„Schwerwiegende Ereignisse brauchen schwerwiegende Gründe“

Ich habe gerade in einem Buch über das trügerische Gehirn etwas dazu gelesen, dass wir bei einem schwerwiegenden Ereignis üblicherweise auch nach einem schwerwiegenden Grund suchen.

In dem Buch war als Beispiel das Kennedy Attentat aufgeführt: Weil es von so großer Bedeutung war wollten viele nicht akzeptieren, dass es die Tat eines Einzelnen war, sondern wollten dahinter eine größere Verschwörung sehen.

Ergänzend wurde angeführt, dass wir auch bei sehr emotionalen Ereignissen, die für uns selbst schwerwiegend sind, eine ebenso schwer ins Gewicht fallende Ursache haben wollen.

Dies sei dann auch die Ursache für viele Verschwörungstheorien. Ich kann mir vorstellen, dass das auch auf die beiden Seiten der Geschlechterdebatte zutrifft und zu der gern ausgebauten Opferhaltung beiträgt.

Was immer einem an Leid durch das andere Geschlecht zugefügt wurde, sei es das Verlassenwerden oder allgemeines Desinteresse, Unterhaltszahlungen, Gewalt, Vergewaltigungen oder was auch immer, kann eben über eine größere Verschwörung des anderen Geschlechts wesentlich emotionaler bedient werden als über den Umstand, dass einem ein bestimmter Mensch weh getan hat oder das man gar den Fehler bei sich selbst suchen muss.

Ebenso wenn man das Gefühl hat, abgelehnt zu werden, weil man keine typische Frau oder kein typischer Mann ist, weil man nicht dem Schönheitsideal entspricht oder weswegen auch immer, es ist einfach, wenn man dies als den Zwang der Geschlechterrollen bei den anderen oder Normschönheit sieht, die aufgezwungen wird.

Unter diesem Gesichtspunkt ergeben Patriarchat und Rape Culture eben auch einfach weitaus bessere Gründe an, aus denen einem schreckliches passiert ist als dies bei einer unemotionaleren Betrachtung der Fall wäre:

Die Gründe sind dann so groß, wie das Unrecht.

Wenn das besser zu unserer Wahrnehmung passt, dann fällt es einem leichter solchen Erklärungen zu glauben, glaubt man erst einmal solchen Erklärungen, dann treibt das die Wahrnehmung als Verschwörungstheorie noch weiter an.

Es ist vielleicht auch ein guter Grund sich seinem Schmerz noch mehr hingeben zu können, denn bei einer Einzeltat kann man sich weniger aufregen als wenn man gegen eine große Verschwörung kämpft. Um so größer die Verschwörung, um so mehr ist man gleichzeitig Opfer und darf es sein: Ich vermute mal, dass der Vorgang in beide Richtungen funktioniert: Ein großes erlittenes Unrecht erfordert einen großen Hintergrund, ein großer Hintergrund erlaubt auch ein größeres Unrecht.

Die Folgen sieht man dann im Feminismus, wenn alles ein erlittenes Unrecht sein kann, weil DAS PATRIARCHAT dahinter steht und einen in eine Rolle zwingt und selbst der Anblick eines Babys oder eines küssenden Paars triggernd wirken kann.

145 Gedanken zu “„Schwerwiegende Ereignisse brauchen schwerwiegende Gründe“

  1. Ja Christian, angefangen beim Männermikrofon bis hin zur Männerverschwörung IT – auch du hast hier nur eines zum Ziel: mit Klauen und Zähnen die patriarchale Dividende verteidigen.
    Shame on you, Privilegienpenis! Deshalb auch an dieser Stelle 40% Frauenquote jetzt. Bei Verstoss wird der Blog geschlossen.

  2. „Ich kann mir vorstellen, dass das auch auf die beiden Seiten der Geschlechterdebatte zutrifft und zu der gern ausgebauten Opferhaltung beiträgt.“

    Ist das die biologistische Erklärung dafür, warum es Feminismus gibt? Oder warum es Radikale gibt auf beiden Seiten?

    Und wenn ja, warum ist sie unabhängig davon, was Feminismus in seinen Varianten wirklich sagt, welche Wellen es gab, wie sie sich historisch auseinander entwickelten und last not least:

    Ich bin zwar nicht sicher, ob wirklich alle naturwissenschaftlichen Erklärungen dies tun, aber wirklich sehr oft geben sie Antworten darauf, warum der betrachtete natürliche Vorgang nicht anders abgelaufen ist, als es der Fall war.

    Und wo ist das hier? Und wenn es nicht hier zu finden ist, ist dann deine Erkärung keine naturwissenschaftliche? Und falls sie keine naturwissenschaftliche sein sollte, ist sie dann keine biologistische?

    Oder anders formuliert: Was wissen und wie gut verstehen Biologisten eigentlich Biologismus?

    Aber vielleicht sind diese Frage ja auch übertrieben und unangebracht, weil du uns nur deine persönlichen Assoziationen mitteilen wolltest. 😉

        • du hättest eine trigger-warnung absetzen sollen, @elmar. ich bemitleide dich – zahn op ist grausam. es ist meinem mitgefühl geschuldet, das bild der „schiebenden raumzeit“ ad acta zu legen und mich dir dir über wissenschaftstheorie, beweislastumkehr und popper zu unterhalten? fände ich viel spannender. was meinst du dazu, @elmar?

          • @Albert

            Also Popper wird auf jeden Fall ein Thema werden, ich bin mir noch nicht sicher, welche Rolle das für Biologismus spielt … vielleicht gibt Christians blog da was her.

            Jedenfalls hat sich Popper – so wichtig er war – meiner Ansicht nach mit seinen Basissätzen selbst ein Ei gelegt: Er war auf der Suche nach einem Abgrenzungskriterium zwischen Wissenschaft und Metaphysik, dabei ist die Existenz von Basissätzen selbst hochgradig spekulativ … ebenso wie seine Unterscheidung in Theorie und Erfahrung.

            Das scheint für Biologisten aber eine Rolle zu spielen – Erfahrung sticht braucht nicht bewiesen zu werden.

