Von klugen souveränen Richterinnen und thronenden, kräftemessenden Richtern

In der Süddeutschen ist ein Bericht über immer mehr weibliche Richterinnen, Rechtsanwälte, der interessante Verhaltenszuweisungen enthält:

Zu den früheren Zuständen:

Männliche Anwälte brüllen, schmeißen mit Akten, trommeln auf den Tisch. »Das lassen die Richter an sich abtropfen«, sagt Doris Dierbach. »Das gehört offenbar zum normalen männlichen Verhalten.« Bei Frauen ist das anders. »Ich habe mal den Kopf geschüttelt, da ist ein Richter in Hamburg aufgesprungen und hat sich über die Richterbank gelehnt: ›Sie schütteln in meinem Gerichtssaal nicht den Kopf‹, rief er.« Dierbach sagte: »Ich wüsste keine Norm, wonach Sie mir das verbieten können.«

Es wäre in der Tat ein Unding, wenn Richter auf Frauen anders reagieren als auf Männer, dort sensibler sind und ein anderes Verhalten abfordern. Denn letztendlich muss es dem Richter egal sein, ob der Rechtsanwalt männlich oder weiblich ist.

Und zur gegenwärtigen Situation:

Selbst in Bayern werden seit zehn Jahren mehr Frauen in der Justiz eingestellt als Männer, vergangenes Jahr lag ihr Anteil an den Neueinstellungen bei 65 Prozent. Zwar sind immer noch die meisten Richter männlich, aber der Trend spricht für die Frauen: Mehr als die Hälfte der Richter unter 40 Jahren ist weiblich. Für Doris Dierbach bedeutet das: »Jetzt treffe ich auf viele Vorsitzende Richterinnen – kluge, souveräne Frauen. Ich weiß, bei denen kriege ich ein vernünftiges Urteil, die sind diskussionsfähig, die kann man anrufen. Die thronen nicht über einem. Das ist kein Kräftemessen, kein dummes Gezerre. Aber auch die jungen Juristen haben sich geändert, die empfinden Frauen nicht mehr als Provokation, wenn sie Widerworte geben.« Nur eine Konstante ist geblieben: Die Angeklagten sind zu 90 Prozent Männer. Kurz und ungerecht heißt das: In Zukunft sitzen die Frauen auf der Richterbank und die Männer im Knast.

Meiner Meinung nach keine Frage des Geschlechts, sondern wohl eher einer anderen, gewandelten Rechtskultur. Früher mögen Richter autoritärer gewesen sein, konnten sich das auch noch erlauben. Heute ist dies weniger der Fall. Die „Originale“, die ihre eigenen Prozessordnungen gelebt haben sterben so langsam aus. Mit den jungen männlichen Richtern und auch mit den meisten älteren wird man ebenso reden können.  Zumal man über die Diskussionsstile junger Richterinnen auch schon anderes gelesen hat.

Im ganzen ein recht sexistischer Titel: Als würden alle Richterinnen klug und souverän sein und nur vernünftige Urteile schreiben, die Richter aber nicht. Das Bild der guten Richterin und des patriarchischen Richters, der seine Allmachtphantasien auslebt, hier sehr billig gezeichnet.

Interessant aber auch eine Aufstellung von Frauen diskriminierenden, aber inzwischen abgeschafften Gesetzen auf Seite 2:

– Bis 1953 konnten verheiratete Frauen kein eigenes Bankkonto eröffnen.

– Bis 1957 gab es eine Steuervorschrift, die Ehepaare, bei denen Mann und Frau arbeiteten, höher besteuerte – die Frau sollte damit »ins Haus zurückgeführt« werden.

– Bis 1958 bestimmte der Ehemann den Wohnort.

– Die Frau war auch nicht unbeschränkt geschäftsfähig. Wenn sie einen Kühlschrank kaufte, galt das Geschäft als vom Ehemann abgeschlossen. Mancher Mann schaltete eine Zeitungsanzeige, in der er warnte, seiner Frau etwas zu verkaufen – er werde nicht dafür aufkommen. Rechtlich war das korrekt.

– Bis 1959 hatte der Vater das »Letztentscheidungsrecht« darüber, wie das Kind zu erziehen sei.

– Bis 1974 bekamen nur die Kinder deutscher Väter, aber nicht die Kinder deutscher Mütter die deutsche Staatsbürgerschaft. Erkannte zum Beispiel ein amerikanischer Soldat das Kind mit seiner deutschen Freundin nicht an, war das staatenlos.

– Bis 1977 musste der Ehemann zustimmen, wenn seine Frau arbeiten wollte. Und das ging auch nur dann, wenn sie ihre »häuslichen Pflichten« nicht vernachlässigte.

– Bis 1977 war die Frau verpflichtet, den Haushalt zu führen, also, ihrem Mann hinterherzuputzen.

– Erst von 1978 an konnten Frauen in den ersten Bundesländern Schutzpolizisten werden.

– Bis 1995 durften nur Männer Feuerwehrleute werden, Frauen nicht.

Kann ja mal wer was in den Kommentaren zu schreiben.

Dann noch ein Verweis auf ein altes Urteil:

Manche Richterin zitiert noch heute sarkastisch das Urteil des Bundesgerichtshofs, der 1966 den Frauen die Ehe erklärte: »Die Frau genügt ihren ehelichen Pflichten nicht schon damit, dass sie die Beiwohnung teilnahmslos geschehen lässt. Wenn es ihr infolge ihrer Veranlagung oder aus anderen Gründen versagt bleibt, im ehelichen Verkehr Befriedigung zu finden, so fordert die Ehe von ihr doch eine Gewährung in ehelicher Zuneigung und Opferbereitschaft und verbietet es, Gleichgültigkeit oder Widerwillen zur Schau zu tragen.«

Das Urteil wird ja gerne als tatsächliche, richterlich angeordnete Pflicht zum Beischlaf mit Freude angesehen, dabei geht es nur darum, wer nach dem damaligen Schuldprinzip am Scheitern der Ehe schuld war. Und da werden es wohl die meisten es wohl verständlich finden, dass man nicht alle schuld von sich weisen kann, wenn man beim Sex nur daliegt wie ein Brett.

Der Sachverhalt wird im Urteil wie folgt dargestellt:

Im weiteren Berufungsverfahren hat der Kläger vorgetragen, die Zerrüttung der Ehe sei aus der Einstellung der Beklagten zum ehelichen Verkehr entstanden. Sie habe ihm erklärt, sie empfinde nichts beim Geschlechtsverkehr und sei imstande, dabei Zeitung zu lesen; er möge sich selber befriedigen. Der eheliche Verkehr sei eine reine Schweinerei. Sie gebe ihm lieber Geld fürs Bordell. Sie wolle auch nicht mit einem dicken Bauch herumlaufen; mit Kindern wüßte sie garnichts anzufangen. – In diesem Sinne habe die Beklagte sich auch Dritten gegenüber geäußert.

Die Beklagte habe sich beim ehelichen Verkehr entsprechend verhalten. Auf dieser Einstellung beruhe es, daß er sich mehr und mehr seiner Angestellten, der Zeugin Da., zugewandt und die Zeugin in seine Stuttgarter Wohnung aufgenommen habe. Zum letzten Verkehr mit der Beklagten sei es 1950 gekommen.

