Wie viel Änderung kann man bei einem Freund erwarten?

Eine Freundin hat einen ziemlichen Hang zu dominanten Männern.

Ihr gegenwärtiger Freund entspricht dem sehr gut, er hat eine ziemliche Scheißegalhaltung in den meisten Punkten, in der seine Interessen so ziemlich den Mittelpunkt bilden und Kompromisse selten gemacht werden.

Aus meiner persönlichen Sicht fehlt im demzufolge der Komfortbereich, es wirkt aus meiner Sicht häufig zu kompromisslos, aber jeder ist seines Glücks Schmied.

Nunmehr nach etwas mehr als einen halben Jahr hat sich der sexuelle Reiz etwas abgebaut und sie nimmt immer mehr an ihm wahr, bei dem sie stört, dass er sich auf die oben beschriebene Weise verhält.

Er ist wie er immer war, aber sie ist weiter, soll mehr Verbindlichkeit und mehr Rücksicht, will, dass er die Freunde auch mal zurück stellt etc.

Er hat schon etwas von MGTOW, macht sehr stark sein eigenes Ding. Seine letzten Beziehung endeten wohl aus den gleichen Grund. Irgendwann merken die Frauen, dass sie mehr Komfort brauchen als er geben kann, dass sie einen Partner wollen, der mehr Bindung gibt.

Ich sage ihr, dass es ein klares Auswahlverschulden ihrerseits ist. Er hat sich gegeben, wie er ist. sie wusste, worauf sie sich einlässt.

Sie sagt, dass sie ihn aber wollte, schon immer wollte. Er müsste ja nur etwas mehr auf die Beziehung achten. Es hätte ja auch gut gehen können. Und warum er nicht einfach etwas mehr Rücksicht nimmt

In ein paar Monaten werden beide wieder Single sein. die wird sich fragen, warum sie immer an solche Typen gerät. Er wird sich fragen, warum sich die Frauen immer so anstellen.

Beide werden unglücklich sein

Attraction is not a choice

64 Gedanken zu “Wie viel Änderung kann man bei einem Freund erwarten?

  1. Typischer Artikel nach dem Motto (muttum),
    Männer böse- Frauen gut.
    Kann ja sein sie „vergisst“ die Pille
    und bindet ihn damit „ewig“ an sich?

    • „Kann ja sein sie “vergisst” die Pille und bindet ihn damit “ewig” an sich?“

      Stimmt, das machen Frauen ziemlich oft. Sieht man ja an „unserer“ Geburtenrate…

      • @adrian
        Die Geburtenrate ist bei Zwangsvaterschaft der falsche Bezugswert.
        Eher aussagekräftig ist die Trennungsrate der Eltern bei unehelichen Kindern vor der Geburt oder innerhalb des ersten Lebensjahres bzw..wie hoch der Anteil von Eheschließungen während der Schwangerschaft ist.

      • Auch sollte man unsere Alterspyramide beachten.

        Ur-deutsche Frauen ohne Migrationshintergrund die noch fruchtbar sind machen einen kleinen Bruchteil der Frauen bei uns aus.

        Man schaue mal hier,

        endlich hab ich auch mal gefunden was ich schon lange gesucht hab:

        http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Forschung/Integrationsreport/Grunddaten/grunddaten-tabelle-1-3-xls.html

        Etwa 15.2e6 oder 18.6% unserer Frauen ohne Migrationshintergrund sind im fruchtbaren Alter von ca. 18-37.

        Etwa 20e6 oder 20% unserer Frauen sind im fruchtbaren Alter von ca. 18-37.

        Setzt man die Bevölkerungsgruppen dieser Tabelle mit und ohne Migrationshintergrund in einem Alter von ca. 18-37 gegeneinander, so haben 31.6% unserer fruchtbaren Frauen Migrationshintergrund.

        Und das wird mit jedem Jahr „besser“.

        Merhaba!

    • ich schrieb, dass er ist wie er ist und die das vorher wusste.

      ich schrieb, dass sie eine falsche Auswahl getroffen hat und nun etwas ändern will was nicht zu ändern ist.

      warum sollte sie versuchen ihn über ein Kind an sich zu binden? er will sie ja gar nicht verlassen. die will auch nicht Bindung um jeden Preis, sondern eine Bindung, in der die sich wohlfühlt.

      denn Weltbild kommt mir sehr schlicht vor. deine Kommentare sind meist krampfhafte Verteidigung des Mannes und schuldzuweisung an die Frau bzw Warnung vor gefahren der Frau. Differenzier dich mal etwas mehr

      • „ich schrieb, dass sie eine falsche Auswahl getroffen hat und nun etwas
        ändern will was nicht zu ändern ist.“

        Natürlich ist das zu ändern.
        Aber nur, wenn er will.
        Attraction is not a choice, aber Verhalten (in Beziehungen) und Kompromissbereitschaft ist eine choice.
        Beziehungen sind Geben und Nehmen, das ist doch ein alter Hut.

        Wenn ein Partner unter etwas leidet und etwas kritisiert und man es nicht ändert, ändern will, dann ist das nichts was mit höherer Gewalt zu tun hat, sondern eine persönliche Entscheidung (ohne moralische Wertung).
        Er findet sich richtig so wie er ist und will so bleiben. Aber er „müsste“ es nicht zwingend. Das ist kein Gesetz wie die Schwerkraft sondern steuerbar.
        Er könnte ja auch sagen „ok, ich will dass du bei mir bleibst. Wenn du dich nicht wohlfühlst, sag mir was ich machen könnte damit du dich wohler fühlst. Ok, du willst, dass ich mich weniger mit Kumpels treffe? (o.ä) Damit bin ich einverstanden. Vorschlag: Lass uns jeden Freitag zusammen was Schönes machen, nur wir zwei“ oder so in der Richtung.
        Oder ab und zu kleine Aufmerksamkeiten mitbringen oder SMS schreiben, oder worauf auch immer solche Frauen abfahren.