            Und das obwohl die meisten experimentellen Nachweise indirekt sind …. leider äußert ihr euch da nicht so explizit … oder es ist mir entgangen.

    • @elmar

      „Ist das die biologistische Erklärung dafür, warum es Feminismus gibt?“

      Es ist ein npsychologisches Phänomen, dass vielleicht bei der Ausgestaltung radikaler Ideen eine Rolle spielt, deswegen vielleicht auch beim Feminismus. Wenn es eine solche Fehlvorstellung tatsächlich häufiger gibt, dann könnte ich mir vorstellen, dass sie biologische Wurzeln hat, eine Verschwörung zu viel zu sehen kann eben günstiger sein als eine zuwenig zu sehen. Man nimmt ja auch an, dass wir eine überaktive Mustererkennung haben, weil es günstiger ist, ein Gesicht zuviel als eines zu wenig zu sehen.

      „Oder warum es Radikale gibt auf beiden Seiten?“

      Eher was dazu beitragen könnte, dass solche radikalen Ideen sich entwickeln und durchsetzen

      „Und wenn ja, warum ist sie unabhängig davon, was Feminismus in seinen Varianten wirklich sagt, welche Wellen es gab, wie sie sich historisch auseinander entwickelten“

      Da schießt du schon wieder über das Ziel hinaus. Ich vertrete kein alleiniges Beruhen auf diesem Prinzip, schon gar nicht bezüglich konkreter Elemente des Feminismus als alleinige Ursache. Es kann aber dazu beigetragen haben, dass der Feminismus radikaler wurde und gerade bei denen, die nach einer hochemotionalen Erklärung für bestehende Probleme suchten gerade diese radikalen Theorien einen Anklang fanden.
      Es geht hier um einen Mechanismus, der viele Folgen haben kann, was aber nicht ausschließt, dass man eine Folge diesem Mechanismus (und sei es nur als begünstigender Faktor) zuordnen kann. Die Radikalisierung des Feminismus nachzuvollziehen kann dabei durchaus spannend sein, wenn dabei ein Effekt reinspielt, der emotionalere Erklärungen fördert, dann können sich diese eben über Zeit anreichern und eine Theorie kann Denkprozesse durchlaufen, bei denen Theorien, die emotional richtig klingen mehr geschätzt werden. Das müssen dann nicht zwangsläufig die Gegenwärtigen sein, es hätten auch andere sein können, aber natürlich bietet sich (auch aus evolutionären Gründen) Vergewaltigung und die Dämonisierung von Männern und ihrer Sexualität durchaus an.

      „Ich bin zwar nicht sicher, ob wirklich alle naturwissenschaftlichen Erklärungen dies tun, aber wirklich sehr oft geben sie Antworten darauf, warum der betrachtete natürliche Vorgang nicht anders abgelaufen ist, als es der Fall war.
      Und wo ist das hier? Und wenn es nicht hier zu finden ist, ist dann deine Erkärung keine naturwissenschaftliche? Und falls sie keine naturwissenschaftliche sein sollte, ist sie dann keine biologistische?
      Ich bin zwar nicht sicher, ob wirklich alle naturwissenschaftlichen Erklärungen dies tun, aber wirklich sehr oft geben sie Antworten darauf, warum der betrachtete natürliche Vorgang nicht anders abgelaufen ist, als es der Fall war.“

      Ist dir schon mal aufgefallen, dass du hier Punkte unterstellst, die zwar deinem Feindbild entsprechen, aber nicht dem, was ich gesagt habe? Du postulierst hier den Strohmann linear kausaler Begründungen. Das ist gerade innerhalb der Evolution falsch. Evolution gibt nicht ein bestimmtes Ergebnis vor, dass dann eintreten muss. Auf die Gefahr von Fressfeinden hin kann eine Beute zB eine bessere Tarnung, Hörner, eine schützende Schale oder ganz andere Mittel entwickeln. Das hindert aber nicht diese Elemente, wenn sie dann vorliegen, als Abwehrmittel gegen Fressfeinde einzuordnen. Es besagt auch nicht, dass dieser Effekt bei einem nochmaligen Ablaufen der Evolution wieder so eintreten müsste. Natürlich spielen dabei gewisse Veranlagungen und die Kosten der Weiterentwicklung eine Rolle und mitunter läßt sich ein einmal eingeschlagener Weg schwer umkehren. Aber das ist etwas vollkommen anderes.

      „Was wissen und wie gut verstehen Biologisten eigentlich Biologismus?“

      Ein großteil dessen, was du als Biologismus bezeichnest ist vollkommen anerkannte Biologie.

  3. „Aber vielleicht sind diese Frage ja auch übertrieben und unangebracht, weil du uns nur deine persönlichen Assoziationen mitteilen wolltest“

    Also ich habe den Sinn Deiner Fragen nicht verstanden. Willst Du ernsthaft biologische Antworten auf alle Feinheiten einer geschichtlichen Entwicklung? („..was Feminismus in seinen Varianten wirklich sagt, welche Wellen es gab, wie sie sich historisch auseinander entwickelten…“)

    Was soll es bringen wenn Dir gesagt wird, daß Biologie dies nicht erklären kann und auch nie behauptete dies zu erklären?

    Ich denke DU wolltest uns DEINE persönliche Abneigung gegen „Biologisten“ und „Biologismus“ mitteilen … 😦

    • >Also ich habe den Sinn Deiner Fragen nicht verstanden.

      Na ja … Christian schrieb von trügerischen Gehirn. Da finde ich davids Nachfrage nicht sooo offensichtlich, weil von einer psychologischen Erklärung gar nicht die Rede ist.

      Stattdessen finde ich es naheliegend, zu fragen, ob und inwiefern Christian zerebrale Ursachen in Anschlag bringen würde. Denn ich – und ich hoffe, das überrascht dich – würde so eine ganz allgemeine Tendenz, eine Art lineare Arbeitsweise des Gehirn für gar nicht so unwahrscheinlich halten und ich könnte mir vorstellen, daß es in der Psychologie ähnliche Fälle gibt.

