Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 31. Oktober 2013

David zum Gender Gap

Leser David schrieb einen interessanten Kommentar zum alten Thema „Gender Pay Gap“ zu dem es hier schon einige Artikel gab:

David schrieb:

Ist zwar OT, aber da ich Zeit habe wollte ich ein paar Überlegungen zum Gender Pay Hoax schreiben, jetzt wo ich erst mitbekommen habe dass Entgeltangleichungs-Gesetze von der EU und auch von der SPD forciert werden.

Wenn mal wieder die berüchtigten 23% in den Raum geworfen werden, frage ich ja inzwischen immer, ob die Person denn irgend jemanden aus ihrem Umfeld kennt, oder selbst auch nur einen Pfennig weniger/mehr bekommt als gegengeschlechtliche Kollegen in selber Anstellung.

Als Einstieg in die Diskussion ist das verblüffend effektiv. Wenn man mal die Job-Bereiche aufzählt, in denen Diskriminierung unwahrscheinlich bis unmöglich ist, kommt man schnell zu dem Schluss dass die verbleibenden Branchen irrsinnig hohe Gaps haben müssen, um den Gap auf das Mittel von 23% zu heben.

Welche wären das eigentlich? Laut DIW sind die der Selbstdiskriminierung unverdächtigen Unternehmer_Innen mit 44% gut dabei. Interessant eigentlich, warum nur bekommen männliche Unternehmer so viel mehr Kohle? Menno.

Damit überschneiden dürften sich die 5% Topverdiener, hier sind wir bei 50%.

Auf stattliche 140% Gap bringen es übrigens Niedriglöhner (untere 5%).

Nicht nur ist allein schon an diesen Zahlen einfach ersichtlich, dass da höchstwahrscheinlich Ungelernte zusammengefasst werden, die in völlig unterschiedlichen Branchen arbeiten.

Als wesentlichen Aspekt möchte ich hier einmal Schwarzarbeit und Trinkgeld einbringen.

Während Schwarzarbeit natürlich auch im Handwerk weit verbreitet ist, gibt es sage und schreibe 4 Millionen schwarzer Putzjobs in Deutschland, als gängiger Lohn gelten hier 8-10 Euro netto!

Was ich so von studentischen Kellnerinnen an Zahlen zu abendlichen Trinkgeldern höre, lässt mir regelmäßig die Kinnlade runterklappen.

Kellnerinnen sind zu einem sehr guten Anteil Frauen, oft bekommen sie ein mickriges Festgehalt, haben aber dafür ein umso höheres Einkommen durch Trinkgelder, unversteuert versteht sich (und damit nicht erfasst von den Gap-Datenzauberern). Friseurinnen sind auch von meist nicht-versteuertem Trinkgeld abhängig, wenngleich diese leider immernoch kriminell unterbezahlt sind in Deutschland.

Mit der Steuermoral der halben Million Prostituierten fang ich besser nicht an.

Fun Fact: Männer zahlen dabei im Durchschnitt deutlich höhere Trinkgelder als Frauen, gerne natürlich aufsteigend mit Attraktivität.

Weiter interessant ist, dass der Gap sich mit dem Lohnsteuerbescheid sich sowieso zur Hälfte in Luft auflöst. Netto beträgt er nur die Hälfte, ganz versteh ich das auch nicht.

Der Witz schlechthin ist ja, Unterhaltszahlungen, die es ja in Deutschland nicht zu knapp gibt, dem dafür arbeitenden Geber anstatt der Nehmerin zuzurechnen, was den Gap gleich doppelt künstlich vergrößert.

Diese Dinge sind alle im – wenigstens zunehmend Einzug haltenden – “bereinigten” 8%-Gap wohl nicht drin. Der bereinigte Gap ist bei genauer Betrachtung ein ziemliches Blendwerk bzw. fauler Kompromiss, mit dem Argumente vermeintlich neutralisiert werden, der aber immer noch Forderungen auf wackliger Basis legitimiert.

Abgesehen davon dass es auch andere Zahlen von 2 oder 5 % gibt, festigt der “bereinigte” Gap die Grundannahme, dass alle nicht aufgeklärte Varianz ja eben doch im Ausschlussverfahren aufgeklärt ist – durch DISKRIMINISIERUNG (Zitat Ernie aus Stromberg) nämlich.

