Selbermach Samstag XXX

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

137 Gedanken zu “Selbermach Samstag XXX

  1. Juchuuuuh, Selbermach-Samstag. Endlich kriegen de Femis wieder richtig eine…(Alles fällt unter „meiner Meinung nach“. Angegebene verlinkte Inhalte müssen nicht meiner Meinung entsprechen, deshalb distanziere ich mich von ihnen. Ich empfehle sie aber dennoch als lesenwert. Der Standart-Spruch „Endlich kriegen de Femis wieder richtig eine…“ ist keine Aufforderung zur Gewalt, sondern eher eine zum argumentativen Zurückschlagen in einer politischen „Schlacht“.)

    Erstmal das hier:

    http://www.genderama.blogspot.de/2013/04/fehlende-unterstutzung-mannerrechtler.html

    Arne Hoffmann geht hierin auf etwas ein, wozu ich mir schon seit einigen tagen einen Link für den nächsten Selbermach-Samstag abgespeichert hatte.

    Nämlich:

    http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4nnerrechtsbewegung#Deutschland

    Eine Anleitung dazu: Lesen und auf Bearbeiten/Suchen gehen, und als Suchbegriffe „Gesterkamp“, „Rosenbrock“ und „Hinrich“ eingeben. Treffer zählen. Und Ausschau nach Gegendarstellungen halten. Sehen, in welchem Zusammenhang diese Leute zitiert werden. Vergleichen mit Namen wie „Savvakis“, „Hoffmann“, „Arne“, „Maus“, „Eugen“ usw. Dann Gesamtbild beurteilen. Viel Spaß, falls möglich.

    Mein Fazit: Wikipedia könnte, um mit dem neuen Papst zu sprechen, vom „Vater aller Lügen“ stammen! Es ist jedenfalls mit oder ohne irgendwelche möglicherweise existierenden, nicht nachweisbaren paranormalen bösartigen Einflüssen ein übles, manipulatives, verlogenes Machwerk, zumindest, was solche politischen Artikel angeht.

    Ich kann nur empfehlen: Vergesst dieses Online-„Lexikon“ – es ist kein richtiges.

    Überhaupt: Leicht verfügbare Informationen sind oft unseriös und stark interessensgeleitet. Nach den Perlen muss man eben tauchen! Wikipedia ist keine Perle.

    Wat hänwe noch?

    Ach ja, Schoppe – sehr empfehlenswert:

    http://man-tau.blogspot.de/2013/04/rot-gruner-beton.html

    Man vergleiche auch:

    http://www.gruene-partei.de/cms/files/dokbin/43/43470.satzungfrauenstatut.pdf

    Und Monika Ebeling mal wieder, sie bloggt nicht oft, aber wenn, dann spitze:

    http://geschlechterdemokratie.files.wordpress.com/2013/04/vortrag-irrweg-feminismus-2.pdf

    Dann de Femen mal wieder:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/femen-startet-in-hamburg-und-berlin-angriff-aufs-deutsche-patriarchat-a-895768.html

    Soll man denen hier

    wirklich glauben, dass sie sich durch den Boxkampf nur fürs Ausweichen und Fallenlassen trainieren?

    Und dann die Aufforderung „Burn Fuckers“:

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/femen-trainiert-aktionen-in-hamburg-fotostrecke-95847-15.html

    Die Femen sind also dafür, dass bestimmte Männer verbrannt werden? Verstehe ich das richtig? Ist das nicht eine explizite Aufforderung zum Mord? Und damit eine Straftat? Genau wie „Tötet Neil Gilbert!“? Und warum werden die nicht dafür belangt?

    Würde ein Mann mit vergleichbarer Wortwahl vorgehen, besonders gegen bestimmte Frauen wie z. B. Alice Schwarzer, wäre Holland in Not. Zu Recht auch – es sollte aber in umgekehrten Fällen auch „Holland in Not“ sein, und zwar im strafrechtlichen Sinn.

    Femis sind eben sehr gefährlich. Die einen wollen Freier verbrennen (Ich bin nicht dafür, dass Prostituierte ausgebeutet werden oder gar durch Zwang in diesen Job gedrängt werden. Für das Verbrennen ihrer Kunden bin ich aber auch nicht.), noch andere wollen Männer kastrieren, oder ihr „Blut fließen“ (http://genderama.blogspot.de/2013/03/feministinnen-das-blut-der-manner-wird.html) sehen.

    Ein weiteres Beispiel:

    http://genderama.blogspot.de/2013/04/italienischer-mannerrechtler-bietet.html

    „Die kritisierten Feministinnen befürworten unter anderem die „extirpation“ (Ausrottung) von Männern und sehen Gewalt als legitimes Mittel an, ihre Ziele umzusetzen.“

    Die Ausrottung von Männern? Das haben Feministinnen schon öfter gefordert. Die Mainstreammedien verschweigen es uns allerdings.

    (vgl. auch https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/24/radikaler-feminismus-radfem/)

    Und Frauen können durch Lügen heutzutage selbst in höchst krassen und unglaubwürdigen Fällen Männerleben zerstören:

    http://www.welt.de/vermischtes/article115582333/Die-erfundene-Vergewaltigung-der-Heidi-K.html

    Und über Männer darf viel Quatsch erzält werden. gerade von Feministinnen und über die Biologie der Geschlechter. „Evolution“ passiert ja auch mal eben schnell in vier Jahrzehnten, und das bei der langen Generationszeit. Und sie vollzieht sich, obwohl doch alles nur gesellschaftlich und bloß nicht biologisch bedingt ist – aber klar doch.

    Wir Männer müssen aufpassen, dass wir nicht bald wirklich von den Femis kastriert (Motto: „Endlich kastriert – das Mangelwesen Mann.“) werden, ob nun im übertragenden oder wörtlichen Sinne. Eine Exklusion vieler Männer aus Bildungssystem, Arbeitsmarkt und Partnermarkt wäre nämlich meines Erachtens so was in der Art.

    Sonst stehen wir bald so da wie er:

    Ein großartiges Musikstück, und gut geeignet, um den historischen Teil der Opferolympiade zu gewinnen. (Hinweis für kratzbürstige Femis: Ich weiß, dass für die in dem Video dargestellte Kastration keine Femistinnen verantwortlich waren. Ich bin nicht blöd.)

    Ansonsten sag ich nur: Weiterverbreiten, weiterverbreiten und weiterverbreiten:

    https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/selbermach-samstag-xxix/#comment-72249

  2. Ich möchte zwei Artikel zur Diskussion stellen:

    In London verklagt ein Mann sein Fitness-Studio wegen dessen „women only“-Zeiten (http://www.dailymail.co.uk/femail/article-2311098/Peter-Lloyd-Why-Im-suing-gym-sexist-women-hours.html) und der damit zum Ausdruck gebrachten Misandrie.
    Warum erinnern mich diese „women only“-Zeiten eigentlich an die rituelle Unreinheit des Weibes in der einen oder anderen Religion?
    Anyway: Wie nicht anders zu erwarten ist die holde Weiblichkeit von soviel antisexistischer Energie gleich wieder zu Tränen gerührt. Jedenfalls schreibt Elizabeth Brittany: „Please excuse me while I fetch a box of tissues and my tiny violin because this story has made me tear up. It’s so hard to be a man in this world. I don’t know how you all do it.„.

    Und man liest ja gelegentlich auch hier, dass Falschbeschuldigte Männer sich nicht so anstellen sollen. Schließlich wären sie ja freigesprochen worden und damit sei alles wieder gut. Luke Harwood (18) würde das sicher trösten, wenn er nicht zwei Stunden lang geschlagen und getreten worden wäre, bis er aussah wie der Elefantenmann, und man im danach so lange auf den Kopf gesprungen wäre bis er tot war:
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2314178/Emma-Hall-Baby-faced-woman-21-jailed-15-years-leading-vigilante-gang-kill-wrongly-accused-rape-suspect.html

    • @ Bellator

      *It’s so hard to be a man in this world. I don’t know how you all do it.“.*

      Man sollte es sie wissen lassen, indem man genau das eben nicht mehr tut, sondern die Pauer-Görls ranlässt, in die Verantwortung ZWINGT.

      Indem Männer sich zurückziehen, die Beine hochlegen und den Herbst der Spätmoderne genießen.

      Der Wintereinbruch kommt ohnehin, es macht nach Lage der Dinge wenig Sinn, sich dagegen zu stemmen.

  3. Erneut ein Vergleich der schwedischen Verhältnisse, wo ja Gleichstellung angeblich so viel besser gelungen sei als im Rest Europas, mit eben jenem Rest.

    Glaubt man Catherine Hakim ist Schweden die Quadratur des Genderkreises auch nicht gelungen, sind die Frauen und Männer in Schweden genausowenig gleichgestellt wie andernorts in den Konsumgesellschaften des Westens, ist auch Schweden die Herbeisozialisierung des Neuen Menschen in Gestalt der Neuen Frau/ des Neuen Mannes nicht gelungen, ergeben sich auch in Schweden Unterschiede in ähnlicher Größenordnung wie im Rest der Hedonistenwelt, weil sich auch in Schweden Männer als Gruppe und Frauen als Gruppe im Schnitt unterschiedlich entscheiden, anderes präferieren/priorisieren, was dann wieder zu Ungleichstellungen führt, die in Schweden nicht wesentlich anders aussehen als im Rest der Konsumwelt.

    Das jedenfalls war einem Vortrag zu entnehmen, den Catherine Hakim auf einer Wiener Frauenkonferenz hielt, zu dem sie hier befragt wurde:

    http://kurier.at/karrieren/management/frauenforscherin-catherine-hakim-schwedens-regierung-hat-uns-angelogen/8.530.065

    Fazit: Das Modell Schweden ist ein Produkt feministischer Propaganda und feministischen Wunschdenkens.

