Anzeichen für Angewiesenheit auf Unterstützung als Partnerwahlkriterium

Wenn man davon ausgeht, dass bei Männern eher diese die aktiv Werbenden sind und aufgrund der höheren Fixkosten des Sexes aus evolutionärer Sicht für Frauen Männer im Schnitt eher bereit sind sich auf sexuelle Abenteuer mit Frauen einzulassen, dann gewinnt das Erkennen von Frauen, die eher empfänglich für Offerten sind für Männer eine hohe Bedeutung und würde sich für eine sexuelle Selektion anbieten.

Folge wäre dann, dass Männer Anzeichen dafür, dass Frauen auf Unterstützung angewiesen sind, entweder sexy finden oder sie zumindest zu Verhalten veranlässt, dass eine Annährung begünstigt.

Ich brainstorme dazu mal etwas:

  • Frau ist ängstlich –> Sie ist empfänglich für Schutz, man kann ihr daher ritterlich die eigene Unterstützung anbieten und so einen Einstieg finden.  Beispiele wären etwa die „Damsel in Distress“ oder auch nur große Augen oder in milderer Form eine gewisse Unsicherheit (zu große Gefahr sollte eher zu Selbstschutzmaßnahmen führen). Dabei muss es noch nicht einmal sexy sein, es reicht, wenn es einen Impuls zur Hilfe auslöst.
    Damsel In Distress

    Damsel In Distress

     

  • Frau hat Schwierigkeiten bei der Lösung eines Problems –> der Mann könnte versucht sein es tatsächlich zu lösen, da er so seine Fertigkeiten unter Beweis stellen kann und sie ihm dann „etwas schuldet“, er also einen Einstieg hat (ein Phänomen, dass man im Internet und im täglichen Leben durchaus beobachten kann, Frauen wird teilweise die Hilfe dann sogar aufgedrängt, was wieder zu „Mansplaining“-Vorwürfen führen kann
  • Frau wirkt naiv –> Frau könnte leicht zu beeindrucken sein –> er hat einen Einstieg
  • Frau ist beeindruckt –> Frau hält die Eigenschaft anscheinend für wichtig  und seine Fähigkeiten für hoch –> er hat einen Einstieg
  • Frau wirkt sexuell erregt –> sie will jemanden, der sie befriedigt –> er hat einen Einstieg
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100 Gedanken zu “Anzeichen für Angewiesenheit auf Unterstützung als Partnerwahlkriterium

  1. * Frau hat Fußpilze => Sie ist empfänglich für medizinische Versorgung und hat niemanden der ihr Medikamente gibt => Guter Einstieg
    * Frau brennt => Sie ist empfänglich für Wasser und andere Löschmittel => Guter Einstieg
    * Frau ist übergewichtig => Sie hat aufgrund ihres geringen Markwertes, wenig Auswahl und nimmt deshalb jeden => Guter Einstieg (Erstaunlicherweise ist ein geringer Marktwert deshalb ein hoher Marktwert, aber das sollten wir den Dicken nicht verraten)
    * Frau liegt gefesselt und geknebelt im Kofferraum => Man kann entweder auf das Stockholmsyndrom spekulieren, wenn man der Verantwortliche für ihre Situation ist, oder sie ist empfänglich für Befreiungsaktionen => In beiden Fällen ein guter Einstieg
    * Frau wurde von Wölfen großgezogen => Sie kennt weder zivilisatorische Errungenschaften, ist also leicht zu beeindrucken, noch hat sie andere Männer zum Vergleich => Guter Einstieg

    • @Kinch

      „Frau hat Fußpilze => Sie ist empfänglich für medizinische Versorgung und hat niemanden der ihr Medikamente gibt => Guter Einstieg“

      Krankheiten senken natürlich ihren Partnerwert auch wieder ab, aber im Prinzip ja. Es dürfte unter helfen bei einem Problem fallen. Eine spezielle Adaption auf Frauen mit Fußpilz wäre insofern nicht möglich. Es würde reichen, wenn er eher das Bedürfnis hat der humpelnden Frau zu helfen als zB einem gleichfalls unbekannten Mann

      „* Frau brennt => Sie ist empfänglich für Wasser und andere Löschmittel => Guter Einstieg“

      Auch Feuer dürfte ihren Partnerwert reichlich mildern, aber man könnte vermuten, dass viele Männer erst einmal die Frau löschen würden „Frauen und Kinder zuerst quasi“

      „* Frau ist übergewichtig => Sie hat aufgrund ihres geringen Markwertes, wenig Auswahl und nimmt deshalb jeden => Guter Einstieg (Erstaunlicherweise ist ein geringer Marktwert deshalb ein hoher Marktwert, aber das sollten wir den Dicken nicht verraten)“

      In der evolutionär prägenden Zeit wäre hätte sie eben mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits einen guten Versorger.

      „* Frau liegt gefesselt und geknebelt im Kofferraum => Man kann entweder auf das Stockholmsyndrom spekulieren wenn man der Verantwortliche für ihre Situation ist“

      Auch der Kofferraum wäre in der evolutionär prägenden Zeit noch nicht vorhanden. Frauenraub dürfte aber durchaus häufig vorgekommen sein. Auf das Stockholmsyndrom musste man dann wohl nicht vertrauen, ihr blieb eh nicht viel anderes übrig, sofern sie nicht auf eine Rettung durch Familie oder einen anderen Stammesangehörogen hoffen durfte

      „oder sie ist empfänglich für Befreiungsaktionen“

      In der Tat. Vielleicht ist auch deswegen die Rettung der Frau aus einer Gefahr eine so beliebte Story an deren Ende sie ihn zumindest im Film liebt

      „* Frau wurde von Wölfen großgezogen => Sie kennt weder zivilisatorische Errungenschaften, ist also leicht zu beeindrucken, noch hat sie andere Männer zum Vergleich => Guter Einstieg“

      Wäre wohl auch unter naiv einzuordnen. Ich vermute mal, dass eine solche Frau tatsächlich eher als ein Mann darauf hoffen dürfte, dass ihr jemand die Zivilisation näher bringen will

        • Das ist auch nicht anders wie bei Kindern.

          Kommt ein neues Spielzeug vergammelt das Alte in der Ecke, so mühsam erjammert und erbettelt es auch mal war.

          Es zeichnet den Mensch aus der mehr von anderen Menschen abhängt und alimentiert wird und hier einfach nur eine opportune Strategie fährt.

    • @Kinch

      Dicke Frauen haben einen höheren Partnermarktwert?

      Klar, dumme Menschen sind ja auch die besseren ..äh.. Geschäftspartner für Betrüger und dicke Frauen die besseren Partner für Loser.

      Mit dieser Erkenntnis wird die Welt wieder schön, voll von dicken und glücklichen Frauen.

      Mann muss doch nur mal ein bisschen Nachdenken!

      • „Mit dieser Erkenntnis wird die Welt
        wieder schön, voll von dicken und
        glücklichen Frauen.“

        Zum Glück für uns Looker finden
        gewisse Importe von Chicks mit
        NMQ statt.
        Als Menschen mit einer gewissen
        restlichen Anständigkeit schauen
        wir beim Konsumieren auch hier
        auf Fair Trade. (Max Havelaar)
        🙂

      • Fußpilz wird übrigens wie Scheidenpilz mit „Canesten“ therapiert.