Dabei hat man einfach nur ein paar mehr Kovariaten (von unzählig möglichen) in ein Regressionsmodell geschmissen, während der Rest im Dunkeln bleibt.

Man sehe sich zum Beispiel mal die europäischen Gender Gaps im Vergleich an…und korreliere sie mit der eigenen Annahme über die gehaltsmindernden Vorurteile, denen Frauen dort ausgesetzt sind (Schweden, Deutschland, Österreich vs. Italien, Polen, Rumänien).

Eine Möglichkeit wird apodiktisch vollkommen ausgeschlossen: dass ein erreichtes Gehalt VERDIENT sein könnte, also dass Gehaltsunterschiede vielleicht auch Leistungsunterschiede anzeigen KÖNNTEN.

Das Argument, dass Männer im Schnitt womöglich (in den geGAPten Bereichen!) schlicht bessere Leistungen bringen, gesuchtere Fähigkeiten haben und daher schlicht gefragter und wertvoller sind – genauso wie das umgekehrt in Schule und Uni für Frauen gilt – erscheint geradezu zu absurd frauenfeindlich, um es anzubringen.

Das einzig halbwegs akzeptierte Argument ist das unterschiedliche Auftreten in Vertragsgesprächen, was natürlich auch schnell mal als indirekte Diskriminierung geframet wird.

Dabei gibt es nicht nur klare Hinweise darauf, dass Männern Beruf und Erfolg wichtiger, sie Gehalt gegenüber Nachteilen des Jobs (Entfernung, mieser Chef, Arbeitszeiten etc.) stärker priorisieren, sie auch als Chefs andere und anders geschätzte Qualitäten aufweisen. Sie sind auch seltener krank, machen mehr unbezahlte Überstunden, arbeiten häufiger am Wochenende, wechseln seltener den Arbeitsplatz etc. pp. Dennoch, völlig ausgeschlossen, dass zwei Menschen die auf gleicher Ebene angestellt sind, vielleicht auch unterschiedlich mehr erwirtschaften und damit verdienen in den Augen des Unternehmens.

Diese Studie zeigt übrigens den Effekt motivationaler Variablen auf den Gap:

http://jhr.uwpress.org/content/43/4/884.abstract

Die Studie aus dem Link ist dann diese:

Using two single-cohort longitudinal surveys, the NLS72 and the NELS88, I investigate the impact of four noncognitive traits—self-esteem, external locus of control, the importance of money/work and the importance of people/ family—on wages and on the gender wage gap among these young workers. I find that gender differences in these noncognitive factors, especially the importance of money/work, have a modest but significant role in accounting for the gender wage gap. Methodologically, this paper proposes a correction to the Oaxaca-Blinder-Ransom decomposition that results in a truly decomposable approach compatible with the simple pooled regression that includes a gender dummy.

Quelle: The Gender Wage Gap among Young Adults in the United States: The Importance of Money vs. People

Aus der Studie:

I do indeed find more important gender differences in the importance of money/work and the importance of people/family than in the other two, more commonly used, non-cognitive measures. For example, considering the components underlying the importance money/work, men tend to be more ambitious and value money more: the percentage of men who state that “The chance to be a leader” is very important in selecting a career and that “Having lots of money” is very important to them in their life exceeds that of women by close to 10 percentage points. In the NELS88, I find that there has been some gender convergence in work values. In particular, more women than men state that “Being successful in work” is very important to them in their life, but there remains some gender differences in the importance of money, so the importance of money/work composite still display a sizeable gender gap. Considering the components underlying the importance of people/family composite, the percentage of women in the NLS72 who state that “Opportunities to work with people rather than things” and that “Opportunities to be helpful to others or useful to society” is very important in selecting a career exceed that of men by more than 10 percentage points. By contrast with the previous composite, I do not find much gender convergence in the importance of people/family across the cohorts, but measurement issues may be at play. The impacts of the non-cognitive factors on wages in these single-cohort samples are of the expected signs. Locus of control and the importance of people/family have negative effects, but these are not always significant. Indeed, the positive factors dominate: self-esteem and the importance money/work have sizeable positive effects on wages

Also eigentlich recht klassisch wie es evolutionäre Modelle vorhersagen. Männer wollen Ressourcen und Status bzw. hohe Plätze in der Hierarchie, Frauen wollen eher einen Job, der ihnen etwas bedeutet und bei dem sie mit Leuten arbeiten.

