Weihnachtsmärkte und Geschenke

Da abends alle eh zum Weihnachtsmarkt und zum Einkaufen stürzen hier ein thematisch passender Artikel:

  • Weihnachtsmärkte sind schon eine nette Sache, wenn auch Glühwein sehr süss und Weihnachtsmusik mitunter recht nervig ist (wobei ich „Last Christmas“ eigentlich ganz gerne mag). Aber man kann sich recht unkompliziert einfach mal zum Weihnachtsmarkt verabreden und man trifft recht viele Leute dort, zumindest wenn man einen einigermaßen lokalen Weihnachtsmarkt hat. Ich finde auch das Weihnachtsmarktessen teilweise ganz lecker, es hat ja jede Region da so seine Spezialität
  • Traditionell kaufe ich Geschenke eher spät, man braucht ja etwas Druck und verschiebt es vorher als Berufstätiger auch ganz gerne, aber vielleicht hat ja der ein oder andere ein paar gute Ideen:
    • Welche Geschenke findet ihr für das andere Geschlecht gut?
    • Welche gehen aus eurer Sicht gar nicht?

20 Gedanken zu “Weihnachtsmärkte und Geschenke

  1. Zwecks Aufbrechen der Heteronormativität würde ich einer Frau ein paar Schraubenzieher schenken und einem Mann einen schwulen Plüschteddy.

    Du weißt doch sicherlich, daß Weihnachten ein dezidiert religiöses Fest ist, Christian?

    Du bist bestimmt ein Fan des Revolutionskalenders.

    Mal ganz nebenbei: Wenn ein Schwuler auch früher schon mal was mit Frauen hatte und nen Kind gezeugt hat, hat der dann während der Embryophase neben den männlichen auch die weiblichen Attraktivitätsmerkmale abgespeichert bekommen? Der muß ja irgendwie Frauen attraktiv und erregend gefunden haben.

    Und jetz red dich nich raus mit: Der ist bestimmt bisexuell, damit meine geile Theorie auch am stimmen sein tun is.

    Der Typ bezeichnet sich als schwul und lebt nix anderes.

    Kleiner Tip: So eine Theorie wie die deinige ist nur eine Theorie, kann also irgendwann als Mumpitz dastehen. Ist ja nicht weiter schlimm. So ist halt die Wissenschaft. 🙂

  2. Also Geschenkgutscheine für Penisvergrößerungen/Labio-und/oder Vaginoplastik zu verschenken – das geht für mich gar nicht, wenn sie nicht wenigstens in Umschlägen mit weihnachtlichen Motiven stecken.

    Dabei aber unbedingt darauf achten, dass die Gutscheine nicht verwechselt werden und am Ende der Gleichstellungsbeauftragten die Penisvergrößerung geschenkt wird, die man dem lila Betriebspudel zugedacht hatte, wahrend der sich über die Labioplastik nicht freut.

    Solche Fehler können die Stimmung bei der betrieblichen Weihnachtsfeier ein wenig eintrüben, sollten daher mit aller Sorgfalt vermieden werden.

  3. Komme gerade vom hiesigen Weihnachtsmarkt. Da war doch wirklich ein „Frauen helfen Frauen“- Stand. Das allgemeinnützig, hieß es. Für einen guten Zweck, hieß es. Für Frauenhäuser…

    Glaub ich nicht. Hätte ich auch gesagt, wenn nicht zu viel Gedränge. Hätte ich gesagt, dass ich für Gewaltschutzhäuser, aber nix für Frauenhäuer.

    Auch nix gekauft, da. Mich gewundert, dass sich trauen unter Öffentlichkeit, heute.

    Aber nix de Wunder: Mainstreammedien dafür gesorgt, dass Volk nix informiert. Dass Volk glauben, Frau benachteiligt. Darum: Spuk gehen weiter. Spuk mit de Radikalfeminismus.

    Warum ich nix deutsch heut abend? Das de Promillespiegel!!!

