Vorurteile gegen Väter

In der Süddeutschen findet sich ein Artikel, der die Vorurteile und Probleme eines Vaters in der Elternzeit beschreibt.

Da heißt es dann:

Nicht mal, dass sie die richtigen Windeln kaufen, trauen Frauen Männern zu: Die Kassiererin schaute mein Kind an, dann meinen Einkauf, und sagte in einem Tonfall zwischen Seufzer und Belehrung: »Meinen Sie wirklich, dass das die richtige Windelgröße ist? Sie sollten Ihre Frau anrufen und nachfragen.« Während ich um Fassung rang, wurde sie noch dreister: »Ich würde meinen Mann nicht zum Windelkaufen schicken, der bringt garantiert das Falsche mit.« Ich sah mich um: Die Frauen hinter mir nickten der Kassiererin zu und schauten mich an wie ein Ausstellungsstück aus dem Macho-Museum. Wäre meine eigene Frau beim Kauf von Metallspreizdübeln im Baumarkt von einem Mann ähnlich angemacht worden wie ich in der Drogerie, wäre auf Twitter wohl ein Shitstorm über uns Männer hereingebrochen.

Natürlich, wird man im Feminismus sagen, da sieht man mal wie das Patriarchat auch die Männer belastet, würden sie endlich die Geschlechterrollen auflösen, die das Patriarchat aufrechterhält, dann hätten auch die Männer keine Probleme mehr.

Das erscheint mir aber eine sehr einfache Sicht der Dinge zu sein. Denn man sieht hier, dass sich die Frauen schlicht mehr Kompetenz in einer Angelegenheit zusprechen, die üblicherweise von ihrer Gruppe häufiger ausgeführt wird und daher dies als eine Kompetenz ansehen, in der alle Gruppenmitglieder mehr zugetraut wird als Mitgliedern einer Gruppe, die dies nicht so häufig macht.

Die zusätzliche Begründung über ein Patriarchat ist insoweit schlicht entbehrlich, die normalen Gruppendynamiken erklären die Vorurteile bereits hinreichend.

Weiter heißt es dort:

Warum behandelt man Männer, kaum zeigen wir uns als Väter, wie Dorfdeppen mit IQ kaum über Raumtemperatur? Warum sind Väter in Elternzeit für viele Frauen immer noch was Besonderes? Mehr als 180 000 waren wir im letzten Jahr. Und die meisten schreiben nicht mal mehr Bücher darüber – so wie früher! Väter mit umgeschnallten Babys gehören zum Stadtbild. Und fragt man die, erzählen sie fast alle dieselben Geschichten. Ich fasse zusammen. Väter beschweren sich über:

– Mütter, die schimpfen, wenn Väter mit Kind auf dem ohnehin schon fragwürdig beschilderten »Mutter-Kind-Parkplatz« parken.

– Frauen, die sich aufregen, wenn man sein Kind auf der Damentoilette wickelt, obwohl es nur dort Wickeltische gibt.

– Plakate für einen »Mutter-Kind-Flohmarkt« im »Mütterzentrum«, auf dem man als Vater offenbar nichts verloren hat.

– Eine Apothekerin, die mit den Augen rollt und sagt, man möge bitte noch mal seine Frau fragen, ob das Kind wirklich einen Saft gegen Fieber brauche – ein Hausmittel tue es doch auch.

Und natürlich über all die Sätze auf dem Spielplatz: »Was, Ihr Kind darf schon Kekse essen?« – »Warum ziehen Sie Ihrem Kleinen nicht die Schlammhose an? Ihre Frau hat sie doch sicher rausgelegt«, oder, der Gipfel der Dreistigkeit: »Sind Sie eigentlich der leibliche Vater?«

Also letztendlich „Womansplaining„. Die Beispiele zeigen gut, wohin einen eine essentialistische Sicht der Dinge bringt. Es erlaubt einen zwar eine mitunter sicherlich die Sache sehr erleichternde Vereinfachung, aber liegt eben gerade in solchen Fällen, in denen Leute sich nicht nach den Häufungen verhalten, neben der Sache. Ein besonderes Besitzdenken ist es natürlich, wenn Mutter-Kind-Parkplätze ausgeschrieben werden und dann dieser Sexismus in dem Fall eines Mannes mit einem Kind nicht als solcher erkannt wird. Es werden dann in gewisser Weise Privilegien bzw. ein Anspruch auf Sonderbehandlungen angenommen, die dann auch Sonderrechte oder gesonderte Verhaltensweisen den Gruppenmitgliedern gegenüber voraussetzen

Seit einigen Jahren betreibt die Regierung eine Antidiskriminierungsstelle, man kann dort anrufen, wenn man sich wegen seines Geschlechts ungerecht behandelt fühlt. Ich zögere ein bisschen, weil es natürlich schlimmere Formen der Diskriminierung gibt als herablassendes Getue von Frauen gegenüber jungen Vätern. »Wir würden nicht direkt von Diskriminierung sprechen, eher von ungeschicktem Verhalten«, sagt Sebastian Bickerich von der Behörde. Bisher sei keine einzige Beschwerde von einem Vater eingegangen, »aber vielleicht trauen die sich auch nicht, hier anzurufen«.

Hier schlägt denke ich die Rolle auch wieder zu: Männer klagen halt in dieser Hinsicht nicht gerne. Gerade wenn sie die Rollen bereits gewechselt haben wollen sie sich vielleicht nicht noch zusätzliche Aufmerksamkeit darauf lenken, sondern klären es eher in der Situation und selbst. Interessant aber, dass es hier dann auf „ungeschicktes Verhalten“ reduziert wird. Es wäre interessant wie bei vergleichbaren Schilderungen von Frauen, etwa im Baumarkt reagiert wird. Grundsätzlich halte ich auch nichts davon, Kleinigkeiten an die große Glocke zu hängen und tatsächlich wird man in solchen Bereichen auch wenig machen können, andererseits sollte eine solche Stelle eben zumindest grundsätzlich davon ausgehen, dass es auch eine Diskriminierung von Männern geben kann (was mit dem obigen Satz je nach dem, welche Vorfälle dort geschildert worden sind, auch nicht der Fall sein muss).

80 Gedanken zu “Vorurteile gegen Väter

  1. „Die zusätzliche Begründung über ein Patriarchat ist insoweit schlicht entbehrlich, ..“

    Sollte es diese Begründung wirklich geben, ist sie nicht nur entbehrlich, sondern falsch und wäre wahrscheinlich bösartig(*) gemeint. (* Ich traue auch FeministInnen schon noch etwas Verstand zu) Denn hier passte eine solche Begründung ja wohl wirklich nicht hin.

  2. „Ich brauche Feminismus, weil uns Frauen Gleichstellung nicht einfach zufliegt wie ein warmer Windhauch.“

    O-Ton der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, Frau Lüders.

    Hierzulande strukturell angelegte Väterdiskriminierung ist bereits wiederholt vom Europa-Gericht verurteilt worden. Jugendämter und Gerichte handeln unverblümt im mütterlichen Interesse. Die Probleme sind bekannt, nur werden sie eben ausgesessen.
    Ich habe Frau Lüders in einem Schreiben daran erinnert und nurmehr die üblichen staatsfeministischen Textbausteine durch einen – klar – männlichen Mitarbeiter (Patriarchat) erhalten.
    Jene von feministischen Seite vorgebrachte Rede bzgl. Gleichstellung ist insofern nicht etwa warmer Windhauch, sondern nurmehr heiße Luft.

