Selbermach Samstag XLIV

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

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169 Gedanken zu “Selbermach Samstag XLIV

  1. Jupp-heidi, jupp-heida. Selbermachsamstag. Endlich kann man mal wieder im Internet den Feminismus öffentlich kritisieren – das wurde aber auch höchste Zeit! Alles fällt aber unter „meiner Meinung nach“, und von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Norbert Blüm macht den Anfang, kurzer Text, zum warm werden:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/gastbeitrag-von-norbert-bluem-falsches-glueck-12307991.html

    Dann was neues von Monika Ebeling, das schön gesessen haben dürfte:

    http://geschlechterdemokratie.files.wordpress.com/2012/02/der-lebensalltag-unserer-kinder.pdf

    Beispiel: „Die Frauenbewegung hinterlässt auch hier einen bitteren Beigeschmack und mehr noch eine Spur der Verwüstung. Da passt es ins Bild, dass in den Jahren der Durchsetzung des § 218, Kinder auf heute unvorstellbare Weise, auch durch linke Politik, zum Freiwild wurden. Damals hießen die linken und grünen Parolen u.a. Erziehung abschaffen, Kindern Zugang zum Sex mit Erwachsenen ermöglichen, sich selbst als erwachsener Sexualpartner den Kindern anbieten und damit zu Lasten der Kinder Grenzen überschreiten. Letztlich sollten auf dem Rücken der Kinder auch noch die letzten Tabus gebrochen werden. So eine Haltung entsprach deutlich dem Zeitgeist in den Jahren, in denen die Umsetzung des § 218 in der heutigen Fassung erstritten wurde.“

    Beispiel II: „Im Überschlag sind seit Einführung des § 218 im Jahre 1972 bis heute womöglich gut 5 Millionen ungeborene Kinder abgetrieben worden. Im 2. Weltkrieg sind etwa die gleiche Anzahl jüdischer Menschen Opfer des Holocaust geworden.“

    Paff! – nun, ich dachte, es seien mehr als 5 Millionen Embryonen gewesen, eher bis zu 8, die genaue Zahl lässt sich schwer ermitteln. Der Holocaust im zweiten Weltkrieg betraf jedenfalls 6 Millionen Menschen jüdischen Glaubens.

    Jedenfalls in Gänze lesenswert!

    Dann das hier

    http://www.atkearney361grad.de/das-maerchen-von-der-beitragsfreien-mitversicherung/

    aus Birgit Kelle ihren Newsletter. Von den CDU und der Bertelsmannstiftung distanziere ich mich natürlich entschieden, trotzdem ist er lesenswert. Sie empfielt u. a. auch:

    http://www.atkearney361grad.de/

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ende-des-patriarchats-der-feminismus-hat-sich-verirrt-12289395.html

    und

    http://www.rettet-die-familie.de/

    http://www.rettet-die-familie.de/wahlpruefsteine-2013

    Lucas Schoppe, wie üblich super:

    http://man-tau.blogspot.de/2013/08/gender-studies-und-die-logik-der.html

    So, jetzt aber Arne, also:

    Ich kann so viel von ihm hier nicht ständig rebloggen. Hervorheben möchte aber einiges, anonsten lohnt sei der tägliche Blick auf genderama.blogspot.de empfohlen.

    Die Femen-Bude hat er laut eigenen Angaben schon mal nicht angeflämmt (HA HA HA):

    http://www.genderama.blogspot.de/2013/07/femen-hauptquartier-abgebrannt.html

    Das Hauptquartier der Femen ist abngebrannt? Sofern dabei keinem Lebewesen, auch keiner Femen-Feministin was passiert ist, halte ich es mit meinem Kommentar dazu wie Nelson in den Simpsons: „Haaaaaa-haaaaaa!“ (HA HA HA HA HA HA) Auch wenn ich normalerweise nicht zur Schadenfreude neige.

    Schadenfreude? Apropos: Das hier

    http://www.genderama.blogspot.de/2013/08/mannlicher-feminist-mit-prostituierter.html

    kann ich auch nur noch mit ausgestrecktem Zeigefinder und „Haaaaaa-haaaaaaa!“ kommentieren.

    Was Arne betrifft, diesmal eine Literaturempfehlung:

    http://www.amazon.de/Unber%C3%BChrt-Menschen-Beziehungserfahrung-erf%C3%BCllter-Sexualit%C3%A4t/dp/378312705X

    Ein interessanter Satz aus einer der Rezensionen:

    „dass mehr Männer als Frauen zu den Betroffenen zählen, hat mich wirklich überrascht; das hätte ich nie gedacht!“

    Ich schon. Also: Im Buch kommen 10 Erfahrungsberichte von ABs vor. Sieben Männchen drei Weibchen. Von den Männchen sind mindestens die Hälfte wirklich im wörtlichen Sinne unberührt (und ungleich verzweifelter – Depressionen, Selbstmordgedanken usw.). Es sind aber auch welche dabei, die zugeben, Chancen gehabt zu haben. Unter den Weibchen ist eine homosexuell, die andere hatte mit etwa 11 ihren ersten Zungenkuss mitsamt weichen Knien, dann hat sie mit etwa 14 rumgeknutscht und erkrankte mit etwa 15 schwer, physisch und psychisch. Ab da fingen die AB-Probleme an. Die dritte ABine ist eine Extrem-Spätzünderin, die erst mit 29 ihr erstes Mal hat. Ab dann aber hat sie ein für junge Frauen unauffälliges Sexualleben, also mehrere Partner in wenigen jahren, auch Enttäuschungen, dann aber ein Happy End. Sie hat Möglichkeiten, die die der männlichen ABs oder fast aller von ihnen dick in den Schatten stellen. Es ist also keine einzige gesunde, heterosexuelle Frau dabei, die wirklich keinen mitgekriegt hat.

    Jetzt sind 10 ABs beileibe keine Stickprobe. Aber Arne hatte – er hat mir freundlicherweise gestattet, diese Information weiterzuverbreiten – weitere 10 AB-Erfahrungsberichte, die passten nicht alle in dieses Buch mit rein. Geschlechterverhältnis: Neun Männchen, ein Weibchen.

    Was noch: Er zitiert Umfragen wie eine von Infratest Dimap mit hohem Stichprobenumfang. Das Ergebnis dieser wenn auch wenigen Umfragen ist immer, dass erheblich mehr Männer unberührt sind als Frauen.

    Überhaupt vieles in Buch spricht dafür, dass der typische betroffene ein Mann ist.

    Mich erstaunt das alles nicht. Erstaunt es hier jemanden, dass ganz offensichtlich das männliche Geschlecht hier viel eher betroffen ist?

    Er ist sehr vorsichtig umgegangen mit dem Thema, und hat das Buch nicht geschrieben, um den Eindruck zu erwecken, dass AB-sein ein typisches Männerproblem ist, sondern weil er sich halt für das Thema „ABs beiderlei Geschlechts“ selbst interessiert hat. Diese Vorgehensweise ist sehr anständig und hebt sich positiv ab von der Art, wie Feministinnen umgekehrt meist vorgehen. Aber trotzdem spricht auch dieses Buch meines Erachtens dafür, dass Ab-sein weitgehend ein Männerproblem ist, sofern man Frauen mit Angsterkrankungen, Liebesphobie, mit schwerern gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Homosexualität ausklammert, und nur wirklich unberührte Menschen mitzählt.

    Die individuellen Ursachen des AB-seins sind aus meiner Sicht sehr genau beschrieben. Diejenigen, die nicht auf der individuellen Ebene, sondern auf der Populationsebene zu finden sind, finden zwar Erwähnung, für meinen Geschmack aber zu wenig, das gilt insbesondere für die verhaltensbiologische Betrachtung. Aber gut, er ist halt kein Biologe.

    Empfohlen sie dieses Pionierwerk zum Thema auf jeden Fall, da es kaum Bewusstsein über die Problematik gibt und es insgesamt ein sehr gutes Buch ist, keine Frage. Interessant düfte es auch für junge Männer sein, die sich für Pick Up interessieren – es gibt Überschneidungen. Und es spricht meines Erachtens dagegen, dass man Frauen pauschal als „benachteiligt“ einstufen sollte. Ich finde, dass sich dieses Thema zum Einsatz bei der „Opferolympiade“ gut eignet.

    Meines Erachtens steht auch sowas hier

    http://www.genderama.blogspot.de/2013/08/stern-uber-obdachlose-am-haufigsten.html

    mit den Geschehnissen auf dem Partnermarkt in einem kausalen Zusammenhang.

    Auch das Thema „Sollten Männer oder speziell männliche ABs zu einer Professionellen gehen?“ sollte auch mal aus der Perspektive männlicher ABs betrachtet werden. Oder aus der hier:

    http://www.genderama.blogspot.de/2013/08/norwegen-warum-das-feministische.html

    Ich weiß selbst bald nicht mehr, wem ich glauben soll, wie es Prostituierten geht. Ich will hierbei nur nicht alleine den Feministinnen die Diskurshoheit zugestehen. Konservativ-sexualfeindlichen auch nicht. Reklame für das horizontale Gewerbe will ich aber auch nicht machen.

    Das letzte:

    http://www.der-postillon.com/2013/07/gutachten-mollath-gemeingefahrlich-weil.html

    http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/anatol-stefanowitsch-verteidigt-sprachreform-der-uni-leipzig-a-904777.html

    Und natürlich, wie immer, meine supitolle Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/selbermach-samstag-xxix/#comment-72249

    • „Beispiel II: “Im Überschlag sind seit Einführung des § 218 im Jahre 1972 bis heute womöglich gut 5 Millionen ungeborene Kinder abgetrieben worden. Im 2. Weltkrieg sind etwa die gleiche Anzahl jüdischer Menschen Opfer des Holocaust geworden.”

      Paff!“

    • “Im Überschlag sind seit Einführung des § 218 im Jahre 1972 bis heute womöglich gut 5 Millionen ungeborene Kinder abgetrieben worden.“

      Gar nicht zu reden von den Milliarden potentiellen Kindern, die eingewickelt in Papiertaschentücher, im Klo runtergespült werden, oder gefangen in Kondomen im Mülleimer landen…

      • @ Adrian

        Den Vergleich von Embryonen und Spermien lasse ich nicht gelten. Denn selbst unabhängig davon, ob ein Mann Sex hat oder nicht bzw. onaniert oder nicht, es lässt sich nicht vermeiden, dass er horrende Anzahlen von Spermien im Leben herstellt. Ob die nun im Körper bleiben und wieder aufgelöst werden, ob zwecks Verhinderung eines Samenstaus (der auf die Blutgefäße drückt. Ein keusch lebender junger Priester soll vor Schmerzen kaum noch gehen gekonnt haben.) herausgespritzt werden (ob lustvoll oder nicht, ob häufig oder selten) oder ob – selbst im Fall von Männern mit extrem vielen Kindern wie Dschingis Khan – eine winzige Minderheit all dieser Samenzellen mit Eizellen Zygoten bilden werden – es ist eh nicht vermeidbar, wir können nichts dafür.

        Außerdem ist eine Spermie eher ein halbes Kind als ein ganzes.

        Ein Embryo ist was ganz anderes.

        Und die gesellschaftlichen Auswirkungen (Demographie! Soziale Probleme!), die auch auf Abtreibungen zurückzuführen sind, sprechen auch gegen den Vergleich mit Keimzellen: Denn wieviel onaniert wird, beeinflusst das Wohl der Allgemeinheit nicht oder kaum. Bzw. wenn, dann in eine gute Richtung: Je öfter sich Männer einen *tüüüüüüüüüt* (Zensiert), desto geringer die Häufigkeit von Vergewaltigungen, sollte man doch meinen.

        • Du wirst Abtreibungen nicht verhindern können. Glaubst Du Frauen machen das aus Jux und Dollerei?
          Wie sieht der konstruktive Lösungsvorschlag aus, um Abtreibungen zu verhindern?
          Weisst Du was ich denke, wenn ich höre, Abtreibungen seien wie der Holocaust? Ich denke, dass der Holocaust dann ja nicht so schlimm gewesen sein kann.
          Und übrigens: Samenstau gibt es nicht.

        • „Du wirst Abtreibungen nicht verhindern können.“

          Natürlich nicht – aber je nach genauen Lebensbedingungen und Gesetzeslage seltener. Und das währe doch schon was.

          „Glaubst Du Frauen machen das aus Jux und Dollerei?“

          Nö.

          „Wie sieht der konstruktive Lösungsvorschlag aus, um Abtreibungen zu verhindern?“

          Das ist mir zu viel heute Abend. Nur so viel jetzt: Partnermarkt und Arbeitsmarkt müssen halt wieder familienkompatibler werden. Über Einschränkungen des Rechts der Frau auf straffreie Abtreibung sollte auch nachgedacht werden. (Ja, ich weiß, ich höre euch Femis an dieser Stelle im Geiste schon schreien, ich kenne euch ja.)

          „Weisst Du was ich denke, wenn ich höre, Abtreibungen seien wie der Holocaust? Ich denke, dass der Holocaust dann ja nicht so schlimm gewesen sein kann.“

          Eine aus meiner Sicht ziemlich blöde Überinterpretation. Wer einen Vergleich anstellt wie Frau Ebeling in dem verlinkten Text, will damit nicht den Holocaust verharmlosen. Das sieht man auch sofort.

          „Und übrigens: Samenstau gibt es nicht.“

          Doch, ich glaube schon. Du kannst ja mal bei Dir selbst ausprobieren, wie lang Du ohne *piiiieeeep* (Zensiert) auskommst ohne bekloppt zu werden. Jetzt egal, ob wegen Triebstau, Samenstau oder beidem.

          Außerdem: Wo steht dass, das es keinen Samenstau geben kann? Was war denn mit dem einen Priester, der kaum noch gehen konnte? Da haben nächtliche Ejakulationen sowie andere Mechanismen auch nicht mehr gereicht.

          Dann finde, sollte sich jeder mal die Frage stellen, ob er /sie auch der eigenen Abtreibung zugestimmt hätte, damals als Embryo.

          Oder ob Bankräuber aus Jux und Dollerei bewaffnet Geiseln nehmen, oder ob Amokläufer aus Jux und Dollerei Amok laufen. Oder Männer, die eine Beziehungstat begehen. Bei Frauen wird oft mit der „Notlage“ argumentiert. Das könnten männliche Straftäter auch reihenweise. Viele von denen handeln auch nur aus Not oder weil sie unglaublich schlimmes erlebt haben, z. B. im Elternhaus, und dadurch auf die schiefe Bahn geraten sind.

          Ich meine: Wenn ein Ehemann nach Hause kommt, und seine holde Gattin mit ihrem Liebhaber rummacht, und er sie daraufhin im Affekt schlägt, macht er sich nach geltendem Recht strafbar. (Oder wenn sie ihn sonstwie innerlich zerstört, ihm die Würde nimmt, und er dann die Kontrolle über sich verliert – das ist seelisch oft eine Notlage. Oder auch materiell, wenn es um Scheidungen und die eigenen Kinder geht.) Wenn eine Frau dagegen ein Kind abtreibt, macht sie sich nicht strafbar.

          Ich hätte gerne mehr Gleichheit vor dem Gesetz.

          Ich wüsste nicht, inwiefern sowas Schwule beeinträchtigen könnte. Aber ich habe langsam den Eindruck, wenn Du liest, dass sich jemand gegen Abtreibungen ausspricht, dann denkst Du: „Oh shit, ein Konservativer. Der ist gegen Abtreibungen. Und damit für mehr Familien. Also ein Familienfundamentalist. Also hat er was gegen Homos…“

          Hier frage ich mich: Geht es Dir überhaupt um die Abtreibungen?

        • Zum Samenstau:
          http://de.wikipedia.org/wiki/Samenstau

          http://www.gq-magazin.de/leben-als-mann/beziehung/sex-von-a-z-s-wie-samenstau

          http://www.fem.com/private/samenstau-serie-sex-irrtuemer-schmerzen-durch-sex-mangel-2771.html

          „Aber ich habe langsam den Eindruck, wenn Du liest, dass sich jemand gegen Abtreibungen ausspricht, dann denkst Du: “Oh shit, ein Konservativer. Der ist gegen Abtreibungen. Und damit für mehr Familien.“

          Nun ja, das ist ja in der Tat oftmals so: Vernünftige Leute, die für „Familie“ eintreten, muss man mit der Lupe suchen.
          Aber darum geht es mir nicht: Ich finde die Debatte um Abtreibungen ein Nebenkriegsschauplatz: Geborene Kinder interessieren mich weitaus mehr als Embryonen.

          „Wer einen Vergleich anstellt wie Frau Ebeling in dem verlinkten Text, will damit nicht den Holocaust verharmlosen. Das sieht man auch sofort. “

          Was will sie denn dann? Du kannst mir doch nicht im Ernst erklären, dass die Ebeling diesen Vergleich tatsächlich ernst meinst. Das ist pure Polemik von ihr.

          „Dann finde, sollte sich jeder mal die Frage stellen, ob er /sie auch der eigenen Abtreibung zugestimmt hätte, damals als Embryo.“

          Wenn ich nicht geboren worden wäre, könnte ich auch nicht darüber nachdenken, wie es wäre, nicht geboren worden zu sein.

          „Geht es Dir überhaupt um die Abtreibungen?“

          Ach von mir aus: Macht Abtreibung doch strafbar. Mir kann es ja in der Tat egal sein.

        • @Matthias:
          Wer einen Vergleich anstellt wie Frau Ebeling in dem verlinkten Text, will damit nicht den Holocaust verharmlosen.

          Nein, er bzw. sie will Abtreibung auf eine Stufe stellen mit einem der bösartigsten Massenmorden der Geschichte.

          Ich glaube, Frau Ebeling überzieht langsam ein bisschen.

          Wenn ich deinen Begriff von Recht auf Leben anwende, dann hat auch der Hirntote ein Recht auf Leben, und niemand müsste sterben. Wir können _alle_ an Herz-Lungenmaschinen anschließen, so ist das nicht.

          Für religiöse Argumente habe ich in der Hinsicht noch Verständnis, bei Demografischen „Argumenten“ hört es endgültig auf. „Du bist nichts, Dein Volk ist alles“ – Das hatten wir schon mal.

          Partnermarkt und Arbeitsmarkt müssen halt wieder familienkompatibler werden. Über Einschränkungen des Rechts der Frau auf straffreie Abtreibung sollte auch nachgedacht werden.

          Man sollte darüber nachdenken ob es sinnvoll ist, für kinderlose Biologen, die es grob fahrlässig unterlassen sich in einen Bindungsfähigen Zustand zu versetzen, einen Akademikerjob vorzuhalten, den Familienväter wohl viel dringender benötigten.

          In Anbetracht unserer Demografie wäre dies höchst unsozial. Auch gehen viele funktionale Ehen in die Brüche, weil angemessene Jobs besetzt werden von Bindungsunwilligen, die sich den ganzen Tag über die schröcklichen Frauen beklagen, und nicht im Geringsten bereit sind auch nur in Betracht zu ziehen, dass sie irgendetwas falsch machen.

          Über Einschränkungen des Rechtes auf freie Berufswahl sollte auch nachgedacht werden, wenn es um das Wohl des Volkes geht.

          Matthias, bleib lieber bei deiner Biologie, dein Politik- und Ethik- und Menschenrechtsverständnis ist .. etwas unterentwickelt.

          Und so langsam schießt du dich mit deinem Frauendingens völlig ins Aus. Phasenweise kann man das ja gerade noch akzeptieren, bei dir ist das aber ein Dauerzustand.

        • Obwohl Adrian und Nick ja schon vieles angesprochen haben, was mit Fr. Ebelings Argument schiefläuft, möchte ich doch auch noch das ein oder andere dazu sagen:
          Seit 1972 wurden also 5 Mio. Embryonen abgetrieben, was für sie und Matthias ein Grund ist, die straffreie Abtreibung „doch mal kritisch zu hinterfragen“.

          Wie ich bereits mehrfach angemerkt habe, gibt es Abtreibungen schon weit länger als 41 Jahre, es wurden nur keine Statistiken darüber geführt, weil sie verboten waren.
          Vor der straffreien Abtreibung war es, grade für weniger gut betuchte Frauen, ein notwendiger Schwangerschaftsabbruch mit teilweise erheblichen Risiken verbunden.
          Man stelle sich nur die vielen Kinder vor, die nicht mehr geboren werden konnten, weil die Frau aufgrund eines Pfuschereingriffs unfruchtbar oder gar tot war!!!
          Daraus lässt sich folgern: Frauen treiben ab, wenn sie müssen. So oder so. Wenn die Abtreibung straffrei ist, minimieren sich die Risiken für die Frau und die eventuellen zukünftigen Kinder erheblich.

          Was mich ferner an den Argumentationen der „Pro-Life“ Fraktion stört ist einerseits, dass sie einem Embryo höhere Priorität einräumen als einem erwachsenem Menschen. Das lässt sich auch z.B. bei der Stammzellenfrage beobachten. Dass für sie das Wohlergehen eines „theoretischen Menschen“ wichtiger ist als das eines tatsächlich bereits existierenden Menschen, fand und finde ich aus ethisch-moralischer Sicht mehr als fragwürdig.

          Weiterhin ist es ja durchaus bekannt, dass diese Fraktion sich nicht zu schade ist, Falschinformationen zu verbreiten.
          Beispiel: Die meisten Abbrüche werden lange vor der Grenze 14.SSW durchgeführt. Da aber Embryonen nicht so niedlich sind, werden auf einschlägigen Seiten gerne auch mal Bilder von Spätaborten gezeigt, teilweise fast vollentwickelte Babys, die dann dem geneigten Leser als normale Abtreibungsfrucht untergeschoben werden. Ziemlich unredlich.
          Auch werden Reflexe des Embryos auf Seiten wie „abtreibung.de“ gerne als Ausdruck von Gefühlen dargestellt
          („Bei Berührung der Wangen und Lippen zuckt das Kind, als wolle es lächeln“).

          Ein Klassiker ist auch der Film: „Der stumme Schrei“, das angeblich einen 12.SSW Embryo im „schmerzvollen Todeskampf“ bei einer Abtreibung zeigen soll. Verschiedenste Ärzte haben bestätigt, dass die Aufnahmen manipuliert worden sein müssen, und dass ein Embryo in diesem Stadium nicht in der Lage sein kann, irgendwelche Empfindungen zu haben, da die Nervenbahnen erst in der 24.SSW ausgebildet sind.
          http://de.wikipedia.org/wiki/Der_stille_Schrei#.C3.84rzteschaft

        • Zusatz:
          Wieviele Kinder wurden wohl seit 1972 durch Alkoholeinfluss (in der SSW, im Straßenverkehr) geschädigt oder getötet.
          Dennoch verlangt kaum jemand eine stärkere Reglementierung von Alkoholkonsum/-verkauf.

        • Der „Sinn“ einer Abtreibung ist regelmäßig das Kind (Keimling nannte es neulich eine Feministin) zu töten.

          Der Sinn des Alkoholtrinkens und des Autofahrens ist nicht eine Kindesschädigung.

          Oder forderst Du Zwangsabtreibungen für Alkohol trinkende Frauen und Fahrverbot für Schwangere?

        • „Dennoch verlangt kaum jemand eine stärkere Reglementierung von Alkoholkonsum/-verkauf.“

          Wenn du deinen Alkoholkonsum reduzieren würdest, wäre das sicher zu begrüßen.

