Evochris

Evochris, kurz für Evolutions-Christian scheint sich als Name für mich insbesondere bei Twitter insbesondere bei den radikaleren Feministinnen durchzusetzen:

https://twitter.com/antiprodukt/status/345233311473487872

https://twitter.com/Nele_Tabler/status/343978889334358016

 

Da man nach dem Begriff Evochris Suchenden ja auch eine Anlaufstelle bieten muss, mache ich mal einen EvoChris-Artikel beim Evochris selbst. mal Schauen ob sich Evochris dann als Suchbegriff tatsächlich zeigt.

Bei dieser Gelegenheit grüße ich auch alle radikalfeministischen MitleserInnen, auch wenn sie Evochris nur heimlich lesen, traut euch ruhig mal zu kommentieren.

Ein paar Übersichten für neu auf diesen EvoChris-Blog stoßende habe ich hier:

84 Gedanken zu “Evochris

      • Verstehe auch nicht, warum sich hier keine Radikalfeminist.I.n blicken lässt.

        Evo-Chris (sitzend im Vordergrund) und seine liebenswerte Maskufaschofronttruppe würden sie doch freundlich empfangen.

        • Dr. Roslin darf aber nicht mitmachen. Er hat den H-Eid geschworen.

          Er hilft den Gefangenen, indem er den Allmächtigen Darwin beschwört, Gnade walten zu lassen.

          Zuvor musste er ganz schön mit Borat schimpfen, weil das mit der Schädeldecke eine ziemlich anstrengende Arbeit war, obendrein in einem zuvor von der feministischen Ökonomie betriebenen OP-Saal.

        • Ich finde, es wird immer schlimmer mit den Genderhexen. Die belästigen mich neuerdings sogar bei meiner Arbeit als Haushaltswarenverkäufer! Haben immer was zu meckern. Das lass ich mir aber nicht bieten!

        • Evochris hat wieder abertausende Trollhalme aktiviert.

          Der Soziologe Kemper hilft der verzeifelten vonHorst dabei, diese zu Feministinnengold zu spinnen:

    • @Max (((„Evochris, ich gratuliere Dir zur Namenstaufe“)))

      Müsste das nicht eigentlich „Aevochris“ heißen?

      Und komisch, dass die bei Christian so ausflippen.

      Dat is dochn jaaanz Lieber. Hat unseren Frauenhausblog noch nicht einmal in seine antifeministische/maskulistische Linksammlung aufgenommen. Wie kann man so einem böse sein?

      • Könnte daran liegen, dass das Blog arg frauenfeindlich ist.

        Nein, das sage ich nicht, um dich mundtot zu machen. Das sage ich, weil auf deinem Blog Frauen per se eine Minderbegabung in fast allen relevanten gesellschaftlichen Bereichen zugeschrieben wird. Das ist ein Essentialismus, der sich so einfach nicht halten lässt.

        • @Neuer Peter

          Aber das sage ich doch. Christian verlinkt noch nicht einmal auf unseren Blog. Er zensiert ja sogar das böse Wort „Femast.se“, wenn ich es hier benutze.

          Der Christian ist ein ganz Lieber („einer der bravsten Blogger der Männerbewegung“, Arne Hoffmann), von daher verstehe ich die Aufregung dieser Frauen nicht. Ich verstehe nicht, warum Christian das Zielobjekt des feministischen Hasses ist.

          Ach nee, tschuldigung. Ich verstehe das doch. Sage ich aber nicht. Sonst würde mich Christian wieder zensieren 😉

          @Neuer Peter (((„Das ist ein Essentialismus, der sich so einfach nicht halten lässt.“)))

          Das stimmt, Wahrheit lässt sich nicht so einfach halten, denn Wahrheit löst alle Lügen auf.

          @Neuer Peter (((„Könnte daran liegen, dass das Blog arg frauenfeindlich ist.“)))

          Nichts ist frauenfreundlicher als die Wahrheit. Von daher sind wir einer der frauenfreundlichsten Blogs.

        • Ich verstehe nicht, warum Christian das Zielobjekt des feministischen Hasses ist.

          Warum solltest du das denn sein?

          Gleich und Gleich schlägt sich nicht gern.

        • Similia similibus solvuntur.

          Genau.

          Methanol wird sich an Isopropanol nicht stören, und beide werden den beklagen, der den Fusel nicht trinken, sondern allenfalls zum Grillanzünden verwenden will.

        • „Das ist völlig falsch. Feministinnen sind linksextrem. Wir sind mitte-links.“

          Ich bin auch linksextrem.
          Die meisten radikalen Feministinnen sind das leider nicht – sonst wären sie ja meinen Ansichten näher.

          Ich vermute in ihrer psychologischen Struktur stehen viele radikale Feministinnen einer besonders reaktionären Form des Konservatismus nahe – in diesem Sinne entspricht ihre Geisteshaltung also in der Tat der deinen.

          (Gemäßigte Feministinnen und humanistische Konservative waren mit dieser Kritik nicht gemeint.)

        • @Leszek (((„Ich bin auch linksextrem.“)))

          Stimmt wohl.

          @Leszek (((„Ich vermute in ihrer psychologischen Struktur stehen viele radikale Feministinnen einer besonders reaktionären Form des Konservatismus nahe – in diesem Sinne entspricht ihre Geisteshaltung also in der Tat der deinen.“)))

          Da vermutest du falsch, denn wir sind nicht konservativ, sondern mitte-links.

