Selbermach Samstag XXXVII

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

440 Gedanken zu “Selbermach Samstag XXXVII

  1. Juchuuuh, Erster! Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den Links distanziere ich mich, übernehme somit wie üblich keine Verantwortung für solche Inhalte, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Kommen wir erstmal zu den Grünen. Ich habe nichts gegen die Grünen, sie sind genauso wenig wählbar wie jede andere Partei. Es fällt bei ihnen natürlich auf, dass sie im gesellschaftspolitischen Bereich oftmals besonders bizarre Vorstellungen haben, oder teilweise eben hatten. Treffendes dazu von Prof. Amendt:

    http://agensev.de/texte/die-buchse-der-pandora-der-grunen-ist-leck-geschlagen/

    Das hier

    http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/7023-familienfoerderung-und-das-bundesverfassungsgericht

    ist auch sehr lesenswert. Dazu passt auch

    das. Das habe ich noch nicht mal ganz geguckt, ich hatte vor ein Paar Tagen spät abends nur reingezappt. Jedenfalls krieg ich bei der Diskussion immer mehr den Eindruck, dass wir einen Staat haben, der sich mehr um das Adoptionsrecht Homosexueller kümmert als darum, dass im Hetero-Bereich noch irgendwas geht. Und wenn ein Staat so ist, wird er meines Erachtens damit nicht für eine größere Toleranz gegenüber Schwulen & Lesben sorgen, sondern im Gegenteil eher erreichen, dass sie erstrecht gehasst werden. Hass kann nämlich auch dadurch entstehen bzw. sich dadurch verstärken, dass eine Mehrheit den Eindruck kriegt, dass sie vom Staat schlechter behandelt wird als eine Minderheit, dass sich der Staat weniger um sie kümmert als um diese Minderheit.

    Ob ich was gegen Homosexuelle habe? Nein. Ob ich was gegen das Adoptionsrecht Homosexueller habe? Ja. Es gibt mehr zur Adoption bereite Hetero-Ehepaare als entsprechende Homo-Paare. Und ich bin für die Bevorzugung von Hetero-Ehepaaren bei der Adoption. Mit Diskriminierung Homosexueller hat das nichts zu tun. Es geht mir um Kindeswohl. Wir können gar nicht wissen, ob das in der Masse der adoptierten Kinder gut geht, und gegen Experimente (die ohnehin genug mit Kindern gemacht werden) darf man sein. Im übrigen werden Kinder, die bei zwei Homos aufwachsen, vermutlich eh in der Schule ge(cyber-)mobbt. In der Schule, wo „Du Schwuchtel“ ohnehin schon die Standart-Universalbeleidigung für alles ist.

    Außerdem: Mich erschreckt die Radikalität vieler Vertreter des „Regenbogen“-Lagers: Man erinnere sich nur einmal daran, wie einige dieser Leute auf Birgit Kelle reagierten („Nazitussi!“, „HEXE!“ und „VERBRENNEN!“, vgl. http://www.wikimannia.org/Birgit_Kelle), nur, weil sie gegen das Adoptionsrecht von Homo-Pärchen ist. Oder wie Martin Lohmann per E-Mail mit einem Vergeltungsschlag mittels AIDS-Spritze für seine Äußerungen gedroht wurde. Und er anschließend in so ’nem Dozentenjob gefeuert wurde. Nicht, dass ich jetzt mit ihm in allen Hinsichten einer Meinung wäre: Aber das ist doch keine Demokratie mehr, bzw. keine demokratische Kultur. Der ganze gesellschaftspolitische Bereich ist ein einziges vermintes Gelände geworden. Und das Minenfeld muss endlich geräumt werden – nicht in erster Linie wegen dem Thema Homosexualität, sondern wegen dem Feminismus.

    Das Gegenextrem, dass sich z. B. daran zeigte, dass Dirk Bachs Tod wenig später auf kreuz.net mit „Jetzt brennt er in der ewigen Schwulenhölle“ kommentiert wurde, finde ich auch völlig daneben.

    Geärgert hat mich diese Woche sowas:

    http://bastakampagne.blogspot.de/2013/06/norwegen-die-wehrpflicht-fur-frauen.html

    oder das

    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Zustimmung-fuer-Frauen-Dienstpflicht-steigt-12275985

    Es ist schon ziemlich daneben, Zwangsdienste zu befürworten, und das auch noch in einer Zeit, wo kein hochgerüsteter Ostblock mehr die Bedrohung ist, und Millionen Menschen arbeitslos sind (Hinweis für Dummies: Die konkurrieren mit Zwangsdienstleistenden um EXISTENZEN.) Die Wehrpflicht also lange nach Ende das kalten Krieges auf Frauen auszuweiten, ist völlig daneben. Und wer auf dem Gebiet Gleichheit zwischen den Geschlechtern will, kann einfach die Wehr- und Wehrersatzdienstpflicht für oder eher gegen Männer abschaffen.

    An folgendem Beispiel möchte ich verdeutlichen, wie gefährlich Zwangsdienste, auch zivile, sind: Mir hat mal eine junge Frau im Zug erzählt, sie sei in ihrer Ausbildung schlecht behandelt worden, und habe dadurch 10 kg abgenommen. Die Frau war ohnehin schon klein und zierlich. Wenn sie auf der Arbeit getriezt wird, dadurch nicht mehr richtig essen kann (oder gar in eine lebensgefährliche Essstörung abdriftet) und einen so großen Prozentsatz ihres Ausgangsgewichtes verliert, ist das irgendwo zwischen sehr gefährlich und lebensgefährlich. Etwas sehr ähnliches habe ich über eine andere junge Azubine gehört, von ihren Eltern. Jetzt der Bezug zu Zwangsdiensten: Nehmen wir einmal an, das wären nicht „Azubienen“, sondern Zwangsdienstleistende gewesen, wäre das dann für deren Gesundheit gefährlicher oder ungefährlicher gewesen? Richtig geraten. Ein Mensch beliebigen Geschlechts, der schlecht behandelt oder gemobbt wird (Das gibt es viel!), muss die Notbremse ziehen und kündigen dürfen, ohne in den Knast zu kommen oder es überhaupt mit dem Strafrecht zu tun zu kriegen. Und überhaupt müssem Menschen, auch junge, vollwertige Mitbürger und nicht Untertanen der Gesellschaft sein.

    Für das Militär sind Frauen meines Erachtens eh nicht geeignet (…und viel zu niedlich!). Wieso sollen die durch eine harte Grundausbildung scharfgemacht und abgehärtet werden? Könnte es nicht sein, dass die danach auch zu ihren Kindern härter sind, eher zur Gewalt neigen? Eine militärische Grundausbildung könnte die Fähigkeiten des Weibchens in Sachen Brutpflege beeinträchtigen – vollkommen untragbar. Das Weibchen könnte ebenfalls dem Ehepartner gegenüber rabiater und gewalttätiger werden, nicht auszudenken – und das ist so schon ein Riesenproblem. Durch eine Ausweitung der Wehrpflicht auf Frauen könnte auch die Geburtenrate weiter zurückgehen. Warum? Einmal, weil wieder einmal weniger Zeit für Schwangerschaft & Brutpflege zur Verfügung stehen (Wir haben jetzt bereits die Situation, dass viele Frauen in westlichen Ländern zwar Kinder wollen, es die Lebensumstände aber so lange nicht zulassen, bis die biologische Uhr abgelaufen ist!), zum anderen, weil immer mehr Männer davor zurückschrecken könnten, die dann militärisch gedrillen, toughen „Mannweiber“ zu ehelichen. (Wir haben jetzt bereits das Problem, dass Ehe, Geburtenzahlen und Familie auf dem Rückzug sind, auch in hohem Ausmaß. Auch, weil vielen Männern die Frauen nicht mehr weiblich genug und vielen Frauen die Männer nicht mehr männlich genug sind.)

    Außerdem brauchen wir keine Wehrpflicht mehr, auch nicht bei Männern, weil uns der Iwan eh nicht mehr angreifen wird. Und für moderne Kriege sind Durchschnittsmänner auch nicht mehr zu gebrauchen. Und Frauen schon gar nicht. Aus guten Gründen trennt man bei Sportarten wie Fußball beide Geschlechter. Was haben Frauen in der Armee zu suchen, wenn sie körperlich nicht mal in der Lage sind, mit Männern Fußball zu spielen bzw. als Mädchen mit Jungen Fußball zu spielen?

    So, wat noch? Datte hier:

    http://manndat.de/gewalt-gegen-maenner/das-tabu-in-den-medien.html

    Ja, und genau das dürfte durch eine Wehrpflicht für Frauen schlimmer werden. Weil denen dann, falls sie diese überleben, in der Grundausbildung noch mehr Haare auf den Zähnen wachsen und sie noch gewaltbereiter werden!

    Auch hieran zeigt sich wieder: Männer werden diskriminiert, und Mütter:

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1418234/Niedrigeres-FrauenPensionsalter-mehr-als-berechtigt

    Das hier ist auch lesenswert:

    http://www.badische-zeitung.de/loerrach/ohne-beziehung-ein-besseres-leben-fuehren–72762446.html

    Meine Ergänzung: Junge Frauen verlassen auch deshalb eher das Elternhaus als junge Männer, weil sie früher auf dem Partnermarkt eine Rolle spielen, im Gegensatz zu Männern auch ohne Job, und sich ein Dach überm Kopf von einem Mann finanzieren lassen können. Einem Mann, der älter ist als gleichaltrige Männer.

    Das hier ist auch informativ:

    http://man-tau.blogspot.de/2013/06/aggro-akademisch.html

    Meine „supitolle“ Liste natürlich noch:

    https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/selbermach-samstag-xxix/#comment-72249

    Da sag ich nur: Weiterverbreiten, weiterverbreiten und weiterverbreiten!

    • „Es gibt mehr zur Adoption bereite Hetero-Ehepaare als entsprechende Homo-Paare.“

      sollte heißen

      „Es gibt mehr zur Adoption bereite Hetero-Ehepaare als zur Adoption freigegebene Kinder.“

      Sorry.

    • Das freut mich aber, dass ich mal konstruktiv unserem Matthias widersprechen darf:

      „Jedenfalls krieg ich bei der Diskussion immer mehr den Eindruck, dass wir einen Staat haben, der sich mehr um das Adoptionsrecht Homosexueller kümmert als darum, dass im Hetero-Bereich noch irgendwas geht.“

      Braucht ihr Heteros denn eine Staat, der euch erklärt, wie es geht?

      Was genau vermisst ihr Heteros denn?
      Heiraten? Dürft ihr.
      Kinder bekommen? Dürft ihr.
      Adoptieren? Dürft ihr.
      Die Welt mit euren sexuellen und Beziehungsproblme beglücken? Dürft ihr.
      Euch öffentlich küssen und Händchen halten? Dürft ihr.

      „Und wenn ein Staat so ist, wird er meines Erachtens damit nicht für eine größere Toleranz gegenüber Schwulen & Lesben sorgen, sondern im Gegenteil eher erreichen, dass sie erstrecht gehasst werden.“

      Soll also heißen, Schwulen und Lesben haben nur dann nicht die Gewähr gehasst zu werden, wenn sie nicht die gleichen Rechte haben wie Heteros? Plädierst Du also dafür, dass Schwule und Lesben Bürger zweiter Klasse sein sollen?

      „dass eine Mehrheit den Eindruck kriegt, dass sie vom Staat schlechter behandelt wird als eine Minderheit, dass sich der Staat weniger um sie kümmert als um diese Minderheit.“

      Und noch mal. Wo werden Heteros konkret schlechter behandelt als Homos?

      „Es gibt mehr zur Adoption bereite Hetero-Ehepaare als entsprechende Homo-Paare.“

      Und inwiefern ist das relevant?

      „Wir können gar nicht wissen, ob das in der Masse der adoptierten Kinder gut geht, und gegen Experimente (die ohnehin genug mit Kindern gemacht werden) darf man sein.“

      Natürlich wissen wir, dass es der Masser der Kinder gut geht. Warum soltle es ihnen auch nicht gut gehen? Alle Fachverbäne der Welt, die sich mit dieser Frage beschäftigen, sind sich darüber einig. Ausscheren aus diesem Konsens tun lediglich religiöse Vereine udn Individuen sowie der normale Mann von der Straße, der für die Beurteilung dieser Frage aber eh völlig irrelevant ist.

      „Im übrigen werden Kinder, die bei zwei Homos aufwachsen, vermutlich eh in der Schule ge(cyber-)mobbt. In der Schule, wo “Du Schwuchtel” ohnehin schon die Standart-Universalbeleidigung für alles ist.“

      Hast Du die Anne-Will-Sendung überhaupt gesehen? Hast Du den jungen Malte gesehen? Der hatte wesentlich bessere Argumente als Du! Kinder werden immer von ihresgleichen gemobbt. Im Übrigen ist Dein Argument ja eher ein Argument gegen heterosexuelle Eltern, wenn die es ncith mal schaffen, ihre Kinder zur Toleranz gegenüber anderen Kindern und deren Eltern zu erziehen.

      „Mich erschreckt die Radikalität vieler Vertreter des “Regenbogen”-Lagers“

      Das mag Dich erschrecken, aber es ist kein Argument gegen die Homo-Ehe oder das Adoptionsrecht.
      Und überhaupt? Wie viele Vertreter des “Regenbogen”-Lagers“ kennst Du denn?
      Nein, Radikalität ist nicht schön, aber wenn man beständig als perverser Untermensch dargestellt wird, ist es nicht verwunderlich, wenn man manchmal radikal wird.

      • @ Adrian

        „Braucht ihr Heteros denn eine Staat, der euch erklärt, wie es geht?

        Was genau vermisst ihr Heteros denn?“

        Ließ doch einfach die Texte von der Frau, die Du nicht leiden kannst. Hab ich doch schon oft verlinkt.

        Die Rahmenbedingungen für Ehe und Familie, für Reproduktion stimmen nicht mehr. Was ich damit meine, habe ich oft genug dargestellt. Damit meine ich nicht nur Beziehungsprobleme und die Problematik dass Ehen kaputt gehen, Scheidungsväter ruiniert werden, viele junge Männer keine mehr mitkriegen und alles immer mehr eine Singlegesellschaft wird, sondern auch das Finanzielle. Die mangelnde Unterstützung der Familie durch den Staat, die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt, die ebenfalls das Gründen und Aufrechterhalten von Familien erschweren.

        Und auf dem Gebiet bist Du ziemlich ignorant. Und damit erreichst Du in Deiner Sache, also in Sachen Toleranz für Homosexuelle, gar nichts, eher im Gegenteil. Du reagierst auf meine Argumente meist mit Unverständnis oder machst Dich drüber lustig, und das, NACHDEM ich mich hier oft und deutlich genug gegen Homosexuellenfeindlichkeit ausgesprochen habe. Ich habe einmal sogar argumentiert, dass Homosexuellenfeindlichkeit familienfeindlich ist. Vielleicht erinnerst Du Dich. Du hast keinen Grund, mir gegenüber so konfrontativ zu sein.

        „Heiraten? Dürft ihr.
        Kinder bekommen? Dürft ihr.“

        Dürfen wir und KÖNNEN wir im Gegensatz zu euch.

        Ich habe nichts dagegen, dass ihr auch heiraten dürft. Ich verstehe aber auch die, die den Begriff „Ehe“ dem Heterobereich vorbehalten wollen.

        „Adoptieren? Dürft ihr.“

        Dürfen einige von uns. Die meisten tun es nicht und wollen es auch nicht. Ich auch nicht. Ein bisschen mehr Gelassenheit wäre bei dem Thema angebracht.

        „Die Welt mit euren sexuellen und Beziehungsproblme beglücken? Dürft ihr.“

        Mit dem Satz meinst Du mich und machst Dich über mich lustig.

        „Euch öffentlich küssen und Händchen halten? Dürft ihr.“

        Das ist in der Tat von den Sachen, die Du hier aufzählst, ein Privileg von uns, dass wir dadurch keine schrillen Reaktionen ernten.

        „Soll also heißen, Schwulen und Lesben haben nur dann nicht die Gewähr gehasst zu werden, wenn sie nicht die gleichen Rechte haben wie Heteros? Plädierst Du also dafür, dass Schwule und Lesben Bürger zweiter Klasse sein sollen?“

        Nein, das habe ich nirgendwo gesagt. Das Adoptionsrecht ist übrigens auch bei Heteros an Auflagen geknüpft, das Recht kriegt auch an unserem Ufer nicht jeder.

        „Und noch mal. Wo werden Heteros konkret schlechter behandelt als Homos?“

        Der Staat fragt zur Zeit unübersehbar mehr danach, was er für euch tun kann, als danach, was er für Hetero-Männer tun kann. Die Political Correctness schützt euch, nicht uns. Das Thema ist vermintes Gelände, während gegen Hetero-Männer alles gesagt werden darf.

        „“Es gibt mehr zur Adoption bereite Hetero-Ehepaare als entsprechende Homo-Paare.”

        Und inwiefern ist das relevant?“

        Ich hatte doch unten klargestellt, dass ich damit meinte, dass es mehr zur Adoption bereite Hetero-Paare als zur Adoption freigegebene Kinder gibt.

        Außerdem wollen von euch Homos nur die wenigsten Kinder adoptieren.

        „Natürlich wissen wir, dass es der Masser der Kinder gut geht. Warum soltle es ihnen auch nicht gut gehen? Alle Fachverbäne der Welt, die sich mit dieser Frage beschäftigen, sind sich darüber einig. Ausscheren aus diesem Konsens tun lediglich religiöse Vereine udn Individuen sowie der normale Mann von der Straße, der für die Beurteilung dieser Frage aber eh völlig irrelevant ist.“

        Nein, es kann ja noch gar nicht erforscht sein, da noch nirgendwo massenweise Kinder von Homos adoptiert wurden. Wir wissen also nicht, wie dieses Experiment ausgeht.

        Fachverbände? Wissenschaftler? Ach komm schon, wahrscheinlich so Leute, die 16 Geschlechter wissenschaftlich nachgewiesen haben wollen. Wissenschaft ist doch korrumpierbar.

        „“Im übrigen werden Kinder, die bei zwei Homos aufwachsen, vermutlich eh in der Schule ge(cyber-)mobbt. In der Schule, wo “Du Schwuchtel” ohnehin schon die Standart-Universalbeleidigung für alles ist.”

        Hast Du die Anne-Will-Sendung überhaupt gesehen? Hast Du den jungen Malte gesehen? Der hatte wesentlich bessere Argumente als Du!“

        Teilweise.

        “ Kinder werden immer von ihresgleichen gemobbt.“

        Nein, beileibe nicht jedes Kind wird gemobbt. Es gibt welche, die gemobbt werden und dadurch schwerer, teils beliebende seelische Schäden erleiden. Und eine Steilvorlage fürs Gemobbt werden ist meiner Einschätzung nach ein Homo-Pseudoeltern-Paar zu Hause.

        „Im Übrigen ist Dein Argument ja eher ein Argument gegen heterosexuelle Eltern, wenn die es ncith mal schaffen, ihre Kinder zur Toleranz gegenüber anderen Kindern und deren Eltern zu erziehen.“

        Finde ich nicht. Ich bin ein Realist und weiß, dass Kinder grausam sein können, Jugendliche auch.

        „“Mich erschreckt die Radikalität vieler Vertreter des “Regenbogen”-Lagers”

        Das mag Dich erschrecken, aber es ist kein Argument gegen die Homo-Ehe oder das Adoptionsrecht.“

        Doch, wenn hasserfüllte Radikalinskis etwas mit der Brechstange durchsetzen wollen, werde ich skeptisch.

        „Und überhaupt? Wie viele Vertreter des “Regenbogen”-Lagers” kennst Du denn?“

        Dich vor allem. Insgesamt glaub ich drei. Mit Dir.

        „Nein, Radikalität ist nicht schön, aber wenn man beständig als perverser Untermensch dargestellt wird, ist es nicht verwunderlich, wenn man manchmal radikal wird.“

        Homosexuelle sind für mich weder Perverse, noch Untermenschen. Und klar, es ist menschlich verständlich, dass man nach solchen Anfeindungen am Rad dreht. Trotzdem: Du weißt, dass ich nicht so bin. Mir gefällt aber die demokratische Kultur rund um dieses Thema nicht. Man darf bald gar nichts mehr dazu sagen.

        • *Und auf dem Gebiet bist Du ziemlich ignorant. Und damit erreichst Du in Deiner Sache, also in Sachen Toleranz für Homosexuelle, gar nichts, eher im Gegenteil. Du reagierst auf meine Argumente meist mit Unverständnis oder machst Dich drüber lustig, und das, NACHDEM ich mich hier oft und deutlich genug gegen Homosexuellenfeindlichkeit ausgesprochen habe. Ich habe einmal sogar argumentiert, dass Homosexuellenfeindlichkeit familienfeindlich ist. Vielleicht erinnerst Du Dich. Du hast keinen Grund, mir gegenüber so konfrontativ zu sein.*

          Und auf dem Gebiet bist Du ziemlich ignorant. Und damit erreichst Du in Deiner Sache, also in Sachen Unterstützung für Familien, gar nichts, eher im Gegenteil.

          Denk mal drüber nach. Wenn homosexuelle Familien Kinder adoptieren dürfen nimmt das heterosexuellen Familien NICHTS weg.
          Nur in den komisch verqueren Köpfen der Konservativen, welche heterosexuelle Familien auf ein Podest stellen, während sie Kinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern per se jegliche geistige Gesundheit absprechen und ihnen nicht zugestehen, sich normal oder auch gut entwickeln zu können. Es sind also NICHT Familien die von diesen Köpfen gefördert werden wollen, es ist ein Weltbild, in dem ausschließlich ein Mann, der mit einer Frau zusammenlebt, normal und damit gut und richtig ist!
          Schau dir mal die Will-Sendung an, wie Erika Steinbach mit Malte spricht. Das war beleidigend für ihn und jedes Kind mit gleichgeschlechtlichen Eltern.

          *Doch, wenn hasserfüllte Radikalinskis etwas mit der Brechstange durchsetzen wollen, werde ich skeptisch.*

          Du wirst nicht skeptisch solange es deiner Meinung entspricht. Ich erinnere an den polemischen, mit Unwahrheiten und Übertreibungen gespickten Artikel irgendeiner „Volkspartei“ über Sexualkundeunterricht, den du mal gepostet hast. Unkritisch und naiv abnickend.

          *Homosexuelle sind für mich weder Perverse, noch Untermenschen. Und klar, es ist menschlich verständlich, dass man nach solchen Anfeindungen am Rad dreht. Trotzdem: Du weißt, dass ich nicht so bin. Mir gefällt aber die demokratische Kultur rund um dieses Thema nicht. Man darf bald gar nichts mehr dazu sagen.*

          „Ich hab nix gegen Schwule, aber man wird ja wohl noch mal sagen dürfen wie scheiße die sind!!! Demokratie!“

        • @ marenleinchen

          „Und auf dem Gebiet bist Du ziemlich ignorant. Und damit erreichst Du in Deiner Sache, also in Sachen Unterstützung für Familien, gar nichts, eher im Gegenteil.

          Denk mal drüber nach. Wenn homosexuelle Familien Kinder adoptieren dürfen nimmt das heterosexuellen Familien NICHTS weg.“

          Hetero-Paaren, die adoptieren wollen, vielleicht schon. Aber mir geht es dabei nur ums Kindeswohl.

          „Nur in den komisch verqueren Köpfen der Konservativen, welche heterosexuelle Familien auf ein Podest stellen, während sie Kinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern per se jegliche geistige Gesundheit absprechen und ihnen nicht zugestehen, sich normal oder auch gut entwickeln zu können.“

          Ich sehe da halt Risiken. Konservativ = komisch verquer? Wie niveauvoll aber auch.

          „Es sind also NICHT Familien die von diesen Köpfen gefördert werden wollen, es ist ein Weltbild, in dem ausschließlich ein Mann, der mit einer Frau zusammenlebt, normal und damit gut und richtig ist!“

          Teils/Teils

          „Schau dir mal die Will-Sendung an, wie Erika Steinbach mit Malte spricht. Das war beleidigend für ihn und jedes Kind mit gleichgeschlechtlichen Eltern.“

          Ich habe es teilweise gesehen. Welche Stelle meinst Du denn?

          „*Doch, wenn hasserfüllte Radikalinskis etwas mit der Brechstange durchsetzen wollen, werde ich skeptisch.*

          Du wirst nicht skeptisch solange es deiner Meinung entspricht. Ich erinnere an den polemischen, mit Unwahrheiten und Übertreibungen gespickten Artikel irgendeiner “Volkspartei” über Sexualkundeunterricht, den du mal gepostet hast. Unkritisch und naiv abnickend.“

          Nicht naiv. Unkritisch? Ich kann hier nicht alles kommentieren und distanziere mich von Links routinemäßig. Die Richtung davon stimmte aber aus meiner Sicht.

          Und ich poste eben gerne solche unterdrückte Meinungen.

          „*Homosexuelle sind für mich weder Perverse, noch Untermenschen. Und klar, es ist menschlich verständlich, dass man nach solchen Anfeindungen am Rad dreht. Trotzdem: Du weißt, dass ich nicht so bin. Mir gefällt aber die demokratische Kultur rund um dieses Thema nicht. Man darf bald gar nichts mehr dazu sagen.*

          “Ich hab nix gegen Schwule, aber man wird ja wohl noch mal sagen dürfen wie scheiße die sind!!! Demokratie!”“

          An dieser Stelle kann sich jeder und jede überzeugen, dass es Unzumutbar ist, sich mit Maren „Leinchen“ auseinanderzusetzen. Schlimmer geht es nicht mehr.

          Aber diese Reaktionen verwundern nicht: Denn rund um so Themen wie Feminismus, Geschlechterrollen, Homosexualität, Ehe und Familie tobt schließlich der Kulturkampf.

          Das ist ein richtiger Grabenkrieg geworden. Die guten Progressiven gegen die bösen Konservativen (Bin ich noch nicht mal durchweg.), aber ja doch. Das zeigen auch die Ausfälle gegen Frau Kelle, von wegen Hexe und Verbrennen.

        • @ Matthias

          „Die Rahmenbedingungen für Ehe und Familie, für Reproduktion stimmen nicht mehr.“

          Selbst wenn. Was hat das mit uns Homos und unserer Gleichstellung zu tun?

          „Dürfen wir und KÖNNEN wir im Gegensatz zu euch.“

          Ich kann auch Kinder zeugen. Homosexualität macht nicht unfruchtbar.

          „Ich habe nichts dagegen, dass ihr auch heiraten dürft. Ich verstehe aber auch die, die den Begriff “Ehe” dem Heterobereich vorbehalten wollen.“

          Ich verstehe das nicht.

          „Dürfen einige von uns.“

          Ihr werdet jedenfalls nicht aufgrund eurer heterosexuellen Partnerschaft ausgeschlossen.

          “Mit dem Satz meinst Du mich und machst Dich über mich lustig.“

          Eigentlich meinte ich damit die vollkommen verständlich mediale Präsenz des Themas Heterosexualität, ohne dass man Heteros vorwirft, Ihre Orientierung zur Schau zu stellen.

          „Nein, das habe ich nirgendwo gesagt. Das Adoptionsrecht ist übrigens auch bei Heteros an Auflagen geknüpft, das Recht kriegt auch an unserem Ufer nicht jeder.“

          Der Unterschied ist simpel: Heteros können, wenn sie die Auflagen erfüllen, Homosexuelle Partnerschaften sind aber von vornherein ausgeschlossen.

          „Der Staat fragt zur Zeit unübersehbar mehr danach, was er für euch tun kann, als danach, was er für Hetero-Männer tun kann.“

          Falsch! Der Staat fragt nicht, wir fordern vom Staat, mit einer gut vernetzten, medial wirksamen, ethisch einleuchtenden PR. Dass Hetero-Männer das nicht hinbekommen, liegt nicht an uns.

          „Die Political Correctness schützt euch, nicht uns. Das Thema ist vermintes Gelände, während gegen Hetero-Männer alles gesagt werden darf.“

          Soll ich Dir noch mal meine tägliche Presselektüre zur Verfügung stellen? Damit Du merkst, dass wir keineswegs vor Diffamierungen geschützt werden?

          „Außerdem wollen von euch Homos nur die wenigsten Kinder adoptieren.“

          Woher weißt Du das? Und inwiefern wäre das relevant?

          „Fachverbände? Wissenschaftler? Ach komm schon, wahrscheinlich so Leute, die 16 Geschlechter wissenschaftlich nachgewiesen haben wollen. Wissenschaft ist doch korrumpierbar.“

          Da gebe ich Dir recht. Unter der Prämisse wird man aber auch niemals herausfinden, ob homosexuelle Eltern den Kindern schaden.

          Und was nun genau der Schaden sein soll, den ich und ein mein Mann an einem Kind anrichten können, das muss man mir erst mal plausibel erklären.

          „Nein, beileibe nicht jedes Kind wird gemobbt. Es gibt welche, die gemobbt werden und dadurch schwerer, teils beliebende seelische Schäden erleiden. Und eine Steilvorlage fürs Gemobbt werden ist meiner Einschätzung nach ein Homo-Pseudoeltern-Paar zu Hause.“

          Na ja, wenn Papa Matthias seinem Sohenmann beibringt, dass ich und mein Mann nur Pseudoeltern für unseren Sohnemann sind, dann sollte man sich über derartiges Mobbing nicht wundern.

          „Dich vor allem. Insgesamt glaub ich drei. Mit Dir.“

          Und was schließt Du aus dieser Trias?

          „Man darf bald gar nichts mehr dazu sagen.“

          Zumindest nicht, ohne dass einem widersprochen wird.

        • Und ich poste eben gerne solche unterdrückte Meinungen.
          ———
          lol, ja die armen unterdrückten Homophoben- die können nicht mal über die Straße laufe ohne dass irgendein Penner ankommt und meint, „ey du hast was gegen Schwule, komm her und du kriegst was aufs Maul, bist bestimmt auch so ein elender Vaginalecker!!“

          Schon sehr selbstheroisch, ähnlich den staatssubventionierten Feministinnen, die sich als rrriotgirls bezeichnen.

        • @ Adrian

          „Selbst wenn. Was hat das mit uns Homos und unserer Gleichstellung zu tun?“

          So viel, dass man feststellen darf, dass sich der Staat mehr um euch als um uns kümmert. Die Interessen von Hetero-Männern sind diesem Staat nämlich schnurz-piepe. Die von Frauen, die Familie und Kinder wollen ohne dadurch bedingte Rentenprobleme, auch. Hauptsache, der Staat kümmert sich in demographischen Krisenzeiten um das Adoptionsrecht von Homos.

          „„Dürfen wir und KÖNNEN wir im Gegensatz zu euch.“

          Ich kann auch Kinder zeugen. Homosexualität macht nicht unfruchtbar.“

          Nicht auf dem Niveau.

          „„Ich habe nichts dagegen, dass ihr auch heiraten dürft. Ich verstehe aber auch die, die den Begriff “Ehe” dem Heterobereich vorbehalten wollen.“

          Ich verstehe das nicht.“

          Ich habe keine Lust, darüber zu diskutieren.

          „„Dürfen einige von uns.“

          Ihr werdet jedenfalls nicht aufgrund eurer heterosexuellen Partnerschaft ausgeschlossen.“

          Nein. Wäre auch eigenartig. Denn wir ähneln normalen Hetero-Eltern mehr als ein Homo-Paar. Kinder brauchen ein männliches und ein weibliches Vorbild. Das ist auch ein guter Grund, Heteros beim Adoptionsrecht zu bevorzugen.

          „“Mit dem Satz meinst Du mich und machst Dich über mich lustig.“

          Eigentlich meinte ich damit die vollkommen verständlich mediale Präsenz des Themas Heterosexualität, ohne dass man Heteros vorwirft, Ihre Orientierung zur Schau zu stellen.“

          Wir haben andere Probleme am Halse.

          „„Nein, das habe ich nirgendwo gesagt. Das Adoptionsrecht ist übrigens auch bei Heteros an Auflagen geknüpft, das Recht kriegt auch an unserem Ufer nicht jeder.“

          Der Unterschied ist simpel: Heteros können, wenn sie die Auflagen erfüllen, Homosexuelle Partnerschaften sind aber von vornherein ausgeschlossen.“

          Vielleicht aus gutem Grunde. Die Homo-Adoption ist ein Experiment, das richtig schief gehen kann.

          „„Der Staat fragt zur Zeit unübersehbar mehr danach, was er für euch tun kann, als danach, was er für Hetero-Männer tun kann.“

          Falsch! Der Staat fragt nicht, wir fordern vom Staat, mit einer gut vernetzten, medial wirksamen, ethisch einleuchtenden PR. Dass Hetero-Männer das nicht hinbekommen, liegt nicht an uns.“

          Doch, der Staat ist so.

          „„Die Political Correctness schützt euch, nicht uns. Das Thema ist vermintes Gelände, während gegen Hetero-Männer alles gesagt werden darf.“

          Soll ich Dir noch mal meine tägliche Presselektüre zur Verfügung stellen? Damit Du merkst, dass wir keineswegs vor Diffamierungen geschützt werden? “

          Ich habe nie bestritten, dass ihr leider öfter Opfer von Diffamierungen werdet. Ich habe immer gesagt, dass ich dagegen bin.

          „„Außerdem wollen von euch Homos nur die wenigsten Kinder adoptieren.“

          Woher weißt Du das? Und inwiefern wäre das relevant?“

          Um die Sache mal lockerer zu sehen.

          „„Fachverbände? Wissenschaftler? Ach komm schon, wahrscheinlich so Leute, die 16 Geschlechter wissenschaftlich nachgewiesen haben wollen. Wissenschaft ist doch korrumpierbar.“

          Da gebe ich Dir recht. Unter der Prämisse wird man aber auch niemals herausfinden, ob homosexuelle Eltern den Kindern schaden.“

          Man muss ja nicht alles ausprobieren.

          „Und was nun genau der Schaden sein soll, den ich und ein mein Mann an einem Kind anrichten können, das muss man mir erst mal plausibel erklären.“

          Es fehlt eine Mutter. Menschen sind Säugetiere. Bei der Brutpflege ist das Weibchen also ziemlich unentbehrlich. Wenn ein Kind z. B. nach dem Tod der Mutter nur noch seinen Vater hat, ist das eine Notlösung.

          „“Nein, beileibe nicht jedes Kind wird gemobbt. Es gibt welche, die gemobbt werden und dadurch schwerer, teils beliebende seelische Schäden erleiden. Und eine Steilvorlage fürs Gemobbt werden ist meiner Einschätzung nach ein Homo-Pseudoeltern-Paar zu Hause.”

          Na ja, wenn Papa Matthias seinem Sohenmann beibringt, dass ich und mein Mann nur Pseudoeltern für unseren Sohnemann sind, dann sollte man sich über derartiges Mobbing nicht wundern.“

          Würde ich einem hypothetischen Sohnemann ja so nicht beibringen.

          „„Dich vor allem. Insgesamt glaub ich drei. Mit Dir.“

          Und was schließt Du aus dieser Trias?“

          Nichts.

          „„Man darf bald gar nichts mehr dazu sagen.“

          Zumindest nicht, ohne dass einem widersprochen wird.“

          Ich habe jedenfalls heute keine Lust mehr, darüber zu diskutieren. Ich habe nichts schlimmes dazu gepostet.

        • @ Adrian

          „Was soll diese beständige Unterstellung, wir Homos und unsere Partnerschaften würden Familien zerstören?“

          Die Unterstellung ist nicht von mir. Tu doch nicht so. Und Birgit Kelle dürfte das nie gesagt haben.

        • @ Zara

          Ich diskutiere nicht mit Dir. Mich kotzt es an, mich in die homophobe Ecke schieben zu lassen, nur, weil ich auch gegen das Homo-Adoptionsrecht bin. Die Art und Weise, wie Du hier Stimmung machst, die erübrigt jede weitere Antwort.

        • @ Matthias
          „Ich habe jedenfalls heute keine Lust mehr, darüber zu diskutieren.“

          Von mir aus. NUr noch folgendes:

          „Die Homo-Adoption ist ein Experiment, das richtig schief gehen kann.“

          Oder auch nicht. Heterosexuelle Elternschaft geht auch zuweilen schief.

          „Es fehlt eine Mutter. Menschen sind Säugetiere. Bei der Brutpflege ist das Weibchen also ziemlich unentbehrlich.“

          Richtig, aber Brutpflege geht heutzutage auch ohne milchgebende Brüste. Ich bspw. bin auch ohne Muttermilch aufgezogen worden.

          „Kinder brauchen ein männliches und ein weibliches Vorbild.“

          1.) Wozu?

          2.) Wieviele Kinder nehemn sich denn ihre Eltern als Vorbild?

        • @ Adrian

          „“Die Homo-Adoption ist ein Experiment, das richtig schief gehen kann.”

          Oder auch nicht. Heterosexuelle Elternschaft geht auch zuweilen schief.“

          Klar, letztere ist aber milliardenfach erprobt. Sie geht nicht schief, weil es Heteros sind. Ob es bei Homos schiefgehen kann, weil es zwei homosexuelle Eltern desselben Geschlechts sind, wissen wir nicht.

          „“Es fehlt eine Mutter. Menschen sind Säugetiere. Bei der Brutpflege ist das Weibchen also ziemlich unentbehrlich.”

          Richtig, aber Brutpflege geht heutzutage auch ohne milchgebende Brüste. Ich bspw. bin auch ohne Muttermilch aufgezogen worden.“

          Ja, ist aber ein Nachteil. Nicht nur wegen den Antikörpern aus der Muttermilch. Stillen ist generell eine gute Prophylaxe gegen körperliche und seelische Krankheiten – wer nicht gestillt worden ist, wird öfter krank im Leben.

          „“Kinder brauchen ein männliches und ein weibliches Vorbild.”

          1.) Wozu?

          2.) Wieviele Kinder nehmen sich denn ihre Eltern als Vorbild?“

          Um Geschlechterrollen BEIDER Geschlechter zu lernen. Kinder nehmen sich ihre Eltern meist unbewusst zum Vorbild, ob sie wollen oder nicht. Söhne gucken sich viel von Vätern ab und Töchter viel von Müttern.

          Weißt Du, ich will eigentlich gar keinem Homo-Pärchen irgendwas wegnehmen oder verbieten. Aber wenn eh schon weniger Kinder zur Adoption freigegeben werden als adoptionsbereite Hetero-Paare da sind, warum soll ich dann die Homo-Adoption in Erwägung ziehen? Als Entscheidungsträger wäre ich doch einzig und allein dabei dem Kindeswohl verpflichtet. Und wie gesagt, die demokratische Kultur dahinter, die Art, wie Frau Kelle angegangen wurde, sowas schreckt mich ab und lässt mich auch daran zweifeln, dass die Homo-Adoption eine gute Idee ist.

          Den Begriff „Ehe“ könnt ihr von mir aus ruhig benutzen. Das ist mir nicht so wichtig.

        • @ Matthias
          „Ob es bei Homos schiefgehen kann, weil es zwei homosexuelle Eltern desselben Geschlechts sind, wissen wir nicht.“

          Doch. Ich weiß es. Malte weiß es. Alle psychologischen und ärztlichen Fachverbände wissen es.

          „Um Geschlechterrollen BEIDER Geschlechter zu lernen.“

          Noch mal. Wozu? Wieso ist das wichtig? Und impliziert das nicht, es gäbe nur eine Geschlechterrolle, die für Mann und Frau immer gleich ist?

          „Und wie gesagt, die demokratische Kultur dahinter, die Art, wie Frau Kelle angegangen wurde, sowas schreckt mich ab und lässt mich auch daran zweifeln, dass die Homo-Adoption eine gute Idee ist.“

          Es solen aslo nur diejenige Kinder großziehen dürfen, die Deiner politischen Meinung sind?

        • @ Adrian

          „Noch mal. Wozu? Wieso ist das wichtig? Und impliziert das nicht, es gäbe nur eine Geschlechterrolle, die für Mann und Frau immer gleich ist?“

          Das ist möglicherweise wichtig, um hinterher auf dem Hetero-Partnermarkt auf das andere Geschlecht attraktiv wirken zu können. Das könnte nämlich davon abhängen, dass man die richtige Form von Männlcihkeit und Weiblichkeit vorgelebt gekriegt hat. . Es gibt Studien, die zeigen, dass Söhne ohne Väter öfter im Leben Probleme kriegen.

          Nein, impliziert nicht eine Geschlechterrolle. Gibt nur Orientierung.

          „“Und wie gesagt, die demokratische Kultur dahinter, die Art, wie Frau Kelle angegangen wurde, sowas schreckt mich ab und lässt mich auch daran zweifeln, dass die Homo-Adoption eine gute Idee ist.”

          Es solen aslo nur diejenige Kinder großziehen dürfen, die Deiner politischen Meinung sind?“

          Ich sehe: Mit Dir kann man nicht diskutieren. Wo soll ich sowas denn geäußert haben? Was machst Du überhaupt daraus?

          Diese Art und Weise, mehr noch die von Maren und Zara, erinnert mich an das, was ich gerade beim Arne gelesen habe:

          http://www.genderama.blogspot.de/2013/06/indymedia-sexismus-und-die-linke-szene.html

          Zu spät drauf gestoßen, um es in meinem hauptsächlichen Selbermach-Samstags-Posting zu posten.

          Man darf bald echt gar nichts mehr sagen.

        • „Es gibt Studien, die zeigen, dass Söhne ohne Väter öfter im Leben Probleme kriegen.“

          Na, dann müssten zwei Väter ja umso besser sein.

          „Das ist möglicherweise wichtig, um hinterher auf dem Hetero-Partnermarkt auf das andere Geschlecht attraktiv wirken zu können.“

          Ich persönlich bin ja eher der Meinung, dass Balzrituale eher biologisch verankert sind und nicht erlernt werden.

          Und wie machen das eigentlich wir Schwulen? Uns hat niemand beigebracht, wie man mit Männern flirten muss. Zumindest nicht die Eltern.

          „Mit Dir kann man nicht diskutieren. Wo soll ich sowas denn geäußert haben?“

          Du hast geschrieben, Homos sollten keine Kinder aoptieren dürfen, weil sie alle keine demokratische Kultur besitzen, weil sie alle etwas gegen Frau Kelle haben.

        • @ Adrian

          „“Es gibt Studien, die zeigen, dass Söhne ohne Väter öfter im Leben Probleme kriegen.”

          Na, dann müssten zwei Väter ja umso besser sein.“

          Platter und dümmer kann man kaum noch argumentieren.

          „“Das ist möglicherweise wichtig, um hinterher auf dem Hetero-Partnermarkt auf das andere Geschlecht attraktiv wirken zu können.”

          Ich persönlich bin ja eher der Meinung, dass Balzrituale eher biologisch verankert sind und nicht erlernt werden.“

          Sie sind aber nicht nur biologisch verankert. Mit Deinem Argument könnte man dann ja auch Maskulisten verbieten oder austreiben, zwar einerseits die Bedeutung der Verhaltensbiologie auf das menschliche Verhalten zu unterstreichen, und andererseits zu kritisieren, dass feministisch geprägte Erziehung Männer für Frauen eher unattraktiv macht. So gemein und niveaulos würden Feministinnen oft diskutieren, einfach ignorierend, dass ihr Gegner der Meinung ist, dass lediglich vieles am Balzverhalten biologisch bedingt ist, nicht aber alles.

          Provozierend, platt und doof ist Deine Argumentation.

          „Und wie machen das eigentlich wir Schwulen? Uns hat niemand beigebracht, wie man mit Männern flirten muss. Zumindest nicht die Eltern.“

          Heteros kriegen es von ihren Eltern natürlich auch meist nicht beigebracht. Haben aber mit dem Hetero-Vater ein Vorbild, gucken sich unbewusst viel von ihm ab. Und das beeinflusst dann ihre Attraktivität.

          Und dass es Heteros können, ist für den Fortbestand unserer Gesellschaft verdammt viel wichtiger.

          Im übrigen kann es sogar sein, dass ein homosexueller Mann auf dem Homo-Partnermarkt ebenfalls besser punkten kann, wenn er in einer intakten Familie aufgewachsen ist. Mit gutem männlichen Vorbild. Weist Du es?

          „“Mit Dir kann man nicht diskutieren. Wo soll ich sowas denn geäußert haben?”

          Du hast geschrieben, Homos sollten keine Kinder aoptieren dürfen, weil sie alle keine demokratische Kultur besitzen, weil sie alle etwas gegen Frau Kelle haben.“

          Nein, das hab ich so nicht geschrieben.

        • @ Matthias
          „Platter und dümmer kann man kaum noch argumentieren.“

          Wieso?

          „Provozierend, platt und doof ist Deine Argumentation.“

          Warum sollte ein Junge, der bei Frauen aufwächst nicht wissen, wie man mit Frauen umgeht?

          Ich bin sicher, bspw. Malte wird eine Freundin finden. Die heutige Generation ist ja weitaus unbefangener, was Kontakte zwischen Männchen und Weibchen angeht. Männer und Frauen leben nicht mehr in getrennten Sphären.

          „Und dass es Heteros können, ist für den Fortbestand unserer Gesellschaft verdammt viel wichtiger. “

          Ihr könnte es doch. Bloß halt eben nicht genug. Nach dem ersten Kind hört ihr meistens auf.

          „Mit gutem männlichen Vorbild. Weist Du es?“

          Ich hab weder weibliche noch männliche Vorbilder. Und das Flirten habe ich wie die meisten gelernt: Durch Instinkt und praktisches Lernen. Und von meinem Vater habe ich mir das bestimmt nicht abgeschaut. Der hat nämlich ganz selten mit Männern geflirtet. Meine Mutter übrigens auch nicht.

