Selbermach Samstag XXXV

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

232 Gedanken zu “Selbermach Samstag XXXV

  1. Offenbar schreitet das Desengagement der Männer in einer matriarchalisierenden, feministisch-femizentrischen Gesellschaft voran: Immer mehr Männer verzichten auf Beziehungen.

    http://www.badische-zeitung.de/loerrach/forscher-walter-hollstein-warum-maenner-keine-beziehungen-mehr-fuehren-wollen–72381243.html

    via Arne Hoffmann (genderama):

    http://genderama.blogspot.de/2013/05/professor-walter-hollstein-warum-manner.html

    Wie zu erwarten.

    Damit zerbröselt allmählich das Fundament dieser Gesellschaft, die auf zahlreiche, gesunde Mann-Frau-Beziehungen angewiesen ist, um dauerhaft zu funktionieren (Nachwuchs, erfolgreiche Sozialisation desselben).
    Obendrein wird ein wichtiger Motivationsfaktor für männliche Leistungs-und Opferbereitschaft (eigene Familie, eigene Kinder), vielleicht der wichtigste überhaupt, schwächer und schwächer.

    Die Saat einer Hassideologie wie dem Feminismus reift heran.

    Irgendwann wird geerntet.

    • @roslin

      Und wie reagieren unsere ungewollten Frauen?

      Sie euphemisieren ihre Unattraktivität als eigene Überlegenheit und Schuld der Männer.

      Flüchten damit zu Facebook, in Internetpartnerportale, zu Elitepartner.

      Rationalisieren ihre Unattraktivität als Unterdrückung, rape culture, zahlenmäßige Benachteiligung im Wirtschaftsleben, wollen gefördert, quotiert, beschenkt, von der Realität die für Männer normal ist abgeschirmt und gebauchpinselt werden.

      Das erhöht nicht die Lust der Männer auf unsere Frauen, die unbegehrtesten Weltweit.

      So ist zu erwarten dass sich das weiter verschärft und ich bin gespannt was sich als nächstes für „Gegenmaßnahmen“ zeigen, der Druck im System steigt, jeder Beziehungsverweigerer ist praktischer Antifeminist.

        • »Wer gut wichst, hat mehr vom Leben.«

          Logisch. Wer dämlich genug ist, um schlecht wichsen zu können, wird auch sonst eher Probleme haben.

        • Ganz im Gegenteil. Ich bin mir sicher, dass es Männer gibt, die dämlich genug sind um schlecht wichsen zu können.

        • Ist natürlich eine üble Methode, sich von der Gunst der Frauen unabhängig zu machen, und deshalb in allen Kulturen geächtet (wie Roslin sicher mit x Beispielen belegen kann). Kann man aber auch als unausweichliche Folge der Emanizpation (von den Frauen) betrachten.

          Motto: „Mein Bauch gehört mir“

        • @Adrian

          »Unwissenheit ist nicht dasselbe wie dämlich.«

          Nach meinen Erfahrungen gibt es exakt zwei Sorten Unwissenheit: die Natürliche und die Freiwillige.
          Ich gestatte mir beide Arten kurz, knackig und politisch inkorrekt als „dämlich“ zu bezeichnen.

        • »Ist natürlich eine üble Methode, sich von der Gunst der Frauen unabhängig zu machen«

          Es ist vor allem eine Form der männlichen Empfängniskontrolle: Da sprach Juda zu Onan: Gehe zu deines Bruders Weib und nimm sie zur Ehe, dass du deinem Bruder Samen erweckest. Aber da Onan wusste, dass der Same nicht sein eigen sein sollte, wenn er einging zu seines Bruders Weib, ließ er’s auf die Erde fallen und verderbte es, auf dass er seinem Bruder nicht Samen gäbe. Da gefiel dem Herrn übel, was er tat, und er tötete ihn auch.
          Merke: Das Kind gehört zur Mutter. Wo kämen wir den hin, wenn der Samenspender sich um seine Kinder kümmern wollte?

  2. Feminismus steht für Gleichberechtigung.

    Richtig?

    So geht die Legende, so behauptet es Wikipedia für die Norwegian Association of Women’s Rights:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Norwegian_Association_for_Women's_Rights

    *Its basic principle is that full and equal enjoyment of human rights is due to all women and girls.*

    To all men and boys doch wohl auch?

    Deshalb sollte man erwarten, dass dieses Projekt der Norwegischen Regierung auf begeisterte Zustimmung der der feministischen Lobby stößt, Zitat:

    *This spring, political parties from both the left and right have agreed to a proposition for “gender neutral” conscription. This means that women and men will be drafted to military service on an equal basis.*

    Also die Einführung der Wehrpflicht auch für Frauen.

    Bisher sind nur 10 % der jedes Jahr Rekrutierten Frauen, Freiwillige natürlich.

    Doch ach, was lesen wir?

    *Opposition From Women’s Rights Advocate*

    Eine Frauenrechte (!)-Funktionärin ist dagegen.

    *The idea of gender neutral conscription has its critics too. One of them is Torild Skard, chairwoman of the Norwegian Association of Women’s Rights. She is doubtful that it would bring increased gender equality. Already, women pull the heavier load when it comes to childbirth, nursing, unpaid care for children, the sick, and the elderly Skard said.

    “Adding another burden, like conscription, to this situation, is completely unreasonable, and might instead increase the economic and social inequality between men and women,” she wrote in an official statement. “Instead of increased equality, the result is bigger differences.”

    She argues that women may already volunteer for military service on the same terms as men. Conscription is a different matter, as it forces people to do it, whether they want to or not.*

    As it forces people to do it, whether they want to or not.

    Das kann man Frauen, unserem neuen Adel, natürlich nicht zumuten.

    Das kann man nur mit Männern guten Gewissens machen, den haarigen, groben Nutztieren.

    Das ewig gleiche Spielchen: Freiwillige Aktivitäten der Frauen werden Männern auferlegten Pflichten gegenübergestellt und daraus gefolgert, dass Frauen um der GLEICHSTELLUNG willen nicht verpflichtet werden dürfen.

    Gut.

    Verpflichten wir Frauen bis zu ihrem 25. Lebensjahr ein Kind zu produzieren.

    Leisten sie das nicht, werden sie für 9 Monate eingezogen.

    Auch so kann Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung aussehen.

    Soll mir Recht sein.

    Man könnte natürlich auch die Wehrpflicht für beide Geschlechter abschaffen.

    Soll mir auch Recht sein.

    Dann hoffen wir gemeinsam, Männer und Frauen gemeinsma, dass der Staat noch genügend Staatsbürger davon überzeugen kann, dass er nötigenfalls verteidigt werden muss.

    http://www.theepochtimes.com/n3/77889-norway-moves-toward-military-conscription-for-women/

    via Arne Hoffmanns Genderama

    http://genderama.blogspot.de/2013/05/norwegen-kommt-die-wehrpflicht-fur.html

    • „Dann hoffen wir gemeinsam, Männer und Frauen gemeinsma, dass der Staat noch genügend Staatsbürger davon überzeugen kann, dass er nötigenfalls verteidigt werden muss.“

      Das ist kein Problem – da braucht man heute eh nicht mehr viel Personal für. Krieg geführt wird heutzutage mit dem Ballerknüppel, mit dem die Drohne gesteuert wird. Und die schmeißt dann Streubomben ab und verschießt Urangeschosse. So geht doch Krieg heute.

      Und was echte Kampfeinheiten betrifft: Die Anforderungen in dem Bereich sind meines Erachtens heutzutage ähnlich hoch wie generell in Spezialeinheiten. Und dort kann man weder Frauen noch Durchschnittsmänner gebrauchen. Und Bewerber gibt es für polizeiliche (GSG 9, SEK und MEK) sowie militärische (KSK, Navy Seals) Spezialeinheiten so weit ich weiß genug.

      Früher brauchte man im Krieg massig Männer und musste, um Massen zur Verfügung zu haben, Durchschnittsmänner nehmen. Heute ist alles anders. Ein Durchschnittsmann ist im Krieg genauso wenig zu gebrauchen wie bei der GSG 9.

      Außerdem: Wir sind mit mehreren Atommächten zusammen in der NATO. Der kalte Krieg ist vorbei. Und niemand um uns herum (trotz aller wirtschaftlicher und sozialer Spannungen) wird uns angreifen. Die NATO lässt sich auch und gerade durch Berufssoldaten aufrechterhalten. Die stärkste Militärmacht der Welt – also die USA – haben schon lange keine Wehrpflicht mehr und sind dennoch stärkste Militärmacht.

      • Früher brauchte man im Krieg massig Männer und musste, um Massen zur Verfügung zu haben, Durchschnittsmänner nehmen. Heute ist alles anders. Ein Durchschnittsmann ist im Krieg genauso wenig zu gebrauchen wie bei der GSG 9.

        @ Mathias

        Das ist so. Nicht schwerfällige Massenheere werden das Bild des Krieges in der Zukunft prägen, sondern hochtechnisierte und hochmobile Eliteeinheiten. Die Armeen der Zukunft brauchen nur wenige Rambos, dafür umso mehr Ingenieure.

        • @ Peter

          Das gilt nur für Kriege niedriger Intensität zwischen technisch sehr ungleich gerüsteten Staaten (Interventionskriege wie in Afghanistan oder Irak)

          Das gilt nicht für Bürgerkriege, wie sie uns bevorstehen.

          Oder – unwahrscheinlich, dass es diese wieder geben wird in näherer Zukunft – zwischen Großmächten.

          Ein Krieg China – USA würde Massenheere erfordern, z.B. genauso wie Befriedung/Aufstandsbekämpfung in einem vielfältig ethnokulturell zerklüfteten Territorium mit mehreren einander feindlich gegenüberstehenden ethnisch-kulturellen Gruppen, die Milizen unterhalten.

          Da wird die Zentralmacht schwach sein, die allein in der Lage wäre, so teure hochgerüstete Militärtechnik, die Personal durch Kapitaleinsatz ersetzt, zu unterhalten.

          Weil die verschiedenen ethnokulturell homgenen Kantone danach streben werden, so viele Ressourcen wie möglich bei sich zu behalten und nicht an die Zentrale abzugeben.

        • Das gilt nur für Kriege niedriger Intensität zwischen technisch sehr ungleich gerüsteten Staaten (Interventionskriege wie in Afghanistan oder Irak)
          Das gilt nicht für Bürgerkriege, wie sie uns bevorstehen.

          @ A.Roslin

          Der Bürgerkrieg hat anderen Charakter, richtig. Er zeigt das Scheitern des Staates, den Zusammenbruch der Ordnung im Innern.

          Das gilt nicht für Bürgerkriege, wie sie uns bevorstehen.

          Weil die verschiedenen ethnokulturell homgenen Kantone danach streben werden, so viele Ressourcen wie möglich bei sich zu behalten und nicht an die Zentrale abzugeben.

          Du scheinst mir von Huntingtons „Kampf der Kulturen“ ziemlich eingenommen zu sein. Das wär ein (breites) Thema für sich.

        • @ Peter

          *Du scheinst mir von Huntingtons “Kampf der Kulturen” ziemlich eingenommen zu sein. Das wär ein (breites) Thema für sich.*

          Eher von den Robert Putnam untersuchten gesellschaftlichen Folgen der Multikultigesellschaften, ihrem Zustand in Vergangenheit und Gegenwart (die Schweiz ist die große, GAAAANZ GANZ große Ausnahme und hatte auch ihren letzten Bürgerkrieg erst vor ca. 160 Jahren – ihr Geheimnis heißt ansonsten Reichtum), dem Kampf von Fortpflanzungsgemeinschaften genetisch Ähnlicher (die nicht zufällig häufig mit Kulturgemeinschaften übereinstimmen) GEGENEINANDER um Ressourcen, innerhalb von Staaten, aber auch zwischen (National-)Staaten.

          Ich fürchte, diese biologisch-kulturellen Affiliationen sind im letzten unüberwindbar, so unüberwindbar wie die tendenzielle Begünstigung von Blutsverwandten, der Kampf von Familien um das Fortkommen der eigenen Brut, von Clans/Stämmen/Völkern um das Fortkommen der eigenen Brut.

          Die sich daraus ergebenden Rivalitäten sind befriedbar, herunterdimmbar, aber nicht beseitigbar.

          Und das wichtigste Mittel dazu lautet Wohlstand, Wohlstand, Wohlstand.

          Der Witz: Genau dieser Wohlstand begünstigt Entwicklungen (u.a. das In’s-Kraut-Schießen der männlichen Tendenz, Frauen zu verwöhnen und der weiblichen Tendenz, diese Vorzugsbehandlung als männliche Courtoisie auch zu erwarten und einzufordern, zu schmollen, wenn sie nicht erfolgt, wenn „nur“ Gleichberechtigung herrscht), die wiederum die Grundlagen dieses Wohlstandes zerstören.

          So ergibt sich ein Kreislauf aus Aufstieg und Niedergang, Neuaufstieg und erneutem Niedergang – ein Pulsieren der Geschichte, ein ewiges Yo-Yo-Spiel des Auf und Ab der Zivilisationen und Völker.

          Ich denke, es gibt jede Menge Anzeichen, dass der Lebenszyklus der europäisch-westlichen Kultur und der sie tragenden Völker an sein Ende gelangt ist.

          Daher mein Pessimismus, was die physischen Entwicklungen anlangt.

          Meine Hoffnung ist nicht von dieser Welt 🙂

        • @ Chomsky

          *Wo stehen uns den Bürgerkriege bevor? In unserer Region?*

          Ja, in unserer Region.

          Ein wahrscheinliches Zukunftsszenario für Europa und die USA ist eine Entwicklung hin zu einem riesigen Libanon mit „Kantonen“ innerhalb größerer Entitäten, die ethno-kulturell ziemlich homogen sind (die Kantone!) und sich rivaisierend gegenüberstehen unter immer schwächer werdenden Zentralregierungen.

          Es werden sich unter der Kuppel einer geschwächten Zentralregierung neue Machtstrukturen bilden in diesen Kantonen (wohl im Wesentlichen moslemisch, vielleicht mit Scharia und christlich-agnostisch dominierte Kantone), die sich misstrauisch belauern, weil immer die Drohung ethnischer Säuberungen in der Luft liegt, weil eifersüchtig darauf geachtet wird, dass keine der rivalisierenden Gruppen eine Übermacht im überwölbenden Staat erlangt. Dazu braucht es u.a. Milizen – Libanon eben, nur in einem viel größeren Maßstab.

          Wenn dann auch noch das Wohlstandsniveau nicht gehalten werden kann, bricht die Hölle los.

          In 50 – 100 Jahren, schätze ich.

  3. Ein Hoffnungszeichen?

    Ich weiß es nicht, noch zu vage, noch zu wenig klar erkennbar.

    In Frankreich hat sich jedenfalls eine Gruppe von Frauen zusammengefunden, die sich gegen Femen wendet: Les Antigones, benannt nach Antigone.

    Ihre Selbstbeschreibung:

    *La femme a sa dignité, celle-ci ne passe pas par l’exhibitionnisme et l’hystérie. Elle passe par notre sagesse, notre calme et notre détermination à bâtir notre avenir. Filles de nos pères, épouses de nos maris, mères de nos fils, nous ne rejetons pas les hommes. Nous sommes au contraire persuadées que c’est avec eux, en complémentarité, que nous construirons notre avenir.*

    Klingt nicht nach femistischem Geschlechterklassenhass, klingt vernünftig-humanistisch.

    Hoffentlich ist es das auch.

    http://antigones.fr/qui-sommes-nous/

    Mehr zu ihren Zielen (noch recht vage):

    http://antigones.fr/2013/05/petite-mise-au-point/

    *Si nous sommes vêtues de blanc, élégantes et souriantes, cela ne signifie pas que nous ne combattrons pas pour nos valeurs. Bien au contraire, mais nous le ferons avec les armes des femmes, pas celles des hommes. N’en déplaise à certains, nous affirmons qu’hommes et femmes sont différents et complémentaires. Comme le Yin est indissociable du Yang.

    Nous ne sommes pas conservatrices, nous voulons bâtir un avenir digne pour nos filles et nos fils. A l’heure où la théorie du genre (auf deutsch: Die Genderideologie hält auch in französischen Schulen Einzug = la théorie du genre) est imposée dans nos écoles, c’est être révolutionnaires.*

    Wäre ja schön, wenn der Feminismus sein Monopol, für DIE Frauen zu sprechen, verlieren würde und femininere Frauen den Mut fänden, ihren Krawallschwestern vom maskulineren Ende der Normalverteilung auch öffentlich in die Parade zu fahren.

    Das wäre wirksamer als jeder männliche Widerspruch.

    • „N’en déplaise à certains, nous affirmons qu’hommes et femmes sont différents et complémentaires. Comme le Yin est indissociable du Yang.“

      Ach herrjeh. Feministischer Gleichheitswahn wird mit esoterischem Komplementaritätsgefasel von Mann und Frau gekontert. Mann und Frau wie Yin und Yang. Albern!

      • @ Adrian

        Komplementaritätswahn?

        Das ist kein Wahn.

        Die Evolution hat die Geschlechter auf Arbeitsteilung hin „entworfen“.

        Wo Frauen Stärken haben, haben Männer Schwächen und umgekehrt, IM SCHNITT.

        Komplementarität der Geschlechter ist ein realistisches Konzept.

        Selbst bei Homosexuellen, die Kinder aufziehen, herrscht Arbeitsteilung, einer übernimmt vorrangig die weiblichere innerfamiliäre Versorgerrolle (Kinder, Familie), einer konzentriert sich auf die Erwerbsrolle (der Ehemann in dieser Partnerschaft).

        Gilt ebenso für lesbische Paare mit Kindern.

        • „Selbst bei Homosexuellen, die Kinder aufziehen, herrscht Arbeitsteilung,“

          Was ja nun erst mal gegen die Komplementarität der Geschlechter spricht, sondern für eine Komplementarität der Interessen und Neigungen unabhängig vom Geschlecht.

        • @ Adrian

          *Was ja nun erst mal gegen die Komplementarität der Geschlechter spricht, sondern für eine Komplementarität der Interessen und Neigungen unabhängig vom Geschlecht.*

          Du hast von Komplementaritätsgefasel gesprochen.

          Das ist aber kein Gefasel.

          Wie wird denn die durch die Arbeitsteilung bedingt verschiedenen Selektionsdrücke 2 verschiedene Geschlechter ausformen, von denen das eine notwendigerweise schwanger gehen und stillen muss, das andere davon frei ist?

          Welche Rollen können dann vorrangig von dem einen/dem anderen Geschlecht übernommen werden?

          Ich wette, dass in homosexuellen Partnerschaften der „weiblichere“ Mann die „Nestbaurolle“ übernimmt, der „männlichere“ die Erwerberrolle.

