Klatsch und Tratsch aus evolutionärer Sicht

Menschen allgemein haben ein Interesse für Klatsch und Tratsch, sowohl was den Bekanntenkreis angeht als auch und gerade, was die höheren Kreise angeht. Das ist aus meiner Sicht wenig verwunderlich: Information ist Macht bzw. in einer Spezies, die auf Kooperation und Gruppengefüge ausgelegt ist, ein wichtiger Faktor.

1. Der Mensch als Gruppentier

Der Mensch ist von seiner biologischen Ausrichtung auf das Leben als soziales Gruppentier ausgerichtet. Das Gruppenleben ist dabei einer der wesentlichsten Punkte und die Position innerhalb der Gruppe, die Frage, welche Verbündeten man hat und wer einem beisteht und wer gegen einen arbeitet einer der entscheidendsten Punkte um als Mensch voranzukommen.

Dies war bereits häufiger Thema hier:

2. Wichtigkeit der Information für soziale Gruppentiere

Wenn soziale Interaktion wichtig ist und Bündnisse oder Beziehungen eine wichtige Rolle spielen, dann wird es verständlich, dass Menschen immer an Gerüchten aus ihrer Umgebung interessiert sind. Weil man, wenn man mit einer Person interagiert für eine genaue Berechnung auch immer ihre Beziehungen mit einberechnen muss. Das ist eine relativ einfach Sache, ich will es aber noch einmal anhand von ein paar Beispielen darstellen (die Namen sind nicht kontinuierlich). 

  • Wenn A den B nicht mag, dann unterstützt er vielleicht mich, weil ich B auch nicht mag, A und B haben sich neulich über etwas gestritten.
  • Wenn A und B sich versöhnen, dann kann das Auswirkungen auf meine Position haben
  • M1 hat F1 neulich einen langen Blick zugeworfen und sie hat kurz zurückgelächelt. Dabei ist er mit F2 zusammen. Bedeutet das, dass sich zwischen den beiden etwas entwickelt? Wird dann F2 demnächst ungebunden sein und ich sollte jetzt schon etwas in diese Richtung tun? Sollte ich M2, den bisherigen Parter/Vater/Bruder darauf hinweisen? Sollte ich M1 oder F1 unterstützen und damit Punkte bei ihnen sammeln?
  • M1 hat kontinuierlich gute Beute nach Hause gebracht und M2, der früher immer ein guter Jäger war, wirkt immer müde und erschöpft, er scheint kaum noch gute Beute zu machen. Immer mehr gute Jäger schließen sich M1 an, M2s Jagdgruppe wird immer schlechter.
  • F1 und F2s Kinder spielen viel miteinander, sie unterstützen sich gegenseitig, F2 ist eine wichtige Frau. F1 macht ebenso wie ich viel mit F3. F3 scheint diese neue Freundschaft nicht zu mögen. Sollte ich mich F3 oder F1 anschließen? Wie steht F2 zu mir/meinen Verwandten/meinem Partner?
  • M1 glaubt, dass M2 seine Frau F1 mag. Dabei mag er seine Tochter F2 und versucht nur über die F1 an F2 zu gelangen. Ich will auch F2. Kann ich das fehlerhafte Wissen von M1 nutzen, um ihn als Konkurrenten auszuschalten?
  • F1 hat immer die neusten Gerüchte über alle. Wenn man sich gut mit ihr stellt, dann erfährt man viel. 
  • F1 erzählt jedem, dass ich Unglück bringe. Warum macht sie das?
  • M1 hat M2 neulich vor einem Säbelzahntiger gerettet. M2 schuldet M1 daher etwas/schuldet ihm aber nichts, weil M2 ihn ebenso einmal gerettet hat und M1 angeblich mit dessen Partnerin F1 geschlafen haben soll. M2 hasst M1 daher trotzdem.

Und gerade in Bezug auf Promis kann dies natürlich auch nützlich sein:

  • Der mächtige und bekannte M1 interessiert sich für F1. Wer immer sich auch für F1 interessiert ist sein Konkurrenz
  • F1 als statushöchste Frau mag M1 und F2 nicht. Vielleicht sollte ich beide auch meiden. Oder : Sie mag mich auch nicht, und F5 ist auf dem aufsteigenden Ast, Ich sollte mich mit M1 und F2 verbünden und F5 diskret fördern.
  • Im Nachbarstamm ist M1, der Häuptling stark verletzt. M2 ist sehr populär. Er könnte neuer Häuptling werden. M2 wurde aber von F1, einer Frau aus unserem Stamm abgelehnt. Er will sie immer noch. Was bedeutet das für unseren Stamm?

3. Spieltheorie

Etwas einfacher kann man sagen, dass alle Gerüchte und Informationen letztendlich dazu dienen, aus einem Spiel mit unvollständiger Information ein Spiel mit etwas weniger unvollständiger Information zu machen, um so seine Strategien diesem neuen Informationsstand anpassen. Gerüchte in die Welt zu setzen und zu verbreiten, ebenso wie die über einen verbreiteten Informationen zu kontrollieren, kann bereits ein Teil einer Strategie sein, seine Macht zu festigen.

4. Steinzeit und Evolution

Ich habe versucht oben Beispiele zu nehmen, die auch in einer steinzeitlichen Gruppe von Interesse sein können. Es ist bei Gruppentieren zu erwarten, dass sie ein Interesse für Klatsch und Tratsch entwickeln und an zusätzlichen Informationen aus dem Bekanntenkreis aber auch über höherstehende Statuspersonen stark interessiert sind. 

Informationen sind – wie hier auch bereits für Costly Signalling und Kultur angeführt – mit das wichtigst Gut, welches es in einer auf Interaktion ausgerichteten Gesellschaft gibt.

Soweit ersichtlich ist das Interesse an Tratsch und Klatsch auch ein weltweit zu beobachtender Trend. 

Es wäre insoweit sehr wahrscheinlich, dass wir uns aus biologischen Gründen dafür interessieren

5. Heutige Zeit

Dazu passt auch, dass uns eine Vielzahl von Informationen interessieren, die heutzutage ohne Relevanz für uns sind. Die Hochzeit statushoher Menschen ohne tatsächliche Funktion, wie etwa die von Adeligen oder diversen Promis oder das Wer-mit-Wem der Klatschpresse interessiert viele Leute brennend. Gerade solche Beziehungsgeschichten sind daher, vielleicht gerade, weil sie in der kleineren Gruppe in der Steinzeit von essentieller Bedeutung waren, ganz besonders, ebenso wie Nachrichten über den Partnerwert von Promis, wie etwa der Umstand, dass Promi X zugenommen hat oder Angelina Jolie ihre Brüste wegen Krebsgefahr hat amputieren lassen und nunmehr Implantate hat. Wir interessieren uns für Statusveränderungen aller Art („X hat ein Drogenproblem“) oder auch den Fall der einstmals Mächtigen, auch wenn ihre Geschichten für uns heute uninteressant sind. 

 

Selektive Abtreibung nach Geschlecht

Aufgrund der Möglichkeit, das Geschlecht vor der Geburt zu bestimmen, haben sich neue Möglichkeiten entwickelt, das Geschlecht der Kinder, die man tatsächlich bekommt über geschlechts-selektive Abtreibungen zu bestimmen.