          „Nein, das hab ich so nicht geschrieben.“

          Soll ich Dich noch mal zitieren?
          *Und wie gesagt, die demokratische Kultur dahinter, die Art, wie Frau Kelle angegangen wurde, sowas schreckt mich ab und lässt mich auch daran zweifeln, dass die Homo-Adoption eine gute Idee ist.*

          Aber gut, wenn Matthias gegen das Adoptionsrecht ist, dann müssen wir Homos uns unsere Kinder eben weiter anders besorgen. Mit ner Leihmama, oder als Eltern zu dritt. Geht ja auch so.

        • @ Adrian mal wieder…

          „Wieso?“

          Da fragt der wirklich noch.

          „Warum sollte ein Junge, der bei Frauen aufwächst nicht wissen, wie man mit Frauen umgeht?“

          Ich habe nicht sgesagt, dass das zwangsläufig zutrifft.

          „Ich bin sicher, bspw. Malte wird eine Freundin finden. Die heutige Generation ist ja weitaus unbefangener, was Kontakte zwischen Männchen und Weibchen angeht. Männer und Frauen leben nicht mehr in getrennten Sphären.“

          Ja, er wird es auf einem im Gegensatz zu früheren Tagen seriell und parallel polygynen Partnermarkt ganz bestimmt und mit Sicherheit superleicht haben.

          Unbefangener? Warum gibt es dann den Feminismus? Und den #Aufschrei neulich?

          „“Und dass es Heteros können, ist für den Fortbestand unserer Gesellschaft verdammt viel wichtiger. ”

          Ihr könnte es doch. Bloß halt eben nicht genug. Nach dem ersten Kind hört ihr meistens auf.“

          Was maßgeblich am Feminismus liegt.

          „“Mit gutem männlichen Vorbild. Weist Du es?”

          Ich hab weder weibliche noch männliche Vorbilder. Und das Flirten habe ich wie die meisten gelernt: Durch Instinkt und praktisches Lernen. Und von meinem Vater habe ich mir das bestimmt nicht abgeschaut. Der hat nämlich ganz selten mit Männern geflirtet. Meine Mutter übrigens auch nicht.“

          Du willst es nicht verstehen.

          „“Nein, das hab ich so nicht geschrieben.”

          Soll ich Dich noch mal zitieren?
          *Und wie gesagt, die demokratische Kultur dahinter, die Art, wie Frau Kelle angegangen wurde, sowas schreckt mich ab und lässt mich auch daran zweifeln, dass die Homo-Adoption eine gute Idee ist.*“

          Ja, und das ist was anderes als die Art, wie Du mich hier wiedergibst.

          „Aber gut, wenn Matthias gegen das Adoptionsrecht ist, dann müssen wir Homos uns unsere Kinder eben weiter anders besorgen. Mit ner Leihmama, oder als Eltern zu dritt. Geht ja auch so.“

          Eine Drohung, was? Eine Kampfansage. Du schadest mit dieser Art zu diskutieren Deinem Anliegen und auch dem Ansehen von Homosexuellen allgemein.

          Für mich hat das Thema Homo-Ehe und Homo-Adoption noch nicht mal Priorität. Ich kann mich darüber kaum Aufregen.

          Aber ich wusste, dass mein Posting zu heftigen Reaktionen führen würde. Das ist echt vorhersehbar.

          Dabei habe ich gar nichts Schlimmes geschrieben. Aber es ist ja schließlich ein Kulturkampf.

        • @ Matthias
          „Da fragt der wirklich noch.“

          Ja, der fragt das. Kommt noch ne Antwort, oder kann ich anfangen meine Fingernägel zu feilen?

          „Ich habe nicht sgesagt, dass das zwangsläufig zutrifft.“

          Nein, Du implizierst es nur.

          „Ja, er wird es auf einem im Gegensatz zu früheren Tagen seriell und parallel polygynen Partnermarkt ganz bestimmt und mit Sicherheit superleicht haben.“

          Und das liegt an seinen homosexuellen Eltern?

          „Unbefangener? Warum gibt es dann den Feminismus? Und den #Aufschrei neulich?“

          Weil Ihr Heten-Männer keine Eier habt, Frauen Paroli zu bieten.

          „Was maßgeblich am Feminismus liegt.“

          Aha. Aber doch wohl kaum an homosexuellen Eltern.

          „Du willst es nicht verstehen.“

          Ganz im Ggenteil. Ich will verstehen, aber Deine Argumente klingen einfach wenig einleuchtend.

          „Ja, und das ist was anderes als die Art, wie Du mich hier wiedergibst.“

          Der Inhalt ist prinzipiell der gleiche.

          „Eine Drohung, was?

          Eher ein Versprechen.

          „Eine Kampfansage.“

          An wen denn? Ich will ja niemanden das Kind wegnehmen.

          „Du schadest mit dieser Art zu diskutieren Deinem Anliegen und auch dem Ansehen von Homosexuellen allgemein.“

          Wie soll ich denn sonst diskutueren? „Ja, Matthias, Du hast absolut recht, Matthias, Schwule und Lesben sollten auf keinen Fall Kinder aufziehen, weil wir die nur verkorksen.“ Wäre Dir das recht?

          „Für mich hat das Thema Homo-Ehe und Homo-Adoption noch nicht mal Priorität. Ich kann mich darüber kaum Aufregen.“

          Warum diskutierst Du es dann?

          „Aber ich wusste, dass mein Posting zu heftigen Reaktionen führen würde. Das ist echt vorhersehbar.“

          Ja, versteh ich auch nicht, was man sich erdreistet. Man wird doch wohl noch implizieren dürfen, dass Homos schlechte Eltern sind. Ohne Beweise. So ganz nach Gefühl.

        • @ Adrian

          Ich antworte jetzt auf so einen niveaulosen, provokativen und unnötig konfrontativen Schrott nicht mehr. Ich habe besseres zu tun, als mit Leuten zu diskutieren, die mir derart viele böswillige Unterstellungen machen und mich absichtlich schlechtsmöglich interpretieren, um Angriffsfläche zu haben. Ich wollte eigentlich nur einen guten Text von Birgit Kelle gepostet haben und unterstreichen, dass sich der Staat bald mehr um so Sachen wie das Adoptionsrecht für Homos kümmert als um die Interessen der Mehrheit, und wie unangemessen hitzig die Debatte über solche Themen geworden ist. Darum ging es mir mehr als um die Frage, ob Homo-Paare Kinder adoptieren dürfen.

          Du kannst Dir also jetzt Deine Fingernägel pfeilen. Ist besser, als mich hier mit Dreck zu beschmeißen, wie ich es mit Dir noch nie gemacht habe.

        • Argerlich, dass in der Männerrechtsbewegung immer noch von einigen Leuten zwischen Männerrechten und Schwulenrechten unterschieden wird – als wenn letztere nicht selbstverständlich zu den Männerrechten gehören und als wenn nicht jede Ungleichberechtigung und Diskriminierung gegenüber Schwulen auch eine männliche Diskriminierung und Ungleichberechtigung wäre.

          Für fast jede feministische Strömung wäre es selbstverständlich die Forderung nach gleichgeschlechtlicher Ehe und Adoptionsrecht für homosexuelle Paare nicht nur für Lesben, sondern auch für Schwule zu unterstützen.
          Da muss man sich echt nicht wundern, wenn Schwule der Männerrechtsbewegung eher distanziert gegenüber stehen.

          Vermutlich ist diese mangelnde Empathie und das mangelnde Bewusstsein für die berechtigten Interessen und Problemlagen homosexueller Männer in einem Teil der Männerrechtsbewegung u.a. auch wieder eine der negativen Auswirkungen des Konzepts des undifferenzierten „Antifeminismus“. Da der Feminismus sich – völlig berechtigt – auch für Homosexuelle einsetzt, lehnt ein Teil der „Antifeministen“ dies ab. Anstatt sich für die berechtigten Anliegen aller Jungen und Männer zu engagieren (Schwule eingeschlossen) ist man lieber gegen „alles Feministische“ oder was dafür gehalten und damit assoziiert wird.

          Ich kann nur hoffen, es wird dem linken Maskulismus langfristig gelingen, deutlich zu machen, dass die Männerrechtsbewegung beim Kampf gegen Homophobie und für die Gleichberechtigung Homosexueller an vorderster Front stehen muss.
          Ich finde es ein schweres Versäumnis, dass die Forderungen nach gleichgeschlechtlicher Ehe und Adoptionsrecht für homosexuelle Paare noch nicht in den Forderungen-Katalog von MANNdat aufgenommen wurden.

          Eine Männerrechtsbewegung nur als Bewegung für die Rechte heterosexueller Männer, anstatt für die Rechte aller Männer, egal welche sexuelle Orientierung gegeben ist, ist jedenfalls nicht mein Ding:

          Der Kampf für Schwulenrechte ist ein Kampf für Männerrechte und alle Bestrebungen nach Gleichberechtigung für Homosexuelle sollten von Männerrechtlern energisch unterstützt werden.

          Ich fände es schön, wenn sich mehr Schwule der Männerrechtsbewegung anschließen würden und auf ihre Interessen und spezifischen Problemlagen als Homosexuelle hinweisen würden, so dass dieses Thema in der Männerrechtsbewegung endlich ein stärkeres Gewicht bekäme.

        • Ich kann nur hoffen, es wird dem linken Maskulismus langfristig gelingen, deutlich zu machen, dass die Männerrechtsbewegung beim Kampf gegen Homophobie und für die Gleichberechtigung Homosexueller an vorderster Front stehen muss.

          @ Leszek

          Nein, „an vorderster Front stehen“ müssen Männerrechtler bezüglich der Rechte Homosexueller ganz bestimmt nicht. Es genügt, die berechtigten Forderungen anzuerkennen.

          Wenn Du mangelnde Empathie eines Teils der Männerrechtler für die spezifischen Probleme von Homosexuellen feststellst, dann liegst Du sicher richtig. Wie aber steht es mit der Empathie von Homosexuellenorganisationen für die Anliegen von Männern und insbesondere Vätern? Indiffferenz ist in der Regel noch das Beste, was Du erwarten kannst. Eher stösst Du auf offene Ablehnung. Ich könnte Dir ohne weiteres eine Menge homosexuelle Personen aus der Politik und aus den Medien nennen, die sich prinzipiell gegen männerrechtliche Anliegen, die geradezu besessen sind, ihren Feind zu bekämpfen und deshalb sperren in den Chor der Diffamierungen einstimmen.

          Und wir wollen uns hier mal nicht unwissend stellen und die Realität leugnen: Die vulgärsten Hetzer gegen Männerrechtler sind auffällig oft Lesben. Das kommt ja nicht von ungefähr, wenn die okkulte heterosexuelle Matrix, unsichtbar und doch allzeit und überall wirkmächtig, den heterosexuellen Mann mit einer privilegierenden Dividende versorgt und alle anderen benachteiligt. Dass diese Deutung auch Schwule anspricht versteht sich von selbst. Wer hätte nicht gerne etwas mehr von allem?

          Solange solche misandrischen politischen Theorien als ideologische Grundlage anerkannt werden gibt es kein engagiertes Miteinander. Wie bereits festgestellt: Es genügt, die berechtigten Forderungen anzuerkennen.

        • Korrektur:
          die sich prinzipiell gegen männerrechtliche Anliegen wenden, die geradezu besessen sind, ihren Feind zu bekämpfen und deshalb in den Chor der Diffamierungen einstimmen.

        • @ Peter
          Ich würde das nicht ganz so pessimistisch sehen wie Du. Zumindest Schwule halte ich der Männerrechtsbewegung für aufgeschlossener als Du denkst (ich erinnere an den „Skandal“ um das Homo-Mahnmal in Berlin oder den „Christina-Street-Day“ in München)

          Die Problematik besteht glaube ich eher darin, dass die vordergründigen Interessen (scheinbar) nicht besonders deckungsgleich sind.

          Ein Großteil männerrechtlicher Anliegen besteht – zumindest in der Außenwirkung – auf Problemen, die sich direkt aus heterosexullen Paarbeziehungen ergeben. Dass Schwule da eher desinterssiert sind, mag man im Geiste der Solidarität bedauern, halte ich aber für eine weitgehend normale Reaktion.

          Dazu kommt – ich wiederhole es leider nochmal – dass die PR des Maskulismus (in Deutschland?) recht mies ist. Wenn alle Männerrechtler aus Arne Hoffmanns, Nicks, Peters, Christians, Leszeks und man.in.the.middles bestehen würden (hab bestimmt welche vergessen, sorry), dann wäre dem Maskulismus ein Sieg sicher.

          So aber verzettelt er sich in ressentimentgeladenen Grabenkämpfen einerseits und ständigen Abwehrkämpfen anderseits, und bietet mit seinem Fokus auf den Feminismus eher das Bild einer Anti-Bewegung, einer Selbsttherapiegruppe jammernder Maulhelden, die sich darüber echauffieren, dass Männer nicht mehr Herr im Hause sind.

        • @Peter:
          Und wir wollen uns hier mal nicht unwissend stellen und die Realität leugnen: Die vulgärsten Hetzer gegen Männerrechtler sind auffällig oft Lesben.

          Aber eben eher nicht: Schwule Männer. Männlicherseits sind die vulgärsten Hetzer meistens Heterosexuelle, die meinen, sich als „Bessermann“ profilieren zu müssen.

          Es ist eine bemerkenswerte „Leistung“ dieser Diskurse, die Verfolgung männlicher und weiblicher Homosexualtät in einen Topf zu werfen. Man nenne mir bitte eine einzige Lesbe, die für ihre sexuelle Orientierung auch nur einen Tag eingesperrt worden wäre.

          Natürlich gibt es sie, die Schwulen die den vergifteten Kuchen bereitwillig fressen und das pöse Patriarchat als Ursache von Homophobie ausmachen. Es sieht eben vordergründig so aus, als ob Homophobie primär von Männern ausginge. Sobald man aber die lila Herstory-Brille nur kurz absetzt stellt man fest, dass gerade Frauenbewegungen sehr maßgeblich an den übelsten Kriminalisierungen von männlicher Homosexualität sehr maßgeblich beteiligt waren.

          Viele Frauen waren voll mitverantwortlich für die übelsten Verbrechen gegen homosexuelle Männer, auch wenn es heute für sich als gebildet distinkterende Frauen en vogue ist, „Schwulenfreundlich“ zu sein. Das hört aber in dem Moment schlagartig auf, in dem sich der eigene Sohn spaßeshalber mal schminken möchte.

          Bisweilen offenbart sich die volle Packung an weiblichen Ressentiments auch in heutgen Zeiten:

          http://www.emma.de/ressorts/artikel/homosexuelle/lieber-schwuler-freund/

        • @ Leszek

          „Argerlich, dass in der Männerrechtsbewegung immer noch von einigen Leuten zwischen Männerrechten und Schwulenrechten unterschieden wird – als wenn letztere nicht selbstverständlich zu den Männerrechten gehören und als wenn nicht jede Ungleichberechtigung und Diskriminierung gegenüber Schwulen auch eine männliche Diskriminierung und Ungleichberechtigung wäre.“

          Ich bin sofort auf der Seite von Schwulen, wenn zum Beispiel Feministinnen so tun, als wären Lesben im dritten Reich genauso verfolgt worden wie Schwule.

          Ich habe dem Adrian schon vor langem beteuert, dass ich im Gegensatz zu vielen anderen, die Ehe und Familie wieder erstarkt sehen wollen, Homosexuellenfeindlichkeit „sogar“ als familienfeindlich betrachte, weil Familien daran kaputt gehen können, wenn Eltern die Homosexualität eines ihrer Kinder nicht tolerieren.

          Dennoch verhöhnt und provoziert er mich immer wieder, obwohl ich ihm nichts getan habe, im Gegenteil. Frau Kelle hat er hier mehrfach pauschal als „dumme Kuh“ bezeichnet.

          Als einige wirklich Homophobe über Dirk Bach herzogen, direkt nach seinem Tod, habe ich mich ziemlich darüber aufgeregt. Und das oben deutlich gemacht.

          Jetzt kommst Du mit der Unterstellung, ich würde grundsätzlich zwischen Männer- und Schwulenrechten unterscheiden, nur, weil ich im Ausnahmefall Adoptionsrecht strenggenommen zwischen Schwulen- und Männerrechten unterscheide. Ich finde aber, man muss gegen Experimente mit Kindern sein dürfen. Und das auch, ohne bei Menschen, die sich als „links“ bezeichnen, direkt anzuecken.

          Links sein bedeutet, dass man auf der Seite des Schwächeren steht. Kinder sind Schwächere. Unattraktivere Hetero-Männer, die auf DIESEM Partnermarkt Probleme haben, sind auch Schwächere.

          Allerdings Schwächere, für die manch ein Linker kein Verständnis hat und deshalb gar nicht richtig links ist.

          Es ist interessant, dass Du hier sofort pauschal zum Adrian hälst. Und das nach der Art und Weise, wie er mich hier nicht zum ersten Mal angegangen ist. Was bin ich auf den schon zugegangen – es nützt bei ihm nichts. Er ist ziemlich verbort – als Betreiber eines Schwulenblogs schadet er meines Erachtens damit sogar dem Ansehen Homosexueller, wenn auch ungewollt.

          Du übersiehst, was ich alles zu dem Thema schon geschrieben habe, die Homos in Schutz nehmend und tust fast so, als wäre ich ein Schwulenfeind.

          Du hälst sofort zu ihm, während Du mit der Art und Weise, wie er mich hier angeht, offenbar keine Probleme hast. Ich bin für Dich „ärgerlich“, die Art, wie er mit mir hier umspringt aber stört Dich offenbar nicht. Selbst wenn er es so weit treibt wie jetzt.

          Was sagst Du denn dazu, dass Adrian Frau Kelle hier mehrfach als „dumme Kuh“ bezeichnet hat, nachdem sie von anderen Homosexuellen als „Nazitussi“ und „Hexe“ tituliert wurde? Und auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden sollte?

          Und wie findest Du die Art, wie er mich hier angeht? Kannst Du bestreiten, dass er angefangen hat? Ich meine jetzt nicht speziell in diesem Thread, sondern insgesamt.

          „Für fast jede feministische Strömung wäre es selbstverständlich die Forderung nach gleichgeschlechtlicher Ehe und Adoptionsrecht für homosexuelle Paare nicht nur für Lesben, sondern auch für Schwule zu unterstützen.“

          Das heißt nicht viel. Feministinnen sind eben öfter lesbisch als Maskulisten schwul.

          „Da muss man sich echt nicht wundern, wenn Schwule der Männerrechtsbewegung eher distanziert gegenüber stehen.“

          Sie vertreten öfter krude Konzepte des Feminismus und ähnliche Weltanschauungen als Heteros. So z. B. Heinz-Jürgen Voss, der ist doch schwul, oder habe ich da was falsch verstanden? Und dem stehe ich eben skeptisch gegenüber. Nicht, weil er offenbar schwul ist, sondern wegen dem, was er als Dipl.-Biol. so alles von sich gibt. Und damit bin ich nicht alleine. Weder in der Männerrechtlerszene, noch in der biologischen Fachwelt.

          „Vermutlich ist diese mangelnde Empathie und das mangelnde Bewusstsein für die berechtigten Interessen und Problemlagen homosexueller Männer in einem Teil der Männerrechtsbewegung u.a. auch wieder eine der negativen Auswirkungen des Konzepts des undifferenzierten “Antifeminismus”. Da der Feminismus sich – völlig berechtigt – auch für Homosexuelle einsetzt, lehnt ein Teil der “Antifeministen” dies ab. Anstatt sich für die berechtigten Anliegen aller Jungen und Männer zu engagieren (Schwule eingeschlossen) ist man lieber gegen “alles Feministische” oder was dafür gehalten und damit assoziiert wird.“

          Das handhabe ich nicht so. Mangelnde Empathie findet man bei Dir auch genug.

          „Ich kann nur hoffen, es wird dem linken Maskulismus langfristig gelingen, deutlich zu machen, dass die Männerrechtsbewegung beim Kampf gegen Homophobie und für die Gleichberechtigung Homosexueller an vorderster Front stehen muss.“

          An vorderster Front. Hätte ich – vom Adoptionsrecht eher abgesehen – nicht mal was gegen. Sobald aber Du zum Beispiel in der Hinsicht an vorderster Front für die Rechte der Schwulen stehen willst, und Dir gleichzeitig das Schicksal männlicher Verlierer des Hetero-Partnermarkts relativ egal sind und Du sie sogar maßregelst, ab dann bin ich nicht mehr auf Deiner Seite.

          Linker Maskulismus ist übrigens ein gutes Stichwort. Wie oft habe ich hier schon http://www.nachdenkseiten.de verlinkt?

          Wie vehement bin ich gegen Zwangsdienste?

          Aber zeichnet ihr nur euer Pauschal-Zerrbild vom erzkonservativen Antifeministen.

          „Ich finde es ein schweres Versäumnis, dass die Forderungen nach gleichgeschlechtlicher Ehe und Adoptionsrecht für homosexuelle Paare noch nicht in den Forderungen-Katalog von MANNdat aufgenommen wurden.“

          Das ist kein schweres Versäumnis.

          „Eine Männerrechtsbewegung nur als Bewegung für die Rechte heterosexueller Männer, anstatt für die Rechte aller Männer, egal welche sexuelle Orientierung gegeben ist, ist jedenfalls nicht mein Ding:“

          Meins auch nicht wirklich. Du erweckst hier gerade den Eindruck, ich wollte eine Männerrechtlerszene haben, die nur für Heteros da ist. Wo habe ich das jemals gefordert?

          „Der Kampf für Schwulenrechte ist ein Kampf für Männerrechte und alle Bestrebungen nach Gleichberechtigung für Homosexuelle sollten von Männerrechtlern energisch unterstützt werden.“

          Klingt nach politischer Propaganda. Es gibt übrigens kein Menschenrecht auf die Adoption von Kindern. Für Heteros auch nicht. Es gibt ja auch kein Recht auf Partnerschaft oder überhaupt auf eine erfüllte Sexualität – wie oft muss ich mir das hier sagen lassen. Aber es gibt eben offenbar Leute, die es wichtiger finden, dass Homo-Paare Kinder adoptieren dürfen, als dass die Masse der Hetero-Männer eine Frau finden und eine Familie gründen kann.

          „Ich fände es schön, wenn sich mehr Schwule der Männerrechtsbewegung anschließen würden und auf ihre Interessen und spezifischen Problemlagen als Homosexuelle hinweisen würden, so dass dieses Thema in der Männerrechtsbewegung endlich ein stärkeres Gewicht bekäme.“

          Homosexuelle haben bereits ihre politische Interessensvertretung. Sie haben – überwiegend zurecht „sogar“ aus meiner Sicht – viel in ihrer Sache erreicht. Sie werden sogar von der Political Correctness geschützt. Die Obrigkeit ist auf ihrer Seite. Sie brauchen also im Gegensatz zu Hetero-Männern eigentlich gar keine zusätzliche Interessensvertretung mehr. Natürlich können sie gerne auch von der Männerrechtlerszene vertreten werden, aber primär sollte diese sich um Hetero-Männer kümmern. Primär, nicht ausschließlich.

          Adrians Blog übrigens stand erst auf meiner „supitollen“ Liste mit drauf. Als ich mich dann mal wieder über ihn geärgert hatte, habe ich ihn runtergeschmissen vor Veröffentlichung. Ich habe also grundsätzlich nichts gegen ein Engagement homosexueller Männer in der Männerrechtlerszene. Den Ton angeben sollten sie aber nicht. Denn sie haben bereits eine Interessensvertretung, wir Hetero-Männer noch nicht, und deshalb muss es jetzt auch mal um unsere Interessen gehen.

        • dass gerade Frauenbewegungen sehr maßgeblich an den übelsten Kriminalisierungen von männlicher Homosexualität sehr maßgeblich beteiligt waren.

          Und das alles machst du an einem Emma-Artikel fest? Tut mir leid, aber ich glaube, das ist Quatsch.
          Abgesehen davon glaube ich nicht, dass Väter von einem schwulen Sohn begeisterter sind, als die Mütter. Eher im Gegenteil, schätze ich jetzt mal. Wie heißt es doch so oft, wenn es euch in den Kram passt? In jedem Klischee liegt ein wahrer Kern, nicht wahr?

        • @ Peter

          „Es genügt, die berechtigten Forderungen anzuerkennen.“

          Mich stört es, wenn Feministinnen sich für ein berechtigtes männliches Anliegen mehr einsetzen als dies von Seiten der Männerrechtsbewegung geschieht.

          „Solange solche misandrischen politischen Theorien als ideologische Grundlage anerkannt werden gibt es kein engagiertes Miteinander.“

          Mit einem radikalen Queer-Ideologen gibt es sicherlich kein engagiertes Miteinander. Aber das ist eine winzige Minderheit unter Homosexuellen.
          Meiner Erfahrung nach beschäftigen sich die meisten Homosexuellen nicht mit diesen Theorien, bei vielen, die den Ausdruck „Queer“ verwenden, ist das meist eher ein bloßes Lippenbekenntnis.
          Die Theorie von der sozialen Konstruiertheit aller sexuellen Orientierungen entspricht ja auch überhaupt nicht ihren eigenen Erfahrungen.

          Die Heterophobie in den (vulgär)poststrukturalistischen PC-Diskursen habe ich ja auch immer wieder kritisiert, sowie allgemein versucht die ideengeschichtlichen und theoretischen Hintergründe der PC-Ideologie zu ergründen, (die im Wesentlichen in einer besonders einseitigen Poststrukturalismus-Interpreation zu suchen sind).
          Heterophobie ist grundsätzlich genauso scheiße wie Homophobie, daher wird beides von mir kritisiert.
          Aber im Allgemeinen sehe ich Heterophobie nicht als zentrales Problem unserer Gesellschaft an, Homophobie dagegen schon.

        • @Rexi:
          Und das alles machst du an einem Emma-Artikel fest?

          Wo habe ich denn bitte geschrieben, dass ich das an einem EMMA-Artikel festmache?

          Meine Güte, du schenst mich für historisch extrem unterbelichtet zu halten, kennst dich aber selbst offenbar sehr wenig mit der Geschichte der Verfolgung männlicher Homosexualität aus.

          Augenscheinlichster Beleg ist der Konnex zwischen der weltweit größten Frauenrganisation des 19. Jahrhunderts, der WCTU, und der „social purity movement“ aus jener Zeit.

          Abgesehen davon glaube ich nicht, dass Väter von einem schwulen Sohn begeisterter sind, als die Mütter.

          Auch hier erledigst du einen Strohmann: Ich habe gar nicht behauptet, dass Väter in der Hinsicht toleranter wären.

          Wie heißt es doch so oft, wenn es euch in den Kram passt? In jedem Klischee liegt ein wahrer Kern, nicht wahr?

          Der nächste Strohmann, ich bin nicht Meister Roslin.

          Nach meiner Auffassung können Klischees sehr unterschiedliche Funktionen haben: Mal können sie der Informationsökonomie dienen, mal der Verbreitung von Ressentiment bzw. einer Generalnaklage an ein konstruiertes Kollektiv bzw. der Konstruktion von Sündenbockgruppen.

          Klischees können, müssen aber nicht zwangsläufig einen „wahren Kern“ haben. Wenn dem nicht so wäre, gäbe es solche Phänomene wie beispielsweise Rassismus, Homophobie oder Misandrie gar nicht. Was eine sehr gewagte Behauptung wäre.

          Ich wäre dir dankbar, wenn du entweder auf meine tatsächlichen Positionen eingehst (die ich hier reichlch oft zum Ausdruck bringe) oder, sofern du keine Lust hast dich mit ihnen auseinanderzusetzen, mich mit deinen Strohmannkämpfen verschonst.

        • Abgesehen davon glaube ich nicht, dass Väter von einem schwulen Sohn begeisterter sind, als die Mütter.

          @ Rexi

          Ich glaube, dass eine lesbische Tochter „in der Regel“ sowohl dem Vater wie der Mutter weniger Kopfzerbrechen bereitet als ein schwuler Sohn. Der Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit zwischen Frauen ist akzeptiert, gleiches unter Männern ist es nicht. Darum scheint mir Nicks These von der Dämonisierung männlicher Sexualität, die gebändigt, geregelt und normiert werden muss, ziemlich glaubwürdig. Die Ablehnung der männlichen Homosexualität als Teil der strikten Reglementierung und Normierung der männlichen Sexualität ist plausibel.

          Aber ich will hier nicht den subversiven Gedanken propagieren, Frauen seien für irgendwas (mit-)verantwortlich. Die standen bekanntlich bloss am Herd und schauten zu, was Männer so trieben. Auf Muddi lass ich nichts kommen!

        • Mich stört es, wenn Feministinnen sich für ein berechtigtes männliches Anliegen mehr einsetzen als dies von Seiten der Männerrechtsbewegung geschieht.

          @ Leszek

          Hab ich da was verpasst? Wie, wo, wann, wer?

          Mit einem radikalen Queer-Ideologen gibt es sicherlich kein engagiertes Miteinander. Aber das ist eine winzige Minderheit unter Homosexuellen.

          Ja natürlich. Ich würde doch nie die Politprotagonisten der Homosexuellen als repräsentativen Querschnitt für die Homosexuellen insgesamt missdeuten.

          Aber im Allgemeinen sehe ich Heterophobie nicht als zentrales Problem unserer Gesellschaft an, Homophobie dagegen schon.

          Das ist richtig, wenn Du das „tägliche Leben“ als Massstab nimmst. Es versteht sich doch von selbst, dass Homosexualität mit Abwertungen konfrontiert wird, die Heteros so nicht kennen.

          Ich spreche von einer Ideologie der Heterophobie (Connell, Kimmel und wie sie alle heissen) die sich primär am Sexuellen aufgeilt, so als wäre die sexuelle Orientierung ein politisches Bekenntnis. Das ist doch einfach Schwachsinn.

          Es geht mir gewaltig auf den Wecker, dass sich einige Männerrechtler dieser konstruierten Front verpflichtet fühlen und in ihrer Naivität glauben, der Kampf gegen „die Homos“ sei ein wesentlicher Teil männerrechtlichen Engagements. Wenn ich die Rechte der Männer verteidige, dann gehören die Rechte der Schwulen ganz selbstverständlich dazu. Die gehören selbst dann dazu, wenn sich die meisten Schwulen gegen uns wenden oder wenden würden. Das ist die Frage, was ist recht und was ist unrecht, keine polittaktische.

        • „Nein, beileibe nicht jedes Kind wird gemobbt. Es gibt welche, die gemobbt werden und dadurch schwerer, teils beliebende seelische Schäden erleiden. Und eine Steilvorlage fürs Gemobbt werden ist meiner Einschätzung nach ein Homo-Pseudoeltern-Paar zu Hause. “

          „Ich bin ein Realist und weiß, dass Kinder grausam sein können, Jugendliche auch. “

          Finde ich immer witzig, diese grenzenlose Motivationslosigkeit bei dem Thema.
          Das Denken endet bei der Option des Mobbings.
          Du bist da kein EInzelfall, auch wenn das Thema durch die Medien geht, kommt das von „Experten“häufig.

          Aber niemand sagt: „Also Mobbing ist eine schlimme, gefährliche Sache. Überlegen wir mal wie wir gewährleisten können, dass das in Schulen und später im Berufsleben minimiert wird.“

          Es wird einfach als tragisch aber unvermeidlich hingenommen und die Erwachsenen beugen sich der „Übermacht der Teenager“ und tun nichts, denken nichtmal darüber nach.

        • @ Teilzeitheldin

          „Finde ich immer witzig, diese grenzenlose Motivationslosigkeit bei dem Thema.
          Das Denken endet bei der Option des Mobbings.“

          Ob das auf mich zutrifft, kannst Du überhaupt nicht einschätzen. Du kennst mich nicht weiter. Wenn ich Steilvorlagen für Mobbing als solche benenne, im Zusammenhang eines anderen Themas, muss ich nicht zum Mobbing selbst extra was schreiben. Und wenn ich dazu weiter nichts schreibe, kann man daraus eben nicht schlußfolgern, ich hätte eine bestimmte Meinung zu diesem Thema oder eine „grenzenlose Motivationslosigkeit“.

          Wieso sollte die einer haben, der schon mal die Homepage der Autorin des Buches „Tatort Schule“ in diesem Blog verlinkt hat? Verstehe ich nicht.

          Die Homepage hier:

          http://www.sylvia-hamacher.de/

          „Du bist da kein EInzelfall, auch wenn das Thema durch die Medien geht, kommt das von “Experten”häufig.“

          Du kennst mich wie gesagt nicht gut genug, um mich in irgendwelche Schubladen zu stecken. Du weißt schlichtweg nicht, wie viele Kenntnisse ich zum Thema „Mobbing“ habe.

          „Aber niemand sagt: “Also Mobbing ist eine schlimme, gefährliche Sache. Überlegen wir mal wie wir gewährleisten können, dass das in Schulen und später im Berufsleben minimiert wird.”“

          Leider. Stimmt: Sowas wird zu selten gesagt. Aber da kann ich überhaupt nichts für. Wer Internetseiten ehemaliger Mobbing-Betroffener wie Sylvia H. weiterverbreitet und weiterempfiehlt, kann nichts dafür, dass die Gesellschaft zu wenig dagegen unternimmt.

          „Es wird einfach als tragisch aber unvermeidlich hingenommen und die Erwachsenen beugen sich der “Übermacht der Teenager” und tun nichts, denken nichtmal darüber nach.“

          Das denke ich auch. Dennoch geht dieser Hinweis hier an die falsche Adresse.

          Wenn man Steilvorlagen fürs Mobbing vermeiden will, heißt das übrigens nicht, dass man es richtig findet, wenn z. B. das Adoptivkind eines Homo-Paares gemobbt wird oder das man sich der Übermacht der Teenager beugt. Oder das man beim Gemobbten die Schuld sucht. Das heißt in vielen Fällen nur, dass man ein Realist ist, der genau weiß, wie schnell es zu Mobbing kommen kann und wie schwer solche Fälle zu lösen sind, und welche Folgen sie haben, und deshalb ein aufrichtiges Interesse daran hat, dass es erst gar nicht so weit kommt.

        • @Matthias

          *Wieso sollte die einer haben, der schon mal die Homepage der Autorin des Buches “Tatort Schule” in diesem Blog verlinkt hat? Verstehe ich nicht. *

          Wahrlich, dein Kampf gegen Mobbing ist ebenso aufopfernd wie der gegen den Feminismus…

          *Wer Internetseiten ehemaliger Mobbing-Betroffener wie Sylvia H. weiterverbreitet und weiterempfiehlt, kann nichts dafür, dass die Gesellschaft zu wenig dagegen unternimmt. *

          Wer aber blöde Vorurteile wie „Homosexuelle Eltern schädigen irgendwie das Kindeswohl“ weiterverbreitet füttert die Mobbingkultur.
          Weil es die Vorstellung untermauert, dass Homos irgendwie komisch und deren Kinder ja nur Gestörte sein können.
          Ebenso jemand dessen Rat es ist, dem Mobbern „keine Angriffsfläche“ zu bieten, sprich sich so klein wie möglich zu machen.
          Weil Mobber sich ja auf keinen Fall die Stillen suchen, die sich nicht trauen was zu sagen, weil sie ja gemobbt werden können.

          *Das denke ich auch. Dennoch geht dieser Hinweis hier an die falsche Adresse.*
          s.o.

          *Das heißt in vielen Fällen nur, dass man ein Realist ist, der genau weiß, wie schnell es zu Mobbing kommen kann und wie schwer solche Fälle zu lösen sind, und welche Folgen sie haben, und deshalb ein aufrichtiges Interesse daran hat, dass es erst gar nicht so weit kommt.*

          Kindern Selbstbewusstsein und Courage mitzugeben, sowie einen Gerechtigkeitssinn und Empathie ist da natürlich auch nur so ne Notlösung. Ducken ist viel effektiver!!

      • @Matthias:

        Der Staat fragt zur Zeit unübersehbar mehr danach, was er für euch tun kann, als danach, was er für Hetero-Männer tun kann.
        ———-
        Nö, „der Staat“, also eigtl die Regierung kriegt nur ständig einen drüber vom Verfassungsgericht und sind so langsam dazu gezwungen das Grundgesetz zu achten.
        Und wieso ist aus deiner Sicht Gleichberechtigung für Homosexuelle Benachteiligung von Heterosexuellen?
        Soll der Staat Heterosexuelle weiterhin privilegieren, damit die sich nicht benachteiligt fühlen?

        „Außerdem wollen von euch Homos nur die wenigsten Kinder adoptieren.“
        ———-
        Und wo ist der Punkt? Individualrechte vorenthalten, weil ein Großteil der Gruppe daran kein Interesse hat?

        „Nein, beileibe nicht jedes Kind wird gemobbt. Es gibt welche, die gemobbt werden und dadurch schwerer, teils beliebende seelische Schäden erleiden. Und eine Steilvorlage fürs Gemobbt werden ist meiner Einschätzung nach ein Homo-Pseudoeltern-Paar zu Hause.“
        ————
        Generell werden Minderheiten mehr gemobbt. Nach deiner Argumentation müsste das dann dazu führen, dass Minderheiten keine Kinder adoptieren dürfen, asiatischstämmige Deutsche bspw., oder Juden, oder Schwarze etc..

        „Doch, wenn hasserfüllte Radikalinskis etwas mit der Brechstange durchsetzen wollen, werde ich skeptisch.“
        ————-
        Du bist nicht „skeptisch“, du sprichst Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung Rechte ab.

        Mir gefällt aber die demokratische Kultur rund um dieses Thema nicht. Man darf bald gar nichts mehr dazu sagen.
        ———–
        Wieso, wer hindert dich dran? Und was sollen die Konsequenzen sein? Bis jetzt wurde keine Gleichstellung der Homosexuellen durchgesetzt, obwohl das GG es vorschreibt. Du bist nicht die verfolgte Minderheit, unterdrückt von der bösen PC, deine Meinung ist Mainstream.

        • @ Zara

          „Und wieso ist aus deiner Sicht Gleichberechtigung für Homosexuelle Benachteiligung von Heterosexuellen?“

          Habe ich nirgendwo so behauptet.

          „Soll der Staat Heterosexuelle weiterhin privilegieren, damit die sich nicht benachteiligt fühlen?“

          Heteros sind in einer Zeit, in der sich beide Geschlechter kaum noch auf Ehe und Familie einlassen können, und sich eine Singlegesellschaft bildet, nicht privilegiert.

          „„Außerdem wollen von euch Homos nur die wenigsten Kinder adoptieren.“
          ———-
          Und wo ist der Punkt? Individualrechte vorenthalten, weil ein Großteil der Gruppe daran kein Interesse hat?“

          Ich wollte damit nur zu mehr Gelassenheit plädieren. Deine Art zu argumentieren ist bösartig. Du machst da sofort was draus, was gegen mich geht.

          „„Nein, beileibe nicht jedes Kind wird gemobbt. Es gibt welche, die gemobbt werden und dadurch schwerer, teils beliebende seelische Schäden erleiden. Und eine Steilvorlage fürs Gemobbt werden ist meiner Einschätzung nach ein Homo-Pseudoeltern-Paar zu Hause.“
          ————
          Generell werden Minderheiten mehr gemobbt. Nach deiner Argumentation müsste das dann dazu führen, dass Minderheiten keine Kinder adoptieren dürfen, asiatischstämmige Deutsche bspw., oder Juden, oder Schwarze etc..“

          Das ist Schwachsinn. Da ist auch nicht mal ansatzweise Vergleichbarkeit gegeben.

          „„Doch, wenn hasserfüllte Radikalinskis etwas mit der Brechstange durchsetzen wollen, werde ich skeptisch.“
          ————-
          Du bist nicht „skeptisch“, du sprichst Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung Rechte ab.“

          Ein wirklich bösartiger Diskussionstil.

          „Mir gefällt aber die demokratische Kultur rund um dieses Thema nicht. Man darf bald gar nichts mehr dazu sagen.
          ———–
          Wieso, wer hindert dich dran? Und was sollen die Konsequenzen sein? Bis jetzt wurde keine Gleichstellung der Homosexuellen durchgesetzt, obwohl das GG es vorschreibt. Du bist nicht die verfolgte Minderheit, unterdrückt von der bösen PC, deine Meinung ist Mainstream.“

          Nein, meine Meinung ist in Medien, Wissenschaft und Politik nicht Mainstream.

        • @Matthias:

          „Ich diskutiere nicht mit Dir. Mich kotzt es an, mich in die homophobe Ecke schieben zu lassen, nur, weil ich auch gegen das Homo-Adoptionsrecht bin“
          ——
          Du sprichst aus purem Ressentiment heraus, da kann ich ja nichts für.
          Dazu bist du noch sehr mimosenhaft, kannst austeilen, aber nicht einstecken. Wenn du wirklich gegen den Feminismus bist, solltest du nicht so ein verweichlichtest, dauerbeleidigtes Bild abgeben.

          „Man darf bald echt gar nichts mehr sagen.“
          ——-
          Nochmal, wer hindert dich daran?

          „Heteros sind in einer Zeit, in der sich beide Geschlechter kaum noch auf Ehe und Familie einlassen können, und sich eine Singlegesellschaft bildet, nicht privilegiert.“
          —–
          Kein Brett, sondern Baum vorm Kopf? Worüber reden wir denn die ganze Zeit Tipp, hat was mit Kindern zu tun.
          Du gehst genauso wie manchen Feministinnen vor, du externalisierst Gründe für dein persönliches Versagen, in dem Fall, dass du keine abkriegst. Wärst du eine Frau wärst du wohl die beste Freundin von Nadine Lantzsch.

          ich schrieb:„Generell werden Minderheiten mehr gemobbt. Nach deiner Argumentation müsste das dann dazu führen, dass Minderheiten keine Kinder adoptieren dürfen, asiatischstämmige Deutsche bspw., oder Juden, oder Schwarze etc..”
          Antwort:“Das ist Schwachsinn. Da ist auch nicht mal ansatzweise Vergleichbarkeit gegeben.“
          ————
          Warum, wenn du gegen die Adoptionsrechte von Homosexuellen bist, weil deren Kinder gemobbt werden, müsstest du doch genauso gegen die Adoptionsrecht von anderen Minderheiten sein, wenn deren Kinder häufiger gemobbt werden, Oder nicht? Wieso ist da keine Vergleichbarkeit gegeben.

          „ Nein, meine Meinung ist in Medien, Wissenschaft und Politik nicht Mainstream.“
          —–
          Wenn deine Meinung nicht Mainstream ist, wieso gibt es dann nicht längst die vollkommene Gleichstellung von Homosexuellen gegenüber Heterosexuellen, armes Opfer des Homosexuellen Mainstreams? Und in der Wissenschaft ist deine Meinung natürlich nicht Mainstream, aber mit entsprechenden Studien weigerst du dich ja auseinander zu setzen.

        • @ Zara

          „„Ich diskutiere nicht mit Dir. Mich kotzt es an, mich in die homophobe Ecke schieben zu lassen, nur, weil ich auch gegen das Homo-Adoptionsrecht bin“
          ——
          Du sprichst aus purem Ressentiment heraus, da kann ich ja nichts für.
          Dazu bist du noch sehr mimosenhaft, kannst austeilen, aber nicht einstecken. Wenn du wirklich gegen den Feminismus bist, solltest du nicht so ein verweichlichtest, dauerbeleidigtes Bild abgeben.“

          Nein, ich habe keine Ressentiments gegen Schwule. Hör das hetzen auf. Und das erbärmliche mich beschämen, von wegen Weichei und kein richtiger Mann.

          „„Man darf bald echt gar nichts mehr sagen.“
          ——-
          Nochmal, wer hindert dich daran?“

          Um mich geht es hier nicht. Es geht darum, dass ein Sturm der Entrüstung losbricht, wenn sich jemand in einer Talkshow gegen das Homo-Adoptionsrecht ausspricht, und er/sie danach schwer bedroht und beleidigt wird.

          „„Heteros sind in einer Zeit, in der sich beide Geschlechter kaum noch auf Ehe und Familie einlassen können, und sich eine Singlegesellschaft bildet, nicht privilegiert.“
          —–
          Kein Brett, sondern Baum vorm Kopf? Worüber reden wir denn die ganze Zeit Tipp, hat was mit Kindern zu tun.
          Du gehst genauso wie manchen Feministinnen vor, du externalisierst Gründe für dein persönliches Versagen, in dem Fall, dass du keine abkriegst. Wärst du eine Frau wärst du wohl die beste Freundin von Nadine Lantzsch.“

          Eigentlich so widerlich, dass ich gar nicht drauf eingehen muss. Oben hast Du mich sinngemäß als Weichei, und hier als Versager bezeichnen. Unattraktiv sein ist kein versagen. Sich unattraktiv verhalten haben, weil man nett war und genau das Feministinnen propagiert haben, ist kein bei anderen Schuld suchen, sondern die Mitverantwortung anderer dafür benennen.

          Und was habe ich schon mit einer Nadine Lantzsch gemeinsam?

          „ich schrieb:„Generell werden Minderheiten mehr gemobbt. Nach deiner Argumentation müsste das dann dazu führen, dass Minderheiten keine Kinder adoptieren dürfen, asiatischstämmige Deutsche bspw., oder Juden, oder Schwarze etc..”
          Antwort:“Das ist Schwachsinn. Da ist auch nicht mal ansatzweise Vergleichbarkeit gegeben.“
          ————
          Warum, wenn du gegen die Adoptionsrechte von Homosexuellen bist, weil deren Kinder gemobbt werden, müsstest du doch genauso gegen die Adoptionsrecht von anderen Minderheiten sein, wenn deren Kinder häufiger gemobbt werden, Oder nicht? Wieso ist da keine Vergleichbarkeit gegeben.“

          Perfider und absurder geht es nicht mehr. Gemobbt werden Menschen aus allen möglichen Gründen, bei Kindern und Jugendlichen reichen die kleinsten und unbedeutensten Anlässe, die eine diesbezügliche Eskalationsspirale nach sich ziehen. Bei der Frau, die das Buch „Tatort Schule“ geschrieben hat, reichte es schon, nicht die ganze Klasse, sondern nur eine Auswahl an Mitschülerinnen zum Geburtstag eingeladen zu haben. Weil sie zu Hause nicht so viel Platz hatte und weil sie mit denen glaub ich gemeinsam basteln wollte, und das mit zu vielen nicht ging. Das reichte bei der für einen jahrelangen Leidensweg mit Suizidplänen, Therapie usw.

