Selbermach Samstag XXIV

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

93 Gedanken zu “Selbermach Samstag XXIV

    • Lass uns eine Schweigeminute für das gute Tier sowie für Herrn Bieber einlegen.

      Reciem im pacem!

      P.S.: Ich habe noch nie einen Hamster gehabt, wohl aber einen Hund. Den habe ich vor vielen Jahren verloren. Ich weiß, was das bedeutet. Ich würde mich normal auch niemals lustig machen darüber, das jemand seinem Tier nachtrauert.

      Aber in der Zeitung muss sowas wirklich nicht stehen. Da jibbet wichtigeres. Und Hamster werden eh nicht besonders alt – wer sich so ein Tier kauft, verliert es ein Paar Jahre später eben und weiß das auch vorher.

        • OMG… … also nix für ungut, man muß nicht unbedingt Latein können, sollte dann aber auch nicht so tun als ob.
          R.I.P = requiescat in pace.
          requiescere = ruhen, requiescat = er/sie/es möge ruhen
          Subjekt fehlt (hat man oft im Latein)
          pax = Friede, pace ist der Ablativ (hier Ablativus modi) von pax.
          OK?

        • @ Tacitus

          Von mir aus dreimal. Ich habe gerade aber „requiem in pacem“ in den Goolge-Übersetzer getan. Der spuckt dabei genauso „Ruhe in Frieden“ aus wie bei „requiescat in pace“. Man solte meinen, das geht beides.

          So tun? Ich kannte das R.I.P. nur in der Form. Ja und? Latein kann ich nicht gut, das Latinum habe ich aber. Ist lange her.

          Ja und? Darf man sowas denn nicht mal einwerfen, ohne direkt perfekt Latein zu können?

          Nee, Latein muss man wirklich nicht können – meiner Erfahrung nach übrigens auch nicht zum Studium biowissenschaftlicher Studiengänge. Es ist dabei auch kein Vorteil.

          Latein ist oft Bestandteil eines ziemlich statusorientierten Bildungskonzeptes, das dazu dient, ein „Patrizier“ zu sein, und sich von den „Plebejern“ abzuheben, die Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Schicht zu unterstreichen.

          Im richtigen Moment einen lateinischen Spruch, und man hat damit untermauert, auch ganz allgemein im Besitz „höherer“ Bildung zu sein.

          Halte ich nicht viel von. Teils wird das Fach sogar dadurch gerechtfertigt, dass es Frustrationstoleranz trainiert – „Charakterbildung“ genannt.

          Ich hatte trotzdem – nicht statusorientiert – das R.I.P. in ausgeschriebener Form hier eingeworfen, ohne mir groß was bei zu denken.

  1. Juchuuuuh, Selbermach-Samstag, endlich kriegen de Femis wieder richtig eine vor die Lila Latzhose (Rein argumentativ natürlich, kein Aufruf zur Gewalt. Gewalt ist völlig daneben und würde dazu noch zur Solidarisierung der Bevölkerung mit denen führen. )…

    …so geht jedenfalls der KAMPF GEGEN DAS BÖSE auch im neuen Pontifikat weiter!

    Also:

    Männer sind, anders als Feministinnen das zugeben, öfters OPFER von Gewalt. Dies gerade im Bereich des Wehr- und Wehrersatzdienstes. Im Falle Deutschlands war das vor kurzem so, in der Schweiz dagegen (vgl.http://www.genderama.blogspot.de/2013/03/wegen-mannerdiskriminierung-schafft-die.html) ist es noch so. Ich habe deshalb diesen Artikel und seine Kurzfassung verlinkt – ist auch interessant für Menschen mit generellem Interesse am Thema „Gewalt gegen Jungen/Männer“. Für mich liegt hier der Fokus auf den Zwangsdiensten, die von vielen Menschen immer noch viel zu positiv gesehen werden. Besonders lesenswert sind diesbezüglich in der ungekürzten Originalfassung die Seiten 156-182.

    http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/M_C3_A4nnerstudie-Kurzfassung-Gewalt,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

    http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung4/Pdf-Anlagen/studie-gewalt-maenner-langfassung,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

    Wat wa noch? Datte hier…

    http://agensev.de/meldungen/kinder-ein-offentliches-gut-wie-die-strassenbeleuchtung/

    …, u. a. mit meinem Kommentar, in dem auch dieser

    http://suite101.de/article/schuetzt-stillen-vor-psychischer-erkrankung-a141714#axzz2N8gavpSU

    lesenswerte Link vorkommt.

    Des weiteren fand ich datte hier jang lesenswert…

    http://www.genderama.blogspot.de/2013/03/usa-male-studies-vorwiegend-von-frauen_10.html

    Und dann dat hier:

    http://www.danisch.de/blog/2013/03/12/vom-unterfangen-die-medien-noch-mehr-unter-politische-kontrolle-zu-stellen/

    Ich sag’s ja: Typisch Feministin. Forderung nach Zensur & Repressalien.

    Und von Monika Ebeling jibbet wat nigges:

    http://geschlechterdemokratie.files.wordpress.com/2013/03/er-ist-gerade-mal-20-jahre-alt-sein-und-schon-ein.pdf

    Könnte sein, dass es bald viele abgehängte junge Männer gibt. Abgehängt auf Arbeits- und Partnermarkt. Vor den Folgen kann man nur Angst haben. Wenn von denen dann einer z. B. in der U-Bahn einen anderen Menschen niederschlägt, wird es bestimmt wieder in den Medien auf was anderes als auf die Verhältnisse auf dem Arbeits- und Partnermarkt geschoben, und aufs Bildungssystem sowieso nicht. Oder gar auf den Feminismus…

    So, nu offtopic – Altkanzler Gerhard Schröder hat uns im Zusammenhang mit der „Agenda 2010“ und Mindestlöhnen offenbar BELOGEN:

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=16485#more-16485

    Das wär’s erstmal. Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meing/Einschätzung“ nach. Und wie üblich sind das Leseempfehlungen – ich sehe nicht alles exakt genauso, was ich als „lesenswert“ bezeichne und verlinke.

    • Wie? Ich krieg kein contra?

      Keine Rückmeldung, ich sei „erbärmlich“ und ein „frauenverachtendes Ungeheuer“?

      Wie kommt’s?

      Oder habe ich zuviel verlinkt, dass niemand irgendwas davon gelesen hat?

  2. Auch in Großbritannien (wie vermutlich in allen modernen Sozialstaaten westlicher Prägung) bezahlen Männer rund 72 % des Einkommenssteueraufkommens (nicht gerechnet die Firmen, meist von Männern gegründet und von Männern geführt, männliche Erfindungen verwertend, deren Steuer-/Gewerbesteuerleistung).

    http://www.avoiceformen.com/feminism/government-tyranny/he-who-pays-the-piper-calls-the-tune-or-does-he/

    Und was bekommen Männer dafür zurück im feministisch-femizentrischen Westen?

    Was bekommen sie für ihre Leistungen?

    Ich meine jetzt, außer Hohn, Spott und Häme sowie Zinksärgen aus Afghanistan, bald auch immer häufiger aus Afrika („Für Frauenrechte kämpfen!“).

    Von den vielen anderen Vergünstigungen in Ehe-und Familienrecht, Ausbildungswesen, Kindschaftsrecht etc. mal ganz zu schweigen.

    Also genießt Eure Privilegien, bevor sie frauendienlich „abgeschafft“ werden

    Offensichtlich denken unsere Aufseher.I.nnen und Ausbeuter.I.nnen, dass Diskriminierung, Verhöhnung, Diffamierung genug Lohn sind für männliche Anstrengungen.

    Wie lange mag das gut gehen?

  3. War eigentlich für den Samstag vorgesehen, hab’s dann aber schon in einem der Endlossträge diese Woche gepostet, die immer unüberschaubarer werden, deshalb noch mal (mit Gruß an Arne Hoffmann: Nicht der Hamster ist zu bedauern – es sei denn, es war ein Weibchen, auch nicht Justin Bieber, sondern Justin Biebers Fans, wie dieses schon etwas ältere Bild beweist:

    http://goingforthree.files.wordpress.com/2012/01/justin-bieber-fans-crying-600w.jpg )

    Weiter im Text:

    Arne Hoffmann hat auf seinem Genderama-Blog das Buch „The Victim’s Revolution“ von Bruce Bawer besprochen.

    http://genderama.blogspot.de/2013/03/usa-male-studies-vorwiegend-von-frauen_10.html

    Interessant zu lesen.

    Auch Frau Raewyn Connell, Entdeckerin der „hegemonialen Männlichkeit“ – die hat sie allerdings noch als Mann entdeckt, bevor sie sich entschloss, auf die Seite der Victims zu wechseln, sich also der hegemonialen Weiblichkeit anzuschließen, die ihrem Forscherdrang bisher seltsamerweise entging – wird thematisiert, Zitat (aus dem Buch via Genderama, s.o.):

    *Robert Heasley, president of the American Men’s Studies Association, states unapologetically that „Men’s Studies came out of feminist analysis of gender.“ (Clemens puts it this way: „Men’s studies is a „camouflage version of Women’s Studies“ in which the „operative question“ is „Why are men so awful?“) It’s founding father and „presiding guru“ – to borrow a term of Miles Groth, a sometime key player in the discipline – was Australian sociologist Robert W. Connell, whose 1995 book „Masculinities“ is the main text in the field. Connell coined the term „hegemonic masculinity“, which refers to the supposed fact that society teaches men to dominate women and one another; the concept – which, Connell has acknowledged, derives from „feminist theories of patriarchy“ – is at the very heart of Men’s Studies.

    Give that Connell helped establish an academic discipline the entire point of which is that men are authoritarian bullies, it’s not irrelevant that he is now a she: in 2008, it was revealed that Connell had undergone a sex-change operation and was now a woman named Raewyn Connell. Connell’s colleagues accepted this change in politically correct fashion, but one must be permitted to ask: what does it mean that the male founder of a discipline called Men’s Studies turns out to have been, all along, a transsexual – a person, whose self-image was that of a woman trapped in a man’s body, and who viewed that body as alien and abhorrent? Groth, who is chair of the Psychology Department at Wagner College on Staten Island, points out that, astonishing though Connell’s transformation is, it „has never been adressed by the Men’s Studies group“.*

    Der einflussreichste feministische Männerforscher ist also eine Transfrau, die ein Leben lang unter ihrem Mannsein litt.

    Was für ein Männerbild kann man da entwickeln?

