Men Going Their Own Way (MGTOW)

Eine Richtung innerhalb der Männerbewegung ist „Men Going Their own way“:

Es geht dabei darum, dass man sich von der Bestätigung von Frauen abkoppelt und einfach seinen eigenen Interessen folgt. In gewisser Weise ist es insoweit eine „Befreiungsbewegung“ für Männer.

MGTOW.com fasst es wie folgt:

MGTOW is basically the statement of self-ownership and saying that only you have the right to decide what your goals in life should be.

It is saying that, as a man I will not surrender my will to the social expectations of women and society, because both have become hostile against masculinity.

One can argue that gynocentrism is and always has been the main religion that rules mankind.

In that sense MGTOW is a lot like atheism. Like atheism, MGTOW is not the positive claim about some kind of solution or alternative. It is the statement, that no matter how popular or old the ruling gynocentrism religion is, I do not accept it.

Identifying yourself as MGTOW is not something that in any way limits your options in life. In fact the opposite is true.

If it is your own real will, you can still do all the things that society expects from you. Being MGTOW just adds all the other possibilities to your options too.

You do not have to ignore women. If you want you can be a pick up artist who gets more a** than a toilet seat, you can avoid relationships with women or you can marry your high school sweetheart and have three kids. You can do whatever you want.

As long as you believe that your own happiness and interests are more important than social expectations and you make your decisions based on that, you can consider yourself as one of the MGTOW.

Men deserve to live for themselves. There is no need to live as a free servant for someone else because of your gender. The slave days of traditionalist gender roles are over. Live for yourself and let others do the same.

Freiheit und Unabhängigkeit sind jeweils starke Motivationen und wichtige Güter. Wer es schafft, sich von entsprechenden Zwängen loszulösen, eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber gesellschaftlichen Limitierungen aufzubauen, selbst zu schauen, was er will und sich nicht dem Unterzuordnen, was andere wollen, der kann daraus eine erhebliche Stärke gewinnen, die ihm das Leben einfacher machen kann und ihm dabei unterstützen kann, tatsächlich in vielen Bereichen enspannter zu werden.

Ein Nebeneffekt, um den es in MGTOW allerdings gerade nicht geht, ist, dass diese Unabhängigkeit, wenn man sie tatsächlich ausstrahlt und erreicht, zugleich ein Zeichen von Status ist. Wer nach seinen eigenen Vorstellungen leben kann, wer weniger von anderen abhängig ist, der signalisiert Status und kann bereits deswegen vieles einfacher erreichen. Es ist insofern aus Pickupsicht eine Form des Inner Game und eine Alphamannkonzept (bzw. nach dem Artikel eines Sigma).

Häufig wird MGTOW mit einem gewissen Ignorieren von Frauen einhergehen, auch wenn es tatsächlich nur Unabhängigkeit bedeutet.

Einen gewissen MGTOW-Teil sollte man in jedem Fall in sein Leben aufnehmen: Es ist befreiend und hilfreich sich bewußt zu machen, dass man vielen Anforderungen nicht genügen muss und Erwartungen ebenfalls nicht erfüllen muss.

Mir selbst liegt dabei allerdings die Pickupsicht wohl näher: Ich möchte gar nicht vollkommen unabhängig sein, ich möchte bestimmte Bindungen eingehen und innerhalb dieser sind mir die Reaktionen nicht vollständig egal, mir geht es insofern eher um Regelkenntnisse um mit diesen dann spielen zu können, sie für mich nutzen zu können. Es ist insofern eine Betrachtung von der anderen Seite: Weil ich weiß, dass Unabhängigkeit Status generiert und insoweit eher zu meinem Vorteil arbeitet fällt es mir leichter, mich von vielen Regeln zu lösen und weil ich weiß, dass Unabhängigkeit sehr sexy sein kann, sexier als Abhängigkeit (Neediness) zu zeigen, konnte ich mich davon viel besser lösen.

Bei MGTOW würde ich eher die Gefahr sehen, dass einem bestimmte Sachen zu egal werden.

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151 Gedanken zu “Men Going Their Own Way (MGTOW)

  1. Wer schreibt denn vor, was einem egal sein darf und was nicht? Du? aufhalten. Welche Gefahr besteht denn für denn Mann, wenn ihm Frauen egal sind?:

    1. Mehr Geld für eigene Projekte?
    2. Kein Balzen?
    3. Mehr Zeit für Freunde und einen Selbst?
    4. Weniger Verantwortung?
    5. Weniger Gefahr verlassen zu werden, nachdem man investeirt hat. Und jeder Mann wird zugeben müssen, dass die Zeiten mit der „Angebeteten“ eben nicht zu 100% schön sind, sondern oftmals Zwang zur Anpassung besteht??
    6. Frauen nicht mehr beeindrucken zu müssen (ob durch Sport/Sixpack,Geld,Status,Ruf etc. oder wie neuerlich alles in einem?)????????

    Also ganz ehrlich? Es gibt nichts besseres als MGTOW. Das einzige, was mir als „Verlust“ (in vielen Fällen auch Arbeit) beanstandet werden kann ist Sex. Und wenn uns der Feminismus etwas beigebracht hat, dann das man Frauen nicht auf Sexobjekte reduzieren darf!!!! Aber was bekomme ich denn zurück? Eine Familiensäule? Eine Gefährtin? Eine Mutter für meine Kinder???? Geborgenheit???? Köchin??? Wie lächerlich ist diese dekadente Diskussion?? Frauen haben sich MGOTW selber eingebrockt indem sie den Lesben auf den Leim gegangen sind und das Dogma patriarchaler Unterdrückung und männlicher Sexsucht geglaubt haben.

    • “Und jeder Mann wird zugeben müssen, dass die Zeiten mit der “Angebeteten” eben nicht zu 100% schön sind, sondern oftmals Zwang zur Anpassung besteht??“

      100% schön ist es wohl mit keinem Menschen, auch nicht mit männlichen Freunden. das ist insofern kein Argument. den weiteren Teil wurde ich nicht bestätigen. es ist sicher ein gegenseitiges anpassen erforderlich. aber wann ist das nicht der Fall wenn Menschen viel miteinander zu tun haben

    • @Tit4Tat
      „Wer schreibt denn vor, was einem egal sein darf und was nicht? Du?“

      Habe ich auch nicht verstanden.
      Ist die Entscheidung
      ein Lila Pudel zu sein nicht auch
      MGOTW ?
      Zwar eine blöde Entscheidung,
      kann sich aber auch lohnen?
      (Gersterkamp und solche Tyhpen)

    • „Frauen haben sich MGOTW selber eingebrockt indem sie den Lesben auf den Leim gegangen sind“

      Verschwörungstheorie. Lesben haben damit nichts zu tun. Oder glaubst Du tatsächlich die kleine Minderheit der Lesben kann der großen Mehrheit der Hetero-Frauen tatsächlich etwas suggerieren?

      Was Du nicht zu verstehen scheinst ist, dass

      a) der Feminismus ein hochattraktives Konzept ist. Ebenso wie der Sozialismus verspricht der Feminismus der Frau alles, wobei im Gegenzug die Verantwortung zu anderen delegiert wird.

      b) der Feminismus (bzw. Teile davon) seine Berechtigung hat. Man schaue sich nur einige Männer hier im Forum an. Kein Wunder, dass Frauen da zu Feministinnen werden.

      c) Frauen sich nicht danach sehnen, Deine Familiensäule, Deine Gefährtin, Deine Mutter für Deine Kinder oder Deine Köchin zu sein. Auch Frauen sind Menschen mit eigenen Bedürfnissen und eigenen Zielen. Jede Beziehung ist das Eingehen von Kompromissen und das Eingehen einer Beziehung ist nicht wie der Kauf einer Dienstleistung von einer Prostituierten.

      • @Adrian

        »a) der Feminismus ein hochattraktives Konzept ist. Ebenso wie der Sozialismus verspricht der Feminismus der Frau alles, wobei im Gegenzug die Verantwortung zu anderen delegiert wird.«

        Im Klartext: Der Feminismus ist zutiefst infantiles Konzept.
        Für welche Art Persönlichkeiten er damit hochattraktiv ist, ist hoffentlich offensichtlich.

        »b) der Feminismus (bzw. Teile davon) seine Berechtigung hat. Man schaue sich nur einige Männer hier im Forum an. Kein Wunder, dass Frauen da zu Feministinnen werden.«

        Du verwechselst Ursache und Wirkung. Jeder lebende Hetero ist einstmals als Feminist gestartet. Die Ernüchterung kam mit den Erfahrungen. Erfahrungen die du, Christian, Leszek usw. schlicht nicht haben.

        »c) Frauen sich nicht danach sehnen, Deine Familiensäule, Deine Gefährtin, Deine Mutter für Deine Kinder oder Deine Köchin zu sein.«

        Beziehungspartnerin aber nicht Gefährtin?
        Danke, aber: Nein, Danke. So eine Beziehung ist keine Beziehung.

        Beziehungspartnerin aber nicht Mutter meiner Kinder?
        Danke, aber: Nein, Danke. Nur Sex bekomme ich anders billiger.

        Kinder aber nicht Familie?
        Danke, aber: Nein, Danke. Bevor ich meine Kinder verliere, verzichte ich auf alles und jeden .

        »Auch Frauen sind Menschen mit eigenen Bedürfnissen und eigenen Zielen.«

        Das bestreitet ja auch niemand. Man(n) bestreitet nur eine Verpflichtung die Bedürfnisse der Frauen zu befriedigen oder dafür zu sorgen, dass die Frauen ihre Ziele erreichen.
        Denn, wie du vollkommen zurecht feststellst:

        »Jede Beziehung ist das Eingehen von Kompromissen …«

        Ergo: Wenn Kompromisse nicht möglich sind, entfällt eben die Beziehung. Wer alles will, bekommt nichts.
        Isso.
        Wenn der Gebrauchtwagenhändler für die 19 Jahre alte Rostlaube mit sieben Monaten Rest-TÜV unbedingt 25000 Euro haben will, bestelle ich mir eben ein Taxi.

        • @ B.E.
          „Der Feminismus ist zutiefst infantiles Konzept.“

          Zuweilen, aber nicht in jedem Fall.

          „Jeder lebende Hetero ist einstmals als Feminist gestartet.“

          Das ist natürlich Unsinn. Ich kenne noch einige Männer, die etwas dagegen haben, dass Frauen die gleichen Rechte wie Männer haben sollen.

          „Die Ernüchterung kam mit den Erfahrungen. Erfahrungen die du, Christian, Leszek usw. schlicht nicht haben.“

          Nun, vielleicht gehen wir auch anders mit diesen Erfahrungen um.

          „Beziehungspartnerin aber nicht Gefährtin?
          Danke, aber: Nein, Danke. So eine Beziehung ist keine Beziehung.“

          Richtig. Bedenke aber bitte, dass meine Aufzählung eine Reaktion auf Tit4Tat war. Bei ihm klang das so, als hätte er ein Anrecht auf all diese Dinge. Es ist unwahrscheinlich, dass es auf dieser Welt keine Frau gibt, die ihm geben kann, was er sucht. Aber sie sollte es eben auch selbst wollen.

          Ich habe übrigens auch seit längerer Zeit keine feste Beziehung. und es gab auch Männer die mich unvorteilhaft behandelt haben. Aber was folgt daraus?

      • „glaubst Du tatsächlich die kleine Minderheit der Lesben kann der großen Mehrheit der Hetero-Frauen tatsächlich etwas suggerieren?“

        Wäre eine soziologische Untersuchung wert. Ich habe irgendwo gelesen, ca. 5-20% der Frauen in der Gesamtbevölkerung seien latent bis ausgeprägt lesbisch (ist ja keine binäre Eigenschaft). Die normalen Hetero-Frauen sind aber politisch passiv, nur ein winziger Bruchteil engagiert sich politisch. Bei Lesben und Trans-sonstwas ist die Aktivistenquote ungleich höher, weil die persönlich betroffen und oft systematisch radikalisiert worden sind. Unter den genderpolitisch aktiven Frauen dürfte daher der Anteil der latent bis ausgeprägt lesbischen mehrfach höher als in der Gesamtbevölkerung sein, 30-50% scheint mir durchaus realistisch. Unter den männlichen Feministen dürfte aus den gleichen Gründen die Schulenquote atypisch hoch sein.

        Das wird übrigens so langsam auch den Hetero-Frauen klar.

      • @ Adrian

        Keine guten Punkte!

        Attraktiv scheint Feminismus nicht zu sein, sonst würden sich viel mehr Frauen dazu bekennen. Ist aber eher das Gegenteil der Fall. Die Ausbeutung einer bestimmten Volksgruppe (z.B. Juden, Slawen oder Schwarze) ist auch sehr „attraktiv“. Oder offenbar doch nicht, da man heute gemeinhin davon absieht.

        Dieser Argumentationspunkt ist sehr primitiv, da er von einem ignoranten Immoralismus getragen ist. Aber ich will hier nicht zu anspruchsvoll argumentieren. 🙂

        Zu den einigen Männern hier im Forum, die einen Feminismus angeblich nötig erscheinen lassen, gehört offenbar auch Adrian, wenn ich an seine schlimmen frauenfeindlichen Äußerungen denke.

  2. “Wer schreibt denn vor, was einem egal sein darf und was nicht? Du?”

    Wenn du darauf achtest, welches Verhalten bei wem wie ankommt, kann es dir jeder vorschreiben, der es darauf anlegt.

    Du kannst natürlich behaupten, du passt dich aus eigener Entscheidung gewissen Zwängen und Vorstellungen an, z. B. als lila Pudel, aber der Beweggrund dafür ist meistens nicht, dass du dir die Freiheit nimmst, dass zu tun, sondern die Angst, nicht dazuzugehören, wenn du es nicht tust. Und das ist eben keine Freiheit.

    Wenn es dir egal ist, was andere Leute von dir halten. Wenn es dir egal ist, ob du bei Frauen ankommst oder nicht, dann gibt dir das eine Menge Freiheit. Dass du u. U. eben dadurch bei Frauen gut ankommst, ist ein Nebeneffekt. Wenn der dich dabei allerdings wieder interessiert, ist es nicht echt, dann ist es auch keine Freiheit, sondern Strategie.

  3. @Christian
    Finde ich sehr interessant. Gerade der Vergleich bezüglich Ähnlichkeiten und Unterschieden zwischen PU und MGTOW.

    Das gemeinsame wäre: Freiheit und Unabhängigkeit als Motive, oder besser gesagt: Als treibende Werte dahinter.
    Wobei natürlich eines klar ist: Niemand ist komplett frei oder gar unabhängig von allem und jedem. Es sind relative Akzentverschiebungen.

    Das Wichtigste aber scheint mir zu sein: Man(n) muss bereit sein, den Preis zu zahlen für eine relative Freiheit und Unabhängigkeit. Und es gibt immer einen Preis zu zahlen.
    Darum geht es aus meiner Sicht. Sich darüber im Klaren zu werden: Was will ich? Welchen Preis bin ich bereit, dafür zu zahlen? Und ihn dann auch „gerne“ zu zahlen. Im Sinne von: „Das ist es mir wert“.

    Etwas anderes hängt noch damit zusammen: Die Frage, wie „genuin“ oder wie „instrumentell“ ist diese Unabhängigkeit?
    Zitat von Christian: „Ein Nebeneffekt, um den es in MGTOW allerdings gerade nicht geht, ist, dass diese Unabhängigkeit, wenn man sie tatsächlich ausstrahlt und erreicht, zugleich ein Zeichen von Status ist. […] Es ist insofern aus Pickupsicht eine Form des Inner Game und eine Alphamannkonzept (bzw. nach dem Artikel eines Sigma).

    Nicht schlecht getroffen, imho.
    Platt gesagt: Bei MGTOW geht es um „genuine“ Unabhängigkeit – z.B. in Form der Unabhängigkeit von Meinungen und Anischten und ihrem offenen Ausdruck, auch wenn es dem Zeitgeist nicht entsprechen sollte. Das ist ein Wert in sich. Es dient nicht dazu, etwas anderes zu erreichen, z.B. irgendwelche „chicks“ („Hühner“ – sic!) ins Bett zu bekommen.
    Letzteres wäre eben PU. Hier ist Freiheit und Unabhängigkeit kein Selbstzweck, sondern nur instrumentell wichtig. Deswegen ist es auch bei PU nicht wichtig, ob ich wirklich innerlich frei bin, oder es nur vorspiele, mit mehr oder weniger geübtem „impression management“ einen bestimmten Eindruck zu erzielen. DER zählt, der Effekt zählt. Es ist wie bei Verkaufen: Wichtig ist der Umsatz. Das ist mein Erfolg, daraus beziehe ich meine Stolz. Nicht daraus, eine gutes Produkt zu haben. Das ist dazu manchmal nicht schädlich, aber auch nicht nötig.

