Teste dein Gender Studies Wissen!

Stefan berichtet aus einen Text aus den Gender Studies:

1. Frage

1a. Erklären Sie die gendertheoretischen Fachtermini Sex und Gender. (1P)

1b. Erläutern sie anhand von Ergebnissen der Genderforschung, warum es wissenschaftlich unhaltbar ist aus sex gender abzuleiten (sex -> gender, d.h. z.B. aus der Konstitution geschlechtlicher Körper eine bestimmte Berufswahl abzuleiten). (3P)

2. Frage

Personalstatistiken zu wissenschaftlichen Einrichtungen wie Universitäten liefern Darstellungen, für die geschlechterbezogen ein Leaking-Pipeline-Phänomen bzw. ein Gender Gap festgestellt werden.

2a. Erläutern Sie die Fachbegriffe Leaking-Pipeline-Phänomen und Gender Gap. (1P)

2b. Erklären Sie die Hintergründe der hohen Männerquoten in den Ingenieurwissenschaften anhand der Forschungsergebnisse (1) zum Image/Status der Ingenieurwissenschaften und (2) zu den geschlechtsspezifi-schen Aufgaben- und Fähigkeitszuschreibungen (Sozialisation, geschlechtsspezifische Arbeitsteilung etc.).

(Welche geschlechtsspezifischen Vorteile werden Männern diesbezüglich geboten?) (10P)

3. Frage

3a. Erläutern Sie den Begriff „androzentrische Wissenschaftsgeschichte“. (1P)

3b. Wie lässt sich aus Sicht der Genderforschung eine androzentrische Geschichtsschreibung der Ingenieur- und Naturwissenschaften überwinden? (3P)

4. Frage

4a. Beschreiben Sie fundiert, wie es historisch seit dem 18. Jahrhundert in Europa zum Ausschluss von Frauen aus den Natur- und Technikwissenschaften kam. (10P)

4b. Warum kam es nach der Zulassung von Frauen zum Studium um 1900 in Europa nicht sofort zu einem völlig ausgeglichenen Geschlechterverhältnis in allen Fachbereichen? (4P)

5. Frage

Erklären Sie, in welchen Zusammenhang der geschlechtsspezifische Personalbestand und die Theorien der Naturwissenschaften von der Genderforschung gebracht werden. (3P)

6. Frage

Beschreiben Sie ausführlich am Beispiel der Gehirnforschung, wie die Genderforschung den psychobiosozialen Ansatz der kognitiven Geschlechterdifferenzen begründet. (10P)

7. Frage

Erläutern Sie, was die Genderforschung unter “Technology of Gender“ versteht und illustrieren Sie dies kurz beispielhaft anhand von drei technischen Artefakten / Geräten. (3P)

8. Frage

8a. Beschreiben Sie an einem Beispiel, in welcher Weise in technische Geräte / Artefakte bzw. in Technologien Genderscripte eingeschrieben werden. (3P)

8b. Wieso werden Genderscripte meistens von den Technikentwickelnden nicht bemerkt? (2P)

9. Frage

Das objektivistische Selbstverständnis der Naturwissenschaften wird durch die Wissenschaftsforschung / Social Studies of Science grundlegend in Frage gestellt.

9a. Erläutern Sie die zentralen Kritikpunkte an diesem Verständnis durch die Wissenschaftsforschung. (3P)

9b. Welche Konsequenzen hat das neue kritisch rekonfigurierte Wissenschaftsverständnis der Wissenschaftsforschung für zukünftige naturwissenschaftliche Forschung über Geschlecht? (3P)

10. Frage

10a. Erläutern Sie das von der Wissenschaftsforschung formulierte Verständnis von der Gestaltungs-flexibilität technischer Problemstellungen und der Gestaltungsflexibilität technischer Lösungsansätze. (4P)

10.b Welche Konsequenzen hat die gendertheoretische Perspektive einer Ko-Konstruktion von Technik und Geschlecht für zukünftige Technikentwicklung? (4P)

11. Frage

11a. Wieso sind aus Sicht der Wissenschaftsforschung gerade auch wissenschaftliche Sprache bzw. Fachtermini nicht frei von gesellschaftlichen Implikationen? (2P)

11b. Welche gesellschaftlichen Hintergründe und Auswirkungen können verschiedene Varianten von Geschlechternarrativen in den Naturwissenschaften haben? Erläutern sie dies anhand unseres besprochenen Beispiels aus der Zellbiologie. (4P)

12. Frage

Erläutern Sie auf der Grundlage der Forschungsergebnisse von Wendy Faulkner, Ulf Mellström und Gloria Miller, wieso Technik mit (einer bestimmten Art von) Männlichkeit assoziiert wird. (10P)

13. Frage

Obwohl das Konzept der wissenschaftlichen Objektivität eine Abwesenheit von persönlicher Perspektivität impliziert, erscheint es trotzdem auf männliche Erkenntnissubjekte bezogen.

13a. Erläutern Sie die gendertheoretischen Erklärungen dieses Paradoxons. (4P)

13b. Wie könnte Objektivität aus kritischer gendertheoretischer Perspektive neu konzeptualisiert werden? (2P)

14. Frage

14a. Erklären Sie den “Doing-Gender“ – Ansatz.

(Was bedeutet Doing Gender? Wieso wird dieser Ansatz den konstruktivistischen Theorien zugeordnet? Welcher zentrale Kritikpunkt formuliert die Doing-Gender-Perspektive am verbreiteten alltäglichen Verständnis von Geschlecht?) (6P)

14b. Inwiefern können Abbildungen in naturwissenschaftlich-technischen Lehrbüchern als Doing-Gender-Vorgang aufgefasst werden? (2P)

15. Frage

Geschlechtergerechte Wissenschaft wird auf der Grundlage von drei Säulen entwickelt: Frauenförderung, Gender Mainstreaming, Genderforschung.

Beschreiben Sie diese drei Säulen in ihren wesentlichen Charakteristika und stellen Sie ihre möglichen Bezüge und Wechselwirkungen untereinander dar. (8P)

16. Frage

16a. Welche gesellschaftlichen Auswirkungen kann eine androzentrische / sexistische Sprache haben? (2P)

16b. Schreiben Sie diesen kurzen Textabschnitt in eine geschlechtergerechte und zugleich sprachlich ansprechende Textfassung um:

“Die Universität bietet angehenden Ingenieuren hervorragende Studienbedingungen und hat schon viele fachmännische Leiter großer weltweit anerkannter Firmen hervorgebracht. Ein Student der Ingenieurwissenschaften profitiert darüber hinaus von guten Kontakten seines Fachbereiches zur Industrie, die ihm zahlreiche Möglichkeiten für Praktika bietet. International renommierten Gastdozenten aus dem Ausland stehen außerdem für sich und ihre Gattinnen schöne Unterkünfte in einem Gästehaus zur Verfügung.“

(dieser Text ist rein fiktiv und erhebt keinen Anspruch auf Realitätstreue…) (4P)

Wer also sein Wissen testen möchte, der möge bitte die Fragen beantworten. Wer nach der Beantwortung der Fragen noch etwas dazu schreiben will, warum der Test sehr ideologisch sind oder wie er die Fragen beantworten würde, wenn es nicht um die Punkte, sondern seine persönliche Sicht der Dinge gehen würde, der kann das natürlich auch gerne dann noch machen.

Zugelassene Hilfsmittel: Das Internet

197 Gedanken zu “Teste dein Gender Studies Wissen!

    • Ja, das ist die Wiederkehr der obligatorischen ML-Studieninhalte in ALLEN Studiengängen. Derselbe Gestus. Dieselbe Arroganz der Macht. Dieselbe psychische Wirkung: Ein veritabler Gesslerhut, ,der da aufgebaut wird.

      Unglaublich eigentlich. Und doch Realität.

        • 15. Frage

          Geschlechtergerechte Wissenschaft wird auf der Grundlage von drei Säulen entwickelt: Frauenförderung, Gender Mainstreaming, Genderforschung.

          Beschreiben Sie diese drei Säulen in ihren wesentlichen Charakteristika und stellen Sie ihre möglichen Bezüge und Wechselwirkungen untereinander dar.

          Frauenförderung ist der euphemistische Begriff, der die sexistisch mitivierte Privilegierung von Frauen bezeichnet.

          Gender Mainstreaming ist das politische Instrument, mit dem die sexistische Privilegierung von Frauen gesellschaftsumfassend verwirklicht werden soll.

          Genderforschung ist die Pseudowissenschaft, die eine generelle Benachteiligung von Frauen gegenüber Männern behauptet, um die sexistische Privilegierung von Frauen als gerechtfertigte Kompensation darzustellen und damit zu legitimieren.

          Krieg ich auch einen Punkt? 😦

        • Du kriegst ein Bienchen! 🙂

          Allerdings ist „kriegen“ auch ein androzentrisches Wort, das kritisch reflektiert werden sollte. Es ist verwandt mit „bekriegen“ und „Krieg“. Es sollte daher eher durch das weibliche „geben“ ersetzt werden.

          Z.B. so: „Gibst du mir einen Punkt?“
          oder: „Wird mir ein Punkt gegeben?“

          Das wäre eine fortschrittliche, geschlechtergerechte Ausdrucksweise. 😉

          Oder sagen wir besser gendergerecht. Das klingt positiver.

      • Gut auf den Punkt gebracht.

        Ich habe die DDR als Kind erlebt und kann es daher bestätigen.

        Das größte Geheimnis für mich: Es macht doch einen Riesenfetz, diesen Schwachsinn als Student zu verarschen. Für mich wäre so ein Seminar ein echtes Highlight.

        Für mich ist eher erschreckend, wie angepaßt Studenten und Dozenten sind, obwohl es keine ernst zu nehmenden Repressionen gibt.

        Es sollte mal jemand aus solchen Seminaren berichten. Und zwar permanent.

      • @ Peter

        *Krieg ich auch einen Punkt? *

        Von mir bekämst Du 10 Punkte.

        Die Genderstud.I.erte wird Dich von ihren „Weißen Rittern“ aus dem Seminarraum prügeln lassen oder selbst empört hinausstürmen und verkünden, ihr sei gerade ungeheuerlicher, unverzeihbarer Tort angetan worden, als Frau und Lesbe sei sie gerade tödlch beleidigt worden.

        Wahrscheinlich würdest Du relegiert.

      • Ich musste auch unweigerlich an die DDR denken. Ich habe in der DDR zwar nicht studiert, aber bis zur 10. Klasse miterlebt und das erinnert mich stark an Staatsbürgerkunde. Die Vokabeln waren andere, die das Prinzip das Selbe. Es wird nicht die Befähigung zu wissenschaftlichen Arbeiten geprüft, sondern die korrekte Gesinnung durch Abfragung von vorgekautem ideologistischem Einheitsbrei.

  1. „Wissenschaftsforschung / Social Studies of Science grundlegend in Frage gestellt“ Oh, wie revolutionär!
    Das ist völliger bullshit und kann nur von jemandem kommen, der keine Ahnung hat- weder von Wissenschaft noch von den Sozialwissenschaften noch von deren Theoriengeschichte.

    Oder was hat Heisenberg nochmal entdeckt?
    Oder Gödel?

    Und warum gab es Anfang des 19. Jhds die Auseinandersetzung um den Empiriokritizismus?

    • So etwas wie den von dir zitierten Satz kann man nur schreiben, wenn man völlig unbelastet von jeglicher Berührung mit Wissenschafttheorie / Erkenntnistheorie ist.

      Gruselig, wie hier Einbildung und reale Kompetenz auseinander klaffen.

    • Eine „Welt an sich“ lässt sich nicht erkennen. Dieses erkenntnistheoretische Grundproblem war schon den griechischen Skeptikern bekannt. Die Genders tun so, als sei das auf ihrem Mist gewachsen und etwas völlig Neues, Revolutionäres gar, so als hätten Naturwissenschaftler nie eine Vorstellung von den Grenzen ihrer Erkenntnisfähigkeit gehabt.

      Was für eine aufgeblasene Ignoranz!

      • @Peter
        „Die Genders tun so, als sei das auf ihrem Mist gewachsen und etwas völlig Neues, Revolutionäres gar, so als hätten Naturwissenschaftler nie eine Vorstellung von den Grenzen ihrer Erkenntnisfähigkeit gehabt. “

        Exakt.
        Die Wissenschafts- und Erkenntnistheorie (als Zweig der Philosophie) wird seit mindestens gut 200 Jahren fast ausschließlich von der Physik angetrieben. Die Erkenntnisse und Modelle der Physik werfen die erkenntnistheoretischen Fragen auf und stoßen die Debatten an. (Ausnahme vielleicht der sog. „Positivismusstreit in der deutschen Soziologie“ Ende der 60er – aber auch nur eine kurze und wenig fruchtbare Episode.)

        Aber weil Genderisten ja meinen, sich mit Naturwissenschaft nicht beschäftigen zu müssen, weil das ja eh alles so penetrang „androzentrisch“ sei, können sie es natürlich nicht wissen.

        Unwissenheit ist Macht!
        (Und Krieg ist Frieden … usw.)

        „Was für eine aufgeblasene Ignoranz!“

        In der Tat!

  2. “Schreiben Sie diesen kurzen Textabschnitt in eine geschlechtergerechte und zugleich sprachlich ansprechende Textfassung”

    Also, das klingt wie ne Herausforderung. Geschlechtergerecht und sprachlich ansprechend. Schafft das eine*r*s?

    • und zugleich sprachlich ansprechende

      Da hat man wohl daraus gelernt, dass die Aufgabe sonst eine Einladung für Karrikaturen wird, die man dann auch noch belohnen muss.

      !Der Universität bietet den Ingeneerenden gute Bedingung_in und hat schon viele fachmenschische Leiter_Innen und Leitern* hervorgebracht.
      Gästinnen aus dem Ausland stehen für sich und ihre Ganter schöne Unterkünfte in einem zu Gast seienden-haus zur Verfügung. !

      Obwohl, „zur Verfügung stehen“ geht eigentlich mal gar nicht! Nichts und niemand steht zur Verfügung, solche Formulierungen fördern rape culture und dürfen gar nicht mehr erst gedacht werden.

      Schwierig fand ich die Passage mit den schon vielen hervorgebrachten Leitern. Wenn ich das gendere, verharmlose ich damit nicht die systematische Privilegierung der Vergangenheit, in der ungerechtfertigterweise mehr Männer* befördert wurden? Ich will ja schließlich keine Unterdrückung leugnen nicht.

      • @ david

        „Schwierig fand ich die Passage mit den schon vielen hervorgebrachten Leitern.“

        Leitern sind ja auch ein nützliches Bild
        um sich vorzustellen wie das so mit
        Aufstieg und Karriere funktioniert, oder
        eben auch nicht. 🙂

        So imagine a woman in a room with glass on all sides. She has a ladder with her. Now she has to be careful because all the weight(lifestyle) on the ladder could cause the floor to crack. She has to distribute her weight(lifestyle) ever so slightly on the ladder in order to climb each rung.

        Next door she sees a man climbing his own ladder in his own glass room. He’s managing to go up and down it pretty easily because he has more experience adjusting his own weight(lifestyle). Nor does he rush this because there is already a hole in the floor for which he fell from his own impatience. He has also managed this and has broken through the ceiling.

        Now the woman doesn’t really understand what’s at the bottom of the floor she is only concerned with what’s through the ceiling. She’s also upset that the man is so fluid with his movements on the ladder because quite frankly……she’s afraid of the risk of falling through the floor. So she remains on the middle of the ladder…cursing the man next door.

        Auch für die Beschreibung von Beziehungen
        mit dem anderen Geschlecht eignet sich
        Leitern.
        Wichtig für den Mann ist, dass er auf
        den richtigen Leitern ist.

        http://www.laddertheory.com/

        • @ v-c

          „Wichtig ist eher, ob die Leiter an der
          richtigen Mauer lehnt.“

          Wenn du mit richtiger Mauer
          richtige Frau meinst, bin
          ich zum Teil gleicher Meinung.
          Was ist besser, bei einem HB9
          auf der falschen oder bei
          bei einem HB7.5 auf der
          richtigen?
          Eine Kombination von beidem
          ist ev. nicht schlecht.
          HB7.5 um zu verhindern dass
          du blaue Eier kriegst und
          HB9 kann gut sein für
          Social proof.

    • @Kinch

      Die wollen die Arbeit von den Prüflingen machen lassen, um sich dann mit fremden Federn schmücken zu können!

      Würde mich nicht wundern, wenn auf diese Art der Unterstich oder das * „erfunden“ wurde. 🙂 Eben das was die Tastertur hergibt!

      Gender eben. Die können nix selber.

    • „Schafft das eine*r*s?“

      “Die Universität bietet angehenden Ingenieuren hervorragende Studienbedingungen und hat schon viele erfahrene Führungskräfte großer weltweit anerkannter Firmen hervorgebracht. Studenten der Ingenieurwissenschaften profitieren darüber hinaus von guten Kontakten ihrer Fachbereiche zur Industrie, die zahlreiche Möglichkeiten für Praktika bietet. International renommierten Gastdozenten aus dem Ausland und ihren Partnern und Familien stehen außerdem schöne Unterkünfte in einem Gästehaus zur Verfügung.“

      Das ist die neutrale Version, die Männer und Fauen gleichermaßen einbezieht ohne sich einer genderistischen Sprache zu bedienen.

      • @Adrian

        Damit hättest Du bei der Frage Null Punkte und würdest wahrscheinlich wegen mangelder Genderkompetenz (muuha!) durchfallen!

        Du hättest den Gesinnungstest (politisch) nicht bestanden! Das sind Genderstudies!!

          • @Adrian

            So wie es gegenwärtig praktiziert wird schon. Jedenfalls solange es an einer Universität gelehrt wird. Es ist okay, wenn ein Professor eine eigene, auch ideologische Meinung hat. Er muss dann eben nur darauf achten, dass auch abweichende Meinungen dargestellt werden, damit es wissenschaftlich bleibt. Das scheint mir hier durchgängig nicht stattzufinden. Ein Student hat aber ein Anrecht darauf, dass ihm nicht eine bestimmte Ideologie mitgeteilt wird, sondern der Forschungsstand.

