Selbermach Samstag LIV

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

40 Gedanken zu “Selbermach Samstag LIV

  1. Juchuuuuuh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder de Fem-Miezen auf die metaphorischen Bäume jagen und verbellen…

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Erstmal Monika Ebeling, zwei Spitzen daraus:

    „Einige dieser älteren, feministisch geprägten Frauen werden nämlich fuchsteufelswild, wenn es darum geht Vorteile und Rechte für Frauen gegenüber Männern und Kindern – und nicht selten zu deren Nachteil – durchsetzen zu wollen. Da wird nicht nur ernsthaft debattiert und abgewogen, sondern wild und furios, verbal um sich geschlagen, getreten, gekratzt und gebissen. Rücksichtslos, manchmal würdelos und oft stereotyp wird dann widergekaut, was sich als roter Faden seit den 1970´ern durch die Frauenbewegung hindurchzieht.“

    „Ältere Frauen erzählen ihren erwachsenen Töchtern, dass es wichtig ist erst einmal einen Beruf zu erlernen, Berufserfahrungen zu sammeln und sich viel Zeit zu lassen mit einer Ehe und dem ersten Kind. Du kannst alles allein schaffen, sagen sie ihnen, verwirkliche dich selbst. Nimm dir, getrost rücksichtslos, was dir gut tut. Heirate lieber nicht und wenn, dann richte die Dinge zu deinem Vorteil ein. Wenn dir das Ruder in einer Beziehung aus der Hand gerät, dann verlass das gemeinsame Schiff einfach und bring für dich alles in Sicherheit. Wir, allein für Frauen engagierten Frauen, bemühen uns derweil an unseren Schlüsselpositionen um die politische und gesellschaftliche Akzeptanz unserer Vorteils-Vorurteilshaltung. Warte noch ein Weilchen, bald wird ein Mensch gesetzlich verfolgt, wenn er sich mit antifeministischen Gedanken und Handlungen hervortut. Wir arbeiten dran und werden diese Ermächtigung per EU Gesetz umsetzen lassen.“

    Und hier alles: http://blog.monika-ebeling.de/wp-content/uploads/2013/10/Feminismus-eine-Katastrophe1.pdf

    Schoppe, mal wieder sehr gut:

    http://man-tau.blogspot.de/2013/10/was-frauen-wollen-und-manner-wollen.html#more

    Manndat, auch sehr gut und zum Weiterverbreiten geeignet:

    http://manndat.de/geschlechterpolitik/tutzing-rosenbrock-und-die-glorifizierung-von-halbwahrheiten.html

    http://manndat.de/geschlechterpolitik/tutzing-rosenbrock-und-die-glorifizierung-von-halbwahrheiten.html/2

    Ohne Kommentar:

    http://agensev.de/agens-meint/umerziehung-der-jungen/

    http://stadtfuchsensbau.wordpress.com/2013/10/02/manchmal-ist-es-schon/

    http://www.danisch.de/blog/2013/10/08/macht-die-putzfrauen-zu-informatik-professorinnen/

    Thema horizontales Gewerbe:

    http://blog.bizarrlady-undine-hamburg.de/2013/05/der-spiegel-titelt-bordell-deutschland/

    http://blog.bizarrlady-undine-hamburg.de/2013/07/undine-im-laufhaus/

    (via Genderama)

    Feministinnen wollten schon mal Hinweise auf die Hirschbrunft aus Nationalpark-Broschüren zensieren. Begründung: Sowas würde „stereotype Geschlechterrollen stärken“. Man kann Femis also mit der Hirschbrunft (und überhaupt mit Verhaltensbiologie) ärgern. Ich tue es hiermit:

    Ob bei denen wohl das Geschlecht auch ein „gesellschaftliches Konstrukt“ ist? Sieht eher nicht danach aus…

    …und wenn, ist es eine gute Frage, wie die Hirsch das Geweih und den größeren Körper beim Männchen „sozial konstruiert“ haben. Da muss es doch einen Trick geben!

