Selbermach Samstag XIV

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

29 Gedanken zu “Selbermach Samstag XIV

  1. Ich möchte großzügig darauf hinweisen, daß ich einen amüsanten Artikel über den jüngsten Skandal in der Beschneidungsdebatte geschrieben habe.

    Ein Grünen-Politiker hatte zwei Gedichte geschrieben, in denen er Beschneidungsbefürworter scharf kritisierte. Das Zentralkomitee der Juden in Deutschland forderte daraufhin den Rückzug seiner Kandidatur für die Niedersachsenwahl.

    Ich analysiere in meinem Artikel vor allem die Antisemitismus-Paranoia in Deutschland.

    Ulf Dunkel – Held des deutschen Volkes

  2. Da der Hinweis letzten Samstag wohl ein wenig unterging am Ende des Riesenstranges, hier noch einmal der Link zu einem 2012 neu gegründeten Online-Journal nicht feministischer Männlichkeitsforschung (Male Studies).

    Bisher sind 3 Ausgaben erschienen, die Artikel können angeklickt und frei gelesen werden:

    Band 1

    http://newmalestudies.com/OJS/index.php/nms/issue/view/7

    Band 2

    http://newmalestudies.com/OJS/index.php/nms/issue/view/9

    Band 3

    http://newmalestudies.com/OJS/index.php/nms

    Die bisherige „Männerforschung“ der Kimmel, Schwyzer, Connell & Co. war ja nichts weiter als ein erbärmlicher Wurmfortsatz der dominierenden, zutiefst misandrischen feministischen Women’s Studies-/Gender Studies-Sektiererei und Esoterik.

  3. Weiters möchte ich hinweisen auf einen Beitrag von Hadmut Danisch auf seinem Blog, der einen Artikel von Susanne Baer, genderfeministische Verfassungsrichterin, auf dem grünen Ticket reisend und dank Parteienproporz von unserer eingespielten Allparteienregierung durchgewunken, auseinandergenommen hat:

    http://www.danisch.de/blog/2012/12/30/uber-die-lacherlichkeit-des-bundesverfassungsgerichts/

    Besonders schön diese Passage des Baer-Artikels (in einer Gewerkschaftszeitschrift erschienen – die Gewerkschaften als Speerspitze des Feminismus auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit):

    Susanne Baer, Zitat:

    *Eine Frage nach Gender ist daher auch nicht etwa die Frage nach Frauen oder nach Frauen und Männern. Es ist – emanzipatorisch – die Frage nach geschlechtsbezogenen Ungleichheiten, die wesentlich und mehrheitlich Frauen benachteiligen und Männer bevorteilen. Gleichheit ist kein symmetrisches Recht, sondern ein Recht gegen spezifische Asymmetrien.*

    Gleichheit ist kein symmetrisches Recht, sondern ein Recht gegen spezifische Asymmetrien.

    Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

    Eine Verfassungsrichterin erteilt hier der Gleichheit aller vor dem Gesetz, der Gleichberechtigung, eine Absage.

    Um der GLEICHSTELLUNG willen.

    Für wen das Recht „asymmetrisch“ wird, um die behaupteten Asymmetrien auszugleichen – 3 x dürft ihr raten.

    Das ist nicht mehr mein Staat, in dem solche Figuren Verfassungsrecht auslegen, nichts, was ich noch verteidigen, noch erhalten wissen möchte.

    Wenn die Bude abbrennt, brennt sie eben ab, wenn sie zusammenfällt, fällt sie eben zusammen.

    Sollen die sie stützen/finanzieren/verteidigen, die von den Budenbesitzern privilegiert werden.

    Das zeichnet den Adel aus.

    Der neue Alphamädchenadel mag sich dem widmen.

    • Eigentlich wollte ich es ja heute ruhiger angehen lassen, aber hierzu muss ich mich äußern- und zwar zustimmend!
      Die Stellung halten und dieses System stützen und verteidigen bringt nichts, das ermöglicht es nur den Baers in diesem Land und ihrem Gefolge diejenigen, die den Spaß finanzieren, weiter auszubeuten. Den Knall verhindert man damit nicht, man schiebt ihn unnötigerweise nach hinten, was letztenendes nur schadet.
      Ich fühle mich diesem Staat/System auch nicht mehr verpflichtet, es zu verteidigen ist mir nicht einen eingerissenen Fingernagel wert.

