Selbermach Samstag LXII

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

146 Gedanken zu “Selbermach Samstag LXII

  1. Juchuuuuuh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder „rumtrollen“, solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/).

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Fangen wir mit dem Besten an: Die Müllstrommedien berichten, wenn auch vereinzelt, KRITISCH über ALICE SCHWARZER. Das ich das noch erleben darf! Erst die Süddeutsche, dann die Welt, dann der Spiegel – wie in der Adventszeit mit den Kerzen, nur in schnellerer Abfolge. Umso eher haben wir dann auch in geschlechterpolitischer Hinsicht endlich „Weihnachten“.

    Also:

    http://www.sueddeutsche.de/leben/alice-schwarzer-in-der-prostitutionsdebatte-kaeufliche-koerper-kaeufliche-seelen-1.1834875

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article122580237/Der-maennerverachtende-Feminismus-Alice-Schwarzers.html

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/kolumne-von-georg-diez-ueber-alice-schwarzer-a-937575.html

    Für den Anfang eine schöne Salve in die richtige Richtung. Damit wäre der Damm endgültig gebrochen, und es kommt Männerfreude auf. Journalisten denken beim Anblick ihres Computers nicht länger nur an das Schreiben von feministischen Jammer-Artikeln über die „Gender Pay Gap“ oder die Frauenquote. Drei Journalisten haben es getan – sie haben Alice Schwarzer öffentlich kritisiert. Jetzt kann es jeder tun. Endlich! (HA HA HA HA HA)

    Endergebnis: Alice ist sauer!

    http://genderama.blogspot.de/2013/12/jetzt-isses-passiert-alice-schwarzer.html

    Was könnte man noch gegen Alice „Gleichberechtigung ist für mich erst erreicht, wenn Frauen genauso dumm sein dürfen wie Männer“ Schwarzer in Stellung bringen?

    Das hier: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-11/alice-schwarzer-paedophilie-prostitution

    Ich denke, sie vergleicht Prostitution mit Pädophillie, weil sie will, dass Freier so geächtet werden wie Kinderschänder. Das steckt da meiner Meinung nach hinter. Aus ihrer Sicht ist ja schließlich jede Form der Penetration Gewalt gegen die Frau. Und wer sich öffentlich über abgetrennte Penise freut, von dem ist nichts anderes zu erwarten.

    Zur nächsten Feministin: Robin „Ihr Antifems, stirbt bitte!“ Urban. Sie wünscht sich Männerrechtler, die nie was gegen den Feminismus sagen, sich vom Antifeminismus abgrenzen (während sie selbst sich von keiner Solanas, keiner Dworkin und keiner Schwarzer abgrenzen muss!) und gaaaanz leise sich um Männer und ihre geschlechtsspezifischen Erkrankungen kümmern, aber bitte ohne dabei den Feminismus zu stören:

    http://robinsurbanlifestories.wordpress.com/2013/12/02/stellt-euch-vor-es-ist-eine-maskulistische-aktion-und-keiner-erwahnt-es/

    Arschloch, die ganzen Arschlöcher, antifeministische Spacken, verwirrte Trottel, frauenverachtende Scheiße, Gejaule – alles weder sachlich noch Lady-like. Ich finde, ein Mädchen sagt so was nicht!!!! (HA HA HA HA HA)

    Dann diese Unterstellung: „…sämtliche biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern auflisten, als hätte das für den oder die Einzelne irgendeinen Belang außer, um sich geiler und überlegener zu fühlen…“

    Oder diese: „…dümmlicher Selbstdarstellung von irgendwelchen Neanderthalern, die sich täglich auf die Vorstellung, zu dem Geschlecht zu gehören, das das Rad, das Auto und die Atombombe erfunden hat, einen runterholen, während sie selbst nicht mal ein gottverdammtes Ikea-Regal aufbauen können.“

    Lesenswert auch ihr Kommentar-Duell mit Christian. Unsachlicher und unseriöser geht es nicht mehr, wie sie argumentiert. Dazu sind all ihre Texte von einer ziemlichen Wut und inflationären Verwendung der Wörter „Scheiße“ und „Arschloch“ geprägt – aber kein Wunder, denn sie ist eben eine Feministin. Und Feministinnen sind typischerweise radikal.

    Treffend das Echo von Schoppe:

    http://man-tau.blogspot.de/2013/12/fleiige-feministinnen-miserable.html

    Es gibt in der Tat keinen Grund, auf ihre Schimpftiraden mit „Danke, Herrin!“ u.ä. zu reagieren.

    Einen Stab sollte man natürlich nicht über sie brechen – denn sie ist eine ganz arme Frau. Das wird aus solchen Artikeln von ihr deutlich:

    http://robinsurbanlifestories.wordpress.com/2012/12/24/trotzdem-frohe-weihnachten/

    http://robinsurbanlifestories.wordpress.com/2012/12/23/weihnachten-ist-scheise/

    Verletzte Tiere schlagen, treten, kratzen und beißen um sich – verletzte Menschen auch.

    vgl. auch http://genderama.blogspot.de/2013/12/robin-urban-stellt-euch-vor-es-ist-eine.html

    Arne: „Ich weiß wirklich nicht, was einige Leute aus der Männerszene gegen Robin Urban haben. Ich mag diese Frau!“ Ich hatte nie was gegen sie, bis sie mich ständig beschimpft hat, mir Kraftausdrücke wie „Arschloch“ und „Nur Dich find ich scheiße!“ an den Kopf geknallt hat, und auch meinen Standpunkt oft ziemlich verdreht dargestellt hat, stets schlechtsmöglich interpretiert hat. Man kann mit ihr nicht diskutieren. Aber mit Feministinnen kann man eben i.d.R. nicht diskutieren.

    Ansonsten empfehle ich, gerade jetzt auch für Journalisten, einen täglichen Blick auf genderama.blogspt.com – statt der üblichen Auflistung der entsprechenden Artikel hier!

    Besonders hingewiesen sei noch auf:

    http://manndat.de/vaeter/rezension-scheiden-tut-weh-elterliche-trennung-aus-sicht-der-vaeter-und-jungen.html

    http://blog.monika-ebeling.de/was-du-nicht-willst-das-man-dir-tu/#more-1616

    http://cuncti.net/haltbar/639-die-ueberstunden-die-maenner-die-frauen

    http://www.nuklearsprengkopf.de/2013/11/borderline-was-ist-mit-den-angehoerigen/

    Ansonsten sag ich nur weiterverbreiten (Extra-Leseempfehlung für Journalisten!):

    https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/selbermach-samstag-xxix/#comment-72249

    Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Tiger, Elemente von sexuellem Zwang im Standart-Paarungsritual

    Dieser Nackenbiss beim Sex und das Gefauche ist typisch für Katzenartige. Die machen so Sex, wie eine Feministin diskutiert! (HA HA HA HA HA)

  2. Paul Elam, der Gründer von A Voice for Men, gibt in einem kurzen Interview Auskunft, welche Erfahrungen, vor allem mit Feminist.I.nnen, ihn, den ehemaligen Feministen, zum Antifeministen machten, Erfahrungen, wie sie vielen ehemaligen Feministen geläufig sein dürften.

    Mir sind sie es jedenfalls.

    http://www.avoiceformen.com/feminism/a-brief-interview-with-the-university-of-oregon/

    Zitat, Paul Elam

    *Feminism is a corrupt agenda of gluttonous power grabbing through the use of victim politics and the exploitation of traditional gender roles.*

    Mehr, eine differenziertere Feminismusdefinition ist für den politisch-propagandistischen Hausgebrauch nicht nötig.

    Feminismus ist ein gefräßiges Programm zur Machtanhäufung, wozu man Opferinszenierungen benutzt und die traditionelle Geschlechterrolle der Männer ausbeutet („Frauen muss mann schützen, Frauen muss mann helfen!“).

    Die Machtanhäufer sind vordergründig natürlich vor allem Feminist.I.nnen selbst.

    Dahinter stehen jedoch ihre Ermöglicher, die, die sich als Bürokraten auf die Staatsmacht abstützen (der eine Brückenpfeiler der Elite) und die, die als Wirtschaftselite den modernen Finanz-/Handels-/Konsumentenkapitalismus (Dienstlieistungskapitalismus) repräsentieren (der andere Pfeiler der Macht).

    Die beiden Elitenfraktionen haben durchaus gelegentlich unterschiedliche Interessen, aber noch mehr verbindet sie ein gemeinsames Interesse, den jeweils mächtigsten Akteur nicht zu verärgern, mit ihm ein Bündnis zu suchen, das der Bewahrung der jeweiligen Pfünden/Sinekuren dient.

    Weshalb sie noch häufiger recht harmonisch zusammenwirken, sich nicht wirklich wehtun, auch wenn die Rhetorik manchmal schärfer wird, wie etwa gerade jetzt bei der „Bankenregulierung“.

  3. Adrian hat letztens zurecht kritisiert, daß die maskulistische Bewegung zu wenig für Männer tut und sich zu sehr auf Feminismuskritik konzentriert.

    Um dem etwas entgegenzuwirken, habe ich hier

    http://jungsundmaedchen.wordpress.com/help-for-men/

    eine „I need help / help for men – Seite“ in meinem blog angelegt, wo ich links auf Organisationen und Anlaufstellen sammle, die bei typischen Männerproblemen Hilfe anbiete.

    Die Seite ist natürlich noch sehr im Anfangsstadium und wird kontinuierlich erweitert.

    Wer weitere Tips und Ideen hat, der kann mir gerne mailen unter

    mindatwork.blog@googlemail.com

    Danke.

  4. Hinsichtlich des Themas Stillen … herrscht offenbar Aufklärungsbedarf.

    Naturvölker tun das 3-4 Jahre – in westlichen Zivilisationen führt der Anblick eines nuckelnden Kleinkinds eher zu Verstören und Kindesmissbrauchsvorwürfen:
    http://lightbox.time.com/2012/05/10/parenting/#1
    http://healthland.time.com/2012/05/10/q-a-with-jamie-lynne-grumet/

    Aber wir kamen ja eigentlich von woanders her, von der Frage nämlich, inwiefern Männer sexuell erregt werden können von dem Anblick (was für mich – als Option – echt völlig außer Frage steht).

    Es scheint vereinzelte Verzweifelte zu geben:
    http://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/Sexuell-erregt-durch-ihre-stillenden-Brueste-schlechtes-Gewissen_26108.htm
    (der Mann unterliegt scheinbar außerdem der Fehlvorstellung, dass Sex während der Stillzeit generell Tabu wäre, keine Ahnung, wie mann auf sowas kommt…)

    Die Mehrheit jedoch scheint damit – ohne es an die große Glocke zu hängen – erfreulich entspannt umzugehen, schließe ich implizit aus diesen Daten:

    „Die Londoner Zeitschrift The Sunday Times berichtete am 13. März 2005 von einer wissenschaftlichen Untersuchung mit 1690 britischen Männern, die ergab, dass bei 25 bis 33 % der Paare der Mann die Muttermilch aus der Brust seiner stillenden Frau getrunken hat. Die meisten taten dies mehrfach und gaben als Grund nicht Neugier, sondern ein echtes emotionales Bedürfnis an.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Erotische_Laktation

    Die bei wiki nachfolgend angeführte deutsche Studie führte zum Ergebnis:

    „Etwa 70 Prozent der Männer,
    knapp 60 Prozent der heterosexuellen Frauen und
    fast 80 Prozent der Lesben

    gaben an, gern die Milch ihrer Partnerin (aus der Brust) trinken zu wollen oder umgekehrt den Partner gerne trinken zu lassen. Die höchste Bewertung “Das ist ein wunderschöner Traum” von insgesamt 6 Antwortmöglichkeiten vergaben immerhin noch:

    etwa 45 Prozent der Männer,
    etwa 35 Prozent der heterosexuellen Frauen und
    etwa 56 Prozent der Lesben.