    Vielleicht stimmen aber auch einfach nur die biologischen Theorien über Geschlecht & Geschlechterrolle.

    Zum Weiterberbreiten:

    https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/selbermach-samstag-xxix/#comment-72249

    • Nachtrag:

      Frisch über Genderama gerade eingetroffen:

      http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.schavan-im-hochschulrat-frau-doktor-ist-zurueck.4e728d88-52e9-43dd-8d80-f6a72669e01c.html

      Langsam ärgert es mich immer mehr, nicht mit z.B. 17 einer Partei beigetreten zu sein (am besten opportunistisch in die CDU, man will den Sprung in den Bundestag ja schließlich auch schaffen!) und ein Paar Jahre später eine Doktorarbeit zu fälschen!

      Geht man ehrlich durchs Leben, hat man es bei weitem nicht so gut und kann sich viel weniger erlauben!

      Wie auch immer – so Sachen haben einen sehr destruktiven Einfluss auf die Wertewelt der ganzen Bevölkerung.

      Jedenfalls kommt mir wie so häufig auch in diesem Zusammenhang die Wirklichkeit bald mehr wie eine Parodie auf die Simpsons vor als umgekehrt.

      • Nachtrag II:

        Was die Wirklichkeit als Parodie auf die Simpsons betrifft:

        Ich habe gerade, bevor ich auf Spiegel Online in meiner Favoritenleiste klickte, noch gedacht: „Komm, Tebartz. Einen noch!“ (HA HA HA)

        Und siehe da, es kam noch „einer“:

        http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/tebartz-van-elst-kosten-fuer-bischofssitz-steigen-um-weitere-millionen-a-927556.html

        Der ganze Spaß kostet also jetzt wohl oder übel 40 Millionen.

        Also vor dem Fall hätte ich es niemals für möglich gehalten, dass ein Adventskranz sage und schreibe 100000 Euro kosten könnte…

        Ich frage mich allerdings immer mehr, ob der Mann überhaupt schuldfähig ist…

        • „Ich frage mich allerdings immer mehr, ob der Mann überhaupt schuldfähig ist…“

          Warum? Der macht es doch wie unsere Politiker und sonstige Geldabgreifer. Warum sich über diesen Kirchenfutzi aufregen? Hier im Forum gibt es Leute die finden es nicht schlimm wenn für Gender ein Haufen Steuergeld ausgeschenkt wird. Also was solls …

        • „Also was solls …“

          Stimmt auch wieder. Umso eher bricht endlich alles zusammen… (HA HA HA HA HA)

          Ich reg mich gar nicht auf. Ich muss über den Fall lachen, weil er so grotesk ist.

          Ich frage mich aber ernsthaft, wie schuldfähig so einer ist.

          Wozu braucht jemand, der einen Dom hat, direkt daneben eine Privatkapelle?

          Und wozu einen Adventskranz für 100000€?

          Einer für vielleicht 50 €, also so ein gebundener, aus Pflanzenteilen, sieht doch genauso gut aus?!? Eher sogar noch besser.

          In zweieinhalb Zimmer eine Inneneinrichtung von über 470000 Euro?

          Also wenn das so stimmt…

          Wie macht der das?

          Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie sowas die Lebensqualität noch steigern soll.

          „Hier im Forum gibt es Leute die finden es nicht schlimm wenn für Gender ein Haufen Steuergeld ausgeschenkt wird.“

          Tebratz-van Elst ist laut Wikipedia ein Theologe & Philosoph. Und HABILITIERT. Also qualifiziert wie ein Prof.

          Die Gender-Lehrstuhlinhaberinnen sind ebenfalls HABILITIERT.

          Ich verstehe die Welt nicht mehr. Solche Leute werden einem immer als geistige Autorität verkauft, also von klein auf.

          Aber dann SOWAS?

          Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“.

        • „Adventskranz für 100000€?“

          Ja und? Was mag wohl eine Genderprofessur kosten. Wenn man dann noch die Folgekosten einrechnet, zB Ausbildung nutzloser Genderfachfrauen die wahrscheinlich erhebliche Schäden in der Gesellschaft anrichten. Implementierung von Gender in alle Studiengänge, usw …

          Da ist ein Adventskranz selbst für den Preis doch fast geschenkt. :mrgreen:

        • Stimmt auch wieder. In dem Punkt habe ich Tebartz-van Elst Unrecht getan.

          So schlimm wie eine Feministin mit Gender-Lehrstuhl ist er nun wirklich nicht! (HA HA HA HA)

        • @ DdBz
          „Hier im Forum gibt es Leute die finden es nicht schlimm wenn für Gender ein Haufen Steuergeld ausgeschenkt wird.“

          Da Du damit vmtl. auch mich meinst: Ich finde es nicht sonderlich schlimm für Gender Steuergeld auszugeben. Aber nur, weil eben für viele Sachen Steuergeld ausgegeben wird, für das ich keinen unmittelbaren Nutzen sehe, ich mich demnach also an das Ausgeben von Steuergeld gewöhnt habe.

          Dein Fokus auf Steuergelder für Gender hat nun dagegen doch etwas fanatisches. Ich finde Gender-Lehrstühle durchaus konstruktiv. Nicht immer, aber zuweilen. Steuergelder für Religionsgemeinschaften dagegen überhaupt nicht. Das ist m. E. nicht mal ansatzweise konstruktiv verwendet.

        • „Ich finde es nicht sonderlich schlimm für Gender Steuergeld auszugeben.“

          Natürlich ist es als extrem negativ zu bewerten, das für Gender Steuergeld ausgegeben wird, eben nicht nur, weil in diesem Bereich „wissenschaft“ keine Erkenntnis produziert wird, sondern v.A., weil es die „wissenschaftliche“ Kaderschmiede zur „totalitären“ Umgestaltung der Gesellschaft im Sinne des GM ist.

          „Aber nur, weil eben für viele Sachen Steuergeld ausgegeben wird, für das ich keinen unmittelbaren Nutzen sehe, ich mich demnach also an das Ausgeben von Steuergeld gewöhnt habe.“

          Die Begründung, dass auch in anderen Bereichen Steuergelder verschwendet werden, ist natürlich nicht ernstzunehmen, ist eine Begründung des Falschen durch das Falsche, ist sozusagen ein Fehlschluß

          Natürlich hat der Staat die Pflicht, sowohl die Höhe als auch die Verteilung des Steuereinkommens zu rechtfertigen, will er nicht des modernen Raubrittertums verdächtigt werden.

          Interessant ist ja dabei, das oftmals diejenigen unkritisch über die Steuergelder verfügen (bzw. ihre Erhöhung zu rechtfertigen versuchen), die diese nicht selber verdient haben, sondern über diverse Umverteilungstöpfe alimentiert werden, sozusagen von der Allgemeinheit am Leben erhalten werden

        • “Aber nur, weil eben für viele Sachen Steuergeld ausgegeben wird, für das ich keinen unmittelbaren Nutzen sehe, ich mich demnach also an das Ausgeben von Steuergeld gewöhnt habe.”