        „Er hat schon etwas von MGTOW, macht sehr stark sein eigenes Ding. Seine letzten Beziehung endeten wohl aus den gleichen Grund. Irgendwann merken die Frauen, dass sie mehr Komfort brauchen als er geben kann, dass sie einen Partner wollen, der mehr Bindung gibt. “

        Das war bei mir auch immer so nur, dass ich diejenige war die zu wenig Comfort/Bindung gegeben hat. Ich sei emotional zu kühl hiess es dann immer.
        Aber eine Beziehung mit einem Typen wie oben,wäre dann vermutlich wieder zu distanziert wenn beide so sind. Ist schon schwierig.
        Aber mein aktueller hält sich bisher ganz gut.
        Aber da versuche ich halt ihm zu Liebe, diesen Romantikkram ein bisschen mehr mitzumachen auch wenn es mir nicht viel gibt. Wie gesagt, man muss auch kompromissbereit sein und darf nicht immer nur an das denken was einem selbst am Besten passt.
        Partner sind keine Selbstverständlichkeit.

        • Natürlich könnte er sich ändern. Es bleibt aber unvernünftig einen Partner zu wählen, mit dem man, so wie er ist und zu Beginn war keine Beziehung führen möchte. Das der Partner sich spontan ändert und ein Persönlichkeitsmerkmal aufgibt, sind Illusionen und keine Basis für eine Beziehung.

      • „denn Weltbild kommt mir sehr schlicht vor. deine Kommentare sind meist krampfhafte Verteidigung des Mannes und schuldzuweisung an die Frau bzw Warnung vor gefahren der Frau. Differenzier dich mal etwas mehr“

        Das allerdings ist mir hier auch bei einigen Schreibern schon öfters aufgefallen.
        Die sind wie Alice Schwarzer mit Penis.
        Kritisieren den schwarz/weiss Feminismus dafür dass er Frauen überhöht, als Opfer sieht und den Mann als Schuldigen für alles sieht und dabei überhöhen sie den Mann, sehen ihn als Opfer und sehen die Frau als Schuldigen für alles. Und das merken sie ncoh nicht einmal.

      • @C
        „denn Weltbild kommt mir sehr schlicht vor. deine Kommentare sind meist krampfhafte Verteidigung des Mannes und schuldzuweisung an die Frau bzw Warnung vor gefahren der Frau. Differenzier dich mal etwas mehr“

        Du meinst mich? Nicht @Adrian?
        Herr Lehrer?
        Wenn ich denn mal nicht in „ganzen Sätzen“
        antworte, dann war aber das unter aller Sau?

        Wie auch immer, welches „Weltbild“
        glaubst Du denn bei mir zu sehen?

        Du denkst ernsthaft ich müsste „den Mann“
        verteidigen?

        Ich sehe den Staatsfeminismus, den Du
        eben nicht sehen kannst, nicht sehen willst.

        Du kannst eben nicht an „GleichstellungsbeauftragInnen“
        den Betrug erkennen!
        Du erkennst nicht die Gefahr die
        eine Verfassungsrichterin Baer ist!

        Ich denke Du hast Dich mit dem
        Gendeschlender nicht ernsthaft
        auseinandegesetzt! (ich darf doch auch mal?)

    • Das mit der „Geschlechterebene“
      ist Zeitgeist!
      Beide werden sich gendermodern
      fühlen, ohne dies zu wissen.
      Wie gesagt Männer-böse
      Frauen-gut.

      Was ist an MGTOW falsch?
      Muss man Feminist werden wenn
      man eine Freundin hat?

        • @Adrian
          „Das bildest Du Dir ein.“

          Dann wirf doch mal Google an.
          *tradiertes Männlichkeitsbild*

          Alle, auch @C, wollen den „neuen Mann“.
          Und ich alleine bilde mir das ein?
          Der „neue Mann“ ist nur an den
          Bedürfnissen der Feministin ausgerichtet!

      • „Was ist an MGTOW falsch?“

        „Ich mach mein eigenes Ding und zwar immer“ ist immer dann „falsch“ (je nach Sichtweise) wenn es in zu starkem Egoismus und Mißachtung seines Partners/sonstigen Umfeldes und deren Bedürfnissen mündet.
        Wobei falsch natürlich relativ zu sehen ist. Wenn man kein Problem damit hat, Single zu sein und wenig oder keine Freunde zu haben, mangels Verlässlichkeit und Rücksichtnahme auf selbige, ist das natürlich kein Problem.
        Die meisten Menschen sind aber soziale Wesen die auf feste Bindungen, egal ob platonisch oder romantisch, angewiesen sind. Und deshalb empfielt es sich, ab und zu auch mal sein Gegenüber im Blick zu halten.

        Man selber wünscht sich das von anderen ja auch.

        • @ Teilzeitheldin
          “ “Ich mach mein eigenes Ding und zwar immer” “

          Damit hast Du Feminismus und „Gender Studies“ exakt beschieben.

        • “Was ist an MGTOW falsch?”

          “Ich mach mein eigenes Ding und zwar immer” ist immer dann “falsch” (je nach Sichtweise) wenn es in zu starkem Egoismus und Mißachtung seines Partners/sonstigen Umfeldes und deren Bedürfnissen mündet.