    Eben.

    So ist nicht verwunderlich, dass Men’s Studies sich vor allem damit beschäftigen, den bösen, weißen, heterosexuellen Mann zu denunzieren und zu bekämpfen, da vergleichbar den White Studies, die sich mit der weißen Rasse beschäftigen, sie als böse denunzieren und bekämpfen.

    Zitat Bruce Bawer:

    *“Black studies celebrates blackness, Chicano studies celebrates Chicanos, women’s studies celebrates women and white studies attacks white people as evil.“ *

    So wird „Antirassismus“ häufig zum Codewort für antiweißen Rassismus.

    • @ Roslin

      So wird “Antirassismus” häufig zum Codewort für antiweißen Rassismus.

      Ist es ja auch.

      Ich lehne das ab und wer mit mit so einer Schiene kommt, egal ob er schwarz weiss oder karriert ist dem werde ich dazu auch ei n paar Takte sagen.

      Mittlerweile denke ich mir: Na und , dann bin ich eben Rassist. Egal was ich sage oder tue, ich kann es eh nicht ändern. Es gibt auch schlimmers als Rassist zu sein.

      Feminismus ist ja da nicht viel besser.

      Vielleicht sollte man sich die Begriffe selbst wieder aneignen wie es die Schwarzen mit dem Wort „Nigger“ gemacht haben.

      So verschwindet dann die Beleidigung im Begriff.

      Ich sehe nicht ein das die Deutungshoheit von bestimmten Begriffen bei irgendwelchen Afrikanern liegen soll.

      • “ Ich sehe nicht ein das die Deutungshoheit von bestimmten Begriffen bei irgendwelchen Afrikanern liegen soll“

        In unserem Land wohlgemerkt.

        Und ja ich bin stolz auf die Weißen als Kulturbringer dieser Welt.

        Ohne Weiße würden wir hier nicht am Computer sitzen. Faktisch ist alles auf der Welt von Belang von bösen, weissen Europäern erschaffen und erfunden wurde.

        Von Italiernern, Franzosen, Engländern und das meiste von den Bösen weißen Deutschen 😉

        Das Bild hier zum Beispiel ist fies, aber es ist die Wahrheit:

        Wenn Negerinnen (ich nenne Neger Neger und scheiss auf PC) wie Noah Sow oder wie die heisst mit ihren Minderwertigkeitskomplexen nicht fertig wird, sollte sie sich in Behandlung begeben aber nicht die Hand beissen die sie füttert.

        • Bei der Gelegenheit sei erwähnt, dass ich mir letzte Woche Bücher bezüglich zweier meiner afrikanischen Lieblingsphilosophen gekauft habe.

          Einmal von dem aus Ghana stammenden Philosophen Kwame Anthony Appiah „Der Kosmopolit“:

          http://www.amazon.de/Kosmopolit-Weltb%C3%BCrgertums-Kwame-Anthony-Appiah/dp/3406563279/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1363476874&sr=1-1

          Und dann ein Buch über meinen islamischen Lieblingstheologen
          Mahmud Muhammad Taha aus dem Sudan:

          Edward Thomas – Islam’s Perfect Stranger: The Life of Mahmud Muhammad Taha, Muslim Reformer of Sudan:

          http://www.amazon.de/Islams-Perfect-Stranger-Muhammad-International/dp/1848850042/ref=sr_1_1?s=books-intl-de&ie=UTF8&qid=1363477310&sr=1-1

          Solche Bücher von/über dir haushoch überlegenen Denkern zu lesen, Basti, könnte vielleicht dabei behilflich sein, dich mal über deine beschränkten Ansichten hinaus zu entwickeln.

        • @ Adrian

          “ Wie kann man stolz sein auf etwas, woran man gar nicht beteiligt war?“

          Darf ich die Frage umformulieren, da sie letztlich nur die zweite Seite auf derselben Medaille ist:

          Wie kann man für etwas schuld sein bzw. die „historische Verantwortung“ für etwas haben, woran man gar nicht beteiligt war?

          Da lieber Adrian, musst du unsere Politiker fragen.

          Und wenn du die Antwort von denen hast, dann kannst du uns ja informieren.

          Zum Anderen: WIR sind immer noch beteiligt gerade jetzt in diesem Moment.

          Selbst ohne bösen Willen kann man bestimmte Projekte als Kulturleistung bezeichnen.

          Auch in Afrika wollen die Leute Deutsche Autos fahren 😉

          Afrika ist, teilweise durch unsere „Schuld“ an der Kolonialisierung, alleine nicht überlebensfähig. Zumindest nicht in dem Ausmaß der Bevölkerungexplosion eben aufgrund gewisser Kulturleistungen.

          Ja dazu gehört auch Brunnen Bohren, Missionstätigkeiten, moderne Medizin, Röntgengeräte usw.

          Es ist zwar grundsätzlich richtig, das wir den Kontinent samt Menschen systematisch ausbeuten bis zum heutigen Tag.

          Nur könnten die mit den Bodenschätzen auch sowieso nichts anfangen es sei denn sie würden auf einmal anfangen sie zu normalen Marktpreisen zu verkaufen. Da würden wir uns auch alle ganz schön umschauen.

          Es sollten zumindest 2 Dinge klar sein:

          Im Krieg, jedenfalls im Heutigen, geht es nicht gut gegen Böse, es geht auch nicht um Eroberungen, es geht auch nicht um irgendwelche Ideeologien oder Religionen.

          Krieg ist nur Eins: Ein verdammt gutes Geschäft für einige wenige reiche Menschen zum Schaden von Millionen.

          An der Rüstungsindustrie in den USA hängt jeder 3. Arbeitsplatz.

          Und in Deutschland wird es so viel anders auch nicht aussehen.

          Franzosen haben im 1. Weltkrieg Kanonen an Deutsche verkauft. Im Gegenzug hat Krupp, eine deutsche Firma den Franzosen Kanonen verkauft. Kennt ihr den Begriff Blutpumpe noch?

          Im 2. Weltkrieg haben die USA sowohl Waffen an die Engländer, an Widerstandsgruppen Sowjets UND an die Deutschen (versteckt) vertickt.

          Im Irak-Iran Krieg hat die USA ebenfalls Waffen an beide Staaten verkauft (Kontra-Affäre)

          Im Irak offensichtlich, im Fall Irans auch versteckt.

          Und nur aus diesen nachvollziehbaren Gründen halte ich Nationalismus für Schwachsinn und Rüstungsexporte und Millitarismus für ein Verbrechen. Dafür muss ich bestimmt nichts Links sein. Für die Eliten gibt es keine Nationen.

          Soldaten sind nur Bauernopfer, im wahrsten Sinne des Wortes. Entbehrliche. Opfer der Eliten. Zum Dienst an der Waffe gepresste Zivilisten denen sonst oftmals der Tod drohte. Oftmals tatsächlich irgendwelche Bauern, die man ein AK47 in die Hand drückt und sagt: Du bist jetzt Soldat.

          Das gilt für mich natürlich nur für Wehrpflichtige, nicht für Berufssoldaten die aus freien Stücken mitmachen.

          Die Zweite Sache:

          Wir sind alle mehr oder weniger „schuld“ daran, das die Welt so ist wie sie ist. Die einen mehr, die anderen weniger.

          Unser Reichtum ist deren Armut.

          Aber da haben z.B. die Frauen denselben Anteil daran. Oder die sog. Linken. Nicht weniger als die Neoliberalen.

          Ihr könnt mich nicht jeden Tag mit euren billigen aber trotzdem überteuerten Smartphones nerven vor denen ihr wie Zombies davor hängt, euch über die Armut in Afrika oder sonstwo beklagen oder noch behaupten der Weiße Mann ist schuld an Kriegen usw.

          Ich habe auch noch keinen Hetero-Mann gesehen der mit Pelzen und Blutdiamanten behangen war.

          Und genau deswegen habe ich eine Allergie besonders auf linke Feministinnen mit ihrer „kritischen“ Scheisse die nur auf StrohMÄNNER eindrischt und sich als Revoluzzer feiern weil sie die einzige Gruppe beleidigt und draufschägt, die Gruppe man noch beleidigen darf ohne als politisch unkorrekt zu gelten.

          Oh wie mutig. Die hätten im 3. Reich sicher den Mut gehabt gegen das Regime aufzubegehren (Achtung Sarkasmus)

          Wären sie nicht so heuchlerisch, dann könnte ich sie zumindest irgendwo respektieren.

          Jeder der nicht so lebt wie ÖFF ÖFF und noch sein Maul über diese Themen aufreisst der ist sowieso nicht ganz dicht.

          In Wahrheit habe ich höchsten Respekt vor den Frauen in Afrika oder in ärmeren Gegenden. Im Gegensatz zu den wohlstandsgesättigten Frauen hier. Weil ich weiss wie die meisten dieser Frauen sich abrackern um gerade mal überleben zu können.

          Ja Krieg muss schon irgendwie sein, aber ich will das nicht sehen in den Abendnachrichten. Lass die Männer die Drecksarbeit machen damit wir, die mindestens genauso davon profitieren, dann mit dem Finger aus sie Zeigen können und die Zwangsverpflichteten noch ungestraft Mörder nennen dürfen obwohl sie doch angeblich auch für die Recht der Frauen dort sind.

          Aber mein neues Iphone soll trotzdem unter dem Gabentisch liegen. Und 2 mal im Jahr in den Urlaub blablabla….

          Und BGE fordere ich natürlich auch. Und Genderstudiengänge? Und Genderproffessoren.

          Die Frauen im Iran würden über unsere Poweremanzen nur den Kopf schütteln.

          Dort studieren viele Frauen MINT. Aber hier faseln sie was von Diskrimminierung.

          Nein es ist schlicht Faulheit gepaart mit Dummheit.

          Wenn mir eine Physiklehrerin in Deutschland erzählen will, das die Autoheizung funktioniert indem die warmen ABGASE in das innere geleitet werden dann frage ich mich schon ob sich die Frauen hier maßgeblich überschätzen. Obwohl sie eigentlich weiss das Motorabgase giftig sind.

          Sie ist eben nicht in der Lage 2 logische Dinge miteinander zu verknüpfen von denen sie einzeln jeweils weiss. Selbstständiges Denken scheint in der Schule nicht mehr gelehrt zu werden.

          Und die Auswirkungen sind auf Frauen schlimmer. Aber auch das wollen die lieben Emanzen auch nicht sehen.