          Damit lassen sich dann alle Verschwendungen begründen. Also immer weg mit dem Geld! Wer solche Argumente hat, den sollte Geldverschwendung nie nicht jucken. 😦

          Was Du machst, würde zB einem Raser der mit 100 Sachen durch die Stadt eilt gut zu Gesicht stehen. Wenn der nämlich sagte,“Strafzettel? Die anderen fahren doch auch zu schnell, einige sogar viel schneller als ich …“

          Warum bin ich fanatisch? Fanatismus hat doch zuweilen etwas durchaus Konstruktives. Und vor Allem was ist daran schlimm? Andere sind doch viel fanatischer. Das wäre so in etwa Dein Begründungsmuster. 😦

        • @ Step II
          „Natürlich ist es als extrem negativ zu bewerten, das für Gender Steuergeld ausgegeben wird, eben nicht nur, weil in diesem Bereich “wissenschaft” keine Erkenntnis produziert wird, sondern v.A., weil es die “wissenschaftliche” Kaderschmiede zur “totalitären” Umgestaltung der Gesellschaft im Sinne des GM ist.“

          Das sind zunächst einmal nur Behauptungen. Aber gut, nehmen wir Dich beim Wort: Sollten Deiner Meinung nach Steuergelder nur für Dinge ausgegeben werden, die wissenschaftliche Erkenntnisse produzieren? Und wenn ja, wie willst Du wissen, was eine wissenchaftlcieh Erkenntnis ist, bevor man sie erkannt hat?
          Und wie äußerst sich Deiner Meinung nach die “totalitäre” Umgestaltung der Gesellschaft im Sinne des GM“?

          „Die Begründung, dass auch in anderen Bereichen Steuergelder verschwendet werden ist natürlich nicht ernstzunehmen“

          Na schön, dann nimm es nicht ernst. M. E. ist es aber schon merkwürdig, sich aus dem Wust von praktizierter Steuergeldverschwendung ausgerechnet Genderlehrstühle herauszupicken und darauf rumzuhacken.

          Wenn Du oder DdBz darauf beharrst, dass Genderlehrstühle nun die ultimative Form von Steuergeldverschwendung sind, dann sei Dir das gegönnt, aber es ist nicht substanzieller als meine Verneinung dessen.

          „Interessant ist ja dabei, das oftmals diejenigen unkritisch über die Steuergelder verfügen“

          Ich finde es viel interessanter, dass die Ansicht, x wäre das ultimative Beispiel für Steuergeldverschwendung, sich mit dem y deckt, das man selbst nicht leiden kann.

          Kurz gesagt: Inwiefern ist Deine oder DdBz‘ Ansicht, Genderlehrstühle sind nun wirklich ein umfassend skandalöser Fall von Steuergeldverschwendung, relevanter als mein Einwand, dass Steuergelder doch eh verschwendet werden?

        • @ DdBz
          „Was aus den Genderstudies, für die kein Geld zu schade ist.“

          Dass dafür kein Geld zu bschade ist, war nicht meine Aussage. Aber ich bin es mittlerweile gewohnt, dass Du selektiv interpretierst, insofern trage ich es Dir nicht nach.

        • @Adrian

          Na denn, lieber noch mehr Genderleerstühle als die Staatsschulden abbauen.

          „Dass dafür kein Geld zu bschade ist, war nicht meine Aussage.“

          Doch war es! Du meinst die Kohle wird so oder so verbrannt, also kann das Geld auch zu Gendersens gehen. Dann ist ja gegen Steuererhöhungen nix zu sagen …

          Daß Gender und Frauenförderung zB auch die Wissenschaft beschädigt, scheint dann ja auch nicht weiter zu stören.

          http://sciencefiles.org/2013/10/11/die-mafiosen-strukturen-der-frauenforderung-hermann-von-helmholtz-gemeinschaft/

        • @ DdBz
          „Doch war es! Du meinst die Kohle wird so oder so verbrannt, also kann das Geld auch zu Gendersens gehen. “

          Das ist aber eine andere Aussage als, dass Geld für Genderlehrstühle sinnvoll angelegt ist.

          „Daß Gender und Frauenförderung zB auch die Wissenschaft beschädigt, scheint dann ja auch nicht weiter zu stören.“

          Zumindest stört es mich nicht mehr, als Lehrstühle in Theologie.