    • @ ReVolte

      *Ich habe Frau Lüders in einem Schreiben daran erinnert und nurmehr die üblichen staatsfeministischen Textbausteine durch einen – klar – männlichen Mitarbeiter (Patriarchat) erhalten.*

      Immerhin, ein Organ der feministisch-femizentrischen Staatsmacht hat Dich, einen Mann = Staatsbürger 2. Klasse, einer Antwort gewürdigt.

      Sei dankbar.

      • @Alexander

        Unter einer Antwort stelle ich mir etwas anderes vor.
        Aber vielleicht sollte ich schon dankbar sein, dass unsere femokratischen Bonzen nicht ähnlich reagieren, wie jenes vulgäranatolistische A****loch es für gewöhnlich tut.

  3. @ Christian

    *Die zusätzliche Begründung über ein Patriarchat ist insoweit schlicht entbehrlich, die normalen Gruppendynamiken erklären die Vorurteile bereits hinreichend.*

    Wenn es Feminist.I.nnen um hinreichende Welterklärung ginge, hättest Du Recht.

    Nur geht es darum nicht.

    Weshalb die Patriarchatshypothese auch hier fundamental wichtig ist.

    Denn nur so kann Feminist.I.n dasselbe Verhalten, einmal gezeigt von einem Mann, attackieren („Sexisitischer Vorurteilsterror zur Unterdrückung der Frau im Patriarchat!“) und bei einer Frau entschuldigen („Das ist doch nur ein Gegenangriff! Sie ist durch das Patriarchat fehlsozialisiert und hat die Vorurteile übernommen, die sich nun gegen die TÄTA kehren!“)

    Ohne Patriarchatshypothese keine Opfa und Täta mehr, kein weibliches Opfaprivileg, kein Anspruch gegenüber den Tätan auf Wiedergutmachung und demütige Kompensationsleistung.

    Es ist dasselbe Muster wie bei der Interpretation häuslicher Gewalt: Die der Männer ist systemischer Terror zur Aufrechterhaltung des Patriarchates der Privilegienpimmel, die der Frauen, falls nicht gleich ganz negiert, ist REAKTIV-DEFENSIV: eine Frau verteidigt sich nur gegen die Übergriffigkeiten des primären Aggressors und das ist immer ein Mann oder der abstrahierte Mann = DAS PATRIARCHAT, zu dessen Agenten flugs jeder individuelle Mann ernannt werden kann, wenn es je nach Gefechtslage gerade opportun erscheint.

    Weshalb das „Wir sind doch nicht männerfeindlich, wir mögen doch Männer, wir kämpfen nur gegen das Patriarchat!“ so unendlich verheuchelt ist, so bequem selbstdienlich wie die ganze verkommene Ideologie.

  4. Seien wir doch mal ehrlich, wir Väter können es einfach nicht. Zumindest kommt man langfristig tatsächlich zu Gedanken. Dieser herablassende Blick jener Besserwisserinnen ist auch immer wieder eine Freude.

    Die schlimmsten Dinge, die ich mir bisher geleistet habe:

    – Sohn auf Spielplatz in einer Pfütze „schwimmen“ lassen und dazu noch Sand ablecken lassen

    – Sohn mit Husky spielen lassen, ohne dem Tier einen Maulkorb angelegt zu haben

    – Nicht sofort hinterher gehechtet sein, als Sohnemann sich am Hundefutter bediente, sondern ihm erst nach dem dritten Bissen erklärt habe, wem das Futter gehört

    – Seit dem 5. Monat Schnitzel, Bratwurst und sonstiges in die Hand geben und essen lassen

    – Jeden (!) Tag rausgehen, auch bei -12° als er noch 3 Monate alt war

    Die meisten dieser „Kritikerinnen“ sind Mütter und man läuft sich auf Spielplätzen oder sonstwo in der Stadt des öfteren über den Weg. Die Kinder dieser überpeniblen sind ständig krank. Mein sohn war in seinem ersten Jahr genau einmal für drei Tage krank, da bekam er seine ersten Zähne. Genau das reibe ich den Damen gerne als Konter unter die Nase.

    Total der „Godwin“ 🙂

    • @ Adler

      *Seien wir doch mal ehrlich, wir Väter können es einfach nicht. Zumindest kommt man langfristig tatsächlich zu Gedanken. Dieser herablassende Blick jener Besserwisserinnen ist auch immer wieder eine Freude.*

      Na ja, nichts anderes als das, was viele Frauen mit Handwerkern/beim Automechaniker etc. erleben – menschlich-kurzsichtig halt.

      Wer zu der Gruppe gehört, die etwas mehrheitlich macht, fühlt sich zur Besserwisserei berufen (unbeschadet der Tatsache, dass viele Angehörige der Gruppe es TATSÄCHLICH besser wissen, aber das kann man ja freundlich-elegant-zurückhaltend an den Mann bringen, dieses bessere Wissen).

      Schlimm wird es erst, wenn dieses allgemeine menschliche Verhalten zum „empirischen“ Beleg einer Sündenbockideologie gmeacht wird, wie das bei feministischer Wirklichkeitsdeutung absichtsvoll geschieht.

      • „.. Das bessere wissen freundlich-elegant-zurückhaltend an den Mann bringen“ – Oder sich einfach raushalten. Bei Überforderung wird sich der Mann sicher via Telefon an die eigene-, oder an eine der umstehenden Frauen wenden.
        Beispiel: Mein Sohn rennt, fällt aufs Gesicht und blutet (wie die Sau) aus diesem. Ich gehe hin, tröste, seh mir die Wunde an. Sofort kamen 2 Frauen aus unterschiedlichen Richtungen angestürmt und wollten, dass ich umgehend zum Arz gehe oder den Rettungswagen rufe. Das ich Rettungssanitäter bin, und das selbst bestens beurteilen kann, hätte man an meiner unaufgeregten Haltung sehen können muss man aber nicht. Trotzdem, was soll das? Ich hatte sogar das Gefühl, dass die mir meinen Sohn am liebsten aus dem Arm gerissen hätten und selbst gefahren wären. Die eine hat sogar dann über meinen Kopf hinweg telefonieren wollen, Nummer gewählt. Da bin ich dann aber einfach gegangen.

        Die Feststellung mit den Handwerkern/Mechanikern und der Gruppenzugehörigkeit stimmt. Habe dort natürlich genausoviele Beispiele, aber das Thema ist in diesem Beitrag ja ein anderes.

      • „Na ja, nichts anderes als das, was viele Frauen mit Handwerkern/beim Automechaniker etc. erleben – menschlich-kurzsichtig halt.“

        Nun auf psychologischer Ebene geht das ja
        schön in beide Richtungen, Mansplaining
        Femsplaining.
        Betrachten wir aber die Tatsache, dass ein
        Mechaniker ohne Erfahrung mit Kindern nach
        einer 1h Einführung ein Baby problemlos
        eine Woche lang allein betreuen könnte
        und eine Frau auch nach 1 Woche Training
        ein Auto nie wieder zum laufen brächte,
        ist die quasi Symmetrie im Eimer.
        Deshalb gebietet uns die Höflichkeit
        auf den wenigen Gebieten wo Frauen eine
        Expertise haben etwas anzunehmen.
        Zustimmen und Übertreiben und
        ein Lachen ist meist sicher und
        es ist auch nicht mehr sicher wer wen
        nicht ganz ernst nimmt.