        Das erinnert mich an meine Pick-Up line:

        Bakterielle Vaginose ist kein Schicksal, sondern therapierbar.

        Himmel was für ein Einstieg, bei der Verbreitung dieses fiesen Frauenleidens.

    • @ Kinch, Christian und andere Interessierte

      Das Beste ist immer noch: Wehr- und hilflose, schöne Frau hat Fledermaus im langen, goldenen Haar und schreit wie eine Hollywood-Diva wie am Spieß um Hilfe. (HA HA HA HA HA)

      Der einzige „tapfere, edle Ritter“, der weit und breit vor Ort ist, ist man selbst – am besten Mitten im Wald, in einem einsamen Wald – es darf halt keine männliche Konkurrenz da sein. Und am besten auf weißem Ross dahergeritten kommend.

      Man montiert ihr dann die Fledermaus aus den Haaren und tröstet sie, nimmt sie in seine starken Arme und sagt ihr, dass sie nun keine Angst mehr haben müsse – super Einstieg, A1-Phase mal wirklich professionell. (Ich stell mir das gerade mit Robin vor… HA HA HA HA HA) Und beschützt sie vor weiterem Ungetier. Und natürlich vor anderen Männchen. Bzw. beschützt sich selbst davor, dass sie einen mit anderen Männchen vergleichen kann. (Am liebsten lässt die sich das alles so vom George Clooney machen.)

      So geht das.

      Doch dann kommt plötzlich eine Emanze auf ihrem Besen des Weges geritten und fordert eine Quote für denselben Fall umgekehrt.

      Anschließend geht nichts mehr.

  2. Dass der Artikel ein bischen platt ist, merkste selber, ne? Man kann die Situation durchaus auch anders interpretieren (mehr so auf heutige Zeit bezogen):

    Frau ist schlank –> entweder selbst genug Geld oder bereits ein Versorger, um sich teuere Fitnessstudios oder Fettabsaugungen leisten zu können.

    Frau ist ängstlich –> leider für die meisten muskolösen Alpha Männer wenig Chancen, da sie wohl aus Angst auch vor diesen flüchten würde.

    Frau hat Schwierigkeiten bei der Lösung eines Problems –> tatsächlich guter Einstieg. So kann der Mann von einer Frau prima in eine Beziehung gelockt werden, in der er immer die ganze Arbeit übernimmt und Probleme löst, denn sie kann das ja nicht alleine.

    Frau wirkt naiv –> Sicher leicht ins Bett zu bekommen. Allerdings soltle der gebildete Alpha dann auch daran denken, dass das auch für andere Männer gilt. Und wer weiß, was andere ihr schon zum Thema Kondome erzählt haben. Und so ein paar Geschlechtskrankheiten könnten den Partnerwert des Alpha ganz schon senken.

    Frau ist beeindruckt –> lässt sich vermutlich von allen leicht beeindrucken, daher wohl nicht für was dauerhaftes geeignet.

    Frau ist sexuell erregt –> Kleiner Tipp: erstmal feststellen, warum. Vielleicht ist die hübsche Frau neben angesprochener Frau der Grund für die sexuelle Erregung und so eben auch für deren Begfriedigung zuständig.

    Ach und wer Ironie findet: Das ist natürlich rein zufällig und hier ist alles vollster Ernst.

    • @miria

      „(mehr so auf heutige Zeit bezogen):“

      Dass viele evolutionäre Begründungen auf die heutige Zeit bezogen so nicht mehr entstehen würden oder gelten ist klar. Aber das ändert nichts daran, dass sie zur Entstehungszeit relevant gewesen sein könnten.

      Es gibt ja eine starke Tendenz Frauen bei Problemen zu helfen oder nicht? Und genug Frauen werden sich dabei denken, dass der Mann im Endeffekt eher Sex will und einem Mann nicht so helfen würde. Letztendlich sind es diese Szenarien weiter gedacht

        • @hottehü

          Solange wir uns hier darauf einigen können, dass es zumindest eine plausible Theorie ist, wären wir aus meiner Sicht schon einen Schritt weiter. Inwieweit es tatsächlich so geschehen ist, dass wird man nie mit letztendlicher Sicherheit feststellen.

          Verfügbarkeit scheint mir jedenfalls ein unterschätzter Faktor zu sein. Er ist evolutionär interessant.

    • @miria

      „Frau ist beeindruckt –> lässt sich vermutlich von allen leicht beeindrucken, daher wohl nicht für was dauerhaftes geeignet.“

      Das würde ja angesichts der evolutionären Kostenverteilung von Sex nicht unbedingt zu seinen Lasten gehen, es könnte eben eine Kurzzeitstrategie sein.

      „Frau ist sexuell erregt –> Kleiner Tipp: erstmal feststellen, warum. Vielleicht ist die hübsche Frau neben angesprochener Frau der Grund für die sexuelle Erregung und so eben auch für deren Begfriedigung zuständig.“

      Die Chance liegt bei 1-2%. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie lesbisch ist, zu ignorieren, dürfte insofern einer positiven Selektion unterliegen (wenn sie nicht lesbisch ist, dann verschenkt man sonst eine Chance, die Wahrscheinlichkeit, dass sie lesbisch ist, ist aber zu gering)

      • @christian
        Es gibt keine Kostenverteilung. Frauen haben keine höheren kosten bei der aufzucht der Kinder. Entweder sie können es, von sich aus, oder sie haben eine Gruppe, die dabei hilft. Im falle des Menschlichen weibchens ist es eine Gruppe.

    • @miria

      *entweder selbst genug Geld oder bereits ein Versorger, um sich teuere Fitnessstudios oder Fettabsaugungen leisten zu können. *

      Ich habe immer gedacht wenig Geld führt dazu dass man sich weniger Nahrung leisten kann.

      Von einem Euro im Monat kann man doch ein armes Kind in Afrika vor dem Hungertod retten?

      Wie Naiv oder Wunschdenkend muss man eigentlich sein dass „teure“ Fettabsaugungen oder Fitnesstudios eine signifikante Rolle bei den meisten Menschen die nicht fett sind spielen würden?

      Für Fitness braucht man einfach nur rausgehen. Eine Stunde zügiges gehen pro Tag und keine unangemessen hohe Energiezufuhr zwecks Frustkompensation.

      *leider für die meisten muskolösen Alpha Männer wenig Chancen, da sie wohl aus Angst auch vor diesen flüchten würde*

      In der Tat richtig, bei den latent angstkranken besten Frauen der Welt. #Aufschrei!

      • „Ich habe immer gedacht wenig Geld führt dazu dass man sich weniger Nahrung leisten kann.“

        Den Humor nicht erkannt? Tut mich aber traurig…

        Wenn ich mal ernst bleibe, dann ist es leider in der Tat so, dass viele Menschen mit weniger Geld sich weniger gesundes Essen leisten und stattdessen viele Fertiggerichte oder Kram von der Burgerbude in sich reinstopfen. Und ins Fitnesstudio geht heutzutag schon geschätzt annäherend die Hälfte aller Deutschen. Rausgehen bei verregnetem Mistwetter ist nämlich häufig nicht so geil.

