Was wollen schöne Frauen bei einem Partner?

Eine Studie beschäftigt sich damit, was schöne Frauen bei einem Partner wollen (via):

Abstract:

The current research tests the hypothesis that women have an evolved mate value calibration adaptation that functions to raise or lower their standards in a long-term mate according to their own mate value. A woman’s physical attractiveness is a cardinal component of women’s mate value. We correlated observer-assessed physical attractiveness (face, body, and overall) with expressed preferences for four clusters of mate characteristics (N = 214): (1) hypothesized good-gene indicators (e.g., masculinity, sexiness); (2) hypothesized good investment indicators (e.g., potential income); (3) good parenting indicators (e.g., desire for home and children), and (4) good partner indicators (e.g., being a loving partner). Results supported the hypothesis that high mate value women, as indexed by observer-judged physical attractiveness, expressed elevated standards for all four clusters of mate characteristics. Discussion focuses on potential design features of the hypothesized mate-value calibration adaptation, and suggests an important modification of the trade-off model of women’s mating. A minority of women— notably those low in mate value who are able to escape male mate guarding and the manifold costs of an exposed infidelity—will pursue a mixed mating strategy, obtaining investment from one man and good genes from an extra-pair copulation partner (as the trade-off model predicts). Since the vast majority of women secure genes and direct benefits from the same man, however, most women will attempt to secure the best combination of all desired qualities from the same man.

Quelle: Attractive Women Want it All: Good Genes, Economic Investment, Parenting Proclivities, and Emotional Commitment

Es ist insofern eine Überprüfung bestimmter Theorien innerhalb der evolutionären Theorie. Es geht darum, inwiefern Frauen, die aufgrund hohen Partnerwert eine große Auswahl haben, die Partnerwahlkriterien anwenden, die dort favorisiert werden.

Hier die Werte aus der Studie:

 was schöne Frauen wollen

was schöne Frauen wollen

 

Interessanterweise erhält Sexappeal einen recht hohen Wert, was insoweit Ansatzpunkte für „Game“ bietet. Überraschend ist aus meiner Sicht die geringe Wertung für Intelligenz, hier hätte ich mehr erwartet. Auch „Älter als sie“ erhält eine sehr hohe Wertung im Vergleich, die höchste aber hat Desire for Home and Children.  Allerdings geht es hier eben auch um die Heirat, also etwas ernstes, da werden die wenigsten Frauen einen Partner wollen, der von vorneherein erklärt keine Kinder zu wollen.

Die Partnerwahlkriterien wurden, wenn ich das richtig verstehe, allerdings teilweise durch Befragung der Frau ermittelt. Das ist sehr fehleranfällig, denn gerade so etwas wie Einkommen als Partnerwahlkriterium werden die Leute ungern zugeben und sich vielleicht auch gar nicht so bewusst  machen.

60 Gedanken zu “Was wollen schöne Frauen bei einem Partner?

  1. Mich hätte ein vergleich da mehr interessiert. Warum nur schöne Frauen? (Jaja schon klar, Männer interessiert nur was schöne Frauen denken….) Tatsächlich hätte mich das Partnerwahlverhalten mehr nach dem Intelligenzgrad der Frau interessiert.

        • Das lässt sich ja erscließen.

          Am ehesten werden wohl bei dem Abstriche gemacht, was einem weniger wichtig ist.

          Allerdings teile ich Christians Skepsis gegenüber der Ehrlichkeit von Selbstauskünften, gerade wenn sie eine Haltung betreffen, die offiziell geächtet ist („Ich achte doch nicht auf hohes Einkommen! Ich bin doch keine Hure!!“).

          • @Roslin

            „(“Ich achte doch nicht auf hohes Einkommen! Ich bin doch keine Hure!!”).“

            Ich vermute sogar, dass es eher eine unterbewußte Sache ist: Unser Gehirn übersetzt gewisse Informationen direkt in Attraktivität, was bei der Rubrik „Viele Ressourcen“ durchaus zu erwarten ist. Gleichzeitig dürfte es auch ein Merkmal sein, welches mit anderen in Konflikt steht. „viele Ressourcen“ kann eben auch für „setzt seine Ressourcen entsprechend ein und ist schwer zu binden“ stehen, hier können also Kurzzeitstrategien gegen Langzeitstrategien stehen.