        • @Nick und Adrian
          Es gibt ja einen gewissen Unterschied zwischen Keimzellen und einen sich in der Entwicklung befindlichen Organismus.
          Deswegen ist der Vergleich von Adrian (Spermien haut man ja auch Millionenfach einfach weg) ziemlich an den Haaren herbeigezogen.

          Oder ist jetzt ein Säugling weniger schützenswert als ein Kleinkind? Wird die Tötung eines zweijährigen Kindes anders (weniger stark) geahndet als die eines Grundschulkindes, weil es in der Entwicklung weniger fortgeschritten ist?

          Schließlich hat ein einjähriges Kind wahrscheinlich auch weniger oder genauso viele Möglichkeiten sich zu äußern und „seine Interessen zu vertreten“ wie eine ausgewachsene Kuh oder ein Hausschwein, welche man zur Verspeisung vorgesehen hat.
          Und Marens Vergleich mit dem Alkohol im Straßenverkehr hinkt ebenfalls gewaltig – der ist schließlich verboten und wird sanktioniert.

          Wenn man sich die Embryonalentwicklung ansieht ist schon ab dem 20 Tag weit mehr da, als nur ein unorganisierter Zellhaufen. Inwieweit das im Verlauf ein schon rudimentär empfindungsfähiger menschlicher Organismus ist, kann man schwierig beurteilen. Und im späteren Schwangerschaftsverlauf, sieht man ja durchaus, dass der Fötus auch mit seiner Umwelt reagiert, auf Stimmen, Geräusche etc.

          Klar, per Default ist die Mutter am längeren Hebel und kann ohne Probleme über Leben und Tod entscheiden.
          Der Vergleich mit dem „Hirntoten“ (selbst diese Definition ist reichlich schwammig und international unterschiedlich) finde ich ein gewaltiger Unterschied, dass dieser von sich aus nicht mehr lebensfähig ist, während der Embryo von sich an seinem Dasein „arbeitet“.
          Der erstere wird am Sterben aufgehalten, der Embryo vom Leben abgehalten.

          Das Thema ist also nicht einfach mit Zellhaufen etc. wegzuwischen.
          Ist schwierig. Wie immer. Welche Interessen zählen jetzt mehr.
          Allerdings ist auch fraglich, ob eine Mutter die das Kind nicht will und trotzdem austrägt nicht genauso oder schlimmere Konsequenzen hat, als wenn sie abtreibt.

          Es gibt ja heutzutage genug Verhütungsmöglichkeiten und Notfalls sogar, die Pille danach, um einem solchen Dilemma vorzubeugen.
          Abtreibung, wenn man es jetzt mal überspitzt formuliert, als Notverhütung zu etablieren, fände ich schon krass.

          Naja, sollen sich die damit auseinandersetzen die es betrifft.
          Ansonsten bleibt es ein schauriges Thema.

        • @ Nick oder wahlweise @ Alle über diesen Nick

          Eigentlich erübrigt Inhalt und Tonalität Deines letzten Posting jegliche Antwort. Aber wer gute Argumente hat, lässt sowas nicht einfach so auf sich sitzen. Alles fällt unter „meiner Meinung nach“.

          „@Matthias:
          Wer einen Vergleich anstellt wie Frau Ebeling in dem verlinkten Text, will damit nicht den Holocaust verharmlosen.
          Nein, er bzw. sie will Abtreibung auf eine Stufe stellen mit einem der bösartigsten Massenmorden der Geschichte.“

          Ich glaube nicht, dass sie das will. Leider aber liefert sie mit diesem Vergleich vielen Leuten eine Steilvorlage dafür, ihr in Gänze nicht zuzustimmen. Viele hängen sich dann an dem Vergleich auf und lesen gar nicht erst weiter. In der heutigen Zeit ist das Problem, dass man gegen Abtreibungen kaum noch was sagen darf. Nicht so sehr, dass einzelne Menschen Holocaust-Vergleiche heranziehen.

          „Ich glaube, Frau Ebeling überzieht langsam ein bisschen.“

          Insgesamt nicht. Sie ist sehr mutig. Ich hätte den Holocaust-Vergleich nicht gebracht. Ich finde ihn auch eher unangebracht, ich habe ihn nicht umsonst mit „Paff!“ kommentiert. Ich würde ihn aber auch nicht überinterpretieren. Das Gegenextrem von solchen Vergleichen ist, dass ein Embryo gar nichts mehr wert ist und man zu Themen wie Abtreibungen und anderen Themen rund um den Feminismus nichts mehr sagen darf. Man kann den Vergleich von Frau Ebeling als Polemik ansehen.

          „Wenn ich deinen Begriff von Recht auf Leben anwende, dann hat auch der Hirntote ein Recht auf Leben, und niemand müsste sterben. Wir können _alle_ an Herz-Lungenmaschinen anschließen, so ist das nicht.“

          Ein hochgradig absurder Vergleich. Er zeugt davon, dass Du meinen Begriff vom Recht auf Leben gar nicht kennst oder nicht kennen willst. Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob gesundes, sehr junges Leben, das noch alles vor sich hat, durch eine Entscheidung der eigenen Mutter ausgelöscht wird, oder ob der Sterbeprozess eines erwachsenen, unheilbar todkranken, meist alten oder sehr alten Menschen mit aller Gewalt um Jahre verlängert wird. Wer es fertig bringt, das miteinander zu vergleichen, sollte weder die Vergleiche andere Leute kritisieren, noch anderen Leuten bescheinigen, sie hätten ein unterentwickeltes Politik-, Ethik- und Menschenrechtsverständnis.

          „Für religiöse Argumente habe ich in der Hinsicht noch Verständnis, bei Demografischen “Argumenten” hört es endgültig auf.“

          Vermutlich müssen Dich die Auswirkungen der demographischen Krise erst selbst treffen, ganz persönlich. Du musst erst selbst ein Pflegefall sein, der nicht oder auf eine unwürdige Art und Weise versorgt wird – oder mutterseelenallein sein im Alter.
          Neulich noch empörte sich noch jemand in einer Talkshow darüber, dass es doch unmöglich sei, dass sich ein Staat um Reproduktionsraten kümmert – das sei doch alles Privatsache, so hieß es sinngemäß. Auch aus meiner Sicht sollte keinem die Reproduktion aufgezwungen werden. Nur: Wenn Reproduktionsraten zu hoch oder zu niedrig sind, müssen Staaten meiner Meinung nach durch Anreize dafür sorgen, dass sie ein vernünftiges Niveau erreichen. Denn zu hohe und zu niedrige Reproduktionsraten sind Ursachen erheblicher sozialer Probleme. Ein Staat, der Elend vermeiden will, muss sich um die Reproduktionsrate kümmern. Und Elend vermeiden ist eine der Aufgaben des Staates. Es sollte jedenfalls so sein.
          Es ist schier unglaublich, dass es heute offenbar noch Leute gibt, die in einem staatlichen Engagement zur Erreichung einer dem Allgemeinwohl dienlichen, angemessenen Reproduktionsrate ein Programm sehen, dass mit den reproduktionsbiologischen Zielen der Nazis vergleichbar wäre.

          „ “Du bist nichts, Dein Volk ist alles” – Das hatten wir schon mal.“

          Eine unglaubliche Entgleisung! Wo habe ich hier denn jemals gefordert, dass sich Menschen so totalitär in die Gemeinschaft fügen müssen wie im Dritten Reich? Wenn Dir schon der Vergleich von Monika Ebeling nicht gefällt, warum bringst Du dann selbst Vergleiche mit Bezug zur Nazizeit?
          Selbst ein Abtreibungsverbot hätte mit der Vorstellung der Nazis von der radikalen Unterordnung des Individuums unter die „Volksgemeinschaft“ überhaupt nichts zu tun.
          Außerdem ist Dein Vergleich aus mehreren Gründen gefährlich:

          1. Wir haben heute noch in manch einer Hinsicht eine zu große Unterdrückung des Individuums. Es gab beispielsweise vor wenigen Jahren noch eine Wehr- und Wehrersatzdienstpflicht. Komischerweise müssen sich die Befürworter einer solchen wohl nie solche „Du bist nichts, Dein Volk ist alles!“-Vergleiche anhören. Der Mann muss erst Zwangsdienst leisten und darf sich anschließend nicht über z. B. Abtreibungen beklagen. Er muss sich häufiger nach dem Leitprinzip „Du bist nichts, Dein Volk ist alles!“ der Gesellschaft unterordnen, darf aber nicht einfordern, dass das andere Leute auch mal müssen. Und sei es nur dadurch, weniger Embryonen zu töten.
          2. Wenn man sich anguckt, wie der Staat Konflikte zwischen Männern und Frauen „löst“, kann man ohne Übertreibung sagen, dass er nach dem Motto „Du bist nichts, die Interessen Deiner weiblichen Interaktionspartnerin bzw. Deiner ehemaligen Interaktionspartnerin bzw. des Feminismus sind alles.“ vorgeht.
          3. Zweifelsohne ist das Nazi-Motto „Du bist nichts, Dein Volk ist alles!“ total daneben. Aber folgt daraus auch, dass Gegenextreme der Marke „Das Volk ist nichts, Du bist alles!“ bzw. eine „Ich. ICH!! !!!!ICH!!!! “-Gesellschaft deshalb automatisch gut und richtig sind? Ganz ohne Allgemeinwohl gibt es auch keinen Individualismus und keine persönliche Freiheit mehr – es kann sie bei erheblichen sozialen Problemen auch gar nicht mehr geben. Maggy Thatcher meinte ja, es gebe keine Gesellschaft. Wir sehen ja jetzt, was dabei rausgekommen ist.

          Weißt Du woran mich Dein „Du bist nichts, Dein Volk ist alles!“-Vergleich erinnert? An Alice Schwarzer, wie sie 2006 auf Eva Hermans „Eva-Prinzip“ reagierte. Sie meinte damals in Bezug auf Frau Hermans sinngemäßer Forderung nach mehr Geburten und weniger Abtreibungen, man müsse doch „heutzutage dem Führer nicht mehr ein Kind schenken“. Schlimmer geht es nicht mehr!

          Überhaupt immer diese Nazi-Bezüge in politischen Debatten. Mir fällt folgendes auf: Oftmals wurde und wird seit Ende des zweiten Weltkriegs das Dritte Reich bemüht, um ein neues, fragwürdiges Programm durchzusetzen. Und dieses Programm beinhaltet dann immer das Gegenextrem von dem jeweiligen Extrem in der Nazizeit. Hier zwei Beispiele:
          1. Die Antiautoritäre Erziehung. Sie gilt heute zurecht als gescheitert. Wie kam es zu ihr? Unter anderem dadurch, dass vorher das Gegenextrem allgegenwärtig war. Kadavergehorsam und Prügelstrafe. Besonders im dritten Reich war dieses Gegenextrem zur antiautoritären Erziehung milde ausgedrückt stark verbreite. Nur: Ist es richtig, jemandem, der sich gegen antiautoritäre Erziehung ausspricht, zu unterstellen, er wolle lieber eine nazimäßige Erziehung? Sorry, aber mit Deinem Vergleich oben gehst Du so in der Art vor.
          2. Die Biologie. Die Nazis hatten in der Tat von der Biologie, die damals noch in den Kinderschuhen steckte, Vorstellungen, die milde ausgedrückt hanebüchen, schwachsinnig und menschenverachtend sind, sowohl fachlich als auch ethisch. Sie glaubten zum Beispiel, dass „Asozial sein“ oder „Alkoholiker sein“ Merkmale sind, die so stark an den Genen hängen, dass es Sinn macht, sie in Familienstammbäume so einzutragen wie heute solche Merkmale, die wirklich genetisch fixiert sind und an einem, zwei oder drei Genen hängen, also Merkmale wie die Blutgruppen. Der Satz „Mörder wird man nicht, Mörder ist man“ stammt auch von ihnen oder ihren geistigen Vordenkern. Als sei Mörder sein rein genetisch bedingt wie Farbenblind sein. Nicht nur das Genetische haben sie überbetont, in dem Falle diesmal zurecht „Determinismus“ genannt, sondern auch andere Aspekte der Biologie, so z. B. die Überbetonung biologischer Systeme, die das Individuum übergreifen. Sie fassten Populationen auf wie Individuen, und verglichen Individuen mit einzelnen Zellen eines Gewebeverbandes. Aus heutiger Sicht ist das hochgradig unsachlich und fast schon lächerlich. Von ihrer Rasseideologie ganz zu schweigen. Oder von ihrer Einteilung von Menschenleben in „hochwertig“ und „minderwertig“. Und dann ihr Sozialdarwinismus, ihre naturalistischen Fehlschlüsse, ihre ganzen anderen Fehlvorstellungen usw. …
          …ich könnte das weiter ausführen. Brauche ich nicht, die meisten kennen den saumäßigen Umgang der Nazis mit der Biologie, zumindest im Groben. Die Nazis waren wirkliche Biologisten. Was haben wir heute für eine Situation? Wir haben die perverse Situation, dass z. B. moderne Verhaltensbiologen in US-amerikanischen Instituten der Anthropologie, in denen es eine biologische und eine Gender-Abteilung gibt, über die Gender-Leute sagen: „Sie halten uns für Nazis und wir sie für Idioten.“ Genau das ist es: Wer heute überhaupt noch biologisch argumentiert, muss aufpassen, nicht in die Nähe von Nazis gerückt zu werden. Hochgradig krank ist das. Wer heute überhaupt noch erwähnt, dass die (z. B. geschlechtsspezifischen) Eigenschaften von Menschen AUCH genetisch bedingt sind, dem wird direkt „Determinismus“ und „Biologismus“ vorgeworfen. Blindwütig und ohne Prüfung, wie diese Begriffe überhaupt definiert sind. Im dritten Reich gab es eine Überbetonung des Genetischen, und deshalb darf heute in einigen Kreisen der genetische Anteil der Wahrheit nicht mehr ausgesprochen werden. Wir haben längst eine Art „Anti-Determinismus“ als eigenständige Ideologie.
          Mit der Geburtenrate ist das genauso. Wer eine höhere für angebracht hält, kriegt direkt eine mit der Nazi-Keule rein. Auch, wenn er Leben bewahren will, und sich dadurch sehr stark von den Nazis unterscheidet.

          „Partnermarkt und Arbeitsmarkt müssen halt wieder familienkompatibler werden. Über Einschränkungen des Rechts der Frau auf straffreie Abtreibung sollte auch nachgedacht werden.
          Man sollte darüber nachdenken ob es sinnvoll ist, für kinderlose Biologen, die es grob fahrlässig unterlassen sich in einen Bindungsfähigen Zustand zu versetzen, einen Akademikerjob vorzuhalten, den Familienväter wohl viel dringender benötigten.“

          Auch das ist eine riesige Unverschämtheit. Ich unterlasse gar nichts grob fahrlässig. Ich war bindungs- und beziehungsfähig bis zum Geht-nicht-mehr. Genützt hat es mir bei den Damen nichts. Und Männern mit AB-likem bisherigen Liebesleben und wirklich schlimmen Erfahrungen noch einen Job verweigern, um ihn an auf dem Partnermarkt erfolgreicheren Männern zu geben, oder die Forderung danach mit der Forderung nach einem restriktiveren Abtreibungsrecht zu vergleichen, ist ebenfalls eine unglaubliche Entgleisung.

          „In Anbetracht unserer Demografie wäre dies höchst unsozial. Auch gehen viele funktionale Ehen in die Brüche, weil angemessene Jobs besetzt werden von Bindungsunwilligen, die sich den ganzen Tag über die schröcklichen Frauen beklagen, und nicht im Geringsten bereit sind auch nur in Betracht zu ziehen, dass sie irgendetwas falsch machen.“

          Ich bin nicht bindungsunwillig, sondern kriege kaum eine bis gar keine mit, egal, was ich ausprobiere. Und wenn ich versuche, daran was zu ändern, dann – so war es bisher – kriege ich von den Frauen, mit denen ich es dann zu tun habe, jedesmal voll eine rein, ganz gleich, wie ich vorgehe. Irgendwann wird man dann wirklich unwillig, noch was zu versuchen, aus purem Selbstschutz. Ich soll was falsch gemacht haben? Ja, weißt Du, ich war nett zu den Frauen, das war falsch. Richtig gewesen wäre, sich wie ein Arschloch aufzuführen. Aber komm einer Mal darauf, dass Nett sein kontraproduktiv ist. Darüber hat mich niemand aufgeklärt. Meine ganzen Versuche liegen übrigens gast alle in der Zeit, die ich mich hier nicht an Diskussionen beteilige, und in der ich von Pick Up usw. nichts wusste.
          Die schröklichen Frauen? Sorry, aber wer seine Wahlmöglichkeiten auf dem Partnermarkt und seine sexuelle Macht derart raushängen lässt, wer mir gegenüber nicht den geringsten Respekt hat und keine angemessenen Umgangsformen mehr für nötig hält, ist auch schrecklich. Oder wer sich immer alles nimmt. Oder sich nie an Regeln hält, an Abmachungen, und immer unberechenbar ist. Ich habe es nie anders erlebt. Und das könnten die Frauen ändern. Die wollen sich gar nicht mit ihren männlichen Mitmenschen gut stehen, das ist mein Eindruck.
          Der Feminismus macht das nicht besser. Auch die Eigenschaften von Frauen, für die sie nichts können, sind eine große Härte: Sie kopieren das Wahlverhalten anderer Frauen. Und oftmals ist es so, dass wer als Mann – das zeigt auch Arnes Buch „Unberührt“ – in seiner Jugend nichtgelernt hat, mit Frauen umzugehen, der lernt es nicht mehr und bleibt alleine. Und kriegt für jeden Annäherungsversuch nur das Schutzschild mit Wucht ins Gesicht. Das ist auch schlimm. Der Feminismus sorgt dabei dann noch dafür, dass der Mann als Schwein gilt und die Frau als engelsgleiches Wesen, obwohl beide Seiten Vorlieben bezüglich des anderen Geschlechts haben, die letzteres als ziemlich unangenehm empfinden dürfte.
          Die vielen Frauen, die was falsch machen, die kommen auf dem Partnermarkt übrigens zum Zuge. Und die, die keine Umgangsformen, keinen persönlichen Respekt mehr nötig haben. Und ständig ihre Beziehungsunfähigkeit beweisen.

          „Über Einschränkungen des Rechtes auf freie Berufswahl sollte auch nachgedacht werden, wenn es um das Wohl des Volkes geht.“

          Eine saublöde Polemik. Hab ich sowas jemals gefordert? Kann man sowas unterstellen, nur, weil einer die liberale Abtreibungspraxis in Frage stellt (mehr als das tue ich noch nicht mal!)
          „Matthias, bleib lieber bei deiner Biologie, dein Politik- und Ethik- und Menschenrechtsverständnis ist .. etwas unterentwickelt.“

          Bei Dir ist aus meiner Sicht alles unterentwickelt, all das! Du argumentierst an einigen Stellen so, als währest Du bei Alice Schwarzer in der Lehre gewesen.

          „Und so langsam schießt du dich mit deinem Frauendingens völlig ins Aus. Phasenweise kann man das ja gerade noch akzeptieren, bei dir ist das aber ein Dauerzustand.“

          Du kannst Dich ja für ein gesellschaftliches Klima einsetzen, in denen wirklich gelackmeierte Männer sich nicht mehr trauen, über das zu sprechen, was ihnen widerfahren ist. Das haben wir zwar eh schon, es beschert uns hohe Suizidraten bei Jungen und Männern und im Extremfall sogar Amokläufe, aber auch egal. Männliche Verlierer sollen die Schnauze halten, weil sie sich sonst völlig ins Aus schießen. Und natürlich erbärmliche Jammerlappen sind.
          Ich bin mir sicher, „lieber“ Nick, dass Du mit dieser Einstellung gute Sponsoren findest. Frag doch mal die Heinrich-Böll-Stiftung, ob sie einen Job für Dich hat. Oder das Bundesforum Männer – wenn die mal nicht einen guten Posten für Dich haben, genug gefördert werden sie ja vom Staat.
          Oder klopf doch mal bei der EMMA an. Dort kannst Du für Geld zusammen mit Alice und Deinen instinktiven Dispositionen männliche Verlierer bekämpfen!

        • @ Maren

          „Dennoch verlangt kaum jemand eine stärkere Reglementierung von Alkoholkonsum/-verkauf.“

          So ein Schwachsinn. Stärkere Reglementierungen in Sachen Alkohol wurden und werden ständig gefordert. Völlig zurecht sogar.

          Auf alles andere von Dir gehe ich gar nicht erst ein.

          Interessant ist der Hinweis von Francesca, Du solltest weniger tief ins Glas gucken.

        • @ Matthias

          „1. Die Antiautoritäre Erziehung. Sie gilt heute zurecht als gescheitert.“

          Aber nur bei Leuten, die davon keine Ahnung haben.

        • @ Leszek

          „Aber nur bei Leuten, die davon keine Ahnung haben.“

          Also bei Leuten wie dem Kinderpsychiater Winterhoff?!?

          Der hält sie für gescheitert und kann es gut begründen. Ob man ihm nun in jedem Punkt recht gibt oder nicht.

          Für eine zu autoritäre Erziehung bin ich auch nicht. Eine total antiautoritäre der Marke „Einzige Regel: Es gibt keine Regeln“ dagegen kann nicht funktionieren. Mehr wollte ich damit nicht sagen. Außerdem geht es oben insgesamt um ein anderes Thema, das hier war nur ein Beispiel.

        • @ Matthias

          „Also bei Leuten wie dem Kinderpsychiater Winterhoff?!?
          Der hält sie für gescheitert und kann es gut begründen. Ob man ihm nun in jedem Punkt recht gibt oder nicht.“

          Dazu wäre eine Quelle nett (am besten mit Seitenangabe).
          Ich nehme ja gerne konservative Lügenpropaganda auseinander und das hört sich mal wieder nach einem solchen Fall an.
          Vermutlich entwirft Winterhoff ein Zerrbild der antiautoritären Erziehung, das wenig bis nichts mit dem zu tun hat, was in den zentralen Schriften zum Thema steht, um sein Zerrbild dann für gescheitert zu erklären. Die übliche Masche.

        • @Matthias
          *Oder wer sich immer alles nimmt. Oder sich nie an Regeln hält, an Abmachungen, und immer unberechenbar ist. Ich habe es nie anders erlebt. *

          Menschen sind unberechenbar. Get over it.

          Und, ernsthaft, so wie du hier um dich schlägst wenn dir widersprochen wird, würde ich jetzt mal tippen, dass es nicht die Frauen sind, denen man „Beziehungsunfähigkeit“ unterstellen müsste.
          Nick zu einem Job bei der EMMA zu raten ist, gelinde gesagt, absurd.

          Arbeite mal an deinem Selbstwertgefühl, das mein ich jetzt ganz ernst. Ich würde dir ja auch raten diesbzgl professionellen Rat zu suchen, aber damit würde ich ja dich und damit die gesamte Männerrechtsbewegung diskreditieren. Weil es nichts schlimmeres gibt als mit seinen Problemen sachlich und zielorientiert umzugehen. Es ist ja viel sinnvoller, wöchentlich passiv-aggressiv im Internet über die zu schäumen die bös zu einem waren, und halbärschig PU gut zu finden.

