Kosten des Sex für die Geschlechter und Evolution

Weil es immer wieder auftaucht und gerade bei den Geschlechterunterschieden der ganz wesentliche Selektionsdruck ist, hier einmal ein eigener Artikel zu den Unterschiedlichen Kosten des Sex bzw. der Fortpflanzung der Geschlechter und einigen evolutionären Schlußfolgerungen daraus:

Die potentiellen Kosten des Sex bzw. der Mindestaufwand für Sex sind zwischen den Geschlechtern unterschiedlich verteilt

  • Bei Frauen müssen für jede Fortpflanzung 9 Monate Schwangerschaft, eine riskante Geburt und danach die Stillzeit als Kosten eingeplant werden. Eine „billigere“ Herstellung von Nachwuchs ist für Frauen nicht möglich, allenfalls können sie das Stillen abgeben. Demnach hat Sex, der zu einer Schwangerschaft führen kann potentiell hohe Kosten
  • Männer müssen für jede Fortpflanzung die Kosten einer geringen Menge Sperma als Minimalkosten einplanen, die weiteren Kosten können sie theoretisch komplett an die Frauen abgeben. Sex ohne Verpflichtung ist insoweit kein hohes Risiko, die potentielle Investition kann gering sein, die genetische Entlohnung hingegen genau so hoch wie bei der Frau, da das Kind 50% der Gene des Vaters trägt

Diese grundsätzlichen und für Säugetiere wesentlichen Kosten muss man sich,wenn man evolutionäre Vorgänge zwischen den Geschlechtern nachvollziehen will, bewußt machen. Sie ist wesentlich für das Verständnis der evolutionären Entwicklung.

Des weiteren sollte man sich die sich daraus ergebenden Strategien überlegen, die die Geschlechter dann nutzen können, und das nach den Grundsätzen evolutionärer Spieletheorie.

Frauen können:

  • Frauen können akzeptieren, dass sie die Kosten im wesentlichen alleine tragen müssen und wenigstens bei dem, was der Mann zwangsläufig beisteuert auf Qualität achten. Das wäre dann ein Abstellen auf genetische Qualität. Dazu müssen Kriterien für diese Qualität erkannt und verwertet werden, üblicherweise also Aussehen oder eben Kriterien wie ob sich diese in direkter Konkurrenz der Spermien oder in einer Bestenauslese in Konkurrenz untereinander durchsetzen. Beim letzteren müsste dann die Frau also insbesondere Sieger einer intrasexuellen Konkurrenz aussuchen. (sie kann dann zudem versuchen Aufzugskosten an die Gruppe oder an Verwandte weiterzugeben).
  • Frauen können versuchen die Kosten der Schwangerschaft anteilig an die Männer abzugeben. Dabei haben sie den Nachteil, dass zwischen Sex und Geburt 9 Monate liegen, der Mann also jede Menge Zeit hat sich davon zu machen. Dazu kann die Frau gerade solche Männer aussuchen, die zum einen die Ressourcen haben oder bei denen zu erwarten ist, dass sie diese dauerhaft aufbringen können und diese dazu bringen, diese mit ihnen zu teilen.

Männer können:

  • versuchen den Kostenvorteil zu nutzen und mit möglichst wenig eigenen Kosten möglichst viele Nachkommen zu erzeugen
  • versuchen im Gegenzug gegen eine Übernahme bei den Kosten eine dauerhafte Vereinbarung dahingehend zu treffen, dass man möglichst viele Kinder gemeinsam produziert.

Hinzu kommt:

  • die hohe Unselbständigkeit menschlicher Kinder und deren große Förderungsmöglichkeit aufgrund der hohen Fähigkeit zur Spezialisierung und der langen Kindheitsphase.

Diese macht ein Setzen auf „Qualität“ also eine geringere Anzahl an Nachwuchs in Verbindung mit hohen Investitionen in diesen lukrativer und damit auch eine Kooperation der Geschlechter.

vgl auch:

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34 Gedanken zu “Kosten des Sex für die Geschlechter und Evolution

  1. Pingback: Kosten des Sex für die Geschlechter und Evolution | Das böse Patriarchat

  2. Die Betrachtung ist für den Naturzustand wahrscheinlich korrekt.
    Für moderne Gesellschaften passt die Darstellung dagegen überhaupt nicht mehr.
    Wie bereits früher einmal ausgeführt bin ich der Meinung, daß sich die Verhältnisse in zivilisatorischen Gesellschaften umgekehrt haben.