          Das seh ich anders. „GMOW“ („Going My Own Way“) ist dann falsch, wenn dieser Weg Konsequenzen hat, die meinen eigenen Interessen zuwider laufen. „GMOW“ heisst auch: ich nehme alle Folgen auf mich.
          Ich glaube, das verwechseln viele oder es verstehen nicht.

    • Weswegen man auch keinerlei Reflektion oder Änderung erwarten kann, weil Hallo? Das ist weil Frauen/Männer/Pinguine nunmal so sind!

      Das liegt natürlich nicht daran, dass er offenbar ein ziemlich egozentrisches Arschloch ist, und sie offenbar zu viele schlechte Liebesfilme gesehen hat, wo eine gute Frau den armen, innerlich voll verletzten Badboy rettet.

      Er wird sich, nachdem er sich zum xten Mal gefragt hat, warum sich die Frauen bloß so anstellen in eine (mehr oder weniger) unterschwellige Frauenverachtung flüchten („Weiber, amirite?“) und sie sich in eine (mehr oder weniger) unterschwellige Männerverachtung („Dreckskerle, amirite?“).

      Hmja. Man möchte um die Menschheit weinen, wenn solche VollhorstInnen als Standard gesehen werden.

      • @Maren

        es geht ja gerade um die Frage, welche Änderungen im verhalten nahm erwarten kann und welche nicht.

        natürlich ist eine Beziehung immer ein abstimmen aufeinander. nur wird man eben grundlegende Charakterzüge nicht ändern können. bei Männern und Frauen, und unabhängig davon, ob diese für das jeweilige Geschlecht typisch sind. eine Frau, die aus einem gefühlvollen, weichen Mann einen Macho machen will wird auch ihre Schwierigkeiten haben

        oder siehst du das anders?

        • Einen Navi? Meinst du das blaue Volk oder das Gerät das einen sicher nach Haus bringt?

          *nur wird man eben grundlegende Charakterzüge nicht ändern können. bei Männern und Frauen, und unabhängig davon, ob diese für das jeweilige Geschlecht typisch sind.*

          Oh, in vielen Fällen kommt man aber zu einem durchaus bequemen „Wie soll ich denn was dran ändern ich bin ein_e Mann/Frau. Wir (!) sind halt so“
          Womit man ganz lässig die Eigenverantwortung weggeschoben hat.

          *natürlich ist eine Beziehung immer ein abstimmen aufeinander. nur wird man eben grundlegende Charakterzüge nicht ändern können.*

          Du meinst also sein Egozentrismus (ist das ein Wort?) ist ein grundlegender Charakterzug? Ich seh das so: Wenn ich in einer Beziehung bin, nehme ich Rücksicht auf die Wünsche und Bedürfnisse meines Partners, sofern es denn machbar ist. Tue ich das nicht, ziehe ich „mein Ding“ weiter durch, als gebe es den Anderen nicht, ist mir dieser jemand ziemlich egal. Das heißt, es ist weniger der Egozentrismus als vielmehr der Mangel an Zuneigung. Schlechte Vorraussetzung.

          Verhalte ich mich nun aber bei allen Menschen so, kann man von einem Charakterzug sprechen. Und wenn ich nicht irgendwann ganz allein dastehen will, werde ich was dagegen tun müssen.

      • @Maren

        Das liegt natürlich nicht daran, dass er offenbar ein ziemlich egozentrisches Arschloch ist ….

        Tja – das ist ja mal so sicher wie das „Amen“ in der Kirche: Ohne Abwertung des Mannes kommt die Feministin nicht aus.
        Natürlich muss er ein „egoistisches Arschloch“ sein.

        Man könnte auch sagen: Beide sind wie sie sind. Und entweder es passt – oder es passt halt nicht. Eine Feministin kann das (offensichtlich) nicht.

        Frage: Warum ist er ein egoistisches Arschloch, sie aber nicht? Ist es nicht auch egoistisch und egozentrisch, den Anderen nach seinem Bilde formen zu wollen.

        Und ich wittere hier ja noch ein ganz anderes weibliches Motiv, dass offensichtlich egozentrisch ist:
        Die eigentliche Kränkung für die Frau besteht ja darin, dass er sagt: „Nein, ich ändere mich in diesem Punkte NICHT dir zu liebe“. DAS ist die maximale Kränkung für den weiblichen EGO-Zentrismus, der ja immer annimmt: Ich bin so toll, soooo attraktiv, das MUSS es doch das ULTIMATIVE Ziel des Kerls sein, mit MIR zusammen zu sein. Ein Ziel, dem er ALLES unterordnet.

        Und diese Haltung wäre nicht egoistisch? Mir scheint sie viel egoistischer als die des hier beschriebenen Mannes, der immerhin nach dem Motto „leben und leben lassen verfährt, also NICHT den Anspruch erhebt, die fragliche Dame „ändern“ zu wollen.

        Also: Wer von beiden ist jetzt egoistischer?

        [Ich weiß, ich weiß: Frauen neigen dazu, diesen nicht ganz so schönen Charakterzug als „Liebe“ framen zu wollen. Aber das wiederum halte ich für einen ziemlich eitlen Selbstbetrug.]

        • „Tja – das ist ja mal so sicher wie das “Amen” in der Kirche: Ohne Abwertung des Mannes kommt die Feministin nicht aus.
          Natürlich muss er ein “egoistisches Arschloch” sein. “
          Wenn man findet dass eine bestimmte Person ein Arschloch ist, dann ist das eben so. Hat doch nichts mir grundsätzlicher Abwertung eines Geschlechts zu tun.

