Selbermach Samstag LV

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

85 Gedanken zu “Selbermach Samstag LV

  1. Jippiiiiieehhh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder de lila Miezekatze auf den Baum jagen…(*Wau wau wau*)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Das hier

    http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/stress-in-der-schwangerschaft-hinterlaesst-spuren-im-gehirn-a-928555.html

    zeigt, dass neue Geschlechterrollen mit berufstätigen Müttern, die selbst während der Schwangerschaft erwerbstätig sind, eben auch Nachteile haben. Erwerbstätige Schwangere haben nämlich mehr Stress als nichterwerbstätige.

    Die vielen psychischen Erkrankungen im Volk könnten AUCH dadurch bedingt sind. Die Ritalinproblematik ebenfalls.

    Ähnliches gilt für Krippen, in denen dann Kinder Cortisolprofile wie Manager haben, was Jahre später in denselben Kindern noch nachweisbar ist. Sowas wirkt sich destrunktiv auf die Entwicklung des einzelnen Menschen und die ganze Bevölkerung aus.

    Dann das:

    http://www.bernerzeitung.ch/kultur/kunst/Der-Frust-nimmt-zu-Maennlichkeit-ist-eine-hochriskante-Lebensform/story/13367085

    Hollstein: „Da hat eine Rektorin auf dem Pausenhof die ganze Spielfläche aufgehoben und in eine Kommunikationszone umgewandelt. Weil sie fand, reden sei gesünder als raufen und toben. Das mag gut gemeint sein, ich behaupte nicht, diese Rektorin müsse eine furchtbare Feministin sein. Aber das ist kontraproduktiv. Buben, die nicht sich nicht austoben dürfen, stören dann wieder den Unterricht. Und werden mit Ritalin ruhiggestellt.“

    Da soll sich noch einer wundern, wenn es Amokläufe gibt. Das ist so, als wenn man den Hund an der Kette hält. Oder den Panther hinter den Tausend Stäben, hinter denen es keine Welt gibt. (So gesehen dürfte Robin Urban vollstes Verständnis für den Bewegungsdrang der Jungs haben… HA HA HA HA HA)

    Mir fällt immer wieder auf, dass im Bereich Schule/Didaktik/Pädagogik Leute an der Macht sind, bei denen man sich fragt, wie die an ihren Uni-Abschluss gekommen sind. Was die vor allem können, ist Ideologien radikal vertreten (…aber je nach Fach beschert einem ja gerade DAS einen Uni-Abschluss!). Einen gesunden Menschenverstand haben sie oft nicht. Wenn bei denen ein kleiner Junge eine Pistole im Kunstunterricht malt, dann machen die einen Riesenärger und lassen die Eltern kommen. Und nennen das dann Friedenserziehung. Von den verhaltensbiologischen Grundlagen wirklicher Friedenserziehung haben sie dann – so kenne ich solche Leute jedenfalls – null Ahnung.

    Apropos Panther:

    Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
    so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
    Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
    und hinter tausend Stäben keine Welt.

    Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
    der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
    ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
    in der betäubt ein großer Wille steht.

    Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
    sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
    geht durch der Glieder angespannte Stille –
    und hört im Herzen auf zu sein.

    via: http://rainer-maria-rilke.de/080027panther.html

    So in der Art geht es nun den kleinen Jungen in der Schule. Und de Femis wollen das so lassen, denn die führen ja einen erklärten Geschlechterkampf gegen Kinder.

    Das hier dürfte Wasser auf die Mühle vom Roslin sein, hinsichtlich seines postulierten gesellschaftlichen Zusammenbruchs:

    http://sciencefiles.org/2013/10/19/berliner-gorenaufstand-wie-feministen-wissenschaft-missbrauchen/

    Lesenswert.

    Und hier, man kann gar nicht oft genug drauf aufmerksam machen:

    http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/

    DAS ist Feminismus! Am besten bekämpft man ihn, bevor es zu spät ist. Zum Beispiel hiermit (Weiterverbreiten!):

    https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/selbermach-samstag-xxix/#comment-72249

    So, und jetzt noch ein wenig Femis ärgern mit Tierfilmszenen. Man beachte die erheblichen, naturgegebenen Geschlechtsunterschiede in Größe, Aussehen und Verhalten:

    …und gerade auch die Kämpfe zwischen Männchen:

    Das alles kann kein gesellschaftliches Konstrukt sein. Nebenbei bemerkt sind auch hier wieder nur zwei Geschlechter zu sehen, nicht 16 oder unendlich viele.

    Dann, off-topic, das Letzte, hat auch was mit instinktiven Dispositionen beim Menschen zu tun:

    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/studenten-in-thailand-quaelen-erstsemester-mit-brutalen-ritualen-a-927786.html

    Die Menschheit ist schon beknackt…

      • Was ist eigentlich die evolutionäre Theorie hinter Homosexualität?
        Hat eine Gruppe, in der ein kleiner Teil homosexuell ist, konkrete Vorteile gegenüber einer Gruppe, in der es keine gibt?
        Oder ist es eher so, dass die meisten eigentlich bi sind und nur kleine Teile der Gruppe sind rein hetero bzw. rein homo? Wenn ja, wie erklärt man sich die Vorteilhaftigkeit davon?
        Oder ist Homosexualität einfach etwas, was das Fortleben der Gruppe nicht behindert?

        Sicherheitshalber: ich will nicht provozieren; hab aber – falls es diese Diskussion schon gab – diese verpasst. Und sehe gerade direkt rechts vom Eingabefeld in der Wordcloud das Wort.
        Da lese ich doch mal nach 🙂

      • @ Adrian

        Die Auerhähne sind nur ein Beispiel von vielen dafür, dass das Geschlecht kein gesellschaftliches Konstrukt gibt, dass es nur zwei Geschlechter gibt, dass sich Männchen und Weibchen im Aussehen und Verhalten je nach Art erheblich unterscheiden können und die biologischen Theorien über die Geschlechter richtig sind.

        Und Femis, die die Hirschbrunft aus Nationalpark-Broschüren zensieren wollten (!!!), kann man mit solchen Szenen ärgern.

        Und Femis ärgern ist immer gut!

        • @ Adrian

          „Nun, und wer hier bestreitet das?“

          Na de Femis. Wer sonst?

          „Ich frage mich einfach nur, wie relevant Auerhaehne für Geschlechterfragen beim Menschen sind.“

          Das ganze Tierreich zeigt gut, was naturgegebene Geschlechterrollen sind.

          Und Femis ärgern ist immer gut!!!

        • @ DdBZ
          „Kleiner Tip. Menschen sind letztlich Tiere …“

          Der Mensch ist, genauer gesagt, eine bestimmte Spezies des Tierreiches und es ergibt m. E. wenig Sinn, von Verhaltensweisen einer Tierart, auf die andere zu schließen.

          Man stelle sich Feministen vor, die mit YouTube-Videos von Rothirschen und Auerhähnen die Untauglichkeit von Männern als Väter belegen würden, und die auf den Einwand, dass man Männchen von Rothirschen und Auerhähen doch wohl kaum mit Menschenmännern vergleichen könne, die Antwort geben: „Menschen sind letztlich Tiere“.

          Insofern weiß ich immer noch nicht, worauf Matthias hinauswill.

        • Aber wenn wir schon bei Tieren sind, will ich mich ebenfalls beteiligen.

          Der Feminismus ist die bessere Gesellschaftsform – und sowohl die Tüpfelhyäne (Crocuta crocuta), als auch der Nacktmull (Heterocephalus glaber) und die Bonobos (Pan paniscus) beweisen es uns:

          http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCpfelhy%C3%A4ne#Sozialverhalten

          http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCpfelhy%C3%A4ne#Maskulinisation

          http://de.wikipedia.org/wiki/Nacktmull#Lebensweise

          http://de.wikipedia.org/wiki/Bonobo#Sozialverhalten

        • @ Adrian

          Weder Tüpfelhyänen noch Nacktmulle, nicht mal Bonobos, bauen Kathedralen.

          Die Bonobos sterben obendrein aus (scheint typisch zu sein für Matriarchate).

          Ich finde allerdings, jeder sollte das Recht haben, sich den Tüpfelhyänen, Bonobos oder Nacktmullen (Schlampenmarsch?) anzuschließen bzw. seinen Lebenszuschnitt daran zu orientieren.

          Solange er mich damit in Ruhe lässt.

        • @ Roslin
          „Weder Tüpfelhyänen noch Nacktmulle, nicht mal Bonobos, bauen Kathedralen.“

          Was sie mir umso sympathischer macht. Aber letztendlich hast Du erkannt, worauf ich hinaus wollte. Ich bin begeistert.

        • @ Roslin
          Bye the Way, was hast Du eigentlich immer mit Deinen Kathedralen? Sind die nun wirklich das überragende Kulturerzeugnis der Menschheit? Mir würden da eher Krankenhäuser einfallen, oder Toiletten oder fließend Wasser.

          Aber gut, jeder setzt seine Prioritäten anders. Wem ein Leben nach dem Tod erwartet, der braucht auch keine medizinische Versorgung.

        • Ich korrigiere und ergänze: Wen ein Leben nach dem Tod erwartet, der braucht sich um medizinische Versorgung und hygienische Vethältnisse keine allzu großen Sorgen zu machen.

        • @Adrian

          Sowol Tüpfelsens als auch Bonobosens folgen IHRER jeweiligen Biologie. Nur der Gender-Mensch meint hochnäsig dies nicht dürfen zu sollen. Auch bauen die Tüpfels und die anderen Deiner Beispielreihe keine Krankenhäuser.

          Übrigens sterben die meisten Menschen (bei uns) im Krankenhaus. Da wir aber Gender haben, brauchen wir uns ja weiter keine Sorgen darum machen, denn dort (bei Gender) ist Steuergeld ja besser angelegt.

        • „Sowol Tüpfelsens als auch Bonobosens folgen IHRER jeweiligen Biologie.“

          Ach so, darum geht es Dir, Du willst Deiner Biologie folgen. Gut, bin ich dabei, auch wenn ich ergänzen muss, dass Biologie nicht alles ist. Gewalt ist ja auch irgendwie biologisch, und Morde und Betrug und Vergewaltigungen.

          Männer und Frauen sind unterschiedlich, bestreite ich nicht (wenn ich es täte, bräuchte ich nämlich einen verdammt gute Begründung dafür, warum Frauen mich sexuell nicht reizen), aber jeder sollte doch verdammt noch mal so leben wie er will, ohne irgendwelchen Geschlechtsrollen unterworfen zu sein, egal ob diese uns nun von Gendersens, Feministinnen oder Auerhuhn-Fans angepriesen werden.

        • @ Adrian

          „Ach so, darum geht es Dir, Du willst Deiner Biologie folgen.“

          🙂 🙂

          Es ging eigentlich wohl darum, daß es eben doch Geschlechter gibt.

          „…aber jeder sollte doch verdammt noch mal so leben wie er will…“

          Genau! Ich möchte aber auch meine „Geschlechterrolle“ nicht aufgebrochen wissen. Das nämlich hört sich verdammt nach Zwang an. Ich will mir auch nicht von Gendersens vorschreiben lassen welcher „neue“ Mann ich zu sein habe. So kann man es doch auch nicht machen.

          „Auerhuhn-Fan“ – Kann man die essen und schmecken die gut? Eier legen die ja wohl nich‘.

        • @ Adrian

          *Bye the Way, was hast Du eigentlich immer mit Deinen Kathedralen? Sind die nun wirklich das überragende Kulturerzeugnis der Menschheit? Mir würden da eher Krankenhäuser einfallen, oder Toiletten oder fließend Wasser.*

          Sie sind natürlich nur ein Symbol für Hochkultur, für das Streben nach Schönheit in Vollendung.

