„Männer unter dem Pantoffel“

Die Süddeutsche bespricht ein Schmachtwort: „“Alle Männer stehen unter dem Pantoffel

Zu der Grundsituation heißt es da:

Was war das Leben einfach. Früher, als der Mann noch einen klar umrissenen Aufgabenbereich hatte – Beschützer und Geldbeschaffer. Und die Frau wusste, wo ihr Platz ist: daheim, bei den Kindern und Töpfen. Was zählte, war die Meinung des Mannes. Seine Botschaft: Ich hab alles unter Kontrolle.

Also der Aufgabenverlust einer Arbeitsteilung, die heute in dieser Absolutheit wohl nicht mehr so verbreitet oder begehrt ist.

Heute muss er sich eine neue Aufgabe suchen. Denn die Kontrolle, die hat sie. Und seine Meinung sagt er nur noch, wenn die Frau gerade nicht zuhört. Weil die sonst sowieso nur wieder die Augen verdrehen würde. Ihn vor seinen Freunden lächerlich machen würde. Oder schlimmer noch: Ihn an seinen Ohren nach Hause zerren würde.

Das ist natürlich übertrieben. Aber tatsächlich gibt es genug Beziehungen, in denen sie wesentlich mehr zu sagen hat als er oder zumindest einiges an Macht hat. Viele Machtmittel liegen dabei in weiblichen Händen, von Sex über Freeze Outs, Schweigen und dem Umstand, dass Frauen Streitigkeiten häufig länger nachhalten als Männer. Natürlich kann es auch genau andersherum gehen und der Mann hat das Sagen. Oder beide sprechen sich ab und sind tatsächlich gleichberechtigt. Aber die weibliche Beziehungsmacht kommt in Diskussionen aus meiner Sicht häufig zu kurz.

„Meckert eure auch jedesmal, wenn ihr euch mit ein paar Kumpels auf ein Bier treffen wollt?“, fragt einer. „Schlimmer noch“, antwortet ein anderer, „Meine hat mir auf mein Handy ’ne drink less-App installiert, die den Alkoholpegel misst – und besteht darauf, dass ich ihr alle 30 Minuten die Ergebnisse simse.“ Mitleidiges Kopfschütteln von den Umstehenden. „Man muss wirklich ein starker Mann sein, um eine starke Frau zu haben“, ächzt ein smarter Dunkelhaariger, der Pierce Brosnan äußerst ähnlich sieht. „Und man muss ein noch stärkerer Mann sein, um auf diese Frau zu hören.“

„Genau!“, pflichtet ihm ein kleiner Herr mit großer Nase in einem verknitterten Trenchcoat bei, der sich als Dustin Hoffman zu erkennen gibt. „Jetzt verkauft er uns seine Unterjochung gleich wieder als Erfolgskonzept“, tuschelt einer und verdreht dabei die Augen. Und tatsächlich, im nächsten Moment verkündet der Mann: „Ehe funktioniert nur, wenn er eine Heidenangst vor ihr hat!“

Klar, ironisch überspitzt. Aber vielleicht eine Grundlage für eine Diskussion.

168 Gedanken zu “„Männer unter dem Pantoffel“

  1. Der Text ist ein typischer relevanzloser, tendenziöser und selbstverliebter Zeitungsartikel. Die Autorin denkt sich mal eben alles zurecht, wie sie es für einen zeitgeistkonformen Text benötigt.

    Auszug:

    Man sieht sie direkt vor sich: die Karawane der Entrechteten, allen voran Bruce Willis, der auf der Kinoleinwand noch immer so tut, als sei er einer von den ganz Harten. Unterdessen macht sich seine Ehefrau Emma Heming Willis in aller Öffentlichkeit über ihn lustig und spottet: „Mein Mann ist ein Softie.“

    Das meint Bruce Willis auch von sich selbst und es muß keineswegs Spott.bedeuten.

    Im übrigen wird man auch in der Literatur und den Lebensläufen vor 100 und 200 Jahren die Figur der dominanten Frau finden.

    Diese Nummer wird langsam langweilig. Das war vielleicht mal vor 20 oder 40 Jahren etwas Neues.

    Bruce Willis spielt übrigens nicht nur in „Die Hard“ oder „The Expendables“ mit. Der hat auch schon Charakterrollen gespielt.

    Irgendwovon müssen ja Journalisten und Zeitungen leben. Eigentlich ist es geradezu unausweichlich, daß in Medien häufig Belangloses, Falsches oder Ausgedachtes, Dramatisiertes steht. Ich lese sowieso nie Zeitungen. Ich weiß gar nicht, wie man es aushalten soll, täglich eine Zeitung im Briefkasten zu haben.

  2. Wäre der Sexualtrieb von Männern, sagen wir mal viel weniger ausgeprägt, als er nun mal ist, sähe vieles ganz anders aus.
    Andererseits: Wäre die Katze ein Pferd, dann würde das Pferd den Baum hoch reiten.. 🙂

  3. Es ist eine Frage der Macht, und die Macht haben die Frauen:

    «Der Frau gehorchen, hilft die Ehe sichern.» Das ist der Befund, den John Gottman und andere Psychologen der Universität Washington als Ergebnis einer Langzeitstudie präsentierten. Das «aktive Zuhören», das Partnertherapeuten früher empfahlen, wird als «völlig unnatürliche emotionale Gymnastik» und obendrein als erfolglos erkannt. Widerspruchsfreie Gefolgschaft auch der launischsten Frau gegenüber, darauf käme es an. So ist die Lage: Der «herrschaftsfreie Diskurs», den die Linke einst propagierte – in vielen Beziehungen ist er nicht mehr erwünscht, seit «Gleichstellungsbeauftragte» absolutistische Vollmachten in Frauenhand gegeben haben. Frauen können bei der geringsten Frustration ungefährdet Ehen preisgeben, Familien zerstören, Männer als Sexualstraftäter diffamieren, ihnen die Kinder rauben und sie zu rechtlosen Arbeitsdrohnen machen. Und sie tun es, denn Gesetze und Ämter helfen ihnen dabei. «Die Dimension solchen staatlich verordneten Leidens erreicht tragisches Ausmaß», resümiert kritisch Familienrichter Harald Schütz.

    „Die Vaterlose Gesellschaft“ Matthias Matussek

    • Und was kommt bei der vermeintlichen Übermacht die viele Frauen bei uns genießen heraus?

      Ist schon interessant.

      Früher strebten die meisten Frauen Familie und Kinder an, heute streben sie erst mal Abitur und dann Studium an, und wohin führt es?

      Frauen sind so gebildet wie nie und verdienen trotzdem weniger. Bildung am Bedarf vorbei? Entwertung der Bildung? Bildung als Verlegenheitslösung, keine besseren Alternativen?

      Der Deutsche (vor allem der ohne Migrationshintergrund) schafft sich ab.

      Doppeldeutig, die Frau verliert sich in Karriere und das wenn es hoch kommt eine spätgeborene Kind der Akademikerin hat hohes Potential ein gestörtes zu werden und schon früh und nachhaltig mit Psychopharmaka wie Ritalin „therapiert“ zu werden.

      Aber der Leidensdruck vieler Frauen und folglich Männer scheint hoch, so dass Ideologien (und Politik) die diese schmerzliche Realität verschleiern und Stroh-Männer dafür verheizen bei der Mehrheit die genährt von unserem Wohlstand den Blick auf die hässliche Realität scheut die zeitgeistige Wahrnehmung dominieren.

      Frauen haben die Macht, sie schaffen sich mit aller Macht ab.

  4. Kommt schon mal vor, dass meine Frau eingeschnappt ist und ich keine Ahnung habe, warum. Könnte durchaus auch ein Versuch sein, mich besser zu kontrollieren.

    • @El Mocho

      Ich denke es kommt gar nicht so selten vor, dass eine Person sauer ist und die andere hat keine Ahnung warum. Aus meiner Sicht (das mag aber dem männlichen Blick geschuldet sein) häufiger die Frau. Die Geschlechterunterschiede tragen dazu denke ich schon bei, Frauen scheinen mir auch häufiger anhaltender sauer zu sein und mehr weiter zurückliegende Ereignisse einzubeziehen.

      • *Frauen scheinen mir auch häufiger anhaltender sauer zu sein und mehr weiter zurückliegende Ereignisse einzubeziehen.*

        Weiter zurückliegendere und auch unangemessenere Ereignisse werden von Frauen gerne jahre- oder eine Leben lang hochgeholt.

        Das hat oft keinen produktiven Nutzen mehr, keinen Nutzen im Dialog, keinen Zeitbezug mehr ausser dass die Frau so sich selbst Aufwertet, als überlegen und übermächtig darstellt und ihren mangelnden Selbstwert zur Schau stellt.

        Der dazu passende Mann hat natürlich auch nicht den Selbstwert die Konsequenzen zu ziehen, vor allem wenn diese Konsequenz die Trennung von dieser Frau ist.

        Ähnliches Verhalten zeigt sich auch bei Männern, bei bestimmten Männern die eine auffällig narzisstische Persönlichkeit haben.

      • Ich denke es kommt gar nicht so selten vor, dass eine Person sauer ist und die andere hat keine Ahnung warum.

        Dafür hat doch die Evolution die Stimmbänder erfunden.

        „Eingseschnappt“ ist aber eine Verweigerung des Gebrauchs Jener..

        Ich würde schon sagen, dass das eine klassische weibliche Machttechnik ist, obwohl auch Männer sie nicht selten einsetzen.

        Zumindest dann, wenn das willkürlich eingesetzt wird: „Du bist Schuld, egal was du machst“ („double bind“)

        ->“Na, dann denk mal darüber nach was du wohl falsch gemacht hast“ (reflektier‘ mal deine Privilegien)

      • [quote]Frauen scheinen mir auch häufiger anhaltender sauer zu sein und mehr weiter zurückliegende Ereignisse einzubeziehen.[/quote]

        Ich bin zwar nicht besonders weiblich vom Charakter her aber in diesem Punkt paßt es auch bei mir. Männer legen das immer abwertend als „nachtragend“ aus, ich denke eher es hilft das Gesamtbild zu betrachten, was für eine Art Mensch der andere ist. Darum machen Frauen auch aus für Männer völlig unverständlichen Gründen Schluß („Die Weiber spinnen, echt ey!“); sie haben das Verhalten auf längere Zeit beobachtet, analysiert und festgestellt daß sie sich auf Dauer mit so jemandem nicht wohlfühlen und es keine Perspektive hat. Das machen „wir“ nicht mit Absicht, das passiert ganz automatisch. Männer bleiben häufiger in nervigen Beziehungen einfach hocken weil sie denken „Schwamm drüber.“. Schön für sie wenn sie das so wollen; aber bitte andere nicht als gestört abstempeln wenn die so ein Lebensmodell nicht möchten.

        • @erzengel

          „Das machen “wir” nicht mit Absicht, das passiert ganz automatisch.“

          Ich denke, da sind Männer und Frauen verschieden angelegt. Männer sind eher auf schnelles Vergessen ausgelegt, weil zuviel andauernder Streit Koalitionen erschwert. Frauen müssen schon aufgrund der Schwangerschaft eher auf Langzeitstrategien setzen und diese langfristigen Auswirkungen eher einbeziehen.

        • Würden Männer es genauso handhaben, hab ich so meine Zweifel, ob es dann überhaupt noch Beziehungen zwischen Männern und Frauen gäbe.

    • Ich handhab das immer so:
      Du musst ja nicht Gedankenleser spielen. Man kann auch schlicht „überhaupt nicht mitbekommen“, daß sie sauer ist (wenn sie nicht explizit sagt, was los ist, dann ist halt nichts los 😉 ). Und wenn sie einen „unbegründet“ schlecht behandelt (unbegründet heisst ebenfalls: nicht explizit gesagt, was los ist), dann entzieht man sich, und widmet sich irgendeinem Hobby.

    • Ich zitiere bei solchen Gelegenheiten immer gern einen Freund von mir. Sein Spruch war, er sähe es nicht als seinen Job an, jungen, emanzipierten Frauen die Verbalisierungsarbeit abzunehmen.

      Und Gedankenlesen kann ich ja nun mal auch nicht. Also einfach abwarten – auch wer meckern will, muss schon selber etwas Artikulationsarbeit leisten. ;-).

      • Ich würde sagen, man sollte dann auch nicht locker lassen. Sie soll bitte eine Begründung für das Einschnappen nachliefern, sonst „iss auch nicht wieder gut“

        Wenn sie sowieso nicht drum herumkommt, ihren Standpunkt zu vertreten dann hat man der Leberwurst-Stategie viel Boden entzogen.

      • Ist schon lustig, daß dem (vermeintlichen und tatsächlichen) männlichen Autismus eine weibliche Unselbständigkeit und Infantilität gegenüberstehen.

        Aber das darf gesellschaftlich nicht ausgesprochen werden. Der Mann ist unterentwickelt, zu wenig weiblich etc.

        Bei der Frau hingegen ist alles in Ordnung.

        Hier zeigt sich auch der Irrtum von Leuten wie Hollstein, die sich denselben Müll zurechtdichten wie Cornelia Pieper (FDP) und andere.

        Die Frau marschiert voran. Die Männer sind zurückgeblieben. Und jetzt müssen wir denen helfen. Ich verstehe echt nicht, wie akademische Gelehrte so etwas Hanebüchenes und Konstruiertes vertreten können.

        • @ James

          *Die Frau marschiert voran. Die Männer sind zurückgeblieben. Und jetzt müssen wir denen helfen. Ich verstehe echt nicht, wie akademische Gelehrte so etwas Hanebüchenes und Konstruiertes vertreten können.*

          Wer sind denn diese Leute?

          Staatsbedienstete in der Regel oder anderweitig abhängig von zwangskontribuierten Transferleistungen, die der STAAT eintreibt.

          Der verschleiert die wahren Austauschverhältnisse, verschleiert dass Frauen heute wie eh und je im Wesentlichen von Männern versorgt und bechützt werden.

          Nur eben nicht mehr vom individuellen Mann, IHREM Mann/Vater/Bruder/Sohn, sondern vom Staat/Polizei/Militär/Sozialkassen.

          Die aber im Wesentlichen gestellt und gefüllt werden von Männern, die das ganz traditionell leisten sollen.

          Nur ohne Dank und Gegenleistung.

          Damit Frauen Kommunikationswissenschaften und tibetanisches Glockenspiel mit Pauerikebana im Nebenfach studieren können, ohne dass sie diese Fächerkombination am Aufstieg in den Vorstand eines Technologiekonzerns behindert, in Teilzeit und mit 3 Jahren Mutterschaftsurlaub., selbstverständlich.

