Sind Geschlechterunterschiede ein Zeichen einer gesunden Gesellschaft?

In einem Beitrag in der Psychology Today ist ein interessanter Artikel, der behandelt, inwieweit Geschlechterunterschiede ein Zeichen einer gesunden Gesellschaft statt einer unterdrückenden sind:

The question is: What do sex differences say about a society? A common assumption is that they say something bad. So, for instance, whenever we find fewer women than men working in a desirable occupation, this is taken as proof of systematic discrimination against women. At the very least, it is assumed to reflect the operation of pernicious stereotypes of the sexes. Thus, sex differences are viewed as a sign of a sick and unjust society. But is this a fair assessment?

 

If human beings were blank slates with respect to sex differences, then it probably would be. But there’s a ton of evidence now, in evolutionary psychology and various other fields, suggesting that we’re not blank slates. Many sex differences have their origin in the evolutionary history of our species. They’re found across cultures and they’re found in many other mammals. Certainly, nurture plays a role as well. I would argue, though, that it’s no longer reasonable to deny that nature is strongly implicated in shaping human sex differences. And if that’s the case, then maybe sex differences are not a symptom of a sick or unjust society after all. Instead, they’re just a symptom of people being people.

(…)

Why might this be? According to Schmitt and co., it’s because people in wealthier, more egalitarian nations have more freedom to choose their paths through life. They’re more able to express and explore their individuality. As such, natural differences emerge unrestrainedly and sex differences tend to be larger. In less wealthy, less equitable nations, on the other hand, people have less freedom and sex differences are often muted.

And that brings Sommers to her main point: If certain sex differences are larger in societies with better social indicators, then rather than being products of a sick or oppressive society, sex differences may sometimes be indicators of a healthy society—a society in which people have more opportunities and greater freedom to be who they want to be. Some social activists might not like what people want to be. But in a truly free society, that wouldn’t be up to them. The activists would have to learn to live and let live.

Ein Gedanke, der im Feminismus wohl wenig Anklang finden wird. Aber so zu leben wie man will, auch wenn das einer Geschlechterrolle und deren Klischees entspricht, ist eben ein deutliches Zeichen von Freiheit. Und wenn sich bei den Geschlechterrollen gewisse Häufungen zeigen, dann werden diese gerade dann deutlich werden, wenn mehr Freiheiten bestehen.

Die Frage wäre dann eher warum sich die Interessen des Einzelnen so zu sein, wie er sein will, dem Wunsch einer bestimmten Ideologie nach einer gleichmäßigen Verteilung aller Bereiche zwischen den Geschlechtern unterordnen soll. Die Zwangsangleichung der Geschlechter wäre dann die eigentlich Unterdrückung

 

80 Gedanken zu “Sind Geschlechterunterschiede ein Zeichen einer gesunden Gesellschaft?

  1. Die echte Freiheit der Wahl hat man erst, wenn es tatsächlich möglich ist, jeden gewünschten Lebensweg zu gehen, ohne aufgrund des Geschlechts die typischen Probleme der Akzeptanz bzw. die Erschwernisse durch ein „für nur ein Geschlecht gemeintes“ Arbeitsumfeld zu haben (Männer in der Kita, Frauen auf dem Bau etc.)

    In der DDR war es z.B. total normal, dass Frauen arbeiten gingen (auch in bei uns sog. „Männerberufen“), es gab genug Kinderbetreuung und kein Mutterbild, das eine zur „Rabenmutter“ erklärte. Auch in skandinavischen Ländern ist das so und selbst in Frankreich gibt es kein vergleichbares Mütter-Bashing wegen Berufsausübung wie hierzulande. Das ist in zig Studien ermittelt worden, ich frag mich wirklich, warum ausgerechnet DE (wo dem diverser Masku-Blogger doch der „Staatsfeminismus“ das Sagen hat) hier so vehement rückständig ist.

    Auch sämtliche vergangenen Stadien unserer Gesellschaft, die abgesehen von Nachkriegszeiten sehr festgeklopfte Normen für Frauen- und Männerleben hatten, kann ich bei bestem Willen nicht als „freiheitlicher“ ansehen. Man schaue sich nur die Werbung der 50ger an… da krieg ich das Gruseln…

      • @ClaudiaBerlin: „Frauen auf dem Bau etc“
        das ist ein ausgesprochen schlechtes Beispiel, weil fast alle Bauberufe große Körperkräfte erfordern, die nur die wenigsten Frauen erreichen. Es gibt bessere Beispiele, wo die Biologie keinen solchen Einfluß hat. Frauen auf dem Bau ist mMn ein Beleg dafür, daß man in **vielen, aber nicht allen** Berufsfeldern eine einigermaßen ausgeglichene Verteilung erreichen kann.

        „In der DDR war es z.B. total normal, dass Frauen arbeiten gingen (auch in bei uns sog. “Männerberufen”),“
        Das bestätigt ja gerade die These des Artikels, daß nur in unfreien Gesellschaften in bestimmten Berufen hohe Frauenquoten auftreten. platt gesagt werden die die Frauen dazu gezwungen, diese Berufe zu ergreifen, weil das komplette Bildungssystem in allen Entwicklungsstufen die gewünschten Quoten erzwingt.

        „… kann ich bei bestem Willen nicht als “freiheitlicher” ansehen“

        Ich schon. Mit „freiheitlicher“ wird unterstellt, eine Gleichverteilung würde einen hohen Grad an Freiheit unterstellen. Dieser Rückschluß vom Ergebnis komplexer sozialer Prozesse auf die Freiheitlichkeit dieser Prozesse ist nicht zulässig, sondern ein krasser (trotzdem beliebter) Denkfehler.
        Gleichverteilung kann Ergebnis staatlich verordneter Quoten sein, Ungleichverteilung kann Ergebnis von freier Wahl oder Diskriminierungen sein. Man kann generell nicht vom Ergebnis komplexer sozialer Prozesse auf Einzelheiten der Prozesse zurückschließen.

        Konkret ist der Prozeß der Berufswahl sehr lang. Es gibt eine kaum übersehbare Zahl von Einflußfaktoren. Ich habe hier:
        http://maninthmiddle.blogspot.de/p/faq.html#wertschaetzung
        in einem ähnlichen Zusammenhang schon etwas geschrieben, sollte das Thema aber vermutlich einmal detaillierter darstellen.

        • @ man in the middle

          *Gleichverteilung kann Ergebnis staatlich verordneter Quoten sein, Ungleichverteilung kann Ergebnis von freier Wahl oder Diskriminierungen sein.*

          Menschen sind nicht gleichartig, Männer und Frauen sind (IM SCHNITT!) vershcieden (und als Individuen).

          Je freier und gleichberechtigter eine Gesellschaft ist, um so mehr wird diese UNTERSCHIEDLICHKEIT zum Ausdruck gebracht.

          GLEICHSTELLUNG kann nur gelingen durch zwangsweise Nivellierung dieser natürlichen Unterschiede.

          Dazu ist die Abschaffung von Freiheit und Gleichberechtigung zwingend erforderlich.

          Wer Gleichstellung will, will die Abschaffung von Freiheit und Gleichberechtigung, als Feminist.I.n zu erst die Abschaffung der Freiheit und der Gleichberechtigung der Männer (später auch die der Frauen, aber das hat noch ein wenig Weile, liegt jedoch n der Konsequenz dieser totalitär-sozialistischen Gleichmacherideologie).

    • „…Mütter-Bashing wegen Berufsausübung wie hierzulande. Das ist in zig Studien ermittelt worden,…“

      Hast Du für diese Studien ein paar Links? Die würde ich mir gerne mal anschauen.

      Was würdest Du denn vorschlagen? Soll die Gesellschaft, die auch einige Erwartungen hat- zB furtzt man beim Essen nicht, was ich vielleicht doch gerne täte?- zwangsweise -top down sozusagen- umgebaut werden?

      Übrigens haben wir bei uns schon ein „Mütter-Bashing“. Frauen die sich zum Muttersein, gegen den Beruf entschieden haben, werden als Heimchen dargestellt uA vom Staatsfeminismus.

      • Das „Rabenmutter-Vorwurf“-Szenario sollte eigentlich allgemein bekannt sein, denn man kann es ja häufig auch im Alltag erleben (nicht unbedingt mit dem Begriff, sondern subtiler). Aber auf die Schnelle gerne auch Links:

        * Die Mutter und ihr erstes Kind –individuelle und staatliche
        Arrangements im europäischen Vergleich
        http://www.zeitschrift-fuer-familienforschung.de/pdf/2003-2-dienel.pdf – hier werden besonders lebensnah Elternforen ausgewertet, wo sich das unterschiedliche Verständnis und Verhalten bzgl. Elternschaft/Mutterschaft recht deutlich zeigt.

        * Sodann z,B, „Rabenmutter contra Mère Poule: Kinderwunsch und Mutterbild im deutsch-französischen Vergleich“ http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12523-010-0035-0 – leider kostenpflichtig, ein „Look inside“ gibt einen teilweisen Überblick/Fazit.

        Was einen „Umbau“ auf Gesetzgeber-Ebene angeht, so bin ich für Veränderungen, die auf eine familienkompatiblere Arbeitswelt abzielen, für beide Geschlechter. Es leiden ja auch zunehmend Väter an der schlechten Vereinbarkeit, das würde also allen nützen.