Zunächst erst einmal zu der Frage, warum es überhaupt eine ungefähr gleiche Anzahl von Männern und Frauen gibt: Fishers Prinzip:

W.D. Hamilton gave the following basic explanation in his 1967 paper on „Extraordinary sex ratios“,[4] given the condition that males and females cost equal amounts to produce:

  • Suppose male births are less common than female.
  • A newborn male then has better mating prospects than a newborn female, and therefore can expect to have more offspring.
  • Therefore parents genetically disposed to produce males tend to have more than average numbers of grandchildren born to them.
  • Therefore the genes for male-producing tendencies spread, and male births become more common. As the 1:1 sex ratio is approached, the advantage associated with producing males dies away. The same reasoning holds if females are substituted for males throughout.
  • Therefore 1:1 is the equilibrium ratio.

In modern language, the 1:1 ratio is the evolutionarily stable strategy (ESS).[5] The claim previously made here that „all strategies have equal fitness when the sex ratio is 1:1 (i.e. an individual who produces strictly sons has just as many offspring as an individual producing sons and daughters with equal probability), and thus can invade the population“ is incorrect because it does not consider that the fitness of the sons is reduced due to an excess of males, and therefore the strategy cannot invade the population.

Demnach sollte sich normalerweise ein ungefähres Gleichgewicht einstellen.

Allerdings können bestimmte Umstände dazu führen, dass es günstiger ist, Mädchen oder Jungen zu bekommen: Das Trivars-Willard-Prinzip:

Das Trivers-Willard-Prinzip wurde 1973[1] von Robert Trivers und Dan Willard als soziobiologischer Effekt beschrieben. Das Prinzip besagt, dass aus Gründen der genetischen Fitnessmaximierung statushöhere Eltern eher in die Aufzucht von Jungen investieren, statusniedrigere dagegen eher in die Aufzucht von Mädchen.

Der Grund hierfür ist vermutlich, dass im Rahmen der sexuellen Selektion, das heißt im weitesten Sinne der Partnerwahl, Männer mit guten (materiellen) Ressourcen bessere Chancen bei Frauen haben, da diese Väter für ihre Kinder bevorzugen, die deren Überleben sichern können. Wenn eine statusniedrige Mutter in die Aufzucht ihres männlichen Nachwuchses investiert, muss sie davon ausgehen, dass dieser bei der Partnersuche keine oder eine geringe Chance hat, eine geeignete Partnerin zu finden. Für Mädchen gilt dies nicht.

Ihre Chancen werden durch Jugendlichkeit und Gesundheit maximiert, was durch eine gute Pflege gegeben werden kann, unabhängig von anderen Ressourcen wie Status, Geld und Einfluss. Andersherum kann eine statushohe Mutter davon ausgehen, dass ihr männlicher Nachwuchs mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine geeignete Partnerin finden wird. Die Investition in dessen Aufzucht lohnt sich somit. Andererseits stellt die Aufzucht eines Mädchens für diese Mutter ein gewisses Risiko dar, da der weibliche Nachwuchs auch mit Mädchen aus niedrigeren Statusklassen konkurrieren muss und darum keine so hohe Sicherung des Reproduktionserfolges darstellt. Einer Untersuchung britischer und US-amerikanischer Daten zufolge haben misshandelte Frauen, die mit gewalttätigen Männern zusammen sind, signifikant mehr Söhne als Töchter. Diese Beobachtungen sind konsistent mit dem Trivers-Willard-Prinzip

Diese evolutionären Prinzipien spielen aber als biologische Prozesse bei der Abtreibung keine Rolle, wenn die dahinterstehenden Erwägungen andererseits auch mit in die Abtreibungsdebatte mit reinspielen.

Beispielsweise kann bei einer Ein-Kind-Politik wie in China ein Grund sein, dass man als relativ gut gestelltes chinesisches Paar der Mittelschicht einen Sohn wesentlich besser fördern kann, weil bei ihm eben Status einen wesentlich höheren Effekt hat.

Auf Wikipedia finden sich die folgenden Gründe für eine selektive Abtreibung nach Geschlecht:

Cultural preference

The reason for intensifying sex-selection abortion in China and India can be seen through history and cultural background. Generally, before the information era, male babies were preferred because they provided manual labor and success the family lineage. Labor is still important in developing nations as China and India, but when it comes to family lineage, it is of great importance. The selective abortion of female fetuses is most common in areas where cultural norms value male children over female children.[1] A son is often preferred as an „asset“ since he can earn and support the family; a daughter is a „liability“ since she will be married off to another family, and so will not contribute financially to her parents. The patriarchal structure of a society is the single most important factor skewing the sex ratio in favor of males, accentuated in some cultures by the burden of raising a dowry for a daughter’s marriage. Openness to the very concept of sex selection is a significant factor: among societies which practice selective female abortion nowadays, many were systematically practicing female infanticide (either directly or by withholding postnatal care from children of undesirable sex) long before abortion became a viable option.[32] Furthermore, in some cultures sons are expected to take care of their parents in their old age.[33] In modern East Asia, a large part of the pattern of preferences leading to this practice can be condensed simply as a desire to have a male heir. Monica Das Gupta (2005) observes that, in late 1980s to early 1990s China, there was no evidence of selective abortion of female fetuses among firstborn children, or in families with one or more existing sons (in fact, families with multiple sons were, if anything, more likely to abort a boy than a girl). But, at the same time, families with existing daughters appeared very likely to abort any further female fetuses, resulting in heavily skewed sex ratios.[32]

Sexual discrimination

The role of many women in nations that are prone to sex-selection abortion is to stay home, do house chores, and raise children. She is mutely banned to work in the society, pressured by family and discouraged by society. Lower salary, working in temporary or non-regular jobs, and lower status at work is often the case even for women who do work. In these societies, mothers are compelled to assist their husbands and raise their children, sparing no time for self-development. All in all, in cultures that practice sex-selective abortion, women are prone to sexual discrimination and are viewed as inferior to men.[citation needed]

One-child Policy

The 1960s scare for overpopulation led governments to implement laws to control birth rate such as the one-child policy. Accordingly, it led to consequence where parents highly value boys over girls; even to a point were words such as „infanticide“ come into existence. Infanticide has come to be known as the „Holocaust for baby girls“. What’s more, her child will follow the husband’s surname and is restricted to visit her parents whenever she wishes. These kinds of cultural practice mixed with the government implications of one-child policy have caused one-daughter parents to become ‘’childless’’ after the marriage. As a result, these parent no longer have a financially supporting or lineage successor. Thus, for parents to ensure financial dependence and hereditary successor, a boy must be born. In this regard, the pervasion of male dominant culture and one-child policy heightens the sex-selective abortion.

