Singles und ihre Gründe

Über Arne bin ich auf diesen Artikel im Hamburger Abendblatt gestoßen, der sich mit Gründen für das Singlesein beschäftig. Dem liegt wohl diese Studie zugrunde, die von Elitepartner in Auftrag gegeben worden ist und wohl jährlich aktualisiert wird.

Dort heißt es zu Singles:

Hohe Ansprüche spielen besonders bei Akademikerinnen eine große Rolle: 45 Prozent der weiblichen Singles mit akademischem Abschluss sagen, sie haben keinen Partner, weil sie zu anspruchsvoll sind und keinen Kompromiss eingehen wollen (im Vergleich: Nicht-studierte Frauen 35 Prozent).

Das passt gut zu der Theorie, dass Frauen eher einen Partner mit gleich hohen Status wollen, was dadurch erschwert wird, weil Männer eben andere Wertungen anstellen und auch eher mal nach unten Partnerschaften eingehen, wenn dafür das Äußere stimmt.

Auch männliche Akademiker geben vor allem ihren hohen Ansprüchen die Schuld am Alleinsein (40 Prozent). 37 Prozent der alleinstehenden Akademikerinnen sagen, sie sind Single, weil sich Männer von ihrem Bildungsniveau bzw. ihrer Karriere eingeschüchtert fühlen.

So eine Eigenbewertung ist natürlich immer mit Vorsicht zu genießen. Klar können Männer das Gefühl haben, dass sie eh einen Mann mit höherem Status will, sie können sie aber auch schlicht nicht attraktiv finden oder keine Karrierefrau wollen.

Dies spielt für Männer weniger eine Rolle: Unter den Singlemännern mit akademischem Abschluss sieht nur jeder Fünfte dies als Grund für seinen Solo-Status. Akademiker fühlen sich attraktiver

Sie dürften aufgrund des höheren Status üblicherweise auch tatsächlich als attraktiver wahrgenommen werden.

Die meisten Singlemänner sehen ihre Schüchternheit als Hauptursache für ihr Singlesein: 42 Prozent der nichtstudierten Männer sagen, sie wären schüchtern und würden wenig neue Menschen kennenlernen.

Da Männern eher die aktive Rolle beim Flirten zugewiesen ist dürfte dies bei Männern auch tatsächlich ein größeres Problem sein.

Allerdings ändert sich dies mit dem akademischen Abschluss: Von den Akademikern findet nur jeder Dritte, er wäre zu schüchtern. Zudem fühlen sich Männer mit Studium attraktiver: Nur jeder sechste Singlemann mit akademischem Abschluss sagt, er wäre Single, weil er wenig attraktiv sei. Bei den nicht-studierten Männern ist es dagegen jeder Vierte.

Inwieweit diese Wahrnehmung sich auch in einer Bewertung durch die Frauen niederschlagen würde, wäre interessant.

Jeder vierte männliche Single ohne akademischen Abschluss gibt als Grund für sein Singlesein an, dass er zu wenig Geld verdiene und einer Frau nicht genug bieten könne. Dies trifft nur auf 14 Prozent der Akademiker zu.

Auch hier würde ich die Eigenwertung kritisch sehen. Der Gedanke, dass man Frauen finanziell etwas bieten muss kann einen schon selbst ausbremsen und zeugt von einem geringen Selbstvertrauen.

Junge Frauen: Freiheit und Karriere gehen vor Vor allem junge Frauen genießen ihre Unabhängigkeit: 67 Prozent der weiblichen Singles unter 30 Jahren sind zurzeit gern allein. Unter den gleichaltrigen Singlemännern sind es 57 Prozent. Die jungen Frauen priorisieren ihre Karriere zudem höher: 53 Prozent der unter 30-jährigen Singlefrauen sagen, sie seien allein, weil ihnen der Job wichtiger als eine Partnerschaft sei. Unter den gleichaltrigen Singlemännern geben dies nur 45 Prozent als Grund an

Unter 30 ist auch die Marktmacht noch hoch und der Abstieg der Fruchtbarkeit in weiter Ferne. Andere Sachen erscheinen wichtiger. Dennoch stellt sich auch hier die Frage, wie viel Fassade ist.

69 Gedanken zu “Singles und ihre Gründe

  1. >37 Prozent der alleinstehenden Akademikerinnen sagen, sie sind Single, weil sich Männer von ihrem Bildungsniveau bzw. ihrer Karriere eingeschüchtert fühlen.

    Auf jeden Fall ist das ein schöner „Ich hab an nichts eine Schuld“ Euphemismus.
    Statt „eingeschüchtert“ könnte man auch sagen „haben den realistischen Eindruck, dass kein normaler Mann gut genug für sie ist.“ und „haben keine Lust neben dem Job auch zu Hause in einer permanenten Konkurrenzsituation zu stehen.“ was alles nahe legt, dass diese Akademikerinnen nicht mehr wissen, was Männer am Zusammensein mit einer Frau eigentlich attraktiv finden.
    „Die sind eingeschüchtert“ könnte übersetzt werden mit „Die finden, ich biete nicht genug, dass der Aufwand sich lohnt.“

  2. „Der Gedanke, dass man Frauen finanziell etwas bieten muss kann einen schon selbst ausbremsen und zeugt von einem geringen Selbstvertrauen.“

    Partiell mag das sein, auf der anderen Seite zeugt es davon, dass man mit beiden Beinen auf dem Boden der Wirklichkeit steht.

    Wie attraktiv sind denn mittellose oder verschuldete Männer? Und wie attraktiv sind Bonzen, die auf einem Millionenvermögen sitzen und in einer Villa oder gleich einem Schloss mit großem Garten wohnen? (Und wer von beiden führt das bessere Leben und hat deshalb mehr Selbstvertrauen, ist glücklicher und wirkt dadurch wieder attraktiver?!? )

    Natürlich ist Vermögen nicht das einzige Attraktivitätskriterium beim Mann, aber ein ganz entscheidendes. Frauen haben bei reichen Männern nicht umsonst mehr Orgasmen. Ob die Frau einen Orgasmus kriegt oder nicht, ist im Prinzip so etwas wie kryptische Weibchenwahl. Sie wählt also nicht nur den reichen Mann eher, sondern auch sein Sperma eher, denn der Orgasmus der Frau, der ja dazu führt, dass das Ejakulat es im großen Stil anstatt nur teilweise oder in Spuren zur Eizelle schafft, ist so viel wie ein „Ja“ zum Sperma des Mannes. Biologisch gesehen sinnvoll, klar.

    • *Frauen haben bei reichen Männern nicht umsonst mehr Orgasmen.*

      Sagt wer?

      *Ob die Frau einen Orgasmus kriegt oder nicht, ist im Prinzip so etwas wie kryptische Weibchenwahl.*

      Ob sie einen Orgasmus kriegt oder nicht liegt in erster Linie an der Stimulation. Da ist nichts kryptisches dran.

      • vgl. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/sex-statistik-frauen-haben-mit-reichen-maennern-haeufiger-orgasmen-a-602087.html

        Doch, könnte man als Mechanismus der „kryptischen Weibchenwahl“ (=postkopulatorische Wahl des Spermas, hier nicht wirklich postkopulatorisch, nur so ähnlich) interpretieren.

        Woran liegt es aus Deiner Sicht denn, dass Frauen einen Orgasmus kriegen? Mit „Stimulation“ meinst Du rein körperliche? Nicht psychische, wie das Bewusstsein, dass es der richtige ist?