    Und das wäre eben der Unterschied: Geht es wirklich um Freiheit und Unabhängigkeit. Oder darum, die „chicks“ zu beeindrucken. Womit ich natürlich nicht frei und unabhängig bin, weil ich letztlich IMMER mit einem Auge darauf schielen muss: „wie kommt das gerade an“.

    Gut, aus meiner Beschreibung und der damit verbundenen Akzentsetzung dürfte klar sein, was mir persönlich näher liegt, was ich als innere Haltung eher präferieren würde 😉

    Noch einmal zum letzten Teil des Zitats:
    „Es ist … eine Form des Inner Game und eine Alphamannkonzept (bzw. nach dem Artikel eines Sigma).“

    Exakt! You named it.

    Genau das ist die Wasserscheide. Wo will man hin? Alpha oder Sigma?

    Und da unterscheiden wir (also ich, v-cd und du, Christian) uns sehr profunde. Du fährst auf Alpha sein-oder-werden-wollen ab. Ich so gar nicht. Sigma finde ich als gruppendynamische Position dagegen ziemlich interessant.

    Bei aller Wertschätzung für das, was du, Christian, hier mit diesem Blog leistest – in genau diesem Punkt besteht aus meiner Sicht dein persönlich zentraler blinder Fleck.
    Weil du einen Hammer hast, besteht für die Welt aus Nägeln.
    Weil du PU hast als gedankliches Konzept, kannst du Freiheit und Unabhängigkeit nicht als Wert an sich schätzen, sondern nur instrumentell: „Genau, es macht attraktiv, lockt die chicks an … usw. usf.“

    Und ironischerweise verfehlst du damit natürlich (imho, selbstverfreilich!) genau das, worum es geht. Mit diesem instrumentellen Konzept im Kopf bist du eben nicht mehr frei und unabhängig.
    Du bist genau so abhängig von den Bewertungen und Reaktionen insbesondere durch Frauen wie der Typ männlicher Mensch, den ihr so abwertend als AFC bezeichnet. Aus meiner Sicht glaubt ihr nur, euch da zu unterscheiden. In der Abhängigkeit unterscheidet ihr euch aber keinen Deut, nur im Umsatz.
    (Wie bei den Verkäufern – ein „guter“ macht mehr Umsatz als ein schlechter. Das ja. Aber abhängig sind beiden vom Kunden.
    Während ein gute Möbelschreiner, der im Kern eben Handwerker ist und nicht Verkäufer, WEISS das er gute Möbel baut. Und dieses Wissen ist unabhängig vom Umsatz.)

    Again: Irgendwie spricht mich MGTOW mehr an als innere Haltung als PU.

    Aber jeder wie er mag und kann. Und maches ist vielleicht auch eine Frage des Alters, ich bin ja ein alter Sack.

    • Sehe ich auch so. Pick Ups oder „Alphas“ sind im Grunde genauso wie die Nice Guys oder „Pudel“ über die sie sich lustig machen. immeg geht es nur darum Was muss ich tun damit Frauen mich mögen? (Selbst wenn das heisst, mal „Negging“ zu machen und ihr ganz rebellisch zu widersprechen, in letzter Instanz geht es nur darum, von Mami gelobt und nicht verlassen zu werden) Wie muss ich mich anziehen? Was darf ich tun, was darf ich nicht tun? etc. Ich finde das devot bis zum Gehtnichtmehr ehrlichgesagt.
      Ich finde dieses Konzept auch gut.

      • auch eine sehr absolute Betrachtung. ein Verkäufer ordnet sein Leben ja auch nicht komplett den Kunden unter, ein Anwalt offene sich nicht dem Mandanten unter.
        genauso wenig muss jemand, der sich mit pickup beschäftigt sein Leben nur danach ausrichten. man kann übernehmen, was einem gefällt oder sich die Richtung raussuchen, die einen gefällt.man kann auch in Kenntnis, dass bestimmte Sachen effektiver sind, diese weglassen und eine für einen passendere Abstimmung finden, weil die zu einem besser passt. Was aber nichts daran ändert, dass bestimmte Sachen effektiver sind.

    • der Unterschied muss nicht so absolut sein. ich habe diesen inner Game Gedanken halt zurast wahrgenommen und es auf diesem weg ausprobiert. das bedeutet nicht, das ich nur unabhängig bin, weil Frauen das gefällt. eher hat dieser Gedanke mich bestärkt es einfach mal mehr ausprobieren. und dann entwickelt man weil es klappt aber auch, weil man alte denkschemata ablegt und sich damit wohlfühlt, eine gewisse Unabhängigkeit im tatsächlichen Sinne, die nicht vorgespielt ist.

      Philip geht ja auch davon aus, dass echte Unabhängigkeit besser ist als gespielte.

      • @ Christian

        Unabhängigkeit ist nichts anderes als eine Chimäre.

        Spürst Du nicht doch immer noch eine Stimme in Dir, die Dir bestätigt, dass die Mehrheit der Frauen eher dahinschmilzt, wenn sie sowas vernimmt:

        als in Anbetracht eines Mannes, der die MGTOW-Grundsätze verkörpert?

        • @muttersheera

          Klar schmilzt Frau dahin, wenn sie hört, dass er ihr alle Wünsche von den Lippen ablesen will.

          Aber … Was ist sein Gewinn bei dem Deal?

        • Gut, Mütterchen S.
          es tut mir leid, aber es muss jetzt sein als Feststellung:

          Mit dialektischem Denken hast du es nicht so, ne?

          (Wie letztlich alle Feministinnen. Könnten sie dialektisch denken, könnten sie ja keine Feministinnen mehr sein.)

          Also: Dialektisch gedacht, wir könnten auch sagen „systemtheoretisch“ gedacht, ergibt sich jede Entwicklung, jede Dynamik und jedes konkrete Phänomen aus einer widersprüchlichen Einheit von Gegensätzen, Einheit von Polaritäten.

          So wie eine Batterie nur Strom liefert, solange es die Polarität der Ladungen auf Plus- und Minuspol gibt. BEIDE ZUSAMMEN ergeben das System, was Energie liefert. (Und wenn die Polarität erlischt, ist es eben auch mit der Energie vorbei).

          Bezogen auf dein Beispiel:
          Die Frau „schmilzt nur dann dahin“ [herrjeh, was für sülzige Metaphern. Wo zieht ihr so etwas eigentlich immer her? Rosamunde Pilcher??], wenn der Kerl, der sagt „ich brauche dich“ in ALLEM anderen verkörpert: Ich brauche NIEMANDEN.
          Dann nämlich – und nur DANN – ist sie, die Frau, die große Ausnahme!. Das ist es, was sie, die Frau erregt. „Bei mir ist er anders“. Anders gesagt: „Ich habe die Macht, ihn zu zähmen“. DAS ist da Motiv, was hier aufscheint. Und es streichelt natürlich das EGO der Frau, die das dann für Liebe hält.

          Noch mal: Das „ich brauche DICH“ ist nur interessant von jemanden, der sonst dem Anschein nach kaum etwas „braucht“.

          Kommt es von dem unsicher-bedürftigen Typ, der von allem möglichen abhängig ist (von gutem Wetter, der Laune des Chefs, den Ergebnissen seines Lieblingsclubs, der Zustimmung der Mutter) usw. usf erzeugt dieses „ich brauche dich“ überhaupt kein „Dahinschmelzen“ auf Mädchenseite, sondern nur Ekel und Flucht.

          Und das weißt du auch. (Weshalb ich deinen Einwand als verlogen betrachte. Verlogen i.S.v. wider besseres Wissen abgesondert. Nur um des Einwandes willen)

        • @muttersheera

          »Unabhängigkeit ist nichts anderes als eine Chimäre.«

          Und die Chimaera ist das Flaggschiff von Darth Vader.

        • @muttersheera am 4. Mai 2013 um 11:56: „….. die Mehrheit der Frauen eher dahinschmilzt ….“

          Die „Mehrheit der Frauen“ ist etwas fürchterlich subjektives, nämlich nicht der bundesdeutsche Durchschnitt gemäß professioneller Umfrage, sondern individuell für jeden Mann die wenigen Mädchen/Frauen, die ihm einen ungefähren Einblick in ihre Gefühlswelt vergönnt haben. Am besten sichtbar ist die Gefühlswelt bei den zickig-aggressiven Exemplaren und den Kampfemanzen. Viele Frauen haben zwar eine positive Haltung zum anderen Geschlecht, sind aber fatalerweise darauf konditioniert, das nicht erkennen zu lassen und in dieser Hinsicht weitaus zugeknöpfter als Männer (s. nervtötende Anmache).

          Effekt: Sehr viele männliche Heranwachsende erleben die **Mehrheit der Frauen** als ablehnend bis aggressiv. Im entscheidenden Alter von 13-18 Jahren kann dieser Eindruck derart verfestigt werden, daß man(n) diese Grundwahrnehmung nie wieder los wird. Das ist dann die Gefolgschaft von MGTOW und ähnlichem.

        • @ muttersheera

          Hab‘ auch ein Lied für Dich, ein Männerlied für den Geschlechterklassenkampf, das Männern helfen kann, sich von ihren Ausbeuter.I.nnen und deren elitären Verbündeten zu befreien.

        • @man.in.th.middle

          *Effekt: Sehr viele männliche Heranwachsende erleben die **Mehrheit der Frauen** als ablehnend bis aggressiv.*

          Und evtl. als Psycho. Und nicht vergessen: Mutti ist auch eine Frau, die erste, wichtigste und längste sogar.

          Bei mir wird das nichts mehr mit den besten Frauen der Welt, für die hab ich meist schon auf den ersten Blick nichts weiter als Verachtung übrig, das spüren die auch sofort (nicht nur bei mir) aber können sich so gar nicht erklären warum, ausser dass Männer halt schlechte, böse, sexistische Machoschweine sind.

          Damit das nicht so hart wird für die Frau muss ich auf Frauen mit deutlich anderen körperlichen Merkmalen ausweichen, bei dem klassisch blondgesträhnten, blondierten weißen Wal geht garnichts.

      • @ Christian
        „der Unterschied muss nicht so absolut sein. “

        Nein. Ist er praktisch meist auch nicht. Und ja: Natürlich kann etwas, was ich mir „taktisch“ aneigne, sich in der Persönlichkeit verselbständigen. Gerade, wenn es „Erfolg“ mit sich bringt. (Was immer jetzt „Erfolg“ sein mag.)

        Trotzdem bleibt der Unterschied: Was ist im Kern das Motiv? Unabhängigkeit um ihrer selbst willen? Oder um der Anerkennung willen, die ich damit erreiche? (Womit es ja schon den Kern von Unabhängigkeit wieder einbüßt)

        Oder, um es mit dir zu sagen:
        „dass ich nur unabhängig bin, WEIL Frauen das gefällt.“ (Hervorhebung von mir, v-cd).
        Du merkst das Paradoxe in dem Konzept?

        Die Aufforderung: „Sei unabhängig, WEIL du so bei den Mädels ankommst“ ist im Prinzip ein einziger double-bind. Der wie alle double-binds eine ziemlich klebrige Bindung erzeugt für die Person, die eben drin steckt in der Doppelbindung.
        Und von außen betrachte wirkt es eben einfach absurd, lächerlich – manchmal tragisch.

        Übrigens: In der PU-Message, die ja in etwa so lauten würde („sei unabhängig, um bei den Frauen gut anzukommen“) steckt der double-bind dann auch noch mal gleich doppelt drin. Es ist eine zwiefache Doppelbindung:
        a) an den PU-Guru oder Lehrer oder das PU-Modell
        b) an das Kollektiv der Frauen

        Kurz: Psychodynamisch nicht ganz ohne Fallstricke, die ganze Sache.

        • @Virtual-cd

          kann man da bei mgtow nicht auch so sehen?

          letztendlich muss man nur Frauen durch Unabhängigkeit ersetzen. “sei unabhängig, damit du unabhängig bist“ kann ja genauso überhöht werden. es kann Bindungen verhindern oder einen Unabhängigkeit aufzwingen, nur der Mann sich unwohl fühlt, die man aber eingeht, um weiblich unabhängig zu sein. es kann zu einer Asozialität führen.es kann einen süchtig nach Unabhängigkeit machen

        • @Christian
          „kann man da bei mgtow nicht auch so sehen?
          letztendlich muss man nur Frauen durch Unabhängigkeit ersetzen. “sei unabhängig, damit du unabhängig bist“

          Imho: Nein.
          Merkst du ja an deinem Beispiel.
          Sei unabhängig, damit du Frauen bekommst ist eine ganz klar instrumentelle Relation. Sei unabhängig, damit du unabhängig bist, ist eine Tautologie.
          Du merkst sofort: Es fehlt das instrumentelle. Irgendetwas anderes, um dessen Willen ich das tue, was ich tute.

          In so fern aus meiner Sicht: Nein. Ich sehe nicht, dass MGTOW hier zu einem instrumentellen Verhältnis oder zu einem double-bind führen kann. Es führt aber zu einer anderen Paradoxie: Man wird es nicht erklären können, man wird es nicht „lehren“ können.
          Bei der geistigen Unabhängigkeit ist es dann wie mit dem Taoismus oder dem Zen: Alles, was ich darüber sagen kann, ist eben genau nicht die Sache. Und wen der „Schüler“ DAS versteht, weiß er alles, was es zu wissen gibt.

          Deswegen wird MGTOW auch nicht marktgängig werden, so meine Prognose. Das wird keine Szene generieren, die vom Verkauf von Büchern und Seminaren lebt, keine illustren Vögel generieren, die in Talk-Shows gesetzt werden, um vom Publikum wie das zweiköpfige Kalb bestaunt zu werden.
          Das alles wird mit MGTOW wahrscheinlich nicht passieren.

          MGTOW wird, wenn überhaupt, schleichend, erodierend wirksam werden.

          • dann formuliere ich es um:

            verhalte dich auf eine bestimmte Weise um attraktiv bei Frauen zu sein

            Vs

            verhalte dich auf eine bestimmte Weise um unabhängig zu sein

            hier wird Unabhängigkeit zum Wert an sich. ohne Beachtung der Folgen wird Unabhängigkeit zu etwas erklärt, was man ereichen soll. wenn er sich komplett isoliert, dann hat er sein verhalten nicht nach denn Gesichtspunkt “was tut nur gut“ ausgerichtet, sondern dem Kriterium Unabhängigkeit untergeordnet

  4. @Teilzeitheldin

    Pick Ups oder “Alphas” sind im Grunde genauso wie die Nice Guys oder “Pudel” über die sie sich lustig machen.

    Jein. Stimmt natürlich auch nur in EINER Hinsicht, eben nämlich mit dem ständigen Schielen darauf, was bei Mädels ankommt und was nicht. (In der Psychologie nennt man das Phänomen das „3. Auge“).
    Und der daraus resultierenden Abhängigkeit.

    Durchaus profunde unterscheiden sich natürlich PU’ler und AFC in den Resultaten, die sie erreichen. Und sicherlich im vorherrschenden Lebensgefühl. (Das Lebensgefühl des AFC ist eben wesentlich enttäuscht, verbittert … und manchmal auch verhärmt.)

    Noch anders ausgedrückt: Der PU’ler schafft es, die Gefühle der Enttäuschung, der Frustration und der Verbitterung auf der Seite der Mädels zu lassen. (Von Frauen möchte ich in diesem Zusammenhang nicht sprechen.)
    Beim AFC verbleiben diese frohsinnsmindernden Wirkungen dagegen bei ihm, beim AFC.

    Von daher ist es für einen männlichen Jugendlichen oder jungen Mann schon ein i.d.R. positiver Schritt, wenn er von AFC zu PU sich entwickeln könnte.
    Und in diesem Sinne hat PU natürlich auch seine Berechtigung.

    So wie Diäten ihre Berechtigung haben – obwohl sie natürlich nicht den Kern tangieren, nämlich: „Für was genau steht übermäßiges Essen für dich“? (Küchenpsychologisch: Was kompensierst du?)

  5. Sehr interessantes Konzept, muß man vermutlich vor dem Hintergrund der Verhältnisse in den USA sehen (end of man).

    Ich habe die Webseite nur überflogen, nach meinem Eindruck ist die Einschätzung „ist …. eine „Befreiungsbewegung“ für Männer …“ nicht passend. Eine Bewegung ist für mich eine Art Verein, in dem sich Personen mit gleichen Interessen zusammentun und in die Gesellschaft hineinwirken und etwas in ihrem Sinne in der Gesellschaft verändern wollen.

    Wenn ich mir dagegen die „The four levels of MGTOW“ auf http://www.mgtow.com/four-levels-of-mgtow/ ansehe, ist es gerade der Rückzug aus der Gesellschaft, eine innere Emigration, eine exit-Strategie, die hier beschrieben wird.

