Nordkorea, Kim Jong-un und (hoffentlich) leere Kriegsdrohungen

Nordkorea hat einen neuen obersten Führer und dieser hat das Klima noch einmal erheblich verschärft und Krieg in alle Richtungen angekündigt.

Es handelt sich um Kim Jong Un:

Kim jong un

Kim Jong Un

Man fragt sich natürlich, was er mit einem solchen Verhalten eigentlich gewinnen will, wobei die Gründe dafür andererseits auf der Hand liegen:

  • Kim Jong Un muß einmal aus dem Schatten seines Vaters hervortreten und zum anderen einen Personenkult um sich errichten, wenn er die nunmehrige Herrschaft über Nordkorea in dieser Form beibehalten möchte.
  • Das übliche Mittel dazu ist einen Feind zu erzeugen, gegen den man sich dann behauptet und den man einmal dazu nutzen kann, im Form eines Outgroupings ein Feindbild zu erzeugen und damit die InGroup-zu stärken.
  • Ein hinreichendes Schüren einer Krise erlaubt unter Hinweis auf diese Krise  Maßnahmen im Inneren einzuleiten und dabei deutlich zu machen, dass man sich trotz seiner Jugend von den älteren Generälen nichts sagen lässt (oder es erlaubt anderen Spielern unter diesem Vorhalt unliebsame Konkurrenten loszuwerden).
  • Zudem kann man unter diesem Vorwand auch eine zu starke Angrenzung an Südkorea beenden, wenn diese Unruhen und Begehrlichkeiten auslöste und so die eigene Herrschaft absichern-
  • Man muss dabei nur aufpassen, dass man es nicht übertreibt, damit nicht tatsächlich jemand gegen einen losschlägt, weil Nordkorea für einen eigentlichen Krieg nicht gerüstet ist und keine hinreichende Technik hat um sich zu verteidigen.
  • Der Moment ist günstig gewählt: Die Amerikaner haben gerade den Kampf im Irak hinter sich, der erheblich auf die öffentliche Laune für solche Abenteuer geschlagen hat und daher einen weiteren Krieg erheblich erschweren würde
  • Weil er sich aber mit den ganz Großen anlegt, kann er auf diese Weise Status aufbauen

Ich denke der Konflikt wird gegenwärtig nicht wirklich ernst genommen, weil die Leute auch alle vermuten, dass Kim Jong Un blufft bzw. tatsächlich keinen Krieg will. Lediglich der Verrücktenbonus (man weiß nie, was Verrückte machen) belastet in dieser Hinsicht noch die Gemüter.

Mal sehen wie weit Kim Jong Un die Sache treiben will und ob er es schafft dabei die Balance zu halten

102 Gedanken zu “Nordkorea, Kim Jong-un und (hoffentlich) leere Kriegsdrohungen

  1. Es ist nur Bluff.
    1. Sein Regime würde innerhalb weniger Tage zusammenbrechen. Nicht unbedingt, weil es militärisch so schwach wäre, sondern weil eine kriegerische Auseinandersetzung ein gewisses Chaos auslösen würde, welches sein Regime bzw. diese Strukturen wohl erheblich schwächen würde.
    2. Dieses Säbelrasseln ist nicht neu, noch jedesemal wenn mit Krieg gedroht wurde, gab es hinterher irgendwelche Hilfen aus USA. Und wie gesagt, solche Hilfen von aussen werden im Land totgeschwiegen. Das Regime funktioniert weiterhin. obwohl es auf sich allein gestellt schon längst kollabiert wäre. (Und das mit den Kernwaffen: Man kann anscheinend nur noch mit dem Besitz von Kernwaffen noch ausreichend Druck erzeugen, wie das der Iran auch tut.)

    • @Stefan

      „Nicht unbedingt, weil es militärisch so schwach wäre, sondern weil eine kriegerische Auseinandersetzung ein gewisses Chaos auslösen würde, welches sein Regime bzw. diese Strukturen wohl erheblich schwächen würde.“

      Meinst du? Solche Diktaturen sind ja in so etwas in der Regel ganz gut. Und ein Krieg wäre eh schwierig, man müsste ja Zivile Opfer vermeiden.

      Es würde mich interessieren, wie die Nordkoreaner auf einen Krieg und ihre „Befreiung“ reagieren würden. Gibt es da so etwas wie einen internen Widerstand?

      Südkorea hat die deutsche Wiedervereinigung ja wohl genau verfolgt und eher einen „Langzeitplan“. Wobei mir die Unterschiede dort auch noch wesentlich größer zu sein scheinen, auch was den technischen Stand und die Abschottung angeht.

      • „Es würde mich interessieren, wie die Nordkoreaner auf einen Krieg und ihre “Befreiung” reagieren würden.“

        Sie würden es nicht verstehen und vermutlich in Depressionen verfallen. Es gibt auf dieser Erde kein Volk, das derartig abgeschottet und gehirngewaschen ist.

        • @ Christian

          Nordkorea lebt in einer
          „Filterbubble“
          Wiso ist es erstaunlich, dass
          HEUTE so etwas noch geht?
          Wir tollen Westler können
          das doch auch.
          Wir leben freiwillig in der
          Filterbubble der Frauenförderung.
          Ich denke, wenn die „grossen“
          Diktatoren wieder auferstehen,
          würde die Massen denen wieder
          hinterherlaufen?
          Sind wir denn heute etwa bessere
          Menschen?

          • @DDBZ

            „Wir leben freiwillig in der Filterbubble der Frauenförderung.“

            Aber wir haben das Recht uns jederzeit zu informieren und viele machen das auch. Wir leben insofern nicht in einer Informationsfilterbubble.

            Mich erstaunt eben, dass in den heutigen technischen Zeiten eine solche Abschottung überhaupt noch möglich ist. Die Maßnahmen werden ja mit der Zeit immer schwieriger.

        • „Die Maßnahmen werden ja mit der Zeit immer schwieriger.“

          Das ist nicht so schwer. Mit einer verstaatlichten Wirtschaft (dem Traum eines jeden Linken) geht das ratz fatz.

        • @ Christian

          Warte ab. Versuche sind schon gemacht,
          oder geplant (Verbot femikritischer
          Meinungen)
          (Top-Down lässt doch auch keine
          ablehnende Meinung zu?)

          Und der bessere Mensch @Adrian ist doch
          schon auf dem Weg zur besseren
          Menschheit.
          Er mag meine Vergleiche lächerlich
          finden, ich meine das durchaus ernst.
          Es muss nichmal begründet werden, warum
          etwas lächerlich ist, hauptsache der
          bessere Mensch behauptet das!

      • Und ja, falls Nuklearwaffen seitens Nordkorea eingesetzt werden, wird sicher keiner mehr Rücksicht auf Zivilisten nehmen. Davon bin ich überzeugt.

        • @Stefan

          Nuklearwaffen sind nach wie vor ein außergewöhnliches Tabu. Ich glaube nicht, dass Nordkorea sie einsetzen würden, dass bringt niemanden dort vorteile, weil das in jedem Fall ein weltweites Bündnis gegen sie hervorrufen würde, bei dem alle einen Krieg als gerechtfertigt ansehen würden.

  2. Ich glaube, dass liegt daran, weil Ri Chun-hee letztes Jahr aufgehört hat. Die Frau war halt systemstabilisierend und ohne sie wissen die Nordkoreaner nicht mehr, wie sie sich fühlen sollen.

  3. @ stefan

    “ (Und das mit den Kernwaffen: Man kann anscheinend nur noch mit dem Besitz von Kernwaffen noch ausreichend Druck erzeugen, wie das der Iran auch tut.)“

    Ausreichend für was? Für den Schutz menschenverachtender Diktaturen? Na, da können wir ja froh sein, dass unser Führer sich damals etwas verspätet hatte, mit der Einsetzung des deutschen Nuklearwaffenprogramms.