      Und das könnte man durchaus als Biologismus bezeichnen. An solche Fälle hatte ich ja in meinem post bereits gedacht.

      „Ich denke DU wolltest uns DEINE persönliche Abneigung gegen “Biologisten” und “Biologismus” mitteilen …“

      Ich kann dir versichern, daß beides ungebrochen ist, aber in meinem Kommentar geht es wirklich um etwas anderes.

      Bitte versuche doch auch, das zu trennen.

    • @ddbz

      Ach so …. falls du dich jetzt fragen soltest, wie beide Kommentare zusammenpassen:

      Nehmen wir an, es gibt experimentelle Hinweise für eine Art linearer Arbeitsweise des Gehirns (wir nennen das jetzt mal so: Großes geht auf Großes zurück und Kleines auf Kleines.). Dann würde ich erwarten, daß eine zusätzliche Untersuchund über biologische oder evolutionäre Quellen irgendetwas Interessantes zu Tage fördert. Vielleicht nicht die ganze Erklärung, aber irgendwas eben.

      ABER: Die biologistische Kacke dampft gerade an der Stelle, wo Christian zu behaupten scheint, daß damit feministische Phänomene irgendwie verständlich werden.

      Humbug.

      Nun sagt er das aber nicht so ganz genau, wie er sich das denkt – weil er vermutlich will, daß wir drüber nachdenken. Und deshalb frage ich nach.

      Jetzt?

      • @ elmar

        „Die biologistische Kacke dampft gerade an der Stelle, wo Christian zu behaupten scheint, daß damit feministische Phänomene irgendwie verständlich werden.“

        Christian führt einige spezifische Einstellungen des Feminismus auf grundlegende menschliche Denkmuster zurück.

        Unser Gehirn hat präformierte Strategien mit Informationen und Emotionen umzugehen.

        Eine ganz banale Strategie ist z.B.das Bemühen, ein Gefühl der Kontrolle durch das Erkennen von Mustern zu erreichen. Dies ist übrigens auch ein Faktor beim Entstehen von Verschwörungstheorien.

        Dieses tief verankerte Bedürfnis bedingt, dass wir häufig Muster erkennen, wo keine sind oder Kausalitäten annehmen, wo lediglich eine nicht kausale Korrelation besteht.

        Die Annahme neurobiologisch präformierter Denkmuster ist nicht „biologistisch“, sondern schlichtweg evident.

        Ich habe übrigens etwas Verständnisschwierigkeiten bezüglich Deines „Biologismus“-Begriffs. Könntest Du mir den vielleicht mal erörtern?!

      • @ Elmar

        „Nehmen wir an, es gibt experimentelle Hinweise für eine Art linearer Arbeitsweise des Gehirns (wir nennen das jetzt mal so: Großes geht auf Großes zurück und Kleines auf Kleines.). Dann würde ich erwarten, daß eine zusätzliche Untersuchund über biologische oder evolutionäre Quellen irgendetwas Interessantes zu Tage fördert. Vielleicht nicht die ganze Erklärung, aber irgendwas eben.“

        Klingt sehr gebildet, so, als hättest Du wer weiß wie Ahnung davon und viel darüber gelesen. Nur: Was soll das eigentlich? Was willst Du uns damit sagen? Ob das Gehirn „linear“ oder sonstwie arbeitet – Evolutionsbiologie fördert in beiden Fällen viel Interessantes zu Tage. Hier ist auch nicht klar, was Du mit „Interessantes“ überhaupt meinst.

        „ABER: Die biologistische Kacke dampft gerade an der Stelle, wo Christian zu behaupten scheint, daß damit feministische Phänomene irgendwie verständlich werden.“

        Die biologistische Kacke – der Ausdruck könnte glatt von einer Feministin stammen!

        Definieren doch bitte einfach mal, was Du unter „Biologismus“ überhaupt verstehst! Du benutzt offenbar diesen Ausdruck, um jegliche Form der biologischen Betrachtung als Biologismus zu schmähen – auch wie eine Feministin.

        Interessiert Dich eigentlich, wie dieser Begriff definiert wird?

        • @Matthias

          Elmar hat definiert:

          http://jungsundmaedchen.wordpress.com/2013/10/17/biologie-der-geschlechter-2/

          Im Folgenden wollen wir Leute, die eine biologische – präziser – eine neuronale oder auch neurophysiologische Erklärung für bestimmte mentale Phänomene, für bestimmte Handlungen, Dispositionen, Gedanken oder Gefühle bzw. für soziale Phänomene vorbringen, Biologisten nennen.

          Die Wikipedia definiert wie folgt:

          http://de.wikipedia.org/wiki/Biologismus

          Biologismus (gr. βíος bíos „Leben“ und logos/ismus) ist ein Begriff, der auf verschiedene philosophische und weltanschauliche Positionen angewendet wird, die menschliche Verhaltensweisen und gesellschaftliche Zusammenhänge vordringlich durch biologische Gesetzmäßigkeiten zu erklären versuchen und von denen einige als Folge hiervon auch eine entsprechende Ausgestaltung gesellschaftlicher Verhältnisse anstreben (…)
          Da der Mensch Teil der belebten Natur ist, können Erklärungen menschlicher Wesenszüge auch Forschungsgegenstand der Biologie sein, deren Erkenntnisse folglich auch als Beitrag zum fächerübergreifenden Forschungsfeld der Humanwissenschaften verstanden werden können. Dass psychische und soziale Phänomene auf einem biologischen Substrat beruhen, wird von Kritikern des Biologismus nicht bestritten.[4] Mit dem Begriff „Biologismus“ wird jedoch versucht, einem Alleinerklärungsanspruch der Biologie wissenschaftsphilosophisch begründete Grenzen zu setzen. Dadurch wird zugleich die Eigenständigkeit einer sozial- und geisteswissenschaftlichen Methodik sowie eines ethischen Diskurses gegenüber den Naturwissenschaften verteidigt. Zugleich werden mit ihm die schwerwiegenden weltanschaulichen, politischen und gesellschaftlichen Folgen betont, die aus einer unzureichend reflektierten, einseitig biologischen Betrachtungsweise erwachsen können.

