Breitmachmacker, Breitmachmackerinnen und die Hoden

Raum einnehmen ist im Feminismus etwas, was man vom körperlichen jederzeit auf die Gesellschaft übertragen kann. Wer zuviel körperlichen Raum einnimmt, der will damit auch gesellschaftlich anderen Raum wegnehmen. Natürlich ist demnach Raum einnehmen etwas, was Männer machen, denn Frauen fehlt der gesellschaftliche Raum sich zu entfalten und wenn ein Mann in irgendeiner Form mehr Raum einnimmt als er muss, dann macht er dies quasi für die Gruppe Mann oder jedenfalls, weil er weiß, dass er sich diesen Raum nehmen kann, weil er ein Mann ist.

Ich hatte dazu schon einmal etwas geschrieben:

Gerade mal wieder wird eine Sau dieser Art durch die Medien oder zumindest Twitter gejagt, der Breitmachmacker, der sich in öffentlichen Räumen zuviel Platz einnimmt, indem er sich möglichst breitbeinig hinsetzt.

Bilder, die dieses Verhalten belegen sollen, werden zB bei „Breitmachmacker“ gesammelt

Breitmachmacker

Breitmachmacker

 

Breitmachmacker Anatol Stefanowitsch

Breitmachmacker Anatol Stefanowitsch

 

Um darauf hinzuweisen, dass auch Frauen Raum einnehmen können hat man auf „Breitmachmackerin“ Bilder von Frauen gesammelt

Breitmachmackerin

Breitmachmackerin

Breitmachmackerin

Breitmachmackerin

Ein interessanter Text mit einer Erklärung zum breitbeinigen Sitzen von Männern findet sich hier:

Die Frau beruhigte sich gar nicht. „Sie sitzen da, als seien Sie alleine auf der Welt….“ Der Mann sah entgeistert aus, vielleicht verstand er die Frau noch nicht einmal. Er stand auf und setze sich woanders hin.

Ich hätte einschreiten, dem Mann beistehen und die U-Bahn-Pöblerin zur Rede stellen müssen. Leider äußert sich meine Art von Schlagfertigkeit so, dass mir erst nach dem Aussteigen einfiel, was ich hätte sagen müssen. „Wir haben Hoden! Wir können deshalb nicht mit derart geschlossenen Beinen sitzen, wie Sie!“

(…)

Vielleicht ist es eine anzügliche Geste für Frauen, die Beine zu spreizen – für Männer ist es das nicht. Wir tun es beim Fußball gucken, beim Verzehren von Grillfleisch oder eben beim Lesen in der U-Bahn, also immer dann, wenn unsere Gedanken von Sex maximal weit entfernt sind. Wir sitzen so, wenn wir selbstvergessen und entspannt sind. Ich habe jetzt gelesen, dass Männer mit breitbeinigem Sitzen Dominanz demonstrieren wollen: je weiter geöffnet die Beine, desto größer die Macht – das behaupten jedenfalls ein paar Verhaltensforscher.

Vielleicht hat die Dame in der U-Bahn das auch gelesen und war deshalb so sauer auf ihren Sitznachbarn, vielleicht war meine Freundin deshalb so pikiert als sie mich auf dem Urlaubsfoto breitbeinig sitzen sah. Für mich jedenfalls stimmt es nicht. Ich möchte niemanden dominieren. Ich habe über nichts und niemanden Macht, noch nicht einmal über meine Beine, sonst würde ich natürlich nie breitbeinig sitzen. Es ist ein inneres Bedürfnis, ein Hodenschutzreflex, dem ich und die anderen Breitbeinig-Sitzer uns beugen.

Es ist auf jeden Fall eine bequeme Sitzhaltung, Alles hat Platz, nichts wird eingedrückt.

 

 

http://www.spiegel.de/gesundheit/sex/stolz-auf-ihre-hoden-warum-maenner-breitbeinig-sitzen-a-865852.html

287 Gedanken zu “Breitmachmacker, Breitmachmackerinnen und die Hoden

  1. Es ist in Wirklichkeit genau umgekehrt.
    Es fehlen Rückzugsräume für Männer. Es gibt kaum noch Bereiche, in denen ein Mann noch ein Mann sein kann.
    Da geht es um dasitzen wie man will, reden wie einem der Schnabel gewachsen ist, ja sogar furzen wenn man das möchte.
    Vor zwei Wochen beim Heimflug aus dem Urlaub musste ich am Amsterdamer Flughafen eine Frau lautstark aus der Herrentoilette werfen.
    In früheren Zeiten hatten sich Männer mit der Dominanz der Frau im Haushalt abgefunden, weil es nicht so tragisch war, schließlich hatten sie ja noch die Arbeit, wo sie ganz unter sich waren und ganz sie selbst sein konnten.
    Sicher kennt jeder Familien, wo der Mann für seinen eigenen Raum im eigenen Heim irgendwo in den Keller, den Dachboden oder die Garage verwiesen wird.
    In Wahrheit ist es nämlich so, daß kaum wenn sich Frauen irgendwo hinbegeben sofort ein gesellschaftlicher Schutzwall für sie errichtet wird, seien es Arbeitsplätze, Ämter, Sportstätten e.t.c., d.h. die jeweilige Umgebung wird sofort feminisiert, die Verhaltensregeln zuungunsten der Männer beschnitten.
    Man wird sich für die Zukunft überlegen müssen, wo man selbstbestimmtes Mannsein noch ausleben kann und darf.
    Eine Möglichkeit die zu prüfen ist, ist sicher auch sich manche Bereiche einfach wieder zurückzuerobern.
    Es ist kein Naturgesetz, daß alles nach dem Willen von Frauen zu laufen hat.

    • „Da geht es um dasitzen wie man will, reden wie einem der Schnabel gewachsen ist, ja sogar furzen wenn man das möchte.“

      Entschuldigung, das sich da Kontra geben muss, aber ein Mindestmaß an Rücksicht sollte man schon nehmen.
      Es ist schon schlimm genug, wenn man in jedem öffentlichen Raum, in jedem öffentlichen Verkehrsmittel mit den belanglosen Problemen und Intimitäten von Frauen belästigt wird. Da müssen Männer jetzt nicht auch noch mit anfangen.

      „Vor zwei Wochen beim Heimflug aus dem Urlaub musste ich am Amsterdamer Flughafen eine Frau lautstark aus der Herrentoilette werfen.“

      Wieso? Was hat sie gemacht?

      • @ Adrian :
        Du mißverstehst die Aussage. Es geht darum, daß inzwischen, durch den Schritt der Frau ins öffentliche Leben sich überall Männer anzupassen hatten.
        Mit den – eigentlich selbstverständlichen und daher nicht erwähnten – normalen Benimmregeln (obwohl viele davon ebenfalls bereits dem „Frauenschutz“ entspringen) hat das erstmal nichts zu tun.
        Das sind einfach die genetischen Reflexe der Meisten (Männer und Frauen).
        Die armen zerbrechlichen Dingers gehören geschützt, behütet und verhätschelt.
        Früher (fast) kein Problem, da war eigentlich bloß das zu Hause eine frauendominierte Zone (trotzdem schlimm genug für die betroffenen Männer als störende Fremdkörper im eigenen Heim wahrgenommen zu werden) Anders ist das heute.
        Kaum tauchen irgendwo Frauen auf (nimm z.B. eine Automechanikerwerkstätte) wird sofort ein komplexes Regelwerk – egal ob ausdrücklich oder konkludent – in Kraft gesetzt, was die Männer von nun an nicht alles zu tun oder zu unterlassen hätten, bloß weil eine Frau da ist.
        Da es inzwischen kaum noch Bereiche ohne Frauen gibt gilt dieses Regelwerk inzwischen überall und Frauen fordern – siehe breitbeinig sitzen Debatte – auch ganz unverschämt dieses Recht ein, daß sich die ganze Welt nach ihrer Befindlichkeit zu richten hätte.

        Zitat
        Wieso? Was hat sie gemacht?
        Zitatende
        Sie war da drin. Das reicht.

        • „Sie war da drin. Das reicht.“

          Echt? Mir wäre das egal. Aber ich habe ja auch gute Erfahrungen mit Unisex-Toiletten gesammelt, die hier ja gerne mal als Untergang des Abendlandes verteufet werden.

        • „Die armen zerbrechlichen Dingers gehören geschützt, behütet und verhätschelt.“

          Nun ja, selbst schuld, wenn man so ein Verhalten an den Tag legt. Dabei wäre der Feminismus in dieser Hinsicht unser bester Verbündeter. Er behauptet nämlich von sich, Frauen zu emanzipieren und unabhängigh zu machen. Na schön, Männer! Dann behandelt Frauen auch so.

          „und Frauen fordern – siehe breitbeinig sitzen Debatte – auch ganz unverschämt dieses Recht ein, daß sich die ganze Welt nach ihrer Befindlichkeit zu richten hätte.“

          Und wer ist dafür verantwortlich? Kann ich Dir sagen. Die ganzen Tür-Aufhalter, Stuhl-zurecht-Schieber und Rechnung-Bezahler. Im Klartext: der gute alte Gentleman. Diese haben diese Verhalten gefördert und Frauen das Gefühl gegeben, sie seien der Mittelpunkt der Welt.

        • @ Adrian
          Zitat : Nun ja, selbst schuld, wenn man so ein Verhalten an den Tag legt. Dabei wäre der Feminismus in dieser Hinsicht unser bester Verbündeter. Er behauptet nämlich von sich, Frauen zu emanzipieren und unabhängigh zu machen. Na schön, Männer! Dann behandelt Frauen auch so.
          Zitatende
          Das mit dem Feminismus glaubst du doch nicht im Ernst, oder ?
          Feminismus ist nichts anderes als das auf gesellschaftliche Ebene gehobene Einzelverhalten von Frauen, in seiner Radikalität und Pathologie zur Groteske verzerrt.
          Und da hätten wir zum Beispiel :
          – Fordern, fordern, fordern
          – Jammern, weinen und quengeln
          – den Mann als „supporter and enabler“ der eigenen Lebenswünsche wahrzunehmen und daher
          – ihn immer dann zu beschuldigen, wenn etwas nicht nach den eigenen Wünschen läuft
          – vom Manne immer zu erwarten zurückzutreten, Rücksicht zu nehmen weil man ja schließlcih schwächer ist und die Kinder kriegt
          – vom Manne wie selbstverständlich die Resourcenbeschaffung und Erarbeitung zuerwarten, die weibliche Wünsche erfüllen sollen………………………. (ließe sich beliebig fortsetzen)

          Ich würde ja sogar noch weitergehen und im Feminismus eine – wieder auf die gesellschaftliche Ebene gehievte – Mischung verschiedener Persönlichkeitsstörungen sehen. Einen diesbezüglichen Blogeintrag bereite ich seit längerem vor, als Laie auf dem Gebiet ist die Recherche aber sehr mühsam und zeitaufwändig.

          ZItat :
          Und wer ist dafür verantwortlich? Kann ich Dir sagen. Die ganzen Tür-Aufhalter, Stuhl-zurecht-Schieber und Rechnung-Bezahler. Im Klartext: der gute alte Gentleman. Diese haben diese Verhalten gefördert und Frauen das Gefühl gegeben, sie seien der Mittelpunkt der Welt.
          ZItatende

          Sehe ich ein wenig anders, obleich der von dir erwähnte konservativ Typ alter Prägung sicher auch eine Rolle spielt.
          Wenn ich geschichtlich zurückblicke, dann ist die Menschheitsgeschichte eine Geschichte die charakterisiert ist durch eine Benachteiligung der männlichen Bevölkerungsmehrheit durch- und ausgeführt von einer kleinen Gruppe Alphadeppen zum Vorteil ihrerselbst und ihres „Harems“.
          Natürlich waren immer auch einige Frauen unzufrieden mit dem ihnen gegenüber wohlmeinenden Sexismus der Alphadeppen, schließlich brachte er ihnen nicht nur Vorteile.
          Männer wurden und werden gesetzlich zum Ernähren und Beschützen von Frauen verdonnert, früher wanderten sie gar für die Taten ihrer Frauen ins Gefängnis oder wurden an den Dorfpranger gestellt.
          Um diesen bereits jahrtausendewährenden (wenn nicht jahrmillionen) Zustand zu beenden ist eine Emanzipation des Mannes von der Frau und den Alphadeppen erforderlich.
          Erst danach kann man sich endlich auf Augenhöhe begegnen.

        • @ Adrian

          *Er behauptet nämlich von sich, Frauen zu emanzipieren und unabhängigh zu machen. Na schön, Männer! Dann behandelt Frauen auch so.*

          Aber Adrian, das ist doch nur Geschwätz. Keine Feminist.I.n will die ganze Männerrolle.

          Sie wollen die nur SPIELEN, die angenehmen Seiten spielerisch übernehmen, den (meist eingebidleten) Glanz genießen, ohne die Arbeit, ohne die Anstrengung, ohne die Verpflichtung, ohne das Risiko, das Männer tragen müssen.

          Sie wollen sich die glänzenden Teile herauspicken, die diesen verzogenen, verwöhnten Kindern des Luxus in’s Auge stechen.

        • @ Roslin :
          Ich hab genau dafür vor kurzem irgendwo eine wunderbar passende Metapher gelesen :
          Sie sehen den Ort an dem Männer sind und sehen die Straße auf der Männner dorthin gelangen, was sie nicht sehen und auch nicht wollen ist der Wegzoll, der für das Befahren dieser Straße zu entrichten ist.

    • „In Wahrheit ist es nämlich so, daß kaum
      wenn sich Frauen irgendwo hinbegeben
      sofort ein gesellschaftlicher Schutzwall
      für sie errichtet wird, seien es
      Arbeitsplätze, Ämter, Sportstätten e.t.c.,
      d.h. die jeweilige Umgebung wird sofort
      feminisiert, die Verhaltensregeln
      zuungunsten der Männer beschnitten.“

      Selbst Männer die etwas mutiger sind
      und sich etwas mehr Platz nehmen,
      haben in der Mehrheit die Tendenz,
      sich sofort zu erklären sich zu
      entschuldigen, wenn sie darauf
      angesprochen werden.
      Dadurch dass Mann meint sich
      erklären zu müssen, nimmt man
      schon automatisch den Frame
      des Anderen an.
      Also selbst wenn Mann wieder
      etwas Platz räumt immer einen
      entsprechenden Qualifier einwerfen.
      Je unverschämter desto besser.

    • Ich gehör auch zu diesen Breitmachungeheuern. Wenn im Bus oder Zug eine Menge freie Plätze da sind, dann mach ich es mir eben bequem und hock nicht verklemmt da wie in der Economyclass des Billigcharters.
      Ich mach das aber nicht, wenn der Bus voll ist und jeder Sitzplatz benötigt wird. Wo liegt das Problem? Wollen die Feministen jetzt auch noch vorschreiben, welche Sitzhaltung einzunehmen ist?

      Ach ja, das Einsteigen in den Bus. Wer drängt sich regelmässig vor, schaut nicht nach links und nicht nach rechts, so als gäbe es sonst niemand anderes auf der Welt? Weiber. Haben immer das Gefühl, jeder Mann müsse ihnen Platz machen. Weiber, die mit der eingebauten Vorfahrt.

      • @ Peter :
        Stimmt. Hast du schon mal aufgepasst was passiert wenn dir am Gehsteig oder in der Fussgängerzone Frauen entgegenkommen ?
        Wenn sich zwei Männer direkt aufeinander zubewegen weicht jeder zur Hälfte aus und man geht einfach aneinander vorbei.
        Eine Frau oder Frauengruppe macht dir keinen Millimeter Platz und erwartet wie selbstverständlich, daß du zur Gänze ausweichst.
        Achte mal darauf du wirst erstaunt sein.

        • Kann ich so nicht bestätigen, ist mir schon sehr häufig passiert das eine Frau und ich gleichzeitig ausweichen wollten, so das wir uns erneut gegenüber standen. Gerne auch mit doppelten ausweichen und sich somit doppelt in den Weg treten…
          Aber ich führ über sowas an sich auch kein Buch.

        • @clochard

          Das ist wenn man Mountainbiked im Wald ähnlich. Einer entgegenkommenden Frauengruppe, Frauenbehindertensportgruppe oder Menopausensportgruppe (die mit den Stöcken) gehört der Weg.

          Ich glaube aber das nordische Gehen am High-Tec-Stock kommt langsam wieder aus der Mode.

        • Ich ging kürzlich zügig durch ein großes schwedisches Möbelhaus, immer am rechten Rand des Hauptganges entlang, sozusagen auf der Vorfahrtstraße.
          Mit einem mal schlägt mir etwas leicht gegen den Oberarm, zwei Schritte weiter höre ich hinter mir ein Plastikteil zu Boden fallen.
          Meine Rekonstruktion ist, dass da jemand, volle Konzentration aufs Handy, ohne zu schauen auf den Hauptgang einbiegen wollte. Ich war nicht interessiert genug anzuhalten oder mich gar umzudrehen.
          Noch drei Schritte weiter ruft jemand hinter mit „Danke!!!“
          Ich antworte „Bitte?“ und geh weiter.
          Zwei Räume später holen mich zwei Weiber (man kanns nicht anders nennen; vielleicht 20 und 25) ein und machen mir eine Szene. „Frechheit“, „wenigstens entschuldigen“ und „unglaublich“ sind Wörter, an die ich mich erinnere. Da ich nur „Ich versteh nicht. Ich bin nur gegangen“ sage, drohen Weiber zu Furien zu werden.
          Bei ~70 Dezibel gesellt sich eine Angestellte (vielleicht 45) dazu und schaut uns alle einfach fragend an, was kurioserweise die Metamorphose auf „Lämmer“ wendet.
          Kaum sind die Schafe weg, fragt mich die Angestellte, ob ‚ich OK sei‘ und die kurze Demonstration heutiger Weiblichkeit findet ein Ende.

          Die Geschichte zeigt (in Person der Verkäuferin) sowohl NAWALT als auch YBFMALT*

          Die Altersangaben sind da, weil ich da nicht nur ein Geschlechterding, sondern auch ein Generationsproblem sehe. Ich halt nicht viel von Millenials.

          *Yes, but frightfully many are like that.

        • @Peter Panther

          »NAWALT«

          Optimist.

          »Die Altersangaben sind da, weil ich da nicht nur ein Geschlechterding, sondern auch ein Generationsproblem sehe.«

          Es ist kein Generationsproblem sondern ein Alterseffekt.
          Besagte Angestellte hatte bereits das Alter erreicht, in dem Östrogen-Mangel indirekt eine gewisse Bescheidenheit verursacht.
          Du kannst jeden beliebigen Betrag darauf verwetten, dass diese so angenehm vernünftige Frau während ihrer Spätpubertät (also zwischen 18 und 35) kein Strich weniger schnepfig war als die beiden Kundinnen. Falls du einen Trottel findest, der dagegen setzt.

        • @ Bellator

          „Es ist kein Generationsproblem sondern
          ein Alterseffekt. Besagte Angestellte
          hatte bereits das Alter erreicht, in
          dem Östrogen-Mangel indirekt eine
          gewisse Bescheidenheit verursacht.“

          Das heisst nicht, dass sie bei
          einem gleichaltrigen Partner
          nicht weiterhin zickt und nörgelt.
          Wenn sie aber in der freien
          Wildbahn auf einen jüngeren
          Mann trifft, setzen ev. sogar
          mütterliche Gefühle ein.

          Paradoxerweise sind die Frauen
          während ihrer Spätpubertät am
          schwierigsten zu händeln,
          andererseits macht Sex mit
          den meisten nur in diesem
          kurzen Zeitfenster wirklich
          Spass.
          Das bei einer Lebenserwartung
          von >80.

        • @Red Pill

          »Das heisst nicht, dass sie bei einem gleichaltrigen Partner nicht weiterhin zickt und nörgelt.«

          Das kann ich nicht beurteilen. Ich habe schon lange kein NSO (No longer Sex Object = Frau über 35) mehr gesehen.

          Stattdessen sehe ich öfter SVUs, die von einem scheinbar frei schwebenden iPhone ziemlich miserabel gesteuert werden. Ich finde, so was sollte verboten werden. So weit ist die Technik einfach noch nicht.

        • @ Peter Panther

          „Ich antworte “Bitte?” und geh weiter.
          Zwei Räume später holen mich zwei Weiber
          (man kanns nicht anders nennen; vielleicht
          20 und 25) ein und machen mir eine Szene.
          “Frechheit”, “wenigstens entschuldigen”
          und “unglaublich” sind Wörter, an die
          ich mich erinnere. Da ich nur
          “Ich versteh nicht. Ich bin nur gegangen”

          Viel dümmer hättest Du dich wirklich
          nicht verhalten können mit deiner
          Antwort.
          Wenn Du ihnen zum Beispiel
          ,ohne emotional auf ihre Tirade
          einzugehen, gesagt hättest:
          Hi ist das die neue Methode
          wie Frauen Männer jagen?
          Wäre die Intervention der
          Verkäuferin nicht nötig gewesen.

          Auch dein Ansatz Frauen in
          anständige Frauen und in Weiber,
          Schlampen einzuteilen
          ist falsch. Fast jede Frau
          hat die Fähigkeit beide Seiten
          zu zeigen.

          *Female sexuality indeed exists on
          a spectrum. Inside every woman is
          the “good girl” and the “dirty slut”.
          What you see depends on what she
          decides is compatible with her
          strategy at that moment and what
          is in her interest to show you,
          depending on the moment,
          circumstances….*

    • @ Clochard

      *In Wahrheit ist es nämlich so, daß kaum wenn sich Frauen irgendwo hinbegeben sofort ein gesellschaftlicher Schutzwall für sie errichtet wird, seien es Arbeitsplätze, Ämter, Sportstätten e.t.c., d.h. die jeweilige Umgebung wird sofort feminisiert, die Verhaltensregeln zuungunsten der Männer beschnitten.*

      Richtig.

      Ich glaube, dieses Unwohlsein vieler Männer mit „weiblich“ bestimmten Regeln und das Unwohlsein vieler Frauen mit „männlich“ bestimmten führte zwangsläufig dazu, dass die Lebenswelten von Männern und Frauen in vielen Gesellschaften/Kulturen realtiv strikt getrennt sind, jedes Geschlecht eigene Domänen verwaltet.

      Unser Anspruch, besonders der Anspruch von Feminist.I.nnen, die Geschlechter müssten sich stets und ständig vermischen, immer interagieren – natürlich immer unter feministisch-femininer Federführung und Richtlinienkompetenz, könnte unaushaltbar sein, weil natürlichen Instinkten, dem Beharren auf Eigensinn und Eigenheit, zuwiderlaufen.

      Feminist.I.nnen können den Mann nicht ohne weibliche „Erziehungsberechtigte“ lassen, denn seine „natürliche“ Verfassung ist die böse, die kranke, die durch weiblichen Einfluss gebessert werden muss, wenn die Welt zum Paradies werden soll.

      Sind Männer unter sich, dann, so die Vorstellung dieser kranken Hirne, bestärken sich Männer nur in ihrer kranken, bösen Männlichkeit.

      Man darf die Männer daher nicht zu Atem kommen lassen.

      Das Projekt „Neuer verweiblichter Mann“, erreichbar durch pernamenten erzieherischen Einfluss „starker“ Frauen – so hoffen sie, natürlich vergebens, denn ganz andere Kräfte formen den Menschen als erzieherische – duldet keine Atempause.

      Feminist.I.nnen als Anhänger.I.nnen einer Ideologie mit totalitärem Anspruch, mit dem Anspruch, den neuen Menschen, vor allem den neuen Mann, formen zu können, können Männer nicht unbeaufsichtigt lassen.

      Überall müssen die Kerle lernen, nach weiblich-feministischen Regeln zu spielen.