    Manmanman….

    In Boston haben übrigens gestern wieder sich selbst mißverstehende Anhänger der friedlichsten aller Religionen eine kleine Morgengabe abgegeben…

    • „Ausreichend für was? Für den Schutz menschenverachtender Diktaturen?“

      Ja, denn die Diktaturen wollen sich selber
      schützen! Kannst Du aber nicht nachvollziehen?

      „Manmanman….“

      Soll das Deiner Verwunderung über Dein
      mangeldes Textverständnis Ausdruck geben?

      Und nochwas, „unser“ Führer, war das auch Dein Führer? Meiner wars nicht.
      Ich habe damals noch nicht gelebt.

      • @ ddbz

        Ich habe Stefan so verstanden, dass der Besitz von Atomwaffen, für Diktaturen wie Nordkorea oder den Iran die einzige Möglichkeit sei, legitimen(!) Druck auf die USA auszuüben. Widersprochen hat er bezüglich meiner Interpretation jedenfalls nicht.

        Meine sarkastische Bemerkung über das Glück, dass „unser Führer das deutsche Nuklearwaffenprogramm zu spät“ gestartet habe (da ansonsten auch die Nazis noch „Druck hätten ausüben können“) erkläre ich gerne auch unter Eid hiermit noch mal hochoffiziell als Sarkasmus, wobei das Glück in der Tat ein Glück war.

        Ich hätte auch keine Probleme, eine verfassungsschutzmäßige Unbedenklichkeitserklärung vorzulegen, falls gewünscht.

        In Zeiten, in denen der „Kampf gegen Rechts“ zur hysterischen Staatsräson geworden ist, sollte ich mich mit Ironie, Zynismus und Sarkasmus besser zurückhalten…

        • @ratloser

          „In Zeiten, in denen der “Kampf gegen Rechts” zur hysterischen Staatsräson geworden ist, sollte ich mich mit Ironie, Zynismus und Sarkasmus besser zurückhalten…“
          ——-
          Was hysterischen Aktivismus im „Kampf gegen Rechts“ angeht hast du ,denke ich, einerseits Recht, bspw. bei Claudia Roth und vielen Politikern in der Linkspartei und bei den Grünen (die Terrororganisationen hofieren, aber Leute wie Heinz Buschkowsky in die rechtsradikale Ecke stellen), andererseits werden mMn wichtige Programme, wie bspw. Exit die Gelder gekürzt (Exit war ja wirklich effektiv) oder Polizeistatistiken bzgl. rechtsradikaler Straftaten werden „geschönt“. Also ich sehe das ambivalent, auf jeden Fall nicht als einseitige Staatsräson.

    • Lies, was du willst.

      Alle die international richtig Druck auf die USA ausüben wollen (nicht als politischer Partner) braucht anscheinend Kernwaffen bzw. zumindest damit drohen. Das ist auch der Grund, warum trotzdem alle möglichen Nationen gerne Nuklearprogramme machen. (um bei späterer Suspendierung des Programmes wieder irgendwelche Förderungen abzustauben)

    • „In Boston haben übrigens gestern wieder sich selbst mißverstehende Anhänger der friedlichsten aller Religionen eine kleine Morgengabe abgegeben…“

      Darf ich fragen, woher Du das weißt? In den Medien ist davon noch nichts zu lesen.
      Ich könnte genaus so gut behaupten, es wären politisch rechtsstehende Terroristen gewesen. Immerhin hat es Massachusetts getroffen, den Todfeind der politischen Rechten.

      • @Adrian

        http://www.spiegel.de/politik/ausland/fbi-ermittelt-nach-boston-anschlag-in-zwei-richtungen-a-894551.html

        „Nach den Bombenexplosionen in Boston ermitteln US-Polizei und -Geheimdienste zunächst in zwei Richtungen: Demnach halten Ermittler einen Angriff regierungsfeindlicher Gruppen aus dem Inland ebenso für möglich wie einen Anschlag radikaler Islamisten.“

        Insoweit scheint es gegenwärtig noch sehr unklar zu sein.

        Massachusetts ist der Todfeind der politischen Rechten?

        • Richtig. Es ist unklar. Also verbittet e sich wohl zu behaupten, es wäre ein islamisch motivierter Anschlag.

          „Massachusetts ist der Todfeind der politischen Rechten?“

          Yep. Massachusetts ist für die politische Rechte in den Staaten der Antichrist: vergleichweise hohe Steuern und Sozialausgaben, ein „europäisches“ Gesundheitssystem und Homo-Ehe. Und es ist das Land der Kennedy-Dynastie.

          Der Slang „Massachusetts_liberal“ ist auch unter gemäßigten Konservativen ein beliebtes Schimpfwort:
          http://en.wikipedia.org/wiki/Massachusetts_liberal

      • @ adrian

        „Gegner hoher Steuern“ / „Gegner der Homoehe“ = „Rechte“ = „Rechtsextreme“ = „rechtsstehende Terroristen“

        „Autobahn“ = „NSU“

        „islamkritisch“ = „islamophob“ = „rassistisch“

        etcetc

        Finde mindestens zwei neue Assoziationsreihen.

        Ist Dir ähnliches Verhalten bei Deinen Eltern schon einmal aufgefallen?

        Du liesst Dich vor ein paar Wochen über die vermeintliche intellektuelle Schwäche der „Rechten“ im Vergleich zu den Guten aus.

        Lass uns doch auch mal an Deiner Evidenz teilhaben…

        • Es ist kein Geheimnis, dass höher Gebildete eher links wählen. Das lässt sich rund um die Welt beobachten.

          Die Evidenz ist demnach evident. Das auffallenste Merkmal an der politischen Rechten ist ihre Herzlosigkeit und ihr stumpfer Dumpfsinn, sich an moralisch wertlosen Worthülsen wie „Kultur“, Nation“, „Religion“ und „Tradition“ aufzugeilen.

          Die politische Linke dagegen, bei all dem Schwachsinn und dem Leid, den ihre ökonomischen Ideen letzten Endes produzieren müssen – hat ein Herz. Selbst der Feminismus (sorry Christian, sorry Chomsky für das Geschlechterthema) ist letzendlich und im Kern eine gute Idee.

          • @Adrian

            „Selbst der Feminismus ist letzendlich und im Kern eine gute Idee.“

            Würde ich für einen auf Gleichberechtigung und Abbau von Ungerechtigkeiten ausgerichteten Feminismus ja auch so sehen. Mir gefällt eben die Übersteigerung im Genderfeminismus nicht.

            Allerdings haben auch andere politische Richtungen ein „Herz“, gerade in der gemäßigteren Spielart. Bürgerliches hält eben zu sehr an bestimmten Punkten fest, weil man meint, dass es nicht anderes geht, linkes prüft zuwenig, ob man das Ziel überhaupt erreichen kann.

            Klar, in Bezug auf Homosexualität ist die bürgerliche teilweise sehr rückständig. Wobei viele bürgerlichere Leute damit ja heutzutage auch keine Probleme haben.

        • @ adrian

          „Die politische Linke dagegen, bei all dem Schwachsinn und dem Leid, den ihre ökonomischen Ideen letzten Endes produzieren müssen – hat ein Herz. “

          Mon dieu….

          Stalin, Pol Pot, Mao, Honecker…und all ihre Adlaten.