      • Als Nachtrag sei erwähnt, dass in Japan die sog. herbivore men (die Japano-Version von MGTOW wenn man so will) ca. 1/3(!) der männlichen Bevölkerung (zumindest der jüngeren, genaue Zahlen habe ich grade nicht zur Hand) ausmachen.
        Google liefert da viel Interessantes.

    • Eine Verfassungsrichterin erteilt hier der Gleichheit aller vor dem Gesetz, der Gleichberechtigung, eine Absage.

      Das ist folgerichtig, denn Gleichstellung nach Art der Genderisten ist nur durch die Diskriminierung des Individuums erreichbar. Nicht das Individuum ist das Rechtssubjekt, sondern die baerschen Kollektive. Von hier ist es nur noch ein ganz kleiner Schritt zur Willkür. Diese einfach zu erlangende Einsicht vermag auch ihr Geschwurbel in gestelzter Sprache nicht zu verschleiern.

    • Die Frau müßte mal mit mir in einer Talkshow sitzen. Da sähe sie ziemlich alt aus.

      Diese Ausführungen sind so hirnrissig und begriffslogisch falsch, daß man sich fragt, was hier in Deutschland los ist.

      Es wäre eine Freude für mich, diese Frau argumentativ bloßzustellen.

      Gleichheit ist überhaupt kein Recht. Und geschlechtsbezogene Ungleichheiten können legitim oder illegitim sein, bedeuten an sich erst einmal gar nichts.

      Was ist das für ein geistiges Niveau? Auch daran wird deutlich, daß Frauen philosophisch wenig potent sind. Sie gibt praktisch selbst einen Beleg, warum in denkerischen Metiers Männer hervorstechen und daß Frauen dort einfach weniger bringen und deshalb kaum dort repräsentiert sind. Siehe bekannte Philosophen oder Professoren.

      Gesunde Frauen kennen ihre Grenzen und Talente und versuchen nicht, auf unsicherem Gelände mit weiblicher Kontingenz und systematischer Irrationalität zu punkten.

      • @ Kirk

        Es ist bestimmt nicht intellektuelle Unfähigkeit, die Frau Baer hier mit Begriffen herumschlampen lässt, sondern absichtsvolle Verschleierungstaktik.

        Das übliche Spiel mit Gleichheit, Gleichberechtigung und Gleichstellung, das Taschenspiel mit Gleichheit der Chancen und Gleichheit der Ergebnisse.

        Worum sich Genderisten so herumdrücken wollen, ist das klare Bekennen ihrer Absicht, zur Gleichstellung, zur Herstellung sozialistischer Ergebnisgleichheit, ungleich zu berechtigen, die Gleichberechtigung für Männer weiter zurückzuhalten oder abzuschaffen.

        Sie vermeiden mit diesem Geschwurbel das klare Bekenntnis zu ihrer Absicht, Mädchen und Frauen gegenüber Jungen und Männern zu privilegieren.

        Das wird verschleiert durch einen Sprachgebrauch, in dem diese häßliche Tatsache durch häufiges Geschwätz von Gleichheit, Gleichberechtigung, wahrer Gleichberechtigung = Gleichstellung in den Hintergrund gedrängt werden soll.

        Wer Ungleiches gleichstellen will, MUSS ungleich berechtigen und die Freiheit des Individuums abschaffen.

        Geht gar nicht anders.

        Das weiß auch Frau Baer.

        Das soll so lange wie möglich verschleiert werden, damit die Öffentlichkeit noch so lange wie möglich im Glauben verharren kann, Feminismus streite für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung, nicht für Femnist.I.nnenprivileg und -suprematie.

        Es ist Orwellsche Sprache, Lügen und Täuschen mit Begriffsverwirrungen.

        • „zur Herstellung sozialistischer Ergebnisgleichheit, ungleich zu berechtigen“

          Naja, inzwischen mischen sich darunter ja immer häufiger andere Töne, die u.A. darauf pochen, dass Frauen ja die Mehrheit der Wahlberechtigten stellen, wie z.B. im heutigen feministischen Hetzartikel in der NZZ. Wozu also noch groß auf Männer Rücksicht nehmen ? Das Gerede von Gleichberechtigung oder auch Gleichstellung ist nur temporäres Mittel zum Zweck, sobald sich die Waagschale irgendwo zugunsten von Frauen neigt, werden ganz andere Töne angeschlagen. Zu besichtigen beispielsweise in Rheinland-Pfalz, wo es in Kürze eine Ministerpräsidentin und ein Kabinett aus sechs Frauen und drei Männern geben wird und von mangelnder Gleichberechtigung/Gleichstellung dort niemand redet.