    Ich würde das ganze eher als ein Erklärungsmuster, sozusagen eine soziale Theorie, verstehen, mit der man eine (zumindest in den USA) massenhaft auftretende Erscheinung erklären kann. Zuerst war das Phänomen da, dann die erklärende Theorie, die Theorie wird jetzt zu einer Handlungsanweisung, die das Phänomen verstärkt.

    Ohne die massive Diskriminierung von Männern in den USA ist das Phänomen mMn nicht denkbar. Man stelle sich einfach mal vor, jemand hätte die MGTOW-Konzepte in den 1960er Jahren zu Wirtschaftswunderzeiten vorgeschlagen. Man wäre schlicht ausgelacht worden.

    Weil die Verhältnisse in D. (noch) nicht so schlimm sind wie in den USA, glaube ich auch nicht, daß die MGTOW-Konzepte (namentlich der ziemlich krasse Level 4: Societal rejection) besondere Resonanz finden werden. Es korreliert irgendwie vage mit unserer hohen Singlequote und dem scheinbar wachsenden Unwillen von Männern, noch Kinder in die Welt zu setzen („mein Unterleib gehört mir!“).

    Es ist zwar gut, sich die Zumutungen der Gesellschaft klarzumachen und sich von Frauen zu emanzipieren bzw. von ihrem Wohlwollen unabhängig zu machen. Persönlich stört mich aber an MGTOW (im Sinne einer Handlungsanweisung) ganz massiv diese resignative Grundhaltung. Ich bin dafür, daß die Gesellschaft typisch männliche Eigenschaften wie Kampfgeist und Einsatz für alle mehr als bisher wertschätzt (auch bei Frauen). Eine exit-Strategie, die sich vor dem Feind verkriecht, ödet mich nur an.

    • »Ich bin dafür, daß die Gesellschaft typisch männliche Eigenschaften wie Kampfgeist und Einsatz für alle mehr als bisher wertschätzt (auch bei Frauen).«

      Ich habe es bereits schon mehrfach bescheinigt: Du verfolgst ein Konzept, das bereits mehrfach epochal gescheitert ist.
      Damit die Gesellschaft typisch männliche Eigenschaften wie Kampfgeist und Einsatz für alle mehr als bisher wertschätzt, willst du diese Eigenschaften erstmal praktizieren und erwartest dafür Wertschätzung.
      Das funktioniert nicht!
      Es hat mindestens die letzten 40 Jahre nicht funktioniert, sondern wurde lediglich dazu missbraucht das feministische Konzept der „Hegemonialen Männlichkeit“ zu „beweisen“.

      Wenn du mir nicht glaubst, erzähle einfach mal einer beliebigen Orchideenfach-Studentin, dass du gerade zwei Jahre in Afghanistan für „die Rechte afghanischer Frauen und Mädchen“ gekämpft hast.
      Der „Erfolg“ wird dich kurieren.

      • „Wenn du mir nicht glaubst, erzähle einfach mal einer beliebigen Orchideenfach-Studentin, dass du gerade zwei Jahre in Afghanistan für “die Rechte afghanischer Frauen und Mädchen” gekämpft hast.
        Der “Erfolg” wird dich kurieren.“

        Wundert mich nicht.
        Der Afghanistanfeldzug war völliger Schwachsinn der nur Menschenleben und Steuergelder gekostet hat und ausser den Waffenlobbys niemandem etwas gebracht hat.
        Wenn du unten warst, hat sich da irgendetwas geändert? Meines Wissens nach nicht. Und wenn ihr abzieht und die Taliban zurückkommen dann wird alles wie vorher, nur noch schlimmer für die, die im Vertrauen mit euch zusammengearbeitet haben.
        Und der Westen wird jetzt noch mehr gehasst als sowieso schon.Super Entwicklung.
        Und das, obwohl man genau wusste wie es ablaufen würde, weil die Russen das ein paar Jahrzehnte vorher ja auch schon versucht haben mit ähnlich durchschlagendem Erfolg.
        Was deutsche Soldaten da wollen, erschliesst sich mir sowieso nicht. Achso ja, Mädchen und Frauen retten.
        Aber wieso ausgerechnet da? Wieso nicht im Kongo oder zig anderen afrikanischen Ländern oder in Saudi Arabien?

        Ich zolle dir Respekt für die körperlichen Strapazen die sowas mit sich bringt, aber für die „Sache“ an sich? Nein.

        Deutsche Soldaten sollten kämpfen wenn Deutschland angegriffen wird.

        • @Teilzeitheldin

          Ich teile deine Meinung zum Afghanistan-„Polizeieinsatz“, wie er ja offiziell genannt wird/wurde. Ich hänge auch noch ein „völkerrechtswidriger Angriffskrieg“ hinten dran. Auch die weitere Entwicklung des Landes nach dem Abzug sehe ich sehr ähnlich.

          Nichtsdestoweniger bitte ich dich zu unterscheiden zwischen den Entscheidern in den Regierungen bzw. in den Zentralen der Ölkonzerne und den normalen Soldaten (bis in höhere Offiziersränge), die deren Entscheidungen ausbaden dürfen.

          Und diesen normalen Soldaten ist die Geschichte von den „Frauen- und Mädchenrechten“ erzählt worden.
          Deswegen hat es anfangs keinen Mangel an Freiwilligen gegeben, die Leute dachten wirklich, für eine gute Sache zu kämpfen.
          Dass es in Wirklichkeit um eine Pipeline für turkmenisches Öl und Gas an die Küste Pakistans (die Turkmenistan / Afghanistan / Pakistan-Pipeline oder kurz TAP Pipeline) ging haben die meisten Soldaten erst in Afghanistan erfahren und das auch nicht offiziell sondern durch die gute, alte Buschtrommel (den Tratsch etwa gleichrangiger Soldaten über alle Nationen hinweg). Erhellend waren insbesondere die Gespräche mit den Afghanen selber.
          Das die USA die Taliban bereits vor 9/11 die Wahl gestellt hatten „einen Teppich aus Gold oder einen Teppich aus Bomben“ zu bekommen, das hat der normale Soldat erst in Afghanistan von Afghanen erfahren.

          Deswegen kannst du einem normalen Soldaten, der in Afghanistan gedient hat, durchaus guten Gewissens auch Respekt für _seine_ _persönliche_ Motivation zollen. Wenn die die wahren Gründe gewusst hätten, wären sie hier geblieben.

  6. @m.i.t.m
    „glaube ich auch nicht, daß die MGTOW-Konzepte (namentlich der ziemlich krasse Level 4: Societal rejection) besondere Resonanz finden werden. Es korreliert irgendwie vage mit unserer hohen Singlequote und dem scheinbar wachsenden Unwillen von Männern, noch Kinder in die Welt zu setzen“

    Ja – es beschreibt einen Weg der „inneren Emigration“. Und damit genau das, was Meister Roslin ja hier des öfteren prophezeit: Es wird zu einem INNEREN Rückzug der Männer kommen, weil sich ihr Engagement (wofür auch immer) in einer femizentrischen Kultur nicht mehr lohnt.
    In so fern finde ich, dass was du „krass“ nennst, bestätigt die kulturpessimiste Sicht von Meister Roslin.

    Wir sehen hier genau ein Muster, was zu erwarten war. Und was in den USA jetzt Realität ist, ist in der Regel in 5-10 Jahren auch in D Realität.

    Das Des-Engagement – ob nun bewusst oder unbewusst betrieben ist für die Wirkung ziemlich schnuppe – wäre dann ein untrügliches Indiz für den Niedergang einer (Hoch)Kultur, einer Zivilisation.

  7. In vollkommener Weise ist eine psychisch-emotionale Unabhängigkeitserklärung eines Mannes von Ansprüchen der Gesellschaft/von Frauen (die in einer femizentrischen Geselschaft oft parallelisiert sind, die Gesellschaft/der Staat hilft Frauen, ihre Ansprüche gegenüber Männern durchzusetzen), natürlich nicht lebbar, aber in diese Richtung zu streben ist in meinen Augen sinnvoll.

    Folgen diesem Konzept – das ist mein Problem mit ihm – zu viele Männer, zerstört das eine Gesellschaft/Kultur, die ja ohne Opferbereitschaft nicht überlebensfähig ist.

    Allerdings fühle ich mich deshalb immer weniger schuldig, denn es tragen die Hauptverantwortung für den kommenden Zusammenbruch, den ich erwarte, jene, die egomanische Ideologien, Ich-Sucht stärkende Ideologien (heute Feminismus, Hedonismus, marktradikaler Liberalismus in Form des herrschenden Finanz-und Konsumkapitalismus) bewusst (wenige) oder unbewusst fördern und leben.

    Eine Gesellschaft, die von der Opferwilligkeit der Männer lebt, die davon lebt, dass Männer an ihren traditionellen Rollen als Versorger, Abschirmer, Schützer festhalten, aber Frauen davon befreit, dafür eine Gegenleistung zu erbringen, kann nicht erwarten, dass Männer ihre Rollen auch weiterhin erfüllen.

    Da die Protagonisten dieses Gesllschaftsmodells bewusst/halbbewusst spüren, dass sie von der Opferbereitschaft der Männer überlebensnotwendig abhängen, sie auf deren Opferwilligkeit/Ausbeutungsbereitschaft angewiesen sind, können sie an männlicher Emanzipation nicht interessiert sein und MGTOW ist ja nichts anderes als das Freischlagen eines Mannes von allen Fremdansprüchen, die ihm aufgenötigt werden, die nicht seiner Selbstverwirklichung dienen.

    Das beinhaltet allerdings die Gefahr, dass auch MGTOW nur zu einer Maske der Erbsünde = Egoismus wird.

    Sei’s drum.

    Eine Gesellschaft, die den Egoismus der Frauen ideologisch heiligt, den der Männer verdammt, hat egoistischere Männer verdient, ja, sie sind sogar notwendig, um den bewusstlos entfesselten Egoismus vieler Frauen, die sich auf die Ausbeutungswilligkeit der Männer selbstverständlich verlassen, ohne dass ihnen überhaupt noch bewusst wird, welche Leistungen Männer für sie erbringen, zu balancieren.

    Erst danach ist ein neues Gleichgewicht aushandelbar.

    Falls die Zivilisation die Operation überlebt.

    Wenn nicht, nun ja, die Generation, die jetzt in der Wiege liegt, wird sich dem stellen müssen.

    Und eigentlich auch deren Eltern.

    Sie müssten wissen, welches Schicksal sie ihren Kindern bereiten.

    Aber es gibt zu viele Ablenkungen und noch lebt es sich so angenehm, der Krebs sitzt zwar schon unter der Haut, aber die offenen Geschwüre sind noch beruhigend klein.

    Man kann sie zudecken mit ein bißchen Schminke.

    • @ Roslin

      „Folgen diesem Konzept – das ist mein Problem mit ihm – zu viele Männer, zerstört das eine Gesellschaft/Kultur, die ja ohne Opferbereitschaft nicht überlebensfähig ist.“

      Ich weine solch einer Gesellschaft
      keine Träne nach!

      Es ist eben nicht zu ändern.
      Wenn die Mehrheit es denn so will, bitte!

      • @ DDBZ

        *Es ist eben nicht zu ändern.
        Wenn die Mehrheit es denn so will, bitte!*

        Das ist ein Dekadenzsymptom.

        Das ich auch an mir diagnostiziere, weil auch ich ihr ausgesetzt bin.

        Es hat etwas Schicksalhaft-Verhängnisvolles, diese Entwicklung.

        Ich weiß nicht, wie man dem entgehen kann.

        Die Krankheit zum Tode sitzt zu tief und alle Heilmittel sind von einer Art, vor der mir gruselt.

        Also Loslassen, Gelassenheit üben.

        Was wiederum dekadent ist, genau das.

    • @Roslin:

      @Roslin:

      kommenden Zusammenbruch…marktradikaler Liberalismus in Form des herrschenden Finanz-und Konsumkapitalismus…

      Auch wenn’s etwas offtopic ist: Der Zusammenbruch wird deshalb kommen, weil wir zuwenig Marktradikalismus und nicht zu viel davon haben.

      Der Staat hat die Kontrolle über das Geld und damit alle Mittel, die Bürger auf einen Schlag oder Schritt für Schritt zu enteignen. Und das wird passieren. In unseren linken Leitmedien bekommt man natürlich zu hören, dass die Immobilienkrise/Finanzkrise auf das Versagen der Marktkräfte zurückzuführen sei. Tatsächlich ist das Problem staatlich verursacht. Staatlich installiertes Zwangsgeld, Konjunkturankurbelung im Sinne Keynes mit Steuergeldern (Man schaue sich die staatlich geförderten Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac an, die sich ob der Marktverzerrung natürlich aufgebläht haben und dann noch mit Steuergeldern gerettet werden mussten) und staatlichen Zinsmanipulationen und den darauffolgenden Blasen, die irgendwann einmal platzen müssen. Das ist so weit weg von „Kapitalismus“, dass ich nur noch entnervt mit den Augen rolle, wenn ich schon wieder lese, dass der Kapitalismus jetzt aber endgültig widerlegt sei und uns in den Untergang führen wird.

      Marktradikaler Liberalismus würde bedeuten, dass wir die freie Wahl hätten, welche Währung wir wählen dürfen. Zwar ist es nicht verboten Verträge mit Kartoffeln als Zahlungsmittel auszuhandeln, allerdings müssen wir dann damit leben, dass diese Verträge nicht justiziabel sind, also unser Eigentum nicht geschützt ist, weil der Staat vorschreibt, was wir als gesetzliches zu akzeptieren haben. Ein de facto-Zwang, eine bestimmte Währung annehmen zu müssen.

      Deswegen halte ich auch von der AfD nicht viel. Sie geht nicht an die Ursache, das staatlich geschützte Geldmonopol. Nicht Marktradikalismus, sondern Geldsozialismus wird den Zusammenbruch herbeiführen.

      Das sind aber nur die 2 cent einer marktradikalen Emanze.

      • Geldsozialismus

        Es bleibt doch nicht aus, dass der mächtigste Marktteilnehmer sich den Staat krallt.

        „Deregulierung“ ist immer ein Euphemismus dafür, dass der mächtigste Marktteilnehmer die Regeln bestimmt.

        Also: Ganz klare Regeln wer Geld drucken darf, aber doch bitte bloß keine Regeln, wieviel. Polizeischutz bitte für die Zwangsversteigerung von little-ticky-tacky-boxes, aber doch bitte bloß nicht einfach die Banken aka Gelddruckereien crashen lassen.

      • @ Ketcar

        Die Dosis, Ketcar, macht wie so oft das Gift oder das Heilmittel. Eine strikte, rein marktwirtschaftliche Ordnung ohne Staatseingriff wird bedroht von Seiten der Marktrteilnehmer selbst, denn der tüchtigste, erfolgreichste Marktteilnehmer, der größte, schnellste stärkste Hecht im Teich wird danach streben und dafür alle Mittel einsetzen, nachwachsende, kleinere Hechte auszuachalten, bevor sie ihm gefährlich werden können.

        Wer soll das verhindern, wenn nicht ein noch Mächtigerer?

        Das kann nach Lage der Dinge nur der Staat sein, der demokratische Rechtsstaat, der aber selbst wieder bedroht ist durch Geldmacht, denn Menschen sind nicht nur unheilbar egoistisch sondern auch unheilbar korrupt.

        Demokratien sind käuflich, trotzdem haben wir nichts Besseres.

        Vorausgesetzt, sie dauern.

        Eine strenge Meritokratie wäre mir sympathisch, ist aber real schwer durchsetzbar, denn Parteien neigen zur Klientelpolitik, belohnen Funktionäre und Wählergruppen mit Wohltaten und Protektion, auch das ist bestenfalls eingenzbar, aber nicht abschaffbar.

        Dass unsere Finanzkrise eine Folge der Fiat-Money-Politik ist, der rücksichtslosen Verschuldung zum Einkauf von Wählerstimmen via Verteilung ungedeckter Wohltaten, scheint mir auch so.

        An dieser Verschulddung, von der nicht nur Klientelpolitikier profitieren (kurzfristig) und ihre Protégés (Wählergruppen, die kurzfristig profitieren, langfristig müssen sie die Zeche zahlen, Funktionäre, die in die Wirtschaft wechslen konnten und die langfristig profitieren – Minister wird Banker, Banker wird Minister, z.B.), haben eben auch Banker und Konsumkapitalisten ein Interesse, die z.B. hier relativ teuer verkaufen, was sie in Ostasien billig produzieren lassen.

        Beide verdienen kurzfristig am nicht durch Leistung gedeckten Überkonsum und langfristig sorgt der Nihilismus/Hedonismus unserer Kultur für eine Nach-uns-die-Sintflut-Mentalität.