  4. Ich lese gerade Co-Feminismus von Markus Theunert. Einigen von euch dürfte der Name wohl bekannt sein.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Theunert

    Hat noch jemand hier das Buch gelesen? Leszek vielleicht? Vielleicht schreib ich mal was zu dem Buch und seiner These des Co-Feminismus als der Hemmschuh, der einer gleichstellungsorientierten Geschlechterpolitik entgegenwirkt.
    Sein Dank gilt u.a Thomas Gesterkamp (zu hülf, liebe Leut!), den er an erster Stelle in seinen Danksagungen erwähnt. Das Buch ist aber doch nicht ganz so schlecht, wie die Erwähnung des Namens Gesterkamp vermuten lässt, aber insgesamt, als Fazit, versteht er vieles immer noch nicht und kann einfach nicht begreifen, dass diejenigen, die den Geschlechterdiskurs bestimmen – institutionaliserter Feminismus und ihre ProtagonistInnen wären hier an erster Stelle zu nennen – kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Männern haben, sofern sie nicht 100-prozentig profeministisch operieren und unter Geschlechterpolitik nichts als Frauenförderung und Frauenprivilegierung verstehen.

    Seine Analyse ist ungenügend, teils schlicht falsch, blendet vieles aus und, das finde ich erstaunlich, zeichnet ein Bild einer gescheiterten Geschlechterpolitik im Stillstand, die primär an der Unbeweglichkeit vieler Männer scheitert. Eine Verantwortung von Frauen sieht er kaum. Sie sind auch bei ihm primär passiv Erduldende, wenn aus seiner Sicht negative Entwicklungen angesprochen werden. Dass Männer und Frauen interagieren und sich gegenseitig beeinflussen, solche Aspekte finden bei ihm so gut wie nie die nötige Beachtung.

    • Theunert lobt ja nicht nur seinen Spezi Gesterkamp, sondern auch Kemper und Rosenbrock über den grünen Klee. Hollstein hingegen wird von ihm ohne nähere Begründungen als „radikalisiert“ beschimpft. An dieser Stelle habe ich die Lektüre dann abgebrochen; das war mir doch zu unseriös.

      • Ach ja, Arne, Dich erwähnt er auch! 🙂 irgendwas mit „im Dunstkreis der Antifeministen“ oder sowas Ähnliches hab ich in Erinnerung.
        Völlig unpassend finde ich auch, wenn er manndat und die Antifeministen von der IGAF-Schweiz als im Wesentlichen gleich abqualifiziert. Aber wer seine Analysen auf die „wissenschaftlichen“ Arbeiten von Gesterkamp, Kemper und Rosenbrock stützt, der kann nicht glaubwürdig sein.

      • Ach ja, mal ’ne Frage an Seitenblick: Was ist denn an meiner Kritik an Hollstein auf meinem Blog nicht in Ordnung? Würde mich mal über Aufklärung freuen.

        Ich habe Hollstein auch neulich mal gesehen, wie er mit dem Teufel geredet hat. Man stelle sich das mal vor. Und was die Leute im Dorf so alles über den reden. Das ist schon starker Tobak.

        Aber mal im Ernst. Wir können uns ja nicht immer mit linken Salafisten beschäftigen. Hollstein vertritt wirre soziologistische Thesen, die stark an feministische Erzählungen erinnern und meiner Meinung nach kritikwürdig sind. Ich schreibe dazu noch mal was.

        • @ Kirk

          „Ach ja, mal ‘ne Frage an Seitenblick: Was ist denn an meiner Kritik an Hollstein auf meinem Blog nicht in Ordnung? “

          @Seitenblick würde Hollstein gerne
          als Alice S. der Männerbewegung
          sehen?
          Also ein Traum in Blau?

          So habe ich es (falsch?) verstanden?
          (Männersolidarität um jeden Preis?)

        • Ich möchte nur noch mal konkretisieren, was ich mit meinem letzten etwas prägnanten Beitrag sagen wollte. Der mittlere Teil bezieht sich auf die illegitime Dämonisierung von Hollstein durch eben „linke Salafisten“ wie Gesterkamp und Kemper etc. Ich finde es also auch schlimm, wie Hollstein unseriös diffamiert wird. Das passiert ja mit allen, die sich trauen, Feminismus in einen negativen Kontext zu rücken.

          Im zweiten Teil ging es dann um mein eigenes Verhältnis zu Hollsteins Thesen, die im wesentlichen feministische Deutungen reproduzieren, um unter diesem Blickwinkel sich dann für Männer zu engagieren. Für mich ist das eine Art Helfersyndrom-Antifeminismus, den Hollstein betreibt.

          Männer haben noch nicht das geschafft, was „die Frauen“ dank „des Feminismus“ schon längst „geschafft“ haben. Das ist einfach wirklich simplizistischer okkult ungewollt profeministischer Soziologismus – auch wenn Hollstein ehrlich um die Männersache bemüht ist.

          Er sollte einfach nicht diese konstruierten Bilder benutzen. Mich stören einfach immer wieder diese konstruierten, unkritischen und anbiedernden Bilder, die mehr als fragwürdig sind und wohl mehr dem Interesse an einer schönen soziologischen Erzählung geschuldet sind.

        • @Kirk
          So sehe ich das auch!
          Ausserdem kann ich doch Hollstein
          nicht immer zustimmen müssen?

          Wer bin ich dann schon?
          Ein Hollsteinrechtler oder was?

          Denken die denn wir hätten und brauchen eine Mutte Merkel die für uns denkt?
          Oder Papi Hollenstein?
          Und morgen machst Du das, und übermorgen ich?
          Für wen halten die uns?
          Für tumphe Idioten?

        • @Kirk
          „Ach ja, mal ‘ne Frage an Seitenblick: Was ist denn an meiner Kritik an Hollstein auf meinem Blog nicht in Ordnung? Würde mich mal über Aufklärung freuen.“

          In Kürze: Das Problem ist, dass du bei deiner Kritik häufig Gegensätze konstruierst, die gar keine sind.
          Das wiederum machst du, weil du nicht verstanden hast, dass Hollstein bei seiner Kritik an widersprüchlichen und negativ bewerteten Männerbildern von statistischen Gefährdungspotentialen für die Entwicklung von Jungen ausgeht.
          Als statistische Gefährdungspotentiale geben sie keine eins-zu-eins-Abbildungen auf individuelle Situationen und Entwicklungen her. Aber sie könnten Hinweise geben, warum bestimmte Entwicklungsprobleme quantitativ zunehmen.
          Du machst bei deiner Kritik immer noch das, was ich schon früher unter dem Stichwort „monokausales und dadurch reduktionistisches Denken“ kritisiert habe.

          Nehmen wir als Beispiel eine deiner kritischen Äußerungen zu Hollstein:
          „Was ist dann mit all den Jungen, die gute Noten haben, die keinen Selbstmord begehen, keine Depressionen haben und sich wohlfühlen? Warum rufen die von Hollstein monierten gesellschaftlichen Zustände bei vielen Jungen keine Probleme hervor?“

          Ok. Was lese ich bei Hollstein (cuncti-Version)?
          „Klar: es gibt nach wie vor gescheite und fleißige Buben. Aber eben: die Zahl der Problemjungen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen“

          Also erstens: Dass es die von angeführten Jungen gibt, bestreitet er doch gar nicht! Dein Gegenargument greift nicht, weil du unterstellst, er würde von einer eindeutigen Kausalität reden. Tut er nicht. Er denkt multifaktoriell: Natürlich sind die significant others enorm wichtig für die Entwicklung.
          Aber es gibt daneben weitere Faktoren, was Dir mit deiner Alice-Miller-Brille sehr leicht entgeht. Weshalb von dir ja typischerweise kommt

          „Ein Junge, der von seinen Eltern geliebt und respektiert wird, der in seiner Würde ernst genommen und nicht für die unbewußten emotionalen Bedürfnisse der Eltern mißbraucht wird …“

          Ja ja. Aber neben diesen „Nahfaktoren“ gibt es eben weitere, die ihrerseits auch die nahen Bezugspersonen beeinflussen. Und dazu gehören auch gesellschaftliche Männerbilder, insbesondere: Welche Eigenschaften werden abgewertet und ausschließlich negativ konnotiert.

          Die Schulsituation ist ein gutes Beispiel: Wenn Jungs im Schnitt ein höheres Bewegungsbedürfnis und auch mehr Bedürfnis nach Auseinandersetzung haben, dann bleiben ihre Bedürfnisse auf der Strecke, wenn Aggressivität nur negativ aufgefasst wird und ihre positiven Seiten (Durchsetzungsvermögen) nicht gesehen werden.
          Stattdessen erleben sie häufig, dass es belohnt wird, wenn man angepasst und weichgespült immer brav auswendig lernt.

        • @ddbz

          „So habe ich es (falsch?) verstanden?
          (Männersolidarität um jeden Preis?)“

          Ist ja niedlich, diese Rückfrage.
          ja, so hast du es falsch verstanden ;-).

          Männersolidarität um jeden Preis steht bei mir ebenso auf der Abschussliste wie Frauensolidarität um jeden Preis.

          Probier’s einfach mal aus: Bei einem Zweifrontenkrieg bleibt man geistig beweglicher als mit solchen simplen Solidarisierungen ;-).

        • @ Seitenblick

          Das hättest du mir auch in einem Kommentar zu meinem Artikel schreiben können. Warum warst du nur letztens so erregt?

          Hollstein betreibt Soziologismus. Er blendet systematisch die individuelle Geschichte einzelner Täter aus und konstruiert beliebige „soziologische“ Zusammenhänge. Das ist mein Hauptkritikpunkt.

          Ich beziehe mich außerdem auf einen konkreten Artikel von ihm und kann daher nicht alles einbeziehen, was du hier aufführst. Ich denke, das Problem liegt viel eher darin, daß du den Punkt meines Artikels nicht verstanden hast.

          Mir geht es auch nicht darum, Hollstein eins auf die Birne zu hauen. Er hat sicherlich Verdienste. Ich habe nur eine relative Kritik formuliert. Auch hier im Strang findest du noch einen weiteren Kritikpunkt.

        • @ Seitenblick

          Ja ja. Aber neben diesen „Nahfaktoren“ gibt es eben weitere, die ihrerseits auch die nahen Bezugspersonen beeinflussen. Und dazu gehören auch gesellschaftliche Männerbilder, insbesondere: Welche Eigenschaften werden abgewertet und ausschließlich negativ konnotiert.