          Ad maiorem dei gloriam.

          Denn der Mensch lebt nicht vom Brot allein.

          Weshalb das, was mich bei Bischof Tebartz van Elst wirklich ärgert weniger das Verbauen von vielleicht 40 Mio. € ist (bei einem Kostenansatz von 5 Mio. €), sondern dass man nicht sieht, wo das Geld blieb.

          Weil der Herr Bischof es vorzog, in die Tiefe zu bauen, damit man’s nicht sieht.

          Was dann, angesichts des Baugrundes (Fels plus dauerndes Auftauchen archäologischer Reste alter Bauten, die gesichert und zugänglich gemacht werden sollten) das Bauen erst richtig teuer machte > Heuchelei und Feigheit vor dem Feinde = säkularistische Öffentlichkeit.

        • @ Adrian

          „aber jeder sollte doch verdammt noch mal so leben wie er will, ohne irgendwelchen Geschlechtsrollen unterworfen zu sein, egal ob diese uns nun von Gendersens, Feministinnen oder Auerhuhn-Fans angepriesen werden.“

          Ach darum geht es Dir. War ja eigentlich klar.

          Ich habe oben nicht Geschlechterrollen angepriesen. Sondern Belege aus dem Tierreich angeführt, dass das Geschlecht kein gesellschaftliches Konstrukt ist, dass es nur zwei Geschlechter gibt, dass sich die Geschlechter auch im Verhalten unterscheiden und dass die biologischen Theorien darüber im Gegensatz zur Gender-„Wissenschaft“ richtig sind. Und ich habe eines der vielen Beispiele dafür, dass die Männchen insgesamt um die Weibchen konkurrieren, angeführt.

          Geschlechterrollen anpreisen ist nicht dasselbe.

          Im übrigen ist es – was viele noch nicht verstanden haben – gar nicht so, dass heutzutage die Geschlechterrollen in jeder Hinsicht offener sind als früher.

          Im Gegenteil: Gerade hinsichtlich dessen, was man in der Verhaltensbiologie unter „Geschlechterrolle“ versteht, sind wir in der heutigen Zeit den klassischen Geschlechterrollen viel mehr unterworfen als früher.

          Denn eine insgesamt polygyne Population mitsamt dazugehörigem geschlechtsspezifischen Verhalten gleicht doch (zumindest bei den Freiheiten heute auf dem Gebiet) dem Naturzustand und damit den biologisch bedingten Geschlechterrollen viel mehr als die lebenslange Einehe früher.

          Klar ist der Mensch heute freier als früher. Bei vordergründiger Betrachtung auch in Sachen Geschlechterrollen. Aber nicht in jeder Hinsicht. Männer sind heute – z. B. als Scheidungsväter oder AB – unfreier und haben weniger Möglichkeiten als früher. Dass Scheidungsväter oft unfreier sind, ist dabei unnatürlich, dass einige Männer keine mitkriegen, es für viele Männer schwieriger ist, eine für sich zu gewinnen und dass man(n) heute Frauen wieder leichter verliert, sehr natürlich.

          Die Geschlechterrollen sind bei näherem Hinsehen gar nicht überwunden worden, sondern nur verändert. Teilweise entsprechen sie heute dem Naturzustand mehr als früher. Überwinden kann man sie gar nicht. Es wäre gerade auch aus meiner Sicht schön, wenn man es könnte. Aber es geht nicht.

          Und der Versuch, sie zu überwinden, kann in manchem Fall alles nur noch schlimmer machen.

          Und vieles wird nicht verstanden. Wenn z.B. heute so eine Emanze sich dafür einsetzt, dass Frauen gut gebildet und an beruflichem Erfolg orientiert sind, dann glaubt sie zwar, sie hätte sich damit für die Auflösung von Geschlechterrollen eingesetzt, in vielen Hinsichten aber – besonders in denen, die den Partnermarkt betreffen – hat sie damit sogar naturgegebene Geschlechterrollen gestärkt (= Gesellschaft wir polygyner, mehr Männer kriegen keine mit, Frauen umwerben wird aufwendiger, werden wählerischer, was eher ihrer naturgegebenen Geschlechterrolle entspricht, gehen häufiger Genshopping oder kicken gleich ihren Ehemann weg, was auch eher ihrer natürlichen Geschlechterrolle entspricht usw.). Und das Konfliktpotential zwischen den beiden Geschlechtern auf Populationsebene erhöht, wieder hinsichtlich des Partnermarkts. Und genau das versteht sie nicht.

          Denn mit Biologie darf sie sich ja nicht befassen, ist ja böser brauner Nazi-Kram.

          Und Logik geht ja auch nicht, ist ja eine böse Erfindung des Patriarchats.

        • @ Adrian

          „Man stelle sich Feministen vor, die mit YouTube-Videos von Rothirschen und Auerhähnen die Untauglichkeit von Männern als Väter belegen würden, und die auf den Einwand, dass man Männchen von Rothirschen und Auerhähen doch wohl kaum mit Menschenmännern vergleichen könne, die Antwort geben: “Menschen sind letztlich Tiere”.“

          Unsachlicher Vergleich, da Rothirsche & Auerhähne keine Paarbindung kennen. Menschen schon, auch von Natur aus, denn die Verhaltensweise „Verliebt sein“ gibt es ja beim Menschen. Verliebt sein dient der Initiierung einer Paarbindung. Tiere ohne Paarbindung kennen nur rein sexuelle Begierde.

          Insgesamt kann man in vielen Hinsichten aber die meisten Tierarten mit Menschen vergleichen.

          Bei Rothirschen ist es von Natur aus wie beim Menschen auch in etwa so, dass sich doppelt so viele Weibchen wie Männchen fortpflanzen. Unterschiede gibt es zwischen einzelnen Arten natürlich immer, auch große, aber man stößt immer wieder auf dieselben Muster.

  2. In dieser Woche veröffentlichte der Schweizer „TagesAnzeiger“ einen bemerkenswerten Artikel unter der Überschrift „Der geschwängerte Mann“

    http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Der-geschwaengerte-Mann/story/31743131

    Arne Hoffmann kommt am Ende eines diesbezüglichen Blogeintrags zu dem Schluss: „Unfreiwillige Vaterschaft war bislang kein zentrales Thema der Männerrechtsbewegung. Wenn schon eine Feministin auf diese Diskriminierung aufmerksam macht, sollte es vielleicht eines werden.“

    http://genderama.blogspot.de/2013/10/feministin-thematisiert-das-problem-der.html

    Dieser Aussage stimme ich zu. Zu den Gründen später.
    Wenn das Thema Zwangsvaterschaft auch nicht im Fokus der MRM ist, so findet man hier und da doch Beiträge, die sich direkt oder indirekt mit dem Problem befassen.
    Ester Villar hat schon 1994 hier die männliche Zwangslage erkannt, aufgeschrieben und prägte den Begriff der „passiven Vergewaltigung“.

    http://passivevergewaltigung.blogspot.de/

    (Bei Erwähnung von Ester Villar soll der Hinweis auf ihr sehr lesenswertes und bekanntestes Buch nicht fehlen: http://wikimannia.org/Media:Esther-Vilar_Der-Dressierte-Mann.pdf )

    Die Seite http://zwangsvaterschaft.wordpress.com/article/zwangsvaterschaft-iecjtlpqbjht-1/ beschreibt ziemlich ausführlich das Problem. Interessant finde ich am Ende des Textes die Reaktionen, die der Autor Tom Freier auf seine Bitten um Stellungnahme erhalten hat. In keiner einzigen Antwort kann man Verständnis oder auch nur Empathie für das grundsätzliche Dilemma männlicher Verhütung erkennen (Frau Kelle versteigt sich sogar, lesbar angewidert, zum völlig inhumanen Vorschlag eines Zölibats). Stattdessen der wiederkehrende Hinweis auf doch vorhandene Verhütungsmöglichkeiten.
    Jeder halbwegs normal sozialisierte Junge in Deutschland hört irgendwann sinngemäß den Satz “10 Minuten Rittmeister – 18 Jahre Zahlmeister!“ und lernt früher oder später sein ihm zugedachtes zukünftiges Verhütungsmittel kennen – das/der Kondom. Die Handhabung will gelernt sein. In Ermangelung eines bei anderen Mammalia durchaus vorhandenen Penisknochens, ist der männliche Mensch zur Durchführung des Geschlechtsverkehrs auf drei prall mit Blut gefüllte Schwellkörper angewiesen. Damit das Blut dorthin gelangt und vor allem dort so lange bleibt, wie erforderlich, ist der Ablauf eines komplexen Vorganges im Zusammenspiel von Körper und Geist nötig. Auf die bei der Verwendung von Kondomen zu überwindenden Hürden von Peinlichkeit und Scham, passendem Zeitpunkt, zu haltender Erektion, vorzeitiger erregungsbedingter Ejakulation, sachgemäßem Öffnen der Verpackung, korrektem Abrollen bei mitunter schlechten Sichtverhältnissen usw. will ich gar nicht näher eingehen, können diese wohlwollend doch als erfahrungsabhängig gelten.
    Bleibt der eigentliche Coitus mit Kondom an sich.
    Ist das Präservativ erst dran und der Schwanz drin, wendet Mann seine Aufmerksamkeit und seine Hände anderen Dingen zu. Doch das hat aus Verhütungsperspektive seine Tücken. Denn schon bald kann sich der Mann nicht mehr sicher sein, dass der Überzieher dort ist, wo er ihn zuletzt gesehen hat. Zum einen „maskiert“ der Druck der Scheidenwand den Druck des angelegten Kondoms, zum anderen adaptieren nach einiger Zeit die Mechanorezeptoren der Haut an einen gleichmäßig unterhalb der Schmerzschwelle ausgeübten Druckreiz. Mann fühlt nicht mehr sicher, dass der Kondom „da“ ist. Die Haut des dicht umschlossenen Penisschaftes beginnt zu schwitzen. Zusammen mit dem Präejakulat aus den Cowperschen Drüsen und/oder vorzeitig ausgetretener Samenflüssigkeit, bildet sich ein Feuchtigkeitsfilm, der die zwingend zur Funktion des Kondoms notwendige Adhäsion mit der Haut beeinträchtigt. Begünstigt durch wechselnde Erektionsstärke und die unvermeidliche Form der Bewegung passiert es: das Kondom verrutscht und verschwindet, im ungünstigsten Fall nach dem Samenerguss, in den Tiefen des weiblichen Geschlechtsorgans. Vielleicht passiert das nicht sehr oft, aber oft genug bezogen aufs Thema! Um dies sicher und immer zu vermeiden hilft regelmäßiger respektive ständiger Sichtkontakt mit dem Corpus delicti oder permanentes Festhalten des Kondoms. Zumindest bei der Sichtkontrolle kann man einwenden, dass das durchaus praktikabel ist. Mit einer Annerkennung des Rechts des Mannes auf ein entspanntes, ausgiebiges und stressfreies Liebesspiel, hat dies aber nichts zu tun.
    Die aufgrund der beschriebenen Vorgänge bestehenden Mängel des Verhütungsmittels Kondom sind bekannt und lassen sich kurz mit dem Pearl-Index illustrieren. Je niedriger der Index, desto sicherer die Verhütungsmethode. Bei hormoneller Kontrazeption bei der Frau liegt der Index, je nach Methode, zwischen 0,1 und 1, beim Kondom zwischen 2 und 14 und damit im Bereich des Indexes beim Praktizieren des Coitus´ interruptus dessen Index 4 bis 18 beträgt. Vom Standpunkt der Verhütung ist es, überspitzt gesagt, egal, ob Mann ein Kondom benutzt, oder versucht rechtzeitig sein nacktes Glied aus Vagina zu entfernen.
    Nur zur Erinnerung: Ungewollte Vaterschaft und ihre für den Mann potentiell negativen Folgen zur Sprache gebracht, zieht unmittelbar den Hinweis auf die Möglichkeit der Benutzung von Kondomen nach sich (und, siehe Kommentarbereich im o.g. Artikel des „TagesAnzeiger“, den Alternativvorschlag Vasektomie. Diese ist zwar effektiv aber, neben den kalkulierbaren Nebenfolgen, für die millionenstarke Gruppe der ca. 16-50 Jährigen aus naheliegenden Gründen unzumutbar.)
    Obwohl der geschlechtsreifen Frau hinreichend wirkungsvolle Verhütungsmittel zur Verfügung stehen – neben den hormonellen auch mechanische wie Scheidenpessar, Portiokappe oder Femidom (Pearl-Index 1-25) – hat der Gesetzgeber dem weiblichen Teil der Bevölkerung ein ganzes Arsenal von Möglichkeiten geschaffen, die Folgen eines Verhütungsunfalls zu mildern oder zu verhindern. Damit werden, ausschließlich bei Frauen im Wesentlichen drei grundsätzliche Fakten anerkannt: Die Frau hat ein Bedürfnis nach Sexualität welches die kognitive Beurteilung der biologischen Folgen eines Geschlechtsverkehrs einschränken kann. Die Frau hat ein Recht auf Erfüllung ihrer Sehnsucht nach körperlicher Vereinigung mit dem anderen Geschlecht mithin auf Nähe, Zuwendung und Zärtlichkeit. Ein Kind kann, je nach persönlicher Reife und den Lebensumständen der Mutter, eine unzumutbare Belastung darstellen.
    Dem deutschen Mann wird dies nicht zugestanden. Diese Diskriminierung sollte, meiner Meinung nach, zu einem der Kernthemen der Männerrechtsbewegung werden.
    In einem seriösen Rechtsstaat hört ein Mann nicht auf Rechtssubjekt zu sein, nur weil eine seiner Samenzellen eine weibliche Eizelle befruchtet und die Kaskade der Menschwerdung ausgelöst hat. Werdendes Leben und Minderjährige sind zwar besonders schützenswert, haben aber a priori keinen höheren Lebenswert als ein geschlechtsreifer Mann. Ein Mann muss die Möglichkeit haben, seine Lebensumstände selbst zu bestimmen. Der Rechtsstaat hat die Pflicht ihn vor niederträchtiger Fremdbestimmung zu schützen und muss dafür Rechtsicherheit schaffen.