      Das setzen Frauen durch, indem sie ihre „Schutzbedürftigkeit“ betonen, wie sehr sie beleidigt und bedroht und attackiet werden, von den Alphamännern einfordernd, sie mögen doch bitte „sichere“ Räume für sie schaffen, also Regeln einführen und durchsetzen, die Frauen konvenieren.

      Sehr schöne Beispiele für dieses Verhalten liefert übrigens Stephi mit ihren regelmäßigen Appellen an den starken Christian, für sie dieses Forum schön und sicher und bequem zu machen, indem er aufgefordert wird, doch tapfer gegen die Stephi- = Frauenfeinde, also alle, die Meinungen vertreten, die ihr nicht behagen, vorzugehen.

      Damit er beweisen kann, dass er ein „guter“ Mann ist.

      Mit dieser Methode bringt die Frauenideologie allmählich die Demokratie selbst in Gefahr, reduziert die ganze Gesellschaft auf langweiliges, mausgraues, unoffensives Mittelmaß – dort, wo viele Frauen sich offenbar wohl fühlen, in der Geborgenheit der Herde, auf dass sich die Ödnis feministisch- femininer Kaffeekränzchen ausbreite.

      • @roslin

        Das ist der Mutti-Effekt.

        Der läuft heute bei den wenigen Kindern und der wenigen Arbeit die Frauen damit noch haben fehl.

        Frauen können sich nicht ausreichend von ihrem biologisch angelegten Mutter-Instinkt lösen, sie können sich nicht ausreichend von ihren biologisch angelegten Verhaltensweisen die zu iher Aufgabe, der Reproduktion, gehören lösen.

        Für den Hammer ist alles ein Nagel und für die Frau ist jeder Mann ein ungezogenes Kind.

      • @Roslin

        „Sehr schöne Beispiele für dieses Verhalten liefert übrigens Stephi mit ihren regelmäßigen Appellen an den starken Christian, für sie dieses Forum schön und sicher und bequem zu machen, indem er aufgefordert wird, doch tapfer gegen die Stephi- = Frauenfeinde, also alle, die Meinungen vertreten, die ihr nicht behagen, vorzugehen.“

        Und wieder einmal verdrehst du die Tatsachen, (editiert: Bitte höflich bleiben). Dieser Blog hier wird nämlich für DICH schön und bequem gemacht: (editiert: Bitte höflich bleiben) und trotzdem stellen sich genug Leute hinter dir.

        Ich habe Christian zu nichts aufgefordert, ich kritisiere seine Ignoranz und seine Doppelmoral, aber das wird dann gleich wieder als Forderung ausgelegt und dazu noch auf mein Frausein geschoben, was eigentlich nur wieder beweist, was für ein sexistische Einstellung du hast.

        • „Du kannst dich hier wie ein Arschloch benehmen und trotzdem stellen sich genug Leute hinter dir.“

          Ich finde Roslin toll! Das ist ein guter Mann!

        • @stephi

          ich habe das schon als Aufforderung gesehen. Der Blog hier ist für alle bequem gemacht, wenn man entsprechend auftritt. Wenn du dich an Roslin in dieser Form abarbeiten willst, dann ist das deine Sache.

          Das der Appell, doch bitte schützend zur Seite zu springen, im Schnitt eher ein Klischee ist, welches man bei Frauen verortet, würde ich auch so sehen.

        • @ Christian

          Wenn Du Stephi editierst springst
          Du ihr ja gerade schützend zur Seite.
          Es ist quasi der Versuch sie vor
          sich selbst zu schützen.
          Edel aber insgesamt kontraproduktiv.

        • @Stephi

          Du begehst einen taktischen Fehler. Du lässt dich von Roslins Spitzen provozieren und reagierst mit Beleidigungen, Anschuldigungen und forderst Unterstützung ein.

          Dadurch wirkst du in eurem Konflikt deutlich unsouveräner.

  2. „“Wir haben Hoden! Wir können deshalb nicht mit derart geschlossenen Beinen sitzen, wie Sie!”“

    Schon verloren. Wie kann man nur auf die Idee kommen sich und andere DAFÜR zu entschuldigen?

    Haben so viele Männer einen braunen Ring um die Nase?

    Breitmacker! Muhhhha! Die sind doch vor die Schleuse geschwommen ….

    Wer macht sich den breit, wie ein bösartiges Krebsgeschwür? Das sind doch die Gendersens und die Femis.

  3. Das ist mal wieder so ein richtig schönes Beispiel dessen was heutzutage als Feminismus wahrgenommen wird.

    Statt sich selber den Raum einfach zu nehmen von dem frau meint das er ihr zusteht wird ein grosses Mimimi veranstaltet nach dem Motto „Ihr müsst euch alle ändern sonst bin ich beleidigt und schmolle“.

  4. Breitmachmacker von Chris Köver

    Sie besetzen in der U-Bahn mindestens zwei Sitze und okkupieren Armlehnen als seien sie Kleinstaaten, Die Rede ist von: denen, die in unserer Gesellschaft als Männer aufwachsen. Wie einst ihre Vorfahren zu Lebzeiten von Columbus denken sie auch heute noch vor allem Richtung raumerschließende Expansion – ihre Kolonien: Nebensitze und Fußräume.

    [..]

    Diese Bilder gewähren nicht nur faszinierende Einblicke in den männlichen Schritt, sie sagen auch in wenigen Sekunden mehr über männliches Dominanzverhalten als ein halbes Genderstudies-Seminar.

    Für die Bloggerin @grrrlghost, die die Seite gegründet hat, sind die Bilder aber mehr als lustig, sie sind vor allem auch Notwehr.

    http://blog.dradiowissen.de/spoken-blogpost-breitmachmacker/

    Den (richtigen) Frauen steht es aus Gründen der Natürlichkeit zu, „Raum“ als „Notwehrhandlung“ „zurückzuerobern“, denn sie bringen ja Heil in die ganze Welt.

    Hat ein ziemliches Geschmäckle von „Volk ohne Raum“

      • Deinen Blick für geschichtliche Zusammenhänge finde ich immer wieder faszinierend. 😉

        Ich habe von einem Geschmäckle gesprochen, und nicht von einem „geschichtlichen Zusammenhang“.

        Natürlich ist „Volk ohne Raum“ ein völlig anderer Kontext.

        Allerdings scheint man sich wenig darum zu scheren, dass man durch diese Begriffswahl evtl. historisch tief verwurzelte Muster bedient.

        Der feministische Bohei um „Raum“ suggeriert ein ähnliches Nullsummenspiel, wie Hans Grimm es skizzierte.

        Sicher, im täglichen Daseinskampf in der S-Bahn, der hier vorliegend ja zu „Notwehrhandlungen“(!) nötigt, geht es natürlich tatsächlich um physischen Raum. Allerdings ist hier ausdrücklich ein wesentlich weiterer Raumbegriff gemeint. Das wird spätestentens dann klar, wenn die „Hetenperformance“ angeblich Homosexuellen „(Lebens-?)Raum wegnimmt“

        Das ist offenkundiger Unsinn, der „Öffentliche Raum“ ist schließlich groß genug, um z.B. dem Händchenhalten von Homos und von Heteros „Platz“ zu bieten.

        Indem man den Topos „Raum“ benutzt suggeriert man, dass es sich um ein Nullsummenspiel handelt. Der „Raum“ kann eben nur zum Schaden anderer „besetzt“ werden – und es ist klar, dass es besser ist wenn die „besseren“ ihn besetzen.

        Das Bild, das mit der „männlichen Raumergreifung“ gezeichnet wird ist doch folgendes: „Wenn man es zulässt, dass Männer sich den Raum ergreifen, dann ist die Welt ganz böse. Dann gibt es Kolonien, Unterdrückung und Sklaverei!! Man denke nur an Columbus!! In Anbetracht dieser höchsten Not müssen (die richtigen) Frauen Männern Raum wegnehmen!! Es kann keinen Kompromiß geben!!“

      • Mein Kommentar war zwar etwas ironisch, aber auch ein bisschen ernst gemeint. Geschichte ist eigentlich nicht so mein Ding, aber die Perspektiven, die du auf diesem Gebiet reinbringst, finde ich eigentlich immer interessant.

  5. Clochard, vielen Dank für Deinen Beitrag. SO habe ich das bisher nicht wahrgenommen. Vielleicht, weil ich mit meinem Sohn alleine lebe und wir eine frauenfreie Zone um uns errichtet haben.

    Wenn ich mir aber die Öffentlichkeit ansehe:
    Es werden ja sogar Unisex-Toiletten eingeführt, bevor irgendwelche Bedürfnisse des Mannes gesehen werden.

    Seit diesem Breitmachmacker-Mist, sitze ich BEWUSST „gemütlich“.

    Leider muss ich auch feststellen, dass mir dieser #Aufschrei einige negative Dinge aufgedrängt hat: Ich sehe eine hübsche Frau, aber ich wende mich mit dem Gedanken „Aufschrei“ ab. Ich halte Frauen nur noch gedankenverloren Türen auf. Bewusst mache ich das nicht mehr.

    Na, wenn DAS der Feminismus erreicht, dann: Ziel verfehlt.

    • „Ich halte Frauen nur noch gedankenverloren Türen auf. Bewusst mache ich das nicht mehr.“

      Das macht nix. Es war schon immer eine merkwürdige Gewohnheit, Frauen die Türen aufzuhalten, als hätten sie keine Armmuskeln. Wer sich natürlich die Zeiten zurücksehnt, als Mann der Diener der Fau war…

        • Ich ebenso. Ich weiß nicht, warum darum so ein Bohei gemacht wird. Es ist unmöglich, jemand anderem einfach die Tür vor der Nase zuschnalzen zu lassen, sei er weiblich oder männlich, und ein Zeichen von normalem, menschlichem Anstand, sie jemandem aufzuhalten.

          Abgesehen davon finde ich dieses Thema reichlich seltsam. Die Probleme mancher Leute würde ich gerne haben.

          Vielleicht ist es eine anzügliche Geste für Frauen, die Beine zu spreizen – für Männer ist es das nicht. Wir tun es beim Fußball gucken, beim Verzehren von Grillfleisch oder eben beim Lesen in der U-Bahn, also immer dann, wenn unsere Gedanken von Sex maximal weit entfernt sind. Wir sitzen so, wenn wir selbstvergessen und entspannt sind. Ich habe jetzt gelesen, dass Männer mit breitbeinigem Sitzen Dominanz demonstrieren wollen: je weiter geöffnet die Beine, desto größer die Macht – das behaupten jedenfalls ein paar Verhaltensforscher.

          Erstens ist es auch für Frauen, jedenfalls die meisten, keine anzügliche Geste, die Beine nicht immer zusammengepresst zu halten (jedenfalls wenn sie eine Hose anhaben). Das ist nämlich eine ziemlich unangenehme, angespannte Haltung.
          Zweitens käme ich nie auf die Idee, einem Mann (es sei denn, es ist einer dieser Möchtegern-Gangstahz mit Goldkettchen, Muskelshirt, Hose in den Knien und Käppi) Dominanzverhalten zu unterstellen, wenn er die Beine nicht übereinander schlägt oder zusammenpresst. Meistens schaffen es sowohl Männer, als auch Frauen, anderen genügend Platz zu überlassen, das ist jedenfalls meine Erfahrung. Wenn nicht, reicht es meistens, ihn/sie zart anzustupsen, sodass er/sie bemerkt, dass er/sie mehr Platz nimmt, als ihm/ihr zusteht. Was mich ärgerlich macht, ist wenn jemand die Füße auf den gegenüberliegenden Sitz legt (was ich von Mädchen und Jungen etwa gleich oft beobachtet habe – allerdings von keinem Erwachsenen bis jetzt). Aber deswegen eine Grundsatzdiskussion über männliche oder weibliche Diskussion vom Zaun zu brechen, fiele mir nicht im Traum ein.

        • „Möchtegern-Gangstahz mit Goldkettchen, Muskelshirt, Hose in den Knien und Käppi“

          Echt widerlich. Können die sich nicht anständig kleiden – wie unsere besten Frauen? (Borat-Jargon für nicht durchs Patriachat verbogene Frauen)

      • Das ist wohl einfach eine Frage der Höflichkeit. Wenn ich einen Laden verlasse und jemand ist hinter mir oder will von aussen rein, dann halte ich die Tür auf. Egal ob hübscher Adonis, verhutzelter Opa oder überirdisch schöne Frau.

        Das ist kein Frauending aus einem veralteten Gentleman-Knigge, sondern eigentlich Standardverhalten. In etwa so wie die meisten Menschen „Guten Morgen“ sagen, wenn sie ein Wartezimmer beim Arzt betrete und bereits andere dort warten.

    • Ist ja witzig. Bei mir hat der Aufschrei zum gegenteiligen Effekt geführt. Schöne Frauen schaue ich nun ein bisschen länger an. Bis sie es bemerken, dann kann ich sie nämlich anlächeln. Den meisten gefällt’s, ich kann es von daher nur empfehlen.

      • @ NP

        „. Schöne Frauen schaue ich nun ein bisschen
        länger an. Bis sie es bemerken, dann kann
        ich sie nämlich anlächeln. Den meisten
        gefällt’s, ich kann es von daher nur empfehlen.“

        Augenkontakt ist ja absolut
        basic im PU.
        Je länger er dauert um so wichtiger
        ist es nicht als erster wegblicken.
        Auch hier mehr oder weniger sanfte
        Dominanz.

    • Ja, das ist das Fundstück schlechthin. Der Breitmachmacker weicht zurück, nur um sich noch mehr IHRES Raumes zu nehmen, dem auf dem Sitz gegenüber halt. Wahrscheinlich hat das Schwein auch noch mehr als die ihm zustehende Ration Sauerstoff konsumiert.

      Wie diese, sorry, blöde Fotze wohl reagieren würde, wenn jemand so dreist ihre selbige (bzw. halt den bekleideten Schritt) abfotographiert und online stellt? Wahrscheinlich ganz genderneutral, is klar.

    • „erst saß er neben mir .. dann setzte er sich sogar extra rüber, um noch mehr platz zu haben.”“

      Auch nicht schlecht: „Wenn der Sitz zu klein ist, der Gang ist ja auch noch da.“
      What’s the problem with that? Dadurch hat die danebensitzende Person mehr Platz, als wenn der „Macker“ mit eng geschlossenen Beinen geradeaus sitzt. Wenn Leute durch den Gang gehen, schließt man halt kurz die Beine.

      Und Nr. 4 von oben ist einfach dick. Wie soll er denn weniger Platz einnehmen? Fat-shaming?

      Lustig ist ja, dass die unverschämtesten Posen bei den Breitmachmackerinnen zu finden sind, wo u.a. ein Mädel gleich 4 Sitze belegt… lol

    • Der Breitmachmacker weicht zurück, nur um sich noch mehr IHRES Raumes zu nehmen, dem auf dem Sitz gegenüber halt.

      What’s the problem with that?

      Mich wundert das null komma nada, so wie ihr „Raum“-Diskurs gestrickt ist.

    • Das kommt ja noch dazu, dass eine dominante Körperhaltung als sexy wahrgenommen wird. Solange es das tut, werde ich einen Teufel tun, mich hinzusetzen wie eine Betschwester.

      Das bring mich aber auf eine andere Frage: Adrian, würdest du sagen, dass ein Großteil der Schwulen ähnliche Begehrensmuster aufweist wie ein Großteil der Frauen? Mögen schwule Männer sanfte Dominanz?

      • Die Sache ist die: bei einem attraktiven Mann kann diese dominante Körperhaltung sexy wirken, auf mich jedenfalls. Ich gebe es zu. Bei einem hässlichen Typ wirkt sie eklig und aufdringlich, und ärgert mich, wenn ich es ausbaden muss (d.h. der Mann in meinen Personal Space eindringt). Das ist das Problem an der Sache.

        • Das Problem habe ich auch.

          Bei einer attraktiven Frau kann leicht ehibitionistisches Verhalten noch gut sein, bei einer derbe aufgetakelten adipösen oder ..äh.. „reifen“ Frau wirkt es aufdringlich und peinlich.

          Ich finde es bei Frauen sogar noch etwas schlimmer, weil Männer es manchmal noch mit Humor und Selbstironie „versöhnlich“ verkaufen können, bei Frauen klappt das irgendwie schlechter.

          Bestenfalls kommt es dann rüber wie Ina Müller, also kaum sympathisch.

        • @ Rexi

          „Bei einem hässlichen Typ wirkt sie eklig
          und aufdringlich, und ärgert mich,
          wenn ich es ausbaden muss“

          Jetzt kannst Du vielleicht am
          Rand nachvollziehen, wie es uns
          Männern geht.
          Durch die veschissene Demographie
          sind wir gezwungen, sobald wir
          auf Ansammlungen von Menschen
          stossen optisch extrem
          stark zu filtrieren, um nicht
          depressiv zu werden.
          Von der Natur her sind wir
          eigentlich auf eine Umwelt
          optimiert, wo es sich bei jungen
          attraktiven Frauen um einen
          in genügender Menge nachwachsenden
          Rohstoff handelt.
          Nur dank Importen wird das
          Problem hierzulande leicht
          entschärft.

        • @Red Pill

          Auf dem Dorf ist es ganz schlimm. Fast nur adipöse Alleinemuttis und alte Trümmerfrauen.
          In Großstädten ist es besser, weil junge Frauen zum Wohlstand dort streben.

          Und das teuflische daran ist dass Frauen von der Natur darauf programmiert sind Wohlstand anzustreben, der macht sie glücklich.

          Und Wohlstand haben wir, mehrheitlich Männer, immer mehr staatlich zwangsumverteilt an Frauen da wie du richtig darstellst die Motivation etwas unseren überalterten Frauen zu geben zunehmend schwindet.

          Aber auch bei nicht überalterten Frauen sinkt die männliche Bereitschaft für Wohlstandstransfers aufgrund der schlechten Gegenleistung im globalen Vergleich.

        • (d.h. der Mann in meinen Personal Space eindringt)

          Darum geht es doch gar nicht, das lila Sittendezernat ist ja schon voll angepisst wenn ein Mann einfach nur auf einer einsamen Bank breitbeinig dasitzt.

          Wie man ganz klar an der Mehrzahl der „Skandalfotos“ erkennt.

          Das ist auch Eindringen in den Personal Space anderer.

          „erst saß er neben mir .. dann setzte er sich sogar extra rüber, um noch mehr platz zu haben.“ – Nein, falsch: _um_ Platz zu haben.

          Direkt neben der Vice-Squad gibt es erstmal keinen sitzenswerten Platz, und man hat ja nicht immer Lust solche Widerling_innen öffentlich bloßzusellen.

      • Der schwulen Pornowelt nach zu urteilen ja und manchmal gibt es sogar brutale Dominanz.
        Und manche mögen sanfte bis brutale Unterwerfung, also mit sich in der Rolle des Dominanten.
        Man kann nicht beantworten was eine so große Gruppe von Leuten im Speziellen mag.
        Manche Menschen mögen nur romantisch kuschelig und andere sind erst zufrieden wenn sie mit Wäscheklammern traktiert werden und in einem Käfig gehalten werden und dazwischen gibt es den ganzen Rest.

        Es geht in schwulen Pornos oft jedenfalls oft sehr „männerbündlerisch“ zu, ein besserer Begriff fällt mir nicht ein.
        Trainierende „Bros“ im Fitnesstudio, Soldaten bei der Armee (auch beliebter Hintergrund bei „härteren“ Sachen), Boxer im Gym, oder Fußballspieler im Lockerroom.
        Ich gehe folglich davon aus, dass urmaskuline Symboliken für viele schwule Männer anregend sind.
        Vielleicht so wie bei heteros die Klischeekrankenschwester oder das katholische Mädchenpensionat 😀

        Es gibt sogar eine Seite wo Männer nackt miteinander kämpfen wie bei K1 und der der gewinnt darf den anderen f*****

        Das gibt es meines Wissens sogar als Live Show.

        ich glaube sogar, dass unter gewissen Umständen der Dominanzaspekt unter bestimmten Männern tendenziell noch stärker ausgeprägt ist, weil es eben intrasexuell ist.

        Generell sind schwulenpornos oft Heteropornos aber sehr ähnlich, bloß dass die rau durch einen Mann ausgetauscht ist. Ein weiterer Beweis für mich, dass schwule Männer den Heteros eher nahestehen als den Frauen. Dass Schwule irgendwie wie Frauen seien, im Gehirn oder so hört man ja nach wie vor hin und wieder.

        • „Man kann nicht beantworten was eine so große Gruppe von Leuten im Speziellen mag.“

          Klar. Denk dir die üblichen Einschränkungen doch einfach dazu. Im Schnitt, im Großen und Ganzen, zunächst und zumeist, blablabla.

          Deine Antwort war doch sehr interessant und aufschlussreich, auch „wenn man das SO gar nicht so sagen kann“.

        • Ich nehme an, dass es auch unter Schwulen eine Auffächerung der Männer zwischen eher „feminin“ und eher „maskulin“ gibt, wie unter Heteromännern auch.

          Die Kettenrassler-/Lederjackenfraktion mit den Schirmmützen dürfte eher das Dominieren lieben, die feminineren eher das Dominiert-Werden, die einen nehmen lieber und öfter, die anderen werden lieber genommen.

          Welche Sorte Mann unter Schwulen häufiger/seltener ist, weiß ich nicht.

          Auch wenn sich 2 eher feminine/maskuline Schwule begegnen, düften sie nur seltenst gleich dominant sein.

          Wer dann häufiger dominiert/dominiert wird, wird sich dann wohl im Rahmen ihrer Interaktion einspielen und herausstellen.

        • @ Atacama

          „Dass Schwule irgendwie wie Frauen seien, im Gehirn oder so hört man ja nach wie vor hin und wieder.*

          Das ist ja auch nicht falsch.

          http://news.nationalgeographic.com/news/2008/06/080616-gay-brain.html

          Gehirne von Schwulen zeigen eher weibliche Funktionsmuster. Die Frage ist, inwieweit das vielleicht nur für manche Bereiche, die hier beobachtet wurden gilt, inwieweit sich extrem machomäßlg verhaltende Schwule von diesem Muster abweichen („die Kettenrassler“).

          Vielleicht ist diese Eigenheit schwuler Hirne auch der Grund für den überragenden Erfolg schwuler Couturieres, Frieseure etc.

          Sie haben die Durchsetzungkraft und Kreativität/Kompetitivität von Männern, gepaart mit einem „Von-innen-heraus“-Verständnis der weiblichen Psyche, wie es Heteromännern in der Regel nicht eignet, während weibliche Couturieres zwar dieses Verständnis haben, es ihnen aber im Schnitt an Kompetitivität/Kreativität fehlt, bei Männern häufiger in hohem Ausmaß anzutreffende Eigenheiten als bei Frauen.

          Vielleicht spielt das eine auslösende Rolle bei der enormen Überrepräsentanz von Schwulen in der Spitze dieser Professionen.

        • „Welche Sorte Mann unter Schwulen häufiger/seltener ist, weiß ich nicht.“

          Die meisten fallen zwischen beide Extreme und können situationsbedingt mal die eine, mal die andere Seite zeigen.

          „Gehirne von Schwulen zeigen eher weibliche Funktionsmuster.“

          Aber nicht was sexuelle Attraktivitätsmuster angeht. Schwule Männer sind leicht durch körperliche Reize erregbar und haben eine typisch männliche Erregungskurve.

          • @Adrian

            “ Schwule Männer sind leicht durch körperliche Reize erregbar und haben eine typisch männliche Erregungskurve.“

            Sie haben in der Regel ja auch funktionierende Hoden und damit mehr Testosteron als Frauen

        • Ganz informativ dazu ist dieses Buch:
          Ogas & Gaddam – A Billion Wicked Thoughts (2011)

          Es ist das Ergebnis einer Auswertung von Millionen von Suchanfragen auf Google, Pornoseiten, Partnersuchseiten etc., mit dem Ziel, herauszufinden, was hetero- und homosexuelle Männer und Frauen für sexuelle Wünsche haben, ohne auf Fragebögen zurückzugreifen.