            Es sei denn man sieht Gender Studies als eine Art Religion.

        • @ Christian
          „So wie es gegenwärtig praktiziert wird schon.“

          Das mag so sein. ich kennne mich damit nicht genug aus, habe nicht alle Inhalte sämtlicher Universitäten zu dieser Fachrichtung im Kopf.

          „Ein Student hat aber ein Anrecht darauf, dass ihm nicht eine bestimmte Ideologie mitgeteilt wird, sondern der Forschungsstand.“

          Das Problem ist nur, dass es bei einigen Dingen, die GS untersucht, gar keinen Forschungsstand i. e. S. gibt.

          Wie ist denn bspw. der Forschungsstand zum Thema Sexismus oder Heterosexismus?

          • @Adrian

            „Das Problem ist nur, dass es bei einigen Dingen, die GS untersucht, gar keinen Forschungsstand i. e. S. gibt. Wie ist denn bspw. der Forschungsstand zum Thema Sexismus oder Heterosexismus?“

            Das mag schwer einzugrenzen sein. Gerade bei Sexismus wird man aber wohl nicht umhinkommen Geschlechterunterschiede zu besprechen und bei Heterosexismus („Heterosexismus (von gr. heteros: der andere) bezeichnet ein gesellschaftliches und institutionalisiertes Denk- und Verhaltenssystem, das Heterosexualität anderen Formen sexueller Orientierung als überlegen einordnet.[1] Umgekehrt ordnet es homosexuelle, bisexuelle, transgender, intersexuelle, aber auch androgyne Menschen als von der sozialen Norm abweichend ein und wertet diese als „unnormal“ ab.“) wird man wohl auch nicht darum herumkommen, dass man die Red Queen Theorie bespricht und den grundsätzlichen Zusammenhängen von Mutation, Selektion und Fortpflanzung, vermutlich auch etwas dazu, warum der Mensch Regeln erkennt und sich über Abweichungen wundert. Dann sollte man naturalistische Fehlschlüsse („Was in der Natur häufig ist, ist moralisch besser“) behandeln. Wenn man dann noch auf intrasexuelle Konkurrenz und Attraktivitätsmerkmale eingeht sowei die Bedeutung davon als heterosexuell wahrgenommen werden in diesem Zusammenhang, dann wäre denke ich schon viel gewonnen.

            Dagegen kann man dann gerne Theorien dazu stellen, dass Hetreosexismus nur ein Machtmittel des Patriarchats ist um Frauen in unterdrückenden Zweierbeziehungen zu halten, in denen sie nach ihren Rollenzuweisungen niedere Arbeiten übernehmen müssen, damit sie abhängig bleiben.

          • @Adrian

            Dagegen habe ich ja auch gar nichts. Aber die verschiedenen Grundlagen für gesellschaftliche und kulturelle Normierungen muss eine Uni ihren Studenten schon darstellen. Die „Männer wollen Frauen unterdrücken“ These darf da wohl nicht die einzige sein und ist es bei seriöser Betrachtung auch nicht

          • @Adrian

            „Die “Männer wollen Frauen unterdrücken” These ergibt sich aber nicht aus GS. Sondern einem bestimmten Feminismus.“

            Der aber die vorherrschende Richtung bei den Gender Studies ist.Wenn Gender Studies neutraler wären, dann wäre es natürlich ein sehr interessantes Fach. Ich wäre stark dafür es mit weniger Ideologie oder zumindest Ideologen aus beiden Richtungen, die Studenten beide Sichtweisen darstellen, fortzusetzen

      • @ Christian

        „Die “Männer wollen Frauen unterdrücken” These darf da wohl nicht die einzige sein und ist es bei seriöser Betrachtung auch nicht“

        Wie lautet denn Deine präferierte, multifaktorielle Erklärung auf Frage 4:

        „Beschreiben Sie fundiert, wie es historisch seit dem 18. Jahrhundert in Europa zum Ausschluss von Frauen aus den Natur- und Technikwissenschaften kam.“

        ?

        • @nmuttersheera

          “Beschreiben Sie fundiert, wie es historisch seit dem 18. Jahrhundert in Europa zum Ausschluss von Frauen aus den Natur- und Technikwissenschaften kam.”

          Ab dem 18 Jhrd? Waren die vorher in den Natur- und Technikwissenschaften großartig vertreten?
          Natürlich waren da durchaus essentialistische Betrachtungen, aber auch unterschiedliche Fähigkeiten im Schnitt, Mate Guarding, Schutz, und geringere Körperkraft sowie höhere Anforderungen an die Kinderbetreuung, aber wahrscheinlich auch mangelndes Interesse eine Ursache.

          Vieler dieser Ursachen sind Weggefallen. Die Unterschiedlichen Fähigkeiten, etwa im räumlichen Denken und die unterschiedlichen Interessen bleiben aber bestehen. Die meisten Frauen wollen in die techischeren Natur- und Technikwissenschaften gar nicht rein. Die weniger technischen wie Biologie haben sie hingegen erfolgreich erobert.

          Was siehst du denn als Ursache?

        • @MS

          Schließlich wurde Naturwissenschaft und Technologie ja auch von Männern geschaffen.

          Hätten sie vorher die Frauen um Erlaubnis bitten sollen und ihnen gleich eine 50% Quote im Zentralkomitee zur Steuerung der Technologie und Naturwissenschaft geben sollen?

          Maxwell hätte wohl 1 bis 2 tausend Jahre warten müssen bis seine Arbeiten von der Fachwelt hätten berücksichtig werden dürfen, Arbeiten von Wissenschaftler.I.nneninnen haben nun mal Vorrang, die Qualität der Arbeiten muss gleichgestellt werden.

        • @ Christian

          „Ab dem 18 Jhrd? Waren die vorher in den Natur- und Technikwissenschaften großartig vertreten?“

          Ich nehme an, der Startpunkt wurde da gesetzt, weil mensch ab da für den gezielten Ausschluß zitierfähige Quellen hat.

          Ähm. Deinen Lösungsversuch, wie würde ich den bewerten?

          Ich vereinfache Deine Argumente mal eben:

          „Natürlich waren da durchaus essentialistische Betrachtungen,“
          (= Frauen könnens nicht)

          „aber auch unterschiedliche Fähigkeiten im Schnitt,“
          (= Frauen könnens nicht)

          „Mate Guarding,“
          (= Männer wollens nicht)

          „Schutz,“
          (= Männer wollens nicht?)

          „und geringere Körperkraft“
          (= Frauen könnens nicht)

          „sowie höhere Anforderungen an die Kinderbetreuung,“
          (= Frauen könnens nicht / Männer wollens nicht)

          „aber wahrscheinlich auch mangelndes Interesse eine Ursache.“
          (huch! = Frauen wollens vielleicht gar nicht)

          „Vieler dieser Ursachen sind Weggefallen.“
          (gibt einen Pluspunkt für die humoristische Einlage)

          „Die Unterschiedlichen Fähigkeiten, etwa im räumlichen Denken und die unterschiedlichen Interessen bleiben aber bestehen.“

          In Saudi-Arabien oder im Iran scheinen sie weniger ausgeprägt, wenn man die Studienplatzwahl als Indikator nimmt.

          Dies wäre nur ein kleines Erklärungs-Problem für die GS – Deine Fraktion jedoch gilt mir (in diesem Punkt) als WIDERLEGT.

        • „Ich nehme an, der Startpunkt wurde da gesetzt, weil mensch ab da“…

          … weiß ein jeder, Mutti wird jeden Genderkurs mit Orden bestehen! Wie toll sie doch man durch mensch ersetzen kann.

          Wenn das nicht ein gutes Beispiel für Gender(hirn)krebs ist, 🙂

        • „“Ab dem 18 Jhrd? Waren die vorher in den Natur- und Technikwissenschaften großartig vertreten?”

          Ich nehme an, der Startpunkt wurde da gesetzt, weil mensch ab da für den gezielten Ausschluß zitierfähige Quellen hat.“

          Habe nun, ach! Philosophie
          Juristerei und Medizin
          und leider auch Theologie
          durchaus studiert, mit heißem Bemühen…

          Vor dem 18. Jahrhundert GAB es im Grunde keine Naturwissenschaften. Technikwissenschaften erst recht nicht. Jedenfalls nicht als Fach, das studiert werden konnte. Davon gab es nur vier, die oben genannten! Wobei Medizin nicht mal in Ansätzen das bot, was es heute ist, und deshalb auch kaum als Naturwissenschaft bezeichnet werden konnte, was heute durchaus gerechtfertigt wäre.
          Eine Gruppe kann nur aus einem Bereich ausgeschlossen werden, wenn es den Bereich gibt. Und da scheint das 18. Jahrhundert als Startpunkt der modernen Natur- und Technikwissenschaften nicht die schlechteste Marke zu sein.

        • @ Robin
          So könnte mans auch sagen 😀
          Nice one!

          Ähm, wüsstest Du zufällig zu berichten, inwiefern die These des europäischen, medizinisch-induzierten Kannibalismus innerhalb der Medizin-Geschichte universitär aufbereitet wird?

        • @ Robin

          *Vor dem 18. Jahrhundert GAB es im Grunde keine Naturwissenschaften.*

          Natürlich gab es sie: Astronomie (Kopernikus, Kepler), Medizin (Paracelsus, Vesalius, Harvey), Physik (Galilei), um nur ein paar bekanntere Namen von Naturwissenschaftlern VOR dem 18. Jhdt. zu nennen.

          Antike und Mittelalter lass ich mal ganz weg.

        • @ Roslin

          Mist. Mit Astronomie/Physik hast Du uns jetzt aber echt am Karren.
          Mittenrein.

          Kann ich Dir mit einem Augenaufschlag denn vielleicht noch eine Antwort auf meine Frage an Robin entlocken? Ist ja schließlich DEIN Spezialgebiet…

        • Ich vermute, Robin hat das eher sozialgeschichtlich als personengeschichtlich gemeint – im Sinne einer mangelnden Institutionalisierung der genannten Wissenschaften vor dem 18. Jahrhundert.

        • @Roslin:

          „Jedenfalls nicht als Fach, das studiert werden konnte.“

          Gelesen? Aber nicht verstanden? Das tut mir als angehende Deutschlehrerin leider besonders weh.

          @Sheera:

          „Ähm, wüsstest Du zufällig zu berichten, inwiefern die These des europäischen, medizinisch-induzierten Kannibalismus innerhalb der Medizin-Geschichte universitär aufbereitet wird?“

          Ich verstehe die Frage leider nicht, hab das Thema hier nur überflogen. Bin momentan anderweitig beschäftigt, bin ab Donnerstag weg!

          @Leszek:

          „Ich vermute, Robin hat das eher sozialgeschichtlich als personengeschichtlich gemeint – im Sinne einer mangelnden Institutionalisierung der genannten Wissenschaften vor dem 18. Jahrhundert.“

          Jo.

        • @ Christian

          „Was wären denn aus deiner Sicht nicht weggefallen?“

          Die Stereotype, die die Kritiker (m, im Wesentlichen) der Frauenbildung von einer Generation an die nächste weiterreichen, immer lediglich in Nuancen verändert.

          „Hier haben wir aus 2007 bei Ingenieurwissenschaften einen Frauenanteil von 2%
          Naturwissenschaften ist da zwar relativ hoch, aber darunter fällt eben auch Biologie und Chemie, je nach Betrachtung auch Medizin“

          (für die Nicht-Klicker:
          „Relativ hoch“ = 59 Prozent mit weiblichem Körper unter den Naturwissenschaften-Studierenden in Saudi-Arabien. Einem Land, wo Frauen sich weder unverhüllt, noch ohne männliche Begleitung in die Öffentlichkeit wagen dürfen, das Recht, ein KFZ eben dort selbst zu lenken, haben sie soweit ich weiß noch immer nicht – wobei: da wurde doch mal was angekündigt? – Ich behaupte ketzerisch, dass da ein Zusammenhang zu finden sein könnte… zumal diese niedrige, einstellige Prozentzahl ja auch total aus dem regionalen Rahmen zu fallen scheint.)

          Ich halte die genauen Zahlen jetzt nicht auf Halde und verspüre ehrlich gesagt keine Such-Lust. Das Bild in meinem Kopf – soviel kann ich angeben, immerhin – stammt von einem Jahre-alten polylux-Beitrag namens „Karriere unterm Schleier“ (leider nirgendwo online).

          Damit wir uns nicht verfranseln, die uns eigentlich beschäftigende Frage lautete ja:

          “Beschreiben Sie fundiert, wie es historisch seit dem 18. Jahrhundert in Europa zum Ausschluss von Frauen aus den Natur- und Technikwissenschaften kam.”

          Und Du hättest gern, dass dann eine Antwort als „korrekt“ eingeordnet wird, die sich nicht mit z. B. (von MÄNNERN!) festgelegten, formalen und daher überprüfbaren Normen beschäftigt, sondern im Gegenteil versucht zu erklären, warum dieser Ausschluß von einem biologischen oder sogar sozialen Standpunkt aus betrachtet als „eher zutreffend“ bzw. „rational“ zu akzeptieren sei?

          @ Robin

          Ohne viele Worte zu machen eine kurze Leseempfehlung, die alles aufklärt:
          http://www.spiegel.de/spiegel/a-604175.html

          „bin ab Donnerstag weg“

          Gehts schon los mitm Pilgern?
          Vergiss bloß nicht die Blasenpflaster, Kind 😀

          @ Stephan

          „Du meinst sicher nicht Spezialisten wie …
          sondern ob dieses Thema an den Unis flächendeckend behandelt wird?“

          Das wäre meine Frage gewesen, in der Tat.

          Aber zu vorher noch:

          „“Dies wäre nur ein kleines Erklärungs-Problem für die GS”

          Da die GS sich offenbar zieren, sich mit solchen Kinkerlitzchen abzugeben, würdest du es mir (und meiner Fraktion) erklären?“

          Zu kompliziert für mich im Moment, sorry.
          Someday…

        • @Roslin:

          „Löchrige Geschichtskenntnisse fallen ja bei einer Deutschlehrerin so sehr nicht in’s Gewicht.“

          Deutsch UND Geschichte, wohlgemerkt.

          Und was will dein Link uns jetzt sagen? Ja, wahnsinnig fortschrittlich für die Zeit, aber für heute? Und dann isses ja doch immer noch nur Medizin, ne?

          Man schreibt „ins“ übrigens ohne Apostroph.

          @Sheera:

          „Ohne viele Worte zu machen eine kurze Leseempfehlung, die alles aufklärt:“

          Sehr interessant, danke. Halte ich für möglich, in der Uni habe ich davon allerdings noch nichts gehört. Da überwiegt leider Politik, Geographie, Recht und Krieg.

          „Vergiss bloß nicht die Blasenpflaster, Kind “

          Blasenpflaster ist böse! Aber der Rest liegt bereit 😉

      • @ Borat

        *Schließlich wurde Naturwissenschaft und Technologie ja auch von Männern geschaffen.*

        Eben.

        Ist ja auch heute noch nicht wesentlich anders (5 % Erfinderinnen).

        Der Ausschluss von Frauen diente in Zeiten knapperer Ressourcen der Vermeidung von Fehlallokation.

        Warum teure Ausbildungen verschenden an ein Geschlecht, das in den ausgebildeten Beruf nur begrenzt tätig sein wollte/konnte.

        Frauen wurden schließlich für’s Kinderkriegen gebraucht und hätten darum ihre teure Ausbildung viel weniger ausnutzen können > unwirtschaftlich, kann sich nur eine Überflussgesellschaft leisten.

        Denn auch heute muss man sich die Ausbildung von Frauen leisten können – sie rentiert oft nicht im gleichen Maße wie die von Männern.

        Beispiel: Die Kosten im (britischen) Gesundheitssystem werden wachsen, weil der Beruf des General Practicioners (Hausarzt bei uns) weiblich wird > weniger Produktivität, weniger Überstunden, weniger Patientendurchsatz pro Arzt, mehr Ärzte nötig > entwder die Bezahlung pro Arzt wird niedriger (Phänomen, dass Berufe, die weiblich werden, weniger ertragen) oder mehr Geld in’s System, damit mehr Ärzte bei gleicher Bezahlung beschäftigt werden können > höhere Kosten für die Allgemeinheit.

        Diese beschränkte Einsetzbarkiet von Frauen zu vernünftigen kosten war in den Zeiten der Muskelökonomie natürlich noch stärker gegeben, so dass es schlicht einfacher war, Frauen generell auszuschließen als immer wieder zu erleben, dass teuer ausgebildete Frauen am Ende doch „desertieren“.

        Aber diese Begründung passt nicht in’s Grundmodell der Patriarchatshypothese, zu deren kardinaler Prämisse: „Böse Männer wollen starke Frauen unterdrücken!“

        Und schließen sie deshalb von den Naturwissenschafteen aus.

        Wenn sie dort in Masse produktiv hätten sein können (UND WOLLEN), hätte man sie nicht nur nicht davon abgehalten, sondern sie dort hinein geprügelt.

        Wie faule, frauenausbeutende und -unterdrückende Männer das doch wohl getan hätten, um sich zuhause in die Hängematte zu legen.

        • Ich springe mal (will nämlich wieder in den Garten, was sitz ich überhaupt hier?) direkt vor zu :

          „Wenn sie dort in Masse produktiv hätten sein können (UND WOLLEN), hätte man sie nicht nur nicht davon abgehalten, sondern sie dort hinein geprügelt.

          Wie faule, frauenausbeutende und -unterdrückende Männer das doch wohl getan hätten, um sich zuhause in die Hängematte zu legen.“

          Oder in den Krieg zu ziehen (was sie in Deinem Geschichtsbild wohl nicht so oft taten?)…

        • @ muttersheera

          *Oder in den Krieg zu ziehen (was sie in Deinem Geschichtsbild wohl nicht so oft taten?)…*

          Auch das.

          Hätte man mit Frauen (im Schnitt) erfolgreich angreifen und Beute machen oder Angreifer abwehren und Ressourcen verteidigen können, hätte man es getan.

          Ausnahmen bestätigen auch hier nur die Regel.