Die Beklagte hat der Scheidung widersprochen. Sie hat behauptet, die Zerrüttung der ehelichen Gesinnung beim Kläger habe ihre Ursache in dieser Hinwendung zu der Zeugin Da.. Bis 1950 hätten die Parteien etwa wöchentlich miteinander verkehrt. Sie habe nie Widerwillen oder Gleichgültigkeit gegen den Geschlechtsverkehr oder gegen eine Mutterschaft geäussert. Im November 1950 habe ihr die Zeugin Beziehungen zum Kläger eingestanden. Trotz dieser Belastung des ehelichen Verhältnisses sei es aber bis zum März 1952 durchweg noch alle vier Wochen zum Verkehr gekommen.

Klingt nicht so idyllisch.

Aber weiter damit, warum Frauen besser sind:

»Frauen theoretisieren nicht so viel«, sagt Lore Maria Peschel-Gutzeit. »Frauen haben weniger Zeit, die müssen das Kind vom Kindergarten abholen, noch einkaufen und die Waschmaschine füllen. Die Rechtsprechung wird durch mehr Frauen flotter werden. Meine Herren im Senat gingen stundenlang zum Essen, ich habe durchgearbeitet.« Sie musste ja heim zu den drei Kindern. Frauen erklären auch mehr. »Männer schreiben nur: A – B – C. Frauen erklären, warum aus A erst B und dann C folgt«, sagt die Richterin am Oberlandesgericht München Andrea Titz. Sie erlebt das, wenn sie Examensklausuren korrigiert. »Für ein Urteil ist es ja kein Schaden, wenn man es auch verstehen kann

Also Frauen theoretisieren nicht so viel, begründen aber besser? Erfordert das begründen keine Theorie? Das die Männer dann eben später weitergearbeitet haben und sich dazwischen noch über den Fall ausgetauscht haben bleibt dann eben unerwähnt.

Interessant auch die Passage zur Entwicklung im Familienrecht:

. So wie Peschel-Gutzeit, die lange die einzige Richterin an ihrem Familiensenat in Hamburg war. Häufig ging es darum, ob eine Ehefrau nach der Scheidung wieder arbeiten muss. »Mein Senatsvorsitzender sagte immer: ›Das kann man doch dieser armen Frau nicht zumuten‹«, berichtet Peschel-Gutzeit. »Und ich sagte: ›Wieso? Die Kinder sind groß, sie hat zwei gesunde Hände.‹« Dann hatte der Familiensenat den umgekehrten Fall: Eine Frau, die schon lange erfolgreich im Beruf stand, und ihr Mann, der ewige Student, verlangte nach der Trennung Unterhalt von der Frau. »Da waren meine männlichen Kollegen alle der Meinung, der Mann soll arbeiten«, sagt Peschel-Gutzeit. »Ich habe gesagt: ›Der arme Mann. Ob man ihm das zumuten kann?‹« Natürlich bestimmt die eigene Lebenserfahrung auch das Urteil, weiß die ehemalige Richterin. »Wenn da drei Junggesellen sitzen oder drei geschiedene Männer, die Ärger mit dem Unterhalt für ihre Frauen haben – das fließt alles ein.«

Ich denke auch, dass viele männliche Richter, mit Frau zuhause, die sich um den Haushalt kümmert, eher für Männer ungünstige Urteile gesprochen haben als Richterinnen, die täglich selbst arbeiten und das dann auch von anderen Frauen erwarten.

Und zur Familienfreundlichkeit:

Aber die Zeit der Junggesellen und der Patriarchen ist vorbei. Stattdessen kommen nun – die Mütter. »Es war eine Revolution von oben«, sagt die Vizepräsidentin des Oberlandesgerichts München, Ursula Schmid-Stein. Das bayerische Justizministerium hat die Gerichtspräsidenten dazu vergattert, die Mütter sofort wieder unterzubringen, wenn sie aus der Babypause kommen. Jede Stelle ist nun auch teilzeitfähig – »nur die des Präsidenten nicht«, sagt Schmid-Stein. Der ist ein Mann.

Das OLG München, zu dessen Bezirk mehr als 1000 Richter gehören, hat erkannt, worin der große Reiz des Staatsdienstes für viele Juristinnen liegt: Sie können einen verantwortungsvollen Beruf und die Familie verbinden. Trotz besserer Noten gehen deswegen viele Frauen ganz bewusst nicht in die Großkanzleien, wo sie oft 16 Stunden am Tag arbeiten müssen. Sie wählen die freie Zeiteinteilung, das große Geld in den Law firms machen die Männer. Die Justiz hingegen – wird Frauensache.

Dass das dann auf der anderen Seite den Gender Pay Gap vergrößert wird hier nicht erwähnt. Beide Seiten der Medaille werden selten zusammen in einem Artikel erwähnt.

Und hier noch einmal ein kleiner Hieb:

Uta Fölster, die Präsidentin des Oberlandesgerichts Schleswig, sagt, natürlich sei es sinnvoll, dass Männer und Frauen gemeinsam Recht sprechen: »Frauen können Frauen besser einschätzen und Männer Männer. Die Welt besteht nun mal aus Männern und Frauen. Auch die Welt vor Gericht.« – Ihre Kollegin Schmid-Stein aus München meint: »Juristisch macht es keinen Unterschied, aber ein Gericht sollte die gesellschaftliche Wirklichkeit spiegeln.«

Ein weiterer Beleg für die Effizienz von Juristinnen – die männlichen Kollegen haben für dieselbe Erkenntnis Jahrhunderte gebraucht.

Allerdings auch in anderen Zeiten und damals würden ihnen viele Frauen zugestimmt haben.

60 Gedanken zu “Von klugen souveränen Richterinnen und thronenden, kräftemessenden Richtern

  1. „die müssen das Kind vom Kindergarten abholen, noch einkaufen und die Waschmaschine füllen. “
    Das mache ich doch alles. Wußte gar nicht, dass dies dem männlichen Rollenbild nicht entspricht. Muß ich jetzt zum Arzt oder reicht die Frauenbeauftragte?

    • Daß hier der Diskriminierung widersprochen wird, liegt nach meinem Verständnis daran, daß das Motiv dieser Vorschriften mehr im Schutz der Rolle des Mannes als treibende Kraft in der Gesellschaft lag: Wer soviel arbeiten und sich für die Gesellschaft einsetzen muß, der kann zu Hause keinen zusätzlichen Kriegsschauplatz gebrauchen, wenn er zusätzlich noch seine Familie auf den Beinen halten muß.

      Der Punkt ist also: Es ist niemand hingegangen und hat sich gefragt „Na, wie kann ich die Frauen denn heute man fertigmachen, was tut ihnen weh?“ und dann solche Rechtsvorschriften gemacht, sondern die Nachteile der Frauen sind Folgen der Überlastung des Mannes: Männer brechen im Patriachat regelmäßig zusammen, wenn sie keine Frau haben, die ihnen zuarbeitet.

      Das bedeutet, daß diese Nachteile der Frauen als Charakterisierung einer Organisationstruktur gelesen werden müssen, die eigentlich nicht richtig funktioniert, aber nicht als Instrumente des Terrors. So mögen sie zwar auf manche Frauen gewirkt haben, aber gewollt war wohl eher etwas anderes. Und stabil war die Sache vor allem deshalb, weil es ebenfalls eine Folge dieser Organisationstruktur war, daß Frauen vor dem täglichen Existenzkampf geschützt war und ihr nur eine einfache Aufgabe blieb: Finde den richtigen Versorger – und das wollen viele Frauen ja bis heute. Die Sache hatte also für die Frauen nicht nur Nachteile.