    Ausgangspunkt der Befragung war, daß kein infantiler Hintergrund eine Rolle spielt.
    Befragt wurden etwa 5000 Männer, 2500 heterosexuelle Frauen und 1000 Lesben (=8500 Personen).
    Die Befragung wurde im Rahmen einer psychologischen Diplomarbeit an der Freien Universität Berlin durchgeführt“

    http://www.schlaunews.de/info-test-tipps-19102007/die-meisten-manner-wurde-gern-die-milch-aus-der-brust-ihrer-frau-trinken/
    http://d-nb.info/986009466/about/html

    Now beat that, david.

    • Das Sample der Berliner Untersuchung war aber nicht repräsentativ (5000 Männer, dazu 1000 Lesben auf 3500 Frauen , vielleicht repräsentativ für die Berliner, aber selbst in unserer durchgeknallten Metropolis mit dem ökologisch unbedenklichsten Großflughafen der Welt – null Emissionen, null Lärm, null Starts, null Landungen – scheint mir das a bisserl hoch)

      • @ Alexander

        Scheint ja leider untererforscht, das Thema.
        Aus meinem persönlichen Umfeld würd ich aber auch schließen, dass viele der frischgebackenen Väter wenigstens mal die Milch probieren (wollen). Und die, die die Vorstellung ekelt, hielte ich eher für irgendwie verklemmt und letztlich unnormal.

        Wie beurteilst Du das?

        • @ muttersheera

          Ich finde laktierende Brüste sowohl optisch als auch funktional hoch erotisch, Brustmelker wäre sicher ein attraktiver Männerberuf.

          Mit Milch herumzuspritzen macht Spaß, ist wohl das weibliche Analogon zur männlichen Ejakulation, ein „Potenz“-und Fruchtbarkeitssymbol, Symbol auch für Reichtum, Überfluss und Lebensfreude, sehr anregend, ein Zeichen weiblicher, generativer Kraft.

          Ein Detail von diesem Brunnen ist das, von Kardinal Carlo Borromeo in Auftrag gegeben, als er noch Statthalter des Papstes in Bologna war, der zweitwichtigsten Stadt des Kirchenstaates nach Rom, später wurde er Erzbischof von Mailand und ein berühmter Heiliger > Karlskirche in Wien z.B.

          Darum steht natürlich oben ein Mann (Neptun) und hält den Hühnerhaufen trotz Spritzerei in guter Ordnung – so muss das:

          Es lebe das Patriarchat, das allein Hochkultur garantiert. Bildhauer war der große Giovanni di Bologna. Neptun ist übrigens in meinem Alter und ich sehe auch noch fast so eindrucksvoll aus!

          Möchte ich angemerkt haben. Nur ohne Vollbart, versteht sich.

          Mehr über den schönen Brunnen:

          http://en.wikipedia.org/wiki/Fountain_of_Neptune,_Bologna

          Trotzdem weckt der Anblick einer stillenden Frau (wie der Name schon sagt!) keine erotischen Gefühle, sondern zärtliche, beruhigende, weckt Beschützerinstinkt und nicht „Paarungsaggression“.

          Im Gegensatz zur laktierenden Brust ohne daran nuckelndem Säugling.

        • @ Borat

          *Ich bin Laktoseintolerant, ein weiterer Grund für mein Gelbfieber (Vorliebe für Asien und asiatische Frauen).*

          Du lässt aber auch wirklich nichts aus.

        • Leute, ihr habt wirklich Probleme…
          Angeblich schmeckt Muttermilch ziemlich wässrig, weil im Vergleich zur gewohnten Kuhmilch weniger Fett drin ist. Also in kulinarischer Hinsicht fragwürdig.
          In sozialer Hinsicht hätte ich massive Skrupel, dem Nachwuchs etwas wegzutrinken, denn gigantisch sind die Mengen nicht, die man herausholen kann.

    • „Die Mehrheit jedoch scheint damit – ohne es an die große Glocke zu hängen – erfreulich entspannt umzugehen“

      Große Glocke. Hihi. SCNR.

    • @Sheera: nicht uninteressant.

      Gestriges Thema war allerdings nicht die Laktation, sondern Brust + Baby, was speziell in unserer Kultur sexuelle Erregung inhibiert.

      Das zeigt nicht nur der hilfesuchende Mann aus dem Forum, sondern auch das bemühte Wegschauen von Männern beim Stillen, was dir ja auch schon aufgefallen war. Dabei geht es ja eben nicht nur um die Gefühle der Frau, sondern auch darum verstörende Assoziationen zu vermeiden.. Sonst würde es dieses Wegsehen ja auch am Strand oder bei tiefen Dekolletees geben.

    • „Hinsichtlich des Themas Stillen … herrscht offenbar Aufklärungsbedarf.“

      Echt? Wo? Wenn man danach geht, wer sich intensiv damit beschäftigt, dann herrscht der nur bei einer Person. Ist aber nett, dass du uns an deiner Beschäftigung mit dieser für dich offenbar sehr wichtigen Thematik teilhaben lässt.

      „Aber wir kamen ja eigentlich ,, von Frage inwiefern Männer sexuell erregt werden können von dem Anblick (was für mich – als Option – echt völlig außer Frage steht).“

      Nein. Nicht „wir“. Und wie wär’s damit, endlich nicht mehr um den heißen Brei herumzureden? Dich erregt der Anblick von stillenden Frauen. Ist ja ok, setz dich damit auseinander, wenn es für dich ungewohnt und vielleicht etwas verstörend ist. Aber das geht besser, wenn du die Zwischenstufe, die Projektionswand „Männer“, einfach weglässt. Trau dich ruhig.

  5. Heidnisches Inselritual (schlägt auf twitter schon einige Wellen):

    Klaasohm-Brauch auf Borkum: Nikolaus, der Frauenjäger

    “ […] Der Legende nach entstand der Brauch im 18. Jahrhundert, in der Hochphase der Walfangzeit. Viele Männer Borkums heuerten auf den Schiffen aus Amsterdam an, den Sommer verbrachten sie auf dem Nordmeer, bis sie Ende Herbst dem Eis wichen und ihren Lohn zurück auf die Insel brachten. Da in den Monaten zuvor Frauen das Regiment auf Borkum geführt hatten, sollen die Männer das Klaasohmfest begründet haben, um die Insel wieder formell in Besitz zu nehmen und die Ordnung wiederherzustellen. Denn Klaasohm schlägt zu. […]“

    http://www.spiegel.de/reise/deutschland/nikolaus-brauch-auf-borkum-a-937407.html

  6. Ich hätte Lust, Blogbeiträge zu schreiben. Aber nicht regelmäßig und die Administrierei will ich mir auch nicht antun.

    Wer wäre offen für Gastbeiträge? Gerne antifeministisch, aber bitte nicht frauenfeindlich.

  7. da sich unsere allseits geliebte @robinurban, ob einer kritischen frage meinerseits an den allseits bekannten pink puddel joachim quantenwelt, zensierend in die bresche werfen musste, dient @robinurban zumindest als anschaungsmaterial mit welchem anspruch und das niveau feministinen argumentieren

    zuerst ich
    *@joachim, du bist physiker und in deinen physikalischen blogs sieht man, dass du weisst wo von du sprichst. du musst doch popper kennen, das konzept der falsifikation, die doku von eia und hast einen analytischen verstand. wieso gibst du dann solche statements ab

    *Wie Geschlechterrollen entstehen, wird man aus Korrelationen nicht lernen. Dazu braucht es Theorie.*

    wohlwissend, dass es eine evolutionsbiologische theorie hierzu gibt?*

    nun @robinurban:
    *Du hast mich an anderer Stelle ungefragt mit deinen Thesen zur “Überlegenheit des Mannes” penetriert, was dazu führe, dass Frauen in einem “Wettbewerb um Exzellenz” immer scheitern werden.
    Nimm bitte hiermit zur Kenntnis: Dies wird der erste und der letzte Kommentar sein, den ich von dir freischalte. Wirrköpfe wie dich möchte ich auf meinem Blog nicht haben.

    Tschüss albert.*

    erwaehnenswert finde ich, dass robin es nicht unterlassen kann eine sexuelle konotation herzustellen, das wort „penetrieren“ belegt es, denn es geht halt immer um sex und die bewertung meiner person durch einer lehramtsstudentin als „wirrkopf“.

    • „…die bewertung meiner person durch einer lehramtsstudentin als “wirrkopf”.“

      Das ist mir auch mehrfach aufgefallen. Robin wird gerne persönlich und benutzt auch sehr gerne Beleidigungen.

      Komischerweise wird solches Verhalten nicht dem ganzem Feminismus angelastet, wärend ein paar Pöbler auf Männerseite den ganzen Maskulismus beschreiben soll?

      Wobei schon klar ist, daß Robin und Konsorten nicht der Feminismus sind. Dies gilt aber auch für Pöbler und Maskulismus!?

      Übrigens: Hast Du „an anderer Stelle“ von der „Überlegenheit des Mannes“ gesprochen?

    • @ Albert

      „erwaehnenswert finde ich, dass robin es nicht unterlassen kann eine sexuelle konotation herzustellen, das wort “penetrieren” belegt es, denn es geht halt immer um sex und die bewertung meiner person durch einer lehramtsstudentin als “wirrkopf”.“

      Bevor Mann überhaupt an Penetrieren denkt,
      ist es heutzutage bei jeder Interaktion
      mit Frauen, ob mit einem jungen Hoty oder
      einem ältlichen Fatty an der Kasse im
      Supermarkt, wichtig zu REDIMENSIONIEREN.

      Also in PU/Game Lingo:

      Call her on her shit.
      Put her in her place.

      Funktioniert erstaunlich gut, Mann darf
      nur nicht plötzlich über den eigenen Mut
      erschrecken und zurückrudern.

      Wenn Mann den Ausdruck Wirrkopf in besagtem
      Zusammenhang durch den Chick-speak Translator
      schickt, kommt heraus:
      Ich kann nicht verstehen was du mir sagen
      willst.

    • @ddbz, eben es kommt zu Ausfälligkeiten und unsachlichen Aussagen. Sie werden aber komplett unterschiedlich bewertet. Beim Mann drückt sich darin das Patriarchat aus und ist ein Machtmittel um die Frauen zu unterdrücken. Dies gilt selbst dann, wenn sich umgehend alle männlichen Diskussionsteilnehmer distanzieren. Bei Frauen beobachte ich das fast nie. Es wird ganz selbstverständlich als legitime Äußerung im Rahmen einer Diskussion in Anspruch genommen.

      Ja, so habe ich mich geäußert und würde es so nicht mehr tun. In der Anfangszeit meiner Begegnung mit dem Feminismus, kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus und war wohl etwas verwirrt.

    • Ja, @red pill, der Erfolg von PU muss Feministinnen irritieren und hat mich anfangs auch irritiert. Aber so ist es halt. „Put her in her place.“ wird offensichtlich von den Frauen goutiert.

      Mein Translator würde eher sagen, ich will nicht verstehen/wahrhaben was Du sagen willst 😉

    • @ Albert

      Das hier

      „*Wie Geschlechterrollen entstehen, wird man aus Korrelationen nicht lernen. Dazu braucht es Theorie.*

      wohlwissend, dass es eine evolutionsbiologische theorie hierzu gibt?*“

      ist in der Tat ein gutes Beispiel dafür, zu was für Aussagen selbst Akademiker wie dieser Physiker Joachim fähig sind.

