Frauen aufs Podest stellen und nette Männer

Südländerin wird von einem ehemaligen Freund, mit dem sie gegen Ende der Schulzeit zusammen war, über Facebook angeschrieben.

Er versichert ihr, dass sie die Nachricht auch einfach löschen könne, aber es müsse einfach aus ihm raus:

Sie sei die Liebe seines Lebens, das sei ihm jetzt bewußt geworden, alle anderen Frauen seien nichts gegen sie . Dass es damals nicht mit ihnen geklappt habe sei eine Tragödie, er stelle sich heute noch vor, wie es wäre, er mit ihr zusammen wäre, er würde davon träumen, dass sie zurück nach Südland zieht, er wolle sie versorgen, sie könnten eine Familie sein und Kinder bekommen und er würde sie verehren bis an sein Lebensende.

Ich bin etwas überrascht, ich habe ihn sogar einmal bei einem Besuch in Südland kurz gesehen, er sieht aus wie ein klassischer Südlandmacho. Mit diesem Südländer-Drei-Tages-Bart, sportlich, stilvoll gekleidet. Ich ziehe Südländerin etwas auf, dass er doch eine gute Partie wäre. _Verehren_ bis an sein Lebensende. Vollversorgung. Das ist doch mal ein Angebot.

Sie lacht. Schreibt ihm eine Mail, dass es nichts wird. Selbst wenn sie nicht vergeben wäre. Aber sie wünscht ihm alles Gute und eine Frau, die ihn glücklich macht.

Ich frage sie, wie es kommt, dass er gerade ihr so nachtrauert. Er würde doch bestimmt bei Frauen ganz gut ankommen, so wie ich ihn in Erinnerung habe. ich verstehe schon, dass man gerade Freundinnen, die einen verlassen haben und gerade auch die ersten Freundinnen gerne idealisiert, weil es noch die am leichtesten zu verklärenden Beziehungen sind, in ihrer Unschuld und Unerfahrenheit. Aber das sind ja immerhin starke Worte aus dem Nichts und nach langer Zeit.

„Er hat Pech mit Frauen, seine Beziehungen halten alle nicht, nach einem halben Jahr sind die Frauen weg“. „Hast du ihn für andere Frauen verdorben?“

„Nein,  es liegt an ihm, deswegen habe ich auch irgendwann Schluss gemacht. Er war einfach zu nett. Er macht immer alles, was man ihm sagt. Es ist zu langweilig mit ihm“

198 Gedanken zu “Frauen aufs Podest stellen und nette Männer

  1. Immer du mit deinen Geschichten 😉
    Überhaupt … die Tags!! „Frauen mögen Arschlöcher“. Als gäbe es nichts zwischen „Ich tue alles für dich“ und „naja, ob ich dich ficke, oder eine andere, ist mir egal. Ich kriege sowieso jede rum“.
    Du erklärst mir immer, ich sei eine Ausnahme. Wie kommst du eigentlich zu der Annahme, „Südländerin“ sei keine? Hältst du sie, bzw. euch für den absoluten Durchschnitt?
    „Ich tue alles für dich“ ist meiner Meinung nach auch nicht „zu nett“, sondern klingt vor allem nach „Ich habe kein eigenes Leben“. Und das kann ziemlich anstrengend sein für den Partner. Die Vorstellung, dass der andere nichts anderes tut, als fade rumzusitzen, wie ein Trauerkloß, wenn man nicht hier ist, ist grausam. Wer außer einem absolut selbstverliebten Egoisten würde das auf die Dauer verkraften?

  2. Mein erster Gedanke war einfach nur:
    Bitch

    Und der zweite:
    Aber wie ist das möglich, als Südländer hat er doch bestimmt mehr Testosteron als Du!!!1elf

    • Ich finde es ist Zeit für ein faires Duell 😀

      (Wobei unfaire Tricks sicher evolutionstechnisch von Vorteil sind, solange sie gleichzeitig für die Südländerin High Value demonstrieren)

      Von der Theorie in die Praxis *Gummikeule-auspack*

      😉

      • Aber um beim Thema zu bleiben:

        Sowohl der Südländer als auch die Südländerin wären nicht mein Fall. Sie wirkt als brauche sie Entertainment. Okay, solange sie auch Entertainment liefert würde ja ein wechselseitiger Austausch bestehen.

        Wobei…vielleicht war das auch ein Shittest:
        Sie will dir sagen, dass du sich anstengen sollst, damit du ihr nicht auch irgendwann zu langweilig bist.

        (Hm… Reibungsenergie… lässt sich auch umdeuten. Die Leute mit denen man Streitet sind manchmal die, an denen man seinen Frust auslässt.
        Und Pick-Up behauptet ja: Man isst nicht da, wo man kotzt.
        Entweder man ist der Mülleimer, in den man kotzt.
        Oder man ist der Mülleimer, den man durch die Gegend tritt.
        Oder die Theorie ist falsch)

        (Bitte nicht zu ernst nehmen…)

        • @ unkraut

          3. Naja heute…

          „Sowohl der Südländer als auch die Südländerin wären nicht mein Fall.“

          Mein Erstgedanke bezog sich auf die letzten zwei Absätze, denn ich glaube mal nicht, dass sie wirklich Einblick hat, wie es bei ihm seit dem Ende der Schulzeit mit Frauen lief (hinsichtlich Dauer und Gründen). Und dann eben das mit dem „zu nett“…

          Klingt, als hätte sich da jemand was fürs Publikum zurechtgebastelt.

          Und die Nachricht selbst, herrje, wie hätte ich auf sowas reagiert?

          Ich hoffe, ich hätte ihm mitgeteilt, dass ich das nicht Ernst nehmen könne, sicher wäre, er meine nicht mich sondern ein selbstgeschaffenes Bild in seinem Kopf, dass man sowas schon 3 mal nicht über Facebook schreibt, und ihm generell vielleicht noch ein paar Hinweise für ein verbessertes Vorgehen gegeben.

          Damit, dass ich dann selbst möglicherweise als bitch bezeichnet worden wäre, hätte ich übrigens kein Problem gehabt. 😉

  3. @christian

    “Nein, es liegt an ihm, deswegen habe ich auch irgendwann Schluss gemacht. Er war einfach zu nett. Er macht immer alles, was man ihm sagt. Es ist zu langweilig mit ihm”

    Heute versuche ich es mal nicht mit einer psychoanalytischen Erklärung, sondern, -entsprechend dem Programm dieses Blogs – mit einer evolutionsbiologischen Erklärung, zitiert nach Bernhard Lassahn, nachzulesen auf cuncti „Die Blase wird platzen“. Vielleicht etwas provokativ

    Wenn wir einen weiten Blick wagen und im großen Maßstab zurückblicken, dann stoßen wir bei sehr frühen menschlichen Gesellschaften auf einen erstaunlichen Befund: 80% der Frauen haben Kinder, aber nur 40% der Männer. So erstaunlich ist es andererseits auch nicht, in der Tierwelt ist es genauso. Die Männchen unterliegen einer Auslese, nur die Alpha-Tiere pflanzen sich fort. Ein Alpha-Mann ist – wie ein Alpha-Tier – von Natur aus polygam, er versucht sein Genmaterial, das sich in der Auslese bewährt hat, möglichst effektiv weiterzugeben; Frauen wiederum sind von Natur aus hypergam, das heißt, sie orientieren sich ausschließlich an Alpha-Männern, die ihnen Schutz und einen optimalen Nachwuchs verheißen, auch wenn sie die begehrten Erzeuger teilen müssen. Die übliche Sichtweise, die nur von Polygamie und Monogamie ausgeht, erweist sich somit als nicht ausreichend, wir müssen zusätzlich noch die Hypergamie berücksichtigen. (Die „Hypergamie“ spielt bezeichnenderweise in der hiesigen Diskussion über das Verhalten von Frauen keine Rolle, obwohl es ein Schlüsselbegriff ist, mit dem sich vieles verstehen lässt: Frauen orientieren sich „nach oben“; die Frauenpolitik befasst sich ausschließlich mit „Spitzenjobs“; bei Partnerbörsen wählen Frauen als erstes die Gehaltsklasse der Männer, die ihnen vorgeschlagen werden sollen).

    • Jetzt haben wir wieder diese „es ist Natur!!11“-Debatte.
      Es ist auch „Natur“, dass wir einen Meter Sicherheitsabstand zu anderen Menschen halten – in einem öffentlichen Verkehrsmittel in der Stoßzeit ein Ding der Unmöglichkeit. Wir sind auch dazu geschaffen, zu Fuß zu gehen, aber dem durchschnittlichen Deutschen und Österreicher sind 100m zum nächsten Supermarkt schon zu viel. Wir fliegen mit Flugzeugen, essen 60kg Fleisch im Jahr, bewegen uns kaum noch vom Sofa runter und kaufen unser Essen in Plastik verschweißt, ohne sehen zu können, ob es vergiftet ist, überdecken unseren Körpergeruch mit Duschgel, Deo und Parfum, aber bei der Partnerwahl sollen wir es schwer haben, die steinzeitlichen Wurzeln zu überwinden? Frauen orientieren sich ausschließlich an Alphamännern, na klar.
      „Die Blase wird platzen“, und wir werden alle die „rote Pille“ nehmen und zurück auf die Bäume gehen – wie dramatisch.

      • Man kann „das ist die Natur!!“ sicher hinterfragen. Selbst wenn man annimmt, dass „alpha-Männchen“ erfolgreicher sind in der Paarung heißt das ja nicht, dass es für andere Männchen keine Niesche geben kann. Mit den von dir gebrachten Argumenten kommst du aber denke ich nicht sehr weit. „Sicherheitsabstände“ haben z.b. eine starke kulturelle Komponente (deshalb variieren sie ja von Land zu Land) und gelten gerade nicht, wenn man gar nicht sozial interagiert (Ubahn Tokio). Wir sind auch nicht dazu geschaffen, zu fuß zu gehen, sondern unsere Spezies kann es einfach, es ist, im Gegensatz z.b. zur Atmung, aber nur mittelbar überlebensnotwendig für unsere Spezies und wenig zu laufen nicht „gegen die Natur“. Und ob Essen vergiftet ist, konnte man auch in der Steinzeit meist nicht sehen, höchstens riechen oder schmecken, und das gilt für ein abgepacktes verdorbenes Stück Fleisch heute genauso. Und auch Deos/Parfum gibt es nur in dem Bereich, der uns natürlicherweise als wohlriechend erscheint, auch wenn es innerhalb dieses Bereichs Geschmacksunterschiede gibt (aber es gibt eben kein Eau de Kuhscheiße). All diese Dinge sind kulturelle Überformungen, aber sie sind nicht gegen die Natur gerichtet, sondern im Einklang mit ihr.

      • @rexi

        Es spricht bei einem Tier, dass Hierarchien ausbaut und Dominanzverhalten kennt und in sozialen Gruppen lebt und dessen nächste Verwandten ebenfalls stark auf Status und Dominanz abstellen auch einiges dafür, dass es Natur ist.

        Würdest du es denn zumindest als plausible möglicherweise zutreffende Theorie sehen`?

        Was spricht aus deiner Sicht – neben dem Umstand, dass evolutionäre Zusammenhänge schwer zu beweisen sind – dagegen?

        • Habe ich nie bestritten. Was ich bestritten habe, ist dass man sich a) als Mensch nicht über die „Natur“ erheben kann, denn das wird ständig getan, b) Natur =/= das Beste, c) du nicht von deiner „Südländerin“ auf alle Frauen oder auch nur den Durchschnitt schließen kannst (der Durchschnitt hat durchschnittliche Männer, keine Arschlöcher – eine tolle Errungenschaft der Zivilisation, nicht?).
          Abgesehen davon sage ich noch, dass zwischen „ich tue alles für dich“ und einem Arschloch unendlich viele Grauzonen existieren.
          Und es wäre wirklich nett, wenn du mit den Suggestivfragen aufhören würdest.

          • @Rexi

            „Habe ich nie bestritten.“

            Wie gesagt, mitunter finde ich es gut, bestimmte Grundlagen zu klären. Wenn du es auch als plausible Theorie ansiehst, dann ist das ja schon mal was.

            „“Was ich bestritten habe, ist dass man sich“

            „a) als Mensch nicht über die “Natur” erheben kann, denn das wird ständig getan“

            Unstreitig. Aber die Frage ist, wie viel Mühe es einem macht und ob man sich diese macht. Und gerade bei Begehren ist es schwer: Man kann sich nicht logisch zwingen, jemanden sexy zu finden („Attraction is not a choice“). Man kann zwar eine Beziehung mit jemanden eingehen und logisch entschließen, dass es das beste für einen ist, man kann dann mit der Zeit ein Bindung haben, aber das ist etwas gänzlich anderes.

            „b) Natur =/= das Beste“

            habe ich auch nirgendwo behauptet. Es wäre ein naturalistischer Fehlschluss zu sagen, dass alle Frauen gefälligst glücklich zu sein haben mit dominanten Statusmännern. Das hat aber nichts damit zu tun, dass es in diesem Bereich eine gut erklärbare Anziehung gibt.

            „c) du nicht von deiner “Südländerin” auf alle Frauen oder auch nur den Durchschnitt schließen kannst“

            Ebenfalls Zustimmung. Es war eine Anekdote, die gut zu meinen Theorien passt. Sie ist aber als solche kein Beleg.

            „(der Durchschnitt hat durchschnittliche Männer, keine Arschlöcher – eine tolle Errungenschaft der Zivilisation, nicht?)“

            Die Frage ist, was sie gerne hätten. Das sind sicherlich nicht tatsächliche Arschlöcher, aber viele Aspekte, die auch bei Arschlöchern vorhanden sind, kommen sehr gut bei durchschnittlichen Frauen an.

            (Würdest du es auch als „Errungenschaft der Zivilisation“ sehen, dass nicht alle Männer Topmodells haben, sondern durchschnittliche Frauen? Daraus könnte man dann herleiten, dass durchschnittliche Frauen die begehrtesten sind und alle Diät- und Sporttipps etc für Frauen Blödsinn. oder ist es eher ein Verteilungsproblem)

        • habe ich auch nirgendwo behauptet.

          Der erste Kommentar von mir, auf den du geantwortet hast, ging ja auch nicht an dich.

          Ebenfalls Zustimmung. Es war eine Anekdote, die gut zu meinen Theorien passt. Sie ist aber als solche kein Beleg.

          Das ist jetzt keine Beleidigung, sondern eine ernst gemeinte Frage: würdest du dich eigentlich als Arschloch bezeichnen? Wenn nicht (und du gibst ja interessanterweise weiter unten sogar zu, dass Frauen keine Arschlöcher wollen), dann ist dieser Tag, auf den ich mich bezogen habe, dessen Aussage du ja offenbar irgendwann mal vertreten hast, missverständlich.

          Die Frage ist, was sie gerne hätten.

          Gleich und Gleich gesellt sich gerne, oder?
          Natürlich kann man einen Traummann/eine Traumfrau haben, genauso wie man ein Traumhaus, ein Traumauto etc. hat, ein unerreichbares Ziel eben. Heißt das, dass man den Partner an seiner Seite weniger liebt, oder mit ihm/ihr absolut unzufrieden ist?
          Und nein, was sie gerne hätten, ist eigentlich nicht die Frage. Sehr viele Menschen, ich würde sagen, sogar die Mehrheit der erwachsenen Menschen hat einen Partner (Alter und Jugend weggerechnet). Trotzdem wird der Minderheit der Langzeitsingles und unfreiwilligen Jungfrauen eingeredet, dass alle Frauen auf Machos/Arschlöcher stehen, und alle Männer auf atombrüstige Blondinen.

        • Na und? Wichtig ist, mit wem sie sich fortpflanzen, nicht wer ihr Ideal ist. Für den Fortbestand der Art sind die Wunschvorstellungen eines Menschen völlig bedeutungslos, sofern er sie sich nicht erfüllt.
          Langzeitsingles/ewige Jungfrauen bekommen nicht deswegen keine Partner, weil alle Männer/Frauen diese Ideale wollen, das ist doch so offensichtlich, dass du es nicht bestreiten kannst. Sie entsprechen nur aus irgendeinem Grund auch nicht den gewöhnlichen Anforderungen, die die Mehrheit eben schon erfüllt (und die Mehrheit sind keine Traumfrauen/-Männer).
          Und ich frage dich noch mal: meinst du, dass Männer, die keine Frau bekommen, die 100%ig dem Schönheitsideal entspricht, ihre Frau nicht lieben? Meinst du, dass Frauen, die keinen Alpha-Traumprinzen bekommen, ihren Mann nicht lieben?