      Das ist mit „Frauen wurden nicht diskriminiert.“ gemeint: Es muß immer ein Gleichgewicht aus Pflichten und Rechten zwischen allen gesellschaftlichen Gruppen, daß für genug Menschen attraktiv ist. Fehlt es, dann ist die Organisationsstruktur nicht stabil und der Staat geht nach historisch kurzer Zeit unter – wie z.B. die kommunistischen Republiken. Einige Organisationsformen erzeugen also stabile Gleichgewichte, andere nicht. Nur mögen uns bestimmte Organisationsformen nicht gefallen, weil sie z.B. unmoralisch sind. Ok, dann kann man das ja ändern. Aber man kann nicht irgendwas machen, weil man sich wieder fragen muß „Wird es stabil sein?“. Nur tut das keiner, Feministen sowieso nicht, die sind ja aller Erfahrungen nach schon zu doof, um solche einfachen Überlegungen zu verstehen.

      Mein Punkt bei all dem ist: Feminismus erzeugt im Moment durch Kaperung von Staat und Medien eine Organisationsstruktur, die Männer ausbeutet. Das wird nicht stabil sein. Entsprechend treten Männer zunehmend in den Streik. Und das passiert schnell, 30 Jahre reichen dafür. Denn ihre moralische Diskriminierung haben Männer seit 2 Jahrhunderten ertragen. Das war ok, weil es ausgeglichen wurde durch den Vorteil, in der Gesellschaft bestimmen zu können: Für Männer gab es eine großen Raum zur Handlung, um etwas zu bewegen. Das haben Männer verloren, ok, kann man machen. Aber nun wollen sie zum Ausgleich auch nicht mehr ausgebeutet und verachtet werden. Aber damit wollen Frauen und Feministen nur zu gerne weitermachen.

      DAS ist das Problem

      Interessant wäre es zu fragen, woher dieses gesellschaftliche Organisationsmodell „Familie als Keimzelle des Staates and men are always in charge“ eigentlich kam und wann es entstand.

      Ein andere, auf Gleichgerechtigung beruhende Organisationstruktur funktioniert vermutlich effizienter, jedenfalls müssen die Männer in ihr weniger arbeiten und weniger Verantwortung übernehmen – ein klarer Vorteil, weshalb die o.g. gesetzlichen Nachteile ja auch abgeschafft wurden, lange bevor der Feminismus gesellschaftlich sichtbar oder politisch relevant war. Gleichberechtigung, die auch Pflichen beinhaltet, ist Männern daher willkommen. Denn sie ist für sie bequem, weil nun auch Frauen für sich und andere Verantwortung übernehmen und arbeiten müssen. Und Männer sind auch nur Menschen, die sich nicht mehr Stress machen wollen, als nötig. Wo Männer daher Widerstand gegen sog. Gleichberechtigung organisieren, sind sie offenbar der Meinung, daß ihre in jedem Patriachat existierende unverhältnismäßige Belastung durch die in Rede stehende sog. Gleichberechtigungsmaßnahme steigt. Das muß nicht immer stimmen, aber man kann wenigstens darüber nachdenken.

      Natürlich streite ich nicht ab, daß es auch Verrückte gibt, die von einer naturgegebenen Unterordnung der Frau unter den Mann faseln. Aber diese Spinner kann wohl kaum ernst nehmen.

      Der blogger maninthemiddle hat mich übrigens vor längerer Zeit darauf aufmerksam gemacht, daß vor dem von den moralischen Lektionen der Nazizeit geprägte Zeitgeist solche gesetzlichen Frauennachteile einfach unmöglich waren und sie daher nach und nach ganz leicht verschwanden. Das ist glaubhaft, denn die Staatsgründung Israels leidet ja bis heute unterm Makel der bekannten, historischen Änderung des Völkerrechts, nach der Staaten nicht mehr nur durch Anerkennung durch andere Staaten ihr Existenzrecht bekommen, sondern durch die Zustimmung der auf dem Staatsgebiet lebenden Menschen. Das o.g. Gesetz von 1977 wurde bereits 1970 vorgeschlagen. In diesem Sinne ist Feminismus folglich eher ein Epiphänomen, denn die erste ernstzunehmende Partei, die feministische Themen hatte, waren die 1979 gegründeten Grünen. Die feminististische Partei Deutschlands gründete sich erst 1995.

      • Du gehst hier in eine feministische Falle: Recht und Rechtssprechung sind historisch konkret zu lesen.
        Die Umstände der Menschen um die Jahrhundertwende sind uns kaum mehr vorstellbar, selbst die 50er Jahre sind es nicht mehr so recht.
        Es hat aber keinen Sinn Recht ohne die Lebensumstände zu betrachten in denen sie galten.

        Und dann ist manches auch kulturell überformt.

        Ganz sicher ist aber eine Tendenz zu beobachten: Je feindlicher die Umwelt um so drakonischer Gesetze, Siitten und Gebräuche auch gegen Frauen. Das geht eben bis zur systematischen Tötung von neugeborenen Mädchen, wenn es nicht genug Jungen im Stamm gab bei manchen Eskimostämmen (das ist mir grade präsent).

        • „Die Umstände der Menschen um die Jahrhundertwende sind uns kaum mehr vorstellbar, selbst die 50er Jahre sind es nicht mehr so recht.“

          Ja, das ist schwierig und Recht natürlich immer auch für eine bestimmte Zeit gemacht, so daß Recht veraltet. Aber wo ist da die feministische Falle?

        • „Aber wo ist da die feministische Falle?“

          Die Falle besteht darin, das die damalige Gesellschaft durch die Perspektive der „Normen“ unserer heutigen feministisch-femizentrischen Gesellschaft betrachtet wird, ein hermeneutischer Fehlschluß. Diese gilt ja auch z.B. für andere Bereiche der historischen Betrachtung, d.h., dass eine Zeit nur aus sich heraus verstehbar ist.

      • @elmar

        „Ein andere, auf Gleichgerechtigung beruhende Organisationstruktur funktioniert vermutlich effizienter, jedenfalls müssen die Männer in ihr weniger arbeiten und weniger Verantwortung übernehmen – ein klarer Vorteil“

        auf dem Papier mag das ein Vorteil sein. Aber nur, wenn man nicht berücksichtigt, dass viele Männer in einem Konkurrenzkampf stehen wollen, einen hohen Status erreichen wollen und das von sich aus bzw. weil es Teil unseres evolvierten Gehirns ist eine entsprechende Position erreichen zu wollen. zudem muss man eben berücksichtigen, dass Status und Macht und hohe Positionen sexy sein können, es ist eine recht einfache Umsetzung intrasexueller Konkurrenz, wie sie auch von Schimpansen und vielen anderen Tieren betrieben wird und die über intersexuelle Selektion eben als Attraktivitätsmerkmal abgespeichert ist, was den Vorgang bei beiden Geschlechtern verstärkt.

        • „zudem muss man eben berücksichtigen, dass Status und Macht und hohe Positionen sexy sein können,“

          Du hast recht. Solche einfachen Sachen, die trotzdem nicht-lineare Komponenten sein können, habe ich nicht berücksichtigt. Das kann einiges ändern. Keine Ahnung, wie ich das im Moment machen soll.

