männer kommen nicht passiv-aggressiv auf die Welt, sondern aktiv-nicht aggressiv. Werden sie dann durch schlimme Efahrungen passiv-aggressiv oder wirken so, sollte man ihnen daraus keinen Vorwurf machen.

          „“dass von Natur aus ein gewisser Prozentsatz aller Männer keine Frau abkriegt.” Und wie stehts umgekehrt? Ansonsten siehe (1). Und den Spruch mit Topf und Deckel.“

          Die Grundregel in der Natur lautet: Das Weibchen kriegt eh einen Partner. Oder eher noch: So viele Partner, wie es will. Und das ist ein entscheidender Vorteil im Leben für die Frauen. Und ausgerechnet darüber soll in der Männerrechtlerszene nicht gesprochen werden? Der hohe Anteil an Männern unter den Obdachlosen ist wie viele Suizide meines Erachtens gerade durch die männliche Konkurrenz um Frauen und ihre Folgen erklärbar.

          „Weil Du ein Frauenfeind bist. Weil Du genau der Typ von Kommentator bist, der die Männerrechtler/Maskulisten/Antifeministen in Mißkredit bringt.“

          Das ist eine Beleidigung. Ichhabe noch nie eine Frau was getan, und kann somit kein Frauenfeind sein. Nach all dem, was ich für Frauen im Leben getan habe, muss ich mich nicht als Frauenfeind beschimpfen lassen. Die Frauen, die mir so geschadet haben, werden nie als „Männerfeindin“ tituliert. Einen Mann, der über unfaires Verhalten von Frauen klagt, direkt als „Frauenfeind“ zu beschimpfen, ist eine klassisch-feministische Methode.

          „Du bietest ja eine Angriffsfläche nach der anderen.“

          Nein, Gerhard bietet Angriffsfläche. Er argumentiert wie einer, der für die Feministinnen arbeitet, zu ihnen gehört.

          „Sei ihr eine Herausforderung. Wenn sie Dich nicht umwerben muß, macht es ihr keinen Spaß. Daran ist nichts aufwendig.“

          Das geht erst, wenn ein gewisser Erstkontakt hergestellt ist. Daran bereits scheitern viele Männer. Und selbst dann ist es noch sehr aufwendig, bei all dem, was man im Gegensatz zur Frau alles beachten muss.

          „Frauen mögen nette Männer. Nur halt keine passiv-aggressiven eierlosen Weicheier. Hingegen darfst Du gerne verletzlich und emotional sein. Nur keine Wurst.“

          Gossensprache, Stammtischniveau.

          „Es gibt die entsorgten Väter, aber die Arschlochväter sind sicherlich in der Mehrzahl. “

          Dafür hat Gerhard keine Belege. Wieder erweckt er den Eindruck, als würde er für die Feministinnen arbeiten. Genauso reden die auch.

          „Aber das Zahlenverhältnis an Arschlochvätern ist in meinem Umfeld eindeutig.“

          Naja, wenn er es so erlebt hat…

          „”Ich finde es einfach peinlich, sein eigenes Versagen und die eigene Bequemlichkeit auf das andere Geschlecht zu schieben.“

          Welche Bequemlichkeiten? Welches Versagen? Soll jetzt jeder männliche AB oder Mann mit ähnlicher Vergangenheit zum bequemen Versager erklärt werden? Bei einer Frau in der Friendszone zu landen, die sich so verhält, als habe man eine Riesenchance bei ihr, und die sich mehrfach mit einem trifft, auch auf sehr romantische Art, und die dann plötzlich mit ihrem Freund auspackt, den sie schon lange hat, soll Versagen sein? Eine Frau mit Ende 20 mühevoll erobern, und nach einigen Monaten von ihr wegen einem anderen verlassen werden soll Versagen sein? Natürliches weibliches und männliches Verhalten beschreiben und den kulturellen Anteil, der bei vielen Frauen zu stark unfairem Verhalten geführt hat, ebenfalls beschreiben soll ein alles auf die „bösen“ frauen schieben sein? Veränderungen des Partnermarktes aus verhaltensbiologischer Perspektive soll ein alles auf Frauen schieben sein? Nein.

          Typen wie Gerhard wollen, dass alle Männer, die sich in Sachen Liebe an Frauen eine gezogen haben, darüber nicht sprechen. Sie sollen es erst gar nicht wagen. Sollen sich doch Frauen weiterhin jede vermeidbare Sauerei erlauben können. Sollen sich doch weiterhin liierte Frauen weiter von männlichen ABs umwerben und beliefern lassen, ohne jemals eine Gegenleistung zu bringen. Sollen diese unattraktiven, „bequemen“, „passiv-aggressiven Versager“ weiter von vielen Frauen ausgenutzt und zerstört werden.

          „Nur Jammerlappen und andere Eierlose. Aber was Du vorschlägst, hat schon was. Eine Jammerwettbewerb. Eine Opferolympiade. Und wenn die Feministinnen ihre BHs verbrennen, dann kaufen wir uns auch welche und verbrennen die dann auch. Dann sehen die mal was die davon haben.“

          Wieder Gossenniveau.

          „Aber nicht weil sie wieder ungefickt ins Bett gehen obwohl sie heute wieder drei Frauen die Tür aufgehalten haben. Diese undankbaren Schlampen.“

          Extrem zynisch, wenn man bedenkt, was männliche ABs alles durchmachen und alles investieren, um auf einen grünen Zweig zu kommen. Es geht gar nicht darum, mal eben schnell Sex zu kriegen. Es geht um die Menschenwürde. Es geht darum, nicht für jeden Versuch, eine Freundin zu finden und für sich zu gewinnen, voll eine rein zu kriegen.

          Fazit: Eine Männerrechtlerszene mit Leuten wie Gerhard in ihren Reihen kann eigentlich gleich den Laden dicht machen. Eine Männerrechtlerszene, in der einzelne Männer andere Männer so bekämpfen, wie der politische Gegner es bereits tut, wird nicht viel erreichen.

          Auf Gerhards weiteres Gerotz werde ich nicht mehr eingehen.

        • Matthias,

          „Auf Gerhards weiteres Gerotz werde ich nicht mehr eingehen.“

          Hattest Du schon mal versprochen. Solche Dinge unterscheiden den Mann von der Wurst. Bekommt man jetzt schon als Kommentator einen eigenen Troll? Das ist zu billig.

  2. Neue Zwillingsstudie von Plomin et.al., sieht mal wieder nicht so besonders gut aus für die Soziokulturalisten („Nurture-only-Freaks“, Genderistas, Antibiologisten etc.).

    Mal sehen, wie lange sie die Forschung noch ignorieren können.

    Zitat (Abstract):

    *We have previously shown that individual differences in educational achievement are highly heritable in the early and middle school years in the UK. The objective of the present study was to investigate whether similarly high heritability is found at the end of compulsory education (age 16) for the UK-wide examination [ Sample 5474 britische Zwillingspaare im Alter von 16 Jahren] …

    In a national twin sample of 11,117 16-year-olds, heritability was substantial for overall GCSE performance for compulsory core subjects (58%) as well as for each of them individually: English (52%), mathematics (55%) and science (58%). In contrast, the overall effects of shared environment, which includes all family and school influences shared by members of twin pairs growing up in the same family and attending the same school, accounts for about 36% of the variance of mean GCSE scores.

    The significance of these findings is that individual differences in educational achievement at the end of compulsory education are not primarily an index of the quality of teachers or schools: much more of the variance of GCSE scores can be attributed to genetics than to school or family environment. [also nicht die Qualität der Lehrer oder der Schule oder der familiären Förderung macht vor allem den Unterschied.
    Was dann?
    Doch nicht etwa die Qualität der Schüler?].

