Falschbeschuldigungsangst und Vergewaltigungsangst im radikalen Maskulismus bzw Feminismus

In einer Diskussion zu einem Artikel ging es darum, dass die Frau ja nun behaupten könne, dass man sie vergewaltigt habe und man deswegen mit einem Bein im Gefängnis stehe. Dazu schrieb ich:

Lügen könnte sie bei jedem Sachverhalt. Insofern gäbe es keinen sicheren Sex. Die Angst vor einer Falschanzeige wird aber aus meiner Sicht in Teilen der Männerbewegung genauso instrumentalisiert wie die Angst vor einer Vergewaltigung im radikalen Feminismus

Damit meinte ich nicht, dass Falschbeschuldigung keine reale Gefahr sein kann oder das diese für den Mann, wenn sie denn stattfindet, nicht extrem gefährlich werden kann und sein Leben ruinieren kann. Ich meinte damit, dass bei jeder Schilderung von Sex eine Falschbeschuldigungsmöglichkeit in den Raum geworfen wird und damit der Eindruck erweckt wird, dass sich diese Gefahr häufig realisiert.

Das ist aber nicht der Fall und bisher ist mir auch keine Statistik bekannt, die etwas anderes darlegt. Die allermeisten Männer werden in ihrem Leben nie wegen Falschbeschuldigung angezeigt werden, ebenso wie die allerwenigsten Frauen in ihrem Leben vergewaltigt werden. Das bedeutet nicht, dass nicht jeder einzelne Fall beider Taten schrecklich ist, es bedeutet aber auch, dass man keine unrealistische Schreckenskampagne damit fahren muss.

Beide Vorwürfe, nämlich „er kann dich jederzeit vergewaltigen“ und „sie kann dich jederzeit der Vergewaltigung beschuldigen“, sind geeignet dazu, dass Verhältnis der Geschlechter im sexuellen Bereich mit starken Mißtrauen zu belasten. Mißtrauen, dass in den allermeisten Fällen vollkommen unnötig ist. Die allermeisten Männer wollen nicht vergewaltigen. Die allermeisten Frauen wollen weder ein erfundenes Vergewaltigungsopfer sein noch einen Mann falsch beschuldigen.

Die Männerbewegung sollte sich aus meiner Sicht – bei aller Aufmerksamkeit, die das Thema Falschbeschuldigung verdient hat – davor hüten, ebenfalls mit unrealistischen Zahlen a la „jede sechste Frau wurde vergewaltigt“ zu arbeiten. Wer meint, dass die Falschbeschuldigung so viel häufiger ist („jeder sechste Mann musste sich schon mal gegen eine fälschliche Strafanzeige gegen Falschbeschuldigung wehren), der kann gerne Zahlen in den Kommentaren posten.

Natürlich KANN eine Falschbeschuldigung theoretisch jederzeit erfolgen. Natürlich KANN man sich nie sicher sein. Aber in beiden Fällen sind die Wahrscheinlichkeiten eben gering. Und auch eine Vergewaltigung KANN theoretisch bei jedem Sex erfolgen und eine Frau KANN sich nie sicher sein, dass nichts passiert.

Deswegen muss man aber nicht den Eindruck erwecken, dass jeder Mann bei jedem Sex mit einem Bein im Gefängnis steht. Es wird den tatsächlichen Zahlenverhältnissen nicht gerecht.

114 Gedanken zu “Falschbeschuldigungsangst und Vergewaltigungsangst im radikalen Maskulismus bzw Feminismus

  1. Übrigens ist das wieder ein typisch sexistischer Artikel. Als wenn Frauen Männer NICHT vergewaltigen könnten oder als wenn Männer Frauen NICHT falsch beschuldigen könnten.

    Gut, in beiden diesen Fällen wird Mann dem Mann nicht glauben…

        • Die zahlen lassen sich recht trivial Abschätzen. Gehe einfach mal übertriebenermaßen davon aus, dass es nicht eine einzige nichtvorgetäuschte Vergwaltigung gab, und der Strafbestand die Erfindung des Feminats ist.

          Ich nehme mal diese Statistik:

          http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2013/PKS2012.pdf?__blob=publicationFile

          2012 gabs 8031 Fälle von „Vergewaltigung und Sexueller Nötigung“.
          Aufklärungsquote ist 88%, afaik ist für die Polizei Aufklärungsquote identisch mit Strafantrag gestellt.

          Es gäbe demnach 2012 in etwa 7067 Opfer einer Falschbeschuldigung, und damit nur knapp doppelt soviele wie Verkehrstote, einem Schicksal, was man ja auch nicht gerade als permanentes Damoklesschwert annimmt.

  2. @christian

    „Lügen könnte sie bei jedem Sachverhalt. Insofern gäbe es keinen sicheren Sex. Die Angst vor einer Falschanzeige wird aber aus meiner Sicht in Teilen der Männerbewegung genauso instrumentalisiert wie die Angst vor einer Vergewaltigung im radikalen Feminismus“

    Ich versuch mal eine Differenzierung (ein wenig extemporiert)

    1.Letztendlich gibte es auch keinen sicheren Sex. Dieses hängt mit folgenden Faktoren zusammen
    1,1: grundsätzlich Aufhebung der Unschuldsvermutung („in dubio pro reo)
    1.2. Aus weitung des Gewaltbegriffs (Was ist unter Gewalt, unter einer Vergewaltigung zu verstehen)
    1.3.Erlass weiterer männerfeindlicher Gesetze (Gewaltschutzgesetze, Vergewaltigung in der Ehe, Stalking etc.)

    2. Der Vergewaltigungsvorwurf dient medial v.a. zur Diskriminierung der männlichen SExualität in toto (weiblicher Suprematieanspruch)
    Die Falschanzeige hingegen wird medial als unberechtigt diskreditiert, ist juristisch fast immer erfolglos
    Geschlechterpolitisch ist es auch eher ein Verteidigungsargument gegenüber der Behauptung:“Alle Männer sind Vergewaltiger“, dient jedoch nicht der Diffamierung der weiblichen Sexualität

    FAZIT:
    Es hat viele unterschiedliche Ebenen, die wir nochmal ein wenig differenzieren müssten

    • nachtrag:
      natürlich ist davon unabhängig, dass man in einer privaten Situation seinem Gegenüber vertrauen kann, auch sollte. Sonst wird man ja paranoid

    • @step II

      Mir geht es insbesondere um die Übertreibung der Häufigkeit. Dass eine Falschbeschuldigung gefährlich ist, ist klar. Es werden aber eben nur eine geringe Zahl von Männern falschbeschuldigt und die meisten Frauen würden ebenso wenig eine falsche Anzeige wegen Vergewaltigung machen wie die meisten Männer nicht vergewaltigen

      • @christian

        „Mir geht es insbesondere um die Übertreibung der Häufigkeit“

        Natürlich wird mit Zahlen Politik gemacht. Die Schwierigkeit verlässlicher Zahlen hängt auch mit der Art der Erhebung zusammen (siehe Gewaltbegriff)

        „Es werden aber eben nur eine geringe Zahl von Männern falschbeschuldig“

        Jeder falschbeschuldigte Mann ist einer zuviel. M.E war dieses sehr schön am Fall Kachelmann zu beobachten, dessen Karriere trotz Freispruchs zerstört ist und bleibt.

        Insofern hilft eine quantitative Argumentatin alleine nicht weiter

        Es geht ja in einem REchtstaat um die Frage, ob
        1.Unrecht als Unrecht erkannt wird (Wahrheitsfindung)
        2. Unrecht entsprecht sanktioniert wird

        Ein Staat in dem 10 Vergewaltger nicht bestraft werden, 10 Falschbeschuldigerinnen auch nicht, wäre somit ein „Unrechtsstaat „

        • @Step II

          „Jeder falschbeschuldigte Mann ist einer zuviel. M.E war dieses sehr schön am Fall Kachelmann zu beobachten, dessen Karriere trotz Freispruchs zerstört ist und bleibt.
          Insofern hilft eine quantitative Argumentatin alleine nicht weiter“

          Das schreibe ich ja sogar recht ausdrücklich auch so im Artikel. Aber das bedeutet eben nicht, dass man deswegen eine unnötige Panik vor Falschbeschuldigungen errichten muss, bei der jeder Sex ein erhebliches Risiko ist.