          Alles Herzensmenschen, die viel Liebe über ihre Schäfchen gebracht haben. Ok, zusammen haben sie einen dicken dreistelligen Millionenbetrag von nichtkonformistischen Leichen, Entschuldigung:Opfern linker Liebe auf dem Gewissen…aber für das ultimativ Gute muss man schon mal Opfer bringen…wo gehobelt werden, fallen Späne.

          Wie lebts sich denn in DEINER bubble?

        • @ und zur Bildung

          In Zeiten, in denen Menschen, deren IQ nicht langen würde, eine erfolgreiche Meisterprüfung abzulegen, massenhaft ihren akademischen Abschluß in Politologie, Soziologie, Pädagogik etc. machen, relativiert sich der „Bildungsbegriff“, meinst Du nicht auch?!

          • @Ratloser

            Es geht doch nicht darum, dass es nicht islamische Terroristen gewesen sein können oder das solche Anschläge in dieser Weise machen, sondern um eine undifferenzierte Zuweisung aller Taten an „die Moslems“.

            Auch da gibt es friedliche und relativ unreligiöse Varianten, ebenso wie es im Christentum Fanatiker gibt.

            Natürlich hat das Christentum schon einen aufklärerischen Prozess hinter sich und ist momentan weniger radikalisiert in solchen Bereichen. Das Gegenmittel erscheint mir aber eher einen solchen aufklärerischen Prozess auch im Islam zu ermöglichen und nicht generell „die Moslems“ zu verdammen.

        • @ratloser:

          In Zeiten, in denen Menschen, deren IQ nicht langen würde, eine erfolgreiche Meisterprüfung abzulegen, massenhaft ihren akademischen Abschluß in Politologie, Soziologie, Pädagogik etc. machen, relativiert sich der “Bildungsbegriff”, meinst Du nicht auch?!
          —-
          Zu IQ-Unterschieden zwischen Linken und Konservativen gabs wohl schon Untersuchungen, inwiefern die valide sind, kann ich aber nicht sagen, habe mir die nicht im Einzelnen angeguckt.

          http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/intelligenz-und-evolution-konservative-haben-geringeren-iq-a-680956.html

        • Gilt man eig. immernoch als Links wenn man die Rechte Meinung von Türken beschützt und sie als ’spezielles Kulturgut‘ versucht zu verkaufen?
          (siehe Claudia Roth)

        • @ Adrian

          *Die politische Linke dagegen, bei all dem Schwachsinn und dem Leid, den ihre ökonomischen Ideen letzten Endes produzieren müssen – hat ein Herz.*

          Richtig.

          Man muss sich Kim Jong Un nur ansehen und erkennt: „DER MANN HAT EIN HERZ!“

          Ich hab‘ auch ein’s.

          Du bringst es immer wieder fertig, mein’s zu rühren.

          Gott sei Dank bin ich RÖMISCH-katholisch.

        • @ Christian

          *atürlich hat das Christentum schon einen aufklärerischen Prozess hinter sich und ist momentan weniger radikalisiert in solchen Bereichen. *

          Und die „Aufgeklärten“ haben den Prozess der Selbstaufklärung noch vor sich.

          Den sie natürlich so wenig freiwillig leisten können/wollen wie die Katholische Kirche.

          Aber ich helfe ja gern.

          U.a. Adrian, der Toleranz einfordert und meint, er habe das Recht, der Katholischen Kirche zu erklären, was katholisch zu sein hat.

          Und wenn die das nicht einsehen will, dann ist sie BÖÖÖÖSE.

        • @ Zara

          *Zu IQ-Unterschieden zwischen Linken und Konservativen gabs wohl schon Untersuchungen, inwiefern die valide sind, kann ich aber nicht sagen, habe mir die nicht im Einzelnen angeguckt.*

          Wobei mich ja hier die IQ-Verteilung interessieren würde.

          Ich denke, Linke haben eine „weibliche“ IQ-Verteilung, sind im Schnitt intelligenter, aber oben wird’s dünner.

          EVidenz:

          Die linken Konzerne verschwinden regelmäßig nach wenigen Jahrzehnten vom Markt, werden an die Wand gefahren, selbst versenkt.

          Die unbestreitbar konservative Katholische Kirche ist seit rund 2000 Jahren im Geschäft.

          So dumm können die Jungs im Kardinalskollegium also nicht sein.

          Nec pluribus impar.

        • @Alexander Roslin:

          „Die linken Konzerne verschwinden regelmäßig nach wenigen Jahrzehnten vom Markt, werden an die Wand gefahren, selbst versenkt.“
          ——–
          Ich weiß nicht, ob in den USA Unternehmer eher Demokraten oder Republikaner wählen, aber was meinst du mit „linke Konzerne“? Meinst du damit Konzerne, die in Gewerkschaftsbesitz sind/waren?

          „Die unbestreitbar konservative Katholische Kirche ist seit rund 2000 Jahren im Geschäft“
          ———–
          Das „älteste Gewerbe“, sogar noch viel länger. Ob das jetzt ein Zeichen von Intelligenz ist, ist die andere Frage. Nach dem Schema könnte man jedenfalls sagen, dass Prostituierte intelligenter sind als Priester.

        • @ zara

          Weisst Du, mir ist schon klar, dass für viele deutschsprachige Mitglieder des juste milieu´s die Lektüre des „Spiegels“ als göttliche Offenbarung der richtigen Weltsicht gilt.

          Schaut man sich die Qualifikation der spon-Redakteure aber einmal genauer an, sollte man beginnen, ein wenig Skepsis gegenüber ihrer Tertiärverwurstung irgendwelcher Trash-Studien an den Tag zu legen, die dem festgezurrten Weltbild der Redakteure Recht zu geben scheinen.

          Eine kleine Betrachtung des wissenschaftlichen Substanz der besagten Studie gibts z.B. hier:

          http://www.theaustralian.com.au/opinion/world-commentary/lefts-moral-superiority-fails-intelligence-test/story-e6frg6ux-1226268096783

          Dass ausgerechnet die Protagonisten einer Weltsicht, die sich aktuell durch zuverlässige Einnahme irrationaler Positionen und Diffamierung nicht genehmer wissenschaftlicher Erkenntnisse als „rassistisch“, „biologistisch“ etc. auszeichnet, anderen Menschen gegenüber kognitiv überlegen sein sollen…nun ja, es gibt ja nichts was es nicht gibt.

          Aber bezweifeln würde ich es schon.

        • Wobei mich ja hier die IQ-Verteilung interessieren würde.

          Paradoxerweise befinden sich die Rechten in der IQ-Glockenkurve am linken Rand und vice versa! 🙂
          Eine Claudia Roth hingegen ist weder links noch rechts, sondern jenseits von Gut und Böse!

        • „Dass ausgerechnet die Protagonisten einer Weltsicht, die sich aktuell durch zuverlässige Einnahme irrationaler Positionen und Diffamierung nicht genehmer wissenschaftlicher Erkenntnisse als “rassistisch”, “biologistisch” etc. auszeichnet, anderen Menschen gegenüber kognitiv überlegen sein sollen…nun ja, es gibt ja nichts was es nicht gibt.“

          Ein hoher IQ schützt leider nicht davor, den größten Unsinn zu glauben. Im Gegenteil, er kann sogar dabei helfen, diesen Unsinn zu rationalisieren.

        • @ Zara

          *Ich weiß nicht, ob in den USA Unternehmer eher Demokraten oder Republikaner wählen, aber was meinst du mit “linke Konzerne”? Meinst du damit Konzerne, die in Gewerkschaftsbesitz sind/waren?*

          Für mich ist jede Korporation „Konzern“ = Unternehmen, das gegen andere Unternehmen auf einem Markt konkurriert.

          Parteien, Religionen, Kirchen sind „Weltanschauungskonzerne“, die Sinnstiftungen und Weltdeutungen anbieten und gegeneinander konkurrieren.