          Auch Frauen im Militär muss man sich erst leisten können (hoher Technisierungsgrad der Kriegführung ist Voraussetzung).

        • @ muttersheera

          PS:

          In einem anderen Strang hast Du (glaube ich) Stephan Fleischhauer gefragt, was dagegen spräche, Ingenieurstudenten mit der Frauenbewegung des 19. Jhdts. bekannt zu machen.

          Abgesehen davon, dass es nicht Aufgabe eines Ingenieurstudiums ist, Geschichtskenntnisse zu vermitteln (Zeitverschwendung, sollen lieber lernen, wie man anständige Brücken, Züge, Maschinen konstruiert, denn das wird deren Kernkompetenz sein, sollte es zumindest und da des Menschen Zeit begrenzt ist, muss man sich konzentrieren und Schwerpunkte setzen – schließlich sollen hier keine Ladys und Gentlemen ausgebildet werden), ist, fürchte ich die Wissensvermittlung durch Genderstudierte nicht objektiv.

          Welche Frauenbewegung wird denn dort vermittelt, z.B.?

          Nur die FÜR das Frauenwahlrecht (passt in die Patriarchatshypothese – „Böse Männer, eigentlich schwach, wollen gute Frauen, eigentlich stark, unterdrücken!“) oder auch die starke FRAUENBEWEGUNG gegen das Frauenwahlrecht (passt nicht zur Patriarchatshypothese oder muss mit einigen intellektuellen Winkelzügen erst passend gemacht werden, um sie in’s Geschlechterklassenkampfnarrartiv des Femsinismus „Geschichte als deine Unterdrückung DER Frauen durch DIE Männer einzufügen, weshalb Herstory nicht so gerne redet über die Patrirachatsgewinne von Frauen, die dafür sorgten, dass so viele Frauen das Patriarchat unterstützen, verteidigten und von ihren Männern einforderten).

          Wenn also DIE Frauenbewegung dargestellt würde, umfassend, und nicht nur ihre genehmen Teile, die zur Ideologie passen (Frauen gut – Männer böse), wäre das ja immerhin noch ein zwar überflüssiger, aber nichtsdestotrotz anerkennesnwerter Beitrag zur Hebung der Allgemeinbildung und zur Verhinderung von Fachidiotentum.

          Ich fürchte aber, hier wird nur ideologisch indoktriniert, nur von der „guten“ Frauenbewegung geredet und die „böse“, die uneigentliche, fällt unter den Teppich der Herstory.

        • Muahaha, Alexander.

          „Auch das.

          Hätte man mit Frauen (im Schnitt) erfolgreich angreifen und Beute machen oder Angreifer abwehren und Ressourcen verteidigen können, hätte man es getan.“

          Klar, aber das meinte ich nicht.
          Ich meinte, dass Frauen ja auch bisweilen „den Laden schmeissen“ mussten, auch mit mehreren Kindern, wenn der Angetraute ferne Länder eroberte.

          „Abgesehen davon, dass es nicht Aufgabe eines Ingenieurstudiums ist, Geschichtskenntnisse zu vermitteln (Zeitverschwendung“

          – > „Those who cannot remember the past are condemned to repeat it.“

          „Welche Frauenbewegung wird denn dort vermittelt, z.B.?“

          Die erfolgreiche, in erster Linie. Ist ja auch nur ein Einführungskurs, soweit ich weiß.

          Und da soll die „Zeitverschwendung“ noch gehörig weiter ausgedehnt werden?

          Du bist mir vielleicht ein Spezi.

    • @kinch

      »Geschlechtergerecht und sprachlich ansprechend. Schafft das eine*r*s?«

      Kein Problem:

      „Die Universität bietet angehenden Ingenieuren hervorragende Studienbedingungen und hat schon viele fachmännische Leiter großer weltweit anerkannter Firmen hervorgebracht. Ein Student der Ingenieurwissenschaften profitiert darüber hinaus von guten Kontakten seines Fachbereiches zur Industrie, die ihm zahlreiche Möglichkeiten für Praktika bietet. Unsere Studentinnen möchten wir auf den schräg gegenüber liegenden Fachbereich Humanmedizin sowie den Fachbereich Jura im Gebäude B11 aufmerksam machen. Die gemeinsam genutzte Mensa im Bau A3 sowie unser traditionelles Semesterfest sind bewährte Möglichkeiten sich einen gut verdiendenden Ehemann zur angeln, auch wenn die Abiturnote nicht für die Zulassung zu diesen Fächer gereicht hat. International renommierten Gastdozenten aus dem Ausland stehen außerdem schöne Unterkünfte in einem Gästehaus zur Verfügung.“

      Sprachlich ansprechend und wird der realen Geschlechterverteilung gerecht.

      • @BE

        „Unsere Studentinnen möchten wir auf den schräg gegenüber liegenden Fachbereich Humanmedizin sowie den Fachbereich Jura im Gebäude B11 aufmerksam machen“

        Schlicht sexistisch. Ich nehme aber an es war als provozierender Witz gemeint, bin mir da bei dir aber nicht so sicher.

        • @C

          »Schlicht sexistisch.«

          Wenn es von dir kommt, nehme ich es als Kompliment.

          BTW: Ist dir meine Streichung der Gattinnen entgangen? Ich finde, dass nichts eine Unterkunft heimeliger macht, als das Fehlen der Gattin.

    • @adrian

      Mich würden die Antworten wirklich interessieren. Insofern wäre ich froh, wenn du dich einiger oder besser aller Fragen annimmst.

      Im übrigen zeigt der Test aber doch eine starke Ideologiegeprägtheit. Die Fragen lassen wenig hinterfragen und Abweichung von der Linie zu.

        • „Das war bei meiner Biologieklausur, Thema Evolutionstheorie, genau so.“

          Sicher? Wie waren denn die Fragen? Oder willst Du sagen Unwissenschaftlichkeit bei Gendersens geht schon in Ordnung, weil Du bei anderen auch Unwissenschaftlichkeit entdeckt haben willst? Wahrscheinlich gefühlt hast?

        • »Genderwissenschaft versteht sich doch als Sozialwissenschaft«

          Es gibt keine Sozialwissenschaft/en.
          Im Englischen heißen die Laberologien nicht mal „science“ (Wissenschaft) sondern „humanities“.

        • Ja natürlich, man kann über die Wissenschaftlichkeit dieser Fächer streiten, aber ich meine, dass man in den als Sozial-oder Gesellschaftwissenschaften bezeichneten Fächern eben nicht nur Faktenwissen vermittelt, sondern vielmehr auch Kritikfähigkeit.

        • @ Adrian

          „“Die Fragen lassen wenig hinterfragen und Abweichung von der Linie zu.”

          Das war bei meiner Biologieklausur, Thema Evolutionstheorie, genau so.“

          Der Vergleich ist daneben. In der Biologie ist keine Linientreue gefragt. Naturwissenschaftliche Fakten, Theorien oder Modelle sind i. d. R. keine Ideologien.

          Und wenn ein Biologe oder Bio-Student einer biologischen Theorie nicht zustimmt, erntet er damit bestimmt nicht die schrillen Reaktionen, die Andersdenkende bei den Gender-Tanten ernten. Kreationisten haben in einem Haufen Biologen eine geringere Mortalität als Männerrechtler bei den Gender-Femis. Im Ernst: Wenn ein eingefleischter Kreationist ganz viele Biologen um sich hat, wird er dort wirklich angefeindet? Nee, er erntet eher Kopfschütteln. Ein Männerrechtler hätte es bei den Femis wesentlich schlechter und müsste aufpassen, da lebend und unbeschadet wieder herauszukommen.

          Ich hatte mal ein Gespräch mit Lehramtsstudenten über eine Politologie für Lehrämtler-Veranstaltung. Gehalten von einer Professorin für den Gender-Quak. Ein Mädel (Ja, es gibt doch noch vernünftige Lehramtstudentinnen.) hatte Benachteiligungen von Jungen und Männer angesprochen. Es sei dann hoch hergegangen, die Professorin hätte rumgekeift und irgendwas in der Art wie „Dann mach ich das hier ja alles umsonst…“ von sich gegeben.

          Entlarvend – es ist ja auch umsonst, oder schlimmer als das, weil es der Gesellschaft schadet.

          In der Biologie ist sowas nicht möglich, außer natürlich in der Didaktik, genau wie in anderen Fachdidaktiken auch. Ich meine, dass dort ein Prof dermaßen in die Defensive gerät und sein Fach kaum legitimieren kann.

          Die Biologie ist im Gegensatz zu den Gender-„Wissenschaften“ auch keine Steilvorlage für Kabarettisten. Von der Fachsprache in der Verhaltensbiologie in einigen Punkten natürlich abgesehen, inhaltlich aber nicht.

          Die Biologie ist eben eine echte Wissenschaft, die Gender-„Wissenschaft“ dagegen ist eine politische Weltanschauung, eine Ideologie und ein Ismus.

          Alles fällt unter „meiner Meinung nach“.

      • Allerdings, es wird eigentlich nur auswendig gelerntes, vorgegebenes Wissen abgefragt. Kritische Auseinandersetzung mit dem Stoff scheint es keine zu geben.

    • @ Adrian
      Hast Du den Link gelesen. Der Test wäre als Prüfung schlicht unzulässig!

      Oder anders, was ist an dem Test gut und wissenschaftlich? Wo sind GS denn überhaupt wissenschaftlich?

      • „Oder anders, was ist an dem Test gut und wissenschaftlich?“

        Ich finde die Fragen recht interessant. Man kann sie sehr wohl beantworten, auch kritisch. Sie lassen m. E. durchaus Raum für Hinterfragung. Wenn man sich denn darauf einlässt.

        „Wo sind GS denn überhaupt wissenschaftlich?“

        Sozialwissenschaften sind immer anders wissenschaftlich als Naturwissenschaften.

        Als Hauptproblem bei GS betrachte ich deren Frauenfixiertheit. Das halte ich aber nicht für eine notwendige Bedingung von GS. Insofern habe ich da keine instinktive Abneigung gegen dieses Fach.

        • @Adrian

          Nochmal, der Test ist unzulässig! Der Test ist kein Test! (Steht im Link)

          Zu Gender, Frauen hin oder her, Gender ist nur Behauptung, reine Erfindung!

          Was soll das eigentlich sein „instinktive Abneigung“? Willst Du damit die Kritiker persönlich abwerten, oder was soll das?

          Du also nicht die Seite von Danisch gelesen?

        • „Gender ist nur Behauptung, reine Erfindung! “

          Nö, ist es nicht. Die Konstruktion eine sozialen Geschlechts ist sehr wirkungsmächtig. Gerade wenn man sich mit Feminismus und Männerrechten beschäftigt, sollte einem das sofort auffallen.

          „Du also nicht die Seite von Danisch gelesen?“

          Doch. Und nun? Soll ich jetzt dessen Meinung als absolute Wahrheit ansehen?

        • „Soll ich jetzt dessen Meinung als absolute Wahrheit ansehen?“

          Habe ich das gesagt? Er zeigt aber das der Test kein Test ist, keine Prüfung sein kann!

          „Nö, ist es nicht.“

          Ist es doch! Gender hat keine wissenschaftliche Grundlage! Die Natur des Menschen ist sehr „wirkungsmächtig“. Daraus folgen Unterschiede der Geschlechter die Gendersens nicht anerkennen wollen!

          Denn dann wärst Du nicht schwul, sondern nur ein konstruierter Schwuler. Du bildest Dir Dein Schwulsein nur ein! Du kannst nämlich nicht schwul sein, weil es eigentlich kein Geschlecht (sex) gibt! Das ist Gender…

          Und Feminismus mit Männerrechtlern zu vergleichen, ist schon lustig.

          PS Ist das eigentlich ein „Männerrechtlicher“ Test?

        • „Gender hat keine wissenschaftliche Grundlage!“

          Was heißt „wissenschaftlich“ hier konkret? Ich weiß, dass Gender eien Relaität ist, weil man täglich mit Geschlechtsrollen konfrontiert wird.

          „Denn dann wärst Du nicht schwul, sondern nur ein konstruierter Schwuler.“

          Natürlich ist schwul sein, in einem gewissen Sinne gesellschaftlich konstruiert. Nämlich durch das was die Gesellschaft von Schwulen erwartet und in Schwulen sieht.
          Das gleiche gilt analog für Männlichkeit und Weiblichkeit.

        • @ Adrian „Als Hauptproblem bei GS betrachte ich deren Frauenfixiertheit. Das halte ich aber nicht für eine notwendige Bedingung von GS.“ Das sehe ich ähnlich. Ich habe Ansätze der Gender-Studies vor allem im Literaturwissenschaftsstudium erlebt – und dort wirkte es manchmal ausgesprochen betonköpfig, wenn Professoren diesen Ansätzen rundweg alle Legitimation absprachen. Als zum Beispiel Ruth Klüger als amerikanische Gast-Professorin bei einer Diskussion einmal die These vertrat, dass Frauen literarische Texte – und insbesondere „Wilhelm Meister“ von Goethe, um den es gerade ging – tendenziell aus einer anderen Perspektive lesen als Männer, führte das regelrecht zu einem Wutausbruch eines etablierten Goetheforschers. Der aber wirkte ziemlich deplatziert, weil Klügers Beispiele (die sie auch in ihrem Essayband „Frauen lesen anders“ beschreibt) ganz plausibel waren.

          In anderen Fällen waren es aber eben auch geschlechterbewusste Professorinnen, die betonköpfig (um es mal milde zu beschreiben) wirkten; auch ich hab mal eine Situation erlebt, in der eine Professorin einfach erregt und demonstrativ den Seminarraum verließ, weil ihr ein Referat nicht passte.

          Unplausibel aber wird zudem es ja auch, wenn der Eindruck erweckt wird, die Interpretation naturwissenschaftlicher Ergebnisse sei im Prinzip ebenso perspektivgebunden wie die literarischer Texte – das stimmt offensichtlich nicht (und wird übrigens beiden Seiten nicht gerecht).

        • „Sozialwissenschaften sind immer anders wissenschaftlich als Naturwissenschaften.“
          Durchaus. Dennoch gibt es auch hier bestimmte Kriterien die zu erfüllen sind, um als wissenschaftlich zu gelten.

    • @ Adrian: Weil diese Fragen vor allem abklopfen, inwieweit du eine bestimmte Ideologie stützen kannst. Nehmen wir 1b: “ Erläutern Sie anhand von Ergebnissen der Genderforschung, warum es wissenschaftlich unhaltbar ist aus sex gender abzuleiten (sex -> gender, d.h. z.B. aus der Konstitution geschlechtlicher Körper eine bestimmte Berufswahl abzuleiten).“ Vielleicht bist du aber der Ansicht, dass es kein Zufall ist, dass die meisten Bauarbeiter Männer sind, sondern dass das etwas mit den Eigenschaften ihrer Körper zu tun hat. Dann bekommst du aber null Punkte auf diese Frage.

      • Mag sein, dass ich null Punkte bekomme, das ändert aber nichts an der Relevanz der Frage und stellt auch nicht GS als solche in Frage.

        Was ist denn die linke Männerechtsbewegung anderes als eine Genderbewegung?

        • Du hast doch gefragt, was an dem Test so schlimm ist!

          Die Frage ist nicht relevant, weil in der Frage behauptet wird:“Genderforschung, warum es wissenschaftlich unhaltbar ist aus sex gender abzuleiten “

          1. Es gebe Genderforschung! Gibt es die?

          2. Etwas sei wissenschaftlich unhaltbar! Ist das so? und wer sagt das? Natürlich die Genderforschung! 🙂

          „Was ist denn die linke Männerechtsbewegung anderes als eine Genderbewegung?“

          Ich wusste doch, daß bei denen wal faul ist. 😦

        • „1. Es gebe Genderforschung! Gibt es die?“

          Selbstverständlich.

          „2. Etwas sei wissenschaftlich unhaltbar! Ist das so? und wer sagt das? “

          Ich halte es durchaus für unhaltbar, aus dem biologischen Geschlecht Geschlechtsrollen abzuleiten.

        • „Selbstverständlich.“- nicht!

          „Ich halte es durchaus für unhaltbar, aus dem biologischen Geschlecht Geschlechtsrollen abzuleiten.“

          Du, und Gendersen halten das für „Unhaltbar“.
          Nur beweisen kann das keiner.(Weil das die Wissenschaft auch gar nicht macht!) Wo leiten denn Wissenschaften die Geschlechterrollen ab?
          Ich glaube Du verwechselst hier ganz gewaltig was.

        • „Wo leiten denn Wissenschaften die Geschlechterrollen ab?“

          Das habe ich nicht behauptet. Gesellschaftlich und kulturell werden Geschlechtsrollen abgeleitet. Und darum geht es.

        • „Das habe ich nicht behauptet.“

          Doch hast Du! Die Frage war:

          „Erläutern Sie anhand von Ergebnissen der Genderforschung, warum es wissenschaftlich unhaltbar ist aus sex gender abzuleiten“

          Und Du hast die Frage als relevant bezeichnet!

          Ich verstehe ja, warum Du als Gläubiger Gender mit Händen und Füssen beschützen willst (Ein richtiger Mann eben) , aber doch nicht so!

          • @DDBZ

            „Ich verstehe ja, warum Du als Gläubiger Gender mit Händen und Füssen beschützen willst (Ein richtiger Mann eben) , aber doch nicht so!“

            Mir scheint nicht, dass du das verstehst. Eine differenzierte Sicht ist da nicht so dein Ding.

        • Was ist denn die linke Männerechtsbewegung anderes als eine Genderbewegung?

          Da hat er eben nicht ganz unrecht.

          Allerdings ist der Begriff ziemlich vorbelastet, immerhin hat John Money ihn eingeführt.

        • @C

          „Eine differenzierte Sicht ist da nicht so dein Ding.“

          Das stimmt! Er kann doch nicht erst gehaupten die Frage sei wichtig und dann behaupten es würde nicht nach (Un)Wissenschaftlichkeit gefragt. Erst Wissenschaft, dann Gesellschaft, wie es Ihm gefällt?