      • @ Elmar

        *Und stabil war die Sache vor allem deshalb, weil es ebenfalls eine Folge dieser Organisationstruktur war, daß Frauen vor dem täglichen Existenzkampf geschützt war und ihr nur eine einfache Aufgabe blieb: Finde den richtigen Versorger – und das wollen viele Frauen ja bis heute. Die Sache hatte also für die Frauen nicht nur Nachteile.*

        Was der großen Mehrheit der Frauen auch sehr bewusst war. Das „Patriarchat“, das Frauen zu zu versorgenden und zu beschützenden Mündeln degradierte – ihnen dafür die Vorteile der Unmündigkeit, der „Kindlichkeit“ gewährte – und Männer in die Schützer-und Versorgerrolle zwang, wurde lange Zeit von der Mehrheit der Männer UND Frauen getragen und verteidigt.

        Und übrigens von einer MÄNNERMEHRHEIT abgeschafft.
        Denn diese oben angeführten Ungleichberechtigungen der Frauen bestanden lange Zeit nach Wunsch und Willen einer CDU/CSU-Mehrheit, die DIE Frauenpartei war zu genau der Zeit, als diese Ungleichberechtigungen bestanden.

        Die SPD, die sie abschaffen wollte und dann auch abgeschafft hat, war damals eine Männerpartei, wurde von einer Männermehrheit gewählt.

        Auch etwas, was Feminist.I.nnen in ihrer Herstory-Geschlechterklassenkampfgeschichte „Böse Männer wollen gute Frauen unterdrücken“ regelmäßig „übersehen“.

        *Das ist mit “Frauen wurden nicht diskriminiert.” gemeint: Es muß immer ein Gleichgewicht aus Pflichten und Rechten zwischen allen gesellschaftlichen Gruppen, daß für genug Menschen attraktiv ist. *

        So ist es.

        Für mich als Konservativen ist die Rückkehr zur Zwangsvormundschaft der Männer über zu beschützende und zu versorgende Frauen mit Sicherheit nicht attraktiv.

        Denn sie ist anstrengend und oft mörderisch für Männer, nicht selten sehr bequem für Frauen.

        Weshalb ja auch viele Frauen das Patriarchat erbittert verteidigten und viele Männer es erbittert bekämpften.

        Herstory redet jedoch vor allem von Männern, die es verteidigten und Frauen, die es bekämpften, verschweigt dagegen oft die Männer, die es bekämpften und fast immer die Frauen, die es verteidigten, damit das Bild „Böse Männer unterdrückten gute Frauen“ nicht gestört wird.

        Das Bild braucht man ja, um die laufende Frauenprivilegierung und Männerbenachteiligung als kompensatorisch zu „rechtfertigen“, als Ausgleich für die Sünden DER Männer an DEN Frauen. Da passen das Patriarchat bekämpfende Männer und es verteidigende Frauen nicht in’s Narrativ.

        *Mein Punkt bei all dem ist: Feminismus erzeugt im Moment durch Kaperung von Staat und Medien eine Organisationsstruktur, die Männer ausbeutet. Das wird nicht stabil sein.*

        So ist es.

        *Ein andere, auf Gleichgerechtigung beruhende Organisationstruktur funktioniert vermutlich effizienter, jedenfalls müssen die Männer in ihr weniger arbeiten und weniger Verantwortung übernehmen – ein klarer Vorteil, weshalb die o.g. gesetzlichen Nachteile ja auch abgeschafft wurden, lange bevor der Feminismus gesellschaftlich sichtbar oder politisch relevant war. *

        Nur dann effizienter, wenn beide Geschlechter auf allen Gebieten gleich leistungsfähig sind.

        Der Vorteil des Patriarchates auf Systemebene bestand ja in seiner Fähigkeit, Männer zu motivieren, zu zwingen, auszubeuten, sie produktiv einzubinden und einzuspannen.

        *Aber nun wollen sie zum Ausgleich auch nicht mehr ausgebeutet und verachtet werden. Aber damit wollen Frauen und Feministen nur zu gerne weitermachen.*

        Männer haben de jure und de facto ihre Privilegien verloren, aber de facto ihre Pflichten behalten.

        Frauen sind de jure von ihren Pflichten befreit worden, haben aber de facto und oft auch de jure ihre Privilegien behalten und bekommen im Jahrestakt immer neue hinzu.

        Das wird uns dann als Gleichberechtigung zum Zwecke der Gleichstellung verkauft.

        *Interessant wäre es zu fragen, woher dieses gesellschaftliche Organisationsmodell “Familie als Keimzelle des Staates and men are always in charge” eigentlich kam und wann es entstand.*

        War es denn je irgendwo anders in Hochkulturen?

        Ist es ein Zufall, dass alle heute noch existierenden Matriarchate (genauer: matrilinearen Gesellschaften mit nicht patriarchaler Familienstruktur) keine Hochkulturen sind, sondern sterbende Gesellschaften, die unter Abwanderung leiden, sich nicht selbst reproduzieren und unter Denkmalschutz gestellt werden müssen?

        Gab es je eine nicht patriarchale Hochkultur?

        Die letzte nach Überzeugung der Matriarchatsgläubigen selbst war die kretische.

        Ist schon eine Weile her und kein Mensch weiß, ob sie matriarchal oder patriarchal oder irgendwas dazwischen war, denn es gibt keine Schrftquellen, keinen einzigen schlüssigen Beweis, dass je eine matriarchale Hochkultur existierte.

        Ich denke, es ist „naturwüchsig“ aus den Clan-/Stammesstrukkturen unter dem Druck der harten Verhältnisse (Frauen hätten nicht in gleichem Maße Männer schützen und versorgen können in den unfriedlichen Zeiten und denen der Muskelökonomie hineingewachsen in die aufzubauende Staatlichkeit der ersten Hochkulturen, die ja eine erhöhte Leistung vor allem der Männer erforderte aufgrund des höheren Sürplusses, dass nur Männer erarbeiten, erplündern, verteidigen konnten. Dafür musste man den Männer etwas Motivierendes bieten > Vormundschaft über ihre Mündel, die sich dafür auf’s Kinder-Produzieren konzentrieren (mussten), für’s Verteidigt-und Versorgt-Werden.

      • „Ein andere, auf Gleichgerechtigung beruhende Organisationstruktur funktioniert vermutlich effizienter, “
        Das würde mich, als Ökonom gesprochen, überraschen.
        Im allgemeinen führt Spezalisierung und Austausch zu mehr Effizienz.

    • @adrian: Die Diskriminierung liegt im Auga des Betrachters. So wie man eben im Kriegsdienst nur durch Männer keine diskriminierende Vorschrift sah, sah man das eben auch bei bestimmten Normen, die Frauen betreffen.

      Außerdem werden zwar Daten genannt, nicht aber die Paragrafen. Das ist bedauerlich und bestimmt auch Absicht, weil ein Teil der behaupteten Benachteiligungen auf die Rechtssprachung bezog, welche nach 12 Jahren Naziherrschaft eben auch entsprechend war.
      Die Paragrafen werden aus gutem Grund nicht angeführt,w eil die Vorschriften dort in erheblichem Maße relativiert sind oder eben auch eine Verpflichtung des Mannes beinhalten. DAS will man dann doch nicht so darstellen.

  2. „Nur eine Konstante ist geblieben: Die Angeklagten sind zu 90 Prozent Männer. Kurz und ungerecht heißt das: In Zukunft sitzen die Frauen auf der Richterbank und die Männer im Knast“

    Und das ist trotz des ganzen weiblichen Suprematie-Geschwurbels , des Frauen-sind-die-besseren-Menschen-Geschwurbels das zunächst Entscheidende und auch Veränderungsbedürftige

    • Als ich den Text der Frau las, dachte ich mir an dieser stelle stellvertretend für die Autorin: „Und das ist auch gut so.“

      Wie kann man eigentlich so verblendet sein wie diese Frau?