        • @Christian (((„Was soll denn bei euch bitte links sein?“)))

          Bei uns praktisch alles links (bzw. mitte-links). Du wirst kaum etwas Rechtes finden, weder treten wir für Religion, noch für Militär, noch für Verbot von Pornografie oder Technomusik ein.

          Leider ist es so, dass ihr hier linksextrem seid, sodass selbstverständlich alles rechts aussieht.

          @Christian (((„Unabhängig davon seid ihr eben extrem frauenfeindlich. Und das bei einem vollkommenen Fehlverständnis der biologischen Theorien auf die ihr euch beruft.“)))

          Das haben wir dir schon einmal beantwortet, aber du zogst es vor, unseren Kommentar zu löschen. Soviel zu deiner wissenschaftlichen Liebe für Theorien und Erklärungen.

          • @Frauenhaus

            „Soviel zu deiner wissenschaftlichen Liebe für Theorien und Erklärungen“

            Wenn du es auf eine wissenschaftliche Art erklären kannst, also mit verweis auf andere Studien oder Aufsätze, die deine Thesen stützen, dann lasse ich es gerne durchgehen.

        • @Christian (((„also mit verweis auf andere Studien oder Aufsätze, die deine Thesen stützen, dann lasse ich es gerne durchgehen.“)))

          Die Studien sind die selben wie die Studien, die du benutzt, aber die Interpretation ist anders.

          Du interpretierst die Studien wie ein Pinker Pudel, wir interpretieren die Studien so, dass man erklären kann, warum Frauen geschichtlich nichts geleistet haben und auch in Zukunft geschichtlich nichts leisten werden (es sei denn, Männer sind in der Nähe).

          Wir beschreiben warum den Staat Frauen pämpern MUSS, weil sie sonst nichts gebacken kriegen.

          Wir wehren uns nicht gegen Studien (warum denn auch? Die Studien bestätigen ja alles, was wir sagen), sondern gegen deine linksextreme Interpretation von Studien.

          Wir interpretieren Studien so, dass man erklären kann warum Frauen im Alltag UND geschichtlich so sind wie sie sind.

          Wenn man nur deine Interpretationen lesen würde, dann könnte man meinen, es gäbe kaum Unterschiede, und wenn, dann nur marginale, aber ansonsten tun sich die Geschlechter nix.

  1. Wenn ich recht verstehe, ich meine das wäre auch neulich mal durchgekommen, findest Du „Evochris“ abwertend?

    Ich dachte am Anfang, das sei neutral gemeint.

    Finde ich jedenfalls klasse, dass de Femis offensichtlich meine supitolle Liste weiterverbreiten. Und da auch noch mit Twitter.

    Versteh das mal einer!

    „evochris und seine maskufaschofront organisiert sich mal wieder“

    Das klingt echt so, als würdest Du eine Art „SA-Kohorte“ führen, und wir, also Deine – um mit der Sprache des politischen Gegners zu sprechen – „peinlichen Maskutrollfreunde“ kämen mit Dachlatten bewaffnet hinterher und würden damit auf Feministinnen einschlagen oder deren Einrichtungen verwüsten.

    Man oder eher frau muss meiner Meinung nach schon sehr schlechte Argumente haben, um eine derart realitätsferne Dämonisierung seriöser politischer Gegner nötig zu haben.

    Dass ausgerechnet DIE ihre Gegner als „Faschos“ einstufen, ist aus meiner Sicht so dick aufgetragen, dass es glatt aus den Simpsons stammen könnte!

    • @Matthias

      „Wenn ich recht verstehe, ich meine das wäre auch neulich mal durchgekommen, findest Du “Evochris” abwertend? Ich dachte am Anfang, das sei neutral gemeint.“

      Nein, finde ich gar nicht so schlimm, sollte aber, wie man an den Leuten sieht, die es verwenden, sicherlich abwertend gemeint sein

    • Dass ausgerechnet DIE ihre Gegner als “Faschos” einstufen, ist aus meiner Sicht so dick aufgetragen, dass es glatt aus den Simpsons stammen könnte!

      Das ist wohl Ausdruck der Deutschen Nationalpsychose, wenn ich das als Schweizer mal so ganz frank und frei anmerken darf. Nolte nannte es „die Vergangenheit, die nicht vergeht“.

      So ziemlich alles, was nicht gleicher Meinung ist als Fascho zu titulieren und sich als mutiger Kämpfer gegen eine faschistische Übermacht zu phantasieren stiftet offensichtlich Identität. Verdrängte Schuldgefühle und die andauernde Kompensation.

  2. Komisch. Ich finde deine Blogeinträge sind immer sehr sachlich und oft mit wissenschaftlichen Studien abgesichert. Warum man dich so scharf da angeht weiß ich nicht. Eine Diskussion zwischen dir und ihnen wäre interessant aber ich glaube nicht dass es dazu kommt.

    • „Ich finde deine Blogeinträge sind immer sehr sachlich und oft mit wissenschaftlichen Studien abgesichert. Warum man dich so scharf da angeht weiß ich nicht.“

      Ganz einfach: Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd. Oder gleich einen Ferrari. Denn Wahrheiten, die in gesellschaftlicher Bottum-Up-Stoßrichtung ausgesprochen werden, können, wenn dadurch größere Bevölkerungsteile „wach“ werden, zu einem MACHTVERLUST bestimmter Menschen oder Gruppen führen. Zu einem Verlust an MACHT, EINFLUSS und DISKURSHOHEIT.

      In diesem Falle ein Machtverlust der Feministinnen. Deren Macht & Einfluss lebt davon, dass die meisten Menschen die entscheidenden Wahrheiten darüber nicht kennen.