        • *Den Humor nicht erkannt? Tut mich aber traurig…*

          Ich mach gerne „Witze zweiter Ordnung“, also auf einen Witz noch einen besseren draufsetzen.

          Aber schön dass du wieder erklärst dass dicke Menschen keinerlei Eigenverantwortung haben.

          Eins musst du noch verstehen, selbst wenn Frauen es schwierig fällt: Zu viel Essen macht dick, egal was es ist.

          Das Essen heutzutage schöner, dünner, intelligenter, erfolgreicher, unsterblich und was weiss ich noch machen soll ist Marketing.

          Hier noch ein philosophisches Lied dazu:

        • @Borat: „Aber schön dass du wieder erklärst dass dicke Menschen keinerlei Eigenverantwortung haben.“

          Hier versteh ich jetzt deinen Humor nicht. Irgendwie leider nicht lustig, sondern einfach nur noch dumm!

        • @Borat: „Eins musst du noch verstehen, selbst wenn Frauen es schwierig fällt: Zu viel Essen macht dick, egal was es ist.“

          Das ist auch nicht ganz richtig. Das Kauen und Verdauen von Sellerie verbraucht sogar mehr Kalorien als dieses Gemüse hat. ;P

        • @miria

          Bei Witzen gibt es halt immer einen Dummen.

          *Das Kauen und Verdauen von Sellerie verbraucht sogar mehr Kalorien als dieses Gemüse hat. ;P*

          Dann musst du es nur noch schaffen zusätzlich so viel Sellerie zu essen dass er die zu viel aufgenommene Energie und etwas mehr verbraucht.

          Du musst auf nichts verzichten und Gemüse ist ja gesund!

          Ja, das sind die Wunschträume der Opfer des Schicksalsschlags Übergewicht.

          Ein Vanilleeisbecher steht gegen geschätzt 300Kg rohen Sellerie.

          Praktisch wirst du wohl scheitern, denn roher Sellerie bringt dich ab einer gewissen Menge zum kotzen und wenn dieser verdaulich zubereitet ist dann hat er wieder Energie.

        • @Borat:

          „Ja, das sind die Wunschträume der Opfer des Schicksalsschlags Übergewicht.

          Ein Vanilleeisbecher steht gegen geschätzt 300Kg rohen Sellerie.“

          Das ist doch mal ein prima Plan fürs Leben. Ich geh dann mal meine Sellerieplantage planen 😀

  3. Also echt, dieses Bild: Bei wem weckt das denn Beschützerinstinkte? Derartige Frauen aus ihrer Lage zu retten wäre höchst kontraproduktiv, weil diese einen nur bei der Flucht behindern, mit ihren engen Kleidern und vmtl. hohen Absätzen. Außerdem werden sie die ganze Zeit rumzicken.

    • @Adrian

      Wenn ich deine Überlegungen mit
      meiner „harmlosen“ Phantasie
      weiterspinne, würde das heissen:

      1.Falls ich über genug Overkill
      verfüge Bad guy adiabat
      weg drosseln (umnieten)

      2.Frauen noch im gefesselten
      Zustand beglücken.

      3.Falls ich gut gelaunt bin
      Fesseln soweit lösen, dass
      Selbstbefreiung möglich ist.

      4.So schnell wie möglich Ort
      des Grauens verlassen.

      • Hm, also ich würde die Wirkung von der Situation abhängig machen.
        Eine holde Maid in Nöten hat eine andere Signalwirkung als
        vermutlich Maren oder Sheera.
        Bei letzteren hinge die Hilfsbereitschaft stark davon ab, ob ich nicht `was besseres zu tun habe:

  4. Ist das der Grund warum laut Forschung Menschen in einer glücklichen Beziehung zunehmen? Füttern Männer ihre Pertnerinnen um den anderen Männern zu zeigen, dass diese nicht mehr verfügbar sind?^^

      • Wenn „zu dick werden“ in der Steinzeit kein Thema war gibt es auch keinen Grund warum Männer auf schlanke Frauen stehen sollten^^ Es kann ja dann nicht genetisch selektietr worden sein wenn es eh nur schlanke Frauen gab 😉

        • @erzählmirnix

          Ich meinte damit, dass es unwahrscheinlich war, dass in einer Jäger und Sammler Gesellschaft eine Frau langfristig über einen BMI von 25 hinausgeht. Natürlich kann es immer noch welche mit mehr auf dem Rippen als BMI 18,5 gegeben haben.

          Wäre aber interessant: Wie ist denn der BMI von Völkern, die als Jäger uns Sammler leben so im Schnitt? Hat da jemande Daten

        • Aber mal im Ernst…. konkrete Frage, wie soll denn eine Fixierung aufs Körpergewicht entstanden sein wenn wie du sagst, Übergewicht ohnehin kaum möglich gewesen sein dürfte?
          Ich verstehe warum ein flacher Bauch oder große Brüste als Vorlieben entstanden sind (nicht schwanger, sexuelle Reife) und warum extremes Untergewicht vermutlich nicht so attraktiv war sondern Rundungen bevorzugt wurden… aber wie soll eine Grenze nach oben evolutionsbiologisch entstanden sein wenn es das schlicht nicht oder kaum gab?
          Gibt es nicht auch Forschung die besagt, dass das Gewicht selbst weniger wichtig ist und der Taille/Hüfte-Ratio entscheidender ist? Was spricht dagegen, dass schlanksein ein neueres Ideal ist, das sich erst etabliert hat als Nahrungsmittel unbegrenzt verfügbar wurden?

          • @erzählmirnix

            „Aber mal im Ernst…. konkrete Frage, wie soll denn eine Fixierung aufs Körpergewicht entstanden sein wenn wie du sagst, Übergewicht ohnehin kaum möglich gewesen sein dürfte?“

            Mit einer einfachen Regel: „Wenn mehrere Frauen vorhanden sind und du Ressourcen hast, dann nimmt die, die relativ schlank ist, aber nicht zu schlank, sie wird am ehesten empfänglich für solche Gaben sein, aber noch fruchtbar. Wenn sie überdies sportlich sind, also wohl gesund und nicht so lange unterernährt, dann ist es noch besser“

            Eine solche Regel könnte eben entstehen, wenn Nahrung gegen Sex und Bindung getauscht werden konnte, was aus meiner Sicht durchaus Studien nahelegen. Erfolgreiche Jäger haben, wenn ich die Studien richtig in Erinnerung habe, mehr Nachkommen und mehr „Extra pair copulation“. Eine Attraktivitätsregel dieser Art wäre dann lediglich eine Regel zur bestmöglichen Nutzung des Jagderfolges.

            Wenn man mal als Diskussionsbasis annimmt, dass Nahrung in dieser Weise verteilt wurde, was würdest du denn vermuten, was effektiver wäre und welche Frauen sich unter steinzeitlichen Bedingungen eher an einen Mann als Liebhaberin oder Partnerin binden würden? Wie sollten die egoistischen Gene die von ihnen geschaffenen Körper ausrichten um mit Nahrung Fortpflanzungsoptionen zu kaufen?