        Weshalb auch Konsumkapitalisten/Banker ein Interesse an der Auflösung aller Sinnstiftungen jenseits von Konsum („Haste was, dann biste was, man ist, was man sich leisten kann!“) und Leistung haben
        Es soll nur die Identifikation mit den großen, Arbeit gebenden Korporationen bleiben – Corporate Identity für den Legionär des Kapitals, universell einsetzbar, ohne familiäre Verhaftungen, daher jederzeit umsetzbar, voll flexibel, ohne nationale, patriotische Verhaftungen, der also keine Skrupel hat, Arbeitsplätze dorthin zu verlagern, Kapitalströme dorthin zu lenken, wo sie den größten Profit bringen, der keine Klassensolidarität kennt, keine „völkische“ Solidarität innerhalb eines Staatsvolkes als extendierter Familie, deren Binnensolidarität der Internationale des Kapitals gefährlich werden könnte.

        Daher die die Interessenkoalition zwischen kulturmarxistischer Linker, die Familie, Nationalstaat, Religionsgemeinschaften attackiert und einem Kapital, dem genau das in’s Konzept passt, die diese Linke als nützliche Idioten betrachte wie sie vice versa wohl auch von diesen LInken auch als nützliche Idioten ihrer Sache betrachtet werden.

        Ich denke, die Konsumkapitalisten sitzen hier am längeren Hebel.

        Reiner Marktradikalismus bedeutete zudem nicht nur das Hinnehmen der Überwältigung und Aushebelung des Marktgeschehens durch den Mächtigsten und Erfolgreichsten über kurz oder lang, sondern auch das Durch-den Rost-Fallen derer, die nicht produktiv leistungsfähig sind > die Unterschiede in einer solchen Gesellschaft würden zu groß.

        Hier muss der Sozialstaat ausgleichen, auch hier wiederum nicht zu viel aber auch nicht zu wenig.

        Um des lieben Friedens willen, denn zu viel Ungleichheit ist ein Booster für Gewalt, kriminelle Gewalt, letzten Endes aber auch für revolutionäre Gewalt bzw. in einer diversifizierten Gesellschaft ohne solidaritätsfähiges Staatsvolk als extendierter Familie ein Booster für den Bürgerkrieg zwischen den einzelnen ethnokulturellen Gruppen.

        Zu viel Ausgleich ist aber wiederum ein Leistungkiller.

        So muss Politik ständig flexibel-flüssig lavieren zwischen Scylla und Charybdis, ein hoch anspruchsvolles Unterfangen, das ein waches, gut informiertes, möglichst intelligentes Wahlvolk voraussetzt und ethisch anspruchsvolle Eliten, keine Hedonisten, keine Nach-mir-die-Sintflut-Denker, damit der politische Prozess entsprechen reaktionsschnell-flexibel jeweils nachsteuern kann.

        Ich glaube mehr und mehr, das dies die Menschen überfordert, die oben und die unten gleichermaßen.

        So dass ein solches System den Untergang in sich birgt und im Zusammenbruch dann wieder Zwangssysteme hervortreibt, die „Lösungen“ brachial durchsetzen, um nach dem Chaos wieder ein Mindestmaß an Ordnung zu schaffen, an Frieden und die Menschen, die die chaotische Phase überlebt haben, werden sich dem sogar freudig ergeben.

  8. die meisten männer machen eh ihr ding und sind vergleichsweise frei und unabhängig.

    wirklichinteressant wäre es, wenn frauen so ein konzept entwickeln würden, denn sie sind weit mehr unfrei und anhängig als männer.

    • gute Idee! die Abhängigkeit von Unterhalt, Zugewinn und versorgungsausgleich sollte durchbrochen werden. Firmen gegründet werden. Umstellung auf möglichst kurzes berufliches aussetzen. wgtow wäre ein Konzept, welches sicher mehr bringt als das vorhalten von Privilegien

      • Auch die Ablehnung jeglicher Art von Bevormundung durch Frauenquoten, Vergünstigungen, Besserstellungen, Gleichstellungen würde der wgtow gut stehen.

        Dieses penetrante, kollektive Herabwürdigen ihrer Leistungsfähigkeit zu Menschen zweiter Klasse und Opfern sollten wgtow nicht mehr hinnehmen!

      • @Christian
        Irgendwie hab ich das Gefühl, das war nicht ganz die Antwort, die er hören wollte ;-).

        Aber abgesehen davon:
        Ich fände es zwar sehr gut und dringend nötig, dass Männer mal ihre eigenen Bedüfnisse klären statt primär auf die Anforderungen der Umgebung zu reagieren.

        Der Teufel steckt nur, wie so häufig, im Detail: Was sind diese Bedürfnisse? Die Betonung der Unabhängigkeit kann ganz bestimmt auch dazu dienen, die eigenen Kontaktbedürfnisse abzuleugnen. Und wird dann zum tarnenden Label für ein Frustrations-Vermeidungsverhalten.

      • dann gibts jetzt für dich einen grund zu freude, obacht!

        natürlich meine ich damit auch wirtschaftliche unabhängigkeit, natürlich auch die freiheit, jeden beruf zu wählen, jedes interesse auszuleben, sich nicht in subalterne rollen drängen zu lassen oder sich freiwillig dort hinein zu begeben, weil es irgendwelchen stereotypen fremderwartungen entspricht.

        vor allem meine ich aber die freiheit und unabhängigkeit vom urteil anderer. z.b. die freiheit, rollen (z.b. die mutterrolle) selbstbestimmt und frei zu gestalten und sich nicht ständig daran zu orientieren, was andere machen, sagen und erwarten.
        die freiheit, sich nicht männern, der verwandschaft oder den peers anbiedern zu wollen und das standing, negative wertungen auszuhalten, eigene entscheidungen zu treffen und dafür die verantwortung zu übernehmen ohne die schuld bei anderen, dem system oder ominösen strukturen zu suchen.

        • Ja, dann mal in die Hände gespuckt und das Geld verdient damit es nicht das Geld von anderen Kostet oder der Staat dabei helfen muss mit Kinderkrippen für die neue, selbstbestimmte Muterrolle.

        • Das klingt ja nett, obwohl es ein bisschen was von einen Allgemeinplatz hat.
          Nur: wieso soll das speziell für Frauen so wichtig sein?

          Ich glaub dein

          „die meisten männer machen eh ihr ding und sind vergleichsweise frei und unabhängig. “

          so nicht.
          Wer sich auf der Arbeit stumpf bis in den Herzinfakt malocht um Kohle für eine Familie nach Hause zu bringen, ist nicht frei und folgt auch nur Rollenvorgaben, selbst wenn er von denen auch profitiert. Es gibt nicht nur die böse Mutterrolle, sondern noch einige mehr. Und dass die Männer da so viel freier sind – wie gesagt, glaube ich nicht.

          Ich würde deine Auflistung eher als geschlechterübergreifendes Ideal der zunehmenden Individuation sehen.

        • seitenblick, vielleicht liest du meinen beitrag einfach noch mal. und wenn dir nicht sinnvolles dazu einfällt, brauchst du das dann nicht drunterschreiben.

          • @hottehü
            Komisch, der Text hat sich beim zweiten Lesen nicht verändert.

            Du wirst den Sinn meines obigen Kommentars schon irgendwann verstehen, da bin ich sicher ;-).

      • @ DDBZ

        *Können Frauen nicht, oder wollen Frauen
        nicht?*

        Beides.

        Grosso modo können Frauen nicht, weil dafür nicht optimiert, weshalb sie auch nicht wollen.

        Aber es könnten sehr viel mehr Frauen, wenn sie denn müssten.

        Dazu muss man sie zwingen, indem Männer sich zurücklehnen.

        Erst wenn es keine Ausreden mehr gibt („Wir wollen doch, wir können auch, aber die bösen Männer lassen uns nicht!!!“), wird die feministische Irrlehre ausbrennen.

        Das ist eine bittere Pille.

        Weil die meisten Frauen nicht können und nicht wollen, sind sie weiterhin zwingend auf die Ausbeutungswilligkeit der Männer angewiesen.

        Nur, so stellen sich Feminist.I.nnen das vor, sollen Männer sich von Frauen ausbeuten lassen, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten.

        Weshalb die Dämonisierung und Diffamierung der Männer weitergehen MUSS.

        Denn das ist der „Lohn“, den Männer von Feminist.I.nnen zu erhoffen haben: die in Aussicht gestellte Beendigung der Diffamierung, wenn Männer denn endlich 100 % Compliance zeigen, klaglos, rückhaltlos, rückgratlos und ohne eigene Ansprüche anzumelden der Selbstverwirklichung der Frau dienen.

        Dann, nur dann sind sie „GUTE MÄNNER“.

        Enteierte, entgrätete Salatschnecken zwar, die von Frauen erst recht verachten werden, aber das wissen unsere weisen, vorausschauenden Feminist.I.nnen erst, wenn ihr Traum wahr geworden ist.

        Na ja, vorher säuft die Titanic ohnehin ab.

        Und ich empfehle Männern, dann um ihren Platz im Rettungsboot zu kämpfen, bestenfalls Kindern den Vortritt zu lassen.

        Frauen haben das Recht, um ihr Leben zu kämpfen, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, Männer auch – Gleichberechtigung eben.

        Ob sich daraus Gleichstellung ergibt?

      • sobald Männer eine Hautähnliche Bauchtasche erfinden in die Frauen ihre Eizellen einsetzen können,woraufhin Männer 9 Monate lang unter Wasser in den Beinen und Stimmungsschwankungen + der Notwendigkeit des Stillens nachdem sie das Kind auf die Welt gebracht haben leiden und frau sich komplett auf das Erfinden irgendwelcher Sachen konzentrieren können, kann man darüber reden.
        Nur wieso muss überhaupt zwanghaft was Neues erfunden werden was nur von Frauen kommt? In den Bereichen die jetzt existieren lässt sich doch auch gut arbeiten.

        Und wieso wird immer gesagt, man würde sich von irgendwem finanzieren lassen? Ich verdiene genug Geld und hab genug Finanzpolster angesammelt um mich selbst + 2 Kids zu finanzieren, notfalls auch im Alter.
        Irgendwie vergesst ihr an dieser Stelle, dass vom Sozialstaat nicht nur Frauen profitieren und nicht nur Männer einzahlen in Form von Steuern.

        Ja jetzt kommt wieder einer und sagt, „Ihr zahlt aber im Schnitt weniger ein“, dann sage ich „Ich zahle aber mehr ein als ein männlicher Friseur“.

    • @ hottehü

      *die meisten männer machen eh ihr ding und sind vergleichsweise frei und unabhängig.*

      Das ist in einem feministisch-femizentrischen Staat nicht möglich.

      Da ist der normale Mann Untertan und kann sich nur unvollkommen befreien, sonst wird er zum Rechtsbrecher und landet im Knast.

      Würde ich nur noch so viele Steuern zahlen, wie mir dieser Staat noch wert ist, na aber!

      Ich kann hier also nicht „mein Ding machen“, ohne hohe Kosten (Gefängnis) tragen zu müssen.

      *wirklichinteressant wäre es, wenn frauen so ein konzept entwickeln würden, denn sie sind weit mehr unfrei und anhängig als männer.*

      Ja, das wäre schön.

      Von Frauen gegründete Unternehmen, die mit weiblicher Work-Life-Bilanz erfolgreich sich am Markt behaupten, OHNE SUBVENTION von den blöden Männern.

      Weibliche Technologiefirmen und -fakultäten, die eine weibliche Technik und eine weibliche Naturwissenschaft entwickeln.

      Wie die wohl aussehen würde?

      Ich wär‘ so gespannt.

      Amazonenheere, die ihr Frauenparadies gegen marodieende Männerhorden abschirmen und verteidigen, ganz dolle friedfertig, nur ausgestattet mit weiblichen Soft-Kills … , äh Skills.

      Und ich sitze im Schaukelstuhl, versuche entspannt zu wirken, weil der Ausgang der Schlacht ja so gewiss ist.

      Und The Whole Shebang ernährt sich streng vegan, Kinder wachsen als Topfpflanzen heran und die dominanteste Lesbe wird zum Role Model des Jahres und zum Handicapper General für eine vierjährige Amtsperiode.

      Und alle sind gleich, aber sowas von.

      Was für ein Traum!

      • „Da ist der normale Mann Untertan und kann sich nur unvollkommen befreien, sonst wird er zum Rechtsbrecher und landet im Knast.“

        Wir sind alle Untertanen.

        „Würde ich nur noch so viele Steuern zahlen, wie mir dieser Staat noch wert ist, na aber!“

        Dito.

        Nur: Wieso sieht man deswegen nie jemanden auf der Strasse?
        Alle Männer aus diesem Forum + welche die man in Maskulinistenforen oder Pick Up Foren oder sonstwo rekrutiert, wieso sieht man die nie auf der Strasse demonstrieren sondern nur jeder für sich im Internet? Euch alle zusammen genommen, das würde, wenn man es organisatorisch hinbekommt, doch zumindest eine ausreichende Menge zusammenkriegen über die in der Zeitung berichtet würde, woraufhin sich vielleicht andere anschliessen würden.

        Wenn immer von Männerbünden und – solidarität gesprochen wird, wieso mosert dann jeder für sich allein im Internet und das Jahr für Jahr für Jahr (dieser Blog existiert ja schon eine Weile, teilweise mit immer noch denselben Schreibern deren Leben sich seitdem offenbar nicht zur Zufriedenheit verändert hat).

        Das will ich den Männern aber garnicht allein zum Vorwurf machen, das erscheint mir eher typisch deutsch.
        Angesichts der Entwickliungen in diesem Land, an geschlechtsbetreffende denke ich da garnicht mal unbedingt, gäbe es anderswo schon längts brennende Barrikaden. Aber wir deutschen begnügen uns damit, Woche für Woche zu sagen „So kann das aber echt nicht weiter gehen, lange mache ich das nicht mehr mit“ und dann steht man doch wieder auf und malocht.

        • @ Teilzeitheldin

          *Nur: Wieso sieht man deswegen nie jemanden auf der Strasse?*

          Das weiß ich nicht, kann hier nur für mich antworten.

          Ich halte diese Gesellschaft für bis in’s Mark getroffen und verrottet, mit gutem Grund, sehe also keinen Sinn darin, so zu tun, als sei ihr Krebsschaden noch zu kurieren (der nicht erst nach 68 gesetzt wurde, sondern lange, lange davor).

          Wenn man davon überzeugt ist, dass sie eh keine Zukunft hat, ist man nicht motiviert, hier noch großartig zu kämpfen.

          Zumal es für mich recht angenehm ist, die Füße hochzulegen und den Herbst der (Post-)Moderne zu genießen.

          Andererseits könnte es sein, dass ich hier nur meine Feigheit und Bequemlichkeit rationalisiere, mich der Sünde der

          Dann werde ich mich vor Gott verantworten müssen für schwere Sünde.

          „Schwermut aber ist Sünde, ist eigentlich eine Sünde instar omnium, denn es ist die Sünde, nicht tief und innerlich zu wollen, und dies ist eine Mutter aller Sünden.“

          Sören Kierkegaard, „Entweder-Oder“

          Und die Mutter aller Dekadenz.

          Trotzdem, ich will nicht.

          Es behagt mir nicht, einen Saustall zu renovieren, der mir nur noch stinkt.

        • @ Teilzeitheldin

          *Wieso sieht man deswegen nie jemanden auf der Strasse?*

          Weil sie ihren eigenen Weg gehen? mgtow?

          Vielleicht siehst du sie auch nie auf der Strasse.
          Dass du sie nicht magst kann man ja wohl eindeutig festhalten.

          Und überhaupt, was brächte das? Abwehr, Geschrei, Gekeife, Diffamierung, Gegenpropaganda?

          Der Gegner mit dem man es hier zu tun hat muss doch nicht dauernd unter die Nase gerieben bekommen was sich gegen ihn formiert, das ist Energieverschwendung, der Gegner ist nicht „vernünftig“ zu überzeugen, das ist das Erste was viele Männer lernen.

          Wieso sollte sich der, den der Zeitgeist und der Staat hier ein extra schweres Päckchen tragen lässt, extra viel Risiko auf ihn läd, sich noch mehr Risiken aussetzen und anfeinden oder lächerlich machen lassen und das von den stark dominierenden Masse an Mitschwimmer.I.nnen?

          Das wäre infantil, wie ein kleiner trotziger Junge der mit dem Fuß aufstampft und zu Mutti sagt: „Du bist böse!“ obwohl er von Mutti was zu essen will.

          Zudem ist das im Grunde die zeitgeistig tolerierte Strategie unserer Frauen.
          Den von dem sie alimentiert werden, denn Wohlstand, Geld und Ressourcen fließen vom Mann zur Frau, wenn auch stark verschleiert und staatsorganisiert, als Bösewicht oder Übel der Welt darstellen.