The main finding of the paper is that non-cognitive factors account for a small but not trivial part, about 2 logpoints, of the gender wage gap among workersin their early thirties. This role compares to the one played by gender differences in labor market experience and job tenure in 1986 in this high school cohort. The importance of work/moneyis the non-cognitive factorthat plays the largest role, accounting for 1.7 log points, given both the larger gender differentials in this factor and the larger impact of this factor on wages. Even when workers in their mid- twentiesin 1979,this non-cognitive factor accounted for 1.2log points. This gives some support to the negotiating/bargainingdivide hypothesis (Babcock and Laschever (2003)) which argues that women have less a sense of entitlement to higher wages than men. It is however difficult to distinguish this hypothesis from the fact that women may have lower wage expectations because of their foreseen lower involvement in the labor market, lower productivity or negative feedback from the labor market.38 Among workers in the mid-twenties in 2000, non-cognitive factors play a more modest role, accounting for only close to 1 log points. In the NELS88, gender differences in the importance of money/work have shrunk by a third, so this is not too surprising. Women have closed the gender gap in educational attainment, and are beginning to close the gap in some non-cognitive factors such as the importance of money/work. The analysis of non-cognitive factors may thus come to play an increasingly crucial role towards our understanding of gender wage differentials

Hier zeigt sich, dass sich die Unterschiede auch auf den Gender Pay Gap auswirken. Wer mehr auf Geld und Arbeit abstellte, verdiente auch mehr

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Responses

  1. Ich vermute allgemein das der Spread durch die Zeit zustande kommt. Die letzten 20 – 30 Jahre sind die Realeinkommen extrem gesunken. Und Arbeitnehmer die noch Verträge haben, die über 20 Jahre bestehen, verdienen deswegen teilweise das doppelte und mehr, wie diejenigen die jüngere Verträge (oft durch Zeitarbeitsfirmen) haben. Das Lohnniveau wird immer weiter absinken, aber gleichmäßig für alle Geschlechter. Ihr könnt ja einfach mal Löhne von Bachelor und Diplom, Master und Magister vergleichen, die sinken immer weiter, nur durch die Zeit bedingt.

    Frauen haben wohl öfter Brüche in der Erwerbsbiografie in der damaligen Zeit um die 90er Jahre und die Bedingungen waren wirklich anders.
    Mittelfristig wird sich das rauswachsen, wenn die älteren Verträge in den nächsten Jahren in Rente gehen.

  2. „Männer wollen Ressourcen und Status bzw. hohe Plätze in der Hierarchie, Frauen wollen eher einen Job, der ihnen etwas bedeutet und bei dem sie mit Leuten arbeiten.“

    Männer müssen Ressourcen und Status haben, weil sie sonst auf der Straße landen und gesellschaftlich zu Verlierern abgestempelt werden, Frauen können sich einen Job, der ihnen etwas bedeuet, eher leisten, weil sie sozial schneller und besser aufgefangen werden.

    • @Adrian

      Wir reden hier ja nicht über „auf der Strasse sitzen“ sondern den Gender Gap. Da wirkt sich denke ich auch aus, dass Männer die höher bezahlten Jobs mit mehr Prestige wollen, eben aus dem Gesichtspunkt von Ressourcen und Status.
      Die beiden Faktoren beeinflussen sich gegenseitig: Weil der Partnerwert und der soziale Wert eines Mannes eher von Status und Beruf abhängt werden sie weniger aufgefangen und eher zu Verlieren abgestempelt, weil Frauen dies nicht werden, können sie eher bei Gehalt und Status zugunsten einer Tätigkeit, die sie vom Bereich mehr interessiert, Abstriche machen

      • Status mag wohl jeder Mann, wie auch immer der aussieht. Aber sich kaputt schuften für mehr Ressourcen, also mehr Geld? Das ist doch wohl eher ein gesellschaftlicher Druck, der da aufgebaut wird.
        Ich strebe nicht nach mehr Ressourcen. Weil ich (mittlerweile) weiß, dass ich niemanden (keine Frau) durchfüttern muss. Für heterosexuelle Männer sieht die Welt dagegen ganz anders aus.