          Ich zitier mal eine längere Passage zu Attraktivitätsmustern bei Schwulen. Das Buch ist aber insgesamt eine Fundgrube.

          When gay men have sex, there are two complementary roles: the “top” and the “bottom.” Usually the bottom is penetrated by the top, though often the bottom simply performs fellatio on the top. Most gay men eventually come to favor one role over the other. Since most heterosexual men prefer the dominant role in their sexual relations with women, we might speculate that most gay men would also prefer to be tops. After all, we’ve seen how gay men share the same visual cues as straight men; perhaps they share the same psychological cues, such as the desire to be dominant. At the very least, we might expect that gay men would balance their top and bottom roles, “pitching” and “catching” in relatively equal proportions over their lifetime. However, both of these assumptions are wrong. Most gay men prefer to be bottoms.

          “Tops have it so easy,” muses one thirty-seven-year-old bottom. “All you need to do is walk into a bar and flex your pecs and a dozen bottoms will throw themselves at you.” Online data supports the widespread belief in the gay community that there are more bottoms than tops.

          We analyzed 1.9 million men-seeking-men ads on Craigslist that were posted in every major city in the United States in the spring of 2010. These are classified ads that gay men typically use to seek casual sex. Sixty-five percent of the ads were from bottoms seeking tops, and 35 percent of the ads were from tops seeking bottoms. In other words, about two-thirds of American gay men who seek casual sex prefer the more submissive role.

          Gay porn is heavily dominated by bottoms. However, though tops are rare, they are the biggest stars with the biggest fan bases and the biggest paychecks. The most successful gay porn stars, such as Jeff Stryker, Wilson Vasquez, Rex Chandler (straight), and Michael Lucas, are all tops. One reason that tops are so valued in gay porn is because they are more straight-acting than bottoms, by virtue of the fact that they are playing the dominant role. In porn, tops are usually taller, more fit, and more dominant than bottoms. In the movie Thug Home Invasion, the thug played by Kamrun is a confident, masculine top who penetrates two uncertain, more effeminate men after he breaks into their house. If a straight guy appears in gay porn, he’s always the top unless it’s a genre that’s specifically devoted to forcing straight guys to have penetrative gay sex, such as Straight Hell.

          Tops rarely get aroused by being sexually submissive, and they identify with the dominant role when they watch domination/submission porn. One forty-five-year-old gay man, who frequently meets men through Craigslist, gives one perspective on what it’s like to be a top. “I’m not going to suck any dick, I’m nobody’s bitch,” he explains. “One of my favorite things is when married straight guys I work with say they want to see what it’s like to be with a guy, but don’t want anybody to find out. They figure I’m a safe way to try it out. They usually get drunk first, then I fuck them. Sometimes they start crying like a girl. They say, ‘oh this was a huge mistake.’ But it’s always been fun for me.”

          Most gay porn stories are written from the point of view of the bottom. This is apparent from looking at the possessive pronouns in the three most common five-word phrases in the gay stories on Literotica.
          • a cock in my mouth
          • his cock back into my
          • out of my ass and
          So does being a bottom mean a person enjoys being sexually submissive? The answer is complicated. “The bottom is really in control,” explains one twenty-four-year-old middle school teacher. “He sets the pace, he’s the gatekeeper. Think of a woman—she’s the one that ultimately chooses what’s going to happen and what’s not going to happen.” Rocco adds, “The bottom willingly puts himself into the position to be dominated.” This desire for “submissive control” is reflected in Craigslist ads, such as this ad from a bottom: “Looking for top. Must enjoy and appreciate the cocksucking I will give.” Though most gay men agree that the bottom is actually the one who dictates the terms of sex, much as the female rat controls sex through pacing and lordosis, they also agree on something else: “Nobody likes a bossy bottom.”

          “This one guy kept throwing up demands: stand like this, move like this, do this. It was like I was his personal dildo,” explains one very tall thirty-eight-year-old top. “I just wanted him to take it like a man, that’s why I told him to come over. So I threw him out.” Though the top is typically more dominant, sometimes he simply sits back and passively lets the bottom service him. “Looking for bottom to suck my dick and eat my cum while I watch TV,” runs one top’s ad on Craigslist.
          In other words, getting aroused by being sexually submissive does not seem to be identical with being a bottom, though they’re clearly related. “I hook up with a lot of guys off Craigslist,” continues the tall top. “Once in a while you get a guy that says, ‘Beat me, hit me, piss on me, call me a little slut.’ Most bottoms aren’t like that, but there’s a few that really get off on being degraded.”

          Out of more than a million Craigslist men-seeking-men ads, only about 2 percent of them specifically requested men willing to dominate another man sexually, above and beyond the usual call of a top. Most bottoms simply want to perform fellatio or receive anal sex—and they want to control what happens. “I’m a bottom and I can tell you I would never want to feel like I’m being humiliated or sexually degraded,” explains a twenty-six-year-old Latino man. “I get off on the pleasure I’m giving to the top. I mean, if a top wanted to call me a little slut, I’d probably enjoy it just because it’s sexy talk, but if he tried to tie me up or pee on me or something, I’d throw his ass out.”

          Most of the time, straight men are aroused by cues of domination, while women are aroused by cues of submission—as seen by the irresistibility cue and the prevalence of female coercion fantasies. But the majority of gay men also seem to favor cues of submissiveness (though most don’t appear to respond to irresistibility cues).

        • @ Christian
          „Ich dachte, dass würde ich auch gebetsmühlenartig genug hier verbreiten.“

          Na ja, Verlangen nach Sex und Attraktivitätsmerkmale ist ja nicht unbedingt dasselbe.

          • @Adrian

            Die Attraktivitätsmerkmale werden durch pränatales Testosteron ausgebildet. Postnatales Testosteron ist dann im wesentlichen für den Sexualtrieb verantwortlich

            Was auch der Grund ist, warum Männer weniger Probleme mit anonymen Sex haben, ob nun schwul oder hetero und üblicherweise auch mehr Sex wollen als Frauen

        • .@Stephan

          *Most of the time, straight men are aroused by cues of domination, while women are aroused by cues of submission—as seen by the irresistibility cue and the prevalence of female coercion fantasies. But the majority of gay men also seem to favor cues of submissiveness (though most don’t appear to respond to irresistibility cues).*

          So ungefähr habe ich mir das gedacht.

          Passt beidseitig in’s Muster, sowohl auf der Hetero- wie uf der Homoseite.

          Wieder einmal erweisen sich Klischees als im Kern wahr.

          Danke für’s Einstellen.

        • @ Stephan

          „Ogas & Gaddam – A Billion Wicked Thoughts (2011)“

          Stephan da hast Du wieder ein schönes
          Ei gelegt! Das Buch muss ich mir
          unbedingt besorgen! Danke.

        • @Adrian
          Vor allem die “Bottom” und “Tops” Einteilung ist mehr Mythos als Realität.

          Zu der Einschätzung, 65% der Schwulen seien Bottoms, gibt es eine Anmerkung:

          We analyzed 1.9 million men-seeking-men ads on Craigslist that were posted in every major city in the United States in the spring of 2010. Posters are disarmingly direct and top or bottom self-identification is commonly made in the short post titles itself (for example: “Suck your cock and more,” “Submissive cocksucker in hotel,” “Use my mouth,” “Looking for masculine guy who like to be serviced,” “Smooth white bottom for hung top”). We took advantage of this feature to categorize posters as tops and bottoms by conservatively matching titles with string patterns. A small random sampling of posts that did not match any of the string patterns showed the distribution to be same as obtained from pattern-matched titles.

          Aber vielleicht würdest du den Autoren hier eher zustimmen:

          The average length of the gay penis is 6.32 inches. The average length of the straight penis is 5.99 inches. (…) Straights have a penis circumference of 4.80 inches, while gay men have 4.95 inches.

        • „Aber vielleicht würdest du den Autoren hier eher zustimmen:“

          Nein, würde ich nicht. Wie wollen die das gemessen haben?

          Und die Einschätzung Bottoms nach dem Anflirtverhalten bezüglich Cocksucking sagt nicht allzu viel aus. Schwanz lutschen tun wir alle gerne. Nur weil das bei Heterosexuellen die „passiven“ Frauen machen, heißt da noch lange nicht, dass alle männlichen Cocksucker passiv sind.
          Meiner Erfahrung nach, sind die meisten schwulen Männer beides und mögen beides je nach Laune und Bettgenosse. Worin ich allerdings zustimmen würde ist, dass nur eine Minderheit ausschließlich Top ist.

          • @Adrian

            „Nur weil das bei Heterosexuellen die “passiven” Frauen machen, heißt da noch lange nicht, dass alle männlichen Cocksucker passiv sind.. Meiner Erfahrung nach, sind die meisten schwulen Männer beides und mögen beides je nach Laune und Bettgenosse. Worin ich allerdings zustimmen würde ist, dass nur eine Minderheit ausschließlich Top ist.“

            Das ist ja bei Heteros nicht anders. Wir Männer lecken auch und Frauen liegen auch mal oben (oder sitzen). Es ist eben keine klare Unterteilung, sondern eine mehr oder weniger ausgeprägte Tendenz.

            Die scheint ja bei den meisten Homosexuellen dann eher in Richtung Bottom zu gehen, wie stark wäre interessant, es passt aber insoweit zu den „Hormontheorien“.

            Wenn in den Anzeigen diese Präferenzen genannt werden, dann scheint es den Anzeigenerstellern ja wichtig zu sein. Insofern würde schon einiges dafür sprechen, dass es ihnen nicht vollkommen egal ist und eine gewisse Präferenz in einer Richtung besteht.

        • Die haben nicht gemessen, nur abgeschrieben:

          Bogaert, A. F., and S. Hershberger (1999): “The Relation Between Sexual Orientation and Penile Size.” Archives of Sexual Behavior 28(3): 213–221.

          http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10410197

          Nur weil das bei Heterosexuellen die “passiven” Frauen machen

          Das würde m.M.n. schon bei den Heteros nicht zutreffen.

          Würdest du dem zustimmen, dass die Tops besonders begehrt sind?

          Gay porn is heavily dominated by bottoms. However, though tops are rare, they are the biggest stars with the biggest fan bases and the biggest paychecks.

        • „Das würde m.M.n. schon bei den Heteros nicht zutreffen.“

          Was würde bei den Heteros nicht zutreffen?

          „Würdest du dem zustimmen, dass die Tops besonders begehrt sind?“

          Natürlich sind Männer, die Spaß haben, aktiv zu ficken, begehrt.

          „Gay porn is heavily dominated by bottoms.“

          Das ist auch Blödsinn. Wenn es so wäre könnte ein Porno nicht funktionieren.

          Noch mal, ich bestreite nicht, dass viel schwule Männer gerne Bottoms sind. Was ich bestreite sidn diese fein säuberlichen an heterosexuellen Gewohnheiten ausgerichtetes Bild (ein Schwuler spielt den Mann=aktiv, einer die Frau=passiv).

        • Kann diese Theorie mit dem pränatalen Testosteron auch die Abwesenheit eines Verlangens nach vaginalem Geschlechtsverkehr erklären? Sowie die Abwesenheit von für diesen Akt ausreichenden Erektionen?

          Mein Testosteronspiegel ist normal, das habe ich überprüfen lassen. Auch sonst ist urologisch alles ohne Befund. Asexuell bin ich aber nicht.

          • @Gnito

            „Kann diese Theorie mit dem pränatalen Testosteron auch die Abwesenheit eines Verlangens nach vaginalem Geschlechtsverkehr erklären? Sowie die Abwesenheit von für diesen Akt ausreichenden Erektionen?“

            Nach vaginalen Geschlechtsverkehr? Mit wem oder was oder auf welche Art willst du denn gerne Sex haben?

            Du kannst einen normalen Testosteronspiegel haben, aber zB etwas unempfindlichere Rezeptoren für diese. Dann hättest du aus Sicht des Körpers einen geringeren Testosteronspiegel, auch wenn er an sich normal hoch eingestellt ist und es könnte auch die Erektionsschwierigkeiten erklären.

        • @Christian

          Danke für die Antwort. Wodurch könnte es zu diesen etwas unempfindlicheren Rezeptoren gekommen sein?

          Ich stehe auf Blowjobs, also darauf, geblasen zu werden. Das gibt mir so einen „Dominanz“-Kick, was bei vaginalem Geschlechtsverkehr nicht der Fall ist. (Ich hab’s mal mit Viagra versucht, das war aber nur schmerzhaft.) Und ich mag (manche) Frauen, finde sie süß, fühle mich aber nicht von ihnen sexuell erregt.

          Sehe ich das richtig, daß manche Männer von (manchen) Frauen schon nur vom Anblick so sexuell erregt werden, daß sie davon Erektionen bekommen?

        • Das siehst du richtig. Ich würde sogar behaupten, dass diese unter den jungen Männern die Mehrheit stellen, kann da aber auch durchaus falsch liegen.

  6. Ich finde die akustischen Breitmacher unangenehm, die mit ihrem Kopfhörerlärm das Zugabteil, den Bus oder die Straßenbahn beschallen. Und die gibt es bei Frauen und Männern gleichermaßen, meist sind es Jugendliche. Während man sich den optischen Belästigung durch Abwenden des Blickes entziehen kann, ist das „Weghören“ ja nur durch das viel schwierigere psychische Verdrängen des Lärms möglich.

    • Solange jemand nur zu laute Kopfhörer hat, finde ich das entschuldbar. Denn da kann man zumindest annehmen das ihm gar nicht klar ist, wieviel Lärm tatsächlich nach außen dringt. Schlimmer ist der heutige Zwang mancher Jugendlicher in der Gruppe Musik aus einem Smartphone zu hören..

      Mal ab davon das deren Musikgeschmack sich selten mit meinem deckt, finde ich das einfach dreist. Und es gibt im Grunde nichts, was dies entschuldigt.

      • Also wenn ich laute Kopfhörer hab, in Stimmung und passender Gesellschaft bin dann höre ich:

        Dann kommen vielleicht mal Beschwerden es sei zu laut, ich sage „ja“ und höre weiter.

  7. Die „Breitmackerin“-Seite ist an sich eine schöne Gegenidee, mich stört aber die Ausrichtung auf/gegen Dicke einschl. Hintergrundtapete.
    Davon abgesehen, daß sich die meißten der Damen auf den Fotos eher lang als breit machen, wird die Seite dadurch (zurecht) angreifbar.

    • mich stört aber die Ausrichtung auf/gegen Dicke einschl. Hintergrundtapete.

      Man kann mnE leider das äußerst niedrige Niveau der Ursprungskampagne schwer parodieren, ohne auf sowas zurückzugreifen.

      Davon abgesehen, daß sich die meißten der Damen auf den Fotos eher lang als breit machen, wird die Seite dadurch (zurecht) angreifbar.

      ..ebenso, wie bei der Ursprungskampagne die wenigesten Männer sich tatsächlich in dem Sinne „breit machen“, als dass sie anderen „Raum“ wegnehmen. Entweder sind die Bahnen relativ leer, oder die Beine sind nicht weiter als Sitzplatzbreite geöfnet, oder es wird durch Rucksäcke etc. ein offenbar ohnehin freier Sitzplatz beansprucht, oder es handelt sich um ein Paar..

      Man staunt eigentlich, wie wenige Exempel sie finden. Ich könnte sicherlich in wenigen Stunden S-Bahnfahren mehr Exempel für wesentlich dreistere „Raumergreifung“ m/w finden. Das sind natürlich eher Einzelfälle, aber: Wer sucht, der findet eben.

      Die Kampagne ist eben nichts anderes als äußerst primitiver Männerhass, insofern ist es wohl sehr schwierig eine „ernstzunehmende“ Gegenkampagne anzuzetteln 😀

      Das eigentlich Schlimme daran finde ich, dass unser Zwangs-ÖR sich nicht zu schade ist, solcher unsäglicher Primitivheit Raum zu geben – obendrein unter der Rubrik „Wissen“

      http://blog.dradiowissen.de/spoken-blogpost-breitmachmacker/

      Wow, diese „Men-talität“ war also die historische Ursache für Imperialismus und Kolonialisierung: Bitte alles, was über einen Hauptschulabschluß hinausgeht wieder abgeben und einen der Qualifikation angemessen Job – z.B. S-Bahn-Putzen – antreten, und zwar die ganze Redaktion.

      Jenseits ein paar totalkaputt-Feministinnen nimmt das ja sonst niemand ernst. Sonst würden wohl mehr als ein paar duzend Fotos als „Notwehr“(!!) gepostet werden.

      • @ Nick

        Daher weht der Wind! Männern zwischen die Beine glotzen ;#aufschrei; und Gender studieren!

        Aus „deinem“ Link…

        „Diese Bilder gewähren nicht nur faszinierende Einblicke in den männlichen Schritt, sie sagen auch in wenigen Sekunden mehr über männliches Dominanzverhalten als ein halbes Genderstudies-Seminar.“

        • *Daher weht der Wind! Männern zwischen die Beine glotzen ;#aufschrei; und Gender studieren!*

          War für Frauen ja auch mal sehr entscheidend.
          Wenn sein bestes Stück sich durch ihre Präsenz schon etwas ..äh.. in Bereitschaftsstellung rückt, dann weiss die Frau über ihre Macht die sie über ihn hat.

          Eine Art Kompliment und die Aussicht auf Geschenke.

          Das war mal ganz normal und wohl ein überlebenswichtiges Detail im Sozialverhalten.

        • @ Borat

          „War für Frauen ja auch mal sehr
          entscheidend.
          Wenn sein bestes Stück sich durch
          ihre Präsenz schon etwas ..äh..
          in Bereitschaftsstellung rückt,
          dann weiss die Frau über ihre
          Macht die sie über ihn hat.“

          Läuft auch heute nicht viel
          anders ab. Zum Beispiel wenn
          Mann mit einem neuen Chick auf
          In-fight Distanz an einer
          Bar steht. Erste taktile
          Aktivitäten ausserhalb der
          primären erogenen Zonen haben
          schon stattgefunden.
          Plötzlich macht das Chick
          einen Kontrollgriff zwischen
          deine Beine.
          Und ob sie Holz findet oder
          nicht, in beiden Fällen hat
          Mann gute Karten für das
          weitere.
          Mann blockiert ihre Hand
          kurz, gibt ihr einen Klaps
          auf die Hand und sagt ihr
          was sie für ein böses,
          böses Mädchen ist.
          Oder man sagt ihr, sie glaube
          doch nicht, nur weil Mann
          ihr ein bisschen in den
          Ausschnitt geschaut habe,
          sei Mann deshalb schon in
          einen anderen Zustand gekommen.

  8. Neurotiker.I.nnen können nicht anders als die sie umgebende Realität neurotisch zu deuten und stricken daraus eine Ideologie, die die ganze Gesellschaft neurotisieren soll.

    Und das mit gutem Erfolg.

    Diese Durchgeknallten werden von viel zu vielen viel zu ernst genommen.

    Das ist das Problem.

    NIcht ihre kranken Seelen.

    Der nächste Grimmepreis für aktivistische Aktivist.I.nnenhysterie ist im Anflug.

    Die Inadäquaten, die Berufsdiskriminierten, die gerne Leidenden, die Dauerbeleidigten, die überall Haken sehen, an denen sie ihr Dauerbeleidigtsein aufhängen können, bestimmen den Diskurs.

    Der diese Neurotiker.I.nnen beherrschende Hass auf Männer/Männlichkeit wird rationalisiert. Da kann alles zur Beleidigung werden. Das misandrische Grundrauschen schwingt sich auf jede männliche Lebensäußerung ein und schaukelt sich daran auf.

    Das bloße Dasein der Männer/des Männlichen ist das, was provoziert, was weg soll.

    Die Erinnerung daran, dass es Männer überhaupt gibt, soll verschwinden.

    Das Dasein des Männlichen allein beleidigt diese zarten Seelen.

    Schmerzende Erinnerung daran, dass die entkernten Frauen, die an ihrem Frausein leiden, keine Männer sind und die Männer keine Frauen.

    Sie leiden an der Differenz, mit der zu spielen ihnen nicht gegeben ist, weil sie ihr Frausein nicht lieben, nicht lustvoll erleben, nicht genießen können.

    Ihr Frausein, das unentrinnbare Frausein, das ist die eigentliche Demütigung, die sie nicht los werden. Ihr ganzes Leben nicht.

    Dafür wollen sie sich an der bösen Welt und vor allem an den Männern rächen.

    Männer können nichts tun, was nicht durch diese Taranteln eine bösest mögliche Interpretation erfährt, die ihren Hass, das Grundrauschen ihrer Seelen, nährt und rechtfertigt.

    Bis oben hin voll von Gift, das sie in die Gesellschaft spritzen und so das Geschlechterverhältnis vergiften.

    Mit gutem Erfolg.

    • @ Roslin :
      Zitat :
      Männer können nichts tun, was nicht durch diese Taranteln eine bösest mögliche Interpretation erfährt, die ihren Hass, das Grundrauschen ihrer Seelen, nährt und rechtfertigt.
      Zitatende

      Ich kann dir da gar nicht genug rechtgeben.
      Erst heute wieder ist mir das da über den Weg gelaufen :
      http://www.rawstory.com/rs/2013/07/29/the-broken-cultural-script-for-initiating-romance/#comment-981005111

      Nicht genug damit, daß die völlig ungerechtfertigte Rolle des Mannes als „Bittsteller“ im Beziehungsanbahnungsprozess nicht thematisiert wird (im Übrigen erschließt es sich mir bis heute nicht, warum da eigentlich der Mann bitten und betteln muß, schließlich ist es heute die Frau (da wir kaum noch eine Nennenswerte Müttersterblichkeit haben) die eine feste Beziehung mehrheitlich möchte und anstrebt, und auch fast alle Vorteile daraus zieht, nein es wird auch noch thematisiert in was für einer ungeschickten Weise der Bittsteller sich doch anstellt, das der Bittsteller vielleicht die Frau mit seinem Betteln in Verlegenheit bringt, tja und (wie im Feminismus üblich) die Männer mögen sich doch bitteschön mehr anstrengen um noch bessere Bettler zu werden.

      • * nein es wird auch noch thematisiert in was für einer ungeschickten Weise der Bittsteller sich doch anstellt, das der Bittsteller vielleicht die Frau mit seinem Betteln in Verlegenheit bringt, tja und (wie im Feminismus üblich) die Männer mögen sich doch bitteschön mehr anstrengen um noch bessere Bettler zu werden.*

        Das kommt weil der Selbstwert unserer Frauen, der besten Frauen der Welt, am dahinsiechen ist und jedes unlautere Mittel zur Stützung recht ist.

      • Toller Artikel von Marcotte. Im Grunde sagt sie „Männer! Lernt Game. Eure Pickup-Techniken lassen so was von zu wünschen übrig. Wenn Ihr euch wie der Beta-of-the-Month benehmt, will euch keine haben.“

        Ich hab einen Kommentar da gelassen, in dem ich diesen beinahe schon offenen Geist, in dem Game und PUA gefordert und gefördert werden, lobe.
        Ich bin nicht sehr gespannt, ob er freigeschaltet wird 🙂

        • Mag sein,aber
          Im Grunde sag ich :
          Marcotte wird in nicht unabsehbarer Zeit froh sein, wenn sie noch irgendjemand überhaupt ansieht.
          Dann kann sie sich bloß noch mit den paar übriggebliebenen Pick-up Losern abgeben, die das Frauen in den Arsch kriechen zur Kunstform erhoben haben und sogar noch Geld dafür bezahlen es in Kursen oder Büchern zu lernen.