        • @ maren

          „Ammenmärchen. Frauen kriegen genauso wenig
          durch “psychische Stimulation” einen
          Orgasmus wie Männer.“

          Du hast wirklich keine Ahnung.
          normalerweise ist es sowohl
          physische wie auch psychische
          Stimulation (Phantasie) die
          zum Orgasmus führt.
          Die männlichen und die weiblichen
          Fantasien mögen da durchaus
          stark unterschiedlich sein.

        • @redpill
          Oh, dann kläre mich doch mal auf, oh Erleuchteter, der du ja mehr Ahnung von der weiblichen Physis hast als jemand, der die entsprechenden Organe sowie ein ordentliches Maß an sexueller Erfahrung tatsächlich besitzt.

        • @ maren

          „jemand, der die entsprechenden Organe
          sowie ein ordentliches Maß an sexueller
          Erfahrung tatsächlich besitzt.“

          Also wenn bei Dir nur die
          biomechanische Stimulation
          eine Rolle spielt, also der
          Film der bei Sex im Kopf
          abläuft, keine Rolle spielt
          oder gar nicht abläuft, tust
          Du mir echt leid. Würde
          dich in diesem Fall in die
          Kategorie der Biologischen
          Sexbots der 0-ten Generation
          einteilen. Hatte noch nie
          die Gelegenheit diese Version
          zu testen.

        • *Also wenn bei Dir nur die biomechanische Stimulation eine Rolle spielt, also der Film der bei Sex im Kopf abläuft, keine Rolle spielt oder gar nicht abläuft, tust Du mir echt leid.*

          Normalerweise muss ich mir bei Sex nichts vorstellen. Oder aber wir haben da verschiedene Definitionen von Phantasie

        • @ maren

          „Normalerweise muss ich mir bei
          Sex nichts vorstellen. Oder aber
          wir haben da verschiedene
          Definitionen von Phantasie“

          Mir haben auch schon Frauen
          gesagt, dass für sie Phantasien
          wichtig seien um zum Orgasmus
          zu kommen.
          Selber benütze ich auch gewisse
          Vorstellungen um das Kommen
          zu verzögern oder zu beschleunigen.

          Beispiele:

          Verzögern: Angela M nackt beim
          Seilspringen.

          Antreiben: 16 jährige Kubanische
          Mulatin, auf deren
          Oberschenkel die Cohiba
          die ich gerade rauche
          gerollt wurde.

        • Antreiben: 16 jährige Kubanische
          Mulatin, auf deren
          Oberschenkel die Cohiba
          die ich gerade rauche
          gerollt wurde.

          Du rauchst während des Sexes eine Zigarre? Tut mir wirklich, wirklich leid für dich 😦

        • @ Rexi

          „Du rauchst während des Sexes eine Zigarre? Tut mir wirklich, wirklich leid für dich 😦 “

          Als Mann bin ich ja kein Mutitasker.

          Also eines nach dem andern.

          Nach dem Essen sollst du rauchen
          oder eine Frau gebrauchen.

          „A woman is only a woman, but a good cigar is a smoke,“
          Rudyard Kipling

          Noch eine Warnung: Pass auf dass Du
          nicht mit Roxxxy verwechselt wirst.
          Ok Du könntest natürlich deinen
          Nick auf Rexxxy ändern um deine
          Sexiness zu unterstreichen. 😦

      • @ Marenleinchen

        Aha und das weisst du so genau weil du ein Mann bist?

        Eine Frau erklärt uns Männern unsere Männlichkeit und will mehr darüber wissen als wir selbst.

        Oh mein Gott.

        • Tja, nicht mehr und nicht weniger, als Matthias, ein Mann, der uns Frauen unsere Weiblichkeit erklären und mehr darüber wissen will, wie wir selbst. Gell?

          Oh mein Gott.

        • Edit: nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Matthias hat auf einen Link verwiesen, Maren hat auf einen Link verwiesen – wo ist also der Unterschied, du 100%iger Hetero?

        • @ rexi

          Ich sag dazu nur das, was ich aus der Verhaltensbiologie/Evolutionspsychologie kenne plus Logik. Ich wüsste nicht, was daran verkehrt sein soll.

        • „Eine Frau erklärt uns Männern unsere
          Männlichkeit und will mehr darüber
          wissen als wir selbst.“

          Wenn man als Mann einmal das
          Flacherde-Syndrom überwunden
          hat und die wichtigsten Elemente
          der Ev.Biologie/Psychologie
          begriffen hat, ist Mann in
          der Lage ca 80% des weiblichen
          Verhaltens auf etwa 5-6 elementare
          Instinkte zurückzuführen.
          Ok für die Erklärung des männlichen
          Verhaltens genügen noch ein paar
          weniger, nur wird das von
          niemandem bestritten.
          Also nichts mit geheimnisvollen
          Wesen.
          Sorry Girls ihr seit enttarnt!

        • Du kapierst nicht ganz, dass ich nicht behauptet habe, Frauen seien undurchschaubar, was? Ich habe lediglich 100% hetero einen Spiegel vorgehalten, aber spul du nur ruhig dein Standard-PU-Programm ab, sinn- und grundloserweise.

        • Aber meine Damen!

          Wer wird sich denn auf solchen Geschlechternebenkriegsschauplätzen verschleißen wollen wenn die wahre Instanz die uns die Männer und die Frauen erklärt der Zeitgeist, Politik und unsere Medien sind?

          Das mal festgestellt könnte man manchem Mann der seine Weisheiten über Frauen darlegt schon etwas aufklärerisches, ketzerisches und mutiges zuschreiben, so gut wie unsere Frauen angeblich sind und so schlecht wie die Männer gemacht werden.

        • Du bist Feminist, oder?

          Der ewig anhaltende, bei Feministen so verbreitete, Glaube, dass man eine Diskussion mit Hohn und Beschämung gewinnen könnte.

          Was auch immer man von Heartiste’s Schlussfolgerungen halten mag: er ist ein ziemlich guter Beobachter und sein Blog ist insofern überdurchschnittlich gut, als er seine Beobachtungen, seine Schlussfolgerungen und seine Schritte, wie das eine aus dem anderen folgt, recht ausführlich und nachvollziehbar beschreibt.
          Sein Englisch ist mitunter zu prätentiös, aber durchweg gut.

          So weit als ich bin betroffen, könntest du dir gern ein paar Hundert Scheiben von seinem Stil und Vorgehen abschneiden.

          Der Skittles Man ist so ein beobachtetes Beispiel. Ein Typ, der Frauen nachlässig und herablassend behandelt, die Sorte, die ihr Foto neben dem Eintrag „Misogynist“ im Lexikon abgebildet haben könnte, der trotzdem – oder, so die These, gerade deswegen – endlosen Erfolg bei Frauen hat.
          Die These wird mit eine Erklärungsmodell untermauert und mit weiteren Beispielen bestätigt.

          Dass es eine Menge Männer gibt, die sein Erklärungsmodell erfolgreich zur Vorhersage weiblichen Verhaltens anwenden, macht es umso schwerer, ihm mit Snark beizukommen.

          Deine Antwort sagt also nicht mehr als: „Argumente hab ich nicht, also gröl ich mal n bißchen.“

          Well done, you.

        • Ich habe weder Zeit, noch Lust, den lieben langen Tag damit zu verbringen, zynische, dystopische, menschenfeindiche Purple Prose zur Bewunderung meiner Jünger auf einen Webblog zu stellen.
          Und ich hoffe stark, dass ich mir niemals von ihm „eine Scheibe abschneide“, denn sobald ich das tue, gebe ich mir die Kugel. Ich bin ein optimistischer Mensch, der viel zu gerne lebt und liebt, um seine Zeit damit zu vergeuden, jede andere Person, die ihm begegnet, zu analysieren zu versuchen und nach einem unehrbaren Motiv für seine/ihre Taten zu suchen. So „menschenorientiert“ Frauen „im Schnitt“ auch sein mögen – ich finde mir da Besseres zu tun (und ich denke, ich bin damit wesentlich glücklicher, als er).

