Warum wollen Männer gegenüber Frauen „weiße Ritter“ sein?

In Roosh-Forum wurde gefragt, was Männer dazu bringt, sich gegenüber Frauen als „Weißer Ritter“, also jemand, der sie heldenmütig aus Gefahren rettet, ohne etwas zu wollen, aufspielen.

Ein Vorschlag war:

What would drive a man to white knight? (…)

To me, sex = female approval for most men, so I don’t see sex as the end goal, as I think white knights are chasing female approval.

Further I think white knights see women as inferior to men, and so they feel they need to protect the poor women from the consequences of their words or actions. They end of getting burned by women because they remind women how little they think of themselves, so white knights present them an opportunity to burn off their self hatred.

Also der Wunsch, von der Frau akzeptiert und gemocht zu werden und vielleicht auch die Vorstellung, dass sich die Frau nicht selbst wehren kann. Der Wunsch wäre weiterhin, dass es sich doch irgendwie lohnt, vielleicht aus dem Gedanken des Tit for tat heraus, er hat etwas für sie getan, also muss sie ja auch etwas für ihn tun. Genau diese verborgene Forderung stößt denke ich auch viele Frauen ab: Wenn sie ihn so nicht wollen, dann wollen sie ihm auch nichts schulden, schon gar nicht, wenn er Hilfe aufdrängt und meint daraus etwas herleiten zu können.

Eine andere Antwort dort:

What drives „men“ to white knight? The same thing that drives men to do everything they do: the prospect of pussy. White knighting is just the most pathetic method, because it’s hypocritical, weak, and ineffective. Girls see right through it, and despise the stench of desperation and weakness that it emits.

Das entspricht dem oben bereits dargestellten.

Ich könnte mir aber vorstellen, dass „White Knighting“ dann wesentlich effektiver ist, wenn man tatsächlich noch gefahren oder schwere Lagen hat und die Hilfe tatsächlich etwas bedeutet. In prähistorischen Zeiten mag dies vielleicht wesentlich häufiger der Fall gewesen sein, weswegen eine diesbezügliche Selektion, die einen Mann dazu bringt, die Situation, Hilfe anbieten zu können, zu nutzen. Das hatte ich schon einmal in dem Artikel „Anzeichen für Angewiesenheit auf Unterstützung als Partnerwahlkriterium“ näher ausgeführt.

Was meint ihr, warum der „weiße Ritter“ verwendet wird?

164 Gedanken zu “Warum wollen Männer gegenüber Frauen „weiße Ritter“ sein?

  1. Es scheint ein kultureller und gesellschaftlicher Konsens zu sein.

    Frauen sind bei der Fortpflanzung das Nadelöhr. Ein Mann könnte hunderte Kinder zeugen, eine Frau bestenfalls 20 austragen. Zudem ist sie für den Säugling noch lange wichtig.
    Deshalb hat man besonders auf sie aufgepasst, als Menschen noch in die Zukunft gedacht haben.

    Heutzutage, wenn jede zweite Frau Kinderlos bleibt, ist das natürlich ein Anachronismus. Alte Bräuche sterben nur langsam aus.

    Wenn ich also das nächste Mal einer Frau die Türe aufhalte(ich bin da genderneutral, das mache ich auch für Männer), dann sehe ich das als Akt der Brauchtumspflege und Erinnerung an eine Zeit als das Verhältnis zwischen Mann und Frau noch ausgeglichener war.

  2. Für den weissen Ritter kommt noch der mit hohem Druck eingeimpfte Schulkomplex hinzu, was in Selbstaufgabe endet.

    Eine Lösung für den emanzipierten Mann wäre es, die patriarchale Machtstruktur zu behalten und den Rest ins Humorvolle zu ziehen.

    Z.B.: ein Autoaufkleber: ICH BREMSE AUCH FÜR FEMINISTINNEN

    Überhaupt sollte mann der Gschlechterdebatte die Wichtigkeit nehmen und sie mit Humor auf den eigentlichen Inhalt reduzieren.

  3. Ich halte das “weise Rittertum” für krankhaft, ein Verhalten das weit über das Berechnende, das du unterstellst hinausgeht. Es ist m.E. eine Spielart des Madonna-Huren-Syndroms. „Weise Ritter“ verdrängen ihre Sexualität gegenüber den Frauen.

  4. Ich halte dies für ein im Kern biologisches Phänomen, welches kulturell ausgestaltet wird. Es ist eine Mischung aus Sexualtrieb, gesellschaftlicher Norm und tiefer Verehrung für das Weibliche.
    Gegenüber Männern, die mir gefallen, habe ich den Drang, ähnlich aufzutreten (tue es aber meist nicht, weil sich das gegenüber Männern halt nicht schickt und eine ineffektive Methode ist).

    Ich halte es im Übrigen für eine falsche Beobachtung, dass der „weiße Ritter“ gegenüber Frauen eine ineffektive Methode ist. Das ist er nur, wenn es sich in den Augen der Frau um den falschen weißen Ritter handelt (was für viele Fraue ja auch den Unterschied zwischen einem heißen Flirt und sexueller Belästgung ausmacht).

  5. Abstrakter formuliert:
    Evolution gibt nicht nur bei den Genen.

    Auch Gesellschaftliche Normen unterliegen der Evolution ( quasi die Mem-Theorie)

    Eine Gemeinschaft die ihre Ressourcen besser schützt ( und junge Frauen sind eine wichtige Ressouce) wird sich langfristig durchsetzen.
    Das war die letzten paar 10000 Jahre so, die Perversion des Systems ist keine 100 Jahre alt.
    Von daher ist es nicht krank, sondern nur unpassend.

    Bedeutet vielleicht auch, dass die Aufgeklärte westliche Kultur nicht dauerhaft tragfähig ist, und gegenüber rückständigeren, aber effektiveren untergehen wird.

    Als Partnerschaftsstragtegie ist das weisse Rittertum nur bedingt zu gebrauchen. Da muss es mit anderen Zeichen von Wohlstand und Überlegenheit kombiniert werden.

    • Wie kommst Du darauf, dass Frauen in unserer Gesellschaft nicht geschützt werden? Ich glaube Du verwechselst Schutz mit Ressourcenverwertung. Wenn man – wie Du offenbar – die Ressourcen einer Frau alleine im Kinder bekommen und aufziehen sieht, ist Emanzipation natürlich eine schlechte Sache.

      • Hallo Adrian,

        der Erklärungsversuch anhand einer Resourcentheorie ist wertfrei und hat nichts damit zu tun, was ich in einer Frau und Partnerin sehe.

        Genau so wenig wie die Prognose über die mögliche Zukunft unserer Gesellschaft damit zutun hat, dass ich gerne im modernen Mittelalter leben möchte.

    • @ overthehill

      *Das war die letzten paar 10000 Jahre so, die Perversion des Systems ist keine 100 Jahre alt.
      Von daher ist es nicht krank, sondern nur unpassend.*

      Ich glaube, das ist überall dort so, wo Überfluss herrscht, der es erlaubt, die Instinkte unbeschränkt auszuleben – also gemeinhin in lange Zeit erfolgreichen Zivilisationen, die lange Friedens-und Wohlstandsphasen erreichen konnten.

      Denn vielleicht ist nur NOTWENDIGKEIT in der Lage, uns dazu zu zwingen, gegen unsere (frauenprivilegierenden) Instinkte anzuhandeln.

      Der Mensch wird ja nicht vernunftgesteuert. Vernunft dient nur dazu, das, was wir WOLLEN, vernünftig erscheinen zu lassen, steuert aber nicht dieses Wollen.

      Der Wunsch, Frauen zu schonen und zu schützen, statt dessen Männer zu belasten und zu bestrafen, ist oft übermächtig, findet seine Grenze wohl erst dann, wenn es schlicht nicht mehr geht, weil eine gehörige Masse Männer sich entzieht, weil Wohlstand und Frieden über Bord gingen durch das Zerstören der Grundlagen, auf denen sie ruhten.

      Ein eingebauter Alterungsprozess in Zivilisationen scheint mir das zu sein, ein Sterbemechanismus, vergleichbar dem, der individuelle Organismen altern und sterben lässt.

      • Werter Roslin,

        Das Thema überschneidet sich mit der parallelen Diskussion bei SelbermachSamstag.

        Auch das weisse Rittertum ist ein Teil der männlichen Schaffenskraft.

        Ursprüngliche Gesellschaften waren klein und genetisch eng verwandt. In einer kleinen Gruppe kann es sinnvoll sein, wenn sich das Individuum für die Gemeinschaft aufopfert.
        Dort ergeben uneigennützige Handlungsweisen einen Statusgewinn.

        In gewisser Weise ist Staatsfeminismus (Nicht der Kampf für die Frauenrechte an sich( Jeder hat das Recht um seine Rechte zu kämpfen)) ein Krebsgeschwür das auf dem Substrat eines funktioierenden Gemeinwesens wächst.
        Es nutzt Mechanismen die zu anderen Zwecken dienen sollten, wie die männliche Opferbereitschaft für Frau und Nachkommen, zu eigenen Zwecken.

        Nachdem wir das Krebsgeschwür nicht operativ entfernen können, wird die Therapie wohl sein, es aus zu hungern. In der Hoffnung, das die vitalen Teile die schlechten Zeiten überleben werden.

    • „Bedeutet vielleicht auch, dass die Aufgeklärte westliche Kultur nicht dauerhaft tragfähig ist, und gegenüber rückständigeren, aber effektiveren untergehen wird.“

      Hier widersprichst Du Dir selbst. Eine Gesellschaft die nicht dauerhaft tragfähig ist, ist doch rückständiger als eine Gesellschaft die effektiver ist. Oder sind wir im Westen so überzeugt von unserer „aufgeklärten“ Gesellschaft?

      Nebenbei bin ich nicht überzeugt, daß unsere westliche G. wirklich so doll aufgeklärt ist.

      • Rüchständig in der Hinsicht, als dass unserer Werte wie Freiheit, Vernunft und Selbstbestimmung zwar wünschenswert sind aber deswegen nicht unbedingt zukunftsfähig sein müssen.

        Wenn die westliche Gesellschaft weiterhin immer weniger Kinder bekommt wird sie unter Gesellschaften, die immer mehr bekommen einfach untergehen.

        Evolutioäre Prozesse sind selten mitfühlend.

        • „Freiheit, Vernunft und Selbstbestimmung“

          Diese Werte sind Deiner Meinung nach Werte die in unserer Gesellschaft tragend sind?

          In der Welt des Gender-Mainstreaming? In einer Gesellschaft, die Beschneidung nur für männliche Babys zulässt? Nur so als Beispiele …

          Entschuldige, das finde ich fast schon zum Weinen. ;-(

        • Die Tatsache, dass wir uns über:

          Gender-Mainstreaming? In einer Gesellschaft, die Beschneidung nur für männliche Babys zulässt? Nur so als Beispiele …

          Gedanken machen zeigt, dass wir immer noch eine freiheitliche, aufgeklärte Gesellschaft sind.
          Der Prozess der Aufklärung ist noch lange nicht beendet.
          Trotzdem leben wir im räumlichen und zeitlichen Vergleich in der freiheitlichsten und für das Individuum angenehmsten Gesellschaft überhaupt.

        • „…dass unserer Werte wie Freiheit, Vernunft und Selbstbestimmung…“

          Es ist eine Entwicklung erst der letzten Jahrzehnte, frühestens mit der Gründung der BRD, daß die deutsche Gesellschaft solche „Werte“ (schön klingende Ideale, je nach Bedarf ausgewählt) zu vertreten vorgibt – und teilweise auch ernsthaft daran glaubt, sie zu vertreten. Vorher hat Deutschland diese Werte nie vertreten.

          Sie sind eine Erfindung der Eliten des Britischen Empires und der USA, weil man damit dem eigenen Macht- und Profitstreben ein gutes Gewissen verschaffen und außerdem den zu unterwerfenden und unterworfenen Völkern hervorragend das Hirn waschen konnte. So wie zum Beispiel den Deutschen.

          In gutem Glauben vertreten hat man solche „Werte“ nie. Man nehme als Beispiel nur den heute auch in Deutschland weithin verehrten „Gründervater“ der USA, Thomas Jefferson. Der sprach hochtrabend von der „offensichtlichen Wahrheit“, daß alle Menschen gleich geschaffen seien und von ihrem unveräußerlichen Recht auf Freiheit, während er selber Sklaven hielt.

          „Trotzdem leben wir im räumlichen und zeitlichen Vergleich in der freiheitlichsten und für das Individuum angenehmsten Gesellschaft überhaupt.“

          Ich bestreite das. Mein Leben war über einen langen Zeitraum die Hölle und diese Gesellschaft trägt die Schuld daran. Außerdem weißt Du überhaupt nichts über andere Gesellschaften anderswo auf der Welt und zu anderen Zeiten, um Dir ein solch anmaßendes Urteil erlauben zu können. Ich sage, daß die westliche Zivilisation durch und durch böse ist und daher vernichtet werden muß. Gott sei Dank sind wir auf einem guten Wege dahin.

        • Nun, da sind wir wohl nicht einer Meinung.

          Ich frage mich wann man endlich merkt, daß bei uns immer mehr Freiheiten eingeschränkt werden und bis zu welchem Maß der Ablehnung der Wissenschaften wir uns immernoch für aufgeklärt halten.