          Da ich gegen Mobbing bin, bin ich auch dagegen, unnötige Steilvorlagen fürs Mobbing zu liefern, auch wenn es prinzipiell natürlich eine problematische Sichtweise ist. Aber mir geht es hierbei wirklich nur ums Kindeswohl.

          „„ Nein, meine Meinung ist in Medien, Wissenschaft und Politik nicht Mainstream.“
          —–
          Wenn deine Meinung nicht Mainstream ist, wieso gibt es dann nicht längst die vollkommene Gleichstellung von Homosexuellen gegenüber Heterosexuellen“

          Sind wir doch ziemlich nah dran.

          „armes Opfer des Homosexuellen Mainstreams?“

          Niveauloser geht es nicht mehr.

          „Und in der Wissenschaft ist deine Meinung natürlich nicht Mainstream, aber mit entsprechenden Studien weigerst du dich ja auseinander zu setzen.“

          Ich habe oben doch gesagt, dass es stichhaltige Studien dazu gar nicht geben kann, weil in der Geschichte der Menschheit so gut wie keine Kinder von Homo-Pärchen adoptiert wurden. Ein Sachargument.

          Guckt euch mal an, wie diese Zara auf so ein sachliches Argument reagiert!

        • „Da ich gegen Mobbing bin, bin ich auch dagegen, unnötige Steilvorlagen fürs Mobbing zu liefern, auch wenn es prinzipiell natürlich eine problematische Sichtweise ist. Aber mir geht es hierbei wirklich nur ums Kindeswohl.“

          Die perfekte Basis zur Erziehung von Duckmäusern, Opportunisten und Mitläufern.

        • @ Robin

          „Die perfekte Basis zur Erziehung von Duckmäusern, Opportunisten und Mitläufern.“

          Wenn Du das so siehst, dann ist Dir aus meiner Sicht nicht mehr zu helfen.

          Mit der Logik könnte man auch eine Polizeistrategie, die verhindert, dass gegnerische Fußballfans sich zu nahe kommen, und die auf der Erfahrung basiert, dass diese oftmals gewalttätig werden, ebenso schmähen oder behaupten, eine solche Strategie würde eine Mentalität fördern, die Gewalt zwischen Fußballfans wahrscheinlicher macht.

          Dabei will man wirklich nur menschliches Leid verhindern.

          Duckmäuser und Opportunisten züchtet ihr Feministinnen heran, Du auch. Ihr reagiert so auf andere Meinungen, dass es jeden und jede abschreckt davon, sich zu dem Thema überhaupt noch zu äußern.

        • @robin
          Mal offtobic, weil ich es gerade bei dir gelesen habe: Bei Pfefferspray kein Wasser, das hilft nicht. Nimm Milch, das Fett bindet das zeug und wäscht es so raus.

      • Und noch mal. Wo werden Heteros konkret schlechter behandelt als Homos?

        In der medialen Darstellung – wenn Heterosexualität unter gesellschaftspolitischen Gesichtspunkten thematisiert wird. In der Soziologie gibt es, was Dir bekannt sein dürfte, ganze Theorien, die Heterosexualität durchgängig negativ konnotieren. Eine derartig negative Darstellung der Homosexualität ist in der Soziologie verpönt.

        Selbstverständlich ist mir klar, dass Homosexuelle mit Ablehnung konfrontiert werden und eine Minderheit sind, die als nicht der Norm entsprechend wahrgenommen mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, die Heterosexuelle so nicht kennen. Darum geht es aber nicht.

        In dieser Hinsicht würde ich von Dir schon manchmal etwas mehr Sensibilität wünschen. Es ist diese Diffamierung der Heterosexualität durch manche Soziologen, die eine Front zwischen Homos und Heteros konstruiert. Diese Diffamierung wird nicht dadurch kompensiert, dass Homosexuelle wegen ihrer sexuellen Orientierung insgesamt mehr in ihrer Freiheit beschränkt werden. Eine solche Aufrechnung führt zu nichts.

        • @peter

          *Selbstverständlich ist mir klar, dass Homosexuelle mit Ablehnung konfrontiert werden und eine Minderheit sind, die als nicht der Norm entsprechend wahrgenommen mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, die Heterosexuelle so nicht kennen. Darum geht es aber nicht.*

          Doch. Es geht konkret um Gleichstellung der Lebenspartnerschaften und Adoptionsrecht.
          Dass du dich diskriminiert fühlst, wenn du Fachpresse oder -bücher liest, ist ja sehr traurig, aber immerhin wirst du ja nicht wesentlich in deinem Leben eingeschränkt.
          Oder fällt deiner 56jährigen Bäckereifachverkäuferin erstmal alles aus dem Gesicht wenn du deine Partnerin küsst?
          Rufen dir Blagen „Scheißhetero“ hinterher?
          Wirst du von so gut wie allen über 70 als widerliche Laune der Natur bezeichnet, sowie von vielen anderen Menschen aller Altersstufen?

        • Doch. Es geht konkret um Gleichstellung der Lebenspartnerschaften und Adoptionsrecht.

          Nein, es ging konkret darum, dass Adrian andeutete, es gebe da gar nichts, über das sich Heteros beschweren könnten. Das ist falsch.

          Ich meine, ich bin so Hetero wie man nur sein kann, aber diese an den Haaren herbeigezogen Diskriminierung ist einfach nur lächerlich!!

          Weisst Du, Maren, ich hab wenig Lust, gegen Deine Ignoranz anzukämpfen. Wer mit Vehemenz gegen Kritik an Homosexualität reagiert, aber Kritik an zutiefst misandrischen soziologischen Theorien – die in der Geschlechterdebatte Bedeutung erlangt haben – als lächerlich abqualifiziert ist nicht glaubwürdig. Halbkritisch ist gar nicht kritisch.

        • @ Peter
          „Nein, es ging konkret darum, dass Adrian andeutete, es gebe da gar nichts, über das sich Heteros beschweren könnten.“

          Das habe ich nicht. Ich habe gefragt: „Wo werden Heteros konkret schlechter behandelt als Homos?“

        • Das habe ich nicht. Ich habe gefragt: “Wo werden Heteros konkret schlechter behandelt als Homos?”

          Was ja wohl eine rhetorische Frage sein sollte, die es Deiner Meinung nach mit „Nein“ zu beantworten gälte.

          Ich habe die (rhetorische) Frage beantwortet: In der medialen Darstellung, in der Soziologie, wenn Heterosexualität durchgängig negativ konnotiert thematisiert wird. Diese Misandrie hat KONKRETE Auswirkungen, die Dir bekannt sein müssen. Du liest lange genug hier mit.

        • „In der medialen Darstellung, in der Soziologie, wenn Heterosexualität durchgängig negativ konnotiert thematisiert wird.“

          Durchgängig? In der Soziologie? In der medialen Darstellung?
          Also, Männlichkeit wird desöfteren negativ dargestellt, aber doch nicht Heterosexualität.

        • @ Arne Hoffmann
          Traurig, aber doch wohl eher ein Randphänomen. Zu meiner Uni-Zeit konnte ich das nicht feststellen. Da haben sich Mann und Frau ständig abgeknutscht, ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Das gleiche gilt heute, in der Öffentlcihkeit, wie auch in den Medien.

        • @Adran:
          Traurig, aber doch wohl eher ein Randphänomen.

          Naja, die Dämonsierung von Sexualität an sich kann wohl mit Fug und Recht als durchgängiges historisches Muster betrachtet werden.

          Vor der Aufklärung war schlicht alles, was nicht potenziell zur Fortpflanzung führte schlicht „Sodomie“ – Prostituerte durften bei Todesstrafe ausschließlich Vaginalverkehr praktzieren.

          Mit der Aufklärung kam dann die Dämonisierung der männlichen Sexualität, wobei die männliche Homosexualität natürlich der Gipfel der männlichen Verderbtheit war.

          Die Verlogenheit gewisser Diskurse besteht nun darin, dass der gute alte Dämon beibehalten wird, aber Homosexualität davon exkludiert wird. Das soll nun „Progressiv“ sein. Von einem Randphänomen zu sprechen halte ich für ziemlich gewagt, wenn ein Berliner Bürgermeister sich mit einem Bekenntnis zu seiner Homosexualität als „Progressiv“ vermarkten kann. Offenbar kann man sich also heutzutage so vom Dämonenstatus AlsMann exkulpieren.

          Natürlich sorgt es für Unmut, wenn homosexuelle Männer als „die besseren Männer“ verkauft werden. Es wäre aber imho ziemlich dumm, sich so gegeneinander ausspielen zu lassen. Die lachenden Dritten dabei sind nämlich die Männer- bzw. Sexualitätsdämonsierer jeglicher Couleur, die nahtlos anknüpfen an genau die Tradion, die auch für massive Kriminaliserungswellen gegen Homosexuelle – z.B. in den 1950ern – sorgten. Die Wormser Prozesse haben durchaus sehr viel gemein mit der Hexenjagd gegen Schwule in den 1950ern.

          Es essen aber bei weitem nicht alle Schwule den vergifteten Kuchen, und der Impetus kam historisch auch nicht von schwulen Männern, im Gegenteil.

          Da haben sich Mann und Frau ständig abgeknutscht, ohne Sanktionen befürchten zu müssen.

          Dort, wo diese Diskurse herkommen – prüde US-Unis nämlich – wage ich zu bezweifeln dass das der Fall ist.

          Ich jedenfalls sehe die Unterdrückung und Dämonisierung von männlicher Homosexualtät in einem historischen Konnex zur Dämonisierung von männlicher Sexualität an sich.

          Wenn ich mir nicht selbst aussuchen darf, mit wem ich ins Bett steige dann ist meine sexuelle Freiheit eben rein gar keine.

        • @ Nick

          Da wir gerade beim Thema sind. Kannst du mir mal darlegen, wo ich politische Motive habe hinsichtlich meiner Ansichten zur Homosexualität? Dies hattest du behauptet, allerdings ohne Belege zu liefern.

          Meines Erachtens wird man auch kaum Belege dafür finden. Denn ich habe schlicht keine politischen Motive. Ich kann mir die Evidenzen, die ich für solche halte, ja nicht wegdenken.

          Das Unterstellen politischer Absichten dient immer der pauschalen Diskreditierung und Abwehr bestimmter Ansichten. Das sieht man besonders deutlich in der Gender-Lehre.

          Deshalb wundert es mich, daß du auf diese Weise argumentierst.

        • Da wir gerade beim Thema sind. Kannst du mir mal darlegen, wo ich politische Motive habe hinsichtlich meiner Ansichten zur Homosexualität? Dies hattest du behauptet, allerdings ohne Belege zu liefern.

          Deine Motive kenne ich natürlich nicht, und ich kann mich auch nicht daran erinnern, jenseits von Spekulationen Entsprechendes behaupet zu haben.

          Ich würde – wenn schon – eher vermuten, dass du persönliche Motive dafür hast, in einen politischen Diskurs einzustmmen der in den 1950ern recht verbreitet war.

        • Na gut. Immerhin hast du es zugegeben. Du hattest damals sinngemäß geschrieben, daß gerade bei mir die politische Kontextuierung meiner Anschauungen nur zu offensichtlich sei.

          Das ist ziemlich wortgetreu wiedergegeben.

          Also keine Spekulation, sondern ein glasklarer Vorwurf.

          Nick, bist du etwa auf dem ethischen Niveau vieler Politiker angelangt?

          Aber na ja. Dein Hinweis auf die 1950er Jahre ist ja auch recht interessant. Du willst damit doch nicht etwa sagen, daß meine Vorstellungen veraltet und nur, weil damals vermeintlich ähnliche Anschauungen herrschten, nicht ernst zu nehmen seien?

          Gewiß nicht.

          Übrigens glaube ich nicht, daß man damals solch ein präzises psychologisches Bild von der Homosexualität hatte, wie ich es vertrete. Damals war man wohl eher schlicht der Ansicht, Homosexuelle sind pervers, krank und unsittlich, und hat es dabei bewenden lassen. Es war eher eine moralische Verurteilung denn ein ernsthaftes Bemühen um Verständnis.

          Ich hoffe du bist ein bißchen revisions- und integrationsfähiger als manch Blogbetreiber. 🙂

        • Du hattest damals sinngemäß geschrieben, daß gerade bei mir die politische Kontextuierung meiner Anschauungen nur zu offensichtlich sei.

          Du hast es offenbar nicht so mit den Feinheiten: Wenn sich deine Ansichten in einen politischen Kontext einordnen lassen, dann ist das deshalb noch lange keine Aussage über deine Motivationen.

          Und selbst wenn man dir ein politisches Motiv unterstellte, so wäre das eine völlig legitime und sachliche Art der Diskussion. Wenn du daraus eine „pauschale Diskreditierung“ machst, dann dokumentierst du wohl eher dein Unvermögen, deinen Standpunkt argumentativ zu verteidigen.

          Du bist wohl eher derjenige, der hier mit ad-hominem Totschlagargumenten kommt. „Abwehr“ ist nämlich so rein gar kein Argument. Ein Zirkelbezug, mit dem man vollig Beliebiges, auch die Auffassung dass Marsmenschen uns beherrschen, „belegen“ könnte.

          Du willst damit doch nicht etwa sagen, daß meine Vorstellungen veraltet und nur, weil damals vermeintlich ähnliche Anschauungen herrschten, nicht ernst zu nehmen seien?

          Warum deine Vorstellungen schon methodisch nicht ernst zu nehmen sind, habe nicht nur ich dir mehrfach haarklein dargelegt. Nur bist du gegenüber methodischen Argumentent offenbar vollständig immun.

          Dass sie fast deckungsgleich mit extrem irrationalen Moralpaniken und Hexenjagden der 1950er sind, ist lediglich ein historisch interessanter, zusätzlicher Aspekt. Man kann daran erkennen, dass Moralpaniken der Vergangenheit oft ein langfristiges Eigenleben entwickeln: Sie werden von – warum auch immer – interessierter Seite immer wieder aufgegriffen.

          Übrigens glaube ich nicht, daß man damals solch ein präzises psychologisches Bild von der Homosexualität hatte, wie ich es vertrete.

          Du scheinst einen gewissen Drang zu Vorstellungen von sehr außergewöhnlicher eigener Großartigkeit zu haben. Du wirst dich wohl durch nichts auf der Welt von der Vorstellung abbringen lassen, die Ursache für Homosexualität endgültig „entdeckt“ zu haben.

          Selbsverständlich wurden fast die gleichen Vorstellungen schon in den 1950ern mit fast der gleichen Pseudomethodik rationalisiert.

          Der Kern des Ganzen ist – sowohl bei dir als auch im moral-panic Diskurs der 1950er – eben die Vorstellung von Homosexualität als „Ansteckung“ in der Kindheit.

          Sowohl in deiner als auch in der Geisteswelt der 1950er „pflanzt“ sich Homosexualität alleine durch „Mißbrauch“ fort. Als Naturzustand kann und darf es sie nicht geben. Daher ja auch die Vorstellung, man könne (männliche) Homosexualität aus der Welt schaffen, indem man den „Zugriff“ Homosexueller auf Kinder/Jugendliche unterbindet. Von deiner Sichtweise bis dahin ist es nur ein sehr kleiner Schritt.

          Wenn das Ganze wenigstens viertelwegs empirisch fundiert wäre, hätte ich nichts dagegen deinen Standpunkt zu diskutieren.

          Du produzierst allerdings nur pseudoempirischen Schrott, und von daher kann man deine Äußerungen ohne Weiteres als dumpfes Hetzen qualifizieren.

          Psychologisch ist die Bessesenheit, die du bei dem Thema an den Tag legst zwar durchaus interessant, allerdings kann man über deine Motive tatsächlich nur spekulieren.

      • „Was genau vermisst ihr Heteros denn?
        Heiraten? Dürft ihr.
        Kinder bekommen? Dürft ihr.
        Adoptieren? Dürft ihr.
        Die Welt mit euren sexuellen und Beziehungsproblme beglücken? Dürft ihr.
        Euch öffentlich küssen und Händchen halten? Dürft ihr.“

        An ein paar Punkten argumentierst Du zu pauschal und redest auch an Matthias vorbei, den ich großenteils gut verstehe.

        Händchen halten ist für Homos keineswegs gesetzlich verboten, das geht hier in informell geregelte gesellschaftliche Bereiche. Im Kern stellst Du hier die Forderung auf, irgendwer soll dafür sorgen, daß die Leute nicht schräg kucken oder dumme Bemerkungen machen (strafbare Beleidigungen o.ä seien hier außen vor, aber die ja schon strafbar, da mangelt es ebentuell am Vollzug, kann ich aber nicht beurteilen). Es ist aber immer sehr heikel, den Leuten vorschreiben zu wollen, welche Meinung sie über lila Haare, Ring in der Nase oder knutschende Männer haben und äußern dürfen. Und das Problem stellt sich in der Kölner Innenstadt, wo ich vor einer Weile mal innerhalb einer Stunde 3* Männer in Strumpfhosen und Kleidern auf der Straße gesehen haben, über die sich offensichtlich niemand aufregte, anders dar als tief in der Provinz. Dein Vorwurf geht aber wieder mal pauschal an alle Männer. Soll sich der tolerante Kölner mal um seinen provinziellen Geschlechtsgenossen kümmern? Einige Deiner Punkte sind korrekt, aber Klagen über die informellen Bereiche sind mir zu pauschal.

        Das führt auch wieder mal zum Opferstatus. Gratuliere für die PR, aber im Endeffekt stimmt diese Beobachtung von Mathias, daß der weiße Hetero wieder mal als Bösewicht am Pranger steht und die Homos – auch wenn das für Euch nicht so ganz nachvollziehbar ist – da durchaus besser dastehen.

        Die Frage, ob es Kindern schadet, nur zwei männliche Chaktere kennenzulernen, finde ich sehr interessant, habe aber zu wenig Ahnung davon. Auffällig erscheint mir, daß der umgekehrte Fall, daß Jungen nur noch von Frauen erzogen werden, also einseitig mit dem anderen Vorzeichen, allgemein negativ beurteilt wird.

        • „Im Kern stellst Du hier die Forderung auf, irgendwer soll dafür sorgen, daß die Leute nicht schräg kucken oder dumme Bemerkungen machen “

          Nö, tu ich nicht. Ich kontere nur mit der Feststellung, dass Heterosexualität, auch und gerade männliche, eine absolut unproblematische, gesellschaftlich akzeptierte Form von Sexualität ist.

          „daß der weiße Hetero wieder mal als Bösewicht am Pranger steht“

          Nicht bei mir, obwohl ich als Schwuler durchaus Gründe für diese Meinung hätte.

          „daß Jungen nur noch von Frauen erzogen werden, also einseitig mit dem anderen Vorzeichen, allgemein negativ beurteilt wird.“

          Ja, hat auch etwas mit unterschwelliger Schwulenfeindlichkeit zu tun. Der Junge soll schließlich nicht zu „weiblich“ erzogen werden. Das liest man immer wieder, dass aus solchen Jungen ja kein richtiger Mann werden könne (vermutlich, weil sie sich dann beim Pinkeln hinsetzen, oder so).

        • „Die Frage, ob es Kindern schadet, nur zwei männliche Chaktere kennenzulernen, finde ich sehr interessant, habe aber zu wenig Ahnung davon.“

          Es gibt ja Studien, die eindeutig beweisen, dass über 80% der Kinderschänder schwul sind. Da ist schon Vorsicht geboten.

        • „Die Frage, ob es Kindern schadet, nur zwei männliche Chaktere kennenzulernen“

          Im Übrigen ist das auch ne ziemlich merkwürdige Ansicht. Klingt ja so, als würden homosexuelle Eltern ihre Kinder im Haus einsperren, so dass sie niemals andere Menschen und Charaktere kennen lernen können.

        • „Die Frage, ob es Kindern schadet, nur zwei männliche Chaktere kennenzulernen, finde ich sehr interessant, habe aber zu wenig Ahnung davon.”

          Frag doch die Experten von National Organization for Marriage, was schlimmsten Falls mit Kinder passieren könnte, wenn auch Homosexuelle heiraten dürften. Die Kinder könnten Anfangen zu denken:

        • @Adrian: „Feststellung, dass Heterosexualität, auch und gerade männliche, eine absolut unproblematische, gesellschaftlich akzeptierte Form von Sexualität ist“

          Klar. So isses. Aber Deine Forderung ist doch, daß es bei Homos genauso ist, und ich habe eben nachgehakt, an wen sich die Forderung richtet.

          „Nicht bei mir, obwohl ich als Schwuler durchaus Gründe für diese Meinung hätte.“

          Das schätze ich an Dir (im Ernst)

          „Der Junge soll schließlich nicht zu “weiblich” erzogen“

          Ich ordne das eher als „zu einseitig“ ein. Ich hatte das Glück (muß ich im nachhinein sagen) in einer relativ großen Familie aufzuwachsen und habe schonals Kind mehrere andere Erwachsene als Persönlichkeit genau kennengelernt, Das relativiert die eigenen Eltern, und scheint mir ein Problem der Kleinfamilie zu sein. Ist aber bei homosexuellen Paaren genauso denkbar (vermutlich).

          @Von: Robinleinchen: ich weiß nicht, wie schnippisch die Antwort gemeint war, ich hatte Frage als Frage verstanden. Einfach so, ohne Hintergedanken.

        • @ man.in.th.middle
          „Aber Deine Forderung ist doch, daß es bei Homos genauso ist“

          Nein, ich persönlich fordere nichts. Weder das Ehe- noch das Adoptionsrecht. Und auch nicht Respekt oder Toleranz. In welcher Position bin ich denn, etwas zu fordern? Ich finde es lediglich falsch, das alles Homos vorzuenthalten.

        • „@Von: Robinleinchen: ich weiß nicht, wie schnippisch die Antwort gemeint war, ich hatte Frage als Frage verstanden. Einfach so, ohne Hintergedanken.“

          Ich nehme an, das heißt, dass du meinen letzten Kommentar inhaltlich ablehnst. Sehr gut! Eine solche Studie existiert nämlich nicht. Der Kommentar war eine Lüge. Allerdings eine, die sowohl „Meister“ Roslin als auch Matthias (im geringeren Maße, weil ihn das Thema nicht wirklich interessiert) vertreten.

        • @Adrian: „Ich finde es lediglich falsch, das alles Homos vorzuenthalten.“

          OK, einverstanden.

          @Robin: Daß deine Antwort nicht ernst war, war nicht zu übersehen.

          Noch mal zur Frage zurück: ich sehe das Hauptproblem eher darin, daß die Kinder a) als Einzelkinder und b) in einer Kleinfamilie aufwachsen und zu wenige Erwachsene als Charaktere kennenlernen. Ob die Kinder bei 2 Homos oder Heteros aufwachsen, ist wahrscheinlich in Relation dazu sogar zweitrangig.

        • „@Robin: Daß deine Antwort nicht ernst war, war nicht zu übersehen.“

          Ja, weil es eine untypische Äußerung für mich war. Ändert aber nichts daran, dass manche Leute das wirklich glauben und sogar studienverfälschende Artikel in die Welt setzen, die dann eifrig geteilt werden. Und die meinen das leider doch Ernst.

      • @Adrian (((„Soll also heißen, Schwulen und Lesben haben nur dann nicht die Gewähr gehasst zu werden, wenn sie nicht die gleichen Rechte haben wie Heteros? „)))

        Homos _HABEN_ die gleichen Rechte wie Heteros.

        Denn es ist auch heterosexuellen Männern verboten, sich mit anderen Männern zu vermählen und dann ein Kind zu adoptieren.

        Hör auf, dieses Mainstream-Märchen zu verbreiten, dass Homosexuelle nicht gleichberechtigt sind. Die Homoadoption wäre kein „Gesetz zur Gleichberechtigung“, sondern ein Gesetz völlig neuer Art.

        • „Homos _HABEN_ die gleichen Rechte wie Heteros. Denn es ist auch heterosexuellen Männern verboten, sich mit anderen Männern zu vermählen und dann ein Kind zu adoptieren.“

          Boah ey, das ist ja mal ein klug-dämliches Argument.

          Aber gut, dann drücke ich mich anders auch: Warum haben die Geschlechter nicht die gleichen Rechte?

        • @Adrian (((„Boah ey, das ist ja mal ein klug-dämliches Argument. „)))

          Übersetzung: Du hast dagegen kein Argument.

          Übrigens stellen wir nur fest, was auch ein deutscher Verfassungsrichter festgestellt hat. Homos haben bereits jetzt die gleichen Rechte.

          @Adrian (((„Warum haben die Geschlechter nicht die gleichen Rechte?“)))

          Weil es zwei Definitionen gibt von „gleiche Rechte“, die eine Definition geht so: „Männer haben kein Recht aufs Frauenklo zu gehen. Frauen haben kein Recht aufs Männerklo zu gehen. Ergo haben beide die gleichen Rechte bzw. die gleichen Einschränkungen“.

          Die zweite Definition geht so „Jeder soll rein wo er will“.

        • „Du hast dagegen kein Argument.“

          Kaum. Um dagegen zu argumentieren müsste man von einer anderen Perspektive ausgehen.

          Aber ich gebe zu, es ist gut: Mit diesem Argument hätte man die gesamte Homo-Bewegung um mindestens zwanzig Jahre aufhalten können. Warum ist da keiner darauf gekommen?

        • Das „Argument“ ist ein jenseits seichtes Geblubber rein auf der oberflächlichen Sprachebene.

          Die Aussage „gleiche Rechte für Homos“ bezieht sich im Falle der Adoption auf Paare, also zwei Menschen mit sexueller Präferenz füreinander.

          Das zulässige Gegensatzpaar zu Pärchen: Mann – Mann (homosexuell) ist Pärchen: Mann – Frau und nicht Mann – Mann (heterosexuell). Die wären ja auch nie ein Pärchen, weil sie eben nicht homosexuell sind.

          Und da haben (hatten) Homopärchen selbstverständlich manche Rechte nicht in gleichem Maße. Das mit so einem billigen Pseudoparadoxon in Frage zu stellen ist jenseits jeder redlichen Argumentation.

          Wenn man über „gleiche Rechte“ redet kann man inhaltlich gern unterschiedlicher Meinung sein. Aber diese absurde Sprachverdrehung ist nicht mehr als eine Rhetorik-Fingerübung für ganz Arme.

      • @ Alle über Maren

        „Wer aber blöde Vorurteile wie “Homosexuelle Eltern schädigen irgendwie das Kindeswohl” weiterverbreitet füttert die Mobbingkultur.“

        Verbreite ich so nicht. Sie manipuliert und hetzt wieder.

        „Weil es die Vorstellung untermauert, dass Homos irgendwie komisch und deren Kinder ja nur Gestörte sein können.“

        Christian, mach bitte endlich was dagegen. Gegen diese verlogene Art und Weise, dieses Reininterpretieren, Du würdest es doch auch nicht stehen lassen, wenn das hier ein Mann mit einer Frau machen würde.

        „Ebenso jemand dessen Rat es ist, dem Mobbern “keine Angriffsfläche” zu bieten, sprich sich so klein wie möglich zu machen.“

        Auch dazu habe ich nicht grundsätzlich geraten. Ich habe mich nur dagegen ausgesprochen, Mobbern fahrlässig riesige Steilvorlagen zu geben.

        „Weil Mobber sich ja auf keinen Fall die Stillen suchen, die sich nicht trauen was zu sagen, weil sie ja gemobbt werden können.“

        Eine frisch gebackene Abiturientin erklärt einem Diplom-Biologen die Welt…

        Ich weiß übrigens, dass die meisten Mobbing-Opfer eher die stillen sind. Ich weiß, dass sie meist wegen NICHTS gemobbt werden.

        Maren tut hier so, als hätte ich überhaupt keine Ahnung davon. Dabei kann sie gar nicht wissen, was ich alles darüber gelesen habe. Sie hetzt. Wie üblich.

        „Kindern Selbstbewusstsein und Courage mitzugeben, sowie einen Gerechtigkeitssinn und Empathie ist da natürlich auch nur so ne Notlösung. Ducken ist viel effektiver!!“

        Das ist keine Diskussion, es ist ein anständige Leute mit Dreck beschmeißen.

        Nirgendwo habe ich behauptet, dass man sich ducken sollte, um nicht gemobbt zu werden.

  2. Die durchideologisierte feministische Verkommenheit, den „Pluralismus“ des modernen, „kritischen“ Journalismus, erfährt Hadmut Danisch, Informatiker, gerade in eigener Anschauung auf einem Journalist.I.nnenkongress.

    Er berichtet darüber in 2 lesenswerten Beiträgen auf seinem Blog:

    http://www.danisch.de/blog/2013/06/15/rainer-bruderle-ist-ein-alter-sack/

    http://www.danisch.de/blog/2013/06/15/die-desinformationskampagne-von-pro-quote/

  3. Die feministische Helfer.I.nnenindustrie weckt Bewusstsein und Spendenbereitschaft., denn davon lebt sie, leben ihre Mitarbeiter.I.nnen.

    Hier ein typisches Beispiel aus England, dargeboten in einer Londoner Bahnhofshalle, geschlechtergerecht, wie wir’s von feministischen Männerhasserinnen gewohnt sind.

    „Zieh ihn weg“ werden die Passanten von großen Werbetafeln herab aufgefordert.

    Wen?

    Den Täter natürlich, den Mann.

    Von wem?

    Vom Opfer natürlich, einer engelhaft geduldigen, passiven Frau.

    Männerhasspropaganda, als Antigewalt-Aktivismus getarnt, Alltag in unserer misandrischen, um „Geschlechtergerechtigkeit“ bemühten „Kultur“.

    Eine „Zieh sie weg“-Anzeige gibt es nicht.

    Natürlich nicht.

    Denn Frauen sind inhärent gut und Männer inhärent böse, Frauen sind Opfa und unterdrückt, Männer Täta und Unterdrücker.

    Das Weltbild der Männerhasser.I.nnen, unermüdlich und auf vielen Wegen eingetrommelt in’s öffentliche Bewusstsein.

    Bis zur Bewusstlosigkeit.

    Das ist Fassade, Kulisse, Baby Talk.

    Unsere Müllstrommedien werden die letzten sein, die darüber aufklären, wie’s unter Frau Hempels Sofa aussieht, hinter der properen Fassade.

    Es ist eine totalitäre geschlechtersozialistische Gleichstellungsideologie, die mit Freiheit, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit zunächst für Jungen/Männer, den Sündenböcken, unvereinbar ist, später dann auch für Mädchen/Frauen, die sich noch der Illusion hingeben, sie würden langfristig profitieren.

    Feminismus zerstört die Grundlagen einer demokratisch-freiheitlichen, sozialstaatlichen Ordnung, bis in die Fundamente hinein, nicht mehr, nicht weniger.

    Da gebe man sich keinerlei Illusionen hin.

    Sie werden weitermachen, wenn sie nicht entmachtet werden.

  4. Wie Qualitätsjournalismus aussehen kann, ganz ohne Frauenquote (Zufall?), beweist hier EDGE, eine Diskussion mit dem „darwinistischen“ Anthropologen Napoleon Chagnon.

    Unter den Teilnehmern auch Steven Pinker, der die Veranstaltung initiierte.
    Die Einführung verfasste, ungewöhnlich deutlich, Richard Dawkins, der Chagnon als den vielleicht bedeutendsten Anthropologen der USA vorstellt, bekannt geworden vor allem durch seine Forschungen über die Yanomami-Inidaner des Amazonas-Urwaldes.

    http://www.edge.org/conversation/napoleon-chagnon-blood-is-their-argument

    Richard Dawkins in seiner Einführung, Zitat:

    *Napoleon Chagnon is a Living World Treasure. Arguably our greatest anthropologist, he is brave on two fronts. As a field worker in the Amazon forest he has lived, intimately and under conditions of great privation, with The Fierce People at considerable physical danger to himself. But the wooden clubs and poison-tipped arrows of the Yanomamö were matched by the verbal clubs and toxic barbs of his anthropologist colleagues in the journal pages and conference halls of the United States. And it is not hard to guess which armamentarium was the more disagreeable to him.

    Chagnon committed the unforgivable sin, cardinal heresy in the eyes of a certain kind of social scientist: he took Darwin seriously. Along with a few friends and colleagues, Chagnon studied the up-to-date literature on natural selection theory, and with brilliant success he applied the ideas of Fisher, Hamilton, Trivers and other heirs of Darwin to a human tribe which probably ran as close to the cutting edge of natural selection as any in the world. It is sobering to reflect on how unconventional a step this was: science bursting into the quasi-literary world of the anthropology in which the young Chagnon was trained. Still today, in many American departments of social science, for a young researcher to announce a serious interest in Darwin’s dangerous idea—even an inclination towards scientific thinking at all—can come close to career suicide.*

    Still today, in many American departments of social science, for a young researcher to announce a serious interest in Darwin’s dangerous idea—even an inclination towards scientific thinking at all—can come close to career suicide.

    Ein career suicide, der organisiert wird von McCarthyisten von links, die so ihre empirisch unhaltbaren Prämissen und Ideologeme verteidigen und, mit Unterstützung der Müllstrommedien, das auch noch erfolgreich, Müllstrommedien, die die Häretiker des linken/linksilliberalen Zeitgeistes Seit an Seit mit den akademischen Inquisitoren (man denke nur an Stefanowitsch) exkommunizieren aus der Kirche der wohlanständigen, gut- und rechtdenkenden, wohlmeinenden politisch korrekt GLAUBENDEN.

    Die sich auch noch für besonders kritisch-rational halten.

    Weiter mit Dawkins:

    *In Chagnon’s case the animosity spilled over from mere academic disagreement to personal slander, which was not merely untrue but diametrically opposite to the truth about this ethnographer and his decent and humane relationship with his subjects and friends. The episode serves as a dark lesson in what can happen when ideology is allowed to poison the well of academic study. While it is thankfully in the past, it blighted Chagnon’s career, and I don’t know whether the lesson for social science has been adequately learned.*

    Der 1. Teil (im Gespräch mit Steven Pinker, unter dem ca. 1 stündigen Video auch jeweils die Nachschrift)

    http://edge.org/conversation/napoleon-chagnon-blood-is-their-argument#pinker

    Darunter folgt die Diskussion, dann der 2. Teil mit Diskussion, danach Leserzuschriften, die ebenfalls interessant zu lesen sind.

    Wer sich für Soziobiologie/darwinsche Anthropologie interessiert, sollte sich die Zeit nehmen.

    Es lohnt sich.

  5. Und noch ein bißchen Medienschelte:

    Die feministische Gleichschaltung der gängigen Massenmedien ist in den letzten Jahrzehnten weithin gelungen und hat diese Medien in Müllstrommedien transformiert, in denen politisch korrektes Geschwätz meinungsmachend ist.

    Wer die Gesslerhüte des linken Zeitgeistes nicht grüßt, wird dämonisiert und als rechts, faschistisch, nazi denunziert.

    Oder rassistisch, frauenfeindlich, homophob genannt.

    Noch besser: alles zugleich.

    Das Internet war bisher noch relativ frei.

    Nun beginnt auch dort die Zensur feministischer Ideolog.I.nnen.

    Wie die Gleichschaltung der deutschen Wikipedia sich entwickelt, das kann man verfolgen, wenn man die Aktivitäten von Andreas Kemper (Schwarze Feder) oder Fiona Baine und Sanfranfarmer auf den Diskussionsseiten von Wikipedia verfolgt.

    Oder bei Genderama des Arne Hoffmann nachliest.

    Hoffmann macht auch darauf aufmerksam, dass nun die Gleichschaltung von Facebook begonnen hat.

    http://genderama.blogspot.de/2013/06/facebook-beginnt-nicht-feministische.html

    Feminismus wird von viel zu vielen noch immer unterschätzt als etwas irgendwie doch Gutes, irgendwie für Frauen, Gerechtigkeit, Gleichheit, Gleichberechtigung etc.

    Das ist Feminismus nicht.

      • @ Adrian

        Tatsache ist auch, dass diese Schlagworte als Totschlagbegriffe missbraucht werden, um Sachverhalte nicht öffentlich werden zu lassen, um reale Probleme der Diskussion zu entziehen.

        Tatsache ist auch, dass dieser Missbrauch der Begriffe diese durch Inflationierung entwertet.

        Tatsache ist auch, dass diese Inflationierung die tatsächlichen Rassisten, Schwulenhasser, Frauenhasser begünstigt.

        Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es niemanden mehr schändet und beschämt, als Frauenhasser, Schwulenhasser, Rassist bezeichnet zu werden.

        Auch die nicht, gerade die nicht, die es sind.

        Auch hier: Die gegenwärtige Linke sägt mit Fleiß an dem Ast, auf dem sie sitzt, auf dem die ganze demokratische, sozialstaatlich verfasste Gesellschaft sitzt.

        Seit an Seit mit den Kapitalisten der Finanzindustrie sägen sie.

        Nützliche Idioten.

        • „Tatsache ist auch, dass diese Schlagworte als Totschlagbegriffe missbraucht werden,“

          Klar, aber das wird ebenso von anderer Seite mit dem Begriff „politisch korrekt“ gemacht.

          Man sollte aus der Tasache, dass Begriffe missbraucht werden, nicht ableiten, dass diese Begriffe keinerlei Relevanz haben.

        • »Man sollte aus der Tasache, dass Begriffe missbraucht werden, nicht ableiten, dass diese Begriffe keinerlei Relevanz haben.«

          Warum nicht?
          In München und Berlin ist man bereits rechtsradikal, wenn man feststellt, dass manche Radfahrer sich mit den Ellenbogen durch eine Menschenmenge „zappen“, wie das in der Fachsprache heißt.
          Rassist ist, wer sich für das Kasperletheater im Umfeld NSU-Prozesses nicht interessiert.
          Als homophob wird man geoutet, wenn man einen homosexuellen Antrag freundlich ablehnt (Sorry, du bist nicht mein Typ) und pöhser Frauenfeind wird man bereits durch die Feststellung, dass man von Frauen nur noch Sex will.
          Und außerdem bin ich auch noch ein Umweltschädling, denn, manchmal, unter freiem Himmel, wenn ein laues Lüftlein weht, dann – Oh nein! Oh grauß! – rauche ich.

          Mit anderen Worten: Verglichen mit mir sind Heydrich und Eichmann trübe Lichter.

          Aber du hast natürlich recht: Die Begriffe haben Relevanz. Nach meiner Erfahrung: Wer sie gebraucht, hat sich als Vollpfosten enttarnt und kann unmittelbar des Saales verwiesen werden.

        • Adrian schrieb:

          „Klar, aber das wird ebenso von anderer Seite mit dem Begriff “politisch korrekt” gemacht.“

          „Gutmensch“ nicht zu vergessen – der Kampfbegriff der rechten Variante der Political Correctness

          „Man sollte aus der Tasache, dass Begriffe missbraucht werden, nicht ableiten, dass diese Begriffe keinerlei Relevanz haben.“

          Völlige Zustimmung. Die Begriffe sind relevant und wichtig und werden daher von mir auch verwendet – für den Begriff „Männerfeindlichkeit“ gilt dies natürlich ebenso.

        • @ Leszek

          *“Gutmensch” nicht zu vergessen – der Kampfbegriff der rechten Variante der Political Correctness*

          Den ich weiterhin benutzen werde.

          Denn er trifft zu.

        • @ Roslin

          „Den ich weiterhin benutzen werde.“

          Darfst du natürlich – das ist Teil der Meinungsfreiheit.
          Und ich werde den Begriff „Gutmensch“ weiterhin ablehnen und kritisieren – das ist auch Teil der Meinungsfreiheit.

        • Ich bin immer wieder von deiner Naivität schockiert, Leszek.

          „Gutmensch“ kann sowohl ein äußerst passender Begriff sein als auch mißbraucht werden.

          Du scheinst tatsächlich ein bißchen Gutmensch für mich zu sein.

          Es ist mir schleierhaft, wie man die Legitimität dieses Begriffes infrage stellen kann.

        • “Gutmensch” nicht zu vergessen – der Kampfbegriff der rechten Variante der Political Correctness

          Du bist wirklich paranoid, Leszek. Leider haben diese „Rechten“ nicht selten auch einfach mal recht. Ganz unabhängig davon kann man auch als Linker diesen Begriff vielfach verwenden.

          Deine Argumentation ist einfach billig: „Gutmensch“ ist böse, weil er angeblich von Rechten ausschließlich als Kampfbegriff verwendet wird.

        • @ Kirk

          Zum Begriff “Gutmensch” und seiner Funktion als Kampfbegriff innerhalb der Neuen Rechten empfehle ich:

          Volker Weiß – Deutschlands Neue Rechte, Unterkapitel: Feindbestimmung: “Der gute Mensch”, S. 97 – 106

          (Das heißt natürlich nicht, dass ich dich oder Roslin mit dieser Kritik als „rechts“ abqualifizieren will, du bist links-grün und Roslin ist liberal-konservativ, aber das ändert nunmal nichts daran, dass eine Analyse und Kritik der rechten Variante der Political Correctness auf eine Kritik des Anti-Gutmensch-Diskurses nicht verzichten kann – ansonsten wäre sie unvollständig.)

        • @ Leszek

          Wieso das SPD-Mitglied Sarrazin als rechts qualifiziert wird, erschließt sich mir nicht. Er ist so „rechts“ wie John Meynard Keynes.

          Gut, man könnte sagen, was vor 75 Jahren links war, ist heute rechts.

          Nur: Was sagt uns das?

          Und Oswald Spengler war zwar konservativer Antidemokrat, aber kein gewaltbereiter Rechter, wie das Titelbild mit dem Ärmelaufkrempler nahelegt.

          Und ein Gegner der Nazis war er sowieso.

          Verdacht: Linker polemisiert gegen Rechts.

          Nicht sehr glaubwürdig.

          Läßt ihn auch nicht unparteiischer erscheinen:

          http://www.forschungsforum.net/user/7

      • @Adrian (((„Tatsache ist: Nicht wenige sind es.“)))

        Und es werden immer mehr. Gewöhne dich dran.

        Wenn man zusätzlich noch davon ausgeht, dass immer weniger Männer homosexuell sind, ist es eine brisante Mischung.

        Xenoaversion ist angeboren, weil es ein evolutionärer Überlebensvorteil ist, erst einmal an die Seinigen zu denken.

        Das heißt, der Kampf gegen Xenoaversion ist nichts als gutmenschliche Utopie. Der Kampf wird niemals Erfolg haben bzw. wird immer hohe Kollateralschäden zeitigen.

  6. Ich finde interessant, dass das Projekt „das Internet aufwerten“ aka #aufschreistat so sang und klanglos in der Versenkung verschwunden ist…

    Es wurde ja sogar eine Software geschrieben, um #aufschrei zu kategorisieren, zu ordnen und zu analysieren. Seit Ende Februar/Anfang März hört man davon nichts mehr. Es gab sogar Interesse von Medien, die Analyse journalistisch zu verwerten (Anfrage von Tagesspiegel auf der Mailingliste) und Interviews mit der Initiatorin, zB auf Mädchenmannschaft usw. Auf der Mailingliste zum Projekt (ganze 17 Threads) ist die letzte Mail „Stand der Dinge?“ vom 16. März danach nur noch Tumbleweed und Initiatorin und Chefentwicklerin bloggt nur noch über ihre Gefühle und ihr Bedürfnis zu Kuscheln: http://lenaschimmel.de/wordpress/

    War das Ergebnis vielleicht nüchterner als erwartet? Hat es sich bei #aufschrei um eine ganz große Luftnummer gehandelt, welche trotzdem vollkommen unkritisiert immer noch durch die Mainstream-Medien schleicht und zB erst vorgestern bei scobel auf 3sat wieder als die „große Debatte gegen Sexismus“ thematisiert wude? War #aufschrei nicht wichtig genug, als dass man es nicht analysieren sollte, wo es doch angeblich die „größte Twitter-Debatte aller Zeiten“ gewesen sei?

    Der Tagger der Initiative hat seit Fertigstellung 21 Teilnehmer gefunden… die seit Monaten nicht mehr aktiv waren. Die Aufschrei-Seite auf Facebook hat ganze 781 likes und 31 Beiträge – womit sie schonmal in etwa auf Augenhöhe mit einer durchschnittlichen Schülerband ist. Während dessen tingeln die #Aufschreierinnen Anne, Kathy und co gefragt wie eh und je und mit Grimme-Nominierung von Podium zu Podium zu Interview und lassen sich von ihren Anhängerinnen auf Twitter und in ihren Blogs mit ASCII-Herzchen ❤ ❤ ❤ feiern.

    Woher kommen diese Auffälligkeiten? Wie kommen 20000 Tweets und ein riesen Theater im Blätterwald zustande, während Analyse und Beteiligung außerhalb Twitters weniger Teilnehmer findet, als ein übliches Bürgerbegehren für mehr Parkplätze im Kiez?

  7. Als Fan habe ich mit großer Freude die Veröffentlichung des ersten Trailers vom zweiten Teil des „Hobbit“ entgegengefiebert:

    Worüber ich ein bisschen lachen musste, war die Implementierung eines, im Buch nicht vorhandenen, weiblichen Charakters.

    Lachen musste ich deswegen, weil ich mir bereits jetzt die Diskussionen unter maskulistischen und antifeministischen Tolkien-Fans vorstellen kann:

    Ist ein weiblicher, frei erfundener Charakter „Vulgärfeminismus“? Verfolgt Peter Jackson mit dieser neuen Figur das heimtückische Ziel, den Feminismus über die Erde zu verbreiten?

    Dazu kommt: Während die gleichsam ausgebaute Rolle der Arwen in der „Herr-der-Ringe“-Trilogie noch klassische Geschlechtsrollen bediente (ständig weinende Frau die auf Ihren Geliebten wartet), ist die Elbin im „Hobbit“ nicht nur schön, sondern kann auch mit Pfeil und Bogen umgehen!

