„Männer sind halt unfähig“

Sibylle Berg schreibt im Spiegel in einem Artikel mit dem Titel: „Männer sind halt unfähig„:

Wir müssen nicht die Männer fördern, sondern sehr schnell den Frauen 50 Prozent Macht und Einfluss geben – und das mit Gesetzen, Kindergartenplätzen und männlicher Kameradschaft. Und wir müssen es jetzt tun. Denn es scheint nicht mehr soviel Zeit zu bleiben, wenn man den Untergang des Systems Erde beobachtet. Es wird uns, der Bevölkerung, nicht gelingen, gemeinsam etwas Vernünftiges zu erreichen. Die Umwelt zu retten oder das Leben für alle angenehm zu machen, das steht ja auch in keinem Vertrag, dieses Recht auf ein angenehmes Leben. Ich habe keine Ahnung welche von der Macht ausgeschlossenen Gruppen es noch gibt – außer Frauen, Transgender, Homosexuelle und Behinderte -, die es besser machen könnten, als die bisher fast ausschließlich alleinbestimmenden Männer. Aber man sollte es versuchen. Und sei es nur, damit wir uns alle stolz die Hände geben können, wenn der Planet langsam im Wasser versinkt.

Klingt nach Standpunkttheorie:  Die Frauen oder andere Gruppen würden dann eben ihren ganz besonderen Standpunkt einbringen und dann alles besser machen. Das sich mit dem Geschlecht der Politiker nicht so viel ändert zeigt hingegen Merkel.

Es ist zudem ein ziemlicher Essentialismus: Frauen als Gruppe sollen die Menschheit retten, weil sie eben die negativen Aspekte, die Männer möglicherweise als Gruppe anhaften, hoffentlich nicht besitzen, sondern alles ganz anders machen.

Dass das bisherige System erstaunliche Fortschritte bewirkt hat und weder Männer noch Frauen bereit sind auf Luxus zu verzichten – geschenkt.  Es bleibt die Hoffnung, dass Frauen die besseren Menschen sind.

49 Gedanken zu “„Männer sind halt unfähig“

  1. Na ja, Frau Sybille …. was soll man zu der noch sagen. Eine Sexistin reisten Wassers, der die Frustration über ihr eigenes Leben aus den Ohren spritzt, durch jede Zeile lugt, die sie schreibt. (In schöner Offenheit in ihrer letzen Spiegel-Kolummne „Weihnachten allein“ http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sibylle-berg-ueber-weihnachten-a-873783.html ).

    Für mich ein Fall wie Lantschi nach ihrem Outing, dass sie eine massive Angststörung hat.

    Man spürt die psychische Not zwischen den Zeilen – die Zeilen selber werden dann belanglos. Und ich selber empfinde es dann schon als Nachtreten einer offenbar schwer beschädigten und leidenden Persönlichkeit gegenüber, sich inhaltlich mit dem Text öffentlich auseinander zu setzen.

    Was ich allerdings für interessant und für vielleicht symptomatisch halte, ist dieser Teil des von Christian zitierten Textes:

    Ich habe keine Ahnung welche von der Macht ausgeschlossenen Gruppen es noch gibt – außer Frauen, Transgender, Homosexuelle und Behinderte -, die es besser machen könnten, als die bisher fast ausschließlich alleinbestimmenden Männer. Aber man sollte es versuchen.

    Wenn man das Geschwurbel von den „von der Macht ausgesschlossenen Gruppen“ mal abzieht, sagt sie im Prinzip: Ich habe keine Ahnung wie es besser oder anders gehen könnte – nur: man sollte es trotzdem versuchen.

    Da ist doch der weltverbesserische Impetus schon arg angekränkelt, in diesen Zeilen. Das ist die vulgär-feministische Überzeugung, Frauen würden es in jedem Fall besser machen, weil empatzischer, sozialkompetenter, weniger machtsüchtig ect. pp. doch schon ziemlich angekränkelt, der Gestus schon in sich brüchig.

    „Ich habe keine Ahnung was und wie – aber folgt mir trotzdem“ ist mit Sicherheit keine Schlachtruf für eine erfolgreiche Revolution. SO, mit dieser Haltung, wird keine Bastille gestürmt, auch kein Winterpalais. Mit so was lauwarmen wird nicht mal Tee in einen Hafen geschüttet.

    Das ist die pure Verzweifelung. (In dem Wort steckt Zweifel.)