          • @Rexi

            „Na und? Wichtig ist, mit wem sie sich fortpflanzen, nicht wer ihr Ideal ist.“

            Ein hoher Partnerwert erhöht unter evolutionär relevanten Bedingungen die Chance auf Nachwuchs mit ebenfalls hohem Partnerwert. Um so näher am Ideal, um so besser

            „Für den Fortbestand der Art sind die Wunschvorstellungen eines Menschen völlig bedeutungslos, sofern er sie sich nicht erfüllt.“

            Der Fortbestand einer Art ist bedeutungslos. Die Weitergabe der eigenen Gene ist das was zählt.

            „Langzeitsingles/ewige Jungfrauen bekommen nicht deswegen keine Partner, weil alle Männer/Frauen diese Ideale wollen, das ist doch so offensichtlich, “

            Wenn ihr Langzeitsingle dasein daran liegt, dass sie keine Angebote haben, dann schon. Sie sind zu weit vom Ideal weg um interessant zu sein. Wenn sie selbst niemanden als gut genug ansehen, dann wirken die gleichen Prinzipien, nur andersrum

            „Und ich frage dich noch mal: meinst du, dass Männer, die keine Frau bekommen, die 100%ig dem Schönheitsideal entspricht, ihre Frau nicht lieben? Meinst du, dass Frauen, die keinen Alpha-Traumprinzen bekommen, ihren Mann nicht lieben?“

            Was hat das damit zu tun? Mit einem partnerwert von 40 (0-100) haben sie eben weniger Auswahl als mit einem Partnerwert von 100. Liebe in Form von ausgeschütteten Bindungshormonen kann man natürlich auch empfinden, wenn Partnerwert 1 und Partnerwert 1 zusammenkommen. Wenn Partnerwert 1 und Partnerwert 100 zusammenkommen, dann wird Partnerwert 1 wahrscheinlich mehr lieben und die Gefahr, dass Partnerwert 100 die Beziehung beendet wird höher sein.

        • Ein hoher Partnerwert erhöht unter evolutionär relevanten Bedingungen die Chance auf Nachwuchs mit ebenfalls hohem Partnerwert. Um so näher am Ideal, um so besser

          Na dann ist ja alles gut! Offenbar hat ja die Mehrheit einen hohen Partnerwert.

          Der Fortbestand einer Art ist bedeutungslos. Die Weitergabe der eigenen Gene ist das was zählt.

          Eine Mehrheit gibt ihre Gene weiter. Wie es scheint, ganz besonders die mit einem „niedrigen Partnerwert“. Sieh dich doch um! Besonders die Reichen und Schönen (m/w) warten ewig mit dem Kinderkriegen, und Akademiker (m/w) entscheiden sich gleich dazu, gar nicht ihre Gene weiterzugeben. Sex ist für das Weitergeben der Gene irrelevant, heutzutage.

          Wenn ihr Langzeitsingle dasein daran liegt, dass sie keine Angebote haben, dann schon. Sie sind zu weit vom Ideal weg um interessant zu sein. Wenn sie selbst niemanden als gut genug ansehen, dann wirken die gleichen Prinzipien, nur andersrum

          Nun, im zweiten Fall ist niemand außer sie selbst schuld. Unrealistische Ansprüche führen nunmal zu Einsamkeit.

          Was hat das damit zu tun?

          Lies dir nochmal meine Antwort von 11:31 durch, und das, was du darauf gesagt hast. Oder, besser noch, die Antworten davor. Wo du gemeint hast, dass wichtig ist, was der Durchschnitt gerne „hätte“.

          • @Rexi

            „Na dann ist ja alles gut! Offenbar hat ja die Mehrheit einen hohen Partnerwert.“

            Du vergißt den Zusatz „unter evolutionär relevanten Bedingungen“ (also ohne Verhütung etc) und den Zusatz „mit ebenfalls hohem Partnerwert“.

            Jedenfalls verstehe ich sonst deine Schlussfolgerung nicht

            „Eine Mehrheit gibt ihre Gene weiter.“

            du meinst die letzten 100 Jahre sind in dieser Hinsicht evolutionär relevant?

            „Nun, im zweiten Fall ist niemand außer sie selbst schuld. Unrealistische Ansprüche führen nunmal zu Einsamkeit.“

            Richtig. Aber das ändert nichts an den Kriterien, die überhöht werden.

            „Wo du gemeint hast, dass wichtig ist, was der Durchschnitt gerne “hätte”

            Ich bleibe dabei: Was er hätte muss nicht das sein, was er hat. man kann aber dennoch lieben. Das eine hat mit dem anderen schlicht nichts zu tun. Vielleicht kannst du mal näher ausführen, wo genau du den Zusammenhang siehst?
            Man kann natürlich sagen: „Das ist nach meiner Erfahrung der beste Partner, den ich bekommen kann“ und damit sehr zufrieden sein. Lass den Mann Game entdecken/Status bekommen oder die Frau Sport entdecken/attraktiver sein dann mag sich das ändern und man wird unzufrieden oder man hat schon soviel Bindung aufgebaut, dass man trotzdem glücklich ist.

      • @Rexi was die Natur angeht liegt es wohl eher in unserer Natur uns so wenig wie möglich und so viel wie nötig zu bewegen (Energie sparen) und uns vollzustopfen wann immer wir können^^ Das wir das jetzt tun ist kein Widerspruch sondern das biologische Programm 😀

        • Und was ist mit den Straßenbahnen, in die wir uns zwängen? Oder mit den Flugzeugen? Sind wir seit Neuestem Fledermäuse? Und findest du es wirklich natürlich, statt zu jagen, vor einem PC zu sitzen, und das Essen im Supermarkt einzukaufen?

          • nö, natürlich ist es nicht, aber es liegt halt auch in unserer natur lieber unbequem energie zu sparen statt bequem energie zu verschwenden. und supermärkte sind definitiv das nunplusultra für uns: ein platz an dem es hochkalorische nahrung für wenig aufwand gibt. eigentlich der gen-himmel^^

        • Wir sind keine Löwen, sondern Primaten. Ich weiß nicht, ob es so sehr in unserer Natur liegt, bequem zu sein und Energie zu sparen. Sagen Therapeuten nicht gerne, dass vor allem Jungen lieber toben, als still zu sitzen und bequem zu sein?

          • @RExi

            Es sind eben keine einfachen zuweisungen im Sinne von „Nur Faul“.

            Sondern immer wiederstreitende Interessen:
            – das Interesse Energie zu sparen
            – das Interesse Status aufzubauen
            – das Interesse als Kind Fähigkeiten spielerisch zu erlernen und sich auf Konkurrenzen vorzubereiten
            etc.
            Häufig will unser Grundprogramm bequem sein, unser logisches Denken will bestimmte Ziele erreichen. Weswegen wir unseren inneren Schweinehund überwinden müssen, gerade bei Tätigkeiten, die erst im Laufe der Zivilisation entstanden sind und die insoweit abstrakter sind

          • man kann ja mehrere biologische programme laufen haben. muskeln und koordination müssen ja auch gebildet werden, aber in einer welt in der viel bewegung zwangsläufig nötig war ist es eben sinnig „faulheit“ ins programm zu nehmen. bringt ja nix, unnötig energie zu verschwenden wenn jedes kilo fett mehr das überleben sichert.

        • @EMN:
          Granted.
          Aber Anpassung auf die veränderte Umwelt ist erforderlich und wird auch betrieben. Es rennt auch hier nicht jeder Mensch mit massivem Übergewicht (das auf lange Zeit gesehen nicht das Überleben, sondern Diabetes mellitus Typ 2, Gelenksabnützungen, Herzkrankheiten und sogar Krebserkrankungen begünstigt – wir sterben zum nicht mehr so früh wie in der Urzeit und spüren darum diese Folgen) durch die Gegend, obwohl dank unserer modernen Zivilisation ein Nahrungsmittelüberschuss herrscht.
          Warum soll es also bei der Partnerwahl unmöglich sein, sich anzupassen? Es ist nicht mehr zeitgemäß, dass sich die angeblichen 80% der Frauen die angeblichen 40% (ich habe sogar mal die Zahl 20% gelesen – auch wenn ich mich ernsthaft frage, wie man überhaupt auf solche Zahlen kommt) der „Alpha“-Männer teilen, und das tun sie auch nicht. Das ist eigentlich alles, was ich mit meinem ersten Kommentar sagen wollte.

        • @rexi

          *Warum soll es also bei der Partnerwahl unmöglich sein, sich anzupassen?*

          Wie sollte denn die schöne neue Partnerwahlstrategie aussehen?

          Du wirst sie wohl nicht erfinden, aber die Natur lässt dir die Freiheit es zu versuchen und dabei auszusterben, die Natur ist gerecht.

          Das Leben scheint verdammt dazu sich anzupassen und weiterzuentwickeln.

          Wen es jetzt eine Schwemme von Frauen gibt die sich für den bessern Mann hält, die männliche Rolle bei der Partnerwahl annehmen will, ihren übersteigerten Narzissmus damit nähren will dann ist das der Natur egal. Wenn es nix bringt, stirbt es aus.

          Im Übrigen passt es sich ja an, wir sterben aus, der neue Deutsche hat Migrationshintergrund, der neue Mensch kommt gerade nicht von denen die ihn sich auf ihre Fahnen schreiben, denn sie verheizen eher den alten Mensch.

        • Hat jemand verstanden, für welche Aussage Rexi hier so vehement eine Lanze bricht?

          Liege ich richtig mit meiner Interpretation:
          „Frauen sind nicht ihren biologisch bedingten hypergamen Tendenzen ausgeliefert.“
          , vielleicht auch
          „Frauen haben gar keine biologisch bedingten hypergamen Tendenzen.“?
          Oder ist es
          „Frauen haben zwar biologisch bedingte hypergame Tendenzen, sind aber gleichzeitig in stärkerem Maße kulturell geformt und verstandesbegabt, so dass sie sich quasi immer nicht in den arroganten Alpha verlieben, sondern in den behutsamen Beta.“ ?

          Es ist so schwer, wenn jemand in erster Linie „Du bist doch doof, das stimmt doch gar nicht“ sagt, aber nicht, was denn dann stimmt.

          Ein paar Anmerkungen im Detail (i.e. Aussagen, von denen ich annehmen, dass sie ’stimmen‘):

          >Warum soll es also bei der Partnerwahl unmöglich sein, sich anzupassen?

          Bei der Partnerwahl sind quasi alle Menschen in der Lage, sich anzupassen. Bei der (vor allem sexuellen) Anziehung nicht. Oder wenn, dann in viel geringerem Maße.

          Ich finde es auch keinen Widerspruch, dass ein Mensch einen anderen Menschen liebt, obwohl ihm ständig andere Menschen begegnen, die er/sie sexuell attraktiver findet als den Geliebten.

          >Es ist nicht mehr zeitgemäß, dass sich die angeblichen 80% der Frauen die angeblichen 40% (…) der “Alpha”-Männer teilen, und das tun sie auch nicht.

          Ich find grad die Quelle nicht, aber durch die Hookup Culture an amerikanischen Universitäten kommen die jungen Leute dieser Quote wieder recht nahe. Die Frauen, die College als Platz für sexuelles Ausleben betrachten haben anscheinend weit verbreitet die Einstellung „Wenn schon, dass aber mit einem knackigen Kerl“. Und den Ansprüchen genügen halt höchstens 20% der Studenten.

          Das wirksamste Gegenmittel gegen diese Tendenz scheint mir die Familie zu sein. Sprich: Wenn du Nachwuchs haben willst, brauchst du einen Partner; es gibt keine Herde, die einspringen kann.
          Wenn ein Partner, der über Jahre anwesend bleibt, quasi Voraussetzung für das Kinderkriegen ist, ist der Zwang viel größer, sich Partner aus der gleichen Attraktivitätsstufe zu suchen und bei dem zu bleiben.
          In dem Maße, in dem alleinerziehende Müttter wieder normal werden und der Staat die Rolle der Herde übernimmt, würde ich eine Rückkehr zum 80/40 Verhältnis erwarten.

          >auch wenn ich mich ernsthaft frage, wie man überhaupt auf solche Zahlen kommt

          Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, werden Teile der DNA nur von weiblichen Vorfahren weitergegeben und andere nur von männlichen. Wenn diese Bereiche verschieden abwechslungsreich sind, hat man die Antwort.

          >Und ich frage dich noch mal: meinst du, dass Männer, die keine Frau bekommen, die 100%ig dem Schönheitsideal entspricht, ihre Frau nicht lieben? Meinst du, dass Frauen, die keinen Alpha-Traumprinzen bekommen, ihren Mann nicht lieben?

          Eigentlich habe ich das oben schon beantwortet, aber vielleicht hilft auch eine Gegenfrage:
          Ob wohl ein Mann, der gerne Pornos schaut, seine Frau nicht liebt? Ob wohl eine Frau, die „50 shades of grey“ oder Arztromane liest und deutsche Beziehungskommödien sieht, ihren Mann nicht liebt?
          Oder ist es nicht so, dass „Ich liebe meinen Partner“ in den meisten Fällen es ganz gut neben „Ich sehne mich nach einem Ideal“ aushalten kann?

        • @ Rexi

          „Sagen Therapeuten nicht gerne, dass vor allem Jungen lieber toben, als still zu sitzen und bequem zu sein?“

          Die Bewegung liegt in der Natur des Menschen. Auch beim Weibchen.

          Absolut schädlich ist es wenn wir nur herumsitzen. Ich kann davon ein Liedchen singen da ich Physiotherapeuth bin und die „Kunden“ immer mehr werden.

          Da so viele Leute Rücken haben scheint es nicht gesund zu sein schon kleine Kinder an (Büro) Stühle anzupassen, oder hast du schonmal in der Natur einen Stuhl gesehen?

      • @rexi
        Frauen orientieren sich ausschließlich an Alphamännern, na klar.
        “Die Blase wird platzen”, und wir werden alle die “rote Pille” nehmen und zurück auf die Bäume gehen – wie dramatisch.“

        es ist wie gesagt ein evolutionsbiologischer Ansatz, der eine nur kulturalistische Sichtweise (der Mensch ist beliebig formbarmbar, Schaffung des neuen „Gendermenschen) zumindestens ergänzt

        Du mußt ein wenig auf den Kontext achten. Die Blase wird platzen bedeutet nicht ein Zurück auf die Bäume, sondern eher ein Paradigmenwechsel (weil die feministische Ideologie an ihren eigenen Wiedersprüchen scheitern wird (gewagte These: in 10 -20 Jahren)

  4. „er wolle sie versorgen, sie könnten eine Familie sein und Kinder bekommen und er würde sie verehren bis an sein Lebensende.“

    Ein schönes Beispiel für die tiefe Liebe von Männern. Wann hört man so was mal von Frauen? Dass sie Männer verehren würden bis an ihr Lebensende?

    • Naja, glauben würd ich das auch nicht. Sie aber scheint anzunehmen, dass das tatsächlich im Paket enthalten gewesen wäre.

      Ernsthaft: die Klage „er ist zu nett, macht alles was ich sage“ hab ich noch niemals irgendwann als Begründung für ein Schlussmachen gehört. Und wenn sie es deshalb zu langweilig mit ihm fand, deutet das für mich darauf hin, dass sie selbst vielleicht ein wenig phantasielos war.

      • „hab ich noch niemals irgendwann als Begründung für ein Schlussmachen gehört.“

        Och, das erlebt man doch öfter bei Frauen. Absolute Traummänner werden regelmäßig in den Wind geschossen, weil sie zu nett, zu undominant seien.

        • Pfff. Ich hab ja die Theorie, dass „Du bist zu nett“ in derselben Liga wie „Es liegt nicht an dir sondern an mir“ spielt.
          Statt sich und dem Partner die richtigen Gründe zu nennen (zu dick, zu schlecht im Bett, du machst beim Essen total merkwürdige Geräusche, du wirst ganz komisch aggressiv wenn du sauer wirst, etc.)

        • Les ich im Internet von, ja.
          Und Du hörst sowas in Gesprächen IRL?
          In meiner Umgebung waren die Männer entweder unsensible Ärsche, haben sie betrogen, oder die Frauen verliebten sich anderweitig. Ach, und dann gibts natürlich noch das „es passte einfach nicht“, was manchmal Schwierigkeiten im Bett und manchmal unterschiedliche Zukunftsvorstellungen (häufig: Nachwuchsplanung) meinte.
          „Zu nett“ als Trennungsgrund findet sich dagegen nicht mal unter ferner liefen.
          Wenn kein Knistern aufkommt, gibt es nämlich gar keinen näheren Kontakt. Und, wo ich drüber nachdenke, letzt hat sich eine Bekannte von ihrem Mann getrennt, weil er zu gesettelt geworden wäre (Job, Haus, Kind = „angekommen“), was sich bei näherer Betrachtung dann aber herausstellte als „mangelnde Beziehungspflege“ (was niemals ein einseitiger Vorhalt sein kann).