    We suggest a model of education that recognizes the important role of genetics.[Was wird nur aus unserer pädagogischen „Wissenschaft“, die für mich bisher nichts weiter war als angewandter Kulturmarxismus]

    Rather than a passive model of schooling as instruction (instruere, ‘to build in’), we propose an active model of education (educare, ‘to bring out’) in which children create their own educational experiences in part on the basis of their genetic propensities, which supports the trend towards personalized learning.[ Um Gottes willen – da geht sie hin, die geschlechternivellierende Erziehung. Was, wenn Jungs vor allem mit Autos und Technik spielen WOLLEN und Mädchen vor allem mit Puppen? Im Schnitt, für die Analphabeten sei’s angefügt]

    Das Sample (die Studiensample werden immer größer und die Ergebnisse immer eindeutiger, bald wird man die Forschung einstellen müssen, um das Narrativ der Egalitaristen „We are all created equal!“ zu retten):

    Twins in the Twins Early Development Study (TEDS) were recruited from birth records of twins born in England and Wales between 1994 and 1996 [13]. Their recruitment and representativeness have been described previously [14]. Children with severe medical problems or whose mothers had severe medical problems during pregnancy were excluded from the analyses. We also excluded children with uncertain or unknown zygosity, and those whose first language was not English. Zygosity was assessed through a parent questionnaire of physical similarity, which has been shown to be over 95% accurate when compared to DNA testing [15]. For cases where zygosity was unclear from this questionnaire, DNA testing was conducted. After exclusions, the total number of individuals for whom GCSE data were obtained at age 16 was 11,117, including 5,474 pairs with data for both co-twins: 2,008 pairs of monozygotic (MZ) twins, 1,730 pairs of same-sex dizygotic (DZ) twins, and 1,736 pairs of opposite-sex DZ twins.

    A remarkable finding is that the estimates of heritability and shared environmental influence do not differ substantially across diverse subjects. The humanities subjects have the lowest estimate (40%), and science subjects the highest (60%).[klingt nach g-Faktor-Einfluss. Der natürlich bloß ein illusorisches Konstrukt ist, der nichts, überhaupt gar nichts Reales misst. Wissen wir ja als gelernte Soziokulturalisten und überzeugte Antibiologisten]

    The twin correlations are suggestive of sex differences.[Oh, Gott, auch das noch, die lassen aber wirklich kein längst widerlegtes Klischee aus, SEX UNTERSCHIEDE? NEVER EVER]
    Looking at the intraclass correlations for the five sex and zygosity twin groups, quantitative sex differences are apparent across most subjects, in that heritabilities are somewhat greater for boys than for girls and shared environmental influences are greater for girls than for boys [Mädchen beeinflussbarer als Jungs? Klischee, ich sag’s ja, uralte, dumme Klischees, von den Gender Studies längst glänzend widerlegt, GLÄNZEND!]… 57% vs. 47%, respectively, for the overall mean GCSE grade … [Der GCSE ist übrigens ein anspruchsvoller Test, kein Laberexamen].

    Our results indicate that individual differences in educational achievement are just as strong at the end of compulsory education at age 16 as they are in the earlier school years.[das heißt, das moderne britische Schulsystem versagt – keine Gleichstellung erzielt, wir brauchen mehr vom … Falschen?]

    Also important is the finding that shared environment accounts for much less variance than does genetics.[Oh je]

    On average, genetics accounts for almost twice as much of the variance of GCSE scores (53%) as does shared environment (30%), even though shared environmental influences include all family, neighbourhood, and school influences that are shared by members of twin pairs growing up together and attending the same school.[Oh je oh je]

    In addition, estimates of shared environment are also similar across subjects: English (31%), mathematics (26%), science (24%), and the humanities (32%).

    Quantitative sex differences emerged for most subjects, with heritability generally greater for boys and shared environmental influence greater for girls (see Table S4 in File S1). Despite the small effect sizes, it is interesting to speculate about how such a pattern of results could occur; for example, girls might be more susceptible to the shared environmental influences of schools or peers. However, we prefer merely to note these significant sex differences in our sample and to defer speculation about their origins until these results are replicated, for reasons discussed later.[die Hoffnung stirbt zuletzt]

    Hier geht’s zur Studie

    http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0080341#s1

    Hier ein Bericht im Guardian (für die Soziokulturalisten unter den Lesern, deren Hoffnung stirbt zu allerletzt):

    http://www.theguardian.com/science/2013/dec/11/genetics-variation-exam-results1?commentpage=2

    Plomin im Guardian, Zitat:

    *Plomin said one message from the study was that differences in children’s performance were not merely down to effort. „Some children find it easier to learn than others do, and I think it’s appetite as much as aptitude,“ he said.
    „There is a motivation, maybe because you like to do what you are good at.“
    Genetics, he said, caused people to create, select and modify their environment, and so nature drives nurture, which in turn reinforces nature. [Weshalb z.B anfänglich kleine Geschlechtsunterschiede mit der Zeit GRÖSSER werden, u.a. gerade dank der Plastizität des Gehirns] A child with a gift for maths seeks friends who like maths. A child who learns to read easily might join a book club, and work through books on the shelves at home.

    „These things are as heritable as anything in behaviour, and yet when you look in education or in educational textbooks for teachers there is nothing on genetics. It cannot be right that there’s this complete disconnect between what we know and what we do.“*

    Complete disconnect between what we know and what we do?

    Wie wissenschaftlich sind denn dann die Erziehungs“wissenschaften“?

  3. Und ohne (?) Zusammenhang zur neuesten Plomin-Studie, von der Kommandobrücke des Flaggschiffes der Müllstromer, die den weltweiten westlichen Medienkonvoi anführende New York Times, ein Lei(d)tartikel:

    Missing From Science Class

    Too Few Girls and Minorities Study Tech Subjects

    By THE EDITORIAL BOARD

    Published: December 10, 2013

    A big reason America is falling behind other countries in science and math is that we have effectively written off a huge chunk of our population as uninterested in those fields or incapable of succeeding in them.

    Women make up nearly half the work force but have just 26 percent of science, technology, engineering or math jobs, according to the Census Bureau.

    [Könnte natürlich sein, dass ihr richtig zurückfallt, aber so richtig fett, wenn sie erst mal 50 % halten. Wir werden es möglicherweise bald erfahren, wenn Männer sich weiter zurückziehen, kann Gleichstellung schlussendlich gelingen]

    Blacks make up 11 percent of the workforce but just 6 percent of such jobs and Hispanics make up nearly 15 percent of the work force but hold 7 percent of those positions. There is no question that women and minorities have made progress in science and math in the last several decades, but their gains have been slow and halting. And in the fast-growing field of computer science, women’s representation has actually declined in the last 20 years, while minorities have made relatively small gains.
    These jobs come with above-average pay and offer workers a wide choice of professions. Opening them to women and minorities would help reduce corrosive income inequality between whites and other groups, and would narrow the gender gap in wages.

    • „These jobs come with above-average pay and offer workers a wide choice of professions. ****Opening them to women**** and minorities would help reduce …

      Diese Wahrheitsverdrehung ist unfaßbar dreist. „Opening“ behauptet implizit, die Jobs wären verschlossen, stünden nicht offen. Dabei werden jährlich Millionen für Werbung für die STEM/MINT-Berufe ausgegeben. Vermutlich gibt es kein Mädchen mehr, dem nicht wenigstens 10* im Laufe seiner Schulzeit gesagt worden ist, so möchte doch bitte bitte bitte einen technischen Beruf ergreifen (wo man nicht so viel mit Leute zu tun hat…)

      • @ man

        *Diese Wahrheitsverdrehung ist unfaßbar dreist.*

        Das, was man heute unter Qualitätjournalismus versteht: „Volksaufklärung“ und Propaganda.

