Die umgekehrte Versorgerrolle und die Liebe

Sie hat irgendwie nie Geld. Dabei hat sie einen guten Job. Sie ist sparsam, wenn sie weggeht, dann trinkt sie ein Bier, an dem hält sie sich dann den Abend über fest. Aber trotzdem reicht es anscheinend nicht wirklich. Zum Monatsende leiht sie sich schon einmal was von Freundinnen.

Ihr Freund ist Student. Im zwölften oder dreizehnten Semester. Architektur oder so. Er studiert es so halb, irgendwie besucht er immer mal wieder Vorlesungen oder schreibt mal eine Klausur mit. Aber voran kommt er nicht wirklich. Sie hält ihn über Wasser, er hat noch irgendwelche Schulden ab zu tragen und sie gibt ihm was dazu, wenn seine Aushilfsjobs als Keller nicht genug abwerfen. Den Haushalt versorgt eh sie.

„Sie liebt ihn eben“ sagt Südländerin. Sie kann ja auch nicht einfach mit ihm Schluss machen, nur weil er länger studiert. Andere Angebote hätte sie bestimmt. Sie ist eine hübsche Frau. Südländerin meint neidisch seufzend, dass sie den perfekten Hintern hat, schlank, aber rund wie eine Kugel. Ich will ihr da nicht widersprechen. Und ein nettes Gesicht hat sie auch noch. Aber momentan interessiert sie kein anderer. Sie sind ja auch schon viele Jahre zusammen, dass will sie nicht aufgeben.

Er hat immerhin wohl eine beachtliche Scheißegal-Haltung. 

Jetzt soll sie ihm eine First gesetzt haben. Wenn er in drei Semestern nicht fertig ist oder man zumindest sieht, dass er sich sehr deutlich bemüht, dann wird es ihr zuviel. Sie wird ja auch nicht jünger und kann auch nicht ewig warten, mit Familie und Kindern. Das alte Zeitproblem.

So langsam fängt sie wohl an sich zu entlieben. Es wird eben immer schwerer eine positive Zukunftsvision aufzubauen. Er lebt in der Gegenwart und hält das hier und jetzt für wesentlicher. Die Zukunft ist noch weit weg, Aus ihrer Sicht ist seine fehlende Bereitschaft für die Zukunft zu planen etwas, was die Gegenwart belastet. Die Zukunft wird immer mehr zu einem drängenden Problem.

So bewegen sich die beiden auseinander. Mal sehen ob sie die drei Semester durchhalten.

258 Gedanken zu “Die umgekehrte Versorgerrolle und die Liebe

  1. Ja, und meine Cousine hat ihren Doktor in Biologie und arbeitet nicht schlecht und ihr Mann ist mit 35 noch Student und wird wahrscheinlich weder sein Studium erfolgreich abschließen noch jemals ne Arbeit finden.

    Deren Beziehung scheint allerdings zu funktionieren.

  2. Ich kenne eigentlich auch einige dieser Konstellationen, wobei ich selbst recht lang studiert habe, während meine Freundin bereits 4 Jahre als promovierte Ärztin gearbeitet hatte. War aber damals auch nicht ganz einfach, und ich erlebe es schon meist so, dass eine unklare berufliche Perspektive des Partners auch jungen Frauen ziemlich Probleme macht.

    Ich kenne aus zweiter Hand gleich 2 Beispiele von Studienabbrechern, die der Freundin jahrelang vorgelogen hatten, täglich zur Uni zu gehen und demnächst fertig zu werden. In beiden Fällen folgte die Trennung mit Entlarvung auf dem Fuße (natürlich irgendwo zurecht).

    Den umgekehrten Fall, also einen Typen der abends im Bett grübelt ob die Freundin denn auch mal genügend zum Einkommen beitragen wird können, kann man sich irgendwo schwer(er) vorstellen.

    • @David

      „Den umgekehrten Fall, also einen Typen der abends im Bett grübelt ob die Freundin denn auch mal genügend zum Einkommen beitragen wird können, kann man sich irgendwo schwer(er) vorstellen.“

      Er hat denke ich auch eine ganz andere Dynamik. ich denke Frauen würden da eher die Option sehen um Hilfe zu bitten oder umzuplanen. Es scheint mir rein subjektiv eher männliche Langzeitstudenten zu geben, aber das ist erst einmal nur ein subjektiver Eindruck.

    • „Den umgekehrten Fall, also einen Typen der abends im Bett grübelt ob die Freundin denn auch mal genügend zum Einkommen beitragen wird können, kann man sich irgendwo schwer(er) vorstellen.“
      Das lieg wohl daran, dass der Fall „Frau läßt sich vom Mann durchfüttern“ so normal ist, das selbst der Mann nicht merkt, dass etwas schief läuft.

  3. War bei meiner besten Freundin die letzten Jahre so und sie hat sich vor kurzem getrennt. Allerdings hat er sich komplett gehen lassen und auch nichts im Haushalt getan obwohl er den ganzen Tag zuhause war. 3 Semester finde ich ziemlich lang, das sind immerhin anderthalb Jahre….

        • @christian

          M.E. ist deine Beurteilung ein wenig einseitig, d.h. du verurteilst „frauenfeindliches“ Verhalten von Männern, konzedierst andererseits jedoch „männerfeindliches “ Verhalten von Frauen. Fast alle Frauen in diesem Blog sind zutiefat „misandrisch“

        • @christian
          „ch denke Borat ist hier schon ein ziemlicher Härtefall. Woran machst du fest, dass fast alle Frauen in diesem Blog zutiefst misandrisch sind“

          an der einseitig profeministischen Perspektive

          an der einseitig frauenbezogenen Perspektive

          an der Nicht-Bereitschaft, sich in eine Männerperspektive /maskulistische Perspektive hineinzudenken

          aber v.a.auch am Ausmaß der (untergründigen ) Aggression /Aburteilung männlicher Kommentare

          auch in der Nicht-Bereitschaft, zu argumentieren, zu begründen

          (generelle Aussagen sind immer eher schwierig, verdeutlichen jedoch Tendenzen, Mittelwerte, auch: subjektive Eindrücke)

          Ziel sollte doch das tiefere „Invadieren“ in die „Geschlechterproblematik “ sein, idealiter: sine ira et studio

          • @Step II

            Ich habe bei Borat eher das Gefühl, dass er Frauen an sich nicht mag, bei den weiblichen Kommentatoren hingegen, dass sie die hier vertretenen Positionen nicht einsehen und sie für frauenfeindlich halten und deswegen aggressiv sind.

            Welche explizit männerfeindlichen Theorien vertreten sie denn?

        • @christian

          *Ich vermute stark, dass sie deine frauenfeindliche Art deutlich abschrecken wird.*

          Mist!
          Muss ich halt weiter selbst Geld verdienen, wo doch Frauen gerne sagen Emanzipation nützt auch den Männern, einen Atemzug nachdem sie gesagt haben Männer sind jetzt überflüssig, sterben aus und Frauen sind auf der Überholspur.

        • @ Christian

          „Ich vermute stark, dass sie deine frauenfeindliche Art deutlich abschrecken wird.“

          Wenn wir schon von Frauenfeindlich reden,
          sollten wir schon ein wenig genauer
          spezifizieren.
          Ablehnende Haltung gegenüber welchen
          Frauen, respektive gegenüber welchem
          Verhalten von Frauen.

          „She has duties, and doing them is praised
          by the right to belong to my tribe.“

        • Also ihr scheint ja nichts von Frauen zu verstehen, allem Pick-Up zum Trotz.

          Ich erklär euch das mal:

          Unter A oder A² (arrogante A) gibt es ja verschiedene Ausprägungen.

          Was die Frau sucht ist ein A oder A² dass sie beim A.-sein entlastet, für sie das A ist, Kind und A-sein vereinbar macht.

          Also im Grunde ein „A auf Augenhöhe“.

          Ich bin vielleicht ein A oder A², aber gleichzeitig sende ich das Signal an Frauen dass sie bei mir so gar keinen Ansatzpunkt haben von meiner A-heit zu parasit..äh.. zu profitieren.

          Was die Frau folglich will ist eher ein dummes A, dass ihr leicht steuerbar und billig das A-sein abnimmt. Vor allem unsere Wohlstandsfrau, sie hat doch schon genug #sorgen und die schrechliche Mehrlochbelastung.

          Ich bin nicht das gute A, ich bin ein kompliziertes A, das ist Frauen viel zu viel Arbeit.

          Wir brauchen das gute A!

        • @ Christian

          „Aber nur eine bestimmte Form des Arschlochs. Nicht jede Form. Meinst du das Borats Art nach Pickup-Grundsätzen gut ankommt?“

          Ich kann ja schlecht beurteilen
          wie sich Borat in der Freien
          Wildbahn gegenüber Frauen verhält.
          Persönlich mache ich auch in
          gemischten Gruppen unsensible
          Aussagen, die ich sicher nicht
          in dieser Form gegenüber einem
          Prospekt bei einem 1:1 Kontakt
          machen würde.

        • @christian

          Ich habe bei Borat eher das Gefühl, dass er Frauen an sich nicht mag, bei den weiblichen Kommentatoren hingegen, dass sie die hier vertretenen Positionen nicht einsehen

          dass ist aber wieder sehr einseitig pro femina gesprochen.

          M.E. bist du sofort bereit, eine frauenverteidigende Position anzunehmen, wie die meisten etwas intellektuelleren Männer
          Für die meisten ist ja überhaupt das (insbesondere öffentliche )Thematisieren eigener Rechte etwas eher Ungewohntes. Es ist ja auch auffällig, das Männer oftmals die viel entschiedeneren Verfechter/Vertreter von „Frauenrechten “ sind. In der Psychoanalyse zeigt sich hierbei oftmals das Bedürfnis nach „FRauenbedienung“, deren tiefere Wurzel die „Mutterbedienung “ ist, etwas zutiefst Verdrängtes

          • @Step II

            „M.E. bist du sofort bereit, eine frauenverteidigende Position anzunehmen, wie die meisten etwas intellektuelleren Männer“

            Ich könnte dir im Gegenzug vorwerfen, dass du zu sehr darum bemüht bist, ein Feindbild aufzubauen, bringt uns aber beide nicht weiter.

            ich finde durchaus, dass einige der weiblichen Kommentatoren relativ aggressiv sind, ebenfalls Feindbilder bedienen und lager aufbauen, die unnötig sind und andere zu kritisierende Verhaltensweisen an den Tag legen.

            ich sehe aber eben keine auch nur annährend mit Borat vergleichbare Misandrie bei ihnen.

        • @christian

          „ich finde durchaus, dass einige der weiblichen Kommentatoren relativ aggressiv sind, ebenfalls Feindbilder bedienen und lager aufbauen, die unnötig sind und andere zu kritisierende Verhaltensweisen an den Tag legen.
          ich sehe aber eben keine auch nur annährend mit Borat vergleichbare Misandrie bei ihnen.“

          Eine Generalisierung bedient immer Feindbilder. Dass unter den weiblichen Kommentatorinnen niemand eine mit Borat vergleichbare Misandrie zeigt, ist ja insofern eine schwierige
          Aussage, weil die Beurteilung der Graduierung (= Ausmaß an Feindseeligkeit) zunächst perspektivenabhängig ist. Es handelt sich ja nicht um einen Test.

          Mir ging es auch nur um die Schilderung meines subjektiven Eindrucks, das du schnell zur Einnahme einer profeministischen/femizentrischen/frauenfreundlichen Perspektive bereit bist.

          Aber es ist ja zunächst einmal nur mein Eindruck …

        • @christian

          *ich sehe aber eben keine auch nur annährend mit Borat vergleichbare Misandrie bei ihnen.*

          Die Besten, die Originale sind eben Männer.

          Mit Misandrie die ich in meinem Größenwahn für exzellenten Sarkasmus und Ironie halte, halte ich mein Leben frei von einfachen, brillanten, fundierten und sachlichen Argumenten wie sie auch von den meisten hier postenden Frauen kommen.

          Ich brauch das für mein schwächliches Ego, für meine Illusion Mann als Krone der Schöpfung, Mann als Macher, Erfinder, Entdecker, Pionier der Menschheit.

          Der Roslin ist doch aber manchmal auch nicht schlecht, oder?

        • @ Christian

          *Aber nur eine bestimmte Form des Arschlochs. Nicht jede Form. Meinst du das Borats Art nach Pickup-Grundsätzen gut ankommt?*

          Wenn er nicht allzu schlecht aussieht (weiß ich nicht), wenn er ökonomisch einigermaßen erfolgreich ist (scheint so zu sein), wenn er klug ist (ist er), wenn er es darauf anlegte, dann ja, eindeutig ja.

          • @Roslin

            „wenn er klug ist (ist er)“

            Das ist ja eine häufige Annahme von dir, wenn jemand recht extreme Positionen vertritt. ich verstehe nach wie vor nicht, wie du jeweils zu diesem Schluß kommst

            „dann ja, eindeutig ja.“

            Es scheint ja nicht der Fall zu sein, sonst müsste er nicht so klagen

        • @ StepII

          *Aber es ist ja zunächst einmal nur mein Eindruck …*

          Meiner auch. Aber es ist halt für Männer sehr, sehr schwer, ihr unbewusst frauenschützendes Verhalten wirklich aufzugeben und unparteiiisch zu sein.

          Zumal, wenn einige Vertreter.I.nnen der holden Weiblichkeit hier im Blog immer wieder nach dem großen, starken Christian rufen, um sie vor den bösen Männern, denen sie gerne im Strahl vor die Füße kotzen wollen, zu schützen.

          Trotzdem hat Christian schon Meilen hin zu einer unparteiischeren Haltung zurückgelegt.

          Außerdem ist er der „Gastgeber“: His Blog – His Rules.

          Alles in Allem macht er das sehr gut, er hat nur leichte „Schlagseite“.

          Betriebe ich einen Blog, ich wäre sehr viel „frauenfeindlicher“, aber auch „männerfeindlicher“.

          Denn es ist ja der Mensch, der nicht so sonderlich sympathisch ist, berechnend egoistisch, seinen Egoismus immer wieder hinter Tugendphrasen versteckend, mit allen möglichen (Gutmenschen-)Ideologien/Religionen rationalisierend.

          Es ist gar nicht so leicht, den Menschen (Männer und Frauen UND SICH SELBST!) nüchtern zu sehen und dann ttotzdem zu lieben, ohne Weichzeichner, ohne Beschönigung.

          Ich finde Borat ganz erfrischend, ich mag ihn, er ist ein „Entroster“, der das Metall blank putzt.

          Aber ich mochte ja auch die wilde Julia, die sich darüber sorgte, wie sie all die abgeschnittenen Hoden der vielen, vielen männlichen KInderschänder (also fast aller Männer in ihrem Weltbild) umweltverträglich entsorgen könnte.

          Tippse mag ich ja auch, die mir gestern gestand, am Dienstag, um ca. 11:30, dass sie DIE LINKE gewählt hat.

          Seitdem rede ich kein Wort mehr mit ihr.

          Unglaublich – eine Bolschewikin (ein Weib halt – sie mag den Gysi).

        • Interessant was man sich hier für Sorgen macht darüber wie ich bei Frauen ankomme.

          Der Küchenpsychologe sagt mir dass bei mir großes Potential vermutet wird und man an sich selbst und seinem Erfolg bei Frauen zweifelt.

          Dabei versuche ich das zu Vermeiden, ich habe doch Angst vor Frauen.

          Stellt sich doch gestern eine beste Frau der Welt, eine Chefin, bei mir vor.
          Sie ist Chefin (im besten Alter, „PW“) vom Cafe wo ich meist nur dran vorbeilaufe und will wissen warum ich immer den Kuchen nebenan beim Bäcker kaufe.
          Schmeckt mir halt besser und der hat auch Granatsplitter.
          Die sind doch Großindustriell hergestellt!

          Ich hätte sagen sollen: Ich kauf nicht nur großindustriell hergestellte Backwaren, zum ficken geh sogar ich nach Thailand.

          Mist, meine Restsozialkompetenz und die räumliche Nähe hemmten mich, es gab nur nichtssagend kühles Schweigen in alberne Worte verpackt.

          Ich hab auch noch nicht kapiert dass Männer auf Schefinnen stehen, ich bin halt in dunklen Zeiten stehen geblieben.

          Das war ja noch harmlos.

          Aber wenn so ein frisch geschiedenes PW Opfer in Proseccolaune mich anbaggert muss ich Höllenqualen durchleiden.

          #Aufschrei!

          Erfolg bei Frauen ist bei uns nicht mehr Zeitgemäß, wo ich auch hinsehe fürht dieser ins Unheil, ins Verderben.
          Erst schwingen die Helden große Reden, was haben sie für einen super F*ck an Land gezogen!

          Dann sind sie zum Glück gezwungen, zum Vater verpflichtet, Vater TroPi, werden von einem Landwal fast erdrückt, kuschen unter einer Familienterroristin oder werden von einer Pauerfrau als Kombination von Haustier und Hausmeister gehalten.

          Um unsere Frauen die noch attraktiv, also nicht PW sind, gibt es ein Hauen und Stechen dass es nicht mehr schön ist und deren Ego in unermeßliche Größen inflationiert, da sind mir einfach die Trauben zu teuer und ich suhle mich in einer schützenden Kombination aus Frauenhass und Phlegma.

          Und dann sehen wir es mal ganz realistisch:

          Heute haben Wohlstandsfrauen keinen Erfolg bei Männern mehr, weltweit.

          Viel zu wenige wollen ihre Kinder, entsprechend wenige Wohlstandsfrauen können „Kind und Karriere“ vereinbaren, ein krasser Bruch zur genetisch erforschten Historie der Frau.

          Dass Frauen so ihre Probleme mit der Wahrheit haben und eigene Makel auf Männer projizieren mag einen der nur mit seinem Schwanz denkt, so wie Frauen es brauchen aber gleichzeitig verhöhnen, täuschen.

          Ich mag sie eben nicht so, unsere besten und sympathischsten Frauen der Welt.

        • @Roislin

          „Genau so.

          Ich hoffe, das verbreitet sich.

          An mir soll’s nicht liegen.“

          Wie ich schon schrieb: Teufelskreis.
          Und noch dazu mit doppeltem Maß mesen.
          Genau das wird u.a hier an „den frauen“ kritisiert.
          Aber wenn man selbst es tut, ist es was gaaaanz anderes und voll ok.

        • @ Atacama

          *Aber wenn man selbst es tut, ist es was gaaaanz anderes und voll ok.*

          Ich habe nicht gesagt, dass es ok ist.

          Aber es ist notwendig („Kraft kontrolliert Gegenkraft“)

          Seit rund 40 Jahren gehört es zum guten Ton, Männer zu diffamieren.

          Es ist zu einem Frauenrecht geworden.

          Die Situation ist asymmetrisch. Frauen befinden sich weitgehend wohl damit.

          Das muss sich ändern.

          Bevor es Frauen nicht weh zu tun beginnt, ändert sich leider nichts.

          À la guerre comme à la guerre.

        • @Roslin:
          Ich habe nicht gesagt, dass es ok ist.

          Aber es ist notwendig (“Kraft kontrolliert Gegenkraft”)

          ..

          À la guerre comme à la guerre.

          Du bist, hier im Forum, mit Abstand selbst der größte post-68er.

          Du verkennst, dass das nicht das Erfolgsrezept des Feminismus war. Koinzidenz != Kausation – etwas, was (post-)68er in ihrem Narzissmus allerdings niemals begreifen werden.

      • @Borat Du nervst. Da das konsequente Ignorieren deiner Kommentare, die du selbst als geistreich empfindest, nicht funktioniert, bedarf es offenbar deutlicherer Worte: Du bist nicht witzig. Auch nicht auf so eine provokante Art, wo man sich denkt „Ui, der traut sich was“ oder „Wow, man kauft ihm das Arschloch echt ab, Respekt!“
        Mir ist bewusst dass du das hier als Rolle zelebrierst aber ich finde es einfach nicht lustig, also tu uns doch beiden einen Gefallen und versuch deine Unlustigkeit woanders auszuleben.

        • @erzählmirnix

          „Du bist nicht witzig. Auch nicht auf so eine provokante Art, wo man sich denkt “Ui, der traut sich was” oder “Wow, man kauft ihm das Arschloch echt ab, Respekt!”“

          Würde ich unterschreiben

          „versuch deine Unlustigkeit woanders auszuleben.“

          Würde ich mich auch drüber freuen

        • @emn

          Gut erkannt und ich bin froh dass du mich nicht mehr damit bedrohst du willst ein Kind von mir, ich bin wie gesagt kein A auf Augenhöhe, nicht zu einer Partnerschaft unter As oder A²s auf Augenhöhe fähig, wertlos.

        • @erzaehlmirnix

          „Roslin Gratuliere zum ersten Kommentar von dir, den ich komplett gelesen habe“

          Dann hast du was versäumt, solltest du nachholen -dringend !!!

        • @emn
          „Offenbar gehörst du zu der Art Menschen, die nicht rechtzeitig merken wann die Leute von amüsiert zu genervt überwechseln“

          haben wir jetzt hier ein argumentationsfreies Borat-Bashing-
          muß er jetzt vor seiner „revoco“ ein „mea culpa“ ausstossen, um nicht aufgrund von „Frauenfeindlichkeit“ exkommuniziert zu werden

        • „haben wir jetzt hier ein argumentationsfreies Borat-Bashing-“

          Ja, die Femis versuchen das immer mal wieder bei einzelnen. Aber mach Dir keinen Kopf, wegen der Argumente. Hier scheint man sogar Kommentare anzugreifen die man nichtmal gelesen hat….

        • @emn

          Ich glaube du verstehst nicht ganz und willst das frauentypisch als meine Unfähigkeit darstellen und mich abwerten, aber nur _weil_ ich es merke bin ich so gut darin zu nerven.

        • @emn

          „Ich kenne dich nicht, aber du scheinst offenbar dann der Typ Mensch zu sein, der überall reinquatschen muss.“

          1. Ich kenne dich auch nicht
          2. Ich quatsche nicht (sehr differenzierte und argumentationsstarke Wortwahl)
          3. Ich kommentiere nur dein impertinentes grenzüberschreitendes Borat-Bashing

          Was willst du uns sagen ??

        • In der Realität wäre die einzige wirksame
          Reaktion auf so ein Verhalten ein
          Freeze Out. Muss ja nicht gleich
          die thermonukleare Variante sein.

        • @Borat Ich kann dich nicht davon abhalten permanent hier vor mir den Clown zu geben. Von mir aus rede dir ein dass ich voll auf deine provokante Boratnummer abgehe, wenn dich das glücklich macht. Glaub oder glaub nicht dass mir mittlerweile der Mensch dahinter zuwider ist, Letztlich ist mir das Wurst. Ich hatte die Hoffnung, dir und mir diese unangenehmen Interaktionen ersparen zu können. Wenn das nicht in deinem Interesse liegt, dann ist das eben so.

        • @emn
          „Kleiner Tipp: Was ich EUCH sagen will steht schon im Kommentar zuvor“

          das ist ja nicht nur ein kleiner, sondern ein richtig großer Typ

          Er bewegt sich auf dem NIveau: Borat, du nervst und bist wirklich nicht witzig

          Fazit: Hut ab vor deiner Differenzierungsfähigkeit, eine wirkliche Bereicherung

          ….aber es fiel mir auch nur so auf. Das nächste Mal beantrage ich eine Genehmigung zur Kommentierung

        • Ich finde Borat deshalb teilweise anstrengend, weil er sich unablässig selbst ironisch pseudo-beleidigt und ich nicht genau weiss, wie ich damit umgehen soll.
          er wirft den Kommentatoren oft Dinge vor die sie nie geschrieben haben.
          „Ja, ich bin ein Macho. Ja ich bin ein Arschloch. etc.“, obwohl niemand auch nur annährend so etwas behauptet. Oder aber „Ja ich bin wertlos. Ja, ich kann nichts“
          Das geschieht beinahe in jedem Artikel zu dem er einen Kommentar abgibt.
          Offenbar wünscht er sich, von anderen als rebellischer „Badboy“ und „Macho“ wahrgenommen zu werden. Aber weil ihn niemand so wahrnimmt und ihm auch niemand von sich aus Wertlosigkeit vorwirft, muss er anderen Leuten diese Dinge in den Mund legen, damit er Bezug darauf (also im Endeffekt auf sich selbst) nehmen kann.
          Scheinbar gibt ihm das irgendetwas, so über sich selbst herzuziehen.
          Das ist etwas komisch und ich verstehe nicht, was damit bezweckt werden soll.