          Ein Mann geht eben seinen eigenen Weg, beschafft sich selbst Nahrung und verlässt Mutti, beendet so eine Beziehung die zu einer Parasitären geworden ist.

          Mutti muss nicht merken dass es eine Untergrundbewegung ist, Minderheitenbewegung, tabuisiert, eine Bewegung auch in der bösen Anonymität des Internets.

          Für die Mitschwimmer.I.nnen steht zu viel auf dem Spiel, fast das eigene Leben und die Guerilla-Kämpfer haben sich auch in gewisser Weise arrangiert und bleiben dann doch lieber in der angenehmen Wohlstandssphäre und Jammern, wie auch Frauen, haben weibliches Verhalten adaptiert.

          Wir sind halt verweiblicht.

      • „Weibliche Technologiefirmen und -fakultäten, die eine weibliche Technik und eine weibliche Naturwissenschaft entwickeln.“

        Seit wann müssen/können Technologien und Theorien ein Geschlecht haben?

        • „Seit wann müssen/können Technologien und
          Theorien ein Geschlecht haben?“

          Seit es Leute gibt die glauben,
          wenn man weibliche Prinzipien
          in der Technologie berücksichtigen
          würde, diese umweltschonender
          nachhaltiger wäre.
          Die „genialen“ Ideen dieser Leute
          scheitern meist schon am 1. HS
          der Thermodynamik.

  9. Ich wünschte MGTOW wäre mehr so:

    und weniger verbitterte Männer, die darüber bitchen wie fürchterlich doch alle Frauen sind, aber sie sind ja so FROH, dass sie SOWAS VON über die hinweg sind!!11!!!elf

    • „Ich wünschte MGTOW wäre mehr so:“

      Wirklich lustig.
      Womöglich IST das MGTOW. Auf dem ganzen Clip ist keine einzige Frau zu sehen. Frag mich gerade, ob das möglich gewesen wäre, wenn eine Frau dabei gewesen wäre. Alleine schon wegen der verdreckten Klamotten der Kerls schwer vorstellbar.

    • Aber du bitchst gar nicht über die „bitchenden“ Männer? Ja, schon klar.

      Dem Wort „hinweg“ gibt der freudsche Küchenpsychologe bei einer Frau die auch über ihre peproduktive Phase so gut wie hinweg ist eine tiefe, projizierende Bedeutung.

      Hier noch mehr mgtow:

      Und der Hammer ist, die kriegen das sogar „mwgtow“ hin, Hammer:

    • @ Marenleinchen

      *Ich wünschte MGTOW wäre mehr so:*

      Das spielt nur keine Rolle, was Du oder andere Frauen sich wünschen.

      Das ist ja der Witz bei MGTOW.

      Das muss dort ebensowenig eine Rolle spielen wie das, was Männer wollen, im Feminismus eine Rolle spielt.

      Feminist.I.nnen haben sich für unabhängig erklärt von männlichen Ansprüchen, befreit von diesen Ansprüchen.

      Männer müssen nun das Gleiche tun gegenüber weiblichen Wünschen/Ansprüchen.

      Das ist Gleichberechtigung, Maren.

      Kannst Du das akzeptieren?

      • Ja sichi. Offenbar haben nur die „ihren eigenen Weg gehenden“ Männer damit ihre Probleme, kennen sie doch dennoch kein anders Thema als Frauen.

        Singt, tanzt, feiert, seid glücklich! Ich freu mich für euch. Aber MGTOW in seiner jetzigen Form ist lächerlich.

        • @ Marenleinchen

          *Aber MGTOW in seiner jetzigen Form ist lächerlich.*

          Ich sagte ja: Es ist bedeutungslos, ob Du das lächerlich findest oder nicht.

        • »… kennen sie doch dennoch kein anders Thema als Frauen.«

          Das hättest du wohl gerne. Typisch weiblicher Solipsmus.

        • Das hättest du wohl gerne. Typisch weiblicher Solipsmus.

          Ich sehe, wie der große, hochbegabte Naturwissenschaftler sich hier mit seinen Mannen über Quantenmechanik, Atomphysik und den Sinn des Lebens unterhält …

          Und mich wundert es irgendwie trotzdem, dass er bei all seinen typisch männlichen, tiefschürfenden, hochkomplizierten Überlegungen immer noch so unglaublich viel Zeit findet, sich über die Verdorbenheit und Dummheit des Weibes zu echauffieren. Aber vielleicht besitzt er ja Hermine Grangers Zeitumkehrer.

        • Du bist schuld!

          Nein, Du bist schuld!

          Nein, _Du_!:

          Herrlich kindisch

          Wenn ich Frauen nur egal wäre, aber die haben halt so einen großen Bedarf an Schuldigen.
          Das muss so was wie der weibliche Schuldexportüberschuss sein.

        • @be

          Scott Adams hat es schon drauf. Dilbert Principle sollte jeder lesen.

          Ich hab ja auch schon manchmal irgendein Ergebnis was ich erreicht hatte damit erklärt dass ich eigentlich nichts kann sondern einfach nur unglaublich oft probiere bis es klappt und mir dafür eine Zeitmaschine gebaut hab die meine Zeit extrem dehnt.

        • ich finde ja dass mgtow auch das sein kann, was da in deinem video abgeht, aber natürlich nicht muss…mit der Fixierung auf Frauensachen hast du ein bisschen recht, auch wenn das jetzt, 2017, sicher etwas anders geworden ist. Dass es den Anschein einer Fixierung macht, hat aber auch was mit dem Thema an sich und Veröffentlichungen zu tun…wenn du – oder eben ich – etwas zum Thema veröffentlichen und dich somit als mgtow darstellen willst, gehören frauen als Themenkategorie natürlich mit dazu…ich mein, der feminismus hat ja auch sein Patriarchat, also ohne Männer als themenschwerpunkt geht da mindestens genausowenig wie bei mgtow ohne Frauen als Thema…aber ist das nicht irgendwie auch das Schöne daran? 😉

  10. Dass viele Männer ihren eigenen Weg gehen, ob zugehörig zur MGTOW-Strömung oder einfach so als „einsamer Wolf“, ist kein Wunder. Es ist die logische Folge der Umwandlung eines einst monogamen Paarungssystems in ein seriell (und teil sogar parallel) polygynes. Es ist die Folge des Feminismus und seiner Gesetze rund um Ehe und Familie.

    Wer Ehe und Familie zerstört, der schafft eben eine Single-Gesellschaft. Und die ist eben nicht nur ein fröhlicher Haufen von Leuten mit wildem Sexleben, sondern auch mit abgehängten, mit Männern, die teils keine mehr mitkriegen, teils keine Frau mehr wollen, nachdem sie entsprechende Erfahrungen gemacht haben.

    Als „einsamer Wolf“ durchs Leben gehen ist nicht schön, es ist aber im Falle viele Männer das kleinere Übel. Das kleinere Übel als sich Monate und Jahre erfolglos um eine Partnerin zu bemühen, als Wochen oder Monate eine Frau zu erobern und kurze Zeit später wieder weggekickt zu werden und dann länger unter der Trennung zu leiden, als die Beziehung gedauert hat. Es ist ebenfalls das kleinere Übel, als in dieser widerlichen „Friendszone“ zu landen, in der man(n) besonders als netter Mann leicht landet, und von deren Existenz man genauso wie von der Tatsache, dass Nett sein die Ursache dafür ist, nicht zum Zuge zu kommen, lange Jahre nichts erfährt und auf die harte Tour lernen „darf“.

    Ein einsamer Wolf zu sein ist sogar das sehr viel kleinere Übel, als in einem Scheidungskrieg zerstört zu werden, und dabei womöglich noch mit der Falschbezichtigungskeule bekämpft zu werden, zum Schläger oder Vergewaltiger gestempelt zu werden. Es ist das 1000 mal kleinere Übel, als z. B. 2-3 Jahre verheiratet gewesen zu sein, 2 Kinder mit der Frau zu haben, dann weggekickt zu werden (z. B. wegen einem anderen) und jahrzehntelang zahlen zu müssen, die eigenen Kinder nicht sehen zu dürfen und unterhalb der Armutsgrenze leben zu müssen, dabei fulltime arbeiten müssen, und beruflich nicht kürzer treten zu dürfen, was man als einsamer Wolf dreimal darf. Einsam frei sein ist das kleinere Übel als als „Vergewaltiger“ oder „Kinderschänder“ nach einer Falschbezichtigung im Knast zu sitzen. Einsam im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung zu leben, ist ebenfalls schöner, als nach einer Bezichtigung der häuslischen Gewalt des eigenen Hauses verwiesen zu werden. Schlimm ist, dass sowas alles auch Männern passieren kann, die vor der Ehe, die zu so einem Desaster geführt hat, auch nur Misserfolge bei Frauen hatten, für jeden Annäherungsversuch eine rein gekriegt haben mit dem Schutzschild, in der Friendszone gelandet sind usw. Eine Familie zu gründen, sie dann Jahrzehnte finanzieren, aber dennoch de facto keine echten Familienangehörigen mehr zu haben, weil Madame die Kinder dem Vater entfremdet und ihn verteufelt hat, ist viel schlimmer als Einsamkeit nach Plan und aus freier Entscheidung.

    Einsamer Wolf nach Plan sein ist kalkulierbar, das andere nicht. Viele „Wölfe“ sind nach einem Scheidungskrieg genauso einsam, aber seelisch und finanziell geschreddert, während der einsame Wolf nach Plan in Frieden in Urlaub fährt, Hobbies nachgeht und Sport treibt.

    Selbst ohne Scheidungskrieg kann das Dasein als einsamer Wolf schöner sein, als mit einer Frau mit oder ohne Kindern zusammen zu leben – speziell dann, wenn diese Frau ein Drache ist.

    Und in manch einem Fall hat der einsame Wolf sogar wesentlich mehr Sex als der Ehemann und gerade auch als der geschiedene Ehemann. Es gibt ja noch das Rotlichtmilieu. Natürlich hat er das nur dann, wenn er überhaupt noch Sex will und Bordellbesuche, die hiermit nicht empfohlen seien, mit seinem Gewissen vereinbaren kann – mit dem Gewissen, das er laut feministischer Hasspropaganda gar nicht hat. Jedenfalls wird manch einer kapieren, dass er, wenn Frauen ihn eh nie wirklich lieben, und er für Sex ohnehin bezahlen muss, oft besser fährt, wenn er in den Puff geht – weniger Kosten, weniger Risiken.

    Dumm nur, dass auch ein einsamer Wolf nach „Fahrplan“ seines Lebens wohl kaum wirklich glücklich wird. Ein Mann ohne Frau ist nicht komplett, einer mit Frau ist erledigt – an diesem Satz ist viel Wahres dran, es ist das große Dilemma des Mannes. Genau das muss sich ändern. Die Ehe muss als seriöseste Form der Interaktion mit Frauen wieder lukrativer, risikoärmer werden. Zur Zeit ist sie von allen möglichen Mann-Frau-Interaktionen mit den allergrößten Kosten und Risiken belegt. Es ist kein Wunder, dass deswegen viele Männer Frauen Beziehungen nur noch vortäuschen, sie sexuell ausbeuten, dann wegschmeißen und die Frauen dann ewig kinderlos bleiben. Auch sie profitieren eben nicht wirklich durch diese ganze Entwicklung, die maßgeblich DURCH den Feminismus bedingt ist.

    Fatal ist es, dass unsere Gesellschaft dadurch immer größere Schäden erleidet – ich sage nur: Scheidunskinder, Abtreibungen und demographische Krise.

    Wir MÜSSEN das in den Griff kriegen. MGTOW kann und darf keine große Zukunft haben, es ist eine vorübergehende Notlösung.

    • “Es ist die Folge des Feminismus und seiner Gesetze rund um Ehe und Familie.“

      vielleicht ist es ja auch einfach dir Folge davon, dass man jetzt sicher vergüten kann und Männer sich daher ebenfalls weniger binden wollen.

      führte Gesetze haben Männer ebenfalls eingeschränkt.

      der Feminismus an sich hat keine neuen Gesetze gemacht. in Gegenteil, das Familienrecht ist sei den 50ern in vielen Bereichen günstiger für Männer geworden.

      welche feministischen Gesetze meinst du denn konkret?

      • Natürlich liegt die Umwandlung des monogamen in ein eher polygynes Paarungssystem auch maßgeblich an Verhütungsmitteln. Und? Hab ich das oben ausgeschlossen? Nein.

        Hiermit

        „Dass viele Männer ihren eigenen Weg gehen, ob zugehörig zur MGTOW-Strömung oder einfach so als “einsamer Wolf”, ist kein Wunder. Es ist die logische Folge der Umwandlung eines einst monogamen Paarungssystems in ein seriell (und teil sogar parallel) polygynes. Es ist die Folge des Feminismus und seiner Gesetze rund um Ehe und Familie. “

        war gemeint, dass MGTOW sowohl auf die Umwandlung des einst monogamen in ein polygynes Paarungssystem zurückzuführen ist als auch auf Feminismus. Dass die Umwandlung des monogamen Paarungssystems in ein polygynes nicht nur, sondern auch auf den Feminismus zurückzuführen ist, habe ich unten irgendwo klargestellt.

        Es ist ein Zusammenwirken aus Verhütungsmitteln und Feminismus. (Feministinnen haben z. B. die Pille propagiert. Auch die sexuelle revolution allgemein. )

        Du brauchst mich hier echt nicht auf triviales Aufmerksam zu machen. Ich bin nicht blöd. Ich weiß, dass das auch an Verhütungsmitteln liegt. Du erweckst aber durch solche Äußerungen den Eindruck, ich würde nicht mal sowas einfaches wissen – genau den Eindurck, den einige Frauen von mir haben WOLLEN.

        „Männer sich daher ebenfalls weniger binden wollen.

        führte Gesetze haben Männer ebenfalls eingeschränkt.“

        Frühere Gesetze? Bindungsunwillige Männer? Ja, weiß ich. Ich habe keine Lust auf eine Diskussion darüber, ich kenne die Problematik.

        „der Feminismus an sich hat keine neuen Gesetze gemacht. in Gegenteil, das Familienrecht ist sei den 50ern in vielen Bereichen günstiger für Männer geworden.“

        Inwiefern denn günstiger? Der Feminismus hat keine neuen Gesetze gemacht? Rund um Ehe und Familie? Natürlich hat er das. Das Scheidungsrecht von 1977, die „Abschaffung“ des Schuldprinzips, die „Gewaltschutz“-Gesetze…

        ….natürlich hat der Feminismus Gesetze gemacht.

        „welche feministischen Gesetze meinst du denn konkret?“

        Ich finde, dazu habe ich genug geschrieben. Muss ich jetzt wirklich ins Detail gehen? Darf ich hier eigentlich nie mal was schreiben, was einfach so stehen bleibt?

        Es ist doch klar, was ich meine.

        Ich habe einfach zum Thema Ehe und Familie eine andere Meinung als Du, eben auf immer wieder betont gem,äßigtem Niveau ein traditionalistischeres/konservativeres Idel davon. Respektiere das doch einfach mal. Ich sehe überhaupt nicht ein, mich nach jeder Äußerung immer in Diskussionen verwickeln lassen zu müssen. Ist nämlich reine Energie- und Zeitverschwendung.

        Ich will hier eher was loswerden, als diskutieren.

        • man muss kein Feminist sein um dass Schuldprinzip für falsch zu halten. es hatte sich bereits aufgrund der geänderten Sexualmoral überholt. und die sexuelle Revolution, die war aus deiner Sicht etwas rein feministisches? die ist ja wohl auch Männern sehr entgegengekommen und worden von diesen aktiv umgesetzt. sie ist aus meiner Sicht auch schwer etwas, was man jemanden vorhalten kann. ich möchte sie nicht missen. wir sind in letzter Zeit immer weiter weg von der lebensstandardgarantie. wir sind bei Begrenzungen und Bedrohungen des Unterhalts.wir haben eine deutliche Stärkung unehelicher Väter.

        • @ Christian

          „man muss kein Feminist sein um dass Schuldprinzip für falsch zu halten.“

          Natürlich nicht.

          “ es hatte sich bereits aufgrund der geänderten Sexualmoral überholt.“

          Das sehe ich anders. Im übrigen ist es nie wirklich abgeschafft worden. Wir blöden Männer sind immer schuld.

          „und die sexuelle Revolution, die war aus deiner Sicht etwas rein feministisches?“

          NATÜRLICH NICHT. Hallo! Für wie blöd hälst Du mich eigentlich?

          „die ist ja wohl auch Männern sehr entgegengekommen und worden von diesen aktiv umgesetzt.“

          Auch das habe ich nie bestritten. Ich habe auch nirgendwo behauptet, die sexuelle Revolution sei nur durch den Feminismus gekommen.