          Analoges gilt für Lesben, nehme ich an.

        • Korrektur:

          *Wie werden denn die durch die Arbeitsteilung bedingt verschiedenen Selektionsdrücke 2 verschiedene Geschlechter ausgeformt worden sein, von denen das eine notwendigerweise schwanger gehen und stillen muss, das andere davon frei ist?

        • „Ich wette, dass in homosexuellen Partnerschaften der “weiblichere” Mann die “Nestbaurolle” übernimmt, der “männlichere” die Erwerberrolle.“

          Was auch immer „männlich“ und „weiblich“ in diesem Zusammenhang bedeutet. Immer sind in schwulen Partnerschaften beide Beteiligte männlich.

          Und dann gibt es noch Paare, die amchen es ganz anders:

          „Während sich 32 Prozent der heterosexuellen Paare dafür entscheiden, dass ein Elternteil zu Hause bleibt (meist die Frau), wählen bei schwulen Eltern erstaunliche 33 Prozent ebenfalls dieses Modell.“

          http://gaywest.wordpress.com/2013/06/01/wer-zahlt-befiehlt-wer-bezahlt-wird-geniest/

          Soll heißen: Die Mehrzeil der Paare hält sich nicht an Dein Bild von evolutionär entworfener „Komplementarität“.

        • @Adrian

          „gaywest“ ist nach Deiner Auskunft (Sperrung von anderen Meinungen) keine Quelle des Wissens! „gaywest“ ist eine Propagandaseite, mehr nicht!

        • @ Adrian

          Du sagstest an anderet Stelle „Meinungen die dir nicht passen“
          Und DU hast nicht nur Meinungen gesperrt, sondern ein Hausverbot ausgesprochen!
          Das ist eben der Unterschied zum wgvdl!
          Dort gibt s Meinungsfreiheit! Bei Dir nicht!!
          Jetzt fordert Ihr aber beleidigent Beleidigungen zu unterlassen! Kannst und willst Du den Unteschied sehen?

          Dein Blog ist ein Zensurbog, wgvdl nicht!

        • @ DdBz
          „Und DU hast nicht nur Meinungen gesperrt, sondern ein Hausverbot ausgesprochen!“

          Ja, das passiert manchmal. Völlig legitim.

          „Jetzt fordert Ihr aber beleidigent Beleidigungen zu unterlassen!“

          Ich fordere gar nichts. Ich mache nur darauf aufmerksam, dass Menschen, die andere Leute ohne erkennbaren Grund beleidigen, zivilisatorische Defizite aufweisen.
          Und ich erkenne die Sinnhaftigkei nicht, bspw. Schwule als „Schwuchteln“ zu bezeichnen. Was soll das anderes ausdrücken als Verachtung?

        • @Adrian
          „“Und DU hast nicht nur Meinungen gesperrt, sondern ein Hausverbot ausgesprochen!”

          Ja, das passiert manchmal. Völlig legitim.“

          Legitim nach Deiner Meinung! Also ist Dein Blog eine wertlose Meinungsblog? So wie MM?
          Nur die Deiner Meinung sind dürfen kommentieren?

          Deswegen braucht es Foren wie wgvdl, damit man sagen kann was man denkt! Aber ich denke.das wirst Du nie verstehen?

        • @ DdBz
          „Nur die Deiner Meinung sind dürfen kommentieren?“

          Du wiederholst Dich. Das habe ich bereits beantwortet: Nein!

          „Aber ich denke.das wirst Du nie verstehen?“

          Stimmt. Ich werde die Wichtigkeit mich als „Schwuchtel“ oder „pervers“ bezeichnen zu müssen nie verstehen.

        • @Arian
          „Du wiederholst Dich. Das habe ich bereits beantwortet: Nein!“

          Was macht Eure Beleidigungen besser als die der „Rechten“? Warum habt IHR das Recht von einer „Müllhalde“ zu reden? Und wie @ Adrian offen nicht genehgme Meinungen zu zensireren?

          PS Dürfte ich denn bei Dir kommentieren?

        • @ ddbz

          „Was macht Eure Beleidigungen besser als die der “Rechten”? Warum habt IHR das Recht von einer “Müllhalde” zu reden? Und wie @ Adrian offen nicht genehgme Meinungen zu zensireren?“

          Darauf bin ich in dem anderen Thread bereits ausführlich eingegangen.

        • @ Leszek
          „Darauf bin ich in dem anderen Thread bereits ausführlich eingegangen.“

          Was genau habt ihr Linke Männer rechtler denn nun erreicht? Was konkret? Bitte um Belebe?

          Kann das sein, Ihr habt keine Belege Eures erfolgs? Was habt ihr Pudel denn ereicht!
          Wo sind dnn die Pudeletrfolge?

          Aber wie dem auch sei, „Gay West“ ist eine
          „Filter Buble“ wegen Hausverbot gegen wenauch immer!

      • „Les Antigones ne sont pas un énième mouvement. C’est un simple rassemblement de femmes. Loin de toute considération politique ou confessionnelle, nous revendiquons notre droit élémentaire et notre devoir fondamental à être des femmes à part entière.
        La femme a sa dignité, celle-ci ne passe pas par l’exhibitionnisme et l’hystérie. Elle passe par notre sagesse, notre calme et notre détermination à bâtir notre avenir. Filles de nos pères, épouses de nos maris, mères de nos fils, nous ne rejetons pas les hommes. Nous sommes au contraire persuadées que c’est avec eux, en complémentarité, que nous construirons notre avenir.“

        „Les Antigones“ ist nicht irgendeine „Bewegung“. Es ist eine einfache Zusammenfassung / Gruppierung der Frauen.
        Fern von jeglichen politischen oder religiösen Meinungsmacherei, wir fordern lediglich unser Recht und unsere grundlegende Pflicht ‚volle‘ Frauen zu sein.
        Die Würde der Frau, sie lässt sich nicht mit Exhibitionismus oder Hysterie zelebrieren. (so ähnlich)
        Töchter unserer Väter, Ehegattinnen unserer Männer, Mütter unserer Söhne, wir lehnen unsere Männer nicht ab!
        Im Gegenteil, wir fühlen uns zu ihnen hingezogen, und wollen unsere Zukunft mit ihnen gestalten.

        • @Adrian
          Sie beziehen sich ja auf die Femen, die die Männer ja, wie wir alle wissen, kastrieren und ausweiden wollen.
          Franzosen haben schon einen sehr bizarren Hang alles so ernst zu nehmen (-> siehe Venner)

          Trotzdem muss ich als Luxemburger sagen, dass franz. Frauen generell Männern gegenüber wohlwollender gesinnt sind, als deutsche. 😮

        • „Töchter unserer Väter, Ehegattinnen unserer Männer, Mütter unserer Söhne, wir lehnen unsere Männer nicht ab!“

          Klingt ja sehr nach „Ich brauch nen Mann zur Daseinsberechtigung“.

          Hach, Franzosen…

        • Auch Femen wird sie nicht daran hindern. Soweit ich mich erinnere, sind Beziehungen zwischen Mann und Frau in keinem Land der Welt verboten (außer graduell in islamischen Staaten und repressiv im Vatikan.)

          Französische Frauen stehen an der Speerspitze der Emanzipation: Fast alle berufstätig und trotzdem mit Kindern im Haus.

        • @Robin Urban
          „Klingt ja sehr nach “Ich brauch nen Mann zur Daseinsberechtigung”.“

          Hach Robin, für mich klingt es sehr nach „ich strebe eine schöne, friedvolle und entgegenkommende Beziehung zu unseren Männern an, um mich selbst zu erfüllen.“
          Es gibt auch sehr viele Männer die ein solches Bild von ihren Frauen haben.

        • “ich strebe eine schöne, friedvolle und entgegenkommende Beziehung zu unseren Männern an, um mich selbst zu erfüllen.”

          Wie gesagt. Daran hindert sie keiner.

        • @Adrian
          Mit den von Femen angezettelten multimedialen Angriffen gegen Männern schon, man provoziert doch damit.
          Die Auswüchse davon sieht man in dem hier so berüchtigten „gelben Forum“.

        • „Töchter unserer Väter, Ehegattinnen unserer Männer, Mütter unserer Söhne, wir lehnen unsere Männer nicht ab!
          Im Gegenteil, wir fühlen uns zu ihnen hingezogen, und wollen unsere Zukunft mit ihnen gestalte“

          Verdammt, für diesen mutigen Schritt sollten sie einen Orden bekommen.
          ich hoffe, sie bekommen jetzt 24 Stunden täglich Personenschutz, bevor die feministische Sittenpolizei sie in ihr unterirdisches Hauptquartier sperren und foltern kann.
          Nichtmal die Weisse Rose hat sich in eine solche Gefahr begeben wie diese vorbildhaften Menschen die ihr eigenes Leben riskieren für die gute Sache.

        • „Verstehe ich jetzt nicht: Hindert Femen Frauen daran, mit Männern zusammen zu sein?“
          Das hat doch niemand gesagt.
          Aber es entsteht eine feindselige Atmosphäre, nicht?

        • „Aber es entsteht eine feindselige Atmosphäre, nicht?“

          Gegenüber wem? Trauen sich Heteropaare jetzt nicht mehr Händchen zu halten oder gemeinsam im Café Küsschen auszutauschen? Weil Femen in der Nähe sein könnte?

          Die Femen müssten sicherlich mal ordentlich masturbieren, um etwas von ihrem Trip runterzukommen, aber ihren Einfluss auf die Bezeihungen von Mann und Frau halte ich doch für etwas sehr weit hergeholt.

        • “ich strebe eine schöne, friedvolle und entgegenkommende Beziehung zu unseren Männern an, um mich selbst zu erfüllen.”

          Wie gesagt. Daran hindert sie keiner.

          @ Adrian
          Eine ziemlich salopp ausgesprochene Behauptung. Würdest Du ebenso salopp behaupten, wenn damit Bezug auf schwule Paare genommen würde?
          Die gesetzlichen Rahmenbedingungen, um eine Familie zu gründen, haben sich für Männer sehr verschlechtert, Stichwort „entsorgte Väter“ u.a.

        • @ Peter
          „Würdest Du ebenso salopp behaupten, wenn damit Bezug auf schwule Paare genommen würde?“

          Dazwischen liegen Welten. Legislativer und gesellschaftlicher Art. Und natürlich die Mehrheitsverhältnisse.

        • „Die gesetzlichen Rahmenbedingungen, um eine Familie zu gründen, haben sich für Männer sehr verschlechtert, Stichwort “entsorgte Väter” u.a.“

          Das bestreite ich nicht, trifft aber wohl kaum den Kern der Sache. Immerhin sind es hier nicht Männer, die sich eine „schöne, friedvolle und entgegenkommende Beziehung zu unseren Frauen“ anstreben um gefahrlos Vater sein zu dürfen.

        • Klingt ja sehr nach “Ich brauch nen Mann zur Daseinsberechtigung”.

          Hach, Franzosen…

          Französinnen, Robin, Französinnen (mit kleinem Binnen-i) !

      • Dann versuch‘ ich’s mal (bei Hofe wird natürlich Französisch gesprochen, Deutsch nur mit dem Personal):

        *Die Würde der Frau wird nicht durch Exhibiionismus und Hysterie gesichert.
        Sie zeigt sich in unserer Weisheit, unserer Ruhe, unserer Entschlossenheit, unsere Zukunft aufzubauen. Töchter unserer Väter, Ehefrauen unserer Männer, Mütter unserer Söhne weisen wir Männer nicht zurück.

        Im Gegenteil sind wir davon überzeugt, dass nur mit ihnen, in gegenseitiger Ergänzung, unsere Zukunft aufgebaut werden kann.

        ….

        Wenn wir uns in Weiß kleiden, elegant und lächelnd auftreten, bedeutet das nicht, dass wir nicht für unsere Werte kämpfen wollen.

        Ganz im Gegenteil.

        Aber wir tun das mit den Waffen der Frau, nicht mit den Mitteln der Männer.

        Zum Missfallen einiger beharren wir darauf, dass Männer und Frauen verschieden sind um sich gegenseitig zu ergänzen. So wie das Yin nicht existieren kann ohne das Yang.

        Wir sind keine rückgewärtsgewandten Bewahrerinnen, sondern wir wollen eine Zukunft bauen, die unseren Söhnen und Töchtern wert ist.
        Zu einer Zeit, in der die Gendertheorie an unseren Schulen eingeführt wird, ist das revolutionär.

      • Jetzt komm mal runter und lies dir mal unsere Antworten mit etwas mehr Aufmerksamkeit und Offenheit durch. Es wurde auf alle deine Fragen eingegangen.
        Bei „Gay West“ werden eben Meinungen verboten! Bei wgvdl eben nicht!

        Meine Frage, warum das Gerlbe notwengig ist wurde nicht bantwotet!

        Also wollt Ihr Meiningseinbrei?

    • „Wäre ja schön, wenn der Feminismus sein Monopol, für DIE Frauen zu sprechen, verlieren würde und femininere Frauen den Mut fänden, ihren Krawallschwestern vom maskulineren Ende der Normalverteilung auch öffentlich in die Parade zu fahren.“

      Vielleicht liegt das daran, dass es davon nicht so viele Frauen gibt.
      Die meisten wollen einfach nicht nur eine Hausfrauenrolle, was nicht heisst, dass alle Vorstandsboss bei VW werden wollen.

      Und das halte ich auch für vernünftig. Mann muss ja nur Invalide werden, sterben oder abhauen und schon ist frau am Arsch wenn sie sich nur aufs Versorgtwerden verlässt.

      Und was hat das mit Mut zu tun? Ich finde das so albern, es als persönliche Gefahr und total mutig darzustellen, wenn man seine Ansichten äußert.

      Bisher ist in Deutschland noch nie jemandem etwas Ernsthaftes passiert der etwas gegen den Feminismus gesagt hat ausser vielleicht ein Shitstorm im Internet.
      Es geht hier nicht darum, Mohammedkarikauturen zu veröffentlichen.

      • @ Teilzeitheldin

        *Vielleicht liegt das daran, dass es davon nicht so viele Frauen gibt.*

        Dem widersprechen das vorrangige Partnerwahlverhalten der Frauen (hypergames Muster) und die weiblichen Präferänzmuster (s. Catherine Hakims Forschungen).

        Femininere Frauen scheuen eher den Debattenkampf und das öffentliche Auftreten vor Publikum.

        Die Minderheit der maskulineren Frauen nicht.

        So beherrschen sie (bislang) die öffentliche Bühne, können sich anmaßen, für DIE Frauen zu sprechen.

        Außerdem leiden die feminineren Frauen noch nicht so sehr unter dieser Politik der maskulineren Frauen, glauben sogar mehrheitlich, als Miltäuferinnen vom Feminismus und seiner Frauenprivilegierungspolitik zu profitieren.

        Aber auch das ändert sich ja allmählich.

        Der Genderstaat wird immer mehr Zähne zeigen müssen, um sein Überleben zu sichern, nachdem die Männer sich allmählich verabschieden.

        • „Dem widersprechen das vorrangige Partnerwahlverhalten der Frauen (hypergames Muster) und die weiblichen Präferänzmuster (s. Catherine Hakims Forschungen).“

          Trotzdem heisst das nicht, dass ein Leben als (ausschliesslich) Hausfrau/Mutte präferiert wird.

          Aber Frauen die das wollen, können das natürlich tun. Die müssen ja nichtmal öffentlich reden, sie müssen es einfach „machen“- wenn sie es wollen. Wie Adrian schon sagte, niemand hindert sie.
          Wenn Alice Schwarzer das doof findet, und man orientiert sich daran, obwohl es dem eigenen Wollen widerspricht, dann sollte man vielleicht an seiner Selbstermächtigung arbeiten.

        • @ TH

          Wann hast Du denn mal gehört das eine Oberärtzin einen Krankenpflegrer beheirateten hätte? Hast Du nur ein Beispiel?

      • @Teilzeitheldin am 1. Juni 2013 um 4:01 „Und was hat das mit Mut zu tun? Ich finde das so albern, es als persönliche Gefahr und total mutig darzustellen, wenn man seine Ansichten äußert.
        Bisher ist in Deutschland noch nie jemandem etwas Ernsthaftes passiert der etwas gegen den Feminismus gesagt hat ausser vielleicht ein Shitstorm im Internet.“ …

        Auch wenn der Begriff „etwas Ernsthaftes“ dehnbar ist, hat unsere Heldin recht, sogar ausnahmsweise mal als Frau. Ursache der Lage ist der Mangel an männlichen Helden, oder zumindest Teilzeithelden, die nicht alles zu einer persönlichen Lebensgefahr hochstilisieren. Und zwar vor allem im realen Leben, also auf der Arbeit oder in der Politik. Bedingt natürlich, sich mit den Themen auseinandergesetzt zu haben, zu wissen, wofür man steht, und nicht nur amateurhaft herumzupoltern. Was viel Zeit kostet, leider, aber umsonst bekommt man es nicht. Hier im Netz kann man schon mal nachdenken üben, aber letztlich ist das hier alles irrelevant.

        Das zweite männliche Defizit ist mangelnde Solidarität. Auf die Gefahr hin, in Stereotype zu verfallen, erscheint mir die Solidarität unter den Frauen deutlich ausgeprägter.

        „….[wenn] es dem eigenen Wollen widerspricht, dann sollte man vielleicht an seiner Selbstermächtigung arbeiten.“
        Aye Aye Captain!
        [aua, hau mich nicht dauernd, ab morgen bin ich mutiger, ehrlich!]

        • @ Man in the middle

          Das ist so nicht richtig.

          1. Ist Existenzvernichtung durch Rausschmiss sehr wohl eine ernste Sache.

          2.

          Liegt das nicht am Defizit der Maenner von wegen der mangelnden Soldiaritaet,

          Eine Gruppe die unten ist und nach oben will hat es schwerer als eine Gruppe die ihre Sonderrechte sichern und ausbauen moechte.

          Letztere kann es sich leisten solidarisch zu sein waehrend Erstere leichter gegeneinander auszuspielen ist.

        • »Das zweite männliche Defizit ist mangelnde Solidarität. Auf die Gefahr hin, in Stereotype zu verfallen, erscheint mir die Solidarität unter den Frauen deutlich ausgeprägter.«

          Das würde ich so nicht sagen. Das Problem ist weniger die mangelnde Solidarität der Männer als mehr deren mangelnde Lernfähigkeit. Wenn ich mir den von Roslin verlinkten Fall
          http://www.isuv-online.de/?p=147547
          ansehe: Dem Mann hat keine Solidarität gefehlt sondern ganz klar die Bereitschaft aus gleichartigen Fällen zu lernen.