        • Shaming Language, Clochard? Wirklich?

          PUA und Game bedeuten, dass mann im Umgang mit Frauen weiß, was er und warum er es tut.

          Die Alternativen sind MGTOW (also den Umgang mit Frauen komplett verweigern) oder Beta (also im Umgang mit Frauen nicht zu bekommen, was man will).

          Wenn der Stempel „Loser“ auf jemanden passt, dann auf die letzten beiden, nicht auf den, der die Zusammenhänge versteht.

          Falls dein Argument ist, dass auch manche Loser mehr schlecht als recht versuchen, sich PUA Wissen anzueignen und deswegen Game Mist ist, dann argumentierst du wie eine Feministin.

          In dem Thread dort wird behauptet, dass Marcotte seit Jahren mit einem heterosexuellen, männlichen Wesen zusammen ist.
          Ich konnte leider kein Bild von ihm finden 😦

        • Ich weiß was Game und PUA sind.
          Inzwischen sogar ziemlich genau.

          Und wer es sich zum Lebensinhalt macht Frauen nachzujagen hat aus meiner Sicht einen an der Waffel.

          Sex ist öde und langweilig und die Gesellschaft von Frauen meist ebenso. Umso Bekloppter ist es dann, sich unzählige Techniken zu überlegen und anzueignen um in Öden und langweiligen Situationen öde und langweilige Dinge zu tun.

          Das finde verstehe ich unter Loser.

          • @Cloachard

            „Sex ist öde und langweilig und die Gesellschaft von Frauen meist ebenso“

            ich meine, dass du schon einmal über dich selbst gesagt hast, dass du einen sehr niedrigen Sexualtrieb hast. Das würde deine Aussage durchaus verständlich machen. Aber eben nur bezogen auf dich. Nicht auf andere Männer.

        • @ Christian
          Das ist schon richtig. Und natürlich ist meine Aussage subjektiv, was auch sonst ?

          Nichtsdestotrotz halte ich an ihr fest.
          Und zwar aus folgenden Gründen.
          Die bestehenden Partnerwahldynamiken haben sich ausdifferenziert, als wir noch im Naturzustand lebten. Die hatten damals auch durchaus ihre Berechtigung.
          (insbesondere durch höheres parentales Investment, wie es heute auch noch bei den meisten Tieren vorkommt)

          Aber die Zeiten haben sich geändert. Wir haben heute die Pille, Abtreibung, Babyklappe, anonyme Geburt, staatliche Durchsetzung von Zwangsunterhalt, staatlichen Unterhaltsvorschuß, einseitige Obsorgeregelungen, einer Müttersterblichkeit nahe null u.s.w, u.s.f.
          Im Prinzip kann man sogar sagen, daß unsere Kultur die biologischen Tatsachen umgekehrt hat.

          Es ist zwar immer noch wahr, daß eine Frau in 9 Monaten nur einmal Kinder bekommen kann, aber das kann sie in Serie tun, solange sie will. Eine Frau kann heute nahezu folgenlos ihre Gene in die Welt streuen, solange sie gebärfähig ist, und die moderne Medizin hat diese Grenze immer weiter nach hinten verschoben. Mancherorts wird gar gespottet, für bestimmte Frauen sei Kinderkriegen inzwischen ein Beruf, um ihren Lebensunterhalt zu sichern.

          Beim Mann sieht es dagegen anders aus. Ein sozioökonomisch durchschnittlich gestellter Mann hat heute 1 Versuch (maximal zwei) eine Familie mit Kindern zu gründen. Klappen beide nicht, so ist er am Ende seiner ökonomischen Leistungsfähigkeit.
          Eine einfache Milchmädchenrechnung ergibt :
          Eine Frau kann heute theoretisch 20 Kinder haben, ein Durchschnittsmann vielleicht 2-4. Die Naturgesetze des parentalen Investments haben sich umgekehrt. Natürlich ist da im Hinterkopf noch der Trieb und die harte Verdrahtung, die einem etwas anderes einreden will. Aber der erhabene Geist ist in der Lage die Obsolezenz eines Triebes zu erkennen und sich dieser Einsicht gemäß zu verhalten.

          Umgelegt auf unser Thema :
          Ich habe heute das größere Risiko bei Partnerschaft und Geschlechtsverkehr. Also spielen wir das Spiel nach meinen Regeln oder gar nicht.
          Es gibt heute keinen, aber auch schon wirklich gar keinen Grund mehr als Mann einen höheren Aufwand in die Beziehungs- bzw. Geschlechtsverkehrsanbahnung zu stecken als die Frau, ihr Nachzujagen, um sie zu werben e.t.c.
          In den USA haben das viele schon Begriffen, die Jammerartikel in den Staaten über bindungsunwillige Männer sind Legion, die Jammerartikel über den australischen Men drought ebenso.

          Und deswegen sind PUA´s für mich Loser.
          Sie spielen das Spiel weiterhin nach Frauenregeln ohne die Zeichen der Zeit zu erkennen. Im Grunde sind sie Hündchen, die das Stöckchen holen, zugegeben sie eignen sich an, wie man das Stöckchen ganz besonders gut apportiert, nichtsdestotrotz bleiben sie Stöckchen apportierende Hunde.

          • @Clochard

            „Es ist zwar immer noch wahr, daß eine Frau in 9 Monaten nur einmal Kinder bekommen kann, aber das kann sie in Serie tun, solange sie will. “

            Das blendet sehr viel aus. Etwa ihre Vorstellungen von einem guten Leben etc. Ernähren muss sie die Kinder ja so oder so, von dem Kinderunterhalt kann man da auch nicht in Saus und Braus leben. Wenn sie es nicht hinbekommt, dann werden ihr bei einer hohen Anzahl die Kinder recht schnell weggenommen werden.

            „Beim Mann sieht es dagegen anders aus. Ein sozioökonomisch durchschnittlich gestellter Mann hat heute 1 Versuch (maximal zwei) eine Familie mit Kindern zu gründen. Klappen beide nicht, so ist er am Ende seiner ökonomischen Leistungsfähigkeit.“

            Wenn du die gleichen Kriterien anlegst, wie bei der Frau, dann kann er 1.000de von Kindern bekommen. Er wäre dann für den Unterhalt spätestens ab dem 5. Kind schlicht nicht mehr Leistungsfähig, müsste es sich auf dem Selbstbehalt einrichten, weitere Kinder hätten aber schlicht keine Konsequenzen. Klar, er lebt dann nicht gut, aber er lebt nicht schlechter als eine Frau mit 20 Kindern, im Gegenteil, mit hoher Wahrscheinlichkeit muss er sich nicht um sie kümmern.

            „Ich habe heute das größere Risiko bei Partnerschaft und Geschlechtsverkehr. Also spielen wir das Spiel nach meinen Regeln oder gar nicht.“

            Das kannst du für dich natürlich so bestimmen. Andere mögen zu einer anderen Risikobewertung kommen

            „Es gibt heute keinen, aber auch schon wirklich gar keinen Grund mehr als Mann einen höheren Aufwand in die Beziehungs- bzw. Geschlechtsverkehrsanbahnung zu stecken als die Frau, ihr Nachzujagen, um sie zu werben e.t.c.“

            In der Spieltheorie muss man die jeweiligen Vorstellungen und Motivationen der Spieler nicht abstrakt bewerten („so sollten sie es wollen“), sondern nach deren subjektiven Wertzuweisung („diesen Wert messen sie bei“) und auch die Risikobetrachtung muss entsprechend subjektiv erfolgen, wenn man verstehen will, warum Spieler auf eine bestimmte Weise agieren.

            Du scheinst mir hier die Werte falsch zu bestimmten: Die Leute werten Beziehungen und Geschlechtsverkehr höher, beides hat für sie eine hohe Bedeutung. Sie bewerten zudem das Risiko nicht abstrakt, sondern jeweils anhand der jeweiligen Partnern. Da erscheint das Riskio dann geringer.

    • @roslin

      *…weil sie ihr Frausein nicht lieben, nicht lustvoll erleben, nicht genießen können.*

      Und das sieht man ihnen sofort an, vorausgesetzt man hat schon mal etwas anderes als die westliche Neurotikerinnenhemisphäre erlebt.

  9. Das ist doch keine Mackerei, Frauen zeigen halt gerne wenn sie etwas zu zeigen haben.

    Also ich finde auf dem letzten Bild die Vordere von den Beinen (und Füßen) her sehr schön.

    Da wäre ich geneigt zu sagen:

    Ist dieser Platz noch frei? Sie dürfen ihre Füße auch auf meinen Schoß legen.

    • Mir ist es auch schon oft aufgefallen, Frauen haben kein Problem damit, ihre Schuhe auszuziehen und ihre nackten Füße auf den Sitz zu legen. Ich brauche eigentlich keinen fremden Fußschweiß auf meinem Sitz. Sohlenschmutz wäre wenigstens noch sicht- und abputzbar.

        • Es ist noch viel schlimmer als du denkst!

          Du hast bestimmt schon mal die Luft eingeatmet die ein Vergewaltiger, Macho oder zumindest ein Sexist ausgeatmet hat.

          Nur die Befreiung vom Körperlichen kann die Rettung bringen.
          Der Feminismus wie unser Zeitgeist ist auf dem richtigen Weg das körperliche zu überwinden, für nichtig zu erklären und uns alle in das Paradies schöner, guter Lichtwesen zu führen.

        • Es ist sogar noch viel schlimmer. Sie kann davon ausgehen, dass ein paar Atome von jedem Sexualverbrecher, der jemals in Europa gelebt hat, in ihrem Körper gelandet sind.
          Das ist echte Integration 😉

        • Marenleinchen, wir beide würden eine schuppig-ungepflegte Person ungern neben uns sitzen haben. Und Du würdest mir unbekannterweise lieber über den Kopf streicheln als über meine Füße, richtig? Nervt es Dich, daß ich über eine Frauengewohnheit herziehe oder findest Du es einfach nur übertrieben von mir?

          • Sagen wir so, Gerhard, ich habe lieber ein wenig Fußschweiss an meinem verpackten Hintern als fremden Kopfschmalz in Gesichtsnähe 😉
            Wenn ich mich denn entscheiden dürfte.

        • @marenleinchen

          »Mir ist auch schon aufgefallen, dass Menschen kein Problem haben, ihre Köpfe am Sitz anzulehnen.«

          Erstens haben die meisten Menschen nur einen Kopf und schon deswegen wohl doch eher ein Problem damit ihre Köpfe am Sitz anzulehnen.

          Zweitens dürfte ein durchschnittlich großer Mensch durchaus ein Problem damit haben, seinen Kopf an einen ÖPNV-Sitz anzulehnen ohne vom Sitz zu rutschen.

        • Dabei wollte ich auf ein weiteres Problem aufmerksam machen:

          Sitzpupser in öffentlichen Verkehrsmitteln!

          Und all die verschiedensten Ausdünstungen im Beckenbereich, auch bei Frauen!

          Fahren im ÖPNV ist mit das ekligste was es gibt, das macht es schon wieder richtig vielversprechend für Menschen mit schmutzigen Gedanken aber dafür ohne Schmutzphobie wie mich.

          Andere brauchen vielleicht bald ihre Triggerwarnungen, Sagrotantüchlein, Individuelle Sanitätsüberzüge/-anzüge, Mundschutz u.s.w.

  10. Lustig finde ich das erste Bild: Wer in den Hintergrund sieht, sieht dort eine Frau, die Ihre Taschen schön auf den freien Platz breitgemackt hat.

  11. Christian, ich finde es schön, daß Du Dich diesem Thema annimmst! Auf dem ersten Blick scheint das ganze doch nur lächerlich zu sein. Aber dieses feministische Gequatsche ist einfach eine Unverschämtheit. Raum nehmen und zurückerobern, da scheint mE eine psychische Störung durch.

    Die Kommentare unter dem SpOn-Artikel haben eigentlich alles wesentliche dazu gesagt, aber für die mitlesenden Damen hier: Ja, Mann kann schmalbeinig sitzen. Auch mal ohne Beschwerden. Aber manchmal sind die dicker, brauchen mehr Platz. Manchmal ist es geradezu schmerzhaft, mit überschlagenen Beinen zu sitzen.

    Ganz insgesamt ist es für Männer oft eine Qual in öffentlichen Verkehrsmitteln, in der Bundesbahn, im Flugzeug aber am meisten im Bus. Ich als ziemlich durchschnittlich gewachsener Mann passe einfach nicht in diese verdammten Kindersitze. Man weicht aus auf den Gang oder presst sich an das Fenster. Zwei von mir nebeneinander und unsere Schultern berühren sich. Mach das mal 3-5 Stunden in der Economyclass im Flieger oder in der zweiten Klasse der DB. Eine 5minütige Busfahrt ist schon eine Zumutung. Das beste im Flieger ist der Kampf um die Mittelarmlehne. Man darf sich bloß nicht von dem Ding verdrängen lassen, dann hat man für den Rest des Fluges verloren. Aber auch nicht ganz einnehmen, der Nachbarmann hat dasselbe Problem. Es klingt lächerlich, ist aber eigentlich ganz schön quälend. Letztens im Bus bin ich in der Kurve fast auf den Gang gesegelt, weil ich nur „meinen“ Platz beanspruchend nur mit einer Backe drauf saß. Ich wiederhole, ich bin weder überdurchschnittlich dick noch groß.

    Unter Gendergesichtspunkten hat da die Frau ganz klar ein Privileg. Auf entspannte Fahrten im ÖPNV, mit Sitzen die aus einem matriarchalischen Script heraus nur gynozentristisch designed wurden. Wir brauchen gendersensible Sitze ausschließlich für Männer. Und für die breiteren Frauen: Ihr könnt Euer Privileg nicht einfach abstreifen, können wir ja auch nicht. (Schönen Gruß an Frau Dr. Gesche(sp?), für einige Kommentatoren hier: Das war Ironie. Stimmt aber trotzdem.)

  12. Es sind Tage wie diese, an denen ich mich frage, warum sich noch Leute fragen, warum ich den modernen Radikalfeminismus für eine neurotische, totalitäre Hassideologie halte.

    Ich habe Hoden. Ich bin 195 groß. Ich brauche Platz, verdammt noch mal.

  13. Ich frage mich was bei der Breitmachmacker-Kampagne wirklich kritisiert wird.
    a) das Jemanden-Den-Platz-Einschränken oder
    b) das Breit-Machen ansich.
    In meiner jahrelangen S-Bahn-Erfahrung habe ich das Phänomen (a)), dass dem Nebensitzenden der Platz weggenommen wird, nur in der Konstellation mit wirklich dicken Menschen erlebt.
    Daher glaube ich ja, dass es hier wieder einmal um die Kritik am Mann an sich geht, also die gewohnte Mischung aus Shittest und Dauernörgelei.

    • Projektion.

      Die neurotische Frau will sich breitmachen, sie macht sich breit und will die Diskurshoheit haben, will bestimmen und tut das offenbar schon zu stark.

      Deswegen projiziert die Frau das Breitmachen auf den Mann, lastet es ihm an.

      Ablenkung, Kompensation.

    • Es ist ohnehin eine ganz gesunde Einstellung, die feministische Nörgelei als Shittest zu betrachten.

      Ich bin dazu übergegangen, fast nur noch das Gegenteil von dem zu machen, was von feministischer Seite eingefordert wird. Ich fahre recht gut damit. Und das drollige ist: Die Damenwelt goutiert das sogar!

  14. Bei uns in der Sauna gibt es einen Damen- und einen Herrenbereich, durch eine Tür getrennt. Es kommt ziemlich häufig vor, dass eine Frau mal rüber kommt. Entweder, um schnell die Dusche zu benutzen, oder um Aufmerksamkeit zu bekommen oder um recht offensichtlich die ausliegende Ware zu begutachten.

    Ich bin immer hin- und hergerissen, ob ich die Damen rausschmeißen sollte oder nicht.

    Ist es nötig zu erwähnen, dass keiner der Herren auch je nur einen Fuß in die Damensauna gesetzt hat?

  15. Breitbeiniges sitzen ist doch ok. Das ist eben das männliche Gegenstück zum tiefen Ausschnitt.
    Ich finde es manchmal unangenehm weil man weiss, man darf nicht penetrat hingucken, muss es aber irgendwie.

    Wenn ein Mensch zuviel Platz einnimt weil er durch seine Haltung 2-3 Sitze zB auf der Langbank blockiert und deshalb Menschen unnötig stehen, kann man dass ansprechen.
    „Entschuldigen Sie, könnten Sie bitte ein Stück rücken damit ich da auch noch sitzen kann?“

    In der Pubertät waren eine Zeit lang extrem weite und tief sitzende Baggys in, die habe ich zum Teil auch getragen und dann breitbeinig damit gesessen weil das die zur Hose am besten passende Haltung ist und weil ich mir damit ganz cool und hiphopmäßig vorkam.

  16. @Markus:

    „Ich frage mich was bei der Breitmachmacker-Kampagne wirklich kritisiert wird.
    a) das Jemanden-Den-Platz-Einschränken oder
    b) das Breit-Machen ansich.“
    ———
    Natürlich ist es b, sonst hätten die Bekloppten ja keine Männer fotografiert, neben denen noch ein Platz frei ist, weil schränken ja wirklich niemanden ein.

    Ein Ort, wo es keine oder kaum Breitmachmacker gibt ist in Talkshows oder auf irgendwelchen Podiumsdiskussionen. Da sitzen Männer fast immer mit übergeschlagenen Beinen, hab mich auch schon oft gefragt, wie die das aushalten und woher das kommt. Der teutsche Intallecktuelle will nicht prollig wirken, ist meine Vermutung.

  17. Vom grrrlghost:

    Was soll eigentlich der ghost neben grrrl?
    Grrrl ist doch power und alpha und alles, so richtig embauert.

    Und trotzdem fühlt sie sich unbedeutend, unsichtbar, nicht beachtet, ohne Selbstwert, wie ein Geist?

    Gut möglich, es würde ihre sinnlose Aufregung und Mackerparanoia perfekt erklären, sie wäre gern selbst der Macker aber fühlt sich als Geist. Sie neidet den Macker.

    Unterschrift:

    „spricht Bände über ihre Beziehung…“

    Ja, ist wohl eine Beziehung die glücklich sein könnte, eine Beziehung die grrrlghost nie haben wird, die Neurotikerin steht sich mit ihrem Neid selbst im Weg.

    Aber es kann in einer Beziehung nur einen Mann geben, den echten halt, nicht den Möchtegern.

    Warum müssen solche Leute eigentlich in Massen ihre psychischen Probleme allen aufs Auge drücken?
    Können die sich nicht im Stillen mit Esoterik oder so beschäftigen?

  18. Es ist aber schon auffällig, wie sensibel auf jeden Hauch von potentieller Generalisierung in bezug auf Männer sofort hingewiesen wird, während das bei tatsächlich frauenfeindlichen oder pauschalisierenden Aussagen nicht oder zumindest nicht so stark der Fall ist.
    Ein paar spielen sich immer die Bälle gegenseitig zu und lassen immer mal wieder schön vom Leder oft sogar ohne dass es irgendeinen Bezug zum Thema hat.

    Und das hat mit Hypersensibilität und #Aufschrei und Übertreibung nichts zu tun, das ist ganz einfach so. Vielleicht fällt euch das nicht auf.

    Mich nervt es auf jeden Fall, sowas immer wieder lesen zu müssen.

    Und wenn man es kritisiert, wird auf Meinungsfreiheit gepocht oder darauf, dass das doch bloß die Wahrheit sei.

    Wenn ich mal so schreiben würde wie es bei gewissen Herren hier Standard ist, würdet ihr euch sofort aufregen und diese Aufregung als rechtmäßig betrachten.

    • Es ist aber schon auffällig, wie sensibel auf jeden Hauch von potentieller Generalisierung in bezug auf Männer sofort hingewiesen wird,..

      Keine Ahnung, auf was du das beziehst, aber „No Man(!)-Sitting“ ist nun leider ein klitzekleines bisschen mehr als Hauch von potentieller Generalisierung in bezug auf Männer.

      Nochmal: Die „Missy-Magazin“-Mitgründerin Chris Köver, im _Öffentlich Rechtlichen Rundfunk_ (von der DRadio-Redaktion unkommentiert):

      Breitmachmacker von Chris Köver

      Sie besetzen in der U-Bahn mindestens zwei Sitze und okkupieren Armlehnen als seien sie Kleinstaaten, Die Rede ist von: denen, die in unserer Gesellschaft als Männer aufwachsen. Wie einst ihre Vorfahren zu Lebzeiten von Columbus denken sie auch heute noch vor allem Richtung raumerschließende Expansion –ihre Kolonien: Nebensitze und Fußräume.

      ..

      Diese Bilder gewähren nicht nur faszinierende Einblicke in den männlichen Schritt, sie sagen auch in wenigen Sekunden mehr über männliches Dominanzverhalten als ein halbes Genderstudies-Seminar.

      Für die Bloggerin @grrrlghost, die die Seite gegründet hat, sind die Bilder aber mehr als lustig, sie sind vor allem auch Notwehr.

      http://blog.dradiowissen.de/spoken-blogpost-breitmachmacker/

      Natürlich ist das alles ganz furchtbar lustig gemeint, man könnte sicher ähnlich lustige Texte zu „denen, die unserer Gesellschaft als Frauen aufwachsen“ und deren „denunziatorischem Verhalten“ bezüglich Verkehrsordnungswidrigkeiten schreiben, und einen „furchtbar witzigen“ Bezug zu US-Südstaaten-Lynchmobs (der todbringende Vorwurf war regelmäßig „Vergewaltigung einer Weißen“) oder zu NS-Denunziationen (zu 2/3 weiblich) herstellen.

      Man muss den Text nicht ernst nehmen, weil er von groben historischen Unwahrheiten geprägt ist. Im Kaiserreich war die Mehrheit der Frauen Feuer und Flamme für den „Platz an der Sonne“.

      Man sollte allerdings wissen, dass er im feministischen Sinne bitterernst gemeint ist. Chris Köver nimmt ihren „Antirassismus“ bitter ernst, also wird sie auch die Geschichte der Kolonialisierung bitter ernst nehmen. Ihre historische anti-Bildung ist mehr als offensichtlich, sie versucht, dumpfstes Ressentiment aus den dämlichsten Feminismen aller Zeiten zu schüren.

      Es ist wohl recht klar, wie ihre „Notwehr“ aussähe – wenn man sie und ihresgleichen nur ließe.

      Solche kaputten Psychos gibt es sicherlich überall, nur haben Öffentlich-Rechtliche Anstalten idR etwas größere Hemmungen, ihnen so eine Plattform zu bieten. Dagegen ist das Männer/Frauen-Geplänkel hier im Blog nun wirklich harmlos.

      • Ähm Borats Erguss war eine Antwort auf folgendes Posting:

        „Mir ist auch schon aufgefallen, dass Menschen kein Problem haben, ihre Köpfe am Sitz anzulehnen. Also ich brauch keinen fremden Kopfschmalz und Schuppen an meinem Sitz!“

        Würdest du mir da bitte einen Zusammenhang zu „no Man Sitting“ oder „Auslöscung von Sex“ oder überhaupt zu Männern erläutern der für einen Menschen halbwegs nachvollziehbar ist? Ich sehe nämlich keinen.

        Und ich rede nicht vom Inhalt von Blogeinträgen sondern von diesen immer wiederkehrenden Frauen sind dies, Frauen sind das, Frauen sind getsört, Frauen sind doof Generalisierungen und Unterstellungen ohne Basis (ausser eben der persönliche Erfahrungshorizont) die einfach nur nerven.