          Wo leiten Biologen ein Rollenbild der Geschlechter ab? Genau das macht Gender, mit zB der Forderung nach mehr Frauen in MINT Fächern. Gender erfindet ein gewünschtes Rollenbild, und versucht dieses dann „wissenschaftlich“ (eigentlich politisch) durchzusetzen. Gender zB erforscht nicht die Sprache, nein Gender will eine geschlechtergerechte Sprache, die aus Genderforschung folgen soll und die jeder zu berücksichtigen habe!

          Wenn Gender Politik machen will, gene. Nur kann man das doch nicht Wissenschaft nennen!

        • @ Adrian, DdBz „Frauenförderung, Gender Mainstreaming, Genderforschung. Beschreiben Sie diese drei Säulen in ihren wesentlichen Charakteristika und stellen Sie ihre möglichen Bezüge und Wechselwirkungen untereinander dar.“ Das ist auch in meinen Augen prinzipiell eine legitime Aufforderung, zu der man z.B. schreiben könnte, dass es ein erheblicher Eingriff in die Freiheit der Forschung ist, wenn die „Genderforschung“ an „Frauenförderung“ geknüpft wird und so Forschungsergebnisse über finanziellen Druck schon vorweggenommen werden.

          Illegitim wird diese Prüfungsfrage allerdings, wenn solche Antworten nicht als mögliche richtige Antworten gewertet werden – weil dann klar ist, dass es bei der Prüfungsfrage keine Sach- oder Reflexionsfrage ist, sondern eine Gesinnungsüberprüfung. Aber das ist eine Frage des Umgangs mit den Gender Studies, keine Frage des prinzipiellen Ansatzes.

        • @Adrian

          »Was ist denn die linke Männerechtsbewegung anderes als eine Genderbewegung?«

          Die selbsternannte linke Männerechtsbewegung alá Christian, Hollstein und Profi-Onanierer ist nicht anderes als eine Genderbewegung die sich als Männerechtsbewegung tarnt.

          Christians Ideologie von den sich überlappenden statistischen Verteilungen ist Gender Ideology in Reinstform.

          Was die Tarnung angeht: mäßig. Z.B. Was Christian von Männern im allgemeinen hält, zeigt seine These von der Vergewaltigung als Fortpflanzungsstrategie. Falls er recht hätte, wären Männer geborene Vergewaltiger.

          • @Bellator

            „Christians Ideologie von den sich überlappenden statistischen Verteilungen ist Gender Ideology in Reinstform.“

            Was haben biologisch bedingte unterschiedliche Verteilungen von Fähigkeiten mit einer Gender Ideology zu tun, außer das dafür bereits ein Feindbild besteht, welches du gern nutzen willst?

          • @BE

            „… ist Gender Ideology in Reinstform…wären Männer geborene Vergewaltiger“

            Gender ist das soziale Geschlecht. Jemand als geborenen Vergewaltiger zu sehen wäre demnach keine Gender Ideology. Weswegen zB Thornhill auch erheblichen Angriffen aus der Gender Ideology ausgesetzt war

        • @Schoppe

          „Aber das ist eine Frage des Umgangs mit den Gender Studies, keine Frage des prinzipiellen Ansatzes.“

          Zu der von Dir genannten Frage (GM,GS und Frauenförderung) habe ich erstmal nix gesagt. Was wäre denn mit Männerförderung oder Jungenförderung?

          Wo genau sind denn die wissenschaftlichen Grundlagen von Gender? Danisch hat das, so glaube ich, schon gut beschrieben: Es gibt diese Grundlagen nicht. Da ist einfach nix. Die Kaiserin ist nackt!

          • @DDBZ
            „Wo genau sind denn die wissenschaftlichen Grundlagen von Gender? “

            Das Problem ist, dass du den Begriff Gender falsch verwendest. Natürlich gibt es auch eine soziale Ausgestaltung von Geschlecht (=Gender), dass ist wissenschaftlicher Konsens

        • Illegitim wird diese Prüfungsfrage allerdings, wenn solche Antworten nicht als mögliche richtige Antworten gewertet werden – weil dann klar ist, dass es bei der Prüfungsfrage keine Sach- oder Reflexionsfrage ist, sondern eine Gesinnungsüberprüfung.

          Wovon man aber ausgehen kann. Dafür haben sich die Genders schließlich die Immunisierung zurechtgelegt dass Wissenschaft gerade ohne die segensreichen Gender-Studies und die damit verknüpften „Positiven Maßnahmen“ interessensgeleitet i.S. DerMänner sei.

          Womit du das Lernziel verfehlt hättest, du hast ja wesentliche Inhalte nicht verstanden.

          Die haben ihr Weltbild hermetisch abgedichtet.

        • @C

          »Was haben biologisch bedingte unterschiedliche Verteilungen von Fähigkeiten mit einer Gender Ideology zu tun«

          Das habe ich dir schon so oft so erfolglos zu erklären versucht, dass ich mir weitere Versuche spare.
          Wie bereits geschrieben: Ich finde meine Rolle bei deinem Spiel „Please provide some data I will ignore“ intellektuell unbefriedigend.

        • @C

          »Natürlich gibt es auch eine soziale Ausgestaltung von Geschlecht (=Gender), dass ist wissenschaftlicher Konsens«

          Du hast dich vertippt. Dieses „das“ darf nur ein ’s‘ haben. Es muss also heißen: „das ist wissenschaftlicher Nonsense“.

        • »Ist auch schwer ohne tatsächliche Argumente.«

          Das meine Argumente für dich zu hoch sind, ist mir schon lange klar.

        • @ DdBz „Was wäre denn mit Männerförderung oder Jungenförderung?“ Der Punkt ist ja eben, dass Forschungsergebnisse von Vornherein auf den Auftrag verengt werden, Begründungen für Frauenfördermaßnahmen zu erstellen. Das ist für mich der wesentliche Kritikpukt an der Genderforschung, zumindest an vielen Ausprägungen, die ich kennen gelernt habe – dass sie (und zwar durchaus demonstrativ) an Forschung gar nicht interessiert ist, sondern sich als universitäre Unterstützung für politische Anliegen versteht, deren Durchsetzung dann wiederum zu ihrer Finanzierung beitragen.

          Daraus ergibt sich aber nicht, dass es grundsätzlich absurd und unergiebig ist, soziale Folgen der Geschlechtszugehörigkeit von Menschen zu untersuchen.

        • Was die Tarnung angeht: mäßig. Z.B. Was Christian von Männern im allgemeinen hält, zeigt seine These von der Vergewaltigung als Fortpflanzungsstrategie. Falls er recht hätte, wären Männer geborene Vergewaltiger.

          Du beklagst gerade selber eine soziales Konstrukt zu Männlichkeit.

        • Natürlich könnte man die Fragen sehr kritisch beantworten.

          Aber nur als behinderte lesbische WOC aus der Arbeiterschicht.

          Da wäre dann für die Dozentin nur noch die strafbefreiende Selbstanzeige nach §371 GO (Gender-Ordnung) möglich.

          (Danke, Schoppe, für dieses köstliche Bild)

        • Christians Ideologie von den sich überlappenden statistischen Verteilungen[…]

          OMG. Da fällt einem nichts mehr ein. Es heißt im Übrigen à la. Wohl eher Bellator pseudo-eruditus, was?

        • Jemand als geborenen Vergewaltiger zu sehen wäre demnach keine Gender Ideology.

          Doch, weil die Begründung nur pseudobiologisch fundiert wäre.

          Der Schluss von „Vergewaltigung ist eine Fortpflanzungsstrategie“ auf „Männer sind geborene Vergewaltiger“ ist ja wohl logisch nicht ganz sauber.

          • @nICK

            „Doch, weil die Begründung nur pseudobiologisch fundiert wäre“

            Nehmen wir an, dass das so wäre: Warum würde es dann eine Gender Ideologie sein? Es wäre dann wohl eher ein Biologismus oder schlechte Ideologie?

            „Der Schluss von “Vergewaltigung ist eine Fortpflanzungsstrategie” auf “Männer sind geborene Vergewaltiger” ist ja wohl logisch nicht ganz sauber.“

            Nein, ist er in der Tat nicht. Aber in das Thema wollte ich mit Bellator auch nicht wieder rein. Es bringt ja nichts

        • @Christian:
          Nehmen wir an, dass das so wäre: Warum würde es dann eine Gender Ideologie sein? Es wäre dann wohl eher ein Biologismus oder schlechte Ideologie?

          Naja, die Biologie wird regelrecht dazu vergewaltigt, um ein Bild DesMannes als geborenen Vergewaltiger zu zeichnen.

          Weil das ein Bild ist, dass kein Fundament jenseits von Konstrukten hat ist es „Gender“

          „Gender-Ideologie“ ist wiederum ein zweideutiger Begriff: Er kann zum Einen eine Ideologie bezeichnen, die die ganze Weltgeschichte an der „sozialen Konstruktion von Geschlecht“ aufhängt, zum anderen aber auch eine Ideologie, die Geschlecht sozial konstruiert.

        • »Gender ist das soziale Geschlecht.«

          Gender ist ein Hirngespinst von Menschen, die eine Ausrede für ihre intellektuelle Zweitklassigkeit brauchen.
          Ebenso wie dein „Gehirngeschlecht“ oder dein „soziales Geschlecht“. Alles rein ideologische Begriffe ohne jede naturwissenschaftliche Grundlage.

          »Jemand als geborenen Vergewaltiger zu sehen wäre demnach keine Gender Ideology.«

          Aber selbstverständlich. Solche inneren Widersprüche sind doch für einen guten Gender-Ideologen (m/w) kein Problem. Es gibt schließlich ein gutes und ein schlechtes Gender. Das zeigst du doch beispielhaft: Einerseits sind alles nur statistische Verteilungen mit unterschiedlichen Mittelwerten, andererseits ist Vergewaltigung eine erfolgreiche Fortpflanzungsstragie.
          Einen Naturwissenschaftler würde man freundlich bitten, sich gelegentlich doch mal zu entscheiden. Bei Philosophinnen und anderen Laberologen (m/w) dreht man nur die Augen zur Decke.

          »Weswegen zB Thornhill auch erheblichen Angriffen aus der Gender Ideology ausgesetzt war«

          Erstens: minus mal minus gibt nur in der Mathematik plus. Soll heißen: Nur weil die Genderistas was an „Natural History of Rape“ zu nörgeln finden, bedeutet keinesweg, dass ich es ernst nehmen muss. Da ist die Situation ganz ähnlich wie mit der Bibel.

          Davon mal abgesehen, bin ich mir eigentlich recht sicher, schon mal erwähnt zu haben, dass ich Wikipedia nicht als Quelle akzeptiere.
          Es bleibt die Frage, warum du es immer wieder versuchst?

        • @ Schoppe

          *Das ist für mich der wesentliche Kritikpukt an der Genderforschung, zumindest an vielen Ausprägungen, die ich kennen gelernt habe – dass sie (und zwar durchaus demonstrativ) an Forschung gar nicht interessiert ist, sondern sich als universitäre Unterstützung für politische Anliegen versteht, deren Durchsetzung dann wiederum zu ihrer Finanzierung beitragen.*

          Mindph hat bei Danisch in einem Kommentar die Folgen des feministisch-femininen Narzissmus der Gender“forschung“ („Denken von der Feminist.I.n her zu den Interessen der Feminist.I.n hin!“ Die Feminist.I.n als Zentrum des Universums, als Nabel der Welt, genau das, was man „androzentrischer“ Wissenschaft unterstellt praktiziert man selbst im Übermaß > Projektion!) an einem Beispiel sehr schön verdeutlicht, ich zitiere ihn mal ganz.

          mindph, Zitat:

          *Das Beispiel mit der Bohrmaschine ist wirklich ein gutes Beispiel, was zeigt, wie Genderisten ticken:

          Nehmen wir mal eine richtige “Männerbohrmaschine”, ein Hilti Schlagbohrer oder beliebiges Konkurrenzprodukt. Die ist eindeutig “genderscripted” (wie nennen die das?): Sie hat dicke Griffe, ist ziemlich schwer und man braucht schon etwas Kraft, sie bei der Arbeit zu führen. Anti-”Genderscripting” würde jetzt bedeuten, man müsse die Bohrmaschine auch so bauen, dass sie auch zarte Frauenhände bedienen können. Vergleicht man mal durchschnittliche Frauenhände und die Hände eines Trockenbauers (denn Maschinen dieses Typs werden meistens im professionellen Einsatz gebraucht) fällt auf, dass dessen Hände fast doppelt so breit und dick sind. Würde man die Maschine jetzt “entgenderscripten”, würden die Bauarbeiterhände gar nicht mehr in den Griff passen, geschweige denn, sie ermüdungsfrei und sicher führen können.
          Das ist den Genderisten aber egal, weil ihr Fokus nur auf den “diskriminierten” Frauenhänden liegt. Ob der Bauarbeiter nun damit vernünftig arbeiten kann oder nicht, egal, die Genderistin will es können dürfen wenn sie es können wollte, da muss der Maurer halt mal etwas von seiner Macht, eine solche Maschine auch effektiv benutzen zu können, abgeben. Für die Gleichstellung ist es dann auch leider notwendig, dass der Bauarbeiter eben nur noch die Hälfte der Arbeit schafft, weil die Maschine in Kraft und Leistung für die (meist schwächere) Frau angepasst werden muss. Natürlich wird die Genderistin solche Arbeiten nie ausführen, aber sie besteht auf ihr Recht es ausführen zu wollen, ob sie es denn effektiv kann oder nicht. Was mich wieder einmal an “Loretta” aus Monty Pythons “Life of Brian” erinnert.
          Das ist übrigens ein typischer Aspekt der Gleichstellung, welche sich von der Gleichberechtigung unterscheidet. Die Gleichstellung verlangt, dass etwas gleich gemacht wird, was nicht gleich ist. Es geht nicht um gleiche Rechte (jede Frau hat das Recht, eine Schlagbohrmaschine zu kaufen und zu benutzen), sondern darum, andere die es bereits tun in ihren Rechten (hier, effektives und ergonomisch günstiges Arbeiten) zu beschneiden. Der Bauarbeiter soll genauso schlecht arbeiten, wie es die Feministin tun würde, damit die Feministin sich nicht mehr vom Maurer durch seine Macht, schwerere Maschinen eben besser bedienen zu können, diskriminiert fühlt.*

          Es ist ein bedenkliches Zeichen, dass diesem egomanischen Unsinn in der universitären Welt so wenig Widerstand/Kritik entgegenschlägt.

          Nur verstehbar, in meinen Augen, weil es vor allem ein weiblicher Egoismus/Unsinn ist, der sich hier austobt und als Mann kämpft man nun mal nicht gegen eine Frau.

          Nur so ist der Durchmarsch verstehbar, weil diese Ideologie sich unter Ausnutzung tiefer instinktiver Dispostionen bei Männern UND Frauen („Das steht mir zu! Ich habe ein Anrecht darauf, von Männern beschützt und versorgt zu werden !!“) etabliert und immunisiert.

          Gleichzeitig hat sie viele Männer prophylaktisch „kastriert“, schuldbewusst gemacht, beschämt („Ihr Vergewaltiger, Unterdrücker, Gewalttäter, Mörder wagt es, UNS, den Guten, Reinen, Edlen, zu widersprechen, die wir eure „Mütter“ sind?!“), die glauben, durch Unterwerfung unter diese weibliche Egomanie sich „entschulden“ zu können, Reparationen zahlen zu können, wieder gut zu machen.

          Wobei es in diesem Falle nichts wiedergutzumachen gibt, denn Frauen und Männer haben sich gegenseitig geformt, haben einander gleich viel vorzuwerfen/zu verzeihen, haben sich gegenseitig „objektifiziert“ und von ihren je eigenen Interessen geleitet, ausgebeutet, etwas, was in Herstory natürlich nicht vorkommt.

          Dass all das von den männlichen Studenten s willig geschluckt wird, ist schon deprimierend.

          Selbstgleichschaltung, freiwillige Selbstgleichschaltung, weiter Teile der Academia, nicht anders als in den Müllstrommedien, deren Müllwerker allerdings auch von dieser Academia ausgebildet und formiert werden.

          Der neue, sanfte Totalitarismus braucht gar keine Zensur, keine Direktiven aus irgendwelchen Propagandaministerien.

          Er kann auf männlich-weibliche Instinktdispositonen und den allgemeinen Herdentrieb setzen.

        • @Nick

          »Der Schluss von “Vergewaltigung ist eine Fortpflanzungsstrategie” auf “Männer sind geborene Vergewaltiger” ist ja wohl logisch nicht ganz sauber.«

          Es gibt zwei Sichtweisen auf Vergewaltigung:
          Einige (z.B. das FBI und Scotland Yard) betrachten Vergewaltigung als Machtausübung mit sexuellen Mitteln ausgeübt von Männer mit einer von vier verschiedenen psychischen Störungen.
          Andere betrachten Vergewaltigung als Fortpflanzungsstrategie.

          Vergewaltigung gibt es schon lange. Damit eine Fortpflanzungsstrategie eine über lange Zeit besteht, muss sie Vorteile gegenüber anderen Fortpflanzungsstrategien bieten. In diesem Fall setzt sie sich durch.
          Ergo: Falls Vergewaltigung nicht die Handlung von psychisch Kranken sondern eine Fortpflanzungsstrategie ist, sind mindestens die Mehrzahl aller Männer genetisch veranlagt Vergewaltiger.

          • @Bellator

            Beide sichtweisen kann man verbinden, weil psychische Störungen auch Auswirkungen auf die Fortpflanzung haben können. Immerhin haben psychische Störungen auch eine gewisse Vererblichkeit. Ich Kriegszeiten können zB Psychopathen durchaus Vorteile haben oder über Machtpositionen Einfluss gewinnen.

            ZB http://archpsyc.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=204765

            Wenn psychische Störungen genetisch bestehen bleiben können, dann greift auch das Argument nicht, dass diese Gene bei der Mehrzahl aller Männer vorhanden sein müssen. Es sind ja auch nicht alle Menschen geistig gestört

        • Einige (z.B. das FBI und Scotland Yard) betrachten Vergewaltigung als Machtausübung mit sexuellen Mitteln ausgeübt von Männer mit einer von vier verschiedenen psychischen Störungen.