          So eine Frau deckt man(n) mit Strafanzeigen wegen Diebstahls, Veruntreuung, Falschaussage, Beweisfälschung etc. ein bis sie nicht mehr kann. Und bei passender Gelegentheit wird gleich noch einen Antrag auf Entmündigung wegen Geschäftsunfähigkeit eingegrätscht.
          Für das Geld, dass der Mann abgedrückt hat, hätte er mit dem richtigen Anwalt die Frau locker in den Knast oder die Klappse gebracht. Wenn er nicht versucht hätte, mit Glace-Handschuhe gegen Bulldozer zu boxen.

    • @Roslin

      »Elle passe par notre sagesse, notre calme et notre détermination à bâtir notre avenir.«

      Ja, Weisheit, Gelassenheit und Entschlossenheit. Drei Grundtugenden jeder Frau. Deswegen liebe ich die Frauen ja so sehr.

      »Si nous sommes vêtues de blanc, élégantes et souriantes, cela ne signifie pas que nous ne combattrons pas pour nos valeurs.«

      Die guten alten Waffen der Frau. Die funktionieren aber nur bei schönen Frauen. Deswegen wurde ja der Feminismus erfunden.

      Sagen wir es mal so: Es bleiben Glaube, Liebe und Hoffnung. Doch das höchste unter ihnen ist die Liebe. Denn die Hoffnung hat keiner mehr gesehen, seit sie im Juni 1995 „nur für ein langes Wochenende“ mit Aeroflot nach Novosibirsk geflogen ist.

  4. Gogolin schreibt zum neu erschienenen „Frau ohne Welt“:

    Wenn ein Mann sich kritisch zu den Themen Feminismus oder Gender äussert, wird ihm gern das Etikett ‚Frauenfeind‘ angeheftet. Bei Lassahn funktioniert das nicht, zu deutlich springt aus jeder Zeile seine Verehrung für Frauen hervor, sein inniger Wunsch nach Gemeinsamkeit statt Trennung.
    Punkt für Punkt listet er auf, wie langjährige Männerverachtung und auch -benachteiligung unsere Gesellschaft als Ganzes – also auch den weiblichen Teil – zum Negativen und zum Unglücklichen hin verändert hat. Der Autor schreibt streckenweise augenzwinkernd und durchaus humorvoll, schreckt allerdings nicht davor zurück, Feminismus und Rassismus auf eine Stufe zu stellen, Feminismus gar als die deutlich üblere Variante anzuprangern: „Das System der Apartheid in Südafrika etwa kannte »ehrenhafte Weiße«, die zwar nicht die richtige Hautfarbe hatten, aber immerhin so behandelt wurden. Bei Rassisten und Chauvinisten gibt es Grauzonen.“ Der feministische Sexismus hingegen kenne keine guten oder ehrenhaften Männer. Lassahn belegt seine Behauptungen: Bekanntlich ist die Dezimierung aller Männer auf 10% bei einer Lebensdauer von höchstens 50 Jahren oder die komplette Ausrottung der Männer bis heute eine typische Forderung feministischer Aktivistinnen – Solanas ‚Manifest zur Vernichtung der Männer‘ wird immer wieder aufgelegt.
    Der Autor bezweifelt, dass die Trennung der Geschlechter in gut (weiblich) und böse (männlich) irgend jemandem zum Glück verhilft, außer vielleicht ein paar Quoten-Professorinnen, denn normalerweise wollen Männer und Frauen bekanntlich zusammen leben und finden darin auch Erfüllung. Der Staat als (männerfinanzierter) Ersatzpartner mag manchen Frauen materielle Unterstützung bieten, Zufriedenheit oder Lebensglück jedoch nicht.
    Insgesamt eine ausgesprochen brillante Analyse, flott zu lesen – Empfehlung! Leser, die zu der Meinung tendieren, dass Frauen und Männer zusammengehören, wie Yin und Yang, werden an diesem Buch ihre Freude haben und vielleicht Hoffnung schöpfen.

    Arne ist auch voll des Lobes:

    http://www.genderama.blogspot.de/2013/06/trilogie-zur-rettung-der-liebe-bernhard.html

        • @Leszek

          Ich weiß nicht, ich denke, dass ist eher etwas, was man intuitiv begreifen sollte, wenn man die Rezension ließt. Humor lässt sich schwer erklären.

          Findet du die Rezension, ein Sammelsurium von verkitschen Formulierungen (aus jeder Zeile fließt Verehrung für die Frauen, deshalb kann der Autor ja nur ein Frauenfreund sein!), jedes Intelligenzniveau unterbietende Aussagen (Feminismus ist schlimmer als Rassismus, denn bei der Apartheid wurden immerhin ein paar Schwarze nett behandelt.) und völlig paranoiden Unsinn (Feministinnen fordern bekanntermaßen die Reduzieren der Männlichen Population auf 10% bei Tötung ab dem 50 Lebensjahr) im wunderbaren Zusammenspiel mit völlig deplazierten Verharmlosungen (alles total humorvoll und Augenzwinkernd) nicht einfach saukomisch in seiner Absurdität?

          Und die Buchselbstbeschreibung?

          „Der Feminismus ist der Feind der Liebe und der Feind der Familie. Er nimmt den Männern die Frauen und die Kinder weg. Er nimmt den Frauen die Welt weg, in der allein sie blühen können.”

          Frauen können nur Blühen, wenn sie bei Mann und Kind sind. Und dieser Idiot, der für die Liebe kämpft (bwahaha), kann kein Frauenfeind sein, weil er Frauen so verehrt? OMG.

          Was stört ihn denn noch so am Feminismus, außer den Omnizis am Mann?

          „Wer an den Feminismus glaubt, wird unglücklich. Frauen dürfen abtreiben und sich scheiden lassen.”

          OMG! Frauen dürfen sich Scheiden lassen! Diese Hexen! Dann verblühen sie, entrückt von ihrer Welt, dem Herd.

          Und Arne, der sowohl die Rezension, als auch dieses Machwerk empfiehlt schließt bescheiden:

          „Dass noch zwei Bände mit derselben sprachlichen und inhaltlichen Wucht wie „Der Krieg gegen den Mann“ folgen werden, ist schon fast ein bisschen unheimlich.“

          Ja, dass noch zwei Bände reaktionärem, verkitschtem Schwachsinn folgt ist unheimlich.

          Ich weiß nicht, wie es dir geht, Laszek, aber ich finde diese Verblödung hier, einfach nur komsich. Ernst nehmen kann man es nicht, wenn die drei Herren, sich allesamt gegenseitig toll finden und dabei den Größten Unsinn seit Menschengedenken von sich geben. Würden die drei in einer Werkstatt arbeiten, sähe das so aus:

        • @Kinch

          Ja, ich habe heute auch gedacht, wo ich die Rezension von Arne gelesen habe: ohhh, mein, Gott! 🙂 Hier fehlt mir manchmal schon ein bisschen die „kritisch und reflexive Sicht“ auf solchen Schrott! 🙂

        • @ Kinch

          Ich bin generell bisher kein großer Fan der Texte von Lassahn.
          Die bisherigen Rezensionen machen auf mich auch nicht den Eindruck, dass sich dies mit Lesen dieses Buches ändern würde.

          Es hat in der Tat schon bessere feminismuskritische Texte gegeben als die beiden Rezensionen. (Insbesondere von Arne gibt es sehr viele gute feminismuskritische Texte).

        • @ Kinch

          „völlig paranoiden Unsinn (Feministinnen fordern bekanntermaßen die Reduzieren der Männlichen Population auf 10% bei Tötung ab dem 50 Lebensjahr)“

          Das ist aus dem SCUM-Manifest und wird so auch in der Rezension benannt. Was versprichst du dir davon, Zitate zu verfälschen? Das nervt bei den WGVDL-Typen, es nervt auch bei der Gegenseite. Es ist einfach schlechter Stil.

        • @ichichich

          Da steht:

          „Bekanntlich ist die Dezimierung aller Männer auf 10% bei einer Lebensdauer von höchstens 50 Jahren oder die komplette Ausrottung der Männer bis heute eine typische Forderung feministischer Aktivistinnen”

          Es wird hier behauptet, dass das eine „typische Forderung” bis heute sei.

          Noch Fragen?

        • @ Kinch

          Bei mir steht da: „Lassahn belegt seine Behauptungen: Bekanntlich ist die Dezimierung aller Männer auf 10% bei einer Lebensdauer von höchstens 50 Jahren oder die komplette Ausrottung der Männer bis heute eine typische Forderung feministischer Aktivistinnen – Solanas ‚Manifest zur Vernichtung der Männer‘ wird immer wieder aufgelegt.“

          Auslassungen kannst du z.B. mit […] kennzeichnen. Sinnverfälschend dürfen Zitate trotzdem nicht sein.

          Noch Fragen?

        • @ichichich

          „Noch Fragen?“

          Ja, eine: Steht da oder steht da jetzt nicht, dass die Ausrottung der Männer bis heute eine typische Forderung feministischer Aktivistinnen ist?

        • Ja, aber es wird implizit begründet mit der positiven Bezugnahme von Feministinnen auf das SCUM-Manifesto. Diese ist ja wirklich allerorts nachzulesen, was die Vernichtungsfantasien nicht als „völlig paranoiden Unsinn“ erscheinen lässt, IMO. Diese Vernichtungsfantasien sind im feministischen Milieu völlig gesellschaftsfähig.

          Siehe auch Mary Daly: „Dalys feministische Gesellschaftsanalyse wird kontrovers diskutiert. Während die einen in ihren philosophischen Werken neue gynozentrische Gesichtspunkte finden, klagen andere über ihre vermeintliche Männerdiskriminierung und behaupten, sie würde zum Gendercide aufrufen. Tatsächlich hat Daly in einem Interview mit dem EnlightenNext Magazine auf die Frage, was sie von Sally Miller Gearharts Forderung nach einer Reduktion der Männer auf 10 % der menschlichen Rasse hielte, geantwortet: „Ich denke, das ist durchaus keine schlechte Idee. Wenn Leben soviel heißt wie Überleben auf diesem Planeten, dann muss es eine Entseuchung (decontamination) geben. Ich denke, das wird begleitet sein von einem evolutionären Prozess, der in einer drastischen Reduktion der Männer bestehen wird.“[1]“
          http://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Daly

        • @ichichich

          „Ja”

          Schön, danke. Also bleibe ich dabei, dass das paranoider Unsinn ist.

          „Diese ist ja wirklich allerorts nachzulesen, was die Vernichtungsfantasien nicht als “völlig paranoiden Unsinn” erscheinen lässt, IMO. Diese Vernichtungsfantasien sind im feministischen Milieu völlig gesellschaftsfähig.”

          Schön, du hast also eine andere Meinung. Das ist aber etwas völlig anderes, als mir zu unterstellen, ich hätte Zitate verfälscht.

          „Siehe auch Mary Daly”

          Ja, kenn ich schon. Immer wenn es darum geht, dass Feministinnen Männer ausrotten wollen, gibt es Daly und Solanas. Verzeih‘ wenn ich mir jetzt vor Angst nicht die Knie schlottern.

          P.S.:

          Hat jemand schon mal evaluiert, ob die ganzen Neuauflagen vom SCUM-Manifesto (Amazon Verkaufsrang jenseits der 160.000; Wahnsinn) nicht doch durch Männer verursacht werden, die Material für die ihre Feindbildflege brauchen?

        • Kinch

          „Schön, du hast also eine andere Meinung. Das ist aber etwas völlig anderes, als mir zu unterstellen, ich hätte Zitate verfälscht.“

          Das hast du. Du hast einen Satz sinnentstellend gekürzt. Das ist keine Frage von divergierenden Meinungen.

          “ Immer wenn es darum geht, dass Feministinnen Männer ausrotten wollen, gibt es Daly und Solanas. Verzeih’ wenn ich mir jetzt vor Angst nicht die Knie schlottern.“

          Ob solche Forderungen existieren oder ob ihre Umsetzung wahrscheinlich ist, sind zwei verschiedene Dinge. Glaubst du, dass Nazis ihre Fantasien morgen umsetzen können?

        • @ichichich

          „Das hast du. Du hast einen Satz sinnentstellend gekürzt. Das ist keine Frage von divergierenden Meinungen.”

          Okay, ich fass das jetzt mal zusammen: In der Rezension wird behauptet, dass die Ausrottung der Männer eine typische feministische Forderung sei. Dann zu sagen, dass in der Rezension steht, dass die Ausrottung der Männer eine typische feministische Forderung sei, empfindest du als sinnenstellendes Zitieren.

          Okay. Ich denke, ich muss nicht jeden Geist vertiefen.

          „Ob solche Forderungen existieren oder ob ihre Umsetzung wahrscheinlich ist, sind zwei verschiedene Dinge.”

          Hey, da sind wir mal einer Meinung! Ich wollte damit auch lediglich mein völliges Desinteresse an Solanas oder Day zum Ausdruck bringen. Psychotisches Geschreibsel, aus dem vorherigen Jahrtausend belustigt mich nur einmal.

          Es ist also nur eine besonders implizite Bitte gewesen, mich in Zukunft doch von Daly Zitaten zu verschonen.

          Kinch geht jetzt schlafen.

        • @ Kinch

          „Dann zu sagen, dass in der Rezension steht, dass die Ausrottung der Männer eine typische feministische Forderung sei, empfindest du als sinnenstellendes Zitieren.“

          Du hast 1) paraphrasierend zitiert und dabei den Bezug auf Solanas unterschlagen, 2) wörtlich zitiert und dabei den entsprechenden Satzteil mit Solanasbezug ohne Kennzeichnung herausgekürzt. Mit „Empfindungen“ hat das überhaupt nichts zu tun.

          „Okay. Ich denke, ich muss nicht jeden Geist vertiefen.“

          Vor allem nicht den des wissenschaftlichen Arbeitens, offenbar.

          http://www.ub.uni-frankfurt.de/musik/tfm/zitate/Zzitat.html

        • @ichichich

          *gähn*

          „Du hast 1) paraphrasierend zitiert und dabei den Bezug auf Solanas unterschlagen“

          Danke, das hätte ich schon fast vergessen. Ändert nur nichts daran, dass ich die Aussage korrekt wiedergeben habe. Ich sagte, dass darin Aussage vorkam und nichts darüber, ob und wie sie begründet wurde.

          Ob der Rezentent, das mit Solanas, mit einer Vogelschau, oder mit Zitaten seiner Mutter belegt hat, spielt für die Existenz der Behauptung nunmal keine Rolle. Damit wirst du wohl klarkommen müssen.

          „Mit “Empfindungen” hat das überhaupt nichts zu tun.”

          Findest du, ja?

          „Vor allem nicht den des wissenschaftlichen Arbeitens, offenbar.”

          Auch beim wissenschaftlichen Arbeiten, schreibt man Auslassungszeichen nur dann, wenn man etwas auslässt.

          So machen wir ein Kompromiss: Du legst dich mit der Gewissheit schlafen, dass du mit völlig sinnlosem Gemecker jemandes Zeit gestohlen hast und ich lege mich mit der Gewissheit schlafen Recht zu haben. Haben wir doch beide was uns zusteht.

        • PS, Kinch, dass ich der von dir kritisierten Rezension nicht zugestimmt habe, ist dir wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, nicht wahr?

        • Kinch, bist ja doch noch wach.

          „Auch beim wissenschaftlichen Arbeiten, schreibt man Auslassungszeichen nur dann, wenn man etwas auslässt.“

          Das ist echt frech, du hast einen Satz zusammengekürzt, und das habe ich dir aufgezeigt. Nicht mehr und nicht weniger.

          DIe persönlichen Angriffe bin ich ja schon von deinen Brüdern im Geiste aus dem gelben Forum gewöhnt.

          „P.S.: Ähm, sorry, aber sollte mich das interessieren?“

          Nein, warum sollte es dich interessieren, weshalb du jemanden persönlich angreifst.

        • „Ob der Rezentent, das mit Solanas, mit einer Vogelschau, oder mit Zitaten seiner Mutter belegt hat, spielt für die Existenz der Behauptung nunmal keine Rolle. Damit wirst du wohl klarkommen müssen.“

          Ja ja, ob jemand eine Behauptung belegt oder sich einfach aus dem Hut zieht ist völlig gleich.

        • „Ja ja, ob jemand eine Behauptung belegt oder sich einfach aus dem Hut zieht ist völlig gleich.”

          Ich habe etwas völlig anderes geschrieben. Hm, ich vermute das elemtare Problem hier ist schlicht, dass du nicht lesen kannst. Oder zumindest nicht das, was andere schreiben.

        • Kinch, du hast geschrieben:

          „Danke, das hätte ich schon fast vergessen. Ändert nur nichts daran, dass ich die Aussage korrekt wiedergeben habe. Ich sagte, dass darin Aussage vorkam und nichts darüber, ob und wie sie begründet wurde.“

          Also behauptest du, eine Aussage würde nicht dadurch verfälscht, dass man ihre Begründung unterschlägt.

          Du hast eine Aussage als „völlig paranoiden Unsinn“ (“ völlig paranoiden Unsinn (Feministinnen fordern bekanntermaßen die Reduzieren der Männlichen Population auf 10% bei Tötung ab dem 50 Lebensjahr“) dargestellt, indem du ihre Herkunft, die in dem Zitat explizit genannt wird (Solanas) kurzerhand unerschlagen hast .

          Bei dem wörtlichen Zitat hast du den Teil des Satzes, in dem Solanas genannt war, ohne Kennzeichnung der Auslassung herauseditiert.

          Dadurch erweckst du den Eindruck , die Vernichtungsfantasien hätte sich der Autor ausgedacht. Richtig gewesen wäre es z.B., zu schreiben: „…völlig paranoiden Unsinn (Feministinnen unterstützen bekanntermaßen Solanas‘ Forderung die Reduzieren der Männlichen Population auf 10% bei Tötung ab dem 50 Lebensjahr“

          „Hm, ich vermute das elemtare Problem hier ist schlicht, dass du nicht lesen kannst.“

          Primitiv, was war auch anderes zu erwarten. Ich werde mir eine Antwort auf dem Niveau verkneifen. Was hast du eigtl. für einen Schulabschluss, wenn ich fragen darf?

        • @ichichich

          „Dadurch erweckst du den Eindruck , die Vernichtungsfantasien hätte sich der Autor ausgedacht.“

          Ah, jetzt kommen wir mal zum Punkt, worin denn diese ominöse inhaltiche Verfälschung liegen sollte.

          Ja, wenn ich behauptet hätte, die Aussage sei paranoider Unsinn, _weil_ sich der Autor sie sich ausgedacht hat, dann hätte ich etwas Falsches unterstellt, bzw. zitiert.

          Aber — jetzt kommts — hab ich nicht.