      Also wird alles und jeder, der die hier entscheidenden Wahrheiten ausspricht, dämonisiert, z. B. zur „Maskufaschofront“ erklärt. Motto: „Hört nicht auf sie. Die sind so wie die Typen von der NPD. Grenzt sie aus. Mit denen spricht man nicht usw.“

      Tolles Konzept!

      • halt ingrouping und outgrouping. Kann manchmal ja auch gut sein, um sich zu entspannen zu können, aber in deren Fall möchten sie dadurch deutlich machen, dass Abweichungen mit Ächtung einhergeht. Wenn die Argumente ausgehen und immer mehr belastbare Argumente – weil Fakten – gegen deren Ansichten aufkommen, kann ich auch gut nachvollziehen, dass sie so handeln. Sonst würde ja Erkenntnis und Einsicht und damit Wandel drohen.

    • Warum man dich so scharf da angeht weiß ich nicht.

      Na, weil Evo-Chris billigend in Kauf nimmt, dass durch seine Artikel andere auf die Idee kommen den Feminismus zu verleumden.

      Bedingter Tatvorsatz der geistigen Beihilfe zu §220 FemStGB.

      § 220. Feminismusverleumdung.

      (1) Wer in der Öffentlichkeit
      1. die feministische Ordnung oder feministische Organe, Einrichtungen oder gesellschaftliche Organisationen oder deren Tätigkeit oder Maßnahmen;
      2. einen Bürger wegen seiner feministischen oder antisexistischen Tätigkeit, wegen seiner Zugehörigkeit zu einem feministischen oder antisexistischen Organ oder einer feministischen Organisation
      verächtlich macht oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Verurteilung auf Bewährung, Haftstrafe, Geldstrafe oder mit öffentlichem Tadel bestraft.

  3. Schlechte Werbung ist auch Werbung.
    Dabei wundere ich mich wirklich was diese Leute gegen Christian haben, wie bereits gesagt, sind seine Ausführungen sehr sachlich und alles andere als parteiisch.

    • Kann mich dem so anschließen. Von seinen Kommentatoren kann man das allerdings nicht behaupten (Ich nehme mich da übrigens nicht aus).

    • Überhaupt frage ich mich schon seit Langem, woher dieser Wunsch nach massiver Kommentarzensur und Filterbubble in den Reihen der Netzfeministen stammt. Ist das nun die Übertragung von safe spaces auf das Netz?

      Die Erklärung „die wollen die Wahrheit nicht hören!“ ist mir da viel zu einfach, da steckt mehr dahinter.

      Oder ist die massive Misandrie, die dort gepflegt wird, Nebenprodukt einer Selbsttherapie? Ich beobachte das bei Maskulisten ja auch öfter. Dabei muss ich zugeben, dass mir die ein oder andere Portion Frauenverachtung in meiner Lektüre mitunter eine klammheimliche Freude bereitet. So als Ausgleich für die Misandrie, die mir in den Mainstreammedien ständig begegnet. Nach ein oder zwei Artikeln von Heartiste reicht es dann aber auch.

      Vielleicht sollten wir alle mal lieber eine Therapie machen.

      • Sofern ich das alles richtig verstanden habe, geht es darum sensible und leidtragenden Mitleser_innen**/* eine Atmosphäre zu schaffen, wo sie bei Möglichkeit nicht „getriggert_**“ werden.

        • Sofern ich das alles richtig verstanden habe, geht es darum sensible und leidtragenden Mitleser_innen**/* eine Atmosphäre zu schaffen, wo sie bei Möglichkeit nicht “getriggert_**” werden.

          Safe space? Den gibts in der Klappse.

      • „Überhaupt frage ich mich schon seit Langem, woher dieser Wunsch nach massiver Kommentarzensur und Filterbubble in den Reihen der Netzfeministen stammt. Ist das nun die Übertragung von safe spaces auf das Netz?“

        Es geht wohl noch um einen anderen Punkt: Man will den Biologisten keine Plattform bieten. Ähnlich wie bei der Angst vor Nazis, deren Gedankengut sich bekanntlicherweise ausbreitet wie ein Virus.

        Kommentatoren, die hart am Sozialdarwinismus entlangschrammen (braucht man hier ja nicht lange suchen), will man natürlich gar nicht.

        Abgesehen davon sind sich die die Netzfeministen ihrer eigenen Argumente nicht sicher. Sie sind leicht verwundbar. Sind sehen sich ja auch einer technisch-aufgeklärten Welt verbunden. Das unterscheidet sie meines Erachtens auch von Anhängern anderer quasi-religiöser Vorstellungen.

      • Wenn die allgegenwärtige Unterdrückung und Gewalt durch Diskurse erzeugt und aufrecht erhalten wird, dann sind diese Diskurse konsequenterweise eine Form von Gewalt.

        Und Gewalt kann man unmöglich tolerieren, wer die gewaltgeladenen Diskurse toleriert macht sich zum Mittäter.

        Der Feminismus-Genderismus hat die absolute Intoleranz anderen Auffassungen gegenüber tief in seiner ideologischen Struktur einbetoniert.

        Es geht insofern um „Schutzräume“, als dass ein Raum geschaffen werden soll, in dem sich Unterdrückte „ungestört“ über ihre Unterdrückungserfahrungen austauschen können, um ein korrektes Bewußtsein für die politische Dimension als Unterdrückung zu gewinnen, und um politische Strategien dagegen zu entwickeln.

        Was passiert, wenn man solchen Gruppen auch nur irgendeine Macht in die Hand gibt kann man sich denken.