    Warum ich das – pars pro toto – für signifikant, für symptomatisch halte. Ich denke, der Feminismus ist im Niedergang, die Ideologie hat ihren peak überschritten.
    Diese selbstgerechte Gewissheit, einfach „besser“ zu sein und alles „besser“ machen zu können, haben solche Bewegungen in ihrer Blütephase. Wenn sie alt und kraftlos geworten sind, dann erzeugen sie solche Äußerungen.

    Also: Der Feminismus als Ideologie ist auf dem absteigenden Ast. Aber sterbende Ideologien sind nicht ungefährlich. Ihre Protagonisten sind gerade in dieser Phase besonders menschenfeindlich.

    • Man spürt die psychische Not zwischen den Zeilen – die Zeilen selber werden dann belanglos. Und ich selber empfinde es dann schon als Nachtreten einer offenbar schwer beschädigten und leidenden Persönlichkeit gegenüber, sich inhaltlich mit dem Text öffentlich auseinander zu setzen.

      @ virtual-cd

      Ihre Texte werden u.a im Spiegel veröffentlicht. Viel mehr an Öffentlichkeit ist nicht zu haben. Sie thematisiert auch nicht ihre „psychische Not“, sondern die Schlechtigkeit der Männer.
      Wenn Sie tatsächlich unter einer Angststörung oder einer ähnlichen Beeinträchtigung leiden sollte, dann frage ich mich, warum ihr im Spiegel eine Plattform geboten wird, wo sie sich abschätzig über Männer äussern darf. Die Vermutung, die Du äusserst, würde als Kommentar zu einem ihrer Texte wahrscheinlich gelöscht.

      • *Wenn Sie tatsächlich unter einer Angststörung oder einer ähnlichen Beeinträchtigung leiden sollte, dann frage ich mich, warum ihr im Spiegel eine Plattform geboten wird, wo sie sich abschätzig über Männer äussern darf. *

        Nach Empfängnisverhütung sind Psychopharmaka gegen Angststörungen und Depressionen die am häufigsten verschriebenen Medikamente, davon doppelt so viel an Frauen.

        http://www.sanego.de

        Für so eine Kranke ist es sehr unschön wenn sie sich alleine gelassen fühlt und ihre Krankheit verkannt wird.

        Die Berg ist das leuchtende Beispiel für die sich isoliert fühlende angstkranke, frustrierte, depressive Frau. Die Berg erzeugt bei dieser Identität und Verständnis.
        Ein Schmutziger Job wie man sieht, aber eine muss ihn tun.

        Das ist eine für den Speigel eine nicht zu unterschätzende Zahl an Frauen (und evtl. auch ein paar Männern) die er so als Käufer und Werbebotschaftsempfänger gewinnt.
        Auch für unsere Politik ist das scheinbar die wichtigste Zielgruppe, Frustrierte und Angstkranke.

        Oder man schaut sich einen Star wie „Pink“ an.
        Bulimisch, anorektisch, u.s.w., typische Frauenprobleme, aber berühmt. Ein leuchtendes Beispiel. Da kann sich die Frau sagen: Schau da! Bei der ist es auch so, aber die ist Berühmt und kann toll Musik machen! Die Frau fühlt wieder Selbstwert.
        Endlich bringt den Frauen jemand Verständnis für ihre Probleme entgegen.

    • @ virtual-cd

      Mitleid ist hier nicht angebracht.

      Wenn Leiden boshaft, ja bösartig macht, ist eher Mitleid angezeigt mit denen, die die an sich Leidenden leiden machen, dieses ganze Opfergeschwerl.

      Das Minderwertigkeitsgefühl solcher Frauen, vielmehr das, womit sie es kompensieren, vergiftet mittlerweile die westliche Hemisphäre bis in die Fundamente.

      Und nicht die Welt wird untergehen, sondern nur ein Großteil der dann vielleicht 10 Milliarden Menschen – wenn es schlecht geht.

      Und mit Sicherheit eine kranke, verkommene, korrupte, dekadente Zivilisation, die solche Frauen als „Intellektuellen“ ein Podium in ihren Müllstrommedien bietet.

      Wenn Mitleid, dann z.B. mit Jungen, die in dem Gestank groß werden müssen, der von Frauen wie Frau Berg herbeigerülpst wird, deren in Literatur abgefüllte Faulgasproduktion von unserem subventionierten Kulturbetrieb, dem Amüsierbordell unserer „aufgeklärten“ Eliten, gehypt wird.

      Das, was ein Frustspacken wie Frau Berg absondert, sondern auch Leher.I.nnen in unserem Bildungswesen ab. Lehrplanplaner.I.nnen.