        • @ Nick

          „Ich glaube, Frau Ebeling überzieht langsam ein bisschen.“

          Langsam ist gut. Ihre Beiträge zu lesen ist für mich regelmäßig eine Qual, da erscheint mir sogar Eva Herman noch substanziierter.

          @ Maren

          „Was mich ferner an den Argumentationen der “Pro-Life” Fraktion stört ist einerseits, dass sie einem Embryo höhere Priorität einräumen als einem erwachsenem Menschen.“

          Eine der wichtigsten Stellen aus „Eunuchen für das Himmelreich“ (Uta Ranke-Heinemann, die 99 immerhin zur Wahl als erste deutsche Bundespräsidentin angetreten ist):

          „Der Papst geht vor nach dem Motto: Je ungeborener, ja ungezeugter der Mensch, desto mehr ist er zu schützen, je geborener der Mensch, desto mehr muß man ihn unter Umständen umbringen, nämlich außer in gerechten Kriegen auch durch die Todesstrafe. Dass die Todesstrafe laut Weltkatechismus 1992 Nr. 2266; Lat.- Fassung 1997, Nr. 2267 in ‚schwerwiegendsten Fällen‘ zulässig, ja sogar ‚Pflicht‘ ist, ist ein Schock für einen Christen, der Christus ganz anders verstanden zu haben meint.“

          @ Matthias

          „In der heutigen Zeit ist das Problem, dass man gegen Abtreibungen kaum noch was sagen darf.“

          Schau mal: ich kann sagen, dass es just die Abtreibungsfrage war, die mir persönlich die längste Zeit meines Lebens das Gefühl gab, „Feminismus ist nix für mich“. Weil ich nämlich bereits als Kind, das ich davon hörte, dachte, ich würde immer und unter allen Umständen austragen (inzwischen wäre ich da vorsichtiger mit meiner Aussage, sowas macht die Lebenserfahrung). Gleichzeitig fand ich die Parole „Mein Bauch gehört mir“ schon damals ohne Zweifel richtig, war ich froh, dass Feministinnen diese an sich Selbstverständlichkeit erkämpft hatten (BTW: im alt-jüdischen noch ist Abtreibung u.U. erlaubt, gerechtfertigt als „Verteidigung gegen einen Angreifer“).

          Was soll daran eigentlich so schwer sein?

          Du (als niemals konkret-Betroffener) hast imho tatsächlich nur das Recht über Bedingungen nachzusinnen, die die Aufzucht von Kindern erleichtern würden (allen voran das BGE). Und Du kannst sagen, dass Dich der Gedanke an Abtreibungen traurig stimmt. Reicht das nicht?

          Fingerzeig à la Ebeling (für die der Beweis, dass sie in der Lage ist, ausnahmsweise auch mal an irgendeiner Stelle mit ihren Geschlechtsgenossinnen solidarisch zu sein) ist mitnichten mutig, das ist bildlich gesprochen Treten nach jemandem, der bereits am Boden liegt.

          Und der Vergleich mit den Holocaust-Opfern ist einfach nur strunz-dumm, sollte auch dem Einfältigsten verdeutlichen, auf welchem Niveau sie sich bewegt (siehe Nick).

        • @ Leszek

          „Vermutlich entwirft Winterhoff ein Zerrbild der antiautoritären Erziehung, das wenig bis nichts mit dem zu tun hat, was in den zentralen Schriften zum Thema steht“

          Nenn mal bitte ein paar einschlägige Autoren. Ich fürchte spontan, ich kenne da bloß Peter Brückner.

        • „Du (als niemals konkret-Betroffener) hast imho tatsächlich nur das Recht über Bedingungen nachzusinnen,..“

          Nein! Er hat das Recht darüber nachzusinnen, worüber er immer will. Was soll denn das für eine Aussage sein? Warum soll er denn nix zu Abtreibungen sagen dürfen?

          „ausnahmsweise auch mal an irgendeiner Stelle mit ihren Geschlechtsgenossinnen solidarisch zu sein“

          Sei Du erstmal mit Deiner Geschlechtsgenossin Eberling solidarisch.

          Vergleiche mit Nazis machen doch die Femis auch gerne.

          Frau Schwarzer hat sich doch auch mit denn H-Opfern verglichen! (Börne Preis)

        • @Gedankenwerk:
          Wenn man sich die Embryonalentwicklung ansieht ist schon ab dem 20 Tag weit mehr da, als nur ein unorganisierter Zellhaufen. Inwieweit das im Verlauf ein schon rudimentär empfindungsfähiger menschlicher Organismus ist, kann man schwierig beurteilen. Und im späteren Schwangerschaftsverlauf, sieht man ja durchaus, dass der Fötus auch mit seiner Umwelt reagiert, auf Stimmen, Geräusche etc.

          Man setzt eben die Grenze dort, das zentrale Nervensystem anfängt zu funktionieren.

          Der Hirntod ist das gesetzliche Kriterium für „Tod“ und lässt sich sehr genau bestimmen.

          Wenn du das Potenzialargument bringst, dann musst du wohl einräumen, dass allerspätestens die befruchtete Eizelle ein werdendes Menschenleben ist.

          Wie gesagt, religiöse bzw. dogmatische Bedenken kann ich gut nachvollziehen: Es ist eben potenziell _sehr_ gefährlich, wenn man das „du sollst (menschliches Leben) nicht töten“ anfängt aufzuweichen.

        • @ sheera

          *“Mein Bauch gehört mir” schon damals ohne Zweifel richtig, war ich froh, dass Feministinnen diese an sich Selbstverständlichkeit erkämpft hatten.*

          Genau deshalb wäre es eine der
          vornehmsten Aufgaben der Gesellschaft,
          dafür zu sorgen, dass Frauen nicht
          beliebig viel Scheisse mit ihrem
          Bauch anstellen.

        • @ Leszek

          „Dazu wäre eine Quelle nett (am besten mit Seitenangabe).“

          Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit. Unter Mitarbeit von Carsten Tergast. Gütersloher Verlagshaus; Gütersloh 2008, ISBN 978-3-579-06980-7. Auch als Hörbuch, ISBN 978-3-579-07625-6

          Seitenzahl habe ich gerade nicht auf Lager.

          vgl. auch http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Winterhoff

          …auch wenn Wikipedia keine gute Quelle ist.

          Wolfgang Bergmann habe ihn kritisiert. Weißt Du, ich bin weder groß für autoritäre, noch für antiautoritäre Erziehung. Das gesunde Mittelmaß wird es sein. Es gibt vermutlich in beiden Richtungen ziemliche Auswüchse.

        • @ muttersheera

          „Fingerzeig à la Ebeling (für die der Beweis, dass sie in der Lage ist, ausnahmsweise auch mal an irgendeiner Stelle mit ihren Geschlechtsgenossinnen solidarisch zu sein) ist mitnichten mutig, das ist bildlich gesprochen Treten nach jemandem, der bereits am Boden liegt.“

          Verstehe ich nicht.

          „für die der Beweis, dass sie in der Lage ist, ausnahmsweise auch mal an irgendeiner Stelle mit ihren Geschlechtsgenossinnen solidarisch zu sein“

          Für die der Beweis was? Noch aussteht?

          „Treten nach jemandem, der bereits am Boden liegt.“

          Verstehe ich auch nicht. Wen treten?

          Weißt Du, ich will keinen Streit mit Dir. Habe ich hier genug.

          Ich habe schon mal gesagt, dass ich nicht radikal gegen Abtreibungen bin. Ich sehe aber auch nicht ein, wieso ich wie selbstverständlich und ohne Abstriche dafür sein muss, dass gesunde Frauen gesunde Kinder abtreiben dürfen, die nicht von einem Vergewaltiger stammen, und das noch nicht mal hinterfragen darf.

          Und klar: Ich sehe die Abtreibungen auch aus der Perspektive, was ich mir bisher alles erlauben durfte im Leben und was sich Frauen erlauben dürfen. Und wie sich Abtreibungen auf den Partnermarkt auswirken.

          Ja und? Bin ich deshalb ein schlechter Mensch, wenn ich mit Frauen auf einer Augenhöhe angesiedelt sein will?

        • @ muttersheera noch

          „Langsam ist gut. Ihre Beiträge zu lesen ist für mich regelmäßig eine Qual, da erscheint mir sogar Eva Herman noch substanziierter.“

          Eine Qual? Ich finde diese Texte weitgehend gut.

          Gerüchten zufolge sind für Dich die Texte von Dworkin keine Qual?

          Und wie soll das ein Mann empfinden?

        • @ maren

          „Und, ernsthaft, so wie du hier um dich schlägst wenn dir widersprochen wird, würde ich jetzt mal tippen, dass es nicht die Frauen sind, denen man “Beziehungsunfähigkeit” unterstellen müsste.“

          Du verwechselst (vermutlich absichtlich) Ursache mit Wirkung. Um sich schlagen kann ein Mensch, weil er schlechte Erfahrungen gemacht hat und in dem Zusammenhang gerade wieder mal eine rein gekriegt hat. Daraus sofort den Schluss zu ziehen, diese Art und Weise sei die Ursache für die Art, wie mit ihm umgesprungen wurde, ist eine Tatsachenverdrehung, wie man sie aus den Mainstreammedien und von Winkeladvokaten kennt.

          „Arbeite mal an deinem Selbstwertgefühl, das mein ich jetzt ganz ernst. Ich würde dir ja auch raten diesbzgl professionellen Rat zu suchen,“

          Die „Logik “ klingt wirklich nach einem tiefen Blick ins Glas.

          „Weil es nichts schlimmeres gibt als mit seinen Problemen sachlich und zielorientiert umzugehen.“

          Das Problem liegt nicht bei mir.

          „Es ist ja viel sinnvoller, wöchentlich passiv-aggressiv im Internet über die zu schäumen die bös zu einem waren, und halbärschig PU gut zu finden.“

          Ich „schäume“ nur dann, wenn mich jemand direkt angreift, und zu weit unter der Gürtellinie. Und dann zurecht.

          Ich habe auf weitere Diskussionen keine Lust.

        • @ Matthias

          „Das gesunde Mittelmaß wird es sein.
          Es gibt vermutlich in beiden
          Richtungen ziemliche Auswüchse.“

          Kann ich so aus eigener Erfahrung
          als Vater von 3 erwachsenen Kindern
          bestätigen.
          Es ist schon ab ca. 4 durchaus
          möglich mit den Kindern zumindest
          ansatzweise auf logisch rationaler
          Ebene zu kommunizieren.

        • @Nick

          Man setzt eben die Grenze dort, das zentrale Nervensystem anfängt zu funktionieren.

          Ein Neuralrohr ist auch eine Form des zentralen Nervensystem. Ab Tag 20 bildet es sich heraus.

          Der Hirntod ist das gesetzliche Kriterium für “Tod” und lässt sich sehr genau bestimmen.

          Es sind „willkürliche“ Kriterien, die sich von Land zu Land unterscheiden. In manchen Ländern reicht es, wenn die „Funktionsfähigkeit des Gehirn als Ganzes“ ausfällt.
          Oder man davon „ausgehen kann“, dass der Zustand irreversibel ist.
          Im Grunde jede Menge Wischiwaschi. Es ist ja mitnichten so, dass das Gehirn ganz tot und am verfaulen sein muss.
          Es ist eine pragmatisch festgelegte Grenze, die auch gern mal verschoben werden kann, wenn es für nötig erachtet wird (für Spenderorgane).

          Wenn du das Potenzialargument bringst, dann musst du wohl einräumen, dass allerspätestens die befruchtete Eizelle ein werdendes Menschenleben ist.

          Bringe ich ja nicht, zumindest nicht in der Form, wie Du beschreibst. Wenn es so einfach ist, warum ist es dann überhaupt problematisch, jemanden umzubringen?
          Letztlich gibt es da Moralphilosophen, die das als einziges Gegenargument bringen (Weil man jemanden seiner Lebenszeit beraubt).
          Wenn es nur um die Leiderfahrung geht, müsste es ja vollkommen okay sein, jemanden schmerzfrei umzubringen.

          Ich bin ja kein pauschaler Abtreibungsgegner, wie ich im Beitrag oben schrieb, mag es im Einzelfall angebracht sein.
          Und das ausgerechnet die Kirchen irgendwelche Schwangerschaftsberatungen machen wollen finde ich auch gruselig.
          Wahrscheinlich ist es sowieso schon so, dass ein halbwegs verantwortungsbewusster Arzt bei so einem Eingriff für die Zukunft auch über alternative Verhütungsmethoden oder gar die Möglichkeit der Sterilisation aufklärt.

        • @Matthes
          *Und klar: Ich sehe die Abtreibungen auch aus der Perspektive, was ich mir bisher alles erlauben durfte im Leben und was sich Frauen erlauben dürfen. Und wie sich Abtreibungen auf den Partnermarkt auswirken.*

          Also ist das so ne Sache: Wenn ich keinen Sex habe(n darf) dürfen die auch nicht abtreiben?

          *Das Problem liegt nicht bei mir*

          Die beiden einzigen gemeinsamen Nenner, die deine Ex-Partnerinnen haben bist du und ihr Geschlecht.
          Da es ja aber nicht an dir liegt, arbeitest du dich an den Frauen als ganzes ab.
          Was aber in der Form, wie du es jetzt betreibst auch nicht zielführend ist.

        • @Gedankenwerk:

          Es sind “willkürliche” Kriterien, die sich von Land zu Land unterscheiden.

          Ja, letzlich sind es alles willkürliche Kriterien, aber man muss ja irgendein Kriterium finden.

          Es ist wohl ziemlich inhuman, den Körper eines Hirntoten um jeden Preis am leben zu erhalten.

          Eine befruchtete Eizelle ist – wenn man dogmatisch an die Sache rangeht – auch ein menschliches Leben, man kann aber schlecht jede Frau dazu zwingen, das was da unten so rauskommt täglich vom Notarzt abholen zu lassen.

          Die Bedenken bzgl. ethischer Implikationen teile ich ja, wie gesagt. Brandgefährlich, das ganze.

        • @ Matthias

          Arbeite mal an deinem Selbstwertgefühl,
          das mein ich jetzt ganz ernst.

          Der Ratschlag der weiblichen Schlange.
          Mein Ratschlag lass dich nicht
          psychlogisieren. Nimm die Sache
          selber in die Hand. Gerade wenn
          man dauernd auf Entzug ist oder an
          One-itis leidet kann GFTOW
          Abhilfe schaffen.

        • @Matthias

          Hab`s Dir ja schonmal gesagt, lass Dich nicht so aufziehen.

          Und Deine „konservativen“ Lösungvorschläge sind bei Lichte betrachtet doch auch nicht das Gelbe vom Ei.

          Sei froh, dass die ganze Ehequatsch-Sache nicht (mehr) das gesellschaftserzwungene Normbild ist. Wenn jetzt die ganzen weiblichen Nicknamen hier keine Maskulistischen Sockenpuppen sind, dann spricht das doch auch nicht gerade für Bindung auf ewig. In deren Nähe kriegt man mich nicht mit zehn Pferden und ihre Seelen könn‘ mir ganz gestohlen werden 😉
          Oder ist Dir auch nur eine davon symphatisch bzw. nicht abgründig unsymphatisch? Jetzt stell Dir mal vor Du wärst mit denen verheiratet…

          Mit andern Worten, genieße Dein Leben Alter. Sonst drehst Du irgendwann durch.

        • @Stephan

          Der Verdacht kommt hin und wieder mal auf.
          Weil sich in RL eine ganz andere Wahrnehmung ergibt.
          Vielleicht liegt es auch daran, dass hier die reine verbale Äußerung ganz ohne zusätzlichen Kontext für sich steht.
          In RL hat man ja noch die äußere Erscheinung, Mimik, Gestik etc. Nur komischerweise ist das, bis auf einzelne Ausnahmen, bei den Männern ja nicht so problematisch.
          Selbst Roslin, der in vielen Sachpunkten eine ganz andere Meinung hat als ich, kommt mir meist ganz verträglich vor.

          Diskussionskulturmäßig, z.B. was das Persönlichwerden, Nörgeln, unfaires Gebahren etc. angeht, sind die Frauen bzw. die weiblichen Sockenpuppen ganz weit vorn, so dass man schon den Verdacht haben kann, es wäre inszeniert.

        • „Hab`s Dir ja schonmal gesagt, lass Dich nicht so aufziehen.“

          Tue ich nicht, ich wehre mich nur.

          „Und Deine “konservativen” Lösungvorschläge sind bei Lichte betrachtet doch auch nicht das Gelbe vom Ei.“

          Das sie Nachteile haben, weiß ich. Eigenartigerweise entgeht hier immer vielen, dass ich sie in einer geradezu butterweichen Fassung im Vergleich zu früheren Zeiten befürworte.

          „Sei froh, dass die ganze Ehequatsch-Sache nicht (mehr) das gesellschaftserzwungene Normbild ist.“

          Ist kein Quatsch.

          „Wenn jetzt die ganzen weiblichen Nicknamen hier keine Maskulistischen Sockenpuppen sind, dann spricht das doch auch nicht gerade für Bindung auf ewig. In deren Nähe kriegt man mich nicht mit zehn Pferden und ihre Seelen könn’ mir ganz gestohlen werden 😉
          Oder ist Dir auch nur eine davon symphatisch bzw. nicht abgründig unsymphatisch? Jetzt stell Dir mal vor Du wärst mit denen verheiratet…“

          Horror.

          „Mit andern Worten, genieße Dein Leben Alter.“

          Das tue ich.

          „Sonst drehst Du irgendwann durch.“

          Nie im Leben.

        • @ Maren

          „Also ist das so ne Sache: Wenn ich keinen Sex habe(n darf) dürfen die auch nicht abtreiben?“

          Das ist Marens Niveau. Noch primitiver geht es nicht mehr. Es geht um eine insgesamte Ausgewogenheit vor dem Gesetz.

          „*Das Problem liegt nicht bei mir*

          Die beiden einzigen gemeinsamen Nenner, die deine Ex-Partnerinnen haben bist du und ihr Geschlecht.“

          Was soll das heißen? Im übrigen war das nur eine. (Und mehrere, bei denen ich in der Friendszone war.)

          „Da es ja aber nicht an dir liegt, arbeitest du dich an den Frauen als ganzes ab.
          Was aber in der Form, wie du es jetzt betreibst auch nicht zielführend ist.“

          Doch, das muss auch mal von der Seite betrachtet werden.

          • @Matthias

            “*Das Problem liegt nicht bei mir*

            Natürlich liegt es an dir. An wem den sonst?

            Du bietest ein Produkt an, wie alle anderen Männern auch, und die Kunden wollen es anscheinend nicht. Da kannst du natürlich gerne die alte Ausrede finden, dass der Markt noch nicht reif für den Produkt ist und die Kunden zu verwöhnt, aber das ändert nichts daran, dass dein Produkt anscheinend nicht konkurrenzfähig ist.

            Und umerziehungskurse für die Kunden zu fordern bringt da recht wenig. Sie sind schlicht unrealistisch.

            Bessere also dein Produkt auf oder verabschiede dich aus dem Markt.

            Es könnte helfen, wenn du dein eigenes Produkt mal realistischer bewertest.

            Es gibt Gründe dafür, warum dich Frauen in die Friendzone stecken.

            Solange du das nicht akzeptierst wird sich bei dir auch nichts bessern.

        • @Matthes

          Insgesamte Ausgewogenheit?? Du willst Frauen bestrafen, das ist alles. Wofür scheint dir im Prinzip egal zu sein. Ich muss Nick zustimmen, dein Moral- bzw. Gerechtigkeitsverständis ist tatsächlich unterentwickelt.

          Und ich bezeichne jetzt mal alle Frauen an denen du Interesse hattest als Exen.

          Was bringt dir das, dich so an der Schlechtigkeit der Frauen abzuarbeiten?

        • @Matthias

          “Hab`s Dir ja schonmal gesagt, lass Dich nicht so aufziehen.”

          Tue ich nicht, ich wehre mich nur.

          Mein Eindruck ist eher, dass Du auf jede Palme kletterst, die man Dir hinstellt.
          Meinst Du echt die betreffenden Leute denken sich sonderlich viel dabei, wenn sie ihr Zeug hinrotzen?
          Der einzige der den Schaden und möglicherweise ein paar Magengeschwüre davon trägt, bist Du.
          Die machen das womöglich ihr ganzes Leben schon so.
          Und nur weil Du dann in Romanform alles auseinandernimmst, wird sich davon niemand beeindrucken lassen.
          Hast Du irgendwas davon, ergibt sich irgendeine praktikabel Lösung für Dich?

          Die Vergangenheit kannst Du nicht ändern. Deine Jugend holt Dir niemand zurück und anstatt Dich immer wieder ins Hamsterrad sperren zu lassen und die Verlusterfahrung zu perpetuieren, kannst Du Dich auch konstruktiveren Dingen zuwenden.
          Lass Dich nicht immer wieder zum Spielball von Arschlöchern machen.

        • Stimmt genauso wenig wie der Schwachsinn vom Nick, ich hätte mein Liebesleben ausgebreitet. Ich habe nur ein Paar Spitzen vom Eisberg erzählt. Und nicht, damit hier die Leute über mich herfallen.

          Du hast hier x-mal erzählt, dass dich Frauen wasweißichwie ständig verletzen, dass sie (alle natürlich) sich nicht „benehmen“ können etc. pp., und dass du niemals etwas falsch gemacht hättest, außer nett zu sein. An dir läge dabei niemals nichts.

          Dann darf man wohl der Meinung sein, dass das so hinten und vorne nicht stimmen kann.

          Dann hast du erzählt, dass dir jemand die Tür vor der Nase zugeknallt hat, und nicht (mehr?) bereit war, dir irgendetwas zu erklären.

          Da fängt man eben an zu vermuten, warum. Ja, warum nur?

        • Zusatz zu:

          im alt-jüdischen noch ist Abtreibung u.U. erlaubt, gerechtfertigt als “Verteidigung gegen einen Angreifer”

          Könnte auch „Abwehr eines Verfolgers“ gewesen sein, falls irgendwer danach mal suchen mag (glaube ich jetzt sogar eher).

          @ Leszek

          Kenn ich nix von, ohne Scheiß! Summerhill ist mir natürlich ein Begriff, wenn auch mehr aus z.B. ZEIT-Berichten oder Interviews wie diesem
          http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36943
          wo ich u.a. folgende Stelle recht interessant fand:

          „Ausgerechnet von Summerhill, dem Inbegriff der antiautoritären Erziehung, sollen die Leute ein diszipliniertes Zusammenleben lernen?

          Zunächst mal: Mein Vater war nie glücklich mit dem Begriff »antiautoritäre Erziehung«, er hat ihn auch selbst nie verwendet. Die Wahrheit ist: Viele Eltern sind heute sehr verunsichert. Ihre Kinder sollen in Freiheit groß werden, aber niemand hat ihnen beigebracht, wie man mit einem freien Kind umgeht. Sie denken, dass alles, was das Kind tut, in Ordnung ist, aber das ist es absolut nicht! Die Kinder, mit denen wir dann zu tun haben – auch in Summerhill –, halten sich an keinerlei Regeln. “

          @ Matthias

          Zunächst mal zu:
          „Wolfgang Bergmann habe ihn kritisiert“

          Wer auch immer wen jetzt kritisiert haben soll, Wolfgang Bergmann ist bei mir abgespeichert als der Mann, der „Geschirrspülen und Ordnung halten“ nicht nur als „weibliche Eigenschaften“ charakterisiert hat, sondern es sogar als Kindesmissbrauch (!) bezeichnete, wenn man einen Jungen dazu anhält.