        Habe selbst heute abend wieder ein Beispiel erlebt für diesen Proapgangalügenjournalismus, der mich nur noch wütend macht.

        Deutschland Radio Kultur, gegen 23:45, Sendung „Fazit“, Moderator Eckhard Roelcke, Zitat:

        In Poznan schimpft (!) ein katholischer Priester über Genderforschung (!), der Protest der (!) Studenten wird von der Polizei unterbunden.

        In Wahrheit hat einer der angesehensten Theologen Polens, Pawel Bortkiewicz, Dekan der Fakultät für Katholische Theologie an der Universität Posen, einen Vortrag gehalten auf Einladung einer katholischen Studentenverbindung, in dem er der Genderideologie vorwarf, das Individuum und die Familie zu zerstören, Titel des Vortrages „Gender – Zerstörung des Individuums und der Familie“.

        Gegen diesen Vortrag demonstrierte der übliche Gendermob, der versuchte, die Veranstaltung zu verhindern.

        Das ist wohl mittlerweile weltweit von Toronto bis Posen üblich.

        Nicht DIE Studenten protestierten, sondern die Gendermafia erträgt Meinungsfreiheit dann nicht, wenn sie kritisiert wird.

        Aber das zum Propagandafunk heruntergekommene Deutschlandradio will uns die richtige Gesinnung vermitteln: „Wissenschaft“ (nämlich Gender) gegen „Katholische Hinterwäldler“, „Fortschritt“ gegen „Rückschritt“, „Moderne“ gegen „Mittelalter“, „Studenten“ gegen „Pfaffen“.

        So funktioniert Propaganda.

        Wie?

        Siehe den Moderationstext oben.

        Und das muss ich mit meinen Zwangsgebühren unterstützen.

        Verarschen kann ich mich selbst und das ganz umsonst, dazu brauche ich keine „Qualitätsjournalist.I.nnen“ des Deutschlandradios, die mir Judith Butler als „Wissenschaftlerin“ verkaufen wollen, „modern“ und „gebildet“ und „aufgeklärt“ wie sie sind im Vergleich zu einem katholischen Hinterwäldler wie mir.

        Es gibt ja heutzutage youtube.

        Hier also der schimpfende katholische Priester und DIE protestierenden Studenten,angeführt offenbar von dem jungen Mann im goldfarbenen Kleid. Auch der „brutale“ Polizeieinsatz ist zu sehen.

        Bei 11:30 geht der Krawall los, mit dem der Gendermob die Veranstaltung sprengen wollte.

        Mich kotzt die gutmenschliche Verlogenheit unserer „Qualitätsmedien“ nur noch an.

        Dummdreist werde ich für blöd verkauft und darf das auch noch bezahlen.

  4. Von der Leyen wird Verteidigungsministerin

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ursula-von-der-leyen-soll-verteidigungsministerin-werden-a-939085.html

    Hut ab! Diese Frau hat alles drauf.

    Kinder, Familie, Kinderporno mit dem Brauser, Arbeit und jetzt Verteidigung.

    Entgeltgleichheitsgesetz und Quote ist auch beschlossen.

    Ich glaub ich bleib nicht nur 6 Monate in Thailand, ich bleib gleich ganz dort. Muss ich halt zur Not eine der vielen Bewerberinnen heiraten, sind zwar auch Frauen, aber wenigstens nicht mit einer Armee (Staatsmacht) in der Hinterhand wie bei uns.

    Von der Frauenministerin zur Verteidigungsministerin, das passt wie die Gabel ins Auge, wie das Messer in den Rücken, wie ein Friedensraketenwerfer ins Frauenhaus.

      • Na ja. Ich denke dennoch, es gibt diverse andere Ressorts, in denen sie gesamtgesellschaftlich deutlich mehr Schaden anrichten könnte. Das Verwüstungsareal ist damit immerhin begrenzt. Die Gruppe der davon Betroffenen ist deutlich kleiner. Auch wenn ich die bedauere.

        • Um Schaden geht es doch in unserer Politik schon lange nicht mehr, dieser ist obligatorisch.

          Es geht um die Signalwirkung.

          Frauen müssen sich verteidigen, gegen den bösen Mann, mit Quote, Entgeltgleichheitsgesetz und jetzt auch mit Waffen.

          • „Es geht um die Signalwirkung.“

            ???? Was glaubst du denn, wie so eine Entscheidung abläuft?

            Überleg mal: wenn du Angie wärst und die als Konkurrentin hättest. Nach der Sache neulich, diese Kooperation mit der Opposition bei der Quotennummer.
            Einfach rauskegeln, das kriegst du im Moment nicht durch. Also wohin? Wo ist sie einerseits beschäftigt, aber kann dir nicht zu sehr in die Suppe spucken?
            Ich glaube, die ist bewusst in eine Sandbox gesteckt worden.
            Als Nachfolgerin von Guttenberg steht sie damit mit ihm in einer Reihe ;-). Und da gehört sie ja auch hin.

    • @ Borat

      Warum so pessimistisch?

      Ich hoffe doch stark, dass in Zukunft vor allem Frauen diese Ordnung mit Leib und Leben verteidigen werden.

      DAS ist Adelsprivileg.

      Wir haben einen neuen Geburtsadel.

      Möge er seine Pflicht tun.

    • Wenn ich mich recht erinnere, ist die vdL auch eine Quotenbefürworterin. Was passiert jetzt bei der BW? Kaskadenmodell? 50% für Generälinnen? Oder gar die Quote für Wehrdienstleister?

      • Bestimmt verbessert sie die Vereinbarkeit von Kind und Kampfeinsatz und sie wird die Generäle anweisen das Entgeltgleichheitsgesetz durchzusetzen.

        Und wenn es in der Bundeswehr Vergewaltigungen gibt, dann gibt es bestimmt auch Fälle von pädosexueller Kriminalität, man denke nur an Auslandseinsätze.

        Wie alles was UvdL geführt hat eigentlich schon überflüssig war (Familie, Arbeit) und hinterher noch etwas überflüssiger war, so wird es auch bei der Bundeswehr sein.

  5. Da ich gerade eben etwas leichtfertig schrieb, dass der Himmel uns Katholiken gehöre, muss ich doch einschränkend zugestehen, dass vielleicht auch unseren orthodoxen Glaubensbrüdern und schwestern ein Eckchen in der Bel Étage zukommen mag. (Protestanten kommen in’s Souterrain, Atheisten, Agnostiker, Hedoniegoisten in den Heizungskeller – ist ja klar, brauchen wir nicht weiter auszuführen).

    Deshalb leiste ich ein wenig Abbitte und mache aufmerksam auf ein für orthodoxe Christen (aber auch für mich und viele andere) hocherfreuliches Ereignis:

    Die St.-Nikolaus-Kathedrale von Kronstadt wurde nach jahrelanger Rekonstruktion vor allem des Innenraumes und Renovierung des Außenbaues 2013 feierlich neu geweiht zu ihrem 100-jährigen Geburtstag.

    1913 war sie fertiggestellt worden, ein Jahr vor Beginn der ganz großen Katastrophen des 20.Jhdts.

    Sie ist die Kathedrale der Russischen Flotte, u.a. Gefallendenkmal für deren Toten (die Marmortafeln mit den Namen aller Gefallenen wurden 1929, als die Kirche entweiht und zum Kino gemacht wurde, von den Kommunisten zerschlagen und im Meer oder im Sumpf versenkt – man weiß es nicht genau – zusammen mit der Ikonostase und anderen Ausstattungsstücken der Kirche. Sie wurden nun rekonstruiert.