          Der NZZ-Artikel:

          http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/die-weiblichen-staaten-von-amerika-1.17923563

        • @ Kareem

          Wenn Männer sich zurückziehen, dieses einseitige Spiel nicht mehr mitspielen wollen, sich kein Bein mehr ausreißen, um den immer maßloseren Forderungen der Frauenlobby zu genügen, ihren eigenen Weg gehen, eine ruhige Kugel schieben, dadurch Frauen Gelegenheit erhalten, zu beweisen, was sie können, ist das doch ein gutes Zeichen für ein wachsendes Bewusstsein der Männer für ihr eigenes Wohlergehen.

          Ich sehe den Rückzug der Männer, das wachsende Desengagement, nicht nur negativ.

          Es ist Voraussetzung für Änderungen.

          Solange Männer sich als Lückenbüßer verschleißen lassen, wird ihre Ausbeutung sich verschärfen.

        • Worum sich Genderisten so herumdrücken wollen, ist das klare Bekennen ihrer Absicht, zur Gleichstellung, zur Herstellung sozialistischer Ergebnisgleichheit, ungleich zu berechtigen, die Gleichberechtigung für Männer weiter zurückzuhalten oder abzuschaffen.

          Das hat der Graf immer noch nicht verinnerlicht: das ganze Geschwätz über Gleichberechtigung und Gleichstellung ist blosser Vorwand, um offensichtliche Diskriminierungen als berechtigte Kompensationen zu behaupten. Überall dort, wo Frauen etwas zu verlieren hätten, ist nie von Gleichstellung die Rede.

        • @ Peter

          *Überall dort, wo Frauen etwas zu verlieren hätten, ist nie von Gleichstellung die Rede.*

          Doch, doch, das habe ich verinnerlicht.

          Weshalb ich immer wieder schreibe (und geschrieben habe), dass die traditionellen Privilegien der Männer unter dem Signum „Gleichberechtigung“ abgeschafft werden, nicht aber ihre traditionellen Pflichten gegenüber Frauen, die de facto bestehen bleiben, während die traditionellen Privilegien der Frauen de facto erhalten bleiben, sie geschätzt alle 6 Monate neue dazu bekommen und von Pflichten gegenüber Männern gar nicht erst die Rede ist.

          Dass diese Art „Gleichstellung“ bei Frauen so populär ist, kann ich nachvollziehen.

          Dass immer mehr Männer sich dieser Art „Gleichstellung“ entziehen, auch.

  4. Zu guter Letzt ein wenig Schönheit und ja, sie hat, wie so oft, mit Frauen zu tun: eine Uhr von 1785, also zu einer Zeit, die fast so dekadent war wie unsere Gegenwart, auch mit einem Adel begabt, der Privilegien akkumulierte ohne adäquate Gegenleistung, so wie viele westliche Frauen heute, aber immerhin keine mausgraue, „sozialistische“ Egalitaristendekademz, sondern eine aristokratische, die in Schönheit starb.

    Also eine Uhr, „Der Tanz der Zeit“, Bildhauer Michel Clodion, 1788, ein Jahr vor dem Beginn des Untergangs gefertigt, das ungewöhnliche Uhrwerk von Jean-Baptiste Lepaute, dem Hofuhrmacher Ludwigs XVI.

    http://www.frick.org/sites/default/files/shop/ClodionClock600.jpg?slideshow=true&slideshowAuto=true&slideshowSpeed=4000&speed=350&transition=elastic

    Heute Teil der Frick Collection in New York (Henry Clay Frick – einer der knallharten Industriebarone der Zeit um 1900, Eisen, Kohle, Stahl – aber das ist schon wieder eine andere Geschichte, sein sehr schönes Neo-Louis-XVI.- Palais an der 5th Avenue ist eines der wenigen dort, die dem Wolkenkratzerbauboom nicht zum Opfer fielen, heute Museum,sehenswert!).