  3. Ich halte dies für ein schönes Beispiel für den unterschwelligen Sexismus, der inzwischen in den Müllstrommedien so prägend geworden ist, so selbstverständlich geworden ist, dass es kaum noch auffällt.

    Aus meiner 4-jährigen Erfahrung als Schöffen kann ich Unterschiede nach Geschlecht bei Richtern oder Staatsanwälten nicht bestätigen. Übrigens auch nicht bei Rechtsanwälten oder Gutachtern.
    Es gibt da eine große Bandbreite im persönlichen Stil der Verfahrensführung – der aber nicht am Geschlecht der Person hängt. Richtig unangenehm im persönlichen Stil habe ich in der ganzen Zeit nur einen Staatsanwalt erlebt. (Da hat aber auch der Richter während der Verhandlung schon immer vielsagend die Augen gerollt. Und seine erste Bemerkung in der Besprechung zur Urteilsfindung war: „Von den fünf Tatvorwürfen des Staatsanwaltes streichen wir jetzt gleich die Punkte 2., 4. und 5. Wir konzentrieren uns hier nur auf die beiden, die substantiiert sind“. )

    Mein Eindruck war: Im Strafrecht wollen alle Beteiligten in aller Regel nur ihren Job möglichst komplikationslos erledigen. Das allermeiste ist (mehr oder weniger langweilige) Routine. Es gibt insgesamt sehr wenig EGO-Beteiligung auf allen Seiten. In der Regel hängt bei niemandem „persönliches Herzblut“ in den Fällen.
    Und das ist auch gut so, möchte ich anfügen. So würde ich mir professionelle Distanz vorstellen.

    Der Artikel selber ist nach meinem Eindruck mit der Praxis des Strafrechts ein völlig praxisfremdes „Frauen sind die Besseren – Männer sind die Schlechteren“ – Gewäsch in der üblich argumentfreien vulgärfeministischen Manier.
    Business as usual halt. Medienbusiness as usual. Mit dem, was in Gerichtssälen und Besprechungszimmern passiert, hat das nichts, aber auch gar nichts gemein.

    Man könnte sich aber auch einmal fragen, warum es offenbar Frauen so ein gesteigertes Bedürfnis ist, solche (sachfremden) Lobhudeleien serviert zu bekommen. Also: Was ist der Treiber auf der Rezipientenseite, welcher ja von den Produzenten solcher Artikel kundenorientiert bedient wird.
    Warum muss man sich selber ständig und in allem versichern und von außen versichert bekommen, zur besseren Sorte von Mensch zu gehören?

    Psychologisch betrachtet liegt hier die Vermutung einer Überkompensation eines geringen Selbstwertgefühls so nahe, dass es schon banales Alltagswissen wäre.

    • Worunter würde es denn für dich fallen, wenn jemand dem anderen Geschlecht unterstellt ständig Lobhudeleien hören zu müssen wegen seines gering ausgeprägten Selbstwerts? Ist das nicht auch die aufwertung des eigenen geschlechts, wenn man dem anderen Geschlecht bescheiningt, sowas pauschal nötiger zu haben? 😉

      • @EMN

        “ Ist das nicht auch die aufwertung des eigenen geschlechts, wenn man dem anderen Geschlecht bescheiningt, sowas pauschal nötiger zu haben? “

        Es ist zunächst mal der Versuch einer Deskription des weiblichen Geschlechts in der hiesigen gesellschaftlichen Situation .

        Die Frage ist ja berechtigt. Warum bedarf es der ständigen Lobhudeleien, dem ständigen Gerede von der starken Frau, dem permanenten weiblichen Suprematie-Gerede.

        Welches Motiv könnte ansonsten ursächlich sein ???

  4. Aus meiner Praxiserfahrung als Rechtsanwalt muss ich sagen, dass ich meist nicht sehr erfreut bin, auf Richterinnen zu treffen. Selbstverständlich gibt es ausgezeichnete Richterinnen und unfähige Richter, aber im Durchschnitt komme ich mit männlichen Richtern deutlich besser klar.
    Wie im Alltagsleben scheinen Frauen auch im juristischen Bereich oft gefühlsmäßiger zu argumentieren als Männer. Wenn man will, kann man das natürlich auch als Vorteil sehen (das „kaltherzige“ Rechtssystem wird mit „Menschlichkeit“ gefüllt), ich selbst bevorzuge allerdings Entscheidungen, die sich an der objektiven Rechtslage orientieren.
    In meinem Spezialgebiet Insolvenzrecht habe ich in den unteren Instanzen meistens mit Richtern zu tun, die sich in der Materie kaum auskennen, und meiner Erfahrung nach sind es oft Richterinnen, die sich gar nicht bemühen, rechtliche Argumentationen nachzuvollziehen, sondern sich ihre Meinung anhand irgendwelcher „Fairness“-Gesichtspunkte bilden. So kommt es dann zu „Frauen theoretisieren nicht so viel, begründen aber besser“ – die Urteilsbegründungen von Richterinnen sind idR tatsächlich ausführlicher und verständlicher, in der juristischen Qualität allerdings oft genug nicht beeindruckend.

  5. Noch eine kleine (Medien)Szene, die mir gerade dazu einfällt:

    Es gab bei „Ally McBeal“ mal eine Szene, bei der die beiden Rechtsanwälte der Parteien durch die Richterin nach vorne an den Richtertisch bestellt wurden.
    Die lieferten sich dort einen harten, aber in der Form fairen, argumentativen Schlagabtausch. Die (schwarze) Richterin tronte über ihnen, hörte sich da ein Zeit lang sichtlich gelangweilt an und ließ dann irgendwann mitten im Satz ihren Hammer auf Pult fallen. Dann sagte sie: „Sie können ihren Schwanzvergleich in der Toilette fortführen“.
    Nach diesem Beschämungsritual mit (unnötiger und sachfremder) sexueller Konnotation schlichen die beiden wortlos und wie begossene Pudel wieder auf ihre Plätze.

    Ich habe mich beim Ansehen der Szene gefragt: Wäre es denkbar, dass ein männlicher Richter sich zwei Rechtsanwältinnen gegenüber so verhält? Sich gar nicht für das gesagte interessiert, sondern sagt: „Sie können ihren Körbchengrößenvergleich auf der Toilette fortsetzten?“

    Wäre das denkbar, dass eine solche Szene geschrieben wird? Wäre das denkbar, dass eine solche Folge gesendet wird, wenn sie denn geschrieben würde?
    Ich denke: Nein.

    Mit umgekehrten Geschlechterrollen würde dies als extrem ungehörig empfunden. Und man würde erwarten, dass ein solcher Richter die längste Zeit Richter war.
    Aber in dieser Geschlechterkonstellation soll man das „witzig“ finden, darüber lachen.

    DAS ist es wohl, was Doris Lessing meinte, als sie sagte: „“Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird”.
    Nun ja, in dieser Traditionslinie steht eben auch der Artikel der „Süddeutschen“. Gedankenloses Männerbashing, gedankenloses Frauenverklären.

    Mit umgekehrten Geschlechtervorzeichen wäre es ein Fall für Aufschreihälse. So nicht.

    • „Mit umgekehrten Geschlechtervorzeichen wäre es ein Fall für Aufschreihälse. So nicht“

      Bliebe die Frage, ob und wie man einen „umgekehrten“ Aufschrei inszenieren/realisieren könnte.

