Die emotionale Seite beim Flirten bedienen

Auf dem Blog „Approach Anxiety“ gibt es eine interessante Stelle zu der Frage, ob man eine Frau logisch überzeugen kann einen zu wollen:

One of the biggest mistakes guys make, over and over, is trying to logically convince women to date them.

They spend an inordinate amount of time demonstrating that they are an appropriate match for her.

For a woman to get involved with you, she must, at some point, take action, even if that means simply responding `yes’ to your initiatives.

That initiative is always based on her feelings.

The decision to not date you may be a logical one or an emotional one.

For example, if she’s experienced, she may deduce that her feelings are being manipulated and she may decide that she does not want to date you.

Or she may not feel emotionally inclined to date you.

But no matter how logical she is, her taking a positive step to get involved with you will always be based on emotion. You may be the perfect match on paper, but if you don’t turn her on emotionally, she won’t say Yes.

Aus meiner Sicht eigentlich eine sehr logische Sache. Dennoch scheinen immer wieder Männer die Sache auf eine logische Art eine Partnerschaft herstellen zu wollen. Indem sie beschreiben, dass sie perfekt für sie wären oder indem sie anderweitig sie zu überzeugen versuchen. Es ist aus meiner Sicht wesentlich effektiver auf einer emotionalen Ebene eine Verbindung herzustellen. Es ist besser eine Frau zum lachen zu bringen als ihr vorzuhalten, dass es schon irgendwie okay auf dem Date sein wird.

Auf dem Blog rät man klassisch dazu zunächst die Attraction-Stufe zu bedienen. Die Tipps dazu:

The attraction stage comes first. When you meet, you must come across as a challenge to her.

There must be some part of her that wonders whether she can have you or whether she’s good enough to get you. You can do this in a lot of ways.

But mostly, in some small way, you are showing her that you are willing to lose her. You are doing small things that indicate to her you are willing to jeopardize the burgeoning `relationship.’

  • You take risks and act flip
  • You joke with her or tease her
  • You disagree with her
  • You act skeptical of her as a suitor
  • You demonstrate that you don’t consider yourself a suitor

Eine Frau spielerisch herauszufordern ist auf alle eine der besten Sachen, die man machen kann. Wenn man in ein spielerisches Hin und her kommt, dann ist man einen gewaltigen Schritt weiter. Wer sich über kleinere Sticheleien aufregt, der verschenkt ein gewaltiges Potential, welches die Frau quasi bereitstellt.

Die Darstellung zum emotionalen Bereich ist dann sehr simpel: Einfach einmal genau nachfragen, wie sie sich fühlt.

You do this by getting her to reveal her emotions to you-not her emotions for you, just her feelings about things in general.

In order to get her to reveal her emotions, you must first get personal with her. Find out personal things.

But personal is not the same thing as emotional. “I grew up in Florida,” is not the same thing as “I miss my parents in Florida.”

In order to get her to reveal her feelings, you first ask her personal questions, “Where are you from? Is your family still there?” and then you ask her emotional questions about those personal facts. “How do you feel about that? Do you miss your family?”

Simpel. Und deutlich vielversprechender als ein Appell an die nichtemotionale Seite.

43 Gedanken zu “Die emotionale Seite beim Flirten bedienen

  1. Ich finde, man könnte das alles mal irgendwie in eine Formel packen. Ich denke so etwa „k ist die Wahrscheinlichkeit auf Koitius” mit „k = … * φ” wobei φ das Maß für die Qualität der Simulation menschlichen Interessens an der Frau ist. Das „…“ wären dann eben Koeffizienten, die sozialen Status, Humor, Antatsch-Rate pro Minute, etc pp darstellen und noch zu bestimmen wären.