          Darum nehme ich den Islam ernst – der ist seit rund 1400 Jahren im Geschäft.

          Unsere stolzgeschwellten, klugen „Modernen“ nehme ich nicht sonderlich ernst.

          Sie haben keine Zukunft – ein Blick auf ihre Geburtenrate informiert darüber hinlänglich.

          Auch Wirtschaftssysteme/Staaten sind „Konzerne“.

          Die sozialistischen Konzerne sind meist nach wenigen Jahrzehnten, meist schon nach wenigen Jahren vom Markt veschwunden, da bankrott, in Selbstauflösung etc.

          Konkret zu den USA:

          Dort konkurriert ein demokratisch beherrschter „Staatskonzern“ (Bürokratie, ÖD, Sozialhilfeindustrie) gegen große private Korporationen (nicht durchgehend, es gibt Interessenkoinzidenzen, z.B. Immigration), die mehrheitlich republikanisch dominiert werden.

          Zwischen diesen Eliten herrscht ein machtpolitisches Patt.

          Einig wird man sich nur auf den Koinzidenzfeldern.

          Z.B. bei der Migrantenamnestie: Die republikanische Elite (NICHT das republikanische Fußvolk, aber seit wann käme es auf das Fußvolk an, Demokratien sind Elitenoligarchien) hat ein Intersse an der Einwanderung lohndrückender billiger Arbeitskräfte, mit denen man die Gewerkschaften aushebeln kann, hat ein Interesse an billigen Haushaltshelfer.I.nnen (Nannys, Hausmeister, Gärtner, Golfplatzpfleger etc.).

          Die Demokraten haben ein Interesse an der vergrößerten Sozialsstaatsklientel (ihr Wahlvolk, das vom Sozialstaat lebt – je mehr Migranten, desto mehr potentielle Demokratenwähler, je mehr Migranten, desto mehr Kundschaft für die Helfer.I.nnenindustrie, desto mehr Personal und Geld für den ÖD).
          Also wird man sich hier einigen.

          Nur bezahlt werden muss der Spass.

          Und da liegt der Knackpunkt.

          Schlecht ausgebildete, womöglich noch dumme 3.-Welt-Migranten sind zwar ein Geschäft für die jeweiligen Eliten (s.o.), aber volkswirtschaftlich ein Verlustgeschäft.

          Wer soll das also erwirtschaften, was die Ansprüche der linken und der rechten Elite kosten?

          Na, der weiße Mittelstand, mit anderen Worten: vor allem weiße heterosexuelle Männer.

          Nur gibt es von denen immer weniger und die sind zunehmend wütend, haben die Schnauze voll.

          Sie mehr und mehr zu viliifizieren, wird noch einige Zeit noch ein bißchen mehr Leistung aus ihnen herauspressen, sie in’s Kotauen zwingen, aber die Grenze ist erreicht.

          Die republikanischen Billionaires müssen demokratische Steuererhöhungen nicht fürchten.

          Die können sich denen entziehen.

          Die demokratischen Billionaires (Gates, Buffett, Zuckerberg z.b.) übrigens auch.

        • @ Zara

          *dass Prostituierte intelligenter sind als Priester.*

          Prostituierte bilden aber keine organisierten Korporationen von langer Dauer. aus, keine „Konzerne“.

        • @ratloser:

          „Schaut man sich die Qualifikation der spon-Redakteure aber einmal genauer an, sollte man beginnen, ein wenig Skepsis gegenüber ihrer Tertiärverwurstung irgendwelcher Trash-Studien an den Tag zu legen, die dem festgezurrten Weltbild der Redakteure Recht zu geben scheinen.“

          Die Qualifikation der Spiegelreporter spielt hier keine Rolle, wenn schon die Qualifikation des/der Forscher.

          Und wo nimmst du die Gewissheit her, dass es eine „trash-Studie“ ist? Hast du dir die Studie angeguckt? Du machst es doch in dem Fall genauso, wie du es „den Linken“ vorwirfst- Ergebnisse, die dir nicht gefallen, können nicht stimmen.

          „Eine kleine Betrachtung des wissenschaftlichen Substanz der besagten Studie gibts z.B. hier:

          http://www.theaustralian.com.au/opinion/world-commentary/lefts-moral-superiority-fails-intelligence-test/story-e6frg6ux-1226268096783

          Dann kopier den Artikel und die Gegenargument mal, wenn du den lesen kannst. Ich melde mich da nicht extra an, nur um einen Artikel zu lesen.

          Das müsste der Originalartikel sein:

          http://secure.asanet.org/images/journals/docs/pdf/spq/Mar10SPQFeature.pdf

          Und der Forscher ist dieser Herr:

          http://en.wikipedia.org/wiki/Satoshi_Kanazawa

          Hört sich nicht so an, als wäre er ein „typischer“ (in deinem Sinne) Linker

        • @ Adrian

          Es ist genau umgekehrt.

          Die Leute die keine so hohe Bildung haben lassen sich einreden links wäre modern und rechts ist verstaubt und denken wenn sie links wählen wäen sie schlauer.

          Fast so schlau wie Schwule die die Grünen wählen.

          In Deutschland ist fast die gesamte Presse links.

          Meinst du nicht da könnte ein klitzekleiner Zusammenhang bestehen?

          Ich habe ja mal ausführlich dargelegt das es Schwachsinn ist:

          Die Deutsche Gesellschaft vor dem ersten Weltkrieg war alles andere als links aber in Sachen Bildung, Technik, Forschung, Medizin, Physik absolut! weltführend. Das gesamte Weltbild wurde auf den Kopf gestellt. Bildung, Forschung und Technik wurden gefördert wie noch nie.

          Und genau das machen Linke nicht. Linke fördern Gender statt Physik.

          Dummgelaber statt Fakten.

          Nie waren wir so gebildet kreativ und fortschrittllich wie in dieser Zeit.

          Heute wählen alle links und können kaum einen Satz fehlerfrei schreiben. Hurra!!

          Nene, links ist immer! Armut, Technikfeindschaft und Rückschritt.

        • „U.a. Adrian, der Toleranz einfordert und meint, er habe das Recht, der Katholischen Kirche zu erklären, was katholisch zu sein hat.“

          Falsch! Mich interessiert nicht, was katholisch ist. Sondern was moralisch ist.

        • @ basti
          „Fast so schlau wie Schwule die die Grünen wählen.“

          Wen sollen sie denn sonst wählen? Gibt doch einmal eine Wahlempfehlung ab.

          „Die Deutsche Gesellschaft vor dem ersten Weltkrieg war alles andere als links aber in Sachen Bildung, Technik, Forschung, Medizin, Physik absolut! weltführend.“

          Und Du meinst, dass sei so gewesen, weil es ein Dreiklassenwahlrecht gegeben hat, weil Frauen nicht wählen durften, weil Homosexualität strafbar war?

          Selbstverständlich gefällt Dir das Kaiserreich. Du bist letztendlich ein heterosexueller, weißer Mann. Du kommst in jedem Gesellschaftssystem klar, ob Demokratie, Monarchie, oder Diktatur. Deine Privilegien werden nicht in Frage gestellt, Du bist in jedem System die Stütze der Gesellschaft.
          Dass man Dich in jedem dieser Systeme in Kriege schickt, dass Du überall kürzer lebst, dass es immer heißt Frauen und Kinder zuerst, das ist Dir doch so lange scheißegal, wie Du Dich im Glanze Deiner männlichen Vorherrschaft sonnen kannst.