          Das muss man die tatsächlichen Zahlen schon im Auge behalten.

      • Dann lasst uns doch die Todesstrafe wieder einführen, denn soo häufig wird die doch wohl nicht ausgesprochen werden! Rechte Gewalt bekämpfen? Pfff, aber doch nicht bei den paar Fällen, …

        Übrigens möchte ich nicht (eigentlich doch!) wissen in wieviel der Scheidungen die Beschuldigung der Vergewaltigung und die Unterstellung des Kindesmißbrauchs (was ja eigentlich auch V. ist) eine Rolle spielen. Also die Falschbeschuldigung taktisch und strategisch (Anwältinen, Beratungsstellen?) eingesetzt wird.

        • Zur Häufigkeit kann ich ein Beispiel geben:

          Ich weiß aus meiner Berkeley-Zeit, daß in Kalifornien sich die Polizei darauf bereits eingestellt hat. Bei Gewalt- oder Mißbrauchsvorwürfen stellt die Polizei in der Regel die Ermittlungen in dieser Sache selbständig ein, wenn sie rauskriegt, daß zwischen den Kontrahenten ein Scheidungsverfahren läuft.

          Verrückt, oder?

        • „das wären aber keine Verhältnisse, die auf Deutschland übertragbar wären und sagt auch nichts darüber aus, inwiefern der einzelne Mann die Chance hat Opfer einer Falschbeschuldigung zu werden.“

          Richtig.

          Deshalb sprach ich ja auch von einem Beispiel.

        • @DDBZ

          „Dann lasst uns doch die Todesstrafe wieder einführen, denn soo häufig wird die doch wohl nicht ausgesprochen werden! Rechte Gewalt bekämpfen? Pfff, aber doch nicht bei den paar Fällen, …“

          Das hat schlicht nichts mit dem zu tun, was ich kritisiere. Ich verlange ja gar nicht, dass die Falschbeschuldigung nicht thematisiert wird.

          Es würde eher passen bei Parolen wie „Jeder 6. Verbrecher könnte hingerichtet werden“ oder „jeder 6. Bürger ist Opfer rechter Gewalt“

          • @DDBZ

            Mit „die Femis“ baust du nur Feindbilder auf. Nicht jeder, der sich kritisch zu Becker äußert ist ein „Femi“ das können auch konservative oder andere Leute sein. Und bei Gewalt wirst du auch in der zB CSU genug finden, die davon ausgehen, dass Gewalt nur gegen Frauen gerichtet ist.

        • @C
          „Mit “die Femis” baust du nur Feindbilder auf…“

          Was mache ich? Feindbilder aufbauen?

          Ich habe niemals eine Zahl der Gewalttätigkeiten behauptet! Allein, weil ich eben keine Zahl habe! Ich weiß einfach nicht ob Frauen oder Männer mehr Gewalt anwenden. Du weißt es auch nicht, sowenig wie die CSU.

          Was habe ich eigentlich mit der CSU zu schaffen? Wiso meinst Du ich würde mir die Meinung der CSU zu eigen machen? Sehe ich wie ein CSUler aus?

          Feminismis ist gegen den Mann gerichtet! Das sagt doch schon der Name! Femi, also NUR für die Frau! Sonst würden die sich Humanisten nennen! Also für den Menschen; incl Mann! So nennen die sich eben Feministen und wollen den Mann nicht beachten!

          Feminismus ist Geschlechterrasismis!

        • „Was habe ich eigentlich mit der CSU zu schaffen? Wiso meinst Du ich würde mir die Meinung der CSU zu eigen machen? Sehe ich wie ein CSUler aus?“

          hat Christian nicht gesagt. Lies nochmal:

          „Nicht jeder, der sich kritisch zu Becker äußert ist ein “Femi” das können auch konservative oder andere Leute sein. Und bei Gewalt wirst du auch in der zB CSU genug finden, die davon ausgehen, dass Gewalt nur gegen Frauen gerichtet ist.“

          Heißt: man muss nicht Feminist sein, um Becker anzugreifen, auch Konservative teilen das Bild der „unschuldigen Frau“.

        • @Christian
          „Nicht jeder, der sich kritisch zu Becker äußert ist ein “Femi” das können auch konservative oder andere Leute sein. “

          Das ist richtig.

          Mich bewegt aber an der Causa B. Becker etwas anderes. Er hat in seiner Autobiographie offenbar berichtet, wie seinen damalige Frau körperlich gewalttätig ihm gegenüber wurde. So weit der Fakt.
          Natürlich ist das erst einmal nur einseitig in dem Sinne, dass sich damit nur eine der beteiligten Konfliktparteien öffentlich geäußert hat zu dem Vorfall. Und natürlich muss die Möglichkeit einkalkuliert werden, dass die Schilderung übertrieben oder verzerrt ist oder evtl. auch gar nicht so passiert ist.

          Trotzdem finde ich publizistische Reaktionen darauf wie diese hier
          http://www.amica.de/liebe-psychologie/liebe-sex/boris-becker-rechnet-ab-wie-boris-becker-mit-seinen-ex-frauen-umgeht-wirkt-sehr-pubertaer_id_3238142.html
          oder diese hier
          http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/kolumne-von-silke-burmester-ueber-boris-becker-a-924847.html
          in ihrer Häme und in ihrem bösartigen Nachtreten wirklich atemberaubend.

          Meine Frage: Glaubst du, Christian, dass ein ähnliches Presseecho bei umgekehrten Geschlechterrollen denkbar wäre?
          Wenn ein weiblicher C-Promi über erfahrene Gewalt in der Ehe berichtet, dass man dann sagt, es sei „kindisch, Probleme über die Medien auszutragen“ oder dass man mal einfach so unterstellen würde, mindestens die Hälfte des Berichteten, sei „getürkt“ oder dass man diesem weiblichen C-Promis nur aufgrund des Berichts mal eben so eine narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnostizieren würde?

          Wäre das denkbar?
          Ich denke nein.

          Und was sagt uns dies über Sexismus in unserer Gesellschaft und Kultur?

          Victim blaming anyone?

          PS: Ich habe als Leserkommentar zu dem AMICA-Interview genau diese Frage gestellt: Ob es denkbar wäre, dass Interviewfragen und Interviewantworten genau so gefallen wären, wenn das (mutmaßliche) Opfer weiblich gewesen wäre.
          Dieser recht neutrale Kommentar mit einer simplen Frage wurde natürlich nicht freigeschaltet. Auch interessant, oder?

          Solche Dinge kotzen mich inzwischen wirklich nur noch an.

          • @virtual-Cd

            “ Glaubst du, Christian, dass ein ähnliches Presseecho bei umgekehrten Geschlechterrollen denkbar wäre?“

            Nein, natürlich nicht, es wäre ein Unding. Liegt natürlich daran, dass Männer als Opfer mehr Status verlieren als Frauen. Ich wollte nur anführen, dass dies nicht nur die „Femis“ sind, über schwache Männer zu lästern und bei schwachen Frauen Beschützerinstinkte oder zumindest Helferinstinkte zu haben ist weit verbreitet und wird man in vielen Lagern finden (vielleicht gibt es sogar eher einige Feministinnen, die dieses Becker-Bashing tatsächlich als Victim-Blaming einordnen und die hegemoniale Männlichkeit dafür verantwortlich machen, mal sehen)

          • @virtual-Cd

            interessante PAssage aus der Amica

            Andererseits gibt Boris Becker mit Aussagen wie „Barbara hat mich geschlagen“, „Sandy hat mich nur ausgenutzt“ nicht gerade den selbstbewussten Fraueneroberer. Warum?
            Er stellt sich jedenfalls als Opfer dar. Ich kann nur geschlagen werden, wenn ich mich schlagen lasse. In so einem Fall hätte die Reaktion sein müssen: Du schlägst mich einmal und nicht wieder. Da hilft es nichts, jetzt die Frau zu verteufeln. Sich hinzustellen und zu jammern, ist reines Opferverhalten.