  2. Ach wie kompliziert *hust* … ney da schreib ich lieber wieder ‚Ja‘, ‚Nein‘, ‚Vielleicht‘ Zettelchen 😉

    Mal etwas ernsthafter, ich denke Menschen welche versuchen auf objektive Weise zu überzeugen, machen dies zumeist, weil sie es nicht schaffen oder viel mehr geschafft haben die nötigen Emotionen zu erzeugen, aber sich noch nicht von dem Gedanken trennen konnten, mit der anderen Person auf ein anderes Beziehungslevel zu kommen.
    -> Und bei Datingseiten… aber das ist denke ich ein ganz spezielles Thema.

    Randbemerkung @ Kinch
    Solche Formeln gibt es bestimmt schon… gibt kaum etwas zudem noch nicht merkwürdige Physiker/Mathematiker Formeln aufgestellt haben (nichts gegen Mathematiker und Physiker an sich).

    • @Neutron

      „Mal etwas ernsthafter, ich denke Menschen welche versuchen auf objektive Weise zu überzeugen, machen dies zumeist, weil sie es nicht schaffen oder viel mehr geschafft haben die nötigen Emotionen zu erzeugen, aber sich noch nicht von dem Gedanken trennen konnten, mit der anderen Person auf ein anderes Beziehungslevel zu kommen.“

      Ja, es ist sicherlich häufig ein letzter Versuch. Kommt aber eben selten gut an. Wenn sie nicht will, dann sollte man sie nicht überzeugen, sondern ihr eher emotionale Gründe geben aus denen heraus sie es selbst will. Das Gefühl, sich dem andere nahe zu fühlen, von ihm verstanden zu werden und mit ihm lachen zu können ist da sicherlich ein besseres Mittel als ein „Aber dieser, dieser und dieser Grund spricht doch dafür, dass wir super gut zusammen passen“

  3. Ohne Spass am Flirt, ist das nix wert.

    Problem: je attraktiver man eine Frau findet, desto höher ist die potenzielle Verlustangst und die Schwelle Risiken in Bezug auf die mögliche Beziehung einzugehen.

  4. *Wer sich über kleinere Sticheleien aufregt, der verschenkt ein gewaltiges Potential, welches die Frau quasi bereitstellt.*

    Warum so sexistisch?

    Ein gewaltiges Potential an Misandrie und Neurosen? Das soll der Mann erstmal schlucken damit er Pussy bekommt?
    Früher oder später erleben viele das ungezügelte gewaltige negative Potential was ihnen schon angedeutet wurde wenn sie mal nicht das tun was Frau will.
    Schmusen mit Skorpionen?

    Und warum regen viele unserer Frauen sich so über meine Witze und Sprüche auf dass sie mich am liebsten teeren, federn und dann vierteilen wollen? Es entgeht ihnen doch auch ein gewaltiges Potential.

    Warum so sexistisch?

    Mit solchen kleinen Sticheleien und Witzen „Provokationen“ kann ein Mann sehr schnell in die Frau blicken, genauso wie sie sich durch die Art ihrer Sticheleien offenbart.

    Viele unserer Frauen offenbaren sich dann meist als die besten Frauen der Welt für die ich zum Glück viel zu schlecht bin.

    • @borat

      „Ein gewaltiges Potential an Misandrie und Neurosen? Das soll der Mann erstmal schlucken damit er Pussy bekommt?“

      Er soll nicht schlucken, sondern seinerseits zurücksticheln. Solange sie harmlos stichelt muss man das nicht gleich als Angriff sehen. Sondern als kleine Herausforderung, wie man es bei einem männlichen Freund auch sehen würde.

      Eine Stichelei kann sehr viel schneller zu einem Flirt werden wenn man entspannt damit umgeht.

      „Und warum regen viele unserer Frauen sich so über meine Witze und Sprüche auf dass sie mich am liebsten teeren, federn und dann vierteilen wollen?“

      Anscheinend machst du die falsche Art von Witzen, jedenfalls wenn sie danach richtig sauer sind.

      • *Anscheinend machst du die falsche Art von Witzen, jedenfalls wenn sie danach richtig sauer sind. *

        So schlimm ist es ja dann auch nicht, zumal praktisch i.r.l. Männer meist richtig sauer über mich sind.