      Und Jungs nehmen es auf.

      http://www.avoiceformen.com/men/boys/generation-z-boys-in-modern-britain/

      Verabschieden sich von dieser Gesellschaft, die einer kranken, zutiefst kranken Form von Weiblichkeit huldigt wie dem Goldenen Kalb.

      Wenn diese Blase psychisch gestörter Minderleisterinnen wenigstens ihr reklamiertes Bessermenschinnentum mit LEISTUNG untersetzte.

      Aber sie werden die Welt nicht retten.

      Mehr als Geschwätz und Vitriol, die Forderung nach immer mehr und immer noch mehr Subvention, Schutz und Privilegierung ist von dort nicht zu erwarten.

      Sie können es nicht und sie wissen es.

      Das befeuert ihre Bitterkeit immer wieder neu.

      Sie begleiten als verachtenswerte Klageweiber den Leichenzug der westlichen Menschheit, den sie selbst anführen.

      Frohe Weihnachten.

      • Das Problem kann man sich natürlich größer einreden als es ist.

        Genau so gut kann ich behaupten, die westliche Welt ist mittlerweile voller jammernder Männer, die wegen dummer Äusserungen von Frauen gleich den Weltuntergang herbeireden.

        Geht man dann aber mal aus dem Internet raus und auf die Straße, dann erkennt man recht schnell, dass das alles übertriebenes Gerede ist.

        • @ Adrian

          Unsere Finanzprobleme, unsere Alterspyramide, unsere Demographie sind kein Gerede, sondern sehr real.

          Die Veränderungen in den Vorstädten Frankreichs auch (die kenne ich aus eigener Anschauung, Berlin-Neukölln nicht).

        • @ Adrian

          *Kann man alles lösen.*

          Sicher.

          Alles kann man lösen oder es löst sich.

          Das Dass ist nicht die Frage.

          Sondern das Wie.

          Die natürlichen, die „darwinschen“ Lösungen sind die brutalsten, denn die nehmen KEINERLEI Rücksicht auf das Individuum und seine Komfortansprüche.

        • @ Adrian

          *Das mit der demografie sollte kein Problem sein. Island, Irland und Frankreich haben das gut hinbekommen: Hohe Geburtenrate, tolerante Gesellschaften. Es geht alles.*

          Dass sich das Blatt wendet, das hören wir seit 40 Jahren.

          Es wendet sich auch.

          Die moderne Französin hat ungewöhnlich viele Kinder.

          Hübsch ist sie auch noch.

          Das wird das Blatt wenden.

        • Und Island? Keine Migranten, trotzdem viele Kinder. Und wieso sollte das überhaupt an den Migranten liegen? Die gibt es doch überall in Westeuropa. Und sind die Kinderzahlen überall so hoch? Natürlich nicht.

      • @Roslin

        Mitleid ist hier nicht angebracht.

        Wenn Leiden boshaft, ja bösartig macht, ist eher Mitleid angezeigt mit denen, die die an sich Leidenden leiden machen, dieses ganze Opfergeschwerl.

        Ach, ich weiß nicht …
        Ich bin da noch nicht soooo abgestumpft, dass ich nicht auch ein gewisses Mitgefühlt für die leidenden Täterinnen empfinden könnte. Man darf halt nur den Inhalt der Botschaft nicht ernst nehmen. Sonst käme einem die Galle hoch – und Essig ist es mit dem Mitgefühl.

        Dies hier scheint mir eher das Problem:

        Und mit Sicherheit eine kranke, verkommene, korrupte, dekadente Zivilisation, die solche Frauen als “Intellektuellen” ein Podium in ihren Müllstrommedien bietet.

        Kritikwürdig erscheinen mir hier eher die Verantwortlichen des SPIGGL, des ehemaligen Nachrichtenmagazins, die so einem Quark Raum geben, statt der Dame in aller Freundschaft eine therapeutische Unterstützung nahe zu legen. DAS ist wirklich wiederlich.

        • @ Virtual-Cd

          *Kritikwürdig erscheinen mir hier eher die Verantwortlichen des SPIGGL, des ehemaligen Nachrichtenmagazins, die so einem Quark Raum geben, statt der Dame in aller Freundschaft eine therapeutische Unterstützung nahe zu legen. DAS ist wirklich wiederlich.*

          Sie tun das doch nur, weil es dafür einen Resonanzraum gibt, weil es Mensch.I.nnen gibt, die so etwas begierig lesen, weil es Balsam ist für ihre Leiden, weil Frau Berg an dem leidet, woran viele von Kindern/Familie befreite Frauen leiden, die ihre Hundis, Kanarienvögel, Wellensittiche, Katzen, den empauernden Feminismus adoptieren, um die LEERE zu füllen, die SINNLOSIGKEIT ihrer Existenz nicht zu spüren.