          • @Atacama

            „Das ist etwas komisch und ich verstehe nicht, was damit bezweckt werden soll.“

            Sich in die Selbstironie flüchten kann dazu führen, dass man vorgeben kann, sich zu überzeichnen um damit Kritik abzufangen.

            Auf mich hat es allerdings eher den gleichen Effekt wie auf EZM und wohl auch auf dich: Es nervt

        • @ erzählmirnix

          *@Roslin Gratuliere zum ersten Kommentar von dir, den ich komplett gelesen habe.*

          Ja und?

          Soll ich mich nun ausgezeichnet fühlen?

          Warum?

        • @ erzählmirnix

          *@Borat Offenbar gehörst du zu der Art Menschen, die nicht rechtzeitig merken wann die Leute von amüsiert zu genervt überwechseln.*

          … wann Du (und Christian und vielleicht noch einige andere, aber nicht DIE LEUTE, ich bin auch DIE LEUTE, keineswegs genervt, sondern fühle mich gut unterhalten). merken von amüsiert zu genervt überwechseln.

          Wer hat Dich beauftragt, für DIE LEUTE zu sprechen?

        • @ DDBZ

          *Ja, die Femis versuchen das immer mal wieder bei einzelnen. Aber mach Dir keinen Kopf, wegen der Argumente. Hier scheint man sogar Kommentare anzugreifen die man nichtmal gelesen hat….*

          Nicht nur „Femis“, das ist frauentypisch, scheint mir, Teil der „waffen der Frau“.

          Frauen regulieren das, was sozial-kommunikativ akzeptabel ist.

          Sie haben damit Erfolg,weil sich immer genug Männer finden, die die ihren Machtanspruch (zu bestimmen, was sozial-kommunikativ akzeptabel ist) durchsetzen.

          Solange sie damit erfolgreich sind – warum sollten sie ihr Verhalten ändern?

          Würde ich auch nicht machen.

        • Erstaunlich, dass sich keiner an dem Solipzismus von emn stört (z.B. http://dalrock.wordpress.com/2012/09/20/more-on-female-solipsism/)

          „Du, Borat, gehst mir – einer von einigen Dutzend Kommentatoren – auf die Nerven, also ist es absolut wahr, dass du hier nicht mehr schreiben solltest.“

          Nicht „Ich finde dich nicht komisch“ sondern „Du bist nicht komisch“.

          Und das von einer so intelligenten Frau wie emn.

          Sie schreibt, als wolle Borat gezielt sie adressieren.
          Falls das der Fall sein sollte, habe ich aber ganz gehörig etwas nicht mitbekommen.

          Ich finde Borats Kommentare für mich hilfreich.

          Viele Männer, die sich in unserer Ecke des Netz’ rumtreiben, sind aufgewachsen im Zeitgeist, dass Frauen wahre Lichtgestalten von Güte, Schönheit und allgemeiner-Besser-als-alles-andere sind. Und wurden dann vom Leben und von Erfahrungen mit realen Frauen bitter enttäuscht. „Die sind ja auch nur Menschen. Im Vergleich zu meinen Erfahrungen zu sozialen Umgangsformen von Männern sogar mitunter enttäuschende Menschen.“

          Da denkt man(n) manchmal schon so wie Borat schreibt.

          Und das ist das Gute: Wenn er so schreibt, kann man gleich innehalten und denken „Ach nee, das ist ja gar nicht so richtig wahr. Eigentlich ist ja alles ganz anders.“

          Borat erinnert auf eine, wie ich finde, harmlose Form daran, was viele Männer in der Manosphere umtreibt: Enttäuschung oder Desillusionierung von der Hälfte der Menschheit.

          Ihn wegzuschicken würde nur bedeuten, die eigene Filterbubble zu stärken.

          Und wer will das schon?

        • Ich zähle jetzt mal nicht genau nach wie viele Männer jetzt angerannt kamen und meinten, dem armen, schutzlosen Borat beistehen zu müssen, der von der pöhsen Frau so fies behandelt wird. Aber offenbar hat meine Ansage an Borat, dass mich seine Gesprächssuche zu mir stört bei einigen anwesenden Männern starke Emotionen ausgelöst^^ Ist aber ziemlich lustig zu beobachten… wie wäre es wenn ich jetzt noch Step sage, dass er mir auf den Keks geht, dann können alle nochmal ihr Ritterkostüm anwerfen und ihn verteidigen^^
          Süß^^

        • Ich zähle jetzt mal nicht genau nach wie viele Männer jetzt angerannt kamen und meinten, dem armen, schutzlosen Borat beistehen zu müssen, der von der pöhsen Frau so fies behandelt wird.
          ——–
          Was Opfernarzissmus angeht können hier viele mit den Autorinnen der Mädchenmannschaft mithalten und daher ist es nunmal solidarische Pflicht mit anderen Mitopfern (Männern) gegen die bösen Weiber zusammenzuhalten.

        • @EMN

          Jetzt glaube ich Dir, daß Du die Kommentare nicht liest. Du hast anscheinend nix verstanden. Na, wer die Kommentare nicht liest kann ja auch nix verstehen. Das allerdings Psychofritzen auch Ferndiagnosen machen, wollte ich nicht glauben. Scheint aber normal zu sein. Übrigens der moderne, richtige Mann braucht kein Ritterkostüm, der kämpft mit blankem Schwert. 🙂

          • @ddbz Dass Borat mich nervt ist keine Diagnose. Dass allerdings x Männer meinen, das kleine Tuk Tuk könne nicht alleine damit umgehen wenn ihm das jemand sagt, spricht Bände über den Rest. Ganz ehrlich, in dieser Runde finde ich Borat noch am wenigsten peinlich, was durchaus was heißen will.
            wie kommt es dass wenn ich Borat etwas sage, plötzlich 4 oder 5 Leute das Wasser nicht halten können und sich einmischen müssen?^^

        • @EMN

          Ob Du mich für Dies oder Das hälst ist mir wurscht. Mich stört es wenn jemand angibt Kommentare nicht zu lesen aber trotzdem Kritik dazu anbrinngen will. Ich habe bisher zu Borat nix gesagt. Nur wie Du jetzt hier versuchst Deine Meinung durchzusetzen , daß finde ich nicht so doll. Ich will auch niemanden verteidigen, nur wenn Du zB Roslin angreifst indem Du behauptest ALLE seine Kommentare bis auf einen gelesen zu haben, dann gehe ich mal davon aus, Du hast KEINEN von Borat gelesen! Auch gehe ich davon aus Du hast auch meine Kommentare nicht gelesen, oder?

          Jedenfalls etwas nicht lesen und trotzdem zu kritisieren, sowas spricht Bände.

          • @ddbz Wenn ich jetzt euer Verhalten spiegeln wollte würde ich sagen „Typisch Mann, gar nicht verstehen was ich sage und direkt wegen falscher Interpretationen losschimpfen!!!!“
            Wenn ich zu Roslin folgendes sage: „@Roslin Gratuliere zum ersten Kommentar von dir, den ich komplett gelesen habe.“
            Dann Gratuliere ich ROSLIN dazu dass ich diesen Kommentar von ihm komplett gelesen habe im Gegensatz zu SEINEN sonstigen Kommentaren, die immer extrem lang und verschwurbelt sind.
            Wie du da darauf kommst, dass ich keinen der anderen Kommentare gelesen habe und mich daraufhin mehrfach anpampst wie blöd ich sei dass ich ich keine Kommentare lese ist da vielleicht etwas unangebracht. Zumal es einfach keinen Sinn ergibt (mal davon abgesehen dass deine Interpretation grammatikalisch unsinnig ist) dass ich KEINEN Kommentar lese und antworte. Vielleicht fragst du in Zukunft einfach mal nach ob du es richtig verstanden hast bevor du losschimpfst wie unlogisch ich mich verhalte und darauf aufbauend dann einfach mal Mitschimpfst und irgendwelche Theorien über mich verbreitest.

          • @ddbz Ich sehe grade dass du oben gefragt hast „Ist das so gemeint“
            1. Empfehle ich dann, eine Antwort abzuwarten bevor du es als Tatsache annimmst
            2. Solltest du vielleicht ausführen was du unter „SO gemeint“ konkret verstehst, sonst kann ich die Frage wohl kaum beantworten
            3. Hat schon jemand über dir die korrekte Interpretatio geliefert, die -wie schon gesagt – grammatikalisch auch sinnig ist.

        • @emn
          „Ist aber ziemlich lustig zu beobachten… wie wäre es wenn ich jetzt noch Step sage, dass er mir auf den Keks geht, dann können alle nochmal ihr Ritterkostüm anwerfen und ihn verteidigen“

          auch wenn du es lustig findest zu beobachten, ist festzustellen, das du inadäquat beobachtest, du verfehlst den Kern, erhöhst dich selber (der schutzlose Borat)
          du bleibst in den Kommentaren, wie bereits weiter oben erwähnt, absolut vorhersagbar: argumentations- und geistlos

          „dem armen, schutzlosen Borat beistehen zu müssen, der von der pöhsen Frau so fies behandelt wird. Aber offenbar hat meine Ansage an Borat, dass mich seine Gesprächssuche zu mir stört bei einigen anwesenden Männern starke Emotionen ausgelöst“

          nimm doch die Kommentare als dass, was sie sind, als einen Versuch, wie Roslin sehr zutreffend analysiert,durchzusetzen, was sozial-kommunikativ akzeptabel ist verbunden mit der Bitte an profeministische Männer dieses Blogs, deine argumentative
          Schwäche (die in allen Kommentaren, auch in dem letzten, evident wurde)) durch ein wenig rabulistisches Säbelrasseln zu kaschieren- irgendwie erbärmlich

          Und eine sachlich-deskriptive Analyse deines Verhaltens ist dann eben Kritik, ein schlechte Nachricht und der Überbringer einer schlechten Nachricht muß dann sofort geköpft werden (step geht mir auf den Keks- wieder so ein gewaltiges Argument), wie im alten Rom- irgendwie erbärmlich Teil 2

          bleibt die Frage,: was bezweckst du mit deinem hysterischen Auftritt ???
          Antwort bitte argumentativ begründen und nicht diesen Blog emotional „kontaminieren“

        • Ich frag mich grad, ob sie mich jetzt mit meint. Wenn ja, hat sie nichts verstanden. Wenn nein, ist das ja auch wieder typisch. Für was auch immer.

        • Korrektur:
          nimm doch die Kommentare als dass, was sie sind, als eine Reaktion auf deinen Versuch, wie Roslin sehr zutreffend analysiert,durchzusetzen

        • @yacv

          „Und das ist das Gute: Wenn er so schreibt, kann man gleich innehalten und denken “Ach nee, das ist ja gar nicht so richtig wahr. Eigentlich ist ja alles ganz anders.”

          Borat erinnert auf eine, wie ich finde, harmlose Form daran, was viele Männer in der Manosphere umtreibt: Enttäuschung oder Desillusionierung von der Hälfte der Menschheit.“

          Merkst du nicht wie narzisstisch so eine Betrachtungsweise ist?

          Frau war gemein zu mir, also sind alle Frauen gemein und ich habe das Recht, mich wie die Axt im Walde zu gebärden ohne Rücksicht auf Verluste. Bettina muss Verständnis dafür haben, wenn ich sie psychisch fertig mache ohne Grund. Schliesslich hat Annabell dasselbe mit mir gemacht.

          Dummerweise scheinen sich nicht wenige durch diese „Enttäuschung“ und „Dessillusionierung“ zu absoluten Flachwichsern zu mutieren die einen absoluten Hassfilm schieben und zwar auf alle Frauen und von Rachefantasien (Hassverschiebung von der Exfrau (an der man sich nicht mehr rächen kann weil die Scheidung durch ist, eine einstweilige Verfügung erwirkt wurde o.ä.) auf den ganzen Rest.)
          Ich habe mal etwas auf mgtow mitgelesen und das ist wirklich erschreckend teilweise.

          Ich habe auch einige miese, teilweise sehr miese Erfahrugen gemacht, trage aber trotzdem keine Bestrafungsabsicht gegen Männer im Allgemeinen mit mir rum und richte nicht mein ganzes Leben danach aus, wie ich sie möglichst schlecht behandeln kann oder ich mich an Peter rächen kann, weil Max so böse zu mir war (obwohl Peter mit Max überhaupt nichts zu tun hat) sondern versuche trotzdem jeden einzeln zu betrachten.

          Dass eine andere Vorgehensweise im Endeffekt nur wieder ein Teufelskreis wird, scheint niemand zu kapieren. Mann erlebt was schlechtes, behandelt Frauen dann schlecht. Frauen werden verkorkst durch schlechte Behandlung und behandeln nächsten Mann ggf schlecht. Nächster Mann wird dadurch traumatisiert und behandelt die folgenden Frauen wieder schlecht (weil er das ja darf, weil er schon mal von einem XX Chromosom schlecht behandelt wurde) und so weiter und sofort.

        • yacv

          „Viele Männer, die sich in unserer Ecke des Netz’ rumtreiben, sind aufgewachsen im Zeitgeist, dass Frauen wahre Lichtgestalten von Güte, Schönheit und allgemeiner-Besser-als-alles-andere sind“

          Mein Beileid.
          Und ich bin durch meinen Vater und Großvater (und den Vater einer Freundin bei dem ich als Kind den Scheidungskrieg und das Verhalten seiner Frau mitbekommen habe) mit dem Glauben aufgewachsen, Männer seien quer durch die Bank anständige, moralisch integre, starke Persönlichkeiten, die einem nichts böses wollen sondern einen schützen und respektieren.
          So ist das eben wenn man die Dinge idealisiert, man fliegt auf die Schnauze. Pech. Hinterher ist man immer schlauer.
          Viele Menschen sind einfach Arschlöcher, so ist das halt. Aber eben nicht alle.
          Und zu versuchen, diese nicht zu verprellen durch zuviele Vorurteile und Bitch-Shields (von denen viele Männer mehr mit sich herumtragen als sie denken) ist keine schlechte Idee.

          mich kotzt (so wie euch die der Frauenseite vorgeworfene) ständige trotzige Opferhaltung („Die“ Frauen sind böse, „Die“ Frauen behandeln uns schlecht/mißbrauchen uns, „Die“ Frauen sind schuld wenn etwas nicht funktioniert usw) ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass auch Frauen je nach Fall Opfer und nicht nur Täter sind, wie sie hier an den Tag gelegt wird mittlerweile ziemlich an.
          Ja, ihr habt schlimmes erlebt, durch Frauenhand (oder gehört oder gelesen, dass es sowas gibt), das glaube ich euch, aber kapiert bitte auch, dass das umgekehrt genauso passiert. Wrklich, hier (und nicht nur hier) wird sich teilweise in der selben opfermentalität und Nicht-Verantwortlichkeit gesuhlt wie sie dem Feminismus vorgeworfen wird.
          Bei MGTOW haben manche Männer schon eine vasektomie machen lassen aus trotz, damit die bösen Frauen ihr Sperma nicht bekommen können…

        • @Emn

          Du kannst Dich drehen und wenden wie Du willst. Wer Kommentare nicht liest, kann auch nix dazu sagen. Nichtmal, daß die Kommentare verschwurbelt sind. Die Kommentare von Roslin mögen lang sein, sind aber kurzweilig und eben dadurch nicht zu lang!

          Wenn ich Dich richtig verstehe, kann ich wohl nicht wissen wie Du etwas meinst. Bis ich gefragt habe. Das würde dann aber auch für Dich gelten. Würde! Da Du aber Kommentare teilweise nicht liest, zu denen Du doch eine Meinung hast, würde mich bei Dir allerdings nix wundern…

          Wie kann man ernsthaft Kommentare die man nicht gelesen hat für verschwurbelt halten? Ich komme aus dem Staunen nicht raus. :mrgreen:

          • @ddbz Du beweist grade eindrucksvoll dass dein Leseverständnis nicht mit deinem Vorwurf an mich, ich würde Kommentare nicht lesen, mithält. Du scheinst tatsächlich auch nach Erklärung nicht in der Lage zu sein einen einzigen(!) Satz korrekt zu verstehen.
            Ich sagte nirgends dass ich Roslins kommentare nie gelesen habe, ich sage dass ich sie nie komplett gelesen habe. Wenn ich 20 Kommentare zur Hälfte lese kann ich mir durchaus ein Bild vom Schreibstil machen und wenn der mir nicht liegt, liegt er mir auch dann nicht wenn du den aber supitolli findest.

            Mal im Ernst, warum ist es so schwierig einen(!) Satz zu verstehen und nicht 50 mal danebenzuinterpretieren und dann anzukommen mit „Das ist jetzt voll doof von dir weil [falsche Interopretation]“

        • @Step Bei deinen Kommentaren nervt mich das pseudopsychologische Fehlinterpretieren der Motive des Gegenübers. Ist echt schön wenn du psychologische Begriffe kennst und die gerne einsetzt aber komm doch runter von dem Trip dass du dadurch in der Lage seist ein Psychogramm deines virtuellen Gegenübers zu erstellen^^

          Wenn du meine Kommentare als hysterisch und emotional Kontaminiert betrachtest, dann wundert mich doch sehr warum du dich dazu berufen fühlst darauf zu antworten obwohl du weder angesprochen wurdest noch in dem Dialog zwischen Borat und mir irgendwie beteiligt warst. Warum suchst du den Dialog bzw. drängst dich in einen fremden Dialog um dich dann zu beklagen, dass die Angesprochene, also ich, nicht auf deine „Argumente“ eingeht? Rennst du auf der Straße auch fremden Leuten nach, quatscht sie voll und wenn sie dir sagen, dass sie nicht mit dir reden möchten rennst weiter um sie rum und wirfst ihnen vor, dass ihnen die Argumente ausgehen bzw. erstellst ihnen pseudopsychologische Gutachten?^^

        • @ddbz
          „Wie kann man ernsthaft Kommentare die man nicht gelesen hat für verschwurbelt halten? Ich komme aus dem Staunen nicht raus“

          der nickname erzählmirnix ist eben Programm – nomen est omen – da mußt du gar nicht anfangen zu staunen.
          es ist rational nicht zu verstehen, es ist eben das „Andere der Vernunft“ (Gernot Böhme)

          • @Step Ah, du bist also ebenfalls nicht in der Lage einen einzigen Satz zu verstehen…. aber dann daraus zu erkennen warum ich hysterisch und wasweißich bin, dafür reichts^^

        • @maren Vielleicht sollte ich den Kommentarstrang der Mädchenmannschaft schicken. Ich glaube, er qualifiziert mich dazu, den Titel „Feministin“ zu tragen, da ich immerhin nun schon mehrfach als Femi bezeichnet wurde. Wer weiß, vielleicht darf ich dann bei den Mädels mitschreiben^^

        • @EMN

          Mein Verständnis ist schon ganz gut. Du liest Kommentare nicht in Gänze, willst aber diese beurteilen können! Was wenn der wichtige Teil genau der ist den Du nicht gelesen hast! Nochmal, Du hast selber behauptet erst einen einzigen Kommentar von Roslin ganz gelesen zu haben. Also hast Du bisher keinen Kommentar beurteilen können. Du kannst also zu den Kommentaren nix abschliessendes sagen, da Du die Kommentare nicht kennst. Du weißt nicht über was Du redest!

          „Ah, du bist also ebenfalls nicht in der Lage einen einzigen Satz zu verstehen…“

          Kann aber auch sein, Du kannst nicht sagen was Du eigentlich meinst. Oder Du bist hinterhältig, indem Du einfach behauptest etwas zu meinen was Du nie gesagt hast.

          Was sagt eigentlich der Schreibstil über den Inhalt von Kommentaren?

        • @ezm
          “ Da das konsequente Ignorieren deiner Kommentare, die du selbst als geistreich empfindest, nicht funktioniert, …“

          Äh … wie meinen?

          Was genau funktioniert nicht?

          Du schaffst es nicht Borats Kommentare zu ingnorieren? Obwohl du es eigentlich willst? Was genau hindert dich?
          Und was immer es sein mag: Wessen Problem ist das dann?

          Und was würde denn überhaupt „funktionieren“ heißen?

          Soll man sich das so vorstellen: Ezm denkt: „Auf den antworte ich jetzt nicht. Das wird er sich soooo zu Herzen nehmen der Borat, dass er das Posten hier einstellt. Weil: EIGENTLICH wartet er ja nur auf eine Antwort von MIR. Nur für MICH schreibt er seine Kommentare, damit ICH reagieren möge.“

          So gemeint? Findest du das nicht selber etwas … äh … egozentrisch.

          Was, wenn Borat hier NICHT deshalb schreibt, weil er eine Reaktion von ezm möchte.
          Und es somit gar nicht als „negativen Verstärker“ (gelle, Frau Verhaltenstherapeutin?) wahrnimmt, wenn du nicht antwortest? Wie bitte schön sollte denn dann dein Nicht-Schreiben sein Verhalten zu formen in der Lage sein?

          Und nebenbei: Ist es nicht etwas anmaßend, wenn du meinst, sein Verhalten formen zu wollen oder zu sollen? Welchen Auftrag hättest du dazu?

          Ich finde: Du nimmst dich zu wichtig.
          Dich und deine Befindlichkeit.

          Herrjeh, wir sind hier in einem öffentlichen Diskussionsforum. Man antwortet auf andere Beiträge oder man lässt es. Andere tun das ebenso. Und es passiert dann eben das was passiert. Es werden (im besten Fall) Meinungen und Ansichten abgesondert. So what?

          Und hier bist du definitiv anmaßend:
          „also tu uns doch beiden einen Gefallen und versuch deine Unlustigkeit woanders auszuleben“.

          So eine Aufforderung steht dem Hausherrn hier zu. Dir nicht – wie auch keiner anderen hier mitdiskutierenden Person.
          DU bist nicht das Zentrum dieses kleinen Mikrokosmos. (Ich auch nicht).

          Ich bin sehr erstaunt. Ich hatte dich bislang für reifer und reflektierter gehalten. So kann man sich täuschen.

          • Wer sagt eigentlich, dass ich IRGENDWANN an Borat den Anspruch gestellt habem er soll gar nicht mehr hier Kommentieren?^^ Wie kommt es dass die Hälfte das offenbar reinliest wenn ich Borat, nachdem er mir geantwortet hat (was er häufiger tut obwohl ich bereits seit Monaten(?) nicht mehr auf seine Kommentare an mich antworte), sage, dass er mich nervt? Wenn eine Person, der ihr vor X monaten klar gesagt habt, dass ihr nicht mehr mit ihr reden möchtet weil die „Ich provoziere einfach weil ich es kann“-Art euch stört, euch dennoch permanent weiter anschreibt ist es doch bitteschön kein Drama. Borat selbst wusste ja offenbar zu recht ganz genau was ich meine und hat verstanden worauf ích mich beziehe.

            Wie kommt es dass dann x Leute, die null Ahnung haben worum es überhaupt geht, meinen, ihre Theorien zum Besten geben zu müssen? Könnte sich die Fraktion der Unbeteiligten nich einfach raushalten wenn zwei Leute einen Konflikt haben ohne dass sie (ich wiederhole: ohne zu wissen worum es überhaupt geht!) Stellung beziehen müssen?

            Wer gerne mit Borat redet: nur zu. Wer seine Kommentare mag: Jo, kein Thema, viel Spaß. Es geht mir darum dass er mir nicht permanent antwortet wenn ich hier kommentiere. Ich kann es ihm natürlich nicht verbieten, aber es geht mir gewaltig auf den Zeiger und nach Monaten, wo ich seine teils dümmlich-provokanten Kommentare ignoriere ist es ja wohl verdammt nochmalk legitim das zu sagen ohne dass dann 5 oder 6 Leute sich einmischen!

        • @ zara

          *daher ist es nunmal solidarische Pflicht mit anderen Mitopfern (Männern) gegen die bösen Weiber zusammenzuhalten.*

          Genau so.