        • ist naiv und wenig politisch gedacht

          aufgrund der in diesem Blog auch gerne zitierten Instinktdispositionen vermutlich auch unrealistisch- jedenfalls für den heterosexuellen Mann

        • @ Adrian

          *Indem Männer Frauen konsequent ignorieren.*

          Forget it.

          Das können nur Schwule.

          Aber Männer können Frauen zur Verantwortung ziehen, in die Verantwortung zwingen, wenn nicht durch Mehrheitsbeschluss, so doch durch Verweigerung von Leistung, durch Weigerung ohne Gegenleistung zu leisten.

          Die Frauen, die ohne adäquate Gegenleistung Leistung einfordern, kann man dann eher und leichteren Herzens links liegen lassen.

          Immerhin, Feminismus hilft hier Männern durchaus.

          Die negativen Seiten der holden Weiblichkeit treten immer deutlicher zu Tage, Feminismus räumt allmählich alle romantisch-positiven Vorurteile, die viele Männer gegenüber Frauen noch hegen (u.a. dank Erziehung durch die Mütter und durch feministische Dominanz im Erziehungswesen mit seinen Propagandainhalten, u.a. Vermittlung der Herstory-Legenden – „IHR MÄNNER SEID SCHULD! Wir Frauen sind klein, fein und rein, die Göttin ließ uns OPFA sein“, in denen Frauen als nur zuständig für’s Gute, Wahre, Schöne gezeigt werden) ab.

          Die sich feministisch zur Kenntlichkeit entpuppende Frau ist nicht sehr sympathisch.

          Sondern hart (nur nicht gegen sich selbst), egoistisch, berechnend.

          Pick Up tut ein Übriges, um Männer über die Psyche von Frauen realistisch(er) aufzuklären.

        • @ Elmar

          *Und ich glaube sehr wohl, daß Männer das machen werden.*

          Nicht alle Männer, aber genügend viele, um dieses gegenwärtige, femizentrische System, das von Männerausbeutung lebt, zum Einsturz zu bringen, das glaube ich auch.

          Aber das wird noch ein paar Jahre/Jahrzehnte dauern, fürchte ich.

          Noch sind viel zu viele passend konditiionierte Pudel unterwegs, die Männchen machen, wenn Frauchen ruft, ganz im Einklang mit ihren (fehlgeleiteten) Werberinstinkten.

          Sie müssen erst noch erfahren, dass sie meist nur an Frauchens Höschen schnüffeln dürfen, Frauchen sich keineswegs mit solchen Pudeln paaren will, sondern sie nur auszunutzen versucht für die Bequemlichkeit.

        • @ yacv

          *Das ist halt schwierig, sobald die Frau verbeamtet ist oder auch nur im Staatsdienst….*

          Dann muss man die Möglichkeiten minimieren, von einem femizentrischen Staat ausgebeutet zu werden: also weniger arbeiten z.B., nicht verbissen Karriere machen wollen – lohnt sich ja eh immer weniger im Zeitalter der Quotensänften für den neuen Geburtsadel.

          Lieber angeln gehen oder reisen oder in der Hängematte schaukeln, dafür weniger Steuern/Abgaben zahlen.

          Schön, das muss man sich auch leisten können, aber wer gut ausgebildet ist, kann sich das oft leisten.

          Nur noch gerade so viel arbeiten, dass es für einen selbst reicht und allenfalls noch für die Frau, deren Gegenleistungen für einen selbst man genau einschätzen kann, weil sie persönlich beobachtbar erbracht werden.

        • @ Alexander

          „Pick Up tut ein Übriges, um Männer über die Psyche von Frauen realistisch(er) aufzuklären.“

          Kombiniert mit weiteren Mosaiksteinen
          aus Evolutionsbiologie-Psychologie
          und Kognitionsforschung, herunter
          gebrochen auf ein paar praktikable
          Grundprinzipien erlaubt es dem
          Mann Frauen besser zu begreifen als
          diese selber.
          Klar gibt es Frauen die das auch
          können, das sind aber Raritäten.

        • Ich dachte beim Vorschlag „Konsequent ignorieren“ eher an das Ignorieren von Nörgeleien, Forderungen, emotionalen Ausbrüchen, Vorhaltungen, Schuldzuweisungen und ähnlichem weiblichen Kitsch, mit dem Frauen versuchen, Männer zu dressieren und emotional zu erpressen.

      • @elmar

        Du glaubst doch nicht Im Ernst, das jemals eine Mehrzahl der Männer Frauen ignorieren werden

        Es paßt auch überhaupt nicht zu Deiner gestern getätigten Aussage der „Geschlechterasymmetrie“ bezüglich der jeweiligen Zuneigung/Liebe !!!!!!

        • @step II

          „Es paßt auch überhaupt nicht zu Deiner gestern getätigten Aussage“

          Doch, denn „Ignorieren“ kann auch heißen:

          „Frauen nicht mehr ansehen, wenn Mann sowieso nur auf der Strasse irgendwo hingeht.“

          „Frauen nicht mehr helfen, sich nicht mehr für die bücken, wenn ihnen was runtergefallen ist, ihnen die Koffer nicht mehr tragen, sie nichr mehr beraten, nicht mehr die Rechnung zahlen.“

          „Frauen sehenden Auges in ihr Verderben rennen lassen, Motto: Respektiere unter allen Umständen die Entscheidungen einer Frau“

          „das Versagen von Frauen öffentlich zelebrieren und sich nicht mehr für Frauen entschuldigen“

          „Frauen mit Pflichten belasten, mit Aufgaben und sie öffentlich scheisse finden, wenn sie sich weigern“

          „die Gesellschaft und die Freundschaft von Männern suchen“

          … und Frauen immer und bei jeder Gelegenheit daran erinnern, daß jede Frau jedes Problem allein löst. Und daß sie für die Anstrengung und Arbeit von Männern bezahlen muß.

          Und ich glaube sehr wohl, daß Männer das machen werden.

        • @elmar

          „Und ich glaube sehr wohl, daß Männer das machen werden“
          @elmar

          Deine Beispiele kann ich gut nachvollziehen, finde sie auch nachvollziehbar
          Aber: wo siehst du denn praktisch diese Entwicklung, dass „Männer das machen werden“

          Mein Eindruck: Männer versorgen die Frauen wie immer, unterwerfen sich sogar noch stärker als früher dem weiblichen Dominanzanspruch, unterwerfen sich noch stärker als früher einer weiblichen Logik, einer weiblichen Perspektive,
          werten noch stärker eigene Männlichkeit ab etc.

        • @Step II

          „Mein Eindruck“

          Natürlich kenne ich solche Männer auch. Aber ich sehe auch – vor allem bei den Studis, die so Anfang 20 sind, daß immer mehr Männer zwar Sex wollen, aber bewußt auf eine Freundin verzichten, weil sie deren mieses Benehmen einfach nicht mehr hinnehmen.

          Da tut sich was – gant klar.

          Hab ich gestern erst wieder bei SciLogs gesehen. Da hat Markus Pössel so ganz vorsichtig den Feministen raushängen lassen und schon waren 20 Kommentatoren da, die ganz ruhig und sachlich die Punkte seines postes widerlegt haben.

          Niemand kann heute mehr unwidersprochen seine feministische Propaganda loswwerden. Ob es nun SciLogs ist oder die taz, die Boris Becker herzieht und 500 ablehnende Kommentare kassiert …. vor 5 Jahren war das noch nicht da.