            „Gibt es nicht auch Forschung die besagt, dass das Gewicht selbst weniger wichtig ist und der Taille/Hüfte-Ratio entscheidender ist? Was spricht dagegen, dass schlanksein ein neueres Ideal ist, das sich erst etabliert hat als Nahrungsmittel unbegrenzt verfügbar wurden?“

            In welchen Epochen haben wir denn Anzeichen dafür, dass dick schön war? Insbesonders dick ohne Korsett oder andere Hilfsmittel, die den Körper trotz Fülle in die richtige Form bringen. Natürlich kann sich biologisch auch Dick als Schönheitsideal durchsetzen, wenn man es zB als Costly Signal für die Leistungsfähigkeit der Familie sieht. In einigen Gegenden wird dies sicherlich auch der Fall gewesen sein, es gibt ja auch Stämme in Afirka, die extrem mästen. So etwas wäre dann vorteilhaft, wenn freier Sex wegen strenger Überwachung durch Familienangehörige nicht möglich ist und die Ehen eher arrangiert werden.
            Insofern kann ein Schönheitsideal vielleicht sogar kontextabhängig sein.

            Es spricht aber vieles dafür, dass die Biologie bei allem, was Schönheit betrifft, eine wichtige Rolle spielt (abgesehen von unterschiedlichen Betonungen verschiedener Merkmale, was eher Ausformungen sind). Denn Partnerwahl ist etwas hoch biologisches.

          • mir kommt es vor als sei diese theorie mehr aus der heutigen logik denn aus der damaligen entsprungen. wenn ohnehin die nahrung begrenzt war und viel gelaufen wurde werden alle frauen tendenziell schlank bis mager und sportlich gewesen sein. die frauen die etwas mehr auf den rippen hatten werden wohl auch einen höheren status in der gruppe gehabt haben (anführerin, medizinfrau…?) und entsprechend zuerst gegessen haben als die rangniederen frauen.

            natürlich könnte man dann entsprechend der obigen theorie davon ausgehen, dass die dünnen frauen eher zur partnerwahl in frage kamen, aber das „ideal“ müssten dann eher etwas moppeligere frauen gewesen sein^^

          • @erzählmirnix

            „wenn ohnehin die nahrung begrenzt war und viel gelaufen wurde werden alle frauen tendenziell schlank bis mager und sportlich gewesen sein. die frauen die etwas mehr auf den rippen hatten werden wohl auch einen höheren status in der gruppe gehabt haben (anführerin, medizinfrau…?) und entsprechend zuerst gegessen haben als die rangniederen frauen.“

            Deswegen ist es ja ein Argument über die Verfügbarkeit. Die Anführerin und die Medizinfrau wird man eben weniger wahrscheinlich „rumbekommen“. Bei einer Frau, die noch keinen hohen Status hat wird das einfacher sein.

            Eine Frau nach heutigen Schönheitsstandard, also schlank aber sportlich hat ja ein sehr hohes Potential, sonst hätte sie ihre Sportlichkeit nicht aufbauen können. Und man bekommt sie „billiger“ als die Anführerin oder die Medizinfrau, bei denen die Leute eh eher Essen abgeben wegen ihres Statuses. Sie hat auch mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit schon einen anderen Versorger, mit dem sie vielleicht auch Sex hat.

        • Im Prinzip würde es aber wenig Sinn machen so zu argumentieren, da man(n) sich ja immer nach oben orientiert, dann aber das für ihn verfügbarste auch nimmt.
          Ein Mann müsste ja dann auf sexueller Ebene erstmal alles attraktiv finden was Brüste hat (= sexuell reif) und einen einigermaßen flachen bauch (= nicht schwanger).

          auf partnerschaftlicher ebene müsste entsprechend auch beides begehrt werden, nur dass dünne frauen eher als neue partnerinnen gesucht werden und dickere frauen als längerfristige partnerinnen bevorzugt werden^^ das spricht ja auch sehr dafür dass menschen in einer glücklichen beziehung zunehmen und beginnen abzunehmen wenn sie kurz vor der trennung steht.

          ein mann würde eine dickere frau biologisch gesehen also vermutlich als längerfristig begehrenswert betrachten und sie entsprechend auffüttern um sie als „seins“ zu markieren.

          (*chrchr* ich mag dieses rumgespinne^^)

          • @erzählmirnix

            „und dickere frauen als längerfristige partnerinnen bevorzugt werden“

            Wie dick die eigene Frau wird liegt ja bei Jägern uns Sammler auch an einem selbst. Zumal in einer langzeitbeziehung die „Verfügbarkeit“ auch nur eine geringe Rolle spielt. Allenfalls wäre es interessanter, wahrzunehmen, dass eine eigene gerade schlanke Frau auf andere sexier wirken kann und man mehr „Mate guarding“ betreibt.

            Zudem zieht eben gerade in einer Kurzzeitstrategie „Sexyness“, in einer Langzeitstrategie kommt Bindung und Verbundenheit über andere Hormone, etwa oxytocin, dazu und überbrückt gegebenfalls bestehende Sexinessdefizite zusätzlich damit, dass man gemeinsame Kinder hat etc.

            „ein mann würde eine dickere frau biologisch gesehen also vermutlich als längerfristig begehrenswert betrachten und sie entsprechend auffüttern um sie als “seins” zu markieren.“

            Das mag sein, aber deswegen muss er sie ja dann nicht sexier finden. Er kann trotzdem der Meinung sein, dass die schlanke Frau des schlechteren Jägers ihm Blicke zuwirft und er ruhig mal ein Fleischstück in ihre Richtung schicken kann, vielleicht gibt es eine extra pair copulation. Mit seiner Frau schläft er ja eh.

          • Nun, es macht zumindest sinn dass man(n) schlanke (= ungebundene) frauen sexier findet, da so vermutlich das risiko prügel vom mann der dickeren/vergebenen frau zu beziehen geringer ist.

            auf der anderen seite würde es wiederum sinn machen dass die dickere frau mehr wertgeschätzt wird, also stärker geliebt und beschützt, schließlich hat man(n) schon in sie investiert. und natürlich müsste man(n) sie dennoch begehrenswert finden, wenn auch vielleicht weniger sexy.
            ooooder hier kommt oxytocin ins spiel und wenn man(n) damit gesättigt ist findet er dickere frauen attraktiv und wenn er ein defizit hat (weil die eigene frau ihn nicht mehr ranlässt oder er single ist) werden dünnere frauen wieder interessanter.

          • @erzählmirnix

            Es wäre insofern merkwürdig, wenn Männer mit (realtiv) dicken Frauen keine Bindung eingehen könnten, aber nicht verwunderlich, wenn sie dünne Frauen sexier finden. Ich vermute mal bei den meisten Männern mit hoher Auswahl wird die Ehefrau gerade nach Kindern dicker sein als die Geliebte.

          • @erzählmirnix

            „auf der anderen seite würde es wiederum sinn machen dass die dickere frau mehr wertgeschätzt wird, also stärker geliebt und beschützt, schließlich hat man(n) schon in sie investiert“

            wenn es um Ressourcenmanagment geht, dann kann es sich bei einer zu dicken festen Partnerin auch lohnen, in diese dann weniger zu investieren und mehr in potentielle „Extra pair Copulations“. Sie hat schließlich ebenfalls viel zu verlieren und andere Männer hätten zudem die Abschreckung darüber, dass sie Prügel riskieren von jemanden, der anscheinend weiß, wie man jagt / Ressourcen hat oder eben einen hohen Status / viele Verbündete.