        Zudem würde ich – eine zugegeben radikale Veränderung – die Institution der Ehe zugunsten einer mit Rechten und Pflichten versehenen, bewusst einzugehenden „Elternschaft“ in der Bedeutung herab setzen. Wenn Vater/Mutter-Sein institutionell deutlicher von Ehe abgegrenzt würde, wäre vorab klar, dass „Rosenkriege“ mit Gezerre um die Kinder ein NoGo sind, bzw, ihnen würde vielfach die „Munition“ fehlen. Auch Rechte/Pflichten biologischer versus sozialer Väter könnten so neu geordnet und Konflikte entspannt werden. Aber das ist schon weitab vom Topic…

        • Ein wirklich ernst gemeinter Umbau hätte das paternalistische „Männer haften für Frauen“ zum Gegenstand, statt Frauen wie ehedem aus der Verantwortung für die eigene Situation zu nehmen.

        • „Wenn Vater/Mutter-Sein institutionell deutlicher von Ehe abgegrenzt würde, wäre vorab klar, dass “Rosenkriege” mit Gezerre um die Kinder ein NoGo sind, bzw, ihnen würde vielfach die “Munition” fehlen“

          Das sehe ich aus einem Bauchgefühl heraus so ähnlich, bin aber sehr unsicher, ob und wie das in der Praxis funktionieren kann.
          Ein Paar müßte einen „Vertrag“ von 20 Jahren Laufzeit eingehen, x Kinder in die Welt zu setzen und aufzuziehen und sich die Lasten zu teilen. Das frühere Ehemodell war so ein gesellschaftlich vorkonfektionierter Vertrag, und es funktionierte so leidlich. Es kann sein, daß andere Modalitäten auch funktionieren können.
          Wenn man davon ausgeht, daß statt einer dauerhaften emotionalen Beziehung eher Lebensabschnittspartnerschaften die Regel werden und der gegenseitige Versorgungsanspruch durch individuelle Ansprüche den staatlichen Einrichtungen gegenüber ersetzt wird, dann ist die Kinderaufzucht das einzig relevante, was überhaupt noch von der Ehe übrig bleibt. Ich zweifle aber, ob das emotional und in der täglichen Praxis funktioniert.

        • @ Claudia

          *. Es leiden ja auch zunehmend Väter an der schlechten Vereinbarkeit, das würde also allen nützen.*

          Dazu müsste erst einmal biologische Vaterschaft gleichberechtigt werden zur biologischen Mutterschaft, müssten Väter und Mütter, Männer und Frauen, im Ehe-und Familienrecht gleichberechtigt werden, auch und gerade in der Rechtsanwendung = Rechtsprechung.

          So sind Ehe und Familie unter den herrschenden feministisch-femizentrischen Bedingungen für Männer Russisches Roulett, Kinder ein Hebel, mit dem die de facto kinderbesitzende Mutter den Vater zur Willfährigkeit und Unterwürfigkeit erpressen kann, ihn nachehelich ausbeuten kann, ohne Sanktionen fürchten zu müssen.

          Weshalb Männer auf Ehe und Vaterschaft verzichten sollten: die Gewinnchancen sind zu gering, die Verlustchancen zu hoch, der Return of Investment zu unsicher, Enteignung (via Scheidung und Kindesentzug) zu häufig.

        • @Claudia
          Es ist an der Zeit, dass Elternschaft und Ehe rechtlich getrennt behandelt werden, dass Vaterschaft der Mutterschaft gleichgestellt wird, auch.
          Wer die Ehe als Sakrament eingehen will, kann sich bei einer religiösen Autorität melden.
          Aus staatlicher Sicht soll die Ehe im Erbrecht und bei Patientenverfügungsrechten relevant sein. Nacheheliche Pflichten bedeuten, dass der Staat Scheidungen de facto verbieten kann.

          Nachelterliche Pflichten gibts natürlich nicht, man kann sich ja nicht von seinen Kindern scheiden.
          Wenn sich Eltern scheiden, sollen beide das hälftige Aufenthaltsbestimmungsrecht für die Kinder einfordern können, (das ungefähre Modell hab ich vor ein paar Tagen vorgestellt).

        • Danke, dass ihr an dieser Stelle „open minded“ auf meine – zugegeben im Detail noch nicht ausgedachen – Ideen eingeht.

          man-in-the-middle schrieb:

          „Ein Paar müßte einen “Vertrag” von 20 Jahren Laufzeit eingehen, x Kinder in die Welt zu setzen und aufzuziehen und sich die Lasten zu teilen. “

          NEIN! Der neue Dreh wäre ja gerade, das Eltern-Sein vom Paar-Sein (für das heute ein Erwartungshorizont mit romantischer Liebe, Erotik, Sex verbunden ist – und all das ist nicht sehr nachhaltig) institutionell/rechtlich zu trennen! Mit Nutzen FÜR BEIDE Dimensionen des Lebens. Und für alle erdenklichen biologischen. sozialen oder Patchwork-Varianten, die individuell gewünscht werden.

          „Wenn man davon ausgeht, daß statt einer dauerhaften emotionalen Beziehung eher Lebensabschnittspartnerschaften die Regel werden und der gegenseitige Versorgungsanspruch durch individuelle Ansprüche den staatlichen Einrichtungen gegenüber ersetzt wird, dann ist die Kinderaufzucht das einzig relevante, was überhaupt noch von der Ehe übrig bleibt.“

          Eben deshalb mein Vorschlag. Aber ich hab den schon vorab mehrheitskompatibler formuliert, indem ich die neue „Elternschaft“ erstmal zusätzlich einführen und dann nach und nach die „Ehe“ deregulieren, aber die Elternschaft regulieren würde. (Z.B. Splitting nurmehr kinderbezogen wg. Elternschaft, nicht an der Ehe entlang geregelt)

          Ich glaube daran (auch weil ich es im Leben so mitbekommen habe) dass sowohl Frauen als auch Männer eigenständige Beziehungen zu Kindern schätzen und genießen können – sowohl als biologische als auch als soziale Eltern.

          Dem könnte ein neues Elternschaftsrecht Rechnung tragen, das komplett unabhängig ist vom Bestand einer Ehe, Liebesbeziehung, Affäre oder was auch immer.

          Man muss über das Lamentieren und Anklagen hinaus gehen und die verbesserte Zukunft erdenken – finde ich jedenfalls. 🙂

          Das wird aber nur umgesetzt werden können, wenn Männer wie Frauen beide Seiten bzw, Erfahrungsweisen gelten lassen und nicht bestreiten: Es GIBT natürlich Frauen, die auf üble Weise aus Ehen aussteigen und sich über die legitimen Interessen der Väter an Kindern hinweg setzen. Es gibt aber ebenso Väter, die erst nach Trennung ihr Interesse am Kind entdecken, bzw, ganz ebenso den Beziehungskrieg auf dieser Ebene fortführen, wie es Frauen/Müttern vorgeworfen wird. (Und heute gibt es sogar viele Trennungen, die tatsächlich GUT verlaufen! http://rosaliesmidlifecrisis.blogspot.de/2013/12/happy-patchwork-2.html)

          Neue Regeln sollten alledem Rechnung tragen, also die Feindseligkeiten aufgrund von „militanten Trennungen“ am allerbesten auf ein GANZ ANDERES SPIELFELD abschieben. Wer nicht „die Heirat“ als das wesentliche Ritual erlebt, sondern das „Bekenntnis zur Elternschaft“ – der/die würde sich sicherlich nicht legitimiert fühlen, die Pflichten und Rechte und ausgehandelten Umgangsweisen „bloß wegen Beziehungsstress“ zu verletzen.

          Sind halt nur erste Ideen..

        • @CB: „NEIN! Der neue Dreh wäre ja gerade, das Eltern-Sein vom Paar-Sein (für das heute ein Erwartungshorizont mit romantischer Liebe, Erotik, Sex verbunden ist – und all das ist nicht sehr nachhaltig)“

          mit Paar meinte ich 2 Personen, zunächst nicht mehr.
          Die entscheidende Frage ist nicht, ob die Sex miteinander haben (außer 1* beim Schwängern), sondern ob sie zusammen wohnen und weitgehend ihr Leben teilen. Alles andere erscheint mir völlig unpraktikabel, wenn man Kinder aufzieht, auch sehr lange nach der Zeit, wo man alle 4 Std. die Windeln wechseln muß.

        • Die typische Chimäre.

          Alles was den leiblichen Vater rechtlich einbindet würde und eben auch die Mutter zur Zusammenarbeit verpflichtet wird mit romantisierenden Vorstellungen einer Beliebigkeit von „sozialen Eltern“, Patchwork etc. Unterlaufen

          Damit wird dann auch das Kind einem manipultativen Prozess von Erwachsenen, die aus ihren Gründen gern mal soziale Eltern sein wollen, preisgegeben. Immer mit der Mutter in voller absolutistischer Kontrolle, die so dann das Kind für ihre narzisstischen Interesse n benutzen kann.

          Es ist genau dies, was es für sie attraktiv macht. Irgendwie genause heuchlerisch wie alle anderen feministischen Argumentationen auch. Geht immer darum sich prinzesschenhaft übet Menschen legitimiert hinwegzusetzen und dafür noch gehuldigt zu werden, alles modischem PC unterworfen. Das menschliche Leben vom leiblichen Vater mit Kind wird dabei aber nie wertgeschätzt geschweige denn überhaupt geachtet … „soziale Elternschaft“.