        • @ virtual-cd

          *Solche Dinge kotzen mich inzwischen wirklich nur noch an.*

          Nicht nur Dich, virtual-cd, nicht nur Dich. Auch mich.

          Mehr und mehr Männer werden angekotzt von der feministischen Brunnenvergiftung und dem staatlichen Zwang, das verseuchte Wasser, diese stinkende Jauche, dann auch noch saufen und seinen Gusto loben zu müssen. Als sei diese Pisse der Messwein des Agapemahles der Geschlechtergerechtigkeit.

          Ein Hexensabbat.

          Aber als genau das will uns der Müllstrom den Seich verkaufen: Männer, die das übelriechende Seuchengebräu angewidert ausspucken, sind „verunsichert“, „zurückgeblieben“, ein bißchen dumm wahrscheinlich, nicht auf dem neuesten Stand „moderner“ Gender“wissenschaft“.
          Und wie derartige Sozialpädagogikfloskeln der einfühlenden Bessermensch.I.nnen sonst noch lauten mögen, mit denen sie ihre Ignoranz und satte Arroganz verklinkern.

          Mit dem Gebrauch dieser Phrasen wird natürlich angezeigt, dass noch mehr Umerziehung, noch mehr Propaganda, noch mehr Jauchesaufen verordnet wird, damit die Kerle endlich auf den Geschmack kommen.

          Am Gesoff kann’s ja nicht liegen.

          DDR 2.0

          Feminismus KANN nicht falsch sein, die Partei KANN nicht fehlgehen, die Menschen (besonders die Männer) sind einfach nur zu blöd, die Weisheit ihrer Führung, den Wohlgeruch von Nektar und Ambrosia, die sie in ihrer unermesslichen Güte dem dummen Pöbel reichen, wahrzunehmen.

          Die Gouvernanz in Medien und Politik hört deshalb den Schuss nicht.

          http://genderama.blogspot.de/2013/09/aufruttelnde-allensbach-umfrage-64.html

          Erst wenn die Kanonen donnern, werden sie wach werden.

          Das hat noch eine Weile, gewiss.

          Aber der Tag wird kommen und die Weile, die man noch hat, wird verplempert und verpennt.

          Das alte Spiel, ewig neu.

          Jeder Wechsel geht eines Tages zu Protest, JEDER.

          Das könnte man aus der Geschichte lernen.

          Und wenn die Urenkel für die Sünden der Urgroßeltern büßen müssen – Schulden werden eingetrieben.

        • @Christian
          „Nein, natürlich nicht, es wäre ein Unding. “

          Die Frage ist: Ist das wirklich so „natürlich“? Ja, in gewisser Weise schon. In dem Sinne, dass es natürliche (Instinkt)Dispositionen gibt, welche zu anderen Bewertungen je nach Geschlecht bei dem selbem Sachverhalt führen.

          Frau als Opfer – Natürliche Reaktion: Solidarität, Mitleid, Impuls zu helfen und zu unterstützen.
          Mann als Opfer – Natürliche Reaktion: Abwertung des Mannes.

          Aber – und da bin ich ausnahmsweise einmal (partiell) bei unseren Genderisten: Die konkrete Form, welche die Abwertung annimmt, die ist schon kulturell geprägt. Und dieses Ausmaß an Häme, Boshaftigkeit und schadenfrohem Nachtreten, dass ist schon Hinweis auf eine bestimmte Kultur. UNSERE Kultur. Es ist signifikant für unsere Kultur.
          Diese ungehemmte verbale Aggression und Bösartigkeit Schwachen gegenüber – solange der Schwache ein Mann ist.

          Widerlich.
          Es ekelt mich echt an.

        • @ virtual-cd

          Den Amica-Beitrag find ich auch völlig unmöglich, aber weil Du gefragt hast… mir ist spontan das Beispiel Pola Kinski eingefallen:

          http://www.freitag.de/autoren/magda/opfer-abonnentinnen

          Wurde nicht so hoch gekocht wie BILD-Bobbeles Erlebnisse und es war m.E.n. auch nur das Privileg von – ich müsste verrückt sein, wenn ich mich irrte – Lagerfeld, ihr zu unterstellen, sie wolle sich damit jetzt nur wichtig machen… und, ja, Kinski ist auch schon ein Weilchen tot.

          Erstaunlich ist aber doch insbesondere, dass er zu Lebzeiten mit Allem durchgekommen ist:
          http://www.welt.de/vermischtes/article112648797/Tochter-beschuldigt-Klaus-Kinski-des-Missbrauchs.html

          Was sagt uns dies über Sexismus in unserer Gesellschaft und Kultur?

        • @MS

          *Was sagt uns dies über Sexismus in unserer Gesellschaft und Kultur?*

          Der Klaus war eigentlich ein ganz normaler Mann, der immer mit allem durchkommen ist.

          Der Klaus ist mein Vorbild.

        • “Nicht jeder, der sich kritisch zu Becker äußert ist ein “Femi” das können auch konservative oder andere Leute sein. Und bei Gewalt wirst du auch in der zB CSU genug finden, die davon ausgehen, dass Gewalt nur gegen Frauen gerichtet ist.”

          Wieso soll dies ein Argument sein und wieso sollen „Femis“ grundsätzlich links sein ? Auch in der CSU gibt es genug FeministInnen. Letztlich definieren sich FeministInnen durch ihre Ansichten und das sind dann eben konservative FeministInnen.

          • @Kareem

            Ich finde nur dieses „an allem schlechten sind die Femis schuld“ recht simpel und insofern zu kurz greifend, wenn Männerfeindlichkeit durchaus auch aus der traditionellen Ecke kommen kann, weil dort ein bestimmtes Männerbild kultiviert wird.

        • @ddbz

          „Übrigens möchte ich nicht (eigentlich doch!) wissen in wieviel der Scheidungen die Beschuldigung der Vergewaltigung und die Unterstellung des Kindesmißbrauchs (was ja eigentlich auch V. ist) eine Rolle spielen.“

          Auf wiki steht beim entsprechenden Lemma:

          „Die Wissenschaftler für forensische Psychologie Detlef Busse, Max Steller und Renate Volpert entkräften die Behauptung, Mütter würden in familiengerichtlichen Verfahren häufig einen Missbrauchsvorwurf erheben. Bei der Auswertung von 1.352 Akten Berliner Familiengerichte zur Frage der Umgangsregelung aus den Jahrgängen 1988, 1993 und 1995 fanden sich nur 45 Fälle (3,3 %), bei denen ein sexueller Missbrauchsverdacht zur Sprache kam.“

          http://de.wikipedia.org/wiki/Missbrauch_mit_dem_Missbrauch

          Neuere Zahlen wären aber vielleicht angebracht, damit sich die Hysterie mal wieder legt.

          @ Elmar

          „Bei Gewalt- oder Mißbrauchsvorwürfen stellt die Polizei in der Regel die Ermittlungen in dieser Sache selbständig ein, wenn sie rauskriegt, daß zwischen den Kontrahenten ein Scheidungsverfahren läuft.

          Verrückt, oder?“

          Mehr als das.
          Ich würde es unverantwortlich nennen.

          @ Borat

          (credits to yacv)

        • @ Borat

          „Der Klaus war eigentlich ein ganz normaler Mann, der immer mit allem durchkommen ist.“

          Ein Mann nimmt sich was er will, so er
          denn kann.
          Er hatte Zugang zu sehr jungen Frauen
          und nützte das auch leidlich aus.

          Sex with a variety of young, attractive women

          Dass er sich aber auch seinen Töchtern
          sexuell genähert haben soll, so
          es denn stimmt, finde ich schon
          ziemlich Scheisse.
          Das ist gegen die Instinktpositionen
          eines leiblichen Vaters.