          Keine üble Nachrede meinerseits das, sondern von jedem zu besichtigen ab Minute 4 hier:

          Du willst mir hoffentlich nicht erzählen, dass Du da mit ihm auch nur im Ansatz konform gingest?

          „Für die der Beweis was? Noch aussteht?“

          Exakt das wollte ich geschrieben haben, ja.

          „Verstehe ich auch nicht. Wen treten?“

          Frauen, die abgetrieben haben. Sie spricht ihnen ihr Gewissen ab, scheint keinerlei Notlagen anzuerkennen, etc. pp.

          „Weißt Du, ich will keinen Streit mit Dir. Habe ich hier genug.“

          Kommt mir auch manchmal so vor (im doppelten Sinne).

          „Gerüchten zufolge sind für Dich die Texte von Dworkin keine Qual?“

          Ich bilde mir ein, ich nannte sie tatsächlich mal „schmerzhaft zu lesen, aber notwendig“.

          Ebeling hingegen serviert lediglich alten Wein in neuen Schläuchen (wobei ich natürlich nicht verleugne, dass auch ein blindes Huhn gelegentlich mal ein Korn trifft).

        • Wolfgang Bergmann ist bei mir abgespeichert als der Mann, der “Geschirrspülen und Ordnung halten” nicht nur als “weibliche Eigenschaften” charakterisiert hat, sondern es sogar als Kindesmissbrauch (!) bezeichnete, wenn man einen Jungen dazu anhält.

          Und wieder eine Schweinerei des Patriarchates augedeckt!11!1!

          Ist zwar grob aus dem Kontext gerissen, aber Kontext beachten schmälerte ja den herrlichen Dopaminkick. Iss wie bei wgvdl, wenn eine Untat eines Weibes augedeckt wurde.

          Dreijährige und Abwaschen? Dreijährige und Ordnung halten?

          Sry, es wäre auch bei einem dreijährigen Mädchen oft – nicht immer – ein Mißhandlung, sie entwicklungsunangemessen dazu anzuhalten. Jungen sind idR nämlich etwas langsamer in der Entwicklung. Ich glaube, da hat jemand die Pointe verpasst.

          Die Beispiele mögen nicht die Besten gewesen sein, aber Genderismus bei Dreijährigen halte auch ich für Kindesmißhandlung.

          Er hat nmE völlig recht, dass Kinder, insbesondere die meisten Jungen, lernen müssen ihre Aggressionen sinnvoll einzusetzen.

        • @ Sheera

          Ja, der Titel des Buches von Alexander Neill „Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung. Das Beispiel Summerhill“ war eine Erfindung des Verlags. Neill selbst gefiel der vom Verlag erfundene Begriff „antiautoritäre Erziehung“ nicht, aber als das Buch erstmal erschienen war und bekannt wurde, bürgerte sich diese Bezeichnung ein.

          Alexander Neill vertrat ausdrücklich die Auffassung, dass Freiheit nicht Zügellosigkeit bedeutet. Er äußerte einmal, dass keinerlei Grenzen zu setzen ein Kind schneller verderben würde als autoritäre Erziehung. Auch die Auffassung, dass sich Erwachsene von Kindern auf der Nase herumtanzen lassen sollten, war ihm fremd.

          Wie gesagt: Dass „antiautoritäre Erziehung“ in ihren theoretischen Grundlagen oder ihrer pädagogischen Praxis irgendwas damit zu tun hätte, dass Kindern keinerlei Grenzen gesetzt werden sollten, ist konservative Lügenpropaganda.

        • „Er hat nmE völlig recht, dass Kinder, insbesondere die meisten Jungen, lernen müssen ihre Aggressionen sinnvoll einzusetzen.“

          Könnte der kleine Nick denn beschreiben, wie er es lernen musste und mit welchem Erfolg konkret?

          „Das gehört nicht hierhin“ hör ich ihn schon bellen, noch eh ich den „Senden“-Button geklickt habe…

        • @ Leszek

          „Dass “antiautoritäre Erziehung” in ihren theoretischen Grundlagen oder ihrer pädagogischen Praxis irgendwas damit zu tun hätte, dass Kindern keinerlei Grenzen gesetzt werden sollten, ist konservative Lügenpropaganda.“

          Nunja… in den Kinderladen-Filmschnipseln (aus der Anfangszeit), die mir zu Augen kamen, sah das schon so danach aus.
          Womit ich natürlich nicht das Konzept selbst verteufeln will.

        • @ Christian

          „@Matthias

          “*Das Problem liegt nicht bei mir*

          Natürlich liegt es an dir. An wem den sonst?“

          Es gibt eine Menge Faktoren, die die Geschehnisse auf dem Partnermarkt auf der Populationsebene beeinflussen. Es gibt z. B. in den Altersklassen, die auf dem Partnermarkt eine Rolle spielen, eine männliche Mehrheit. Serielle Polygynie kommt mit dazu. Wenn man beim AB-sein bzw. bei AB-ähnlichem Dasein immer nur das „Problem“ oder gar die „Schuld“ beim betroffenen Individuum sucht, betreibt man Loser shaming. Man tritt auf Menschen ein, die eh schon am Boden liegen. Man könnte genauso gut sagen, dass es ganz normal ist, dass von den Männern ein Teil keine mit kriegt. Von Natur aus ist es ja normal.

          Viele männliche ABs – das wird auch in Arnes Buch deutlich – wurden als Kinder oder Jugendliche ausgegrenzt und oft gemobbt.
          Sie erlernen dadurch (oder durch andere Lebensumstände, die sie vom Flirten abhalten) dann kein richtiges Flirtverhalten. Sie hinken in Sachen Flirtqualitäten dann deutlich hinter ihren Altersgenossen zurück. Wenn dann noch andere Lebensumstände (z. B. Todesfälle, viel Arbeit, gesundheitliche Probleme, familiäre Probleme, schlechtes Aussehen, was auch immer usw.) hinzukommen, und man ihnen feministisch bedingt Flirtfehler wie Nett sein beibringt, geraten sie dann in den durch mate copying bedingten Teufelskreis der Ablehnung, der darin besteht, dass ein junger Mann, der in seiner Jugend keine Erfahrungen machte durfte mit Mädchen, als junger Erwachsener auch kaum Gelegenheiten auf Erfahrungen hat, weil er ja schon meist in der A1-Phase scheitert und wenn nicht, dann in der Friendszone landet. Oder – wie ich einmal – mit deutlich zu großen Aufwand in einer Beziehung. Wenn dann weitere Lebensumstände ebenfalls nicht viel Flirten zulassen und er mit Pick Up-Literatur erst dann in Berührung kommt, wenn es schon zu spät ist, macht er dann auf je nach genauem Fall nie vernünftige Erfahrungen.

          Hinzu kommt, dass unabhängig davon viele Frauen heute wirklich extrem unfreundlich, nicht beziehungsfähig, unfair und egoistisch sind, gerade zu unattraktiveren Männern mit wenig Flirtkompetenz.

          Jetzt kommst Du und sagst eiskalt-lapidar zu solchen und ähnlichen Männern so Sachen wie „Natürlich liegt es an Dir. An wem den sonst?“

          Sei froh, nicht selbst betroffen zu sein. Es hätte Dich je nach Lebensumständen auch treffen können.

          Du kannst ja das hier

          http://ab-wiki.acc.de/wiki/index.php/Mobbing

          mal lesen. Durch sowas kommen einige Männer wohl in die Ab-Schiene. Andere Lebensumstände (z. B. Abgelegen wohnen, daher kaum Anschluss an andere in der Jugend, Familiäre Probleme, gesundheitliche Probleme, einfach nur schlechtes Aussehen, zu dünn, Todesfälle usw, tun es auch. Ich beantworte hier aber jetzt bestimmt keine Fragen, ob von alle dem und wenn, dann was davon auf meine Vergangenheit zutrifft.)

          Ich finde es unmöglich, von männlichen ABs und Männern mit längerer AB-Vergangenheit und entsprechenden Schwierigkeiten dauernd zu verlangen, dass sie bei sich die Schuld suchen, nach dem Motto „Ja ich bin ja auch ein gestörtes Problemwesen und sozial völlig inkompetent und muss noch viel lernen.“

          Man vergisst dabei, dass es normal ist, das ein gewisser Prozentsatz aller Männer von Natur aus keine mitkriegt und dass Frauen mit entsprechend großen sozialen Defiziten in Sachen Flirtkompetenz ziemlich gut auf dem Partnermarkt zum Zuge kommen

          „Du bietest ein Produkt an, wie alle anderen Männern auch, und die Kunden wollen es anscheinend nicht. Da kannst du natürlich gerne die alte Ausrede finden, dass der Markt noch nicht reif für den Produkt ist und die Kunden zu verwöhnt, aber das ändert nichts daran, dass dein Produkt anscheinend nicht konkurrenzfähig ist.“

          Ich biete schon längere Zeit gar nichts mehr an. Mir geht es um was anderes. Ich will, dass Frauen nicht mehr pauschal als „benachteiligt“ eingestuft werden, denn denen kann es kaum bis gar nicht passieren, keinen mitzukriegen und dem anderen Geschlecht gegenüber dermaßen machtlos und rechtlos gegenüberzustehen.

          „Und umerziehungskurse für die Kunden zu fordern bringt da recht wenig. Sie sind schlicht unrealistisch.“

          Ich habe nicht Umerziehungskurse gefordert, sondern ein Miteinander auf Augenhöhe. Denn wir haben in der heutigen Zeit auch das Problem, dass Fairness, gegenseitiger Respekt, Höflichkeit, Beziehungsfähigkeit usw. den Bach runter gehen. Und das können auch Leute beurteilen, die wie ich nur wenig Erfahrung sammeln durften. Wenn eine Frau zum Beispiel einen Mann in ihrer Friendszone hat und genau weiß, dass er niemals ihr Sex- bzw. Beziehungspartner wird, und ihn trotzdem weiter werben lässt, ihn das Essen im Restaurant bezahlen lässt, verschiedene Dienste von ihm in Anspruch nimmt, den Beziehungspartner, den sie zu dem Zeitpunkt schonlange hat, verschweigt, damit sie ihn weiter ausbeuten kann, dann liegt das Problem nicht beim Mann in der Friendszone, sondern bei der unfairen und egoistischen Frau. Und wenn solche Erfahrungen dazu führen, dass dieser Mann eine Zeitlang nicht mehr die Fühler nach anderen Frauen ausstreckt, weil er glaubt, sie haben zu können, sie nur noch nicht vollständig erobert hat und ansonsten ja auch kaum einen Erstkontakt hinkriegt, dann macht er natürlich auch weiter keine Erfahrungen, die sein Flirtverhalten verbessern.

          „Bessere also dein Produkt auf oder verabschiede dich aus dem Markt.“

          Es gibt zur Zeit von mir kein Produkt, das ich anbiete. Hab ich doch schon mal gesagt. Ich bin es einfach nur noch leid. Ich kann mich nach all dem auf eine Frau noch nicht mal mehr freuen.

          Eine richtige Freundin hatte ich. Und – hab ich sie halten können? Nein.

          Meine Erfahrung ist: Egal wie ich mich Frauen gegenüber verhalte, ich kriege garantiert eine rein. Und das liegt nicht einfach nur an mir. Und wenn es teilweise an mir liegt: Ich kann auch nichts für alle meine individuellen Eigenschaften. ich kann mich nicht neu erfinden. Ich sehe auch gar nicht ein, mit SOLCHEN Frauen anpassen zu müssen, während die sich einen Dreck mir anpassen.

          „Es könnte helfen, wenn du dein eigenes Produkt mal realistischer bewertest.“

          Ich bewerte mein „Produkt“ als unattraktiv. Habe ich jemals anders getan hier? Nein. Ich bewerte mich aber dennoch, weil ich Beziehungserfahrung habe, als beziehungsfähig.

          „Es gibt Gründe dafür, warum dich Frauen in die Friendzone stecken. “

          Junge, das weiß ich. Nicht auf dem Niveau!

          „Solange du das nicht akzeptierst wird sich bei dir auch nichts bessern.“

          Das Problem ist – aber auch das habe ich schon oft genug geschrieben – dass selbst wenn ich nicht in der Friendzone bin,
          es nur eine Frage der zeit ist, bis ich wieder gegen die Frau verliere. Gerade als unattraktiverer Mann kann man eine Frau schlecht halten. Es ist also durch ein besseres Flirtverhalten nicht unbedingt was gewonnen.

          Ansonsten habe ich weder Zeit, noch Lust darüber zu diskutieren. Ich will auch keine Rückfragen mehr dazu beantworten, mich kotzt es hier langsam an.

          Ich hatte eigentlich nur oben meine allsamstägliche Link-Ladung abladen wollen, keine Diskussionen führen, die am Kern der eigentlichen Sache dick vorbeigehen und ziemlich unverschämt geführt werden.

          Guck Dir alleine mal sowas hier an, von diesem Nick:

          „Du hast hier x-mal erzählt, dass dich Frauen wasweißichwie ständig verletzen, dass sie (alle natürlich) sich nicht “benehmen” können etc. pp., und dass du niemals etwas falsch gemacht hättest, außer nett zu sein. An dir läge dabei niemals nichts.“

          Was soll ich jetzt machen? Soll ich sagen: „ja, ich bin schuld. Ich bin schuldig daran, wenn ich wie Dreck behandelt wurde, an den Frauen kann es gar nicht liegen“?

          Das ist doch blöde, das ist ein reines beschämen und abwerten. Als Mann darf man gar nicht zugeben, wenn man schlecht behandelt wurde, dann kriegt man sofort wieder eine rein.

          „Dann darf man wohl der Meinung sein, dass das so hinten und vorne nicht stimmen kann.“

          Es stimmt aber.

          „Dann hast du erzählt, dass dir jemand die Tür vor der Nase zugeknallt hat, und nicht (mehr?) bereit war, dir irgendetwas zu erklären. “

          Im übertragenen Sinne die Tür vor der Nase zugeknallt. Ja, Frauen brechen selbst nach längeren Online-Kontakten mit längeren Telefonaten einfach so den Kontakt wortlos ab. Und sagen noch nicht mal, warum. Und das, ganz ohne das man Streit mit ihnen hatte, auch wenn das der „liebe“ Nick hier anders darstellen wird. Immer so, dass man gar keine Chance hat, dazu zu lernen, was man eigentlich wieder „falsch“ gemacht hat. Richtig widerlich. Anstatt sich zum Beispiel für die E-Mails und Telefonate zu bedanken und höflich abzulehnen.

          Aber das ist es ja: viele sind nicht mehr beziehungsfähig heute. Und mit Leuten, die so sind in den Umgangsformen, kann und will ich keine Beziehung führen. Von einer Familiengründung ganz zu schweigen. Wir leben eben in einem Zeitalter des Werteverfalls, und das ist nicht meine Schuld. Und wer das beklagt, ist vollkommen in Ordnung im Kopf.

          Nick und andere haben hier mehrere Äußerungen drin, die richtig Stimmung machen. Ich hätte mein Liebesleben ausgebreitet. Habe ich nicht. Ich habe etwas erzählt, was man seriös erzählen kann, ohne dabei Persönlichkeitsrechte anderer zu verletzten. Seine Formulierung legt aber letzteres nahe. Oder dann Begriffe wie „Liebeskrank“ oder ich hätte „elementare Individualrechte“ infrage gestellt. Da waren noch mehr so Sachen bei.

          Weißt Du, lieber Christian, die Diskussionskultur hier die ist wirklich nicht gut. Deine eigene mir gegenüber auch nicht immer.

          Ich will jetzt auf den ganzen übrigen Dreck hierzu nicht mehr eingehen. Auch hierzu bitte keine Fragen mehr. Ich habe besseres zu tun.

          Einen schönen Tag!

        • Was soll ich jetzt machen? Soll ich sagen: “ja, ich bin schuld. Ich bin schuldig daran, wenn ich wie Dreck behandelt wurde, an den Frauen kann es gar nicht liegen”?

          Zwischen „Schuld“ und dem Erkennen von Dynamiken, die nun mal immer auftreten wenn zwei (immer spezielle) sexuelle Individuen aufeinandertreffen besteht ein himmelweiter Unterschied.

          Das ist doch blöde, das ist ein reines beschämen und abwerten. Als Mann darf man gar nicht zugeben, wenn man schlecht behandelt wurde, dann kriegt man sofort wieder eine rein.

          Selbstverständlich darf man das „zugeben“. Fast jeder wurde schon mal schlecht behandelt. Nur: Wie soll man denn deiner Meinung nach damit umgehen, dass jemand immer und immer wieder beklagt, dass aber auch alle Frauen ganz schlecht seien, wenn man eben nicht der Meinung ist?

          Die einzige Möglichkeit, die dich nicht „mit Dreck bewerfen“ würde wäre, dir vollumfänglich zuzustimmem dass Frauen per se schlecht sind. Alles Andere stellte ja in Frage, dass du systematisch schlecht behandelt wirst, und keine Chance hättest dem zu entkommen, zöge also dein Leid ins Lächerliche.

        • @ Nick

          „Die einzige Möglichkeit, die dich nicht “mit Dreck bewerfen” würde wäre, dir vollumfänglich zuzustimmem dass Frauen per se schlecht sind.“

          Nein, es ist nicht die einzige Möglichkeit. Ich habe hier oft genug betont, dass beide Geschlechter von Natur aus der jeweils anderen Seiten oft nicht gerecht werden. Ich habe nicht gesagt, dass Frauen per se schlecht sind.

          Du machst es einfach daraus. Ich hatte gesagt, dass ich sie selbst zu oft als schlecht erlebt habe.

          „Alles Andere stellte ja in Frage, dass du systematisch schlecht behandelt wirst, und keine Chance hättest dem zu entkommen, zöge also dein Leid ins Lächerliche.“

          Mich kotzt es halt an, wenn es jemand von weitem beurteilen können will, offenbar, um mich schlecht zu machen.

          Die ganze Art und Weise, wie Du mich hier angehest, die lässt für mich immer mehr nur noch den Schluss zu, dass ich es in deinem Fall mit Abschaum zu tun habe.

          Ich wollte überhaupt nicht diskutieren. Ich hatte eigentlich nur meine üblichen Samstags-Links posten wollen. Und die werden meist entweder gar nicht kommentiert, oder ich werde in endlose, sinnlose Endlosdiskussionen verwickelt, und natürlich scharf angegangen.

          Ich hatte außerdem darum gebeten, gar nicht mehr drauf einzugehen.

        • „Alles Andere stellte ja in Frage, dass du systematisch schlecht behandelt wirst, und keine Chance hättest dem zu entkommen,“

          Ich hatte auch keine Chance, dem zu entkommen. Wie denn? Ich habe damals von Pick Up usw. nichts gewusst. Zu Flirterfahrungen hatte ich nie viel Gelegenheit. Kann ich doch nichts für. Das gibt doch nicht einer Frau das Recht, mich wie Dreck zu behandeln!

          Mein Leid ins Lächerlich? Dich kotzt es an, wenn ich über mein Leid klage. Dich kotzt es offenbar an, wenn Männer über ihr Leid klagen. Damit bist Du aus meiner Sicht ein Feind der Männerrechtlerszene.

        • @ Matthias

          „Ich hatte auch keine Chance, dem zu entkommen. Wie denn? Ich habe damals von Pick Up usw. nichts gewusst. Zu Flirterfahrungen hatte ich nie viel Gelegenheit. Kann ich doch nichts für.“

          PU Wissen wie Mann es heute
          vom Netz holen kann gibt es
          noch nicht so lange. Und die
          Mehrheit der Männer hat auch
          aktuell keine Ahnung davon.
          Trotzdem haben die meisten
          Frauen in ihrem Leben.

        • “Matze, Matze, Ladenhüter!!!”

          Ist doch Blödsinn.

          Wer solche Sätze wie:

          Und die gesellschaftlichen Auswirkungen (Demographie! Soziale Probleme!), die auch auf Abtreibungen zurückzuführen sind, sprechen auch gegen den Vergleich mit Keimzellen: Denn wieviel onaniert wird, beeinflusst das Wohl der Allgemeinheit nicht oder kaum.

          ..raushaut, muss damit rechnen dass er persifliert wird, indem seine Macken in ebenso einem gesellschaftlichen Nützlichkeitskontext gestellt werden, dass – in der Persiflage – seine Würde bevölkerungspolitischen Erwägungen untergeordnet wird.

          Sry, das sind sehr anmaßende Ansichten, die diejenigen, die „Elternpflichten“ zugunsten des „Gemeinwohles“ nicht wahrnehmen wollen – ich drücke es mal mit Matthias‘ Worten aus – ihrer Würde berauben und mit Dreck bewerfen.

          Man kann zwar verschieder Ansicht zu Abtreibung sein, aber die Gesellschaft hat sich für die Fristenlösung als rechtliche Grundlage entschieden. Wenn die Gesellschaft so Abtreibungen legalisiert, dann kann man Menschen, die nach diesem Gesetz handeln nicht mit Menschen auf eine Stufe stellen, die Gewalttaten begehen. (Der Verweis auf legalisiertes NS-Unrecht zieht hier nicht, das war wohl für jeden ganz klar objektiv erkennbar Unrecht)

          Dann hat er mal wieder gar nichts gesagt und alle sind so gemein zu ihm.

          Ich seh’s nicht ein, einen 3x-Jährigen wie ein unreifes Kind behandeln zu müssen.

        • ..ist ja auch ziemlich lustig, dass er Ebelings Vergleich mit NS-Massenmorden affirmiert und sich dann maßlos über das dagegen _sehr_ harmlose „Du bist nichts, dein Volk ist Alles“ aufregt.

          Matze darf beliebig mit Dreck werfen, er ist ja Opfer.

        • @Nick

          ..ist ja auch ziemlich lustig, dass er Ebelings Vergleich mit NS-Massenmorden affirmiert und sich dann maßlos über das dagegen _sehr_ harmlose “Du bist nichts, dein Volk ist Alles” aufregt.

          Matze darf beliebig mit Dreck werfen, er ist ja Opfer.

          Also ich kann Ebeling und Matthias Bedenken in der Hinsicht ein Stück nachvollziehen.
          Es kam ja dann auch prompt ein Link auf einen Beitrag von Singer. Und gegenüber einer derartigen Anti-Ethik lassen sich zum NS ja durchaus Parallelen ziehen.
          Denn genau das ist ja dann die Fortsetzung, dass Menschenwürde oder deren Schutz ausgehebelt wird und
          sie nicht mehr beim Individuum liegt, dass der Staat zu schützen hat, sondern bei Dritten von denen es jetzt in etwa abhängt, ob sie einen niedlich finden oder nicht. Ein Menschenkind genießt danach nicht mehr Schutzrechte als ein Haustier.
          Laut Singer eben (bei Gesunden) bis einen Monat nach der Geburt.
          Mit anderen Worten, das Kind wird zum Eigentum der Eltern. Wenn sie es verhungern oder verwahrlosen lassen oder totschlagen spielt vor dem Hintergrund keine Rolle, solange alle äußerungsfähigen Beteiligten damit einverstanden sind.
          Die Schwangerschaftsabbruchsdiskussion ist nur der Türöffner.
          Unrealistisch? In Zeiten in denen in Brandenburg Kinder „postnatal abgetrieben“ worden und im Garten verbuddelt worden sind,
          oder ein behindertes Kind mit Schlaftabletten umgebracht (letzteres endete mit Freispruch), finde ich das jetzt nicht so realitätsfern.
          Und es fügt sich ja schon in die Feminismus-Diskussion ein.
          Bzw. dem Rechte versus Verantwortungsverhältnis von Eltern und Pflegepersonal.