          Solange über etwas geredet werden darf, sind wir freiheitlich aufgeklärt? Na dann ist ja alles OK.

          Übrigens, hast Du eigentlich schon gemerkt, daß ein ganzer Strauss von Meinungen schon gesellschaftlich geächtet ist?

          Bin ja mal gespannt, wann erste Meinungen gesetzlich verboten werden – zB Feminismuskritik (gab es da nicht schon Versuche?) oder die behördlichen Sprachregelungen http://www.genderkompetenz.info/genderkompetenz-2003-2010/handlungsfelder/sprache/aspekte

          Übrigens GM wird Top-Down eingepflanzt, Widerstand zwecklos, sogar verboten!

          Ja, alles sehr freiheitlich! 🙂

        • Nun Gnito,
          wenn Dein Leben die Hölle ist, und die aufgeklätre westliche Zivilisation daran schuld ist, dann steht es Dir frei, in den Sudan auszuwandern oder nach Afgahnistan, oder wo immer Du glaubst, dass es Dir besser geht.

          Ich bin ein wenig skeptisch, wenn an jemandens Unglück die „Gesellschaft“ schuld ist, welchen eigenen Anteil hast Du unterschlagen?

          Was mich angeht, so erleichtere ich mir die Entscheidung mit der einfachen Frage:

          Wo, und zu welchem Zeitpunkt der Geschichte möchte ich zum Zahnarzt gehen?
          1000 n.Chr, 1500, 1800, 1950, in Afrika, in Südamerika oder in den USA?

          Ganz klar als normaler Sterblicher 2015 in Deutschland.

        • „…wenn Dein Leben die Hölle ist,…“

          Es ist exemplarisch für die abgrundtiefe moralische Verderbtheit der „aufgeklärten westlichen Zivilisation“, daß Du es schon im ersten Satz Deiner ersten Antwort nicht lassen kannst, eine Lüge über mich zu verbreiten und Dir sogar in der Lüge noch unaufrichtigerweise den Anschein von Unschuldigkeit zu geben versuchst, indem Du vorgibst, meinen Kommentar nur falsch verstanden zu haben.

          „…dann steht es Dir frei, in den Sudan auszuwandern…“

          Es steht mir auch frei, hierzubleiben und nach Kräften an der Vernichtung dieser „Kultur“ mitzuwirken. Deine Zustimmung ist nicht erforderlich.

        • @ Gnito

          *Es steht mir auch frei, hierzubleiben und nach Kräften an der Vernichtung dieser “Kultur” mitzuwirken. Deine Zustimmung ist nicht erforderlich.*

          Depp.

        • @ Genito

          „Außer einer Beleidigung fällt Euch nichts mehr ein.“

          Aus Deiner Aussage geht nicht hervor was
          genau dein Leben über einen langen Zeitraum
          zur Hölle gemacht hat.
          Deshalb ist es auch nicht möglich dein
          Leiden nach zu empfinden.

        • @gnito
          „Es steht mir auch frei, hierzubleiben und nach Kräften an der Vernichtung dieser “Kultur” mitzuwirken“

          Mit welcher Zielsetzung?
          Vor welchem weltanschaulichen Hintergrund urteilst DU?

        • @ Roslin

          Man muss sich nicht an jedem ab arbeiten.

          Es scheint allerdings, das zur Opferfähigkeit ein einzelnes X-Chromosom auch ausreicht.

        • @Step II

          Ein Teil meiner Weltanschauung ist dies:

          Folgendes war vor nicht allzu langer Zeit in der westlichen Zivilisation üblich: Häufig, z.T. exzessiv eingesetzte Prügelstrafe in Elternhaus und Schule gegen Kinder, Prügelstrafe von Ehemann gegen Ehefrau, Dienstherr gegen Magd, staatliche Verfolgung männlicher Homosexueller, Unterdrückung der Sexualität außerhalb der Ehe, Verbot von Selbstbefriedigung, Folter, Sklaverei. Gleichzeitig eroberten die Staaten westlichen Zivilisation fast den gesamten Erdball, verübten dabei entsetzliche Greueltaten, häuften riesige Leichenberge auf.

          Man muß nicht lange suchen, um andere Zivilisationen zu finden, deren Kultur nicht dermaßen grausam und unmenschlich ist und auch nie war. Um nur ein Beispiel zu nennen, die thailändische. Es wird ja immer das Beispiel des Islams genannt, weil gegenüber so ziemlich jeder anderen Kultur die Verteidiger des Westens schnell in Erklärungsnöte kommen. Beim Islam funktioniert die Dämonisierung noch.

          Heute hat sich die westliche Zivilisation zwar in einigen Punkten geändert, aber die Selbstgerechtigkeit und Anmaßung sind geblieben, wie einige der obigen Kommentare zeigen, ebenso die Kriege usw.

          Was an ihre Stelle treten wird, weiß ich nicht, aber zuerst einmal muß die westliche Zivilisation verschwinden, auch, damit überhaupt etwas Neues entstehen kann.

          Mir erscheint die Position vieler hier widersprüchlich: Einerseits wollt ihr, daß die Männer aufhören, weiße Ritter zu sein und den Rollenerwartungen der westlichen Zivilisation zu entsprechen, andererseits lobt ihr diese Zivilisation und wollt sie verteidigen. Dann sagt ihr auch immer wieder, daß ihr Untergang unabwendbar sei, aber nehmt doch immer wieder konservative Positionen ein. Wie paßt das zusammen?

        • @ Gnito

          *Wie paßt das zusammen?*

          Wenn der gegenwärtige Kurs der Politik/Kultur beibehalten wird, halte ich den Untergang dieser Zivilisation für unabwendbar.

          Ich wünsche ihn nicht, ich sehe ihn nur kommen.

          Wenn Männer sich vor den ungerechtfertigten Zumutungen einer feministisch-femizentrischen Politik/Kultur schützen wollen, hat dies als NEBENWIRKUNG wahrscheinlich ebenfalls den Untergang dieser Zivilisation zur Folge – ein Dilemma, das ich nicht auflösen kann, das ich in Kauf nehme, ohne mir seine absehbaren Folgen freudig zu eigen zu machen, wie Du das offenbr tust.

          Sollen dafür jene zu allererst die Verantwortung übernehmen, die Männer in ein solches Dilemma manövrieren, indem sie die grottenfalschen Anreize schaffen, „Anreize“, die Ehe, Familie, Kinder für Männern mehr zur Bedrohung als zur Befriedigung ihrer Sehnsüchte gereichen.

          Im übrigen wünsche ich Dir die Gelegenheit, Dich in der Welt ein wenig umzutun.

          Dann wirst Du vielleicht feststellen, dass die westliche Zivilisation die angenehmsten Lebensbedingungen zur Verfügung stellt.

          Weshalb halb Afrika HIERHER fliehen will.

          Und nebenbei gesagt, auch wird.

          Der flüchtende Eritrer versucht Europa zu erreichen, gibt sich mit Ägypten nicht zufrieden, riskiert sein Leben, um nach Europa zu kommen.

          Warum wohl?

          Weil Europa so schrecklich ist?

          Noch ein wenig Nachhilfe in thailändischer Geschichte:

          http://en.wikipedia.org/wiki/Mangrai_the_Great

          http://en.wikipedia.org/wiki/Thanom_Kittikachorn

          Ein Überblick:

          http://en.wikipedia.org/wiki/History_of_Thailand

          Enorm friedlich und gewaltfrei, ganz im Gegensatz zum gewalttätigen Westen, nicht wahr?

      • @ Step II

        nennen wir es mal Energieeffizienz.

        Ich könnte jetzt noch zwei Stunden über Gnitos Opferrolle diskutieren, aber käme dabei was heraus?

        Es ist exemplarisch für die abgrundtiefe moralische Verderbtheit der “aufgeklärten westlichen Zivilisation”, etc.

        Da kann ich auch mit Lucia diskutieren.
        Vermutlich ist beiden Schlimmes angetan worden, aber ich sehe mich bei beiden nicht in der Lage Therapeut zu sein.

        • @othafa

          „Ich könnte jetzt noch zwei Stunden über Gnitos Opferrolle diskutieren, aber käme dabei was heraus?“, „Vermutlich ist beiden Schlimmes angetan worden, aber ich sehe mich bei beiden nicht in der Lage Therapeut zu sein.“

          Warum willst Du überhaupt über meine „Opferrolle“ diskutieren? Warum willst Du überhaupt mein Therapeut sein? Verlangt hat das keiner von Dir.

          Gehört es zu Deinem Selbstbild, Dich als der Überlegene zu fühlen, der „Opfern“ hilft? Ist das bei den Männern, die gegenüber Frauen den weißen Ritter geben, vielleicht ähnlich?

        • Also gut, Gnito,

          Ich will weder Dir, noch sonst jemanden anderem etwas Mißliebiges.
          Ganz sicher möchte ich mich nicht überhöhen, oder Dich erniedrigen.

          Am Anfang der Debatte hat mich Deine Aussage über Dein Leben und die Schuld der Gesellschaft daran irritiert.
          Ich hielt Dich für einen Troll, oder mit massiven Problemen beslastet.
          Lass uns beim Ursprungsthema weitermachen.

          Das die westliche Gesellschaft die Beste und Idealste ist, möchte ich nicht behaupten.
          Sie ist eindeutig noch verbesserungsfähig und würdig.

          Das Grundrechte zwar in Verfassungenfestgeschrieben sind, aber dann doch nicht respektiert werden streite ich nicht ab.

          Seit Jeffersons Zeiten sind bald 300 Jahre vergangen. Mebschenrechtsverletzungen die damals begangen wurden sind
          (in der westlichen Welt) heute undenkbar. Deutschland ist einen langen Weg gegangen und über zwei Kriege und zwei Diktaturen erst ein demokratisches System geworden.

          Demokratie und Freiheit müssen geschaffen werdend, und verteidigt.

          Meine Frage an Dich ist, welche andere Gesellschaft ist gerechter und freiheitlicher als die unsere?

        • Lucia scheint ja eine Selbsttherapie in der Sodomie gefunden zu haben.

          Hab vor kurzem ihr Blog gefunden, kennt das noch jemand hier?
          Holla die Waldfee.

      • @ Gnito

        *die thailändische. *

        Hörst Du aktuell gerade Nachrichten?

        Kennst Du die thailändische Geschichte?

        Ja, die Europäer eroberten fast die ganze Welt, aber nicht weil sie die böseren Menschen waren, sondern die besseren Kanonen hatten.

        Will sagen: Wer kann, der kann.

        • „Ja, die Europäer eroberten fast die ganze Welt, aber nicht weil sie die böseren Menschen waren, sondern die besseren Kanonen hatten.

          Will sagen: Wer kann, der kann.“

          Du meinst also, die Europäer waren gar nicht böse und an den von ihnen verübten Kriegen und Völkermorden sind sie in Wahrheit unschuldig, denn sie hatten ja die besseren Kanonen und dann kam es einfach über sie und sie konnten nichts dagegen tun?

          Die unverschämte Ausrede, die anderen hätten aber auch, wenn sie gekonnt hätten, ist – ja! – mal wieder exemplarisch für die moralische Verderbtheit… Dreist wird sogar versucht, die Schuld in einen weiteren Beleg für die behauptete Überlegenheit der westlichen Zivilisation umzumünzen („Wer kann, der kann.“).

          Tatsächlich läßt sich diese Ausrede leicht widerlegen. Zum Beispiel China hatte Anfang des 15. Jahrhunderts die technologisch und zahlenmäßig überlegene Flotte und es unternahm auch Expeditionen bis hin nach Afrika, aber so wie die europäischen Großmächte haben sich die Chinesen nicht aufgeführt.

        • @ Gnito

          *Du meinst also, die Europäer waren gar nicht böse und an den von ihnen verübten Kriegen und Völkermorden sind sie in Wahrheit unschuldig, denn sie hatten ja die besseren Kanonen und dann kam es einfach über sie und sie konnten nichts dagegen tun?*

          Nein, das will ich nicht sagen.

          Ich will genau das sagen, was ich gesagt habe: Euorpäer sind nicht die böseren Menschen, nicht die egoistischeren Menschen.

          Sie waren nur mächtiger, weil erfolgreicher als Zivilisation, ihren Egoismus durchzusetzen.

          Schließlich waren weder Afrika, noch Amerika, noch Asien Paradiese vor Ankunft der Europäer, sondern Orte der Kriegführung, der Versklavung, der Völkermorde.

          Ganz ohne europäische Beteiligung.

          Schließlich haben z.B. Moslems, wenn sie denn die Macht hatten, Europäer versklavt und unterworfen (Schwarzafrikaner haben sie übrigens auch unterworfen und versklavt, der islamische Sklavenhandel über die Sahara war nicht weniger umfangreich als der der Europäer über den Atlantik und nicht weniger verlustreich für die „Tansportierten“).

          Nur hatten Moslems seit ca. 1700 dazu kaum noch die Macht.

          Nicht, weil sie sich eines besseren besonnen hätten, sondern weil Europa übermächtig geworden war, u.a. deshalb, weil die islamische Kultur seit ca. 1250 in eine Stagnationsphase eingetreten war, während sich Europa dynamisch entwickelte.