        • „Am ehesten werden wohl bei dem Abstriche gemacht, was einem weniger wichtig ist“
          Davon gehe ich mal aus. Aber das interessante an der Evolutionsbilogie ist ja offenbar, wo IM SCHNITT mehr Abstriche gemacht werden. Sonst könnte man auch die obige Studie als unnötig abtun, da man ebenso argumentieren könnte: „Jede schöne Frau wird wohl auf das achten, was ihr am wichtigsten ist“

        • noch dazu kann es andere dynamiken geben

          theoretisch kann eine schöne Frau sich aussuchen, wen sie haben will

          aber das heißt nicht, dass sie jeden kriegt
          und es kann sein dass manche den schwanz einkneifen weil sie Angst haben, ihr nicht gerecht werden zu können

          also ist der erste Gedanke, dass sie die volle Auswahl hat
          aber die Einschränkung dabei, dass man erstmal überprüfen müsste, ob das stimmt.

          Vielleicht verschiebt sich die Auswahl blos. Also dass nicht mengenmäßig mehr Auswahl ist, sondern blos aus anderen sozialen Kreisen oder generell aus einer anderen Schnittmenge ausgewählt wird, ganz gleich was sie wählen wird.

          Sie kann ja nur aus dem „Pool“ auswählen was ihr verfügbar ist.

          Vielleicht muss sie kompromisse eingehen weil die Typen, die sie vielleicht eigentlich will, sie garnicht ansprechen würden.

          Das heißt nicht, dass die Studie nicht interessant sein kann, nur dass unter diesen Vorzeichen eigentlich immer Kompromisse gemacht werden.
          (Menschen empfinden einen Kompromiss nicht immer als Kompromiss, schließlich können sich auch Menschen an ihre Umwelt anpassen. Deswegen funktioniert das mit dem „andere neidisch machen“ auch nicht, denn manche sind über den Punkt hinweg von allem nur das Beste zu wollen, die haben weder übertriebene Neidgefühle in allen belangen, noch das Gefühl wirklich Kompromisse einzugehen. Vielleicht finden sie sogar hinterher besser, einen Kompromiss eingegangen zu sein, als Perfektion zu erwarten)

  2. Ein interessanteres Studiendesign wäre es durchaus gewesen, hätte man die Partner von attraktiven Frauen durch andere Frauen bewerten lassen. Dann hätte man überprüfen können, nach welchen Kriterien attraktive Frauen ihre Partner tatsächlich auswählen. Nicht, wonach sie auszuwählen behaupten.

    • Sex Appeal bei Männern jetzt?
      Souveränes Verhalten, sicher nicht jemand der einer Frau sagt wie dumm und unbeholfen ist, das Dasein als guter Kommunikator.

      Einen den du in deiner „Alpha-Mann“ Collage einbinden könntest, wäre zum Beispiel Albert Speer, der es allen Ernstes geschafft hat eine Affäre mit der Witwe eines Widerstandskämpfers anzuzetteln.
      Sein Leben wurde beendet durch einen Herzinfarkt, den er hatte während eine junge Studentin auf ihm rumrutschte.

      Alles während er zuhause Frau mit Kindern sitzen hatte.

      • *Souveränes Verhalten, sicher nicht jemand der einer Frau sagt wie dumm und unbeholfen ist, das Dasein als guter Kommunikator.*

        Und wenn die Frau dumm und unbeholfen ist?
        Es kommt in unserer Welt des rosa Rauschens der Medien erschreckend oft vor dass hier Anspruch und Wirklichkeit unserer besten Frauen der Welt so weit auseinander klaffen.

        Dann ist er nur sourverän wenn er es verschleiert, schönredet und verschweigt?

  3. Ich glaube man sollte hier den Begriff „Schöneit“ differenzieren.

    Ist eine Frau die exhibitionistisch all ihre „Schönheit“ nach außen kehrt, Mode und Kosmetik exzessiv gebraucht um sich „optimal“ zu präsentieren schön?
    Also eher das narzisstische Schönheitsideal der Prominenz?
    Schönheitsoperationen und Brustvergrößerungen sind ja eine weitere Zuspitung dieses Narzissmus.