          Dass es Männer sind, vor allem Männer, die diese Veranstaltung hier tragen, gerät da leicht aus dem Blick.

          Frauen sind so selbstverständlich davon überzeugt, dass sie in ihrer versorgten Fettlebe auch weiterhin vom Staat unterstützt werden, dass einem dieser Realtiätsverlust den Atem verschlagen kann.

          Das lässt sich ber wohl nicht durch Predigt und Einsicht korrigieren, durch „Aufklärung“.

          Frauen fühlen sich kaum für mehr verantwortlich als für sich und bestenfalls noch ihre Kinder/nahen Angehörigen, kaum für DIE Männer, nicht für DEN Staat.

          Dass die Männer sich um sich selbst zu kümmern haben, ist den meisten selbstverständlich.

          Dass der Staat funktioniert, die Wirtschaft genug erwirtschaftet, um sie zu versorgen und zu schützen, auch.

          Ich denke, dass erst der harte Aufschlag wieder für Realitätssinn sorgen wird.

          Bis dahin: Genießt die Zeit und überlasst es den Alphamädchen zu zeigen, was sie leisten können.

          Füße hochlegen, das Schauspiel genießen.

        • @Roslin
          „Ich denke, dass erst der harte Aufschlag wieder für Realitätssinn sorgen wird.“
          Wo ? Wann soll der denn kommen? Ich hab dich das schon mal gefragt^^

          Du hast natürlich Recht mit deinem Beitrag, ich weiss nicht mit vielen verschiedenartigen Menschen du so verkehrst, aber mir ist aufgefallen dass z.B. russische Frauen den Männern weit wohlwollender eingestellt sind als deutsche. Vielleicht tut die Wohlfahrt hier niemandem so richtig gut.

          „Damit Frauen Kommunikationswissenschaften und tibetanisches Glockenspiel mit Pauerikebana im Nebenfach studieren können, ohne dass sie diese Fächerkombination am Aufstieg in den Vorstand eines Technologiekonzerns behindert, in Teilzeit und mit 3 Jahren Mutterschaftsurlaub., selbstverständlich.“

          Aber es gibt auch sehr viele Männchen die so drauf sind und sich vom Staat durchfuettern lassen und als dankeschön soziologie/theologie studieren und so ein Kram, glaub mir.
          Es geht in dem Sinne allen von uns ziemlich gut, du hast aber schon Recht dass Frauen da besonders vorn mit dabei sind. Aber es gibt auch tolle weibliche ärzte und ich hab mal in einem Lager gearbeitet, und da war eine Frau die war sehr professionell und hat gut gearbeitet.

        • @ Baldasar

          *Wo ? Wann soll der denn kommen? Ich hab dich das schon mal gefragt^^*

          Innerhalb der nächsten 50-100 Jahre (Demographie, Bevölkerungsentwicklung in Westeuropa, besonders Deutschland, Aufstieg Chinas, Klimaänderung, Rohstoffverknappung dank Ausbreitung der Konsumgesellschaft nach Indien/China = 2,5 bald 3 x 10^9 Menschen, Anwachsen der Bevölkerung Afrikas südlich der Sahara in dieser Zeit von 1 auf 2 x 10^9 Menschen bei in Bürgerkriegen zerfallenden Staaten).

          Die nächsten 20-30 Jahre dürften noch recht angenehm bleiben.

          Was allerdings auch heißt, dass es sehr schwer sein dürfte, die Hütte wetterfest zu machen.

        • @ Baldasar

          * Aber es gibt auch tolle weibliche ärzte und ich hab mal in einem Lager gearbeitet, und da war eine Frau die war sehr professionell und hat gut gearbeitet.*

          Unbestritten.

          Aussagen über Menschengruppen KÖNNEN immer nur Aussagen über den Schnitt sein.

          Individuen, die immer vom Schnitt der Gruppe, der sie angehören, abweichen können – nach oben oder nach unten, kann ich deshalb immer nur a posteriori beurteilen, also nachdem ich sie kennengelernt habe.

          Ganz abgesehen davon sind Frauen im Schnitt gar nicht so schlecht wie man angesichts der öffentlich dominierenden, sich für DIE FRAUEN zu sprechen anmaßenden Feminist.I.nnen denken könnte.

          Die meisten Frauen sind keine Feminist.I.nnen.

          Das sind aber auch ausgerechnet die eher feminineren Frauen, die Stilleren, weniger Dominanten, Zurückgezogeneren, weniger Aggressiven, denen es schwerer fällt, öffentlich aufzutreten.

          So berherrschen die maskulineren Frauen die Bühne und die feminineren widersprechen ihnen nicht.

          Und maskulinere Frauen sind häufiger feministisch.

          Das müssten die Männer tun.

          Die aber fallen auf die Anmaßung der Feminist.I.nnen herein, die behaupten, für DIE Frauen zu sprechen.

          Außerdem wirkt die feministische Beschämungstaktik bei vielen Männern, eingeübt seit Mutters Tagen, führt dazu, dass sich Männer von Feministinnen bieten lassen, was sie von Männern an Verlogenheit und Dreistigkeit nie hinnehmen würden.

          Wer sich schuldig fühlt, kann sich schlecht wehren gegen den, demgegenüber er sich schuldig fühlt.

          Dass Männer sich schuldig fühlen, dafür sorgt die Patriarchatshypothese, die Männern inhärent, jahrtausendelange Bösartigkeit und Unfairness gegenüber Frauen unterstellt.

          Wer es mit einem als inhärent bösartig gezeichneten Feind zu tun zu haben vermeint, hält sich umgekehrt zu jeder Niedertracht und Diskriminierung gegenüber diesem Feind für berechtigt.

          Das steigert die Dreistigkeit der Feminist.I.nnen.

          Denn sie fordern ja getreu ihrem Weltbild nur Reparationen ein für jahrtausendelange Unterdrückung, auch wenn sie selbst erst 25-30 Jahre alt sind, vom Kindergarten an gepämpert und bevorzugt, halten sie sich für dazu berechtigt und das gegenüber jungen Männern, die auch nicht älter sind, die aber durch Herstorypädagogik/feministisch-femizentrische Pädagogik in ihrer Männlichkeit so gedemütigt wurden, vom Kindergarten an, dass sie nur schwach oder gar nicht zu widersprechen wagen.

          Dazu schwimmt der Feminismus auf der Untergrundströmung unserer männlichen/weiblichen Instinktdispositionen.

          Es leuchtet den meisten Männern instinktiv ein, dass sie Frauen helfen müssen, dass sie für das Wohlergehen von Frauen mehr verantwortlich sind als diese für ihr Wohlergehen.

          Umgekehrt leuchtet es den meisten Frauen intuitiv ein, dass sie von Männern/Papa Staat Hilfe erwarten können, ohne dafür eine adäquate Gegenleistung erbringen zu müssen.

          Sie sind daran gewöhnt, dass Männer um sie mehr werben als sie um Männer werben müssen.

          Das fängt beim Bezahlen der Restaurantrechnung an und hört bei einseitiger Frauenförderung durch den Staat = Steuerzahler = meist Männer noch lange nicht auf.

  5. Schön, dass Violetta Simon in dem Artikel so viel weibliche Probleme projiziert, mit klassischer „Männer sind Loser“-Polemik Männer „kleinredet“.

    Das ist typisch für Frauen die mit einem Alter von 46 Jahren einen Partnermarktwert der gegen null geht haben und mitansehen wie gleichaltrige Arbeitskollegen, wenn nicht totale Loser, was deren Partnermarktwert aneht nicht so stark abbauen und sich nicht mehr wirklich für sie interessieren aber für die neue, junge Volontärin.

    Zitat Bernhard Ludwig:
    „Es gibt keine guten, freien Männer über 40, entweder besetzt oder beschissen.“

    Über diesen Artikel zu diskutieren offenbart vor allem die Probleme dieser alternden, verlorenen Frauengeneration die zudem im von starken Umbrüchen betroffenen Journalismus arbeiten.

    Sicher gibt es genug Loser unter Männern, über die sich reden lässt und über die solche Frauen sagen können: Aber der Freund einer Freundin …, doch spiegelt das die Realität wieder? Nur zu einem Teil, vor allem um den von diesen Frauen ungeliebten Teil zu kaschieren.

    „Schmusesänger“ bedienen auch einen Markt, so wie Hanna Rosin den Markt einer verlorenen, alternden Frauengeneration bedient.

    Um zum Eröffungssatz von Violetta Simon zurückzukommen:

    Die größten Umbrüche im Leben hat wohl die Frau erfahren. Der Mann ist nach wie vor der, der seinen Leben mit Arbeit und „Karriere“ bestreitet.

    Die Frauen haben ihren Platz in Heim, am Herd mit Kindern verloren, hier sind sie nicht mehr begehrt, dieser „Mutti&Hausfrau“-Job ist lange in ärmere Länder/Subgesellschaften outgesourced.
    Unsere geringe Geburtenzahl, vor allem für gebildete Frauen ohne Migrationshintergrund wie z.B. auch Violetta Simon belegt das eindeutig.

    Unsere Frauen müssen sich nun mit „Karriere“ rumschlagen, wollen diese mit „Kind“ vereinbaren, das klappt nicht so recht, fordern deswegen u.a. mehr Kinderkrippen, Frauenquote oder werden mit solchen Forderungen von der Politik „gekauft“.

    So einen Artikel empfinde ich als „Klimakteriumskolumne“, ein letztes Aufbäumen und werfen mit Dreck bevor der Ofen ganz aus ist.

    • @ Borat

      *Unsere Frauen müssen sich nun mit “Karriere” rumschlagen, wollen diese mit “Kind” vereinbaren, das klappt nicht so recht, fordern deswegen u.a. mehr Kinderkrippen, Frauenquote oder werden mit solchen Forderungen von der Politik “gekauft”.*

      So ist es.

      Mehr Diskussion ist da nicht nötig.

      *So einen Artikel empfinde ich als “Klimakteriumskolumne”, ein letztes Aufbäumen und werfen mit Dreck bevor der Ofen ganz aus ist.*

      Ach Borat.

      Erst „Rosa Rauschen“, jetzt „Klimakteriumskolumne“.

      Ich muss bald Tantiemen an Dich zahlen.

      Klimakteriumskolumne … 🙂

      • @roslin

        Wenn das meine Deutschlehrerin noch erleben könnte … ich glaube mein „Talent“ wurde auch damals schon erahnt, gefürchtet und musste natürlich für eine bessere Welt unterdrückt weden.

  6. „Die Frauen haben ihren Platz in Heim, am Herd mit Kindern verloren, hier sind sie nicht mehr begehrt, dieser “Mutti&Hausfrau”-Job ist lange in ärmere Länder/Subgesellschaften outgesourced.“

    Was machen stattdessen die Frauen in den ärmeren Ländern?

        • Keine Ahnung, das „besser“ ist eine hochgradig subjektive Bewertung.

          Aber glaubt man Untersuchungen, sind unsere modernen Frauen nicht glücklicher geworden nach dem sie von der Geisel der Hausarbeit und der Last der Kinder zunehmend befreit wurden.

  7. Überspannte Tussis, die ihren Freunden nicht mal ein Bier mit Kumpels gönnen, gibt es leider tatsächlich einige. Jede halbwegs vernünftige Frau, die einen halbwegs vernünftigen Mann hat, hat solche Dramen aber nicht nötig.
    Artikel wie dieser zementieren weiterhin sämtliche Geschlechtsunterschiede und trägt damit dazu bei, diesen Zustand aufrecht zu erhalten.

    • @Robin

      „Überspannte Tussis, die ihren Freunden nicht mal ein Bier mit Kumpels gönnen, gibt es leider tatsächlich einige“

      Wie hoch würdest du denn den Anteil sehen? Verlaufen aus deiner Sicht die meisten Beziehungen gleichberechtigt?

      „Jede halbwegs vernünftige Frau, die einen halbwegs vernünftigen Mann hat, hat solche Dramen aber nicht nötig.“

      Durchaus richtig. Hängt aber natürlich sehr von der gegenseitigen Definition von vernünftig ab.

      • Ähm, willst du jetzt von mir ne Prozentzahl wissen?

        Ich denke, das hängt auch mit Alter und vielen weiteren Faktoren zusammen. Mein Stiefvater hat jedes Jahr mit seinen drei besten Freunden einen Ausflug über 2-3 Tage gemacht. Meine Mutter war die einzige, die deshalb zuhause keinen Terror gemacht hat – die Ehefrauen der anderen sind jedes Mal völlig ausgerastet.
        Aber in meiner Altersklasse bin ich persönlich mit keiner Frau befreundet, die so tickt. Hat man die selbe Clique, erledigt das Problem sich sowieso von selbst. Und ich sehe nicht, warum bei einem „Bier mit Kumpels“ nicht auch Kumpelinen dabei sein können.

        • Und ich sehe nicht, warum bei einem “Bier mit Kumpels” nicht auch Kumpelinen dabei sein können.
          Vielleicht, weil auch ein Mann das Recht hat (und haben soll), sich in eine vom anderen Geschlecht freie Zone zurückzuziehen?
          Warum muss frau ihren Mann zum „Bier mit Kumpels“ begleiten? Zum „Kaffeklatsch mit Freundinnen“ o.ä. will sie ja normalerweise auch nicht, daß er mitkommt.

          PS: und warum können Ehefrauen wegen Ausflug über mehrere Tage Terror machen? Weil sich Männer das gefallen lassen (man könnt auch sagen: selber schuld!).

        • „Und ich sehe nicht, warum bei einem “Bier mit Kumpels” nicht auch Kumpelinen dabei sein können.“

          Weil es Momente braucht, in denen Männern unter sich sind. Man kann nicht den ganzen Tag mit Frauen verbringen. Als Mann würde man verrückt werden 😀

        • @Robin

          „Und ich sehe nicht, warum bei einem “Bier mit Kumpels” nicht auch Kumpelinen dabei sein können.“

          Das kommt auf die Kumpels und die Kumpelinen an. Um so ähnlicher man sich ist, um so unproblematischer kann es sein. Um so verschiedener man ist, um so problematischer kann es sein.

          Wenn zB ein Klischeemann mit seinen Kumpels über Fußball und Aktionfilme reden will und seine Freundin eine Klischeefrau ist, die Fußball nicht mag und Aktionfilme langweilig ist, dann wird sie eben bei dem Gespräch die Augen verdrehen, nörgeln, dass man nicht immer über Fußball reden soll und auf einen frühen Aufbruch drängen.

          Auch über Beziehungen etc kann man unter männlichen Freunden anders reden als mit einer Frau/Freundin dabei.

          Ich finde es gar nicht mal schlecht ein paar Sachen nicht mit der Freundin zu machen und genug Frauen machen eben auch gern mal einen Frauenabend.