          Lasst die Story mit den Abgasen einfach mal kurz einwirken.

          Ich habe auch noch nie einen Mann gesehen, der auf den Gag mit dem „Wireless-Lan-Kabel kaufen im Mediamarkt“ hereingefallen wäre.

          Im Gegensatz zu den Frauen in Afrika sind die europäischen Frauen grundsätzlich ohne uns Männer alleine gar nicht mehr lebensfähig und würden nach einem Stromausfall von ein paar Wochen ohne Unterstützung sterben.

          Normale gesunde Nahrung für seine Kinder herzustellen schein auch kein Thema mehr zu sein. Obwohl es in diesem Land alles gibt, setzen sie ihren Kindern Microwellenfrass vor. Denn Frau muss ja arbeiten gehen heute um sich „selbstzuverwirklichen“.

          Sie halten sich für so furchtbar schlau und aufgeklärt aber können, und das ist leider auch nicht übertrieben, nicht mal ein Feuer anmachen. Von komplizierten Maschinen wollen wir gar nicht anfangen.

          Das vergessen Frauen oft gar zu gerne das vollkommen von den Männern und der Technik abhängen. Aber nicht weil das natürlich so ist.

          Sondern weil sie sich selbst abhängig und unmündig gemacht haben.

          So wie fast alle sich abhängig und unmündig gemacht haben, aber Frauen doch in wesentlich stärkerem Maß.

          @ Adrian

          Im Übrigen sind das auch immer nur Übertreibungen von mir, die ich in diesem Fall tatsächlich niemals einem normalen Schwarzen (oder wie immer der genannt werden will) gegenüber äussern würde. Oder einer Feministin die wirklich für Gleichheit der Geschlechter steht. Wörter sind eben nur Schall und Rauch. Was jemand tut ist wichtig.

          Barbara Kelle bezeichnet sich zum Beispiel auch als Feministin. Nur hat die nichts mit Leuten gemein die bei Mädchenmannschaft rumkrakeelen wie geistesgestörte PsychopathInnen die auf einem anderen Planeten zu wohnen scheinen.

          Wie im Osten früher : Es gibt den Feminismus und es gibt den real existierenden Feminismus.

          Wer mich in meiner Eigenschaft, für die ich natürlich nichts kann (Mann, Weisser) als Übel der Welt hinstellt ist selbst genauso! ein Rassist wie andersherum und vor allem wie er es den andern vorwirft, obwohl er selbst so drauf ist.

          Also eigentlich sogar noch widerlicher als „normale“ Rassisten. Die sind wenigstens ehrlich.

          Mein Vater hat immer gesagt: Behandle die Leute so, wie sie dich behandeln. Zeige ihnen ihr Spiegelbild. Erwart aber keine Dankbarkeit .Sei grundsätzlich ersteinmal zu jedem freundlich, denn unfreundlich kann man dann immer noch werden. Aber lass dir auch nichts gefallen. Und wenn dich einer schlägt, dann schlag 10 mal so fest zurück.

          Wie gesagt ich würde es aus grundsätzlichem Respekt niemals wagen einem Farbigen, (Schwarzen, POC, Neger, Mohr je nach Zeitgeist) der nichts gegen mich hat mit solchem Schwachsinn vollzutexten.

          Aber wenn so eine wie diese Berufsempörte, deren einzige Fähigkeit darin zu liegen scheint keinen Sonnebrand zu bekommen, oder Eine, deren einzige Fähigkeit ist aus ihrer Mumu zu bluten, anfängt mich zu beleidigen würde ich ihr genauso den Spiegel vorhalten.

          Und nein:

          „Ein Weib das aus der Muschi blutet ist KEIN Wunder. Weiber bluten dauernd aus der Muschi“

          -Papst Benedikt der XVI –

        • @ Leszek

          Ich halte nichts von New-World-Order Kommunisten die eine Weltregierung wollen. Egal welche Hautfarbe sie haben oder welcher Religion sie angehören.

          Dem Sudan scheints ja jetzt so gut zu gehen, das es jetzt 2 davon gibt.

          Nein im Ernst, welche Reformen sollen das gewesen sein? Oder wurden die wieder rückgängig gemacht?

          Das Land ist Kriegsgebiet

          Ich persönlich empfehle dir die Auto-Biographie von einem bekannten schwarzen Sportler: Jesse Owens.

          Das Buch heisst: Sc****rze Gedanken. OHJE.

          (Triggerwarnung, Aufschrei, da hat jemand schwarz gesagt)

          Mal sehen wann dieses Buch umgeschrieben wird.

          Ich hab dieses Buch schon als Kind gelesen.

          Owens hat Heuchler ebenso abgrundtief gehasst wie ich es heute tue.

          Lies es mal und du weisst auch wieso.

          Das Buch ist leider in Deutschland wenig bekannt.

          Der Grund liegt auch auf der Hand aber den weisst du wahrscheinlich selbst. Oder soll ich kurz nachhelfen?

          Das Buch hat nämlich durchaus auch politischen Sprengstoff auch wenn es natürlich eine Biographie ist und kein politisches Buch.

  4. Der amerikanische Anthropologe Napoleon Chagnon hat seine Memoiren veröffentlicht. Er wurde bekannt durch seine Forschungen über die Yanomami-Indianer in Südvenezuela. Seine Versuche, deren Verhalten (ihre extreme Gewalttätigkeit) in einem evolutionären Rahmen zu erklären, riefen natürlich Proteste hervor. In der New York Times findet sich ein guter Artikel dazu:

    „In 1988, he published a provocative article in Science. Drawing on his genealogies, he showed that Yanomami men who were killers had more wives and children than men who were not. Was the men’s aggression the main reason for their greater reproductive success? Chagnon suggested that the question deserved serious consideration. “Violence,” he speculated, “may be the principal driving force behind the evolution of culture. … Scientists have since endorsed Chagnon’s Science article. “It shouldn’t be a shocking finding,” Steven Pinker, the Harvard evolutionary psychologist who cites the paper in his book, “The Better Angels of Our Nature: Why Violence Has Declined,” told me. “As a pattern in history, it’s well documented.” Pinker said that he was troubled by the notion that social scientists should suppress unflattering information about their subjects because it could be exploited by others. “This whole tactic is a terrible mistake: always putting your moral action in jeopardy of empirical findings,” he told me. “Once you have the equation that the Yanomami are nonviolent and deserve to be protected, the converse is that if they are violent they don’t deserve to be protected.”

  5. und hier das Gedicht zum SelbermachSamstag:

    „Glück“

    Das Leben birgt auch gute Stunden
    hab Fischaugen am Strand gefunden
    werd sie auf meine Augen nähen
    kann dich dann unter Wasser sehen
    und all die bunten Wasserschlangen
    aus deinem schönen Schädel fangen

    T.Lindemann

  6. Warren Farrell „Frauen, die nie verheiratet waren und keine Kinder haben verdienen 117 Prozent von dem, was Männer verdienen, die nie verheiratet waren und keine Kinder haben.“

    „Männer fühlen sich motiviert, mehr zu verdienen, wenn sie Kinder haben.“

    zwei von vielen beeindruckenden Aussagen

  7. Dean Esmay von AVfM bringt einiges auf den Punkt, u.a. mit dieser schlichten Frage an die empauerten Pauerfrauen westlicher, feministisch-femizentrischer Gesellschaften:

    *This is a serious, non-rhetorical question: why should a man risk being with you when a false allegation from you can ruin his career and maybe land him in jail? Why should a man risk marrying you when the family courts will allow you to steal his children and turn him into “Uncle Dad” while you go off and find a new man you find more appealing, while he has to give up half his income to you and see and hear his children’s voices pretty much only when you feel like it, or once or twice a week? Why should he risk his health, his happiness, his emotional and spiritual and psychological and physical and financial well-being, possibly even his freedom and his fundamental human rights, just to make you happy until the end of his life, which will likely be much shorter than yours?

    Why are you worth that risk?

    And furthermore, if you can do a rational calculation and conclude that maybe you aren’t worth the risk to most men, what will you do about it?*

    Der lesenswerte Rest findet sich hier:

    http://www.avoiceformen.com/mens-rights/feministing-the-women-of-good-men-project/

    Allerdings, Triggerwarnung wie gewohnt, für sensible, feministische Schneeflöckchen, deren SÄNSIITIFFITI, deren FIIIEHLINGS vielleicht ramponiert werden könnten.

    Müsste natürlich vor den Link stehen.

    Nicht, dass die halbe Mädchenmannschaft noch in Ohnmacht fällt, nur weil sie zu früh auf’s Knöpfchen gedrückt hat, ohne die Triggerwarung gelesen zu haben.

    But life is tough and will get tougher.

  8. Ich bin immer noch auf der Suche nach Studien zur Häufigkeit von Vergewaltigungen. Ich höre immer nur von mehr oder weniger absurden Zahlen, einen Beleg bringt aber niemand.

    • Was folgern wir denn daraus, muttersheera?

      Dass die Gewaltausübung von Männern einmal erwünscht und ausbeutbar ist (u.a. Kampf für Frauenrechte z.B. in Libyen, Mali, Afghanistan, Irak, bald Syrien und im Iran etc.)?

      Deshalb auch sinnvollerweise frauendienlich/machtdienlich/profitinteressendienlich anzufachen ist via Militärausbildung?

      Dass sie ein andermal verdammenswert ist, wenn sie in Kriminalität überschlägt?

      Wenn die Benutzten und dadurch Beschädigten plötzlich nicht mehr zuverlässig steuerbar funktionieren?

      Wär ja schön, wenn Männer Maschinen wären, die man an- und abschalten könnte, wie es der jeweiligen Interessenlage ihrer Ausbeuter.I.nnen entspricht.

      Oder sollen wir schlussfolgern, dass Männer besser gar nicht erst Soldaten werden sollten?

      Das ist mittlerweile mein Ansatz.

      Deiner sicher auch, denn Du bist ja Pazifistin.

      Westliche Gesellschaften haben einen neuen, qua Geburt privilegierten Adel.

      Der soll seine Pflicht tun und sie, wenn nötig, auch verteidigen.

      Für Männer lohnt sich das nicht mehr, darum sollten sie’s bleiben lassen.

      Dann sinkt auch ihr Risiko, kriminell zu werden, ihr ohnehin höheres Aggressionslevel wird nicht mehr zweckdienlich ausgebeutet und nicht mehr umständehalber aufgeputscht.