  2. Hadmut Danisch kommentiert als Informatiker wieder mal sehr zutreffend die Ausweitung der Gender Studies:

    Gibt an der FU Berlin jetzt eine Arbeitsgruppe Gender Studies in der Mathematik. Man(n) darf gespannt sein.

    Da geht’s wahrscheinlich wieder um das „Truth Regime” und die Ansicht, dass jede Einteilung in Wahr und Unwahr, in Falsch und Richtig nur ein Mythos ist, aufgebaut um männliche Unterdrückungsphantasien auszuleben.

    Weil nämlich die Aussage 3+5=8 ja alle anderen Lösungen brutal unterdrückt und ausgrenzt.
    Deshalb ist die Mathematik ja insgesamt nur ein Vorwand zum Ausleben von männlichen Gewalt- und Unterdrückungsphantasien.

    In einer matriarchalischen Welt herrscht Gleichstellung, da sind alle Lösungen und Meinungen gleichberechtigt und gleich viel wert.

    Hat auch den Vorteil, dass man nichts mehr lernen und rechnen muss.
    Man muss einfach nur noch die Zahl sagen, die einem als erste einfällt.

    Gleichstellung bedeutet ja, dass die Leistungen aller Menschen als gleich gut bewertet werden müssen.

    ——————————————————————————–

  3. Wie kann man willkürliche Frauenförderung als Alternativlosigkeit tarnen?

    Tips aus der Praxis hierzu von Dr. Marie-Theres Thiell, Mitglied der Geschäftsführung der RWE East:
    http://www.atkearney361grad.de/rwe-frauen-in-aufsichtsraete/

    „… haben wir die Frauen aus allen Bereichen des Konzerns identifiziert und „gelistet“, die geeignet sind, in den nächsten zwei Jahren ein Mandat in einem konzerninternen Aufsichtsrat zu übernehmen. Im zweiten Schritt ordnen wir diesen Frauen potentielle Mandate in unseren Aufsichtsräten zu, die ihren Fachkenntnissen und Erfahrungen entsprechen. Schließlich sollen Aufsichtsratspositionen auch weiterhin nach dem Grundsatz besetzt werden, dass Anforderungsprofil und Eignung die ausschlaggebenden Größen sind. … Mit intensiven Schulungen zu Rechten und Pflichten eines Aufsichtsratsmitglieds werden die Kandidatinnen auf ihr Mandat vorbereitet“

    Entscheidend ist der letzte Satz, bzw. genauer gesagt das nicht explizit gesagte, nämlich daß männliche Kandidat eben NICHT auf ein derartiges Mandat vorbereitet werden und daher leider ein paar Jahre später „die Dummen“ sind, im doppelten Sinn.

    • „Dieser Ansatz ist aber nicht die erste Maßnahme, die RWE umsetzt, um Frauen in Top-Positionen zu bringen. Das seit mehreren Jahren existierende internationale „Executive Mentoring Programm“ verschafft weiblichen Führungskräften die notwendige „Sichtbarkeit“ im Konzern und unterstützt ihre Karriereplanung wirkungsvoll. Mehr als 450 Frauen haben sich außerdem in dem internationalen, hierarchieübergreifenden konzernweiten „Women`s Network“ organisiert“
      Diese Art der Frauenbevorzugung, diese Art des Networkings existiert an den Universitäten ja schon seit Jahrzehnten, die einseitige Unterstützung von Frauen bzgl. des Erstellens von Dissertationen, Habilitationen etc, wobei ja auch hier zunehmend Druck bezügl. entsprechender Quotierungen gemacht wird, d.h., das mindestens 50% der jeweiligen Absolventen promoviert/habilitiert werden sollen. Macht natürlich besonders viel Freude in Bereichen wie z.B. Flugzeugbau, in den über 90% der Studienanfänger Männer sind, später aber unter den Promovenden 50% weiblich sein sollen.
      Aber wir wissen ja, die Zukunft ist weiblich (jedenfalls was mögliche Unterstützungen angeht)