        • „Vielleicht, weil auch ein Mann das Recht hat (und haben soll), sich in eine vom anderen Geschlecht freie Zone zurückzuziehen?
          Warum muss frau ihren Mann zum “Bier mit Kumpels” begleiten? Zum “Kaffeklatsch mit Freundinnen” o.ä. will sie ja normalerweise auch nicht, daß er mitkommt.“

          „Weil es Momente braucht, in denen Männern unter sich sind. Man kann nicht den ganzen Tag mit Frauen verbringen. Als Mann würde man verrückt werden “

          Ihr habt die falschen Kumpelinen, falls ihr überhaupt welche habt.

          „Ich finde es gar nicht mal schlecht ein paar Sachen nicht mit der Freundin zu machen und genug Frauen machen eben auch gern mal einen Frauenabend.“

          Ja. Aber wenn das jedes Wochenende so ist, zeigt das, dass man sich nichts zu sagen und keine gemeinsamen Interessen hat.

          • @Robin

            „Ihr habt die falschen Kumpelinen, falls ihr überhaupt welche habt.“

            Woraus schließt du das? Vielleicht sind sie einfach andere Typen Frau als du, die ja vom Stil her recht männlich ist und sich daher vielleicht besser einfügt?

            „Ja. Aber wenn das jedes Wochenende so ist, zeigt das, dass man sich nichts zu sagen und keine gemeinsamen Interessen hat.“

            Von jedem Wochenende hat ja auch niemand geredet.

        • „Ihr habt die falschen Kumpelinen, falls ihr überhaupt welche habt.“

          Eher glaube ich, dass viele Männer hier in der falschen, realitätsfernen Welt leben…

          • Das definitiv.

            Es muss schrecklich sein, in einer Welt zu leben, in der die Hälfte der Menschheit schon durch Geschlecht zu nichts nütze und darüber hinaus bösartig ist, die man aber (sofern nicht schwul) doch irgendwie braucht.

            Tja. Ich lebe mit zwei Männern zusammen. Klappt bis jetzt super. Wäre wohl nicht so, wenn entweder sie oder ich so scheiße wären, wie die eine oder andere Gruppe es annimmt.

          • @Robin

            „Tja. Ich lebe mit zwei Männern zusammen. Klappt bis jetzt super. Wäre wohl nicht so, wenn entweder sie oder ich so scheiße wären, wie die eine oder andere Gruppe es annimmt.“

            ich habe auch immer viel in gemischten WGs gelebt und das gerne. Aber das schließt ja auch einen Männerabend nicht aus. Dazu muss man Frauen nicht scheiße finden. Es kann einfach sein, dass man meint bestimmte Sachen besser mit anderen Geschlechtsgenossen machen zu können.

        • @Robin: wo kommt denn das da: Aber wenn das jedes Wochenende so ist, zeigt das, dass man sich nichts zu sagen und keine gemeinsamen Interessen hat. wieder her? Davon reden wir doch gar nicht.

          Du hast doch selber ein Beispiel gebracht, daß Frauen auch wegen einmal im Jahr ein paar Tage weg Terror machen.

        • Ich schrieb, dass von meinem Standpunkt aus nichts dagegen spricht, auch mal Frauen mit zum Kumpelsabend zu nehmen (ich halte das sogar für die Regel, die wenigsten Menschen haben nur gleichgeschlechtliche Freunde). Daraufhin eilte es dich zu sagen, dass ein Mann auch mal das RECHT hat, ohne Frauen unterwegs zu sein. Ich finde, die Erwiderung, dass es dann leider wohl partnerschaftlich nicht passt, wenn das IMMER der Fall ist, liegt da nahe.

          „Du hast doch selber ein Beispiel gebracht, daß Frauen auch wegen einmal im Jahr ein paar Tage weg Terror machen.“

          Nicht „Frauen“. Einige Frauen. Um genau zu sein: drei. Lustigerweise alles „Klischeefrauen“.

        • @Christian: „Woraus schließt du das? Vielleicht sind sie einfach andere Typen Frau als du, die ja vom Stil her recht männlich ist und sich daher vielleicht besser einfügt?“

          Ich denke eher, mein eher „männlicher“ Stil überlappt sich gut mit dem eher „weiblichen“ Stil meiner männlichen Freunde. Die sind allesamt keine Machos und selbstverständlich auch keine latent oder offen misogynen Maskulisten.

          „Von jedem Wochenende hat ja auch niemand geredet.“

          Doch. Ich.

          • @Robin

            „Ich denke eher, mein eher “männlicher” Stil überlappt sich gut mit dem eher “weiblichen” Stil meiner männlichen Freunde.“

            Dann mag das ja auch in dieser Runde einfach sein mit dem integrieren. Vielleicht würdest du dann in einer reinen Runde von Klischeefrauen gerne einen Mann dabei haben.

            „Die sind allesamt keine Machos und selbstverständlich auch keine latent oder offen misogynen Maskulisten.“

            Die meisten Männer und die meisten Frauen praktizieren gerne mal Männer- oder Frauenabende. Es ist wahrhaftig nichts ungewöhliches. Insoweit zieht dein Versuch es als Bedürfnis von Machos und Maskulisten abzutun aus meiner Sicht nicht.

        • @Christian

          Ich bezog mich eher im Allgemeinen auf das Frauenbild, dass hier von einigen propagiert wird. Man könnte mutmaßen, eine Beziehung mit einer Frau eine Zumutung ist, die für Männer auschließlich Nachteile bringt…

        • Tut mir leid, Robin, war nicht böse gemeint. Ich finde das in der Tat spannend. Ich stelle mir das schwierig vor, mit zwei Hetenmännern zusammenzuleben. Und erst als Frau…

        • @Adrian: Meine Oma hat, als ich meine erste WG fand (selbe Konstellation, aber weniger schön) das folgendermaßen kommentiert: „Die suchen doch nur eine Putzfrau!“

          Es sind einfach keine Klischeemänner. Wir haben viele gemeinsame Interessen, daher sehe ich nicht, warum das nicht klappen sollte. Was fändest du denn besonders schwierig?

        • Für mich klingt das ohnehin alles schwierig, weil ich ein bekennender WG-Hasser bin.

          Was ich schwieirg finde? Badarrangement. Die Toilettenfrage. Beziehungs- und Sexkram. So was halt. Und nein, das ist kein Witz. Ich kenne so was nicht.

          • @Adrian

            „Badarrangement. Die Toilettenfrage. Beziehungs- und Sexkram. So was halt. Und nein, das ist kein Witz. Ich kenne so was nicht.“

            WG sind nicht jedermanns Sache. Aber ein Putzplan und ab und zu etwas drängeln bei der Einhaltung löst schon viele Probleme. Beziehungen in der WG können natürlich passieren, aber müssen auch nicht. Man sollte es sich eben genau überlegen, ob man da was anfängt, weil man dann ja direkt zusammenwohnt und für den Fall, dass es böse endet, einer ausziehen muss.

        • „Dann mag das ja auch in dieser Runde einfach sein mit dem integrieren. Vielleicht würdest du dann in einer reinen Runde von Klischeefrauen gerne einen Mann dabei haben.“

          Jo, oder umgekehrt.

          „Die meisten Männer und die meisten Frauen praktizieren gerne mal Männer- oder Frauenabende. Es ist wahrhaftig nichts ungewöhliches. Insoweit zieht dein Versuch es als Bedürfnis von Machos und Maskulisten abzutun aus meiner Sicht nicht.“

          Ich verrate dir ein Geheimnis: Ich mache das auch manchmal gerne!!einself
          Ein Bedürfnis von misogynen Maskulisten, den Kumpelsabend GRUNDSÄTZLICH heilig und weiberfrei zu halten, scheint es mir aber schon zu sein. Das ist aber auch leicht erklärbar: Wenn man Frauen unnütz und daher wohl auch langweilig findet, will man mit solchen Leuten wohl nicht zusammen sein.
          Und wohl fast genauso wichtig: Interessante Frauen mit einem Hauch Selbstachtung werden wohl auch mit solchen Männern nicht befreundet sein wollen. Das hat dann was von einer selbsterfüllenden Prophezeiung.

          • @Robin

            „Ich verrate dir ein Geheimnis: Ich mache das auch manchmal gerne!!einself“

            Na wunderbar, dann sind wir uns ja eigentlich einig

            „Interessante Frauen mit einem Hauch Selbstachtung werden wohl auch mit solchen Männern nicht befreundet sein wollen. Das hat dann was von einer selbsterfüllenden Prophezeiung.“

            Klar, Hass und das Gefühl immer benachteiligt und unterdrückt zu sein macht Männer nicht attraktiv.
            Eine gewisse Gleichgültigkeit und Kälte gegenüber Frauen, die hohen Status ausstrahlt, kann sogar ankommen, aber es ist besser, wenn man sie mit etwas Wärme kombinieren kann.

            Misandrische Frauen ziehen auch keine Männer an. Es sei denn sie sind hübsch.

        • Grundsätzlich stimme ich da zu, ich persönlich bin kein Fan von vagen Ausschlusskriterien.

          Ich denke, dass das die Gefahr der „Gestigen Inzucht“ birgt, die man an Stammtischen, Mittelständigen Unternehmen,
          Sportvereinen, etc, sehr schön beobachten kann: diejenigen Individuen, die man eigentlich in der Gruppe haben will, sind so
          selten, dass man sich den ausschluss eigentlich nicht leisten kann, und die, die man quasi per automatismus zulässt, ziehen
          den Standard nach unten.

          Allerdings darf man imho auch nicht die andere „Gefahr“ sehen, nämlich, dass der Zweck der Gruppe, und damit der
          Erfolg des Gruppenunternehmens, bei der wahllosen Aufnahme verwässert wird, was letztlich zur Auflösung der Gruppe führt.

          Mal plakativ: wenn sich drei leute treffen, um Filme zu gucken, und die Gruppe dann um drei erweitert wird, die eigentlich lieber kickern wollen, wird keiner richtig glücklich, wenn nur jedes zweite mal das gemacht wird, was man möchte. Zwei gruppen wären da besser.

          Ein weiterer Aspekt ist, dass die Ziele nicht sonderlich gut Kommunizierbar sind, und mehr über ein „gemeinsames verständnis“ denn per expliziter Formulierung funktionieren: der Erfolg von „Ein paar Bier Trinken“ wird nicht in Litern gemessen, der Erfolg von „Lan Party“ ist noch nicht gegeben, wenn ich auf dem Stadtfest WLan hab. Man spricht bildlich: beim „Trinken“ gehts nicht hauptsächlich um’s Trinken, sondern – hochgestochen formuliert – um unkomplizierte soziale Interaktion und kontrollierten Drogenkonsum.

          Erfahrungsgemäß wird der „unkompliziert“-Teil von Frauen, die „Männerabende“ betrachten, so gründlich übersehen wie Männer die „Beziehungsarbeit“ beim Einkaufen übersehen.

          Hinzu kommt noch, dass man immer seinen Sozialen Kontext mitschleppt, teilweise, ohne ihn zu merken. Extrembeispiel: wenn der chef dabei ist, ist es total egal, wie oft er betont, dass das ja privat ist – die unkompliziertheit ist dahin.

          Dementsprechend bin ich zwar nicht direkt Freund von dedizierten Männerabenden, angesichts des Aufwands, der notwendig ist, um ohne viel böses blut Menschen klarzumachen, dass es tatsächlich ein Problem ist, wenn sie mitkommen, weil sie tatsächlich die dinge komplizierter machen, und es wirklich nicht das gleiche ist, wenn sie mitkommen, kann ich durchaus nachvollziehen, wenn irgendwann der Pragmatismus siegt, und man einfach bei der Grenzensetzung übertreibt, und eben sowas wie „No Boys allowed“, „Männerabend“, „Kravattenpflicht“, etc einführt.

          • @keppla

            “ Man spricht bildlich: beim “Trinken” gehts nicht hauptsächlich um’s Trinken, sondern – hochgestochen formuliert – um unkomplizierte soziale Interaktion und kontrollierten Drogenkonsum. Erfahrungsgemäß wird der “unkompliziert”-Teil von Frauen, die “Männerabende” betrachten, so gründlich übersehen wie Männer die “Beziehungsarbeit” beim Einkaufen übersehen.“

            Guter Punkt, würde ich auch so sehen.

        • „Was ich schwieirg finde? Badarrangement. Die Toilettenfrage. Beziehungs- und Sexkram. So was halt. Und nein, das ist kein Witz. Ich kenne so was nicht.“

          Ich muss sagen, dass ich über die „Toilettenfrage“ (ich nehme an, du meinst die hochgeklappte Klobrille) immer nur den Kopf schütteln kann. Ich kenne das einfach absolut nicht und kann ehrlich nicht verstehen, wie man darüber streiten kann. Von zuhause kenne ich es, dass man nicht nur die Klobrille runterklappt, sondern direkt den ganzen Klodeckel (darauf bestand mein Stiefvater immer). Es wirkt einfach irgendwie hygienischer?
          In meiner ersten WG wohnte ich eineinhalb Jahre lang und in dieser Zeit stand zweimal die Klobrille oben. Ich dachte dann „Hoppla“ (und das auch nur, weil das ein ganzes Jahr vorher nie passier ist) und hab sie runter geklappt. Warum sollte man deswegen streiten? Meine Mitbewohner können gerne im Stehen pinkeln, sofern sie treffen oder, falls sie nicht treffen, das, was daneben gegangen ist, entfernen (auch eine Sache der Hygiene). Ob sie danach die Brille runterklappen oder nicht, ist mir ehrlich gesagt egal. Ich muss sie dann zwar für mich runter klappen, aber das hat für mich ungefähr den selben Unangenehmheitsfaktor wie ein vergessenes Glas auf dem Wohnzimmertisch.

          Badarrangement war nie ein großes Problem. Sex- und Beziehungskram auch nicht so sehr, wobei das bisher kein riesiges Thema war. Ich wüsste auch nicht wieso.

        • „Misandrische Frauen ziehen auch keine Männer an. Es sei denn sie sind hübsch.“

          Das bezweifele ich. Ich denke eher, dass eine misandrische Frau auch dann für Männer abstoßend ist, wenn sie hübsch ist. Oder findest du Lucia anziehend? Ich kann auch keinen sonst so gutaussehenden Mann attraktiv finden, der ein misogynes Arschloch ist.

        • „Badarrangement war nie ein großes Problem. Sex- und Beziehungskram auch nicht so sehr, wobei das bisher kein riesiges Thema war. Ich wüsste auch nicht wieso.“
          Also nicht, wieso das ein Thema sein sollte, sondern warum das ein Problem sein sollte.