    Zu den Fragwürdigkeiten und Ungereimtheiten des zeitgenössischen, deutschen Familien- und Kindschaftsrechts zwei interessante Texte:

    http://gabrielewolff.wordpress.com/2012/11/17/feministische-sozialpadagogik-contra-recht-warum-vater-vor-gericht-auf-der-strecke-bleiben/

    Es gibt zwei Zielrichtungen für zukünftige Forderungen der Männerrechtsbewegung bei Zwangsvaterschaft.
    Zum einen die Möglichkeit der Ablehnung des Kindes per endgültiger, notariell beglaubigter Erklärung, die sogenannte juristische Abtreibung.
    Auf dem Blog „maennergedanken“ hat sich Clochard dazu geäußert:

    http://maennergedanken.wordpress.com/2012/05/31/uber-die-juristische-abtreibung/

    Zum anderen müssen Männer, egal welchen Alters und welchen Familienstandes, als Väter den Müttern rechtlich gleichgestellt werden. Männer müssen darüber hinaus aktiv ermutigt werden ihre Vaterschaft bei Verhütungsunfällen anzunehmen. Dazu gehört eben nicht nur das automatische Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht für Väter ab Geburt des Kindes, sondern auch das uneingeschränkte Recht auf den Bezug von Kindergeld und Sozialleistungen wie Wohngeld, die Möglichkeit von mindestens zweijähriger bezahlter Vaterzeit ab Geburt des Kindes und Anerkennung dieser Kinderbetreuungszeiten bei der Rentenberechnung und zwar unabhängig ob Mutter und Vater ein Paar sind und/oder die Mutter gleichzeitig Mutterzeit nimmt. Grundsätzlich hat bei getrennten Eltern das Wechselmodell zu gelten. Verstöße müssen strafbewehrt sein und ohne Rücksicht auf das Geschlecht streng und unmittelbar geahndet werden. Der Begriff der Kindeswohlgefährdung darf bei getrennten Eltern nicht prospektiv zur Ausgrenzung des Vaters verwendet werden, sondern es ist von vornherein von ausschließlich positivem Einfluss des Vaters auszugehen. Jedes Elternteil bietet seinen Kindern den von ihm selbst finanzierbaren Lebensstandard. Es gilt grundsätzlich Erwerbsobliegenheit auch für Mütter. Barunterhalt für Kinder ist abzuschaffen.
    Es muss eine gesellschaftliche Mentalität geschaffen werden, die auf der einen Seite das Recht des Mannes auf Selbstbestimmung und auf der anderen die essentielle Bedeutung von Vätern verinnerlicht hat.

    Zum Abschluss noch ein Video was zeigt, wie tief das menschliche Bedürfnis nach Nähe zum anderen Geschlecht jenseits des Zweckes der Arterhaltung in uns verwurzelt ist und das Männer demzufolge das Recht haben müssen, dieses Bedürfnis ohne permanente Angst vor existenzbedrohlichen Folgen ausleben zu dürfen.

    http://www.affen.at/resozialisierung.html

    Schlussbemerkung: Die Inhalte der von mir verlinkten Seiten spiegeln nicht zwangsläufig meine Ansichten und Überzeugungen wider!

  3. Letztens kam doch die Meldung, daß die Lufthansa die begehrten Plätze an den Notausgängen mit Zuschlag verkaufen will.

    Und da fiel mir doch ein, daß eigentlich nur Männer so doof sein können, ohne zu Murren grundsätzlich auf zu kleinen Sitzen gezwungen zu werden. Und dann noch als Breitmachmacker beschimpft werden. Ob im Flugzeug, in der Bahn oder im Bus. Ich bin körperlich wohl recht durchschnittlich, aber im Flieger sind meine Schultern breiter als die Lehne.

    Da werden wir wohl weiter warten müssen, bis sich irgendeine fatshaming oder sonstwas extra diskriminierte Gruppe Gehör und Platz verschafft.

  4. Ich beschäftige mich zur Zeit mit dem ProQUote-Argument, dass
    http://www.pro-quote.de/statistiken/

    „Wir werten regelmäßig das Mann-Frau-Verhältnis an der Spitze von 16 wichtigen deutschen Redaktionen aus: Von BILD über den SPIEGEL bis zum Handelsblatt. Die Zahlen sind unbestechlich: Sie ergeben sich aus dem jeweiligen Impressum und Auskünften der Verlage (Stand Februar 2013).“

    Die 16 wichtigen deutschen Redaktionen möglicherweise, nur woraus ergibt sich die „Wichtigkeit“?
    Wenn ich mir die Redaktionen allein der von Gruner + Jahr herausgegebenen zeitungen ansehe, dann beginne ich zu zweifeln, denn dort gibt es „women only“ oder „women+ 1 man“ Redaktionen.

    • Die Wichtigkeit dürfte sich nach der Auflage richten. Aber die Auswahl ist ja insofern egal als die Damen ja überall Leitungspositionen für sich reserviert haben wollen.

      Bei ProQuote gibt es eine eigentlich viel interessantere Lücke in ihrer Argumentation für mehr Frauen auf http://www.pro-quote.de/zehn-gruende-fur-die-quote/: die meisten Argumente sind unbewiesene und falsche Behauptungen und unterirdisch schlecht (kein Wunder, wenn man bei der Arbeitsqualität nicht aufsteigt). Das einzig halbwegs plausible Argument ist mehr Diversität, das in etlichen Varianten immer wieder neu formuliert wird.
      Nun sind aber bekanntlich grüne bzw. feministische Standpunkte und Weltanschauungen unter den deutschen Journalisten (m/w) extrem überrepräsentiert (s. http://maninthmiddle.blogspot.com/p/antimasku.html#medien2). Wenn man also mehr Diversität haben wollte, müßte man – welch Überraschung – eigentlich in den leitenden Funktionen mehr maskulistische Standpunkte verankern, die ein Gegengewicht zur einseitig feministischen Berichterstattung bilden könnten. Es ist bis dato unbekannt, ob diese Konsequenz bei ProQuote schon verstanden worden ist.

      • „Die Wichtigkeit dürfte sich nach der Auflage richten.“
        Das bezweifle ich. „Das neue Blatt“ hat eine höhere Auflage als der Spiegel ist aber nicht in der Liste enthalten. Weil es eine Women -only Redaktion hat?

  5. Solange Menschen sterben, müssen Kinder geboren werden, um diese Menschen zu ersetzen. Also muss es Frauen und Männer geben. Und Frauen sollen sich nicht zu Männern umfunktionieren.

    • „Solange Menschen sterben, müssen Kinder geboren werden, um diese Menschen zu ersetzen.“

      Wieso? Wenn man tot is, kann es einem doch egal sein, durch wen man ersetzt wird.

      „Also muss es Frauen und Männer geben.“

      Nach dem jetzigen Wissensstand reicht der Spermavorrat eines einzelnen Mannes aus, um die Menschen zu ersetzen.

      „Und Frauen sollen sich nicht zu Männern umfunktionieren.“

      Selbst wenn Frauen dies vorhätten, ist das deren Entscheidung und geht Dich einen feuchten Kehricht an.

  6. Da hier immer wieder einmal die Folgen der 68’er-Kulturrevolution – der gegenwärtige Feminismus ist eines ihrer Kinder – und die Verantwortlichkeiten der 68’er-Linken für den Zustand der heutigen Gesellschaft diskutiert werden – ein Interview mit Peter Sloterdijk.

    http://www.focus.de/kultur/medien/kultur-die-freigabe-aller-dinge_aid_209752.html

    Insbesondere ein Diktum von ihm spricht mir aus der Seele: „Alle Wege von 68 führen letzten Endes in den Supermarkt.“

    Wie wahr, wie wahr.

    Konsum-, Finanz-, Handelskapitalisten freut’s, jeden Tag neu.

    Die Welt der schönen, guten Waren.

    Weitere Zitate:

    *FOCUS: Zu diesem Zwecke ersetzte man [die 68’er-Kulturrevolutionäre] Begriffe wie Versagen, Faulheit oder auch einfach Missratensein durch die alles umkehrende Frustration, die dann aufs „System“ abgewälzt wurde – richtig?

    Sloterdijk: Solche Ausdrücke [persönliches Versagen, persönliche Faulheit, persönliches Missratensein] hätten ihren Benutzer damals moralisch vernichtet. Sie gehörten zum Mief von 1000 Jahren. Man sollte nicht vergessen, dass die politische Korrektheit in mehreren Wellen kam. Von der ersten Welle an konnte es „Verlierer“, „Versager“ und so weiter nicht mehr geben. Eine ganze Phalanx von Ausdrücken der konservativen Anthropologie ist damals außer Kraft gesetzt worden. Dass derartige Begriffe jetzt ungeniert wiederkommen, verrät, dass der Konservatismus seine Sprache reorganisiert hat und dass man die soziologischen Entschuldigungen nicht länger …

    FOCUS: … bezahlen kann?

    Sloterdijk:Die Reiseflughöhe der kollektiven Illusion hängt immer mit der Finanzlage zusammen. Das Projekt der 68er war natürlich grandios illusionär. Sie haben das Prinzip Umsonst auf breiter Front inthronisiert und behauptet, die entscheidenden Dinge dürfen nichts kosten.