    Oder ist eine Frau nach Ausfilterung verzerrender Einflüsse von Mode und Kosmetik schön, möglichst unverzerrt die „nackte“ körperliche Schönheit wertend?

    Zur Schönheit kommt dann noch der Multiplikator Verhalten und Gestik.

    OK, manche behaupten „natürliche Schönheit“ gibt es bei Frauen nicht.

    Viele Frauen halten ja eine verschärft narzisstische Selbstdarstellung, aufgedonnert mit High-Heels u.s.w. für „schön“.

    Find ich affig, das drückt für mich viel eher die starke Konkurrenz um Reproduktion (oder Karriere, denn Kind und Karriere sind ja schwer vereinbar, austauschbar, Karriere ist die propagierte Ersatzhandlung) in der die Wohlstandsfrau steht aus, denn sie hat kaum Kinder.

    Frauen die sich verschärft Aufdonnern liegt wohl ein gefühlter Mangel an „Schönheit“ zugunde.

    Will man jetzt diese Gruppe „schöner“ Frauen und was diese wollen erforschen?

    Ich vermute diese „schönen“ Frauen haben einen unterdurchschnittlichen Reproduktionserfolg, gemessen an Zahl und Qualität ihres Nachwuchs, denn die Nährung ihres Narzissmus steht im Vordergrund.

    Wie gesagt, Wohlstandsfrauen haben sowieso einen unterdurchschnittlichen Reproduktionserfolg.

    Was macht es da für einen Sinn die Partnerwahlpräferenzen dieser Frauen erforschen zu wollen?

    Ich vermute die Partnerwahlpräferenzen von Frauen sind vergleichbar mit den Ernährungspräferenzen für Kinder.

    Ohne Beschränkungen würden sich Kinder nur von Chips, Cola und Schokolade ernähren, sehr schnell Übergewicht und Wohlstandskrankheiten deswegen entwickeln.

    Was für einen Sinn macht es diese Präferenzen zu untersuchen?

    • Borat, ich glaube ich spreche für uns alle wenn ich sage: Komm endlich raus aus dem Schrank, such dir nen netten Mann/Esel/Ladyboy/worauf du immer stehen magst, und hör um Gottes Willen auf über Frauen rumzubitchen. Es ist ok, Liebes! 🙂

        • @ baldasar

          Meinst Du, marenleinchen ist gar kein marenleinchen oder bist Du Anhänger der paradoxen genderkorrekt überkompensierenden Maskulinisierungsform?

      • Ach marenleinchen.

        Man kann doch beides.

        Einen netten Mann/Esel/Ladyboy/Frau/Sexbot haben und immer rumbitchen.

        Gerade deswegen.

        Frauen jedenfalls können das unheimlich gut, bei manchen wüsste ist gar nicht was die ausser bitchen sonst können.

      • @ Marenleinchen

        *Borat, ich glaube ich spreche für uns alle wenn ich sage: Komm endlich raus aus dem Schrank, *

        Nicht für mich.

        Borat, bitte, bitte, bleib im Schrank und bittsche weiter!

      • @ borat

        Komm ganz kurz aus dem Schrank, geb marenleinchen endlich, wonach sie sich sehnt und wir alle haben Sonnenschein in diesem begehbaren Schrank.

        • Ich weiss zwar nicht was das genau sein soll, aber da reichen keine hundert Triggerwarnungen, denke ich.

          Zudem glaube ich marenleinchen hat außerordentliches mathematisches Talent.

          So fängt der Mathematiker den Löwen:
          Er geht in den Schrank und definiert: Hier ist außen.

      • @ Maren

        Hab neulich zufällig im Gelben vernommen, dass Borat seine evolutionäre Aufgabe vom Kopf her angenommen haben will (womöglich ein Erfolg dieses Blogs).

        Jetzt muss er nur noch eine Frau finden, die ihm die Reproduktionsarbeit abnimmt und dafür nicht allzuviel von ihm an Mit-Arbeit, Höflichkeit und/oder gar Anerkennung verlangt.