        • @Adrian

          „Aber sich kaputt schuften für mehr Ressourcen, also mehr Geld? Das ist doch wohl eher ein gesellschaftlicher Druck, der da aufgebaut wird.“

          Teilweise sicherlich. Es gibt aber in vielen Bereichen Leute, die das nicht als schuften ansehen und bei denen man das Gefühl hat, dass sie lieber auf der Arbeit sind als nicht auf der Arbeit. Workaholics, Perfektionisten, Leute, die in ihrer Tätigkeit aufgehen. Menschen, die „etwas erreichen wollen“ oder „etwas sein wollen“. Die Wettbewerb lieben und an den Herausforderungen wachsen wollen. Und die damit vielleicht auch ihren Stand bei Frauen verbessern wollen. Aber das muss gar nicht unbedingt der Fall sein bzw. der Hauptmotivationspunkt. Sie brauchen es auch als Selbstbestätigung

        • @adrian

          Ergänzend:

          ich denke die evolutionäre Umsetzung ist einfacher, also nicht so stark in Abhängigkeit von Frauen erfolgt. Also ein von Frauen unabhängiger Wunsch sich im Wettbewerb zu beweisen, Status aufzubauen und in der Hierarchie aufzusteigen. Natürlich kein unbeschränkter Wunsch, aber eben eine Motivation neben anderen Motivationen. Das kann spielerisch ausgetragen werden oder hart, das hängt von den Leuten und der Kultur/dem sozialen Umfeld ab. Das erscheint mir auch evolutionär sinnvoll, weil eine solche Position dann genutzt werden kann, wenn neue Frauen zu einer Gruppe dazukommen. Evolutionär gesehen ist es das beste, gut aufgestellt zu sein und seinen Partnerwert zu erhöhen. Das könnte dann durch kulturelle, soziale und sexuelle Selektion noch mehr ausgebaut worden sein.

          Worauf sich dieser Wunsch richtet, auf das private Umfeld, der Wettbewerb als Mitglied oder auch nur Fan einer Sportmannschaft oder eben Karriere wäre dann eine andere Frage.

          Sicherlich heizt die Anwesenheit von Frauen den Wettbewerb häufig an. Auch das macht evolutionär durchaus Sinn. es macht aber auch Sinn, dass das passiert, ob die Frau es will oder nicht. Viele Frauen würden sich ja wahrscheinlich durchaus freuen, wenn Männer um sie herum nicht anfangen sich übertragen gesagt auf die Brust zu trommeln und ihr Revier zu markieren, wenn sie dazu kommen.

  3. „Der bereinigte Gap ist bei genauer Betrachtung ein ziemliches Blendwerk bzw. fauler Kompromiss, …“. Da möchte ich doch eine Lanze für das Statistische Bundesamt brechen: „Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass der bereinigte Gender Pay Gap möglicherweise geringer ausgefallen wäre, wenn weitere lohnrelevante Einflussfaktoren für die Analysen zur Verfügung gestanden hätten. “ Die kennen das Problem und komunizieren das auch. Nur leider verschwindet dieser Punkt jedesmal, wenn die Studie von Feministen zitiert wird.

  4. *Also eigentlich recht klassisch wie es evolutionäre Modelle vorhersagen. Männer wollen Ressourcen und Status bzw. hohe Plätze in der Hierarchie, Frauen wollen eher einen Job, der ihnen etwas bedeutet und bei dem sie mit Leuten arbeiten.*

    Ja, ich wollte auch einen Job wo ich nichts mit Menschen machen muss so wie unsere sozial kompetenten Frauen das wollen und ging in die Technik.

    Und? Was kam dabei raus?

    Ich muss was machen dass letztenendes Menschen freiwillig von mir kaufen, ich kann die nicht zwingen. Noch schlimmer kommt: Ich muss mich in die reindenken um einen Vorteil vor Konkurrenten zu haben. Verfickte Scheiße! So hab ich mir dass doch nicht gedacht!

    Das schlimmste aber daran ist dass ich politisch unkorrekt menschliche Schwächen unverschleiert erkennen muss um etwas schaffen zu können damit dem Anwender seine Schwächen weniger auffallen.

    Nicht zu fassen!

    Dagegen wäre so ein Frauenjob „mit Menschen“ so viel besser.

    Als Arzthelferin z.B. kommen die ganzen Kunden eh weil sie Probleme haben, das ist leichtes Arbeiten!

    Oder in der Amtsstube erst, oder auf dem Finanzamt! Endlich was mit Menschen machen!