    • Die Kinder dieser überpeniblen sind ständig krank.

      Es sind immer die „besonders“-kompetenten, die die größte Klappe haben.

      Die Feststellung mit den Handwerkern/Mechanikern und der Gruppenzugehörigkeit stimmt.

      Auch dort. Allerdings haben da 40 Jahre Volkserziehung ihre Wirkung nicht vollständig verfehlt.

    • Das ist doch nichts anderes als der Krieg ums Kind, weil wir so wenige haben, weil „Kind und Karriere“ so schwer vereinbar ist, weil sowieso ein Kind für die Frau schwer zu „ergattern“ ist, wenn nicht der Staat Papi sein soll.

      Ich hätte diese „Mütter“ einfach mal gefragt ob sie nicht auf kompletter Linie versagt haben, bei ca. einem Kind pro Frau ohne Migrationshintergrund, bei 33% fruchbaren Frauen mit Migrationshintergrund. Und dann noch 10% der Jungs auf Ritalin/Medikinet.

      Ach nee? Daran sind dann natürlich Männer oder die schlimme Gesellschaft oder die böse Politik schuld?

      Ich würde solche „Mütter“ so schnell auf die Palme bringen, ihnen ihre passive Agressivität zurückgeben, dass ich wohl früher oder später den Ruf eines Kindesmissbrauchers habe, evtl. mit ernsteren Konsequenzen.

      Ja, der Kampf ums Kind ist ein Harter.

      Ich werde hier bestimmt kein Vater werden, bei den besten Müttern der Welt.

    • @ Der Adler

      „Die schlimmsten Dinge, die ich mir bisher geleistet habe“

      Versteh nicht, wie jemand sowas schlimm finden kann (Ausnahme vielleicht das blutende Gesicht, ich denke, das war echte Sorge, die ich daher auch nicht verurteilenswert finden kann). Auch ein angeknabberter Regenwurm o.ä. gehört doch iwie dazu (auch meine Mütter-Freundinnen sehen das so, weiß ich).

      Was ich unter normalen Umständen nicht breittreten würde, wäre, dass ich unsere Große beim sommerlichen Nacktkrabbeln im Garten einmal offensichtlich zu lange aus den Augen gelassen hatte, so dass sie Gelegenheit bekam mit ihrer Scheiße zu spielen und sie auch zu kosten (iiiehh, ja, ich weiß: Rabenmutter!).

      Unsere Kinder sind übrigens ebenfalls von recht stabiler Gesundheit (Stand der Dinge bei der Großen: bloß ein notwendig-gewordener Antibiotika-Einsatz in nunmehr 7 Jahren). Was ich allerdings nicht primär als Erfolg von uns Eltern betrachte.

      Ich denke schlicht: wir sind gesegnet mit gesunden Kindern.
      Danke Manitu.

      • Ja, gesunde Kinder zu haben ist ein Segen.
        Sie im Dreck spielen zu lassen und auf Desinfektionsmittel zu verzichten trägt dazu bei, stärkt das Imunsystem.

        Verwunderlich finde ich da auch, dass in meinem Umfeld viele Mütter, die uns als Kinder noch haben alles machen lassen, was wir wollten, jetzt als Oma richtig übertrieben penibel geworden sind. Selbst mit meiner eigenen Mutter musste ich schon einige Diskussionen abbrechen, weil es zu nichts führt. Schwierig.

  5. Hier gilt das gleiche, wie ich bei EMN geschrieben habe (da als Kommentar zu Frauen in Universitäten) http://erzaehlmirnix.wordpress.com/2013/11/09/sehr-interessant/comment-page-1/#comment-11743
    Hat man Respekt nicht, muss man ihn sich verdienen. Da führt kein Weg daran vorbei. Das gilt für Frauen wie eben auch Männer.
    Gruppenmitglieder werden Merkmale zugeschrieben, die der Gruppe als Ganzes zugeschrieben werden. Deutsche sind ordentlich und gründlich, also löst mein Schreibtisch oft Erstaunen aus. Wechselt man von einer Domäne in eine andere, dann wird man immer mit Vorurteilen konfrontiert. Spielt dann noch Konkurrenz eine Rolle, wird das ganz schnell negativ.

  6. Es ist leider ziemlich lange her, dass ich Umgang mit meinen Töchtern hatte, aber ich kann mich nicht erinnern, von Frauen herablassend behandelt worden zu sein. Es mag gelegentlich vorgekommen sein, aber ich erinnere mich an keinen Fall.

    Der Artikel scheint mir z.T. unglaubwürdig, z.B. diese Passage:

    Während ich um Fassung rang, wurde sie noch dreister: »Ich würde meinen Mann nicht zum Windelkaufen schicken, der bringt garantiert das Falsche mit.« Ich sah mich um: Die Frauen hinter mir nickten der Kassiererin zu und schauten mich an wie ein Ausstellungsstück aus dem Macho-Museum.

    Leider erfährt man auch nicht, wer bezüglich der Windelgröße recht hatte.

    • „ich kann mich nicht erinnern, von Frauen herablassend behandelt worden zu sein.“

      Mein Liebster auch nicht (eher im Gegenteil).

      Aber ich habe mal in meiner eigenen weiblichen Verwandtschaft beobachten müssen, dass der Mann meiner Cousine (selbst zweifacher Vater, allerdings kein sonderlich „aktiver“ bzw. „neuer“), als ich ihm unser Baby in die Arme legte, aufgezogen wurde nach dem Motto „lass sie bloß nicht fallen“ etc.

      Alle lachten, Tanten, seine Frau, sogar er, nur ich nicht.
      Ich fands total daneben.
      Weiß nur in dem Fall nicht wirklich, was zuerst da war: sein scheinbares Desinteresse oder die Zweifel an seiner Kompetenz. Schätze jedoch letzteres.

  7. Nach Anatol Stefanowitsch sollen die „armen, diskriminierten Feuilletonistenväter“ lieber nicht so viel Mimimi machen:

    Und meiner Erfahrung nach haben Männer es mit der hauptverantwortlichen Erziehung auch nur theoretisch genauso schwer wie Frauen – praktisch haben sie es leichter: Eben weil ihre Übernahme dieser Verantwortung als etwas besonderes gesehen wird, nehmen ihnen die berufstätigen Mütter neben ihrem Beruf oft sehr viel mehr von der Erziehungs- und Haushaltsarbeit ab, als es in der umgekehrten Situation die Väter tun. Da der arme Mann ja schon den ganzen Tag alleine für das Kind sorgen muss, versuchen Frauen oft, das zu kompensieren, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen. Ich weiß (aus Eigenbeobachtung und aus der Beobachtung anderer Väter), dass die Männer das nicht unbedingt wahrnehmen. Auch bei Nicht-Eltern-Paaren, bei denen beide berufstätig sind, erledigen oft die Frauen den Hauptanteil der Haushaltsarbeit, währen die Männer schon stolz sind, wenn sie „mithelfen“. Und wenn berufstätige Väter mal einen Abend pro Woche auf ihre eigenen Kinder aufpassen, nennen sie das oft „Babysitten“ – auf diese Idee kommen Frauen eher selten.