          Schön, dass ich das klären konnte.

        • Kinch, was ist ominös? Ich habe dir deine Auslassungen mehrfach belegt. Du hast daraufhin zuerst versucht, meine Argumente als „Meinung“ zu relativieren, anstatt sie als falsche Aussage zu widerlegen (da hättest du ja selbst argumentieren müssen). Wenn ich mich irren sollte, leg mir doch dar, inwiefern der Satz:

          „Bekanntlich ist die Dezimierung aller Männer auf 10% bei einer Lebensdauer von höchstens 50 Jahren oder die komplette Ausrottung der Männer bis heute eine typische Forderung feministischer Aktivistinnen”

          identisch ist mit dem Satz:

          “Lassahn belegt seine Behauptungen: Bekanntlich ist die Dezimierung aller Männer auf 10% bei einer Lebensdauer von höchstens 50 Jahren oder die komplette Ausrottung der Männer bis heute eine typische Forderung feministischer Aktivistinnen – Solanas ‘Manifest zur Vernichtung der Männer’ wird immer wieder aufgelegt.”

          und keine Auslassungen beinhaltet: (Kinch: „Auch beim wissenschaftlichen Arbeiten, schreibt man Auslassungszeichen nur dann, wenn man etwas auslässt.“)

        • „Ja, wenn ich behauptet hätte, die Aussage sei paranoider Unsinn, _weil_ sich der Autor sie sich ausgedacht hat, dann hätte ich etwas Falsches unterstellt, bzw. zitiert.“

          Das macht ja gerade sinnentstellendes Zitieren aus, dass die Intension verändert wird durch Auslassungen im Zitat, und nicht etwa durch eigene explizite Falschbehauptungen.

        • „identisch ist mit dem Satz:”

          Ich habe auch nicht behauptet, dass die beiden Sätze identisch sind, sondern, dass ich die Aussage, auf die ich Bezug genommen habe, korrekt wiedergeben habe.

          Jetzt mal im Ernst: Versuch‘ dich doch einfach darauf zu beschränken, was da steht. Das spart dir viel Lebenszeit. Du musst dann nicht mit impliziten Begründungen argumentieren und nicht mit wilden Unterstellungen um dich werfen.

          Aber, weil dir das keine Ruhe lässt, extra nochmal für dich:

          Liebe Leser*innen,

          Ich habe oben geschrieben, dass dieser idotische Text, die Aussage enthielt, ein Genozid an den Männern, wäre eine typische feministische Forderung. Einigen mit einer reger Phantasie, ist es nun ganz wichtig, dass ich noch folgendes dazu schreibe: Dieser paranoide Unsinn, hat sich der Autor zwar ausgedacht, aber in seinem Wahngebäude begründet er sie irgendwie damit, dass Solanas Buch neu aufgelegt wird. Der Zusammenhang bleibt dem kritischen Leser verborgen, aber so ist das halt mit Wahnstrukturen, nicht?

          Sollte sich bei jemanden mit reger Phantasie, der Eindruck erweckt haben, dass diese Genozid-Forderung, nicht an ein Pseudo-Argument gekoppelt ist, tut es mir zwar nicht leid, aber ich habe einen Tipp: In einem Diskussions-Forum (oder Kommentar-Sektion), sollte man, um einer Diskussion folgen zu können, unter Umständen, die Texte lesen, die fünf Zentimeter drüber stehen und auf die sich bezogen wird. Das hilft echt ungemein!

          Viele Grüße
          Kinch

          So. Nix zu danken, ichichich.

          Ich mach etwas etwas schönes.

        • Kinch,

          „Ich habe auch nicht behauptet, dass die beiden Sätze identisch sind, sondern, dass ich die Aussage, auf die ich Bezug genommen habe, korrekt wiedergeben habe.“

          das ist zwar glatt gelogen, aber egal.

          „So. Nix zu danken, ichichich.“

          Ich wüsste nicht wofür? Dafür, Argumente mit persönlichen Angriffen zu beantworten?

          Ich finde es aber interessant, dass du ausgerechnet mich so angreifst, während du gleichzeitig mit den Extremmaskus, die Leute am Laternenpfahl baumeln sehen wollen und „Schwuchteln“ bekämpfen, kein Problem zu haben scheinst. Ich hab dazu jedenfalls nichts von dir gelesen und denke mir meinen Teil dazu.

        • Ich habe keine Ahnung, wer Extremmaskus sein soll, oder wer wo hier Schwuchteln bekämpfen soll. Ich weiß echt nicht, wie ich dir begreiflich machen kann, dass ich nicht Teil, deines Wahngebilde bin.

        • Kinch.

          „In einem Diskussions-Forum (oder Kommentar-Sektion), sollte man, um einer Diskussion folgen zu können, unter Umständen, die Texte lesen, die fünf Zentimeter drüber stehen und auf die sich bezogen wird. Das hilft echt ungemein!“

          Welcher Text steht 5 cm darüber? Kannst du den bitte zitieren?

          „Jetzt mal im Ernst: Versuch’ dich doch einfach darauf zu beschränken, was da steht. Das spart dir viel Lebenszeit. Du musst dann nicht mit impliziten Begründungen argumentieren und nicht mit wilden Unterstellungen um dich werfen.“

          Ich habe alle meine Behauptungen anhand von wörtlichen Zitaten belegt. Ich tat das, weil ich dich als Diskussionspartner ernstnahm. Das ist eine Form von Respekt.

          “ Ich weiß echt nicht, wie ich dir begreiflich machen kann, dass ich nicht Teil, deines Wahngebilde bin.“

          Welches Wahngebilde? Wir können die Diskussion gerne beenden, weil sie fruchtlos ist. Ich frage mich dennoch, was du mit deinen permanenten Herabwürdigungen bezwecken willst.

          „Okay. Ich denke, ich muss nicht jeden Geist vertiefen.“ „*gähn*“ „Du legst dich mit der Gewissheit schlafen, dass du mit völlig sinnlosem Gemecker jemandes Zeit gestohlen hast und ich lege mich mit der Gewissheit schlafen Recht zu haben. Haben wir doch beide was uns zusteht.“ „P.S.: Ähm, sorry, aber sollte mich das interessieren?
          So verdammte Scheiße. Ich geh’ jetzt wirklich schlafen. Tschakka!“ „Hm, ich vermute das elemtare Problem hier ist schlicht, dass du nicht lesen kannst. “ „“ Ich weiß echt nicht, wie ich dir begreiflich machen kann, dass ich nicht Teil, deines Wahngebilde bin.““
          usw. usf. …

          So, jetzt fahr ich zu meiner Freundin …D.h. du kriegst hiermit das letzte Wort erteilt, was dir offensichtlich nicht ganz unwichtig ist. Kannst dich jetzt also nach Herzenslust an mir auslassen 🙂

        • „Ob solche Forderungen existieren oder ob ihre Umsetzung wahrscheinlich ist“
          Nach Srebrenica sind solche Formulierungen NICHT mehr inhaltsleeres Theoretisieren. Unter Aufsicht einer UN Schutztruppe wurde 8000 Männer und Jungen hingerichtet – wenn man sich dann den Tenor der UN zu Frauenfragen vor Augen führt, dann könnte man sich unter Umständen Fragen ob diese Position der UN die Ignoranz gegenüber solchen Vorfällen nicht Vorschub geleistet hat.

      • Wer die Rezensionen hierzu liest: http://www.amazon.de/Die-Republik-der-Frauen-ebook/dp/B007TZ942O/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1370204918&sr=8-1&keywords=republik+der+frauen

        dem wird das Lachen im Halse stecken bleiben, sofern die Person noch bei Verstand ist.

        Hehe, kastriert alle Männer und ide Frauen herrschen – eine Neue Variant.
        Und für Adrian ist auch was dabei: „Schwule, das sind Frauenseelen im Männerkörper, was könnte schöner sein.“ Zitat ende

        • @ Dummerjan

          *Und für Adrian ist auch was dabei: “Schwule, das sind Frauenseelen im Männerkörper, was könnte schöner sein.” Zitat ende*

          Frauenseelen in Frauenkörpern.

          Natürlich nicht für die Männerseelen in Frauenkörpern, die sich an solchen Phantasien delektieren.

          Die wären ja selber im Grunde lieber Männer, so wie die Frauenseelen in Männerkörpern manchmal den Connell machen und Experten für Männer werden.

          Ver-rückte Welt.

  5. Juchuuuuuuuh – Selbermach-Samstag. Endlich wieder allsamstäglicher Einsatz dagegen, weiterhin von den Femis ständig so richtig eine rein zu kriegen…

    …alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Und ich distanziere mich von den Links, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Hier erschtmal wat über unsere „Interessensvertretung“…

    http://sciencefiles.org/2013/05/26/wahlprufsteine-und-stolpersteine-das-rollenverstandnis-des-bundesforum-manner/

    Ich gehe darauf nicht weiter ein – es lohnt sich nicht.

    Was ist das hier?

    http://www.gmx.net/themen/tv/stars/10aemw2-inka-bause-generation-bendzko#.A1000019

    Ach ja, Frauen und ihre Auswahlkriterien. Und eine blöde Bemerkung über das Schlafbedürfnis des Männchens, einfach nur blöde. Genau wie „Bauer sucht Frau“ in meinen Augen eine blöde Abwertung eher unattraktiver Männer sowie Landwirte ist. Dabei ist gerade die Landwirtschaft für die Menschheit ein ziemlich wichtiges Gewerbe. Trotzdem haben Bauern nicht den Ruf, den z. B. die Leute haben, die Autos oder Smartphones entwickeln… – verrückte Menschheit eben.

    Dann das hier:

    http://www.genderama.blogspot.de/2013/05/norwegen-kommt-die-wehrpflicht-fur.html

    Ich sage nur: Die spinnen, die Norweger. Außer Harald Eia. Wehrpflicht für Frauen – das grenzt ja an Wehrkraftzersetzung. Außer: In dem Film „Vercingetorix“ lenkten einmal barbusige (Kommt einem irgendwoher bekannt vor, die Methode!) Gallierinnen die Römer ab, damit ihre Männer beim Bogenschießen einen Moment lang im Vorteil waren.

    Mal im Ernst: Zwangsdienste militärischer oder ziviler Art darf es nicht geben, weder für (oder eher gegen) Männer, noch für Frauen.

    Dann, ohne Kommentar, das hier:

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/beschneidung-in-suedafrika-toedliche-schwelle-zur-maennlichkeit-1.1682390

    Dann, der Gipfel:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012603-Schweden-Gender-J-nger-wollen-den-Toilettengang-diktieren

    Pinkeln im Stehen soll also ein Straftatbestand werden. DAS ist FEMINISMUS. Erinnert an das, was vor ein Paar Jahren mal zu hören war, von wegen eine feministische Frauengruppe habe sich darüber beklagt, der Mann würde beim Pinkeln im Stehen „in seiner Männlichkeit triumphieren“, und deshalb gehörten Pissoirs auf Herrentoiletten verboten…

    …und, noch gimpfeliger: Die glauben, damit wirklich Frauen vor Diskriminierung zu schützen.

    „Der linke Abgeordnete Viggo Hansen bezieht sich laut terrafemina.com in seiner Forderung direkt auf die allgegenwärtige Genderpolitik und spricht davon, dass das Verbot Diskriminierung reduziere, da Frauen ja auch nicht im Stehen urinieren könnten. “

    Kaum fassbar – Frauen sollen also dadurch, dass sie von Natur aus im Sitzen urinieren, diskriminiert sein. Haben sich diese Typen eigentlich jemals damit befasst, was Diskriminierung wirklich ist? Ich meine: Verstehen die die Wortbedeutung eigentlich?

    Was war noch gut? Das alles:

    http://man-tau.blogspot.de/2013/05/wie-geschlechterpolitik.html#more

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/das_hurenmodell

    http://sciencefiles.org/2013/05/30/blacklist-mannerdiskriminierung-an-hochschulen-mendiscrimination/

    Kennt das hier

    http://prokastration.wordpress.com/

    jemand? Fake? Satire? Ernst? Und vor allem: Warum legal?

    Ansonsten empfehle ich weiter meine „supitolle“ Liste zur fröhlich-subversiven Weiterverbreitung:

    https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/selbermach-samstag-xxix/#comment-72249

    Der Kampf gegen das Böse hat gerade erst begonnen!

      • Hey, endlich bedankt sich mal einer. Sonst ist ja der Kampf gegen das Böse eine ziemlich undankbare Sache…- kommt sonst immer nur Kritik. Oder Nichtbeachtung.

        Nee, kannte ich noch nicht – somit Danke ebenfalls. Es wird dann vermutlich in meine noch „supitolleren“ 2.0-Version meiner Liste reinkommen! In die kommt dann auch eine feministische Hass-Sprüche-Sammlung mit Quellenangaben rein – wenn Manndat seine Schämpions Lieg des Sexismus fertig hat.

    • Diese Kastrationsseite ist ein fake. Sagt zumindest mein Bauchgefühl. Mir kommt auch dauernd das Wort agent provocateur hoch. Die Texte sind innerlich inhomogen (da verstellt sich jemand) und erinnern mich stilistisch mehr an Seiten von männlichen Frauenhassern (und deren Zerrbild von Frauen) als an Seiten von weiblichen Männerhassern.

      So oder so: die Seite ist ziemich aufwendig gemacht, wer ist so traumatisiert und krank im Kopf, so viel Aufwand bzw. Geld für so einen Abschaum zu investieren?
      “(Extrem-) *ismus ist eine Art der Krankheitsbewältigung”!

      PS: auf femen.org gibts z.Z. nur eine Not-Seite „The website is hacked by Islamists“ ?? Noch ein fake?

      • Es gibt auch Leute die einfach so einen Fetisch haben, Männer meine ich jetzt. Und sei es nur dass sie darüber reden/schreiben.

        Es gibt auch Leute die träumen davon, dauerhaft als Sklave gehalten zu werden. Aber ob sie das in der Realität auch durchziehen würden, steht auf einem anderen Blatt.

        Ich finde es jedenfalls dämlich, irgendeine Story anonymen Ursprungs aus dem Web auszugraben und auf Basis dessen sich sofort wieder in Frauenhass hochzuschaukeln (weil die ja Kastrationsabsichten haben).
        Auf Basis der Schreibweise der Geschichte. Da schrieb einer, Jungs würden ihre Beine nicht spreizen, wie in der Geschichte beschrieben, sondern sie wenn überhaupt auseinanderziehen. Deshalb könne die Story nicht von einem Mann geschrieben sein. Tut mir leid, aber das ist doch völlig gaga.

      • @maninthemiddle
        DIe Beiträge sind echt. Irgendwie finden Feministinnen halt Kastration lustig. Leider enden die Kastrationen der beschreibenen Art im Allgemeinen tödlich.

        • „Leider enden die Kastrationen der beschreibenen Art im Allgemeinen tödlich“

          Daß man(n) eine solche Amputation „im allgemeinen“ (= ca. 80% der Fälle) nicht überlebt, sei mal angenommen.
          Selbst dann: Die Zahl bekanntgewordener derartiger Fälle scheint nahe Null zu liegen. Aus dem Plural „Kastrationen der beschreibenen Art“ lese ich heraus, daß man mental ein paar hundert Fälle erlebt bzw. miterlitten hat – soll kein Vorwurf sein.

          Bei solchen Gelegenheiten fühle ich mich wieder mal in meiner Auffassung bestätigt, daß man seine Spiegelneuronen nicht abschalten kann und man als Mann (eventuell sogar als Frau) von solchen Texten und Bildern seelisch massiv beschädigt wird (genauso wie Frauen von Vergewaltigungsimaginationen). Solche Bilder und Texte sind elender Abschaum, das hat auch nichts mehr mit Kunst zu tun, weil es keine Denkprozesse, sondern nur Haß und Traumatisierungen erzeugen soll. Mit Absicht. Deswegen sehe ich mir so ein widerwärtiges Zeug nicht an. Deswegen habe ich auch eine sehr klare Meinung vom Charakter der Produzenten dieser Bilder und Texte.

        • Nein, nicht „aß man mental ein paar hundert Fälle erlebt bzw. miterlitten hat“. Jedoch wird gern mental ignoriert, daß Kastrationen, wie auch Vergewaltigungen ein Mittel der Kriegsführung sind und auch in neuester Zeit (Somalia) eingesetzt wurden und werden.

          Das Äquivalent in Bezug auf Frauen wären dann lustige Comics über Vergewaltigungen – wieso habe ich das noch nicht gesehen?
          Nicht lustig?

      • Ich spiele jetzt darauf an. Von irgendwelchen Kastrationsseiten weiss ich nicht.

        http://www.wgvdl.com/forum3/index.php?id=17708

        Achso, da sind ja ein paar neue Comments hinzugekommen. Ein paar sind ja doch ganz vernünftig. Aber ich finde es erstaunlich, wieviel Aggression erzeugt werden können obwohl man den „Täter“ oder das „Tätergeschlecht“ (worüber sich wgvdl ja immens beschwert, falls es gegen Männer geht, bei Frauen ist es aber kein Problem) garnicht kennt.

        • Netter Kastrationsporno. Aber ich verstehe deine Aussage nicht: »Aber ich finde es erstaunlich, wieviel Aggression erzeugt werden können obwohl man den “Täter” oder das “Tätergeschlecht”[…] gar nicht kennt.«

          Das ist doch eindeutig in der Geschicht. Es ist eine Band (huch, ein Junge würde Gang schreiben) von Mädchen?

        • @ Dummerjan

          Männervernichtungs-/-auslöschungs-/-ausrottungsfantasien und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten (lesbisch-)feministischer Gesellschaftsutopien bilden in feministischer Science Fiction ja ein eigenes Genre.

          Symptom der abgrundtiefen Misandrie dieser Ideologie, die von Feld-Wald-Wiesen-Feminist.I.nnen gerne verdrängt wird, weil sie die Prämissen, von denen sie ausgehen, nicht hinterfragen, nicht prüfen, so deren zutiefst misandrischen Charakter verkennen.

          Trotzdem halte ich den Kastrationsporno für die Phantasie eines männnlichen Masochisten.

          Ich erinnere an den Selbstkastrationsbegeisterten, der vor kurzem hier im Forum auftauchte und spürbares Vergnügen empfand, über seine angeblich bevorstehende Kastration zu plaudern.

          Solche Männer schreiben und delektieren sich an solchen Pornos, mehrheitlich.