          • hattest du nicht mal irgendwann erklärt dass es sinn macht in eine feste partnerschaft zu investieren? auch weil die nachkommen dadurch eine bessere überlebenschance haben?
            logisch wäre dann eher in dünne frauen genug zu investieren dass sie sex haben aber die dicke frau dauerhaft zu beschützen und zu versorgen damit sie die nachkommen sicher aufziehen kann.

          • @erzählmirnix

            „hattest du nicht mal irgendwann erklärt dass es sinn macht in eine feste partnerschaft zu investieren?“

            Natürlich, aber Frauen sind kein Bankkonto, dass man beliebig auffüllen kann. Nahrung, auch in Form gespeicherten Fetts, hat bis zu einer gewissen Grenze einen Wert, danach dürfte es sich nicht unbedingt vorteilhaft auf den Fortpflanzungserfolg auswirken.

            „auch weil die nachkommen dadurch eine bessere überlebenschance haben?“

            Auch hier ist leicht nachzuvollziehen, dass ab einen gewissen Überernährungswert die Betreuung der Kinder eher sinken wird.

            „logisch wäre dann eher in dünne frauen genug zu investieren dass sie sex haben aber die dicke frau dauerhaft zu beschützen und zu versorgen damit sie die nachkommen sicher aufziehen kann.“

            Natürlich sollte er seine Partnerin dauerhaft beschützen und versorgen. Die Frage ist ja, wie viel der verfügbaren Ressourcen er wie verwendet, wenn er genug hat. Wenn sie von theoretischen 10 Ressourcen 2 zum leben braucht, mit 3 sehr fit ist und mit 4 dicker wird und mit 5 geradezu unbeweglich, dann kann es sich eben lohnen drei auf sie und dann entsprechend mehr auf andere zu investieren. Ich sage also gar nicht, dass er nicht in sie investieren soll. Seine Bindung und sein „Fördern wollen“ aber proportional zu ihrer Beleibtheit steigen zu lassen bringt evolutionär nichts

          • Das kann sich aber nur genetisch prägen wenn der großteil der männer tatsächlich 5 ressourcen zur verfügung hat und nicht schon hadert 2-3 zu kriegen. es geht ja nicht darum wie es theoretisch wäre sondern ob eine grenze nach oben sich sinnvollerweise ausbilden konnte oder nicht. wenn es kaum schaffbar war eine frau überzuernähren wäre es logisch, dass evolutionsbiologisch auch keine grenze festgelegt wurde sondern es nach dem prinziop „je mehr desto besser“ funktioniert.
            du sagst doch selbst immer, dass evolution sich nach dem notwendigen richtet und nicht nach dem was theoretisch praktisch wäre. ist ja nicht so als hätte die evolution sich in einer stillen minute mal hingesetzt und gedacht „hmmmm, noch ist es zwar nicht nötig aber vielleicht sollte ich, für den fall dass es mal zu viel nahrung gibt, eine grenze nach oben einbauen“

          • @erzählmirnix

            „sondern ob eine grenze nach oben sich sinnvollerweise ausbilden konnte oder nicht. wenn es kaum schaffbar war eine frau überzuernähren wäre es logisch, dass evolutionsbiologisch auch keine grenze festgelegt wurde sondern es nach dem prinziop “je mehr desto besser” funktioniert.“

            Das ist eben der Vorteil der Großwildjagd. Nicht umsonst ist in jede Gegend in die der Mensch gezogen ist das Großwild recht schnell ausgestorben: Bei einem Mammut bleibt immer Fleisch übrig, dass man verteilen und nicht lange lagern kann. Damit stellt sich ein Verteilungsproblem. Selbst wenn man eine Woche später wieder hungert. Es könnte also sein, dass viele Männer immer wieder mal diese Gleichung lösen mussten.

          • @erzählmirnix

            Stimmt, aber die Frage ist, bei welchen Frauen man mit gelegentlichen Abgaben seiner überschüssigen Rationen am ehesten Gefälligkeiten oder Wohlwollen einkauft. Bei den eher schlanken oder den eher molligen.

        • … aber wenn man dann wieder schaut wann Fetische und sexuelle Vorlieben gebildet werden (Kindesalter bis Jugendalter) spielt die evolutionsbiologie wohl doch eine weniger große rolle. war der erste porno in einer prägenden phase zufällig mit einer dicken frau oder das erste erotische erlebnis mit einer dünnen frau kann die prägung ebenso dahin gehen.

          • @erzählmirnix

            Wie häufig ist denn diese Fetischbildung und inwiefern kann sie nicht Ausdruck einer biologischen Vorliebe sein? Es sehen ja viele eine dicke Frau und bilden keinen Fetish aus? Ich könnt mir da schon „Anfälligkeiten“ vorstellen

          • Bei dicken Frauen würde ich von Vorlieben und nicht von Fetischen reden. Fetische sind individuell und ungewöhnlich, aber dicke Frauen attraktiv zu finden ist nichts ungewöhnliches.
            Vorlieben und Fetische bilden sich eben eher durch biographische Erlebnisse und ohne Zahlen zu haben würde ich sagen, dass sie die häufigste Form sind wie sich sexuelle Vorlieben bilden. Klar wird es durch biologische Vorlieben schneller gehen auf gewisse Dinge anzuspringen aber gleichzeitig wiegt ein tatsächliches erlebnis eben schwerer als genetische Prägungen.

            Genetisch können wir ja auch Phobien für alles Mögliche entwickeln aber ob ich am Ende Angst vor Spritzen oder vor Mäusen habe liegt an den damit verbundenen Erlebnissen… gleichzeitig ist es zwar in uns angelegt Phobien vor Mäusen zu entwickeln aber es gibt genug Leute die sie als Haustiere halten.

            Ich würde vermuten, dass es natürlich Einfluss hat dass wir Erotik in den Medien meist mit schlanken Frauen in Verbindung sehen. In einer prägenden Phase hat das sicher Einfluss. Andererseits könnte eine erste Verliebtheit mit Knutschen, die man mit einem dickeren Mädchen hat wiederum viel prägender wirken. Dazu kommt, dass viele auch gar nicht so sehr auf „Figur“ geprägt sind sondern auf andere Dinge wie Stimmlage, Haare, bestimmte Art sich zu bewegen… eben alles was irgendwie für einen persönlich stark mit Erotik assoziiert wurde. Für viele ist es tatsächlich egal wie viel eine Frau wiegt wenn sie eine oder mehrere andere Eigenschaften hat, die man(n) bewusst oder unbewusst mit Erotik verbindet.

          • @erzählmirnix

            „Für viele ist es tatsächlich egal wie viel eine Frau wiegt wenn sie eine oder mehrere andere Eigenschaften hat, die man(n) bewusst oder unbewusst mit Erotik verbindet.“

            und bei vielen ist diese Eigenschaft eben leider Verfügbarkeit bzw. „sie will mich, die hübscheren nicht“. 😉

            Was nicht ausschließt, dass man eine sehr gute Beziehung führt. Aber das durchschnittliche Schönheitsideal ist dennoch schlank. Es gibt auch Männer, die eher dickere Frauen mögen, aber sie sind im Vergleich doch eher selten.
            Ansonsten gäbe es eben mehr dicke Pornostars etc

            „In einer prägenden Phase hat das sicher Einfluss“

            Warum meisnt du, das man die Vorliebe von einer zu starken Prägung abhängig machen sollte? Bringt aus meiner Sicht wenig für die Fortpflanzung. Wenn man in einem Stamm mit hässlichen (=geringe Fruchtbarkeit) geboren wurde, dann lohnt es sich nicht, darauf geprägt zu werden, sondern eher bei Vorhandenensein schönerer Partner (=höhere Fruchtbarkeit) diese zu wählen.