          *Die unverschämte Ausrede, die anderen hätten aber auch, wenn sie gekonnt hätten, ist – ja! – mal wieder exemplarisch für die moralische Verderbtheit… Dreist wird sogar versucht, die Schuld in einen weiteren Beleg für die behauptete Überlegenheit der westlichen Zivilisation umzumünzen (“Wer kann, der kann.”).*

          Die Überlegenheit ist real.

          Die Gegenprobe wird bald möglich sein, denn sie geht dahin, diese Überlegenheit.

          Verspielt von Deppen.

          *Tatsächlich läßt sich diese Ausrede leicht widerlegen. Zum Beispiel China hatte Anfang des 15. Jahrhunderts die technologisch und zahlenmäßig überlegene Flotte und es unternahm auch Expeditionen bis hin nach Afrika, aber so wie die europäischen Großmächte haben sich die Chinesen nicht aufgeführt.*

          Weil China eine kontinentale Expansion hingelegt hatte, die Admirale des Kaisers zurückkamen mit der Botschaft, das außerahlb Chinas nicht zu finden sei, was China nicht selbst und in besser Qualität/größerer Menge herstellen könne und der Kaiser daher beschloß, es sie stabiler für seine Herrschaft, China als Reich der Mitte gegen ausländische Einflüsse abzuschotten.

          Nachhilfe über die „friedliche“ Geschichte des Chinesischen Reiches muss ich Dir hoffentlich nicht auch noch erteilen?

      • Wenn der gegenwärtige Kurs der Politik/Kultur beibehalten wird, halte ich den Untergang dieser Zivilisation für unabwendbar.

        Jaja, alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei.

        Du kannst noch schreiben? Keine Schockstarre, keine künstliche Beatmung wegen der harschen Kapitalismuskritik vom Scheffe Papst Franziskus? Tja das kommt davon wenn man einen Südamerikaner, einen Gaucho zum Papst wählt! 🙂

        • @ Peter

          *Du kannst noch schreiben? Keine Schockstarre, keine künstliche Beatmung wegen der harschen Kapitalismuskritik vom Scheffe Papst Franziskus? Tja das kommt davon wenn man einen Südamerikaner, einen Gaucho zum Papst wählt!*

          Scheffe macht das schon. Ihn lenkt der Heilige Geist und zur Not auch das Kardinalskollegium – gestandene Männer in einer (weitgehend) östrogenfreien Zone, also unvernebelt, mit gedämpftem Testosteron (altersbedingt), klar denkend, seit rund 2000 Jahren gut im Geschäft.

          Ich würde zeichnen, Peter, ein Langfristinvestment, das über den Tod hinaus Zinsen abwirft.

          Wenn das einen Schweizer nicht überzeugen kann, was dann.

          Wo warst Du denn solange?

          Bist wohl unter die Weiber gefallen.

        • Wo warst Du denn solange?
          Bist wohl unter die Weiber gefallen.

          Ja, hab eine Geschlechtsumwandlung hinter mir. Bin jetzt eine Lesbe. Mit einem Schlag … ahm Schnitt (auch Connellsche Metamorphose genannt) voll in der Opferpoleposition – transsexuell und homosexuell, und Frau!!

          • @peter

            „Mit einem Schlag … ahm Schnitt (auch Connellsche Metamorphose genannt) voll in der Opferpoleposition“

            Verdammt, dann müssen wir dich ja unterdrücken.

            Ab in die Küche mir dir! *grunz*

            (aber schön, wieder von dir zu lesen 🙂

  6. Die Frage der Motivierung von „weißen Rittern“ finde ich ein interessantes Thema. Von der psychologischen Seite her gedacht fallen mir ad hoc zwei Dinge ein:

    1. Der weiße Ritter ist Teil eines Spiels – und zwar eines Täter-Opfer-Retter – Spiels im Sinne der Transaktionsanalyse. Dort auch als „Drama-Dreieck“ bekannt.
    Vordergründig ist da Motiv für die Retterrolle relativ klar: Man ist „der Gute“, man hofft (und erwartet eigentlich auch) Anerkennung für dieses „Gut-Sein“. Man ist ja schließlich der „Held“ in diesem Drama.

    Meiner Ansicht nach verweist aber gerade das Stichwort „Held“ noch auf eine tiefere Dimension, und damit bin ich bei

    2. Der Held als „Muttersöhnchen“ i.S.v. Partnerersatz für die Mutter
    In der Tiefe der Seele schlummert in dem Heldenmotiv noch etwas anderes. Es ist eine besondere Bindung zur Mutter, die durch Parentifizierung entsteht. Der kleine Junge – oft ohne Vater – nimmt die Rolle des Vaters ein, wird für die Mutter eine Art Partnerersatz. Sie, die Mutter, schaut auf ihren Sohn – und erkennt den Vater darin. Und so bezieht sie sich auf den Sohn, wie auf den Vater. Der Sohn wird ihr heimlicher Geliebter.
    Und das ist für den Sohn sehr verführerisch. Das Kind wird jetzt sehr groß – und jedes Kind möchte groß werden.
    Und die Botschaft, welche die parentifizierenden Mütter den Söhnen mitgeben, lautet oft: „Geh in die Welt, sei ein Held – aber DANN kehre zu MIR zurück“. Und damit bekommt das ganze Heldentum etwas artifizielles. Man merkt das im Heldenhandeln. Das ist so im Wortsinne „selbstlos“, selbstvergessen. Der Held handelt nicht für sich, der ist eigentlich gar nicht da. Der handelt immer für die Mutter. Der steht auch innerlich an der Seite der Mutter. Der ist für eine andere Frau auch gar nicht frei, der Platz neben ihm ist besetzt, da steht die Mutter.
    (Das sprüren die Frauen auch immer. Weshalb sie Helden gerne aus der Ferne anhimmeln oder ihnen gerne sentimal nachwinken, wenn sie die Stadt verlassen und einsam gen Westen dem Sonnenuntergang entgegen reiten. Nur: Leben wollen sie mit so jemanden nicht. Wie auch? Wie könnten Sie? Es gibt bei ihm ja gar keinen Platz für sie.)

    Am besten erfasst man das Muster, den Archetyp in den Mythologien. Und hier wäer Parzival einschlägig, als Prototyp.

  7. Es war iirc der Verhaltensforscher Eibl-Eibesfeldt, der darauf hingewiesen hat (und in der Folge als „Biologist“ durchs Dorf geprügelt wurde), dass allein schon die körperlichen Attraktivitätsmerkmale der Frauen das Kindchenschema nachahmen und dadurch Hilflosigkeit und Schutzbedürfnis signalisieren. Er nannte es das „sekundäre Kindchenschema“ (große Augen, kleine Nase, volle Lippen,…).

    Dass Männer darauf im Zuge eines „angeborenen Auslösemechanismus“ (wie es damals genannt wurde) mit Fürsorgeverhalten reagieren, ist also instinktdispositiv.

    Hinzu kommt die wahrscheinlich auf verzerrter Selbstwahrnehmung beruhende, immer wieder beteuerte Auskunft von Frauen, „nette Männer“ zu wollen. Dieser Bias beruht wahrscheinlich auf der für Frauen vorteilhaften Strategie, ihre doppelgleisige Paarungsstrategie (Gene vom Alpha, Versorgung vom Beta > Stichwort „Hypergamie“) vor sich selbst und dem anderen Geschlecht zu verbergen.

    • @ zip

      „Dieser Bias beruht wahrscheinlich auf der für Frauen vorteilhaften Strategie, ihre doppelgleisige Paarungsstrategie (Gene vom Alpha, Versorgung vom Beta > Stichwort “Hypergamie”) vor sich selbst und dem anderen Geschlecht zu verbergen.“

      Diese doppelgleisige Paarungsstrategie lässt
      sich ohne grosse Klimmzüge evolutionsbiologisch
      erklären.
      Schön hässlich für die betroffenen Betas
      ist ja die Tatsache, dass die aktuellen
      Gesetze und die Rechtsprechung diese
      weibliche Strategie schützen und sogar
      befördern.
      Er kann z.B. gezwungen werden für die Frau
      die ihn gehörnt hat und Kinder die nicht
      die seinen sind zu zahlen und wird
      damit in seinen Lebensmöglichkeiten
      stark eingeschränkt.

      • @RED PILL

        „Er kann z.B. gezwungen werden für die Frau die ihn gehörnt hat und Kinder die nicht die seinen sind zu zahlen und wird damit in seinen Lebensmöglichkeiten stark eingeschränkt“

        Die meisten Männer verstehen das HYPERGAMIE-Verhalten der Frau erst kurz vor Eintritt in das Rentenalter (oder nach einer erneuten Lebenskrise, weil Frau sich „plötzlich“ trennt)

        Wichtig wäre es, den pubertierenden Jungen dieses Verhalten bereits im Biologie Unterricht der Mittelstufe (nach Möglichkeit im monoedukativen Unterricht) beizubringen-

        Dieses müsste auch beinhalten, das die evolutionsbiologische Entsprechung des weiblichen Hypergamie die männliche Polygamie war/wäre.

        ABER ICH HÖRE DIE ANTIDISKRIMINIERUNGSBEAUFTRAGTEN SCHON WIEDER SCHREIEN; MAHNEN

        • @Step

          Stimmt. Eigentlich sollte das menschliche Paarungs- und Fortpflanzungsverhalten Pflichtbestandteil jedes Biologie-Unterrichts sein.

          Dies umso mehr, als die instinktdisponierten Strategien, Hypergamie und Polygamie, in unserer zivilisatorischen Entwicklung gesamtgesellschaftlich eher konterproduktiv sind. Eine politische Diskussion darüber ist daher mE ebenso unumgänglich.

        • @ zip

          „Dies umso mehr, als die instinktdisponierten Strategien, Hypergamie und Polygamie, in unserer zivilisatorischen Entwicklung gesamtgesellschaftlich eher konterproduktiv sind.“

          Momentan wird einseitig die männliche Polygamie
          als schädlich für die Gesellschaft dargestellt.
          Ein grosser Teil der Männer teilt dank
          Gehirnwäsche diese Sichtweise, obschon sicher
          viele zumindest vom Bauchgefühl her ahnen,
          da kann etwas nicht stimmen.

        • @Red Pill: „Momentan wird einseitig die männliche Polygamie
          als schädlich für die Gesellschaft dargestellt.“

          Ein schwieriges Thema.

          Polygamie entspricht tatsächlich männlicher Instinktdisposition, eine (strenge) Monogamie ist quasi „widermännlich“ 😉 (starkes Indiz für meine Behauptung: der Coolidge-Effekt).

          Aber andererseits ist Polygamie natürlich auch schädlich für eine Gesellschaft in der das Verhältnis Männer zu Frauen ungefähr 1:1 ist, denn nichts motiviert einen Mann so sehr, sich gesellschaftlich einzusetzen, wie wenn er „seine Familie“ versorgen kann. Gesellschaften mit Polygamie verschenken quasi den Einsatz der Männer, die „keine Frau abbekommen haben“.

          • @Robert

            „Polygamie entspricht tatsächlich männlicher Instinktdisposition, eine (strenge) Monogamie ist quasi “widermännlich”“

            Beides sind natürlich Dispositionen, weil es verschiedene Strategien sind. Klar vorteilhaft ist aus meiner Sicht keine, es wäre wohl richtiger zu sagen, dass eine Kombination in bestimmten Konstellationen sehr erfolgreich sein kann.

            Reine Polygamie setzt erst einmal voraus, dass man genug Frauen zur Verfügung hat, die da mitspielen. Üblicherweise wird man für Sex ohne Verpflichtungen einen gewissen Abschlag in der (abstrakten) Qualität seiner Partner hinnehmen müssen. Es gibt also wie in allen Bereichen Tradeoffs.

            Eine Monogame Strategie mit einer hochwertigen Partnerin kann sich evolutionär mehr auszahlen als wenig Sex mit niedrigwertigeren Partnerinnen. Eben dann, wenn man damit hochwertigen Nachwuchs bekommt, den man optimal fördert im Gegensatz zu niedrigwertigen Nachwuchs, den man gar nicht fördert.
            Und natürlich muss man in diesen Tradeoff die Wahrscheinlichkeit einrechnen, dass die Langzeitpartnerin die Seitensprünge entdeckt und deswegen die Beziehung beendet. Schafft man es dann nicht einen adäquaten Ersatz zu schaffen, dann sind das erhebliche Kosten.

            Ganz zu schweigen davon, dass vielen Männern eine Polygamie schon deswegen nicht möglich ist, weil ihr eigener Partnerwert nicht hoch genug ist um genug Frauen anzuziehen. Sie können dann über Masse nicht genug Ausgleich schaffen um das Risiko des Qualitätspartnerverlusts auszugleichen

      • stimmt genau und es war schon immer bekannt. durch die institution der ehe und das ideal der ewigen liebe hat die gesellschaft diese instinkte kontrolliert und kanalisiert, damit sie nicht zersetzend wirken. die jungen leute zu desillusionieren wäre kontraproduktiv gewesen.

        jetzt muss die wahrheit auf den tisch. ich versuche jeden jungen mann aufzuklären den ich näher kenne. als rationale wesen können sie es meiner erfahrung nach recht gut verarbeiten. bei frauen hingegen hatte ich bisher keinen erfolg, bin aber auch viel vorsichtiger.

        wieso auf die schule warten. warum nicht youtube nutzen. dieser gedanken sollte virale verbreitung finden. dann platz die feministische opferblase.