    Erst de Glühwein verschiedene Sorten, dann de „Anti-Aging“-Bier…

    …Bier mit Algenextrakt. So ne Blödsinn!!! Nix Alterungsprozess bremsen. Saufen Pro-Anging, nix Anti-Aging. Alkohol gefährlich, wenn regelmäßig oder zu viel .

    Was Weibchen schenken, wenn Weibchen vorhanden, uff de Weihnachtsmarkt?

    Ganz einfach, wie üblich, wie bei Pick Up: Heuchelei oder, wenn Wahrheit, erprobte Standard-Sprüche!

    Lebkuchenherz mit „Ich liebe Dich“ und dergleichen, nix de Wahrheit, jedenfalls nix de ganze. Nix mit Vorgeschichte bezüglich Erfahrungen mit anderen Tuss… ähm Damen. Immer gut Wetter machen…

    Und immer schön bezahlen als Mann. Das am wichtigsten.

    Ich vor zwei Jahren auf Weihnachtsmarkt gewesen mit Tuss. ähm Weibch… ähm Dame. Freundin damals halt.

    Ich alles bezahlt. Erst aus eigenem Antrieb. Dann gemerkt, dass sie nix Geld dabei.

    Für Bezahlen dummes Mann zuständig. Frau alles ohne Skrupel annehmen, Mann alles bezahlen, weil wissen, wo Hammer hängen bezüglich Marktmacht uff de Partnermarkt. „Er sucht sie“: 100 Einträge. „Sie sucht ihn“: 8 Einträge. So in der Art.

    Aber was nicht alles tun für Händchenhalten & Umarmen. Und für etwas Restwürde.

    Weihnachten Fest von de Liebe. Wenn Du Frau, Du bekommen viele Geschenke, Wenn Mann, Du schenken viel.

    Besser sein heutzutage, Du kommen als Frau auf Welt.

    Das günstiger.

    • Nachtrag: Mir kommt gerade noch ne jute Weihnachtsidee, voller Harmonie.

      Wie wär´s eigentlich mal mit einem Advendstkalender, mit Sprüchen/Informationen hinter jedem Türchen bezüglich des Themas Feminismus versus Maskulismus?

      Am ersten Dezember, ein Paar Infos über die Suizidraten und diesbezügliche Geschlechtsunterschiede, nach Altersklassen untergliedert.

      Am zweiten Dezember: Geschlechtsunterschied hinsichtlich Todesberufe, Berufskrankheiten, tödliche Arbeitsunfälle u. ä.

      Am dritten Dezember: Infos über (Falsch-) Bezichtigungen häuslicher/sexueller Gewalt.

      Am vierten: Was übers Scheidungs- und Sorgerecht.

      Am fünften: über die Situation von Jungen im Bildungssystem. Abiturquote, Sonderschulquote.

      Am sexten: Über den biologischen Anteil/die biologischen Grundlagen von Geschlechterrollen, Bateman, Trivers, Clutton-Brock.

      Am siebten: Welche hasserfüllten Sprüche Dworkin, Schwarzer und co. über Männer abgelassen haben. Sie hat ihn entwaffnet, da kommt Frauenfreude auf, ich möchte einen Mann zu einer blutigen Masse geprügelt sehen u. ä.

      Am achten: Eine schöne Maskulismus-Linksammlung.

      Usw. – zusätzlich zum Stück Schokolade ein kleines, zusammengefaltetes Zettelchen mit hohem Informationsgehalt. Genuss & Bildung in einem.

      Wäre das nicht was?

    • Du brauchen Geld.

      Du können extra Blog starten nur für Adventskalendar. Du posten jeden Tag einen Post.

      Gut Idee. Mehrere viele Kalenders. Einer nur mit schöne Spruch pro Tag: Ich Frau, du 10%.

      Oder gemischt, egal.

      Brauchen Investor. Sonst schlecht.

      Suchen nach viel-Geld-Haber. Dann kleine Auflage, und immer weiter steigern pro Jahr.

      Du schreiben an Familienministerium, bitten um Förderung. Dann alles klar.