        • Edit: „Es geht insofern um “Schutzräume”, als dass ein Raum geschaffen werden soll, in dem sich Unterdrückte “ungestört” von „gewaltgeladenen Diskursen“ über ihre Unterdrückungserfahrungen austauschen können,..“

        • „Der Feminismus-Genderismus hat die absolute Intoleranz anderen Auffassungen gegenüber tief in seiner ideologischen Struktur einbetoniert.“

          Man wird abwarten, ob es dem Maskulismus nicht genau so ergeht.

          Ich wäre jedenfalls vorsichtig, ausgehend von Twitter-Tweets gesellschaftlicher Zustände abzuleiten. Was ist denn überhaupt schlimmes passiert? Da mögen Leute unseren Christian nicht. Na und?

        • @Adrian
          Die Diskussion war schon ein bisschen weiter: Überhaupt frage ich mich schon seit Langem, woher dieser Wunsch nach massiver Kommentarzensur und Filterbubble in den Reihen der Netzfeministen stammt.

          „Man wird abwarten, ob es dem Maskulismus nicht genau so ergeht.“

          Siehst du da Ansätze?

        • Man wird abwarten, ob es dem Maskulismus nicht genau so ergeht.

          Dazu sehe ich derzeit keine ideologische Basis, trotz allem zu bedauernden Frauenhasses.

          Ich wäre jedenfalls vorsichtig, ausgehend von Twitter-Tweets gesellschaftlicher Zustände abzuleiten.

          Naja, man kann es eben aus einer einigermaßen langen Ideologiegeschichte ganz klar herleiten.

          Diese Tweeterinnen agieren ja nicht in einem ideologischen Vakuum, ich denke nicht, dass sie nur „einfach so“ derart intolerant sind.

          Wenn Frau Kathrin Ganz schon meint, dass auch die Autoren von sachlichen Texten für Hass- und Gewaltausbrüche gegen Frauen „verantwortlich“ sind (s.O.), weil sie deren „Aktivierung“ „billigend in Kauf nehmen“ (=bedingter Tatvorsatz im Strafrecht),
          dann scheint mir dieses Mindset sehr stark im Spiel zu sein.

          Sie überträgt damit Zensurdiskurse, bei denen es um übelste Verbrechen geht (z.B. Holocaustleugnung) auf Auffassungen, deren einziger „Unrechtsgehalt“ darin besteht dass z.B. Hormone eine Wirkung haben sollen.

          „Wer Geschlecht biologisch erklärt, der aktiviert Frauenhasser.“

          Über die Zensur von z.B. Holocaustleugnung kann man ja noch diskutieren (ich halte nichts davon) Allerdings stehen da ganz andere Sachen auf dem Spiel als Rollenerwartungen.

        • „Die Diskussion war schon ein bisschen weiter:“

          Das tut mir leid, wenn ich die Parteitagssitzung um ein Thema zurückgeworfen habe.

          „Überhaupt frage ich mich schon seit Langem, woher dieser Wunsch nach massiver Kommentarzensur und Filterbubble in den Reihen der Netzfeministen stammt.“

          Das muss man m. E. gar nicht ideologisieren. Das ist simples Gruppenverhalten. Die meisten Menschen haben mit Menschen zu tun, die sie mögen und deren Ansichten sie teilen, so dass man sehr schnell den EIndruck gewinnt, alle „normalen“ Menschen dieser Welt teilen die eigenen Ansichten. Der Ruf Filterbubble und Zensur spiegelt lediglich das Bemühen wieder, seine Gruppe zu stärken.

          „Siehst du da Ansätze?“

          Ja. Man kann es ja bereits in diesem Blog beobachten. Ich nenne jetzt keine Namen, aber mir fallen spontan mindestens drei Kommentatoren ein, die m. E. die psychologischen Muster aufweisen, nach Zensur und Bubble zu rufen, wenn sie sich behaglich in einer Gruppe eingerichtet haben.

          Dazu kommt in Teilen des Maskulismus, das fanatische Beschäftigen mit dem Feminismus als Feindbild, die für einige offenbar wichtiger ist, als die konstruktive Arbeit und Diskussion zur Verbesserung der Situation von Männern.

          Alles in allem halte ich die maskulkistische Bewegung (in Deutschland) für einen Kindergarten: Sie ist noch nicht einflussreich und konstruktiv genug, um überhaupt eine Stimme im politischen Zirkus zu haben, zeigt aber bereits jetzt Symptome der Krankheiten des übersättigten, radikalen Feminismus. Eine traurige Geschichte.

        • „Wenn Frau Kathrin Ganz schon meint“

          Warum nimmst Du das überhaupt ernst? Ich halte dieses ernst nehmen für einen der Gründe, warum solche Leute Macht und Einfluss anhäufen. Man baut an einer Spirale gegenseitiger Angst vor „Terror“ und „Gegenterror“.

          Ich habe bisher noch keine feministische Frau mit derartigen Positionen getroffen, die mir Angst gemacht hätte, die ich ernst nehmen konnte. Alles was es brauchte, um sie in die Flucht zu schlagen, war ein gelangweiltes Augenbrauen hochziehen und der Spruch: „Das ist ja alles wahnsinnig interessant, aber wäre es nicht besser, wenn Du Dir eine neue Handtasche kaufst?“

          Es ist so einfach über Feministinnen zu lachen – und niemand tut es. Das verwundert mich, ehrlich gesagt.

        • „Ich nenne jetzt keine Namen, aber mir fallen spontan mindestens drei Kommentatoren ein, die m. E. die psychologischen Muster aufweisen, nach Zensur und Bubble zu rufen, wenn sie sich behaglich in einer Gruppe eingerichtet haben.“

          Ich hab keine Ahnung, wovon du redest. Wenn du schon keine Namen nennen willst, könntest du mal näher erläutern (vielleicht durch ein Besipiel), was für Muster du meinst?