        • „Auf wiki steht beim entsprechenden Lemma:“

          zur Seriosität von Wikipedia schreibt Hoffmann

          „(…) Der Weigerung von Admins, bei Verstößen gegen Wikipediaregeln Benutzer entsprechend zu sanktionieren, entspricht auch deren Praxis, auf Zuruf von SanFran Farmer, Elian und Fiona Baine sofort jeden neuen Benutzer zu sperren, der nicht deren feministisches Weltbild teilt. Das führt im Ergebnis dazu, dass andere Meinungen als die der drei genannten längerfristig nie in bestimmten Artikeln zur Geltung kommen können. Praktisch ist es so, wie es zu Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft war: Nachdem sie an die Macht gekommen waren, gab es in der Reichtagswahl im November 1933 nur noch eine nationalsozialistisch dominierte Einheitsliste. Alle anderen Parteien waren (ähnlich wie mittlerweile viele Benutzer bei Wikipedia) „gesperrt“. Nun ist der Vergleich mit der NSDAP sicherlich starker Tobak. Dennoch habe ich den Vergleich nicht ohne Bedacht gewählt: Wer rigeros dafür sorgt, dass andere Auffassungen (die sogar den Wikipediaregeln entsprechend gut mit Sekundärliteratur belegt sind) in Artikeln generell nicht mehr zur Geltung kommen können, handelt nicht anders als es die nationalsozialistischen Machthaber zwischen 1933 und 1945 oder die stalinistischen Betonköpfe zur Zeit der UDSSR getan haben. Auch der Vergleich mit der UDSSR hat seinen Grund: Schließlich kommen in einem ihrer Nachfolgestaaten, nämlich Russland, seit längerer Zeit in den von Putin dominierten Medien auch nur noch regimtreue Inhalte vor. Insofern unterscheiden sich bestimmte Bereiche von Wikipedia nicht wirklich von Rundfunk und Fernsehen im derzeitigen Russland: Es gibt nur noch eine Meinung: entweder die des Feminismus bei Wikipedia oder die von Putin in Russland. Insofern ist die Gleichschaltung in beiden Fällen perfekt gelungen.“

          Die Bereitschaft, die feministisch unterwanderte Wikipedia als objektive wissenschaftliche Quelle anzugeben, sagt m.E. viel über die Manipulationsversuche unserer m.s. aus

          also: cave !!

      • @C

        „Das bezieht sich aber beides auf den außergerichtlichen Bereich.“

        Hätte Horst Arnold das auch so gesehen?

        Hätte er nach seiner Verurteilung auch gesagt, daß ein Unschuldiger OHNE Beweise nicht verurteilt wird?

        Christian, Du bist naiv …

    • Moment mal … sagtest du Vergewaltigung in der Ehe ist männerfeindlich???

      Was ist das denn? Die Auffassung, daß Menschen durch die Ehe ihre Menschenrecht verlieren?

      Spinn ich? Das kann doch nicht dein Ernst sein?!?!

    • @step II

      Die stelle ist mir auch nach Elmars Kommentar erst aufgefallen:

      „1.3.Erlass weiterer männerfeindlicher Gesetze (Gewaltschutzgesetze, Vergewaltigung in der Ehe, Stalking etc.)“

      Was ist an der Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe männerfeindlich?

        • @muttersheera

          dazu wollte ich auch noch einmal einen Artikel schreiben. Man kann an dem Gewaltschutzgesetz in der Tat einiges kritisieren, insbesondere, dass dort eben auf Behauptungen hin Maßnahmen ausgesprochen werden, die erhebliche Folgen haben können und damit sehr anfällig für Mißbrauch sind. Das ist gerade für Männer gefährlich, weil man ihnen eigene erlittene Gewalt seltener glauben wird, wenn die Frau angibt, dass er aus ihrer Sicht der gewalttätige war

        • m.s
          das Gewaltschutzgesetz ist ein weiteres Herrschaftsmittel der Frau. Die Verdächtigung des Mannes reicht.Bewegt sich auf der gleichen Ebene wie der Vergewaltigungvorwurf,

          ansonsten: das jemand ,der so eingeengt wie du argumentierst, einer Verdächtigungskultur zur Durchsetzung der weiblichen Suprematie das Wort redet, ist klar. (Editiert: Bitte höflich bleiben)

        • ich formuliere höflicher:
          eine solche Einengung verhindert natürlich, das Thema in Gänze zu erfassen. Die Auseinandersetzung erfolgt diskursfrei ad personam – eben der typisch geistlose Feminismus

          ad Christian: ich hoffe, den Feminismus als geistlos zu bezeichnen, verletzt noch nicht die Höflichkeitsregeln dieses Blogs DANKE

        • @ Christian

          „dazu wollte ich auch noch einmal einen Artikel schreiben.“

          Ich warte dann mit dem Gegenfeuer so lange, bis Du Dich sortiert hast.

        • „Ich warte dann mit dem Gegenfeuer so lange, bis Du Dich sortiert hast.“

          Das gibt aber ein Gegenfeuer! Da guckt uns schon der Kupferbolzen aus den Ar***. Dahaben (!) wir schon richtig Angst vor Dir …

          Kann das sein, daß Du meinst DIE Wahrheit zu kennen?

  3. Dieses Thema wird auch gern groß in den Medien aufgegriffen. Dies ist das nonplusultra für Konkurrenten und Regierungen seine Gegner auf moralischer und jeder anderen Ebene vollkommen zu diskreditieren und zu zerstören. Zum Beispiel bei Assange, aber gibt sicherlich noch viel mehr Fälle. Auf der anderen Seite können damit berühmte und reiche Menschen erspresst werden. Der Vorwurf alleine reicht schon.

    Dies sind Dimensionen der Macht, was das Bild im normalen Geschlechterverhältniss sowieso stark verzerrt….

  4. Heute habe ich wenig Zeit, möchte aber doch darauf hinweisen, daß Falschbeschuldigung auch auf kleiner Skala in Beziehungen vorkommt und als psychologisches Druckmittel benutzt wird, ohne daß es jemals zur Anzeige kommt.

    In Streitsitutationen geht das dann so:

    i) SIE und ER streiten sich.
    ii) Sie sprechen sich aus, versöhnen sich und es gibt Sex.
    iii) Im nächsten Streit – sagen wir 6 Wochen später – sagt SIE:
    „Ich kann dir sowieso nicht mehr vertrauen, denn nach dem
    letzten Streit hast du mich vergewaltigt.“
    iv) ER: „Moment, du bist über mich hergefallen wie 10000 Karnickel und hast deinen Orgasmus nach 2h in die Nacht hinausgeschriehen. Wie kann ich da wissen, daß du eigentlich nicht wolltest? Sag halt einfach NEIN.“
    v) SIE: „Ja, das war zwar so, aber ich bin nun mal so geschrickt, daß, immer wenn du X tust, ich total rattig werde und mich nicht mehr halten kann. Das wußtest du. Und du wußtest auch, daß ich nach dem einem Streit immer noch etwas länger brauche und eigentlich nicht so schnell wieder intim werden kann. Du hast mich aber trotzdem rattig gemacht, das dann ausgenutzt und daher hast du mich eigentlich doch vergewaltigt.“.

    Sowas kommt unterhalb der Strafbarkeitsschwelle gar nicht so selten vor. Ist zwar ein Beziehungskiller, aber es wird eingesetzt.

    „Beide Vorwürfe, nämlich “er kann dich jederzeit vergewaltigen” und “sie kann dich jederzeit der Vergewaltigung beschuldigen”, sind geeignet dazu, dass Verhältnis der Geschlechter im sexuellen Bereich mit starken Mißtrauen zu belasten.“

    Das seh ich eigentlich genauso, aber leider gibt es eben auch die von mir beschriebenen Variante unterhalb der Strafbarkeitsschwelle.

        • „Du willst uns doch nicht ernsthaft weismachen, dass obig beschriebene Situation nicht ungewöhnlich in einem Streit unter Hetero-Paaren ist.“

          Richtig, will ich nicht.

          Ich habe über die Jahre unter Freunden und Bekannten davon des öfteren gehört.

          Wie der Quotient aus Streitfällen und dieser Anzahl von Beschuödigungen aussieht, weiß ich nicht und ich habe auch keine Statistik dazu.