        • @ sheera

          „Wenn kein Knistern aufkommt, gibt es nämlich gar keinen näheren Kontakt.“

          Damit überhaupt eine Beziehung zustande
          kommt muss es der Mann wie auch immer
          fertig bringen, dass die Gina tingelt.
          Damit ihm das gelingt muss er ja
          quasi zumindest temporär, situativ
          Alpha Qualitäten zeigen.
          In der nun idealerweise folgenden
          Honeymoon Phase kann der Mann wieder
          auf normal schalten und er denkt
          fälschlicherweise die Sache sei nun
          soweit gelaufen.
          Sobald nun der Alltag wieder Einzug
          hält nimmt die Betaisierung des Mannes
          seinen Lauf und bei der Frau gewinnt
          die Hypergamie wieder die Oberhand.
          Damit verliert die Frau den Respekt
          für ihren Mann und und damit auch
          die Attraktion. Er bringt ihre
          Gina nicht mehr zum tingeln.

          „Und, wo ich drüber nachdenke, letzt hat sich eine Bekannte von ihrem Mann getrennt, weil er zu gesettelt geworden wäre (Job, Haus, Kind = “angekommen”), was sich bei näherer Betrachtung dann aber herausstellte als “mangelnde Beziehungspflege” (was niemals ein einseitiger Vorhalt sein kann).“

          Nun kommen all die schlauen Paarexperten
          und beginnen von Beziehungspflege und
          Beziehungsarbeit zu schwafeln.
          Das perverse dabei, das was man ihm
          sagt, was er falsch gemacht hätte,
          hat überhaupt nichts mit der Realität
          der Dynamik einer Paarbeziehung zu
          tun.

        • @RP

          *Das perverse dabei, das was man ihm
          sagt, was er falsch gemacht hätte,
          hat überhaupt nichts mit der Realität
          der Dynamik einer Paarbeziehung zu
          tun.*

          Gekaufte bequeme Ausreden, gekaufte Euphemismen.

          Überlegt man sich mal politisch unkorrekte, unbequeme Erklärungen, kommt man der Sache meist wesentlich näher.

          Warum sollte ein Wohlstandsmensch dem es viel zu gut geht denn der Wahrheit ins oft hässliche Gesicht schauen?

          Der König will nur Boten guter Nachrichten, dafür gibt er ihm auch einen Taler.

          Die Fähigkeit mit Niederschlägen und schwierigen Situationen umzugehen, sich selbst in Frage zu stellen und an sich selbst zu arbeiten ist nichts was der Wohlstandsmensch zum Überleben bräuchte, er kommt auch mit einer gekauften Illusion, einer Behauptung davon durch.

    • „Ein schönes Beispiel für die tiefe Liebe von Männern.“

      „Die tiefe LIebe “ ist das klassische „Omnia vincet amor“ (dt.: alles besiegt die Liebe) -Motiv der Römer, etwas zutiefst menschliches (nicht etwas geschlechtsspezifisches !!!), siehe auch modifiziert die erste Papst- Benedikt Enzyklika : Deus caritas est (Gott ist die LIebe)

        • @adrian

          die „tiefe Liebe “ ist eine anthropologische Konstante, keine spezifisch männliche

          Zur Analyse der obigen Beziehungskonstellation bedarf es einer ausreichenden „biographischen“ Anamnese (incl. der Kategorien Selbstwahrnehmung, Objektwahrnehmung, Selbststeuerungverhalten, Kommunikationsverhalten, Abwehr, Bindung). Ansonsten sind Die Kommentare eher „küchenpsychologische “ Projektionen

    • @Adrian
      Wann hast du das denn das letzte Mal gesagt, hm? 😉

      @sheera
      „Er ist zu nett“ ist meistens eine eher undifferenzierte Umschreibung für: „Whoa, komm mal runter Junge!“ Es kann einen sehr überfordern wenn jemand unheimlich tiefe Gefühle für dich hat und du sie (noch) nicht teilst.
      Hatte letztens jemanden gedatet, der nach einer Woche das gesamte Programm fahren wollte, Kochen, Kurzurlaub, you name it.
      Das ist einfach zu viel!
      Zudem erzählte er mir immer wie toll er mich fände und wie supi dass doch mit uns wäre, was als permanentes Gesprächsthema schon etwas öde ist. So ähnlich wie bei Romeo und Julia, die sich ja auch nur darüber unterhalten, wie supi sie sich finden. 🙂

        • Ein Mann der eine Frau einfach nur ins Bett bekommen will, schreibt sie nicht von Südland an, und offeriert ihr ein gemeinsames Leben mit Kindern.

          Und unter Männern braucht man solche Verse für Sex eh nicht 🙂

        • @Adrian
          Ich mein ja auch nicht „einfach nur“. Wie man an einigen Kommentatoren hier sieht wollen manche Männer auch einfach irgendeine Frau. Egal welche. Und Bitches love romantic shit!

          Wenn mein Freund von vor 10 Jahren mir sowas schreiben würde, würde ich entweder denken, dass er nu endgültig ganz unten ist, oder dass es unehrlich ist. Es ist einfach zu viel!

        • „Wenn mein Freund von vor 10 Jahren mir sowas schreiben würde, würde ich entweder denken, dass er nu endgültig ganz unten ist, oder dass es unehrlich ist. Es ist einfach zu viel!“

          Er wird sicherlich ganz unten sein. Verzweifelt, weil er keine Frau halten kann. So geht es vielen netten Männern.

        • @Adrian
          Ach so ein Blödsinn. Frauen mögen nette Männer. Es sind meist andere Eigenschaften die nicht so dolle sind, aber natürlich krallen sich die Männer an „zu nett“ fest, weil alles andere unangenehm ist.
          So ähnlich wie manche Frauen „zu schön“ sind, oder so.

          • @Maren

            „Frauen mögen nette Männer“

            Da würde ich zustimmen, wenn sie es ansonsten mit Männlichkeit kombinieren. Nett kann eben Komfort bedienen, aber nicht Attraktion. Frauen, die sagen, dass sie einen netten Mann mögen, haben dabei meist etwas anderes vor Augen, gutaussehend, selbstbewußt, dabei aber höflich und zuvorkommend.Die „Nettigkeit“ die abgelehnt wird, ist die, die nach Bestätigung sucht, dabei wenig Selbstbewußtsein ausstrahlt, es ihr recht machen will und damit Neediness ausstrahlt.

        • *Die “Nettigkeit” die abgelehnt wird, ist die, die nach Bestätigung sucht, dabei wenig Selbstbewußtsein ausstrahlt, es ihr recht machen will und damit Neediness ausstrahlt.*

          Das mag aber niemand, auch in Freundschaften nicht.

        • @el mocho
          Unter denen, die sich nicht mit ihren tatsächlichen „Defiziten“ auseinander setzen mögen. So siehts zumindest von der anderen Seite aus.

          Es ist einfacher und schmeichelhafter für mich selbst, zu sagen, ich sei einfach zu nett, als mir einzugestehen, dass man vielleicht einfach nicht schlau, witzig oder schön genug war um die andere Person zu kriegen oder zu halten.

        • Oh nein, ich meine nicht die besonders schlauen, witzigen oder „schönen“ Männer, sondern die laut und dominant auftretenden, wobei eine Neingung zur Gewalttätigkeit keinen größeren Nachteil darstellt.

          Das gilt im wesentliche im jungen Alter, später spielt der soziale Status eine größere Rolle, und ein Professor kann durchaus einen Rocker ausstechen.

        • @ Christian

          „Da würde ich zustimmen, wenn sie es ansonsten mit Männlichkeit kombinieren. Nett kann eben Komfort bedienen, aber nicht Attraktion. Frauen, die sagen, dass sie einen netten Mann mögen, haben dabei meist etwas anderes vor Augen, gutaussehend, selbstbewußt, dabei aber höflich und zuvorkommend.“

          “tough-tender” – nice to her, aggressive with everyone else.

          Extrembeispiel: Leader einer kriminellen Organisation.
          Konkretes Beispiel: Berlusconi. 🙂

        • @ El_Mocho

          „Das gilt im wesentliche im jungen Alter, später spielt der soziale Status eine größere Rolle, und ein Professor kann durchaus einen Rocker ausstechen.“

          Gerade in diesem Beispiel kann sich
          der Unterschied zwischen Attraction
          und Arousal zeigen.
          Auch wenn sie sich für den Professor
          entscheidet lässt sie unter Umständen
          nur der Gedanke an den Outlaw Biker
          wirklich heiss werden.

      • @ Maren

        „Es kann einen sehr überfordern wenn jemand unheimlich tiefe Gefühle für dich hat und du sie (noch) nicht teilst.“

        Vorm Sex = Zustimmung. Aber – und unter der Voraussetzung es war Bombe – danach fiel ich noch jedes Mal head over heels.

        „Hatte letztens jemanden gedatet, der nach einer Woche das gesamte Programm fahren wollte, Kochen, Kurzurlaub, you name it.
        Das ist einfach zu viel!“

        Och…

        Vielleicht bin ich da „vorgeprägt“. Meine erste große Liebe hat damals nämlich sowas von das volle Programm gefahren, inkl. Wohnungsschlüssel eine Woche nach dem ersten Kuss. Fand ich super. Und dem Aktuellen bin ich quasi auch nicht mehr von der Seite gewichen, als ich ihn einmal zu fassen kriegte.

        Ich gehöre also offensichtlich mehr in die Kategorie „Klette“ – wobei ich die Beschreibung „die Furie der Hingabe reiten“ bevorzuge 😉

        • @sheera
          *Aber – und unter der Voraussetzung es war Bombe – danach fiel ich noch jedes Mal head over heels.*

          Hm, und wenn es nicht Bombe ist, kann man das ja dem armen Kerl auch nicht so sagen…

          *Ich gehöre also offensichtlich mehr in die Kategorie “Klette” – wobei ich die Beschreibung “die Furie der Hingabe reiten” bevorzuge*

          Siehste, so unterschiedlich sind die Menschen.

        • @Maren
          Ich denke es ist besser eine Person kurzfristig zu verletzen als sie mit einer Unwahrheit in die Zukunft zu schicken. Aus Fehlern und Schmerz kann man lernen, aus erfolgreichen Verschleierungsstrategien um ‚unangenehmen Gefühlen‘ (für den Anwender der Strategien) zu entgehen, eher nicht.

          Aber seis drum.. ist nur meine Meinung.

        • @Neutron

          Dabei solltest du bedenken dass die Narzisst.I.n beides anstrebt: Verletzen _und_ Unwahrheit verbreiten, denn beides dient ihrer Macht.

      • @ maren

        “Er ist zu nett” ist meistens eine eher undifferenzierte Umschreibung für: “Whoa, komm mal runter Junge!” Es kann einen sehr überfordern wenn jemand unheimlich tiefe Gefühle für dich hat und du sie (noch) nicht teilst.“

        Sich als Mann in einer so frühen
        Phase gefühlsmässig komplett zu
        Öffnen ist meist kontraproduktiv.
        Auch mit übertriebenen Komplimenten
        sollte Mann sich zurückhalten.
        So etwas im Sinne von:“You are
        a bad girl but a good fuck“
        kann durchaus der Situation
        angepasst sein.

        • @ Maren

          „So langsam versteh ich, warum du für Sex bezahlst…“

          Sachen die Spass machen kosten
          so oder so Geld oder andere
          Ressourcen, nicht zuletzt Nerven.
          Also heute der Trend nicht zu
          kaufen sonder mieten oder leasen.
          🙂

        • @marenleinchen

          Hier mein Kalenderspruch für dich:

          Liebe kann man nicht kaufen, aber man muss sie teuer bezahlen.

          Dass du als Verfechter.I.n der Verteilungsgerechtigkeit, als Empfänger.I.n der verteilten Ressourcen, als Verkünder.I.n ihrer Verteilungsansprüche verdrängst dass Geld quasi immer zu Frauen fließt, Frauen quasi immer bezahlt werden, ist verständlich.

          @RP

          Alles was Menschen wollen eignet sich um ihnen Geld abzunehmen. Was keiner will hat keinen Wert.
          Man könnte fast annehmen Frauen haben diese Regel erfunden, so wie sie sich auftakeln, bewerben und zur Schau stellen um ihren Wert zu steigern.

          Interessant dabei ist dass unsere #Frauenschaft ja medial ihren wert hypen will mit der Unterstellung die Männer sind alles geile #Sexisten.

          Praktisch stockt der Ressourcentransfer wohl auch mit dem stark fortgeschrittenen Durchschnittsalter und immer abweisenderem Charakter unserer besten Frauen der Welt.

        • @ Borat

          „Interessant dabei ist dass unsere #Frauenschaft ja medial ihren wert hypen will mit der Unterstellung die Männer sind alles geile #Sexisten.“

          Damit sollen ja Männer dazu gebracht
          werden Ressourcen zu transferieren
          ohne eine Gegenleistung zu erwarten.
          Das geht soweit, dass die Männer
          sich schon schuldig fühlen sollen
          wenn sie denken sie möchten eine
          adäquate Gegenleistung.
          Man sagt dir, du bist unreif, du
          hast dich geistig nicht weiter
          entwickelt, du bist auf einer
          primitiven Stufe stecken geblieben.
          Funktioniert immer weniger je
          mehr Männer sich aus der Matrix
          befreien.

    • Nun, vielleicht nicht unbedingt für die Liebe, aber für die Bereitsschaft, für einen anderen Menschen viel einzusetzen, etwas für eine Sache mit unbestimmtem Ausgang zu riskieren. Eine Demonstration von „ich hab mich entschieden und steh zu dir“, zu der Frauen angesicht ihrer (falschen) Überzeugung, immer und überall vergleichbares Männermaterial bekommen zu können, nicht bereit sind.

      Das wirkt sch natürlich auch auf die emotionale Entwicklung und das Sozialverhalten von Frauen aus, weil bad stories nun mal vor Geschlechtergrenzen nicht einfach so halt machen. Nur Feministen sind so dumm, das zu glauben.

      Die Folge ist, daß der Mythos von der Frau als unumgänglicher Weg für Männer, im Leben Glück und Zufriedenheit zu erlangen, unmöglich stimmen kann. Dennoch pflegen viele Männer Überzeugungen dieses Typs. Und jeder von uns kann beobachten, daß dem Trend nach deren Leben um so schlechter läuft, je hartnäckig sie darauf bestehen.

      Meiner Meinung nach gibt es für uns Männer an dieser Stelle viel zu lernen und viele Rätsel zu lösen und Männer müssen sich zusammentun, um eine neue Perspektive für sich zu finden. Dann werden sie für Frauen auch nicht mehr wie arme Würstchen aussehen, die man nicht ernstnehmen kann. Das wird ne Menge helfen

      Feminismus ist demgegenüber eine zu vernachlässigende Gefahr – nett, dagegen zu arbeiten, aber im Grunde nur ein Epiphänomen.

      • @elmar
        „Die Folge ist, daß der Mythos von der Frau als unumgänglicher Weg für Männer, im Leben Glück und Zufriedenheit zu erlangen, unmöglich stimmen kann“

        Die Aufrechterhaltung hat mit einer nicht gelösten Mutter-Sohn Symbiose zu, die eine adäquate Autonomieentwicklung verhindert (Autonomie-Abhängigkeitskonflikt)
        Dieses ist ja auch sehr schön in unserer vaterlosen Alleinerziehenden-Kultur zu beobachten , in welcher, psychoanalytisch gesprochen, die frühe Triangulierung (Vater-Mutter-Sohn Trias) verunmöglich wird. Das Ergebnis: persistierende Mutter Sohn Dyade. Söhne neigen überproportional zum Autoritarismus/Rechtsextremismus
        Problem durch Feminismus : basiert (philosophisch) eher auf Dekonstruktion (Poststrukturalismus), hat trotz öffentlichem Therapiegebrabbel Psychoanalyse (diese war wirkmächtig in den späten 60ger/frühen 70 gern) vollkommen verdrängt

        • @Step II

          >die eine adäquate Autonomieentwicklung verhindert
          Ich denke, das ist ein Mißverständnis. Diese Männer sind schon autonom, weil sie meinen, den guten Grund für ihr Verhalten darin zu sehen, daß sie mit Frauen an dasjenige Glück und diejenige Erfüllung im Leben kommen, zu der sie selbst nicht fähig zu sein meinen. Schließlich sind Männer ja eher willde Tiere, die erst durch Frauen zu Menschen erzogen und sozialisiert werden müssen.

          Das ist zwar falsch, aber mit einer Autonomiestörung hat das nichts zu tun.