        • Würdest du mir da bitte einen Zusammenhang zu “no Man Sitting” oder “Auslöscung von Sex” oder überhaupt zu Männern erläutern der für einen Menschen halbwegs nachvollziehbar ist? Ich sehe nämlich keinen.

          Hast du geschrieben, dass du Borat meinst?

          Nein, hast du nicht, du hast generell von einer Sensibilität „auf jeden Hauch von potentieller Generalisierung“ geschrieben.

          Sry, dieses ewige Kleingeplänkel hier interessiert mich einfach nicht.

        • NS-Denunziationen (zu 2/3 weiblich)

          Hast du dazu ne Quelle? Ich finde spontan nur eine zur Steiermark, laut derer 2/3 dort männlich waren.

        • Hast du dazu ne Quelle? Ich finde spontan nur eine zur Steiermark, laut derer 2/3 dort männlich waren.

          Muss ich nochmal suchen, ich meine es war sogar eine feministische Quelle.

          Es kommt wohl darauf an, was man unter Denunziation versteht. Bei direkten (Straf-)Anzeigen liegen wohl die Männer „vorne“, wenn man den „Hinweis an den Blockwart“ nimmt sieht es wahrscheinlich etwas anders aus.

          Die bloße Auswertung von Gerichtsakten (bei denen der 2/3-Anteil der Männer zustande kommt) scheint mir bei einem System wie dem NS wenig aussagekräftig zu sein. Da müsste man z.B. auch Gestapo-Akten heranziehen.

        • @Atacama

          Ein sachlich begründeter Einwand:

          „Also ich brauch keinen fremden Kopfschmalz und Schuppen an meinem Sitz!” [Marenl]

          Würdest du mir da bitte einen Zusammenhang zu “no Man Sitting” oder “Auslöscung von Sex” oder überhaupt zu Männern erläutern der für einen Menschen halbwegs nachvollziehbar ist? Ich sehe nämlich keinen.“

          Ich sehe einen. Und vielleicht hatte Borat ihn vor Augen:

          Bei der Debatte um raumergreifendes Sitzen geht es im Kern um einen Machtkampf um die Deutung von Körperlichkeit – nur die kann räumlich präsent sein. Es wird eine bestimmte Art der Körperlichkeit, nämlich wie jemand sitzt, als sonstwas illegitimes behauptet (Ich erspare mir ein Referat dieser absurden und von allen physiologischen Kenntnissen unberührten Deutung).

          Marens Antwort, die ich ehrlich gesagt erst mal und bis jetzt noch als ironisch überspitzenden Kommentar aufgefasst habe (oder war er tatsächlich Ernst gemeint?), setzt genau da an.
          Hier wird das Motiv „andere Körperlichkeit ist widerlich“ ausgeweitet: Wenn der andere Körper Kontakt mit der Kopfstütze hatte, dann könnte er mich kontaminieren (so die neurotische Phantasie von der bedrohlichen Körperlichkeit).
          Und genau diesen Gedanken, dass selbst minimalste Spuren der Körperlichkeit anderer getilgt werden müssten, es aber leider nicht klappt, macht Borat daraus. Mit seiner üblichen Überspitzung.
          (Für die Art würdest Borat in einer Kneipe allerdings von mir einen Bodycheck kriegen. Aber das ist ein anderes Thema.)

          Also: Ich sehe da einen inhaltlichen Zusammenhang.

        • Was eine Aufregung um einen Kommentar der auch Witzig sein sollte.

          Warum redet keiner von „Gerhard“, der auf meinen Originalbeitrag der eher ein Kompliment für Frauen ist die „mackerhaft“ ihre Beine und Füße zur Schau stellen (wobei ich schwach werden kann) gleich die weibliche Körperlichkeit diffamiert und durchweg negativ assoziiert.

          Das klingt doch nach Misogynie.

          Bei mir gibts wenigstens noch Wechselduschen, Zuckerbrot und Peitsche.

      • „Diese Bilder gewähren nicht nur faszinierende Einblicke in den männlichen Schritt, sie sagen auch in wenigen Sekunden mehr über männliches Dominanzverhalten als ein halbes Genderstudies-Seminar.“

        Mmh… Google-Bildsuche zeigt mehrere Ergebnisse, auf denen Frau Kröver breitbeinig posiert. Soll das auch Dominanzverhalten symbolisieren, neben ungefragten Einblicken in den weiblichen Schritt?

        • Soll das auch Dominanzverhalten symbolisieren..

          Nein, weibliches Verhalten zur „Raumergreifung“ kann nicht dominant sein, es dient stets der Wiederherstellung der rechtmäßigen Raumordnung.

      • Zitat: „Warum redet keiner von “Gerhard”, der auf meinen Originalbeitrag der eher ein Kompliment für Frauen ist die “mackerhaft” ihre Beine und Füße zur Schau stellen (wobei ich schwach werden kann) gleich die weibliche Körperlichkeit diffamiert und durchweg negativ assoziiert.“

        Ich habe jetzt insbesondere Atacamas Ursprungskommentar in diesem Thread nicht verstanden. Aber vielleicht ist mein Kommentar erklärungsbedürftig. Ja, meiner Beobachtung nach ist es eine typisch weibliche Gewohnheit, nackte Füße auf Sitze abzulegen. Ist ja auch kein Kunststück, Männerschuhe sind meist geschlossener als auch bequemer. Frauen auf der anderen Seite zeigen mehr, was auch gesellschaftlich eher akzeptiert ist als bei Männern. Und sie sind meist gepflegter.

        Und im Kontext des Blogpostthemas wundert es mich sehr, daß viele Frauen anscheinend kein Problem mit Fußschweiß auf öffentlichen Sitzen haben.

        Deinen Kommentar nun, Borat, kann man als witzige Überspitzung von Marens Kommentar sehen. Man kann es aber auch so interpretieren, daß Du sie in die Richtung einer Radikalfeministin schieben willst, weil sie ein Problem damit haben könnte, Moleküle mit einem Sexisten zu teilen.

        Ich glaube, das war jetzt unangemessen viel Text für eine solche Nichtigkeit, aber die allgemeine Tendenz einiger hier in den alle-frauen-sind-scheisse-Chor ständig einzustimmen, pisst mich schon gewaltig an. Nicht wahr, Menopausensportgruppen-Borat?

        • Wenn ich Maren mit sarkastischen Mitteln in die Richtung Radikalfeministin oder Gutmensch diffamiert habe, dann hat das hohe Wellen geschlagen, manche fühlten sich wohl sehr dadurch angesprochen.

          Du scheinst dich aber auch gerne mal „anzupissen“, oder?

          Ich hab kein Problem mit Fußschweiß von Frauen auf Sitzen öffentlicher Verkehrsmittel, was glaubst du wie viel die Menschen an heißen Tagen am ganzen Körper schwitzen und was davon in diese Sitze geht? Und da Frauen mit offenen Schuhen an den Füßen wenig schwitzen ist das ziemlich unerheblich, da ist eher interessant wie viel Strassenstaub sich an den nackten Füßen angesammelt hat, doch auch das ist vernachlässigbar.
          Ich sehe deinen Kommentar in diesem Fall wirklich als übertrieben.
          Doch ist er natürlich auch in meinem Sinne, denn er zeigt rhetorisch dass auch Frauen zum „Mackern“ neigen, gerne zeigen was sie haben.
          Der Mackervorwurf an Männer wird dadurch zum Rohrkrepierer.

          „Menopausensportgruppen“ dagegen gibt es wirklich, hast du noch nie so eine bestockte Horde nordic Stalkerinnen denen der Waldweg gehört gesehen?

          Wenn dass mal kein Menopausenmackertum ist.

        • Borat: „Ich sehe deinen Kommentar in diesem Fall wirklich als übertrieben.“

          Zumal Du schon der zweite mit diesem Hinweis bist, ziehe ich gerne in Betracht, daß ich hier überempfindlich bin. Danke dafür.

          Das Wort mit der Menopausensportgruppe ist wirklich gelungen und witzig — paßt aber eher an den Stammtisch. Die These, daß im Wald ausschließlich Frauen keinen Platz machen, finde ich allerdings nur dämlich und ist auch nicht gerade konstruktiv in dieser Diskussion.

          Mal so nebenbei, wenn ich mit meinem Kind unterwegs bin, bin ich geneigt, jedwede Gefährdung desselben mit nachhaltiger Gewalt im Keim zu ersticken. Das soll keine Drohung sein, aber auch zB Mountainbikern mache ich erst Platz, wenn sie langsam genug sind. Und wenn sie zu schnell sind, hole ich sie vom Rad bevor sie meinem Kind gefährlich werden können. Wenn ich alleine bin, gehe ich jedweder Konfrontation aus dem Weg. Soviel zur Dominanz von Frauen auf Waldwegen.

        • @gerhard

          *Die These, daß im Wald ausschließlich Frauen keinen Platz machen, finde ich allerdings nur dämlich und ist auch nicht gerade konstruktiv in dieser Diskussion.*

          Das sage ich doch gar nicht, ich rede von bestimmten ..äh.. Frauen.

          *Mal so nebenbei, wenn ich mit meinem Kind unterwegs bin, bin ich geneigt, jedwede Gefährdung desselben mit nachhaltiger Gewalt im Keim zu ersticken. Das soll keine Drohung sein, aber auch zB Mountainbikern mache ich erst Platz, wenn sie langsam genug sind. Und wenn sie zu schnell sind, hole ich sie vom Rad bevor sie meinem Kind gefährlich werden können. Wenn ich alleine bin, gehe ich jedweder Konfrontation aus dem Weg. Soviel zur Dominanz von Frauen auf Waldwegen.*

          Vom Rad holen?
          Klingt Rowdiehaft.
          Oder der ehrenamtliche Waldpolizist?

          Und du machst es nur wenn dein Kind es mitbekommt?

          Aber selbst hast du keine Sorge dass so ein „zu schneller“ Mountainbiker dir was antut, gehst gleich zur Seite?

          Also letzt hab ich ja wieder was erlebt:

          Ich bin in einem Naherholungsgebiet mit Felsen wo man auch „schwierige Lines“ fahren kann. Am Ende wo es nach einer Treppe runter wieder hoch geht zappel ich etwas rum und fahre dann über ein paar Steine wieder hoch. Dabei komme ich einem Kind etwas näher (so auf ca. 1m mit 3Km/h, lebensbedrohlich!).

          Schon keift eine Mutter: „Hier sind auch Kinder!“, ich sage: „Ich habe auch schon lang kein Kinderschnitzel mehr gegessen“.

          Interessant am Verhalten dieser Mutter war dass sie keinerlei Anstalten machte ihr Kind zu schützen, es beiseite zu ziehen, sich nicht bewegte, nur keifte. Ihre Tocher blieb auch einfach nur stehen, bei Gefahren zeigt man doch Schutzreflexe, oder?

          Ich deutete es so dass die körperliche Unversehrtheit ihrer Tochter ihr egal war, doch ihre Tochter ihr einen guten Grund bot sich Aufzuregen und Mackerhaft aufzuspielen, angestaute Aggressionen rauszulassen.

          Sehr interssant weiter oben von wo wir kamen saß auch ein kleines Kind auf einem Fels auf den ich mit den Vorderrad fuhr, dann das Hinterrad ca. 55 Grad auch auf den Fels versetzte und dieses kam bestimmt 40cm an das Kind heran und dann von dem Fels herunter weiter fuhr.
          Es hat sich keiner Aufgeregt, war ja auch nichts passiert wie im anderen Fall.

        • @ Borat

          „Interessant am Verhalten dieser
          Mutter war dass sie keinerlei
          Anstalten machte ihr Kind zu
          schützen, es beiseite zu ziehen,
          sich nicht bewegte, nur keifte.
          Ihre Tocher blieb auch einfach
          nur stehen, bei Gefahren zeigt
          man doch Schutzreflexe, oder?“

          Typisches Verhaltensmuster!
          X-Fach auch bei meiner Frau
          beobachtet. Bei einer kritischen
          Verkehrssituation beginnt sie
          noch während die Gefahr anhält
          zu keifen, was ich und oder
          der Kontrahent alles falsch
          machen.
          Will sie damit denn Stress
          erhöhen um mich so zu testen?

        • @Red Pill

          *Will sie damit denn Stress
          erhöhen um mich so zu testen?*

          Vielleicht will sie sich nur aufspielen?
          Schau! Ich hab es doch gewusst!

          Es so ist wie bei uns im Straßenverkehr meist die Hupe benutzt wird.
          Eigentlich soll sie ja andere Verkehrsteilnehmer vor Gefahrensituationen warnen.

          (Sollte ich dann vielleicht dauernd hupen im vor mir zu warnen?)

          Praktisch hört man die Leute aber meistens Hupen obwohl den Verkehrsteilnehmern die Situation eigentlich ziemlich klar ist aber sich der der hupt berufen fühlt sich aufzuregen, der „Ordnungshüter“ zu sein.
          Entscheidend: Er tut das nach der vermeintlichen Gefahrensituation und spielt sich damit quasi zum Richter darüber auf.

          Es drückt Aggressionen aus, eine passive Aggression die sich versucht hinter anderen Aggressionen zu verstecken.

          Ich würde mit einer Frau wie deiner nicht lange auskommen, da gäb es echte Probleme, denn da steckt ein Problem der Frau dahinter.

          Auch interessant wie die Leute normalerweise den Blinker benutzen:

          Eigentlich soll dieser ja auch, vor allem wenn es für Andere schwierig vorherzusehen ist, einen geplanten Richtungswechsel ankündigen.

          Praktisch ist es aber oft so dass wohl jeder Hund schon bevor jemand Blinkt merken würde wenn Jemand die Fahrspur wechseln wird.

          Das Blinken wird so meist zur zeitgleichen oder nachträglichen Entschuldigung oder Rechtfertigung z.B. für einen Fahrspurwechsel.

          Überspitzt könnten dann Menschen (auch Frauen) sagen nach dem sie beim Abbiegen unachtsam jemand geschnitten oder vielleicht ein Kind überrollt haben: „Ich habe doch geblinkt!“.

          Ja, so ist der Mensch halt, vor allem der deutsche Wohlstandsmensch.

        • @ Gerhard

          „Das soll keine Drohung sein, aber auch zB Mountainbikern mache ich erst Platz, wenn sie langsam genug sind. Und wenn sie zu schnell sind, hole ich sie vom Rad bevor sie meinem Kind gefährlich werden können.“

          Wie kann man sich denn so eine Aktion vorstellen? Wenn du absichtlich neben dir einen Sturz eines Bikers provozierst, riskierst du ja wohl auch Verletzungen deines Kindes, wenn das nicht gerade 15 m von dir entfernt ist. Da hat Borat schon recht, das klingt gelinde gesagt sehr rowdyhaft.

        • Bzgl der Mountainbikesache.

          Ich will das gar nicht groß ausführen und habe eigentlich alles schon dazu gesagt.

          Bin ich alleine, kann ich Gefahren recht einfach einschätzen. Ich fänd es jetzt auch nicht lebensbedrohlich, wenn mich zB ein Mountainbiker umfährt. Ich kann auf meine Reaktionen vertrauen. Bei meinem Kind ist das ganz anders. Sein Leben geht vor meines und jedwede nicht einschätzbare Gefahr wird konsequent minimiert. Zumal ich uns nicht einfach durch Flucht einer Gefahr entziehen kann, wie ich das alleine kann.

        • @ Gerhard

          „Sein Leben geht vor meines und jedwede nicht einschätzbare Gefahr wird konsequent minimiert.“

          Also, vielleicht ist das auch ein Missverständnis, aber so wie du es geschildert hast, klingt das sehr nach Selbstjustiz, und einen Radler bei voller Fahrt „vom Rad zu holen“ kann ihn schwer verletzen. Solche Aktionen sind zu recht strafbar. Zumal aus deiner Schilderung nichtmal ein rechtswidriges Verhalten des Mountainbikers hervorgeht, nur ein subjektiv empfundenes Zu-Schnell-Fahren.

          Würdest du sowas nur bei Radfahrern machen oder rollst du auch zuerst den Nagelteppich aus, bevor du mit deinem Kind den Zebrastreifen überquerst?

    • Die Dumpfheit und Generalisierung der Kampagne macht es einem natürlich leicht, das alles als neurotischen Blödsinn abzuqualifizieren.

      Aber um ehrlich zu sein, habe ich so ein Verhalten tatsächlich öfter bei Männern beobachten können und das obwohl es einigermaßen schwer ist, mir auf die Pelle zu rücken (ca. 50 kg und durschnittliche Größe für eine Frau, also Länge und Breite jetzt nicht sooo raumeinnehmend). Richtig absurd wird es, wenn der Breitmacher auch noch pissig wird, wenn der kostenlose Wirtschaftsteil, den man leider nur gegen ’nen Ellenbogen im Gesicht kriegt, dadurch beantwortet wird, dass man _seinen eigenen_ Platz…äh…besetzt. Was ist das? Also außer mein neurotischer Männerhass jetzt.

      • Ich nehm übergewichtige Menschen jetzt mal aus, weil ich nicht glaube, dass jemand übergewichtig wird, um anderen Leuten auf den Keks zu gehen. Da mach ich mich eher extra klein, weil man merkt, dass es den Leuten oft unangenehm ist. Aber für oben beschriebenes Verhalten fällt’s mir wirklich schwer, Verständnis aufzubringen. Und ja, leider auch, wenn ich den Körpergröße/Hoden-Offset abziehe. Vor allem weil ich die Gegenprobe mit 2m-Männern, die keine Hänflinge sind, gemacht hab.

      • @ Ketcar

        *ber um ehrlich zu sein, habe ich so ein Verhalten tatsächlich öfter bei Männern beobachten können und das obwohl es einigermaßen schwer ist, mir auf die Pelle zu rücken *

        Nicht die Wahrnehmung, dass Männer sich u.U häufiger expansiver verhalten als Frauen, ist hier das Neurotische, sondern die Unterstellung böswilliger Motive für dieses Verhalten („Unterdrückung der Frau zur Aufrechterhaltung der patriarchalen Hierarchie“).

        So wird aus einer Beobachtung ein Diffamierungsinstrument zur Rationalisierung von generalisiertem Männerhass und ohne Bösartigkeitsunterstellung an Männer/Männlichkeit funktioniert Feminismus nicht.

        Nur wenn ich Männern, der großen Mehrheit der Männer, seit unvordenklichen Zeiten bis in die Gegenwart hinein den bösen inhärenten Willen unterstelle – und unter dieser verzerrenden Optik männliches Verhalten beobachte, sie wollten systematisch Frauen klein halten, unterdrücken, demütigen etc., ist Feminismus eine plausible, „rationale“ Erklärung der beobachtbaren Muster.

        Feminismus funkktioniert ohne Männerhass nicht, ist nicht plausivilisierbar.

        Wie man auch sehr schön an den Einlassungen von Chris Köver sieht, müllstromgeadelt.

      • Aber um ehrlich zu sein, habe ich so ein Verhalten tatsächlich öfter bei Männern beobachten können ..

        …unterschiedliche Sozialisation.

        Den „Breitmachmackertopos“ gibt es gewiß nicht erst seit gestern, und ich habe es mal beobachtet: Die überwiegende Mehrheit der Männer verhält sich eben nicht so. Und es gibt auch nicht soo wenige weibliche „Raumergreifer“

        Wenn ich Auto Fahre, scheren sich „die Fahradfahrer“ einen feuchten Kehrricht um rote Ampeln, und wen ich Fahrrad fahre scheren sich „die Autofahrer“ einen feuchten Kehrricht um meine Vorfahrt: Das nennt sich wohl „confirmation bias“

        Ich sehe keinen Anlaß für spezielle Männerumsozialisierungskampagnen, selbst dann nicht, wenn 100% der „danebenbenehmer“ männlich wären.

        Ich würde schließlich auch keine „Frauenpolitikdummheitsabhilfemaßnahmen“ fordern, wenn 100% derjenigen, die die Mär der durch „hegemoniale Männlichkeit“ verursachten Kolonialgeschichte glauben, weiblich wäre.

        .

      • @Kettcar
        „habe ich so ein Verhalten tatsächlich öfter bei Männern beobachten können … Richtig absurd wird es, wenn der Breitmacher auch noch pissig wird, wenn der kostenlose Wirtschaftsteil …“

        Ich beobachte manchmal auch derartiges Verhalten. Aber was zeigt es eigentlich? Für mich letztlich nur, dass es unter meinen Mitmenschen auch einen Teil gibt, der, wenn’s um das Sozialverhalten geht, eher zur Fraktion der massiven Grobmotoriker gehört.

        Bei dieser sozialen Grobmotorik finde ich zwar auch Formen, die mal eher bei der einen Seite der Geschlechter und mal eher bei der anderen Seiten auftreten. Aber unterm Strich kürzt sich für mich der Geschlechterfaktor als irrelevant raus. Die Formen der einen haben ihre Pendants bei den anderen – man kann auch durch Hilflosigkeit, wenn sie denn gut inszeniert ist, verdammt viel Raum einnehmen ;-).

        Kurz gesagt: Die Erklärung „es gibt unter den Menschen manchmal unterirdisch schlechtes Benehmen“ reicht zur Erklärung des Gesehenen für mich völlig aus. Ist hochkonsistent mit anderen Beobachtungen ;-).

      • @Seitenblick

        kann auch durch Hilflosigkeit, wenn sie denn gut inszeniert ist, verdammt viel Raum einnehmen

        Klar. Frau Klimperwimper macht es sich ebenso wie Herr Breitmacher, der erklärt, dass seine angsteinflößenden Geschlechtsteile 1,5 Sitzplätze beanspruchen, in der vorgegebenen Geschlechterrolle bequem. Ich muss davor aber keinen Respekt haben.

        @Nick:

        und ich habe es mal beobachtet: Die überwiegende Mehrheit der Männer verhält sich eben nicht so.

        Kann sein, dass das eine Antwort auf mein Post sein sollte, jedenfalls entspricht das auch meiner Beobachtung.

        • Kann sein, dass das eine Antwort auf mein Post sein sollte

          Zitat Ketcar:

          Die Dumpfheit und Generalisierung der Kampagne macht es einem natürlich leicht, das alles als neurotischen Blödsinn abzuqualifizieren.

          Aber(sic) um ehrlich zu sein, habe ich so ein Verhalten tatsächlich öfter bei Männern beobachten können..

  19. „Es ist noch viel schlimmer als du denkst!

    Du hast bestimmt schon mal die Luft eingeatmet die ein Vergewaltiger, Macho oder zumindest ein Sexist ausgeatmet hat.

    Nur die Befreiung vom Körperlichen kann die Rettung bringen.
    Der Feminismus wie unser Zeitgeist ist auf dem richtigen Weg das körperliche zu überwinden, für nichtig zu erklären und uns alle in das Paradies schöner, guter Lichtwesen zu führe“

    Das ist ein gutes Beispiel für das was ich meine.
    Maren schreibt etwas über die Abneigung gegenüber der Vorstellung, ihren Kopf an eine Lehne zu legen an der vorher schon tausende Köpfe, Haare und Kopfhäute lagerten.

    Und Borat antwortet mit so einem Nonsens.
    Das soll doch suggerieren, dass Maren eine hardcore männerfeindliche und sexfeindliche Emanze ist, die jeden Kontakt mit Männern am liebsten meidet, selbst wenn die Männer garnicht mehr da sind sondern nur noch ihre Bakterien und ein paar Pheromone. Was soll denn bitte so eine „Unterstellung“? Warum bringst du die? Und warum ausgerechnet in diesem Kontext? Was erhoffst du dir davon? Was haben Kopfschuppen in öffentlichen Verkehrsmitteln mit Sexualfeindlichkeit zu tun?
    Marens Posting nahm nicht den allergeringsten bezug zu Männern im Besonderen.