          Und jetzt in unserer Gesellschaft? Fängst Du an von Unterdrückung zu zetern, nur weil es ein paar Feministinnen gibt, die Dir den Stinkefinger zeigen und für sich Privilegien beanspruchen. Da entdeckt der konservative Hetero-Mann auf einmal seinen Sinn für Gerechtigkeit.

          Sorry, das kaufe ich Dir nicht ab!

        • @Adrian:

          „Wen sollen sie denn sonst wählen? Gibt doch einmal eine Wahlempfehlung ab.“
          ——–
          Was spricht denn gegen SPD oder FDP?

          Rotlackierte Faschisten lass ich mal außen vor, mit Schmuddelkindern sollte man nicht spielen.

          @Basti

          „In Deutschland ist fast die gesamte Presse links.

          Meinst du nicht da könnte ein klitzekleiner Zusammenhang bestehen?“
          ——-
          Diese „Kritik“ kommt ja öfter auch auf der Achse des Guten, die sonst immer den freien Markt predigen. Wenn „fast die gesamte Presse links“ ist, falls es so sein sollte, liegt das wohl daran, dass selbst Konservative eher die linke Mainstreampresse lesen, was an der Qualität konservativer Publikationen liegen könnte.
          Ich würde aber bspw. Stern oder den Spiegel nicht als links ansehen, aber da haben wir wohl große Unterschiede, was wir als links verstehen.

          Außerdem, aber das hat ich schon an anderer Stelle geschrieben, wird dieser Gender-Quatsch subventioniert, aber das sind Peanuts im Gegensatz zu dem was die Kirchen erhalten.

        • @ Adrian

          *Finde es im übrigen merkwürdig, wie Du mich hier aufs Korn nimmst. Du bist der letzte an den ich denke, wenn ich über herzlose Rechte rede.*

          Du gefälltst Dir darin, die Katholische Kirche auf’s Korn zu nehmen.

          Dann musst Du Dir gefallen lassen, dass ich jene auf’s Korn nehme, die diese Kirche auf’s Korn nehmen, also auch Dich.

          Mir liegt nichts mehr an dieser Gesellschaft. Für die zu kämpfen bin ich nicht mehr bereit.

          Bei der Katholischen Kirche ist das anders.

        • „Du gefälltst Dir darin, die Katholische Kirche auf’s Korn zu nehmen.“

          Und das so völlig grundlos.

          „Bei der Katholischen Kirche ist das anders.“

          Du bist ja auch ein heterosexueller Mann. Für Dich ist das leicht.

        • @adrian
          *Selbstverständlich gefällt Dir das Kaiserreich. Du bist letztendlich ein heterosexueller, weißer Mann. Du kommst in jedem Gesellschaftssystem klar, ob Demokratie, Monarchie, oder Diktatur. Deine Privilegien werden nicht in Frage gestellt, Du bist in jedem System die Stütze der Gesellschaft.
          Dass man Dich in jedem dieser Systeme in Kriege schickt, dass Du überall kürzer lebst, dass es immer heißt Frauen und Kinder zuerst, das ist Dir doch so lange scheißegal, wie Du Dich im Glanze Deiner männlichen Vorherrschaft sonnen kannst.*

          Ach Adrian, ich musst fast ein bisschen weinen 🙂
          Du hast aber heute auch nen Lauf. Stimme auch hier zu

        • @ Adrian

          *Du bist ja auch ein heterosexueller Mann. Für Dich ist das leicht.*

          Es ist keineswegs leicht, denn ich bin nicht nur ein heterosexueller Mann, sondern auch katholisch, Du nicht.

          D.h., ich weiß, wie oft und weit ich hinter dem zurückhinke, was diese Kirche von mit verlangt.

          Es fiele mir allerdings nie ein, von dieser Kirche zu verlangen, sie solle anders lehen als sie lehrt, damit ich mich besser fühle.

          Du dagegen, obwohl nicht katholisch, verlangst genau das.

          Und ich werde Dich darum immer wieder darauf hinweisen, dass Du verlangen kannst, toleriert zu werden.

          Nicht verlangen kannst Du, dass die Kirche ihre Lehre Deinen Wellnessvorstellungen anpasst.

          Erfreue Dich an den Protestanten, die haben eine Wellnesskirche, die kaum noch etwas verlangt, mit einem fluffigen Heile-Heile-Gänschen-Gott.

          Dem allerdings kein Michelangelo (übrigens auch sehr wahrscheinlich schwul) Fresken malen würde.

          Denn er packt nicht.

          Er langweilt.

          Keine Feuersäule, sondern eine Tranfunzel, die da verkündigt wird.

        • @ Roslin
          Ich kann Deinen Standpunkt absolut nicht nachvollziehen.

          „Wellnessvorstellungen“? Ist Deine Liebe zu einer Frau eine Wellnessvorstellung? Ist Deine sexuell-Begehren zum weiblichen Geschlecht eine Wellnessvorstellung?

          „Es ist keineswegs leicht, denn ich bin nicht nur ein heterosexueller Mann, sondern auch katholisch, Du nicht.“

          Natürlich ist es leicht für Dich. Wenn die Kirche Dir sagt, vorehelicher Sex etc. pp. ist Sünde, da kannst Du doch nur darüber lachen. Warum? Weil niemand Dich dazu anhält der Liebe (auch physischen) zu entsagen (Du musst halt bloß heiraten).

          Genau das verlangt die katholische Kirche aber von mir, mehr noch, sie brandmarkt mich de facto als Krüppelwesen. Sie lässt mir nicht mal die Chance meinen romantischen Empfindungen Ausdruck zu verleihen, weil sie mir die Ehe versperren will.

          Wenn Du das nicht erkennen kannst (oder willst), bitte. Aber verschone mich mit diesem Toleranzgerede. Ich toleriere die Praktiken der Kirche. Ich will niemandem etwas aufzwingen. Aber bitte verlange nicht von mir, stumm zu bleiben angesichts dieses Frevels. Und tu bitte nicht so, als hätten die Worte der Kirche keine Einfluss auf alle, die kein Mitglied sind.

  4. @Christian

    Sehr gutes Thema, obwohl ich heute nicht gross Zeit habe zu schreiben. Aber wäre schön, wenn Du mehr politische Themen nehmen würdest, die sich nicht immer um dieses Gender-Thema drehen! Mit der Zeit hängt das doch total zum Halse raus. Also ich kann es schon fast nicht mehr hören. 🙂

  5. Es stellt sich die Frage, ob Kim Jong-un in Nordkorea überhaupt etwas zu sagen hat, und wenn ja, wieviel. Vermutlich werden die wesentlichen Entscheidungen von ein paar Generälen getroffen, und Kim darf diese dann abnicken und öffentlich verkünden.

    Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die nordkoreanische Führung ihre eigene Propaganda glaubt und in ein irrationales Gruppendenken verfallen ist. In diesem Fall muss man die Drohungen sehr ernst nehmen.

    zettelsraum.blogspot.de/2013/04/was-ist-los-in-nordkorea-gedanken-zur.html

    • Es stellt sich die Frage, ob Kim Jong-un in Nordkorea überhaupt etwas zu sagen hat, und wenn ja, wieviel.

      Das ist das grosse Problem mit Nordkorea: Im Grunde weiss man sehr wenig bis nichts. Das macht es so schwierig, die Lage abzuschätzen.

      Möglicherweise ist es bloss Getöse, das primär innenpolitisch motiviert ist und Kim Jong Un als unerschrockenen Krieger gegen die Supermacht USA darstellen soll um damit seine Position als „leuchtende Sonne des nordkoreanischen Volkes“ zu festigen.

      Sofern noch ein Funken Verstand in der nordkoreanischen Führung vorhanden ist, werden sie keinen Krieg und schon gar nicht einen nuklearen Schlagabtausch riskieren (kleiner militärische Provokationen aber nicht ausgeschlossen).