          Wenn mich sein Geschreibsel nicht gerade zu Tode langweilt, dann machen mich seine Frauen- und Fremdenfeindlichkeit krank. Für ihn zu schwärmen ist dein gutes Recht. Aber etwas anderes als „Grölen“ habe ich für ihn leider nicht übrig, denn mehr „Ehre“ verdient er meiner Ansicht nach nicht. Es gibt viele Leute da draußen, die gut schreiben, und wenn ich jemanden für diese Gabe bewundern möchte, dann lese ich einen guten Roman.

          Aber eines wundert mich doch immer wieder stark: warum seid ihr (Christian, du, auch Red Pill, etc.) eigentlich so überzeugt von seinen Künsten? Nur weil er auf seinem Blog Behauptungen aufstellt, die ihr niemals überprüfen könnt?

        • @rexi
          *Aber eines wundert mich doch immer wieder stark: warum seid ihr (Christian, du, auch Red Pill, etc.) eigentlich so überzeugt von seinen Künsten? Nur weil er auf seinem Blog Behauptungen aufstellt, die ihr niemals überprüfen könnt?*

          Vielleicht weil er ihnen erzählt, was sie hören wollen?

        • @Rexi

          Wir wissen doch dass wir schlecht sind.

          Schön dass du noch die Lust und überhaupt die Zeit findest es uns zu sagen. Wir könnten dir nicht dankbarer sein dafür.

          Es ist auch sehr löblich von dir obwohl du ja massig besseres zu tun hast.

          Ich frage mich aber warum du es dem ..äh.. „Fartiste“ nicht selbst sagst?

          Warum überzeugst du ihn nicht direkt davon dass du besser bist, besser weisst wie zynisch, menschenfeindlich ja wie diktatorisch er ist?

          Auf eine sanfte, emapthische, weibliche Weise natürlich, so im ganz sachlichen Dialog? Und mit Argumenten.

          Und wenn du den Fartiste überzeugt hast, dann kannst du mit Oliver Flesch weitermachen.

          Ich und die meisten hier sind hoffnungslose Fälle, kleine Lichter, unbedeutend, da wirst du mir doch zustimmen, oder?

        • >denn mehr “Ehre” verdient er meiner Ansicht nach nicht.

          Das lass ich gelten. Wegen des „meiner Ansicht nach“. Warum solltest du von Heartiste eine bessere Meinung haben als ich von Marcotte?
          Genau.

          >warum seid ihr eigentlich so überzeugt von seinen Künsten?

          Warum glaubhaft: Wenn er nicht erlebt hat, wovon er schreibt, ist er sehr viel talentierter als ich für glaubwürdig halte.

          Warum inhaltlich:
          Ich habe zwanzig Jahre Blue Pill Misery hinter mir.
          Heartiste war eine der Sites, die mir die Red Pill eingetrichtert haben.
          Er erklärt quasi alles, was ich die zwanzig Jahre über falsch gemacht hab und gibt Vorschläge, was ich anders tun könnte.

          Die Erfahrung lehrt, dass fast alle Vorschläge gut sind.

          Sein Hauptdenkfehler in meinen Augen ist, dass er anscheinend davon ausgeht, alle Männer müssten oder würden um den Titel des Größten Stechers zwischen Paris und Peine konkurrieren.
          Daraus resultiert so mancher Verstoß gegen den kategorischen Imperativ, was wiederum vermutlich der Grund ist, weshalb er Leuten wie dir übel aufstößt.

          Von ihm ausgedrückte Grundregeln wie „The male attracts the female, the female attracts the male.“ sind aber ausgesprochen hilfreich, wenn man sie mit Verstand liest.
          Gerade diese nebenbei erklärt, warum die erfolgreichen Akademikerinnen, von denen im Artikel oben die Rede ist, sehr wahrscheinlich nicht besonders erfolgreich sind, einen Mann zu finden, den sie attraktiv finden. Karriere ist nicht feminin*.

          >Du bist Maskulistin, oder?

          LOL 🙂
          Nein. Aber meinetwegen kannst du mich Klugscheißerin nennen, wenn dir an deutscher Grammatik nicht viel liegt 😉

          >Vielleicht weil er ihnen erzählt, was sie hören wollen?

          Sheesh, Maren, give us some credit.
          Ich bin mir sicher, dass Christian nicht weniger intelligent ist als du. Über Red Pill kann ich keine Vermutung anstellen und über mich verbietet es der Anstand 😉

          *MUSS ich betonen, dass das nicht bedeutet, dass Frauen, die eine Karriere gemacht haben, trotzdem sehr feminin sein können? Es bedeutet nur, dass – wenn sie es sind – sie es nicht *wegen* der Karriere sind, sondern ungeachtet der Karriere.
          Da verwirrte Menschen gerne annehmen, dass der andere das gleiche attraktiv findet wie man selbst, wird es aber viele Akademikerinnen geben, die glauben, ihre Karriere mache sie attraktiv.

        • Das lass ich gelten. Wegen des “meiner Ansicht nach”. Warum solltest du von Heartiste eine bessere Meinung haben als ich von Marcotte?
          Genau.

          Soll ich Marcotte kennen?

          Warum glaubhaft: Wenn er nicht erlebt hat, wovon er schreibt, ist er sehr viel talentierter als ich für glaubwürdig halte.

          Deine Fantasie ist ziemlich begrenzt, wie es aussieht. So schwer ist es nicht, fantastische Geschichten a’la Roissy zu erfinden. Du musst nur in der schlimmsten Bahnhofliteratur nachgucken. Vielleicht auch schlechte Fanfictions der Genres Hurt-Comfort/Angst lesen (Google ist dein Freund). Oder die PUAs, die vor ihm kamen (und bereits von schmierigen Sadomaso-Liebesromanen, einer Prise Schopenhauer oder Nietzsche und James Bond-Romanzen abkupferten).

          Warum inhaltlich:
          Ich habe zwanzig Jahre Blue Pill Misery hinter mir.
          Heartiste war eine der Sites, die mir die Red Pill eingetrichtert haben.
          Er erklärt quasi alles, was ich die zwanzig Jahre über falsch gemacht hab und gibt Vorschläge, was ich anders tun könnte.

          Und, fühlst du dich jetzt glücklich, weil du die Menschheit so absolut durchschaust, durch Roissys große Lehren?

          weshalb er Leuten wie dir übel aufstößt.

          Leuten wie mir? Welche Art Leute bin ich denn?

          LOL 🙂
          Nein. Aber meinetwegen kannst du mich Klugscheißerin nennen, wenn dir an deutscher Grammatik nicht viel liegt 😉

          Was hat das mit deutscher Grammatik zu tun?

        • @ Rexi

          „Und, fühlst du dich jetzt glücklich,
          weil du die Menschheit so absolut
          durchschaust, durch Roissys große
          Lehren?“

          Die innerlichen Prozesse die
          ablaufen wenn Mann aus der
          Matrix herausfällt oder
          ausbricht sind im allgemeinen
          gerade am Anfang sehr schmerzhaft.
          Wut nicht zuletzt über sich
          selbst, dass Mann sich solange
          hat verarschen lassen gehört
          durchaus dazu.
          Erst wenn Mann im Lichte der
          neuen Erkenntnisse das aktuelle
          und das vergangene Erleben neu
          analysiert und geordnet hat, stellt
          sich eine gewisse Gelassenheit ein.