          Wenn ich schreibe: „Feministinnen haben z. B. die Pille propagiert. Auch die sexuelle revolution allgemein. )“

          Dann habe ich damit doch nicht gesagt, dass die sexuelle Revolution ein feministsiches Projekt war. Propagiert wurde sie aber auch von Feministinnen, auch maßgeblich. Wie auch die Pille.

          „sie ist aus meiner Sicht auch schwer etwas, was man jemanden vorhalten kann.“

          Ich halte es nicht vor, sondern beschreibe, wie es war.

          „ich möchte sie nicht missen.“

          Ich teilweise auch nicht. Aber eben nur teilweise. Ist ein Kapitel für sich.

          „wir sind in letzter Zeit immer weiter weg von der lebensstandardgarantie. wir sind bei Begrenzungen und Bedrohungen des Unterhalts.wir haben eine deutliche Stärkung unehelicher Väter.“

          Ich habe allerdings den Eindruck, dass diese veränderungen nicht dazu dienen, dass es Männer besser haben, sondern nur, dass Frauen erwerbstätig sind, weil sich die Wirtschaft das wünscht.

          • @Matthias

            „Ich halte es nicht vor, sondern beschreibe, wie es war.“

            Wenn du die „feministischen Gesetze“ kritisierst, die auf der sexuellen Befreiung beruhen, dann hältst du es ja anscheinend schon vor. Und wenn die sexuelle Befreiung etwas ist, was auch Männer wollen, dann kann man darauf aufbauende gesellschaftliche Veränderung nicht den Feministen anlasten.
            Du kannst natürlich gegen sie sein, aber dann eben nicht auf Basis eines Antifeminismus. Du musst dich dann mit den Gründen auseinandersetzen, warum Männer und Frauen diese Regelungsänderungen wollten.

      • @Christian

        »… das Familienrecht ist sei den 50ern in vielen Bereichen günstiger für Männer geworden.«

        Das Zeug, das du rauchst, ist garantiert verboten. Was SO gut wirkt, ist immer verboten.

        Nicht nur das du bescheidene, zufriedene, männerliebende und natürlich hochintelligente Atomphysikerinnen kennst (wie gesagt: Atomphysik gibt’s seit den frühen 1960ern nicht mehr), jetzt erzählst du uns auch noch was davon, dass das Familienrecht seit den 50ern günstiger für Männer geworden sei.

        »man muss kein Feminist sein um dass Schuldprinzip für falsch zu halten.«

        Was war am Schuldprinzip denn falsch?

        »die sexuelle Revolution, die war aus deiner Sicht etwas rein feministisches?«

        Klar. Das war das Versprechen, das die Männer veranlasst hat, den Mädels die Women’s Liberation zu erlauben. Alles Trottel.

        »die ist ja wohl auch Männern sehr entgegengekommen«

        Echt? Ich wette einen größeren Betrag darauf, dass unsere Großväter übers Leben gerechnet mehr Sex hatten als wir.

        »und worden von diesen aktiv umgesetzt.«

        LOL. Von Langhans&Co vielleicht.

        »wir sind in letzter Zeit immer weiter weg von der lebensstandardgarantie.«

        Nach den letzten BGH-Urteilen in Sachen Unterhalt steht die lebenslange Lebensstandardgarantie fest wie nur je zuvor.

        »wir haben eine deutliche Stärkung unehelicher Väter.«

        Echt? Haben wir? Und die ergibt sich woraus? Das die Kindsmutter statt wie früher nur „Nein!“ heute „Nein! Das ist schlecht für mein Kind.“ sagen muss?

        Also kommen wir noch mal zu deinem Stoff. Kann ich bitte etwas davon abhaben, ehe sie dich hochnehmen?

        • @BE

          „Was war am Schuldprinzip denn falsch?“

          https://allesevolution.wordpress.com/2013/01/02/zeruttungsprinzip-und-verschuldensprinzip/

          Das Schuldprinzip ging schon von der irrigen Annahme aus, dass es einen einzigen Schuldigen gibt, wenn eine Beziehung schief geht. Es ist juristisch in den allermeisten Fällen schlicht nicht bewertbar, wer konkret schuld ist. Meist haben beide schuld. Zumindest zu einem gewissen Anteil. Das gilt um so mehr, wenn man sich von der Idee verabschiedet, dass eine Ehe lebenslänglich ist und von den Parteien deswegen auch wenn sie ihnen nicht mehr gefällt durchgehalten werden muss.

          „Klar. Das war das Versprechen, das die Männer veranlasst hat, den Mädels die Women’s Liberation zu erlauben. Alles Trottel.“

          Ja, diese Trottel wollten einfach so Sex haben können und Frauen das gleiche zugestehen. Was für Trottel!

          „Echt? Ich wette einen größeren Betrag darauf, dass unsere Großväter übers Leben gerechnet mehr Sex hatten als wir.“

          Weil sie früher geheiratet haben mag das der Fall sein. Sie waren sozusagen in einer frühen zwangsweise monogamen Beziehung und hatten deswegen kürzere Singlezeiten. ich möchte trotzdem nicht mit ihnen tauschen. Ich denke, dass das die wenigsten Männer wollen

          »und worden von diesen aktiv umgesetzt.«

          Wie genau wolltest du die Zeit denn zurückdrehen? Kein Sex vor der Ehe mehr? Du hättest glaube ich eher mehr Männer gegen dich als weniger.

          „Nach den letzten BGH-Urteilen in Sachen Unterhalt steht die lebenslange Lebensstandardgarantie fest wie nur je zuvor.“

          Das ist nicht richtig. Früher war sie außerhalb jeder Diskussion, heute findet eine Abwägung statt und gerade auch bei Ehen kurzer Dauer und ohne Kinder kommt man mit ehebedingten nachteilen als Frau nicht weit.

          „Echt? Haben wir? Und die ergibt sich woraus? Das die Kindsmutter statt wie früher nur “Nein!” heute “Nein! Das ist schlecht für mein Kind.” sagen muss?“

          Aus dem diesbezüglichen Verfassungsgerichtsurteil. Es ist inzwischen ein einklagbares Recht.

        • @BE
          »man muss kein Feminist sein um dass Schuldprinzip für falsch zu halten.«

          DAS habe ich auch nicht verstanden.
          Wer oder was kann man denn noch
          sein um ein Schuldprinzip für falsch
          zu halten?

          Wie kann das?
          Die Rauchware allein kanns nicht
          verursacht haben.

        • @ Christian

          Schuldprinzip

          Selbst wenn die Frau dem Mann ein
          Kuckuskind untergeschoben hat und daran dann die Ehe zerbricht, muss
          der Mann trotzdem Unterhalt
          zahlen?

          Das nenne ich mal Gerechtigkeit!
          Aber was wollen wir denn mit Gerechtigkeit, das ist doch sowas von Gestern.
          Nicht mehr zeitgemäss, sowas.
          Also auf den Müllhaufen der Geschichte damit! 😦

          • @DDBZ

            „Selbst wenn die Frau dem Mann ein Kuckuskind untergeschoben hat und daran dann die Ehe zerbricht, muss der Mann trotzdem Unterhalt zahlen?“

            Nein.

            § 1579 BGB Beschränkung oder Versagung des Unterhalts wegen grober Unbilligkeit

            Ein Unterhaltsanspruch ist zu versagen, herabzusetzen oder zeitlich zu begrenzen, soweit die Inanspruchnahme des Verpflichteten auch unter Wahrung der Belange eines dem Berechtigten zur Pflege oder Erziehung anvertrauten gemeinschaftlichen Kindes grob unbillig wäre, weil

            5. der Berechtigte sich über schwerwiegende Vermögensinteressen des Verpflichteten mutwillig hinweggesetzt hat,

            7. dem Berechtigten ein offensichtlich schwerwiegendes, eindeutig bei ihm liegendes Fehlverhalten gegen den Verpflichteten zur Last fällt oder

            8. ein anderer Grund vorliegt, der ebenso schwer wiegt wie die in den Nummern 1 bis 7 aufgeführten Gründe.

            Vgl. zb

            Urteil des BGH 12. Zivilsenat 15.02.2012 XII ZR 137/09 (NJW 2012, 1443-1446)

            Verschweigt eine Ehefrau ihrem Ehemann, dass ein während der Ehe geborenes Kind möglicherweise von einem anderen Mann abstammt, verwirklicht dies grundsätzlich den Härtegrund eines Fehlverhaltens im Sinne von § 1579 Nr. 7 BGB. Die Anfechtung der Vaterschaft ist hierfür nicht Voraussetzung.(Rn.23)

        • @ Christian

          Ja Herr Lehrer!

          Ich fragte in ganzen Sätzen, wer denn
          das Schuldprinzip noch falsch finden könnte.

          Du hast meine Frage damit schon
          beantwortet.

          Ich bin nur mal gespannt, welches
          Schuldprinzip als nächstes
          „dran“ ist.
          Jetzt scheint ja gerade die Zeit zu sein, wo
          das Leistungsprinzip auf der Tagesordnung steht.(Frauenquote)
          Die Wissenschaft haben die auch
          schon am Wickel.(Gender)
          Das Recht (S. Baer feministische
          Verfassungsrichterin) ist auch nicht
          sicher.

          Das wird sicher alles besser als werden.

          • @ddbz

            „Ich bin nur mal gespannt, welches Schuldprinzip als nächstes “dran” ist.“

            Die bisheringen Ausprägungen sind seit über 20 Jahren stabil. Mit den „ehebedingten Nachteilen“ ist in gewisser Weise sogar eher das Schuldprinzip in Bezug auf den Halbteilungsgrundsatz ausgebaut worden. Wenn sie trotz fehlender ehebedingter Nachteile nicht genug verdient, dann bekommt sie eben auch keinen Unterhalt mehr.

            Was bringt dich zu der Einschätzung, dass es weiter abgebaut wird abgesehen davon, dass du hier Panik machen willst?

        • @C

          »Wie genau wolltest du die Zeit denn zurückdrehen?«

          Ich will die Zeit gar nicht zurückdrehen. Ich verstehe nämlich genug genug von Physik um zu wissen, dass das wegen des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik unmöglich ist.

          »Ja, diese Trottel wollten einfach so Sex haben können und Frauen das gleiche zugestehen. Was für Trottel!«

          Trottel waren sie, weil sie den Frauen geglaubt haben, dass es „einfach so“ mehr Sex gäbe.

          »Weil sie früher geheiratet haben mag das der Fall sein.«

          Wenn ich den Tagebüchern meines Großvaters glauben darf, dann hatte der schon Sex als meine Großmutter noch in die Windeln gemacht hat.

          »ich möchte trotzdem nicht mit ihnen tauschen.«

          Dein Problem.

          »Ich denke, dass das die wenigsten Männer wollen«

          Tipp: Nicht von sich auf andere Schließen. Wenn man gut ist, liegt man so gut wie sicher daneben und wenn man richtig liegt, ist es nicht gut für das Selbstwertgefühl.

          »Kein Sex vor der Ehe mehr?«

          Wie gesagt: Das war früher auch mit dem üblichen Vorbehalt „Es wäre zu wünschen, dass …“ versehen. Und ein bisschen Bigotterie macht das Leben doch erst interessant, nicht wahr, Herr Pickup-Artist?

          »Du hättest glaube ich eher mehr Männer gegen dich als weniger.«

          Ich glaube an den Gruppen-IQ nach Pratchett. Wenn man etliche Millionen Männer ohne Winterausrüstung zum Krieg nach Russland schicken kann, ist das mit dem kein Sex vor der Ehe ein Klacks. Nichts was ein gute Marketing-Firma nicht hinbekommt.

          »Das ist nicht richtig. Früher war sie außerhalb jeder Diskussion, heute findet eine Abwägung statt …«

          Das ist richtig. Oder kannst du mir ein BGH-Urteil nennen, bei dem ein Weniger an Unterhalt herausgesprungen wäre?

          »Aus dem diesbezüglichen Verfassungsgerichtsurteil. Es ist inzwischen ein einklagbares Recht.«

          Korrekt gesagt: Es ist inzwischen einklagbares Recht, dass das gemeinsame Sorgerecht dem Kindeswohl nicht entgegen stehen darf. Das Kindeswohl definiert im Zweifelsfall die Kindsmutter mit Hilfe der Damen vom Jugendamt.
          Und selbst falls dieses eigentlich unfehlbare Verfahren mal aufgrund menschlichen Versagen scheitern sollte, nutzt das Sorgerecht ohne das Aufenthaltbestimmungsrecht GAR NICHTS.
          Mit anderen (Mozarts) Worten: Cosi fan tutti …

        • @ Bellator

          *Das Kindeswohl definiert im Zweifelsfall die Kindsmutter mit Hilfe der Damen vom Jugendamt.*

          Aber immerhin, man hat den Ochsen wieder eine neue Hoffnungskarotte vor’s Maul gehängt.

          Die einige traben lässt.

          Bis die merken – via Rechtsweg – dass sich real nichts ändern wird, gehen schon mal erneut ein paar Jahre in’s Land, in denen man den real existierenden Femizentrismus-Feminismus weiter ausbauen kann.

          Hauptsache, die Deppen hoffen und sind ruhig gestellt.

          Eigentlich recht lustig, das zu beobachten.

          Tragisch nur für entsorgte Väter und die Naiven, die es werden wollen ohne zu ahnen, was ihnen alles blühen kann in unserem feministisch-femizentrischen Rechtsstaat.

          Ich glaube, um die naiv zu halten, werden die Vaterrechte verbessert.

          Auf dem Papier.

          Die Rechtsprechung ist dann wieder eine gaaanz andere Sache und braucht Zeit, viiiiiel Zeit.

    • @ Matthias

      *Es ist die logische Folge der Umwandlung eines einst monogamen Paarungssystems in ein seriell (und teil sogar parallel) polygynes. Es ist die Folge des Feminismus und seiner Gesetze rund um Ehe und Familie.*

      Na, die Befreiung der menschlichen Triebe kann man nicht den Feminist.I.nnen anlasten.

      Die ging schon vor allem von Männern aus, deren Sexualtrieb stärker ist.

      Feminist.I.nnen sprangen wie so oft auf den bereists fahrenden Zug auf und boten Frei-Ficken an als Köder, um Männerunterstützung auf breiterer Basis zu bekommen.

      Was ja auch geklappt hat.

      Sexuelle Freizügigkeit erzeugt in der Tat genau wie ein polygynes Zwangssystem (Islam) viele untervögelte, frustrierte Männer, mehr als Frauen, weil aufgrund der Ungleichheit in der Triebhaftigkeit viel mehr Männer für Frauen unattraktiv sind als Frauen für Männer.

      Wenn also tatsächlich, wie der Bergdoktor glaubt, untervögelte Männerhorden die tollen Matriarchate der Frühe zum Einsturz brachten, dann müsste ihm aufgehen, dass unsere Art der Matriarchalisierung jede Menge untervögelte Männer produziert.

      Wenn man dann auch noch Prostitution und Pornographie verbieten will – gute Reise, kann ich da nur wünschen.

      Andererseits kann ich diese Imbalance nur egalisieren, indem ich wieder Zwangsmonogamie einführe, die dafür sorgt, dass fast jeder Mann mit einer Frau versorgt wird, eigene Kinder bekommen kann und die dann mit Treueverpflichtung versorgen MUSS.

      Zwang aber ist für mich inakzeptabel.

      Ich muss darauf vertrauen, dass sich genügend Menschen finden, die das NOTwendige und Richtige tun, aus Einsicht, freiwillig.

      Gebe aber zu, dass sich vielleicht nicht genug Menschen finden, die das Notwendige einsehen und tun wollen.

      Dann geht eine solche Gesellschaft in voller Freiheit unter.

      Die Freiheit haben die Menschen aber, müssen sie haben, denn das ist Teil der Würde des Menschseins.

      Nur ist eben Freiheit nicht einfach nur Vanilla, wie unsere grenzdebilen Geschwätzführer.I.nnen das gerne sähen.

      Ob also eine freie, gleichberechtigte Gesellschaft auch langfristig (über Jahrhunderte) überlebensfähig ist, das weiß ich nicht.

      Es wäre schon viel geholfen, wenn das Brechen des ehelichen Verpartnerungsvertrages für den schuldigen Part wieder negative Konsequenzen hätte.

      Heute haben vor allem Männer negative Konsequenzen zu fürchten, ob schuldig (dann wär’s berechtigt) oder nicht.

      Zerrüttungsprinzip bedeutet de facto: Schuld ist immer der Mann, völlig im Einklang mit der zeitgeistbestimmenden feministischen Ideologie.

      Weshalb Männer nicht mehr heiraten sollten und auch keine Kinder zeugen, solange Frauen die alleinigen Kinderbesitzer sind und vom Staat in diesem Anspruch unterstützt werden.

