Neuer Papst Franziskus I (Jorge Mario Bergoglio)

Anscheinend ist bereits ein neuer Papst gewählt. Ich mach mal einen Artikel dazu auf, wenn es näheres gibt, dann gerne was in den Kommentaren dazu schreiben.

Update:

Papst Franziskus Jorge Mario Bergoglio

Papst Franziskus Jorge Mario Bergoglio

Der neue Papst Franziskus ist  Jorge Mario Bergoglio.

Hier etwas zu ihm:

Er kritisierte Korruption und Armut, außerdem wandte er sich erfolglos gegen die Legalisierung der Homo-Ehe in Argentinien. Der Sohn eines Eisenbahners leitete 2001 eine Bischofssynode in Rom und verdiente sich damit den Respekt der Kardinäle.

Den Kampf gegen Korruption und Armut kann die katholische Kirche sicher gebrauchen. Ein Papst, der sich gegen die Legalisierung der Homo-Ehe ausgesprochen hat, wird in dem Bereich aber wohl wenig Neuerungen bringen

Ansonsten tritt er wohl bescheiden auf:

Der persönliche Lebenswandel Bergoglios gilt als prophetisch: bescheiden, volksnah, ökologisch. Als „Kardinal der Armen“ nutzt er meist öffentliche Verkehrsmittel und verzichtet auf bischöflichen Prunk.

17 Gedanken zu “Neuer Papst Franziskus I (Jorge Mario Bergoglio)

    • @Maren

      Ah, das ging ja schnell:

      Medien ordneten Jorge Mario Bergoglio, der der Bewegung Comunione e Liberazione nahe stehe, vor seiner Papstwahl „theologisch (…) als eher gemäßigt und dialogbereit“ ein.[6] Obwohl der als „wortkarg und medienscheu“ bezeichnete Jesuit Distanz zur Tagespolitik gehalten und eine politische Rolle von Priestern abgelehnt habe,[7] habe er immer wieder für mehr soziale Gerechtigkeit geworben und die politischen Eliten Argentiniens für ihre Defizite in der Sozialpolitik kritisiert.[8] Glaubwürdigkeit in seinem sozialen Engagement gewinne der „charismatische Kardinal der Armen“ durch seine persönliche Bescheidenheit und den asketischen Lebenswandel.[9]
      Bergoglio hat die bisherige kirchliche Lehre in der Frage der Homosexualität bekräftigt. Er sprach sich für Respekt gegenüber Homosexuellen aus[10], kritisierte im Jahr 2010 jedoch in einem Brief an die argentinische Regierung mit deutlichen Worten die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe. Er sprach von einem „echten und bitteren anthropologischen Rückfall“. In einem Brief an die Klöster von Buenos Aires schrieb er: „Lasst uns nicht naiv sein, wir reden nicht von einem einfachen politischen Schlagabtausch; Es ist eine destruktive Anmaßung gegen den Plan Gottes. Wir reden nicht über ein bloßes Gesetz, sondern eher eine Intrige vom Vater der Lügen, welche die Kinder Gottes zu verwirren oder zu täuschen versucht.“[11] Die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner kritisierte Bergoglios Haltung; sie sagte, der Ton der Kirche erinnere sie an „Mittelalter und die Inquisition“.[12]
      Bergoglio setzt sich entsprechend der Position der katholischen Kirche für den Schutz Ungeborener ein. Er unterstützt die katholische Position zur Empfängnisverhütung.[13]
      Er untererstützte soziale Bewegungungen politisch linker Ausrichtung wie die „Bewegung der ausgeschlossenen Arbeiter MTE, die Müllsammler in Genossenschaften vereint, oder die Stiftung La Alameda, die für die Rechte versklavter Textil- und Landarbeiter kämpft.“[14]

  1. Trägt er auf dem Bild noch den Bischofsring seines bisherigen Bistums? Oder ist der Fischerring bereits beim Konklave vorhanden (was mich sehr wundern würde)?

  2. Er hat mich schwer beeindruckt, als er zuerst darum bat, dass die Glaubigen zuerst fur ihn beten.

    Ausserdem hat er in Deutschland promoviert und ist Jesuit. Da werden sich einige umguggen.