          Aber es kommt schon vor. Und wenn es weitererzählt wird, hat das seine Wirkung.

    • „Sowas kommt unterhalb der Strafbarkeitsschwelle gar nicht so selten vor.“ — äh. nein.
      Das erinnert mich ein bisschen an Feministinnen, die es schon als sexuelle Nötigung bezeichnen wenn er bettelt oder traurig ist weil sie keinen Sex will.

        • OK. Ich gebe zu dass ich mir sicher bin auch schon einen Vergewaltigungswitz in Richtung meines Ehemannes gemacht zu haben.
          Ich glaube aber, er hat mich schonmal angefasst ohne vorher gefragt zu haben ob Konsens vorliegt.
          Also bin ich für deine Statistik eine Falschbeschuldigerin und er ein Vergewaltiger.

          • Wenn du wieder bei der „Ich schau mir an, was er sagt und schließe daraus, wer er ist“-Methode angekommen bist, anstatt der „Ich weiß, wer er ist, daher weiß ich auch, auf was er eigentlich hinauswill“-Methode zu frönen, dann können wir auch ganz ruhig weiterreden.

            Bis dahin mach ich dann mal etwas Mathematik – obwohl … die verarscht einen zuweilen auch. 😉

          • Überspitzung als Stilmittel sagt dir nichts, oder? OK, also für die ganz ironiebefreiten Mitleser: Selbst wenn so ein Dialog vorkommen sollte, was ich ernsthaft bezweifle, kann es ebensogut ein Witz von ihr gewesen sein den du für weitaus ernster nimmst als er gemeint war. Man hätte in der obigen Situation sogar 1a zu Sex überleiten können wenn er gesagt hätte „Oh, also ist es Vergewaltigung wenn ich [setze hier die Praktik ein die sie angeblich so wild macht dass sie nicht mehr anders kann] mache?“ und das dann gemacht hätte. Dann hätte sie nämlich entweder sagen müssen „Nein, ich will jetzt nicht“ oder es hätte Sex gegeben^^

  5. Ich habe mal folgendes erlebt:
    Ich bin nach einer Party sehr sehr betrunken mit einem Mann nach Hause gegangen. Wir kannten uns schon etwas länger und eine erotische Spannung war auch vorhanden. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es früher oder später zu Sex zwischen uns gekommen wäre. Auf jeden Fall waren wir beide ziemlich hinüber und das, was eine heiße Nacht hätte werden können, endete in recht hilflosem Gestocher, wobei ich auch noch eingeschlafen bin. Der nächste Morgen war auch etwas uneasy, wir waren wohl beide etwas verunsichert. Ich schrieb ihn einige Tage später an, weil ich es schade fand, aufgrund dieses „Unfalls“ den Kontakt abzubrechen. Seine Antwort hat mich gleichermaßen verblüfft und erbost. Er hat sich wortreich entschuldigt, alles auf den Alkohol geschoben und behauptet, sonst wäre es nicht dazu gekommen. Was mich echt sauer gemacht hat, war die Tatsache, dass ich mir plötzlich wie ein Opfer vorkam. Klar, ich war sternhagelvoll, aber mich hat ja niemand gezwungen, mitzugehen. Erst nach und nach ist mir bewusst geworden, dass er womöglich Angst hatte, dass ich es als Vergewaltigung aufgefasst haben könnte. Erst dann habe ich angefangen, darüber nachzudenken, ob man es so auffassen kann. Tja, eigentlich habe ich es keinen Moment so empfunden, aber ein komischer Nachgeschmack ist dadurch geblieben…

    Das ist meines Erachtens das Gefährliche an der Vergewaltigungshysterie: Situationen, die eigentlich harmlos sind, sich eher zum Schmunzeln als zum beschmutzt fühlen eignen, werden künstlich dramatisiert und alle fühlen sich am Ende schlechter. Ich hatte eigentlich erwartet, dass wir beide über die schräge Nummer lachen würden und es nochmal richtig machen. Schade eigentlich.

    • „Das ist meines Erachtens das Gefährliche an der Vergewaltigungshysterie: Situationen, die eigentlich harmlos sind, sich eher zum Schmunzeln als zum beschmutzt fühlen eignen, werden künstlich dramatisiert und alle fühlen sich am Ende schlechter“

      Ein sehr schönes Beispiel.

    • @13inches

      Auch von mir: sehr gutes Beispiel!

      „Ich hatte eigentlich erwartet, dass wir beide über die schräge Nummer lachen würden und es nochmal richtig machen.
      Schade eigentlich.“
      Yep! Schon schlimm, dass die Art, in der bestimmte Debatten geführt werden, in den Köpfen so viel Verunsicherung und Durcheinander erzeugt, dass das nicht ging.

      @Christian: Finde ich gut, dass du diesem Thema einen eigenen Beitrag gibst. Es geht darum, Risiken realistisch einzuschätzen.
      Und nicht, hysterisch-paranoid hinter jedem Busch und Gesicht die Falschbeschuldigungs- oder Vergewaltigungsgefahr zu sehen.

    • Vergewaltigungshyterie?

      War es nicht eher Alkoholmissbrauch?

      Ich kann eigentlich alles: Ausfallend sein, wild Ficken, laut Lachen, u.s.w. deutlich besser ohne Alkohol, ich muss mich nur trauen.

      Und Frauen trauen sich scheinbar noch weniger ohne Alkohol, schade.

      Schlimm, wie stark übermäßiger Alkoholkonsum mit Ficken zusammengeht.

      • „deutlich besser ohne Alkohol, ich muss mich nur trauen.“

        „Und Frauen trauen sich scheinbar noch weniger ohne Alkohol, schade.“

        Vollste Zustimmung! 🙂

        Wir sollten mal über die Abneigung von Frauen sprechen, ihre Sexualität auszuleben, ohne dafür im voraus Entschuldigungen in Form von Drogenkonsum oder ähnliches zu erzeugen.

        • * …ohne dafür im voraus Entschuldigungen in Form von Drogenkonsum oder ähnliches zu erzeugen.*

          Alkohol ist von gestern, das nennt man jetzt KO-Tropfen.

          Ach du meine Güte, diese rührseligen Medienberichte immer über die armen Frauen von KO-Tropfen im Alkoholgetränk ausgeknockt und dann kam der kleine Kevin.

          Ich will auch an Fasching mal zu einer Frau sagen: „Wollen wir ein bisschen feiern? Ich hab auch KO-Tropfen.“

        • „Wir sollten mal über die Abneigung von Frauen sprechen, ihre Sexualität auszuleben, ohne dafür im voraus Entschuldigungen in Form von Drogenkonsum oder ähnliches zu erzeugen.“

          Sprechen wir doch Klartext. Im wesentlichen
          geht es darum die Frauen möglichst von
          jeglicher Verantwortung für ihre Handlungen
          zu entbinden.

  6. „Ich hatte eigentlich erwartet, dass wir beide über die schräge Nummer lachen würden und es nochmal richtig machen.“

    Hört sich nicht so, als hättet ihr?

    Schade. :-/

    Auch für ihn wäre es echt heilsam gewesen, aber zum Glück kann man solche Sachen ja immer noch nachholen. 😉

  7. Ich stimme Christian zu, dass die Diskussion zur Hysterie neigt.
    Ich hatte nie Angst vor Falschbeschuldigung und musste es m.E. auch nicht haben.

    Obwooohl… Da war die eine, von der ich erst in den Tagen nach dem ersten Sex mitkriegte, _wie_ durchgeknallt sie ist. Die von mir ausgehende Trennung war dann auch nicht schön.

    Der Grund, weswegen ich damals keine Befürchtungen haben musste, lag darin, dass Falschbeschuldigung damals einfach eine Idee war, auf die selbst durchgeknallte Leute nicht ohne weiteres kamen.
    Die größte Eskalationsstufe war „Ich glaub, ich bin schwanger“ (Was dann auch prompt passierte).