Trivers–Willard hypothesis

The Trivers–Willard hypothesis argues that available resources affect male reproductive success more than female and that consequently parents should prefer males when resources are plentiful and females when resources are scarce. This has been applied to resource differences between individuals in a society and also to resource differences between societies. Empirical evidence is mixed with higher support in better studies according to Cronk in a 2007 review. One example, in a 1997 study, of a group with a preference for females was Romani in Hungary, a low status group. They „had a female-biased sex ratio at birth, were more likely to abort a fetus after having had one or more daughters, nursed their daughters longer, and sent their daughters to school for longer.“[34]

Genetic

Gender-linked genetic abnormalities, such as several forms of colorblindness, are linked to recessive genes on the X chromosome. Pre-implantation genetic diagnosis can identify some life-threatening genetic abnormalities in embryo. The easiest way to select against embryos which may have a gender-linked genetic abnormality is to choose only female embryos. Embryos which are not implanted are usually discarded.

Die Gründe für die Bevorzugung von Jungs werden auch in diesem Artikel behandelt:

In many countries, however, the sex ratio deviates from these norms because of the tradition of son preference. Son preference is most prevalent in an arc of countries from East Asia through South Asia to the Middle East and North Africa (23).

Sons are preferred because

(i) they have a higher wage-earning capacity, especially in agrarian economies (24);

(ii) they continue the family line; and

(iii) they are generally recipients of inheritance (25, 26). Girls are often considered an economic burden because of the dowry system; after marriage they typically become members of the husband’s family, ceasing to have responsibility for their parents in illness and old age (27).

Son preference is manifest prenatally, through sex determination and sex-selective abortion, and postnatally through neglect and abandonment of female children, which leads to higher female mortality (28). Since prenatal sex determination became available in the mid-1980s it has made a major contribution to imbalances in the sex ratio seen in many Asian countries (29). However, it is the combination of sex-selective technology and a small-family culture that has caused the highest sex ratios (29, 30). When large family size is the norm and access to contraception is limited, son preference has little influence on sex ratio because couples continue bearing children, largely irrespective of the gender of the children (31). Female infanticide, abandonment of newborn girls, and neglect of daughters have been used in such societies to increase the male-to-female ratio in families, especially in situations where poverty has limited the number of desired children (25). When the family size norm is moderate and only contraceptive methods are available, couples may consider the sex distribution of their existing children and decide whether or not to use family planning, weighing the need for a son against their desired family size (31). However, when fertility rates are low, by choice or coercion, female births must be prevented to allow for the desired number of sons within the family size norm.

Postnatally, discrimination against daughters leads to neglect of their health care or nutrition, resulting in higher female mortality. A number of studies have shown that unequal access to health care is the most important factor (32, 33). This is especially the case in societies where health care costs have to be borne by the family (34–36). In 1990, Sen (21) estimated that differential female mortality had resulted in ≈100 million “missing females” across the developing world. Klasen (30) and Coale (5) arrived at figures of ≈93 million and ≈90 million, respectively, with the highest percentages of missing females occurring in the Indian subcontinent: Pakistan (11% of all missing females), India (9.4%), and Bangladesh (8.9%).

Since the mid-1980s, female disadvantage in mortality has declined substantially, only to be replaced by a different type of disadvantage: sex-selective abortion (28). The combination of widespread access to noninvasive sex-selective technology (ultrasound) and the advent of the small-family culture happened to coincide in some Asian countries in the mid-1980s and has led to a greatly increased sex ratio at birth (25, 31, 37). Realization of the potentially disastrous effects of this distortion has led many Asian governments, including those of India and China, to outlaw prenatal sex determination and sex-selective abortion, yet these techniques are still being carried out on a large scale, with virtual impunity (38, 39).

Es sind also aus der Sicht der jeweiligen Familie durchaus wirtschaftliche Gründe, die dazu führen, dass sie lieber Söhne hätten. Das macht die Praxis nicht richtig, wer sie allerdings ändern will, der muss sich mit diesen Gründen auseinandersetzen.

Gegen das Recht je nach Geschlecht abzutreiben regen sich allerdings auch unerwartete Stimmen: Einige Feministinnen meinen, dass ein Eingriff in das Recht zur Abtreibung schwerer wiegt als der Umstand, dass überwiegend Frauen abgetrieben werden:

An even more compelling argument against sex-selective abortion bans is that restrictions on access to prenatal technologies and to abortions can create barriers to health care for women with legitimate medical needs; scare health care providers from providing safe, otherwise legal abortion services; and force women who want to terminate their pregnancies into sidestepping the regulated health care system and undergoing unsafe procedures. Accordingly, the joint UN statement stresses that “States have an obligation to ensure that these injustices are addressed without exposing women to the risk of death or serious injury by denying them access to needed services such as safe abortion to the full extent of the law. Such an outcome would represent a further violation of their rights to life and health.”

Oder hier:

As women, when we decide whether or not to continue our pregnancies, we deal with what is, not with what should be or what is theoretically palatable. This woman knows she cannot provide for this child in some way that matters, in some way that matters to her.

Is it any different than knowing one cannot provide economically for a child and choosing an abortion for this reason? No. Will we tell the woman of no economic means that this is not a good reason to have an abortion? No. We all know we wish it weren’t so, that in a perfect world all women would be capable of supporting their families, but in our world, the imperfect world, they are not. Women still earn much less than men and have less steady work, work in lower paid part time jobs and without benefits. We lack affordable and decent child care. These are issues we all know about. (…)

Ultimately, when we factor out all the “reasons” for abortion, whether they be economic or social, there will still be abortions. What happens when we only have women left who choose abortion because they simply don’t want to have a child? Do we tell these women that this is not a good reason? That this is selfish? No. We would not do this.

The whole line of thinking that some abortions are done for reasons that are more valid than others, because someone was raped, for example, is problematic. Any woman can choose an abortion for any reason, and she doesn’t have to tell us what it is. It’s none of our business.

Meanwhile, we do not stop striving to make the world a place where little girls are as wanted as little boys, where the systemic discrimination of women is a thing of the past. As we all know, taking away a woman’s right to control her own body, to be fully informed and make fully informed choices, is not a way to do this.

Demanding a woman give birth to an unwanted girl to make some sort of anti-sexist point is to sacrifice her will for ideology. It is as coercive as demanding she abort the girl, also a demand that sacrifices her will for ideology.

We assume, and I think we assume wrongly, that women who have an abortion for reasons of sex selection do so unwillingly. To impose our ideas on another woman’s life is patronizing. We can’t know. We don’t need to know. Again, it’s none of our business. As always, the pregnant woman is the best person to make this choice about her own body and her own family. No one can take this away from her. To do so would be truly sexist.

Eine Nation, in der der Trend zur selektiven Abtreibung von Frauen gestoppt wurde ist wohl Südkorea. Dort ist die Geschlechterrate wohl inzwischen wieder normalisiert. Grund waren soziale Änderungen, die die Kostenrechnung veränderten:

The preference for boys here is centuries old and was rooted in part in an agrarian society that relied on sons to do the hard work on family farms. But in Asia’s Confucian societies, men were also accorded special status because they were considered the carriers of the family’s all-important bloodline.

That elevated status came with certain perquisites — men received their families’ inheritance — but also responsibilities. Once the eldest son married, he and his wife went to live with his family; he was expected to support his parents financially while his wife was expected to care for them in their old age.

The wife’s lowly role in her new family was constantly reinforced by customs that included requiring a daughter-in-law to serve her father-in-law food while on her knees.