      Das senkt die Kriminalitätsrate.

      • @ Alexander

        „Oder sollen wir schlussfolgern, dass Männer besser gar nicht erst Soldaten werden sollten?

        Das ist mittlerweile mein Ansatz.

        Deiner sicher auch, denn Du bist ja Pazifistin.“

        Korrekt.

        Politik hat a.m.S. hauptsächlich den Daseinszweck, Konflikte mit kreativen Mitteln auf friedliche Art und Weise zu lösen.

        Wer immer nur stur auf die Zahlen schaut, dem mag natürlich u.U. die Pumpe gehen aus Angst um unsere „Wirtschaftskraft“, sollten wir dereinst diesen Weg zu beschreiten versuchen (ist immerhin ein Bereich, in dem wir nach wie vor ganz oben in der Welt – Platz 3 oder auch 4, wenns denn Daten aus China gäbe – mitmischen):

        „Die von den Wissenschaftlern erfassten 100 größten Rüstungskonzerne mussten 2011 einen Umsatzrückgang um fünf Prozent auf 410 Milliarden Dollar verzeichnen. Geschrumpfte Militäretats im Zuge der Finanzkrise haben sich nun auch auf den bisher weitgehend immunen Rüstungssektor ausgewirkt. Betrachtet man allerdings die vergangene Dekade (2002-2011), dann sind die internationalen Waffenverkäufe um nicht weniger als 51 Prozent angestiegen.“

        http://www.neues-deutschland.de/artikel/813300.ruestungsboom-mit-delle.html

      • Nachtrag:

        „Wär ja schön, wenn Männer Maschinen wären, die man an- und abschalten könnte“

        Nein, das wäre absolut fürchterlich!

    • @ Muttersheera

      Na sowas wer hätte das gedacht *ironie off*

      Glaubst du wirklich das es keine Auswirkungen auf die Psyche hat wenn eine bestimmte Gruppe keine Grundrechte hat, mehr oder weniger psychisch oder gar physisch gefoltert, politisch indoktriert und an Waffen ausgebildet wird um andere Menschen zu töten?

      Und natürlich! wird den Männern da jegliche Menschlichkeit aberzogen, denn sonst wären sie nutzlos im Krieg. Oder seit wann gibts den menschlichen Krieg?

      „Das Millitär will keine Roboter, das Miilitär will Killer“

      Full Metall Jacket

      Das du als als privilegierte Frau, die sich niemals damit beschäftigen musste davon keine Ahnung haben kannst sehe ich dir diesmal nach.

      Man kann den Leuten nunmal nicht erzählen, dass man einerseits irgendwelche Leute, die einem nichts getan haben nach Lust und Laube erschiessen darf und andere nicht. Das ist absurd, und das Gerhin schaltet dann da irgendwo ab. „TILT“

      Darum ging es ja bei dem Zitat „Soldaten sind Mörder“:

      „Da gab es vier Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er eine halbe Stunde davon entfernt ebenso streng verboten war. Sagte ich: Mord? Natürlich Mord. Soldaten sind Mörder.“

      – Kurt Tucholsky –

      Es gibt da eine interessante Doku:

      „Der lachende Mann“ – Dokumentation eines Mörders –

      Eine Dokumentation über einen Mann, der erst bei der Wehrmacht an allen Schauplätzen gewesen ist und danach als Söldner in Afrika.

      In dieser Doku grinst dieser Söldner namens Müller, auch bekannt unter dem Namen Kongo- Müller, die ganze Zeit wenn er über seine „Aktionen“ dort spricht. Sprich wie er angebliche Rebellen gefoltert hat usw.

      Nur die Wenigsten sehen in ihm ein Opfer des Krieges und das Lachen bzw. Grinsen ein Sympthom einer PTBS und halten bzw. hielten ihn stattdessen für einen Sadisten, gerade weil er „lacht“.

      • @ Christian

        Kannst du nichtmal eine Editierfunktion in das Blog basteln damit man seine Rechtschreibfehler korrigieren kann?

        Wenigstens die ersten 5 Minuten?

      • „Das du als als privilegierte Frau, die sich niemals damit beschäftigen musste davon keine Ahnung haben kannst sehe ich dir diesmal nach.“

        Die wenigsten von uns haben ein Kriegsgebiet hautnah erlebt.

        Maskulisten beschweren sich oft, dass das Privilegienkonzept missbraucht wird, um Leute mundtot zu machen und anzugreifen. Dass es dieses Mal eine Frau trifft, macht die Vorgehensweise nicht besser.

        • @ Neuer Peter

          Das kannst du so nicht vergleichen, denn hier in dem Fall stimmt es ja das Frauen das Privileg haben sich damit nicht auseinander setzen müssen. Ausser in Israel.

          Im Gegenteil sie verdrehen noch die Tatsachen und behaupten noch frech das wir Männer kriegsgeil wären.

          Auch will ich niemanden mundtot machen. Sie sollten vielleicht nur bei Sachen schweigen, von denen sie keine Ahnung haben um sich nicht lächerlich zu machen.

          Oder mit Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat….einfach mal die Fresse halten. Ist das so schwer?

          Was die meisten Feministinnen von sich geben sind Lügen und Halbwahrheiten.

          Und die Lunte für den nächsten großen Krieg brennt schon.

          Keine Angst es gibt immer einen nächsten Krieg.

          Oder glauben die Leute hier allen Ernstes die ganzen Rüstungsgüter die in den letzten Jahren verkauft wurden und noch verkauft werden sollen, darunter ganze Panzerarmeen, sollen in den Magazinen vor sich hinrosten??

          Oder gibt es da nicht doch eine klitzekleine Möglichkeit das diese Waffen benutzt werden?

        • „Die wenigsten von uns haben ein Kriegsgebiet hautnah erlebt.“
          Die Mauer war nicht so weit weg, dort wurde nicht nur geschossen sondern auch erschossen. Und es gab auch regelrechte Feuergefechte, z.B. mit bewaffneten Deserteuren der Westgruppe der sowjetischen Streitkräfte. Oder eben auch mit bewaffneten Flüchtlingen. Oer auch mit Leuten die vor der Westberliner Polizei über die Mauer gegangen sind.

      • @ basti

        Klar, Vieles kann einen Einfluss auf die Psyche haben und dafür sorgen, dass Menschen im Kollektiv durchdrehen.

        „Bereits seit geraumer Zeit [hieß es 2002, Anmerkung muttersheera] setzt die US-Army Ego-Shooter im Training für Soldaten ein“

        http://www.spiegel.de/netzwelt/web/us-army-rekrutenfang-per-egoshooter-a-197361.html

        http://de.wikipedia.org/wiki/America%E2%80%99s_Army
        kennste doch och, nehm ich an?

        Meldung vom letzten Jahr:

        „Ein mit 36 Millionen Euro dotierter Fünfjahresvertrag winkt der Softwarefirma, die für die US-Armee eine neue Trainingssimulation entwickelt und in der Folgezeit den Service übernimmt. […] Details gefällig? Der Auftraggeber fordert unter anderem „arabische und afghanische Selbstmordattentäterinnen“. Gewünscht ist ferner, dass sich mit dem Programm „kleinere Kriege“ simulieren lassen.“

        http://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-Neue-Spiele-US-Armee-Ego-Shooter-Training-Virtual-Battlespace-2-7665578.html

        http://paziwief.over-blog.de/article-game-over-wie-killerspiele-unsere-jugend-manipulieren-113704061.html

        Alles kein Problem für Dich?

        Verglichen damit ist Feminismus schlimmer?

        Well…

        • Weil ihr lieber die Maenner fuer eure interessen sterben lasst als selbst in Afghanistan fuer eure Scxhwestern, wie ihr es so schoen sagtt, kaempft.

          Ihr lasst die Drecksarbeit von Maennern machen und wagt es dann auch noch uns als gewalttaeter hinzustellen weil ihr irgendwann mal merkt das es keinen sauberen Krieg gibt sofern eurer Realitatesinn nicht voellig weggegendert ist.

          Feminismus betreibt ebenso eine Dehumanisierung des maennlichen Menschen.

        • „Feminismus betreibt ebenso eine Dehumanisierung des maennlichen Menschen.“
          Alphatier, testosterongesteuert,m schwanzfixiert.

          Was haben wir sonst noch im Angebot der Dehumanisierungsfloskeln bezüglich der Männer?

        • @ Dummerjan

          „Alphatier, testosterongesteuert,m schwanzfixiert“

          Nana… kritisierst Du hier etwa Pick Up, Evolutionspsychologie UND die tag-gewordene These „pränatales Testosteron erzeugt die Geschlechter“ in einem einzigen Abwasch?

          Böser Junge.

        • „Nana… kritisierst Du hier etwa Pick Up, Evolutionspsychologie UND die tag-gewordene These “pränatales Testosteron erzeugt die Geschlechter” in einem einzigen Abwasch?“
          Diese Vokabeln werden von durchgehende von Politikerinnen und Politikern genutzt.

          Die Frage lautet nicht ob dies auch eine Rolle spielt und man dies ausnutzt, sondern ob man Männer nur damit identifiziert.

        • @ Dummerjan

          „Diese Vokabeln werden von durchgehende von Politikerinnen und Politikern genutzt.“

          Das glaubst Du doch selbst nicht. Zeig mir eine/n einzige/n PolitikerIn, die/der von Männern als „schwanzfixiert“ oder „testosterongesteuert“ sprach…

        • Zeig mir eine/n einzige/n PolitikerIn, die/der von Männern als “schwanzfixiert” oder “testosterongesteuert” sprach…
          ——–

          „(…) sagte der Landesvorsitzende Dieter Janecek am Samstag beim Landesparteitag der bayerischen Grünen im fränkischen Bad Windsheim. „Die Zeit der testosterongesteuerten Basta-Männer ist vorbei.““

          http://www.taz.de/!80504/

          „Von testosterongesteuerter Basta-Politik haben wir genug gehabt.“

          Hat die SPD-Generalsekretärin gern betont.

          http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1857864/

          „Dass das Ganze beim Frauenfußball stattfindet, kann nur nützen, findet Grünen-Politikerin Bause: „Da geht es vielleicht nicht ganz so testosterongesteuert zu.““

          http://www.sueddeutsche.de/bayern/treffen-von-seehofer-und-kretschmann-anpfiff-fuer-spiel-laeuft-ball-rollt-1.1118050-3

          …hat der Recherchebär in 2 Minuten zusammengetragen. In Bezug auf Gerhard Schröder viel die Bezeichnung wohl am meisten.