          Und endlich zu erfahren, wer Schuld hat an ihrem Elend, an ihrem ewigen Unbefriedigtsein, an ihrer monumentalen Impotenz – DIE MÄNNER, die sie unterdrücken, einfach nicht zum Zuge kommen lassen, die man darum hassen, bestrafen, verächtlich machen darf – sie, die AUSGESCHLOSSENEN von der Macht dürfen das, die UNSCHULDIGEN, die FÜR NICHTS VERANTWORTLICHEN, die Verwöhnten, Gepämperten, Versorgten, Abgeschirmten, Gelangweilten, DIE OPFA, die nichtigen, leeren Existenzen, die an ihrer Nichtigkeit und Leere leiden und andere dafür hassen, dass sie diese nicht füllen.

        • „Sie tun das doch nur, weil es dafür einen Resonanzraum gibt, weil es Mensch.I.nnen gibt, die so etwas begierig lesen, weil es Balsam ist für ihre Leiden“

          Was heisst „nur“ ? Virtual-CD hat völlig recht, das ist doch gerade das Verwerfliche, das Leiden (und die Eitelkeiten) der Menschen für seinen billigen Profit auszunutzen. Die Männer, die das tun, sind keine Pudel, sondern eiskalte, menschenverachtende Geschäftemacher. Man findet dies auf vielen Ebenen, Trittin, der sich im Bundestag hinstellt und die Bildungsbenachteiligung von Jungen verhöhnt betreibt das in gleicher Weise wie der Chefredakteur, der seinem Blatt aus Auflagengründen einen streng feministischen Kurs verordnet. Letztlich ein Symptom für eine Zeit, in der auch der letzte Rest an Menschlichkeit des Profits willen geopfert wird.

  2. Nun müsste man Frau Berg fragen, weshalb es andere Gruppen, die ev. in gewissen Ländern kaum zur Elite gehören, nicht auch besser machen könnten und vom Verbesserungsvorschlag ausgenommen sind wie:

    – Zigeuner (Sinti und Roma)
    – Nichtweisse
    – unteren sozialen Schichten mit wenig kulturellem und ökonomischem Kapital
    – Behinderte
    – Eskimos
    – Indianer
    – indigene Völker
    – etc., usw., usf.

    Zudem müsste man dann Frau Berg fragen, weshalb in den demokratisch-politischen Institutionen Frauen mehrheitlich Männer wählen und nicht primär Frauen, weshalb sich Frauen und Männer bei politischen Entscheidungen kaum unterscheiden, sich Frauen vielfach selbst entmachten, weil sie sich nicht zur Wahl aufstellen oder signifikant weniger an der politischen Partizipation teilnehmen?!

    Im Wirtschaftsbereich könnte man folgende Fragen stellen: Weshalb machen sich Frauen nicht vermehrt selber selbstständig und gründen selbst kleinere, mittlere oder grössere Unternehmen, wo sie dann das produzieren können, was die Welt retten wird oder solche organisationelle Strukturen aufbauen können, das die Welt retten wird?

    Im konsumtiven Bereich könnte man fragen: Weshalb verhalten sich Frauen in diesem Bereich nicht schon vollständig so, dass die Welt gerettet wird? Also keine Autos fahren, nur noch Bioprodukte kaufen, nur noch Fair Trade Produkte kaufen, die Heizung im Winter auf 16 Grad stellen und zwei warme Pullovers anziehen, wenn Frauen ein eigenes Haus haben, konsequent auf fossile Energie verzichten (also Sonnenkollektoren aufs Haus, Wärmepumpe, selbsständige Trinkwasserspeicherung, optimaler Isolationsschutz) etc.

    Interessant ist ja: Die Rettung der Welt geschieht bei Frau Berg Top-Down, also durch eine Machelite und diese Machtelite muss nun vor allem paritätisch auch zu 50% durch Frauen besetzt werden. Es kommt ihr nicht in den Sinn, dass ein wesentlicher gesellschaftlicher Wandel vor allem durch die Zivilgesellschaft/Bürgergesellschaft vonstatten gehen könnte/sollte und dass Frauen nur schon durch veränderte Verhaltensweisen, wie weiter oben angedeutet, ein enormes Veränderungs-Potential hätten, die Welt so zu verbessern, wie sie es gerne möchten, vorausgesetzt eben, dass dies die Mehrheit der Frauen in der Zivilgesellschaft auch will und selbst praktiziert.