          Das ist fast deckungsgleich mit der vorherrschenden „Gender-Perspektive“, bis auf den Umstand dass diese die psychische Störung dabei negiert.

          Vergewaltigung gibt es schon lange. Damit eine Fortpflanzungsstrategie eine über lange Zeit besteht, muss sie Vorteile gegenüber anderen Fortpflanzungsstrategien bieten. In diesem Fall setzt sie sich durch.

          Sie setzt sich nicht zwangsläufig durch, wenn sie gleichzeitig mit Nachteilen verbunden ist. (Vergewaltigung als Fortpflanzungsstrategie ist wohl ganz klar mit erheblichen Nachteilen verbunden) (Gleich kommt wieder Roslin mit )

          Es ist dann durchaus möglich, dass sie entweder als Option bereitsteht oder dass die entsprechenden Anlagen im Pool einen Nischenstatus haben.

          Alleine daraus, dass Vergewaltigung die _einzige_ Fortplanzungsstrategie ist ließe sich aber ableiten, dass Männer inhärent Vergewaltiger sind. Wen dem so wäre, dann ließe sich daraus kaum eine Bösartigkeit ableiten, es wäre ja eine conditio humana. Dann müsste man zuallermindest mildernde Umstände gelten lassen.

          Keine für Genders vorteihafte Implikation.

          Die Genders haben sich nun aus allem dasjenige herausgepickt, das Manner als maximalstmöglich inhärent Böse erscheinen lässt:

          – Alle Männer streben nach Macht (die Conditio Humana, verschoben)
          – Vergewaltigung ist eine Machtdemonstration
          – Vergewaltigung ist gesellschaftlich akzeptiert, weil die Ohnmacht DerFrauen gesellschaftlich akzeptiert ist
          – AlleMänner profitieren unausweichlich von der Machtdemonstration Vergewaltigung, da Vergewaltigungen die Macht aller Männer sichert

          • @Nick

            „Es ist dann durchaus möglich, dass sie entweder als Option bereitsteht oder dass die entsprechenden Anlagen im Pool einen Nischenstatus haben.“

            Das Problem ist, dass BEs Weltbild keine Nischen kennt, sondern nur allgemeine Vorzüge. Und anscheinend auch keine stärkere Option für ein bestimmtes Verhalten unter den richtigen Rahmenumständen

        • Ergo: Falls Vergewaltigung nicht die Handlung von psychisch Kranken sondern eine Fortpflanzungsstrategie ist, sind mindestens die Mehrzahl aller Männer genetisch veranlagt Vergewaltiger.

          Es spricht vieles dafür, dass die Evolution uns gleichzeitig mit einer starken Abneigung gegen Vergewaltigungen ausgestattet hat.

          Insofern kommen nmE durchaus, wie bei den meisten Gewalttaten, psychische Krankheiten zum Tragen.

        • @ Roslin

          Zustimmung!

          „Dass all das von den männlichen Studenten s willig geschluckt wird, ist schon deprimierend.“

          Ja, ist es. Aber die studieren meist was anderes und kriegen gerade im Zeitalter modularisierter Studiengänge nichts mehr mit um sich rum, durch die Medien schon gar nicht, und wenn sie den Gender-Quak studieren, dann sind sie entweder selbst Ideologen, oder – wenn Nebenfächler mit Genderkram als Pflichtfach – sie spielen mit, weil sie den Schein bzw. das Modul brauchen.

          Die weiblichen Studenten müssten auch was gegen diese Antiwissenschaft machen. Anständige Studis beiderlei Geschlechts lassen sich nicht indoktrinieren.

          Aber im Bildungssystem geht alles den Bach runter. Die Unis heute sind radikal dem neoliberalen und feministischen Diskurs unterworfen. Infragestellt wird daran nie was, von Studis nicht, von Doktoranden nicht, von wissenschaftlichen Mitarbeitern nicht und von den Herren Profesor-„innen“ auch nicht. Die schwimmen alle mit dem Strom, und wenn nicht, dann setzt es was mit der Repressalienkeule.

        • »Das Problem ist, dass BEs Weltbild keine Nischen kennt …«

          Die wohlmeinende Möglichkeit ist, dass du zwanghaft widersprechen und zwanghaft Recht haben musst. Das gute alte Lehrer-Motto „Vormittags hab‘ ich recht und nachmittags hab‘ ich frei“.
          Und weil sich heute nun wirklich jeder Unsinn in Netz findet, findest du via Google immer irgend eine „Studie“ von einem College in the middle of nowhere, die irgend was absurdes „beweißt“. Wenn gar nichts anderes mehr hilft auch per „hypothetical scenario“.

          Die weniger wohlmeinende Möglichkeit ist, dass du ganz bewusst den naturwissenschaftlichen Standpunkt zu Gender („Kompletter Unsinn“) diskreditieren willst.

          • @BE

            „Und weil sich heute nun wirklich jeder Unsinn in Netz findet, findest du via Google immer irgend eine “Studie” von einem College in the middle of nowhere, die irgend was absurdes “beweißt”“

            JAMA Psychiatry (vormals Archives of General Psychiatry, bibliographische Abkürzung: Arch Gen Psychiatry) ist eine medizinische Fachzeitschrift. Die Beiträge durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren und behandeln alle Teilgebiete der Psychiatrie. Herausgeber der Zeitschrift ist die American Medical Association (AMA). Unter allen psychiatrischen Fachzeitschriften (n=128) weist die Zeitschrift den dritthöchsten Impact Factor auf (12,01; Stand 2011).
            Die Zeitschrift ging 1959 aus dem 1919 begründeten Periodikum Archives of Neurology & Psychiatry hervor. Beiträge aus dem Gebiet der Neurologie wurden anschließend in Archives of Neurology veröffentlicht. 2013 wurde die Zeitschrift in JAMA Psychiatry umbenannt.[1]

            http://www.bioxbio.com/if/html/ARCH-GEN-PSYCHIAT.html

            Impact Factor
            2012 13.772

            Du kannst es aber auch gerne noch mal in anderen Studien lesen:
            http://scholar.google.de/scholar?hl=de&q=mental+disorder+heritability&btnG=&lr=

            Hat natürlich alles keinen Wert, ist mir schon klar. Alle anderen sind bekanntlich doof.

        • „Nehmen wir mal eine richtige “Männerbohrmaschine”, ein Hilti Schlagbohrer oder beliebiges Konkurrenzprodukt.“

          Die Hilti hat mir treue Dienste geleistet beim Mauern einreissen auf der heimischen Baustelle (Solo-Projekt). Und da ich das Längenmaß einer ordentlichen, deutschen Parkuhr habe, wage ich zu behaupten, dass annähernd JEDE Frau mit ihr umgehen könnte (Schwielen an den Händen gehören zum Renovieren m.E.n. ebenso wie zum Bäumefällen).

          Aber es ist ja nicht immer derartig schweres Geschütz nötig.
          Bosch hat soweit ich hörte vor einigen Jahren einen „Damen“-Akkubohrer in sein Sortiment aufgenommen, klein und handlich, weil auf „Frauenhände“ zugeschnitten.

          Überraschung: es soll sogar Männer geben, gerade ältere und/oder körperlich gehandicapte, die dieses Modell gekauft haben…

          „Die Gleichstellung verlangt, dass etwas gleich gemacht wird, was nicht gleich ist. Es geht nicht um gleiche Rechte (jede Frau hat das Recht, eine Schlagbohrmaschine zu kaufen und zu benutzen), sondern darum, andere die es bereits tun in ihren Rechten (hier, effektives und ergonomisch günstiges Arbeiten) zu beschneiden.“

          Da hat aber jemand Angst.
          Faszinierend.

        • „Bosch hat soweit ich hörte vor einigen Jahren einen “Damen”-Akkubohrer in sein Sortiment aufgenommen, klein und handlich, weil auf “Frauenhände” zugeschnitten.“

          Da haben die wohl gerade noch das richtige Zeitfenster und sind ohne Beschwerdebrief aus der Babbel davongekommen.

        • @ muttersheera

          *Die Hilti hat mir treue Dienste geleistet beim Mauern einreissen auf der heimischen Baustelle (Solo-Projekt). Und da ich das Längenmaß einer ordentlichen, deutschen Parkuhr habe, wage ich zu behaupten, dass annähernd JEDE Frau mit ihr umgehen könnte *

          Dann ist also die Prämisse, in das Design des Produktes sei eine Gendernorm eingeschrieben, falsch?

          Und das Produktdesign wird von seiner Funktionalität bestimmt?

          Aber wie funktioniert dann noch die Ideologie?

        • @ Stephan Fleischhauer

          *Da haben die wohl gerade noch das richtige Zeitfenster und sind ohne Beschwerdebrief aus der Babbel davongekommen.*

          Unglaublich.

          Bosch propagierte die heteronormative Matrix und diente so dem Patriarchat, indem es eine Bohrmaschine entwickelte, die auf im Schnitt kleinere Frauenhände zugeschnitten ist?

          Die ganze Perfidie DER Männer wird hier deutlich, die keine Gelegenheit auslassen, Zwangsheteronormativität zu verbreiten, um das sie privilegierende Patriarchat aufrechtzuerhalten.

        • @Christian:
          Aus meiner Sicht kann eine biologische Begründung unabhängig von ihrer Richtigkeit nie eine Gender Ideologie sein. Das schließt sich aus.

          Letztlich stützen sich die Genders ja auch zuvörderst auf Biologie bzw. auf die Conditio Humana. Woher sonst sollte die zugrundegelegte Annahme kommen, dass soziale Konstruktionen immer auf Machtinteressen beruhen?

          Genauer betrachtet sind sie die ärgsten Biologisten, mit ihrem essenzialistischem und reduktionistischen Menschenbild.

          • @nick

            sie stützen sich gerade nicht auf Biologie, sondern auf einen Blank Slate (ohne weitere Begründung). Beauvoir schreibt so etwas wie. „Der Mann hat eben zuerst unterworfen, die Frau hätte es genauso gemacht, wenn sie die Gelegenheit gehabt hätte.“

        • @ muttersheera

          *Da hat aber jemand Angst.
          Faszinierend.*

          Kein Ausdruck von Angst, sondern notwendig eintretende Folge von GLEICHSTELLUNG, die an Gleichverteilungen festgemacht wird („50 % Frauenanteil in der Bevölkerung – also überall auch 50 % Frauenanteil, zumindest in den VON UNS als attraktiv geschätzten Bereichen, sonst Beweis für UNTERDRÜCKUNG DER FRAUEN (DIE UNSRIGEN – Frauen als KlasseDURCH DIE MÄNNER – Männer als Klasse!“).

        • @Christian:
          sie stützen sich gerade nicht auf Biologie, sondern auf einen Blank Slate..

          So blank kann aber die Tafel nicht sein, wenn das Streben nach Privilegien dann doch als universeller Antrieb vorausgesetzt wird.

          Sicher, sie machen sich lieber gar nicht erst die Mühe, sich zu fragen welche Conditio Humana sie zugrundelegen.

          • @nick

            „So blank kann aber die Tafel nicht sein, wenn das Streben nach Privilegien dann doch als universeller Antrieb vorausgesetzt wird.“

            Auch nur wegen der Sozialisierung. Mit richtiger Sozialisierung ist das Paradies greifbar.

        • @C

          »http://www.bioxbio.com/if/html/ARCH-GEN-PSYCHIAT.html«

          Ich habe nicht bestritten, dass es vererbliche psychische Störungen gibt. Ich habe bestritten, dass Vergewaltigung eine (erfolgreiche) Fortpflanzungsstrategie ist.
          Insofern ist der Impact zwar ganz dolle aber leider auf dem falschen Planeten. Wie ich unserer Hilti-Heldin schon mal schrieb: Lesen allein bringt’s nicht, verstehen ist auch notwendig.

          BTW: „Slate“ bedeutet Tischtuch.

          • @Bellator

            „Ich habe nicht bestritten, dass es vererbliche psychische Störungen gibt“

            Warum halten sich denn die vererblichen psychischen Störungen im Genpool?
            Warum können dann nicht auch die Störungen, die eine Vergewaltigung nach deinen Theorien begründen auch aufgrund des Vorteils, den eine Vergewaltigung genetisch bringen kann, im Genpool bleiben?

          • @Bellator

            Du hast es aber mit dem Argument bestritten, dass dies dann bei der Hälfte aller Männer vorliegen müsste. Was wie man an vererblichen psychischen Störungen sieht aber nicht der Fall sein muss.

            Zudem bist du deinem üblichen Schema gefolgt:

            Erst einmal alles bestreiten und sich über die QUelle lustig machen. Wenn die sich als gut herausstellt, dann bestreiten, dass man alles bestritten hat und behaupten, dass man etwas ganz anderes meinte.

        • @muttersheera:

          »Die Hilti hat mir treue Dienste geleistet beim Mauern einreissen auf der heimischen Baustelle (Solo-Projekt)«

          So ähnliche Stories hat meine Letzte auch ventiliert. Ich habe ihr dann für einen Umzug einen richtig guten Akkuschrauber (http://www.bosch-professional.com/de/de/gsr-10-8-2-li-33304-ocs-p/) geschenkt.
          Sie wusste nicht mal das Schnellspannfutter zu bedienen.

          Ja, ja, du hast ja recht – dass frau mit einen Schnellspannfutter konzeptionell überfordert ist bedeutet keinesfalls, dass frau nicht doch mit einem Elektrohobel umgehen kann *GÄHN*

        • »Warum halten sich denn die vererblichen psychischen Störungen im Genpool?«

          Weil sich vermutlich eine etwas breitere Basis in der Population haben als die 3 Promille, die deine hypothetischen Vergewaltiger-Gene hätten.

          »Warum können dann nicht auch die Störungen, die eine Vergewaltigung nach deinen Theorien begründen auch aufgrund des Vorteils, den eine Vergewaltigung genetisch bringen kann, im Genpool bleiben?«

          1. Weil ein Verbreitungsgrad von 3 Promille kein Verbreitungsgrad ist sondern ein Aussterbegrad.
          2. Weil Vergewaltigung keinen Vorteil bringt. Auch und insbesondere evolutionär ist es NICHT vorteilhaft, wenn man als Vergewaltiger gebrandmarkt wird. Und ob du es glaubst oder nicht: Selbst in den patriarchalsten Gesellschaften rächt der „rechtmäßige Besitzer“ die Schändung seines „Eigentums“.

          »Du hast es aber mit dem Argument bestritten, dass dies dann bei der Hälfte aller Männer vorliegen müsste. Was wie man an vererblichen psychischen Störungen sieht aber nicht der Fall sein muss.«

          Ich habe bestritten DASS ES FORTFLANZUNGSVORTEIL IST.
          Schizophrenie ist auch eher selten, insbesondere deswegen weil sie auch keinen besonderen Fortpflanzungsvorteil bietet.
          Wenn Vergewaltigen einen Fortpflanzungsvorteil bieten würde, müsste Vergewaltigen deutlich weiter verbreitet.
          Es ist aber nicht sonderlich verbreitet, also bietet es zwangsläufig keinen Vorteil.
          q.e.d.

          Ja, ich weiß, das ist alles ein bisschen kompliziert für jemanden der regelmäßig dabei versagt, logische (boolsche) Aussage zu verstehen oder gar zu negieren, aber so hochtrabend wie du mit deinen „umfangreichen Kenntnissen“ hausieren gehst, wäre es wirklich nicht zuviel verlangt, dass du dir mal zwei Gedanken gleichzeitig merkst.

          »Erst einmal alles bestreiten und sich über die QUelle lustig machen. Wenn die sich als gut herausstellt, dann bestreiten, dass man alles bestritten hat und behaupten, dass man etwas ganz anderes meinte.«

          Mal ganz im Ernst: Merkst du eigentlich überhaupt nicht wie lächerlich du dich machst?

        • Auch nur wegen der Sozialisierung. Mit richtiger Sozialisierung ist das Paradies greifbar.

          Im allgemeinen langt der Beleg eines möglichen Motives, um eine Schweinerei des Patriarchates aka soziale Konstruktion „aufzudecken“.

          Notwendige Bedingung dafür wäre die Wesenhaftigkeit, dass alles Handeln und Denken auf Privilegmaximierung geeicht ist.

          Aber gut, man soll ja bei Religionen nicht nach Logik fragen.

          Selbst in den patriarchalsten Gesellschaften rächt der “rechtmäßige Besitzer” die Schändung seines “Eigentums”.

          Du meinst als böser Geist – wenn er vorher erschlagen wurde?

          Dafür gab es Rituale.

          BTW: “Slate” bedeutet Tischtuch.

          http://www.merriam-webster.com/dictionary/slate

      • @Arne

        Die Frage finde ich sogar noch okay, wenn auch schlecht formuliert, wenn man sie so versteht, dass man aus dem Phänotyp nicht auf das Gehirngeschlecht/soziales Geschlecht geschlossen werden kann. Sie verschweigen natürlich, dass es Unterschiede im Schnitt gibt. Aber für das Inidividuum ist es es sicher richtig.

        Interessanter wäre es schon wie diese Frage bewertet würde:

        Personalstatistiken zu wissenschaftlichen Einrichtungen wie Universitäten liefern Darstellungen, für die geschlechterbezogen ein Leaking-Pipeline-Phänomen bzw. ein Gender Gap festgestellt werden.

        2a. Erläutern Sie die Fachbegriffe Leaking-Pipeline-Phänomen und Gender Gap. (1P)

        2b. Erklären Sie die Hintergründe der hohen Männerquoten in den Ingenieurwissenschaften anhand der Forschungsergebnisse (1) zum Image/Status der Ingenieurwissenschaften und (2) zu den geschlechtsspezifi-schen Aufgaben- und Fähigkeitszuschreibungen (Sozialisation, geschlechtsspezifische Arbeitsteilung etc.).

        Wenn man da etwas über Testosteron und räumliche Fähigkeiten etc schreibt.

    • Was ist denn an diesem Test jetzt so schlimm? Oder soll dieser hier nur dazu dienen, sich seiner Abwehr gegenüber Gender-Studies zu versichern?