          Insoweit weicht aus meiner Sicht Elmars Darstellung von der Wikipediadefinition ab und ist weiter gefasst. Er äußert sich da ja nicht klar, ich verstehe ihn bisher so, dass es für ihn entweder schon Biologismus ist, wenn man überhaupt biologische Erklärungen heranzieht, auch nur, wenn diese die Grundlage bilden oder er nicht versteht, dass man biologische Grundlagen darstellen kann und dennoch von einer kulturellen Ausgestaltbarkeit ausgehen kann, weil diese nicht absolut gelten müssen.

          Vielleicht schreibt er ja noch was dazu

        • Der Begriff gemäß der Wiki-Definition ist für mich legitim und sinnvoll. Es gibt sicher auch einige Artikel von Christian, bei denen der Vorwurf des Biologismus berechtigt ist.

          Nach Elmars Definition ist es schon biologistisch, wenn man feststellt dass beispielsweise das Erleben von Angst u.a. durch eine hohe Aktivität der Amygdala bedingt ist.

        • @ Christian

          Elmars Definition kann einen eigentlich nur noch sprachlos machen.

          @ David

          Der Wiki-Eintrag hat sich wohl mal wieder verändert. Als ich da das letzte Mal nachgeguckt hatte, vielen ganze Fachbereiche unter diesen Begriff, was nicht sachlich sein kann. (Achtung, nie vergessen, was das für Typen sind, die die Wikipedia beherrschen!)

          Auch jetzt macht der Wiki-Artikel auf mich keinen durchweg guten Eindruck. Der Satz über Dawkins ist fehl am Platz, denn Dawkins hat damit nicht das gesamte menschliche Verhalten genetisch erklärt.

          Biologismus – so, wie ich ihn von Uni & aus der Literatur kenne – ist im Wesentlichen, wenn jemand naturalistische Fehlschlüsse begeht, insbesondere, wenn es dadurch in eine sozialdarwinistische Richtung geht, wenn jemand die genetische oder biologische Erklärung aus Prinzip bevorzugt, selbst, wenn Tatsachen dagegen sprechen, oder wenn jemand wirklich alles auf diese Weise erklären will, ohne die Grenzen der Biologie oder – im engeren Sinne – der Genetik zu kennen. Also naturalistische Fehlschlüsse und (wirklicher) Determinismus, das ist es im Wesentlichen.

          So Sachen wie Essentialismus gibt es natürlich auch noch, die kommen aber selbst in Professioneller Literatur nicht immer vor unter dem Begriff. Sind eher Fehlvorstellungen, wenn jemand einen Unterschied im Schnitt als essentiell ansieht.

          Biologistisch finde ich von Christians Artikeln übrigens keinen einzigen – im Gegenteil.

      • Dass der Beitrag von Christians Artikel zur Erklärung feministischer Verschwörungstheorien minimal bis nicht vorhanden ist, dürfte wohl jedem klar sein.

      • @david

        Zum Teil verstehe ich das, weil da noch viel zu entwickeln ist, vieles ist unreif, halbgar und unverstanden. Zum Teil habe ich aber auch schon eine Menge in meinen post vorgetragen, was aber entweder nicht gelesen oder nicht verstanden wurde.

        Aber keine Sorge: Ich habt mich dermaßen geärgert, daß ich noch lange und sorgfältig an dem Thema dranbleiben und sicher noch vieles finden werde, was man am Biologismus verbessern kann.

        Nur verlangt bitte nicht von mir, daß ich das von gestern auf morgen behebe (sowas können nur Biologisten) und das in 2 Sätzen in einen Kommentar schreibe.

        • Es ist einfach so, dass ich bei deinen obigen Postings schon nicht verstehe, auf was du hinaus willst. Kann natürlich an mir liegen.

          Es ist einfach ein kleiner psychologischer Effekt, der Verschwörungstheorien begünstigt, zu ihrem Entstehen beiträgt.

          Ich halte es für aktuell illusorisch, diesen neurobiologisch fassbar zu machen. Noch illusorischer ist es natürlich, ihn als hinreichende Ursache für feministische Deutungen zu betrachten.

        • @ Elmar

          „Zum Teil verstehe ich das, weil da noch viel zu entwickeln ist, vieles ist unreif, halbgar und unverstanden.“

          Wenn Du damit meinst, dass es von Dir selbst unverstanden ist, warum polterst Du dann jetzt schon so laut gegen die biologische Betrachtung?

          „Zum Teil habe ich aber auch schon eine Menge in meinen post vorgetragen, was aber entweder nicht gelesen oder nicht verstanden wurde.“

          Doch, wird gelesen. Verstehen kann man allerdings Deine komische Pseudobiologie nicht immer. Grausam zu lesen und mit gravierenden Fehlern.

          „Aber keine Sorge: Ich habt mich dermaßen geärgert, daß ich noch lange und sorgfältig an dem Thema dranbleiben und sicher noch vieles finden werde, was man am Biologismus verbessern kann.“

          Am Biologismus kann man nichts verbessern – die meisten hier sind keine Biologisten gemäß seriöser Definitionen dieses Begriffs.

          Biologische Betrachtungsweisen verbessern? Du? Sorry, aber das traue ich Dir jetzt nach all dem nicht mehr zu.

          „Nur verlangt bitte nicht von mir, daß ich das von gestern auf morgen behebe (sowas können nur Biologisten) und das in 2 Sätzen in einen Kommentar schreibe.“

          Es eilt nicht – „Biologisten“ können das so schnell, weil sie mit dem Thema vertraut sind.

          @ Christian

          Ach ja, der Kuchen. Der Kuchen in Form einer Doppelhelix. Doppelhelix mit Sahne – ich bin gespannt! Dürfte aber schwierig zu backen sein in der Form! Wäre aber eine Idee für den Weihnachtsmarkt. Wenn die Femis dort ihre Propaganda-Bude haben, dann müssten „Biologisten“ wie wir eigentlich schon lange dort auch eine betreiben!