    Was kann ein Maskulist, was kann ein Antifeminist, daraus schließen?

    Ach, übrigens @ Maren, falls Du mitliest: Schau Dir Smaug an, und stelle ihn Dir mit der Stimme und der Mimik von Cumberbatch vor: Ich kann es kaum erwarten!

    • @Adrian

      #epicfangirlsqueeee

      *Ist ein weiblicher, frei erfundener Charakter “Vulgärfeminismus”? Verfolgt Peter Jackson mit dieser neuen Figur das heimtückische Ziel, den Feminismus über die Erde zu verbreiten?*

      Mindestens!
      Na, es wird eher daran liegen, dass selbst für eingefleischte Sexisten ein Film so ganz ohne token chick leicht merkwürdig ist.
      (vgl. smurfette principle)

      Ich hätte es eher begrüßt, wenn man auf zusätzliche Frauen verzichtet hätte, weil so auch eventuell mal unter den Jedermanns/-fraus die Frage aufgekommen wäre, WARUM Tolkien denn keine Frauen reingeschrieben hat.
      Selbst im superepischlangen LOTR waren es ja ganz genau nur 3,4 wenn man Goldbeere im Buch dazurechnet, 5 wenn man Rosi dazurechnet (was ich natürlich nicht tue!), die kaum eine andere Funktion erfüllt haben als den Protagonisten einen Anreiz zu geben.
      Wenn PJ sich auch bemüht hat die Rollen etwas zeitgemäßer zu gestalten.

      So hat man die eine Standardfrau (die natürlich total badass ist, also gar nicht wie ne „richtige“ Frau) aber total hüüübsch, man will den Nerds ja auch was zum schwärmen geben.

      Galadriel im ersten Teil hat noch Sinn gemacht, man kann auch eigentlich nicht genug Frau Galadriel haben.Aber das find ich persönlich ein wenig fragwürdig.
      Ich würd da jetzt nicht den Schampus rausholen 😀

      *Während die gleichsam ausgebaute Rolle der Arwen in der “Herr-der-Ringe”-Trilogie noch klassische Geschlechtsrollen bediente (ständig weinende Frau die auf Ihren Geliebten wartet), ist die Elbin im “Hobbit” nicht nur schön, sondern kann auch mit Pfeil und Bogen umgehen!*

      Nana, also guck dir „Die Gefährten“ mit Action Arwen nochmal an 🙂
      Und Eowyn??? http://www.youtube.com/watch?v=BrCvgiQGh1o

      • Nun ja, eine Szene wo Arwen mal ein bisschen Action hat (wobei sie doch eigentlich nur davonreitet und einem Fluss befehligt).
        In den anderen beiden Teilen jammert sie ja nur noch rum.

        Eowyn ist natürlich der Hammer (die hätte ich gerne als beste Freundin 🙂 ) aber ihre Rolle kommt der des Buches ja ziemlich nahe.

        Galadriel ist eh die Coolste (aber ich stehe auch auf die Blanchett) – diese kühle elbische Weisheit.

        „WARUM Tolkien denn keine Frauen reingeschrieben hat.“

        Gute Frage. Ist wahrscheinlich der Zeit geschuldet. Der Stil der Bücher ist aus heutiger Sicht, was Frauen anbelangt, ja auch eher peinlich. Schon alleine wenn man Galadriel mit „hohe Frau“ anredet und über Eowyn ständig als „holde Jungfrau“ spricht.

        Was sagst Du nun zu Smaug? Kriegt Cumberbitch das hin?

        • @ Adrian

          Bin ja erstaunt, wie fasziniert ihr an Tolkiens Lippen hängt. Er erzählt vom Auf-und Untergang von Zivilisationen/Reichen.

          Spengler für Arme.

        • @ Kinch

          *Christen haben so ihre Schwierigkeiten damit, Fantasy-Romane als solche zu begreifen.*

          Hast Du Schwierigkeiten, mich von Christian zu unterschieden?

          Warum sind diese Fanatasieromane Tolkiens gerade jetzt so erfolgreich?

          Ich glaube, weil sie etwas zur Sprache bringen, was in der Luft liegt: Untergang.

          http://www.atimes.com/atimes/Front_Page/FA05Aa01.html

          Mag sein, dass Du das nicht begreifst.

        • „Hast Du Schwierigkeiten, mich von Christen zu unterschieden?”

          Ja; ihr seht für mich alle gleich aus? o.ô

          „Warum sind diese Fanatasieromane Tolkiens gerade jetzt so erfolgreich?”

          Ah, jetzt verstehe ich deine Frage oben erst! Du bist kein Christ, sondern Solipzist. Du denkst, alles was du nicht weißt, existiert nicht.

          In der übrigen Welt ist Herr der Ringe seit ungefähr seit 1954 hoch erfolgreich. Über deine Aufmerksamkeitsschwelle fällt es dir, als begeisteter Kulturverweigerer, vielleicht erst deshalb jetzt, weil man es auch erst kürzlich verfilmt hat.

          „Ich glaube, weil sie etwas zur Sprache bringen, was in der Luft liegt: Untergang.”

          Im Gegensatz zur Bibel, what? Wieviele Kulturen gehen da eigentlich unter?

        • Für die, die sich nicht den ganzen Artikel von Spengler (der sich nicht zufällig Spengler nennt, lesen wollen, ein Zitat:

          *Tolkien clearly stated his intentions in his correspondence: „Anyway, all this stuff is mainly concerned with Fall, Mortality, and the Machine. With Fall inevitably, and that motive occurs in several modes. With Mortality, especially as it affects art and the creative (or as I should say, sub-creative) desire … It has various opportunities of ‚Fall‘. It may become possessive, clinging to the things made as ‚its own‘, the sub-creator wishes to be the Lord and God of his private creation. He will rebel against the laws of the Creator – especially against mortality. Both of these (alone or together) will lead to the desire for Power, for making the will more quickly effective, – and so to the Machine (or Magic).“

          The Faustian bargain and its resort to Magic were themes long elaborated in Western literature, but Tolkien added a terrible new dimension. In Middle-Earth, as in Europe during the Great War, it was not the mortality of the individual, as in Goethe, but instead the mortality of nations. No serious critic will give Tolkien a place in the literary canon, because his characters generally are stick-figures speaking in stilted declamation. But that is beside the point. He has little time to waste on the petty concerns of the sort of character that populates modern fiction. His concern is the doom of peoples, or, to coin a phrase, the decline of the West.*

        • @Roslin
          Für dich ist doch selbst „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ eine Parabel über den Zusammenbruch von real existierenden Zivilisationen.

        • Noch bemerkenswerter ist dagegen doch der Erfolg von Harry Potter. Tolkiens Erfolg ist insofern verständlich, dass er praktisch der erste war, der Fantasy für Erwachsene geschrieben hat. „High Fantasy“ eben. Und seit es die Bücher gibt, sind sie erfolgreich. In den 60ern übrigens auch, weil die aufstrebende Hippiebewegung in dem Angriff der Ents gegen den verräterischen Saruman das Aufbäumen (haha…) der Natur gegen die fortschreitende Industrialisierung und Technisierung der Welt lasen. Durchaus die Interpretation, die Tolkien beabsichtigt hat.

          Harry Potter dagegen ist relativ neu. Ein gequältes Kind, das unglaubliche Kräfte erhält und seinem schrecklichen Zuhause entflieht, das etwas „besonderes“ ist (der Traum eines jeden Kindes). Der Kampf gegen Voldemort ein Kampf gegen Rassismus und für die Liebe. Ein Buch gegen die Entzauberung der Welt. Und, so glaubt es zumindest Frau Gabriele Kuby, ein Angriff auf das Christentum. Wobei sie in ihrem Buch eindrucksvoll beweist, dass sie nicht mal in der Lage ist, eine Story zu verstehen, die auch (aber nicht ausschließlich) für Kinder geschrieben wurde. Lächerliche Frau.

        • „Für die, die sich nicht den ganzen Artikel von Spengler (der sich nicht zufällig Spengler nennt“

          Er hat sich selbstverständlich nach Dr. Spengler in „Ghostbusters“ benannt. Ein großer Wissenschaftler, ein strahlendes Vorbild, ein visionärer Forscher.

        • „Und, so glaubt es zumindest Frau Gabriele Kuby, ein Angriff auf das Christentum.“

          Das stimmt auch, in gewisser Weise. Zumindest auf das Christentum, welches die Kuby verkörpert. Weil es eben um Liebe und den Kampf gegen das Böse geht.

        • @Robin
          Der Kampf des Guten gegen einen klar definierten Bösewicht ist etwas, was über Jahrtausende geschätzt worden ist (vgl. Gott vs. Satan). Das gibt es bei Tolkien wie auch bei Potter.
          Schwierig und unmainstreamtauglich wird es erst dann, wenn die Grenzen nicht klar abgesteckt werden, wenn nicht klar ersichtlich ist, wer ist gut, wer ist böse.

          Zudem, das auserwählte Kind, das schlecht behandelt wird, bis es in einen exklusiven Kreis aufgenommen wird, wo seine Talente gefördert und geschätzt werden? Selbstläufer.

          Das ganze PU Gedöns ist auf diesem Konzept aufgebaut!

        • @ Kinch

          Wenn ich von „gerade jetzt“ rede, dann meine ich die Zeit nach dem 2. Weltkrieg.

          Der Untergang der westlichen, der europäischen Zivilisation der Aufklärung ist ja kein Prozess weniger Jahrzehnte, sondern ein Jahrhuzndertprojekt, das im Ersten Weltkrieg zum ersten Mal weithin spürbar wurde.

          Darauf haben Spengler und Tolkien mit je eigenen Mitteln auf je eigene Weise reagiert.

          Das Projekt läuft noch und wird vielleicht in 50 -100 Jahen zum Abschluss kommen.

          Tolkien war übrigens Christ und konnte das Ganze darum recht gelassen in Literatur verwandeln.

          Denn seine Hoffnung knüpfte sich nicht an diese Erde.

        • @Roslin

          »Wenn ich von “gerade jetzt” rede, dann meine ich die Zeit nach dem 2. Weltkrieg.«

          … du stellt gerade fest, dass ein 1954 begonnener Band erst nach dem zweiten Weltkrieg erfolgreich ist? … … …

          „Tolkien war übrigens Christ und konnte das Ganze darum recht gelassen in Literatur verwandeln.”

          Joar und weil er den Leviticus nicht allzu wörtlich genommen hat. Hellseher, Zauberei und Staff sind ja Gott bekanntermaßen ein Graus.

        • @ Adrian

          *Umso schätzenswerter, dass er in seinen Werken den ganzen Religionskram weggelassen hat.*

          Das hat er ja nicht.

          Hast Du das Silmarillon gelesen?

          Die Grundlage und Vorgeschichte der Ringtrilogie?

          Wenn nicht, dann lies wenigstens Spenglers Artikel, damit Du weißt, wovon ich rede.

        • @ Kinch

          *… du stellt gerade fest, dass ein 1954 begonnener Band erst nach dem zweiten Weltkrieg erfolgreich ist? … *

          Man sollte wenigstens im Ungefähren wissen, wovon man redet.

          *Realhistorisch gesehen gehen die ersten Entwürfe von Geschichten des Silmarillions bis 1917 zurück, als Tolkien nach der Schlacht an der Somme, wo er als Melder gekämpft hatte, mit Schützengrabenfieber im Feldlazarett lag. Diese frühen Entwürfe waren noch klar vom Kriegserlebnis geprägt und boten teilweise Science-Fiction-artige Elemente, die jedoch später gestrichen wurden. Er versuchte während der 20er-Jahre, einige dieser Geschichten zu veröffentlichen, wurde aber von den meisten Editoren eher mit Misstrauen beachtet – zu jener Zeit waren Märchen für ein erwachsenes Publikum ein eher ungewöhnliches Konzept. Nachdem er 1937 Der Hobbit veröffentlicht hatte, unternahm er einen zweiten Versuch, auch jetzt wurde Das Silmarillion jedoch für zu kompliziert befunden. Tolkien wurde stattdessen gebeten, eine einfache Fortsetzung zum Hobbit zu schreiben, welche sich schließlich zum Herrn der Ringe entwickelte.*

          http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Silmarillion

        • „Hast Du das Silmarillon gelesen?“

          Selbstverständlich. Aber was hat das mit Religion zu tun? Religion ist nicht beweisbar, und trotzdem glauben Menschen im wahren Leben daran.

          Das Silmarillon und die Folgewerke sind Phantasie, erschaffen also eine Welt. Der Schöpfergott in Tolkiens Werken ist unverzichtbar für das Verstehen des Gesamtwerkes. „Unser“ Gott ist das dagegen nicht.

        • Okay, ziehe meinen Einwand zurück. Dass Herr der Ringe erst 1954 veröffentlich wurde, hat nix damit zu tun, dass er danach so populär wurde.

          „zu jener Zeit waren Märchen für ein erwachsenes Publikum ein eher
          ungewöhnliches Konzept.”

          Hm, mir wäre fast so, als hätte eine gewisse Maren dich darüber schonmal aufgeklärt, aber es scheint wohl eine etwas zu simple Erklärung zu sein.

        • @ Maren

          *Für dich ist doch selbst “Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat” eine Parabel über den Zusammenbruch von real existierenden Zivilisationen.*

          Und es gibt Menschen, die sind bereits überfordert, zu erkennen, was ihnen geschah, wenn ihnen bloß eine Kuh auf den Kopf geschissen hat.

        • @ Kinch

          *Okay, ziehe meinen Einwand zurück. Dass Herr der Ringe erst 1954 veröffentlich wurde, hat nix damit zu tun, dass er danach so populär wurde.*

          Was ist denn vorgefallen zwischen den 30’er-Jahren, als Verleger Tolkien noch für unvermittelbar hielten und den 50’ern, als Verleger zu einem anderen Schluss kamen?

          *„zu jener Zeit waren Märchen für ein erwachsenes Publikum ein eher
          ungewöhnliches Konzept.”*

          Was ist denn vorgefallen, dass dies änderte.

          Kleiner Tipp: 2. Weltkrieg und Koreakrieg, Atomangst, Angst vor einem unmittelbar bevorstehenden 3. Weltkrieg.

          Tolkiens Themen lagen in der Luft (Untergang).

          Und liegen es noch immer.

          *Hm, mir wäre fast so, als hätte eine gewisse Maren dich darüber schonmal aufgeklärt, aber es scheint wohl eine etwas zu simple Erklärung zu sein.*

          Ja, das ist der Grund.

        • “Was ist denn vorgefallen zwischen den 30′er-Jahren, als Verleger Tolkien noch für unvermittelbar hielten und den 50′ern, als Verleger zu einem anderen Schluss kamen?”

          Die Gesellschaft hat sich weiter entwickelt und akzeptierte auch Fantasy für Erwachsene?

          „Kleiner Tipp: 2. Weltkrieg und Koreakrieg, Atomangst, Angst vor einem unmittelbar bevorstehenden 3. Weltkrieg.”

          Achso. Und warum werden erst seit 1960 Toiletten in Filmen gezeigt? Hat das auch was mit dem Krieg zu tun?

        • @ Stephan

          Sicher, aber vor allem geht es um den heroischen Kampf eines GERMANISCHEN Volkes, der noch in edler Tragik scheiterte.

          So ähnlich wie beim Nibelungenlied.

          Kann man gerade genießen auf dem Hintergrund der erfolgreichen Reichsgründung von 1871 und der nachfolgenden beispiellosen Dynamik („Wir haben’s besser gemacht als unsere Altvorderen! Hurra!!“).

          Deutschland war neben den USA vor 1914 die am schnellsten wachsende Industriemacht der Welt, schien auf dem Weg zur Weltmacht.

          Das Muster des chronischen Scheiterns in der germanischen (lies deutschen) Geschichte schien gebrochen.

          Endlich fällt uns der Himmel mal nicht auf den Kopf.

          Der Erfolg der Ringsaga scheint mir anderen psychischen Mustern zu folgen (Einordnung eines pessimistischen Grundgefühls, einer vagen Untergangsahnung in ein schicksalhaftes Geschehen, dem man sich fügen muss, das verklärt wird gerade durch seine verfügte Schicksalhaftigkeit – man kann nichts dagegen tun, man darf depressiv sein, muss das Scheitern nur heroisch ertragen. Und es wird einem doch versichert, dass alles einen kosmischen Sinn habe, selbst das, was nach Generalbankrott aussieht, sorgt für ein beruhigtes, angstfreieres Lebensgefühl – „Wir sind in Gottes Hand/der Hand der kosmischen Kräfte! Irgendwie geht’s ja doch weiter, das Gute stirbt nicht, auch wenn die Völker sterben, neue Völker treten an ihre Stelle“ usw.)

      • *Eowyn ist natürlich der Hammer (die hätte ich gerne als beste Freundin 🙂 ) aber ihre Rolle kommt der des Buches ja ziemlich nahe.*

        Nja… Nachdem sie sich dann in Faramir „verliebt“ hat, beschließt sie ja im Buch keine Schildmaid mehr sein zu wollen, sondern eine Heilerin, ganz wie es sich für eine gute Frau ziemt. Ergo braucht eine Frau nur nen Kerl um die Flausen aus dem Kopf zu kriegen. Bin aber froh dass das nicht im Film so thematisiert wurde. 😀
        Generell mag ich Eowyn sehr, sie ist tatsächlich eine der ganz wenigen runden Frauencharaktere im Mainstreamkino, sie zeigt eine ganze Bandbreite menschlicher Emotionen, Trauer, Kampfgeist, Mut, Freude. Ohne aufgesetzt zu wirken. Tolle Frau! Gut gemacht, PJ.

        *Galadriel ist eh die Coolste (aber ich stehe auch auf die Blanchett) – diese kühle elbische Weisheit.*

        Ja, ich hätt ja gern noch Gimlis Schwärmerei ein bisschen ausgebaut gesehen 😀 Und Cate Blanchett ist großartig, ist auch eine meiner Lieblingsschauspielerinnen!

        *Gute Frage. Ist wahrscheinlich der Zeit geschuldet. Der Stil der Bücher ist aus heutiger Sicht, was Frauen anbelangt, ja auch eher peinlich. Schon alleine wenn man Galadriel mit “hohe Frau” anredet und über Eowyn ständig als “holde Jungfrau” spricht.*

        Natürlich, Tolkien kann man da keinen Vorwurf machen. Das dumme ist, dass wir nicht wirklich weiter sind, da meistens Frauen ja immer noch weniger Protagonisten sind, sondern plot devices und/oder Archetypen.

        *Was sagst Du nun zu Smaug? Kriegt Cumberbitch das hin?*

        Die weiblichen Fans sind die Cumberbitches, nicht verwechseln.
        Das er das großartig machen wird habe ich ja nie in Frage gestellt!

    • Dazu kommt: Während die gleichsam ausgebaute Rolle der Arwen in der “Herr-der-Ringe”-Trilogie noch klassische Geschlechtsrollen bediente (ständig weinende Frau die auf Ihren Geliebten wartet), ist die Elbin im “Hobbit” nicht nur schön, sondern kann auch mit Pfeil und Bogen umgehen!

      Was kann ein Maskulist, was kann ein Antifeminist, daraus schließen?

      Ob in der Hobbit-Sause noch eine mit Pfeil und Bogen bewehrte Trulla ihren Auftritt hat ist ja eigentlich wurscht. Interessant ist die Motivation, die den Regisseur oder Drehbuchschreiber dazu bewogen hat.

      Naja, wenn schon die Bibel in gerechter Sprache neu erfunden wurde, dann sollten auch die Frauen während der Gemetzel in der Hobbit-Sause endlich sichtbar gemacht werden und eine geschlechtergerecht gleichgestellte Teilhabe erhalten!

      Also – die „Herr der Ringe-Trilogie“ konnte aus queerfeministischer Sicht nicht überzeugen. Die Problematik geschlechtlicher Identitäten im Spannungsfeld divergierender sozioökonomischer Entitäten reproduzierte binärgeschlechtliche Vorstellungswelten, ohne deren brüchiges Selbstverständnis einer poststrukturalistischen Kritik der Pastoralmacht im focaultschen Sinne zu unterziehen.

      Und schwule Hobbits hab ich auch keine gesehen! Geht ja gar nicht, sowas!

      • @ Peter

        *Und schwule Hobbits hab ich auch keine gesehen! Geht ja gar nicht, sowas!*

        Beschrei es nicht.

        Smoke im Barebackermountain, das wird Teil V.

        Wenn sich die beiden Hobbitfreunde endlich, ENDLICH trauen, ihr Coming-Out zu inszenieren.

      • „dann sollten auch die Frauen während der Gemetzel in der Hobbit-Sause endlich sichtbar gemacht werden und eine geschlechtergerecht gleichgestellte Teilhabe erhalten!“

        Warum sollte man etwas dagegen haben? Frauen sind nun mal Bestandteil der Menschheit und der Gesellschaft. Ebenso übrigens wie Homos (daram müssen Filme in der Tat noch etwas arbeiten).
        Ihr bestätigt jedenfalls alle von mir herbeigelachten maskulistischen Klischees 😀

        • Warum sollte man etwas dagegen haben?

          Naja, als Männerrechtler bin ich nun mal homophob und frauenfeindlich. Frauen sollen gefälligst in der guten Stube warten, bis der Held von der erfolgreichen Schlächterei heimkehrt und ihm ein schmackhaftes Abendmahl bereithalten.

          Gegen schwule Hobbits hab ich ja nichts, aber müssen die jetzt auch noch im Film mitspielen? Wo sie jeder sehen kann? Und warum müssen die Hobbits sich als schwul outen? Die Heterohobbits schreien ja auch nicht dauernd rum: Hey, ich bin ein Heterohobbit! Ausserdem haben die doch jetzt ihren CDS oder wie das heisst. Da sind die schwulen Hobbits ja willkommen.

    • „Dazu kommt: Während die gleichsam ausgebaute Rolle der Arwen in der “Herr-der-Ringe”-Trilogie noch klassische Geschlechtsrollen bediente (ständig weinende Frau die auf Ihren Geliebten wartet), ist die Elbin im “Hobbit” nicht nur schön, sondern kann auch mit Pfeil und Bogen umgehen!“

      Schon auf dem ersten Bild, das ich von ihr gesehen habe (bei The Mary Sue:
      http://www.themarysue.com/evangeline-lilly-tauriel-picture/) kreischt die Schützin in mir auf. Sie hält den Bogen gotterbärmlich falsch.

      Aber von der Trilogie bin ich da schon einiges gewöhnt. Da gab es einige wirklich peinliche Szenen, vor allem während der Schlacht um Helms Klamm.

      Oder auch bei den Avengers. Hawkeyes Bogen hat offensichtlich nur um die 20 lbs, wenn man sich das so ansieht :/

      Ich werde nie verstehen, warum Schauspieler für ihre Rollen 50 Kilo zunehmen, total abmagern, eine Fremdsprache lernen, monatelang eine Kampfsportart lernen etc. pp. können, aber es nicht geschafft wird, ihnen Bogenschießen so beizubringen, dass es zumindest echt aussieht. Treffen können sie dann ja noch lange nicht, müssen sie aber ja auch nicht. Aber zumindest die Haltung hat man relativ leicht drauf.

      In dem Zusammenhang… mir ist auch kürzlich aufgefallen, wie Bogenschützen in diversen Animationsserien dargestellt werden. Da wird einfach mal zwischendrin die Hand gewechselt, wenn es für die Perspektive genehmer ist. Fiel mir sehr, sehr unangenehm bei Young Justice auf. Aber auch schon in Comics.

      Naja. Bogenschützengejammer auf hohem Niveau. Nervt mich halt.

        • Ja, eine Genitivkonstruktion klingt bei Fantasyproduktionen einfach immer besser.
          Aber mir gefällt die Übersetzung auch so nicht. „The desolation of Smaug“, damit ist offensichtlich die große Fläche vor dem Einsamen Berg gemeint, die durch Smaugs diverse Ausfälle völlig verbrannt und versehrt und tot ist. „Einöde“ trifft das meiner Meinung nach gar nicht. „Verheerung“ hätte mir besser gefallen.

          Ich bin übrigens fleißig am Lernen. Mein Englisch wird immer besser.

        • Oha, „Die Verheerung des Smaug“ ist natürlich noch besser. Mir ist bloß gestern kein anderes Synonym eingefallen.

          „Mein Englisch wird immer besser.“

          Mein Übungstipp: FIlme, die man gerne sieht und deren Inhalt man asuwendig kennt, auf Englisch schauen. Hat mit sehr geholfen beim Sprachverständnis.

        • Ich hab jetzt ein Jahr lang alle meine Serien, soweit möglich, auf Englisch mit deutschen Untertiteln gekuckt. Ich dachte lange, das bringt überhaupt nichts, aber offensichtlich doch, denn jetzt brauch ich die Untertitel schon fast nicht mehr!

          In Phase zwei lese ich jetzt auf Englisch (Comics, ist ein bisschen einfacher) und schreibe mir alle Vokabeln raus, die ich nicht kenne. Es wird, es wird!

      • Smaugs Ödnis gefiele mir noch besser, klingt aber wohl zu wenig nach Äktschn.

        Ein depressiver Drache, ausgelaugt von Jahrtausenden des Wachens über materiellen Reichtum, die Lebensfreude verdorrt, verschwendet an Schätze – das erinnert denn doch zu sehr an die Realität.

        Erfolgreiche Fantastik darf ja nur in der Anspielung „realistisch“ sein, will sie erfolgreich sein, muss vorhandene Ängste, Ahnungen, Gefühle ausbeuten können, ohne sie 1 zu 1 abzubilden.

        Sonst würde es wohl zu schmerzhaft, um konsumierbar zu sein.

    • @adrian
      „Was kann ein Maskulist, was kann ein Antifeminist, daraus schließen?“
      Das leider im moment nur in einem Fantasy film Frauen gibt, die wirklich emanzipiert sind und auch mal Leistung zeigen.

  8. @ mindph

    *Woher kommen diese Auffälligkeiten? Wie kommen 20000 Tweets und ein riesen Theater im Blätterwald zustande, während Analyse und Beteiligung außerhalb Twitters weniger Teilnehmer findet, als ein übliches Bürgerbegehren für mehr Parkplätze im Kiez?*

    Das ist eine Medieninszenierung, mit der mächtige Interessengruppen Politik machen, möglich dank der Gesetzmäßigkeiten, nach denen eine Mediendemokratie funktioniert.

    Lies die beiden Reportagen von Danisch über den Journalist.I.nnenkongress, dann weißt Du, wie das zustandekommt, wes Geistes Kind die Masse der Erzeuger der (Ver-)Öffentlich(t)en Meinung ist.

    Der Müllstrom ist ideologisch Partei wie vielleicht nie zuvor in der Geschichte der BRD.

    Objektive Berichterstattung findet kaum noch statt.

    Was stattfindet, ist Propaganda und Werbung für mächtige Interessen.

    Von Menschen, die sich als Oppositionelle/Widerständler/Kritiker inszenieren.

    Wenn ich mir die intellektuelle Ausstattung vieler Aufschrei-Protagonist.I.nnen ansehe, soweit die öffentlich beurteilbar ist, sind sie, fürchte ich, da sogar ehrlich, glauben reinen Herzens daran, das System zu bekämpfen, das böse, das patriarchale.

    Nützliche Idiot.I.nnen.

    • Ja, Danisch habe ich gelesen. Ich lese seit #aufschrei überhaupt viel zu der Thematik. Und eines hat die Kampange sicherlich geleistet: Sie hat einen Kritiker des Feminismus mehr produziert.

      Ich war immer für Feminismus. Gleichberechtigung? Ja logisch, wieso auch nicht (und das sehe ich nach wie vor so). Kritik kam immer nur von der rechten Seite oder Kraut-Trollen. Mit meiner linken Einstellung waren Frauenrechte immer eine selbstverständlichkeit für mich (und sind es immer noch, aber nicht so, wie der Feminismus jetzt abgeht!). Ich habe in meinem Leben die Linkspartei öfter gewählt als alles andere, obwohl ich sie auch oft kritisiert habe, aber sie war eben das „kleinere Übel“ (bis zur letzten BT mit der Piratenpartei). Auf Grund des Spiegel-Berichtes über #aufschrei habe ich angefangen mich damit zu beschäftigen, und schon mein erster kritischer Tweet dazu (kann ja meine Klappe nicht halten wenn ich was Scheiße finde) wurde gleich mit Spamblock und Nazianfeindungen abgeblockt. Maskulist, Abschaum, was einem nicht alles hingerotzt wird. Leider schimmert auch immer etwas Frauenfeindlichkeit in der Kritik durch, weil natürlich die, die das schon immer gemacht haben, auch jetzt wieder mitspielen. Das finde ich schade, denn damit wird einerseits linke Politik diskreditiert und andererseits aber auch eine große Angriffsfläche geschaffen, auf die die Femfanatiker sich dann einlasern können.

      Seit ich mich jedenfalls damit intensiver beschäftige sehe ich, was der Feminismus für eine Luftnummer ist, von ein paar betüddelten, priviligierten Wichtigtuerinnen, auf Kosten anderer. So wird das Problem von Vergewaltigung instrumentalisiert, in einem großen Topf verrührt mit „der hat mich lüstern angeguckt“ und blöden Sprüchen. Das Verbrechen der Vergewaltigung wird damit als Zunder missbraucht, damit Prinzessinnen ihre Karriere pushen können, das ist in etwa vergleichbar mit dem Missbrauch von Kindesmisshandlung zur Durchsetzung von Überwachung und Zensur.

      Was mich aber mal wirklich interessieren würde ist, was der Feminismus wriklich für einen Rückhalt hat, also in der Bevölkerung. Ich sehe viele Frauen, die die Kampange auch kritisiert haben, die Genderstudies und ihre antiwissenschaftlichen, an Esoterik erinnernden Eskapaden kritisieren. Die meisten dürften sich genauso wenig damit beschäftigt haben, wie ich vor #aufschrei und sagen „Gleichberechtigung, wieso nicht?“

      Aber das kriegt man ja aus dem Mainstream nicht mit, weil alle so schön verstrickt sind in der feministischen Medienökonomie.
      Darum interessiert mich auch, was bei #aufschrei wirklich abgelaufen ist und hätte die Analysedaten gerne mal zu Gesicht bekommen. Wenn man sich durch den Tagger klickt, dann bekommt man eine Ahnung davon, dass da gemessen an der angeblich „größten Debatte“ eigentlich nichts stattgefunden hat. Wieviele Zitate von Tweets mit wirklichen Übergriffen hat es denn in den Medien gegeben? 20? 30? Das wird dann kritiklos hochgerechnet auf Hunderttausende. Oder man schaue sich diese Seite an, die Alltagssexismus sammelt, ich glaube ihr wisst welche ich meine. Dort gibt es ebenfalls kaum etwas, was mit einem sexuellen Übergriff vergleichbar war, eher „Dozent hat da was gesagt“ oder „Freund meinte als Frau müsste ich“ usw. Wer hat das irgendwann mal irgendwie ansatzweise ernsthaft untersucht, was da wirklich dahinter steckt, mengenmäßig, und Brisanz, geschweige denn, es in die Medien gebracht?

      • „Die meisten dürften sich genauso wenig damit beschäftigt haben, wie ich vor #aufschrei und sagen “Gleichberechtigung, wieso nicht?”“

        Muss natürlich heißen: Die meisten aus der Bevölkerung.

      • Auf Grund des Spiegel-Berichtes über #aufschrei habe ich angefangen mich damit zu beschäftigen, und schon mein erster kritischer Tweet dazu (kann ja meine Klappe nicht halten wenn ich was Scheiße finde) wurde gleich mit Spamblock und Nazianfeindungen abgeblockt. Maskulist, Abschaum, was einem nicht alles hingerotzt wird.

        @ mindph

        Gewöhn Dich mal besser dran. Das ist die übliche Reaktion auf feminismuskritische Äusserungen, auch wenn sie sachlich begründet und moderat im Ton geäussert werden.
        Die Linken, die Du ansprichst, sind eben Linke im Geiste Erich Mielkes, nicht Noam Chomskys. Da ist nichts mit herrschaftsfreiem Diskurs. Staatskritisch? Ja, solange man sich noch in der ausserparlamentarischen Opposition befand – siehe Grüne. Warum auch, hat man doch die Diskurshoheit erlangt und sich in den Institutionen und Zentren der Macht etabliert. Macht korrumpiert. Das gilt für Linke wie für Rechte.

        • „Macht korrumpiert. Das gilt für Linke wie für Rechte.“ Ja, das habe ich erlebt, als ich im Zuge der Studentenproteste gegen die Studienreform und Studiengebühren bei der Besetzung der Parteizentrale der Linkspartei dabei war. Erst wollte man uns rausschmeißen dann vereinnahmen, in dem man vor der Presse sagte, dass unser „Besuch“ doch zeige, dass wir mit der Politik der Linkspartei im Grunde einverstanden sind… wir so: WTF.
          In der darauf folgenden Diskussion haben wir eine ausgesprochene Arroganz erlebt, welche vom damals kleinen Koalitionspartner ausging. Bloß nichts machen, was die Koalition gefärden könnte, weil dann würde man ja Macht verlieren…

          Ich habe trotzdem keine Lust, nur weil ich Feminismus scheiße finde, in eine Ecke mit Breivik-Freunden oder „Gebärmaschine Frau“-Nazis gestellt zu werden.

        • @ mindph

          Interessant:

          Zitat Arne Hoffmann:

          *Hier findet man den vollständigen Artikel. (Und natürlich kommt er auch auf meine Blogroll.)*

          „Hier“, das führt nun dahin:

          *http://de.indymedia.org/2013/06/346039.shtml

          Ist das üblich bei Indymedia, dass ein kritischer Artikel zur linken Szene hinter den Kulissen verschwindet und nur auf Anfrage vorgezeigt wird, wenn dem Begehren, huldvoll, wie ich annehme, stattgegeben wird?

      • Darum interessiert mich auch, was bei #aufschrei wirklich abgelaufen ist und hätte die Analysedaten gerne mal zu Gesicht bekommen. Wenn man sich durch den Tagger klickt, dann bekommt man eine Ahnung davon, dass da gemessen an der angeblich “größten Debatte” eigentlich nichts stattgefunden hat.

        Da Du Danisch gelesen hast ist Dir sicherlich bekannt, dass er von allem Anfang an den Verdacht hegte, dass es sich bei #aufschrei um eine inszenierte Medienkampagne handelt. Die mediale Berichterstattung (der Massenmedien) hingegen stellte #aufschrei als eine spontane Unmutsäusserungen von sehr vielen Frauen dar, als einen verzweifelten Aufschrei gepeinigter Seelchen (allein der Titel klingt doch lächerlich melodramatisch) gegen unerträglichen alltäglichen Sexismus.

        Die Antworten auf Deine Fragen aber wirst Du ganz bestimmt nicht in den Massenmedien erhalten. Kritische Recherche? Skepsis? Fehlanzeige.

        Es gibt übrigens mittlerweile eine Menge Männer, politisch links orientiert, die mit der Politik der Parteien, die sich selbst dem linken politischen Spektrum zuordnen und mittlerweile zu feministischen Parteien mit misandrischen Tendenzen mutierten, nichts mehr anfangen können. So geht es auch mir.

        Ich habe trotzdem keine Lust, nur weil ich Feminismus scheiße finde, in eine Ecke mit Breivik-Freunden oder “Gebärmaschine Frau”-Nazis gestellt zu werden.

        Wenn Du grundsätzliche Vorbehalte gegen feministische Politik hast, dann wirst Du in jeder Partei so behandelt, als hättest Du die Beulenpest. Entweder Du trottest mit der Herde mit und blökst im Chor oder Du wirst diffamiert, verhöhnt und lächerlich gemacht. Dazwischen gibts nichts.

      • @mindph „Ich war immer für Feminismus…“

        Willkommen im Club.

        „Was mich aber mal wirklich interessieren würde ist, was der Feminismus wriklich für einen Rückhalt hat, also in der Bevölkerung“

        Das hängt entscheidend von den Medien ab. 90% der Leute haben Null Ahnung, was sich wirklich abspielt, und bekommen ihre Weltanschauung über die Medien geliefert.
        Deswegen bin ich ja auch für Aufklärung und Emanzipation…

        „Darum interessiert mich auch, was bei #aufschrei wirklich abgelaufen ist und hätte die Analysedaten gerne mal zu Gesicht bekommen.“

        Stehen hier (sofern das nicht gefaked ist):
        http://www.soviet.tv/blog/2013/01/der-aufschrei-daten-dump/
        genauer gesagt auf einem kaum erkennbaren Link mitten auf der Seite:
        http://www.soviet.tv/blog/wp-content/uploads/aufschrei_messages.csv.zip
        61784 Zeilen einer csv-Datei. ca. 16700 verschiedene Absender.

        Wenn man die Tweets durchblättert: 90 – 95% wirr, unverständlich, totaler Schrott nach dem Motto „aufschrei ist ganz wichtig“, „was ist #Aufschrei?“, „Extrem beängstigend“, „Kölner Karnerval“…
        Beim Durchblättern sind mir bald mehr negative Kommentare („Diese Seite sammelt den Hass“) als echte Fälle aufgefallen.

        Daß nie statistische Auswertungen erschienen sind, dürfte einen simplen Grund haben: das gäbe eine pure Blamage. Eigentlich müßten die Maskulisten viel mehr Interesse als die Feministen haben, die Tweets zu analysieren und die Ergebnisse zu publizieren. Leider ist der Aufwand sehr hoch, man kann dieses Geschreibsel vermutlich nur manuell klassifizieren. Ich denke aber, eine zufällige Stichprobe von ca. 1000 Tweets wäre schon repräsentativ genug.

        • @poodle.in.th.middle (((„Daß nie statistische Auswertungen erschienen sind, dürfte einen simplen Grund haben: das gäbe eine pure Blamage. Eigentlich müßten die Maskulisten viel mehr Interesse als die Feministen haben, die Tweets zu analysieren und die Ergebnisse zu publizieren. Leider ist der Aufwand sehr hoch, man kann dieses Geschreibsel vermutlich nur manuell klassifizieren. Ich denke aber, eine zufällige Stichprobe von ca. 1000 Tweets wäre schon repräsentativ genug.“)))

          http://lenaschimmel.de/wordpress/index.php/2013/aufschreistat-statistische-analyse-des-aufschreis/

        • @Grauenhaus: die beiden Links helfen nicht weiter.

          Herr bzw. Frau Lena Schimmel hat zwar viel Wind gemacht, aber offenbar nichts konkretes hinbekommen, und scheint mit der Auslotung ihrer multiplen sexuellen Identität ausgelastet zu sein. Das hatte mindph schon besser erkannt.

          Die Bilder auf http://www.stooorage.co stammen von
          http://www.online-software-development.de/de/blog/post/aufschrei-anspruch-und-die-verzerrte-wirklichkeit
          und sind dort aus gutem Grund nicht mehr vorzufinden: nach meiner Erinnerung war das eine Stichprobe von 200 aufeinanderfolgendenTweets, die viel zu zufällig ist, um von da aus auf die 60000 anderen hochzurechnen. Ferner ist die Klassifizierung der Tweets sehr kritisch. Man kann sowas als sehr grobes Indiz nehmen, mehr nicht, das ersetzt keine vernünftige Analyse

        • @poodle.in.th.middle (((„nach meiner Erinnerung war das eine Stichprobe von 200 aufeinanderfolgendenTweets, die viel zu zufällig ist, um von da aus auf die 60000 anderen hochzurechnen.“)))

          Das mag schon sein, aber in den Mainstreammedien gab es noch nicht einmal solche kleinen Ansätze von so einer (Nach-)Untersuchtung. Wahrscheinlich genau aus solchen Gründen.

          Wenn man sich einmal die Seite Alltagssexismus.de anschaut, dann weiß man, warum die Medien eine objektive Berichterstattung scheuen:Die Sexismusvorwürfe haben praktisch keinerlei Substanz. Jede Kleinigkeit wird als Sexismus etikettiert.

          Ich hatte das bereits anhand einiger Beispiele kommentiert hier:
          http://www.danisch.de/blog/2013/05/03/aufschrei-fur-grimme-preis-nominiert/#comment-23606

          und hier:
          http://bloganddiscussion.com/frauenhaus/3304/sexismus-und-objektifizierung-gut-oder-schlecht/

          _DAS_ ist die echte aktuelle Lage von „Alltagssexismus“. Nicht nur gibt es kaum welchen, sondern den aktuellen Prinzessinnen geht es so gut, dass sie als verwöhnte Gören in der Lage sind, sich über die nichtigsten Kleinigkeiten zu echauffieren oder ohne Beweis alles als Sexismus zu klassifizieren, selbst wenn es nichts mit Sexismus zu tun hat..

          Nehmen wir einmal das aktuellste Beispiel von Alltagssexismus.de (Startseite, ganz oben):

          Die diversen Male, wo ich beim Sportunterricht in der Schule (die eigentlich ja nicht nur Lernraum, sondern auch Schutzraum sein sollte) abfällige Kommentare von Jungs über meinen Körper (oder den meiner Mitschülerinnen) hörte oder sah.

          Was bitteschön hat das mit Sexismus zu tun? Dass jemand sagt „Boah ist die fett?“ Wäre das auch Sexismus wenn man zu einem Jungen sagte „Boah ist DER fett“?

          Das wird völlig unreflektiert als Sexismus kategorisiert und dann posaunen die Mainstreammedien heraus: „Männer sind sexistisch. Frauen sind Opfer.“

          Übrigens könnten die Medien ganz leicht solche Untersuchungen machen. Sie bräuchten bloß eine Bewertungsfunktion für ihre Artikel über Sexismus.

      • @mindph (((„Was mich aber mal wirklich interessieren würde ist, was der Feminismus wriklich für einen Rückhalt hat, also in der Bevölkerung“)))

        Der Feminismus hat praktisch 100%igen Rückhalt in der weiblichen Bevölkerung.

        http://bloganddiscussion.com/argumentevonfemastasen/3162/ich-bin-keine-feministin/

        Außer Lippenbekenntnissen („Diese Radikalfeministinnen mag ich auch nicht“) kommt von Frauen gar nichts.

        Über 50% der befragten Akademikerinnen(!) sind für die Quote.

        • @Frauenhaus

          „Der Feminismus hat praktisch 100%igen Rückhalt in der weiblichen Bevölkerung.“

          Das haben sie nicht, weil der Feminismus nicht immer gut ist. Wenn Frauen etwas am Feminismus gut finden, dann sind das wichtige Errungenschaften, wie z. B. dass sie keine Erlaubnis mehr von Männer brauchen, um zu arbeiten.

          „Außer Lippenbekenntnissen (“Diese Radikalfeministinnen mag ich auch nicht”) kommt von Frauen gar nichts.“

          Es gibt immerhin ausreichend Frauen, die den Radikalfeminismus ablehnen. Du selbst distanzierst jedoch nicht Radikalmaskulismus. Wie denn auch, du gehörst voll und ganz dazu.

          „Über 50% der befragten Akademikerinnen(!) sind für die Quote.“

          Aber die anderen knapp 50 Prozent offensichtlich nicht. Und die Akademikerinnen, die die Quoten befürworten, tun dies, weil sie von einer Frauenbenachteiligung („Gläsernde Decke“) in Unternehmen ausgehen.

        • @Stephi (((„Das haben sie nicht, weil der Feminismus nicht immer gut ist. Wenn Frauen etwas am Feminismus gut finden, dann sind das wichtige Errungenschaften, wie z. B. dass sie keine Erlaubnis mehr von Männer brauchen, um zu arbeiten.“)))

          Unsinn. Hier ein Gespräch mit Andreas Kemper:
          http://bloganddiscussion.com/argumentevonfemastasen/1444/frauen-haben-nichts-geleistet-weil-sie-schon-immer-unterdrueckt-waren/#comment-1078

          Und selbst wenn er wahr wäre, in anderen Ländern gab es so ein Gesetz nicht. Du argumentierst für Feminismus mit einem typisch deutschen Beispiel, was auch noch falsch ist.

          @Stephi (((„Es gibt immerhin ausreichend Frauen, die den Radikalfeminismus ablehnen. Du selbst distanzierst jedoch nicht Radikalmaskulismus. Wie denn auch, du gehörst voll und ganz dazu.“)))

          Es gibt keinen Radikalmaskulismus, weil es keinen Maskulismus gibt:
          http://bloganddiscussion.com/argumentevonfemastasen/3144/maskulismus-beispiele/

          Wenn überhaupt, dann sind wir Siwilhanologen.

          @Stephi (((„Aber die anderen knapp 50 Prozent offensichtlich nicht. Und die Akademikerinnen, die die Quoten befürworten, tun dies, weil sie von einer Frauenbenachteiligung (“Gläsernde Decke”) in Unternehmen ausgehen.“)))

          Wenn Akademikerinnen(!) so etwas objektiv Falsches wie Frauenquoten(!) wollen, dann wollen Frauen bei weniger offensichtlich falschen frauenpämpernden Gesetzen erst recht keine Änderung.

          Man darf sich als Mann keine Illusionen machen:
          Jede Frau ist Feministin bis zum Beweis ihrer Unschuld.

        • @stephi
          Frauen brauchten noch nie die erlaubnis des Mannes um zu arbeiten, es dafür keinerlei Belege, das ist mal wieder so eine typische feministische Behauptung. Genausowenig, wie Männer über das einkommen der Frau verfügen konnten. Der Feminismus hat noch nie seit bestehen auch nur ein einziges wahres Wort gesprochen.

        • „Frauen brauchten noch nie die erlaubnis des Mannes um zu arbeiten, es dafür keinerlei Belege, das ist mal wieder so eine typische feministische Behauptung. Genausowenig, wie Männer über das einkommen der Frau verfügen konnten. Der Feminismus hat noch nie seit bestehen auch nur ein einziges wahres Wort gesprochen.“

          Eine Lüge nach der anderen. Frauen waren damals den Männern untergeordnet, sie waren unmündig und wurden zeitweise nicht mal als vollwertige Menschen anerkannt. Daher kann der Feminismus nicht nur Falsches behauptet haben, auch wenn sie in manchen Punkten vielleicht gelogen, übertrieben oder sich schlicht geirrt haben.