      Adrian, du Schw********, versuche nicht, uns hier zu pathologisieren. Da reagiere ich sehr empfindlich drauf.

      Du bist doch Ossi, Adrian. Daher verstehe ich deine Frage nicht. Reichlich naiv. Guck die mal die oberen Kommentare an.

      • @Kirk

        Wenn Gendersens nicht mehr anders können, werden die gerne persönlich. Das jemand nicht an Gender glaubt ist nicht vorstellbar. Das muss ja ein schlechter Mensch sein.

    • @ Adrian nochmal

      „Was ist denn an diesem Test jetzt so schlimm?“

      Was ist schlimm an einem politischen Seminar über Wirtschaft oder Geschichte in der DDR der z. B. 70er oder 80er Jahre? Bzw. an einer Klausur über die Funktion der Berliner Mauer, wo dann ernsthaft angegeben werden müsste, dass sie der militärischen Abwehr einer „faschistischen“ oder „imperialistischen“ Attacke des Westens dient?

      Was ist schlimm an einer Klausur im Dritten Reich, wo danach gefragt wird, anhand welcher körperlichen und charakterlichen Merkmale man „Arier“ von Juden unterscheiden kann? Oder wo Beispiele für „hochwertige“ und „minderwertige“ Menschen genannt werden müssten?

      Hallo, Adrian! Solche Klausuren dienen zur Überprüfung, ob die Indoktrinierung funktioniert hat, ob der Lernende die menschenverachtende und/oder schwachsinnige Lektion auch gelernt hat und nachplappert, oder ob er noch selbstständig denkt! Zur Indoktrinierung selbst dienen sie dazu auch noch. Zur Einschüchterung selbstständig denkender Menschen dienen solche Tests auch.

      Stell Dir mal eine Klausur vor, wo Du , wenn Du die Klausur bestehen wolltest und Punkte für die Aufgabe haben wolltest, bei

      „Die Erde ist eine

      a) Kugel
      b) Scheibe
      c) ein Zylinder“

      b) ankreuzen müsstest, weil Du sonst Null Punkte kriegst, und bei Reklamation dann angeschrien würdest („Du reaktionärer Physikalist!“) und Du wegen Deiner freien Meinungsäußerung keine z. B. Doktorandenstelle mehr dort kriegen könntest.

      Oder stell Dir eine Klausur vor, die in Wahrheit dazu dient, Deine Gesinnung festzustellen, und dann alle Antworten mit Namen aufbewahrt würden und über Deine Karrierechancen entscheiden würde. Bzw. wo Du, um nicht an die Wand gestellt zu werden, alles in der ihrem Sinne beantworten müsstest!

      Solche „Wissenschafts“-Zweige und ihre Klausuren sind GEFÄHRLICH.

      Alles fällt unter „meiner Meinung nach“ – dann können mich de Femis nach einer etwaigen Machtergreifung (HA HA HA HA HA) nicht mehr ganz so leicht an die Wand stellen oder mitten über der Nordsee aus dem Flugzeug schmeißen. (HA HA HA HA HA HA HA)

    • @Stephan

      Ich meine Stefan hatte gesagt, dass er dort studiert. Die haben glaube ich auch als eine der wneigen Unis verpflichtende Genderkurse für alle Studiengänge, wenn man der Wikipedia zu Gender studies in diesem zusammenhang glauben darf.

      • Ernst gemeinter Ratschlag: Wechsel die Uni. Mit einem Abschluss von dort wirst du ernsthafte Nachteile bei der Jobsuche haben.

        • In Deutschland ist die Uni Bremen besonders berüchtigt für ihre eigenwillige Interpretation bestimmter Wissenschaften.

          Aber ich gebe zu das das meine erfahrungen von vor ca. 10 Jahren sind.

  3. 1

    Sex ist real, Gender ist willkürlich. Willkürwissenschaft ist deswegen ein Synonym für Genderwisenschaft.

    1a

    Es ist Genderwissenschaftlich unhaltbar weil es die Obsoleszenz der Wohlstandsfrau aufzeigt und den Nutzen von Frauenbildung stark in Frage stellen würde.

    2

    Leaking Pipeline kann man auch als Aussieben bezeichnen.

    Da Frauen es nicht so drauf haben wie Männer, werden mehr ausgesiebt und weniger erreichen Top-Positionen vor allem im freien Wirtschaftsleben.

    Gender Gap bezeichnet generell messbare Geschlechterunterschiede die der irrigen Annahme Widersprechen dei Geschlechter wären gleich und müssten in allen Belangen gleiches erreichen.

    Männer erwirtschaften für gleiche Leistung weniger als Frauen wegen diverser rechtlich verbindlicher Frauenbevorzugungen.

    3

    Der Mann führt die menschliche Entwicklung der Kultur und Technik an.

    Es wurde schon alles versucht die Demütigung der kinderarmen und daher obsoleten Wohlstandsfrau weil sie trotz aller Fördermaßnahmen wirtschaftlich keine ausgleichende Leistung bringt zu lindern.

    Mehr als das sich die Versuchsgruppe stark dezimiert, nur noch wenige Generationen gesellschaftlich eine Rolle spielen wird, Schulden angehäuft hat, ihr Land wirtschaftlich immer weiter entkernt und die wirtschaftliche Zukunft zunehmend an andere Länder und die moslemische Parallelgesellschaft abgibt wurde nichts erreicht.

    4

    Damals bildete man noch wegen geringerem Wohlstand vor allem das Geschlecht und die Menschen bei denen das einen hohen Nutzen hatte.

    Bei Zulassung von Frauen für das Studium vor 113 Jahren war der Wohlstand immer noch deutlich niedriger als heute.

    5

    Genderforschung verneint die Minderbegabung von Frauen für Naturwissenschaft und Technik.

    u.s.w.

    (Die Fragen werden nun zunehmend absurd)

    Das hätte doch bestimmt zu einer Exmatrikulation gereicht?

  4. @Christian

    „Das Problem ist, dass du den Begriff Gender falsch verwendest.“

    Dann gib mir doch mal eine GENAUE, eindeutige Definition des Begriffs Gender! Was genau ist Gender und warum verwende ich den Begriff falsch?

    • @DDBZ

      http://de.wikipedia.org/wiki/Gender

      „Der Begriff Gender [ˈdʒɛndɐ] bezeichnet als Konzept die soziale oder psychologische Seite des Geschlechts einer Person im Unterschied zu ihrem biologischen Geschlecht (engl. sex)… Der Begriff Gender bezeichnet zum einen die soziale Geschlechterrolle (engl. gender role) beziehungsweise die sozialen Geschlechtsmerkmale. Er bezeichnet also alles, was in einer Kultur als typisch für ein bestimmtes Geschlecht angesehen wird (zum Beispiel Kleidung, Beruf und so weiter); er verweist nicht unmittelbar auf die körperlichen Geschlechtsmerkmale (sex)“

      Und natürlich gibt es kulturelle Sachen, die als typisch für ein Geschlecht angesehen werden.

      • @C

        Nur Wischiwaschi!

        „Er bezeichnet also alles, was in einer Kultur als typisch für ein bestimmtes Geschlecht angesehen wird“

        Eine Kultur. Wo sind die Grenzen einer Kultur? Weißwurstgrenze? Ländergrenzen? Nachbarhaus? (Bei mir in der Nachbarschaft wohnen Schwule, die haben eine andere „Kultur“ als ich?) Ist Frauenbratwurst auch Kultur, bei Edeka aber nicht bei Aldi Nord?

        Wer stellt den fest was da jeweils als typisch angesehen wird? Und wie wird das festgestellt?

        Und was soll „angesehen wird“ bedeuten. Nicht was ist, sondern was andere über jemanden denken (könnten, aber dann doch nicht sollten) ersetzt die Wissenschaft?

        Wkizitierer erklären die Welt! Sind Schelme, die eigentlich wissen sollten, daß Wiki eigentlich feministisch ist?

        Als Hobby ja sicher ganz lustig, aber an einer Uni für immer mehr Studiengänge verpflichtend gemacht? Bischen dünne nicht?

  5. 1b: „Erläutern sie anhand von Ergebnissen der Genderforschung, warum es wissenschaftlich unhaltbar ist aus sex gender abzuleiten (sex -> gender, d.h. z.B. aus der Konstitution geschlechtlicher Körper eine bestimmte Berufswahl abzuleiten).“

    Hier ist Gender offenbar im Sinne einer präskriptiven Norm gemeint. Gender als Aufforderung an den einzelnen, einen bestimmten Beruf zu ergreifen.

    Eine präskriptive soziale Norm kann natürlich niemals „wissenschaftlich“ sein, das braucht man gar nicht „anhand von Ergebnissen der Genderforschung“ erläutern. Wissenschaft kann nur die Wirklichkeit beschreiben und keine Handlungsnormen festsetzen.

    Eine Beanwortung macht eigentlich nur Sinn, wenn man Gender hier im Sinne einer deskriptiven Norm versteht. Ein bestimmtes soziales Verhalten kann analysiert und dessen Regelhaftigkeit nachgewiesen werden.

    Da würde mich schon mal interessieren, wie man dieses regelhafte Verhalten sinnvoll analysieren und wie man überhaupt den Gender-Begriff sinnvoll definieren kann, ohne auf den Begriff des biologischen Geschlechts zurückzugreifen. Selbstverständlich gibt es auch einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Sex und Gender, weshalb es sogar geboten ist, Gender aus Sex abzuleiten.

    • Moralische Forderungen werden so als wissenschaftliche Erkenntnis umgedeutet.

      Teilweise geschieht dies auch nur durch manipulative Sprache, etwa in 10.b:

      „Welche Konsequenzen hat die gendertheoretische Perspektive einer Ko-Konstruktion von Technik und Geschlecht für zukünftige Technikentwicklung?“

      Welche Konsequenzen die gendertheoretische „Perspektive“ (was auch immer das sein soll) haben wird, lässt sich nicht sinnvoll beantworten, Wissenschaftler sind schließlich keine Hellseher. Es geht hier in Wirklichkeit nicht um Konsequenzen, die aufgrund bestimmter Regeln vorhergesagt werden können, sondern um Forderungen. Man will durch manipulative Sprache jedoch lieber den Eindruck erwecken, als handele es sich um Gesetzmäßigkeiten.

      Da kommen dann Formulierungen heraus, die so tun, als sei die Gender-Perspektive bloß eine Sichtweise unter anderen und als würde man diese Sichtweise nur abfragen. Gleichzeitig werden die entsprechenden Interpretationen der Wirklichkeit als Tatsache dargestellt.

      Etwa 3b „Wie lässt sich aus Sicht der Genderforschung eine androzentrische Geschichtsschreibung der Ingenieur- und Naturwissenschaften überwinden?“

      Die Frage impliziert natürlich eine bestehende androzentrische Geschichtsschreibung in den genannten Disziplinen.

      Diese manipulative Sprache zieht sich durch den ganzen Fragebogen. Danisch schreibt ganz richtig:

      „Hier wird nicht Wissen und Können, sondern die Akzeptanz irgendwelcher Doktrinen abgefragt. Unzulässig.“

      Und:
      „Die betreiben übelste Ideologie, geben mit jeder Frage schon die political correctness-Antworten fest vor, lassen keinen anderen Blickwinkel zu, schreiben zu jeder Frage „aus Sicht der Gender Studies” oder „auf Grundlage der Forschungsergebnisse von …” dazu, und fragen dann nach Objektivität.

  6. Okay, alles fällt unter „meiner Meinung nach“ – mal noch darf ich die ja äußern. Nicht alles ernst gemeint, auch Satire bei – geht kaum anders.

    „1a. Erklären Sie die gendertheoretischen Fachtermini Sex und Gender. (1P)“

    sex ist Englisch für „Geschlecht“ und bedeutet im Deutschen „Geschlechtsverkehr“. „Gender“ ist ein politischer Kampfbegriff, der suggerieren soll, dass das Geschlecht etwas Unbiologisches sei und gerade geschlechtsspezifisches Verhalten keine biologischen Grundlagen habe. Diesen Kampfbegriff haben radikale Feministinnen in die Welt gesetzt. Unsere erbärmlichen Universitäten haben diesen Begriff in ihren Standart-Wortschatz übernommen, genau wie sie z. T. mittlerweile „Professorin“ als Dienstbezeichnung für männliche Professoren benutzen.

    „1b. Erläutern sie anhand von Ergebnissen der Genderforschung, warum es wissenschaftlich unhaltbar ist aus sex gender abzuleiten (sex -> gender, d.h. z.B. aus der Konstitution geschlechtlicher Körper eine bestimmte Berufswahl abzuleiten). (3P)“

    Die Gender-Forschung ist keine Forschung, sondern ein wirres, krudes Gedankenkonstrukt von politischen Aktivistinnen aus der Frauenbewegung, die leider erfolgreich durch die Institutionen marschiert sind und vom Staat zu „Wissenschaftlerinnen“ deklariert wurden, obwohl es eigentlich eher Berufssektierer.Innen oder zumindest total verborte Ideolog.Innen sind.

    Versteht man unter Gender „nichtbiologischer Anteil am geschlechtsspezifischen Verhalten“, kann man mit hoher Trefferquote aus sex gender schließen. Ob man es kann oder nicht, ist aber völlig egal.

    „2. Frage

    Personalstatistiken zu wissenschaftlichen Einrichtungen wie Universitäten liefern Darstellungen, für die geschlechterbezogen ein Leaking-Pipeline-Phänomen bzw. ein Gender Gap festgestellt werden.

    2a. Erläutern Sie die Fachbegriffe Leaking-Pipeline-Phänomen und Gender Gap. (1P)“

    Leaking Pipiline? ich kenne nicht die Begriffe von politischen Radikalinskis und Wirrköpfen, die zwar Lehrstühle auf der Unis haben, aber eigentlich linksautonomes/linksradikales Milieu sind.

    Gender Gap? Kann ich an folgendem Beispiel erläutern: Männliche Jugendliche begehen je nach Statistik 9-12 mal so oft Selbstmord wie weibliche. Das ist eine Gender Gap, nämlich die Gender Suicid Gap.

    „2b. Erklären Sie die Hintergründe der hohen Männerquoten in den Ingenieurwissenschaften anhand der Forschungsergebnisse (1) zum Image/Status der Ingenieurwissenschaften und (2) zu den geschlechtsspezifi-schen Aufgaben- und Fähigkeitszuschreibungen (Sozialisation, geschlechtsspezifische Arbeitsteilung etc.).“

    Im Durchschnitt interessieren sich Männer mehr dafür und stehen unter einem höheren Druck, beruflich was zu werden, weil Männer ohne beruflichen Erfolg schlechte Karten auf dem Partnermarkt haben. Ganz im Gegensatz zu Frauen, die nicht mal überhaupt einen Job brauchen, um attraktiv zu wirken.

    „(Welche geschlechtsspezifischen Vorteile werden Männern diesbezüglich geboten?) (10P)“

    Überhaupt keine.

    „3. Frage

    3a. Erläutern Sie den Begriff “androzentrische Wissenschaftsgeschichte”. (1P)“

    Auch das ist ein Kampfbegriff aus der Frauenbewegung, um bisherige Wissenschaft zu relativieren oder dann, wenn sie den eigenen Zielen/der eigenen Weltanschauung im Wege steht, sogar für ungültig zu erklären, um dann die eigenen wirren Thesen zur absoluten Wahrheit erklären zu können.

    „3b. Wie lässt sich aus Sicht der Genderforschung eine androzentrische Geschichtsschreibung der Ingenieur- und Naturwissenschaften überwinden? (3P)“

    Ganz einfach: Frau gestaltet den Unterricht und das ganze Schulsystem so, dass männliche Schüler reihenweise nicht mehr mitkommen und niemals eine Hochschule von innen sehen können. Die wenigen, die es dann noch können, werden per Frauenquote abgesägt. Oder per Scheidungskrieg zerstört, dann forschen sie auch nicht mehr weiter. Um das ganze zu legitimieren, werden Männer dann in den Medien zu „halben Mangelwesen“ u. ä. erklärt.

    „4. Frage

    4a. Beschreiben Sie fundiert, wie es historisch seit dem 18. Jahrhundert in Europa zum Ausschluss von Frauen aus den Natur- und Technikwissenschaften kam. (10P)“

    Kam es nicht. Die waren schon vorher nicht dabei. Wollten meist auch nicht.

    „4b. Warum kam es nach der Zulassung von Frauen zum Studium um 1900 in Europa nicht sofort zu einem völlig ausgeglichenen Geschlechterverhältnis in allen Fachbereichen? (4P)“

    Soll das ein Witz sein? Es kommt in sehr vielen Berufen und Hobbies zu keinen ausgeglichenen Geschlechterverhältnissen, schon gar nicht sofort und auch nicht zu VÖLLIG ausgeglichenen. Denn Männer und Frauen unterscheiden sich im Durchschnitt voreinander in ihren Vorlieben, Neigungen und Interessen.

    „5. Frage

    Erklären Sie, in welchen Zusammenhang der geschlechtsspezifische Personalbestand und die Theorien der Naturwissenschaften von der Genderforschung gebracht werden. (3P)“

    Die Femis behaupten immer, dass die Naturwissenschaften aus männlicher Perspektive gemacht sind und deshalb nix zählen sollten. Das ist aber Quatsch.

    „6. Frage

    Beschreiben Sie ausführlich am Beispiel der Gehirnforschung, wie die Genderforschung den psychobiosozialen Ansatz der kognitiven Geschlechterdifferenzen begründet. (10P)“

    Ab hier frage ich mich, ob die enormen Schäden, die eine Genderforscher.In im Gehirn haben muss, um so eine Klausur zu konzipieren, im MRT sichtbar sind.

    „7. Frage

    Erläutern Sie, was die Genderforschung unter “Technology of Gender“ versteht und illustrieren Sie dies kurz beispielhaft anhand von drei technischen Artefakten / Geräten. (3P)“

    Ganz einfach: 1. Kochtopf, 2. Herd, 3. Backofen

    Fazit: Das Weibchen macht das schon. SOWAS kann es ja!!!