          Ich hoffe, das verbreitet sich.

          An mir soll’s nicht liegen.

        • Ah, schon wieder bei den Förmlichkeiten im Geschlechterkrieg angekommen?

          Also ich muss ja sagen dass ich von Teilzeitkaktus geflasht bin.
          Ich sei ja anstrengend weil ich zu so vielen Sachen was sage wo mich doch keiner von den autorisierten Fragesteller.I.nnen dazu gefragt hat.

          Und dann dieser Showdown und all die ungefragten Sachen. Wow!
          Jetzt wissen wir alle Bescheid.
          Nee, ist eigentlich nix neues, entsprechende Provokationen eilten dem ja voraus.

          Ja, ich gebs zu, auf das bin ich aus, die Maske runterreißen.
          Auf die narzisstische Selbstdarstellung anderer (auch von Frauen) noch einen draufsetzen und die damit enttarnen, diese guten Menschen, diese Gutmenschen.

          Das ist manchmal ganz schön schwierig, aber ich glaube heute war ich gut drauf.

          In den Chor des Zeitgeists einstimmen, wir können doch sachlich über alles reden, „Nur über _das_ nicht!“ … ja nee, is schon klar.
          Wir haben uns alle Lieb, Friede Freude Eierstöcke ist vielleicht was für die Harmonie in einer Familie die es meist nur noch als schlechte Illusion gibt, aber auch so erkenntnisfeindlich.

          Ich komme halt aus der Technik.
          Stellt man mir eine Blackbox hin und sagt: „Die macht A“, dann finde ich raus was die macht und wenn es ein X für ein U ist.
          Ich gehe dabei über Leichen, zur Not meine eigene.

          Berufskrankheit, Zwangserkrankung, albern nihilistischer Dadaismus, wie einfach wäre mein Leben wenn ich Menschen einfach so glauben würde und vor allem Frauen, Frauen sagen ja immer die Wahrheit.

          Sicher, ich weiss, ich kann es nicht, vergebens, es nervt, deswegen auch die immensen mentalen Kollateralschäden.

        • @ virtual-cd

          *Ich bin sehr erstaunt. *

          Ich nicht.

          (*Ich fasse mich jetzt kurz, damit EZMN mitkommt. Man will ja nicht unnötig auf eine LESERIN verzichten, als galanter Mann*)

        • @maren “ Allerdings werden Erfahrungen oder Ausbildung im Pflegebereich SEHR gern gesehen“
          aber ich will doch gar nicht pflegen, ich will nur ausnutzen, abzocken und Eier abschneiden, so wie jede Frau 😦

        • @ezm
          „aber ich will doch gar nicht pflegen, ich will nur ausnutzen, abzocken und Eier abschneiden, so wie jede Frau “

          ich wiederhole mein Fazit meines Beitrags von 6:14 Uhr

          bleibt die Frage,: was bezweckst du mit deinem hysterischen Auftritt ???
          Antwort bitte argumentativ begründen und nicht diesen Blog emotional “kontaminieren

          virtual-cd hat es ja zutreffend zusammengefasst – ohne dass es dich überhaupt erreicht- irgendwie erbärmlch teil 3, s.o.

          Zitat
          „Ich bin sehr erstaunt. Ich hatte dich bislang für reifer und reflektierter gehalten. So kann man sich täuschen“

          • Mir tut furchtbar leid was ich für einen Quatsch geschrieben habe.
            Ich meinte natürlich nicht „Eier abschneiden“ sondern „Eier und Penis abschneiden“…. puh, wie konnte ich den Penis vergessen? 😦

        • @zara

          Lässt du eigentlich durchgehen dass es verschieden signifikante Opfer geben könnte? Also welche die mehr darüber reden und andere die es dafür eher sind? Erkennbar daran wessen Verächtlichmachung ganz böse und wessen unerhebliche Normalität ist?

          Welche Geschichte hier das Weibliche hat, was ihm scheinbar auch mit aller „Befreiung“ nicht auszutreiben war, weisst du?

        • „Könnte es sein, dass ihr alle ein wenig überreagiert?“

          Der wesentliche Punkt ist, dass sich Borat und Erzaehlmirnix im Grunde äußerst ähnlich sind und deshalb nicht voneinander loskommen. Die Rhetorik von EMN (z.B. „ich will nur ausnutzen, abzocken und Eier abschneiden, so wie jede Frau“) folgt genau dem üblichen, von Borat verwendeten Schema und wurde von Christian oben sehr treffend charakterisiert:

          „Sich in die Selbstironie flüchten kann dazu führen, dass man vorgeben kann, sich zu überzeichnen um damit Kritik abzufangen.“

        • Der wesentliche Punkt ist, dass sich Borat und Erzaehlmirnix im Grunde äußerst ähnlich sind und deshalb nicht voneinander loskommen. Die Rhetorik von EMN (z.B. “ich will nur ausnutzen, abzocken und Eier abschneiden, so wie jede Frau”) folgt genau dem üblichen, von Borat verwendeten Schema..

          Nein, EZM bezieht sich auf konkrete Anwürfe, ist nmE ein recht trefender Sarkasmus, während Borat einen Sprung in der Platte eine Endlosschleife in seinem MP3-Player hat.

          Letzteres ist natürlich systembedingt beliebig. Das darf „nerven“.

          Wenn jemand von ihrer besten Freundin berichtet und als Antwort so etwas erhält:

          Sucht sie einen neuen?
          Meine Hobbies sind nicht billig und mein Mountainbike müsste auch mal wieder überholt werden.

          ..dann darf das erst recht nerven. Das kann man wohl mit Fug und Recht nicht gerade witzig finden, und man darf auch mitteilen dass man dies nicht witzig findet.

          Ich sehe nicht, wo EZM mehr als ihre rein persönliche Sicht als Reaktion auf Borat mitgeteilt hätte. Man muss bei einer solchen Meinungsäußerung wohl nicht in jedem Satz extra erwähnen dass es sich um eine Meinung handelt.

          Wenn jemand sich deshalb von seinem Bild heiliger weiblicher Unschuld enttäuscht sieht ist das doch nicht ihr Problem, ich sehe nicht wo ausgerechnet EZM dieses Bild befördert hätte.

          Virtual-CD hätte ich nun so eine moralintriefende Billigpsychologisierung nicht zugetraut. Meinungen sind immer „egozentrische Befindlichkeiten“, und wenn „ignorieren nicht funktioniert“ dann heißt das in diesem Falle, dass der durch Ignorieren zum Ausdruck gebrachte nicht-kommunikationswunsch offenbar nicht ankommt.

          „die Leute“ bezeichnet eine unspezifische Gruppe von Menschen, „offenbar“ bringt zum Ausdruck, dass es sich um einen persönlichen Eindruck handelt. Aber klar, dass Roslin wieder den politisch korrekten Zeigefinger hebt, EZM ist ja eine kulturmaxistische Mitläuferin.

          Meine Güte, ohne Sinn und Verstand auf alles Eindreschen was weiblich ist.

          • @Nick Das fasst so ziemlich alles zusammen, danke. Wobei ich Borats Spruch als „alleinstehend“ gar nicht mal dramatisch gefunden hätte. Unter der Voraussetzung, dass ich ihm schon vor Monaten gesagt habe, dass ich kein Gespräch mit ihm will und er mich seither trotz wochenlanger Nichtreaktion nach wie vor mit solchen sprüchen anschreibt sobald ich hier kommentiere, nervt es eben doch.
            Wenn mir jemand deutlich signalisiert dass ich ihm auf den Keks gehe suche ich nicht permanent das Gespräch mit dieser Person nur um ihr auf den Wecker zu fallen.

        • @Kareem

          *Der wesentliche Punkt ist, dass sich Borat und Erzaehlmirnix im Grunde äußerst ähnlich sind und deshalb nicht voneinander loskommen.*

          Nunja, sie spricht halt so gut auf meine stummen Scheie nach Aufmerksamkeit an.

          @Nick

          Sie berichtete nicht nur von ihrer besten Freundin, sondern vor allem passend zum Thema von deren Ex-Freund.

          Jetzt bleiben wir mal bei den Frauen hier und deren Sprung in der Platte.

          Dieser Sprung ist doch passend zum OT der faule dauerstudierende Mann der auf Kosten der Frau lebt, der Helg Sgarbi für Petra Normalakademikerin.

          Jede kennt so eine Geißel unserer Frauen, der wertvolle Frauenjahre wegschmarotzt und die Vereinbarkeit von Kind und Karriere torpediert, so einen als Prinz verkleideten Frosch.

          Und wenn es hier um die persönliche Befindlichkeit von EMN geht, warum dann nicht um meine?

          Ich schmarotze mich nicht bei Akademikerinnen durch mit Heiratsversprechungen o.ä., das scheint mir eh eine ziemliche Seltenheit (nicht undbedingt bei Frauen die z.B. „Keine Feministin“ sind) wie ein Heiratsschwindler zu sein, ich fühle mich durch die gehäufte Beschwörung davon genervt und genötigt das gerade zu rücken.

        • @Nick

          „Meine Güte, ohne Sinn und Verstand auf alles Eindreschen was weiblich ist.“

          Es freut mich, dass du hier so entschlossen einschreitest und dich schützend vor EMN stellst. Allerdings musst du zugeben, dass du selbst dich in der Vergangenheit auch oftmals schlecht gegenüber den hier schreibenden Frauen benommen hast und z.B. zu Muttersheera häufig frech gewesen bist. Wenn du dich in dieser Hinsicht inzwischen gebessert hast, wäre das sehr zu begrüßen, du könntest dich dann eigentlich auch für dein früheres ungezogenes Verhalten bei Muttersheera entschuldigen. Ich bin mir sicher, dass sie dir gegenüber Milde walten lässt.

          • Die Frage ist ja, ob man diskutiert und „frech ist“ weil man anderer Meinung ist oder ob es nur darum geht gegen ein bestimmtes Geschlecht zu sein. Auffällig ist doch schon, dass 5 Männer sich in das private Gezicke zwischen zwei Leuten einmischen und mit „typisch Frau“ und „typisch Femi“ ihre Argumentation führen.
            Aber da liegt der Verdacht natürlich völlig fern dass es gar nicht ums Thema ging sondern darum, dass die böse Frau gegen einen Mann etwas sagt. ^^

          • Btw., kommts dir nicht selbst etwas lächerlich vor Nick zu sagen er würde sich „schützend vor mich stellen“ wenn ihr euch grade zu fünft oder mehr vor Borat werft, der ja voll toll ist und niemalsnicht solche gemeinen Angriffe von einer Frau verdient hat? Warte, soll ichs nochmal in Zahlen schreiben? 5 Männer müssen sich schützend vor 1 Mann stellen der von 1 Frau gesagt kriegt, dass er nervt.^^
            Drama Baby!^^

        • @ Nick

          *. Aber klar, dass Roslin wieder den politisch korrekten Zeigefinger hebt, EZM ist ja eine kulturmaxistische Mitläuferin.*

          Du solltest Dich schon entscheiden, was Du denn nun bei mir kritiseren willst.

          Hebe ich den Finger, um politische Korrektheit einzufordern)?

          Dann hättest Du nichts von dem verstanden, was ich vertrete.

          Hebe ich den Finger, um die Treue zu einer neuen PC-Religion einzufordern, etwa eine „rechte“, konservative?

          Dann hättest Du auch nicht mehr verstanden von dem, was ich schreibe.

          Langsam zum Mitschreiben: Ich bin für Toleranz, gegenüber linken wie rechten Ansichten, auch gegenüber „kulturmarxistischen“ der Neuen Linken, auch gegenüber Deinen, denn in meiner Welt werden BEIDE gebraucht, um einander zu kontrollieren, die Linken wie die Rechten.

          Natürlich hat EZMN daher das Recht, ihr Unbehagen an Borats Ansichten zu äußern, auch in denkbar schärfster Form, nur darauf hat sie sich nicht beschränkt.

          Sie sprach für DIE Leute und empfahl Borat, doch in einem anderen Forum zu posten, hier, wo sie mitliest, zu verschwinden.

          Das ist anmaßend.

          Nicht „kulturmarxistisch, sondern eher bei Frauen zuhause, die ihre Empörung über unkoschere Ansichten gerne äußern, dabei immer mit Blick auf „starke“ Männer, die ihrer instinktiven Disposition gerne folgen, dem „schwachen“, bedrohten Weiblichen zu Hilfe zu kommen, die doch bitte schön für einen geschützten Raum sorgen sollen, in dem sie nicht getriggert, nicht belästigt, die frgilen Frauen.

          Nicht einmal durch unangenehme Wahrheiten.

          In seiner Beliebigkeit die Methode der Wahl, besonders für Frauen, sich gegen jede Kritik zu immunisieren.

          Dass viele Männer negative Gefühle gegenüber Frauen hegen, ist eine Wahrheit, die unangenehm sein mag, trotzdem ausgeproschen werden muss.

          Denn sie könnte ja in Teile gut begründet sein.

        • @Roslin:
          Hebe ich den Finger, um politische Korrektheit einzufordern)?

          Es entsteht leider der Eindruck, wenn du Offensichtliches so umdeutest, dass es als „unkorrekte“ Anmaßung erscheint.

          Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie man:

          Offenbar gehörst du zu der Art Menschen, die nicht rechtzeitig merken wann die Leute von amüsiert zu genervt überwechseln.

          ..so deuten kann, dass EMN „für das Volk spricht“. Womit du eben eine politische Dimension eingebracht hast.

          Diese Aussage bezieht sich auf eine Interaktionsebene, und vermittelt einen dahingehenden _Eindruck_ (->“offenbar“)

          Das hat rein gar nichts damit zu tun, dass jetzt irgendeine Allgemeinheit genervt sein muss. Es bezieht sich vielmehr darauf, dass der Betreffende mutmaßlich nicht bemerkt, dass sein Kommunikationsartner von amüsiert zu genervt überwechselt.

          Man könnte es dir auch als Anmaßend andichten, dass du meinst definieren zu dürfen wann jemand genervt ist.

          Du bist, nach gängigem Sprachverständnis, auch nicht „die Leute“.

          „Die Leute sind so blöd und kaufen den Medien jeden Schrott ab!“ – Protestierst du da auch so vehement, weil du nach deiner Auffassung nicht „so blöd bist“? Sicher nicht.

          ..und empfahl Borat, doch in einem anderen Forum zu posten, hier, wo sie mitliest, zu verschwinden.

          Auch das scheint mir ein Strohmann zu sein:

          Da das konsequente Ignorieren deiner Kommentare, die du selbst als geistreich empfindest, nicht funktioniert, bedarf es offenbar deutlicherer Worte: Du bist nicht witzig. Auch nicht auf so eine provokante Art, wo man sich denkt “Ui, der traut sich was” oder “Wow, man kauft ihm das Arschloch echt ab, Respekt!”
          Mir ist bewusst dass du das hier als Rolle zelebrierst aber ich finde es einfach nicht lustig, also tu uns doch beiden einen Gefallen und versuch deine Unlustigkeit woanders auszuleben.

          Mit sehr viel bösem Willen kann man das zwar so deuten wie du das tust, allerdings muss man dazu davon ausgehen dass EMN ziemlich einen an der Waffel hat: Weil Sie ihn ignoriert sollte Borat hier verschwinden, aber das hat ja leider nicht funktioniert???? „tu uns beide den Gefallen“ spricht wohl eher dafür, dass sie einfach nur mitteilen will, dass sie keine Interaktion mit Borat wünscht. „Woanders“ -> „bei jemand anders“, das ist gängiger Sprachgebrauch.

          Das hat sie in den Folgekommentaren auch immer wieder klargestellt:

          „du scheinst offenbar dann der Typ Mensch zu sein, der überall reinquatschen muss“

          „Was ich EUCH(sic!) sagen will steht schon im Kommentar zuvor.“ (dass es eine Privatangelegenheit Borat vs. EMN ist)

          „Ich kann dich nicht davon abhalten [..] Ich hatte die Hoffnung, dir und mir diese unangenehmen Interaktionen ersparen zu können.“

          usw.

          Nur willst du das scheinbar partout nicht zur Kenntnis nehmen. Warum?

          In seiner Beliebigkeit die Methode der Wahl, besonders für Frauen, sich gegen jede Kritik zu immunisieren.

          Und damit bist du wieder bei deiner politischen Dimension, die sich einreiht in deine wilde Theorie des globalen Einflußes von Marcuse, der meinte Opfer(gruppen) hätten die Wahrheit gepachtet.

          Also eine Mitläuferin.

        • Dass viele Männer negative Gefühle gegenüber Frauen hegen, ist eine Wahrheit, die unangenehm sein mag, trotzdem ausgeproschen werden muss.

          Keine Ahnung, mit was für kaputten Zicken ihr euch abgebt. Frauen, die enttäuscht sind dass Männer, die sie mit Ignorieren bestrafen nicht einfach freiwillig verschwinden, und darauf hoffen dass auf ein „du nervst“ hin eine weiße Ritterschar daherkommt und diese verjagen??

          Das ist eine total kaputte Grundannahme sowohl gegenüber Frauen als auch gegenüber Männern.

        • ->“Wenn das Volk kein Brot hat, dann soll es doch Kuchen essen“

          Es hat schon seinen Grund, warum du ausgerechnet ENM so böswillig missverstehst.

          Ich kenne doch meine 68er.

        • @Nick

          EMN schieb: „@Borat Du nervst. …“

          Darauf Roslin: „@ Erzähl mir nix

          * Du nervst.*

          Mich nicht.“

          EMN antwortet: „@Roslin Gratuliere zum ersten Kommentar von dir, den ich komplett gelesen habe.“

          Da wundert Dich ernsthaft die Reaktion von Roslin? Bei solch einer Überheblichkeit?

          Dann motzt EMN gleich den Nächsten an:“@Step Ich kenne dich nicht, aber du scheinst offenbar dann der Typ Mensch zu sein, der überall reinquatschen muss.“

          Wobei man wissen muß, daß Step nicht unhöflich war.

          So das sollte erstmal reichen. EMN greift auch weiter Leute ohne erkennbaren Grund an, uA mich. Wobei mich eigentlich nur störte, daß sie Kommentare beurteilen können will die sie nach eigener Bekundung nichtmal gelesen hat. Wo ihr der Schreibstil des Angelesenen (nur) nicht gefallen hat.

          Was mich umso mehr wundert, als ich bisher einen anderen, positiven Eindruck von EMN hatte

        • Da wundert Dich ernsthaft die Reaktion von Roslin? Bei solch einer Überheblichkeit?

          Mutwillig oder nicht, Roslin hat das Thema vollkommen verfehlt.

          Wenn Roslin es nicht verkraftet, dass man seine Kommentare nicht liest dann muss er einen Fanclub gründen.

          Roslin selbst hat offenbar EMNs Kommentare nicht gelesen, insofern habe ich das als subtiles durch-den-Kakao-Ziehen verstanden. Es muss niemand alle Kommentare hier zuende lesen.

          Dann motzt EMN gleich den Nächsten an:”@Step Ich kenne dich nicht, aber du scheinst offenbar dann der Typ Mensch zu sein, der überall reinquatschen muss.”

          Step2 hat selbst eine sehr argument- und kontextfreie Polemik vom Stapel gelassen. EMN hat damit zum Ausdruck gebracht, dass die Angelegenheit ihn nicht betreffe.

          ohne erkennbaren Grund an, uA mich.

          Wenn dein Ego eine Reaktion auf sowas wie „Ja, die Femis versuchen das immer mal wieder bei einzelnen. Aber mach Dir keinen Kopf, wegen der Argumente“ nicht verträgt, dann darfst du sowas nicht austeilen.

          EMN hat nmE dafür relativ sachlich dir gegenüber reagiert:
          „Wenn ich jetzt euer Verhalten spiegeln wollte würde ich sagen “Typisch Mann, gar nicht verstehen was ich sage und direkt wegen falscher Interpretationen losschimpfen!!!!”

          Wo sie recht hat, hat sie recht.

          Was mich umso mehr wundert, als ich bisher einen anderen, positiven Eindruck von EMN hatte

          Du hast dich von einem Feindbild mitreißen lassen.

        • @Nick

          Du versuchst jetzt mit allen Tricks EMN und Deine Meinung zu retten. Was mir auch aufgefallen ist, ist daß Du schon eine ganze Weile bei JEDER Gelegenheit versuchst Roslin anzugreifen. Ich werde mir das aber noch genauer ansehen.

          EMN ist sicher nicht verpflichtet irgendwas zu lesen. Nur wenn sie Kommentatoren angreift, die sie nach eigener Aussage nicht gelesen hat, dann nenne ich sowas überheblich oder eben typisch feministisch. Das mag Dir nicht gefallen, dann sag mir wie Du soetwas nennst? Weiter schließe ich einfach , daß sie solches auch bei anderen Kommentatoren macht. Sie also Leute angreift, ohne zu wissen was die gesagt haben.

          Wenn auf solches überhebliches Verhalten Widerspruch kommt, sollte sich niemand wundern. Auch Du nicht. Das war eigentlich das was mich an der Sache stört. Der Streit zwischen Borat, EMN und wem auch immer hätte mich weiter nicht gejuckt, nur so, wie EMN, kann man das doch auch nicht machen.

        • @ Nick

          „Keine Ahnung, mit was für kaputten
          Zicken ihr euch abgebt.“

          Du gehst also von der Grundannahme aus,
          dass es sich bei einem Teil der
          Frauen um kaputte Zicken handelt.
          Nun könnte man noch darüber spekulieren
          ob die von Grund auf so sind oder erst
          durch den Kontakt mit schlimmen
          Männern so wurden.

          „Frauen, die enttäuscht sind dass Männer, die sie mit Ignorieren bestrafen nicht einfach freiwillig verschwinden,“

          Freeze out funktioniert bei Männern
          schlecht.

          „Das ist eine total kaputte Grundannahme sowohl gegenüber Frauen als auch gegenüber Männern.“

          Nein!

          Das ist eine für die eigene Psychohygiene
          sehr gesunde Grundannahme bezogen auf das
          teilweise total kaputte Verhältnis der
          Geschlechter.

          Weiss Rittertum ist entschuldbar da es
          aus einer normalen Instinkt Disposition
          entspringt.

        • „Du versuchst jetzt mit allen Tricks EMN und Deine Meinung zu retten. Was mir auch aufgefallen ist, ist daß Du schon eine ganze Weile bei JEDER“

          Ist zutreffend. Es ist eine Verzerrung des Gesprächsverlaufs. Aber EMN ist ja gerettet worden, ihre „emotionalen Ausbrüche“ sind als dialogisch umgedeutet worden, insofern ist ja alles ok., frei nach Aristoteles: Es kommt nicht darauf an, was gewesen ist, sondern darauf, was die Leute glauben, was gewesen sei“ (aus der Erinnerung zitiert)
          Aber eine weitere „Textexegese“ ist den Aufwand nicht wert, ich wiederhole mich : inhaltlich ging es ja nur um “ nervig, nicht witzig, dazwischenquatschen und um Eier abschneiden“, sehr differenziert eben

        • @ Nick

          Ja, hier wird mal wieder zwanghaft versucht aus jedem Furz eine männliche Diskriminierung zu machen und eine maskulistische Political Correctness zu praktizieren, bei der auf jedes Wort geachtet werden muss – diese Mentalität zumindest wurde vom radikalen Feminismus gut übernommen.

          Das alles natürlich in Verbindung mit Psychologisierungen und dem üblichen „Frauen sind eben so“ – Geschwätz, bei dem auf das konkrete Individuum und die spezifische Situation nicht mehr geachtet werden muss, da es auf jede Beschwerde, Kritik oder wütende Äußerung einer Frau (aber nicht eines Mannes) angewendet wird.

          Und natürlich auch strategisch ungeschickt, bedenkt man, dass erzaehlmirnix gerade in letzter Zeit viele gute Texte zur Kritik am radikalen Feminismus und zu männerrechtlichen Themen auf ihrem Blog veröffentlicht hat. Aber es wird wohl nicht locker gelassen werden, bis jede Frau, die irgendwelche Sympathien für gewisse männerrechtliche Anliegen hat, den Eindruck gewonnen hat, dass Maskulisten dem radikalen Feminismus an passiv-aggressivem Verhalten, Kleinlichkeit und Dogmatismus in nichts nachstehen.