        • @ Zara

          Magst Du ja spitzfindig finden, aber in allen drei Fällen wurden nicht dieMänner als ausschließlich testosterongesteuert beschrieben.

          Wenn ein Mann aufm Landesparteitag sagt:
          „Die Zeit der testosterongesteuerten Basta-Männer ist vorbei.“
          so beweist allein die Tatsache, dass er als Mann das sagt, dass Männer nicht ausschließlich SO identifizierbar sind, um Dummerjans Rhetorik aufzugreifen.

          Und das war noch das Beste der vom Recherchebär zusammengetragenen Beispiele…

        • @muttersheera

          Magst Du ja spitzfindig finden, aber in allen drei Fällen wurden nicht dieMänner als ausschließlich testosterongesteuert beschrieben.
          ———
          Richtig bezieht sich auf bestimmte Personen oder Parteien.

          Siehst du denn keine Abwertung des (vermeintlich) Männlichem in diesen Aussagen? Es unterstellt diesen Männern doch sie werden von Hormonen geleitet, von schlechten, bösen männlichen Hormonen. Gab es ähnliche Aussagen über Politikerinnen, also bspw., dass sie keine Politik machen könnten, weil sie Frauen und daher zu emotional sind? Und würde so eine Aussage nicht erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen (oder zumindest einen Shitstorm)?

        • Richtig bezieht sich auf bestimmte Personen oder Parteien.

          Es knüpft vor allem nahtlos an das gleiche Schema an, aus dem sich der historische Rassismus speiste: „Der Wilde / Der unveredelte (=Unterschicht) -Mann ist dem Tiere nah“

          Eine essenzialisierende Dehumanisierung wird nicht dadurch relativiert, dass Mitglieder der dehumansierten Gruppe sie dazu verwenden um sich als „geläutert“, „veredelt“ oder „geheilt“ – vom Regelfall der Essenz – abzuheben.

          Der Landesvorsitzende Dieter Janecek (u.A.)

          Die Krise ist männlich. Klimakrise, Finanz- und Wirtschaftskrise, Hunger- und Gerechtigkeitskrise, all dies sind direkte Folgen einer vor allem „männlichen“ Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsweise, die unseren Planeten an den Rand des Ruins getrieben hat. Entfesselter Wachstum und ungehemmter Profit müssen ein Ende haben. Wir wollen anders leben!

          http://blog.gruene-nrw.de/2010/04/09/maennermanifest/

          Die Gänsefüßchen können sich diese Herren sparen, sie machen bei der Aussage schlicht gar keinen Sinn: Man setze „Juden“ mit Gänsefüßchen ein, dann wird die Heuchelei sofort deutlich.

          „Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsweise“ -> inhärente Wesenhaftigkeit („Art und Weise“)

          „die unseren Planeten an den Rand des Ruins getrieben hat“ -> eine an Schlichtheit kaum zu überbietende monokausale Erklärung für aber auch jedes Leid der Welt, eine lupenreine Verschwörungstheorie. Nur dass der „Folk Devil“ eben der „ungeläuterte“ Mann ist. Der politisch korrekte Sündenbock, der der Hetze nach guter alter Spießbürgersart von anno 1900 in der heutigen Zeit einen Anschein von moralischer Lauterkeit gibt.

          „Entfesselter Wachstum und ungehemmter Profit müssen ein Ende haben.“ -> „Entfesselt“; „ungehemmt“, konnotiert mit „männlich“ -> triebhaft -> animalisch und böse.

          Mehr haben diese infantilen Vollpfosten offenbar nicht an Welterklärung zu bieten. Wieso kriegt man bei uns, mit einer derartigen Bildungsresistenz, auch nur einen Hauptschulabschluß?

          Es wäre zum kaputtlachen dämlich, wenn nicht fast unser gesamtes etabliertes „Bildungsbürgertum“ so einfältig und dämlich wäre..

        • @ zara

          „Siehst du denn keine Abwertung des (vermeintlich) Männlichem in diesen Aussagen?“

          Meine Sozialisation fußt auf Sprachbildern, in denen ein Mann gar nicht „Manns genug“ sein kann, wo eher Effemierung als Abwertung verstanden wird. Schröder selbst, möchte ich meinen, versteht es denn auch kaum als Beleidigung seiner Person, wenn man ihm einen Testosteronüberschuß attestiert – im Gegensatz zu einer Behauptung wie der, dass er sich die Haare getönt hätte.

          „Gab es ähnliche Aussagen über Politikerinnen, also bspw., dass sie keine Politik machen könnten, weil sie Frauen und daher zu emotional sind?“

          In jüngster Zeit scheinen Beschreibungen wie „hysterisch“ im medialen Diskurs nahezu ausgestorben. Und auch die Vokabel des „Zickenkrieg“s, den die Presse traditionell bei Meinungsverschiedenheiten weiblicher Akteure gebrauchte (Schröder vs. von der Leyen als Letztes mir bekanntes Beispiel) ist auf dem Rückzug. Nicht zuletzt, weil wir nun eine Bundeskanzlerin haben, möchte ich behaupten.

          Um eine Brücke zu oben zu schlagen:

          Gazprom-Schröder hätte eine Betitelung als „halber Mann“, wie sie andersrum über Merkel zu lesen war, vermutlich stärker getroffen. Gleiches gilt für die Floskel „keine richtige Frau“.

          Weitere Beispiele findest Du hier: http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Texte_33.pdf

          „Und würde so eine Aussage nicht erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen (oder zumindest einen Shitstorm)?“

          Einen kleinen #aufschrei gäbe es. Vielleicht.

          @ Nick

          „Wieso kriegt man bei uns, mit einer derartigen Bildungsresistenz, auch nur einen Hauptschulabschluß?“

          Nix gegen Hauptschüler bitte!

          Manche, wenn nicht gar Viele von ihnen sind mehr Teil der Lösung als die „Elite“:

        • @ Nick

          *Wieso kriegt man bei uns, mit einer derartigen Bildungsresistenz, auch nur einen Hauptschulabschluß?*

          Weil das genau jenes Narrativ ist, das unsere rot-grüne Lehrer.I.nnenschaft in den Schulen predigt, übrigens im gesamten Westen, in Geschichte (Critical Whiteness), Sozialkunde (Kapitalismus schlecht, Sozialismus, na ja, grundgut, eigentlich, nur schlecht umgesetzt; Frauen = gut, sozial, selbstlos; Männer = egoistisch, gewalttätig, aggressiv > müssen umerzogen werden).

          Und die männlichen* Lehrer, die dieses Weltbild nicht minder verinnerlicht haben als viele ihrer Kolleginnen, sind den Jungs auch keine Hilfe, die auf solche Männer* mit viszeraler Verachtung und Ablehnung reagieren, so wollen sie nicht werden, um keinen Preis, dann lieber der Killerheld im Ballerspiel werden.

          Der gleiche Sang grundiert den Deutschunterricht (kritische Dichter/Texte bevorzugt), den Englischunterricht, den Französischunterricht.

          Schüler lernen heute, dass die Geschichte des Westens eine einzige Katastrophe ist, eine Aneinanderreihung von Verbrechen, dass alle gut sind außer den Weißen, dass deren Erfolg nur darauf beruht, dass sie so besonders brutal und rücksichtlos gewesen seien zu all den armen, friedlichen, lieben Opfervölkern, dass, wenn unter den Weißen etwas Gutes zu finden ist, es weiblich sei.

          So wird jeder Stolz auf die eigene Geschichte und Kultur dekonstruiert, jedes Selbstbewusstsein im Ansatz ruiniert, besonders der Jungen, die ja lernen, dass vor allem Männer schuld sind, schuld, schuld, schuld.

          Und sie werden Männer.

          Wie gerne wird man in einem so bösartig vergifteten Klima Mann?

          Wir müssen uns nicht wundern, dass diese Gesellschaft reif ist für die Übernahme durch andere Kulturen/Religionen, die nicht an politisch erwünschtem Dekonstruktionsmasochismus leiden, sondern die uns stolz verachten.

        • Die ebenfalls weitgehend linksgestrickte Journaille feiert, auch das im gesamten Westen, begeistert den Untergang der weißen heterosexuellen Männer, großzügig ignorierend, dass diese weißen heterosexuellen Männer ÜBERALL im Westen 70-80 % der Veranstaltung finanzieren, schützen (Polizei, Militär), abschirmen, mindestens.

          Änderung?

          Nicht in Sicht.

          5 % Erfinderinnen sind da nur ein Leitsymptom, 5 % nach rund 40 Jahren mädchen-/frauenfreundlicher Bildungsreformen.

          Aber wir hoffen ja noch.

          Wenn also die weißen, heterosexuellen Männer untergehen, werden sich nicht nur Frau Rosin und Herr Augstein (der neue) wundern dürfen, dass auch für sie Schicht im Schacht ist.

          Und keineswegs die Ära der weißen heterosexuellen Frau oder der lieben, netten, verkitscht-verklärten Minderheiten beginnen wird.

          Das Ausmaß dieser Verblödung ist atemberaubend.

          Prof. Janice Fiamengo (Englische Literatur,Universität Ontario, Kanada):

          * I didn’t realize that my experience as a university teacher of English would have much less to do with these passions than with the distortion of the university’s core mission in the name of pedagogical and political orthodoxy.

          To begin with, the student writing that came across my desk left me aghast. I had taught before, but I was unprepared for the level of illiteracy, the stunted vocabularies, near-complete absence of historical knowledge, and above all the extraordinary apathy of many English majors.

          Not only was my students’ writing appalling, but I soon encountered their resentment at being told about it. “Who are you to tell me I can’t write?” was the attitude — once expressed in those very words. More than one student insisted that her other teachers had always rewarded her with high marks for her “creativity.” Most believed themselves more than competent. After sitting with one young woman explaining the cause of her failing grade, I was befuddled when her only response was a sullen: “This doesn’t exactly make me feel good.” When I responded that my job was not to make her feel good, she stood haughtily, picked up her paper with an air of injury, and left my office without another word. In her mind, I later realized, I had been unforgivably cruel.

          I was up against it: the attitude of entitlement rampant amongst university students and nurtured by the utopian ideology that permeates modern pedagogy, in which the imposition of rules and identification of errors are thought to limit student creativity and the fostering of a hollow self-esteem takes precedence over the building of skills on which genuine self-respect might be established. In the Humanities subjects in particular — and in English especially, the discipline I know best — such a philosophy has led to a perilous watering down of course content, with self-validation seen as more important than the mastery of specific knowledge.

