15 Gedanken zu “Was würdest du tun: Mann/Frau schüttet etwas in das Getränk des Dates

  1. Ich denke die Frage ist rhetorisch. Trotzdem: ich würde in beiden Fällen die betroffenen darauf hinweisen. Das gehört sich einfach so.

    Die wesentlich interessantere Frage ist allerdings: Warum gibt es so wenig Zusammenhalt unter Männern?

    Wie bekommt man Männer dazu einander gegenüber solidarischer zu sein? Wie bekommt man Männer dazu, sich mit anderen Männern zusammenzutun und für die gemeinsamen Interessen einzustehen.

    • Das ist eine gute Frage, an die ich aber ganz pragmatisch rangehe. Ich gehe seit einiger Zeit bewußt auf Männer zu und helfe ihnen ungefragt und ich habe damit nur die allerbesten Erfahrungen gemacht: Ohne Ausnahme waren diese Männer freudig überrascht und sehr dankbar.

      Es ist einfach ein Illusion der Männer, daß sie immer glauben, alles allein machen zu müssen, nur weil sie mit Frauen immer wieder schlechte Erfahrungen machen.

      • @ elmardiederichs

        „Das ist eine gute Frage, an die ich aber ganz pragmatisch rangehe. Ich gehe seit einiger Zeit bewußt auf Männer zu und helfe ihnen ungefragt und ich habe damit nur die allerbesten Erfahrungen gemacht: Ohne Ausnahme waren diese Männer freudig überrascht und sehr dankbar.“

        Diese Erfahrung habe ich auch gemacht.
        Früher war meine Solidarität eigentlich
        auf den engeren Freundeskreis beschränkt.
        Nachdem ich mich einigermassen aus der
        Matrix herausgearbeitet habe bin ich viel
        freundlicher und hilfsbereiter auch zu
        Männern die effektiv oder gefühlt weiter
        unten in der Nahrungskette stehen.
        Konkurrenz dort wo es wirklich Sinn macht.
        Dort wo in Bezug auf Bang Chancen nichts
        auf dem Spiel steht, die durch die
        instinktmässige Disposition gegebene
        Tendenz die Frauen zu bevorzugen, mit
        dem bewussten Verstand übersteuern.
        Gerade in garstigen Zeiten ist Solidarität
        unter Männern enorm wichtig.
        Diese Solidarität kann auch schlecht von
        einem repressiven System kontrolliert oder
        verhindert werden da sie ja auf informeller
        Ebene abläuft und keiner grossen Theorien
        und Worte bedarf.

        • Könnt ihr mir da Beispiele nennen?

          Zu welchen Handlungen verleitet euch die Männersolidarität? Was tut ihr für fremde Männer, was ihr für fremde Frauen nicht tun würdet?

        • @ Neuer Peter

          „Könnt ihr mir da Beispiele nennen?“

          Das wichtigste dabei ist, dass man seine
          innere Haltung in Bezug auf die Befindlichkeit
          anderer Männer ändert.
          Vor meiner „Transformation“ war meine
          Haltung so, dass ich in einer Situation
          wo eine Frau einen Mann respektlos
          behandelt hat meist in die Richtung:
          Idiot selber schuld. Und ich habe mich,
          im extrem Fall sogar mit der Frau
          zusammen, abwertend über den anderen
          Mann geäussert.
          Kann ja in gewissen Game Situationen
          zu meinem Vorteil sein.
          In den meisten alltäglichen Fällen
          ist das ja logisch betrachtet nicht
          der Fall. Daher schalte ich auf
          männliche Solidarität um und ich
          spreche ihr verschissenes Verhalten
          an. Das kann von humoristisch bis
          recht ruppig sein.

    • „Die wesentlich interessantere Frage ist allerdings: Warum gibt es so wenig Zusammenhalt unter Männern?“
      Ein diesbezüglich wichtiger Aspekt ist der Verlust von reinen „Männerdomänen“, die es im Gs. zu früher nicht mehr /kaum noch gibt. Alle Bereiche, die früher nur Männern zugänglich waren , sind mittlerweile auch für Frauen zugänglich, von Frauen „unterwandert“, sind quotiert.
      Der Beginn dieser Zerstöung fällt m. E. mit der Frauenbewegung der 60 ger Jahre zusammen, in deren Folge diese reinen Männerräume als nicht mehr zeitgemäß, als unmodern, auch als reaktionär denunziert wurden.
      Hieraus resultiert eben auch, das Männer positive Solidarität nicht mehr /weniger stark erfahren, in Gegenwart von Frauen möglicherweise auch stärker der intrasexuellen Konkurrenz verfallen, um so stärker in einer Zeit, in der den kleinen Jungen ja schon die „Männlichkeit“ aberzogen wurde

      Heutzutage ist eben alles „quotiert, „gemischte “ Teams sind
      die angeblich erfolgreicheren
      das Ergebnis: viele Männer ziehen sich eher zurück

  2. Dieses Video enthält Content von ABC News. Dieser Partner hat die Anzeige des Videos auf dieser Website gesperrt.

    Cool. Ich lese einen Blog der auf irgendeiner schwarzen Liste steht… 😛

  3. Es ist bezeichnend, dass die einzige Person, in dem 2. Video, die einschreitet/sich anständig verhält, eine Frau ist. Männer haben oft eine Tendenz, für die damsel in distress als white knight herbeizureiten, und andere Männer sich selbst zu überlassen.

  4. Ich fand die Begründung des ersten Paares ziemlich merkwürdig. Sie hätten ja nicht gewusst in welcher Beziehung die beiden stünden, etc. – gibt es denn irgendeine Konstallation in der es OK ist einer Person heimlich irgendwas in den Drink zu kippen?
    Und selbst wenn, wo liegt dann das Problem wenn ein Fremder darauf aufmerksam macht? Wenns OK ist, ist es OK und wenn nicht, sollte es die Person wissen. Ihr einfach den Drink wegzunehmen und sie mit jemandem gehen zu lassen, der ihr heimlich irgendwas einflößt ist auch nicht grade hilfreich.

    • Natürlich kann es Teil eines Rollenspiels sein. Oder es ist nur ein Spaß, um das Getränk merkwürdig schmecken zu lassen. Aber da es sich um ein Betäubungsmittel oder Gift handeln könnte, muss man immer etwas unternehmen.

  5. In Dresden ist gerade eine Frau festgenommen worden, die einem Mann in der Kneipe etwas ins Getränk getan und ihn dann ausgeraubt hat. Man muss dem Opfer ausnahmslos IMMER Bescheid geben, wenn man so etwas beobachtet.

    • Da bin ich 100% gleicher Meinung. Da
      gibt es für mich kein wenn und aber,
      unabhängig davon ob das mögliche
      Opfer weiblich oder Männlich ist.

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