    Soll heissen: Auch wenn die Machtpositionen paritätisch mit 50% von Frauen besetzt sind, wird das signifikant nicht viel ändern, weil sich eben Frauen in ihren politischen, wirtschaftlichen und konsumtiven Einstellungen, was die Rettung der Erde anbelangt, nicht wesentlich von Männern unterscheiden.

    • Wenn man glauben will daß das Patriarchat die Welt seit X-tausend Jahren regiert – eigentlich bestreite ich ja die Existenz desselben – so
      ist dies eigentlich, von einigen Randerscheinungen abgesehen, die beste Evidenz für die Überlegenheit – tärä – der Männer.

      Insofern ist Feminismus tatsächlich das Ersetzen von Leistungsträgern – der Meritokratie – durch die Ideologen – eine Bürokratie.

      Der Weg zur Knechtschaft ist damit schon gegangen.

  3. Immer wieder auch eindrucksvoll, wie selbstverständlich von „den“ Frauen die Rede ist, wenn es gilt Forderungen zu stellen. Wenn man kritisiert wird, gibt es hingenen „die“ Frauen nicht, sondern nur eine Unzahl von Individuen, über die man keine konkreten Aussagen machen kann.

  4. Nun ja, wenn man sich tatsächlich Sorgen darüber macht, dass der Planet im Wasser versinkt, muss man schon ein ziemlich sorgenfreier Mensch sein.

    Im übrigen sollte mal jemand der Frau Berg verklickern, dass auch Homosexuelle, Transgender und Behinderte zumindest teilweise Männer sind.

  5. Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, Äußerungen zu diskutieren, die dem Wahnsinn entsprungen zu sein scheinen. Ich meine, wir gehen ja auch nicht in die Klapse, reden mit dem Erstbesten, der uns in Zwangsjacke begegnet und teilen seine Sicht der Dinge in unseren blogs mit, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass das, was ein aktueller Klapseninsasse zu sagen hätte, interessanter und weniger hass-dominiert wäre als das von dieser anscheinend beschädigten Person.

    • Man muss nur an all die leidenden Frauen da draußen denken.

      Sie ist die Göttin der gescheiterten Frau.
      Die Superheldin der alkoholkranken Akademikerin.
      Die Mutter Teresa der Frauen auf Psychopharmaka.
      Die Ikone der Anorektikerin und Teilzeitbulimikerin.
      Sie ist das schöne weiße Licht nach dem sich unsere schon zu Lebzeiten aus dem Leben geschiedene Frau sehnt.

      Sie macht Wasser zu Wein (für die Akademikerin, man soll ja mindestens 2L pro Tag trinken), (er)bricht das Brot und macht das Leiden der modernen Frau zu Gold.

      Der weibliche Jesus.

  6. Immer noch jetzt Ende 2012 der Anti-Männer-Sexismus, der in umgekehrter Form in den Mainstreammedien nicht möglich wäre.

    50 % der Macht und vielleicht mehr haben Frauen schon länger über die sexuelle Macht, die Wahlmöglichkeiten auf dem Partnermarkt.

    Ökologische Probleme der Welt werden durch Feminismus auch nicht besser. Sind beide Geschlechter berufstätig, fahren beide statt eines mit dem Auto zur Arbeit und zurück, dabei wird dann doppelt so viel CO2 ausgestoßen. Gibt es für beide Geschlechter Arbeitsplätze, liegen die nicht nur im Dienstleistungsbereich, sondern auch in der Produktion – wieder mehr CO2-Ausstoß. Kocht die Frau nicht wie in den 50er Jahren selbst, sondern erhitzt Fertiggerichte und ihr Mann auch, weil vor lauter Erwerbsarbeit keine Zeit zum klassischen Kochen da ist, vergrößert das wiederum den CO2-Ausstoß, weil viele Fertiggerichte so lange im Tiefkühlfach waren, welches ja energieintensiv ist. Und weil viele Fertiggerichte bereits vom Hersteller vorgekocht worden sind.

    Das System überwinden, in dem es immer um Produktion & Konsum und die weitere Steigerung von beidem geht, ist schwieriger, wenn beide Geschlechter arbeiten gehen. Doch man müsste es zähmen oder überwinden, falls überhaupt möglich, wenn man wirklich die Umwelt vor dem Menschen beschützen wollte.