          Der Vergleich mit einer religiösen
          Heilslehre ist deshalb falsch.
          Es existieren keine „Reparatur-
          Mechanismen“ für gemachte Fehler
          wie z.B. die Sündenvergebung.

          Roissy ist einer von vielen.

          http://dalrock.wordpress.com/
          http://therationalmale.com/

          Hier zwei andere die auf
          ähnlichem Niveau schreiben.
          Der Fokus liegt auch bei
          diesen nicht primär auf PU
          im Sinne von Tipps wie kriege
          ich ein Chick möglichst rasch
          ins Bett. Viele Beiträge
          befassen sich mit der Analysen
          von Problemen, Phänomenen,
          die gesamtgesellschaftliche
          Relevanz haben.

      • >Soll ich Marcotte kennen?

        Eine der lautesten Feministinnen von jenseits des Teiches. Eine, für die sich jede Feministin genauso viel schämen sollte wie für Schwarzer. Relativ bekannt, dachte ich.
        http://register-her.com/index.php?title=Amanda_Marcotte_–_Bigot

        >So schwer ist es nicht, fantastische Geschichten a’la Roissy zu erfinden.

        Sagst du über einen Blog, den du nicht liest. Hmmmm…

        >Und, fühlst du dich jetzt glücklich, weil du die Menschheit so absolut durchschaust

        Nein, ich bin glücklich, weil ich das erste Mal in meinem Leben auch nach x Jahren (x > 5) noch den Respekt und die Liebe einer Frau habe.
        Dass ich nicht mehr durch und durch Beta bin, ist daran mit Sicherheit beteiligt. Zumal wir mit mir als Beta nicht mal zusammengekommen wären.

        >Leuten wie mir? Welche Art Leute bin ich denn?

        Ein „Ich find das doof, wenn jemand was Schlechtes über Frauen im Allgemeinen sagt“-Leut. Mit vermutetem ideologischen Hintergrund.

        >Was hat das mit deutscher Grammatik zu tun?

        „Rexi“ ist geschlechtsneutral und ich habe deine bisherigen Diskussionen nicht aufmerksam genug verfolgt, um zu erinnern, welchem Gender du dich zugehörig fühlst. (Ha!)
        In dem Fall, wenn das Geschlecht nicht ausgedrückt werden soll / kann, ist das generische Maskulinum die korrekte Form.

        Wenn man Deutsch redet, jedenfalls.

        Noch.

        In 5 Jahren vermutlich nicht mehr, dann fordert auch der Duden vermutlich „Feminist_*in$%&“

        Und „Bürger_*innenmeister_*innenkandidat_*innenassistent_*in“

        Ils sont fous ces allemands…

        • Fassen wir mal zusammen:
          -Ich bin Feminist, speziell: Genderfeminist
          -kann nicht schreiben
          -lese Roissys Blog nicht
          -meine Überzeugungen sind ideologisch gefärbt
          -ich verlange zumindest das Binnen-I.

          Wenn du weniger über mich, eine völlig unbekannte Person aus dem Internet, deren Beiträge du nicht mal aufmerksam gelesen hast, vermuten, und mir weniger Dinge in den Mund legen würdest, könnte ich dich eher als Gesprächspartner ernst nehmen. So fällt mir das äußerst schwer.

          Eine, für die sich jede Feministin genauso viel schämen sollte wie für Schwarzer.

          Schämen? Musst du dich für den fetten PUA Gunwitch schämen, der einer Frau ins Gesicht schoss?

          Nein, ich bin glücklich, weil ich das erste Mal in meinem Leben auch nach x Jahren (x > 5) noch den Respekt und die Liebe einer Frau habe.
          Dass ich nicht mehr durch und durch Beta bin, ist daran mit Sicherheit beteiligt. Zumal wir mit mir als Beta nicht mal zusammengekommen wären.

          Dann freu dich darüber. Du bist mit Sicherheit eine der absoluten Ausnahmen. Wenn man nach den Kommentaren auf seiner Seite urteilt, sind die meisten seiner Jünger ebenso verbittert, wie er selbst, und wirken zumindest ihren Kommentaren nach unfähig, tiefere Gefühle für Frauen zu entwickeln. Zu einer glücklichen Beziehung verhelfen die guten Ratschläge Roissys in den meisten Fällen wohl weniger.

        • Seufz

          >Ich bin Feminist, speziell: Genderfeminist

          Das war ne Frage.
          Eine begründete und unbeantwortete.

          >kann nicht schreiben

          Hab ich das gesagt? Dann sage ich jetzt wenigstens, dass du nicht gut darin bist, auf etwas vom Anderen Geschriebenes Bezug zu nehmen.

          Zwei Begründungen, die mir spontan einfallen:
          – du verstehst das Geschriebene nicht
          – du hast nicht die Absicht, dein Gegenüber ernst zu nehmen.

          Vermutlich gibt’s weitere.
          Vermutlich wirst du keine Butter bei die Fische packen und es erklären.

          >lese Roissys Blog nicht

          Ist das keine plausible Vermutung nach „Wenn mich sein Geschreibsel nicht gerade zu Tode langweilt, dann machen mich seine Frauen- und Fremdenfeindlichkeit krank.“?

          Aha.

          >meine Überzeugungen sind ideologisch gefärbt

          Du hast das „vermutlich“ vergessen.
          Die Vermutung kommt von dem „frauenfeindlich“ und deiner Argumentationsweise.

          >ich verlange zumindest das Binnen-I.

          Tust du nicht?
          War „Maskulistin“ wirklich nur ein Witz?

          >könnte ich dich eher als Gesprächspartner ernst nehmen.

          Das ist üblicherweise ein Euphemismus für „mir fallen grad keine sachlichen Argumente mehr ein.“

          >Musst du dich für den fetten PUA Gunwitch schämen, der einer Frau ins Gesicht schoss?

          Ist Gunwich einer der Hauptrepräsentanten der PUA?
          Bin ich ein PUA?
          Hab ich angedeutet, Feministinnen müssten sich für die Knallköpfin Big Red schämen?

          Angenommen, ich wäre Maskulist und dann stellt sich heraus, dass Arne Hoffmann oder Prof. Ahrend Erzkatholiken oder Teufelsanbeter wären, dann, ja dann würde ich mich fremdschämen.
          Dann wäre es mir peinlich, dass diese führende Personen in der Maskulisten-Szene sind.
          Wenn sich herausstellte, dass Manndat dafür Lobbyarbeit leistet, dass in Deutschland wieder 15-jährige Mädchen zwangsverheiratet werden können, dann würde ich aufhören, mich Maskulist zu nennen.
          Aber mit Sicherheit.
          Wenn ich denn Maskulist wäre.

          Schwarzer und Marcotte sind bekannte, laute, prägende, federführende Feministinnen, die innerhalb des Feminismus nicht viel Gegenwind bekommen.
          Es ist noch nicht so lange, dass vereinzelte Feministinnen Schwarzer zwar nicht direkt kritisieren, aber sie irgendwie so Neunziger Jahre finden.

          >Wenn man nach den Kommentaren auf seiner Seite urteilt, sind die meisten seiner Jünger ebenso verbittert, wie er selbst, und wirken zumindest ihren Kommentaren nach unfähig, tiefere Gefühle für Frauen zu entwickeln.

          Kann man Buddha dafür verurteilen, was grad in Myanmar passiert?
          Klar gibt es überall verbitterte Leute.
          Wir haben in diesem Forum ja auch Leute, die einmal zu oft von real existierenden Frauen enttäuscht wurden und jetzt unzulässig verallgemeinern.
          Die Menschen, die Brian hinterherliefen (genauer: der Sandale oder der Flasche), waren auch Idioten.
          Das ist so.
          Idioten sammeln sich gern um Leute, die mit Charisma Sachen sagen, die plausibel klingen.
          Das interessiert mich nicht.
          Mich interessiert, ob das Plausible gewinnbringend verstanden werden kann. Ob es Erkenntnis fördert.
          Und das ist bei Heartiste der Fall. Ich vermute, dass er ein Mensch ist, der zu 50% Knallkopf und zu 50% sehr intelligent ist.
          So eine Art Heidegger des PUA.