        Aber machen Frauen immer die richtige Art von Witzen?

        • @Borat

          „So schlimm ist es ja dann auch nicht, zumal praktisch i.r.l. Männer meist richtig sauer über mich sind.“

          Dann scheinst du sie zu provozieren. Was sagst du denn zu ihnen?

          „Aber machen Frauen immer die richtige Art von Witzen?“

          Natürlich nicht. Aber es bringt auch nichts den Anteil der falschen Witze künstlich hochzuschrauben, wenn sie eigentlich Flirtvorlagen sind.

        • @christian

          *Was sagst du denn zu ihnen?*

          Ich zeige ihnen ihre sorgsam oder dilettantisch verborgenen Schwächen auf, kränke ihren Narzissmus.

          Davor habe ich mich auch eher als schwach und Versager dargestellt.
          Das führt scheinbar dazu dass ich als „übermächtiger Gegner“ erkannt werde der mit allen Mitteln bekämpft werden muss.

          Eine schlimme Sache, für alle Beteiligten. Wie schön könnte die Welt ohne mich sein.

          *Aber es bringt auch nichts den Anteil der falschen Witze künstlich hochzuschrauben, wenn sie eigentlich Flirtvorlagen sind.*

          Das kommt doch auch auf die Ziele die man hat an.
          Mein Ziel scheint bei vielen unserer Frauen nicht zu sein sie zu wollen, schon gar nicht für eine Beziehung.

          • @Borat

            „Ich zeige ihnen ihre sorgsam oder dilettantisch verborgenen Schwächen auf, kränke ihren Narzissmus.“

            Und warum? Es tut weder dir noch ihnen gut. Zumal eine Schwäche von dir dann zu sein scheint, nicht mit Leuten zurechtzukommen und sie als defizitär zu sehen. Musst du sie runter ziehen, damit du dich besser fühlst?

            „Davor habe ich mich auch eher als schwach und Versager dargestellt. Das führt scheinbar dazu dass ich als “übermächtiger Gegner” erkannt werde der mit allen Mitteln bekämpft werden muss.“

            Du magst dich vielleicht als edler Verteidiger der Wahrheit sehen, der nur wegen dieser bekämpft wird, aber wahrscheinlich mögen dich die Leute nur einfach nicht. Was vermutlich zu deinem Unwohlsein beiträgt und dich dazu bringt, dich noch mehr über Abwertungen anderer zu profilieren. Scheint ein Teufelskreis zu sein, aus dem du zu deinem eigenen Besten ausbrechen solltest.

            „Eine schlimme Sache, für alle Beteiligten. Wie schön könnte die Welt ohne mich sein.“

            Es scheint so. Oder du änderst dich einfach. Du musst kein Menschenhasser sein.

            „Das kommt doch auch auf die Ziele die man hat an. Mein Ziel scheint bei vielen unserer Frauen nicht zu sein sie zu wollen, schon gar nicht für eine Beziehung.“

            Dann solltest du dich auch nicht wundern, wenn sie – und anscheinend ja auch die Männer – dich ebenfalls nicht in der Nähe haben wollen.

            Positive soziale Interaktionen sind eine feine Sache. Du solltest sie dir nicht durch deinen Hass verbauen.

  5. Aus Interesse:
    Beginnt eine signifikante Zahl von Männern Beziehungen heute in westlichen Gesellschaften eine Beziehung aus rein oder primär logischen Gründen („passt auf dem Papier super zu mir“) ohne maßgeblich Sympathie und emotionale Apekte einzubeziehen (bzw. würde dies tun, wenn die Entscheidung allein von ihnen abhinge)?

    Und:
    Ist für eine signifikante Zahl von Männern ein(e) Partner(in) nicht die Person, mit der qua Definition zumindest mittelfristig die emotionale Ebene – auch – geteilt werden soll, so dass ein gutes Harmonieren auf emotionaler Ebene wichtig ist und daher bei Beziehungsbeginn zumindest Anhaltspunkte dafür vorhanden sein sollten, dass man emotional kommunizieren kann?