      • ist euch aufgefallen an welchen diskussionen in diesem blog sich die frauen beteiligen? ohne wirklich gezählt zu haben sind die top-frauen themen:

        1. sex
        2. die frau als opfer

        der rest interessiert sie anscheinend nicht. so brutal ist es. man darf es heutzutage aber nicht sagen, wohingegen frauen im rahmen der gleichstellung ihre instinkte unkontrolliert ausleben dürfen und sich nicht mal schämen.

    • Wieviel % der Kinder sind denn Kuckuckskinder? Müssen ja massig, in jedem Fall aber eine deutliche Mehrheit sein. schliesslich haben wir jetzt eine Zeit in der Frau ihre teuflichen Pläne problemlos ausleben kann. Ehebrecherstenigung gibts schliesslich nicht.

      Über Sexismus oder Vergewaltigung wird sich aufgeregt (gibts nicht und wenn dann nur ganz selten), aber dass Frauen nichts anderes im Sinn haben, als ihren arglosen Männern fremde Kinder unterzuschieben , soll pflicht im Biologieunterricht werden.
      Manchmal habt ihr echt einen Knall.

        • „Schöne feministische Selbsteinsicht.“

          Entkräftetet das irgendwie mein Posting?
          Solche Fälle sind selten und Fälle wo es aus Berechnung heraus getan und verschwiegen wird noch seltener.
          Ich greife Adrians vorschlag deshalb auf und empfehle, einfach mehr „raus“ zu gehen und sich nicht nur mit solchen Sachen zu beschäftigen. Manchmal kann das den Blick nämlich verzerren.

          „Kinderunterschieben wird bei uns nicht bestraft! Warum wohl nicht?“

          Du unterschlägst, dass das Gegenstück dazu auch nicht strafwürdig ist.

          Die Frage ist auch, wie man es bestrafen sollte. Den echten Vater suchen und dem die bisher gezahlte Summe abknöpfen und zum Kuckucksvater transferieren. Aber die Mutter? Was will man da machen? Schmerzensgeld?
          .

        • „§ 169 Personenstandsfälschung
          (1) Wer ein Kind unterschiebt oder den Personenstand eines anderen gegenüber einer zur Führung von Personenstandsregistern oder zur Feststellung des Personenstands zuständigen Behörde falsch angibt oder unterdrückt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
          (2) Der Versuch ist strafbar.“

          Was wäre eigentlich das Gegenstück zu Kindesunterschieben? Das verstehe ich nicht.

        • @ddbz

          Trotz der miesen Forschungslage würde ich nicht sagen, dass Frauen _meist_ ungeplant schwanger würden.
          Sondern „nur“ zu etwa 30-40%, siehe:

          http://www.tess.uni-bremen.de/fileadmin/template/tess/papers/feldhaus_boehnke_2007.pdf

          http://www.zdwa.de/zdwa/artikel/20100525_54119199W3DnavidW269.php

          Bis auf Weiteres gehe ich aber davon aus, dass die Frauen im Falle der realistisch anzunehmenden 3-5 % „Kuckuckskinder“ (wobei ich nichtmal weiß, ob die durch Samenspenden erzeugten Kinder auch dazugezählt werden bzw. werden müssten) nur selten oder gar fast nie vorsätzlich und also in der konkreten Absicht der Personenstandsfälschung handeln.

          Das war meine Aussage.

        • Warum machen wir dann den Vaterschaftstest nicht verpflichtend. Dann ist doch auch den armen unwissenden Frauen geholfen.

          Den Frauen die einfach in ihrer unschuldigen Vergesslichkeit einfach nicht wissen mit welchem Mann sie sich so in Betten rumtreiben. Diese engelsgleichen Wesen, die Guten. Denen muss doch geholfen werden!

        • Mutter, fällt mir noch ein.

          Wenn Frauen auch nicht wissen von wem sie nun schwanger wurden, warum lassen sie dann irgendeinen Mann einfach behaupten, er sei es gewesen? Fragen die den vorher, wieso er das denn weiß, wo sie es doch selber nicht wissen?

        • genau, eigentlich ist der mann schuld, denn männer denken ja immer noch verhütung sei frauensache. der unterhalt ist in diesem sinn eine gleichstellungsmaßnahme.

      • @atacama, zur kindererziehung hast du ja wenig konkretes zu sagen und suchst dir nun ein neues thema. dann lass doch mal auf den altuellen stand bringen.

        man geht von rund 10% kuckuckskindern aus. du bist der erste, der das wort teuflisch im zusammenhang mit weiblichen verhaltensmustern in den mund genommen hat. ich würde es eher mit instinkt und biologischer veranlagung beschreiben, also durchaus natürliche verhaltensweisen.

        deine ansicht, dass klapse auf den po serienmörder produzieren, kontrastiert sehr schön mit deiner unterstellung, dass hier, außer vielleicht dir, jemand fordert ehebrecherinnen zu steinigen – großes gefühle, großes drama!

        in diesem dramatischen stil geht es weiter. niemand will untreue ehefrauen bestrafen, aber den gehörnten ehemann gesetzlich zu verpflichten bis zu 25 jahre für den finanziellen unterhalt der kuckuckskinder aufzukommen ist eine himmelschreiende ungerechtigkeit. wenn die ehebrecherin nicht in der lage ist den namen des erzeugers zu benennen, dann ist das ist ihr problem. sie hätte sich zumindest die handy nummer aufschreiben sollen. wenn sie es kann und er nicht in deutschland lebt und verfolgt werden kann, dann ist das ihr problem, oder findest du, dass man hierdurch der ehebrecherin zu viel eigenverantwortung aufbürdet?

        diese fatale situation eines gehörnten ehemanns mit der verletzung zu vergleichen die eine frau erfährt, wenn man einen kommentar über ihren schönen busen macht, beleidigt meine intelligenz und lässt mich an deinem urteilsvermögen zweifeln.

        vergewaltigungen sind ein verbrechen und werden hart bestraft.

        was genau stört dich nun daran, dass man jungen männer ein realistisches bild der realität zu vermitteln versucht?

        • „@atacama, zur kindererziehung hast du ja wenig konkretes zu sagen “

          Weil deine überaus differenzierte Frage war „Und was soll man bitte tun? Und vergiss nicht, es muss Angst erzeugen“ und du danach nicht mehr geantwortet hast.

          10% Kuckukskinder also. Würde mich interessieren woher du die Zahl hast, davon abgesehen es ganz sicher auchje nach kultureller, sozialer u.ä. Schicht variiert.

          „deine ansicht, dass klapse auf den po serienmörder produzieren“

          Vielleicht habe ich auch deshalb nicht sooo viel Lust, weiter darüber zu diskutieren weil du dich immer noch an den Serienmördern aufhängst, obwohl ich das schon mehrrfach klargestellt habe.
          Ich habe keine Lust, mich gegen Sachen zu verteidigen, die ich so nicht gesagt habe und die du, nachdem ich explizit darauf hingewiesen habe, stur immer noch behauptest. Das verstehst du hoffentlich.

          „dass hier, außer vielleicht dir, jemand fordert ehebrecherinnen zu steinigen – großes gefühle, großes drama!“

          Ich habe das auch nicht gefordert…

          „dann ist das ihr problem, oder findest du, dass man hierdurch der ehebrecherin zu viel eigenverantwortung aufbürdet?“

          Nein.

          „diese fatale situation eines gehörnten ehemanns mit der verletzung zu vergleichen die eine frau erfährt, wenn man einen kommentar über ihren schönen busen macht, beleidigt meine intelligenz und lässt mich an deinem urteilsvermögen zweifeln.“

          Habe ich nicht….
          Was soll das eigentlich, immer möglichst hanebüchene inheltliche Interpretationen aufzugreifen und die dann heldenhaft auseinanderzunehmen?

          „was genau stört dich nun daran, dass man jungen männer ein realistisches bild der realität zu vermitteln versucht?“

          Weil es eben nicht realistisch ist und höchstens Paranoia hervorruft noch bevor man(n) seine erste Frau hatte, geschweigedenn über Vaterschaft nachdenkt anstatt ihn einigermassen unvorbelastet eigene Erfahrungen sammeln zuzulassen.

        • @atacama, solltest du konkrete bestrafungsmaßnahmen erwähnt haben, so habe ich es übersehen, entschuldige bitte.

          die 10% habe ich mehrfach gehört. sollten wir mal googlen. ja und du hast recht, in der oberschicht am wenigsten und in der unterschicht am höchstens. komisch. das ist sicher sozial konstruiert.

          das mit den klapsen und serienmördern ist nun geklärt, aber mir war es bisher nicht bewusst.

          ich habe dir nicht unterstellt, dass du die steigung von ehebrecherinnen forderst, aber du hast das bild mit der steinigung in form einer rhetorischen frage aufgeworfen, dass ich dann doch aufgreifen darf, oder etwa nicht?

          den zusammenhang zwischen sexismus, vergewaltigung und dem thema kinderunterschieben hast du doch hergestellst. und schreibst später:

          *Den echten Vater suchen und dem die bisher gezahlte Summe abknöpfen und zum Kuckucksvater transferieren. Aber die Mutter? Was will man da machen? Schmerzensgeld?*

          hast du also doch gemacht und dann darf ich das doch konkretisieren. daran ist nichts heldenhaftes. man muss die ideen einfach mal konkret zu ende decken und nicht aufhören sobald man die wohlfühlzone erreicht hat, @atacama. so wie du beispielsweise wissen wolltest warum man erwachsene nicht körperlich züchtigt.

          wieso behauptest du eigentlich

          *Weil es eben nicht realistisch*

          obwohl es feministisch gesellschaftlicher konsens ist, dass wir in einer rape-culture leben und ich es nur fair fände, es theoretisch wohl begründet und durch studien vielfach belegt ist, dass frauen hypergam sind. was genau daran ist unrealistisch, @atacama?

          *noch bevor man(n) seine erste Frau hatte, geschweigedenn über Vaterschaft nachdenkt anstatt ihn einigermassen unvorbelastet eigene Erfahrungen sammeln zuzulassen.*

          was ich so verstehe, dass du gerne das unerfahrene, unschuldige männchen der ersten sexuellen erfahrung aussetzen möchtest. warum gilt das nicht gleichermaßen für die frauen? die sollen ja eben nicht unvoreingenommen sein. ist das positive diskriminierung oder handelt es sich hierbei um gleichstellung, @atacama?

          warum eigentlich? zu wesen nutzen? du weißt schon welche absicht man dir unterstellen könnte?

          jedenfalls ist es dir gelungen mich in meinem tun zu bestätigen so viel wie möglich junge männer aufzuklären und mich für aufklärung an der schule einzusetzen.

        • „solltest du konkrete bestrafungsmaßnahmen erwähnt haben, so habe ich es übersehen, entschuldige bitte.“

          das problem ist, dass ein kind ursache der strafe wäre und gegebenenfalls auch geschädigte partei (neben dem konflikt zwischen zwei väter, dem sozialen (oft bleibt die entwickelte bindung ja bestehen) und dem körperlichen).
          das muss man berücksichtigen.

          „warum gilt das nicht gleichermaßen für die frauen?“

          tut es doch. oder wird in der schule mädchen gelehrt, dass männer sie nur schwängern und dann sitzenlassen wegen polygamie?

        • „@atacama, ich habe geantwortet und gesagt das mir schläge auf den po lieber sind als drei tage liebesentzug.“

          Und wer genau zwigt einen, zwischen diesen beiden Alternativen zu wählen?

          Was meist du überhaupt mit Schläge auf den Po? Das kann von der Intensität her wie ein wohlwollendes Schulterklopfen bis hin zu Rohrstock auf den blanken Arsch alles heissen.

          ich bin jedenfalls der Meinung, dass von Eltern keine körperliche Gewalt ausgehen sollte. Auch wenn es „nihct doll“ und „nur selten“ ist, ist es einfach etwas das man von den eigenen Eltern nicht erhalten sollte mMn. Eltern sollten Sicherheit geben.
          Mag sein, dass viele das problemlos wegstecken, aber viele eben auch nicht. Und jetzt fang bitte nicht wieder von Serienmördern an. Ich finde nicht, dass man das riskieren sollte.

          Zumal Kinder auch durch Nachahmung lernen. Wenn körperliche Angriffe ein akzeptables, da von Erwachsenen vorgelebtes, Mittel sind um seinen Willen durchzusetzen, ist die Schwelle oft niedriger, es ebenfalls anzuwenden.
          Oder die möglichen erlebten Demütigungen/Schmerzen ebenfalls an denen auszulassen die schwächer sind.

          Man kriegt selbst Hunde ohne Körperstrafen erzogen, aber mit Kindern ist es natürlich völlig unmöglich, klar.

        • „warum eigentlich? zu wesen nutzen? du weißt schon welche absicht man dir unterstellen könnte? “

          Viele denken, man muss den Heranwachsenden die Lernprozesse durch eigene Erfahrungen verwehren um sie ggf. vor selbst erlebten Enttäuschungen zu schützen, weil man selbst ja so erfahren ist und die eigene Lebensgeschichte sowieso auch prima auf alle anderen anwendbar ist, aber das ist nicht so.