    • Sie hieven ihre Kandidatinnen auf die Aufsichtsratsplätze. Und weil diese zukünfigen Aufsichtsrätinnen damit nicht dem jeweiligen Unternehmen sondern den sie protegierenden Frauen verpflichtet sind, werden die Quoten an die unteren Ebenen weitergegeben. Und dies mit dem Ende, dass Frauen Männer aus den Unternehmen und aus der Gesellschaft verdrängen. Dann wird man uns ala Hanna Rosin frech ins Gesicht lachen. Diesen Frauen geht es nicht um Gleichstellung. Sie ja sagen selbst, dass die Gleichstellung nur ein Zwischenziel zum Matriachat ist.

      Ich fürchte wir werden wieder Zeiten erleben, in denen wir mit der Waffe in der Hand für unsere Freiheit kämpfen müssen.

      • „Ich fürchte wir werden wieder Zeiten erleben, in denen wir mit der Waffe in der Hand für unsere Freiheit kämpfen müssen.“

        Alexander, walte Deines Amtes und bringe den Anonymen dazu, lieber die Füße hochlegen zu wollen.

        Ich zähl in dem Fall auf Dich, echt jetzt 😉

        • @ muttersheera

          Natürlich werden erneut Zeiten kommen, in denen wieder mit der Waffe in der Hand um Freiheit und Selbstbestimmung gekämpft werden muss.

          Aber nicht gegen Feminist.I.nnen und Feminismus.

          Der ist dann schon lange Geschichte, implodiert, zusammengesackt.

          Wenn gekämpft werden wird, dann wahrscheinlich Katholiken gegen Moslems, dazwischen ein paar versprengte radikale Agnostiker/Atheisten/Sozialisten.

          Der Rest ist Flugsand, weht dorthin, wohin der Sturm bläst.

      • „Dann wird man uns ala Hanna Rosin frech ins Gesicht lachen.“

        Da bin ich nicht so sicher.

        Das ist vor allem eine Generationenfrage. Für die Generation 40+ (erst recht 50+) sind die Lebensentwürfe und Karriereoptionen kaum noch änderbar, da kann sich der Feminismus die Zähne ausbeißen.

        Spannend wird es für Generation Y, oder sagen wir lieber die Alterskohorte 20 – 35 Jahre. Da ist noch vieles offen, aber platt gesagt muß diese Generation selber sehen, wie sie auf Dauer klarkommt. Diese Generation ist unter viel stärkerem feministischen Einfluß aufgewachsen als frühere, work-life-Balance wird auch von den Männern groß geschrieben, der Anteil der sozialen Aufsteiger, die sich für den Wohlstand zu Tode schuften, ist klein geworden.

        Wenn man Schweden als feministisches Versuchslabor betrachtet, das uns gegenüber ca. 20 Jahre Vorsprung hat, dann wird die Welt nicht untergehen, aber prickelnd ist die Zukunft auch nicht: eine sehr hohe (verdeckte) Arbeitslosigkeit (wenn alle Männer und alle Frauen Jobs haben wollen, reicht das Angebot nicht), ein hohes Preisniveau (= weniger Kaufkraft, geringerer Wohlstand), Frust und Demotivation wegen der totalen Gleichmacherei usw. Symptomatisch scheint mir, daß die ehemaligen bekannten PKW-Marken (Volvo, Saab) nicht mehr selbständig bzw. pleite sind und Scania mehr oder minder von VW regiert wird. Nicht gerade Indizien, daß das Land technologisch besonders wettbewerbsfähig ist. Wie sehr das durch die egalitäre Kultur und den in diesem Kontext zu sehenden radikalen Feminismus verursacht wurde und was wir (genauer gesagt die Alterskohorte 20 – 35 Jahre) daraus lernen können, wäre eine genauere Untersuchung wert.