        • >Wenn sich herausstellte, dass Manndat dafür Lobbyarbeit leistet

          ups, was vergessen.
          Da es vermutlich nicht klar ist, wie ich zu dem Satz komme: Was in Amerika Organisationen wie NOW oder in Deutschland die Gleichstellungsbeauftragten machen, ist m.E. an Sexismus kaum zu übertreffen.
          Beides im offiziellen Namen des Feminismus.
          Wer sich „Feminist“ nennt, zieht sich diesen sexistischen Schuh an. Freiwillig und hoffentlich im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte.

        • Das war ne Frage.
          Eine begründete und unbeantwortete

          Natürlich, natürlich.
          Ach ja … was ändert es denn für dich, ob ich Feministin bin oder nicht?

          Hab ich das gesagt? Dann sage ich jetzt wenigstens, dass du nicht gut darin bist, auf etwas vom Anderen Geschriebenes Bezug zu nehmen.

          Dann heißt, dass ich mir „gerne ein paar hundert Scheiben von seinem Stil abschneiden“ könne also nicht, dass mein Stil grottig ist? Mein Schreibstil, meine ich? Von meinem Kleidungsstil kannst du ja nicht sprechen.

          Zwei Begründungen, die mir spontan einfallen:
          – du verstehst das Geschriebene nicht
          – du hast nicht die Absicht, dein Gegenüber ernst zu nehmen.

          Dritte Begründung:
          – ich möchte mein Gegenüber ernstnehmen, aber es ist offenbar unfähig, die persönliche Ebene aus dem Gespräch herauszuhalten und zu vermeiden, mich in eine Schublade zu stecken, die ihm als passend erscheint.

          Ist Gunwich einer der Hauptrepräsentanten der PUA?

          Er ist ein nicht gerade unbekannter PUA. Ich kannte Marcotte nicht, aber ihn schon.

          Bin ich ein PUA?

          Keine Ahnung. Ebenso wenig, wie du Ahnung hast, ob ich Feministin bin. Aber nachdem du die rote Pille und Roissy predigst … liegt es irgendwie nahe …

          Hab ich angedeutet, Feministinnen müssten sich für die Knallköpfin Big Red schämen?

          Wer oder was ist „Big Red“ schon wieder?

          Kann man Buddha dafür verurteilen, was grad in Myanmar passiert?

          Dieser Vergleich hinkt derartig, dass nur noch der Rollstuhl hilft.

          • @Rexi

            „Er ist ein nicht gerade unbekannter PUA. Ich kannte Marcotte nicht, aber ihn schon.“

            Ein Großteil seiner Bekanntheit dürfte dadurch begründet sein, dass er nach dem Vorfall von allen, die Pickup nicht mögen, begeistert aufgeführt wurde.

            Zu den großen Namen gehört er sicherlich nicht.

            Marcotte ist schon relativ bekannt im amerikanischen Netzfeminismus.

            http://en.wikipedia.org/wiki/Amanda_Marcotte

            Amanda Marie Marcotte (born September 2, 1977) is an American blogger best known for her writing on feminism and politics. In 2004 she won a Koufax Award for her blog Mouse Words.[2] Time magazine described her in 2007 as „an outspoken voice of the left,“ and said „there is a welcome wonkishness to Marcotte, who, unlike some star bloggers, is not afraid to parse policy with her readers“—while also describing her blogging as „provocative and profanity-laced.“[3]
            Marcotte is the author of It’s a Jungle Out There: The Feminist Survival Guide to Politically Inhospitable Environments (2008) and Get Opinionated (2010).
            Marcotte currently blogs at The Raw Story,[4] contributes to Slate,[5] The Guardian,[6] and does a weekly podcast RH Reality Cast.[7]
            Marcotte has given presentations at Skepticon, SXSWIII, Women In Secularism 2,[8] and SkepchickCON.[9] She is on the speakers bureau of the Secular Student Alliance[10]

    • Hallo Matthias,

      zu Deiner Aussage „Frauen haben bei reichen Männern nicht umsonst mehr Orgasmen.“ ein Hinweis auf die aktuelle ZEIT WISSEN, S. 64. Ich zitiere:

      „Als Psychologen vor einigen Jahren nachwiesen, dass Frauen, die mit reichen und mächtigen Männern schlafen, häufiger Orgasmen erleben, wurde darüber heftig diskutiert. Als kurz darauf andere Wissenschaftler bewiesen, dass die Studie fehlerhaft war – dass nämlich junge, gesunde Frauen häufiger zum Höhepunkt kommen als ältere, kranke, und zwar egal, mit wem sie im Bett waren – nahm das kaum jemand zur Kenntnis.“

      • @ pluvia

        Haben in der Studie denn nur/vorwiegend junge, gesunde Frauen mit den reichen Männern geschlafen, während die alten und kranken Frauen arme Männer hatten?

        Dann wäre es in der Tat eine schräge, fehlerhafte Studie.

        Davon aber ab: Reiche Männer haben eher junge, gesunde Frauen, sie kommen eher an sie dran. Auch ein Ergebnis.

        • @Matthias:
          Ich habe auch keine der Primärquellen gelesen, verstehe die Textpassage in ZEIT WISSEN aber so, dass die reichen, mächtigen Männer jedenfalls prozentual Kontakte zu jungen, gesunden Frauen hatten. Man hat dann wohl die Organmushäufigkeit der Sexualpartnerinnen von mächtigen, reichen Männern der von weniger mächtigen, armen Männern gegenübergestellt und dabei vergessen, sonstige qualitative Unterschiede zwischen den Frauen bei der Auswertung zu berücksichtigen. (Bevor hier Empörung folgt, „qualitativ“ ist nicht umgangssprachlich wertend gemeint, sondern als zusammenfassender Begriff für die variierenden Eigenschaften der Sexualpartnerinnen, die möglicherweise auch Einfluss auf ihre Orgasmushäufigkeit haben).

          Dass das darauf hindeutet, dass reichere Männer eher Sexualkontakte zu jungen, gesunden Frauen haben als arme Männer, würde ich auch so sehen. Es wäre aber ein anderer Punkt und lässt insbesondere keine Rückschlüsse auf die oben diskutierte Frage zu, wer hier im Selektionsprozess stärkere Auswahlmöglichkeiten hatte: Ist der Effekt primär dem Umstand zuzuschreiben, dass die jungen, gesunden Frauen sich reiche und mächtige Männer selektiert haben, oder umgekehrt? (Oder beides?)

        • @ pluvia

          Ja, hierauf

          “ Ist der Effekt primär dem Umstand zuzuschreiben, dass die jungen, gesunden Frauen sich reiche und mächtige Männer selektiert haben, oder umgekehrt? (Oder beides?)“

          lässt diese Studie keine Rückschlüsse zu.

          Ich denke beides. Wirklich reiche Männer haben Wahlmöglichkeiten, junge Frauen haben generell Wahlmöglichkeiten. Im Bezug auf den gesamten Partnermarkt wählen Frauen mehr, auch wenn es ihnen nicht immer so vorkommt. (Sie vorselektieren oftmals unbewusst durch „erst gar nicht beachten“.)