          Die Schulsituation ist ein gutes Beispiel: Wenn Jungs im Schnitt ein höheres Bewegungsbedürfnis und auch mehr Bedürfnis nach Auseinandersetzung haben, dann bleiben ihre Bedürfnisse auf der Strecke, wenn Aggressivität nur negativ aufgefasst wird und ihre positiven Seiten (Durchsetzungsvermögen) nicht gesehen werden.

          Ihre Kinder wirklich liebende Eltern lassen sich von solchen Männerbildern kaum beeindrucken. Es gibt übrigens im Süden Deutschlands noch sehr konservative Frauenbilder. Davon lassen sich manche Eltern dort offenbar auch nicht beeindrucken.

          Hollstein sollte einfach nicht mehr von Amokläufern schwadronieren und tatsächliche Defizite ohne diese Dramatisierungen ansprechen. Er hat einfach nicht die Ursache von solchen Gewaltausbrüchen verstanden. Man kann den Feminismus auch seriöser kritisieren.

          Stattdessen erleben sie häufig, dass es belohnt wird, wenn man angepasst und weichgespült immer brav auswendig lernt.

          Also ich habe eine solche Schulsituation nicht erlebt. Außerdem gibt es auch noch die Freizeit und den Pausenhof, wo man sich austoben kann.

          Also noch einmal: Hollstein sollte bei seinen Leisten bleiben und reale Defizite benennen und nicht willkürliche Verknüpfungen anstellen, wie dies übrigens auch Feministinnen zur Perfektion gebracht haben.

          Was ist eigentlich an einer Kritik von Hollstein so schlimm? 🙂

          • @Kirk
            „Das hättest du mir auch in einem Kommentar zu meinem Artikel schreiben können.“

            Stimmt. Aber aus Zeitgründen landete die Anmerkung – war ja eh nur en passant – in der Diskussion hier.

            „Warum warst du nur letztens so erregt?“

            Wüsste jetzt nicht, dass ich bei dem Kommentar „so erregt“ gewesen bin ;-).
            Außerdem war’s doch so, dass ich dir an der Stelle zugestimmt habe, oder? War vielleicht die Freude über die für mich unerwartete Übereinstimmung? ;-).

            Aber mal ne ernst gemeinte Gegenfrage. Du schreibst ja

            „Hollstein betreibt Soziologismus. Er blendet systematisch die individuelle Geschichte einzelner Täter aus und konstruiert beliebige “soziologische” Zusammenhänge. Das ist mein Hauptkritikpunkt.“

            Gibt es denn für dich überhaupt eine soziologische Fragestellung? Also – eine sinnvolle? Wenn ja: Wodurch ist sie gekennzeichnet im Gegensatz zum kritisierten „Soziologismus“?

            Oder kennst du nur individuelle Geschichten mit ihren Konstellationen und meinst wirklich, dass diese nicht in Wechselwirkung mit unseren kollektiv geteilten Bildern, beispielsweise von Männern und Frauen, stehen?

            Dein
            „Ihre Kinder wirklich liebende Eltern lassen sich von solchen Männerbildern kaum beeindrucken“
            klingt für mich nämlich so.

            „Was ist eigentlich an einer Kritik von Hollstein so schlimm?“

            Erst mal gar nichts. Eigentlich geht es mir auch gar nicht um Hollstein.
            Die Frage ist für mich, wie die Kritik begründet wird.
            Und pauschal von Soziologismus zu reden, reicht für meinen Geschmack nicht.
            Deshalb meine Frage oben.

    • @Peter

      Du schreibst:

      Das Buch ist aber doch nicht ganz so schlecht, wie die Erwähnung des Namens Gesterkamp vermuten lässt, aber insgesamt, als Fazit, versteht er vieles immer noch nicht und kann einfach nicht begreifen, dass diejenigen, die den Geschlechterdiskurs bestimmen – institutionaliserter Feminismus und ihre ProtagonistInnen wären hier an erster Stelle zu nennen – kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Männern haben, sofern sie nicht 100-prozentig profeministisch operieren und unter Geschlechterpolitik nichts als Frauenförderung und Frauenprivilegierung verstehen.

      Kommentar:

      Würde hier meinen, dass sich hier Deutschland und die Schweiz doch um Einiges unterscheiden. Also ich finde, in der Schweiz ist der Geschlechterdiskurs viel entspannter und weniger polarisiert als in Deutschland und hier in der Schweiz habe ich nicht unbedingt den Eindruck, dass eine Zusammenarbeit mit Männern nur klappt, wenn sie 100-prozentig profeministisch sind und unter Geschlechterpolitik nichts als Frauenförderung und Frauenprivilegierung verstehen. Ich denke, männer.ch propagiert auf jeden Fall rein theoretisch etwas Anderes, wie dann die konkrete Politik aussieht, ist dann wieder eine andere Frage.

      • @ Chomsky

        Wie sieht das aus in der Schweiz?

        Haben Männer immer noch die alleinige Dienstpflicht?

        Gut, kann man sagen, selber schuld, stimmen ja großenteils selbst dafür, lassen sich also freiwillig vom femizentrisch-feministischen Staat zum Deppen machen.

        Weil sie denken/anerzogen bekamen, dies sei ihre Pflicht.

        Wer’s mag.

        • @Roslin

          Nein, es stimmen unter den Männern
          die älteren Männer für die
          Dienstpflicht für Männer!
          Die jüngeren eben nicht nur für Männerdienstpflicht!

          Genauso sind die Frauen nicht für
          Quoten, nur die Frauen denen
          es hilft, die sind eben für Quoten!

          Verstanden? „Wenn jede an sich selbst
          denkt, ist an alle gedacht!“

        • @Alexander

          Ist richtig: Militär, Zivildienst, Zivilschutz, Feuerwehr etc. sind auch in der Schweiz Zwangsdienste für Männer und für Frauen höchstens freiwillig.

      • Würde hier meinen, dass sich hier Deutschland und die Schweiz doch um Einiges unterscheiden. Also ich finde, in der Schweiz ist der Geschlechterdiskurs viel entspannter und weniger polarisiert als in Deutschland …

        Ich sehe nur einen wesentlichen Unterschied: Der institutionalisierte Feminismus spielt in der BRD eine wesentlich grössere Rolle als in der Schweiz.
        Feministen sind in der Schweiz genau so borniert und kleinkariert wie in der BRD. Schau Dir doch mal das Frauenkabuff der SP-Schweiz und deren Positionen an: Steinzeitfeminismus!
        http://www.sp-frauen.ch/

        • Ich denke, Parteien haben in der Schweiz einfach weniger zu melden.

          Wo es kaum Inthronierungen gibt, da kann man eben auch mit neofeudalistischer Pöstchenschacherei wenig erreichen.

    • @ Peter

      „Hat noch jemand hier das Buch gelesen? Leszek vielleicht?“

      Nein, ich habe das Buch von Theunert noch nicht gelesen.
      Er scheint, ähnlich wie Gesterkamp, den Ansatz zu vertreten, zu versuchen männliche soziale Problemlagen zu thematisieren unter Distanzierung von und Verzicht auf Kritik am vorherrschenden Radikal/Gender/Staatsfeminismus.

      Auch ich denke, dass die hier zugrundeliegende Analyse falsch ist und Gleichberechtigung für Jungen und Männer leider nur gegen den heute in westlichen Gesellschaften vorherrschenden Radikal/Gender/Staatsfeminismus erwirkt werden kann.

      Das hat mehrere Gründe:
      – ideologische: Die theoretischen Grundlagen des vorherrschenden Feminismus konstruieren Männer fälschlich als allgemein privilegiert („Patriarchale Dividende“, „Male Privilege“).
      – psychologische: Wer Diskursmacht und/oder politische Macht besitzt, gibt diese nicht gerne wieder ab – und diesbezüglich sind Anhänger des vorherrschenden Feminismus nicht anders als der Rest der Menschheit.
      – materielle: Wer durch den institutionalisierten Feminismus und die Gender-Industrie Geld verdient, wird sich diese Einnahmequelle meist erhalten wollen – diesbezüglich sind Anhänger des vorherrschenden Feminismus auch nicht anders als der Rest der Menschheit.

      Im Gegensatz dazu gibt es glücklicherweise auch dissidente feministische Strömungen wie den Equity-Feminismus, den Individual-Feminismus und den französischen liberalen Feminismus von Badinter, die tatsächlich progressiv und an Gleichberechtigung interessiert sind und bereit sind die Existenz männlicher Benachteiligungen und sozialer Problemlagen anzuerkennen. Dies ist im zeitgenössischen Feminismus leider noch eine Minderheitenposition.

      Ich werde morgen mal ein bißchen zu Theunerts Buch recherchieren.

      • @ Leszek

        „Er scheint, ähnlich wie Gesterkamp, den Ansatz zu vertreten, zu versuchen männliche soziale Problemlagen zu thematisieren unter Distanzierung von und Verzicht auf Kritik am vorherrschenden Radikal/Gender/Staatsfeminismus.“

        Vielleicht tut er einfach nur so, als wolle er dem männlichen Geschlecht helfen. So wie das Bundesforum Männer es meiner Meinung nach tut, als Feigenblatt der Regierung.

        Wenn es so ist, dann ist er – wieder meiner Meinung nach – ein Lila Pudel. Oder ein partieller Lila Pudel.

        „Auch ich denke, dass die hier zugrundeliegende Analyse falsch ist und Gleichberechtigung für Jungen und Männer leider nur gegen den heute in westlichen Gesellschaften vorherrschenden Radikal/Gender/Staatsfeminismus erwirkt werden kann.“

        Das denke ich auch. Und auch leider. Ich hätte auch lieber Harmonie als Meinungs-Kampf.

        Aber solange der politische Gegner Männer ausrotten will oder dies verbalisiert, oder Kastratation mehr oder weniger propagiert , oder 16 verschiedene Geschlechter nachgewiesen haben will, bleibt nur die Konfrontation.