          „Frage: Warum ist er ein egoistisches Arschloch, sie aber nicht? Ist es nicht auch egoistisch und egozentrisch, den Anderen nach seinem Bilde formen zu wollen.“

          Was heisst denn „nach seinem Bilde formen“? Hier geht es offenbar darum, dass sie sich mehr Nähe, mehr Wertschätzung und mehr Zeit mit ihm wünscht.
          Ist jegliches Kompromisse eingehen gleich „Umformen“?

          Das ist doch fast so als würde ein Elternteil zum Kind sagen „Du, dein Zimmer ist voller wochenalter Pizzakartons die schon schimmeln und du hast seit drei Wochen nicht mehr aufgeräumt und geputzt, erledige das jetzt mal“
          Kind: „Ich lebe wie ich will. Und ich will es dreckig und unaufgeräumt.Ihr versuct meine Persönlichkeit zu verbiegen. ich gehe zum Jugendamt“.

          „Die eigentliche Kränkung für die Frau besteht ja darin, dass er sagt: “Nein, ich ändere mich in diesem Punkte NICHT dir zu liebe”. DAS ist die maximale Kränkung für den weiblichen EGO-Zentrismus, der ja immer annimmt:“

          Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Ohne pauschale Abwertung des weiblichen Geschlechts geht nichts.

          Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass man, wenn man verliebt ist, Zeit mit seinem Partner verbringen will. Manche Leute brauchen da mehr, andere brauchen weniger Nähe.

          Aber wenn die Frau in der Story anfangen würde, plötzlich keine Zeit mehr für ihn zu haben weil sie ständig mit ihren Freundinnen um die Häuser zieht, würde der Typ wahrscheinlich auch irgendwann angepisst sein. Egozentriert oder nicht.
          Wer würde das denn nicht?

          „Mir scheint sie viel egoistischer als die des hier beschriebenen Mannes, der immerhin nach dem Motto “leben und leben lassen verfährt, also NICHT den Anspruch erhebt, die fragliche Dame “ändern” zu wollen.“

          Woher weisst du das? kennst du ihn? Hast du mit ihm geredet? Hast du ihn gefragt, ob er es gut findet, jedes Mal nach ein paar Wochen wieder Single zu sein? Vielleicht sagt/denkt er auch, sie sollte sich ändern bzw. nicht so anstellen sondern ihn mal mehr in Ruhe lassen. Wissen wir doch nicht.

        • @TeilzeitHeldin:

          Das ist doch fast so als würde ein Elternteil zum Kind sagen “Du, dein Zimmer ist voller wochenalter Pizzakartons die schon schimmeln und du hast seit drei Wochen nicht mehr aufgeräumt und geputzt, erledige das jetzt mal”
          Kind: “Ich lebe wie ich will. Und ich will es dreckig und unaufgeräumt.Ihr versuct meine Persönlichkeit zu verbiegen. ich gehe zum Jugendamt”.

          In der Regel sucht man sich weder seine Eltern noch seine Kinder aus. Das ist bei einer Partnerschaft anders – niemand muss mit jemandem zusammensein, der einem nicht passt. Und noch mehr ist anders – wenn ich Christians Artikel richtig verstanden habe, hat es sie ein halbes Jahr lang nicht gestört, dass er so ist.

          Im Gegenteil: Im Idealfall verliebt man sich, weil das Objekt der Begierde so ist, wie es ist, und nicht obwohl. Höchstwahrscheinlich fand sie ihn aufgrund seiner Kompromisslosigkeit attraktiv (das muss nicht bewusst geschehen). Auch meine Beobachtung ist übrigens, dass sich durchaus Paare zusammenfinden, wo sich die Beteiligten schon länger kennen (z.T. über fünfzehn Jahre) und irgendwann Kritik kommt bezüglich eines Verhaltens, wo ich dann denke „WTF? Du wusstest, dass er/sie* so ist!“ – inzwischen bin ich auch dazu übergegangen, das direkt zu sagen, da muss ich mir das Gequengel nicht anhören.

          * Ich habe es geschlechtsneutral geschrieben, tatsächlich sind aber zumindest in meinem Umfeld ausschließlich die Frauen betroffen.

        • Ob man jemanden als Freund kennt oder in einer Beziehung mit ihm ist, ist ein ziemlicher Unterschied. Ich wage zu behaupten, dass man in einer (längeren) Beziehung einen Menschen besser kennen lernt, als ihn seine Eltern kennen, und erst recht besser, als die Freunde. Und wenn nicht besser, dann zumindest völlig anders.

          Dazu kommt noch die Hoffnung, dass die vorigen Beziehungen, in denen man den Partner nur als Außenstehender erlebt hat, einfach nicht die richtigen waren.

          Dazu kommt noch, dass man sich als Mensch weiterentwickelt. Zumindest einer der beiden. Dass beide einfach stagnieren, ist ja doch eher selten. Und dann ist es eigentlich kein WTF mehr, dass einen Dinge zu stören beginnen, die vorher vielleicht aufregend waren.

          Bei manchen Frauen ist es vielleicht versteckte/unbewusste Bindungsangst. Jemand, der so gefühlskalt und abweisend ist, und dem seine Freunde so viel wichtiger sind, wie dem oben beschriebenen Mann, kann in der Vorstellung der Frau vielleicht gar nicht verletzt werden. Wenn sie seiner also überdrüssig ist, kann sie ihn einfacher und schmerzloser „abstreifen“, als einen Mann, der ihrer Meinung nach richtige Gefühle entwickelt.