  3. „Dort heißt es zu Singles:

    Hohe Ansprüche spielen besonders bei Akademikerinnen eine große Rolle: 45 Prozent der weiblichen Singles mit akademischem Abschluss sagen, sie haben keinen Partner, weil sie zu anspruchsvoll sind und keinen Kompromiss eingehen wollen (im Vergleich: Nicht-studierte Frauen 35 Prozent).“

    Bildung macht das Weibchen eben wählerischer. Besonders, wenn es immer weniger gebildete Männchen gibt.

    „Das passt gut zu der Theorie, dass Frauen eher einen Partner mit gleich hohen Status wollen, was dadurch erschwert wird, weil Männer eben andere Wertungen anstellen und auch eher mal nach unten Partnerschaften eingehen, wenn dafür das Äußere stimmt.“

    Weibchen wählen gern gleich gebildete und noch lieber höher gebildete Männchen. Für das Männchen ist von Natur aus der Bildungsstand des Weibchens kein Attraktivitätskriterium. Aus kulturellen Gründen kann sich das Männchen vom Bildungsstand des Weibchens abgeschreckt fühlen. Doch halt: Instinktive Dispositionen spielen auch hierbei eine Rolle: Wenn eine Frau zu sehr „Jägerin“ und „Kämpferin“ ist, über ihren Bildungsstand und ihren beruflichen Erfolg/über die Art ihrer Tätigkeit, weckt sie beim Mann keine Beschützerinstinkte mehr. Erst recht nicht, wenn sie durch einen höheren Bildungsstand die „Steinzeitkeule“ im übertragenden Sinne besser schwingen kann als er.

    „Auch männliche Akademiker geben vor allem ihren hohen Ansprüchen die Schuld am Alleinsein (40 Prozent). 37 Prozent der alleinstehenden Akademikerinnen sagen, sie sind Single, weil sich Männer von ihrem Bildungsniveau bzw. ihrer Karriere eingeschüchtert fühlen.“

    Vielleicht wollen die Damen nicht zugeben, dass sie nach dem Motto „Entweder er ist statushöher als ich, oder ich bleibe lieber alleine“ wählen!

    „So eine Eigenbewertung ist natürlich immer mit Vorsicht zu genießen. Klar können Männer das Gefühl haben, dass sie eh einen Mann mit höherem Status will, sie können sie aber auch schlicht nicht attraktiv finden oder keine Karrierefrau wollen.“

    Ja.

    „Da Männern eher die aktive Rolle beim Flirten zugewiesen ist dürfte dies bei Männern auch tatsächlich ein größeres Problem sein.“

    Allerdings.

    „Allerdings ändert sich dies mit dem akademischen Abschluss: Von den Akademikern findet nur jeder Dritte, er wäre zu schüchtern. Zudem fühlen sich Männer mit Studium attraktiver: Nur jeder sechste Singlemann mit akademischem Abschluss sagt, er wäre Single, weil er wenig attraktiv sei. Bei den nicht-studierten Männern ist es dagegen jeder Vierte.“

    Generell haben männliche Akademiker mehr Chancen bei Frauen. Aber dennoch ist Akademiker sein paradoxerweise ein Risikofaktor fürs AB-Sein, gerade auch beim Männchen. Das ist so auch in Arnes „Unberührt“ dargestellt. Es ist also ein zweischneidiges Schwert mit dem Uni-Abschluss.

    „Inwieweit diese Wahrnehmung sich auch in einer Bewertung durch die Frauen niederschlagen würde, wäre interessant.“

    Ja.

    „Jeder vierte männliche Single ohne akademischen Abschluss gibt als Grund für sein Singlesein an, dass er zu wenig Geld verdiene und einer Frau nicht genug bieten könne. Dies trifft nur auf 14 Prozent der Akademiker zu.“

    Ja – ich denke, die Kohle ist entscheidender. Der Handwerker mit florierendem Betrieb und gegebenenfalls anderen gut ausgeprägten Attraktivitätsmerkmalen wird von Madame eher gewählt als der arbeitslose oder prekär beschäftigte Akademiker, gerade der mit eher gering ausgeprägten männlichen Attraktivitätskriterien.

    „Auch hier würde ich die Eigenwertung kritisch sehen. Der Gedanke, dass man Frauen finanziell etwas bieten muss kann einen schon selbst ausbremsen und zeugt von einem geringen Selbstvertrauen.“

    Siehe oben.

    „Junge Frauen: Freiheit und Karriere gehen vor Vor allem junge Frauen genießen ihre Unabhängigkeit: 67 Prozent der weiblichen Singles unter 30 Jahren sind zurzeit gern allein. Unter den gleichaltrigen Singlemännern sind es 57 Prozent. Die jungen Frauen priorisieren ihre Karriere zudem höher: 53 Prozent der unter 30-jährigen Singlefrauen sagen, sie seien allein, weil ihnen der Job wichtiger als eine Partnerschaft sei. Unter den gleichaltrigen Singlemännern geben dies nur 45 Prozent als Grund an“

    Natürlich sind weibliche Singles unter 30 oft gern alleine. Denn in fast allen Fällen können sie ihr Single-Dasein mit lächerlichstem Aufwand beenden – einmal Fingerschnippen genügt ja.

    Ach ja, und welch segensreiche Entwicklung: Der Job steht heute über der Familien, und dann noch der der Frau.

    „Unter 30 ist auch die Marktmacht noch hoch und der Abstieg der Fruchtbarkeit in weiter Ferne. Andere Sachen erscheinen wichtiger. Dennoch stellt sich auch hier die Frage, wie viel Fassade ist.“

    Ja.

    • *Generell haben männliche Akademiker mehr Chancen bei Frauen. Aber dennoch ist Akademiker sein paradoxerweise ein Risikofaktor fürs AB-Sein, gerade auch beim Männchen.*

      Das ist tatsächlich paradox. Wie passt das zusammen?

      *Natürlich sind weibliche Singles unter 30 oft gern alleine. Denn in fast allen Fällen können sie ihr Single-Dasein mit lächerlichstem Aufwand beenden – einmal Fingerschnippen genügt ja. *

      Einmal Fingerschnippen und du hast den Traumtyp mit dem du alt werden möchtest, unterhaltsam, zärtlich und gut im Bett.
      Dass das noch niemand den ganzen ungewollten Singlefrauen gesagt hat….

      • „Das ist tatsächlich paradox. Wie passt das zusammen?“

        Es könnte z. B. sein, dass Akademiker sein zumindest bei manchen männlichen Akademikern mit einer Erziehung/Sozialisation verbunden ist, die zu ineffektivem Flirtverhalten führt – zu nett, zu sanft, kein „richtiger“ Kerl. Vielleicht auch nicht bemuskelt genug im Vergleich zum Bauarbeiter.

        „Einmal Fingerschnippen und du hast den Traumtyp mit dem du alt werden möchtest, unterhaltsam, zärtlich und gut im Bett.
        Dass das noch niemand den ganzen ungewollten Singlefrauen gesagt hat….“

        Nein, sie haben mit einmal Fingerschnippen einen Mann, nicht einen Traumtyp. Aber das ist doch bereits was.

        • *Es könnte z. B. sein, *

          Es ist also reine Mutmaßung deinerseits.

          *Nein, sie haben mit einmal Fingerschnippen einen Mann, nicht einen Traumtyp. Aber das ist doch bereits was.*

          Nun vielleicht für die Frauen, die (irgend)einen Mann zu haben als essentielles Lebensziel sehen. Für alle anderen (auch Männer) wäre irgendeiner/irgendeine wahrscheinlich zu wenig.

        • „Nun vielleicht für die Frauen, die (irgend)einen Mann zu haben als essentielles Lebensziel sehen. Für alle anderen (auch Männer) wäre irgendeiner/irgendeine wahrscheinlich zu wenig.“

          Du gibst damit selbst zu, dass Du anspruchsvoll bist.