          Wenn man sich anschaut, wie Christian (evo-chris) gehandelt wird („seine Maskufaschos“) und sich dann das Biologieverständnis von Feministinnen ansieht (Singer hier oder an anderer Stelle, glaube bei Roenicke, Lorenz), dann muss ich zugeben dass mir
          ein „Nazi“ a la Roslin (etwas) näher steht, als die ganze Mischpoke grün-brauner Ökofreunde und progressiver „Linker“.

          Deswegen, wie gesagt, kann ich verstehen, wenn Matthias emotional etwas aus der Bahn schlägt. Was aber kein Grund ist, auf die Personen gerichtet, eben persönlich werdend, zu reagieren.

        • @Gedankenwerk:
          Also ich kann Ebeling und Matthias Bedenken in der Hinsicht ein Stück nachvollziehen.

          Frau Ebeling bedenkt nicht, sie macht es sich sehr einfach. Für sie sind offenbar 5 mio Abtreibungen äquivalent zu 5 mio industriell organisierten Morden aus niederstem Rassenhass.

          Matthias bedenkt auch nicht, für ihn steht die ethische Frage von Abtreibungen entweder zur Disposition von Bevölkerungspolitik oder zur Disposition von „Rechtsgleichheit“.

          Es kam ja dann auch prompt ein Link auf einen Beitrag von Singer. Und gegenüber einer derartigen Anti-Ethik lassen sich zum NS ja durchaus Parallelen ziehen.

          Zum X-ten mal: Die Ethischen Implikationen finde ich auch Brandgefährlich. Es ist _sehr_ gefährlich, wenn man den Grundsatz „du sollst nicht töten“ aufweicht. Völlig klar, dass dann versucht wird, die Grenzen immer weiter zu verschieben, irgendwann landet man bei Euthanasie, wenn man auf die Unterschiede des Menschen zu Tieren abstellt. Dann ist es auch nicht mehr weit zur Tötung von „dem Tiere näheren“ Menschen.

          Andererseits ist die Grenze, ab wann das Recht auf Leben beginnt zwangsläufig beliebig. Warum soll die noch nicht eingenistete befruchtete Eizelle null Recht auf Leben haben, die eingenistete aber im vollen Umfang?

          Das ist eine sehr schwierige Frage, und man kann nicht einfach für sich eine Grenze festlegen und jeden, der sich nicht daran hält als „Mörder“ abstempeln. Diese Grenze muss die Gesellschaft festlegen, und wer sich dann daran hält ist _kein Mörder_ und hat kein Unrecht getan. Es sei denn, es handelt sich um so ein offensichtliches legalisiertes Unrecht wie im NS.

          Davon ist unsere derzeitige Fristenlösung aber weit entfernt, wenn Singer zum Tragen käme und das töten von Neugeborenen tatsächlich legal wäre, wäre das etwas anderes.

          oder ein behindertes Kind mit Schlaftabletten umgebracht (letzteres endete mit Freispruch)

          Da kenne ich die Begründung nicht. Auf jeden Fall hat ein Kind ein unhinterfragbares Recht auf Leben, noch ist das ganz klar gesetzlich geregelt.

          Und es fügt sich ja schon in die Feminismus-Diskussion ein.

          Der vorherrschende Fminismus kann mit universellen Menschenrechten und dem „rotz der Aufklärung“ wenig anfangen, das ist schon tief in der Ideologie angelegt. Ein feministischer Staat wäre ganz klar ein Terror-Staat, in dem universelle Menschenrechte keinen Platz haben.

          ..dass mir ein “Nazi” a la Roslin (etwas) näher steht, als die ganze Mischpoke grün-brauner Ökofreunde und progressiver “Linker”.

          Roslin ist alles Mögliche, aber gewiß kein Nazi, und steht wohl klar voll hinter Demkratie und den universellen Menschenrechten.

          Was von unseren Grünen Volkspädagogen zu halten ist, hat Frau Künast mal wieder bewiesen.

          Deswegen, wie gesagt, kann ich verstehen, wenn Matthias emotional etwas aus der Bahn schlägt.

          Sry, seine Ansichten sind so haarsträubend, dass es einen gruselt.

          Was aber kein Grund ist, auf die Personen gerichtet, eben persönlich werdend, zu reagieren.

          Wer die Rechte anderer zur Disposition einer schrägen Bevölkerungs- und Sittenpolitik stellt begibt sich eben mindestens auf Künast-Niveau.

          Da finde ich das Mittel einer Persiflage angemessen. Und was habe ich ihm in der Polemik denn an Persönlichem „vorgeworfen“? Dass „du bist nichts..“ ist wohl eher ein inhaltlicher Vorwurf, und immerhin fand er ja selbst Ebelings Holocaust-Vorwurf nicht weiter tragisch. Dass er seine Lage selbst verschuldet habe ist ein zentrales und notwendiges Element dieser Persiflage, es entspricht dem Vorwurf, dass die Abtreibende ihre Lage selbst verschuldet habe.

          „tit for tat“ ist wohl legitim in Persiflagen, sonst machen sie schlicht gar keinen Sinn.

          Und ansonsten habe ich, in meiner Persiflage, nirgendwo von Zwang gesprochen, man kann all diese Ziele mit ja auch mit Anreizen erreichen 😀

        • @Nick

          „Frau Ebeling bedenkt nicht, sie macht es sich sehr einfach.“

          Frau Eberling war Gleichstellungsbeauftragte!
          (Bei solchen Leuten, die (teilweise) von sowas leben, stimmt(e) doch was nicht.)

          Sie denkt wohl immer noch, daß Gleichstellung eine feine und notwendige Sache ist. Nur solle man dabei die Männer nicht vergessen. Ich glaube sie hat die Sache immer noch nicht so richtig verstanden, daß nämlich ein Teil des Problems eben die Gleichstellung ist.

          Ich weiß nicht was die Maskus an der finden.
          Eigentlich müsste sie sich vollständig von Gleichstellung lossagen.

          Was sie zu dem Nazivergleich brachte, weiß ich nicht. Nur kommt mir die Aufregung darüber etwas künstlich vor.

        • @ Alle Mitleser über Nick

          Nick hat offenbar immer noch nicht verstanden, dass ich Frau Ebelings Vergleich selbst gar nicht gut finde und mir auch nicht zu eigen gemacht habe.

          Aber kaum zitiert man Frau Ebeling Holocaust-Vergleich, geht es schon gar nicht mehr um den eigentlichen Inhalt des Textes oder die anderen verlinkten Texte, sondern nur noch um diesen scheiß Vergleich, den ich von Anfang an selbst nicht gut fand. Ich hatte das auch so kommentiert, nicht umsonst mit „Paff!“ . Das versteht wohl nicht jeder. Ich hatte das vor allem zitiert, um die Opferzahl des Holocaustes richtig anzugeben, also dass es 6 und nicht fünf Millionen waren. Wer weiß, was mir sonst hier alles unterstellt worden wäre, von wegen ich hätte den Holocaust verharmlost. Das hat aus meiner Sicht nichtmal frau Ebeling selbst, sie hat sich nur unklar ausgedrückt.

          Ich hatte zitiert bzw. kommentiert:

          „“Im Überschlag sind seit Einführung des § 218 im Jahre 1972 bis heute womöglich gut 5 Millionen ungeborene Kinder abgetrieben worden. Im 2. Weltkrieg sind etwa die gleiche Anzahl jüdischer Menschen Opfer des Holocaust geworden.”

          Paff! – nun, ich dachte, es seien mehr als 5 Millionen Embryonen gewesen, eher bis zu 8, die genaue Zahl lässt sich schwer ermitteln. Der Holocaust im zweiten Weltkrieg betraf jedenfalls 6 Millionen Menschen jüdischen Glaubens.“

          Fünf und Sechs Millionen sind mathematisch gesehen natürlich nicht in etwa gleich. Aber wer Frau Ebeling kennt, weiß, dass sie damit nicht eine Million Holocaust-Opfer unterschlagen wollte, und auch nicht das schlimmste Verbrechen der Menschheitsgeschichte verharmlosen wollte. Aber man gucke sich mal an, was aus dem Zitat/Kommentar hier für eine Eskalation geworden ist – krank ist das. Richtig krank.

          Dass ich Abtreibungen NUR unter Bevölkerungspolitischen Aspekten und Aspekten der Rechtsgleichheit sehe, stimmt auch nicht. So gut kann mich Nick nicht kennen, mir das zu unterstellen.

          Was Nick auch nicht kapieren will, ist, dass ich lediglich angeregt habe, ÜBERHAUPT MAL die gängige Abtreibungsregelung zu überdenken, und in Erwägung zu ziehen, sie (etwas) restriktiver zu handhaben. Mehr habe ich nicht gefordert. Konkret sowieso nichts. Eine harte Lösung gegen Frauen, die abgetrieben haben, habe ich auch nirgendwo gefordert.

          Aber ich bin nun einmal der Meinung, dass AUCH der Aspekt der Rechtsgleichheit und der Demographie bei der Diskussion eine Rolle spielen sollten. NATÜRLICH nicht in dem Maße, in der der Wert eines Menschenleben im Embryonalstadium eine Rolle spielen sollte.

          Wenn er diese Meinung gruselig findet, ist das sein Problem. Zu einer anständigen demokratischen Kultur gehört es aber auch, dass er das dann einfach nur sagt und nicht mich derartig angeht.

          Seine Postings oben triefen nur noch so vor Unverschämtheiten. Man kann oben auch gut erkennen, dass ich nicht derjenige war, der eskaliert hat, jedenfalls nicht am Anfang.

          Zu einer guten demokratischen Kultur gehört es, Meinungen anderer Menschen zu akzeptieren, und nicht mit einem „Du bist nichts, dein Volk ist alles“ u. ä. zu kontern, einem so eine Nazi-Einstellung zu unterstellen. Oder überhaupt so schrill und verletzend zu reagieren.

          Es gehört ebenfalls zu einer guten Demokratischen Kultur, nicht vom Diskussionspartner oder Gegner zu erwarten, dass er unglaublich vorsichtig diskutiert, viermal drüber nachdenkt, was er schreibt, zig Richtigstellungen verfasst – das ist krank alles. Es ist ebenso krank, am eigentlichen Inhalt vorbei zu diskutieren, an dem man sich an einer Sache aufhängt, um die es eigentlich gar nicht geht, oder höchstens am Rande.

          Wer diesen Thread verfolgt, der kriegt doch bald Angst davor, überhaupt noch was zu sagen, sich überhaupt noch politisch zu betätigen. Schrille Reaktionen auf freie Meinungsäußerungen haben in einer wirklichen demokratischen Kultur nichts verloren. Endlosdiskussionen auch nicht.

          Und der Männerrechtlerszene nützen Leute wie Nick gar nichts. Wer soll denn angesichts solcher Diskussionen noch Lust haben dazu, sich gegen die Auswüchse des Feminismus zu engagieren, wenn sich Männerrechtler gegenseitig zerfleischen? Viele haben ja erst mitgemacht, und sich dann wieder abgewandt, auch wegen so was.

          Und welches männliche, wirkliche Opfer von was auch immer soll es angesichts dieser Nick’schen Art noch wagen, seine Geschichte zu erzählen, sein Leid zu klagen, wenn dann so eine sinngemäße „Du Opfer“-Verhöhnung kommt, bzw. ein Sch… der Marke „Ich kann es nicht mehr hören…“ als hätte man es gleich mit Feministinnen zu tun?

          Dass betroffene Männer ein Opfersein nicht zugeben dürfen, aus Gründen der instinktiven Dispositionen der Menschen, und aufgrund des Feminismus und überhaupt kultureller Einflüsse, ist aus meiner Sicht einer der Gründe, warum wir bei den Männer viel höhere Suizidraten haben als bei den Frauen – die dürfen nämlich klagen und kriegen dann Hilfe. Auch ohne die Schuld ständig bei sich suchen zu müssen und sich beschämen zu lassen.

          Das gilt besonders für jugendliche Männer mit ihren 9-12mal so hohen Suizidraten wie bei weiblichen Menschen desselben Alters.

          Wer geringere Suizid- und Amoklaufquoten haben will, der muss anders diskutieren als Nick. Wer eine bessere demokratische Kultur haben möchte, ebenfalls. Völlig unnötig eskaliert er oben, als Antwort auf völlig entspannte Postings von mir.

          Oder sowas hier:

          „Für sie sind offenbar 5 mio Abtreibungen äquivalent zu 5 mio industriell organisierten Morden aus niederstem Rassenhass.“

          Mit Sicherheit nicht. Das ist nie im Leben dasselbe für sie. Kann gar nicht sein.

          Oder sowas:

          „Ich seh’s nicht ein, einen 3x-Jährigen wie ein unreifes Kind behandeln zu müssen.“

          Die wohl dämlichste Ausrede aller Zeiten, sich in Diskussionen nicht mehr tolerant und respektvoll gegenüber Andersdenkenden verhalten zu müssen. Und wieder Beschämung, dem Gegner mehr oder weniger direkt zu unterstellen, ein unreifes Kind zu sein.

          Überhaupt auf freie Meinungsäußerungen so zu reagieren, dass man es bitter bereut, sich überhaupt geäußert zu haben, das muss mal aufhören. Das haben wir überall, gerade auch hier in diesem Blog. Auch deshalb beteiligen sich immer weniger Menschen an der Demokratie, weil die Menschen in ihrem inneren sehr oft noch ziemlich faschistoid veranlagt sind, was die Diskussionskultur angeht. Deshalb gibt es auch Schweigespiralen bei vielen Themen – die Leute halten trotz eines Rechts auf freie Meinungsäußerung auf gut deutsch gesagt die Schnauze.

          Alles fällt unter „meiner Meinung nach.“

      • @Matthias:
        In der heutigen Zeit ist das Problem, dass man gegen Abtreibungen kaum noch was sagen darf.

        Selbstverständlich darf man „was sagen“, hier sowieso. Nur halte ich für extrem demagogisch und geschmacklos, Abtreibungen in einen Kontext zu NS-Massenmorden zu stellen.

        Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob gesundes, sehr junges Leben, das noch alles vor sich hat, durch eine Entscheidung der eigenen Mutter ausgelöscht wird..

        Den Hirntod hat man als Kriterium für einen nicht mehr am Leben zu erhaltenden Körper gewählt, weil der Mensch dann nicht nur vorübergehend nichts mehr empfinden kann. Dementsprechend hat man die Grenze für Abtreibungen dort gesetzt, wo der Fötus mit Sicherheit nichts empfinden kann.

        Mit dem Potenzialargument kommt man nicht weit: Auch das Spermium ist potenziell ein junges, werdendes werdendes Leben. Die befruchtete Eizelle ist nicht mehr ein potenzielles, sondern ein tatsächlich werdendes Leben. Die Medizin müsste also alles in ihrer Macht stehende tun, um nicht eingenistete, befruchtete Eizellen zu retten.

        Eine unglaubliche Entgleisung! Wo habe ich hier denn jemals gefordert, dass sich Menschen so totalitär in die Gemeinschaft fügen müssen wie im Dritten Reich?

        Du stellst elementare Individualrechte zur Disposition einer Bevölkerungspolitik (nicht nur in dieser Sache)

        Tut mir leid, mein Tonfall war vielleicht etwas überzogen, aber dein ewiges Lamento stellt leider meine Geduld ziemlich auf die Probe.

        Ich war bindungs- und beziehungsfähig bis zum Geht-nicht-mehr. Genützt hat es mir bei den Damen nichts.

        Da hatten/haben die Damen offenbar eine andere Vorstellung davon, wie eine Beziehung aussieht, und eine Beziehung funktioniert leider nur im gegenseitigen Einverständnis. Das kann kein Staat der Welt ändern.

        Am Äußeren wird es wohl nicht liegen, und sozioökonomischen Status hast du auch.

        Du kannst mir nicht weißmachen, dass der Feminismus _alle_ Frauen „verdorben“ hätte. Wenn du also keine partout keine Frau findest, dann _sind_ Frauen offenbar so. Dann musst du also nicht gegen die Windmühle „Feminismus“ kämpfen.

        Du hast also nur die Wahl, irgendetwas zu an dir ändern oder eben Frauen Frauen sein zu lassen. Du kannst nicht darauf hoffen, dass die Gesellschaft dir eine passende Frau „macht“.

        Vielleicht bist du nicht so Bindungsfähig wie du meinst es zu sein, vielleicht hast du ein sehr tief angelegtes Mißtrauen – was selbstverständlich seine Ursachen haben wird, aber da können „Die Frauen“ ja nichts für. Da wird deine Biologie bzw, Zoologie dir nicht weiterhelfen.

        Jedenfalls ist es wohl einigermaßen sinnlos zu beklagen, dass Frauen so sind wie sie sind.

        • @Nick

          »Dementsprechend hat man die Grenze für Abtreibungen dort gesetzt, wo der Fötus mit Sicherheit nichts empfinden kann.«

          Sorry, das ist schlicht falsch. Ein rudimentäres Nervensystem existiert ab dem 20. Tag, in der 8. Woche entspricht das Nervensystem eines Fötus dem eines ausgewachsenen Frosches.
          Ab diesem Zeitpunkt entspricht eine Abtreibung einen lebenden Frosch mit einem Mixstab zu zerstückeln.

          Nur um es klarzustellen: Ich bin strikt pro Recht auf Abtreibung. Einen besseren Shittest gibt es einfach nicht.

        • @ Nick

          bevor ich – falls überhaupt noch – auf das übrige eingehe.

          Das hier

          „Du stellst elementare Individualrechte zur Disposition einer Bevölkerungspolitik (nicht nur in dieser Sache)“

          ist schon mal ganz großer Schwachsinn.

          Nicht nur in dieser Sache? in welcher denn noch?

          Welches Individualrecht habe ich denn zur Disposition gestellt?

        • ist schon mal ganz großer Schwachsinn.

          Du beklagst aus demografischen Gründen, dass Frauen abtreiben dürfen, behauptest aber, dass du nicht Individualrechte zur Disposition einer Bevölkerungspolitik stellst.

          Du beklagst, dass der Staat nichts dafür tut, Paare die sich trennen wollen zum Zusammenbleiben zu zwingen, behauptest aber, dass du nicht Individualrechte zur Disposition einer staatlichen Ehemoral stellst.

          bevor ich – falls überhaupt noch – auf das übrige eingehe.

          Dann lass es bitte sein, ich finde deinen überbordenen Narzissmus langsam anstrengend.

        • @ nick

          „Du beklagst aus demografischen Gründen, dass Frauen abtreiben dürfen, behauptest aber, dass du nicht Individualrechte zur Disposition einer Bevölkerungspolitik stellst.“

          Du sprachst etwas weiter oben von „elementaren“ Individualrechten. Über das Individualrecht auf Abtreibung kann ich ja noch diskutieren, aber es soll ein „elementares Individualrecht“ auf Abtreibung geben?

          Während der Embryo dabei kein elementares Individualrecht auf Leben hat?

          Sorry, aber eines der elementarsten Individualrechte stellst Du hiermit in Frage.

          „Du beklagst, dass der Staat nichts dafür tut, Paare die sich trennen wollen zum Zusammenbleiben zu zwingen, behauptest aber, dass du nicht Individualrechte zur Disposition einer staatlichen Ehemoral stellst.“

          Zu den elementaren Individualrechten gehört „selbst“ aus meiner Sicht das recht beider Geschlechter auf freie Auswahl des Partners.

          Zu den elememtaren Individualrechten zählt aus meiner Sicht aber nicht, innerhalb einer Ehe machen zu können, was man oder frau will, und die Ehe hauptverantwortlich zu zerstören und anschließend von einem Scheidungskrieg profitieren zu können. Denn die Ehe gleicht irgendwo einem Vertrag, den beide freiwillig eingegangen sind, oder sollte dies. Vertragspartner können nicht mit dem jeweils anderen machen, was sie wollen, oder ihn ungebremst über den Tisch ziehen. Wer auf die Einhaltung von Verträgen pocht, ist nicht gegen elementare Individualrechte.

          Zum Zusammenleben zwingen? Habe ich nicht gefordert. Hier machen es einige einfach draus. Ich hatte Anreize gefordert, um die Scheidungsquoten zu senken. Das hat überhaupt nichts mit dem Infragestellen elementarer Individualrechte zu tun.

          Wer letzteres über mich behauptet, beschmeißt mich mit Dreck.

          „“bevor ich – falls überhaupt noch – auf das übrige eingehe.“

          Dann lass es bitte sein, ich finde deinen überbordenen Narzissmus langsam anstrengend.“

          Genau wie sowas auch ein mit Dreck beschmeißen ist.

          Wenn Du solche Schlammschlachten anstrengend findest, dann fang in Zukunft erst gar nicht an damit. Ich schmeiße zurück. Und das auf eine sachliche Art – es ist ja in erster Linie eine Richtigstellung.

        • @BE:
          Ab diesem Zeitpunkt entspricht eine Abtreibung einen lebenden Frosch mit einem Mixstab zu zerstückeln.

          Mag sein, so gut kenne ich mich da auch nicht aus.

          Dann muss man im Zweifel die Frist verkürzen.

          Einen Rechtfertigungsgrund für Bevölkerungspolitische Argumente sehe ich trotzdem nicht.

        • Sorry, aber eines der elementarsten Individualrechte stellst Du hiermit in Frage.

          Pure Rabulistik: Entweder der Fötus hat ein Recht auf Leben, dann kann es kein Recht au Abtreibung geben, oder er hat kein Recht auf Leben, dann kann es keine Einschränkung des Selbstbestimmungsrechtes der Frau geben, schon gar nicht aus Bevölkerungspolitischen Erwägungen heraus.

          Zu den elememtaren Individualrechten zählt aus meiner Sicht aber nicht, innerhalb einer Ehe machen zu können, was man oder frau will, und die Ehe hauptverantwortlich zu zerstören..

          vs.

          Zum Zusammenleben zwingen? Habe ich nicht gefordert.

          Du bemerkst deinen krassen logischen Widerspruch offenbar nicht.

          Natürlich zählt es nicht zu den Individualrechten, von einer Scheidung zu profitieren, und es muss darum gekämpft werden, dass so etwas ausfällt. Aber es wird wohl wenig Sinn machen, gemeinsam mit Leuten zu Kämpfen die eigentlich gegen alle Frauen kämpfen.

          Ich habe es bisher unter „Liebeskrank“ verbucht, bin da aber inzwischen anderer Meinung. „An mir liegt es nicht, niemals nicht!“ – das kenne ich nur allzu gut.

        • @ Nick (so, jetzt wird erst richtig anstrengend)

          „Den Hirntod hat man als Kriterium für einen nicht mehr am Leben zu erhaltenden Körper gewählt, weil der Mensch dann nicht nur vorübergehend nichts mehr empfinden kann. Dementsprechend hat man die Grenze für Abtreibungen dort gesetzt, wo der Fötus mit Sicherheit nichts empfinden kann.“

          Trotzdem abenteuerlich, Hirntote mit Embryonen zu vergleichen.