    • Ich würde mich schon sehr wundern, wenn eine signifikante Zahl von Männern Beziehungen aus logischen Erwägungen eingehen würden. Ich behaupte mal, das Gegenteil ist der Fall. Männer sind sehr romantisch. Sex ist eine Sache, aber bei Beziehungen spielt der emotionale Aspekt in jedem Fall die Hauptrolle.

      • War es nicht Arne Hoffmann, der eine Umfrage anführte, nach der mehr Männer als Frauen angegeben haben, eine Beziehung beendet zu haben, weil es ihnen an Romantik fehlte?

      • *Ich würde mich schon sehr wundern, wenn eine signifikante Zahl von Männern Beziehungen aus logischen Erwägungen eingehen würden.*

        Manche Männer z.B. aus Afrika sollen so etwas häufig tun.

        • @ Borat

          *Manche Männer z.B. aus Afrika sollen so etwas häufig tun.*

          Das ist aber meist Walfang.

          „Der weiße Wal – er bläst, er bläst!“

    • @ Pluvia

      *eginnt eine signifikante Zahl von Männern Beziehungen heute in westlichen Gesellschaften eine Beziehung aus rein oder primär logischen Gründen *

      Nein.

      Die Zahl wird jedoch sicher wachsen, je mehr Frauen in Machtpositionen auch Männern das Hochschlafen erlauben.

      *Ist für eine signifikante Zahl von Männern ein(e) Partner(in) nicht die Person, mit der qua Definition zumindest mittelfristig die emotionale Ebene – auch – geteilt werden soll, so dass ein gutes Harmonieren auf emotionaler Ebene wichtig ist *

      Kommt darauf an, was man unter „Partnerin“ versteht.

      Für die große romantische Liebe ist das Harmonieren wichtig, bei dem Betthäschen, das sich manche Männer als Nebenfrau gönnen, nicht.

      Aber ist das eine Partnerin?

      Natürlich kann manchmal das Betthäschen zur Partnerin werden, wie das wohl dem Herrn Goethe mit seiner Christiane passierte.

    • @ Salvatore, Böser Wolf und Alexander Roslin

      Aus Euren Antworten würde ich folgern, dass es also auch eher nicht funktionieren dürfte, als Frau einen Mann (oder auch als Mann einen Mann) logisch zu überzeugen einen zu wollen (wenn das „Wollen“ auf eine Beziehung ausgerichtet ist). Und vermutlich sind auch vorwiegend sexuelle Verhältnisse (ich nenne sie hier mal „Affären“) eher nicht durch Überzeugung herbeizuführen.

      Dann müssten doch im Regelfall sowohl der Mann als auch die Frau auf emotionaler Ebene betroffen sein, damit sich eine Beziehung entwickelt. Vielleicht nicht für das erste Gespräch, das ja auch dazu dient festzustellen, ob eine vielleicht optisch ansprechende Person auch auf persönlicher Ebene ansprechend ist. Aber um als Mann festzustellen, ob die Frau für einen tatsächlich „relationship material“ darstellt, also eine potentielle Beziehungspartnerin, muss er sich ja auch auf emotionaler Ebene mit ihr kommunikationsfähig fühlen.

      Ich denke mal, dass bei beiden Geschlechtern als eher negativ empfunden wird, wenn man das Gefühl hat, das Gegenüber ist eher aus logischen Gründen an einem interessiert als dass eine gleiche Wellenlänge, Sympathie … zu erkennen ist.

      Dann wäre erfolgversprechend für eine Beziehung aber m. E. weniger ein Weg, eine Frau (oder einen Mann) für sich zu gewinnen, sondern man sollte nach einer emotionalen Verknüpfung suchen um zu sehen, ob man selbst tatsächlich an diesem Partner bzw. dieser Partnerin als potentiellem Beziehungsgegenüber interessiert ist und ob es zwischenmenschlich „passt“.