    Unsere Dekadenz endet im Müll und mit Müll, geistigem und materiellem.

    Das hinterlassen wir.

  5. wer kennt pat condell?

    „Patronising the Palestinians “

    für alle die noch etwas hintergrundwissen haben wollen, was islam praktisch bedeutet, hier ein interessanter artikel der jerusalem post.
    „Morsi: No peace with descendants of apes and pigs“
    http://www.jpost.com/MiddleEast/Article.aspx?id=298434

    (als anmerkung ‚apes and pigs‘ sind ausdrücke die im koran genutzt werden das sind keine erfindungen von morsi)

    • Im Koran steht viel, wenn der Tag lang ist.

      Entscheidend sind die konkreten Muslime und Palästinenser. Solche Verbindungen sind unseriös.

      Prominente Juden haben die Palästinenser auch schon mit diversen Schmähbegriffen bedacht.

    • Die Kommentare darunter sind ja schon wieder lustig. Kaum kommt so ein Thema, stehen schon wieder die … üblichen Verdächtigten auf der Matte und seiern und jammern und klagen …
      Nirgendwo in der Studie steht, dass die Männer (TM) an der schlechten Laune der Frauen schuld sind, aber gefühlte 90% der männlichen PMS-Verfechter argumentieren damit. Sicher sind eventuell auch Männer schuld an der schlechten Laune – zum Teil; der streitsüchtige Ehemann (der sobald sie sich mal etwas nicht gefallen lässt, die PMS-Keule auspackt), nervige Kollegen, das Arschloch von einem Chef, der Polizist, der ein Knöllchen verteilt, etc. Zum Teil andere Frauen, zum Teil die Situation, zum Teil Depressionen (die nichts mit dem Zyklus zu tun haben), zum Teil Schmerzen. Manchmal ist es auch einfach der miese Charakter der Frau.
      Dann kommt natürlich die Heulerei von Frauen, die betroffen sind, die sich dann verarscht vorkommen, obwohl in dem Artikel deutlich steht, dass es sehr wohl Frauen gibt, die an PMS leiden (Lesen und Verstehen scheint ein Problem vieler zu sein, wenn sie gewisse Schlagworte hören, die ihnen nicht in den Kram passen).
      Und das Beste ist, dass es von den PMS-Verfechtern auch noch so hingestellt wird, als wäre es der natürliche, normale Zustand, dass Frauen an PMS leiden, und Frauen, die davon verschont bleiben, sind die Abnormalen, die „Androgynen“ (stand in einem weiteren Kommentar – von einer Frau, die sich in ihrem PMS suhlt). Frau sein ist also eine Krankheit. Da hat es eine andere schon treffend ausgedrückt: am besten lassen wir uns alle vorsorglich schon nach der Geburt einen Behindertenausweis erstellen, damit der zukünftige Ehemann das Hätscheln und Tätscheln von der Steuer abziehen kann, lol.

      Was mich auch noch ärgert, ist dieser wiederkehrende Verweis auf die Antike, wo auch schon das hysterische Verhalten mit dem Zyklus in Verbindung gestellt wurde.
      Finde ich sehr nett … es ist ja nicht so, dass Männer auch unter Wutanfällen leiden und immer schon litten (aber bei Männern ist dies stets wohl überlegt, gut durchdacht, rational und berechtigt 😀 ).

      • Nachtrag: ich finde es immer wieder schön, wie dankbar manche für (angebliche) körperliche Unzulänglichkeiten des anderen Geschlechtes sind. So dankbar, dass sie diese angeblichen Unzulänglichkeiten bis aufs Blut verteidigen müssen …

      • @ Rex

        „Die Kommentare darunter sind ja schon wieder lustig.“

        Ja, find ich auch.

        Die bescheurtste Passage des Artikels ist imho diese:

        „“Die Forschung hat auch gezeigt, dass die Einnahme der Pille weder die Libido, noch das Gewicht, die Haut oder gar die Stimmung verändert. Faktisch kommen aber immer wieder Frauen in die Praxis und berichten von eben jenen Veränderungen, die sie auf die Einnahme des Verhütungsmittel zurückführen“, sagt Ludwig.“

        Denn die suggerierte Eindeutigkeit der Forschungsergebnisse existiert mitnichten.