      • @Peter

        Du schreibst:

        Sofern noch ein Funken Verstand in der nordkoreanischen Führung vorhanden ist, werden sie keinen Krieg und schon gar nicht einen nuklearen Schlagabtausch riskieren (kleiner militärische Provokationen aber nicht ausgeschlossen).

        Kommentar:

        Nuklearer Krieg wäre Selbstmord. Was ein konventioneller Krieg für Auswirkungen hätte? Wohl auch eher ein Reinfall, aber man würde es innenpolitisch trotzdem als Sieg verkaufen.

    • „Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die nordkoreanische Führung ihre eigene Propaganda glaubt und in ein irrationales Gruppendenken verfallen ist. In diesem Fall muss man die Drohungen sehr ernst nehmen.“
      Das glaube ich auch, diese Diktatur gibt es nun bereits in der 3. Generation. Die Kinder bekommen dort in der Schule gelehrt dass Kim Jong der 1. damals mit nem Regenschirm rumgeflattert hat, und dann sei der Schnee verschwunden. Die erste Generation wird es vermutlich nicht geglaubt haben….

  6. Kim Jong-un pokert und er pokert hoch. Das Einzige, was Nordkorea verkaufen kann, ist seine „Irrationalität“.

    Er will besänftigt werden: durch Kredite, durch Hilfslieferungen, durch eine Bestandsgarantie für sein bankrottes Hungerleiderregime.

    Das Problem: bei diesem hochriskanten Pokerspiel kann jeder Unfall die Katastrophe eines Missverständnisses auslösen.

    Und das kann Hunderttausenden oder gar Millionen vor allem auf der Koreanischen Halbinsel das Leben kosten.

    Gut zu wissen, dass Kim Jong-un als Linker ein Herz hat.

    Trotz seiner Intelligenz.

    • Ist er denn überhaupt schuldig an der ganzen Chose?
      Würde er von heute auf morgen sagen ’so Dikatatur ist vorbei, lass uns ein Parteiensystem etablieren‘ dann würde er doch 100 Prozentig wie Stalin über die Strassen geschleift werden

        • Schuldiger als der Enkel des wahren Diktators.
          Kim Sung war der Menschenverführer nicht der Jong-un.
          Dieser hat vermutlich den Genen-Mix vom Menschverführer und irgendeiner diktatoren-unterwürfigen Dienerin.

        • @ baldasar

          Kim Il-sung war nur ein „Menschenverführer“?

          Hm…ein recht rustikaler aber. Harte Schale, weicher Kern?

          http://www.hrnk.org/uploads/pdfs/HRNK_HiddenGulag2_Web_5-18.pdf

          Das Herz nicht immer auf dem linken Fleck, würde ich sagen.

          Kim Il-sung wurde von den Sowjets als Marionette eingesetzt und kämpfte sich dann nach Gründung seiner paramilitärischen Truppe an die alleinige Macht.

          Der Weg zur alleinigen Macht hatte wenig mit „Verführung“, aber viel mit knallharter Repression und Ausschaltung von Nichtverführbaren zu tun. Irgendwann klingt „Verführung“ in diesem Zusammenhang recht euphemistisch.

          Gegen sein Regime wirkte Stalins Regime wie ein Waldorf-Kindergarten (ok, auch die sind auf bestimmte Art und Weise angsteinflößend).

          Sein Sohn Kim II-jong trieb es noch ein bißchen bunter und verlieh sich die Aura des quasi Göttlichen.

          Der Enkel des philanthropen Kim II-sung, Kim Jong-un, droht jetzt wahllos mit atomaren Erstschlägen gegen Südkorea, Japan und die USA.

          An der Massenlagerhaltung, in der Nichtverführbare gequält und getötet werden, hat er nichts geändert.

          Kim Jong-un ein Opfer seines Opa`s? Ein Opfer des Fluchs der späten Geburt? Ein dauernd mittels Androhung von nuklearmilitärischer Annihilierung seiner ideologischen Gegner nach Liebe schreiender Linker mit Herz?

          Hmm

          Aber irgendwie ist natürlich jeder ein Opfer…oder hat´s gut gemeint…oder wurde falsch verstanden….jedenfalls, wenn er die Richtigen triezt.

          Nordkorea ist ein famoses Menschenexperiment. Es zeigt, wie weit es mit der angeborenen menschlichen Würde, mit dem unauslöschbar Guten im Menschen aussieht.

          Nordkorea wird von Zombies bevölkert, denen man über Generationen die Seele wegdressiert hat.

          Ich hoffe, ich kann noch erleben, was mit dieser Gesellschaft passiert, würde sie einmal von der herzlichen Dynastie befreit werden.

          Ob und wie schnell sich die kollektive Seelenverrottung erholen würde.

        • @ ratloser

          *Ob und wie schnell sich die kollektive Seelenverrottung erholen würde.*

          Ich bin da recht optimistisch.

          Schau nach Russland.

          Russland ist relativ (!) normal aus dem Menschenexperiment der bolschewistischen Jahrzehnte hervorgegangen.

          Der Russe von heute kommt mir merkwürdig bekannt vor.+

          In den Romanen von Tolstoj und Dostojewkij bin ich vielen von denen schon mal begegnet.

          70 Jahre totatlitäre Umsozialsiierung haben offensichtlich den neuen Menschen nicht schaffen können.

          Nicht mal den neuen Russen.

          Der Russe schüttelt sich und ist wieder er selbst.

          So wird’s der Koreaner auch machen.

          Sic transit gloria mundi.

      • @ Baldasar

        Stalin wurde nicht über die Straßen geschleift.

        Er starb friedlich und lebenssatt in seinem Bett (oder auf seiner Couch oder auf dem Fußboden seiner Datsche nach Gehirnschlag), auf dem HÖHEPUNKT seiner Macht und seines Ansehens.

        Wahrscheinlich wurde weltweit vor dem Tod Johannes Pauls II. der Tod keines anderen Menschen von so vielen Menschen auf ALLEN Kontinenten und in allen Kulturen betrauert wie der Stalins 1953.

        Damals war ja auch das China Maos noch stramm und treu stalinistisch, Korea, Vietnam etc. sowieso.

    • *Das Problem: bei diesem hochriskanten
      Pokerspiel kann jeder Unfall die Katastrophe
      eines Missverständnisses auslösen.*

      Hoffen wir, dieser Unfall passiert
      nicht. Sonst müsste Google Earth
      ev. eine neue Signatur für ihre
      Karten kreieren: Verglaste Wüste

    • @Alexander

      Du schreibst:

      Gut zu wissen, dass Kim Jong-un als Linker ein Herz hat.

      Kommentar:

      Tia, was zeichnet eigentlich links und was rechts aus? Sind das substantielle oder relationale Begriffe? Ist für Sonnenenergie zu sein links oder rechts. Gib es in Westeuropa irgendwelche namhafte Linke, die das politische System von Nordkorea als gut oder vernünftig betrachten?

    • Gut zu wissen, dass Kim Jong-un als Linker ein Herz hat.

      Warum sollte Kim Jong Un ein Linker sein? Seinem Opa, seinem Vater und neuerdings auch ihm selbst werden übernatürliche Kräfte angedichtet und …

      Laut offizieller Biografie wurde Kim Jong-il am 16. Februar Juche 31 (1942) am Fuße des Bergs Paektu geboren.[2] Der offiziellen Legende nach sollen nach seiner Geburt ein Stern und ein doppelter Regenbogen am Himmel erschienen sein.

      Wo hab ich sowas Ähnliches schon mal gehört? Klingt für mich eher nach religiösem Kult, was ich nicht mit politisch links assoziiere.