    Es wird ihr einfach aus heiterem Himmel ohne Vorlage ans Bein gepinkelt und irgendeine Schimpftirade losgelassen

    Da würde ich ehrlichgesagt als Blogbetreiber hin und wieder mal ans Aufräumen geht wenn es einfach so total Off Topic ist und nichts anderes als Ziel hat als Unfrieden zu stiften.

    Jetzt wird wieder irgendwer kommen und sagen, man solle souverän sein und solche Konflikte selber lösen.
    Nur ist das eben so, wie als wenn einen jemand auf der Strasse urplötzlich mit „Ey was guckst du? Guckst du mich an? Hast du Problem? Willst du Stress?“ anmacht, das sind einfach Konflikte die in einem Diskussionsforum völlig sinnlos ist, weil sie offenbar nur das Ziel haben, mal sinnlos drauflos zu schimpfen.

    • *Das soll doch suggerieren, dass Maren eine hardcore männerfeindliche und sexfeindliche Emanze ist, die jeden Kontakt mit Männern am liebsten meidet, selbst wenn die Männer garnicht mehr da sind sondern nur noch ihre Bakterien und ein paar Pheromone.*

      Und ist das etwa falsch? 😀
      Ernsthaft, für viele der hier anwesenden Männer ist alleine ein weiblicher Nickname eine offene Provokation.
      Besonders facepalmwürdig ist dann, wenn genau die sich dann über die angeblich so neurosenbepackten irrationalen Weiber auslassen 😀

      • „Und ist das etwa falsch? :D“

        das weiss ich natürlich nicht. Ich frage mich nur wie man aufgrund deiner Aussage zu genau diesem schluß kommt.

        Ich ekle mich z.b vor Regenwürmern. da kann man doch bestimmt auch was todsicheres tiefenpsychologisches draus ableiten, vielleicht irgendwas was mit Penissen zu tun hat.

        • *Ich ekle mich z.b vor Regenwürmern. da kann man doch bestimmt auch was todsicheres tiefenpsychologisches draus ableiten, vielleicht irgendwas was mit Penissen zu tun hat.*

          Unbedingt! Der Regenwurm steht quasi für die Beziehung zu deinem Vater, den du (unterbewusst natürlich!) stets abgelehnt hast, aufgrund seiner maskulinen Männlichkeit. Dadurch dass du Regenwürmer diskriminierst, diskriminierst du auch die gesamte männliche Weltbevölkerung, ergo: MISANDRIE!!!

        • „Ich frage mich nur wie man aufgrund deiner Aussage zu genau diesem schluß kommt.“

          Damit ich nicht noch mal das gleiche tippe: Ich habe oben geschrieben, warum dieser Schluss durchaus eine Möglichkeit ist.

        • @ Maren

          Du bist übrigens herzlich eingeladen, zu unserer Diskussion weiter unten noch mal etwas zu sagen.

          Immer nur vom Seitenrand dazwischenzurufen, sonst aber jegliche Diskussion sofort abzubrechen, sobald mal etwas kontra kommt und sich gleichzeitig über die böse Diskussionskultur hier zu echauffieren ist etwas… inkonsistent.

          Von der Feministenfraktion hier kommen im Grunde nur drei Arten von Beiträgen:

          1) Gehässige Zwischenrufe, die sich einen Halbsatz aus einem Riesenbeitrag rauspicken und darauf herumreiten.

          2) Ein-Satz-Beiträge, die andere Kommentatoren abwerten.

          3) Gemaule über die Diskussionskultur, die es ihnen ja leider, leider nicht erlaubt, hier richtig mitzumischen.

          Längere, sachliche Auseinandersetzungen? Fehlanzeige.

        • „2) Ein-Satz-Beiträge, die andere Kommentatoren abwerten.“

          Schon haben wir wieder ein Beispiel.

          „Ja, wir stehen halt auf so Mädchenkram wie “real life”.“

          Ob ketcar das bemerkt?

        • Ob du bemerkst, dass ketcars Abwertung damit in Verbindung stehen könnte, dass sie ungern mehr als Ein-Satz-Beiträge an Leute wie NP oder dich verschwendet? Keine Sorge, du, ich bin schon wieder raus.

        • @atacama

          *Ich ekle mich z.b vor Regenwürmern. da kann man doch bestimmt auch was todsicheres tiefenpsychologisches draus ableiten, vielleicht irgendwas was mit Penissen zu tun hat.*

          Als anerkannter Küchenpsychologe und der ungefragteste Therapeut der Welt kann ich dir erklären wofür der Wurm steht:

          Er steht für den Verdauungstrakt, für den Darm. Denn ein Wurm ist so etwas wie ein alleine lebensfähiger Verdauungstrakt, mit Erde gefüllt.

          Ich tippe also du hast ein problematisches Verhältnis zu deiner Verdauung, soll ja bei Frauen nichts ungewöhnliches sein.

          Da kann natürlich auch etwas Sexuelles reinspielen (also ein Penis), denn vor allem der Enddarm, das Rektum spielt nicht nur für homosexuelle Männer eine bedeutendere Rolle als allgemein zugegeben wird.

          Die sexuelle Komponente kann ich aber nur sehr vage vermuten, wenn du es genauer wissen willst musst du Therapiestunden bei mir nehmen.

      • Ernsthaft, für viele der hier anwesenden Männer ist alleine ein weiblicher Nickname eine offene Provokation.

        Da freut sich die Maren doch idR, dann hat sie wieder ihre „confirmation“: dass diese Antifeministen ganz Schlimme sind, die sich nicht einmal vom angeblichen Pädoapologet Warren Farrell distanzieren.

        • „Da freut sich die Maren doch idR, dann hat
          sie wieder ihre “confirmation”: dass diese
          Antifeministen ganz Schlimme sind, die sich
          nicht einmal vom angeblichen Pädoapologet
          Warren Farrell distanzieren.“

          Ja der Farrell ist ja ein ganz
          Schlimmer. Als Konvertit vertritt
          er seine neue Religion besonders
          fanatisch. 🙂

    • „Maren schreibt etwas über die Abneigung gegenüber der Vorstellung, ihren Kopf an eine Lehne zu legen an der vorher schon tausende Köpfe, Haare und Kopfhäute lagerten.“

      Schon lustig, du interpretiest marenleinchen so, als hätte sie nichts besseres zu tun, als mit ihren wohlgepflegten Haaren die Lehne zu reinigen. Das wäre zwar wünschenswert, aber ich glaube, da erwartest du ein bisschen viel von ihr.

  20. @Peter

    „Klar. Denk dir die üblichen Einschränkungen doch einfach dazu. Im Schnitt, im Großen und Ganzen, zunächst und zumeist, blablabla.“

    ich finde das wichtig.
    Es vermeidet eine zu feste Erwartungshaltung. Und viele Mitglieder eine gruppe fühlen sich sonst übergangen oder unzutreffend vertreten.

    • @ Atacama

      Es ist aber auch lästig, permanent diese Endlosdifferenzierungen einzuflechten.

      Sie zerstören den Redefluss, sind ermüdend und langweilig, da doch eigentlich selbstverständlich.

      Zumindest auf diesem Blog sollte man mit Lesern rechnen dürfen, denen klar ist, dass Aussagen über Gruppenunterschiede immer nur Aussagen über statistische Größen sind, nie auf ein Individuum präjudizierend übertragbar.

      Weshalb ich mir desöfteren diese Einschränkungsmahnhinweise spare.

      Sie sind als selbstverständliche Einschränkungen bei Aussagen über Gruppen hinzuzudenken.

      • Danke, sehe ich genauso.

        Und um des lieben Friedens willen: In diesem Sinne sind Männer natürlich auch eher aggressiv, eher körperlich gewalttätig und eher kompetitiv. Fair is fair.

        Schlimm wird es, wenn das ganze dazu benutzt wird, einer Gruppe pauschal unlautere Motive zu unterstellen. Das gilt für beide Seiten. Dass alle Männer alle Frauen unterdrücken wollen ist ebenso wenig wahr wie dass alle Frauen alle Männer ausbeuten wollen.

        • „Dass alle Männer alle Frauen unterdrücken wollen ist ebenso wenig wahr wie dass alle Frauen alle Männer ausbeuten wollen.“

          Nun ja, dann hört doch einfach auf es zu schreiben.

          Oder ständig zu versuchen „Nebenkriegsschauplätze“ aufzumachen durch solche persönlichen Seitenhiebe wie in Bezug auf die Sitzlehnensache.

        • Was hier von den ernsthaften Kommentatoren behauptet wird, ist eigentlich nur, dass es unter Frauen stärker als unter Männern die Tendenz gibt, andere um Schutz und Unterstützung zu bitten und das bisweilen auch einzufordern. Ebenso wird behauptet, dass es unter Männern stärker als unter Frauen die Tendenz gibt, Mitgliedern des anderen Geschlechts beschützend und unterstützend zur Seite zu stehen.

          Das wird dann bisweilen extrapoliert auf feministische Forderungen und ihre Erfüllung durch Männer. Das geschieht bisweilen etwas holzschnittartig, ist aber dennoch ein sehr interessanter Gedanke.

          Frauen zu unterstellen, es gäbe unter ihnen die Tendenz, Schutz und Unterstützung (vornehmlich von Männern) einzufordern, ist aber etwas anderes, als ihnen einen Ausbeutungswillen zu unterstellen. Vielen Kommentatoren gelingt es nicht, hier zu differenzieren und einige sind tatsächlich einfach frauenfeindlich. Da gebe ich dir recht.

      • Also ich habe mal einen Blogeintrag wo es über irgendwas mit Fußball ging gelesen.
        Da bat eine Frau, die in einer Fußballkneipe arbeitete, die Männer mögen sich bitte benehmen wegen ein paar Bedenken in bezug auf einige alkoholisierte Fußballfans.

        Da ging sofort ein Shitstorm los, da wusste keiner irgendwas von den angeblich selbstverständlichen Selbstverständlichkeiten von denen du hier sprichst und es gibt noch viele andere solche Situationen die ich aber erstmal raussuchen müsste da ich es nicht mehr einem bestimmten Artikel zuordnen kann.

        Es herrscht zwischen dem was Frauen hier abkriegen und dem was Männer abkriegen jedenfalls eine ziemliche Diskrepanz und auch unterschiedliche Sensibilität was die Reaktionen angeht.

        • Also ich habe mal einen Blogeintrag wo es über irgendwas mit Fußball ging gelesen.
          Da bat eine Frau, die in einer Fußballkneipe arbeitete, die Männer mögen sich bitte benehmen wegen ein paar Bedenken in bezug auf einige alkoholisierte Fußballfans.

          Ja nun, wenn man sowas schon mit „liebe Männer“ beginnt, dann macht man sich damit eben nicht unbedingt Freunde. Ich belästige auch im betrunkenen Zustand keine Frauen.

          Sry, ich habe einfach keine Lust Borats Kommentare und das Geplänkel dazu zu lesen. Ich habe ihm meine Meinung des Öfteren mitgeteilt, ich muss mich da nicht ständig wiederholen.

    • Ich glaube aber auch, dass das Gemecker der Kommentatoren über DIE Frauen hier primär eine therapeutische Funktion erfüllt.

      Wenn man tagein tagaus damit beschallt wird, was für schutzbedürftige, engelsgleiche, brutal unterdrückte Wesen Frauen doch sind, wobei sie ohnehin ALLES besser können als Männer, tut es bisweilen richtig gut, eine Prise Misogynie zu sich zu nehmen. Und das sage ich als jemand, der alle Formen des gruppenbezogenen Menschenhasses ablehnt.

      Von daher: Die Männer einfach auch mal über die Frauenwelt meckern lassen. Sie dürfen es im öffentlichen Raum ja nicht mehr, ohne erhebliche Sanktionen befürchten zu müssen.

      • „Ich glaube aber auch, dass das Gemecker der Kommentatoren über DIE Frauen hier primär eine therapeutische Funktion erfüllt.“

        Aber nicht hier.
        Da kann man gerne ein spezielles Forum oder Chat für gründen. Das hier ist kein Blog für Männer oder für Therapiebedürftige sondern für alle und zudem ein mehr oder weniger wissenschaftlicher Blog und nicht 4Chan, also sollte man sich auch so verhalten und es nicht als Lästerrunde benutzen, besonders nicht wenn der gegenstand der Lästerreien anwesend ist.

        Ich habe keine Lust, in einem Blog der sich „allesevolution“ nennt ständig mit sowas konfrontiert zu werden. Ich fühle mich für Dinge beschuldigt die ich nicht getan habe und beschuldigt, Dinge zu denken die ich nicht denke und per Geschlechtszugehörigkeit in eine böse Ecke gedrängt in der ich mich nicht sehe (was aber sicherlich nur an neurotischem Narzissmus oder narzisstischer Neurotik liegt oder so) und ich will das nicht.
        Und mir ist auch völlig egal ob ihr das nur macht um es den generalisierenden Femnisten „heimzuzahlen“ oder so, dann tut das in einem Feministenforum oder sonstwo.
        Lasst das einfach.

        • Ich glaube ja, dass ich persönlich mich mit frauenfeindlichen Aussagen sehr zurückhalte, von daher fühle ich mich nur halb angesprochen.

          Ich könnte jetzt natürlich sagen: Siehst du mal, wie man sich als Mann in unserer Gesellschaft ständig fühlt, aber das wäre dann doch etwas kindisch.

          Es bleibt mir also nur, dir zuzustimmen.

        • @atacama
          Meine Schwester hat hier mal ne Zeitlang mitgelesen, hatte dann aber irgendwann keinen Nerv mehr darauf, weil, wie sie sagte, sie keine Lust hatte sich im Geiste ständig dafür rechtfertigen zu müssen, dass sie eine Frau ist.

        • Jetzt kann ich mich doch nicht mehr zurückhalten.

          Wie deiner Schwester geht es mir jeden Tag, wenn ich die Zeitung aufschlage, den Fernseher anschalte oder Facebook aufmache.

        • Ich werde bombardiert mit Misandrie. Es vergeht ja kaum eine Woche, ohne dass ZEIT, SZ oder taz mit einem Männer-unterdrücken-Frauen oder einem Frauen-können-alles-besser Artikel aufwarten.

          Im Kino und Fernsehen werden Männer und vor allem Väter immer öfter nur noch als unfähige Clowns oder fiese unterdrückende Machos dargestellt. Bis sie von einer Frau in die Eier getreten werden. Haha, wie lustig.

          Und auf FB schlägt mir dann die geballte Wucht feministischer Propaganda pausenlos entgegen. Alle Frauen werden pausenlos vergewaltigt, alle Frauen verdienen bei gleicher Arbeit weniger als Männer, keine Frau darf jemals anziehen, was sie will blablabla. Ich kann es nicht mehr hören. Ich bin es einfach leid.

        • Was wird das jetzt? Wieder die Leier von den bösen Männern, die die armen Frauen fertig machen?

          @Maren Warum glaubte denn Deine Schwester sich rechtfertigen zu müssen? Hat sie denn was angestellt?

          Du kannst ja mal auf einem Femi oder Genderblog kritisches schreiben, ruckzuck bist Du gelöscht oder gar gesperrt. Das ist hier nicht so. Soll sich das ändern?

          Warum immer wieder die Versuche Männern pauschal den Mund zu verbieten, das bringt doch nix.

          Gibt es hier sowas auch gegen Frauen? Ich kann mich nicht an solche Forderungen erinnern.

          Es glaubt doch wohl niemand, daß solche Meinungen weg sind nur weil diese nicht mehr gesagt werden dürfen.

          @Roslin Gehört Atacama auch zum Ausschuss?

        • @NeuerPeter
          Lies andere Artikel, schau andere Filme.
          Mag sein dass dir dass nicht so vorkommt, aber genau die selbe Stereotypenscheiße gibts auch „für“ Frauen.
          Guck dir Mario Barth an, der hat ne Karriere draus gemacht.
          BTW, welche Filme haben dich denn zuletzt geärgert? Echtes Interesse.

          Ich hab kürzlich „Knocked Up“ gesehen und mich fürchterlich geärgert, dass die Frauen alle als superneurotisch, gehässig und flach dargestellt wurden, während die Männer super die liebenswerten, entspannten, lustigen Kerle waren. Trottelig, ja, aber dennoch meilenweit sympathischer als die weiblichen Protagonisten.

          Und nunja, folge auf FB anderen Menschen und du hast das Problem nicht 🙂

        • @Maren

          Nun ja, ich schaue aus diesem Grund zum Beispiel keine Romantikkomödien mehr. Viele Tatorte gehen mir in dieser Hinsicht auch extrem auf den Sack.

          Und ja, natürlich könnte ich alles ignorieren, was mich ärgert. Ich würde dazu gern nur drei Dinge anmerken:

          1) Es wird zunehmend schwerer, diesem Scheiß noch zu entkommen. Insbesondere, wenn man sich als linksliberal versteht und entsprechende Medien konsumiert. Ich könnte natürlich nur noch die Welt lesen, da würde ich wohl weniger Misandrie zu sehen bekommen.

          2) Würde ich diesen Rat einer Feministin geben, die sich über frauenfeindliche Darstellungen aufregt, würde man mich als Apologeten und Sexisten abstempeln.

          3) Dieses männerfeindliche Klima schädigt mich auch dann, wenn ich versuche, es zu ignorieren. So werden immer mehr offizielle und inoffizielle Frauenprivilegierungsstrukturen geschaffen, die dafür sorgen, dass ich gegenüber der weiblichen Konkurrenz immer schlechtere Karten habe.

          Die offizielle Quote wird nach der nächsten Wahl kommen, die inoffizielle haben wir längst. Und das hat mit dem männerfeindlichen Klima in unserer Gesellschaft zu tun.

          Daneben gibt es noch ganz andere Dinge. Die Dämonisierung männlicher Sexualität beispielsweise, die viele Männer verschüchtert und verängstlich zurücklässt.

          Oder der Missbrauch mit dem Missbrauch, der dafür sorgt, dass man als Mann schon nicht mehr auf einer Parkbank in Nähe eines Kinderspielplatzes sitzen kann, ohne kritisch beäugt zu werden.

          Von meinen Chancen, meine zukünftigen Kinder im Falle einer Scheidung auch behalten zu dürfen, will ich gar nicht erst anfangen.

        • @ Atacama
          Ich glaube es bringt nichts hier von den Kommentatoren einen bestimmten Diskussionsstil einzufordern. Ich finde es ganz angenehm, dass man hier mehr oder weniger schreiben kann, wie man möchte.
          Regeln definieren kann nur der Blogmaster. Und ich denke, der ist ganz zufrieden, wie es hier läuft.

          • @Adrian

            „Und ich denke, der ist ganz zufrieden, wie es hier läuft.“

            Wenn es nach mir ginge wären alle noch etwas freundlicher und sachlicher. Allerdings möchte ich gleichzeitig nicht anfangen hier radikal Kommentare zu löschen und versuche es auf die unangenehmsten Auswüchse zu beschränken.

        • @ Atacama

          *asst das einfach.*

          Sollte mein Stil Deine Empfindlichkeiten tangieren, tut mir das Leid, nicht sehr viel, offen gestanden.

          Ändern werden ich ihn darum noch lange nicht.

          Anderen vorschreiben zu wollen, was sie tun und zu lassen haben, um deine Empfindlichkeiten nicht zu tangieren, ist schlechter Stil und reichlich narzisstisch, führte in letzter Konsequenz dazu, dass die „Empfindsamen“, Berufsbeleidigten und Dauerempörten den Umfang des Sagbaren bestimmen dürfen.

          Langweilige Muckefuck-Blogs, in denen auf (vor allem weibliche) Empfindlichkeiten Rücksicht genommen wird, gibt es schließlich genug.

          Du scheinst mir genau jene Methode anzuwenden, die ich Stephi vorgeworfen habe und die ganz klischeehaft, von Frauen häufiger angewandt wird als von Männern.

          Aber Klischees, gerade Geschlechterklischees, sind ja, empirisch nachweisbar, häufig mit einem wahren Kern versehen.

          Wenn Dir etwas nicht gefällt, dann sprich es an, klritisiere, wehre Dich, gerne auch scharf und rücksichtslos.

          Aber erwarte nicht, dass hier jemand seinen Stil Deinen Empfindlichkeiten anpasst.

          Das wäre anmaßend.

          Niemand braucht hier einen Arbiter elegantiarum.

        • @NP
          *Es wird zunehmend schwerer, diesem Scheiß noch zu entkommen. Insbesondere, wenn man sich als linksliberal versteht und entsprechende Medien konsumiert.*

          Du bist aber auch dementsprechend sensibiliert, sprich, du siehst überall rote Autos.

          *Die offizielle Quote wird nach der nächsten Wahl kommen, die inoffizielle haben wir längst. Und das hat mit dem männerfeindlichen Klima in unserer Gesellschaft zu tun.*

          Nein, es hat nichts damit zu tun, dass man Männer schädigen will, sondern vielmehr damit, dass man Frauen fördern möchte.
          Weil diese durch biologische Gegebenheiten Nachteile auf dem Arbeitsmarkt haben.

          *Dämonisierung männlicher Sexualität*
          Inwiefern wirst du denn in deiner Sexualität eingeschränkt, wird deine Sexualität dämonisiert?

          *Missbrauch/Parkbank*
          Vielleicht solltest du dir in Erinnerung rufen, dass es tatsächlich ab und an mal vorkommt, dass Kinder verschwinden und später missbraucht und/oder getötet aufgefunden werden.
          Und dass Eltern davor Angst haben, dass es ihrem Kind passiert und dass daher fremde Nichteltern, welche die Kinder beim Spielen beobachten oder sie gar ansprechen mit viel Misstrauen betrachtet werden.
          Das mach ich auch, dass ich versuche kurz zu scannen welches Kind zu welchem Erwachsenen gehört, wenn ich mit meinen Nichten unterwegs bin. Nimm dir halt ein Kind mit, wenn du an Kinderspielplätzen rumhängen willst.

          • @Maren

            „Nein, es hat nichts damit zu tun, dass man Männer schädigen will, sondern vielmehr damit, dass man Frauen fördern möchte.
            Weil diese durch biologische Gegebenheiten Nachteile auf dem Arbeitsmarkt haben.“

            Kannst du das etwas näher ausführen?

            Welche biologischen Gegebenheiten meinst du da genau?

          • @Maren

            Ich dachte mir schon, dass du nur diesen Grund meinst.

            Worin besteht denn dann der Nachteil? Sie fällt ja rein deswegen nur ca. 3 Monate aus, wenn alles gut läuft. Theoretisch sogar kürzer: Die Mutterschutzfrist beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Entbindung.

          • @Christian
            Das musst du mir nicht sagen.
            Es gibt natürlich auch Berufe wo du nach Bekanntwerden der Schwangerschaft freigestellt werden musst, um für die Sicherheit von Mutter und Kind zu garantieren (wie bei meiner Schwester), die AG die das betrifft sind aber meistens diesbzgl. versichert.

            Du musst natürlich in jedem Fall für Ersatz sorgen, da darf mit dem Personal nicht zu knapp kalkuliert werden. Und da liegt oft das Problem.
            Das betrifft auch mitnichten nur supidupi verantwortungsvolle Berufe im höheren Segment.
            Und nicht nur Schwangerschaften, werd mal in der Urlaubszeit oder längerfristig krank.

          • @Maren

            UNnd jetzt noch mal der Zusammenhang zur QUote:

            Warum rechtfertigt das eine Quote für die Gruppe Frau im Managerbereich?

            Dort müssen Frauen üblicheweise nicht freigestellt werden.

            Das man für Ersatz sorgen muss ergibt auch keinen direkten Nachteil der Frau, wieso rechtfertigt sich daraus aus deiner Sicht eine Quote?