        Laut BzgA (2011) berichten 59 % der befragten volljährigen Anwenderinnen über Probleme: Platz 1 (Antwortmöglichkeiten waren vorgegeben) ist simples Vergessen, Platz 2 belegen aber bereits Kopfschmerzen, und immerhin 7 % dieser Frauen (und Männer!) waren sich sicher, der Pille gestiegene sexuelle Unlust zu verdanken.

        Dass Bayer letztes Jahr 651 amerikanischen Klägerinnen Abfindung wegen erhöhter Thrombosegefahr gezahlt hat
        http://www.derwesten.de/wirtschaft/bayer-zahlt-ueber-100-millionen-euro-an-yasmin-klaegerinnen-id6599080.html
        Und eine nun schwerbehinderte Französin eben diesen Konzern ihrerseits verklagt
        http://www.derwesten.de/gesundheit/junge-franzoesin-verklagt-bayer-wegen-anti-baby-pille-id7393686.html
        Weiß hierzulande kaum jemand. Aber rund 90 % der Frauen (und Männer!) fühlen sich angeblich „gut informiert“ über das meistgenutzte (Schwangerschafts-)Verhütungsmittel.

        Kondomverwender (m/w) haben im Vergleich dazu eindeutig das leichtere Los (stolze 63% waren völlig Komplikationsfrei).

        Damit bin ich jetzt aber ziemlich weit vom Thema abgewandert.

        Oder vielleicht doch nicht?

        Ausgangspunkt war schließlich: es gibt keine eindeutigen Forschungsergebnisse, aber tendenziell scheint es genau andersrum zu sein wie gedacht.

        Kommt noch irgendwer mit? 😀

  6. Gibts es eigentlich eine feministische Theorie, warum trading card Spiele fast ausschließlich von Jungs und Männern gespielt werden?

    Ich spiele hin und wieder mal Magic the Gathering und das ist der Männeranteil ca. 95%.

    Selbe Frage für Fantasy und Pen und Paper Games. Werden Frauen dazu sozialisiert Trolle, Zwerge, Orks zu verachten und neigen Frauen daher eher zu Speziesmus?
    ————–

    Was anderes:

    „Abscheuliche Zitate- Zionisten verraten ihren Plan“
    –> LOL

    „Schönstes“ Zitat dieser Woche- gefunden auf einem kommunistischen Blog:

    “Frage: Wann werden die Deutschen (und ihre linken Volksgenossen) wieder judenfreundlich?

    Antwort: Wenn die Juden kein „Regime“ mehr haben, also kein Land, also der globalen, antisemitischen Verfolgung und Vernichtung wieder schutzlos ausgeliefert sind. Denn die Deutschen (und erst recht deren linke Volksgenossen) engagieren sich gern für Ohnmächtige und Opfer (vor allem für solche, die von ihnen selbst zu Ohnmächtigen und Opfern gemacht wurden). Dann, wenn die Juden wieder Verlierer, Opfer, Unbewaffnete, Deppen, Staatenlose, Nomaden sind, dann, ja dann hat man sie wieder gern in der deutschen Linken – denn dieses Losertum erinnert sie so sehr an die eigene Verkümmertheit (dabei müssten doch gerade die links-materialistischen Staatskritiker wissen, dass das Betreiben eines Staates kein Zuckerschlecken ist, sondern nunmal NOTWENDIG BRUTAL zu sein hat, wenn es erfolgreich sein soll – auch im Falle Israel natürlich).

    „Macht ist böse, Ohnmacht ist gut“ – auf diesen simplen Schwachsinnssatz lassen sich letztlich leider mindestens 95% aller deutschen und linken Strömungen – von Pazifisten & GSP-Commünisten über DKPler & Foucaultinaer bis hin zu Jugend-Antifa & Punker-Spelunken-Besitzern – herunter brechen.”