          „Mit dem Potenzialargument kommt man nicht weit: Auch das Spermium ist potenziell ein junges, werdendes werdendes Leben. Die befruchtete Eizelle ist nicht mehr ein potenzielles, sondern ein tatsächlich werdendes Leben. Die Medizin müsste also alles in ihrer Macht stehende tun, um nicht eingenistete, befruchtete Eizellen zu retten.“

          Mit dem Potenzialargument habe ich gar nicht versucht, weit zu kommen.

          „“Eine unglaubliche Entgleisung! Wo habe ich hier denn jemals gefordert, dass sich Menschen so totalitär in die Gemeinschaft fügen müssen wie im Dritten Reich?“

          Du stellst elementare Individualrechte zur Disposition einer Bevölkerungspolitik (nicht nur in dieser Sache)“

          Und Du bringst es fertig, an der Stelle von „Du bist nichts, Dein Volk ist alles!“ zu sprechen. Ein unglaublicher Vergleich, bei meinen Forderungen. Als wenn die auch nur ansatzweise mitd er damaligen Nazi-Einstellung vergleichbar wären.

          „Tut mir leid, mein Tonfall war vielleicht etwas überzogen,“

          Einzig brauchbarer Satz. ETWAS überzogen ist gut. Eine Entschuldigung für all den Dreck wäre angemessen.

          „aber dein ewiges Lamento stellt leider meine Geduld ziemlich auf die Probe.“

          Und schon geht die Schlammschlacht weiter. Du brauchst übrigens nichts zu lesen von dem, was ich hier schreibe.

          „“Ich war bindungs- und beziehungsfähig bis zum Geht-nicht-mehr. Genützt hat es mir bei den Damen nichts.“

          Da hatten/haben die Damen offenbar eine andere Vorstellung davon, wie eine Beziehung aussieht, und eine Beziehung funktioniert leider nur im gegenseitigen Einverständnis.“

          Nein, viele dieser Damen waren in einem massiven Ausmaß unfair, haben meine Unerfahrenheit eiskalt ausgenutzt, waren extrem egoistisch und haben sich nicht an die selbstverständlichsten Umgangsformen gehalten. Wenn sich Dir gegenüber ständig einer so benimmt, dass es z. B. für ihn normal ist, Dir die Tür vor der Nase mit Wucht zuzuknallen, ohne Ankündigung, und danach den Kontakt wortlos abzubrechen, ohne, dass Du dann erfährst, was Du überhaupt „falsch“ gemacht haben sollst, suchst Du dann die Schuld bei Dir oder bei dem, der sich Dir gegenüber so saumäßig aufgeführt hat?

          Hallo!

          „Das kann kein Staat der Welt ändern.“

          Ein Staat kann den Feminismus nicht mehr unterstützen, der solche Verhaltensmuster gefördert hat.

          „Am Äußeren wird es wohl nicht liegen, und sozioökonomischen Status hast du auch.“

          Weißt Du doch von weitem gar nicht drüber. Will ich auch nicht drüber reden.

          „Du kannst mir nicht weißmachen, dass der Feminismus _alle_ Frauen “verdorben” hätte.“

          Der Feminismus alleine nicht – er hat aber stark dazu beigetragen.

          „Wenn du also keine partout keine Frau findest, dann _sind_ Frauen offenbar so. Dann musst du also nicht gegen die Windmühle “Feminismus” kämpfen.“

          Ich finde schon. Es geht dabei gar nicht mehr darum, dass ich eine Frau finde.

          „Du hast also nur die Wahl, irgendetwas zu an dir ändern oder eben Frauen Frauen sein zu lassen.“

          Gern letzteres, zumindest im Moment.

          „Du kannst nicht darauf hoffen, dass die Gesellschaft dir eine passende Frau “macht”.“

          Hoffe ich darauf? Nee. Dennoch darf ich mich für bessere Bedingungen auf dem Partnermarkt einsetzen. Auch, weil ich vor dem von Roslin postulierten Zusammenbruch der Gesellschaft Angst habe. Langfristig.

          „Vielleicht bist du nicht so Bindungsfähig wie du meinst es zu sein, vielleicht hast du ein sehr tief angelegtes Mißtrauen – was selbstverständlich seine Ursachen haben wird, aber da können “Die Frauen” ja nichts für.“

          So ein Blödsinn. Erst hatte ich kein Misstrauen. Dann habe ich viele schlechte Erfahrungen gemacht. Dann habe ich mich auf eine Beziehung eingelassen. Und habe ihr vertraut. Dann kriegte ich wieder, regelrecht final, eine rein, weil sie einen anderen kennen lernte.

          Und seitdem misstraue ich Frauen. Ist aber beileibe nicht der hauptsächliche Grund dafür, warum ich die meiste Zeit im Leben nicht liiert war.

          „Da wird deine Biologie bzw, Zoologie dir nicht weiterhelfen.“

          Zum kausalen Verständnis eben doch. Das alles hätte ich genau wie typische Pick Up-Strategien etwa 18 Jahre früher im Leben wissen müssen.

          Aber was soll es mir jetzt noch helfen? Selbst wenn ich damit eine „rumkriege“: Guck Dir mal den Aufwand im Verhältnis zu den Kosten und Risiken an! Und wieviel empfinde ich denn jetzt noch für Frauen?

          „Jedenfalls ist es wohl einigermaßen sinnlos zu beklagen, dass Frauen so sind wie sie sind.“

          Es ist aber sinnvoll, auch mal die problematischen Eigenschaften von Frauen offen zu beschreiben. Ich wäre damals gerne vorgewarnt worden! Dann wäre einiges anders gelaufen. Wahrscheinlich jedenfalls.

          „“Das Problem liegt nicht bei mir.

          Das ist, denke ich, der Punkt an dem fast jede Frau schreiend davonläuft.“

          Nein, wenn man schlecht und unfair behandelt wird, und das mehrfach, muss man nicht bei sich das Problem suchen.

          Es ist schlichtweg eine Tatsache, dass sich viele junge Frauen nicht mehr benehmen können. Astrid von Friesen hatte dazu mal was Treffendes geschrieben.

        • @ Nick

          „Entweder der Fötus hat ein Recht auf Leben, dann kann es kein Recht au Abtreibung geben, oder er hat kein Recht auf Leben, dann kann es keine Einschränkung des Selbstbestimmungsrechtes der Frau geben, schon gar nicht aus Bevölkerungspolitischen Erwägungen heraus.“

          Man muss halt abwägen und kann wieder mehr Richtung Interessen des Embryos abwägen. Meiner Ansicht nach auch aufgrund bevölkerungspolitischer Erwägungen. Denn in einer zusammenbrechenden, total vergreisten Gesellschaft gibt es nicht mehr viele elementare Individualrechte. Da geht irgendwann gar nichts mehr.

          „“Zu den elememtaren Individualrechten zählt aus meiner Sicht aber nicht, innerhalb einer Ehe machen zu können, was man oder frau will, und die Ehe hauptverantwortlich zu zerstören..

          vs.

          Zum Zusammenleben zwingen? Habe ich nicht gefordert.

          Du bemerkst deinen krassen logischen Widerspruch offenbar nicht.“

          Das ist kein Widerspruch. Zwei Geschäftspartner dürfen miteinander auch nicht machen, was sie wollen. Und da kriegt auch nicht immer einer von beiden aus Prinzip Recht oder ist zumindest im Konfliktfall dann vor dem Kadi notorisch im Vorteil.

          „Natürlich zählt es nicht zu den Individualrechten, von einer Scheidung zu profitieren, und es muss darum gekämpft werden, dass so etwas ausfällt. Aber es wird wohl wenig Sinn machen, gemeinsam mit Leuten zu Kämpfen die eigentlich gegen alle Frauen kämpfen.“

          Es macht jedenfalls Sinn, sich für ein besseres Verhältnis der Geschlechter einzusetzen.

          „Ich habe es bisher unter “Liebeskrank” verbucht, bin da aber inzwischen anderer Meinung. “An mir liegt es nicht, niemals nicht!” – das kenne ich nur allzu gut.“

          Beides Unverschämtheiten. Ich bin nicht liebeskrank, ich habe in Sachen Liebe allerdings einiges durchgemacht.

          Ich habe überhaupt keine Lust, mit Dir hier rumzudiskutieren.

        • Trotzdem abenteuerlich, Hirntote mit Embryonen zu vergleichen.

          Nein, ist es nicht. Es geht darum, Kriterien zu finden wann das Recht auf Leben beginnt und wann es aufhört. Diese Kriterien sind in der Praxis unverzichtbar.

          Mit dem Potenzialargument habe ich gar nicht versucht, weit zu kommen.

          Doch, indem du auf das Potenzial „werdendenes Leben“ abgestellt hast.

          Und Du bringst es fertig, an der Stelle von “Du bist nichts, Dein Volk ist alles!” zu sprechen.

          Ja, und ich werde mich keineswegs dafür entschuldigen. bevölkerungspoitische Erwägungen bzgl. gesetzlicher Regelungen zu Abtreibungen werden durch diesen Satz recht gut beschrieben.

          De rest lese ich tatsächlich nicht, es ist deine Sache wenn du deine besten Jahre unbedingt mit Wunden lecken vergeuden willst.

        • „es ist deine Sache wenn du deine besten Jahre unbedingt mit Wunden lecken vergeuden willst.“

          Vielleicht ist Wunden lecken und sich dabei für eine bessere Welt einzusetzen ja viel angenehmer und sinnvoller, als sich weitere zuzuziehen. Als weiter mit Aufwand und Pick Up auf Brautschau gehen, ständig eine rein kriegen, dann eine irgendwann zu ehelichen, dann Kinder kriegen, dann Scheidung und dann wirklich finanziell und seelisch am Ende zu sein.

        • Beides Unverschämtheiten. Ich bin nicht..

          Alles Unverschämtheiten, alles mit Dreck werfen – erst breitest du monatelang seitenlang dein Liebesleben aus, und dann beschwerst du dich wenn man dazu eine Meinung hat.

        • @Nick
          Du hast vergessen, dass Matthias auch mal die Idee hatte, Frauen den Hochschulzugang zu erschweren, weil die ja, wenn sie zu gut ausgebildet sind, den Handwerker nicht mehr so dolle finden.

        • Du hast vergessen, dass Matthias auch mal die Idee hatte, Frauen den Hochschulzugang zu erschweren, weil die ja, wenn sie zu gut ausgebildet sind, den Handwerker nicht mehr so dolle finden.

          Ja, man liefert so nur den Rosenbrocks und den Marenleinchen Munition für ihre „Antifeministen bedrohen die Gesellschaft!1! Epidemie!!“-Kampagnen.

        • @ Maren

          *Du hast vergessen, dass Matthias auch mal die Idee hatte, Frauen den Hochschulzugang zu erschweren, weil die ja, wenn sie zu gut ausgebildet sind, den Handwerker nicht mehr so dolle finden.*

          Kostendeckende Studiengebühren wären daher sinnvoll. Dann müsste sich jeder überlegen, ob er etwas studiert, auf eigene Kosten, das in der Lage ist, später so viel Wertschöpfung zu generieren, dass der Aufwand wieder eingespielt wird oder etwas, was es ihm nicht erlaubt, die aufgenommenen Schulden abzutragen.

          Dazu gehören natürlich Stipendien für begabte Kinder armer Eltern (auswählbar dafür würde man durch spezielle Testverfahren bzw. sehr gute Noten).

          So, wie es jetzt ist, bezahlen die Malocher (Facharbeiter, Handwerker), die ja Steuerzahler sind, die „kostenlose“ Ausbildung der Kinder wohlhabender Eltern.

          Sie finanzieren die Fehlallokation von Mitteln in Fächern, wie etwa Gender Studies, die ökonomisch nicht verwertbar sind, aber trotzdem vom Steuerzahler mit Professuren/Instituten ausgestattet werden müssen.

          Deshalb verstehe ich nicht, dass nicht gerade Sozialdemokraten für kostendeckende Studiengebühren eintreten.

          Denn ihre Klientel ist es, die z.B. für die Orchideenfächer der Höheren Bürgerstöchter zahlen müssen, wenn auch verdeckt und verschleiert über ihre Steuerlast, Bürgerstöchter, von denen viele nie daran denken, ihre studienhalber erworbene Expertise in was auch immer ökonomisch zu verwerten.

          Sie müssen es auch nicht, denn der Staat, also der Steuerzahler, zahlt ja ihre Ausbildung, erspart es ihren wohlhabenden Eltern oder ihnen selbst (Studienkredite), dafür zu zahlen, sichert ihnen dadurch auch noch ein ungeschmälertes Erbe (Vermögen muss ja nicht aufgebraucht werden für die Ausbildung).

          Studiengebühren wären ein sehr eleganter Weg, mehr Frauen in die MINT-Fächer zu treiben und die ganze Frauenförderindustrie mit ihren nutzlosen Spesenritter.I.nnen, die auch wertschöpfungsfrei vom Steuerzahler leben, ebenfalls in die Produktion zu entlassen.

        • „Ja, man liefert so nur den Rosenbrocks und den Marenleinchen Munition für ihre “Antifeministen bedrohen die Gesellschaft!1! Epidemie!!”-Kampagnen.“

          Das stimmt ja auch. Antifeministen bedrohen die feministische Gesellschaft. Das ist ja auch Sinn der Sache!

        • „Antifeministen bedrohen die feministische Gesellschaft“

          Keineswegs! Antifeministen sind im Wesentlichen abhängig von Feministen – und umgekehrt.
          Aus einer „Anti“-Haltung heraus, kann man nichts konstruktives aufbauen.

        • „Du hast vergessen, dass Matthias auch mal die Idee hatte, Frauen den Hochschulzugang zu erschweren, weil die ja, wenn sie zu gut ausgebildet sind, den Handwerker nicht mehr so dolle finden.“

          Stimmt genauso wenig wie der Schwachsinn vom Nick, ich hätte mein Liebesleben ausgebreitet. Ich habe nur ein Paar Spitzen vom Eisberg erzählt. Und nicht, damit hier die Leute über mich herfallen.

          Frauen den Hochschulzugang erschweren? Wo soll ich das geschrieben haben und was genau?

          Zeig doch mal die Stelle.

          Ich habe da höchstens so was geschrieben wie, dass es für den Partnermarkt destruktiv ist, wenn die Frauen die Männer überholen. Und dass es umgekehrt für das Zustandekommen von Paarbindungen kein Problem wäre.

          Ich habe nirgendwo geschrieben, ich würde wirklich eins zu eins fordern, dass Frauen nicht gleichberechtigt auf die Hochschule dürfen. Das kann gar nicht sein.

          Maren manipuliert wieder. Jedes Mittel ist ihr recht.

        • „Keineswegs! Antifeministen sind im Wesentlichen abhängig von Feministen – und umgekehrt.
          Aus einer “Anti”-Haltung heraus, kann man nichts konstruktives aufbauen.“

          Antifeministen sind nicht vom F abhängig. Du unterstellst AF hätten nur den einen Lebenszweck. Dem ist aber nicht so.

          Nach einem Erdbeben muss man erstmal die Trümmer wegschaffen, also Antitrümmerist sein, um dann wieder Neues aufzubauen. Der Antitrümmerist braucht die Trümmer ja nicht. Im Gegenteil, er mag Trümmer nicht.

        • „Antifeministen sind nicht vom F abhängig.“

          Nicht alle, viele aber schon. Die Männerrechtsbewegung ist leider vielfach noch eine Antifeministische Bewegung. Was ihren beklagenswerten Zustand erklärt.

        • @Matthias
          Natürlich hast du nicht ALLE gemeint, aber zum größten Teil sollten Frauen doch abgehalten werden einen höheren Bildungsabschluß zu machen als Männer, natürlich aus demographischen Gründen. Welche unserer Diskussionen das war weiss ich nimmer.

          Das ist auch sowas, du wirfst so nen Klopper in die Runde und wenn du dann berechtigterweise deswegen kritisiert wirst, hast du ja auf einmal das alles gar nicht so gemeint (aber das wird man ja wohl noch mal sagen düfen!) , warum man dir denn immer das Wort im Mund rumdrehen würd und überhaupt, man würe ja nur mit Dreck beworfen.

        • „Die Männerrechtsbewegung ist leider vielfach noch eine Antifeministische Bewegung. Was ihren beklagenswerten Zustand erklärt.“

          So beklagenswert wie der Zustand der Schwulenbewegung in Deutschland ?

        • @ Franceska

          Nö. Wäre die Männerrechtsbewegung nur ein Viertel so erfolgreich wie die Schwulenbewegung, hätte man schon viel gewonnen.

          Aber das kann ja noch werden. Die linken Männerrechtler sind ja auf einem durchaus vielversprechenden Weg.

        • „So beklagenswert wie der Zustand der Schwulenbewegung in Deutschland ?“

          Nein, denn die Maskus sind keine „Sklaven“ des Feminismus. Die Schwulenbewegung scheint den Femis doch gerne zu Willen zu sein. Ich erinnere nur an die „verfolgten“ Lesben zur Nazizeit. Die Schwulbewegung wird auch sicher nix gegen die „geschlechtergerechte“ Umbenenning des Christopersteetday haben.

          Sowohl der Lesbenkuss im Homodenkmal als auch die Umbenennung in Christastreetday sind zwar geschichtlich falsch, aber Hauptsache Frieden.

        • @ DdBz

          Du hast sicher recht, den Finger in diese Wunden zu legen, nur halte ich diese Wunden für vergleichsweise klein. Denn erstes gab es massiven Widerstand gegen die Umbenennung, so dass diese nicht stattgefunden hat.
          Und zweitens hat man sich mit dem Lesbenkuss arrangiert, weil das Homo-Denkmal nicht nur ein Mahnmal sein soll, sondern auch ein Zeichen für die heutige Zeit.

          Im Übrigen arbeitet sich die Schwulenbewegung ungern an Lesben ab, weil beide letzendlich die gleichen Ziele teilen – mehr oder weniger.

          „Die Schwulenbewegung scheint den Femis doch gerne zu Willen zu sein.“

          Nun ja, die Femis behandeln Schwule halt freundlicher als der Durchschnitts-Maskulist bzw. -Antifeminist. Die Hauptkonflikte im Leben eines Schwulen bestehen nicht mit Frauen, sondern mit heterosexuellen Männern.

        • Du hast sicher Probleme mit mir, aber sicher nicht als Schwuler. Denn Dein Schwulsein ist mir erstmal egal. Und ich bin auch (durchschnittlicher?) Antifeminist.

          Zu dem Finger. Gib den Femis den kleinen Finger und sie werden sofort Deinen Arm haben wollen, später mehr. Die Bande ist nie zufrieden.

          Ach ja,

          „weil das Homo-Denkmal nicht nur ein Mahnmal sein soll, sondern auch ein Zeichen für die heutige Zeit.“

          Der Kompromis, eigentlich die Ausrede, ist mir wohl bekannt. Das Ding* heißt doch -Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen- ? Weil es auch an „Verfolgung“ der Lesben heute erinnern soll?

          *Ich habe etwas gegen Geschichtsfälschung und wohl nicht nur ich:

          -Arbeitsgemeinschaft der KZ-Gedenkstätten in der Bundesrepublik Deutschland-

          http://home.arcor.de/archivseite/legenden/arbeitsgem_kz-gedst.htm

          Das wirst Du kennen (?) aber trotzdem für interessierte Leser.

          Ich habe auch nicht gesagt es wäre schon der ChristaSD, sondern warte mal ab bis es soweit ist. Und es würde mich wundern, wenn es nicht so kommt. 😦

        • „Du hast sicher Probleme mit mir,“

          Also ich hab kein Problem mit Dir. Ich finde Dich durchaus sympathisch, trotz aller Kabbeleien.

          „Das Ding* heißt doch -Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen- ? Weil es auch an “Verfolgung” der Lesben heute erinnern soll?“

          Ja, mei, dann ist es halt ne Ausrede. Ich finde das halt nicht sonderlich schlimm. Was nützt ein Mahnmal wenn es kein Zeichen für die heutige Zeit setzt?

          „Und es würde mich wundern, wenn es nicht so kommt.“

          Dann soll es doch so weit kommen. Dann gründen wir Schwule halt unseren eigenen CSD. Oder bleiben dem „verweiblichten“ fern.

        • Also, mir kann es persönlich auch egal sein. Ich brauche keine Mahnmale um die Geschichte nicht zu vergessen.

          Das Homodenkmal ist für mich auch mehr ein Mahnmal für den Umgang unserer Regierung und des Feminismus mit der Geschichte.

          Und ein Mahnmal für den Zustand der Schwulenbewegung…

          Also Adrian, wer im Glasbau sitzt, sollte doch mit den Steinen vorsichtig sein. Auch wenn die Steine für die Maskus gedacht sind. :mrgreen:

          Wenn denn die Maskus sich nicht mit solchen Leuten (Femis und Gendersens) gemein machen, umso besser.

        • @muttersheera

          »Befasst Euch ruhig mal eingehender mit Peter Singers Gedanken.«

          Und du solltest dich eingehender mit den Kulturtechniken „Lesen“ und „Verstehen“ beschäftigen.
          Z.B. habe ich ganz ausdrücklich geschrieben, dass ich für das Recht auf Abtreibung bin. Es ist schließlich sehr nützlich zu wissen, ob eine Frau ihr Kind zerstückeln lassen kann.

        • @Adrian

          »Die Hauptkonflikte im Leben eines Schwulen bestehen nicht mit Frauen, sondern mit heterosexuellen Männern.«

          Die Hauptkonflikte im Leben eines Schwulen bestehen nicht mit heterosexuellen Männern, sondern mit Klemmschwestern.

          Vgl. Robert L. Trivers „Betrug und Selbstbetrug: Wie wir uns selbst und andere erfolgreich belügen“, Kapitel 5 „Täuschung, Selbsttäuschung und Sex“, Abschnitt „Leugnung homosexueller Neigungen bei Männern.

        • »Studiengebühren wären ein sehr eleganter Weg, mehr Frauen in die MINT-Fächer zu treiben …«

          Bitte nicht. Die Bologna-Reformen reichen vollkommen aus um jede Menge kenntnisfreie Titelträger zu produzieren.

          »… und die ganze Frauenförderindustrie mit ihren nutzlosen Spesenritter.I.nnen, die auch wertschöpfungsfrei vom Steuerzahler leben, ebenfalls in die Produktion zu entlassen«

          Dazu reicht es doch auch, die Gender Study Leerstühle und sonstige gesellschaftlich nutzlose Fakultäten (Soziologie, Politolgie, etc) ersatzlos zu streichen.
          Dann noch eine am Bedarf orientierte Zulassungsbeschränkung für die Juristerei und alles wird gut.

        • @ Bellator

          *Dann noch eine am Bedarf orientierte Zulassungsbeschränkung für die Juristerei und alles wird gut.*

          Es ist ja gerade die Steuerung nach Bedarf, die durch Studiengebühren sehr elegant und feinschlägig leistbar wäre (theoretisch, praktisch mal wieder nicht, s. USA, wo in den nächsten Jahren die Finanzblase der uneinbringbaren Studienkredite platzen dürfte, weil unter politischem Druck und dem der Erziehungsindustrie alles kreditiert wird, was nach (Mickey-Mouse-) Diplom aussieht, zusätzlich zu der Finanzblase, die jetzt gerade aktuell wieder aufgepumpt wird).

