Arbeitsteilung bei Kindererziehung und der Wunsch nach guter Förderung der Kinder

Tom174 schreibt in einem Kommentar zu der Frage der Betreuung der Kinder durch die Eltern und die Frage der externen Betreuung:

Inzwischen ist es meist recht einfach Betreungsplätze zu finden. Das ist schon etwas Luxus. Allerdings kann ich mir für meine Kinder wenig besseres vorstellen. Es muss da einen Mix geben, auch die Peer Group ist für die kleinen wichtig. Wenn ich mir unseren Kindergarten so anschaue.. Der ist nicht wirklich gut. Von Förderung kann da keine Rede sein, das ist mehr ein Kinderabstellplatz als echte Betreuung. Trotzdem gingen meine Kinder da vormittags hin, eben um mit und durch die anderen kinder zu lernen. Das musste aber dann die ersten 2.5 Jahre (pro kind) echt nicht sein. Jup, wir leisten uns da eine sehr teure Erzieherin, würde meine Frau voll arbeiten… aber das ist egal. Wir vier sind so glücklicher, und zwar allesamt.

Er hatte ja auch zuvor dargestellt, dass er eher Hauptverdiener der Familie ist. Das ist ein gutes Beispiel, dass es eben in der Tat nicht selten von beiden Eltern als das Beste für die Kinder angesehen wird, wenn einer, und dann meist die Frau, die erste Zeit aussetzt. Es stehen dann nicht die Aspekte „wer verdient wie viel und wer beutet den anderen aus“, sondern eher der Aspekt „wie wollen wir unsere Kinder aufwachsen sehen, wie fördern wir sie und wie teilen wir uns das auf“. Also ein Miteinander im Interesse der Kinder und nicht ein gegenseitiges Belauern, wer mehr Leistung erbringt. Wenn man es aufteilt, dann muss eben auch die Folge sein, dass derjenige, der beruflich zurücksteckt eine gewisse Versorgung erhält.

Meiner Meinung nach wird gerade in dem radikalen Teil des Maskulismus zu häufig darauf abgestellt, dass die Frau quasi den Mann erpresst für ihn zu arbeiten und er dies eigentlich gar nicht will, sie sich also quasi als Parasit an ihm bereichert. Tatsächlich entspricht diese Sicht jedenfalls für die meisten Ehen eher einer Wahnvorstellung bzw einem Feindbild gegen Frauen, denn viele Männer wählen innerhalb der funktionierenden Beziehung ganz bewusst diese Vorgehensweise, weil sie sie für die Beste für ihre Kinder halten.

19 Gedanken zu “Arbeitsteilung bei Kindererziehung und der Wunsch nach guter Förderung der Kinder

  1. „… dann vielleicht doch einfach auch mal die Pille weglassen und es ihm nicht sagen. […] Wie man es macht ist ja auch egal, Hauptsache, es entsteht ein Kind dabei.“ meinte bereits 2005 Lisa Ortgies – und dass in einer Arbeitswelt, die Anspruch auf Kitaplatz noch nicht kannte.

    Nein, Krippen und Kitas allein sind nicht die Lösung.
    Wie bekannte wurde, forderte pro-Quote-Vorständin und Frau-TV-Moderatorin Lisa Ortgies deshalb nun angesichts der stetig sinkenden Geburtenzahlen auch die Hersteller auf, Pillenverpackungen heimlich teilweise mit Placebos zu versetzen sowie, gerichtet an den Gesetzgeber, der legalisierten Abtreibung einen Riegel vorzuschieben und so Frauen zu ihrem Glück zu zwingen. Hauptsache, es entstehen Kinder.

    Sarkasmus beiseite, Deutschland ist weitgehend krisenfest. Dennoch bleiben Mann und auch Frau im wachsenden Maße kinderlos.