      Sagt „Dazu braucht es Theorie“ und kommt sich offenbar sehr schlau vor, sehr gebildet.

      Über Geschlechterrollen gibt es in der Tat beileibe nicht nur Korrelationen.

      Was Robin betrifft: Endlos lang will ich auch nicht auf ihr rumhacken, aber wehren muss man sich auch als Mann dürfen. Dass sie zensiert und beleidigt, überrascht nicht. Sie ist eben eine Feministin, und es passt auch zu ihrer Art.

      • @Mathias
        „Sie ist eben eine Feministin, und es passt auch zu ihrer Art.“

        Mathias, warum kommt das eigentlich permanent von dir? (Alleine darüber zig mal.)
        Wie wäre es alternativ mit folgendem Gesichtspunkt: Jeder Mensch hat eine bestimmte Persönlichkeitsstruktur. Und die wirkt sich darauf aus, wie er/sie diskutiert. Im Fall von Robin kann man das manchmal in der Tat nicht mehr „diskutieren“ nennen, sondern nur „ranten“ oder „beleidigen“. Na gut.

        Aber was bringt dir denn diese permanente Scheinbegründung „huh,, hah, na ja, die ist ja auch Feministin“?
        Dein ganzes Weltbild würde wohl zusammenbrechen, wenn du mal auf eine lethargische Feminstin treffen würdest ;-).

        Was soll das? Konflikte zwischen Personen sind Konflikte zwischen Personen. Aber permanent so zu tun, als ob es daran läge „ja, die ist ja auch Feministin“ – ne, die ist, wie sie ist. Das reicht als Begründung doch. Reduziere doch nicht Menschen auf -ismen.

        • @ Seitenblick

          *wenn du mal auf eine lethargische Feminstin treffen würdest ;-).*

          Bist Du schon mal einer gelassenen, selbstbewussten Feminist.I.n begegnet, selbstgewiss, in sich ruhend wie ein Fels, den die Gletscher der letzten Eiszeit zum letzten Mal bewegten?

          Ich nicht.

          Aufgeregte Dauerempörte, an sich und der Welt Leidende mit geringem Selbstbewusstsein, einem Luftsack von Selbstbewusstsein, ein geblähtes Selbstbewusstseinssurrogat, das beim geringsten Piekser entweder mit lautem Knall platzte oder auf Erbsengröße zusammenschnurrte, so dass man sich aus lauter Mitleid schon fast genötigt sah, sich am Wiederaufpumpen zu beteiligen.

          Außerdem sind Feminist.I.nnen nicht lethargisch, höchstens depressiv.

          • @Alexander
            Aber du hast schon verstanden, worauf ich hinauswollte, oder?
            Ich finde es überflüssig-verkrampft, einen Stil, der vollständig durch die Persönlichkeitsstruktur erklärbar ist, immer mit „typisch Feministin“ zu erklären/zu kommentieren.

            Man kann auch hyperventilierend-hysterisch, unsachlich und rein emotional reagierend sein, ohne die geringste Kontaminierung mit Feminismus. Das geht, das beweist der Alltag ;-).
            Und wenn man Occams razor mal ein bisschen schleift, dann kickt man so was einfach als überflüssig raus. Weil es eine Pseudo-Erklärung ist.

            „Außerdem sind Feminist.I.nnen nicht lethargisch, höchstens depressiv“

            Vorsicht bei solchen All-Aussagen ;-). Da ich noch nicht die Menge aller Feminstinnen diesbezüglich untersuchen konnte, kann ich nicht ausschließen, dass sich nicht auch mal eine Lethargikerin in einem Anfall von kognitiver Unterfunktion dahin verirrt hat.

  8. Dieses Robingebashe geht mir auf den Sack. Sie nennt sich zwar Feministin, aber wäre das was sie vertritt Feminismus, hätten wir auf der Gegenseite es gar nicht nötig Gegenposition zu vertreten.

    Hinzu kommt, sie ist Diskussionsbereit. Auch das unterscheidet sie von einer Feministin. Und deshalb reiben sich so einige so an ihr, weil sie eben diskutiert. Dafür bekommt sie aber auch einiges an Maskugetrolle ab. Ich wäre schon viel früher genervt.

    Noch was, das explizite Eingehen auf ihr Frausein muß auch nicht sein. Den Sexismus können wir ruhig denen überlassen, die dafür eintreten. Den Feministinnen.

    • *Hinzu kommt, sie ist Diskussionsbereit.*

      Diskussionsbereit wie eine in rosa Plüsch eingepackte Kalaschnikow mit Menstruationskrämpfen, so wie die meisten Frauen hier.

      *Noch was, das explizite Eingehen auf ihr Frausein muß auch nicht sein.*

      Was wäre denn ihr Äquivalent Mann? So ein frauenhassendes Arschloch wie ich, nur noch geifernder?

      *Den Sexismus können wir ruhig denen überlassen, die dafür eintreten. Den Feministinnen.*

      Also du sagtst Robin nennt sich Feminstin ist aber keine.

      Dann kann ja eigentlich nur jeder selbst für sich entscheiden wen und was er feministisch also sexistisch nennt. Oder hast du DEFMA?

      • @ Borat

        *Diskussionsbereit wie eine in rosa Plüsch eingepackte Kalaschnikow mit Menstruationskrämpfen, so wie die meisten Frauen hier.*

        Du bist eine Bereicherung dieses Blogs, ein Glücksbringer, heute noch nicht so gelacht, besser als eine Tüte Gummibärchen.

        • Wie er es auch immer gemeint hat (?), ich finde Borats Vergleich sehr gut, treffend und witzig. Witzig ist er wirklich. Menstruationskämpfe hin oder her, aber eine in Plüsch eingepackte Kalashnikov? Gut!

        • @gerhard

          Jetzt wo do es sagtst, ich hab mich auch schon gewundert, mein Narzissmus war geschmeichelt, bei all seinen (und Matthias) produktiven Diskussionen mit den besten Frauen der Welt hier die ich überflogen habe.

          Nun bin ich wieder sehr bedrückt und versinke in meine Schlechtigkeit und Bedeutungslosigkeit dank deiner schonunglosen Aufklärung.

        • @ Gerhard

          *Matthias, ich war mir eigentlich ziemlich sicher, daß Alexander das ironisch meinte.*

          Nein, das war nicht ironisch gemeint.

          Eine treffende, böse treffende Beschreibung der Robinschen Diskussionsbereitschaft und Diskussions“kultur“.

          Borat ist ätzend, frisst den Rost vom Metall, putzt es blank.

          Das ist scharf, nicht nett, nicht galant.

          Vielleicht aber nötig.

          Ehre, wem Ehre gebührt.

          Ein rhetorisch glänzend gewähltes Bild. So muss Polemik sein und Polemik mit Feminist.I.nnen muss sein, denn sie müssen entmachtet werden.

          Zu überzeugen sind sie nicht, denn ihr Problem ist kein rationales.

        • Der Vergleich mit der Kalashnikov ist auch deshalb gut, weil letztere mit Robin auch folgende Gemeinsamkeit hat:

          Bei beiden muss man gut aufpassen, dass sie nicht versehentlich LOSGEHEN! (HA HA HA HA HA)

          Ich denke, dass ist bei so einer AK-47 einfacher.

          Was ist der Unterschied? Während eine Kalashnikov eine hohe Durchschlagkraft hat, hält sich die von Fräulein Urban auf der argumentativen Ebene ziemlich in Grenzen.

        • @Matthias

          *Während eine Kalashnikov eine hohe Durchschlagkraft hat, hält sich die von Fräulein Urban auf der argumentativen Ebene ziemlich in Grenzen.*

          Leichte semantische Schwächen machen Frauen mit der Kadenz (und rhetorischen Beigaben von manchen abfällig als Dreckwerfen bezeichnet) voll wieder wett, man schaue nur wie schnell östrogenbefeuerte Threads abgehen.

    • @ Gerhard

      „Noch was, das explizite Eingehen auf ihr Frausein muß auch nicht sein.“

      Auf was Mann ausser ihrem Frausein sinnvoll
      eingehen könnte, solltest Du uns schon noch
      erklären.

    • @Gerhard

      „Sie nennt sich zwar Feministin, aber wäre das was sie vertritt Feminismus, hätten wir auf der Gegenseite es gar nicht nötig Gegenposition zu vertreten.“

      Wir meinen aber schon dieselbe Robin? Ich frage, weil ich glaube Du meinst jemand anderes.

      @Rosli

      Gummibärensaft soll nach Meinung einiger FeministInnen besser sein…

    • Ich bin mir noch unsicher bei der Bewertung von Robin, kenne aber auch nur ein paar ihrer Artikel.

      Klar ist es für eine Feministin ungewöhnlich und lobenswert, dass sie nicht zu verblendet ist um auch mal männerrechtliche Anliegen zu unterstützen (Genitalverstümmelung, Prostatakrebsbekämpfung, sonst noch eines?).

      Aber „diskussionsbereit“ habe ich schon lange nicht mehr wirklich erlebt. Eher überemotional argumentierend und blitzartig eingeschnappt, wenn sie nicht auf bedingungslose Zustimmung stößt.

      Der gewohnt den richtigen Ton treffende Schoppe hat sich übrigens einem ihrer Artikel angenommen:

      http://man-tau.blogspot.de/2013/12/fleiige-feministinnen-miserable.html

      • „Der gewohnt den richtigen Ton treffende Schoppe hat sich übrigens einem ihrer Artikel angenommen“

        Ja, und es deckt sich weitgehend mit meiner (nichtöffentlichen) Kritik. Überhaupt gab es einige in diesem auferblühten Teil der Blogosphäre, die sich damit auseinandergesetzt haben. Sie hat also durchaus einen Punkt getroffen.

    • @Gerhard, es stimmt, dass Robins Diskussionsbereitschaft und -kultur, die anderer bekennender Feministinnen um Größenordnung übertrifft, jedoch weit hinter seriösen Erwartungen zurückbleibt. Man muss doch nicht jeden Niveau-Limbo mitmachen, Gerhard!

      Lies dir mal durch wie Robin die Diskussion mit Christian beendet (link im vorherigen Post)

      *Da hab ich nen Tipp für dich: Lass es doch einfach. Ich habe nämlich überhaupt gar keinen Bock, mit dir zu diskutieren!*

      Vorher werden Männer ganz selbstverständlich beleidigt:

      *… dass solche Themen regelmäßig Arschlöcher bei dir auf den Plan rufen,*

      Die sexuelle Konnotation darf natürlich auch nicht fehlen

      *Und hör auf, mich überzeugen zu wollen, das kommt sehr beta rüber.*

      • @ Albert

        Zustimmung!

        „es stimmt, dass Robins Diskussionsbereitschaft und -kultur, die anderer bekennender Feministinnen um Größenordnung übertrifft, jedoch weit hinter seriösen Erwartungen zurückbleibt.“

        Das zeigt, wie schlimm erstmal eine typische Feministin sein muss.

      • Albert, um mal hier auf die persönliche Schiene zu kommen. Du heulst Dich in diesem Kommentarstrang über die böse Robin aus, und wie böse sie Dich behandelt hat.

        Daß sie mit Dir überhaupt diskutiert hat ist ein Zeichen, daß sie gar keine Feministin ist.

        Und Dein Verhalten ist nicht beta, es ist gamma.