        • @Matthias

          „Doch, wird gelesen. Verstehen kann man allerdings Deine komische Pseudobiologie nicht immer.“

          Das habe ich schon aufgegeben, mit dem Verstehen. Dazu bin ich wohl zu blöde.

          Zumal mir Elmar schon gesagt hat, daß ich eben zu dumm bin ihn verstehen zu können.

        • @ Christian

          Hihi – coole Bilder. Was auch eine Idee wäre: Spritzgebäck in Doppelhelix-Form. Da bräuchte man nur die richtige Spritze zu.

          Und dann auf den Weihnachtsmarkt damit, einen „Biologisten“-Stand betreiben und dort das Gebäck verkaufen – am besten direkt neben dem Frauenhausstand, dann kommt auch die richtige Stimmung auf…

          @ DDBZ

          Genau das ist der Punkt: Elmar ist intelligent, und wir sind alle zu dumm, um ihn zu verstehen. Das muss es wohl sein…

          …wenn es viele Elmars gäbe und man ständig überall mit ihnen zu tun hätte, würde man vermutlich irgendwann selbst glauben, für alles zu dumm zu sein.

        • „Da bräuchte man nur die richtige Spritze zu.“

          Nachtrag: Geht natürlich nur, wenn man beim Spritzen die Spritze dreht… – müsste jedenfalls gehen. Zumindest ungefähr.

  4. Das ist doch nichts anderes als dass jeder seine „Probleme“ auf für die Allgemeinheit möglichst plausible Weise formulieren will.

    Wer will schon Verantwortung übernehmen?

    Betrifft Frauen natürlich etwas mehr da sie weniger aktiv sind und sich eher ihrem „Schicksal“ ergeben.

    Da kommt der Feminismus/Zeitgeist als Rationalisierungslieferant natürlich bei den meisten Frauen gut an, wenn der eigene Rationalisierungshamster jetzt nicht so der fitteste ist.

    *…oder eines küssenden Paars triggernd wirken kann.*

    Nun, ich finde einen gewissen Anstand eher angenehm, wenn ich was sehen will was über ein küssendes Paar hinausgeht dann schau ich mir das im Internet an.

    Gelegentlich habe ich das Gefühl ein Paar will ziemlich exhibitionistisch eine private Liebesszene oder sogar einen Softporno inszenieren, sein „Glück“ demonstrieren.

    Gibts ja auch bei Frauen nach der Art: Schau, ich bin jetzt Mutter! Ich habs geschafft! Respektiere mich!

    Kommt irgendwie nicht so recht an, Glücklichsein kann so schwer vorgespielt werden.

  5. Christian, hast du keine Studie dazu gefunden? Ich bin sicher dass es den Effekt gibt, der müsste ja eigentlich auch leicht nachweisbar sein.

    Wobei die Übergeneralisierung („das ist DIE Ursache von Verschwörungstheorien“) auch wieder nur einer von vielen menschlichen Kausalitäts-fallacies ist. Wie z.B. eben hier die Bevorzugung monokausaler Erklärungen vor multikausalen, dann die Bevorzugung von verursachenden Ereignissen vor verursachenden nicht-Ereignissen, Intentionalität vor Zufall (fundamentaler Attributionsfehler), die Bevorzugung von Kausalität im Allgemeinen.

  6. @ christian

    Ich halte die den Verschwörungstheorien und der feministischen Ideologie zugrunde liegenden Psychodynamiken für etwas unterschiedlich.

    Der von Dir angesprochene unspezifische Faktor mag durchaus eine Rolle spielen.

    In der Feminismusangelegenheit spielen aber individualpathologische Faktoren eine weit größere Bedeutung. Ich spreche da von der ideologischen Kerngruppe, nicht den Bystandern.

    Die abgewehrte, nicht lebbare Weiblichkeit mit der daraus resultierenden Dämonisierung des phantasierten „Männlichen“ dürfte ein wesentlich wichtigerer Faktor sein.

  7. Da frag ich mich halt wie man die Geschichte von VCD belegen könnte.
    Ist natürlich ein Maskulinistenporno und passt wie das Harte ins Weiche schaut man sich die Bergmann und ihre Taten an.

    Ich bekomm immer mehr das Gefühl bald will keine Frau mehr Feminstin sein, nur noch die mit wirklich massiven mentalen Problemen.

    Naja, ist ja was Deutsches, Menschliches und Weibliches dass man es hinterher nicht gewesen war oder ja verführt und gezwungen, „vergewaltigt“ wurde.

    Doch alles ändert nichts daran dass viele Frauenleben vom Feminismus verwirkt sind, die Jahre verloren sind und unsere Frauen ihren schlechten Ruf denen ihnen der Feminismus gab und noch gibt lange behalten werden.

    Macht nix, 33% unserer fruchtbaren Frauen haben Migrationshintergrund, unsere besten Frauen der Welt haben sich den Himmel erobert, haben Entgeltgleichheitsgesetz und Quote.

  8. @Christian

    Bitte lass die Finger von historisch-politischen Kommentaren.

    Zumindest solange, bis du dein Wissen über tatsächlich stattgefundene historische Verschwörungen etwas aufgefrischt hast. Ich empfehle als Einstieg die Anleitung durch Prof. Dr. Daniele Ganser. Der Schweizer Historiker befasst sich ausführlich mit den NATO-Verschwörungen im Nachkriegseuropa, erweiternd empfehle ich auch, etwa nach „Strategie der Spannung“ (strategia della tensione) zu googeln.

    Vielleicht lässt dich die Auseinandersetzung mit diesen Themen vom unreflektierten Gebrauch des Propagandabegriffs „Verschwörungstheorie“ etwas Abstand nehmen.

    Dein Gerede über das Kennedy-Attentat ist übrigens schier unerträglich. Würdest du dich etwas näher mit dem Geschehen des 22. Nov. 1963 befassen, könntest du wissen, dass die Einzeltätertheorie unhaltbar ist.