          In den Mainstream kommt man so nicht – aber das scheint ja auch von vielen hier nicht gewünscht zu sein.

        • @Atacama

          „Merkst du nicht wie narzisstisch so eine Betrachtungsweise ist?“
          Nein.
          Egozentrisch, ja.
          Narzisstisch, nein.

          „Frau war gemein zu mir, also sind alle Frauen gemein und ich habe das Recht, mich wie die Axt im Walde zu gebärden“
          Du schreibst, als würde ich das gutheißen.
          Woran machst du das fest? Womöglich an dem Zitat, das du selbst eingefügt hast “Ach nee, das ist ja gar nicht so richtig wahr. Eigentlich ist ja alles ganz anders.”, wo ich also sage, dass diese Haltung der Realität nicht gerecht wird?

          Nochmal „Frau war gemein zu mir, also sind alle Frauen gemein“: Hier greifst du, was MGTOW angeht, zu kurz. Das ist so, als wolltest du die Beweggründe des Feminismus (erste und zweite Welle) mit „Es war ein Mann gemein zu mir“ beschreiben. Und ignorierst den ganzen „Frauen haben andere (weniger?) Rechte als Männer“ Teil dabei.

          Auf Genderama gibt es in loser Folge eine eindrucksvolle Demonstration, was für ein Frauenbild jungen Männern von Medien und (weiblichen) Erziehungsberechtigten vermittelt wird:
          https://www.google.de/#q=genderama+%22frauen+sind+bessere%22

          „Ja, ihr habt schlimmes erlebt, durch Frauenhand (…), DAS GLAUBE ICH EUCH,“ (meine Betonung)
          a) Du reduzierst das wieder auf ein rein interpersonelles Problem. Das ist nicht angemessen.
          b) Es ist nicht selbstverständlch, dass das geglaubt wird. Oder ernst genommen wird. Vergleiche zum Beispiel mal die Anzahl der Männerhäuser mit der Anzahl der Frauenhäuser.

          Borat verkörpert die Überreaktion darauf auf eine gedämpfte Art und Weise.

          Er macht deutlich, dass das Problem gesellschafltich ist und nicht auf der interpersonellen Ebene (für die du anscheinend plädierst) vollständig zu behandeln ist.

          Probleme löst man nicht, indem man sie ignoriert oder gar verbietet. emn ist Psychologin. Eigentlich weiß sie das. Und trotzdem versucht sie, Borat zu verbieten.

          • @yacv Obwohl ich es nun schon mehrfach gesagt habe, hier noch einmal zur Klarstellung:

            *Und trotzdem versucht sie, Borat zu verbieten.*
            Es ging zu keiner zeit darum Borat das Kommentieren in diesem Blog zu „verbieten“. Ich hatte Borat nach einer Diskussion in der er grob gesprochen die Meinung vertrat es gäbe keine schwangerschaft durch Vergewaltigung (weil Frauen, wenn sie Schwanger werden, den Sex wollten, was ein schlag ins Gesicht für jede Vergewaltigte Frau ist) gesagt, dass ich in Zukunft nicht mehr mit ihm diskutieren möchte weil ich seine menschenverachtenden Äußerungen zu provokationszwecken nicht weiter kommentieren werde. seither findet er es offenbar lustig mir permanent mit nonsenskommentaren wie dem oberen zu begegnen wenn ich einen kommentar poste. es ist nichtmal so, dass sie inhaltlich relevant wären, es geht nur darum mir permanent ins sichtfeld zu springen um zu nerven. er weiß0 das ganz genau und wusste auch wie er meinen kommentar zu interpretieren hatte. Aber selbst wenn man die Voirgeschichte nicht kennt geht niht aus meinem Kommentar hervor dass ich für alle Leser spreche und fordere, dass Borat gar nicht mehr kommentiert.

            Also zum letzten Mal: Ich habe Borat aufgefordert seine permanenten „Gesprächsversuche“ in meine Richtung mit dem Zweck des reinen Generves zu unterlassen. Mit wem er noch kommentiert ist mir völlig wurst.

        • @Leszek

          Ich weiß nicht ob die Maskulisten in den Mainstream kommen wollen denn ich bin keiner.

          Du wirfst den Maskulisten vor eine politische Korrektheit zu fordern, verlangst aber genau das von denen. Keine Kritik an Frauen die schonmal kritisch gegen den Feminismus waren? Was soll das denn?

          Ich weiß auch nicht was jemanden antreibt eine bestimmte Meinung zu haben oder eben nicht zu haben. Mich störte hier einfach nur, daß Kommentatoren beurteilt werden deren Texte man, nach Eigenauskunft, nicht gelesen hat. Sowas geht einfach nicht, wie ich finde.

          Roslin zu gratulieren, daß es den ersten Kommentar von ihm gab, der ganz gelesen wurde finde ich nunmal überheblich. Das sehe ich auch so wenn es ein Mann machen würde.

          BTW Der Streit zwischen Borat und EMN ist mir eigentlich wurscht.

          Was Du als für strategisch richtig hälst, ist in meinen Augen unfair und hinterhältig. Wenn mir was nicht passt, soll die Strategie sein Süßholz zu raspeln um dem Gegner eine nicht vorhandene Meinung vorzutäuschen?

          • @ddbz roslin hat sich mit seinem Kommentar in einen privaten Konflikt zwischen Borat und mir eingemischt. Wenn ich Borat auffordere, endlich aufzuhören mir permanent nachzulaufen und meine Kommentare zu kommentieren, dann ist das eine Sache zwischen ihm und mir.
            Ob Roslin Borats Kommentare toll findet oder nicht tut da gar nichts zur Sache. Insofern empfand ich seinen Kommentar an dieser Stelle als unpassend und einmischend.

            Wenn du einer Person sagst, dass sie dir mit einem bestimmten Verhalten auf den Keks geht (wie gesagt, Borat und ich haben eine Vorgeschichte die du weiter oben nachlesen kannst) und jemand, der überhaupt nichts damit zu tun hat kommt an und erklärt, dass IHN dieses Verhalten nicht stört…. was bringt das in dem Moment? Schön dass Roslin mit Borat gut klarkommt, dann sollen sie miteinander Kommentieren. Ich mische mich auch nicht ein wenn die beiden Kommentare austauschen, grätsche rein und sage, dass Borats kommentiererei mich nervt.

            Was wird da bitteschön als antwort erwartet? „Oh danke Roslin für deine Meinung, jetzt wo du sagst dass DICH Borat nicht nervt erkenne ich, dass er mich doch nicht nervt wenn er mir andauernd reinkommentiert?“ Hallo?

            „Hey Borat, du trittst mir andauernd absichtlich auf die Füße, lass das endlich“ – „Also mir ist Borat noch nie auf die Füße getreten“ – „Hm, na dann habe ich mich wohl geirrt“ oder wie?^^

        • @ddbz

          „Du wirfst den Maskulisten vor eine politische Korrektheit zu fordern, verlangst aber genau das von denen. Keine Kritik an Frauen die schonmal kritisch gegen den Feminismus waren? Was soll das denn“

          Du bringst es m.E. auf den Punkt. Es ist erstaunlich, wie schnell Männer (wie z.B. Leszek), die sich ihrem Selbstverständnis bestimmt eher als kritisch-reflektiert empfinden, sofort bereit sind, eine profeministische Position einzunehmen oder abgeschwächt: zumindestens eine Position pro femina (femizentrisch, frauenbevorzugend) einzunehmen

          Ich habe es weiter oben schon zu analysieren versucht: Hinter dieser Position steht m.E. das Bedürfnis nach „Frauenbedienung“ , deren unbewußte Wurzel die „Mutterbedienung“ (oftmals: persistierende Mutter-Sohn Dyade) ist. Diese Abwehr wird im Alltag oft rationalisiert, zeigt sich aber auch daran, das die Einforderung eines männerrechtlichen Anliegens nur halbherzig erfolgt (weil es Schuldgefühle auslöst, weil man die Mutter nicht enttäuschen will), man deshalb „instiktiv “ schnell wieder bereit ist, ins profeministische Lager zu wechseln (Zitat L.: aus jedem Furz eine männliche Diskriminierung zu machen und eine maskulistische Political Correctness zu praktizieren).

          Genau deshalb gibt es mit profeministischen Männern oft ein viel grundsätzlicheres Gezerre (als mit den entsprechenden Frauen)
          weil diese das bedürfnis nach Mutterbedienung hinter viel Theoriegeschwurbel rationalisierend zu verstecken versuchen .

        • @step2
          Vielleicht würde es deiner Kommunikation mit Anderen ganz gut tun, wenn du mal versuchtest, das Geschlecht deines Gesprächspartners auszublenden.
          Es ist nämlich so, dass Menschen auch Meinungen und Ansichten haben können, die erstmal nichts mit dem Geschlecht zu tun haben.
          Nur mal so als mütterlicher Rat 😉

          @all

          EMN fühlt sich von Borat gestört/genervt, möchte nicht mit ihm interagieren und verbalisiert das, um das Problem zu lösen.
          Ist das so schlimm?

        • @EMN

          Für mich ist die Dis. mit Dir hier eigentlich erledigt. Du weißt was mich störte. Ich denke ich habe halbwegs verstanden warum Du Roslin in der Art geantwortet hast. (Verstehen bedeutet nicht richtig finden)

          Ich habe mit dem Streit zwischen Borat und Dir nix zu schaffen. Du solltest nicht alles persönlich nehmen, denn sonst könnte ich auch jetzt einen persönlichen Angriff auf meine Eier und meinen Penis erkennen.

          Übrigens habe ich auch nicht Roslin und seine Kommentare verteidigt, sondern mich gewundert wie jemand etwas schlecht finden kann, was er nicht kennt, da nie gelesen.

        • @maren

          „Vielleicht würde es deiner Kommunikation mit Anderen ganz gut tun, wenn du mal versuchtest, das Geschlecht deines Gesprächspartners auszublenden.“

          Es ist abhängig vom Gegenstandbereich

          „Es ist nämlich so, dass Menschen auch Meinungen und Ansichten haben können, die erstmal nichts mit dem Geschlecht zu tun haben.“

          die Aussage ist ein wenig trivial, oder

          Grundsätzlich: Ich halte die Vergeschlechtlichung/die Genderisierung unserer WELT für eine Form des Totalitarismus

          • @Borat Diese Erkenntnis hat dich ja nur wenige Monate Hinterhergerennes gekostet. Aber ich sehe ein dass ich mich falsch verhalten habe dir gegenüber. Vorschlag: Ich höre auf dich ständig anzuschreiben und um deine Aufmerksamkeit zu betteln.

        • @ emn

          Eines muss Mann Dir lassen, Du bist hartnäckig.
          Wenn Du als Psychologin arbeitest ist das
          sicher wichtig. Erfolge in diesem Bereich
          basieren ja oftmals auf dem Prinzip der
          Hoffnung. Borat ist nun mal erfrischend
          therapieresistent.

        • @emn

          Ich verstehe ja dass Frauen Aufmerksamkeit brauchen, gerne verehrt werden.

          Aber du scheinst so versessen darauf, willst mich deswegen zum Kommentarstalker hochjubeln, so oft, ermüdend und langweilend wie du dich hier über mich auslässt, allen immer wieder deine Sichtweise über mich aufs Auge drücken willst, quasi in verschleierter Form nach Papi oder dem weißen Ritter rufst.

          Hör doch einfach auf.

          Ach ja, wie MS schon sagte war mein Kommentar der dich so aufregte im Grunde ehrlich, ich hätte in der Tat gerne eine Frau die mir meine Hobbies u.s.w. finanziert, mir nicht dauernd subtil vermittelt dass ich deswegen ein Loser bin, mich nicht zum Hausmeistersklaven o.ä. macht und dabei natürlich noch gut aussieht .
          Dann könnte ich meine Arbeit total easy angehen, wenn mal was bei rauskommt, vielleicht sogar richtig fett, dann freue ich mich über mein verdientes Geld und kauf mir neue Spielzeuge und Sportgeräte und mach mal einen Urlaub, alleine natürlich.

          Das ist halt so unrealistisch wie auf einen 6er im Lotto hoffen ohne überhaupt Lotto zu spielen.

        • @Red Pill

          Ich wude schon den weltbesten Therapeut.I.nnen aufgegeben.

          Meine Erwähnung lässt sie verlegen das Haupt senken und schnell das Thema wechseln oder sie brechen einen Sturm los.

          Psycholog.I.nnen oder auch Pädagog.I.nnen haben so etwas erfrischend unkonventionelles, kreatives, so wie ein Hammer der Schrauben reinhämmert und Schraubendreher als unwissenschaftlich abtut.

        • @emn

          Man soll Frauen doch keine Komplimente vorsätzlich enthalten, das ist doch Mobbing und Psychoterror?

          Wenn du es nicht als Kompliment empfindest, dann solltest du meine geistige Behinderung respektieren (die viele Männer laut Aussage von Frauen mit mir teilen): Ich kann keine Komplimente machen.

          Der gute Wille zählt.

        • @ Borat

          „Psycholog.I.nnen oder auch Pädagog.I.nnen haben so etwas erfrischend unkonventionelles, kreatives, so wie ein Hammer der Schrauben reinhämmert und Schraubendreher als unwissenschaftlich abtut.“

          Letztens hatten wir ja den Fall einer Psycholog.I.n
          die für die Therapie eines jüngeren mehrfach
          Vergewaltigers tätig war. Auf einem weiter nicht
          bewachten Freigang zu einem Reithof haben die
          Beiden ein Messer gekauft. Der Unhold hat sie
          dann an einen Baum gebunden und ihr die Kehle
          durchgeschnitten.
          Frauen sind stark und urteilsfähig und sie
          wollen auch interessante und gefährliche
          Jobs wie die Männer.
          Ist es Falsch diesen Fall gleich anzuschauen
          wie der Baggerfahrer der infolge Fehleinschätzung
          über die Felswand zu Tode fällt.
          Arbeitsunfall, weiterlaufen.

        • @Red Pill

          Ich sehe es auch als Berufsrisiko und Arbeitsunfall der Therapeutin, nicht weiter erwähnenswert, wie ein Elektriker der die falschen leitungen Anfasst und sich sowieso nicht abgesichert hat.

          Das ist doch aber irrelevant.

          Wie sieht es der Zeitgeist?

          Die Therapeutin mit Arbeitsunfall ging ja im Dauerfeuer bundesweit durch alle Medien.

          Man wird mir natürlich sagen das ist um die ganzen Frauen zu warnen. Aber ist er nicht quasi „Beziehungstäter“? Er kannte seine Therapeutin ja schon länger, keine Geheimnisse, es bestand ja ein „Vertrauensverhältnis“.

          Ich glaube solche Nachrichten reizen die Sensationsgier auch von Frauen, denn er braucht eine neue „Therapeutin“.
          Es reizt die Phantasie vieler Frauen, Konkurrenzdenken, denn sie ist bestimmt besser und wird ihn zähmen, die Therapeutin war doch bestimmt eine doofe Zicke.

          Was hat die Therapeutin was ich nicht habe?

          Das fragen sich die neuen Bewerberinnen, die einen ganz wilden Mann kontrollieren wollen, für sich einspannen wollen.

          Es ist ja allgemeiner Konsens unter unseren modernen Frauen dass es neue Männer braucht. Die die wir haben sind phlegmatische Weicheier, gääähnend langweilig.

          Aber _so_ Einer? Mit dem was der Frau die er liebt nicht passt macht so einer kurzen Prozess. Total Alpha. Was eine Macht die Frau dann hätte. Eine Vollautomatikwaffe die sie auch noch ernährt.

        • @ Borat

          „Es reizt die Phantasie vieler Frauen, Konkurrenzdenken, denn sie ist bestimmt besser und wird ihn zähmen, die Therapeutin war doch bestimmt eine doofe Zicke.“

          Viele Frauen zeigen ein ziemlich komisches
          Verhalten gegenüber extrem gewalttätigen
          Männern. Mit Hilfe der Evulotionspsychologie
          aber gut erklärbar.
          Im vorliegenden Fall wurde berichtet, er
          habe sie nur getötet und nicht sexuell
          missbraucht. Dabei würde ich sie Aufgrund
          des Alters und der Bilder mindestens
          als TDF einschätzen.
          Letzthin habe ich von einem Fall
          gehört wo eine mittlerweile 50
          jährige darüber sinniert, warum
          der Täter damals auf dem Schulweg
          ihre Kollegin und nicht sie
          entführt habe. Hat er eventuell
          gedacht die Kollegin sei attraktiver
          als ich.

        • @EZMN

          *Wenn ich Borat auffordere, endlich aufzuhören mir permanent nachzulaufen und meine Kommentare zu kommentieren, dann ist das eine Sache zwischen ihm und mir.*

          Das ist ein Irrtum. Wenn Borat in einem FORUM Deine Beiträge zum Anlass nimmt,selbt zu posten, ist das kein privates Gespräch, sondern eine öffentliche Diskussion, die sich an ALLE richtet.

          Auch ich lese seine Reaktionen auf Deine Beiträge, z.B.

          Und micht nervt er nicht.

          Niemand hätte Dir das Recht bestritten, zu äußern, dass er Dich nervt, Du aber zogest es vor, von DEN LEUTEN zu reden und schobst gleich die Empfehltung hinterher, seine Unlustigkeit anderswo zu praktizieren, mit anderen Worten: dort, wo DU nicht bist.

          Das ist anmaßend und narzisstisch, wie es auch narzisstisch ist, anzunehmen, jemand führe ein privates Gespräch mit Dir, nur weil er auf einem Marktplatz, einer Speaker’s Corner, auf Deine Reden reagiert.

        • @ Maren

          *EMN fühlt sich von Borat gestört/genervt, möchte nicht mit ihm interagieren und verbalisiert das, um das Problem zu lösen.
          Ist das so schlimm?*

          Nein, sie verbalisiert es, damit andere es für sie lösen.

          Das ist IHR Problem, dass sie gerne ansprechen und darüberhinaus selbst lösen kann, was ja problemlos möglich wäre, z.B. indem man Borat ignoriert, kann ja nicht so schwer sein, einfach nicht antworten wäre eine einfach zu praktizierende Reaktion, die in IHRER Macht liegt.

          Natürlich eine undramatische, eine ohne SOS-Gefunke an DIE LEUTE und damit wohl eine eher unweibliche Lösung.

        • @Red Pill

          Ich würde solches Verhalten von Frauen nicht „komisch“ nennen.

          Auch Frauen unterscheiden sich. In ihrer Lebensstrategie, in ihrer Risikobereitschaft die sich natürlich stark auf den Mann ausrichtet den sie „Auserwählen“, die sie auf den Mann projiziert.
          Frauen unterscheiden sich in ihrem Willen zu Macht (evolutionär), auch hier vorzugsweise über den auserwählten „Mitelsmann“ und ihre Kinder.

          So werden bei manchen Frauen wohl in unguter Weise ganz grundlegende, tierische Triebe stark die sie zu einem Mann ziehen von dem sie sich einen Vorteil, einen (evolutionären) Machtgewinn verspricht.

          Gleichzeitit ist die Frau, wie wir durch bald 50 Jahre Frauenbefreiung ja eindeutig Vorgeführt bekamen, auf sich alleine gestellt nicht so handlungsfähig und Eigenverantwortlich wie der Mann, sucht also tendenziell immer einen Mittelsmann der ihr die Arbeit abnimmt, an den sie Forderungen stellen kann.
          Genetisch wohl schon tief verwurzelt.

          Dieses weibliche Risikoverhalten kann auch schief gehen, auch will ich nur an Frauen erinnern die immer wieder mit dem gleichen „Schläger und Säufer“-Typ zusammenkommen oder von dem einen nicht loskommen und für die alle Männer so sind, per ihrer Definition.

          Die Frau projiziert ihr Risikoverhalten, ihre Motive auf Männer, auf den auserwählten Mittelsmann.

          „Tu doch was!“

        • Du aber zogest es vor, von DEN LEUTEN zu reden und schobst gleich die Empfehltung hinterher, seine Unlustigkeit anderswo zu praktizieren, mit anderen Worten: dort, wo DU nicht bist.

          Die Leute sind nicht mehr in der Lage, ihre Muttersprache zu verstehen 😀

        • Ja, Nick. Das Problem hast Du wohl auch, sogar im Vaterland …

          Nun ja, ich habe Argumente geliefert warum EMN so zu verstehen ist wie sie selber meint, es zum Ausdruck gebracht zu haben.

          Weder du noch Roslin haben jenseits von dumpf wiederholten platten Unterstellungen irgendein Argument benannt.

          Aber heult nur rum und kauft euch einen Dauerlutscher, im gerechten Zorn darüber, dass die böse Mutti euren Rittertrieb vergewaltigen wollte.

          Euch nimmt, jenseits eurer schönen comfort-bubble, niemand in eurem grotesken Opfernarzissmus ernst.

          Ich auch nicht (mehr).

        • @nick
          „Wenn Roslin es nicht verkraftet, dass man seine Kommentare nicht liest dann muss er einen Fanclub gründen.“

          du bist doch sonst um Differenzierung und Herleitung bemüht. Warum behauptest du dann kontrafaktisch Obiges (jetzt sind wird doch bei einer kleinkarierten Textexegese, aber es ist ja irgendwie eine never ending story)
          Also bitte, wo hat Roslin das nicht verkraftet.??
          Du läßt dich ein wenig instrumentalisieren

        • Also bitte, wo hat Roslin das nicht verkraftet.??

          Ich habe es hier offenbar mit Vollbetonideologen zu tun, die immer nur das herauslesen wollen was ihrer festgefahrenen Erwartung entspricht.

          Lies entweder das Zitat im Kontext oder nerv‘ woanders (auch hier in der Bedeutung: „bei jemand anders“)

          Faktenresistent.

        • @nick

          Was Du von mir denkst ist Deine Sache.

          Das Roslin und ich ganz andere Kritikpunkte haben, scheint Dir nicht recht aufzufallen. Das Muttersprachlergaschnatter ist sicher kein Argument. Weder von Dir noch von mir, so what?

          Was allerdings schon auffällt ist, daß Du schon fast zwangsläufig Roslin angreifst, egal wo. Teilweise auf Blogs wo er sich wohl nichtmal rumtreibt. Da helfen auch keine mühsam zusammengesuchten „Argumente“.
          Denn offensichtlich scheint Dein Ziel hier zu sein einfach nur Roslin eine Gegenrede zu bieten. Es geht Dir , aus meiner Sicht, nicht um die Sache. Es soll wiedermal hauptsächlich gegen Roslin gehen.

          Übrigens hast Du in Deinen beiden letzten Kommentaren nicht argumentiert. Du hast nur rumgestänkert.

        • @nick

          ich würd mal sagen ein wenig affektinkontinent und herabgesetzt
          steuerungsfähig, nur aus dem Bedürfnis heraus, die gute EMN zu verteidigen – aber v.a. sehr kritik- und diskursunfähig

          deine Zusammenfassung ist einfach nicht stimmig (was sich an deinen aggressiven Reaktionen zeigt) !! – letztendlich

        • aber v.a. sehr kritik- und diskursunfähig

          Argumentfreies Geschwalle, wie immer.

          Ich habe darauf hingewiesen, dass du das Zitat aus dem Kontext gerissen hast, und von dir kommt natürlich wieder nichts.

          Für die Galerie:

          DDBZ: „EZM ist überheblich, weil sie Roslins Kommentare nicht lesen will. Wundert dich da Roslins Reaktion“

          Nick: „Wenn Roslin es nicht verträgt, dass seine Kommentare nicht gelesen werden, dann muss er einen Fanclub gründen“

          Du hast diesen ganzen Thread hindurch jenseits von sehr platten Unterstellungen kein einziges Argument geliefert.

          Naja, was soll man machen. Ebenso wie Feminismus ist eben Maskulismus ein Sammelbecken für .. gewisse Problemlagen.

        • Das Roslin und ich ganz andere Kritikpunkte haben, scheint Dir nicht recht aufzufallen.