          Und aufgrund eigener Verbitterung ein ganzes Geschlecht zu dämonisieren um ja auch schon die ersten Verliebtheits- oder zumindest Geilheitsphasen der Pubertät versuchen mit Zynismus zu vermiesen und sich da ungefragt einzumischen…
          wenn da einer Beziehungsstress hat, kann man ja Rat anbieten, auf den speziellen Fall bezogen, aber nach dem Motto „So kinder, ich erzähl euch jetzt mal was. Alle Frauen sind Schlampen/Alle Männer sind Schweine. Haltet euch bloß fern von denen. Und baut vor Allem niemals eine vertrauensvolle Beziehung zu denen auf. In Wahrheit wollen sie euch nur Böses“ naja ich finds irgendwie nicht i.O.

        • @atacama, ich weiß aus eigener erfahrung das es zu situationen kommt in denen das kind sich durch sein tun erheblich schadet. die eltern erklären, bitten, schimpfen mit dem kind, drohen und erteilen fersehverbot und hausarrest und dennoch macht es weiter, ist nicht zu stoppen. was nun? ich hatte angst vor schlägen, weil sie weh tun, sonst hätte ich ja auch keine angst gehabt. das hat mich gestoppt. diese situationen gibt es, meist selten, aber sie kommen vor. was machst du konkret?

          bitte antworte nicht mit irgendwie und situationsbedingt. nimm zur kenntnis, dass auch bei erwachsenen, die angst vor strafe anscheinend erforderlich ist, um sie von falschem handeln abzuhalten.

        • @atacama, ich finde es unredlich von dir zu behaupten, dass die schule und die gesellschaft nicht ein gewaltätiges und triebgesteuert männerbild zeichnet: männer kämpfen und bumsen rum, wohingegen die redlichen frauen stets opfer sind. vor kurzem habe ich einen post gelesen in dem sich ein abiturient darüber beklagte, dass er sich in 4 abiturprüfungen, auch mathe, mit dem thema: die frau ist opfer auseinandersetzen musste. die frage ist der klimawandel männlich, ist teil des bayerischen lehrplans.

          dann kann man doch auch sagen, das frauen hypergam veranlagt sind.

          ich finde frauen super und bin keinesfalls verbittert. je besser ich ihre natürlichen verhaltensmuster verstehe, desto besser komme ich mit ihnen klar. ich dämonisiere weder männer, noch frauen. jeder hat seine stärken und schwächen. je besser man sie kennt, desto besser kann man damit umgehen.

          mir zynismus, verbitterung und den ganzen quatsch zu unterstellen kannst du dir sparen. sind das projektionen?

          frauen sind nicht böse, aber da die gesetze männerfeindlich sind, muss man als mann größere vorsicht walten lassen. keine ehe ohne ehevertrag. das ist der wahre lakmustest der liebe.

          feministininnen finde ich nicht gut. das sage ich ihnen, hoffe auf eine unterhaltsames gespräch und wahre distanz.

        • @atacama, es empört mich, dass du die erziehung eines hundes mit der eines kindes vergleichst. ein kind und ein hund haben so gut wie nichts gemeinsam, außer das es sich um säugetiere handelt. du hast keine kinder, oder?

        • „@atacama, ich weiß aus eigener erfahrung das es zu situationen kommt in denen das kind sich durch sein tun erheblich schadet. die eltern erklären, bitten, schimpfen mit dem kind, drohen und erteilen fersehverbot und hausarrest und dennoch macht es weiter, ist nicht zu stoppen. was nun? ich hatte angst vor schlägen, weil sie weh tun, sonst hätte ich ja auch keine angst gehabt. das hat mich gestoppt. diese situationen gibt es, meist selten, aber sie kommen vor. was machst du konkret?“

          Welche Situation denn? Wieso kannst du nicht einfach sagen „Als mien Kind das und das tun wollte, musste ich es hauen um es davon abzuhalten“?

          Und wenn Schläge so toll helfen, wieso gibt es dann so viele Familien in denen ständig oder zumindest häufig geschlagen wird? Scheinbar führt das nicht immer zu einer langfristigen Verhaltensänderung, einmal hauen und dann ist die Lektion gelernt.
          Ausserdem gewöhnen sie sich auch vielfach daran, mit der Zeit, muss man sich dann andere sachen einfallen lassen, härter agieren um noch die gewünschte Reaktion zu erzeugen.

          Viele reagieren auch mit Trotz und passiv-aggressivem Verhalten darauf und funktionieren erst Recht nicht mehr.

          Und spätestens in der Pubertät wenn die Eltern nicht mehr so übermächtig erscheinen und auch physisch nicht mehr sind, besteht dann auch die Gefahr, dass es zu Gegenwehr kommt. Tolle Vorstellung. und dann?

        • @atacama, da du parallelen zwischen hunde- und kindererziehung siehst, offensichtlich keine praktische erfahrung besitzt, du wenig neigung zeigst hypothetische situation erörtern zu wollen und ich dir sicher keine persönlichen beispiele erzähle beende ich unser gespräch über kindererziehung.

          erlaube mir noch festzuhalten, dass die erwähnten persönlichen erfahrungen, meine erfahrungen als kind waren. als vater bin ich viel sanfter und ich bin mir nicht sicher, ob mehr härte nicht besser gewesen wäre. du hast die letzten worte, @atacama.

      • @ddbz

        „Was wäre eigentlich das Gegenstück zu Kindesunterschieben? Das verstehe ich nicht.“

        Zweitfrau/-familie unterschieben würde ich sagen.
        Aus evolutionsbiologischer sicht wäre es, würde ich sagen, wenn man es auf die Theorie hinunterbricht dass Mann Vaterschaftssicherheit und Frau die Ressourcen des Mannes zur Selbst- und Nachwuchsversorgung will, dann wäre das Gegenstück das Unterhalten von weiteren Frauen, ggf. sogar mit Familiengründung für die dann Ressourcen aufgewendet werden (plus dem Risiko der materiellen Bevorzugung der Nebenbuhlerinnen(kinder)). Oder nicht?

        Dass einige Frauen damit scheinbar jedenfalls nicht so super klarkamen, obwohl theoretisch genug Ressourcen für alle da waren, zeigt z.B (wenn es denn stimmt), dass Frauen in Harems angeblich öfter mal die Söhne von anderen Frauen vergiftet oder anderweitig eliminiert haben, in der Hoffnung, dass am Ende der eigene Sohn der Nachfolger des Haremsinhabers wird.

          • @DDBZ

            „Beispiele?“

            Ich denke sie meint, dass man eine Gebliebte hat, die man von einem anderen Mann versorgen lässt bzw. sein Kind wissentlich durch einen anderen Mann versorgen lässt, der glaubt, dass es seins ist.

            „Sind Harems heute eigentlich erlaubt?“

            Doppelte Ehen nicht, aber Partnerschaften kann man man natürlich so viele haben, wie man möchte, auch neben der Ehe.

            „Deine “Argumente” werden immer besser, wirklich.“

            Bitte meine solchen Abwertungen. Lieber nachfragen wie es gemeint ist. Bitte daran denken, dass Kommentare höflich und sachlich sein sollen

        • @christian, ich finde schon, dass man sagen darf, dass ein argument schlecht oder falsch ist, wenn man es begründet und es wurde ja eingangs begründet. wo kommen wir denn hin, wenn man vor lauter pc nicht mal das sagen darf, vorallem hier in lediglich angedeuteter form.

          wem das feuer zu heiß ist, der soll nicht kochen. bitte denk darüber nach, @christian.

          • @Albert

            Natürlich kann man sagen, dass ein Argument falsch ist. Aber man kann das auch höflich und sachlich sagen. “Deine “Argumente” werden immer besser, wirklich.” geht aus meiner Sicht darüber aus meiner Sicht hinaus, und das gerade bei Ddbz der an sich schon einen sehr konfrontativen Ton hat, häufig ohne sich die Zeit zu nehmen, die Argumente der Gegenseite tatsächlich aufzunehmen.

        • @albert

          Christian macht heute passend zum Thema den „weißen Ritter“

          @Christian

          Ich habe wohl schon verstanden wie es gemeint war, nur das rettet die Argumente eben auch nicht! Oder wollen wir ernsthaft Kuckukskinder mit Zweitfamilien vergleichen?

          Auch in Deiner Erklärung der Argumente kommen Kuckukskinder vor…und ein Mann der für untergeschobene Kinder zahlt.

          • @DDBZ

            „Ich habe wohl schon verstanden wie es gemeint war, nur das rettet die Argumente eben auch nicht“

            Ob man etwas vergleichen kann, kann Ansichtssache sein. Wenn du meinst, dass ihre Argumente nicht stimmen, dann leg eben dar, warum du das so siehst. Aber dann eben höflich und sachlich

        • @Christian

          „…häufig ohne sich die Zeit zu nehmen, die Argumente der Gegenseite tatsächlich aufzunehmen.“

          Das kannst Du doch nicht beurteilen. Oder sitzt Du auch in meinem Köpfchen?

          Ach ja, zu dem Ton. Atacama schrieb oben „Manchmal habt ihr echt einen Knall.“

          Sie wird also nicht soo empindlich sein? Nun, wie dem auch sei, es tut mir wirklich leid mich im Ton nicht so sehr an sie angepasst zu haben. Ich halte ihre Vergleiche von untergeschobenen Kindern mit einem Harem trotzdem für falsch und unredlich!

        • @C

          „Wenn es anders ist, dann bitte ich dich, dass doch auch in deine Antworten einfließen zu lassen.“

          Was Du auch machen solltest! Du bist oben nicht auf die Argumente von albert eingegangen. Du hast Dich über meinen angeblich schlimmen Ton beschwert, ohne selbst nachzufragen warum dieser so war.

          Ich dachte einfach jemand der anderen einen „Knall“ bescheinigt, wird schon nicht gar so empfindlich sein.

          Ist immer wieder schön einem Weißen Ritter in Aktion zu sehen …

          Aber gut, lassen wir das.

          • @DDBZ

            Ich werde keine endlosen Diskussionen über meine Moderation führen, wer hier diskutiert will, der sollte sich eben bewußt machen, dass es darum gehen soll, dass man sich in der Sache auseinandersetzt.

            Dabei geht es auch um ein gewisses Diskussionsklima.

            Wenn du meinst, dass du da zu unrecht mehr abbekommst, dann liegt das daran, dass ich Leute, deren aggressiverer Stil mir häufiger auffällt auch schon bei kleineren Verstößen darauf hinweise (oder bei extremeren Fällen eher Kommentare lösche) und sie sich dann besser benehmen müssen, als Leute, denen nur ab und zu etwas rausrutscht.

        • @ddbz, christian macht einen guten job. er betreibt den blog derart gut, dass wir beide uns hier gut unterhalten. ich finde auch, dass er strenger geworden ist und nicht strenger werden sollte. schau’mer mal.

          wenn du es härter magst, kann ich dir das frauenhaus wärmstens empfehlen 😀

        • na, na, na christian, es ist viel härter, ich habe es gelesen, ddbz und du wahrscheinlich auch. hast du die intention meines kommentars nicht verstanden? wieso wertest du mich deswegen explizit in meiner person ab, wenn ich mit ddbz scherze? hat er sich beschwert? sorgst du dich, um andere leser? gehe ich dir auf die nerven?

          ich finde du solltest selbstzensur betreiben und deinen letzten kommentar löschen.

        • „@atacama, da du parallelen zwischen hunde- und kindererziehung siehst, offensichtlich keine praktische erfahrung besitzt, “

          Ich besitze praktische Erfahrung in beidem (wenn auch natürlich nicht soviel wie du) und habe die genannten Parallelen festgestellt.
          gibt natürlich auch sehr viele unterschiede, aber dass es überhaupt keine Überschneidungen von der Grundphilosophie her gibt, kann ich halt nicht bestätigen von dem was ich bisher so gesehen hab.

          „“du wenig neigung zeigst hypothetische situation erörtern zu wollen und ich dir sicher keine persönlichen beispiele erzähle beende ich unser gespräch über kindererziehung.“

          Meinetwegen aber wieso ist das so ein Problem für dich? hier werden doch ständig Beispiele auch aus dem Leben gebracht.

          Man kann auf solche Sachen mMn halt nicht hypothetisch antworten wei es da kein Patentrezept gibt, auf „Das Kind tut nicht was es soll wann es soll. Was soll man da tun?“

          „ich bin mir nicht sicher, ob mehr härte nicht besser gewesen wäre.“ warum?

          welche Art von Härte? was heisst das?
          oder muss das auch wieder hypothetisch bleiben?

        • @christian, man kann etwas zum lesen empfehlen, ohne sich inhaltlich zu identifizieren. genau das hast du mir unterstellt: wenn du frauenhaus gut findest, hast du einen schlechten charakter.

          abgesehen von der unterstellung, ist dies undifferenziert und eine pauschale verurteilung. du haettest mich fragen sollen, ob und was mir an frauenhaus gefaellt. es mag sein, dass einiges falsch ist, was denn genau, @christian, aber meines erachtens gilt dies nicht pauschal fuer alle themen und aussagen.

          haette ich es einem kind empfohlen, waere es etwas anderes.

        • ich bin auch gleichheitsbewegt und feministisch sozialisiert worden. die aussage, dass frauen in naturwissenschaften und technik kaum etwas geleistet haben, waere mir bis vor kurzem nicht ueber die lippen gekommen. das wird im frauenhaus so klar gesagt und meines erachtens klar und schluessig belegt. das finde ich gut, denn ich meine, dass es einen teil meiner gehirnwaesche aufgehoben hat. wie findest du es, @christian? was sagt das ueber meinen charakter?