          „Dieses ist ja auch sehr schön in unserer vaterlosen Alleinerziehenden-Kultur zu beobachten“

          Meiner Erfahrung nach haben Männer, die von Frauen erzogen wurden, enormen Nachholbedarf. Das gilt nicht nur für viele praktische Fähigkeiten (Frauen holen ja lieber einen Mann, der für sie arbeitet, als selbst etwas zu tun), sondern vor allem für das Wissen darum, wie man sich um sicch selbst kümmert, wie man etwas aus sich und seinem Leben macht. Bei Frauen ist da viel zu oft noch das Übliches „.. und dann kommt ein Mann und alles wird andes, neu und gut“ zu hören. Das geben die an ihre Söhne weiter und dann sitzen die da und warten.

          Und natürlich passiert gar nicht – was auch? Frauen sind eher der Meinung, daß Männer ihnen etwas schulden, anstatt dass sie die süssen Kerle an die Hand nehmen und ihnen die Welt zeigen. Das ist immer noch Männersache, denn viele Frauen zeigen nach wie vor eine geradezu ständische Gesinnung.

          Aber das ist natürlich ein ganz anderes und spezielleres Thema als das aus meinem ursprünglichen Kommentar, wo ich auf die Randbedingungen für emotionale Entwicklung von Frauen und Männern hinaus wollte.

      • @elmar

        „Eine Demonstration von “ich hab mich entschieden und steh zu dir”, zu der Frauen angesicht ihrer (falschen) Überzeugung, immer und überall vergleichbares Männermaterial bekommen zu können, nicht bereit sind“

        Würde ich so nicht sehen. Es gibt genug Frauen, die auch in schlechten Zeiten zu ihren Männern stehen und keinen anderen wollen.

        „Die Folge ist, daß der Mythos von der Frau als unumgänglicher Weg für Männer, im Leben Glück und Zufriedenheit zu erlangen, unmöglich stimmen kann“

        Es mag heterosexuelle Männer geben, die auch ohne Frauen glücklich sind. Die meisten Männer werden aber eine Partnerschaft vermissen und sind glücklich in einer gut laufenden Beziehung. Natürlich kann man sich im leben auch viel kaputt machen mit dem falschen Partner

        Man sollte Frauen eben nicht auf das Podest stellen und sich nicht unterbuttern lassen. Aber das bedeute nicht, dass man aus einer Partnerschaft nicht sehr viel für einen selbst ziehen kann.

        • „Es gibt genug Frauen, die auch in schlechten Zeiten zu ihren Männern stehen und keinen anderen wollen.“

          Ja, die gibt es, ich weiß. Die Frage ist: Wie sind diese Eigenschaften zahlenmäßig verteilt? Erst wenn wir an diese Frage rankommen, wird die Diskussion wirklich interessant.

          „Es mag heterosexuelle Männer geben, die auch ohne Frauen glücklich sind. “

          Möglicherweise ist da bei dir der MGTOW-Filter eingerastet, aber das wäre ein Mißverständnis.

          Mir ging es darum, daß viele Männer nicht auf die Qualitäten von Frauen achten und mit vielen Frauen mitgehen, weil sie eben Frauen sind und meinen, nun werde irgendwie alles gut, weil da eben eine Frau in ihrem Leben sei.

          Aber das alleine reicht natürlich gar nicht aus.

          Auch bei Frauen erlebe ich das oft: Ist man als Mann nicht erstens sofort und zweitens gleichbleibend von Frauen begeistert, dann reagieren viele Frauen völlig überfordert, als hätten sie noch nie einen Mann gesehen, der Ansprüche an die Frauen stellt, die er in seinem Leben duldet. Das ist die andere Seite der Medaille.

          „Die meisten Männer werden aber eine Partnerschaft vermissen und sind glücklich in einer gut laufenden Beziehung.“

          Selbstverständlich. Ist ja bei mir auch so.

          „Natürlich kann man sich im leben auch viel kaputt machen mit dem falschen Partner.“

          Darauf wollte ich hinaus. Vielen Männer ist die Gefahr, die von Frauen heutzutage für ihr Leben ausgeht, einfach nicht klar.

          „Man sollte Frauen eben nicht auf das Podest stellen und sich nicht unterbuttern lassen.“

          In einer Partnerschaft wäre sowas völlig desaströs.

          „Aber das bedeute nicht, dass man aus einer Partnerschaft nicht sehr viel für einen selbst ziehen kann.“

          Ich sehe es wie du. Aber meiner Einschätzung nach unterlassen es viele Frauen von Anfang an, sich selbst zu Menschen zu erziehen, deren Gesellschaft eine Bereicherung ist. Für Männer ist die Erkenntnis, an sich arbeiten zu müssen, normal. Für viele Frauen scheint schon der Gedanke daran, von Geburt an nicht perfekt zu sein, eine Zumutung darzustellen.

          Aud diese Idee kommen diese Frauen natürlich nicht allein oder weil sie von Natur aus einen schlechten Charakter haben. Unsere Kultur ist eben seit langer Zeit frauenüberhöhend und männerverachtend. Und deshalb empfinden viele Männer Feminismus auch als Zumutung. Mit irgendwelchen Hirngespinnsten von einem Patriachat oder patriachaler Männlichkeit hat das nichts zu tun.

          Die Pointe ist also, daß wir Männer diese Kultur aufbrechen müssen. Von Frauen ist da keine Hilfe zu erwarten, schließlich profitieren sie nur davon. Und wären die Geschlechter vertauscht, würden sich Männer ganz genauso verhalten.

          • @elmar

            „Ja, die gibt es, ich weiß. Die Frage ist: Wie sind diese Eigenschaften zahlenmäßig verteilt? Erst wenn wir an diese Frage rankommen, wird die Diskussion wirklich interessant.“

            Das müsste man für beide Geschlechter prüfen, was sehr schwer ist. Insbesondere dann, wenn man erst einmal bestimmen muss, was überhaupt „schwere Zeiten“ sind und was dem anderen Geschlecht jeweils wichtig ist.

            Da müsste man insbesondere klären, wann sich Frauen und Männer entlieben, welche Kriterien für sie jeweils wichtig sind.

            Einige Männer zB kommen häufiger besser damit zurecht, wenn man ruhig nebeneinander lebt, während einige Frauen das Gefühl haben, dass es dann auch keine Partnerschaft ist, man keine gefühlsmäßige Bindung mehr hat etc.
            Frauen werden eher tolerieren, wenn man ein paar Kilos zulegt, solange ansonsten alles stimmt, während Männer das vielleicht schon eher als Anlass zum entlieben sehen.

            Sprich: Man muss die Attraktivitätsmerkmale herausarbeiten und für jedes Geschlecht gewichten. Sie verliert ihren Job kann etwas anderes sein als er verliert seinen Job, sie legt 15 Kilogramm zu etwas anderes als er legt 15 Kilogramm zu und so weiter.

            „Für Männer ist die Erkenntnis, an sich arbeiten zu müssen, normal“

            Auch eine gefährliche Aussage. Viele Männer arbeiten auch gerade nicht in Beziehungssachen an sich. Oder sie arbeiten in eine vollkommen falsche Richtung (zuviel Zustimmung, zuviel nach ihren Wünschen fragen, zuviel reine Streitvermeidung, zuviel „Hauptsache ich habe meine Ruhe“).

            Es gibt genug Beziehungen, in denen die Frau sich weiter entwickeln und der Mann auf der Stelle stehen möchte. Sie ist zB bereit für Kinder etc, er möchte lieber alle Möglichkeiten offen halten und sich nicht binden.

        • „Für Männer ist die Erkenntnis, an sich arbeiten zu müssen, normal. Für viele Frauen scheint schon der Gedanke daran, von Geburt an nicht perfekt zu sein, eine Zumutung darzustellen.“

          Dem stimme ich zu. Allerdings würde ich das nicht alleine dem Feminismus anlasten. Es ist m. E. Teil der menschlichen Sexualität.

        • *Ist man als Mann nicht erstens sofort und zweitens gleichbleibend von Frauen begeistert, dann reagieren viele Frauen völlig überfordert, als hätten sie noch nie einen Mann gesehen, der Ansprüche an die Frauen stellt, die er in seinem Leben duldet.*

          Interessante Wortwahl. Welche Frauen meinst du genau die du „duldest“?

          *Aber meiner Einschätzung nach unterlassen es viele Frauen von Anfang an, sich selbst zu Menschen zu erziehen, deren Gesellschaft eine Bereicherung ist.*

          Nämlich?

        • „Allerdings würde ich das nicht alleine dem Feminismus anlasten.“

          Das würde ich auch nicht tun. Meine Vermutung ist, daß der Feminismus an dieser Stelle schon längst bekannte Geschlechterrollen bedient. Er merkt es nur nicht und hält sich stattdessen für wahnsinnig progressiv.

          „Es ist m. E. Teil der menschlichen Sexualität.“

          Das hätte ich nicht erwartet, sondern einfach ein komplett kulturelles Phänomen vermutet.

          Welchen Einfluß hat die Sexualität deiner Meinung nach, die in meinen Augen immer auch irgendwie eine biologische Komponente hat?

        • @Maren

          „Welche Frauen meinst du genau die du “duldest”?“

          So wie sich Frauen vom Feminismus nicht vorschreiben lassen, daß sie ihren Orgasmus klitoral zu bekommen haben, schreibe ich Männern nicht vor, welche Wünsche sie an ihr Leben und entsprechend an Frauen zu hegen haben.

          Es geht hier um ein strukturelles Problem.

        • Female Choice. Die Tatsache, dass der Mann „balzt“, sich mehr um eine Frau bemühen muss, während sie auswählt, führt dazu, dass Frauen weniger Grund sehen müssen, an sich zu arbeiten.

          • @Adrian

            Wir haben zwar in gewisserweise „Female Choice“ aber Männer sind ja nicht per se wahllos.Wir sind eine Spezies, bei der die Auswahl des Weibchens durchaus eine hohe Wichtigkeit hat, da eine Paarbindung stattfindet. Männer wollen auch eine Frau mit möglichst hohen Partnerwert.

            Das auch Frauen sich bemühen, sieht man schon daran, dass ich zum Weggehen eine Vorbereitung von 15 Minuten brauche, eine Frau aber eher eine 3/4 Stunde aufwärts.

            Ich würde zustimmen, dass einige schlechte Charaktereigenschaften sich eher bei Frauen entwickeln, weil sie eher damit durchkommen, dass sie sich wie eine Prinzessin aufführen. Dazu wollte ich auch noch mal was schreiben

        • „Auch eine gefährliche Aussage.“

          Eher aufrüttelnd. 🙂

          „Viele Männer arbeiten auch gerade nicht in Beziehungssachen an sich.“

          Ach, das sind doch nur wirklich abgekaute Kllischees. Selbstzufrieden vor sich Hingrunzen und alles scheissegal finden, kommt was nie vor.

          „Oder sie arbeiten in eine vollkommen falsche Richtung“

          Das beobachte ich oft.

          „zuviel reine Streitvermeidung, zuviel “Hauptsache ich habe meine Ruhe”

          Das beobachte ich auch oft.

          Aber darum gehts nicht. Es geht um die Selbstverständlichkeit, mit der Männer akzepieren, daß an sie Verbesserungsansprüche gestellt werden. Daß die Männer dann nicht immer den Arsch hochkriegen, ist zu erwarten.

          „Sie ist zB bereit für Kinder etc, er möchte lieber alle Möglichkeiten offen halten und sich nicht binden.“

          Es ging um Entwicklungen als Person, ein besserer Mensch zu werden. Daß Männer sich heuzutage für die Geltungssucht der Frauen keine Kinder mehr an die Backe tackern lassen, ist verständlich.

          • @elmar

            „Es ging um Entwicklungen als Person, ein besserer Mensch zu werden“

            Die Gefahr ist, dass deine Sicht, was ein besserer Mensch ist, auf deinen Vorstellungen von einem besseren Menschen als Mann beruht. Was wäre, wenn eine Frau es zB als besserer Mensch ansieht, wenn man bereit ist Verantwortung für Nachwuchs zu übernehmen? oder mehr über Gefühle zu reden? Oder sich mehr für Theater etc zu interessieren?

            Wer definiert also, was ein besserer Mensch ist, wessen Sicht ist wesentlich?

            Und natürlich: Was ist aus deiner Sicht die Entwicklung zu einem besseren Menschen?

        • @elmar
          Erschreckende Unkenntnis des weiblichen Körpers und komische Vorstellungen von Sex mal beiseite:
          Du redest von „im Leben geduldeten“ Frauen, die bitteschön bestimmte Eigenschaften aufweisen sollen, um weiterhin geduldet zu werden.

          Das klingt für mich erstmal so, als würdest du zum Beispiel von einer Arbeitskollegin erwarten, dass sie sich „verbessert“.
          Was ziemlich übergriffig und unangemessen ist.
          Zudem, was sind die Konsequenzen? Gibt es noch eine niedrigere Stufe als Duldung?

          • @elmar

            „aber ich würde die female choice als kulturelles Phänomen verstehen, nicht als sexuelles. Aber das ist ja auch nicht der zentrale Punkt.“

            Die evolutionären Theorien zur Partnerwahl und den Fixkosten des Sex sind dir aber bekannt? Wie stehst du zu diesen?

        • @Maren

          „Das klingt für mich erstmal so, als würdest du zum Beispiel von einer Arbeitskollegin erwarten, dass sie sich “verbessert”.“

          Dort, wo ich arbeite, wird man aber genau dafür bezahlt. Und Frauen gibt es fast keine bei uns, dabei suchen wir dringend Nachwuchs und könnten es uns gar nicht leisten, Bewerber aufgrund des Geschlechts abzulehnen.

          >Was ziemlich übergriffig und unangemessen ist.

          Wenn das eine Feministin sagt, bin ich beruhigt. Denn dann bewege ich mich in die richtige Richtung.

          >Gibt es noch eine niedrigere Stufe als Duldung?

          Danke für die Demonstration deines hierarchischen und ständischen Denkens.

        • „Die Gefahr ist, dass deine Sicht, was ein besserer Mensch ist, auf deinen Vorstellungen von einem besseren Menschen als Mann beruht.“

          Seh ich gar nicht.

          Was ich sage – und Adrian scheint da gar nicht so weit weg zu sein – ist etwas ganz anderes.

          i) Meine Position ist, daß alle Menschen am Anfang gleich sind. Und sie werden alle schwach, doof, nicht-autonom und inkompetent geboren und arbeiten ihr ganzes Leben daran, besser, kompetenter, autonomer, netter, freundlicher, moralischer und sonste-was zu werden.

          ii) Wenn nun – etwas vereinfacht dargestellt – einem Geschlecht (den Männern) von Anfang an klar gemacht wird, daß sie nur durch Leistung etwas erreichen, während man anderen (den Frauen) erklärt, sie wären schon immer etwas Besonderes gewesen und müßten nur die männlichen Trottel, die das nicht abraffen, aus ihrem Leben entfernen, um zu den Sternen zu gelangen, dann haben die Männer tendentiell einen motivationalen Vorsprung, der sich unter Garantie überall im Leben auswirkt.

          Also wirkt er sich auch emotional aus. Einfach, oder?

          Das Besondere an den Geschlechterdebatten ist, daß wir die Gewohnheit haben, Wissen um elementare Abschätzungen und Zusammenhänge, zu ignorieren, das wir ansonsten den ganzen Tag benutzen.

          Dafür mache ich die Debattenhoheit des Feminismus verantwortlich.

          Frauen könnte man absurderweise z.B. helfen, indem man ihr Leben schwerer macht. Dann würde sie sich – wie alle Menschen – auch mehr reinhängen.

          Aber im Grunde sollte es unser Plan sein, allen Menschen das Leben einfacher zu machen.

          „wenn man bereit ist Verantwortung für Nachwuchs zu übernehmen?“

          Das würden Männer vielleicht auch tun, wenn nicht Frauen den Männern den Zeitpunkt aufzwingen würden, zu dem die Kinder kommen. Schon mal daran gedacht?

          „oder mehr über Gefühle zu reden?“

          Seit wann können Frauen kompetent über Gefühle reden? Ansprüche zu stellen oder ressentiments zu zelebrieren, ist übrigens nicht identisch damit, über Gefühle zu reden.

          „Wer definiert also, was ein besserer Mensch ist, wessen Sicht ist wesentlich?“

          Das brauchen wir gar nicht festzulegen. Männer können wie Frauen selbst entscheiden, was sie verlangen. Mein Punkt ist: Männer tun es nicht – und wundern sich hinterher, daß die Sache mit den Frauen schiefgeht.

          • @elmar

            „i) Meine Position ist, daß alle Menschen am Anfang gleich sind.“

            Kannst du das näher ausführen?

            Das scheint mir bereits eine sehr angreifbare, sozialkonstruktivistische These zu sein.