“In the old days, when there was no adequate social safety net, Korean parents regarded having a son as kind of making an investment for old age security,” Professor Chung said. It was common for married Korean men to feel ashamed if they had no sons. Some went so far as to divorce wives who did not bear boys.

Then in the 1970s and ’80s, the country threw itself into an industrial revolution that would remake society in ways few South Koreans could have imagined.

Sons drifted away to higher-paying jobs in the cities, leaving their parents behind. And older Koreans found their own incomes rising, allowing them to save money for retirement rather than relying on their sons for support.

Married daughters, no longer shackled to their husbands’ families, returned to provide emotional or financial support for their own elderly parents.

“Daughters are much better at emotional contact with their parents, visiting them more often, while Korean sons tend to be distant,” said Kim Seung-kwon, a demographer at the government’s Korea Institute for Health and Social Affairs.

Ms. Park, the newspaper executive, said such changes forced people to rethink their old biases. “In restaurants and parks, when you see a large family out for a dinner or picnic, 9 out of 10, it’s the wife who brings the family together with her parents, not the husband with his parents,” she said. “To be practical, for an old Korean parent, having a daughter sometimes is much better than having a son.”

Inzwischen kann es also wohl sogar vorteilhaft sein, wenn man eine Tochter bekommt.

Insgesamt ist es denke ich gut, wenn der Trend gebrochen wird. Ein hoher Männerüberschuß bedeutet auch hohe intrasexuelle Konkurrenz unter Männern und das wiederum begünstigt nicht unbedingt eine friedliche Welt.

Kfz-Mechatronikerin und die damit verbundenen Schwierigkeiten

Ein Spiegelartikel zu den Schwierigkeiten und dem Umgang damit, wenn eine Frau Mechatronikerin werden will:

Zur Ausgangssituation:

Von 61.713 Kfz-Mechatroniker-Azubis waren 2011 nur 663 Frauen. In anderen typischen Männerberufen sieht es ähnlich aus: Nur 30 der 3999 neuen Ausbildungsverträge für Maurer wurden von Frauen abgeschlossen. Bei den Zimmerleuten waren von 6939 Azubis nur 99 weiblich. „Speziell die Handwerksberufe sind und bleiben eine Männerdomäne“, sagt Susanne Walter vom Bundesinstituts für Berufsbildung.

Das ist schon ein sehr klares Bild, was die Geschlechtertrennung angeht. Sie passt durchaus zu der Theorie der unterschiedlichen Interessen der Geschlechter und passt sich insoweit auch in die ansonsten recht klassischen Berufswahlkriterien ein.  Es ist ein technischer Job, mit relativ wenig Menschenbezogenheit, der immer wieder eine gewisse Körperkraft erfordern und schmutzig ist.

Eine Stelle zu finden war wohl nicht einfach:

Johanna Burger hatte zunächst Schwierigkeiten, überhaupt einen Ausbildungsplatz als Kfz-Mechatronikerin zu finden. „Mich hat niemand genommen“, sagt sie. Viele Betriebe hätten Bedenken gehabt, einen weiblichen Azubi auszusuchen. Burger gab deshalb zunächst klein bei und lernte Arzthelferin. Ein Jahr lang arbeitete sie in dem Beruf. „Aber das wollte ich nicht mein Leben lang machen“, sagt sie. Also fing sie mit 21 Jahren ein weiteres Mal an, Bewerbungen zu schreiben. Kfz-Mechatronikerin war ihr Traumberuf. „Dafür wäre ich auch nach Hamburg gegangen“, sagt sie.

Das wäre natürlich die klassische Situation, wie man sie aus feministischer Sicht gerne darstellt: Die Frauen wollen Kfz-Mechatronikerin werden, aber die (sexistischen) Arbeitgeber wollen sie nicht anstellen und geben ihnen insoweit keine Chance, weswegen sie dann in einen Beruf wechseln, der dem Geschlechterbild eher entspricht.  Insofern freut es mich durchaus, dass sie hier hartnäckig geblieben ist und ihre Vorstellungen im Beruf umgesetzt hat. Ich kann mir vorstellen, dass ein potentieller Arbeitgeber bei einer Frau erst einmal merkwürdiger schaut, es sind immerhin einige Ungewissheiten dabei: Wird sie sich anstellen, wenn es dreckig wird? Wird sie sich positiv oder negativ auf das Betriebsklima auswirken? Werden die anderen Jungs versuchen, ihr zu imponieren und in Streitigkeiten aufbrechen? Wird es zu sexuellen Belästigungen kommen? All dies sind Fragen, die der Chef erst einmal nicht ohne weiteres beantworten kann, weswegen er eben ein höheres Risiko als bei einem männlichen Azubi, gerade wenn es sehr wenig Frauen in dem jeweiligen Zweig gibt.

Zum Umgang wird das Folgende geraten:

Nicht nur die Suche nach einem Ausbildungsplatz ist für Frauen, die in einem von Männern dominierten Job arbeiten wollen, schwierig. Viele kassieren im Berufsalltag von den Kollegen gelegentlich einen Machospruch, sagt etwa Manuel Tusch, Psychologe und Coach aus Köln. Oder es kommt ein ahnungsloser Kunde, der sich nicht von einer Frau bedienen lassen will. Wichtig sei es dann, freundlich und gelassen zu bleiben und nicht hilflos oder gar verbittert zu wirken, rät Tusch.

Außerdem sollten Frauen in einem Job mit starkem Männerüberschuss mit Fachwissen überzeugen und gleichzeitig einen lockeren Umgang mit den Kollegen pflegen. Tusch empfiehlt, sich schon vor Ausbildungsbeginn mit der Situation auseinanderzusetzen und sich ein paar passende Sprüche für unangenehme Situationen einfallen zu lassen.

Ich denke, das Machosprüche der Kollegen häufig ein Ausforschen sind, was man sich erlauben kann, quasi eine Art Shittest bzw. etwas neggen. Ein freundliches Zurückgeben ist wohl das beste um dort nicht anzuecken und akzeptiert zu werden. Dabei sollte man sich bewusst machen, dass neue Männer, die dazu kommen, auf ähnliche Weise getestet werden. Zu einem gewissen Teil ist es insofern durchaus Gleichbehandlung, nur dass Frauen dieses Spiel üblicherweise nicht so gewohnt sind.

Natürlich wird es auch immer wieder Männer geben, die tatsächlich meinen, dass es eine Frau nicht kann. Dass kann schlichter Seximus sein, es kann eine Genervtheit darüber sein, dass man sich nun anders benehmen muss, es kann eben auch ein Vorurteil sein, dass sie widerlegen kann.

Von Vorteil sei es auch, nicht dauernd zum Thema zu machen, dass man in dem Beruf in der Minderheit ist. Die Energie investiere man besser ins Lernen. So können Auszubildende punkten und an den anderen vorbeiziehen. Müssen junge Frauen sich vom Chef oder den Kollegen immer wieder blöde Sprüche anhören, sollten sie das offene Gespräch suchen. „Wenn das nicht funktioniert, kann man sich an neutrale Vertrauenspersonen wenden.“ Ein Ansprechpartner können die Handwerkskammern sein.