        • Wie ich sehe weißt du es nicht, hätte ja auch sein können. Auf einem ihrer Blogs konnte man sie auf dem Hintergrundbild gesehen, und sie ist in der Tat sehr hübsch. Du weißt schon: Außen hui, innen pfui! (sie ist nicht nur männerfeindlich, sondern auch sodomistisch verlagt)

          • @Stephi

            wenn sie hübsch ist, dann wird sie ihre männlichen Interessenten haben. Vielleicht ein paar Orbiter. Andere werden eben den Sex mitnehmen und sie danach als zu verrückt fallen lassen. Ich glaube ja, dass das teilweise auch zu ihrem Männerbild beigetragen hat: Den Männern war sie eben wegen ihres Hasses abseits des Sex relativ egal, was sie wieder wütend auf Männer gemacht hat.

        • „” Man spricht bildlich: beim “Trinken” gehts nicht hauptsächlich um’s Trinken, sondern – hochgestochen formuliert – um unkomplizierte soziale Interaktion und kontrollierten Drogenkonsum. Erfahrungsgemäß wird der “unkompliziert”-Teil von Frauen, die “Männerabende” betrachten, so gründlich übersehen wie Männer die “Beziehungsarbeit” beim Einkaufen übersehen.”

          Guter Punkt, würde ich auch so sehen.“

          Das meinte ich mit falschen Kumpelinen. Warum sucht ihr euch nicht einfach Freundinnen und Kumpelinen, die nicht immer alles kompliziert machen? Ich kenne davon haufenweise. Wenn ihr euch immer nur Klischeefrauen aussucht, wird das dagegen wohl häufiger der Fall sein, weil die auch einfach glauben, dass Kompliziertheit von ihnen erwartet wird.

          • @Robin

            „Warum sucht ihr euch nicht einfach Freundinnen und Kumpelinen, die nicht immer alles kompliziert machen?“

            Nur weil man bestimmte Sachen mit Männern besser machen kann als mit bestimmten Frauen bedeutet das nicht, dass man andere Sachen mit diesen bestimmten Frauen nicht auch sehr gut machen kann. Genauso wie man ja auch mit einigen männlichen Freunden lieber über Literatur diskutiert und mit anderen Fußball schaut.
            Die wenigsten Menschen sind in allen Bereichen perfekt, das macht sie aber nicht schlecht.

            Ich habe gar nichts gegen männlichere Frauen, in vielen Punkten sind sie tatsächlich sehr unkompliziert, gerade in Beziehungen. Aber so viele, die dann nicht auch ansonsten einen Touch ins männliche haben, gerade was das körperliche angeht, gibt es da auch nicht.

            „Wenn ihr euch immer nur Klischeefrauen aussucht, wird das dagegen wohl häufiger der Fall sein, weil die auch einfach glauben, dass Kompliziertheit von ihnen erwartet wird.“

            Ich glaube nicht, dass sie, wenn sie kompliziert sind, deswegen kompliziert sind, weil es von ihnen erwartet wird, sondern schlicht, weil sie in dieser Sicht dann eben eine andere Einstellung haben.

        • @Robin

          „Warum sucht ihr euch nicht einfach Freundinnen und Kumpelinen, die nicht immer alles kompliziert machen? Ich kenne davon haufenweise.“

          Ich auch, mich inklusive 😀

        • »“Warum sucht ihr euch nicht einfach Freundinnen und Kumpelinen, die nicht immer alles kompliziert machen? Ich kenne davon haufenweise.”

          Ich auch, mich inklusive«

          Möglicherweise deswegen, weil Eigen- und Fremdwahrnehmung manchmal ein wenig auseinander laufen.

          Wer will wissen, ob ich nicht vielleicht doch* dein, ach so innig geliebter, Freund bin, der hier seine Frustrationen austobt?

          *Snoopy’s Theorem: In the net nobodys knows you’re a dog.

        • „Es muss schrecklich sein, in einer Welt zu leben, in der die Hälfte der Menschheit schon durch Geschlecht zu nichts nütze und darüber hinaus bösartig ist, die man aber (sofern nicht schwul) doch irgendwie braucht.“

          Ist das nicht genau das Dilemma der meisten Feministinnen?

        • „Eine gewisse Gleichgültigkeit und Kälte gegenüber Frauen, die hohen Status ausstrahlt, kann sogar ankommen, aber es ist besser, wenn man sie mit etwas Wärme kombinieren kann.“

          Und genau wegen solchen Sätzen würde ich im RL nicht mit dir befreundet sein wollen. Gleichgültigkeit und Kälte, Statusgelaber, gegenüber Freundinnen? Deine Clique möchte ich nicht sehen!

          Ich wähle meine Freunde und Freundinnen danach aus, ob ich Spaß mit ihnen haben kann, lachen kann, wir gemeinsame Gesprächsthemen haben, ich mich in ihrer Gesellschaft wohlfühle etc.pp. Klar kanns auch mal Stress und Streit geben. Aber wie arm und manipulativ ist es bitte, ständig in jeder Situation ein Spiel zu spielen, Menschen zu ignorieren bzw. seine Gleichgültigkeit auf andere Weise zu zeigen, nur weil das jetzt gerade ins Schema passt? Wie beziehungsunfähig kann man sein?

          • @Robin

            „Und genau wegen solchen Sätzen würde ich im RL nicht mit dir befreundet sein wollen. Gleichgültigkeit und Kälte, Statusgelaber, gegenüber Freundinnen? Deine Clique möchte ich nicht sehen!“

            ich habe damit noch nicht einmal gesagt, dass ich das praktiziere, aber ich kenne einige Leute, die einen relativ hohen Frauenverbrauch haben und dabei diese Gleichgültigkeit einsetzen. Sie wirkt.

            „Aber wie arm und manipulativ ist es bitte, ständig in jeder Situation ein Spiel zu spielen, Menschen zu ignorieren bzw. seine Gleichgültigkeit auf andere Weise zu zeigen, nur weil das jetzt gerade ins Schema passt?“

            Man muss nicht ständig ein Spiel als Spiel spielen. Man kann dennoch die Regeln wahrnehmen, nach denen soziale Interaktionen ablaufen und auch Mittel sehen, die effektiv wären, ohne das man sich ihrer bedient

          • Verzeihung, es ging hier die gesamte Zeit nur um Freundschaft zu Frauen und nicht um Beziehungen. Hast du jetzt einfach mal so umgeswitcht? Oder bezieht sich der „Verbrauch“ auf platonische Freundinnen?
            Meine Güte…

          • @Robin

            „Verzeihung, es ging hier die gesamte Zeit nur um Freundschaft zu Frauen und nicht um Beziehungen.“

            Da irrst du. Es ging auch um sexuelles und Beziehungen. Ausgangspunkt war ja, dass einige Freundinnen ihren Mann nicht alleine wegziehen lassen

        • @ Christian und alle dran interessierte

          „Ausgangspunkt war ja, dass einige Freundinnen ihren Mann nicht alleine wegziehen lassen“

          Die Frage dabei ist, ob sowas ernst gemeint oder ein shit test ist. Und woran man(n) es erkennt.

          Fügt man(n) sich – shit test nicht bestanden.

          Fügt man(n) sich nicht, und ist es kein shit test, hat man sie „vernachlässigt“ oder sich „fehlverhalten“.

          Kann man(n) Frauen eigentlich irgendwas Recht machen?

          Astrid von Friesen hat viele Beispiele in ihrem Buch, die davon zeugen, dass man(n) es vielen Frauen nicht so leicht Recht machen kann. Die finden schon was. Und tyrannisieren ihren Partner und ihre Familie.

          Natürlich sind nicht alle Frauen so. Frau von Friesen meinte jedenfalls zu den vielen Frauen, die so sind,, „das“ hätten „wir nicht gewollt“.

          Mit „wir“ meinte sie sich selbst und die frauenbewegten Frauen damals.

          Ihr selbst glaub ich es.

        • Der zitierte Teil bezog sich aber auf einen Teil von mir, in dem es eindeutig (und wie schon die ganze Zeit) um Freundschaften ging. Kennzeichne das halt, wenn du plötzlich von Beziehungen reden willst, oder hör einfach ganz auf, mir dein PU zu predigen. Kenn ich inzwischen alles.

          • @Robin

            „Kennzeichne das halt, wenn du plötzlich von Beziehungen reden willst“

            War der Hinweis, dass ich es unter dem Gesichtspunkt Attraktivität kommentiert habe aus deiner Sicht nicht deutlich genug?

            „oder hör einfach ganz auf, mir dein PU zu predigen. Kenn ich inzwischen alles.“

            Damit, dass ich meine Sicht der Dinge darstelle, wie ich sie sehe, wirst du wohl auf meinem Blog leben müssen.

        • „War der Hinweis, dass ich es unter dem Gesichtspunkt Attraktivität kommentiert habe aus deiner Sicht nicht deutlich genug?“

          Da du Begriffe wie „Attraktivität“, „Status“ oder „Costly Signal“ in deine Texte so locker einstreust wie andere Leute Adjektive, auch ohne erkennbaren Zusammenhang – nein, es war nicht deutlich genug.

          „Damit, dass ich meine Sicht der Dinge darstelle, wie ich sie sehe, wirst du wohl auf meinem Blog leben müssen.“

          Das sei dir unbenommen. Dennoch kannst du dir und mir Zeit und Nerven sparen, wenn du diesen Quatsch bei mir einfach lässt, weil es nicht zieht.

  8. Ich würde schon sagen dass in den meisten Beziehungen Frauen mehr zu sagen haben. Sie können mehr durchsetzen und öfter auch ihre Launen auslassen. Der Grund ist relativ einfach. Der Mann ist auf eine Beziehung stärker angewiesen. Frauen können auch ohne Beziehung gut auskommen da für sie Sex (in einer gewissen Häufigkeit) nicht so wichtig ist und sie emotionale Unterstützung eher aus Frauenfreundschaften ziehen können. Für die meisten Männern (Normalos) ist es eher schwierig wieder eine neue Beziehung zu finden.

    • Der Mann ist auf eine Beziehung stärker angewiesen. Frauen können auch ohne Beziehung gut auskommen da für sie Sex (in einer gewissen Häufigkeit) nicht so wichtig ist

      (exklusiver) Sex in Beziehungen nimmt aber im allgemeinen mit der Beziehungsdauer sehr ab, sich wegen Sex einen „Hausdrachen“ zu halten (also eine Frau, die ihn auf unangenehme Art dominiert), ist ein bisschen irrsinnig.

      Früher mal war ein Mann auf eine Beziehung wegen Hausarbeit (Waschen, Kochen …) angewiesen, aber heutzutage können das die Männer selber gut genug …

        • Ich denke es ist eher eine art „Komfortzone“.
          So ein armer Mann ist halt an den Drachen gewöhnt, musste ja auch sehr lange mit dem Mutterdrachen auskommen.
          Er kennt es nicht anders, Änderungen machen Angst und fordern Mut, Einsatz und Arbeit.
          Für Kopulation geht er zu Prostituierten, auf geschäftliche Besäufnisse oder zu Weihnachtsfeiern.

          In den meisten Beziehungen wird Kopulation überbewertet, Frauen feuern oft eigennützig diese Überbewertung ja im Glauben sie hätten ein unbrechbares Monopol darauf noch an.

          Tatsächlich haben Frauen ein größeres Problem „allein“ zu sein, ersichtlich daran wie sehr Frauen damit beschäftigt sind zu kommunizieren dass es nicht so wäre, wie reich auch Frauen Apple (Eifon, Smartphones) und Facebook gemacht haben, wie sehr Frauen beziehungsmäßig absolut sicher und mehrgleisig fahren, wie sehr Frauen Kompromisse machen und dann über den Kompromiss (den Mann, also im Grunde über sich selbst) nörgeln.

  9. Im letzten Absatz im Artikel: im Kampf der Geschlechter herrscht eine Pattsituation.
    Dazu sag ich nur: auf Beziehungsebene gibt es nur soviel „Kampf der Geschlechter“, wie du selber zulässt. Dazu muss man(n) auch mal bereit sein, eine Frau, die nicht vernünftig ist, aus seinem Leben zu entfernen. Und ansonsten selber wissen, was man will, und ob man sich durch Tränen, Genörgle, Schmollen, Shittests usw. usf. manipulieren oder erpressen lässt („Ignorieren“ ist ne relativ wirksame Strategie, „Streiten“ oder „Rumbrüllen“ eher nicht).
    PS: auch Frauen können friedlich und fürsorglich sein (insbesondere, wenn sie wissen, daß alles andere auch für sie selber kontraproduktiv ist). 😉

    Das ganze Thema „Männer unter dem Pantoffel“ ist im übrigen uralt, und kommt m.M.n. nach von einer häufigen Situation der früheren Aufgabenteilung her: im Haus hat sie das Sagen, und wenn er nach Hause kommt, dann will er Ruhe und Frieden um sich, und ist prinzipiell nachgiebig (und macht um des lieben Friedens willen alles, was sie ihm sagt). Im Extremfall nutzt sie halt dann das Nudelholz, oder installiert ihm eine „Drink less“-App, und er hält sich auch noch dran 😉

    PS: ein „Wehret den Anfängen“ ist auch hier, wie sozusagen überall, die anfangs zwar erheblich anstrengendere, langfristig aber sehr viel stressfreiere Vorgehensweise ;-))

    • „Und ansonsten selber wissen, was man will, und ob man sich durch Tränen, Genörgle, Schmollen, Shittests usw. usf. manipulieren oder erpressen lässt (“Ignorieren” ist ne relativ wirksame Strategie, “Streiten” oder “Rumbrüllen” eher nicht).“

      Ich finde es allerdings erstaunlich, bei wie vielen Männern das wirkt. Dabei ist die Manipulationsabsicht offensichtlich. Mich würde mal interessieren, wie Frauen das lernen. Von ihren Müttern, oder durch die Peer-Group? Oder ist das angeboren?

      • Ich finde es allerdings erstaunlich, bei wie vielen Männern das wirkt. Dabei ist die Manipulationsabsicht offensichtlich.

        Ich ebenfalls. Aber vor allem deshalb, daß Männer nicht drauf kommen, daß sie das nicht wollen und deshalb dagegen Maßnahmen ergreifen.

        M.M.n. wirkt es deshalb, weil Männer erstens ihre Frauen lieben, und es ihnen unerträglich ist, wenn es ihr (auch noch weil er ja angeblich schuld dran ist) schlecht geht, zweitens weil Männer eher sachorientiert denken und deshalb alle Vorwürfe sehr ernst nehmen, und drittens weil man deshalb viel zu schnell in diese entsprechende Gewohnheitsschiene verfällt.