          Und zu guter Letzt: warum ist es so abwegig, dass sich Leute, bzw. Frauen *trotzdem* in jemanden verlieben, und nicht gerade „deswegen“? Vielleicht steht sie ja auf den typischen Macho-Look 😉

  2. Frauen haben die Tendenz das
    Verhalten von Menschen in ihrem
    Sinn verändern zu wollen,
    funktioniert aber praktisch
    nie.
    Für die meisten Frauen sind
    Männer ein permanentes
    Verbesserungsprojekt.
    Die Aktionen der Frauen in
    diese Richtung definiert der
    PU-ler dann als Shit-Test.

    Wir Männer hoffen dagegen,dass
    sich unsere Frauen physisch nicht
    verändern, also immer jung und
    hübsch bleiben.
    In der Zeit wo sich das Hoty
    dann in ein Fatty verwandelt,
    fallen Männer in die Midlife-
    Krise.

    • @ Red Pill
      „Wir Männer hoffen dagegen,dass
      sich unsere Frauen physisch nicht
      verändern, also immer jung und
      hübsch bleiben.“

      Für wie blöd hälst Du Männer?

    • @ Red Pill

      *Frauen haben die Tendenz das
      Verhalten von Menschen in ihrem
      Sinn verändern zu wollen,
      funktioniert aber praktisch
      nie.*

      Wenn es funktioniert, dann verliert der Mann seine Attraktivität für eben die Frau, die ihn sich zurechtgemodelt hat.

      Denn er hat sich als „schwach“ erwiesen – eine Wahrnehmung, die jedes weibliche Begehren zuverlässig killt.

      Der nächste „starke“ Macker wird darum angepeilt, umgemodelt > gelingt es > same procedure as every year. Hält er stand, kann daraus eine Beziehung werden.

      • Ach Quatsch.
        Das ist doch auch wieder dieses Schwarz-Weiss-Denken.

        Man muss sich ja nicht gleich „Ja, Schatz. Natürlich, Schatz. Alles was du willst, Schatz“ auf die Stirn tätowieren.

        Wenn es wirklich gravierende Dinge sind, die nicht sämtliche Selbstachtung und eigenen Willen des einen untergraben, dann kann man sich auch en bisschen anpassen ohne dass einem gleich die Eier abfallen.

        Wie z.B in diesem Fall. Wenn der Mann sich da etwas mehr reinhängen würde, wäre die Frau vermutlich eher froh als ihn zu verachten bloß weil er etwas tut, was sie sich wünscht.

    • *Frauen haben die Tendenz das
      Verhalten von Menschen in ihrem
      Sinn verändern zu wollen,
      funktioniert aber praktisch
      nie.*

      Das hätte sogar einen Sinn: Bei Kindern.

      Es ist das Erziehungs-Gen der Frau, was bei Männern zum Auf-den-Sack-Gen wird.

      Gut, in der gestörten Übermacht in der Frauen bei uns heute die Pädagogik dominieren hat das auch keinen Sinn mehr.

  3. Erlebe das bei meinem einen Mitbewohner gerade umgekehrt. Er ist immer fertig, weil seine Freundin auf dem Stand ist: „NATÜRLICH machen wir am Wochenende was zusammen! Es sei denn, ich hab nichts anders vor!“

    Ich hab das mal letzte Woche bei einer Party beobachtet. Er sucht unheimlich oft Körperkontakt, streckt die Hand nach ihr aus und berührt ihre Hände sogar, aber sie entwindet sich ihm entweder oder lässt zu, dass er an ihnen rumfummelt, ohne ihrerseits zuzugreifen. Und das alles ganz beiläufig.

    Mich würde das wahnsinnig machen. Ich brauch auch häufige Zärtlichkeiten.
    Daher kann ich es verstehen, wenn er deshalb regelmäßig „zusammen bricht“.

    Allerdings sehe ich da auch keine Chance auf Verbesserung.

    • @Robin

      ja, natürlich kann es das auch gerade andersherum geben.

      wurde hier ja auch schon unter Neediness diskutiert. bei Frauen, die weniger Kontakt wollen würde ich es insofern noch eher als bei Männern als schlechtes Zeichen werten.

      Gründe können sein
      – der jeweilige Partner mag so etwas einfach nicht, ihm ist es generell zu eng
      – der jeweilige Partner misst sich selbst einen höheren Partnerwert zu und möchte es mit diesem Partner nicht zu eng werden lassen, schon gar nicht nach aussen

      • *- der jeweilige Partner misst sich selbst einen höheren Partner zu und möchte es mit diesem Partner nicht zu eng werden lassen, schon gar nicht nach aussen*

        rofl. So kann mans natürlich auch sagen. Man könnte auch sagen, dass der Partner einfach nicht so verknallt in einen ist.
        Ganz ohne das „Streben nach einem höheren Partner“

        Echt Christian. Manchmal wirkst du mit deinem PU-Status-Evo-Zwang ein klein wenig merkwürdig.

        • @Maren

          dann hat man aber nicht den Grund genannt aus dem heraus er nicht so verknallt ist.

          zudem dient die Distanzierung in der Öffentlichkeit ja häufig auch dazu andere Kandidaten nicht zu sehr abzuschrecken. ein“so tief ist die Beziehung gar nicht, Versuch ruhig was“

          “Nicht so verliebt“ passt insofern aber besser zu den hier schon einmal besprochenen weiblichen Grundannahmen über das flirten. es gibt eben keinen Grund, es passiert einfach, es ist unerklärlich und mythisch

        • *wer will denn keinen hochwertigen Partner?
          (wobei das hochwertig da natürlich auf einen abgestimmt ist und subjektiv sein kann)*

          Hochwertig… Es ist doch kein Teppich! „Da hamse JAH-RE-LANG was von!“
          Du kannst einfach nicht solche Wörter benutzen um menschliche Beziehungen zu umschreiben!