  5. Es gibt ja noch viele weitere Argumente, die den Gender Pay Gap als Propaganda-Mythos entlarven.

    Eines der wichtigsten, das keine Feministin wird entkräften können, ist ja das folgende, daran hat mich deine Verlinkung wieder erinnert.

    while lesbians have significantly higher personal incomes than straight women.

    Ja, wie kann das nur sein? Heterophobe Gesellschaft?

    • Lesbische Frauen haben keinen Mann, der sie unterdrückt 🙂

      • Und jeder Schwule wird wiederum von einem Mann unterdrückt, das passt wieder zu den Ergebnissen 🙂

        • Schwule Männer unterdrücken sich gegenseitig. Ein grausames Leben, das kann ich Dir sagen 🙂

    • *Ja, wie kann das nur sein?*

      Was ich auch noch anführen würde ist dass im feministischen Konsens Männer ja meist Kapitalisten sind, vor allem doch die Arbeitgeber. Kohle hat Priorität.

      Da Frauen ja für die gleiche Leistung angeblich billiger sind müssten Kapitalisten doch die letzten sein die das nicht für sich ausnutzen und alle Männer durch Frauen ersetzen würden.

      Dann kommen wir ganz schnell wieder bei der Verschwörung gegen die Frauen und dem rhetorischen perpetuum mobile Patriarchat und struktureller Unterdrückung an.
      Schwamm drüber.
      Oh nee, wieder ein Fettnapf, putzen ist ja patriarchale Frauenunterdrückung. Egal, mein Ruf ist eh ruiniert.

      Und dann noch das elendige Gejammer von den besseren Bildungsabschlüssen unserer besten Frauen der Welt.

      Furchtbar, wir haben auch einen Gender-Zensur-Gap!

      Frauen kriegen für gleiche Zensuren schlechterere Jobs!

      Jetzt wo das Ende des GPG näher rückt, liefere ich hier schon mal die Fortsetzung: GEG.

      Gender Education Gap.

      Diesmal sind Frauen auch wieder besser aber im realen Leben dann doch wieder nicht.

      Schlimme Welt, diese ganze Unterdrückung.

      Ich glaube bald wird die EU einen neuen Beruf schaffen:

      Geschlechtergerechtigkeitsmathematiker.I.n und -statistiker.I.n damit uns die Geschlechtergerechtigkeit ganz genau ausgerechnet wird während sich die Evolution von uns emanzipiert.

      Dafür wissen dann unsere obsoleten Frauen endlich ganz genau wer wie viel dran Schuld ist dass sie Kind und Karriere nicht vereinbaren können, während türkisch 2. Amtssprache wird und der Chinese die Mercedes-Benz AG und viele andere Ikonen der deutschen Wirtschaft kauft, weniger weil es sich lohnt, sondern eher um seinen Triumph und seinen Luxus zu demonstrieren.

      • Ach ja, die Geschlechtergerechtigkeitsjurist.I.n und alles was daraus folgt wie z.B. eine Geschlechtergerechtigkeitsvollzieher.I.n hab ich noch vergessen.

        Es wird schon, unsere Welt wird bald so gut sein, einfach zu gut für zu viele schlechte Menschen dass sie kurz danach zusammenbricht, wenn nicht doch wie durch ein Wunder auf einmal die ganzen schlechten Menschen (Ich, Männer von gestern, Maskulinisten, etc.) mit dem Bumsbomber abstürzen oder gleich dort bleiben.

        • @ Borat

          Bumsbomber? Bangbus könnte auch
          funktionieren.

          http://en.wikipedia.org/wiki/Bang_Bus

        • @rp

          Wie auch immer, der Mann macht doch eh alles kaputt. Das Klima, die Umwelt, die Frauen, den sozialen Frieden, die Mutter Erde und deswegen logischerweise am Ende sich selbst.

          Du siehst also: alles wird gut werden.

  6. Bei dem Gehaltsvergleich wird auch die (weibliche) Arzthelferin verglichen mit dem (männlichen) Vorstandsmitglied einer Großbank. Für die meiste Leute ist aber durchaus klar dass da schon ein Gehaltsunterschied gerechtfertigt ist und die Statistik also Quatsch ist.

  7. Schön.

    Jetzt wurde hier also wieder einmal, gut argumentiert (Dank an David), festgestellt, dass die frauenbenachteiligende Lohnlücke eine Propagandalüge ist.

    Zum wievielten Mal eigentlich?

