Selbermach Samstag XVIII

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

57 Gedanken zu “Selbermach Samstag XVIII

  1. Alice Schwarzer lobt Kardinal Meisner:

    http://www.aliceschwarzer.de/publikationen/blog/?tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5BshowUid%5D=126&tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Byear%5D=2013&tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Bmonth%5D=02&tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Bday%5D=01&cHash=d5a12d5f2c

    hat der doch etwas Bahnbrechendes gewagt und sich der offiziellen Lehrmeinung der Kirche entgegengestellt.

    Eigentlich müsste jetzt auch – nach Meisners Ansicht – die Anti-Baby-Pille & das Kondom erlaubt sein.

    Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich…

    Der wird bestimmt noch zurückgepfiffen. Wette ich.

    • @Sheera: so viel zu den wehr- und rechtlosen Frauen, die ja so gar keinen Einfluss auf die Gesellschaft haben.
      So kuscht der Katholische Klerus sonst nur vor Muslimen.
      Es kann sich eben niemand, der eine einflussreiche Stellung einnehmen bzw. auch weiterhin behalten will, leisten, die Mehrheit der Frauen gegen sich aufzubringen.

      • @ JBG

        Keine Sorge, die Katholische Kirche wird im wesentlichen Kurs halten. Gerade das macht sie ja für so viele Frauen so attraktiv. Nicht erst seit gestern.

        Ein bißchen Lavieren in und mit den zeitgeistigen Winden sollte darüber nicht hinwegtäuschen.

        Die alte Fregatte hat schon ganz andere Stürme abgewettert.

        Also zurück zum Tagesgeschäft, der Auseinandersetzung mit den Windbeuteleien der Gegenwart.

        D.h., mal wieder ein bisschen Bashing des gemeinen Geschlechtersozialismus, einer der aufgeblasensten Knalltüten des Zeitgeistes.

        Ich weiß zwar nicht, ob es unbedingt edel ist, eine untote Ideologie auch noch zu treten, aber Zombiesplatterfilme machen daraus auch ein unterhaltsames Geschäft.

        Diese Kolumne erschien 1990 in der Sunday Times, vor 23 Jahren also, kostete den Autor Neil Lyndon Karriere und Reputation, Zitat:

        *For want of a better framework of analysis and despite its shaky basis in reason and fact, this pseudo-Marxist approach passed thoroughly into the roots of modern feminism. It became axiomatic that women, as a class, were oppressed by men, as a class, and that a state of war existed between them.

        “Men are the enemy,” Germaine Greer wrote in February 1970. “They know it — at least they know that there is a sex war on, an unusually cold one.” And “The only genetic superiority men have is their capacity for violence…”

        The pseudo-Marxist axioms of the new feminists quickly spread in debased forms into common speech. It became permissible for women to say anything nasty they liked about men and — since each individual man had to acknowledge that he was a foot soldier in the army of an oppressive class — men were entitled to say nothing in reply. By the mid-Seventies a woman could say, “All men are bastards,” and, lo! the eternal moan of the unhappy and intolerant woman had become a quasi-revolutionary declaration, which nobody could deny. By extension of this totalitarian logic, it even became permissible for a woman to declare that all men were, by nature, rapists.

        In 1973, for example, Germaine Greer wrote an essay about rape in which she said: “Nevertheless, men do go to jail for rape, mostly black men, nearly all of them poor, and neither the judges nor the prosecuting attorneys are hampered in their dealings by the awareness that they are rapists too, only they have more sophisticated methods of compulsion.”

        The ideological connections between modern feminism and the New Left have been widely identified and recorded in feminist histories of the last quarter century. However, the idea that the imposition by feminists of a pseudo-Marxist analysis on the character of masculinity had led to and legitimised a universal intolerance is, I reckon, less familiar.*

        Ich finde es wirklich erstaunlich, was viele Männer sich von Feminist.I.nnen bieten ließen und lassen.

        Erst ganz allmählich regt sich hier wachsender Widerstand – das angesichts der Tatsache, dass schon vor 23 Jahren klar war, woher der Hase kam und wohin er läuft.

        Und auch vor 23 Jahren war das Opfer-Abo des weiblichen Geschlechtes erkennbar für jemanden wie Neil Lyndon:

        *As long as women are seen collectively as the victims of oppression, it will be assumed that women, uniquely, suffer serious disadvantages; and it will be thought that men, the oppressors, are somehow the beneficiaries of the oppressive system. As long as this attitude hows sway, no attention will be given to putting things right between men and women; and to correcting the disadvantages men suffer.*

        Gott sei Dank haben wir politisch korrekte Sprachwächter, die uns informieren, dass „Opfer-Abo“ ein Unwort ist, dem keinerlei Realitätsgehalt zukommt.

        Wie schön, dass politisch Korrekte so sensibel sind und uns erklären, wie Wohldenkende und Wohlmeinende zu denken und zu meinen haben, damit sie auch weiterhin als Wohldenkende und Wohlmeinende gelten dürfen.

        Dabei war Neil Lyndon selbst eher ein Linker, sass vielen Propagandamythen des Feminismus nur allzu bereitwillig auf, etwa hier:

        *It is true that many women do get paid less than men for the same work; but the practice is actually illegal and cannot be called systemic.*

        Es hat ihm nichts genützt.