            „Und nicht nur Schwangerschaften, werd mal in der Urlaubszeit oder längerfristig krank.“

            Da sehe ich jetzt auch keinen Zusammenhang zur Quote oder gerade von Frauen

          • Ich halte die Quote auch eher für eine reine Symptombehandlung.
            Es ist mEn eher so, dass Frauen aufgrund der o.g. Probleme gar nicht für entsprechende Posten, auch weiter unten, in Erwägung gezogen werden.

        • @ Maren
          In Berlin wird (wie immer) viel gebaut. Was mich beständig traurig macht ist, dass selbst in unserer progressiven Hauptstadt Frauen auf Baustellen vollkommen abwesend sind. Wie lange will unser Staat diese sexistische Diskriminierung noch dulden? Wann kommt hier die Quote?

        • @marenleinchen

          »Nein, es hat nichts damit zu tun, dass man Männer schädigen will, sondern vielmehr damit, dass man Frauen fördern möchte.«

          Frauen fördern ist nun mal nicht zu machen ohne Männer zu schädigen.
          Betrachtet man zusätzlich wie viel Schaden und wie viel Nutzen 40 Jahre Frauenförderung erbracht haben, kannst du nicht ernsthaft erwarten, dass Männer die Quote unterstützen.

          »Weil diese durch biologische Gegebenheiten Nachteile auf dem Arbeitsmarkt haben.«

          Dann lasst euch doch einfach noch 100g-200g Gehirn wachsen und konkurriert fair.

          »Vielleicht solltest du dir in Erinnerung rufen, dass es tatsächlich ab und an mal vorkommt, dass Kinder verschwinden und später missbraucht und/oder getötet aufgefunden werden.«

          Vielleicht solltest du dir in Erinnerung rufen, dass pi*Daumen etwa 50 bis 100 Mal so viele Kinder im Straßenverkehr sterben.

        • @Maren

          Danke für die Antwort.

          „Du bist aber auch dementsprechend sensibiliert, sprich, du siehst überall rote Autos. “

          Sicher.

          „Nein, es hat nichts damit zu tun, dass man Männer schädigen will, sondern vielmehr damit, dass man Frauen fördern möchte.
          Weil diese durch biologische Gegebenheiten Nachteile auf dem Arbeitsmarkt haben. “

          Eine Bevorzugung der Frauen durch Maßnahmen wie die Quote ist ohne eine Schädigung der Männer aber nicht möglich. Dass jeder Hinweis darauf sofort mit dem Tausendjährigen Patriarchat abgeschmettert wird und Kritiker sofort in eine bestimmte Ecke gerückt werden können, hat aber durchaus mit der Männerfeindlichkeit unserer Gesellschaft zu tun.

          Große, Intelligente und hübsche Menschen haben auch biologische Vorteile auf dem Arbeitsmarkt, aber niemand fordert eine Quote für Kleine, Dumme und Häßliche. Weil diese nicht zur protegierten Klasse der political correctness gehören. Noch nicht.

          „Inwiefern wirst du denn in deiner Sexualität eingeschränkt, wird deine Sexualität dämonisiert?“

          Erinnerst du dich an den Aufschrei? Ein solches Klima, das besonders in universitätsnahen Zirkeln herrscht, macht es Männern besonders schwer, den ersten Schritt zu machen. Was aber von ihnen erwartet wird.

          Ich habe öfter an amerikanischen Colleges zu tun. Ich kenne keinen Mann dort, der seine Tür während der Sprechstunde nicht offen lässt. Aus Angst vor Vorwürfen.

          „Vielleicht solltest du dir in Erinnerung rufen, dass es tatsächlich ab und an mal vorkommt, dass Kinder verschwinden und später missbraucht und/oder getötet aufgefunden werden.“

          Sicher. Und in den USA gibt es überproportional viele Autodiebe unter den Schwarzen. Da ist der Rassismus und das Misstrauen gegen sie doch eine gerechtfertigte Sache.

          „Das mach ich auch, dass ich versuche kurz zu scannen welches Kind zu welchem Erwachsenen gehört, wenn ich mit meinen Nichten unterwegs bin.“

          Machst du das mit den Frauen auch?

        • @BE “Dann lasst euch doch einfach noch
          100g-200g Gehirn wachsen und
          konkurriert fair.” … das entspricht fast den Durchschnittswerten eines Penis. Fast. Deiner ist dann wohl etwas kleiner^^

        • „Das mach ich auch, dass ich versuche kurz zu scannen welches Kind zu welchem Erwachsenen gehört,“

          Yes, we scann.

          Niemand will einen Überwachungs-Schnüffler-Denunziantenstaat …

        • Nein, es hat nichts damit zu tun, dass man Männer schädigen will, sondern vielmehr damit, dass man Frauen fördern möchte.
          Weil diese durch biologische Gegebenheiten Nachteile auf dem Arbeitsmarkt haben.

          Da muss ich spontan an Bernhard von Bülow anno 1897, zur Kolonialpolitik des Kaiserreiches, denken:

          Mit einem Worte: wir wollen niemand in den Schatten stellen, aber wir verlangen auch unseren Platz an der Sonne.

          Männer kriegen den Platz an der Sonne idR auch nicht geschenkt, sie bezahlen meist mit Gesundheit / schlechte Work-Life-balance etc. Frauen sollen nun als „Ausgleich“ für den von ihnen präferierten Platz im kühlen Schatten einen Platz in der Frühlingssonne zugewiesen bekommen. Den Platz an der sengenden Wüstensonne sollen die Männer hingegen behalten.

          Es stellt sich insbesondere die Frage, worin die nachteilhaften „biologische Gegebenheiten“ bestehen sollen. Sind sie etwa biologisch dümmer? Schwangerschaft kann es wohl nicht sein, denn es werden ja nicht alle Frauen schwanger.

          Ich dachte insbesondere auch, dass Mutterorden abgeschaffft wären. Müssen wir etwa wieder den Dienst der Frau zum Erhalt der Deutschen wieder honorieren?

          Kinder bringen ohne Zweifel berufliche Nachteile. Allerdings steht es jeder Frau doch frei, sich einen Kindesvater zu suchen der ihr den Rücken frei hält. Wer dabei nur das klischeebild eines „Tagenichts“ aka „Zockers“ finden kann hat eben nicht genug SMV, also: tough luck.

          Frauen haben, ebenso wie Männer, kein eingebautes Recht auf Fortpflanzung. Wenn wir schon bei der „Korrektur“ biologisch bedingter „Ungerechtigkeiten“ sind.

        • @ Neuer Peter

          „Dieses männerfeindliche Klima schädigt
          mich auch dann, wenn ich versuche, es zu
          ignorieren. So werden immer mehr
          offizielle und inoffizielle
          Frauenprivilegierungsstrukturen
          geschaffen, die dafür sorgen,
          dass ich gegenüber der weiblichen
          Konkurrenz immer schlechtere
          Karten habe.“

          Wenn Du dich in in einem
          beruflichen Umfeld bewegst,
          respektive auf dem Weg
          in einen solchen Bereich
          befindest,wo Frauen eine echte
          Konkurrenz darstellen, beneide
          ich dich wirklich nicht.
          Erklärt mir teilweise
          deine Verunsicherung.
          Einerseits beklagst Du
          gewisse Verhaltensweisen und
          andererseits möchtest Du
          den Frauen gegenüber auf
          individueller und Gruppen-
          Ebene PC bleiben.

        • @BE: Vielleicht fällt dir beim erneuten Durchlesen des Strangs noch auf, dass Atacama, NP, Maren und Roslin sachlich am diskutieren waren, als du mit dem „lass Gehirn wachsen“ gekommen bist. Lass das doch einfach mal weg.

        • @ Maren

          *Dass die Frauen 9 Monate schwanger sind.*

          Warum sollen, wenn ich das Prinzip „Ausgleich biologischer Nachteile“ denn mal akzeptiere, nur die biologischen Nachteile der Frauen ausgeglichen werden?

          Männer sterben im Schnitt rund 6 Jahre vor Frauen.

          Dürfen Männer dann 6 Jahre früher in Rente, ohne Abschlag (Frauen müssen entsprechend länger arbeiten), um diesen Nachteil auszugleichen?

          Wo überall sollen biologische Nachteile ausgeglichen werden?

          Kleine Menschen haben wenig Chancen in der Profibasketballiga.

          Müssen Basketballvereine auch Quoten erfüllen (einen gewissen Prozentsatz von Spielern heuern, die unter 1, 70 m sind z.B., weil die biologisch benachteiligt sind, keine gleichen Chancen haben, gut Basketball zu spielen)?

          Menschen mit einem IQ < 120 haben keine allzugroßen Chancen, erfolgreich ein Physikstudium zu absolvieren.

          Muss man in Zukunft also nach Quote Studenten, die nicht sonderlich klug sind, zum Physikstudium zulassen, um den biologischen Nachteil der Dummheit auszugleichen, für den sie ja wahrlich nichts können?

          Was wird dann aber aus der Leistungsgerechtigkeit?

          Spielt die dann keine Rolle mehr?

          Ist es egal, ob die Anforderungen erfüllt werden oder nicht, Hauptsache verteilungsgerecht?

        • @NP
          Es gäbe zum Beispiel die Forderung nach neutralen Bewerbungen, sprich die Bewerbungen werden ohne Foto und sonstige Hinweise auf irgendwas, was ausserhalb der Quali steht, u.A. auch Geschlecht,abgeschickt.
          Das wäre doch eine Lösung, aber leider gibt es auch hier Kritiker, die sicherlich fürchterlich erschrocken wären, wenn sie dann aus Versehen jemand mit Migrationshintergrund oder jemand der schwanger werden kann, einstellen.

          *Aufschrei*
          Nunja, es ist ja nicht so als hätte es da nicht auch deutlich hörbare Gegenstimmen gegeben ^^.

          *Kinderspielplätze*
          Wir reden hier über eine gewisse erhöhte Wachsamkeit ggü. Menschen (ja, auch Frauen, wenn auch in geringerem Ausmaß, das geb ich zu) die nicht zu den anwesenden Kindern zu gehören scheinen.
          Tut mir ja sehr leid, aber Erwachsene die ohne erkennbaren Grund auf Kinderspielplätzen rumhängen sind mir erstmal suspekt. Da achte ich schon drauf wie die sich verhalten, ob sie fremde Kinder ansprechen, etc. Find ich auch nix Schlimmes dran, fänd ich auch verständlich, wenn das bei mir passieren würde. Du hast doch nix zu befürchten.

        • ..Und dass Eltern davor Angst haben, dass es ihrem Kind passiert..

          Dumm nur, dass in keinem anderen Bereich die wahrgenommene Kriminaltitätsangst so krass vom tatsächlich meßbaren Bedrohungspotenzial abweicht.

          Woran liegt das nur?

          Etwa gar an Zartbitters „Politische Zahlen“ („Jedes vierte Mädchen..“)?

          Etwa gar an feministischen Hetzkampagnen gegen Menschen, die versuchten, die Debatte zu versachlichen? (z.B. Katharina Rutschky)

          Etwa gar daran, dass auch im ÖR Männlichkeit in einem Kontinuum: „Breitmachmackertum – Raumergreifung – sexualisiertes Dominanzgebahren“ gestellt wird, sodass man bis zum Beweis des Gegenteiles annimmt, in jedem Mann lauere ein empathieloses Sexmonster?

        • Es gäbe zum Beispiel die Forderung nach neutralen Bewerbungen, sprich die Bewerbungen werden ohne Foto und sonstige Hinweise auf irgendwas, was ausserhalb der Quali steht, u.A. auch Geschlecht,abgeschickt.

          Ist doch mal ein konstruktiver Vorschlag.

          Das wäre doch eine Lösung, aber leider gibt es auch hier Kritiker, die sicherlich fürchterlich erschrocken wären, wenn sie dann aus Versehen jemand mit Migrationshintergrund oder jemand der schwanger werden kann, einstellen.

          Naja, das zeigt sich eben spätestens beim Vorstellungsgespräch. Insofern ist das sowieso kein Allheilmittel gegen Diskriminierung.

          Zumindest hat aber dann jeder die gleiche Chance, seine Vorzüge überhaupt zu präsentieren.

          Bei KMUs verstehe ich die Bendenken bzgl. möglicher Schwangerschaft gut, man kann das eben nicht so einfach ausgleichen wie z.B. Siemens. Dabei ist die Lohn- bzw. Gehaltsfortzahlung nicht das Problem.

          Mit Quoten wird man aber auch nichts daran ändern.

        • Es geht nicht nur um Mädchen, lieber Nick, keine Sorge.

          Thema komplett Verfehlt, Maren.

          Es geht um unberechtigt übertriebene Kriminaltitätsängste, die feministsche Moralunternehmer gemeinsam mit reaktionär-autoritären Moralunternehmern systematisch schüren, zugunsten ihres eigenen politischen Profites und zulasten eines gesunden Grundvertrauens in Männer.

          Alice Schwarzer passte eigentlich schon immer gut zur BLÖDZeitung.

        • @Nick
          Ja, neutrale Bewerbungen fänd ich persönlich super. Weil, sein wir ehrlich, es ist oftmals wichtiger wer du bist als was du kannst.

          Ja, natürlich ist sowas erstmal ungünstig bei kleineren Betrieben. Andererseits sind das nunmal Dinge die passieren können, wenn man Menschen einstellt. Sie werden krank, schwanger, müssen andere Prioritäten setzen, etc.
          Als AG musst du da einfach vorsorgen, das ist deine Pflicht. Und bei ner Schwangerschaft hast du immerhin in der Regel >6 Monate Zeit.
          Da den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, also „Risikogruppen“ gar nicht erst einzustellen, bzw. dafür zu sorgen dass der MA im Fall der Fälle ganz schnell nicht mehr da ist (alles erlebt) ist eine Riesensauerei.

        • @Maren:
          Als AG musst du da einfach vorsorgen, das ist deine Pflicht.

          Es kommt natürlich darauf an, was der oder die AN macht. Wenn es um eine hohe Verantwortung für ein langfristiges Projekt geht, hat das oft recht wenig Sinn – wenn die AN sich dann mehrere Jahre in die Mutterschaft verabschiedet. Es dauert Monate bis teilweise Jahre, bis eine Ersatzkraft das komplette – sehr oft informelle – Wissen sich angeignet hat. Hinzu kommen u.U. die Strukturen der Kundschaft, da kann man auch oft nicht einfach jemand anders hinschicken und erwarten, dass es einfach wie bisher weitergeht.

          KMUs sind anders strukturiert als BMW oder Siemens, das „Humankapital“ ist da einfach nicht so leicht austauschbar.

          Da den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, also “Risikogruppen” gar nicht erst einzustellen, bzw. dafür zu sorgen dass der MA im Fall der Fälle ganz schnell nicht mehr da ist (alles erlebt) ist eine Riesensauerei.

          Krankheit ist noch kalkulierbar, idR handelt es sich maximal um Wochen. Sicher, jeder kann z.B.bei einem Autounfall sterben, aber da ist die Chance recht gering. Das ist höhere Gewalt.

          Es wird immer so getan, als hätten AGs einen Goldesel im Stall. Das haben sie aber nicht immer. Es geht oft darum, ob man sich Risiken überhaupt leisten kann, und im Zweifel lässt man es ganz sein (->stellt niemand ein)

        • Zum Thema Arbeitgeber und Schwangerschaften.

          Eine meiner Meinung recht elegante Lösung wäre es, jedem gewordenen Vater für 2 Jahre gesetzlich die 30h-Woche reinzudrücken. Das würde ziemlich schnell für mehr Vater-Sein sorgen, berufliche Nachteile angleichen und auch sonst ein paar tolle Effekte haben.

          Aber selbst wenn die SPD etwas ähnliches fordert, sehe ich hier keine realistische Chance zur Umsetzung, denn da würden die feministisch geprägten Gruppen ja Männern einen Vorteil einräumen müssen.

          • @Gerhard

            „Aber selbst wenn die SPD etwas ähnliches fordert, sehe ich hier keine realistische Chance zur Umsetzung, denn da würden die feministisch geprägten Gruppen ja Männern einen Vorteil einräumen müssen.“

            Du meinst die Männer wären dafür? Wie kommst du darauf? Sie würden ja auch weniger verdienen, ihre Karrierechancen wären evtl geringer, die die das nicht mitmachen wollen, zB wegen der Karriere, würden halt einfach trotzdem voll arbeiten. Es gibt genug Männer, die das als Angriff auf sich sehen würden.

        • Eine meiner Meinung recht elegante Lösung wäre es, jedem gewordenen Vater für 2 Jahre gesetzlich die 30h-Woche reinzudrücken.

          Auch dabei ist das Risiko bei Männern erheblich geringer. Wenn der schwer austauschbare AN wenigstens noch für 30h verfügbar ist, dann ist das meistens ein lösbares Problem.

        • @ Gerhard

          *Eine meiner Meinung recht elegante Lösung wäre es, jedem gewordenen Vater für 2 Jahre gesetzlich die 30h-Woche reinzudrücken. *

          Warum denn „reindrücken“?

          Wenn er Vollzeit weiterarbeiten will, z.B., weil er eine Partnerin hat, die hauptsächlich die Kinder versorgen will, soll er das nicht dürfen?

          Muss er 2 Jahre auf 30 h reduzieren?

          Das als Option anzubieten – kein Problem.

          Wobei natürlich klar ist, dass das Mehrkosten verursacht, die entweder von der Kapitalseite oder von der AN-Seite getragen werden müssen.

          Nichts ist schließlich umsonst.

        • @ Gerhard

          „Eine meiner Meinung recht elegante
          Lösung wäre es, jedem gewordenen
          Vater für 2 Jahre gesetzlich die
          30h-Woche reinzudrücken“

          Das selbstverständlich bei
          gleichem Lohn und ohne
          Nachteile für spätere
          Aufstiegschancen.
          Und klar man muss ihnen
          das reindrücken sonst
          bewegen sich diese sturen
          Böcke ja sowieso nie.

        • Muss er 2 Jahre auf 30 h reduzieren?

          Macht er sowieso nicht, notfalls sitzt er 10h zuhause vorm Rechner und die Frau wird entsprechend zusätzlich „eingestellt“.

        • @Luc

          »Vielleicht fällt dir beim erneuten Durchlesen des Strangs noch auf, dass Atacama, NP, Maren und Roslin sachlich am diskutieren waren«

          Sorry, auch beim nochmaligen lesen des Stranges ist mir der sachliche Anteil an marenleinchens Beiträgen entgangen.

          »als du mit dem “lass Gehirn wachsen” gekommen bist.«

          Das war eine Antwort auf marenleinchens biologische Nachteile der Frauen. Ich wollte beim wesentlichen bleiben. Findest du, ich hätte auch die häufigeren Fehlzeiten wegen Krankheit ohne Attest erwähnen sollen? Oder die Allergie gegen Überstunden?

          »Lass das doch einfach mal weg.«

          Bedaure. Erfahrungsgemäß verwechselt marenleinchen fehlenden Widerspruch mit Zustimmung.

        • @Gerhard

          »Eine meiner Meinung recht elegante Lösung wäre es, jedem gewordenen Vater für 2 Jahre gesetzlich die 30h-Woche reinzudrücken. Das würde ziemlich schnell für mehr Vater-Sein sorgen, berufliche Nachteile angleichen …«

          Es würde für weniger Vater-sein sorgen weil es Kinderlosen einen zusätzlichen Kostenvorteil vor Eltern verschaffen würde.

          Das Problem ist nämlich NICHT die Benachteiligung von Mütter gegenüber Vätern oder umgekehrt sondern die Benachteiligung von Eltern gegenüber Kinderlosen.

        • @Nick

          *Macht er sowieso nicht, notfalls sitzt er 10h zuhause vorm Rechner und die Frau wird entsprechend zusätzlich “eingestellt”.*

          Deshalb wohl muss man es ihnen „reindrücken“.

          Schließlich sollte die Freiheit der „Gerechten“ Vorfahrt vor der Freiheit der „Ungerechten“.haben.

          Solange ich bestimme, was gerecht ist, was nicht, habe ich damit auch kein Problem.

        • @Red Pill

          Im Grunde bin ich ein glorifizierter Hausierer (ich verticke Gerät an technische Institute). Besonders viele Frauen gibt es in meinem Feld nicht. Allerdings genießen diese einen besonderen Bonus.

          @Maren

          Diese Forderung unterstütze ich voll und ganz. Sie hat nämlich den Vorteil, dass man dann auch Männer einstellen kann, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.

        • @erzaehlmirnix

          »“Dann lasst euch doch einfach noch 100g-200g Gehirn wachsen und konkurriert fair.” … das entspricht fast den Durchschnittswerten eines Penis. Fast. Deiner ist dann wohl etwas kleiner^^«

          Heute mal wieder hormonell herausgefordert?

        • @ Neuer Peter

          „Im Grunde bin ich ein glorifizierter
          Hausierer (ich verticke Gerät an
          technische Institute). Besonders
          viele Frauen gibt es in meinem
          Feld nicht. Allerdings genießen
          diese einen besonderen Bonus.“

          Gehe ich richtig in der Annahme,
          dass es auch Frauen gibt die
          solche Geräte verkaufen?
          Bei technischen Instituten sind
          ja die Entscheider vorwiegend
          männlich. Und klar Sex sells.

      • An Christian und die anderen wg der 30h-Woche für Väter:

        „Du meinst die Männer wären dafür? Wie kommst du darauf?“

        Ich bin tatsächlich überrascht, wie selbst in diesem Blog die Meinung recht eindeutig dagegen ist. Ob man das jetzt zu Lasten des AN, AG oder des Steuerzahlers oder einer Mischform mit sozialer Komponente macht, da will ich mich gar nicht festlegen.

        Ich sehe jedenfalls keine berufsbedingten Nachteile, denn es kann jeden Mann zwischen 18 und 65 treffen. Ich sehe massive Vorteile für das Vatersein, eigentlich ist es sogar eine Voraussetzung für die Möglichkeit einer gleichberechtigten Elternschaft. Es ist aber auch sehr wichtig, um bei einer eventuellen Trennung halbwegs auf Augenhöhe zu sein, sei es in der Frage des Umgangs, des Aufenthaltbestimmungsrechts aber auch des Ehegattenunterhalts. Was auch ganz gut zu Deinem aktuellen Artikel paßt.

        Eine gute Maßnahme wäre es auch gegen Lohndumping. Wie es in eine Zeit hoher Arbeitslosigkeit reinpaßt, daß Frauen so schnell wie möglich wieder Vollzeit arbeiten sollen (Kitaausba), das erschließt sich mir nicht. Es wäre eine vielleicht effektive Maßnahme, die Geburtenrate zu steigern.

        Aus Sicht der Frauen gäbe es nun weniger Entschuldigungen, sich komplett für Jahre aus dem Berufsleben zu ziehen. Und natürlich weniger Ungleichbehandlung wegen potentiellen und auftretenden Schwangerschaften seitens des AG.

        Und es würde ein Problem an der Wurzel packen, wo Feminismus und Gleichstellungsbeauftragte nur an den Symptomen zu Lasten der Männer herumdoktoren. Quoten, angeblicher Paygap und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als exklusives Frauenthema. Man möchte also meinen, daß meine Forderung eine feministische sei, allerdings wären hier exklusive Frauenprivilegien und -Pfründe in Gefahr. Der Opferstatus wäre bedroht. Die Vormacht beim Jugendamt könnte bröckeln und die grenzenlose Wahlfreiheit weiblicher Existenz — von Kita-ab-6-Monate bis 10-Jahre-Auszeit — würde eventuell eingeschränkt.

        Äh, ich glaube ich habe vergessen, irgendwo Weltherrschaft unterzubringen. Natürlich ist es kein Allheilmittel, aber ein guter Anfang. Natürlich würden es die meisten Mütter begrüßen, würde sich der Vater mehr in die Familie einbringen können. und sie im Gegenzug eher die Möglichkeit hätten, in ihrem Job weiterzukommen.