          „Dazu kommt in Teilen des Maskulismus, das fanatische Beschäftigen mit dem Feminismus als Feindbild, die für einige offenbar wichtiger ist, als die konstruktive Arbeit und Diskussion zur Verbesserung der Situation von Männern.“

          Da hast du sicher recht, wobei ich die Beschäftigung mit dem Feminismus für absolut gerechtfertigt halte. Es gibt da ja krasse Auswüchse wie Gender Studies als benotetes Pflichtfach im Studium.

        • Das muss man m. E. gar nicht ideologisieren. Das ist simples Gruppenverhalten.

          Ja, instinktdisponiertes Gruppenverhalten ist wohl der Boden, auf dem so etwas gedeiht. Zivilisation und Demokratie hat eigentlich die Aufgabe, diese Instinkte in Schach zu halten.

          Wenn man aber dem Ganzen einen ideologisch- „rationalen“ Überbau gibt, dann wird es potenziell schwieriger mit der Zivilisation. Einen solchen Überbau seines Groupthinks hat der Genderismus-Feminismus.

          Es wäre alles nicht tragischer als ein fanatischer Fußballverein, wenn man solche Böcke nicht in den staatlichen Garten lassen würde, außerhalb demokratischer Kontrolle.

          Es gibt schließlich auch keine Schalkebeauftragten, kein Schalkemainstreaming, keine Schalkefanquouten und keine Schalke-Studies.

          ..die für einige offenbar wichtiger ist, als die konstruktive Arbeit und Diskussion zur Verbesserung der Situation von Männern.

          Um eine sinnvolle Geschlechterpolitik überhaupt machen zu können, muss die Diskurshoheit des Genderismus-Feminismus in Geschlechterfragen erstmal angegriffen werden. Das ist ziemlich schwierig, eben weil er sich der demokratischen Kontrolle systematisch entzieht und absolut niemand neben sich toleriert.

        • Warum nimmst Du das überhaupt ernst?

          Dummerweise hat eine ganze Männergeneration solche Leute ernst genommen, und ihnen Gestaltungsräume geschaffen, die sich jeder demokratischen Kontrolle entziehen.

          Das ist alles leider nicht so einfach, weil so viele Frauen sich für Politik einfach nicht interessieren und deshalb der Eindruck entsteht, diese Strukturen verträten „Frauen“.

          Natürlich lacht sich „eigentlich“ jede und jeder darüber kaputt, bis dann die Staatsgewalt handelt.

        • „könntest du mal näher erläutern (vielleicht durch ein Besipiel), was für Muster du meinst?“

          Bewusstes Ignorieren von Fragen und Einwänden und auf Fragen und Einwände überwiegend mit Fragen antworten.

          Aber gut, ich kann auch Namen nennen: „DerdieBuchstabezählt“, „Bellator“, „Kirk“, „Imion“.

        • „Um eine sinnvolle Geschlechterpolitik überhaupt machen zu können“

          Ich glaube nicht, dass es so etwas wie „sinnvolle Geschlechterpolitik“ überhaupt gibt.

          Ich muss noch einmal betonen, dass ich zuweilen erstaunt bin über den Grad an Beschäftigung mit dem Feminismus. Ich meine, okay, ich lese und schreibe hier exzessiv mit und interessiere mich auch für das Thema, aber ich kann Thesen anch einer feministischen Verschwörung nicht ernst nehmen und ich finde das , was Feministinne schreiben eher lustig und bizarr als gruselig und ernst zu nehmend. Und auch staatlich finanzierte Gender-Studies gehen mir am A… vorbei. Persönlich fühle mich vom Feminsimus nicht bedroht. Könnte aber auch an meinem Frauenbild liegen…

        • „Und auch staatlich finanzierte Gender-Studies gehen mir am A… vorbei.“

          Nehmen wir mal an, dein hübsches Sprüchlein mit der Handtasche käme in der Gender-Studies-Pflichtklausur nicht so gut an, und du müsstest in der Folge darum kümmern, wie du dein Studium rettest (Stefan gelang das gerade noch mit einem Ethik-Schein). Was wäre dann? Ginge dir das auch am Allerwertesten vorbei?

        • „Was wäre dann? Ginge dir das auch am Allerwertesten vorbei?“

          Ich bin zwar theoretisch ein Freiheitsfanatiker, bin aber an Einschränkungen meiner Freiheit gewöhnt. Ich lebe eh in einer Parallelwelt, quasi einer anderen Dimension der Geschlechtlichkeit, da können mich der Feminismus und der Genderismus auch nicht mehr schocken. Und das sich alles in dieser Welt um Frauen dreht, ist für mich auch ein tägliches Erleben. Wo ist da die Besonderheit des Feminismus?

          Nichts könnte demnach für mich einfacher sein, als in einer Prüfung, die Antworten zu geben, die von einem erwartet werden (und überhaupt: streng genommen ist das doch in jedem Fach so). Da beißt man die Zähne zusammen und gut ist.

        • Ich glaube nicht, dass es so etwas wie “sinnvolle Geschlechterpolitik” überhaupt gibt.

          Politik im weitesten Sinne, also breite und offene gesellschaftliche Debatten über alle möglichen Fragen zu Geschlecht – auch außerhalb des Netzes und innerhalb der Medien, incl. ÖR.

          Ich glaube fast, so etwas hat es zuletzt in den 1960ern gegeben.