      • @Christian

        bringt mich auf die Idee für einen Artikel:

        warum die Einstellung, dass Frauen einen nur ausnehmen sowohl für Frauen an sich uninteressanter macht als auch die Frauen anzieht, die sich gerne aushalten lassen wollen

        Du könntest ja mit einer Gegenhypothese begründen.
        Sprich, analysiere Beispiele von „armen Schluckern“, von denen Frauen sich angezogen fühlen und sich nicht aushalten lassen wollen, bzw. sie sogar aushalten.

        Das wäre doch viel hilfreicher. Denn die Einstellung kommt wahrscheinlich auch nicht von ungefähr, sondern aufgrund von Beobachtung und Erfahrung bzw. eine Wechselwirkung aus beiden.

        Denn sonst wird er sich auch sagen, „die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“.

      • Na, dann bin ich mal gespannt.

        Ich habe die Erfahrung, nicht die Einstellung oder das Vorurteil, dass Frauen heutzutage oft einseitige beziehungen zu Männern eingehen, auch in finanzieller Hinsicht.

        Und ja, wenn ein Mann das beklagt, egal, ob er damit die finanzielle Seite der Beziehung meint oder überhaupt die Ausgewogenheit des geben und Nehmens zwischen beiden, macht er sich leider für viele Frauen uninteressanter. Sie immer wieder aufs neue auf solche einseitigen Konstellationen einlassen, davon profitiert er allerdings auch nicht.

        Aber wenn er sich darüber beklagt, dass er z. B. zu viel bezahlen muss, damit dürfte er gerade nicht Frauen anziehen, die sich aushalten lassen wollen. Nur, wenn er den Standpunkt vertritt, dass der Mann eh alles zahlen muss, weil es sein Rollenbild ist. Die Einstellung vertrete ich aber so nicht. Zumindest nicht, wenn wir ansonsten diese klassischen Geschlechterrollen nicht mehr haben, mit ihm als Geldbeschaffer und ihr als Hausfrau und Mutter.

        Ich vertrete lediglich die Einstellung, dass dieses traditionelle Rollenverhältnis auch Vorteile hat. Und dass, wenn man(n) und frau es so leben, der Mann auch bezahlen muss. Aber eben nur dann. Wenn die Frauen selbst verdienen, müsste es etwas anderes sein mit dem Bezahlen auf dem Weihnachtsmarkt.

        Ist es aber oftmals nicht. Auch dann nicht, wenn der Mann nie etwas gesagt hat, was Frauen anzieht, die sich aushalten lassen wollen.

        Es ist viel mehr so, dass der Mann ja die Frau erobern muss und die Männer mehr um Frauen konkurrieren als umgekehrt. Das ist bereits einseitig, gerade auch finanziell. In der Beziehung läuft das dann so zumindest die erste Zeit weiter, weil der Mann weiß, wo der Hammer hängt in Sachen Marktmacht auf dem Partnermarkt. Er will ja nicht, dass er die eroberte frau an einen anderen verliert. Also zahlt er brav, weil er glaubt, dass er sie dann besser halten kann – oft kann er das auch. Damit erst hält er dann natürlich die falsche Sorte Frau, die sich aushalten lassen will. Da kann der Mann aber nichts für. Meiner Erfahrung nach haben Frauen erst gar kein Geld dabei, oder kaum was, wenn sie sich mit einem Mann treffen.

        • 1. wenn ein Mann sich beklagt, verliert er immer an Attraktivität, egal, worüber Dr sich beklagt.
          2. “ Er will ja nicht, dass er die eroberte frau an einen anderen verliert“ genau diese Einstellung ist der erste Schritt in den „Untergang“ im sinne von: Dr zahlt aus Prinzip alles und macht sich für sie zum Trottel. Besser wäre ihr gleich von vorneherein (nonverbal!) deutlich machen: ‚ich steh auf dich, aber wenn du versuchst, mich auszunutzen, dann bin ich weg. es gibt so viele andere …‘
          3. ich lebe mit ziemlich gutem Erfolg das Motto „einmal zahl ich, das nächste Mal du“. Frauen, die mich gleich von vorneherein ausnutzen wollen, sind nicht lange mit mir zusammen.