        • @ Gerhard

          *Ich bin tatsächlich überrascht, wie selbst in diesem Blog die Meinung recht eindeutig dagegen ist.*

          Ich zumindest bin nicht prinzipiell gegen die Möglichkeit, das Anbeiten der Option, sondern gegen Dein Reindrücken.

          Jeder Vater, jede Mutter sollte je für ihre Partnerschaft über die zu ihnen individuell passende Rollenverteilgung entscheiden.

          Denen hat niemand etwas besserwisserisch-bevormundend „reinzudrücken“.

          Wenn die Option (2 Jahre 30-h-Woche für Väter) ANGEBOTEN wird (auch das Anbieten muss freiwillig sein, nicht jeder Kleinbetrieb kann es sich leisten, auf den einen und einzigen Spezialisten, den er für eine bestimmte Aufgbe hat, mal eben für 2 Jahre zu 25 % zu verzichten), muss VORHER klar sein, dass das

          1.) kostet und

          2.) wer die Kosten übernehmen wird.

          Damit nicht wieder wie so oft der Eindruck erweckt wird, soziale Wohltaten gäbe es umsonst, würden „vom Staat“ gezahlt etc.

        • Ja, Alexander, mir ist Deine starke Wirtschaftsliberale Haltung bereits aufgefallen. Da werden wir wohl nicht übereinkommen, ich bin für einen starken Sozialstaat. Ich stimme Dir auf jeden Fall zu, daß Familie eine individuelle Entscheidung beider ist und die entsprechenden Rollenmodelle zu akzeptieren sind, selbst wenn sie nicht in den Zeitgeist passen. Die Rahmenbedingungen sollten nur gerecht für alle sein.

          Aber besser weil Problemorientiert als eine Quote wär das doch auch für Dich, oder?

  21. @Christian

    Ich schrieb ja auch „bei gewissen Herren hier“ und nicht „alle“.
    Aber die die nicht so schreiben, schreiben tendenziell halt auch wenig dagegen wenn ein anderer es tut.
    Was sie durchaus tun wenn es gegen ihre Gruppe geht.

    Du versuchst relativ differenziert zu sein und einige andere auch (kann mir nicht jeden Nicknamen merken udn zuordnen).

    • Ich kann ziemlich gut verstehen, wenn hier in der Kommentarhölle insbesondere Frauen nicht mehr mitlesen möchten. Mir erscheint das hier oft genug als linksgedrehter Mädchenmannschaftsmob. Und ich mag es nicht, weil es schlußendlich „meiner Sache“ schadet.

      Wenn man wieder einer von Frauenimporten schwadroniert, Roslin Textwüsten produziert oder irgendein Beitrag von Clochard oder derdiebuchstabenzählt kommt, würde ich mir wünschen, daß Christian mal ein bisschen mehr als Hausherr agiert. Der Spagat zu typisch feministischen Kommentarzensur ist natürlich nicht leicht.

      Aber ich weiß, mit einem Frauennick würde ich jetzt die Antwort bekommen, ich würde ja nur beim Manne um Schutz betteln. Und genau sowas ist einfach für’n Arsch.

      Wie wäre es denn mit einem Ratingmechanismus für den Blog, der Schwachsinn einfach ins Nirwana wertet?

      • Aha, weil es DEINER Sache schadet, muss man Textwüsten von Roslin löschen. Alle Texte von Roslin sind Textwüsten?

        Kommentarhölle wird durch einen Spagat (zu?) feministischer Kommentarzensur zum Kommentarhimmel! :mrgreen

        „Wie wäre es denn mit einem Ratingmechanismus für den Blog, der Schwachsinn einfach ins Nirwana wertet?“

        So wie bei #aufschrei twitter, Kritiker werden durch die Kommentatoren gesperrt.

        Die Mehrheit verbietet den Minderheiten das Wort.

        Bei Zensur seid ihr Femis nie um eine Idee verlegen…

      • @ Gerhard

        * … Roslin Textwüsten produziert … *

        Welche Teile meiner Textwüsten hättest Du denn gerne zens … , äh, gelöscht?

        Und warum?

        Wer zwingt Dich eigentlich, die zu lesen?

        • „Wer zwingt Dich eigentlich, die zu lesen?“

          Lese ich auch gar nicht, ich überfliege die höchstens. Wenn Du gelesen werden willst, dann pass Dich gefälligst Deinen Lesern an. Zeig ein Mindestmaß an Respekt und kürze Deine immerwiederkehrenden Tiraden auf ein akzeptables Maß. Und laß den Mist mit dieser merkwürdigen Schreibweise. Feminist.i.in oder sowas. Ich lese auch keine gegenderten Texte weil die Verfasser sich nicht die Mühe machen meinen Lesefluß nicht zu stören.

          Der Punkt ist nämlich, daß Du ziemlich viel Zeit und Mühe in Deine Texte liest. Und Deine Leser belohnen Dich dafür mit ihrer Aufmerksamkeit und Zeit. Ohne Leser kannst Du das nämlich genausogut in Dein Tagebuch schreiben.

          Warum ich hier einige Texte nicht haben will? Weil ein paar Trolls jede konstruktive Diskussion kaputt machen können.

        • „Weil ein paar Trolls jede konstruktive Diskussion kaputt machen können.“
          Ts,ts,ts, darauf hätte man ja kommen können, wenn man diese gepflegten argumentativen Linien verfolgt.

          Dennoch: Was waren gleich Deine Argumente?

        • „Dennoch: Was waren gleich Deine Argumente?“

          Das ist schon immer das Problem von Beate.
          Sie hatte nie Argumente.

          Sie zielt auf meine Eier, die ich mir erstmal wachsen lassen sollte!

          Alsö(kein o) erwarte von Beate keine Argumente! :mrgreen:

        • @Dummerjan

          „Dennoch: Was waren gleich Deine Argumente?“

          Als Feminist braucht es keine Argumente! Nur so ein Gefühl reicht schon!

          Und wenn das nicht hilften sollte, dann redest Du etwas orakelhaft von Genderstudies!

          Gender ist immergut! Weil es eben Gender gibt. Kritik daran nur Trollerei ist!

          Dann ist:sind auch Chistian und Adrinan zufrieden!
          (Oder so)

      • @ Gerhard

        *Lese ich auch gar nicht, ich überfliege die höchstens. *

        Dann ist doch alles bestens.

        * Wenn Du gelesen werden willst, dann pass Dich gefälligst Deinen Lesern an.*

        Meine Leser?

        Haben die Dich beauftragt, für sie zu sprechen?

        Oder ist es Deine private Anmaßung für „meine Leser“ zu sprechen?

        *Zeig ein Mindestmaß an Respekt und kürze Deine immerwiederkehrenden Tiraden auf ein akzeptables Maß. *

        Das akzeptable Maß bestimmen ich und meine Leser, indem sie lesen oder nicht.

        Du lässt es.

        Gut so.

        Das respektiere ich, Anmaßung nicht.

        * Und laß den Mist mit dieser merkwürdigen Schreibweise. Feminist.i.in oder sowas. Ich lese auch keine gegenderten Texte weil die Verfasser sich nicht die Mühe machen meinen Lesefluß nicht zu stören.*

        Es ist ein Stilmittel, das den Lesefluss stören soll.

        Deshalb werde ich darauf auch nicht verzichten.

        Du musst es ja nicht lesen.

        *Der Punkt ist nämlich, daß Du ziemlich viel Zeit und Mühe in Deine Texte liest. *

        Wahrscheinlich „legst“.

        Das täuscht.

        Ich schreibe sehr schnell, fast so schnell, wie ich rede, investiere also nicht sehr viel Zeit.

        Daher auch meine häufigen Tippfehler.

        *Und Deine Leser belohnen Dich dafür mit ihrer Aufmerksamkeit und Zeit. Ohne Leser kannst Du das nämlich genausogut in Dein Tagebuch schreiben.*

        Du bist „meine Leser“?

        Wenn ich meinen Stil verändern muss, um von Dir mit Deiner Aufmerksamkeit und Zeit belohnt zu werden, muss ich auf den Lohn wohl verzichten.

        *Weil ein paar Trolls jede konstruktive Diskussion kaputt machen können.*

        Nein, das können sie nicht.

        Wenn man sie nicht liest, nicht auf sie eingeht.

        Außerdem: Was ist eine konstruktive Diskussion?

        In der nur Meinungen zum Ausdruck kommen, die Dir behagen, inhaltlich und stilistisch?

        • @Roslin

          Darum geht es doch auch bei diesem Breitmachmackern-Kram.

          Es soll das Verhalten von Wildfremden bestimmt werden.

          Du bist zB hier der Macker, der sich mit Textwüsten und einer nicht genehmen Sprache in diesem Blog breitmacht.

          Das sollst Du gefälligst nicht dürfen.

          Roslin, lerne Dich zu Benehmen, lerne dem neuen Adel zu huldigen.

          Auch Deine Aussprache lässt zu wünschen ..

          Du darfst niemals mehr schreiben *der Papst*, das muss *der oder die Papst oder Papstin (kein ä!) heißen! Merke er sich das mal!

          Du Textwüstling. 8)

      • @Gerhard

        »Wie wäre es denn mit einem Ratingmechanismus für den Blog, der Schwachsinn einfach ins Nirwana wertet?«

        Coole Idee.

        »Und ich mag es nicht, weil es schlußendlich “meiner Sache” schadet.«

        -11.

        • „»Und ich mag es nicht, weil es schlußendlich “meiner Sache” schadet.«“

          Der ist gut! War mir vor lauter Aufregung nicht aufgefallen!

          Der ist wirklich gut, ob der das auch weiß?

        • „der Schwachsinn einfach ins Nirwana wertet?“

          Sind die Schwachsinnigen nicht schon in der Glückseligkeit?

          Oder in der Hölle auf Erden?

          Und was machen die, denen erst Eier wachsen sollen?

    • @Atacama
      „Aber die die nicht so schreiben, schreiben tendenziell halt auch wenig dagegen wenn ein anderer es tut.“

      Das hat häufig aber auch den Grund, dass bestimmte Diskussionen in der Vergangenheit schon geführt wurden, und zwar manchmal über mehrere Tage hinweg. Wenn die Fronten geklärt sind, hat man nicht so große Lust dazu, noch mal dasselbe zu tippen …

      „“Ich fühle mich für Dinge beschuldigt die ich nicht getan habe und beschuldigt, Dinge zu denken die ich nicht denke und per Geschlechtszugehörigkeit in eine böse Ecke gedrängt in der ich mich nicht sehe (was aber sicherlich nur an neurotischem Narzissmus oder narzisstischer Neurotik liegt oder so) und ich will das nicht.“

      Das finde ich durchaus nachvollziehbar. Nur: was macht man damit? Eine Möglichkeit ist natürlich, bestimmte Leute auf die private ignore-list zu packen – da sind bei mir ein paar männliche und weibliche Kommentatoren aufgrund nachgewiesener extremer Leseschwäche gelandet.

      Oder man macht sich die Mühe und haut ein „du kommst eh nicht aus deinem Projektions- und Selbstgespräch-Modus raus, hat mit mir nichts zu tun, deshalb lohnt sich keine Diskussion“ raus.

      Aber die konfliktfreie, ideale Diskussionskultur wird es bei solchen oft emotional aufgeladenen Themen wohl nicht geben.

    • Und wie wärs wenn ihr die vermeintlich frauenfeindlichen Äußerungen mal vor allem auf die bezieht die in paranoider Weise das „männliche Mackertum“ anprangern?

      Fühlt ihr euch zu sehr angesprochen weil für euch Männer auch erst mal Macker sind die sich überall breitmachen?

  22. „Ich könnte jetzt natürlich sagen: Siehst du mal, wie man sich als Mann in unserer Gesellschaft ständig fühlt, aber das wäre dann doch etwas kindisch.“

    Das war klar dass das kommt.
    Das hilft mir nicht weiter, selbst wenn ich es als „Lektion“ bräuchte was ich nicht tue.
    Bei den meisten Leserinnen ruft sowas garantiert bloß Ärger und Unverständnis hervor als Zugewandheit.

    Im Übrigen könnte ich aufgrund einiger Erfahrungen auch einiges negatives über „die männer“ berichten, ich tue es aber nicht oder streue ständig wahllos geschlechtsbezogene Seitenhiebe gegen männliche Schreiber aus.
    Weil ich weiss, dass man seine eigenen persönlichen Probleme und Geschichten nicht an Wildfremden auslassen sollte.

    Wenn man selbst nur die eigene Position kennt und in dieser (heterosexuelles Bezieungsleben vorausgesetzt) Frauen immer „Täter“ waren, ist es für manche offenbar schwer, sich vorzustellen, dass es das auch in umgekehrt gibt?

    • Es fällt mir gar nicht schwer, mir das vorzustellen. Ich weiß genau, dass es Frauenfeinde gibt. Und ich habe dir bereits zugestanden, dass es sie auch in diesem Blog gibt. Und so sehr ich ihre Verbitterung bisweilen auch nachvollziehen kann, so fände ich es auch besser, hielten sie sich etwas zurück.

      Aber falls wir meinen kleinen Einwurf vertiefen wollen: Die schlechten Erfahrungen, die Männer auf Beziehungsebene mit Frauen machen, haben natürlich auch ihr Äquivalent auf Frauenseite. Was meiner Meinung nach derzeit keine Entsprechung hat, ist das männerfeindliche Hintergrundrauschen unserer medialen und politischen Landschaften.

    • @Atacama

      »… Zugewandheit«

      Auf eure Zugewandheit verzichtet man(n) ab einem bestimmten Erfahrungsniveau gerne und ohne jede negative Entziehungsfolgen.

  23. @ddbz

    „Was wird das jetzt? Wieder die Leier von den bösen Männern, die die armen Frauen fertig machen? “

    Lies einfach nochmal.

    War ja klar dass jetzt das meinungsäußerungs und Zensurgeschrei losgeht.

    „Es glaubt doch wohl niemand, daß solche Meinungen weg sind nur weil diese nicht mehr gesagt werden dürfen.“

    Ich wiederhole die Frage in bezug auf den Stein des Anstoßes.

    Aussage:

    „Mir ist auch schon aufgefallen, dass Menschen kein Problem haben, ihre Köpfe am Sitz anzulehnen. Also ich brauch keinen fremden Kopfschmalz und Schuppen an meinem Sitz!“

    Antwort:

    „Es ist noch viel schlimmer als du denkst!

    Du hast bestimmt schon mal die Luft eingeatmet die ein Vergewaltiger, Macho oder zumindest ein Sexist ausgeatmet hat.

    Nur die Befreiung vom Körperlichen kann die Rettung bringen.
    Der Feminismus wie unser Zeitgeist ist auf dem richtigen Weg das körperliche zu überwinden, für nichtig zu erklären und uns alle in das Paradies schöner, guter Lichtwesen zu führen.“

    erkläre mir bitte, was exakt daran eine „Meinung“ sein soll. Lass dir ruhig Zeit.

    Das ist unhaltlich in etwa so konstrultiv als würde ich dir abgrund dieses Postings hier unterstellen, du seist impotent. Was ja ohnehin typisch für deutsche Männer sei. Und ausserdem stinkst du.

    Völlig losgelöst von jeglichem Sinn, Kausalität und inhaltlichem Bezug. Einfach nur so. Um ein bisschen herumzubeleidigen, denn schliesslich ist es völlig klar dass ich damit nur den Zweck verfolge, dich zu ärgern. Ob es klappt steht auf einem anderen Blatt aber das ist die Intention.

    Solche Trollposts sind einfach unnötig, mit dem Verbot von „kritischen Äußerungen“ hat das wenig zu tun. Sie sollten eben inhaltlich irgendwo passen.

    „Gibt es hier sowas auch gegen Frauen? Ich kann mich nicht an solche Forderungen erinnern.“

    Wo hat denn eine Frau zuletzt etwas ähnliches geschrieben? Wenn es passiert, sollte natürlich das gleiche gelten.

    • „Solche Trollposts sind einfach unnötig, mit dem Verbot von “kritischen Äußerungen” hat das wenig zu tun. Sie sollten eben inhaltlich irgendwo passen.“

      Das bestimmst jetzt Du, was „einfach unnötig“ ist.
      Wenn man will, könnte man schon einen inhaltlichen Zusammenhang herstellen.

      Wenn Dir die Äusserung nicht passt, sag es IHM.

      „Und ausserdem stinkst du.“

      Du glaubst wirklich mich mit sowas beleidigen zu können? Nebenbei würde eine Impotenz einen Haufen Ärger sparen!

      Davon ab, daß dier in Rede stehende Kommentar eine andere Qualität hat, würde eine solche Beleidigung doch nur auf Dich selber zurückfallen.

      Kommentare wie:

      „“Du kannst dich hier wie ein Arschloch benehmen und trotzdem stellen sich genug Leute hinter dir.”“

      kommen übrigens von einer Frau! 🙂

      Was Du forderst ist Zensur, am besten noch beim Schreiber selber. Ich glaube langsam Du möchtest auch in Roslins Ausschuss?

      • Zensur hat sie nicht gefordert. Sie hat gesagt, dass einige Kommentatoren hier sie nerven. Was ich nachvollziehen kann.

        Du gehörst übrigens auch zu den Leuten, die sehr schnell mal was in den falschen Hals bekommen.

        • „Zensur hat sie nicht gefordert. Sie hat gesagt, dass einige Kommentatoren hier sie nerven. Was ich nachvollziehen kann.“

          Ich kann das auch nachvollziehen, aber sie hat gefordert :

          „Da würde ich ehrlichgesagt als Blogbetreiber hin und wieder mal ans Aufräumen geht..“

          Also die von ihr gemeinten Kommentare löschen.

          „Du gehörst übrigens auch zu den Leuten, die sehr schnell mal was in den falschen Hals bekommen.“

          Das kann sein, nur was hat das hiermit zu tun?

  24. @Adrian

    Ich habe auch keine Geisel genommen und damit gedroht sie zu erschiessen wenn Christian nicht tut was ich will, oder?
    Ich habe eine Anmerkung gemacht eine Kritik oder einen Apell was auch immer. Das ist alles.

  25. „Langweilige Muckefuck-Blogs, in denen auf (vor allem weibliche) Empfindlichkeiten Rücksicht genommen wird, gibt es schließlich genug.“

    Es geht hier nicht um Befindlichkeiten, sondern um Diskussions(zer)störung.
    Denn oft geht man halt darauf ein ud will es nicht stehenlassen und dann zerfasert alles.
    Jetzt wurde auch in unzähligen Postings über alles andere, nur nicht das Thema gesprochen.
    Ich habe apelliert, in Zukunft etwas mehr beim Thema zu bleiben oder wenigstens, wenn man auf ein Posting antwortet auch tatsächlich auf das posting (also inhaltlich) zu antworten. Dazu zwingen kann ich natürlich nicht.

    @ddbz

    „Du glaubst wirklich mich mit sowas beleidigen zu können? Nebenbei würde eine Impotenz einen Haufen Ärger sparen! “

    impotenz ist nicht gleichbedeutend mit Libidoverlust oder?

    Es geht wie ich bereits schrieb nicht darum ob es egal oder tief treffend ist, sondern dass es ein Störfaktor ist.
    Es gibt einfach eine gewisse Diskussionskultur die gewahrt werden sollte, sonst sieht es am Ende so aus^^

    http://www.myvideo.de/watch/1024879/Kalkofe_Talkshow

    • Schon richtig. Wir haben hier mittlerweile in jedem zweiten Eintrag eine Meta-Diskussion über die Diskussionskultur. Ist an dieser Stelle aber auch nicht weiter schlimm. Dass die Breitmachtusse einen an der Waffel hat, ist klar ersichtlich.

      Ansonsten lautet das vorläufige Fazit: Die Trolle haben keinen Bock, weniger zu trollen und Christian hat keinen Bock, „hart durchzugreifen“. Finde ich gut so.

      Wollen wir dann vielleicht mal wieder ein wenig warten, bis wir die nächste Meta-Diskussion vom Zaun brechen?

    • Das stimmt. Einige der entfernten Sachen habe ich vorher noch gesehen. Ich hätte das meiste was ich gesehen habe nicht gelöscht. Aber das ist ja nun seine Sache.

      Aber das kann doch nicht bedeuten, daß er nun auf Zuruf alles löschen sollte was jeweils jemandem nicht gefällt.

      Das Problem ist dann doch, dem einen gefällt das nicht, dem anderen jenes nicht. Wenn er es jedem recht machen wollte, wäre er nur noch zum Löschen hier.

  26. Ist das reale, das eigentliche Problem, worauf die „Beschwererinnen“ sich nun beziehen, dass Männer so in Bussen und Zügen sitzen wenn sie alleine sind, oder wenn sie tatsächlich jemanden einschränken?

    Also ich sitze immer so im Zug : Beine übereinander-geschlagen und weit nach vorne gerutscht so dass ich meine Beinfreiheit geniessen kann, und ich schränke niemanden ein.
    Wenn einer sich neben mich setzen will, mach ich gleich Platz, bin ich trotzdem ein Chauvi?

    Sollte es tatsächlich so sein, dass es nur um dieses von aussen ersichtliche „Breitmachen“ das störende ist, müssde man sich im Umkehrschluss doch auch darüber beschweren können, dass Frauen manchmal sehr aufdringlich gekleidet sind, wie hier im Thread schon mehrfach angesprochen.

    • „Sollte es tatsächlich so sein, dass es nur um dieses von aussen ersichtliche “Breitmachen” das störende ist,“

      Ich glaube auch, daß es darum geht. Die Femis wollen bestimmen, wie sich jemand, als Mann, zu verhalten hat. Sie wollen die DefMa über das was richtig ist und was falsch ist.

      Sie wollen bestimmen was gesagt, was getan werden darf, wo man wie und wie lange hinschauen darf.

      Dieser Breitmachkram ist nur eine neue Spielart der immer gleichen Geschichte.

      Umkehrschlüsse sind natürlich in deren Denken nicht zulässig. Frauen kleiden sich nicht aufdringlich! Das musst Du einfach verstehen. Wenn überhaupt sind Deine Blicke aufdringlich.

      Ich bin nur gespannt, wann den Menschen entgültig der Kragen platzt. Noch scheint es ja nicht soweit zu sein.

  27. Pingback: Theorien innerhalb der Gender Studies | Alles Evolution

    • Nur gut, dass diese „Frauenmeinung“ mit ihrem billigen Mario Barth-Humor und ihre drei, vier „Taff“- und Assi-TV-guckenden Fangirlies völlig irrelevant, unbedeutend ist.

      • Edit: abgesehen davon kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Seite ernst gemeint ist. Das Niveau hebt der satirische Charakter des Geschreibsels aber nicht maßgeblich.

      • Nicht ernst gemeint? Die Frau haut ihre Thesen doch recht zackig raus und wenn sich in den Kommentaren Leute beschweren, heißt es nur „Es ist eine Liste aus Frauensicht“ (sprich, darüber kann mit einem Mann nicht diskutiert werden, auch wenn es um ihn geht). Kann natürlich eine milde Form von „Kill all men“ sein – „aber bitte, das sieht doch jeder, dass das nicht so gemeint ist, das muss man doch nicht dranschreiben“…

        Nicht relevant? Die Frau wird immerhin zu einer Radiosendung eingeladen, in der (ernsthaft) über Männlichkeit diskutiert werden soll. So bin überhaupt auf die gestoßen: http://genderama.blogspot.de/2013/03/leserhinweis-milde-manner-luschen-und.html

        Also sprich: Wenn’s einem nicht gefällt, am besten ignorieren, aber nicht klein reden.

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