      • @ pluvia

        *Dann wäre erfolgversprechend für eine Beziehung aber m. E. weniger ein Weg, eine Frau (oder einen Mann) für sich zu gewinnen, sondern man sollte nach einer emotionalen Verknüpfung suchen um zu sehen, ob man selbst tatsächlich an diesem Partner bzw. dieser Partnerin als potentiellem Beziehungsgegenüber interessiert ist und ob es zwischenmenschlich “passt”.*

        Es ist die Frage, was man will.

        Für einen ONS oder eine „Fickbeziehung“ sind aus Männersicht emotional-geistige Übereinstimmungen unwichtig, das ist reine Triebabfuhr, das Äußere steht völlig im Vordergrund.

        Wahrscheinlich ist es bei Frauen ähnlich, obwohl ich hier vermute, dass es den meisten Frauen schwerer fallen dürfte, zwischen Triebbefriedigung und emotionaler Involviertheit zu trennen als dies bei Männern der Fall ist, im Schnitt.

        Dann gibt es natürlich „Liebesmachiavellisten“, denen es nicht nur um Triebbefriedigung geht, sondern um Karriere/Geld, wahrscheinlich sogar vorrangig, auch wieder in weiblicher und männlicher Gestalt.

        Die werden auch eher weniger auf emotional-geistigen Zusammenklang achten, sondern sind bereit, um des vorrangigen Zieles willen, Kröten von z.T. enormem Kaliber zu schlucken, weil Sex/Erotik nur ein Mittel zum Zweck ist, der ein anderer ist als eine tiefe, intime Beziehung zu einem Menschen aufzubauen.

        Ich erschließe also aus Deiner Art des Fragens, dass es Dir um eine tiefe, intime Beziehung zu einem Mann geht, um eine romantische Liebe, nicht um eine instrumentell-machiavellistische oder eine Fickbeziehung zur reinen Triebabfuhr.

        Dann ist natürlich das Emotional-Geistige vorrangig, unterstützt natürlich durch ein körperliches Gefallen, Angezogensein, zumindest Nicht-Abgestoßen-Sein.

        Dabei meine ich nicht bloße, blöde Übereinstimmung und Einmütigkeit, sondern Lust an der Auseinandersetzung. Wenn der andere, in meinem konkreten Falle Mme Tippse, eine Weise des Auseinandersetzens zeigt, die Freude am Duell macht, Humor, Witz, Widerborstigkeit, Reibungsfläche bei grundsätzlicher, spürbarer, tiefer Sympathie, dann macht sogar das Streiten Lust, sogar das Beobachten unfairer Winkelzüge, wenn sie denn nur geschickt und elegant geführt werden.

        Auch in einer glücklichen Beziehung ist man ja die meiste Zeit des Tages nicht im Bett miteinander zugange.

        Sondern redet miteinander, schweigt, trinkt Tee, knabbert Gebäck, liest Unterschiedliches und tauscht sich darüber aus usw.

        Das gelingt nur bei einander Mögen, bei einer auf Anhieb vorhandenen emotionalen Sympathie, derern Ursache ich gar nicht exakt zu benennen wüsste.

        Die aber wächst, je länger man miteinander umgeht und sich freundlich duelliert, einander immer vertrauter werdend.

        Was, wenn’s gut geht, nahtlos überführbar ist in’s Liebesspiel/erotische Rollenspiel, Dominanz und Unterwerfung, spielerischer Dominanz, schalkhafter Unterwerfung,d ie den Dominierenden unterwirft usw.

        Wer eine solche Beziehung sucht, kann nicht seiner Logik/Vernunft vertrauen – die kann bestenfalls abraten, eine solche Beziehung verhindern, sondern der muss sich von seinen Emotionen leiten lassen, muss sehr viel Glück haben, denn ich glaube, dass die meisten Menschen nie einen adäquaten „Spielpartner“ finden.

        Wer versucht, sein Gegenüber mit Logik in eine Beziehung hineinzuargumentieren, hat schon verloren.