          Students learn quickly enough in such courses that success requires them to adopt approved positions: to be skeptical of Western nations’ claims to equality and justice, to understand their country’s history as a record of oppression, and to look with ready admiration at non-Western cultures, which they are taught to see as superior. Young white men learn early on that history’s villains are usually white men. Lesbian identities, Aboriginal culture, and Sharia law are protected from critical appraisal by charges of homophobia, genocidal racism, or cultural imperialism. Instructors often choose the texts on their syllabus not to represent the traditional scholarly consensus on the important and best literature of the period but rather to represent a range of victim groups presented in noble conflict with the forces of social prejudice. Usw.*

          http://www.artsandopinion.com/2012_v11_n3/fiamengo.htm

          Das sind die Symptome von Dekadenz, einer zutiefst dekadenten Zivilisation, die schlicht nicht mehr in der Lage, ja weithin nicht einmal mehr willens ist, die Bedingungen ihrer Existenz zu sichern.

          Sie erkennt sie ja nicht einmal mehr als solche.

          Sieht’s in deutschen Geisteswissenschaften anders aus?

          Ich glaube nicht, wenn ich das lese, was die dort ausgebildete Journaille in den Müllstrommedien hinterlässt – es ist deprimierend.

          *Young white men learn early on that history’s villains are usually white men.*

          „Wéiße junge Männer lernen von früh auf, dass die Schurken der Geschichte in der Regel weiße Männer sind.“

          Kein Wunder, dass sie in wachsender Zahl diesem Bildungssystem den Rücken kehren, damit auch dieser Zivilisation.

          Dieses Curriculum wird auch hierzulande ein Grund sein, warum immer weniger Männer in Geisteswissenschaften zu finden sind, wo Theweleit/Pohl/Connell -light aufgetischt wird, flächendeckend.

          Folge der 68’er-Kulturrevolution.

          Die ihre Ernte einfährt.

          Nur sind leider Männer, vor allem Männer das Element der Selbstbehauptung eines Reviers, einer Zivilisation.

          Wenn Männer nicht (mehr) kämpfen, kämpfen Frauen erst recht nicht, sie unterwerfen sich dem Sieger.

          So war es soweit wir Geschichte zurückverfolgen können.

          Auch hier: Nichts gibt Anlass zu der Vermutung, dass dies anders werden könnte.

          Wie van Creveldt sagt: „Wo gekämpft wird, findet man nur wenige Frauen, Wo man Frauen findet, wird wenig gekämpft.“

          Das gilt nicht nur für den Krieg, sondern auch für die Wirtschaft, ja selbst für streitige Diskussionen, für rhetorischen Kampf.

          In hoch kompetetiven Bereichen findet man nur wenige Frauen.

          Wo man Frauen findet, versucht man, das Ausmaß der Kompetition auf frauengenehmes Level herunterzuschrauben und sei es mittels Quoten – auch das hat seinen Preis, denn es ist der Wettbewerb, der das Bequem-Werden, das Faul-Werden, das Fett-Werden, das Träge-Werden das Verrotten und Versotten eines Systems verhindert.

          Die Feminisierung/Matriarchalisierung einer Zivilisation hat ihren Preis.

          Der Preis ist Dekadenz.

        • @ muttersheera

          *Schröder selbst, möchte ich meinen, versteht es denn auch kaum als Beleidigung seiner Person, wenn man ihm einen Testosteronüberschuß attestiert – im Gegensatz zu einer Behauptung wie der, dass er sich die Haare getönt hätte.*

          Du bist doch Lehrerin?

          Kommt Dir denn nicht in den Sinn, dass diese pervasive Misandrie natürlich nicht die Schröders trifft, die das Glück hatten, ihr männliches Selbstbewusstsein ausbilden zu können, als feministische Seelen-und Geistesvergiftung noch nicht das Bildungssystem durchtränkte vom Kindrgarten bis zu Universität?

          Es trifft die Jungen, die seit 20 Jahen in diesem Miasma aufwachsen mussten und müssen.

          Es trifft die Kinder, die ihr Selbstbewusstsein JETZT ausbilden müssen, betreut von feministisch indoktrinierten Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen und Lehrern.

        • „Neben den Grünen äußerten auch Vertreter anderer Parteien scharfe Kritik an der Entscheidung. „Roland Koch hat mit seiner parteipolitischen Testosteron-Attitüde dem Ansehen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland Schaden zugefügt“, sagte der medienpolitische Sprecher der FDP im Bundestag, Burkhardt Müller-Sönksen, der Welt am Sonntag. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Olaf Scholz, sagte: „Ministerpräsident Koch ist zu weit gegangen. Wir stehen nun vor einer Legitimationskrise des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, die uns noch lange beschäftigen wird.“

          Ansonsten war das ein guter Hinweis. Es sind in der Tat die Journalistinnen die so schreiben:
          http://www.politik-kommunikation.de/_files/aktuell/frauen_politik.pdf

          Oder hier:
          http://www.taz.de/!103397/

        • @ Alexander

          Ich arbeite zur Zeit an einer Realschule (hat sich so ergeben). Du wärst begeistert: da steht die Klasse sogar noch auf, um zum Unterrichtsbeginn gemeinsam im Chor höflich zu grüßen (hat ein bißchen gedauert bis ich mich daran gewöhnt hatte, kenn ich nichtmal von meiner eigenen Schulzeit). Von mir befragte SchülerInnen können mit dem Namen Alice Schwarzer überhaupt Nichts anfangen (eine Bildungslücke, die ich im Rahmen meiner Möglichkeiten nicht schließen kann und werde). Das Gros der männlichen Schüler macht auf mich in keinster Weise den Eindruck, weniger selbstbewusst zu sein als mein eigener Jahrgang. Einzelne profilieren sich gern als Möchtegern-„Zuhälter“, d.h. sie versuchen mit dieser und Artverwandter Vokabeln mich zu provozieren, aber das wäre bereits das Unangenehmste, was ich über sie zu berichten wüsste.

          Wann hast Du zuletzt persönliche Erfahrungen mit einer nennenswerten Anzahl derjenigen, um die Du Dich so zu Sorgen vorgibst, gesammelt?

          @ Dummerjan

          Nun gut… als „Alphatier“ und als „testosterongesteuert“ werden einzelne Männer anscheinend manchmal im politischen Felde bezeichnet. „Schwanzzentriert“ hingegen ist keine Mainstream-Formulierung, erst Recht nicht für alleMänner, d’accord?

          Bliebe die Frage, weshalb Dir da sauer aufstößt, was Du in diesem Blog sowie innerhalb der genannten „Forschungsdisziplinen“ weitgehend als „Wahrheit“ hinzunehmen scheinst.

          Stimmst Du mir denn ansonsten zu, dass eine Anrufung als „halber Mann“ oder „kein richtiger Mann“ tendenziell als beleidigender empfunden werden dürfte als das Attribut „testosterongesteuert“?

        • @ muttersheera

          *Wann hast Du zuletzt persönliche Erfahrungen mit einer nennenswerten Anzahl derjenigen, um die Du Dich so zu Sorgen vorgibst, gesammelt?*

          Ständig.

          Tippse hat einen erwachsenen Sohn (Anfang 20), der hat Freunde.

          3 meiner Kusinen haben Kinder, mein Lieblingsvetter ebenfalls.

          Von deren Seite ist allerdings (noch) nichts Negatives zu hören (meist Mädchen, die beiden Jungen sind noch nicht schulpflichtig).

          Negatives höre ich von Tippse und von einer sehr guten Freundin und deren Mann. Sie hat mit dem einen eigenen Sohn, mit dessen Grundschullehrerin sie heftige Kämpfe ausfocht, mittlerweile ist der Junge auf dem Gymnasium, ihr Mann hat aus einer ersten Ehe einen weiteren Sohn, der letztes Jahr Abitur machte, auch er hat sehr unschöne Erfahrungen mit Lehrerinnen hinter sich, die Tochter aus erster Ehe steht 2 Jahre vor dem Abi, hat nichts Negatives zu berichten, dann haben sie vor 4 Jahren noch ein Nestäkchen produziert, ein sehr, seeeehr hübsches Töchterchen, das alle um den Finger wickelt.

          Meine eigenen Erfahrungen mit Lehrerinnen sind extrem gemischt.

          Der beste Lehrer, neben meinem Religionslehrer, den ich je hatte, war meine Lateinlehrerin.

          Der schlechteste Lehrer die junge Deutschlehrerin, die ich im letzten halben Jahr vor dem Abi im Grundkurs Deutsch erlebte – offenbar die erste Vertreterin des „neuen Typs“, der mich da streifte. Unsicher und darum arrogant. Sie mochte uns nicht, wir mochten sie nicht.

          Damals hielt ich das noch für ein Einzelphänomen, kannte das Wort Misandrie noch nicht und Feminismus hatte in meinen Ohren einen tollen Klang.

          Heute denke ich, sie war die erste Schwalbe, die den feministischen Sommer ankündigte.

        • @Roslin
          Oh, als ich 15 war, waren auch alle Lehrer gegen mich. Besaßen sie doch die Stirn, von mir, MIR! Hausaufgaben zu verlangen! Und regelmäßige Teilnahme am Unterricht! Wussten die nicht, dass Beteiligung den Mythos, den ich aufzubauen versuchte,erheblich störte? Wie soll man da denn cool und unnahbar wirken? Und überhaupt, wie konnten sie meine Genialität nicht bemerken?

          (Damit möchte ich sagen, dass Aussagen von Pubertierenden immer mit einer Prise Salz genommen werden müssen. Aussagen von Einzelkindmüttern übrigens auch 😉 Langjährige Erfahrung als Nachhilfelehrerin)

        • @ Maren

          Es wäre selbst für mich durchaus neu, dass jetzt schon Grundschüler pubertieren.

          @ muttersheera

          Ja, das Grüßen der Lehrerin gefällt mir. Insbesondere Jungen brauche klarere Regeln, autoritärere Strukturen, im Schnitt.

          Natürlich gibt es auch zarte, feminine Jungen wie mich.

          Aber in der Regel tun Jungen nichts, nur um dem Lehrer zu gefallen (im Gegensatz zu Mädchen), sondern sie tun etwas, weil sie dessen Autorität anerkennen, die Regeln erkennen und anerkennen, nach denen gespielt wird – nur muss es dazu erst einmal klar erkennbare, strikt zu befolgende Regeln geben.