    Die legalen Möglichkeiten eines Mannes sehen so aus :
    (Ich will in der Betrachtung davon ausgehen, daß ein einvernehmlicher Geschlechtsverkehr zur Zeugung eines Kindes geführt hat)

    Zeugen von Kindern im Rahmen seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeiten. Die reinen Kosten des Kindes addieren sich oft noch zu den Kosten für den Erhalt der Frau.
    Ist die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erschöpft bleibt ein Betrag unter dem Existenzminimum für den Mann selbst.
    Danach bleibt nur noch der Weg in die Illegalität, d.h. Unterhaltsprellung, Verstecken, Auswandern…………..
    Ich habe es nicht ausgerechnet, aber bei heutigen Einkommen dürften die legalen Möglichkeiten eines Mannes zur Weitergabe seiner Gene bei 2-4 Kindern liegen.

    Die legalen Möglichkeiten einer Frau sehen so aus :
    Abtreibung, wenn sie das Kind nicht will (naturgemäß ohne Genweitergabe)
    Babyklappe, Anonyme Geburt, und (zumindest ist die Gesetzeslage in Österreich so) mögliche Adoptionsfreigabe bis 6 Monate nach der Geburt.
    Behält sie das Kind, so hat sie neben dem Unterhaltsanspruch für das Kind meist auch noch einen Unterhaltsanspruch für sich selbst.
    Legale Möglichkeiten zur Weitergabe ihrer Gene : rechnerisch ca.10-20 Kinder.

    Die „Kosten“ für ein Kind sind also in der modernen Gesellschaft für den Mann um den Faktor 5 höher als für eine Frau.

      • Klar, Dein Blog hat ja nicht zufällig „Evolution“ im Namen. Aber das wirklich spannende an dem Thema ist doch die evolutionäre Seite einerseits und die soziale und gesetzliche andererseits.

        Durch letztere wird ja das Kostenprinzip von ersteren ja völlig auf den Kopf gestellt. Und genau in diesem Spannungsverhältnis können vielleicht die Phänomene erklärt werden, die wir hier so leidenschaftlich diskutieren.

        • Wie würdest du denn die „damalige Seite“, also die Kostenrechnung wie sie über die evolutionär wirksame Zeit bestand sehen? Ich würde gerne erst einmal Klarheit über diese haben, also inwieweit man sie auch anders sehen kann,

          Also quasi einen Schritt nach dem anderen.

  3. Mir fehlen da zwei Dinge:

    – Frauen können Männer wählen, bei denen sie einen hohen Bindungswillen an die zukünftigen Kinder vermuten

    – Männer können in die Aufzucht ihrere Kinder investieren, um deren Reproduktionschancen zu erhöhen (der von dir genannte Aspekt „möglichst viele gemeinsame Kinder“ scheint mir auf die Treue der Frau zu zielen – das würde ich erst an die dritte Stelle setzen)

  4. In diesem Blog nimmt das Frauen-Bashing immer weiter zu. Ich lese andauernd Kommentare in denen steht, dass Frauen die Männer ausnutzen, Frauen bevorteilt werden, Frauen alle Männer für Vergewaltiger halten usw.

    Davon bekomme ich gelinde gesagt Übelkeit!
    Tatsache ist, dass Frauen deutlich mehr von Altersarmut betroffen sind als Männer.
    Wer von denjenigen Männern, der mit 6 -11 von seiner Mama noch das Pausenbrot geschmiert bekommen hat oder zu außerschulischen Veranstaltungen gefahren wurde, weil seine Mutter länger als 1 Jahr Hausfrau war, hätte sich gewünscht, dass sie stattdessen länger arbeiten geht?
    Wer von euch kann sich in eine alleinerziehende Mutter hineinversetzen, die mit 2 kleinen Kindern verlassen wurde, vor Ort keine zusätzlichen Betreuungspersonen hat und sich nicht einen Tag Auszeit von der Kinderbetreuung nehmen kann?
    Wie steht es mit der 36 jährigen mit Kinderwunsch, die nach 10 Jahren Beziehung vom Partner für eine jüngere verlassen wird?