          *was sind denn aus deiner Sicht Gründe für eine geringere Liebe?*

          Man passt nicht zusammen. Falscher Humor, doofe Angewohnheiten, unterschiedliche Vorstellungen von Freizeitgestaltung, unterschiedliche Ziele im Leben. Schlechter Sex kann auch auf Dauer nerven.

        • Holst du jetzt tatsächlich die PC-Keule raus?
          Ich finde es einfach asozial, seine Mitmenschen so zu bezeichnen, das kann man mit Gegenständen machen. Das ist eigentlich common sense. Oder würdest du im Gespräch sagen „xy´s Freundin hat sich von ihm getrennt weil sie einen höherwertigen Partner gefunden hat“?

          Wie du ja schon immer sagst, eventuell ist es so, dass alle diese Punkte einen gewissen Wert bezeichnen könnten, aber wie ich auch immer sage, das kannst du nicht 1:1 übertragen, es ist nicht wie beim Autokauf wo du eine Liste abhakst.
          Und wenn du das nicht verstehst solltest du vielleicht wirklich mal eine Auszeit von dem ganzen PU-Evo-Gesülze nehmen, die Kreise sind scheints sehr anfällig für so dummes Gerede.
          Krauser sucht ja auch immer nach „quality women“ und steht auf Ayn Rand.

        • @Christian
          „dann hat man aber nicht den Grund genannt aus dem heraus er nicht so verknallt ist.

          (…) unerklärlich und mythisch“

          Der Grund muss ja nicht „Partnerwert“ sein. War da nicht noch was mit komplementären Immunsystemen und Pheromonen?

        • Hallo Stephan!

          Mensch ne, wat freu ick mir, dass Du wieder was von Dir hören lässt. Hatte schon nicht mehr damit gerechnet und gestern dann auch einfach über Dich hinweggescrollt.

          Sag: gabs einen Grund für Deine Abstinenz? Kommentierst Du jetzt möglicherweise wieder häufiger?

          Auf der Suche nach einem dem Anlass und Inhalt Deines Kommentars passenden Song, sang mir mein inneres Stimmchen spontan den Refrain hiervon vor:

          😉

    • @ Robin

      „Ich hab das mal letzte Woche bei einer Party beobachtet. Er sucht unheimlich oft Körperkontakt, streckt die Hand nach ihr aus und berührt ihre Hände sogar, aber sie entwindet sich ihm entweder oder lässt zu, dass er an ihnen rumfummelt, ohne ihrerseits zuzugreifen. Und das alles ganz beiläufig.“

      Pech für ihn. Ratschlag Next!
      Könnte auch keine Partnerin
      akzeptieren die Quasi immer
      neutral oder sogar abweisend
      auf spontanen Körperkontakt
      reagiert.

  4. „Natürlich könnte er sich ändern. Es bleibt aber unvernünftig einen Partner zu wählen, mit dem man, so wie er ist und zu Beginn war keine Beziehung führen möchte. Das der Partner sich spontan ändert und ein Persönlichkeitsmerkmal aufgibt, sind Illusionen und keine Basis für eine Beziehung.“

    Das blöde ist nur, dass meiner Erfahrung nach, viele Menschen (ob es die meisten sind weiss ich natürlich nicht) ihr wahres Gesicht erst in der Beziehung zeigen.
    Man versucht doch in der Regel, schlechte (Charakter)eigenschaften und Angewohnheiten ein bisschen zu verschleiern um einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen.

    Und woher will man, jetzt bezogen auf diesen geschilderten Fall, bitte VOR der Beziehung wissen, dass der Partner den man wählt einer ist, der nur sehr wenig Bindung braucht und lieber alleine oder mit Freunden unterwegs ist, gerade weil es sich um Verhalten handelt, dass sich in erster Linie IN der Beziehung zeigt?

    Da müsste man sich ja erstmal monatelang daten ohne Beziehung und anhand des da gezeigten Verhaltens schon sehen, dass das einer ist der sich (subjektiv) zu wneig bemüht und dann garnicht erst eine Beziehung antreten. Oder sämtliche Exfreundinnen ausfragen. Aber wie realistisch ist das?

    • Wir haben natürlich äußerst unklare und einseitige Informationen, da wir nur Christians Schilderung kennen. Aber angenommen er beschreibt das korrekt, dann war der Typ von Anfang so wie er jetzt ist. Und wenn man schon Beziehungserfahrung hat, dann sollte man auch wissen, wie ein Beziehungsversuch mit so einem Menschen aussehen wird.

      „Und woher will man, jetzt bezogen auf diesen geschilderten Fall, bitte VOR der Beziehung wissen”

      Du tust so, als wäre das ein Glückspiel. Für gewöhnlich lernt man sich doch eben schon vor einer Beziehung kennen. Dass er Egozentrisch ist, sollte ihr klar gewesen sein, insbesondere, da sie ja auf diesen Typ Mann zu stehen scheint.

      „Da müsste man sich ja erstmal monatelang daten ohne Beziehung und anhand des da gezeigten Verhaltens schon sehen, dass das einer ist der sich (subjektiv) zu wneig bemüht und dann garnicht erst eine Beziehung antreten. Oder sämtliche Exfreundinnen ausfragen. Aber wie realistisch ist das?”