    Gerade Frauen konsumieren viel – Herstellung und Transport von Kosmetika, Handtaschen, Schuhen und Klamotten ist aber wieder energieintensiv und führt zu CO2-Ausstoß. Ich kenne Frauen, die haben zwischen 30 und 40 Paar Schuhe – eine Anzahl, die nicht nach einem kleinen ökologischen Fußabdruck klingt. Nach Funktionalität und Zweckmäßigkeit auch nicht.

    Fazit: Feminismus nützt der Umwelt nichts, sondern schadet ihr eher noch. Und für die Umweltprobleme können beide Geschlechter was. Nicht vergessen darf man, dass Frauen bei der Partnerwahl gerade solche Männer viel bevorzugt haben, die mit welchen Methoden auch immer statushoch geworden sind. Zum Beispiel durch wirtschaftlichen Erfolg auf dem Rücken der Umwelt und Natur. Der mittellose oder arme Öko-Aktivist turnt die Damen schließlich deutlich weniger an als der erfolgreiche Unternehmer, dessen Fabrik im Jahr tonnenweise CO2 ausstößt, und der Madame zu einem Gläschen Champagner mit anderen Unternehmern, Adeligen, Prominenten usw. dann einläd – eine Gesellschaft, zu der viele Frauen doch nur zu gerne gehören. Frauen haben also ihren Anteil daran, dass die Welt so verkehrt ist. Daher sollte auch für sie gelten: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit riesigen Felsbrocken um sich schmeißen.

  7. Der Artikel dieser narzisstischen Sexistin ist ein gutes Beispiel für den mangelhaften soziologischen Sachverstand, der im vorherrschenden Feminismus gang und gäbe ist:

    Egal welches Geschlecht, welche sexuelle Orientierung etc. Individuen haben, die in Vorständen und Aufsichtsräten sitzen, sie sind alle gleichermaßen dem Zwang zur Profitmaximierung unterworfen – so funktioniert Kapitalismus.

    Egal welches Geschlecht, welche sexuelle Orientierung etc. Individuen haben, die in Parlamenten sitzen, sie sind allesamt den gleichen Sachzwängen bezüglich des Machterhalts unterworfen.

    Egal welches Geschlecht, welche sexuelle Orientierung etc. Individuen haben, die zu den politischen und ökonomischen Eliten gehören, die Macht korrumpiert sie alle gleich. Das Erlangen von Macht aktiviert archaische evolutionär-psychologische Mechanismen, die bewirken, dass die Mächtigen an der Macht bleiben wollen, diese ausbauen wollen, diese im Sinne ihres persönlichen Egoismus verwenden werden und es gibt nicht den kleinsten Hinweis darauf, dass irgendeine Menschengruppe diesem Mechanismus entgehen könnte.

    Mehr Frauen in Machtpositionen bedeutet daher weder eine andere Politik noch weniger Machtmissbrauch. Wer solches erreichen will, muss Parlamente, Vorstände und Aufsichtsräte abschaffen und das politische und ökonomische Teilsystem der Gesellschaft direktdemokratisch vergesellschaften.

    Ein bißchen mehr Kenntnis marxistischer und anarchistischer Theorie könnte helfen, einen solchen Gehirnfurz, wie ihn Frau Berg hier losgelassen hat, in Zukunft zu vermeiden.

    Für soziale und ökologische Probleme primär eine bestimmte Menschengruppe verantwortlich zu machen anstatt soziologische Strukturen, zeigt eine verhängnisvolle Denkausrichtung.

    Warren Farrell wies einmal daraufhin, wie sehr der Anti-Männer-Sexismus innerhalb des radikalen Feminismus in seiner Strukturlogik dem klassischen Antisemitismus gleicht. Anstatt „Die Juden haben alle Macht und sind an allem schuld“ heißt es hier „Die Männer haben alle Macht und sind an allem schuld“. Und ähnlich wie die Nazis den klassischen Antisemitismus benutzten, u.a. um von strukturell-soziologischer Kapitalismuskritik abzulenken, so verbreitet Frau Berg hier Anti-Männer-Sexismus anstatt radikale Kapitalismuskritik.

    Mit solchen „linken“ Kritikern kann das herrschende System und die herrschende Klasse gut leben.

    • „und das politische und ökonomische Teilsystem der Gesellschaft direktdemokratisch vergesellschaften.“

      Das klingt nach dem ultimativen Alptraum. Eien vollkommen kollektivierte Gesellschaft, in der man jeden fragen muss, bevor man sein Leben leben darf.

