Christian Wulff: Zweite Scheidung

Bekanntlich haben sich der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff und seine Ehefrau Bettina Wulff getrennt und alles sieht danach aus, dass es auf eine weitere Scheidung hinausläuft. Bereits bei seiner ersten Scheidung soll Wulff einiges gezahlt haben, was wohl unter anderem auch der Grund dafür gewesen sein könnte, dass er so empfänglich für weitere „Zuwendungen“ war.

Ein Artikel beleuchtet nun die möglichen finanziellen Folgen der zweiten Scheidung:

Wie sich Ehefrau Nummer eins und Ehefrau Nummer zwei in Sachen Unterhaltszahlungen vom Ex-Mann arrangieren müssen, war längere Zeit strittig. Mittlerweile gilt: „Bei der Berechnung der Unterhaltspflichten geht die erste Ehefrau vor – mit der Begründung, dass die zweite Ehefrau ihn schließlich mit dem Wissen um seine finanziellen Verpflichtungen geheiratet hat“, so der Scheidungsexperte Andreas Vitti. Konkret heißt das: Der Betrag, den Wulffs erste Frau und seine Tochter bereits von ihm bekommen, wird nicht zugunsten von Bettina neu verhandelt.

Grob geschätzt könnten sich Bettina Wulffs Unterhaltsansprüche auf 3000 oder 4000 Euro belaufen, fügt Vittis Kollege Messmer hinzu – die möglichen Ausbildungskosten von Wulffs erster Tochter noch nicht eingerechnet. Für sein eheliches Kind muss Wulff nach Einschätzung der Juristen in der Tat mindestens den höchsten Satz nach der „Düsseldorfer Tabelle“ zahlen – für Kinder bis fünf Jahren sind das aktuell rund 500 Euro. Für das nicht eheliche Kind ist er nicht unterhaltspflichtig, sofern er es nicht adoptiert hat. Allerdings muss sich auch Bettina Wulff – ebenso wie seine erste Ehefrau Christiane – Einnahmen aus Berufstätigkeit zumindest teilweise anrechnen lassen: etwa Einkommen, das Bettina mit ihrem PR-Büro oder Buchtantiemen bezieht. „Mit dem Unterhalt wird dann gegebenenfalls nur noch bis zum errechneten Status aufgestockt“, erklärt Messmer. Nach der Scheidung wird das Einkommen dann nach Auskunft Vittis komplett angerechnet, so dass Christian Wulff womöglich nicht allzulange unterhaltspflichtig für seine Frau bleiben wird – wohl aber noch eine ganze Weile für seinen Sohn. (…)

Messmer hält es für möglich, das dem Ex-Bundespräsidenten abzüglich aller Zahlungsverpflichtungen 3000 bis 4000 Euro im Monat bleiben.

Das ist natürlich immer noch viel Geld. Aber er bekommt ja auch etwa 12.000 Euro im Monat, von denen er dann 8.000 – 9.000 € abgeben muss, zumindest für die nächste Zeit.

Soweit ich weiß haben die beiden sich kennengelernt und eigentlich war er ihr zu spießig und ihre Freundin waren auch sehr verwundert, dass sie sich für ihn interessiert. Ich vermute, dass der Status über seine Politikkarriere dennoch gereicht hat, dass sie sich für ihn interessierte oder sich zumindest ein Leben an seiner Seite – als Ministerpräsidentingattin oder dann eben als Bundespräsidentinnengattin – vorstellen konnte.

Nach dem Rücktritt und dem tiefen Sturz war es damit dann wieder vorbei. Sie hat sich ziemlich schnell von ihm distanziert und mit dem dann veröffentlichen Buch aus meiner Sicht eher noch nachgetreten.

Aus einem anderen Artikel:

In ihrem im September erschienenen Buch „Jenseits des Protokolls“ beschreibt sie den Auftritt, für den sie extra eines ihrer Lieblingskostüme von Rena Lange gewählt hatte. Sie habe, schreibt sie, ganz bewusst ein Stück abseits von ihrem Mann gestanden, „um so zu zeigen: Ich bin eine eigenständige, selbstständige Frau.“ Die Formulierung seiner Rücktrittsrede habe sie nur noch genervt zur Kenntnis genommen. „Warum konnte er nicht einfach nur sagen: ‚Ich trete zurück!‘, und der Drops war damit gelutscht.“

„Ich danke meiner Familie, vor allem danke ich meiner Frau, die ich als eine überzeugende Repräsentantin eines menschlichen und eines modernen Deutschland wahrgenommen habe.“ Auch das wollte Wulff unbedingt in seiner Rücktrittsrede sagen. „Sie hat mir immer – gerade auch in den vergangenen Monaten – und auch den Kindern starken Rückhalt gegeben.“ Bettina Wulff mochte davon nichts mehr hören.

Das klingt als hätte sie eigentlich da die Beziehung innerlich schon beendet. Sie will nichts mehr von seinen Rechtfertigungen hören, will ihn nicht unterstützten, ist genervt davon, dass er es sich von der Seele redet und etwas Status wieder herstellen möchte.

Wahrscheinlich empfindet sie seine Dankbarkeit für den Rückhalt als falsch, als Einschmeicheln und insofern als betahaft. Ist die Anziehung, die Attraktion aufgrund des Rücktritts dann weg, dann bleibt nur noch der spießigere, ältere Mann, der keine Zukunft mehr vor sich hat. Ist die Anziehung weg, bleibt nur noch ein gewisses Mitleid und Desinteresse.