        • @Frauenhaus

          „Unsinn. Hier ein Gespräch mit Andreas Kemper…“

          Was willst du mit Kemper? Er ist eine einzelne Person.

          „Du argumentierst für Feminismus mit einem typisch deutschen Beispiel, was auch noch falsch ist.“

          Falsch, ich befürworte lediglich feministische Errungschaften von Rechten, die Frauen eigentlich schon sehr viel früher hätte zustehen sollen.

          „Es gibt keinen Radikalmaskulismus, weil es keinen Maskulismus gibt“

          Klar gibt es Maskulisten, Menschen, die sich für Männerrechte einsetzen. Und wenn diese darüber hinaus auch noch Misogynisten sind, sind das, zumindestens meines Erachtens nach, Radikalmaskulisten. Siehst du hier häufig genug.
          Mit von dir gelinkten Artikeln brauchst du nicht kommen, weil bei dir nur Müll rauskommt.

          „Wenn Akademikerinnen(!) so etwas objektiv Falsches wie Frauenquoten(!) wollen, dann wollen Frauen bei weniger offensichtlich falschen frauenpämpernden Gesetzen erst recht keine Änderung.“

          Warum sollte es so offensichtlich sein, dass Frauenquoten falsch sind? Ich dachte, der Feminismus sei so erfolgreich damit, ihre Propaganda über die Frauendiskriminierung erfolgreich in die Gesellschaft hinauszutragen?

          „Jede Frau ist Feministin bis zum Beweis ihrer Unschuld.“

          Wir müssen dir gar nichts beweisen.

        • @stephi
          Nö, ein blick ins Preusische Landesrecht bzw. BGB belegt das gegenteil. Wo waren denn Frauen entmündigt oder dem Mann untergeordnet?

          Es gab zwei drei Menschen, die Frauen nicht für voll genommen haben, genauso wie es zu diesen Zeiten auch Frauen gegeben hat, die Männer nicht für voll genommen haben. Das hat aber nicht die gleiche Dimension gehabt, wie das Mediale fertigmachen der Männer im heutigen Feminismus, der in allen instanzen und so gut wie jeden Menschen erreicht.

        • @stephi
          „Falsch, ich befürworte lediglich feministische Errungschaften von Rechten, die Frauen eigentlich schon sehr viel früher hätte zustehen sollen.“
          Welche wären das? Und fang bitte nicht mit Vergewaltigung an, es stimmt zwar, das es keinen eigenen § gegeben hat, nichtsdestotrotz wurde Vergewaltigung bestraft, nämlich mit schwerer Körperverletzung, ebenso in der Ehe.

        • „Welche wären das?“

          Eines habe ich dir schon genannt. Es ist nunmal eine Tatsache, dass Frauen in der Vergangenheit Männer gegenüber in zurückstecken mussten, auch wenn die männliche Geschlechterrollen auch seine Tücken hatte, die diverse Feministinnen jedoch nicht anerkennen wollen. Und ich habe ehrlich gesagt keine Lust, jetzt mit dir über die Einzelheiten zu streiten, nur weil du heute wieder einen Furz quer sitzen hast und wieder jemanden suchst, den du ans Bein pinkeln kannst.

        • Aber noch eine Frage an Frauenhaus: Hast du vor, dich auf Dauer hier in diesem Blog einzunisten und hier regelmäßig zu kommentieren?

        • @stephi
          „dass Frauen in der Vergangenheit Männer gegenüber in zurückstecken mussten“
          Nö, das ist eben keine Tatsache. Wo mussten den Frauen zurückstecken? Das sie keine 16 stunden am Tag im Bergwerk arbeiten mussten? Wow, ein unglaubliches zurückstecken.

        • @Imion

          Dass bestimmte Männer über Stunden in Bergwerken gearbeitet haben, damit waren die Tücken gemeint, von denen ich gesprochen habe. Aber dafür hatten jede Frau die Pflicht, Kinder zu gebären, und früher war eine Geburt eine größere Gefahr und eine größere Qual als heute. Und trotzdem waren sie entmündigt und zu wenig anerkannt.

        • @stephi
          „Aber dafür hatten jede Frau die Pflicht, Kinder zu gebären,“
          Wer hätte es denn sonst machen sollen? Desweiteren kam das ja unter anderem zustande, weil es so gut wie keine Verhütungsmittel gegeben hat und keine Rentenversicherung.

          “ früher war eine Geburt eine größere Gefahr und eine größere Qual als heute.“
          Nein, auch damals lagen die Komplikation bei nur ca. 1 % der Schwangerschaften. und qual, na ja, in einem Emma bericht ist das sehr gut ausgeführt, wie die Hebammen über die weinerlichkeit der heutigen Frauen herziehen. Es liegt zu einem gut teil wirlich daran, das Frauen nichts mehr gewöhnt sind. Sieht man ja auch sehr gut bei alltäglichen schmerzen. frauen sind da wesentlich weniger belastbar, wird auch durch die schmerzforschung gestützt. Interessanterweise sind Frauen die z. B. Kampfsport betreiben da auch wesentlich weniger zjmperlich und halten mehr aus.

        • @Imion

          „Wer hätte es denn sonst machen sollen?“

          Da Frauen quasi nur fürs Kinderkriegen und den damit verbundenen Aufgaben gut waren und nur sie Kinder bekommen können: Nichts. Daher ist es doch plausibel, dass Männer die körperlich schweren Arbeiten verrichtet haben, damit der gebärfähige Körper einer Frau nicht zu Schaden kommt. Der Mann ist der Frau was Körpergröße und physische Stärke betrifft überlegen, da wird sich die Natur schon was dabei gedacht haben. Die Entmündigung der Frau hat allerdings keine Biologie.

          “ Es liegt zu einem gut teil wirlich daran, das Frauen nichts mehr gewöhnt sind.“

          Dich möchte ich gerne mal an einem Wehen-Simulator anschließen. Die Männer, die damit nämlich Erfahrungen gemacht haben, haben erkannt, dass Wehenschmerzen bei weitem nicht zu unterschätzen sind.

          “ frauen sind da wesentlich weniger belastbar, wird auch durch die schmerzforschung gestützt. “

          Das Frauen mehr Schmerzen empfinden als Männer, von solchen Forschungsergebnis habe ich gehört. Komischer zeigen Frauen diversere Schmerzen im Alltag weniger als Männer.

        • @stephi
          „Die Entmündigung der Frau hat allerdings keine Biologie.“
          Frauen wurden aber nicht entmündigt. Es gibt keinerlei Grundlage für diese Behauptung.

          „Dich möchte ich gerne mal an einem Wehen-Simulator anschließen.Dich möchte ich gerne mal an einem Wehen-Simulator anschließen.“
          Der völlig andere Schmerzen Projeziert, als es Wehenschmerzen sind, nämlich kurze stromstösse. Dabei passiert etwas vollkommen anderes. Hat eine Frau das mal ausprobiert?

          „Komischer zeigen Frauen diversere Schmerzen im Alltag weniger als Männer.“
          Ganz im gegenteil, Frauen gehen wesentlich häufiger zum arzt, hören schon bei den kleinsten dingen auf, diverse tätigkeiten zu machen. Der wehleidige Mann, der auf der couch liegt und wegen einem einem kleinen schnupfen jammert ist auch so eine Femilüge. Schade das du offenbar ständig auf so etwas reinfällst.

          Aber du kannst dich gerne mal mit z. B. Dachdeckern untralten, die trotz, das ihre Gelenke zerstört sind, weiter bis zur Rente arbeiten, weil die Krankenkassen kaum neue Gelenke bezahlt, für Männer.

        • „Der völlig andere Schmerzen Projeziert, als es Wehenschmerzen sind, nämlich kurze stromstösse. Dabei passiert etwas vollkommen anderes. Hat eine Frau das mal ausprobiert?“

          Die Schmerzen, die da ausgelöst werden, sind die der Wehen sehr ähnlich, sonst wäre es ja kein Simulator. Aber wie gut, dass es Leute wie dich gibt, die die dummen Irrtümer der noch dümmeren Mediziner in Frage stellt, nicht wahr? Vorausgesetzt natüprlich, das Ergebnis passt Imion nicht in den Kram…

          „Ganz im gegenteil, Frauen gehen wesentlich häufiger zum arzt, hören schon bei den kleinsten dingen auf, diverse tätigkeiten zu machen. “

          Dass Frauen eher zum Arzt gehen liegt daran, dass sie ein größeres Gesundheitsbewusstsein haben als Männer und besser einschätzen können, wann sie sich besser behandeln lassen sollen. Die Erfahrung, dass Frauen schon bei Kleinigkeiten ihre Tätigkeiten liegen lassen, habe ich nicht gemacht. Ich habe Hochschwangere kennengelernt, die trotzdem Kisten und Einkäufe schleppten.

          Männer neigen eher dazu, in ihren Beschwerden auszuharren, leiden offensichtlicher, tun aber weniger was dagegen. Es ist zwar nicht so extrem, wie Feministen beschreiben, aber die Tendenz ist da.

        • @ Stephilein

          „Männer neigen eher dazu, in ihren Beschwerden auszuharren, leiden offensichtlicher, tun aber weniger was dagegen. “

          Weil Männer durch den Status „krank“ mehr als Frauen an Attraktivität verlieren. Das ahnen sie instinktiv und es ist ihnen kulturell eingeprügelt worden.

          Euer Gesundheitsbewusstsein könnt ihr euch somit viel eher leisten.

        • @stephi
          „Aber warum sollten Frauen deiner Ansicht nach genauso eine ausgeprägte Angst vor Untreue ihres Partner haben?“
          Wenn es denn wirklcih Mediziner gewesen wären oder ein ordentlicher Test oder Studie. War es aber nicht, man hat einfach ein Gerät genommen, das eigentlich zum Training gedacht ist, mit Muskelkontraktionen, kann man glaube ich immer noch kaufen, Bruce Lee war ganz begeistert von dem Teil, und haben den Saft aufgedreht. Das wars. Tut mir leid, aber in keinsterweise representativ. weshalb es auch nur eine kleine Meldung Wert war.

          „dass sie ein größeres Gesundheitsbewusstsein haben als Männer und besser einschätzen können, wann sie sich besser behandeln lassen sollen.“
          Interessant, aber wenn Männer angeblich das machen, ist es wehleidigkeit. du misst mit zweierlei Maß.

          „Ich habe Hochschwangere kennengelernt, die trotzdem Kisten und Einkäufe schleppten. “
          Genau, deshalb haben sich hier auch alle nicht aufgeregt, weil ich Schwangeren keinen Sitzplatz im Bus oder Strassebahn anbiete. Komm, stephi, das ist absurd. Schwangeren wird so gut es geht alles abgenommen. Erlebe das gerade, bei meiner Schwägerin.

          „Männer neigen eher dazu, in ihren Beschwerden auszuharren, leiden offensichtlicher, tun aber weniger was dagegen.“
          Aber nicht wegen einem kleinen schnupfen, sondern nur, wenn es wirkliche schmerzen sind. Schau dir kampfsportler an, die weinen nicht, das wird mit einem Achselzucken abgetan. Aber wenn die Gelenke zerstört sind, bei jeder Bewegung höllische schmerzen verursachen, ja, da melden sich auch Männer.

        • @Stephi (((„Was willst du mit Kemper? Er ist eine einzelne Person.“)))

          …die genau den gleichen Müll von sich gibt wie du. Deshalb habe ich auf die Diskussion mit Kemper verlinkt, weil dort schon alle deine Aussagen auseinander genommen werden.

          @Stephi (((„Aber noch eine Frage an Frauenhaus: Hast du vor, dich auf Dauer hier in diesem Blog einzunisten und hier regelmäßig zu kommentieren?“)))

          Solange du solche Sachen posten darfst wie „Dich möchte ich gerne mal an einem Wehen-Simulator anschließen”.

          Hahaha. Instant classic.

          @Stephi (((„Klar gibt es Maskulisten, Menschen, die sich für Männerrechte einsetzen“)))

          Nö, das sind Männerrechtler. Feministinnen setzten sich ja auch nicht für Frauenrechte ein, sondern BEHAUPTEN, dass sie sich für Frauenrechte einsetzen. In Wirklichkeit wollen sie FrauenPRIVILEGIEN und solchen Schwachsinn wie „Pink verbieten“ oder „Generisches Femininum“.

          Deshalb gibt keine Maskulisten und wird sie auch nie geben. Dafür sind Männer viel zu vernunftbegabt.

        • @Stephi (((„Dass Frauen eher zum Arzt gehen liegt daran, dass sie ein größeres Gesundheitsbewusstsein haben als Männer und besser einschätzen können, wann sie sich besser behandeln lassen sollen“)))

          Ja, so kann man es sehen. Aber die SCHLUSSFOLGERUNGEN willst du nicht ziehen. Frauen gehen öfter zum Arzt und sind länger und öfter krank, also sind sie eine BELASTUNG für Unternehmen.

          Oder:
          Frauen haben ein größeres Gesundheitsbewußtsein, weil sie die angeborene Funktion als BABYhüterin haben.

          Du pickst dir nur die Aussage heraus „Gesundheitsbewußtsein“, und malst sie in positiven Farben, willst aber die Konsequenzen nicht tragen.

          Es ist typisch feministisch, Fraueneigenschaften per se als positiv anzusehen aber dann trotzdem auf Privilegien zu pochen (z.B. auf Gleichbehandlung im Arbeitsrecht, obwohl Frauen eine größere Belastung sind).

        • „Kritik an weiblichem Verhalten ist kein Frauenhass.“

          Habe ich ja auch nie behauptet, und den Unterschied zwischen Frauenhass und Frauenhass habe ich hier schon ausführlich erklärt. Oder würdest du behaupten, Frauenhaus sei kein Misogynist?

        • @Frauenhaus

          „Frauen gehen öfter zum Arzt und sind länger und öfter krank, also sind sie eine BELASTUNG für Unternehmen.“

          Frauen sind nicht so viel länger krankgeschrieben als Männer. Sowas gleich als Belastung für ein Unternehmen bezeichnen ist wohl extrem überdramatisiert. Demnach wäre es für jedes Unternehmen ratsam, am besten gar keine Frauen einzustellen.

          „Frauen haben ein größeres Gesundheitsbewußtsein, weil sie die angeborene Funktion als BABYhüterin haben.“

          Darin sehe ich auch den biologischen Grund für ihr besseres Gesundheitsbewusstsein, weil sie eben Kinder gebären. Ich behaupte das ja nicht, weil ich Frauen für bessere Menschen halte und es deswegen in positiven Farben erscheinen lassen möchte (obwohl so ein gutes Gesundheitsbewustsein alles andere als negativ sind).

        • @stephie
          Nein, Frauenhaus ist kein Mysogenist, sondern hält die gegenposition zum Feminismus, weil dieser es immer und überall übertreibt. Nehmen wir mal den Artikel zur vergewaltigung, dieser ist nur notwendig, weil Feministinnen aus einer Vergewaltigung das schlimmste Verbrechen der Galaxis gemacht haben, was definitiv nicht stimmt. Und das nur, damit man das als Waffe einsetzen kann, gegen Männer, so wie Femis schon immer Sex als Waffe gegen Männer eingesetzt haben.

        • @Frauenhaus: „Frauen, die von sich behaupten „Ich brauche keinen Feminismus. Ich schaff’s auch ohne“ oder „Ich bin keine Feministin“ sind im Grunde die DÜMMSTEN aller Feministinnen.“ Dem kann ich nun wieder überhaupt nicht zustimmen. Es gibt eine Menge Frauen, und zwar emanzipierte, die keine Privilegien wollen, die keine Quote fordern, die einfach nur gleiche Rechte wahrnehmen wollen. Und das ist vollkommen in Ordnung.
          „Denn sie haben feministische Utopien verinnerlicht („Wir Frauen können alles genauso wie Männer“)“ Das sagt so auch keine von ihnen. Natürlich wissen sie, dass 2 Männer die Waschmaschine eher in den 4. Stock kriegen als 2 Frauen. Wenn sie etwas genau so können (wollen) wie Männer, dann dass sie rechtlich genau die gleichen Möglichkeiten haben.
          Und natürlich haben die Frauen genau die gleichen Möglichkeiten zu bekommen, ihre Rechte einzufordern.

          „Dann behaupten sie „Ich bin gegen Feminismus“ oder bezeichnen sich als „post-feministisch“, finden es aber gleichzeitig normal…

          dass der Staat alleinerziehende Mütter finanziell unterstützt“

          Ja, das soll er tun, das ist eine Aufgabe eines Staates. Aber natürlich müssen alleinerziehende Väter genauso unterstützt werden!

          „dass der Staat Arbeitgeber zwingt, Mutterschaftspausen zu finanzieren“

          Auch hier müssen Möglichkeiten existieren die verhindern, dass der Nachwuchs darunter leidet, dass Frauen darauf für ihre Karriere verzichten. Dass der Staat den Arbeitgeber zwingt ist natürlich auch negativ und zwar auch deshalb allein schon, weil ein Arbeitgeber eine Frau dann lieber nicht einstellt. Wird der Arbeitgeber dann noch per Quote gezwungen, Frauen einzustellen, haben wir die Ungerechtigkeit komplett.

          „dass der Staat fast ausschließlich Männer in Katastrophengebiete (Fukushima, Tschernobyl) und zu Brennpunkten (gewalttätige Unruhen) schickt“

          Das klingt so, als ob Männer dazu verpflichtet werden würden. Wehrpflicht für Männer ist ungerecht, aber solche Einsätze werden weder von der Bundeswehr durchgeführt, noch sind Männer sonst verpflichtet das zu machen, sondern es ist vollkommen freiwillig. Und wenn sich 9 Männer und nur 1 Frau dazu bewerben, dann ist das nicht die Schuld des Staates und auch kein Feminismus.

          „dass der Staat aus Steuermitteln typisch-weibliche quasi-wertlose Studiengänge finanziert“

          Ich bin immer für die Finanzierung von Forschung, egal ob die jetzt „typisch-weiblich“ ist und wertlose Studiengänge gibt es auch nicht. Was man an Genderstudies kritisieren kann und sollte ist ihre ideologische Borniertheit und Anti-Wissenschaftlichkeit. Der Staat sollte hier einmal kontrollieren, ob es in den Studiengängen auch mit rechten Dingen, im Sinne von Wissenschaft, vor geht. Wenn ein Thema wissenschaftlichen Grundsätzen genügt, dann ist eine steuerliche Finanzierung richtig und notwendig.

          „dass der Staat vom Ex-Ehemann Geld eintreibt, um der Exe Eheannehmlichkeiten zu garantieren, gleichzeitig aber nicht von der Exe verlangt, dass dem Mann die Eheannehmlichkeiten weiter angeboten werden (z.B. dass er weiter bekocht wird)“

          Das Geld vom Ex sollte für das Kind da sein, alles andere ist abzulehnen.

          „dass der Staat Renten in voller Höhe an kinderlose Frauen auszahlt“

          Warum nicht? Rente ist eine Versicherungsleistung und diese hat sich nach den Einzahlungen zu richten, nach nichts anderem.

          „dass der Staat Beamtenstellungen überbelegt, damit unfähige Frauen einen Job bekommen“

          Das Problem gibt es auch mit Männern. Auch viele männliche Beamte kleben an ihren Sesseln wie Pattex.

          „dass Frauen für die gleichen Verbrechen viel geringere Strafen zu erwarten haben“

          Ist meiner Meinung nach nicht richtig. Gleiches Strafrecht für alle. Kenne aber auch keine Frau, die das fordern würde.

          „dass Frauen sich auftakeln und ihre Weiblichkeit unterstreichen können wie sie wollen, aber Männer dieses Aussehen nicht kommentieren dürfen („Visueller Sexismus ist OK. Verbaler Sexismus ist verboten.“)
          …und so weiter.“

          Auch hier, das ist eine Mache von Feministinnen, von ehrlichen Frauen höre ich sowas nicht, die geben zu, dass sie sich auch für Männer schick machen.

          Ich kann in dem Blog noch weitere solcher Punkte finden, mit denen ich mich nicht identifizieren kann und will.

  9. Dr. Christoph Zimmer hat sprachphilosophische Argumente gegen eine gegenderte Sprache gefunden.

    http://www.cuncti.net/streitbar/433-geschlecht-und-menge

    Ich bin nicht sicher, ob alle Argumente korrekt sind, aber sowas in der Art hätte ich auch erfinden wollen. Auf jeden Fall ist die Unterscheidung zwischen einem grammatischem Geschlecht und einem biologischen Geschlecht wesentlich, wobei letzteres sich nicht auf ersteres bezieht. Damit wird zugleich gezeigt, daß Feministen eine künstliche Sexualisierung der Sprache betreiben.

        • „Du meinst, du verstehst sie nicht”

          Joar, stimmt. Erklär mir mal bitte folgendes:

          „Wäre „Studentin“ Name für alle weiblichen Studenten, dann müßte er auch LILLY bezeichnen, falls sie studiert. „Lilly“ und „Studentin“ würden sich beide auf LILLY beziehen. Und Aussagen wie beispielsweise „Lilly ist klein und dick“ und „Studentin ist klein und dick“ sind dann äquivalent, zwangsläufig, da Namen, die sich auf ein und dasselbe Objekt beziehen, salva veritate austauschbar.(5) Also kann „Studentin“ kein Name für weibliche Studenten sein, wenn der Ausdruck schon nicht einmal Name für einen Studenten ist, nämlich LILLY. Man kann Eigennamen als Prädikate behandeln, aber nicht Prädikate als Namen.”

          Wieso sollte die Aussage, “eine Person aus der Menge X hat Eigenschaft Y” äquivaltent zur Aussage „alle Personen aus der Menge X haben die Eigenschaft Y” sein?

          Und wenn man sich sich dieser Argumentation anschießt, die da steht: Wieso kann „Studentin” nicht eine Bezeichnung aller weiblichen Studenten sein, aber “Student” eine Bezeichnung aller Studenten? Streich oben „Studentin” aus schreib „Student” hin und du hast die gleiche Argumention, die dir beweist, dass „Student” keine Studenten bezeichnet, weil die Aussage „Student X ist Y” nicht äquivalent zu „Studenten sind Y” ist.

          So, wir wissen also jetzt, dass weder „Student” noch „Studentin” männliche oder weibliche oder beide Stunden bezeichnet. Q.E.D. — oder so?

          Erklärs mir bitte doch einfach.

        • @ man

          *Ich bin trotzdem für Kompromisse dahingehend, den Frauen ein Stück entgegenzukommen, s.
          http://maninthmiddle.blogspot.de/p/sprachregelung.html*

          Nur dass es nicht die Frauen sind, die diese „Sprachreformen“ fordern, sondern Feminist.I.nnen.

          Tippse ist eine Frau und strictissime gegen eine Abschaffung des generischen Maskulinums, verwendet es mindestens so konsequent wie ich.

          Sie ist nicht die einzige Frau in meinem Umfeld, die die Augen rollt, wenn die Leier mit Bürgerinnen und Bürgern Spießerinnen und Spießern etc. los geht.

          Feminist.I.nnen, man kann es nicht oft genug wiederholen, sind nicht die Frauen.

          Sowenig wie Kommunisten die Proleten, die Liberalen die Selbstständigen, die CDU/CSU die Christen sind.

          Deshalb müsste erst einmal die Frage geklärt werden, wem Du da entgegen kommen willst.

          Vielleicht nur einer kleinen Minderheit lautstark aktivisitscher Aktivist.I.nnen, die keineswegs die Mehrheit der Frauen repräsentieren.

        • @Alexander Roslin (((„Feminist.I.nnen, man kann es nicht oft genug wiederholen, sind nicht die Frauen.“)))

          Das ist schon richtig bei solchen Extremstforderungen wie „Pink verbieten“ oder „Generisches Femininum“.

          Aber bei solchen Extremstforderungen sind auch nicht alle Feministinnen Feministinnen.

          Als Grundregel gilt: Frauen und Feminismus sind fast 100% deckungsgleich. Eine Frau mutiert ganz schnell zur Feministin, wenn man darangeht Frauenpämperungen zurückzufahren. Ob beim Unterhaltsrecht, Arbeitsrecht oder Rentenrecht.

          Das ist einer der blinden Flecke der Männerbewegung: Den Lippenbekenntnissen von Frauen zu trauen und zu übersehen, dass der Gegner viel breiter aufgestellt ist als nur „die bösen Feministinnen“.

          Daher wird jeder Bereich, in den Frauen einströmen, nach und nach feministisch unterwandert, weil von Frauen kaum Widerstand kommt.

        • @Roslin: „Tippse ist eine Frau und strictissime gegen eine Abschaffung des generischen Maskulinums, ..“

          kein Wunder, denn bei den PC-Sprachverrenkungen schreibt man sich ja die Finger wund. Da ich meine eigene Tippse bin, gehe ich mit Tippse völlig konform. Obwohl ich nicht sicher bin, ob Tippse den Unterschied zwischen dem generischen Maskulinum und meinem maskulinischen Generikum (aka Utrum) bemerken würde.
          Hast Du die Seite mit der Sprachregelung gelesen?

          „Feminist.I.nnen, ….sind nicht die Frauen. … Deshalb müsste erst einmal die Frage geklärt werden, wem Du da entgegen kommen willst.“

          Wie schon geschrieben, den [normalen] Frauen. Die fanatischen Feminist.I.nnen springen bei meiner nur 90% perfekten Lösung weiterhin vor Wut an die Decke, soll mir recht sein, da sind weg von mir, ich bleibe einfach auf dem Boden.

      • Das generische Maskulinum ist eben inkludierend und das generische Femininum exkludierend. Es kann auch niemand erklären, warum der Tisch männlich sein soll, die Tafel aber weiblich. Logisch ist das nicht, aber das ist eben natürliche Sprache. Oder warum Pluralformen aus den weiblichen Formen abgeleitet wurden („Das soll die Frau mal machen, das ist *ihr Ding*“ – „Das sollen die Männer mal machen, das ist *ihr Ding*“). Grammatikalisches Geschlecht hat eben nicht immer etwas mit dem biologischen Geschlecht zu tun.

        • „Das generische Maskulinum ist eben inkludierend und das generische Femininum exkludierend.”

          Hat nur nix mit dem Artikel zu tun.

          „ Es kann auch niemand erklären, warum der Tisch männlich sein soll, die Tafel aber weiblich.”

          Wenn schon denn schon! Entweder das sprachliche Geschlecht ist völlig losgelöst vom biologischen, dann ist das generische Feminimum genauso generisch, wie das generische Maskulinium, oder beide Varianten sind nicht generisch.

        • @Kinch: Wenn schon denn schon! Entweder das sprachliche Geschlecht ist völlig losgelöst vom biologischen, dann ist das generische Feminimum genauso generisch, wie das generische Maskulinium, oder beide Varianten sind nicht generisch.

          Kurz unabhängig von dem seltsamen Artikel: das „generische Femininum“ gibt es sprachlich nicht (d.h. es hat sich nicht inder Sprache entwickelt), sondern es ist eine künstliche Erfindung, die von außen in die Sprache gebracht wurde. Deshalb ist die o.g. Aussage wenn schon denn schon… rein sprachlich nicht haltbar – formal gibt es die Wahl zwischen zwei generischen Pluralformen gar nicht.

          Dass man überhaupt vom generischen Maskulinum spricht, liegt nur an der Sonder-erfindung der deutschen Sprache, an viele Wörter durch die Endung -in anzeigen zu können, dass explizit biologisch weiblich gemeint ist (und damit die rein sprachliche Ebene verlassen wird) und man davon einen extra Plural bilden kann.

          Der Sonderfall ist sprachlich das -innen, sonst gäbe es logisch gar nicht die Möglichkeit, dass ein Plural nur ein Geschlecht meint. Die englische Sprache ist diesen Weg z.b. nicht konsequent mitgegangen und hat die sich daraus ergebenden Probleme nicht.

          Das unredliche ist jetzt, aus der Existenz des Sonderplurals „Studentinnen“ zu schließen, dass „Studenten“ nur Männer meinen würde – was aber sprachlich nicht der Fall ist.

        • @Kinch: „Wenn schon denn schon! Entweder das sprachliche Geschlecht ist völlig losgelöst vom biologischen, dann ist das generische Feminimum genauso generisch, wie das generische Maskulinium, oder beide Varianten sind nicht generisch.

          das ist m.E. zu abstrakt gedacht. Das übersieht, daß die Bedeutungszuweisung zu bestimten Sprachkonstrukten zumindest im deutschen Sprachraum durch den Gebrauch der Sprachgemeinschaft definiert wird und nicht irgendwo am grünen Tisch (im Gegensatz zu Französisch). Diktatorische Eingriffe in die Sprache hatten wird schon oft genug und erzeugen bei mir nur erhöhten Blutdruck, s. http://maninthmiddle.blogspot.de/p/sprachmanipulationen.html

          Ich bin trotzdem für Kompromisse dahingehend, den Frauen ein Stück entgegenzukommen, s.
          http://maninthmiddle.blogspot.de/p/sprachregelung.html

        • „Deshalb ist die o.g. Aussage wenn schon denn schon… rein sprachlich nicht haltbar”

          Ich bezog mich an der Stelle jedoch auf das Argument, dass das generische Maskulinum nicht auschließend sei, weil das grammatikalische Geschlecht _grundsätzlich_ nichts mit dem biologischen zu tun hat.

          Wer dieser Argumentation folgt, dürfte Probleme damit haben, zu begründen, warum das Feminimum nicht auch Männer einschließend sollte.

          „Das unredliche ist jetzt, aus der Existenz des Sonderplurals “Studentinnen” zu schließen, dass “Studenten” nur Männer meinen würde – was aber sprachlich nicht der Fall ist.”

          Wenn „Student” grundsätzlich beide Geschlechter meint, warum gab es dann ein Bedarf für die Entwicklung eines expliziten Feminimum aka „Studentin” aber nicht den Bedarf für die Entwicklung eines expliziten Maskulinum?

        • @Kinch: Wenn „Student” grundsätzlich beide Geschlechter meint, warum gab es dann ein Bedarf für die Entwicklung eines expliziten Feminimum aka „Studentin” aber nicht den Bedarf für die Entwicklung eines expliziten Maskulinum?

          Das ist wirklich eine interessante Frage. Das Englische z.b. kennt ein explizites Femininum solcher Substantive nicht (mehr). Umgekehrt entsteht eine Sprachform nie ohne Grund. Worin der liegt ist in der Sprachforschung vielleicht sogar mal geklärt worden (ich suche mal danach). Ich persönlich denke aber das z.b. Englische ist uns schlicht voraus. Es ist seit Jahrzenten nichts besonderes mehr, beide Geschlechter in modernen Berufsbildern arbeiten zu sehen, also ist eine sprachliche Unterscheidung tendenziell überflüssig. Was überflüssig ist verschwindet mit der Zeit aus der Sprache.

        • Die Linguisten von belleslettres haben dazu tatsächlich mal was gesagt:

          http://www.belleslettres.eu/artikel/geistig-geistlich-ikonizitat-sprache.php

          Entweder runterscrollen bis „generisches Maskulinum“ oder das Videotutorial ab 19:25. Lohnt sich aber auch im Ganzen 😉

          Kurzfassung: Das „maskuline“ Geschlecht bezeichnet sprachhistorisch ursprünglich alles lebendige (im ggs. zu Dingen). Später kommt eine explizit lebendig+weiblich-Form dazu, erst danach hat man das „andere“ Geschlecht als männlich interprätiert. Im Plural hat sich das ursprüngliche Geschlecht schlicht gehalten.

          Die Seite kann ich generell nur empfehlen. Wissenschaftlich sehr sauber, UND sie haben schonmal Stefanowitsch gründlichst zerlegt (http://www.belleslettres.eu/blog/stefanowitsch-schnee-eskimo.php).

        • Warum Bedarf für eine spezifische weibliche Endung kam, aber nicht für eine männliche erklärt der Artikel leider nicht.

          Warum hatten die Römer das Bedürfnis zu vermitteln, dass ihr Freund weiblichen Geschlechtes ist (amica) aber nicht männlichen? Könnte es nicht einfach so sein, dass man, wenn man keine näheren Angaben zu etwas machte, erstmal von einer Norm ausgeht und diese Norm männlichen Geschlechtes war?

        • @Kinch: Da ich kein Linguist bin versuche ich an der Stelle lieber nicht, mir eine mögliche Begründung aus meinem modernen SPrachgefühl herauszustümpern.

          Schau wenn du Zeit hast wirklich mal das Video ab 19:25, er erklärt über die Blog-Zusammenfassung hinaus noch viel sprachhistorischen Hintergrund zur Geschichte unserer modernen grammatischen Geschlechter.

      • Eine Sache ist wirklich traurig:

        Leute, die ich auf meinem blog nie dulden würde, kommen hier zu Wort. Aber wenn ich Dummbratzen wie Marenschweinchen oder StehVieh beleidige, ist das ok – kein Christan weit und breit. Setze ich aber Ausrufezeichen wie „Feministen machen die Gesellschaft kaputt“, werde ich hier gegängelt. Und ihr findet das normal?

        Ihr seid längst ein eigenes Soziotop geworden, das sich langsam entscheiden muß, ob es in die Liga von wgvdl.com abrutschen oder sich endlich mal zusammenreißen will. Christians blog könnte eigentlich für die Männerrechtsbewegung zwei wichtige Sachen leisten: Er könnte zum einen Gravitationszentrum für Neueinsteiger sein, weil er täglich – und das ist eine unglaubliche Leistung – posts zu allgemein interessierenden Fragen abliefert. Und zum anderen könnte er ein Reservat für abgelegene Ansichten sein, weil es hier nicht allzu streng zu- und nicht zu sehr in die Tiefe geht.

        Nischenblogs wie meiner können das niemals leisten. Meine posts sind zu schwierig. Was ich mache, schließt Lücken in der Männerrechtsbewegung. Das ist nicht unwichtig, aber ich kann viel weniger traffic anlocken und die Diskussionen sind nicht für alle verständlich. Der Vorteil ist natürlich, daß – wie bei man-tau auch – die Wichte einfach von selbst wegbleiben.

        Was ich hier gelernt habe, ist, daß man Diskussionen viel stärker durch eigene Beiträge steuern muß. Dafür würde ich viel seltener posten. So aber erzeugt dieser blog für einige die Illusion, etwas bewegt oder getan zu haben, während in Wirklichkeit die verletzten Eitelkeiten der Kommentatoren wie Adrian oder Robin dominieren.

        Ich macht nichts aus eurer Chance – lesen und vergessen, das ist es, was hier auf Dauer passiert.

        Macht was draus, ich hau‘ rein.

        • Ist dir schon mal der Gedanke gekommen, dass Christian eventuell momentan gar nicht hier ist, um deine Ausfälligkeiten zu löschen? Es gibt auch Leute, die nicht jede Sekunde vor dem Computer verbringen.

          Ja, hau nur rein. So wirst du ewig in den ewigen Weiten des Internets versumpfen, und nie etwas bewirken, mit deinen Forderungen. Jemanden mit so wenig Selbstkontrolle wird wohl nie jemand ernst nehmen, der etwas zu sagen hat.

        • „Leute, die ich auf meinem blog nie dulden würde, kommen hier zu Wort. “

          Schreibt das Hänschen, das auf Marens Blog drum gebettelt hat, mit seinem Geblubber freigeschaltet zu werden.

        • @ Robin

          „Schreibt das Hänschen, das auf Marens Blog drum gebettelt hat, mit seinem Geblubber freigeschaltet zu werden.“

          Merkst Du eigentlich noch, wie primitiv das ist, was Du von Dir gibst? Stadtfuchs hatte Dich neulich nicht umsonst editiert, als Du dort irgend einen „Schmarrn“ über mich losgelassen hast.

          Der Elmar handhabt euch Femis schon richtig. 40 Jahre Schonzeit sind schließlich genug!

          Überhaupt die Art, wie Maren zum Beispiel hier mit mir umspringt (Verfälschungen meines Standpunktes, Beleidigungen, Grenzüberschreitungen der Marke „Mimimi“), die färbt ziemlich schnell auf einen ab, man passt sich dran an und keilt zurück. Bis man sich selbst nicht mehr wiedererkennt.

          Elmar soll euch ruhig mal den Spiegel vorhalten.

          Und nach Editierung rufen, ist generell daneben. Aber wenn ihr das wollt, dann könntet ihr euch genauso daran stoßen, dass Adrian Birgit Kelle als „dumme Kuh“ bezeichnet.

        • *Nischenblogs wie meiner können das niemals leisten. Meine posts sind zu schwierig.*

          Das liegt daran, dass du viel schlauer und differenzierter bist als wir Gesocks, du bist einfach ein besserer Mensch (Das ist es doch was du hören willst oder?)

          Wenn ich sagen müsste, was mich an den derzeitigen Protagonisten der „Männerrechtsbewegung“ am meisten ankotzt wäre es noch nicht mal die unter- bis superschwellige Frauenfeindlichkeit, es ist diese Attitüde „Mißverstandener, weil superrebellischer Hochintelligenter, der mit einem Blogeintrag die Welt rettet.“

          Alle wollen Häuptlinge sein, jeder hält sich für das nächste große Ding am MRA-Bloghimmel, nicht weil es ihnen um die Sache geht, nein, sie wollen dass alle bewundernd zu ihnen aufschauen.
          Aber im Endeffekt kriegen diese Helden nicht mal ne Scheiß-Petition gedängelt!!! Aber anderen erklären wollen wie Demokratie geht…

        • @elmar
          Mach dir nix draus, Robin lebt in einer Phantasiewelt, in der Amazonen gemeinsam mit den Männern jagen gegangen sind und Maren hat konnte bisher noch kein einziges gutes argument vorbringen.

          Interessanterweise sind diese beiden auch nirgends mehr zu finden, wenn es mal richtig in die tiefe geht.

        • Äh, hallo? Matthias, hast du nicht gelesen, wie er Maren und Stephi als Dummbratzen bezeichnet hat, oder hast du es bewusst überlesen? Da finde ich „Hänschen“ noch freundlich, fast liebevoll. Aber dass du nur siehst, was dir in den Kram passt, ist eh kein Geheimnis.

        • Du, Matthias, glaubst ja auch, dass du allein die Namen anderer Leute verhohnepipeln kannst, bist aber dann sauer, wenn man dasselbe mit deinem macht, weil du zwar keinerlei Problem damit hast, andere Leute zu kritisieren bzw. beleidigen, aber selbst sehr schnell beleidigt bist.

        • @Matthias @imion

          Danke, Jungs, von Feministen bin ich deutlich Schlimmeres gewohnt und daß es mit ihnen unkonstruktiv ist, erleben wir ja alle nicht zu ersten Mal.

          Mir tut es eben wirklich um die verlorenen Chancen leid – eine Sache, die unsere Feministinnen wieder mal gar nicht kümmert.

          Ich werde sicher weiter mitlesen, da Christian ja auch immer interessante Sachen ausgräbt, ansonsten lohnt sich mein Einsatz hier aber eher nicht so.

          Kleine Ankündigung in eigener Sache noch: Eine der Diskussionen hier hat mich auf die Idee gebracht, Prostitutionsverhältnisse zu untersuchen: Ich habe Männer gefunden, die oft bei Prositutierten waren und erzählen wollen, was sie da erlebt haben, und ich habe Prostituierte gefunden, die mir Fragen nach ihrem Arbeitsalltag und nach ihrer Art, Männer an sich zu binden, beantworten wollen.

          Im Moment sieht es so aus, als würden die Berichte zueinander passen, was eine gewisse Glaubwürdigkeit erzeugt. Das Interessante darin ist, daß dadurch Licht darauf geworfen wird, wie das Zusammenleben vieler Männer mit ihren Frauen vermutlich aussieht.

          Die nächsten 2 Wochen sind mit Konferenzen zugeparkt, aber danach bringe ich das Zeug online. 🙂

        • @elmar
          Super, sag bescheid, wenn es soweit. ist. Bisher halte ich Prostitution für eine der grössten Ausbeutungen am Männlichen Geschlecht. Bin mal gespannt.

        • @imion

          „Bisher halte ich Prostitution für eine der grössten Ausbeutungen am Männlichen Geschlecht. Bin mal gespannt.“

          Ich wäre vor dieser Sache gar nicht auf diese Idee gekommen, aber nach den ersten Interviews würde ich sagen: Es gibt eine Lesart, in der genau das der Fall ist – obwohl man ja eigentlich denken sollte, daß die Männer selbst dran schuld sind – warum bleiben sie nicht weg? Aber ….. es ist doch komplizierter.

        • »Matthias, hast du nicht gelesen, wie er …«

          Ja, er hat „Jehova“ gesagt. Und wenn du nicht vollkommen schmerzfrei bist, dann hast du über unsere Wunderfräuleins auch schon das gleiche gedacht.

        • »… Prostitution für eine der grössten Ausbeutungen am Männlichen Geschlecht«

          Seit der Abschaffung der Galeerensklaven, ist die größte Ausbeutung des männlichen Geschlechts unangefochten die Ehe. Gefolgt von Riesterrente, gesetzlicher Rente und gesetzlicher Krankenversicherung.

          Gute Prostitutierte sind nicht billig, aber sie haben klare Kostenstrukturen mit Obergrenzen und wenn sie ihr Geld nicht wert sind, buchst du nächstes Mal einfach eine andere.

          Natürlich ist es billiger Fünf-gegen-Willie zu spielen, aber …

        • @belattor
          Sex gegen Geld ist immer ausbeutung desjenigen, der bezahlen muss, da hiflt es auch nicht, eine andere zu buchen. Darunter fällt natürlich auch die Versorgerehe.

        • @ Elmar

          „Stimmt – Rexi hatte ich vergessen“

          Macht nix – die kann man auch vergessen! Ich bin jedenfalls gespannt auf Deine Analyse über die horizontale Welt.

          „Äh, hallo? Matthias, hast du nicht gelesen, wie er Maren und Stephi als Dummbratzen bezeichnet hat, oder hast du es bewusst überlesen?“

          Nein nein, ich habe es gelesen. Nach alledem, wie Maren & Stephi mit mir hier umgesprungen sind, kann ich ihm da nur beipflichten. Es sind auch meiner Meinung nach beide Dummbratzen, ist genau die richtige Bezeichnung für solche Leute. Bei Maren ist es meiner Überzeugung nach kaum zu glauben, dass sie das Abitur bekommen hat. Aber ich weiß noch, wie damals ein Prof. auf der Uni darüber klagte, dass das Abitur „heutzutage nichts mehr wert“ sei.

          Einmal hat sie sogar ihr Bio-Schulbuch hier als Quelle angegeben…

          „Da finde ich “Hänschen” noch freundlich, fast liebevoll.“

          Um das „Hänschen“ alleine ging es mir nicht. Da stand ja noch was anderes „nettes“ bei.

          „Aber dass du nur siehst, was dir in den Kram passt, ist eh kein Geheimnis.“

          Ich sehe alles. Auch das, was mir nicht gefällt. Ihr seht nur, was euch in den Kram passt.

          „Du, Matthias, glaubst ja auch, dass du allein die Namen anderer Leute verhohnepipeln kannst, bist aber dann sauer, wenn man dasselbe mit deinem macht, weil du zwar keinerlei Problem damit hast, andere Leute zu kritisieren bzw. beleidigen, aber selbst sehr schnell beleidigt bist.“

          Es kommt ja auch auf das WIE an. Dich als „Tyrannosaurus rex“ zu bezeichnen, finde ich ziemlich harmlos im Vergleich dazu, mich als „Frauenfeind“ oder jetzt sogar als „homophob“ einzustufen.

          Von euch Fräuleins (von euch hier und allgemein) kommt zu viel *Ratsch* & *Fauch*, und zu wenig *Miauuu* & *Schnurrr“ – und genau das wird die Geburtenrate weiter senken. (HA HA HA HA HA)

          Ich werde übrigens noch häufiger „Jehova“ sagen. Wir haben schließlich Glaubensfreiheit!!!

        • Oh shit, vor

          „“Äh, hallo? Matthias, hast du nicht gelesen, wie er Maren und Stephi als Dummbratzen bezeichnet hat, oder hast du es bewusst überlesen?”“

          sollte natürlich noch @ Tyranno…ähm ich meine natürlich @ rexilein stehen!

        • @Matthias:

          „Merkst Du eigentlich noch, wie primitiv das ist, was Du von Dir gibst? Stadtfuchs hatte Dich neulich nicht umsonst editiert, als Du dort irgend einen “Schmarrn” über mich losgelassen hast.“

          Ich glaube, an zensierter Stelle schrieb ich sowas wie „…dass ich nie so tief sinken kann wie du“. Bin mir aber nicht mehr so sicher. Jedenfalls etwas in die Richtung.

          Du schreibst ja selbst, dass du nur so aggressiv wirst wie du eben bist, weil man dich schon sooo oft voll fies angegangen hat. Tja, ich kann das auch umdrehen: Ich schreibe sowas nur, weil du ein dummes Arschloch bist, das sich über Menschen mit nicht-so-cooler Vergangenheit lustig macht, unter dem Deckmantel des angeblichen Verständnisses.

          Das war ein Geschenk für dich – in Zukunft kannst du in jedem Beitrag drüber jaulen, dass ich dich Arschloch genannt habe.

          @Rex:

          „Da finde ich “Hänschen” noch freundlich, fast liebevoll.“

          In dem Moment, wo ich auf „absenden“ drückte, wollte ich das eigentlich noch in „Luftpumpe“ ändern. Weiß nicht, ob das auch in Hochdeutsch ein gebräuchlicher Ausdruck für solche Menschen ist. Wäre jedenfalls passender gewesen, aber naja.