    Bei der Neuweihe 2013 durch den Patriarchen der Russisch-Orthodoxen Kirche war Ministerpräsident Medwedjew anwesend und vor allem seine Frau, Swetlana Medwedjewa, eine Kronstädterin, die treibende Kraft bei der Rekonstruktion des großen Baues, eine der größten Russisch-Orthodoxen Kathedralen der Welt.

    Entworfen hat sie in neobyzantischem Stil (nicht ganz mein Fall – der Innenraum ist jedoch sehr schön, beherrscht von einer 26-m-Kuppel, außen 71 m hoch, innen vielleicht 60 m) der Architekt Wassilij Kossiakow, ein Kirchenbauspezialist, der 1921 im nunmehr kommunistisch beherrschten Petrograd starb.

    Er orientierte sich dabei am orthodoxen „Petersdom“, der Hagia Sophia in Konstantinopel (heute Istanbul).

    Hier eine Morgenmesse in der Kathedrale (man beachte das Verhältnis Männer: Frauen – Frauen sind das religiösere, gläubigere Geschlecht, eine Eigenheit von Frauen, die ich an ihnen liebe, wenn sie nicht gerade an Feminismus glauben).

    Marinekathedrale wurde die Kirche, weil Kronstadt als Seefestung von Peter dem Großen gegründet worden war, deren Aufgabe im Schutz St. Petersburgs von der Seeseite her bestand.

    Die Inselstadt ist selbst wieder umgeben von einer Reihe von auf z.T. künstlichen Inseln errichteten Forts, so dass ihre Einwohnerschaft zum größten Teil aus Marineangehörigen und Militärpersonal der Festungen bestand.

    Kronstadt um 1860

    Hier z.B. das Fort „Kaiser-Alexander-I.“, auf einer künstlichen Insel errichtet (1838-45, Tausende Eichenpfähle wurden in den Ostseeboden gerammt, mit Stein-und Erdaufschüttungen versehen, darauf dann die Artilleriefestung).

    http://www.visit-saint-petersburg.ru/attachments/Image/skanirovanie0001-2.jpg?template=generic

    Das Fort ist noch erhalten (im Vordergrund, im Hintergrund ein weiteres Fort):

    http://www.visit-saint-petersburg.ru/attachments/Image/x_162e0eb0.jpg?template=generic

    Zudem war Kronstadt als Hafenstadt einer der wichtigsten Stützpunkte der Russischen Flotte, viele Matrosen waren dort kaserniert, Offiziere lebten mit ihren Familien in der Stadt.

    Slawa, Rossija (im Vordergrund Admiral Makarow vor der noch nicht renovierten Kathedrale):

    Admiral Makarow starb 1904 im Russisch-Japanischen Krieg in Port Arthur, als sein Flaggschiff, das Schlachtschiff Petropawlowsk von den Japanern versenkt wurde.

    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Destruction_battleship_Petropavlosk.jpg#file

    Mit ihm starben an Bord der Petropawlowsk 638 Mann, darunter der Maler Wassilij Wereschtschagin und der Polarforscher Michail Wassiljew, 80 überlebten, mehr oder weniger schwer verletzt.

    Eines der berühmtesten Bilder Wereschtschagins: „Der Schrecken des Krieges“ oder „Apotheose“, inspiriert von den Schädelpyramiden, die Timur Lenk aufschütten ließ aus den abgeschlagenen Köpfen der Besiegten.

    Ein erfreulicheres Motiv, 1876 von ihm gemalt, eines der schönsten Bauwerke der Welt (er war auch ein bedeutender Orientmaler):

    Noch mal:

    Slawa, Rossija, dem Land, das mühselig seine Geschichte zurückgewinnt.

    Gott segne Russland.

    • „dass vielleicht auch unseren orthodoxen Glaubensbrüdern und schwestern ein Eckchen in der Bel Étage zukommen mag. “

      Seit wann ist die katholische Lehre die richtige? Orthodoxe Christen sind genau so alt wie Katholiken, 2000 Jahre alt. Soweit ich weiß ist die sie sogar älter als die römisch-katholische. Sie ist orthodox, das heißt ursprünglich die eine richtige Lehre. Wir Orthodoxen betrachten die katholische Kirche eher als eine Abweichungl. Zwischen dem Gläubigen und dem Gott gibt es keinen Papst. 😀

      • @ Valentina

        *Zwischen dem Gläubigen und dem Gott gibt es keinen Papst. *

        Papperlapapp!

        Hier bin ich Demokrat.

        Wir haben die Mehrheit, die Mehrheit hat Recht!

        • @ Valentina

          *Hehehe…Wir sind aber auch nicht wenig Roslin. *

          Gott sei Dank, Valentina!

          Von allen nichtkatholischen Christen fühle ich mich den orthodoxen am nächsten, in ihren Gottesdiensten am wohlsten (Gesang, Liturgie – ein Theatrum sacrum, das es mit dem katholischen aufnehmen kann).

          Nicht zuletzt die große monastische Tradition der orthodoxen Kirchen, ihrer Männer-und Frauenklöster, zieht mich an, auch hierin vergleichbar der katholischen Kirche.

          Dass Protestanten fast keine Mönche und Nonnen haben, ist ein Symptom der Verflachung und religiösen Verarmung des Protestantismus, ausgenüchtert zur Wellness-Religion: „Ihr dürft alles, Gott versteht alles, Gott vergibt alles, ALLES WIRD GUT, hinnieden und im Jenseits!“

          Club-méditerranée-Christentum ist das, das nichts mehr fordert, ein Wohlfühlchristentum, leicht konsumierbar, ein Amüse-gueule für den kleinen religiösen Hunger zwischendurch, meine Güte, da sind mir die Hardliner vom Opus Dei noch lieber, die kann ich wenigstens respektieren.

    • „Da ich gerade eben etwas leichtfertig schrieb, dass der Himmel uns Katholiken gehöre, muss ich doch einschränkend zugestehen, dass vielleicht auch unseren orthodoxen Glaubensbrüdern und schwestern ein Eckchen in der Bel Étage zukommen mag.“
      Nichts ist langweiliger als der Himmel. Ob man aus den HarenIstinnen jemals eine gute Band zusammenkriegt?
      Ich glaube kaum dass Jimi hendrix oder Jim Morrison oder Janis Joplin im Himmels sind, wenn doch … ich werde Katholik.

    • „Beweise finden sich immer, wenn man eine These, gleich wie verwegen sie sein mag, erstellen möchte. Ist der Tunnelblick erst einmal eingeschaltet, gibt es kein Zurück mehr.“

      Bemerkenswerte Erkenntnis.
      Jetzt fehlt nur noch die Anwendung auf sich selbst.

    • Ich trag‘ ja auch gerne sexy Unterwäsche, männlich, praktisch, knapp:

      In der Fastenzeit auch schon mal das:

      Schlüssel natürlich bei mir!

      Wenn bei Tippse mal wieder ein Ei springt, allerdings bevorzugt das:

      Reiner Selbstschutz, Du verstehst?

        • @ muttersheera

          Obwohl ich als Katholik das gar nicht wissen darf: Das Spitzenhöschen gibt es hier:

          http://www.ebay.com/itm/Mens-Sexy-Fashion-Underwear-GAY-Lingerie-ZL128-/130820082969

          Wo es Nr.4 gibt, kann ich Dir aus männerrechtlicher Gewissensnot heraus nicht mitteilen.

          Du würdest doch die Schlüsselgewalt nur nutzen, um Deinen armen Freund zu unterdrücken.

          Männersolidarität verbietet mir also die Herausgabe der Information!