  5. Evolutionäre Erklärungen
    ———————————-

    Ich möchte an der Stelle – dem Blogtitel gemäß – mal einen kleinen Hinweis anbringen: Dass nämlich nicht alles, was wir bei irgendwelchen Gruppen feststellen, einen Selektionsvorteil darstellen muss. Dass also nicht alles nur deshalb existiert, weil es sonst ausgestorben wäre. Manchmal sind bestimmte Eigenschaften möglicherweise schlicht wurscht, evolutionär-langfristig gesehen. Das mag physische Merkmale betreffen (wozu braucht’s eigentlich Ohrläppchen außer zum Löcher durchstechen? Wir haben sie trotzdem. Warum zwei und nicht drei Nasenlöcher?). Aber eben vielleicht auch erbliche Verhaltensanteile. Unbestritten, dass es die in hohem Maße gibt. Aber vielleicht sind manche von denen einfach da, ganz ohne Sinn und Zweck. Weil sie sich weder positiv noch negativ auf die Fortpflanzungshäufigkeit auswirken. Will sagen: Vielleicht tun wir als Männlein und Weiblein manches, was ererbt ist, ohne dass man dafür eine evolutionäre Erklärung an den Haaren herbeiziehen muss.

      • @peter

        Es gibt ja auch bei vielen Umständen gute Gründe von Selektion auszugehen. Die Endergebnisse folgen bestimmten Problemen, die evolutionär zu erwarten sind. Wir können sie auch über andere Tiere in ihren Ansätzen und Veränderung nachvollziehen.

    • @ Stadtfuchs

      Natürlich gibt es genetisch bedingte Eigenschaften von Lebewesen in Körperbau und Verhalten, die nicht adaptiv sind, also keine Anpassungen darstellen. In der biologischen Fachwelt eine Selbstverständlichkeit.

      Ja und? Die hier diskutierten Eigenschaften beider Geschlechter im Verhalten aber lassen sich zumeist am plausibelsten als Anpassungen erklären.

      Wo also ist das Problem?

      • „Wo also ist das Problem?“

        Stadtfuchs w i l l keine biologischen
        Unterschiede!
        Das ist das Problem!

        Ein Hund ist eine Katze!
        Den Sprung zum Menschen wagt er
        voerst noch nicht!
        Ist aber schon vorbereitet mit „Speziesismus“.

        Der Spinner bereitet sich mit den
        Piraten Berlin schonmal auf die
        Zombies vor!

        • @stadtfuchs
          „@All: Gibts eigentlich irgendeinen evolutionären Zusammenhang zwischen Ideologisierbarkeit und Leseschwäche?“

          Evolutionär vielleicht nicht. Aber einen Zusammenhang i.S.v. gegenseitige Verstärkung sehe ich auch ;-).
          Allerdings: Die zunehmende Leseschwäche braucht zu ihrer epidemischen Ausbreitung nicht zwingend Ideologie als Katalysator – sie kann auch alleine zur dominanten Verhaltensweise werden. Geschlechterübergreifend ;-).

      • „Wo also ist das Problem?“

        hier ist nicht die biologische fachwelt, das ist das problem.
        mein vorredner vergleicht sogar „frauen und männer“ mit „katzen und hunden“.

        • @hottehü

          Ich kann Dich nicht ernstnehmen,
          selbstwennichwill

          Du bist Femiaufschrei sexistischbelästigt
          fühlensolltest?

          Du nervst!

          Du Nervst!
          Du hast die Person von der Du
          Dise karte bkommen hast
          mit pseuduwissenschaftlichem
          Genderkrebs,Feminazi Schwachsinn
          oder Quotenscheiss belästigt!

          Bitte überprüfe Dein
          „Hurr Ich werde diskiminiert“ Weltbild!

          Gender besteitet Bio als
          „Biogolismis“
          Das ist das Problem, gibt es
          Hunde und Katzen?
          Gibt es also Bioligie? (Natur?)
          Männer und Frauen haben eine
          jeweils andere Biologie!
          Das ist Fakt!
          (Penis/Vagina …..)

          @hottehü
          Sind Männer und Frauen biologisch
          gleich?
          (Haben Frauen einenPenis?
          und Männer eine Gebährmutter?)
          Wenn nicht, warum, und was folgt daraus?

          Noch eine Frage.
          Wenn Hunde und Katzen denn gleich
          sind, warum brauchen wir dann eine Katzenförderung? Gar eine Katzenquote?

        • Ein evolutionsbiologisches Blog ist nicht die biologische Fachwelt.

          Einerseits natürlich nicht – denn die biologische Fachwelt ist nochmal eine andere Liga. Andererseits aber ist ein evolutionsbiologisches Blog auch nicht das Gegenteil von der biologischen Fachwelt.

          Denn das, was hier diskutiert wird, stammt zu einem großen Teil aus der biologischen Fachwelt, auch wenn’s Hottehü nit gefällt.

          Männer und Frauen mit Hunden & Katzen vergleichen?

          Also innerhalb der echten biologischen Fachwelt, die mir nicht so ganz fremd ist, werden oft und gern Extrembeispiele dazu herangezogen, um den Sachverhalt zu verdeutlichen.

          Natürlich unterscheiden sich Mann und Frau nicht so stark voneinander wie Hund & Katze.

          Aber letzteres ist der Wahrheit näher als diese feministischen Konzepte von wegen „Das Geschlecht ist ein gesellschaftliches Konstrukt“.

          Nicht umsonst sagt der Mensch „DER Hund“, aber „DIE Katze“.

          Die Katze wirkt auf uns femininer. Kein Wunder.

          Nicht nur, weil *Rrrrrratsch* & „Fffffauch!!!* (siehe Kommentare von Robin Urban, Maren und Stephi), sondern auch weil „Miau“ & „Schnurr“, weil geschmeidig in der Bewegung.

          DER Hund wirkt makusliner. Verteidigt, egal ob Rüde oder Hündin, „sein“ Territorium. Und ist im Vergleich zur Katze eher ungeschickt, tollpatschig. Und „Wau wau“, „Wuff“ & „Knurrr“ wirkt auf uns Menschen eher maskulin.

          Männer haben auch eine schlechtere Feinmotorik als Frauen. Und verteidigen eher ihr Revier. Oder ihr Weibchen.

          Frauen sind eher „Miauuh“, Männer eher „Wauwau“.

          Oder? Sieht das hier jemand anders?

          Der Kater wirkt auf uns femininer als die Hündin. Deshalb sagen wir DER Hund und DIE Katze.

          Und der Vergleich ist angemessen.

          Bei „hottehü“ stellt sich natürlich noch die Frage, ob wir Pferde eher als maskulin oder feminin einstufen solten.

        • @ddbz: schon gut. Tief Luft holen. Krieg keinen Nervenzusammenbruch. Wenn jemand sagt, dass er nicht glaubt, dass alles einen tieferen evolutionspsychologischen Sinn ergibt, leugnet er damit nicht gleich die ganze Biologie.

        • @Rexi

          Kriegt eine Feminstin eigentlich einen Nervenzusammebruch wenn ich sage dass vieles was Frauen zwar können (aber nicht so gut, so schnell und so effektiv wie Männer) eigentlich auch keinen evolutionären Sinn hat?

      • Die hier diskutierten Eigenschaften beider Geschlechter im Verhalten aber lassen sich zumeist am plausibelsten als Anpassungen erklären.

        Man findet auch schnell ein Geschichtchen, welches den Selektionsvorteil von Ohrläppchen „plausibel erklärt“, so ist das nicht.

        Sei es, dass Mütter so ihren Söhnen besser die Ohren langziehen konnten, und sie so zur besseren Brutpflege angehalten wurden 😀

      • @Matthias: Ich hatte da zum Beispiel jene Gedanken erinnert: https://allesevolution.wordpress.com/2013/03/28/evolutionare-vorteile-der-verdeckten-ovulation/

        Ich gebe Dir völlig recht, für das meiste, was hier diskutiert wird liegen evolutionäre Erklärungen näher als alles andere, und Ockhams Rasiermesser ist bei mir immer gut gewetzt. Nur muss man aufpassen, dass man sich nicht verrennt und darf nicht versuchen, die eine Erklärung auf alle Phänomene passend zu schneidern. Sonst wird aus einer guten Erklärung schneller eine Ideologie, als mans merkt. Den Fehler hat der Feminismus gemacht, wir sollten ihn nicht wiederholen.

        • Ja, aber dennoch ist die Evolutionsbiologie um mindestens einige „Lichtjahre“ weit davon entfernt, vom Grad der ideologischen Verbortheit mit etablierten Formen des Feminismus bzw. mit der Gender- oder Queer-Ideologie vergleichbar zu sein.

          Und das gilt auch für Blogs mit eher maskulistsichem Blickwinkel.

          Die Gender-„Wissenschaft“ ist keine Wissenschaft. Die Biologie, gerade auch die Evolutions- und Verhaltensbiologie, ist eindeutig eine.

    • @stadtfuchs

      Eine sehr bequeme Einstellung:

      Was der Mensch nicht (er)kennt das gibt es nicht.
      Mutet auch etwas weiblich an.

      Warum haben wir eigentlich noch Naturwissenschaft und Forschung?

      OK, war kein so glänzendes Beispiel, es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit bis man so was wie einen gendergerechten Bachelor in willkürlicher Mathematik machen kann.

      • Naja, post-hoc Rationalisierungen sind nicht deshalb naturwissenschaftlich, weil sie a) ein „Tabu“ brechen und b) als „Evolutionär“ gelabelt sind.

        Natürlich kann man die ganze Kriminalitätsforschung getrost ignorieren, weil man meint es sei sowiese „genetisch disponiert“ weil „doch niemand die (hach so einfache) WAHRHEIT aussprechen darf“ Das hat nur eben wenig mit Naturwissenschaft zu tun.

    • Ich nicht.
      Wer Linksradikale (Sozialisten, Marxisten, Anarchisten, Poststrukturalisten etc. ) von vornherein ausschließen will – und seien sie auch noch so demokratisch und humanistisch gesinnt – kriegt von mir keine Unterstützung.

      • @ Kirk

        Linksradikale können autoritär, antidemokratisch und antihumanistisch sein (z.B. Leninisten, Stalinisten, Maoisten, PC-Fanatiker) ODER auch konsequent freiheitlich, demokratisch und humanistisch (z.B. Rätekommunisten, Operaisten, libertäre Marxisten, Kritische Theorie, Anarchisten, Syndikalisten, Poststrukturalisten, Post-Marxisten).