    • Ist ein etwas anderes Thema.. aber gerne auch da meinen Senf dazu. In dem Thread, in dem ich obige antwort schieb (@christian, ich fühl mich übrigens durchaus geehrt ;)) Ging es auch um Unabhängigkeit als Wert, der in unserer Gesellschaft sehr hoch im Kurs steht. Von der Aufgabenteilung zwischen Mann und Frau mal ganz abgesehen: Mit Kindern ist es ganz schnell vorbei mit der Unabhängigkeit. Da wird man verantwortlich. Ein Grund, warum sich weniger Paare finden, die Kinder bekommen.
      Was einem Kinder für die verlorene Freiheit zurückgeben, kann man meines Erachtens nur erleben, nicht erlernen (ein Grund, warum die Kinder dann auch oft in Freundeskreisn kurz nacheinander auf die Welt kommen.. hat schon etwas von Viralität).

      Dann kommt, dass das Kinderbekommen immer weiter nach hinten geschoben wird. Wir bekamen unser erstes Kind, als wir beide schon 32 waren. Man schieb es immer weiter nach hinten, und zumindest für Frau wird es irgendwann eng. Das zweierbündnis auf lange Zeit, früh gestartet, ist schon lange ein Auslaufmodell. Wenn die Familiengründung als sich aber an Priorität verliert, ist es auch relativ klar, dass es weniger Familien gibt.

      Ebenso sind unsere Lebensläufe generell bei weitem nicht mehr so stet, wie das noch vor 30 Jahren der Fall war. Häufige Arbeitgeberwechsel sind doch mehr die Norm geworden. Da wird es schwierig, den „richtigen“ Zeitpunkt zum Kinderbekommen zu finden. Es gibt immer genug Gründe, warum es jetzt nicht passt.

      • Mein Bezug waren die von Christian behaupteten ‚Wahnvorstellungen‘. Hier hielt ich einen Verweis auf die exemplarische und gesellschaftlich akzeptierte Haltung einer Lisa Ortgies für angebracht, denn erst einen Tag zuvor hatten wir schließlich noch die quasi nicht existente Anerkennung der Erwerbstätigkeit des Mannes zwecks Familienalimentierung.
        Aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen und damit einhergehendem Zwang zur (unterhaltspflichtigen) Vaterschaft sind Männer via Kind erpressbar. Frauen hingegen zur Mutterschaft zu zwingen, ist unmöglich.
        Eine reale Diskrepanz und m.E. alles andere als Wahnvorstellung.

        • *…gesellschaftlich akzeptierte Haltung einer Lisa Ortgies für angebracht…*

          Das TroPi Kind ist Stand unserer gesellschaftlichen Entwicklung 2013.

          Ist aber ein Euphemismus, wohl zugunsten der Männer.

          Ich erkläre mir das so dass der Mann ja ein Vergewaliger ist und sein Sperma mittlerweile eine verbrecherische Potenz (alles Evolution) hat die die bisher ausreichend verhütende Wirkung der Hormonpille augenblicklich lahmlegt, damit er die Frau mehr patriarchal Unterdrücken und an Kind und Herd fesseln kann.

          Pillenresistentes Sperma, Patriarchal-Fertiler Backlash, sozusagen.

  2. @ Christian

    *Also ein Miteinander im Interesse der Kinder und nicht ein gegenseitiges Belauern, wer mehr Leistung erbringt. Wenn man es aufteilt, dann muss eben auch die Folge sein, dass derjenige, der beruflich zurücksteckt eine gewisse Versorgung erhält.*

    Dieses arbeitsteilige Miteinander ist der Grund, warum die Geschlechtsorgane auf je 2 Individuen verteilt sind und wir keine Zwitter sind, die erst auskämpfen müssten, wer „Weibchen“, wer „Männchen“ ist.

    Spart Kosten, erhöht die Effizienz und damit die Produktivität.

    Es ist damit auch sehr wahrscheinlich (die Natur „hilft“ ja beim Notwendigen, d.h., es pflanzen sich die besser fort à la longue, die das Notwendige lieber machen, mehr akzeptieren etc.), dass diese Arbeitsteilung von Männern und Frauen GEWOLLT WIRD, im Schnitt, gesucht wird, angestrebt.

    Heute aber ist diese Arbeitsteilung mit einem einseitigen künstlichen Risiko vor allem auf Seiten der Männer verbunden worden.