    • @zara

      „bts es eigentlich eine feministische Theorie, warum trading card Spiele fast ausschließlich von Jungs und Männern gespielt werden? Ich spiele hin und wieder mal Magic the Gathering und das ist der Männeranteil ca. 95%.“

      Vermutung: Es ist eine verkürzte Form intrasexueller Konkurrenz, die die Aufeinandersetzung auf Zahlen und Werte herunterbricht und bei der man sich innerhalb eines Systems bewegt. Es geht wenig um Liebe, Gefühle, reine Emotionen der Karten untereinander, sondern die Ansammlung von Ressourcen und deren bestmöglichen Einsatz gegen den Gegner

      „Selbe Frage für Fantasy und Pen und Paper Games“

      Auch hier wird eine abstrakte Welt geschaffen, die teilweise sehr kriegerisch gehalten ist (intrasexuelle Konkurrenz). Die Interaktion verläuft abstrakter als in der realen Welt und verlangt eine gewisse Objektivität. Selbst Drama und Gefühle sin offensichtlich gespielt und können durch Würfelwürfe ersetzt werden. Ich denke viele Frauen ziehen daher die direkte Interaktion in realen Szenarien vor und flüchten weniger in eine Fantasiewelt in der sie künstlichen Status aufbauen, in dem sie sich einen Zwerg mit Körperkraft 21 und Äxte und Beile auf 18 hochzüchten (DSA). Gespielte menschliche Interaktionen, die in einer Rolle bleiben müssen, erlauben wesentlich weniger Drama und Emotionen als ein echter Flirt. Zumal man sich da dann auch den Schilderungen eines Spielleiters unterwerfen muss.

      • @Zara

        Wobei deine Frage ja auf feministische Theorien bezogen war:

        Ich kenne keine Theorie dazu, würde aber vermuten, dass man darauf abstellt, dass man dort argumentieren würden, dass diese Spiele eben eine Zuweisung als „Männlich“ erfahren haben und bereits deswegen Frauen abgeschreckt werden, eben so wie bei Pistolen und Actionfiguren im Gegensatz zu Puppen.
        Also ein gesellschaftliches „Ein Mädchen/eine Frau macht das nicht“, welches schon ausreicht, um die Mädchen abzuhalten. Diese Spiele zu spielen wäre damit „dekonstruierend“ für die Geschlechterrolle und somit ein feministischer Akt.

      • So in etwa würde ich es mir auch erklären.

        Mich würde ein feministischer Standpunkt dazu interessieren. Bei trading card games ließe sich von feministischer Seite ja noch eher behaupten, dass Jungs dazu sozialisiert werden, bspw. schon in der Kindheit mit Panzer-Quartetts (ums mal ganz plakativ zu sagen).

        Aber dieser Punkt lässt sich ja schlecht auf Pen and Paper-Games anwenden, da wohl Jungs kaum dazu sozialisiert werden sich in Fantasiewelten wie DSA zu begeben.

  7. Mich würde mal ein Artikel zu dem Thema interessieren, wie deutsche Eltern ihre Kinder sexuell aufklären (sollen) bzw. auf ihre Sexualität vorbereiten (sollen). Ich glaube nämlich, hier läuft gewaltig etwas schief, weil deutsche Eltern einfach zu feige und verantwortungslos sind und es lieber den Kindern überlassen, ihre Sexualität selber „zu entdecken“. Das kann klappen, wenn das Kind von anderer Seite viele Informationen empfängt, sonst kann es aber auch gewaltig schief gehen. Aber vielleicht finden deutsche Eltern es auch einfach nur lustig, ihren Kindern dabei zuzusehen, wie sie im Leben Schiffbruch erleiden, sobald sie erwachsen werden.

    Meine Eltern z.B. hielten sich für wahnsinning sexuell aufgeklärt und haben mich genau deswegen zu einer sexuellen Verklemmung erzogen. Wahrscheinlich glaubten sie auch, man solle in die natürliche sexuelle Entwicklung der Kinder nicht eingreifen und deswegen lieber gar nichts sagen. Gesagt haben sie mir nur so Zeug wie: „Wenn ein Mann und eine Frau einander ganz doll lieb haben, dann….“ Das ist eine falsche Darstellung der sexuellen Wirklichkeit und in Verbindung mit dem Ideal der Gleichheit von Mann und Frau, der Emanzipation der Frau aus ihrer angeblichen Unterdrückung usw. hatte das eine verheerende Wirkung auf mich.

    Wäre es nicht besser, Eltern würden ihre Kinder über alles, was ein Erwachsener heute über Sexualität weiß – also die wichtigsten Praktiken, Homo- und Bisexualität, BDSM, Pornographie, Prostitution usw. – frühzeitig aufklären, möglichst noch vor Beginn der Pubertät?

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