          Wenn man dann noch in der Lage ist, den Wettbewerbsgeist der Jungen zu wecken, nicht versucht, den abzutrainieren (Kampfgeist, Sich-Hervortun-Wollen, SIEGEN-WOLLEN? Das ist doch böse, asozial, so, na, wie heißt das Wort …männlich, ja, macho besser gesagt. Das muss weg – her mit dem Stuhlkreis, der Helfer:I.nneninitiative, der Hamsterstreichelgruppe!“), dann kann man herausholen, was dringsteckt.

          Da dies mit Rücksicht auf die Mädchen nicht getan wird, sollte man die Koedukation abschaffen.

  9. @ Neuer Peter

    Ausserdem muss man nicht in einem Krisengebiet gewesen sein als Mann um vom System Bund einen Schaden zu bekommen.

    Was gibts daran nicht zu verstehen?

    Die Leute werden da zu Killern ausgebildet, und nur weil es in der Bundeswehr weniger krass und humaner zu geht als in Nordkorea heist das noch lange nichts.

    Es wird auch dort einem sowohl der Sinn für andere Menschenleben ausgetrieben als auch natürlich der eigene Überlebensstrieb. Man stumpft ab. Und sowas schafft man bei halbwegs normalgesunden Menschen nur mit einer Art Gehirnwäsche.

    Es klappt nunmal nicht normale Menschen selektiv zu Mördern machen zu wollen ohne das sie alle Menschen, einschliesslich sich selbst, als wertlos ansehen auch wenn es nur im Unterbewusstsein ist.

    Die Millitärs haben schon lange erkannt das es ein recht schmaler Grat ist, einerseits Männer aggressiv/dynamisch genug für den Einsatz als Soldat zu formen und andererseits zu verhindern, das die Typen zu Zeitbomben für die Zivilgesellschaft werden.

    Wir Roslin schon gesagt hatte:

    „Dass die Gewaltausübung von Männern einmal erwünscht und ausbeutbar ist (u.a. Kampf für Frauenrechte z.B. in Libyen, Mali, Afghanistan, Irak, bald Syrien und im Iran etc.)?

    Deshalb auch sinnvollerweise frauendienlich/machtdienlich/profitinteressendienlich anzufachen ist via Militärausbildung?

    Dass sie ein andermal verdammenswert ist, wenn sie in Kriminalität überschlägt?“

    Und genau das klappt eben nicht.

    Genausowenig wie man eine Gesellschaft aus Sicht der Politiker so verdummen kann, dass sie einerseits alles schluckt und lethargisch wirkt aber andererseits noch zumindest so gebildet und motiviert ist die täglichen Aufgaben in diesem Land zu übernehmen.

    Das Millitär und die Wirtschaftsbosse hätte mittlerweile am liebsten Roboter, die sich nicht beklagen und jeden Befehl ohne Emotionen ausführen.

  10. Meine Güte, du legst aber einen ganz schön aggressiven Diskussionsstil an den Tag.

    Ich habe Zivildienst geleistet, habe also auch keine Ahnung vom Krieg.

    Das haben in unseren Breiten glücklicherweise die wenigsten.

    Keine Ahnung vom Krieg zu haben ist, wie du siehst, nicht geschlechtsspezifisch.

    Im Übrigen habe ich den Eindruck, dass sich bei dir ganz schön viel Hass angestaut hat. Und das sage ich als Feminismuskritiker.

    • „Im Übrigen habe ich den Eindruck, dass sich bei dir ganz schön viel Hass angestaut hat. Und das sage ich als Feminismuskritiker.“

      Das eine schlißet das andere nicht aus. Feminismuskritik und Misogynie sind immerhin zwei verschiedene Paar Schuhe.

    • @ Neuer Peter

      Ich finde meinen Diskussionsstil wenig aggressiv.

      Im Uebrigen sehe ich mittlerweile die Wehrpflicht eher als Privileg, nicht als Diskrimminierung. Mit Waffen umgehen zu lernen und lernen in der Natur zu ueberleben ist doch eher ein Privileg heutzutage. So kann man es auch sehen.

      Das koennte sich in Zukunft mal als nuetzlich erweisen. Da hat sich meine Meinung schon geaendert.

      Ich finde sie sollte wieder eingefuehrt werden. (Editiert: bitte keine abwertenden Bezeichnungen dieser Art benutzen)

      • @ Christian

        Ok: Also die Werpflicht sollte wieder eingefuehrt werden damit Maenner wieder zu Maennern werden und wieder eine gesunde Grundaggressivitaet bekommen die ihnen durch GM aberzogen wird.

        • @basti

          Ich halte nichts davon, Männer durch Militätdienst umerziehen zu wollen. Dazu ist die Wehrpflicht eine zu einschneidende Einschränkung. Ich halte auch generell nichts davon mehr Grundaggressivität anzuerziehen. Bei mir hat dies der Wehrdienst aus meiner Sicht auch nicht erreicht, wenn auch durchaus eine gewisse Abhärtung damit verbunden war.

        • „damit Maenner wieder zu Maennern werden“

          die idee, männer müssten etwas bestimmtes tun, um männer zu werden, halte ich für abwegig. ein mann ist jemand mit einem männl. körper und muss dafür nichts weiter tun.

        • @ Adrian

          Ne ich war schon 😉

          eigentlich habe ich es bisher immer als Diskrimminierung gesehen aber mittlerweile muss ich sagen das ich es heute anders sehe.

          Zeigt halt auch nur auf das die Priviligientheorie Schwachsinn ist:

          Es war einmal ein Junge, der bekam zu seinem vierzehnten Geburtstag ein Pferd, und alle im Dorf sagen: „Oh, wie wunderbar! Der Junge hat ein Pferd!“, und der Zen-Meister sagt: „Man wird sehen.“

          Zwei Jahre später fällt der Junge vom Pferd, bricht sich das Bein, und alle im Dorf schreien: „Wie grauenvoll!“ Der Zen-Meister sagt: „Man wird sehen.“

          Dann bricht Krieg aus und alle jungen Männer müssen in den Kampf, bis auf ihn, wegen seines kaputten Beins, und alle im Dorf sagen: „Wie wunderbar!“, und der Zen-Meister sagt: „Man wird sehen.“

          (Der Krieg des Charlie Wilson)

          Ob die Wehrpflich eine Diskrimminierung war oder eine Privilieg?

          Man wird sehen…

        • Das mit der Aggressivität ist eine völlige Fehleinschätzung bezüglich des Militärs. Es geht doch darum zu Lernen unter lebensbedrohenden Umständen und körperlicher und psychischer Extremelastung zielgerichtet und kontrolliert zu handeln.

          Kriege sind nach wie vor eine „Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“. Sie dienen einem Ziel. Und dieses kann nur erreicht werden wenn das Militär zielgerichtet eingesetzt werden kann.

          Soldaten werden nicht ausgebildet damit sie eine Blutbad anrichten können. Töten und Getötetwerden sind nicht das Ziel eines Krieges, mit Ausnahme religiöser Vernichtungsfeldzüge.

          Darüberhinaus muss das Militär seine eigene Organisation
          intakt halten. Deswegen müssen Klohs geputzt werden, gekocht werden, Uniformen genäht werden etc.

          Einen Großteil dessen machen die Soldaten selbst. Deswegen können die meisten die Wehrdienst geleistet haben besser bügeln oder nähen als die meisten Frauen. Und wann ist eine 19jährige Frau gezwungen Gemeinschaftsklohs zu putzen?

          Gar nciht zu reden von den Zivis.

          Dennoch ist das alles kein Argument für einen selektiven Zwangsdienst.

  11. das ist auch mehrfach irre:

    „während “breitmachmacker” als verteidigungsstrategie von im wörtlichen sinne marginalisierten körpern interpretiert werden kann, dient “chicas bondi” der perpetuierung des objektstatus von als weiblich gelesenen menschen.“

    http://birtona.wordpress.com/2012/09/10/ueber-fotos-von-menschen-in-bussen/

    das hier ist die vermeintliche verteidigungsstrategie, von der oben die rede ist:

    http://breitmachmacker.tumblr.com/

    super mutig!!!111 und sicher irre wirksam.
    sie fotografieren männer (weiße, heteros!!), die sich „breitmachen“ und stellen die fotos ins internet. wow, ich bin beeindruckt von soviel courage.

    mädels, falls hier welche mitlesen, schon mal dran gedacht, sich selbst breit- oder den mund aufzumachen?? (bitte keine sexistischen witzchen jetzt übers breitmachen o.ä., danke)

  12. @Christian

    Würdest Du eigentlich den Ausführungen von J.B. Asdendorp zu den psychologischen Geschlechtsunterschieden zustimmen, wie er sie in seinem Buch „Psychologie der Persönlichkeit“ (2007) dargelegt hat?
    Im folgenden Link ein Ausschnitt aus gewissen Kapiteln:

    http://www.psychologie-studium.info/literaturincludes/probetexte/3540007288.pdf

    Ich würde mal so rein intuitiv sagen, dass sich das, was Asendorp erzählt, sich in etwa mit Oerter/Montada (Entwicklungspsychologie 2008) deckt.

    Nun würde ich ja mal behaupten, dass Asendorp und Oerter/Montada zwei Standardwerke in Deutschland sind bezüglich Persönlichkeitspsychologie bzw. Entwicklungspsychologie. Hier wird ja ganz klar auf ein interdisziplinäres Modell rekurriert.

    Ich fände es z.B. noch sinnvoll, wenn Du Dich mal mit Oerter/Montada und Asendorp auseinandersetzen würdest und mal genau darlegen würdest, wo Divergenzen und Konvergenzen zu Deiner Auffassung sind. Weil wie gesagt: In Deutschland sind das m.E. zwei Standardwerke und ich würde nun mal rein intuitiv behaupten, dass Du die gesamte evolutionäre Psychologie um ein Vielfaches überbetonst.

    Also ich fände das noch sehr interessant, wenn Du Dich mal mit den zwei Büchern befassen würdest und mal darlegen würdest, wo eben Gemeinsamkeiten und Unteschiede zwischen Deiner Auffassung und der Aufassung von Oerter/Montada und Asendorp sind.