    „8. Frage

    8a. Beschreiben Sie an einem Beispiel, in welcher Weise in technische Geräte / Artefakte bzw. in Technologien Genderscripte eingeschrieben werden. (3P)“

    Keine Ahnung. Gebrauchsanweisung vom Vibrator?

    „8b. Wieso werden Genderscripte meistens von den Technikentwickelnden nicht bemerkt? (2P)“

    Weil das Männchen keinen Vibrator benutzt!!!

    „9. Frage

    Das objektivistische Selbstverständnis der Naturwissenschaften wird durch die Wissenschaftsforschung / Social Studies of Science grundlegend in Frage gestellt.“

    Glaub ich nicht. Und wenn doch, haben de Femis sie unterwandert.

    „9a. Erläutern Sie die zentralen Kritikpunkte an diesem Verständnis durch die Wissenschaftsforschung. (3P)“

    Nö, mach ich jetzt nicht.

    „9b. Welche Konsequenzen hat das neue kritisch rekonfigurierte Wissenschaftsverständnis der Wissenschaftsforschung für zukünftige naturwissenschaftliche Forschung über Geschlecht? (3P)“

    Dass letztere nur noch als androzentrische, sexistische Kackscheiße gilt?

    „10. Frage

    10a. Erläutern Sie das von der Wissenschaftsforschung formulierte Verständnis von der Gestaltungs-Flexibilität technischer Problemstellungen und der Gestaltungsflexibilität technischer Lösungsansätze. (4P)“

    Es müssen halt verschiedene Größen und Formen von Vibratoren auf den Markt gebracht werden. Und andere Gebrauchsgegenstände für Frauen (z. B. Herd, Küchenmaschine u. ä. ). Und die Gebrauchsanweisungen müssen auch für technisch nicht interessierte Menschen leicht verständlich geschrieben sein.

    „10.b Welche Konsequenzen hat die gendertheoretische Perspektive einer Ko-Konstruktion von Technik und Geschlecht für zukünftige Technikentwicklung? (4P)“

    So, jetzt aber wieder ernst: Eine Ko-Konstruktion von Technik & Geschlecht? Lasst euch endlich behandeln! Man meint hier ja manchmal nur noch, man liest nicht richtig.

    „11. Frage

    11a. Wieso sind aus Sicht der Wissenschaftsforschung gerade auch wissenschaftliche Sprache bzw. Fachtermini nicht frei von gesellschaftlichen Implikationen? (2P)“

    Weil man sich eben irgendwie ausdrücken muss. Erwachsene Menschen haben damit normalerweise auch kein Problem.

    „11b. Welche gesellschaftlichen Hintergründe und Auswirkungen können verschiedene Varianten von Geschlechternarrativen in den Naturwissenschaften haben? Erläutern sie dies anhand unseres besprochenen Beispiels aus der Zellbiologie. (4P)“

    Ich kenne euer Zellbio-Beispiel nicht. Aber IHR und BIOLOGIE? Oh Gott!

    „12. Frage

    Erläutern Sie auf der Grundlage der Forschungsergebnisse von Wendy Faulkner, Ulf Mellström und Gloria Miller, wieso Technik mit (einer bestimmten Art von) Männlichkeit assoziiert wird. (10P)“

    In technischen Berufen und bei diesbezüglichen Hobbies ist eben meist das Männchen zuhause.

    „13. Frage

    Obwohl das Konzept der wissenschaftlichen Objektivität eine Abwesenheit von persönlicher Perspektivität impliziert, erscheint es trotzdem auf männliche Erkenntnissubjekte bezogen.“

    Also ich weiß ja nicht wirklich, was im Pseudogehirn von so einer Feministin vor sich geht. Aber wahrscheinlich will sie hier auf das Newton’sche „Vergewaltigungshandbuch“ hinaus. Von wegen es gebe keine Objektivität, Objektivität sei eine Erfindung der Männer, um Frauen zu unterdrücken, und ein wichtiges Buch von Isaac Newton sei deshalb ein „Vergewaltigungshandbuch“. Ja sorry, aber sowas haben Femis wirklich schon mal von sich gegeben, kein Witz. Die sind wirklich so.

    „13a. Erläutern Sie die gendertheoretischen Erklärungen dieses Paradoxons. (4P)“

    Hab ich doch.

    „13b. Wie könnte Objektivität aus kritischer gendertheoretischer Perspektive neu konzeptualisiert werden? (2P)“

    Die Verhaltensbiologie abschaffen? Und die Evolutionspsychologie, die Soziobiologie gleich mit? Und die Gehirnforschung? Ja sorry, aber das wollt ihr Femis doch. Sind doch alles evil Fächer.

    „14. Frage

    „14a. Erklären Sie den “Doing-Gender“ – Ansatz.

    (Was bedeutet Doing Gender? Wieso wird dieser Ansatz den konstruktivistischen Theorien zugeordnet? Welcher zentrale Kritikpunkt formuliert die Doing-Gender-Perspektive am verbreiteten alltäglichen Verständnis von Geschlecht?) (6P)“

    Soll sinngemäß wohl hin, dass das Geschlecht etwas erlerntes ist, auch durch Alltagserfahrungen. Schwachsinn.

    „14b. Inwiefern können Abbildungen in naturwissenschaftlich-technischen Lehrbüchern als Doing-Gender-Vorgang aufgefasst werden? (2P)“

    Ja, aber das und vieles andere sind Fragen, die man erst dann in Uni-Klausuren für möglich hält, wenn man sie selbst mal gesehen hat.

    Ich habe in naturwissenschaftlichen Büchern unzählige Abbildungen im Leben gesehen. Wer darin die Konstruktion von Geschlecht oder geschlechtsspezifischen Verhalten sieht und daraus eine Wissenschaft macht, dem oder eher der ist nicht mehr zu helfen.

    „15. Frage

    Geschlechtergerechte Wissenschaft wird auf der Grundlage von drei Säulen entwickelt: Frauenförderung, Gender Mainstreaming, Genderforschung.

    Beschreiben Sie diese drei Säulen in ihren wesentlichen Charakteristika und stellen Sie ihre möglichen Bezüge und Wechselwirkungen untereinander dar. (8P)“

    Gender Forschung = Hochideolgische Antiwissenschaft. Das Geschlecht sei ein gesellschaftliches Konstrukt und es geben 16 oder gar unendlich viele Geschlechter. Keines davon ist eindeutig männlich oder weiblich.

    Gender Mainstreaming: Politisches Programm, dass hinter dem Rücken der Bürger ohne Diskussion in den Medien einfach so eingeführt wurde. Dient nicht, wie es vorgibt, der Gleichberechtigung/Gleichstellung, sondern der Frauenbevorzugung in vielen Bereichen.

    Frauenförderung? Z. B. Frauenquoten, die Männerdiskriminierung darstellen.

    „16. Frage

    16a. Welche gesellschaftlichen Auswirkungen kann eine androzentrische / sexistische Sprache haben? (2P)“

    Gegenfrage: Welche gesellschaftlichen Auwirkungen (sollte Ausiwrkungen heißen. Aber Auwirkungen passt hier sogar noch besser!) hat es, wenn Männer als „Professorin“ aufgeführt sind? Und dieses Binnen-I?

    „16b. Schreiben Sie diesen kurzen Textabschnitt in eine geschlechtergerechte und zugleich sprachlich ansprechende Textfassung um:“

    Die Universität bietet angehenden Ingenieurinnen hervorragende Studienbedingungen und wird durch das Absägen der männlichen Konkurrenz durch Frauenquote viele fachmännische Leiterinnen großer weltweit anerkannter Firmen hervorbringen. Eine Studentin der Ingenieurwissenschaften profitiert darüber hinaus von guten Kontakten ihres Fachbereiches zu den Medien und zu Machtzentren der Politik, die ihr ebenfalls zahlreiche Aufstiegschancen auf Kosten minderwertiger, halber Mangelwesen bietet. International renommierten Genderdozentinnen aus dem In- und Ausland stehen ebenfalls gute Posten
    bei uns zur Verfügung, da zur Zeit so viele ehemals von Männern besetzte Stellen frei werden.

  7. Ich finde letztlich, dass Genderforschung, wie Theologie und Kulturwissenschaften eben Geisteswissenschaften sind und als solche nicht per se unwissenschaftlich sind.

    Wissenschaftlichkeit hängt ja an der Methode und nicht am Namen.

  8. Gender Uni Linz Pflicht? Bedeutet das man kann nicht zB Chemieingenieur werden, wenn die Genderklausur nicht bestanden wurde?

      • Umgekehrt darf wahrscheinlich jemand der die Genderklausur bestanden hat Schichtleiter in eine Chemiefabrik werden obwohl er im Fach schlecht war.

        Nun ja – dann wäre es wohl Zeit den WOhnort sorgfältiger nach dem Ort des Abschlsses der Mitarbieter der nahegelegenen Chemiefabrik auszuwählen.

        • Vor allem, wenn die Chemigenders in Wiki nachlesen, was denn wohl diese komische Pumpe* da macht, anstatt im Handbuch nachzulesen. Und wenn’s komisch riecht, etwas Genderwasser (Bio-Parfüm) drüber (ist ja auch lieber zur Umwelt als dieses männlich erfundene Schmierfett), und alle Probleme sind gelöst! Wenn die Bude trotzdem in die Luft geflogen ist, werden diese Fachmenschen sagen: Gender ist doch wichtig, ganz wichtig und toll!

          * Haben die überhaupt den Begriff Pumpe verstanden, kam der Begriff überhaupt im Genderkurs vor…egal Wiki wird’s schon wissen.

        • „Haben die überhaupt den Begriff Pumpe
          verstanden, kam der Begriff überhaupt
          im Genderkurs vor…egal Wiki wird’s
          schon wissen.“

          Sage es doch einfacher und
          direkter: Frauen und Technik
          sind zwei Dinge die sich
          ausschliessen. 🙂

          Anwendung existierender Technik
          mit Hilfe von Mansplainig
          ja doch.

          Selber neue Technologien erfinden
          und anwenden vergessen.

          Klar gibt es vereinzelte
          Ausnahmen sogenannte Raritäten,
          nur sind die etwa so selten
          wie 9 jährige die in Mathe
          schon hochschulreif sind.

  9. Muaha. Frage 12. Habe hier grade einen Text von Aachener „Genderforscherinnen“ (Paulitz und Prietl) aus dem aktuellen Informatikspektrum zwecks ausgiebigen Verrisses des Heftes vorliegen. Laut denen seien Faulkner, Mellström und Gloria Miller zu dem Schluss gekommen, dass Technik gerade *nicht* mit einer *bestimmten Art von Männlichkeit* assoziiert sei, sondern „die Erkenntnis, dass Männlichkeitskonstruktionen im technischen Bereich alles andere als einheitlich, sondern variabel, flexibel und hochgradig kontingent“ seien, sei eines der „stärksten Ergebnisse dieser Studien“ (S. 300).

    Was lehrt uns das? Nichts, was wir nicht schon wüssten. Nämlich das „Genderforschung“ ein Laberfach mit butterweichen Begrifflichkeiten ist, auf dass alles und jedes in Ordnung und nichts wahr oder falsch sein darf. So dass offenbar Genderforscherinnen in Aachen und in Linz die gleichen Texte lesen und komplett konträr verstehen können. Dass es also entweder mit dem Textverständnis der Rezipienten oder der Formulierungskunst der Autoren in diesem Fach, oder eben dem ganzen Fach selbst, nicht sehr weit her sein kann.

    Ach doch, eines. Der Text von Mellström lautet „Masculinity, Power and Technology: A Malaysian Ethnography“. Die Ergebnisse sind daher mit Sicherheit für die Informatikausbildung in Österreich sehr von Belang.

    • Gewünscht waren Ergebnisse aus folgender Literatur:
      Wendy Faulkner (2007). ‚Nuts and bolts and people‘: Gender-troubled engineering identities. In: Social studies of science Vol. 37, No. 3, S. 331-356.

      Wendy Faulkner (2000). Dualisms, hierarchies and gender in engineering. In: Social studies of science, Vol. 30, No 5, S. 759-792.

      Gloria E. Miller (2004). Frontier masculinity in the oil industry: The experience of women engineers. In: Gender, work and organisation, Vol. 11, No. 1, S. 47-73.

      Ulf Mellström (2004). Machines and masculine subjectivity. Technology as an integral part of men’s life experiences. In: Men and Masculinities, Vol. 6, No. 4, S. 368-382

        • Lass das Blaming, das schafft nur ärger und bringt nix.
          Ja, man bekam dieses Buch angeboten und
          Nein, sie hat die Vorlesung nicht gehalten.

        • „Lass das Blaming, das schafft nur ärger und bringt nix.“

          Wie bitte? Spinne ich? Was soll das sein, „Blaming“? Ist das in Linz ein Geheimkurs, wo keiner wissen darf wer die Vorlesung hält?

          Habe ja schonmal gelesen, daß die versuchen ihr wahres Tun vor der interessierten Öffenlichkeit zu verbergen. Findest Du das wirklich richtig? Ich nicht. Und jetzt bin ich erst recht neugierig, jetzt erst recht will ich’s wissen.

          Das Du Angst vor denen hast, lässt ja schon etwas der dortigen Strukturen und Machenschaften erahnen! 😦

          • @DDBZ

            Damit ist gemeint, dass du nicht immer nur diese endlosen Schuldzuweisungen in alle Richtungen verteilen sollst, sondern mal sachlich diskutieren sollst – dein gegenwärtiger Stil geht mir jedenfalls ziemlich auf die Nerven. Es scheint ja in vereinzelten Kommentaren sogar zu gehen.

        • Über das Tun dieser Institutionen bist du ja schon ein bisschen informiert worden. Wer von denen das war spielt keine Rolle.

          Und du kannst denken und schreiben was du willst.

          Doch ich hüte mich davor, einzelne Personen anzuprangern, wenn es eigentlich um eine strukturelle Debatte geht.

        • Was heißt anprangern? Wäre nicht jeder Wissenschaftler, Dozent begeistert wenn seine Ergebnisse breit in der Öffenlichkeit bekannt würden? Scheinbar nicht.

          Aber lassen wir das, ich habe schon verstanden!

      • @ Stefan

        Ist die Verpflichtung zu Gender“wissen“serwerb ein Spezifikum der Uni Linz (vielleicht ein rot-grünes Kloster mit besonders weit links stehender Professorenschaft?) oder eine zentrale, von Wien/dem Kultusministerium auferlegte Vorgabe, die an allen Hochschulen Österreichs greift?

        • Verpflichtende GS Kurse in den Curricula werden mit dem Ministerium vereinbart. Ich kann nicht sagen, auf wessen Wunsch, und habe nicht untersucht, wie das auf anderen Unis abläuft. In der Leistungsvereinbarung zwischen Uni und Ministerium wurde dies so beschlossen (S 52, EP 3.2.7): http://www3.jku.at/mtb/content/e39/e21225/e21227/e21437/mtb_Item21438/beilage21439/Leistungsvereinbarung_2013-2015_MTB08_270213.pdf

          Generell würde ich sagen können sie die GS Lehrveranstaltungen anbieten und die, die es interessiert sollten auch hingehen.

          Interessant finde ich aber, dass sich eine wissenschaftliche Disziplin in die Curricula anderer Studien als Pflichtfach reindeklarieren kann.

          Normalerweise fragt die entsprechende wissenschaftliche Disziplin nach den jeweiligen Inhalten für das eigene Studienfach und nimmt diese auf.

          An einem Beispiel: Die Chemiker kommen darauf, dass organische Chemie in der heutigen Zeit und Gesellschaft eine überdurchschnittlich große Bedeutung haben, weil unser Alltag wesentlich durch organische Chemie bestimmt ist. Daher einen Grundkurs in alle Curricula über Organische Chemie mit mindestens 3 ECTS, nur weil es die Chemiker so wichtig finden.

        • „Interessant finde ich aber, dass sich eine wissenschaftliche Disziplin in die Curricula anderer Studien als Pflichtfach reindeklarieren kann.

          Normalerweise fragt die entsprechende wissenschaftliche Disziplin nach den jeweiligen Inhalten für das eigene Studienfach und nimmt diese auf.“

          Genau aus diesem Grund wühlt mich das ganze ziemlich auf. Gender Studies als Pflichtfach mit anschließender Prüfung, die das Potential hat, fähige Leute aus dem Studium zu kegeln. Wer sich mit der Gender-Professorin nicht gut stellt, hat die Arschkarte, und zwar egal, welces Fach er studiert. Man setzt am schwächsten Glied der Kette an, die Professoren lässt man von diesem Quatsch wohlweislich unbehelligt. Das geht tatsächlich in Richtung DDR. Und es ist das Übelste, was ich hier bislang über den allgemeinen Genderwahn gelesen habe.

        • @ Stefan

          *Normalerweise fragt die entsprechende wissenschaftliche Disziplin nach den jeweiligen Inhalten für das eigene Studienfach und nimmt diese auf.*

          Ja, so sollte es sein.

          Wenn es offenbar nicht mehr so ist, sondern wieder einmal von oben nach unten Genderlernen angeordnet wurde, dann zeigt das, dass es sich hier um die neue Staatsideologie handelt, vergleichbar der alten „Marxismus-Leninismus“ in den Diktaturen des Ostblocks.

          In der DDR gab’s auch zu allem und jedem „Diamat“ als „Sättigungsbeilage“, ob man wollte oder nicht, ob man meinte, es brauchen zu können oder nicht.

          Ob Baustatik, Gerichtsmedizin oder Unfallchirurgie – an Marxismus-Leninismus, DER „wissenschaftlichen“ Grundlage der sozialistischen Gesellschaft, kam niemand vorbei, der nicht offen dissident und von der Hochschule fliegen wollte.

          Der „freie“ Westen hat nun eine neue Pseudowissenschaft zum Staatskult erhoben, den alle, ALLE praktizieren müssen, wenn sie dazu gehören wollen.

          Zum Kotzen.

          Dass das so geräuschlos-widerstandslos möglich ist, das erstaunt denn doch immer wieder.

          Wo bleibt der # Aufschrei der ach so kritischen Müllstrommedien, der Wächter unserer Freiheit, der Freiheit zu kritischem Denken, z.B.?

          Nichts zu hören, nichts zu sehen.