          Hoher Bedarf auf dem Arbeitsmarkt drückt sich aus in hohem Lohnniveau, das es dann auch erlaubt, sich ggf. hoch zu verschulden/viel zu investieren, um dort dann später arbeiten zu können und mit dem guten Gehalt die Schulden zurückzahlen zu können (und dabei trotzdem noch einen satten Gewinn zu machen).

          Wenn ich mich dagegen für Mumpitz verschulde, in einem Bereich unterkommen will, in dem nicht gut verdient wird, weil ein Überangebot an Arbeitskräften herrscht oder meine erlernten Kenntnisse Mumpitz sind, also nur verwertbar, wenn Macht einen ideologisch getriebenen Zwangsmarkt mit Zwangsnachfrage schafft (typisch für Genderstudierte und ihren Arbeitsmarkt, früher die für Polittruks der SED und Konstorten, die „Marxismus-Leninismus“ beherrschten), dann habe ich das Risiko, meine Studienkredite ewig und 3 Tage nicht zurückzahlen zu können.

          Das trägt Derrjenige-Welcher dann aber wenigstens selbst – schließlich ist er ja auch verantwortlich für seine blödsinnige, selbstverwirklichende oder (Polit-)Neurosen „heilende“ Studienplatzwahl.

          Soll er selber sehen, wie er damit über die Runden kommt.

          ER soll das sehen, nicht der Steuerzahler.

          Der ihm ja ohnehin Sozialhilfe spendieren muss.

          Als Genderstudierter mit wenig Aussicht auf Beschäftigung beim Staat oder in den sterbenden Müllstrommedien/Gewerkschaften/Institutionen, die von MACHT leben, also Steuern und ähnliche Zwangsabgaben einnehmen und an ihre (Polit-)Klientel verteilen dürfen.

          Diese Institutionen wird es zwar auch weiterhin geben, aber es wird schwerer und schwerer, beim gemeinen Mann (ja, es sind vor allem Männer, die den Schrott finanzieren müssen, die erarbeiten müssen, was umverteilt wird!) abzukassieren.

          Die Finanzdecke wird dünner und dünner im Westen, ohnehin verschlissen durch Jahrzehnte der Verschuldungspolitik zur Bedienung diverser Klientelbegehrlichkeiten.

          Es wird also immer noch genug gierige Fingerchen geben, die in die öffentlichen Mustöpfe langen wollen.

          Aber die Mustöpfe sind euopaweit und auch in den USA immer schwerer zu füllen (Ausnahme: ausgerechnet Deutschland, das vom Zusammenbruch des Südens und dem dadurch ausgelösten Exodus junger, gut ausgebildeter, kulturell-intellektuell leicht Integierbarer noch eine Weile profitieren kann – die dann allerdings dort fehlen und wir garantieren mit Milliarden, aber bis dorthin gehen noch ein/zwei/drei Bundestagswahlen in’s Land, bevor die Blase platzt).

    • Ebeling eine „Pro-Liferin“, und eine extrem geschmacklose noch dazu?
      Schade eigentlich, hatte sie für halbwegs vernünftig gehalten.

      • ..hatte sie für halbwegs vernünftig gehalten.

        Wenn man jemand auf ziemlich ekelhafte Weise regelrecht aus einer Kleinstadt herausmobbt, noch dazu wo die Mutter gerade gestorben ist, dann bleibt das wohl nicht ohne Folgen.

        • „..hatte sie für halbwegs vernünftig gehalten.“

          Ich weniger. Sie war immerhin Gleichstellungsbeauftragte.

  2. Arne Hoffmann weist darauf hin:

    Die US-amerikanische Journalistin Jennifer Levin beklagt, sie sei durch ihre feministische Sozialisation dazu erzogen worden, Männer zu hassen.

    (Hinweis:

    Natürlich wissen wir alle, dass der Vorwurf, Feminismus sei eine Ideologie, die nur funktionieren könne, wenn man Männer/Männlichkeit hasse, eine völlig aus der Luft gegriffene, böswillig-diffamierende Behauptung frauenhassender Männer ist, die starke, edle, selbstbewusste Frauen = Feminist.I.nnen nicht ertragen und deshalb auch behaupten, der Lesbenanteil unter den Wortführer.I.nnen sei doch auffallend hoch, ein ebenso aus der Luft gegriffenes Klischee ohne jede Substanz. Auch das wissen wir. Die Tatsache, dass hier eine Frau über feministischen Männerhass schreibt, macht die Weltfremdheit des Vorwurfes nicht besser – Feminist.I.nnen lieben Männer, schön zu sehen am Umgang, den sie mit ihren „Allies“ pflegen. Wenn sie zu denen „Sitz!“ sagen und die Allies machen Sitz, „Hol das Stöckchen!“ und sie holen das Stöckchen, „Beiß den bösen Mann“ und sie beißen den bösen Mann, dann werden die Allies nicht getreten – kann man den Vorwurf, männerhassend zu sein, eindrucksvoller widerlegen?!).

    Nun also Jennifer Levin, Zitat:

    *My mother’s brand of feminism went from wanting equal rights to wanting to smash the patriarchy, which she defined for my brother and me as „men’s historical oppression of women, which they continue to do today.“ No man could escape complicity, not even little boys, she said. Suddenly, men were the root of all of women’s problems and since they had all the power, we had to fight them.

    Men were always wrong. Men were aggressors; men were rapists; men were stupid; men were obsessed with their penises; men were responsible for forcing my mother into a heterosexual marriage and motherhood. Mary Daly and Andrea Dworkin had become her prophets. She never once said that „patriarchy“ wasn’t synonymous with „men.“ She used the terms interchangeably. She told us we’d been forced on her by the patriarchy and, given the choice, she would not have had us.

    My mom and her wife (kurzen Augenblick, muss erst mal den Tee vom Bildschirm wischen) began frequenting a „womyn-only“ coffee house in Chicago. (No boys over the age of 10 were allowed.) They went back to school to earn master’s degrees in women’s studies (*hust*, so ein Meistertitel in Männerhass ist ja im gegenwärtigen Zeitgeist etwas, was seinen *Mann* ernährt, solange die Männer, im Wesentlichen die Männer gezwungen werden können, dafür zu zahlen) and their class and study-schedule took precedence over the rest of the calendar.

    My mom started encouraging me to „find a nice girl to fool around with.“ She told me any woman who had sex with men wasn’t a feminist. She told me all heterosexual sex was rape „by definition.“ When I asked her if she meant I was a product of rape, she told me I was „letting myself get raped“ every time I had sex with my boyfriend.(Merke: PIV ist pöööhse! Wer pifft, pafft auch und schadet seiner Gesundheit! Schreib Dir das hinter die Ohren, Tippse! Oder sonstwohin.)*

    Gott sei Dank, Jennifer Levin ist für die gute Sache nicht gänzlich verloren:

    *So, what’s the opposite of being a feminist? Not being one? That’s not an option for me if I’m going to live in the world, because we still need feminism, badly. I have no real conclusion to this essay other than to say I will forever be confused and hurt by the kind of feminism I was raised to believe was The One True Feminism. I didn’t even write this as an indictment of my mom, who has mellowed somewhat with age and apologized for a few things.

    Misandry as an ironic or non-ironic Feminist pose might be cathartic for a while, but it has nothing to do with achieving equality. And espousing outright hatred and contempt for all men to your children is not a feminist act. It’s tantamount to child abuse.*

    Dazu Arne Hoffmann:

    *So ganz sortiert bekommen hat sie es also immer noch nicht. Und bei allem Mitgefühl für Jennifer Levin: Die Tramatisierungserfahrungen, die ich von Männern zu hören bekomme, die von radikalfeministischen Müttern aufgezogen worden sind, klingen noch um einiges schlimmer.*

    http://genderama.blogspot.de/2013/08/feministin-verzweifelt-ich-bin-erzogen.html

    Jennifer Levin hat übrigens einen Bruder.

    Direkt zu Levins Artikel geht’s hier entlang:

    http://www.xojane.com/family/i-was-raised-to-hate-men-and-now-i-dont-know-what-to-think-about-feminism

    Biologistische Anmerkung:

    *It would be fair to stipulate that my mother had dark emotional issues unrelated to feminism.*

    Halte ich für einen Irrtum. Die Issues führen oft zur „heilenden“ Ideologie, suchen sich eine scheinerlösende Rationalisierung.

    Die natürlich gar nichts löst.

    *I will fully admit that I was pretty messed up in the head and it’s possible that I parroted far more of my mom’s rhetoric than I am comfortable remembering. I definitely fought with those boys a lot. A few years ago, one of them messaged me on Facebook accusing me of decades-old misandry, which was the first time I heard that term.

    I was angry. Not as a feminist, but as a kid with a crappy home life and female friends who scattered whenever I got surrounded. Sometimes I found myself shouting “You’re right, I hate men!” just to get those guys to leave me alone.*

    Vielleicht nicht nur parroted, sondern eben auch z.T. geerbt, Genmuster geerbt, die emotionale Turbulenzen begünstigen, Ärgermanagement und Impulskontrolle erschweren, Misandrie erleichtern.

    Etwas anderes dagegen könnte deshalb unwillentlich etwas lösen, mit der Zeit.

    Gerade die leichte Verfügbarkeit von Abtreibung/Pille, die Aufhebung des Quasi-Ehezwanges für Männer und Frauen, sie sorgen heute dafür, dass stark misandrische oder lesbische oder nicht sonderlich kinderliebe Frauen sich nicht mehr fortpflanzen (müssen) und Genmuster, die das Auftreten solcher Persönlichkeitsmerkmale begünstigen, ausgedünnt werden.

  3. Gerade in der Zeitung gelesen: Es gibt zu wenig Frauen in der Führung der Ministerien! Sagen die Grünen.

    Ja, wieviel wären denn recht, fragt man sich?

    Bis der Anteil der Frauen in diesen Positionen dem Frauenanteil unter den Bewerbern entspricht? Ich wage zu behaupten, dass ersterer letzteren bereits deutlich übersteigt, hier wären genaue Zahlen ganz interessant.

    Bis er dem Anteil der Frauen an der Gesamtbevölkerung entspricht? Anscheinend nicht, denn als positives Beispiel wird das Bildungsministerium genannt. Hier liegt der Frauenanteil bei etwa 65 Prozent.

    Man gibt sich nicht mal mehr die Mühe, Frauenprivilegierung als Gleichberechtigung zu verkaufen.

    Der hohe Frauenanteil ist zum Selbstzweck geworden. Frauen fördern um jeden Preis.

    • Kempers Beispiel mit den Artikel über deutsche Orte in der deutschen Wikipedia finde ich hahnebüchern.

      Es ist anzunehmen, dass „Erkenntnisinteresse“ unabhängig von der gesprochenen Sprache ist.

      Tatsache ist, dass Information über eine Gegend eher in der Landessprache verfügbar ist. Ist das so schwer zu verstehen?

    • Es schreiben weit weniger Frauen bei Wikipedia mit als Männer. Frauen interessieren sich weniger für Politik als Männer. Wie Dinge funktionieren interessiert Frauen weit weniger als wie Menschen funktionieren.

      Das scheinen alles Sachverhalte zu sein.

      Ich hab den Teil verpasst, wo nachgewiesen wird, dass das auf Unterdrückung hinweist und nicht auf evolutionär entwickelte Veranlagung.
      Für letzteres gibt es sehr gute Argumente, von denen gerade dieses Blog überquillt.
      Für ersteres höre ich als Argument eigentlich nur „Ist doch klar“.
      Wenn überhaupt.

      • Das wird nicht nachgewiesen, weil etwas, das nicht existiert, nicht nachgewiesen werden kann. Der feministischen Lesart nach liegt überall dort Benachteiligung vor, wo Frauen nicht mindestens zu 50 Prozent beteiligt sind (oder dort, wo die Beteiligung nicht erstrebenswert ist). Weiter wird nicht gedacht, weil das Ergebnis dieser Überlegung den Feministen nicht gefallen würde.

      • @ Peter Panther

        „Ich hab den Teil verpasst, wo nachgewiesen wird, dass das auf Unterdrückung hinweist und nicht auf evolutionär entwickelte Veranlagung.“

        Sehen wir mal von den zu Protokoll gegebenen (nicht selten sexistischen) Beschimpfungen ab, die sich im Ursprungs-Beitrag so hübsch graphisch vom Rest abheben, interessiert Dich meine eigene (vor Jahren gemachte) Erfahrung mit dem System wikipedia?

        Nein?

        Hab ich mir gedacht.

        Was solls, ich schreibs dennoch auf:

        Nicht einen Halbsatz (mit Quellen, selbstverfreilich) hab ich damals dort untergekriegt.
        NICHT EINEN!

        Klar: ich bin auch nicht strategisch vorgegangen, habe mir keine Bündnispartner wie z. B. „schwarze Feder“ (Kemper) gesucht. Und habs dann auch schnell wieder drangegeben, auf Edit-Wars hatte ich schlicht null Bock. Ist vermutlich meiner pazifistischen Ader geschuldet. Die Hormone und mein Geschlecht nicht zu vergessen…

        • Du, wenn ich in der Wikipedia versuchte unterzubringen: „Helmut Newton war ein Fotograf, der Sexistische, Rassistische und Faschistische Fotos herstellte“ – und als Quelle die EMMA benannte – dann hätte ich vermutlich (hoffentlich) auch keine Chance.

          Schlimm genug, dass Fiona Bane und Sanfranfarmer mit Rückendeckung von Admins ihren extrem-POV dort durchdrücken können.

          Man hat schon gar keine Lust, etwas zu unternehmen, weil die entsprechenden Artikel sich so am besten selbst entlarven.

        • @ muttersheera

          *Versuch Dich doch lieber noch an was Anständigem, Jung:*

          Mutter Sheera!

          Wie lange liest Du hier mit?!

          Du solltest doch wenigstens mitgenommen haben, dass es nicht soooo einfach ist, schwul zu werden!

    • Es gibt doch keinen Grund den (geschätzten!) Anteil weiblicher wiki Autoren erhöhen zu wollen.

      Das wird auch wohl schlecht gehen, weil wiki auf Freiwilligkeit beruht und niemand davon leben kann und muss.

      Man könnte den männlichen Autoren ja mal sagen, sie seien unerwünscht, weil sie Männer sind. 😦

  4. Netzfundstück

    Natürlich weiss ich nicht wie repräsentativ das ist, die jungs sehen schon aus als ob die täglich liften würden.

    • Der Erste war ein normaler Typ. Der Zweite macht Kraftsport, ebenso wie eventuell der Dritte, und davon abgesehen scheint keine Pause zwischen den Versuchen gewesen zu sein. Ordentlich beurteilbar wäre es aber nur, wenn die Frau sich erholen könnte.

      • Edit: abgesehen davon zweifle ich daran, dass das die stärkste Frau der Welt ist.
        UND was noch dazukommt: Armdrücken ist zu einem großen Teil Übungssache. Da kann auch ein schwächerer Mann einen starken schlagen. Dazu kommt noch, dass es sehr von der Hebelwirkung abhängt. Gerade der Dritte hatte einen viel längeren Arm als die Frau.

    • Ich fand das ihre Aussagen größtenteils okay, wenn auch etwas überspitzt formuliert. Aber das hier: geht ja mal gar nicht:

      Sympathisieren Sie mit aktuellen feministischen Aktionen wie der Aufschrei-Kampagne, bei der Frauen über Twitter ihre Solidarität mit einer Journalistin bekunden? Der FDP-Politiker Brüderle machte eine Bemerkung, die auf ihr Dekolleté bezogen war.

      Schon, auch wenn ich glaube, dass Anzüglichkeiten nicht das Thema sind, sondern das Gewaltverhalten von Männern vor allem im Bereich Sexualität. Ich stehe auch einem Verein gegen Genitalbeschneidung vor. Überall auf der Welt üben Männer Gewalt aus – auch durch Fremdgehen. Angeblich gibt es auch Frauen, die fremdgehen. Ich lerne die komischerweise nicht kennen. Ich lerne nur Frauen kennen, die von ihren Männern unglaublich fies behandelt wurden. Es gibt auch nette Männer, doch die decken die anderen. Darüber brauchen wir eine Debatte: Was sagen Männer dazu, dass andere Männer sich so gemein verhalten?

      • @Adrian

        »Angeblich gibt es auch Frauen, die fremdgehen. Ich lerne die komischerweise nicht kennen.«

        Kurz und gut: Es gibt Männer die fremdgehen aber es gibt keine Frauen, die fremdgehen.

        Preisfrage: Mit wem gehen die Männer dann fremd? Ob Adrian uns weiterhelfen kann?

        • Die Männer, die sie meint, gehen wahrscheinlich mit alleinstehenden Politikergroupies fremd, die halb so alt sind wie Frau Müller und ihre weiblichen Bekannten.
          Oskars „Neue“, Sahra Wagenknecht, ist z.B. 23 Jahre jünger als Müller, so was prägt natürlich.

          Bezüglich FGM als sexuelle Gewalt durch Männer:
          Frau Müller sollte einmal die Homepage ihres eigenen Vereins lesen, statt für herzige Bilder zu posen:
          „Die Operateure sind traditionelle Heilerinnen, Hebammen und Barbiere. Der Eingriff, der oft eine halbe Stunde dauert, wird ohne Narkose durchgeführt. Mehrere Frauen halten das Mädchen während der Operation mit Gewalt fest.“
          http://www.intact-ev.de/verstuemmelung.html

    • Dann sollten diese Leute wohl mehr klassisch anarchistisch-frauenrechtliche Literatur lesen. Die große anarchistische Frauenrechtlerin Emma Goldman kritisierte männerfeindliche Tendenzen und Versuche der Schaffung neuer Rollenvorgaben für Frauen in der bürgerlichen Frauenbewegung bereits im Jahre 1911:

      Aus: Emma Goldman – Das Tragische an der Emanzipation der Frau

      „Es ist heute für die Frau notwendig geworden, sich von der Emanzipation zu emanzipieren, will sie wirklich frei sein. Das mag paradox klingen, ist jedoch nur zu wahr.“

      „Die Frauenrechtsbewegung hat sicherlich viele alte Fesseln gesprengt, gleichzeitig jedoch zum Entstehen neuer beigetragen. Die große, wahre Frauenrechtsbewegung hat nur wenige Anhängerinnen gefunden, die der Freiheit furchtlos ins Gesicht sehen konnten. Ihre bornierte und puritanische Einschätzung der Bewegung verbannte den Mann als Störenfried und zwielichtigen Charakter aus ihrem Gefühlsleben. Um keinen Preis wurde der Mann toleriert, außer vielleicht als Vater eines Kindes, da ein Kind ja schlecht ohne Vater geboren werden konnte. Glücklicherweise werden jedoch auch die strengen Puritaner nie stark genug sein, das angeborene Verlangen nach Mutterschaft abzutöten. Aber die Freiheit der Frau steht in engem Verhältnis zur Freiheit des Mannes, und viele meiner sogenannten emanzipierten Schwestern scheinen zu übersehen, daß ein in Freiheit geborenes Kind Liebe und Zuneigung von allen es umgebenden Menschen braucht, seien sie nun männlich oder weiblich. Leider liegt es an dieser bornierten Einschätzung zwischenmenschlicher Beziehungen, daß das Leben der Männer und Frauen von heute oft recht trostlos erscheint.“

      „Die Forderung nach gleichen Rechten ist gerecht und fair; letztendlich ist jedoch das wichtigste Recht das Recht auf Liebe und darauf, geliebt zu werden. Soll die teilweise Emanzipation tatsächlich zu vollständiger und reiner Emanzipation werden, so muß aufgeräumt werden mit der lächerlichen Vorstellung, geliebt zu werden, Geliebte und Mutter zu sein, sei gleichbedeutend mit Sklave und Untertan zu sein. Es muß aufgeräumt werden mit der absurden Vorstellung des Dualismus der Geschlechter oder daß Mann und Frau Vertreter zweier feindlicher Lager seien.“

      “Kleinlichkeit spaltet, Großzügigkeit verbindet. Laßt uns groß und großzügig sein. Laßt uns über all das Triviale das Wesentliche nicht aus den Augen verlieren. In der echten Beziehung zwischen Mann und Frau wird es keinen Sieger und keinen Besiegten geben sondern nur eines: immer wieder zu geben, um dadurch bereichert zu werden, tiefer empfinden zu können und gütiger zu werden. Dies allein kann die Leere ausfüllen, kann das Tragische an der Emanzipation der Frau ersetzen durch Glück, grenzenloses Glück.“

  5. Manchmal bin ich in Versuchung doch an C. G. Jungs kollektives Unterbewusstes zu glauben.
    Da ist mein Kleiner ist gerade das erste Mal verliebt und gerade dann läuft mir dieser Film über den Weg:

    (Nicht vorspulen, es geht bei allen vieren gut aus 🙂 )

  6. Ganz interessante Äußerung eines bayerischen Kriminaloberkommissars („Andi“) in einem Podcast von Holger Klein: WR192 Anruf beim Kommissar

    Nach etwa 1¾ Stunden fragt Holgi nach Polizeirrtümern:

    01:44:15 Holgi:

    Passiert das eigentlich, dass du irgendwo einreitest, und der war’s gar nicht?

    Kurz darauf kommt Andi (der eigentlich Drogenfahnder ist) auf Falschbeschuldigungen bei Sexualdelikten und sagt, dass sie recht häufig seien.

    01:44:58 Kriminaloberkommissar Andi:

    Niemand ist davor gefeit, dass er von irgend jemand aus völliger Fahrlässigkeit oder Verblödung wegen irgendwas hingehängt wird, was du einfach nicht getan hast. Das kann dir passieren. Das ist leider überwiegender Usus bei Sexualdelikten, ich muss es jetzt leider so sagen. Ich hab, wo ich Fahnder war und Leute festgenommen hab … kann ich mich an zwei Fälle erinnern, wo Menschen einer Vergewaltigung beschuldigt werden – das ist ein schweres Verbrechen mit zwei Jahren Mindeststrafe, also unter zwei Jahre Freiheitsstrafe sieht das Gesetz da gar nix vor – die wir dann … also den einen haben wir … der ist mit dem Auto gefahren, man dachte, der flüchtet aufgrund der Umstände, den haben wir im Innenstadtbereich mit Autos eingeklemmt und aus dem Auto rausgeholt zu großer Zuschauerbeteiligung, und beim zwoten mussten wir, weil wir ihn nicht anders gekriegt haben über Tage, sogar bis an seine Arbeitsstelle gehen. Und drei Tage später kommen die vermeintlich Geschädigten daher und sagen: „Ähm … ich hätt da noch was zu sagen: Es war nicht ganz so, es war eigentlich ganz anders.“ Das ist eine Katastrophe. Und deswegen versuchen wir da ganz sicher zu sein.

    Interessant ist, dass sich die „vermeintlich Geschädigten“ hier selbst stellen.

    Weil die Relevanz von Falschbeschuldigungen immer wieder Streitgegenstand ist: Wäre es nicht sinnvoll, mal eine Liste aller Quellen zu machen, die es dazu gibt? Die Angaben sind ja – je nach Quelle – sehr wiedersprüchlich. Insofern ist es schwer, sich eine Meinung zu bilden, und ein Überblick über die Quellenlage wäre vielleicht nicht schlecht.