        • @Matthias:
          In der Gruppe bist du stark, nicht wahr? Wenn dir von ein paar ähnlich gesinnten Buddies beigepflichtet wird, dann fällt es dir gleich viel leichter, auch Dreck vom Stapel zu lassen, den du nicht relativierst.
          Naja. Wie du meinst. Es ist mir eigentlich auch egal, wie du mich nennst, und dass du meinst, man könne mich vergessen, denn auf dein Urteil bin ich nicht angewiesen.
          Aber man sollte, wenn man so austeilt wie du oder auch elmar, auch einstecken können, aber damit hattest du schon immer Schwierigkeiten, seit du hier mitschreibst. Beleidigungen wie in deinem vorletzten Beitrag, die derartig unter die Gürtellinie gehen, sind einfach nur widerlich und bösartig 😉 Dazu kommt noch, dass ihr das männliche Geschlecht immer als das nüchternere, sachlichere bezeichnet. Wenn ich mir den verbalen Dünnschiss, den ihr hier verbrecht, durchlese, kann ich darüber nur lachen.

        • @imion

          »Sex gegen Geld ist immer ausbeutung desjenigen, der bezahlen muss«

          Das bestreite ich ja gar nicht. Ich sage nur, dass dieses Problem im Falle der Prostitution vergleichsweise klein ist. Leistung und Gegenleistung sind bekannt und die Vertragsbeziehung ist kurz d.h. es ergeben sich keine langfristigen Verpflichtungen.
          Anders als bei der Ehe, wo immer das Damoklesschwert der (angeblich gekippten) lebenslangen Lebensstandardgarantie über dem Mann schwebt.

          »da hiflt es auch nicht, eine andere zu buchen.«

          Es hilft aber ungemein dabei, für sein Geld die optimale Leistung zu erhalten.

        • @ rexi

          Guck Dir nur einmal das hier an:

          Ich schreibe:

          „*Homosexuelle sind für mich weder Perverse, noch Untermenschen. Und klar, es ist menschlich verständlich, dass man nach solchen Anfeindungen am Rad dreht. Trotzdem: Du weißt, dass ich nicht so bin. Mir gefällt aber die demokratische Kultur rund um dieses Thema nicht. Man darf bald gar nichts mehr dazu sagen.*“

          Maren antwortet:

          “Ich hab nix gegen Schwule, aber man wird ja wohl noch mal sagen dürfen wie scheiße die sind!!! Demokratie!”

          …und unterstellt mir damit, dass ich so denke.

          Wenn ich so mit einer von euch hier umgehen würde, wärst Du sofort dagegen. Wenn es mit mir gemacht wird, ist es natürlich was anderes. Ich bin ja schließlich ein Feind, nicht wahr?

          „In der Gruppe bist du stark, nicht wahr? Wenn dir von ein paar ähnlich gesinnten Buddies beigepflichtet wird, dann fällt es dir gleich viel leichter, auch Dreck vom Stapel zu lassen, den du nicht relativierst.“

          Nee, ich bin auch und gerade alleine stark. Und diese Art, mit mir zu reden, ist ziemlich unterirdisch. So reden Menschen meiner Erfahrung nach über Neonazis, so wie Du hier über mich schreibst.

          „Naja. Wie du meinst. Es ist mir eigentlich auch egal, wie du mich nennst, und dass du meinst, man könne mich vergessen, denn auf dein Urteil bin ich nicht angewiesen.“

          Ich auf Deines acht nicht.

          „Aber man sollte, wenn man so austeilt wie du oder auch elmar, auch einstecken können, aber damit hattest du schon immer Schwierigkeiten, seit du hier mitschreibst.“

          Ich habe hier mit dem Austeilen nicht angefangen.

          „Beleidigungen wie in deinem vorletzten Beitrag, die derartig unter die Gürtellinie gehen, sind einfach nur widerlich und bösartig ;)“

          Wenn es gegen mich richtig bösartig und widerlich unterhalb der Gürtellinie geht, machst Du nichts gegen und hast noch nie was gegen gemacht. Du bist eben selbstgerecht.

          „Dazu kommt noch, dass ihr das männliche Geschlecht immer als das nüchternere, sachlichere bezeichnet. Wenn ich mir den verbalen Dünnschiss, den ihr hier verbrecht, durchlese, kann ich darüber nur lachen.“

          Den verbalen Dünnschiss… Ja, das ist eure Wortwahl, euer Niveau. Mit so einer Wortwahl fang ich so leicht nicht an. Da muss man oder ehr frau sich schon anstrengen. Aber das kriegt ihr ja ziemlich schnell hin.

        • @Matthias
          *…und unterstellt mir damit, dass ich so denke.*

          Ja, du SAGST immer wieder, dass du nix gegen Schwule hast. Aber deine anderen Aussagen, wie z.B. zum Kindeswohl, wie du die rechtliche Gleichstellung Homosexueller kritisierst, sie im Prinzip für das Aussterben Deutschlands verantwortlich machst und generell Schwulen rätst, doch nicht so´n Radau zu machen, sie könnten ja Heteros gegen sich aufbringen, widersprechen dem.

        • @ Robin

          „Du schreibst ja selbst, dass du nur so aggressiv wirst wie du eben bist, weil man dich schon sooo oft voll fies angegangen hat. Tja, ich kann das auch umdrehen: Ich schreibe sowas nur, weil du ein dummes Arschloch bist, das sich über Menschen mit nicht-so-cooler Vergangenheit lustig macht, unter dem Deckmantel des angeblichen Verständnisses.“

          Das ist mal wieder eine Unterstellung von Dir. Ich habe mich nicht über Dich lustig gemacht.

          Ich hatte beim Stadtfuchs (vgl. http://stadtfuchsensbau.wordpress.com/2013/05/05/mannerrechtliche-stromungen/#comments) das hier geschrieben:

          „Robin versteht bei mir wirklich vieles gar nicht und will es offenbar nicht verstehen. Sie ist halt ein ziemlich verletzter Mensch und hat laut eigenen Angaben schlimme Erfahrungen in Familie und Job hinter sich. Im letzteren schlägt sie sich in der Gastronomie mit alkoholisierten Männern rum, die am Automaten Glücksspiel betreiben, sich nicht benehmen können, aufdringlich werden usw. – sie ist daher wohl ziemlich “durchgeladen”. Aber ich habe mit solchen Leuten überhaupt nichts zu tun.“

          Das war rein descriptiv gemeint. Das ist doch kein sich lustig machen!

          „Das war ein Geschenk für dich – in Zukunft kannst du in jedem Beitrag drüber jaulen, dass ich dich Arschloch genannt habe.“

          Man beachte auch hier Niveau und Wortwahl einer Frau, die sich selbst als „Feministin“ bezeichnet.

          Aber zeigt hier nur euer wahres Ich. Je mehr Menschen Robin, Maren und co. hier kennen lernen, umso eher sind wir den Feminismus wieder los.

        • *“Robin versteht bei mir wirklich vieles gar nicht und will es offenbar nicht verstehen. Sie ist halt ein ziemlich verletzter Mensch und hat laut eigenen Angaben schlimme Erfahrungen in Familie und Job hinter sich. Im letzteren schlägt sie sich in der Gastronomie mit alkoholisierten Männern rum, die am Automaten Glücksspiel betreiben, sich nicht benehmen können, aufdringlich werden usw. – sie ist daher wohl ziemlich “durchgeladen”. Aber ich habe mit solchen Leuten überhaupt nichts zu tun.”
          Das war rein descriptiv gemeint. Das ist doch kein sich lustig machen!*

          Matthias, (editiert: Bitte höflich bleiben)

          Du selbst brüllst bei jeder (echten oder eingebildeten) Kritik „Diffamierung!“ und wie garstig alle zu dir seien und rufst die Erzfeindschaft aus als wäre der andere ein Zeichentrickbösewicht, aber sowas ist ok und auf keinen Fall böse gemeint?
          Ich fass es nicht…

        • @ Christian und @ Alle über diese Maren

          „Ja, du SAGST immer wieder, dass du nix gegen Schwule hast.“

          Wie sehr habe ich das hier am Anfang immer wieder deutlich gemacht. Interessiert gar nicht.

          „Aber deine anderen Aussagen, wie z.B. zum Kindeswohl, wie du die rechtliche Gleichstellung Homosexueller kritisierst,“

          Ich kritisiere sie in einem einzigen Punkt, hinsichtlich des Adoptionsrechts.

          „sie im Prinzip für das Aussterben Deutschlands verantwortlich machst“

          Das mache ich nirgendwo. Ich habe den Staat dafür kritisiert, wie er die Prioritäten setzt, nicht Homos für gesellschaftliche Entwicklungen verantwortlich gemacht.

          „und generell Schwulen rätst, doch nicht so´n Radau zu machen, sie könnten ja Heteros gegen sich aufbringen, widersprechen dem.“

          Hab ich so auch nicht gesagt.

          Lieber Christian, ich habe an Dich die bescheidene Bitte, dafür zu sorgen, dass mich diese Frau hier nicht weiter mit Dreck beschmeißen kann. Diese Frau gibt mich verfälscht wieder, seitdem ich sie kenne. Sie interpretiert mich schlechtsmöglich und wird beleidigend. Wann habe ich das mal gemacht? Und dann auf dem Niveau? Was sie hier macht, würde sie von der anderen Seite auf ihrem eigenen Blog nicht mal zu einem Hunderstel dulden.

          Männer editierst Du dagegen oft wenigen wesentlich harmloseren Äußerungen.

          Ich will mich der Feministinnen-Schutzreservat-Diagnose von „Frauenhaus“ nicht anschließen. Aber tue Dir selbst den Gefallen, dass Dein Blog nicht wirklich noch zu sowas in der Art verkommt.

          Oder editiere die ganzen feministischen Ausfälle, auch von Robin die mit dem „dummen Arschloch“ nicht, lass dann aber auch alles stehen, was maskulistisch denkende Männer von sich geben, und vom Härtegrad nicht schlimmer als das ist.

          Feministinnen wollen immer Gleichberechtigung bzw. behaupten dies – ich finde, wir sollten es auch in dieser Hinsicht haben.

        • @ Christian

          „Ich will mich der Feministinnen-Schutzreservat-Diagnose von “Frauenhaus” anschließen. “

          sollte heißen

          „Ich will mich der Feministinnen-Schutzreservat-Diagnose von “Frauenhaus” NICHT anschließen.“

          Sorry!

        • @ Christian

          (editiert: Zitat eines editierten Textes).“

          Mein Vorschlag an Dich: Sperr diese Frau einfach. Sie bereichert meiner Meinung nach diesen Blog nicht, sondern zieht ihn in den Dreck.

          Oder wart mal, tu es nicht: Sie dokumentiert hervorragend, wie wenig sich anständige Leute mit Feministinnen auseinandersetzen können.

          Eine gute Idee wäre auch, über Maren eine Abstimmung zu machen, ob sie gesperrt gehört.

          Oder schreib doch mal einen heiteren Hauptartikel über sie, und gehe sie mal genauso ad personam an wie sie es selbst hier immer mit anderen Menschen tut.

          Aber dulde bitte diese Art nicht weiter. Den Elmar hattest Du neulich wegen was viel Harmloseren ermahnt, die Aggressionen runterzuschrauben, als das, was Maren mit mir regelmäßig macht.

        • @ Christian

          „Habe es korrigiert“

          Danke – es ist halt besser, wenn z. B. ich mich hier auf Sachverhalte konzentrieren kann und nicht ständig Angriffe abwehren muss.

          • @Maren

            Achte bitte in Zukunft darauf nicht so aggressiv zu kommentieren. Eine andere Meinung kann man auch einfach inhaltlich angreifen. In biologischen Themen weiß Matthias in der Tat mehr als du, auch wenn ich ansonsten seine relativ konservative Meinung auch nicht teile. Das solltest du schon berücksichtigen.

            Warst es nicht sogar du, die einmal darauf verwiesen hat, dass sie einem Fachmann erst einmal glauben würde?

        • @Christian
          *Eine andere Meinung kann man auch einfach inhaltlich angreifen.*

          Dir ist schon aufgefallen, dass er die „Was sind die alle garstig zu mir“-Strategie nicht nur bei mir fährt?
          Und dass er auch kein Problem hat, wenn einzelne Kommentatoren blöd angemacht werden/er sie blöd anzumachen versucht, solange er sich im Rudel befindet?
          Und dass es meist nicht um biologische bei uns Themen geht?
          Und dass er diese „Das arme Weibchen, ihr ist ja schlimmes passiert, nehmt sie am besten gar nicht ernst“ schon das 2. Mal fährt? Einmal bei mir, einmal bei Robin.

          Und als ich das letzte Mal geguckt habe, war Matthias alles andere als ein Fachmann fürs Zwischenmenschliche.

          (Ok, das war gemein, stimmt aber trotzdem.)

          • @Maren

            „Dir ist schon aufgefallen, dass er die “Was sind die alle garstig zu mir”-Strategie nicht nur bei mir fährt?“

            Das Matthias sich recht schnell angegriffen fühlt mag durchaus sein. Du wirst aber feststellen, dass ich ihm ebenfalls sachlich antworte oder dies zumindest versuche. Das ist aus meiner Sicht immer der beste Wg und vermeidet ein gegenseitiges hochstacheln

        • Lol. Eigentlich finde ich es richtig blöd, dass ich auf Matze überhaupt noch antworte, aber ich schaffe es einfach nicht, mich auf die Finger zu setzen.
          Mein Niveau? Auf mein Niveau gibt er sich nicht herab? Mein Niveau ist es zumindest, nur die Schreibe zu beleidigen, nicht den Schreiber. Er schafft es, oben Maren und Stephi als Dummbratzen zu bezeichnen, nachdem sein Busenfreund Elmar es getan hat, aber er beschwert sich über mein „verbaler Dünnschiss“. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder heulen soll bei so viel Doppelmoral.

        • „Man beachte auch hier Niveau und Wortwahl einer Frau, die sich selbst als “Feministin” bezeichnet.“

          Man freut sich doch immer, wenn ein Geschenk dankend angenommen wird.

          „Das war rein descriptiv gemeint. Das ist doch kein sich lustig machen!“

          Du sprichst mir die Fähigkeit ab, überhaupt noch klar denken zu können (z.B. weil Männer auf meiner Arbeitsstelle GLÜCKSSPIEL betreiben!! Ui!!!).

          Merkste das vielleicht so?:

          ‚Matthias versteht bei mir wirkliches vieles nicht und will es auch nicht verstehen. Er ist halt ein sehr verletzter Mensch und hat laut eigenen Angaben schlimme Erfahrungen mit Beziehungen und Frauen hinter sich. Mit letzteren schlägt er sich mit unhöflichen Nulpen rum, die sich von ihm nur aushalten lassen, sich nicht benehmen können, keine Beziehung mit ihm wollen usw. – er ist daher wohl ziemlich „durchgeladen“. Aber ich habe mit solchen Leuten überhaupt nichts zu tun.‘

          „Sie [Maren] interpretiert mich schlechtsmöglich und wird beleidigend. Wann habe ich das mal gemacht? Und dann auf dem Niveau?“

          Dieses „schlechstmöglich interpretieren“ ist dein Standardvorwurf. Und naaaain, das tust du ja NIE!
          Darf ich dich daran erinnern, was deine erste Reaktion auf meinen Beschneidungsartikel war? „Ich finde ihn gut, falls er denn ehrlich gemeint ist etc.pp.“. Du bist, Verschwörungstheorie olé, davon ausgegangen, dass ich sowas nur schreibe, weil ich den Maskulismus infiltrieren will oder so eine Scheiße!! Meinst du, ich denke monatelang über sowas nach und setze mich am Schluss ca. 12 Stunden (!!) hin, um das wasserdicht, logisch und auch noch halbwegs unterhaltsam zu lesen der Welt zu präsentieren, nur weil ich Maskulisten ÄRGERN will?!
          Aber WIR interpretieren dich immer schlechstmöglich! Alles klar!

        • @ Robin

          „Du sprichst mir die Fähigkeit ab, überhaupt noch klar denken zu können (z.B. weil Männer auf meiner Arbeitsstelle GLÜCKSSPIEL betreiben!! Ui!!!).“

          Nein, ich habe damit nur erklärt, dass Du oft überreagierst.

          Und ja, Du interpretierst mich häufiger auf eine schlechtsmögliche Art als ich Dich.

          Eigentlich will ich hier mit Dir, Rexi oder gar Maren gar nicht diskutieren.

          Ihr zeigt alle drei, dass man mit euch nicht diskutieren kann. Aber für Feministinnen und generell für politisch radikal eingestellte/ideologisch verblendete Menschen ist das ja bekanntlich nichts ungewöhnliches.

        • „Aber für Feministinnen und generell für politisch radikal eingestellte/ideologisch verblendete Menschen ist das ja bekanntlich nichts ungewöhnliches.“

          Finally – ein wenig Selbsterkenntnis!

  10. Hab mal geguckt, was es in unsere kleinen, hübschen Stadt so an Gender-Forschung gibt, und bin auf folgende Perle gestoßen:

    „In der Biologie gibt es alle Formen von Geschlechtern, auch soziale übrigens, nicht nur biologische – das gibt es nicht nur beim Menschen, sondern auch bei sehr vielen Tieren. Es gibt natürlich Männchen und Weibchen und Fortpflanzung von beiden, das ist aber vergleichsweise selten, das glaubt man gar nicht. Sehr viel häufiger ist asexuelle Vermehrung. Es gibt im Tierreich, im Pflanzenreich sehr sehr viele Zwitter, die auch NUR Zwitter sind. Wo es gar nichts anderes gibt. Und es gibt, was ich ganz interessant finde, durchs Tierreich sich durchziehend die Tendenz, dass Männchen kleiner werden oder seltener, manchmal als Zwergmännchen am Weibchen festgewachsen sind. Es gibt die Extremform, dass Männchen nur noch so ein kleines Stück Gewebelappen sind, die als Parasit irgendwo am Darm des Weibchens wohnen. Also all das gibt es. Und es gab eine sehr schöne Pressemitteilung einer sehr sehr guten Arbeitsgruppe aus der Biologie im Januar diesen Jahres, also hochaktuell, und damit möchte ich schließen, und ich würde mir sehr wünschen, wenn es so eine Ringvorlesung wieder geben würde, vielleicht können wir dann mit den Biologen anfangen, die in dieser Pressemitteilung fragen: Wozu gibt es eigentlich Männchen? [http://www.uni-kiel.de/aktuell/pm/2013/2013-007-maennchen.shtml] Denn sehr viele Arten haben das mittlerweile so, dass die überflüssig sind. Die sind eine evolutionäre Last. Und Bürde. Und wozu gibt es die überhaupt? Und tatsächlich gibt es eine Arbeitsgruppe an der CAU, die sich damit beschäftigt, das finde ich super.“

    So sprach die Gleichstellungsbeauftragte der Kieler Uni in diesem Vortrag im Februar:

    Gender matters! But who cares?
    Videoaufzeichnung mit Kapitelmarken:
    http://fms.rz.uni-kiel.de/gender/wise12rv/050213rv/050213rv.html

    Folie 8 anklicken, da sollte dann zu sehen sein: „Wie ist das denn in der Biologie“

    Die Frau ist eigentlich gar nicht unvernünftig, kommt von der Meeresbiologie her. Hab sie mal angemailt und vorsichtig nachgefragt, was die Besonderheiten all dieser Arten mit der Gleichstellung von Männern und Frauen zu tun haben. Ihre Antwort eher ausweichend: Es wäre ihr nur um ein Überraschungsmoment gegangen, sie wollte einen Diskussionsanstoß geben und auch einen „Wink“, die Naturwissenschaften nicht „außen vor“ zu lassen. Nach heutigen Erkenntnissen verschiedener Forschungsrichtungen ginge sie davon aus, dass geschlechtsspezifische Unterschiede z.T. genetisch determiniert sind, z.T. anerzogen.

    Ich frag mich echt, was manche Gender-Leute so reitet. Wenn das ihre Absicht war, hätte sie es wirklich anders ausdrücken können. Oder meinte sie dem Erwartungsdruck des Publikums folgen zu müssen? Oder gehört es im Genderbereich vielleicht zum guten Ton, dass man etwas sagt, das man selbst nicht glaubt? Ist das bei dieser Blank-Slate-Theorie und dieser Denke von immergleichen Machtstrukturen möglicherweise auch so? Alles gar nicht so ernst gemeint?

    • Noch zur Einordnung: In ihrem Vortrag ging es die ganze Zeit um Gleichberechtigungsfragen an der Uni, wie zur Zeit Professorenstellen besetzt sind usw. Am Schluss dann völlig unvermittelt der Hinweis auf die „evolutionäre Last“ des männlichen Geschlechts.

      • @ Stephan

        Worum es geht?

        Um Männerhass.

        DIE Triebfeder vieler Feminist.I.nnen.

        Grund: Minderwertigkeitsgefühle

        Darum die Bestrafungsfantasien, der Wunsch, das bewunderte, beneidete, gehasste Männliche, dem man doch selbst so gerne zugehörte, möge aus der Welt verschwinden.

        Die ganze Welt ein Safe Space für männerhassende Frauen, die selber gerne die besseren Männer wären und durch das Vorhandensein der Originale immer daran erinnert werden, dass sie es nicht sind.

        Die besseren Frauen wollen sie nicht sein, denn gerade ihre Weiblichkeit, das typisch Weibliche, verleugenen sie, verachten sie.

        Das ist der feuchte Traum dieser Art Feminist.I.nnen, Zitat:

        *Und es gibt, was ich ganz interessant finde, durchs Tierreich sich durchziehend die Tendenz, dass Männchen kleiner werden oder seltener, manchmal als Zwergmännchen am Weibchen festgewachsen sind. Es gibt die Extremform, dass Männchen nur noch so ein kleines Stück Gewebelappen sind, die als Parasit irgendwo am Darm des Weibchens wohnen. Also all das gibt es.

        vielleicht können wir dann mit den Biologen anfangen, die in dieser Pressemitteilung fragen: Wozu gibt es eigentlich Männchen? [http://www.uni-kiel.de/aktuell/pm/2013/2013-007-maennchen.shtml] Denn sehr viele Arten haben das mittlerweile so, dass die überflüssig sind. Die sind eine evolutionäre Last. Und Bürde. Und wozu gibt es die überhaupt? *

        Misandrie suppt aus jedem feministischen Knopfloch, die Misandrie der Pseudomänner, die nicht konkurrenzfähig sind und das auch sehr genau wissen.

        • „Männchen sind für die Fortpflanzung und somit den Fortbestand vieler Arten eigentlich überflüssig.“

          Wow was für ein Unsinn. Weil Männchen überflüßig sind, gibt es sie auch seit milliarden von Jahren bei den weit meisten Arten, Pflanzen wie Tiere. Alle höheren Lebewesen haben Geschlechter, also muss er enorme evolutionäre Aufwand von getrenntgeschlechtlichen Arten einen riesen Vorteil ergeben, ansonsten hätte es sich nicht, oder nur in Ausnahmen so entwickelt.

          Ja, es gibt Arten, welche sich auch ungeschlechtlich fortpflanzen können, aber das ist die Ausnahme bei den geschlechtlichen Arten und hat sich somit auch nicht weiträumig durchgesetzt. Das ist eine ganz normale evolutionäre „Spielart“, welche sich erhalten hat, weil es für bestimmte Arten nützlich war, bzw. eben einfach funktionierte.

          Was ist überhaupt das Männchen? Falsch ist nämlich auch, das Männchen am Y-Chromosom fest zu machen. Das ist Schulbiologie. Bei Vögeln zum Beispiel, haben Weibchen ein W und ein Z-Chromosom und Männchen zwei Z-Chromosome. Das Z-Chromosom ist dabei das weitaus Größere. Bei anderen Arten entscheidet die Anzahl von Geschlechtschromosomen im Verhältnis zu den jeweils anderen über das Geschlecht.
          https://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechtschromosom

          Somit ist übrigens auch die Theorie, dass Männchen irgendwann aussterben würden, weil das Y-Chromosom immer kleiner wird, Unsinn.

          Das Männchen ist somit das Individuum, was bei der Paarung den Samen gibt, während das Weibchen die Eizelle beisteuert. Wie das genau abläuft, ist von der Art abhängig, sogar bei nahe verwandten Arten gibt es große Unterschiede. Bei machen Arten haben Männchen noch andere Aufgaben, bei anderen nicht. Manche Arten überlassen den Männchen die Aufzucht, während das Weibchen das Weite sucht, andere Arten fressen ihre Männchen, um somit die Nachkommen mit Energie zu versorgen bei einigen wird das Weibchen von den Nachkommen dann auch gefressen. Bei sozialen Tierarten haben die Männchen wichtige soziale Aufgaben in der Gruppe übernommen, wie den Schutz der Gruppe, manche werden von Weibchen angeführt, andere von Männchen usw. Das alles in Betracht gezogen, ist der Artikel extrem verkürzt („Männchen sind eigentlich überflüßig“) und wird einem wissenschaftlichen Anspruch nicht gerecht. Ich habe jetzt das englische Original nicht gelesen, kann darüber also keine Angaben machen, sondern nur über die Kurzfassung, welche was weiß ich mit diesem Larifari ausdrücken wollte. Jedenfalls hat die Natur sich bisschen mehr ausgedacht. Vollkommen Ideologiefrei natürlich, denn überleben tut nur das, was funktioniert. Die Natur ist meistens vielfältiger und zweitens als man denkt.

          Übrigens, weil die Genderstudies ja so gerne von „konstruierten Eigenschaften“ labern: Die Tradition, bei ungeschlechtlichen Fortplfanzungsarten von Mutter- und Tochterzelle zu sprechen, die ist konstruiert, da es genau genommen bei ungeschlechtlicher Fortpflanzung auch keine Weibchen gibt. Das Weibliche ist zusammen mit dem Männlichen entstanden, ohne Männchen keine Weibchen. Somit ist auch das Weibchen überflüssig, und ein wissenschaftlich neutraler Artikel hätte besser gefragt „ist das Geschlecht überflüssig?“

    • „Hab mal geguckt, was es in unsere kleinen, hübschen Stadt so an Gender-Forschung gibt, und bin auf folgende Perle gestoßen:”

      OMG ist das schlecht. Ich hoffe sehr, dass die da irgendwas übertreiben wollte. Aber ich finds mehr als bedenklich, was da für Unsinn behauptet wird; fängt ja damit schon an, dass da asexuelle Fortfplanzung mit zwittriger Fortpflanzung gleichgestellt wird.

      • Ich vermute mal ganz vage, dass sie nach ihrem etwas ernüchternden Vortrag ein paar Lacher und freudestrahlende Gesichter haben wollte. War ja der Abschluss der vorausgegangenen Ringvorlesung. Ein paar dieser anderen Vorträge hab ich mir auch reingezogen. Bisher alles etwas skurril.

    • Und es gibt, was ich ganz interessant finde, durchs Tierreich sich durchziehend die Tendenz, dass Männchen kleiner werden oder seltener, manchmal als Zwergmännchen am Weibchen festgewachsen sind. Es gibt die Extremform, dass Männchen nur noch so ein kleines Stück Gewebelappen sind, die als Parasit irgendwo am Darm des Weibchens wohnen.

      Aha. Das missing link wurde gefunden! Das ist endlich mal eine plausible biologische Erklärung für den evolutionären Ursprung der Spezies „profeministischer Mann“.

    • Erst dachte ich beim Lesen, da berichtet eine Schülerin von einem Schnuppertag an einem Institut, die es mit dem Verstehen von Zusammenhängen nicht so hat.
      So hat eine erwachsene Frau geredet? Die hat auf den Sendung-mit-der-Maus-Modus geschaltet?

      Reden die an der Uni inzwischen alle so infantil? Oder nur wenn es um Gender und Biologie geht?

        • @ Stephan

          *Meine Mitschriften sind immer etwas infantil.*

          Bist eben ein von der Evolution bald überflüssig gemachtes Männchen.

          Mach Dir nichts draus.

          Mir geht’s ja auch so.

          Beine hochlegen, der neuen Herrinnenrasse nicht im Wege stehen, die machen lassen.

          Mal sehen, was die leisten können.

          Ich habe zwar eine dunkle Ahnung, bin allerdings auch Pessimist.

          Schaue ich mir den Ablauf der menschlichen Geschichte an, denke ich, durchaus zu Recht.

          „Beam me up, Scotty!“

        • @roslin

          Du bist Pessimist.

          Das wird alles ganz unglaublich toll.

          Für mich Steinzeitmacho wird das allerdings zusehends demütigender, so wie unsere Frauen durchstarten, überfliegen, sich ihren Teil des Himmels erobern und auch ein immer ..hüstel.. gewichtigeres Wörtchen mitreden.

          Das kränkt mein Ego zu sehr und beleidigt mein ästhetisches Empfinden.
          Ich kann es halt nicht ertragen die Wahrheit gesagt zu bekommen und kann unsere Amazonen, Wallküren und Rubensschönheiten nicht wertschätzen.

          Mich plagen Fluchtphantasien.

        • @ Borat

          Vielleicht hast Du Recht.

          Rette sich wer kann. China hat jetzt eh den schnellsten Supercomputer der Welt entwickelt, doppelt so schnell wie sein US-amerikanisches Pendant.

          Wer hätte das vor 10, 15, 20 Jahren für möglich gehalten.

          Unsere Pastorentöchter mit ihrer Pastoralmacht werden uns weit hinter das Schnabeltier (s. Stephans Link unten) zurückwerfen.

          Na ja, was soll’s.

          „Von mir aus hätten wir Mollusken bleiben können.“

        • @alexander
          Wundert mich nicht. Im Asiatischen Raum gehen auch nicht so viele Ressourcen dabei drauf, die Weibchen mit durchzufüttern. dort sind die Frauen wirklich emanzipiert und leisten etwas, beispiele wie die meisten selfmade Millionärinnen oder eine Kampfkunstlinie belegen das sehr eindrucksvoll.

        • Hab mal reingehört. Nö, das ist nicht von dir eingetragen, eine gewisse geistige Schlichtheit im Denken und im Stil ist im Original.
          (“ … eine sehr schöne PM einer sehr guten Arbeitsgruppe …, bedanke mich für die schöne RVL … „)
          Hast es also gut getroffen ;-).

      • Ganz informativ ist dieser Vortrag der Ringvorlesung.

        Dr. Ina Hunecke: Entstehung und Umsetzung des Prostitutionsgesetzes

        In der letzten Folie (57:00 min) kritisiert sie das schwedische Modell der Freierbestrafung.
        – Zielstellung war nicht die Verbesserung der Lage der Prostituierten
        – Nachweis der Prostitution offenbar schwierig, da Geldzahlung bewiesen werden muss
        – dashalb kaum Verurteilungen
        – Umgehen des Strafverfahrens durch Zahlung einer Verwaltungsstrafe
        – konstenintensiv
        – Prostitution im Untergrund, was es für die Prostituierten riskanter macht
        – weniger Hinweise an die Polizei durch Freier, da sich Freier nicht selbst belasten wollen

        • Stimmt schon, wenn man Prostitution verhindern möchte, dann muss man die die Prostituierten bestrafen, immerhin bieten diese das an. das die Freier bestraft werden ist allein der tatsache geschuldet, das Männer und ihre Sexualität Dämonisiert werden sollen.

        • @Stephan Fleischhauer (((„Nachweis der Prostitution offenbar schwierig, da Geldzahlung bewiesen werden muss“)))

          Irgendwo habe ich mal den schönen Satz aufgeschnappt, dass die schwedische Polizei just in dem Moment das Etablissement stürmen muss, wenn die Hose unten und das Portemonnaie auf ist.

          Hahaha.

      • @ Stephan

        Kannste mal sehen, was evolutionärer Fortschritt ist: Entfernt man einem Mann das Gehirn, wird er bloß zum Ally.

  11. Best of Matthias,
    dem ewigen OPFA von Schwulenlobbys und FeminisTiNNen, ständig ungerecht behandelt, ständig wird er provoziert und muss Bösartigkeiten aushalten. Helft ihm! So kann das nicht weitergehen!:

    „Dennoch verhöhnt und provoziert er mich immer wieder, obwohl ich ihm nichts getan habe
    ————-
    Es ist interessant, dass Du hier sofort pauschal zum Adrian hälst. Und das nach der Art und Weise, wie er mich hier nicht zum ersten Mal angegangen ist. Was bin ich auf den schon zugegangen – es nützt bei ihm nichts. Er ist ziemlich verbort – als Betreiber eines Schwulenblogs schadet er meines Erachtens damit sogar dem Ansehen Homosexueller, wenn auch ungewollt.
    ——–
    Ich bin für Dich “ärgerlich”, die Art, wie er mit mir hier umspringt aber stört Dich offenbar nicht. Selbst wenn er es so weit treibt wie jetzt.
    ——-
    Und wie findest Du die Art, wie er mich hier angeht? Kannst Du bestreiten, dass er angefangen hat?
    ——-
    Aber zeichnet ihr nur euer Pauschal-Zerrbild vom erzkonservativen Antifeministen.
    ———–
    Ein wirklich bösartiger Diskussionstil.
    ——–
    Mit dem Satz meinst Du mich und machst Dich über mich lustig.
    ———-
    Die Political Correctness schützt euch, nicht uns
    ———-
    Man darf bald gar nichts mehr dazu sagen.
    ———
    „Ihr könnte es doch. Bloß halt eben nicht genug. Nach dem ersten Kind hört ihr meistens auf.”
    Was maßgeblich am Feminismus liegt. „
    ———

    …und obwohl er das alles ertragen muss bleibt er stets sachlich, gelassen und problemlösungsoriert:

    „Und auf dem Gebiet bist Du ziemlich ignorant.
    ————-
    Doch, wenn hasserfüllte Radikalinskis etwas mit der Brechstange durchsetzen wollen, werde ich skeptisch.
    ————

    Ich sehe: Mit Dir kann man nicht diskutieren.
    ——————-
    Diese Art und Weise, mehr noch die von Maren und Zara, erinnert mich an das, was ich gerade beim Arne gelesen habe:
    http://www.genderama.blogspot.de/2013/06/indymedia-sexismus-und-die-linke-szene.html
    —————–
    Platter und dümmer kann man kaum noch argumentieren.

    ————-
    Provozierend, platt und doof ist Deine Argumentation.
    ————-
    Eine Drohung, was? Eine Kampfansage. Du schadest mit dieser Art zu diskutieren Deinem Anliegen und auch dem Ansehen von Homosexuellen allgemein.
    ———-
    Ich antworte jetzt auf so einen niveaulosen, provokativen und unnötig konfrontativen Schrott nicht mehr.
    ———-
    Du kannst Dir also jetzt Deine Fingernägel pfeilen. Ist besser, als mich hier mit Dreck zu beschmeißen, wie ich es mit Dir noch nie gemacht habe.
    ———
    Das ist Schwachsinn
    ——
    Perfider und absurder geht es nicht mehr.
    ———–
    Merkst Du eigentlich noch, wie primitiv das ist, was Du von Dir gibst?
    ————–
    Der Elmar handhabt euch Femis schon richtig. 40 Jahre Schonzeit sind schließlich genug!
    ————
    Wenn Du das so siehst, dann ist Dir aus meiner Sicht nicht mehr zu helfen.
    ——–
    Duckmäuser und Opportunisten züchtet ihr Feministinnen heran, Du auch. Ihr reagiert so auf andere Meinungen, dass es jeden und jede abschreckt davon, sich zu dem Thema überhaupt noch zu äußern.“

    ——

    Ihr seht die Unterdrückung muss beendet werden! Viva la resistance! Er will doch für Homosexuelle nur das Beste! Auch für die Kinder! Sollen die in Heimen aufwachsen, ohne richtige Bezugspersonen, ohne Liebe, es ist für die Kinder!

    • Kaum fassbar, dass Zara wirklich glaubt, es mir damit gegeben zu haben.

      Der Gipfel dann:

      „Er will doch für Homosexuelle nur das Beste! Auch für die Kinder! Sollen die in Heimen aufwachsen, ohne richtige Bezugspersonen, ohne Liebe, es ist für die Kinder!“

      Ich hatte oben doch betont, dass ich vor allem deshalb eher gegen das Adoptionsrecht von Homo-Paaren bin, weil es mehr zur Adoptions bereite/geeignete Hetero-Paare gibt als Kinder, die zur Adoption freigegeben werden.

      Jetzt kommt diese Frau hier wirklich mit Kinderheimen an.

      Und interpretiert in das, was ich geschrieben habe, kurzerhand rein, ich würde, wenn ich die Wahl hätte, ein Waisenkind einem Homo-Paar zu überlassen oder es in ein Heim zu stecken, AUTOMATISCH das Heim wählen. Dabei weiß sie gar nicht, wie ich in so einem Fall entscheiden würde.

    • Best of Matthias,
      dem ewigen OPFA von Schwulenlobbys und FeminisTiNNen, ständig ungerecht behandelt, ständig wird er provoziert und muss Bösartigkeiten aushalten. Helft ihm! So kann das nicht weitergehen!:

      Etwas mehr als plumpe Polemik ist nicht drin? Ich nehme zur Kenntnis, dass Du auf der richtigen Seite stehst, und wer-hier-nicht-li-be-ral-ist-den-wer-den-wir-aus-lö-schen-und-wenn-ich-da-zu-auch-die-gan-ze-Welt-mit-in-den-un-ter-gang-reis-sen-muss!!

      Tja. Manche begreifen es nie.

  12. @Matthias:

    „Ich hatte oben doch betont, dass ich vor allem deshalb eher gegen das Adoptionsrecht von Homo-Paaren bin, weil es mehr zur Adoptions bereite/geeignete Hetero-Paare gibt als Kinder, die zur Adoption freigegeben werden. “
    ———–
    Dann bist du also dafür, dass Homosexuelle Kinder aus dem Ausland adoptieren dürfen?

    @Peter:

    „Etwas mehr als plumpe Polemik ist nicht drin? Ich nehme zur Kenntnis, dass Du auf der richtigen Seite stehst, und wer-hier-nicht-li-be-ral-ist-den-wer-den-wir-aus-lö-schen-und-wenn-ich-da-zu-auch-die-gan-ze-Welt-mit-in-den-un-ter-gang-reis-sen-muss!!“
    —–
    Das ist natürlich keine Polemik

    • „Dann bist du also dafür, dass Homosexuelle Kinder aus dem Ausland adoptieren dürfen?“

      Weiß nicht recht. Aber Du kannst Dich ja dafür einsetzen, dass Homosexuelle massenhaft Kinder aus dem Ausland, am besten aus der dritten Welt adoptieren, um A die Homo-Adoption mit allen Mitteln zu legitimieren und um B soziale Probleme, die durch die sinkende Geburtenrate verursacht werden, bloß nicht durch eine Stärkung von Ehe und Familie und um Himmels Willen nicht durch eine Überwindung typischer und etablierter Formen des Feminismus beheben zu müssen.

      • @matthias
        Dann wäre es für dich ordnung, das Homosexuelle Paare Kinder adoptieren, wenn die schäden durch den feminismus behogen sind?

        • @ imion

          Weiß nicht recht. Das Thema „Homo-Adoption“ hat für mich keine Priorität, ich bin nicht besonders vehement dagegen.

          Nur: Es ist ein Musterbeispiel dafür, wie unser Staat Prioritäten setzt und wie verbissen und intolerant Diskussionen über solche gesellschaftspolitische Themen verlaufen.

          Es werden eh nur sehr wenige Homos sein, die jemals Kinder adoptieren werden. Eine Minderheit von einer Minderheit. Allein deshalb schon kann das Thema nicht sooooo wichtig sein. Aber unser Staat nimmt es unheimlich wichtig. Und es ist hierbei wirklich unheimlich, wie wenig der Staat die Jungenkrise im Bildungssystem und den demographischen Niedergang wichtig nimmt, und unsere Entwicklung hin zur Single-Gesellschaft. .

        • „Es werden eh nur sehr wenige Homos sein, die jemals Kinder adoptieren werden.“

          Man wird sehen. Das ist ein Entwicklungsprozess, der natürlich einhergeht mit gesellschaftlicher Anerkennung, und der Aufwertung und Rechtssicherheit von homosexuellen Partnerschaften.

          Aber Du hast natürlich recht. Die meisten Kinder wird man woanders herbekommen, als durch Adoption.

        • @matthias
          Gut, auf der einen Seite geb ich dir recht, was die Hetero Familie und Väterrecht im besonderen angeht. Aber auf der anderen Seite musst du auch anerkennen, wie lange schon Schwule kämpfen, für alles. Ich meine, man muss sich mal vorstellen, das die Liebe zwischen zwei Männern mal verboten war. gott, wie assozial ist das denn.

          Und genauso auch das Adoptionsrecht, sie kämpfen ja schon ewig dafür, und nun kommt es mal auf die Tagesordnung.

        • Im Übrigen Matthias, ist es etwas schäbig, der Homo-Bewegung vorzuwerfen, man würde „uns“ so viel Aufmerksamkeit schenken. Ist das „unsere“ Schuld? Nein, wohl eher „unser“ Verdienst. „Unsere“ PR ist einfach gut. Vielleicht bekommt die Männerbewegung das ja auch noch hin.

        • @Adrian: „Nein, wohl eher “unser” Verdienst. “Unsere” PR ist einfach gut. Vielleicht bekommt die Männerbewegung das ja auch noch hin.“

          Rück raus mit dem Geheimnis. Wie habt Ihr das gemacht? Hattet Ihr nen PR-Berater angeheuert? Bestechung?!?

        • @ Adrian

          Das liegt nicht an Eurer „PR“, sondern daran, daß Homo- „Sexualität“ genauso in und progressiv ist wie Gender-Studies und Feminismus.

          Wer ein guter Mensch sein will, biedert sich diesem Zeitgeist an.

          Die Langfrist-Entwickling wird so aussehen, daß Homo-„Sexuelle“ zunächst mehr Kinder adoptieren oder durch natürlichen Sex mit Lesben bekommen werden. Später wird diese Entwicklung wieder zurückgehen und man wird sich mehr der Mißbrauchsthematik stellen.

          Was dich erfreuen wird: Vermutlich wird in diesem und im nächsten Jahrhundert die Homo-„Sexualität“ sich nahe Null entwickeln.

          Homo-„Sexualität“ wird genauso wie der Feminismus aussterben. 😉

        • Dass die Homosexuellenbewegung viel Aufmerksamkeit erfahren hat scheint mir auf der Hand zu liegen, wenn man sich vergegenwärtigt dass Menschen aufgrund ihrer bloßen sexuellen Orientierung eingesperrt wurden.

          Man hat sich eben davon verabschiedet, dem Bürger sein Sexualleben staatlicherseits vorzuschreiben – und dann ist ein §175 StGB eben ein unerträglicher Skandal.

          Am Ende war wohl also weniger die Homosexuellenbewegung für sich alleine erfolgreich, sondern eher im Zusammenspiel mit der sexuellen Revolution.

          Feminismus wiederum scheint mir etwas vielschichtiger zu sein.

          Einerseits war das Hausfrauenmodell – gerade auch seitens der Männer, die den Tausch „Sex nur gegen lebenslange Versorgungsleistung“ immer weniger bereit waren zu akzeptieren – nicht mehr besonders beliebt, andererseits hatte die Industriegesellschaft durch die Trennung von Häuslicher und Wirtschaftlicher Sphäre ohnehin schon immer ein Problem mit Frauen.

          Was aber imo hinzu kam war eine teils große Verunsicherung durch die sexuelle Revolution, was dann zwar gleichermaßen unter Feminismus firmierte, aber eben gerade eine Rückbesinnung auf traditionelle Weiblichkeit war (-> die exzessive Obsession mit sexuellen Dämon „Mann“; Dworkin, Schwarzer et al)

          Man war wohl mit den neuen sexuellen Freiheiten etwas überfordert.
          (Ebenso wie so manch ein Commander der Starfleet nicht damit zurecht kommt, dass manche Männer einfach mit anderen Männern in die Kiste steigen)

          Wo bleibt da die Sicherheit, zu den „richtigen“ und „gesunden“ zu gehören, indem man autoritär verordneten Lebensentwürfen folgt?

          Das ist ja der Witz beim Feminismus: Er ist erfolgreich weil er sich „neues“ auf die Fahnen schreibt und gleichzeitig Halt durch stark tradierte Weiblichkeit bietet.

        • @ Nick

          (Ebenso wie so manch ein Commander der Starfleet nicht damit zurecht kommt, dass manche Männer einfach mit anderen Männern in die Kiste steigen)

          Erst mal bin ich Captain und kein Commander. Zweitens komme ich damit klar, daß manche Männer mit anderen in eine Kiste hineingehen.

          Wir sind hier sehr progressiv bei der Sternenflotte.

          Im 23. Jahrhundert gibt es allerdings keine Homo-„Sexuellen“ mehr.

        • @ man.in.the.middle
          „Rück raus mit dem Geheimnis. Wie habt Ihr das gemacht? Hattet Ihr nen PR-Berater angeheuert? Bestechung?!?“

          Es war ganz simpel: Das Pochen auf Fairness und Menschlichkeit. Es ist letztendlich unmöglich logisch zu begründen, warum man nicht das gleiche Geschlecht lieben darf.

        • @ Kirk
          „Das liegt nicht an Eurer “PR”, sondern daran, daß Homo- “Sexualität” genauso in und progressiv ist wie Gender-Studies und Feminismus.“

          Ah ja. Und was sind die Gründe dafür, dass es so „in“ und „progressiv“ ist? So eine Einschätzung fällt ja nicht vom Himmel.

          „Wer ein guter Mensch sein will, biedert sich diesem Zeitgeist an.“

          Das erklärt aber nicht, warum man glaubt, ein guter Mensch zu sein, wenn man Homosexualität akzeptiert.

          „Die Langfrist-Entwickling wird so aussehen, daß Homo-”Sexuelle” zunächst mehr Kinder adoptieren oder durch natürlichen Sex mit Lesben bekommen werden.“

          Um ein leibliches Kind zu bekommen, muss ein Schwuler keinen Sex mit einer Lesbe haben. Soll ich Dir en detail erklären, was es da für eine Alternative gibt?