        Rechtsradikale sind immer antihumanistisch, autoritär und haben antidemokratische Tendenzen.

        Ein konservativer Humanismus ist möglich, ein rechtsradikaler
        nicht.
        Dagegen sind viele bekannte linksradikale Strömungen Vertreter eines radikalen Humanismus.

        Dieser zentrale Unterschied zwischen linksradikalen und rechtsradikalen politischen Theorien ist auch allgemein bekannt.

        „Also mit Linksradikalen möchte ich nichts zu tun haben.“

        Heißt das, dass ich jetzt nicht mehr auf deinem Blog kommentieren darf? 🙂

        Eigentlich wollte ich ja noch was zu deinem Hollstein-Artikel sagen, aber wenn ich nicht darf, dann eben nicht.

        • maninthmiddle möchte nach eigenen Angaben keine „Quellen, die rassistische oder links- oder rechtsradikale Inhalte enthalten oder zu Straftaten anstiften“. Sicher, über die selbstverständliche Einreihung von Linksradikalen kann man streiten – aber ich finde die Unterstellung völlig unbegründet, dass Blogs, die sich z.B. auf Adorno (Kritische Theorie) oder Derrida (Poststrukturalismus) beziehen, nicht aufgenommen werden sollen. In meinen Augen ist es offensichtlich, dass das so nicht gemeint ist.

          Ich finde es außerdem sehr sinnvoll und absolut unterstützenswert, einen Überblick über Blogs zu erstellen, die männerrechtliche Themen ansprechen, und ich finde es auch sehr sinnvoll, dass dabei rechtsradikale Blogs, oder Blogs, die Gewalt propagieren, nicht gelistet werden – denn darum geht es hier ja offensichtlich.

      • @ Leszek

        Na okay, ich bin mal nicht so. Kommentieren dürfen auch Linksextremisten bei mir. Meine Aussage war eher allgemeiner Natur. Für mich bedeutet radikal letztlich immer destruktiv, da man gegen die Abwehr der Gesellschaft das vermeintlich Richtige durchsetzen will.

        Gesellschaftliche Veränderungen passieren nur, wenn man die Abwehr der Gesellschaft nicht mir Gewalt brechen möchte.

        Allerdings ist mir das alles auch ein bißchen unverbindlich, diese begrifflichen Einordnungen. Also die Leute, die du da aufgezählt hast, sind mir nicht sonderlich sympathisch, und ich würde ihnen eher eine Therapie nahelegen, statt sich in krude Gedankengebilde zu flüchten.

        Solche Leute wollen meist unbewußt die unmenschlichen Zustände ändern, die sie selbst in der Kindheit erfahren haben, aber konsequent emotional verdrängen. Sie fokussieren sich stattdessen auf „die Gesellschaft“, die angeblich unerträglich ist und deshalb „radikal“ geändert werden muß. Dem eigenen Leben täte eine radikale Veränderung aber durchaus besser.

        Sie werden von ihrer Radikalität ablassen, sobald sie die wirklichen Hintergründe ihrer Emotionen verstanden haben. 🙂

        Eine Feministin wird auch nicht mehr von „Rape Society“ sprechen, wenn sie den sexuellen Mißbrauch in ihrer Kindheit und die damit verbundenen und verdrängten Gefühle emotional realisiert hat.

        • @ Kirk

          „Na okay, ich bin mal nicht so. Kommentieren dürfen auch Linksextremisten bei mir.“

          Alles klar,
          ich schaue mir dann morgen deinen Text nochmal an. Aber die Kritik von Seitenblick geht m.E. schon in die richtige Richtung.

          (Die Einordnung „linksradikal/linksextrem“ sagt übrigens absolut nichts über die Einstellung zur Gewalt aus. Auch sehr viele überzeugte Pazifisten sind im Sinne der gängigen Definitionen linksradikal/linksextrem.)

      • @Schoppe am 28. April 2013 um 8:31:

        genau so ist es. Die Idee zu diesem Blog entstand im Rahmen längerer Diskussionen zu den beiden vorletzten Posts auf man-tau über die Gründe, warum die Männerrechtsbewegung politisch keinen Erfolg hat, obwohl die Kernforderungen offensichtlich und eigentlich über das komplette Parteienspektrum hinweg konsensfähig sind. Ich will die Argumente hier nicht duplizieren, wer will, kann auf man-tau kommentieren.

        • »warum die Männerrechtsbewegung politisch keinen Erfolg hat«

          Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass das daran liegen könnte, dass alle Nas’lang ein jugendlicher Held auftaucht, der meint, so ganz unglaublich viel klüger zu sein als alle Männer vor ihm?

          Die Idee man(n) müsse nur nett genug zu den Mädels sein, dann wären die auch so nett und gerechtigkeitsliebend, dass sie freiwillig ihre Privilegien aufgeben ist ja auch so unglaublich originell, dass sie unmöglich irgendwer vor ausgerechnet DIR gehabt haben kann.

          Und dass alle Männer. die diese Idee ausprobiert haben, damit eine volle Bauchlandung hingelegt haben, irritiert dich auch nicht. Das liegt nämlich natürlich ausschließlich daran, dass diese Männer wahlweise entweder nicht nett genug waren oder nicht genug Männlichkeit verströmt haben.
          Mit anderen Worten: Aus deren epochalen Blamagen kannst DU gar nichts lernen. Außerdem sind sowieso alle außer dir rechtsradikal.

          Wenn du nicht so unglaublich viel klüger wärest als ich, dann würde dir dringend nahelegen, darüber nachzudenken, dass intelligente Menschen nicht nur aus den eigenen Fehlern lernen.

        • @ man.in.th.middle

          B. E. trollt manchmal gerne rum und versucht gemäßigte Männerrechtler (oder gemäßigte Feministinnen) zu provozieren.
          Ich empfehle solche Beiträge von ihm einfach links liegen zu lassen.

          (Wenn er in besserer Stimmung ist, gibt´s auch manchmal sachlichere und interessantere Beiträge von ihm.)

          Des Weiteren:

          Der Begriff „Maskulinismus“ findet häufig Verwendung als gegen die Männerrechtsbewegung gerichteter radikalfeministischer Denunziationsbegriff und sollte m.E. auf einem Blog, der über Maskulismus informieren will, nicht mit „Maskulismus“ gleichgesetzt werden.

          Der Begriff „Maskulinismus“ steht für männliches
          Überlegenheitsstreben, nicht für das Streben nach Gleichberechtigung für Jungen und Männer. „Maskulismus“ ist daher etwas anderes als „Maskulinismus“. Mit der Gleichsetzung
          beider Begriffe läuft man Gefahr den Gegnern der Männerrechtsbewegung in die Hände zu spielen.

          Ansonsten sage ich nur:

          Für mehr Linksextremismus!

        • @Leszek

          »B. E. trollt …«

          Auch an dich ergeht hiermit mein bewährter Vorschlag, erst einmal nachzusehen, was $(PoehsesWort) eigentlich bedeutet:
          http://en.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Internet%29

          »gemäßigte Männerrechtler … zu provozieren«

          Kind of. Ich möchte euch zum nachdenken provozieren.
          Insofern: Schuldig im Sinne der Anklage

          Aber ich plädiere auf mildernde Umstände. Schließlich hat einst Einstein gesagt: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ und ihr versucht exakt das, womit die 10-15 Jahre älteren Männer (das schließt mich ausdrücklich mit ein) sich bereits unsterblich blamiert haben.

          Also: Sind alle doof außer ihr oder lernt ihr (im Gegensatz zu uns „alten Säcken“ Mitte 40) aus unserem Versagen?

          »gemäßigte Feministinnen«

          Meinst du die gemäßigten Feministinnen, die einem als Vergewaltiger* bezeichnen, die gemäßigten Feministinnen, die einem als Idiot* bezeichnen, die gemäßigten Feministinnen, die einem wie einen per Ohrfeige disziplinieren wollen* oder jene gemäßigten Feministinnen, die meinen einem den Kopf waschen* zu können?
          Oder etwa jene gemäßigten Feministinnen die triumphierend abgeschnitte Testikel präsentieren?

          *: Alles nachzulesen in Kommentaren dieses Blogs in den letzten Wochen. Links werden auf Wunsch gerne wieder einmal geliefert.

        • @ Bellator Eruditus am 29. April 2013

          um 6:32 „jugendlicher Held“ *erröt* -danke für die Blumen! Der moderne Mann nimmt ja neuerdings auch anzügliche Komplimente gelassen entgegen…

          „meint, so ganz unglaublich viel klüger zu sein als alle Männer vor ihm“ — interessante Interpretation. Ich erhebe nicht den Anspruch, alle Männer vor mir zu kennen. Um ehrlich zu sein, ich hatte eine Idee und probiere sie einfach aus, ohne jemanden zu fragen (typisch männlich übrigens, damit bekommt man regelmäßig Ärger bei den Frauen, die wollen immer erst mit einem darüber reden und reden und reden, aber hinterher ist dann alles OK.)

          „nett genug zu den Mädels sein“ – der Blog ist für **Jungs** gedacht, Alter 15 – 30. Ich nehme aber gerne Tips entgegen, wie man diese Zielgruppe besser anspricht oder ob man besser auf die Altersklasse 20-40 zielen sollte.

          „alle Männer. die diese Idee ausprobiert haben, damit eine volle Bauchlandung hingelegt haben“ — Gab es schon man so einen ähnlichen Blog oder Webauftritt? Wenn ja, dann bitte konkrete Hinweise, und woran das gescheitert ist. Im Moment sehe ich nichts ähnliches, aber die Unzahl an Seiten überblickt sowieso niemand. ich habe übrigens nicht vor, z.B. manndat.de (das mMn sehr gut gemacht ist) zu kopieren, das sich aber nach meinem Eindruck eher an ein älteres Publikum von 30 – 60 wendet und für Anfänger eine Nummer zu wuchtig ist.