    Männer wie Frauen können heutezutage Entscheidungen treffen wie sie ihr Leben gestalten wollen: karriere- oder familienorientiert
    Männer haben den Vorteil, dass sie ihre Meinung immer mal wieder ändern können.
    Will sich ein Mann bis 40 auf die Karriere konzentrieren und mit 41 plötzlich Kinder? Kein Problem, er ist ja noch zeugungsfähig!
    Wenn er dann mit 42 merkt, dass Familienleben doch nichts für ihn ist, dann kann er sich von seiner Partnerin trennen, braucht keine Zeit in die Erziehung seines eigenen Kindes stecken. Das einzige was bleibt sind Unterhaltszahlungen.
    Und dann gibt es ja hier noch Männer die sich darüber beschweren.

    • *Davon bekomme ich gelinde gesagt Übelkeit!*

      Sag mal, was glaubst du wie sich ein Mann fühlt wenn er dauernd gesagt bekommt dass er ein Fehler der Evolution ist, am Ende ist, Frauen auf der Überholspur sind und das ganze klimakterische Getröte unserer besten Frauen der Welt in offensiven bis subtilem Dauerfeuer ertragen muss?

      Was du ansonsten Schilderst ist nunmal die Obsoleszenz der post-modernen Wohlstandsfrau, ihr Dilemma, da können Männer nur in dem Sinnne was für dass sie die Evolution durch Wissenschaft und Kultur beschleunigt haben, Wohlstandsfrauen in einem goldenen Käfig verwelken lassen.

      Aber keine Sorge, die Evolution hat bisher noch jedes Problem gelöst.

      *Das einzige was bleibt sind Unterhaltszahlungen.
      Und dann gibt es ja hier noch Männer die sich darüber beschweren.*

      Frauen wollen Kinder mehr als Männer, sie tragen sie ja auch aus und haben den Drang sich mehr um sie zu kümmern.
      Verständlich, mit den anderen Dingen und der Karriere klappt es nicht so gut, aber Kinder kriegen kann fast Jede.

      Warum sollen Männer da verpflichtet sein zu zahlen wenn sie ansonsten nichts mehr von ihren Kindern haben?
      Vor allem wenn viele Frauen sich diese Kinder vom Mann erschleichen oder diese sogar erpressen oder wie du sagst heute „selbst“ Entscheidungen treffen.

      Mit Entscheidungen kommen Risiken, doch davon bekommt die Frau Bauchschmerzen. Schlimm.

        • Die „evolutionäre Lösung“ wird eindrucksvoll präsentiert in den Naturkundemuseen, besonders denen der Ära vor dem 1. WK, so wie hier dem Naturhistorischen Museum in London, ein Meisterwerk der Neuromanik, entworfen von Alfred Waterhouse, gebaut in der Hochzeit des Viktorianischen Zeitalters (1873-81), als das Empire den Gipfelpunkt seiner Macht und seines Reichtums erklommen hatte.

          Hinter den Doppeltürmen die zentrale Halle, eine Kathedrale des Industriezeitalters (Mischung aus modernster Industriearchitektur der Zeit und Neospätromanik – Glas-Eisen-Dach über den Hochschiffwänden einer „Kathedrale“), darin die Nachbildung des riesigen Skeletts eines Brontosaurus (Diplodocus longus):

          Der Diplodocus fiel einer evolutionären Lösung zum Opfer.

          Sehr zur Freude der „Mäuse“ seiner Zeit, die endlich nicht mehr unglückseligerweise durch unachtsame, unsensible, Diversität missachtende, multikultiaverse Brontosaurier in den Boden gestampft wurden.

          Gendersensibel waren die bestimmt auch nicht.

          Na ja – man sieht, wohin das führt.

          Die Folgen?

          U.a. das Naturhistorische Museum in London.

          Was lernen wir daraus?

          Aus der individuellen Perspektive einer Brontosaurierfamilie mag die evolutionäre Lösung ein wenig grausam erscheinen, aber betrachtet man das große Ganze – was einem Brontosaurier ohne Multikulti- und Gendersensitivitätstraining mit seinem Spatzenhirn natürlich versagt blieb – so findet man Trost in der Gewissheit, dass es doch irgendwie weitergeht.