            Ich verweise mal auf die „Drei Gesetze der Verhaltensgenetik“

            https://allesevolution.wordpress.com/2011/06/14/die-drei-gesetze-der-verhaltensgenetik/

            First Law: All human behavioural traits are heritable.
            Second Law: The effect of being raised in the same family is smaller than the effect of the genes.
            Third Law: A substantial portion of the variation in complex human behavioural traits is not accounted for by the effects of genes or families.

            und da sind Geschlechterunterschiede noch nicht einmal berücksichtigt

        • „Die evolutionären Theorien zur Partnerwahl und den Fixkosten des Sex sind dir aber bekannt?“

          Nein, kenne ich nicht. Ich mach das wie bei Religionen. Die lehne ich auch ab, ohne die Bibel oder den Koran gelesen zu haben.

          Bei evolutionären Theorien kenn ich die philosophschen Konsequenzen, die für eine naturalistische Konzeption des menschlichen Geistes entstehen. Daher ist mein Interesse minimal.

          >Wie stehst du zu diesen?
          Es gibt zwei Arten von Theorien: Die einen stellen bio-chemische Unterschiede fest, teilen die Probanden danach in zwei Gruppen und suchen nach sozialen oder mentalen Unterschieden zwischen ihnen. Ist interessant, schließlich ist der Mensch ein bio-chemische Maschine. Aber da hab ich keine Lust, Experte zu werden, ich schaff das zeitlich nicht, lass mir aber gerne was erklären.

          Die anderen Theorien stellen soziale oder mentale Unterschiede fest, teilen danach die Probanden in zwei Gruppen und suchen dann nach bio-chemischen oder evolutionären Ursachen für diese Unterschiede. Diesen Scharlatanen höre ich gar nicht erst zu. Das sind Idioten, die gar nichts kapiert haben – schlimmer als Feministen.

          Irgendwann muß ich das mal in meinem blog begründen. Ist ganz und gar nicht trivial das alles.

          • @elmar

            „NImm das nicht zu wörtlich. Es geht nicht darum sämliche Unterschiede zu negieren, sondern um eine “Abschätzung nach oben”.“

            Selbst da wirken sich ja Unterschiede aus. ZB wenn man bestimmt, was „Oben“ ist. Bei dir vielleicht ein möglichst logisches Vorgehen. Andere würden das dann vielleicht als unnötig hart und unsozial sehen und eher eine Entwicklung in diese Richtung als richtig ansehen

    • @Adrian

      „Ein schönes Beispiel für die tiefe Liebe von Männern“

      Da bin ich etwas skeptischer. Auch wenn man Südländerin natürlich recht einfach auf ein Podest stellen kann wird er zu einem gewissen Teil einfach seine erste Beziehung verklärt haben, nicht verstanden haben, warum sie nicht geklappt hat, andere an seiner verklärten Vorstellung dieser Beziehung gemessen haben und sich so selbst das leben schwer gemacht haben.

      Nun sieht er in diesem verklärten Idealbild die Lösung all seiner Probleme, ohne zu merken, dass er selbst das Problem ist.

      Das ist aus meiner Sicht ein schlechtes Beispiel für die romantische Liebe. Es ist eher etwas Verzweifelung.

        • Ich würde sagen, dass dieses „Auf-ein Podest-Stellen“ auch bei Männern äußerst selten vorkommt, nicht öfter, als bei einer Frau, und wenn, dann nur in der Verliebtheitsphase. Hast du jemals alte Ehepaare beobachtet, oder Beziehungen, die länger als 6, 7 Jahre bestehen? Ich glaube, einerseits fühlst du mehr mit Männern mit, und darum fällt dir gar nicht auf, wenn verliebte Frauen ihren Schwarm auf ein Podest stellen, andererseits bist du vielleicht hauptsächlich von jungen Leuten/Singles umgeben, und natürlich wird auch noch dazukommen, dass du sowieso gerne Dinge so interpretierst, dass sie in dein Frauen/Weltbild passen.

        • @stephi

          Momen mal, wenn einer hier wirklich keine Ahnung von Frauen hat dann ich.

          Ich hab sowas von keine Ahnung von Frauen dass ich jeden Fettnapf, jede Neurose mit schlafwandlerischer Sicherheit ansteuere.
          Wie unsere armen Frauen das aufregt, es ist nicht auszuhalten!

          Und noch schlimmer kommts:

          Ich stehe auf Frauen, zumindest körperlich jetzt und so.

          Das macht vor allem den körperlich eher unattraktiven Angst.

          Ich hab eben keine Ahnung von Frauen. QED.

        • „Adrian hat wirklich keine Ahnung von uns Frauen“

          Dann erkläre es mir. Als Beobachter habe ich den Eindruck, dass Männer mehr für ihre Frau/Freundin tun als umgekehrt. Auch die Liebesliteratur und Liebesfilme sind voll mit diesem Motiv. Auch Ratgeber in dieser Hinsicht fokussieren sehr stark auf männliches Engagement.

          „daher bin ich irgendwie erleichert, dass er nur auf Männer steht“

          Das bin ich auch.

        • *Als Beobachter habe ich den Eindruck, dass Männer mehr für ihre Frau/Freundin tun als umgekehrt.*

          Du hast einen sehr kleinen Einblick in die Dinge die zwischen dem Paar passieren, zusätzlich bist du vielleicht auch ein klitzekleines bisschen voreingenommen 😀 Aber gib mal Beispiele.

          *Auch die Liebesliteratur und Liebesfilme sind voll mit diesem Motiv.*

          Wer ist die Zielgruppe? 😀

          *Auch Ratgeber in dieser Hinsicht fokussieren sehr stark auf männliches Engagement.*

          Inwiefern?

        • @Adrian

          Du hast einen guten Plan. Lass dich nicht von Maren und ihrem traditionellen Frauenverhalten dazu verführen, ihr alles zu erklären und ihr alles zu sagen, was sie weiß.

          Du bist dran, eine Antwort zu bekommen. Lass dich nicht einspannen und verarschen.

        • @Adrian

          Nehmen wir mal dein Beispiel oben:

          „Ein schönes Beispiel für die tiefe Liebe von Männern. Wann hört man so was mal von Frauen? Dass sie Männer verehren würden bis an ihr Lebensende?“

          Nur weil Männer angeblich öfters solche Liebesschwüre äußern, lieben sie Frauen mehr? Auf Worte folgen nicht immer Taten. Männer wissen, dass sie bei vielen Frauen das Herz zum schmelzen bringen, wenn sie ewige Liebe schwören, ob sie es nun ernst meinen oder nicht.

          Viele Frauen sind mit solchen Äußerungen vielleicht vorsichtiger, weil sie den Mann, den sie lieben, nicht das Gefühl geben wollen, sie zu erdrücken und für sich einzunehmen. Wer kennt nicht den Spruch „Männer brauchen ihre Freiheit“ und so.

          Oder denkst du, eine verliebte Frau hat nicht den inneren Wunsch, mit ihrem Traumann bis ans Lebensende zusammenzubleiben? Mir gefällt dieser Gedanke sehr.

        • @Adrian
          Der Deal vor den sozialen Sicherungsnetzen war ja, dass der Mann die Frau versorgt, wenn die Frau dafür mit dem Mann Kinder bekommt und diese versorgt.
          In dem Deal ist ja schon angelegt, dass der Mann direkt was für die Frau tut, die Frau aber nur indirekt was für den Mann, nämlich seinen Nachwuchs zu betreuen und sozusagen das Heim im Schuss halten, was ihr genauso nutzt wie ihm.

          Sie tut was für ihn, indem sie da ist. Er tut was für sie, indem er etwas tut.

          Man vergleiche:
          „Du hast ein Problem? Komm, das lösen wir.“
          mit
          „Du hast ein Problem? Möchtest du darüber reden?“

          Frau ist natürlich davon überzeugt, dass auch das zweite volle Pulle ein Tun ist.
          Mann weniger.
          Vielleicht erklärt das auch den Widerstand unser DoppelX Brigade…?

        • „Man vergleiche:
          “Du hast ein Problem? Komm, das lösen wir.”
          mit
          “Du hast ein Problem? Möchtest du darüber reden?”“

          Wie löst man ein Problem ohne darüber zu reden? Wie findet man überhaupt heraus was das Problem ist wenn man nicht darüber redet? Zeichensprache (obwohl das auch wieder eine Art von Reden wäre)? Ist ne ernstgemeinte Frage.

        • @rexi
          Das Geld, das für die Frau ausgegeben wird, also mindestens alles, was in Richtung Luxus geht, nutzt dem Mann nichts.

          Da hättste auch selbst drauf kommen können, wenn deine Einstellung „ich versuch mal, mein Gegenüber zu verstehen“ wäre und nicht „Was kann ich denn hier mal schnippisch falsch verstehen“

          @Atacama
          Reifenwechsel?
          Im Ernst, siehst du den Unterschied zwischen Sachebene und Gefühlsebene nicht?

        • @Peter

          „@Atacama
          Reifenwechsel?
          Im Ernst, siehst du den Unterschied zwischen Sachebene und Gefühlsebene nicht?“

          a.) ne, weil die Übergänge da fliessend sind, oft beide Bereiche in einem bedient werden (können) und nicht jedes Problem rein sachlich betrachtet werden kann bzw. sollte. In manchen Situationen kann das sogar fatal sein, weil es gefühlskalt, distanziert und verständnislos wirkt.
          Bei einem geplatzen Reifen natürlich nicht aber wo soll da bitte die Gefühlsebene sein?

          „Mein Auto ist liegengeblieben, weil mein Reifen kaputt ist.“
          „Oh, willst du darüber reden?“

          Tolles Beispiel. Sowas macht doch keiner.

        • @Stephi

          Männer wissen, dass sie bei vielen Frauen das Herz zum schmelzen bringen, wenn sie ewige Liebe schwören, ob sie es nun ernst meinen oder nicht.

          Wenn das stimmte, dann wären diese „vielen Frauen“ aber reichlich beknackt. Oder anders gesagt: Infantil bis zur Lebensuntüchtigkeit.

          Ein bisschen halseidenes Gesäusel, egal ob authentisch oder nicht – das alleine soll schon reichen, um viele Frauen besinnungslos zu machen. So dass sie gar nichts mehr merken? Keine Antenne mehr für soziale Signale? Das Absondern der Worte alleine reicht schon.

          Meine liebe Stephie, ich muss schon sagen: Dein Frauenbild ist definitiv sehr viel schlechter als meines.

          Aber mal angenommen, du hättest recht und ich unrecht: Was für ein Schlaglicht würfe DAS auf die gern genommen Mär, das Frauen qua Geschlecht so unglaublich überlegen in sozialer, emotionaler und kommunikativer Kompetenz sind?
          Und lassen sich dann, wenn es darauf ankommt, von jedem dahergelaufenen Dummschwätzer übertölpeln. Nur weil er WORTE absondert?

          Stephi, Stephi …. also: Ich kann das gar nicht glauben! Ich bin verwirrt.

        • @marenleinchen

          *Wer ist die Zielgruppe? :D*

          Ah, ich verstehe. Frauen bekommen ja nie was sie wollen.

          Sie wollen Befreiung und sie bekommen gläserne Decken, strukturelle Unterdrückung, keine Schefsessel und auch noch 23% weniger Lohn!

        • Das Geld, das für die Frau ausgegeben wird, also mindestens alles, was in Richtung Luxus geht, nutzt dem Mann nichts.

          Da hättste auch selbst drauf kommen können, wenn deine Einstellung “ich versuch mal, mein Gegenüber zu verstehen” wäre und nicht “Was kann ich denn hier mal schnippisch falsch verstehen”

          Sicher bringt es ihm was. Sie ist happy und bügelt ihm die Hemden, bringt ihm und seinen Kumpels Bier, während sie vor der Glotze sitzen und Fußball gucken, obwohl das IHR einen feuchten Dreck bringt.
          Abgesehen davon: seit wann gibt ein Mann kein Geld für Luxus aus? Seit wann gibt sich ein halbwegs gut betuchter Mann mit einem ökonomischen Kleinwagen zufrieden?

        • Edit: das alles natürlich nur wenn wir davon ausgehen, dass Männlein und Weiblein zusammenleben, wie in den 50ern, und sie nicht ihr eigenes Geld verdient und für den Reifenwechsel zum Mechaniker fährt, sondern Apfelküchlein bäckt, wie Frau Her(r)man(n) ihr das rät.

        • @rexi

          Echt jetzt?
          Luxusfrauen bringen mir Bier, Pantoffeln und Schnittchen an den Fernsehsessel?

          Das muss ich echt mal probieren.

          *Seit wann gibt sich ein halbwegs gut betuchter Mann mit einem ökonomischen Kleinwagen zufrieden?*

          Natürlich zur Abwechslung.

          Fragt mein Geschäftspartner letzt nach der Ankunft am Flughafen an der Autovermietung: „Nehmen wir den Porsche?“

          Ich: „Nein, ich muss doch immer AMG fahren, nimm mal einen sparsamen Kleinwagen.“

        • @rexi

          * …wie Frau Her(r)man(n) ihr das rät.*

          Du musst den verlorenen Kampf deiner Mutter und Großmütter aus dunklen Zeiten nicht weiterführen, immer mehr Frauen wenden sich Mohammed zu.

      • @ christian

        Interessant wäre es auch mal, den Begriff „Liebe“ geschlechterspezifisch zu betrachten…Liebe ist so ein Wort…was „Liebe“ genannt wird, ist mitunter schlimmer als purer Hass….

        • Dazu meinen Kalenderspruch:

          Man kann Liebe nicht kaufen, aber man muss sie teuer bezahlen.

          Frauen tendieren dazu mit „Liebe“ alles zu verklären was sie einem Anderen aufbürden und abverlangen, alles schlechte, egoistische und ausbeuterische was sie tun.

          Fällt die „Liebe“ zum Versorger bei einer Trennung weg, so zeigt sich die „Liebe“ der Frau zum Kind auch mal wie die „Liebe“ eines Geiselnehmers zu seinen Geiseln, wie der von dir angesprochene pure Hass.

          Für Frauen ist „Liebe“ Versorgung. Sich neu „verlieben“ ist einen neuen Versorger „verpflichten“. Frauen wollen sich ihrem Versorger sicher sein, entsprechend oft werden ihm Liebesbekundungen abverlangt.
          Für Frauen ist Liebe die möglichst bedingungslose Manipulier- und Ausbeutbarkeit, die Selbstaufopferung des Liebenden.

          Letztlich auch nur bedingt dadurch dass die Frau zur effektiven Reproduktion auf Ressourcentransfers angewiesen ist, auch heute noch.

          Die Frau muss so sein, lästig nur dass vor allem so viele Wohlstandsfrauen Probleme mit der Wahrheit haben.

  5. Die „Liebe“ steigt proportional zur Distanz zum ersehnten Objekt. Gebt dem Südländer ein Jahr mit seiner „Verehrten“ und er wäre wieder klaren Geistes.

    Keiner will, was ihm nachgetragen wird. Weder auf dem Obst- noch auf dem Fleischmarkt. C´est la vie.

    Die einzige krasse gesellschaftliche „Ungerechtigkeit“ besteht in der Tat in der enormen Ungleichverteilung von Koitalgelegenheiten für Männer. Ein kleiner Pool von Männern teilt sich einen großen Pool von Frauen auf. Die meisten Männer schaun in die Röhre, ebenfalls c´est la vie….

        • Doch, sicher tun sie das. Auch verheiratete Männer wollen man die Illusion von Zuwendung oder einfach mal quatschen oder sich ausheulen. Entsprechend ist die verbreiteteste Strategie von Prositutierten die, eine persönliche Beziehung zum Patienten aufzubauen, weil ihn das am sichersten widerkommen läßt.

          Verheiratete Männer sind harte Männer, aber es sind trotz allem Männer.

          Und du Prostitution scheinst du nicht viel zu verstehen. Das ist unklug, denn Männer reden mit anderen Männer auch über solche Sachen. Auch Prostitutierte tun das, wenn sie sind auch Menschen, die die Gesellschaft netter Männer mögen.

      • @ elmar

        Man kann es in etwa von der Geschlechterverteilung in den heutzutage vorrangig der Kontaktaufnahme dienenden Onlineportalen ableiten.

        In im wesentlichen auf die Bahnung von Sexualkontakten ausgerichteten Portalen kommt auf ca. 10 Frauen ein Mann. Darüber hinaus bevorzugen Frauen beim nichtpartnerschaftlichen Sex oft eine Pseudomonogamie, das heisst, die Affäre sollte „treu“ sein. Während es bei Männern oft anders sein dürfte.

        10 Männer rangeln also um eine Frau..ist die Frau durch einen der zehn Männer „besetzt“, fällt sie für die verbliebenen neun Männer aus. Leider fällt aber der Konkurrent nicht auch automatisch aus, der die Frau „besetzt“…der ist bei der Konkurrenz um die nächste Frau oft wieder mit am Start.

        Blöderweise ist die Wahrscheinlichkeit, mit der einer von den Zehnen mal zum Zuge kommt, nicht für alle 10%. Es gibt Männer, die seriell Kontakte (wenn auch nicht zu allen gewünschten) Frauen knüpfen, während andere Männer auch beim 100. Versuch abblitzen.