Ich halte eine Sicht, bei der man alles darauf zurückführt, dass man diskriminiert wird auch für den falschen Weg. So kann man sich nicht in eine Gruppe integrieren und andere zur Hilfe zu rufen wird eben häufig als „Unfair“, „zu schwach, sich selbst durchzusetzen“ und „Verletzen der Spielregeln“ verstanden. Natürlich wird, wenn derjenige tatsächlich ein Sexist ist oder kein Gefühl für die Grenzen anderer hat, mitunter nicht viel übrig bleiben.

Zu den direkten Erfahrungen von Johanna:

Johanna Burger hatte in ihrer Werkstatt mit den männlichen Kollegen keine Probleme. Sie bekam schließlich einen Ausbildungsplatz in Amberg. „Alle waren sehr aufgeschlossen und haben mich von Anfang an akzeptiert“, sagt sie. Das bestätigt auch ihr Ausbildungsleiter Markus Beer und sagt: „Wenn jemand seine Arbeit kann, macht es keinen Unterschied, ob da ein junger Mann oder eine junge Frau vor mir steht.“

Das ist doch mal eine positive Erfahrung! Sie liegt aber sicherlich auch an ihrer Einstellung:

Burger versucht allerdings auch, ihren männlichen Kollegen keine Steilvorlagen zu liefern. Das gilt zum Beispiel beim Reifenschleppen im Frühjahr und Herbst, das körperlich anstrengend ist. Da fragt sie niemanden, ob er ihr hilft. „Lieber beiße ich die Zähne zusammen.“

Ich denke es geht viel darum, dass man meint, dass der andere es versucht und sich nicht auf sein Geschlecht rausredet.

Spielen die Geschlechter ein Nullsummenspiel oder ein Kooperatives Spiel im Sinne der Spieltheorie?

Ich finde die Frage interessant, welche Art von Spiel die Geschlechter spielen: Ein nichtkooperatives Nullsummenspiel oder ein kooperatives Spiel:

Nullsummenspiele beschreiben in der Spieltheorie Situationen, also Spiele im verallgemeinerten Sinne, bei denen die Summe der Gewinne und Verluste aller Spieler zusammengenommen gleich null ist.

Nullsummenspiele sind spieltheoretisch äquivalent zu den Spielen mit konstanter Summe (Konstantsummenspielen). Bei diesen Spielen ist die gemeinsame Auszahlungssumme nicht gleich null, sondern gleich einer Konstanten, betrachtet man jedoch die Auszahlung als im Voraus an die Spieler verteilt, so spielen diese um eine Umverteilung mit Summe null. Beispiele für Nullsummenspiele sind alle Gesellschaftsspiele und Sportarten, bei denen gegeneinander um den Sieg gespielt wird, beispielsweise Poker oder Schach. Es ist dabei zu beachten, dass die betrachteten Gewinne und Verluste außerhalb des Spieles verstanden werden – in einer Schachpartie verlieren beide Spieler gegenüber dem Partiebeginn in der Regel an Spielmaterial, es geht aber nur um die Auszahlung des Spieles „nach außen“, hier zum Beispiel als „ein Punkt in einem Turnier“.

Ein Nullsummenspiel im ökonomischen Sinne ist eine Konkurrenzsituation, bei der der wirtschaftliche Erfolg oder Gewinn eines Beteiligten einem Misserfolg oder Verlust eines anderen in gleicher Höhe gegenübersteht.

Der allgemeine Fall des Nicht-Nullsummenspiels wird oft als Coopetition bezeichnet. Man kann dabei noch unterscheiden, ob die Summe zu jedem Zeitpunkt null ist oder ob es bestimmte Zeiten während der Spielzüge gibt, in denen sie ungleich null oder unbestimmt ist. Ein besonderer Fall des Nicht-Nullsummenspiels ist das sogenannte Win-Win-Spiel, bei der alle Beteiligten gleichzeitig gewinnen können, dieser Spielausgang aber dennoch nicht automatisch erreicht werden kann.

Der allgemeine Fall des Nicht-Nullsummenspiels wird oft als Coopetition bezeichnet. Man kann dabei noch unterscheiden, ob die Summe zu jedem Zeitpunkt null ist oder ob es bestimmte Zeiten während der Spielzüge gibt, in denen sie ungleich null oder unbestimmt ist. Ein besonderer Fall des Nicht-Nullsummenspiels ist das sogenannte Win-Win-Spiel, bei der alle Beteiligten gleichzeitig gewinnen können, dieser Spielausgang aber dennoch nicht automatisch erreicht werden kann.

Mir scheint, dass die radikaleren Richtungen bei beiden Geschlechtern eher ein Nullsummenspiel sehen. Ich schrieb beispielsweise zum radikalen Maskulismus einmal als Definition:

Radikaler Maskulismus: Der radikale Maskulismus stellt die Geschlechter in einem Kampf gegenüber. Die Frau ist dabei an der Unterdrückung des Mannes interessiert und es gilt dies zu verhindern. Der Mann wird dabei gerne als der bessere Mensch angesehen, die Frau als der schlechtere, entweder aufgrund der Rolle oder aber aufgrund von Differenzen zwischen Männern und Frauen. Ziel des radikalen Maskulismus ist eine Befreiung des Mannes von der Unterdrückung durch die Frauen / einen Teil der Frauen. Im radikalen Maskulismus dürfte auch vieles zu finden sein, was sich als Antifeminismus bezeichnet.

Sich in einem Kampf gegenüber stehen bei denen jeder Gewinn des einen Geschlechts ein Verlust des anderen Geschlechts ist, ist eben ein Nullsummenspiel.

Gemäßigtere Teile in beiden Richtungen wollen hingegen das Geschlechterverhältnis so ausrichten, dass man es nicht auf Konflikt, sondern auf Kooperation auslegt, die eine gewisse Konkurrenz beeinhaltet, aber den Mehrgewinn der Kooperation verwirklichen will. Hier gibt es den interessanten Begriff der Coopetiton:

Coopetition bezeichnet Marktphänomene, bei denen eine Dualität aus Kooperation und Wettbewerb besteht und das Handeln der Marktteilnehmer beeinflusst, ohne dass diese explizit kooperieren.

Derartige Systeme werden in der Spieltheorie mathematisch als Nicht-Nullsummenspiele beschrieben. Diese ist erstmals 1928 von John von Neumann beschrieben und 1944 zusammen mit Oskar Morgenstern in dem Buch „Spieltheorie und wirtschaftliches Verhalten“ (Theory of Games and Economic Behavior) ausgeführt worden.

1950 hat der US-Mathematiker John Forbes Nash Jr. das Lösungskonzept des Nash-Gleichgewichts aufgestellt, das auch für die Nicht-Nullsummensituation geeignet ist, die durch das Konzept der Coopetition beschrieben wird. Unter bestimmten Bedingungen lässt es sich als Nashgleichgewicht darstellen, dass Konkurrenten gemeinsam einen Vorteil erzielen können, auch ohne eine explizite Absprache im Sinne eines Kartells getroffen zu haben.