          Heute wird der Rosenbrock von Anstalt zu Anstalt gereicht, als „Experte“

          Zugegebenermaßen scheint das langsam aufzubrechen, aber warum nur?

          aber ich kann Thesen anch einer feministischen Verschwörung nicht ernst nehmen

          Eine Verschwörungstheorie ist etwas komplett anderes. Ich kann diese Leier langsam nicht mehr hören.

          Ich habe doch gerade skizziert, welchen Einfluß des Genderismus-Feminismus zuschreibe und wie dieser zustande kommt. Da ist rein gar nichts im Dunklen, und die Macht bezieht sich auf sehr eng begrenzte Teilbereiche.

          Sry, „Verschwörung“ kann ich da rein gar nicht ernst nehmen, da könnte man auch jemand, der Wahlerfolge der CDU zu erklären versucht als „Verschwörungstheoretiker“ diffamieren.

          Dass z.B. GM sich der politischen Legitimation entzieht ist Buchstabe für Buchstabe im Amsterdamer Vertrag festgeschrieben, da könnte man auch Kritiker der EU-Verfassung als „Verschwörungstheoretiker“ diffamieren.

          (Wenn man hingegen behauptet, dass alle Männer wie ein Räderwerk daran arbeiten, dass „Patriarchat“ aufrecht zu erhalten, und dass es deshalb sowas wie Vergewaltigungen gibt, dann geht das wohl schon eher in Richtung einer Verschwörungstheorie)

          Und auch staatlich finanzierte Gender-Studies gehen mir am A…

          Wenn _jeder_ Student und _jede_ Studentin diesen Ideologiekot zumindest temporär fressen müssen, um einen Abschluß zu kriegen, dann geht mir das nicht mehr am A. vorbei.

          Dann läuft etwas gehörig schief, und es wird mal langsam Zeit, dass diese Leute sich in ihre Filterbubbles zurückziehen. Wiel sie niemand haben will, außer ein paar schmierige PolitikerInnen und MedienmacherInnen, die meinen, so den Moralunternehmer spielen zu können.

          Keine Ahnung, warum sich so viele daran stören, dass man ihre Machwerke liest und deren Inhalte wiedergibt.

        • „Da beißt man die Zähne zusammen und gut ist.“

          Du bist ja auch ein großes Vorbild. Deine Größe z.B., dass du dich als Freiheitsfanatiker bezeichnest, trotz der ganzen Widersprüche. Das könnte ich nicht. Ich gehöre z.B. zu denjenigen, die ihr Studium geschmissen haben. Ganz anderer Blickwinkel, der des Losers.

        • Ich lebe eh in einer Parallelwelt, quasi einer anderen Dimension der Geschlechtlichkeit, da können mich der Feminismus und der Genderismus auch nicht mehr schocken.

          Ja mei, wenn du dich immer nur oberflächlich mit Frauen auseinandersetzt..

          Das ist einfach Quatsch, die große Mehrheit der Frauen sind auf ihre Art genauso viel oder wenig vernunftbegabt wie die große Mehrheit der Männer. Sie ticken nur etwas anders.

          Anhängerinnen des Feminismus-Genderismus gehören eben zur weniger vernunftbegabten Gruppe, Idioten gibt es überall.

        • (und überhaupt: streng genommen ist das doch in jedem Fach so)

          Bin ich in einer Parallewelt groß geworden? Schon in der Schule gab es fürs bloße Wiederkäuen maximal eine 3, ohne dezidierten eigenen Standpunkt war (zumindest für Jungs) nicht mehr drin.

        • „Du bist ja auch ein großes Vorbild. Deine Größe z.B.,“

          Das hat nichts mit Größe zu tun, ich versuche halt, aus einer Situation das Beste zu machen. Welceh andere Wahl habe ich denn auch?

          „dass du dich als Freiheitsfanatiker bezeichnest, trotz der ganzen Widersprüche. “

          Wieso Widersprüche? Ich halte mich für einen Freiheitsfanatiker, die Mehrheit der Menschen sind das aber nicht. Es ist demnach einfacher sich anzupassen, weil man sich sonst verschleisst. Man bewahrt sich seine eigenen Freiheitsräume, wird frech wenn man es sich erlauben kann und stimmt zu, wenn es angebracht ist – und denkt sich seinen Teil.

          „Ganz anderer Blickwinkel, der des Losers.“

          Glaubst Du ich arbeite in dem Bereich, was ich studiert habe? Nein, ich bin jetzt ganz glücklich, mit dem was ich tue – und mein Studium war, aus jetziger Perspektive betrachtet, Zeitverschwendung. So ist das Leben.

          Und merke Dir: Es gibt keine Loser. „Loser“ und „Gewinner“ definieren sich nur aus Ansprüchen anderer an Dich. Wenn man auf diese Ansprüche pfeift, lebt man leichter.

        • @ Nick
          „Ja mei, wenn du dich immer nur oberflächlich mit Frauen auseinandersetzt..“

          Ich muss mich nicht näher mit ihnen auseinandersetzen. Ich will es auch gar nicht, und ich empfinde es als lächerlich, dass alle in dieser Gesellschaft ständig erwarten, sich mit Frauen auseinander zu setzen.

          „Sie ticken nur etwas anders.“

          Ja, sie ticken so anders, dass sie heute noch glauben, das Geschlecht mit der höheren Lebenserwartung und dem höheren verfügbaren Einkommen sei unterdrückt. Sie ticken so anders, dass sie ihre Brüste überall präsentieren aber es für Sexismus halten, wenn der falsche Mann drauf schaut. Und jetzt sagt mir nicht, diese Meinung vertreten nur Feministen-Genderisten.