  6. Arne Hoffman bespricht auch ein Werk von Bernhard Lassahn udn lobt dies als künftiges „zentrales Referenzwerk der Kritik an der feministischen Ideologie“.
    http://genderama.blogspot.de/2013/06/trilogie-zur-rettung-der-liebe-bernhard.html

    Darüber kann ich mir kein Urteil bilden (und werde das Buch wahrscheinlich auch nicht lesen) finde aber etwas ziemlich interessant. man beachte den von Hoffmann zitierten Klappentext:

    „Männer, wacht auf! Frauen, wacht auf! Eine tiefe Unversöhnlichkeit ist zwischen die Geschlechter gekommen. Der Feminismus ist der Feind der Liebe und der Feind der Familie. Er nimmt den Männern die Frauen und die Kinder weg. Er nimmt den Frauen die Welt weg, in der allein sie blühen können.
    Der Feminismus macht die Männer schlecht. Erst in der Sprache, dann in der Wirklichkeit – als ginge es auch ohne sie. Ist das gut? Nein! Feminismus ist Apartheid. Feminismus ist ein totalitärer Umbau der Normalität. Feminismus ist ein Krieg, der verleugnet wird.
    Wer an den Feminismus glaubt, wird unglücklich. Frauen dürfen abtreiben und sich scheiden lassen. Männer dürfen zahlen. Oder der Staat zahlt, den auch die Männer bezahlen. Was haben Frauen und Männer davon? Nichts! Der Mann wird einsam, und die Frau wird zur „Frau ohne Welt“.“

    Es ist scheinbar nicht möglich, zu fragen, was Männer davon haben. Ein Kampf für die Interessen alleine der Männer, das ist offenber nicht vorstellbar. Frauen müssen immer mit ins Boot geholt werden.

  7. Von: DerdieBuchstabenzählt am 1. Juni 2013
    um 11:42 nachmittags

    Da kenne ich nur zwei. Also nicht Chefärztin und Krankenpfleger, aber trotzdem ein finanzielles Gefälle zugunsten der Frau.

    Und einen Fall wo der Mann den Namen der Frau angenommen hat, kein Doppelname.

    Aber was ich kenne ist doch egal, mag ja auch sein, dass es im Schnitt so ist, dass in der gleichen Schicht oder höher geheiratet wird, nur, wen interessiert das?
    Das sagt doch trotzdem nichts darüber aus, ob eine Frau arbeiten will oder nicht.
    Wenn eine Krankenschwester einen Arzt heiratet und weiterarbeitet, dann verdient sie halt weniger aber das macht doch nichts.
    Ich leugne einfach, dass die Mehrheit der Frauen „nur“ Zuhause bleiben will, besonders im Hinblick darauf wie schnell Kinder keine absolute Rundumbetreuung mehr brauchen.

    • @TH
      „..Ich leugne einfach, dass die Mehrheit der Frauen “nur” Zuhause bleiben will…“
      Das kannste machen. Nur was soll das bringen?
      Kann jeder behaupten oder leugnen, wie es gerade passt? Ist die Erde doch eine Scheibe?

  8. „(Feministinnen fordern bekanntermaßen die Reduzieren der Männlichen Population auf 10% bei Tötung ab dem 50 Lebensjahr)“

    Das ist doch dämlich. Also selbst nach wgvdl-Logik. Laut wgvdl sind feministinnen doch alle untervögelt und sind deshalb Feministinnen, dann wäre es wohl intelligenter wenn sie 90% der Frauen umbringen würden.
    Damit würden sich ihre Chancen nämlich erhöhen. Wenn sie die Männer umbringen, sieht die Welt für die verbleibenden 10% Männer wohl so aus wie in dieser einen Axewerbung wo 100.000 Frauen ein Wettrennen zu dem einen Kerl am Strand machen.

  9. Von: Kinch am 2. Juni 2013
    um 12:15 vormittags

    Das Gecshlecht des Autoren.
    Einen wirklichen Täter gibt es ja nicht weil die ganze Sache offensichtlich Fiktion ist.
    Es wird aber aufgrund von verschiedenen „Indizien“ (Gang vs Bande wie du schon sagtest z.B) davon ausgegangen, dass Frauen es geschrieben haben um ihrem Männerhass Ausdruck zu verleihen. Daraus folgen dann mehrere durchaus aggressive Kommentare. Finde ich halt nicht so pralle.

    • Ah, achso, dann habe ich dich da falsch verstanden.

      Ja, es ist offensichtlich ein Kastrationsporno, eines Mannes mit entsprechendem Fetisch. Wenn mich meine 5 Sekunden Google-Recherche nicht täuscht, veröffentlich in einem Kastrations-Fiktion Archive auf eunuch.org, was leider nicht mehr öffentlich einsehbar ist.

      Der Fehler ist also schon überhaupt anzunehmen, dass es hier einen „Täter” gibt. Hier schreibt ein Mensch nur eine Fiktion, über sich selbst, die ihn selbst erregt.

      Dass andere wiederum ihren Frauenhass in seine Kastrationsphantasie projiezieren, ist wohl einfach eine weitere Verwertungsstufe. Da wird aus dem Kastrationsporno, halt ein Frauenhassporno.

      Finde ich auch scheiße. Die Aggressionen der Kommentatoren, waren aber wohl schon vorher da und sie brauchen nur eine Rechtfertigung, um sie artikulieren können. Da ist man dann auch nicht wählerich.

    • Achso, dann habe ich dich falsch verstanden.

      Ja, das ist offensichtlich ein Kastrationsporno. Hier hat ein Mann mit entsprechendem Fetisch, ein fiktionales Werk verfasst, um sich und Gleichgesinnte zu erregen. Es ist eher die Projektion der wgvdler die darin überhaupt einen Täter bzw. Täterin sehen.

      Die „Argumentation” warum das nur von einer Frau sein kann, ist so an den Haaren herbei gezogen, dass eigentlich klar ist, dass hier lediglich der Wunsch vorsteht, sein eigenes Weltbild zu bestätigen, egal was für einen absurden Unsinn man dazu erdichten muss. Das Ganze ist nur eine Projektionsfläche; der Hass war schon vorher da.

  10. Ein Artikel des Guardian, in dem einem so manches bekannt vorkommt:

    http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2013/may/30/reality-based-feminism-louise-mensch

    And that is what the modern feminist movement has become. Full of intersectionality, debates about middle-class privilege, hand-wringing over a good education (this is again „privilege“ and not well-deserved success), and otherwise intelligent women backing out of debates and sitting around frenziedly checking their privilege.

    It does nothing. It accomplishes nothing. It changes nothing.

    • Danke für den Hinweis. Dieser Artikel ist super – auch wenn ich der Sache mit Sicherheit der strikte Verhandlungsgegner der Dame bin. Mit umgekehrten Vorzeichen – daß die Maskulisten mal drüber nachdenken sollten, wie sie politisch wirksam werden – finde ich genau das gleiche.

      Den Begriff „keyboard valkyries“ muß man sich merken, nichts geht über schöne begriffliche Bosheiten :-)))

      Es gibt übrigens eine ziemlich verärgerte Antwort von der linken Seite von Laurie Penny:
      http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2013/may/31/louise-mensch-privilege-internet
      in der sie die Segnungen der Privilegientheorie preist. Und schon weit über 1000 Kommentare hat (allerdings noch keine 1500, wie der von Louise Mensch).

      • Menschs Schlussfolgerung, dass Frauen sich halt einfach ein Beispiel an Hillary nehmen sollen und alles wird prima, ist offensichtlich Unsinn. Ich finde es aber ganz faszinierend, dass in GB offenbar die gleiche Radikaldebatte auf die gleiche Art wie hier geführt wird, mit dem gleichen Mangel an Ergebnissen.

        Apropos Kommentare, da sind die (wenigen) auf Menschs im Guardian-Artikel verlinkten Blog ganz interessant. Dort findet sich z.B. folgende Zusammenfassung der logischen Kehrseite des Privilegienbegriffs:

        To get a grasp of the sheer stupidity, you need to grasp that a deficit of privilege produces its own hyper privilege since those lacking privilege are handed the ability to censor any opinion they dislike. So in effect, the method of countering privilege is the granting of new privilege in terms of access to a platform; this will presumably need to be reversed in the fullness of time, and the whole thing will start all over again (as middle-class, public school, Oxbridge types revolt against their own marginalization).

        • Die Privilegientheorie ist haarsträubender Unsinn, verstehe gar nicht, daß das nicht jedem sofort auffällt. Man kann leicht zeigen, daß die Privilegientheorie es verbietet, die Privilegientheorie anzuwenden, folgendermaßen:

          1. A hat ein Privileg gegenüber B.
          2. B entwaffnet A mit Hinweis auf sein Privileg.
          3. Damit hat B gegenüber A das Privileg, die Privilegientheorie anwenden zu können, was A nicht kann. (der Kommentator bezeichnete das oben als „hyper privilege“, dachte aber an der Stelle nicht weiter)
          4. A entwaffnet nun B mit Hinweis auf sein Privilegientheorie-Privileg, B darf also die Privilegientheorie nicht anwenden.

          Man kann jetzt wahlweise A gewinnen lassen oder in eine Endlosschleife eintreten: A hat jetzt nämlich auch die Privilegientheorie angewandt und noch sein Originalprivileg übrig. Also von vorne usw. ad infinitum, bis alle verdurstet, dem Wahn verfallen oder eines sonstigen grausigen Todes gestorben sind.

          Wenn man ganz gemein ist, nutzt man eine ganz andere Lücke der Privilegientheorie aus (zumindest in der Form, wie von Laurie Penny dargestellt): man soll ja nur flächendeckend danach **suchen**, ob man vielleicht irgendwie privilegiert ist. Es ist aber überraschenderweise nicht explizit gesagt, was man tun soll,wenn man was finder (man soll wohl freiwillig drauf verzichten; wenn man das explizit sagt, merken die Leute aber, daß sie für dumm verkauft werden). Also freut man sich ganz einfach über sein gefundenes Privileg, erzählt allen davon und genießt es von Herzen….
          Sowie Laura Penny sicher das Privileg ihrer intellektuellen Überlegenheit genießt, andere zum Deppen machen zu können (natürlich auch unsere führenden deutschen Feministinnen).

        • @man.in.th.middle:

          Es ist aber überraschenderweise nicht explizit gesagt, was man tun soll,wenn man was findet

          Neinnein, das ist nicht überraschend, das ist natürlich systemimmanent begründet! In den Worten der großen Vorsitzenden herself:

          Von anderen zu erwarten, die eigenen Privilegien erklärt und Tipps für mehr Verantwortung zu bekommen, ist schlicht supremacy-Haltung

          (https://twitter.com/nlantzsch/status/205986484505939968)

          (man soll wohl freiwillig drauf verzichten; wenn man das explizit sagt, merken die Leute aber, daß sie für dumm verkauft werden)

          Genau. Die Verrenkungen, die um diese simple Wahrheit herum veranstaltet werden, erinnern mich immer wieder an die Kishon-Kurzgeschichte mit dem Ja-Nein-Schwarz-Weiß-Spiel (= man muß diese Worte immer umschreiben und darf sie nie aussprechen) und sind ein steter Quell der Unterhaltung.

        • „mehr Verantwortung“ … wollte ich schon immer haben, gerne auch für die Unterprivilegierten, die schaffen das nicht alleine. Wer die Verantwortung hat, muß natürlich auch effizient entscheiden können, sonst klappt das alles nicht.
          Diese patriarchale supremacy-Haltung ist wirklich verabscheuenswürdig, nichts läge mir ferner. Ich würde meine Verantwortung strikt gemäß meiner bewährten primus-inter-pares-Haltung ausüben, dann sind alle gleich ermächtigt und ich diene der Gemeinschaft jeweils damit, einen sinnvollen Konsens herbeizuführen. O:-)

  11. „Verkürzt gesprochen will Simons das analytische Augenmerk vom Penis auf die Hoden verschieben. Sie argumentiert, dass im vormodernen Denken männliche Potenz weniger an der Erektionsfähigkeit des transportierenden Körperteils als an den Testikeln, als Stätte der durch die „männliche Hitze“ evozierten Samenproduktion, gemessen wurde. “

    Soso. Aus: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2013-2-101
    Rezension von Susanne Hehenberger, Institut für Geschichte, Universität Wien, über Simons, Patricia: The Sex of Men in Premodern Europe. A Cultural History.Cambridge University Press

    Forschen eigentlich nur noch feministische Frauen über Männer? Ich komme mir bald vor wie ein Frosch im Terrarium.

  12. Antje Schrupp meint, Gleichstellung sei erst bei einem Frauenanteil von 70-80 % zu erreichen, 50/50 reiche nicht, Zitat (via Hadmut Danisch):

    *Und zwar, dass es bei gesellschaftlichen Veränderungsprozessen, die darauf abzielen, männliche Dominanz oder stereotype Rollenmuster zu überwinden, nicht ausreicht, Gleichberechtigung anzustreben, also etwa eine 50/50-Besetzung von Speakerlisten bei Tech-Konferenzen.

    Das hat ganz schlicht mathematische Gründe. Der Frauenanteil liegt bei Politik- oder Technik-Konferenzen derzeit in der Regel zwischen null und vierzig Prozent. Dass Frauen die Mehrheit der Sprechenden ausmachen, kommt fast nie vor. Um Ausgewogenheit herzustellen, reicht es deshalb nicht aus, die eigenen Konferenzen zur Hälfte mit Frauen zu besetzen. Um irgendwann unterm Strich gesamtgesellschaftlich auf Halbe-Halbe zu kommen, brauchen wir Konferenzen mit 70 oder 80 Prozent Frauenanteil.*

    Offenbar glaubt Antje Schrupp, dass Frauen in vielen Bereichen bei Gleichberechtigung und Freiheit nicht wirklich konkurrenzfähig sind.

    So wie Männern in anderen.

    Weshalb sie auch 70-80 % der Kleinkindbetreuung durch Männer erledigen lassen will.

    Auch beim Stillen?

    Feminismus ist mit Freiheit und Gleichberechtigung nicht vereinbar.

    Das ist des Pudels Kern.

    Hier Schrupps Lob der Planwirtschaft und des feministsischen Dirigismus direkt:

    http://antjeschrupp.com/2013/05/29/mal-ein-bisschen-mathe-warum-50-prozent-nicht-reichen/

    Gleichstellung des von Natur aus Verschiedenen ist bereits mit 50/50 in allen Bereichen ist nicht möglich ohne Abschaffung der Gleichberechtigung und der Freiheit.

    Denn Freiheit und Gleichberechtigung bringen nur die Verschiedenheit von Männern und Frauen zum Ausdruck.

    Sie müssten aber gleichartig sind, wollte man in Freiheit und bei Gleichberechtigung überall 50/50-Verteilungen erreichen.

    Nun ja, genau deshalb ist 50/50 nicht genug.

    Natürlich will sie Männer nicht auf 20-30 % der Weltbevölkerung reduzieren oder gar auf 10 % wie Mary Daly und Sally Miller Gearhart, nein, nur den Frauenanteil auf Konferenzen auf 70-80 % erhöhen, das will sie.

    Wie?

    Ich bin überzeugt, feministischer Gouvernanz wird schon etwas einfallen und die Allies, also Männer*, werden jubeln.

    Hadmut Danisch kommentiert:

    http://www.danisch.de/blog/2013/06/02/gender-mathematik-50-reichen-nicht-bei-der-frauenquote/#more-6909

    • „Schrupps Lob der Planwirtschaft und des feministsischen Dirigismus direkt“

      Die Dame schwelgt in Allmachtsphantasien, die Gesellschaft nach ihrem göttlichen Willen zu gestalten, und straft alles Gerede von gleichen Rechten Lügen. Mich macht es immer wieder fassungslos, wie man in einem Land mit faschistischer Vergangenheit mit derartigen totalitären Denkmustern noch hoffähig sein kann. Haben die Leute alle Gedächtnisschwund? Oder sich nie mit Strukturen in totalitären Systemen befaßt?

      Man kann nur spekulieren, wie wichtig diese Dame und ähnliche Vordenker sind. Bisher sind sie jedenfalls unterschätzt worden.

      • Mich macht es immer wieder fassungslos, wie man in einem Land mit faschistischer Vergangenheit mit derartigen totalitären Denkmustern noch hoffähig sein kann. Haben die Leute alle Gedächtnisschwund? Oder sich nie mit Strukturen in totalitären Systemen befaßt?

        Naja, wenn die nicht alle braune Hemdchen tragen und mit einer Fackel in der Hand das Horst Wessel Lied singen, tja wie soll man sie dann erkennen?

      • Zur Antje Schrupp! Diese Dame ist m.E. wirklich jenseits von Gut und Böse! Sie wollte ja auch schon quasi sämtliche Medien abschaffen, die privatwirtschaftlich agieren, weil diese ein Meinungsmonopol hätten und somit die Menschen quasi damit „unterdrücken“ würden. Also Pressefreiheit würde bei Antje Schrupp quasi komplett über Bord geworfen. 🙂

  13. Ich habe mir gerade das Streitgespräch bei Peter Hahne, ZDF, 02.06.2013 10:15, angesehen, hier im Archiv:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1911238/Frauenquote?bc=svp;sv1

    O-Text (mit falsch geschriebenem Namen): „Peter Hahne diskutiert mit Eva Högl, Bundestagsabgeordnete der SPD, und Monika Eberling, ehemalige Frauenbeauftragte in Goslar, über die Frauenquote und die immer noch fehlenden Kita-Plätze.“

    Ich hatte Monika Ebeling bisher nur 2* kurz in Talkshows gesehen, da war sie sehr zurückhaltend, um nicht zu sagen schüchtern. Hier das glatte Gegenteil, ich bin ganz platt, ich werde noch zum Ebeling-Fan. Frau Högl (wohlgemerkt Spitzenkandidatin und Berufspolitikerin bei der ASF) wurde stellenweise derart an die Wand geredet, daß sie nur noch richtig verbiestert guckte. Es ging richtig hoch her.

    Inhaltlich nichts neues dabei. Högl forderte endlich gleiche Bezahlung für Männer und Frauen und präsentierte die üblichen Standardlügen (21% Gehaltsunterschied, wenn Frauen die Chefs sind, wird alles besser usw.), nach diesen Lügen ist man bei mir moralisch immer gleich unten durch.

    Ich bin zwar selber der Meinung, daß Frauen wenn irgend möglich auch während der Mutterschaft wenigstens in Teilzeit arbeiten gehen sollten, aber Ebeling brachte den Punkt sehr gut herüber, daß die SPD- (und Grünen-) Politik im Moment eher auf einen Zwang hinausläuft und daß die Option bzw. ein Lebensmodell, bewußt zuhause zu bleiben, gar nicht mehr ernsthaft diskutiert wird.

    Am schärfsten war, daß die eher rechte Noch-Sozialdemokratin Ebeling die Super-Sozialdemokratin Högl meterweit links überholte, in dem sie vehement für die Interessen der unteren Einkommensschichten stritt, während Berufspolitikerin Högl natürlich ihresgleichen stärker im Blick hatte und sich ansonsten in wolkigen, aber nicht finanzierbaren Forderungen erging.