Ein Sonderfall dieser Situationen ist die gezielte, organisierte Kooperation auf der gleichen Wertschöpfungsstufe (horizontale Kooperation), während die Kooperationspartner auf dem Markt für das Endprodukt in Wettbewerb zueinanderstehen. Kooperiert wird dabei meist in den Bereichen „Forschung und Entwicklung“ oder „Produktion“, während in den anderen Bereichen die Unternehmen in ihrer Rolle als eigenständige Wettbewerber verbleiben und am Markt auftreten.

Die beiden US-amerikanischen Professoren Adam Brandenburger (Stern Business School) und Barry Nalebuff (Yale School of Business) haben die Grundidee der Coopetition in ihrer gleichnamigen Monographie auf die Praxis des Geschäftslebens angewandt und zu einem vollständigen System ausgebaut. Die von ihnen entwickelte Methode beschreibt fünf Ansatzpunkte, an denen man in der Geschäftspraxis ansetzen kann, um mit seinen Geschäftspartnern (einschließlich der Konkurrenten) Lösungen zu erzielen, durch die alle Beteiligten besser gestellt werden als bei naiver Konkurrenz. Im Idealfall sind dies Win-Win-Situationen, aber Coopetition gilt auch für Fälle, die „zwischen“ Nullsummenspielen und Win-Win-Situationen liegen.

Innerhalb dieser Betrachtung streitet man sich dann darüber, welches aufgrund der Interessen der Geschlechter aber eben auch der Einzelpersonen, die andere Lebensentwürfe haben bestehende Nash-Equlibrium man anpeilen sollte und wie man dabei abweichenden Lebensentwürfen gleichzeitig den passenden Raum einräumt.

Zwischen den Geschlechtern besteht, gerade wenn man davon ausgeht, dass sie im Schnitt verschiedene Interessen und Fähigkeiten haben, ein erhebliches Potential für Kooperation. Man muss diesen gemeinsamen Weg nicht ausblenden und sich zwanghaft auf ein Nullsummenspiel festlegen.

Die Frage, auf welche Art man welchen Mehrgewinn erzielen kann und wie dabei die Interessen und Motivationen (Payoffs) der Geschlechter sind scheint mir dabei die wesentliche in der Geschlechterfrage zu sein.

„Der wesentliche Unterschied zwischen Männern und Frauen“

Dieses Bild fand ich mittels des folgenden Tweet von Roosh:

https://twitter.com/rooshv/status/332492868881117186

Was sagt ihr dazu:

Unterschied Männer Frauen

Unterschied Männer Frauen

Es wäre eine – essentialistisch überspitzte – Betonung des Umgangs mit Wettbewerb. Männer würden sich demnach eher diesem Stellen und ihn als Motivation sehen, Frauen eher auf Gleichbehandlung setzen und versuchen die Maßstäbe zu ändern, also versuchen, die Konkurrenz abzubauen.

Es wäre ja durchaus ein Trend, der sich im Feminismus niedergeschlagen hat, dessen Botschaft ja häufig gerade ein Abbau der Privilegien, eine Verringerung des Wettbewerbes, ein „Jeder kann so sein, wie er will, man darf das nicht bewerten“ ist. Fatshaming und Frauenquote, Privilegientheorien und weibliche Schutzräume ließen sich hier durchaus gut einbauen.

Selbermach Samstag XXXII

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Wie viel Änderung kann man bei einem Freund erwarten?

Eine Freundin hat einen ziemlichen Hang zu dominanten Männern.

Ihr gegenwärtiger Freund entspricht dem sehr gut, er hat eine ziemliche Scheißegalhaltung in den meisten Punkten, in der seine Interessen so ziemlich den Mittelpunkt bilden und Kompromisse selten gemacht werden.

Aus meiner persönlichen Sicht fehlt im demzufolge der Komfortbereich, es wirkt aus meiner Sicht häufig zu kompromisslos, aber jeder ist seines Glücks Schmied.

Nunmehr nach etwas mehr als einen halben Jahr hat sich der sexuelle Reiz etwas abgebaut und sie nimmt immer mehr an ihm wahr, bei dem sie stört, dass er sich auf die oben beschriebene Weise verhält.

Er ist wie er immer war, aber sie ist weiter, soll mehr Verbindlichkeit und mehr Rücksicht, will, dass er die Freunde auch mal zurück stellt etc.

Er hat schon etwas von MGTOW, macht sehr stark sein eigenes Ding. Seine letzten Beziehung endeten wohl aus den gleichen Grund. Irgendwann merken die Frauen, dass sie mehr Komfort brauchen als er geben kann, dass sie einen Partner wollen, der mehr Bindung gibt.

Ich sage ihr, dass es ein klares Auswahlverschulden ihrerseits ist. Er hat sich gegeben, wie er ist. sie wusste, worauf sie sich einlässt.

Sie sagt, dass sie ihn aber wollte, schon immer wollte. Er müsste ja nur etwas mehr auf die Beziehung achten. Es hätte ja auch gut gehen können. Und warum er nicht einfach etwas mehr Rücksicht nimmt

In ein paar Monaten werden beide wieder Single sein. die wird sich fragen, warum sie immer an solche Typen gerät. Er wird sich fragen, warum sich die Frauen immer so anstellen.

Beide werden unglücklich sein

Attraction is not a choice

Tipps zur Errichtung eines Blogs

Gerade sind einige maskulistische Blogs aufgetaucht, die aber teilweise auch eher im Ankündigungsstadium verbleiben oder nach einiger Zeit wieder faktisch eingestellt werden, weil keine neuen Artikel erscheinen.

Daher hier ein paar Tipps zur Einrichtung eines solchen Blogs, wobei es mir insbesondere um den Aspekt geht, wie man sich selbst zu einem dauerhaften Bloggen motiviert und den Blog dauerhaft am Leben hält.

1. Einrichten des Blogs

Richte einen Blog ein, im würde dafür wordpress.com empfehlen, da sie aus meiner Sicht das bloggen sehr einfach machen. Du brauchst zunächst nicht viel mehr als einen guten Namen und vielleicht ein Bild für den Header.

2. Festlegung auf die gewünschte Artikelfrequenz

Überlege dir das Zeitintervall, in dem in deinem Blog Beiträge erscheinen sollen. Das kann von „unregelmäßig wann immer ich was zu sagen habe“ bis „jeden Tag“ „alle zwei Wochen“ oder „mindestens einmal im Monat“ reichen.

Die Vorteile eines Intervalls sind aus meiner Sicht enorm für den unerfahrenen Blogger, weil es dem Leser sagt, was er etwa zu erwarten hat und wann es sich lohnt wiederzukommen und weil es einem selbst eine Richtschnur gibt, an die man sich halten kann und die ein Einschlafen den Blogs verhindert. Wer nicht eh schon an anderer Stelle, zB in den Kommentaren, viel schreibt, der sollte dabei nicht zu hoch rangehen. Ich würde dann mit „alle 14 Tage“ beginnen und als Sicherheitsreserve „1 Mal im Monat“ hinzufügen.