        Wie zu erwarten setzt er darauf, so jemanden in einem klassischerweise 3.Welt genannten Land zu finden.

        Was sagste dazu bzw. wie nennt man sowas?

        • @ muttersheera

          *Hab neulich zufällig im Gelben vernommen, …*

          Oha.

          Da liest doch kein kultivierter, sensibler Mensch!

          *wie nennt man sowas?*

          Kolonialismus?

          Imperialismus?

          Sackdijevismus?

        • Seufz.

          Und ich wähnte Dich auf dem Wege der Besserung.

          „ICH HABE KEINE LUST“

          Da war dochmal was, woran ich Dich bei Gelegenheit erinnern wollte.

          Lautete es nicht sinngemäß: „ich habe keine Lust den Untergang unserer Zivilisation zu erleben“ ?

          (nein, das ist nicht das korrekte Zitat, ich weiß. Kriegs aber bedauerlicherweise gerad nicht exakt hin).

        • @ muttersheera

          *Lautete es nicht sinngemäß: “ich habe keine Lust den Untergang unserer Zivilisation zu erleben” ?*

          Richtig. Wie bereits stattgehabte Zivilisationsbrüche belegen, sind das ja keine Spaßveranstaltungen,sondern gekennzeichnet durch Krieg/Bürgerkrieg/Völkermord/Seuchen/Hungersnöte.

          Exemplarisch: der Untergang Westroms.

          Trier (hier in meiner Nähe) sackte von ca. 75 000 Einwohnern innert 100 Jahren auf ca. 2000 – 5000 (fränkische anstelle der römischen/romanisierten) Einwohner ab, die ihre Holzhütten an und in die monumentalen Ruinen (Kaiserpalast, Thermen, öffentliche Gebäude) der alten Kaiserresidenz pappten.

          Noch näher: Schwarzenacker

          Der Gewannname aus dem Mittelalter zeugt davon, dass noch Jahrhunderte nach seinem Untergang der Brandschutt des Städtchens (immerhin vielleicht ca. 15000 Einwohner, die recht komfortabel lebten) die Erde schwarz färbte.

          Nein, ich möchte nicht dabei sein, wenn diese Zivilisation fällt.

          Ändert nichts daran, dass ich ihren Zusammenbruch für unabwendbar halte, da der Verfall der Grundlagensicherungen zu weit fortgeschritten ist.

          Ändert auch nichts daran, dass dieser unkämpferische Defätismus selbst ein Symptom mangelnden Selbstbehauptungswillens ist, mangelnden Glaubens an die eigene Existenzberechtigung und damit seinerseits ein typisches Dekadenzsymptom bei und in mir selbst.

          Das ist ja das Kennzeichen untergehender Zivilisationen: Vor allem die Männer in ihnen kämpfen nicht mehr mit letzter Entschlossenheit für ihr Überleben.

          Sie geben preis, machen Platz.

          Für andere, die nachdrängen mit mehr Glauben, mehr Motivation, mehr Entschlossenheit.

          Und leider auch oft mehr Brutalität, mehr Barbarei.

        • @muttersheera

          Nee, mal wieder einen Trotz-Pille Vater erlebt. Und letzte Woche auf Geschäftsreise wurde mir auch von einem erzählt.

          Sie war auf einmal im 5. Monat und hat nichts gemerkt, er wollte ausdrücklich kein Kind mehr.

          Das scheint die Art wie sich unsere Wohlstandsfrauen vermehren obwohl die Männer abgeneigt sind: Trotz-Pille.

          *Jetzt muss er nur noch eine Frau finden, die ihm die Reproduktionsarbeit abnimmt und dafür nicht allzuviel von ihm an Mit-Arbeit, Höflichkeit und/oder gar Anerkennung verlangt.*

          Gefunden haben die mich schon oft, ich war nur noch nicht „bereit“ eine auszuwählen, immer mit der Ruhe.

          Jetzt sieh das mal nicht so negativ, wenn mir die gefällt, nicht so neurotisch und latent feindselig wie unsere besten Frauen der Welt und nett zu mir ist dann werde ich die wohl ziemlich gut behandeln.