    Wenn ich allerdings höre, wie die Situation in amerikanischen Universitäten ist (und damit vermutlich bald auch bei uns), dass Jungs Einführungsveranstaltungen besuchen *müssen*, in denen ihnen beigebracht wird, wie man Mädchen nicht vergewaltigt. Wo den Mädchen eingehämmert wird, dass alle Jungs Vergewaltiger sind und dass sie sich auf keinen, keinen, keinen Fall etwas gefallen lassen dürfen…
    Das sind andere Vorzeichen.
    Da kommt frau schon mal auf ne Idee.
    Diese Vorzeichen gibt es in Deutschland noch nicht.
    Insofern ist Christians Aufruf zur Entspannung angemessen.

    Die Frage ist, wie lange noch.

    Wie lange noch ist unser Zeitgeist wach genug, den #Aufschrei für den hyperbolischen Quatsch zu halten, der er ist?

    In der Zwischenzeit bleiben die Verhaltensregeln „Don’t stick your dick in crazy“ und „Don’t fuck bad boys“ angemessene und quasi immer ausreichende Vorsichtsmaßnahmen.

    • Das „lustige“ daran ist ja dass der Feminismus für sich in Anspruch nimmt „für die Frauen“ zu sprechen. Aber ganz ehrlich, sich nach einem etwas peinlichen Sex als Vergewaltigungsopfer zu fühlen (fühlen zu müssen) ist auch nicht grade gut für die Gesundheit.

      • Gibt es am Feminismus irgendetwas, was gut für die Gesundheit von irgendwem ist?
        Außer der Selbst^^bewusstseinssteigerung, die aus „Hey, ich habe eine Unsung* und ich gehöre zu einer Gruppe“ kommt, fällt mir spontan nichts ein.

        *) Wenn es selbst erarbeitet statt übernommen wäre, stünde hier „Meinung“. Ist aber ja nicht „meins“, ist ja „unser“.
        Indiz: hat ein Etikett drauf.

    • Die Sache hat nur einen Haken: als Mann erkennst du manche verrückte Mädels erst dann, wenn es zu spät ist. Passiert bei einem Kumpel von mir: Er hatte eine Frau kennen gelernt. Sie war am Anfag komplett normal. Was wir nicht wussten: die Frau hat eine Persönlichkeitsstörung, war aber gerade frisch aus der Psychiatrie und somit gut auf ihre Medikamente eingestellt. Die Sache ging ca. 4 Monate gut, dann fiel sie aber in ihre alten Verhaltensmuster (Cannabis und Alkohol) zurück. Das Ende vom Lied: sie zündete seine Wohnung an, da ihr „Stimmen“ den Rat gegeben hatten, dass sie somit die Beziehung kitten könne. Ist klar, ne?

      Ansonsten sollte man als Mann so früh wie möglich eine Frau auf Anzeichen von LSE (http://venuskuesstamor.blogspot.de/2007/03/frauentypen-von-selbstwertgefhl-und.html) untersuchen. Besser ist das!

  8. @christian

    „Die stelle ist mir auch aufgefallen:Erlass weiterer männerfeindlicher Gesetze “

    Du bestreitest also, das das Gewaltschutzgesetz in seiner Auswirkung männerfeindlich ist (wieder deine einseitig profeministische Sichtweise)
    Zur Genese des Gesetzes nochmal die damalige Justizministerin Däubler-Gmelin, die sich zum 2001 zum Gewaltschutzgesetz wie folgt äußerte

    „Frauen (!) werden jetzt wirkungsvoll vor Gewalt und Psychoterror geschützt
    Opfer von häuslicher Gewalt und Psychoterror werden künftig besser geschützt. Der Deutsche Bundestag beschließt heute Abend das Gewaltschutzgesetz. Dieses stärkt die rechtliche Stellung von Frauen (!) und Kindern als den typischen Opfern von häuslicher Gewalt erheblich. Es ermöglicht den Geschlagenen, in ihrer Wohnung zu bleiben und dort vor
    weiteren Übergriffen des Partners geschützt zu sein.

    Bundesjustizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin: „Der Schläger (!) geht, die Geschlagene (!) bleibt. Dieser Grundsatz gilt nun endlich in den vielen Fällen, in denen der Mann (!) seine Partnerin (!) schlägt. Wir verschaffen damit den Frauen (!) die Möglichkeit, ohne Angst in ihrer Wohnung zu bleiben.“

    Was ist mit dem von seiner Frau geprügelten Mann???

    juristisch:
    zur Unschuldsvermutung (in dubio pro reo)
    In diesem Gesetzeswerk wird die geltende Unschuldsvermutung ausgehebelt. Frau braucht nur zu behaupten, ihr würde Gewalt angetan. „Platzverweis“ für den Mann ist die Folge. So kann sie sich mühelos auf die Trennung / Scheidung vorbereiten, ohne dass der „Gewalttäter“ noch eine reale Chance auf faire Behandlung hat.

    • nachtrag:
      Das Gewaltschutzgesetz ist in seiner faktischen Handhabung nicht nur misandrisch, sondern wiederspricht juristisch auch einem zentralen Gesichtspunkt unserer Verfassung: dem Aspekt der Unschuldvermutung
      (welche aus totalitär-feministischer Sicht eher als marginal zu werten ist)

      • der verdacht der Vergewaltigung hat zunächst „mindestens die gleiche Auswirkung : Entfernung aus der Wohnung, wenn nicht sogar Verhaftung (siehe Kachelmann)

        ein ebenfalls probates Mittel, den EM zu entfernen

    • nochmal zu den juristischen Grundlagen:

      Die Unschuldsvermutung ist eines der Grundprinzipien eines rechtsstaatlichen Strafverfahrens. Sie erfordert, dass jeder einer Straftat Verdächtigte oder Beschuldigte während der gesamten Dauer des Strafverfahrens als unschuldig behandelt wird und nicht er seine Unschuld, sondern die Strafverfolgungsbehörde seine Schuld beweisen muss

      zur Genese der Idee der Unschuldsvermutung:

      Seine universellste Anerkennung findet der Grundsatz in Art. 11 Abs. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948:

      „Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist solange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.“

      In den Ländern des Europarats wird er darüber hinaus gewährleistet aufgrund von Art. 6 Abs. 2 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK):

      „Jede Person, die einer Straftat angeklagt ist, gilt bis zum gesetzlichen Beweis ihrer Schuld als unschuldig.“

      Dies folgt auch aus dem Rechtsstaatsprinzip aus Art. 20 Abs. 3 und Art. 28 Abs. 1 Satz 1 Grundgesetz.[1]

        • @Christian
          Auch in Gefahrenabwehrverfahren muss eine Tatsache vorliegen, nicht nur bei Strafverfahren – sich darauf zu berufen ist Haarspalterei

          • @Heinz

            Dennoch gilt eben in dem einen die Unschuldsvermutung, im anderen der Grundsatz der effektiven Gefahrenabwehr. Beim anderen muss eine Zukunftsprognose angestellt werden, wie eine weitere Gefahr ausgeschlossen werden kann, deren Tatsachengrundlage überprüfbar ist, beim anderen muss dem Beschuldigten eine Tat nachgewiesen werden, gelingt das nicht, dann ist er frei zu sprechen. Das betrifft erst einmal den Unterschied zwischen dem polizeilichen Teil und dem strafrecht.
            Im zivilrechtlichen Teil gilt der Grundsatz, dass die Partei, die sich darauf beruft, Nachweisen muss, dass es so war. Dies kann sie im einstweiligen Anordnungsverfahren mit einer eidesstattlichen Versicherung machen, üblicherweise wird der Gegenseite Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben und auch diese kann ihrerseits eidesstattliche Versicherungen abgeben

            Man kann ja gegen das Gewaltschutzgesetz argumentieren. Man sollte sich, damit die Kritik auch fundiert ist, aber doch bitte die Systematik bewusst machen.