53 Gedanken zu “Christian Wulff: Zweite Scheidung

  1. Leider zeigen die meisten Menschen erst dann ihr wahres Gesicht, wenn es einem Schlecht geht. Genau dann, wenn man den Partner am meisten bräuchte verlassen sie einen.
    Umso erstaunlicher ist allerdings die Frau vom Kachelmann.

    • Die Frau von Kachelmann sieht u.a. die einmalige Chance, auch mal berühmt zu sein.

      Wer sein Psychologiestudium noch nicht mal abgeschlossen hat und als selbst gefühlte Expertin Bücher über das Phänomen der Falschbeschuldigung schreibt, der hat noch was vor im Leben…der arme Kachelmann…

      • *… der hat noch was vor im Leben…der arme Kachelmann…*

        Das hatte die Claudi aus Schwetzingen doch auch, gleich und gleich gesellt sich halt gerne.

      • Schwachsinn! Miriam ist intelligent, kämpferisch und vor allem: hat Charakter. Mit Leichtigkeit hätte sie ein bisschen Berühmtheit auch ernten können, wenn sie wie die anderen Exen, bei Burda & Co schmutzige Storys über den Lebemann und das „Charakterschwein“, wie selbst die Verteidiger von Rechtsstaat und Unschuldsvermutung nicht müde wurden zu betonen, erzählt hätte. Kachelmann kann man gar nicht genug gratulieren, dass er so eine gefunden hat. Eine von hundert.

  2. Wer Wulffs Familiengeschichte kennt, den wundert seine latent servile Art gegenüber politischen Lobbygruppen genauso wenig, wie die Angst, seine Nochfrau nicht halten zu können.

    Die Verachtung seiner Nochfrau ihm gegenüber, die sie medial freizügig zum Ausdruck gebracht hat, ist folgerichtig (auch wenn dies zugleich kein positives Licht auf ihre Persönlichkeit werfen mag).

    Narzistische Bedürftigkeit ist ein starkes Motiv für Politikerkarrieren. Wer aber (auch durch tragische Sozialisationsbedingungen bedingt) die Persönlichkeit eines konformistischen, selbstunsicheren Mamasöhnchens hat, der wird in dem Haifischbecken der Parteipolitik früher oder später versenkt.

    Soviel Menschenkenntnis hätte auch Bettina aufbringen müssen. Sie hat auf die falsche Karte gesetzt, auch wenn die Karte sozial sehr attraktiv erschien.

    Maschmeyer hätte ihr sicherlich auch nen Porschehändler zuführen können, mit dem wäre sie besser gefahren….

  3. Bettina Wulff hatte von Anfang an ein großes rotes Warnschild auf der Stirn, nur ist Christian Wulff nicht der Typ, der so was sieht. Der hielt sie, ebenso wie ein großer Teil der Medien, für modern, und, noch schlimmer, er glaubte, das sei grundsätzlich etwas Positives. Gut, ich kenne die Leute nicht, aber es riecht sehr stark danach.

    Man sollte sich bei jeder Frau, an der man Interesse haben könnte, fragen, wie ambitioniert sie ist. Will sie hoch hinaus, sollte man nicht den Liftboy spielen, sondern sich dezent entfernen.

    • Im „Stern“ von heute ist ein ziemlich bissiger Artikel über Bettina. Darin heisst es: „Sie sind gemeinsam mit dem Fahrstuhl ins Penthouse hinauf gefahren. Dann stieg sie aus und er fuhr allein wieder runter.“

    • @Adrian

      Sofern tatsächlich Kinder betreut worden sind und dadurch berufliche Nachteile eingetreten sind würde ich es sogar verstehen. Der Halbteilungsgrundsatz auch wenn sie (oder er) entsprechende Höhen nie erreichen konnte oder eben keine beruflichen Nachteile hatte finde ich hingegen antiquiert.
      Man sollte auf einen reinen Nachteilsausgleich abstellen (wie es teilweise im nachehelichen Unterhalt ja auch bereits gemacht wird).

      • „Sofern tatsächlich Kinder betreut worden sind

        Kinder haben Ansprucha auf Unterhalt. Aber wieso erwachsene Menschen?

        „und dadurch berufliche Nachteile eingetreten sind“

        Niemand wird gezwungen zu heiraten und Kinder zu bekommen oder seine berufliche Laufbahn zu vernachlässigen. Das sind Entscheidungen die man selbst als mündiger Erwachsener trifft.

        • @Adrian

          „Kinder haben Ansprucha auf Unterhalt. Aber wieso erwachsene Menschen?“

          Weil sie die Kinder betreuen müssen (Betreuungsunterhalt) oder weil sie sie betreut haben (Aufstockungsunterhalt).

          „Niemand wird gezwungen zu heiraten und Kinder zu bekommen oder seine berufliche Laufbahn zu vernachlässigen“

          Heiraten: Ja
          Kinder bekommen: Auch Ja
          seine berufliche Laufbahn zu vernachlässigen: Da kann es denke ich schon etwas anders aussehen

          Mir haben schon Mütter aus meiner Sicht sehr glaubhaft geschildert, dass eine Vollzeitstelle schwierig ist mit Kind, solange es jung ist. und einer muss es halt betreuen.
          Wenn beide damit einverstanden ist, dass es einer von ihnen macht, dann halte ich eine Ausgleichsregelung durchaus für sinnvoll.