    • @zip

      „Dein Gerede über das Kennedy-Attentat ist übrigens schier unerträglich“

      Ich hatte auch nur angeführt, dass sie in dem besagten Buch als Beispiel angeführt war. Ich habe mich persönlich nicht weiter mit dem Attentat beschäftigt, kann mir aber gut vorstellen, dass es sich für Verschwörungstheorien anbietet.

      • @ Christian

        Kennedy…

        Meine Lieblingsverschwörungstheorie!!!!

        …Kubaner…Russen…CIA…der Bruder von Lyndon B. Johnson…Marylin Monroes Psychoanalytiker…die hatten alle ihre Finger im Spiel…gggg

  9. @ Christian

    Wofür das Kennedy-Attentat sich anbietet, kann ich nicht sagen. Möglicherweise bietet es sich für einen Sonntagsnachmittagstratsch bei Kaffee und Kuchen an, möglicherweise für eine Radioreportage oder aber auch für – horribile dictu – sinsitre Verschwörungstheorien.

    Was ich sagen kann, ist, dass du den Terminus „Verschwörungstheorie“ ziemlich unreflektiert gebrauchst.

    Und was ich auch sagen kann, ist, dass die offizielle Version des Attentats falsch ist. Wie übrigens viele weitere offizielle Narrative der US-Regierungen im Lauf der letzten paar Jahrzehnte (Golf von Tonkin-Vorfall, USS Liberty, Brutkastenstory, weapons of mass destruction, usw.).

  10. Ich hab auch von einer Verschwörungstheorie gehört: Ein Haufen Männer und Frauen haben sich verschworen mit dem Ziel, die Steuern zu senken, in erster Linie für Spitzenverdiener. Sie operieren und konspirieren unter dem Kürzel FDP. Muhhaha! Verschwörungstheoretiker, die haben doch einen an der Waffel!

    • Es gab auch lange Zeit die irre Verschwörungstheorie, der amerikanische Geheimdienst überwache die Internetkommunikation von unbescholtenen Bürgern. Veilleicht kann man sich mit einem Aluhut dagegen schützen 😉

      • ich³

        ad 1)

        Das machen nicht nur die Amerikaner, sondern u.a. auch die Chinesen, Russen, Briten und viele andere mehr.

        ad 2)

        War das noch nie eine Verschwörungstheorie sondern eine plausible, wenn auch bis dato nicht so konkret und umfangreich belegte Annahme.

        • 1) Nein, aber die politisch korrekte Dressurelite nutzt die NSA-Enthüllungen als Tool ihrer antiamerikanischen Manie und suggeriert, es sei ein amerikanisches Alleinstellungsmerkmal.

          2) Nein, auch vor den NSA-Enthüllungen bin ich davon ausgegangen, dass die USA (wie viele andere Länder) genau dies machen.

        • 1) der Antiamerkanismus der Linken mit samt seiner einschlägigen moralischen Doppelstandards ist keine Verschwörungstheorie sondern traurige Wahrheit.

          2) Belege für meine Überzeugung von vor einem Jahr?

          Nehm es mal als gegeben hin! 😉

        • Antiamerikanismus der Linken?

          Aus den USA kommen gute und schlechte Dinge. Hollywood ist großartig. McDonalds nicht so sehr. Gender Studies kommen auch aus den USA.

          Ich wüsste nicht, weshalb ich unbezahlt den Jubelperser für die US-Regierung spielen sollte – was übrigens viele Linke gerne machen, google mal die „Antideutschen“.

        • @ ratloser:

          Kannst du bitte Links zur Berichterstattung über die russischen und chinesischen PRISM-Programme beifügen oder hast du die dir ausgedacht? Wie war das noch mit Doppelstandards?

        • Könntest du bitte die moralischen Doppelstandards, die ich angeblich anlege, bitte mit Zitaten belegen?

          Ach, ich vergaß, Argumente sind ja für die Rechten nicht nötig. Es reicht ja, den Diskussionsgegner zu diffamieren.

          Vielleicht sollte ich dir nur noch auf deinem Niveau antworten. Höflichkeit und Argumente an dich zu verschwenden, heißt ja wirklich, Perlen vor die Säue zu werfen.

        • entspanne dich bitte, @ichichich. ratloser hat es wahrscheinlich genauso so gemeint, wie gesagt. stelle dir eine welt vor mit genau einer supermacht. welcher staat wäre dir lieber, als die usa und warum? siehste! mit zwei wird es such nicht besser, frei gemäß dem spruch: nobody is perfekt, but parts of me are excellent.

          das russen und chinesen auch spionieren ist klar. das sie weniger technische möglichkeiten und wahrscheinlich geld haben ist auch klar. du sollst sie an ihren früchten erkennen. eine lebensfernen, realitätsverweigernden utopie von gleicher macht für alle staaten ist ungerecht und unfair. in der eu wird bei vielen beschlüssen einstimmigkeit gefordert. luxemburg und deutschland haben formal dasselbe gewicht bei diesen abstimmungen. macht die den usa genommen wird, erhalten andere. wer soll das sein?

          russen und chinesen werden in jedem fall relativ einflußreicher. wieder auf die früchte achten. man kann immer alles besser machen.

        • „ratloser hat es wahrscheinlich genauso so gemeint, wie gesagt.“

          Dann passt mein Kommentar zu ihm auch.

          Die NSA-Affäre war nur ein salopper Kommentar von mir, den er zum Anlass genommen hat, mal wieder was über den angeblichen „Antiamerikanismus“ und – gratis dazu und völlig unbegründet – die „Doppelmoral“ von Linken in Form von persönlichen Angriffen zum besten zu geben.

          Das ist unter anderem absurd, weil diese Form von „Antiamerikanismus“ (Kritik an PRISM) von amerikanischen Rechts-Libertären und Tea-Party-Anhängern geteilt wird.

          „das russen und chinesen auch spionieren ist klar. das sie weniger technische möglichkeiten und wahrscheinlich geld haben ist auch klar.“

          Seit Jahren kaufen die Chinesen von ihren enormen Exportüberschüssen massiv US-amerikanische Staatsanleihen. Das Geld, das die Amerikaner haben, sind chinesische Kredite. Aber das ist ein anderes Thema…

        • @ zip

          Erwischt!