            Woraus würdest du denn die „Prägungsphase“ herleiten? Gibt es Studien, die so etwas nahelegen?

          • es wäre halt mal ein interessantes experiment inwieweit das anders wäre, wenn das vorgegebene ideal dick wäre und erotik mehr mit dicken frauen in verbindung gebracht würde. nicht dass das passieren würde^^

            btw wird man kaum jemanden davon überzeugen können, dass das was er selbst als maximal attraktiv ansieht für andere möglicherweise nicht so ist. derjenige wird immer denken, dass es ein schönreden von notlösungen ist, eine gesellschaftliche prägung, das einzig verfügbare, sich nicht trauen zu seinen wahren vorlieben zu stehen, etc….

            ich denke es gibt sowohl die männer, die eine dicke frau nehmen weil sie denken, nichts hübscheres zu kriegen als auch die männer, die einen sehr hohen status haben und die maximal als ideal betrachtete frau wählen obwohl sie auf dickere frauen stehen.

            ich bin dennoch der meinung, dass man(n) die person mit der man den rest seines lebens verbringen will meist nicht nach dem aussehen wählt. es spricht nichts dagegen es zu tun, ist ja ein kriterium wie jedes andere, aber die meisten suchen wohl doch eher nach der person, die sie ohne worte versteht UND die auch noch einigermaßen nett anzuschauen ist^^

          • @erzählmirnix

            „es wäre halt mal ein interessantes experiment inwieweit das anders wäre, wenn das vorgegebene ideal dick wäre und erotik mehr mit dicken frauen in verbindung gebracht würde. nicht dass das passieren würde^^“

            Könnte man bestimmt untersuchen. Es gibt ja Völker, bei denen Dick in ist. Da musste man mal schauen, ob es da Adoptionen oder Umzüge gab und wie sich das Schönheitsideal entwickelt, wenn Kinder dort aufwachsen bzw. in einer anderen Kultur.

            „aber die meisten suchen wohl doch eher nach der person, die sie ohne worte versteht UND die auch noch einigermaßen nett anzuschauen ist^^“

            Klar. Aber beides gibt es eben auch in hübsch oder hässlich. Tatsächlich finde ich Beziehungen mit dem Schönheitsideal entsprechenden Frauen einfacher: Sie sind häufig selbstbewusster, man kann ihnen gegenüber zugeben, dass man schlanke Frauen hübsch findet ohne, dass es eine Beziehungskrise gibt etc

          • Es kommt auch darauf an wie man(n) über andere frauen redet. mich stört es nicht im geringsten wenn er ganz normal sagt, dass eine frau hübsch ist oder dass er im supermarkt den perfekten arsch gesehen hat. gleichzeitig schaut er mich ja genauso an wenn ich ausschnitt zeige oder aus der dusche komme.

            wenn ich spüren würde, dass er negativ vergleicht oder jetzt lieber was mit dem perfekten arsch aus dem supermarkt hätte, würde mich das schon stören und vermutlich würde die beziehung dann auch recht schnell enden.

            Ich würde sagen, dass wenn du der Frau das Gefühl gibst, dass sie die tollste ist, es grundsätzlich nicht schlimm ist wenn du andere Frauen toll findest, Pornos schaust, etc. Wenn du natürlich mit einer dicken Frau nur aufgrund ihres tollen Charakters eine Beziehung anfängst und dabei nicht zufrieden bist mit ihrer Optik ist das zum Scheitern verurteilt. Dann wird sie merken, dass es eine tatsächliche Bedrohung ist wenn du einer schlanken Frau nachschaust und es übel nehmen. Wenn jemand dick tatsächlich hässlich findet und es eine Überwindung wäre dann „trotzdem“ mit „so einer“ eine Beziehung zu haben weil sie eben so gut charakterlich passt, würde ich sagen „Lass es und warte darauf dass du eine ebenso passende, schlanke Frau findest.“

          • Klar hängt es damit zusammen wie sicher die Frau sich fühlt… aber das kann der Mann teilweise mitgestalten. Wenn die Frau spürt dass der Mann nicht voll in der Beziehung ist, kann sie noch so schlank und hübsch sein, sie wird trotzdem eifersüchtig sein.
            Es stimmt einfach nicht, dass Eifersucht mit Attraktivität gleichzusetzen ist (gibt es dazu korrelationsstudien?). Eifersucht hängt mit im Wesentlichen zwei Dingen zusammen: eigene Selbstsicherheit und Partnerschaft. Die Parnerschaft kann super sein aber wenn die Person sich ihrer selbst unsicher ist, dann wird sie dennoch eifersüchtig sein. Ebenso umgekehrt.

            Selbstsicherheit korreliert sicher zu einem Gewissen Maß mit Schönheit. Dennoch ist es keinesfalls gleichzusetzen. Entsprechend ist Schönheit/Schlanksein nur ein winziger Faktor in der Gleichung und ist auch noch von Frau zu Frau unterschiedlich in der Gewichtung, da die einen vielleicht ihre komplette Selbstsicherheit aus ihrem Aussehen ziehen und andere nur ganz wenig.

            Du bist natürlich gerne zu einem gemeinsamen TV-Abend eingeladen um mitanzusehen wie ich für meinen Mann Pause drücke wenn ein netter Ausschnitt auftaucht. Ganz ohne Drama und Shittest. Übrigens wollte ich heute folgenden Dialog bloggen:

            *Im TV eine Szene in einer Millionärswohnung mit vielen halbnackten Frauen*
            Kerl: Die Einrichtung gefällt mir.
            EMN: Wie bitte?!
            Kerl: Ich meinte natürlich die scharfen nackten Frauen. Höhö.
            EMN: Ach so. Gott sei Dank, die Möbel waren hässlich.
            ^^

          • @erzählmirnix

            „Du bist natürlich gerne zu einem gemeinsamen TV-Abend eingeladen um mitanzusehen wie ich für meinen Mann Pause drücke wenn ein netter Ausschnitt auftaucht. Ganz ohne Drama und Shittest.“

            Ist denke ich auch der bessere Weg. Ich hasse solche „Tests“ wie die in dem von mir ind em verlinkten Artikel aufgeführten Beispiel. Auf die Einladung komme ich zurück, aber nur, wenn Kerl dann tatsächlich Kuchen backt 😉

            „*Im TV eine Szene in einer Millionärswohnung mit vielen halbnackten Frauen*
            Kerl: Die Einrichtung gefällt mir.
            EMN: Wie bitte?!
            Kerl: Ich meinte natürlich die scharfen nackten Frauen. Höhö.
            EMN: Ach so. Gott sei Dank, die Möbel waren hässlich.“

            Ich kann verstehen, warum du Kerl magst.