Dabei sollte man sich konkrete Tage nehmen, etwa „jeden Donnerstag“ bei einmal die Woche oder „am 5. und am 20. jedes Monats“ wenn man es auf ca. alle zwei Wochen festgelegt hat. Dabei sollte man sich bewusst machen, dass der innere Schweinehund nur dann in Zaum zu halten ist, wenn man diese Daten sklavisch einhält, aus einem Aussetzen werden sonst zwei, dann eine Blogpause und schon hat man einen toten Blog.

3. Austesten der Frequenz und Nutzung des zeitversetzten Einstellens

Wenn man sich auf das Intervall geeinigt hat, dann sollte man zumindest 5 Artikel schreiben, sie aber nicht veröffentlichen, sondern innerhalb dieses Intervalls in die Warteschlange stellen. WordPress erlaubt einem auszusuchen, wann geschriebene Artikel erscheinen, ob sofort oder erst zu einem bestimmten Datum. Wer die ersten 5 Artikel nicht einigermaßen schnell schreiben kann, der wird den Blog eh nicht lange aktiv halten können. Setzt man auf sehr lange und gut recherchierte Artikel in längeren Abständen, dann kann man die Zahl auch niedriger ansetzen, drei Artikel würde ich aber auf jeden Fall vorschreiben.

Bei einem Blog, der alle zwei Wochen etwas neues enthalten soll, sollte man demnach den Zeitraum der ersten 10 Wochen abgedeckt haben.

4. Inhaltliche Ausgestaltung des Blogs und Erstellung der ersten Beiträge

Es kann sehr hilfreich sein, die Kernthemen seines Blogs zu bestimmen. Das macht einem die Kontur des eigenen Blogs klarer und gibt auch dem Leser ein klareres Bild

Mögliche Themen:

  • Ein Artikel darüber, wer man ist, warum einen das Thema interessiert, welche 3 Hauptthemen man insbesondere abdecken will und in welchem Rhythmus Beiträge zu erwarten sind
  • Einen Artikel zu jedem der drei Hauptthemen
  • Einen Artikel dazu, wie die drei Hauptthemen sich gegenseitig ergänzen

5. Beibehalten des zeitversetzten Einstellens und Einplanen weiterer Artikel

Bei den weiteren Artikeln sollte man ebenfalls nach Möglichkeit nicht sofort veröffentlichen, sondern die Vorschreibeoption nutzen, also den Artikel auf den nächsten vorgesehenen Termin stellen und nur dann, wenn dieser bereits abgedeckt ist, einen weiteren Artikel direkt und außerhalb der Reihe veröffentlichen.

Das gilt natürlich nicht für stark aktuelle Themen, aber man sollte sich bewusst machen, dass drei Artikel an drei Tagen verbunden mit einer langen Pause es einem Leser und einem selbst weniger einfach machen als drei Artikel im Abstand von jeweils einer Woche.  Es ist daher besser auch bei einem Schreibrausch zumindest etwas zu staffeln, etwa zB bei einem 2-wöchigen Rhythmus den zweiten Artikel für eine Woche später einzustellen. Das erfordert eine gewisse Selbstdisziplin, regelmäßig erscheinende Artikel sind allerdings das beste Mittel für einen erfolgreichen, langlebigen Blog

6. Verlinken und Kommentieren

Wer in einer bestimmten Szene schreibt, sollte Blogs, die seine Kernthemen betreffen verlinken und Kommentare auf diesen Blogs zu schreiben ist der beste Weg Leser, die sich für dieses Thema interessieren, auf den eigenen Blog aufmerksam zu machen.

Es schadet auch nichts, statt einem Kommentar einen eigenen Beitrag zu machen, in dem man sich mit dem Artikel auf einem anderen Blog auseinandersetzt. Vernetzung gibt Resonanz und mit mehr Resonanz macht auch das eigene Bloggen mehr Spaß.

7. Korrektur der Frequenz

Es gibt Leute, die die Festlegung einer Frequenz nicht brauchen. Die Artikel sprudeln aus ihnen heraus und täglich kommen eher mehr Ideen dazu als das zu wenig da sind.

Irgendwann kommt aber bei den meisten Bloggern der Tag, an dem sie unter die eigentlich angedachte Frequenz fallen und sei es nur eine lose angedachte wie „so etwa einmal im Monat“ oder „mir wird schon alle zwei bis drei Monate etwas einfallen“. Viele Blogs kommen aus der dieser Unterbrechung aber nicht mehr heraus. Sie basteln an längeren Beiträgen, aus „Mache ich nächste Woche fertig“ wird „Mache ich nächsten Monat“ wird „mache ich, wenn es mal ruhiger ist“ . Es wird aber nie ruhiger.

Ein Blog stirbt in der Regel schleichend. Kurze Aufraffperioden, in denen dann noch einmal drei bis vier Artikel erscheinen folgt dann wieder eine extrem lange Pause.

Ich persönlich halte es für besser sich die Einhaltung der Frequenz auch in diesen härteren Zeiten vorzunehmen und zur Not einen kleineren Artikel, der vielleicht nicht perfekt ist, einzustellen. Bei mir liegen auch noch einige längere Beiträge im Entwurfsordner, die ich hoffe irgendwann einmal fertiggestellt zu bekommen, sie sind insoweit auf einen anderen Tag verschoben. Andere werden das anders sehen.

Auch ein passendes Mittel ist es, sich einzugestehen, dass man die Frequenz zu hoch angesetzt hat und mit dieser runter zu gehen. Dann sollte die neue Frequenz aber ebenfalls zeitlich genau festgelegt sein und man sollte sich bemühen, dieses Datum dann einzuhalten, und das frühzeitig mit einem dann zeitlich versetzt eingestellten Artikel. Denn auch das beständige Verschieben der Frequenz („dann eben einmal die Woche, oh nicht geschafft, dann eben einmal im Monat, oh der Monat ist schon wieder um, dann eben alle drei Monate, oh auch schon wieder um, dann eben irgendwann, oh im Blog ist seit 2 Jahren nichts erschienen, aber demnächst schreib ich mal wieder was“) ist eine beliebte Todesursache.

Das alles sind natürlich nur Ideen, die aus meiner Erfahrung mit Blogs geboren sind. Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Ein Blog, der einmal im Jahr oder überhaupt, einen super recherchierten Artikel rausjagt, ist auch etwas schönes. Ich wollte insoweit allerdings Anregungen für das kontinuierliche Bloggen  geben.

Ich wünsche allen, die es versuchen, viel Spass beim bloggen!

Sind die Payoffs von Männern und Frauen vergleichbar?