          • @albert

            „die aussage, dass frauen in naturwissenschaften und technik kaum etwas geleistet haben, waere mir bis vor kurzem nicht ueber die lippen gekommen.“

            Sie ist auch aufgrund der Apex Fallacy in vielen Fällen ein schlechtes Argument
            https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/der-gipfel-trugschlus-apex-fallacy/

            Warum hältst du sie, wenn du diesen Gipfeltrugschluss berücksichtigst für so wichtig abgesehen davon, dass man damit Anschuldigungen gegen die Gruppe Mann abwert, dass sie nur für das Schlechte verantwortlich sind? Was folgt daraus für dich in der Geschlechterdebatte?

            Für den Punkt „Quote“ reicht es, wenn man auf Eigenschaftsausprägungen und Interessenausprägungen im Schnitt hinweist und damit begründet, dass Frauen in diesen Bereichen in geringerer (teilweise deutlich geringerer) Zahl vertreten sind. Es ist das weitaus wichtigerer Argument als das Abstellen auf die Spitze, welches nur ein Symptom dieser Vorgänge ist, aber keine Erklärung.

            „das finde ich gut, denn ich meine, dass es einen teil meiner gehirnwaesche aufgehoben hat. wie findest du es, @christian? was sagt das ueber meinen charakter?“

            Du hattest bevor du Frauenhaus gelesen hast nicht gemerkt, dass die meisten Erfindungen etc von Männern gemacht worden sind?
            ich sehe die Gefahr eher darin, dass man durch das Lesen von Frauenhaus eine neue Gehirnwäsche erhält, nämlich die, dass solche unterschiede essentialistisch sind und man an der Spitze grundsätzliches für Männer und Frauen ablesen kann. Das man die dort gebildete Hierarchie der „wärtigkeit“ aufnimmt. Es ist eine klassische Strategie im In-Group und Out-Groupbildungsverfahren: Wir sind die tolle Gruppe, sie sind die schlechte Gruppe. Willst du nicht auch toll sein? Dann musst du nur akzeptieren, dass sie schlecht sind. Man würzt das noch mit etwas Entmenschlichung („Femastasen“ = vergleich mit einem Geschwür), schon hat man eine radikale Gruppenhierarchie mit Feindbild etabliert. Da zu noch mit entschuldigender Erlösungsklausel: Die Frauen können ja einfach akzeptieren, dass sie „minderwärtig“ sind, ihren Platz akzeptieren, dann wollen wir nur ihr bestes und wir und sie sind glücklicher. Der Feminismus macht mit „hinterfrage halt deine Privilegien, dann geht es allen besser und die Gesellschaft ist von der toxischen Männlichkeit befreit“ so ziemlich das selbe.

            Zu dem Schema schreibe ich demnächst mal einen eigenen Artikel.

            Insofern muss es nichts schlechtes über deinen Charakter sagen. Du bist dann nur auf einer falschen Fährte, die dir aus meiner Sicht wenig bringen wird und eher allgemein Hass produziert.

        • @albert
          „dass frauen in naturwissenschaften und technik kaum etwas geleistet haben, waere mir bis vor kurzem nicht ueber die lippen gekommen“

          ich finde deine Argumentation sehr schlüssig und auch nachvollziehbar. Das Argument der Frauenfeindlichkeit ist natürlich ein seit 40 Jahren vorhandenes Todschlagargument, welches den Geschlechterdiskurs immer mehr verunmöglicht hat und Frauen gegenüber Kritik immunisiert hat.

          Denken heisst einer Sache durch eigenes Schliessen auf den Grund zu gehen. Deshalb ist eine Sache aufgrund von nicht zutreffenden Begründungen falsch, aber nicht deshalb , weil der Falsche (oder mir nich Sympathische) es vorgetragen hat.

          @christian

          „Eine ehrliche Empfehlung des Frauenhauses? Keine Empfehlung für dich in meinen Augen“
          Mit so einer ad personam Diskreditierung bleibst du unter deinen Möglichkeiten.

        • genau, @christian, die abwertende ausdrucksweise finde ich ebenfalls abstossend und unangebracht, sie haelt mich aber nicht davon ab, doch gewinnbringende erkenntnisse aus den texten zu extrahieren. du hast dich verrannt, @christian.

        • @christian, lass uns doch einen Punkt machen. Ich habe Dir dargelegt

          1. das es durchaus verschieden Motive für eine Leseempfehlung geben kann. Der Schluss, dass man zu 100% die dargelegten Thesen vertritt ist unzulässig.

          2. Ich habe Dir explizit gesagt welcher Gedanke mir persönlich an frauenhaus gefallen hat.

          3. Ich habe explizit festgestellt, dass mich der Begriff „minderwärtig“ stört. Ich halte Frauen nicht für „minderwärtig“. Hör auf mir das zu unterstellen.

          Mich deswegen charakterlich abzuwerten finde ich unfair und verletzend und erwarte dazu eine klare Aussage von Dir.

          Anschließend können wir uns darüber unterhalten, ob ich zu kurz gedacht habe, einem Trugschluss aufgesessen bin, die Apex-Fallacy nicht kenne oder was auch immer. Ansonsten lege ich keinen besonderen Wert darauf dieses Thema mit Dir zu vertiefen. Bitte nimm es mir nicht übel, @christian.

          • @Albert

            „1. das es durchaus verschieden Motive für eine Leseempfehlung geben kann. Der Schluss, dass man zu 100% die dargelegten Thesen vertritt ist unzulässig.“

            Das ist richtig, aber die Seite enthält aus meiner Sicht nichts, was eine Leseempfehlung rechtfertigt. Denn das besondere an ihr ist ja gerade der frauenfeindliche und frauenabwertende Bezug, darüber hinaus gibt es keinen Grund sie zu besuchen

            „2. Ich habe Dir explizit gesagt welcher Gedanke mir persönlich an frauenhaus gefallen hat.“

            Wenn du es als Anstoß gesehen hast, dann kann ich das noch verstehen, den kann man auch auf dümmlichen Seiten bekommen. In deiner Empfehlung ging es aber nicht um einen solchen, sondern um ein freieres diskutieren, dass „weniger Wahrheiten ausblendet“, wenn ich es richtig verstehe. Das möchte ich nicht so stehen lassen.

            „Mich deswegen charakterlich abzuwerten finde ich unfair und verletzend und erwarte dazu eine klare Aussage von Dir.“

            Meine Aussage dazu ist: Wer Frauenhaus abseits eines Kontexts wie „Wenn du ein radikaler Idiot bist, dann geh doch bitte dahin, da hast du es besser als hier und störst uns nicht“ empfiehlt, der wird sich immer einen Spruch von mir anhören müssen, wenn ich dazu komme und sinkt in meiner persönlichen Achtung. Ich lass mich aber immer gerne eines besseren belehren, dass ich denjenigen falsch verstanden habe.

            „Anschließend können wir uns darüber unterhalten, ob ich zu kurz gedacht habe, einem Trugschluss aufgesessen bin, die Apex-Fallacy nicht kenne oder was auch immer“

            Darüber können wir uns gern unterhalten.

            „Bitte nimm es mir nicht übel, @christian.“

            Kein Problem

        • @christian, jetzt mal klipp und klar: Es ist ein Fehler, jeden der etwas positives an der Seite Frauenhaus sieht pauschal charakterlich zu verurteilen. Das hast Du gemacht und das ist nicht in Ordnung. Da kannst Du argumentieren so lange Du willst.

          Für mich das das Thema nun beendet.

        • … und welchen charakterlichen Fehler kannst Du nun bei mir erkennen, @christian? Du hast mich schon beleidigt, sag es einfach gerade raus, musst nicht höflich bleiben. Du gäbst mir die Chance ein besserer Mensch zu werden.

        • Jetzt hör doch mal auf rumzuzicken.

          Du kannst doch nicht ernsthaft erwarten, hier das Frauenhaus-Blog zu empfehlen und dabei nicht vom Blogbetreiber, der an einer seriösen Geschlechterdebatte interessiert ist, einen Spruch zu kassieren.

          Er hat doch gar nichts zu deinem „Charakter“ gesagt, absolut albern da eine Entschuldigung einzufordern.

          Auf dem Frauenhaus-Blog findet man keine Informationen, aber dafür fragwürdige bis amüsante Satire, die ganz offensichtlich provozieren will und daher in ihrem Ironiegehalt schwer einzuschätzen ist.
          Ich kann das durchaus mal mit einem gewissen Unterhaltungsgewinn lesen. So wie mir auch kreutz.net oder Valerie Solanas ein morbides Schmunzeln abringen können.

        • Es war leichtgläubig von mir, dass ich mich bis vor kurzem nicht getraut habe zu sagen, dass Frauen und Afrikaner in Naturwissenschaften und Technik weniger geleistet haben als Männer. Echt clever von Dir, dass Du dass aus der Leseempfehlung für Frauenhaus schließt. Nun fühle ich mich auch nicht mehr beleidigt, @christian. Oder hast Du es anders gemeint?

          • @Albert

            „Es war leichtgläubig von mir, dass ich mich bis vor kurzem nicht getraut habe zu sagen, dass Frauen und Afrikaner in Naturwissenschaften und Technik weniger geleistet haben als Männer“

            Es ist leichtgläubig, dass du diesem Umstand ein so hohes Gewicht zuordnest und scheinbar nach wie vor nicht erkennst, dass es im wesentlichen eine Apex Fallacy ist und man sich bei solchen Äußerungen eben, gerade wenn man sich für die Erkenntnis ohne sichtbare Differenzierung oder Hinweis, dass es eine Apex Fallacy ist, nahe am Rassismus und Sexismus bewegt.

            Es legt nicht nahe, dass derjenige, der so etwas sagt, jemand ist, der mutig die Wahrheit ausspricht, sondern eher, dass er daraus Überlegenheiten herleitet.

            Insofern solltest du Widerspruch dagegen nicht als Zeichen dafür sehen, dass andere noch nicht die rote Pille genommen haben, sondern eher als Zeichen, dass deine Aussage ein schlechter Beleg ist, weil du von der Spitze auf die Gruppe schlußfolgerst und damit absolute Unterschiede herleiten willst.

            Man kann über Human Biodiversity und Geschlechterunterschiede im Schnitt mit besseren Argumenten reden als Argumenten von der Spitze her, nämlich mit Argumenten von der Verteilung her. Nur wirst du diese eben nicht auf dem Frauenblog finden. Ebensowenig wie man auf einer Seite zum Sozialdarwinismus gute Argumente für Human Biodiversity findet.

        • Ich befürchte ehrlich gesagt, dass da keinerlei Satire und keinerlei Ironie enthalten ist.

          So wie ich deinen Humor einschätze, gibt es da einfach keine Schnittmenge.
          Spricht ja nicht unbedingt gegen dich 😉

          Sicher ist der Frauenhaus-Typ ganz real ein verbitterter Frauenhasser. Aber wer das Blog bierernst nimmt, liest es trotzdem falsch.

        • @david, ich finde es auch absolut lächerlich. Das habe ich gesagt:

          *@ddbz, christian macht einen guten job. er betreibt den blog derart gut, dass wir beide uns hier gut unterhalten. ich finde auch, dass er strenger geworden ist und nicht strenger werden sollte. schau’mer mal.

          wenn du es härter magst, kann ich dir das frauenhaus wärmstens empfehlen*

          ich finde wirklich das @christian einen guten job macht und deswegen ist sein blog gut frequentiert, bekannt, interessant, usw. @christians antwort war:

          *Eine ehrliche Empfehlung des Frauenhauses? Keine Empfehlung für dich in meinen Augen*

          Das empfinde ich als persönlichen Angriff auf meine Person und meinen Charakter. Dann soll @christian halt sagen, dass es nicht so gemeint war oder sagen was ihm an meiner Person nicht gefällt. Wir sollten sachlich bleiben und das war nicht sachlich, sondern persönlich diffamierend. Ich brauch keine Entschuldigung, aber über Appex-Fallacy unterhalte ich mich in diesem Zusammenhang nicht.

        • *… dass er daraus Überlegenheiten herleitet.*

          na endlich, heißt das, dass Du mich für arrogant, besserwisserisch oder überheblich hältst? Dann sag’s halt und red nicht lange um den heißen Brei herum. Nobody is perfect.

          • @albert

            So bringt es uns nicht weiter.

            Wenn du wirklich nur darauf verweisen wolltest, dass man dort härtere Sachen sagen darf: Das stimmt wahrscheinlich. Dann entschuldige bitte, wenn ich in der Richtung überreagiert habe.

            Wenn du es inhaltlich kritisch siehst, was dort steht: Noch besser

            Ansonsten bleibe ich dabei, die Seite für wertlos und gefährlich zu halten.

        • Danke, @christian – bin halt doch harmoniebedürftig ;-). Ja, ich sehe deren Inhalte kritisch, wahrscheinlich weniger als Du.

          Falls Du mein Verhalten als arrogant empfinden solltest, so bist Du nicht der erste. Ich darf Dir versichern, dass es keine Absicht ist und ich mich um Besserung bemühe.

  8. Ich finde, es kann nicht genug weiße Ritter geben, nehmen diese sich doch freiwillig und ohne Not aus dem Wettbewerb. Das gilt im besonderen für männliche Feministen: Welche Frau begehrt denn schon jemanden, der noch feministischer als sie selbst ist?