          Außerdem bist Du doch Pazifistin?

          Dass das Modell ganz links Nato-getarnt ist, ist Dir hoffentlich aufgefallen.

          Es ist also nur für militärische Zwecke geeignet.

          Vielleicht rüstet Frau von der Leyen die Truppe damit aus?

          Erkundige dich dort!

    • @Sheera: Du suchst auf der falschen Seite (zumindest im Hetero-Bereich): was Dessous für *Frauen* sind, bestimmen ganz wesentlich auch die Männer, indem Sie darauf passend reagieren. Analog mit vertauschten Rollen.
      Insofern brauchst Du Dich nur selber (oder deine Freundinnen) zu fragen bzw. kannst deinem Liebsten bei passender Gelegenheit einfach etwas passendes auf den Gabentisch legen….

      • Mmh.

        Also bei mir hängts wesentlich davon ab, ob er sich in dem Kram wohlfühlt. Jetzt steht mein Männe aber nich so auf Feminisierung, es ist schon ein echter Akt, ihn dazu zu bringen, seine Augen von mir mit schwarzem Kajal umranden zu lassen, und unter Menschen würde er sich so nie „wagen“, glaub ich zumindest.

        Allerdings suche ich (noch als kleines Weihnachtspräsent, schon recht) etwas, was er auch im Swinger-Club anziehen würde, es gibt nämlich zwei bis drei echte Hinderungsgründe bisher, u.a. eben: was zieht er da an ohne lächerlich oder langweilig zu wirken?

        Ich bin da wahrlich nicht objektiv, fänd ihn auch dann noch sexy, wenn seine zwischen Cowboy-Hut und -Boots liegende Körpermitte mit z. B. einem solchen Teil http://shopping.orion.de/isroot/productimages/FFFFFF/500/21801623151.jpg geschmückt wäre…

        Aber Du hast womöglich recht und ich sollte besser bei anderen Frauen nachfragen.

        Ich hoffte halt ein klitzekleines bißchen, hier anvertraut zu bekommen, in welcher underwear sich die hier-schreibenden besonders sexy fühlen (würden).

        • @Sheera: „mein Männe aber nich so auf Feminisierung, es ist schon ein echter Akt, ihn dazu zu bringen, seine Augen von mir mit schwarzem Kajal umranden zu lassen,“

          ich fürchte, da ist er nicht ganz alleine, und ich fürchte außerdem noch, daß die meisten Frauen fluchtartig das weite suchen. Man muß das schon mit etwas Männlichem verbinden … z.B. Pirat (nicht die Partei). Ich erinnere mich an ein Filmposter mit einem Piraten, der stark geschminkt war, komme aber nicht mehr auf den Titel. Googeln brachte immerhin folgendes: http://felix-von-jascheroff.de.tl/Felix-als-Captain-Sparrow.htm und als eigentlichen Klopper des Abends noch eine Seite, in der ein Kosmetikhersteller wirbt und Dir massig Argumentationshilfen liefert:

          Make-up für ganze Kerle

          Gerade der Lidstrich aber ist ein gutes Beispiel für ein Schminkprocedere, das obwohl klein, doch einen großen Effekt hat und sogar eine gewisse Seriosität verleiht. Bestes Beispiel hierfür ist Angela Merkel, die nach ihrer Wahl als Kanzlerin dezent geschminkt und mit Lidstrich erscheint.
          Wer sagt da noch was dagegen? Eyeliner – Make-up für ganze Kerle!

          http://www.pinkmelon.de/magazin/geheimnis-kosmetik/lidstrich-betont-nicht-nur-die-augen.html

          Angela Merkel als erotisches Vorbild für ganze Kerle – ich kugel mich gerade vor Lachen.

          „Ich hoffte halt ein klitzekleines bißchen, hier anvertraut zu bekommen, in welcher underwear sich die hier-schreibenden besonders sexy fühlen (würden).“
          Ich erwarte jeden Moment ungefähr folgende Antwort von Roslin oder anderen Lästermäulern, denen jeder Sinn für weibliche Ästhetik abgeht: eine Unterbuxe, an die Dutzende von Portemonnaies, Kreditkarten und VIP-Pässe angetackert sind. 😉

        • Ich tackere doch keine Kreditkarten an mein Sexy-Outfit.

          Wenn Du zum Weibe gehst, vergiss den Peacmaker nicht!“

          Da ist kein Platz für Kreditkarten, VIP-Pässe, Portemonnaies.

          Höchstens für ausreichend Munition.

  6. Wenn es Arne nicht verbloggt hat, ist es nicht passiert. Oder habe ich es nur übersehen?

    Nach dem letztjährigen Desaster mit den Creepercards auf dem CCC geht es jetzt bereits vor dem Start der Konferenz los.

    http://palmstroem.blogspot.de/2013/12/warum-creeper-cards-nicht-funktionieren.html

    Der Artikel ist sehr schön aufbereitet und voller interessanter Links. Hervorheben möchte ich dabei diesen: http://sanczny.blogsport.eu/2013/12/05/chaos-exclusion-club/

    Feministinnen sind halt auch Hacker. Und Piraten. Und SPD und Grüne.

  7. Die Sache ist etwas älter und wahrscheinlich auch schon hier durchdiskutiert. Mir war das neu und läßt mich noch nicht los.

    Frauen halten Männer die Leiter bei einer Sparkassenwerbung. Der Skandal? Daß es 5 Frauen und 2 Männer auf dem Foto sind? Natürlich nicht, dieser Teil ist nicht problematisch. Solange es mehr Frauen als Männer sind.

    Einen Shitstorm hat es ausgelöst weil die Männer auf der Leiter sind. Auwei. Und der Grund?

    1) Irgendeine Provinzsparkasse hat leider noch nicht genug Awareness für diese hochproblematische Symbolik.

    2) Kein Witz: „Offenbar war den jungen Frauen beim Fotoshooting die Leiter zu klapprig. Sie blieben lieber unten, die Fotografin drückte ab, und das Plakat wurde gedruckt.“

    Selbstredend hätten die 5 Mädchen alle oben auf der Leiter stehen können, während die 2 Jungs mit nackten Oberkörper die Leiter halten. Das wäre wenigstens nicht -istisch gewesen.

    http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/goldene-runkelruebe-schmaehpreis-fuer-die-schlechtesten-karriereseiten-a-937270.html

    • „Offenbar war den jungen Frauen beim Fotoshooting die Leiter zu klapprig.“

      War auch mein erster Eindruck. Außerdem ist die Haltekette der Klappleiter nicht gespannt.

      Experten erkennen außerdem klare Beweise für Lookismus, denn nur die beiden schlanken Damen haben den Aufstieg auf halbe Höhe geschafft.

      Ansonsten stellt das Bild eigentlich das reale Leben metaphorisch sehr schön dar: 1. Kein Aufstieg ohne Risiken, 2. Frauen sind risikoavers.

      • Ich kann nicht mehr! 🙂

        Geniale Realsatire.

        Ich dachte auch erst: krass, diese Chauvi-Symbolik kann doch kaum unabsichtlich sein…

        Und dann stellt sich raus, dass das einzig stereotype an der Sache der feministische Aufschrei ist.
        Das Plakat ist keine patriarchalische Machtdemonstration, sondern bildet schlicht die in der Shooting-Situation natürlich gewachsene Realität ab (und hat damit wohl viel mehr Symbolgehalt, als den Beteiligten bewusst war).

        Wie mitm schreibt:


        Ansonsten stellt das Bild eigentlich das reale Leben metaphorisch sehr schön dar: 1. Kein Aufstieg ohne Risiken, 2. Frauen sind risikoavers.

        Diese sich abbildende Realität muss natürlich empört bekämpft und diffamiert werden.