        Der Konkurrenzdruck ist groß. In solchen Portalen vögeln Frauen (in Bezug auf körperliche Attraktivität) nach oben und Männer nach unten. Das sieht bei Kontaktportalen, in denen nach festen Partnerschaften gesucht wird (Männer- / Fauenverhältnis ca. 1: 1.2!) ganz anders aus. Da vögeln Frauen nach unten und Männer nach oben…sofern sie sozial und materiell was zu bieten haben.

        @ rexi

        Männer haben im Schnitt einen höheren Drang zur Promiskuitivität, bei im Vergleich zu Frauen schlechterer Ausgangslage im Wettbewerb um Sexualpartner als Frauen. Unter narzistischen Gesichtspunkten finde ich Prostitution für das männliche Klientel ein dünnes Surrogat, aber besser als gar nichts.

        Außerdem sind die meisten Pro´s im Golfclub männlich…oder?!
        😉

        • „Man kann es in etwa von der Geschlechterverteilung in den heutzutage vorrangig der Kontaktaufnahme dienenden Onlineportalen ableiten.“

          Gehe ich danach, dann sollten – meiner Schätzung nach – 10% aller Männer etwas die Hälfte alle Frauen mit Sexualität versorgen. Und etwa die Hälfte aller Männer hat keine oder nur gelegentliche sexuelle Kontakte. Und die verbleibenden 40% macht es dem Rest der sexuell aktiven Frauen.

          Aber das ist nur meine persönliche Erfahrung, wir brauchen was Belastbareres.

        • „Direkte Evidenz wird da schwer zu sammeln sein, schon aufgrund des Schamfaktors.“

          So ist es, doch ich bin davon überzeugt, daß die Zahlenverhältnisse uns hier zur Wahrheit führen werden.

          Wenn ich mir was ausgedacht habe, sag ich Bescheid.

      • @ elmar

        „Doch, sicher tun sie das. Auch verheiratete Männer wollen man die Illusion von Zuwendung oder einfach mal quatschen oder sich ausheulen.“

        Wenn sich ein Mann bei einer Frau
        ausheult, indem er sich womöglich
        massiv über das Verhalten seiner
        aktuellen Partnerin beklagt, ist
        schon ziemlich viel in seinem
        Leben schief gelaufen.
        Das Bedürfnis eines normalen
        Mannes auf Intimität mit mehr
        als einer Frau liegt auf einer
        sehr elementaren Ebene.

        Humans are born with needs and the drive to fulfill them.

        Meeting these needs is the key to happiness.

        These needs are different for men and women.

        For men, these needs are:

        * Sex with a variety of young, attractive women

        * Physical strength

        * Financial Independence by means of an individual talent

        * Control of his life

        * Pride and respect

        Morality does not meet these needs.

        Spirituality does not meet these needs.

        • „Das Bedürfnis eines normalen Mannes auf Intimität mit mehr
          als einer Frau liegt auf einer sehr elementaren Ebene.“

          Da irrst du dich – sehr sogar. Ist genauso überzeugend wie das radikalfeministische Dogma von der Ausschließlichkeit des klitoralen Orgasmus.

          Aber das ist ein anderes Thema.

          • @elmar

            Was ist denn deiner Meinung nach der konkrete Irrtum?

            Ich zitiere mal:

            https://allesevolution.wordpress.com/2011/07/20/sextrieb-bei-mannern-und-frauen/

            A review and meta-analysis by Leitenberg and Henning (1995) concluded that men have more frequent and more varied fantasies than women. That is, men’s fantasies occur more often than women’s, include more different partners than women’s, and extend to a broader variety of sex acts than women’s (on an individual rather than a population basis—probably there is at least one woman who has had any given fantasy). These differences in fantasy suggest greater sex drive in men. The variety in sex partners was the focus of a study by Ellis and Symons (1990). They asked people whether they had had sex with over a thousand different partners in their imagination. Given the relatively young age of their sample (college students), a very active and highly motivated imagination would presumably be necessary to achieve that high a tally. They found that men were four times more likely than women to report having imagined a thousand or more sex partners. Thus, as compared with women, men think about sex more often, report more frequent arousal, and have more frequent and variable fantasies. These findings would be most consistent with a view that men have a higher sex drive. (…)
            Over the course of a lifetime, men wanted around 18, whereas women desired 4 or 5. Miller and Fishkin (1997) asked a sample of college students how many sex partners they would like to have over the entire rest of their lives if they were not constrained by any factors such as disease or laws. The mean response by the women was that they would ideally like to have 2.7 sex partners, whereas the men’s mean response was 64. (…)

        • Ohuuuu – Christian!!!

          Ich brauch nun wirklich keine Studie, um mir erklären zu lassen, worüber ich Männer mein Leben lang hab reden hören.

          Wirf das Teil auf den Müll und überleg mal selbst.

          By the way: 64 … bin ich lange drüber und ich würde 80% davon gerne wieder vergessen.

          Junge ……

          • @elmar

            „Ich brauch nun wirklich keine Studie, um mir erklären zu lassen, worüber ich Männer mein Leben lang hab reden hören.“

            Ich fragte ja extra nach, wie du es meintest. Vielleicht kannst du es ja mal näher ausführen.

            „Selbst denken“ kann außerdem nur Schlußfolgerungen betreffen, nicht die Erfassung der Daten.

          • Überleg dir gut, ob du das öffentlicch diskutieren willst. Wenn Männer in aller Öffentlichkeit darstellen, was sie an Frauen vermissen, dann gegen wir Frauen noch mehr Gelegenheiten, uns über die Eigenschaften ihrer eigenen Person zu täuschen und zu betrügen, als es jetzt bereits der Fall ist.

            Wenn jeder Mann aber weiterhin genau die Frauen, die ihn interessieren, persönlich aufklärt, ist der Schaden kleiner und der Nutzen bleibt gleich.

          • @elmar

            „Überleg dir gut, ob du das öffentlicch diskutieren willst“

            Alles in diesem Bereich.

            „Wenn Männer in aller Öffentlichkeit darstellen, was sie an Frauen vermissen, dann gegen wir Frauen noch mehr Gelegenheiten, uns über die Eigenschaften ihrer eigenen Person zu täuschen und zu betrügen, als es jetzt bereits der Fall ist“

            Ach Gott, wie negativ. Es gibt ihnen genauso Gelegenheit, sich zu verbessern. Auch Frauen wollen Männern gefallen.

            Im übrigen halte selbst ich es für eine Überbewertung dieses Blogs, wenn man davon ausgeht, dass die Weltfrauenschaft anhand des hier diskutierten Machtmittel gewinnt.

          • „Es gibt ihnen genauso Gelegenheit, sich zu verbessern.“

            Klar. Aber benutzen werden sie das nicht.

            „Auch Frauen wollen Männern gefallen.“

            Aber nicht auf Augenhöhe, das ist das Problem.

        • @ elmar

          „By the way: 64 … bin ich lange drüber und ich würde 80% davon gerne wieder vergessen.“

          Deine Aussage bewiest, auch Männer
          können sich vervögeln. 🙂

          Mein Notch Count liegt etliches
          tiefer, aber es gibt bei mir
          praktisch keine biomechanisch
          relevanten Aktivitäten mit
          Frauen, die ich als negativ
          einreihen würde.

        • „Deine Aussage bewiest, auch Männer können sich vervögeln.“

          Ja, natürlich. Warum sollte es bei uns anders sein als bei Frauen?

          Mich würde nur generell freuen, wenn ich weder von Feministen, noch von Maskulisten die traditionellen Männer- und Frauenbilder zu hören bekäme.

          Das einzige Leben, das man damit erreichen kann, taugt grade mal dafür, es zurückzugeben.

          Auch deshalb brauchen Feministen täglich Feuer unterm Hintern.

        • @ Elmar

          „Mich würde nur generell freuen, wenn ich weder von Feministen, noch von Maskulisten die traditionellen Männer- und Frauenbilder zu hören bekäme.

          Könntest Du kurz erklären wie quasi
          ein nicht traditionelles Männerbild
          aussehen könnte?

          „Auch deshalb brauchen Feministen täglich Feuer unterm Hintern.“

          Als Pyromane bin ich da gerne dabei,
          kann ja echt Spass machen.

  6. Machmal sollte man die Kirche doch auch im Dorf lassen. Ich bin ja bei dir, dass Frauen eher geliebt und Männer eher respektiert werden, aber der schrieb seine Nachricht nicht an die Südländerin, sondern an die Phantasiegestalt, zu der er die Südländerin inzwischen gemacht hat. Die Glorifizierung der Vergangenheit können Frauen und Männer gleichgut.
    „Er war einfach zu nett. Er macht immer alles, was man ihm sagt. Es ist zu langweilig mit ihm” Ich glaube, keine Partnerschaft hält heutzutage, wenn es langweilig wird, dazu ist das Angebot zu groß (als die Ehe noch normal war und Scheidungen verpönt, mag das anders gewesen sein). Wenn man das Gefühl hat, nicht mehr um seinen Partner werben zu müssen. Das war so der Hauptgrund, warum ich meine ersten Beziehungen beendet habe. Inzwischen bin ich nun 20 Jahre mit meiner Frau zusammen, und es gibt immer noch kontra von beiden Seiten. Ich würde es nicht anders haben wollen.

    • Ich bin ja bei dir, dass Frauen eher geliebt und Männer eher respektiert werden

      Der Nächste, der mit dieser Mär daherkommt.
      Interessant. In Frauenzeitschriften hört man dasselbe, nur ein bisschen abgewandelt: Frauen lieben, Männer wollen Sex.

      • Hängt mit nem Buch zusammen, das ich gerade lese (jap, ich rüste theoretisch auf) 😉
        Loving men, respecting women.

        Aber das Abgewandelte trifft es überhaupt nicht.

        • @tom174

          „Loving men, respecting women.“

          Dazu hatte ich hier auch mal was:

          https://allesevolution.wordpress.com/2011/03/04/weisheiten-eines-pornostars/

          A woman needs love, a man needs respect
          Man könnte auch sagen: Wenn ein Mann mit der Frau gefühlsmäßig stark verbunden ist und sie dies fühlt und die Frau dem Mann einen hohen Status zuweist und er dies fühlt, dann hätten wir in beiden Fällen eine hohe Anziehungskraft.

          Natürlich bedeutet dies nicht, dass eine Frau keinen Respekt braucht, aber aufgrund des höheren Gewichts des Status beim Mann fällt dies bei ihm evtl. mehr ins Gewicht. Und es bedeutet auch nicht, dass ein Mann keine Liebe braucht. Es wäre dann eine Betonung der Punkte, ohne damit darauf abzustellen, dass dies die einzigen Punkte sind, die erforderlich sind.

          Dem könnte man entgegen halten, dass es eine viel zu krasse Vereinfachung ist. Zuviel Liebe kann auch erstickend wirken. Und Respekt kann man auch einem Arbeitskollegen entgegen bringen, ohne dass es zu einer Partnerschaft kommt.

        • Aber das Abgewandelte trifft es überhaupt nicht.

          Sagt wer? Dein schlaues Buch? Na, dann muss man das natürlich glauben.
          Sorry, aber ich lasse mir sicher nicht sagen, dass ich meinen Freund nicht liebe, sondern „respektiere“.

          • Das wollte ich damit auch nicht sagen.. Das Abgewandeltet trifft nicht das, was ich sagen wollte. Net mehr, net weniger…

  7. “ Ich ziehe Südländerin etwas auf, dass er doch eine gute Partie wäre.“

    Hey, tolle Methode, um selbst nicht needy zu wirken, und sie dadurch selbst besser halten zu können.

    „“Nein, es liegt an ihm, deswegen habe ich auch irgendwann Schluss gemacht. Er war einfach zu nett. Er macht immer alles, was man ihm sagt. Es ist zu langweilig mit ihm”“

    Ich habe generell den Eindruck: Wer die Frau wirklich liebt, kriegt sie nicht oder kann sie nicht halten. Zu needy, beim Flirten zu aufgeregt, in der Beziehung – falls sie wie hier doch für kurze Zeit zustande kommt – zu langweilig.

    Wer sie nicht liebt, kriegt sie. Meist ist es vermutlich so. Und bei Paaren ist generell die Frau eher in den Mann verliebt als umgekehrt, denn sie entscheidet als Weibchen ja meist, ob eine Beziehung zustande kommt oder nicht. (Man kann zwar unterstellen, dass ein verliebter Mann eher ins Erobern investiert und sie dann eher für sich gewinnt. Aber genauso, dass er beim Erobern zu viel investiert, zu needy wirkt usw.- der nur an Sex interessierte „Windhund“ ist bei der Lady meist im Vorteil. Ist der Windhund dazu noch ein Arschloch, dann sowieso.)

    Er macht immer alles, was man ihm sagt – langweilig. Klingt so, als sehnten sich Frauen in ein wirkliches Patriarchat zurück, wo sie dann von ihrem „Gebieter“ beherrscht werden. Und klingt so, als mache feministischer Einfluss Männer laaaaaaaaaaangweilig.

    Je maskulistischer der Mann ist, desto weniger langweilig ist er. Dann kann sich Madame wenigsten aufregen und hat nicht das Problem, dass er ihr immer zustimmt. Darum

    https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/selbermach-samstag-xxix/#comment-72249

    weiterverbreiten!!!

      • @ Stephi

        „Du bist sehr langweilig.“

        Mehr als ein persönliches Abwerten im Bezug auf die Attraktivität des Gegners haben Leute wie Du natürlich nicht drauf.

        Ich verlinke aussagekräftige Artikel hier am Samstag, bringe Sachargumente, und von z. B. Dir kommt Schmähkritik ohne Argumente.

        Dass diese wirklich blöde Art eure Attraktivität nicht verringert, gehört zu den großen Ungerechtigkeiten des Verhältnissen zwischen Frauen und Männern.

        Wenn eine Frau einen wirklich radikalen Feminismus vertritt, bleibt sie auf dem Partnermarkt ein wertvolles, heiß begehrtes Säugetierweibchen.

        Ist der Mann ein Maskulist, dann macht ihn das in vielen Fällen unattraktiv. Auch bei sehr gemäßigtem Maskulismus. Wenn er jetzt beispielsweise nur so Sachen wie Jungenkrise, männliche Obdachlosigkeit, höhere Suizidraten, Todesberufe und so in dem Zusammenhang anspricht.

        • @Matthias

          „und von z. B. Dir kommt Schmähkritik ohne Argumente.“

          Oh, nein – was du (und jeder vernünftige Mann) für überflüssig hälst, ist für Feministen wesentlich: Dir wurde gerade ein niedrigerer Platz auf der allgemeinen „Was bist du als Mensch wert“-Skala zugewiesen.

          Und falls du mal im negativen Bereich landest, erlischt deine Solana’sche Lebensberechtigung. Dann darfst du das nächste KZ von innen kennenlernen.

          Feminismus und Humanismus widersprechen einander einfach. Je mehr mal über Feminismus lernt und nachdenkt, desto klarer wird, daß Feministen – auf den rationalen Kern reduziert – nicht anderes als Sexisten sind.

          Und diejenigen die wirklich nur für gleiche Rechte und gleiche Chancen und für Gerechtigkeit sind, nennen sich zu Unrecht Feministen.

        • @Matthias

          Meine Güte, ich schreibe nur, dass ich dich langweilig finde, und flippst aus und hältst mir wieder eine melodramatische Gadinenpredigt. Du solltest mal an deine Contenance arbeiten.

          Nee, mal ehrlich: du hast so reagiert, wie ich es erwartet habe 😉

          @elmar

          Du denkst, ich bin eine Feministin? Woran machst du das fest?

        • @ Matthias

          Dass diese wirklich blöde Art eure Attraktivität nicht verringert, gehört zu den großen Ungerechtigkeiten des Verhältnissen zwischen Frauen und Männern.

          Dieser Ungerechtigkeit steht ja die
          Tatsache gegenüber, dass die Zeitspanne
          der sexuellen Attraktivität bei Frauen
          extrem kurz ist. Es steht uns Männern
          immer noch frei ihnen dies dauernd
          unter die Nase zu reiben.

          „Wenn eine Frau einen wirklich radikalen Feminismus vertritt, bleibt sie auf dem Partnermarkt ein wertvolles, heiß begehrtes Säugetierweibchen.“

          So sie denn über gewisse minimale
          optische Eigenschaften verfügt.
          Also wie ein Weibchen deiner Spezies
          behandeln und sich nicht in
          Diskussionen verwickeln lassen.
          Bei etlichen sog. Feministinnen
          ist es durchaus so, wenn Mann an
          der Oberfläche kratzt, kommt ein
          weibliches Wesen hervor, das noch
          so gerne ein Sexobjekt wäre.