  9. Meine Meinung: Weil wir es können und sollen.
    Es geht hier nicht mal um sex. Es gibt genug Männer, die die „männlichen“ Werte (Mut, Risikobereitschaft Opferbereitschaft) durchaus verinnerlicht haben.
    Ob das evolutionär oder soziologisch ist, keine Ahnung.

      • @Albert

        Die Ausformung des Weißen-Rittertums der Frau ist natürlich frauenspezifisch, eher passiv-leidendes Opfer, das sich rückhaltlos hingibt, um ihre Qualität als Frau, als Dulderin zu beweisen, weniger die aktive Kämpferin.

        Weshalb der Begriff auch nicht passt.

        Man müsste einen eigenen erfinden, falls es den nicht schon gibt und ich ihn bloß nicht kenne.

        Aber die Aufopferung der Frau wird heute ja kulturell nicht mehr gefördert, nicht mehr eingefordert, ein Programm, das vom Provider nicht mehr unterstützt wird, auch wenn es auf einzelnen weiblichen „Rechnern“ noch läuft.

        OPFA ist die Frau heute vor allem, um Männer schuldbewusst zu machen und auszubeuten zwecks Schuldabbüßung.

        • Auch dazu gab es natürlich ein Analogon: Frauen hatten die besondere Erbschuld Evas abzubüßen durch besondere Hingabe.

          Ist aber auch völlig aus der Mode.

        • meine mutter, die aus einem streng katholischen elternhaus, sie hat jeden tag vor der schule die messe besucht, sagte mir, dass die mädchen zu ihrer zeit ständig mit der erbsünde konfrontiert wurden: eva ließ sich von der schlange verführen und verführte ihrerseits adam, was zur vertreibung aus dem paradies führte.

          die genesis lässt hinsichtlich der deutlichkeit und klarheit in der wortwahl wenig spielraum für interpretationen. heutzutage kann man die geschichte im religionsunterricht wohl nicht mehr lesen. angesichts der tatsache, dass diese geschichte die wurzeln der menschheit für juden, christen und muslime beschreibt, darf man wohl von einem dramatischen wandel sprechen.

        • „angesichts der tatsache, dass diese geschichte die wurzeln der menschheit für juden, christen und muslime beschreibt, darf man wohl von einem dramatischen wandel sprechen“

          Und das ist auch gut so.

    • @erzählmirnix

      *Gibt es das Phänomen auch umgekehrt und hat das einen Namen?^^*

      Ich denke, ja.

      Frauen, die sich für Männer aufopfern wollen, Frauen mit Märtyrerinnenlust, Masochistinnen.

      Sehr schön in der Geschichte der O erfasst.

      Spielt heute aber kaum eine Rolle bei der Gesellschaftsformation, ist individuell wohl noch anzutreffen, wird jedoch nicht mehr weltanschaulich/staatspropagandistisch gefördert, sondern bekämpft.

      Wie man das nennen könnte?

      Maria-Magdalena-Syndrom vielleicht.

    • „Gibt es das Phänomen auch umgekehrt…“?

      Meines Erachtens nicht. Es gibt keine Frauen, die sich _unterschiedslos_ für Männer einsetzen oder aufopfern würden.

      Es gibt allerdings Frauen, die für _Alpha-Männer_ (oder als solche wahrgenommene) alles riskieren. Etwa Frauen, die sich bedingungslos für wegen schwerer Verbrechen einsitzender Männer engagieren, die Gefängnisausbrüche für solche Männer organisieren oder sie in der Haft ehelichen, usw. Ich nenne das das „Alpha-Hirntot-Syndrom“.

      • @ tip

        *Meines Erachtens nicht. Es gibt keine Frauen, die sich _unterschiedslos_ für Männer einsetzen oder aufopfern würden.*

        Na, unterschiedslos rittern auch Männer nicht. Eine junge, sexuell attraktive Frau erfährt sehr viel mehr ritterliche Unterstützung als eine hässliche, fette (die wird dann häufig Feminist.I.n – gut, Gott ist gerecht).

        Aber ich gebe Dir insofern Recht, als Frauen eher als Human Beings ihren Wert in sich tragen und Männer eher als Human Doings ihren Wert noch beweisen müssen, weshalb die „wertlosen“ Männer sehr viel eher aus dem Blick geraten als die wertlosen Frauen.

        Weshalb ja nicht nur die Spitze der Gesellschaftspyramide männlich dominiert ist, sondern auch der Keller.

        Was von weißen Rittern und unseren typischen Frauenförderfrauen gänzlich ignoriert wird oder im Ordner „Selber schuld“ abgeheftet.

        • „Na, unterschiedslos rittern auch Männer nicht“. Im Einzelfalle nicht unbedingt. (da kommt mE auch viel Spieltheorie hinzu – etwa die Überlegungen zum social reward).

          Dennoch ist dieses männliche Verhalten so verbreitet und „mächtig“ (wie der Comp.techniker sagen würde), dass es Eingang in generalisierte Verhaltenscodices und moralisch-ethische Imperative gefunden hat: „Alle zu den Rettungsbooten, Frauen und Kinder zuerst…“

      • Also ich helfe sogar bewusstlosen besoffenen Pennern die in Pipipfützen liegen.
        Obwohl die voll wenig Status und costly signals und so haben.

        • „Also ich helfe sogar bewusstlosen besoffenen Pennern die in Pipipfützen liegen.“

          Danke, dass du das uns zur Kenntnis gebracht hast.

          Du bist ein guter Mensch.

          Willst du noch mehr social reward?

        • „Danke, dass du das uns zur Kenntnis gebracht hast.

          Du bist ein guter Mensch.

          Willst du noch mehr social reward?“
          Sag mal, hakt es?

          Du schreibst

          „Meines Erachtens nicht. Es gibt keine Frauen, die sich _unterschiedslos_ für Männer einsetzen oder aufopfern würden.“

          Und wenn ich dann widerspreche, behauptest du, ich täte es für „social reward“? ich hab das nicht aus Geltungsdrang gesagt, sondern weil ich einfach klarstellen wollte, dass es für mich eben nicht gilt.

          .

        • NAWAT.

          Das „social reward“-Konzept hat übrigens mit besonderer Höflichkeit dem anderen Geschlecht gegenüber nichts zu tun. Es beschreibt einfach die Tatsache, dass wir Gutes tun und als Gegenleistung Gutes erwarten. Dies umso mehr, als wir das Gute _öffentlich_ tun.

  10. Das Spielen des Weißen Ritters pämpert das Selbstbewusstsein eines Mannes enorm, wenn es zu weiblicher Anerkennung führt – genug Anreiz für viele, einen solchen zu geben.

    Zudem leben wir in einer ausgebauten, Herstory befeuerten OPFA-TÄTA-Kultur, in der es genug schuldbewusst gemachte Männer gibt, die glauben, sie hätten etwas abzubüßen, sie seien Reparationen schuldig und genug Frauen, die genau darauf einen Anspruch erheben, sich dazu berechtigt fühlen – entlang unserer Instinktdispositionen (der der Männer UND der der Frauen) ist das modelliert, kulturell verfestigt und ausgebaut durch besagte Täta-Opfa-Dichotomie.

    Das Herausfordern der Männer zum Ritterspiel erlaubt es umgekehrt auch der Frau, die Gengüte und Investetionsbereitschaft des Mannes abzuklären („Wie viel riskiert er für mich? Wie viel bin ich ihm Wert? Wie erfolgreich = wie GUT ist er?“).

    Klassische Literatur würde Jungen mit vielem bekannt machen, was an weiblichem Verhalten fragwürdig ist.

    Wenn man sie denn noch läse und nicht nur unter dem Aspekt der FRAUENFEINDLICHKEIT analysierte/interpretierte.

    Ein Beispiel:

    Friedrich von Schiller

    Der Handschuh

    Vor seinem Löwengarten,
    Das Kampfspiel zu erwarten,
    Saß König Franz,
    Und um ihn die Großen der Krone,
    Und rings auf hohem Balkone
    Die Damen in schönem Kranz.

    Und wie er winkt mit dem Finger,
    Auftut sich der weite Zwinger,
    Und hinein mit bedächtigem Schritt
    Ein Löwe tritt
    Und sieht sich stumm
    Ringsum
    Mit langem Gähnen
    Und schüttelt die Mähnen
    Und streckt die Glieder
    Und legt sich nieder.

    Und der König winkt wieder,
    Da öffnet sich behend
    Ein zweites Tor,
    Daraus rennt
    Mit wildem Sprunge
    Ein Tiger hervor.

    Wie der den Löwen erschaut,
    Brüllt er laut,
    Schlägt mit dem Schweif
    Einen furchtbaren Reif
    Und recket die Zunge,
    Und im Kreise scheu
    Umgeht er den Leu,
    Grimmig schnurrend,
    Drauf streckt er sich murrend
    Zur Seite nieder.

    Und der König winkt wieder,
    Da speit das doppelt geöffnete Haus
    Zwei Leoparden auf einmal aus,
    Die stürzen mit mutiger Kampfbegier
    Auf das Tigertier;
    Das packt sie mit seinen grimmigen Tatzen,
    Und der Leu mit Gebrüll
    Richtet sich auf, da wirds still;
    Und herum im Kreis,
    Von Mordsucht heiß,
    Lagern sich die greulichen Katzen.

    Da fällt von des Altans Rand
    Ein Handschuh von schöner Hand
    Zwischen den Tiger und den Leun
    Mitten hinein.

    Und zu Ritter Delorges, spottenderweis,
    Wendet sich Fräulein Kunigund:
    „Herr Ritter, ist Eure Lieb so heiß,
    Wie Ihr mirs schwört zu jeder Stund,
    Ei, so hebt mir den Handschuh auf!“

    Und der Ritter, in schnellem Lauf,
    Steigt hinab in den furchtbaren Zwinger
    Mit festem Schritte,
    Und aus der Ungeheuer Mitte
    Nimmt er den Handschuh mit keckem Finger.

    Und mit Erstaunen und mit Grauen
    Sehns die Ritter und Edelfrauen,
    Und gelassen bringt er den Handschuh zurück.
    Da schallt ihm sein Lob aus jedem Munde,
    Aber mit zärtlichem Liebesblick –
    Er verheißt ihm sein nahes Glück –
    Empfängt ihn Fräulein Kunigunde.
    Und er wirft ihr den Handschuh ins Gesicht:
    „Den Dank, Dame, begehr ich nicht!“
    Und verläßt sie zur selben Stunde.

    Natürlich müssten die Jungs heute lernen, erst gar nicht in die Arena zu springen, sich schon sehr viel früher selbst bewahrend zu verweigern.

    Wäre doch mal ein schöner Text für eine Deutschstunde.

    In der die Deutschlehererin, gendergestählt, den Jungs erklären würde, wie bösartig-frauenfeindlich der Macho Schiller doch war, der Depp und Ignoremus.

    • Diese Beispiel zeigt zum Einen das das Problem nicht neu ist.

      Zum Anderen das das Ausnutzen der männlichen Hilfsbereitschaft ein Mechanismus der weiblichen Partnerwahl ist.
      Um in der Terminologie zu bleiben, eine Kombination aus Shittest und CostySignal. ( Ich hoffe ich habe die Begriffe korrekt benutzt und geschrieben, Neumodisches Zeug).

      Anscheinend hatten unserer Altvorderen aber klarere Vorstellungen von den Grenzen der Aufopferung.

      • @ overthehill

        *Diese Beispiel zeigt zum Einen das das Problem nicht neu ist.*

        Nichts ist wirklich neu im Geschlechterverhältnis.

        „Neu“ ist das Kulturalisten-/“Sozialisten“geschwätz („ALLES NUR ERZIEHUNG/KULTUR), neu ist jeweils, der Mode gehorchend, Kostüm und Maske.

        Der Inhalt des Stückes ist uralt.

        • Es macht schon einen Unterschied, ob man davon ausgeht, dass die Geschlechter unterschiedlich sind , oder nicht.

          Im letzteren Fall ergibt sich eine Politik, wie die , die wir erleben.
          Alles gleich, mit aller Gewalt.

          Im ersteren Fall können sich Rollenbilder ergeben, wie das des weissen Ritters.
          Unterschiede im Wesen ergeben unterschiedliche Rechte und Pflichten.

  11. Der weiße Ritter spiegelt die Idee, dass sich das Mann um die Frau bemühen muss. Hintergrund war die rein biologische Tatsache, dass die Frau die Auswahl zwischen mehreren Männern hatte.
    Die Mehrheit aller erwachsenen Frauen finden es nach wie vor noch anziehend, wenn sich der Mann bemüht. Es ist Schmeichelei und Aufmerksamkeit ist auch etwas, was sich Menschen in Beziehungen wünschen. Männer, die sich bemühen, zeigen daher wichtige Kriterien für eine langfristige Bindung: Interesse, Fürsorge, Kontinuität, Aufmerksamkeitsempfinden.
    Bei jüngeren Frauen sieht das teilweise wieder anders aus: da sie sich furchtbar emanzipiert und frei fühlen, selbst Männer nachhahmen und um Männer kämpfen wollen, finden sie häufig Männer attraktiv, die sie völlig ignorieren und links liegen lassen.
    Die Ironie ist, dass sie genau das am Ende nicht mögen, nämlich Arschlöcher, die sie links liegen lassen. Solche Beziehungen sind entsprechend kurz.