        • Nö, Albert berichtet über eine hochgradig unseriöse Art, wie eine Feministin mit ihm diskutiert hat bzw. wie sie ihn abgewürgt, zensiert und beleidigt hat. Mit rumheulen, beta und gamma hat das gar nichts zu tun.

          Als Feministin hat sie sich selbst eingestuft. Ob sie böse ist? Ja, sie wird halt oft böse. Sie hat so ein Freund-Feind-Denken drauf, wo man aufpassen muss, nicht als Feind eingestuft zu werden – frei argumentieren kann man dadurch nicht mehr. Sie argumentiert aggressiv und legt sich unnötig mit dem Andersdenkenden an, sowohl bei der Movember-Geschichte als auch beim Linkshänder-Thema neulich. Man kann mit ihr nicht diskutieren.

          Schlimm mag es nicht sein, wenn Männer mit einzelnen, unbedeutenden Feministinnen wie ihr nicht diskutieren können.

          Schlimm ist es aber, dass mit Feministinnen generell kaum produktive und seriöse Diskussionen möglich sind.

        • „Daß sie mit Dir überhaupt diskutiert hat ist ein Zeichen, daß sie gar keine Feministin ist.

          Und Dein Verhalten ist nicht beta, es ist gamma.“

          Ähh, ist das ernst gemeint? Wer diskutiert, zumal mit DEM, kann keine Feministin sein?

          Habe ich das richtig verstanden?

          Ich glaube solche Sprüche (!) sind Omega!! 😦

      • @Gerhard, heulen tue ich wirklich selten. Du missverstehst meine Motivation für die Darstellung meines Gesprächs mit Robin auf diesem Blog gründlich.

        Übrigens lege ich keinen Wert darauf mit Dir auf eine persönliche Schiene zu kommen und werde es auch nicht tun. Lass uns doch sachlich bleiben, @Gerhard.

      • @ Nick

        *Hier ist wohl wieder Östrogenalarm.*

        Auch ein Grund, warum eine MännerBEWEGUNG keinen Erfolg haben kann.

        Man gebe eine einzige Frau in eine Männergruppe und schon beginnen die Männer in ihrer Mehrheit um deren Gunst zu rivalisieren.

        Instinktsteuerung halt.

        Wollte also eine hohe Obrigkeit Organisationen lahmlegen/Kampfunfähig machen > Frauen dazutun, unbedingt!

        Männer konkurrieren viel lieber um Frauen gegeneinander als miteinander für Männer zu streiten.

        Das unterscheidet sie nicht grundsätzlich von Frauen (deren „Schwesternschaft“ auch nur Tünche ist), aber das Konkurrieren der Männer ist schärfer, grundsätzlicher, konfrontativer, weshalb Frauen untereinander, wenn auch nicht sehr tiefreichend, im Schnitt doch solidarischer sind.

        Nein, der Krug wird solange zum Brunnen gehen bis er bricht.

        Wenn immer mehr Männer aufhören, die Steine auf dem Weg zum Brunnen wegzuräumen, damit Frauen schlanken Fußes dahin tänzeln können, wird er früher brechen.

        Mehr kann man jetzt nicht tun, denke ich.

        • Man gebe eine einzige Frau in eine Männergruppe und schon beginnen die Männer in ihrer Mehrheit um deren Gunst zu rivalisieren.

          Ein beliebig anwendbares Totschlagargument.

          Reflexartige ad-Personam-Psychologisierungen sprechen auch wohl eher nicht für männliche Unbefangenheit und Autonomie.

        • Dein Argument ist ebenso universell gegen jedes stereotype Argument oder Beschreibung, die sich bestätigt, einsetzbar, @Nick. Alexander beschreibt doch die vorliegende Situation treffend. Bloß weil seine Beschreibung ein Vorurteil bestätigt, wird sie dadurch nicht widerlegt.

        • @ Nick

          *Reflexartige ad-Personam-Psychologisierungen sprechen auch wohl eher nicht für männliche Unbefangenheit und Autonomie.*

          Mit genehmer Deutungsakrobatik schaffst Du die erkennbaren Muster nicht aus der Welt.

          Sie zeigen sich, ob es Dir oder mir in den Kram passt oder nicht.

        • @ Albert

          *Bloß weil seine Beschreibung ein Vorurteil bestätigt, wird sie dadurch nicht widerlegt.*

          Das Problem ist ja auch, dass viele hartnäckige Vorurteile in Wahrheit URTEILE sind, vergröbernd, ungenau, aber oft einen Kern Wahrheit fassend.

          Das dümmste Vorurteil ist, zu glauben, alle Vorurteile seien von vorneherein und ganz und gar falsch.

          Das sind sie nicht, empirisch nachweisbar nicht.

          Das ist natürlich für linke Weltverbesserungshoffnungen verheerend.

          Weshalb Musterverleugnung oder das Denunzieren von Mustererkennung als Vorurteil so wichtig ist zur Aufrechterhaltung linker Hoffnungen („Wenn wir nur endlich die Vorurteile aufgeben, wird die Welt gleichgestellt und gut!“).

        • Sehr richtig, @Alexander. Vorurteile sind letztlich Erfahrungswerte, die es einem ermöglichen in einer Situation mit höhere Wahrscheinlichkeit korrekt zu handeln, obwohl man nicht alle Details kennt.

          Je mehr Details man kennt, desto mehr kann man Vorurteile durch Urteile ersetzen und so verhalten sich auch vernünftige Leute. Es ist geradezu weltfremd Vorurteile zu verdammen.

        • Dein Argument ist ebenso universell gegen jedes stereotype Argument oder Beschreibung, die sich bestätigt, einsetzbar, @Nick.

          Lustige „Logik“: Ein Stereotyp ist eben ein Stereotyp, das zwar durchaus einen „wahren Kern“ haben kann, aber ein Stereotyp für sich ist niemals ein Argument. Es muss wohl schon der konkrete Gehalt begründet werden. Sonst landen wir bei gefühlten „Wahrheiten“.

          Das Argument, dass etwas Bestimmtes kein Argument sei lässt sich natürlich immer „universell“ dann einsetzen, wenn die benannte Bestimmtheit zutrifft. Damit wäre also jedes Argument der Welt beliebig.

          Wie gesagt, ziemlich lustige Akrobatik. Fast so gut wie Roslin, der verheddert sich ähnlich. Roslinsche „Logik“ zuendegedacht begründen Stereotype immer die Güligkeit eines Induktionsschlußes, wer dies in Zweifel zieht ist mal wieder „Realitätsverleugner“ – gleich das nächste Universaltotschlagargument.

        • @albert

          *Es ist geradezu weltfremd Vorurteile zu verdammen.*

          Es ist eine Abwehrstrategie vor allem derer auf die Vorurteile in unangenehmer Art zutreffen.

          Anhand von Beispielen in denen Vorurteile nicht treffen sollen Vorurteile generell diskreditiert werden und gleichzeitig soll jedes Urteil über die Betroffene zum Vorurteil gemacht werden „Ich bin nicht so! Das weisst du doch gar nicht!“.

          Das Vorurteil wird damit zeitlich stark ausgedehnt, eine „erlaubte“ Urteilsbildung in die weite Zukunft verschoben und das von der Betroffenen selbst gelieferte, vorgefertigte Urteil („Vorurteil“) soll stattdessen akzeptiert werden.

          Eine sehr weibliche Strategie.

        • Boh, @Borat. Dein Einfühlungsvermögen qualifiziert Dich ja als Frauenflüsterer 😉 Dann hättest Du Dir auch den Nick: Johannes „der Einfühlsame“ Kerner verdient 😀

          Als weibliche Strategie habe ich „Fragen mit Gegenfragen beantworten“ wahrgenommen, z.B.: „Wollen wir in die Sauna, Schatz?“ – „Warum fragst Du das?“ Geht es hier auch darum Zeit zu gewinnen, @Borat?

        • @ Nick

          „Wie gesagt, ziemlich lustige Akrobatik.“

          Ich finde dich auch recht lustig. Neben
          deiner zweifellos vorhandenen diskursiven
          und semantischen Intelligenz hast Du
          wahrscheinlich noch nicht viele ziel
          führende Projekte in einem komplexen
          Umfeld, ob mit Menschen oder Sachen
          zu Stande gebracht!

        • Neben
          deiner zweifellos vorhandenen diskursiven
          und semantischen Intelligenz hast Du
          wahrscheinlich noch nicht viele ziel
          führende Projekte in einem komplexen
          Umfeld, ob mit Menschen oder Sachen
          zu Stande gebracht!

          Meinen Job habe ich nun mal leider dann am besten erledigt, wenn ich möglichst gar nichts tun muss. Und dazu muss man nicht zwangsläufig einen Mitarbeiterstab herumkommandieren. Ich verdiene mein Geld, darüber hinaus habe ich mir Ehrgeiz abgewöhnt.

          Ich wage auch zu bezweifeln, dass du mit Fühlempirie am Markt bestehen kannst. Aber vielleicht hast du ja bisher sehr viel Glück gehabt, oder ein hartes Trainingsprogramm deiner Fühlempirie hinter dir (was sie aber leider nicht intersubjektiv verwertbar macht, sie wird so leider auch nicht zum Argument)

          Aber wo ist nur dein Argument? Es scheint euch Spaß zu machen euch von einem Induktionskurzschluß zum nächsten zu hangeln.

          Vorurteile sind letztlich Erfahrungswerte, die es einem ermöglichen in einer Situation mit höhere Wahrscheinlichkeit korrekt zu handeln, obwohl man nicht alle Details kennt.

          Ich bin der Letzte, der Intuition „verdammt“. Allerdings sollte man die Pitfalls kennen. Und Fühlempirie hat ziemliche Tücken.

        • @albert

          Ist mein Einfühlungsvermögen in die durch das Patriarchat Jahrtausende lang vergewaltigte Seele der Frau nicht schon legendär?

          Ich werde noch Kai Pflaume beerben.

          Das Fragen mit Gegenfragen beantworten bei Frauen (und aber auch Männern) kommt i.d.R. daher dass der Gegenfragende hinter jeder Frage eine Suggestion vermutet, mit gutem Grund, denn seine eigenen Fragen und seine Äußerungen sind i.d.R. Suggestionen.

          Frauen wollen ja alles mögliche Erreichen, darunter auch mal Sachen die jetzt nicht so gut ankommen könnten und das Bild von der schönen, guten, edlen und besten Frau der Welt die uns die blühende Zukunft bringen wird gefährden könnte und so muss das eben suggeriert werden und als Frage formuliert werden so dass die Frau sich hinter einem Mittelsmann verstecken kann.

          Ich habe schon großartige Erfolge bei Frauen (und Männern) damit gefeiert diese Suggestionen zu erkennen und genau das Gegenteil davon zu tun.

          Es ist im Grunde das gleiche Muster wie bei der Vorurteilsabwehr.

          Die Frau versucht über einen Mittelsmann zu handeln, seine Kraft für sich zu nutzen, ihn als Schild für mögliche Gegenreaktionen aufzustellen oder die Kraft hinter sozialen Konventionen und Regeln (Vorurteile schaden doch armen, hilflosen Menschen!) zu nutzen.

        • @ Nick

          „Meinen Job habe ich nun mal leider dann am besten erledigt, wenn ich möglichst gar nichts tun muss. Und dazu muss man nicht zwangsläufig einen Mitarbeiterstab herumkommandieren. Ich verdiene mein Geld, darüber hinaus habe ich mir Ehrgeiz abgewöhnt.“

          Nun dann bist Du ja in der glücklichen
          Lage, dass Du dich auf das reine
          philosophieren konzentrieren kannst.
          Diogenes lässt grüssen.
          Meinen Ehrgeiz habe ich auch in Bezug
          auf Expansion und mehr Mitarbeiter mehr
          Geld stark gedämpft und einiges von
          meinem Sürplus in interessante meist
          technische Liebhabereien gesteckt.
          Mittlerweile habe ich mich ziemlich
          aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen.