      • @ Roslin

        „Na, die Befreiung der menschlichen Triebe kann man nicht den Feminist.I.nnen anlasten.“

        Nicht nur, aber auch. Ich habe diese Befreiung ja auch oben nicht ausschließlich den Feministinnen in die Schuhe geschoben.

        „Die ging schon vor allem von Männern aus, deren Sexualtrieb stärker ist.

        Feminist.I.nnen sprangen wie so oft auf den bereists fahrenden Zug auf und boten Frei-Ficken an als Köder, um Männerunterstützung auf breiterer Basis zu bekommen.“

        Ja, ich habe oben auch nicht das Gegenteil davon behauptet. Ich habe nur geschrieben, dass die sexuelel revolution auch von Feministinnen propagiert wurde, mehr nicht.

        „Was ja auch geklappt hat.“

        Ja, Fluch & Segen zugleich.

        „Sexuelle Freizügigkeit erzeugt in der Tat genau wie ein polygynes Zwangssystem (Islam) viele untervögelte, frustrierte Männer, mehr als Frauen, weil aufgrund der Ungleichheit in der Triebhaftigkeit viel mehr Männer für Frauen unattraktiv sind als Frauen für Männer.“

        Ja, das kann man so ausdrücken.

        „Wenn also tatsächlich, wie der Bergdoktor glaubt, untervögelte Männerhorden die tollen Matriarchate der Frühe zum Einsturz brachten, dann müsste ihm aufgehen, dass unsere Art der Matriarchalisierung jede Menge untervögelte Männer produziert.“

        Allerdings.

        „Wenn man dann auch noch Prostitution und Pornographie verbieten will – gute Reise, kann ich da nur wünschen.“

        Richtig, dann gute Reise. Darüber sind sich Feministinnen gar nicht im Klaren, was dannvermutlich los ist. Aber die gehen ja in vielen Hinsichten so weit, dass sie damit ihr eigenes politisches Lebenswerk zerstören.

        „Andererseits kann ich diese Imbalance nur egalisieren, indem ich wieder Zwangsmonogamie einführe, die dafür sorgt, dass fast jeder Mann mit einer Frau versorgt wird, eigene Kinder bekommen kann und die dann mit Treueverpflichtung versorgen MUSS.“

        Ich weiß – das ist das Dilemma. Ich bin ja auch nicht pauschal dafür oder überhaupt für harte Methoden, das zu erzwingen. Hatte ich ja schon einige Male klargestellt.

        „Zwang aber ist für mich inakzeptabel.“

        Ja, aber Spielregeln zwischen Mann und Frau müssen sein.

        „Ich muss darauf vertrauen, dass sich genügend Menschen finden, die das NOTwendige und Richtige tun, aus Einsicht, freiwillig.“

        Das gibt nichts mehr. Ohne die richtige Erziehung auf dm Gebiet und die richtigen Gesetze sind Menschen nicht lebenslang monogam. Aber wie gesagt, mit harten Methoden will ich das auch nicht erzwingen. Ein entfesselter Partnermarkt ist allerdings auch für viele – auch Frauen – eine einzige Härte.

        „Gebe aber zu, dass sich vielleicht nicht genug Menschen finden, die das Notwendige einsehen und tun wollen.“

        Menschen handeln hinsichtlich Verhaltensweisen mit starker instinktstuerung fast nie aus Einsicht. Die optimieren ihr Verhalten auf eine hohe Darwinfitness bzw. im Zeitalter von Verhütungsmitteln auf eine hohe „gefühlte“ Darwinfitness.

        „Dann geht eine solche Gesellschaft in voller Freiheit unter.“

        So isses. Und dann ist auch keine Freiheit mehr da.

        „Die Freiheit haben die Menschen aber, müssen sie haben, denn das ist Teil der Würde des Menschseins.“

        Ja, alles in Maßen halt.

        „Nur ist eben Freiheit nicht einfach nur Vanilla, wie unsere grenzdebilen Geschwätzführer.I.nnen das gerne sähen.“

        Vor allem keine Narrenfreiheit.

        „Ob also eine freie, gleichberechtigte Gesellschaft auch langfristig (über Jahrhunderte) überlebensfähig ist, das weiß ich nicht.“

        Die Frage ist auch: Was ist eigentlich Gleichberechtigung? Definieren wir diese oft nicht viel zu oberflächlich, wenn wir nur den Arbeits-, nicht aber den Partnermarkt und Attraktivitätskriterien beider Geschlechter im Auge behalten?

        „Es wäre schon viel geholfen, wenn das Brechen des ehelichen Verpartnerungsvertrages für den schuldigen Part wieder negative Konsequenzen hätte.“

        Bin ich auch für. Natürlich ohne, dass dabei Menschen beiderlei Geschlechts ruiniert werden, zerstört werden, so wie Männer durch den Feminismus.

        „Heute haben vor allem Männer negative Konsequenzen zu fürchten, ob schuldig (dann wär’s berechtigt) oder nicht.“

        Und das ist haarsträubend, unzivilisiert und in Gesetzestext gegossene, legalisierte Kriminalität. Jedenfalls meiner Meinung nach.

        „Zerrüttungsprinzip bedeutet de facto: Schuld ist immer der Mann, völlig im Einklang mit der zeitgeistbestimmenden feministischen Ideologie.“

        Eben. Deshalb meine „frauenfeindlichen“ Selbermach-Samstag-Aktivitäten.

        „Weshalb Männer nicht mehr heiraten sollten und auch keine Kinder zeugen, solange Frauen die alleinigen Kinderbesitzer sind und vom Staat in diesem Anspruch unterstützt werden.“

        Ja – und was kommt dann als nächstes? Wir brauchen jedenfalls eine starke Männerrechtlerszene, und der Feminismus muss weg oder bedarf einer grundlegenden Revision.

        • @Matthias:

          »… der Feminismus muss weg oder bedarf einer grundlegenden Revision.«

          Der Feminismus ist für Frauen zu attraktiv um ihn gewaltfrei aus der Welt oder auch nur revidiert zu bekommen.
          Das wäre ja „Das Richtige aus Einsicht“ tun, was historisch a) sowieso noch nie passiert ist und b) von Frauen schon mal gar nicht praktiziert wird.

          Entscheide dich: Entweder du rufst zum bewaffneten Kampf auf (was totsicher mit Matthias in der Klappse endet) oder du fliegst unter dem Radar. Guter Job und SMS (Spaß mit Studentinnen) und so.

      • @Roslin

        »Ich muss darauf vertrauen, dass sich genügend Menschen finden, die das NOTwendige und Richtige tun, aus Einsicht, freiwillig.«

        Das klingt jetzt verflixt ähnlich dem „Age of Reason“ auf den Georgia Guidestones 😉
        Wann hätte Homo Sapiens je das Richtige aus Einsicht getan?

        • @ Bellator

          Du darfst nicht vergessen, dass ich Katholik bin (spes contra spem).

          http://it.wikipedia.org/wiki/Spes_contra_spem

          Ganz unkatholisch rechne ich nicht mit der Kraft der Vernunft.

          Ganz vernünftig gebe ich keinen Pfifferling mehr auf die mittelfristige Zukunft dieser Zivilisation, die ihren Weg zu Ende gegangen ist.

          Als Katholik aber rechne ich nicht vernünftig, sondern hoffe auf Wunder und auf einen barmherzigen Gott.

          Denn ohne das Wunder der Wiederauferstehung und einen barmherzigen Gott sind wir eh alle tot und alles ist nichts für jeden von uns, bereits innerhalb weniger Jahrzehnte, unausweichlich, auch ganz ohne Zivilisationsbruch.

        • @Roslin

          Manchmal beneide ich dich um deinen Glauben.

          Nichtsdestoweniger: Ich habe zwei halbwüchsige Söhne und die sollen mit dem, was da unweigerlich kommen wird, fertig werden können. Und das Gott denen hilft, die sich selbst helfen, das wussten schon die alten Griechen.

    • @Matthias

      »Bordellbesuche«

      Bordelle sind doch nun wirklich nur was für Schmerzfreie.

      Es gibt doch soviele hübsche Studentinnen, die nur ihr Studium (und ein bisschen Luxus, frau ist doch nur einmal jung) finanzieren wollen.
      Ok, die „Hobby“-Prostituierten sind pro Stunde etwas teurer als die professionellen, dafür aber viel interessanter im Gespräch vorher und nachher (wenn du es verstehst, ernst zu bleiben, wenn sie dir von den neuesten Erkenntnissen ihrer Ologie erzählen).
      Vor allem wollen sie auch ihren Spaß (sie sind ja keine professionellen) und daher wilderen Spielchen zugänglicher als professionelle Gunstgewerblerinnen.
      Mit einer Medizinstudentin ziehst du das große Los: Zuwenig Zeit um mehr als drei Kunden im Monat haben zu können, garantiert gesundheitsbewusst und, latest but greatest: anatomische Kenntnisse, dass Mann Hören und Sehen vergeht.

        • »Eigene Portale für die Vergabe solcher “Stipendien” gibt es ja schon.«

          Ich weiß 😉 Auch auf Kaufmich.com findet Mann die eine oder andere Studentin. Mann muss nur Geduld haben, manchmal den moralischen bekommen (wenn eine Prise Photoshop zuviel im Spiel war) und immer bedenken, dass Mann nicht an der falschen Stelle sparen darf.
          Bei meiner derzeitigen Favoritin befürchte ich einen baldigen Heiratsantrag. Letztes mal hat sie mir schon erzählt, wie frau meine Wohnung in etwas „wirklich gemütliches“ umgestalten könnte.

      • @Bellator Eruditus

        Einheimische Frauen? Studentinnen? Angehende Akademikerinnen, die Avantgarde unserer Frauenbefreiung?

        Och nöö.

        Ich setze auf frische Importware, den Rest erspar ich mir.

        • »Studentinnen? Angehende Akademikerinnen, die Avantgarde unserer Frauenbefreiung?«

          Naja … jaaa … ich weiß … Kohabitation mit dem Feind … ich habe ja ein schlechtes Gewissen … aber ich bin nicht mehr im aktiven Dienst … ich darf das jetzt.

          »frische Importware«

          Ein Bekannter ist jetzt ein paar Jahre mit einer Ukrainerin verheiratet. Ich weiß nicht, ich weiß nicht. Manchmal habe ich den Eindruck, solche Ehen funktionieren genau so lange, wie die beiden sich auf Englisch (das beide eher nicht sooo… gut beherrschen) unterhalten müssen.

          Aber, wie sagt der Lateiner so treffend: De gustibus non est disputandum. Watt dem innen sin Uhl, ist dem anneren sin Nachtigall. So kommen wir beide uns wenigstens nicht in’s Gehege, Roslin hat Tippse und Matthias versorgen wir auch noch irgendwie. Wäre doch gelacht …

        • Bei Lust auf Abwechslung gehe ich auch
          eher in Richtung Importwahre.

          Schaue aber streng auf fair Trade.
          (Max Havelaar) 🙂

    • „Als “einsamer Wolf” durchs Leben gehen ist nicht schön, es ist aber im Falle viele Männer das kleinere Übel. Das kleinere Übel als sich Monate und Jahre erfolglos um eine Partnerin zu bemühen, als Wochen oder Monate eine Frau zu erobern und kurze Zeit später wieder weggekickt zu werden und dann länger unter der Trennung zu leiden, als die Beziehung gedauert hat.“

      Und du denkst, das passiert nur Männern?
      Frauen werden nie fallengelassen und entwickeln irgendwann dasselbe Mißtrauen?

      • Aus zwei Gründen sind Männer in jungen Jahren länger Single als Frauen: Es gibt mehr junge Männer als junge Frauen und größere Altersdifferenzen in Beziehungen gibt es deutlich häufiger wenn der Mann älter ist.

  11. Das beste Zitat aus mgtow.com:

    “ I’m planning to invest in cat food companies.“

    Ich würde allerdings mein Investment noch streuen auf Esoterik, etc. und alternative Medizin, dieses sicher verwalten von meinem Refugium in Südostasien aus und ab und zu das Land in dem ich investiert habe und dessen Staatsbürger ich noch bin besichtigen, doch nicht so lange dass dieses Land mir übermäßig Steuern abnehmen könnte.

    • @ Teilzeitheldin

      *Welche Zivilisation ist denn besser als diese, ohne gravierende Makel, und gereicht als Vorbild?*

      Keine.

      Das ist ja das deprimierende.

      Evolutionär gesehen ist die überlebenstüchtigste Zivilisation die, die sich am besten fortpflanzt, die ihre Fortpflanzung am erfolgreichsten sicherstellt.

      Das ist nicht die westliche.

      Auch wenn es den Individuen in diesen evolutionär erfolgreichen Zivilisationen sehr schlecht geht im Vergleich zu uns, so gehört ihnen doch die Zukunft.

      Sie werden die westliche Zivilisation bald an den Rand ihrer Selbstbehauptungsfähigkeit getrieben.

      Bald = in wenigen Jahrzehnten.

      Europa ist der einzige Kontinent weltweit, dessen Bevölkerung schrumpft.

      Das gilt auch für ALLE europäisch geprägten Zivilisationen des Westens: die der WASP’s in den USA, der Angelsachsen in Australien und Neuseeland.

      Nur für Israel gilt das nicht.

      Dessen Bevölkerung wächst aus eigener Kraft, aber das ist nur ein kleines Volk, das einer riesigen Übermacht gegenübersteht.

      Wenn es in diesen Ländern Bevölkerungswachstum gibt (Ausnahme Israel), dann durch lateinamerikanische Einwanderer oder asiatische oder afrikanische.

      Mit dem Bevölkerungsaustausch geht aber in der Regel ein Kulturaustausch einher.

      Und es ist die westliche Kultur, die mit den Völkern allmählich abgelöst wird von anderen Lebensordnungen anderer Völker.

  12. @Borat

    „Weil sie ihren eigenen Weg gehen? mgtow?“

    Und das schliesst einen öffentlichen/politischen Kampf für die eigenen Rechte aus?
    Und der eigene Weg beinhaltet also bei niemandem öffentliches Anprangern empfundener Mißstände aus einer Gruppenstärke heraus?

    Der Feminismus oder welche Ideologie auch immer hat doch leichtes Spiel wenn niemand öffentlich dagegen auftritt. Und das tut niemand.

    Man ist so unzufrieden, dass man eine Bewegung wie die obige gründet, aber (vorher) diese Unzufriedenheit einer breiten Masse artikulieren, das tut niemand. Sehr merkwürdig.

    Wenn so extrem viele Männer unzufrieden sind, was ich gerne glauben mag, wieso sieht man die nicht in der Politik oder eben bei Demonstrationen für ihre Rechte?

    Man steigt also aus aus dem was einem nicht gefällt und will es für sich selbst ändern, aber zusammen die Mechanismen ändern, das gab es bisher nicht.
    Wundert mich.

    5000 Männer die für Väterrechte bzw gegen Benachteiligung bei Scheidungen oder was auch immer auf die Strasse gehen und das Thema in den Mainstreamdiskurs zwingen – gibts nicht. Wieso nicht?

    „Vielleicht siehst du sie auch nie auf der Strasse.“

    Achso, ja, das mag natürlich sein. Dann gib mir bitte einen Link über eine Männerrechtsdemonstration, denn mir ist in Deutschland bisher tatsächlich keine aufgefallen.

    • Das Internet ist mit das öffentlichste was wir haben.

      Wie ich sagte, es ist nicht der kleine Junge der mit dem Fuß aufstampft und zu Mutti sagt: „Du bist böse“.

      Das Jammern hinterher ist nun mal mehr das Ding der Frauen.
      Männer können halt eher was eigenes, neues aufbauen wenn sie glauben das zahlt sich mehr aus als zu jammern damit die böse Mutti vielleicht einlenkt.

      Es war dem Christopher Columbus auch nicht auszutreiben neue Welten zu entdecken.

      *Dann gib mir bitte einen Link über eine Männerrechtsdemonstration.*

      Ach, Naziterror und Klimawandel ist doch viel brennender als so ein paar demonstrierende Väter die bestimmt einfach nur so besoffene Zocker sind die ihre Frau schlecht behandelt haben.

    • @Teilzeitheldin

      »Dann gib mir bitte einen Link über eine Männerrechtsdemonstration, denn mir ist in Deutschland bisher tatsächlich keine aufgefallen.«

      Es gab schon mal eine.
      http://www.vafk.de/kv/fd/Aktuelles.html
      In Fulda. Im Fulda Gap. Nicht exakt die Mitte von Nirgendwo, aber ziemlich dicht dran.

  13. Bellator Eruditus am 4. Mai 2013
    um 8:51 nachmittags

    Wenn du mir das so erklärt hättest, dann hätte ich das auch getan. Und die anderen Frauen haben dir trotzdem eins drauf gegeben?

    • @Teilzeitheldin

      »Wenn du mir das so erklärt hättest, dann hätte ich das auch getan.«

      Danke.