    Denn Männer und Frauen werden nach wie vor in eine Erwartungshaltung hineinsozialisiert, in der Frauen eben für Haushalt und Kinder zuständig sind und Männer nicht. Wenn Frauen also diese Aufgaben übernehmen, fällt das niemandem weiter auf (oft nicht einmal ihnen selbst). Wenn Männer auch nur einen winzigen Anteil dieser Aufgaben übernehmen, kommt es ihnen (und oft auch den Frauen) wie eine Großtat vor.

    Ich habe in all meinen Jahren als engagierter, umfangreich mitverantwortlicher Vater nur aus einer einzigen Gruppe heraus diskriminierungsartiges Verhalten erlebt: Von anderen Männern (vor allem Vorgesetzten). Und selbst da war es selten. Und natürlich habe ich das ertragen, wie ein Mann: In dem ich mich lauthals darüber beschwert habe.

      • @ Stephan

        Ich kann das aus eigener Erfahrung nicht bestätigen, bin zwar kein Vater, aber im Umgang mit Kindern gerade von Frauen schon massivsten Vorurteilen begnet (Kinderschänderalarm, 1 Vorfall habe ich ja mal geschildert).

        Weitere Beispiele aus dem Bekanntenkreis (z.B. ein Freund, der seine Tochter – damals wohl 4 Jahre alt, im Planschbecken des Freibades fotografieren wollte – Riesenaufstand, Bademeister alarmiert, Kinderschänderalarm, ERWACHSENER MANN FOTOGRAFIERT NACKTE 4-JÄHRIGE!

        Mit Mühe wurde das Anrücken der Polizei verhindert – solche Vorfälle sorgen doch für ein entspanntes Klima und einen spielerisch-unverkrampften Umgang von Vätern mit ihren Kindern.

        Dem Herrn Stefanowitsch könnte man das Hineinlesen in Zeitverwendungsstudien empfehlen, falls er ein Interesse daran hat, über anekdotische „Evidenz“ hinauszukommen und sich ein empirisch fundiertes Urteil zu bilden, jenseits seines feministischen Geschwätzes.

        • Einzelne Vorfälle sagen ja noch nicht viel aus. Die Vorfälle, die du berichtest, gehen in die gleiche Richtung: Verdacht von Pädophilie. Durchaus ein Problem, aber da müssen wahrscheinlich ungünstige Umstände zusammentreffen, damit man den Verdacht nicht auf sich zieht.

          Stefanowitsch schreibt natürlich wieder eine Menge Unsinn, geradewas die Zeitverwendung betrifft (womit er sich selbst überhöht). Ich betrachte nur seine konkreten Alltagserfahrungen, die würde ich im großen und ganzen bestätigen.

    • Raumeinnahme eben. Da verbrauchen Väter die Opferressourcen, die von Rechts wegen Frauen zustehen.

      Spaß beiseite: Was genau ist eigentlich Stefanowitschs Argumentation? „Ich glaube, Frauen machen mehr Hausarbeit und deswegen werden Väter nicht diskriminiert.“?

      • @ Neuer Peter

        Sein „Argument“: Wichtigtuerische Männer (zu denen der einfühlsame Herr Stefanowitsch selbstverständlich nicht gehört) überschätzen und dramatisieren das Wenige, was sie tun und negieren die Riesenlast, die Frauen für sie schleppen.

        In Zeitverwendungsstudien kommt allerdings regelmäßig heraus, dass – Erwerbsarbeit, Pflegearbeit, Familienarbeit, Hausarbeit zusammengerechnet, Männer pro Woche (7-Tage-Woche gerechnet!) im Schnitt etwas mehr arbeiten als Frauen.

        Frauen leisten deutlich mehr „Familienarbeit“, Männer deutlich mehr Erwerbsarbeit, im Schnitt.

        Dabei kann man noch nach Lebensphasen differenzieren: In 5 von 8 Lebensphasen arbeiten Männer z.T. deutlich länger als Frauen, in 3 von 8 Frauen etwas mehr als Männer.

        Aber das wird ideologische Schwätzer nicht beeindrucken, die beweisen müssen, was für gute, frauenverstehende Männer sie sind.

    • „Ich weiß (aus Eigenbeobachtung und aus der Beobachtung anderer Väter), dass die Männer das nicht unbedingt wahrnehmen“

      Sehr schön. Etwas was nicht existiert, wird dadurch existent, dass man es einfach zur Wahrnehmungslücke erklärt.

      Fazit: Männer müssen noch viel an sich arbeiten, um zu erkennen, wie privilegiert sie sind.

      Stefanowitsch ist dem normalen Mann isofern vorraus, als dass er zumindestens seine Privilegien erkennt

    • Eine Schöne Anekdote von Herrn Stefanowitsch,

      ich hab auch eine:
      In meinem Umfeld nehme ich immer wieder wahr, und es wird mir auch von Frauen bestätigt ,
      dass Frauen es Männern nicht zutrauen, die Hausarbeit oder die Kinderbetreuung richtig zu machen und es deswegen lieber selbst erledigen, weil der Mann ja viel zu Lange fürs Windelwechseln braucht, oder die Spülmaschine falsch einräumt und dann wird sich beschwert das der Mann ja nie was macht…
      Ja nee, is klar.

    • Eine freie Meinungsäußerung, geschlechterpolitisch unwichtig:

      Der Anatol Stefanowitsch – so wie der aussieht auf seinem Twitter-Photo, könnte er glatt den Pharao in einem Monumentalfilm spielen.

      Oder? Sieht doch irgendwie so aus wie typische Pharaodarsteller aus Monumentalfilmen?!?

      Wichtig ist meiner Meinung nach bei ihm allerdings – und das ist jetzt schon politisch relevant – dass man ihn nicht „Pharao“ werden lässt!

  8. Den Artikel muss man m.M.n. etwas relativieren. Personen, die Kinder erziehen, sind immer Mittelpunkt von Kritik.
    In Deutschland scheinen ein schwangerer Bauch und später ein kleines Kind ein gerechtfertigter Anlass dafür zu sein, ungefragt bestimmte erzieherische Verhaltensweisen zu kommentieren.

    Die Ratschläge, die Schwangeren erteilt werden, passen am Ende jeder Schwangerschaft wohl in ein hundertseitiges Buch.

    Die unerfreulichen Dinge, die der Autor erlebt, passieren auch Müttern. Da seien nur mal die ewige Still- oder Kaiserschnitt-Debatte genannt.

    • „In Deutschland scheinen ein schwangerer Bauch und später ein kleines Kind ein gerechtfertigter Anlass dafür zu sein, ungefragt bestimmte erzieherische Verhaltensweisen zu kommentieren.“

      Als schwangere Frau und Mutter habe ich diese Erfahrung nicht gemacht. Ganz im Gegenteil.

      „Die unerfreulichen Dinge, die der Autor erlebt, passieren auch Müttern. Da seien nur mal die ewige Still- oder Kaiserschnitt-Debatte genannt.“
      Es gibt aber zahlreiche Studien, die die Gefahren einer Kaiserschnitt-Geburt bestätigen und auch Studien, die beweisen, dass nicht gestillte Kinder ein schlechtes Immunsystem haben und in der Schule häufiger schlechtere Leistungen haben als gestillte. Es gibt aber keine Studien, die zeigen, dass Männer schlechtere Erzieher sind als die Mütter. Der vergleich also hinkt.