          Dumm nur, dass du dir Roslins „Textverständnis“ zu eigen machst, wenn du mir offenbar falsche Lesekompetenz unterstellst.

          Das „Muttersprachlergaschnatter“ ist eben doch ein Argument.

          „Die Leute“ bezeichnet eine unspezifische Gruppe von Menschen.

          „Die Leute sagen, dass dumm gut fickt“ heißt eben nicht, dass Roslin sagt dass dumm gut fickt“. Das sagt auch nicht, dass eine Mehrheit sagt dass dumm gut fickt“

          usw.

          Das nenne ich mangelhafte Sprachkompetenz.

          Gegenarguemte natürlich nada. Dumpfer, inhaltsloser Rabuliermaskulismus incl. Feindbildplege.

          Braucht kein Mensch, solche „Diskussionen“

        • @DDBZ

          „Was allerdings schon auffällt ist, daß Du schon fast zwangsläufig Roslin angreifst, egal wo.“

          Das beobachtest du vermutlich richtig und es ist tatsächlich befremdlich, das mitanzusehen. Ich denke, in solchen, scheinbar unverständlichen Fällen liegen die Gründe meistens irgendwo im „persönlichen“ Bereich. Irgendeine Diskussion zwischen den beiden in der letzten Zeit, bei der er sich gedemütigt fühlte, nicht das letzte Wort behielt, oder so etwas Ähnliches. Wenn dann ein gewisses Aggressionspotential dazukommt, resultiert daraus manchmal ein solches Verhalten, das auf Außenstehende nicht verständlich wirkt. Hat es leider schon häufiger gegeben, gerade in diesen „Geschlechter-Foren“.

          Meistens gibt sich so etwas ja nach einiger Zeit wieder und die Sachebene bekommt wieder die Oberhand. Dass eine solche „Zwangsneurose“ aber Wochen und Monate anhält, ist leider auch nicht selten. Nach Möglichkeit ignorieren, wenn man nicht selbst davon betroffen ist. Vielleicht findet Nick ja irgendwann wieder zu seinem früheren (guten) Niveau zurück, vielleicht nach einem Urlaub.

          • Hmmm, verlangt ihr für diese grandiosen Küchenpsychologischen Gutachten eigentlich irgendwann eine Gebühr oder macht ihr das ehrenamtlich? Ich mache mir nur etwas Sorgen, da der übliche Stundensatz ja >80 Euro beträgt und ihr schon so einiges an Zeit investiert habt…
            Was haltet ihr als Hobbypsychologen eigentlich von dieser lustigen Idee dass das, was man über Menschen sagt, die man kaum kennt, eine Projektion der eigenen Motive ist? Also ich finde das eine faszinierende Theorie….

        • Vielleicht findet Nick ja irgendwann wieder zu seinem früheren (guten) Niveau zurück, vielleicht nach einem Urlaub.

          Auch von Kareem natürlich nur argumentfreies ad personam.

          Ich habe einige Argumente dafür geliefert, dass Roslins Lesart EMN’s nonsense ist.

          Es spielt für die Sachebene rein gar keine Geige, ob das nun mit Polemik garniert war oder ob Roslin mein neuer Lieblingsfeind ist oder was ihr sonst die ganze Zeit hier anbringt.

          Schon die Argumentlage gegen EMN war sehr dünn (achtung: Euphemismus)

          Roslin war immerhin der Einzige im Verein, der sich wenigstens an Argumenten versucht hat. Allerdings war das aus benannten Gründen äußerst schwach. Gegenargumente bisher: Totale Fehlanzeige.

          (Auch das „Marktplatzargument“ ist sehr schwach, jeder hat schließlich auch in einem Forum nicht nur ein Recht, sondern auch ein berechtigtes Anliegen, ständige schwachsinnige und „provozierende“ direkte Antworten auf seine Kommentare nervig zu finden und dies auch mitzuteilen)

          Offenbar hat sich dieser Blog zu einer Billigstpsychlogisierungs-Gruppendynamikwohlfühlblase entwickelt. Wenn man für jeden eine „passende“ „Diagnose“ hat, und dazu so eine schöne Gruppenidentität, dann braucht man ja genau null Argumente.

        • @EMN

          Da sind mir die Küchenpsychologen doch lieber als Leute Deiner Zunft. Leute die ernsthaft solche wie Mollath über lange Jahre in Gefangenschaft halten. Wenn man sowas liest, wird einem Angst und Bange! http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/09/19/der-fall-mollath-die-irrwege-der-psychiatrie-1/

          Die Begutachten auch Menschen, welche sie nicht kennen!

          Nick, Deine Argumente waren nur keine Argumente! Du bist jetzte schon mehrere Kommentare lang am Schimpfen wie ein Rohrspatz. Was glaubst Du damit zu gewinnen? Zu den „Diagnosen“, Du selbst hast doch solche für Deine Gegner auf Lager, wirfst aber Deinen Gegnern genau das vor. Also darfst Du etwas, was die anderen nicht dürfen sollen?

          „Offenbar hat sich dieser Blog zu einer Billigstpsychlogisierungs-Gruppendynamikwohlfühlblase entwickelt.“

          Was ist das? Eine in „schlaues“ Gerede gekleidete Aufforderung an den Blogbetreiber, er möge doch zu Deinen Gunsten einschreiten? Ein Ruf um „höhere“ Hilfe?

          „null Argumente“

          Wo waren denn jetzt Deine?

        • Ich hab mich jetzt tatsächlich durch den ganzen Thread durchgelesen und verstehe das Problem immer noch nicht. „Frauen regulieren das, was sozial-kommunikativ akzeptabel ist. Sie haben damit Erfolg, weil sich immer genug Männer finden, die die ihren Machtanspruch (zu bestimmen, was sozial-kommunikativ akzeptabel ist) durchsetzen.“ (@ Roslin) Finde ich völlig richtig formuliert, aber zum völlig falschen Anlass. Wenn eine Frau einem Mann, der sie nervt, sagt, dass er sie nervt, dann ist das kein Beanspruchen von Definitionsmacht hinsichtlich seiner Sozial-Akzeptabilität, sondern eine Petitesse (außer vielleicht für die beiden Beteiligten, aber das ist deren Sache).

          „Sie sprach für DIE Leute und empfahl Borat, doch in einem anderen Forum zu posten, hier, wo sie mitliest, zu verschwinden.“ Das habe ich, ganz ehrlich, nicht so verstanden – und Erzählmirnix hat nun mittlerweile ja auch mehrfach erklärt, dass es nicht so gemeint war. Ich hatte es so verstanden, dass sie Borat auffordert, seine Bitterkeit woanders loszuwerden. Das zumindest ist für mich ein wichtiger Punkt (vielleicht hab ich es auch deswegen so interpretiert): Wenn ich männerrechtliche Äußerungen gelesen habe, ist mir oft deren enorme Bitterkeit aufgefallen, und zwar unangenehm. Auch wenn es Gründe gibt, bitter zu sein – trotzdem ist es schon nach kurzer Zeit ermüdend, und es schafft keine Perspektiven, in überhaupt keiner Hinsicht. Und manchmal wirkt es auch so, als ob eben das auch gewollt sei.

          @ Step II Du schreibst darüber, „wie schnell Männer (wie z.B. Leszek), die sich ihrem Selbstverständnis bestimmt eher als kritisch-reflektiert empfinden, sofort bereit sind, eine profeministische Position einzunehmen“. Das ist eine offensichtliche Fehlinterpretation. Leszek ist hier überhaupt nicht als weißer Ritter zum Schutze von Erzählmirnix aufgetreten, sondern hat sich an die diskutierenden Männer gewandt und auf deren seltsame Art der Selbstdarstellung hingewiesen: Dass es Quatsch sei, „aus jedem Furz eine männliche Diskriminierung zu machen“, und dass es „strategisch ungeschickt“ ist, das ausgerechnet an einer Frau zu exerzieren, die sich eben nicht in betonfeministischen Schützengräben einbuddelt. Könnte ich genauso unterschreiben. Das ist nicht profeministisch, sondern, wenn schon, promaskulistisch argumentiert – während es sehr wohl feministische Standardargumentationen nachäfft, in jeder Kleinigkeit einen Beleg für die umfassende Diskriminierung von Männern zu wittern.

          „was bezweckst du mit deinem hysterischen Auftritt ??? Antwort bitte argumentativ begründen und nicht diesen Blog emotional ‚kontaminieren‘“ Allüberall völlig rational argumentierende Männer, deren sachliche Gespräche dann durch eine emotionale Frau vergiftet werden – als ob unbedingt der Beweis geführt werden müsste, dass maskulistisches Schwarz-Weiß-Denken auch nicht besser ist als feministisches.

          Beim „#aufschrei“ hab ich mir damals tatsächlich und wasweißichwarum die Mühe gemacht, mich durch zig Tweets zu lesen, und hatte (von wenigen Ausnahmen abgesehen) das Gefühl: Wenn Frauen sonst keine Probleme haben, dann haben sie keine großen Probleme. Alles, was von so einer Diskussion wie der hier bleibt, ist der gleiche Eindruck ins Männliche transponiert: Wenn es DAS ist, worüber sich Männer stundenlang ereifern können – dann geht es Männern wirklich gut.

        • @emn

          * Ich hatte Borat nach einer Diskussion in der er grob gesprochen die Meinung vertrat es gäbe keine schwangerschaft durch Vergewaltigung (weil Frauen, wenn sie Schwanger werden, den Sex wollten, was ein schlag ins Gesicht für jede Vergewaltigte Frau ist) gesagt, dass ich in Zukunft nicht mehr mit ihm diskutieren möchte weil ich seine menschenverachtenden Äußerungen zu provokationszwecken nicht weiter kommentieren werde.*

          Wenn ich sage Holland ist flach macht emn daraus: „Der hat gesagt die Erde ist flach! Mit dem darf man nicht mehr reden.“

          *seither findet er es offenbar lustig mir permanent mit nonsenskommentaren wie dem oberen zu begegnen wenn ich einen kommentar poste.*

          Das war doch noch der gehaltvollste Kommentar auf dein:

          „Ich kenn auch so einen Dauerschmarotzerstudent“.

          Was erwartest du für Antworten?

          _
          Bei der Freundin meiner Freundin ist auch so einer! Der hat mich sogar mal gefragt ob ich bei einem Dreier mitmachen würde! Und einmal stand er splitternackt vor mir und hat einfach nur Gerülpst! Schwein!
          _
          Schlimm, eine Plage, so schlimm wie der Schicksalsschlag Übergewicht und die ganzen armen Frauen mit Drüsenkrankheiten.
          _
          Da brauchen wir Warnhinweise, nein wir brauchen Belehrungen für jede Studentin die sich Immatrikuliert!
          _
          Diese Schmarotzermänner! Und die maskulinistischen Kerlchen hier sagen in jedem Wort dass die Frauen nur alle Männer ausbeuten wollen!
          _
          So was?

        • @Schoppe,

          „„Sie sprach für DIE Leute und empfahl Borat, doch in einem anderen Forum zu posten, hier, wo sie mitliest, zu verschwinden.“ Das habe ich, ganz ehrlich, nicht so verstanden“

          Wenn man den ganzen Thread am Stück liest, ist es vermutlich leichter, die eigentliche Intention von emn zu erkennen. Als ich auf die Diskussion aufmerksam wurde, gab es aber erst die ersten beiden Bemerkungen.
          Und in denen steht nicht „Ich finde…“ und „Lass _mich_ in Ruhe“ sondern „Du bist… “ und „Geh weg“.

          Ich gehe inzwischen auch davon aus, dass das in der spontanen Wut oder Genervtheit lauter geschrieben war als gemeint.
          Legt man die Worte aber auf die Goldwaage, ist Roslins Interpretation angemessen.

          Das kann man als Indiz werten, dass eine Goldwaage nicht der richtige Ort für Kommentatorenworte ist.

          “ trotzdem ist es schon nach kurzer Zeit ermüdend, und es schafft keine Perspektiven, in überhaupt keiner Hinsicht.“

          Ich bin sehr froh darüber, dass es auf Rationalität bedachte Blogs wie man tau und meinetwegen auch Genderama zu diesen Themen gibt. Diese Art von intelligentem Diskurs ist wichtig, ohne Frage.
          Aber reicht dieser Diskurs?
          Würde sich jemals etwas ändern, wenn nur ein oder zwei Handvoll intelligente Leute geistreiche Artikel in irgendeiner zugigen Ecke des Internets schreiben?
          Kommt nicht vielmehr dadurch eine wichtige Bewegung in die Angelegenheit, dass die Borats dieser Welt in die Kommentarspalten strömen, und klar machen, dass es zunehmend Menschen gibt, die die Schnauze voll haben und den femizentrisch orientierten Leuten die Definitionsmacht nicht länger widerstandslos überlassen?

          Was wäre die Reaktion einer durchschnittlichen Redaktion beim NDR, wenn unter einem der üblichen „Frauen sind die besseren Menschen“-Artikel ein einzelner, brillant formulierter und gut argumentierender Kommentar darlegt, dass Frauen nicht „bessere“ Menschen sind und so eine Aussage misandrisch ist?

          Ich kann es mir vorstellen: „pffff, mansplaining. “

          Was ein Haufen teilweise bitterer Kommentare in einer NDR-Redaktion auslöst, konnte in letzter Zeit hin und wieder beobachtet werden. Salopp formuliert: „Sch**e, wir haben ein Problem“.

          Deswegen braucht es m.E. alle Akteure, damit sich was ändert. Sowohl die Emotionalen, die das „Problem“ am Leben erhalten, als auch die „Vernünftigen“, die den NDR-Schafen alternative Perspektiven aufzeigen.

          Auch wenn man selbst von den Bitteren manchmal genervt ist.
          Und auch, wenn man sich von den extrem Bitteren deutlich distanzieren muss.

        • @yacv:
          Legt man die Worte aber auf die Goldwaage, ist Roslins Interpretation angemessen.

          Ist das ein Paradox oder ein Oxymoron? 😉

          Gut, dich hat gestört dass EMN ihre Meinung nicht hinreichend deutlich als subjektive Empfindung gekennzeichnet hat. Roslin hat gestört, dass EMN von „Die Leute“ spricht (und damit für mein Sprachverständnis mutmaßt, dass ihre Empfindung von einer undefinierten, aber signifikanten Menge der Menschen geteilt wird) Weiterhin stört es Roslin, dass EMN in diesem Forum auf eine Interaktionsebene abstellt, dieses Forum sei dafür da Meinungen auszutauschen

          Dagegen steht, dass Borat für EMNs (und auch für mein) Empfinden in einer sehr kruden Verdrehung evolutionärer Theorien vergewaltigten Frauen einen inhärenten Trieb andichtete, vergewaltigt werden zu wollen.

          Sollte man jetzt, analog zu den meisten feministischen Blogs, argumentieren dass dies ein Entfaltungsraum für männlichen Widerstand gegen die Verhältnisse ist, und dass EMN deshalb leider damit zurückstecken muss, Borat allzu scharf mitzuteilen dass er nervt?

          Sry, ich finde auch, dass Borat nicht witzig ist und nervt. Christian findet offenkundig auch, dass Borat nicht witzig ist. Es steht also schon mal gar nicht „EMN gegen die Männer hier, die um ihre Anliegen kämpfen“ Christian hat direkt zum Audruck gebracht, dass er sich „auch drüber freuen“ würde, wenn Borat versuchte, seine „Unlustigkeit woanders auszuleben” Es widerspräche nur seiner Kommentarpolitik fundamental, wenn er Borat bannen würde. Seine Entscheidung, die ich auch nachvollziehen kann: Leute zu Bannen ist der beste Weg zu einer Filterbubble.

          Deswegen braucht es m.E. alle Akteure, damit sich was ändert.

          Ich habe nicht das geringste Problem mit Männern, die sehr wütend sind weil sie z.B. bzgl. ihrer Kinder entrechtet wurden. Aber ich sehe eine solche Wut bei vielen nicht. Ich sehe allzu oft eher eine Frustration, an der die Frustrierten selbst alles andere als unschuldig sind.

          Wenn es darum geht, das ganze weibliche Geschlecht zu verdammen oder auf ihr Reptilienhirn zu reduzieren, wird das Ganze in meinen Augen schnell sehr kontraproduktiv. Damit ist kein Blumentopf zu gewinnen, das kann kaum jemand ernst nehmen, der Frauen liebt und keine grundsätzlichen Probleme mit ihnen hat.

          Sicher, die Gesellschaft heiligt tendenziell Weiblichkeit und dämonisiert Männlichkeit. Insofern muss natürlich Weiblichkeit „entheiligt“ werden. Aber genau mit dem Argument ist im Feminismus Mary Daly groß geworden, und bis Heute rechtfertigt man krasseste Misandrie damit, dass die Gesellschaft Weiblichkeit abwerte und Männlichkeit aufwerte, dass es eines „Gegengewichtes“ bedürfe.

          Man muss nicht jede sehr schlechte Idee vom Feminismus abkupfern.

          Ich sehe auch keinen Geschlechterkrieg, sondern eher eine „Frontlinie“, bei der auf beiden Seiten Männer und Frauen stehen.

      • @borat

        nicht verboten aber kontraproduktiv und ein doppelter Standard.
        Besonders, wenn es genau das Verhalten ist was man an der „Gegenseite“ kritisiert. Man kritisiert Sippenhaft und wendet sie gleichzeitig selber an.

        Es ist immer falsch und nicht zielführend, eine Gruppe, und damit jedes Einzelindividuum darin, zu dämonisieren und in ein Schwarz-Weiß-Denken was Schuldigkeit und Unschuldigkeit angeht zu verfallen.

        Du bist eine Frau, er ist ein Mann. Es gibt einen Konflikt. Wir brauchen nichts Näheres darüber zu wissen, wir gehen fest davon aus, dass Mann (oder Frau, je nach Ideologie) unschuldig daran ist.

        Das ist ungut.

        • Sippenhaft ist nicht gleich Sippenhaft.

          Wie bei allem gibt es Abstufungen zwischen Schwarz und Weiß.
          Das Maß ist entscheidend, im Vergleich.

          Und ein typisches Verhalten von Frauen oder Männern aufzuzeigen ist keine Sippenhaft, nur vielleicht für die politisch Korrekten oder die welche ihre subtile „Sippenhaft“ kaschieren und gegen Kritik immunisieren wollen.

          Wer subtil versucht Sippenhaft zu betreiben, das kaschiert und auf Andere projiziert der muss sich nicht wundern wenn er es mit gleicher Münze zurückgezahlt bekommt.

    • @EZM

      Und was wäre, wenn er hiermit:

      „Sucht sie einen neuen?
      Meine Hobbies sind nicht billig und mein Mountainbike müsste auch mal wieder überholt werden.“

      einfach nur ehrlich wahr?

      Ich mein: guck mal wie der Thread heißt^^

      • Dass ist jetzt aber Frauenunsolidarisch.
        Egal, 170 Kommentare schon. Ein Blog lebt ja von Beachtung.

        Und ja, es ist ehrlich und die Wahrheit, nur nicht die ganze.

  4. „Sie hält ihn über Wasser, er hat noch irgendwelche Schulden ab zu tragen und sie gibt ihm was dazu, wenn seine Aushilfsjobs als Keller nicht genug abwerfen. Den Haushalt versorgt eh sie.“

    Ich halte die Beschreibung für kaum realistisch. Es ist bestimmt eine seltene Ausnahme, dass eine Frau einen Mann über Wasser hält, insbesondere im stark feministisch geprägten Uni-Milieu.
    Ausnahmen mögen die Regel bestimmen, jedoch ist die Bereitschaft von Frauen, Männer über einen längeren Zeitraum zu versorgen, kaum vorhanden. Auch haben Männer große Schwierigkeiten damit, sich versorgen zu lassen. Diese hängt auch mit dem ausgeprägten Statusverlust zusammen, den Männer (im Gs zu Frauen) hierdurch erleiden.

    • „Ich halte die Beschreibung für kaum realistisch.“

      Ich schon, zumindest was den Mann. Was die Erwähnung angeht, dass die Freundin ihn „über Wasser hält“, da bin ich auch eher skeptisch. Immerhin wurde diese Erzählung von Frau zu Frau an Christian herangetragen.
      Die „Versorgerleistung“ der Freundin wird wohl eher darin bestehen, dass sie bei McDonalds ihren Burger selbst zahlt.

        • „Sonst wäre sie nicht immer pleite“

          Meinst Du „pleite“ in dem Sinne, in dem Frauen sich immer zu dick fühlen und nie was zum Anziehen in ihrem Kleiderschrank haben?

          Und wenn sie pleite ist, woher weisst Du, dass es an ihm liegt?

          • @Adrian

            „Und wenn sie pleite ist, woher weisst Du, dass es an ihm liegt?“

            Es ist ein persönlicher Eindruck und eine Meinung, die von ihren meisten Freunden geteilt wird. Es wäre auch schwer verständlich, wovon er sonst Rückstände und Lebensführung bestreitet. Ich habe natürlich keine Haushaltsbücher gesehen.

        • @Adrian
          Hm, ich kenn einige Fälle, wo die Frau der Hauptverdiener ist, weil der Mann Hausmann, bzw. in der Ausbildung ist.
          Sowohl aus meiner Familie als auch aus dem Umfeld meines Kollegs.
          Ich kann mir schon vorstellen, dass das sehr frustrierend ist, wenn man gibt und gibt und nix zurückkommt, also wenn sich der Partner noch nichtmal um den Haushalt bemüht, oder so.

        • @marenleinchen

          *Ich kann mir schon vorstellen, dass das sehr frustrierend ist, wenn man gibt und gibt und nix zurückkommt, also wenn sich der Partner noch nichtmal um den Haushalt bemüht, oder so.*

          Jetzt geh mal nicht so hart ins Gericht mit unseren besten Frauen der Welt.
          Sie geben was zurück, ein Mann kann sich im Glanz ihrer Erfolge sonnen, er kann stolz sein!

    • @Step II

      „Es ist bestimmt eine seltene Ausnahme, dass eine Frau einen Mann über Wasser hält“

      Es ist allgemein selten, dass im studentischen ein Partner über Wasser gehalten wird, Mann oder Frau. Das die Frau schon fertig ist, der Partner aber schon studiert und man dann abspricht, dass sie erst einmal den Familienunterhalt aufbringt, bis er auch soweit ist, kommt denke ich durchaus vor.

      „insbesondere im stark feministisch geprägten Uni-Milieu.“

      Der Feminismus mag im Uni-Milieu in den passenden Fakultäten einen gewissen Rückhalt haben, allerdings sollte man seinen Einfluss auf die Studenten nicht überschätzen. Meiner Erfahrung nach werden die dortigen Ideen von den wenigsten Studenten geteilt.
      Im Gegenteil: Eine emanzipierte Frau hätte damit wohl weniger Probleme.

    • Es gibt viele Männer, die lange bei Ihrer Mutter wohnen und dort alles bezahlt bekommen. Wenn die dann ohne einmal alleine gelebt zu haben, zu Ihrer Freundin ziehen, lassen die sich gerne aushalten. Nicht weil sie es bewusst tun, sondern weil sie es nicht anders gewohnt sind.

    • @step2

      *Ich halte die Beschreibung für kaum realistisch. Es ist bestimmt eine seltene Ausnahme, dass eine Frau einen Mann über Wasser hält, insbesondere im stark feministisch geprägten Uni-Milieu.*

      Witzig dass du das sagst, nachdem bereits einige Kommentatoren bestätigt haben, dass sie sowas auch kennen, bzw. sogar selbst erlebt haben.

      Andersrum würdest du´s unbesehen glauben, nehm ich an?

      • Ja, marenleinchen.

        Da muss ich dir jetzt auch mal recht geben.

        Da wir aussterben, also die was Kinder angeht produktiven Partnerschaften kaum noch vorkommen, gibt es logischerweise mehr in dieser Hinsicht Unproduktive.

      • @maren

        „Witzig dass du das sagst, nachdem bereits einige
        Kommentatoren bestätigt haben, dass sie sowas auch kennen, bzw. sogar selbst erlebt haben“

        was genau hat wer erlebt und wer gesagt ?

        • @marenleinchen

          Ich habs mal auf mich wirken lassen.