          Wenn auch nicht unbedingt für jeden einzelnen Brontosaurier und jede einzelne Gleichstellungsbeauftragte.

          Zu den sehr beliebten Skeletten (nicht denen der Gleichstellungsbeauftragten!) gibt es auch ein Gedicht (aus der deutschen Satirezeitschrift Kladderadatsch, Mai 1908), Auszug:

          *Auch ein viel älterer Herr noch muß
          Den Wanderburschen spielen
          Er ist genannt Diplodocus‚ und zählt zu den Fossilen
          Herr Carnegie verpackt ihn froh
          In riesengroße Archen
          Und schickt als Geschenk ihn so
          An mehrere Monarchen*

          Der US-amerikanische Schwerindustrielle Andrew Carnegie (sein Stahlkonzern war zu seiner Zeit der größte der Welt, größer als die Firma von Alfred Krupp) versorgte vor dem 1. WK die halbe Welt mit Diplodocus-Skeletten (Abformungen, auch in München liegt noch eine, immer noch unausgepackt, immer noch nicht aufgebaut – wenn das der Führer gewusst hätte).

          Carnegie war der Sohn eines armen schottischen Webers, der wegen der Not in seiner Heimat 1848 nach Amerika auswanderte. Andrew war damals 13 Jahre alt.

          Der 13jährige begann sein Arbeitsleben als Spuler in einer US Weberei (13 Stunden Arbeitstag, danach noch Abendschule), wurde aber bald als Sekretär von Thomas Scott eingestellt, einem Eisenbahnmagnaten, später unter Lincoln stellvertretender Kriegsminister der Nordstaaten während des Bürgerkrieges.

          1865 kündigte Carnegie seinen Posten bei Scott und machte sich selbständig, um 1900 war er der drittreichste US-Bürger (nach Rockefeller und Vanderbilt).

          Eine Universität hat er natürlich nie besucht („I’ve never read Mr. Foucault!“).

          Gendergerechte Unternehmensführung war ihm auch fremd.

          Er starb 1919, ein kerniger Schotte.

    • Liebe Auriel,

      ich kann Deine Übelkeit verstehen. Es gibt hier Frauenhasser und Maskutrolls. Und ich finde es schön gerade weil Du eine andere Meinung hast, Du trotzdem doch hier bist.

      Aber das was Du schilderst ist Deinerseits extrem einseitig. Gerade die Sorgerechtsproblematik hat eine unglaublich große Menge an verbitterten und tieftraurigen Vätern produziert. Es würde sich sicher lohnen, wenn Du Dich hier mal kundig machst. Insbesondere Deine Aussage mit den Unterhaltszahlungen werte ich als Trollversuch.

      Bezüglich der Hausfrauenproblematik darfst Du Dich übrigens nicht hier, sondern beim militanten Feminismus beschweren, der in dieser Frage Händchenhaltend mit dem Neoliberalismus spazieren geht. Für mich ist die Lösung eher in einer 30h-Woche für Väter zu suchen.

      Zum Thema Altersarmut bei Frauen habe ich im Nachbarartikel Selbermachsonntag eine Bemerkung abgegeben.

      Zusammengenommen. Lass Dich nicht abschrecken, aber informiere Dich. Wir sind keine keine Frauenhasser, wir sehen dieselben Probleme, aber von einer anderen Seite. Nur gemeinsam können diese Probleme gelöst werden. Wir stoßen uns am Feminismus, weil er rückwärtsgewandt all diese Probleme negiert und damit auf Kosten der Männer aktiv gegen die Lösungen arbeitet.

    • Noch was, Auriel. Wo Du Dich für die alleinerziehende Mutter ins Zeug legst. Merkst Du, daß da was fehlt? Richig, der alleinerziehende Vater. Und selbst die erwartbare Antwort, daß es davon ja soviel weniger gibt, ist Teil des Problems. Ein anderer Teil ist es, daß er es noch schwerer hat.

    • @Auriel

      „In diesem Blog nimmt das Frauen-Bashing immer weiter zu. Ich lese andauernd Kommentare in denen steht, dass Frauen die Männer ausnutzen, Frauen bevorteilt werden, Frauen alle Männer für Vergewaltiger halten usw.“

      Ich hatte ehrlich gesagt das Gefühl es nimmt etwas ab. Es hilft aber einfach bestimmte Kommentatoren zu überspringen,zB borat.