    • *Die unerfreulichen Dinge, die der Autor erlebt, passieren auch Müttern.*

      Fällt dir auch auf von wem diese mehrheitlich ausgehen?

      Es ist halt ein Zickenkrieg ausgebrochen um die wenigen Kinder die wir haben. Eine Mutti mit 2 Kindern ist Chef auf dem Spielplatz, mit 3 Kindern Chef des Stadtteils.

    • In Deutschland scheinen ein schwangerer Bauch und später ein kleines Kind ein gerechtfertigter Anlass dafür zu sein, ungefragt bestimmte erzieherische Verhaltensweisen zu kommentieren.

      Das stimmt wohl, furchtbar ist das.

      Allerdings scheint eine männliche Umgangsperson die Hemmschwelle noch weiter zu senken. Jedenfalls ist das auch mein Eindruck von den paar malen, in denen ich mit einem Kleinkind unterwegs war.

      Mit der Mutti steht die als solche wahrgenommene Familie unter einer – ich habe es so empfunden – ziemlich unangenehmen Dauerbeobachtung, „Fehlverhalten“ wird sofort mit entsprechenden Blicken bedacht.

      Beim „Vater“ alleine mit Kind ist dann alles zu spät. Meistens wird dann das Kind als Medium benutzt, so „Ach du armes Kind, hat der Pappi…“

      Meistens ältere Damen, mit Erziehungskompetenzen aus dem vorletzten Jahrhundert.

    • @ Aurelie

      Absolute Zustimmung!

      Ein Highlight in der ersten Schwangerschaft war, als mir ein flüchtiger Bekannter in der Disko meinte von hinten einfach so meinen Bauch betatschen zu dürfen/müssen, und später, als ich u.a. ihn mit nach Hause kutschierte, mich erst fragte, ob er in meinem Auto rauchen dürfe, um sich direkt im Anschluß darüber auszulassen, dass er es nicht gut fände, dass ich hochschwanger noch in die Disko ginge und ihm nicht verboten hätte, neben mir zu rauchen! Da ist mein Liebster – für seine Verhältnisse – fast ausgerastet als ich ihm später davon erzählte.

      @ Borat

      „Fällt dir auch auf von wem diese mehrheitlich ausgehen?“

      Hier, auf diesem Blog, ja wohl eindeutig von Deinesgleichen (also kinderlosen Männern).

        • Na hauptsache, Du kannst sein Verhalten nachvollziehen…

          Obwohl ich mich eigentlich nicht rechtfertigen will: wir feierten den Geburtstag einer meiner besten Freundinnen, und ich fühlte mich (abgesehen von diesem Knallfrosch-Intermezzo) sehr gut.

          Aber soll ich Dir was verraten: ich hab sogar eine Bekannte, die hochschwanger (!) alleine (!) quer durch Europa getrampt (!) ist.

          Dafür wär ich auch zu sehr Schisshase gewesen (bin ich zum selbst-den-Daumen raushalten ja eh). Fand ich aber dennoch toll, dass sie das durchgezogen hat. Und mutig. Obwohl ich glaube, dass es kaum je einen Zeitpunkt im Leben einer Frau geben dürfte, wo sie als Tramperin mit mehr Entgegenkommen rechnen kann und wo die von außen ausgehenden Gefahren geringer sein dürften als „in anderen Umständen“.

          Widersprüchlich und paranoid?
          Meinetwegen.

        • Na hauptsache, Du kannst sein Verhalten nachvollziehen…

          Türlich nicht.

          Ich bin auch absoluter Laie bei der Frage, was man in der Schwangerschaft tun sollte und was nicht. Denke nur Alkohol und verrauchte Etablissements sind schon ein No-Go.


          Aber soll ich Dir was verraten: ich hab sogar eine Bekannte, die hochschwanger (!) alleine (!) quer durch Europa getrampt (!) ist.

          Finde ich auch ziemlich cool, was soll daran widersprüchlich oder paranoid sein?

        • „Aber soll ich Dir was verraten: ich hab sogar eine Bekannte, die hochschwanger (!) alleine (!) quer durch Europa getrampt (!) ist.“

          Dieses Verhalten ist nicht mutig, sondern verantwortungslos. Es ist eine Form der KIndesgefährdung, zu der eine Schwangere K-E-I-N Recht hat. Dieses zeigt eben, das die feministische Forderung : MEIN BAUCH GEHÖRT MIR reformbedürftig ist. Fahrlässiges Verhalten wird ansonsten ja auch geahndet.

          M.E. ist es ein Ausdruck dafür, wie stark Frauen durch feministische Indoktrination von sich selber entfremdet sind.

        • wenn ich kreuz und quer durch Europa trampe, immer auf der Suche nach einem Schlafplatz, ist es schon eine sehr ausgeprägte körperliche Belastung, die mögliche „Gefahrenmomente“ noch nicht mal berücksichtigt.

          ES geht eben nicht nur darum, dass die Mutter sich wohlfühlt …

          Es geht auch um das werdende Kind, für das die „Mutter “ eine Verantwortung zu übernehmen hat.

          Wenn ich die Grenzen eines neuen Wagens ausprobiere, sollte ich es besser ohne Beifahren machen , um nur mich selbst zu gefährden.

          Außerdem: warum soll ansonsten ein „hochschwangerer“ Diskobesuch problematisch sein.

        • „Wenn ich die Grenzen eines neuen Wagens ausprobiere, sollte ich es besser ohne Beifahrer machen , um nur mich selbst zu gefährden.“

          Finde diesen Vergleich sehr stimmig.

        • ich hätte vielleicht dazu schreiben müssen, dass das bei ihr keine „Testfahrt“ war, sondern nur ein winzig-kleiner Abklatsch des Trips, den sie im Jahr zuvor hinter sich gebracht hatte (8 Monate Indien in Begleitung einer Freundin, Alles auf gut Glück)

          Jaja, freie Frauen sind schon eine „Gefahr“ für sich und andere…

        • „Jaja, freie Frauen sind schon eine “Gefahr” für sich und andere“

          Wenn frau unter Freiheit versteht, andere zu gefährden …

          In dieser Fehlverwendung des Begriffs Freiheit zeigt sich , das es nur um eine weiblich- narzisstische Phantasie von Grandosität geht.

          Das Kind ist eben nur Mittel zum Zweck, um sich gegenseitig seine (Pseudo-)-Autonomie bestätigen zu können

        • Ich bin grundsätzlich deiner Meinung, dass eine schwangere Frau mehr als nur 1,0 selbstverantwortliche Menschen darstellt.

          Aber der Aufhänger ist hier falsch. Trampen und an verschiedenen Orten schlafen ist doch nicht an sich körperlich belastend. Allenfalls je nach individuum psychischer Stress, bei der hier betoffenen anscheinend eher nicht.

          Wahrscheinlich erscheint dir das nach deiner Weltvorstellung hippiesque, aber Backpacking in Europa und auch den meisten anderen Regionen der Welt ist heute ein Kinderspiel. Ich kann dabei wunderbar entspannen, und wüsste nicht warum man davon einer Schwangeren abraten sollte, sofern es keine Risikoschwangerschaft ist, bei der schnelle Anbindung an ihre Fachärzte unabdinglich wäre.