          „Schon in der Schule gab es fürs bloße Wiederkäuen maximal eine 3, ohne dezidierten eigenen Standpunkt war (zumindest für Jungs) nicht mehr drin.“

          Ja ja und wie hat sich der dezidiert eigene Standpunkt ausgedrückt? Ich habe mich in der Schule für die politische Linie der FDP ausgesprochen, ein dezidiert eigener Standpunkt, der nicht honoriert wurde.
          Ich habe in meinem Studium – am Anfang – den dezidiert eigenen Standpunkt vertreten, dass der Islam eine dämliche Religion ist. Rate mal, wie das honoriert wurde.

        • „mein Studium war, aus jetziger Perspektive betrachtet, Zeitverschwendung.“

          Ja, man sollte auf den Abschluss von Ausbildungen pfeifen. Und in meinem Fall wäre es egal gewesen, wenn ich an der Gender-Hürde gescheitert wäre.

          Damit haben hätten wir unsere Meinungsverschiedenhait geklärt, schön.

        • @Adrian
          Hast recht, darum muss ich noch etwas zurücknehmen.

          „Wieso Widersprüche? Ich halte mich für einen Freiheitsfanatiker, die Mehrheit der Menschen sind das aber nicht.“

          Nein, keine Widersprüche, es ist nur deine Bescheidenheit:

          „Das hat nichts mit Größe zu tun, ich versuche halt, aus einer Situation das Beste zu machen. Welche andere Wahl habe ich denn auch?“

          Du zeigst da einen guten Weg für uns Männer auf. Alexander hatte es schon versucht. Ich glaube, ich sehe es langsam ein.

          Danke. Dein Kommentar hat mich zuversichtlich gemacht.

        • „Alexander hatte es schon versucht.“

          Aber Meister Roslin sieht es als politische Strategie. Bei mir ist es eine Abwägung von Vor- und Nachteilen.

          „Nein, keine Widersprüche, es ist nur deine Bescheidenheit:“

          Ich bin nicht bescheiden, ich bin egozentrisch. Ich wäge ab: Schadet mir der Feminismus? Nein! Also, warum sich deshalb darüber allzu sehr den Kopf zerbrechen?
          Bietet mir der Maskulismus eine bessere Perspektive für mein Leben? Kann ich nicht erkennen. Also warum sich dafür allzu sehr einsetzen?

        • Ich muss mich nicht näher mit ihnen auseinandersetzen. Ich will es auch gar nicht..

          Natürlich musst du das nicht wollen.

          Ja, sie ticken so anders, dass sie heute noch glauben, das Geschlecht mit der höheren Lebenserwartung und dem höheren verfügbaren Einkommen sei unterdrückt.

          Ich habe nicht den Eindruck, dass eine Mehrheit der Frauen sich unterdrückt fühlt.

          Oder trauen sie sich nicht, das mir gegenüber zu äußern, weil es dann Kontra gibt?

          Wenn die Medien aus allen Rohren trällern, dass Frauen unterdrückt sind dann wird das natürlich gerne mal nachgeplappert. Das meine ich auch mit Diskurshoheit.

          Ein Grund mehr, sich gründlich mit Feminismus auseinanderzusetzen 🙂

          Sie ticken so anders, dass sie ihre Brüste überall präsentieren aber es für Sexismus halten, wenn der falsche Mann drauf schaut.

          Ja, es ist – und wird immer – für Frauen unangenehm sein, wenn der falsche sie sexuell begehrt. Der Genderismus-Feminismus macht es ihnen sehr einfach, Verhaltens“regeln“ einzufordern welche nicht intersubjektiv nachvollziehbar sind.

          Das nennt man auch Kindergartenethik.

          Da sind aber eben Männer nicht ganz unschuldig dran, anstatt mal nachzuhaken wie man sowas in allgemeingültige Regeln gießen soll spielen sie lieber den Ritter, und verdammen mit innerer Schadenfreude den schröcklichen Kerl.

          Ich habe es aber nicht selten erlebt, dass auch Frauen gegen sowas Einspruch einlegen.

          Aber noch ein Grund mehr, eine Gegenposition zum Genderismus-Feminismus aufzubauen, die eben nicht ins Geschlechterreaktionäre verfällt. Die meisten Frauen sind vernünftigen Argumenten gegenüber nicht völlig verschlossen.

          Das Problem sehe ich so: Wenn Frauen nicht in der Lage sind, eine vernünftige „Anbagger-Ethik“ zu entwickeln, dann müssen Männer das eben tun.

          Ich habe mich in der Schule für die politische Linie der FDP ausgesprochen, ein dezidiert eigener Standpunkt, der nicht honoriert wurde.

          (Ich bin nicht unbedingt ein Freund der Apothekerlobby-Partei, erkenne aber an, dass sie auch viele aufrechte Demokraten und Rechsstaatsverteidiger hervorgebracht hat.)

          Wenn du deinen Standpunkt argumentativ schlüssig begründet hast, und dein Lehrer das nicht honoriert hat, dann hat er als Lehrer vollständig versagt.

          Schlimm genug.

          Ich habe in meinem Studium – am Anfang – den dezidiert eigenen Standpunkt vertreten, dass der Islam eine dämliche Religion ist. Rate mal, wie das honoriert wurde.

          Jaja, diese pseudolinken Lehrer, die in Wahrheit spießige Bildungsbürger sind, und in ihrer maßlosen Borniertheit und Bigotterie auch noch meinen, den Plebs erziehen zu müssen.