      • »Mich würde mal interessieren, wie Frauen das lernen«

        Dann sieh dir mal an, wie kleine Mädchen ihren Papa um den Finger wickeln.
        Allerspätestens ab Grundschulalter haben die herausgefunden, dass die Trotzphase ein Schritt in die falsche Richtung war.

      • @Adrian
        *Ich finde es allerdings erstaunlich, bei wie vielen Männern das wirkt.*

        Ich schwanke auch grade zwischen Amüsement und Befremden, wie doch die hier anwesenden Männer, die vor ein paar Tagen noch das gesamte westliche Abendland erfunden haben wollen, nun vom Schmollen ihrer Holden entwaffnet werden.

        „Mein Gott, was soll ich machen?? Sie sitzt da und moppert rum!!!“ Mit der Verbalisierung eurer Bedürfnisse habt ihrs auch nicht so oder? In einer Beziehung, wo der eine schmollt und der andere sich beschmollen lässt, kann ich beide Parteien nicht ernstnehmen.

        BTW, lohnt es sich zu sagen, dass Schmollen nicht unbedingt nur weiblich besetzt ist? Dass es vielmehr ein Fehlen adäquater Kommunikationsmittel ist? Oder lenke ich damit vom Leiden der armen Beschmollten ab?

  10. Wenn man so liest, was die Herrschaften hier von sich geben, dann könnte man meinen, dass manipulatives Verhalten, emotionale Erpressung etc. in einer Beziehung ausschließlich von Frauen ausgeht und die Bedürfnisse und die Probleme ihrer Männer kaum eine Bedeutung für sie haben. Nur weil man selbst in Sachen Beziehung ständig die Arschkarte gezogen hat, muss man uns Frauen nicht mit falschen Behauptungen von oben herab beurteilen und so tun, als wären alle Männer von weiblichen Machtspielchen betroffen, nur um sich besser zu fühlen und die Fehler nicht bei sich suchen zu müssen. Und Adrian, der die weibliche Konkurrenz nur allzu gern trotzt, glaubt das natürlich gerne.

    • Tja, jetzt wisst ihr mal, wie das ist 🙂 Geradedas, was du beanstandest ist eben seit 40 Jahren Gang und Gebe nur mit umgekehrten Vorzeichen. Ich spreche hier nur für mich: Ich denke gar nicht daran aufzuhören!!!!!!

      • Das sehe ich aber ganz anders. Du erinnerst mich manchmal an neidische, durchschnittlich aussehende Schulmädchen, die sich gegenseitig darin bestärken, dass die hübsche Klassenkameradin eine unfreundliche und oberflächliche Zicke ist, obwohl das nicht stimmt, nur damit sie sich einreden können, dass eigentlich sie die bessere Partie für die Jungs wären.

        • Dass ich die bessere Partie für die Jungs wäre, bestreite ich auch gar nicht 😉
          Nur, was nützt mir das in einer Welt in der die meisten Männer nach Frauen lechzen?
          Es wäre doch angesichts dieser Tatsache eine Verschwendung von Zeit und Energie, mit Frauen um heterosexuelle Männer zu konkurrieren. Ich bin doch kein Queer-Theoetiker der die sexuelle Orientierung für austauschbar oder für ein Konstrukt hält.

        • Aber Du hast insofern recht, dass ich schon in gewissem Sinne neidisch auf Frauen bin. Auf Ihre Freiheiten, ihre Privilegien. Und natürlich auf die Tatsache, dass sie eine Menge Sex haben könnten – etwas dass sie merkwürdigerweise aber weniger interessiert als die neueste Handtasche von Gucci.
          Seltsame Wesen, diese Frauen 😀

        • „Dass ich die bessere Partie für die Jungs wäre, bestreite ich auch gar nicht.“

          Es gibt aber bestimmt auch viele Frauen, die für einen Mann eine bessere Partie wären als du, immerhin gibt es auch genügend Frauen, die definitiv sympathisch sind als du. Gleichgeschlechtliche Beziehungen mögen zwar vielleicht leichter sein, ob sie aber per se besser sind bezweifele ich.

          Und das dir das wenig nützt in einer Welt, wo die meisten Männer nach Frauen „lechzen“, hält dich trotzdem nicht davon ab, gelegentlich heterosexuelle Beziehungen – natürlich voll von Prinzesschen und Pantoffelhelden – von oben herab zu bewerten. Oder tust du es gerade es deswegen…?

          • @stephi
            „hält dich trotzdem nicht davon ab, gelegentlich heterosexuelle Beziehungen – natürlich voll von Prinzesschen und Pantoffelhelden – von oben herab zu bewerten.“

            So ganz verstehe ich nicht, warum du dich so aufregst.

            Ich finde nicht, dass Adrian „von oben herab“ bewertet.
            Er guckt halt von außen drauf, und das kann ja Vorteile haben: Wenn man nicht so in die Hetero-Beziehungstücken verstrickt ist, dann fallen einem natürlich andere Sachen auf. Und man hat dann auch andere Freiheiten, sie auszusprechen.

            Ich denke, ein bestimmter Hetero-Irrsinn sticht ihm halt einfach etwas mehr ins Auge.

        • „Aber Du hast insofern recht, dass ich schon in gewissem Sinne neidisch auf Frauen bin. Auf Ihre Freiheiten, ihre Privilegien.“

          Genau, wir Frauen führen ein Leben auf Bonbon-Wolken in einem purpurroten Himmel, wo sie mit Lametta beworfen werden xD

          „Und natürlich auf die Tatsache, dass sie eine Menge Sex haben könnten – etwas dass sie merkwürdigerweise aber weniger interessiert als die neueste Handtasche von Gucci.“

          Für Männer ist der Sex aber auch nicht das wichtigste. Das merkt man besonders gut bei der Fußball-Weltmeisterschaft.

        • @ Stephi
          „Es gibt aber bestimmt auch viele Frauen, die für einen Mann eine bessere Partie wären als du,“

          Hmmmm…

          „immerhin gibt es auch genügend Frauen, die definitiv sympathisch sind als du.“

          Sympathie ist sehr subjektiv. Ich mag Dich, Ich mag Maren, ich mag Robin. Wir alle haben Reibungspunkte miteinander, aber deshalb mag ich Euch trotzdem.

          „Gleichgeschlechtliche Beziehungen mögen zwar vielleicht leichter sein, ob sie aber per se besser sind bezweifele ich.“

          Das habe ich nie behauptet. Der Sex-Kram ist leichter, die Beziehung nicht. Und wie will man „besser“ beurteilen? Dann könne wir uns auch darüber streiten ob Schoko- oder Erdbeereis „besser“ ist.

          „hält dich trotzdem nicht davon ab, gelegentlich heterosexuelle Beziehungen – natürlich voll von Prinzesschen und Pantoffelhelden – von oben herab zu bewerten. Oder tust du es gerade es deswegen…?“

          Sagen wir mal so: Ich ironisiere gerne zwischenmenschliches Verhalten. Das tue ich auch bei schwulen Beziehungen. Aber hier in dieser Umgebung bietet es sich natürlich an, Männer und Frauen auf die Schippe zu nehmen. Von außen betrachtet, sind „Eure Probleme“ ja auch zuweilen seltsam, desöfteren komisch, selten tragisch, aber immer interessant. Ich komme mir vor, wie ein Feldforscher 😀

          „Genau, wir Frauen führen ein Leben auf Bonbon-Wolken in einem purpurroten Himmel, wo sie mit Lametta beworfen werden xD“

          Im Verhältnis zum westlichen Durchschnittsmann, führt die westliche Durchschnittsfrau in der Tat ein ziemlich komfortables Leben.

          „Für Männer ist der Sex aber auch nicht das wichtigste.“

          Es ist aber leichter mit ihnen. Von Frauen Sex zu bekommen, erinnert mich immer ein wenig nach einem Termin beim Bürgeramt: Bitte füllen Sie Formular X, Abschnitt, 3, Paragraf 52 c aus. Bitte denken Sie an Ihren Personalausweis. Die Bearbeitungsgebühr beträgt mind. 20,00 Euro. Bearbeitungszeit, mindestens sechs Wochen 😀

        • „Ich mag Dich, Ich mag Maren, ich mag Robin. Wir alle haben Reibungspunkte miteinander, aber deshalb mag ich Euch trotzdem.“

          Ich mag dich auch… ab und zu.

          „Ich ironisiere gerne zwischenmenschliches Verhalten. Das tue ich auch bei schwulen Beziehungen. Aber hier in dieser Umgebung bietet es sich natürlich an, Männer und Frauen auf die Schippe zu nehmen.“

          An sich kein Problem. Mir fehlt aber ein gewisses Augenzwinkern, was darauf hinweisen könnte, dass das alles eher humorvoll gemeint ist. Man muss auch daran denken, dass Geschriebenes kein Tonfall transportiert und man gewisse Äußerungen in den falschen Hals bekommen könnte. Du kannst dich hier gerne so äußern wie du möchtest, aber dann musst du auch mit Gegenwind aus meiner Richtung rechnen.

          „Im Verhältnis zum westlichen Durchschnittsmann, führt die westliche Durchschnittsfrau in der Tat ein ziemlich komfortables Leben. “

          Wir Frauen mögen es in einigen Lebenslagen leichter haben, und wir haben auch eine einflussreichere Lobby, aber dass wir Frauen es generell viel leichter Leben haben als Männer ist maskulistischer Humbug. Auch wir haben unsere Päckchen zu tragen, und das muss sich auch nicht immer auf unser Leben als Frau beziehen.

          „Es ist aber leichter mit ihnen.“

          Das stimmt, aber unsere Vaginas haben trotzdem nicht die höchste Priorität bei den Männern.

        • @Stephi

          »Genau, wir Frauen führen ein Leben auf Bonbon-Wolken in einem purpurroten Himmel, wo sie mit Lametta beworfen werden«

          Aber sicher. Wie sehr dein Bild stimmt, wirst du merken, wenn die durch Östrogenmangel verursachte Unsichtbarkeit, eintritt. So in spätestens zehn Jahren.

        • »Auch wir haben unsere Päckchen zu tragen …«

          Ja, das wissen wir. In allen Variationen:
          „Frauen sind besonders betroffen …“
          „Besonders betroffen sind Frauen …“
          „Warum sind Frauen besonders betroffen …“

          usw usw usw. http://www.google.com/search?as_q=frauen+besonders+betroffen&as_epq=&as_oq=&as_eq=&as_nlo=&as_nhi=&lr=lang_de&cr=&as_qdr=all&as_sitesearch=&as_occt=any&safe=images&tbs=lr%3Alang_1de&as_filetype=&as_rights=

          Euer Leben ist ein einziges, besonders betroffenes Jammerthal, ihr dauert mich …

        • „Aber sicher. Wie sehr dein Bild stimmt,
          wirst du merken, wenn die durch
          Östrogenmangel verursachte Unsichtbarkeit,
          eintritt.“

          Deshalb bezeichnet man Frauen
          um die 35 als „Wall Victims“.
          Und nach diesem Zusammenstoss
          mit der Wand spricht man
          von „Post Wall“
          Das Leben ist nicht fair.

    • @ Stephi

      „Und Adrian, der die weibliche Konkurrenz nur allzu gern trotzt, glaubt das natürlich gerne.“

      Das nix deutsch. Es muss heißen: „…der DER weiblicheN Konkurrenz…trotzt“

      Er konkurriert aber mit Frauen allenfalls um bisexuelle Herren. Vermutlich betrachtet er sie deshalb wirklich nicht als Konkurrenz.

      Nun aber zum Wesentlichen: Was Du versuchst – das fällt mir jetzt schon mehrfach auf – ist den Rahmen abzustecken, was maskulistisch gesinnte Männer sagen dürfen und was nicht.

      Wenn irgendeine Radfem-Gruppe kleine Jungs hasst, sprichst Du Dich dagegen aus. Entweder aus echter Überzeugung, oder aber strategisch, um Vertrauen zu erwecken, oder instrumentalisierst diese echte Überzeugung dafür. Machen glaub ich einige Feministinnen heute so oder so ähnlich (vgl. HOFFMANN 2013, siehe http://www.genderama.blogspot.de/2013/04/feministinnen-wir-setzen-uns-doch-auch.html). Dann aber, wenn Männer aus eigener, leidvoller Erfahrung über Frauen klagen und sich dabei auch mal verallgemeinert ausdrücken, gehst Du auf sie los, verhöhnst sie, kommst mit verletzenden Worten an, forderst ein „zur Sau machen“ von ihnen bzw. eine Kopfwäsche, oder bezeichnest sie als Frauenfeinde. Die typische Masche von Feministinnen, ihre männlichen Gegner zu diskreditieren.

      Ich glaube, das ist eine Strategie. Du hast verstanden, dass sich der Maskulismus bzw. eine Revision des Feminismus nicht mehr aufhalten lässt. Und willst diesen Maskulismus bzw. diese Revision des Feminismus einengen, einschränken, den Rahmen abstecken, wie weit wir Männer gehen dürfen. Vermutich würdest Du am liebsten die Macht darüber haben, welcher Mann sich zum feminismus überhaupt äußern darf und wer nicht. Eine ähnliche Strategie verfolgt meines Erachtens der Staat mit seinem Bundesforum Männer. Offizielles Motto: „Okay, ist ja gut, wir machen ja jetzt Maskulismus, ist ja auch wichtig, die Interessen der Jungen und Männer blabla…Sonntagsreden-Lippenbekenntnis…blabla…zu vertreten blabla…“ Inoffizielles, hinter vorgehaltener Hand zu den Mitarbeiter.Innen: „Wir machen natürlich um Gottes Willen keinen Maskulismus, sondern gründen ein Institut mit feministisch gesinnten Männern drin, die richtige Maskulisten bekämpfen und als „rechtsgerichtet“ verleumden. Dann stellen wir uns vor die Öffentlichkeit mit unserem „bewährten“ „seht her, wir haben was getan“-Getue…“

      Hauptsache, der Maskulismus ist gar kein richtiger, Hauptsache, Feministinnen und ihre männlichen Helfershelfer (gemeinhin „Lila Pudel“ genannt) behalten die Oberhand.

      Solltest Du wirklich diese Strategie verfolgen, was ich glaube, bist Du nicht viel besser als die Feministinnen in den skandinavischen Ländern, die feminismuskritische Äußerungen unter Strafe stellen wollen.

      Alles, was ich geschrieben habe, fällt unter „meiner Meinung/Einschätzung nach“.