    Als einen der letzten Sätze in den letzten Sekunden brachte Högl es noch fertig zu sagen, daß sie keine Anreize setzen will, „daß Eltern gezwungen sind, ihre Kinder zuhause zu behalten“ – Panik! Kinder ante portas! Ob sie gemeint hat, was sie gesagt hat, sei mal dahingestellt, vielleicht produziert man in den letzten 20 Sekunden einer Live-Sendung sowas. Kommt mir trotzdem symptomatisch vor.

    • „Als einen der letzten Sätze in den letzten Sekunden brachte Högl es noch fertig zu sagen, daß sie keine Anreize setzen will, “daß Eltern gezwungen sind, ihre Kinder zuhause zu behalten” – Panik! “

      Und daran ist was genau schlimm?

      • Der Satz von Högl sagt, daß die Gesellschaft bestimmte Personen nicht zwingen darf, etwas bestimmtes (XY) zu tun. Das macht nur Sinn, wenn diese Personen XY als schrecklich empfinden, wenn sie XY nicht wollen, wenn man sogar Zwang anwenden muß, damit sie XY tun.

        Implizit sagt der Satz also, daß es Eltern als schrecklich empfinden, ihre Kinder zuhause zu haben und nicht weggeben zu können. Vielleicht nicht alle Eltern, aber doch die normalen, die meisten.

        Das Pikante daran ist, daß Högl damit die Grundthese aufstellt bzw. bestätigt „Eltern wollen ihre Kinder nicht selber erziehen, sondern den Job möglichst an Kitas delegieren (insb. damit auch die Mütter ganztags Karriere machen können)“.

        Diese These ist schon fragwürdig genug. Hinzu kommt (habe ich in meinem Bericht nicht erwähnt), daß Ebeling ihr diese Grundthese vorher in der Sendung vorgeworfen hatte, und Högl hat sie nach meiner Erinnerung abgestritten, d.h. Högl widersprach sich damit selber.

        Man kann spekulieren, daß Högl etwas anderes sagen wollte; dann hätte ihre Aussage völlig anders konstruiert sein müssen.
        So oder so drückte sie sich um eine klare Haltung in der Frage, welchen politischen Stellenwert die SPD den Frauen einräumt, die Vollzeitmutter sein wollen. Mit ihrer Aussage stellt Högl diese Frauen als anormal, sozusagen leicht pathologisch dar, alles weitere ergibt sich daraus.

        • Ja, wenn man ihr böse will, kann man das natürlich so verstehen. Ich nehme dagegen an, sie meint einen wirtschaftlichen Zwang und nimmt damit Bezug aufs Betreuungsgeld. Dies ist ein Anreiz, der eine finanziell schwache Familie zwingen könnte, ihr(e) Kind(er) ganztägig zuhause zu behalten, obwohl sie z.B. ganz genau weiß, dass die Betreuung im Kindergarten aus mannigfaltigen Gründen besser wäre. Gerade in Zeiten von immer mehr Einzelkindern und daraus resultierenden gewissen dysfunktionalen Persönlichkeitsanteilen in der jungen Bevölkerung darf die (immer wieder indirekt geforderte) Maßnahme nämlich nicht sein, halt einfach mehr Kinder zu werfen (weil, OMG, wir Deutschen sterben ja aus und irgendwoher muss die Rente ja kommen!!einself), sondern den wenigen Kindern eine Betreuung in ihrer Altersgruppe zu bieten, die es ihnen ermöglicht, dennoch soziale Kompetenzen aufzubauen und zu stärken.

          Finde es ja schon lustig, wie manche Männerrechtler so vehement für den Wunsch der Frau einstehen, Vollzeitmutter sein zu können (von Vollzeitvätern ist komischerweise nie die Rede). Und mit schöner Regelmäßigkeit werden hier jedes Mal die Familien vergessen, für die das finanziell einfach nicht drin ist.
          Klassismus ist halt weder im Feminismus, noch im Maskulismus als Thema sonderlich en vogue.

        • @maninthemiddle
          *So oder so drückte sie sich um eine klare Haltung in der Frage, welchen politischen Stellenwert die SPD den Frauen einräumt, die Vollzeitmutter sein wollen. Mit ihrer Aussage stellt Högl diese Frauen als anormal, sozusagen leicht pathologisch dar, alles weitere ergibt sich daraus.*

          Ich denke die wenigsten Frauen wollen Vollzeitmutter sein. Und die wenigsten Frauen WAREN je Vollzeitmütter.
          Es ist also ein Konzept, dass es so nie so wirklich gab. Selbst dann nicht als die Kinderzahl eine Vollzeittätigkeit implizierte.
          Dazu kommt, dass es bei dem unausweichlichen demographischen Wandel sinnvoller ist, Frauen dabei zu unterstützen, als gut ausgebildete Fachkräfte dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. Statt ihre genervten Halbwüchsigen 24/7 zu bespaßen.

          Darüber hinaus ist es tatsächlich so, dass es erst eine Entscheidung (!), ob jemand seine Kinder selbst betreut oder „weggibt“, geben kann, wenn es denn genügend gute Betreuungsplätze gibt. Was momentan nicht der Fall ist.

          Zudem ist es einfach purer Luxus, als erwachsener arbeitsfähiger Mensch nicht seinen Lebensunterhalt verdienen zu müssen und seine Fähigkeiten nutzbringend der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Ist meine Meinung. Wenn innerhalb einer Familie diese Entscheidung so getroffen werden kann, ok, aber warum sollte das von einem völlig überschuldetem Staat finanziert werden?

        • „Zudem ist es einfach purer Luxus, als erwachsener arbeitsfähiger Mensch nicht seinen Lebensunterhalt verdienen zu müssen und seine Fähigkeiten nutzbringend der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen“

          1. Widersprichst Du Dir! Sollen die jetzt Geld bekommen oder für Umme malochen? So für die Allgemeinheit? Wer ist das eigentlich, die Allgemeinheit?
          2. Ist Kinder erziehen keine Fähigkeit? Sollen die Kita Tanten jetzt für umsonst arbeiten, für die Allgemeinheit?
          3. Das ist es also, was Feministinnen wollen. Allen Menschen, auch Frauen das Leben bestimmen?
          4 Wenn wir denn alle nutzlosen, ja sogar schädlichen Genderlehrstühle und Gleichstellungstanten abgeschafft haben, haben wir auch etwas mehr Geld. (Was die dann allerdings machen, weiß ich auch nicht, denn erwachsen und mit Fähigkeiten für die Allgemeingeit sind die leider nicht gesegnet.)

        • @Robin: „Ja, wenn man ihr böse will, kann man das natürlich so verstehen“
          Ich will nicht böse sein. Ich muß manchmal Texte übersetzen, das führt zu der Unart, immer sehr genau verstehen zu wollen, was da steht. Das hat nichts mit bösem Willen zu tun.

          „Ich nehme dagegen an, sie meint einen wirtschaftlichen Zwang und nimmt damit Bezug…“ — habe ich nicht auch geschrieben, daß sie vermutlich etwas anderes meint? Selbst wenn, manche Versprecher sind Freudsch (oder Freudianisch .. egal, Du verstehst mich).

          Das Thema Betreuungsgeld ist kompliziert, wenn man ausschließlich die finanziell schwachen Familien betrachtet (10%? 20% von allen?) und alles an denen ausrichtet, kommt man zu deiner Beurteilung. Aber es gibt eben auch andere, die man anders behandeln müßte. Das war nach meinem Verständnis auch der Kernvorwurf von Ebeling an Högl.

          „..lustig, wie manche Männerrechtler so vehement für den Wunsch der Frau einstehen, Vollzeitmutter sein zu können“ – Ich setze mich generell dafür ein, daß Menschen so leben, wie sie wollen. Vermutlich wunderst Du Dich jetzt, aber das kommt von meinem Antifaschismus. Ich habe mich einigermaßen intensiv mit dem Faschismus befaßt und kenne mehrere Leute gut, die in den 80ern aus der DDR geflohen sind. Dabei habe ich eine extreme Abneigung gegen Systeme entwickelt, die den Leuten vorschreiben wollen, wie sie leben sollen. Es muß schon gute Gründe geben, in die Lebensentscheidungen der Leute einzugreifen. In Schweden möchte ich z.B. nicht leben. Die Betreuungsgeld-Frage halte ich dabei für untergeordnet, viel wichtiger ist das Gesamtthema Familienlastenausgleich.

        • @ marenleinchen „Ich denke die wenigsten Frauen wollen Vollzeitmutter sein.“ Gut so. Ich rate auch jeder davon ab. Ich habe auch vor einiger Zeit mal mit einer Bekannten, die Vollzeitmutter ist, darüber diskutiert bzw. sie zu überreden versucht, wenigstens teilzeit zu arbeiten. Ich kam mir hinterher reichlich blöde und arrogant vor, ihr ihre Lebensentscheidung madig zu machen.
          Das ganze ist nicht zuletzt eine Generationenfrage.

          Was du bzgl. Betreuungsplätzen und selbst arbeiten schreibst, kann ich alles unterschreiben und würde sogar noch oben drauf setzen, daß Arbeit für mich und vermutlich die meisten extrem wichtig für den Selbstwert ist.

          An dieser Stelle kommt vermutlich der Unterschied zwischen uns: ich versuche nicht, andere zu zwingen, genauso zu sein wie ich, oder sie auch nur als doof zu bezeichnen oder ihnen vorzuwerfen,nicht „nutzbringend der Allgemeinheit zur Verfügung“ zu stehen. Nenn es Toleranz, wenn Du willst. Jeder Jeck ist anders, sagt man in Köln.

        • @ man

          *Das ganze ist nicht zuletzt eine Generationenfrage.*

          Das denke ich nicht.

          Ich gehe davon aus, dass Frauen im Schnitt stärker zur Kinderbetreuung hin gravitieren, weil sie stärker auf Kinder hin optimiert sind, im Schnitt, als Männer, nicht zuletzt durch die Veränderungen in ihrer Psyche, die die Hormohkaskaden während Schwangerschaft/Stillen DAUERHAFT bewirken.

          So zeigen die Präferenzforschungen der Catherine Hakim, dass nur ca. 1/4 der Frauen eine „männliche“ Erwerbsperspektive anstrebt (Priorität auf Erwerbsarbeit, das wollen aber 75 % der Männer), ca. 50 % der Frauen wollen Teilzeitarbeit und ca. 1/4 würde am liebsten nur Hausfrau und Mutter spielen, wenn sie es sich denn leisten können, etwas, was nur ca. 5 % der Männer wollen.

          Ich glaube, dass diese deutlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern auch biologisch disponiert sind, zumal sich gerade unter jüngeren Frauen wieder ein Retraditionalisierungstrend zeigt.

          Das ist also keine Generationenfrage.

        • @Roslin „*Das ganze ist nicht zuletzt eine Generationenfrage.*
          Das denke ich nicht.“

          Schwierig zu sagen. Auf der einen Seite studieren die Frauen scharenweise tendenziell brotlose Fächer wie Germanistik oder irgendwas mit Medien oder Kunst, bekommen also keinen Job, da ist Vollzeitmutter immer noch besser, oder eher unangenehme Jobs wie Krankenschwester mit schichtdienst usw. Das kann schon zu einer merklichen Quote an Vollzeitmüttern führen. Dagegen sprechen aber 2 Faktoren:
          1. der kommende enorme Arbeitskräftemangel, ich weiß aus erste Quelle, wie sehr im Gewerbe schon jetzt die Panik herrscht, nach der kommenden Pensionierungswelle keine Leute mehr zu bekommen.
          2. Woher sollen die Männer für diese Mütter kommen? Ich versuche gerade erfolglos, mich in den Durchschnitts-23-jährigen hineinzuversetzen, der einen passablen Job hat und dessen Herzallerliebste ihm eröffnet, sie sehne sich nach 3 Kindern, 1 sofort und die beide anderen im Abstand von je 2 Jahren, und spätestens bei dem 2. Kind wolle sie zuhause bleiben. Wie wird unser Durchschnittsvater in spe reagieren? Panik? Begeisterung? Sollte man ihn an den Erwartungswert der Dauer einer Lebensabschnittspartnerschaft erinnern und an die aktuelle Beratungspraxis des VAMV?
          Gibt es dazu eigentlich seriöse Studien, wie der heutige männliche heiratsfähige Nachwuchs die Chancen und Risiken einer Vaterschaft einschätzt?

        • @roslin

          *…die die Hormohkaskaden während Schwangerschaft/Stillen DAUERHAFT bewirken.*

          Unglaublich, was für eine unterdrückerische Macht das Patriarchat hat.

          Werden Frauen Schwanger finden sie wegen dem Hormoncocktail die Strapaze auch noch toll und wollen das nochmal.

          OK, eine PDA Geburt oder ein Kaiserschnitt hilft der modernen Frau diesen hinterhältigen Fallen ein Stück zu entkommen und die patriarchale Strukturen fördernde überstarke Bindung zum Kind aufzuweichen.

        • @ man

          *Schwierig zu sagen. Auf der einen Seite studieren die Frauen scharenweise tendenziell brotlose Fächer wie Germanistik oder irgendwas mit Medien oder Kunst, bekommen also keinen Job,*

          Das wissen die meisten Frauen ja. Sie studieren solche Fächer, weil sie nicht ernstlich daran denken, die Hauptlast der Erwerbsarbeit zu übernehmen.

          Sondern implizit oder explizit erwarten, dass das schon ihre Partner übernehmen werden.

          Dass ihre Partner das auch können, ist nicht zufällig ein wichtiges Attraktivitätsmerkmal für einen Mann.

          Ein Mann, der das nicht kann, findet sehr viel schwerer eine Partnerin als eine Frau, die das nicht kann, einen Partner.

          *1. der kommende enorme Arbeitskräftemangel, ich weiß aus erste Quelle, wie sehr im Gewerbe schon jetzt die Panik herrscht, nach der kommenden Pensionierungswelle keine Leute mehr zu bekommen.*

          Darum wird man Frauen vermehrt in die Erwerbsarbeit ZWINGEN.

          Hinzu kommt ja das wachsende Desengagement der Männer, das ausgeglichen werden muss plus deren Bildungsmisere/-verweigerung.

          Die Proletin träumte von der Möglichkeit, sich auf Haushalt und Kinder konzentrieren zu können.

          Das zu können ist nur in der Herstoryversion ein „Ausschluss der Frau“ vom Arbeitsmarkt gewesen.

          In Wahrheit war es für die Mehrheit der Frauen, die so leben konnten, ein Luxus, ein erfüllter Traum.

          Nicht umsonst empfahl Simone de Beauvoir in einem Interview Mitte der 70’er Jahre, man solle Frauen nicht die Wahl lassen zwischen Erwerbsarbeit und Kinderversorgung, sonst würden sich zu viele (aus geschlechtersozialistischer Gleichstellungsperspektive) Frauen für letzteres entscheiden und dem Arbeitsmarkt fernbleiben.

          Diese Politik des Zwangs zur (Voll-)Erwerbsarbeit für Frauen wird man in den kommenden Jahren und Jahrzehnten umsetzen.

          Das wird dazu führen, dass Frauen wie schon in den letzten 30 Jahren noch unglücklicher werden (laut Umfragen, die das Glücksgefühl der Geschlechter abfragen – Frauen sind heute unzufriedener, massiv unzufriedener als vor 40 Jahren – obwohl sie doch so viel „freier“ geworden sind, noch ein Paradox, das eigentlich keines ist, wenn man Instinktdispositionen, die befriedigt werden wollen, ernst nimmt).

          *2. Woher sollen die Männer für diese Mütter kommen? Ich versuche gerade erfolglos, mich in den Durchschnitts-23-jährigen hineinzuversetzen, der einen passablen Job hat und dessen Herzallerliebste ihm eröffnet, sie sehne sich nach 3 Kindern, 1 sofort und die beide anderen im Abstand von je 2 Jahren, und spätestens bei dem 2. Kind wolle sie zuhause bleiben. *

          Das wird das Hauptproblem werden. Schon heute ist der Kinderwunsch der Männer geringer als der schon geringe Kinderwunsch der Frauen.

          Das Desengagement der Männer, ihre wachsende Unlust, Väter zu werden plus ihr wachsendes Aussteigen aus einer ideologisch misandrischen Bildungslandschaft wird die Zahl der für Frauen attraktiven Männer massiv reduzieren.

          Wenige attraktive Männer werden ein reiches Angebot attraktiver Frauen vorfinden, die sich um sie schlagen.

          Viele statusniedrige Männer werden ohne Frau, Kinder, Familie bleiben, werden den Big Lebowksi machen, solange der Sozialstaat ihre Souterrainexistenz mit Playstation, Porno-CD und Bier finanzieren kann.

          Und viele Frauen werden mangels attraktiver Langzeitpartner kinderlos bleiben bzw. alleinerziehende Mütter werden, die auch der Sozialstaat finanzieren muss.

          Wie das gelingen soll, ist mir schleierhaft, da die Masse der Einnahmen des Sozialstaates von Männern in deren bevorzugten Berufen erwirtschaftet wird.

          Männer arbeiten vor allem dort, wo etwas angebaut, abgebaut, zusammengebaut wird bzw. etwas erfunden, dass 1-3 effizienter gestaltet.

          Vor allem Männer erzeugen den materiellen Wohlstand dieser Gesellschaft.

          Und 40 Jahre Bildungsprivilegierung der Mädchen und Bildungsbenachteiligung der Jungen hat daran nichts geändert.

          Frauen arbeiten vor allem mit und am Menschen, arbeiten dort, wo der materielle Reichtum dafür, für die Arbeit am Menschen, eingesetzt wird oder verwaltet/umverteilt wird.

          Auch daran hat sich nichts Entscheidendes geändert.

          Das müsste es aber, weil die Männer wegbrechen.

          Eine Änderung ist jedoch nicht in Sicht.

          *Gibt es dazu eigentlich seriöse Studien, wie der heutige männliche heiratsfähige Nachwuchs die Chancen und Risiken einer Vaterschaft einschätzt?*

          Es gibt Studien, die zeigen, dass der Kinderwunsch der Männer geringer ist als der der Frauen und Studien, die zeigen, dass Väter unglücklicher sind als kinderlose Männer, im Schnitt jeweils.

          Das sagt ja einiges aus.