          Sie sollte meiner Meinung nach eben nur anders ausgestaltet werden. Wer keine Nachteile hatte, die aus einer solchen einvernehmlichen Entscheidung in der Annahme des Anhaltens der Beziehung entstanden sind, der sollte eben auch keinen Unterhalt bekommen.
          Und die beiderseitige Barunterhaltspflicht sollte meiner Meinung nach auch früher einsetzen, verbunden mit den entsprechenden Erwerbsobliegenheiten dann auch für den betreuenden Elternteil.

          Der Gedanke, dass schon beide gleich viel beigetragen haben, um den gegenwärtigen Stand zu erreichen, der den Halbteilungsgrundsatz rechtfertigte, ist meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß.

          Es soll damit wohl auch eine gewisse „Waffengleichheit“ erzielt werden:
          Die (arme) Ehefrau sollte nicht nur deswegen in der Ehe bleiben, weil sie sonst zuviel von ihrem Lebensstandard verliert. Er sollte ihr also weniger drohen können, dass sie „nach einer Scheidung gar nichts mehr hat“. Aber auch das ist ein Gedanke, der aufgrund gestiegener Berufstätigkeit der Frau nicht mehr zeitgemäß ist.

          Zumal sich inzwischen die Drohung wohl eher umgekehrt hat.

        • „Mir haben schon Mütter aus meiner Sicht sehr glaubhaft geschildert, dass eine Vollzeitstelle schwierig ist mit Kind, solange es jung ist.“

          Aber auch diese hat niemand gezwungen, Kinder zu bekommen. Macht man sich da nicht vorher drüber Gedanken?

          • @Adrian

            „Macht man sich da nicht vorher drüber Gedanken?“

            Die Gedanken sind ja in einer Ehe üblicherweise: Wir bleiben verheiratet und sorgen füreinander. Und wenn das Kind dann da ist: Wir merken, dass das Kind Betreuung braucht, also muss einer von uns das übernehmen, sorge du für die Kinder, ich verdiene das Geld.

        • „Wir merken, dass das Kind Betreuung braucht, also muss einer von uns das übernehmen, sorge du für die Kinder, ich verdiene das Geld.“

          Nun ja, wer sich darauf einlässt, hat selber schuld. Ich würde ein solches Arrangement nicht eingehen.

        • @ Adrian

          *Ein Jahr bleibt einer zu Hause und dann geht es ab in die Kita.*

          Warum so spät?

          Wenn man Ammen einstellte (schafft Arbeitsplätze für FRAUEN!), könnte man vom Kreißsaal weg das Kind in staatliche Obhut geben.

          Nicht so zaghaft!

        • Mir haben schon Mütter aus meiner Sicht sehr glaubhaft geschildert, dass eine Vollzeitstelle schwierig ist mit Kind, solange es jung ist. und einer muss es halt betreuen.

          für manche wird es aber auch gelegen kommen, sich für unbestimmte zeit aus dem erwerbsleben zu verabschieden. da plant frau bekanntlich schon bei der berufswahl demenstprechend. und wer wollte schon widersprechen, wenn „glaubhaft“ das kindeswohl gefährdet ist?

        • @hottehü:
          Ich weiß nicht … ich habe zwar selbst keine Kinder, aber ich glaube, du stellst dir das Kindererziehen ein bisschen … rosarot vor. Ich glaube nicht, dass es eine willkommene Entlastung vom Berufsleben ist, jede Nacht fünfmal aufzustehen, allzeit bereit zu sein, einen Säugling zu beschäftigen, der vielleicht nicht zu heulen aufhört, den man nicht nach acht bis zehn Stunden einfach abstellen kann.
          Mag sein, dass manche Frauen auch romantische Vorstellungen davon haben, ein Baby zu bekommen, und denken, es sei entspannender als zu arbeiten, aber ich halte das für ziemlich naiv.

        • „Mein Leben, meine Entscheidung. Du kannst Deine Kinder gerne anders erziehen.“

          Nicht um Dein Leben geht es, sondern um das Leben Deiner Kinder. Aber das ist in die Köpfe deutscher Eltern anscheinend nicht reinzukriegen!

          Niemand zwingt Dich, überhaupt Kinder zu haben. Die kosten auch eine Menge Zeit und Geld, um sie überhaupt aufzuziehen. Warum bekommt ein so kinderfeindliches Volk wie die Deutschen überhaupt Kinder? Muß wohl ein tiefsitzendes saditisches Bedürfnis nach Kinderquälerei befriedigen.

          Ich wünsche mir, daß möglichst viele Kinder im späteren Leben einmal die Kraft finden, sich an ihren Eltern zu rächen für das, was sie ihnen angetan haben.

        • „jede Nacht fünfmal aufzustehen“

          das trifft nur auf die ersten monate zu. viele sind aber nich zu hause, wenn das kind längst in die schule geht. wer dann noch 5x pro nacht aufstehen muss, hat definitiv etwas falsch gemacht.

  4. Da Wulff nun „Ehrensold“ erhält, also für sein Einkommen nicht mehr arbeiten muss, hält sich mein Mitleid angesichts seiner Unterhaltspflichten arg in Grenzen.

    Das gehört jenen, die bis zum Selbstbehalt heruntergepfändet werden und das erschuftete Geld womöglich noch an eine Falschbeschuldigerin abdrücken müssen, die sie betrogen hat, die sie den Kindern entfremdet.

    Die sind zu bedauern, nicht der Ehrensöldner Wulff, der immer noch weit, weit oberhalb des Selbstbehaltes zu leben vermag.

    Ohne zu arbeiten.

    Ansonsten:

    Wer sich sichern will vor den Zudringlichkeiten des femizentrischen Staates, den Wulff so hervorragend repräsentierte, der soll auf Heirat und Kinder verzichten.