      • @claudia

        „die Institution der Ehe zugunsten einer mit Rechten und Pflichten versehenen, bewusst einzugehenden “Elternschaft” in der Bedeutung herab setzen.“

        Dieses müsstest du mal genauer ausführen. Wer hat welche Rechte und Pflichten worauf bezogen. Wie sieht es mit dem Sorge und Aufenthaltsbestimmungsrecht aus. Was ist in diesem Kontext dann noch konstitutiv für die Beziehung

    • @ ClaudiaBerlin

      Der Begriff „Staatsfeminismus“ wird übrigens auch von Seiten feministischer Politikwissenschaftler manchmal verwendet:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Feminismus#.E2.80.9EStaatsfeminismus.E2.80.9C

      Und es gibt übrigens sogar Fälle, wo der Begriff „Staatsfeminismus“ auch von feministischer Seite mit kritischem Unterton verwendet wird:

      http://www.amazon.de/Kritik-Staatsfeminismus-Andrea-Trumann/dp/3865057241/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1386496195&sr=1-2

      http://www.amazon.de/Staatsfeminismus-autonome-Frauenbewegung-Tunesien-Weber/dp/3891730640/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1386496352&sr=1-4

    • Das ist in zig Studien ermittelt worden, ich frag mich wirklich, warum ausgerechnet DE (wo dem diverser Masku-Blogger doch der “Staatsfeminismus” das Sagen hat) hier so vehement rückständig ist.

      Das ist einfach zu beantworten: Weil der Staatsfeminismus alle Lebensentwürfe von Frauen subventioniert. Weil der westdeutsche Feminismus reaktionär ist und im Wesentlichen bloss, ganz nach tradiertem bürgerlichen Vorbild, die Alimentierung der Frau im Sinn hat. Das war in der DDR offensichtlich nicht so.

      Das ist nicht bloss eine Behauptung, sondern lässt sich belegen, Stichworte Ehe- Scheidungs- und Unterhaltsrecht, nebst anderen Absonderlichkeiten feministischer Ambivalenz.

    • @Claudia

      „Die echte Freiheit der Wahl hat man erst…“

      In Norwegen ist schon länger das sogenannte Gender-Gleicheitsparadox bekannt. Es besagt, dass Frauen bei Wahlfreiheit zu geschlechtsstereotyper Berufswahl neigen. Hierzulande wird diese Diskussion noch unterdrückt.
      Die DDR-Verhältnisse hingegen waren von materiellen Zwängen geprägt, was am Ende hiess, dass alle in die Produktion mussten und Jodeldiplome sich von vornherein entweder stark in Grenzen hielten bzw. dem Bereich Marxismus/Leninismus (ähnlich Gender studies) zwecks ideologischer Zurichtung vorbehalten blieb.

      • Erst gestern Abend sah ich in PHOENIX eine spannende Doku zur Geschichte der Frauenbewegung seit den Zeiten der Sufragetten (postmoderne NeoGenderFemis kamen da nicht drin vor). Da wurde gezeigt, wie im Krieg die Frauen „an der Heimatfront“ in die Produktion mussten – und danach noch einige Zeit sämtliche „Männerjobs“ verrichteten, mangels Männern, die noch nicht aus dem Krieg zurück gegekehrt waren und so. (Trümmerfrauen als bekanntestes Beispiel, aber es ging quer durch die Berufe, Frauen führten auch die Geschäfte weiter etc. usw).
        Der Unterschied: im Westen kehrten die Männer heim und alles wurde wie zuvor – wogegen im Osten auch ideologisch bereits Gleichberechtigung propagiert wurde und die Frauen auch weiterhin nahezu sämtliche Jobs ausübten.

        Ich sag jetzt nicht, dass in der DDR alles besser war, bewahre! Aber den drastischen Rollback, den viele auch nach der Wende empfanden (z.B. weibliche Ingenieure) lässt sich nicht leugnen. Ich staune wie gesagt selbst….

        • „Trümmerfrauen als bekanntestes Beispiel,..“

          Mythos Trümmerfrauen

          *Als die neue Frauenbewegung der siebziger Jahre dann auf die Suche nach den Frauen in der Geschichte ging, war es naheliegend, den eigenen Müttern ein Denkmal zu setzen. In den Blick kamen damit die starken Frauen der Nachkriegszeit, die in einer vaterlosen Gesellschaft die Kinder alleine groß zogen, für Essen und das alltägliche Überleben sorgten.

          Da diese Alltagsarbeit tatsächlich das millionenfache Schicksal der Nachkriegsfrauen nicht spektakulär genug schien, trat die Trümmerfrau im engeren Sinne in den Mittelpunkt, die mit schwerer Arbeit den Karren aus dem Dreck zog und wie ein Mann anpackte.*

          http://femokratie.com/mythos-truemmerfrauen/10-2011/

          Selbst die „Geschichte“ von den Trümmerfrauen, die das Land wieder aufbauten scheint ein modernes Märchen.

        • Nachkriegszeit und DDR – Zeiten des Mangels also, nix Wahlfreiheit. Wie bereits mehrfach gesagt, man muss Frauen auch FORDERN, nicht nur pudern, wenn denn Emanzipation und nicht wieder das uralte „Ladies first“ mithin der Ausbau weiblicher comfort spaces wirklich das Ziel ist.
          Nicht nur ich habe im Hinblick auf offiziell verkündete Absichtsbekundungen/Bestrebungen staatsfeministischer Institutionen so meine Zweifel, denn bereits die DDR-Kader wussten um die Vorzüge ‚gleicher‘ zu sein, als das gemeine Volk und sich mittels topdown-Zentralverwaltung die vordersten Plätze an den Fleischtöpfen zu sichern.

        • Erst gestern Abend sah ich in PHOENIX eine spannende Doku zur Geschichte der Frauenbewegung seit den Zeiten der Sufragetten

          Echt? So mit Temperenz- Sittlichkeits- Hausfrauen- Kolonial- „White Feather“- und Heimatschutzvereinen?

          Da wurde in der Tat viel des gutbürgerlichen Frauenbildes geprägt.

          Der Unterschied: im Westen kehrten die Männer heim und alles wurde wie zuvor – wogegen im Osten auch ideologisch bereits Gleichberechtigung propagiert wurde und die Frauen auch weiterhin nahezu sämtliche Jobs ausübten.

          Adenauers CDU war ja auch eine Frauenpartei, während die SED eine Männerpartei war.

          Ich sag jetzt nicht, dass in der DDR alles besser war, bewahre!

          Das Resümee wäre, dass man Frauen zur Erwerbstätigkeit drängen muss.

        • @ Claudia

          *Erst gestern Abend sah ich in PHOENIX eine spannende Doku zur Geschichte der Frauenbewegung seit den Zeiten der Sufragetten *

          Ich habe die Doku nicht gesehen, zweifle aber angesichts der politisch-ideologischen Orientierung unserer Qualtätsjournalist.I.nnen an deren Objektivität – ein durch vielfache Erfahrung enstandenes Klischee.

          Es könnte also sein, dass Du eine Doku im Dienste von Volksaufklärung und Propaganda gesehen hast.

        • @ Claudia

          Ergänhend dazu: Natürlich können Frauen viele traditionell männliche Aufgaben erledigen, wenn man sie dazu zwingt.

          Wenn keine Männer da sind, die diese Aufgaben erledigen könnten, die erledigt werden müssen, müssen Frauen das machen.

          MÜSSEN, ob sie wollen oder nicht.

          Das sorgt für ein höheres Maß an GLEICHstellung, ist doch klar.

          Nur ist die dann nicht Ausdruck von Freiheit, sondern Folge von Notwendigkeit.

          Genau das ist übrigens mein Gleichstellungsansatz: Männer sollten weniger arbeiten, weniger Steuern in die Umverteilungstöpfe des feministisch-femizentrischen Staates zahlen, mehr von der Umverteilungsmasse von Frauen erarbeiten lassen, also Männer sollten vermehrt die Beine hochlegen und Freizeit genießen, ganz selbstbestimmt und selbst verwirklichend.

          Dann müsste, MÜSSTE man Frauen vermehrt in die Pflicht nehmen, sie könnten die Männerrolle nicht nur spielen, sondern sie müssten sie wirklich ausfüllen, ohne Wenn und Aber.

          Hic Rhodus, hic salta.

        • @ Nick

          *Das Resümee wäre, dass man Frauen zur Erwerbstätigkeit drängen muss.*

          Kann mann ja.

          Männer müssen einfach nur 2 Gänge zurückschalten, eine weibliche Work-Life-Bilanz anstreben.

          Wenn der Staat dann weiterhin so viel umverteilen will, müssen Frauen das erarbeiten oder es ist nichts da.

          Mehr Freizeit für Männer bedeutet mehr Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung.

          Fron in der Erwerbsarbeit lohnt sich für Männer doch eh nicht mehr.

          Haben sie Erfolg und werden wohlhabend, ist damit der Beweis erbracht, dass sie ausbeuterische Arschlöcher sind, die in Wahrheit nur Frauen und Migranten für sich schuften lassen, wollen sie Belohnung in Form von Karriere, müssen sie erleben, wie der neue Adel in seinen Quotensänften an ihnen vorbeigetragen wird und die Insassinnen der Quotensänften erwarten sogar noch von den Männern, dass sie diese tragen, ohne dafür auch nur danke sagen zu müssen, denn das steht der unterdrückten Frau doch als Reparationsleistung zu.