      Drüber reden fällt dir nicht ein? Sorry, aber ich verstehe dein Beziehungsverhalten nicht. Gehst du Beziehungen mit Menschen ein, die du kaum kennst in der Hoffnung, dass sie sich später so ändern, wie du einen Partner gerne hättest?

      Es geht hier ja nicht um eine nervige Angewohnheit, die man erst in einer Beziehung bemerkt, sondern um eine Persönlichkeit.

      • „Aber angenommen er beschreibt das korrekt, dann war der Typ von Anfang so wie er jetzt ist.“

        Naja wenn er von Anfang an so war und sie trotzdem eine Beziehung eingegangen ist, dann ist natürlich ihr Problem.
        Das würde ich aber nicht zwingend voraussetzen, denn wie gesagt, meiner Erfahrung nach kippen Menschen vor oder zu beginn einer Beziehung nicht gleich ihre sämtlichen Negativanteile vor einem aus.

        „Drüber reden fällt dir nicht ein?“

        Wie drüber reden?
        „Du sag mal, bist du eigentlich mehr so der Typ der ständig auf Achse ist, dann nie anruft oder erreichbar ist und sich eher desinteressiert seiner Freundin gegenüber verhält?“
        „Jep, genauso bin ich“ „Ah, klingt toll“

        Man kann Menschen durch die Vorlaufzeit vielleicht ein bisschen einschätzen, aber trotzdem nicht wirklich. Schon allein deshalb nicht,weil fast alle Menschen erst nach längerem Kennen, egal ob Freundschaft oder Beziehung ihre volle Persönlichkeit zeigen.
        Kaum jemand legt gleihc sämtliche Karten auf den Tisch.

        „Sorry, aber ich verstehe dein Beziehungsverhalten nicht. Gehst du Beziehungen mit Menschen ein, die du kaum kennst in der Hoffnung, dass sie sich später so ändern, wie du einen Partner gerne hättest?“

        Was heisst kaum kennen?

        Und dann ist es auch nochmal ein riesen Unterschied, ob man zusammen wohnt oder nicht.
        Das Zusammenwohnen verändert die Situation/Beziehung nämlich auch nochmal ganz schön heftig (oft), auch wenn man die Person gut kennt.

        • @tzh: Der Punkt ist doch aber, dass der angeblich gewünschte Mann (Typ: meldet sich, kümmert sich, liest Frau ihre Wünsche von den Lippen ab) die Eigenschaften meist sehrsehr deutlich zur Schau stellt. Dieser Typ Mann ist doch wie Sand am Meer vorhanden.

          Auch gerade deshalb stimme ich Kinch in der Einschätzung zu, dass es doch wahrlich keine Rocket Science ist, einen Mann, der immer sein Ding durchzieht, als solchen zu erkennen. Wenn sie den anderen Typus will, soll sie halt einen der sicherlich vorhanden 5-10 Orbiter nehmen, die bereits für ein kleines Lächeln jeden Termin mit Freunden absagen und auf Garantie jetzt schon über jeweils eine Überraschung für Weihnachten, Valentinstag, ihren Geburtstag und den Namenstag ihrer Katze grübeln.

          Das Problem ist doch viel mehr, dass eben gerade diese „Mir geht alles am Arsch vorbei“-Attitüde ihn zugleich auch attraktiv macht und sie insgeheim doch plant/hofft/damit rechnet, dass er ihr zuliebe einen charakterlichen U-Turn macht. Natürlich gehört zu einer Beziehung eine gewisses Aufeinandereingehen, aber man sollte halt keinen „lone wolf“ zum Schoßhund erziehen wollen (und umgekehrt). Wenn Frau es doch packt, dann stellt sie halt auch meist ganz rasch fest, dass dieser andere umtypisierte Mann eben nicht das ist, was sie attraktiv findet (weshalb dann meist auch zum aufregenderem Typus – sofern in Reichweite – zurück gewechselt wird und ggf. das Drama neu beginnt).

        • @glumpf
          Dir ist schon klar, dass Männer sich untereinander unterscheiden? Und dass die Frage, ob er ein „Melder“ ist oder nicht, nicht das einzige Kriterium ist? Und dass es echt nicht zuviel verlangt ist, wenn dein Freund an deinen Geburtstag denkt und Zeit mit dir verbringen will?

        • @Maren: Ach komm schon, als wüsstest du nicht, auf was ich mit den Übertreibungen hinaus wollte. Natürlich kann man erwarten, dass an den Geburtstag gedacht wird und das man gern Zeit miteinander verbringt.
          Wenn man aber den überall gefragten, viel beschäftigten Hallodri anhimmelt, kann man halt nicht (oder zumindest nicht risikolos und völlig selbstverständlich) darauf abzielen ihn zum „Gegenmodell“ umzuerziehen. Klassischer Fall von „have the cupcake and eat it (too)“.

          Wenn ich aber die Partnerwahlkriterien sich so radikal von den Kriterien für eine (gute) Beziehung unterscheiden, ist man halt selbst schuld.
          „Attraction is not a choice – But everything else surely is“ würde es doch ganz gut auf den Punkt bringen.

          Man kann doch seine Vorlieben in Perspektive setzen. Ich spring doch auch nicht auf alles an, nur weil mein Gehirn erstmal sagt „Brüste!“. Ich such mir doch auch keine ungebildete „Disco-Torte“, nur um mich dann zu beschweren, dass sie sich zu sehr schminkt, keinen Metal hört und Bertrand Russell für ne Schuhmarke hält. Weshalb sollte man Frauen von der Verantwortung für ihre Partnerwahlkriterien frei sprechen?