    Zur Vergangenheitsbewältigung durch die 68’er, einem ihrer wesentlichen (unreinen) Motive = Selbstamnestie der Linken:

    *Sloterdijk: Fairness war für die Aktiven von 1968 kein Kriterium. Eine Generation von NS-Mitläufern, die sich in den Aufbau flüchten, hatte kein Anrecht auf einen ausgewogenen Prozess, nicht wahr? In einem absoluten Sinn stand ihre Verworfenheit fest, doch hatten sie die Chance, sich relativ zu entschulden, indem sie die Mittel für die Illusionsproduktion der nächsten Generation bereitstellten. Aber hat nicht Kultur immer mit einer Positivierung des Parasitismus zu tun? Aus heutiger Sicht lag die 68er-Bewegung exakt in dem Trend, der zur Konsumgesellschaft führt. Ohne es zu ahnen, waren wir, die westdeutschen Früh-Hedonisten, die Labormäuse des totalen Konsumismus.

    Dass sich der linke Faschismus als Kommunismus zu präsentieren beliebte, war eine Falle für Moralisten. Mao Tse-tung war nie etwas anderes als ein linksfaschistischer chinesischer Nationalist, der anfangs den Jargon der Moskauer Internationale pflegte. Gegen Maos fröhlichen Exterminismus gehalten, erscheint Hitler wie ein rachitischer Briefträger. Doch man scheut noch immer den Vergleich der Monstren. Das massivste ideologische Manöver des Jahrhunderts bestand ja darin, dass der linke Faschismus nach 1945 den rechten lauthals anklagte, um ja als dessen Opponent zu gelten. In Wahrheit ging es immer nur um Selbstamnestie.*

    Hier unterschätzt Sloterdijk Hitler gewaltig, ein „rachitischer Briefträger“ im Vergleich (!) zu Mao ist er nur, weil er nur 12 Jahre Zeit hatte, davon nur ca. 4 Jahre uneingeschränkte Macht. Dann verlor er den Krieg. Allein die Tatsache seiner Niederlage lässt ihn „rachitisch“ erscheinen. Mao dagegen gehörte zu den Siegern der Geschichte, mit seinem Freund Stalin.

    Zum guten Schluss:

    *Aber was heißt fundamentale Liberalisierung? Im Lichte der heute gemachten Erfahrungen bedeutet das die Freigabe aller Dinge fürs Neu-Design und für den Verbrauch. Man hat mehr Demokratie gewagt, um mehr Konsum zu wagen. Alle Wege von 68 führen letzten Endes in den Supermarkt.*

    Und

    *Die 68er waren die Letzten, die von Geld nichts verstehen mussten. Unter der totalen Versorgungsgarantie war Radikalität eine romantische Zugabe.*

    Dafür lassen sich manche noch heute als Helden feiern („Wir haben Widerstand geleistet!“).

    Und blendend bezahlen.

  7. Und im Anschluss noch mal:

    À propos Kulturmarxismus, den es ja, wie wir unablässig von einigen hier hören, eigentlich gar nicht gibt, nur einer üblen Verschwörungstheorie rechter, antisemitischer Kreise entspringt (unbeschadet der Tatsache, dass auch viele Juden dieser rechten „Legendenbildung“ aufsitzen, aber antisemitisch, das ist die diskursive Massenvernichtungswaffe linker Ideologen, um ihre Kritiker zum Schweigen zu bringen).

    *From “day one” the leading universities’ women’s studies’ departments had skipped right past that—and into Marxist feminism with its paradigm of males-as-oppressor/females-as-oppressed. Over the past thirty years that model expanded from the politically correct gender framework at the leading universities, whose professors are typically more radical, into more vocationally oriented universities such as Ryerson, who in the past were barely affected by Marxist-type feminism.*

    Marxist type feminism?

    Nanu?

    Wer ist der rechte Narr, Verschwörungstheoretiker und Antisemit?

    Nun, ein (Ex-)Feminist der zweiten Welle, ein Feminist der ersten Stunde dieser Welle, der die Entwicklung von innen heraus beobachten konnte.

    Es ist Warren Farrell

    http://www.avoiceformen.com/education/equity-without-equity-universities-love-hate-relationship-with-men/

    Der ganze Artikel von Farrell ist lesenswert, zeigt er doch, wie weit Ideologen den universitären Apparat durchdrungen haben und ihn nutzen, um mit Macht ihre Kritik an Redefreiheit und Organistationsfreiheit zu hindern.

    Und das tun sie mit Hilfe der Zwangsbeiträge, die der Steuerzahler bzw. die Studenten der jeweiligen Uni bei ihnen abliefern müssen.

    Klingt vertraut.

    Was wäre schließlich Feminismus ohne Staatsponsoring/Zwangsbeiträge, eingetrieben mit Hilfe der etablierten Machtstrukturen, die Feminist.I.nnen für ihre Zwecke nutzen können.

    Und nutzen.

    Wie ist das bloß möglich ohne Rückendeckung durch etablierte Mächtige?

    Nützliche Idioten, für einander.

    Das Folgende passt in’s Bild (nicht vergessen: KULTURMARXISMUS GIBT ES NICHT, darum auch kein Bündnis zwischen Kapital und diesen intellektuellen „Oppositionellen“, die sich so bequem ausstaffieren lassen von den Kapitalisten, alles Zufall, Gehen Sie bitte weiter, hier gibt es nichts zu sehen!).

    *It’s a rich man-poor man gap. Only the feminist-defined men’s issues are receiving funding of any significance from their university or a foundation. Both Stony Brook University and other foundations will be adding additional funding to a $300,000 start-up grant from the John D. and Catherine T. MacArthur Foundation to establish the first Center for the Study of Men and Masculinities. The center will be headed by Michael Kimmel, a male feminist and a Distinguished Professor of Sociology.

    Michael Kimmel’s perspective is indicated by the title of his forthcoming book, Angry White Men. [Natürlich. Das Feindbild des Weißen, heterosexuellen Mannes als Universalsündenbock dieser neuen Linken – es darf auch hier nicht fehlen] As a sociologist, Michael would, were the context different, doubtless be the first to spot the extraordinary wealth of the feminist machine vs. the virtual homelessness of men who wish to define and redefine themselves without the control of the Marxist feminist prism.*

    The Marxist feminist prism – wie kann sich Farrell nur so täuschen, in die Irre geführt von rechten Verschwörungstheoretikern, ganz bestimmt.

    *To my knowledge, no person who has taken a non-feminist perspective on these issues has received significant university or foundation funding, or reached Michael’s level of Distinguished Professor in any social science department at any university in the U.S. or world. Neither my contacts nor my emails from readers around the world were able to identify a single men’s studies course—and certainly no program or degree—that was not under feminist control.*

    Der Marsch der 68’er durch die Institutionen – er war offenbar auf diesem Feld der Sozial“wissenschaften“ ein voller Erfolg. Ideologische Korruption (von links) und ökonomische Korruption arbeiten Hand in Hand – warum bloß?

    Aber es gibt ja nichts zu sehen, außer Verschwörungstheorien. Gehen Sie darum bitte weiter. Sehen Sie nicht hin!

    Don’t trust your lying eyes!

    • @ Dummerjan

      Dieser faule Luxus wird möglich gemacht von Menschen (meist Männern), die in der Privatwirtschaft, wo in der Tat Qualtätsansprüche etwas zählen, weil man es mit Kunden zu tun hat, die auch zur Konkurrenz gehen können und nicht wie im ÖD mit Untertanen, die die „Leistungen“ des ÖD kaufen MÜSSEN, weil sie Untertanen sind, die die Staatsmacht zum „Kauf“ bei diesem Monopolanbieter ZWINGT, Überstunden klopfen.

      Und dann mit ihren Steuern und Abgaben diese genderbesorgten Teilzeitphilosoph.I.nnen und ihre schöne Work-Life-Bilanz finanzieren dürfen.

      Immerhin, solche Berichte werden die Steuerehrlichkeit der Untertanen sicher verbessern.

      Wenn überraschenderweise das Gegenteil der Fall sein sollte, kann man ja ein paar tausend Teilzeitsteuerfahnder im ÖD einstellen, die die Zwangsabgaben eintreiben.

      Oder der Untertan kann, wann und wo immer möglich, ebenfalls seine Work-Life-Bilanz verbessern, gerade genug arbeiten, um halbwegs gut zu leben, dafür dann weniger Steuern/Abgaben für diese neue Genderaristokratie abdrücken.

      Natürlich, die wird ihre Kosten trotzdem einspielen über Nahverkehrstarife, Kommunalabgaben, Eintrittspreise, Stempelgebühren etc.

      Aber die werden dann wenigstens sozialisiert, d.h. ALLE dürfen sich daran beteiligen, den Luxus unseres neuen Adels zu finanzieren.

      Wenn das der gesamtgesellschaftlichen Solidarität nicht aufhilft, ja, dann weiß ich auch nicht.

    • Relativ zurückhaltender Artikel. Ich fand im Interview alledings schön, dass die Frau, die ein volles Gehalt für eine halbe Arbeit bekommt, stolz darauf ist, wie sparsam der ÖD ist.

    • @ Christian

      Interessantes Interview. Der folgende
      Satz beschreibt was normale psychisch
      stabile Männer wollen.
      Ein ziemlicher Kontrast zu den Verteufelungen
      der Freier durch den Racheengel Sheera.

      „Sie wollen schlicht Sex mit einer netten,
      enthusiastischen und hübschen jungen Frau,
      welche dabei auf ihre Bedürfnisse eingeht.“

      • LOL, ich musste auch sofort an die Finstere Furie denken.

        Schön auch der Satz: „Sina: Ja. Wenn man die negativen Aspekte des Jobs betrachtet, ergeben sich praktisch alle aus der Stigmatisierung.“

        Mit anderen Worten: MS arbeitet aktiv daran, das Leben der freiwilligen Sexarbeiterinnen zur Hölle zu machen.

      • „Das kann aber auch damit zu tun haben, dass ich inzwischen älter bin. Würde ich aber jeden Tag mehrere Kunden haben, wäre der Einfluss auf mein privates Sexleben wohl eher negativ.“

        Das zeigt doch, dass für diese Frau
        während des Studiums das Modell des
        Sugar Daddy noch idealer sein könnte.
        Er zahlt ihre Wohnung und noch andere
        Nebenkosten, klar wenn er clever ist,
        kann er das sogar steuerlich absetzen.
        Sie erhält zusätzlich ein Sackgeld
        das in die Nähe eines Minimalgehaltes
        kommt.
        Als Gegenleistung geht sie einmal
        pro Woche mit ihm zum Essen in ein
        gutes Restaurant und hat zweimal
        Sex.
        Vielleicht begleitet sie ihn ab
        und zu als Eye Candy zu einem
        besonderen Anlass.
        Daneben ist sie frei zu tun und
        zu lassen was sie will.

      • @ red pill

        „Der folgende
        Satz beschreibt was normale psychisch
        stabile Männer wollen.
        Ein ziemlicher Kontrast zu den Verteufelungen
        der Freier durch den Racheengel Sheera.“

        Für die Kategorisierung von Freiern als Sexualstraftäter mit geringer Empathie und fast nicht vorhandener Moral gibts ein Bündel von Indizien, das weit über eine Einzelfallbetrachtung wie bei Dir hinaus geht.