          „Ich bin der Letzte, der Intuition “verdammt”. Allerdings sollte man die Pitfalls kennen. Und Fühlempirie hat ziemliche Tücken.“

          Ich denke Du siehst das viel zu eindimensional
          zu einschichtig.
          Intuition und analytische Konzepte sind
          ja dauernd in einem gegenseitigen
          Wechselspiel. Schön ist, wenn die Intuition
          quasi nur als Indikator dient, im Sinne:
          Achtung hier musst du genauer analysieren.


        • Achtung hier musst du genauer analysieren.

          Eben! Genau diese Stimme nennt sich in diesem Forum oft „Nick“. Und der nun herausgeforderten Intuition fällt dann nichts besseres ein als obiger Penisabgleich.
          Im anonymen Forum zählt aber halt nur das verschriftlichte Ejakulat und da ziehst du gegen Nick den kürzeren.

        • Auch ein Grund, warum eine MännerBEWEGUNG keinen Erfolg haben kann.

          Man gebe eine einzige Frau in eine Männergruppe und schon beginnen die Männer in ihrer Mehrheit um deren Gunst zu rivalisieren.

          Wenn Männer ausschliesslich mit dem Schwanz denken, dann ist die Männerbewegung allerdings zum Scheitern verurteilt. Es soll aber Männer geben, die ihren Kopf zum Denken benutzen und ihr Selbstwertgefühl nicht vom Zuspruch der Frauen abhängig machen. PUAs gehören wahrscheinlich nicht dazu (ist eher so der Versuch einer Synthese, eine Art „Kopfschwanzdenken“).

        • Um anspruchsvolle Projekte zu realisieren
          müssen Männer kooperieren. Wenn alles
          stimmt ist jeder 100% auf das Ziel
          konzentriert. Es entsteht das was ich
          als Flow bezeichnen würde. Über eine
          Zeitspanne von Stunden können so Störfaktoren
          wie Rivalitäten,persönliche Probleme,
          Hunger, Schmerzen, periodisches Denken
          an Sex komplett ausgeblendet werden.
          In diesem Zustand sind männliche Teams
          extrem effizient.
          Taucht nun plötzlich ein weibliches Wesen
          auf wird dieser Bann gebrochen.
          Jeder im Team beginnt nun bewusst oder
          unbewusst dieses Weibchen auf seiner
          internen Fuckability-Skala einzureihen.
          Perfiderweise passiert dies auch bei
          denjenigen die behaupten sie hätten keine
          solche Skala oder eine solche Skala
          würde gar nicht existieren.
          Nachdem sich das XX Wesen wieder entfernt
          hat vergeht wertvolle Zeit bis das Team
          wieder in den Zustand des Flow komm.
          Zuerst müssen ja die Kurzzeitspeicher
          mit Hilfe von unanständigen Sprüchen
          und dem nachfolgenden Gelächter gelöscht
          werden. Hat das Team die Zusammensetzung
          XY,XY,XY……..XX bleiben diese Sprüche
          aus Rücksichtnahme auf XX aus, man ist
          ja schliesslich hoch professionell und
          steht über solch primitiven Sachen.

        • Es entsteht das was ich
          als Flow bezeichnen würde.

          Ja mei, wenn man in einer kleinen Gruppe gemeinsam hochkonzentriert an einem Problem arbeitet – Geschenkt.

          Da ist wohl fast jeder Störimpuls geeignet, den Flow zu unterbrechen. Mag ja sein, dass sexuelle Reize besonders geeignet sind.

          Das Geklimper kann man aber auch ziemlich direkt als Störung zurückweisen. Es gilt nur heutzutage offenbar als Anmaßung, an weibliches Verhalten Forderungen zu stellen.

          Den Schluß auf ein öffentliches Forum oder gar auf eine Bewegung halte ich allerdings für invalide. Ich sehe nicht, dass Männer aufgrund ihrer Libido dazu verdammt sind, gemeinsame Ziele aufzugeben wenn eine Prise Kopuline in der Luft liegt.

          Die Tatsache, dass hier auflaufende Frauen eine ganz besondere Aufmerksamkeit erfahren ist wohl anderen Umständen geschuldet. Es ist wohl eher der gleiche Beißreflex wie derjenige der Radabfems.

          Oder sollten wir etwa gar Schutzräume brauchen?

  9. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/erfundene-vergewaltigung-freispruch-fuer-vater-in-memmingen-a-930618.html

    Erfundene Vergewaltigung: Freispruch für Vater nach sieben Jahren Haft

    Das Memminger Landgericht hat einen spektakulären Justizirrtum korrigiert. Sieben Jahre saß ein Familienvater im Gefängnis, weil er von seiner Tochter der Vergewaltigung bezichtigt worden war. Schließlich zog die heute 33-Jährige ihre Vorwürfe zurück, ihr 62-jähriger Vater wurde jetzt freigesprochen.

    29.10.2013

  10. Vielfach diskutiert wurde ja auch die Schwarzer. Und da es schon so selbstverständlich ist, ist es auch kaum aufgefallen.

    Gegenwind hat sie von Frauengruppen bekommen. Zumindest wurden nur diese medial beachtet. Kritik hat sie dafür bekommen, daß sie sich gegen Frauen gerichtet hat. Daß sie mal wieder ihren Männerhaß ausgelebt hat — geschenkt. Daß weder männliche Huren noch weibliche Freier überhaupt betrachtet wurden (marginalisiert in Femspeak) hat, wurde wie sonst auch nicht beachtet.

    Mal ganz davon zu schweigen, daß überwiegend männliche Freier ein Recht haben, einvernehmlichen käuflichen Sex zu kaufen.

    • Ja, der Diskurs verläuft recht erfreulich, ist aber übermäßig auf die weiblichen Prostituierten zentriert.

      Dazu eine Anekdote:
      Ich war letztens bei einer Veranstaltung, auf der ein Hospiz vorgestellt wurde. Die Leiterin berichtete über einen ehrenamtlichen Helfer, der sich weigerte, eine 70-jährige Patientin weiter zu behandeln, nachdem diese ihn „unsittlich berührt“ hatte *Gelächter im Publikum*.
      Man habe mit der Dame dann gesprochen und die Idee geboren, für ihre zum Lebensabend nochmal aufblühenden Gelüste einen Callboy zu beschaffen, den man dann auch über das Internet ermittelte *zweites Mal Gelächter*
      (die Omi hat dann am Ende doch gekniffen, als es ernst werden soltle)

      Ich kam leider nicht dazu zu fragen, ob man so auch bei Männern verfahren würde. Die Antwort hätte mich schon sehr interessiert.

    • Naja, immerhin taucht mal das Wort „Männerfeindlich“ in den Leitmedien auf. Das hat es wohl seit den 1980ern nicht mehr gegeben. Und das bisher obligatorische „Sie hat ihre Verdienste, aber..“ spart man sich auch oft, mittlerweile.

      Unter der Oberfläche wird eine ziemlich fundamentale Feminismuskritik auch in den Leitmedien sichtbar. Zwar wird sich – noch – auf die Person Alice Schwarzer eingeschossen, aber dadurch hat man schon mal ein starkes Frame.

      http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/kolumne-von-georg-diez-ueber-alice-schwarzer-a-937575.html

      Ein leichtes Spiel, z.B. Wizoreks Geisteswelt in dieses Frame zu stellen. Sie ist ja auch des gleichen Geistes Kind (->Brownmiller, MacKinnon etc.)

      Das bigotte Intersektionalismusgeschwurbel – das, womit sich Neofeministinnen meinen vom Radikalfeminismus abzuheben – kauft sowieso niemand. Der Brownmillerismus wurde ja nie aufgegeben.

      Letztlich beziehen alle vorherrschenden Feminismen historisch ihr politisches Potenzial vorwiegend aus dem Sexdämon Mann. Aktuell ist kaum ein neues Feld bestellbar. Dank Alice ist dieser Dämon in die öffentliche Diskussion geraten, lange nicht mehr hinterfragte unbewußte Selbstverständlichkeiten werden reflektiert. Danke, Alice.

      Für den vorherrschenden Feminismus geht es vorwärts nimmer, rückwärts immer. Egal, was sie versuchen aufs Tapet zu bringen, sie nehmen dabei politisch Schaden.

      Die einzige Chance, die Feminismus hätte wäre ein gründliches Verwerfen des 2nd Wave, eine durchgreifende Revision. Das schafft er aber aufgrund seines institutionalisierten Apparates niemals. Da müsste man schon bei der Graswurzel anfangen.

      • @ Nick

        Mehr als ein auf die Person Schwarzer Einschießen ist es aber auch nicht.

        Die nachdrängenden jüngeren Feminist.I.nnen sind gnervt, dass diese alte Frau noch immer die Schlagzeilen beherrscht und nicht sie, die doch so viel jünger, „moderner“, sexpostitiver blablabla sind.

        Das alte Schlachtross soll endlich weg, damit die neuen Esel in der Arena die ihnen nach ihrer Meinung gebührende Beachtung erfahren.

        Was wollen sie?

        Na was wohl: Frauenpivielgierung und Mädchenförderung, Mädchenförderung und Frauenprivilegierung, nur sexpositiver und „moderner“ halt, schicker, glatter, konsumistischer noch.

        Ein Grundlagentext der neuen JUSO-Vorsitzenden (mit 2 anderen verasst) zur „Geschlechterpolitik“, der kommenden der Linken:

        http://blog.jusos.de/2012/09/die-dekonstruktion-der-geschlechter-und-ihre-politischen-folgen/

        Das ist der „neue“ Feminismus der Zukunft, vorgetragen von dem mit großer Mehrheit gewählten neuen Leitstern der jugendfrischen Führungsreserve der alten Tante SPD.

        Wenn Schwarzer in Pension geht, kommen die Twitteriatwatten und wollen an die frauenfreundlichen Sinekuren, auf die steuerfinantzierten Staatspöstchen mit gedimmtem Risiko und gedimmtem Konkurrenz-/Anstrengungsniveau.

        Wer soll das bezahlen?

        Na, wer wohl.

        Was sie nicht wollen, ist, GLEICHBERECHTIGT mit Männern konkurrieren.

        Versorgt werden wollen sie, beschützt werden wollen sie und das möglichst ohne Gegenleistung, nach wie vor.

        Da ändert sich nichts, ändern sich bestenfalls Kostüm und Maske, nicht aber der Inhalt des Stückes, das gespielt wird.

        • @roslin

          Die Verbrennung von Schwarzer oder anderen läutet den „neuen Feminismus“ ein.

          Es dauert schon eine Weile bis die meisten merken dass es nur die Tochter der Kaiserin in neuen Kleidern ist.

          Was soll auch passieren? Ist der Bedarf für Frauenpampering auf einmal weg. Nein, er steigt stetig wie die Obsoleszenz unserer Frauen.

        • Wenn Schwarzer in Pension geht, kommen die Twitteriatwatten und wollen an die frauenfreundlichen Sinekuren, auf die steuerfinantzierten Staatspöstchen mit gedimmtem Risiko und gedimmtem Konkurrenz-/Anstrengungsniveau.

          Wollen können sie ja viel, das Leben ist aber auch für Feminismus kein Wünschdirwas.