        *Men are, in increasing numbers and at vast cost to the tax-payer, leaving the responsibilities of fatherhood to the state. Between 1981 and 1988 the number of one-parent families claiming benefit from the DSS rose by 86 per cent. During the same period the proportion of one-parent families on benefit who were also receiving maintenance fell from 50 per cent to 23 per cent. The income support bill for single parents in 1988-89 was £1.85 billion and £3.6 billion was spent on social security benefits for single-parent families.*

        Auch hier übernimmt er bereitwillig das feministische Narrativ, dass vor allem Väter ihre Verantwortung schleifen lassen, nicht erwägend, wie oft wohl Väter von Müttern aus der Verantwortung gekickt werden.

        Aber immerhin, es war ein Anfang.

        Vor 23 Jahren.

        Und Neil Lyndon hat teuer genug dafür bezahlt in unserer toleranten, offenen, meinungsfreien Gesellschaft der politisch wohlmeinenden und wohldenkenden Gutmenschen, die den herrschaftsfreien Diskurs pflegen.

        Solange sie ihn beherrschen.

        Geschwätz.

        Quelle:

        http://www.avoiceformen.com/feminism/neil-lyndons-bad-mouthing/

        • „Die erste bedeutende Entdeckung auf unserem Weg zur Freiheit wird sein, daß die Männer nicht frei sind, und sie werden versuchen, dies als Argument dafür zu benutzen, warum niemand frei sein sollte. Wir können nur antworten, daß Sklaven ihre Herren zu Sklaven machen, und indem wir unsere eigene Freilassung sichern, mögen wir den Männern den Weg zeigen, den sie begehen können, wenn sie einmal von ihrer eigenen Tretmühle abgesprungen sind.“

          Germaine Greer (1971)

        • @ muttersheera

          *…und indem wir unsere eigene Freilassung sichern, mögen wir den Männern den Weg zeigen, den sie begehen können, wenn sie einmal von ihrer eigenen Tretmühle abgesprungen sind:*

          Wie sichern denn Frauen ihre eigene „Freilassung“?

          Indem sie Quotenförderung verlangen und bevorzugten Schutz/bevorzugte Versorgung durch Vater Staat?

          Welche „Sklaven“ spannt Vater Staat vor allem ein, um das zu leisten, was Frauen zu ihrer „Befreiung“ brauchen?

    • Sie trägt Mutter in ihrem Namen, spricht dann von Verhütung und Abtreibung, in diesen Zeiten sind Mutterschaft und Tod, das Werden und der Tod so eng verknüpft wie nie zu vor.

  2. Wie wäre es mal mit einem evolutionsbiologischen Vorstoß Richtung „Absolute Beginner“ / Involuntary celibacy / Unfreiwillige Partnerschaftslosigkeit? Interessant ist ja schon, dass es sich hier gerade bei Männern nicht um ein seltenes Phänomen handelt. Die ominöse Zahl 10% geistert immer wieder durchs Internet und basiert wohl auf einer Befragung des Forschungsinstituts Infratest Dimap (die eigentliche Quelle finde ich nirgendwo). Wie auch immer: Jeder zehnte Mann um die dreißig also ungeküsst, Jungfrau und erfahrungslos in Sachen Beziehung. Das ist nicht wenig (ganz abgesehen davon, dass man bei solch einem sensiblen Thema von einer großen Dunkelziffer ausgehen kann) – aber erforscht wird das irgendwie kaum. Sachbücher wagen ab und zu mal einen Vorstoß, wie letztes Jahr Maria Roedenbecks „Und wer küsst mich?“: http://www.zdf.de/ML-mona-lisa/Absolute-Beginners-25406752.html

    Vielleicht kannst du dich ja mal unter dem Motto „Evolutionäre Ausschußware“ dem Komplex nähern…? 😀

    • Evolutionäre Ausschussware ist ein gutes Stichwort. Viel mehr Männer als Frauen sind evolutionäre Ausschussware (wohl im Verhältnis 1,5 zu 1, d.h., etwa 1,5 mal mehr Frauen haben sich fortgepflanzt als Männer.

      Der evolutionäre Prozess ist gegenüber Individuen grausam, amoralisch, rücksichtslos.

      Kultur kann (und sollte es, will sie diesen Namen verdienen) diesen natürlichen „Faschismus“ nur abmildern, nicht aus der Welt schaffen, denn er ist das Fundament der Welt.

      • Zustimmung.

        Was die 1,5 zu 1 angeht: Wissen wir das so genau? Es kann doch sein, dass es doch 2:1 war. Hast Du eine Quelle dazu? Die Studie, die von 2:1 ausgeht, hab ich – die habe ich hier auch mal vor einiger Zeit verlinkt. Die war komischerweise schwer zu finden.

        Aussagekraft ist natürlich begrenzt, aber trotzdem.

    • @ bombastu: Ein Beleg für diese verfickte Infratest-dimap-Umfrage ist auch alles andere als einfach zu finden. Ich hatte selbst mal in einer Ausgabe des „Zeit – Magazin“ darüber gelesen (offline), und ungefähr zeitgleich wurde diese Zahl in den Internetforen der Betroffenen genannt, offenbar mit derselben Quelle als Grundlage. Ich habe diese Zahl dann auch in das Vorwort meines Buches „Unberührt“ übernommen, und habe mich, weil ich ja ein kleiner Quellenfetischst bin und gerne möglichst alles belege, danach totgesucht. Keine Spur, jedenfalls nicht online. Wenn jemand seine Doktorarbeit darüber schreiben würde, müsste er mal in die Archive der „Zeit – Magazine“ einsteigen, ummerum so das Jahr 2003/2004.