        Auszüge aus der m.W.n. bisher umfangreichsten Studie über diese Unterkategorie (geschätzte 16%) der Gattung Mann, deren größtenteils erschütternde Aussagen wohl nur als Spitze des Eisbergs zu bezeichnen sind, weil diese 103 Freier freiwillig an der Befragung teilnahmen (falls das irgendwer liest, die/der bei wikipedia mitwirkt: da wäre Einiges noch unbedingt einzuarbeiten!), nach von mir gewählten Stichworten geordnet:

        – Vergewaltigung/smythen –
        „The notion that prostitutes are “un-rape-able” was a common belief among the men in this sample. Twenty-five per cent told us that the very concept of raping a prostitute or call girl was “ridiculous.” Nearly one-half of the buyers stated that rape happens because men get sexually carried away (47%) or their sex drive gets “out of control” (48%).“ […] „Fifty-four per cent of these London buyers subscribed to the theory that prostitution decreases rape. There is no empirical basis for this theory, nonetheless it is assumed to be the truth by many people, including these buyers. In part as a justification for prostitution, men who bought sex reasoned that if prostitution did not exist then they would be more likely to rape women who were not prostitutes. […] Sixteen per cent stated that they would rape a woman if they could be assured that they would not be caught. […]Forty-seven per cent of these London men expressed the view to a greater or lesser degree that women did not always have certain rights during prostitution. […] As Kinnell (2008) argues, such men believe that “buying sex entitles them to do anything they want” (p264) or that paying “gave them the right to inflict any kind of assault they chose” (p86).“

        – Minderjährigkeit –
        „The interviewees thought that on average, 36% of women began prostitution under age 18. According to evidence submitted to the UK Government (Home Office, 2004), between 50-75% of women entered prostitution before they were 18, with 15 years being the average age of entry. In addition, Paying the Price (Home Office, 2004) noted that 75% of children abused through prostitution had been missing from school. Cusick and colleagues (2002) found that a majority of British women in prostitution had begun prostitution as minors.“

        – sexuelle Gewalt im Kindesalter –
        „Thirty-two per cent of the 103 buyers estimated that relatively few (0-20%) women in prostitution were abused as children, even as 34% of the interviewees estimated that between 30-40% of all women in prostitution were, and 35% thought that 50-90% were. In fact, an overwhelming majority of women in all forms of prostitution have been sexually abused as children (Silbert and Pines, 1982a; Nadon et al., 1998). Some estimates are as high as 90%. As one woman explained, “Through childhood sexual abuse, many prostituted women have become conditioned into thinking that this is their choice… It normalises this kind of behaviour and causes many to enter into the trade” (Aumord, 2009).“

        – Obdachlosigkeit –
        „Eighteen per cent of interviewees estimated that 50-90% of all prostitutes were homeless; 26% estimated that 30-40% were homeless, and 46% estimated that 10-20% of all prostitutes were homeless. Eleven per cent of the men believed that no prostitutes were homeless. Research has shown that there is a 75% rate of current or past homelessness among those prostituted in nine countries (Farley et al., 2003).“

        – Auswirkungen der Prostitution auf die Frauen und Menschenhandel –
        „Forty-four per cent of the men believed that prostitution had a very or extremely negative effect on the prostitute. Only 19% felt that prostitution had a very or extremely positive effect on the prostitute. The positive effect they referred to was primarily a financial benefit. […] These men’s awareness of the sexual exploitation, coercion and violence associated with buying sex is confirmed by a significant literature on violence against women in prostitution. Watts and Zimmerman (2002) at the Department of Public Health and Policy of the London School of Hygiene and Tropical Medicine noted that trafficking for prostitution and violence against prostitutes was one of the most common and severe forms of violence against women in the world (2002). A study of 240 women prostituted in Leeds, Edinburgh, and Glasgow found that 26% of women in indoor prostitution had experienced some form of serious violence from the men who had bought them in the past six months (Church et al., 2001). The interviewees were asked about their awareness of deception and trafficking for prostitution. Forty-three per cent of the men said that it was their impression that one-half or fewer of all those in prostitution were fully informed about the nature of prostitution. Of the men interviewed, 55% believed that a majority of women in prostitution were lured, tricked or trafficked.
        Similar estimates were made by an additional 223 men who bought sex in Scotland and the US. Fifty-six per cent of men who bought sex in the US and 63% in Scotland said that they also believed that a majority of all those in prostitution are lured, tricked or trafficked into it. Studies by Anderson and O’Connell Davidson (2003) and Di Nicola et al (2009) report that most men who buy sex are aware of and have witnessed exploitation, coercion and trafficking but this does not affect their decision to buy sex.“

        – Überlegenheitsimagination (exemplarisch) –
        „One interviewee who struggled with the notion that prostitution damages women rationalised it by believing that women in prostitution are, unlike other women, intrinsically indecent and slutty: “It’s a dirty job in my humble opinion, having sex for money isn’t a decent thing for a human being. I wouldn’t go out on a date or be in a relationship with
        one of them. I don’t see myself going out with someone who has been paid for sex. I’m an old fashioned person, Roman Catholic. In high school, boys don’t want to go out with slutty girls. Part of my brain is divided – like a wall. I think two different ways about women.”

        – Zuhälterei –
        „Forty-eight per cent of 103 London men said they believed that most women in prostitution are victims of pimps, reflecting a reality that converges with what is known from observation and research studies (Boyer, 2008; DiPaolo, 1999; Giobbe, 1993; Herman, 2003; Ling et al., 2007; Raphael and Shapiro, 2002; Silbert and Pines, 1982; Vanwesenbeeck et al, 1995; West et al., 2000). “Prostitution is forced on her,” explained one man, “not always physically, but definitely mentally. To convince her to do a job
        she doesn’t want to do, you must be a good manipulator. […] Fifty per cent of interviewees said that they had used a woman in prostitution who they knew was under the control of a pimp.“

        – Unwilligkeit zur Hilfe –
        „Two men said that women in prostitution asked them for help but neither believed the women’s request for help. […] Several men reported that the women themselves informed them that they had been trafficked. None reported this to the police.“
        „Despite their awareness of coercion and trafficking, only five of these 103 men reported their suspicions to the police. They feared a loss of anonymity, especially fearing their families’ discovery of their use of prostitutes.“

        – wissentliche Selbsttäuschung –
        „About one-half (53%) of the men interviewed in London acknowledged having some sort of emotional connection with the women they paid for sex.
        Of the men who acknowledged any emotional relationship, nearly half of them (46%) described the relationship as minimal, rating the extent of the relationship as 1 or 2 on a scale of 1 to 10. In many cases, this lack of emotional connection was intentional. As one man explained, “I don’t want to know about her. I don’t want her to cry or this and that because that spoils the idea for me.“ […]
        Only 9% of the women in Kramer’s (2003) study indicated that they had any positive feelings at all during acts of prostitution. More commonly, Kramer’s interviewees described
        feeling sad, detached, angry or anxious when prostituting. Of the words used by the interviewees to describe what they assumed were the women’s feelings during
        prostitution, 33% were negative. By contrast, Kramer’s study of the women themselves found that 77% of the time the women experienced a negative emotional state. […]
        Some men understood the dissociation necessary to perform prostitution, using some of the same negative words that women have used to describe their experiences of prostitution: “they are trying to blank their minds,” “disconnected,” “attempting to switch off or distance herself,” “empty,” and “hurry up, and get the fuck out of my head.”
        Other negative words that the men used to describe how the women might feel included “disgusted,” “miserable,” “dirty,” “hatred,” “scared,” “physically and mentally painful,” and “relief that I’m not going to kill her.” […]These findings suggest that the men not only lack emotional involvement with the women they use in prostitution but also that they lack accurate empathy. Coy (2008 p185) suggested that a denial of subjectivity occurs when the experiences and feelings of the “object” are not recognised. […]
        Asked to describe their own feelings before and after the acts of prostitution, the men listed equal numbers of neutral feelings before and after (15% in each case). However, their emotions tended to shift in a negative direction after prostitution transactions. After prostitution, the men listed fewer positive words and a greater number of negative words […]
        Possibly to counter these feelings, men who buy sex are often committed to the idea that prostitution is an equal exchange of sex for money or goods. If, as many prostituted women have reported, prostitution is paid rape (Farley, Lynne and Cotton, 2005) then the payment itself (whether cash, food, housing, drugs) functions as the means of coercion to the sex in prostitution (MacKinnon, 2001, 2009). Against much empirical evidence a number of buyers insist that prostitutes truly enjoy the sex of prostitution. This
        highlights a major contradiction. While the buyer is often aware that it is his money and his purchase of her for sex that gives him the control while removing her autonomy and her dignity, he still seeks to convince himself that she both likes him and is sexually aroused by him.[…]
        The interviewees believed that women in prostitution were satisfied by the sex of prostitution 46% of the time. One man argued that women who were “professional prostitutes” all like sex. Another said, “A normal woman is never as highly sexed as a prostitute. It would be wrong.” Generally, the literature indicates that women are not sexually aroused by prostitution, and that after extended periods of time servicing hundreds of men, prostitution damages or destroys much of their own sexuality (Barry, 1995; Funari, 1997; Giobbe, 1991; Hoigard and Finstad, 1986; Raymond et al., 2002)[…]
        Forty-eight per cent of the men acknowledged that they were sometimes intoxicated when they bought sex. Nineteen per cent of these 103 men reported being
        intoxicated at least half of the time when they purchased sex. […] Although more than one-half of the men interviewed said they were currently involved in a sexual relationship with a woman, many were not, and yet the dissatisfaction felt by some looking for the ‘girlfriend experience’ led to disappointment and resentment. Many men seemed to want a real relationship with a woman and were disappointed when one did not form: “It’s just a sex act, no emotion. Be prepared to accept this or don’t go at all. It’s not a wife or girlfriend.”

        – Ansatzpunkte –
        „When asked to summarise their reasons for buying sex, notions of men’s biological imperative or men’s basic rights as consumers to buy sex were at the root of the reasons given (Coy, Horvath and Kelly, 2007).[…]
        Asked what would deter them from using women in prostitution, the men’s responses suggest that there are a number of equally effective alternatives. These include being added to a sex offender register, prison or being publicly exposed via billboard, newspaper, Internet or letter to family or employer. Higher fines, greater criminal penalties and having their driver’s licence suspended or their car impounded would also deter these men from buying sex, if they were convinced that laws and penalties would actually be enforced. […]A significant majority (71%) of the men interviewed for this study reported that they have some degree of guilt, shame or negative feelings about paying for sex. In a separate study of 137 UK men who paid for sex, Coy (2008 p189) noted that many acknowledged “guilt and ambivalence” about prostitution. […]Possibly to deflect self-blame, a significant majority of these 103 men who bought sex (78%) consider their own prostituting behaviours to be an addiction. Many of these men classified themselves ‘sex addicts,’ suggesting that they view their behaviour as an illness that is out of control and needs to be cured. […]

        Some men said they were unable to imagine a world in which prostitution could ever be ended. When asked what they thought might bring about an end to the sex trade, responses such as, “kill every girl in the world,” and “you’d need to put all men in solitary cells” highlighted the fact that for many, prostitution is viewed as an inevitability. Others could see possibilities for change. “The challenge,” said one interviewee, “is to change the way men think.”

        Klicke, um auf MenWhoBuySex-89396b.pdf zuzugreifen


        Wer glaubt, dass diese Männer mehrheitlich irgendwie „normal“ und Letzteres nicht möglich wäre, DER/DIE ist i.m.A. wahrhaft misandrisch!

        • @ muttersheera

          Wer glaubt, dass die von Dir verlinkte Studie etwas mit normaler Wissenschaft zu tun hat, der ist wahrhaft misandrisch.

          Eine Müllstudie aus dem feministischen Sumpf gezogen?

          Ich vermute: JA

          Melissa Farley (born 1942) is an American clinical psychologist and researcher[1][2][3] and feminist anti-pornography and anti-prostitution activist.[4][5] Farley is best known for her studies of the effects of prostitution, trafficking, and sexual violence.

          Wissenschaft und Aktivismus – der aktivistische Aktivismus feministischer Aktivist.I.nnen verträgt sich nicht gut mit Wissenschaft, erfahrungsgemäß.