          „Später wird diese Entwicklung wieder zurückgehen und man wird sich mehr der Mißbrauchsthematik stellen.“

          Auf welcher Grundlage?

          „Was dich erfreuen wird: Vermutlich wird in diesem und im nächsten Jahrhundert die Homo-”Sexualität” sich nahe Null entwickeln.“

          Ich glaube perönlich nicht, dass das für irgendjemand ein Grund zur Freude sein sollte. Welch eintönige Welt wäre das! Zwei Geschlechter die polarisiert nur auf sich abfahren. Ohne Nuancen und Zwischentöne. Aber ich mache mir da wenig Sorgen: Denn das ist schlicht unrealistisch und wird der Komplexität des Lebens und der Spezies Mensch nicht gerecht.

          „Homo-”Sexualität” wird genauso wie der Feminismus aussterben. ;)“

          Der Feminismus wird ebensowenig aussterben. Er wird sich wandeln und verändern. Aber solange es Frauen gibt, wird es auch Feminismus geben.

        • @ Kirk
          Ach so, noch was:

          „oder durch natürlichen Sex mit Lesben bekommen werden.”

          Was ist denn „unnatürlicher“ Sex und inwiefern wäre der „unnatürlich“?

        • Unnatürlicher Sex ist es, wenn ein Mann einem anderen seinen Pimmel in den Hintern steckt. Oder besser: Es ist gar kein Sex, nach meiner Auffassung.

          Und nebenbei: Auch unter Normalen gibt es die verschiedensten Varianten und Auffassungen von Sexualität. Das wird gewiß nicht langweilig, wenn die Homosexualität nicht mehr existiert.

          Frage: Wie macht Ihr Männer das denn, ein Kind zeugen ohne Geschlechtsverkehr? Macht ihr das mit künstlicher Befruchtung?

          Deine Auffassungen bzgl. der Lebensdauer von Feminismus halte ich für äußerst naiv.

          • @James

            „Unnatürlicher Sex ist es, wenn ein Mann einem anderen seinen Pimmel in den Hintern steckt.“

            Was ist, wenn ein Mann einer Frau seinen Pimmel in den Hintern steckt?
            Du scheinst aus „unnatürlich“ zudem eine moralische Wertung herzuleiten. Das nennt man einen naturalistischen Fehlschluss.

        • Na herzlichen Glückwunsch Kirk. Penetration ist also nur dann Sex, wenn der Penis brav in der Vagina steckt. Also.. ist Analsex mit einer Frau dann auch kein Sex? Oder da dann schon, weil es der Hintern einer Frau ist? Nun bin ich Mediziner, aber vielleicht kannst du mir da helfen. Inwiefern ist der Arsch einer Frau anatomisch anders als der eines Mannes, so von innen?

          Auflösen lässt sich das leicht, wenn man einfach annimmt, du hälst Homosexualität für widernatürlich und suchst dir dann die haarsträubensten Ansätze um das zu untermauern.

          Unglaublich wirklich 😀 Kirk. Beschreibungen von Homosexualität finden sich über die Jahrtausende verteilt, in allen Kulturen der Welt. Obwohl evolutionär auf den ersten Blick unnütz und obwohl es eine blutige Geschichte der Verfolgung ist. Da spricht einfach nichts dafür, dass das einfach verschwindet, nur weil gay pride gerade in Mode ist, und Moden doch sonst immer vergehen.

          • @Luc

            „Da spricht einfach nichts dafür, dass das einfach verschwindet, nur weil gay pride gerade in Mode ist, und Moden doch sonst immer vergehen.“

            Theoretisch könnten bestimmte Gene, die Homsoexualität begünstigen, seltener werden, wenn Homsoexuelle konsequent homosexuell leben. Allerdings bleibt zB der Fraternal birth order effect und die Gene werden weiterhin über das andere Geschlecht, also bei Schwulen zB über deren Mütter und Schwestern weitergegeben

        • @Kirk

          Sex besteht nicht nur aus Vaginalverkehr, sondern aus verschiedenen Spielarten sexueller Handlungen, wie Analsex, Oralsex und Masturbation. Das müsste ein erwachsener Mann eigentlich wissen.

        • „Unnatürlicher Sex ist es, wenn ein Mann einem anderen seinen Pimmel in den Hintern steckt.“

          Ist nicht unnatürlich. Passiert schließlich.
          Was ist mit Fellatio? Rimmen? Fingering? Prostata-Massage? Schenkelverkehr?

          „Oder besser: Es ist gar kein Sex, nach meiner Auffassung.“

          Du brauchst es ja auch nicht zu machen. Wenn Du ausschließlich Vaginalverkehr haben willst – bitte, niemand wird Dich davon abhalten oder zwingen, was anderes zu tun.

          „Das wird gewiß nicht langweilig, wenn die Homosexualität nicht mehr existiert.“

          Doch. Wenn alle Männer nur noch auf Frauen stehen – und umgekehrt. Todlangweilig. Und unrealistisch.

          „Wie macht Ihr Männer das denn, ein Kind zeugen ohne Geschlechtsverkehr? Macht ihr das mit künstlicher Befruchtung?“

          Wie klug Du doch bist… Genau! Man wichst in eine Becher und die Dame führt es ein.

          „Deine Auffassungen bzgl. der Lebensdauer von Feminismus halte ich für äußerst naiv.“

          Dann ahebn wir ja was gemeinsam. Denn ich halte Dich für doof.

        • Was ich immer wieder faszinierend finde ist diese heterosexuell-männliche Fixierung auf schwulen Analsex. Irgendwie scheint da eine Synapse durchzuknallen.
          Dabei machen Heteros das ebenso, im Verhältnis vmtl. ebenso oft wie Homos. Ihr währet überrascht, wie viele Schwule noch nie Analssex hatten. Ich war es auch, als ich da zum ersten Mal gehört habe.

        • @ Luc
          Inwiefern ist der Arsch einer Frau anatomisch anders als der eines Mannes, so von innen? “

          Allerdings erreicht man durch den männlichen Analtrakt die Prostata. Jeder Mann der noch keinen Prostata-Orgasmus gehabt hat, hat nicht gelebt. Ich empfehle das allen Hetero-Mädels hier. Ihr werdet euren Freund/Mann hinterher nicht widererkennem 🙂

        • @Adrian

          Erzähl mal! Habe ich noch nie gehabt und auch noch kaum gehört!

          @stephi

          Wowww, dass Du schon soooo viel weisst, was es alles gibt! Donnerwetter! 🙂

        • Pfff, „Körperpflege“ 😀

          *Wenn Du ausschließlich Vaginalverkehr haben willst – bitte, niemand wird Dich davon abhalten…*

          Denk dran wir reden über Kirk, lehn dich da mal nicht zu weit aus dem Fenster.

        • Adrian

          „Ich empfehle das allen Hetero-Mädels hier. Ihr werdet euren Freund/Mann hinterher nicht widererkennem :)“

          Ich habe mal meinem Freund gefragt, ob ihn der Gedanke einer Stimulation der Prostata reizen würde. Seine Antwort: Ein überirdisch klares NEIN! Er würde sich sicherlich in seiner Männlichkeit verletzt fühlen, wenn er mal der Passive beim analen Sex wäre, deswegen ist sein Hintertürchen eine Tabuzone.

        • @ Adrian

          „Im Übrigen Matthias, ist es etwas schäbig, der Homo-Bewegung vorzuwerfen, man würde “uns” so viel Aufmerksamkeit schenken. Ist das “unsere” Schuld? Nein, wohl eher “unser” Verdienst. “Unsere” PR ist einfach gut. Vielleicht bekommt die Männerbewegung das ja auch noch hin.“

          Das werfe ich nicht der Homo-Bewegung, sondern dem Staat vor. Dem Staat, der u. a. durch Scheidungsrecht, Frauenquoten, Bildungsbenachteiligungen von Jungen usw. den Hetero-Partnermarkt vor die Wand fährt, Ehe und Familie zerstört und gleichzeitig unheimlich darauf achtet, dass Homosexuelle auch Kinder adoptieren dürfen.

          Dieser Staat achtet nicht mehr auf die demographische Krise, unternimmt nichts dagegen, tut alles dafür, dass sie sich weiter verschärft, begründet dann mit der demographischen Krise den Um- oder besser Abbau des Sozialstaat und des Rentensystems, anstatt sie zu beheben. Unterstützt Familien nicht. Frau Kelle weißt zurecht darauf hin, dass sie sich als Frau noch nicht mal, ohne Altersarmut zu riskieren, richtig auf die Familie einlassen kann.

          Und in der Situation legt der Staat, der diese existenziellen Probleme liegen lässt und sogar noch eine Menge tut, was sie verschärft, den Hauptaugenmerk auf so Sachen wie das Adoptionsrecht für Homosexuelle.

          Diese Prioritätensetzung muss man kritisieren dürfen.

          Und wenn hier was schäbig ist, dann die Art, wie Du und einige andere hier auf mein Posting oben reagiert haben.

          Genau, wie es schäbig ist, jemanden, der/die sich gegen das Adoptionsrecht für Homos ausgesprochen hat, als „Nazitussi“ oder „Hexe“ zu bezeichnen und sogar vom „Verbrennen“ anzufangen.

          Oder dieselbe Person mehrfach pauschal als „dumme Kuh“ zu titulieren.

        • @Matthes
          *Das werfe ich nicht der Homo-Bewegung, sondern dem Staat vor. *

          Der Staat erkennt lediglich die Bedürfnisse eines Teils seiner Bürger an. Da ist nichts Schlimmes dran, im Gegenteil. Besonders wenn man bedenkt, wie lange die besagten Bürger für diese Anerkennung gekämpft haben.
          Tut mir sehr leid, aber ein paar Links weiterverbreiten und sich in Foren auskotzen kann da nicht gegen anstinken.
          Wenn du dich tatsächlich mal ausserhalb des Inets für deine Belange einsetzen würdest, könntest du auch mal was erreichen.

          *Unterstützt Familien nicht.*

          Es gibt: Kindergeld, Kinderfreibeträge, Elterngeld, Mutterschutz, Herdprämie, etc.
          http://www.familien-wegweiser.de/
          Keine Unterstützung ist anders.

          *Frau Kelle weißt zurecht darauf hin, dass sie sich als Frau noch nicht mal, ohne Altersarmut zu riskieren, richtig auf die Familie einlassen kann.*

          Ich sags nochmal: Als erwachsener Mensch komplett aufzuhören zu arbeiten, um sich der Erziehung seiner Kinder widmen zu können ist Luxus. Nice to have aber nicht unbedingt notwendig, da Kinder relativ früh in Kindergarten/Schule beschäftigt sind und auch nicht bis zum 18. LJ Rundumbetreuung der Mutter benötigen.
          Wer es sich leisten kann, bitte. Aber warum sollte der völlig überschuldete Staat das finanzieren?

        • Ich kriege bald von Christian den Kommentatoren-Blog-Award verliehen, weil ich es immer wieder schaffe, durch meine hochwissenschaftlichen Beiträge enorme Diskussionen in Gang zu setzen. Was erstens die Zugriffszahlen steigert und zweitens die Zahl der Kommentare.

          Stellt euch mal vor, es gäbe nicht so einen Heini wie mich. Dann wäre die Welt ganz schön langweilig.

          Traurig, aber wahr: Ich halte Analverkehr nicht für Sexualität.

          Bei mir ist nichts unmöglich. Das wißt ihr doch. 😉

        • @ Matthias
          „Dem Staat, der u. a. durch Scheidungsrecht, Frauenquoten, Bildungsbenachteiligungen von Jungen usw. den Hetero-Partnermarkt vor die Wand fährt, Ehe und Familie zerstört und gleichzeitig unheimlich darauf achtet, dass Homosexuelle auch Kinder adoptieren dürfen.“

          Darf ich daran erinnern, dass Homo-Paare das eben genau nicht dürfen?

          „Frau Kelle weißt zurecht darauf hin, dass sie sich als Frau noch nicht mal, ohne Altersarmut zu riskieren, richtig auf die Familie einlassen kann.“

          Darf ich daran erinnern, dass wir alle von Altersarmut bedroht sind – außer die welche privat vorsorgen können (was ich bspw. nicht kann).

          „Und in der Situation legt der Staat, der diese existenziellen Probleme liegen lässt und sogar noch eine Menge tut, was sie verschärft, den Hauptaugenmerk auf so Sachen wie das Adoptionsrecht für Homosexuelle.“

          Noch mal: das tut er nicht: Zweitens: Was wäre daran schlimm?

          „Diese Prioritätensetzung muss man kritisieren dürfen.“

          Das darfst Du doch auch.

          „Genau, wie es schäbig ist, jemanden, der/die sich gegen das Adoptionsrecht für Homos ausgesprochen hat, als “Nazitussi” oder “Hexe” zu bezeichnen und sogar vom “Verbrennen” anzufangen.“

          Nicht schön, da gebe ich Dir recht. Aber darf ich daran erinnern, dass man sich bei Frau Kelle dafür entschuldigt hat?

          „Oder dieselbe Person mehrfach pauschal als “dumme Kuh” zu titulieren.“

          Meine Güte, da kommst Du nicht drüber weg, oder? Ich wäre auch sehr froh, wenn ich Frau Kelle anders titulieren könnte. Aber mir fällt partout nichts ein.

        • Haben Aliens eigentlich Vaginen? (Außer den Vaginanern natürlich).

          Das ist nicht klar. Es ist nicht mal sicher, ob Aliens zwei Geschlechter wie wir kennen!

        • @ Adrian

          „Darf ich daran erinnern, dass Homo-Paare das eben genau nicht dürfen?“

          Ja, aber es ist doch klar, wie ich das meine.

          “Frau Kelle weißt zurecht darauf hin, dass sie sich als Frau noch nicht mal, ohne Altersarmut zu riskieren, richtig auf die Familie einlassen kann.”

          Darf ich daran erinnern, dass wir alle von Altersarmut bedroht sind – außer die welche privat vorsorgen können (was ich bspw. nicht kann).“

          Wir sind leider von Altersarmut bedroht, ferner auch die, die privat vorsorgen können. Denn Versicherungen und Banken können pleite gehen, Systeme können zusammenbrechen.

          Wenn es nach mir ging, wären wir den Neoliberalismus los und hätten ein starkes umlagefinanzierte Rentensystem für alle. Das System wäre auch weniger krisenanfällig. Eine gezügelte Marktwirtschaft eben.

          Wenn Du selbst nicht privat vorsorgen kannst, warum überdenkst Du dann nicht mal Deine „Enjoy Capitalism“-Einstellung? Du müsstest Dich dann doch gerade nach einer Überwindung des Neoliberalismus sehnen und auch nach dem ach so bösen Allgemeinwohl.

          „“Und in der Situation legt der Staat, der diese existenziellen Probleme liegen lässt und sogar noch eine Menge tut, was sie verschärft, den Hauptaugenmerk auf so Sachen wie das Adoptionsrecht für Homosexuelle.”

          Noch mal: das tut er nicht:“

          Doch, die Politik setzt sich zur Zeit mehr für so Sachen wie das Homo-Adoptionsrecht ein wie für Heteros, Familie, Kinder.

          “ Zweitens: Was wäre daran schlimm?“

          Es ist existenziell bedrohlich für die Gesellschaft.

          „“Diese Prioritätensetzung muss man kritisieren dürfen.”

          Das darfst Du doch auch.“

          Dann guck Dir mal die Reaktionen darauf an. Wie gesagt: ich bin EHER gegen das Adoptionsrecht von Homos. Eher, mehr nicht. Mir ging es hier eher um die Prioritätensetzung.

          „“Genau, wie es schäbig ist, jemanden, der/die sich gegen das Adoptionsrecht für Homos ausgesprochen hat, als “Nazitussi” oder “Hexe” zu bezeichnen und sogar vom “Verbrennen” anzufangen.”

          Nicht schön, da gebe ich Dir recht. Aber darf ich daran erinnern, dass man sich bei Frau Kelle dafür entschuldigt hat?“

          Es geht mir um die gesamten Reaktionen, nicht nur auf Frau Kelle. Und für die „Nazitussi“ hat sich niemand entschuldigt.

          „“Oder dieselbe Person mehrfach pauschal als “dumme Kuh” zu titulieren.”

          Meine Güte, da kommst Du nicht drüber weg, oder? Ich wäre auch sehr froh, wenn ich Frau Kelle anders titulieren könnte. Aber mir fällt partout nichts ein.“

          Versuch doch mal, sie zu verstehen. Die will euch nichts. Die ist auch nicht homophob. Sie sieht nur das mit dem Adoptionsrecht kritisch.

          Weißt Du, Adrian, die Gesellschaft hat schon eine bescheuerte Einstellung zum Thema „anderes Ufer“: Ist man ein männlicher Schüler, wird man von anderen männlichen Mitschülern, wie ich heute weiß wegen der Programmierung auf intrasexuelle Konkurrenz, oft als „Homo“, Schwuchtel“ oder „Schwanzlutscher“ tituliert. Was völlig daneben ist.

          Ist man dann erwachsen und meldet Bedenken bei der Homo-Adoption an, oder kritisiert die Proiritätensetzung des Staates oder die fehlende demokratische Kultur bei dem Thema (und anderen gesellschaftspolitischen Themen), wir man als „homophob“, als „Nazi“, als „extrem Konservativ“, als „Ewiggestriger“ usw. bezeichnet.

          Das müsste alles ganz anders sein,

          Was hälst Du eigentlich hiervon:

          http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/student-aus-siegen-loest-massenparty-im-parkhaus-aus-a-906181.html

          Schon gesehen? Nicht schlecht, oder?

        • @ Matthias
          „Ja, aber es ist doch klar, wie ich das meine. “

          Nein, ist es eben nicht.

          „Wenn Du selbst nicht privat vorsorgen kannst, warum überdenkst Du dann nicht mal Deine “Enjoy Capitalism”-Einstellung?“

          Der Kapitalismus gibt mir Gehalt, der Staat nimmt es mir.

          „Du müsstest Dich dann doch gerade nach einer Überwindung des Neoliberalismus sehnen und auch nach dem ach so bösen Allgemeinwohl.“

          Der Staat nimmt mir jeden Monat Recntenbeiträge ab. Er sagt mir aber bereits jetzt, dass er mir meine Rente nicht garantieren wird. Wieso also sollte ich dem Staat trauen?

          „Es ist existenziell bedrohlich für die Gesellschaft.“

          Das Adoptionsrecht? Dass man darüber diskutiert?

          „Versuch doch mal, sie zu verstehen. Die will euch nichts. Die ist auch nicht homophob.“

          Doch ist sie. Subtil aber deutlich. Ihr Beitrag macht das ziemlich klar. Man kann sich nämlich auch für das Urteil aus Karlsruhe freuen und dennoch seine Position vertreten.
          So aber vermengt sie zwei unterschiedliche Sachverhalte und impliziert, die Homos seien schuld am Demografie-Problem.
          Sie kennt halt ihre Klientel und weiß welche Argumente sie benutzen kann, damit Horst und Ursula beim Grillen oder beim Abwasch bedenkenlos über die Schwuchteln herziehen dürfen.

          „Sie sieht nur das mit dem Adoptionsrecht kritisch.“

          Mit welcher Begründung?

        • @ Adrian

          „“Ja, aber es ist doch klar, wie ich das meine. ”

          Nein, ist es eben nicht.“

          Ist es doch, dass nämlich der Staat heutzutage mehr für Homos tut, als sich um das Funktionieren von Hochzeitsmarkt und Familie zu kümmern.

          „Der Kapitalismus gibt mir Gehalt, der Staat nimmt es mir.“

          Das ist mir zu einfach gedacht. Ein Buch wie „Die Reformlüge“ von Albrecht Müller kann ich dazu empfehlen. Zu finden auf http://www.nachdenkseiten.de

          „“Du müsstest Dich dann doch gerade nach einer Überwindung des Neoliberalismus sehnen und auch nach dem ach so bösen Allgemeinwohl.”

          Der Staat nimmt mir jeden Monat Rentenbeiträge ab. Er sagt mir aber bereits jetzt, dass er mir meine Rente nicht garantieren wird. Wieso also sollte ich dem Staat trauen?“

          DIESEM Staat ist natürlich nicht zu trauen. Sondern einem vernünftigen, ohne politische Korruption, ohne Neoliberalismus.

          „“Es ist existenziell bedrohlich für die Gesellschaft.”

          Das Adoptionsrecht? Dass man darüber diskutiert?“

          Nein, natürlich nicht. Existenziell bedrohlich ist es, den Hetero-Bereich, speziell Ehe und Familie, weiter zu zerstören oder dem Niedergang zuzugucken, und dann aber gleichzeitig so viel Gewicht darauf legen, dass Homos Kinder adoptieren können. Das ist völlig verrückt, wenn das so gleichzeitig kommt. Hauptsächliche Probleme nicht lösen, sich aber vehement um Nebensachen kümmern.

          Ich hatte geschrieben:

          „Und in der Situation legt der Staat, der diese existenziellen Probleme liegen lässt und sogar noch eine Menge tut, was sie verschärft, den Hauptaugenmerk auf so Sachen wie das Adoptionsrecht für Homosexuelle.”

          Du dann:

          „Noch mal: das tut er nicht: Zweitens: Was wäre daran schlimm?“

          dann:

          „““Es ist existenziell bedrohlich für die Gesellschaft.”

          Das Adoptionsrecht? Dass man darüber diskutiert?“

          Manipuliere nicht, wenn ich bitten darf! Ich habe es als existenziell bedrohlich bezeichnet, wenn der Staat Probleme im Hetero-Bereich (Ehe, Familie, Geburtenrate) liegen lässt oder verschärft, nicht, wenn er sich um Homosexuelle und ihr Adoptionsrecht kümmert. Es ist nur ziemlich daneben, sowas einerseits zu tun, und viel gewichtigere Probleme direkt daneben nicht zu beheben oder zu verschärfen.

          ““Versuch doch mal, sie zu verstehen. Die will euch nichts. Die ist auch nicht homophob.”

          Doch ist sie. Subtil aber deutlich. Ihr Beitrag macht das ziemlich klar. Man kann sich nämlich auch für das Urteil aus Karlsruhe freuen und dennoch seine Position vertreten.
          So aber vermengt sie zwei unterschiedliche Sachverhalte und impliziert, die Homos seien schuld am Demografie-Problem.“

          Nein, das impliziert sie nicht. Subtile Homophobie? Nein, sie fühlt sich vom Staat im Stich gelassen. Sie will, dass der Staat sich nicht nur um die Belange von Homos, sondern auch um ihre Belange kümmert. Homophob ist sie nicht. Du verstehst sie nur so.

          „Sie kennt halt ihre Klientel und weiß welche Argumente sie benutzen kann, damit Horst und Ursula beim Grillen oder beim Abwasch bedenkenlos über die Schwuchteln herziehen dürfen.“

          Das bezweckt sie damit nicht. Die ist ganz harmlos.

          „“Sie sieht nur das mit dem Adoptionsrecht kritisch.”

          Mit welcher Begründung?“

          Habe ich doch erläutert. Weil es genug Hetero-Paare gibt, die ein Adoptivkind suchen, es weniger entsprechende Adoptivkinder gibt und weil sie davon überzeugt ist, dass ein Kind Vater und Mutter braucht. Im Großen und Ganzen bin ich davon auch überzeugt.

          Und die Reaktionen darauf („Nazitussi“, „Hexe“, „Verbrennen“)
          können dazu führen, dass gemäßigt Denkende bald gar nichts mehr sagen, weil sie sich nicht trauen. Eine solche „demokratische“ Kultur ist der richtige Nährboden dafür, dass sich Radikale durchsetzen, dass Fehlentscheidungen getroffen werden.

          Ein Vergleich: Über Gender Mainstreaming wurde das Volk nie informiert, es wurde einfach als Programm hinter unserem Rücken installiert. Keine Debatte, nichts. Und wenn einer dagegen war, wurde er niedergeschrien und verleumdet – oder eben totgeschwiegen. Solche fragwürdigen Programme können besonders dann gut installiert werden, wenn alle, die was dagegen sagen, direkt als „Nazitussi“, „Hexe“ oder als sonst was für ein Ungeheuer bezeichnet werden.

          • @Matthias

            „Ist es doch, dass nämlich der Staat heutzutage mehr für Homos tut, als sich um das Funktionieren von Hochzeitsmarkt und Familie zu kümmern.“

            Welche zwingenden Änderungen, die so auch von der Gesamtbevölkerung gewünscht sind, muss der Staat denn vornehmen, damit der Heiratsmarkt funktioniert?

            Das die Scheidung einfach ist, dass ist glaube ich etwas, was viele Menschen so wollen. Bereits das Trennungsjahr wird insoweit von vielen nicht verstanden.

        • @ Matthias
          „DIESEM Staat ist natürlich nicht zu trauen. Sondern einem vernünftigen, ohne politische Korruption, ohne Neoliberalismus“

          Ich habe nichts gegen Neoliberalismus.

          „Nein, sie fühlt sich vom Staat im Stich gelassen.“

          Amg ja sein. Aber was habe ich bzw. meine Partnerschaft damit zu tun?

          „Homophob ist sie nicht. Du verstehst sie nur so.“

          „Ja, und ich wüsste auch nicht, wie ich es anders verstehen soll.
          Weil es genug Hetero-Paare gibt, die ein Adoptivkind suchen, es weniger entsprechende Adoptivkinder gibt“

          Und?

          „und weil sie davon überzeugt ist, dass ein Kind Vater und Mutter braucht. Im Großen und Ganzen bin ich davon auch überzeugt.“

          Schön. Ich bin nicht davon überzeugt.

        • @ Christian

          „Welche zwingenden Änderungen, die so auch von der Gesamtbevölkerung gewünscht sind, muss der Staat denn vornehmen, damit der Heiratsmarkt funktioniert?“

          Das ist mir jetzt zu viel, sorry. Wichtig wäre zum Beispiel: Mehr sichere und unbefristete Existenzen, keine Bildungs- und Berufskrise der Jungen und jungen Männer. Kein Vorbeiziehen der Frauen an ihnen in diesen Hinsichten. Keine Frauenquoten. Eine höhere Hürde für Scheidungen, wieder das alte Schuldprinzip, und die Frau kriegt nur dann Recht, wenn sie recht hat, nicht aus Prinzip.

          „Das die Scheidung einfach ist, dass ist glaube ich etwas, was viele Menschen so wollen. Bereits das Trennungsjahr wird insoweit von vielen nicht verstanden.“

          Leider, die Menschen haben sich daran gewöhnt. Ich denke, manch einer und manch eine wird irgendwann verstehen, warum das alles dann doch nichts gebracht hat. Irgendwann ist man alt und merkt, dass man ja gar keine Familienangehörigen hat, oder keine richtigen mehr.

          Wenn es das Trennungsjahr abschaffen würde, würde man damit die Ehe regelrecht bagatellisieren.

          Folge: Eine Single-Gesellschaft, schlecht funktionierende Patchwork-Familien, unzureichende Geburtenrate. Einsamkeit im Alter. Ein völlig entfesselter Partnermarkt, auf dem sich echte Bindungen gar nicht mehr entwickeln können und Männchen-Weibchen-Konflikte häufiger vorkommen als früher, deutlich häufiger.

          • @Matthias

            „Eine höhere Hürde für Scheidungen“

            Ich glaube du verkennst, dass das Trennungsjahr in der Regel nicht dazu genutzt wird, dass man wieder zusammenkommt, sondern beide in der Zeit schon häufig einen neuen Partner haben und der eigentliche Scheidungstermin an der Beziehung selbst nichts ändert.
            Das würde sich auch nicht ändern, wenn du das Trennungsjahr auf drei Jahre verlängerst. Es würde nur die Zeit verlängern, in der man nicht neu heiraten kann.

            Was sich heute geändert hat ist nicht die gesetzliche Regelung, sondern das Verständnis der Leute. Sie sind nicht mehr bereit an einer schlechten Ehe festzuhalten, weil mit einer Trennung eben keine soziale Ächtung mehr verbunden ist. Diese alte soziale Ächtung wird auch nicht wieder zu errichten sein, weil sie mit der heutigen Sexualmoral nicht in Einklang zu bringen ist. Uneheliches Zusammenleben ist bereits nicht mehr schlimm, es ist gesellschaftlich akzeptiert, dass Beziehungen scheitern.
            Über Gesetze ist das nicht rückgängig zu machen

            „wieder das alte Schuldprinzip,“

            Dessen Einführung würde denke ich weitaus weniger bringen als du denkst.
            Ich hatte da ja schon mal einen Artikel zu:

            https://allesevolution.wordpress.com/2013/01/02/zeruttungsprinzip-und-verschuldensprinzip/

            Es würde Ehen auch nicht stabilisieren. Es würde nur die Auseinandersetzungen bösartiger machen. Übrigens durchaus zu Lasten der Kinder. Eine eindeutige Schuldzuweisung ist in den wenigsten Fällen möglich und auf einen Fehler des anderen zu warten oder ihn dazu zu provozieren, damit für einen die Scheidung besser läuft führt auch nicht gerade zu mehr Harmonie.
            Dann lieber das Scheidungsrecht allgemein ändern. Etwa indem man gleich bestimmte Regelungen wählbar macht, vergleichsweise dem Güterstand, oder einem Umstellen auf den reinen Nachteilsausgleich.

            Auch eine Änderung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Eheverträgen könnte viel mehr ändern.

        • @ Christian

          “ Eine eindeutige Schuldzuweisung ist in den wenigsten Fällen möglich“

          Ich finde, die ist in vielen Fällen möglich. Wenn eine(r) von beiden jemand anders kennen gelernt hat zum Beispiel. Ob man da nun von „Schuld“ sprechen sollte oder nicht. Es ist dann die Ursache. Und dem geht nicht immer eine Vernachlässigung des Partners vorraus, das halte ich nur für eine Ausrede.

          „und auf einen Fehler des anderen zu warten oder ihn dazu zu provozieren, damit für einen die Scheidung besser läuft führt auch nicht gerade zu mehr Harmonie.“

          Die Problematik gibt es. Aber auch heute noch. Das Schuldprinzip ist ja nicht wirklich abgeschafft. Der Mann kriegt die Schuld. Egal, was war. Und die Frau wäscht nicht nur schmutzige Wäsche vor Gericht, die greift oft sogar zur Falschbezichtigungskeule, auch heute noch.

          Im Detail mag es eine schwierige Frage sein, ob und wann genau das Zerrüttungsprizip auch für Männer besser ist als das Schuldprinzip.

          Aber so, wie es heute typischerweise läuft, kann es doch gar nicht sein, dass Scheidungen seit 1977 für Männer besser gelaufen sind als vorher im Zeitalter des Schuldprinzips. Georg Friedenberger meinte dazu in seinem Buch, es sei damals meist weniger eskaliert und meist gar nicht viel schmutzige Wäsche gewaschen worden.

          Eheverträge werden laut Trennungsfaq oftmals von irgendeinem Gericht für „sittenwidrig“ erklärt…- ja, solche Verträge müssten somit besser geachtet werden, auch vor Gericht. Frauen werden sie aber so leicht nicht unterschreiben´, denke ich mal.

  13. Es wird ja gern mal behauptet, dass Jungen weniger empathisch seiien als Mädchen: http://books.google.de/books?id=Te-1T3nqBdYC&pg=PA159&lpg=PA159&dq=jungen+m%C3%A4dchen+empathie+empathisch&source=bl&ots=Yqiypgip8x&sig=44UHSRR9_gWd7qsMaHzO_lk1Ufs&hl=de&sa=X&ei=FNi-UcuvCKrL4ASip4DwDw&ved=0CEAQ6AEwAjgK#v=onepage&q=jungen%20m%C3%A4dchen%20empathie%20empathisch&f=false

    oder hier
    http://www.uni-koeln.de/phil-fak/fs-psych/serv_pro/skripte/erz/Erziehung%20Spezialgebiet.pdf.

    Wieso sind Jungen dann überhaupt in der Lage und üben auch häufiger Mannschaftssportarten aus?
    Wäre es ihnen denn dann überhaupt möglich in einer Mannschaft erfolgreich zusammenzuspielen?
    Und wenn Mädchen besser sind, warum haben Mannschaftssportarten so einen geringen Stellenwert bei Mädchen (wir kriegen im Verein die Mädchenmannschaften weder beim Basketball, noch beim Volleyball voll
    und werden diiese nicht mehr lange halen können)?.

    • Empathie bedeutet m.W. nach üblicher Lesart, eher subtile Details in Gesichtsausdrücken oder im sozialen Verhalten einer Person richtig zu interpretieren. Beim Mannschaftssport sind die Gesichtsausdrücke aber eher atypisch und ggf. nur für Sekundenbruchteile aus der Entfernung sichtbar. Sie werden zwar auch interpretiert, aber in einer Kampfsituation ist der Vorrat an möglicherweise erkennbaren Gefühlen beschränkt.

      Umgekehrt spielt für alle Ballsportarten räumliches Denken eine große Rolle, das ist hier eine viel wichtigere Kompetenz.

        • Gerade im Krieg geht es um Empathie. Wer sich nicht in den Feind hineinfühlen kann ist idR ein hundsmiserabler General.

          Empathie kann durchaus auch _sehr_ bösartig angewendet werden.

        • @Stephan

          Vielleicht kann man sagen, dass es um bestimmte Teile der Empathie betroffen sind, etwa die Fähigkeit, Gedanken, Emotionen, Absichten und Persönlichkeitsmerkmale eines anderen Menschen zu erkennen und zu verstehen. Aber Krieg muss eben nicht unbedingt Mitleid, Trauer, Schmerz oder Hilfsimpuls betreffen.

          Es kann insofern eine „taktischere Ausrichtung“ vorliegen.

        • Spiellogik verstehen und Spielstrategien entwickeln hat nicht viel mit Empathie im üblichen Sinn zu tun.

          Was Spiellogik betrifft hat du sicher recht, aber schon bei der Strategie ist wohl die Fähigkeit gefragt, sich in den Gegner hineinversetzen zu können. Psychologie ist mnE eben eine ganz entscheidende Komponente bei der Strategie im Sport.

          Siehe Schach, der Computer, der dauernd gewinnt, ist völlig unempathisch.

          Der Computer erschlägt den Mensch eben durch schiere Rechenleistung. Ein Fußballbot, der aus 45m zielsicher das gegnerische Tor trifft müsste sich auch keine „Gedanken“ darum machen, ob ein bestimmter gegnerischer Spieler lieber Müller oder zu Meier den Ball zuspielt. Er muss den Torwart auch nichtr durch falsche Gesichtsausdrücke täuschen, weil er den Ball im Tor hat bevor der Torwart auch nur Zucken kann.

          Der Computer gewinnt wohl eher durch „brute force“.

          Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Empathie#Operationalisierung_und_Messung_der_Empathie

          Ich gehe eben eher von der neurologischen Seite heran. Für mein Empfinden ist der Begriff „Empathie“ im allgemeinen Sprachgebrauch zu sehr verkitscht und mit Altruismus verknüpft.

          Die „miesesten Schweine“ verfügen nmE oft über eine sehr ausgeprägte Fähigkeit, Emotionen anderer zielsicher zu Erkennen. Sicher, da fehlt dann oft das, was im Wiki-Artikel unter „Empathic Concern“ oder „Personal distress“ firmiert.

      • Beim Mannschaftssport sind die Gesichtsausdrücke aber eher atypisch und ggf. nur für Sekundenbruchteile aus der Entfernung sichtbar.

        Beim Sport werden aber Entscheidungen idR in Sekundenbruchteilen gefällt. Gesichtsausdrücke werden in dieser Zeitspanne oft sehr effektiv ausgewertet.

        Entsprechende Täuschungsmanöver sind recht effektiv:

        https://eldorado.tu-dortmund.de/handle/2003/29434

        • „Gesichtsausdrücke werden in dieser Zeitspanne oft sehr effektiv ausgewertet“

          richtig, fällt aber nicht unter den üblichen Begriff Empathie, sondern eher unter Kognition. Siehe die Schlagworte zur verlinkten Dissertation, keine Rede von Empathie. Auf den 106 Seiten der Dissertation komt „Empathie“ oder „empathisch“ keinmal vor.

        • richtig, fällt aber nicht unter den üblichen Begriff Empathie, sondern eher unter Kognition.

          Über den Begriff kann man sich natürlich streiten, und Empathie nur dann als Empathie definieren wenn auch altruistische Komponenten im Spiel sind (so ist ja tatsächlich der allgemeine Sprachgebrauch)

          Auf den 106 Seiten der Dissertation komt “Empathie” oder “empathisch” keinmal vor.

          Es ging ja auch erstmal darum, dass Gesichtsausdrücke in Sekundenbruchteilen gelesen werden und Entscheidungsgrundlagen bilden.

          Nach meiner Kenntnis liegen dem dieselben neurologischen Mechanismen zugrunde, die uns z.B. die Schmerzen eines anderen mitfühlen lassen, wenn wir sein schmerzverrzertes Gesicht sehen.

          Unser Hirn bildet meines Wissens die (in dem Fall:Gesichts-)Motorik ab und erzeugt so ein Gleich- bzw. Mitfühlen. Das hat imho mit Ratio wenig zu tun.

          Gerade beim Sport sind diese Mechanismen nmE sehr wichtig, eben nicht nur, um Emotionen zu erkennen, sondern auch um Bewegungsabläufe des Gegners vorherzusagen. Ich würde behaupten, das was wir Empathie nennen hat sich evolutionär aus der Fähigkeit entwickelt, Bewegungen anderer Tiere „nachfühlen“ und damit vorhersagen zu können.

  14. Ich habs immer gesagt: Comiclesen bildet.

    Schon mal was von Zhang Shan gehört? Sie trat für China 1992 bei den Olympischen Spielen in Sportschießen (genauer: Wurfscheibenschießen, Disziplin Skeet) an. Zu diesem Zeitpunkt schossen die Disziplin seit 20 Jahren Männer und Frauen zusammen.
    Aber jetzt ratet mal, was passiert ist. Die Tusse gewann! Stellt euch das mal vor! Sie war BESSER als alle Männer! Sie bekam die Goldmedaille und hätte den Titel natürlich 4 Jahre später gerne verteidigt, doch, oh Schreck, sie durfte nicht! „The men got so mad that the rules were changed so women competed separately after that.“ – Aber nicht nur das, 1996 gab es NUR einen Männerwettbewerb, Frauen konnten in dieser Disziplin also gar nicht antreten, egal ob gegeneinander oder gegen Männer! Erst im Jahr 2000 gab es dann getrennte Wettbewerbe.

    Das zum Thema „Männer- und Frauensport ist nur getrennt, weil Frauen ja eh keine Chance haben“ – nee, eher ist das männliche Sportlerego so fragil, dass man keinem Teilnehmer zumuten kann, das Risiko – und sei es auch noch so klein – einzugehen, gegen eine Frau zu verlieren!

    • @Robin

      Ausnahmetalente bedeuten nicht viel. Hier treten entsprechende Ausnahmetalente bei Frauen eben seltener auf, es gibt mehr männer, die gut in dieser Sportart sind.Deswegen hat auch die 20 Jahre davor keine Frau diese Disziplin gewonnen, obwohl Frauen und Männer zusammen schossen. Shan hat auch danach meines Wissens nach nichts mehr gewonnen.

      In den allermeisten Sportarten würde eine Aufhebung der Trennung dazu führen, dass Frauen keine Chance haben würden.

      • Voll an meinem Punkt vorbei.

        Es geht mir nicht drum, ob sie ein Ausnahmetalent war, was das für irgendwelche universellen Regeln bedeutet etc. blablubb. Es ist einfach nur eine interessante Anekdote, die zeigt, wie kindisch manche Männer drauf reagieren, wenn eine Frau sie besiegt. (bitte verschont mich mit „naja, aber Erfolg ist halt für Männer Attraktivitätsmerkmal“ etc.pp.).

        Es ist einfach auch eine bodenlose Frechheit, eine Disziplin während den folgenden Spielen für Frauen auszusetzen, für Männer aber nicht, wenn in den Spielen davor eine Frau gewonnen hat. Und die Trennung erfolgte NUR wegen ihres Sieges. Ob sie jetzt die größte Schützin aller Zeiten war, ein Wundermädel von der Art, wie es sie nur einmal in 1000 Jahren gibt, ist dabei völlig egal. Es ist eine Geschichte, mit der sich das Olympische Komitee oder wer auch immer für die Aufstellung der einzelnen Disziplinen verantwortlich ist, einfach nur lächerlich gemacht hat.

        • @Robin

          „Voll an meinem Punkt vorbei…. Es ist einfach nur eine interessante Anekdote, die zeigt, wie kindisch manche Männer drauf reagieren, wenn eine Frau sie besiegt.“

          Du schriebst:
          „Das zum Thema “Männer- und Frauensport ist nur getrennt, weil Frauen ja eh keine Chance haben” – nee“

          Das ist aber falsch. Ganz überwiegend liegt es schlicht daran, dass Frauen sonst keine Chance haben. Wenn du das eigentlich nicht in dieser Form schreiben wolltest sondern nur darauf verweisen willst, dass in einigen wenigen Sportarten das männliche Ego geschützt werden soll, dann hast du dich schlecht ausgedrückt.

          „Es ist eine Geschichte, mit der sich das Olympische Komitee oder wer auch immer für die Aufstellung der einzelnen Disziplinen verantwortlich ist, einfach nur lächerlich gemacht hat.“

          Soweit ich weiß war das keine Entscheidung des olympischen Komitees, sondern eine Folge der Veränderungen bei der International Shooting Sport Federation. Sie unterteilte in allen Bereichen in Männer und Frauen und für Frauen kamen erst 2000 die passenden Teams zusammen um sie olympisch werden zu lassen.

          Frauen schießen auch weniger Durchgänge:
          http://en.wikipedia.org/wiki/Olympic_skeet
          Men’s competitions consist of five such series, while women’s have three.

        • Hier übrigens die Ergebnisse 1992:
          http://www.sports-reference.com/olympics/summer/1992/SHO/mixed-skeet.html

          1 Zhang Shan 24 China CHN Gold 223
          2 Juan Jorge Giha, Jr. 37 Peru PER Silver 222
          3 Bruno Mario Rossetti 31 Italy ITA Bronze 222
          4 Ioan Toman 33 Romania ROU 222
          5 José María Colorado 36 Spain ESP 222
          6 Matt Dryke 33 United States USA 221
          7 Luca Scribani Rossi 31 Italy ITA 197
          8 Eric Swinkels 43 Netherlands NED 197
          9 Zhang Xindong 23 China CHN 197
          10 Firmo Roberti 49 Argentina ARG 197
          11T Luboš Adamec 33 Czechoslovakia TCH 197
          11T Todd Graves 29 United States USA 197
          11T Aleksandr Cherkasov 36 Unified Team EUN 197
          11T Boriss Timofejevs 34 Latvia LAT 197
          11T Guillermo Torres 33 Cuba CUB 197
          16T Jorge Guardiola 28 Spain ESP 196
          16T Leoš Hlaváček 28 Czechoslovakia TCH 196
          16T Bernhard Hochwald 35 Germany GER 196
          16T Ole Justesen 46 Denmark DEN 196
          16T Jorma Korhonen 34 Finland FIN 196
          21T Andrew Austin 36 Great Britain GBR 195
          21T John Summers 34 Australia AUS 195
          21T David Valter 22 Czechoslovakia TCH 195
          24 Francisco Romero Arribas 32 Guatemala GUA 194
          25T Andrea Benelli 32 Italy ITA 145
          25T Dorota Chytrowska-Mika 37 Poland POL 145
          25T Connie Fluker-Smotek 27 United States USA 145
          25T Andrei Inešin 25 Unified Team EUN 145
          25T Michael Maskell 25 Barbados BAR 145
          25T Antonis Nikolaidis 25 Cyprus CYP 145
          25T Valeri Timoxin 33 Unified Team EUN 145
          25T Axel Wegner 29 Germany GER 145
          33T Josef Hahnenkamp 30 Austria AUT 144
          33T Soichiro Ito 44 Japan JPN 144
          33T Harald Jensen 25 Norway NOR 144
          33T Farid Kharboutly 38 Syria SYR 144
          33T Mohamed Khorshed 41 Egypt EGY 144
          33T Pak Jong-Ran 26 North Korea PRK 144
          33T Peeter Päkk 34 Estonia EST 144
          33T Stéphane Tyssier 32 France FRA 144
          33T Kaw Fun Ying 35 Malaysia MAS 144
          42T Carlos Abarza 22 Chile CHI 143
          42T Nayef Al-Daihani 36 Kuwait KUW 143
          42T Claude Cuy y Mola 34 France FRA 143
          42T Alfonso de Iruarrízaga 34 Chile CHI 143
          42T Hennie Dompeling 26 Netherlands NED 143
          42T Luis Gamarra 36 Bolivia BOL 143
          42T Diána Igaly 27 Hungary HUN 143
          42T Wang Zhonghua 27 China CHN 143
          50 Matthias Dunkel 31 Germany GER 141
          51T Alvaro Guardia 37 Costa Rica CRC 140
          51T Khaled Sabet 30 Egypt EGY 140
          51T Sin Nam-Ho 32 North Korea PRK 140
          51T Björn Thorwaldsson 36 Sweden SWE 140
          55T Servando Puldón 30 Cuba CUB 139
          55T Ole Riber Rasmussen 36 Denmark DEN 139
          57 Anton Manolov 42 Bulgaria BUL 138
          58 Erzsébet Vasvári-Pongrátz 38 Hungary HUN 137
          59 Diane Le Grelle 40 Great Britain GBR 136
          60 Khaled Naghaway 24 Jordan JOR 41

          Die zweite Frau (Dorota Chytrowska-Mika) kommt auf Platz 25.