        Das hieße ja, man versuchte Gefühle mittels Vernunft zu erwecken, was nicht gelingen kann, denn Vernunft vermag nur unsere Gefühle vernünfig erscheinen zu lassen, vermag zu rechtfertigen, was wir eh schon wollen, fühlen.

      • Ich würde selbst bei einem ONS oder einer Beziehung, bei der Sex im Vordergrund steht, eine emotionale Verbindung voraussetzen. Aber das gilt nur für mich persönlich, deshalb empfinde ich ja Prostitution ja auch als absurd und war noch nie im Puff. Ich weiß allerdings nicht, wie viele Männer das genauso sehen.

        • @ Salvatore

          Wie bist Du denn dann überhaupt fähig zu einem ONS?

          Wenn Du dafür eine emotionale Beziehung brauchst, bedeutet doch das Loslassen nach dem ONS Schmerz.

          Den man doch eigentlich vermeiden will.

          Dann aber bleibt es nicht bei einem ONS.

          Ich persönlich kann Sex nur genießen mit einem Menschen, dem ich vertraue. Nur dem gegenüber bin ich fähig, „nackt“ zu sein.

          Weshalb ich sowohl für ONSs als auch für Prostituiertenbesuche nicht tauge.

        • @Roslin

          Bei einem ONS steht es häufig noch gar nicht fest, dass es einer ist. Zumindest bei mir fingen die meisten Beziehungen mit etwas an, was auch ein ONS hätte werden können. Es ist dann eben anders gekommen und der ONS blieb ONS, statt mehr zu werden. Manchmal passiert so was ja auch in the heat of the moment.

          Ich muss einer Frau nicht unbedingt vertrauen, um Sex mit ihr zu haben. Ich muss sie aber mögen, sie muss mir sympathisch sein und es muss ein Funke überspringen.

          Schmerz zu vermeiden ist nicht unbedingt mein Begehr, wenn er da ist ist er da. Da ist völlig ok.

  6. @christian

    *Zumal eine Schwäche von dir dann zu sein scheint, nicht mit Leuten zurechtzukommen und sie als defizitär zu sehen.*

    Ich glaube es ist eher andersrum.
    Meine Schwäche ist es mit Leuten zurechtzukommen die sich inflationieren, eine Show abziehen, die übersteigert narzisstisch sind.

    *Musst du sie runter ziehen, damit du dich besser fühlst?*

    Ich muss die Luft in der inflationierten Selbstdarstellung herauslassen, damit ich mich besser fühle.

    Es ist nicht schön, wie ich schon sagte.

    *Scheint ein Teufelskreis zu sein, aus dem du zu deinem eigenen Besten ausbrechen solltest.*

    Ich sehe gerade in der westlichen Welt so einen gigantischen Bedarf an Abwertungen und Schuldzuweisungen von den ganzen guten Menschen.

    Was wäre der Feminismus ohne Abwertungen, Schuldzuweisungen und die ganzen guten Frauen?

    *Positive soziale Interaktionen sind eine feine Sache. Du solltest sie dir nicht durch deinen Hass verbauen.*

    Wir sind viel zu Wohlstandsüberladen und verstaatlicht als dass wir so etwas wie „positive soziale“ Interaktionen kennen würden, wir haben eher eine Illusion davon die Apple und Facebook reich macht.

    Eine Welt voll schöngeredetem Hass und krankhaftem Narzissmus.

    Dann lieber direkten Hass, Hass gehört auch zum Leben.

  7. Anmachsprüche auswendig lernen und loslassen, man beachte, wieviele Frauen amüsiert reagieren (ok, einige sind auch ziemlich, nunja, not amused):

  8. Dennoch scheinen immer wieder Männer die Sache auf eine logische Art eine Partnerschaft herstellen zu wollen.

    Eigentlich ja nicht. Lächerlicher Artkel.

  9. Pingback: Überblick: Pickup und Game | Alles Evolution

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