        • „Zudem ist es einfach purer Luxus, als erwachsener arbeitsfähiger Mensch nicht seinen Lebensunterhalt verdienen zu müssen und seine Fähigkeiten nutzbringend der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.“
          Diese werden im Falle dem Kapitalisten zur Verfügung gestellt und nicht der „Allgemeinheit“. Klaro?
          Es geht doch darum das Privatleben dem Zugriff des Kapitalisten zu entziehen und nicht durch Aufweichung der Trennung zwischen Privat- und Arbeitsleben dauernd verfügbar und verheizbar zu sein.

          Schlimm genug, daß die Arbeitsämter in Ihrer Praxis Kinderbetreuung bei Männern nicht als Verschiebungsgrund für Termine akzeptiern und sanktionieren. Als ob es Aufgabe des Staates sein sollte, den Kapitalisten mit Arbeitskraft zu versorgen.

        • @ man

          Hier ein paar Studien, die ich in meiner unsortierten Kramkiste so spät noch gefunden habe:

          Lebenszufrienheit der Frauen nimmt ab (je „männlicher“ sie leben MÜSSEN, dabei kommt das dicke Ende erst noch, s.o.):

          Klicke, um auf WomensHappiness.pdf zuzugreifen

          Kinderwunsch der Männer/Frauen (Zahlen von 2004, haben sich sicher unterdessen weiter auseinander entwickelt, da sich die Verhältnisse für Männer immer weiter verschlechtern, sie für Frauen unattraktiver werden und vice versa – wer will schon untergründig misandrisch ideologisierte Frauen):

          http://www.bmfsfj.de/doku/Publikationen/genderreport/4-Familien-und-lebensformen-von-frauen-und-maennern/4-3-Die-phase-des-erwachsenwerdens/4-3-3-kinderwunsch.html

          Retradtionalisierung jugendlicher Wünsche zumindest in Österreich, aber in GB/USA sieht’s ähnlich aus, ich vermute, überall im Westen:

          http://sciencev1.orf.at/science/news/139885

          Väter unglücklicher als kinderlose Männer (Studie aus den Niederlanden, aber westliche Gesellschaften sind sich in vielen Grundeinstellungen sehr ähnlich, wer glücklich werden will, sollte also keine Kinder zeugen, muss natürlich jeder selbst entscheiden und bedenken, aber das Unglücklichsein von Männern, die Kinder gezeugt haben, sollte eine Warnung sein):

          http://www.brigitte.de/liebe/familie/unglueckliche-vaeter-1024579/

        • PS:

          Lustig finde ich die interpretatorischen Verrenkungen, die die oft feministisch orientierten Soziologinnen angesichts ihrer „überraschenden“ Ergebnisse vollführen.

          Überrascht werden sie noch oft werden, jedenfalls solange sie Instinktdispositonen als „Biologismus“ meinen negieren zu können.

          Ideologien scheitern nicht zum ersten Mal an der grundlegenden Säugetiernatur des Menschen, die einer fundamentalen Neuformierung entgegensteht.

          Mal sehen, wie katastrophal sich das Scheitern der neuen, der feministischen Ideologie (die so neu ja nicht ist – Sozialismus in neuem Gewand) noch auswächst.

        • @ Adrian

          *Omas und Tanten haben ebenfalls gearbeitet. Und selbst wenn nicht, haben wir die gleiche Situation wie in der Kita.*

          Nein, die haben wir nicht.

          Es ist ein Unterschied, ob sich Familien-/Großfamilien-/Sippenmitglieder, also genetisch Verwandte = instinktiv an diesen Kindern Interessierte um Kinder kümmern oder Fremde, die dafür bezahlt werden.

          Die Vergleiche Kinderkrippe -Familie, die angeblich zeigen, dass Krippen nicht schlechter sind, gehen immer von bestens mit hervorragend ausgebildetem Personal bestückte Krippen aus.
          Dann sollen sie nicht schlechter sozialisiren als Familien, im Schnitt.

          Allerdings werden wir solche Krippen nicht haben, sondern, dank Finanznot, Notlösungen, unterbesetzt und mit mäßigem (milde formuliert) Personal.

          Hauptsache, es sieht nett aus und man kann dem Wähler sagen:“Problem erkannt, Problem gebannt!“

          Finanznot wird herrschen, weil einerseits keine kostendeckenden Gebühren verlangt werden können (die würden fast ein ganzes Niedriggehalt auffressen, damit würde es sich lohnen, ein oder erst recht 2 Kinder selbst zu versorgen und dafür die Gebühren zu sparen) andererseits die Subventionsfähigkeit des Staates mittlerweile gegen Null tendiert (Verschuldung und steigende Belastung der Sozialkassen durch Vergreisung > mehr Kranke, mehr Pflegefälle, mehr Rentner, weniger Arbeitsfähige).

          Wenn die verkrippte Generation erwachsen wird, bekommen Psychologen gut zu tun.

          Nur: Wer bezahlt die?

        • @ Maren

          *Also wenn ich mir mal so angucke wie manche “genetisch Interessierten” mit den kleinen Genträgern umgehen heißt das nicht viel.*

          Wenn ich mir ansehe, wie manche genetisch nicht Interessierten mit den Kleinen umgehen, besonders mit Jungen, die ja etwas anstrengender sind, wird mir auch anders.

      • Ich frage mich ehrlich, woher diese absolute alberne Annahme kommt, dass Mütter ihre Kinder „früher“ rund um die Uhr betreut hätten. Die Realität sah doch wohl so aus, dass Arbeiter- und Bauersfrauen (die überwältigende Mehrheit) ebenso arbeiten mussten wir die Männer, und kaum Zeit für die Kinder hatten, diese also schon früh auf sich selbst gestellt waren.

        Ich kann da immer nur meine Omas als Beispiel nehmen, die bereits ihre Kleinkinder (meien eltern/Großeltern) am Rand des Feldes abgesetzt haben und dann gepflügt, gesäht, geackert haben. Und das von früh bis spät.

        Daneben ist es für die menschliche Sozialisation ebenso merkwürdig anzunehmen, Kinder müssten ständig ihre Mutter um sich haben. Der Mensch ist ein Hordentier und die Vater-Mutter-Kind-Familie nichts anderes als ein frühkapitalistisch-bürgerliches Ideal, das so nie existiert hat.

        • Selbst in meiner Kindheit wars ja noch so gewesen, dass die Kinder nach dem Frühstück (wenn Ferien waren) oder Mittagessen (wenn Schule war) praktisch rausgekehrt wurden und gefälligst erst wieder kommen sollten, wenn Zeit fürs Abendessen war. Bespaßung war da nicht viel.

        • @ Robin
          War bei mir nicht ganz so aber ähnlich. Bin allerdings aus dem Osten, wo fast alle Frauen volltags gearbeitet haben – und trotzdem Frauen geblieben sind, man sollte es nicht glauben!!! – , und nahezu jedes Kind im Kindergarten war – und trotzdem keinen Sprung in der Schüssel bekommen hat.

        • @both
          Ich denke auch, dass es aus einem Mangel an Betreuungsplätzen resultiert, was sich dann mit „für die Kinder ist das ja soo viel besser wenn ich den Job den ich wirklich mag aufgebe und meine Tage ausschließlich mit Kindern und anderen Müttern verbringe, ausserdem sagen dass ja alle, und weil ich eine gute Frau und vor allem Mutter bin füllt mich das ja auch total aus“ rationalisiert wird.

          Das passiert natürlich auch wenn die Frau nicht mehr in ihren Job kommt.
          Ich hab ja das Privileg als hands-on-Tante alles mitzuerleben, die Krippenspielmütter, die tödlich beleidigt sind wenn ein anderes Kind als das eigene den Verkündigungsengel spielen darf, die immer den ausgefallensten Kuchen haben und die auch gerne mal die Erziehungsmethoden anderer Eltern kritisieren.
          Ein Schelm wer da Frustration vermutet.

        • „Selbst in meiner Kindheit wars ja noch so gewesen, dass die Kinder nach dem Frühstück (wenn Ferien waren) oder Mittagessen (wenn Schule war) praktisch rausgekehrt wurden…“

          Ihr Feministinnen seid doch immer gegen die tradierten Rollenbilder, was sprücht gegen das rel. „neue“ Rollenbild der Vollzeitmutter? 🙂

          „Ein Schelm wer da Frustration vermutet.“ Nein @ Maren ich kann Deine Frustation verstehen.

        • @ Adrian

          *Ich kann da immer nur meine Omas als Beispiel nehmen, die bereits ihre Kleinkinder (meien eltern/Großeltern) am Rand des Feldes abgesetzt haben und dann gepflügt, gesäht, geackert haben. Und das von früh bis spät.*

          Eben.

          Vor der Industrialisierung war es möglich, zu arbeiten und die Eltern (Bauern, Handwerker, Knechte, Mägde) konnten ihre Kinder trotzdem im Auge behalten.

          Mit der Trennung des Arbeitsplatzes vom Wohnort (Industrie, gefährliche Werkshallen, Bergwerke) war das nicht möglich.

          In vorindustrialieller Zeit war die Trennung von Arbeitsplatz und Wohnort die große Ausnahme (die Masse der Menschen lebte auf dem Land und vom Land).

          Vielleicht ermöglicht es das Internet wieder mehr Menschen, Wohn – und Arbeitsplatz zusammenzuführen und so Kinder „nebenher“ im Auge zu behalten.

        • @Adrian

          »Bin allerdings aus dem Osten, wo fast alle Frauen volltags gearbeitet haben«

          Außer der Redaktion des „Neues Deutschland“ hat im Osten niemand volltags gearbeitet. Dazu waren die realsozialistischen Strukturen viel zu ineffizient.

          »und trotzdem Frauen geblieben sind, man sollte es nicht glauben!!!«

          Diese Aussage muss man in extrem biologischer Weise interpretieren, damit man sie glauben kann.

          »und nahezu jedes Kind im Kindergarten war – und trotzdem keinen Sprung in der Schüssel bekommen hat.«

          Sorry, die Mutter meiner Kinder ist Krippen-Ossi. Sprung in der Schlüssel ist für die Dame (und ihre gesamte Freundinnentruppe) der reine Euphemismus. Nicht vorhandene Beziehungsfähigkeit, eine an Paranoia grenzende Unfähigkeit zu Vertrauen sind da Standard.
          Der einzige Vorteil der Krippensozialisation ist, das die betroffenen Damen nur eine Methode kennen, um das Vetrauen eines Mannes zu erwerben.

          »die bereits ihre Kleinkinder (meien eltern/Großeltern) am Rand des Feldes abgesetzt haben und dann gepflügt, gesäht, geackert haben. Und das von früh bis spät.«

          Das ist absurd. Ja, auch Kleinkinder wurden am Rand des Feldes abgesetzt. Aber zusammen mit der Oma oder einer Tante oder eines älteren Kindes. Und die Eltern hatten immer ein Auge bei der Arbeit und eines bei den Kindern.

          »Der Mensch ist ein Hordentier …«

          Der Mensch ist ein Sippentier. Sippe = ca. 40 Mitglieder umfassende Großfamilie. In einer solchen Sippe war immer jemand Vertrauenswürdiger greifbar, der sich um die Kinder gekümmert hat.

          Was mich ehrlich nervt ist das blauäugige Gerede Kinderloser über Kindererziehung. Fragt doch mal irgendeine Mutter oder irgendeinen Vater ob ihre Vorstellungen vor dem ersten Kind auch nur ansatzweise realistisch waren.

        • @ BE
          „Außer der Redaktion des “Neues Deutschland” hat im Osten niemand volltags gearbeitet. Dazu waren die realsozialistischen Strukturen viel zu ineffizient.“

          Stammst Du denn aus dem Osten?

          „Nicht vorhandene Beziehungsfähigkeit, eine an Paranoia grenzende Unfähigkeit zu Vertrauen sind da Standard.“

          Klar gibt es das auch.

          „Ja, auch Kleinkinder wurden am Rand des Feldes abgesetzt. Aber zusammen mit der Oma oder einer Tante oder eines älteren Kindes. Und die Eltern hatten immer ein Auge bei der Arbeit und eines bei den Kindern.“

          Omas und Tanten haben ebenfalls gearbeitet. Und selbst wenn nicht, haben wir die gleiche Situation wie in der Kita.

          „Sippe = ca. 40 Mitglieder umfassende Großfamilie. In einer solchen Sippe war immer jemand Vertrauenswürdiger greifbar, der sich um die Kinder gekümmert hat.“

          Eine Sippe ist ein loser Familienverband, äquivalent zur Situation in der Kita.

          „Was mich ehrlich nervt ist das blauäugige Gerede Kinderloser über Kindererziehung.“

          Na ja, wir waren alle mal Kinder und stammen alle aus Familien. Insofern kann da jeder mitreden.

          „Fragt doch mal irgendeine Mutter oder irgendeinen Vater ob ihre Vorstellungen vor dem ersten Kind auch nur ansatzweise realistisch waren.“

          Also wenn ich meine Eltern und Großeltern frage, fanden die das alle realistisch. Kinder erziehen war nämlich zu dem Zeitpunkt, als es noch normal war, ne ziemlich einfache Angelegenheit.

        • »Stammst Du denn aus dem Osten?«

          Ich bin kein „Ossi“, wenn du das meinst. Ich kann mir trotzdem ein professionelles Urteil über die Effizienz in der DDR erlauben.

          »Omas und Tanten haben ebenfalls gearbeitet. Und selbst wenn nicht, haben wir die gleiche Situation wie in der Kita.«
          »Eine Sippe ist ein loser Familienverband, äquivalent zur Situation in der Kita.«

          Sorry, wir habe inkompatible Definitionen von Kita und Sippe.

          »Na ja, wir waren alle mal Kinder und stammen alle aus Familien. Insofern kann da jeder mitreden.«

          Wir waren alle mal Säuglinge, deswegen können wir alle in Sachen Säuglingspflege mitreden. Ja, doch, das ist mindestens so logisch wie die Äquivalenz von Kita und Sippe.
          Sorry, aber ich spreche dir, wie jedem anderen kinderlosen Männlein oder Weiblein auch, in dieser Sache schlicht jede Kompetenz ab.

          »Kinder erziehen war nämlich zu dem Zeitpunkt, als es noch normal war, ne ziemlich einfache Angelegenheit.«

          Ja, früher war eben alles besser. Das hilft allerdings nur denen, die eine Zeitmaschine haben.

    • Schwulenrechte sind Männerrechte? äh???? Ich bin ja für völlige Gleichverrechtelung der Schwulen, mit wem auch immer, aber die spezifischen Rechte für Schwule sind nicht meine Rechte, ich bin nicht schwul. Punktum.

        • Genau, wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht. Sind Schwule Männer und Männer Menschen? -Also gibts dazu doch eigentlich nix zu zusagen?

      • Ich kann mir den Hinweis nicht ganz verkneifen, daß indirekte ironische Aussagen leicht zur Ratlosigkeit und überflüssigen Debatten führen können.

        @R: „Schwulenrechte sind Männerrechte“ sagt m.E. nicht, daß „spezifische Rechte für Schwule“ gefordert werden. Wörtlich genommen ist der Satzinhalt trivial (Schwule sind Männer. Daraus folgt: Rechte von Schwulen sind Rechte von Männern). Also ist der Satz nicht wörtlich zu nehmen, sondern ironisch (also i.d.R. das Gegenteil) oder als Wortspiel. Ab hier wird’s schwierig.
        Die Autoren können (m.E.! bin inzwischen nicht 100% sicher) nur gemeint haben, daß die Heteros sich dafür einsetzen sollen, daß die Homos nicht diskriminiert werden, weil beides Männer sind. Ich stelle mir gerade mit Grauen vor, ich müßte einem Ausländer erklären, daß man diese Bedeutung aus dem Satz ableiten kann.

        @Adrian: hat Dir irgendwer dieses Recht streitig gemacht?

        • @ man.in.th.middle
          Och, es gibt genug, die das gerne tun würden. Außerdem ist „ficken und zusammenleben“ ja nur die Grundlage, die einen ganzen Teppich von Folgen mit sich bringt.

        • Der Satz „Der Kampf für Schwulenrechte ist ein Kampf für Männerrechte“ stellt eine wichtige Positionsbestimmung des linken Maskulismus (jedenfalls meiner Variante des linken Maskulismus und offenbar bin ich da von Arne nicht so weit entfernt) dar, die verdeutlichen soll, dass der Kampf gegen jegliche Diskriminierung von Schwulen ein zentrales männerrechtliches Anliegen ist.

          Das beinhaltet selbstverständlich eine männerrechtliche Unterstützung der Forderungen nach Gleichberechtigung für homosexuelle Männer hinsichtlich Ehe und Adoptionsrecht.

          Das beinhaltet des Weiteren die Zielvorstellung einer Gesellschaft, in der Homosexuelle ihre romantischen Beziehungen in der Öffentlichkeit genauso zum Ausdruck bringen können wie Heterosexuelle – ohne Beleidigungen, Drohungen oder gar Gewalt fürchten zu müssen.

          Das beinhaltet u.a. die Unterstützung der Forderung nach Entschädigung der nach § 175 StGB in Deutschland verurteilten homosexuellen Männer – diesbezüglich gibt es übrigens erfreulicherweise ein Statement von MANNdat:

          http://manndat.de/geschlechterpolitik/petition-gegen-175er-opfer.html

          Das beinhaltet u.a. eine maskulistische Analyse, Kritik und Dekonstruktion der in der politischen Rechten gängigen homophoben Verschwörungstheorien sowie homophober Ideologien generell.

          (Dass hierbei auf homosexuelle Männer fokussiert wird, liegt natürlich daran, dass Frauen kein unmittelbarer Bezugspunkt für Männerpolitik sind und bedeutet nicht, dass die äquivalenten Anliegen von homosexuellen Frauen nicht genauso wichtig wären. Ich persönlich bin mit Schwulen und Lesben gleichermaßen solidarisch, aus Perspektive des linken Maskulismus sind aber natürlich Männerbelange der zentrale Bezugspunkt.)

          Der Maskulismus sollte Homophobie und mangelnde Gleichberechtigung von Homosexuellen als männerfeindlich und anti-maskulistisch begreifen.
          Forderungen nach Beseitigung jeglicher Ungleichberechtigung und sonstigen Diskriminierungen von Homosexuellen sollten m.E. in die gängigen männerrechtlichen Forderungenkataloge aufgenommen werden.
          Der Maskulismus sollte eine Interessenvertretung für heterosexuelle wie für homosexuelle Männer und deren berechtigte Anliegen sein.
          Eine Männerrechtsbewegung, die dies nicht zustandebringt, hat diesen Namen m.E. nicht verdient.

    • Dummerweise machen ARD und ZDF immer bei Berichterstattungen bei denen es um die Bürgerrechte von Schwulen lesben usw. geht bei der Berichterstattung daraus „Schwulen- und Lesbendemos“.
      Das ärgert mich immer – Rant vorm Fernseher – denn ob nun Schwule, Neger oder Grünhaarige für Ihre Bürgerrechte demonstrieren – es sind keine Schwulen-, Neger – doer Grünhaarigendemos, sondern Bürgerrechtsdemos.