      • Das nennt man den Teuf…äh.. den Feminismus mit dem Sozialismus austreiben.

        Gutmenschenirrglaube.

        Der Mensch ist nicht nur „Gut“, es ist nicht das System was den Mensch „schlecht“ werden lässt, der Mensch ist schlecht.
        Nicht nur, aber auch, es gehört zum Mensch.
        Der Gutmensch hat ein Problem damit, er sieht sich als das Gute in Reinform. Ein Paradox, denn Gut oder Schlecht ist eine individuelle Wertung. Der Gutmensch will jedoch von allen als Gut bewertet werden, zur Not mit Gewalt und mit der Gedankenpolizei. Und wenn nur alle ihm Folgen würden (er Macht hätte was gleichbedeutend mit Machtmissbrauch ist), dann wäre die Welt ein besserer Ort und die Menschheit gerettet vor den Gefahren die er selbst prophezeit.

        Versucht man das „Böse“ dem Mensch zu verbieten ist er nicht mehr vollkommen, wird demotiviert, fällt in seiner Entwicklung zurück und wirft sich bald dem bösen Kapitalismus vor die Füße.

    • Leszek

      Ein bißchen mehr Kenntnis marxistischer und anarchistischer Theorie könnte helfen, einen solchen Gehirnfurz, wie ihn Frau Berg hier losgelassen hat, in Zukunft zu vermeiden.

      Dein sozialistisches Gelaber ist aber auch reichlich hirnfurzig. Wie sind denn all die positiven gesellschaftlichen Veränderungen nicht nur seit 50 oder 100 Jahren, sondern seit Jahrtausenden möglich geworden?

      Ich finde es tragisch, daß sich Leute wie Du in solche abstrakten, willkürlichen und unverbindlichen Theorielabyrinthe flüchten und sich selbst betrügen.

      Du blendest zahlreiche Bereiche der Realität aus, um deinem „sozialistischen“ Weltbild zu frönen.

      Da bist du nicht anders als ein Feminist, Maskulist, Kommunist, Islamist, Neu(rotisch)er Atheist etc.

      Immer schön der Verblendung und Heilslehre folgen. Für dich gibt es offenbar keine konkreten und freien Einzelpersonen, die so oder so handeln können – egal in welchem „System“ sie leben.

      • Tja, offenbar finde ich im Augenblick wenig Gnade bei den geschätzten Mitkommentatoren: Adrian hält mich für einen „Kollektivisten“, Kirk hält mich für einen „abstrakten Theoretiker“ und der Frauenhasser Borat hält mich gar für einen „Gutmenschen“. 🙂

        Ich werde mich im nächsten Jahr redlich bemühen, dem allem auch tatsächlich gerecht zu werden. 🙂

        Nun werde ich die nächsten Tage allerdings erstmal ausgiebig über meine Privilegien reflektieren.

        • Ende Jahr ist es üblich, gute Vorsätze für das kommende Jahr zu formulieren. Also mach ich mal einen Anfang:

          – Ich werde mich redlich bemühen, bei adligen Herren zukünftig Nachsicht walten zu lassen und milde zu urteilen im Wissen, dass ihre seltsamen Ansichten Teil ihrer Sozialisation und somit nicht gänzlich selbstverschuldet sind!

      • Ich werde mich bemühen, auch im neuen Jahr darzustellen, dass Katholiken keine Weiber vergötzenden Pussies sind.

        Sondern Pit Bulls.

        Natürlich nicht ganz unempfänglich für weibliche Anmut, vor der mann schon mal in die Knie sinken mag.

        Ansonsten gelobe ich, auch weiterhin Langmut zu üben mit dem niederen Volke, indem ich meine Verwandten, meine Brüder und Schwestern (:(), zu erkennen gehalten bin (na ja, Verwandtschaft halt, kann man sich nicht aussuchen) und darauf zu hoffen, dass Schönheit und Bildung eines fernen Tages (in 10000 Jahren vielleicht?) sogar die Canaille adeln werden.

        Fangen wir also mit der Schönheit an:

  8. Ich frage mich, ob man solche Artikel wie den zitierten durch Klicks auch noch belohnen sollte. Ich habe es zwar auch gemacht, bin aber damit wie ein Lemming dem Köder gefolgt, den Frau Berg mit ihrer Überschrift gelegt hat.

    Ich nehme mir vor, künftig von derartigen Ködern Abstand zu halten. Männerhaßartikel sollte man nicht durch Nachfrage fördern, im Gegenteil muß man den Sumpf austrocken, indem man derartige Pamphlete ignoriert.