          Ich trage seit etwa 17 Jahren, vier Monaten und drei Tagen ein Kupfersuspensorium.

          Ich fühle mich seitdem viel besser, mein CFS ist deutlich rückläufig, ich schlafe besser und meine Cholesterinwerte sind 7% niedriger als vorher.

          Alleine der Grünspan nervt mitunter.

        • @ratloser

          Erdstrahlen?

          Das ist doch gar nichts mehr gegen den Elektrosmog heutzutage, gegen diese ganzen Handystrahlen!

          Da hilft nur noch eine Absorberkammer.

          Das bringt mich auf eine Geschäftsidee.

          Solche Absorberkammern sind teuer und nachts meist unbenutzt, die sollte man nachts als Schlaf- und Therapieplätze vermieten.

        • @ratloser

          Das könnten in der Tat die modernen Orte für Teufelsaustreibungen, Geistheilungen und Seelentrost werden.

          Die Esoterik geht ja auch mit der Zeit.
          Was gestern Petrus war ist heute Klimaschutz.

        • @ borat

          Klimaschutz…Du bist doch nicht etwa ein „Leugner“????

          grummel

          Vielleicht könnte man noch ein paar kleine Ausstattungsdetails in der Kammer ergänzen, um der von Misandrie befreiten Feministin gleich einen befreienden Einstieg ins pralle Leben zu ermöglichen…sozusagen als IGEL-Leistung…in Form einer spirituell-materiellen Transformation…?!

        • @ratloser

          Also bei Frauen wird das schwierig, so einer Absorberkammer haftet etwas sehr patriarchales an, da bräuchte es schon wahre Verkaufsgenies wie z.B. Uri Geller oder Jürgen Höller um Frauen da hinein zu locken.

        • @ borat

          „…da bräuchte es schon wahre Verkaufsgenies wie z.B. Uri Geller oder Jürgen Höller um Frauen da hinein zu locken….“

          Wir kaufen von der Leyen, die macht für 5 Sekunden Ruhm ALLES!!!

        • @ratloser

          *Wir kaufen von der Leyen, die macht für 5 Sekunden Ruhm ALLES!!!*

          Hut ab, du arbeitest nicht zufällig als Politikberater?

          * genetisch manipulierte Dildos?*

          Seit ein paar Jahren werden schon Dildos mit versteckter Webcam, verkauft, was glaubst du wo die ganzen Filmchen im Internet herkommen?

          Und weisst du was da schon alles mit Katzen gemacht wird? Perfekt getarnte Überwachungsdrohnen!

          Der Verschwörer sind an Perfidie nicht kaum noch zu übertreffen.

  11. @ Christian

    Du hättest erläutern sollen, was Du unter Verschwörungstheorie oder allgemeiner unter Verschwörung verstehst. Seit einiger Zeit wird alles mögliche als Verschwörungstheorie bezeichnet, um es lächerlich zu machen.

    • Eine Verschwörungstheorie ist immer richtig. Egal ob es Beweis dafür gibt oder nicht, ja sie bleibt auch bei Gegenbeweisen wahr.

      Denn Gegenbeweise oder fehlende Beweise zeigen ja gerade das Perfide und Geheime der Verschwörung.

      Nur die wirklich Erleuchteten können eben diese Verschwörung erkennen. Wie man allerdings zu solch einem Erleuteten wird, weiß ich nicht…

      Die Anderen sind eben Schafe oder so.

      Schön zu sehen an DENEN, die tatsächlich behaupten es gebe Bielefeld.

      Oder an denen, die an eine Verschwörung der Biologisten glauben.

  12. Als Tiefenpsychologe der Männerbewegung darf ich euch allen mitteilen, daß Verschwörungstheorien immer ihren Grund in traumatischen Kindheitserfahrungen haben. Man will nur nicht emotional registrieren, daß man den eigenen Eltern als Kind tatsächlich so ausgeliefert war, wie es in den verschiedenen Verschwörungstheorien ausfabuliert wird.

    Man denke hier nur an Sekten wie die Zeugen Jehovas etc.

    Um diese Dinge verstehen zu können, muß man sich allerdings kritisch mit seiner eigenen Kindheit und den Eltern auseinandersetzen.

    Ich kriege ja immer Prügel dafür, wenn ich die auch für Idioten offensichtliche Tatsache anspreche, daß die meisten Feministinnen sexuelle Traumata in der Kindheit erfahren haben – und daher ihr kruder Blick auf die Gesellschaft, auf Sexualität und auf die Männer herrührt.

    Das sind nichts anderes als indirekte und unbewußte Wiedergaben der eigenen verdrängten Kindheitsrealität.

    Aber offensichtlich möchte die Gesellschaft noch immer nicht diese sehr einfachen Zusammenhänge verstehen – und freut sich über tolle Erklärungen wie „die Gene“ oder „das Gehirn“.

    Nun ja.

    http://www.alice-miller.com

    • @ Kirk

      Die Verschwörung der Eltern gegen ihre Kinder ist die schlimmste und umfassendste von allen.

      Das ganze Übel dieser Welt hat dort seine Ursache!

      • @Roslin

        Wenn du begriffest, daß deine ironische Veräppelung die Realität widerspiegelt, wären wir schon weiter. Nur verschwören sich die Eltern nicht bewußt gegen ihre eigenen Kinder, sondern wiederholen unbewußt die Grausamkeiten, die sie selbst als Kinder erfahren haben.

        Ich bin gewohnt, daß man für solche Aussagen ausgelacht wird. Es ist traurig, wie dumm sich die Gesellschaft auch heute noch stellt. Mein Text ist ja nun nicht besonders anspruchsvoll und enthält offensichtliche Wahrheiten. Selbst diese ist man nicht gewillt zu begreifen – offenbar.

        Kann man wohl semantischen Analphabetismus nennen.

        • @ Kirk

          *Wenn du begriffest, daß deine ironische Veräppelung die Realität widerspiegelt, wären wir schon weiter. *

          q.e.d.