      In meinem Buch „50 einfache Dinge, die Männer über Sex wissen sollten“ nenne ich die folgenden Statistiken:

      „So zitierte Bernie Zilbergeld, einer der bekanntesten Experten im Bereich männliche Sexualität, eine Untersuchung, die 22 Prozent männlicher Jungfrauen unterschiedlichsten Alters ermittelte. Der Leipziger Sexualwissenschaftler Kurt Starke ermittelte, dass etwa zehn Prozent aller männlichen Hochschulabsolventen aus dem Westen bis zu ihrem 29. Lebensjahr noch keinen Geschlechtsverkehr hatten – zu einer vergleichbaren Quote gelangte eine Erhebung des Instituts infratest.dimap mit Blick auf die deutsche Gesamtbevölkerung. Im Jahr 2009 schließlich gelangte der Urologe Michael Eisenberg von der University of California in San Francisco schließlich zu der Erkenntnis, dass 13,9 Prozent der amerikanischen Männer zwischen 25 und 45 Jahren noch Jungfrau waren. Die verschiedenen Prozentangaben führen somit zu einer größeren Spannbreite, was sicher auch damit zusammenhängt, dass sie längere Zeit auseinanderliegen (einige mehr als zehn Jahre) und aus unterschiedlichen Kulturkreisen (dem deutschen und dem amerikanischen) stammen.“

      Aber schon Kurt Starke als Quelle ist wieder schwierig. Die von mir angeführten Angaben sind belegfrei in einem nicht-wissenschaftlichen Artikel erschienen, und ich musste Starke erst mal selbst anmailen, um ihn zu fragen, was ich denn da als Quelle angeben solle. Er antwortete mir: „Starke, Kurt: Studentensexualität. Unveröffentlichte Studie der Abteilung für Sexualforschung der Universität Hamburg.“ Das habe ich dann zwar so gemacht, aber für Dritte überprüfbar sind die Daten einer unveröffentlichten Studie natürlich nicht. Wir haben also, was die Häufigkeit von Absoluten Beginnern in Deutschland angeht, eine äußerst unbefriedigende Quellenlage. Hier kann man auch nicht einfach die US-Zahlen eins zu eins übernehmen.

      • @ Arne

        Sehr interessant – vielen Dank!

        „Wir haben also, was die Häufigkeit von Absoluten Beginnern in Deutschland angeht, eine äußerst unbefriedigende Quellenlage.“

        Vermutlich erforscht das kaum jemand, weil Männer-Themen ja schließlich „Igitt“-Themen sind, gerade sowas.

        Und aus noch einem Grund:

        Ich habe damals in meiner Studentenzeit schon mal Fragebögen von den Psychologen ausgefüllt, weil die Probanden für ihre Dr.-Arbeit, Diplom-Arbeit und dergleichen brauchten. Fragebögen rund um die Sexualität.

        In mehreren dieser Fragebögen hatte man noch nicht einmal die Möglichkeit, anzukreuzen, man hätte keinen Partner/keine Partnerin gehabt, bei einer Frage nach der bisherigen Anzahl der Partner. Solche Fragebögen erfassen die Realität ziemlich schlecht – eigenartig, für ein wissenschaftliches Institut auf einer Universität.

        Und warum noch? Ich denke, weil das Phönomen der ABs etwas ist, was es so lange noch nicht gibt, und weil sich das langsam-schleichend entwickelt hat.

    • @bombastu: Für übrig geblieben Männer intressiert sich halt keiner. Sind halt Nerds und Creeps und Looser. Alle. Ohne Außnahme. Sollten sich mal ordentlich duschen und sich nicht so anstellen. Mal einen Tanzkurs belegen und schicke Klamotten kaufen, mal die viel zu hohen Ansprüche runterfahren und Frauen nicht nur wegen ihres Äußeren begehren, ist ja kein Wunder, dass sie mit der Einstellung keine abbekommen.
      Hingegen sind Frauen, die jenseits der 30 vom Schwanzkarusel abgeworfen wurden und dann gezwungen sind ihren Lebensabend mit Rotwein, Zigaretten, Katzten und der Greys-Anatomy-DVD-Box zu verbringen, alle Opfer einer unmenschlichen und frauenfeindlichen Dating-Kultur und der Tatsache, dass die doofen Kerle alle beziehungsunfähig und unreif sind, und all die tollen Pracht-Frauen mit ihrer gereiften Persönlichkeit nicht zur Kenntnis nehmen.

      • Da ist es dann auch ok, wenn diese Damen im Villa-Germania-Style zum Knattern ins Ausland fahren und dann auf die ausbeuterischen männlichen Prostituierten eindreschen, so wie letztes Jahr in diesem Kinofilm über diese deutschen Sextouristinen.
        Die weiße Frau vertimmt den schwarzen Mann, der natürlich in gar keinem Abhängigkeitsverhältnis zu ihr steht, und die Feulletion-Bagage ist ganz hin und weg ob so viel Emanzipation.
        Fehlt nur noch, dass dieser dann zurück in der Heimat für sie anschaffen und/oder Baumwolle pflücken muss.
        Wenn Frau gegen Mann, dann -und nur dann- ist auch Rassismus voll okay. M’kay?