    Das wird nicht das geringste daran ändern, dass viele Frauen, feministisch geschult, gelernt haben, dass sie benachteiligt werden, sie wissen es, obendrein: sie FÜHLEN es.

    Wahrscheinlich lange vor jeder feministischen Indoktrination, vielleicht vom Anbeginn der Menschwerdung an („Wir bluten, wir leiden jeden Monat Schmerzen, wir quetschen nach langer Schwangerschaft die Kinderchen auf die Welt, die dann auch noch an uns nuckeln wollen! UND DIE KERLE?!“).

    Das wird daher nicht das geringste daran ändern, dass morgen oder übermorgen in einem führenden Müllstrommedium eine Frauenförderfrau (MA in Frauenfördertechnik, aka Gender) darüber klagt, dass sie nur ein Bruchteil dessen verdient wie ein Ingenieur in der Ölförderindustrie (MA Ingenieurwissenschaften), ergo gleicher Bildungsabschluss!
    Und trotzdem unterschiedliches Gehalt?

    Aber hallo!!

    Wo sie doch Frauen fördert und der blöde Schmiermaxe nur Öl!

    Und in längstens 2 Monaten treten die feministisch-femizentrischen Blockparteien des Frauenförderkartells vor die sympathisierende Presse, in deren Reihen immer mehr Pro-Quoten-Jünger.I.nnen sitzen und verkünden, dass man nun endlich GERECHTIGKEIT schaffen und die frauenbenachteiligende Lohnlücke schließen werde – Jubel, Trubel, Heiterkeit im Saal, allenfalls Skepsis auf der Linken, ob die das denn wirklich ernst meinen und so richtig mit harten zupackenden Maßnahmen der GERECHTIGKEIT zum Siege verhelfen.

    Ja, so wird das sein.

    Und ihr inkommodiert hier weibliche Fühlhirne mit Logik, Statistik und anderen Folterinstrumenten der patriarchalen Ratio – Rape Culture in Reinkultur.

    Anstatt Euch einzufühlen.

    Gut, nicht jeder kann das so sensibel-sanft wie Borat.

    Aber bemühen, bemühen sollte man sich schon.

    Sonst ist man kein guter Mann.

    • „sie wissen es, obendrein: sie FÜHLEN es.“

      Wie kann man da eine Unterscheidung machen? Fühlen ist Wissen und Wissen ohne Fühlen ist keins, sondern Patriarchatsquatsch.

      Also echt, dieser eine Satz zeigt schon, dass du nicht einfühlsam bist, und „also“ nicht recht haben kannst.

      • „Fühlen ist Wissen und Wissen ohne Fühlen ist keins, sondern Patriarchatsquatsch.“

        es ist eben das „Andere der Vernunft“, das die „emotionale Intelligenz“ des Mannes zu überfordern scheint.

        ähnlich der zentralen Frage im Zen-Buddhismus: Wie klingt das Klatschen einer Hand

        auch darüber denken wir ja mittlerweile seit 40 Jahren nach.

        und die Antwort ist ……..

        • *ähnlich der zentralen Frage im Zen-Buddhismus: Wie klingt das Klatschen einer Hand*

          Das kann ich dir patriarchal Beantworten.

          Das Klatschen der Hand klingt wie die Impulsantwort des Raums.

        • „Wie klingt das Klatschen einer Hand“

          Einfach. K a s h, wenn’s die linke ist, l t c, wenn’s die rechte ist. (Nur: Wie klingt das?)
          Und „schipps“, wenn’s eine ernstgemeinte Antwort sein soll.

          (( Ich hatte immer verstanden, dass das keine „zentrale Frage“, sondern nur ein Beispiel für ein Koan ist. ))

    • @roslin

      *sie FÜHLEN es.*

      Das stimmt ja auch.
      Unsere Frauen sind reproduktiv schwer benachteiligt.

      Mit Mühe und Not gerade noch mal ein Kind vor der Menopause dass dann auch noch viel zu oft diese seuchenartige Krankheit AHDS in unserer schlimmen patriarchalen Welt entwickelt.

  8. […] Adrian schrieb gestern Folgendes: […]

  9. […] David zum Gender Gap […]

  10. […] David zum Gender Gap […]

  11. […] David zum Gender Gap […]

  12. […] David zum Gender Gap […]

  13. […] David zum Gender Gap […]


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