        • @MITM

          „Wenn man Schweden als feministisches Versuchslabor betrachtet, das uns gegenüber ca. 20 Jahre Vorsprung hat, dann wird die Welt nicht untergehen“

          Woran würdest du es festmachen, das die Entwicklung 20 Jahre weiter ist.?
          Welche Ereignisse sind denn für diese Unterschiede veratwortlich?

  4. Ist „Links“ das neue „Rechts“?
    Ist „Zensur“ die neue „Meinungsfreiheit“?
    Ist „Herrschaft“ das neue „Wahrheitskriterium“?

      • Ja. Das nannte man Aufklärung.
        Obwohl, man müßte das eher programmatisch verstehen: Man hat versucht eine intersubjektiv überprüfbare Wahrheit zu finden.
        DIeses Programm ist durch das Ziel eines Herrschaftsdiskurses abgelöst worden. Man will programmatisch nicht mehr die Wahrheit, sondern herrschaftsstützende Aussagen.

  5. Hallo Christian!

    Samstag ist zwar schon vorbei… aber: Kann man kinderlose Genderfeministinnen eigentlich ernst nehmen? Meine Erfahrung ist, dass das Erleben einer Schwangerschaft mitsamt der dabei häufig stattfindenden Bewusstwerdung der Macht der Hormone auf unser Denken und Handeln, sowie das Erleben des typischen geschlechtsspezifischen Handeln schon von Säuglingen und Kleinkindern genderfeministische Einstellungen relativ zuverlässig erschüttert.
    Darum könnte es sinnvoll sein Versuche zu unterlassen Genderfeministinnen aus ihrem geschlossenen Weltbild zu befreien und einfach zu warten bis sie per Mutterschaft einigermaßen rationale Differenzfeministinnen geworden sind die den Kontakt zur Realität zumindest partiell wiedergefunden haben.
    Im Umgang mit Genderfeministinnen könne man dann Energie sparen indem man einfach nur „differenzfeministisches Sperrfeuer“ betreibt, d.h. die Idee der kompletten sozialen Konstruktion von Geschlechterrollen einfach als geisteswissenschaftliches Hirngespinst abtut und auf der Existenz von biologischen Geschlechterunterschieden beharrt.

    • @Ray

      „Kann man kinderlose Genderfeministinnen eigentlich ernst nehmen? “

      Wenn nicht, dann müsste ich mir selbst absprechen, dass man mich ernst nimmt, da ich auch keine Kinder habe und mir da auch Erfahrungen fehlen. Einfach nur auf die Schwangerschaft abzustellen erscheint mir da etwas einfach. Soweit ich weiß haben aber auch genug Feministinnen Kinder

      Ich könnte mir aber auch durchaus vorstellen, dass einige mit eigenen Kindern, gerade Jungen, ihre Auffassungen hinterfragen.

    • @ Ray

      „Samstag ist zwar schon vorbei… aber: Kann man kinderlose Genderfeministinnen eigentlich ernst nehmen? Meine Erfahrung ist, dass das Erleben einer Schwangerschaft mitsamt der dabei häufig stattfindenden Bewusstwerdung der Macht der Hormone auf unser Denken und Handeln, sowie das Erleben des typischen geschlechtsspezifischen Handeln schon von Säuglingen und Kleinkindern genderfeministische Einstellungen relativ zuverlässig erschüttert.“

      Es gibt Untersuchungen die nahelegen, dass
      durch eine Schwangerschaft Prozesse ablaufen,
      die permanente Veränderungen im Gehirn der
      Frauen hinterlassen.

      Zum Umgang mit Genderfeministinnen:

      No one wants to argue with a retarded kid,
      especially one with a vagina.

  6. Bekanntlich nützt der Feminismus vor allem gut- (und immer besser) verdienenden Elitefrauen, und was lesen die? Natürlich high-end fashion Magazine wie Elle. Irgendwie muß man das ganze Geld ja auch wieder ausgeben.