    Dazu so wenig wie möglich arbeiten, dann hat man auch noch die Genugtuung, nicht allzuviele Steuern in die Umverteilungstöpfe abführen zu müssen, aus denen auch ein Ehrensöldner Wulff finanziert wird, der ja nur die Spitze sehr vieler sich selbst bedienender, eigentlich nutzloser Bürokraten und Aktenschubsen repräsentiert, das ganze parasitäre Geschwerl, das an den Zitzen von Mutter Staat saugt.

    • @Roslin

      „Da Wulff nun “Ehrensold” erhält, also für sein Einkommen nicht mehr arbeiten muss, hält sich mein Mitleid angesichts seiner Unterhaltspflichten arg in Grenzen“

      Ich finde es trotzdem faszinierend, wie wenig so etwas in feministischen Betrachtungen auftaucht. Ein Patriarchat, dass eine ganze Rape Culture einrichtet und seine Schwestern, Frauen, Töchter vergewaltigen läßt, damit diese Angst haben und sich der männlichen Herrschaft unterwerfen, läßt zu, dass der Mann 2/3 seines Einkommens an eben diese Frauen abgeben muss und ein ehemals mächtiger Mann so demontiert wird.

      Eine Reform des Unterhaltsrechts hin zu weniger Unterhalt oder weniger Absicherung wäre meiner Meinung nach übrigens das effektivste Programm, um „das Patriarchat“ zu „dekonstruieren“ und „männliche Macht“ abzubauen. Es bliebe Frauen dann gar nichts anderes übrig als stärker in einkommensstarke Arbeitsbereiche zu gehen.

      • Die meisten Frauen wissen sehr genau, dass Erwerbsarbeit für die Allermeisten mühselige Plackerei ist und eben nicht der SELBSTverwirklichung dient.

        Darum verwirklichen sich ja so viele selbst, indem sie Erwerbsarbeit vermeiden und sich um ihre Kinder kümmern, ein Nest bauen und dekorieren und sich dafür von einem Mann, den sie sich genau danach ausgesucht haben, versorgen zu lassen.

        Wenn man diese Art der Selbstverwirklichung dann noch als Opfergang verkaufen kann, kann man auch dafür noch Kompensation von den bösen Tätermännern verlangen.

        Eine Win-Win-Situation: Man tut, was man ohnhin täte, weil man es tun will, stellt das aber so dar, als sei man von bösen Männern/den Umständen/der Göttin dazu GEZWUNGEN worden und lässt sich selbst dafür noch entschädigen von Männern, die man via Schuldgefühl umso billiger kontrollieren, manipulieren, gängeln kann.

        Weibliches Pauerplay.

        • @Roslin

          „Die meisten Frauen wissen sehr genau, dass Erwerbsarbeit für die Allermeisten mühselige Plackerei ist und eben nicht der SELBSTverwirklichung dient.“

          Die meisten Väter wissen auch, dass die Betreuung eines Neugeborenen und Kleinkinds in den ersten Lebensjahren für die Allermeisten mühselige Plackerei ist und eben nicht der SELBSTverwirklichung dient. Und das es stinklangweilig sein kann die ganze Zeit mit einem Kleinkind zuhause zu sitzen.

          Und viele würden eben auch nicht tauschen wollen. Sie gehen lieber zur Arbeit.

          Sicherlich ist es eine Frage des Alters des Kindes und auch eine Frage, wann man es in eine Fremdbetreuung gibt und dann wieder anfängt zu arbeiten.

          „stellt das aber so dar, als sei man von bösen Männern/den Umständen/der Göttin dazu GEZWUNGEN worden und lässt sich selbst dafür noch entschädigen von Männern, die man via Schuldgefühl umso billiger kontrollieren, manipulieren, gängeln kann.“

          Eine Frau, die so verfährt, ist sicherlich zu beanstanden. Häufig übt aber ein kleines Kind tatsächlich einen gewissen Organisationszwang aus.

          Wie wäre denn aus deiner Sicht der perfekte Ablauf bei zwei Kindern mit einem Altersunterschied von 2 Jahren?

        • @ Christian

          *Die meisten Väter wissen auch, dass die Betreuung eines Neugeborenen und Kleinkinds in den ersten Lebensjahren für die Allermeisten mühselige Plackerei ist und eben nicht der SELBSTverwirklichung dient. Und das es stinklangweilig sein kann die ganze Zeit mit einem Kleinkind zuhause zu sitzen.*

          Richtig.

          Die gängige Rollenverteilung entspricht den disponierten Vorlieben BEIDER Geschlechter.

          Aber nur Männer werden im femizentrisch-feministischen Zeitgeist für ihre Vorlieben gegeißelt, diffamiert und im Falle des Scheiterns bestraft.

          Denn Frauen folgen bekanntlich nicht ihren inhärenten Dispositionen, sondern sind OPFA, OPFA des imaginierten Patriarchates, der imaginierten Rape Culture etc., weshalb man Frauen für Fehlentscheidungen entschädigen muss, denn sie sind ja nicht schuld und Männer noch härter bestrafen.

        • @ Christian

          *Wie wäre denn aus deiner Sicht der perfekte Ablauf bei zwei Kindern mit einem Altersunterschied von 2 Jahren?*

          Ideal ist das, was beide wollen.

          Wer zusammenleben will, muss mit, mit dem er zusammenleben will, Kompromisse schließen.

          Das kann ich nicht vom grünen Tisch aus planwirtschaftlich-zentral entscheiden.