        • Ulrich Seidl ist einer der begnadesten deutschsprachigen Regisseure unserer Zeit und ich lege meine Hand für ihn ins Feuer, auch wenn ich „Paradies: Liebe“ noch nicht gesehen habe. Wenn einer komplexe menschliche Verhältnisse künstlerisch und schonungslos in Bilder gießen kann, dann eher…

      • Das ist Ironie, nicht wahr? Ich falle ja nun selbst in diese komische Kategorien á la „Ansolute Beginner“ und habe zwei Freunde, die mit Ende 30 auch noch absolut unerfahren sind. Die zwei: normale Männer, im Berufsleben stehend, gepflegt, nett, nicht hässlich usf. (Das normal würde ich vielleicht nicht auf mich anwenden… 😀 )

        Mit Arne Hoffmanns Einwurf bzgl. der kaum nachweisbaren Zahlen betreffs der Verbreitung des Phänomens, finde ich die Frage schon interessant: Wo bleibt die Wissenschaftscommunity, die doch bekanntlich und richtigerweise alles untersucht? Ist das ein Tabu? Besteht Desinteresse? Oder wird das gar als unwichtig erachtet? Ich meine: Diese Jungfrauen scheinen, glaubt man den bisher eingeworfenen Zahlen, eine größere Minderheit als die Homosexuellen, obwohl es ja auch hier null verlässliche Zahlen betreffs Anteil an der Bevölkerung gibt…

        • @ bombastu

          Wohl Desinteresse der Wissenschaftscommunity. Leid von Männern („evolutionäre Ausschussware“) interessiert nun mal nicht im gleichen Maße wie Leid von Frauenundkindern.

          Weshalb Männer sich auch sehr viel weniger beklagen als Frauen.

          Sie wissen: ES NÜTZT IHNEN NICHTS.

          Macht sie nur verachtenswert für Frauen und Männer.

          Weshalb die männlichen Jungfrauen auch nicht dazu neigen, ihr Leid zu Markte zu tragen.

          Sie sind nicht lautstark genug, um zu einer anerkannten Opfergruppe zu werden, die ihr eigenes Schutzgehege im Streichelzoo der Opfergruppen bekommen kann, in dem sie ausgestellt werden kann, in dem sie gepflegt werden kann.

        • @Bombastu: Der Klarheit halber sei gesagt, dass das natürlich nicht ernst gemeint war von mir. Nichts liegt mir ferner, als ABs – besonders die männlichen- mit Standard-Schmähphrasen- zu baschen.
          Den Film habe ich nie gesehen. Ich glaube auf Genderama wurde dazu was verlinkt.
          Wenn er in 1-2 Jahren in Fernseheb läuft, will ich in mir aus Intresse mal geben, worausgesetzt, er langweilt mich nicht schon nach kurzer Zeit oder schreckt mich gar ab.

          Dass sich für männliche ABs keine Sau interessiert, war aber durchaus ernst gemeint.
          Und dass obwohl sie in unserer heutigen Westlichen Dating-Kultur keine Seltenheit sind. Ich denke auch, dass die Zahl der heterosexuellen AB-Männer höher ist als die Zahl der homosexuellen Männer.
          Casual Sex ist für (Hetero-)Männer sowieso Sache einer kleinen „Elite“.
          Ich wage auch mal die Behauptung, dass es allerhöchstens 20% der Männer gelingen dürfte, in die Disco zu ziehen und eine Frau für einen One-Night-Stand klarzumachen.

        • Bei denen, die eine repräsentative Studie zu dem Thema machen könnten, ist großes Desinteresse wohl tatsächlich der Hauptgrund für ausbleibende Forschung. Lari-fari Femi-Esoterik scheint einfach eine größere Nachfrage zu haben, und die Wissenschaft passt sich da mitlerweile natürlich längst dem Markt an. Dass die Hauptbetroffenen Männer sind tut natürlich sein Übriges.
          Für Studenten o.ä, die sich für das Thema interessieren, sind wissenschaftlich belastbare Umfragen hingegen kaum zu stemmen. Die AB-Verteilung von Campus XY aus dem Jahre 2013 wird jedenfalls keine neuen Erkenntnisse bringen.

          Evolutionäre Ausschussware trifft es wohl recht gut. Tatsächlich denke ich, dass in großen individualisierten Gesellschaften mit niedriger Gruppenkohäsion Menschen noch leichter durch die „Maschen“ fallen, wenn sie erst mal in der Entwicklung zurückgefallen sind. Wenn ausreichend andere potentielle Partner um mich herumschwirren, wird mein Blick noch seltener auf diese „Ausschussware“ fallen, die bei längerer Betrachtung vielleicht gar nicht „beschädigt“ ist. Durch die Globalisierung, die mehr potentielle Partner suggeriert als tatsächlich vorhanden, werden so noch mehr falsch-negativ Partner generiert.

          Ich gehe übrigens schon davon aus, dass die Fallzahlen höher liegen als für Homosexualität. Zumindest ist dies in meinem Bekanntenkreis so.

        • Mh, also ich wundere mich doch immer wieder, in was für eine Mischpoke ich hier reingerutscht bin. Immer wieder diese merkwürdigen Verschwöringstheorien, die alles Fragwürdige dem Feminismus in die Schuhe schiebt.