          Die Unterhaltungselektronikindustrie und viele andere deren Produkte nicht mehr Zeitgemäß und zu teuer waren sind Ausgestorben in Deutschland, nur unsere Frauen halten sich etwas länger trotz ihrer Obsoleszenz.

          Das kommt weil unsere Frauen massiv staatlich subventioniert werden und für ihre Kinder Kaufpflicht beim Erzeuger besteht.

          Da ist natürlich der Vater im Vorteil bei dem nichts zu holen ist.

          Da ich mich so gar nicht mit der Rolle des Staatsleistungsempfängers anfreunden kann trifft mich das miserable Preis/Leistungs Verhältnis unserer Frauen nun mal.

          Jeder will doch eine adäquate Leistung für sein Geld, vor allem wenn er es selbst verdient, oder?

  4. Hast Du also tatsächlich eine „Studie“ gefunden, bei der Frauen unterstellt wurde, sie könnten sowas wie Intelligenz aus Gesicht und Körperbau eines Mannes ablesen…

    „Überraschend ist aus meiner Sicht die geringe Wertung für Intelligenz, hier hätte ich mehr erwartet.“

    Womöglich trauten die bezahlten Probantinnen ihren eigenen implizit-prognostizierten Fähigkeiten hier nicht so ganz über den Weg. Anders bei der Familienfähigkeit, die die frischverheirateten Mitte 20 meinten erkennen zu können.

    Mal ehrlich, Christian: hälst Du das nichtmal so ein kleinwenig für junk-science? Oder wurdest Du schlicht geblendet durch den im Paper erwähnten Namen des Protegés (Buss)?

    • @ muttersheera

      *Hast Du also tatsächlich eine “Studie” gefunden, bei der Frauen unterstellt wurde, sie könnten sowas wie Intelligenz aus Gesicht und Körperbau eines Mannes ablesen…*

      Wo liest Du denn das heraus?

      • „Meine Bedenken gegen die Studie habe ich ja deutlich gemacht.“

        Du schriebst, Befragungen seien fehleranfällig und ein Kriterium wie Einkommen werde möglicherweise nicht ehrlich in seiner Bedeutung zugegeben (sofern es nicht sowieso eher unbewusst wirkte).

        Du stelltest nicht in Frage, dass frau ein Kriterium wie Einkommen am Gesicht und/oder dem Körperbau erkennen könne…

        Was daran auf mich unseriös wirkt soll ich Dir darlegen?
        Srsly?

        • @muttersheera

          Wenn du dir angewöhnen könntest, die Studien zumindest einmal zu lesen, bevor du sie für unseriös erklärst, dann wäre schon viel gewonnen.

          Wo zB steht denn in der Studie, dass die Frauen ein Kriterium wie Einkommen am Gesicht und/oder dem Körperbau erkennen können sollten?

          Hier noch einmal der Link:

          http://homepage.psy.utexas.edu/homepage/group/busslab/pdffiles/attractive%20women%20want%20it%20all%202008.pdf

          Interessant für dich vielleicht: S. 138 „Participants“

        • Also die Tabelle oben gibt den „objektiven Schönheitswert“ der Befragten wieder, und die Reihenfolge ist die Reihenfolge, in der die bewerteten Bewerterinnen ihre Präferenzen zu Protokoll gaben? Und mit konkreten Männern hatte das Ganze nix zu tun (wofür brauchte man dann gleichviele Probanten)?
          Dann ists natürlich was Anderes und ich unterlag einem Missverständnis. Kann ja mal vorkommen.

        • Die Frage nun, was eigentlich muttersheera (und auch Christian – Allesevolution, sorry) dazu befähigen soll, zielsicher „Science“ von „Junk-Science“ zu unterscheiden.

          So ohne eigene wissenschaftliche Ausbildung etwas schwierig, oder?

        • @ Gandolf

          Woraus Du geschlossen haben willst, dass weder Christian noch ich einen Zeh oder mehr in den Wissenschaftsbetrieb gehalten haben, wird wohl Dein Geheimnis bleiben.