In der Spieltheorie gibt es den Begriff der Payoffs, der wie folgt definiert ist:

In any game, payoffs are numbers which represent the motivations of players. Payoffs may represent profit, quantity, „utility,“ or other continuous measures (cardinal payoffs), or may simply rank the desirability of outcomes (ordinal payoffs). In all cases, the payoffs must reflect the motivations of the particular player

Ein Problem dabei ist, dass die Motivationen der Spieler vollkommen unterschiedlich sein können. Wenn sich zwei Personen über den Preis eines Gegenstandes, sagen wir eines Schranks einigen wollen, dann kann die Motivation des Käufers sein, dass er eine Aufbewahrungsmöglichkeit erwerben möchte oder das er ihn der Schrank an den Schrank seiner geliebten Oma erinnert, den er aus sentimentalen Gründen um jeden Preis haben möchte. Wenn beide ein Spiel vollständiger Information spielen, dann kann der Verkäufer dies nutzen, um einen höheren Preis herauszuschlagen, etwa statt 100 € das Doppelte, also 200 €. Hier kann man überlegen, ob dies gerecht ist, weil er einen im Verhältnis zu sonstigen Geschäften unnötig hohen Preis herausschlägt, obwohl dies der Marktpreis nicht hergibt und er ansonsten ohne dieses Interesse einen Preis von maximal 110 € erzielt hätte. Allerdings kann es dennoch für den Käufer ein Schnäppchen gewesen sein, wenn ihm der Schrank auch 300 € Wert gewesen wäre.

Etwas anderes ist es, wenn auch der Verkäufer ein Eigeninteresse hat, der Schrank beispielsweise perfekt in eine bestimmte Ecke seiner Wohnung passt und er für ihn deswegen einen besonderen Wert hat, weil er sich einen neuen Schrank für diese Ecke extra anfertigen müsste, was ihn mehr kostet als der Schrank auf den Markt wert ist.

Wenn der extra angefertigte Schrank 250 € kostet und dem Käufer aufgrund seiner Erinnerungen der Schrank 250 € wert ist, dann kann es sein, dass der Verkäufer einen neuen, stabileren Schrank anfertigen lassen kann und der Käufer seine Erinnerungen aufleben lassen kann und beide bereit sind, den Schrank zu einem sonst nicht am Markt logisch erzielbaren Preis zu verkaufen. Der überhöhte Preis ist in diesem Fall durchaus gerecht, auch wenn die Payoffs bei den Spielern nicht die selben sind. Betrachtet man das Geschäft nüchtern von außen,  ohne die inneren Beweggründe zu kennen, dann wird man hier annehmen, dass der Käufer ein schlechtes Geschäft gemacht hat und übers Ohr gehauen wurde und der Verkäufer ein schlechter Mensch ist.

Teilweise vermute ich, dass die verschiedenen Betrachtungen der Payoffs ein Grund vieler Streitigkeiten in der Geschlechterdebatte sind.

Auf der Ebene des einzelnen Menschen, der eine Entscheidung treffen will, ob er eine Beziehung eingehen will und wie er sie ausgestaltet, werden die verschiedenen Payoffs, die ihn dazu veranlassen deutlicher als bei einer Betrachtung aus der Ferne (alle Betrachtungen natürlich exemplarisch für Männer und Frauen, die eher im Zentrum der jeweiligen Normalverteilungen liegen)

Wenn ein Mann beispielsweise für die Wahl seiner Rolle als Motivation hat, dass ihm das Beibehalten seines Jobs mehr Status gibt und ihn unabhängiger macht, sowohl in Bezug auf intrasexuelle Konkurrenz als auch intersexuelle Selektion, also im Verhältnis zu anderen Männern und auch als Partner für Frauen, er hingegen mit einer Kindererziehung erhebliche Risiken eingeht, wenn er eine Partnerin gefunden hat, die ihm seelischen Beistand gibt, die er sexuell anregend findet und die seine sexuellen Bedürfnisse befriedigt und er auch Kinder haben möchte, aber eben verbunden mit der Sicherheit, nach wie vor seinen Status im übrigen zu erhalten, wenn er sich bewusst macht, dass er all dies nur in einer Beziehung umsetzen kann und eine dauerhafte Beziehung mit Arbeitsteilung ihm viele weitere Kooperationsgewinne (er kann Kinderbetreuung, Haushalt etc teilweise aus sie verlagern, sie verlagert andere Tätigkeiten teilweie auf ihn) bringen kann, dann klingt es sehr verständlich, dass dies eine von Männern häufig gewählter Bereich ist.

Wenn man hingegen auf eine abstrakte Ebene a la „Männer verdienen das Geld, Frauen geben es aus“ geht, dann blendet man viele seiner Motivationen aus, die ihn zu dieser Entscheidung veranlassen.

Genauso kann man ihre Payoffs analysieren und sie erscheinen bei einer Betrachtung der konkreten Entscheidung oft rationaler als bei einer abstrakten Betrachtung. Hier kann man anführen, dass ihr ein hoher Status durch beruflichen Erfolg und viel Geld wesentlich weniger bringt als ihm, sie also andere Payoffs dadurch hat, gleichzeitig allerdings mehr Zeit mit Kindern und Familie aus dieser Sicht häufig einen wesentlich höheren Payoff bietet als bei ihm. Von vielen Mütter wird es (sei es aus gesellschaftlichen Gründen oder aus biologischen) als belastender angesehen, wenn sie hier nicht direkteren Einfluss nehmen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird denmach bei einem Job ein wichtigeres Kriterium sein als die Aussicht auf Status und Gewinn. Ebenso kann eine Frau andere Partnerwahlkriterien heranziehen. Sie wird einen guten  Körper vielleicht ebenso schätzen, aber gleichzeitig keinen Mann wollen, der sich zuviel über seine körperliche Wirkung auf Frauen definiert und zusehr darauf bedacht ist schön zu sein, während für Männer die Payoffs eines guten Körpers vielleicht höher ausfallen etc.

Auch hier kann man ihr geringeres Interesse an Status und Geld im Verhältnis zu anderen Payoffs negativ werten und als Ausbeutung ansehen. Es kann aber auch insgesamt ein fairer Deal sein, bei dem sich die beiden Geschlechter schlicht in der Bewertung unterscheiden.

Dummheit der Opfer als Voraussetzung für eine maskulistische/feministische Opferrolle?

Kommentatorin Stephi schreibt:

Das ist doch der Trick der Radikalmaskulisten, dem Geschlecht, für die sie eine bedingungslose Loyalität pflegen, trotz aller Überhöhung eine ordentliche Portion (triebgesteuerte) Dummheit – die sie natürlich nicht als solches bezeichnen – unterzuschieben, um sie so wirkungsvoller in die Opferrolle zu schieben, die sie geradezu wehrlos gegenüber weibliche Willkür macht und sie deswegen auf die Rettung der Maskulisten angewiesen sind.

Ähnlich machen es auch die Radikalfeministinnen, nur benutzen sie nach meiner Beobachtung viel mehr das Argument der Angst als das Argument der Dummheit (weil Männer ja den Frauen gegenüber körperlich überlegen sind ect. pp…).

Da ist insofern etwas dran, weil wohl die meisten umfassenden Verschwörungstheorien eine gewisse Dummheit der jeweiligen Opfer voraussetzen, gerade auch im Geschlechterbereich.

Ob es sich dabei darum geht, dass die Männer nur ausgebeutet werden und dies noch nicht einmal merken und naiverweise davon ausgehen, das Frauen Liebe empfinden können oder ob Frauen gar nicht merken, dass sie nur durch soziale Regeln von der Macht getrennt sind und trotz dieser umfassenden patriarchischen Unterdrückung und freien, geheimen, allgemeinen Wahlen keinen Weg finden, dass zu ändern und es teilweise noch nicht einmal bemerken