          Andere Feministen moderieren ja genau aus dem Grund ihre Kommentare im blog.

        • @elmar
          „Niemand kann heute mehr unwidersprochen seine feministische Propaganda loswwerden. Ob es nun SciLogs ist oder die taz, die Boris Becker herzieht und 500 ablehnende Kommentare kassiert …. vor 5 Jahren war das noch nicht da“

          DAs wäre ja dann wirklich eine hoffnungsvolle „emanzipatorische“ Gegenbewegung. Krieg ich nicht so mit !!

        • „Krieg ich nicht so mit !!“

          in der blogosphäre finde ich das unübersehbar, aber das die Männer angeht, können meine Erfahrungen durchaus subjektiv sein – obwohl ich auch bei fremden Männern auf Veranstaltung oder Parties viel Hellhörigkeit erlebe.

          Frauen dagegen erklären mich gern zum Psychopathen. Ich lächle dann immer mild. 🙂

        • @ Step II

          *Krieg ich nicht so mit !!*

          Stimmt aber.

          Bei feministischen Artikeln steppt in den Kommentarspalten der Bär.

          Kein Wunder, dass „Bloss nicht die Kommentare lesen!“ zur geflügelten Triggerwarnung in der feministischen Twitteria geworden ist.

          Die Filterbubble muss immer weiter aufgepumpt werden.

          Bis sie eines Tages platzt.

          Ist auch eine Generationenfrage.

          Die im feministisch-femizentrischen Bildungssytem Aufgewachsenen werden als junge Erwachsene, nach den ersten Erfahrungen mit den Frauen, die so ganz anders sind als feministischerseits versprochen, sehr schnell sehr kritisch, besonders die im Bildungsprekariat (Rap oder Moslem, oder beides) und die mit PU-Erfahrung, deren Zahl ja auch stetig wächst.

        • @roslin

          „Ist auch eine Generationenfrage“

          Welche Generation wäre das?
          Die um 1990 Geborenen ?? (Generation Mauerfall??

          „besonders die im Bildungsprekariat (Rap oder Moslem)“

          hat das Bildungsprekariat einen nennenswerten Einfluss auf den Diskurs/medialen Diskurs/universitären Diskurs/Elitendiskurs ?

        • @roslin Part II

          “Ist auch eine Generationenfrage“

          In dem Zusammenhang ist ja auch die Entwicklung der Piraten interessant, die ich ursprünglich für eher apolitisch gehalten habe, die ja aber anscheinend „feministisch“ übernommen worden sind.

          Wenn man jetzt mal so nachliest, war die Haltung vor 2 oder 3 Jahren ja eher „postgender“-orientiert

          Frage ist, wo sind die ganzen „Aktivisten“ geblieben. ??

        • @ StepII

          *Welche Generation wäre das?
          Die um 1990 Geborenen ?? (Generation Mauerfall??*

          Nach meiner Beobachtung die Unter-25jährigen, während die Babyboomer, die jetzt langsam abtreten (60+) hoffnungslos feministisch-femizentrisch sind.

          *Frage ist, wo sind die ganzen “Aktivisten” geblieben. ??*

          Haben wohl das gemacht, was immer mehr Männer machen: sich in’s Privat leben zurückziehen und das Aas den Hyänen überlassen, die sich um die Reste reißen können.

          Sie sind aber nicht als Wähler geblieben, sondern haben den Piraten einfach den Rücken gekehrt.

          Nicht gut für das System – hier die Piratenpartei, die sang-und klanglos unterging, aber auf individueller Ebene sehr befreiend und befriedigend.

          Macht nur die Gesellschaft kaputt, die ohne das Engagement einer ausreichend großen Zahl von Männern nicht überlebensfähig ist.

          Na ja. Shit happens.

          *hat das Bildungsprekariat einen nennenswerten Einfluss auf den Diskurs/medialen Diskurs/universitären Diskurs/Elitendiskurs ?*

          Natürlich nicht.

          Aber einen Einfluss auf den Heiratsmarkt und auf viele „einfache“ Frauen und deren Partnerträume, letzten Endes auch deren Wahlverhalten.

          Die Unterstützung für feministische Parteien (nicht unbedingt für femizentrische) wird von unten her abschmelzen.

          Wenn die weniger gewählt werden, verlieren sie an Macht und Geld und Einfluss.

          Auch die Werbewirtschaft wird aufmerksam, die ja nicht unbedingt deshalb feministische Hintern pudert, weil sie mit der Ideologie besonders viel am Hut hätte.

          Sondern weil sie annimmt (und die Werbefuzzis, kommen ja oft aus geistes-/kommunikations“wissenschaftlichen“/sozialpsychologischen Milieus, nehmen das gerne an), dass die Mehrzahl der Frauen feministisch überzeugt seien.

          Wenn sie allmählich das Gegenteil erfahren, werdens sie sich, Flugsand/Huren, die sie sind, umorientieren.

          Spätestens dann, wenn sie von solchen Umfrageergebnissen nicht mehr „überrascht“ sind:

          http://sciencev1.orf.at/science/news/139885

          http://derstandard.at/1304552595944/Jugendstudie-Jede-zweite-junge-Frau-waere-gerne-Hausfrau-wenn-der-Mann-genug-verdient

          Außerdem, nehme ich an, wirkt sich allmählich auch die Verschiebung der Gewichte in der genetischen Zusammensetzung der Bevölkerung aus (traditonelle Frauen/Männer haben im Schnitt mehr Kinder als „moderne“, so dass Genmuster, die konservative Orientierungen begünstigen, im Genpool allmählich häufiger werden, besonders die modernen Frauen stellen sich ja häufiger vom Spielplatz der Evolution durch Abtreibung und Pille, die sie problemloser nutzen als konservativere/religiösere Frauen – Ironie der Befreiung oder „Der Mensch denkt – Gott lenkt.“ )

  6. „So kommt es dann zu “Frauen theoretisieren nicht so viel, begründen aber besser” – die Urteilsbegründungen von Richterinnen sind idR tatsächlich ausführlicher und verständlicher, in der juristischen Qualität allerdings oft genug nicht beeindruckend.“

    Es ist immer die gleiche Kritik, eine Rationalitätskritik am „Logozentrismus“ des Mannes, die das „Andere der Vernunft“ betont, das die „emotionale Intelligenz “ betont etc.
    Letzendlich ist es ein alter Topos: Männer sind rational, Frauen emotional, nur eben , das heutzutage das Emotionale, partiell auch das Irrationale, als das Höherwertige, als das die „Welterkenntnis“ Ermöglichende apostrophiert wird

    • @ Step II

      *Letzendlich ist es ein alter Topos: Männer sind rational, Frauen emotional, nur eben , das heutzutage das Emotionale, partiell auch das Irrationale, als das Höherwertige, als das die “Welterkenntnis” Ermöglichende apostrophiert wird*

      Der Topos ist so alt und stabil, dass er wohl einen wahren Kern enthält wie fast alle Stereotype.

      Meiner Alltagserfahrung (u.a. mit Tippse, die sehr gern und ausgiebig weint – Gott sei Dank nicht immer wegen mir) entspricht das auch.

      Auch dass Frauen Kritik sehr viel persönlicher nehmen, deshalb darauf häufiger unsachlicher reagieren als Männer, häufiger mit persönlicher Verletztheit und u.U. mit Rachegelüsten.

      Was man allerdings auch wieder nutzen kann als kluger Alltagsmachiavellist. („Büro ist Krieg!“).