      Ach ja, und auch einmal in diesen Thread, zum weiterverbreiten:

      https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/selbermach-samstag-xxix/#comment-72249

    • @Stephi: es geht hier im Thread explizit um „Männer unter dem Pantoffel“, und mal nicht darum, wie schlecht es euch Frauen geht.
      Und es ist normal, daß bei einer solchen Thematik nicht ständig betont und angefügt wird, daß wir wissen, daß auch Frauen unter Männern leiden können.

      Und nur zur Info: in reinen Männergesprächen seid ihr nur ganz kurz das Nr. 1-Thema, das Gespräch geht meist sehr schnell auf andere interessante Themen über.

      • @Matthias

        Pure Zeitverschwendung, so einen langen Text zu verfassen, denn ich bin nicht interessiert, ihn zu lesen.

        @Robert

        „es geht hier im Thread explizit um “Männer unter dem Pantoffel”, und mal nicht darum, wie schlecht es euch Frauen geht.“

        Ich habe nicht gesagt, dass es uns Frauen schlecht geht. Lesen hilft.

        „Und es ist normal, daß bei einer solchen Thematik nicht ständig betont und angefügt wird, daß wir wissen, daß auch Frauen unter Männern leiden können.“

        Es muss auch nicht betont werden, es ist aber auch nicht fair zu behaupten, dass auschließlich Männer unter Frauen zu leiden haben. Und wenn man es so transportiert bekommt, dann hat man als Frau natürlich das Bedürfnis, es richtig zu stellen.

        „Und nur zur Info: in reinen Männergesprächen seid ihr nur ganz kurz das Nr. 1-Thema, das Gespräch geht meist sehr schnell auf andere interessante Themen über.“

        Ist bei uns Frauen nicht viel anders.

        • @ Stephi

          „Pure Zeitverschwendung, so einen langen Text zu verfassen, denn ich bin nicht interessiert, ihn zu lesen.“

          Das ist mir doch egal. Oder glaubst Du allen Ernstes, ich würde hier wirklich Texte schreiben, um mich an euch Feministinnen zu wenden, um euch zu erreichen, zwecks Versöhnung? Hab ich genug versucht, klappt mit Feministinnen nicht.

          Ich schreibe solche Texte eher an alle anderen ÜBER Dich, damit sie Dir nicht auf den Leim gehen. Ob Du das selbst liest oder nicht, ist mir völlig egal.

        • Ich bin keine Feministin, und eine Art Versöhnung mit dir strebe ich auch nicht an. Nein Danke!

          Willst du mir erklären, dass du deine Kommentare zwar direkt an mich richtest, es dir aber egal ist, ob ich sie lese oder nicht? Sehr witzig. Und ob andere mir auf den Leim gehen lass mal mein Problem sein, man gewöhnt sich langsam an gewisse Umstände.

        • @ Stephi

          „Ich bin keine Feministin,“

          Aus vielen deiner bisherigen Äußerungen kann man aber kaum was andere schließen. Forderungen wie „Kopf waschen“ und „zur Sau machen“ Andersdenkender und der derart vorschnelle Vorwurf der Mysogynie, wenn ein Mann über das klagt, was Frauen mit ihm gemacht haben – wohlgermerkt mehrere mit immer ähnlichen Verhaltensmustern – sprechen schon für sich.

          „und eine Art Versöhnung mit dir strebe ich auch nicht an. Nein Danke!“

          Eine Versöhnung mit die speziell habe ich auch nie gewollt. Ich habe aber hier immer wieder versucht, mit andersdenkenden Frauen aus dem feministischen Lager, ob sie sich nun als Feministinnen bezeichnen oder nicht, vernünftig zu reden. Das geht nur mit wenigen (z. B. muttersheera), mit Dir geht es definitiv nicht.

          „Willst du mir erklären, dass du deine Kommentare zwar direkt an mich richtest, es dir aber egal ist, ob ich sie lese oder nicht? Sehr witzig.“

          Nee, nicht witzig. Es ist mir in der Tat wichtiger, dass andere sich ein vernünftiges Bild machen von der Art und Weise, wie Du hier mich und andere angehst, als dass du das selbst liest.

          „Und ob andere mir auf den Leim gehen lass mal mein Problem sein, man gewöhnt sich langsam an gewisse Umstände.“

          Einer der aus meiner Sicht dümmsten Hinweise überhaupt. Man stelle sich die „Logik“ mal in der Politik vor.

        • @Matthias

          Nur weil du mein Verhalten und diverse Äußerungen als „feministisch“ defintinierst, sind sie es noch lange nicht.

          „Ich habe aber hier immer wieder versucht, mit andersdenkenden Frauen aus dem feministischen Lager, ob sie sich nun als Feministinnen bezeichnen oder nicht, vernünftig zu reden.“

          Das bezweifele ich….^^

          „Es ist mir in der Tat wichtiger, dass andere sich ein vernünftiges Bild machen von der Art und Weise, wie Du hier mich und andere angehst, als dass du das selbst liest.“

          Hätten die anderen wirklich ein VERNÜNFTIGES Bild, dann würden sie erkenne, dass nicht ich das Problem bist, sondern viel eher du!

          „Man stelle sich die “Logik” mal in der Politik vor.“

          Wir sind hier nicht in der Politik.

        • @ alle über diese stephi

          „Hätten die anderen wirklich ein VERNÜNFTIGES Bild, dann würden sie erkenne, dass nicht ich das Problem bist, sondern viel eher du!“

          Die Deutungshoheit üner das, was vernünftig ist und was nicht, werden wir dir schon nicht überlassen.

          “Man stelle sich die “Logik” mal in der Politik vor.”

          Wir sind hier nicht in der Politik.“

          Eine freche, dumme Antwort. In diesem Blog geht es doch dauernd um Geschlechterpolitik. Und wenn nicht, wäre der Vergleich immer noch in Ordung.

          Ich glaube, diese Stephi braucht mal richtig den Kopf gewaschen.

          Was ich damit meine? Dass sie mal richtig zur Sau gemacht werden sollte.

          Alles nur meine Meinung.

    • @Stephi

      »Nur weil man selbst in Sachen Beziehung ständig die Arschkarte gezogen hat, muss man uns Frauen nicht mit falschen Behauptungen von oben herab beurteilen«

      Nun, alleine die Tatsache, dass manche Männer in Sachen Beziehung ständig die Arschkarte gezogen haben, gestattet es die Anzahl der Arschkarten in dieser Gesellschaft zu minorisieren (mathemagisch für: eine Untergrenze angeben).

      Die exakte Berechnung überlasse ich dir und dem hiesigen Hüter des „guten“ Maskulismus (alias Masochismus) zur Übung.

      Denn wenn ich sie ausführen würde, dann würde der hiesige Hüter der Geschlechtersensibilität, bestimmt wieder etwas von „genereller Abwertung eines Geschlechtes“ schreiben. Und er hätte auch noch recht, denn diese Rechnung würde Männer als schwanzgesteuerte Volltrottel entlarven*.

      *Warum kaufen die meisten Männer, wo doch leasen so einfach ist?

  11. Jedenfalls stehen Männer zumeist unterm Pantoffel, oft auch damals schon, als es angeblich immer umgekehrt war. Auch Männer der älteren Generation sagen häufiger: „Der Herr im Haus bin ich, und was meine Frau sagt, das wird getan!“

    Warum stehen Männer unterm Pantoffel? Weil insgesamt Männer mehr um Frauen konkurrieren und halt ritterlich sind, teils von Natur aus, teils so erzogen. Solange die Frauen lieb, nett, loyal & treu sind, ist Ritterlichkeit auch angemessen. Bei einer Feministin natürlich nicht.

    Und Männer sind Opfer folgenden Dilemmas: Hat der Mann keine Frau, ist er nicht bzw. noch nicht komplett. Hat er eine, ist er erledigt. Gerade im Zeitalter der Radikalfeminitis. Und besonders im Scheidungsfall. In Zeiten, in denen sein Frauchen nicht mehr wie früher „Miaauuu“ & *Schnurrr“ macht, sondern eher „Ffaauuuch“ & „Rrrrrratsch“ (*Jäääääuuuuuuuull*)…

    …hoffen wir auf bessere Tage. Ob noch welche kommen, weiß ich nicht.

  12. @ Christian:

    [quote]Männer sind eher auf schnelles Vergessen ausgelegt, weil zuviel andauernder Streit Koalitionen erschwert. [/quote]

    Dann ist das aber die verkehrteste Strategie die manN dafür hätte entwickeln können. Gerade hierfür wäre es für das Überleben der Sippe am vorteilhaftesten wenn man eventuelle Koalitionspartner genauestens im Auge behält und jedes kleine Anzeichen von Falschheit registriert anstatt darüber hinwegzusehen „um des Lieben Friedens willen“, sonst wird einem sehr schnell mal der ganze Stamm gemeuchelt (siehe Chamberlains Appeasement gegenüber Adolf Hitler). Wenn das eine Anpassungsstrategie sein soll wäre die Menschheit längst ausgestorben.
    Auch in Sachen Partnerschaft beißt diese Lethargie Männer mittlerweile kräftig ins Hinterteil. Marc H. Rudov hatte einen Artikel darüber verfaßt daß Charakterdefizite wie Eisberge seien; man sieht nur die Spitze und sie versenken früher oder später das Schiff. Und wenn man bei Ehemännern denen gerade die Frau per Scheidung Geld, Haus und Kinder weggenommen hat mal kritisch nachfragt wann ihnen der erste Verdacht gekommen ist daß etwas nicht koscher ist mit der Holden rücken sie irgendwann damit heraus daß sie das schon nach ein paar Wochen wußten. Aber anstatt die Konsequenzen zu ziehen entscheidet man sich für den Weg des geringsten Widerstandes aus Faulheit, Desinteresse und Konfliktscheu. Am Ende ist dann die gesamte Existenz ruiniert. Als „evolutionärer Erfolgsstrategie“ läßt sich das sicher nicht erklären.

      • Wenn man(n) die Konsequenzen zieht, ist es aber auch wieder nicht recht. Dann ist man(n) gleich böser Misogynotroniker (oder so).
        Nun ja, schon Freud scheiterte an der Frage: „Wie hätten’s die Damen denn nun gerne?“.

    • »… entscheidet man sich für den Weg des geringsten Widerstandes aus Faulheit, Desinteresse und Konfliktscheu.«

      Mann entscheidet für den Weg des geringsten Widerstandes aber nicht aus Faulheit, Desinteresse und Konfliktscheu sondern aus der Einsicht heraus, dass Frauen wie Bundeskanzler sind: Es kommt nichts besseres nach.

    • »Als “evolutionärer Erfolgsstrategie” läßt sich das sicher nicht erklären.«

      Aber freilich doch.
      Bei einem grundsätzlich wohlmeinenden Gegenüber ist es sogar die mit Abstand beste Strategie, Verfehlungen nicht zu ahnden.
      Man verpflichtet das (ich wiederhole: grundsätzlich wohlmeinende) Gegenüber zur Dankbarkeit, hat selbst einen Fehler frei und meist gibt es solide Zusammenarbeit, die zerstört würde.

      Der Fehler des Mannes ist die Annahme, das Gegenüber sei wohlmeinend. Bei einem egoistischen Gegenüber ist die optimale Strategie nämlich tit for tat.

    • Dann ist das aber die verkehrteste Strategie die manN dafür hätte entwickeln können. Gerade hierfür wäre es für das Überleben der Sippe am vorteilhaftesten wenn man eventuelle Koalitionspartner genauestens im Auge behält und jedes kleine Anzeichen von Falschheit registriert anstatt darüber hinwegzusehen “um des Lieben Friedens willen”, sonst wird einem sehr schnell mal der ganze Stamm gemeuchelt (siehe Chamberlains Appeasement gegenüber Adolf Hitler). Wenn das eine Anpassungsstrategie sein soll wäre die Menschheit längst ausgestorben.

      Das ist wohl eher die übliche westlich-mittelschichtweibliche „Hach, die *Männer* sind doch so Konfliktscheu und Sozialinkompetent!11!“ Identitätsstiftung 😀

      Der übliche, sehr klischeehafte Männlichkeitsdefizitdiskurs eben.

      Meiner Ansicht nach haben gerade Frauen untereinander sehr oft eine kaum entwickelte Streitkultur.

      Um meine Koalitionspartner zu beurteilen kann ich gerade nicht wegen Kleinigkeiten und Befindlichkeiten nachtragend sein, da nehmen die „Guten“ nur die Beine in die Hand.

      Die Appeasement-Politik gegenüber Hitler kann man auch sehr leicht aus der Retrospektive dumm finden, es ging aber auch um _sehr_ viel. Um _sehr_ viele Leben derjenigen, für die man verantwortlich ist.

      Nur ein extrem verantwortungsloser Politiker würde in einer solchen Situation ein Appeasement nicht zumindest abwägen, und wir hatten außerdem ein ziemlich kriegsmüdes Britisches Volk. In einer Demokratie kann man eben nicht einfach ein Volk in den Krieg schicken, weil man „es besser weiß“. Da muss eben erst ein Churchill kommen und das Volk davon überzeugen, dass der Blutzoll leider nur unter dem Preis der Tyrannei zu vermeiden ist. _Das_ war doch Churchills Leistung.

      Vermutlich hätte die aktuelle westliche Mittelschichtweiblichkeit das _alles_ _viiel_ schlauer gemacht, in ihrer unermeßlichen weiblichen „Sozialkompetenz“ (Podest, anyone?)

    • Der übliche, sehr klischeehafte Männlichkeitsdefizitdiskurs eben.

      Meiner Ansicht nach haben gerade Frauen untereinander sehr oft eine kaum entwickelte Streitkultur.

      Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

        • Na die eine holt bei jeder Gelegenheit den vergessenen Hochzeitstag 95 raus, der andere Dworkin und das Viktorianische Zeitalter. Und die Temperenzler. Und Mary Daly. Und Catherine McKinnon. Hab ich noch was von deinen Lieblingsthemen vergessen?

        • Na die eine holt bei jeder Gelegenheit den vergessenen Hochzeitstag 95 raus, der andere Dworkin und das Viktorianische Zeitalter. Und die Temperenzler. Und Mary Daly. Und Catherine McKinnon. Hab ich noch was von deinen Lieblingsthemen vergessen?

          Ich bin der Meinung, dass diese Damen und Zeiten unsere Kultur geprägt haben. Dagegen kann, darf und soll man argumentieren, wenn man dieser Auffassung nicht folgen mag.

          Allerdings war der WCTU der welweit größte Frauenverband des 19.Jahrhunderts. Das viktorianische Zeitalter war wohl auch eine für die westliche Kultur einflußreiche Epoche. Dworkin, Daly, MacKinnon und Schwarzer gelten wohl durchgängig als einflußreiche Feministinnen. Und es ist weiterhin offenbar eine Binsenweisheit, dass „Feminismus die Gesellschaft stark verändert hat“

          Ich bin also neugierig, wo du mit einer Kritik ansetzen willst.