    Sie können de facto in jedem Falle schuldig geschieden werden – denn nichts anderes bedeutet das Zerrüttungsprinzip in der Praxis, sie können auf Wunsch und Laune der Frau die KInder verleren – Pech für den, der Vater-Sein ernst genommen hat und sich womöglich auch noch in seine KInder verliebte.

    Sie können so zu Werkzeugen seiner Bestraftung, Demütigung, Unterwerfung, Ausbeutung gemacht werden, zum idealen Erpressungsmittel.

    Weil Frauen obendrein de facto in dieser matriarchalen Ordnung Kinderbesitzerinnen sind.

    Als wäre das noch nicht genug, gibt es auch noch die Möglichkeit, einen Mann gegen seinen KWillen zum Vater zu machen (auch dann, wenn er nicht mal der Erzeuger ist – er darf nicht mal testen), ihn risikolos falsch zu beschuldigen und in jedem Falle dadruch bestrafen zu lassen, sei es nur, dass man ihn bis zur klärung des Vorwurfes von den gefährdeteten KIndern trennen lässt.

    Und all diese Freuden darf er dann auch noch bezahlen, bis er auf’s Existenzminimum herabgedrückt ist.

    Kein Wunder, dass vor allem Männer sich diesem „verlockenden“ Angebot der „Arbeitsteilung“ vermehrt entziehen.

    Frauenlobbies haben überreizt, die Karten so gezinkt, vermeintlich zu ihren Gunsten, dass immer weniger mit ihnen spielen wollen – Game over: „Wo sind denn nur die guten Männer hin?!“

    • Und da ja immer wieder neue Leser hier aufschlagen, wieder ein bißchen Aufklärung gegen das Rosa Rauschen im Müllstrom:

      Die Strafen für Männer sind hoch, die Belohnungen gering („Ich habe studiert, sogar Foucault gelesen, Du A*schloch!“) oder uninteressant („Ich bin fett. Na und? Dafür habe ich eine tolle Persönlichkeit und kann Pauerikebana! Hör also auf mit Deinem Verdammten Fat-Shaming!“).

      • Die Zukunft wird uns mittelfristig noch viel bringen, aber bestimmt nicht dass die Partnerschaft mit einer der besten Frauen der Welt attraktiver wird.

    • „Dieses arbeitsteilige Miteinander ist der Grund, warum die Geschlechtsorgane auf je 2 Individuen verteilt sind und wir keine Zwitter sind, die erst auskämpfen müssten, wer “Weibchen”, wer “Männchen” ist.

      Spart Kosten, erhöht die Effizienz und damit die Produktivität.“

      Sie sprechen damit die evolutionäre Arbeitsteilung an. Allerdings wissen wir seit Adam Smith, das Arbeitsteilung und Spezialisierung mittelfristig der bessere Weg für alle in der Gesellschaft sind. Schon tom174 spricht in seinem Beitrag – „Jup, wir leisten uns da eine sehr teure Erzieherin, würde meine Frau voll arbeiten…“-, das die Opportunitätskosten, aufgrund des Verdienstausfalls die direkten Kosten übersteigen. Somit ist doch diese Aussage falsch.

      „Es ist damit auch sehr wahrscheinlich (die Natur “hilft” ja beim Notwendigen, d.h., es pflanzen sich die besser fort à la longue, die das Notwendige lieber machen, mehr akzeptieren etc.), dass diese Arbeitsteilung von Männern und Frauen GEWOLLT WIRD, im Schnitt, gesucht wird, angestrebt.

      Heute aber ist diese Arbeitsteilung mit einem einseitigen künstlichen Risiko vor allem auf Seiten der Männer verbunden worden.“

      Seit der Erforschung des Nash Gleichgewichtes, wissen wir doch dass das egoistische Motiv, gesamtgesellschaftlich nicht das beste ist. Somit könnte gesamtwirtschaftlich dieses Vorgehen langfristig sogar das bessere für alle sein? Der Mann wird zwar in seinem Arbeitsleben wenige Jahre wenig Geld zur Verfügung haben. Aber das Kind kommt in Genuss von einem besseren Leben und kann sich besser entwickeln und in den späteren Jahren des Mannes seine Rente finanzieren?