        • „Meiner Erfahrung nach haben Frauen erst gar kein Geld dabei, oder kaum was, wenn sie sich mit einem Mann treffen.“

          Also, ich hab heute gegen Abend ein Date zum Kaffeetrinken. Gerade das Portemonnaie gecheckt: Gut 20 € Bargeld drin, außerdem diverse EC- und Kreditkarten. Ich fürchte, Du kennst die falschen Frauen.

          Sollte der Typ übrigens unbedingt die 3,40 € für den Kaffee zahlen wollen und entsprechend blitzschnell reagieren, bevor ich der Kellerin meine 2 2€-Stücke gebe und „stimmt so“ sage, wird das im Rahmen der Gesamtbewertung am Ende natürlich als mögliches Zeichen für (fortbestehendes) Interesse gedeutet. Dann muss er sich aber beeilen, wenn er zögert hat die Frau ihr Geld schon von mir bekommen.

          Sollte sich im Gespräch aber herausstellen, dass er doch nicht so nett ist wie gedacht oder es einfach nicht passt, ist auch der bezahlte Kaffee kein Argument für ein weiteres Treffen.

      • „warum die Einstellung, dass Frauen einen nur ausnehmen einen sowohl für Frauen an sich uninteressanter macht“

        Hmm. Argumentierst du nicht selbst häufig, Status würde Männer für Frauen attraktiv machen ? Das schlägt doch eigentlich in dieselbe Kerbe.

  4. Also ich verschenke z.B. ganz gerne Literatur: wie z.B:

    T.C. Boyle: Die Frauen:

    „Er ist genial, er ist exzentrisch und er ist der berühmteste Architekt der USA – wenn nicht gar der Welt: Mit der überlebensgroßen Figur Frank Lloyd Wright erweitert T. C. Boyle seine Darstellung mythischer Amerikaner. Mitten in der Prärie hat Wright einen Traum verwirklicht: das Anwesen Taliesin. Hier lebt und arbeitet er mit seinen treuen Schülern und seinen geliebten Frauen: der aparten Tänzerin aus Montenegro, der exaltierten Morphinistin und – natürlich – Mrs. Wright. Sie alle führen erbitterte Kämpfe gegen ihre Nebenbuhlerinnen und gegen die bigotte amerikanische Gesellschaft. Boyles Geschichte des großartigen Egomanen ist zugleich eine Kritik an der Prüderie der Amerikaner in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

  5. Zuckerzeug in großen Mengen um das Leben all der verbitterten Menschen zu versüßen, die glauben, dass
    – Frauen sie eh nur ausbeuten
    – Männer sie eh nur ausbeuten
    – Männer alle eh nur das eine wollen (Sex)
    – Frauen alle eh nur das eine wollen (Geld).

      • Du bist ein Mann, der nur Geld von Frauen will? Du kennst nur Männer, die eh nur Geld von Frauen wollen?
        Du bist eine Frau, die nur Sex will? Du kennst nur Frauen, die eh nur Sex wollen?

        Oder Du hattest zuerst Zuckerzeug in großen Mengen und bist jetzt verbittert?

        🙂

        • Neee! Also ich hatte noch nie das Gefühl, dass mich eine Frau finanziell ausnehmen würde, eher würde ich sagen, dass ich da aufpassen muss, dass ich nicht die Frau wie eine Gans ausnehme! 🙂 Neee, so krass ist es natürlich nicht, aber denke, bei mir würde es eher in diese Richtung laufen.

    • @pluvia

      „- Männer alle eh nur das eine wollen (Sex)
      – Frauen alle eh nur das eine wollen (Geld).“

      Ja, das ist der Grundkonflikt zwischen den Geschlechtern. (abstrakte) Fortpflanzungsmöglichkeit gegen Ressourcen. Was aber nicht bedeutet, dass es das ist, was die Geschlechter nur wollen oder als aussschließliches aktives Ziel verfolgen.

      • Was aber nicht bedeutet, dass es das ist, was die Geschlechter nur wollen oder als aussschließliches aktives Ziel verfolgen.

        Daher ja das „alle eh nur“ in obiger Aufzählung.

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