      • „Auch dass Frauen Kritik sehr viel persönlicher nehmen, deshalb darauf häufiger unsachlicher reagieren als Männer, häufiger mit persönlicher Verletztheit und u.U. mit Rachegelüsten.“

        Aktuell sehr schön zu studieren an der ehemaligen Zeit-Journalisten und jetzigen Kieler Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke , die ja nach ihrer emotionalem Dekompensation coram publico in einem Anflug von Ralitätsverlustversucht versucht hat, die Verantwortung für ihre Handlungsinsuffizienz großzügig dem MP Albig zu überantworten

        Aber grundsätzlich: M.E. ist gerade die Diskreditierung des Rationalen als männlicher „Weltaneignungsmechanismus “ erfolgreich vollzogen worden verbunden mit einer Aufwertung des Emotionalen, Gefühligen, damit auch Ungefähren, Intuitiven, auch Irrationalem – eben der Weg vom Kopf zum Bauch, der ja von Männern seit nunmehr 35 Jahren eingeübt wird.

        da der Mann aber immer noch nicht im Mondzyklus menstruiert, bleibt das männlich-intuitive jedoch weiterhin defizitär

        Karl Jaspers hat in schwierigen Zeiten – 1931 !! – sein Werk – zur geistigen Situation der Zeit – verfasst, einen Versuch der Zeitdiagnose, des Versuchs, von einer Metaebene den Horizont als das Begrenzende ein wenig zu entgrenzen.
        Leider ist- gerade philosophisch – weit und breit nichts Entsprechendes sichtbar

        • @ Step II

          *Aber grundsätzlich: M.E. ist gerade die Diskreditierung des Rationalen als männlicher “Weltaneignungsmechanismus ” erfolgreich vollzogen worden verbunden mit einer Aufwertung des Emotionalen, Gefühligen, damit auch Ungefähren, Intuitiven, auch Irrationalem – eben der Weg vom Kopf zum Bauch, der ja von Männern seit nunmehr 35 Jahren eingeübt wird.*

          Für mich Symptom der feministisch-femizentrischen/femininen Leid/tkultur, Kennzeichen einer umfassenden Feminisierung der Gesellschaft im Westen.

          Schwächt meiner Ansicht nach auch seine langfristige Überlebensfähigkeit (weniger Interesse an MINT, dort dann auch sinkende Qualität – Laberfächer sind eh nicht so anspruchsvoll/leistungsorientiert), dazu passend immer mehr Verteilungsgerechtigkeit (eher weiblich) zulasten der Leistungsgerechtigkeit (eher männlich).

          Dimmt die Leistungfähigkeit des Gesamtsystems > weniger Sürplus > tendenziell weniger Staat/Sozialstaat (Geld geht aus, die weißen Heteromänner müssen noch stärker ausgequetscht werden > stößt an Grenzen, zumal deren unablässige Diffamierung sie auch nicht mehr zu schuldbewusstem, unlustigen Leisen zu bringen vermag – sie reagieren langsam vergrätzt).

        • Korrektur: LeisTen natürlich

          Negativ mittels „schwarzer“ feministischer Pädagogik „Motivierte“ legen ohnehin nicht so los wie positiv Motivierte, die sich an ihrer Leistung freuen, von ihr profitieren wollen, stolz sein wollen.

          Aber männllicher Stolz auf männliche Leistung ist inkompatibel mit Feminismus.

          Nur leider, leider, lassen Frauen nicht erkennen, dass sie willens oder auch nur in der Lage wären, so viel Sürplus zu erwirtschaften wie Männer.

          Weiße heterosexuelle Männer, sie vor allem, erwirtschfaten das, was diese ganze Veranstaltung hier trägt.

          Nicht nur in Euroopa, sondern auch in den USA (dort können wenigstens die Nordostasiaten, die zahlenmäßig wachsen, etwas in die Breche springen, die Farbigen/Hiapnics kaum, jedenfalls ist seit Generationen davon wenig bis nichts zu sehen, dito für Frauen, die ja viel häufiger Steuern von Steuern bezahlen, also vom Staat angestellt werden).

          Wie gesagt: 3/4 des Lohnsteueraufkommens stammt von Männern.

          Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Männern ist noch größer, denn sie gründen ja auch überproportional häufig überproprtional erfogreiche Firmen, die viele Arbeitsplätze schaffen und viele Steuern zahlen.

          Und sie stellen 95 % der Erfinder.

    • @ Neuer Peter

      Nein, im Gegenteil, Ex-Richter Prantl sparte sich nur wieder mal das Dominastudiio.

      Warum hat man denn Redakteusen.

    • @ Neuer Peter

      Die SZ unter Prantl ist noch vor der ZEIT (und das will was heißen) zum Zentralorgan der gutmenschlichen Verblödung geworden. Ich habe vor ca. 15 Jahren mein Abo gekündigt, weil ich das tendenziöse Gesülze einfach nicht mehr ertragen habe.

      Wer es übrigen mit einer Salonlinken wie Franziska Augstein aushält, kann wohl luftiges Gutmenschschwadronieren und Herrschen nach alter Väter Sitte ohne Verrenkung miteinander vereinbaren.

      • @ Ratloser

        Tendenziöses Gesülze ist eine milde Umschreibung dessen, was sich dieses Flaggschiff der deutschen „Qualitätspresse“ unter der Ägide Prantl/Augstein offenbar manchmal leistet, hier die blitzsaubere Verleumdung des 1. Prasidenten des Bundesverfassungsgerichtes als NS-Mordjurist durch Frau Dr. Augstein:

        http://www.suedwatch.de/blog/?p=8714

        • @roslin, @christian

          „Tendenziöses Gesülze ist eine milde Umschreibung dessen, was sich dieses Flaggschiff der deutschen “Qualitätspresse” unter der Ägide Prantl/Augstein offenbar manchmal leistet,“

          Es wäre ja mal interessant, ein feministisches „Ranking “ der überregionalen Zeitung zu tätigen, d.h. das ERstellen des Ausmaßes der feministischen Infiltration/ Kontamination der jeweiligen Zeitungen (FR, FAZ, Süddeutsche, WElt, Zeit, Spiegel etc), und sich hierbei die jeweilige Auflagenetwicklung anzuschauen

          Gibt es möglicherweise Untersuchungen bezgl. dieser Fragestellung ?????

  7. Ich habe es mir abgewöhnt, auf solche Hetzartikel noch inhaltlich einzugehen. Um meinen Ärger über so etwas ein wenig abzukühlen gehe ich dann immer auf http://www.ivw.de und sehe mir mit hämischer Freude die Entwicklung der Auflagenzahlen solcher „Zeitungen“ der letzten Jahre an.

    Durchschnittliche Druckauflage der SZ im 2. Quartal:

    2013: 507.827
    2012: 546.093
    2011: 552.707
    2010: 555.439
    2009: 560.965
    2008: 571.014

    Wirkt sehr entspannend.

  8. Der Fall von Gustl Mollath widerlegt eindrucksvoll all die aufgestellten Thesen, angefangen bei der Arbeit von Petra Heinemann bis hin zu Bettina Mielke. Die Lektüre der exzellenten Analysen von Gabriele Wolff zu dem Fall seien jedem ans Herz gelegt.

  9. “ Bis 1953 konnten verheiratete Frauen kein eigenes Bankkonto eröffnen.“
    Das ist definitiv falsch. Meine Grossmutter hatte eins. Ich habe auch noch ihr Sparbuch.

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