          Bezüglich der Disko meinte ich nur den Rauch. Das Rauchverbot ist ja noch relativ neu.

      • @ms

        *Hier, auf diesem Blog, ja wohl eindeutig von Deinesgleichen (also kinderlosen Männern).*

        Ich gebe Schwangerschafts- und Erziehungstips, auf Spielplätzen und in Mütterforen?

        Kann ich ja mal probieren, vielleicht komm ich ins Regionalfernsehen.

        Ein Mann ist übrigens immer Kinderlos. Kinder kommen aus der Mutter und hängen längere Zeit daran.

        Mothers baby, fathers maybe.

        Wenn ein Mann Kinder „hat“, dann die die ihm eine Frau „schenkt“ oder „anhängt“, je nach dem wie man es ausdrücken will, das alles natürlich mit Vetorecht der Mutter, wie wir wissen.

        Frauen kannst du mit „Kinderlos!“ erheblich besser treffen, vor allem ab einem bestimmten Alter.

        Genau darum geht es ja hier: Den Kampf ums Kind und Männer die die Vereinbarkeit von Kind und Karriere boykottieren, sich manchmal auch noch zu viel Erziehungskompetenz anmaßen.

  9. Ich verstehe gar nicht, warum so viele Menschen so verletzt reagieren, wenn ihnen jemand etwas nicht direkt zutraut.

    In aller Regel hat man doch umgehend die Möglichkeit, seine Kompetenz zu demonstrieren, oder gutgemeinte Ratschläge einfach zurückzuweisen bzw. vielleicht sogar anzunehmen.

    Sofern sie nicht böse gemeint sind, habe ich im allgemeinen gar kein Problem damit, auf Vorbehalte zu treffen. Im Gegenteil, es macht doch Spaß diese aufzulösen.

    • Es gibt halt einen Unterschied zwischen „nicht zutrauen“ und zurechtweisen.

      Natürlich sollte man frech sein und sich nix gefallen lassen.

      Auf „Meinen Sie wirklich, dass das die richtige Windelgröße ist? Sie sollten Ihre Frau anrufen und nachfragen“ könnte man z.B. antworten: „Meine Frau hat auch kein besseres Augenmaß als Sie“

        • Die einzigen Beispiele einer Diskriminierung, die mir einleuchten sind:
          • Existenz von Mutter-Kind-Parkplätzen
          • Wickeltische auf Damentoiletten

          Ich wäre so dreist, diese Dinge einfach zu nutzen, sollen die Frauen halt meckern.

          Der Rest wirkt auf mich eher bemüht. Wie der Autor schreibt, handelt es sich nicht nur um eigene Erlebnisse, sondern auch die anderer Väter. Ob auf den Mutter-Kind-Flohmärkten Männer unerwünscht sind, wurde nicht einmal gestestet. Man könnte meinen, dass der Autor die Väterbewegung lächerlich machen will, denn er bringt kaum Substantielles. Auch der Zusammenhang der Beispiele mit Elternzeit wird nicht klar. Es ist ja nicht so, dass Väter, die sich um ihre Kinder kümmern, erst jetzt sichtbar sind. Als ich in den 90ern einige Zeit auf Spielspielplätzen zubrachte, gab’s da, wenn ich mich recht erinnere, auch andere Väter.

          Ist diese Väterdiskriminierung eine neuere Entwicklung? Oder wurden unsere Väter damals auch schon runtergemacht, wenn sie in Apotheken fiebersenkende Mittel für uns kaufen wollten?

  10. Robin hat auch einen Artikel zu dem Thema:

    http://robinsurbanlifestories.wordpress.com/2013/11/11/die-tranen-der-vater/

    Daher bot mir dieser Artikel über die Diskriminierungserfahrungen eines jungen Vaters eigentlich nicht viel neues, vor allem nichts schockierendes, auch wenn ich sowas noch nie aus erster Hand miterlebt habe – wie auch, wenn ich keinen einzigen Vater kenne, der Elternzeit genommen hat?

    Aber authentisch, ja, definitiv, das verlangt mir nicht viel Phantasie ab, bei dem ein oder anderen Spruch könnte ich meinen, der stamme von meiner Tante/meiner Oma/meiner anderen Tante.
    Umso schockierter war ich daher von der Reaktion auf diesen Artikel, die mir eben auf Twitter entgegen schlug. “Feindselig” wäre dafür noch ein Euphemismus!

    An solchen Tagen frage ich mich, was gewisse Personen eigentlich unter “Feminismus” verstehen. Beispiel “Wickeltisch in der Damentoilette”: Das ist, wie ich eben schon twitterte, ein geradezu wunderschönes Beispiel dafür, wie die ein und selbe Sache beide Geschlechter gleichzeitig diskriminieren kann. Es diskriminiert Frauen, weil automatisch davon ausgegangen wird, dass sich nur die Mutter um das Kind kümmert, und es diskriminiert Männer, weil… naja, eigentlich aus dem selben Grund, ne?

    • Guckt mal hier:

      „Ich war da mal mit so nem Typen zusammen.“

      Typisch Feministin. Abwertung des eigenen Partners bzw. des Mannes.

      Darf ein Mann schreiben: „Ich war da mal mit so ner Tussi zusammen?“

      Schreiben das Männer?

      Und überhaupt: Wieder ein recht aggressiver Text von ihr. Immerhin kommt diesmal das Wort „Scheiße“ nur zweimal vor, das Wort „beschissen“ einmal.

      Dann diese Frage:

      „Wie um alles in der Welt will man mehr Männer in die Elternzeit bekommen, wenn deren Ängste und Nöte nicht angehört und ernst genommen werden?“

      Dann kann sie ja mal die Angst des Mannes davor, dass er durch die Elternzeit erst seinen Beruf und anschließend GENAU DADURCH die Mutter seines Kindes als Partnerin verliert, anhören und sie ernstnehmen.

      Ebenso folgende Fragen:

      Wie um alles in der Welt will man mehr Männer dazu bringen, Familien gründen zu wollen und Kinder in die Welt zu setzen, wenn man ihre Sorgen und Nöte bezüglich des Feminismus und der dementsprechenden Gesetzgebung nicht anhört und sie ernst nimmt?

      Wie um alles in dieser Welt werden Männer wieder Vater, wenn sie noch nicht einmal mit Frauen offen über die massiven Veränderungen auf dem Partnermarkt reden dürfen, ohne angefeindet zu werden?

      Wie um alles in dieser Welt wollen Männer heiraten und Kinder kriegen, wenn sie danach im Falle einer Trennung fast immer gegen die Frau verlieren, und vorher schon, z.B. bei einer Bezichtigung der häuslichen Gewalt, immer ganz klein und rechtlos ihr gegenüber sind?

      Und wieso sollten sich Männer bei so einer Trennungs- bzw. Scheidungswahrscheinlichkeit noch für Ehe und Familie entscheiden?

      • @ Matthias

        Mal wieder ein guter Artikel von Robin!

        „Typisch Feministin. Abwertung des eigenen Partners bzw. des Mannes. Darf ein Mann schreiben: “Ich war da mal mit so ner Tussi zusammen?”