  3. Das ist ja alles schön und gut, doch was ändert es daran das „Kinderproduktion“ bei uns eine sterbende Industrie ist, ein „Liebhabereigeschäft“ der Frauen das hoffnungslos unrentabel ist?

    Frauen haben i.d.R. einen größeren Kinderwunsch.

    *Meiner Meinung nach wird gerade in dem radikalen Teil des Maskulismus zu häufig darauf abgestellt, dass die Frau quasi den Mann erpresst für ihn zu arbeiten und er dies eigentlich gar nicht will, sie sich also quasi als Parasit an ihm bereichert. *

    Was sollen bitte die Forderung nach mehr Krippen, Quoten und die schon bestehenden Transfers zu Müttern, Mutterschutz, etc. anderes als Ausbeutung sein, gemessen daran dass unsere Kinderproduktion global vom Preis/Leistungs Verhältnis nicht mithalten kann und deswegen auch so gering ist?

    Es ist ein biologisches Problem, ein evolutionäres Dilemma, vor allem der Frau.

    Die Kinderproduktion, das Austragen, Gebären, Säugen, die Aufzucht und zu signifikanten Teilen auch die Bildung wird duch unseren extremen Wohlstand nicht in dem Maß besser (oft sogar schlechter) als die Produktionskosten von unserem Wohlstands-Hochlohnland gesteigert werden.
    Kinderproduktionskosten sind viel mehr biologisch bedingt und begrenzt als die Produktivität eines Angestellten der diese durch Weiterbildung, Administration und Automatisierung steigern kann.

    Wie der Kauf von handgearbeiteten, einheimischen Waren eher ein Luxusakt ist, die Handarbeit wohl oft von billigeren Gastarbeitern gemacht wird, so hat sich die Rest-Kinderproduktion bei uns verstärkt in die Parallelgesellschaft mit Migrationshintergrund verlagert.

    Dieses fundamentale biologische Problem ist nicht anders „Lösbar“ als durch Reduktion unseres Wohlstandes, dem Wohlstand der Frau, also genau das was wir beobachten.

    Schändlich ist wie unsere Frauen belogen und illusioniert werden, wie deren Stimme von der Politik mit „Vereinbarkeit von Kind & Karriere“, Kinderkrippen, Quoten und all diesen Dingen von der Substanz unseres Landes bezahlt gekauft werden.

    Warum sollte ein Mann der sich Waren kauft (z.B. Smartphone) die global zu einem deutlich geringeren Preis bei uns angeboten werden können als wären sie einheimisch produziert ausgerechnet seine Kinder im eigenen Land bei einheimischen Frauen kaufen wo er das schlechteste Preis/Leistungsverhältnis bekommt?

    Ziemlich dumm in dieses System, diesen Staat und dessen Frauen, den besten und teuersten Frauen der Welt, mehr als nötig zu investieren.

    Nur das „Denken mit dem Schwanz“, was viele Frauen ja so gerne polemisieren (#!Aufschrei), rettet noch manche Wohlstandsfrau vor dem kinderlosen Karriere-Burnout.

    Der primitive, beschworene Trieb des Mannes lässt das Problem nicht in einer Generation sich auflösen sondern dehnt es auf ein Siechtum mehrer Generationen aus.

    Ja ja, ich weiss doch, „Kinderproduktion“ – unmenschlich!, es ist alles „Liebe“, bis zur Scheidung zumindest.

    Bleib mir weg, Wohlstandsfrau.

    • Ach, Borat, Du hast doch nur Angst vor starken Frauen, unseren Pauernarzisstinnen.

      Immerhin, deren Realitätsverlust macht dem weiter Teile des französischen Adels vor 1789 Konkurrenz.

      Hat wohl auch die selben Gründe (Leben im Goldenen Käfig, beschützt und behütet vor der Realität, die Welt ein Hameau im Jardin anglo-chinois).

      Aber die Realität hat die dumme Angewohnheit, über die Gartenmauern zu schwappen und die (zu) künstlichen Paradiese zu überfluten.

      Warten wir’s gelassen ab mit stoischer Geduld.

      Mehr ist nach Lage der Dinge ohnehin nicht drin.