          Wenn man den Katholizismus als dämliche Religion bezeichnet, dann wird man wohl auch den Islam als dämlich bezeichnen müssen.

        • “Wer Geschlecht biologisch erklärt, der aktiviert Frauenhasser.”

          Geschlecht ist ja per per se ein Begriff aus der Biologie. Wer ernsthaft behauptet, Geschlecht sei ein soziales Konstrukt und gewissermassen beliebig, der hat schlicht und einfach einen an der Waffel.

          Aber wie bereits mehrmals besprochen ist es Teil der vor allem von Butler inspirierten Dekonstruktionspraxis, Begriffe in inkonsistenter Weise zu verwenden, um „Gewissheiten“ aufzulösen. Postmoderner Bullshit.

          Auffällig ist, dass diese sogenannten Genderexperten nicht mehr zwischen biologischem Geschlecht und Gender unterscheiden. In ihrer grenzenlosen Einfalt glauben sie sodann, sie hätten Geschlechtlichkeit dekonstruiert und als beliebige soziale Kategorie entlarvt. Eine dermassen debile „Wissenschaft“ wird heutzutage an Universitäten gelehrt!

          Andrerseits müssen diese Akademiker**__Innen ja auch von etwas leben. Mit der Führung eines Zweipersonenhaushalts wären die überfordert.

        • Bietet mir der Maskulismus eine bessere Perspektive für mein Leben? Kann ich nicht erkennen. Also warum sich dafür allzu sehr einsetzen?

          Ach, darum geht es doch nicht unbedingt. Zumindest mir nicht.

          Mir geht es in erster Linie darum, dass wieder ein Klima der Meinungspluralität entsteht, damit man erst offen über alle möglichen Geschlechterfragen diskutieren und vernünftige Lösungen diskutieren kann. Dazu braucht man weder Feminismus noch Maskulismus.

          Weil aber Feminismus (noch) den Geschlechterdiskurs beherrscht, und abweichende Meinungen dämonisiert und tabuisiert werden, muss es nmE eine Strömung geben, die männliche Perspektiven „Gesellschaftsfähig“ macht.

          So eine richtige Lobby braucht kein Geschlecht, fast jeder hat sehr nahestehende Frauen und Männer, Töchter und Söhne, Brüder und Schwestern, die er oder sie eigentlich nicht übervorteilt sehen möchte.

          Wenn ich eine Tochter hätte, stünde sie mir jedenfalls viel näher als alle Männer der Welt.

        • Geschlecht ist ja per per se ein Begriff aus der Biologie. Wer ernsthaft behauptet, Geschlecht sei ein soziales Konstrukt und gewissermassen beliebig, der hat schlicht und einfach einen an der Waffel.

          Ja, und weil sie einen an der Waffel haben versuchen sie, jeden zum Schweigen zu bringen der keinen an der Waffel hat.

          So ganz ungefährlich sind sie – trotz der Tatsache, dass fast jeder den an der Waffel erkennt – nicht.

          Sie haben Einiges an Institutionalisierung geschafft, haben – Frauenquote „sei dank“ – so Einiges an Rückhalt in den Parteien, Einiges an Rückhalt in den Medien.

          Die Kaputtheit muss noch viel deutlicher sichtbar werden, damit unsere Moralproduzenten endlich erkennen, dass man dem dummen Volk nicht jeden Mist als „progressiv“ andrehen kann.

  4. @ Neuer Peter

    *Hm. Ich bin jetzt mal unsensibel: Welches Nervenbündel wird denn von widersprüchlichen Meinungen “getriggert”?*

    Psychisch fragile Menschen, deren zerbrechliches Ich von einem ideologischen Korsett zusammengeschnürt werden muss, damit es nicht auseinanderfällt.

    Jeder, der die Bindekraft dieser Persönlichkeitsprothese bedroht – etwa durch die scharfe Schere der Vernunft, durch Verweis auf so etwas Hässliches und nicht leicht wunschdenkend zu Dekonstruierendes wie Realität, bringt das fragile Ich an den Rand der Dekomposition.

    Die Nähte platzen auf, die Schnüre drohen, zerschnitten zu werden.

    Es darf nicht WAHRnehmen, das arme Ich, es muss geschützt werden vor der Realität, es braucht seine Filterbubble wie der Taucher seine Glocke, der Goldfisch sein Wasserglas.

    • Ich muss leider sagen, dass ich das ganze sehr wohl nachvollziehen kann…
      Das Leben ist nun mal alles andere als schön, die Natur sehr wohl böse, der Konkurrenzkampf hart (auch unter Frauen).
      Wenn nun eine nette „Gender-Studies“ Professorin angibt es gäbe einen Grund für diese „Bösartigkeit“, und sie dieses sogar mit dem hier öfters gezeigten Geschwurbel „beweisen“ kann, dann kann ich mir vorstellen dass alle von der ihrigen abweichenden geäusserten Meinung inakzeptabel und verletzend ist.

    • Ich muss leider sagen, dass sich meine Erfahrungen mit RadFems im realen Leben durchaus mit dem decken, was du sagst.

      Ich kann mich da besonders an eine Dame erinnern. Immer, wenn wir uns über ihre faschistoiden Ansichten stritten, wenn sie kurz davor stand, Einsicht üben zu müssen, war ihr letztes Wort: „Aber ich wurde mal fast vergewaltigt!“. Damit war die Diskussion beendet.

  5. *Alter! Ich lese grade seine aktuellen Blogeinträge. Ich schreie sonst selten das Internet an…*

    Ich bringe Frauen gerne zum Schreien.

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