        • Naja Robin, ganz ehrlich. Dein Post liest sich wirklich alles andere, als wolltest du eine lustige Anekdote erzählen. Dein eigenes Fazit lautet:

          Das zum Thema “Männer- und Frauensport ist nur getrennt, weil Frauen ja eh keine Chance haben” – nee, eher ist das männliche Sportlerego so fragil, dass man keinem Teilnehmer zumuten kann, das Risiko … einzugehen, gegen eine Frau zu verlieren!

          Also ist Christian nicht voll am Punkt vorbei wenn er gegen dein allzu generalisierendes Fazit einwendet, dass in den meisten Fällen die Trennung nach Geschlechtern durchaus Sinn hat.

          Dabei hast du in deinem Beispiel ja recht. Das war peinlich fürs IOC und hatte seinen Grund wahrscheinlich wirklich in verletzten Männer-Egos. Da sind alle vernünftigen Mitleser hier sofort bei dir.

          Aber das ist doch deshalb nicht immer der Grund für sportliche Geschlechtertrennung, und man deinen Post wirklich nicht anders lesen als dass du genau das sagen willst. 🙂

        • „Soweit ich weiß war das keine Entscheidung des olympischen Komitees, sondern eine Folge der Veränderungen bei der International Shooting Sport Federation. Sie unterteilte in allen Bereichen in Männer und Frauen und für Frauen kamen erst 2000 die passenden Teams zusammen um sie olympisch werden zu lassen.“

          Seltsame Zufälle gibts.

          „Frauen schießen auch weniger Durchgänge:“

          Und?

          „Die zweite Frau (Dorota Chytrowska-Mika) kommt auf Platz 25.“

          Und?

          @Luc:
          „Naja Robin, ganz ehrlich. Dein Post liest sich wirklich alles andere, als wolltest du eine lustige Anekdote erzählen. Dein eigenes Fazit lautet:“

          Wenn ich hier eine lustige Anekdote erzähle, möchte ich natürlich auch Leute ärgern!

          „Aber das ist doch deshalb nicht immer der Grund für sportliche Geschlechtertrennung, und man deinen Post wirklich nicht anders lesen als dass du genau das sagen willst.“

          Och, ist mir nicht auch mal ein bisschen generalisierende Polemik gestattet? Das machen andere hier doch dauernd.

          Im Übrigen habe ich überhaupt nichts gegen die Geschlechtertrennung beim Sport (mit ein paar Ausnahmen. Bogenschießen gehört dazu.). Ich dachte auch nie, dass das ein Problem sei, bis ich hier einige darüber jammern sah. Und das passte dazu einfach supergut.

        • Wenn der Gegner einen Treffer landet, muss man auch mal die Größe haben diesen anzuerkennen. Also dass eine Frau Gold im Unisex-Wettbewerb gewonnen hat und dann Geschlechtertrennung eingeführt wurde, ist bemerkenswert und da kann ich einer Feministin nachsehen, dass sie ein solches Bullseye auch auskostet.
          Selbst wenn die Art der Präsentation schon auch was entlarvendes hat;-)

          Allem Anschein nach sind die Geschlechtsunterschiede im Bogenschießen marginal. Bei der Disziplin spielt ja auch anders als in freier Wildbahn Schnelligkeit und Kraft kaum eine Rolle, sondern Konzentration, Pulskontrolle, Technik und Feinmotorik. Schätze ich mal, so als Laie.

          Allerdings muss man auch sagen, dass die Annahme einer ungedopten Chinesin (!) 92 (!), in der Hochära des Dopings (davon geht man heute aus, ein Zeugnis sind die Leichtathlerik-Weltrekorde) vielleicht etwas naiv ist.
          Soweit ich weiß hat der Archery-Weltverband erst 2003 den Antidoping-Code übernommen, davor nahm man wohl Beta-Blocker wie man lustig war. Und letztes Jahr gab es im Bogenschießen prozentual mehr Dopingfälle als im Radsport.

          Traurig, aber es ist wohl so: Individuelle Bestenlisten im Sport der 90er (heute nur unwesentlich anders) sind allesamt selbst mit Vorsicht kaum genießbar.

          Da im Männersport mehr Geld steckt, würde ich aber Doping auch als einen Faktor annehmen, der natürliche Geschlechtsunterschiede tendenziell noch verstärkt. Ist aber halt nicht auf den Einzelfall übertragbar.

        • Das war peinlich fürs IOC und hatte seinen Grund wahrscheinlich wirklich in verletzten Männer-Egos.

          Das IOC hat die Änderung offenbar schon im Dezember 1991 beschlossen – s.U.

          Keine Ahnung, warum DasMännerego immer seine Intergrität auch gegen die substanzlosesten Anwürfe verteitigen muss, in dem Zusammenhang wird nie auch nur der Anschein eines Beleges geliefert und diese Tatsache findet man nach 10 sek. Befragung von Tante Google heraus – so man will.

          Aber was solls, so ist eben der vorherrschende Diskurs.

        • „Allerdings muss man auch sagen, dass die Annahme einer ungedopten Chinesin (!) 92 (!), in der Hochära des Dopings […] vielleicht etwas naiv ist.”

          Ach! Deswegen hat sie gegen Männer gewonnen. Hui, da fällt mir ja ein Stein vom Skrotum.

        • Machen wir uns doch nichts vor: Sport ist ein Hort des Sexismus, und auch die Olympischen Spiele. Ganz abgesehen von der Geschlechtertrennung, ist mir absolut unklar, warum manche Sportarten olympisch nur von Frauen oder nur von Männern ausgeübt werden dürfen.

          „So dürfen Frauen z. B. beim Turnen weder ans Reck, noch an die Ringe, im Gegenzug dafür die Männer weder an den Stufenbarren, noch auf den Schwebebalken und auch die Rhytmische Sportgymnastik ist ihnen olympischerseits verboten.

          Und während Frauen im Zuge ihrer Emanzipation die Vorurteile der “Unweiblichkeit” abgestreift haben und selbstverständlich beim Fußball, Ringen, Hammerwerfen, Gewichtheben oder Marathon teilnehmen dürfen, ist Männern das Synchronschwimmen immer noch verboten.“
          http://gaywest.wordpress.com/2012/08/05/olympia-gleichberechtigt/

          • @Adrian

            „So dürfen Frauen z. B. beim Turnen weder ans Reck, noch an die Ringe, im Gegenzug dafür die Männer weder an den Stufenbarren, noch auf den Schwebebalken und auch die Rhytmische Sportgymnastik ist ihnen olympischerseits verboten.

            Und während Frauen im Zuge ihrer Emanzipation die Vorurteile der “Unweiblichkeit” abgestreift haben und selbstverständlich beim Fußball, Ringen, Hammerwerfen, Gewichtheben oder Marathon teilnehmen dürfen, ist Männern das Synchronschwimmen immer noch verboten.“

            Ja, sollte man ändern. Ich könnte mir allenfalls vorstellen, dass solche Bereiche ausgeklammert werden, bei denen keine hinreichende Vertretung guter Sportler in dem Geschlecht vorhanden ist. Es ist die Frage, wie viele männliche Synchronschwimmer es gibt, die einen Wettbewerb ermöglichen würden. Gleichzeitig wäre zu vermuten, dass eine Ankündigung, diese Bereiche zuzulassen, die Beteiligung zuzulassen auch andere Sportler motiviert

        • „Allerdings muss man auch sagen, dass die Annahme einer ungedopten Chinesin (!) 92 (!), in der Hochära des Dopings (davon geht man heute aus, ein Zeugnis sind die Leichtathlerik-Weltrekorde) vielleicht etwas naiv ist.“

          Naja, da dann aber ja ALLE gedopt waren – oder zumindest nicht nur eine Frau – hat es sich ja wieder ausgeglichen 🙂

          „Soweit ich weiß hat der Archery-Weltverband erst 2003 den Antidoping-Code übernommen, davor nahm man wohl Beta-Blocker wie man lustig war. Und letztes Jahr gab es im Bogenschießen prozentual mehr Dopingfälle als im Radsport.“

          Bitte nicht verwechseln – die Frau schießt Wurfscheiben, nicht Bogen.

          „Allem Anschein nach sind die Geschlechtsunterschiede im Bogenschießen marginal.“

          Ich hatte hier schon mal eine Liste mit Rekorden etc gepostet (Reaktion: Grillenzirpen). Es sieht z.B. so aus, dass Yun-Mi Jin (Südkorea) momentan den olympischen Rekord hält bei 18 Pfeilen. Ihr Ergebnis (173) erreichte sie 2000 und auch wieder 2004, während der erste Mann erst 2004 so gut schoss.
          Ich halte es übrigens nicht für einen Zufall, dass die besten Schützen und Schützinnen aus Asien kommen.

    • “The men got so mad that the rules were changed so women competed separately after that.”

      TheMenz, jajaja..

      Keine Ahnung warum man so oft nicht merkt, dass solche Aussagen sich schon selbst komplett demontieren.

        • Also ich bin jedenfalls nicht „so mad“ geworden – das scheiterte alleine schon daran dass ich 1992 ihren Olypiasieg gar nicht mitbekommen habe.

          Womit „TeMenz“ schon erledigt wäre.

          Solche Aussagen sind einfach vollständige Nullaussagen, weil sie – jenseits der globalen patriachalen Verschwörung AllerMänner – gar nicht erst benennen wer „so mad“ geworden sein soll.

          Es scheint mir ein klassisches Muster zu sein: „Bis zum Beweis des Gegenteils gilt die Unterdrückung von Frauen aufgrund männlicher Charakterschwäche als bewiesen!“.

          Folgerichtig werden auch bei jedem Wikipediaartikel dazu weder Quellen noch Hintergründe benannt. (wer bzw. welche Organisationen oder Kräfte machten sich wie und wann für die Abschaffung des „mixed skeet“ stark? Welche Bestrebungen dagegen gab es?)

          Dir sei verziehen, du hast ja nur ein Comic gelesen 😀

          Was schreibt denn der IOC so dazu?

          1991: At the IOC Executive Board meeting held in December in Lausanne, the Federation’s proposal to replace the mixed trap and skeet events with men’s and
          women’s events was approved. The addition of a new event (double trap) was also approved.

          (sry, ich habe jetzt keine Lust, den google-link von privatdaten zu bereinigen, die Quelle findet man unter „SHOOTING: participation during the history of the Olympic Games“ als pdf eben bei google)

          War es etwa vorauseilende Madness? Zhang Shan hatte ja 1992 Gold gewonnen.

        • „Also ich bin jedenfalls nicht “so mad” geworden – das scheiterte alleine schon daran dass ich 1992 ihren Olypiasieg gar nicht mitbekommen habe.

          Womit “TeMenz” schon erledigt wäre.

          Solche Aussagen sind einfach vollständige Nullaussagen, weil sie – jenseits der globalen patriachalen Verschwörung AllerMänner – gar nicht erst benennen wer “so mad” geworden sein soll.“

          Ach! Das ja albern. Ich hab das von Anfang an so gelesen, dass nur die beteiligten Männer sich aufgeregt haben. Dachte, das wär klar. Ich meine, sorry, wer interessiert sich denn bitte für Wurfscheibenschießen?

          „War es etwa vorauseilende Madness? Zhang Shan hatte ja 1992 Gold gewonnen.“

          Es bleibt krass, dass sie ausgerechnet nach dem (ersten) Sieg einer Frau es nicht schaffen, vier Jahre später eine Frauenkonkurrenz anzubieten.
          Das ist doch auch voll fies, wenn man seinen Titel nicht verteidigen darf/kann!

          • @Robin

            „Es bleibt krass, dass sie ausgerechnet nach dem (ersten) Sieg einer Frau es nicht schaffen, vier Jahre später eine Frauenkonkurrenz anzubieten.“

            kann man auch umdrehen: Es bleibt krass, wenn binnen vier Jahren die Frauen es nicht schaffen sich hier hinreichend für eine Zulassung zu qualifizieren.

            Insofern muss man wohl auch dort in die Gründe schauen. Es ist ja ein Wettbewerb der Nationen und der Sportverbände. Wenn da nicht hinreichend nationale Verbände Frauen in dem Bereich melden können, dann wird der Bereich nicht als Wettkampf ausgetragen

        • Ach! Das ja albern. Ich hab das von Anfang an so gelesen, dass nur die beteiligten Männer sich aufgeregt haben.

          „Die beteiligten Männer“ ist aber genau so eine unbestimmte Gruppe.

          Es bleibt eine latente Generalanklage.

          Es bleibt krass, dass sie ausgerechnet nach dem (ersten) Sieg einer Frau es nicht schaffen, vier Jahre später eine Frauenkonkurrenz anzubieten.
          Das ist doch auch voll fies, wenn man seinen Titel nicht verteidigen darf/kann!

          Kann man so oder so lesen: Sie konnte den Titel ja behalten.

          Damit ist jedenfalls die offenbar weitverbreitete Behauptung vom Tisch, „TeMenz“ (welche auch immer) wären ach so freigedreht.

          Das glaube ich so nämlich auch gar nicht, die meisten Männer erkennen es eher an wenn eine Frau sich für ihr Gebiet interessiert und gönnen ihr den Erfolg. Schlechte Verlierer gibt es natürlich überall..

          Unterhältst du dich mit Männern, dann hörst du nicht selten sowas wie: „alter Schwede, die hat echt was drauf!“

          Das kann es, so scheint mir, lt. vorherrschendem feministischen Diskurs gar nicht geben. Man hat den Eindruck, das männliche Ego müsse zwangsläufig dauergekränkt sein, wenn eine Frau mal was drauf hat.

          Der Confirmation Bias sorgt dann für die Geschichtchen, wie beispielsweise diese.

        • @Nick

          „Es bleibt eine latente Generalanklage.”

          Ich erlaub‘ mir mal den Spaß und werde dich in nächster Zeit auf Generalanklagen von dir hinweisen.

          „Das kann es, so scheint mir, lt. vorherrschendem feministischen Diskurs gar nicht geben. Man hat den Eindruck, das männliche Ego müsse zwangsläufig dauergekränkt sein, wenn eine Frau mal was drauf hat.”

          Hey, das ist ne Generalanklage! Bitte benenne konkret die Feministinnen, die das tun.

        • @Robin: Der Grund, warum ich dir sowas sage und Frauenhaus & Co. nicht, ist, dass bei dir Argumente in der Regel ankommen (bei denen nicht). Hat nichts damit zu tun, dass du eine Frau bist.

          @Kinch: Nichts gegen ein bisschen Sarkasmus bei allzu dämlichen Posts (die gibt es hier ja genug). Aber David sagt gleich im ersten Satz, dass der Sieg anzuerkennen ist. Und mit dem Doping hat er schlicht recht. Schmälert den Sieg der Frau überhaupt nicht, weil im Zweifel auch Plätze zwei bix x gedopt waren.

        • @Nick: nach sowas hatte ich gesucht aber nichts gefunden. Ich hatte eine Reihe von alten Artikeln, die alle von einer „Kontroverse“ berichteten. Ehrlicherweise muss man vielleicht sagen, dass nur weil auf dem pdf IOC steht, dass nicht so gewesen sein muss. Falls es eine Kontroverse war, hätte das IOC jedenfalls allen Grund, seine eigene Wahrheit zu basteln. Heißt nicht dass es so war, ich gebe es nur zu bedenken.

        • Au au.. dicke Grammatik fails entdeckt 😀

          @Nick: Auf „TeMenz“ zu verallgemeinern ist bei Robins Post doch eigentlich zu weit gedacht. Sie meint ja erkennbar nur die „Menz“ aus dem Dunstkreis des IOC und nicht alle.

        • @Kinch:
          Ich erlaub’ mir mal den Spaß und werde dich in nächster Zeit auf Generalanklagen von dir hinweisen.

          Wenn dein Rittertrieb deine Lesekompetenz nicht vollständig durchnebelt: Nur zu.

          Hey, das ist ne Generalanklage! Bitte benenne konkret die Feministinnen, die das tun.

          Da geht’s ja schon los: Ein Diskurs ist nicht identisch mit einer Personengruppe.

          Nehmen wir mal die Vaginabesitzerinnen heraus, dann fällt es dir vielleicht auf:

          „Der vorherrschende rassistische Diskurs erklärt Schwarze als dem Tiere näher“

          -> Das ist keineswegs Aussage zu allen Rassisten, sondern viemehr eine Aussage zu weitverbreiteten Ansichten, nicht nur unter Menschen, die sich als Rassisten definieren

          -> Als Personen sind – wenn schon – nur genau diejenigen gemeint, die eben Schwarze als dem Tiere näher erachten

          Es ist wohl durchaus legitim, Systeme von Weltanschauungen und Werten zu kategorisieren, das ist mit Nichten und Neffen eine Generalanklage.

          (Die Polemik dir Gegenüber – „Rittertrieb“ – ist übrigens auch keine Generalanklage. Ich halte sie für angemessen, weil mir so eine Aussage, die mit „Die Frauen“ beginnt, wohl kaum jemals herausgerutscht ist)

        • @Luc:

          Das pdf ist von der offiziellen Site des IOC.

          Kaum vorstellbar, dass man die Agenden von Boardmeetings im Nachhinein dengeln kann.

          Üblicherweise gibt es dazu offizielle Statements.

          Es ist auch recht merkwürdig, dass das empfindsame männliche Ego des IOC-Boards gekränkt sein soll – und nicht etwa das diejenigen, die Frau verloren haben.

          Die benannte Gruppe „The Men“ bleibt also mehr als nebulös, woran man doch eigentlich sofort erkennen müsste dass nur eine patriarchale Weltverschwörung gemeint sein kann.

        • @Luc

          „Nichts gegen ein bisschen Sarkasmus bei allzu dämlichen Posts (die gibt es hier ja genug). Aber David sagt gleich im ersten Satz, dass der Sieg anzuerkennen ist.“

          Ja, so wie anerkennen in „Die hat bestimmt gedopt und hat deswegen gewonnen, leider kann man ihr das nicht mehr beweisen und deshalb muss man den Sieg leider anerkennen.” (Wenn überhaupt. Immerhin fängt sein erster Satz auch mit „Wenn” an, und aus etwas Falschen folgt immer was Wahres.)

          @Nick

          “Da geht’s ja schon los: Ein Diskurs ist nicht identisch mit einer
          Personengruppe.”

          Ein Diskurs wird aber von Menschen geführt; ein Vorwurf an einen Diskurs ist damit immer ein Vorwurf an die Diskussionsführer. Das ist mir zu pauschal. Bitte belege,

          „Das ist keineswegs Aussage zu allen Rassisten,”

          Robin warf auch nicht kollektiv aller Männern vor, etwas vor, sondern natürlich nur jener Untergruppe von Männern, die die Regeln geändert haben. Wenn das für dich ein „latenter Generalangriff” ist, dann muss doch auch, deine Anklage an die, die diskussionsbeherrschende Feministinnen immerhin ein latetenter Generalangriff sein. Also bitte: Nenne Namen.

          „Die Polemik dir Gegenüber – “Rittertrieb” – ist übrigens auch keine Generalanklage”

          Ist mir ehrlich gesagt ziemlich wurscht. Ich weiß warum ich das tue und zwar, weil ich Bigotterie einfach zum Kotzen finde. Hier wird pauschalisiert bis zum erbrechen, aber wenn eine Frau mal etwas sagt, was man nur mit böser Absicht als Generalangriff werten kann, wird natürlich darauf herumgeritten.

        • Ein Diskurs wird aber von Menschen geführt; ein Vorwurf an einen Diskurs ist damit immer ein Vorwurf an die Diskussionsführer. Das ist mir zu pauschal.

          Das ist blanker Unfug. Die Einordnung einer Aussage in einen ideologischen Kontext ist allenfalls ein „Angriff“ auf Positionen, und keineswegs eine entindividualisierende Anklage an ein Kollektiv.

          Worüber willst du denn noch diskutieren, wenn Positionen nicht angegriffen werden dürfen?

          Mein „Angriff“ auf Robin bezog sich aber in erster Linie darauf, dass sie den schon in der Aussage an sich eingebauten Schwachfug nicht erkennt.

          Bitte belege,

          Belege für diesen Diskurs? Soll ich jetzt einen Grundkurs in Feminismus abhalten? In welcher Welt lebst du eigentlich?

          Die Vorstellung, dass „im Patriarchat“ sich die „fragile männliche Identität“ durch „abwertendene Abgrenzung vom Weiblichen“ stifte ist ja nun wirklich verbreitet genug.

          Robin spielte sehr wohl auch auf diesen Diskurs an. Zitat: „– nee, eher ist das(sic!) männliche Sportlerego so fragil, dass man keinem Teilnehmer zumuten kann, das Risiko – und sei es auch noch so klein – einzugehen, gegen eine Frau zu verlieren!“

          Robin warf auch nicht kollektiv aller Männern vor, etwas vor, sondern natürlich nur jener Untergruppe von Männern, die die Regeln geändert haben.

          Nun ja, das oben Zitierte kann man wohl ohne Weiteres als Aussage über ein per se defizitäres Ego auffassen.

          Nur wenn man Robin kennt weiß man, dass sie es eigentlich nicht so meint.

          Es ist völlig unklar, auf welche Männer sich die von Robin Zitierte Aussage bezieht.

          Robin selbst versteht sie als auf „die betroffenen Männer“ bezogen. Das sind aber nicht die Herren vom IOC (auf die das plötzlich Kinch und Andere beziehen) sondern die Sportler, die von der Frau besiegt wurden.

          Letztlich muss sich – wenn schon – die Aussage zuallermindest auf beide Gruppen von Männern beziehen:

          “The men got so mad that the rules were changed so women competed separately after that.”

          Gerade weil unklar bleibt , welche Männer konkret wie reagiert haben sollen wird die Gruppe DerMänner zum Kollektiv und zum zentral steuernden, machtvoll und sozialschädlich handelden Agens, aus dem niederen Beweggrund eines gekränkten männlichen Egos.

          Es spielt letzlich kaum eine Geige, wie Robin oder Kinch das Zitierte versteht, die Aussage für sich ist ziemlich eindeutig.

          Bei jeder anderen Gruppe würde man eine solche Aussage sofort als rassistische Zentralsteuerungsthese auffassen: „The Jews got so mad that the markets were chrashed“

          Das ist der Stoff, aus dem solche Narrative meistens gestrickt sind.

          weil ich Bigotterie einfach zum Kotzen finde.

          Weil du auf dem lila Auge komplett blind bist.

      • „“Die beteiligten Männer” ist aber genau so eine unbestimmte Gruppe.

        Es bleibt eine latente Generalanklage.“

        Ja, aber gegen eine Gruppe, die ungefähr eine Million mal kleiner ist als „TeMenz“. Das möge man doch bitte berücksichtigen.

        @Luc:
        „@Kinch: Nichts gegen ein bisschen Sarkasmus bei allzu dämlichen Posts (die gibt es hier ja genug). Aber David sagt gleich im ersten Satz, dass der Sieg anzuerkennen ist. Und mit dem Doping hat er schlicht recht. Schmälert den Sieg der Frau überhaupt nicht, weil im Zweifel auch Plätze zwei bix x gedopt waren.“
        Deinen letzten Teilsatz hatte er in seinem Post aber nicht mehr drin 😉 Es klingt schon sehr nach einer Begründung NUR für den Sieg der Frau.
        Wenn alle dopen, muss man das eigentlich nicht extra erwähnen, aber naja, sobald eine Frau gewinnt…!

        • @Robin

          „Ach! Das ja albern. Ich hab das von Anfang an so gelesen, dass nur die beteiligten Männer sich aufgeregt haben. Dachte, das wär klar. Ich meine, sorry, wer interessiert sich denn bitte für Wurfscheibenschießen?“

          Wer interessiert sich allgemein fürs Sportschießen? *sagt das als ehemaliger Sportschütze*

          „Dann interpretiere DU doch mal die spontane Regeländerung, die ganz urplötzlich nötig wurde, nur weil mal eine Frau gewonnen hat.“

          Also Mal Butter bei die Fische, die Entscheider (klingt besser als ‚Die Männer‘ oder ähnliche, ‚merkste aber selber ne?‘ 😉 ) könnten sich genauso gedacht haben:
          „Hey da hat nun eine Frau gewonnen, das bringt bestimmt einen Anstieg an weiblichen Schützen und Interesse am Sport, da können wir einen eigenen Wettbewerb machen und aufgrund größerem Teilnehmerfeld und mehr Übertragungen noch mehr Kohle schefffeln muahhahahhaha! Und kurz darauf gehört uns die Welt!“. Naja oder so inner Art 😉
          Anders gesprochen du kannst sicherlich eine Menge Gründe finden, wieso sie plötzlich eine weibliche Kategorie wollten, einer könnte sicherlich auch verletztes Ego sein.

          Schade ist es natürlich alle Mal wenn ein Sportler aufgrund blöder Regeländerungen plötzlich seinen Titel nicht mehr verteidigen darf.

        • Ja, aber gegen eine Gruppe, die ungefähr eine Million mal kleiner ist als “TeMenz”. Das möge man doch bitte berücksichtigen.

          „Latent“ ist die Generalanklage deshalb, weil sie eben latent Aussagen dazu macht, wie sich „Die Männer in bestimmten Situationen verhalten“

          Es wird also nicht unbedingt besser dadurch, dass man mit TeMenz die „betroffenen“ (sic!) Männer meint.

          Du hast die Formulierung natürlich nur aus einem Comic zitiert 😀

          Deine Person ist mir dabei eigentlich ziemlich egal, mir ist durchaus bewußt dass du ein differenzierteres Männerbild hast.

          Ich wundere mich nur dass deine Medienkompetenz scheinbar versagt, in meinen Augen müssten solche Aussagen sofort als sehr tendenziös auffallen.

        • Du schreibst es ja selbst: Die Formulierung stammt „nur“ aus einem Comic (und kommt sogar „nur“ von einem kleinen Mädchen). Nun differenziere ich durchaus bei der Tendenziösität einer Aussage danach, von wem sie stammt, woher sie kommt und in welchen Kontext sie getätigt wird. Wenn einer meiner Mitbewohner so was sagt wie „Ach, typisch Frau!“, dann ist das was anderes, als wenn das in einem wissenschaftlichen Text stehen würde. Zumal ich bei meinen Mitbewohnern weiß, dass sie das sowieso nicht so meinen.

          Das verstehe ich jedenfalls unter Medienkompetenz.

        • Dieser Auffassung bin ich auch. 🙂

          Das Problem ist nur, dass die Bildung durch Comics hier offenbar grandios versagt hat: Die Abschaffung des „mixed skeet“ war offenbar bereits beschlossene Sache, bevor die Frau die Goldmedaille gewann.

          Ich bin der Meinung, dass das Zitat einige Anhaltspunkte dafür geliefert hat dass es nicht ernst zu nehmen ist.

          (Ebenso wie die Wiki-Artikel dazu, die keine Hintergründe, Kontexte und Quellen benennen)

        • Ist die Lösung nicht einfach? Die Kategorie „Männer“ im Sport sollten allen Wettbewerbern offen stehen, also Männer, Frauen und allen, die sich weder in die einte noch andere Kategorie einordnen lassen.

          Die Kategorie „Frauen“ nur Frauen.

          Bei manchen Sportarten wie beispielsweise Bogenschiessen, die nicht primär ausserordentliche physische Kraft verlangt, ist es durchaus möglich, dass Frauen mit den Männern konkurrieren können.

          Interessant ist es, die Schwimmweltrekorde von Frauen und Männern zu vergleichen.

          100 m Freistil Männer (50 m Bahn)
          Cesar Cielo Filho, Brasilien
          46.91 Sek.

          100 m Freistil Frauen (50 m Bahn)
          Britta Stefe, Deutschland
          52.07 Sek.

          Die Zeit von 52.07 Sek. wäre noch 1968 Weltrekord auch bei den Männern gewesen.
          Mike Wenden, Australien
          52.2 Sek. (19 Okt. 1968, Mexico City)

          Meine Theorie diesbezüglich lautet, dass sich die Weltrekordzeiten von Männern und Frauen „asymptotisch“ annähern.

        • @Peter

          „Die Kategorie “Männer” im Sport sollten allen Wettbewerbern offen stehen, also Männer, Frauen und allen, die sich weder in die einte noch andere Kategorie einordnen lassen.“

          Verstehe auch nicht, wieso das nicht so gehandhabt wird. Wenn eine Frau (welches Geschlecht auch immer) mit Männern konkurrieren kann oder glaubt es zu können, warum sollte man die Chance das zu beweisen nicht einräumen?

          „Meine Theorie diesbezüglich lautet, dass sich die Weltrekordzeiten von Männern und Frauen “asymptotisch” annähern.”

          Ich würde eher darauf wetten, dass sich das alles konsolidiert. Für eine Leistungssteigerung von 6 Sekunden braucht es 50 Jahre. Für die nächste Leistungssteigerung von 6 Sekunden 200 Jahre. Der relative Abstand wird vermutlich ähnlich bleiben.

          Ist mein Tipp (es sei denn, die technische Singularität tritt sein und physische Beschränkungen erübrigen sich *schwärm*)

        • Ich würde eher darauf wetten, dass sich das alles konsolidiert. Für eine Leistungssteigerung von 6 Sekunden braucht es 50 Jahre. Für die nächste Leistungssteigerung von 6 Sekunden 200 Jahre. Der relative Abstand wird vermutlich ähnlich bleiben.

          Ich stimme Dir zu, dass die absolute Leistungssteigerung abflacht. Das kann gar nicht anders sein, sonst würde man in endlicher Zeit die 100 m in 0.0 Sek. schaffen, was physikalischer Unsinn ist.

          Ich kann auch nicht in die Zukunft blicken, aber in die Vergangenheit. Dieser Blick bestätigt eher meine These. Picken wir ein paar Datenpunkte raus (ich bleibe beim Schwimmen, 100 m Freistil, weil Schwimmen eine lange Tradition hat und die Leistung objektiv messbar ist). Alles in Sekunden.

          1908
          Charles Daniels, USA
          65.6

          Martha Gerstung, Deutsches Reich
          95.0

          Absolute Differenz: 29.4 Sek.
          Relative Differenz:
          65.6/95.0 = 0.69
          soll heissen, Zeit des Männerweltrekords 69% des Frauenweltrekords

          1972
          Mark Spitz, USA
          51.22

          Shane Gould, Australien
          58.5

          Absolute Diffenrenz: 7.28
          Relative Differenz:
          51.22/58.5 = 0.88

          2009
          Cesar Cielo Filho, Brasilien
          46.91

          Britta Steffen (heisst die Dame, nicht Stefe), Deutschland
          52.07

          Absolute Differenz: 5.16
          Relative Differenz:
          46.91/52.07 = 0.90

        • Peter hat recht.

          Eine „physische Differenz“ wird bleiben, nachdem die kulturell bedingte Differenz in den letzten hundert Jahren eliminiert wurde.

          Ist irgendwie logisch. Nur sind Feministinnen halt immer so drauf, daß sie mit irgendwelchen Wunschgebilden im Kopf rumlaufen und sich alles zwanghaft und selektiv so zurechtdenken, wie es ihnen paßt.

          So wie bei unseren beiden Gender-Theoretikerinnen Sabine Hark und der anderen mit dem komischen Namen. Die sind übrigens beide lesbisch – zumindest Hark ist es sicher.

          Es ist schon krank, was in unserem Wissenschaftsbetrieb möglich ist. Demnächst lehren Neonazis über Rassenlehre und Evangelikale über Intelligent Design.

        • Man könnte relative Differenz auch anders interpretieren als:

          (log(FW)-log(MW)) * 100%

          FW:= Zeit Männerweltrekord
          MW:= Zeit Frauenweltrekord

          Muss das mal in einer Exceltabelle genauer anschauen und eventuell visualisieren.

        • @Peter

          Okay, ich muss sagen, deine Zahlen überzeugen mich. Es scheint, dass der Abstand zwischen Männern und Frauen sich zunehmend verflüchtigt.

        • Er verflüchtigt sich doch nicht, sondern bleibt konstant bei einem bestimmten relativen Niveau. Auch auf der absoluten Ebene wird es nie zu einer „Verflüchtigung“ kommen. Es passiert einfach nur das, was ich in meinem vorigen Beitrag beschrieb.

          Vermutlich wird sich bei allen Sportarten ein bestimmter Prozentbetrag herauskristallisieren. Es wären mal relative Zahlen für den Marathon interessant. Also wie die Unterschiede bei Ausdauer- und Sprintsportarten sind.

        • @ Dummerjan

          Du bist doch Statistiker, oder? Hattest zumindest viel mit Statistik zu tun, richtig?

          Wie würdest du anhand der Datenpunkte (Schwimmweltrekorde Frauen und Männer als von mir gewähltes Beispiel) eine plausible Funktion definieren? Eine Exponentialsättigungsfunktion (mit Grenzwert) vielleicht?

  15. Von: Adrian am 18. Juni 2013
    um 12:24 vormittags

    Ich will das auch machen. Aber die passen auf wie ein Luchs wohin die Hand wandert sobald man hinter den Eiern anlangt.

    • *Aber die passen auf wie ein Luchs wohin die Hand wandert sobald man hinter den Eiern anlangt.*

      Ja, Frauen haben die Sexualität erfunden. Haben ja auch ein Loch mehr.

      Wagemutig und Abenteuerlustig erkunden sie neue Bereiche. Natürlich mit Flirttipps für Männer.

      Das ist für viele verheiratete Männer schon eine erhebliche Last, eine Art Verfolgung, die fordernde, weibliche Abenteuerlust so dass millionen Männer täglich für einen kurzen Moment von ihrer Frau zu einer Prostituierten flüchten.

      • Irgendwie hast du echt nen Knall.
        Zu allem musst du diesen „Jaja, die besten frauen der Welt mal wieder“-Quark abladen und egal was es ist, du musst es negativ kommentieren.
        Bei dir könnte man garnichts richtig machen.

        Und wenn du Single bist, dann liegt das genau daran.

        • „Und wenn du Single bist, dann liegt das genau daran.“
          Anders als bei Frauen ist „Single“ für Männer kein Schimpfwort.

        • Und was jetzt falsch an dem was ich ironisch formuliert habe?

          Könnte es sein dass die Art wie du Männer behandelst und anal zwangsbeglücken willst zu viel Parallelen zu deiner Lieblingsmethapher vom Vergewaltiger der nachts im Park hinter dem Busch hervorspringt hat?

          Da dies zudem die weitaus ungewöhnlichste und seltenste Form der Vergewaltigung ist könnte manchen glauben lassen du projizierst da was.

  16. Single ist ein Schimpfwort? Wusste ich nicht. Ich dachte das wäre die Bezeichnung für einen Menschen der gerade nicht in einer Beziehung ist.

    Aber das ist auch nicht die Frage sondern ob man zufrieden ist. Und das ist Borat ganz offenkundig nicht.
    Er ist aber offenbar an einem Punkt an dem er aus irgendeinem Grund resigniert hat und jetzt nur noch zynisch und verbittert ist und zu allem nur noch Negatives sagt und selbst Sachen die absolut neutral oder positiv sind einen verdeckten negativen Hintergrund unterstellt. Oder er interpretiert irgendwas da rein was der zitierte Satz in Wahrheit aussagen soll, worauf es im Text aber keinen Hinweis gibt.

    Von Borat kommen einfach nur knatschige, sarkastische Kommentare, egal wozu. Über das wieso will ich an dieser Stelle keine Vermutungen anstellen, es kann aber nicht schaden, daran zu arbeiten. Auch für das eigene Wohlbefinden.

    • *Single ist ein Schimpfwort? Wusste ich nicht.*

      Du versuchst es ja eindeutig als meinen Makel darzustellen und mich abzuwerten.

      Interessanter ist das Verhalten vieler Frauen. Sie tun sich schwerer damit zuzugeben Single zu sein, einen Mann zu wollen, umschreiben und euphemisieren dass auf verschiedenste Weisen, warten das bessere Ab, begnügen sich so lange mit zweiter Wahl und lamentieren über die schlechten Männer, wollen eher die sein die Schluss macht, stellen zu 80% die Scheidungsanträge, haben Facebook als Surrogat für Beziehung und Familie groß gemacht.

      Für Frauen ist Single ein Schimpfwort, so wie alleinerziehend ein Makel ist.

      Schau dir ÖR Produktionen an. Es geht auffällig oft um „erfolgreiche“ Alleinerziehende die Männern den Kopf verdrehen. Wichs- und Fluchtphantasien für die mit diesem sexistischen Stigma belasteten Frauen, Valium für die Seele des weiblichen Singles.

      • „Du versuchst es ja eindeutig als meinen Makel darzustellen und mich abzuwerten.“

        Ne?
        Ich habe lediglich vermutet,dass das vielleicht nicht optimal für dich ist und Verutungen angestellt,woran es liegen könnte.

        Und irgendwie machst du genau da weiter wo du aufgehört hast. Lamentieren, Meckern, Motzen. So wird das nie was und das liegt zur Abwechslung nicht am Feminismus.
        Und scheinst viel zu sehr damit beschäftigt zu sein, dich zu beklagen dass alles scheisse ist.

  17. Eine dreiache Sensation ist geschehen:
    1. EIn uraltes Rätsel der Menschheitsgeschichte wurde gelöst
    2. Frechheit hat mal nicht gesiegt sondern ist so rrrrrichtig reingefallen.
    3. In Siegen im Siegerland.

    Zu 1:
    Das uralte Rätsel, das gelöst wurde, ist: „Warum parken Frauen eigentlich so ***BEEEEEP***?

    Antwort: Sie machen das absichtlich. Beweis: „Passt mal auf ihr oberdreisten vollidioten erstens hab ich so geparkt damit keiner auf die bekloppte Idee kommt sich so dort hinzustellen und das mit dem Golf wird Konsequenzen haben ich Rufe jetzt die Polizei und versaue mir das Auto nicht durch klettern sorry“ Quelle: siehe 2.

    Zu 2:
    Quelle: http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/student-aus-siegen-loest-massenparty-im-parkhaus-aus-a-906181.html
    oder viiiieeeel lustiger:
    http://www.electric-lemonade.de/blog/2013/06/14/the-park-knight-internet-wahnsinn-an-der-uni-siegen/

    Zu 3.
    Nun ja. Kam nicht auch Jesus aus Nazareth? In Galiläa?

    • „ihr oberdreisten vollidioten“
      Für eine Stätte der Wissenschaft und Bildung ist die Wortwahl der jungen Dame, die akademische Weihen anstrebt, doch eher … sagen wir unerwartet.
      Wie repräsentativ ist das wohl für die Altersklasse der heute 18 – 24-jährigen weiblichen Heranwachsenden? Zumal diese Facebook-Auftritte nicht anonym sind (im Gegensatz zu anonymen Blogkommentaren). Rüpelhaftigkeit und verbale Aggression galten ja eher als männliches Privileg.

      Nach meiner privaten Schätzung beruhen ca. 60% der Geschlechterfrage auf kommunikativer Inkompetenz oder, wie hier in krasser Form demonstriert, Unhöflichkeit. Man kann aber nicht auf der Inhaltsebene Respekt voreinander fordern und #aufschrei-gemäß Vermeidung jeglicher verbaler Aggression (überwiegend an die Männer gerichtet), wenn gleichzeitig die holde Weiblichkeit beleidungungstechnisch voll aufgerüstet hat.

      Es würde die Sache jedenfalls nicht gerade vereinfachen, wenn dieser Fall typisch wäre.

      • Wie repräsentativ ist das wohl für die Altersklasse der heute 18 – 24-jährigen weiblichen Heranwachsenden?

        Gute Frage.

        Doris Lessing schrieb 2001:

        „I was in a class of nine- and 10-year-olds, girls and boys, and this young woman was telling these kids that the reason for wars was the innately violent nature of men.

        „You could see the little girls, fat with complacency and conceit while the little boys sat there crumpled, apologising for their existence, thinking this was going to be the pattern of their lives.“

        http://www.guardian.co.uk/uk/2001/aug/14/edinburghfestival2001.edinburghbookfestival2001

        „Ich habe nicht umsonst zwei Parkplätze für mich beansprucht, und ich werde mir doch nicht die Mittelkonsole durch Klettern verschmutzen nur weil ihr oberdreisten Vollidioten nicht wisst, welcher Platz der Euch angemessene ist!“ – Das spricht, würde ich sagen, schon für einen ziemlich aussergewöhnlich kranken Narzissmus.

        Allerdings wird nmE so ein kranker Narzissmus üblicherweise stärker durch soziale Kontolle eingedämmt. Die meisten Narzissten agieren imho etwas subtiler, weil sie irgendwann doch gemerkt haben dass sowas gar nicht gut ankommt.

        „To be fat with complacency and conceit“ wird wohl durchaus den einen oder anderen sozialen Lernprozess zuallermindest in manchen Fällen erheblich erschweren.

        • Diese Demoralisierung von 10-year-olds durch einen Erwachsenen ist etwas anderes.

          Ich meinte schon die Kommunikation zwischen Gleichaltrigen und die Frage, ob die Frauenseite in dieser Altersklasse tatsächlich noch einen statistischen Vorsprung in Sachen Empathie und Höflichkeit hat (was regelmäßig unterstellt wird). Mit der Folgefrage, wieweit hierdurch das „damsel in distress“-Syndrom bei Männern kuriert wird.

        • »Mit der Folgefrage, wieweit hierdurch das “damsel in distress”-Syndrom bei Männern kuriert wird.«

          Wenn die richtige Beute um die Ecke kommt, findet die junge „Dame“ sicher schnellstens zum Programm „damsel in distress” zurück.

        • Diese Demoralisierung von 10-year-olds durch einen Erwachsenen ist etwas anderes.

          Die, von denen Doris Lessing sprach dürften aber diejenigen sein, die heute anfang 20 sind.

          Ich meinte nicht die Demoralisierung der Jungen, sondern das „Empauern“ der Mädchen. Das kann imho durchaus dazu führen, dass die eine oder andere Heranwachsende ihren Narzissmus relativ ungehemmt auslebt. Die Parkplatzmadame war ja nicht nur verbal recht Empathielos.

          ..die Frage, ob die Frauenseite in dieser Altersklasse tatsächlich noch einen statistischen Vorsprung in Sachen Empathie und Höflichkeit hat..

          Wenn man die Sache unter der Prämisse betrachtet, dass Frauen „früher“ in höherem Maße dazu erzogen wurden, höflich zu kommunizeren dann wird man wohl eine solche Tendenz feststellen können. Allerdings galt wohl auch schon „früher“ der männliche Rüpel eben als Rüpel – und der gehörte eher auf die Baustelle als auf die Uni.

          Wenn du scheibst: „Rüpelhaftigkeit und verbale Aggression galten ja eher als männliches Privileg“ – Dann muss an sich imho eben fragen, welche Männer dieses „Privileg“, und zu welchem Preis hatten.

          Mann konnte sich durch verbale Aggression sicherlich als willensstark und durchsetzungsbereit positionieren, aber der Preis dafür war ein potenzieller Verlust des Status als „zu den Gebildeten gehörig“

          Ich habe Untersuchungen in Erinnerung, denen zufolge Frauen aus Unterschichten stärker als Männer aus Unterschichten darauf achten, ihre soziale Herkunft nicht durch Sprache zu verraten. Frauen sprechen beispielsweise signfikant weniger Mundart bzw. Dialekt, sondern eher Hochdeutsch. Wenn sich aber nun Frauen durch Rüpelhaftigkeit als „zu den modernen, emanzipierten Frauen zugehörig“ markieren können, dann muss man sich über die „oberdreisten Vollidioten“ nicht wundern.

          Andererseits wurde natürlich auch der Codex für Männer aufgeweicht, mit _situationsangemessener_ Rüpelhaftigkeit schadet man seinem Nimbus als „gebildet“ heute nicht mehr in dem Maße, wie das vielleicht noch in den 1950ern der Fall war. „Situationsangemessen“ heißt, dass der Kontrahent sich wie ein Rüpel benimmt und man die ihm angemessene Sprache wählt.

          Das wurde imho dieser Frau zum Verhängnis: Ihre Rüpelhaftigkeit war ziemlich krass unangemessen. Hätte sie keine zwei Parkplätze beansprucht und wäre sie gezwungen gewesen, durch die Heckklappe einzusteigen hätte sich wohl niemand ob der „Vollidioten“-Äußerung gefragt, ob eine Uni ein adäquater Ort für sie ist.

          Mit der Folgefrage, wieweit hierdurch das “damsel in distress”-Syndrom bei Männern kuriert wird.

          Ich würde schon sagen, dass es partiell kuriert wird. Wenn Frauen sich weiter aus dem Fenster lehnen fällt eben öfter auf, dass auch sie ziemlich unsozial sein können. „damsel in distress“ funktoniert nur unter der Grundannahme von eingebauter Unschuld. Nur unter der Prämisse der eingebauten Unschuld kann man bedenkenlos Partei für DieFrau nehmen, ohne Ansehen der Umstände.

          Allerdings wird man Männern wohl das Frauenbeschützen nie vollständig abgewöhnen können.

      • »Es würde die Sache jedenfalls nicht gerade vereinfachen, wenn dieser Fall typisch wäre.«

        Ja, ich hoffe auch, dass die Kampfparkerin mit Christians Forums-Rotkehlchen identisch ist.
        Aber die Wahrscheinlichlichkeit dafür dürfte in der Größenordnung von 1e-6 liegen.

  18. „Russland will die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare gesetzlich verbieten. Damit das Verbot nicht umgangen werden kann, soll es auch keine Adoption durch Einzelpersonen oder unverheirateten Paare in Ländern geben, die Lesben und Schwulen die Ehe erlauben. Ein entsprechendes Gesetz wurde gestern in der unteren Kammer des Parlaments in Moskau in zweiter Lesung mit 443 von 450 Stimmen beschlossen. Die für Freitag angesetzte dritte Lesung ist nur eine Formsache und auch die Debatte und Abstimmung in der zweiten Kammer wird kaum mehr etwas Wesentliches ändern.“

    Quelle: http://www.queernews.at/archives/3478

    Nicht die ganze Welt ist von der „Homoehe “ überzeugt!?

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