          Ja liebe Frauen! Kommt zu mir! Ich brauche Geld!

          Ich will mich weiterbilden, die Energiewende schaffen, das Klima retten, Aids heilen, hungernde Kinder satt machen und die deutsche Frau kriegt auch wieder einen Mann mit dem sie Kind und Karriere vereinbaren kann.

      • @ maren

        „Witzig dass du das sagst, nachdem bereits einige Kommentatoren bestätigt haben, dass sie sowas auch kennen, bzw. sogar selbst erlebt haben.“

        Ich denke schon, dass es Konstellationen
        in beide Richtungen gibt. Dabei ist es
        interessant zu sehen wie die jeweiligen
        Partner in Bezug auf Alter und SMV
        zueinander stehen.
        In USA wo das Studieren extrem teuer
        ist, gibt es das System der Sugar Baby’s
        die sich von einem Sugar Daddy versorgen
        lassen.
        Da gibt es entsprechende Portale die
        solche Arrangements hoch professionell
        vermitteln.


        http://arrangementfinders.com/

      • „Andersrum würdest du´s unbesehen glauben, nehm ich an?“

        Ich denke, ich würde das unbesehen glauben. Was ich irgendwie doof finde 😦
        Muss mal wieder mit Frauen ausgehen, das hilft meist ganz gut, meine „Misandrie“ im Zaun zu halten.

  5. Ein besonders netter Aspekt dieser Geschichte ist: Sie fordert ihn auf, endlich viel Geld zu verdienen und nicht mehr auf Ihre Kosten zu leben, damit sie eine Familie gründen können, in der wahrscheinlich sie aufhört Geld zu verdienen und auf seine Kosten leben kann.

    • @pupsi

      Das sie eine Perspektive in der Beziehung haben will finde ich nicht verkehrt. Sie sagt auch nicht, dass sie dann aufhört zu arbeiten, aber das sie von einem Partner wenig begeistert ist, der nur auf der Stelle tritt, finde ich nachvollziehbar.

      Ich würde es eher gut finden, wenn mehr Männer dieses Denken übernehmen würden.

      Wie würdest du denn in einer solchen Situation reagieren?

      • Die Egal-Haltung bei Männern bzgl. materielle Verantwortung ist in gewisser Weise auch eine logische Folge ausbremsender Tendenzen in Politik und Medien.
        Zielstrebige, karrierebewusste Männer treffen auf Frauenbevorzugung und den Vorwurf Frauen am Aufstieg zu hindern, so sie nicht freiwillig beiseite treten. Gipfel der Entwicklung: Ted Turner fordert eine Männerverbot für alle politischen Ämter in den nächsten hundert Jahren.

        http://www.mediaite.com/tv/ted-turner-men-should-be-barred-from-political-office-for-100-years/

        Männern die Beine weghauen und dann zum tanzen auffordern. Vor diesem Hintergrund sind es noch erstaunlich viele Männer, die den Eiertanz mitmachen.

        • @ ReVolte

          „Ted Turner fordert eine Männerverbot für alle
          politischen Ämter in den nächsten hundert Jahren.“

          Von weitem betrachtet ist der Ted
          ja ein super Alpha. Immerhin hat
          er sich die Jane Fonda unter den
          Nagel gerissen ( ok schon in einer
          „weiterentwickelten“ Form.
          Trotz Scheidung war ihre
          Gehirnwäsche offenbar sehr
          erfolgreich.
          Die Tatsache dass sie schon
          in ihren jüngeren Jahren
          (Hanoi Jane) eine Feminasti
          Dreckschlampe, die sich nicht
          um das Leiden der Männer
          kümmerte, konnte sie Dank
          ihren dekorativen Eigenschaften
          gut tarnen.

        • @ReVolte

          *Männern die Beine weghauen und dann zum tanzen auffordern. Vor diesem Hintergrund sind es noch erstaunlich viele Männer, die den Eiertanz mitmachen.*

          Finde ich auch.

          Zumal vor allem sie (gesellschaftsweit) die Tanzverantstaltung bezahlen.

          Auch den milliardenschweren Medientycoon Ted Turner (ein offenherziges Exemplar unserer linksliberalen konsumkapitalistischen Elite, das sollte man ihm zugute halten – so viel Ehrlichkeit und Offenherzigkeit ist selten, in der Regel sind die Herren verlogener).

          Allerdings geht sein Fraunpämpern noch nicht so weit, sein Vermögen, seine Firmen, seiner Gattin zu überschreiben.

          Er weiß, wo die Macht in unseren postmodernen Gesellschaften wirklich zuhause ist: nicht mehr in der Politik.

          Darauf kann mann leicht verzichten, zumal es nicht er ist, der verzichtet.

          Wenn’s dem Wohlgefühl der Kund.I.nnen und Konsument.I.nnen dient.

          Dekadenz eben, notwendigerweise, in einer areligiösen, hedonistischer Gesellschaft befreiter Konsumisten.

          Nichts, was von Dauer wäre.

          „Alle Wege von 68 führen letzten Endes in den Supermarkt“ – Interview mit Peter Sloterdijk.

          http://www.focus.de/kultur/medien/kultur-die-freigabe-aller-dinge_aid_209752.html

      • Es könnte auch die Perspektive sein: Sie kriegt das Kind, geht wieder arbeiten und da er sowieso nichts macht, kann er sich um die Kinder kümmern. Dann bruach sie das nicht zu fordern.
        Ich kenne das aus eigener Erfahrung: Ich schuffe mich zu tode und die Frau sitzt den ganzen Tag bei Starbucks und bezeichnet das als arbeiten. Und ab dem ersten Kind zieht sie sich ganz aus der finanziellen Verantwortung. Zum Kotzen, aber gesellschaftlich akzeptiert.

        • @ ReVolte

          *Ich bin nicht mehr so blöd Vollzeit den Unterhaltssklaven zu geben und mich dafür noch als “privilgiert” bezeichnen zu lassen.
          Nach Lage der Dinge (W. Hollstein berichtete) gelangen immer mehr Männer zu dieser Erkenntnis.
          Verweigerung ist der einzige Weg, denn Männerrechte sind ja in den Augen einer allgegenwärtigen feministischen Einheitsfront nur eines: BACKLASH.*

          Ich denke auch, dass Streik die einzige realistische Perspektive ist.

          Bevor es der Masse der Frauen nicht weh zu tun beginnt, bevor es den großen Korporationenen/dem feministisch-femizentrischen Staat nicht weh zu tun beginnt, solange die Systeme betriebsbereit bleiben dank NICHTEMANZIPATION der Männer, solange wird man Männer ausbeuten und dafür auch noch beschimpfen und verhöhnen.

          Sich selber bewahren, sich der Ausbeutung verweigern, sich dem Zugriff der feministisch-femizentrischen Systeme so weit wie möglich entziehen und trotzdem ein gutes Leben haben, von mir aus Angeln gehen, das ist die gewaltfreie Methode der Wahl – Männer müssen egoistischer werden, um mit dem Egoismus derer, die von ihren Leistungen gegenleistungslos leben wollen und leben (ja, damit sind viele Frauen UND viele Männer wie Ted Turner gemeint), Schritt zu halten, den in seine Schranken zu weisen.

        • @marenleinchen
          Das habe ich schon lange erledigt (so weit es ging)
          Was ich sagen wollte, die Konstellation „Mann versorgt Frau“ ist gesellschaftlicher Konsenz. Wenn mandas falsch findet, hat man Schwierigkeiten Zuspruch und Unterstützung zu finden.
          Falls es mal andersrum ist, wird sofort über den Mann geschimpft.

        • „Ich kenne das aus eigener Erfahrung: Ich schuffe mich zu tode und die Frau sitzt den ganzen Tag bei Starbucks und bezeichnet das als arbeiten. Und ab dem ersten Kind zieht sie sich ganz aus der finanziellen Verantwortung. Zum Kotzen, aber gesellschaftlich akzeptiert.“

          Finde ich relativ veranständlich, deshalb finde ich es auch doof, wenn jetzt irgendwelche leute anfangen, das (heutige reine) Hausfrauendasein als Heiligen Gral und total wichtig und voll vergleichbar mit einem Job bezeichnen.
          Mit Überemanzipation hat das nichts zu tun, ich finde nur, dass man die heutige Situation nicht mehr mit „Natürlichkeit“ vergleichen kann, ganz im Gegenteil.
          Ich glaube auch, dass es für die Kinder überhaupt nicht gut ist wenn sich alles um sie dreht.Stichwort Helikoptereltern. Oder wie das nch heisst.

          Früher bekam man tendenziell ja mehr Kinder, da war überhaupt keine Zeit für 24 stunden „Förderung“ die Kinder waren keine statussymbole oder dafür verantwortlich die nicht realisierten Lebensträume der Eltern zu verwicklichen, sondern liefen einfach so nebenher.
          Und Hausarbeit war noch richtige Knochenarbeit. Da musste man per Hand abspülen und Wäsche waschen auf einem Waschbrett. Man hatte keinen Swiffer Staubmagneten. Und kochen musste man auch weitgehend ohne Hilfsmittel. Und Hühner musste man ggf selber schlachten und rupfen und konnte nicht einfach in den Supermarkt gehen.

          Ich habe mal Eischnee gemacht mit einem Schneebesen weil der Mixer kaput war, was glaubt ihr wie lange das dauert und was man da für einen Tennisarm bei bekommt. Heute kann man das im Vorbeigehen erledigen.

          Insofern kann ich die Kritik verstehen. Hast du das mal mit ihr besprochen?

        • „deshalb finde ich es auch doof, wenn jetzt irgendwelche leute anfangen, das (heutige reine) Hausfrauendasein als Heiligen Gral und total wichtig und voll vergleichbar mit einem Job bezeichnen.“

          Amen 🙂

    • @pupsi
      Es gibt nicht nur schwarz oder weiß.
      Wenn die finanzielle Lage angespannt ist, finde ich es legitim zu erwarten, dass sich der Partner beteiligt. Insbesondere, wenn er sonst eigentlich nicht viel tut.

      Ich denke das würden die meisten vernünftigen Männer auch so handhaben, wenn nicht wären sie schön blöd.

      • Ja finde ich auch. Mann und Frau sollten beiden Verantwortung übernehmen und zielstrebig die Ausbildung / das Studium zuende bringen, damit beide sich an der Finanzierung beteiligen können. Am Ende des Tetxtes geht es aber eher um die Zukunft / Familienplanung. Da kann man vermuten (Text ist da nicht so genau), dass sie die Hausfrauenrolle übernehmen will (deswegen soll er ja bald arbeiten und nicht die Rolle des Hausmanns übernehmen). Damit wäre die Situation umgedreht.

        Ach ja, ich war so blöd, und ich kenne ganz schön viele blöde Männer: Eine Frau, die wie Patex an dem Kind klebt, ist ganz schön schwer zu arbeit zu bewegen. 😉

        • @pupsi

          „deswegen soll er ja bald arbeiten und nicht die Rolle des Hausmanns übernehmen“

          jede Mutter möchte die engere Beziehung zu ihren Kindern haben als ihr Partner. Dieses ist ein originär weibliches Bedürfnis (bei einigen Frauen zunächst nicht bewußt). Deshalb wird auch – selbst im linksintellektuellen Milieu- eher ein Mann als Versorger gesucht. Das Schema: suche Mann zum Kinderkriegen der Thirty-somethings ist ganz klassisch: Status und Gehalt spielen -erschreckenderweise- eine prioritäre Rolle (in der Regel)

        • „Eine Frau, die wie Patex an dem Kind klebt, ist ganz schön schwer zu arbeit zu bewegen.“

          Klassisches Verhalten siehe exemplarisch Kristina Schröder.
          Zumal frauenverwaltete Jugend- und Arbeitsämter sich immer wieder als gut geschmierte Instrumente erweisen, um mehrheitlich Männer in Erwerbsarbeit zu zwingen. Was angesichts eines Bevölkerungs-Gaps von hierzulande immerhin 2 Millionen zulasten von Männern doch einiges über die eigentlichen Machverhältnisse aussagt. Machverhältnisse, von denen Frauen – wie den weiblichen Wahlentscheidung zu entnehmen – offensichtlich so gar nicht lassen wollen.
          Die einzige Möglichkeit für einen Vater diesem repressiven System zu entfliehen, ist die Freiberuflichkeit. Mehr Zeit, weniger Geld, damit mehr materielle Verantwortung auch bei der Mutter.
          Ich bin nicht mehr so blöd Vollzeit den Unterhaltssklaven zu geben und mich dafür noch als „privilgiert“ bezeichnen zu lassen.
          Nach Lage der Dinge (W. Hollstein berichtete) gelangen immer mehr Männer zu dieser Erkenntnis.
          Verweigerung ist der einzige Weg, denn Männerrechte sind ja in den Augen einer allgegenwärtigen feministischen Einheitsfront nur eines: BACKLASH.

        • @Pupsi
          Wie bereits gesagt, wenn du das Arrangement als ungerecht empfindest, dann red doch mal mit deiner Frau.

          *Da kann man vermuten (Text ist da nicht so genau)*
          Das vermutest du, weil du aufgrund deiner eigenen Situation voreingenommen bist.

          @revolte
          *Klassisches Verhalten siehe exemplarisch Kristina Schröder.*

          Auch wenn ich mich etwas sträube Fr. Schröder in Schutz zu nehmen: Ein Ministeramt mit einem Kleinkind zu vereinbaren stell ich mir nicht leicht vor. Zumal sie ja nicht aufhört zu arbeiten.

          @all
          Alle Männer fanden das Arrangement sicherlich irgendwann mal praktisch. Ich kenne keine Mutter die ihren Mann zur Arbeit peitscht, obwohl er das gar nicht will.
          Um mal entsprechende Stimmen aus der Gender Pay Gap- Diskussion zu zitieren: „Die haben sich das doch selbst ausgesucht.“

        • @maren
          „Alle Männer fanden das Arrangement sicherlich irgendwann mal praktisch. Ich kenne keine Mutter die ihren Mann zur Arbeit peitscht, obwohl er das gar nicht will“

          Generalisierende Aussagen (alle Männer fanden, kenne keine Mutter) sind immer falsch. Aber selbst in abgeschwächter Form gilt: am Anfang war Erziehung, v.a. durch Mütter

          „Auch wenn ich mich etwas sträube Fr. Schröder in Schutz zu nehmen“

          du wirst dich immer einseitig auf die frauen(verstehende) Seite stellen. Es ist die Logik: “ Für Frauen, die nicht Frauen unterstützen, wartet ein ganz besonderer Platz in der Hölle“, wie neulich eine SpD-Parlamentarierin phantasierte

        • „Ein Ministeramt mit einem Kleinkind zu vereinbaren stell ich mir nicht leicht vor.“

          Stereotypischer Patriarchenspruch.
          Sarkasmus beiseite, niemand stellt sich das leicht für eine Mutter vor. Deshalb ja auch die klassische Arbeitsteilung, welche nurmehr in patriarchale Unterdrückung umgedeutet wurde.
          Es wäre endlich mal an der Zeit die Diskussion diesbzgl. vom Kopf auf die Beine zu stellen.

          Eine Ministerin wird das Geld für die Nanny sicher aufbringen können. Sie MUSS also nicht Kleinkind und Führungsposition miteinander vereinbaren. Vielmehr WILL sie mehr Zeit fürs häusliche. Das war mit exemplarisch gemeint.

        • „Alle Männer fanden das Arrangement sicherlich irgendwann mal praktisch. Ich kenne keine Mutter die ihren Mann zur Arbeit peitscht, obwohl er das gar nicht will.“

          Generelle Aussagen (alle Männer, keine Mutter) sind immer falsch

          Die Erwartungshaltung von Frauen, versorgt zu werden, persistiert jedoch trotz Emanzipation

          Frauen arbeiten dann oftmals in Teilzeit, erwarten jedoch, dass der EM den Haupanteil zum Familieneinkommen beiträgt
          (beklagen sich dann medial aber ob des angeblichen gender-pay gap) –

  6. @christian

    „Das die Frau schon fertig ist, der Partner aber schon studiert und man dann abspricht, dass sie erst einmal den Familienunterhalt aufbringt, bis er auch soweit ist, kommt denke ich durchaus vor.“

    Als Übergangslösung kommt es bestimmt vor. ES ist jedoch abhängig von der Zielgerichtetheit des Mannes /Partners wie das zügige Beenden des Studiums, Ferigstellen von Promotion, Habilitation etc, welche einerseits ja ebenfalls mit einem Statusgewinn für die einhergeht, andererseits auch mit einer „gesicherteren “ Zukunft

    „Im Gegenteil: Eine emanzipierte Frau hätte damit wohl weniger Probleme.“

    E stimmt, dass es sich dabei eher um klassische Rollenmuster handelt (Mann als Versorger, zumindestens: Mann kommt für seinen Lebensunterhalt alleine auf)
    Inwieweit eine „emanzipierte “ Frau bereit ist, nicht nur sich selbst aus dem klassischen Rollenmodell zu befreien, sondern dieses dem Mann auch zugesteht, insbesondere, wenn sie selbst auch noch die „Versorgerposition“ einzunehmen hat,ist die große Frage.
    M.E. ist eine Frau nur unter den obigen Bedingungen zeitlich befristet dazu bereit. Ansonsten verliert der Partner schnell an Attraktivität, obwohl „Frau“ verbal konzediert, mit der Rollenveränderung keine Probleme zu haben. Wird aus dem Partner ein Nur-Hausmann, wird sich sich „zufällig “ neu verlieben (in der Regel jedenfalls)

    • „Wird aus dem Partner ein Nur-Hausmann, wird sich sich “zufällig ” neu verlieben (in der Regel jedenfalls)“

      Ein Paar lebt ja nicht im luftleeren
      Raum. Andere Männer die sich für die
      Frau interessieren nehmen ja auch
      den Status des Partners in Betracht,
      um zu beurteilen ob sie Chancen
      hätten. Im Sinne von Mate Guarding
      hat ein Hausmann da denkbar schlechte
      Karten.

  7. Ja, es ist schon schlimm was die Emanzipation und die Frauenbefreiung unseren Frauen, vor allem den Hochgebildeten, abverlangt.

    Früher musste die Frau nur einem Mann Zugang zu ihren Geschlechtsteilen gewähren, damit kam ein Vertrag zustande und er musste die Frau und alles was sie so anstellte und produzierte bezahlen.

    Für die hochgebildete, emazipierte und befreite Frau heute geht das nicht mehr so einfach, sie muss nicht nur dem Mann unnötig lange Zugang zu ihren Geschlechtsteilen gewähren, sie muss ihn auch lange bei Laune halten und alimentieren in der Hoffnung dass er doch noch zum Prinz wird den sich auch sie noch wünscht, damit sie endlich Karriere & Familie vereinbaren kann.

    Allzuviele Frauen scheitern dabei und sind auf einmal 35 oder schon 40 Jahre alt und zu Recht nicht mehr gut auf Männer zu sprechen.

    Ja, liebe hochgebildeten und selbstbestimmten Frauen, im Leben ist eben nichts umsonst.

    • „Früher musste die Frau nur einem Mann Zugang zu ihren Geschlechtsteilen gewähren, damit kam ein Vertrag zustande und er musste die Frau und alles was sie so anstellte und produzierte bezahlen.“

      Dabei gibt die Natur den Frauen sehr
      früh viel Macht. Ist es die Schuld
      von uns Männern, dass die moderne
      Frau nicht mehr begreifen will,
      wie schnell sie ihr Verfalldatum
      erreicht.

      • Genau deswegen wegen des „Verfallsdatums“ und der Tatsache, dass es keine Garantie gibt das der einem zugeordnete Mann tatsächlich zu dieser (lebenslangen) Versorgung in der Lage ist (auch Männer sterben, verletzen sich, hauen ab, werden invalide oder sind schlicht von ihren Fähigkeiten her nicht in der Lage, einen Beruf zu erlernen der diese Versorgug ermöglicht usw. ich habe zwei Freunde die ihren 20. Geburtstag nicht erlebt haben durch Drogen und Arbeitsunfälle) ist es unabdingbar, in der Lage zu sein, sich auch als Frau selbst versorgen zu können.
        Zumindest was die elementare Grundbedürfnisse (Nahrung, Wohnraum, Gesundheit) angeht.

        Und ich finde das tatsächlich eher positiv als negativ, auch wenn es manchmal anstrengend ist.
        Man kann mit mehr Männern Erfahrungen sammeln als nur mit einem und man erlebt mehr als wenn man nur Zuhause ist und man ist ausgelasteter.
        Meiner Meinung nach ist es für Menschen ungesund und unzufrieden, nicht zu arbeiten, was nicht heisst, dass es eine 60 Stunden woche sein muss. Ausserdem ist es ein gutes gefühl, irgendwo auch „fachlich“ mitreden zu können und nicht nur andächtig zuhören zu müssen. Ausserdem ist es ein gutes Gefühl, materiell nicht abhängig zu sein.

        Schaut euch doch mal viele Stars an die eigentlich alles haben und das Leben genießen könnten, sich aber mit Drogen zunknallen und dann in irgendwelchen Entzugskliniken oder auf dem Friedhof landen. Vielleicht weil in ihrem süßen beneidenswerten Leben doch irgendetwas gefehlt hat? z.B wirklich sinnvolle Betätigung?

        • Ein schönes und langes Plädoyer für den mangelnden Selbstwert der besten Frauen dieser Welt (wir! jetzt auch! total! unabhängig!), deren Obsoleszenz also eine schöne Rechtfertigung dafür dass sie nicht mehr gebraucht werden, kaum noch Kinder bekommen.

          Du wirst es mir nicht glauben, auch in dunklen Zeiten konnten Frauen sich und vor allem in primitiv frauenfeindlichen Ländern wie z.B. Thailand oder noch stärker in den benachbarten noch ärmeren Länder können Frauen sich alleine, vor allem ohne Kinder, durchschlagen.

          Kein langes Studium nötig, kein Schmuddelkram, nur harte Arbeit, sogar auf dem Bau und in der Straßenreinigung.

          Dagegen haben Frauen aber eine angborene Aversion.

          Verständlich, kompromitiert das sich „selber durchschlagen“ doch erheblich die eigene Reproduktion, ob jetzt durch harte Arbeit oder durch langes Studium.

          Frauen konnten sich schon immer auch selbst durchschlagen, doch heute _müssen_ sie es, ihre Reproduktion, ihre Rolle in der Familie und als Mutter ist nicht mehr so gefragt.

          Das ist die unschöne Realität von der du ablenken willst und Männer tendenziell als böse, unfähig und abgestürzt zeichnest.

        • “ Ausserdem ist es ein gutes gefühl, irgendwo auch “fachlich” mitreden zu können und nicht nur andächtig zuhören zu müssen.“
          O mein Gott, dann werde doch Manager – da muss man nichts wissen, macht was mit Menschen und kann „fachlich“ mitreden.

  8. Borat das ist nicht mangelnder Selbstwert, sondern vorhandener Selbsterhaltungstrieb.
    Du willst es bloß unbedingt als etwas Negatives interpretieren.

    „Kein langes Studium nötig, kein Schmuddelkram, nur harte Arbeit, sogar auf dem Bau und in der Straßenreinigung.“

    Natürlich könnte ich das. Aber wieso sollte ich das tun wenn ich die Option habe, mit etwas Geld zu verdienen, was mir auch ein wenig Freude macht?
    Es wäre wohl eher ein Zeiche für mangelnden Selbstwert wenn ich, nur um „der Öffentlichkeit“ etwas zu beweisen, Minenarbeiterin geworden wäre obwohl mir das garnicht liegt.

    „Dagegen haben Frauen aber eine angborene Aversion. “

    Das hat wohl fast jeder.
    FabrikarbeiterIn in Bangladesh machen die meisten wohl auch nicht weil es ihr Traumjob ist, mhm?

    „Das ist die unschöne Realität von der du ablenken willst und Männer tendenziell als böse, unfähig und abgestürzt zeichnest.“

    Bitte was?

    Bleibe doch bitte einfach am Text, schaffst du das?

    • Ist schon gut, du musst meinen Gedanken nicht folgen, es werden sich Andere finden die das vielleicht tun, es sollten sogar andere sein und die Welt bleibt auch nicht stehen oder geht unter.