          Die Machtfülle des vorherrschenden Feminismus stützt sich vorwiegend auf den traditionellen Moralproduktionsanspruch des („Bildungs-„) Bürgers. Dieser hat von den Kirchen diese Aufgabe übernommen.

          Die Genderbeauftragte ist der moderne Pfarrer, die Awarenesstrainings die modernen Bibellesestunden.

          Auch sie kommen aber ohne einen Satan nicht aus. Ohne Satan lässt sich Vernunft schwer bekämpfen. Nichts eigenete sich in der Vergangenheit besser als Satanssymbol.

          Diesen Satan demontieren nun unsere Wellnes-Alphamädchen, er ist eben der Sexdämon Mann.

          Das tun sie nicht ohne Grund, sie sind näher am Plebs dran und merken, dass die Satansehrfurcht unwiderbringlich dramatisch erodiert. Was sie allerdings nicht sehen ist, dass die Potenziale, die sie voraussetzen, auf diesen Dämon historisch fundieren.

          Die #Aufschreierinnen haben das zwar bemerkt, und suchten im Gegenteil ihr Heil. Aber deren Wiederbelebungsversuch des Sexdämons ist mehr oder weniger gescheitert. Der feministische Frühling ist ausgeblieben.

          Man kann es ja schön an der Geschichte der Alphamädchen beobachten: Sie hatten beste Voraussetzungen (Medienaufmerksamkeit; Sympathie; Hoffnung; „Hurra! Ein neuer Feminismus, der Männer nicht hasst!!“) allerdings ging es nach der Medienhype mit dem Erfolg bzw. Wachstum nicht mehr so weiter, wie Alphamädchen es nun mal gewohnt sind.

          Die Initialzündung wollte nicht zünden, es war offenbar nicht genug expolisionsfähiges Material vorhanden. So wandte man sich zusehends wieder dem alten Dämon zu, und brachte immer mehr klassisch-radikalfeministische Themen. Bis man dann reumütig endgültig zurück zu Mutti Schwarzer kehrte. Das politische Vakuum (Wozu brauch man einen „neuen Feminismus“, wenn er am ende doch bei Schwarzer landet) wurde von den Lantzschis erkannt, die den Laden übernahmen und als ihre Sektenzentrale ausbauten.

          Ich wage zu bezweifeln, dass sich ein „neuer“ Feminismus etabliert. Allenfalls wieder als kurze Medienhype, aber da geht dann das Gemecker in den Kommentarspalten und Blogs los (das gab es 2007 noch nicht in der Form) und die Medien sehen sich genötigt Gegenstimmen zur Geltung kommen zu lassen. 2-3 Tage gebe ich dem Ganzen, noch weniger als dem #Aufschrei.

          Ein neuer Feminismus müsste nmE wieder bei den Graswurzeln anfangen, eine gründliche Revision betreiben, sonst ist er zu leicht als alter Wein in neuen Schläuchen identifizierbar. Leicht in das Frame „Schwarzer“ stellbar. Dafür werden wir schon sorgen.

          (Graswurzel-)Arbeit sind Alphamädchen auch einfach nicht gewohnt.

          Das wird wohl nix. Das Gras wächst gerade anders.

          Das ist der “neue” Feminismus der Zukunft, vorgetragen von dem mit großer Mehrheit gewählten neuen Leitstern der jugendfrischen Führungsreserve der alten Tante SPD.

          Das ist das leidige Problem mit dem fest eingefügtem Apparat: Er kann auf gesellschaftliche Basis scheinbar pfeifen. Die Groko macht es nicht besser.

          Scheinbar. Wie wird es laufen? Die CDU wird den „Sozen“ mehr oder weniger nur das Frauengedöns übrig lassen, und diese werden versuchen, damit politisches Profil bzw. Gestaltungsmacht zu suggerieren.

          Die Alte Tante SPD steuert so zielsicher auf die 15% zu.

  11. Ein alter Optimist: Harvey Silverglate, Bürgerrechtsanwalt

    Früher verteidigte er linke Vietnamkriegsgegner gegen rechte Professoeren, heute konservative Studenten gegen linke, gegen den pervasiven McCarthyismus von links.

    Für ihn ist sogar Harvard kein Ort der freien Rede und des freien Denkens mehr, sondern von oben bis untern, vom Präsidenten bis zu den Studenten, beherrscht und eingeschüchtert von den Codes der politischen Korrektheit.

    Die linken Freiheitskämpfer von einst, so musste Harvey Silverglate erkennen, waren nicht an Redefreiheit für jedermann interessiert, sondern nur für sich selbst.

    Heute sind sie es, die zensieren und bestrafen.

    Noch einer wie Harvey Silverglate, Prof. Alan Charles Kors, mit Harvey gründete er die Bürgerrechtsorganisation FIRE (Foundation for Individual Rights in Education), die sich besonders für Redefreiheit an Schulen, Colleges und Universitäten einsetzt:

    Prof. Kors ist Historiker – ähnlicher Hintergrund, ähnliches Alter, ähnliche Erfahrungen mit dem Wandel der vorherrschenden Ideologie wie Harvey Silverglate, nur die Intoleranz, die ist geblieben.

    Wenn nicht schlimmer geworden, denn, so Kors, auch seine akademischen Lehrer waren oft Linke (die sich also in einem konservativen Klima als akademische Lehrer behaupten konnten), Linke allerdings, die ihre Studenten mit einer breiten Palette auch nicht linker Ansichten konfrontierten, mit denen sie sich intellektuell ernsthaft auseinanderzusetzen hatten – etwas, das bei den heutigen, politisch korrekten Linken unvorstellbar sei, so Kors.

    Die Alt-und Post-68’er-Linken, unsere neuen Jakobiner, nur feiger als die alten, im Schnitt natürlich nur, aber genauso intolerant.

    Wer also Vorbilder sucht – da hat er zwei, zwei alte Juden, die hoffentlich viele Junge inspirieren.

    Die Webseite von FIRE:

    http://thefire.org/

    Gefunden über AVfM und einen Kommentar von Bewildered unter dem Video:

    http://www.avoiceformen.com/education/harvey-silverblade-of-f-i-r-e/

  12. Das war ganz an mir vorbeigegangen:

    http://manndat.de/geschlechterpolitik/feminismus-so-funktioniert-er-in-der-schulischen-praxis.html

    Die Themensetzung des hessischen Zentralabiturs war ja grandios.

    Immerhin dürfte damit einem ganzen Jahrgang (und 2013 war in Hessen Doppeljahrgang) sowie betroffenen Eltern ein Licht aufgegangen sein.
    Die Indoktrinierung ist an dem Punkt ziemlich ungeschickt, wenn die Autoritäten jungen Menschen die gerade kritisches Denken lernen in der wichtigsten Woche ihres Lebens solch ideologische Grütze servieren.

    • Die Indoktrinierung ist an dem Punkt ziemlich ungeschickt..

      So züchtet man sicher keine Feminismusfreunde heran.

      Der Preis der Unhinterfragbarkeit der lila Apparatschiks ist Groupthink, und da wird die Propaganda nicht eben klüger von.

      Als nächster Step bliebe eigentlich nur Massenrepression.

    • Naja, das ist auch echt unzumutbar, wenn männliche Schüler gezwungen sind, sich mit einem Literaturklassiker zu beschäftigen, der eine Frau zum Thema hat. (Loreley)

      Oder sich generell mit „Frauenkram“ zu beschäftigen.
      Den armen Jungs schrumpfen noch die Hoden ein!!

      (Könnte ich mich auch beschweren, weil ich in den Texten meiner Abiklausuren ausschliessliche männliche Protagonisten hatte? Woyzeck, Mario und der Zauberer, ein pakistanischer Migrant in England, etc?)

      • @maren

        „Naja, das ist auch echt unzumutbar, wenn männliche Schüler gezwungen sind, sich mit einem Literaturklassiker zu beschäftigen, der eine Frau zum Thema hat. (Loreley)“

        Dagegen ist nichts einzuwenden. Aber politische Fragen sind halt immer so eine Sache. Bei der Themenauswahl

        A: Thema Abtreibung
        B: Unterdrückte muslimische Frauen in England
        C: Interview mit einer Politikerin die sich für die Frauenquote einsetzt

        fehlt aus meiner Sicht ein etwas neutraleres Thema. Es kann eine berechtigte Sorge eines Schülers sein, dass er ansonsten wegen seiner politischen oder religiösen Ansichten eine schlechtere Note erhält. Auch eine mulismische konservative Schülerin wird nicht unbedingt glücklich mit der Themenauswahl sein

        • Auch eine mulismische konservative Schülerin wird nicht unbedingt glücklich mit der Themenauswahl sein

          Überhaupt muslimische Schüler, kann ich mir vorstellen.

          • @David

            Ich finde allgemein, dass Lehrer besonders sensible Themen in Prüfungen sehr vorsichtig angehen müssen. Für die Aufgabenersteller mag es ein Zeichen für Emanzipation gewesen sein, das man ruhig mal in einem Durchgang setzen kann, für den Schüler ist es aber seine Abi-klausur. Er hat keinen weiteren Durchgang. Es ist nicht fair, ihm besondere Hürden in den Weg zu legen, gerade wenn er wie beim Abi noch nicht einmal den Korrigierenden einschätzen kann.

        • @Christian:
          Deswegen finde ich es fast gut, dass es nicht nur 1 oder 2 Themen waren.

          Die SchülerInnen werden da genau merken wie der Hase läuft, welche Antwortungen und Deutungen von der Obrigkeit des Ministeriums erwünscht sind.

          Eine (feministische) Argumentation zu übernehmen führt zwar tendenziell zu ihrer Affirmation (da gibt es Studien zu), allerdings war es in diesem Fall einfach zu offensichtlich. Da wird sich einiges an Widerstand aufgestaut haben, auch wenn er bisher wenig Spuren im Netz hinterlassen hat.
          Meiner Erfahrung nach lehnen auch immer mehr Mädchen den Feminismus ab, sie distanzieren sich von den wenigen, die sich radikalisieren lassen.

        • „Meiner Erfahrung nach lehnen auch immer mehr Mädchen den Feminismus ab, sie distanzieren sich von den wenigen, die sich radikalisieren lassen.“

          Natürlich, weil es ja auch eine Form von intellektueller Verblödung ist. Kann man ja am früheren Staatsbürgerkunde-Unterricht in der DDR besichtigen, in welchem es auch immer auf den richtigen Klassenstandpunkt ankam.

          Der Feminismus führt ja jetzt schon zu einer Entintellektualisierung von Schule und Universität.

          Gefragt ist eben nicht mehr eigenständiges Denken, sondern Reproduktion der richtigen Gesinnung

      • @maren: was würdest du denn von folgenden Themen halten?

        Englisch
        A: Thema männliche Beschneidung
        B: Generalverdacht der Vergewaltigung gegen Männer in den USA
        C: Interview mit Paul Elam, der sich gegen die Frauenquote einsetzt

        Mathe:
        rechnerisch belegen, dass der Gender Pay Gap auf geringere Arbeitszeiten und Überstundenzahl von Frauen zurückzuführen ist.

        Geschichte:
        „The Disposable Male“ am Beispiel WW2

        Eine Zumutung für unsere Superabiturientinnen, sich auch mal mit „Männerkram“ zu beschäftigen?