          Wie auch immer: Ich nehme mit – es gibt „Absolute Beginner“, und das ganz sicher nicht zu wenig. Sie werden von der Wissenschaft wie eine heiße Kartoffel behandelt. Evolutionärebiologisch sind sie eine Art Ausschussware, jedenfalls unter den Umweltbedingungen unserer derzeitigen westlichen Gesellschaft. (Ich gehe hoffentlich recht in der Annahme, dass gesellschaftliche Formationen in der Moderne die Umwelt darstellen, an die wir uns anpassen müssen…) ABs haben den Anschluss verpasst – und das scheint tödlich. Aber Gesellschaft ist bekanntlich änderbar…

        • @ Bombastu

          *Evolutionärebiologisch sind sie eine Art Ausschussware, jedenfalls unter den Umweltbedingungen unserer derzeitigen westlichen Gesellschaft. *

          Wohl nicht nur unter den Umweltbedingungen unserer gegenwärtigen Gesellschaft, nehme ich an.

          Da der Sexualtrieb von Männern im Schnitt größer ist als der von Frauen, „übersehen“ Frauen sehr viel mehr Männer als Männer Frauen.

          D.h.: Männer müssen sich mehr anstrengen, um herauszuragen, um WAHRGENOMMEN zu werden als Frauen (und das auch noch auf andere Weise – unterschiedliche Begehrensmuster).

          So ist das Risiko für Männer, die schüchtern sind, konkurrenzunwillig/-unfähig, ganz herauszufallen, übersehen zu werden etc. sehr groß, meiner Ansicht nach zu allen Zeiten größer als das Risiko für schüchterne Frauen.

          Da sie als Männer über ihre Probleme/Leiden auch weniger lautstark klagen (Frauen leiden nicht mehr als Männer, sie klagen nur häufiger/lauter/erfolgreicher – auch das ganz unabhängig vom Feminismus, der nur diese Instinktdispositionen ausbeutet, ideologisiert, systematisiert), werden sie erst recht übersehen.

          Sie (die männichen Jungfrauen) müssen also lernen, sich zu Wort zu melden und es aushalten, dass man sie zumindest anfangs stärker lächerlich und verächtlich macht als klagenden Frauen das passiert.

          Denn sie sind ja Männer, die stark zu sein haben, die selber schuld sind usw.

          Da muss mann dann durch.

          Dann wird sich die Gesellschaft/Kultur etwas ändern.

          Zuviel würde ich mir aber nicht erhoffen.

          Männer und Frauen können gegen ihre Instinktdispositionen ansteuern, los werden sie sie aber nie.

          Sie werden immer dazu neigen, unwillkürlich darauf „zurückzufallen“.

          Niemand wird und kann es den Männern ersparen, zu versuchen, herauszuragen durch Aktivwerden, wenn sie für Frauen attraktiv sein wollen.

          Es mag Ausnahmen geben, die mögen unter problembewussteren Menschen, Männern und Frauen, innerhalb einer Gesellschaft zahlenmäßig zunehmen – sie werden jedoch Ausnahmen bleiben.

          Der neue Mensch ist eine Illusion.

        • @ratloser: ich muss sagen, ich raff es auch nicht so ganz.

          Meinst du, dass Frauen ab 30 von den (Alpha-)Männern bestenfalls noch zum Ficken, aber nicht mehr für Beziehungen genommen werden?
          Hör ich immer wieder von Frauen in diesem Alter, dass sie jetzt schon seit 2 Jahren (=“eine furchtbarlange Zeit. meno!“) Singel sind, nachdem sie Freund Nr. 3548 in die Wüste geschickt hatten, weil ihre neuen Koleginnen nicht mit ihm klar kamen oder sowas.
          Dann ist die Verwunderung groß, wenn plötzlich außer casual Gevögel (dann immer öfter mit (ehemaligen) Beta-Männchen; welch Schmach!!!) nichts mehr geht.
          Antizipation ist keine Stärke der Frauen.
          Übel vor allem für die Frauen mit Katztenhaarallergie.
          Aber dank hypo-allergenen Katzen müssen auch diese nicht mehr alleine sterben.
          Und die vierbeiner können sich dann irgenwann in Ruhe über den Leichnam ihrer Besitzerin hermachen, was sie vor dem Hungertod bewart(kann schließlich ein paar Wochen dauern, bis die Haustür aufberochen wird) und den Angehörigen -sofern überhaupt noch vorhanden, denn Kinder hatte sie ja nicht- die Bestattungskosten erspart.
          You go girl!! Um-hum!!!

        • @Borat

          Wieso Angst?
          Auf einem alten Klavier kann man auch
          schöne Lieder spielen 🙂

          Allerdings hast Du recht, man kann
          auch auf so einem alten Leder kann
          man auch spielen lernen.

      • Das ist natürlich schön polemisch aus männlicher Sicht formuliert und ich wollte noch ergänzen:

        Wenn eine Frau einen Mann „gefangen“ hat, dann versucht sie ihn scheinbar wieder zu einem „absolute Beginner“, also unattraktiver für andere Frauen zu machen.
        Manchmal bin ich überrascht wie wenig oder falsches Männer die in langen Beziehugen zu Frauen sind über Frauen wissen, wie sehr die angezogen und abgestoßen von meiner „Misogynie“ sind.
        Ich hätte da oft wesentlich mehr Abgeklärtheit und Erfahrung erwartet.

      • @ JBG

        „Für übrig geblieben Männer intressiert sich halt keiner. Sind halt Nerds und Creeps und Looser. Alle. Ohne Außnahme.“

        Genau – und erbärmlich. Und mit ihnen „stimmt was nicht“ und wie es dann heißt.