      • Religion und ‚Linke‘ Gedanken sind nicht zwingend ein Widerspruch.
        Du findest in vielen Weltreligionen relativ viele ‚linke‘ Vorschriften, bloß haben es die erfolgreichsten Kirchen häufig geschafft diese aus ihrem Kanon zu entfernen oder eben ‚Umwege‘ gefunden.
        Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Zinsverbot

        Aber das halt nur als Hinweis auf Konstruktion eines Widerspruches zwischen Links und Religion.

        • Religion und ‘Linke’ Gedanken sind nicht zwingend ein Widerspruch.

          In der Praxis nicht unbedingt. In der Theorie aber schon, wenn der Marxismus als prototypisch links gelten darf.
          Ich gebe aber Meister Roslin insofern teilweise recht, wenn er feststellt, dass der Marxismus (und andere linke Ideologien) als säkularisierte heilsgeschichtliche Erwartungen interpretiert (klassenlose Gesellschaft, in der sich der Staat und seine Institutionen quasi von selbst eliminieren).

        • @Peter
          Auch in der Theorie nur, wenn ich es so konstruiere. Und genau das wurde in vielen neueren Strömungen in Staats- und Gesellschaftstheorie getan, weil man in der Religion ein Instrument der momentan Herrschenden gesehen hat, was sie ja auch definitiv war im Zeitpunkt des entstehens dieser Ideologien.

          Solange sich aber Religion mit dem deckt, was im vermeintlich perfekten linken Staat gefordert wird, ist sie eben kein Problem mehr, sondern Teil der Lösung.

          Das ist gewisserweise auch der Grund warum manch eine Religion überhaupt groß wurde. Es passte in den Willen der Machtsuchenden bzw. der jenigen welche damit mehr Macht erlangen konnten.

      • @ Peter

        Das ist doch die True-Scotsman-Variante, die Du hier spielst.

        Stalin flog angeblich die Ikone der Gottesmutter von Kasan einmal rund um Moskau herum (1941, als Matthei am Letzten zu sein schien für sein Regime).

        LLinke sind MENSCHEN mit starken religiösen BEdürfnissen (wie auch moderne „Aufgeklärte“, nur erkennen sie ihre religiösen Bedürfnisse nicht als solche, nennen sie anders,s ind säkualrreligiös, glauben an innerweltliche Heilslehren: Feminismus, Liberalismus, Kommunsismus, Anarchismus, Marxismus etc.).

        Wenn Linke in ihrer Not beginnen, öffentlich Fliegen zu fresen, nennst Du das rechts.

        Und regst Dich darüber auf, wenn man NationalSOZIALISTEN links nennt.

        Die Gesäßgeographie ist ohnehin weitgehend bedeutungslos.

        Entscheidend ist, wie egomanisch ein Mensch ist.

        Welche Bemäntelung seiner Egomanie er dann auswählt, welche Rationalisierung (links, rechts, liberal, relidiös, atheistisch-agnostisch etc.) ist vom Zufall, den Zeitgeistmoden, dem persönlichen Lebensschicksal und -umfeld abhängig.

        Ein linkes Arschloch bleibt ein Arschloch, auch wenn es sich zum Liberalismus bekehrt oder zu einer anderen Zeitgeistmode.

        Und ein linker Altruist bleibt ein Altruist, auch wenn er katholisch wird.

        Wenn er links bleibt, kommt er nur irgendwann an den Punkt, an dem er sich entscheiden muss: Bringe ich meine Ideologie um um der Menschen willen oder bringe ich die Menschen um um meiner Ideologie willen.

        Da trennt sich dann regelmäßig die Spreu vom Weizen (auch bei Religiösen, Rechten, Liberalen etc.).

        Vor den Menschen.

        UND VOR GOTT.

        • @Roslin

          »die True-Scotsman-Variante«

          Bitte gestatte eine Korrektur: die No-True-Scotsman-Variante. „No scotsman would ever …“ vs „No _true_ scotsman would ever …“.
          Spielte Peter die True Scotsman Variante, so müsste er Kilt mit nichts drunter tragen 😉

          »Ein linkes Arschloch bleibt ein Arschloch …«

          Aber, aber Roslin! Ein linkes Arschloch ist kein Arschloch, sondern ein/e Avantgardist/in, der/die uns gewöhnlichen Sterblichen so weit voraus ist, dass wir gewöhnlichen Sterblichen gar nicht in der Lage sein können, sie/ihn angemessen zu beurteilen.
          Siehe auch: Butler, Judith.

          »Bringe ich meine Ideologie um um der Menschen willen oder bringe ich die Menschen um um meiner Ideologie willen.«

          An den Punkt kommt jeder Ideologe. Auch jene Ideologen, die meinen, (ihres persönlichen einzig wahren) Gottes Willen zu verrichten.

          Weißt du was mich an der RKK ganz ehrlich am meisten stört? Das kein hochrangiger Priester mehr das Prinzip der Epikie erwähnt. Das war mal eine hochkatholische Tugend.

        • Wir sind Sozialisten, weil im Sozialismus, das heißt im schicksalsmäßigen Angewiesensein aller Volksgenossen aufeinander die einzige Möglichkeit zur Erhaltung unserer rassemäßigen Erbgüter und damit zur Wiedereroberung unserer politischen Freiheit und zur Erneuerung des deutschen Staates sehen.

          Naja, das ist eine etwas eigenwillige Charakterisierung des Sozialismus durch Herrn Göbbels! 🙂

  7. Ihr argumentiert geschichtslos!
    Nordkoreas Verhalten ist sehr logisch und findet auch sein Vorbild in der Zeitgeschichte: Der Krieg des Herzogtums Groß-Fenwick gegen die USA im Jahre 1959, der mit einer donnernden Niederlage des US-amerikanischen Wirtschaftsimperialismus endete*.
    Somit ist Nord-Koreas Zuversicht, sich militärisch aus seiner unverschuldeten Isolation lösen zu können, absolut berechtigt und die Drohungen mit militärischen Mitteln sind alles als leer!

    *: vgl: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Maus,_die_br%C3%BCllte

    • Ernsthaft geschrieben ist das unwahrscheinlich.
      Die USA haben längst autonome Drohnen, also Maschinen die zur Erkennung von Mustern in der Lage sind und bei der Erkennung programmierter Muster selbstständig eine „Kill Decision“ treffen und ausführen.
      Die anderen Groß- und Gernegroßmächte werden solche Waffen also in absehbarer Zeit auch haben.
      Gegen diese Art der Kriegsführung 3.0 können klassische Streitkräfte nichts mehr ausrichten.

      Und noch ernsthafter: Ihr irrt, wenn ihr meint, Kim würde den USA, Südkorea oder Japan drohen. Kim droht China.
      Warum? Weil es Nordkorea nur deswegen gibt, weil die Chinesen einen Pufferstaat zwischen sich und den hochgerüsteten US-Streitkräften in Südkorea haben wollten.
      Heute sind solche Pufferzonen prinzipiell militärisch sinnlos geworden, China und die USA haben diplomatische Beziehungen, und außerdem dürfte speziell die Eignung der nordkoreanischen Streitkräfte als Puffer gegen Null gehen. Veraltete Ausrüstung, schlecht ernährte Soldaten, durch die marschieren die Südkoreaner und die Marines einfach durch. Bestenfalls tauschen sie antike Waffen gegen warme Mahlzeiten.
      Dieses ganze Gedrohe richtet sich also an Peking: Wenn ihr uns fallen lasst, uns nicht weiter versorgt oder uns gar an die Südkoreaner verkauft, dann geht nicht nur unser Regime unter.