  14. Der Gleichstellungsbeauftragte Georg Teichert der Uni Leipzig, ja, ein ideologisch auf Linie laufender Mann, freut sich, dass an seiner Hochschule das Generische Femininum eingeführt wurde Dafür gab es eine Mehrheit in der Professorenschaft (Senat und Rektorat).

    http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/gleichberechtigung-uni-leipzig-nutzt-weibliche-bezeichnungen-a-903530-2.html

    Für mich ein Symptom der tiefen, tiefen geistig-ideologischen Korruption der „wissenschaftlich-akademischen Elite“, besonders in den Geisteswissenschaften, auch wenn der Vorschlag, das generische Femininum einzuführen, von einem Physiker kam.

    Für Quoten ist der Gleichstellungsbeauftragte selbstverständlich auch.

    Zitat Teichert:

    *Auf solche Maßnahmen müsse die Uni künftig stärker den Fokus legen, wenn sie Wissenschaftlerinnen fördern wolle. An der Leizpiger Universitätsmedizin haben sie das offenbar erhört. Für die Medizinerinnen gibt es seit diesem Monat das Mentoring-Programm MentHaProf. Das eigenen Angaben zufolge in Ostdeutschland einzigartige Instrument soll sechs Habilitandinnen zur Professur helfen.*

    Die Sonne steht tief im Westen.

    Meine persönliche Reaktion: Ich verwende immer konsequenter das generische Maskulinum, auch dort, wo es meinem Sprachgefühl nach gar nicht nötig wäre.

    Meine Gutwilligkeit ist restlos aufgebraucht.

    Wir werden sehen, was sich auf Dauer durchsetzt: die Sprache von Göthe, Kant und Nietzsche oder das Dummdeutsch der Genderstudies, das Blähdeutsch der Feminist.I.nnen, das Plattdeutsch der Müllstrommedien, das Schrumpfdeutsch der Twitterer.

    Wir bekommen in jedem Falle, was wir verdienen.

    • *Wir werden sehen, was sich auf Dauer durchsetzt: die Sprache von Göthe, Kant und Nietzsche oder das Dummdeutsch der Genderstudies, das Blähdeutsch der Feminist.I.nnen, das Plattdeutsch der Müllstrommedien, das Schrumpfdeutsch der Twitterer.*

      Dass du Goethe mit ö geschrieben hast ist in dem Zusammenhang schon lustig. 😀

      BTW, wenn du unbedingt „Teil“ mit TH schreiben möchtest, wie die Genannten, hält dich doch keiner davon ab oder?

    • Ein Problem mit gem generischen Feminimum (welches mich als Gelegenheitsliedermacher beschäftigt: Durch die stärkere Uuniformität von Berufsbezeichnungen sinkt die kombinatorische Variabilität der Sprache – d.h. die Reime auf Berufs/Daseinsbezeichnungen wird gleichförmiger. Das erschwert die ohne hin schon schwierige Reimerei auf deutsch.

    • Ansonsten: Das ist nichts neues. Ich habe aus meiner Studentenzeit noch einen Arbeitsvertrag in dem als Tätigkeitsbezeichnung Aufwartefrau (männlich) steht, sowie Küchenhilfe (männlich).

      So what.

      • @ Bellator

        Das hat nur zur Folge, dass ich weibliche Ärzte als Patient meide.

        Ich kann nicht sicher sein, ob ich nicht eine Quotenfeminist.I.n vor mir habe, die vielleicht das S.C.U.M.-Manifest für eine brillante Satire hält.

        Oder nur auf ihrem Posten sitzt, weil sie als Quotenjule hinzugenommen werden musste.

        Dasselbe Schicksal, das Affirmative-Action-Ärzte (Angehörige von Non-Asian-Minorities) in den USA trifft, die von Privatpatienten gemieden werden, weil die nicht sicher sein können, welche Qualifikation ein solcher Arzt wirklich mitbringt.

        Die fähigen unter den NAM-Ärzten leiden natürlich darunter.

        Sie sollen sich bei den Quotenförderern- und forderern ihrer Politlobby bedanken, die Posten nicht nach Leistung sondern nach Proporz vergeben.

        Frauen wird es immer mehr ebenso ergehen, weil JEDE Frau unter dem Verdacht steht, nur eine Quothilde zu sein.

        Pech für die, die ihren Posten wirklich ihrer Leistung verdanken.

        Mitgefangen – mitgehangen.

        • @Roslin

          Geht mir auch so, immer wenn ich eine Frau sehe die einen „Prestigeposten“ hat (Politiker, Journalist, Geschäftsführer auch Arzt) frage ich mich unwillkürlich: „Kann DIE das überhaupt?“

    • „Für die Medizinerinnen gibt es seit diesem Monat das Mentoring-Programm MentHaProf. Das eigenen Angaben zufolge in Ostdeutschland einzigartige Instrument soll sechs Habilitandinnen zur Professur helfen.“

      Können da auch männliche Medizinerinnen teinehmen?
      Dann hätte das generische Femininum auch seine Vorteile.

  15. Warum sind die meisten Magic:the Gathering Spieler männlichen Geschlechts?
    Warum haben kleine Jungen eine deutlich höher ausgeprägte Sammelwut als Mädchen (aus anekdotischer Beobachtung)? Oder habe ich das falsch beobachtet?

    • Also ich finde Magic einfach langweilig, auch wenn meine Mitbewohner mich ständig zum Mitmachen animieren wollen. Aber ne Sammelwut habe ich auch. Eben deshalb will ich mich gar nicht erst näher mit Magic beschäftigen, weil ich genau weiß, wo das hinführen würde.

        • Ist es Weiheit alles zu unterlassen was kurzfristig Spass macht, langfristig aber schadet?
          Bedaure, aber dies ist ja die Definition von leben, kurzfristig erfreulich aber langfristig tödlich.

        • @ Dummerjan

          *Bedaure, aber dies ist ja die Definition von leben, kurzfristig erfreulich aber langfristig tödlich.*

          Für einen Katholiken zu kurz gedacht.

          Bei uns fängt mit dem Tod der Spass erst an.

          Meister Peter in der Hölle schmoren zu sehen … , also gut, im Fegefeuer, so schlimm ist ja nicht, das wird ein Spass.

          Wobei mir diese Vorfreude auch wieder 1000 Jahre Fegefeuer einbringt.

          Herrje, es ist kompliziert.

          Aber ich kann beichten, immerhin, ich kann beichten, Meister Peter nicht!

        • @Roslin

          Äh, Beichten. Machst Du das denn auch noch mit, wenn die ersten Weiber zu Priestern werden und die erste Päpstin Alice selig gesprochen hat?

  16. @Dummerjan:

    Die Frage hatte ich im Januar auch mal gestellt, ich kopier mal die Antwort von Christian:

    „@zara

    “bts es eigentlich eine feministische Theorie, warum trading card Spiele fast ausschließlich von Jungs und Männern gespielt werden? Ich spiele hin und wieder mal Magic the Gathering und das ist der Männeranteil ca. 95%.”

    Vermutung: Es ist eine verkürzte Form intrasexueller Konkurrenz, die die Aufeinandersetzung auf Zahlen und Werte herunterbricht und bei der man sich innerhalb eines Systems bewegt. Es geht wenig um Liebe, Gefühle, reine Emotionen der Karten untereinander, sondern die Ansammlung von Ressourcen und deren bestmöglichen Einsatz gegen den Gegner“

    Hier auch noch ein Bericht von einem Turnier aus der VICE:

    http://www.vice.com/de/read/stuff-nerd-meets-vice-sind-magic-nerds-sexisten

    Bezieht sich zwar nicht auf die Frage, aber ist ganz unterhaltsam zu lesen

  17. Ich bin für die 100% gesetzliche Frauenuqote in alle FÜhrungspositionen
    Dann ist endlich Ruhe. Niemand kann mich dann mehr zwingen mich auf Stellen zu bewerben, wo ich geschlechtlich keine Chance habe.

    Dann habe ich nur Frauen als Führungskräfte. Fände ich auch super.

    Ich wäre sogar dafür, sofort alle Stellem mit sagen wir mal über 50 000 Euro Jahreseinkommen 100% für Frauen zu quotieren.

    Dann hätte ich endlich meine Ruhe und wäre praktisch nicht mehr vermittelbar.
    Hartz IV durch die gesetzliche Hintertür.

    Wunderbar!

    • @ Dummerjan

      *Ich bin für die 100% gesetzliche Frauenuqote in alle FÜhrungspositionen*

      Tendiere auch immer mehr dazu. Die Carcasse der westlichen Zivilisation den Hyänen überlassen, die sie rückstandslos beseitigen werden.

      Wird nicht schön, aber schön wird’s ohnehin nicht.

      „Was fallen wird, das soll man stoßen!“

      Oder wenigstens nicht stützen. Es ist verlorene Liebesmühe.

    • @Dummerjan

      »Ich wäre sogar dafür, sofort alle Stellem mit sagen wir mal über 50 000 Euro Jahreseinkommen 100% für Frauen zu quotieren.«

      Das läuft letzten Endes auf den Männerstreik hinaus. Nicht mal die Gender-Tussis der Ministerien für alle außer Männern (das schließt das ehemalige Bildungsministerium ein) sind so doof, uns diesen Akt der Solidarität frei Haus zu liefern. Den werden wir schon selber organisieren müssen.

    • Jepp. Bald isset dann so weit, dass der Herr Professorin an einem Tag in der Woche im Tütü durch de Uni hüpfen muss, oder gleich an allen. Oder im Mini-Rock.

      Damit sich weibliche Professorinnen nicht diskriminiert fühlen. Und damit er seine Geschlechterrolle hinterfragt.

      Und damit sein Aufzug zur Anrede passt.

      Und auf den Toiletten werden dann alle Urinale entfernt, damit er beim Pinkeln nicht länger „in seiner Männlichkeit triumphieren“ kann, wie es immer heißt. Ein klappbarer Wickeltisch wird auf derselben Herrentoilette dann natürlich auch montiert sein. Ist er jetzt schon an vielen oder allen Unis. Ich betone: auf der HERRENTOILETTE.

      Hoch lebe unser neues, supitolles Gender-Deutschland.

      Hier was wirklich supitolles, zum weiterverbreiten:

      https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/selbermach-samstag-xxix/#comment-72249

      • Nachtrag: Auf dem Campus-Gelände müssen auch noch unbedingt alle Bäume abgesägt werden.

        Warum? Weil männliche Hunde diese mit gehobenen Hinterbein markieren.

        Es wird höchste Zeit, dass dieses männliche Gehabe in unmittelbarer Nähe von Studentinnen, Doktorandinnen usw., die sich dadurch diskriminiert & entmutigt fühlen könnten, verboten wird. Denn sowas könnte auch STEREOTYPE GESCHLECHTERROLLEN stärken – unmöglich! Unser Ziel ist gar kein Rüde!!!

        Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden!!!!

    • @ Baldassar

      Männerdiskriminierung ist Gleichstellung. Bitte nachsprechen:

      MÄNNERDISKRIMINIERUNG IST GLEICHSTELLUNG.

      Gleichberechtigung, also Gleichstellung, äh … , verflixt, Gleichheit ist nicht genug.

      Antje Schrupp hat ja recht, Zitat (wobei sie natürlich munter Gleichstellung mit Gleichberechtigung verwechselt, sie ist zwar Differenzfeministin, glaubt also an die natürliche Unterschiedlichkeit von Männern und Fauen – oder doch nicht?, müsste also wissen, dass die Gleichberechtigung des Unterschiedlichen in gleicher Freiheit NIEMALS zur Gleichverteilung führen kann – oder weiß sie das doch nicht? Man weiß es nicht, na ja, Logik, Konsistenz, Kohärenz sind Sache dieser Koryphäe nicht.)

      *Und zwar, dass es bei gesellschaftlichen Veränderungsprozessen, die darauf abzielen, männliche Dominanz oder stereotype Rollenmuster zu überwinden, nicht ausreicht, Gleichberechtigung anzustreben, also etwa eine 50/50-Besetzung von Speakerlisten bei Tech-Konferenzen.

      Das hat ganz schlicht mathematische Gründe. (Einflickung: „Aha. So , so. Mathematische Gründe :)“) Der Frauenanteil liegt bei Politik- oder Technik-Konferenzen derzeit in der Regel zwischen null und vierzig Prozent. Dass Frauen die Mehrheit der Sprechenden ausmachen, kommt fast nie vor. Um Ausgewogenheit herzustellen, reicht es deshalb nicht aus, die eigenen Konferenzen zur Hälfte mit Frauen zu besetzen. Um irgendwann unterm Strich gesamtgesellschaftlich auf Halbe-Halbe zu kommen, brauchen wir Konferenzen mit 70 oder 80 Prozent Frauenanteil.*

      Quelle:

      http://antjeschrupp.com/2013/05/29/mal-ein-bisschen-mathe-warum-50-prozent-nicht-reichen/

      Eigentlich sollten die Jungs in Zukunft die Uni Leipzig meiden. Wenn sie schon in der Grundordnung diskriminiert werden, lohnt deren Besuch nicht für einen jungen Mann.

      Überlasst sie den Mädels.

      Die können dann zeigen, was sie, unbehindert und ununterdrückt von Männern drauf haben.

      Antje Schrupp ist mir da Leuchtturm.

      • @Roslin

        »Antje Schrupp«

        Ich persönlich bin ja ein großer Fan der Differenzfeministinnen.
        Erstmal weil sie die natürliche Unterschiedlichkeit von Mann und Frau anerkennen. Zweitens versuchen sie nicht männlich-rationales Verhalten zu simulieren, sondern lassen einfach ihren Gefühlen freien Lauf. Die resultierende „Argumentation“ beweist dann zwangslos, dass Mann und Frau …äh… sehr unterschiedlich sind.

        Ich finde, dass Antje Schrupp täglich 15 Minuten Sendezeit im deutschen Fernsehen erhalten sollte.

      • »Eigentlich sollten die Jungs in Zukunft die Uni Leipzig meiden. Wenn sie schon in der Grundordnung diskriminiert werden, lohnt deren Besuch nicht für einen jungen Mann.«

        Da ist die Uni Linz viel fortschrittlicher. Dort gehören Gender Studies zum Curriculum (Pflichtprogramm) aller Studiengänge.
        Ich finde, das ist sehr hilfreich für Arbeitgeber: Bewerbungen von Absolventen dieser „Unis“ kann man direkt in die Rundablage weiterleiten.

        • @ Bellator

          Woran erinnert mich das bloß?

          Richtig.

          An den real existierenden Sozialismus Marke UDSSR-DDR.

          Da gab’s zu allem, was man studierte, immer gleich Marxismus-Leninismus mit dazu.

          Ob man den Blödsinn nun wollte oder nicht.

          Er wurde einem reingewürgt.

          Im real existierenden Staatsfeminismus gibt’s die Genderlehre zu allem mit dazu.

          Hat auch seine Vorteile.

          Die Genderistas-Feministas müssen raus aus ihren selbstreferentiellen Tälern der Ahnungslosen und vor Biologen/Medizinern z.B. ihre Arkanlehren offenlegen.

          Immer weitere Kreise werden auf den pseudointellektuellen, pseudowissenschaftlichen, empiriefeien Unsinn aufmerksam.

          Immer mehr werden erkennen: Die Kaiser.I.n ist nackt, splitterfasernackt, reif für den Schlampenmarsch.

          Solange das Gedudel im ideologisch ohnehin tief korrumpierten Ghetto der modernen Geisteswissenschaften abgespielt wurde, hörte außerhalb derselben doch kaum ein Naturwissenschaftler hin.

          Die sind es ja seit Jahrzehnten gewohnt, das von dort nichts Sinnvolles mehr herüberschallt.

          Gar nicht erst ignorieren, war das Motto.

          Nun aber machen sich die Genderkoryphäen auf, mit ihrer Lehre, die politische Macht im Rücken, ALLE Wissenschaften zu redesinformieren.

          Das wird spannend.

          Vielleicht ein Spaß.

          Halali.

    • @ man

      Ja, schön zu lesen, steht viel Richtiges in dem Text.

      TROTZDEM:

      Auch Martenstein kapiert des Pudels Kern nicht, Zitat Martenstein:

      *“Gender Mainstreaming“ bedeutet, dass alle Geschlechter in sämtlichen Bereichen gleichgestellt werden, Männer, Frauen, auch Gruppen wie Homosexuelle oder Intersexuelle. Das ist ein gutes und richtiges Ziel. *

      Das ist kein gutes und richtiges Ziel.

      Wenn ich das Unterschiedliche gleichstelle, MUSS, MUSS, MUSS ich Freiheit und Gleichberechtigung abschaffen.

      Weil die nur Ungleichstellungen produzieren können, die die Unterschiede zum Ausdruck bringen.

      Ungleiches sucht sich in Freiheit und Gleichberechtigung unterschiedliche Wege, erzielt unterschiedliche Ergebnisse, begeht unterschiedliche Pfade die an unterschiedlichen Zielpunkten enden.

      Entweder wir haben Freiheit und Gleichberechtigung, dann können wir Gleichstellung vergessen.

      Oder wir haben Gleichstellung, dann können wir Gleichberechtigung und Freiheit vergessen.

      WEIL MENSCHEN NICHT GLEICH SIND.

      Wenn ich einen Rollstuhlfahrer und einen 100-Meter-Sprinter gleich stellen will, muss ich den Sprinter auch zwingen, in einem Rollstuhl zu sprinten, damit der Rollstuhlfahrer eine faire Siegchance bekommt?

      Der Rollstuhlfahrer kann ja nicht ohne Rollstuhl sprinten, beim besten Willen nicht.

      Wäre das fair gegenüber dem Sprinter?

      Mit welchem Recht dürfte ich denn unfair sein gegenüber dem Sprinter?

      Um den Rollstuhlfahrer gleichzustellen?

      Ist der wertvoller, weil leidender als der Sprinter, hat daher mehr Rechte verdient?

      Darf ich darum den Sprinter benachteiligen, also ungleichberechtigen, ihm das Recht beschneiden, seine Stärken auszuspielen, weil ein anderer schwächer ist?

      Aber der Sprinter kann doch nichts dafür, dass der eine im Rollstuhl sitzt und er nicht.

      Der Kluge kann doch nichts dafür, dass er schneller und differenzierter denkt als der Dumme, dass er schneller und Komplizierteres lernen/machen kann als der Dumme.

      WAS BEDEUTET DENN GLEICHSTELLUNG?

      Warum reicht Freiheit und Gleichberechtigung nicht?

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