          Ich weiß, Kirk, es gibt kein Entkommen.

          Wer kein Kindheitstrauma vorzuweisen hat und trotzdem schwul ist, beweist gerade dadurch, dass er eines hat, er verleugnet nur.

          Das ist die moderne Hexenprobe.

        • Schade, Roslin, daß du so dumm bist.

          Ich empfehle dir die genaue Lektüre der folgenden Seite und der Bücher Alice Millers.

          http://www.alice-miller.com

          Den Spott, den du hier vorträgst, wirst du auch in deiner Kindheit erfahren haben. Viele Menschen haben keinen Schimmer, welch ein Leid in ihnen begraben ist.

          Natürlich kannst du diese Sichtweisen immer wieder als paranoid verspotten – oder als sich selbst bestätigenden Zirkelschluß. Dafür hätte ich sogar Verständnis.

          Nur zeigt eben die Empirie etwas gänzlich anderes. Dazu müßtest du dich näher mit dem Thema befassen. Lies doch z.B. mal das Buch „Am Anfang war Erziehung“.

    • @kapitän

      Ich frage mich ja was ein Trauma ist:

      Es ist die Enttäuschung von Erwartungen

      – Erwartungen körperlicher Unversehrtheit
      – Erwartungen bestimmter Reaktionen anderer Menschen

      Damit sind Traumata eine aktive kognitive Leistung, sagst du ja auch selbst dass diese verdrängt und nachgeholt werden.

      Einen Stein kann man nicht traumatisieren.

      Das bedeutet aber auch Traumata können nicht eindeutig als „von außen“ zugefügt gesehen werden, sie sind ein Zusammenspiel von der Außenwelt und der Kognition.

      Was für den einen ein schweres Trauma ist merkt der andere nicht.

      Sieht man ja auch an #Aufschrei. Frauen in Naturvölkern würden null verstehen um was es dabei geht.

      Man kann sogar mit hohem „Traumatisierungspotential“ geboren werden, psychisch wie physisch, für ein Trauma reicht dann evtl. einfach aufzuwachsen und in die Pubertät zu kommen.

      Lebt nicht eine ganze Therapeutenindustrie davon den Menschen und vor allem Frauen Traumata zu „verkaufen“?

      So kann die meist weniger vorhandene Eigenverantwortung externalisiert werden, abgekapselt und verdrängt werden, endlich ist ein anderer Schuld.

      Mit scheint es als ob das Therapeutengeschäft auch parasitäre Auswüchse in dieser Richtung hat die natürlich mit feminstischem Zeitgeist harmonieren und diesen nutzen.

      *Um diese Dinge verstehen zu können, muß man sich allerdings kritisch mit seiner eigenen Kindheit und den Eltern auseinandersetzen.*

      Und was ist dein Problem?

      * …daß die meisten Feministinnen sexuelle Traumata in der Kindheit erfahren haben…*

      Die Jungs wollten lieber mit ihrer Freundin spielen weil sie schon kleine Brüstchen hatte?

      • @ Borat

        Traumata sind heute durch unser zunehmendes Verständnis der Stressreaktion schon sehr gut definiert.

        Bei traumatischem Stress handelst es sich um eine Überlastungsreaktion, bei der die altersadäquaten Bewältigungsstrategien für einen äußeren Reiz nicht ausreichen.

        Also nix „kognitive Leistung“ sondern das genaue Gegenteil davon: das Versagen ebendieser.

        A propos spielen: hast du dich mit Ratloser schon ausgetobt? Fein, dann kannst du ja Abend essen kommen.

        • @zip

          Du scheinst nicht zu verstehen was ich sage.

          Traumata also Stressreaktionen können auch ohne oder mit minimaler externer Stimulation entstehen.

          Die Stressreaktion _ist_ die kognitive Leistung, ein Betäubter tut sich schwer mit Stressreaktionen, ein Toter erst recht.

          *A propos spielen: hast du dich mit Ratloser schon ausgetobt? Fein, dann kannst du ja Abend essen kommen.*

          Gleich Mutti, wir wollen nur noch die Katze festnageln.

    • @JTK

      Das mag schon sein, dass traumatisierte Menschen eher zu Verschwörungstheorien neigen (btw: gibt es Studien dazu?).

      Das ist aber weder ein notwendiger Grund für das Bestehen von „Verschwörungstheorien“ (von denen viele einfach nur „fact finding missions“ sind, weil die offiziellen Narrative in sich widersprüchlich und nicht konsistent sind > Kriminalistik), noch ein hinreichender Grund für das tatsächliche Bestehen von Verschwörungen.

  13. Vielleicht etwas offtopic vielleicht auch nicht:

    Der 13te eines Monats fällt besonders häufig auf einen 13ten – zumindest mehr als auf die anderen Tage.
    Ob das der Grund ist, dass man ihn zum Unglückstag außerkoren hat?

  14. Zu Verschwörungstheorien empfehle ich “Alternativlos 23?: http://alternativlos.org/23/ Da geht es um Verschwörungstheorien, die sich später als wahr herausstellten.

    Zur Alleintätertheorie beim Kennedy-Mord: Markus Kompa schreibt immer wieder über Geheimdienste, der folgende Blogeintrag ist nur kurz; es lohnt sich bei heise.de und in seinem Blog mehr zu suchen.
    http://www.kanzleikompa.de/2013/11/22/jfk/

    Stoff für Verschwörungstheorien (bzw. wie das, was wie eine bizarre These klingt, sich langsam durchsetzt, vgl. die Darstellung einer solchen Entwicklung beim Alternativlos-Podcast) bietet die Wahrnehmung häuslicher Gewalt gegen Männer. Noch vor kurzem hier in einem Kommentar erwähnt und jetzt durch Genderama aufgegriffen:
    http://genderama.blogspot.de/2013/12/hausliche-gewalt-wir-mussen-die-manner.html

  15. Pingback: Was ist Biologismus? | Alles Evolution

  16. Pingback: WM 2014: Finale: Deutschland vs. Argentinien | Alles Evolution

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