        • @christian

          „Beim anderen muss eine Zukunftsprognose angestellt werden, wie eine weitere Gefahr ausgeschlossen werden kann, deren Tatsachengrundlage überprüfbar ist, beim anderen muss dem Beschuldigten eine Tat nachgewiesen werden“

          das sind doch, lieber christian, Worthülsen, die in der Praxis immer zu dem gleichen Ergebnis führen, Worthülsen auch insofern, weil die Zukunftsprognose eines zum Tätergeschlecht gehörenden Mannes nur „gewalttätig “ sein kann !!

          Glaubst du wirklich, das einer Frau, die weinend und Verzweiflung simulierend ihren EM unberechtigt der Gewalt zeiht, von der Polizei nicht unterstützt wird

          Die Regel ist, dass der EM die Wohnung verlassen muss (so wie die Feministin H.D. G. sich das vorgestellt hat !!), dem EM nicht geglaubt wird, die Reputation des EM zerstört ist

          • @Step II

            „Glaubst du wirklich, das einer Frau, die weinend und Verzweiflung simulierend ihren EM unberechtigt der Gewalt zeiht, von der Polizei nicht unterstützt wird“

            Doch, natürlich. Wenn sie es glaubhaft rüberbringt, dann wird die Polizei ihn der Wohnung verweisen. Und sie hat es leichter es glaubhaft rüberzubringen als er. Habe ich etwas gegenteiliges gesagt? Es geht eben nur darum es richtig in eine Systematik der Gefahrenabwehr einzuordnen.

            Wie würdest du denn ein Gefahrenabwehr Gesetz, mit dem häusliche Gewalt durch Trennung der Parteien verhindert werden soll, ausgestalten oder welche anderen Möglichkeiten der Gefahrenabwehr siehst du in dem Moment?
            Welche Ermittlungen würdest du als Polizeibeamte anstellen oder wie könnten diese auf der Grundlage des Gesetzes besser handeln?

        • @christian

          „Wie würdest du denn ein Gefahrenabwehr Gesetz, mit dem häusliche Gewalt durch Trennung der Parteien verhindert werden soll, ausgestalten“
          Das Gesetz hat ja einen Vorlauf, den H.D.G, wie von mir weiter oben zitiert, auch ganz unverblümt konzediert. Es ist letzendlich eine Form der weiteren Jurifizierung des Mannes als Tätergeschlecht, der Jurifizierung der Frau als Opfergeschlecht, die Jurifizierung der Frau als Anklägerin und Richterin in Personalunion, wenn letzteres natürlich nicht expressis verbis formuliert wird, seinen Niederschlag jedoch faktisch in der Alltagswirklichkeit findet.
          Es ist auch ein Gesetz, dass in der Tradition eines von feministischer Ideologie infiltierten expansiven Gewaltbegriffs steht , eines Gewaltbegriffs, dessen geistige Grundlage die Stigmatisierung männlichen Verhaltens per se war
          Ich habe es weiter oben schon beschrieben. ES geht hier ja nicht primär um einen rechtsphilosophischen

          • @Step II

            Deswegen frage ich dich ja: Wie würdest du es besser machen?

            „Es ist letzendlich eine Form der weiteren Jurifizierung des Mannes als Tätergeschlecht, der Jurifizierung der Frau als Opfergeschlecht, die Jurifizierung der Frau als Anklägerin und Richterin in Personalunion, wenn letzteres natürlich nicht expressis verbis formuliert wird, seinen Niederschlag jedoch faktisch in der Alltagswirklichkeit findet.“

            Halte ich für eine starke Übertreibung.

          • @Step II

            Weil du eine Abwertung des Mannes in ein neutrales Gesetz hineininterpretierst, die dort so nicht steht und es geradezu als dessen eigentliches Ziel angibst. Die Frau ist nicht Anklägerin und Richterin, sie ist allenfalls anzeigenerstatterin. Wenn sind Richter in dem Moment die Polizisten (m/w), die ihr glauben können oder nicht.

            Mit einer entsprechenden Schulung der Polizisten oder einer entsprechenden Sensibilität geht da vielleicht durchaus einiges.

      • @christian

        Natürlich gibt es auch die Notwendigkeit der Gefahrenabwehr,
        einer Maßnahme, die die Vorbereitung/Durchführung Durchführung der von Personen ausgehenden Gefahren gegenüber anderen Personen oder Sachen /abwehren soll
        Zielsetzung ist hierbei (richtigerweise !!!) die (allg. formuliert)
        a.)Erzeugung von Sicherheit/
        b)Abwehr von Unsicherheit
        c.)Stabilisierung labiler Lagen
        diese wird (und auch das ist grundsätzlich richtig) in Deutschland von den Polizeibehörden bzw Ordnungsbehörden gewährleistet –
        aber: Grundlage für polizieliches Handeln sind nunmal wiederum Gesetze, die in Ihrer Auswirkung auf die Alltagswirklichkeit einer ständigen Überprüfung bedürfen

        Genau über diese Abwägungen in unserem Rechtsstaat (Strafrecht, Polizeirecht, Zvilrecht und deren Handhabung- Diskrepanzen zwischen Rechts- und Alltagswirklichkeit) und ihre Auswirkungen auf die Geschlechter sprechen wir !!

        erbitte deinen Blick auf das „Totum“

        • @Step II

          da bist du schon eher an der richtigen Stelle. Allerdings können alle Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz vollumfänglich durch Gerichte überprüft werden.

          Bei der Gefahrenabwehr ist eben zudem eine Prognoseentscheidung zulässig. Notwednig ist eine Maßnahme bereits dann, wenn man davon ausgeht, dass es ohne diese zu weiterer Gewalt kommt. Es gibt dann eine Ermessensentscheidung, wen von beiden man aus der Wohnung schickt. Die kann natürlich in sexistischer Weise ausgeübt werden, allerdings muss man sich dann auch die Situation des Polizisten bewußt machen: Er muss in der Situation entscheiden, wem er entweder mehr glaubt oder, wenn zB Kinder vorhanden sind, die betreut werden müssen, bei wem eine Verweisung weniger einschneidend ist.

        • „Bei der Gefahrenabwehr ist eben zudem eine Prognoseentscheidung zulässig.“

          komischerweise sind davon nur Männer betroffen – keine Entscheidung sondern eine fertige Festschreibung

          “ Er muss in der Situation entscheiden, wem er entweder mehr glaubt oder, wenn zB Kinder vorhanden sind, die betreut werden müssen, bei wem eine Verweisung weniger einschneidend ist.“
          same as above:

          komischerweise sind davon nur Männer betroffen – keine Entscheidung sondern eine fertige Festschreibung

        • @Heinz

          m.E. drehen wir uns in diesem Thread im Kreis. Ich habe weiter oben ja schon etwas zur Genese des Gewaltschutzgesetzes 2001 gesagt und H.D.G. zitiert:

          Bundesjustizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin: “Der Schläger (!) geht, die Geschlagene (!) bleibt. Dieser Grundsatz gilt nun endlich in den vielen Fällen, in denen der Mann (!) seine Partnerin (!) schlägt. Wir verschaffen damit den Frauen (!) die Möglichkeit, ohne Angst in ihrer Wohnung zu bleiben.”

          Es ist doch eindeutig, wer Täter und wer Opferin ist- oder

          immer -zu 100% !!!!!!

          genau so sieht ja auch die Praxis aus !!!

  9. Die rechtliche Seite, wie auch immer die gewertet wird, ist ja nur die Spitze des Eisbergs.

    Im alltäglichen Miteinander sind Männer viel stärker damit zu manipulieren und einzuschüchtern in dem man andeutet, vermutungen äußert, subtil suggeriert sie könnten (auch nur ein bisschen) in die Vergewaltiger-Ecke gerückt werden, wenn sie nicht tun was sie sollen.

    Die Vermutung eine Frau wäre eine gestörte wie Heidi K., hat hohes Potential für Falschbeschuldigung, Rufmord und Verleumdung wird dagegen meist heruntergespielt oder sorgt für Verwunderung und Belustigung.

    Da erinnere ich mich an einen Besuch eines Unternehmers bei seinem Kunden den ich vor langer Zeit bezeugte, der Kunde hatte ein gekauftes Gerät nicht bezahlt. Eine Frau an der Tur macht auf. Sie sagte:

    Wenn sie reinkommmen dann rufe ich die Polizei und um Hilfe, sie wollen mich doch bestimmt vergewaltigen, hier so alleine als Frau ihnen ausgeliefert.