      Der Realitätsverlust zu groß (nicht nur der vieler Frauen, sondern auch der vieler „gutmenschlicher“ Männer und Allies).

      • *Ach, Borat, Du hast doch nur Angst vor starken Frauen, unseren Pauernarzisstinnen.*

        Und ich mach doch keinen Hehl daraus?
        Wie schön ruhig es unsere besten Frauen der Welt macht wenn ich das sage, wie wunderbar sich die Fronten in so kurzer Zeit klären.

        *Der Realitätsverlust zu groß (nicht nur der vieler Frauen, sondern auch der vieler “gutmenschlicher” Männer und Allies).*

        Sollen sich Frauen noch mal beschweren Männer würden nur mit dem Schwanz denken.

        Was ich aber am bestürzendsten finde ist dass das was ich schreibe wohl meist als so was wie Maskulimimimiministen-Getrolle, Frauenhass oder sonst irgend ein Ad-Hominem Problem rationalisiert und damit abgetan wird.

        Oder die ganzen kaum stichhaltigen „nicht!“-, „das ist nicht so!“-, „ich kenne aber!“-Arugmente.

        Klar, was soll man den auch auf so ein Maskugetrolle von einem der aus finsteren Zeiten und Ländern kommt anderes Antworten?

        Ja, bei mir zuhause war die Welt noch in Ordnung, da konnte ich die 14 Jährige Tochter des Nachbarn bei Gefallen gegen ein Faß Insektizid tauschen und dann in der Küche festketten.

    • „Die Kinderproduktion, das Austragen, Gebären, Säugen, die Aufzucht und zu signifikanten Teilen auch die Bildung wird duch unseren extremen Wohlstand nicht in dem Maß besser (oft sogar schlechter) als die Produktionskosten von unserem Wohlstands-Hochlohnland gesteigert werden.
      Kinderproduktionskosten sind viel mehr biologisch bedingt und begrenzt als die Produktivität eines Angestellten der diese durch Weiterbildung, Administration und Automatisierung steigern kann.

      Wie der Kauf von handgearbeiteten, einheimischen Waren eher ein Luxusakt ist, die Handarbeit wohl oft von billigeren Gastarbeitern gemacht wird, so hat sich die Rest-Kinderproduktion bei uns verstärkt in die Parallelgesellschaft mit Migrationshintergrund verlagert.

      Dieses fundamentale biologische Problem ist nicht anders “Lösbar” als durch Reduktion unseres Wohlstandes, dem Wohlstand der Frau, also genau das was wir beobachten.“

      Ich finde deinen Gedankengang sehr spannend. Du bezeichnest den, im Grunde evolutionären Vorgang des Gebärens als „fundamentales biologisches Problem“. Dieses Problem kommt doch erst zustande, weil du die biologisch -evolutionären- Entwicklung mit der gesamtwirtschaftlichen -technisch, kulturellen- Entwicklung vergleichst. Logisch/Rational auf der heutigen Geistesebene ist dies auch eindeutig richtig, weil die Produktivitätszuwächse der produzierenden Ebene die der sozialen Ebene bei weitem übersteigen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Kostenkrankheit ).
      Aber du betrachtest doch den evolutionären Prozess als defintiv nachrangig gegenüber dem kulturellen, evolutionären Prozess. Oder verstehe ich dies falsch?

      • @bertrandolf

        *Aber du betrachtest doch den evolutionären Prozess als defintiv nachrangig gegenüber dem kulturellen, evolutionären Prozess. Oder verstehe ich dies falsch?*

        Ich sehe beides in Wechselwirkung, alleine deshalb weil es menschliche Kategorien sind, im Grunde erstmal willkürliche Trennungen die verschieden gut treffen können und auch oft überholt werden.

        Ich stelle die Analogie zu wirtschaftlicher Betrachtung her, weil diese viel menschliches Verhalten beschreibt unabhängig davon ob es politisch korrekt gewertet wird.
        Ich denke mal wesentlich treffender als Gutmenschlich motivierte Theorien es tun.