        • Du wirfst Erzengel den klischeehaften Männlichkeitsdefizitsdiskurs vor und machst einen! Absatz später dasselbe in Grün.

          Okay, das ist unglücklich formuliert. Der Absatz sollte besagen, dass – wenn man von geschlechtsspezifischer Konfliktscheue spricht – man doch eben die gerade unter Frauen oft feststellbare fehlende Streitkultur nicht ausblenden sollte.

          Männer mögen in „Beziehungsdingen“ konfliktscheu sein, in solchen Dingen wie Politik sind sie das gewiß nicht. Insofern finde ich es etwas befremdlich, dass Erzengel die Appeasement-Politik der 1930er bemüht.

          Als Beispiel für politische Konfliktscheu fällt mir eben eher die weitgehend unangegriffene Position Alice Schwarzers ein.

          Männer hätten sie wohl schon in den 1970ern zum Teufel gejagt, wenn es um die Vertretung ihrer Interessen gegangen wäre.

    • Aber anstatt die Konsequenzen zu ziehen entscheidet man sich für den Weg des geringsten Widerstandes aus Faulheit, Desinteresse und Konfliktscheu.

      Es gibt wohl ebensoviele Frauen, die auf einen „schrägen Kerl“ hereinfallen und trotz „eigentlich besseren Wissens“ solange bei ihm bleiben, bis das sich das schon lange abzeichnende „dicke Ende“ kommt.

      Der Unterschied liegt eher darin, dass Frauen nicht selten lange bevor sie es sich anmerken lassen das Ende der Beziehung beschließen, und dann einen „geordneten Rückzug“ möglichst zu ihrem Vorteil gestalten.

      Das muss man erst lernen, dann sieht man die Signale dafür, dass sie innerlich endgültig „gekündigt“ hat.

      Das Rechtssystem kennt nur weibliche Opfer, insofern kann das auch ein teueres Lernen werden. So ein Staatswesen hat die Evolution eben bisher einfach noch nicht vorgesehen.

  13. Beim Schreiben des letzten Posts ist mir ein Gedanke gekommen warum Männer wirklich unter dem Pantoffel stehen: Weil sie es so wollen. Die Frau hat das Sagen weil irgendwer MUß den Laden ja schmeißen. Und wenn der Mann permanent eine „Mir doch egal. Mach was Du willst aber geh mir nicht auf die Eier!“-Haltung an den Tag legt gibt die Frau es irgendwann auf den Mann nach einer gemeinsamen Gestaltung und einer Ausdiskussion des Themas anzugehen und macht es eben allein. ManN zieht sich dann in die Kneipe zurück, grummelt zusammen mit den anderen Stoffeln ins Bierglas daß sie alle unter dem Pantoffel des Hausdrachen stehen aber im Prinzip scheinen sie gar nichts dagegen zu haben. Ausklinken ist doch ganz bequem.

    • »… die Frau es irgendwann auf den Mann nach einer gemeinsamen Gestaltung und einer Ausdiskussion des Themas anzugehen …«

      Du meinst so wie in: Der Mann hat bereits etwa 98 Mal gesagt, dass er die Einrichtung doch lieber nicht im allseits beliebten Puppenhausstil hätte und dann, beim 99. Durchgang, schlägt er urplötzlich v.o.l.l.k.o.m.m.e.n unmotiviert und gänzlich unerwartet vor, sie möge doch ihren Sch… alleine machen und sich zwecks Frustbewältigung die Kneipe verfügt?

      Ja, so sind Männer. Mit denen kann Frau einfach nicht reden.
      Nie sagen sie, was ihr hören wollt.

      • [quote]Der Mann hat bereits etwa 98 Mal gesagt, dass er die Einrichtung doch lieber nicht im allseits beliebten Puppenhausstil hätte[/quote]

        Umgekehrt: Die Frau versucht den Mann an den Tisch zu bekommen und mit ihm eine Kompromißgestaltung auszuhandeln was der aber VIEL zu anstrengend findet und darum so motiviert mitarbeitet wie ich früher im Deutschunterricht. Irgendwann unterläßt die Frau frustriert solche Versuche und dann sieht es am Ende halt aus wie im Puppenhaus.

        • »Umgekehrt: Die Frau versucht den Mann an den Tisch zu bekommen und mit ihm eine Kompromißgestaltung auszuhandeln was der aber VIEL zu anstrengend findet …«

          Warum sollte er sich auf Kompromisse einlassen?
          1. Er findet Puppenhaus komplett Sch…e,
          2. Er ist überzeugt dieser Meinung bereits ca. 98 Mal höflich aber bestimmt Ausdruck verliehen zu haben und
          3. Er steht darüber hinaus auf dem Standpunkt „Wer bezahlt, bestellt. Auch die Möbel“.
          Er geht eben (fälschlicherweise) davon aus, dass die Frau zumindest die Punkte zwei und drei genau so sieht.

          »… und dann sieht es am Ende halt aus wie im Puppenhaus.«

          Nicht notwendig. Manchmal stehen hinterher auch ein paar Möbel plus zwei Koffer vor der Tür. Dann ist der Mann ein Misogynismusistiker (oder so).

        • Umgekehrt: Die Frau versucht den Mann an den Tisch zu bekommen und mit ihm eine Kompromißgestaltung auszuhandeln ..

          Nein, der typische Hausdrachen inszeniert erstmal ein Riesendrama mit vielen herzzereißenden Tränen und endlosen Schuldtiraden.

          Anstatt die Madame mal zu fragen ob es gerade völlig Hakt, rollt der Dulder lieber mit den Augen und geht mit Kumpels ein Bierchen trinken.

          Der Hausdrachen ist zumeist zuallermindest ebenso eine Kommunikationsnull wie der grummelnde Dulder, den sie sich geangelt hat.

          • @Nick
            „Anstatt die Madame mal zu fragen ob es gerade völlig Hakt“

            Aber das ist doch zumindest ein eigener Punkt. Warum machen sie es so selten? Was hindert sie – abgesehen von BEs Resignation?

            Ich finde, die Männer können sich aus diesem Spiel der gegenseitigen frustrierten Schuldzuweisungen nicht so einfach rausnehmen.
            Sie sind Mit-Akteure. Sind somit für ihren Teil, ihre Beiträge, verantwortlich.
            Und könnten sich vielleicht mal fragen, warum sie sich so oft zurücknehmen. Und nicht etwas öfter sagen „Ey, hakt’s gerade?“
            Wenn’s gerade stimmt.

        • »Nein, der typische Hausdrachen …«

          Jetzt sei mal nicht so garstig zu Draca Domestica. Das sind eigentlich ganz handsame Wesen. Sie leiden nur gelegentlich unter seltsamen Krankheiten: z.B. Textilblindheit (stehen vor einem rappelvollen Schrank und finden, dass sie „nichts zum anziehen“ haben (Behandlungsansatz: Mann antworte: „Macht nichts. Ich sehe sowieso am liebsten nackt.“).

          Ebenso häufig leided Draca Domestica an psychogener Taubheit: Ihr Ohr leitet garstigen Widerspruch nicht weiter. Daher hat sie natürlich subjektiv recht, wenn sie meint, dass Mann nicht mit ihr über Thema X gesprochen habe. Sie weiß ja nichts von jenem, geradezu Maxwell’schen Dämon in ihrem Ohr.

        • *Irgendwann unterläßt die Frau frustriert solche Versuche und dann sieht es am Ende halt aus wie im Puppenhaus.*

          Womit ganz eindrücklich die Nachsicht und die emotionale Kompetenz die Wünsche des Mannes zu erkennen und zu respektieren der Frau bewiesen wäre.

        • Ergo: Es gibt keine konfliktscheuen, faulen und (sorry) feigen Männer, weil alle Frauen ja bestimmt ganz doll fiese Drachen sind. Die alle mit emotionaler Erpressung arbeiten und gegen die sich der arme Mann ja gar nicht wehren KÖNNTE, weil er dann ja Frauenhasser wäre. Bei allen!!! Und überhaupt!

          Wenn man mit jemanden nicht zusammenleben kann, weil man sich in seiner Menschenwürde beschnitten fühlt, weil der andere einen permanent von Entscheidungen ausschließt, weil man mit dem Gegenüber nicht reden kann, dann muß man Konsequenzen ziehen, sprich sich trennen. Alles andere ist nur Rationalisierung, und feige und konfliktscheu.
          Wobei mir die Königsdisziplin da das augenrollende „Weiber! Wat willze machen? Sind wie Kinder!“ zu sein scheint. Damit der Mann trotzdem die Fassade der Überlegenheit aufrechterhält für „die Leute“.

          Das Hauptproblem scheint zu sein, dass man sich mit dem (weiblichen) Gegenüber nicht auseinandersetzen MAG. Da werden hier fleissig Bedürfnisse und Problematiken, die die Frau hat/sieht als lächerlich kleingeredet. Darunter liegt die uralte Vorstellung, dass eine Frau es nicht wert ist, dass man mit ihr streitet, und sich mit ihr auseinandersetzt, sind Frauen doch alle dumme hysterische Kinder.

          Das sind sie aber nun nicht, und wenn hier so mit dem Thema verfahren wird, ausschließlich unter dem Aspekt Wer hat die Kontrolle/Wer verdient es die Kontrolle zu haben, wird nicht nur Frauen unrecht getan (das wird den meisten egal sein), es werden auch Männer die tatsächlich darunter leiden, in ihrer Beziehung und sonstwo ihre Bedürfnisse nicht verbalisieren zu können, die tatsächliche Probleme (also welche über Einrichtung hinausgehen) mit ihren Frauen haben und keine Idee haben diese lösen zu können, geschädigt.

        • Das Hauptproblem scheint zu sein, dass man sich mit dem (weiblichen) Gegenüber nicht auseinandersetzen MAG.

          Das denke ich nicht, Mann lernt eher dass Frauen sowieso nicht berechenbar und verantwortlich sind. Man billigt es Frauen zu, „unberechenbar“ bzw. „hysterisch“ zu sein. Wenn sie „so ist“, dann hat eben der Mann darin versagt sie „glücklich zu machen“.

          Dann kann Mann auch nicht einfordern, dass Madame mal aufm Teppich bleiben soll.

          Bei einem gesellschaftlichem Diskurs, der stets ein Versagen von Männern bei „Beziehungsversagen“ ausmacht ist das eigentlich auch nicht weiter verwunderlich. („Der Mann ist sozial und sexuell ein Idiot“)

          Wer niemals verantwortlich ist, wird zwangsläufig wie ein Kind behandelt – was denn sonst?

          Da werden hier fleissig Bedürfnisse und Problematiken, die die Frau hat/sieht als lächerlich kleingeredet.

          In den klassischen (klischeehaften) Konflikten sind es eben keine Bedürfnisse, sondern Schuld- und Verantwortungszuschreibungen. Pseudogefühle (Oft zu erkennen an der Formulierung „Ich fühle mich“)

          http://de.wikipedia.org/wiki/Pseudogef%C3%BChl

        • @ Nick

          *Wer niemals verantwortlich ist, wird zwangsläufig wie ein Kind behandelt – was denn sonst?*

          Das Schlimme ist, dass Frauen sich das auch leisten können.

          Sie müssen nicht erwachsen werden.

          Wir erziehen und verwöhnen sie zu verzogenen, boshaften Kindern, sanktionieren sie nicht nur nicht, sondern belohnen sie.

          Wer sich kreischend auf den Boden wirft, bekommt ein Extrabonbon zugesteckt, damit er endlich Ruhe gibt.

        • @Roslin

          Was für ein Schwachsinn. Frauen im Allgemeinen benehmen sich nicht wie verzogene Kinder, die für Bösartigkeiten auch noch belohnt werden. Es stimmt einfach nicht. Punkt.

        • Frauen im Allgemeinen benehmen sich nicht wie verzogene Kinder, die für Bösartigkeiten auch noch belohnt werden.

          Im Allgemeinen nicht, die meisten Frauen sind keine Kinder (meine ich)

          Aber _wenn_ eine Frau sich wie ein Kind benimmt, dann fehlt imho allzu oft das, was man „soziale Kontrolle“ nennt.

          ->Femen?

        • @Seitenblick:

          Ich finde, die Männer können sich aus diesem Spiel der gegenseitigen frustrierten Schuldzuweisungen nicht so einfach rausnehmen.

          Da stimme ich dir fast vollkommen zu.

          Fast insofern, als dass die vorherrschende Kultur es Männern eben nicht gerade leicht macht, ihre Gefühle und Bedürfnisse als etwas wahrzunehmen, was selbstverständlich ein vollkommen berechtigtes Anliegen ist. Wenn dann so eine schräger Hausdrachen sie mit der ganzen Terrorpallette belegt dann fehlt eben manchmal das klare Selbstwertgefühl, dass das was die Alte da gerade veranstaltet entweder komplett Gaga oder eine ganz miese Machtanmaßungsnummer ist.

          Aber für beispielweise jede noch so Männerhassende Radikalfeministin gibt es eben mindestens einen Mann, der „Männer“ mindestens genauso hasst wie sie. Männer haben diese Kultur sehr maßgeblich mitgeprägt.

          Es ist komplett sinnlos, DenFrauen als Kollektiv etwas vorzuwerfen. Sie sind ebensowenig ein Kollektiv wie DieMänner.

          Die meisten Frauen lieben ihre Väter, Männer, Brüder, Söhne und Freunde.

          Naja, manchmal drehen sie aber schon ziemlich frei 😀

        • @Stephi

          »Es stimmt einfach nicht. Punkt.«

          Gutes Argument.
          Allerdings in seinem Sandkasten-Niveau eher pro „verzogene Kinder“.

      • Ergo: Es gibt keine konfliktscheuen, faulen und (sorry) feigen Männer, weil alle Frauen ja bestimmt ganz doll fiese Drachen sind.

        Das habe ich doch gar nicht behauptet:
        „Der Hausdrachen ist zumeist zuallermindest ebenso eine Kommunikationsnull wie der grummelnde Dulder, den sie sich geangelt hat.“

        Der gestörte Hausdrachen sucht sich eben den gestörten Dulder, et vice versa.

        Ein nicht-konfliktscheuer Mann hält es eben nicht lange mit einem Hausdrachen aus, er geigt ihr die Meinung und sie zieht, empört ob der schröcklichen hegemonialen Männlichkeit, zum Nächsten.

        Maren, Maren. Deine Lesekompetenz lässt sich offenbar ziemlich leicht befangen 😀

        • * … empört ob der schröcklichen hegemonialen Männlichkeit, zum Nächsten.*

          Auch wegen seiner Unsachlichkeit und weil er sie immer so anschreit, sogar in Zimmerlautstärke.