          Ja, Frauen haben es zumindest in den jungen, prägenden Jahren bei der Partnersuche leichter bis sehr viel leichter. Sie haben mehr Auswahl. Sie entscheiden mehr. Sie verlieren seltener gegen den Mann als der gegen sie. Und es gibt weit weniger weibliche ABs als männliche. Und ja, das alles ist viel Wert für die Frau, das ist ein Privileg.

          Vielleicht ist es sogar DAS weibliche Privileg schlechthin.

  4. Das erwartet wird, das die Männer finanziell etwas bieten müssen, kommt ja nicht von ungefähr. Dies wird von den Müttern so erzogen und auch die Akademikerinnen sagen das klar aus. Steht weiter oben ja drinn. Keine kompromisse und so. Das hat nichts mit Status zu tun.

  5. @Matthias

    „Im Bezug auf den gesamten Partnermarkt wählen Frauen mehr, auch wenn es ihnen nicht immer so vorkommt. (Sie vorselektieren oftmals unbewusst durch “erst gar nicht beachten”.)“

    Ist bei Männern aber nicht anders- Als ich zu dick war, haben mich nur Asylbewerber aus Subsahara angesprochen auf der Suche nach ner Sugarmommy bzw Ehefrau für fast alle anderen war ch Luft, jetzt wo ich wieder halbwegs normal bin, reagieren auch wieder „normale“ Männer , lächeln einem freundlich zu, sprechen an usw.
    Allerdings hat das vermutlich auch was mit eigenem Selbstbewusstsein zu tun, welches ich nicht hatte mit 15 Kilo zuviel, gibt aber auch Frauen an denenviel dran ist, die damit aber selbstbewusst umgehen und dementsprechend auch wirken.

    • @atacama
      da habt ihr Frauen aber noch die möglichkeit selbst aktiv zu werden, was die chancen wieder deutlich zugunsten der Frauen steigen lässt.

    • @ Atacama

      „gibt aber auch Frauen an denen viel
      dran ist, die damit aber selbstbewusst
      umgehen und dementsprechend auch wirken.“

      Bei Frauen die etwas zuviel
      drauf haben, kommt es extrem
      darauf an wie das Fett verteilt
      ist. Wenn ein etwas dickerer
      Arsch mit anständig grossen
      Boobs kombiniert ist und das
      W/H Verhältnis stimmt, kann
      eine Frau auf viele Männer
      sehr sexy wirken.
      Die Kombination dicker Arsch
      mit no Boobs dazu uninspiratves
      Gesicht mit asymmetrischer
      Kurzhaarfrisur erzeugt halt
      bei den meisten Männern eine
      Fluchtreaktion.

      • Den meisten übergewichtigen Frauen liegt ja ein psychisches Problem zugrunde, denke ich.

        Die Manifestierung dessen in fahrlässig angesammeltem Körperfett ist das abstoßende, mehr als das Übergewicht.

        Man kann eine einfache Regel aufstellen:

        Dicke Frau: reizbar, aggressiv, unausgeglichen, keift sofort los, schweres Auskommen.

        Und das ist weniger weil die armen dicken Frauen eingentlich so glücklich wären würden sie in unserer bösen Welt nicht so fies diskriminiert, sondern weil – wie gesagt – ihr Problem was tiefer sitzt (und deswegen selten „gelöst“ wird) ihren Körper geformt hat.

        Als Panzer und ästhetische Beleidigung aus Trotz.

        • @Borat: „Dicke Frau: reizbar, aggressiv, unausgeglichen, keift sofort los, schweres Auskommen.“

          Großer Schwachsinn. Aber vielleicht kommt dir das nur so vor, da man mit Frauen generell schwer auskommt, wenn man eine oberflächliche und frauenfeindliche Einstellung hat. 😉

        • „“Dicke Frau: reizbar, aggressiv, unausgeglichen, keift sofort los, schweres Auskommen.““

          Ich dachte, das gilt für Frauen generell.

          Borat lass es einfach.
          Du tust echt immer so als wärst du ein Weiser der seit mindestens 1000 Jahren auf der Erde wandelt und alles schon gesehen hat und deshalb alles weiss.
          Mit wievielen zu dicken oder übergewichtigen Frauen hattest du denn schon nähere Beziehungen (egal ob sexuell oder freundschaftlich oder beruflich) um ihr Naturell sicher einschätzen zu können?
          Mir kommt das bei dir echt immer vor als würdest du nur mit Kalenderspruchweisheiten um dich werfen und da aber ganz fest dran glauben.

          Gibt es irgebdeinen Hauch von empirischem Beleg dafür, dass du mit deiner Einschätzung Recht hast?

          Natürlich können psychische Probleme ein/der Grund sein, ist bei sehr dünnen Menschen aber auch so.
          Es können auch körperliche Gründe sein (Medikamente, Schilddrüse o.ä) , wie bei manchen Menschen die zu wenig drauf haben.

          Es kann auch einfach fehlende Disziplin (Pizza ist eben lecherer als Grünzeug) mit fehlender Bewegung sein.

          So einfach lässt sich das nicht sagen.

        • „Ich dachte, das gilt für Frauen generell.“

          Ich denke, es gilt für dicke Menschen generell. Übergewicht führt häufig zu Unausgeglichenheit und Reizbarkeit. Im Allgemeinen kann man dagegen aber etwas durch intensive Bewegung tun.

        • @Miria

          Ich tippe mal du hast kein Modelgewicht.

          @Atacama

          Du zogst doch selbst in Betracht dass du mit 15KG weniger „Selbstbewusster“ und damit wohl sympathischer auf andere wirkst, die dich dann eher anlächeln oder ansprechen.

          *Es können auch körperliche Gründe sein (Medikamente, Schilddrüse o.ä) , wie bei manchen Menschen die zu wenig drauf haben.*

          Oh, diese Epidemie an Drüsenkrankheiten bei uns. Schrecklich.

          Aber ich verstehe schon, der dicke Mensch will natürlich nicht auch selbst verantwortlich für sein Übergewicht sein, deswegen kann man ja sogar Fax-Abrufe bestellen in denen steht dass es ja nicht die Schuld des Dicken sein muss, wegen den schlimmen Drüsenkrankheiten und anderen neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

          Da wird das seltene Phänomen massentauglich.

          Für diesen zweideutigen Gebrauch von „Masse“ komm ich mir gerade wie der Blogkommentargoethe vor.

          *Es kann auch einfach fehlende Disziplin (Pizza ist eben lecherer als Grünzeug) mit fehlender Bewegung sein.*

          Wer mehr Energie auf Dauer aufnimmt als er braucht, der hat eine Störung, das liegt nicht an Pizza oder Schokolade die so lecker ist, es ist eine Störung in der Steuerung der Energieaufnahme.

          Wenn diese Steuerung per se unbrauchbar wäre, mit hochkalorischer Nahrung und „leckerem“ Essen nicht funktionieren würde, hätte es der Mensch wohl nicht bis heute geschafft.

          Und ja, für Männer gilt ähnliches, auch der Körper muss für den Geist büßen, nur das dicke Männer sich nicht unter so einem Druck sehen wie Frauen und deren Persönlichkeitsprofil etwas anders deswegen aussieht.

        • @ Borat

          „Und ja, für Männer gilt ähnliches, auch der Körper muss für den Geist büßen, nur das dicke Männer sich nicht unter so einem Druck sehen wie Frauen und deren Persönlichkeitsprofil etwas anders deswegen aussieht.“

          Auch bei diesem Problem ist die
          Natur sehr ungerecht.
          Frauen werden dick,
          Männer werden stattlich.
          🙂

        • @Red Pill

          Und Frauen werden alt, Männer interessant.