          Ob häusliche Gewalt oder Prostititution, oder, oder, oder – Lügen und Halbwahrheiten, erfahrungsgemäß.

          So auch hier:

          *Her prostitution studies have been criticized by sociologist Ronald Weitzer, for alleged problems with their methodology. In particular, Weitzer was critical of what he viewed as the lack of transparency in how the interviews were conducted and how the responses were translated into statistical data, as well as the sampling bias toward highly marginalized groups of sex workers (such as street workers) and for the way the findings of Farley’s studies have been more generally applied to demonstrate the harm of sex work of all kinds.[10] A 2002 study by Chudakov, et al.[11] used Farley’s PTSD instrument to measure the rate of post-traumatic stress disorder among sex workers in Israel. Of the fifty five consenting women interviewed, 17% met the criteria for PTSD, compared to Farley’s 68% figure. Farley’s critics also claim that her findings are heavily influenced by her radical feminist ideology.[12][13][14]*

          Speziell zu der Studienserie, aus der Du den Londoner Teil verlinkt hast, Zitat:

          *In response to the Scottish study, a paper authored by some 15 academics and sexual health experts was submitted to the Scottish Parliament, strongly rebuking the methods and conclusions of the study. Amongst other things, the report states – „This research violates fundamental principles of human research ethics in that there is no evidence of any benefit to the population studied. Rather the purpose of the research appears to have been to vilify the population of men who were chosen to be interviewed. “ In addition they criticize the work as biased, ill informed and unhelpful.[14]*

          http://en.wikipedia.org/wiki/Melissa_Farley

          Eine würdige Vertreter.I.n feministischer „Wissenschaft“.

          Danke, muttersheera.

          Biased and ill inforemed – die feministische „Wissenschaft“ feministisch-aktivistischer Aktivist.I.nnen – same procedure as ever, ab in die Tonne.

          Wer hat denn noch beigetragen?

          Natürlich, Catherine MacKinnon – die Andrea Dworkin für „Intellektuelle“.

          *Catharine A. MacKinnon, who has provided wise and incisive consultation, critical feedback and generous writing assistance to Melissa Farley and Prostitution Research & Education over the years, contributed significantly to developing the questionnaires and shaping the analysis in this study, for which the authors are grateful.*

          Quelle: die von Dir verlinkte „Studie“.

          Ab in die Tonne.

          Desweiteren – Julie Bindel, mir auch nicht unbekannt, lesbisch,zutiefst misandrisch, feministisch, was denn sonst.

          http://en.wikipedia.org/wiki/Julie_Bindel

          Hier ein Beispiel für ihren „Qualitätsjournalismus“, erschienen 2009 in einer „Qualitätszeitung“, dem Guardian, links, liberal, feministisch – was denn sonst.

          http://www.theguardian.com/lifeandstyle/2009/jan/30/women-gayrights

          Zitat (Bindel zitiert hier zustimmend eine Gesinnunsschwester):

          *“We think serious feminists have no choice but to abandon heterosexuality,“ it reads. „Only in the system of oppression that is male supremacy does the oppressor actually invade and colonise the interior of the body of the oppressed.“ It also asserted that penetration „is more than a symbol, its function and effect is the punishment and control of women“.

          „Being a heterosexual feminist is like being in the resistance in Nazi-occupied Europe where in the daytime you blow up a bridge, in the evening you rush to repair it.“*

          Bindels Fazit:

          *To me, political lesbianism continues to make intrinsic sense because it reinforces the idea that sexuality is a choice, and we are not destined to a particular fate because of our chromosomes. I also suspect that it is very difficult to spend your daily life fighting against male violence, only to share a bed with a man come the evening. Then there’s the fact that working with women towards a common goal means you develop a strong and passionate bond with them – why some feminists then block out the possibility of sexual relationships with their political sisters and instead turn to men for intimacy is beyond me.

          I think it’s time for feminists to re-open the debate about heterosexuality, and to embrace the idea of political lesbianism. We live in a culture in which rape is still an everyday reality, and yet women are blamed for it, as it is viewed as an inevitable feature of heterosexual sex. Domestic violence is still a chronic problem for countless women in relationships with men. Women are told we must love our oppressors, while, as feminists, we fight to end the power afforded them as a birthright. Come on sisters, you know it makes sense. Stop pretending you think lesbianism is an exclusive members‘ club, and join the ranks. I promise that you will not regret it.*

          Hassgesänge aus dem Müllstrom der „Qualitätspresse“.

          Wer könnte berufener sein, als aktivistische Aktivist.I.n, lesbische Feminist.I.n und Journalist.I.n über die Käufer von Nuttensex zu „forschen“.

          Und nun die dritte Autorin dieser famosen „Studie“, Jacqueline M. Golding

          Wenn ich etwas über jüdisches Leben in Deutschland erfahren will, muttersheera, empfehle ich nicht den „Stürmer“.

        • @Red Pill,

          Ein Meisterstück der Schuldzuweisungswissenschaft.

          ‚Using computer modelling, the researchers found that over time, competition among men of all ages for younger mates left older females with much less chance of reproducing.

          „We are saying somewhere along the line, men began to change their preference in mating,“ said evolutionary biologist Rama Singh, co-author of the study published in this week’s issue of the journal PLOS Computational Biology.

          „What we’re saying is that menopause will occur if there is a preferential mating with younger women and older women are not reproducing,“ he said Thursday from Hamilton.‘

          Und WARUM haben sich die Gruppen evolutionär durchgesetzt, in denen Männer junge Frauen bevorzugt haben?
          Hmmmm?
          Nein, da gibt es keinen Grund, Männer sind einfach doof.

        • @ yacv

          *Ein Meisterstück der Schuldzuweisungswissenschaft.*

          In der Tat. Für viele scheint es einfach nicht denkmöglich, dass auch Frauen für Negatives (mit-)verantwortlich sein könnten oder dass die Umstände/Lebensbedingungen Negatives erzwingen, weil Negatives der Preis ist, den man für Vorteile an anderer Stelle zahlen muss.

          Das scheint auch für Evolutionsbiologen (männliche wie weibliche) zu gelten.

          So gerät denen völlig aus dem Blick, dass nicht nur Männer jüngere Frauen bevorzugen, sondern auch Frauen ältere Männer = Männer, die schon „erprobt“ sind, die ihre Qualität bewiesen haben, die Status und Ressourcen angehäuft haben.

          Eine junger Mann, der sich noch nicht beweisen konnte, könnte ja der falsche Korb sein, in den seine Eier zu legen zu Totalverlust führen könnte.

          Er könnte sich als Niete herausstellen, als Fehlinvestition.

          Aber Frauen werden von vorneherein exkulpiert, von Verantwortung frei gestellt, sind OPFA.

          Täter nur, wenn man sie für Wahres, Gutes, Schönes verantwortlich machen kann.

        • @ Alexander

          „This research violates fundamental principles of human research ethics in that there is no evidence of any benefit to the population studied.“

          Das kann eigentlich ja nur als Witz gemeint sein…

          @ red pill

          „Wäre doch genial wenn Frauen bis etwa
          55-60 Karriere machen könnten um
          anschliessend noch Familie mit Kindern
          zu haben.“

          Ist jetzt bereits möglich, wie die ältesten Erstgebärenden von knapp 70 beweisen. Natürlich ist das ein klein wenig kompliziert, u.a., weil der deutsche Gesetzesgeber hier (noch) Einschränkungen der Reproduktionsfreiheit von Frauen für nötig hält. Und – sagte ich bereits – ich denke, dass Frauen auch zukünftig überwiegend (wenn dann) in der ersten Lebenshälfte Mutter werden wollen, damit sie noch das Aufwachsen ihrer Enkel erleben und begleiten können.

          @ Dummerjan

          Berechtiger Hinweis. Ich werde das demnächst berücksichtigen.

          @ Christian

          Ich wollte nochmal hierauf zurückkommen:

          „Eine Person, die zB mit Mißbrauch aufgewachsen ist, kann ebenfalls ein Denken über Sex verinnerlichen, dass weniger mit Zuneigung oder Bindung in Verbindung steht als vielmehr mit Belohnung etc. Das kindliche Gehirn wächst ja noch und auch diesbezügliche Erfahrungen werden abgespeichert.“

          Heißt das, Du nimmst an, dass individuelle Erlebnisse unterm Strich doch wichtiger sind als unsere „evolutionäre Programmierung“ bzw. diese sozusagen überschreiben können?

          Ein positiver Bescheid Deinerseits würde m.E. auch implizieren, dass die Differenz zwischen unseren Positionen nahezu verschwunden wäre.

          Mensch, das wäre ja ein SO interessantes Zwischenergebnis!

          • @muttersheera

            „Heißt das, Du nimmst an, dass individuelle Erlebnisse unterm Strich doch wichtiger sind als unsere “evolutionäre Programmierung” bzw. diese sozusagen überschreiben können?“

            Nein, ich nehme an, dass biologische Faktoren und gesellschaftliche Faktoren zusammen spielen. Und das – gerade bei bestimmten Personen, die biologisch dafür anfällig sind – außerordentliche Ereignisse auch große Wirkungen haben können.

            „Ein positiver Bescheid Deinerseits würde m.E. auch implizieren, dass die Differenz zwischen unseren Positionen nahezu verschwunden wäre.“

            Inwiefern? Wir hätten immer noch in vielen Bereichen ganz erheblich voneinander abweichende Auffassungen?

        • @ Christian

          „Nein, ich nehme an, dass biologische Faktoren und gesellschaftliche Faktoren zusammen spielen.“

          Packst Du die individuellen Erlebnisse jetzt plötzlich unter „gesellschaftliche Faktoren“?

          „Inwiefern? Wir hätten immer noch in vielen Bereichen ganz erheblich voneinander abweichende Auffassungen?“

          Aber der Evo-Psycho-Scheiß wäre damit vom Sockel gestossen.
          Und das wäre doch schon was!

          • @muttersheera

            „Packst Du die individuellen Erlebnisse jetzt plötzlich unter “gesellschaftliche Faktoren”?“

            war wohl schlecht formuliert. Dann eben unbiologische, soziale, gesellschaftliche aus der interaktion mit anderen Menschen stammende Faktoren

            „Aber der Evo-Psycho-Scheiß wäre damit vom Sockel gestossen.“

            Schon klar, dass du das nicht ernst meintest, davon konntest du ja nicht ausgehen.
            Versuch dich doch mal an einer Kritik des Evo-Psycho-Scheiß. Das wird dann eine interessantere Diskussion

        • @ muttersheera

          *“This research violates fundamental principles of human research ethics in that there is no evidence of any benefit to the population studied.”

          Das kann eigentlich ja nur als Witz gemeint sein…*

          Erklärst Du mir, warum das witzig sein soll?

          Ich bin en wenig schwer von Begriff wie Du weißt und verstehe den Witz nicht.

          Denn die Frauenhausorganistion, die diese „Studie“ beauftragte, bekam bis 2011 rund 5 Mio. Pfund vom britischen Steuerzahler, d.h. vor allem von Männern.

          Die gezwungen werden, diesen Propagandamüll auch noch zu finanzieren.

          Und nein, ich denke nicht, dass die Regierungen, die das beschlossen, unter den Männern, die Steuern zahlen (müssen), eine Mehrheit hatten.

        • @ Christian

          „war wohl schlecht formuliert. Dann eben unbiologische, soziale, gesellschaftliche aus der interaktion mit anderen Menschen stammende Faktoren“

          … die ein Gehirn so „neu-formatieren“ können, dass die den pränatalen Hormonen beispielsweise zugeschriebenen Einflüsse geradewegs zunichte gemacht und vom Ergebnis her in das Gegenteil des ursprünglich erwartetbaren verschoben werden.
          Deine Meinung, right?