          Wer also 2 (und mehr) Kinder will, muss sich darüber klar sein, dass dann ein Elternteil hauptsächlich für die Kinderbetreuung da sein muss, Abstriche bei der Karriere machen MUSS.

          Und keine öffentlich finanzierte Kinderverwahranstalt wird daran etwas ändern.

          Auch so eine Propagandaillusion, die massenmedial in unsere Köpfe gedrückt wird („Wir wollen alles haben, wir können alles haben!“).

          Wer sich darauf einlässt, hauptsächlich die Kinder zu versorgen, muss von dem Partner, der sich darauf einlässt, hauptsächlich materiell zu versorgen, abgesichert werden, auch über das mögliche Scheitern einer Ehe hinaus.

          So wie die Elternrechte, das Zusammenleben mit den Kindern, desjenigen, der materiell versorgt, genauso unauflöslich abgesichert werden müssen.

          Mütter dürfen nicht mehr de facto Kinderbesitzerinnen sein.

          MEIN persönliches Ideal wäre eine auskömmliche 2/3 Stelle für beide, so dass sie sich die Arbeit im Haushalt und am Kind wirklich gleich teilen können, wenn ihrer beider Neigung dahin geht und nicht der eine das andere etwas lieber macht als der andere.

          Das setzte voraus, dass sich 2 in etwa gleich gut ausgebildete Menschen ineinander verlieben, etwa gleich gut verdienen, Arbeitsplätze finden, die etwa gleich weit entfernt sind vom Wohnort der Familie.

          Ein Fall, der so selten eintreten dürfte wie ein Lottosechser.

          Mit anderen Worten: Ein Ideal Marke UTOPIE.

          In der Realität sind Kompromisse gefordert, abgesichert durch einen neutralen, UNPARTEIISCHEN (also nicht femizentrischen, d.h. vor allem Frauen und deren Interessen schützenden) Staat.

          Da wir den nicht haben (und so schnell auch nicht bekommen werden), daher meine Entscheidung, nicht zu heiraten und auf KInder zu verzichten.

        • Korrektur

          *Wer zusammenleben will, muss mit DEM, mit dem er zusammenleben will, Kompromisse schließen.*

          Die sind nur möglich unter GLEICHberechtigten.

          Da Männer nicht gleichberechtigt sind (s. kinderbesitzende Mütter, Gewaltschutz vorrangig nur für Frauen, Unschuldsvermutung vor allem für Frauen, Schuldvermutung vor allem für Männer) ist diese Ungleichberechtigung der Männer ein weiterer Grund, der mich von Heirat und Kindern Abstand nehmen ließ.

        • * MEIN persönliches Ideal wäre eine auskömmliche 2/3 Stelle für beide, … die etwa gleich weit entfernt sind vom Wohnort der Familie.*

          Ach du Sch… das schaff ich in meinem Leben auch nicht mehr.

          Ist es OK wenn ich mich auf Geschlechtsverkehr beschränke?

        • „Da Männer nicht gleichberechtigt sind (s. kinderbesitzende Mütter, Gewaltschutz vorrangig nur für Frauen, Unschuldsvermutung vor allem für Frauen, Schuldvermutung vor allem für Männer) ist diese Ungleichberechtigung der Männer ein weiterer Grund, der mich von Heirat und Kindern Abstand nehmen ließ.“

          Inwiefern helfen diese Konsequenzen hinsichtlich Schuld/Unschuldsvermutung ?

        • @ Kareem

          *Inwiefern helfen diese Konsequenzen hinsichtlich Schuld/Unschuldsvermutung ?*

          Überhaupt nicht.

          Da ohne Heirat/Kinder keine rechtlich einklagbaren Titel bestehen, fehlt aber der Anreiz zur juristischen Auseinandersetzung, in deren Rahmen Falschbeschuldigungen vor allem für Frauen eine wirksame Waffe sind aufgrund des misandrischen Zeitgeistes.

          Das Zusammenleben mit einer Frau wird so für Männer risikoloser.

  5. Ich vermute, dass der Status über seine Politikkarriere dennoch gereicht hat, dass sie sich für ihn interessierte oder sich zumindest ein Leben an seiner Seite – als Ministerpräsidentingattin oder dann eben als Bundespräsidentinnengattin – vorstellen konnte.

    Bettina Wulff ist nicht lesbisch.

    Wahrscheinlich empfindet sie seine Dankbarkeit für den Rückhalt als falsch, als Einschmeicheln und insofern als betahaft.

    Deine Interpretationsroutinen sind doch sehr primitiv und beliebig. Noch dazu entindividualisierend und von einem fragwürdigen Menschenbild geprägt.

    • Ich interpretiere gar nichts.

      Ich unterlasse es aber, spekulative Pickup-Theorien auf konkrete Individuen anzuwenden. Du reduzierst menschliches Handeln auf bestimmte Attraktivitätskriterien. Das ist das Problem.

      Nach deiner Ansicht kann sich also keine Frau in einen „Beta“ verlieben. Es gibt keine Individuen, keine konkreten Persönlichkeiten, sondern nur abstrakte, zum Teil spekulative evolutionäre Maßgaben, die mit aller Gewalt menschliches Verhalten und Empfinden erklären sollen.

      Das ist ein sehr fragwürdiges Menschenbild, das häufiger in deinen Ausführungen zum Tragen kommt.

      Was ist ein „Beta“, was ist ein „Alpha“, wer stellt dies wie fest?

      Hier wird es schnell faschistoid bzw. totalitär.