          • „Ich kann verstehen, warum du Kerl magst.“
            … Ach, ich glaube die meisten Männer stehen auf scharfe nackte frauen^^
            Nah, klar ist es attraktiv wenn ein Mann einen ärgert und nicht in der „schatzimauisi alles was du willst pupsibärchen“ schiene festhängt^^

          • @erzählmirnix

            „Nah, klar ist es attraktiv wenn ein Mann einen ärgert und nicht in der “schatzimauisi alles was du willst pupsibärchen” schiene festhängt^^“

            Leider wissen das viele Männer nicht und meinen, sie müssten genau dieser Schiene folgen. Mitunter schauen mich Männer bei einem Spruch gegen Südländerin mit einem Blick an, der sagt „Da hast du dir gerade dein eigenes Grab geschaufelt, da kommst du niemals raus, armer Kerl, ich kann nichts für dich tun“ und sind dann vollkommen überrascht, wenn es einfach ein lustiges hin und her ergibt, weil man ruhig und entspannt bleibt.
            Es ist etwas traurig im Nachhinein.

          • Andererseits muss die Mischung stimmen. Relativ direkt nach unserem ersten Date kam damals eine SMS in der er fragte, ob ich schon genug Kerl hätte oder ob wir uns gleich nochmal sehen können. Keine dummen Rarmachspielchen, keine Machtbeweise, einfach ganz direkt „Ich finde dich toll.“ Fand ich damals super und finde ich heute noch super.

          • @erzählmirnix

            Klar, man muss auch den Komfortbereich bedienen können. Und sich Rarmachen ist auch nicht notwendig, wenn man ein gutes erstes Date hatte und man merkte, dass sie interessiert ist. Dann besteht ja schon eine Anziehung.

        • @ erzaehlmirnix

          „wenn ich spüren würde, dass er negativ vergleicht oder jetzt lieber was mit dem perfekten arsch aus dem supermarkt hätte, würde mich das schon stören und vermutlich würde die beziehung dann auch recht schnell enden.“

          Da sind wir in den Suptilitäten
          der Dynamik der Paarbeziehung.
          Ideal für eine Frau ist ein Mann
          der zwar auch noch bei anderen
          Frauen Chancen hätte, (Status)
          aber trotzdem treu bleibt,
          oder wenigstens diese Story
          glaubhaft aufrecht erhält.
          Ab einem gewissen Alter wird
          der Vergleich in jedem Fall
          negativ ausfallen.

          „Lass es und warte darauf dass
          du eine ebenso passende,
          schlanke Frau findest.”

          In seltenen Fällen geben auch
          Frauen gute Ratschläge.

        • @erzählmirnix

          *Wenn du natürlich mit einer dicken Frau nur aufgrund ihres tollen Charakters eine Beziehung anfängst und dabei nicht zufrieden bist mit ihrer Optik ist das zum Scheitern verurteilt. Dann wird sie merken, dass es eine tatsächliche Bedrohung ist wenn du einer schlanken Frau nachschaust und es übel nehmen.*

          Das „Nachschauen“ übel nehmen ist ein „toller“ Charakterzug, in der Tat.

        • „und bei vielen ist diese Eigenschaft eben leider Verfügbarkeit bzw. “sie will mich, die hübscheren nicht”.“

          Nennt sich sowas in Pick-Up-Sprache nicht Limiting belief?
          Wäre ne schöne Gelegenheit, mal (wieder, wahrscheinlich) auszuführen, wie evolutionäre Psychologie und PU ineinandergreifen.

          • @muttersheera

            „Nennt sich sowas in Pick-Up-Sprache nicht Limiting belief?“

            Ja, darunter würde man es wohl fassen. Teilweise ist es eben auch eine realistische Fähigkeit der eigenen Fähigkeiten ohne das man erkennt, wie man diese steigern kann.

        • @ Christian

          „Sie sind häufig selbstbewusster, man kann ihnen gegenüber zugeben, dass man schlanke Frauen hübsch findet ohne, dass es eine Beziehungskrise gibt etc“

          Frauen die ihren Selbstwert hauptsächlich
          durch das Feedback auf ihre Schönheit
          speisen, kommen wahrscheinlich in eine
          grössere Krise wenn die Wand kommt,
          als weniger hübsche.

      • @chrisitan
        Der BMi steht schon seit mehreren Jahren in der Kritik. Wir Menschen wissen einfach zu wenig darüber. Das ist Fakt.

        @erzählmirnix
        die Brüste dienen nur als After ersatz, am Hintenr erkennt das Männchen, wie gut das Weibchen gebaut ist. Desweiteren, keine Frau der 1970 hätte vergewaltigung für gut befunden. mal wieder nur so eine lüge von Radikalfemis 😉

      • @Christian

        Zum Thema, warum Männer schlanke Frauen attraktiver finden, auch noch meine 2 or 3 Cents:

        Zum einen gibt es den ganz banalen Aspekt, dass Sex mit einer schlanken Frau einfacher und tiefer ist, als mit einer stark adipösen Frau, bei der das (überlappende Schenkel)fett die Penetration möglicherweise ganz verhindert oder zumindest erschwert.
        Sh. auch http://breakpt.blog.de/2014/01/13/fuenfhundertsiebenundneunzig-17587873/

        Zum anderen ist es häufig so, dass Frauen in ihrer Jugend zwar schlank sind, aber mit zunehmendem Alter, nach Schwangerschaften oder Menopause dicker werden.
        So gesehen, steht Schlankheit für Jugend und Ungebundenheit.

        Außerdem – aber das nur so am Rande – werden in Fettgewebe Östrogene produziert, die die Libido drosseln können.

  5. Hallo ich habe mich totgelacht. Versucht etwa der Autor dieses Artikels für den Kreationismus zu argumentieren? 🙂

    Und haben die Autoren solcher Studien überhaupt nach alternativen Erklärungen für diese Befunde gesucht?

    Ein sehr großer Teil der Evolutionspsychologie ist (unter anderem) pseudo-wissenschaftlich weil dieser Aspekt immer wider außer Acht gelassen wird.

    Viele Grüsse aus Lothringen.
    Lothars Sohn – Lothar’s son
    http://lotharlorraine.wordpress.com

          • Es kommt auf die Spekulationen (und die eigene Weltanschauung) an.

            Das beste Argument gegen den Kreationismus ist meiner Meinung nach die krassen Unvollkommenheiten der Natur.

            Ganz bestimmt denke ich, dass es eine Minderheit von guten Studien und Arbeiten in Evolutionspsychologie gibt.

            Viele Grüsse.

            Lothars Sohn – Lothar’s son

            http://lotharlorraine.wordpress.com

          • Gut wäre ein bischen übertrieben.

            Manche Theorien über unsere grundlegende moralischen Intuitionen scheinen mir gar nicht so schlecht zu sein.

            Generell denke ich aber, dass die kulturelle und memetische Evolution (durch sogenannte Memen) Tatsachen über die menschliche Psychologie wesentlich besser erklären, als Theorien, dass manche Genen selektiert wurden, um diese komplexe mentale Funktionen hervorzurufen.

            In der Zukunft werde ich (hoffentlich!) dazu kommen, diese Gedanken auf meinem Blog zu erläutern.

            Beste Grüsse aus Lothringen.