          „Versuch dich doch mal an einer Kritik des Evo-Psycho-Scheiß.“

          Sie ist eine reduktionistische, häufig zirkuläre, sowie Herrschaftslegitimierende „Wissenschaft“, von der (deshalb) keinerlei neuen Einsichten zu erwarten sind.

          Ihre Popularität verdankt sie vermutlich genau diesem Umstand, dass sie das „erforscht“, was sowieso jede/r von klein auf gelernt hat/“weiß“.

          Und weil ich annehme, dass Du dagegen jetzt wieder mit Homosexualität bzw. der Ansicht, dass sich Homophobie gesamt-gesellschaftlich leichter überwinden ließe, wenn man betont, dass die sexuelle Orientierung nicht wählbar, sondern biologisch-determiniert (hier sprichst Du meiner Lesart zufolge jedenfalls nicht mal mehr von „Disponierung“) sei, kommen willst, formuliere ich in Gedanken bereits meinen Gegenstandpunkt (der Dir allerdings sehr wohl bereits bekannt sein müsste)…

          @ Alexander

          „Erklärst Du mir, warum das witzig sein soll?
          Ich bin en wenig schwer von Begriff wie Du weißt und verstehe den Witz nicht.“

          Dann mal so gefragt: welcher Benefit ergibt sich denn D.M.n. für die Befragten in Studien auf anderen Feldern (sexueller) Gewalttäterschaft?

        • @ muttersheera

          *Dann mal so gefragt: welcher Benefit ergibt sich denn D.M.n. für die Befragten in Studien auf anderen Feldern (sexueller) Gewalttäterschaft?*

          Studien, die diesen Namen verdienen, die sine ira et studio lege artis versuchen, zu erfassen, was TATSÄCHLICH ist, liefern möglicherweise Ansatzpunkte ein Übel zu erkennen, erlauben es abzuschätzen, wie übel das Übel tatsächlich ist und erleichtern es, erfolgversprechende Methoden, es zu bessern, zu entwickeln und anzuwenden.

          Die von Dir verlinkte Studie ist Junk Science, geldverschwendender ideologischer Müll, der nur der finanziellen Versorgung der ideolog.I.nnen dient und niemandem nützt, außer eben jenen Ideolg.I.nnen und deren Anhänger.I.nnen, die sich ihren sinnstiftenden Glauben nicht durch die Realität kaputt machen lassen wollen.

          Nichts gegen Glauben, der Sinn stiftet.

          Aber dann doch bitte an Metaphysisch-Transzendentes glauben und nicht an ein Sein, das nicht ist bzw. nicht so ist, wie behauptet und das der Empirie zugänglich ist.

          Denn das fällt auf, muttersheera, man wird beim Lügen und Betrügen erwischt – früher oder später.

          Auch Feminist.I.nnen.

          Deren Zeit läuft ab, langsamer als ich mir wünsche, aber sie läuft ab.

        • @ muttersheera

          *Sie ist eine reduktionistische, häufig zirkuläre, sowie Herrschaftslegitimierende “Wissenschaft”, von der (deshalb) keinerlei neuen Einsichten zu erwarten sind.

          Ihre Popularität verdankt sie vermutlich genau diesem Umstand, dass sie das “erforscht”, was sowieso jede/r von klein auf gelernt hat/”weiß”.*

          Was wäre denn, wenn das, was jeder von klein auf gelernt hat, tatsächlich richtig wäre?

          Auch wenn es Dir und Deinen Vorlieben nicht entgegenkommt?

          Wissenschaft ist immer reduktionistisch.

          Das ist der Kern der wissenschaftlichen Methode, ihr Erfolgsgeheimnis.

          Und was ist denn „herrschaftslegitimierende Wissenschaft“?

          Ist die gut oder schlecht?

          Was scheidet denn gute von schlechter Wissenschaft?

          Ihre Brauchbarkeit zur „Herrschaftslegitimation“ oder das Kriterium „wahr“ (empirisch belegt) oder „falsch“ (empirisch widerlegt)?

          Wenn nun gute Wissenschaft, die „wahre“ Erkenntnisse liefert, herrschende Vorstellungen als richtig erweist, also Herrschaft legitimiert (und Deine Herrschaftsansprüche nicht legitimiert, also Deiner Ideologie nicht dient) ist sie dann schlecht?

          Wird Wissenschaft erst dann gute Wissenschaft, wenn sie der „Opposition“, der Subversion, der Umwertung aller Werte, der Revolution, was auch immer, dient?

          Das wäre ja ein stalinistisches Wissenschaftsverständnis.

        • @ Sheera

          „Sie ist eine (…) Herrschaftslegitimierende “Wissenschaft” (…)“

          Das gilt für Blank Slate-Theorien aber potentiell auch.
          Wie es Noam Chomsky ausdrückte:

          „Die Theorie, wonach der menschliche Geist, anfänglich unstrukturiert und beliebig formbar ist, und wonach die menschliche Natur ganz und gar ein gesellschaftliches Produkt darstellt, wurde oft mit progressiven, ja sogar revolutionären Vorstellungen in Verbindung gebracht, während Spekulationen über den Instinkt des Menschen, oft einen konservativen und pessimistischen Beigeschmack hatten. Man kann leicht sehen, warum Reformer und Revolutionäre radikale Verfechter der Umwelttheorie werden, und es besteht kein Zweifel daran, dass die Auffassung von einer unveränderbaren menschlichen Natur zur Errichtung von Barrieren gegenüber jeglicher gesellschaftlicher Veränderung wie auch zur Verteidigung etablierter Privilegien dienen kann und auch tatsächlich gedient hat.
          Bei näherer Betrachtung werden wir jedoch sehen, dass der Begriff eines „leeren Organismus“, eines Organismus, der beliebig formbar ist und noch keine Struktur besitzt, nicht nur falsch ist, sondern naturgemäß auch als Stütze für die reaktionärsten Gesellschaftsdoktrinen fungiert. Wenn der Mensch tatsächlich beliebig formbar ist und keine wesentliche psychologische Natur besitzt, warum sollte er dann nicht von denen kontrolliert und unterdrückt werden, die Autorität, spezielles Wissen, sowie ein unvergleichlich gutes „Augenmaß“ für das in Anspruch nehmen, was für die weniger Aufgeklärten angeblich am besten ist? Die empirische Lehre lässt sich ohne weiteres in eine Ideologie für eine elitäre Partei umformen, die sich die Autorität anmaßt, die Massen in eine Gesellschaft zu führen, in der die „rote Bürokratie“ am Ruder ist, (…) – genauso leicht aber auch in eine Ideologie, für die liberalen Technokraten oder die Verwaltungsmanager, die die wichtigsten Entscheidungen in den Institutionen der kapitalistischen Demokratie monopolisieren (…).
          Das Prinzip, dass die menschliche Natur in ihren psychologischen Aspekten nichts weiter ist, als das Produkt der Geschichte und gegebener gesellschaftlicher Verhältnisse, dieses Prinzip öffnet einer jeden Anwendung von Gewalt sowie einer jeden Manipulation von Seiten der Mächtigen Tür und Tor. Auch dies dürfte m.E. ein Grund dafür sein, dass dieses Prinzip für intellektuelle Ideologen, welcher politischen Couleur auch immer, eine derartige Anziehungskraft besitzt.“

          Oder aus „neo-marxistischer“ Perspektive Erich Fromm:

          „Zunächst einmal führt die Auffassung der unbegrenzten Formbarkeit der menschlichen Natur leicht zu Folgerungen, die genauso wenig befriedigen, wie jene Auffassung, die eine starre und unveränderliche Natur des Menschen annimmt. Wäre der Mensch nämlich unbegrenzt formbar, dann könnte er tatsächlich durch Normen und Institutionen, die seinem Wohlergehen entgegenstehen, für immer geformt werden, ohne dass es eine Möglichkeit gäbe, die der menschlichen Natur innewohnenden Kräfte zu mobilisieren, um eine Veränderung der Verhältnisse zu erreichen. In diesem Fall wäre der Mensch nur eine Marionette irgendwelcher gesellschaftlicher Zustände und nicht – wie er im Laufe der Geschichte unter Beweis gestellt hat – ein tätiges Wesen, dessen innere Eigenschaften heftig reagieren, wenn sie durch ungünstige gesellschaftliche und kulturelle Bedingungen unter Druck gesetzt werden. Wäre der Mensch nichts anderes als eine Widerspiegelung kultureller Verhältnisse, dann könnte keine Gesellschaftsordnung vom Standpunkt des menschlichen Wohlergehens aus kritisiert und beurteilt werden, weil es keine Vorstellungen vom „Wesen“ Mensch gäbe.
          Ebenso wichtig wie die politischen und moralischen Rückwirkungen der Theorie von der Formbarkeit sind theoretische Folgerungen. Wenn wir annehmen, es gäbe keine andere menschliche Natur (als die in Begriffen grundlegender physiologischer Bedürfnisse definierte), dann wäre die einzig vertretbare Psychologie ein radikaler Behaviorismus, der lediglich unzählige Verhaltensweisen beschreibt, oder eine Psychologie, die nur quantitative Aspekte menschlichen Verhaltens misst. Psychologie und Anthropologie hätten keine andere Aufgabe, als die verschiedenen Arten zu beschreiben, in welcher gesellschaftliche Institutionen und kulturelle Verhältnisse den Menschen formen.
          Die besonderen Erscheinungsformen des Menschlichen wären nichts anderes als der Ausdruck davon, wie die gesellschaftlichen Verhältnisse auf den Menschen eingewirkt haben. In diesem Fall könne es nur noch eine einzige Wissenschaft vom Menschen geben, nämlich die vergleichende Soziologie. Wollen jedoch Psychologie und Anthropologie gültige Behauptungen über die Gesetze aufstellen, die das menschliche Verhalten bestimmen, dann müssen sie auch von der Voraussetzung ausgehen, dass etwas, nennen wir es X, auf Einflüsse seiner Umgebung in einer feststellbaren Weise reagiert, die sich aus der Eigenart von X herleitet. (…) Zwar kann sich der Mensch unzulänglichen Verhältnissen anpassen, aber in diesem Prozess entwickelt er bestimmte seelische und emotionale Reaktionen, die aus den besonderen Eigenheiten seiner Natur heraus entstehen.
          Der Mensch kann sich der Sklaverei anpassen, doch reagiert er darauf mit dem Nachlassen seiner intellektuellen und moralischen Fähigkeiten. Ebenso kann er sich eine Kultur anpassen, die von gegenseitigem Misstrauen und Feindseligkeit erfüllt ist, aber seine Reaktion auf diese Anpassung besteht darin, dass er schwach und unschöpferisch wird. Der Mensch kann sich auch kulturellen Verhältnissen anpassen, die von ihm die Verdrängung seiner Sexualität verlangen, aber seine Anpassung hat die Entstehung neurotischer Symptome zur Folge, wie Freud aufgewiesen hat. Der Mensch kann sich fast allen kulturellen Verhältnissen anpassen, stehen diese aber im Widerspruch zu seiner Natur, dann stellen sich seelische und emotionale Störungen ein, die ihn allmählich zwingen, diese Verhältnisse zu ändern, da er seine Natur nicht ändern kann.
          Der Mensch ist kein unbeschriebenes Blatt, auf das erst die Kultur ihren Text schreibt. Er ist ein Wesen, das mit Energien ausgestattet und in besonderer Weise strukturiert ist. Er passt sich an und reagiert dabei in spezifischer und feststellbarer Weise auf äußere Bedingungen.“

        • @ Borat

          Habe mich durch den Film durchgezapt.
          Gibt einige wirklich gute Appetit –
          Häppchen. Muss zugeben, die Szene
          wo der „Held“ mit seiner Gespielin
          in engem Körperkontakt auf dem
          Bett liegt hat bei mir schon einen
          kleinen Back-flush erzeugt.
          War vor einiger Zeit selber in
          Thailand. Normale Bade- und
          Reiseferien unter mitgebrachter
          weiblicher Beobachtung.
          Daher hatte ich nicht die Möglichkeit
          hands on Erfahrungen zu sammeln.