          @Leszek am 29. April 2013 um 6:56 nachmittags.:

          „Maskulinismus” findet häufig Verwendung als gegen die Männerrechtsbewegung gerichteter radikalfeministischer Denunziationsbegriff“ — so isses, richtiger Hinweis. Ich habe das trotzdem ganz bewußt gemacht:

          1. Davon wissen nur diejenigen, die sich schon in der Sache auskennen, für diese Gruppe ist der Blog nicht gedacht, sondern für Anfänger. Denen präsentiere ich nur Sachen, die klar verständlich, naheliegend und logisch sind. Maskulismus ist klar und logisch, Maskulinismus ist nach meinem Sprachgefühl komplett falsch gebildet (können wir gerne separat diskutieren), deswegen versuche ich, den Begriff Maskulinismus als überflüssigen Alias zu verdrängen.

          2. Wenn ich die feministische Unterscheidung der Begriffe Maskulismus und Maskulismus übernehme, akzeptiere ich auch die mit damit verbundenen Theorien oder Ideologien. Kommt nicht infrage. Eher würde ich den Begriff „Femininismus“ einführen 🙂

          3. Wie schon in Schoppes Blog diskutiert kann man wirklich einiges vom Feminismus lernen, z.B. daß man als Beschimpfung gedachte bekannte Begriffe offensiv selber einsetzt und damit ins Normale bis Positive dreht. Keine Ahnung, ob das klappen wird, ich probiers einfach.

          • @Man in the middle

            Vernetzung und Einstiegsartikel finde ich eine gute Idee. Allgemein kann bei Vernetzung noch einiges nachgeholt werden. So stark ist auch die Verlinkung in der Szene noch nicht. Ich müßte wohl mal Manndat und Co aufnehmen, die villeicht auch ein paar Linklisten erstellen, Cuncti hat auch kaum Links etc.

            Da kann man noch einiges verbessern.

        • @Man in the Middle

          »anzügliche Komplimente«

          „Jugendlicher Held“ bezog sich auf das gleichnamige Bühnenfach. Es war also etwas ironisch aber eher nicht anzüglich gemeint.

          »der Blog ist für **Jungs** gedacht, Alter 15 – 30. Ich nehme aber gerne Tips entgegen, wie man diese Zielgruppe besser anspricht oder ob man besser auf die Altersklasse 20-40 zielen sollte.«

          Die Männer ab 40 brauchst du nicht anzusprechen. Die haben ihre Erfahrungen mit dem real existierenden Feminismus gemacht und sind mindestens lebenslang immunisiert.

          Bei der Altersgruppe 15-20 erkläre ich mich für befangen. Mein älterer Sohn ist gerade 15 und ich warte sehnsüchtigst darauf, dass sein Gehirn nach dem Umbau wieder in Betrieb geht.

          »Gab es schon man so einen ähnlichen Blog oder Webauftritt?«

          Garantiert. Und der ist garantiert von den Adressaten solange ignoriert worden, bis er aufgegeben wurde. Denn nett, gemäßigt, freundlich zu den Mädels zu sein ist der traditionelle (um nicht „unoriginelle“ zu sagen) Ansatz. Vor allem aber ist es der Ansatz, der mindestens die letzten 40 Jahren zuverlässig versagt hat.

          Wer für Männerrechte eintritt, sollte sich darüber klar sein, dass er damit Frauen zwangsläufig Privilegien wegnehmen will, d.h. dass es eine glasklare Konfliktsituation gibt.
          Er sollte sich darüber klar sein, dass der Gegner in diesem Konflikt nicht fair kämpft. Da wird nicht argumentiert sondern versucht lächerlich zu machen (Mimimi), da wird verleumdet (siehe Kommentare von Robin Urban) gelogen (siehe Kommentare von marenleinchen), intrigiert (vgl. PiratinnenKon) und gejammert (vgl. Frau Ministerin von der Lüge) was das Zeug hält. Und wenn gar nichts anderes mehr geht, wird mit dem Hintern gewackelt und die jugendlichen Helden haben plötzlich nicht mehr genug Blut um das (obere) Gehirn ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen (vgl. die Bemerkungen von Dennis Plagge über den PiratinnenKon im allgemeinen mit seinen Bemerkungen über Lena Simon, „die er persönlich sehr schätzt“, LOL).

          Vor allem aber: Die Mädels halten zusammen während wir uns gegenseitig fertig machen.

          Christian z.B. hat so ein virtuelles Gruselkabinett in dem es Männer (Plural) gibt, die nicht mal eine Dose Fertigfutter aufmachen können und die folglich elendig hungern müssen, wenn ihre Frau sie mal nicht bekocht, füttert und vermutlich auch windelt.

          Noch so eine Seite wie die hier braucht die Welt ebenso dringend wie der sprichwörtliche Fisch das sprichwörtliche Kühlwasser aus Fukushima 2.

    • Der wohlwollende Sexist in mir findet es eigentlich ganz richtig dass Frauen in diesen Situationen eher geholfen wird.
      Frauen sind nicht so robust und könnten sogar in der Kälte draussen eher draufgehen.
      Wieso auf diesem Bahnhof die Männer nicht auch einfach da bleiben dürfen ist mir allerdings ein Rätsel.

        • Auf keinen Fall, ich habe auch keinerlei Verständnis dafür dass die Männer nicht im Bahnhof bleiben dürfen.
          Ich wollte allgemein anmerken dass Frauen das sicher nicht so aushalten würden wie Männer solange in der Kälte zu sein.

        • Ich würde vermuten, dass Frauen mehr Fettgewebe haben und deshalb eigentlich robuster bzgl. Kälte sein müssten.

          Auch wenn das Kälteempfinden subjektiv stärker ausgeprägt ist.

        • @Nick
          Ok ich gebe zu mich da verfahren zu haben
          (Habe selbst mal gelesen das Frauen länger im vereisten See schwimmen können wegen dickeren Hintern etc.)

        • @baldasar: Keine Ahnung, es war nur eine Vermutung.

          Habe selbst mal gelesen das Frauen länger im vereisten See schwimmen können wegen dickeren Hintern etc.

          Liegt das daran, dass sie weniger Energie brauchen um oben zu bleiben, oder isoliert das Fett die Kälte besser?

        • Aaaber – Frauen sind doch bekanntlich viel leidensfähiger als die schwächlichen Männer (und mutiger sowieso). Kann einem nun wirklich jede durchschnittliche Feministin erklären. Und die Bundeswehr hat es auch schon längst nachgewiesen (wobei man hierfür genauso gut zahllose andere Quellen hätte zitieren können):

          „[Frauen sind] ausdauernder, widerstandskräftiger und leidensfähiger als Männer.“

          http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14024307.html

        • Das war Sarkasmus oder? =P Kann das nicht so gut deuten.

          Nein.

          übrigens sagt ein von mir soeben gegoogelter was anderes:

          Frauen haben also zwar mehr isolierendes Fett, aber dafür aufgrund der geringeren Muskelmasse einen geringeren Metabolismus.

          Bei einer normalgewichtigen Frau gleicht sich das insgesamt aus, obgleich Frauen ein stärkeres Kälteempfinden haben.

          Wenn ich mir Obdachlose anschaue, dann haben die Männer meistens sehr wenig Muskeln und sehr wenig Fett. Sie trinken mehr (was ja dann fatal ist)

          Obdachlose Frauen sind meistens sehr korpulent.

          Demzufolge müsste man die Frauen rauswerfen und die Männer vorsorglich übernachten lassen.

          Eine „schlank gehungerte“ Frau hingegen ist im Nachteil.

        • ..ausdauernder, widerstandskräftiger und leidensfähiger als Männer.

          ..und intelligenter, mutiger und reinlicher.

          Mein Güte, die 1980er..

        • @ Imion

          *Und? Ist ein Männliches Leben weniger Wert?*

          Offenbar

          http://www.google.de/webhp?hl=de#safe=off&hl=de&output=search&sclient=psy-ab&q=Obdachlos+erfroren&oq=Obdachlos+erfroren&gs_l=hp.3..0i30.4163.14672.1.16540.22.11.2.9.10.0.721.2227.7j1j0j1j0j1j1.11.0…0.0…1c.1.11.hp.guZaietXLts&psj=1&bav=on.2,or.r_qf.&bvm=bv.45645796,d.ZWU&fp=890ce27ac36a8079&biw=800&bih=405

          Eine Gesellschaft kommt über tote Männer sehr viel leichter hinweg als über tote Frauen.

          Männer sind sehr viel eher die „Wegwerfartikel“ einer Zivilisation.

          Weniger mitleidswürdig.

          Und Feminismus ändert daran nicht das Geringste.

        • »http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14024307.html«

          Hat eigentlich irgend wer eine Idee, warum der Spiegel seine wöchentliche Reihe „Frauen sind die besseren …“ eingestellt hat?
          Mangel an Themen kann es doch nach nur 20 Jahren nicht sein, es gibt doch noch reichlich unbeackerte Felder.

          Ich fand die Artikel immer so wunderbar komisch und die neue Rubrik „SPAM“ erscheint mir als nur mangelhafter Ersatz.

        • @ Bellator

          *Hat eigentlich irgend wer eine Idee, warum der Spiegel seine wöchentliche Reihe “Frauen sind die besseren …” eingestellt hat?
          Mangel an Themen kann es doch nach nur 20 Jahren nicht sein, es gibt doch noch reichlich unbeackerte Felder.*

          Sibylle Berg fühlte sich bedrängt?

          Es kann nur ein Être suprême geben.

        • Ich bezweifele dass das jemals anders war

          Im 17./18. Jahrhundert hätte man die Weiblein kurzerhand ins Arbeitshaus verbracht, die Männlein ab in die Kaserne.

          Im 19. Jahrhundert erst ins Gefängnis, und dann ins Arbeitshaus. Oder man transportierte sie zur Landesgrenze und bürgerte sie aus

          Zeitgleich kam die spezielle Fürsorge und Wohltätigkeit der Bürgersdamen für die „gefallenen Mädchen“ – die schließlich nichts dafür konnten dass so ein durchtriebener Jud‘ sie zur Prostitution anstiftete (und jede „streunende“ Frau war eine Prostituierte) Die Aufrechterhaltung der allgemeinen Sittlichkeit gebot es, sich um diese besonders zu „kümmern“. Was zwar auch auf ein Einsperren hinauslief, aber eben weniger kriminelles Stigma bedeutete. Man musste sie zwar zu ihrem und zum Wohle der Sittlichkeit einsperren, aber sie konnten eben nichts dafür.