        • @Red Pill

          „Bei etlichen sog. Feministinnen ist es durchaus so, wenn Mann an der Oberfläche kratzt, kommt ein weibliches Wesen hervor, das noch so gerne ein Sexobjekt wäre.“

          Das kann ich ohne Ausnahme bestätigen. Wesentlich ist jedoch, daß die Feministinnen das gar nicht so sehen.

          Soviel zur Kompetenz, über Gefühle zu reden.

        • @stephi

          “Du denkst, ich bin eine Feministin? Woran machst du das fest?”

          Ich würde das an deiner defizitären Argumentationsbereitschaft, vielleicht auch -fähigkeit festmachen (keine hinreichende Bedingung)

          Auch zeigt sich, das du fast ständig dabei bist, deine irgendwie schwierige (und aggressionserfüllte) Beziehung zu Matthias durch Beleidigungen/Herabwürdigungen zu perpetuieren.

          Was ist der Sinn??
          Vielleicht möchtest du ja auch nur der Störsender in einem eher maskulistischen Blog sein?

          Vielleicht weißt du es aber selber nicht?

          Ist ja auch nicht so wichtig. Fiel mir nur so nebenbei auf, weil die Auseinandersetzung gehaltlos , auch überflüssig ist. Eben kleine Spielerchen

        • @Step II

          Ich finde es lächerlich, dass meine angeblich feministische Gesinnung daran festgelegt wird, wie ich argumentiere („das ist typisch für Feministinnen, bla bla“).

          Und meine „Beziehung“ zu Matthias macht mich auch nicht zur Feministin. Ich meine, es ist nur Matthias, er ist nicht der Representant aller Männer.

        • @ Stephi

          *So kann man sich auch vor einer Antwort drücken…*

          Ungedrückt:

          Du watschelst wie eine Ente, Du quakst wie eine Ente > Du bist eine Ente.

          Mustererkennung.

        • @Stephi

          Ich finde es auch absolut unerhört dass meine angebliche frauenfeindliche Gesinnung an meinen Versuchen die Realität zu beschreiben festgelegt wird.

          Frauen sind alle schlecht und böse, und waren noch nie zu etwas nutze, das ist doch offensichtlich.

        • @ Elmar

          „Dir wurde gerade ein niedrigerer Platz auf der allgemeinen “Was bist du als Mensch wert”-Skala zugewiesen.“

          Ja, typische Feministinnen-Masche.

          „Und falls du mal im negativen Bereich landest, erlischt deine Solana’sche Lebensberechtigung. Dann darfst du das nächste KZ von innen kennenlernen.“

          Ich kriege auch immer mehr den Eindruck, dass einige von denen wirklich so weit gehen würden, wenn sie könnten, wie sie wollten.

          „Feminismus und Humanismus widersprechen einander einfach. Je mehr mal über Feminismus lernt und nachdenkt, desto klarer wird, daß Feministen – auf den rationalen Kern reduziert – nicht anderes als Sexisten sind.

          Und diejenigen die wirklich nur für gleiche Rechte und gleiche Chancen und für Gerechtigkeit sind, nennen sich zu Unrecht Feministen.“

          Große Zustimmung!

        • @ Stephi

          „Meine Güte, ich schreibe nur, dass ich dich langweilig finde, und flippst aus und hältst mir wieder eine melodramatische Gadinenpredigt. Du solltest mal an deine Contenance arbeiten.

          Nee, mal ehrlich: du hast so reagiert, wie ich es erwartet habe 😉

          Nee, als ich das schrieb, war ich ganz ruhig. Du stellst es natürlich gern anders dar.

        • @ Stepp II

          Danke für die Schützenhilfe! Die hat vor einiger Zeit sogar mal Christian dazu aufgefordert, u. a. meiner Wenigkeit den „Kopf zu waschen“ bzw. mich „zur Sau zu machen“.

        • @ Red Pill

          „Dieser Ungerechtigkeit steht ja die
          Tatsache gegenüber, dass die Zeitspanne
          der sexuellen Attraktivität bei Frauen
          extrem kurz ist. Es steht uns Männern
          immer noch frei ihnen dies dauernd
          unter die Nase zu reiben.“

          ja, aber in der kurzen Zeit der weiblichen sexuellen Attraktivität hat die Frau umso mehr zu wählen. Und das kann sie uns dann unter die Nase reiben.

      • @ Stephi (nachtrag)

        Langweilig finde ich Dich und Leute wie Dich milde ausgedrückt auch.

        Aber auch da hast Du wieder Glück: Wenn Du z. B. nicht nur hier, sondern auch gegenüber Partnern und potentiellen Partnern langweilig bist, verringert das Deine Attraktivität kaum bis gar nicht.

        Frauen dürfen langweilig hoch acht sein, es betrifft ihre Attraktivitätskriterien nicht.

        • @Matthias

          „Frauen dürfen langweilig hoch acht sein, es betrifft ihre Attraktivitätskriterien nicht.“

          Na, es liegt doch an uns, das zu ändern, oder? Eine Frau kann grade mal ohne Hilfe die Beine breit machen? Ok, lass sie liegen und such dir was Besseres.

        • @ Matthias

          „Frauen dürfen langweilig hoch acht sein, es betrifft ihre Attraktivitätsmerkmale nicht.“

          Das sehe ich nicht so. Neben den
          rein statischen optischen
          Eigenschaften ist das feminine
          Wesen einer Frau, das sich in
          ihrem Lachen aber auch in ihrer
          geistigen Reaktionsfähigkeit
          unter anderem ausdrückt, wesentlich
          für die Attraktivität als
          Gesamtpaket wesentlich.

        • @Matthias

          *Frauen dürfen langweilig hoch acht sein, es betrifft ihre Attraktivitätskriterien nicht.*

          Was macht eine Frau nach dem Geschlechtsverkehr?
          Langweilen.

          Besonders ausgeprägte Langweilerinnen halten deshalb den Geschlechtsverkehr knapp, damit sie nicht Opfer ihrer Langweilerei werden.

    • @matthias

      „Er macht immer alles, was man ihm sagt – langweilig. Klingt so, als sehnten sich Frauen in ein wirkliches Patriarchat zurück, wo sie dann von ihrem “Gebieter” beherrscht werden. Und klingt so, als mache feministischer Einfluss Männer laaaaaaaaaaangweilig.Je maskulistischer der Mann ist, desto weniger langweilig ist er. “

      Es ist ein Unterschied, ob man einen Mann, der zu allem ja sagt langweilig findet, oder ein Patriarchat möchte.

      Der Rückschluss auf den Maskulismus ist gänzlich falsch – dort wird häufig eine hohe Neediness ausgestrahlt, wenig Status transportiert und wenig Attraction switches bedient. Sicherlich kann es Überschneidungen geben, etwa wenn man sich nicht als Versorger mißbrauchen lässt. Allerdings muss dies eben aus einer bestimmten Sicht heraus erfolgen. Klagen macht selten attraktiv.

      Es geht zudem nicht darum, dass sich die Frau aufregt. Wenn sie einen Blöd findet, dann ist das nicht sexy, sondern unsexy.

      • @ Christian

        „Es ist ein Unterschied, ob man einen Mann, der zu allem ja sagt langweilig findet, oder ein Patriarchat möchte.“

        Natürlich. In einem Partriarchat gibt es aber vermutlich mehr Männer, die für Frauen nicht langweilig ist. Ich will damit jetzt nicht sagen, dass wir deshalb auf jeden Fall ein Patriarchat brauchen.

        „Der Rückschluss auf den Maskulismus ist gänzlich falsch – dort wird häufig eine hohe Neediness ausgestrahlt, wenig Status transportiert und wenig Attraction switches bedient. Sicherlich kann es Überschneidungen geben, etwa wenn man sich nicht als Versorger mißbrauchen lässt. Allerdings muss dies eben aus einer bestimmten Sicht heraus erfolgen. Klagen macht selten attraktiv.“

        Ich weiß – Du brauchst aber nicht jeden Spruch und jede Provokation von mir in Richtung Feministinnen so ernst nehmen.

        Dass das Vertreten eines Maskulismus einen Mann nicht attraktiv macht, weiß ich. Ich halte ihn aber dennoch für wichtig. (Klagen auch. Ist ja gerade der Punkt, dass Männer wegen duiesen blöden instinktiven Dispositionen sich durch Klagen unattraktiv machen, während Frauen klagen dürfen.) Und wollte mit dem Spruch nur meine supitolle Liste bewerben.

        „Es geht zudem nicht darum, dass sich die Frau aufregt. Wenn sie einen Blöd findet, dann ist das nicht sexy, sondern unsexy.“

        Wenn sie einen blöd findet, so z. B. aufgrund unüberbrückbarer Differenzen in der Geschlechterpolitik, findet man sie ja auch selbst blöd und will sie nicht als Partnerin haben. Oder sonst wie Kontakt zu ihr.

        Sie soll sich nicht aufregen? Naja, normal nicht – ist aber immer noch besser, als dass sie einen langweilig findet!

  8. @elmar
    “Dieses ist ja auch sehr schön in unserer vaterlosen Alleinerziehenden-Kultur zu beobachten”

    „Meiner Erfahrung nach haben Männer, die von Frauen erzogen wurden, enormen Nachholbedarf. Das gilt nicht nur für viele praktische Fähigkeiten (Frauen holen ja lieber einen Mann, der für sie arbeitet, als selbst etwas zu tun), sondern vor allem für das Wissen darum, wie man sich um sicch selbst kümmert, wie man etwas aus sich und seinem Leben macht“

    Dem stimme ich 100% zu. Jungen haben mittlerweile im doppelten Sinne einen Nachteil.
    Werden sich nur von Alleinerziehenden erzogen, werden sie oftmals als kleiner „Ersatzmann “ von heroischen Mütter „verwöhnt“, so dass sie sich nicht ablösen können (siehe Dyade, Trinangulierung), woraus sich diverse Dispositionen für Depressionen ergeben, auch für narzisstische PKS („grandioses Selbst“ . Gleichzeitigt fehlt ihnen aber auch das Grenzen setzende männliche Vorbildung , einerseits im lebenspraktisch-technischen Sinn,andererseits auch zur Internalisierung von Normen . Genau dieses ist ja auch der Grund, warum Söhne von Alleinerziehenden überproportional häufig z. B. im Rechtsextremismus ihren Halt finden (Ideologie als Ersatzvater), Dieses wird von den Müttern nicht verstanden (Ich habe für meinen kleinen „Prinzen „doch alles getan

    • „Dem stimme ich 100% zu. Jungen haben mittlerweile im doppelten Sinne einen Nachteil.“

      Richtig, da ist männliche Solidarität gefragt.

      „Dieses wird von den Müttern nicht verstanden (Ich habe für meinen kleinen “Prinzen “doch alles getan“

      Na ja … die meisten Frauen tun für ihre Söhne genau das, womit sie vor Freundinnen am besten angeben können. Ob der kleine dann auch davon profitiert, ist eine andere Frage.

      Aber schau dir mal PISA an. Das haben die Lehrerinnen verbockt und da hat auch keiner gefragt: „Warum habt ihr Frauen versagt?“

      Und hier ist es nicht anders. Weil: Es sind ja Frauen, da gelten gaaaanz andere Regeln.

      • @lmar
        Aber schau dir mal PISA an. Das haben die Lehrerinnen verbockt und da hat auch keiner gefragt: “Warum habt ihr Frauen versagt?”

        Auch in der Schule haben die Jungen keine männlichen Vorbilder.

        Zusätzlich werden sie noch durch eine weiblichen Regeln angepaßte Kultur sozialisiert, in welcher alles Männliche (Konkurrenz, Lautstärke, körperliches Bewegungsbedürfnis/Unruhe) „exorziert“
        wird
        Zur Disziplinierung gibt es dann Ritalin (siehe Verschreibungsentwicklung), zur Not auch noch die Sonderbeschulung

        Als zusätzlicher Belatungsfaktor kommt auch noch die in diesem Fall sogar erwünschte Frühsexualisierung im Sinne der Gendertheorie hinzu, welche schon Eingang in die Schulbücher gefunden hat und die einem kleinen Jungen die Frage stellt ,ob er noch ein kleiner Macho (schlecht und veränderungsbedürftig ) oder doch eher ein kleines Mädchen sei. Die Identitätsstörungen und die KInder- und Jugendpsychiatrie lassen grüßen.
        Gut aber, dass wir wissen, dass die Mädchen die eigentliche Leistungselite sind

        Oh tempora, oh mores !!

        • „Zur Disziplinierung gibt es dann Ritalin (siehe Verschreibungsentwicklung), zur Not auch noch die Sonderbeschulung“

          So ist es – da krieg ich ne Wut, das glaubst du gar nicht!!

          Männer müssen wütend sein – endlich wieder!! Wer nach Jahrzehnten der Diffamierung und Ausbeutung nicht sauer ist, hat ganz klar ne Meise!

        • @elmar

          „So ist es – da krieg ich ne Wut, das glaubst du gar nicht!!

          Männer müssen wütend sein – endlich wieder!! Wer nach Jahrzehnten der Diffamierung und Ausbeutung nicht sauer ist, hat ganz klar ne Meise!“

          Kann ich sehr gut verstehen

          Man muß sich bewußt machen, das wir aufgrund einer 40 jährigen feministischen Gehirnwäsche kaum noch ein Bewußtsein für das Ausmaß der Diskriminierung
          von Männern (und des Ausgestaltens einer männerfeindlichen Umwelt) haben.

          Um bei unserem Beispiel zu bleiben: Bekommen Jungen/junge Männer eine berechtigte dem natürlichen Gerechtigkeitsempfinden entstammende (oftmals ohnmächtige = ohne Macht) Wut, steht ja die Psychologie/Psychiatrie mit ihren veränderten Diagnosesystemen und (überwiegend weiblich )Diagnostizierenden bereit, auch über einen inflationär ausgeweiteten Gewaltbegriff die mittlerweile jungen Männer zu entsorgen. Siehe Entwicklung der forensischen Psychiatrie

          Andererseits kommt die Psychotherapeutisierung der Psychiatrie i.S. einer Ausweitung der Traumatherapie v.a. der Behandlung von traumatisierten Frauen zugute.
          Wichtig: Natürlich gibt es traumatisierte Frauen.Insgesamt zeigt sich jedoch auch hier, wer wird primär behandelt, für wen wird das Geld im Gesundheitswesen ausgegeben, wer ist Opfer, wer ist Täter

          M.E. ist es deshalb wichtig, sich bewußt zu machen, wie weit der Feminismus die Gesellschaft i.S. einer „Kulurrevolution “ schon verändert hat, v.a. auch über die Sprache, die dem Einzelnen ja vorgibt, wie er die Welt zu betrachen hat.

          Deshalb reicht Wut als berechtigte Empfindung nicht aus, weil sie in ihrem Ohnmachtserleben schnell kopflos wird
          Veränderungen können m.E. nur über den Einbruch „feminismuskritischen “ Denkens in den „Elitendiskurs „erfolgen. Bei den augenblichen Verhältnissen einer feministisch „gleichgeschalten“ Medienlandschaft ein nicht ganz anspruchsloses Unterfangen

    • @ Step II

      „Gleichzeitigt fehlt ihnen aber auch das Grenzen setzende männliche Vorbildung , (…) auch zur Internalisierung von Normen“

      Ich lehne die genannten psychoanalytischen Theorien (psychoanalytische Triangulierungstheorie, väterliche Funktion der Ermöglichung der Über-Ich-Bildung) zwar ab, aber der von dir kürzlich etwas einseitig und undifferenziert dargestellte Max Horkheimer hat dies übrigens ähnlich gesehen wie du.

      Aus einem Spiegel-Interview von 1970:

      HORKHEIMER: Ein Beispiel: Freud lehrte, das Gewissen des Menschen entstehe durch die Autorität des Vaters. Indem Sohn und Tochter täglich vom Vater hören: „Seid fleißig! Sagt die Wahrheit! Tut das Rechte!“ — geht die Forderung in ihre Psyche ein. Schließlich vernehmen sie des Vaters Stimme als ihre eigene. Während der Pubertät hält der Sohn dem Vater dann entgegen: „Sprichst denn du immer die Wahrheit? Tust du immer das Rechte?“ Bis dann der Sohn versteht, daß man in dieser Welt nicht immer die Wahrheit sagen und nicht immer das tun kann, was man sollte. Das ist ein Moment der Reife. Nun aber Ist heute die Autorität des Vaters erschüttert durch die vielen soziologischen, psychologischen und technischen Veränderungen (…). Welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Spielt das Gewissen, da die Autorität des Vaters nicht mehr dieselbe wie früher ist, eine andere Rolle? Oder kann es sich überhaupt nicht mehr herausbilden?

      SPIEGEL: Und wenn es so wäre?