          Also, Männer, überlasst dem neuen Geburtsadel, der weiblich ist, die Finanzierung und Verteidigung der Ordnung, die ihm seine Privilegien sichert.

          Das ist das wahre Adelsvorrecht: Einzustehen für das Gemeinwesen, das einen privilegiert und so die Privilegien, die man empfängt, zu rechtfertigen.

          Männer, die Frauen den Vortritt lassen, adeln Frauen.

          Adelt unsere Frauen!

          Geht fischen, Modellschiffe bauen, wandern, spazieren, was auch immer, nur arbeitet weniger und ihr werdet auch noch gesünder und länger leben.

          Macht es wie die Frauen, lasst euch versorgen, und verteidigen, finanzieren und jammert dabei tüchtig über eure Unterdrückung.

          Das würde zwar instinktbedingt nicht so erfolgreich sein wie es für Frauen ist, aber diesen galoppierenden Irrsinn an sein absurdes Ende bringen würde es doch.

          Anders, fürchte ich, ist er nicht zu stoppen.

        • @roslin

          Du redest gegen eine Wand.

          Frauen „müssen“ keine Nägel in die Wand hauen, sie können es sogar besser wenn sie von Männern dabei nicht unterdrückt werden.

          Stimmt ja auch, wer etwas besser kann unterdrückt den der es nicht so gut kann.

          Jeder weibliche Makel wird projiziert und rationalisiert bis endlich hoffentlich bald der süße Tod kommt.

        • Werter Roslin,

          „Geht fischen, Modellschiffe bauen, wandern, spazieren, was auch immer, nur arbeitet weniger und ihr werdet auch noch gesünder und länger leben.“

          Gute Idee eigentlich.
          Zum Unterhalt meiner bescheidenen Bedürfnisse un meines Motorrades sollten zwei Arbeitstage ind er Woche vollkommen ausreichen.

          Leider gibt es da noch Frau und Kinder, die auch versorgt sein wollen. So werden aus 16 Arbeitsstunden 50.

          Aber ich finde es auch verabscheuungswürdeig von mir, dass ich mich meinen Familienverpflichtungen und er Verantwortung für den Haushalt so schnöde entziehe.

          Leider ist Madame nicht bereit, ihrerseits 50 Stunden zu arbeiten, damit ich ihr die Last des Hausfrauendaseins abnehmen kann.
          So bleibt Alles beim Alten, und mit dem was von meinem Egoismus an Steuern und Abgaben anfällt, wird der Umverteilungsstatt finanziert.

          Das Modell ist traumhaft, werter Roslin. Aber in dem Moment, in dem man Verpflichtungen eingeht( und das ist eine Familie) nicht mehr zu halten.

        • @ overthehill

          *Leider gibt es da noch Frau und Kinder, die auch versorgt sein wollen. So werden aus 16 Arbeitsstunden 50.*

          Klar.

          Deshalb ist eine Vorraussetzung für die freie SELBSTverwirklichung des Mannes, gleich frei wie die der Frau in dieser Gesellschaft, der Verzicht auf Ehe und Kinder.

          Wer Ehe und eigene Kinder anstrebt, muss wissen, dass er als Mann dafür einen besonders hohen Preis zahlen muss, den ihm die feministisch-femizentrische Politik aufbrummt.

          Wenn er sich darüber im Klaren ist, bereit ist, den zu zahlen, trotz der hohen Ausfallquote/Verlustrate in diesem Geschäft (fast jede 2. Ehe im akademischen Milieu wird geschieden, meist initiiert von der Frau, häufig der Vater dann zum Zahlvater degradiert, der seine Kinder kaum noch sieht, aber trotzdem für das Vergnügen, eine Familie gehabt zu haben, auf Jahrzehnte schuften muss, selbst auf Hartz-IV-Niveau lebend), ist dagegen nichts zu sagen.

          Der Mensch ist frei, auch frei, riskante und selbst schädigende Entscheidungen zu treffen.

          Wer naiv in die Falle tappte, unwissend um die Verhältnisse, von Liebesgefühlen verblendet und der nun gefangen ist im Fronsystem des modernen Ehe-und Familienrechtes, dem kann man wenig Hoffnung machen, es wird noch Jahrzehnte dauern, bis sich hier Substantielles bessert.

          Er kann aber immerhin als warnendes Beispiel dienen für junge Männer, die an ihm lernen können, nicht in diese Falle zu tappen, zu der man Ehe und Familie mit eigenen Kindern für Männer ausgebaut hat.

          Wer glaubt, es lohne sich noch, kann’s ja versuchen.

          Ich denke, es lohnt sich für Männer nicht mehr: Man verlangt ihnen zu viel Leistung ab und bietet zu wenig Gegenleistung und Sicherheit.

          Ein Hütchenspiel, bei dem Männer keine faire Gewinnchance eingeräumt wird.

          Sie sollten nicht mehr mitspielen, dann wird’s auch für die Gewinner.I.nnen uninteressant.

          Erst dann, nur dann.

        • @roslin

          „Ich habe die Doku nicht gesehen, zweifle aber angesichts der politisch-ideologischen Orientierung unserer Qualtätsjournalist.I.nnen an deren Objektivität – ein durch vielfache Erfahrung enstandenes Klischee.“

          Es ist ein Machwerk des ZDF-Hofhistorikers Guido Knopp, mittlerweile sogar aufgrund seiner vorgeblich nur der Wahrheit verpflichteten Historiographie mit dem schmückenden Titel eines Honorarprofessors geadelt, also dieses Machwerk von Prof. Dr. Knopp steht ganz im Dienst des sich inzwischen einer feministischen Geschichtsumschreibung verpflichteten (ursprünglichen ?) CDU Senders ZDF

          In dem von @DDBZ verlinkten Artikel heisst es :

          „Die deutschen Frauen, so scheint es, veranstalteten nach 1945 in den Ruinen ein Großreinemachen. Wer die Bilder der Ruinenstädte kennt weiß, das dass nicht ausgereicht haben kann. Es waren mehrstöckige Häuser einzureißen, von denen nur noch eine Seite stand. Meterhohe Mauern zu stützen oder zu sprengen, enorme Schuttberge von Straßen und Plätzen zu räumen. Kirchen mithilfe komplizierter Konstruktionen zu sichern. Alles durch die deutschen Hausfrauen? Mit bloßen Händen“
          „In Berlin gab es also Trümmerfrauen. Doch auch hier arbeiteten nicht die Frauen allein. Bei der Räumung halfen die Besatzer oft von Anfang an mit schwerem Gerät, mit Lastwagen und Personal. Das war eine Frage der öffentlichen Sicherheit. Bestand doch ein hohes Risiko, das Menschen, und zwar auch Besatzungsangehörige ums Leben kamen. So wurde der Münchner Stadtkommandant Walter Kurz, der sich sehr für den Erhalt des Siegestores eingesetzt hatte, von einem Trümmerbrocken erschlagen, der just von dort herunter fiel.“
          Aber der Film soll ja auch etwas anderes suggerieren. Frauen können nicht nur alles alleine ohne Männer, sondern ohne Männer geht auch alles besser, einfacher.
          Kaum sind die Männer wieder da, wollen sie nur eins : Macht und Herrschaft bei ansonsten parasitärem Verhalten
          So betreibt eben unser Herr Prof. Dr. mult. G: KNOPP Geschichte.
          Und Claudia Berlin staunt ob der weiblichen Leistungsfähigkeit.
          Frauen können es eben besser, können eben alles besser.
          Es lebe die WEIBLICHE SUPREMATIE, selbst im ehemaligen Adenauer-Fernsehen ZDF

        • @ Roslin

          „Deshalb ist eine Vorraussetzung für die freie SELBSTverwirklichung des Mannes, gleich frei wie die der Frau in dieser Gesellschaft, der Verzicht auf Ehe und Kinder.“

          Auf Kinder zu verzichten wäre mir ein zu hoher Preis für meine Selbstverwirklichung.

          So wichtig ist mein Selbst dann auch nicht.

          Aber wichtig genug, um im täglichen Umgang Fairness und Respekt ein zu Fordern.

        • @ overthehill

          „Aber wichtig genug, um im täglichen Umgang Fairness und Respekt ein zu Fordern.“

          Um das zu erreichen ist es wichtig zu
          wissen, wie die Weibchen unserer Spezies
          funktionieren.
          Neben Ev.Psych ist da Pu/Game äusserst
          hilfreich. Das sagt jemand der seit
          über 30 Jahren mit der gleichen Frau
          zusammen lebt und 3 Kinder und 2 Enkel
          hat.

        • @ Step

          *Kaum sind die Männer wieder da, wollen sie nur eins : Macht und Herrschaft bei ansonsten parasitärem Verhalten
          So betreibt eben unser Herr Prof. Dr. mult. G: KNOPP Geschichte.*

          Und er bedient mit diesem Narrativ, wie viele andere, ein tiefes Bedürfnis der wohlstandsverwöhnten, gepämperten, beschützten, im tiefsten Frieden lebenden, kinderarmen westlichen Frau, der KONSUMENTIN solcher Narrative.

          Die gebraucht werden, um Obsoloszenzgefühle, MInderwertigkeitsgefühle, Ohnmachtsgefühle, das Gefühl des Überflüssigseins, der SINNLOSIGKEIT zu bekämpfen.