    • Diese ganzen Anti-Männer Artikel, sollen ja auch in erster Linie einfach provozieren, nicht zum Nachdenken anregen oder sonst was. Das bringt nach 2, 3 durchschnittlich langweiligen Artikeln, die niemand lesen will, eben 200 Lesermeinungen, auch wenn sie fast alle negativ sind. Das Frau Berg mal einen neutralen Artikel schreibt, ohne Männerhass und sinnlose Provokation und trotzdem mehr als 100 Kommentare, werden wir nicht mehr erleben.

  9. Das ist die konsequente Weiterführung derjenigen Propaganda, die mich seit der Grundschule begleitet: Frauen können alles besser, sie können es schneller, nachhaltiger und sie sind dabei sozialer, teamfähiger und gründlicher.

    Der Unterschied ist nur: Es erfolgt heute auch in den Mainstreammedien. Mal sehen wann man endlich auch im Schlaf damit beschallt wird, damit sich die Lehre vom überlegenen Geschlecht noch besser einprägt.

  10. Das ist genau daselbe Spiel mit den Powerwummenartikel. Nur das daruaf die Frauen abfahren, um sich noch mal an sich selbst und ihrer angeblichen Überlegenheit zu ergötzen. die da oben wissen eben, womit sie uns alle kriegen.

  11. mit fällt zu solchen artikeln immer Evan Sayet ein.

    oder in kurzform: rechts bischen runterscrollen.
    Evan Sayet on the Liberal Mind
    kindergarten of eden….

    http://www.pjtv.com/

    was sibylle berg da schreibt bzw deren überlegungen finden sich fast eins zu eins bei evan sayet video wieder.
    menschen wie sibylle berg werden die wahrheit nicht sehen weil sie angst davor haben das es eine ‚gute‘ und ’schlechte‘ entscheidung gibt und es deshalb zu diskriminierung kommt im wörtlichen sinne. darum ist es zu multikulti gekommen mit den ganzen negativen auswirkungen.

    eine auswirkung ist das ‘girls-only taxis’ ‚in an attempt to curb the enormous number of rapes taking place in that city.‘

    http://gatesofvienna.blogspot.de/2012/12/a-fish-takes-bicycle.html

  12. Sie hat im Prinzip recht. Allerdings irrt sie, wenn sie glaubt, daß Macht-Frauen anders ticken als Macht-Männer. Ganz im Gegenteil: Macht-Frauen sind noch egozentrischer, verlogener und ungerechter als Männer.
    Um etwas zu ändern, muß zuerst das Gesellschaftsmodell geändert werden. Es kommt nicht auf das ausübende Geschlecht an, sondern auf die gelebten Werte. Solange Gier und Geld regieren, ist es völlig egal, welcher Kasperkopp an der Spitze steht. Aber diese Genderpropaganda lenkt so wunderbar von der Realität ab.

  13. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Es gibt keinen D-Day, an dem die Frauen die Macht übernehmen können. Nie hat eine Sache funktioniert, die per Dekret dauerhaft etabliert werden sollte.
    Nachhaltige Veränderungen geschehen immer langsam. So wie Kohl es immer formulierte: „Die Karawane zieht ihres Weges,“
    C.H.

  14. Typischer Vulgärfeminismus.

    Mich wundert es eher das es noch nicht mehr Amoklaufer der Marke Canada gibt.

    Kommt noch liebe Frauen, dann könnt ich euch bei den Femis bedanken.

  15. Ihr seid alle irgendwie so schrecklich unpoetisch. Die Schönheit der Sprache bedeutet euch nichts. (Merkt man euren Beiträgen ja auch an.) Übrigens ist Frau Berg eine Literatin, was sich dann auch sehr in ihren Texten niederschlägt. Will meinen: Es geht weniger um die Sache, als vielmehr darum einen Ausdruck für eben jene zu finden. Und ich habe lieber einen schönen Ausdruck für etwas eigentlich Wahnsinniges (Extremfeminismus und generelles Männerbashing) als eine profanen Ausdruck für etwas Vernünftiges. Also lieber nicht zum Therapeuten schicken: Der könnte ihr noch beibringen, so kunstlos und banal wie ihr zu schreiben. (Wie es überhaupt arrogant ist, zu meinen, sich über die Textgattung des Essays sichere Einblicke in die Psyche seiner Autorin verschaffen zu können. Unendlich arrogant – und gehässig…)

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