      Wake up the dying
      Don’t wake up the dead

      Lass mich raten: Dein nächstes „Argument“ ist bestimmt dass kein normaler Mensch meinen Gedanken folgen würde.

      • Ehrlichgesagt wollte ich nur von dir wissen, wo in meinem Text ich deiner Meinung nach Männer als “ tendenziell […] böse, unfähig und abgestürzt“ bezeichne.

        Wieso versuchst du abzulenken? Wieso kannst du auf eine derart klare, unnmissverständliche Frage keine klare, unmissverständliche Antwort geben?
        Du musst doch einfach bloß den Absatz zitieren in dem das steht.

        • Das kann ich dir jetzt ausnahmsweise mal erklären:

          * … das der einem zugeordnete Mann tatsächlich zu dieser (lebenslangen) Versorgung in der Lage ist (auch Männer sterben, verletzen sich, hauen ab, werden invalide oder sind schlicht von ihren Fähigkeiten her nicht in der Lage, einen Beruf zu erlernen der diese Versorgug ermöglicht usw. ich habe zwei Freunde die ihren 20. Geburtstag nicht erlebt haben durch Drogen und Arbeitsunfälle) ist es unabdingbar … *

          Fällt dir daran nicht auf das wenn es nur solche Männer gäbe die Menscheit wohl schon sehr schnell ausgestorben wäre, so wie du die Ausnahmefälle, das männliche „Versagen“ beschwörst?

          Und ja, Frauen die nach diesem worst-case Szenario ihr Leben planen machen eine akademische Bildung, Karriere und dann ist es zu spät für (genug) Kinder. Sie sterben aus.
          Das hat Parallelen mit einer Phobie, mit einer unangemessenen Angst die die Lebensfähigkeit beeinträchtigt.

          Der Mensch lebt(e) gut weil er seine Lebensperspektive, seine Risiken realistisch einschätzt oder einfach nur „lebt“ und nicht weil er alle Risiken an die er glaubt vermeidet.

          Ach nee, alles Quatsch. Ich bin der Angstkranke.
          Der Deutsche stirbt nicht aus, Vater sein ist toll, auch wenn mann wie zu oft eine Knackwurst ist und die Frau sich trennen muss, unseren Kindern gehts allen blendend und wenn nicht bekommen sie Psychopillen.

        • „Fällt dir daran nicht auf das wenn es nur solche Männer gäbe die Menscheit wohl schon sehr schnell ausgestorben wäre, so wie du die Ausnahmefälle, das männliche “Versagen” beschwörst?“

          Wieso wäre die Menschheit dann ausgestorben? Eben hast du noch behauptet, das Frauen das dann auch locker alleine hingekriegt hätten so wie Thailändische Autobahnbauerinnen oder so.

          Und dass es Versagen ist, zu sterben, oder invalide, oder arbeitslos zu werden oder schlichtweg zu wneig zu verdienen, dass es für eine (Groß-)Familie reicht, das hast du gesagt, nicht ich.
          Und das sind Dinge die wirklich nicht so selten sind, dass man sie ignorieren kann.
          Wieviele Familien leben denn von Hartz4? ich kenne keine konkreten Zahlen, aber ich weiss, dass das häufig genug ist um nicht als lächerliche Angstphantasie abgetan zu werden.

          „Und ja, Frauen die nach diesem worst-case Szenario ihr Leben planen machen eine akademische Bildung, Karriere und dann ist es zu spät für (genug) Kinder. Sie sterben aus.“

          Ich finde es einfach gut und notwendig, als erwachsener Mensch in der Lage zu sein, sich selbst zu versorgen. Keine Ahnung was daran paranoid sein soll.

          Ich nehme mal an, dass so ein Wissen auch von einem Mann etwas Druck nehmen kann, wenn nicht absolut alles auf Gedeih und Verderb von seinem ständigen Funktionieren abhängt.

          „Der Mensch lebt(e) gut weil er seine Lebensperspektive, seine Risiken realistisch einschätzt oder einfach nur “lebt” und nicht weil er alle Risiken an die er glaubt vermeidet.“
          Welcher Mensch? Alle? Wann? Und was ist „gut leben“?

          Und ich vermeide nicht alle Risiken, ich vermeide bloß das Risiko, in einem Hochhaussilo oder Obdachlosenheim zu landen. Fertig.

        • *Wieso wäre die Menschheit dann ausgestorben?Eben hast du noch behauptet, das Frauen das dann auch locker alleine hingekriegt hätten so wie Thailändische Autobahnbauerinnen oder so.*

          Nicht so schwarz weiß im Denken.

          Die thailändische (eher burmesische, daher kommen dort viele Gastarbeiter) Bauarbeiterin arbeitet hart, hat vielleicht aber noch einen Mann und eine Familie (und Kinder) die sie damit ernährt.
          Manche von denen sehen sogar richtig schnuckelig aus, auch wenn die schon etwas älter sind. Ich hab ein tolles Foto von einer Gärtnerin in einem Tempel.

          So ganz alleine als schwer arbeitende Bauarbeiterin würde es wohl ganz schlecht funktionieren, das geht nur bei unseren Bauingenieurinnen, nee halt, die können ja Kind und Karriere auch nicht vereinbaren.

          Es ist doch einfach zu verstehen: Hätten früher in der Steinzeit erst alle Frauen eine Ausbildung (mit staatlichem Segen und Förderung) zum Diplom Jäger und Diplom Krieger gemacht, dann wäre es wohl bei den Schimpansen geblieben die noch nicht so weit entwickelt waren.

          *Und dass es Versagen ist, zu sterben, oder invalide, oder arbeitslos zu werden oder schlichtweg zu wneig zu verdienen, dass es für eine (Groß-)Familie reicht, das hast du gesagt, nicht ich.*

          Was soll es sonst sein? Andersbegabung? Behindertenrente? Aktion Mensch?

          *Wieviele Familien leben denn von Hartz4? ich kenne keine konkreten Zahlen, aber ich weiss, dass das häufig genug ist um nicht als lächerliche Angstphantasie abgetan zu werden.*

          Unser status Quo ist bestimmt nicht in jeder Hinsicht erstrebens- und erhaltenswert.

          *Ich finde es einfach gut und notwendig, als erwachsener Mensch in der Lage zu sein, sich selbst zu versorgen. Keine Ahnung was daran paranoid sein soll.*

          Ich sagte doch auch nichts dagegen, nur sagte ich dass Frauen aus ärmeren Ländern das genauso schaffen, Frauen die man hier als unterdrückt bezeichnet, mit weniger Aufwand, ohne so viel Wirbel darum zu machen.

          *Und ich vermeide nicht alle Risiken, ich vermeide bloß das Risiko, in einem Hochhaussilo oder Obdachlosenheim zu landen. Fertig.*

          Dann scheinst du ein hohes Risiko darin zu sehen dich einem Mann „auszuliefern“.
          Das nennt sich doch Feminismus, oder?
          Ich denke, das könnte deiner Situation sogar angemessen sein.

        • @Borat

          „Was soll es sonst sein? Andersbegabung? Behindertenrente? Aktion Mensch?“

          Zufall. Oder Schicksal. Je nachdem, woran man glaubt.

          bei Dingen die die basis der eigenen Existenz betreffen, zocke ich nunmal nicht gerne.

          „Ich sagte doch auch nichts dagegen, nur sagte ich dass Frauen aus ärmeren Ländern das genauso schaffen, Frauen die man hier als unterdrückt bezeichnet, mit weniger Aufwand, ohne so viel Wirbel darum zu machen.“

          Weiss ich nicht ob sie das genauso schaffen. Ich denke, das führt zu weit und das Thema ist zu komplex.
          Arme Länder sind ja nicht umsonst arm, sondern weil da, aus verschiedenen Gründen, viele Dinge nicht ausreichend funktionieren.
          Und ob es einer verwitweten Kongolesin mit sechs Kindern immer so gut geht, darüber erlaube ich mir kein Urteil.

          „Dann scheinst du ein hohes Risiko darin zu sehen dich einem Mann “auszuliefern”.
          Das nennt sich doch Feminismus, oder?“

          Ich würde auch ein hohes Risiko darin sehen, mich einer Frau bzw. ihren Entscheidungen komplett auszuliefern wenn ich lesbisch wäre.
          Ich habe die Dinge nunmal gerne selbst in der Hand. Ob das Sozialisation oder Veranlagung ist kann ich nicht sagen, aber so ist es.

  9. Klingt für mich nach einem sehr unaufgeregten Fall. Sie macht sich vernünftige Gedanken und hat langsam keine Lust mehr, noch mehr in diese Beziehung reinzustecken. Er scheint nicht zu wissen, was er will, oder zu glauben, es ginge ewig so weiter.

    Kurzfristig liegt er richtig: Keine erkennbaren beruflichen Ambitionen und trotzdem eine sehr gut aussehende Frau, die auch noch Geld verdient und ihn aushält. Ein klarer Gewinnertyp.

    Mittelfristig kann er falsch liegen: Frau weg, alles weg, und vor allem keine durchgedachte Lebenssituation (reicht der Job als Kellner, um sich alleine durchzuschlagen?), und das auch noch mit konkreter Ansage: Ein klarer Verlierertyp.

    Ich wünsche der Frau die Konsequenz, das wirklich durchzuziehen, wenn es soweit kommt. Das tut ihr gut; es ist der Beschreibung nach sehr wahrscheinlich, dass sie einen besseren Mann finden kann. Und mindestens die Männerwelt kann sich über die gute Moral von der Geschichte freuen: Miese Typen kommen eben nicht immer durch.

      • Es läßt sich sogar recht einfach erklären, warum die beiden keine Verlierertypen (nach meiner Definition) waren:

        Ich kenne Monets Biographie nicht, aber wenn er lebenslang ausgehalten wurde, dann war er klar ein Gewinnertyp. Mal ganz davon abgesehen, dass der Typ im Artikel im Gegensatz zu Monet keine erwähnten künstlerischen Tätigkeiten (von Talent mal ganz zu schweigen) aufweist.

        Von Bill Gates‘ Privatleben weiß ich wenig. Allerdings hat er neben seinem Studium offensichtlich genug Ambitionen gezeigt, um zumindest eine kleine Firma zu gründen. Ein selbstständiger Unternehmen ist etwas anderes als jemand, der nebenbei mal als Kellner arbeitet (und ich würde einfach mal darauf wetten, dass auch genügend Frauen den Unterschied wahrnehmen).

  10. @Borat

    „Und dann dieser Showdown und all die ungefragten Sachen. Wow!
    Jetzt wissen wir alle Bescheid.
    Nee, ist eigentlich nix neues, entsprechende Provokationen eilten dem ja voraus.“

    Was für Provokationen?
    ich bitte dich doch einfach nur, ab und zu mal eine andere Platte aufzulegen.

    „Ja, ich gebs zu, auf das bin ich aus, die Maske runterreißen.
    Auf die narzisstische Selbstdarstellung anderer (auch von Frauen) noch einen draufsetzen und die damit enttarnen, diese guten Menschen, diese Gutmenschen.“

    Nun ja, jeder Mensch braucht eine Aufgabe.

    „Das ist manchmal ganz schön schwierig, aber ich glaube heute war ich gut drauf.“

    nein 😦

    „In den Chor des Zeitgeists einstimmen, wir können doch sachlich über alles reden, “Nur über _das_ nicht!” … ja nee, is schon klar.“
    Ich bezweifle, dass man mit dir überhaupt über irgendetwas sachlich reden kann.

    „Ich komme halt aus der Technik.“
    na und?
    Ich kenne sogar Informatiker und Mathematiker die normal kommunizieren können.

    „Stellt man mir eine Blackbox hin und sagt: “Die macht A”, dann finde ich raus was die macht und wenn es ein X für ein U ist.
    Ich gehe dabei über Leichen, zur Not meine eigene.

    Berufskrankheit, Zwangserkrankung, albern nihilistischer Dadaismus, wie einfach wäre mein Leben wenn ich Menschen einfach so glauben würde und vor allem Frauen, Frauen sagen ja immer die Wahrheit.

    Sicher, ich weiss, ich kann es nicht, vergebens, es nervt, deswegen auch die immensen mentalen Kollateralschäden.“

    Ich bitte dich, in Erwägung zu ziehen, dass viele Dinge die in deinem Gehirn vielleicht Sinn ergeben, selbiges ausserhalb möglicherweise nicht tun.

    • *Was für Provokationen?
      ich bitte dich doch einfach nur, ab und zu mal eine andere Platte aufzulegen.*

      Für dich sind alle Platten die ich habe gleich, weil du sie nicht magst.

      *Ich bitte dich, in Erwägung zu ziehen, dass viele Dinge die in deinem Gehirn vielleicht Sinn ergeben, selbiges ausserhalb möglicherweise nicht tun.*

      Sicher ziehe ich das in Erwängung, doch müsste sich jeder damit Aufhalten dann wäre der Mensch noch nicht besonders weit gekommen.

      Kein Feuer, kein Rad, kein Strom und kein Google.

      Gut, vielleicht wären wir schon beim Feuer und gerade käme was ganz neues: das Rad, aber Strom und Google hätten wir bestimmt noch nicht.

      Außerdem bleibt die Probematik von Menschen die aus purem Eigennutz den Sinn anderer Gedanken verneinen.

      Nein

      • „Für dich sind alle Platten die ich habe gleich, weil du sie nicht magst.“

        Nein, weil sie immer gleich sind. Das meinte ich schon so wie ich es schrieb.

        „Kein Feuer, kein Rad, kein Strom und kein Google.“

        Wieso sollten Gedanken darüber keinen Sinn machen?

        Im Übrigen wurde das Feuer wohl kaum vom Menschen erfunden.

        „Außerdem bleibt die Probematik von Menschen die aus purem Eigennutz den Sinn anderer Gedanken verneinen. “

        Ich meine damit, ich verstehe nicht, was du überhaupt sagen willst und auf was du dich beziehst.
        Könntest du es vielleicht z.b anders formulieren? Strukturierter? Weniger vage?

        oder jemand anders der es im gegensatz zu mir verstanden hat?

    • Ich bitte dich, in Erwägung zu ziehen, dass viele Dinge die in deinem Gehirn vielleicht Sinn ergeben, selbiges ausserhalb möglicherweise nicht tun.

      :mrgreen:
      Naja, er liebt halt das „Draaaaama, Baby!“. In der Technik ist er schlechter aufgehoben, als im Theater, da bin ich ganz sicher.

      @Thema: Was soll er denn beweisen, @Christian?
      Wieder dass Frauen halt einen Versorger einem der sie ausnimmt gegenüber bevorzugen?
      Ein Mann, der von seiner Freundin ausgenommen wird UND außerdem den ganzen Haushalt machen muss, während sie über den Sinn des Lebens grübelt und ab und an mal auf die Uni geht, wäre vielleicht längst weg. Oder aber die Bude wäre ein Messie-Stall 😈

      • @Rexi

        *In der Technik ist er schlechter aufgehoben, als im Theater, da bin ich ganz sicher.*

        Sei dir da mal nicht so sicher.
        Was glaubst du was sich in der Technik für Dramen abspielen?

        Und weisst du wer die ganze Technik kaufen und benutzen soll?
        Menschen!

        Diese erschreckende Erkenntnis muss jeder Ingenieur der seinen Beruf wegen seinem Menschenhass ergriff machen.

        Gut, Maschinenbauer haben da echt noch einen Vorteil, Menschen könnten wegen ihren Kreationen (Autos, Flugzeuge, Maschinen) eher mal sterben.

        Scott Adams (Dilbert) sagte schon: I became engineer because i hate people and hope they get killed by one of my inventions.

        Da faseln Frauen von „was mit Menschen machen“ und der Ingenieur/Techniker ist genötigt etwas zu schaffen für dass die Menschen freiwillig Geld ausgeben, so wie ein Eiföhn.

        Und jetzt sag mir nicht dass es bei Apple mehr auf die Technik als auf das Theater darum ankäme.

        • Das ist kein Kriterium.
          (weil: ich ziele auch so gern drüber)

          (und mit seinem letzten Kommentar drüben
          hat er mich mal tatsächlich so ein bißchen erwischt.

          Ich mag Menschen, die mich auf meine Baustellen aufmerksam machen. Und ich unterstelle Borat Realschool sogar, dass genau das gelegentlich in seiner Absicht liegt.

          Aber meistens zielt er echt arg drüber.)

        • Für mich schon.
          Über die Stränge schlagen? Von mir aus. Tu ich auch oft. Aber immer wieder die gleiche Schiene, egal was man sagt, ist ermüdend. Ich habe den Eindruck, bei Borat könnte ich auch erzählen, dass heute draußen Regenwetter ist oder ich heute Nudeln gegessen habe, und er würde dasselbe erzählen, wie gerade. Der Satzbau ist ein bisschen anders, aber der Sinn derselbe.

  11. @Borat

    „Dieses weibliche Risikoverhalten kann auch schief gehen, auch will ich nur an Frauen erinnern die immer wieder mit dem gleichen “Schläger und Säufer”-Typ zusammenkommen oder von dem einen nicht loskommen und für die alle Männer so sind, per ihrer Definition.“

    immer wieder im selben (destruktiven) beziehungsmuster zu landen, kann aber auch etwas mit der eigenen kindheit zu tun haben.
    Lies mal Alice Miller.

    Es hat schon Gründe, wieso manche Menschen einfach „kein Glück“ bei der Partnerwahl haben und andere schon.

    • *Es hat schon Gründe, wieso manche Menschen einfach “kein Glück” bei der Partnerwahl haben und andere schon.*

      Stimmt, ich kann auch nichts für mich, Beschwerden bitte an meine Mutter.

    • @atacama, du hast offen und ehrlich die gruende fuer deine berufswahl dargelegt: gutes gehalt, um damit unabhaengigkeit und ein gutes leben zu gewährleisten. sich an einen anderen menschen auszuliefern, beschreibst du korrekt, als inakzeptables risiko. zitate kann ich auf wunsch gerne nachreichen.

      bitte fass das als moeglichst wertfreie beschreibung deiner überlegungen zum thema partnerschaft und beruf auf.

      bemerkenswert finde ich, dass bis vor 50 jahren die lebensplanung eine feste, teils lebenslange, partnerschaft beinhaltet. den damit verbundenen risiken, die du treffend beschreibst, waren sich die menschen bewusst, denn es handelt sich, im gegensatz zur heutigen situation, um existenielle risiken. dieses risiko einzugehen, kann man meines erachtens, mit dem kinderwunsch erklären und der damit verbundenen absicherung des alters, denn alleine schafft man das nicht – der mann sowieso nicht. um das risiko einer trennung zu reduzieren haben staat, religion, moral, gesetz, etc. druck auf das paar ausgeübt, aber man musste sich gegenseitig vertrauen.

      die hohen geburtenraten in armen laendern belegen, das arme leute immer noch so denken.

      in unseren wohlstandsstaaten versucht man einen anderen weg zu gehen:
      – die alterversorgung unabhängig von eigenen kindern zu gestalten und
      – für alleinstehende die vereinbarkeit von beruf und kindern zu gewährleisten.

      aber warum tut man das? wer hat den nutzen?

      in jedem fall kinderlosen frauen und männer, denn die altersversorgung ist gesichert.

      es verbleiben noch die väter und mütter.

      zuerst die alleinstehenden:
      da der überwiegende teil der alleinstehenden mit kind mütter sind, profitieren sie davon.

      bei den verheirateten
      müttern und vätern ist die bilanz auf den ersten blick ausgeglichen. ja, wenn du deinen „sicherheitsgedanken“ nicht ins spiel gebracht hättest.
      dies ist der wunsch, grössere abhängigkeiten von anderen menschen zu vermeiden, da es ja zu täuschungen kommen könnte. daran muss auch eine verheiratete mutter denken. dadurch wird das aktuelle modell für alle „unabhängigen“ frauen äusserst erstrebenswert, da es genau diesen wunsch, jederzeit, gern auch mit unterstützung des staates, des vaters oder des exmanns, beruf und kinder zu vereinbaren bedient.

      somit sind alle frauen die gewinner und genau die alleinstehenden väter die verlierer dieses systemwechsel.

      die niedrigen geburtenraten der privilegierten frauen werden dabei billigend in kauf genommen, denn sie sind eine logische konsequenz. spätestens ab dem 3. kind, sind beruf und familie zusammen ein knochenjob, den sich die wenigsten frauen antun wollen.

      ich finde es bezeichnend, dass privilegierte frauen unabhaengigkeit und sichherheit über vertrauen stellen, obwohl die mit dem vertrauensbruch verbundenen folgen, im vergleich zu den folgen bei unterprivilegierten frauen, dramatisch gesunken sind.

      das, dass nicht die ideale einstellung und grundlage für langfristige partnerschaften ist, liegt für mich auf der hand.

      • „gutes gehalt, um damit unabhaengigkeit und ein gutes leben zu gewährleisten. sich an einen anderen menschen auszuliefern, beschreibst du korrekt, als inakzeptables risiko. zitate kann ich auf wunsch gerne nachreichen.“

        Naja gut ist relativ. Es ist eher Idealismus als Geldgier.
        Aber man kann davon leben und ich habe ein ganz gutes Händchen für Geldanlage. Von daher geht es mir ganz gut.

        „die hohen geburtenraten in armen laendern belegen, das arme leute immer noch so denken.“

        Oder sie haben einfach kein Geld bzw. keinen Zugriff auf Verhütungsmittel, keinen Sozialstaat starke Dominanz der Religion (die Verhütung und Familienplanung verteufelt) eine hohe Kindersterblichkeit und ihre kinder haben mangels Infrastruktur, Bildung und Arbeitsplätze ohnehin kaum Chancen, ihre Existenzebene zu erhöhen. Kinder sind also das einzige Statussymbol das man haben kann und je mehr man hat, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass man günstige Arbeiter hat die einen auch nicht verlassen und dass jemand einen im Alter pflegt oder dass einer es doch ein paar Stufen höher schafft.

        Hier konzentriert man sich eher auf die (kosten)intenstive Förderung weniger Kinder weil wir in einer anderen Gesellschaftsform leben. Eine Industriegesellschaft stellt nunmal andere Anforderungen.
        Wer kann sich schon für fünf kinder Nachhilfe und ein Austauschjahr in den USA oder den Besuch irgendwelcher Kurse leisten o.ä.?

        „dieses risiko einzugehen, kann man meines erachtens, mit dem kinderwunsch erklären und der damit verbundenen absicherung des alters“

        Und ich finde es eben eine absolute Frechheit, Kinder als Mittel zur Absicherung im Alter zu bekommen und das dann auch noch ihnen gegenüber so zu artikulieren.

        ich bin halt der Meinung, als Erwachsener muss man im Leben so wirtschaften, dass man seine Kinder (die dann vielleicht auch mal ein eigenes Leben oder Familie haben wollen) nicht da mit reinzuziehen muss wenn man zu alt zum selbst arbeiten ist.

        Wir haben da halt einen unterschiedlichen Standpunkt, ist ja nicht schlimm-

        „daran muss auch eine verheiratete mutter denken. dadurch wird das aktuelle modell für alle “unabhängigen” frauen äusserst erstrebenswert, da es genau diesen wunsch, jederzeit, gern auch mit unterstützung des staates, des vaters oder des exmanns, beruf und kinder zu vereinbaren bedient.“

        Ich habe einfach nur gesagt, dass ich es für mich als notwendig erachtete, irgendetwas zu lernen das über niedrigschwellige Hilfsarbeit hinausgeht Insbesondere in einer Zeit in der die Arbeitslosigkeit hoch und die Löhne niedrig sind. Und vielleicht findet man auch nie einen (sich selbst und Familie ernähren könnenden) Mann und was dann?
        Was sollte z.B Claudia Roth machen wenn sie keinen lukrativen Posten bei den Grünen bekommen hätte? Keine Kinder, kein Mann. Soll die sich hinstellen und darauf pochen dass sie nichts gelernt hat weil sie fest mit einem Mann gerechnet hat (obwohl, sie hat ja wirklich nichts gelernt 😀 ) der aber leider nicht kam? Das interessiert doch dann niemanden und wird unter Pech verbucht. Und dann steht man da mit einer Hartz4 Rente falls der Sozialstaat überhaupt noch so lange durchhält.
        Man muss sich an die Gegebenheiten die man vorfindet anpassen mMn.