  6. Vielleicht am Rande interessant – die bisherige Schachweltmeisterin der Frauen, die als „Chess Queen“ gefeierte Chinesin Hou Yifan, hat bei der gerade durchgeführten chinesischen Landesmeisterschaft im Schach in der Männer-Kategorie mitspielen dürfen. In Abwesenheit der besten männlichen Schachspieler ist es ihr dabei gelungen, einen 8. Platz (von 12 Teilnehmern) zu belegen.

    Respekt und Glückwunsch zu dieser erstaunlichen Leistung !

    http://susanpolgar.blogspot.de/2013/04/wang-yue-wins-chinese-championship-by.html

  7. Ganz interessant ist dieser Bericht der Wirtschaftswoche zu gescheiterten Frauen im Top-Management: http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/chef-position-durch-quote-die-entzauberten-top-managerinnen/8090774.html
    Gab es die Woche wohl schon in der Print-Ausgabe.
    Einzelne Gescheiterte werden dann auch noch vorgestellt:
    http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/frauenquote-welche-top-frauen-gescheitert-sind/8114598.html

    Und da sind tatsächlich einige Frauen dabei, die zu wenig Sozialkompetenz haben. Wie geht denn das? Als Frau! Oft als Personalvorstand. Unmöglich…

    Erobern die Frauen jetzt auch noch die klassische Männer-Domäne „fehlende Sozialkompetenz“? Da müssen die Männer aber gewaltig aufpassen? Nicht daß die da auch noch vertrieben werden!

    • Und da sind tatsächlich einige Frauen dabei, die zu wenig Sozialkompetenz haben. Wie geht denn das?

      Am Ende ist es selbstverständlich DasPatriarchat, welches DieFrau ihrer natürlichen Sozialkompetenz beraubt.

      Wenn Männer Frauen jahrtausendelang einsperren und nur Interaktionen mit Kindern erlauben, dann ist doch wohl klar dass die weibliche Sozialkompetenz verkümmert.

      Wenn sie aber Sozialkompetent ist, dann zeigt das nur die über Jahrtausende angewachsene weiblich Resilienz.

      Dass sie überhaupt noch sprechen kann ist nur ihrer enormen weiblichen Zähigkeit und eigentlichen Überlegenheit geschuldet.

    • Damit wirst Du niemals Bundeskanzlerin!

      Heute Nullmeldung.
      Die Italiener haben neue Regierung!
      Es sind so und so viel Frauen in der
      Regierung!

      Wollen die das Volk verdummen?

      Ob Frau oder Herr Merkel,
      die Politik ist schlech!

      Was ist der Nachrichtenwert des Geschlechts
      der Regierenden?

      • Ich frage mich so langsam, was wollen
        die von uns?
        Die Mehrheit ist gegen „Beschneidung“
        Die Spinner stimmen für „Beschneidung“
        Die Mehrheit ist gegen Quoten,
        die Spinner stimmen für Quoten!
        Beim Euro haben die erst garnicht gefragt!
        Gender ist auch NIE gefragt worden!
        Das wird „TOP Down“ beschlossen!

        Ist das Demokratie?

        • „Yep, das ist repräsentative, parlamentarische Demokratie. Eine andere gibt es in diesem Land nicht. Also heul nicht rum!“

          Wo bitte hat „Gendermainstreaming“
          eine demokratisch Legitimierung?
          Welches Volk hat Feminismus
          beschlossen?

          Wer hat die „Weltfrauenkonferenz“
          in China gewählt?
          Welches Volk? Welche Demokratie?

          „Also heul nicht rum!“ ist jetzt
          genau welche Aegument?

  8. Hier drei Links zu Texten zu verschiedenen Themen, die ich interessant fand. Ich schreibe das Thema immer über den jeweiligen Link:

    Thema: Forschungsbefunde zu den sozialschädlichen Folgen von zuviel Religion in einer Gesellschaft

    Rüdiger Vaas – Göttliche Gesellschaften

    http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=33229964

    Dieser Artikel aus der „Bild der Wissenschaft“ fasst eine ganze Reihe interessanter psychologischer und soziologischer Forschungsergebnisse zum Zusammenhang von Religion und sozialer Gerechtigkeit in menschlichen Gesellschaften zusammen.

    Thema: Antje Schrupp rezensiert das Buch „Queer-Feminismus“ von Leah Bretz und Nadine Lantzsch

    http://antjeschrupp.com/2013/04/22/queer-feminismus/

    Leah Bretz und Nadine Lantzsch haben ein kurzes Einführungswerk zum Queer-Feminismus verfasst: Queer-Feminismus – Label & Lebensrealität.

    http://www.amazon.de/Queer_Feminismus-Label-Lebensrealit%C3%A4t-Nadine-Lantzsch/dp/3897711230/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1367140437&sr=1-1&keywords=queer+feminismus

    Ich persönlich bin ja der Ansicht, dass es sich beim Queer-Feminismus, zumindest in seiner radikalen Variante, um eine ziemlich bekloppte irrationale und autoritäre Ideologie handelt, (die allerdings keinerlei gesellschaftliche Anschlussfähigkeit besitzt).
    Die kurze inhaltliche Zusammenfassung des Buches in Antje Schrupps Rezension hat nicht dazu geführt meine bisherige negative Meinung hierzu in Frage zu stellen – eher im Gegenteil.
    Warum Antje Schrupps Rezension des Buches, trotz der m.E. offensichtlichen irrationalen und autoritären Tendenzen dieser Ideologie, relativ wohlwollend ausfällt, vermag ich nicht nachzuvollziehen. Ist die Kritikfähigkeit gegenüber solchen Verrücktheiten im feministischen Lager wirklich so gering? Schade.
    Kaufen werde ich mir das Buch aber trotzdem, für die Entwicklung einer Kritik der Political Correctness aus klassisch-linker, universalistischer Perspektive liefert es sicherlich einige interessante Informationen.

    Thema: Ein interessantes Interview mit der von mir geschätzten französischen poststrukturalistischen Frauenrechtlerin und linken Political Correctness-Kritikerin Julia Kristeva

    http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article12941331/Wir-brauchen-die-Philosophie.html

    Julia Kristeva plädiert in diesem Interview u.a. für ein dialektisches Verhältnis zur europäischen Kultur: Einerseits die Fehler und Verbrechen der europäischen Geschichte nicht vergessen, um daraus für die Zukunft zu lernen, andererseits hält sie es aber für sehr wichtig, dass die positiven Errungenschaften der europäischen Kultur in den europäischen Gesellschaften wieder stärker betont werden.

  9. Ich finde ein Phänomen im Onlinedating gerade ganz interessant. In der Gruppe der ~30jährigen Frauen finde ich erstaunlich viele, die ganz explizit $ihralter – $ihralter-10 als Vorgabe für den männlichen Wunschpartner angegeben haben. Der Normalfall ist schon ca $ihralter-2 – $ihralter+8. Aber die Tendenz zum Wunsch nach eher jüngeren Partnern finde ich recht erstaunlich. Wäre das mal was für Deinen Blog?

  10. Die „Benachteiligung“ von Frauen in der feministisch-femizentrischen Gesellschaft der BRD, dargelegt anhand der Berufungenzahlen auf Lehrstühle von Michael Klein auf seinem Blog „siencefiles“

    Zitat:

    * Wie stark die Bevorzugung ausfällt, welcher Vorteil Frauen aus ihrem Geschlecht erwächst, wenn es um die Berufung auf eine Professur geht, macht die folgende Abbildung deutlich. Die Balken stellen prozentuale Wahrscheinlichkeiten dar: Für Deutschland als Ganzes ergibt sich z.B. das weibliche Bewerber auf eine Professur eine um 20,25% höhere Wahrscheinlichkeit haben, auf eine Professur berufen zu werden – ein Ergebnis, das nicht so recht zu den Zielen und Ankündigungen passen will, wie sie der Wissenschaftsrat in den oben zitierten Passagen gemacht hat.*

    http://sciencefiles.org/2013/04/27/gleichstellung-an-universitaten-die-worte-und-die-wirklichkeit/

    Frauen „erobern“ also wieder einmal ein Feld mit Staatskrücken an den Beinen und Stützrädchen am Fahrrad.

    Es fällt nicht schwer, zu prognostizieren, was passieren wird.

    Das, was eigentlich immer passiert, wenn Frauen eine Domäne „erobern“, anstatt selbst eine aufzubauen.

    Solcherart „eroberte“ Bereiche verlieren an Leistungskraft und Ansehen.

    Und geben den Genderforschern der Zukunft so sicher wieder reichlich Gelegenheit, darüber nachzusinnen, warum das eine anthropologische Konstante zu sein scheint: Weiblich dominierte Bereiche verlieren an Ansehen.

    Die erwünschte Antwort („Weil Männer so böse frauenverachtend sind!“), wird nicht mehr lange tragen, je mehr Bereiche von Frauen „erobert“ werden.

    Natürrlich, die wahrscheinlich richtigste Antwort ist auch die politisch unerwünschteste: Sie verlieren an Ansehen, weil sie TATSÄCHLICH an Leistungskraft verlieren.

    Damit auch an Ertragskraft, damit werden auch dort die Löhne sinken.

    Deshalb wird „Genderwissenschaft“ die wahrscheinlichste Antwort nicht geben können.

    Weil politisch nicht tragbar, nicht korrekt.

    Die richtige Antwort wird nur der Bankrott geben, der auch dieses Kapitel Sozialismus, Abteilung Geschlechtersozialismus, unter sich begraben wird.

    • Unabhängig von Hetero bin ich generell sehr, sehr skeptisch bei aufrufen zu Mut (auch bei anderen Themen wie Unternehmertum, etc).
      Entweder, die gewünschte Tätigkeit ist weniger riskant als gemeinhin angenommen, dann wäre es angebrachter, diese Fehlauffassung rational zu widerlegen.
      Oder, sie ist es nicht, und jemand fordert, dass ich doch bitte entgegen der Faktenlagen auf gesellschaftlichen Druck höre. Dann wäre es angebrachter die klappe zu halten

      Was, wenn ich mir den Artikel so angucke, dessen Argument „Seid fruchtbar und mehret euch“ von einer fiktiven Romangestalt kommt, die auch noch so tolle ideen wie Todesstrafe für Schalentieressen hat, wohl auch die bessere Wahl gewesen wäre.