        Lies doch mal den gesamten Absatz. Der lautet:
        „Ich war da mal mit so nem Typen zusammen. Und weil ich eigentlich keine Beziehung anfange, ohne die altmodische Hoffnung zu hegen, mich dieses Mal für immer und ewig zu binden, habe ich mir damals weit vorauseilend, so ganz im Stillen und nur für mich allein schon mal Gedanken um Zusammenziehen, Heiraten, Kinderkriegen etc. gemacht.“

        Übrigens wurde Robin schonmal von radikalfeministischer Seite (auf Twitter) für die Verwendung des Begriffs „Tussi“ kritisiert.

        „Dann diese Frage:
        “Wie um alles in der Welt will man mehr Männer in die Elternzeit bekommen, wenn deren Ängste und Nöte nicht angehört und ernst genommen werden?”

        Ein Beispiel für immanente Kritik.
        Immanente Kritik – also Kritik, die eine bestimmte Position, die im Kontext einer spezifischen Weltanschauung formuliert wurde, ausgehend von Werten, Prinzipien und Zielen dieser Weltanschauung kritisiert, ist eine intelligente und potentiell erfolgreiche Argumentationsweise.

        „Ebenso folgende Fragen:“

        Das sind aber gesonderte Fragen und Themen. Bei Blogartikeln ist nunmal eine gewisse Reduktion von Komplexität erforderlich, man kann nicht alle Menschheitsprobleme auf einmal zu lösen versuchen. 🙂

        • *Übrigens wurde Robin schonmal von radikalfeministischer Seite (auf Twitter) für die Verwendung des Begriffs “Tussi” kritisiert. *

          Schlimm, da können die ganzen Typen mal sehen!

        • @ Leszek

          „Lies doch mal den gesamten Absatz. “

          Ich habe sogar alle Absätze gelesen. Und ich kaufe dieser Frau nicht ab, dass sie die Sorgen und Nöte von Männern anhört und Ernst nimmt. Habe ich ja selbst oft genug bei ihr ausprobiert. Sie nimmt allenfalls BESTIMMTE Sorgen und Nöte ernst.

          Die von Anatol Stefanowitsch nimmt sie bestimmt ernst. Oder die von Gesterkamp & Rosenbrock. Also meiner Meinung/Einschätzung nach jedenfalls.

          Dann gibt es aber noch die Männer („Antifems“ von ihr genannt), die sie neulich noch öffentlich zum Sterben aufgefordert hat – und das auch noch grammatisch falsch (Es heißt, wenn schon, dann „sterbt bitte“ und nicht „stirbt bitte“!). Immerhin hatte sie in dem Zusammenhang – auch wenn stilistisch ziemlich unpassend – das Zauberwort „bitte“ nicht vergessen.

          Gesonderte Fragen und Themen? Nein, derselbe Themenkomplex.

          Dann dieser Satz: „Daher feiere ich jede Frau, die ihren Weg gegangen ist und jetzt in einem als typische Männerdomäne bezeichneten Bereich tätig ist, denn das erforderte Mut.“

          Erfordert oft keinen Mut, wird ja dabei oftmals von allen Seiten hofiert und gefördert, und hat dort viele Partner zur Auswahl. Mut gehört dazu, so eine zu heiraten und Kinder mit ihr zu kriegen, denn eh man sich versieht, hat sie in ihrem Männerjob einen anderen kennen gelernt, und man selbst fliegt dann im hohen Bogen! Und kann für die Kinder zahlen und drum betteln, sie sehen zu dürfen. Und muss sich dann womöglich noch seinen Nachfolger bei ihr angucken, wenn man zu den Kindern geht. SO läuft das heute.

          Wieviel Verständnis hat so eine Robin wohl für solche Probleme von Männern?

        • @Leszek

          Robin ist aber auch die, die Antifeministen (übrigens eine noch legale Einstellung) pauschal als Frauenhasser bezeichnet und mir auf meine Frage ob ich mich beleidigt fühlen sollte, antwortet: *Fühl Dich beleidigt!* (Sinngemäß)

          Also so ganz koscher ist sie nun auch nicht. 😉

  11. Und ein recht klassisch feministisch argumentierender Artikel bei Antiprodukt:

    http://antiprodukt.de/die-tranen-der-neuen-vater/

    Keine_r sollte das hören müssen, dererlei Bewertungen und Einmischungen sind nicht okay, auch nicht Vätern gegenüber. Bloß: Diskriminierung ist das nicht.
    Diskriminierung bedeutet, strukturell benachteiligt zu werden, ausgehend von unterschiedlichen Machtpositionen. Kein blöder Spruch von der blöden Mutter auf dem Spielplatz schafft die Machtverhältnisse im Patriarchat mal eben ab oder kehrt sie gar um. Der Wickeltisch in der Damentoilette ist kein Sexismus gegen Männer. Der Wickeltisch in der Damentoilette verweist Frauen auf ihren “natürlichen Platz”.

    Diskriminierung ist anzunehmen, Frauen seien von Natur aus besser geeignet, Kinder aufzuziehen oder wüssten von alleine die richtige Windelgröße oder was gut für das Kind ist. Diskriminierung ist, dass Frauen fast immer noch den Großteil der anfallenden Hausarbeiten erledigen. Diskriminierung ist, dass Kindererziehung “Frauensache” und damit automatisch minderwertige Arbeit ist, die nicht mal als solche gilt. Diskriminierung ist, dass es zwar hunderte Blogs von Müttern und ihren Erfahrungen gibt, aber weinende Väter publiziert werden.

    • @ Christian

      Ja, die Natur diskriminiert. Blöd, das.

      Man könnte auch zwischen dumm und saudumm diskriminieren und könnte damit schon eine Menge feministischer Analyse ausgrenzen.

    • Ach Christian, das kennen wir doch. Egal welches Thema, die Frauen sind doch immer diskiminiert und die Männer könnes solches Schiksal nicht erleiden. Wetten die bringen Morgen oder nächste Woche zu egal welchem Thema wieder den gleichen Sermon. Die gleichen Argumente mit neuen Worten?

      Ich glaube langsam die bekommen in den Genderstudies eine Reihe von Musterschreiben in die dann nur noch das entsprechende Thema eingetragen werden muss. Und in den Lehrveranstaltungen zu Gender wird dieses „richtige“ Wörtereinsetzen geübt.

  12. … oder, der Gipfel der Dreistigkeit: »Sind Sie eigentlich der leibliche Vater?«

    Dabei ist die Frage wohl die aufrichtigste – nicht gerade feinfühlig und wahrscheinlich trampelig, aber dreist, nein. Diese Frage ist durchaus nachvollziehbar. Nicht nur weil es grundsätzlich für Frauen ein Leichtes ist, dem Ehemann bzw. Lebensgefährten ein Kind unterzuschieben, sondern auch, weil es mittlerweile alltäglich ist, dass die Kinder in Patchworkfamilien aufwachsen.

    • „Nicht nur weil es grundsätzlich für Frauen ein Leichtes ist, dem Ehemann bzw. Lebensgefährten ein Kind unterzuschieben, sondern auch, weil es mittlerweile alltäglich ist, dass die Kinder in Patchworkfamilien aufwachsen.“

      Eine logische Antwort könnte also sein:
      Ich glaube ich bin der biologische Vater
      dieses Kindes.

      • ja, es sei denn, er hat einen Vaterschaftstest gemacht, was ich jedem nur empfehlen kann. Die restlichen 0,001 Prozent Zweifel aus dem Weg zu räumen hat seinen Wert, besonders dann, wenn es einmal in der Beziehung kriselt.