          Deshalb werden sie so gierig konsumiert, deshalb werden sie produziert: Weil es einen dringenden Bedarf gibt, ein Suchtverhalten, das sein Rauschgift hervortreibt.

          Weshalb es auch so müßig ist, man müsse doch nur ein bißchen aufklären, richtig stellen, informieren, Gerechtigkeit einfordern – all das wird nichts nützen.

          Fakten müssen geschaffen werden, erst wenn es auch Frauen weh zu tun beginnt, wird der Entzug beginnen.

          Solange die Sucht auf Kosten der niedrigrangigeren Männer befriedigt werden kann, werden Alphamänner (und einige Alphafrauen) genau das durchziehen.+

          Es kostet SIE ja nichts.

        • @ overthehill

          *Aber wichtig genug, um im täglichen Umgang Fairness und Respekt ein zu Fordern.*

          Die kannst Du nur dann mit Aussicht auf Erfolg einfordern, wenn Du eine Partnerin hast, die willens ist, AUS EIGENEM ANTRIEB, fair zu spielen.

          Eine solche zu finden/gefunden zu haben, ist ein großes Glück, den wir leben in einer Ordnung, die das unfaire Spiel von Frauen nicht nur nicht sanktioniert, sondern belohnt.

          Der Staat hilft einer Unfairen, die Beute einzubringen.

          Eine Versuchung, der auch redliche Frauen nur schwer widerstehen können, gerade dann, wenn man momentane Konflikte, die unvermeidlich sind, mit dem Partner auszufechten hat.

          Wär’s umgekehrt, hätten wir eine Ordnung, in der Männer mittels Staatsmacht auf ihrer Seite Carte blanche erhielten – sie spielten auch nicht fairer.

          Ich will aber nicht abhängig sein von der persönlichen Güte einer Frau, ich will gleichberechtigt sein, nicht abhängig sein vom Wohlwollen eines Menschen in einer so wichtigen Frage.

          Da ich das nicht bin, lautet meine Entscheidung: Verzicht auf Kinder, um meiner Freiheit willen.

          Eine Ordnung, die es Frauen erlaubt, aus Kindern Erpressungsmittel gegenüber dem Mann zu formen, kann und darf gerne ohne meine Unterstützung auskommen.

          Sie soll zum Teufel gehen.

          Wo sie auch herkommt.

      • @ Borat

        *Du redest gegen eine Wand.*

        Das weiß ich doch.

        Ich bin es ja nicht, der glaubt, man müsse mit Feminist.I.nnen diskutieren in der Hoffnung, sie mit Argumenten zu überzeugen, man müsse in den Müllstrom kommen, um Wirkung zu erzielen, man müsse Parteien begeistern usw.

        Alles Geschwätz.

        Fakten muss mann schaffen.

        Wenn Männer das sinkende Schiff verlassen, ist Pippi Langstrumpf allein an Bord.

        Dann MUSS sie.

        Oder geht noch schneller unter als ohnehin schon.

        Diese Ordnung ist nicht zu retten, man beschleunigt also nur das ohnehin Bevorstehende.

        Und das ist gut, deshalb auch verantwortbar, denn je früher das Unhaltbare preisgegeben wird, desto geringer die Wiederaufbaukosten, desto geringer der Zerstörungsgrad und obendrein – ein Von-Bord-Gehen der Männer beschleunigt auch Nachdenkprozesse, die gar nicht erst in Gang kommen, solange sich Männer immer wieder und wieder in die Pflicht prügeln, beschämen, drängen lassen, das Unmögliche, die Quadratur des Kreises zu vollbringen, das Unvermeidliche aufzuhalten.

        Sie verschleißen sich hierin nur, unbedankt, verhöhnt, diffamiert.

        Nein, einfach von Bord gehen und das Schiff den Großmäulern überlassen.

        Mal sehen, was sie auf Rahen und Wanten zu leisten imstande sind.

        Mal sehen, wie sie die kommenden Stürme durchfahren.

        Vielleicht überraschen sie ja.

        Dann wären sie endlich empauert, hätten es nicht mehr nötig, ihre nagenden Selbstzweifel, ihr Minderwertigkeitsgefühl durch die Narrenpolka Feminismus aus dem Boden zu stampfen.

        Aus dem dann doch nur nichts mehr wächst, gar nichts mehr, festgetreten wie er ist.

        Sie wären wieder ganz natürlich selbstbewusst, wie zu den Zeiten, als Mutterschaft noch dringendst gebraucht wurde.

        Ihre Obsoleszenz wäre vorbei.

        Träte dieses Wunder nicht ein, wäre das Problem auch gelöst, für lange, lange Zeit.

        Auf unschöne Weise, das gebe ich zu, aber wie gesagt: So wie die Entwicklung läuft, ist das düstere Ende UNVERMEIDLICH.

        Es ist keine Frage des Ob, sondern nur des Wann.

        Und da gilt: Je früher, desto besser.

        • @roslin

          Eine bedrückende Situation.

          Entweder für die jammernden Maskulimimimiministen die ja nur keine der besten Frauen der Welt abbekommen haben oder für die von dieser noch nicht überwundenen Männergesellschaft unterdrückten Frauen die Kind und Karriere so schlecht vereinbaren können und deren zukunftsweisende Führungskompetenz sträflich verschmäht wird wobei man ihnen auch noch bei gleicher Qualifikation weniger Geld gibt.

          Wie wir sehen, es geht bergab, an allen Fronten, außer vielleicht bei Robin & Co.

          Zudem zogen jetzt hier neben meinem Büro nach langem Leerstand zwei Nachbarinnen ein. Zwei Altenpflegerinnen, zwei Landwale, einer wirklich ein Exemplar allerhöchster Prächtigkeit.

          Man kann sich ja vorstellen wie schwer einem Tier das sich noch gut (wegen siner Tropfenform) im Wasser bewegen kann die Bewegung am Land fällt. Die ist wohl noch unter 30, ich kann mir nicht vorstellen dass soetwas auf Dauer gesund ist (Gelenke) und ich fürchte die Frühverrentung/Burnout in 15 Jahren.

          Dieser Zirkus weiblicher Aussätzigkeit bietet ein bedrückendes Bild und inflationiert den Preis und den Narzissmus der nur im Geiste Aussätzigen so hoch wie die letzte kalte Cola in der Wüste.

          Da mach ich jetzt erst mal 5-6 Monate Pause von und verlege mein Büro nach Thailand.

        • @ Borat

          *Eine bedrückende Situation.*

          Ja.

          Hoffnungslos, aber noch nicht ernst. Noch nicht.

          Genieße also die Zeit.

          Sie läuft unwiderruflich ab.

    • @claudia

      *Die echte Freiheit der Wahl hat man erst, wenn es tatsächlich möglich ist, jeden gewünschten Lebensweg zu gehen, ohne aufgrund des Geschlechts die typischen Probleme der Akzeptanz bzw. die Erschwernisse durch ein “für nur ein Geschlecht gemeintes” Arbeitsumfeld zu haben (Männer in der Kita, Frauen auf dem Bau etc.)*

      Deswegen bin ich den Weg eines Masku-Bloggers, gegangen.

      *In der DDR war es z.B. total normal, dass Frauen arbeiten gingen (auch in bei uns sog. “Männerberufen”), es gab genug Kinderbetreuung und kein Mutterbild, das eine zur “Rabenmutter” erklärte. *

      Das ist in ärmeren Ländern noch immer so.

      In Thailand z.B. machen viele Frauen auch schwere Arbeiten auf dem Bau, Straßenbau und Straßenreinigung. Straßenreinigung scheint mir dort fest in weiblicher Hand.

      Die gelten dort keinesfalls als Rabenmütter wenn sie ihre Familie damit unterstützen die sich um ihre Kinder kümmert.

      *Auch in skandinavischen Ländern ist das so und selbst in Frankreich gibt es kein vergleichbares Mütter-Bashing wegen Berufsausübung wie hierzulande. *

      Eine egoistische Frau muss halt damit leben dass sie sich gebasht fühlt, auch wenn sie ihren Egoismus als „Arbeitsverbot“ rationalisiert.

      Was du sonst so sagst ist doch aus dem vergilbten Rationalisierungshandbuch für Frauenprobleme.

    • @ Claudia

      *Auch in skandinavischen Ländern ist das so*

      In skandinavischen Ländern ist die Geschlechtersegregation auf dem Arbeistmarkt GRÖSSER als irgendwo sonst auf der Welt (70 % der Männer arbeiten im privaten Sektor unter Konkurrenzdruck und Marktbedingungen, 70 % der Frauen im geschützten, quotierten, frauenfördernden Öffentlichen Dienst, der ihnen weibliche Work-Life-Bilanzen erlaubt, für die der private Sektor das Geld verdienen muss).

      In skandinavischen Ländner ist der durchschnittliche Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen fast so hoch wie bei uns.

      Eigentlich müsste er sogar noch viel höher sein, denn eigentlich überflüssige Aktenschubsen werden eigentlich massiv leistungsungerecht überbezahlt – Sozialhilfe im Amt.

    • @ Claudia

      Ich hatte in meiner Zeit als Zimmerer zwei weibliche Lehrlinge.
      Und die haben sich über alles mögliche beklagt, (die Höhe, die Kälte, die Anstrengung) aber nicht über ein Frauenfeindliches Umfeld.