  3. „Zudem bezeichnete er die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe als „Teufels-Manöver“, gegen den die Kirche einen „Krieg Gottes“ führen muss (El Pais). Ebenfalls problematisch für den neuen Papst sind Adoptionen von homosexuellen Paaren: Diese bezeichnete er als „Diskriminierung gegen Kinder“, wie die „Huffington Post“ schreibt.“

    Aus: http://www.gmx.net/themen/nachrichten/papstwahl/04a9gxg-papst-franziskus-welt-jorge-bergoglio-erwarten

    Na Adrian, freust Du Dich über den Neuen? Ich hatte Dich gestern ürbrigens ganz vergessen, nach Deinem Lieblingsbier und -Fruchtsaft zu fragen (HA HA HA HA HA)…

    Ich wollte, ein Papst würde sich mit solch einer Wortwahl mal den Neoliberalismus oder Radikalfeminismus vorknöpfen…

    • „Na Adrian, freust Du Dich über den Neuen?“

      Klar.

      „Ich hatte Dich gestern ürbrigens ganz vergessen, nach Deinem Lieblingsbier und -Fruchtsaft zu fragen (HA HA HA HA HA)…“

      Hefeweizen und Pfirsich.

      „Ich wollte, ein Papst würde sich mit solch einer Wortwahl mal den Neoliberalismus oder Radikalfeminismus vorknöpfen…“

      Er hat ja bereits vor Materialismus und der Übermacht des Geldes gewarnt. Ansonsten ist am Neoliberalismus ja nicht viel zu kritisieren.

  4. ich kapiere nicht warum bei der Katholischen Kirche im allgemeinen und jetzt wieder beim neuen Papst, immer (fast) als erstes die linksliberale Haltung zum „Modernisieren der Kirche“ sprich: Homo-Ehe und Frauen im Priesteramt durch die medien gepeitscht wird.

    Als Katholik dem der ganze Papst/Gott/Jesus Kram am A… vorbei geht, kann ich bei allem Verständnis für berechtigte kritik an dieser Institution das einfach nicht nachvollziehen.

    Es ist halt die Kirche, warum sollte ein Schwuler/eine Lesbe unbedingt auf deren Segen wert legen?

    Wenn ich ne Frau wäre und unbedingt Priesterin werden will, dann muss ich halt zu den Protestanten wechseln, der 30-Jährige Krieg ist ja Gott sei Dank ne Weile her.

    Mir kommts so vor als wäre die Kirche ein „leichtes“ Ziel für diese Art linker Polemik. an den islam oder das Judentum (keine weiblichen Rabbis/Imame, nicht besonders gut auf Schwule zu sprechen) traut man sich weniger ran, wahrscheinlich aus Critical whiteness Gründen obwohl das Gros der Katholiken der Welt nac h der Theorie auch PoCs sind, oder fallen Südamerikaner da nicht drunter?

    Wie gesagt die Krche ist mir egal, anprangern kann man da sicher ne Menge, mich stört die Doppelmoral und vor allem auch die Unklarheit der zielsetzung: würden die Kritiseure jetzt auf einmal katholisch werden wenn da Frauen die Messe feiern? Und würde es irgendetwas nützen wenn die Kirche sagen würde „Jo, auch Homos kommen in den Himmel“, macht das den Himmel realer?

    • „ich kapiere nicht warum bei der Katholischen Kirche im allgemeinen und jetzt wieder beim neuen Papst, immer (fast) als erstes die linksliberale Haltung zum “Modernisieren der Kirche” sprich: Homo-Ehe und Frauen im Priesteramt durch die medien gepeitscht wird.“

      Viele Menshen haben halt moralische Werte und verstehen nicht, warum eine Institution, die sich für eine moralische Instanz hält, dagegen ist.

      „Es ist halt die Kirche, warum sollte ein Schwuler/eine Lesbe unbedingt auf deren Segen wert legen? “

      Weil die Kirche im weltweiten Maßstab unter Gläubigen eine Autorität darstellt und das Wort des Papstes sehr wohl Gewicht hat. Die Kirche hat Einfluss auf die Meinungen vieler Menschen und beeinflusst das Bildungs- und Wertesystem nicht weniger Länder.
      Ein Papst der Rassismus im Namen der Katholischen Kirche sanktionieren würde, müsste schließlich auch mit Kritik rechnen, auch von Nichtmitgliedern.

      • Eben, Adrian.