      • @Christian

        Also ich greife noch einmal kurz auf Oerter/Montada zurück und würde mal behaupten, dass Asendorp in etwa die gleiche Auffassung hat und wo ich denke, dass bei Dir diese Interdisiplinarität oder Multikausalität eben vielfach nicht oder eher selten betont wird (mein subjektiver Eindruck). Bei Oerter/Montada heisst es ja:

        „Um die Entwicklung der Geschlechtsidentiät umfassend zu beschreiben und zu erklären, sollten die verschiedenen Theorien so integriert werden, dass das Zusammenwirken biologischer, sozialer und kogntiver Faktoren deutlich wird. Betrachtet man die Befundlage, so fällt auf, dass alle Faktoren darauf abzielen, die individuelle Entwicklung in eine geschlechtstypische Richtung zu lenken. Die Ausbildung einer Geschlechtsidentität scheint insofern überdeterminiert zu sein. Geringe Unterschiede der Geschlechter, die von einem Faktor hervorgerufen werden (z.B. evolutionär fundiertes stärkeres Wetteifern bei Jungen), werden durch andere Faktoren weiter verstärkt (z.B. die Unterstützung derartigen Verhaltens durch Eltern und eines entsprechenden Selbstkonzeptes der Jungen). Sind diese Faktoren über längere Zeiträume wirksam, werden die Unterschiede immer grösser und generalisieren auf die verschiedensten sozialen Kontexte (z.B. Berufswahlen von Männern, für die eine harte Konkurrenz untereinander typisch ist). Die Entwicklung der Geschlechtsidentität ist somit als transaktionaler Prozess anzusehen.“ (Oerter/Montada 2008, S. 649)

        Wie ich schon öfters gesagt habe: MIr fehlt meist diese interdisziplinäre und transaktionale Perspektive. Und von daher würde es mich eben mal im Gesamten interessieren, wo Deine Unterschiede zu Asendorp und Oerter/Montada sind. Also nicht ein einzelner Bereich, sondern sich z.B. mal mit dem Kapitel (Psychologie der Geschlechterunterschiede bei Asendorp) gesamthaft auseinandersetzen und sagen, welche Aussagen Du bei Asdendorp und Oerter/Montada für falsch hältst und dann auch begründen, weshalb Du zu dieser Auffassung kommst.

        • @chomsky

          „Geringe Unterschiede der Geschlechter, die von einem Faktor hervorgerufen werden (z.B. evolutionär fundiertes stärkeres Wetteifern bei Jungen), werden durch andere Faktoren weiter verstärkt (z.B. die Unterstützung derartigen Verhaltens durch Eltern und eines entsprechenden Selbstkonzeptes der Jungen). Sind diese Faktoren über längere Zeiträume wirksam, werden die Unterschiede immer grösser und generalisieren auf die verschiedensten sozialen Kontexte (z.B. Berufswahlen von Männern, für die eine harte Konkurrenz untereinander typisch ist).“

          Natürlich werden biologische Faktoren auch kulturell ausgebaut, da würde ich vollkommen zustimmen. In welchem Ausmaß das erfolgt und welchen Anteil davon noch andere psychologisch-biologische Aspekte haben, kommt mir in dem von dir dargestellten Ausschnitt zu kurz.

          Nehmen wir an, dass eine evolutionär bedingte biologische Basis für stärkere Wettbewerbsbereitschaft bei Jungen besteht. Das ist die biologische Basis. Diese wird durch kulturelle Faktoren, wie das unterstützende Verhalten der Eltern, gestärkt. Diese kulturellen Faktoren haben aber ihrerseits wieder biologische Wurzeln, etwa darüber, dass die Attraktivität eines Mannes und sein Ansehen in der (intrasexuellen und intersexuellen) Gruppe durch Erfolg gestärkt werden kann, weil dieser Status bildet. Geht man davon aus, dass dieser Prozess durch biologisch-evolutionäre Vorgänge, die zu einer unterbewußten Wertung über die jeweilige Person führen, hervorgerufen werden, dann ist diese Unterstützung des Sohnes als Vorbereitung auf intrasexuelle Konkurrenz und intersexuelle Selektion durch die Eltern nicht einfach Kultur, sondern hat ebenfalls stark biologische Wurzeln. Man kann also nicht so einfach den Kulturanteil rausrechnen, sondern muss dabei berücksichtigen, dass Kultur selbst zu einem gewissen Teil biologischen Wurzeln folgen kann, ebenso wie die Wertvorstellungen, die sich in Kulturen herausbilden solche Wurzeln haben. Alleine schon die Förderung von Kindern an sich ist biologisch eben die Förderung der eigenen Gene (50% für jeden Elternteil) in dem Körper des Kindes, insoweit ist es sehr verständlich, dass dessen Partnerwert/Sozialwert durch die Eltern erhöht werden soll. Wobei dazu natürlich, weil wir auch aus biologischen Gründen soziale Wesen sind, nicht bedingungslose Konkurrenz, sondern auch die Erziehung zu Zusammenarbeit und Eingliederung in eine Gruppe gehört.

    • @chomskyy

      „Also ich fände das noch sehr interessant, wenn Du Dich mal mit den zwei Büchern befassen würdest und mal darlegen würdest, wo eben Gemeinsamkeiten und Unteschiede zwischen Deiner Auffassung und der Aufassung von Oerter/Montada und Asendorp sind.“

      Ich hatte schon überlegt, mir beide Bücher mal anzuschauen, es ist sicherlich interessant, da einen Vergleich zu machen. Es wäre interessant, inwieweit sie dort die evolutionären Betrachtungen einfach weglassen oder ihnen widersprechen. Leider ist ein solches Ausblenden ja durchaus häufig. Ich vermute, dass sich dass immer mehr ändern wird, weil man immer mehr die biologischen Zusammenhänge, die ja auch nach dem was ich gelesen habe in diesen beiden Büchern aufgeführt werden, erkennt und es für biologische Zusammenhänge eben auch immer einen evolutionären Weg geben muss, wie sie sich entwickelt haben.

      • @Christian

        Ich fände es toll, wenn Du Dich mal mit Adendorpf umfassend befassen würdest, weil Asdendorpf scheint mir bezüglich Evolutionspsychologie doch up to date zu sein. Er hat ja auch das Kapitel „Evolutionspsychologie und Genetik der Entwicklung“ im Buch von Oerter/Montada verfasst.

  13. Mich beschäftigt schon seit einiger Zeit die Frage, wo Stephan abgeblieben ist. Erst dachte ich ja: bestimmt im Urlaub!
    Aber allmählich mach ich mir fast Sorgen.
    „Abgemeldet“ hatte er sich nicht, oder?

  14. Hallo! HAAAALLOOOO?

    Niemand mehr da?

    Bin ich ganz allein in finstrer Nacht?

    Schön.

    Dann kann ich ja hier wieder ungestört ein Kulturhäufchen absetzen.

    Mit Patriarchats-und Klerikalpropaganda.

    Weil gestern ein neuer Papst „gekrönt“ wurde, ohne Tiara, ohne Sedia gestatoria, ohne Straußenfederfächer, fast gänzlich des schönen barocken Pomps entkleidet, der einst persische Großkönige vor Neid hätte erblassen lassen können.

    All das haben sie mir gestrichen, die Modernisten des Vaticanums II.

    Ausgenüchtert und abgemagert ist sie nun, die Katholische Kirche.

    In der Hoffnung, dass all das eines Tages wiederkommt (neuer Papst – neues Glück), deshalb ein wenig Restauration und Resurrektion, nämlich die nach den fürchterlichen Verwüstungen des 30-jährigen Krieges, also nicht die ganz große Kunst, nicht die Würzburger Residenz, auch nicht Ottobeuren, sondern Allgäuer Provinz: Kempten, genauer gesagt, die ehemalige Fürstabtei Kempten (ihr Territorium war Reichsfürstentum, der Abt also Landesherr eines kleinen Staates im Verbund des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation).

    (Abtei im Hintergrund, im Vordergrund das Rathaus der Freien Reichsstadt Kempten, die NICHT zum Territorium des Klosterstaates gehörte, sondern einen eigenen kleinen, obendrein protestantischen Stadtstaat bildete – so kompliziert und bunt war das oft im alten Reich vor Napoleon).

    Die Abteikirche ist eine noch etwas ungelenke Fingerübung eines deutschen Barock, der sich von der „Kulturpause“ des 30-jährigen Krieges, der dadurch bedingten Provinzialisierung, des Verlustes an Qualität und Anspruch, noch nicht recht erholt hatte. Dieser kriegsbedingte Niedergang zeichnet auch für den schmucklosen Kasernencharme der riesigen Abteigebäude verantwortlich, die Abtei samt Kirche wurde in den frühen 1650’er-Jahren begonnen, also kurz nach dem Ende des 30-jährigen Krieges 1648 und 1674 außen vollendet, die Innenausstattung nahm mehr Zeit in Anspruch.

    Die Kirche (ursprünglich geplant von Michael Beer) ist eine provinzielle Variante des Salzburger Domes (der selbst wieder eine etwas provinzielle Variante der damals führenden barocken Kirchenbaukunst Italiens, vor allem Roms, ist).

    An sie angehängt ist das Klostergebäude, ein riesiges Geviert mit Ecktürmen und zwei Innenhöfen.

    Fürstabt Anselm Freiherr Reichlin von Meldegg, der von 1728 bis 1747 regierte, ließ zwischen 1732 und 1742 eine Raumflucht einbauen, die zu den schönsten des frühen Rokoko in Deutschland gehört. Franz Georg Herrmann freskierte die Zimmer, von ihm stammt wohl auch der Gesamtentwurf, den Stuck fertigte Johann Georg Üblher, der Münchner Hofbildhauer Aegid Verhelst die Skulpturen.

    Die Enilade (alle Türen in einer Achse) der Raumflucht, im Vordergrund das Tagzimmer, ein repräsentatives Wohnzimmer:

    Das Audienzzimmer:

    Der Thronsaal:

    Quelle der Innenansichten:

    http://loveisspeed.blogspot.de/2013/03/kempten-abbey-was-benedictine-monastery.html

  15. Sehr interessanter Artikel zur Biologie der Homosexualität in der ZEIT:

    „Homosexualität ist wie Heterosexualität definitiv eine angeborene, biologisch fundierte und vollständig normale Variante des Begehrens. Ebenso wenig wie Heterosexuelle haben Homosexuelle die Wahl, auf welches Geschlecht sie ihr Verlangen richten.“

    http://www.zeit.de/2013/11/Homosexualitaet

    Das müsste eigentlich was für Christian sein, oder?

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