    Eine Schönheit war sie nicht, erher eine PW H4-Mutti.

    Man stelle sich vor ein Mann würde sagen: „Wenn sie reinkommen dann zeige ich sie wegen Falschbeschuldigung an“, ein super Witz!

    • „Wenn sie reinkommmen dann rufe ich die Polizei und um Hilfe, sie wollen mich doch bestimmt vergewaltigen, hier so alleine als Frau ihnen ausgeliefert2

      Hieran ist zu sehen, wie die männerfeindliche Gesetzgebung auch das alltägliche Denken und v.a. auch Handeln der Menschen (sprich: der Frauen !!!) beeinflußt.
      Es wird eine Kultur der Verleumdung und Falschbeschuldigung geradezu herangezüchtet !!!!

  10. Als ein Mann, der von einer Frau vergewaltigt wurde (sie brauchte ein Kind von einem Deutschen als ihr Türöffner für das Wohlstandswunderland), finde ich das Gewäsch, das Christian in seinem Artikel kundtut, abscheulich.

    “Mir geht es insbesondere um die Übertreibung der Häufigkeit.“

    „Es werden aber eben nur eine geringe Zahl von Männern falschbeschuldigt.“

    Es geht weder um Übertreibung noch um die Zahl der Männer, die von polizeilich registrierten Falschbeschuldigungen betroffen sind.

    @elmardiederichs hat freundlicherweise schon darauf hingewiesen, dass es gar nicht zu einer Falschbeschuldigung kommen muss – und daher auch in keiner Statistik auftauchen kann -, sondern Männer werden schon allein schon durch die bloße Möglichkeit zu Wohlverhalten konditioniert.

    In einer Zeit, wo ein Politiker wie Brüderle sich wegen einer bloßen Bemerkung von einer viertklassigen Feministin öffentlich vorführen lassen muss, ist es als Mann naiv anzunehmen, dass Sex mit einer Frau nicht gegen ihn verwendet werden kann (Beispiel Assange).

    Jeder Mann, der sich zu einer Frau ins Bett legt, muss sich heute die Fragestellen, ob die Frau das eventuell später gegen ihn verwenden wird; und sei es als Druckmittel. In Indien beispielsweise üben Frauen auf dieser Art Druck aus, Männer in die Ehe zu zwingen: „Sonst zeige ich dich an!“

    Und als Deutscher muss man erstmal die Papiere zeigen lassen, ob die Tussi möglicherweise ohne gültige Aufenthaltserlaubnis ist und mit einer Schwangerschaft durch einen Deutschen das Große Los ziehen würde.

    Und wenn vor dieser Wirklichkeit Christian daher kommt und einer Männerrechtsbewegung (gibt es die überhaupt, und wenn ja, wo?) unterstellt, sie würde die Falschbeschuldigungsmöglichkeit nur aus taktischen Motiven ins Spiel bringen – und dazu in die Nähe des Feminismus rückt, dann finde ich das EKELerregend!!!

    • @AFW-D

      „…sie würde die Falschbeschuldigungsmöglichkeit nur aus taktischen Motiven ins Spiel bringen…“

      Es geht nicht darum, dass es keine Falschbeschuldigungen gibt (wird das eigentlich immer Artikel nicht hinreichend deutlich?). Sondern darum, dass die damit begründete Panik ungeachtet der schwere des Einzelfalls nicht zu den Fallzahlen passt.

      Keppla hatte es ja hier vorgerechnet, und dabei unterstellt, dass es nur Falschbeschuldigungen gibt:

      https://allesevolution.wordpress.com/2013/09/30/falschbschuldigungsangst-und-vergewaltigungsangst-im-radikalen-maskulismus-bzw-feminismus/#comment-94949

      Es gäbe demnach 2012 in etwa 7067 Opfer einer Falschbeschuldigung, und damit nur knapp doppelt soviele wie Verkehrstote, einem Schicksal, was man ja auch nicht gerade als permanentes Damoklesschwert annimmt.

      Ein Vergleich würde dann eher mit dieser Aussage passen: „Wie kannst du angesichts der vielen Verkehrstoten leugnen, dass man wann immer man in eine Auto steigst mit einem Bein im Grab/Gefängnis stehst, du machst dich über die vielen Verkehrstoten, Verstümmelten, Verletzten lustig!!!“

      • „…dass die damit begründete Panik ungeachtet der schwere des Einzelfalls nicht zu den Fallzahlen passt.“
        „… einem Schicksal, was man ja auch nicht gerade als permanentes Damoklesschwert annimmt.“

        Wenn du die Gefahren des Straßenverkehrs als Analogie verwendest, bzw. akzeptierst, müsste man dich nun fragen, ob deiner Meinung nach unser Staat gegen die Gefahren durch Falschbeschuldigungen genauso viel unternimmt, wie gegen die Gefahren durch den Strassenverkehr. Denkst du das ?

      • Es geht nicht um Panik (wird das eigentlich in meinem Beitrag nicht hinreichend deutlich?) und auch nicht um „Fallzahlen“, sondern um die nüchternde Bewertung der Tatsache, dass jede Frau die Option (!) hat, einen Mann per Falschanzeige ins Gefängnis zu bringen, oder auch nur aus seiner Wohnung zu weisen. Es ist wie die Peitsche in der Hand einer Frau, die den Mann „spuren“ lässt, sie muss ja gar nicht zuschlagen… ergo, es muss gar keine „Fallzahlen“ geben, weil für die Frau die Option und die Drohung von der Option gegebenenfalls Gebrauch zu machen, vollauf genügt.

  11. “Beide Vorwürfe, nämlich “er kann dich jederzeit vergewaltigen” und “sie kann dich jederzeit der Vergewaltigung beschuldigen”

    So ist das falsch.
    Die Frau* kann nur vergewaltigt werden, wenn der Mann Physisch bei ihr ist.
    Die Frau kann den Mann auch Jahre später anzeigen, dann meist ohne genaue Zeitangabe, was den Unschuldsbeweis (bei der in solchen Fällen häufig vorkommenden Beweislastumkehr) zusätzlich erschwert.

    „dass Verhältnis der Geschlechter im sexuellen Bereich mit starken Mißtrauen zu belasten.“
    Die Feministen machen es für Macht, die Maskulisten, … um ihre Wut auszuleben?
    Auf jeden Fall scheint sich keiner von Beiden, um das Verhältnis zwischen den Geschlechtern sorgen, was schade ist.
    Zum Glück sind nur wenige Männer Maskulisten und nur einige Frauen Feministen, wobei die meisten davon nicht wissen, was Feminismus ist.

    *Gilt für beide Geschlechter

    • @Heinz

      „Die Frau* kann nur vergewaltigt werden, wenn der Mann Physisch bei ihr ist.“

      Dann besteht die Vergewaltigungsgefahr aber trotzdem in jeder nicht männerfreien Gegend, wenn man einen extremen Rape Culture Gedanken zugrundelegt.

      „Die Feministen machen es für Macht, die Maskulisten, … um ihre Wut auszuleben?“

      Geht sicher auch beides andersrum. Ich denke auch viele Feministinnen wollen Wut ausleben, auf Männer, die Privilegien haben, auf Männer, die sie nicht wollen oder sie schlecht behandelt oder tatsächlich vergewaltigt haben, da kann es ja viele Gründe geben

  12. Pingback: Erliegt der Feminismus dem Nocebo-Effekt der eigenen Propaganda? | Alles Evolution

  13. Pingback: “Don’t stick your dick in crazy” und “Don’t fuck bad boys” | Alles Evolution

  14. Pingback: Warum Georg Diez sich seine eigene Kritik ruhig einmal genauer anschauen sollte | Alles Evolution

  15. Pingback: Julie Borowski und Kritik an der Männerrechtsbewegung | Alles Evolution

  16. Pingback: Maskulismus, Männerrechte und Familienrecht | Alles Evolution

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.