      • @ Max

        ja, es sei denn, er hat einen Vaterschaftstest gemacht, was ich jedem nur empfehlen kann. Die restlichen 0,001 Prozent Zweifel aus dem Weg zu räumen hat seinen Wert, besonders dann, wenn es einmal in der Beziehung kriselt.

        Diesen Rat muss Mann jedem Mann geben.
        Wer den Mut dazu nicht aufbringt, ob
        es nun legal ist oder nicht, ist bei
        der heutigen lockeren Moral der Weibchen
        unserer Spezies wirklich selber schuld.
        Als Vater von 3 erwachsenen Kindern und
        zwei Enkel bin ich quasi aussen vor.
        Ginge meine Schwiegertochter aber
        auf komisch würde ich wissen wollen,
        habe ich eine biologische Verbindung
        zu meinen Enkeln.

    • »Sind Sie eigentlich der leibliche Vater?«

      „Nein, ich missbrauche doch nicht meine eigenen Kinder.“ könnte eine spontane Antwort von mir sein, denn diese Unterstellung schwingt bei so einer Frage ja oft mit.

      Dem direkten, leiblichen Vater kann man ja noch schwer das Kind streitig machen, aber so ein Unbeteiligter ist doch schnell mit Missbrauchsvorwürfen weggebissen.

      Männer machen den Frauen ja die wenigen Kinder auch dauernd streitig, erst erschweren sie Kind & Karriere, wollen (jetzt) noch keine Kinder aber die Uhr tickt und dann machen sie sich noch selbst an die Kleinen ran und wollen sich an ihnen vergehen!

      Projektion.

      Da hat eine Frau endlich mal so einen Muttijob ergattert und dann sieht sie sowas!

      Der Muttijob ist heiß begehrt, schwer zu bekomen und da muss alles was wie Konkurrenz aussieht verbittert weggebissen werden.

      Der Hype mit dem auf Kindesmissbrauch reagiert wird ist auch Projektion des (ordnugsgemäßen) Gebrauchs oder öfter wohl auch potentiellen Missbrauchs der Kinder auf denen Frauen einen Alleinanspruch erheben.

      Mein Beileid dem, der sich das Aufläd.
      Für was?
      Risiken geht ein intelligenter Mann da ein wo sie den meisten Gewinn versprechen.

  13. Hier ist ein radikalfeministischer Beitrag zum Thema mit fast schon realsatirischer Qualität:

    Warum Väter in Elternzeit nicht diskriminiert werden…

    http://www.asaekante.de/?p=431

    Aus dem Artikel:

    „So handelt es sich dabei um ein sexistisches Pamphlet, dass nur noch mehr Wasser auf die Mühlen der Maskulinisten gießt!
    Eine andere Herangehensweise, die auch die dahinterliegenden Strukturen aufweichen würde, wäre, wenn wir alle von den Kategorien der traditionellen Berufsbilder abschied nehmen, das Gender-Pay-Gap schließen und aufhören würden Berufe wertvoller oder weniger wertvoll zu betrachen. (…)
    Also Dude! Hör auf wegen deiner Privilegien rum zu jammern, mach sichtbar und fang an dich selbst zu hinterfragen!“

    • „… fast schon realsatirischer Qualität:“

      In der Tat. Bei diesem Autor hatte die feministische Gehirnwäsche wirklich einen durchschlagenden Erfolg. Wenn Frauen ins Schlaraffenland kämen, würde er explodieren vor Ärger, denn das wäre eine Manifestation der strukturellen Diskriminierung der Frauen innerhalb einer patriarchischen hierarchischen Gesellschaft, die die armen Frauen unsichtbar macht und jahrtausendelange Diskriminierungen verleugnet.

      Laut Eigenauskunft studierte er erfolgreich Diplom-Physik an der LMU München. Physiker haben ja ansonsten den Ruf, rational denken zu könnnen. Fällt das jetzt unter „keine Regel ohne Ausnahme“ oder ist das ein Beweis für die Durchschlagskraft der Gehirnwäsche? Irgendwie erschreckend.

      • Naja, es gab schon mehr Physiker, denen man wünschen würde bei ihren Leisten, äh Quanten zu bleiben.
        Dieser verwirrte Quantenjoachim zum Beispiel. Oder Angie Merkel.

  14. Ja, Väter werden diskriminiert. Doof angemacht, unpassende Dinge werden gesagt, es wird einem nichts zugetraut. Mütter kümmern sich ungefragt um Dein Kind. Es gibt eine Menge Respektlosigkeiten. Auch im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis wird man nicht immer für voll genommen. Stimmt alles, aber eine richtige Beeinträchtigung ist es auch nicht.

    Nerviger wird es dann schon, wenn auf dem Männerklo kein Wickeltisch ist.Wenn Du als Mann grundsätzlich erstmal der potentielle Päderast bist. Wenn Du bei offiziellen Stellen nicht für voll genommen wirst. Dann denkt man sich schon grimmig, wo denn jetzt hier die Gleichberechtigung geblieben ist.

    Was mich wirklich betroffen macht, ist der Aufruhr in der Feministinnenszene. Ich habe mir bei dem Artikel in der SZ nicht viel gedacht. Ein eher belangloser Artikel und ich fands schön, daß das mal ausgesprochen wird. Jetzt schau ich mir die Links an, die hier in den Kommentaren weitergegeben werden und wundere mich warum das tatsächlich ein wichtiges Thema für Feministinnen ist.

    Und lese diesen unglaublichen Unsinn. Ein Wickeltisch auf dem Frauenklo ist -was?- Frauendiskriminierend? Nein, er ist einzig und allein Männerdiskriminierend. Weil er Männer beim Wickeln behindert. Der Platz im Bus für Gehbehinderte ist doch auch nicht diskriminierend für Gehbehinderte. Das Fehlen dieses Platzes ist diskriminierend. Eine BENACHTEILIGUNG, verdammt. Und der ganze Unsinn mal wieder das man Männer ja per Definition nicht diskriminieren kann. Macht. Wissnschon.

    Und jetzt frage ich mich, warum ist das so? Warum der Aufruhr bei Feministinnen, wo die doch als allererstes dabei sein sollten, gleichberechtigt auch Männern die Kindererziehung zu gönnen.

    Weil es Neid ist. Weil sie Angst haben, man könnte ihnen etwas von ihrem Opferstatus wegnehmen. Von ihren Privilegien. Male Tears. Und dann wird mir wieder klar, daß der Feminismus mein Feind ist. Das Etikett Antifeminist sehe ich mit Bauchschmerzen, ich möchte doch für etwas sein und schon gar nicht gegen Gleichberechtigung sein, etwas von dem ich sehr überzeugt bin. Aber dieser Vorfall zeigt mir mal wieder,daß der Feminismus gegen mich ist. Mir schadet und das mit größtmöglichen Vorsatz. Weil ich das falsche Geschlecht habe. Und dagegen darf ich mich wehren. Muß ich sogar. Gegen Sexismus. Gegen Feminismus.

  15. Pingback: Maskulismus, Männerrechte und Familienrecht | Alles Evolution

  16. Pingback: Warum die Pole Position im Opferwettrennen so wichtig ist (Monatsrückblick November 2013) – man tau

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