      • @ maren

        „Naja, das ist auch echt unzumutbar, wenn männliche Schüler gezwungen sind, sich mit einem Literaturklassiker zu beschäftigen, der eine Frau zum Thema hat. (Loreley)“

        Ich hatte den selben manndat-Link bei Robin als ein von mehreren Beispielen für den für mich negativen Einfluss des Feminismus auf unsere Gesellschaft erwähnt. Sie hat wie du nur beklagt, dass man sich nicht aufregen soll das Jungs sich mit Loreley beschäftigen müssen. Auf die anderen Prüfungsaufgaben (und anderen manndatunabhängigen Beispiele) ist sie gar nicht eingegangen.

        Wenn eine Sache in einem Beispiel oder einem Kommentar nicht passt, ist gleich das/der ganze Beispiel/Kommentar irrelevant, lächerlich oder Blödsinn.

        Da hab ich ja wieder was gelernt.

        Das Manndat-Beispiel ist vielleicht nicht belastbar, aber dieses hier schon:
        http://sciencefiles.org/2013/07/19/bedeutet-weiblicher-professor-gleich-depp/
        http://sciencefiles.org/2013/07/22/sciencefiles-leser-machen-druck-briefe-an-und-reaktionen-von-ministerien/

    • Nein sich mit der Lorelei zu beschäftigen ist nicht unzumutbar, im Gegenteil. Unzumutbar ist die sektierische feministische Gesinnungsindoktrination, die hier stattfindet.

      Wäre alles entspannt, wenn nicht tatsächlich indoktroniert wurde und wird. Das Vertrauen ist zerstört, wie auch in allen anderen Bereichen. So ist das eben, wenn frau immet mit Agenda dabei ist.

      Widerlich.

    • Woher wissen wir, dass dieser Bericht stimmt? Als Quelle haben wir hier nur einen ominösen Schüler, der – welch Überrraschung – zunächst Manndat für ihren „wirklich tollen und selbstlosen Einsatz für Männer“ dankt (als ob ein junger Mann jemals so was schreiben würde).

    • „Dritter Prüfungstag, Mathematik Grundkurs, Teilgebiet Stochastik:
      Hier sollte man rechnerisch belegen, dass Frauen bei der Jobsuche gegenüber dem Mann benachteiligt sind, wenn sie ein attraktives Bild in ihre Bewerbung einfügen.“

      Das müsste doch Statistik und nicht Stochastik sein?

        • @ Nick

          Mh, OK. Bei uns hieß das „Statistik und Stochastik“, wobei Stochastik für Wahrscheinlichkeitsrechnung gebraucht wurde.

          Hier wird sogar Stochastik als Teilbereich der Statistik bezeichnet 😕
          http://universal_lexikon.deacademic.com/39572/Stochastik

          Sto|chạs|tik [st… , ʃt… ], die; – [griech. stochastike̅̓ (téchnē) = zum Erraten gehörend(e Kunst)] (Statistik):
          Teilgebiet der Statistik, das sich mit der Untersuchung vom Zufall abhängiger Ereignisse u. Prozesse befasst.

        • Prof. Hamermesh sagt dazu:

          Wären Sie ein hässlicher Mann, würden Sie die damit verbundenen Einkommensnachteile in Kauf nehmen und trotzdem einen Beruf ausüben. Weiß eine Frau dagegen, dass sie aufgrund optischer Makel schlechter verdienen wird, so wird sie eher zu Hause bleiben und sich somit auch dieser Statistik entziehen. In den USA belegen Studien ganz klar: Gutaussehende Frauen sind wesentlich häufiger berufstätig als weniger gutaussehende. Bei den Männern gibt es dagegen kaum Unterschiede.

          Das heißt, die „Vorurteile“ wurden mal wieder gar nicht auf Stereotype accuracy geprüft. 08/15-Sozialpsychologie, die es nicht nötig hat bei der Dateninterpretation die eigenen gesetzten PC-Vorannahmen in die Reflektion mit einzubeziehen.

          Das gutaussehende Frauen (und Männer) bei Gehalt und Beförderungen bekanntlich massive Privilegien genießen, geschenkt.

          Die Matheaufgabe, die feministische Deutungen geschickt in die Gehirne der Schüler implantiert, bezieht sich auf die im Economist erschienene Studie.

          Am interessantesten ist, was sie verschweigt:

          So the cause of the discrimination must lie elsewhere Human resources departments tend to be staffed mostly by women. Indeed, in the Israeli study, 93% of those tasked with whom to invite for an interview were female. The researchers‘ unavoidable—and unpalatable—conclusion is that old-fashioned jealousy led the women to discriminate against pretty candidates.

          http://www.economist.com/node/21551535

          • @David

            „e researchers’ unavoidable—and unpalatable—conclusion is that old-fashioned jealousy led the women to discriminate against pretty candidates.“

            Ich meine ich habe die Studie oder eine vergleichbare auch mal hier besprochen.
            Ich würde es weniger Eifersucht als vielmehr etwas deutlicher intrasexuelle Konkurrenz nennen.

        • Hier die Originalstudie, ist durchaus peer-reviewed in einem hochrangigen sozialwissenschaftlichen Journal erschienen (natürlich nicht im Economist, der sie zuerst im Mainstream zitierte)

          http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1705244

          Schon im Abstract die Conclusion:

          We explore a number of explanations and provide evidence that female jealousy of attractive women in the workplace is the primary reason for the punishment of attractive women.

          Davon erfahren die hessischen Schülerinnen und Schüler nur leider nichts.

        • Danke für diesen Hinweis, @David. Es sind Projektionen. Frauen können sich wahrscheinlich gar nicht vorstellen, dass Männer wirklich nach einem fähigen Kollegen suchen, der schlicht und ergreifend seinen Job macht und es tatsächlich keine Rolle spielt, ob er Titten hat oder ohne nicht.

        • ei uns hieß das “Statistik und Stochastik”, wobei Stochastik für Wahrscheinlichkeitsrechnung gebraucht wurde.

          Die Gebiete sind wohl nicht so ohne weiteres zu trennen. Letztlich ist das „Bewerberinnen mit attraktivem Bewebungsfoto werden Diskriminiert“ ja eine Aussage über eine Wahrscheinlichkeit.

          BTW, heißt das, dass unattraktive Frauen bei der Jobsuche gegenüber Männern nicht benachteiligt sind?

          Keine Ahnung, ob die Studie das hergibt. Jedenfalls ist auf der Manndat-Seite die Rede davon, dass Männer mit durchschnittlichem Aussehen stärker diskriminiert werden als attraktive Frauen.

          Interessant, das wäre mal wieder die Zelgegung eines gerne gepflegten feministischen Mythos.

        • Strikingly, attractive women do not enjoy the same beauty premium.

          Aha. Das ist doch schon eine ganz andere Aussage: Schöne Frauen erfahren also nicht die gleiche Bevorzugung wie schöne Männer. Was offenbar daran liegt, dass die meisten Personaler Frauen sind.

          Wenn die Geschlechterrollen umgedreht wären, würde das wohl als „Beweis“ für die „Reduktion der Frauen auf ihr Aussehen, bei gleichzeitigem sexualisiertem männlichem Konkurrenzgebahren!!2“ gelten.

          Es ist so erbärmlich..

        • Nun mal ganz abgesehen von der Frage, ob Attraktivität und Geschlecht (in Interaktion) nicht auch ganz real in irgend einer Form mit Eignung korreliert sein könnten…

          Ich hab mir die Studie angesehen (Volltext ist glaube ich auch ohne Uni-Account frei verfügbar), sie hat ein hohes N und eine bachtliche interne Validität.

          Vielleicht solltest du sie mal gesondern besprechen Christian, da steckt einiges drin.

          – Männer sind deutlich stärker von Lookism betroffen als Frauen
          – unattraktive Männer bekommen die allerwenigsten Einladungen
          – bei Bewerbungen ohne Bild werden Männer gegenüber Frauen diskriminiert
          – attraktive Frauen werden vor allem dann entscheidend diskriminiert, wenn die interne Personalerin entscheidet (externe haben keinen Grund für Neid)
          – konkrete Männer (mit Bild) werden besser wahrgenommen als Männer ohne Bild
          – konkrete Frauen (mit Bild) werden schlechter wahrgenommen als Frauen ohne Bild
          – in Israel entscheiden in 9 von 10 Fällen Frauen über die Bewerbungen (myth of male power)

          Besonders letzteres ist ein Hinweis darauf, dass das abstrakte Männerbild schlechter ist als das Frauenbild, also ein genereller anti-male bias in der (hier: israelischen) Gesellschaft. Männer müssen einen ihnen vorauseilenden schlechten Ruf einholen, während Frauen mit einem Bonus starten, bevor man sie trifft.

          Man kennt es auch von den hier ansässigen Feministinnen: all die konkreten Männer in ihrem Umfeld sind komischerweise in Ordnung.

          In Verbindung mit der eindrucksvoll belegten Neid-Hypothese (über 90% der Entscheiderinnen waren weiblich, sie entschieden dann sexistisch/lookistischer wenn es um Bewerbung für das eigene Unternehmen ging, also potentielle Konkurrenz) erklärt das auch, warum Frauen zwar Frauenförderung betreiben und erstmal grundsätzlich solidarischer gegenüber ihrem Geschlecht sind, aber dann im konkreten Fall in einer Firma oft der Zickenkrieg ausbricht (so ging es ja der Frau die eine women-only Fernsehstation gründen wollte)

        • „- konkrete Männer (mit Bild) werden besser wahrgenommen als Männer ohne Bild
          – konkrete Frauen (mit Bild) werden schlechter wahrgenommen als Frauen ohne Bild“

          Sehr interessant unter einem anderen Gesichtspunkt.

          Bestimmt kann man diese Aussage auch auf die geschlechterspezifische Kommunikation auf diesen Blog anwenden.

          Da die Kommentatoren/innen hier ohne Bild kommunizieren, wird hierdurch eine bereits getätigte Vermutung meinerseits bestätigt.

          Frauen ohne Bild werden besser wahrgenommen als Frauen mit Bild.
          Dieses betrifft bestimmt unsere weiblichen Kommentoren (wie robin, maren etc.), um die ja immer viel Wind gemacht wird, gerade wenn man das mit der intellektuellen Qualität ihre Kommentare abgleicht.

          Diese würde m.E. nicht mehr/weniger passieren, würden sie ihr wahres Aussehen offenbaren (müssen). Gerade sexuelle Provokationen, die ja oft von unseren Kommentatorinnen im Sinne einer Beschämung der männlichen Sexualität getätigt werden, funktionieren mit Bild , gerade bei einer weniger gut aussehenden Frauen nicht mehr so gut.

        • Das ist nun aber etwas weit generalisiert. Dass Frauen hier so viel Wind machen, hat andere Gründe.
          Profeministische Männer machen hier noch viel mehr Wind, falls mal einer auftaucht.

          Und ganz ehrlich: selbst als attraktive Frau würde ich mich hüten hier ein Bild zu posten. Die Reaktionen wären widerlich.

          Als Mann hätte ich damit gar kein Problem, auch auf feministischen Blogs nicht. Ist halt nur eine Sache der wohligen Anonymität, die will man ja doch wahren.

          Kurios an den Ergebnissen weiblicher Diskriminierung durch neidische Personalerinnen ist ja auch, dass Feministinnen somit für einen hohen Männeranteil in Personalabteilungen kämpfen müssten, um Frauen zu fördern. Überhaupt zerschlägt es die ganze Quotenargumentation.

        • @David,
          ein hoher Männeranteil in Personalabteilungen würde ja *attraktive* Frauen fördern und nicht alle Frauen.
          Und das ist ja nicht das Interesse von Feministinnen.