            Lothars Sohn – Lothar’s son
            http://lotharlorraine.wordpress.com

          • @lotharson

            „Generell denke ich aber, dass die kulturelle und memetische Evolution (durch sogenannte Memen) Tatsachen über die menschliche Psychologie wesentlich besser erklären, als Theorien, dass manche Genen selektiert wurden, um diese komplexe mentale Funktionen hervorzurufen.“

            Was spricht denn für dich gegen eine Theorie über Gene?

            „In der Zukunft werde ich (hoffentlich!) dazu kommen, diese Gedanken auf meinem Blog zu erläutern.“

            Ich rate dazu, zunächst ein paar Artikel auf den Blog zu stellen und dann eine Kommentartour durch andere Blogs zu starten. Sonst schauen die Leute auf den Blog, finden nichts und gehen wieder

            Vielleicht interessant für dich:
            https://allesevolution.wordpress.com/2013/05/11/tipps-zur-errichtung-eines-blogs/

          • Hallo, in meinem Blog geht es vor allem und Philosophie, Theologie, Ethik und etwa ScienceFiction und ich habe schon einige Sachen darüber geschrieben,

            Aber die Naturwissenschaft ist (natürlich) für mich sehr wichtig und man sollte immer konkrete Daten beachten.

            Dank für den Tipp, ich habe erst sein einem Monaten angefangen, zu bloggen!

            Der philosoph David Buller hat gute Argumente gegen die Art von genetischem Determinismus aufgebracht, der das Denken (auf eine nicht genetische Weise 😉 ) von vielen Evolutionspsychologen beherrscht.

            http://www.niu.edu/phil/~buller/publications/adaptingminds.shtml

            Die Lektüre ist sehr lohnenswert, was auch immer man über das Gebiet glaubt.

            Viele Grüsse aus Lothringen.

            Lothars Sohn – Lothar’s son
            http://lotharlorraine.wordpress.com

        • À propos Buller: eine kritik an Bullers Kritik aus evolutionspschologischer Sicht (Zitat aus einer Besprechung von Bullers Buch Adapting Minds von Haromon Holcomb, Titel „Buller does to Evolutionary Psychology what Kitcher did to Sociobiology“):

          *Buller’s original criticisms, however, sometimes lapse into caricatures of work he attacks; his alternative hypotheses are plausible but so speculative that they have less going for them than the hypotheses they are supposed to replace, and his alternatives do no add up to a coherent rival paradigm for studying the evolutionary status of human minds.*

          Also: Die Autoren werfen ihm vor, er erledige z.T. Strohmänner, seine Alternativerklärungen ermangelten der empirischen Abstützung mehr noch als die Hypothesen, die er kritisiert und fügten sich nicht zusammenordnen zu einem kohärenten Paradigma, das man dem Studium des evolutionären Geworden-Seins des menschlichen Geistes zugrundelegen könnte.

          Das Ganze zu lesen hier:

          http://www.epjournal.net/wp-content/uploads/ep03392401.pdf

          Der Zurückweisung eines Teilaspektes von Bullers Generalangriff auf die Evolutionspsychologie, nämlich seiner Kriik speziell an David Buss‘ (et al.) Arbeit über Partnerpräferenzen bei Männern und Frauen, widmen sich die Autoren dieses Artikels (Delton, Robertson, Kenrick):

          The Mating Game Isn’t Over: A Reply to Buller’s Critique of the Evolutionary Psychology of Mating

          http://www.epjournal.net/wp-content/uploads/ep042622732.pdf

        • Korrektur:

          Der Autor wirft ihm vor, er erledige z.T. Strohmänner, seine Alternativerklärungen ermangelten der empirischen Abstützung mehr noch als die Hypothesen, die er kritisiert und ließen sich nicht zusammenordnen zu einem kohärenten Paradigma, das man dem Studium des evolutionären Geworden-Seins des menschlichen Geistes zugrundelegen könnte.

  6. @christian
    Was du hierbei vergisst, das der „Beschützerinstinkt“ von Frauen anerzogen worden ist. ansonsten, erkläre bitte, warum es Gerichtskämpfe zwischen Mann und Frau gegeben hat, wäre eigentlihc nicht möglich gewesen:

    http://www.google.de/imgres?hl=de&biw=1366&bih=664&tbm=isch&tbnid=rBQ0UOSe-kiHkM:&imgrefurl=http://de.wikisource.org/wiki/Fechtbuch_%28Talhoffer%29/Kapitel_11&docid=LK3OSUGapSgHVM&imgurl=http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f8/De_Fechtbuch_Talhoffer_240.jpg/400px-De_Fechtbuch_Talhoffer_240.jpg&w=400&h=280&ei=u9cbUuD6C6TI4ASF5YDwCA&zoom=1&iact=rc&dur=472&page=1&tbnh=140&tbnw=214&start=0&ndsp=32&ved=1t:429,r:1,s:0,i:85&tx=142&ty=56

    Dieser übertriebene Beschützerinstinkt, existiert erst, seit dem Frauen die alleinige erziehungsmacht haben. Ein beweis dafür, das Frauen Männer nur als Sklaven sehen, um ihre Interessen durchzusetzen.

        • @christian
          Das der „Beschützerinstinkt“ anerzogen ist, von Frauen.Ansonsten hätte es z. B. diese Gerichtskämpfe nicht gegeben. Weist du mit was die sich da gehauen haben?

          • @imion

            Warum sollte es dann Gerichtskämpfe nicht gegeben haben? Da mag es dann eben um mehr gegangen sein, immerhin konnte der Unterlegene hingerichtet werden, das besagt nur, dass ein Beschützerinstinkt nicht absolut ist.

            http://de.wikipedia.org/wiki/Gerichtskampf

            ich bezweifele auch, dass da Männer und Frauen häufig gegeneinandergekämpft haben, die Frauen konnten ja einen Stellvertreter wählen.

            ich behaupte nicht, dass der Beschützerinstinkt absolut ist. Es wurden auch sonst genug Frauen und auch Kinder (bei denen das Kindchenschema wirkt) in Kriegen getötet. unter den passenden Umständen und bei entsprechenden geringen Kosten kann er sich aber durchaus entsprechend auswirken

        • @christian
          Die stellvertreter mussten aber bezahlt werden, konnte sich nur eine Adlige leisten, aber ein Adliger Mann wird auch nicht selbst gekämpft haben.

          „Warum sollte es dann Gerichtskämpfe nicht gegeben haben? Da mag es dann eben um mehr gegangen sein, immerhin konnte der Unterlegene hingerichtet werden, das besagt nur, dass ein Beschützerinstinkt nicht absolut ist. “
          Weil es bei Gerichtskämpfen nicht nur um die todesstrafe ging, sondern häufig ganz normale Streitigkeiten dort ausgetragen wurden. Wie passt das dann in die Beschützerinstinkttheorie?

          Ich sage ja auch nicht, das es sowas überhaupt nicht gibt, aber es hängt eben nicht davon ab, ob da eine Frau ist. Einen Beschützerinstinkt habe ich z. B. bei all meinen Freunden. Und jungs werden von den Müttern ja so erzogen, das sie die Frauen beschützen sollen. Dieser übertriebene Beschützerinstinkt der heutigen Männer ist folglich anerzogen.

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