          Volle Frauenhasser-Punktzahl, oder?

          Stattlich hin oder her, meiner Erfahrung nach steckt im dicken Mann oft ein ziemlich narzisstisch Gestörter.

          Bei Frauen wohl nicht anders.

          Magersucht ist ähnlich. Comorbid mit Borderline & Depressionen etc.

          Der extreme Körper spiegelt oft den extremen Geist wieder.

    • Das ist richtig, aber es ein Problem das nur eine Minderheit aller Frauen zwischen 20 und 30 hat. Die Durchschnittliche Frau in dem Alter ist für den durchschnittlichen Mann attraktiv. Aber Frauen setzten die Schwelle ab der ein Mann für sie attraktiv ist deutlich höher an als den Durchschnitt.

    • @Atmaca: „Allerdings hat das vermutlich auch was mit eigenem Selbstbewusstsein zu tun, welches ich nicht hatte mit 15 Kilo zuviel, gibt aber auch Frauen an denenviel dran ist, die damit aber selbstbewusst umgehen und dementsprechend auch wirken.“

      Ich glaube, damit triffst du den Nagel auf den Kopf! Ich habe genau umgekehrte Erfahrungen gemacht, da ich in sehr jungen Jahren (für viele bin ich wahrscheinlich noch immer jung) ein geringes Selbstbewusstsein hatte. Optisch entsprach ich wahrscheinlich dem Ideal vieler Männer, aber trotzdem hatte ich wenig bis gar keinen Kontakt, weil ich zu schüchtern war und immer versucht neuen männlichen Bekanntschaften aus dem Weg zu gehen.
      Mittlwerweile mit durchaus mehr als 15 Kilo zu viel habe ich überhautp kein Problem Männer kennenzulernen, werde oft angesprochen und bekomme nicht selten Komplimente. Das liegt aber bestimmt nicht an meinem Körper, sondern eher daran, dass ich mit der Zeit einfach viel selbstbewusster geworden bin.

      Ich bin aufgrund persönlicher Erfahrungen davon überzeugt, dass ein Großteil der Gesellschaft nicht so oberflächlich ist, wie oft suggeriert wird. Es gibt also noch Hoffnung! 🙂

  6. Ich bin zu schlecht für Akademikerinnen, ich hab nicht mal Apretur, nur Realschool.

    Aber wenn so eine Akademikerin mal zu mir käme und mich überraschenderweise geil macht antworte ich vielleicht wenn sie mir mit einem unbeschreiblichen Gesichtsausdruck sagt:

    „Ich bin Akademikerin!“:

    „Macht nix, ich würde trotzdem mit die f*cken“.

    Das wär mir fast schon einmal passiert, doch diese Ingenieurin und beste Frau der Welt ist drei jahre älter als ich und Kinderlos. Ich glaube meine Zurückhaltung war eine weise Entscheidung.

    Aber einen supergeilen Arsch und eine super Figur hat sie für ihr Alter. Ja, liebe Akademikerinnen, Sport ist gut.

  7. Die Frage ist doch, was bedeutet „hohe Ansprüch“ ? Ich selbst würde auf die Frage, warum ich Single bin vermutlich auch antworten, dass ich zu hohe Ansprüche habe. Aber ich habe meine Ansprüche gar nicht so genau definiert wie man vielleicht denkt.
    Immer nur wenn ein Mann interessiert war an einer Beziehung und ich eben nicht, dann war klar: „Der passt nicht zu mir“.

    Ich brauch keinen Mann, der viel Geld und Status hat. Aber dennoch möchte ich jemanden, mit dem ich mich auch auf einem bestimmten Niveau unterhalten kann. Wann jetzt Wahlen anstehen und ich mich mit einem Partner beraten will, dieser aber mit „Politik find ich eh scheiße“ antwortet und auch andere Lücken im Allgemeinwissen bzw. Interesse dafür fehlt, dann ist die Person mir auf gut deutsch gesagt zu dumm!
    Das ist ein gewisser Anspruch. Und ganz ehrlich, ich bleibe lieber noch zehn Jahre alleine als jemanden zu nehmen, der nicht zu mir passt!
    Aber diese Ansprüche haben nichts mit Geld oder Status zu tun (beides hatte auch mein letzter Exfreund nicht).

  8. @Borat

    Ja, Borat. Das heisst aber nicht dass ich aggressiv und keifend auf Leute losgegangen bin und es ein „schweres Auskommen“ mit mir war…

    Vielmehr habe ich mich zurückgezogen.

    Wie gesagt, kann psychische Ursachen habe, aber bedenk mal wieviele Menschen oberhalb des Normalgewichtes liegen oder sogar adipös sind in Industrienaionen aver auch in Mexiko oder betsimmten Südseeregionen.
    Die sind sicher nicht alle psychisch krank und essen deshalb soviel.

    In industriell erzeugter Nahrung ist soviel versteckter Zucker. Einfach viel Weißmehl und leere Kalorien zu sich nehmen und dazu am Tag 3 L Cola trinken oder so, das geht dann schnell.
    Ich habe meine Ernärhung dann umgestellt dann ging es.

    Das Ding war halt, ich hatte keine tollen Rundungen oder so, ichhatte einfach nur fettes Bauchfett und Hüftspeck, das sieht nun alles andere als toll aus jedenfalls bei mir. Wenn ich figürlich „harmonisch“ ausgesehen hätte, sähe ich vermutlich heute noch so aus.

    Wenn es der Frau steht, finde ich persönlich etwas mehr jedenfalls attraktiver als deutlich zu wenig.

    „Wenn diese Steuerung per se unbrauchbar wäre, mit hochkalorischer Nahrung und “leckerem” Essen nicht funktionieren würde, hätte es der Mensch wohl nicht bis heute geschafft.“

    Doch, du musst bedenken dass es zu Beginn der Menschheit keine Supermärkte gab.
    Wenn es eine Dürre oder schlechten Jagderfolg gab, oder ein anderer Stamm einen in ein schlechte Gebiet vertreb, konnte Nahrung knapp sein. Also ist es eigentlich „gut“, ein bisschen was anzufuttern weil man davon in Notzeiten zehren kann.
    Der Körper weiss nicht, dass in der heutigen Zeit Hungersnöte unwahrscheinlich sind.

    esonders kritisch wird es, wenn man falsch,also durch Hungern und extrem verminderte Kalorienzufuhr Diät macht. Dann fährt der Körper den Stoffwechsel runter, für ihn ist Hungersnot, und sobald man wieder Normal isst, bunkert er alles wieder und man nimmt schnell zu. Das nennt man Jojo Effekt.

    • Ich hab jetzt rausgefunden wo das Problem liegt.

      Die Nahrungsmittelindustrie ist schuld!

      Geschönte Energieangaben überall!

      Nachdem Picasso mit Malen nach Zahlen berühmt geworden ist werden die ganzen Übergewichtigen mit Essen nach Zahlen wieder schlank.

  9. Ansprüche ,- ein Unwort in Beziehungsfragen. Klar hat man es gern, wenn der eigene Partner eine gewisse Attraktivität ausstrahlt und auch nicht auf den Kopf gefallen ist. Aber das liegt immer im Auge des Betrachters. Wenn man sich einmal vorstellen würde, das jeder Mensch seine Ansprüche derart in die Höhe schraubt und nur noch nach dem „besten“ Partner sucht wäre die Menschheit dem Untergang geweiht. Dick oder dünn, groß oder klein spielt im Spiel der Liebe zum Glück doch eine eher untergeordnete Rolle.

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