        „Sollten sich mal ordentlich duschen und sich nicht so anstellen. Mal einen Tanzkurs belegen und schicke Klamotten kaufen, mal die viel zu hohen Ansprüche runterfahren und Frauen nicht nur wegen ihres Äußeren begehren, ist ja kein Wunder, dass sie mit der Einstellung keine abbekommen.“

        Das mit den hohen Ansprüchen wird einem meiner Erfahrung nach in Gesprächen darüber von Frauen immer sofort vorgeworfen, obwohl die nichts über meine Ansprüche wissen. Oder sie suchen sonstwie die Schuld bei einem. So, als wenn man in jedem Fall was dafür könnte. Als wäre man beim Flirten ein Idiot, sei mit der Tür ins Haus gefallen usw. – dabei konnten die Frauen, die das meinten, dass man „ja auch nicht mit der Tür ins Haus fallen“ darf, auch nicht wissen, ob ich das so gehandhabt habe.

        Die Damen könnten genauso gut mal selbst zugeben, dass es generell für (normalsterblich attraktive) Männer schwer ist, das mit der Liebe einzufädeln. Dieses einerseits den ersten Schritt machen, aber nicht Needy sein, das Schutzschild deaktivieren, am Ball bleiben, shit tests bestehen usw. – Pick Up-Ratgeber zeigen ja, wie kompliziert das ist, was der Mann alles tun muss, auch widersprüchliches.Da muss der Mann jede Eroberungsphase bestehen. Da sich mehrere Männer bei einer Frau bewerben, wimmeln Frauen in jeder dieser Phasen bestimmte Männer ab, die das nicht so gut können und/oder aus anderen Gründen unattraktiv sind – unattraktiv oder unfähig im Flirten müssen Männer fürs abgewimmelt werden aber nicht sein, es reicht völlig aus, das Flirten nicht ganz so gut zu können wie ein anderer Mann. Wenn die Frauen nämlich einen großen Bewerberandrang haben, und den haben sie heute, sind sie auch entsprechend wählerisch. (Und wählen auch dann, wenn sich die Männer kaum in ihrer Attraktivität unterscheiden – ist in der Tierwelt auch so.) Am Ende bleiben dann eben wenig Männer übrig, mit denen sich die Frauen abgeben. .

        Das könnten Frauen alles mal zugeben, und dass sie selbst auf dem Gebiet ein völlig anderes Leben führen.

        Und dass es zum Beispiel nicht erbärmlich ist, wenn man z. B. beim Flirten jahrelang zu nett war, zu wenig Arschloch war, um bei einer Frau größere Gefühle auszulösen. Und dass Frauen entsprechende Präferenzen haben, könnten sie auch mal zugeben…

        • @Matthias: Das mit den hohen Ansprüchen wird einem meiner Erfahrung nach in Gesprächen darüber von Frauen immer sofort vorgeworfen,
          wobei natürlich „zu geringe“ Ansprüche auch nicht besonders gut ankommen. „Der interessiert sich ja nicht für mich als Person (die ich doch was ganz Besonderes bin …)“ u.ä.

          Und dass Frauen (…), könnten sie auch mal zugeben…
          tun sie aber nicht, da kannst du ewig drauf warten.

          Was bleibt: werd dir klar worauf Frauen „anspringen“ und ändere dich sselber in diese Richtung (bzw. lerne gut genug zu schauspielern) oder kümmere dich nur noch um das, was du selber willst. Zu verlangen, dass sich andere ändern sollen (gerade Frauen aufgrund mehr oder weniger rationaler Argumentation) funktioniert nicht.

        • Ach, Matthias.

          Es gibt ja auch weiblche Mauerblümchen.

          Man muss sie nur sehen.

          Wie sie da stehen.

          Im Dunkeln still vor sich hin blühen.

          Die Usambaraveilchen des sexuellen Marktes.

          Also: Mauerblümchen gießen – tingelingeling.

          Oder katholisch werden.

          Im Stile eines US-Fernsehpredigers.

          „LICK MY BOOTS, BITCH! Patriarchy comes directly from GOD and I am your Saviour!“

          Kommt immer gut.

          Merke gerade, ich sollte ein katholisches Pick-Up-Handbuch verfassen.

          Wird bestimmt ein Bestseller.

          Bei 1,3 x 10^9 Katholiken auf der Welt, davon 650 x 10^6 Männer, davon 300 x 10^6 sexuell aktiv (mindestens) > macht 50 x 10^6 potentielle Kunden, mit einem Vorwort von muttersheera sogar 50,3 x 10^6.

          Also verkaufe ich 5 x 10^6 Exemplare (wenn ich in Englisch schreibe).

          2,50 € Gewinn pro Exemplar > macht 12,5 x 10^6 € Gewinn, davon gehen ab an muttersheera 10000 €, na, sagen wir 10000,50 €, wenn sie noch eine Besprechung des Buches für die EMMA schreibt, 10001 € , wenn’s eine positive wird (viel kann man ja bei der EMMA-Auflage nicht erwarten).

          „Tippse! Pack die Koffer. Wir fliegen in den Süden!“

          Gute Nacht.

  3. Wichtigstes Geschlechterpolitisches Thema diese Woche war sicher die Veränderung hinsichtlich des Sorgerechts für Väter nichtehelicher Kinder.