      Im Gegenteil, das Arbeitsklima fanden sie sehr angenehm.
      Trotzdem fanden beide die Option Mutter und Hausfrau auf Dauer angenehmer als das Arbeitsleben.

      Der Unterschied ist, Männer müssen, Frauen dürfen.

      • @ overthehill

        *Trotzdem fanden beide die Option Mutter und Hausfrau auf Dauer angenehmer als das Arbeitsleben.*

        Einer meiner Onkel, Gipsermeister, fand nie einen weiblichen Lehrling, nicht einen, obwohl er sich bemühte (war Frauen-muss-man-helfen-Romantiker alter Schule.)

        Ja, Männer sollten auch das Privatisieren als Option verstehen, nutzbar solange noch ein wenig Wohlstand da ist.

        Privatisiert also und bitte dabei das Jammern nicht vergessen, wie sehr ihr am Arbeiten gehindert und unterdrückt werdet.

        Wie gesagt: viel Mitleid werdet ihr dabei nicht gnerieren – im Gegensatz zu Frauen, aber der Blödsinn hat ein Ende und lustig sein kann es durchaus auch.

        Es bleibt nicht viel mehr, als den Spieß umzudrehen nach Lage der Dinge.

      • „Trotzdem fanden beide die Option Mutter und Hausfrau auf Dauer angenehmer als das Arbeitsleben.“

        In den Medien erfolgt dann folgende biographische Umdeutung im Sinne der Frau als Opfer immer noch vorhandener patriarchalischer Verhältnisse:

        Sie hat aus LIebe zu ihrem Mann auf eine Karriere vezichtet.

        • @ Step

          *Sie hat aus LIebe zu ihrem Mann auf eine Karriere vezichtet.*

          Oh, da gibt es noch eine ganze Menge Gründe mehr, mit denen Frauen ihr Opfertum dekorieren: „männlich“ bestimmte Betriebskultur, Männer, die blöde Witze reißen, Männer, die Kalender mit Nachtfotos an der Wand haben, sexuelle Belästigung – nein, erst wenn die Arbeitskultur so verweiblicht ist = weiblichen Normen/Vorgaben/Wünschen entspricht, erst dann werden Frauen sich WOHLfühlen im Arbeitsprozess.

          Dass sich dann ein großer Teil der Männer in einer solchen Arbeitswelt, in der Mama auf sie aufpasst, nicht mehr wohlfühlen – who cares.

          Männer haben zu funktionieren und der SELBSTverwirklichung der Frau zu dienen – das ist ihre Gleichberechtigung, darin sollen sie, denkt die empauerte Frau, ihre Selbstverwirklichung suchen und finden.

        • An der Arbeitsteilung Haupternährer-Hauptfamilienversorgerin ist nichts schlimmes.
          Ein Modell das immer noch die überwältigende Mehrheit der Menschen bevorzugt, allen Umerziehungsversuchen zum trotz.

          Das Interessante dabei ist, einen Fairen Rahmen zu finden, in dem beide Parteien zu Recht und Verlässlichkeit kommen.

          Will unsrer Gesellschaft überleben, wird sie dafür tragfähige Lösungen finden müssen.
          Jeder möge nach seiner Überzeugung glücklich werden, auch die Mehrheit der Vater-Mutter-Kinder-Befürworter.

    • Das in der DDR die Frauen auch gearbeitet haben, hatte nix mit Gleichberechtigung zu tun, das lag daran das es nach dem Krieg nicht genug Männer gab.

      Wären die ganzen Flüchtlinge aus den Ostgebieten nicht weiter in die BRD gezogen sondern in der DDR geblieben, dann hätten auch in der DDR die Frauen nicht gearbeitet sondern wären als Hausfrauen zuhause geblieben.

    • „ClaudiaBerlin “
      Du willst in den 50ern auch nicht arbeiten gegangen sein. Hinwis: Mein Großvater war Bergmann in der Wismut.
      Und das Arbeiterparadies DDR welches noch die Einführung der 42-Stundenwoche als sozialpolitische Maßnahme feierte als man in der BRD über eine 35-Stundenwoche verhandelte.

  2. Nicht alles war schlecht an den Fünfzigern … Frauengold wurde schon erwähnt. Es gab damals Aufklärungsvideos in einer hohen Qualität, die man heute vergebens sucht!

    🙂

    • @ Peter

      Die grauenhaften Fünfziger waren so grauenhaft, dass Frauen, völlig verwirrt, ihre objektiven Interessen nicht erkannten und stoisch die Unterdrückerparteien CDU/CSU wählten, die von wesentlich mehr Frauen als Männern gewählt wurden.

      Männer wählten mehrheitlich die SPD, die damit drohte, Frauen zu emanzipieren.

      Seitdem Frauen gelernt haben, dass Emanzipation bedeutet, weibliche Privilegien behalten zu dürfen und Männer gegenleistungslos verpflichten zu können, haben jetzt aber auch Frauen Geschmack an linker Poitik gefunden und bilden mehr und mehr deren Rückgrat.

      Frauen sind nicht mehr typischerweise das konservative, traditionsverhatete Element in einer Gesellschaft.

      Oder doch?

      Vielleicht ist „progressiv“ nur das neue „konservativ“.

      Schall und Rauch.

  3. Der Widerspruch des Feminismus ist leicht Aufzuklären:

    Die klassische und stark biologisch vorgeprägte Geschlechterrolle Frau ist obsolet.

    Ihre Reproduktions- und Familienleistung ist zu teuer, andere Länder und unsere Parallelgesellschaft mit Migrationshintergrund machen das effektiver, daher kommen die Kinder, auch aus ferneren Ländern streben sie zu uns.

    Damit schwindet die Macht, der gesellschaftliche Stellenwert der Frau und daher wollen Frauen zu besseren Männern und Männer sollen weiblicher werden.

    Entgeltgleichheitsgesetz und Quote sind wieder zwei aktuelle Bürokratiemonster die offenbaren wie Frauen in ihrem Frust über ihre Obsoleszenz, in ihrer Aussichtslosigkeit aufgefangen und von der Politik in Macht und Geld (mehr Verwaltung) umgesetzt werden können.

    Geschlechter die sich nicht vermehren und gegeneinander Arbeiten sind Zeichen einer kranken Gesellschaft, nach der Krankheit kommt der Tod.

    • @ Borat

      *Geschlechter die sich nicht vermehren und gegeneinander Arbeiten sind Zeichen einer kranken Gesellschaft, nach der Krankheit kommt der Tod.*

      So ist es.

      Aber sag’s nicht zu laut, sonst bekommt Adrian ein schlechtes Gefühl.

      Sich-Wohlfühlen aber ist doch das Wichtigste.

      Keine unguten Gefühle aufkommen lassen an Bord der Titanic, lasst die Kapelle spielen bis zum Schluss!

  4. „die Interessen des Einzelnen so zu sein, wie er sein will“

    die meisten menschen wollen einfach keine außenseiter sein. sie wollen der mehrheit angehören und nicht ausgeschlossen werden. also bewegen sie sich mit ihrem verhalten in den grenzen, die die kultur der mehrheit nahelegt. die ängstlichen zeitgenossen in diesem kommentarstrang brauchen sich also nicht zu fürchten, dass sie in bälde ihrer identität „alsmann“ verlustig gehen könnten weil frauen plötzlich nägel in wand schagen und sich nicht mehr weibisch verhalten, denn die kultur kann man nicht per gesetz oder quote abschalten. keine sorge, die frauen werden sich auch in zukuft freiwillig in die frauenrolle begeben.

    • @ hottehü

      *, die frauen werden sich auch in zukuft freiwillig in die frauenrolle begeben.*

      Das können sie nur, wenn Männer an ihrer Männerrolle festhalten.

      Das aber wird Männern so sehr verleidet durch politisch gewollte Verteuerung bzw. mangelnde Entlohnung der Männerrolle, dass Männer mehr und mehr davon Abstand nehmen: zu hohe Strafen, zu wenige Anreize.

      So werden Frauen MÜSSEN, auch wenn sie nicht wollen.

      • @roslin

        *So werden Frauen MÜSSEN, auch wenn sie nicht wollen.*

        Sie müssen doch schon länger, sie müssen immer mehr. Sie müssen „Kind und Karriere“ vereinbaren.

        Warum sonst könnten unsere Frauen von unserer Politik so gut mit Quoten und Entgeltgleicheheitsgesetz gekauft werden?

        • @ Borat

          *Warum sonst könnten unsere Frauen von unserer Politik so gut mit Quoten und Entgeltgleicheheitsgesetz gekauft werden?*

          Sie werden wenigstens gekauft.

          Mit Geld, mit Sürplus, der zu 80 % von Männern erarbeitet wird.

          Die werden weniger gekauft als moralisch erpresst, mit Schuldgefühlen „belohnt“, die sie bußfertig machen, bereit, die Reparationen, die Frauen für Männersünden verlangen, Reparationen, die ihnen angeblich zustehen, gegenleistungslos zustehen für Sünden, die Männer nie begangen haben.

          Männern schulden Frauen nicht mehr als Frauen Männern.

          Das sollten sich Männer klar machen, wenn die nächste unverschämte Frauenfördersau durch’s Dorf getrieben wird.

          Ich will auch gekauft werden, wenn schon, denn schon.

      • „Das können sie nur, wenn Männer an ihrer Männerrolle festhalten.“

        genau. frei nach dem motto „haben wir schon immer so gemacht“ und früher war eh alles besser.

        notice: leben ist veränderung.