    • Das blöde ist nur, dass meiner Erfahrung nach, viele Menschen (ob es die meisten sind weiss ich natürlich nicht) ihr wahres Gesicht erst in der Beziehung zeigen.
      Man versucht doch in der Regel, schlechte (Charakter)eigenschaften und Angewohnheiten ein bisschen zu verschleiern um einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen.

      Christian schrieb: „Sie sagt, dass sie ihn aber wollte, schon immer wollte.“ – deutet darauf hin, dass sie ihn schon länger kennt.

      Gerade bei jemandem, der eher kompromisslos durchzieht, was er selbst will, kann ich mir übrigens vorstellen, dass das grundsätzlich schon im Vorfeld offensichtlich ist. Es würde schließlich nicht zum Charakter passen, sich selbst zu verstellen.

  5. Fazit:

    Frau jammert über Männer die nicht so sind wie sie es gerne hätte.

    Ich glaube hier greift der Satz von Bernhard Ludwig:

    „Die Frau will mehr, mehr als die Evolutionstheorie für sie vorgesehen hat.“

    Es ist eine ganz banale Sache:

    Die benannte Frau hat bei dem genannten Mann nicht so viel Partnermarktwert wie sie gerne hätte, sie hat sich „überschätzt“, nach den Sternen gegriffen.

    Das Dilemma der Frau. Ihr Partnerwert des Mannes steigt mit ihrem fallendem Partnerwert für den Mann, mit seiner „Unabhängigkeit“.

    • “Die Frau will mehr, mehr als die
      Evolutionstheorie für sie vorgesehen hat.”

      Sie will Karriere notfalls mit Gewalt
      (Quote)
      Sie will etwas was sie in den wenigsten
      Fällen so gut kann wie Männer.
      Ja es gibt die Ausnahmen die es Können.
      Dabei vernachlässigt sie das einzige
      was nur sie kann, nämlich Kinder
      gebären.
      Was das für unsere Gesellschaft für
      Folgen hat, sieht man jeden Tag
      deutlicher.

      Enjoy the decline

      • *Enjoy the decline*

        Ich wünsche unserer bestgebildetsten Frauengernation aller Zeiten viel Freude bei der Verwaltung des Niedergangs von ihren eroberten Führungspositionen aus.

  6. Frauen sind genauso gut oder schlecht, wie Männer. Frauen und Männer sollten daran arbeiten, ihren Charakter immer weiter zu verbessern. Zudem sollen die Frauen ihre Weiblichkeit bewahren; und die Männer ihre Männlichkeit. Es ist gut, dass die christliche Kirche für die traditionelle Familie kämpft. Allerdings ist die Gottesvorstellung in der christlichen Kirche falsch. Das Christentum muss gemäß einem bestimmten liberalen Protestantismus reformiert werden. Mehr dazu auf meinem Blog (bitte auf meinen Nick klicken).

  7. Für das Problem der Frau gibt es doch schon lange ein Wort: König-Blaubart-Syndrom. „Ich dachte, bei mir wäre es etwas anderes und ich könnte ihn ändern!“ 🙂

    In den Kommentaren wurde die Falle angesprochen, in die ein Mann leicht gehen kann: Wenn man sich zu sehr zurechtstutzen läßt, wird man unattraktiv. Wer möchte auch jemanden, der alles mit sich machen läßt?

    Es ist aber auch nicht so, dass jeder Wunsch einer Frau gleich die eigene Männlichkeit oder Attraktivität bedroht. Kann sogar dazu beitragen, diese zu erhöhen. (Eigene Erfahrung: Eine Frau, die mein Interesse für Kunst und Ästethik geweckt hat. Das wirkt heute noch nach und ich finde es beachtlich, wie gut das bei anderen Frauen ankommt.)

    Da passt die Definition von MGTOW, die hier vor ein paar Tagen erschienen ist, recht gut: Es geht nicht darum, dass einem alles egal ist. Man sollte abwägen und für sich entscheiden, was einem wichtig ist. Und dazu gehören auch Beziehungen und Bindungen.

    Falls der Typ aus dem Beispiel das, was er tut, als „seinen Weg“ ansieht, dann ist er einfach kein Mensch für eine dauerhafte Beziehung. Was soll’s, ist ja nicht schlimm.

  8. @ Christian

    Wenn „Attraction is NOT a choice“ stimmt, wie kann man dann von einem „klaren Auswahlverschulden“ sprechen? Beißt sich das nicht?

    Ansonsten… Anekdote, Anekdote!

    Ein guter Freund seit Schultagen fragte nach der Inaugenscheinnahme meines Liebsten erst: „Bist Du sicher, dass ER das ist, was Du willst?“
    Bis über beide Ohren verliebt antwortete ich selbstredend mit einem deutlichen „Ja“. Daraufhin gab er mir mit: „Alles an ihm, was Dich jetzt reizt, wird später genau das sein, was Du hasst.“

    Nach nunmehr neun gemeinsamen Jahren wage ich zu behaupten: dieser Freund hatte unrecht. Nicht, dass wir nicht auch ein paar böse Phasen gehabt hätten, die er als Bestätigung seiner Prophezeihung hätte interpretieren können. But then again: mein Liebster und ich, wir sind beide nichtmehr dieselben Personen wie damals…

    Passende Gute-Nacht-Geschichte:

    Und jetzt schnell ab ins Bett.

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