          Siehe auch Sailers Law:
          „The most heartfelt articles by female journalists tend to be demands that social values be overturned in order that, Come the Revolution, the journalist herself will be considered hotter-looking.“

        • „Als Mann hätte ich damit gar kein Problem, auch auf feministischen Blogs nicht“

          Eben. Das wolltest du uns doch weiter oben erklären.

          Du scheinst deine eigenen Thesen nicht wiederspruchsfrei anwenden zu können.

        • – konkrete Männer (mit Bild) werden besser wahrgenommen als Männer ohne Bild
          – konkrete Frauen (mit Bild) werden schlechter wahrgenommen als Frauen ohne Bild

        • Ich meinte aber dann etwas anderes, nämlich die expliziten Reaktionen.
          Auf den meisten feministischen Blogs würde es eher nicht akzeptiert, dass man das Aussehen kommentiert. Hier wäre aber die Hölle los. Ich hab es schon mehrfach erlebt, dass selbst überdurchschnittlich hübsche Frauen aufs übelste beleidigt wurden.

          Aber ich will deine (meine) These auch nicht ganz ausschließen, dass der beschriebene Effekt selbst hier zum Tragen kommt und Kommentatorinnen die sich durch Bilder „entzaubern“ an Reichweite verlieren.

          In dem Zusammenhang muss ich direkt mal yacv fragen, ob er eine Quelle hat zu der Statisik, dass Frauen 80% der Männer als unattraktiv ablehnen (stand letztens irgendwo)

        • „Aber ich will deine (meine) These auch nicht ganz ausschließen, dass der beschriebene Effekt selbst hier zum Tragen kommt “

          Ein anderes Beispiel zur Überprüfung deiner THese wäre ja ELMAR, von dem ja ein Bild vorhanden ist. Wie wirkt sich das aus.Er müsste ja ,akzeptiert man die Übertragung auf den Blogkontext, besser wahrgenommen werden ??

        • Danke, spannende Ergebnisse!

          Ich finde die Datensätze von Dating-Sites allgemein sehr vielversprechend, damit ließe sich so viel Forschung betreiben.

          Leider birgt das auch einige Probleme. Die Firmen wollen und dürfen die Daten ja nicht rausgeben, d.h. sie veröffentlichen nur was sie wollen, also auch unter Marketing-Gesichtspunkten.

          Im Fall der obigen Statisik muss man sagen, dass das männliche Sample evt. nicht repräsentativ ist, oder mit dem weiblichen vergleichbar. Nach dem was ich weiß (und das ist angesichts des offline-Partnermarkts auch sehr plausibel) finden sich auf den Webseiten vor allem gebildete Frauen und wenig gebildete Männer wieder.
          Womöglich auch viele Männer, die generell rim RL schlecht an Frauen rankommen sowie Frauen, die vorselektieren wollen, anstatt sich direkt angraben zu lassen.
          Es kann also durchaus sein, dass die Männer dort hässlicher sind als der Schnitt.

          Gleichzeitig sprechen die Ergebnisse ja gegen weibliche Hypergamie oder zumindest dafür, dass sie diese als „hässlich“ gerateten Typen durchaus anschreiben.
          Mir scheint hier ein semantischer Effekt vorzuliegen. Womöglich haben Frauen ein anderes Konzept von „good-looking“, weil Evaluation für Durchschnittsmänner kaum Bedeutung hat und nur bei Top Tiern zur Anwendung kommt.

        • „Ein anderes Beispiel zur Überprüfung deiner THese wäre ja ELMAR, von dem ja ein Bild vorhanden ist. Wie wirkt sich das aus.Er müsste ja ,akzeptiert man die Übertragung auf den Blogkontext, besser wahrgenommen werden ??“

          Also von mir schon, das Gravatar-Bild ist ja auch ein sehr sympathisches. Und ich mag seine Sprache. Aber das weiß er ja…

        • „dass das männliche Sample evt. nicht repräsentativ ist, “

          Naja, sie bringen in dem Artikel ja vier Gesichter (für normale Menschen zwischen normal und attraktiv angesiedelt), die von den Benutzerinnen als „weit unterdurchschnittlich“ eingeschätzt wurden.

          Mir scheint das eher ein Indiz für die 463-Punkte-Liste der durchschnittlichen Amerikanerin zu sein: Das Filtern läuft so auf Automatismus, dass sofort KO-Kriterien gesucht werden und nicht OK-Kriterien.

        • @ yacv

          „Naja, sie bringen in dem Artikel ja vier Gesichter (für normale Menschen zwischen normal und attraktiv angesiedelt), die von den Benutzerinnen als “weit unterdurchschnittlich” eingeschätzt wurden.“

          Ich zähle sogar 6 😉
          Und 2 von denen find ich auch nicht mehr ok.

          Aber diese Bewertungen sind an sich echt ziemlich fürn Arsch.

          Die rechte der höchstbewerteten würd ich z. B. gegen die rechte der Durchschnittsfrauen tauschen. Und das, obwohl die die Augen geschlossen hat.

          Ist halt alles keine exakte Wissenschaft.


        • Naja, sie bringen in dem Artikel ja vier Gesichter (für normale Menschen zwischen normal und attraktiv angesiedelt), die von den Benutzerinnen als “weit unterdurchschnittlich” eingeschätzt wurden.

          Merkt doch jeder dass da was nicht stimmt, blind sind Frauen ja nun nicht. 😉
          Die Photos werden ja nicht unabhängig vom Profil geratet worden sein, oder? Den Typen wird irgendwas anderes zum Verhängnis, aber wir sind uns doch wohl einig dass die Fotos allein nicht „weit unterdurchschnittlich“ bei Frauen in einem Dating-Portal abschneiden?

        • Ja es gibt ja noch 2 mediokre Typen unter „show men instead“, die sehen jedenfalls nicht besser aus als die beiden links unten.

          Und die beiden Durchschnittsfrauen würde ich auch eher antexten als die oberen.
          Die beiden „Traumfrauen“ haben abturnende Pseudonyme, langweiligere, gestelltere Fotos und lächeln nicht. Wirken irgendwie gesättigter, oberflächlicher.
          Aber vielleicht ist das bei mir ja auch nur der Effekt, dass Männer sich an die Top 10% nicht herantrauen, da zu viel Konkurrenz erwartet wird. Wird ja auch von besonders hübschen Frauen manchmal beklagt (wobei die, die sich selbst als zu hübsch / zu selbstbewusst / zu intelligent für den Partnermarkt bezeichnen, es meist nicht sind).
          Dieser Knick bei den most attraktive women zeigt sich ja tatsächlich in der Grafik, das finde ich die spannendste Erkenntnis.

        • @ David

          *Danke, spannende Ergebnisse!*

          Besonders spannend und folgenreich ist natürlich auch hier wieder DER UNTERSCHIED zwischen den Geschlechtern.

          Wenn ca. 80 % der Männer von Frauen als eher unattraktiv gewertet werden, aber nur 20 % der Frauen von den Männern, setzt das Männer unter einen sehr viel höheren Konkurrenz- und Qualifizierungsdruck.

          Was ja, nebenbei, auch wieder mal Sinn macht für die Spezies, wenn auch nicht für die Mehrheit der männlichen Individuen.

          Die Welt ist nicht gerecht, Mutter Natur ist nicht gerecht und Feminismus macht sie noch viel ungerechter.

          Entgegen des propagierten Geschwätzes, das nur Denkfaulen oder intellektuell Herausgeforderten so problemlos von den Lippen perlt (mein Gott, wie ich diese Ideologie verachte).

        • Stochastik erklärt wie sich zufällige Vorgänge verhalten und entstehen, d.h. was man beobachten müßte, Statistik hingegen erklärt wie man aus Beobachtungen auf die zugrundeliegenden stochastischen Vorgänge schließt.

          Es sind sozusagen, die Kehrseiten ein und derselben Medaille.

  13. @Maren:

    Es geht nun wirklich nicht darum, dass Loreley eine weibliche Protagonistin ist.
    Ich weiß nun nicht ob es um Bretanos oder Heines Gedicht (oder ein ganz anderes) ging, aber feministische Interpretationen liegen zumindest nahe (weibliche Unschuld, Hexenverurteilung, weibliche Reduktion auf Schönheit, männliche Triebhaftigkeit, narzisstischer Selbstbetrug des Mannes)
    Wer weiß was das Kultusministerium als Erwartungshorizont formuliert hat…

    Aber ich sehe nun Jungs bei den Prüfungen nicht wesentlich benachteiligt (sie können sich vielleicht weniger mit den Themen identifizieren, aber die Matheaufgabe wird sich auch ohne Feminismus lösen lassen usw.)

    Es geht eher darum, dass diese Inhalte offensichtlich mit bestimmten Zielen ausgewählt wurden, anders ist die Häufung nicht zu erklären. Hier sollen Schülerinnen und Schüler feministisch politisiert werden. Die Deutschaufgaben stechen dabei jetzt nicht heraus, sie runden das Bild nur ab.

  14. Ich war grad ganz aufgeregt wegen einer Überschrift bei tagesschau.de:

    DIE JUNGEN MÜSSEN WILDER WERDEN

    Was!?!
    Die Tagesschau fordert Ritalin-Stop und mehr Raum zum Toben für Jungs?

    Pustekuchen.

    Es geht darum, dass die jüngeren (!) Mitglieder der CDU der Kanzlerin nicht ausreichend in den untätigen Hintern treten.

    Ach so. Alles beim alten.

  15. Frauen, die auf ihre Leistung stolz sein können, heute: Anne Vallayer-Coster (1744 – 1818)

    Da ich eben Anlass hatte, von Rattenmenüs zu träumen, noch schnell ein nahrhaftes Stillleben von meiner Lieblingsstillebenmalerin Anne Vallayer-Coster, eine Frau, die nicht gejammert hat, sondern gemalt und das ganz hervorragend. Damit mich nicht das Denken an Rattenrezpte überfällt, wenn ich nachher mit Tippse wieder Plätzchen backe (sie mit roten, vor Eifer und Wärme erhitzten Wangen, leicht bemehlt, puderzuckerbestäubt, nach Vanille, Anis und Zimt duftend wie die ganze Küche – wer mag da schon an Ratten denken, wenn mann seine Süße küssen möchte, die dann noch viel süßer ist).

    Das ist übrigens ihr letztes bedeutendes Bild „Stillleben mit Hummer“, 1814 gemalt, Ludwig XVIII. dediziert, als dieser den Thron Frankreichs nach Napoleons Niederlage wieder bestieg, ja, sie war Royalistin, zählte Marie Antoinette zu ihren besten Kundinnen.

    1817 wurde es aus königklichem Besitz im Pariser Salon ausgestellt und erinnerte die Kunstwelt wieder an diese große Malerin.

    1818 starb sie. Die Revolution hat sie gut 20 Jahre ihres Künstlerlebens gekostet, viele schöne Bilder blieben ungemalt.

    • @ dummerjan

      Die Studie ist limitiert, weil es in der Natur der Sache liegt, dass die Zahl legaler Arbeitnehmer zuverlässiger zu bestimmen ist, als die Zahl illegaler Arbeitnehmer. Es wird immer einen sehr großen Bias geben.

      Ein Argument gegen das Verbot der Prostitution ist ja gerade, dass hierdurch Prostituierte in die Illegalität getrieben werden, mit allen durch die fehlende Transparenz resultierenden Folgen.

      In der Sowjetunion gab es offiziell null komma null Prostituierte. Wer einmal in der Sowjetunion gewesen war, wusste, dass das so nicht stimmen konnte…

      Ich finde das Ansinnen, Prostitution zu verbieten, absurd. Die einseitige Strafbewehrung der Inanspruchnahme diffamierend.

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