        Der Mensch ist faul und egoistisch, er muss es sogar sein um zu überleben, das entscheidende ist ob er überlebt und sich reproduziert. Dazu darf sein Egoismus und seine Faulheit nicht fehlgeleitet werden, nicht ausarten, nicht krankhaft werden.

        Man könnte es auch Kostendilemma (Kostenkrankheit) nennen.

        Es ist in der Tat eine Falle in der die Wohlstandsfrau und der Wohlstandsmensch steckt, doch war ich scheinbar schon immer zu egoistisch und antisozial um mich dafür „aufzuopfern“, zumal so viel zu dem Thema gelogen, euphemisiert und verschleiert wird, ich selbst so viel Diffamierung, Anfeindung und Verteufelung ertragen muss weil ich als Mann aus biologischen Gründen etwas besser wegkomme.

        Auch ist dieser Gedankengang wohl schon zu abstrakt,, zu „nüchtern“, zu „kalt“, zu „unmenschlich“, zu politisch inkorrekt, zu biologistisch, eine so herbe Kränkung der Wohlstandsfrau die sie wohl unbewusst spürt, erkennbar an ihrer angeblich allgemein steigenden Frustration und Empfänglichkeit für mehr oder weniger feministische, destruktive Ideologien, so dass sie diese Wahrheit sehr gut verdrängt, rationalisiert und projiziert und dabei breite Unterstützung erfährt, weil es sich für unsere Medien/Politik und die Administrative lohnt, auch wegen dem Frauenwahlrecht.

        Oder vielleicht hab ich echtes Potential als Sektenführer oder Verschwörungstheoretiker, wer weiss.

        Die Maskutology oder so was.

        • „Ich stelle die Analogie zu wirtschaftlicher Betrachtung her, weil diese viel menschliches Verhalten beschreibt unabhängig davon ob es politisch korrekt gewertet wird.
          Ich denke mal wesentlich treffender als Gutmenschlich motivierte Theorien es tun.“

          „Es ist in der Tat eine Falle in der die Wohlstandsfrau und der Wohlstandsmensch steckt, doch war ich scheinbar schon immer zu egoistisch und antisozial um mich dafür “aufzuopfern”, zumal so viel zu dem Thema gelogen, euphemisiert und verschleiert wird, ich selbst so viel Diffamierung, Anfeindung und Verteufelung ertragen muss weil ich als Mann aus biologischen Gründen etwas besser wegkomme.“

          Meiner Meinung ist der Gedankengang keine Analogie, sondern eine logische Fortsetzung. Du bleibst halt zu früh hängen und wechselst ins moralische. Das echte Problem ist, das der Markt oder die Ökonomie als etwas rational/logisches betrachtet wird. Aber in Wirklichkeit ist es ein kulturelles Gebilde, weil die Gesellschaft bestimmt, was ökonomisch betrachtet werden darf und welche Güter eingepreist werden.

          Gerade im Beispiel der Prostitutionist ist dieser Konflikt gut zu betrachten. Ob die Dienstleistung Sex ökonomisiert werden darf, oder nicht. Meiner Meinung nach wäre es richtig. Die Männer könnten für Sex bezahlen und so ihr Bedürfniss risikofrei decken. Die Prostituierte könnte dieses Geld nehmen und für eine gewisse Zeit einen charmanten, gebildeten und humorvollen Mann bezahlen, der sie nach ihren Bedürfnissen bespasst. Vor allen Dingen hätten beide Personen ihren größten Nutzen und ihre Bedürfnisse befriedigt. Das alte kulturelle Modell der Beziehung hat riskante Stellen, es wird nicht jeden Tag das Bedürfnis beider Personen gestillt, beispielsweise durch Unstimmigkeiten oder Streit.

          Das Gebären und Kinder zu bekommen ist ebenso eine Resource die evolutionär nur das eine Geschlecht zur Verfügung stellen kann. Das kulturell/historische Erbe der Ehe, bzw. der Beziehung ist ein unfaires und überholtes Modell. Im Grunde müsste diese Resource eingepreist werden und mit einem Proditmodell vermarktet werden. Auch müsste die Reproduktionsarbeit tatsächlich erst mit den wahren Kosten eingepreist werden. Auch könnten sich, wenn die Anreize hoch genug wären, Frauen arbeitsteilig, ganz auf den Mutterberuf spezialisieren und so ein hohes äquivalentes EInkommen erzielen.