        Ich halte gewisse Vorstellungen die du für romantisch hälst für reichlich naiv.

        Nicht dass ich direkt nach dem Kreissaal wieder Vollzeit arbeiten muss aus Prinzip, aber ich will das „Rüstzeug“ zur Selbstversorgung haben.
        Keine Ahnung wieso man sich da rechtfertigen muss und was daran unverständlich oder schlimm sein soll.
        Hast du auch mal in Erwägung gezogen, dass es für manche menschen auch einfach schön ist, einen Beruf zu beherrschen? Sich Wissen anzueignen? Sich darin zu verbessern? Zu sehen, dass es funktioniert und man sich mit dem was man tut ernähren kann? Kannst du nicht verstehen, dass es ein gutes Gefühl ist, zumindest zum Teil unabhängig von der Willkür anderer zu sein, unabhängig von jeder Ideologie?

        „ich finde es bezeichnend, dass privilegierte frauen unabhaengigkeit und sichherheit über vertrauen stellen,“

        Vertrauen kann man nunmal nicht erzwingen, auch nicht durch Apelle ans „Gewissen“.

        Ausserdem geht es da nicht um mangelndes Vertrauen in einen speziellen Menschen sondern um mangelndes Vertrauen in „Höhere Gewalt“.und die Macht des Zufalls.

  12. @atacama, ab und an, bist du wenig realistisch. so bezeichnest du den wunsch nach einem auskömmlichen leben, als idealismus!?!?
    *Es ist eher Idealismus als Geldgier.*

    weiter verkennst du, dass dein wohlstand und vermeindliche unabhängigkeit im alter, ohne ausreichenden nachwuchs, schnell zusammenbrechen würde. dein geld wäre nichts wert.
    *Und ich finde es eben eine absolute Frechheit, Kinder als Mittel zur Absicherung im Alter zu bekommen …*
    es ist ignorant dies zu verkennen.

    ich war überrascht, wie wichtig dir, und der frau im allgemeinen, unabhängigkeit und sicherheit ist. so denken männer nicht. hinsichtlich des kinderwunsches müssen sie sich auf frauen verlassen.

    mir ging es darum aufzuzeigen, wie unser system, ganz und gar auf die befindlichkeit der frauen abgestimmt ist, aber verkennt, dass es halt doch sehr schwer ist mehrere kinder und beruf zu verbinden. die sinkende geburtenrate ist eine logische konsequenz.

    betreungsgeld, kita-ausbau, zeugungsprämien, etc. können daran nichts ändern und die konsequenzen werden wir noch spüren.

    • Wie würdest Du, @atacama, eigentlich die Entscheidung eines Mannes zu heiraten und 2 Kinder zu bekommen unter dem Aspekt der Unabhängigkeit und Sicherheit beurteilen?

      Die Statistik zumindest sagt, dass das in 40% der Fälle schiefgeht. In diesem Fall muss er jahrzehntelang als Arbeitstier fungieren und kann seine Kinder vielleicht jedes 2. Wochenende sehen.

      Ich frage mich, ob überhaupt noch Familien gegründet werden würde, wenn die Frau die eben beschriebene Versorgerrolle des Mannes einnehmen müsste.

      • Albert, ich will damit sagen,mein Beruf ist kein Beruf mit dem man besonders „reich“ werden kann sondern ein Beruf den man macht weil einem der Beruf Spaß macht, der Profit den man daraus zieht ist eher ein „ideeller“.

        „Wie würdest Du, @atacama, eigentlich die Entscheidung eines Mannes zu heiraten und 2 Kinder zu bekommen unter dem Aspekt der Unabhängigkeit und Sicherheit beurteilen?“

        Witzig, dass du das ansprichst. Viele Männer wollen nicht heiraten und sich einer Frau „ausliefern“. 67% der alleinstehenden Männer wollen nicht einmal Kinder.
        Die vertrauen offenbar auch nicht vorbehaltlos.

        „weiter verkennst du, dass dein wohlstand und vermeindliche unabhängigkeit im alter, ohne ausreichenden nachwuchs, schnell zusammenbrechen würde. dein geld wäre nichts wert.“

        Aber nur weil unser Rentensystem auf einem „Generationenvertrag“ aufbaut.
        ausserdem liegt mein Geld nicht nur herum sondern ist zu großen Teilen auf eine Weise investiert, die mir jeden Monat Geld bringt.

        „ch war überrascht, wie wichtig dir, und der frau im allgemeinen, unabhängigkeit und sicherheit ist. so denken männer nicht. hinsichtlich des kinderwunsches müssen sie sich auf frauen verlassen. “

        Ist ja auch in Ordnung, dass du überrascht bist. Von mir aus kann jeder mit seinem Leben und Geld anstellen was er will. Ich versuche eben auch ein bisschen auf Sicherheit zu spielen. Andere tun das vielleicht nicht, ist völlig ok.

        „Ich frage mich, ob überhaupt noch Familien gegründet werden würde, wenn die Frau die eben beschriebene Versorgerrolle des Mannes einnehmen müsste.“

        Es geht nicht ums Müssen, es geht ums Können. Und das zu können,ist mir wichtig.
        Mir erschliesst sich nicht, was daran problematisch sein soll.

        Manche Männer beschweren sich, Frauen wollten sie finanziell aussaugen und sind Parasiten weil sie nichts beitragen. Manche beschweren sich, wenn Frau selber etwas Asche hat, warum auch immer. Man kann es nie jedem Recht machen.

        • @atacama, du hast gesagt, dass du einen beruf gesucht hast bei dem man gut verdient. das ist völlig in ordnung, aber idealismus ist keine treffende beschreibung für diese überlegung.

          du führst an, dass angeblich 67% der alleinstehenden männer sich keine kinder wünschen und siehst das als beleg für männliches misstrauen. das sehe ich genauso, denn angesichts der nackten zahlen und konsequenzen, wäre alles andere dummheit. du hast dich aber um eine antwort auf meine frage gedrückt. ich behaubte, dass bei vertauschten rollen 95% der frauen keine kinder haben wollten. sie sind viel misstrauischer.

          beim generationenvertrag ist die aussage, dass es ohne nachwuchs nicht geht, offensichtlich. aber es gilt allgemeiner, ohne kinder bricht die gesellschaft zusammen. der letzte macht das licht aus. bei einer entvölkerung sind selbst immobilien weniger wert. in ländlichen bereichen ist das jetzt schon zu beobachten. angebot und nachfrage eben. vielleicht kannst du deinen arsch noch geradeso retten, aber irgendwann ist schluss.

          man sagte ja, dass mit zunehmenden rechten (können/dürfen) auch die pflichten (müssen) wachsen. du musst dich um deine kinder kümmern und eben nicht du kannst dich um deine kinder kümmern, aber „müssen“ ist der unabhängigen frau ja ein greul.

          die privilegierte frau „muss“ keine kinder mehr haben. sie kann! die hartzler-frauen verhindern aktuell das schlimmste. schau’mer mal wie es in 30 jahren hier aussieht. eigentlich kann es nicht gut gehen.

        • „man sagte ja, dass mit zunehmenden rechten (können/dürfen) auch die pflichten (müssen) wachsen. du musst dich um deine kinder kümmern und eben nicht du kannst dich um deine kinder kümmern, aber “müssen” ist der unabhängigen frau ja ein greul.“

          die dysbalance existiert in einem doppelten Sinn. Einerseits wird nur von Rechten gesprochen: Menschenrechte, Frauenrechte, von Menschenpflichten, Frauenpflichten hingegen nicht., d.h., es kann etwas gefordert werden, ohne das etwas gegeben werden muß
          Unter Geschlechtergesichtspunkten gibt es neben den entpflichteten, aber umso stärker berechtigten Frauen v.a. verpflichtete, aber entrechtete Männer. Diese ja partiell schon jurifizierte (noch progredierende) Entwicklung könnte an unterschiedlichen Situation durchdekliniert werden, ist als Mißverhältnis/Dysbalance kaum im öffentlichen Bewußtsein

        • „die privilegierte frau “muss” keine kinder mehr haben. sie kann! die hartzler-frauen verhindern aktuell das schlimmste. schau’mer mal wie es in 30 jahren hier aussieht. eigentlich kann es nicht gut gehen.“

          Natürlich wird es auch nicht gut gehen. Demographisch haben wir ja bereits einen kritisch-reversiblen Punkt überschritten, weshalb die feministischen Propagandainstitutionen ja auch so hysterisch reagieren, verkennen in ihrem Machtrausch die wirklichen Ursachen, glauben tatsächlich die demographische Krise in einer defizitären Vereinbarkeit von Familie und Beruf verorten zu müssen, ein Irrglaube, der durch seine permanente mantraartige Wiederholung nicht richtiger wird

  13. @Step II

    Und deine Aussage wird durch mantraartiges Wiederholen ebenfalls nicht richtiger.
    In diesem Land können sich die meisten Paare nicht leisten, dass es nur ein Einkommen gibt. Besonders junge Menschen können das nicht.
    Die Arbeitslosigkeit steigt, der Niedriglohnsektor wächst, man kommt oft gerade so selbst über die Runden.
    Kinder sind heutzutage in diesem Land quasi ein Armutsrisiko und viele Menschen sind, vernünftigerweise, nicht bereit, ihre Kinder in Armut aufwachsen zu lassen.
    Ein Kind kostet ca. 150.000-250.000 Euro bis zur Volljährigkeit, Volljährigkeit heisst allerdings nicht, dass das Kind auch auszieht und sofort selbst sein Geld verdient, vielleicht verdient es auch niemals Geld. Kinder aus Hartz4 Umfeldern beschreiten ja oft dieselbe Karriere wie ihre Eltern. Also kann es nochmal ein paar Jahre länger dauern.
    Doppelberufstätigkeit ist oft keine Frage der Emanzipation sondern schlicht eine Notwendigkeit.
    Sich auf den Sozialstaat zu verlassen, halte ich für gefährlich, weil man nicht sagen kann, wie lange es den überhaupt noch gibt. Man ist schon so daran gewöhnt, dass man sich garnicht mehr vorstellen kann, dass es auch anders lafen kann.

    Und Vergleiche mit einem Slum in Lagos, weil da sind die Leute ja auch arm und bekommen trotzdem Kinde, sind einfach nicht angemessen, man kann diese Länder/Gesellschaften/Situationen schlicht nicht vergleichen.

  14. man muss gar nicht die slum in lagos bemühen. ein blick auf die deutsche unterschicht genügt. deren geburterate ist ca. 2,5 mal so hoch wie die einer deutschen akademikerin.

    wenn deine argumente richtig wären, dann müsste mehr wohlstand für mehr kinder sorgen. das hat aber noch nie funktioniert. deshalb muss dein argument falsch sein. es ist nur eine rechtfertigung deiner persönlichen entscheidung.

    schlimm ist, dass es eben nicht persönlich ist. so denkt und handelt die grosse mehrcheit der deutschen akademikerinnen und privilegierten frauen.

    • Es ist offenbar so, dass ab einem bestimmten Einkommen, Lebensstil und Lebensstandard, Kinder keinen finanziellen und individuellen Mehrwert mehr produzieren.
      Mir fällt auch kein überzeugender Grund ein, warum ein Akademikerpaar Kinder bekommen sollte – außer natürlich, es will unbedingt Kinder.
      Die Vorstellung, mindestens die nächsten 18 Jahre Verantwortung für ein Kind zu tragen, ist für mich persönlich auch nicht gerade verlockend.

    • „deren geburterate ist ca. 2,5 mal so hoch wie die einer deutschen akademikerin.“

      Weil die eh nichts zu verlieren haben, wenn du schon arm bist, kannst du nicht mehr arm werden. Wenn du schon am unteren Ende der Nahrungskette stehst, kannst du nicht mehr abrutschen.
      Oft sind solche Menschen auch nicht besonders verantwortungsbewusst, weder sich selbst (Übergewicht und ungesunder Lebensstil ist in der unterschicht häufiger als bei denen die ja eigentlich viel mehr Geld zum „Schlemmen“ und Genussmittelkonsum haben), noch Kindern gegenüber (Die Tatsache, dass Kinder aus solchen Verhältnissen erhöht Bildungs- und Verhaltensdefizite aufweisen obwohl die Eltern aufgrund ihrer Arbeitslosigkeit viel mehr Zeit haben, sich um die Kinder zu kümmern und sie zu fördern, belegt das). In einer solchen Situation, in einem Sozialstaat, sind Kinder sogar eine adäquate Einkommensquelle weil der Staat einem für jedes weitere Kind Geld zahlt.

      Man kann eigentlich nur hoffen und beten, dass der Sozialstaat wie durch ein Wunder noch mindestens hundert jahre weiter bestehen bleibt.

    • @atacama, dein argument ist wirklich zynisch: nur wer wenig zu verlieren hat, leistet sich mehr kinder. du reduzierst ihre motivation auf eine fatalistische einstellung. sollen doch diejenigen die drecksarbeit machen, denen es eh dreckig geht, richtig?

      es stimmt aber nicht. ich bin regelmässig auf kinderspielplätzen. deutsche pärchen sind in der minderheit und man kann beobachten wie männer ihren wunsch nach familie mittels importierten frauen erfüllen. stimmt, es gibt auch das phänomen des importmannes, der wird allerdings von frauen nahe oder jenseits des klimakteriums bevorzugt. es geht also nicht um familie.

      es sind also vorallem die akademikerinnen und privilegierten frauen, die sich vom kinderwunsch verabschiedet haben. warum das so ist vermag ich nicht zu sagen.

      • „nur wer wenig zu verlieren hat, leistet sich mehr kinder.“

        Was ist deine Theorie?

        “ sollen doch diejenigen die drecksarbeit machen, denen es eh dreckig geht, richtig?“

        Niemand „soll“ irgendetwas. Und wirklich „bringen“ tut es ja auch nichts, wenn, was einfach der Fall ist, viele Hartz4 Kinder zu Hartz4-Erwachsenen werden. Wer auf Hartz ist, zahlt ja nichts ein.

        „man kann beobachten wie männer ihren wunsch nach familie mittels importierten frauen erfüllen.“

        Konnte ich noch nicht beobachten. Gefühlt dominieren ethnisch „ähnliche“ Paare. Kann aber natürlich sein. Gibt es Statistiken ob der deutsche Mann mehr Kinder bekomt als die deutsche Frau?

  15. @atacama, ich hatte anscheinend recht:
    https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Bevoelkerung/Bevoelkerungsbewegung/BroschuereGeburtenDeutschland0120007129004.pdf?__blob=publicationFile

    eine echte „kinder pro mann“ statistik habe ich nicht gefunden. aber auf den seiten 20 und 21 liest man:
    *mehr geburten in binationalen ehen*
    *die geburtenzahl deutscher frauen (unabhängig von der nationalität des partners) ist … kontinuierlich gesunken.*
    *17% (aller geborenen eine mutter) mit ausländischer staatsangehörigkeit*
    wenn man ein bisschen rechnet, dann kommt man auf 80.000 kinder mit deutschem vater und ausländischer mutter. das bei 644.000 deutschen kindern insgesamt, ergibt sich ein anteil von rund 12,5%.

    du meinst, dass
    *Niemand “soll” irgendetwas.*
    und offenbarst dein gespaltenes verhältnis zu pflichten. implizit ist das deine forderung, denn die notwendigkeit von kindern stellst du ja nicht frage, überlässt dies aber der unterschicht, weil sie eh nichts zu verlieren hat.

    *Konnte ich noch nicht beobachten.*
    schau dich mal auf einem kinderspielplatz um. wo beobachtest du, strassencafe, italiener um die ecke, fitness-studio?

    wie ich schon sagte, habe ich keine erklärung für dieses verhalten der privilegierten deutschen frauen.

    • *wie ich schon sagte, habe ich keine erklärung für dieses verhalten der privilegierten deutschen frauen.*

      Es ist im Grunde das Verhalten von Wohlstandsfrauen.

      Banal wie politisch unkorrekt erklärt: Sie sind für Familie und Reproduktion zu teuer geworden.

      Ein Kind dauert hier wie dort seine Zeit, doch wegen unserem Lohnniveau kostet die Zeit einer Frau hier ein vielfaches. Die Kinder werden deswegen aber nicht ein vielfaches so gut.
      Daher wandern die Kinder aus ärmeren Ländern zu uns, wir kaufen deren Arbeitsleistung also die Arbeitsleistung der Menschen dort und wir produzieren unsere Kinder in der ärmeren Parallelgesellschaft mit Migrationshintergrund und staatlich Subventioniert in der Unterstschicht.

      Es ist im Grunde das gleiche wie niedrig qualifizierte Arbeiten die bei uns keiner mehr bezahlen will und die deswegen im Ausland gekauft werden. Das gleiche wie ganze Industrien mit niedrig qualifizierten Arbeiten die ins Ausland gewandert sind.
      Ein betroffener Arbeiter bei uns kann noch umschulen, sich weiterbilden, vor allem seine Kinder können das.
      Eine Mutter ist dagenn Chancenlos, ihrer Biologie Ausgeliefert und vom Wohlstand in eine Falle gelockt.

      Ihrer Obsoleszenz versucht die Wohlstandsfrau mit „Befreiung“ (Egoismus, Ausbeutung der Gesellschaft) und „Karriere“ entgegenzuwirken und macht dabei das was die Natur mit den Lebewesen die nichts bringen, die sich nicht vermehren tut: Aussterben lassen.

    • @borat, du sagst also, dass die kosten-nutzen rechnung für kinder bei wohlstandsfrauen, im gegensatz zu unterprivilegierten frauen, ein negatives ergebnis liefert. oder plakativ formuliert: weniger kinder, mehr wohlstand.

      allerdings kosten kinder immer geld. lediglich bei einigen hartzler familien kann man damit geld verdienen.

      warum nehmen unterprivilegierte frauen diese einbussen hin, wohingegen wohlstandsfrauen dazu nicht bereit sind? das ist noch nicht erklärt, oder?

  16. Das deutsche Lohnniveau ist das deutsche Lohnniveau. Wenn eine Frau aus Bagladesh nach Deutschland zieht, dann gleicht sich das Lohnniveau an. Denn mit umgerechnet 50 cent in der Woche, mit denen man in Bangladesh vermutlich leben kann, lässt sich hier nicht leben. Oder wie ist das gemeint?

    „und offenbarst dein gespaltenes verhältnis zu pflichten. implizit ist das deine forderung, denn die notwendigkeit von kindern stellst du ja nicht frage, überlässt dies aber der unterschicht, weil sie eh nichts zu verlieren hat.“

    Ich halte es für keine gute Idee, Kinder zu bekommen mit der Angewiesenheit auf einen Sozialstaat von dem man nicht weiss wie lange er noch durchhält. Das ist alles.
    Wenn ich von Hartz4 und Kindergeld lebe und eines davon oder beides fällt weg oder wird reduziert, dann habe ich nämlich ein Problem.
    In den Niederlanden geht der Tenor schon in die Richtung, wie es hier ist, weiss ich nicht. Vermutlich aber nicht besser
    Deshalb halte ich es nicht für eine gute Idee, mehr Kinder zu bekommen als man aus eigener Tasche finanzieren kann.
    Und eigentlich halte ich diese Einstellung auch für „natürlich“. Unter natürlichen Bedingungen gibt es nämlich keinen Sozialstaat und wenn ich zu wenig Nahrung finde, dann geht es eben nicht bzw. es ist mit Hunger und Verhungern zu rechnen.
    Ohne Sozialstaat verhungert man wohl nicht, aber man verelendet – wenn man sich auf den Sozialstaat verlassen hat.

    Ich habe es mal durchgerechnet. Ich kann mit meinen jetzigen Finanzen zwei, drei Kinder hochbringen. Und kein einziges mehr. Sich an soetwas zu orientieren halte ich für erwachsen und verantwortungsbewusst, keine Ahnung was du daran „unpflichtbewusst“ findest.
    Eine Familiengründung sollte mMn auch aus einem eigenen Antrieb heraus erfolgen und nicht weil „das Vateland“ es so will.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/20/niederlaendischer-koenig-verkuendet-das-ende-des-wohlfahrts-staats/

    • @atacama, du überraschst mich! jetzt sagst du, dass du dir ausgerechnet hast, dass du dir 2-3 kinder leisten könntest. was ist dein punkt? das sag ich doch schon die ganze zeit: die privilegierten deutschen frauen könnten locker mehr kinder haben, aber sie tun es nicht!

      wenn es dir gelänge die hartzler frauen von deiner position zu überzeugen, dann würden deutschland noch schneller entvölkert.

      gleiches gilt für familien mit geringem einkommen, die dennoch kinder haben und keine fatalisten sind. willst du sie davon überzeugen keine kinder zu haben? was ist dein punkt?

      nochmals provokant formuliert:
      deutsche privilegierte frauen wollen zu wenig kinder und verursachen dadurch ein grosses gesellschaftliches problem.

      warum tun sie das? was kann man dagegen tun?

      bisher wurde folgendes festgestellt:
      1. es liegt nicht an mangelnder sicherheit. die ist super und in jeder hinsicht zugunsten der frauen.
      2. mehr sicherheit, hat immer zu weniger kindern geführt.
      3. es liegt nicht an den männern. sie importieren sogar frauen.
      4. es sind genau die privilegierten frauen.

      • ich hba es nch nicht getan, weil ich a.) nicht den passenden Mann hatte (das ist jetzt anders, wobei das dann kein „klassisches“ familienmodell wäre, denn wir wären „nur“ Vater und Mutter aber nicht Partner) und b.) weil ich mir noch nicht genug meine Hörner abgestossen hatte. Wenn ich mit 27 oder 28 das erste Kind bekomme, ist das wohl auch noch jung genug.

        Ist es so unverständlich dass man auhc etwas die Sau raus lassen, die Welt sehen, Erfahrungen für sich sammeln will (auch sexuell) bevor man Kinder bekommt, auch damit man nicht irgendwann das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben? Von Lebenserfahrung und geistiger Reife und innerlicher Gesetztheit ganz zu schweigen.
        Mag sein, dass du es als egoistisch ansiehst, wenn man als Frau sich nicht einer ominösen „Pflicht“ unterordnet von 18 bis 40 nonstop Kinder zu gebären und das als einzige Lebensaufgabe und Erlebnis zu sehen.
        Ich wäre mit 20 aber nie und nimmer vom Kopf her soweit gewesen, wenn ich jetzt zurückblicke.
        Es gibt Männer die toben sich aus das bis sie 45 sind, Frauen sollen es aber nichtmal bis 25 dürfen?

        Ich will niemanden überzeugen. Von mir aus kann auch eine Pennerin unter der Brücke ein Kind haben, kann ich eh nichts gegen machen.
        Ich sage nur, dass ICH für MICH die Meinung habe, dass man das nur tun sollte wenn man das Kind auch SELBST (bzw. beide Eltern) aus eigener Kraft versorgen kann. Weil ICH der Meinung bin, dass ein Kind ein bisschen was anderes ist als ein Aquarium oder Goldhamster.
        Anderen Leuten etwas ausreden will und kann ich nicht, ich äußere bloß meine Meinung.

        • „3. es liegt nicht an den männern. sie importieren sogar frauen.“

          Dann brauchen wir uns über sinkende Geburtenraten oder „Aussterben“ ja keine Sorgen zu machen.
          Denn nach Deutschland eingeheiratete Ausländerinnen werden durch die Heirat ja Deutsche.
          Denn verstehe ich also nicht, wieso behauptet wird, die Geburtenrate in D läge nur bei 1,x Kindern.

      • @atacama, du als privilegierte wohlstandsfrau bist nicht allein für deren niedrige geburtenrate verantwortlich. es war keine persönliche, sondern eine gesellschaftliche frage, zu deren beantwortung, deine subjektiven erfahrungen, hierfür einen herzlichn dank, leider nichts beigetragen haben.

        hinsichtlich der staatsangehörigkeit der importfrauen bist du falsch informiert. lediglich das kind wird automatisch deutscher, die frauen behalten ihre staatsangehörigkeit.

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