          Mein grundsätzliches Problem mit dieser Art von „Forschung“ ist, dass ich auch beim Besten Willen nicht erkennen kann, worin die neuen Erkenntnisse bestehen könnten und für welches gesellschaftliche Teilproblem eine Lösung gesucht wird.

          Die Feststellung, dass Frauen, die viele Wahlmöglichkeiten haben, bestenfalls Alles in einem Partner suchen, ist hochgradig trivial.

          (Ich tu jetzt mal so, als hätte ich vorgestern nicht die entscheidenden Wörter überlesen)

        • Woraus Du geschlossen haben willst, dass weder Christian noch ich einen Zeh oder mehr in den Wissenschaftsbetrieb gehalten haben, wird wohl Dein Geheimnis bleiben.

          Ach komm, es ist eben kein Geheimnis, dass ihr dies nicht habt. Ich lese hier schon länger mit, du brauchst also jetzt nicht plötzlich vorgeben etwas zu sein, was du nicht bist. Hat Christian -Allesevolution ja auch nicht nötig, der macht keinen Hehl daraus.

          Mein grundsätzliches Problem mit dieser Art von “Forschung” ist, dass ich auch beim Besten Willen nicht erkennen kann

          Eben. Betonung auf dem ersten und dritten Wort von hinten wie vorne.

        • „Ich lese hier schon länger mit, du brauchst also jetzt nicht plötzlich vorgeben etwas zu sein, was du nicht bist.“

          Ein Sockenpuppentheaterspielender *Follower*, der vorgibt zu wissen was ich bin (oder zumindest nicht bin)?

          Wie konkret könnte Dein entworfenes Bild denn überhaupt sein, nachdem entscheidende Informationen noch ausstehen?

          Ein Beispiel:
          Lieder wie dieses klingen aus meinem Munde richtig gut, find ich

          Surprised?

          Der nächste Schritt wäre:

          Oder möchtest Du wirklich lieber über den Teil mit der akademischen Laufbahn plaudern?

          Dann bist Du erstmal dran. Quid pro quo

          Ach, und für die andere Ebene noch:
          http://www.schlingensief.com/downloads/manifest.pdf

  5. Um noch was Konstruktives beizusteuern nach meinem Faux-pas, als Frau, die von gewissen Kommentatoren ebenfalls als hübsch/schön bezeichnet wurde, hat mich bei meinem Liebsten konkret Folgendes angesprochen (Reihenfolge wie ich glaube, dass sie mir damals auffielen):

    – die Augen
    – das Gesicht
    – seine körperliche Präsenz (nah verwandt mit Körperspannung)
    – seine offene Herzlichkeit und seine Manieren
    – sein Bücherregal
    – seine Geschichten und sein Lachen
    – seine Singstimme
    – seine Planlosigkeit und wie entspannt er dabei blieb (grenzenloses Gottvertrauen könnte man sagen)
    – das eine oder andere unerwartete und absichtslos formulierte Kompliment
    – sein Kinderwunsch
    – seine Zärtlichkeit etc.

    Hab ihn auch nochmal gefragt in was er sich bei mir verliebt hätte (ist Einige Zeit her, dass wir unseren Gründungsmythos durchgegangen waren, das ist also die aktuelle Version, seine Reihenfolge):
    – mein Temperament
    – meine Wortgewandtheit
    – mein Altruismus und meine Empathie
    – und dann sprach er schon von „Titten“ und Sex
    😦

      • Seine Reihenfolge, seine Worte (beim letzten Punkt wurde er sogar richtig ausführlich, aber sowas zensier ich natürlich für die Öffentlichkeit).

        Direkt nachdem ich ihm meine Punkte genannt hatte (ich hätte mir die Anführungszeichen sparen sollen, dachte ich hinterher. Denke ich eigentlich oft hinterher)…

        • „Direkt nachdem ich ihm meine Punkte
          genannt hatte (ich hätte mir die
          Anführungszeichen sparen sollen,
          dachte ich hinterher. Denke ich
          eigentlich oft hinterher)…“

          Bin der Meinung Beziehungen zu
          diskutieren ist nicht wirklich
          eine gute Idee.
          Beziehungen muss man leben.
          Ein wenig Illusionen ist da
          eher hilfreich.

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