      »Und die anderen Frauen haben dir trotzdem eins drauf gegeben?«

      Ich persönlich war damals in festen Händen und willens meine Eheversprechen zu halten. Insofern: Ich selbst bin nicht rasiert worden. Aber ich hatte mehrfach das (vergnügungssteuer befreite) Privileg mitzuerleben, wie Kameraden rasiert wurden.
      Einen habe ich halb aus dem Club heraustragen müssen – kalkweis im Gesicht hat er immer wieder „Für diese blöden [zensiert] sterben wir da oben“ und vergleichbare Freundlichkeiten gestammelt. Aber geheult hat er erst in seiner Stube.

  14. „Und überhaupt, was brächte das? Abwehr, Geschrei, Gekeife, Diffamierung, Gegenpropaganda?“

    Ja vielleicht. Aber was wäre daran schlimm?
    Die AfD kriegt auch von allen Seiten Vorwürfe, rechtspopulistisch zu sein, in einem Blog stand sogar, sie hätte das Potential, den dritten Weltkrieg heraufzubeschwören.
    Das interessiert die Partei aber nicht. Sie ist da und die Leute interessieren sich dafür egal wieviel von den alten Parteien gemotzt wird. Wie es damit weitergeht, wird man sehen, aber ich finde das eine bessere Idee als nur Zuhause zu sitzen und unter jeden Welt Online Artikel über die EU zu schreiben, wie scheisse man den Euro findet und ansonsten nichts zu tun.

    Das Thema wäre unwiederruflich auf dem Tisch, es würde in den Medien darüber berichtet, es würden sich vielleicht Anhänger finden die sich bisher noch nicht getraut haben usw.
    Es gäbe das Potential, eine BEWEGUNG zu entwickeln.
    Aber so wo alle nur brav in Internetforen schreiben, nicht.

    „Wieso sollte sich der, den der Zeitgeist und der Staat hier ein extra schweres Päckchen tragen lässt, extra viel Risiko auf ihn läd, sich noch mehr Risiken aussetzen und anfeinden oder lächerlich machen lassen und das von den stark dominierenden Masse an Mitschwimmer.I.nnen?“

    Vielleicht um etwas zu ändern?

    „Das wäre infantil,“

    Finde ich nicht. Ich finde es vernünftig für das einzutreten wovon man überzeugt ist.

    Also im Juli in den Sommerferien über Facebook eine Demo organisieren. Und sei es einfach zu sagen „Alle Männer die unzufrieden sind mit xyz kommen am Samstag den xx.xx.2013 um soundsoviel Uhr nach Berlin daundahin und dann demonstrieren wir für unsere Rechte“
    Ganz einfach.

    Es gibt mittlerweile genug Blogs wo man Männer und vielleicht auch Frauen für sowas gewinnen kann.

    • Das Leben spielt sich aber schon zu guten Teilen im Netz ab, so wie deines offensichtlich auch.

      Und dann schau dir doch mal an was „Thomas Lentze“ für eine Berichterstattung in traditionellen, populären Medien erhielt.

      So was braucht man nicht oft, man kann nur hoffen dass manch einer durch so etwas Interesse entwickelt und googelt.

      Ich denke es gibt schon genug Frontkämpfer in den traditionellen Medien, in der politisch korrekten Öffentlichkeit.

    • »Die AfD kriegt auch von allen Seiten Vorwürfe, rechtspopulistisch zu sein …«

      Die AfD hat Lucke, einen respektablen und renomierten Mann, der auch harte Forderungen in vernünftigem Ton stellen kann.

      So eine allseits akzeptierte Führungspersönlichkeit gibt es in der Männerbewegung nicht. Wir haben Schreihälse mit (freundlich gesagt) wirren Ideen, Spinner die mit einer Mischung aus Bibel und Nietzsche argumentieren und die sich selbst „links“ nennenden MR wie Arne Hoffmann.

      Die einen stellen Frauen mit Kindern auf eine Ebene (beschweren sich aber herzzerreißend darüber, dass ihre Frau sie verprügelt habe) die anderen bekommen Schnappatmung, wenn man feststellt dass Frauen und Männer unterschiedlich sein müssen, weil Frauen und Männer nun mal unterschiedliche Fortpflanzungsstrategien verfolgen müssen.
      Weil außerdem jede Änderung der Gesamtsituation, die wirklich etwas ändern würde, von der bundesdeutschen „Qualitätspresse“ sofort als frauenfeindlich bis rechtsradikal niedergeschrieben würde (vgl. Schicksal der Piraten im Spiegel) ist ein öffentlicher Auftritt als Männerrechtler das soziale Ende.

      Wer sich in dieser Situation exponiert kann nur verlieren.

      Gesucht wird also: Ein Mann mit einem Minimum an Charisma, finanziell richtig unabhängig, Ansichten irgendwo in der Mitte des männerrechtlichen Spektrums, am besten mit zwei Töchtern (wg frauenfeindlich), die er seit deren Geburt nicht mehr gesehen hat (wg Missbrauchsverwürfen), Nerven wie Drahseilen und einer Rechtsabteilung wie IBM (in der Branche bekannt als „die Nazgûl“ ;-). Schwule werden bei gleicher Eignung bevorzugt)

      Bewerbungen in dreifacher Ausfertigung erbeten an: AGENS, MANNDAT und das pöhse gelbe Forum.

      Bis dieser Messias erscheint, streiten wir solange um den exakt richtigen Weg (vgl. Streit zwischen der Judäischen Volksbefreiungsfront, der Volksbefreiungsfront von Judäa, der Befreiungsfront des judäischen Volkes und der Front zur Befreiung des judäischen Volkes in „Das Leben des Brian“).

  15. @Adrian

    „Ich habe übrigens auch seit längerer Zeit keine feste Beziehung. und es gab auch Männer die mich unvorteilhaft behandelt haben. Aber was folgt daraus?“

    Vermutlich weniger als bei vielen heterosexuellen Menschen da du selbst ein Mann bist. Da ist es dann schwieriger Probleme oder Schuld an bestimmten Entwicklungen in der Beziehung auf ein ganzes Geschlecht abzuwälzen.

  16. Von: Bellator Eruditus am 4. Mai 2013
    um 9:18 nachmittags

    Wollte ich grade sagen. Besonders wenn man Kinder hat, halte ich Selbstaufgabe und „Nach mir die Sintflut“ Einstellung für ziemlich fatal.

    Also: Wenn ihr der Meinung seid, dass die Entwicklung schlecht ist und noch schlechter für die heranwachsende Generation, dann darf man das einfach nicht hinnehmen.

    Und wenn man keine eigenen hat, dann vielleicht Nichten und Neffen oder sonstwas. Oder einfach nur „für die Kinder“ generell.

    Was halten denn die Männer (ausser Borat) hier von meinem Demonstrationsvorschlag im Juli oder wann auch immer? Ist das wirklich so eine blöde Idee, dass man garnicht erst darüber nachdenken sollte, weil sowieso alles keinen Sinn hat? Frei nach Homer Simpson: Versuchen ist der erste Schritt auf dem Weg zum Versagen?

    • @Teilzeitheldin

      Was halten denn die Männer (ausser Borat) hier von meinem Demonstrationsvorschlag im Juli oder wann auch immer? Ist das wirklich so eine blöde Idee, dass man garnicht erst darüber nachdenken sollte, weil sowieso alles keinen Sinn hat? Frei nach Homer Simpson: Versuchen ist der erste Schritt auf dem Weg zum Versagen?

      Von Demonstrationen oder gar politischen Bewegungen für Männeranliegen halte ich wenig.
      Die Probleme / Lösungen können m.E. nur auf individueller Ebene angegangen werden, da auch die Ursachen und Wirkungen eine stark individuelle Komponente haben. Abgesehen davon, dass auch immer die Gefahr besteht, dass eine solche Bewegung entsprechend wie beim Feminismus irgendwann pervertiert und selbst zur Quelle für Ungerechtigkeiten wird.

      Der wichtigste Punkt jedoch ist, dass Benachteiligungen z.T. einfach auf sehr stabilen Fundamenten und eben den Instinktdispositionen ruhen. Jede noch so kleine Änderung auf politischen Wege zu erringen kostet letztlich mehr Energie als eine persönliche Lösung anzustreben.
      Auf Vernunft zu setzen ist in diesen Fragen müßig.
      Institutionen lernen langsam und dann stärker durch „Katastrophen“.

      Das macht den Ansatz von MGTOW auch sympathisch.
      Erwarte möglichst wenig von äußeren Umständen oder schon gar nicht von der Politik.
      Handle so, dass sich die äußeren Umstände, wie diese auch sein mögen, negativ auf Dein Leben und Deine Ziele auswirken.
      Sich Unabhängigkeit bewahren und eben auch eine gewisse Distanz wird Leuten mit zunehmender Lebenserfahrung auch leichter fallen als mit weniger. Mit anderen Worten „es kommt niemand um Euch zu helfen!“, mit viel Glück kommt jemand, der Euch sagt, dass Euch niemand helfen wird.
      Das ist stabiler als sich darauf zu verlassen, dass irgendwer sich schon für Deine Belange einsetzen wird.
      Dazu sind die Voraussetzung, sprich das unterschiedliche Männer / Frauenbild und der zu erwartende Support zu unterschiedlich.

      • Nachtrag:

        Handle so, dass sich die äußeren Umstände, wie diese auch sein mögen, negativ auf Dein Leben und Deine Ziele auswirken.

        natürlich NICHT negativ auf Dein Leben und Deine Ziele auswirken.

      • @ Gedankenwerk

        * Jede noch so kleine Änderung auf politischen Wege zu erringen kostet letztlich mehr Energie als eine persönliche Lösung anzustreben.*

        Deine Einstellung ist mir sehr sympathisch.

        Jedoch das Ausweichen im privaten Bereich durch Vermeidung ist nicht unbegrenzt möglich.

        Jetzt klappt es noch, zumindest wenn man gut ausgebildet ist und anständig verdient.

        Dann kann man sich das leisten.

        Je mehr aber gerade Leistungsträger ausweichen, sich der feministisch-femizentrischen Staatsmacht entziehen, desto mehr wird die sich bedroht fühlen, desto totalitärer wird sie zufassen.

        Die Schraube wird also allmählich tiefer und immer tiefer in’s Holz gedreht.

        Unter dem Vorwand, Frauenundkinder schützen und versorgen zu wollen – und mit der Unterstützung vieler staatsabhängig Gewordener, darunter besonders viele Frauen, wird der jetzt noch vorhandene freiheitliche Spielraum immer mehr eingeengt, darunter besonders der der leistungsstarken Männer.

        So ist es für junge Männer wohl klüger auszuwandern in Staaten, die noch reich werden wollen, es noch nicht sind.

        Denn die belohnen Leistungsbereitschaft/Risikosbereitschaft = vor allem männliche Tugenden (bei Männern häufiger anzutreffen als bei Frauen) noch stärker als dies bei uns der Fall ist.

        Junge Männer sollten also Englisch lernen und eine sinnvolle Ausbildung absolvieren, die ihnen Kenntnisse vermittelt, die TATSÄCHLICH wertschöpfend anwendbar sind.

        Dann steht ihnen die Welt offen.

        Denn solche Männer werden überall gebraucht und dort, wo man noch reich werden will, nicht für ihr Mannsein bestraft und behindert.

        • @Roislin

          Das ist ja nun mal wirklich Quatsch

          „Denn die belohnen Leistungsbereitschaft/Risikosbereitschaft = vor allem männliche Tugenden (bei Männern häufiger anzutreffen als bei Frauen) noch stärker als dies bei uns der Fall ist.“

          Belohnt wird man hier mit einer guten Ausbildung auch, nämlich dadurch dass man einen guten Job bekommt.

          Natürlich ist die Konkurrenz größer weil es vieles schon mal gibt. Anders als in einem Entwicklungs- oder Schwellenland, aber das hat mit dem Feminismus nun wahrlich nichts zu tun.

          „Denn die belohnen Leistungsbereitschaft/Risikosbereitschaft = vor allem männliche Tugenden (bei Männern häufiger anzutreffen als bei Frauen) noch stärker als dies bei uns der Fall ist.“

          Allerdings haben uns diese Tugendenden, besonders letztere, auch die aktuelle globale und EU-interne Wirtschaftskrise eingebracht und da haben die Täter hinterher nicht dafür gerade gestanden, sondern sich vom Rest retten lassen und wir retten sie immer noch.

        • Allerdings haben uns diese Tugendenden, besonders letztere, auch die aktuelle globale und EU-interne Wirtschaftskrise eingebracht

          Nein, das war die Deregulierung der Finanzmärkte – „die weibliche Tugend der sozialen Selbstregulierung, im Gegensatz zu patriarchaler Autorität“ – wenn man schon zwanghaft eine Geschlechterdimension da hereinbringen möchte 😀

        • @Roslin

          Jedoch das Ausweichen im privaten Bereich durch Vermeidung ist nicht unbegrenzt möglich.

          Sicher nicht unbegrenzt. Aber in D lebt es sich auch noch recht gut. Im Vergleich zu andern EU Ländern sind z.B. die Lebenshaltungskosten okay.

          Und Reichtum anzuhäufen habe ich auch nicht vor.
          Obwohl das wegen der Altersvorsorge etc. in Maßen auch notwendig wäre.

          Lange Rede, kurzer Sinn. Es mag vor zig Jahren noch häufiger Alleinversorger-Jobs die Regel gewesen sein, heute ist das sicher nicht der Fall.
          Aber mit einer halbwegs bezahlten 3/4 Stelle kann man auch noch ganz gut (als Single) überleben.
          Sprich, mehr Zeit, mehr eigene Verfügung über seine Zeit.

          Ich wollte mit meiner Elterngeneration NICHT tauschen wollen.
          Und um wieder auf MGTOW zurückzukommen.
          Das Single-Dasein mag einem eine Zeitlang als Defizit vorkommen. Wenn man sich dann umsieht, wie sich Beziehungen im Umfeld entwickeln, schätzt man das plötzlich sehr anders ein.
          Ich habe den Eindruck, dass das vorwiegend der Männerseite eine gehörige Portion Anpassungsleistung abverlangt, die im Einzelfall auch schon an Selbstentfremdung grenzt.

    • Ne Demo? Wogegen? Wofür?

      Auf meinen Vorschlag einer „Wir mögen Titten“-Demo als Gegenkonzept zum Slutwalk war die Resonanz schon relativ gering.

      Zu einer Männerechtsdemo werden vmtl. auch nicht allzuviele erscheinen. Antifeministen ( und Maskulisten) jammern auf sehr hohem Niveau.

      Das einzige was potentiell tatsächlich sinnvoll wäre: eine Demo für Väterrechte. Da würde ich sogar mitmachen.

      • „Das einzige was potentiell tatsächlich sinnvoll wäre: eine Demo für Väterrechte. Da würde ich sogar mitmachen.“

        Und das könnte zumindest ein lagerübergreifender, konsensfähiger Demoanlass sein. Der sich auch Außenstehenden noch erklären lässt. Insofern fände ich es auch nicht schlecht und wäre prinzipiell in dem Fall auch dabei.

  17. @Nick

    Was aber hauptsächlich von Männern ausgenutzt wurde.
    Risikobereitschaft ist nicht immer eine gute Eigenschaft, zumindest nicht wenn sie in Leichtsinn ausartet.

    • Was aber hauptsächlich von Männern ausgenutzt wurde.

      Du scheinst zu vergessen, dass der Bänker auch nur ein Exekutivorgan ist, und dass Gier wohl kein Geschlecht kennt.

      Weiterhin waren bei dieser Krise wesentliche Schlüsselpersonen ausgerechnet weiblich. Wer war z.B. doch gleich für das Risikomanagement(!) bei der Hypo Real Estate verantwortlich?

      Risikobereitschaft ist nicht immer eine gute Eigenschaft, zumindest nicht wenn sie in Leichtsinn ausartet.

      Ein Allgemeinplatz. Das ist nicht das strukturelle Problem.

      Vergiss die „weibliche Ökonomie“, es gibt sie nur in der weiblichkeitsduseligen Vorstellung von Eso-FeministInnen und chauvinistischen geistigen OnanistInnen.

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  28. Mein persönliches mgtow Ziel war immer und den kann ich jetzt seit ein paar Jahren verwirklichen: Ehemann und Vater sein. Meine Frau und meine zwei Kinder geben mir die Stärke die ich früher nie hatte. Ich fühle mich freier und Selbstbestätigter als in irgendeiner anderer Phase im Leben zuvor. In meiner Junggesellenzeit fühlte ich mich den Umständen unterworfen, jetzt lebe ich so wie ich es mir ausgesucht und erkämpft habe. Ich lebe selbstbestimmt und das macht mich frei und glücklich, mein persönlicher mgtow ist meine Bindung an meine Familie!

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