  12. @ddbz

    „Beispiele? Sind Harems heute eigentlich erlaubt? Habe ich was verpasst …

    Deine “Argumente” werden immer besser, wirklich.“

    Habe ich das behauptet????

    Ich sagte doch, nach evolutionstheoretischen Gesichtspunkten, was soll das bitte?

    Und Zweitfamilien- oder -partner gibt es (heute) durchaus. Auch heimliche. Es gibt sogar Agenturen die sich dafür bezahlen lassen, beim Aufrechterhalten der Illusion bei den jeweiligen familien/Partnern zu helfen.

    • kuckuckskinder und zweitfamilien scheinen mir vergleichbar zu sein. was allerdings nicht vergleichbar ist sind die daraus erwachsenden konsequenzen im fall der scheidung

      ehebrecherin: erhält nachehelichen unterhalt für sich und das kuckuckskind für lange jahre und tut nichts mehr für den mann.

      ehebrecher: zahlt nachehelichen unterhalt für seine frau für lange jahre und erhält nichts von ihr.

      das erscheint mir nicht gerecht zu sein, oder @atacama?

      • „ehebrecherin: erhält nachehelichen unterhalt für sich und das kuckuckskind für lange jahre und tut nichts mehr für den mann.“

        Das ist richtig allerdings wie ist denn da die Gesetzeslage genau? Soweit ich weiss, gibt es eine bestimmte Frist in der der Mann die Gelegengheit hat, die Vaterschaft anzufechten. Und wenn die vorbei ist, dann ist er der juristische Vatre. Oder nicht?

        Und wenn es so ist, dann heisst das doch einfach, dass man innerhalb dieser Frist diskret einen Vaterschaftstest macht, mal krurz dem Baby und sich selbst ein paar Haare ausrupfen und verschicken, dann hat man Sicherheit. Oder denke ich da zu kompliziert?

      • @atacama, soviel ich weiß, hat man als ehemann keine chance. man ist automatisch der vater. man kann nichts anfechten. wo sind die juristen? wer googelt das mal?

        bei unehelichen kindern kenne ich mich nicht aus. ich meine die mutter wird aufgefordert einen vater anzugeben. unterschreibt er ist gut, sonst gibt es einen DNA test. ob dann der von dir beschriebene diskrete DNA test überhaupt gerichtlich verwertbar ist weiß ich nicht.

    • @Atacama

      Du lenkst vom Thema ab! Personenstandsfälschung ist strafbar! Nur eben für Frauen nicht, die haben durch Begehung einer Straftat sogar noch erhebliche Vorteile.

      Den Harem hast Du Dir übrigens dahergekriegt, nicht ich.

      Übrigens könnte sich auch eine Frau eine Zweitfamilie anschaffen. Müsste für die Frau eigentlich einfacher sein, wo Frauen doch angeblich alles besser können …

      Ich persönlich tendiere zur Drittfamilie! 🙂

      (Absurder kann es eigentlich nicht mehr werden.)

      @albert

      „kuckuckskinder und zweitfamilien scheinen mir vergleichbar zu sein.“

      Hast Du mal darüber nachgedacht? Wirklich eine Zweitfamilie?? Vergleichbar? Also Nee …

      • „Den Harem hast Du Dir übrigens dahergekriegt, nicht ich. “

        Das Beispiel habe ich gebracht, um zu verdeutlichen, dass „fremde“ Kinder vermutlich für einige Frauen offenbar auch ein Problem sind, so wie für einige Männer Kuckuckskinder, als Untermauerung meiner These, dass man diese Dinge (Kuckuckskind + Ressourcen teilen mit den „genen“ anderer Frauen) gegenüberstellen könnte. Ich habe nichts davon gesagt, dass es das hier heute gibt.

        Doppel- oder Mehrfachpartnerschaften, Affären, Familiengründungen gibt es aber sehr wohl.

        Wenn man also sagt, so wie auf dieser Seite der Fall, weibliche Leistung ist Reproduktion (mit den Gegen des versorgenden Mannes), Männliche Gegenleistung ist Zurverfügungstellung der eigenen Ressourcen, Gebärmutter gegen optimal-mögliche Versorgung und Nachwuchsförderung, wieso ist der Vergleich dann unpassend?
        Beide verstoßen doch in den Fällen um die es hier geht gegen ihren „Kodex“?

  13. @Christian

    „Ich denke sie meint, dass man eine Gebliebte hat, die man von einem anderen Mann versorgen lässt bzw. sein Kind wissentlich durch einen anderen Mann versorgen lässt, der glaubt, dass es seins ist. “

    Das meinte ich zwar in dem Fall nicht, aber das gibt es natürlich auch. Scherzhaft auch als „Grüß deine Frau Und meine Kinder.“ bekannt.

    das was ddbz geschrieben hat fand ich jetzt nicht wirklich schlimm.

    @ddbz

    “ Ich halte ihre Vergleiche von untergeschobenen Kindern mit einem Harem trotzdem für falsch und unredlich!“

    Ich habe es damit vergleichen, heimlich, eine (oder mehrere) weitere Partnerschaften oder Familien zu unterhalten.
    Wenn du den Vergleich unangemessen findest, dann schreibe, wieso.

    „Ach ja, zu dem Ton. Atacama schrieb oben “Manchmal habt ihr echt einen Knall.”“

    Ist dohc auch so.
    In der Schule unterrichten zu wollen, dass Frauen einem uneheliche Kinder unterschieben wollen weil sie sich nur von „Alphas“ befruchten lassen wollen, ist nun einmal etwas ballaballa.

    • Der Vergleich ist unredlich, weil wenn der Mann solches herausfindet (sofern nicht verboten) er aus dieser Nummer nicht rauskommt. Ausserdem handelt es sich um dieses Verhalten der Frau um eine Straftat, welche nur nicht verfolgt wird.

      Letztlich ist es mir persönlich egal, weil mir solches sicher nicht geschehen wird.

      Das mit dem Schulfach Kuckukskinder ist auch nicht auf meinem Mist gewachsen.

      Auch wäre ich nicht so empfindlich, wegen einem „Knall“ oder wie jetzt „ballaballa“ (wo bleibt eigentlich der weiße Ritter?). Das mach mit Christian aus.

      • „Der Vergleich ist unredlich, weil wenn der Mann solches herausfindet (sofern nicht verboten) er aus dieser Nummer nicht rauskommt.“

        Doch, auch nach aktueller juristischer Lage geht das, er muss es nur rechtzeitig tun. Wenn nach einer bestimmten Frist er nicht von der Vaterschaft zurückgetreten ist, bedeutet das aktuell, dass er sie anerkennt.

        Vielleicht sollte man einfach direkt nach der Geburt einen Test machen, wenn man sich nicht auf sein Vertrauen verlassen will.

        • „Vielleicht sollte man einfach direkt nach der Geburt einen Test machen, wenn man sich nicht auf sein Vertrauen verlassen will.“

          Verpflichtend für ALLE! Dann wäre dieses Problem gelöst. Daß man es nicht macht, lässt zumindest schlechte Absichten der Gesetzgeber vermuten. (Ich vermute dem Staat Geld sparen?)

          Wie beurteilst Du eigentlich Frauen, die eine Zweitfamilie unterhalten?

    • @atacama

      „das was ddbz geschrieben hat fand ich jetzt nicht wirklich schlimm.“

      Ddbz neigt aus meiner Sicht zu einem recht aggressiven Ton und er bemüht sich selten den anderen zu verstehen oder es zumindest zu versuchen sondern kommt meist gleich mit Vorwürfen. Sein vollkommenes Unvermögen Grundbegriffe wie Gender zu verstehen oder verstehen zu wollen haben dazu beigetragen, dass er aus meiner Sicht einen eher negativen Einfluss auf das Diskussionsklima hat und das ändern sollte.

      • @C

        DU selber hast mir Gender bis heute nicht erklären können, oder mir eine wasserdichte wissenschaftliche Def. liefern können. Du bist im Kern mit einem Wiki-Artikel gekommen. Du hast mir gesagt, was Gender bedeuten könnte, wie und was man darunter verstehen könnte.

        Das bedeutet Du selber verstehst Gender nicht!

        Aber davon abgesehen, was hat das nun mit diesem hier zu tun?

        • „DU selber hast mir Gender bis heute nicht erklären können, oder mir eine wasserdichte wissenschaftliche Def. liefern können.“

          Aber ich habe es Dirbereits lang und breit erklärt.

          „Du bist im Kern mit einem Wiki-Artikel gekommen.“

          Das reicht gelegentlich auch aus, denn im Gegensatz, was Hoffmann der Masku-Bewegung einreden möchte, ist Wikipedia nicht der Antichrist.

        • Gender bedeutet soziales Geschlecht.
          Frauen kochen und sind häuslich, emotional und spielen mit Puppen uvm
          Männer gehen raus und kämpfen, sind rational und spielen mit Autos uvm

          Das sind, egal wie oft diese Eigenschaften tatsächlich gezeigt werden, erstmal keine biologischen sondern soziale/kulturelle Zuschreibungen.
          Denn: Nicht jeder Mann verhält sich so, kann und will diese Dinge und nicht alle Frauen verhalten sich so und können oder wollen diese Dinge.
          Unabhängig davon ist Harald Glööckler trotzdem ein Mann und Ronda Rousey http://www.youtube.com/watch?v=p_oY5kB-MvY
          eine Frau (und sogar hetero) obwohl viele Gender-Eigenschaften/Fähigkeiten kulturell nicht dem eigenen Geschlecht angerechnet werden.
          Das ist Gender. Während biologisches Geschlecht sich auf den Chromosomensatz o.ä bezieht, obwohl es selbst da ja Unregelmäßigkeiten gibt (Stichwort Transsexualität)

          Hatten wir aber auch alles schon mal.

  14. „@atacama, es empört mich, dass du die erziehung eines hundes mit der eines kindes vergleichst. ein kind und ein hund haben so gut wie nichts gemeinsam, außer das es sich um säugetiere handelt. du hast keine kinder, oder?“

    Ich will damit sagen, wenn man selbst ein vergleichsweise einfach gestricktes aber dennoch sehr auf Hierarchie bedachtes Lebewesen wie einen Hund gewaltfrei händeln kann, wieso sollte das bei nem Kind nicht hinhauen?

    Und ein paar Gemeinsamkeiten gibt es schon. Hund wie Menschen lernen und sind sehr gut zu motivieren durch positive Bestärkung und beide erfordern sichere Grenzen, Vertrauen und faires, konsequentes, berechenbares Verhalten von Seiten des Erziehenden.

  15. „vor kurzem habe ich einen post gelesen in dem sich ein abiturient darüber beklagte, dass er sich in 4 abiturprüfungen, auch mathe, mit dem thema: die frau ist opfer auseinandersetzen musste. die frage ist der klimawandel männlich, ist teil des bayerischen lehrplans. “

    Verstehe, ein Unrecht wird Recht weil ein anderes Unrecht unrechtmäßiger (oder zumindest genauso unrecht,äßig) ist.

    „@atacama, ich finde es unredlich von dir zu behaupten, dass die schule und die gesellschaft nicht ein gewaltätiges und triebgesteuert männerbild zeichnet“

    Naja, weil ich sowas aus meinem Bekanntenkreis eben nicht kenne und da fragt man sich dann, wo all diese Sachen denn stattfinden sollen. Meine Schulzeit ist noch nicht so lange her.

    „dann kann man doch auch sagen, das frauen hypergam veranlagt sind.“

    Und was soll das bringen?

    Rechne schon mal damit, dass Bettina, deine erste Freundin, dich bald sitzen lassen wird für den Jungen aus der Parallelklasse dessen Vater Chefarzt ist also versteig dich garnicht erst zu sehr in die Sache?

  16. @albert
    „die aussage, dass frauen in naturwissenschaften und technik kaum etwas geleistet haben, waere mir bis vor kurzem nicht ueber die lippen gekommen. “

    Na und? Männer (als kollektiv) haben in Naturwissenschaften und Technik ebenfalls kaum etwas geleistet, oder willst du die 0,000x % die das doch haben als repräsentativ für das männliche Geschlecht ansehen?
    das waren herausragende Einzelfälle aus einer Masse an Durchschnittsmenschen und du sagst „Die Männer“ waren das.
    Zumal es noch dazu recht stark kulturell bzw. regional begrenzt war/ist.

    Nichts für ungut, aber von den Muslimen oder Afrikanern kam da ja bisher auch noch nicht so viel, Männer hin oder her. Oder irre ich mich da?

  17. ganz genau, @atacama, von den afrikaner kam fast gar nichts. auch das haette ich mich bis vor kurzem, nicht zu sagen getraut, da diese aussage rassistisch und somit boese ist. aber es ist so und jetzt kann ich es sagen und das finde ich gut.

    du hast natuerlich voellig recht damit, dass nicht jeder mann ganz persoenlich grosse beitraege zur naturwissenschaft und technik geliefert hat. meine eingangs von dir zitierte aussage bleibt davon voellig unberuehrt und richtig.

    moechtest du ueber die implikationen, die sich aus dieser aussage ergeben diskutieren, @atacama?

  18. Pingback: “Nur Frauen können Frauen helfen” (The Masters tools…) | Alles Evolution

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