        Als ich dann noch den nächsten Link von dort angeklickt habe, war mein Tag vollends gerettet:

        http://www.spiegel.de/video/polizei-in-nrw-will-mit-rap-video-bewerber-gewinnen-video-1299156.html

      • Damit sind wir schon wieder beim Thema
        gläserne Decke und gläserner Boden.

        So imagine a woman in a room with glass on all sides. She has a ladder with her. Now she has to be careful because all the weight(lifestyle) on the ladder could cause the floor to crack. She has to distribute her weight(lifestyle) ever so slightly on the ladder in order to climb each rung.

        Next door she sees a man climbing his own ladder in his own glass room. He’s managing to go up and down it pretty easily because he has more experience adjusting his own weight(lifestyle). Nor does he rush this because there is already a hole in the floor for which he fell from his own impatience. He has also managed this and has broken through the ceiling.

        Now the woman doesn’t really understand what’s at the bottom of the floor she is only concerned with what’s through the ceiling. She’s also upset that the man is so fluid with his movements on the ladder because quite frankly……she’s afraid of the risk of falling through the floor. So she remains on the middle of the ladder…cursing the man next door.

  8. Neuer Peter hat einige sehr interessante Kommentare zur neuerlichen Diskussion über Pickup gebracht. Da ist sehr viel drin, was mich in letzter Zeit beschäftigt hast.

    Kommentar 1:
    „Wie gern wäre ich bisweilen das weinerliche Weichei, das ich “eigentlich” bin und würde so akzeptiert, geliebt und begehrt.

    Nur leider, leider, musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass exakt diese weichen Wesenszüge von der Mehrheit der holden Weiblichkeit abgelehnt, mitunter sogar verachtet werden. (…)

    Es war ein langer, schmerzhafter Lernprozess, der weit über ein Jahrzehnt andauerte, denn sämtliche weiblichen Bezugspersonen meines Lebens wurden nicht müde, mir stets das exakte Gegenteil zu erzählen.

    Ich begann also das anzuwenden, das ich heute unter der Rubrik Pickup-Kniffe kenne: Ich gebe mich kälter, stärker, selbstbewusster und gleichgültiger als es meinen ersten Impulsen entsprechen würde. Und ich merke: Ich werde von Frauen stärker begehrt, meine Beziehungen sind harmonischer, halten länger, und meine Beziehungspartner sind hübscher als vorher und vor allen Dingen auch glücklicher mit mir.

    Ich würde weibliche Präferenzmuster sofort ändern, wenn ich denn könnte. Es ist nämlich verdammt anstrengend, ständig oder zumindest zumeist den starken Fels in der Brandung zu geben. Aber ich habe die Regeln nicht gemacht und ich kann sie nicht ändern. Aber ich kann nach ihnen spielen.“

    Kommentar 2:
    „Vielleicht wäre es aber auch mal an der Zeit, über Folgendes zu sprechen: Die Begehrensmuster vieler Frauen machen es für den heterosexuellen Mann bisweilen äußerst schwer, elementare Bedürfnisse nach Geborgenheit und Verletzlichkeit zu befriedigen.

    Man muss sich diese Schwächen leisten können und darf diese Wünsche nur selten ausleben, denn sonst geht die eigene Attraktivität flöten.“

    Also: Pickup ist keineswegs ideal, es ist auch nicht das, was jeder Mann wünscht. Wenn ein Mann aber auf den Erfolg guckt, den er mit dem Anwenden einiger Regeln hat, hingegen mit seinem bisherigen Verhalten keinen oder weniger Erfolg hatte, dann hat er einen guten Grund, diese Regeln selbst dann anzuwenden, wenn er sie nicht toll findet. Man könnte daraus fast eine Art Ringparabel des Flirtverhaltens machen: Anstatt sich endlos lange darüber zu streiten, was das „wahre, richtige Verhalten“ ist, kann man einfach messen, welche der möglichen Methoden am besten funktioniert. Das ist dann offensichtlich die richtige (für die jeweilige Person).

    Und das ist für mich persönlich der eine Grund für die Existenzberechtigung von Pickup, das ich ansonsten zu einem großen Teil ablehne: Es ist eine These, wie man Erfolg bei Frauen hat, und stellt eine Alternative zu gängigen kolportierten Theorien dar. Damit kann man arbeiten, testen, kritisieren, verfeinern, neue Alternativen entwickeln… eben alles andere als Stillstand (der bei erfolglosen Männern bestimmt nicht zum Erfolg führt, geschweige denn sie attraktiv macht). Pickup gibt jedem Mann eine weitere Möglichkeit, sich zu verhalten, und auch die Verantwortung für die Wahl dafür oder dagegen.

  9. Für die, an denen es vorbeigegangen ist:

    In der vergangenen Woche startete die #Mundpropaganda

    (YES!)

    Reminded me also of something I can relate to even a little bit more:

    • In der vergangenen Woche startete die #Mundpropaganda

      finde ich auch eine runde Sache mit Hitpotential, auch für die sozialen Netzwerke. Hoffentlich gibt es ein paar A-Prominente, die sich trauen.

  10. Ist Frau Schweswig eine Gendertröte oder nicht? Bei dem Posten und der Partei erwarte ich eigentlich nichts anderes, aber ich weiß gar nichts von ihr. BTW fand ich ihre Vorgängerin und ihre Ergebnisse angesichts der Rahmenbedingungen gar nicht so schlecht.

  11. Gerhard, was du bei Robin geschrieben hast hat mich auch nochmal nachdenklich gemacht:

    Mach Dir zB klar, daß ich hier anonym schreibe weil ich keinesfalls möchte, daß meine Kritik zum Feminismus googlebar ist. Weil ich bei der nächsten Bewerbung von der Gleichstellungsbeauftragten aus dem Verfahren gekickt werden kann.

      • Wir wären ja verrückt. Wir können aus diesem Grunde ja sogar nur sehr begrenzt öffentlich unsere eigenen Erfahrungen schildern.

        Überhaupt, die typische Feministin –scheint mir– macht irgendwas mit Medien (profiliert sich also für proQuote) oder ist (Gender-)Studentin. Der typische Männerrechtler zerreibt sich gerade zwischen seinen Scheidungswochenendkindern, der neuen Beziehung, den Verfahren mit dem ihm seine Ex überzieht. dem Job und den 1080,- EUR, die sein Selbstbehalt sind.

        Ich kann an dieser Stelle nicht mal schreiben ob und was davon auf mich zutrifft damit ich nicht wiedererkennbar bin. Aber morgen früh lese ich bestimmt wieder einen Feministenrant über die patriarchale Gesellschaft und daß der weiße, heterosexuelle Mann privilegiert ist und alle anderen unterdrückt. Und das ist der Punkt, den Robin nicht verstanden hat in ihrem Movemberbeitrag. (Das ist Jammern, Matthias)

        • @gerhard

          „Der typische Männerrechtler zerreibt sich gerade zwischen seinen Scheidungswochenendkindern, der neuen Beziehung, den Verfahren mit dem ihm seine Ex überzieht. dem Job und den 1080,- EUR, die sein Selbstbehalt sind.“

          In Deutschland gegenüber den Kindern 1.000 und gegenüber der Ehefrau 1.100

      • @ Gerhard

        „Der typische Männerrechtler zerreibt sich gerade zwischen seinen Scheidungswochenendkindern, der neuen Beziehung, den Verfahren mit dem ihm seine Ex überzieht. dem Job und den 1080,- EUR, die sein Selbstbehalt sind.“

        Das ist auch das Gros der Männer die sich
        für Organisationen, Vereine auf diesem
        Gebiet interessieren. Sie sind aber meist
        derart finanziell und psychisch am Boden,
        dass es mit ihnen fast unmöglich ist eine
        politische Kraft aufzubauen.