      HORKHEIMER: Auf jeden Fall scheint doch klar, daß der Zusammenbruch des Vater-Mythos die Existenz des Gewissens als gesellschaftliches Phänomen in Frage stellt, Die Mutter, die einen Beruf ausübt, ist schon lange etwas anderes als die Mutter, deren Lebensaufgabe im wesentlichen die Erziehung der Kinder war.

      SPIEGEL: Weil ein Teil ihrer Energie durch den Beruf absorbiert wird?

      HORKHEIMER: Nicht nur das. Der Beruf verdinglicht ihre „Gedanken, wie es beim Mann der Fall ist. Dazu kommt noch etwas anderes. Sie ist gleichberechtigt. Sie strahlt nicht mehr die Liebe aus wie vorher. Die Mutter war bisher diejenige, die ihre Natur Im positiven Sinn bewahrte, durch ihre Sprache und ihre Gebärden. Ihre bewußten und unbewußten Reaktionen spielten eine wichtige Rolle in der Erziehung. Sie prägten das Kind vielleicht entscheidender als die Weisungen.

      SPIEGEL: Wollen Sie das alles zurückholen?

      HORKHEIMER: Natürlich kann man solche Prozesse nicht rückgängig machen. Man kann aber versuchen, etwas von dem Überlieferten zu bewahren, indem man die Wandlung auch in ihrer Negativität sichtbar macht. Das ist eine wichtige Aufgabe Kritischer Theorie.

      Nachzulesen hier:

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45226214.html

      Das nur zur Information.

  9. >Ich lehne die genannten psychoanalytischen (…) Theorien zwar ab,

    Interessant. Im Detail oder im Ganzen?

    Ich bin absolut kein Experte, habe aber verstanden, dass das Kind idealerweise eine behütende, Sicherheit gebende Rolle und eine fordernde, auf die feindliche Außenwelt vorbereitende Rolle in seinen Eltern findet, die aufgrund der traditionellen Arbeitsteilung Mutter- und Vaterrolle genannt werden, aber eigentlich nicht an die Person gebunden sind.

    Die Konsequenzen einer fehlenden Vaterrolle, die man daraus ableiten kann, beschreiben m.E. ganz gut den Zeitgeist, der unsere Welt seit geraumer Zeit durchzieht.

    Daher die Frage: Hast du Argumente gegen die Idee der Rollenaufteilung als solche oder sind es konkrete Freudsche Ausführungen im Detail, die du ablehnst?

    • @ yacv

      Es ist vor allem der Geschlechter-Essentialismus, der mich an diesen Theorien stört.

      Ich folge hier eher den aktuelleren Theorien der entwicklungspsychologischen Väterforschung als dem klassischen psychoanalytischen Modell.
      Ich zitiere hierzu mal kurz aus einem Artikel aus der Ausgabe der Geo-Wissen „Väter. Was sie so besonders macht“:

      „Ist das Kind erst einmal auf der Welt, steuern Väter durch ihr Verhalten den eigenen Hormonspiegel entscheidend mit: Nach Untersuchungen von Anne Storey verstärken Männer, die ihr Baby eine Stunde lang im Arm halten, dadurch ihre „typischelterliche“ Hormonkonstellation – und werden wahrscheinlich in einer positiven Rückkopplungsschleife dazu angeregt, sich noch mehr um ihr Kind zu kümmern.
      Die Entscheidung, dem gesellschaftlichen Leitbild zu folgen und engen Kontakt zum eigenen Säugling aufzunehmen, löst bei Männern also eine Kaskade biologischer Vorgänge aus, die dazu beitragen, sie zu engagierten Vätern zu formen.
      Solche Erkentnisse hätten den britischen Kinderpsychiater John Bowlby noch sehr überrascht: Bowlby hatte in den 1950er Jahren die angeblich naturgegebene Bindung des Kindes an die Mutter popularisiert.
      In den 1970er und 1980er Jahren änderte sich dann das Bild: Nun bestimmten Entwicklungspsychologen die öffentliche Wahrnehmung, die auf Studiendaten verwiesen, wonach Väter und Mütter höchst unterschiedlich mit Kindern umgehen: Väter spezialisierten sich demnach aufs wilde Spielen, Mütter auf die Fürsorge.
      Die so einprägsame wie eindimensionale Botschaft lautete: Väter sind vom Mars, Mütter von der Venus.
      Doch Väterforscher wie Michael Lamb haben die Studienergebnisse der vergangenen Jahre und Jahrzehnte inzwischen noch einmal genauer analysiert – und kommen zu einer Neubewertung. Lambs Resümee: Die zweifellos bestehenden Geschlechterdifferenzen wurden oft überinterpretiert und übermäßig wichtig genommen – und den Vätern damit eine zu eindimensionale Rolle als Spielgefährte zugewiesen. Dabei verfügten Väter über viele jener Fähigkeiten, die man lange Zeit vor allem Müttern zugebilligt hat.
      Die wichtigsten Bestandteile guten Elternverhaltens, so Lamb, seien universell. Dabei gehe es vor allem um „Wärme, Einfühlungsvermögen, innere Beteiligung und, mit zunehmendem Alter der Kinder, Aufsicht“.
      Die positive Wirkung von Vätern entfaltet sich demnach (…) weil sie die gleichen elterlichen Qualitäten einsetzen können wie Mütter.
      Ihre Rolle, so Lamb, sollte die eines gleichberechtigten Erwachsenen im Familiensystem sein, der im Idealfall den Kindern Bindung und Anregung bietet und zugleich die Mutter stützt und entlastet. Nach dieser Auffassung sind Väter viel mehr als nur ein männliches Rollenmodell für ihr Kind.
      Damit steht Lamb freilich im Gegensatz zu eher psychoanalytisch geprägten Wissenschaftlern, die nach wie vor den besonderen Einfluss des Vaters auf die seelische Entwicklung einer Tochter, eines Sohnes postulieren.
      Klar ist in jedem Fall, dass Väter ebenso gut wie Mütter in der Lage sind, Signale wie Hunger und Schmerz ihrer Kinder richtig zu interpretieren. Dass Männer und Frauen die gleichen körperlichen Reaktionen zeigen, wenn sie Neugeborene sehen: Herzschlag, Atmung, und Hauttemperatur verändern sich.
      Und dass es auch Vätern gelingt, wie Experimente zeigen, mit verbundenen Augen ihr Baby allein durch das Berühren von dessen Händen von anderen Neugeborenen zu unterscheiden.
      (…)
      Was aber niemand bestreitet: Wenn Väter gute elterliche Qualitäten haben, so hat das messbare Folgen.
      Etliche Studien, in denen beobachtet wurde, wie sich Söhne und Töchter engagierter Väter entwickeln, haben gezeigt: Im Durchschnitt sind diese Kinder einfühlsamer, selbstbewusster, verfügen über eine bessere Selbstkontrolle und sind intelligenter als der Nachwuchs von weniger präsenten Männern.“

      Aus: Wie Väter ihre Kinder prägen. in: Geo Wissen – Väter. Was sie so besonders macht, S. 34 f.

      Auf deine anderen Fragen komme ich gleich nochmal kurz zurück.

    • @ yacv

      Ich würde zustimmen, dass ein Kind für seine optimale Entwicklung sowohl Erfahrungen des Gefühls „bedingunsloser“ Liebe als auch des Forderns benötigt.
      Was ich ablehne, ist ein Rollenmodell als allgemeines Leitbild, dass diese Funktionen zwangsläufig auf bestimmte Individuen aufteilen will – erst Recht, wenn hierbei auch noch eine essentialistische Zuordnung nach Geschlecht vorgenommen wird.

      Das ist nicht nur wissenschaftlich fragwürdig (siehe mein letzter Kommentar), es entspricht auch nicht der Lebensrealität, in der Menschen als Individuen nun einmal verschieden sind und in der – trotz des Vorhandenseins durchschnittlicher biologisch disponierter Geschlechtsunterschiede – es auch eine breite Vielfalt und Varianz jeweils innerhalb der beiden Geschlechter gibt.

      Solche veralteten psychoanalytischen Theorien scheinen mir weniger die entwicklungspsychologischen Bedürfnisse von Kindern in den Mittelpunkt zu stellen, sondern vielmehr den Eltern künstlich bestimmte Rollen zuzuweisen.

      Auch werden diese Theorien von konservativer Seite manchmal dazu instrumentalisiert homosexuellen Paaren das Recht auf Kinder abzusprechen – paradoxerweise manchmal von den gleichen Leuten, die ansonsten unter Bezugnahme auf verhaltensgenetische Studien einen signifikanten sozialen Einfluss von Eltern auf die Persönlichkeit von Kindern bestreiten wollen (Hallo Ratloser).

      Dass im Falle von Alleinerziehenden das Risiko der Entstehung psychischer Störungen im Schnitt höher ist, ist m.E. leicht dadurch erklärbar, dass eine positive Bezugsperson als zusätzlicher Schutzfaktor gegenüber psychichen Belastungen wegfällt – dafür braucht es keine psychoanalytische Triangulierungstheorie.

      • @Leszek

        Danke. Ich mag die sachlich argumentierenden Kommentare auf diesem Blog 🙂

        Ich verstehe deine Bedenken, dass das Rollenmodell zu falschen Schlüssen führen kann und von manchen Leuten argumentativ missbraucht werden kann.
        Für mich ist es eine „useful lie“, wie manche Physiker zu Denkmodellen (wie z.B. bei Strom an Wasser zu denken: es ist ein nicht akkurater und manchmal irreführender Vergleich, kann aber gerade anfangs sehr hilfreich sein.) sagen.

        Ob die von dir zitierten Studien/Experten die Rollen der Eltern im Ganzen erfassen, scheint mir aber auch fraglich.

        Zwei Indizien:

        „Die wichtigsten Bestandteile guten Elternverhaltens, so Lamb, seien universell. Dabei gehe es vor allem um ‚Wärme, Einfühlungsvermögen, innere Beteiligung und, mit zunehmendem Alter der Kinder, Aufsicht‘.“

        Wenn ich das nicht missverstehe, ist hier nicht die Rede von dem, was ein Freudianer die Bildung des Über-Ich nennen würde. Eben die Vermittlung, dass es Regeln gibt, die dir vielleicht nicht gefallen und die Art von Verantwortung, auf die eine Gesellschaft angewiesen ist.
        In meinen Ohren spricht hier der Zeitgeist, der auch dafür sorgt, dass die Freiwilligen Feuerwehren keinen Nachwuchs mehr finden.

        Und: Während Kinder alleinerziehender Mütter statistisch deutlich häufiger problematischere Lebensläufe aufweisen als Kinder, die beide Eltern haben, ist meines Wissens so eine Tendenz bei Kindern von alleinerziehenden Männern nicht nachzuweisen.
        Ich habe mich immer gefragt, ob das vielleicht daran liegt, dass, wenn den schon ein schlechter Elter alleinerziehend ist, es fast immer die Frau ist. Schon gute Väter bekommen das Kind nicht alleine, viel weniger noch schlechte Väter. Jedenfalls in der Regel.
        Aber erklärt das den Unterschied?
        Oder ist es nur ein statistischer Quirk, weil es eben viel mehr alleinerziehende Mütter gibt?
        Wer weiß?
        Ein Erklärungsmodell aber wäre auch, dass Väter im Mittel eine Art von Auswirkung haben, die bei Müttern deutlich seltener zu finden ist.
        Solange es tabu ist, dieser Frage nachzugehen, müssen wir uns damit begnügen, dass Väter offiziell wenigstens keine schlechteren Eltern sind.
        Wichtiger Schritt in die richtige Richtung 🙂

        Trotzdem noch einmal Danke.
        Ich werde in Richtung deiner Zitate mal weiterlesen.

        • @ yacv

          „Ich werde in Richtung deiner Zitate mal weiterlesen.“

          Der in dem Zitat erwähnte Väterforscher Michael E. Lamb hat übrigens ein Buch zum Thema herausgegeben, (leider nur auf englisch verfügbar):

          Michael E. Lamb – The Role of the Father in Child Development

          Ich habe es leider selbst noch nicht gelesen, aber ausgehend von meinen bisherigen Recherchen hört es sich sehr interessant an.
          (In der ersten Amazon-Rezension unter dem Buch wird es aus väterrechtlicher Perspektive sehr gelobt.)
          Ist leider nicht gerade preiswert (88,99 €) steht aber auf jeden Fall auf meiner Liste.

          Um den aufgeworfenen Fragen wissenschaftlich fundiert weiter nachzugehen, könnte es eine brauchbare Quelle sein.

        • Danke für den Link.
          Auf Amazon sind einige der häufig unterstrichenen Passagen (in der Kindle-Ausgabe) aufgeführt.
          Mir fiel ins Auge: „Children with highly involved fathers were characterized by (…) fewer sex-stereotyped beliefs, “
          Au Weia. Ob es mir wohl gelingt, den naheliegenden Umkehrschluss zu vermeiden? Ein Narr, der daraus schließen würde, dass Frauen die größeren Sexisten sind und mal wieder eine der Hauptthesen des Feminismus reine Projektion ist.
          Wie gut, dass ich das nicht folgere 🙂

        • @ yacv

          *Wenn ich das nicht missverstehe, ist hier nicht die Rede von dem, was ein Freudianer die Bildung des Über-Ich nennen würde. Eben die Vermittlung, dass es Regeln gibt, die dir vielleicht nicht gefallen und die Art von Verantwortung, auf die eine Gesellschaft angewiesen ist.
          In meinen Ohren spricht hier der Zeitgeist, der auch dafür sorgt, dass die Freiwilligen Feuerwehren keinen Nachwuchs mehr finden.*

          Den Eindruck habe ich auch. Im Grunde genommen lese ich daraus, dass auch Väter gute Mütter sein können. Zu unterbetont scheint mir hier, dass Väter als Väter keine Mütter sind und umgekehrt, Mütter keine Väter.

          Hier wird mir zu sehr die Geschlechtergleichartigkeitshypothese betont, die heute zeitgeistbestimmend ist, die das Recht des Mannes auf Männlichkeit verneint.

          Gleichartigkeit bedeutet ja realiter in unserer feministisch-femizentrischen Kultur, dass Männer die Pflicht haben, zu verweiblichen, Väter Mütter werden sollen usw., das heißt: Gleichartigkeit auf einem weiblichen Nenner durch Negation (und Negativierung) des männlichen Prinzips.

          Vielleicht eine notwendige Reaktion dieser Generation von Entwicklungspsychologen auf den Freudschen, psychoanalytischen Essentialismus, denn im Grunde bin ich hier mit Leszek einig.

          Nur scheinen mir diese Leute (vielleicht liegt es auch nur an dem, was die GEO-Redaktion an Genderideologie transportieren will und entsprechend akzentuiert) einer Überbetonung der vorhandenen „mütterlichen“ Seite von Vätern das Wort zu reden.

          Heute scheint es mir weniger notwendig, den Freudschen psychoanalytischen Essentialismus (Patriarchismus) zu bekämpfen als den zeitgeistbestimmenden Feminismus (Matriarchismus fällt mir hier nicht ein, denn es ist ein Weiblichkeitskult ohne Kinder, ohne Mütter, die kaum weniger der Verachtung preisgegeben werden als Männer/Väter durch das neue Leitbild der „autonomen“, kinderlosen Selbstverwirklichungsgöttin und Karrierefrau).

          Mehr Achtung also für männliche Väterlichkeit und weibliche Mütterlichkeit, ohne dabei zu vergessen, dass es mütterliche Väter und väterliche Mütter gibt (als Ausnahmen von der Regel, aber auch die Regel ist ja nie unvermischt: auch im männlichen Vater wohnen mütterliche Qualitäten, auch in der weiblichen Mutter väterliche, wenn auch „nur“ als Beimischungen).

          Die im GEO-Artikel Zitierten bekämpfen mir noch zu sehr ein Paradigma, das schon längst von einem neuen, feministisch-femininen abgelöst wurde und stützen damit dieses neue, ebsno falsche, ebenso zerstörerische.

  10. Krass Alter genau dasselbe mache ich auch durch. Nur das mir meine Angebetete NOCH nicht den Laufpass gegeben hat. Mal sehen…nach diesem Artikel bin ich auf jeden Fall vorbereitet, wenn du verstehst Christian 🙂

  11. Das klingt nicht nach „nett“, sondern nach „freakig“ oder „creepy“. Nach all den Jahren mit so einer Botschaft über Facebook rauszuplatzen ist armselig und wirkt emotional unreif.

    Bitte so ein Verhalten nicht verwechseln mit „auch ein Mann kommt mal schwer über eine verlorene Liebe hinweg“ oder „auch Männer können romantisch sein“.

  12. Pingback: Pick-up als moderne Männerbewegung | Alles Evolution

  13. Pingback: Frauen haben nichts gegen Sexismus, solange er ihnen Nutzen bringt | Alles Evolution

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