        • @ Nick

          *Maren, Maren. Deine Lesekompetenz lässt sich offenbar ziemlich leicht befangen *

          Lesekompetenz erschwert das Flechten und Aufstellen von Strohmännern, die umzuhauen mit wenig Kraft udn Aufwand möglich ist.

          Argumentativer Minimalismus.

          Weshalb ich von einer willentlich eingeschränkten Lesekompetenz ausgehe, vulgo Böswilligkeit genannt.

          Man liest und versteht, was dem Strohmannbau nützt.

          Zur Not zwischen den Zeilen.

          Weshalb das Beibringen von belegenden Zitaten auch immer so schwer fällt.

  14. @marenleinchen

    *…dann muß man Konsequenzen ziehen, sprich sich trennen.*

    Mach doch mal eine Beratung für Frauen auf die immer wieder an so miese Typen, Säufertypen, Schlägertypen und Machoschweine geraten oder schon jahrelang mit solchen zusammen sind.

  15. Das Problem bei der Konfliktscheu vieler verheirateter Männer dürfte in der Tatsache zu suchen sein, dass der femizentrisch-feministische Staat a priori mit der Frau verbündet ist, die zu schützen, zu verteidigen, zu versorgen er sich wild entschlossen zeigt.

    Solange eine Ehefrau und Mutter einem Mann GLAUBWÜRDIG drohen kann:“Wenn Du nicht in meinem Sinne funktionierst, dann lasse ich Dich aus der Wohnung werfen (Gewaltschutzgesetz plus Falschbeschuldigung), lasse mich scheiden, entziehe und entfremde Dir die Kinder und Du wirst mir das Ganze finanzieren.“, ist manchmal selbstmörderischer Mut gefordert, seiner Ehefrau zu widersprechen.

    Männer sind sich mehr und mehr bewusst, dass dieses Damoklesschwert über ihnen hängt und hängen soll.

    Erleichtert es doch der Ehefrau und Mutter die Abrichtung des Mannes zu einem frauendienlichen.

    Der natürlich – bittere Ironie des Ganzen – genau dann seine erotische Anziehungskraft verliert, wenn er zum frauendienlichen Schosshündchen degradiert werden konnte.

    Denn – wir erinnern uns – die meisten Frauen begehren sanft dominante „größere“ Männer, bei denen ihre Degradierungsversuche scheitern.

    Die begehren sie heiß und innig.

    Aber nicht jeder ist so kühl, sich ohne romantische Verkitschung eine realistische Sicht auf das Funktionieren der Psyche des Draco domestica zu erarbeiten und fähig, hat er die erreicht, den dann trotz allem noch zu lieben.

    Dazu gehört viel Humor.

    Wer den nicht aufbringen will oder kann, kann in jedem Falle eines tun: nicht heiraten und möglichst keine Kinder zeugen.

    So vermeidet mann die Unterstellung der eigenen Person unter die Macht des feministisch-femizentrischen Staates, der es der Frau erlaubt, die Ehe und die gemeinsamen Kinder, also IHRE Kinder, denn sie ist de facto die Kinderbesitzerin und kann als solche gegenüber dem Vater auftreten, zu einem Machtmittel, einsetzbar gegen den Mann, zu machen.

    Wer das nicht sieht, wer glaubt, gerade ihm werde das nicht passieren, was schon so vielen Männern passiert ist, der sollte wenigstens äußerst sorgfältig die Person auswählen, mit der er Russisches Roulette zu spielen gedenkt.

    Dabei wohl wissend, dass nur sie eine geladene Waffe in der Hand hat.

    Vielleicht – so mag der Player hoffen – drückt sie ja nicht ab.

    Wer sich darauf einlassen mag, soll’s tun.

    • Ach mein Freund, mit etwas männlicher Beharrlichkeit und einem energischen Wasserbade wird aus so mancher Frau Mahlzahn ein goldener Drache der Weisheit. Und einer solchen Drächin kann man getrost den Kopf ins Maul legen. Ein bisschen Zuversicht und Selbstvertrauen, männliche Tugenden, wenn man mag, mehr brauchts nicht dafür. Und wenn solch ein gezähmtes Drächlein dann irgendwann leise vor sich hingurrt, dann entschädigt das allemal für das viele Geschnaube und Gekeife davor.

      • @ Stadtfuchs

        Ich will mich aber nicht verlassen müssen auf die individuellen Qualitäten einer Frau.

        Ich will gleichberechtigt sein.

        Ich will Rechte, abgesicherte Rechte, nicht Gnadenerweise einer Huldvollen.

      • @Stadtfuchs:

        aus so mancher Frau

        Aus so mancher.

        Ein bisschen Zuversicht und Selbstvertrauen, männliche Tugenden, wenn man mag, mehr brauchts nicht dafür.

        Manchmal, aber eben nicht immer.

        Das ist doch das eigentliche Problem.

        • »Das ist doch das eigentliche Problem.«

          Nein, das eigentliche Problem ist die Hybris junger Männer, die ernstlich denken alles anders und besser machen zu können als die alten Säcke früher.

          Wenn sie mit den „alten Säcken“ wenigstens ihre Väter und Großväter meinen würden, dann ginge es ja noch. Aber die meinen damit auch Männer, die gut ihre älteren Brüder sein könnten.

          Aber was will man schon erwarten, wenn einer seine Metaphern in Kinderbüchern findet.

          Naja, ich leiste immer wieder gerne erste Hilfe nachdem ein jugendlicher Held „einer goldenen Drächin der Weisheit getrost den Kopf ins Maul gelegt“ hat und die mal kurz genießt hat.

    • @Roslin
      „Erleichtert es doch der Ehefrau und Mutter die Abrichtung des Mannes zu einem frauendienlichen.“

      Wer sich „abrichten“ lässt, hat nicht gerade mein Mitleid. Ich empfehle in dem Fall ausgiebige Nietzsche-Lektüre.

      • @ seitenblick

        Genau das ist der Punkt.

        Staatlich oder persönlich zugesprochene „Emanzipation“ kastriert…Frauen wie Männer.

        Es steht jedem Mann frei, sich nicht zurichten zu lassen.

        Dass dies durch erhebliche innere Widerstände erschwert wird, kann man ja auch hier beobachten.
        Aber es ist definitiv eine Freiheit, die Männer haben…genauso wie umgekehrt Frauen.

        Man braucht sie sich nur zu nehmen…eigentlich ganz einfach 😉

        • Also ich habe bei einer Psychotussi deswegen Frauenhass diagnositiziert bekommen, und Kränkung. Nein öffentlich dürfen wir es eben nicht. wir werden direkt schief angekuckt, gebrandmarkt. in wahrheit macht diese unglaubliche Selbstbeherrschung Angst und die frau sieht ihren Einfluss flöten….und das darf nicht sein ergo psychisch krank. das ist echt so. ich habe in meinem umfeld viele fraunidinnin die mit mir super klar kommen, die ich sogar auch mal bekocht habe etc. aber ich würde sie auf Teufel komm raus nicht anpacken, da ich eine bestimmte Art von Frau einfach durch Nachfrage in Ihrem wesen nicht noch bestärken will, eine gesellschaftliche entwicklung nicht noch verstärkenb will. diese „Freiheit“ die ich mir genommen habe wurde mir eben zum Verhängnis….

      • @ Neuer Peter

        Soll er sie haben.

        Wenn er sich der Risiken bewusst ist, kann das ja eine verantwortliche Entscheidung sein bzw. ihn motivieren, für eine Veränderung der Verhältnisse zu kämpfen.

        Nur bewusst muss ihm die Lage sein, damit er sich nicht wundert, wenn er beim Russischen Roulett verliert.

        Genau dieses Wundern begegent mir aber oft bei geschiedenen Männern, denen erst dämmert, wie einseitig die Rechtslage/-anwendung erfolgt, wenn es zu spät ist.

  16. Wenn ich lesbisch wäre, eine Freundin/Frau hätte und sie mich zwingen wollte, ihr alle halbe Stunde meinen Alkoholpegel zu simsen oder mich überhaupt bei ihr zu melden,würde ich ihr den Vogel zeigen.

    Wir sind keine Tiere, wir sind nicht nur von unseren Instinkten abhängig sondern haben auch Rationalität. Männer die das mitmachen, tun das freiwillig. Genauso wie Frauen die sich ständig von ihrem Mann verdreschen lassen, Frauenhausangebote oder Beziehungsfluchtratschläge ignorieren das freiwillig machen bzw.freiwillig entscheiden, weiterhin in dieser Situation zu verbleiben.
    Und wenn dann einer mit Evolutionsblablubb ankommt,kann ich nur sagen, dann muss man das eben mal durch gesunden Menschenverstand unterdrücken. Wozu haben wir denn sonst so ein riesiges Gehirn.

  17. @Roislin

    „Solange eine Ehefrau und Mutter einem Mann GLAUBWÜRDIG drohen kann:”Wenn Du nicht in meinem Sinne funktionierst, dann lasse ich Dich aus der Wohnung werfen (Gewaltschutzgesetz plus Falschbeschuldigung), lasse mich scheiden, entziehe und entfremde Dir die Kinder und Du wirst mir das Ganze finanzieren.”, ist manchmal selbstmörderischer Mut gefordert, seiner Ehefrau zu widersprechen.“

    Echt? Das muss ich mir merken.
    „Ich will Urlaub auf den Seychellen,sonst behaupte ich, du hättest mich vergewaltigt und du kommst für Jahre hinter Gitter“ Mann: „Ok, welches Hotel willst du?“

    Das glaubst du doch nicht ernsthaft.

    • Da gab es doch neulich so einen Staatsanwalt in den USA, der eine solche Drohung zufällig aufgenommen hat. Was ihn dann entlastete, sonst hätte es ganz schlecht für ihn ausgesehen.

      Ein Bekannter hat eine Madame (gewaltlos) vor die (seiner) Tür gesetzt, weil ihm ihre Zickereien zu bunt wurden. 10 min. später kam sie mit der Polizei zurück. Erst dem Gericht fielen ihre Widersprüche auf. Man kann durchaus sagen: Glück gehabt.

      Ich kenne den Einen oder Anderen, der die Mutter seiner Kinder eigentlich nicht mehr erträgt, aber eben den finanziellen Ruin abwenden und seine Kinder auch weiterhin sehen möchte.

      • Und ich kenne Frauen die schon vergewaltigt worden sind. Und nun?
        Was sollen Anekdoten aus dem eigenen Umfeld in solchem Zusammenhang? Glaubst du allen Ernstes so ein Verhalten sei repräsentativ?

        Ausserdem passt das irgendwie mal wieder so garnicht zum dominanten, durchsetzungsstarken Mann der biologisch bedingt so beliebt bei Frauen ist, wenn die Frau die Polizei ruft anstatt ihn nach bestandenem Shit-Test (er hat sich ihr Verhalten nicht gefallen lassen) in die Arme zu schliessen.

        • Und ich kenne Frauen die schon vergewaltigt worden sind. Und nun?

          Nun, der Staat schützt weitestgehend Frauen vor Vergewaltigern. (->Generalprävention)

          Demzufolge könnte er das ja offenbar unterlassen.

          Nenne mir doch mal ein Beispiel dafür, dass eine Falschbeschuldigerin mit ernsthaften Konsequenzen belegt wurde (Heidi K. könnte in die Geschichte eingehen, wir werden sehen)

          Was sollen Anekdoten aus dem eigenen Umfeld in solchem Zusammenhang?

          Solche Allausagen wie „Das glaubst du doch nicht ernsthaft“ sind nun mal leider auch durch Einzelbeispiele widerlegt, Frau Logikheldin.

          Ein allgemeines Drohpotenzial ist dadurch verwirklicht, dass die Drohung verwirklicht werden kann ohne ernsthaft mit Sanktionen rechnen zu müssen. Die Drohung muss dann gar nicht mehr ausgesprochen werden.

          Wenn Vergewaltiungen und Schläge nicht ernshaft mit Sanktionen belegt würden: Was wäre dann wohl? Dann hätte Frau Schwarzer wohl recht damit, dass auf jede Frau eine latente Vergewaltiunsdrohung wirkt.

          Im Gegensatz zur Falschbeschuldigung wird aber Vergewaltung ernsthaft bestraft. Der Vergewaltiger muss damit rechnen, in den Knast zu wandern. (Dass nicht jeder Verewaltiger in den Knast wandert ist dabei unerheblich, der Knast droht in jedem Fall)

          Glaubst du allen Ernstes so ein Verhalten sei repräsentativ?

          Habe ich niemals behauptet und darum geht es auch nicht.

          Ausserdem passt das irgendwie mal wieder so garnicht zum dominanten, durchsetzungsstarken Mann der biologisch bedingt so beliebt bei Frauen ist, wenn die Frau die Polizei ruft anstatt ihn nach bestandenem Shit-Test (er hat sich ihr Verhalten nicht gefallen lassen) in die Arme zu schliessen.

          Aha. Frau Heldin selbst ist also diejenie, die hier verallgemeinert 🙂

          Keine Ahnung warum frau so oft meint, so eine offenkundige Rabulistik fiele überhaupt nicht auf.

  18. „Denn – wir erinnern uns – die meisten Frauen begehren sanft dominante “größere” Männer, bei denen ihre Degradierungsversuche scheitern.“

    Ich dachte, solche werden aus der Wohnung geworfen und dürfen ihre Kinder niemals wiedersehen.

  19. @Borat

    „Mach doch mal eine Beratung für Frauen auf die immer wieder an so miese Typen, Säufertypen, Schlägertypen und Machoschweine geraten oder schon jahrelang mit solchen zusammen sind.“

    Die müssen mMn selber sehen wie sie da rauskommen oder besser gesagt freiwillig Hilfsangebote annehmen. Gibt genug Angebote für solche Frauen.
    Männer die ihre Frauen einsperren und mit dem Tod bedrohen sollte sie ihn verlassen,da ist die Sache schwieriger und es muss mehr Hilfe von Aussen kommen.
    Aber mit Frauen der Sorte „Mimimimi er ist so ein Schwein“,dann kommt der Mann wieder angekrochen, winselt um Verzeihung, dass er sich ändert und es nie wieder tut, dann kommt sie zu ihm zurück und dann das ganze von vorne, möglicherweise über Jahre, da fehlt mir irgendwann jegliches Mitleid um ehrlich zu sein.
    Ist natürlich irgendwo traurig weil das meistens Frauen mit einem miesen Selbstwertgefühl sind die oft schon anderweitig (eigene Familie z.B) Gewalt erfahren haben aber man sollte lieber denen helfen die es auch wirklich wollen.

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