          Diesen Gedanken würde ich als nüchtern bezeichnen 😉

        • *Diesen Gedanken würde ich als nüchtern bezeichnen *

          Mein ultranüchterner, „menschenverachtender“ Gedanke dazu ist schon länger:

          Da wir heute aufgrund Kultur, Technik, Medizin, manngemachtem Fortschritt und drohenden schädlichen Folgen von Überbevölkerung deutlich weniger Kinder als früher brauchen ist eine Frau mit Reprodution nicht mehr wie früher entsprechend „Ausgelastet“ also ineffektiver.

          So wäre ein Bruchteil der Frauen die dafür vollzeit mit Reproduktion beschäftigt effizienter und arbeitsteiliger für eine Gesellschaft.
          Gleichzeitig wären diese Frauen dann wohl auch erfüllter, nicht wie heute wo sie Kind & Karriere nicht vereinbaren können, denn das Kind wäre dann ihre Karriere.

          Bei solchen Gedanken bekommen manche dann Angst, denken an Solanas und die Dezimierung der Männer.

          Ich habe den Verdacht dass mein Gedanke auch die dunkle Ahnung vieler Wohlstandsfrauen ist: ihre Obsoleszenz.
          Die drastischen Forumulierungen von Solanas sind dann eine Projektion davon.

          Wieder das gleiche Problem: Was ist wirklich das „nüchterne“ Gegenargument zu diesem Gedankenspiel?

          Außer aufgeregter Empörung, Nazikeulen o.ä. kommt da nichts, mein Indiz dafür dass die Evolution bald eine politisch unkorrekte Lösung für dieses ungeliebte, euphemisierte Problem liefern wird.

        • @ Borat

          „Gleichzeitig wären diese Frauen dann wohl auch erfüllter, nicht wie heute wo sie Kind & Karriere nicht vereinbaren können, denn das Kind wäre dann ihre Karriere.“

          Dadurch haben wir die Situation, dass Frauen
          überall im Weg stehen und die Männer beim
          Lösen von Problemen und bei der Weiterentwicklung
          der Zivilisation behindern. Gleichzeitig
          weigern sie sich den Männern Freude zu machen.
          Viele verstümmeln sich ja schon sehr früh
          sowohl körperlich wie auch physisch.
          Das wird den Leistungswillen der jungen
          Männer massiv vermindern.

  4. @ Borat

    *Ja, bei mir zuhause war die Welt noch in Ordnung, da konnte ich die 14 Jährige Tochter des Nachbarn bei Gefallen gegen ein Faß Insektizid tauschen und dann in der Küche festketten.*

    Ein Fass?

    Ein ganzes Fass?!

    Du verdirbst die Preise!

    3 Mottenkugeln mit Rückgaberecht bei Nichtgefallen – das war bei uns der Tarif in der guten alten Zeit.

    Wahrscheinlich durfen bei Euch Frauenauch bereits im Bus mitfahren und nicht im Gepäcktrager auf dem Dach?

    Siehst Du, so fängst an.

    Wenn mann sich einmal nur erweichen lässt, gbt’s kein Halten mehr.

    Landgraf, bleibe hart!

    „Tippse?“

    „Was?“

    „Der Tee ist fertig?“

    “ Ich eile, ich fliege, meine Königin, bin sofort zur Stelle!“

    • @roslin

      *” Ich eile, ich fliege, meine Königin, bin sofort zur Stelle!”*

      Ja, die Geschlechter scheinen vom Teufel gemacht um sich gegenseitig auszubeuten und zu unterdrücken, aber es gibt evtl. auch lachende Dritte in dem Spiel: Kinder.

      Der Deutsche hat nicht viel zu lachen, er hupt lieber.

      Euer Kommentarbereichslyriker Borat.

  5. Borat!!!
    Komme er her und lasse er sich umärmeln!

    „Der Deutsche hat nicht viel zu lachen, er hupt lieber.“

    You made my day. Echt mal, ey.

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