      • @ Christian

        „Ich hatte ehrlich gesagt das Gefühl es nimmt etwas ab. Es hilft aber einfach bestimmte Kommentatoren zu überspringen,zB borat.“

        Je mehr Männer beginnen, nicht zu Letzt
        durch Blogs wie diesen, auf einer elementaren
        Ebene zu begreifen, wie die Weibchen unserer
        Spezies funktionieren, wird ihnen klar
        Bashing bringt ausser Dampf ablassen nicht
        viel. Nur Handeln kann etwas bewirken.
        Handeln heisst in der jetzigen Zeit
        primär, dort wo es geht, dem femizentrischen
        Staat Mitarbeit und Ressourcen zu verweigern.
        Wenn schon verbal (vorerst) geschossen wird,
        ist es sinnvoller auf den Teil der männlichen
        Protagonisten zu zielen welche die ganze
        Scheisse ermöglicht haben und weiterhin
        befördern.

      • @christian

        Du hältst doch die Diskussionskultur der sachlichen Argumente hoch.

        Warum nicht auch ein paar sachliche (und nachhaltige) Argumente gegen den bösen Frauenbasher Borat?

        @red pill

        *Nur Handeln kann etwas bewirken.*

        Ich bin so etwas wie ein Motivationstrainer.

        So wie es das z.B. für Frauen gibt.
        Ein Hanna-Rosin-Motivations-Seminar zur Erbauung der präklimakterischen oder klimakterischen Wohlstandsfrau.

        Frisch motiviert zeigt sie es dem Auslaufmodell Unterdrückermann dann aber mal richtig und der kuscht auch noch allzu oft.

        Bei mir (und anderen Frauenbashern) gibt es die Kontramotivation, ich denke sogar mit den nachhaltigeren Argumenten und das umsonst, mann muss es nur lesen.

        Frau sollte es nicht lesen, bekommt sie nur Bauchschmerzen davon.

        • @christian

          Schon gut, kam halt bei mir öfter zu sehr als Ad Hominem an.

          Ich will den einzelnen nicht Überzeugen, das ist mir in meinen Großartigkeitsphantasien viel zu wenig, ich will viele Überzeugen.

          Ist doch eine schöne und auch weiblich-sozialkompetent-feministische Ausrede dafür (bis auf das Wort „Großartigkeitsphantasien“) dass ich nie Jemanden überzeugen werde, dass ich argumentativ auf total verlorenem Posten in der finsteren Steinzeit stehen geblieben bin, dass ich halt nur sch… rede?

  5. *Diese macht ein Setzen auf “Qualität” also eine geringere Anzahl an Nachwuchs in Verbindung mit hohen Investitionen in diesen lukrativer und damit auch eine Kooperation der Geschlechter.*

    Dabei wollte ich nur erwähnen dass mehr Geld nicht mehr Qualität bedeutet, ich denke es ist eine Optimierungskurve.

    Dass die mit einem Kind schrecklich mehrfachbelastete Mutti den Kleinen mit dem Cayenne ins Kinderyoga fährt ist glaube ich eher schon auf der wieder abfallenden Seite dieser „Qualitäts“-Optimierungsfunktion zu finden.

    Sobald ein Kind Essen, Schlafen und Trinken hat und vor allem Eltern die sich um das Kind sorgen, es ein bisschen fördern und fordern, es nicht als Unterhaltsgeisel, Partnerersatz, Lifestyleacessoire o.ä. missbrauchen, ist von der Seite schon das beste getan.

    Was ein Kind vor allem materiell braucht um sich gut zu entwickeln ist relativ minimal, gemessen an dem Überfluss den wir heute bei uns haben, sonst hätte der Mensch härtere Zeiten kaum überstanden.

  6. deine berechnung der kosten für sex sind etwa einseitig.

    menschen sind eine säugetierart die sich durch einen extrem hohen aufwand des vaters auszeichnet (der „versorgungsaufwand“), und dies nicht erst seit evolutionär „kurzer“ zeit. dies in der betrachtung zu ignorieren führt nur zu falschen ergebnissen.

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