    Persönlich stehe ich auf Seiten des Väteraufbruchs, der die neue Regelung als „halbherzig“ kritisiert, hätte die Lösung des automatischen Sorgerechts bei Anerkennung der Vaterschaft für richtig gehalten.

    Auch, wenn ich das Sorgerecht mehr für ein Symbol halte (allerdings ein wichtiges) und auch, obwohl mir bewusst ist mit welchen Schwierigkeiten Alleinerziehende (also von den Vätern getrenntlebende Mütter), aber nicht Allein-Sorgeberechtigte im Alltag gelegentlich zu kämpfen haben (verweigerte Unterschriften z. B.).

    Im Hinblick auf schwul/lesbische Eltern favorisiere ich für die Zukunft die Möglichkeit, das Sorgerecht auch mehr als 2 Personen zuzuerkennen (was sicher noch größeren Mediationsaufwand als bisher mit sich bringen wird).

    Wie in Problemfällen dann entschieden werden sollte (divergierende Ansichten bei Religionszugehörigkeit, Umzug, Schulwechsel, etc.), läßt sich m.M.n. nicht im Vorhinein und Grundsätzlich festlegen (solange das Kind noch Kind und nicht Jugendlicher ist).

    People of all three + x sexes sind verschieden, es gibt sone und solche, und was das Beste für das Kind gewesen wäre, weiß mensch besten- oder schlimmstenfalls erst im Nachhinein. Im Schnitt.

  4. @muttersheera
    „/lesbische Eltern“

    Sowas sollte verboten werden, bis das mit dem
    Vaterschaftsunterhalt hier geregelt ist.
    (Abgeschaft wurde!)

  5. Selbermach-Samstag – juchuuuh. Endlich mal wieder allsamstäglicher Kampf gegen das Böse…

    …fällt alles, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“.

    Fangen wir doch mal hiermit an: Während bei uns Laura H. & #Aufschrei-Anne (So wie die aus der Wäsche guckt, kann sie in ihrem früheren Leben eigentlich wirklich nur ein Reh gewesen sein…- ein für-die -Götter-Blick. Auch wenn ein echtes Reh natürlich braune Augen hat. Wollte sich Arne glaub ich ein Poster von machen. Und weckt männliche Beschützerinstinkte. Umso weniger Argumente braucht sie…) der Nation ihr Leid klagen, welch hartes Los es sein muss, weiblich, jung, knackig und begehrenswert zu sein, und deshalb auch schon mal angebaggert zu werden, fahren sich diese jungen Männer hier

    http://manndat.de/gewalt-gegen-maenner/dutzende-junge-maenner-in-aleppo-massakriert.html

    ihre patriachale Dividende ein – oder so ähnlich. Was das hier mit den Thema des Blogs zu tun hat? Nun, warum es Männer und nicht Frauen sind, die da ermordet wurden, brauch ich hier glaub ich keinem zu erklären. Es hat jedenfalls was mit der reproduktionsbiologischen Ersetzbarkeit des einzelnen Männchens durch andere Männchen zu tun, und damit, dass Weibchen diesbezüglich WERTVOLL sind. Ist immer so in solchen Fällen, dass die Frauen wesentlich höhere Überleebnschancen haben.

    Ja, also ich muss sagen, ich stelle es mir schöner vor, weiblich, jung, knackig, blond und attraktiv zu sein und ein Dirndl ausfüllen zu können, als nichts von all dem zu sein und eine Kugel in den Kopf zu kriegen. Auch , wenn ich dann vom Brüderle angebaggert würde. Besser als abgeknallt werden ist das bestimmt. (Außerdem, den kann ich mir jetzt nicht verkneifen: In der Küche hätte sie der Brüderle nicht angebaggert.)

    Ja, überhaupt die Sexismus-Dabatte. Bei Maybritt Illner jetzt hätte mir nach Claudia Roths Beiträgen jedesmal nur noch ein

    „TATAAAA, TATAAAA, TATAAAA“ gefehlt. Echte Büttenreden braucht es dieses Jahr bei der Debatte eigentlich gar nicht mehr.

    Was Alltagssexismus angeht: Das machen Jungen und Männer auch durch, nur anders als Frauen, die von unliebsamen Männern angegraben werden. Das mit dem Erschossen werden ist nur die Spitze vom Eisberg. Jungen und Männer werden meines Erachtens im Alltag, z. B. im Beruf, härter angepackt als Frauen. Viele wollen eher einen „jungen Bock an die Hammelbeine kriegen“ als eine Frau bzw. ein Mädel, in Bildungssystem & Beruf. Hat van Creveld auch einiges zu geschrieben. Menschen haben eben instinktive Dispositionen, die sie an die reproduktionsbiologischen Geschlechtsunterschiede anpassen.

    Genug dazu, nun offtopic, denn vor lauter „Sexismus“-Palaver, und dann noch auf dem Niveau wie in den Medien, gelangen die eigentlich wichtigen Probleme (Euro-Krise, Neoliberalismus und Demokratie) ziemlich im Hintergrund.