      Du scheinst dich sowieso nicht sehr für die individuelle Geschichte eines konkreten Menschen zu interessieren, die sein Handeln u.U. wesentlich besser erklären kann als abstrakte evolutionäre Prinzipien.

      Das ist die geisteswissenschaftliche Methode.

      • @kirk

        „Nach deiner Ansicht kann sich also keine Frau in einen “Beta” verlieben“

        Klar kann sie. Es gibt sehr dominante Frauen, die mit einem Alpha gar keine Beziehung führen könnten. Ich bin ja kein Essentialist.

        Im Schnitt werden zu deutliche Beta-Elemente (im Sinne von Antigame) Frauen aber eher abschrecken, wobei natürlich der Partnerwert der Frau selbst einzukalkulieren ist.

        „Es gibt keine Individuen, keine konkreten Persönlichkeiten, sondern nur abstrakte, zum Teil spekulative evolutionäre Maßgaben, die mit aller Gewalt menschliches Verhalten und Empfinden erklären sollen.“

        Es gibt bestimmte Regeln, was jetzt im allgemeinen Begehren nicht unüblich ist. Männer mögen symmetrische Brüste lieber als unsymmetrische, Frauen mögen Männer, die etwas größer sind als sie lieber als Männer, die deutlich kleiner sind. Aber es kann sich natürlich dennoch ein Mann in eine Frau mit unsymmetrischen Brüsten oder eine Frau in einen kleineren Mann verlieben.

        „Was ist ein “Beta”, was ist ein “Alpha”, wer stellt dies wie fest?“

        Ganz individuell die jeweilige Frau, es geht ja um ihr Begehren. Aber natürlich eingebettet in gewisse kulturelle und biologische Regeln.

        „Du scheinst dich sowieso nicht sehr für die individuelle Geschichte eines konkreten Menschen zu interessieren, die sein Handeln u.U. wesentlich besser erklären kann als abstrakte evolutionäre Prinzipien.“

        Die individuelle Geschichte eines Menschen folgt eben häufig bestimmten Grundsätzen. Wenn ich feststelle, dass die meisten Menschen während ihres Lebens Kohlenhydrate und Fette zu sich genommen haben, dann ist das kein absprechen ihrer Individualität. Das ist bei Attraktivitätsmerkmalen eben häufig nicht anders. Natürlich ist ein Vermutungsaspekt dabei, da ich sie beide nicht persönlich kenne.

      • Das Problem ist die entindividualisierte Erklärung für Bettinas Abneigung oder Enttäuschung. Ein Rücktritt und eine Danksagung müssen kein Anzeichen für „beta“ sein. Es können völlig andere Momente vorliegen.

        Ich bestreite gewisse evolutionäre Dinge ja nicht. Nur brichst du die Realität eben häufig auf völlig abstrakte Bio-Prinzipien herunter, was für Außenstehende recht befremdlich und auch inhuman wirkt. Du redest über diese Prinzipien, als seien sie die einzigen Konditionen des Lebens, statt sie lediglich als Aspekte zu beschreiben – die mal relevant sein können und mal nicht.

        Es fehlt die menschliche, individuelle Dimension.

        In diesem Sinne kommen deine Ausführungen auch „biologistisch“, als Ideologie rüber. Daß also zwanghaft die gesamte Realität auf irgendetwas zurückgeführt wird.

        Ähnlich wie andere Ideologien zum Beispiel „das Kapital“, „den Unglauben“ oder „den Kommunismus“ für alles in der Welt verantwortlich machen. Oder eben „das Patriarchat“.

  6. Ohne Christian & Bettina Wulff zu kennen:

    Ich habe generell den Eindruck, dass viele Frauen heute nicht mehr „in guten wie in schlechten Tagen“, sondern nur noch in sehr guten Tagen, und in guten schon nicht mehr zu ihrem Mann halten. In wirklich schlechten Tagen sind solche Frauen schon längst über alle Berge, halten finanziell aber weiter die Hände auf, oft auch dann, wenn sie die schlechten Tage selbst verursacht haben.

    Bei Bettina Wulff habe ich den Eindruck, sie wollte unbedingt einen ganz, ganz statushohen Mann haben, um dann die Frau des Ministerpräsidenten bzw. des Bundespräsidenten zu sein. Sowas gefällt vielen Frauen. „Schließlich bin ich die Frau des Chefs!“ tönte einst Gutemine, die Frau von Majestix, in einem Asterixband.

    Wenn er dann kurze Zeit nach der Heirat abstürzt, empfindet sie das ganze vermutlich, als habe er sein Versprechen nicht eingelöst. Hat sie ihn doch nur unter der Bedingung genommen, dass er der große Herr Ministerpräsident oder Bundespräsident ist, nicht der Skandalpolitiker, der zurücktreten musste.

    Mal unabhängig von Herrn Wulffs Fall (Mich widert es auch an, dass Politiker mit reichen Leuten befreundet sind und von ihnen begünstigt werden. Soll aber nicht Thema dieses Postings sein.): Obwohl er auch nach seinem Absturz immer noch Geld wie Heu hat bzw. verdient, und dafür nicht arbeiten muss, bleibt sie nicht bei ihm.