        Das Wort des Papstes hat Gewicht für GLÄUBIGE, also z.B. für mich.

        Nicht für Dich, denn Du bist kein gläubiger Katholik.

        Und die Kirche, also der Papst, entscheidet, was sie lehrt in Abstimmung mit der katholischen Tradition und göttlicher Offenbarung.

        In eigener Verantwortung.

        Keine Homolobby nimmt ihr die ab, keine liberalen Agnostiker, keine sozialistischen Atheisten, letzten Endes trägt der Papst die Verantwortung, vor Gott in erster Linie, erst in zweiter Linie vor den Menschen.

        Das ist so bei uns und kann auch nicht anders sein.

        Denn wir sind gehalten, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen.

        Deshalb kann eine Kirche auch keine Demokratie sein, denn Gott ist kein Demokrat.

        Er ist das höchste Wesen.

        Man muss uns nicht zuhören, man kann gerne für Unsinn halten, was katholische Lehre ist und sie kritisieren.

        • „Nicht für Dich, denn Du bist kein gläubiger Katholik.“

          Doch, es hat Gewicht. Weil es direkt auf mich zurückfällt.

          „letzten Endes trägt der Papst die Verantwortung, vor Gott in erster Linie, erst in zweiter Linie vor den Menschen.“

          Ach hör doch auf, das glaubst Du doch selber nicht. Hat der Papst ne Standleitung in den Himmel wo er täglich mit Gott spricht und sich seine Anweisungen holt? „Verantwortung vor Gott“, also wirklich. Eine wohlfeile Ausrede um sich mit Fragen des menschlichen MIteinanders nicht auseinandersetzen zu müssen.

        • @ Alexander Roslin

          Das Wort des Papstes hat Gewicht für GLÄUBIGE, also z.B. für mich.

          Nicht für Dich, denn Du bist kein gläubiger Katholik.
          ———-
          Das stimmt ja nicht ganz.

          Beispielsweise ist die katholische Kirche einer der größten Träger im pädagogischen und pflegerischen Bereich und die Mitarbeiter dort haben sich auch den Dogmen der Kirche zu unterwerfen bzw. ist es für einen Homosexuellen oder Atheisten kaum möglich dort eine Stelle zu bekommen. Das ganze wird dann auch noch mit Milliarden vom Staat, also von den Steuergeldern Ungläubiger, Homosexueller usw. subventioniert und sie bekommen auch noch ein gesondertes Arbeitsrecht.

          Also gegen das was die „Katholen-Lobby“ beim Staat abgreift und was die für Sonderrechte eingeräumt bekommen, ist das was die Feministinnen so an staatlicher Unterstützung erfahren Peanuts.

        • @ Zara

          Das kritisiere ich.

          Wohlgemerkt: Nicht, dass sich Mitarbeiter katholischer Einrichtungen der katholischen Morallehre unterwerfen müssen, sondern dass die deutsche Kirche z.T. eine Hure des säkularen Staates ist und sich aushalten und kaufen lässt.

          Ich bin für strikte Trennung von Kirche und Staat.

          Dann kann die Kirche penibel darauf achten, dass in ihren Einrichtungen tatsächlich nur Katholiken arbeiten und so ihr Profil schärfen.

          Im gegenwärtigen Zustand kann sie das nicht, steht schief und korrupt in der Landschaft.

          Denn weder ist der Staat frei von Kirche, noch, für mich wichtiger, aber das Eine bedingt das Andere und umgekehrt, die Kirche frei von staatlichem Einfluss/Ansprüchen.

          Wenn sie also an ihren Glaubensgrundsätzen festhalten will – und das muss sie, s.o., muss sie auf Staatsfinanzierung verzichten oder sich vorhalten lassen, was Du ihr vorhältst.

        • „Dann kann die Kirche penibel darauf achten, dass in ihren Einrichtungen tatsächlich nur Katholiken arbeiten und so ihr Profil schärfen.“

          Das wäre ok, wenn sämtliche dieser Einrichtungen ausschliesslich von der Kirche und nicht vom Staat (Steuerzahler) bezahlt werden würden. Dem ist aber nicht so.
          Die Kirche darf ihren Namen drauf setzen und die Regeln machen die mit normalem Arbeitsrecht nichts zu tun haben, aber der Staat zahlt. Das passt so nicht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.