    Deshalb dieses Links noch…

    http://www.flassbeck.de/wordpress/gravierende-fehlentwicklungen-sind-angelegt-was-der-sachverstandigenrat-an-die-bundeskanzlerin-hatte-schreiben-mussen/

    http://www.gegenblende.de/19-2013/++co++2a4cfb8e-6ae2-11e2-ace1-52540066f352

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=16015#more-16015

    http://jungle-world.com/artikel/2013/01/46856.html

    …und zu guter letzt mal wieder ein Beleg dafür, wie unheilbar krank die Menschheit ist:

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/usa-fuenfjaehrige-wegen-hello-kitty-pistole-suspendiert-a-879273.html

    • Der mit der Seifenblasenpistole ist gut!
      Die armen Amis wollen bestimmt auch
      gerne einen Brüderle?
      Kann man in USA auch Dirndl kaufen?

      Aber so doof sind die Menschen. Die Amis
      wollen Waffen, haben jetzt Angst davor.
      Und wir haben Dirndl und auch eine dolle
      Dirndlphobie 😉

      Man (frau) kann kleid auch überfüllen.

  6. Weiss irgenwer wie es im Westen mit homosexuellen unfreiwiligen Jungfrauen und ABs aus sieht. Wahrscheinlich noch schwierigere Datenlage, oder?
    Zumindest bei schwulen ABs wird Jungfernschaft/AB-Tum wohl hauptsächlich an der Angst des betreffenden sich zu outen bzw. an Loveshyness liegen, oder?
    Denn ihre potenzielen Liebes- und Sexpartner dürften ja durchaus weniger „prüde“ und wählerisch als die der heterosexuellen Männer, also die heterosexuellen Frauen, sein.
    Gibt es innerhalb der gay-Community auch sowas wie Schmäh-Sprache gegenüber erotsich wenig erfolgreichen Schwulen und Lesben?

    • Ich bin mir sicher, dass es unter den geouteten Homosexuellen weniger ABs gibt. Warum? Natürlich bleiben auch auf dem Homo-Partnermarkt unattraktive Exemplare auf der Strecke.

      Aber es gibt auf dem Homo-Partnermarkt nicht zwei Sorten von Menschen, von denen eine heiß begehrt, wertvoll und wählerisch bis unters Dach ist. Und die andere aus kleinen Bewerber-Dödeln besteht.

      Schwierige Datenlage? Vielleicht ja,oder gerade nicht, hat man bei diesem Gender-/Queer-Staat doch den Eindruck, dass er sich mehr für die Belange Homosexueller Interessiert als für die heterosexuelelr Männer.

  7. Keine Ahnung, ob der Artikel von Bettina Röhl bereits verlinkt wurde: aber sehr lesenswert!

    Sexismus: Ist Brüderle Opfer oder Täter?

    Die Kampagne des „Stern“ hat eine wirre und abwegige Diskussion ausgelöst. Die Spielzeugdebatte um ein Dirndl, einen Busenblick und eine Tanzkarte diskriminiert die wirklichen Opfer sexueller Gewalt.

    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-sexismus-ist-bruederle-opfer-oder-taeter/7701200.html

  8. Der Brüderle-Spruch macht seine Runde. Heute wirbt eine Frau bei den Bekanntschaftsanzeigen in der Süddeutschen Zeitung für sich mit der fettgedruckten Überschrift: „ICH kann ein Dirndl auch gut ausfüllen“.

    In München haben kurz vor dem Oktoberfest ja Trachten immer Konjunktur. In den Anzeigenblättern ist das unübersehbar. Ich bin gespannt, ob der Spruch dann auch verwendet wird. Wenn sich im September noch einer dran erinnert. Die Medienwelt ist ja schnelllebig.

  9. Bei mir jedenfalls ist das AB-Tum und die Lebenssituation als Ungeouteter miteinander verbunden. (Das macht gleich doppelt so viel Spaß!) Ich würde mich aber hüten, hier allzu weitreichende Zusammenhänge zu sehen: Nur weil jemand ungeoutet ist, heißt das nicht, dass er sexuell nicht aktiv ist. Er kann ja trotzdem („im Geheimen“) mit gleichgeschlechtlichen Partnern Sex haben, nur eben diesen Teil seines Lebens vor seinen Verwandten, Freunden und Bekannten geheimhalten. (Für mich keine Option…) Genauso kann man ja ungeoutet sein, aber schon Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gesammelt haben. Also ist man nicht total unerfahren und hat da schon gewisse Basics (Flirten, sexuelle Praxis) drauf.

    Eine Datenlage ist wohl nicht vorhanden in der Hinsicht, aber ich würde sagen, dass AB-Tum eher ein Problem heterosexueller Männer ist. Homosexuelle nehmen da eher eine Sonderstellung ein. Meine Vermutung jedenfalls…

    • @bombatsu: Interessantes Thema.
      Die Vermutung teile ich.
      Dann wünsche ich dir, dass sich bald eine Besserung deiner Situation einstellt.
      Und vor allem, dass du nicht durch einen Unfall noch beide Hände verlierst
      😉

  10. Sicherlich ein sehr spezieller Einzelfall, aber das ist wirklich die Härte:
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/kuenstliche-befruchtung-olg-hamm-weist-klage-eines-vaters-ab-a-881353.html

    Was Rechte und Pflichten von Samenspendern angeht, muss allgemein mal ganz klar durchgeföhnt werden vom Gesetzgeber, da scheint ein ziemliches Missverhältnis zu bestehen.
    Wichtig wäre auch mal, dass unangemessene Unterhaltsforderungen eine starke gesellschaftliche Ächtung erfahren, und zwar mindestens im selben Maß wie Nichtnachkommen von Unterhaltsverplichtungen.

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