    Konsequenz: Elle UK “ has invited three feminist groups to work with three award-winning advertising agencies to re-brand a term“ [feminism]:
    http://www.fastcodesign.com/3019921/three-ad-agencies-try-to-rebrand-feminism?partner=rss#2

    Herausgekommen ist u.a. – wie originell! – ein Hashtag #ImAWomanAnd, https://twitter.com/search?q=%23ImAWomanAnd&src=hash, das mit einem Statement zum heroine-ischen Kampf gegen die patriarchale Repression fortzusetzen ist.
    Das aber vereinzelt schon wieder nicht mit dem nötigen Ernst behandelt wird:

    Trotz Hochglanz und Profi-Design haben die echten Feministen natürlich auch an dieser Imagepflege etwas auszusetzen: http://www.huffingtonpost.co.uk/planet-ivy/feminism-rebranding_b_4062471.html

  7. „Frauen sollten öfter heimlich die Pille vergessen“-Blondchen und Pro Quote – Lobbyistin Ortgies will offenbar wieder mal beweisen, warum sie eine Quote dringend nötig hat:

    Aber auch beim SPIEGEL wird eine Männerbastion geknackt. Ab dem 1. November wird Susanne Amann, 37, stellvertretende Ressortleiterin der Wirtschaft. “Ihr Vorgänger Thomas Tuma hat die Frauenquote vehement abgelehnt”, sagt Lisa Ortgies, stellvertretende Vorsitzende von ProQuote Medien e.V. “Es ist eine schöne Ironie der Geschichte, dass auf ihn jetzt ein Gründungsmitlied von ProQuote folgt.”

    http://www.pro-quote.de/proquote-lobt-fortschritt-spiegel-quotenbefurworterin-folgt-auf-quotengegner-tuma/

    Nun richtete sich Tumas Artikel ja in erster Linie gegen eine Korrumpierung von Journalismus. Schon gar nicht dagegen, dass Frauen einen solchen Posten bekommen.

    Dass ein Lobbyverein das natürlich stakt tendenziös falsch darstellt unterstreicht nur seine Kritik: Es ist nicht zu erwarten, dass die betreffenden Jounalistinnen in ihrer „Arbeit“ anders vorgehen, sie haben ja ausdrücklich bekundet dass sie ihre „Arbeit“ als Lobbyarbeit begreifen. (Die Kunden der Printmedien sollen also dafür bezahlen, dass sie mit redaktioneller Lobbyarbeit zugetextet werden)

    Was aber haarsträubend dämlich ist: Frau Aman ist ja gerade nicht durch eine Quote zu ihrem Pöstchen gekommen. Frau Ortgies scheint gar nichts mehr zu merken.

    Die Ironie liegt wohl eher in dem Statement der Frau Aman:

    Ich habe eine Quote lange für überflüssig gehalten und gedacht, die Besten setzen sich durch. Ich bin inzwischen klüger geworden.

    http://www.pro-quote.de/unterzeichnerinnen/susanne-amann/

    Dann müsste sie konsequenterweise aus dem Lobbyverein austreten.

    Naja, sollen sie nur machen. Die Propaganda ist so schmierig-kitschig, dass selbst Spiegelleser sie als solche erkennen.

    Da muss man wohl bald die „Demokratieabgabe“ auf die Printmedien ausdehnen.

      • Woher weiß man das? Braucht ja keine offizielle zu sein, eine interne reicht.

        Es kann natürlich sein, dass sich der SPIEGEL intern – auf Druck der Lobby hin – dem Ziel verschrieben hat, mehr Frauen auf Führungspöstchen zu setzen.

        Aber warum sollte man das tun, ohne ein solches Ziel öffentlich zu verkünden? Der SPIEGEL selbst hielt offenbar nicht einmal diese einzelne Personalie für eine Nachricht, es war Pro Quote, die es hinausträllerte.

        So reagiert man doch eher nicht auf einen öffentlichen Druck.

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