    • „bei der nächsten Bewerbung“

      Viel gravierender dürften die Auswirkungen auf die laufende Beschäftigung sein, wenn man im öffentlichen Dienst, bei der Telekom oder in einem anderen Unternehmen mit einer offiziellen feministischen Doktrin arbeitet. Feminismuskritik dürfte sich dort nachhaltig negativ auf die weiteren Karrierechancen auswirken, schon alleine deshalb, weil genügend viele Machtpositionen von feministischen Akivisten (a.k.a. Matriarchat) besetzt sind.

      Man kann den Zwang, nichts Persönliches über sich preiszugeben, aber auch positiv sehen: Private Erlebnisse und zufällige Einzelheiten darin interessieren die Allgemeinheit nicht (abgesehen von Ausnahmen, nämlich Leitfiguren). Als Basis für politische Programme eignen sich nur häufig auftretende Effekte.

      Das Hauptproblem, das durch das Abtauchen in die Anonymität entsteht, ist ein Mangel an Leitfiguren, die durch ihre öffentlichen Auftritte Anhänger gewinnen. Höchstens einer von 100 Aktivisten hat dafür die richtigen Talente und die richtige „Bühnenpräsenz“.

  12. Allen aktivistischen Anti-Fat-Shaming-Aktivist.I.nnen, die behaupten, Übergewicht sei gar nicht gesundheitsschädlich, all das sei nur übelste Propaganda zur Unterdrückung der Fetten (insbesondere natürlich der fetten Frauen) zur Aufrechterhaltung der WHITE MALE PATRIARCHAL HETEROSEXUAL POWERSTRUCTURE, sei diese Studie zur Lektüre empfohlen (allerdings ist Wissenschaft, so nicht feministisch-genderistisch, also schwafelnd und empiriefrei, also eigentlich keine Wissenschaft, selbst Ausdruck der WHITE MALE PATRIARCHAL HETEROSEXUAL POWERSTRUCTURE wie auch Vernunft, Logik und das Bemühen um Konsistenz und Kohärenz des eigenen Denkens, wird also wenig nützen, dieser Hinweis, sei’s drum, sie könnten wissen, wenn sie denn wollten):

    http://annals.org/article.aspx?articleid=1784291

    Kurz und knapp:

    *Conclusion: Compared with metabolically healthy normal-weight individuals, obese persons are at increased risk for adverse long-term outcomes even in the absence of metabolic abnormalities, suggesting that there is no healthy pattern of increased weight.*

    Auf Deutsch: Fett zu sein ist ungesund.

  13. Für alle, die geglaubt haben, die armen Quotenfrauen seien eigentlich mindestens genausogut wie ihre männlichen Konkurrenten und würden beim Kampf um die Pöstchen vom hinterhältigen Patriarchat ausgebootet, liefert der aktuelle Fall Ralf Stegner bzw. neuer SPD-Generalsekretär schönen Anschauungsunterricht: Es gibt nämlich keinen weiblichen Kandidaten. Die kommende SPD-Spitzenfrau ist zwar namentlich noch unbekannt, aber ihre Qualifikation über jeden Zweifel erhaben und mit Sicherheit besser als die von diesem Herrn –ähm wie hieß der gleich noch mal? Egal, spielt keine Rolle.

    Hannah Beitzer verweist zu Recht in http://www.sueddeutsche.de/politik/grosse-koalition-frauen-an-die-front-1.1844280 auf die alte feministische Weisheit „Männer werden nach Potenzial befördert, Frauen nach erbrachter Leistung“

    Die Zeit berichtet zum Fall Ralf Stegneraus hier:
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-12/grosse-koalition-frauen

    …, Stegner scheitert an der neu entdeckten Frauenquote der SPD: die Parteien haben begriffen, dass sie weiblicher werden müssen. von Lenz Jacobsen

    Nach seiner Niederlage steht Ralf Stegner am Rand des großen Foyers im Willy-Brandt-Hauses und versucht, sich zu erklären. „Ich trage das ausdrücklich mit, dass wir nicht mit drei Männern in den sichtbarsten Positionen antreten“, sagt er ungewohnt leise. Stegner ist gerade einer neuen Parteilinie zum Opfer gefallen.

    Nun wollen sie Ernst machen, zumindest ein bisschen. „Man kann nicht immer in der Analyse übereinstimmen und dann, wenn es zum Schwur kommt, das Gegenteil machen“, erklärt Parteichef Gabriel am Sonntag. Deswegen wird Ralf Stegner nicht Generalsekretär, obwohl Gabriel ihm das angeblich schon versprochen hat. Stattdessen wird Stegner nur Parteivize, einer von sechs. Es ist ein Trostpreis. Als Generalin wollen sie nun eine Frau suchen.

    Die SPD verzichtet auf den naheliegendsten und geeignetsten Kandidaten, riskiert damit auch, den linken Flügel zu vergraulen, zu dem Stegner gehört, und hat noch nicht einmal eine konkrete Alternative zur Hand: Hauptsache, eine Frau. Es ist eine reine Quotenentscheidung.

  14. @david am 17. Dezember 2013 um 12:07 „Interessante aktuelle Reviews und Metastudien finden sich im Psychological Bulletin: http://www.apa.org/pubs/journals/bul/

    Auf achdomina gab es letztens eine interessante Diskussion über die methodischen Defizite der feministischen Genderforschung und wie es besser sein müßte. Beteiligt waren nach meinem Eindruck Philosophen und Soziologen, dann noch Naturwissenschaftler, aber keine Biologen, ferner keine Psychologen. Man braucht aber alle, was die Sache kompliziert macht. Ich habe versucht, die Probleme und zumindest Lösungsansätze dazu hier zusammenzufassen: http://maninthmiddle.blogspot.de/p/faq.html#mwt Daraus der letzte Abschnitt:

    „Eine interdisziplinäre Wissenschaftstheorie erfordert ein Mindestmaß an Kenntnissen in allen Teildisziplinen und deren Methoden. Die Entwicklung eines entsprechenden methodischen und inhaltlichen Curriculums scheint einer der wichtigsten und auch realisierbaren Schritte zu sein. Die Herausforderung ist hier ähnlich wie bei guten Wissenschaftsjournalismus: weniger ist mehr, die Kunst besteht darin, alles Relevante kompakt darzustellen.“

    In diesem Zusammenhang wäre es extrem hilfreich, wenn Du un ggf. weitere Profi-Psychologen einen eigenen dedizierten Blog starten würden, in dem z.B. nur die die relevanten Metastudien aus dem Psychological Bulletin oder anderen Quellen zusammengestellt werden und aus Sicht der Geschlechterdebatte bewertet werden. Idealerweise wäre es nicht in erster Linie ein Diskussionsblog, sondern ein Crashkurs und/oder Nachschlagewerk für jemanden wie mich, der eben kein Experte auf diesem Gebiet ist, aber eine **glaubwürdige** Faktenbasis bekommt.

  15. Ich bin gerade dabei, ein kleines Expriment durchzuführen.

    Ich sitze im Foyer eines großen Gebäudes, in dem es sehr viel Personenverkehr gibt, und schaue mir Menschen an.

    Nun habe ich bereits vor einiger Zeit die Erfahrung gemacht, dass es dem eigenen Flirterfolg enorm zuträglich ist, Frauen, denen man begegnet, merken zu lassen, dass man sie und ihren Körper anschaut und ihr danach – bisweilen lächelnd – in die Augen zu blicken.