    Ich weiß jetzt zwar nicht, was zwischen beiden noch so vorgefallen ist, aber unabhängig davon kommt es mir schon ziemlich verzogen vor von einer Frau, den Ehemann und Vater ihres Kindes zu verlassen, obwohl sie mit ihm auf hohem Lebensstandart und ohne dass einer von beiden arbeiten müsste, sorglos leben könnte, Urlaub ohne Ende machen könnte. Aber selbst das reicht nicht mehr. Madame will schließlich die geachtete Dame des Staatsoberhaupts sein. Dann lieber auf gleichem Lebensstandart alleine sein oder sich noch mal einen neuen Mann anlachen. Eigenartig, dass sie das (vermutlich) dann nicht als Statusverlust empfindet – hier hätte eine kulturell bedingte andere Einstellung des Volkes vorbeugen können. Früher war eine Scheidung (zugegebenermaßen zu sehr) eine Schande, heute ist sie zu salonfähig, und die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Frau ist so überbetont wie die Männer generell überbetont abgewertet wurden und werden. Wertet der Feminismus Männer ab, kann Madame sie, wenn sie „versagen“, auch leichter entsorgen, ohne an Reputation zu verlieren.

    Warum regt die sich eigentlich drüber auf, dass einige ihr wohl anhängen wollen, ein Escort gewesen zu sein (Ob da was dran stimmt, weiß ich nicht.)? Ich selbst finde eine, die sich sofort scheiden lässt, wenn ihr Staatsoberhaupt von Ehemann abstürzt, viel schlimmer bzw. wenn eine schöne Frau sich gezielt für solche Männer interessiert, um dann wer zu sein. (riecht jedenfalls danach in dem Fall) Escort sein ist da meiner Empfindung nach noch ziemlich ehrenwert gegen.

    Wozu heiraten, wenn man nach kurzer Ehe Riesensummen zahlen muss und die Ex noch ein Buch über einen schreibt? Warum macht sie das eigentlich? „Verdient“ sie über ihn nicht so genug Geld? Ach verstehe, in ihrem Fall sind da mit so einem Buch Millionengewinne drin, sie ist ja jetzt schließlich jemand, weil sie eine schöne Frau ist und einen Spitzenpolitiker geheiratet hat, der während der Ehe eine Zeitlang das Staatsoberhaupt war. Eine tolle Lebensleistung.

    Ist diese Frau eigentlich auch aus feministischer Sicht aufgrund ihres Geschlechts „benachteiligt“? Wenn ja, möge Alice Schwarzer für ihr hartes Los eine Schweigeminute einlegen.

    P.S.: Alles, was ich geschrieben habe, fällt unter „meiner Meinung nach“.

    • Hallo Matthias!

      Ich beziehe mich auf Deine Passage
      „Ich habe generell den Eindruck, dass viele Frauen heute nicht mehr “in guten wie in schlechten Tagen”, sondern nur noch in sehr guten Tagen, und in guten schon nicht mehr zu ihrem Mann halten. In wirklich schlechten Tagen sind solche Frauen schon längst über alle Berge, halten finanziell aber weiter die Hände auf, oft auch dann, wenn sie die schlechten Tage selbst verursacht haben.“

      Im Fall Wulff haben sich aber wohl zwei gesucht und gefunden:

      Im Studium lernte er Christiane kennen, heiratete sie irgendwann, nach Außen eine Bilderbuchbeziehung. Christiane war wohl die „Partnerin auf Augenhöhe“, beide ungefähr gleich alt, ungefähr gleicher Ausbildungsstand, äußerlich (m.E.) ähnlicher Attraktivitätsgrad. Sehr solide Frau, bodenständig, mutmaßlich verlässlich, aber vielleicht auch ein bisschen langweilig und provinziell. Soll ihre Karriere irgendwann dem Ehemann zuliebe an den Nagel gehängt haben. Sie drängte nie ins Rampenlicht und auf Bildern sieht sie nicht schlecht aus, aber deutlich weniger luxuriös als Frau Nr. 2.

      Dann lernte der Christian, inzwischen in der Politik immer weiter vorangekommen, irgendwann die Bettina kennen. Viel mondäner, viel mehr große weite Welt, … Und der Christian wollte raus aus der Provinz, auch privat, und auf dem großen Parkett mitspielen. Vielleicht war er auch geschmeichelt vom Interesse einer deutlich jüngeren, deutlich attraktiveren Frau (die, den Bildern nach zu urteilen, viel mehr Wert auf ihr Äußeres legte). Und dann war er über alle Berge.

      Dann kam der soziale Abstieg. Nun ist die Bettina über alle Berge.
      Tja….

      Mein Mitleid mit allen Beteiligten der 2. Ehe Wulff hält sich in Grenzen.

      • Ja, kann so gewesen sein – ich kenne diese Leute nicht und hab mich auch nie so genau mit beschäftigt.

        Er hätte natürlich auch bei seiner ersten bleiben sollen.

  7. Der Witz ist ja, dass Frau W. ja schon vor einigen Monaten ein eigenes PR-Unternehmen gegründet hat, mit dem sie jetzt -emanzipiert wie sie ist bzw. schon immer war- voll durchstarten will.

    Sie kann sich scheinbar nicht vorstellen, dass sie mit ihrem Buch und der doch recht flott erfolgten Trennung potenzielle Kunden wohl eher abschrecken als anziehen wird.

    Aber vermutlich hat sie eh schon einen Zahlmeister für den nächsten Lebensabschnitt im Treiben, weswegen sie sich wohl doch Hoffnungen auf ein wirkliches High-Life machen darf -jenseits von Wulff-ähhh … Maus-grauen Fertigbau-Villen Marke „Der Wendler“ in der hannoveranischen Provinz.

  8. Eine Frau sollte in ihrem Leben nur mit EINEM Mann sexuellen Kontakt haben; und ein Mann nur mit EINER Frau. Zudem ist es sinnvoll, religiös zu heiraten. Der Unglaube und der Glaube an einen absolut allmächtigen Gott müssen bekämpft werden. Das Christentum muss reformiert werden. Eine Alternative ist es, ein Freireligiöser oder gläubiger Konfessionsfreier zu sein. Mehr dazu auf meinem Blog.