        • Dazu kommt, dass aus rationaler Sicht, mehr gegen als für Kinder spricht. Wenn Kinder ein unhinterfragter Herzenswunsch von Lebewesen wären, hätte die Natur es auch nicht einrichten müssen, dass die „Produktion“ von Kindern Spaß macht.
          Seitdem der Mensch erfolgreich diesen Spaß vom Kinderkriegen entkoppelt hat, ist es eigentlich kein Wunder, dass weniger Kinder geboren werden.

        • Unsichere Lebensverhältnisse? Sorry, das ist eines der bescheuertsten Argumente gegen Kinder. Seit Millionen Jahren setzen Menschen Kinder in die Welt, und selten waren die Menschen oder ihre Kinder weniger von existenziellen Krisen bedroht als heute.

          Nein, diese Unsicheren Lebensverhältnisse, wegen denen man sich nicht trauen würde, eine Familie zu gründen, sind vorgeschoben. In Wirklichkeit geht’s ausschließlich darum, sich damit die „alles ist noch möglich“-Option nicht mit Kindern verbauen zu wollen. Denn dann muss man sich tatsächlich entscheiden. Für den einen Partner. Für den einen Beruf. Für den einen Wohnort. Jedoch dem eigenen Leben per Entscheidungen eine irreversible Richtung zu geben ist etwas, das die Generation Maybe meidet wie der Teufel das Weihwasser.

        • *Seit Millionen Jahren setzen Menschen Kinder in die Welt, und selten waren die Menschen oder ihre Kinder weniger von existenziellen Krisen bedroht als heute.*

          Ja, weil es keine Alternativen gab, also Verhütung.

          *In Wirklichkeit geht’s ausschließlich darum, sich damit die “alles ist noch möglich”-Option nicht mit Kindern verbauen zu wollen. Denn dann muss man sich tatsächlich entscheiden. Für den einen Partner. Für den einen Beruf. Für den einen Wohnort. Jedoch dem eigenen Leben per Entscheidungen eine irreversible Richtung zu geben ist etwas, das die Generation Maybe meidet wie der Teufel das Weihwasser.*

          Hast du den Artikel geschrieben? 😀
          Stell dir mal vor, du bist grade mit Ausbildung/Studium fertig, und schlägst dich seitdem mit prekären Arbeitsverhältnissen, Praktika und Befristungen durch. Du kannst noch nichtmal eine Verantwortung wie z.B. die Finanzierung eines Neuwagens auf dich nehmen, weil du nicht weisst, wie deine Finanzen in einem Jahr aussehen (oder sogar nem halben). Und dann sollst du eine 18jährige Verantwortung auf dich nehmen, weil alle dich sonst für selbstsüchtig und verantwortungslos halten? Findest du das nicht ein bisschen unfair?

          Eine Freundin von mir ist studierte Sozialarbeiterin, arbeitet auch in ihrem Beruf, muss aber nebenbei noch 2 Jobs schaukeln, um über die Runden zu kommen. Schwanger zu werden wäre ihr persönlicher Supergau.

        • Ja, was sind existentielle Nöte? Verhungern muss heutzutage in Deutschland kein Kind mehr. Und wenn eine berufstätige, alleinstehende Frau schwanger wird und sich keine Betreuung leisten kann, kann sie immer noch zuhause bleiben und Sozialhilfe beantragen. Kein Mensch MUSS sein Kind allein zu hause lassen.

          Insofern hast du Recht. Dennoch denkst du vielleicht mal drüber nach, ob es wirklich vorgeschoben und egoistisch ist, sich in solchen Situationen gegen ein Kind zu entscheiden, nur weil niemand mehr verhungern muss.

    • Ich denke Roslin wird sich da besser auskennen, aber wäre es nicht fatal wenn jedes Pärchen in diesen Zeiten Bälger auf die Welt setzen würde?
      In China war die Sippe in kürzester Zeit nach einem solchen Aufruf überfüllt.

      • Ich hatte mal einen Theologen an der Theke, der war wirklich der Ansicht, dass es sowas wie Überfüllung nicht geben kann, weil Gott sich ja schon um uns kümmern wird und so. Daher war er auch gegen Verhütung.

        • Es könnte wirklich sein dass Kinder haben für Menschen eine Art Selbsterfüllung ist, wie generell das verpartnert-sein.
          Aber das grosse Problem sind halt diese Katholischen Kirchen die diese Propheten nach Afrika schicken und ihnen Verhütungsmittel verwehren.

          Wusstest du dass jede 3 !!!! Schwangerschaft ungewollt ist?

      • @ Baldassar

        Der Herr Rennert verfehlt das Ziel um Meilen wie so viele Konservative.

        Eigentlich müsste da als Überschrift stehen:“Männer, habt endlich den Mut, mit Frauen Russisches Roulette zu spielen!“

        Wobei nur sie einen Revolver in der Hand hält und der ist auf den Mann und Vater gerichtet.

        Der feministisch-femizentrische Staat hat in ihr in die Hand gedrückt.

        Die Zahl der Männer wächst, die das merken, ihre Lust, dieses Spielchen zu spielen, indem sie Kinder zeugen und damit der Kinderbesitzerin die Trommel erst recht mit Patronen bestücken, deshalb nicht.

        Der Zug ist aus dem Bahnhof und lässt sich nicht mit Geschwätz der Art „Habet Mut, die ihr mühselig und beladens seid!“ aufhalten.

        • @Roslin
          Ich bezweifle stark dass die meisten Ehefrauen diesen Revolver auch benutzen.
          Das ist übertrieben, so in der gleichen Art wie „ohoho das patriachat erlaubt allen Männern rumzulaufen und zu vergewaltigen“

    • „Werdet mutig und vereinbart Mutterschaft und Beruf!“- ist auch nicht besser. Damit fühlt man sich auch extrem bevormundet. Dass dich das beeindruckt, ist nichts Neues. Viele Schwule sind halt kinderfeindlich!

  11. @ baldasar

    *Ich bezweifle stark dass die meisten Ehefrauen diesen Revolver auch benutzen.*

    Natürlich benutzen die meisten Ehefrauen die Waffe nicht. Aber viel zu viele tun es doch.

    Man kann von Männern nicht erwarten, dass sie sich anstelle abgesicherter Rechte mit der Hoffnung auf die Güte eines Individuums zufriedengeben, die schnell verflogen sein kann, wenn der bittere Streit um die Scheidung und ihre Folgen beginnt.

    Die Beispiele dafür sind Legion.

    Von den Ehen ganz zu schweigen, die nur noch halten, weil der Mann Angst hat, finanziell ruiniert zu werden und seine Kinder doch nicht mehr zu sehen.

    Denn all das ist ja einer Frau straflos möglich: von Falschbeschuldigung bis Kindesentzug.

    Und wird demzufolge auch genutzt.

    Wenn auch nicht von der Mehrheit.

    Aber wer weiß das schon, wenn er überlegt, ob er’s wagen soll oder nicht.

    Wissen kann er’s erst, wenn es zu spät ist.

    Wie gesagt: Wem das reicht, wem die Hoffnung reicht, der soll’s riskieren.

    Sich dann aber bitte weder Wundern noch beklagen, wenn er als entsorgter Zahlesel endet, der seine Kinder nicht mehr zu sehen bekommt, die u.U. bald einen anderen Papa nennen.

    • @dummerjan

      Was genau besagt diese Studie nun eigentlich?

      During a ten-minute experimental trial, female subjects worked 2.5 minutes compared to 2.1 minutes for male subjects without a privacy filter installed and 4.9 minutes versus 4.3 minutes for male subjects with a privacy filter installed.

      When given the opportunity to walk away during an experimental waiting period 38 percent of female workers walked away compared to 52 percent of male workers.

      Klingt als hätten sich Männer einfach weniger für das Experiment interessiert. Jedenfalls scheint mir ein 10 Minuten Test, bei dem man auch noch privacy Einstellungen testet, nicht so aussagekräftig.

    • @Dummerjan

      Kaum trauere ich der Spiegel-Serie „Frauen sind die besseren …“ nach schon eilst du mit Ersatz herbei.
      Und noch dazu so urkomischem Ersatz. Der ist ja noch viel besser als das Original!

      Aber immer der Reihe nach:
      Der 3M Privacy Filter ist ein popeliger Bildschirmaufsatz, der gegen Einblicke von der Seite schützt:
      http://solutions.3m.com/wps/portal/3M/en_US/3MScreens_NA/Protectors/Shop_Products/Product_Catalog/~/Privacy-and-Screen-Protectors/Privacy-Filters?N=5019651&rt=c3

      Sowas nennt man im Arbeitsleben „Chef-Filter“ weil der Chef sich ziemlich exakt hinter dich stellen muss, bis man er sieht, ob du Minesweeper oder Excel spielst.

      Erstaunlicherweise arbeiten die Leute in diesem Test mit Chef-Filter mehr als ohne Chef-Filter.

      Nun …äh… ja. Für geeignete Werte von „arbeiten“ wird das sicher stimmen.

    • @Leszek

      Wer interessiert sich schon für die Mädchenmannschaft, was diese Damen dort hinausposaunen. Also am besten m.E. überhaupt nicht verlinken. 🙂

      • @ Chomsky

        Ich war ja lange Zeit gesperrt, konnte mich nicht einmal zum Lesen auf die Seite klicken, hab’s darum lange auch gar nicht versucht. Vor einigen Wochen war ich auf der Seite und siehe da, sie wird mir neuerdings angezeigt.

        Der Traffick dort scheint aber arg geschrumpft.

        In der Not frisst die Teufelin Fliegen, sogar mich, scheint mir.

        DieSperrung erfolgte übrigens noch unter der alten Alphagirlietruppe, den toleranten, aufgeschlossenen, diskussionswilligen, die mit dem sexpostiven Neurotizis … ah, Feminismus.

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