          Wie gleichgeschaltet – wohl selbst gleichgeschaltet.

      • Gloria E. Miller
        Frontier Masculinity in the Oil Industry

        Abstract
        This study contributes to the empirical evidence in the area of gendered organizations (Martin and Collinson, 2002) and their effects on the women who work in them through an interpretive, ethnographic analysis of the oil industry in Canada, specifically Alberta. The study combines data from interviews with women professionals who have extensive employment experience in the industry, a historical analysis of the industry’s development in the area and the personal contextual experience of the author. It is suggested that there are three primary processes which structure the masculinity of the industry: everyday interactions which exclude women; values and beliefs specific to the dominant occupation of engineering which reinforce gender divisions; and a consciousness derived from the powerful symbols of the frontier myth and the romanticized cowboy hero. In this dense cultural web of masculinities, the strategies that the women developed to survive, and, up to a point, to thrive, are double-edged in that they also reinforced the masculine system, resulting in short-term individual gains and an apparently long-term failure to change the masculine values of the industry.

        Ich wusste gar nicht, dass survive Fachsprache ist, ich hatte das immer für politische Rhetorik gehalten. #fail

        • Diese Diskussion um die Ölbohrplattform war spaßig. Es war allen irgendwie klar, dass Frauen bzw. auch Männer mit diesem Habitus auf einer Ölbohrplattform nicht zurecht kommen und folglich dort nicht arbeiten wollen.

          Die Schlussfolgerung unserer Frau Professor:
          „Im Sinne des doing-gender-Ansatzes formuliert:
          Um ein “richtiger Öl-Ingenieur“ zu sein, müssen Frauen und Männer aufgrund der Maskulinisierung des Berufsfeldes wie “richtige Männer“ auftreten. Männer werden dabei auf die Aufführung einer bestimmten Art von Männlichkeit verpflichtet (lonely-wolf-Image), Frauen stehen vor der paradoxalen Aufgabe, Berufsidentität (männlich) und Geschlechteridentität (weiblich) gleichermaßen überzeugend aufzuführen.“

          Ich weiß ja nicht wie die sich ein Leben auf einer Plattform vorstellen. Aber für ein ganzes Monat auf engstem Raum und rauher Umgebung am Arbeitsplatz zu leben erfordert einen gewissen Charakter von Menschen, die bereit sind, sich dieses anzutun. Ein zärtlicher, melancholischer Softie der gerne Liebeslieder schreibt würde für mein Gefühl nicht auf so eine Plattform passen.

          Kurzum, ich denke, dass die Kausalität falsch gedeutet wird. Nicht die Besetzung der Plattform gibt den Habitus vor, sondern die Art der Arbeit und Umweltbedingungen gibt vor, welche Charaktäre von Menschen sich dort aufhalten.

        • Um ein “richtiger Öl-Ingenieur“ zu sein, müssen Frauen und Männer aufgrund der Maskulinisierung des Berufsfeldes wie “richtige Männer“ auftreten. Männer werden dabei auf die Aufführung einer bestimmten Art von Männlichkeit verpflichtet (lonely-wolf-Image)

          Ölplattform -> ungehobelte Roughnecks -> Supermachoprolls, die, die auch auf Baustellen unschuldigen Mädchen hinterherpfeifen.

          Haha.

          Wie so manche GenderistInnen sich eigentlich nur an ihren _eigenen_ brave-Vorstadtmädchenmännerklischees abarbeiten, hatten wir hier auch schon mal:

          https://allesevolution.wordpress.com/2010/12/17/undoing-gender-auf-der-olplattform/

          Eine simple Recherche bei der Society of Petroleum Engineers ergibt dann den empirischen Beweis, dass die weit überwiegende Mehrheit der „Roughnecks“ ein gut ausgeprägtes Risikovermeidungsbewußtsein und -Verhalten hat, welches vor allem von Zeitdruck unterminiert wird:

          http://www.onepetro.org/mslib/servlet/onepetropreview?id=SPE-98543-MS&soc=SPE

          So schaffen sich Genderisten selbst die „gesellschaftlichen Realitäten“, zu deren „dringlichen“ Beseitigung sie von der Gesellschaft bezahlt werden wollen.

        • Ölplattformen und Doing gender scheinen häufiger in Berührung zu kommen, ich habe auch einen Artikel dazu:

          (..mal wieder nicht vorher die Seite aktualisiert)

          Was bietet sich auch eher an, für Klischees über Männlichkeit?

          Der „Roughneck“ ist eben so eine schöne Unterschicht-Männlichkeitstrope, vor allem in den USA.

          Da knüpft man eben nahtlos an die feinen Bürgersdamen von der Ersten Welle an.

        • @Christian:
          Interessieren würde mich ja, ob es im Doing/undoing Gender Ansatz eine Liste der Eigenschaften/Verhaltensweise gibt, die nach der Geschlechterrolle männlich oder weiblich sind.

          So eine richtige Liste habe ich auch noch nicht gefunden, man ist da offenbar recht flexibel.

          Für Männlichkeit liefert ja Connell die Bibel. Ist natürlich alles recht schwammig und tautologisch („Diejenige Männlichkeit, die am besten männliche Vorherrschaft sichert ist stets die Vorherrschende“)

          An erster Stelle steht natürlich die abwertende Abgrenzung von Weiblichkeit, das Protzen mit sexuellen Erfolgen und Homo-bashing. Gefolgt von Autonomiebestreben, ökonomischem Erfolg, Risikoverhalten und Emotionsleugnung.

          Man stelle ich einfach den neureichen, sozial wenig kompetenten, grapschenden Macho-Proll im Anzug und mit Goldkettchen vor, dann hat man in etwa das Bild 😀

  10. Habe hier gerade mal wieder ein schönes „neo-marxistisches“ Zitat, dass sich zur Kritik genderistischer Biologiefeindlichkeit (und gleichzeitig zur Kritik der konservativen/rechten Lügenpropaganda über die angebliche „Leugnung einer menschlichen Natur“ im „Neo-Marxismus“ ) verwenden lässt:

    (,,,) mit der Verleugnung der Natur im Menschen wird nicht bloß das Telos der auswendigen Naturbeherrschung sondern das Telos des eigenen Lebens verwirrt und undurchsichtig.
    In dem Augenblick, in dem der Mensch das Bewusstsein seiner selbst als Natur sich abschneidet, werden alle die Zwecke, für die er sich am Leben erhält, der gesellschaftliche Fortschritt, die Steigerung aller materiellen und geistigen Kräfte, ja, Bewusstsein selber, nichtig (…).

    Max Horkheimer & Theodor W. Adorno – Dialektik der Aufklärung, S. 61 f.

    • In dem Augenblick, in dem der Mensch das Bewusstsein seiner selbst als Natur sich abschneidet, werden alle die Zwecke, für die er sich am Leben erhält, der gesellschaftliche Fortschritt, die Steigerung aller materiellen und geistigen Kräfte, ja, Bewusstsein selber, nichtig (…).

      Ebend. Wozu also dann überhaupt der Kampf gegen DasPatriarchat?

      Genderismus ist eine bloße Diskursstrategie zur Kaschierung der eigenen, äußerst kruden Essenzialismen aka Sexismen.

      Kein Wunder, wenn man sich vergegenwärtigt dass das Ganze fast buchstäblich in Personalunion aus dem „cultural feminism“ hervorgegangen ist.

      Der wiederum aus einer starken Entpolitisierung und aus einer starken Rückbesinnung auf viktorianische Weiblichkeit nebst zugehöriger „white slavery“-moral panic hervorgegangen ist.

      • „Genderismus ist eine bloße Diskursstrategie zur Kaschierung der eigenen, äußerst kruden Essenzialismen aka Sexismen.“

        Das ist eine interessante Hypothese. Es gibt dieses diskursstrategische Element sicherlich.
        Mir scheint im Genderismus geht eine reaktionäre Form von Anti-Essentialismus eine merkwürdige Verbindung mit einer reaktionären Form von Essentialismus ein. Ich muss mal genauer darüber nachdenken, wie sich das genau zueinander verhält.

        • eine reaktionäre Form von Anti-Essentialismus

          Was meinst du damit?

          Was mir noch so auffällt:

          .. ja, Bewusstsein selber, nichtig .. – das ist im Resultat eine totale Entmachtung.

  11. Noch mal ne Frage: gibt es hier wirklich Kommentatoren, die behaupten, es gebe kein soziales Geschlecht, keine sozial konstruierten Geschlechtsbilder und-rollen?

    • Ja, ich „behaupte“, dass es kein sozial konstruiertes Geschlecht gibt.

      Geschlechterbilder- und rollen dagegen sind auch kulturell überformt, was aber in vielen Fällen nur heißt, dass etwas naturgegebenes von der Kultur aufgegriffen und verstärkt wurde. Nicht immer, aber oft.

      Wieso sollte das Geschlecht sozial konstruiert sein? Es gibt einen chromosomalen Unterschied, der auch auf die Genexpression der ganzen anderen Chromosomen, d. h. den Autosomen, einen geschlechtsspezifischen Einfluss ausübt. D. h. in Mann und Frau sind teilweise unterschiedliche Gene aktiv.

      Und das hat Folgen. Zum Beispiel die, dass man, wenn man mit einem Haufen Menschen in einem Raum ist, bei fast jedem davon auf den ersten Blick erkennen kann, ob es sich um ein Männchen oder ein Weibchen handelt. Man könnte es selbst bei gleicher Frisur und Kleidung.

      Soziale Einflüsse auf geschlechtsspezifisches Verhalten gibt es. Ein soziales Geschlecht aber nicht – ich halte diesen Begriff für unangebracht, zumal er meiner Erachtens ein politischer Kampfbegriff ist.

    • Was hat das mit Gender und vor allem mit dem Test zu tun?

      Hast wenigstens Du eine genaue Definition von Gender? Was genau ist ein „soziales Geschlecht“? Wenn es geht auch mit Def.?

      Und was genau ist und macht Genderstudies, welche belegbaren Grundlagen haben die?

      Das es unterschiedliche Erwartungen an Männer und Frauen gibt, ist trivial! Das wussten schon die Steinzeitler ganz ohne Gender.

    • Und ja, ich halte Gender für einen reinen Betrug. Für willkürliche Behauptung, nix als Märchenbasteln. Soziales Geschlecht, pffft!

      • Schön, vielleicht solltest Du trotzdem akzeptieren, dass es Menschen gibt, die das anders sehen und die GS nicht für eine Erfindung des Teufels halten.

    • Ich würde zumindest sagen: Die sozialen Geschlechtsbilder und -rollen beruhen auf der Basis der biologischen Geschlechtsunterschiede und können unabhängig von diesen nicht erklärt werden. Soziale Konstruktionen können nichts erklären, wenn man nicht die konstruierende Instanz erklären kann, und für die Existenz von Menschen liefert die Evolutionsbiologie bisher die einzige rationale Erklärung.

    • „Noch mal ne Frage: gibt es hier wirklich Kommentatoren, die behaupten, es gebe kein soziales Geschlecht, keine sozial konstruierten Geschlechtsbilder und-rollen?“

      Ich hatte zu meinen Ansichten zu dieser Frage kürzlich in einem anderen Thread schon mal was geschrieben. Da ich gerade zu faul bin, es umzuformulieren, kopiere ich den Beitrag mal kurz hier rein:

      Wie der Begriff “soziales Geschlecht” als für die Wissenschaft tauglicher Begriff zu beurteilen ist, hängt natürlich wesentlich davon ab, was damit jeweils gemeint sein soll.

      – Wenn der Begriff “soziales Geschlecht” einfach geschlechtsbezogene soziokulturelle Rollenkonzepte und -erwartungen bezeichnen soll, (ohne dabei biologische Einflüsse auf geschlechtsbezogene Identitäten zwanghaft zu leugnen und auszublenden), wäre dies kein Problem, denn zweifellos gibt es historisch, kulturell, subkulturell etc. divergierende geschlechtsbezogene Rollenerwartungen.

      – Falls mit dem Begriff „soziales Geschlecht“ auf das Phänomen verwiesen werden soll, dass es eine große Vielfalt geschlechtsbezogener Identitäten bei Männern und Frauen gibt, also einfach die Vielfalt und Varianz jeweils innerhalb der beiden Geschlechter damit aufgezeigt werden soll, wenn es also darum geht, dass jeder Mensch ein Individuum ist und seine Persönlichkeit nicht nach starren essentialistischen Kategorien beurteilt werden kann und soll, ist auch dies zutreffend – bedeutet jedoch keinesfalls dass die persönliche Geschlechtsidentität keinen signifikanten biologischen Einflussfaktoren unterliegt, so dass man sich fragen kann, ob der Begriff „SOZIALES Geschlecht“ hier richtig gewählt ist.

      – Falls mit dem Begriff “soziales Geschlecht” gemeint sein soll, dass geschlechtsbezogene Identitäten bis zu einem gewissen Grad AUCH sozialen Einflüssen unterliegen, geschlechtsbezogene Identitäten also nicht zu 100 % biologisch determiniert sind, sondern es auch einen „sozial konstruierten Anteil“ gibt , wäre dies ebenfalls richtig – wiederum stellt sich die Frage, ob der Begriff „soziales Geschlecht“ diesbezüglich aber nicht schon rein begrifflich eine zu einseitige soziologische Sicht vermittelt, da hierbei der biologische Anteil ja nicht sichtbar wird.

      – Im Regelfall wird der Begriff “soziales Geschlecht” im Gender/Queerfeminismus meiner Erfahrung und Kenntnis nach aber tatsächlich in dem Sinne verwendet, dass geschlechtsbezogene Identitäten im Wesentlichen oder ausschließlich sozialen Einflüssen unterliegen, biologische Einflüsse keine oder keine signifikante Rolle spielen – somit jeder Mensch in seiner geschlechtsbezogenen Identität (Gender Theorie) und in seiner sexuellen Orientierung (Queer Theorie) potentiell weitgehend bis vollständig formbar und umerziehbar ist.

      Das ist wissenschaftlich betrachtet Blödsinn, widerspricht auch jeder Alltagserfahrung und ist potentiell reaktionär, weil es den Respekt vor der Individualität des Einzelnen untergräbt und Umerziehungsmaßnahmen als möglich oder wünschenswert erscheinen lassen kann.

    • Ich behaupte, dass es zwar sehr wohl Gesellschaftliche Forderungen gibt, wie man sich zu verhalten hat, ich bin aber der Meinung, dass der Begriff „gesellschaftliches Geschlecht“ meist mehr meint.

      Man würde auch nicht sagen, dass ich eine „gesellschaftliche Kravatte“ trage, wenn ich in t-shirt auf ein Meeting gehe.

    • Nur wenn man eine intellektuelle Verweigerungshaltung praktiziert, kann man bestreiten, dass die Begriffe „männlich/weiblich“ bzw. „Mann/Frau“ neben ihrer deskriptiven Dimension in sozialen Kontexten auch immer normativ verwendet werden.
      Letzteres schlägt sich bsw. in formulierten Gegensätzen wie „ein echter Mann“ oder „wie unmännlich von ihm“ nieder. Es ist wohl keine wilde Spekulation, festzustellen: Offenbar wird hier über mehr als die biologische Ausstattung geredet.

      Es gibt also ein Ensemble von geforderten oder gewünschten Verhaltensweisen, Einstellungen etc, die das jeweilige soziale Idealbild eines Mannes/einer Frau ausdrücken. Dieses Ensemble kann man natürlich beschreiben und mit dem Begriff „Gender“ zusammenfassen.

      Diese Idealbilder können sich ändern, weil sie auch eine Reaktion auf aktuelle Randbedingungen sind.
      Z.B. gehörte es in einer bestimmten Zeit zum Bild eines echten Mannes, dass er auf Befehl für irgend jemanden in den Krieg zog und ohne lange zu fragen andere abmetzelte oder sich abmetzeln ließ. Und natürlich wurde die Entsprechung zu diesem Idealbild sozial eingefordert und in die Gehirne gedrückt – siehe das hier schon oft genannte white-feather-Beispiel.

      Angesichts auch von Christians und Leszeks Definitionen finde ich aber es aussichtslos, DdBz diese Unterscheidung näher zu bringen. Er will halt nicht.

      @El_mocho
      „Die sozialen Geschlechtsbilder und -rollen beruhen auf der Basis der biologischen Geschlechtsunterschiede und können unabhängig von diesen nicht erklärt werden.“
      Das ist mit der Unterscheidung von biologischem Geschlecht und der sozialen Anforderung an „richtige“ Männer und Frauen ja auch nicht ausgeschlossen. Die Frage ist, wie sehr die teilweise durch aktuelle bzw. kulturelle Randbedingungen gewünschten Geschlechterideale mit biologischen Vorgaben kompatibel sind. Auch die biologische Ausstattung lässt ja mehrere Konkretisierungen zu – sonst wäre die menschliche Spezies nicht so vergleichsweise anpassungsfähig.

  12. @ adrian
    lass uns ein gedankenexperiment machen. alle namen sind neutral, wir muessen alle astronautenanzuege mit verspiegelten visieren tragen und wegen der schlechten uebertragungsqualitaet kann man hohe und tiefe stimmen nicht unterscheiden. spaestens wenn es zum sex kaeme, habe ich es mit sex und nicht gender zu tun. ich mag sex mit frauen, auch wegen der aussicht auf nachwuchs. jedem tierchen sein plaisirchen. das ist biologie und nichts soziales. nehmen wir an, dass ich 10 parterinnen zur wahl haette, dann wuerde ich am liebsten alle nehmen. wenn ich mich entscheiden muesste, wuerde ich die fette mit haarausfall, pickeln und spastischen zuckungen diskriminieren. das ist immer noch biologie, adrian. weil die interaktion wechselseitig und rueckgekoppelt ist, kommt es zu „self fulling prophecies“. das sind deine sozial konstruierten geschlechterrollen. nimm bitte zur kenntnis, dass die ursache die biologisch geschlechterdichotomie ist. alles andere ist menschenwerk. gender basiert auf sex und nicht andersherum. das wird auch eine gender’te sprache nicht aendern.

  13. Pingback: Übersicht: Kritik am Feminismus | Alles Evolution

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