        • @ hottehü

          Wobei natürlich noch nicht gesagt ist, dass jede gewünschte Veränderung – falls sie denn eintritt – auch funkktioniert, dauerhaft durchhaltbar funktioniert.

          Es hat ja meist gute Gründe, warum das Häufige häufig und das Seltene selten ist/war.

        • * leben ist veränderung.*

          Dieser Veränderung liegen Konstanten zugrunde und sie wird von Constraints begrenzt.

          Gut für den der diese Erkennt und mit der Veränderung bei der die Form meist den Inhalt dominiert produktiv umgehen kann.

  5. Kann man nicht verallgemeinern. Es gibt massenhaft Beispiele für Gesellschaften wo sowohl Geschlechtsunterschiede wie auch Unfreiheit sehr groß sind.

    • Es gibt massenhaft Beispiele für Gesellschaften wo sowohl Geschlechtsunterschiede wie auch Unfreiheit sehr groß sind.

      Das wäre der Umkehrschluß. Das Problem ist dabei, dass das Ausgangsargument so nicht ganz korrekt wiedergegeben ist:

      If certain sex differences are larger in societies with better social indicators, then rather than being products of a sick or oppressive society, sex differences may sometimes be indicators of a healthy society—a society in which people have more opportunities and greater freedom to be who they want to be.

      Es wird also eine solche Absolutheit gar nicht beansprucht. Wenn eine Gesellschaft sehr repressiv auf die Einhaltung von Geschlechterrollen pocht (z.B. Saudi-Arabien), dann sind die sichtbaren Geschlechterunterschiede selbstverständlich groß – es bleibt ja keine andere Wahl.

      Vergleichbar in dem Sinne wären z.B. westliche Industriegesellschaften untereinander.

  6. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-91871167.html

    „In ganz Indien berichteten die Medien darüber: Khap-Führer aus drei Bundesstaaten reisten an und nannten Mädchenabtreibungen einen „abscheulichen Akt“ – es war ein historisches Ereignis. Und sie duldeten zum ersten Mal eine Gruppe von Frauen bei ihrer Versammlung – eine Sensation. Bibipur, das kleine Dorf in Haryana, wurde zum Symbol für die Wertschätzung von Mädchen – im Mutterleib.

    Doch auch Bibipur ist nicht anders als andere Dörfer in Nordindien: Die Frauen schneiden das Getreide, holen Wasser, putzen das Haus, melken die Kühe, treiben die Büffel in den See, prügeln die Wäsche sauber mit dem Holzknüppel, kochen für die Familie, wühlen mit den Händen im Kuhmist, formen Briketts für den Ofen, tragen Ziegelsteine auf dem Kopf zur Baustelle.

    Die Männer lagern im Schatten. Wenn ihnen langweilig wird, spielen sie Karten. Und auch in Bibipur bestimmen die Männer die Regeln.“

    • Und da kannst du es noch zulassen dass von der westlichen Welt Iniden zu so einem Boom-Land gemacht wird weil wir ganze Industriezweige dahin outsourcen, zu diesen sich im Schatten fläzenden Männern die beim Kartenspielen bestimmt noch ihre hart arbeitenden Frauen verhöhnen?

      Schluss damit! Kaufe nur noch europäische ..nein.. da könnte es ja auch wieder so südländische Machos die ihre Frauen schuften lassen geben – kaufe nur noch deutsche Qualitätsprodukte.

      Boykottiere Indien!

      Aber da der Mensch schlecht ist und immer das bessere Preis-Leistungsverhältnis will, dabei auf die Moral pfeift hilft eigentlich nur eins: Du must dich selbst noch günstiger wie der Inder (oder Chinese) machen damit die geschundenen Frauen dort endlich aufatmen können.

      Du musst dich selbst nach Indien outsourcen.

      Ja, liebe Frauen, nur so kann dieses Problem gelöst werden, der Mensch und vor allem der Mann ist nun mal Schlecht.

      • Ich mag jetzt nicht schon wieder deine merkwürdigen Schlussfolgerungen und Gedankengänge zerpflükcne. Du interpretierst nach wie vor zu voreilig und projezierst das in anderer Leute Kommentare was du darin sehen willst.

        Das Thema lautet „Sind Geschlechtsunterschiede ein Zeichen einer gesunden Gesellschaft“?
        Dazu passt der Inhalt des Artikels.

        Ausserdem zeigt es vielleicht, warum „Hausfrau“ in einer westlichen Gesellschaft teilweise etwas belächelt wird, besonders wenn es um 1-2 Kinder geht statt um 12.

        • Du hast recht, es wurde an deiner Auswahl aus dem rosa Rauschen unserer Medien und an deinen Zitaten daraus überdeutlich, wie sehr es dir um eine nüchterne Diskussion von Geschlechterunterschieden und deren Korrelation mit einer gesunden Gesellschaft geht.

          Mein Fehler.

          Gesellschaften mit Geschlechterunterschieden wie dort in Indien sind ganz schlimm, das kann doch nicht Gesund sein wenn die Männer Karten spielen während sie ihre Frauen die ganze Arbeit machen lassen.

          Oder wolltest du sagen es ist gut wenn Frauen beschäftigt sind, dann kommen sie nicht auf dumme Gedanken zumal Glücksforscher ja sagen Glück kommt wenn man beschäftigt ist?

        • Das Thema lautet “Sind Geschlechtsunterschiede ein Zeichen einer gesunden Gesellschaft”?
          Dazu passt der Inhalt des Artikels.

          Nochmal: Der Artikel hier behauptet die von dir angegriffene Gültigkeit gar nicht

          (Der Artikel im Spiegel müsste wohl auch etwas distanzierter betrachtet werden)

        • Zu dem verlinkten Spiegel-Artikel muss man sagen, dass die Autorin Sandra Schulz für ihren Sexismus und Männerhass ja schon seit langem bekannt ist und diesen regelmäßig bei der Moderation des Morgenmagazins im Deutschlandfunk auslebt. Notorische Doppelstandards bei der Bewertung von Männern und Frauen, ständige Abwertungen von Männern, systematisches Provozieren männlicher Interviewpartner. Vermutlich hat sie sich auf diese Weise einen entsprechenden Ruf in der journalistischen Szene erarbeitet und wird dann natürlich auch vom Spiegel oder anderen Medien zum Anfertigen derartiger zielgruppenorientierter Hetzartikel gebucht.

        • Lustig bei der von Schulz in ihrem Artikel verwendeten Verunglimpfung „die faulen, im Schatten herumliegenden Männer und die fleißigen, die Kühe melkenden und Büffel in den See treibenden Frauen“ ist, dass ich das gleiche Zeug fast *wortgleich* ein paar Wochen vorher (irgendwann im März) in einer Radiosendung über das Leben der Menschen in Kenia gehört hatte, wo sich zwei Moderatorinnen auf die gleiche sexistische Weise unterhielten. Lustig war es vor allem auch deshalb, weil nur wenige Minuten danach im gleichen Beitrag die niedrige Frauenerwerbsquote in diesem Land beklagt wurde, ohne natürlich daraus ein Klischee der faul zu Hause herumsitzenden Frauen und der den ganzen Tag in Büros und Firmen schuftenden Männer zu machen.

          In diese Falle ist Schulz zwar offensichtlich nicht gegangen, aber dass Journalisten voneinander abschreiben, ist ja inzwischen nichts Neues mehr und bestätigt sich eben immer mal wieder.

        • „dass die Autorin Sandra Schulz für ihren Sexismus und Männerhass ja schon seit langem bekannt ist und diesen regelmäßig bei der Moderation des Morgenmagazins im Deutschlandfunk auslebt.“

          Sie ist mittlerweile im Morgenmagazin des früher sehr objektiv berichtenden DLF leider nicht die Einzige.
          Der DLF kriegt auch immer deutlicher eine misandrische Tendenz, so auch die Moderatoren in der Rezeption der Prostitutionsdebatte.

          Da es wenig bringt, die Medien in toto als feministisch infiltriert zu bezeichnen, wäre es interessant, einzelne Moderatoren/Autoren diesbezüglich zu beurteilen, z.B. in diesem Blog wie oben geschehen
          ( wie z.B: dass die Autorin Sandra Schulz für ihren Sexismus und Männerhass ja schon seit langem bekannt ist ..)

        • “die faulen, im Schatten herumliegenden Männer und die fleißigen, die Kühe melkenden und Büffel in den See treibenden Frauen”

          Die ressentimentgeladene Wahrnehmung und damit auch Berichterstattung springt einem geradezu ins Gesicht.

        • „Der DLF kriegt auch immer deutlicher eine misandrische Tendenz…“

          Was ich ausgesprochen schade finde, denn das Konzept und das Programmschema des DLF sind eigentlich ganz ausgezeichnet. Ich habe dabei immer wieder die vage Hoffnung, dass die betreffenden Moderatoren von ihrer teilweise unerträglich feministischen Ausrichtung Abstand nehmen, wenn sie mitbekommen, dass in Foren und Blogs über sie geredet wird (weiss nicht, ob das tatsächlich etwas bewirkt). Als den Hauptverantwortlichen für die fast alle Sendungen des DLF durchziehende Misandrie vermute ich übrigens den bisherigen Chefredakteur Stephan Detjen. Wenn man sich dessen eigene Beiträge anhört (vieles kann man ja längere Zeit online nachhören) ist man schon mehr als befremdet über den sexistischen männerfeindlichen Unflat, der sich da findet und die Verbissenheit, mit der so etwas wieder und wieder angebracht wird. Vermutlich dürften die Ursachen irgendwo im persönlichen Bereich zu suchen sein. Dass Detjen inzwischen durch die überzeugte Feministin Birgit Wentzien ersetzt worden ist, hat die Sache möglicherweise tatsächlich etwas besser gemacht, so zynisch das auch klingen mag, aber natürlich nichts Grundlegendes geändert. Wirklich schade drum.