    Ich tue also genau das mit jeder vorbeikommenden Frau, die mir gefällt. Das Verhältnis von positiven Reaktionen zu neutralen bis negativen würde ich so mit 2/1 abschätzen.

    Nun zu meinem Experiment:

    Nachdem ich das also mit einer vorbeilaufenden Frau getan habe, merke ich mir mein Verhalten und wende es 1:1 auf den nächstbesten Mann an. Dabei achte ich auf sein Verhalten und darauf, wie sich mein eigenes Verhalten für mich anfühlt. Die meisten Männer wirken irritiert, ich empfinde mich selbst dabei als herausfordernd.

    Mein vorläufiges Fazit: Ich kann nun im Ansatz durchaus nachvollziehen, worauf Feministen abstellen, wenn sie vom male gaze reden. Das heißt natürlich nicht, dass ich die Dämonisierung männlicher Sexualität nachvollziehen kann, die daran anknüpft. Auch lehne ich natürlichen den totalen Anspruch auf gesellschaftliche Umgestaltung ab, der damit einhergeht. Aber es liefert mir doch zumindest eine andere, neue Perspektive auf die Dinge.

    Mich würde interessieren, ob ihr zu ähnlichen Ergebnissen kommt.

    • @ neuer Peter

      Warum sollte ein Heteromann auch nicht irritiert sein, wenn ihn ein anderer Mann begehrlich ansieht?

      Ein schwuler Mann wäre wahrscheinlich nicht irritiert, sonden vielleicht erfreut (eine hinreichende Attraktivität von Dir natürlich vorausgesetzt).

      Meine Erfahrung ist, dass die Mehrheit der Frauen auf eine halbwegs elegant zum Ausdruck gebrachte positive Reaktion auf ihre Schönheit sehr positiv reagiert.

      Ganz einfach, weil heterosexuelle Frauen heterosexuellen Männern gefallen WOLLEN und sich freuen, wenn’s klappt.

      Umgekehrt wollen Heteromännern aber nicht homosexuellen Männern gefallen, weshalb ich nicht ganz verstehe, was Du mit Deinem Experiment ermitteln willst.

      Auch Deine Irritation ist ja vorhersehbar.

      Du wirst irritiert durch die irritierte Reaktion der Heteromänner (die allermeisten werden hetero sein, gut 95 %, es sei denn Du sitzt in der Lobby eines Schwulenclubs).

      • Ich bin mir gar nicht sicher, ob mein Verhalten als Ausdruck eines Begehrens interpretiert wurde. Das war ja gerad das Spannende an der Erfahrung. Ich habe mich in meiner Selbstwahrnehmung eher nicht als Begehrender wahrgenommen, sondern als Herausfordernder. Ich weiß natürlich nicht, wie das aufgenommen wurde. Ich habe nur die irritierte Reaktion wahrgenommen.

        Aber das wäre doch ein spannender Befund, wenn man sagen könnte, dass sich Begehren und Herausfordern phänomenologisch ähnliche Bahnen suchen und es eher auf das Geschlecht des Empfängers ankommt.

        • @NP
          Interessantes Experiment.
          Ein paar Gedanken zur Reaktion der Männer:
          1. wirkt neues, ungewohntes Verhalten leicht bwz. meist irritierend. Kann man in Alltagssituationen sehr schnell überprüfen.

          Zu deiner Einschätzung:
          Zwischen herausfordernd und begehrend besteht doch ein großer Unterschied: Herausfordern hat mE was mit „sich messen“ zu tut, begehren nicht!

          Und weil ich ein ganz großer Freund phänomenologischer Untersuchungen bin:
          Was veranlasste dich dazu, deine eigene Kommunikation gegenüber Männern als herausfordernd und nicht als „begehrend“ aufzufassen?
          Dass du nun mal kein Begehren gegenüber Männern hast?
          Aber irgendwie hast du ja kommuniziert. Sprich dich irgendwie verhalten. Wäre für mich interessant, wie.
          Ich vermute, Blickdauer, Mimik, Körperhaltung etc. waren eben nicht die gleichen wie beim Begehren gegenüber einer attraktiven Frau.

          Deshalb meine Gegenthese zu deinem
          „Aber das wäre doch ein spannender Befund, wenn man sagen könnte, dass sich Begehren und Herausfordern phänomenologisch ähnliche Bahnen suchen und es eher auf das Geschlecht des Empfängers ankommt.“
          :
          Die Signale, die herausfordern iSv sich messen wollen rüberbringen, sind andere als die des Begehrens. Es wären dann nicht die gleichen, und der Empfänger macht den Unterschied. Bestenfalls eine Mischung.

        • Meine Körperhaltung war jeweils exakt die gleiche. Darauf habe ich ja geachtet. Das gleiche habe ich natürlich mit meiner Mimik versucht, allerdings bin ich kein ausgebildeter Schauspieler. Da kann es schon Unterschiede gegeben haben.

          Warum ich mein Verhalten als herausfordernd empfand? Keine Ahnung. Ich nehme an, es war die Kombination aus sehr raumgreifender Körperhaltung und langem Blickkontakt.

    • NeuerPeter: “ Die meisten Männer wirken irritiert, ich empfinde mich selbst dabei als herausfordernd.“

      Male Gaze? Wirklich? Du zeigst ein Verhalten, das niemand einordnen kann. Und dabei bist Du noch offensiv. Du schreibst ja selbst, daß Du herausfordernd warst. Das ist etwas völlig anderes als eine Frau anzulächeln. Ein Mann der einen anderen Mann anstarrt, sucht in der Regel Streit. Dein Experiment scheint das eines Autisten zu sein.

      • „Du schreibst ja selbst, daß Du herausfordernd warst.“

        Nein, ich schrieb, dass ich mich derart empfunden habe.

        „Das ist etwas völlig anderes als eine Frau anzulächeln.“

        Nun, es ging ja auch um mehr als nur anlächeln.

      • @ Neuer Peter

        Na ja, jedenfalls ist Dein Experiment ziemlich wertlos, da zu subjektiv/unkontrolliert.

        Du weißt nicht, wie Du geguckt hast (ob herausfordernd oder begehrlich – ich weiß es erst recht nicht), Du weißt nicht, wie Männer/Frauen Deinen Blick empfunden haben > es lässt sich nicht viel ableiten aus dem Versuch.

        Wahrscheinlich hast Du auch instinktiv die Männer anders angestarrt als die Frauen, ohne es selbst zu bemerken.

  16. FRAUENBEVORZUGUNG

    Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat den Haarerlass der Bundeswehr für rechtmäßig erklärt. Das Gericht wies die Beschwerde eines Wehrpflichtigen ab, der 2009 mit 40 Zentimeter langen Haaren seinen Grundwehrdienst angetreten hatte. Der Mann sah sich in seinem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit verletzt und fühlte sich gegenüber Soldatinnen benachteiligt.

    In der Urteilsbegründung hieß es, Auftrag und Funktionsfähigkeit der Streitkräfte seien „in einem hohen Maß durch ein nach außen einheitliches Auftreten und einen nach innen engen Zusammenhalt ihrer Angehörigen geprägt“. Außerdem werde keine Einheitsfrisur verordnet. Dass Soldatinnen längere Haare tragen dürfen, stelle „eine zulässige Maßnahme zur Förderung von Frauen in der Bundeswehr dar“.

    • Ja, aber wohl nur für Frauen soll das Ehemännermorden frei sein.

      Wenn die Schwulenehe eingeführt wird, wird’s interessant.

      Darf ein schwuler Ehepartner den anderen straftlos ermorden?

      Wie ist das bei Lesben?

      Darf die Femme die Butch killen?

      Auf feministische Rechtsgelehrt.I.nnen kommt eine Menge Arbeit zu.

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