  7. @ Christian

    Mein letzter Beitrag in dem anderen Thread brachte mich gerade auf einen Artikelvorschlag: Gemeinsamkeiten zwischen radikalem Feminismus und radikalem Konservatismus.

    Spätestens seit „Knutschverbot“ dürften die Parallelen zwischen extremen Formen des Feminismus und extremen Formen des Konservatismus ja für jeden offensichtlich sein.

    Auf Anhieb fallen mir erst mal folgende der Tendenz nach als extrem konservativ zu identifizierende Merkmale des radikalen Feminismus ein:

    – Mangelnde Wertschätzung für Freiheit und Gerechtigkeit, dafür starke Betonung von Sicherheit. (Für die psychologische Wertepräferenz von Liberalen ist Freiheit der höchste Wert, für die psychologische Wertepräferenz von Linken ist Gerechtigkeit der höchste Wert, für die psychologische Wertepräferenz von Konservativen ist Sicherheit der höchste Wert – das ist alles o.k. und nicht pathologisch, solange es nicht zu stark übertrieben wird. Welchem Spektrum der radikale Feminismus – eingedenk seiner endlosen Versuche absolute Sicherheit herzustellen – hier am ehesten zuzurechnen ist, ist m.E. nicht schwer erkennen.)

    – Sexualfeindlichkeit, Lust – und Körperfeindlichkeit (Hier ziehen sexualfeindliche Konservative und sexualfeindliche Radikalfeministinnen ja erkennbar an einem Strang.)

    – Tendenz zur Erhaltung oder Verstärkung der Nachteile der traditionellen Geschlechterrolle für Männer. Tendenz Männer in der Versorger- und Beschützerrolle festzuhalten.

    Wie es Arne Hoffmann einmal in einem interview treffend formulierte:

    Frage: “Wer ist eigentlich schuld an der Männer-Misere?”

    Arne Hoffmann: „Sie sehen das möglicherweise anders, aber schuld ist meines Erachtens ein überholtes Verständnis von Geschlechterrollen, das der Feminismus gerade nicht aufgehoben, sondern fortgeführt hat. Ich bin explizit nicht der Auffassung, dass der Feminismus ein Geschlechterverhältnis zerstört hat, das früher in Ordnung war.”
    (…)
    “Selbst die meisten Männer sind ja inzwischen beherrscht von dieser Mischung aus alter Ritterlichkeit und neuem Feminismus, die da lautet: Frauen muss bei ihren Problemen geholfen werden; Männer sind an allem selbst schuld und sollen gefälligst mal sehen, wie sie zurechtkommen.”

    Denken wir auch an die typischen radikalfeministischen Appelle an die traditionelle männliche Geschlechterrolle (Heul doch, Mimimi etc.), wenn es um die Thematisierung männlicher Benachteiligungen und sozialer Problemlagen geht.

    – Hinter die Errungenschaften der Aufklärung zurückfallende Forderungen nach kritikloser Anerkennung rational nicht begründbarer Werte- und Glaubenssysteme. Neigung die individuelle Freiheit durch irrationale Wertesysteme einzuschränken und andere darüber zu belehren, wie sie zu leben haben. Forderungen nach kritikloser Unterordnung unter Werte und Normen, die vor allem darauf angelegt sind Sicherheit und Orientierung zu bieten.

    – Tendenz zum Schwarz-Weiß-Denken und verschwörungstheoretischen Denken. (Anstatt differenzierte strukturell-soziologische Analysen, wie sie für klassisches linkes Denken typisch sind, produziert der radikale Feminismus verallgemeinerte Schuldzuweisungen, abstrahiert von realen sozialen Lagen und Kontexten. Soziozentrisches Stammesdenken ersetzt die ernsthafte soziologische und historische Analyse.)

    – Bedürfnis nach einer Umwelt mit klaren und festen Regeln, an die sich alle zu halten haben. (Anstatt durch Religion und Nation werden die entsprechenden Regeln in diesem Fall von der radikalfeministischen Subkultur bereitgestellt. Gewünscht ist natürlich, dass die ganze Gesellschaft nach diesen klaren und festen Regeln funktioniert.)

    – Das menschliche Individuum tritt hinter Kollektivsubjekten zurück. (Den Raum von Religion und Nation nimmt in diesem Fall die extreme Identitätspolitik des politisch korrekten Radikalfeminismus/Genderismus ein). Dieser Aspekt wurde insbesondere von der poststrukturalistischen Frauenrechtlerin und Kritikerin des radikalen Feminismus Julia Kristeva scharf kritisiert:

    ‚What is important is not to affirm the power and identity of groups, but to increase the freedom of individuals,“ (…) “To assume a group identity is a dead end. And if some people have interpreted French thinking to mean they should, they are totally wrong.“

    Soweit erstmal. Falls jemandem weiteres zum Thema einfällt, bitte ergänzen. (Die Kritik bezieht sich nicht auf gemäßigte Feministinnen und humanistische Konservative, sondern auf die extremeren Varianten.)

    • Korrektur:

      „Hinter die Errungenschaften der Aufklärung zurückfallende Forderungen nach kritikloser Anerkennung rational nicht begründbarer Werte- und Glaubenssysteme.“

      Gemeint war:

      Hinter die Errungenschaften der Aufklärung zurückfallende Forderungen nach kritikloser Anerkennung nicht rational begründeter Werte- und Glaubenssysteme.

    • Korrektur:

      Welchem Spektrum der radikale Feminismus – eingedenk seiner endlosen Versuche absolute Sicherheit herzustellen – hier am ehesten zuzurechnen ist, ist m.E. nicht schwer ZU erkennen.)

    • Nachtrag zum Thema: Gemeinsamkeiten zwischen radikalem Feminismus und radikalem Konservatismus.

      – Mit dem Zurücktreten des Individuums hinter Kollektivsubjekten geht natürlich auch eine starke Neigung zu soziozentrischen Formen moralischen Urteilens einher (Stufe 3 oder 4 in Kohlbergs Stufenmodell der Moralentwicklung). Ähnlich wie radikalen Konservativen fällt es radikalen Feministinnen oft schwer moralische Urteile von einem Standpunkt allgemein menschlicher Gerechtigkeit zu fällen. Stattdessen werden einerseits die Werte und Normen der eigenen Bezugsgruppe kritiklos übernommen und andererseits besteht eine ausschließliche Orientierung an den vermeintlichen Interessen der eigenen Bezugsgruppe ohne sich um einen fairen und gerechten Ausgleich zwischen dieser und anderen Menschengruppen zu bemühen.

      Zählt für den radikalen Konservativen nur die Perspektive „meiner traditionellen Kultur“, „meiner Religion“, „meiner Nation“ so zählt für Anhänger des radikalen Feminismus stets nur die enge Perspektive der eigenen radikalfeministischen Subkultur und die vermeintlichen Interessen der durch die jeweilige radikalfeministische Ideologie definierten Bezugsgruppe.

      – Eine weitere Parallele zwischen radikalem Feminismus und radikalem Konservatismus scheint mir eine Affinität zu autoritären Erziehungsformen zu sein. Radikalfeministische/genderistische pädagogische Maßnahmen können ja in mancherlei Hinsicht als Rückfall in autoritäre Erziehungsmethoden interpretiert werden, welche im feministischen Gewand daherkommen.
      Denken wir z.B. an den Verein Dissens:

      http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html

      Spezialgebiet des Vereins ist Jungenarbeit. Von dieser hat Dissens eine sehr eigene Vorstellung, denn es geht dabei auch darum, Jungs früh zu Kritikern des eigenen Geschlechts zu erziehen. Es gibt ein einprägsames Beispiel, wie die Gender-Theorie Eingang gefunden hat in die angewandte Pädagogik.So spielten Dissens-Mitarbeiter bei einer Projektwoche mit Jungs in Marzahn einen „Vorurteilswettbewerb“, an dessen Ende die Erkenntnis stehen sollte, dass sich Männer und Frauen viel weniger unterscheiden als gedacht. Es entspann sich eine heftige Debatte, ob Mädchen im Stehen pinkeln und Jungs Gefühle zeigen können, Sätze flogen hin und her. Am Ende warfen die beiden Dissens-Leute einem besonders selbstbewussten Jungen vor, „dass er eine Scheide habe und nur so tue, als sei er ein Junge“, so steht es im Protokoll.Einem Teenager die Existenz des Geschlechtsteils abzusprechen ist ein ziemlich verwirrender Anwurf, aber das nahmen die Dissens-Leute in Kauf, ihnen ging es um die „Zerstörung von Identitäten“, wie sie schreiben. Das Ziel einer „nichtidentitären Jungenarbeit“ sei „nicht der andere Junge, sondern gar kein Junge“.

      Oder denken wir an die radikalfeministische Schrift: „Hilfe. Mein Sohn wird ein Macker.“

      http://www.amazon.de/Hilfe-Mein-Sohn-Macker-Gesellschaft/dp/3596247489/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1375702826&sr=1-1&keywords=hilfe+mein+sohn+wird+ein+macker

      • Ich denke auch, dass es da mehr Gemeinsamkeiten gibt, als die Leute sich träumen lassen. Beide lehnen letztlich die Positionen der Aufklärung/Naturwissenschaft ab und propagieren stattdessen „Werte“, sprich: alle haben sich gefälligst nach meiner Moral zu richten.

        Es sind nur jeweils unterschiedliche moralische Intuitionen dominant, bei den Feministinnen (und auch Teilen der radikalen Linken) der Wunsch nach Gleichheit, bei Konservativen der Wunsch, „Free Riders“ (Personen die ann der Gesellschaft partizipieren wollen ohne selber einen Beitrag zu leisten) auszuschließen.

        Sehr gut dazu dieses Buch:

        • @ Maren

          Und welche Fächer willst du studieren?

          Ich finde es übrigens gut, dass du dich offenbar entschlossen hast, auf deinen reaktionären alternativen Berufswunsch, der ein Überlaufen zur Kapitalistenklasse impliziert hätte, zu verzichten.

        • Englisch und Sozialwissenschaften für HaReGe.
          Naja, obwohl ich ja schon gern eine Schokoladenfabrik gehabt hätte, dachte ich mir, dass ich meiner Pflicht als nutzloses Frauchen nachkommen muss und Orchideenfächer mit Fernziel Öff. Dienst studieren muss 😉

        • @ Christian
          Biologie scheint im übrigen ein relativ „unmännliches“ Fach zu sein. In der Schule war der einzigste Junge im Leistungskurs und an der Uni waren es auch mehr Mädchen.

          • @Adrian

            „Biologie scheint im übrigen ein relativ “unmännliches” Fach zu sein. In der Schule war der einzigste Junge im Leistungskurs und an der Uni waren es auch mehr Mädchen.“

            Ja, hat eine hohe Frauenquote. Würde ich auch so sehen. Wirkt eben auch lebendiger und nicht so trocken wie andere Naturwissenschaften.

        • Sozialwissenschaften hatte ich vor einigen Jahren auch mal ein paar Semester studiert (allerdings nicht auf Lehramt). Musste ich leider abbrechen, da ich es aufgrund der Einführung von Studiengebühren damals nicht mehr finanzieren konnte.
          (Ich bin entschiedener Gegner von Studiengebühren.)
          Später habe ich etwas anderes studiert und erfolgreich abgeschlossen.

    • @ Maren

      *Fürchtet euch gar sehr! Bringt eure Kinder in Sicherheit!
      Die Maren hat nen Studienplatz für zum Lehrerin werden! *

      Das wird so schlimm nicht, jedenfalls nicht für die Schüler.

      In 5-10 Jahren, wenn Du fertig sein wirst, sind insbesondere Jungeneltern so sensibilisiert, u.a. durch das Internet, dass Lehrer.I.nnen sehr genau aufpassen müssen, wie sie mit Jungen umgehen, sehr genau.

      Der Prozess läuft ja bereits an und gewinnt allmählich an Fahrt.

      Darum wünsche ich Dir viel Glück und die Fähigkeit, Deine Ideologie hinter Dir zu lassen.

      Denn der wünsche ich nach wie vor die Pest an den Hals.

  8. Ich empfehle, Game of Thrones zu gucken.
    Ist eine gute Serie und wie Seitenblick schon schrieb, ein sehr großer Überblick über Männlichkeiten, Weiblichkeiten, Rollen, Übertritte und Erwartungen, Erfolg, Mißerfolg, Status, Game, Macht, Familiendynamiken und unterschiedlicher Umgang damit, auch geschlechtsabhängig und all das Zeug um das es hier geht.

    Das hier ist tyrion Lannister, ein kleinwüchsiger mit sehr großer Scharfsinnigkeit, Anpassungsfähigkeit und Fähigkeit, sich trotz dieses Handicaps zu ehaupten.

    Und das hier ist ein Söldner der nicht mit Huren schläft weil er nicht bezahlen will. Während seinen Kollegen das egal ist.

  9. Ich bin gerad vollkommen geschockt von einem Studienergebnis, das einen heute geschilderten Versuch von Zivilcourage einleitet, denn es lautet:

    „70 Prozent aller Eltern sagen in einer selbstbefragenden Studie von 2010, dass sie ihre Kinder auch körperlich strafen.“

    http://www.freitag.de/autoren/christine-quindeau/ich-kann-mit-meinen-kind-machen-was-ich-will

    In den Kommentaren präzisiert die Autorin dieses Beitrags:

    „Nur 10 -15 Prozent sind als leichtere Strafen klassifziert (damit ist vermutlich ein leichter Klaps oder kurz Schütteln gemeint). Aber schwerste körperliche Misshandlungen machen 10,4 Prozent aus. Mein Gott.“

    Das Ergebnis liegt deutlich höher als das (ebenfalls in den Kommentaren verlinkte) letztjährig im SPIEGEL genannte:

    „40 Prozent der Mütter und Väter in Deutschland geben zu, ihren Kindern einen sogenannten „Klaps auf den Po“ zu geben. Zehn Prozent verteilen Ohrfeigen. Zu harten Körperstrafen wie „Hinternversohlen“ greifen vier Prozent der Eltern. […] Während im Westen 42 Prozent der Eltern einen „Klaps auf den Po“ verteilten, waren es im Osten nur 32 Prozent. Ostdeutsche Eltern wurden der Studie zufolge in ihrer eigenen Kindheit seltener geschlagen als westdeutsche. Dafür wird in den neuen Bundesländern häufiger geohrfeigt (14 Prozent im Osten, neun Prozent im Westen).

    Der Umfrage zufolge werden jüngere Kinder häufiger auf den Po geschlagen und bekommen seltener Ohrfeigen. Jungen werden eher geschlagen als Mädchen: 39 Prozent der Eltern von Mädchen gaben den Kindern einen „Klaps auf den Po“, im Vergleich zu 45 Prozent der Eltern von Jungen. Beim Hinterversohlen leiden die Jungen doppelt so häufig wie die Mädchen (sechs beziehungsweise drei Prozent). […]

    Drei Viertel der Erwachsenen (74 Prozent) hatten ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihr Kind körperlich gezüchtigt hatten – bei Frauen war die Reue größer als bei Männern. […]

    In Deutschland wird weniger geschlagen als in Frankreich, das Körperstrafen bei Kindern noch nicht mit einem Gesetz ächtet, aber deutlich mehr als in Schweden, das bereits 1979 das Recht auf gewaltfreie Erziehung festschrieb.“

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/umfrage-in-deutschland-fast-die-haelfte-der-eltern-schlaegt-ihre-kinder-a-820836.html

    (ist eigentlich in Gänze lesenswert)

  10. Erfreulich dagegen dieses Interview mit dem Autor des Buches

    „Die klassische Forschung ist immer der Meinung gewesen: Männer, das bedeutet gemeinsam verbrachte Zeit, die ein Medium benötigt. Also Hobbys zum Beispiel. Frauen hingegen wollen mit ihren Freundinnen vor allem reden. Interessant ist, dass ich bei meinen Recherchen keines dieser Klischees wirklich bestätigt gefunden habe. Wen ich auch gefragt habe, immer gründete sich die Männerfreundschaft auf so eine Art Erleuchtungsmoment, in dem man etwas gemeinsam entdeckt oder begreift. Und dieses Erlebnis, das haben mir die Freunde jedenfalls so erzählt, ergab sich eher im Gespräch und nicht beim Angeln. […]

    Im Laufe meiner Recherche habe ich immer weniger zu sagen gewusst, was das spezifisch Männliche sein soll. Das verschwamm immer mehr, sobald die Männer anfingen, über ihre tatsächlichen Freunde zu reden. Die neuere soziologische Forschung zeigt ja passenderweise auch, wie ähnlich sich weibliche und männliche Freundschaften oft sind.“

    http://www.freitag.de/autoren/katharina-teutsch/ich-bleib-an-deiner-seite

    Jetzt wüsst ich ja gern, was die aktuelle Forschung über Mann/Frau-Freundschaften berichtet. Irgendwer nen Lese-Tipp (abseits von PU^^)?

  11. „Innerhalb von 15 Jahren ist die Zahl der Mütter mit gleichhohem oder höherem Einkommen in den britischen Haushalten um 83 Prozent gestiegen. Zählte man 1996/97 noch etwa 1,2 Millionen „breadwinners“, so waren dies anderthalb Jahrzehnte später 2,2 Millionen. In ungefähr jedem dritten (31 Prozent) Haushalt mit Kindern steuern nun die Mütter mindestens die Hälfte des Einkommens bei. Vor fünfzehn Jahren waren es 18 Prozent.

    Der Anstieg werde in allen Familientypen, in jeder Altersgruppe und quer durch alle Einkommensschichten beobachtet, hat die Studie herausgefunden. […] Frauen ohne Hochschulabschluss sind nur in etwa jedem vierten Haushalt „breadwinner“.

    Die Befunden stoßen nun auch in Großbritannien Diskussionen weiter an, die aus Deutschland wohlbekannt sind. Ihr Tenor ist: weder die Männer im privaten Haushalt noch die Unternehmensführer, ja auch in der Mehrzahl Männer, wie auch die Politiker sind auf der Höhe dieses Wandels.“

    http://www.heise.de/tp/artikel/39/39642/1.html

      • Ist die Frage wieviel dieses „Verdienstes“ den Frauenförderungen, Frauenbevorzugungen, Unterhaltszahlungen vom Ex usw geschuldet ist.

        Das steht im Widerspruch zu dem ewigen PayGapDay-Gepuatsche, im Widerspruch der Neugründungen von Unternehmen nach Geschlecht, im Widerspruch zu Patentanmeldungen der Männer, im Widerspruch des Steueraufkommens nach Geschlecht usw.

    • „Die Befunden stoßen nun auch in Großbritannien Diskussionen weiter an, die aus Deutschland wohlbekannt sind. Ihr Tenor ist: weder die Männer im privaten Haushalt noch die Unternehmensführer, ja auch in der Mehrzahl Männer, wie auch die Politiker sind auf der Höhe dieses Wandels.”

      Inzwischen gibt es immer mehr
      Männer, die den Braten riechen und
      entsprechend in ihrem privaten
      Bereich Gegensteuer geben, gerade
      wenn sie keine Kinder haben wollen.
      Sie richten sich das Leben konsequent
      auf ihre eigenen Bedürfnisse ein.
      Mit einigermassen guten Finanziellen
      Verhältnissen kann man heute viele
      Sachen outsourcen da braucht es
      keine Frau mehr, selbst wenn Mann
      ein eigenes Haus bewohnt.
      Zusätzlich wird beruflich z.B.
      mit Selbständigkeit die steuerliche
      Situation optimiert.
      Wieso soll Mann, wenn keine Planung
      für eine nächste Generation besteht,
      Ressourcen akkumulieren?
      Gerade letzthin hat mir ein Kollege
      der dieses Modell konsequent Fährt,
      und sich von seiner Freundin die
      mit 30 immer noch in der Ausbildung
      war, getrennt hat, Gesagt: In
      Zukunft kommt mir keine Frau mehr
      permanent in mein Haus.

    • @Man.in.the.middle

      „Diesmal mit dem schulpolitischen Vorschlag, nicht nur Hausaufgaben abzuschaffen, sondern auch flächendeckend alle Kinder in Ganztagsschulen und Ganztagskitas zu stecken.“

      wobei das natürlich unterhaltsrechtlich für den Mann nicht schlecht sein würde.

      Rein auf Hausaufgaben bezogen ist es eetwas naiv anzunehmen, dass Eltern nicht trotzdem noch mit ihren Kindern lernen können. Vor Klassenarbeiten etc zB.
      Allerdings könnte eine betreute Hausaufgabenerledigung auch etwas gutes für kinder sein.

      Ich finde Ganztagsschulen gar nicht so verkehrt.

      • „Ich finde Ganztagsschulen gar nicht so verkehrt“ – ich auch nicht.

        „… etwas naiv anzunehmen, dass Eltern nicht trotzdem …“
        klar, zumindest auf den ersten Blick ist das äußerst naiv. Frau Allmendinger ist glaube ich nicht so naiv.

        Das eigentlich interessante ist ja auch weniger der gewünschte Effekt (daß Leistungsdifferenzen eingeebnet werden), sondern ihre eher grenzwertige Problemanalyse („Studien hätten gezeigt, dass viele Eltern den gesamten Lernstoff mit ihren Kindern durcharbeiteten. Kinder, deren Eltern das nicht leisten könnten, gerieten ins Hintertreffen.“).
        D.h. sie pickt sich einen isolierten Aspekt eines komplizierten Problems schulischer Leistungsdifferenzen heraus, wo das Denkmuster Privilegientheorie einrastet, und sie löst das Problem ideologiekonform, in dem sie das Privileg zerstört (und blind für andere Lösungen und die Relevanz des Privilegs ist).

        Wenn Du genau hinsiehst, wird Dir auffallen, daß sie nur das Privileg zerstören will, also die Ausbildung der priviligierten Schüler verschlechtern will (Einzelunterricht durch die Eltern dürfe mehr erreichen als Gruppenbetreuung). Sie will nicht primär die Leistung der Schüler angleichen, denn dann hätte es viel näher gelegen, den weniger privilegierten Schülern Nachhilfe oder sonstige Förderungen zukommen zu lassen.

        Dazu paßt ja auch die Forderung „gemeinsames Lernen mindestens bis zum Alter von 14 Jahren“: den Übergang in eine privilegierende Schulform verhindern. Hatten wir schon mal vor der Bildungsexplosion der 70er Jahre und hieß damals Volksschule.

      • @C

        Jawoll, Schulen sind eine feine Sache.

        Allerdings wohl nicht gerecht zu uA Jungen. Zwar geht es hier um Ö-Reich, wird aber in D-Land nicht besser sein. Über Ö-Reich sagt jedenfalls PISA:

        “ So bekommen etwa Mädchen und Schüler mit höherem sozioökonomischem Status in allen Ländern und Volkswirtschaften bessere Noten als ihre Mitschüler,“

        http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=11498

        Da haben wir Ganztagsschulen doch gerne…

        PS
        Bin ja mal gespannt, wann die ersten Genderkundestunden auf dem Lehrplan auch für Schulen erscheinen.

  12. Pingback: Gemeinsamkeiten zwischen radikalem Feminismus und radikalem Konservatismus. | Alles Evolution

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