  9. @christian
    „Mir haben schon Mütter aus meiner Sicht sehr glaubhaft geschildert, dass eine Vollzeitstelle schwierig ist mit Kind, solange es jung ist. und einer muss es halt betreuen.“
    Komisch, das das alleinerziehende Männer hinbekommen.

    Glaubst du immer noch, das Frauen die Männer nicht ausbeuten? Bettina Wulff ist ja nur ein Paradebeispiel für die meisten Frauen.

    • @imion

      Natürlich gibt es Frauen, die Männer ausbeuten und Männer, die Frauen ausbeuten. Dein Frauenhass der Marke „Alle Frauen wollen nur ausbeuten“ ergibt sich daraus aber nicht.

      Auch bei Bettina Wulff würde ich nicht unbedingt sagen, dass sie nur ausbeuten wollte. Vielleicht wäre sie mit ihm als Bundespräsident ohne den Statusverlust durch die Affaire durchaus glücklich geworden und er mit ihr, vielleicht hätten sich beide dann gut ergänzt und sie wären ein Team gewesen, in dem jeder dem anderen das gegeben hat, was er wollte.

      • Weist du Christian, jemand der einen anderen nur dann als Parnter hat, aufgrund dessen Berufes und der ihn dann verlässt, weil er diesen Beruf nicht mehr ausführt, diese Person beutet aus. Und nein, es ist immer noch kein Frauenhass. Es ist belegt, das sich die meisten Frauen wie Bettina Wulf verhalten.

        Wie würde es denn für dich aussehen, damit du mal zugibst, das Frauen Männer ausbeuten?

      • @christian
        Oh, und das er nur knapp ein drittel seines selbst erwirtschafteten Geldes behalten darf, während er zwei drittel an Frauen abgeben muss, ist deiner Meinung nach natürlich auch keine Ausbeutung, oder? Warum eigentlich? Womit haben sich diese Frauen dieses Geld verdient? Wodurch haben sich Frauen es sich verdient, durch Männer permanent durchs Leben gesponsort zu werden? Wir Männer müssen für Frauen ja jedes jahr fast 100 Milliarden Euro aufbringen, und erhalten dafür als Gegenleistung von den Frauen nichts. Selbst zum ausreichend Kinder kriegen sind Frauen ja zu Faul.

    • Einerseits stimmt es: Von beiden Geschlechtern gibt es Exemplare, die das jeweils andere Geschlecht ausbeuten.

      Guckt man sich aber an, wie groß die Macht der Frauen auf dem Partnermarkt ist, ergibt sich in der Tat daraus, dass Frauen – zumindest unter den Bedingungen hier und heute in z. B. Deutschland – von Männern meist mehr bekommen als Männer von Frauen.

      Wir erobern die Frauen, kaum umgekehrt – umgekehrt nur, wenn George Clooney der Mann ist, ein Millionär, ein Adeliger mit Gestüt usw. – meist also sind auf der Ebene schon mal die Frauen die, die in der Position sind, auszubeuten. Von den Männern, die sie am meisten begehren, werden sie natürlich auch schon mal ausgebeutet, weil diese dazu in der Position sind.

      Wer wen ausbeutet, hängt also schon mal maßgeblich an der Position auf dem Partnermarkt. Von individuellen und kulturellen Einflüssen, Anstand und so hängt es natürlich mit ab.

      Man kann ebenfalls unterstellen, dass die Position auf dem Partnermarkt mit darüber entscheidet, ob eine Beziehung oder Ehe einseitig wird und wenn, wie einseitig.

      Dann kommt noch ein wichtiger Punkt: Die Trennungsfrage. Wie die Spielregeln im Scheidungsfall, und in Sachen Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhalt usw. aussehen. In dem Punkt ist die Frau heutzutage extrem stark im Vorteil.

      Bei keiner einzigen Art im ganzen Tierreich bekommen die Weibchen während und nach der Beziehung/Ehe so viel von den Männchen wie beim Menschen, zumindest nach der Beziehung nicht. Dass ein Männchen NACH einer Trennung noch in das Weibchen und etwaige gemeinsame Kinder investieren muss, gibt es nur bei einer einzigen Art, nämlich uns Menschen.

      Die geringere Lebenserwartung der Männer hat damit meines Erachtens eine Menge zu tun.

      Auch wenn es im Detail kompliziert ist, denke ich auch: Insgesamt beuten Frauen hier in Deutschland und ähnlichen Ländern Männer mehr aus als Männer Frauen, auch wenn es letzteres unbestreitbar auch leider gibt.

      Ich denke, auf beiden Seiten muss es mehr Anstand geben, damit sich möglichst niemand während oder nach einer Beziehung/Ehe ausgebeutet fühlt. Ausbeutung eines/einer anderen fällt oftmals auf einen selbst irgendwann zurück, wenn z. B. ausgebeutete Männer irgendwann Beziehungen nur noch vortäuschen und dabei selbst Frauen sexuell ausbeuten, oder wenn ausgebeutete Frauen z. B. zur feministischen Kampf-Emanze „mutieren“ und dann mit politischen/juristischen Methoden oder einfach einem Scheidungskrieg Vergeltung üben. Die Gewaltspirale muss beendet werden, das ist das A und O.

  10. Pingback: Attraktion und Komfort und deren Bedeutung in der Beziehung « Alles Evolution

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