        • @MS

          Ich würde es einen Spielfilm mit hohem Dokumentationswert nennen, vor allem im Vergleich zu vielen politisch korrekten „Dokumentationen“ auf zeitgeistig-feministischer Linie die wir so gezeigt bekommen.

          Vieles erkenne ich selbst wieder, deckt sich mit meinen Erfahrungen. Das ist eh schon selten.

          Weisheiten im Film?

          Es ist ganz anders als bei uns so erzählt wird.
          Es ist auch nicht das Paradies, aber erst recht merkt man dass wir auch nicht im Paradies leben und je nach Perspektive nicht mal in einer besseren Welt (mit besseren Frauen der Welt).

          Zu deinem Film:

          Hab den Film nicht gesehen, er könnte recht direkt und realistisch sein.

          *Sie eröffneten ihr eigenes Bordell und zählten zu den Frauen, die die erste Union für Prostituierte in Amsterdam mitgründeten. *

          Komisch, den Begriff „Puffmutter“ gibt es erst seit den Siebzigern?
          Ich glaube immer mehr dass diese „Frauenbefreiung“ eine feminstische Legende ist.

        • @RP

          *Normale Bade- und
          Reiseferien unter mitgebrachter
          weiblicher Beobachtung.*

          Positiv denken, es kann eigentlich nur noch besser werden.

  8. Ich ging ja bisher immer davon aus, dass Afrikas Bevölkerung sich innerhalb der nächsten Jahrzehnte bis 2100 „nur“ verdoppeln würde. Nun aber geht die UNO davon aus, dass sie sich vervierfachen wird (von 1 Milliarde auf 4 Milliarden Menschen).

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2341084/Global-population-soar-11-billion-2100-African-population-quadruples.html

    Und das bei einem fortschreitenden Zerfall der künstlichen Multikultistaaten, deren Grenzen die Kolonialmächte ohne Rücksicht – oft unter bewusster Missachtung – der ethnisch/kulturellen Grenzen, also der „natürlichen“ Grenzen, gezogen haben.

    Diese Staaten lösen sich allmählich in mörderischen Bürgerkriegen auf, passen sich den „natürlichen“ Grenzen an, werfen das aufoktroyierte Multikultimodell ab (Gleiche Entwicklung übrigens wie im Nahen Osten – Irak, Syrien – Staaten, von England/Frankreich aus dem Osmanischen Reich herausgeschnitten, wie lange Jordanien (Beduinen contra Palästinenser) und Ägypten noch stabil bleiben (Vertreibung der Kopten aus Ägypten, immerhin ca 10 Mio., möglich) bleibt abzuwarten.

    Vom Rest Nordafrikas (Libyen, Tunesien; eines Tages wohl auch wieder Algerien und vielleicht sogar Marokko, dem einzigen „gewachsenen“ Staat in dieser Region neben Ägypten) muss man nicht groß reden, sie sind ja ohnehin jeden Tag in den Nachrichten.

    Langer Rede, kurzer Sinn: Wir sind aufgestellt für Völkerwanderungen, wie sie Europa seit dem frühen Mittelalter (Normannen von Norden, Ungarn von Osten, Araber vom Süden) nicht mehr aushalten/abwehren musste.

    Was sich gegenwärtig im Mittelmeer an Tragödien abspielt, ist nur ein Vorspiel.

    Die offenbar dramatische Unterschätzung des afrikanischen Bevölkerungswachstums beruhte auf einem Überschätzen des Absinkens der afrikanischen Fortpflanzungsrate (bzw.des Absinkens der Kinderzahl pro Frau).

    Der fortschreitende Zerfall afrikanischer Staaten wird ein solches Absinken wohl eher noch weiter verzögern (oder sogar wieder in sein Gegenteil verkehren), denn die sich verschlechternden Lebensverhältnisse (keine stabile Lebensplanung möglich) begünstigen r-Selektion gegenüber K-Selektion.

    Die nächsten 100 Jahre werden nicht sehr lustig.

    • @ Alexander

      „Langer Rede, kurzer Sinn: Wir sind aufgestellt für Völkerwanderungen, wie sie Europa seit dem frühen Mittelalter (Normannen von Norden, Ungarn von Osten, Araber vom Süden) nicht mehr aushalten/abwehren musste.“

      Letzthin habe ich einen Artikel gelesen
      wo die Haltung unserer Politiker und
      Eliten wie folgt subsumiert wurde:
      Ethno-masochistic blindness.

    • @ Red Pill

      *Letzthin habe ich einen Artikel gelesen
      wo die Haltung unserer Politiker und
      Eliten wie folgt subsumiert wurde:
      Ethno-masochistic blindness.*

      Dazu noch der „Geschlechtsmasochismus“ vieler weißer heterosexueller Männer, die den Eindruck erwecken, sich gar nicht oft und demütig genug für ihre Männlichkeit entschuldigen zu können.

      Wenn ich den Selbstbehauptungswillen einer Zivilisation zerstören wollte, würde ich genau da ansetzen.

      Denn das männliche Element verkörpert diesen Selbstbehauptungswillen, das kämpferische Hinstehen für die eigenen Werte und Überzeugungen, in der Regel.

      Sind die Männer geschlagen oder wehrlos gemacht, fällt das, wofür sie standen.

  9. „About a month ago, archaeologists found a sealed rock cut tomb in Tarquinia. At the front door before they even opened the tomb, they found jars and vases indicating that this was likely an important person. When they removed the slab, they found a small vaulted chamber with the remains of two individuals on stone platform beds. They believed the first skeleton to be the remains of an Etruscan prince who was holding a spear and had a fibulae at his chest which indicated he had been dressed in a mantle. He was accompanied by the cremated remains of his wife who was jeweled and placed on the second platform, and food remains within a large bronze basin at his feet. […]

    Now the remains have been studied, and archaeologists realize that they made an oops. The bones have shown that the skeletonized individual thought to be male is actually female, and the cremated remains of the ‘wife’ were actually of a male. Their re-interpretation of the site with this evidence now argues that the lance, which was previously determined to be a sign of royalty of the prince, is now thought to be a symbol of union between the two deceased.

    So let’s break this down- when the skeleton was male the lance was a sign of royal status, and now that the ‘prince’ is a female the lance is a sign of marriage unity between the two individuals. Isn’t this secondary interpretation just as biased as the first one? Why can’t a female have a lance as a symbol of her power?

    Weingarten was among the first to question this new interpretation in her blog. She rightly asks “Why is it so difficult to understand that the ruling class of Etruscan society was made up of both men AND women?” […]

    What is happening here is that archaeologists are projecting modern bias into the past, and making assumptions about gender roles in this society. Archaeological evidence shows that women could maintain their maiden names after marriage, that both mothers and fathers were important to one’s identity, women equally participated in events with men, and were very powerful. Greek scholars were often horrified by these behaviors, since they had a strongly male dominated society, where women were not allowed to participate in public events and government.

    This isn’t a singular event- issues in gender bias and mistaken identity are quite common.“

    http://bonesdontlie.wordpress.com/2013/10/22/archaeological-oops-the-prince-is-actually-a-female/

      • @ Neuer Peter

        Im anderen Strang fühlte ich mich durch die Vielzahl an Diskutanten (die Wenigsten davon so ernsthaft wie Du, zugegeben) doch ein wenig überfahren.

        Lass uns lieber hier weitermachen, ja?

        Hinsichtlich der Klärung der Frage, wo Zwang beginnt, ist Deine Betrachtung der wohlbekannten Extrempunkte leider nicht hilfreich, deshalb skizziere ich bloß erste Ansätze einer Antwort hierauf:

        „Inwiefern schüchtert die Existenz von Prostitution Nicht-Prostituierte ein?“

        Da frage ich zunächst, wie alt Du warst, als Du von der Existenz von Prostitution erfahren hast, ob Du Deine (kindlichen) Gedanken dazu erinnerst, und ob Du Dir vorstellen kannst, wie es sich anfühlt, wenn Wildfremde auf Dich zukommen und auf recht uncharmante Art „Deinen Preis“ erfahren wollen?

        Ich hatte schonmal erzählt, dass mir das mit 16 das erste Mal passiert ist (und zwar waren das 4 alte Säcke, die mich innerhalb einer halben Stunde so ansprachen, da ich – unwissend, natürlich – in der Nähe des Bahnhofsstrichs rumlümmelte, weil der Zug meines Freundes sich stark verspätete). _Noch_ könnte sowas nach (im Allgemeinen höchst-unwahrscheinlicher) Anzeige u.U. unter „Beleidigung“ fallen, sollte sich die Parole vom „Beruf wie jeder Andere“ aber weiter durchsetzen, müssten die Gerichte das zukünftig jedoch konsequenterweise anders beurteilen (gilt auch für den Begriff der „zumutbaren Arbeit“, mit dem die ARGE hantiert. Bis jetzt gelten „nur“ Tätigkeiten im Erotikgewerbe, die nicht direkt Prostitution enthalten, als „zumutbar“).

        Desweiteren gehts aber auch um Sachverhalte wie den bei der Hamburg-Mannheimer (jetzt: ERGO) damals (was laut Insidern keinen Einzelfall darstellte).

        Und sag mir nicht, dass Männer es nicht zumindest unterbewusst einschüchternd fänden, wenn sie wüssten, dass manche/einige Arbeitgeber ihrer Frauen mit solcherlei „Prämien“ operierten?!

        • „Da frage ich zunächst, wie alt Du warst, als Du von der Existenz von Prostitution erfahren hast,“

          Keine Ahnung.

          „ob Du Deine (kindlichen) Gedanken dazu erinnerst,“

          Nein.

          „und ob Du Dir vorstellen kannst, wie es sich anfühlt, wenn Wildfremde auf Dich zukommen und auf recht uncharmante Art “Deinen Preis” erfahren wollen? “

          Das ist sehr unangenehm, nehme ich an.

          Aber das ist doch nun ein anders gelagerter Fall, oder nicht? Dass sich ein sehr junges Mädchen sehr unwohl fühlt, wenn sie nachts von Freiern angesprochen wird, sehe ich sehr wohl ein. Aber inwiefern schüchtert dich, heute, die bloße Existenz von Prostitution ein?

          „Und sag mir nicht, dass Männer es nicht zumindest unterbewusst einschüchternd fänden, wenn sie wüssten, dass manche/einige Arbeitgeber ihrer Frauen mit solcherlei “Prämien” operierten?!“

          Warum sollten sie?

        • @muttersheera

          „Und sag mir nicht, dass Männer es nicht zumindest unterbewusst einschüchternd fänden, wenn sie wüssten, dass manche/einige Arbeitgeber ihrer Frauen mit solcherlei “Prämien” operierten?!“

          Warum geanu sollte man das einschüchternd finden? ich nehme mal an, weil daraus folgen muss, dass sie auch die eigene Frau für käuflich halten?
          Warum sollte das so sein? Das Abstraktionsvermögen, dass für diese Unterscheidung erforderlich ist, ist relativ gering.

  10. Interessant!
    Bzw. ich bin verwirrt. Widerlegt die etruskische Dame mit dem Speer etwa die bekannte Tatsache, daß immer und überall das Patriarchat geherrscht hat und mit seinen Speeren Mord und Totschlag angerichtet hat?
    Fühle mich jedenfalls irgendwie erleichtert, daß die Männer nicht schon immer alles vermasselt haben.

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