        • „Was ich ausgesprochen schade finde, denn das Konzept und das Programmschema des DLF sind eigentlich ganz ausgezeichnet.“

          Genau so ist es. Ich kenne den DLF sehr gut, finde einerseits nach wie vor viele Beiträge gut, bemerke andererseits die feministische Manipulation immer stärker.

          Besonders unerfreulich, um ein Beispiel zu nennen, fand ich z.B. die Berichterstattung über die Massenvergewaltigung der Inderin, die wochenlang auch in den DLF Nachrichten dargestellt wurde, um den Eindruck einer rape culture zu verfestigen.

          Gestern in Campus und Karriere wurden die PISA Ergebnisse natürlich wieder nur unter dem Aspekt der schlechteren Mathe-Leistungen von Mädchen im Vergleich zu altersgleichen Jungen betrachtet, kein Wort über die Bildungsmisere der Jungen. Zugeschaltet waren nur Frauen.

      • @ Kareem

        Ich bin auch langjähriger Hörer des DLF, kann nicht feststellen, dass sich hier irgendetwas gebessert hätte, im Gegenteil. Der DLF ist längst integraler Bestandteil des feministisch-femizentrischen Müllstromes geworden, ein Lautsprecher mehr, der uns die feministischen Wahrheiten eintrommeln soll, tagaus, tagein – totalitär.

        Ein weiteres Beispiel der MÄNNER SIND BÖSE UND SCHULD, FRAUEN GUT UND OPFA-Propaganda:

        Jens Voss erkennt in der Rheinischen Post, Zitat:

        *Woran krankt die deutsche Gesellschaft? Am Verhältnis von jung und alt, an der Konkurrenz zwischen den Generationen? Am Egoismus der Männer, meint unser Autor. Er blockiere nicht selten die Gründung von Familien.*

        Auch der Femizentrismus dieser Gesellschaft wird noch als frauenbenachteilgend gedeutet von Herrn Voss.

        Männer Egoisten, Frauen dagegen, laut Voss:

        *Dabei belegen die gleichen Studien, dass Frauen Kinder wollen und willens sind, für ihre Elternschaft erhebliche Risiken zu tragen. Faktisch tragen sie diese später ohnehin, und zwar nicht in einem blumig-ideellen Sinn, sondern handfest sozial und ökonomisch.[Weshalb Männer sie mit Kindern verschonen sollten]

        Den deutschen Männern ist so wenig nach Kindern zumute wie nirgends sonst bei ihren europäischen Geschlechtsgenossen. Die Frauen aber richten ihr Leben auf die Elternschaft ein. Scheitern Beziehungen mit Kindern, landen die Kinder zu mehr als 90 Prozent bei den Müttern – sie sind es, die lebenslang bei den Kindern bleiben, Armut als Alleinerziehende inbegriffen. Frauen stellen sich auch viel klarer als Männer auf die Anforderungen ein, die ein Leben mit Kindern stellt. Der Großteil der Frauen in Deutschland, so heißt es in der Prognos-Studie, verfolge einen „adaptiven Lebensentwurf“, das heißt, die Frauen möchten die Balance zwischen Beruf und Familie herstellen. „Nur eine kleine Minderheit der Frauen ist ausschließlich berufs- oder familienorientiert“, heißt es weiter.

        Doch diese Frauen, die familienorientiert fühlen und planen, treffen in Deutschland auf Männer, die Familie nur als Zugeständnis betrachten: In Deutschland, so heißt es bei Prognos, „ist die aus dem bürgerlichen Familienmodell entstammende Rolle des männlichen Ernährers weiterhin der dominante Lebensentwurf junger Männer“. Diese Männer wissen sehr wohl um die Anforderungen des Vaterseins, aber sie zucken davor zurück: Die Forscher gehen davon aus, dass sich „die gestiegenen Ansprüche an Vaterschaft negativ auf die Bereitschaft zur Familiengründung auswirken, da die Männer befürchten, den gesteigerten Ansprüchen nicht gerecht zu werden“. Heißt im Klartext: Männer scheuen schlicht die Mühe, ein Vater zu sein.*

        http://www.rp-online.de/politik/maenner-die-wahren-kinderverhinderer-aid-1.3871336

        Misandrie im Müllstrom ist allgegenwärtig.

        Wenn Frauen keine Kinder wollen, fragt man landauf, landab: „Was können wir tun, um es Frauen zu ermöglichen, mehr Kinder zu bekommen?! Was haben wir falsch gemacht?!! Wo müssen Frauen noch mehr gepämpert werden, entlastet, unterstützt?!!!!“

        Wenn Männer keine Kinder wollen:“Die faulen Säcke sollen sich nicht so haben! Eh alles Egoisten.“

        Jens Voss hat dieses Video offensichtlich noch nicht gesehen, Zeit, es wieder mal einzustellen:

        Aber selbst wenn er es sähe, es würde seine Propaganda nicht ändern.

        Frauenprivilegierung und Männerbenachteiligung, Frauenlob und Männerdiffamierung – sie sind das Gesetz des Landes, mit ihnen marschiert die neue Zeit.

        Bis alles zusammenfällt.

        Ersteres weiß der Herr Voss wohl, letzteres nicht.

        Ja, Männer müssen egoistischer werden.

        Damit es Vossens & Co. nicht mehr so leicht gemacht wird, ihnen frauendienlich das Fell über die Augen und die Ohren zu ziehen.

        Soll der Staat doch die Männer kaufen, wenn er etwas von ihnen will.

        Sollen Frauen doch die Männer kaufen, wenn sie Kinder mit ihnen wollen.

        Alles, ALLES kostet, hat einen Preis.

        Voss & Co. meinen, es genüge, Männer zu beschämen und zu prügeln, damit sie spuren.

        • Wenn Frauen keine Kinder wollen, fragt man landauf, landab: “Was können wir tun, um es Frauen zu ermöglichen, mehr Kinder zu bekommen?! Was haben wir falsch gemacht?!! Wo müssen Frauen noch mehr gepämpert werden, entlastet, unterstützt?!!!!”

          Wenn Männer keine Kinder wollen:”Die faulen Säcke sollen sich nicht so haben! Eh alles Egoisten.”

          Ja, so ist es leider.

          Ich glaube man muss sich schon sehr verrenken, um dieser Wahrnehmung zu widersprechen.

        • *Wenn Frauen keine Kinder wollen…*

          Das ist wohl in der Regel eine Schutzbehauptung, wie so oft bei Frauen, enttarnt durch die „Vereinbarkeit von Kind und Karriere“, zentrales Thema unserer Frauenpolitik.

          Es ist das Wesen der Frau sich mehr nach der Gesellschaft zu richten als diese anzuführen, so ist es für sie besser vorauseilend die Werte und Ziele einer Gesellschaft zu erfüllen.
          Kinderreichtum ist ganz offensichtlich kein Ziel, das ist eher stigmatisiert, gilt als asozial/Unterschicht.

          Eine Gesellschaft wie unsere die schon lange im Grunde kaum Kinder will macht Frauen mit ihrem biologisch bestimmten Schwerpunkt auf Reproduktion und einer doppelt so hohen Vermehrungsquote zu Männern in der Menschheitsgeschichte nicht glücklicher.

          Die Obsoleszenz der Wohlstandsfrau für die Reproduktion wird als „Befreiung“ rationalisiert und „Kind und Karriere“ sind schwer vereinbar, so schön zeigt sich dieser aktiv verschleierte Konflikt der Frauen unserer Zeit.

  7. „wie sehr es dir um eine nüchterne Diskussion von Geschlechterunterschieden und deren Korrelation mit einer gesunden Gesellschaft geht. “

    Das eine schliesst das andere doch nicht aus.

    Wieso kannst du nicht akzeptieren, dass es auf der Welt vielleicht Regionen gibt in denen es tatsächlich so oder so ähnlich ist?
    Artikel mit welchem Inhalt wären denn bei diesem Thema akzeptabel und frei vom Vorwurf, tendenziös zu sein?

    • *Wieso kannst du nicht akzeptieren, dass es auf der Welt vielleicht Regionen gibt in denen es tatsächlich so oder so ähnlich ist?*

      Ich akzeptiere dass es andere Regionen gibt, drum gehe ich ja bald erst mal 6 Monate nach Thailand und werde den ganzen Tag Mountainbiken und natürlich Frauen für mich arbeiten lassen.

      Durch Diskrepanzen zu meinen realen Erfahrungen habe ich jedoch eine große Skepsis was die generelle Aussagekraft und Neutralität der Darstellungen im rosa Rauschen unseres Blätterwalds angeht.

      Ablenkungstaktik.

      Bleib doch hier, wozu in die Ferne schweifen, da können wir es alle verstehen und selbst nachvollziehen.

      In Afrika hungern auch alle Kinder und im Mittelalter war es finster.

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