      • Das klingt ja schauerig, ich weiss bescheid von diesen Drohnen mit denen man zuhause schön am Joystick sitzen kann und Menschen töten kann.
        Aber dass die eigenständig „Kill Decisions“ treffen ist mir neu

        • »Drohnen mit denen man zuhause schön am Joystick sitzen kann und Menschen töten kann.«

          Diese Drohnen brauchen ständigen Funkkontakt in Breitband-Qualität nach Hause, sind also beliebig einfach zu stören und damit unbrauchbar zu machen.

          Zudem hat sich gezeigt, dass die Bediener dieser Drohnen signifikant häufig Symptome von Dauer-Jetlag, Desorientierung usw. zeigen.

      • Es tut mir leid, „Femen“ geht m. E. von anderen Prämissen, von anderen Ursprüngen aus. Ich halte Ihre Männerfeindlichkeit nicht für den Kern ihres Anliegens – es ist radikalisiertes Eintreten für Gleichberechtigung.

        Wie soll ich eine Gruppe im Kern bescheuert finden, die für Homo-Rechte und gegen die Unterdrückung der Frau im lslam protestiert?

    • „Meine instinktive Haltung, mich eher auf die Seite von “Femen” zu schlagen, erweist sich letztendlich als richtig. Die Alternative ist nämlich um Längen schlimmer.“

      Klar „rechte“ Gesinnung.Ganz phöse!
      Dein instinktive Haltung erweist sich,
      er hätte das gedacht, als richtig.

      Kein Wunder Wer die Hommen als „Alternative“
      zu Femen sieht, dem ist auch nicht zu helfen.

      Die Alternative zu Femen wäre ein
      Verbot von Femen.
      (Gewaltaufrufe).
      Da ich aber nix von Verboten halte,
      ist zumindest die Beschäftigung mit
      den Gewaltphantasien von Femen
      eine Altanative.

      • „Klar “rechte” Gesinnung.Ganz phöse“

        In diesem Fall schon.

        „Kein Wunder Wer die Hommen als “Alternative” zu Femen sieht, dem ist auch nicht zu helfen.“

        Wer ist denn dann die Alternative? Du, „ratloser“, „basti“?

        • Ich bin sicher keine „Alternative“ zu Femen.
          Du tust so als sei Femen eine Option!
          Al müsste man wählen zwischen Femen
          und… was auch immer.

          „“Klar “rechte” Gesinnung.Ganz phöse”

          In diesem Fall schon.“

          Klär mich doch mal auf.
          In welchem Fall denn nicht?
          Was ist „rechte“ Gesinnung* denn nicht
          phöse?
          Guckst Du auch die Übertragung Thatcher Beisetzung?

          *Was immer auch das sein soll.

        • „Du tust so als sei Femen eine Option!“

          Nun, das ist sie. Natürlich mus man diese nicht wählen. Ich vermute aber ganz stark, dass nicht wenige „Männerechtler“ bei „Hommen“ mitlaufen würden, um es den Feministinnen und den Schwulen mal so richtig zu zeigen.

          „Als Alternative wäre Kirk gut?“

          Wieso Kirk?

          „In welchem Fall denn nicht?“

          Wirtschaftspolitisch gibt es oft gute Ansätze. Auch was das Eintreten für gesellschaftliches Benehmen und Manieren angeht. Wobei ich jetzt hier „rechts“ mit „konservativ“ im weitesten Sinne gleichsetze.

          „Guckst Du auch die Übertragung Thatcher Beisetzung?“

          Nein. Aber ich hab sie gemocht.

        • @ Adrian

          Warum nicht Kirk?
          Ich hätte auch den grossen Käse hinterm
          Mond als Alternative nennen können.

          „Wirtschaftspolitisch gibt es oft gute Ansätze. Auch was das Eintreten für gesellschaftliches Benehmen und Manieren angeht. “

          Wen meinst Du? Mich?
          Rotwerd. Aber bitte, ich habe doch noch
          nix zur Wirtschaftspolitik gesagt.

          Oder meinst Du Femen?
          Nicht ernsthaft?

        • Wie gesagt, ich finde Femen hat gute Ansätze. Vor dem Vatikan oder vor einer Moschee mit nackten Brüsten gegen Sexismus und für Homos zu demonstrieren mag man für radikal halten, aber den Kern dieser Anliegen finde ich berechtigt.

          „Wen meinst Du? Mich?“

          Ich meine die politische Rechte im weitesten Sinne, danach hast Du mich schließlich gefragt.

        • @ Adrian

          „“Wen meinst Du? Mich?”

          Ich meine die politische Rechte im weitesten Sinne, danach hast Du mich schließlich gefragt.“

          Nein, ich fragte zuletzt ob Du mit:
          “Wirtschaftspolitisch gibt es oft gute Ansätze. Auch was das Eintreten für gesellschaftliches Benehmen und Manieren angeht. ”

          mich meintest, denn Femen kannst Du
          nicht gemeint haben, so dachte ich.

          Aber Du hast die Realität ja schon verlassen!
          Du meinst ja tatsächlich Femen.

          Femen=“Benehmen und Manieren“ ?!!!

        • “Wirtschaftspolitisch gibt es oft gute Ansätze. Auch was das Eintreten für gesellschaftliches Benehmen und Manieren angeht. ”

          damit meinte ich die politische Rechte im weitesten Sinne.

        • @ Adrian

          Gut. Ich hatte es tatsächlich so verstanden.
          Darüber war ich doch verwundert.

          Warum demonstrieren die Femen
          nicht vor den Botschaften von
          Nordkorea?
          In Nordkorea verhungern sicher auch viele
          Frauen? Dortige Frauen können
          sich auch nicht selbst „verwirklichen“?
          (Ausser in der „Vergnügungstruppe“?)

          Das wäre mal ein Ziel für Femen.
          Aber darüber habe ich nicht zu bestimmen.
          Die Femen
          müssen selber wissen was wichtig ist.

      • @ ddbz

        „rechts“ (gerne auch in der dumpfe Blödheit suggerierenden Form „rechtspopulistisch“) ist eine Art Chiffre des politisch korrekten modernen Milieus.

        Der Gebrauch als Chiffre ist aufgrund der vordergründigen Klarheit von „rechts“ nur denjenigen erkennbar, die mit der Psychodynamik der PC vertraut sind.

        „Rechts“ ist das „Andere“, das Bedrohliche, das, was die eigene Weltsicht bedroht, gegen das man sich aber nicht wehren kann, ohne die Realitätsebene zu verlassen…

        „Rechts“ ist also das rationale Prinzip…somit in gewisser Weise auch das Männliche (hier schließt sich der Kreis zu den geschlechtsspezifischen politischen Einstellungen).

        Die Etikettierung als „rechts“ stellt den als „rechts“ Stigmatisierten außerhalb des Kreises, innerhalb dem man ihm inhaltlich begegnen muss….in dem er intellektuell satisfaktionsfähig gilt.

        „Rechts“ ist draußen..alleine…verstoßen von der wärmenden Gruppe der Aufrechten.

        „Rechts“ ist die Knoblauchzehe, das Kruzifix der Erleuchteten…Besseren…nach dem Sternenglück greifenden, die sich ihren Traum nicht vermiesen lassen wollen.

        „Rechts“ ist in letzter Konsequenz das Prinzip des Bösen…eigentlich etwas, über das man besser nicht reden sollte…etwas, das sozial ansteckend ist…und deshalb Quarantänemaßnahmen oder rituelle Waschungen notwendig macht, käme man in seine Nähe.

        „Rechts“ ist das, was früher mal „Volksfeind“ oder der „Kulake“ waren…“rechts“ ist das Teufelsprinzip des gefühlt aufgeklärten, Neuen Menschen.

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